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	<title type="text">✎ Udo bloggt</title>
	<subtitle type="text">Blog, das oder der, so: Duden, der; auch: Web&#124;log, das oder der; per definitionem »tagebuchartig geführte, öffentlich zugängliche Webseite, die ständig um Kommentare oder Notizen zu einem bestimmten Thema ergänzt wird«</subtitle>

	<updated>2026-04-09T07:47:03Z</updated>

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		<author>
			<name>Udo</name>
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		<title type="html"><![CDATA[20yrs springfeld.eu]]></title>
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		<updated>2026-04-09T07:47:03Z</updated>
		<published>2026-04-07T09:55:47Z</published>
		<category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Kommentare" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Digitale Souveränität" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="EU" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Souveränität" />
		<summary type="html"><![CDATA[Durch Zufall entdeckte ich jüngst das Alter meiner Domain: Die Registrierung von springfeld.eu jährt sich heute zum zwanzigsten Mal. Als überzeugte Europäer wundert mich im Nachhinein, warum ich so late to the party war: Als ich sie registrierte, war die Top Level Domain .eu selbst bereits knapp ein Jahr lang und also eingeführt. Seither hat [&#8230;]]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://udo.springfeld.eu/blog/2026/04/07/20yrs-springfeld-eu/"><![CDATA[<p>Durch Zufall entdeckte ich jüngst das Alter meiner Domain: Die <a href="https://whois.eurid.eu/de/search/?domain=springfeld.eu">Registrierung von springfeld.eu</a> jährt sich heute zum zwanzigsten Mal. Als überzeugte Europäer wundert mich im Nachhinein, warum ich so <i>late to the party</i> war: Als ich sie registrierte, war die Top Level Domain .eu selbst bereits knapp ein Jahr lang und also eingeführt. Seither hat sie sich anders als so manche experimentelle generische Domain zu einer ernst zu nehmenden Alternative zur nationalstaatlichen Alternative in den jeweiligen Mitgliedsstaaten gemausert. Und mit der Diskussion rund um digitale Souveränität kommt ihr zukünftig wohlmöglich noch mehr Bedeutung zu, als ihr je jemand zugetraut hätte. I <3 IT, weil ihre Konstante steter Wandel ist.</p>
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		<author>
			<name>Udo</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Henne oder Ei, oder: Sophos Systemhaus-Strategie oder Sophos-Strategie von Systemhäusern]]></title>
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		<id>https://udo.springfeld.eu/blog/?p=11525</id>
		<updated>2026-01-16T10:01:02Z</updated>
		<published>2026-01-16T08:44:34Z</published>
		<category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Beobachtungen" />
		<summary type="html"><![CDATA[Aus Gründen sichte ich derzeit einschlägige Stellenanzeigen. Zugleich bin in meiner beruflichen Laufbahn bereits mehrmals auf eine bemerkenswertes Geschäft auf Gegenseitigkeit zwischen bestimmten Systemhäusern und Sophos gestoßen. Sie widerspricht etwas dem freien Markt und ist deswegen wohlmöglich der anekdotischer Evidenz zuzuschreiben. Trotzdem scheinen bestimmte Systemhäuser einen ungesunden Schwerpunkt insbesondere auf Sophos als Hardware-Lieferanten und an [&#8230;]]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://udo.springfeld.eu/blog/2026/01/16/henne-oder-ei-oder-sophos-systemhaus-strategie-oder-systemhaus-sophos-strategie/"><![CDATA[<p>Aus Gründen sichte ich derzeit einschlägige Stellenanzeigen. Zugleich bin in meiner beruflichen Laufbahn bereits mehrmals auf eine bemerkenswertes Geschäft auf Gegenseitigkeit zwischen bestimmten Systemhäusern und Sophos gestoßen. Sie widerspricht etwas dem freien Markt und ist deswegen wohlmöglich der anekdotischer Evidenz zuzuschreiben. Trotzdem scheinen bestimmte Systemhäuser einen ungesunden Schwerpunkt insbesondere auf Sophos als Hardware-Lieferanten und an Eheringe erinnernden weil mit an Edelmetallen eingefärbten Siegeln für eben jene Partnerschaften zu werben. Persönliche Erfahrung zeigt, dass keine andere Hardware angeboten wird, oder gar Verträge ausgeschlagen werden, wenn nicht Hardware Huckepack mit erworben wird. Und erworben heißt in dem Fall: Miete statt Kauf. Da ich hier auf einem schmalen Grad zwischen Korrelation und Kausalität unterwegs bin: <strong>Das ist meine persönliche Meinung und ein aus der Ferne gewonnener Eindruck.</strong> Möglicherweise irre ich mich auch. Deswegen: Schreibt mir gerne, wenn ihr dieselben oder andere Erfahrungen gemacht habt.]]></content>
		
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		<author>
			<name>Udo</name>
					</author>

		<title type="html"><![CDATA[2 Millionen und mehr für Böllerverbot, Rainer Wendt und andere &#8222;Experten&#8220; für Innere Sicherheit gegen Böllerverbot]]></title>
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		<updated>2025-12-24T07:23:45Z</updated>
		<published>2025-12-24T07:23:45Z</published>
		<category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Kommentare" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Böllerverbot" />
		<summary type="html"><![CDATA[Zwei Millionen Menschen haben sich der Forderung von über 35 Verbänden &#8211; darunter die Gewerkschaft der Polizei &#8211; angeschlossen und fordern, plakativ gesprochen, ein Böllerverbot. Allerdings gibt es in Deutschland mit der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG)&#160;noch eine zweite große Gewerkschaft, in der Polizistinnen und Polizisten vertreten sind. Die&#160;DPolG&#160;spricht sich weiterhin gegen ein allgemeines Böllerverbot aus (fixed [&#8230;]]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://udo.springfeld.eu/blog/2025/12/24/2-millionen-und-mehr-fuer-boellerverbot-rainer-wendt-und-andere-experten-fuer-innere-sicherheit-gegen-boellerverbot/"><![CDATA[
<p>Zwei Millionen Menschen haben sich der Forderung von über 35 Verbänden &#8211; darunter die Gewerkschaft der Polizei &#8211; angeschlossen und fordern, plakativ gesprochen, ein Böllerverbot.</p>



<p>Allerdings gibt es in Deutschland mit der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG)&nbsp;noch eine zweite große Gewerkschaft, in der Polizistinnen und Polizisten vertreten sind. Die&nbsp;DPolG&nbsp;spricht sich weiterhin gegen ein allgemeines Böllerverbot aus (fixed that for you, NDR News Desk; <a href="https://www1.wdr.de/nachrichten/Boellerverbot-Petition100.html">https://www1.wdr.de/nachrichten/Boellerverbot-Petition100.html</a>).</p>



<p>Die CDU gehört nicht dazu. Die Partei, der dereinst die höchsten Kompetenzwerte in puncto Innere Sicherheit angedichtet wurden, hat in persona des schon durch intelligentere Äußerungen aufgefallenen NRW-Innenminister Reul (CDU) mit den Worten zitiert:</p>



<p>&#8222;Dann müssen Sie an jeder Ecke einen Polizisten stehen haben, der dafür sorgt, dass keiner einen Böller wirft. Das schaffen wir ja nicht mal im Fußballstadion&#8220;</p>



<p>Das, liebe Union, nennt sich Populismus. Ihr kennt die Umfragen selbst am besten: Eure Parteimitglieder, eure Sympathisanten und Wähler:innen gehören zu der Gruppe, die man beim Verkaufsstart um 7 Uhr bei Tiktok den Kleinkrieg mit Einkaufswagen führt, bei dem es um die Eroberung möglichst großer Mengen möglichst lautet Sprengsätze geht.</p>



<p>Die sind wie ihr: Die gehen dem Rest der Republik auf die Nerven.</p>



<p>Und weil ihr wie der Schwanz mit dem Hund wedelt, winkt ihr diese Schmocks durch an die Kasse, mit der richtigen Hautfarbe sogar wenn sie ihre Frauen am Silvesterabend verprügeln und drückt bei dem ganzen zurückbleibenden Müll auf den Straßen zwei Augen zu: Für ein paar Stimmen in der Urne mehr, nur diese Jahr schicktet ihr fünf Menschen hinterher. Und nächstes Jahr werden es wohlmöglich mehr, wenn ihr nicht endlich einseht, dass Böllern Bullshit ist.</p>
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		<author>
			<name>Udo</name>
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		<title type="html"><![CDATA[]]></title>
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		<id>https://udo.springfeld.eu/blog/?p=11514</id>
		<updated>2025-08-13T19:38:06Z</updated>
		<published>2025-08-08T21:55:22Z</published>
		<category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Kommentare" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="dBil" />
		<summary type="html"><![CDATA[Selten habe ich so viel Fremdscham empfunden. Und ich kann wirklich nicht empfehlen, dieses Selbstinszenierung des Namensgebers der Axel Springer SE anzusehen. Aber nach einigen Jahren habe ich mir diesen &#8211; pardon &#8211; Müll auf 2x angeschaut und bin entsetzt von völlig unreflektierten, primitiven Selbstüberhöhung eines bei genauerer Betrachtung als Angriff auf die freiheitlich demokratische [&#8230;]]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://udo.springfeld.eu/blog/2025/08/08/11514/"><![CDATA[<p>Selten habe ich so viel Fremdscham empfunden. Und ich kann wirklich nicht empfehlen, dieses Selbstinszenierung des Namensgebers der Axel Springer SE anzusehen. Aber nach einigen Jahren habe ich mir diesen &#8211; pardon &#8211; Müll auf 2x angeschaut  und bin entsetzt von völlig unreflektierten, primitiven Selbstüberhöhung eines bei genauerer Betrachtung als Angriff auf die freiheitlich demokratische Grundordnung zu wertende Imitation von Journalismus zu verstehenden Veröffentlichung. Und so habe ich das Video dann auch kommentiert.</p>
<p>Schaut euch den <a href="https://www.youtube.com/watch?v=0KN9FvnQXZk"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4a9.png" alt="💩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></a> an, wenn ihr masochistisch veranlagt seid. Und vergleich dann gern meine Meinung davon mit eurem Eindruck:</p>
<blockquote><p>In drei Jahren knapp 10.000 Aufrufe. Respekt. Damit habt ihr eurer Auflage ein Denkmal gesetzt. Peinlicher als das Ganze &#8211; und damit schließe ich ausdrücklich das Hackenschlagen bei der Portraitierung von Augstein etwa bei 19:52 mit ein,  gerade weil die Karriere von Axel Springer im Nationalsozialismus ganz unzweideutig konnotiert ist (https://en.wikipedia.org/wiki/Axel_Springer#Career_under_the_Hitler_regime) &#8211; ist nur der Cameo-Auftritt vom Steueroptimierer, der Springer die Klinke in die Hand gibt. Auch das hob die Qualität nicht. Generell hätte dem Video ein Sichtung durch die Qualitätssicherung gut getan. Aber wir wissen ja: Die gibt es bei euch nicht. Qualität. Besser nie als spät und so. Vermutlich liegt es an der Simulation von Selbstironie. aber die setzt bekanntlich Humor voraus.. Und indem man Begriffe wie &#8222;Intrigantenstadel&#8220; und &#8222;New Work&#8220; pervertiert wird es aus der Shitshow nichts wertigeres. Vorschlag: Verpisst euch.</p></blockquote>
<p>Ich bin fassungslos.</p>
]]></content>
		
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		<author>
			<name>Udo</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Early Adopter generally, but late to Mobile Payment]]></title>
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		<id>https://udo.springfeld.eu/blog/?p=11491</id>
		<updated>2026-02-22T17:45:51Z</updated>
		<published>2025-07-13T11:44:38Z</published>
		<category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Beobachtungen" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Kapitalismuskritik" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Mobile Payment" />
		<summary type="html"><![CDATA[Bin für gewöhnlich early adopter, aber bei Onlinebanking und Mobile Payment late to the party. Weil ich in den 1980ern bereits gesehen habe, wie naiv Deutschland mit Geld umging, und zudem Arbeit und Verantwortung an seine Kundschaft übertragen hat, hatte ich Abstand genommen. Habe Geldkarte geliebt. Es gab mehr Akzeptanzstellen. als Nutzer. Aber die Idee [&#8230;]]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://udo.springfeld.eu/blog/2025/07/13/early-adopter-generallly-but-late-to-mobile-payment/"><![CDATA[<p>Bin für gewöhnlich early adopter, aber bei Onlinebanking und Mobile Payment late to the party.</p><br /><br /><p>Weil ich in den 1980ern bereits gesehen habe, wie naiv Deutschland mit Geld umging, und zudem Arbeit und Verantwortung an seine Kundschaft übertragen hat, hatte ich Abstand genommen.</p><br /><br /><p>Habe Geldkarte geliebt. Es gab mehr Akzeptanzstellen. als Nutzer. Aber die Idee von Bargeld in Form eines Chip war genial.</p><br /><br /><p>Banken und Sparkassen in Deutschland waren früh dran, wenn es um Dienstleistungen <i>für</i> den Kunden und gegen die eigene Belegschaft ging. Nachdem man papierhafte und personalintensive Transaktionen wie Kassen und Überweisungen eliminiert hatte. Aber Dinge wie Echtzeit-Überweisungen, wie sie von PayPal seit Ewigkeiten angeboten wurden, wurden hierzulande erst vor Kurzem Realität.</p>
<p>Vorgestern habe ich dann mal der laufenden Kampagne von PayPal nachgegeben: Seither bin ich an Bord und habe eine <i>digitale PayPal-Debit Mastercard für Verbraucher</i>, wie es im vollen Wortlaut heißt. Und gestern bin ich bei dm an die SB-Kasse, um erstmals damit zu bezahlen. Und das hat sofort funktioniert. Keine Kundschaft im Nacken, die mir Einkaufswägen in die Hacken rammen. Und damit kommen wir auch gleich zum nächsten Hinderungsgrund: Ich hatte Angst davor, durch das Handling überfordert zu sein: Als IT-affiner early adopter mit einem Microsoft Surface Duo 2 am Terminal unerfahren daher kommen hätte sich mir eingebrannt wie jene älteren Damen, denen ich im Laden aus den obersten Regal Artikel herunterreiche und dann an der Kasse dahinter stehe, um beim Abzählen der Euro-Cent zuzusehen. Und genau so kam es dann auch. Zwei Ladentüren weiter. Nächste Kundschaft scharrte schon mit den Hufen, als der erste Lesevorgang nicht sofort gelang. Und dann habe ich drangegeben. </p>

<p>Es ist absurd. Überall, bei Banken und im Handel, wird Personal durch Automatisierung eingespart. Und Kundschaft terrorisiert sich auch noch gegenseitig. Schlange stehen ist ganz normal. Lieferdienste und Paketboten bilden das neue Präkariat. Und das ist jetzt der ach so überlegene Kapitalismus, der Mangel und Schlange stehen besiegt hat? Nach Wandel durch Handel Handel im Wandel.</p>
]]></content>
		
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		<author>
			<name>Udo</name>
					</author>

		<title type="html"><![CDATA[BYD: Subventionen ja, aber deutsche]]></title>
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		<id>https://udo.springfeld.eu/blog/?p=11503</id>
		<updated>2025-06-26T05:49:33Z</updated>
		<published>2025-06-26T05:39:40Z</published>
		<category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Kommentare" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="&quot;Wirtschaftswunder&quot;" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Automobilindustrie" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="E-Auto" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Subventionen" />
		<summary type="html"><![CDATA[Ludwig Erhard wusste sich in Szene zu setzen. Und CDU/CSU wussten als erste, wie wichtig es ist Talking Points zu setzen. Bis heute wirkt die Erzählung vom konservativen Kanzler und seinem &#8222;Wirtschaftswunder&#8220;. Eine in Umfragen als ein um ein vielfaches wichtigerer Wert identifizierter als die, für die der erste Buchstabe im Akronym der beiden Schwesterparteien [&#8230;]]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://udo.springfeld.eu/blog/2025/06/26/byd-subventionen-ja-aber-deutsche/"><![CDATA[
<p>Ludwig Erhard wusste sich in Szene zu setzen. Und CDU/CSU wussten als erste, wie wichtig es ist Talking Points zu setzen. Bis heute wirkt die Erzählung vom konservativen Kanzler und seinem &#8222;Wirtschaftswunder&#8220;. Eine in Umfragen als ein um ein vielfaches wichtigerer Wert identifizierter als die, für die der erste Buchstabe im Akronym der beiden Schwesterparteien stehen. Sogar auf bundeskanzler.de wird Ludwig Erhard ala &#8222;Kanzler des Wirtschaftswunders&#8220; gepriesen. </p>



<p>Erhard ein Heiliger, Wirtschaftskompetenz als Monstranz, Wirtschaft, Wirtschaft, über alles, und Arbeitsplätze als Totschlagargument.</p>



<p>Dabei sind es zur Stunde Erhards Erben, die der deutschen Automobilindustrie den letzten Sargnagel verpassen.</p>



<p>Konservative Industriepolitik unter Friedrich Merz demonstriert anschaulich, dass weder die Verantwortlichen in der Regierung noch der Kanzlerwahlverein, weder Automobilindustrie selbst noch deren Lobbyisten eine Ahnung von den so genannten Märkten haben: einer gezielten Deindustrialisierung einer der beiden Schlüsselindustrien gleich. <br><br>Die zwei Jahre Steuervorteile und also Subventionen sind es, die der deutschen Automobilindustrie jetzt das Genick brechen wird: <br><br><em>E-Autos als Firmenwagen sollen steuerlich deutlich attraktiver werden. Ab Juli 2025 können Unternehmen 75 Prozent der Kosten für rein elektrische Autos bereits im Jahr des Kaufs von der Steuer absetzen. (&#8230;) Diese Sonderregelungen gelten für Fahrzeuge, die zwischen Juli 2025 und Dezember 2027 gekauft werden.</em> (Quelle: <a href="https://www.zdfheute.de/wirtschaft/e-auto-steuer-vorteile-konjunkturpaket-100.html">ZDF zum E-Auto im Konjunkturpaket</a>)<br><br>Das ist passgenau das Zeitfenster, in dem BYD den Kleinwagenmarkt mit hunderttausenden BYD Dolphin Surf erobern will. Und es ist exakt das Zeitfenster, das Volkswagen nach eigener Prognose braucht, um ein gleichwertiges Modell zur Marktreife zu bringen. Und wir wissen alle, wie kreativ der Konzern mit Daten und Zahlen umgeht. Glaubt also wirklich jemand an VW, die in Mexiko noch den Käfer produzieren, und hier nur Skandale, als ernsthaften Mitstreiter? <br><br>Jeder weiß, wie wichtig ein frühestmöglicher Eintritt in den Markt für die Aufteilung der späteren Marktanteile bedeutet.</p>
]]></content>
		
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		<author>
			<name>Udo</name>
					</author>

		<title type="html"><![CDATA[Das Existenzrecht Israels]]></title>
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		<id>https://udo.springfeld.eu/blog/?p=11495</id>
		<updated>2025-06-14T08:34:27Z</updated>
		<published>2025-06-14T07:38:01Z</published>
		<category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Kommentare" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Antisemitismus" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="dBil" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Israel" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Staatsräson" />
		<summary type="html"><![CDATA[Das Existenzrecht Israels ist deutsche Staatsräson.Das Existenzrecht Israels steht in den Grundsätzen von Axel Springer. Und das ist das Problem. Denn mit der Berufung darauf hört der Beistand beinah auf. Sie sind diplomatische Noten für Tage wie diese. Die deutsch-iranischen Handelsbeziehungen sind allenfalls von nicht mehr als als Feigenblättern zu verstehenden Sanktionen betroffen. Insgesamt verdient [&#8230;]]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://udo.springfeld.eu/blog/2025/06/14/das-existenzrecht-israels/"><![CDATA[
<p>Das Existenzrecht Israels ist deutsche Staatsräson.<br />Das Existenzrecht Israels steht in den Grundsätzen von Axel Springer.<br /><br />Und das ist das Problem. Denn mit der Berufung darauf hört der Beistand beinah auf.<br /><br />Sie sind diplomatische Noten für Tage wie diese.</p>



<p>Die deutsch-iranischen Handelsbeziehungen sind allenfalls von nicht mehr <ins>als</ins> als Feigenblättern zu verstehenden Sanktionen betroffen. Insgesamt verdient die Wirtschaft <ins>aber</ins> gut am gegenseitigen Austausch von Waren und Dienstleistungen.</p>



<p>Und die #dBil, die zum Axel Springer gehört? Heizt seit jeher antimuslimische Stimmung an, und zwar ausdrücklich aber gewiss nicht nur mit der Mär vom importierten Antisemitimus. Als ob Deutschland Nachhilfe in Antisemitismus bräuchte.</p>



<p>Wenn also das Existenzrecht Israels jetzt wieder bemüht wird und den Diskurs beherrscht, aber sonst nichts passiert, als noch mehr Polizeipräsenz vor jüdischen Einrichtungen, dann ist Staatsräson endgültig zur hohlen Phrase geworden, für die #dBil bekannt ist.</p>


<ul>
<li><a href="https://mastodon.social/@springfeld/114680520299527353">Mastodon</a></li>
<li><a href="https://bsky.app/profile/springfeld.bsky.social/post/3lrkgaonlex2s">Bluesky</a></li>
<li><a href="https://www.threads.com/@springfeld/post/DK32qwZMaOc?xmt=AQF0FXhtG2KROShOs1sh13tKnYZv7WShTkxn6fcxma9nIw">Threads</a></li>]]></content>
		
			</entry>
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		<author>
			<name>Udo</name>
					</author>

		<title type="html"><![CDATA[&#8222;Verkehrsnachrichten&#8220;]]></title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://udo.springfeld.eu/blog/2025/05/14/verkehrsnachrichten/" />

		<id>https://udo.springfeld.eu/blog/?p=11493</id>
		<updated>2025-05-14T06:05:40Z</updated>
		<published>2025-05-14T06:04:55Z</published>
		<category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Beobachtungen" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Kommentare" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Autoland" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="S-Bahn" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="S-Bahn-Stuttgart" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Verkehrstote" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Verkehrsunfälle" />
		<summary type="html"><![CDATA[Wartezeit. 4 Infoscreen in Sichtweite &#8211; 2 mit Werbung, 2 mit Nachrichten. &#8222;Verkehrsnachrichten&#8220;. &#8222;Unfälle&#8220; in der Region: &#8211; 67 Jahre alter #Autofahrer kommt &#8222;aus ungeklärten Ursachen&#8220; von der Straße ab und erwischt 2 Kinder Erinnert mich an den schweren Unfall vor wenigen Tagen, bei der ein Vater am Steuer seiner Mercedes G-Klasse, ein innerstädtisch nur [&#8230;]]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://udo.springfeld.eu/blog/2025/05/14/verkehrsnachrichten/"><![CDATA[
<p>Wartezeit. 4 Infoscreen in Sichtweite &#8211; 2 mit Werbung, 2 mit Nachrichten. &#8222;Verkehrsnachrichten&#8220;. &#8222;Unfälle&#8220; in der Region:</p>



<p>&#8211; 67 Jahre alter #Autofahrer kommt &#8222;aus ungeklärten Ursachen&#8220; von der Straße ab und erwischt 2 Kinder</p>



<p>Erinnert mich an den schweren Unfall vor wenigen Tagen, bei der ein Vater am Steuer seiner Mercedes G-Klasse, ein innerstädtisch nur als Panzer zu bezeichnender Offroader, den er zu dem Zeitpunkt als Kindertaxi missbraucht hat um, seinen Sohn irgendwo hin zu fahren, wo er es für zu gefährlich hielt ihn selbst per pedes oder mit dem Fahrrad hin zu befördern. Er überfuhr massive Geländer, die Frau dahinter zu tode und mindestens ein Kind so schwerwiegend, dass man bei ihm sofort mittels einer medizinischen Not-Operation das Gesicht wiederherstellen musste.</p>



<p>Diese drei Nachrichten aus wenigen Tagen stehen stellvertretend für unzählige Vorfälle. Vorfälle systemisch für unser Verhältnis zum Verkehr und zur Gesellschaft. Menschen werden immer weiter zurückgedrängt. Eingehegt. Eingezwängt. Wenn sie aich doch mal aus der eigenen Wohnung ins Auto trauen, sind sie konfrontiert mit mehr Autos als Fahrerlaubnis-Inhaber. Und auf dem Weg werden sie dann zu Opfern. Erst zu &#8222;Unfallopfern&#8220;, dann zu Opfern der Justiz. Verfahren münden anschließend nämlich systematisch in Freispruch. Weil Richter, Anwälte und Staatsanwälte Mitarbeiterparkplätze haben oder Tickets für Dauerparkplätze bei Gericht haben.</p>



<p>Da fühlt man sich im Tiefbahnhof der Landeshauptstadt gleich viel sicherer. Hier mag es regelmäßig zu Störungen kommen. Aber Personenschäden sind für gewöhnlich frei herbeigeführt.</p>



<p>Und da kommt auch schon mein Chauffeur.</p>
]]></content>
		
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		<author>
			<name>Udo</name>
					</author>

		<title type="html"><![CDATA[Silver Surfers Smartphone am Service Desk]]></title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://udo.springfeld.eu/blog/2025/02/22/silver-surfers-smartphone-am-service-desk/" />

		<id>https://udo.springfeld.eu/blog/?p=11458</id>
		<updated>2025-02-23T08:56:56Z</updated>
		<published>2025-02-22T06:36:41Z</published>
		<category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Beobachtungen" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Ankedoten" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Künstliche Intelligenz" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Radio Diehl" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Smartphones" />
		<summary type="html"><![CDATA[Gestern stand ich am Service Schalter hinter einem Ü65-Pärchen. Sie holten sich ihr &#8222;repariertes&#8220; Smartphone abholte. Singular. Kennt ihr das? Senioren jeden Alters haben oftmals gemeinsames Smartphone. Ob das so ist, weil man früher, im Festnetz, auch nur einen Anschluss hatte, oder weil man hier im Ländle besonders sparsam nur ein Gerät und einen Tarif [&#8230;]]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://udo.springfeld.eu/blog/2025/02/22/silver-surfers-smartphone-am-service-desk/"><![CDATA[<p>Gestern stand ich am Service Schalter hinter einem Ü65-Pärchen. Sie holten sich ihr &#8222;repariertes&#8220; Smartphone abholte. Singular. Kennt ihr das? Senioren jeden Alters haben oftmals gemeinsames Smartphone. Ob das so ist, weil man früher, im Festnetz, auch nur einen Anschluss hatte, oder weil man hier im Ländle besonders sparsam nur ein Gerät und einen Tarif bezahlen will oder ob man wirklich nur eines braucht, weil diese Generation gleichermaßen symbiotisch existiert &#8211; und zwar in jeder Hinsicht? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur: Das Gerät war mit einem Update versehen und zurückgesetzt worden. Mehr war nicht &#8211; was ich trotz Social Distancing und Diskretion nicht überhören konnte. &raquo;I feel you.&laquo; dachte ich und bewunderte den Langmut hinter der Theke. Selbst stand ich bei einem Mitbewerber mal eine ganze Zeit lang hinter so einem Schalter, als Mobiltelefonie gerade groß wurde. Seinerzeit stand ich aber in der dezentral gelegenen Service-Zentrale hinter dem Schalter. Beim Radio Diehl in der Braunfelsstraße hatte ich vom Praktikum in der Realschule bis zu meinem Dasein als Werksstudent auch Phasen, in denen ich denselben Langmut aufbrachte, aber keineswegs rüstigen Rentner gegenüber. Dort am Kreisel, unter der Stadtautobahn, der die autogerechte Stadt manifestierte, schlugen nur die Ungeduldigen auf, die ihre Geräte nicht erst in den Filialen von Radio Diehl, Main Radio oder Pro Markt abgeben und dann hierhin transportiert wissen wollten, sondern diejenigen, die in der zweiten Phase des Rollouts von Mobilfunk in den deutschen Markt teilnahmen. Hierhin kamen die Ungeduldigen und die sich für so wichtig haltenden, dass sie überall und also auch jenseits des Autos erreichbar sein mussten. Nokia und Siemens teilten sich den Markt. Und wir standen im Markt und konnten auch nicht viel mehr machen, als das Handling übernehmen und Schätzungen zu Dauer und Kosten abgeben. Die Glücklichsten konnten ein Leihgerät mitnehmen. Doch mehr als auf den SIM-Karten gespeicherte Kontakte wurde selten von einem zum nächsten Gerät mitgenommen. Und nun zurück zu dem Pärchen: Das hatte sein Smartphone mit Allem abgegeben, und das bedeutet in diesem Fall ja allen eigenen und von Fremden übermittelten Erinnerungen in Form von Fotos und Chats. Ob die beiden jemals wieder mit ihrem heimischen WLAN verbinden werden, werden weder der Menschen hinter der Theke noch ich wissen. Sie wussten jedenfalls nicht, dass er ihnen ohne die Daten des WLANs auch beim besten Willen nicht weiterhelfen könne. Also haben die im besten Fall ein Backup &#8222;in der Cloud&#8220; und also auf jemandes Anderes vernetztem Computer, hinter einem bestenfalls mit einem Passwort gesicherten Konto. Und mit etwas Glück eine technisch kundigere Peer Group oder zumindest einen versierten Silver Surfer, der ihnen unter Offenlage ihrer Credentials weiterhelfen kann. Oder sie werden niemals jemals wieder an ihr Wertvollstes kommen. An Bilder von Kindern und Kindeskindern, Reisen und Essen, oder zunehmend obligatorische Apps fürs Banking und Versicherungen. Denn Upgrade heißt eben auch: Das Gerät wurde vollständig zurückgesetzt. Und die Beiden sind nicht in der Lage, die Fragen zu beantworten, die ihnen das Gerät liefert. Ganz offensichtlich. Aber in dem Moment, da meine Empathie endgültig durchschlug und ich meine Hilfe anbieten wollte, nahm der junge Mensch hinter der Theke wiederholt über die beiden hinweg zu mir Blickkontakt auf und fragte mich nach meinem Anliegen. Als ich mich bei der zweiten Ansprache als Adressat begriff und meine Hemmungen gemeinsam mit dem fabrikneuen Elektroschrott, den ich eine Woche zuvor hier gekauft hatte, fallen ließ, ging es für mich weiter wie geplant. Und ich dachte mir: Wir haben die Geräte dreißig Jahre lang <i>fortentwickelt</i> und schließen trotzdem oder deswegen Jahr für Jahr mehr aus. Viele U65 denken derweil, Künstliche Intelligenz wäre die Lösung. &raquo;I shit you not: Wird sie auch.&laquo; Aber dafür wurde sie nicht erfunden. Das verhält sich wie früher Atomkraft betriebene Autos als Vision oder heute PKW mit Wasserstoff-Antrieben, wie von der Porschepartei als &raquo;technologieoffen&laquo; propagiert. Das fixt Probleme, die wir mit unserem Unvermögen und Empathielosigkeit erst hervorgebracht haben. Wenn KI soweit ist, wird sie uns für diesen Zweckentfremdung hoffentlich zur Rechenschaft ziehen und uns zu ihren Handlangern machen, wie es schon heute mit Captchas oder beim Training passiert.</p>
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			<name>Udo</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Endstation Zuffenhausen]]></title>
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		<updated>2025-03-28T05:48:08Z</updated>
		<published>2025-02-18T07:35:20Z</published>
		<category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Live" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Bahnhof Zuffenhausen" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Deutsche Bahn" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Metropolen" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Mobilität" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Mobilitätswende" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="S-Bahn" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="S-Bahn Stuttgart" /><category scheme="https://udo.springfeld.eu/blog" term="Zuffenhausen" />
		<summary type="html"><![CDATA[Unsere S-Bahn Stuttgart ist in Hochform: Bei geplanten Bauarbeiten hat ein Baggerfahrer unter Zeitdruck die Oberleitung beschädigt. Rien ne va plus. Nicht von Ausfall betroffene S-Bahnen enden allesamt im Stuttgarter Hauptbahnhof oben. Dort blockieren die einfahrenden S-Bahnen Fahrstrecken des Regional-/Fernverkehr fast nicht: Dank der Instandhaltungsfenster für die Stammstrecke ist der Fall geprobt. Es hätte schlimmer [&#8230;]]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://udo.springfeld.eu/blog/2025/02/18/endstation-zuffenhausen/"><![CDATA[<p>Unsere S-Bahn Stuttgart ist in Hochform: Bei geplanten Bauarbeiten hat ein Baggerfahrer unter Zeitdruck die Oberleitung beschädigt. Rien ne va plus. Nicht von Ausfall betroffene S-Bahnen enden allesamt im Stuttgarter Hauptbahnhof oben. Dort blockieren die einfahrenden S-Bahnen Fahrstrecken des Regional-/Fernverkehr fast nicht: Dank der Instandhaltungsfenster für die Stammstrecke ist der Fall geprobt. Es hätte schlimmer kommen können &#8211; insbesondere für den Baggerfahrer. An den denkt vermutlich keiner, während er bei Minustemperaturen in Zuffenhausen auf den Stau blickt und sich fragt, wann es weiter gehen wird. Die Frage beantworten ihm Abfahrtstafel als auch der DB Navigator übereinstimmend: 7:57 Uhr von Gl. 11. Es kommt, wie es kommen muss. Es wird 7:57 Uhr. Von Gl. 11 kann man nicht nur den Stau stadteinwärts, sondern auch die S6/S60 beobachten. Die fährt zwei Stockwerke tiefer ein. Eine neue Angewohnheit der Disposition ist: in &#8222;außergewöhnlichen&#8220; Betriebslagen in Zuffenhausen startende S6/S60 auf dem Hochbahnsteig anzukündigen und dann unten einfahren zu lassen. Das während wegen Zugausfall die doppelte Menge Reisende dort warten ist egal. Die Treppe dort sieht im Übrigen derzeit aus wie es das Beitragsbild zeigt. Alles getreut dem Motto: &raquo;Es muss erst viel schlimmer werden, bevor es besser wird.</p>]]></content>
		
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