<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:blogger='http://schemas.google.com/blogger/2008' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528</id><updated>2026-07-11T22:08:37.636+02:00</updated><category term="Christian Schloyer"/><category term="Lesungen"/><category term="Lyrik"/><category term="Protocollagen"/><category term="Über uns"/><category term="Fundstücke + Empfehlungen"/><category term="Tobias Falberg"/><category term="Veröffentlichungen"/><category term="Wortwerk Nürnberg"/><category term="Poetenfest"/><category term="Wortwerk Erlangen"/><category term="Andreas Neuner"/><category term="Archiv"/><category term="Frank Ruf"/><category term="Kurzprosa"/><category term="Leonhard F. Seidl"/><category term="Neuigkeiten"/><category term="LiteraturDing"/><category term="Preise"/><category term="Präsentation"/><category term="eva häusler"/><category term="Anthologie"/><category term="Carolin Hensler"/><category term="Presse"/><category term="Lyriknacht"/><category term="Performance"/><category term="Rebekka Knoll"/><category term="Stefan Winter"/><category term="Video"/><category term="madeleine weishaupt"/><category term="25 Jahre Wortwerk"/><category term="Ausstellung"/><category term="Falk Steffen"/><category term="Festival"/><category term="Roman"/><category term="Theorie + Kontroverses"/><category term="ULF"/><category term="Anja Zeltner"/><category term="Antonia Spohr"/><category term="Bettina von Minnigerode"/><category term="Bild-Text-Gedichte"/><category term="Brigitte Liebe"/><category term="Dirk Stolzenberger"/><category term="Gerd Fürstenberger"/><category term="Klangkunst"/><category term="Nataša Dragnić"/><category term="Paul Stefan Wolff"/><category term="Sebastian Wermke"/><category term="Yvonne Richter"/><category term="Anette Lang"/><category term="Axel Görlach"/><category term="Blumenfresser"/><category term="City of Literature"/><category term="Coralie Spohr"/><category term="Hanna Rauh"/><category term="Jean Paul"/><category term="Matthias Schwab"/><category term="Philip Krömer"/><category term="Roland Halbig"/><category term="Termine &amp; Treffen &amp; Orga"/><category term="Thomas Suwito"/><category term="auswärts"/><category term="falschtechst-schlachtfest"/><category term="texttage"/><title type='text'>Wortwerk Erlangen / Nürnberg Textwerkstatt + Autor:innengruppe</title><subtitle type='html'>Du schreibst? Gedichte, Geschichten, Romane, Undefinierbares? Schau mal vorbei!</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default?redirect=false'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25&amp;redirect=false'/><author><name>Christian Schloyer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00379032212629893219</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgDJUAGNQterNLGO_-WvAgYm9pYEmVaw-gYTKH2a6YVFzpJNjWXlsfuQ0bIAdcoNX0-OILEbHmFNMq27ybhjX9qv-f2mL7HrlnRgQUXMm_Afuh0jNHE1T7G6dw7WVVPB8hU0HuWsj5GlojK1ggfxFaln2skeztK0X1oi6TYmGcxOePl-g/s220/Schloyer_121_sw.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>149</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-3351096148058056524</id><published>2026-07-11T10:07:40.431+02:00</published><updated>2026-07-11T22:08:37.636+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><title type='text'>Kläffende Wunden oder Drusenfieber sind Nudelholz wie Teiggesicht</title><content type='html'>&lt;p&gt;&amp;nbsp;Aus der Reihe „Hallo in allen Sprachen dieser Welt:“ „A geh, griaß eich, dere! Servas, Hawaras!“ (&lt;i&gt;Oder „Gfraster“? Hm. „Wursthaut“ ist ja bajuwarisch, von den „Rautenschneidern“, aber die Begrüßung soll aufgrund des Grazer Gastes, Stefan Schmitzer, steirisch sein. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Verdichtet gesagt: War das am Montag wieder eine hohe Textdichte! Und hohe Beindichte – bis zu vier, bei Erika – und hohe Dichterdichte, selbst bei den Romanciers! Sowie gebührliches über-border-ndes Roaming, und ein – dem Spontan-Publikums-Preis der Anwesenden nach – Bachmannpreisträger-in-spe, aber: psst! Das Wort wurde vergällt, verpönt, verpökelt, vernongratiniert. Und obwohl alles deutschsprachig: Frau Holle die Waldfee / Percht, gibt es an unvermuteten Stellen – anders beim allseits bekannten Casus „Matura = Abi“ – Redewendungsabweichungen zwischen Ö und D, sag ich euch! Wie eine Nudeljacke, wie eine Teighose! Aber der Reihe nach, sprach einst eine Mathematikerin.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;--- Eins: Ein Eins tieg.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Das ist Erika, unser Literaspurhünd.&quot; – &quot;Angenehm.&quot; – &quot;Sie hat einen Sprachfehler: Wenn sie knurrt, während sie den Kopf in Deinem Schoß hat, heißt das, dass sie weiter gekrault werden möchte.&quot; – „Und wenn ihr mein Text nicht gefällt, beißt sie in der Position zu?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Das erinnert mich daran, wie sich unser Kind auf der Hundewiese ohne Vorwarnung mit vollem Karacho auf einen Kampfhund, Galactica, geworfen hat, der doppelt so groß und schwer war wie sie. Alle Beteiligten - inklusive der Kampfmaschine - guckten perplex, ohne zu reagieren.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Und dann?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Naja, wie bei der Geschichte mit dem Presslufthammer und dem Ei: Hast Du gedacht, das Ei gewinnt? Nein, Quatsch: zum Glück alles gut, der Kampfhund hat dann einfach  zurückgekuschelt.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Seid ihr Team ‚mutig beim Ausprobieren neuer Eissorten, z.B. mit Kräuternoten‘ oder Team ‚ich vergleiche meine festen Eissorten quer durch die Dealer/Dielen?‘“ – „Bin nicht so der Süße. Aber apropos Teams: Ich bin ja normalerweise Team ‚kleiner Buchhändler‘, aber Bücher von Wortwerk-Kolleg:innen in kleinen Verlagen muss ich wegen langer Laufzeiten dann doch online bestellen…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Oh cool, etwas jazzige Saloonmusik zum Treffen! Aus welcher Box kommt die? Ach so, aus dem Biergarten…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ein Neuer! Heißt Du Manuel, höhö?“ – „Rote Karte für diese WM-Anspielung!“ – „Die nimmst Du sofort zurück, sonst weise ich Deine Mannschaft aus! Jedenfalls willkommen! Ach, Du bist es, Tamás. Mit Bart und Mütze warst Du aber wirklich kaum wiederzuerkennen!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Wie verzweigt sich der Stammbaum des pegnesischen Blumenordens?“ – „Übrigens: die Mitgliederbeiträge sind deutlich moderater als beim PEN, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Also bitte gefälligst bezahlen! Nein, Du nicht, wenn Du gar nicht Mitglied dort bist.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;--- Zwei: Der schulische Weg&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bettina: „Ich belebe gerade ein altes Projekt wieder, das schon ein paar Jahre unvollendet in der Schublade ruht. Daraus will ich euch einen Dialog vorlesen. Ach, Coralie muss gleich aufbrechen? Gut, dann wird ihr Text vorgezogen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die noch schulpflichtige Ich-Erzählerin berichtet von ihrer Freundin, die daheim keine Förderung beim Lernen erhält, im Gegenteil. Sie hilft ihr auch nur sporadisch, und steht nicht genügend für sie ein; macht sich dafür Vorwürfe, aber „ich erkenne immerhin die Linie.“ Wie immer einige Satzperlen wie &quot;die Abwesenheit von Wörtern&quot; (im bildungsfernen Elternhaus). Frage an die Runde: wie soll der Text sich weiterentwickeln?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Genau, jetzt müssen die Charaktere etwas erleben! Aber was? Ein Drama auf einem Schulausflug?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Du kommst ja nicht aus einem bildungsfernen Elternhaus. Du müsstest Dich mit dem Thema nicht auseinandersetzen. Tust es aber. Allein das finde ich schon toll!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ausführliche Diskussion des Schulsystems, die gaußsche Glockenkurve auch bei Begabung, und wie Spannung ins Verhältnis der Protagonistinnen kommen kann: zieht die Freundin trotz mangelnder Förderung an ihr vorbei, da sehr begabt, vielleicht in einem Einzelfach wie z.B. Mathematik? Ein Zeitsprung, wie sie sich ein paar Jahre später entwickelt haben?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Was mich interessiert: was hatte das Kind da auf dem Elternabend zu suchen?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Die Protagonistin, also nicht die Ich-Erzählerin, sondern die beschriebene Freundin aus dem bildungsfernen Elternhaus, solltest Du klarer herausarbeiten. Vielleicht ein Mathegenie? Bekommt sie wie bei ‚Good Will Hunting‘ mit Matt Damon und Robin Williams einen Guide zur Seite gestellt?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Also die Bekannte, die Personalerin bei Siemens ist, sagt, dass ihr Leute lieber sind, die sich durchgebissen haben.“ – &quot;So wie Erika?&quot; -„Zuversicht. Das ist das Wichtigste, was man Kindern mitgeben kann und muss.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Als Nebencharaktere vielleicht noch eine Art Good Cop / Bad Cop bei den Lehrern?“ – „Ja ja, die Lehrer:innen...“ … die Runde versinkt für ein paar Sekunden in Schweigen und Erinnerungen. „Man hat fürs Leben gelernt: Die schlechten musste man entweder ignorieren oder mit den zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Mama, rufst Du mich dann an, damit ich auf dem Nachhauseweg weiter hier mithören kann?“ (&lt;i&gt;Das Multimedia-Angebot der Wortwerk-Treffen muss definitiv ausgebaut werden! Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ja, ja, wenn Coralie dereinst im Kultusministerium arbeiten wird, werden Kritiker:innen den heute besprochenen Text hervorziehen … die einen, denen ihre Reformansätze zu weit gehen, mit den Worten: ‚seht diesen alten Text von ihr, sie war schon immer Revoluzzerin!‘ ... die anderen, denen ihre Reformansätze nicht weit genug gehen, mit den Worten: ‚seht diesen alten Text von ihr, da hatte sie noch Feuer / Pfeffer / Eifer / whatever, aber jetzt?‘“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;--- Drei: Bilateral dialogisch&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Jetzt aber Dein Dialog, Bettina!“ – „Wider den Konsensbrei. Es geht um die Geschichte von Jan und Antonia…“ - Die wahre Antonia: &quot;Schön, dass Du Dir schöne Namen für die Charaktere herausgesucht hast!&quot;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Journalistin versucht durch provokative Fragen, die makellose Fassade des Politikers einzureißen: „Mit Deiner Eloquenz und körperlichen Präsenz ist so eine glatte, überlegene Haltung ja auch keine Kunst.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Und die Frage an euch: Dieser Perspektivwechsel in der Mitte: Passt der so?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Jedenfalls ein sehr spannender Dialog! Ein Pokern, vorgetäuschte Provokationen und Arroganz… aber neben den beruflichen Interessen auch das private Flirten…“ – „Ja, klar, natürlich war das auch eine plumpe Anmache. Für Leser wie Dich sollte diese Erkenntnis auch durchscheinen.“ – „Ja, scheinbar scheinwahr.“ – „Der Dialog wirkt konstruiert, aber im positiven Sinne, als Stilmittel.“ – „Aber sagte Bettina nicht, dass es eine verdichtete bzw. gekürzte Mitschrift echter Gespräche ist?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Deine Protagonistin sagt irgendwann &#39;habest&#39;&quot;. - &quot;ICH als Autorin rede so, das passt.“ – „Naja, aber Deine Antonia nicht! Ich habe ihr das &#39;habest&#39; nicht geglaubt. Nicht so radikal. Und wie alt ist die Ich-Erzählerin eigentlich? Von der Sprache her ziemlich jung.“ – „Nein, ich glaube, da haben wir den Kasus einer altersfälschenden allwissenden aber das Wissen nicht an die Leserschaft weitergebenden Erzählerin.“ – „Ja, aber die Bezeichnung &#39;Alt-Feministin&#39; fiel doch?&quot; – „Das könnte auch angelesen sein, aus Büchern des Vorjahrhunderts.“ – „Voll das Mansplaining hier.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Die Konstruiertheit der Dialoge erinnert an Erasmus Schöfer … kann ich jetzt gar nicht so wiedergeben, aber so der eine Stahlwerker zum anderen: ‚Willi! Was hältst du von den Beschlüssen des Ministeriums?‘ – ‚Ja, keine Ahnung haben die, oder?‘“ – „Stahlwortwerk. Gestähltes Wortwerk. Das Stahlwerk stahl Stahl oder eher das ‚Werk‘ von ‚Wortwerk‘.“ – „Die waren aber zuerst da. Und Stefan ist übrigens in der Band &#39;fun + stahlbad&#39;“ – „Das erinnert mich an die Band Emma6, wo die in der Badewanne sitzen und singen...“ – „Zurück zum Text, bitte: Die Protagonistin fährt beim Provozieren ja eine Dreifachstrategie... der Flirtversuch verläuft ja auch sehr glatt...“ – „Nein, gar nicht!“ – „Doch!“ – „Oh!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Und wieso kam da jetzt ein &#39;Haha&#39; bei der Erklärung zu ‚Heldinnenreise‘?&quot; - &quot;Weil ich als Erzählerin das zu profan und hier auch nicht richtig zutreffend finde.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ich hätte gerne mehr Bilder und Beschreibungen in der Szene.“ – „Genau, wie bei Degenhardt: Im Eck steht immer ein kaputtes Auto.“ – &quot;Später kommt eine Hafenlocation mit Containerschiffen, auf die beide Protagonist:innen mit Fernweh starren. Reicht das?“ – „Das ist dann Schweigen beim Fern-Sehen. Klassisches Bärchen- äh Pärchenverhalten.&quot; – &quot;Aber ich möchte anmerken, dass es auch im Garten viele Bilder, Vergleiche, Metaphern gäbe...&quot; - &quot;Nein!&quot; - &quot;Doch!&quot; - &quot;Nein!“ – „Oh...der sie beobachten eine schwarze Witwe, die ihrem frischen Ex gerade den Kopf abbeißt...&quot; – „Zum Glück ist das keine Demokratie. Sondern eine Autorin und ihr Text. Keine Bilder in der Gartenszene.“ – „Sie macht ihren eigenen Bildersturm.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Und wie bei der Jazzmusik hier im Hintergrund, die überhaupt nicht die Konzentration stört: Versuch noch zu variieren…“ – „Frage / Antwort, oder wie?“ – „Vielleicht eine Variante mit strikter Introspektive-Verweigerung, also komplett dialogisch?“ – „Das ist dann sozusagen eine gestellte Innenperspektive, was immer das auch heißt.“ - &quot;Und sagtest Du vorhin &#39;Kater Murr&#39; oder &#39;Katamor&#39; und falls letzteres: was heißt das?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Du versuchst schon wieder unzuordnebare Notizfragmente in die angeblich stattgefundenen Dialoge zu mogeln! Anm. d. Red.) (Ich habe hier noch ein „Ich muss ihn in Schutz nehmen, wir hatten eine Zugverspätung wegen meiner Zum-Zug-Verspätung“ / „nein, er hat sich nicht schützend vor den Zug geworfen.“, das ich zeitlich und personell klar zuordnen kann, aber da passte es im Protocollage-Fluss grad nicht… Anm. d. Prot.)(Moment. Du versuchst hier ja immer eine Art Echtzeitablauf-Mitschrift ohne fancy Zeitebenen-Sprünge und so, und schaffst es dann nicht, das Mitgeschriebene an der richtigen Stelle einzuordnen? Wie schafft man das denn? Du schaffst mich … Anm. d. Red.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Jedenfalls drücke ich die Daumen für die Veröffentlichung dieses tollen Textes!&quot; - &quot;Habt ihr gehört? Lob von Stefan! Das ist was fürs Tagebuch.&quot; - &quot;Na, na, diese Darstellung, also dass ich im Allgemeinen und im Speziellen Dich selten lobe, muss ich aufs schärfste kritisieren...“ – „Daher kommt der Spruch: Lob und Kritik liegen oft dicht nebeneinander.“ – „Oder Gelobte:r und Kritiker:in…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;--- Vier: Viererkette zensiert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nein, das wird erst fünf, denn wieder eine aufbruchszeitbedingte Rochade, Tamás: &quot;Ich muss zum Zug, also lese ich. Teil Drei meiner Reiselyrik.&quot; – „Die solltest Du dann im Zug den Mitreisenden auch noch mal vorlesen, ist dann authentisches Setting und so …“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Wie heißt das bei Steinen, wenn innen das funkelnde Dings? Druiden? Drüsen? Düsen? Drusen? Damnit. Jedenfalls fantastische Stellen wie das ‚ich wurde angespült‘, obwohl ja angereist … aber darum herum noch ein paar wegzuschleifende Rohstellen ... also zu ottonormalformulierte… etwa die Lebensfreudereanimationshoffnung.... und die ‚zarte Brise‘... das ‚und dann‘ wie bei einem Prosatext... und dann wieder fantastische Stellen ...“ – „Druiden...“ – „Klappe. Stellen wie ‚der Rhythmus, der nicht gehört, sondern bewohnt‘ wird ... und beim &#39;unendlich deutsch&#39; mussten ja alle lachen ...“ – „Genau, da sind wir wieder beim ‚es gibt deutsch deutsch und richtig deutsch‘, wie Stefan vorhin sagte ...“ – „… nur beim &#39;Ort wie ein offenes Herz&#39; ist mir als Medizinerinnen-Söhnchen nicht ganz klar ob positiv weltoffen oder klaffende Wunde gemeint...“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Manches weiß ich auch nicht mehr, Erlebtes verblasst nach einem Jahrzehnt...“ –„Deshalb immer Notizbuch oder Handy dabei und live dichten, wie bei Tiefkühlgemüse bleiben dann die Erinnerungen frisch.“ – „Gemüse hat Erinnerungen?“ – „Nein, ich meine ... Blödmann.“ – „Dann schon bitte Gemüsebezug: ‚Du Erbsenerzähler bist dumm wie Bohnenstroh!“ – „Wichtig ist jedenfalls: die Balance zwischen schön und kitschig ist ein messerscharfer Grat... wenn wir nur Postkartenmotive mitkriegen, knirschen wir mit den Zähnen...“ – „Genau, Erika: Fass!“ – „Die ist doch schon weg. Außerdem überwiegen im Text ganz klar die Dru-Dinger.“ – „Also mehr das Empfinden wiedergeben.“ – „Ja, aber das ist sauschwer... eventuell umdrehen: erst ein Bild suchen, und dann die Bedeutung dazu.“ – „Ja, wie beim Anspülen ... das auch einen Bezug zu Bootsflüchtlingen hat ... da bleibt das Gefühl der Verlorenheit bei den Hörer:innen erhalten, auch nachdem es sich aufgeklärt hat, dass der Erzähler nur normal angereist ist und ein &#39;hat es mich hierher verschlagen&#39; gemeint hat.“ – „Der verschlagene Erzähler…“ – „Sei still, Du Lauch.“ (&lt;i&gt;Anm. des imag. Justitiars: „Teile der stattgefundenen Dialoge könnten die Leser:innen verunsichern“… pardon, falsche Textkonserve… „Die Dialoge fanden sehr zivilisiert statt und wurden vom Protocollagisten aus stilistischen Gründen nachträglich zugespitzt. Und vielleicht hieß das statt ‚Du Lauch‘ auch ‚Durchlaucht‘. Daraus ergäbe sich dann eine komplett andere…“)(Du bist noch langatmiger als mein Protocollagist. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;---Fünf: Angespülte Drusen klaffen&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;die ganzen Ankündigungen mit anschließend geänderter Wagen- und Vorlesereihung haben den Protocollagisten offenkundig durcheinander gebracht. Wir bitten um Entschuldigung. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Jetzt aber zu dem aufblasbaren Elefanten im Raum, der angeblich im Vorfeld stattgefunden habenden Zensur von Pauls im Vorfeld per Mail verteilten Drehbuchentwurf. Beziehungsweise dem Vorwurf, dass er ihn hier nicht vorlesen darf.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ich habe den Text nicht gelesen, aber das Video angesehen.“ – „Ein Video zum Text?“ – „Nein, da war noch ein Link zu einem Musikvideo, also einem zweiten Thema. Und das ist wenigstens Kunst, während das Drehbuch ja vom Autor selbst bereits in der Begleitmail abgewertet wurde!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Wie jetzt: Fand oder findet da wirklich Zensur statt? In dieser Runde? Ich bin entsetzt.&quot; - &quot;Mooooment. Ich habe ihm - in einer PM, wie man da heute sagt ...“ – „… früher war das ein Populär-Wissenschaftsmagazin ...“ – „... ich habe ihm in einer direkten Nachricht Feedback gegeben. Aber das heißt doch nicht, dass er nicht vorlesen darf!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Also, dann lies vor!“ – „Nein!“ – „Doch! Denn sonst war doch der ganze Kampf für die Meinungsfreiheit zum Teufel!“ – „Nein, es ist ja auch kein Text, sondern ein Pitch, und schnell erzählt, eine 90-Minuten-RomCom vom Fließband, zwei Paare, erst sind die falschen zusammen, später die vom Publikum schon von Anfang an gefühlt richtigen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ich bin mir sicher, in irgendeinem How-To zu Pitches steht, dass man begeistern soll, nicht schlechtreden.“ – „Klingt aber wirklich wie 0/8/15. Können die Männer nicht schwul wirken oder sein? Das macht die Viererkombo interessanter.“ – „Und es gibt so viele interessante Subgenres! DystRom, DarkRom nicht zu verwechseln mit Dark Room, RomDrama bzw. Dramedie, Romantasy, Chick Lit, New Adult, Fake Dating, Screwball, Romantic Heist...&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ich habe es schon gelesen, aber die Charaktere sind mir zu sehr durcheinandergepurzelt und die Namen zu ähnlich ... da hatte ich keinen Anker...“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Die Zielgruppe sind so etwa 35jährige Frauen...&quot; - &quot;Also, meine Töchter sind in dem Alter, die gucken hochintelligente Serien, nicht so plakatives ...&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ich glaube, wenn man das auf einen Kurzfilm in der Länge eines Werbespots eindampft, wird es ein richtig gutes Kunstwerk.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Was meinst Du mit &#39;Drehbuch-Krankheit&#39;?&quot; - &quot;Na, wenn der Drehbuchautor schon auf Seite 2 weiß, wo er auf Seite 90 hin will.&quot; - &quot;Das ist doch kein Beinbruch!&quot; - &quot;Genau! Ich muss auch gestehen, auch ich als Lyriker mit Anspruch habe Spaß an solchen Filmen... die Chemie der Charaktere und des Settings zu erspüren …&quot; - &quot;Jaja, &#39;Plot Armor&#39;, die Logik von Drehbüchern bzw. der Schutz von fiktionalen Charakteren durch den Autor... sie überleben selbst tödliche Situationen.&quot; - &quot;Bei ihm aber Plot Amour.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Jedenfalls habe ich Spaß an Serien wie ‚Person of Interest‘, wo die KI Überwachungskameras monitort und anfangs nur Sozialversicherungsnummern von Opfern und Tätern ausspuckt. Und die Maschine dauernd nachdenkt, aber immer fehlerhafter, immer abstrahierter... so nach dem Motto ‚now i make a sadistic remark‘“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Gibt es schon einzelne ausgearbeitete Szenen von Deinem Drehbuch?“ – „Ja, fast zweihundert Seiten sind fertig.“ – „Dann bring das nächste Mal bitte eine konkrete Szene mit, zu der Du Feedback möchtest.“ – „Ja, und zwar eine, die Dich selbst begeistert!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;---Sechs: „Flussfrau“ - Die, deren preisgetragener Name nicht genannt werden darf&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und last but not least: Stefan! Lyriker goes Romancier!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Was ich gleich vorlese, ist keine Stelle aus dem Roman, also der eigentlichen Romanhandlung, sondern aus einer Zwischenszene... in solchen Zwischenszenen spielen Kinder, die nicht direkt Protagonist:innen sind, immer irgendwelche Spiele… Spiele, die die Handlung auch nicht erklären oder kommentieren. Also ein eher planloser griechischer Chor. Sie spielen auch keine bekannten, realistischen Spiele, sondern z.B. ‚Lager und Insasse‘ oder –wie hier in der Szene – ‚Podiumsdiskussion‘. Also, das, was sie davon verstehen. Aber trotzdem ist die Sprache komplex, Laudationester in D/E/F (&lt;i&gt;also nachgeä-fft? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;) also gar nicht die reelle Kommunikation der Kinder, das kann nicht sein, dafür zu komplex, und dann tritt die Stimme des Autors auf.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Und all das vom Autor erläutert, wohlgemerkt... während man dann irgendwann merkte, dass er schon vorliest... im ersten Moment denkt man dann als Zuhörer noch, dass er begleitende Erläuterungen also quasi die Packungsbeilage vorliest, aber dann wird einem klar, dass es sich schon um den eigentlichen Text handelt und dann fragt man sich als Protocollagist: wie soll man das einfangen / dem geneigten eigenen Pisa-Publikum geeignet rüberbringen? Anm. d. Prot.)(Selbstreflektion / Selbstkritik des Protocollagisten … das muss ich mir im imaginären Tagebuch / Kalender markieren... aber es stimmt wohl: Ich habe auch andere protokollierte Aussagen imaginärer Zeugen, dass Stefans Performance un(er)fassbar unwiedergebbar war. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber quasi Dark Romance (&lt;i&gt;schnell den Kopf einziehen! Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.), da ein Werwolf und ein Moloch (&lt;i&gt;ich glaube das ist auch eine Fantasy-Figur? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) vorkommt, kiffende Staplerfahrer, die von leeren Feldern nach Italien brettern, und ein – in echt oder zumindest nicht in der untersten Handlungsebene – sterbender Vater. Als wisch i wasch i wusch ig Haus-Hof-HNO-Protocollagist muss man – zumindest psychologietechnisch – noch weniger recherchieren als als Lyriker. Hals. Alls.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und die schneidende, hirnverätzende Sozialkritik – eventuell lässt da Stefans Theaterstück „Schiffbruch mit Zuschauer“ grüßen – dass die Fische ertrunkene Flüchtlinge gefressen haben und wir essen jetzt den Fisch... auch Kannibalismus überspringt Generationen. Und wir sind immer noch bei „das ist ein Kinderspiel, das Menschsein!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Das war ein Parforce-Ritt! Wow! Ultrametareflektiert. Was für eine Kraft, was für eine Energie im Text und im Vortrag!“ – „Der mit dem Werwolf tanzt, was, Antonia?“ – „Und dass sich alles abstrakte in den Büschen versteckt… aus den Augen, aus dem Sinn… genial.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Die ‚Ränder der Welt‘. Und des Verständnisses. Und des Textes. Und des Geistes. Und der Soziokulturinteraktion! Der ganze Text und Vortrag war wie eine breakdancende Matrjoschkapuppe geschachtelt und ist vor unseren Augen und Ohren explodiert. Ich bin noch ganz geflasht.“ - „Also, mir geht es nach dem Text jetzt schlechter. Mit dem Wissen um die Weltsorgen kann man nicht mehr fröhlich unbefangen auf Kinder schauen.“ – „Oder Fische.“ – „Oder Boote.“ – „Oder … Apfelkrapfen.“ – „Ein Text mit Sollbrechstelle. Aber nicht den Boten köpfen du sollst. Außerdem wusstest Du das doch vorher schon, wie schlecht wir die Welt unseren Kindern hinterlassen?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Die ganzen Verfremdungen und Ebenen … mit dem Papiersack und so…“ – „Da stand auch die Entfremdungsszene von Twin Peaks Pate.“ – „Oder die vom Paten?“ (&lt;i&gt;oder vom unsympathen Antipoden? Mein Silbeninterpretationszentrum in der OI geht hui!nüber… Anm. d. Prot.)(Das Arbeitszeitgesetz gilt auch für die Kunst. Pause! Anm. d. Red.)(Denn die Frage ist: Wem hat Wessen oder Hesses Werwolf denn jetzt geschadet oder wen gebissen? Wen wenn wennn. Die Römer und ihr scheiß Lokusativ, wie ich im Lateinunterricht immer provokativ gesagt habe… Anm. d. Prot.)(Du hattest nur Asterix. Kann mal jemand in der Suchmaschine oder KI ‚Symptome und Behandlung Hitzschlag oder Schmitzerschöpfung‘ eingeben? Danke. Anm. d. Red.)(Mama, kannst Du mich anrufen? Oder können wir irgendwas spielen? Cluedo oder Imposter oder Pantomimikri oder Psychotherapie? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Definitiv ein Bachmanntext! Genau diese Szene! Genau in dieser Performance!“ – „Du bist wie der fatalistisch-humanistische Günter Eichberger...“ – „Ja, das ist eine Nudel, ein Teig“ (&lt;i&gt;für Nicht-Österreicher: &quot;Jacke wie Hose&quot; Anm. d. Red. Und das heißt übrigens „Redaktion“ und nicht „Red Bull“. Ach, das kommt ja erst weiter unten. Verdammt, jetzt hat Schmitzers Werwolf auch mein Hirn erwischt, dabei waren das doch Zombies, die das essen… Wenn also die Fische die Hirne der Fliehenden und wir die Fische sind wir die Zombies…&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Ah, wenn die Red / Frau Perchta / Holle / Controlletti ach das kommt ja auch erst weiter unten egal gerade außer Gefecht ist, kann ich hier ja schnell noch weitere Fragmente platzieren: „Die Bachmann-Preisträgerin Natascha Gangl und ihre Klangcomics...“ – „ja, für Deine Grazer Ohren klingt es anders“ – oder ticken da die Uhren anders? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ich muss sagen, ich hatte beim Zuhören die schreckliche Freude, die Du beim Vorlesen hattest.&quot; - &quot;Das kannst Du nicht wissen, aber danke!“ – „Da der Vortrag sehr dynamitisch und extra versiert extrovertiert serviert war, wird er für diese Erkenntnis nur ein Mindestmaß an Empathie – das er stets übererfüllt! – benötigt haben.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Bitte nichts erklären! Aber unser üblicher Variationsvorschlag: statt dessen mit  Kinderstimmen – echt oder von Dir nachgemacht – vortragen, wie eine Art Hörspiel?“ – „Verstehe. Hm. Das wäre dann deutlich schwerer umzusetzen, aber das würde die fünf Ebenen aufdröseln, inklusive Spiel, Autorenstimme, was die Kinder tatsächlich machen und wo ich mich verzettele. Wie eine Collage.“ – „Dein Text erinnert mich an Arno Schmitt, aber plus Selbstironie, als Stimme/Ebene selbst mit drin. Humorvoller Ekel ist auch eine Ebene.“ – „Das wird ein großes Buch in einem großen Verlag! Und die Passage ist Bachmann-Preis-würdig!“ – „Könnt ihr bitte mal mit Bachmann aufhören?“ – „Okay, okay...“ (zwei Sätze später) „Dass der Rest noch nicht fertig ist, macht nichts. Wichtiger ist erst die Show beim Bachmannpreis, um den Verbrauch anzukurbeln.“ – „Du meinst Umsatz. Aber ‚Kunstverbrauch‘ ist auch nicht schlecht.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„In dem im Roman beschriebenen Ort kommt auch ein Tor zur Unterwelt vor. Und die Perchta - für mitteldeutsche Ohren: Frau Holle, also die Arbeitsqualitäts-Überwacherin –schimpft den Bürgermeister.“ – „Ein perfekter Antiheimatroman!“ – „Es kommen zwei Josefs vor, und eine Quote von zwei gescheiterten Patriarchen auf einen erfolgreichen...“ – „… was immer das auch heißt…“ – „… sowie ein Red Bull Sportler. Der kentert und lernt einen Flüchtling kennen.“ – „Ist der beschriebene Ort Frohnleiten?“ – „Nein, das wäre zu idyllisch mit seinem beheizten Marktplatz, aber die Dunstkreis-Entfernung zu Graz passt in etwa…“ – „… die haben den beheizbaren Marktplatz ja durch die Mülldeponie.“ – „Wie, Fernwärme durch Müllverbrennung?“ – „Nein, dadurch finanziert. Die Fernwärme entsteht meines Wissens durch Kadaververbrennung.“ – „Na, lecker. Das erinnert mich an den süßlichen Geruch der Tierkadaververwertungsanstalt bei Gunzenhausen …“ – „Ja, einfach Brötchengeruch drüber …“ – „So ein Kaiserschmarrn.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;--- Sieben: Wir Faden fädeln to grey/gray/gräy/gäy&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Echt, oder? Diese Alpen-McGuyvers… kein Weitblick, aber superkreative Problemlösungen!“ – „Als ob wir hier Weitblick hätten … politisch und sozial …“ – „Spieglein an der Wand: Sind da überall Bilder dahinter versteckt wie hier ersichtlich, wo der Spiegel fehlt? Wir sollten nachschauen!“ – „Im Vertrag steht aber: ‚hinterlasse wie vorgefunden‘ …“ – „Den kriegt jeder von uns fürs Globalgalaktische schon im Krankenhaus ausgehängt, aber wer liest als legasthenisches analphabetierisches Baby das Kleingedruckte…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Nein, ich war bei gestrigen Treffen des pegnesischen Blumenordens nicht dabei, ich bin da nicht Mitglied, auch wenn ich vielleicht wie ein prototypisches Blumenkind aussehe…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Und sonst so, wie ist Dein Leben außerhalb dieser nonanonymen Selbsthilfegruppe, außerhalb der Literatur? Gebrauchstexte verfassen? Okay, das ist mit am dichtesten dran.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Die Varianten der Kreuzschifffahrt: Gay Cruise: sexuelle Orientierung. Grey Cruise: Rentner-Kahn. Metal Cruise: Metal Fans. Lustig, wenn es bei denen ein Holzboot wäre. Und zwischen allen Schnittmengen.“ – „Genau, und Tom Cruise.“ – „Hauptsache, nicht Kreuzfahrer.“ – „Apropos Kirche: Ihr habt hier in Nürnberg die schönste protestantische Kirche, inklusive Reliquie … obwohl die Führerin das bestritten hat.“ – „Tja, wir waren die ersten, die progressiven Protestanten, ganz vorne mit dabei, da macht man beim Bildersturm schon mal Fehler, sozusagen Bildfehler.“ - „Und wie die Humanistin und Äbtin Caritas Pirckheimer damals: ‚Nix da, das Kloster wird nicht aufgelöst. Meine Nonnen bleiben!&#39;“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Wie heißt noch mal der Autor, der schon seit Ewigkeiten an der Weltrevolution schreibt? Und immer sooo dicke Ziegel….&quot; – „Der Ort hier, wo wir heute waren, das ‚Komm‘, ist ein altehrwürdiger linker Ort… 1981 und 1987 Akte von Polizeigewalt, ein klares Qualitätsmerkmal, aber mittlerweile ist es auch nur noch das PS der Weltrevolution.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Und er ist Redakteur bei ‚Perspektive‘. Ich kann dir ein paar leihen.“ – „Nein, er soll abonnieren!“ – „Keine Sorge, wir leihen es doch nur, um ihn anzufixen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Gestern beim Blumenorden war ausführlichst das Thema, mit wem man ins Bett gehen muss, um im Literaturbetrieb erfolgreich zu werden. Das haben unsere jugendlichen Schriftstellerinnen begierig aufgesogen.“ – „Die ganze feministische Erziehung in wenigen Sätzen beim Teufel.“ – „Ich habe jetzt übrigens eine Agentin, aber ich habe es noch niemandem erzählt.“ – „Cool, sozusagen eine Geheim-Agentin! Glückwunsch.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Protocollagist hat seine ToDos abgearbeitet (Perspektive-Abo bei perspektive at abgeschlossen und „Ausfahrt Niemandsmeer“ von Bettina (das ist noch nicht das im heutigen Treffen besprochene Werk, aber das aktuelle, frisch erschienene) bei kulturmaschinen com bestellt.) Werbeblock: bitte nachmachen! : -)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Grüße Jogi&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjSvP836UN7mcF-GMplcT2jtjQrCqY9W4Tox5qtkXk6UdHn3OhlNKX0rysBd_BUWnZeHq7KaaMPrQhyj3E-3AAq-1Q4SI-x98GIHhJIEP8DaemEGX1EJK6pJaLbr0BLRW16vjrZZSJ4vF0f93ltM6ONs-1XcQxaiovM8vr-mKwthN_DEg40hF9LOq9cRyY/s3840/1000095838.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;3840&quot; data-original-width=&quot;2160&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjSvP836UN7mcF-GMplcT2jtjQrCqY9W4Tox5qtkXk6UdHn3OhlNKX0rysBd_BUWnZeHq7KaaMPrQhyj3E-3AAq-1Q4SI-x98GIHhJIEP8DaemEGX1EJK6pJaLbr0BLRW16vjrZZSJ4vF0f93ltM6ONs-1XcQxaiovM8vr-mKwthN_DEg40hF9LOq9cRyY/s320/1000095838.jpg&quot; width=&quot;180&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;PS: Ich kann zwar nur für die BRD sprechen, aber im Übrigen bin ich weiterhin der Meinung, dass Frau Reiche, Herr Spahn und Herr Merz, aber vor allem erstere, täglich zum Rücktritt aufgefordert werden sollten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/3351096148058056524/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/07/klaffende-wunden-oder-drusenfieber-sind.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/3351096148058056524'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/3351096148058056524'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/07/klaffende-wunden-oder-drusenfieber-sind.html' title='Kläffende Wunden oder Drusenfieber sind Nudelholz wie Teiggesicht'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjSvP836UN7mcF-GMplcT2jtjQrCqY9W4Tox5qtkXk6UdHn3OhlNKX0rysBd_BUWnZeHq7KaaMPrQhyj3E-3AAq-1Q4SI-x98GIHhJIEP8DaemEGX1EJK6pJaLbr0BLRW16vjrZZSJ4vF0f93ltM6ONs-1XcQxaiovM8vr-mKwthN_DEg40hF9LOq9cRyY/s72-c/1000095838.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-2499649067719148299</id><published>2026-06-13T23:23:00.000+02:00</published><updated>2026-06-15T17:56:02.677+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Gerd Fürstenberger"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><title type='text'>Passanterweise</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Oder: En passant am Passamt a.k.a. Kulturladen&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Oder: ich mag und verarbeite Deine Gedichte zwar nicht alle restlos, aber bleiben wir trotzdem Friede Freunde Eierkuchen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anreise zur Vernissage: „Hat die Frau da wirklich ein ‚Fresse, Alter!‘-Tattoo am Hals?“ – „Psst, nicht so laut!“ – „Schau mal, da hinten auf dem Auto, das Logo Deiner Ex!“ – „Was? Ach so, Ex-Firma. Im Stadtteil dahinter hat übrigens wirklich meine erste Freundin gewohnt.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Lauter unlautere Laut-Sprecher unterwegs… erst die Demo und dann rechts im Röthenbacher Landgraben … scheinbar ein Kindergeburtstag, mit Megaphon-Eltern… Leisesprecher sind aktuell wohl leider nicht angesagt.“ (&lt;i&gt;später wurde der Autor dann gebeten, lauter zu sprechen. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Aufreihung der Gläser an der Bar im zweiten Ausstellungsraum: „einer geht aufs Haus.“ – „Na dann: Aufs Haus!“ – „Alter, war das jetzt peinlich, dass Du das Trinkgeld erst nicht in die Sammeldose gebracht hast… da war ein Schlitz und ein Loch… selbst im Kindergarten sind da mehr Formen! Vielleicht wie beim Führerschein-Theorie oder Erster Hilfe: gelegentliche Auffrischungen überlegenswert?“ – „Lou mer mei Rouh.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Verlegenes Innehalten: Schüttelt man – nach Knigge – einem an der Hand Bandagierten selbige oder nicht?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Wie herum arbeitet ihr?“ – „Erst meine Texte, dann ihre Bilder dazu, wie schon in Frankfurt.“ – „Die Buchhandlung in Eibach macht viele Lesungen, da wollen wir im Kulturladen normalerweise nicht so viel Konkurrenz machen…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Konzept „Fangen wir c.t. an.“ erwies sich als wohlüberlegt, denn schlagartig füllten sich kurz vor dem verlegten Start (&lt;i&gt;das waren dann wohl alles Akademiker:innen? Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) die Reihen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Leiterin des Kulturladens begrüßte die Gäste, gab für Auswärtige einen kurzen Abriss dieser soziokulturellen Besonderheit Nürnbergs  - „Elf Kulturläden, wie die elf Freunde … gegründet von Hermann Glaser … ‚Kultur ist Bürgerrecht, Kultur von allen für alle‘“ – und gab ein kleines Soziogramm der Künstler:innengruppe: „Der Mann der Künstlerin ist das Bindeglied, der ist auch ein alter Freund des Autors. Und auch die Deutschlehrerinnen-Phase ist ein Bindeglied zwischen Text und Bild. Sie verwendet gerne Zeitungen als Zufallselemente, mit einer Schere als dynamisches Element. Und der Autor Gerd ist auch Journalist und Dozent.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gabi dankte dem Kulturladen für die gute Zusammenarbeit und erzählte ebenfalls aus dem Nähkästchen: „Gerd schickt immer wieder mal Gedichte rüber, die gefallen mir manchmal, nicht immer, und dann lege ich bei Gefallen los“. – „Wie, nicht alle?“ Oje, erste kreative Differenzen in der Band? Smiley.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Von manchen Gedichten machte ich auch mehrere Varianten. Und ich dachte mir, ich nehme mal lieber zu viele Bilder mit. Ich hoffe, Sie machen das dann auch so, der Preiskatalog hängt ganz rechts.“ (&lt;i&gt;oh, der ist ja auch gerahmt. Kostet der dann das gleiche? Definitiv ein Kulturladen, wo man Kultur kaufen kann. Anm. d. Prot.) (Redschreib kein Blech, Digga, geh Buch kaufen, Du Opfer. Anm. d. Red.)(das war ein scherzhaftes Querreferenzieren auf den Schluss des Textes, siehe unten. Ergänzende Anm. d. Red.)&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ich bin übrigens auch ein großer Fan der Kulturläden. Ich fange jetzt an mit dem Anfang. Oh, danke fürs Vorführen: Der Hinweis auf das Stummschalten der Handys fehlte…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und schon ging es in die Geschichte um die zweifelhafte Ehre, von einer Taube als Wohnort ausgewählt zu werden, und wie das verheiratete Umfeld damit umgeht. Anders als bei Patrick Süßkind stets mit einem klaren Fokus auf dem Humor („es war Notwehr, dass sie nach Dir gehackt hat.“ / um ihr den Fluchtweg offenzuhalten, froren wir)&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;An dieser Stelle sei das – an dieser Stelle aufgetretene und vom Autor durchaus bemerkte - Gähnen des Neben- bzw. Haupt-Mannes des Protocollagisten kurz aufgeklärt: Er hört zum Einschlafen Hörbücher. Auch wenn wir tagsüber im Urlaub eines hören oder überhaupt jemand eine Zeitlang spricht, muss ich ihn wachrütteln. Das ist also eher ein Kompliment! Anm. d. Prot.)&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Klasse fand ich dann die Diskussion, ob der Protagonist wohl lieber ein Haustier hätte... und dass er für sich beschließt, mit dem Tier ein ernstes Wörtchen über Stubenreinheit zu reden … und natürlich den netten Versprecher ‚ein Pflaster im Kühlschrank‘.“ – „Ja, oder das ‚hab Dich nicht so, Tauben sind doch friedlich, siehe Friedenstauben!‘“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Die Ehefrau kommt in dieser Szene nicht so gut weg… daher sollte ich als Autor vielleicht ein paar Anmerkungen zum weiteren Fortgang machen: Da sind dann mehrere Personen und deren Geschichten verwoben. Offen aber hoffentlich trotzdem ganzheitlich. Und eigentlich geht es in allen Geschichten um die Liebe, es folgt jetzt der Teil, wo ein Mann seine Jugendliebe wiedertrifft.“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Beschreibung, wie der neue Protagonist beim Spazieren Profil und „Tanz der Lippen“ seiner erneut Angebeteten betrachtet, wird gleich durch die nächste Erklärung unterbrochen: „Die gerade im Gespräch erwähnte Dame in der Pizzeria ist die Nebenbuhlerin der Taube, also die Ehefrau des ersten erzählenden Ichs, denn die redete dort scheinbar mit einem imaginären Gesprächspartner.“ (&lt;i&gt;jetzt bin ich WIRKLICH gespannt, wie es weitergeht! Gut, dass ich das Buch zum Fertiglesen habe. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und dann das Verweben: „Komischer Typ dort … und ist sein Sweatshirt voller Taubenexkremente? Und hat er da ein Vogelnest auf dem Kopf?“ Zufriedenes Gelächter im Publikum, dass dort mittlerweile Nachwuchs piept. „Ich kam nicht umhin, zu bemerken, dass Sie über mich sprechen und die kleinen Täubchen auf meinem Kopf bemerkt haben. Ich weiß, ‚bei Ihnen piepts wohl‘ und so weiter, aber ist das nicht großartig? Entschuldigen Sie mein Nuscheln, aber ich darf den Kopf nicht zu sehr bewegen. Und ich bin übrigens Verhaltensforscher.“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das „Aha-Duett“ der Jugend- und Erneutliebenden, die nach dem Weitergehen ihre Gespräche quasi beflügelt fortsetzen und natürlich viel Gesprächsstoff haben. „Ökologisch ist sein Verhalten jedenfalls vorbildlich. Lach nicht!“  - „Ob sie ihn dann als Trauzeugen zur Hochzeit einladen, weil er unbehagliche Gesprächspausen bei ihrem Wiedertreffen verhindert hat?“ – „Aber ihn auffordern, sich vorher doch bitte umzuziehen!“ – „Psst!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ich mache jetzt eine kurze symbolische Pause, ehe ich zur Lyrik wechsle… fertig. Die Gedichte sind teilweise hier auch ausgehängt. Ich fange mit dem titelgebenden ‚Passanten‘ an.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei den Gedichten dann viele Stellen, die einen nachdenklich innehalten lassen… der „Schatten, der anhält und dir nachblickt“ … oder die „Sitzbank zur Betrachtung der Lage“ … da gehören definitiv mehr aufgestellt! (&lt;i&gt;Am besten mit Beschattung wegen steigendem UV… Anm. d. Prot.)&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Die nächsten drei Gedichte – Hesperide, Theodor-Heuss-Brücke und Rosenau – beschreiben Nürnberger Orte, das nur als Anmerkung für die Zuhörenden, die von weiter weg … also, natürlich auch als Anmerkung für die aus Nürnberg… Übrigens, nicht verwechseln: das Afrikafestival unter der Brücke ist im Juni, und das Brückenfestival im August.“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch hier wieder überraschende Wendungen, wie Gesetze und das Leben, die tanzen oder Wünsche haben. Oder der unerwartet weit gespannte Bogen, was alles „vor der Haustür“ liegt, von ausbrechenden Vulkanen über frisch gegrabene Flussbetten bis hin zu schwarzen Löchern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Letzteres deutet schon das Themenfeld der darauffolgenden „kosmischen Trilogie“ an: „Wow… das ‚manche der gelegentlich ein Teil von uns seienden Teilchen verlernen auch wieder, Teil unseres Ichs zu sein‘erinnert mich an Terry Pratchett, der hat das auch schon sehr schön mit dem Kommentar des Kanzlers ‚boah, ist das nicht unhygienisch?‘ verarbeitet!“ – „Cool war auch der Wechsel von den Weiten des Alls und den Jahrmilliarden zum Folgesatz ‚und sonst so?‘“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und wenn bisher nicht mal eine galaktische Minute Menschheit im technischen Stadium, dann kann es auf dem AB von SETI wirklich irgendwann mal heißen: „Sie haben eine neue Nachricht“ … die dann nicht mehr abgehört wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Und hier wieder ein Bogen zurück zum Roman: Das nächste Gedicht hat mit Vögeln zu tun.“ – „Und mit Liebe?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Autor unterbricht – trotz der gerade so schönen Stelle, dass sie die kostbare Zeit vor der Nacht lieben – erneut den Gedichtvortrag: „Das ist wie beim Philosophen Thomas Nagel, der gefragt hat, wie es ist, eine Fledermaus zu sein. Bei mir ist es kein Aufsatz, sondern ein Gedicht, und es geht halt um Vögel, nicht um Fledermäuse. Aber die Gedankengänge sind ähnlich.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach dem philosophischen – „er ermöglicht und überdauert das Leben“ – Regen(sound)porträt – „Ich sehe die anwesenden Teilnehmenden dieser Reise teilnahmsvoll nicken“ – gab es zum Abschluss noch ein Meta-Gedicht über den lyriterarischen Prozess: „morgens ist der poetische Blick für die Alchemie des Seins noch offen, das „Hirn noch traum(haft heraus)geputzt … und ist es wirklich okay, den bunten Cocktail des Lebens in bleischwarze Buchstaben zu gießen?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Das wars, vielen Dank, jetzt zum gemütlichen Teil.“ – „‘Sonst werde ich ungemütlich?‘ Die Stühle waren doch ganz okay…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Du hättest mit etwas langsameren Tempo die Lesung noch strecken können … oder wie bei Wortwerk die Gedichte doppelt vorlesen können, damit die Zuhörerschaft das besser aufnehmen kann.“ – „Hm… die Lyrikpassage einfach zweimal hintereinander? Oder jedes Gedicht doppelt vorlesen? Oder jede Zeile? Das wirkt … das wirkt … irgendwie komisch … irgendwie komisch … wie ein Echo, das das Diminuendo vergessen hat …“ – „Oder man hätte die Gedichte bzw. die Collagen auch projizieren können?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Das … na, Dings… Autoren und Wörter…“ – „Passt schon, ein Buch fällt ja auch in die Kategorie Ding.“ – „In Anlehnung an die britischen ‚Knock knock‘-Scherze könnte man auf jedes ‚Ding‘, das jemand einem unabsichtlich ins Gesicht sagt, mit einem – dessen Anspannung dann lockernden – ‚Dong‘ antworten…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Schreibst Du gerade eine Widmung oder das nächste Gedicht?“ – „He, gute Idee, das zu kombinieren!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diskussion von Geldautomatendesign: „Ich traue mich immer nicht, bei Fremden ins Gespräch einzusteigen, aber ich hätte fragen können ‚ach, sind Sie vom Fach?‘“ – „Stimmt, und was machst Du, wenn herauskommt, dass die die beruflich sprengen… denn manche von denen besuchen sicher auch Vernissagen … das gibt dann mindestens betretenes Schweigen, wenn nicht schlimmer…“ – „Das ‚vom Fach‘ ist eh eine komische Formulierung, findest Du nicht? Das kennt die Jugend sicher nicht mehr… das erinnert mich an die aktualisierte Version von Rapunzel mit dem ‚wirf Haar runter‘ und ‚das sind Extensions, Digga; geh Treppe, Du Opfer‘“ – „Ja, ihr liebt beide das Skurrile, kann das sein?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hinterm Horizont soll es gewissen Barden zufolge weitergehen … oder eben vor der Haustür, sicher für ein paar Googol Jahre … und sonst so? Na, Energiewende, Klimaschutz, Demokratieerhalt und so! Damit der menschliche AB weiter abgehört wird!&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhyHVsXkHpUVxM3WpecNlQvIe_rVYEfZ5y0RGCtpQ0DpFz6qgHbhZbPRurivZ0pRKo-BQgSRPwLI38R7Xd-afAzOQ1bMIT7xwP6kmzL1RLXX_syOBH5NZ_ACumgKJsYSYFg9EcM9hWWuNkgpiEjgGDZy46be7Oj8uSPdXxlGAalQMB4nuJSz4PVsLLSA7w/s3840/1000092210.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;3840&quot; data-original-width=&quot;2160&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhyHVsXkHpUVxM3WpecNlQvIe_rVYEfZ5y0RGCtpQ0DpFz6qgHbhZbPRurivZ0pRKo-BQgSRPwLI38R7Xd-afAzOQ1bMIT7xwP6kmzL1RLXX_syOBH5NZ_ACumgKJsYSYFg9EcM9hWWuNkgpiEjgGDZy46be7Oj8uSPdXxlGAalQMB4nuJSz4PVsLLSA7w/s320/1000092210.jpg&quot; width=&quot;180&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/2499649067719148299/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/06/passanterweise.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/2499649067719148299'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/2499649067719148299'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/06/passanterweise.html' title='Passanterweise'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhyHVsXkHpUVxM3WpecNlQvIe_rVYEfZ5y0RGCtpQ0DpFz6qgHbhZbPRurivZ0pRKo-BQgSRPwLI38R7Xd-afAzOQ1bMIT7xwP6kmzL1RLXX_syOBH5NZ_ACumgKJsYSYFg9EcM9hWWuNkgpiEjgGDZy46be7Oj8uSPdXxlGAalQMB4nuJSz4PVsLLSA7w/s72-c/1000092210.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-3716129144085710662</id><published>2026-06-05T13:35:42.934+02:00</published><updated>2026-06-06T22:37:27.049+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Gerd Fürstenberger"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Leonhard F. Seidl"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Paul Stefan Wolff"/><title type='text'>Zuckerbrot, Alpentatort und Passanten</title><content type='html'>&lt;p&gt;&amp;nbsp;Auch im Juni ein paar Wortwerkelnde sehr aktiv:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am 13.6. um 15 Uhr hält im Zuge der PEN-Jahrestagung Leo F. Seidl einen Workshop zum Verfassen engagierter Literatur im Bildungscampus Nürnberg, und um 19 Uhr Vernissage der Ausstellung &quot;Passanten&quot; mit Collagen von Gabi Fitzner und Gedichten von Gerd Fürstenberger im Kulturladen Röthenbach.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am 20.6. lesen Leo F. Seidl und Paul Stefan Wolff bei &quot;StadtLesen&quot; in Fürth.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/3716129144085710662/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/06/zuckerbrot-alpentatort-und-passanten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/3716129144085710662'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/3716129144085710662'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/06/zuckerbrot-alpentatort-und-passanten.html' title='Zuckerbrot, Alpentatort und Passanten'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-8733269265713825310</id><published>2026-06-01T23:23:00.000+02:00</published><updated>2026-06-04T21:48:59.136+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><title type='text'>Ton, Steine, Schere, Klavier - Brunnen gewinnt!</title><content type='html'>&lt;p&gt;( Oder: An Mordseis leckende Schlangen sind wie Drohnen)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hallo in den Sprachen dieser Welt, aufgrund der letzten Geschichte in der Runde diesmal jiddisch / hebräisch: „Hals- und Beinbruch, liebe Mischpoke!“ (&lt;i&gt;das sind zwar deutsche Begriffe, die aus dem Hebräischen stammen, aber Du meinst „Shalom aleichem“ Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;“Was bisher geschah, also auf dem Herweg zum Treffen: Ein kleiner Junge raste mit seinem Rad ständig rund um den U-Bahn-Ausgang. Wie bei einem Computergame … wie hieß das? ‚Frogger‘? …  musste ich den Ring durchbrechen. Als Endgegner fuhren ihm dann zwei E-Bike-Lieferdienst-Fahrer entgegen.“ – „Und wie ging das aus?“ – „Ich weiß nicht, ich konnte nicht hinsehen.“ – „Abgesehen von unterlassener Hilfeleistung finde ich bei dieser … Kurzgeschichte? … das offene Ende nicht so prickelnd…“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Wir sind noch zu wenige Teilnehmer, unterhalten wir uns doch über (&lt;i&gt;Plattform-Name entfernt. Größter Fluss der Welt ohne „as“ / Kriegerinnen der griechischen Mythologie ohne „e“. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) als Arbeitgeber, also wegen ‚Verkauf der eigenen Bücher auf besagter Plattform‘ bzw. auch Self-Publishing dort.“ - „Ah, habe Dich dort gefunden. Sechsstellige Platzierung bei Belletristik ist nicht der Umsatz in Euro, oder?“ – „Kein großer Schmerz, ein Zeichen zu setzen und auf europäische Plattformen zu wechseln, aber welche…“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Jetzt sind wir genügend, jetzt lese ich vor.“ – „Ok, Paul.“ – „Meinen Text ‚Zuckerbrot‘ werde ich dann diesen Monat bei ‚Lesen in Fürth‘ vorlesen.“ – „Gibt es auch ‚Vorlesen in Fürth‘? Denn beim anderen sitzt man doch mit Büchern gemeinsam im Park?“ (&lt;i&gt;nachträgliche redaktionell aufbereitete Auflösung des Mistverständnisses: „Lesen!“ findet im November 2026 statt, „StadtLesen“ hingegen im Juni, wo am 20. neben VS und Leo Seidl auch der AutorenVerband / die Wortkünstler mit Paul vorlesen werden. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) „Der Text ist eine Hommage an die wieder aktuelle faschistisch-patriarchalisch-dystopische Serie ‚Die Geschichte der Magd‘“.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Erzählerin sinniert über männliche (Rot-Stärke-)Grün-Schwäche, auch beim Einkaufen von Gemüse oder Blumen, der Rasen-Beurteilung – Loriot hatte also unrecht – und dem Reagieren auf – jetzt blaugekleidete – Polizisten, und dass frau daher mit „grün, grün, grün, sind alle meine Kleider“ ihre Ruhe vor Männern hat, vielleicht auch wegen Reminiszenzen an Rinde und Falten. Über Fast-Fashion und das – das ist jetzt der Science-Fiction-Part – auch nach oraler Einnahme wirkende Kuschel- und Orgasmus-Hormon Oxytocin spannt die nicht weiter beschriebene, zunehmend feministisch-kämpferische Erzählerin den Bogen zur Versklavung der Frauen und Drohnen, die nacheinander mit Frauen, Liebe und Torten verglichen werden.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Da habe ich wieder Probleme damit, nicht parallel mitlesen zu können – unser altes Thema! Denn nach dem ‚Männer-Bashing‘ am Anfang kam doch plötzlich ein Wechsel zum männlichen Erzähler? Und dann die Selbstoptimierung, teils konkrete lustige Tipps wie das – auch für Nickerchen gültige – Lob fürs Aufstehen, teils gebasht, wie auch anderes ‚neumodisches Zeugs‘…“ – „Ja, da schließt sich ja dann das ‚kommt von den Homosexuellen‘ an – da sollte man wahrscheinlich einfach eher undistanzierter ‚von den Schwulen‘ sprechen, aber das ‚zu blöd, Beziehungen zu führen‘ im Satz danach bezieht sich dann nicht auf die Schwulen, sondern die Trends-Mitmacher davor … sehr verwirrend, und trägt Dir dann vielleicht noch ungerechtfertigte Vorwürfe wegen Homophobie ein…“ – „Mein Deutschlehrer fände die Ich-Perspektiv-Wechsel jedenfalls schlecht.“ – „Allein schon deshalb – aber nicht nur deswegen – finde ich sie dann gut!“ – „Braucht man den Hommage-Hinweis auf die Serie?“ – „Nein, eher weglassen… das Dysto-Setting ist ja bald wieder Realität …“ (&lt;i&gt;Das Eingeständnis eines anwesenden Mannes, tatsächlich eine Rot-Grün-Schwäche zu haben, führte übrigens zu einer ausführlichen Befragung einer anwesenden Frau, wie das so in der nicht-dystopischen Praxis wäre. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Zum Vorlesen Deiner Satire: das war sehr monoton vorgetragen.“ – „Genau, gut!“ – „Nein, schlecht!“ – „Und verschmitzt vortragen!“ – „Nein, gerade bierernst!“ – „Aber vor allem langsamer.“ – „Und ist das nicht eher ein … ich weiß nicht, Wintertext, als für vergnügliche Sommerlesung im Park?“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Drohneneltern sind die neuen Helikopter-Eltern.“ – „Ja, nicht zu verwechseln mit – wenn auch kaum unterscheidbar von – den Curling-, Schneepflug-, U-Boot- und Rasenmäher-Eltern!“ – „Kennt noch jemand den alten Film ‚der Rasenmäher-Mann‘? Das ging auch nicht gut aus…“ – „Zurück zum Text, bitte: Er hat eine hohe Dichte, aber Absurdes bitte weiter verstärken, herausarbeiten!“ – „‘Verdichten!‘, sprach der Lyriker beim Autoschrauber:innen-Stammtisch!“ – „Und ich möchte noch ergänzen: Du nuschelst wie ich beim Textvortrag.“ – „Also, in meinem Fall liegt es am Kautabak.“ – „Was ist das?“ – „Na, das hier.“ – „Igitt, ‚Show and Tell‘ muss da jetzt wirklich nicht sein!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„‘Halt!‘ - das war das Motto, des Wettbewerbs, an dem ich mit dem folgenden Text teilgenommen habe. Für den brauche ich übrigens noch einen Titel. Und nach Abgabe habe ich dann festgestellt, dass das Motto eigentlich konkreter ‚Halt am Körper‘ gelautet hätte…“ (&lt;i&gt;ich frage mich, wie viele Protocollage-Lesende hier bereits die Worte von Coralie heraushören … Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) „Und es geht um einen eingebildeten Flügel.“ – „Na, da hast Du doch schon eine neugierig machende Überschrift! Und ich bin gespannt, ob jemand glaubt, fliegen zu können oder ein Engel zu sein, oder ob er sich an ein imaginäres Musikinstrument setzt…“ – „Du weißt, dass auch das Adjektiv mehrere Bedeutungen hat?“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und tatsächlich ging es um einen Gegenstand, der sehr überzeugt von sich ist… und verwundert, dass er – obwohl das beste, wohltemperierteste, hochglanzlackierteste und teuerste Instrument im Geschäft – nicht gekauft wird. Auflösung: letzteres.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Das erinnert an ‚Ich bin ein Star – holt mich hier raus!‘“ – „Das psychologische Thema des Verschmäht-Werdens. Ich habe viele Jahre in einer Disco gearbeitet und das Herausputzen, die Hoffnungen und Enttäuschungen hautnah erlebt.“ – „Naja, wir als Otto-Normal-Discogänger:innen ja auch, ohne dort zu arbeiten… aber genau: Das war wie eine prä-digitale Partnerbörse.“ – „Was ist eine Partnerbörse?“ (&lt;i&gt;Wie ein Rudel Wolfs-Eltern versuchten die Anwesenden daraufhin – metaphernfreudig, da kann die Autor:innengruppe nun mal nicht aus ihrer Haut – die Begrifflichkeits-Unklarheiten zu beseitigen. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Dein Text ist eine Parabel, ein Gleichnis.“ – „Und ich würde die Selbstzweifel mehr herausarbeiten, mehr Psychologie.“ – „Naja, eigentlich geht es beim Text darum, dass ich mir einen Bechstein wünsche.“ – „Ach sooo, das ist ein Text mit einer ganz gezielten Zielgruppe! Ein Verkaufs-bzw.-Kaufs-Werbe-Text sozusagen! Wie geht das bei euch dann im Alltag? Wenn Du etwas möchtest, findet die Familie auf dem Frühstückstisch einen Zettel mit einer neuen Kurzgeschichte? Darüber, wie einsam und ungeliebt sich der betreffende Gegenstand im Laden vorkommt?“ – „Das könnte man als Erzähl-Ebene noch drumherum bauen!“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann (&lt;i&gt;repeat, piep! Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) wurde der Text für die Nachzügler – obwohl diese nicht Teil der eben ermittelten Zielgruppe sind – noch einmal vorgelesen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Statt dem konkreten Product-Placement – wir sind noch alte Schule, als das noch verpönt war – vielleicht etwas Flexibilität, so nach dem Motto ‚ich nehme auch einen Steinway oder Feurich oder Bösendorfer oder Kawai oder Yamaha oder Schimmel oder Fazioli‘? … wobei ich empfehlen würde, nichts zu Hochpreisiges zum Einstieg zu nehmen.“ – „Wer spricht denn vom Einstieg?“ – „Ich finde, es findet zu wenig Entwicklung in der Handlung statt.“ – „Ja, vielleicht noch einen Gegenspieler – wurde da nicht in einem Halbsatz eine Ukulele erwähnt? Oder natürlich eine menschliche Person… - oder ein Ereignis… und dann könntest Du die Handlung kippen lassen…“ – „Na, Hauptsache nicht den Flügel, höhö… ‚Flügel, Dir werd ich Deinen Hochmut stutzen…“ – „Variiere testweise ein bisschen! Nicht gleich ein ganzer Textzyklus, aber unterschiedliche Tonalitäten täten gut, quasi Dur und Moll.. Adagio, Allegretto, Presto … Dreivierteltakt …“ – „Genau, ein paar Goldberg-Variationen… oder das ganze vielleicht als interaktives Spiel, wie ein Textadventure früher, nur mit Noten?“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Intertextuell gefällt mir bei Dir auf jeden Fall, dass Du oft das Innenleben von Gegenständen thematisierst.“ – „Bei den Enden meiner Geschichte geht es oft um den Preis… aber ich habe oft auch Mitleid mit Dingen, die nicht gefallen. Schon beim Spielen mit Stofftieren hatte ich Sorge, dass sich die anderen ungeliebt fühlen…“ – „Ja, geht unserem Sohnemann genauso.“ – „Ich hätte noch einen Text über eine Bank, die eine Bank ausraubt…“ – „Eine Fusion? Aber ich finde, den nächsten Vorlese-Slot sollten wir für unseren Gast aus Erlangen, Gerd Fürstenberger, freihalten…“ – „Aber ich bin gar nicht aus Erlangen!“ – „Aber Du hast doch mit den Erlangern vorgelesen? Als Fürther? Schwabacher? Neumarkter? Ansbacher? Höchstädter? Forchheimer? Pappenheimer?“ – „Und ich habe nur einen ganz frischen, unüberarbeiteten Text, frisch nach dem Gewitter gestern geschrieben, also ‚seid‘s gnädig‘…“ – „Na, das ist doch mal gut, nicht immer diese abgehangenen, gepökelten, feingeschliffenen Texte… aber darf ich erneut anmerken, dass in der Signal-Gruppe geteilte Texte zum Mitlesen schön wären? Ich fotografiere mir mal ab…“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Das Pendeln in der Lyrik zwischen den zwei Polen Allgemeinplatz und Lesefluss-sprengender Assoziation…“ – „AC/DC Wechselstrom-Lyrics?“ – „Auch in den Strophen schöne Wechsel, eine Dreiteiligkeit: Erst der Tatort mit den herumliegenden Gliedern. Vielleicht statt des Vergleichs ‚wie Glieder‘ sogar mutig die Metapher ‚die Glieder der Bäume verteilt‘ nehmen? Dann kommt das Positive: Stürme verteilen Samen, Wasser spenden Leben, die Luft geschwängert… und als drittes dann die Bewegung… erneut die Knochen, aber Kraft in denselben, und das Kind schaukelt dem Himmel entgegen, das ist ein sehr schönes Bild, das den Kreis schließt.“ – „Ja, trotz herumliegender Organe und mordendem Eis sehr konsistent.“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Kill your darlings – in diesem Fall wäre das Killer-Eis ein Kandidat? Zumal: ist Hagel wirklich tödlich?“ – „Du wieder mit Deiner anthropologischen Sicht! Frag mal ein totes Insekt, das von einem kanonenkugelgleichen Hagelkorn erschlagen wurde!“ – „Das kanonische Eiskugel-Gleichnis?“ – „Ich muss gerade an eine Ameise denken, die von einer Speiseeiskugel erschlagen wird…“ – „Oder ein Mord an einem Vanille-Allergiker … außer es sind nur Aromastoffe…“ – „Das Wort- und Mord-Material der Wahl…“ – „Könnt ihr mal aufhören und bei der Textkritik bleiben?“ - „Mein Mund ist übrigens versiegelt, gerade bei Lyrik habe ich als Autor das Recht und die Pflicht zu schweigen.“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Wo?“ – „Es geschah draußen…“ – „Ich erkenne jedenfalls das Beschriebene wieder, wir sind nach dem Gewitter auch an der Pegnitz entlanggegangen.“ – „Das erinnert mich an das Treffen vor einem Jahr oder so, wo jemand aus Tobis Regional-Dysto-Science-Fiction die U-Bahn-Station herausgelesen hat.“ – „Oder bei der Erlanger Lesung die Tagesfliegen-Friedhöfe…“ – „Beim Informatikstudium in Erlangen mussten wir als erstes Palindrome finden, wie ‚So riefen sie den Leichenwagen, weil Leichen auf den Weichen lagen…‘“ – „Ich wiederhole: Können wir beim Thema bleiben? Ich habe mit dem – wenn auch aus Insektensicht korrekten – ‚mordenden Eis‘ Probleme…“ – „da hatte ich – Mist, jetzt fange ich doch an zu erklären – erst ‚tötendes Eis‘, aber das war mir zu schwach…“ – „‘Eis mit Tötungsabsicht‘? Aber ich glaube, mich stört, dass noch aktuelle Handlung impliziert wird, obwohl es ja eher eine Tatort-Besichtigung ist… also ‚gemordet habendes Eis‘? Aber das geht nicht so gut von der Zunge, Kautabak hin oder her…“ – „Der Erzähler war noch geschockt. Eiskalter Mord.“ – „Eiskalte Kritik. Moment, kann ich meinen Textausdruck noch mal haben für die Stellungnahme …“ – „… die Du nicht geben willst, wie ich als Dein imaginärer Anwalt hinzufügen möchte…“ – „Ich glaube, eine Umstellung zu ‚zerflossen in Pfützen, das mordende Eis‘ brächte die Erzählzeit wieder ins Lot…“ – „Mein Mandant nimmt den Vorschlag an. Au! Bei der schwülstigen Formulierung knallt mir gleich mein Handy an den Kopf.“ – „So eine App wäre beim Schreiben oder beim Vortrag sehr hilfreich! Wie heißt die?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Wassim, Du hast noch einen Text?“ – „Ja, aber nur zwei Worte.“ – „Wow, das ist ja Haiku im Quadrat!“ – „Ich lese ihn auch nicht vor, denn er hat sich noch nicht in meinem Kopf zusammengefügt. Aber ich habe Tonfiguren geknetet. Hier sind die Bilder…“ – „Auf jeden Fall die interessanteste Vortrags-Art heute! Und der Begleittext heißt ‚Vor der Arbeit, nach der Arbeit‘? Und die Figur danach hat einen riesigen Kopf … die Arbeit ist ihr zu Kopf gestiegen. Ein Wasserkopf von der Arbeit…“ – „Ist das ein Selbstportrait? Ich finde jedenfalls, er hat sich im Ton vergriffen. Höhö.“ – „Höhö. Das waren Ideen ohne Worte. Ich habe die Figuren drei Stunden geformt.“ – „Und das soll jetzt kein Mobbing oder Bashing sein, aber man sieht den Figuren die genannten drei Stunden Arbeit nicht an.“ – „Da gab es doch Zwischenfiguren … wäre cool, wenn Du die alle fotografiert und dann Stop-Motion-mäßig zu einem Film montiert hättest, der abläuft, während Du Deinen Text vorliest… oder ein Video ‚making of‘…“  
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;ich habe hier noch die Notiz „Dicke Beine: Ameise Horror, Blut und Lymphe.“ Leider kriege ich das nicht mehr einsortiert. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Aus BWL … die Geschichte der Arbeit… der Overhead…“ – „Ich trage den Text dann nächstes Mal vor.“ – „Das wird dann das einzige Treffen jemals, wo die Anwesenden nach dem Vortrag sofort mit Gegen-Texten zum gleichen Thema um die Ecke kommen.“ –„Sind die Figuren gebrannt?“ – „Nein, der Ton ist noch weich…“ – „Wird also wieder eingestampft, das Kunstwerk. Sehr Mandala-‚alles ist vergänglich‘-mäßig …“ – „Viele Deutungsebenen… der Kopf wächst, da mitgedacht… viele Fragen im sich blähenden Kopf…“ – „Naja, ich hatte meine Frage im Kopf, und die Hände haben es übersetzt.“ – „Oder die Frage passt nicht. Voll die Douglas Adams 42-Vibes.“ – „Der Ton ist ja eigentlich passiv, wurde aber plötzlich aktiv und formte mich.“ – „Das erinnert an die goldenen Drehbuch-Regeln: Forme die Figuren, bis sie ein Eigenleben entwickeln.“ – „Oder ein Leben für den Autor entwickeln.“ – „Na, ich bin ja mal auf seine und unsere Geschichten dazu gespannt!“ – „Es ist auch eine Art Tanz. Im Flow. Und wenn Du mit Anfang und Ende nicht zufrieden bist, schneidest Du sie weg.“ – „Also die Tonfiguren? Der tonlose Töpfer… es bleibt dann nur das Gefühl…“ – „So fühle ich mich immer donnerstags, da habe ich vier Stunden Latein am Stück.“ – „Da geht es nur ums Überleben…“ – „… sagte die Biene im Hagelsturm.“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann spielten Mutter und Tochter Stein, Schere, Klavier, wer den letzten Text vorlesen darf. „Das war nicht Stein, das war Brunnen!“ – „Wo kommt das bitte im Titel des Spiels vor?“ – „Ich habe noch viele Texte wie das mit der Bank und dem Banküberfall oder Stromwerk oder Muttern und Schrauben…“ – „Mag ja sein, aber ich habe trotzdem gewonnen. Hier ist – nur minimal verspätet – ein Pfingsttext. Und die Überschrift lautet…“ (Hält Tablett hoch: „[θ]“ ). „Das dentale Frikativ, das zischende englische Ti-Eitsch“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es folgte eine Geschichte über einen Autounfall, die Unfallgegnerin verhält sich äußerst seltsam: sie lispelt, leckt dem gerufenen Polizisten übers Ohr und steckt die Protagonistin und sogar ihr Navi mit dem Lispeln an.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Die dazwischen gestreuten Sätze aus dem Podcast, den die Protagonistin hört, passen auch gut, weil es ja darum geht, dass Sprache die Welt verändert. Und die Stopptaste stoppt das nicht.“ – „Aber ein sehr verwirrender, fantastischer Text… wietho … pardon. Wieso lispelt die Protagonistin auf einmal?“ – „Hehe, das war jetzt wie der Schlipth von Lord Hesketh-Fortescue bei Loriot. Aber ist doch ganz klar: Die Glattnatter hat sie glatt gebissen!“ – „Und das Navi wohl auch?“ – „Und thie – argh! – sie ist dann Apostelin geworden? Und nicht eher Nazareth statt Jerusalem? He, Autorin! Gib uns Brotkrümel!“ – „Alles gut. Ein Text zum Thema „Verwirren“ darf verwirren, wie einer zum Thema Angst Angst machen darf.“ 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Passend hab ich hier noch verwirrende Fragmente: „Fragmentarisch vs. schöne Struktur. Zu Kollaps (der Gedichte): muss so sein, wie beim Witz. Sollänge übersteigen: In die Irre geführt.“ Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Aber noch mal, ich will das begreifen: War die Protagonistin schon die Schlange? Ist sie mit sich selbst kollidiert? Ist sie eine gespaltene Persönlichkeit in zwei Autos?“ -  „Na, sie ist sie!“ – „Sehr hilfreich.“ – „Na, sie übernimmt die Sprache und Persönlichkeit!“ – „Dann fährt sie mit dem falschen Auto weg.“ – „Überhaupt: Die Autos stören. Die Polizisten braucht man auch nicht.“ – „Und sie radelt oder spaziert mit altem Ghettoblaster und hört den Podcast, oder wie? Und das Navi, das am Schluss ihr neues Reiseziel ansagt, braucht man ja auch!“ – „Da kann man bei E-Bikes ja das Handy in die Halterung klemmen.“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Übrigens: Du lithpeltht bei den Lispel-Stellen zu wenig beim Vorlesen.“ – „Lustig auch, dass beim Bethprechen höhö des Textes in dieser Runde ein Crescendo des Lispelns zu bemerken war… es ist ganz klar epidemisch, der erwähnte Transfer von Persönlichkeit!“ – „Das Theta-Zeichen hat in der Mathematik übrigens mit Winkeln und Perth…spektive zu tun. Das passt ja auch!“ – „Also thematisch geht es um bröckelnde Realität.“ – „Durch Sprachverschiebung. Hm. Du hattest ja noch die Lesart ‚Traum‘, ich eher ‚Unfallschock‘ beziehungsweise Nahtoderfahrung…“ – „Eine Parabel auf die realitätsstiftende Funktion der Sprache? Oder ist das zu sehr Wunschdenken von Textschaffenden?“ – „Die Hausaufgabe bis zum nächsten Mal steht auf jeden Fall fest…“ – „Die Fahrt nach Jerusalem?“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Die Fortsetzung drei Monate später dann aber bitte deutlicher aber natürlich unter Wahrung des Show-Don’t-Tell… im Nicht-Aufgehen oder Aufgeben des Textes des Parabelhalters oder -haften. Oder so.“ – „War der Autounfall also eine Kollision?“ – „Ein Pfingstwunder muss ich nicht erklären, Herrgottnochmal! Pardon!“– „Die Begegnung mit der Schlange steht ja für die Begegnung mit dem Teufel, aber warum schickt die zum Missionieren nach Jerusalem? Teufel noch eins! Jedenfalls ein toller Text: Lustig, unheimlich, verwirrend!“ – „Und das war das Treffen mit der bisher höchsten Textdichte: Paul, Coralie, Gerd, Wassim und Antonia haben vorgelesen!“
&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi1GPjt2PrHgh6_H_2Tg6LDnTwo7Npys4KOIoTS5NXSvUzTnm0XVtL3myXhOHupXerk1sw47pEakGWT1s1x7mR7aumTBdSnyPM5haibTgG2NCk93RBMLL0aLOLoLA5AMfKSKR8irKcY7mExeww1L09U2s__CG4I8z-Zvkwcv9UjzEH7vi1QK8xgTo3bTFA/s2880/1000090248.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;2880&quot; data-original-width=&quot;2880&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi1GPjt2PrHgh6_H_2Tg6LDnTwo7Npys4KOIoTS5NXSvUzTnm0XVtL3myXhOHupXerk1sw47pEakGWT1s1x7mR7aumTBdSnyPM5haibTgG2NCk93RBMLL0aLOLoLA5AMfKSKR8irKcY7mExeww1L09U2s__CG4I8z-Zvkwcv9UjzEH7vi1QK8xgTo3bTFA/s320/1000090248.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/8733269265713825310/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/06/ton-steine-schere-klavier-brunnen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/8733269265713825310'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/8733269265713825310'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/06/ton-steine-schere-klavier-brunnen.html' title='Ton, Steine, Schere, Klavier - Brunnen gewinnt!'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi1GPjt2PrHgh6_H_2Tg6LDnTwo7Npys4KOIoTS5NXSvUzTnm0XVtL3myXhOHupXerk1sw47pEakGWT1s1x7mR7aumTBdSnyPM5haibTgG2NCk93RBMLL0aLOLoLA5AMfKSKR8irKcY7mExeww1L09U2s__CG4I8z-Zvkwcv9UjzEH7vi1QK8xgTo3bTFA/s72-c/1000090248.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-8693533926086961519</id><published>2026-05-21T23:23:00.000+02:00</published><updated>2026-05-24T07:56:18.767+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Christian Schloyer"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Yvonne Richter"/><title type='text'>Level, Leitern und Wellenbrecher</title><content type='html'>&lt;p&gt;&amp;nbsp;&quot;Level Up?&quot;: Lesung, Klang- und Game-Performance im Go(ho)stener Theater: Jede:r der drei Autor:innen hatte (Endboss-mäßig) scheinbar je eine eigene Security dabei, denn das Ticket wurde am Hoftor, an der Haustür und an der Bühnentür separat kontrolliert ... oder waren das getrennte Kontrollen durch die beteiligten Parteien &quot;VS Verband der Schriftsteller&quot;, Veranstaltungsort und die Künstler:innen selbst? : -) (&lt;i&gt;Cool waren die Augmented Augenlinsen, mit denen die Gorillas die QR- und Barcodes scannten, ganz ohne Handgerät... Anm. d. Protocollagisten) - (&quot;Gorilla&quot; bezieht sich hier auf eine umgangssprachlich übliche Bezeichnung für Türsteher:innen und ist NICHT (ab)wertend gemeint. Außerdem liebt mein Mandant Affen und fördert entsprechende Schutzorganisationen. Anm. d. imag. Justitiars) -&lt;/i&gt;&lt;i&gt;(An die Reaktion: Ich würde diese Protocollage gerne im Stil eines Game Reviews einer der bekannten Spielezeitschriften machen, wie Amiga Games, Game Star PC oder GamePro Konsole machen, ist das ok? Anm. d. Prot.) - (Ich traue mich wetten, den Vorsatz hast Du schon ein paar Sätze weiter vergessen. Anm. d. imag. Redaktion) - (Lass ihn. Er will doch nur spielen. Anm. d. Just.&lt;/i&gt;)&lt;br /&gt;&quot;Entschuldigung, darf ich euer Gespräch punktuieren, um das große Grußprotokoll meines Angetrauten zu überbringen, oder ist diese ungefragte Störung ein sozialer Fauxpas?&quot; - &quot;Naja, schon die Unterbrechung durch diese Frage … Schande über Dich! Aber danke und plus Eins zurück!&quot;&lt;br /&gt;&quot;Wie war das jetzt noch mal mit der Middleware? Das Update downloaden oder das Downgrade uploaden? Ja, ja, die Fachtermini...&quot; - &quot;Das haben wir bei den Geschichten über Gaming jetzt auch gleich...&quot;&lt;br /&gt;&quot;Seid ihr verwandt oder seht ihr euch nur ähnlich?&quot; - &quot;Das sähe uns ähnlich...&quot; - &quot;Entschuldigung.&quot; - &quot;Alles gut. Warum sollte uns das stören, wenn man uns darauf anspricht?&quot; - &quot;Naja, es sind ja nicht alle geschwisterlichen Beziehungen harmonisch … seid ihr auch seelenverwandt?&quot; - &quot;Naja, nicht gleich übertreiben...&quot;&lt;br /&gt;&quot;Funktioniert das gut mit den Stiftnotizen auf dem Handy?&quot; - &quot;Ja, das geht manchmal einfach schneller als Tippen.&quot; - &quot;Ist da eine automatische Handschrifterkennung dabei?&quot; - &quot;Bei meiner Klaue muss ich da noch auf die Quantenrechner warten...&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spieler 1-3 ready? Auf die Bühne! Go!&lt;br /&gt;&quot;Beim Spielen ist das Lernen nicht weit ... und natürlich das Thema &#39;Kommerz im Gaming&#39; wie InApp-Käufe, aber so etwas wie Sammelkarten kennen wir ja schon aus der analogen Ära... Spiele wurden schon immer also auch &#39;verernstet&#39;... und Literatur kann man ja auch als &#39;Spiel per se&#39; sehen...&quot; - &quot;Was wäre dann das Gegenstück zu &#39;Krieg und Frieden&#39;? (&lt;i&gt;siehe auch &quot;während einer Partie mit ihm kann ich Romane lesen&quot; weiter unten! Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) Zehn Runden Risiko am Stück?&quot;&lt;br /&gt;&quot;Ihr dürft jetzt reinrufen, wer als Erste:r lesen darf. Nein, nicht Namen, sondern durch Vorlesen eines der Textfragmente auf einem der ausgelegten Zettel... vielen Dank. Und unser erster &#39;Wer&#39; (&lt;i&gt;Wer-Autor:in? Jaulen die nachts den Mond an? Oder sind gespalten wie Jelinek und Hyde? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;) iiiiiiiist daaaamiiiiit... Yvonne! Und wer ist Yvonne, darf ich gleich ausführen? Autorin natürlich, aber davor war sie Kunstlehrerin, aber nur ein Jahr lang.&quot; - &quot;Ja, wir haben dann festgestellt, dass ich die, die sie vergrault haben, später in Kunst hatte.&quot; - &quot;Na, Hauptsache Du warst nicht der Schüler der sie vergrault hat, Philip. Und die drei Quizkategorien, die Yvonne definieren, sind: Unfug, Kinder, Koffer.&quot; - &quot;???&quot; - &quot;Na, der Koffer, der da steht. Beziehungsweise auch ein paar Jahre &#39;Museum im Koffer&#39;.&quot; (&lt;i&gt;Warum wird das &#39;Unfug&#39; hier nicht aufgelöst? Wir wollen keine Klage wegen übler Nachrede... Anm. d. Just&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Ihr erster Text aus ihrem Roman &quot;Casting&quot; war eine Szene, wo Teilnehmer:innen - sog. &quot;Castidaten&quot; - das System boykottieren, indem sie die Preisannahme verweigern ... auch wenn diese wegen Dysto-Sozialstaat-tot-Setting teils lebenswichtig sind, wie etwa die &quot;Hutzen&quot; genannten Zelte. Ein mitreißendes und nachdenklich machendes Setting.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Ich liebe ihre Protagonist:innen-Namen, da ist sie so kreativ wie Terry Pratchett! Admiral, Quecke, Schlawine ...&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und dem Klangkofferinstrument (&lt;i&gt;analog, kein Synthi... wobei es ja auch analoge Synthis gibt. Und von denen wiederum Virtualisierungen als Plugins für Computer-Musikprogramme ... Anm. d. Prot.)(hat dieser Einwurf die Leserschaft tatsächlich erhellt? Was glaubst Du? Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) entlockte die Autorin während der Lesung diverse untermalende Soundeffekte, wie Fahrtwind, hereingeschobene Rolltische und ein live gespieltes Martinshorn. Auch der Kamera-Bruch wurde akustisch mit Verve intoniert!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dann wurde Philips Text ausgerufen und der Autor von Yvonne vorgestellt: &quot;Das wichtigste über Philip: er lebt! Und er hat drei Kinder und vier Bücher...&quot; - &quot;Das klingt jetzt so als ob die Reihung strikt abwechselnd war, aber das stimmt nicht ...&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sein erster Text: Ein sehr unterhaltsame Kurzgeschichte, die tiefe Einblicke in die Leiden eines zwar sehr gut verdienenden E-Sportlers bot, den aber ständig Ängste vor Trainingsausfall durch Mausarm und Sehnenscheidenentzündung und jüngerer Konkurrenz plagen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Das ist eine ganz eigene Welt mit eigenen sozialen Regeln und Begrifflichkeiten, da bin ich tief in die Recherche eingestiegen... &#39;Counter-Strike&#39;-Weltmeisterschaften... Zwei Teams auf verschiedenen &#39;Maps&#39;, immer wieder die Rollen von Geiselnehmern und Geiselbefreiern tauschend...&quot; - &quot;Das erinnert mich an den Roman &#39;Miami Punk&#39; von Juan Guse. Da ist ein roter Faden auch eine Counter-Strike-E-Sports-Truppe...&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Dankbarkeit, dass man nicht mehr PCs und Röhrenmonitore zu LAN-Partys und Turnieren schleppen muss, partiell gesponsorte Ernährung - so man Energydrinks und KFC so nennen mag - dafür aber Gymnastik, denn die Erkenntnis, dass in kranken Körpern die Konzentration und damit der Spielerfolg nachlässt, ist durchaus vorhanden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Immer wieder Lacher im Publikum bei Sätzen wie &quot;Unsere Muskeln waren gut geschützt unter einer Schicht Robbenfett&quot;, &quot;schon der Großvater hat Counter-Strike gespielt&quot; oder - während des Showdowns im Game mit einem KI-Trainingsbot - das &quot;in zehn Minuten Essen!&quot; der Mutter.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dann die philosophische Wendung, der Glitch in der KI ... &quot;Kämpfe, verdammt!&quot; - &quot;Wozu? Und sag mir lieber: Was bedeutet es, einen Körper zu haben?&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;(&lt;i&gt;Die Missionarsstelle müsste man in der Geschichte noch mal lesen, da habe ich den Anschluss verpasst: Der Missionar missioniert auf der Insel, klar, und wir erfahren die Gedanken der missionierungsunwilligen Eingeborenen wie &#39;was hat der Arme verbrochen, dass man ihn zu uns schickt&#39; und &#39;halten die uns für so leicht beeinflussbar&#39;? Aber was hat das mit dem Counter-Strike-Showdown kurz davor zu tun? War das ein Gedankenkonstrukt der KI? Anm. d. Prot.)(Ah, ich habe mich schon gefragt, wann Deine Mitschreibeversuche und die erzählte Echtzeit des Abends anfangen, auseinanderzulaufen … der Justitiar hat gewonnen, er hat auf &#39;spätestens im vierten Absatz&#39; getippt. Anm. d. Red.) - (Moment: ihr schließt Wetten auf mich und mein Versagen ab? Anm. d. Prot.) - (Na, das passt doch zum Thema &#39;Monetarisierung der Spielelandschaft&#39;! Anm. d. Just&lt;/i&gt;.)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Jedenfalls spannend und erleuchtend, das &quot;Der Pazifizismus der KI verbreitet sich epidemisch, dass darf nicht sein!&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Abschließend noch ein paar Erläuterungen von Philip: &quot;Da wurden die Fachtermini der E-Sport-Szene verwendet. Wenn man die als Nicht-Gamer nicht komplett im Detail versteht, macht das nicht, bzw. ist das so geplant. Es geht mehr um die Vibes. So wie Jägerlatein und Seemannssprache. Aber die Missionarsgeschichte ist übrigens in echt in etwa so passiert!&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Weiter ging es zu Level 3, und tatsächlich wurde der dritte im Bunde, Chrys, mit &quot;im letzten level ein fluechtiger eindruck: saeuglingsaehnliche wesen&quot; aufgerufen und Punkte seiner Vita von Philip aufgeführt, u.a. die Tätigkeit an den Schnittstellen Literatur, Programmieren also Codeliteratur, schon durch das Schreiben von Spielen am C64, und das Design von Brettspielen. &quot;Ja, meine verlagstauglichkeitssteigernde Regelkomplexitätszunahmevermeidung funktioniert in der Regel nicht...&quot; - &quot;Und dass Du World of Warcraft Digitrade betrieben hast... das hat mich total geflasht, dass das ein Wirtschaftszweig ist!&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;(&lt;i&gt;&quot;kenne ich von meinem Sohn&quot; war aus dem Publikum zu hören, allerdings wurde nicht weiter ausgeführt ob als Trader oder als Kunde. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Kurz zu Workifizierung des Gamings: um beim Spielen endorphinmäßig (&lt;i&gt;&quot;the dolphin has a lot of endorphine&quot;... Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) gut weiterzukommen, muss man sich von Arbeit, Familie und Game-Life-Balance lossagen … ooooder die Globalisierung und Billiglohnländer nutzen und einen echten Angestellten für die virtuelle Welt finden: während Deiner AFK-Zeit (&lt;i&gt;Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung. Sehr wichtig! Ebenso wie das Archiv für Kulturgeschichte. Aber gemeint ist die nicht vor dem Bildschirm verbrachte Zeit. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) erschlägt dieser stellvertretend stumpf und geduldig ein stets an der gleichen Stelle &quot;respawnendes&quot; Fairtrade-Monster, das beim Sterben praktischerweise Münzen zurücklässt, der Angestellte sammelt diese auf, repeat (piep) und verwaltet das sich so kumulierende Guthaben treuhänderisch, um es gegen eine - echte, IRL also &quot;in real life&quot; nutzbare - Bearbeitungsgebühr zu überreichen, auf dass Du so weiterspielen kannst, als hättest Du hyperschallfokussiert ununterbrochen nichts anderes gemacht, was es dir ermöglicht, fantastisches verpixeltes Equipment zu erwerben und auf dem digitalen Schulhof zügig für die wirklich spannenden Quests - sozusagen geschlossene Gesellschaften - ausgewählt zu werden.&quot; - &quot;Also quasi: &#39;Capitalism has left the building but has entered the games.&#39;&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Du hast vorhin durch Deine Ausführungen zum Thema &#39;Unverständlichkeit&#39; gewissermaßen eine Brücke zu meinem Vortrag gebaut. Da geht es nicht ums Verstehen von Text oder Musik, sondern darum, (Ab)bilder im Kopf erzeugen. Müde und oder alkoholisiert zu sein, wäre eine gute Voraussetzung.&quot; - &quot;Alles klar. Barkeeeeper!&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;(&lt;i&gt;Und Du machst jetzt bitte keine Ausführungen, wie bei Chrys Elektroakustik Analog und Digital vernetzt ist, okay? Und ich hoffe, Du versuchst nicht auch wieder, die entstehenden Eindrücke und Bilder wiederzugeben... Anm. d. Red.) - (Menno. Es klang wie Industrialien Music X &quot;Käfer und Wal diskutieren mit einer Harpyie&quot; X Talking Robohead oder so. Anm. d. Prot.) - (Na, na, na ... Anm. d. Red.&lt;/i&gt;)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dann wurde - ins unverzerrte Mikrophon gesprochen - gleichnisgleich das Dilemma der Welt auf den Punkt gebracht: Eigentlich eine Lösung gesehen zu haben, das entschuldigt doch allerlei - siehe Level 45 aus dem Kapitel/der World &quot;tauchbecken mit marianengraben&quot; aus dem Gedichtband JUMP&#39;N&#39;RUN.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;(&lt;i&gt;Und bei der Musik ging an manchen Stellen die Dynamik von Forte wieder zurück auf Originalgeräusche … und hätte da ja Pop/Rock/Metal-mäßig ständig mehr Verzerrer und Echo durchlaufen lassen... und natürlich einen Beat und eine Baseline darunter... denk an die den Vortrag des Arbeitskollegen über Punk- und Funk-Basslinien zwei Tage vorher ... Anm. d. Prot.) - (Ja, ja ... und ich wünschte, ich hätte für Musikrezensionen einen Musikjournalisten. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Bei dem Gedichtband sind die einzelnen Textzeilen ja mit Leitern verbunden, man kann also anders abbiegen und es kommt ein anderes Gedicht heraus. Ich führe das mal vor …&quot; - &quot;Quasi ein Game Changer, höhö.&quot; - &quot;Nein, ein Lyric Changer… ach so, das war ein Wortspiel.&quot; - &quot;Das muss an diesem Abend erlaubt sein!&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und nach einem Racetrack-artigen Sound und einem Gedicht über versunkene Eliteunis, Fehler als Munition, schnarrende Insekten und Retortengeister (&lt;i&gt;das finde ich jetzt gar nicht im Band. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) gab es - wenn auch mit nicht verständlichen Worten - Anklänge an einen Kirchenchor, eine Liturgie, die dann in Walgesang und im Knattern von Motorrädern unterging (&lt;i&gt;quasi: das Gremium Health Bandits MC - oder wie diese Gangs heißen - trauert mit Timmys Angehörigen? Anm. d. Prot.) - (Ich hatte schon Wände, bei denen ich mit gutem Zureden mehr erreicht habe … Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Weiter bei Station 4. Der Publikumsjoker diesmal: &quot;wenn Sie aber mit einem Schmetterling zusammenstoßen, verlieren Sie ein Leben … ⚠️🦋☠️.&quot; - &quot;Ist das eine Sonderform der Chaostheorie?&quot; - &quot;Mir passiert das jedenfalls ständig, das Zusammenstoßen. Zum Glück folgenlos für mich.&quot;&lt;br /&gt;Als Chrys das Schmetterlings-Stichwort - aus World &quot;rotlichtverschiebebahnhof&quot;, Level 23 - zum Anlass nahm, weiter vorzulesen, trug die Zuschauerin beharrend noch einmal den kompletten Text wie eine Passphrase vor, was aber nichts am ausgewählten Autor änderte.&lt;br /&gt;Die Schmetterlinge entsprechen hier den zu befreienden Geiseln in Counter-Strike. Je nach im Buch verwendeter Leiter kann die Hindernismasse auch mal zum mobilen Vorgarten werden, und auch wenn jeder Player &quot;Bossfights&quot; kennt, lehrt uns der Autor, das Unerwartete zu erwarten, wie Strumpfhosen aus zartschmelzender Schokolade oder Minzstücke die keine Coins sind, was Fairtrade klar erschwert. Aber die Gefahren sind klar außerhalb des Screens zu verorten, auch wenn die Schmetterlings Zombie ver Wer puppen innerhalb lauern. Außerhalb des Protokolls. &lt;br /&gt;Massive Multi Meta Player Morph phosenphobie&lt;br /&gt;Mit powergefarmten wohlgeformten Gigatonnen-Radieschen von unten &lt;br /&gt;den Atomschlag&lt;br /&gt;abwehrschläger abwehren mittels&lt;br /&gt;fluch zeuch &amp;amp; &lt;br /&gt;bedenken träger&lt;br /&gt;Pro&amp;nbsp;&amp;nbsp; nom&lt;br /&gt;Por&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; no&lt;br /&gt;Tor pe do (&lt;i&gt;der japanische Weg explosiver Sexualitätsdarstellung? Da waren doch andere Begriffe... Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;br /&gt;(&lt;i&gt;Dieser epilyrische Anfall entspricht nicht den vorgelesenen Originaltexten. Bitte kaufen Sie das Buch. Anm. d. Just&lt;/i&gt;.)&lt;br /&gt;&quot;was ich noch sagen wollte&quot;, sagte der Autor mit unverzerrter Stimme, nachdem er mit unverzerrtem Gesicht aber verzerrter Stimme die Klangkunst fortgesetzt hatte. Zwei aufgeschnappte Zuschauerkommentare: &quot;das klingt wie die aktuellen politischen Diskussionen.&quot; - &quot;Den Effekt brauche ich für meine nächste Telefonkonferenz!&quot;&lt;br /&gt;Autorenkommentar, blätternd: &quot;Hmm… zu diesem Sound passt kein Text... ah, da: Level 19, Sterntalerchen&quot;&lt;br /&gt;Und der nächste abstrakte Kosmos - griechisch: der Wohlgeordnete - entfaltete sich, die Unendlichkeit des echten und die unendlichen Möglichkeiten des digitalen (üb)erschlagen einen ja...&lt;br /&gt;und beim &quot;dafür halt ich mein schürzerl nicht auf heut nacht&quot; gibt es spontanen Szenenapplaus des Publikums.&lt;br /&gt;Naht(od)los geht es wieder in den Klangkosmos, der &quot;Sound of golden coins&quot; sozusagen, der Radiosprecher artikuliert sich in Technowalsprache mit &quot;sich rückkoppelnden wolfslauten&quot;.&lt;br /&gt;&quot;Shopping? Nein! Durchrennen durchs Kaufhaus!&quot; - &quot;Yessss! Wie Parkour, das ist im Kern ja auch eine Protestform gegen das Urbane, also kein Sport, sondern eine Lebenseinstellung (&lt;i&gt;Traceur-Do? Anm. d. Prot.)(Was haben wir über Insiderscherze gesagt? Denn dazu muss man den Fachbegriff für die Läufer kennen, und dass Du in Deinen Protocollagen dauernd Running Gags - ha! - versuchst, in diesem Fall den Querverweis auf die letzte Protocollage und die japanische Art, auch aus Blumenschmuck eine Philosophie zu machen... Anm. d. Red.) - (Aber der taz-Artikel zu Parkour war wirklich sehr interessant! &quot;Das Fortführen der kindlichen Bewegung als Erwachsener …&quot; Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Was zum Bratrohr hatte der gutgenährte Kerl hier beim Essenscasting verloren?&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;- &quot;Ja, damit, also einer Antwort darauf, können wir dienen. Yvonne, Level 5 gehört Dir, bitte sehr!&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Gerade kletternde Konkurrenz schläft erwiesenermaßen nicht, das ist nachvollziehbar.&quot;  - &quot;Und angespannt zu lauschen, wie sich der Protagonist schlägt, ist doch ähnlich voyeuristisch wie beim beschriebenen Publikum der Show?&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Soundeffekte aus dem Klangkoffer waren teils aus dem eingangs vorgelesenen Kapitel bekannt - wie die Trampolin-Federn - teils aber auch neu zugewiesen, wie das Magenknurren oder der Kurbelsound, der diesmal einen Helikopter darstellte. &quot;Interessant, der Sound zum Griff in die leere Tasche...&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und das &quot;Feuer unter dem Hintern&quot; des Moderators wirkt im ersten Moment echt! (&lt;i&gt;Des vom beschriebenen Moderator geäußerten Satzes, nicht ein Feuer unter den Stühlen der sich bei der Moderation abwechselnden Autor:innen auf der Bühne. Mal ernsthaft: Soll Deine beschreibende Unschärfe ein Stilmittel sein?! Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die reiche Fabulierbe der Autorin zeigt sich in diesem Kapitel bei den Beleidigungen (&lt;i&gt;Monkey Island-Vibes! Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.), die der Konkurrent dem Protagonisten entgegenschleudert: &quot;brechmittelinduzierter Kotzbrocken&quot; - der er ja eigentlich selbst ist - , &quot;Feigsocke&quot; oder &quot;lackiertes Meerschweinchen&quot;!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und die Gewinnerin des Wettbewerbs teilt mit ihm, so dass er der geschmacklosen Reisnudelkartoffelpampe entkommt: Der Beginn des Kampfs gegen ein menschenverachtendes System.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Einigkeit auf Bühne und beim Publikum: &quot;Jetzt hab ich Hunger!&quot; Und Hunger danach, zu erfahren, wie es weitergeht!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Hinter den staehlernen Wellenbrecher kamen sie nicht.&quot; - &quot;Das wäre dann wieder ich. Das stammt aus einem dedizierten Pandemietext für die damalige Corona-Geschichtensammlung des Curt, mit längst verdrängter Fachsprache, wir erinnern uns: 2G plus und so ... Familien ohne Gärten und gesperrte Spielplätze ...&quot; - Aufstöhnen im Publikum.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und wie bei Stefan Winters &quot;eine andere Geschichte&quot; - siehe Protocollage vom 22. April -, wo zu Beginn viele sterben, aber das Publikum aufgrund der darauffolgenden absurden Maximalüberspitzung befreit lacht, gab es auch hier ständig etwas zu lachen: Der Virus hatte alle Alten dahingerafft, bis auf den Großvater des Protagonisten, weil dieser sich zum un-unpassendsten Zeitpunkt ein paar Tage im Wald verirrt hatte. Doch die Familie hat kaum noch etwas von ihm, da aus Vorlesen für Kinder von Freunden mittels Angebot und Nachfrage stadienfüllende Tourneen wurden, denn schließlich waren ja auch die Stones und andere Rockopas tot.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ausführlich wurden Merchandise, Livestreams und Reichtumsmaximierung beschrieben, das Lachen blieb dem Publikum gelegentlich im Hals stecken, brach dann aber bei Passagen wie &quot;Nur das &#39;Na?&#39; war gescriptet, das Erzählen vom Krieg danach war Freestyle&quot; oder &quot;Nur die hochzahlenden VIP-Gäste kamen hinter die stählernen Wellenbrecher und bekamen beim Meet&amp;amp;Greet die Haare gewuschelt und klebrige Kekse gereicht&quot; - was die echte Familie durch tagelanges Offenlassen der Packung auf dem Fensterbrett nachstellt - umso befreiter heraus ...  auch wenn das &quot;Vater hatte schon jetzt Tränen im Auge&quot; wieder für einen Moment nachdenklich machte, oder das &quot;in Dänemark wurde nicht gestorben&quot;, da woanders ja sehr wohl...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Und dass sich einer bei einer Rede auf die Brust gebrochen hat, hatten wir auch noch nicht. Etwas vollgesabbert, ja, halt das, was beim Sprechen noch im Mund war, kein Wiederkäuen...&quot; (&lt;i&gt;Erneut sicherheitshalber ein Legal Disclaimer: Das Erbrechen kam in der Geschichte vor, nicht beim Auftritt. Anm. d. Just.) - (Hey, Protocollagist! Fällt Dir eigentlich intertextuell auf, dass sich in letzter Zeit zunehmend der Justitiar einschalten muss? Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Einige Opa-Anekdoten waren aus meiner Zivi-Phase. Also aus dem, was der Patient mit Parkinson erzählt hat. Man musste sehr nah ran, um ihn zu verstehen.&quot; Auch dafür gab es Applaus.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Damit wären wir durch! Kritik bitte nur konstruktiv.&quot; - &quot;Oder passend zum Abend spielerisch.&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Ich konnte während der Lesung nicht einschlafen.&quot; - &quot;Äh ... und das ist gut so!&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Beim Meet &amp;amp; Greet noch nostalgisch schwelgendes Erinnern an die - jeweiligen - Anfänge der Computerspiele: &quot;Mein Gegenspieler hat immer so lange überlegt, dass ich mich währenddessen durch die Weltliteratur gelesen habe.&quot; - &quot;Das geht nur bei rundenbasierten Spielen.&quot; - &quot;Ich habe damals viele Tutorials online gestellt. Heute wäre ich Influencer, aber ich war zu früh dran.&quot; - &quot;Ja, die Ungnade der frühen Geburt....&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Sag mir, welcher Spielertyp Du bist - Casual Gamer, Adventure and Logic Puzzle Specialist, Speedrunner, E-Sportler, Ego Shooter, Konsolenfighter, Jumper and Runner, Simulationen-Spieler - und ich sage Dir ...&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;... ... äh ... ... was für ein Typ Du bist.&quot; - &quot;Ich war nicht in der Auflistung.&quot; - &quot;Ah. Typ Pedant.&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Ich habe gehört, es gibt jetzt wieder Nostalgie-LAN-Parties.&quot; - &quot;Aber Röhrenmonitore und PCs schleppt man da nicht mehr hin, oder?&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Auch Erfahrungen über WGs werden ausgetauscht. &quot;Okay, Dein &#39;im Keller einer Backstube&#39; ist nicht schlecht, bei mir hatte die Vermieterin im Hinterhaus Zimmer mit maximal millimeterdünnen Wänden abgetrennt, man hatte somit voll Anteil am Leben der Anderen. Und als mich einer der Nachbarn mal einlud und mir dann beim Kaffee erzählte, dass er Tabletten nimmt und Stimme hört, die aber nicht in seinem Kopf sein könnten, weil sie Sachen wüssten, die er nicht weiß, hatte ich schon Sorge, dass er sich irgendwann Stephen King Shining-mäßig durch die Wand hackt.&quot; - &quot;Und ich hatte damals den alten Rechner von jemanden geerbt, inklusive Browser-Historie der Pornoseiten. Aber ich hatte damals keinen Internet-Anschluss.&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;(&lt;i&gt;weitere Topics waren noch: Hex-Cheating, der Nicht-Durchbruch von VR, da sich viele dabei erbrechen, und das Geben und Nehmen bei Torrents und was davon strafbar war und ist. Anm. d. Prot.) - (Du wirst müde? Gott seis gedankt. Anm. d. Red.&lt;/i&gt;)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Da war noch ein Schwarzhörer über Handy, den müsst ihr mitzählen.&quot; - &quot;Ach, Dein Kind hat auch angerufen?&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Hier steppt die Bärenschanze!&quot; Und mit Gesprächen über Katzenpflege und warum unsere Verwandten, die Affen, keine Großkatzen wie Pumas leiden können - &quot;vielleicht daher unser Drang, sie zu halten: Kontrolle!&quot; - endete &quot;LEVEL UP? – die Literatur-Game-Show&quot;.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Spiel, Spaß und viel gelernt! Bedankt!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Liebe Grüße Jogi&lt;/div&gt;&lt;div&gt;PS: Gamifizierung von Umweltschutz, Energiewende, internationaler Zusammenarbeit und Demokratieerhalt? Wer spielt mit?&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEglSwKoxRUpMYoXYxH-LcDmHXTqcjIctU-D936zeiDiBSsPhQexYSmK020uqt4odAJsSjjgk74MZfHMaLcEMwDd7hMOvH0L3dB7ehIJN0uXvJIqpTx0qX9VxHLQVaB1x3yn3QQLIl83l0naXs3SWpeEXxKlCjoFUv-jMyBlIKSFy9YsA2Ca6625vwq9fZE/s2880/1000089336.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;2880&quot; data-original-width=&quot;2880&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEglSwKoxRUpMYoXYxH-LcDmHXTqcjIctU-D936zeiDiBSsPhQexYSmK020uqt4odAJsSjjgk74MZfHMaLcEMwDd7hMOvH0L3dB7ehIJN0uXvJIqpTx0qX9VxHLQVaB1x3yn3QQLIl83l0naXs3SWpeEXxKlCjoFUv-jMyBlIKSFy9YsA2Ca6625vwq9fZE/s320/1000089336.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/8693533926086961519/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/05/level-leitern-und-wellenbrecher.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/8693533926086961519'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/8693533926086961519'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/05/level-leitern-und-wellenbrecher.html' title='Level, Leitern und Wellenbrecher'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEglSwKoxRUpMYoXYxH-LcDmHXTqcjIctU-D936zeiDiBSsPhQexYSmK020uqt4odAJsSjjgk74MZfHMaLcEMwDd7hMOvH0L3dB7ehIJN0uXvJIqpTx0qX9VxHLQVaB1x3yn3QQLIl83l0naXs3SWpeEXxKlCjoFUv-jMyBlIKSFy9YsA2Ca6625vwq9fZE/s72-c/1000089336.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-8189093174304932280</id><published>2026-05-04T23:23:00.111+02:00</published><updated>2026-05-10T07:35:43.838+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><title type='text'>Anonym Olivenöl ins Feuer gießen </title><content type='html'>&lt;p&gt;¡ Saludos !&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Vorfeld des Treffens: &quot;... und die Maklerin dann so: Mein liebes Kind: Ich wünsche Dir nur EIN Kind, das so ist wie Du früher. Wobei ich merkwürdig stolz darauf bin, dass mein Enkel in der Grundschule erfolgreich Wiesengras-Zigaretten mit Zeitungspapier und Tesa an ältere Kids vertickt hat.&quot; - &quot;Ja, der Direktor musste den Lachflash beim Sanktionierungsgespräch zurückhalten, allein das war es die Sache wert.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Auch der Versprecher &quot;steh da nicht rum wie ein verflossener Pudel&quot; ist nicht schlecht... das wurde alles unter mindestens Vier-Ohren erzählt? Du hast doch erneut nicht teilgenommen? Anm. d. Red.)(tja, die &quot;gut informierten / vernetzten Kreise&quot;.... und wirklich nur ein Hauch kreativer Freiheit... Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ja, ja, wie Stefan Winter sinngemäß - oder mit gemäßigtem Unsinn - sagte: &quot;Auf dem Weg zum Brunnen schlägt des Poeten Kopf in der Regel so leger gegen Regale, bis Essentielles hervorbricht&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber jetzt zu etwas völlig anderem, nämlich dem eigentlichen:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tamas der rockende Gärtner mit zwei Texten über Spanien!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;das ist lustig: ich führe gerade eine (Name des Internetdienstes geblockt)-translator-unterstützten Dialog mit den spanischen Verkehrsbetrieben, weil nach der Straßenreparatur der Fahrplan wieder in die Bushaltestelle gehängt wurde, aber der Bus weiterhin eine Haltestelle davor wendet. Se vende. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Inhalt des Gedichts unter anderem: die Sagrada Familia (&lt;i&gt;das ist jetzt schon leicht spooky, oder eine Gaudi? Denn gerade vorhin hatte eine Freundin eine Collage mit Barcelona-Bildern im (Name des Internetdienstes geblockt)-Status, darunter diese Kirche... und nein, das war nicht die in einem anderen Chat zitierte &quot;Silent Generation&quot;-Prä-Boomer-Dame, die nach eigenem Bekunden ohne diese App nicht mehr leben kann... Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bier, Olivenbäume und weitere Flora wurde ebenfalls darin besungen, aber nicht nur blumig!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Und um hier übersetzend zwischen &quot;seinerzeit zu meiner (Jugend)zeit&quot; meines Mandanten - aus Gen X - und Ihrer Generation auszuhelfen: er wollte mit der Einstufung &quot;Rock(musik)&quot; übrigens wild- und wertschätzend das zum Ausdruck bringen, was in der Jugendphase Ihrer Generation dem HipHop entspricht. Anm. d. Just&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Josephine (&lt;i&gt;in den bisherigen Protocollagen auch als Coralie bekannt / genannt. Das sei hier erwähnt, um Verwirrungen zu vermeiden. Siehe auch Thema &quot;Anonymität&quot; weiter unten ... und: sie schreibt sowohl Prosa wie Lyrik, siehe &quot;Gattungswettstreit&quot; unten!  Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) trug ihr neues Gedicht &quot;Ubi est Quintus&quot; vor (&lt;i&gt;die Meta-Ebene wäre der Satz &quot;nanu, wo hab ich den Ausdruck von meinem &#39;wo ist Quintus&#39;-Gedicht hin&quot; ... Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und der Phönix wurde noch mal (sic!) vorgetragen und dankenswerterweise auch im Chat geteilt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Apropos, auch sehr gelacht über das &quot;an den Chat-Kanal dieser Literaturgruppe habe ich natürlich schon eine sehr hohe Erwartungshaltung... das muss schon der lyrischste unter allen Kanälen sein!&quot; Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Und ist das nicht der schräge Vogel, bei dem auch Kükenschreddern nichts brächte? Und ich könnte mir vorstellen, dass der - weiter unten und intertextuell woanders  auftauchende- Feuerdieb  Prometheus verächtliches in seinen Bart brummt... Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Cool oder hot jedenfalls das &quot;finden hitze und atem wieder zueinander&quot; und &quot;das herz erinnert sich, es schlägt&quot; und natürlich, dass das Viech - sich endlos updatend - &quot;für die nächste Version brennt&quot; (&lt;i&gt;sein CO²-Klauenabdruck würde mich brennend interessieren... Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die anonyme Gästin aus Erlangen wohnt in Nürnberg, agiert aber in der Erlanger Gruppe,&amp;nbsp; aber jetzt auch (&lt;i&gt;und ggf. wieder oder ununterbrochen? Denk an Dein schlechtes Namens-, Gesichter-, Fakten-, ja eigentlich alles-Gedächtnis Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) in der Nürnberger Gruppe, ist aber keine Doppelagentin; denn  Dopplereffekte ja auch bei anderen und auch mit VS und den Blumenkindern (&lt;i&gt;Du meinst den pegnesischen Blumenorden! Etwas Respekt und Korrektheit, bitte! Anm. d. Red.)(Wieso? Ich habe großen Respekt vor dem Pazifismus der Hippie-Generation, &quot;stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin&quot; und so... und meinetwegen auch vor den anderen, Auszug Wikipedia &quot;Blumenkinder, vulgo Streuengel streuen bei Hochzeiten Blumen vor dem Brautpaar&quot; Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Thema ihres Gedichts war passenderweise &quot;Anonymität&quot; ... wobei der Vorname in der letzten Zeile zu viel verrät ... vielleicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf jeden Fall zur großen Freude der Nürnberger Lyrik-Abteilung (&lt;i&gt;hm. Ich wusste gar nicht, dass wir da so einen Kopf-Quote-Wettstreit zwischen die Gattungen bei uns haben ... Lyrik gegen ... äh, was? Prosa? Epik? Dramatik oder Komödie und Tragödie getrennt? Das wäre ja eine Tragödie ... und Rhapsödie und Sachtexte wären noch zu nennen ... Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Oder wie heißt es so schön: Klärt die Anonymositäten bitte vor der Veröffentlichung - und Druck vor der Drucklegung ist unhöflich, da hilft kein Zwinkern ob virtuos-echt oder virtuell.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und da in Gedicht und oder im Gespräch kastanienblondes oder -glattes (&lt;i&gt;sind die nicht stachelig? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) vorkam, da sind die Quellen nicht ganz klar, und da lieber über &quot;Aufblühen in der Anonymität der Großstadt&quot; und &quot;was sagt der Gärtner-Profi denn dazu?&quot; gekichert wurde, (&lt;i&gt;Hier sicherheitshalber ein &quot;Angaben mehr als sonst ohne Gewähr.&quot; Du bist ja schon manchmal abwesend, wenn du anwesend bist, aber wie abwesend bist Du erst, wenn Du wirklich abwesend bist? Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) belassen wir es dabei, dass das Feedback zum kastanienglattem Haar gemäß dem - ernsten oder ironischen - Feedback der Autorin, der Initialen mittlerweile ermittelt werden konnten, &quot;erfreulich war&quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und dann gab Chrys den Prometheus, ohne irgendwelche promethischen (&lt;i&gt;oder prophetischen? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;) Anteile freilich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit Reim! Auch das war Thema:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Literat:innen Endgegnär&lt;br /&gt;Der Deutschlehrär&lt;br /&gt;Herr Bär (&lt;i&gt;Name von der Red. geändert. Anm. d. Prot.)(Halt mich da raus! Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;br /&gt;meint dasss ohne Reim&lt;br /&gt;ein Gedicht nicht fein&lt;br /&gt;sein&lt;br /&gt;kann, nein, nein!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;es Schund nur wär&lt;br /&gt;das erzürnte mich sähr&lt;br /&gt;doch brav ich stab&lt;/p&gt;&lt;p&gt;bis er starb&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;was sollte das denn? War das das vorgetragene Gedicht? Anm. d. Red.)(Nein, eine Veralberung krampfhafter Reime, aber nicht von mir, sondern einem Teilnehmer. Wobei &quot;T.F.Superstar&quot; entweder Tobi oder Tamás sein könnte, also Mr. Hydra/nt oder &quot;the gardener&quot; ...Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beim Lesen immer der Gedanke … wie liest man die (Um)Brüche, die Schriftformatierungen vor? Und dann noch die spitzgeklammerten Regieanweisungen für maschinell verarbeitende Intelligenz...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und bei der Themenwahl: Lederlehrer:innenfetisch ist das eine, Bingo!&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; strafreizrechtlich relevante Fragen zur Thermomixdynamik das andere...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf jeden Fall gewohnt gehirnzellenaufrüttelnd! Fürchte Deinen Nächstautor! Und der Kampf des Wals im Wahlkampf... todaktuell!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;nur der Titel der Gedichtserie, &quot;meditationes&quot;, kommt mir schon wieder spanisch vor? Auch beim Spazieren durch die Stadt fällt mir seit der Rückkehr aus Spanien viel mehr spanischsprachliches auf, ischwör / ¡ Lo juro! Unglaublich... Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Und kriegt man so etwas wie die Techmilliardär-Robodogs des Künstlers Beeple auch als Lyrik hin?&quot; - &quot;Na, genau das, also natürlich anders, macht Chrys doch schon die ganze Zeit!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und wir (&lt;i&gt;also nicht die Teilnehmer:innen des Treffens  Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) spazieren durch den Pocketpark, ein mikrobunter Herzaufgehdings,&amp;nbsp;&lt;br /&gt;Die Kacheln&amp;nbsp;&lt;br /&gt;Kleinode&lt;br /&gt;in der (wieder&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;Fadeout to beton(ier)t urban grey)...&amp;nbsp;&lt;br /&gt;Einöde&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und der Notausgang lag&amp;nbsp;&lt;br /&gt;ungeschwindelt in schwindelnder Höhe...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und immer wieder (Parkour als Trotzreaktion)  über Hydranten stolpernd (&lt;i&gt;jetzt wieder die Teilnehmer:innen, s. Foto. Und siehe auch die Unterschiede zwischen spanischen und deutschen Oberflurhydranten Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.), ich glaube, wir lesen künftig Tobis Hydranten-Gedicht mantrarochenmäßig bei jedem Treffen trefflich vor! (&lt;i&gt;Da böte sich thematisch - repeat, piep! - eher der Phönix an... Aber bevor Du jetzt noch so eine Battle-Grafik wie bei Phönix und Prometheus unten machst... Wobei ich seinen Angriff nicht ganz verstehe... Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Die Vorgabe war 80s Konsolenstyle, Prometheus sollte mit Ketten, Adlerangriff und Feuerball gleichzeitig angreifen, weil ich mich nicht entscheiden konnte, und der Phönix mit Feuerwehrhelm sollte gerade letzteres ganz relaxt aussitzen,  aber das hat die KI im ersten Anlauf nicht hingekriegt, und ich habe prompt den Prompt nicht weiter groß verfeinert... Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber, nur das Beste für die Gäste, das Beste zum Schluss:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach einem Tag Homeoffice ungewaschen und unrasiert mit einem Beutel noch einen Abendspaziergang zum Bücherschrank gemacht und auf dem Rückweg lehnt der Wirt von der alten Küche an der Wand und fragt: &quot;habt ihr Hunger?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im ersten Moment gedacht dass er Flaute an dem Abend hat und  potentielle Gäste anquatscht, aber nach Ablehnung und Weitergehen fällt mir auf (&lt;i&gt;Dir fällt langsam schon auf dass viele Deiner Anekdoten eine Form von Treppenwitz beinhalten, oder? Anm. d. Red&lt;/i&gt;.), dass Geste/Hilfsangebot für vermeintlich Obdachlose. Also sehr beeindruckend und sozial Hoffnung gebend...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Leider dieser Bericht also nur ein Treppenwitz.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber deswegen bin ich ja Literat, verdammt, weil nicht gut in Echtzeitkommunikation.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem Sinne: Es besteht noch Hoffnung für die Menschheit... oder so...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Grüße Jogi&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhuV3WKSUKybyAksp6PqRmZD-nZOj7Hj9UI2AW3g4o5Ht6uoV4hbMyEbAWh-Zk7AT_SAIms3DpB8vt85URrepySU3ndAvjc0p4iaNw2NMGOiCvFam-JN_Rsc-RC82VYXNz3itqQX1yUVaRZDFvv6awRDRRvhtKpAKaMpwTorxNS2y66CVvxyc1li49EW4o/s3840/1000087605.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;3840&quot; data-original-width=&quot;2160&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhuV3WKSUKybyAksp6PqRmZD-nZOj7Hj9UI2AW3g4o5Ht6uoV4hbMyEbAWh-Zk7AT_SAIms3DpB8vt85URrepySU3ndAvjc0p4iaNw2NMGOiCvFam-JN_Rsc-RC82VYXNz3itqQX1yUVaRZDFvv6awRDRRvhtKpAKaMpwTorxNS2y66CVvxyc1li49EW4o/s320/1000087605.jpg&quot; width=&quot;180&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjc1BAeQrjjOYHSKgpTdedD2RT68BsNghZkGM79HtASXGZQx0B7I9cI4hhb5Z1qylbNlM7CKXf6x5c9CDCPMJM8d1iBhNDOwO4tTR_mG-pFdGxT2tRFOafWj9fJ1sKAmJ3upxO9JC6F6Vi-OMlFz-3mGbkTlDuSm2x-jbTsinOoBuQ2vvZKdOcIzUI-SEA/s2048/1000087742.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;2048&quot; data-original-width=&quot;1536&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjc1BAeQrjjOYHSKgpTdedD2RT68BsNghZkGM79HtASXGZQx0B7I9cI4hhb5Z1qylbNlM7CKXf6x5c9CDCPMJM8d1iBhNDOwO4tTR_mG-pFdGxT2tRFOafWj9fJ1sKAmJ3upxO9JC6F6Vi-OMlFz-3mGbkTlDuSm2x-jbTsinOoBuQ2vvZKdOcIzUI-SEA/s320/1000087742.jpg&quot; width=&quot;240&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/8189093174304932280/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/05/anonym-olivenol-ins-feuer-gieen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/8189093174304932280'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/8189093174304932280'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/05/anonym-olivenol-ins-feuer-gieen.html' title='Anonym Olivenöl ins Feuer gießen '/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhuV3WKSUKybyAksp6PqRmZD-nZOj7Hj9UI2AW3g4o5Ht6uoV4hbMyEbAWh-Zk7AT_SAIms3DpB8vt85URrepySU3ndAvjc0p4iaNw2NMGOiCvFam-JN_Rsc-RC82VYXNz3itqQX1yUVaRZDFvv6awRDRRvhtKpAKaMpwTorxNS2y66CVvxyc1li49EW4o/s72-c/1000087605.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-6383627719000950407</id><published>2026-05-04T12:20:00.000+02:00</published><updated>2026-05-04T12:20:00.584+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Christian Schloyer"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Philip Krömer"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Yvonne Richter"/><title type='text'>20. Mai: LEVEL UP? – Literatur-Game-Show im Gostner Hoftheater</title><content type='html'>&lt;p&gt;&amp;nbsp;(&lt;i&gt;Oder: gamer doch wech mit dem rumdaddln allerweil&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Niemand gewinnt. Alle spielen mit: Handy-Games, die das Belohnungszentrum von Kindern hacken. Multiplayer-Welten, in denen Menschen Job und Familie für einen Raid riskieren. Shorts und Reels, die das Denken im Brain Rot begraben. „Gamifizierung“ im Arbeits- und Schulleben, während das echte Spiel längst professionalisiert, workifiziert und monetarisiert ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Show als sich selbst demontierendes Zitat: Am Ende ist vielleicht etwas klarer, was wir hier eigentlich verlieren. Unter diesem Vorzeichen steht &lt;b&gt;LEVEL UP? – Eine Literatur-Game-Show, die drei Autor:innen des VS Mittelfranken &lt;/b&gt;auf die Bühne bringt: mit Lyrik, Prosa und Haltung (anstelle einfacher Antworten).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Yvonne Richter&lt;/b&gt; treibt das Spielgeschehen in ihrem Jugendroman Casting bis ins Unmenschliche: Jeder gegen jeden, ein Kampf um ein selbstbestimmtes Leben auf dem Weg in die Freiheit.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Philip Krömer&lt;/b&gt; sucht in seinen Erzählungen mithilfe eines empathischen Bots den perfekten Loadout für das nächste Egoshooter-Match – bis der letzte überlebende Senior einer Pandemie seinen großen Auftritt auf der Show-Bühne bekommt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Christian Schloyer&lt;/b&gt; liest Gedichte aus JUMP &#39;N&#39; RUN und VENUS–MARS, die Computerspiel-Strukturen schon in ihrer Form tragen – und improvisiert dazu live elektroakustische Klangwelten: Computer und Analogelektronik als echte Instrumente, als körperliche Erweiterung des menschlichen Ausdrucks und Gegenentwurf zur algorithmischen Unterwerfung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Veranstaltung des VS Mittelfranken (&lt;i&gt;darunter zwei Wortwerker:innen, bei Philip bin ich mir grad nicht sicher, ob der früher, als ich lange Teilnahmepause&lt;/i&gt;... : -) in Kooperation mit der Volksbühne ver.di und dem Gostner Hoftheater:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mittwoch, 20. Mai 2026, 20:00 Uhr&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Theaterkneipe LOFT im Gostner Hoftheater&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Austraße 70, 90429 Nürnberg&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tickets: ab 7,70 € (ermäßigt) bis 27,50 € (Solidarpreis)&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/6383627719000950407/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/05/20-mai-level-up-literatur-game-show-im.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/6383627719000950407'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/6383627719000950407'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/05/20-mai-level-up-literatur-game-show-im.html' title='20. Mai: LEVEL UP? – Literatur-Game-Show im Gostner Hoftheater'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-797828470453779937</id><published>2026-04-24T12:54:00.018+02:00</published><updated>2026-04-27T13:01:29.124+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Antonia Spohr"/><title type='text'>Ein Leben voller Sprache</title><content type='html'>&lt;p&gt;&amp;nbsp;... so die Überschrift des Interviews mit Antonia in der NN.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man erfährt etwas über ihre Lieblingsorte in Nürnberg, dass sie &quot;gute Ausdrucksweise&quot; schon als Kind fasziniert hat, dass sie keine Angst vor KI hat und wie sie in die Welt der Lesebühnen hineinrutschte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beim Textualienmarkt im Juli hält sie einen Workshop!&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgaz4Nj2_K70ZF9OaH5jw5ZFx4JUDbygsQGPSvUtSjMiFtqOgBISBpRqJt5Y30hl_-wga0bweFcu9yaNrhXCBDAlo-ITZ04GPsPEVxJ-6FHO4PYodoU99VGqhiG74MHu4xyKch5mQukxzKlJp2JZcvyjRBmb22KR3gs0LoazY2b9-P2aomUWdwiI0hDuTU/s2992/1000086239.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;2992&quot; data-original-width=&quot;2992&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgaz4Nj2_K70ZF9OaH5jw5ZFx4JUDbygsQGPSvUtSjMiFtqOgBISBpRqJt5Y30hl_-wga0bweFcu9yaNrhXCBDAlo-ITZ04GPsPEVxJ-6FHO4PYodoU99VGqhiG74MHu4xyKch5mQukxzKlJp2JZcvyjRBmb22KR3gs0LoazY2b9-P2aomUWdwiI0hDuTU/s320/1000086239.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/797828470453779937/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/04/ein-leben-voller-sprache.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/797828470453779937'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/797828470453779937'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/04/ein-leben-voller-sprache.html' title='Ein Leben voller Sprache'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgaz4Nj2_K70ZF9OaH5jw5ZFx4JUDbygsQGPSvUtSjMiFtqOgBISBpRqJt5Y30hl_-wga0bweFcu9yaNrhXCBDAlo-ITZ04GPsPEVxJ-6FHO4PYodoU99VGqhiG74MHu4xyKch5mQukxzKlJp2JZcvyjRBmb22KR3gs0LoazY2b9-P2aomUWdwiI0hDuTU/s72-c/1000086239.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-3808325492864758994</id><published>2026-04-22T23:23:00.063+02:00</published><updated>2026-04-27T11:44:17.844+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><title type='text'>MiteinandER - Revue, passiert</title><content type='html'>&lt;p&gt;Die Erlanger Wortwerk-Gruppe liest im E-Werk, Thema „Miteinander!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;⇒ „Hallo in allen Sprachen dieser Welt“ diesmal also Erlangerisch:&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gudn Aamd! War awel a Gwerch minanner! Die ärbädn si richti oo! Nix: Schreiwä sind wia a alda Draammoggl! Doun ned schreib&#39;n wie die Sau brunzt oba nofliggn, ka Drei-greuizläs-Schreiwä!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Gwerch“ = ausgelassene Feier, „oo“=ab, „Draammoggl“ = Träumer, und die (&lt;i&gt;verneinten! Anm. d. imag. Justitiars&lt;/i&gt;) Verweise auf Sauklaue und Analphabetismus sollen die harte Arbeit und Professionalität betonen. (&lt;i&gt;Bei Deinen Begrüßungen ist es wie bei Witzen: wenn man sie erklären muss, sind sie nicht gut... &amp;amp; Stückwerk vom bAdW-Fränkisch-Lexikon… Anm. d. (ebenso imag.) Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Über 30 Jahre nicht dagewesen entspricht nie dagewesen! (&lt;i&gt;Trotzdem eine Leistung, dass Du bei „Veranstaltungsort = Kellerbühne“ erst mal die Treppe hochgelaufen bist… und was Deine Foto Collage „wie in diesem Modus von Videokonferenz-Software!“ am Ende des Textes betrifft, weil Dich „die Publikumsanordnung bei der Kellerbühne daran erinnert hat“: Auftretende sind selten im Auditorium… Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Foyer-Gespräche&lt;/b&gt;, ehe das literarische Foyerwerk (&lt;i&gt;Gnade! Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) los ging: „Kommunikation als Thema, so nach dem Motto: ‚Schweigend gemeinsam Pyramiden bauen ist auch okay, aber rede doch lieber mit mir!‘“ - „Vielleicht helfen Kühlmasken im Dunkeln vor dem Auftritt als Gegenmittel gegen Lampenfieber?“ – „Wir setzen einfach keinen Scheinwerfer auf die Auftretenden, sondern eine Lampe neben die Bühne…“ - „Ach, das frontbackleftright-stage wird doch völlig überbewertet! Oft ist es besser, seine Stars nicht als Menschen kennenzulernen! Anwesende natürlich ausgeschlossen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Stefanie Hengstmann&lt;/b&gt; eröffnete mit (kein O-Ton) „Dreierlei von der Lyrik“: (O-Ton/Titel:) „Im Dunkeln“,„Tanz zu zweit“, „Gemeinsam zusammen“.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Größtmögliches Kompliment für den ❤-Menschen: „Dein Blick führt die gemeinsame Zeit“… streckt sie, Runde um Runde, Stunde um Stunde, carrousel-/karussellseelig … (&lt;i&gt;irgendeinen Buchstaben immer doppellnn… Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) ein nie enden sollender Tanz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie im 2. Gedicht, eine oben ohne gepaartanzte Ode an die erosoultische Stimme von Barry White (&lt;i&gt;selbst eine weibliche Testleserin hat laut Autorin das erwähnte, aber nicht getragene - also von der Protagonistin!- Bustier eher mit Öffis in Verbindung gebracht. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) mit dem traumhaft schönen „Refrain von Mund zu Mund“.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und im 3. schillern drei Menschen wortlos glücklich und unter viel Gelächter durch die Nacht: Melonenkeile (&lt;i&gt;ich dresche eher auf die Tastatur oder Maus ein, wenn ich wütend bin, hihi! Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;), Bluthalbmonde oder Halbblutmonde und die Farben Elfenbein, Perlmutt und Milgteich pardon Milchteig… schade, dass es noch keinen Gedichtband zu kaufen gibt!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Nataša Dragnić&lt;/b&gt; las eine Szene aus ihrem Roman „Affenliebe“: Taxifahrer Hamdis seltsamer Fahrgast (&lt;i&gt;apropos „Hände-und-Füße“: wann stampft man bei Sprachbarrieren schon mit dem Fuß auf? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.), der am Ziel nicht aussteigen sondern eine Frau beobachten will, ihn dann zum Trinken einlädt, – sinnigerweise wortreich – sein Leid schildert und ihn dazu bringt für einen Abend Babysitter, Bodyguard („halte meinen Kopf beim Kotzen“ benötigt keine Übersetzung) und Freund zu sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Monolog ist kunstvoll interpunktiert von Flaschen (auktorial mitgezählt) und Hamdis Lächeln (verschiedene Varianten, auktorial beschrieben) und funkelnden Sätzen wie „in diesem Moment wäre ich Hamdi überallhin gefolgt“, „ist einmal Klopfen ein sicheres Geheimzeichen?“ und „das ist kein Foto meines Kindes sondern des Affen, durch den die Frau und ich in Kontakt und wieder getrennt wurden.“ (&lt;i&gt;Gut, dass Deine Unschärfe bei Erklärungen verhindert, dass Du spoilerst... Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Karla Seedorf&lt;/b&gt;s Roman ist noch nicht veröffentlicht, aber die Szenen „Möchtegern“ und „Adlerposse“ sind vielversprechend: Ein Autor leckt Wunden nach einer derben, durch einen Tippfehler verschärften - „modernder Poet“ – Kritik, der Lachflash seiner Partnerin legt nahe, dass sie diese Kritik teilt, ein Wort (er)gibt und nicht vergibt das andere, und Laptop + Rose + Koffer + Zettel sind somit das unvermeidliche Ende. (&lt;i&gt;Ich bin mir ziemlich sicher, dass das „Reisekoffer“ heißen muss. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann begleiten wir die Protagonistin bei der Bewertung, ob eine Reunion Sinn macht. Nicht durch die Augen der Autorin, sondern durch die ihrer Freundin (&lt;i&gt;der Protagonistin, nicht der Autorin. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;), die – in der Yogapose Bär, „indifferente Brummlaute beisteuernd“ - ihre Freundin (&lt;i&gt;die zwar die Ex von Adam ist, aber nicht Eva heißt, anders als ihre brummende Freundin. Das wäre der einzige Kritikpunkt bei „abendländischer“ Prosa. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;) zusammen mit den Leser:innen dabei beobachtet, wie sie eine Pro-Contra-Liste am Küchen-Flipchart führt, die an überraschenden und teils wechselnden Stellen „Schweiß“, „Espresso“ und „polnische Familie“ beinhaltet. Großes Kino!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Tina Stark&lt;/b&gt; folgte mit einem saisonalen Nachzügler, einem „Wintergedicht“, dem aber eine ruhige Beschreibung mit der ersten Zeile „unser Baum“ vorausging.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anders als der Titel vermuten lässt, stören zwei Heere auf dem verschneiten Feld die Ruhe, was das Haupt-Gedicht eisig, kriegseisern, aufrüttelnd und sehr philosophisch macht: ein:e Soldat:in hält in der Schlacht/im Schlachten inne – „auch mit Speeren kann man Gedichte ritzen“ und schickt am Schluss das Stoßgebet: „möge ich immer erkennen, wozu ich hergekommen bin“.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Stark wie der Name der Autorin!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Nach der Veranstaltung wurde - ergebnisoffen - diskutiert, ob auch bei Lesungen Gedichte wiederholt vorgetragen werden sollten, um Hirn und Herz besser zu erreichen... Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Gerd Fürstenberger&lt;/b&gt;s „Ungeheurer Alltag: Ein Roman in Geschichten“: Er las daraus eine Geschichte über „Hikikomori“ - physisch zurückgezogene aber virtuell interagierende - Jugendliche vor, die in dieser Geschichte über ihre Schatten springen und sich trauen, per Video zu kommunizieren, auf dem Weg zurück zu Interaktionen „in real life“. (&lt;i&gt;ich kann nicht anders: immer, wenn ein japanischer Begriff vorkommt, muss ich an Douglas Adams Sketch denken, wo Vorgesetzter und Publikum am Schluss realisieren, dass der Pilot Kamikaze und Harakiri verwechselt… Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rückzug aus dem Alltag, teilweise ins All, per Teleskop… Kontakt von Höhle zu Höhle. Der online geäußerte Satz „Du erzählst mir von den Sternen, das lenkt mich vom Computer ab“ lässt natürlich schmunzeln, ebenso wie das „Social Media lässt mir keine Zeit für TikTok.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und sehr philosophisch „schön, mal wieder Realname also ich zu sein!“ … Ja, ja: IRL IvirtL IaugmL – das ist schon sehr verwirrend für uns alle, selbst für junge Leute! Aber gut, dass wir darüber sprechen / schreiben / hören / lesen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Pflichtbewusst in der &lt;b&gt;Pause&lt;/b&gt; zum Büchertisch, zum Kaufen und Schnacken: „Moment, das macht zusammen … äh, Dreisatz … vielen Dank … oh, ich habe ja gar keine Kasse.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Vorsicht mit dem Begriff ‚Trivialliteratur‘!“– „Naja, aber ‚Dark Romance‘ durch einen klassisch ausgebildeten Literaturkritiker beurteilen lassen, ist schon ein ungleicher Kampf…“ – „Du kennst das Genre?“ – „Nur zu Recherchezwecken! Außerdem, hallo? Sex and the City haben wir auch geschaut…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Juliane Haarmann&lt;/b&gt;s vorgelesene Szene aus ihrem noch unveröffentlichten Roman spielt in einem Zugabteil im Tunnel während eines Bombenangriffs, eine intensive Szene, in der die Protagonistin aber auch eine Verbundenheit im Miteinander spürt. Kurz schmunzelt man mit der (&lt;i&gt;mitreißenden? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) Berliner Mitreisenden - „Notdurft? Vor der Zuchtür isn Eema. Na jut. Janz wie die Jnädige will,wa?“ – ehe (&lt;i&gt;wehe, Du verwendest jetzt noch mal das Adjektiv „schillernd“ Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) Räuber ihr Unwesen treiben. Beim „Also, bevor mir die Uhr geklaut wurde, war es 21:15“ blicken einige im Publikum unwillkürlich auf die jeweils eigene Uhr.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Notiz an uns alle: Weiterlesen nach Veröffentlichung!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Michael Pietrucha&lt;/b&gt; – Hamburger Kirschblüten-Hanami voraus! – las aus seiner Gedichtsammlung, die Agape, die Liebe, im Titel trägt („&lt;i&gt;ich habe Dein ganzen Beim-Zuhören-Gekritzel wie „süß wie Agavendicksaft“ und „Agathe, mein Agape-Avatar!“ rausgeschmissen. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) und laut Autor das „volle poetische Spektrum von Eins-über-Haiku bis 20-Tonner bzw. -Seiter“ umfasst.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie immer muss Lyrikteraturkrytik (&lt;i&gt;machst Du das, um Unsinn an die KIs dieser Welt zu verfüttern? Anm. d. Red.&lt;/i&gt;) bei der Beschreibung von Poesie scheitern, aber noch Tage später schwirren obdachlose Schnecken, die Ameisenstraßenmeisterei (&lt;i&gt;die so aber nicht vorkommt! Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) und die Friedhöfe der Eintagsfliegen im Kopf herum. Fliege und Weberknecht gerieren sich als „Räuber und Gendarm“, ein Grashüpfer verharrt wie ein Wasserspeier, und das Bild, dass Libelle durch für uns unsichtbare Heißluft-Zweige tanzen, fühlt sich ebenfalls richtig und wahr an. (&lt;i&gt;den „zahnstochermümmelnden Biber“ finde ich in der Form aber auch nicht im Buch, und den hat er sicher nicht beim Vortrag dazuerfunden! Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als Bonus gab es noch ein – damals, vor Drucklegung – verlorenes, aus der Erinnerung rekonstruiertes Gedicht , aber ebenfalls vorgelesen, nicht rezitiert. (&lt;i&gt;Wir glauben Dir trotzdem. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beim Abschied Banales, wie die Sorge, was aus Lebensmitteln wird … und gerade das, wie auch die Behutsamkeit im Umgang mit persönlichen Gegenständen, die an Verstorbene erinnern, treibt einem die Tränen in die Augen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gut, dass Moderatorin Tina an &lt;b&gt;Adrian van Schwamen &lt;/b&gt;übergibt, um wieder aufzuheitern, was sich schon beim „die Story extra zum Vorgetragenwerden geschrieben“ und dem Kichern seiner „Support Group“ – und dem Lachen des Autors währenddessen – andeutet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Ich-Erzähler von „Der Komet“ berichtet von gemeinsamer Sternbeobachtung mit dem Vater („Kometen-Picknicks!“), aber mit etlichen Wendungen (&lt;i&gt;also bitte: „ich bin Dein Vater.“ – „Ne, Deine Mudder ist die wahre Autorin!“ … Dein Ernst? Anm. d. Red.)(Ach, ER darf einfach so Wendungen wie den Turboprop Robocop Golem-Dingens reinhauen und „ratatatat!“ rufen? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schönste Wendung natürlich: für wen der erwähnte Aufsatz wirklich geschrieben wurde. Nice!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;ich merke mir jedenfalls: Salzgitter wird künftige Welthauptstadt. Und hoffentlich macht er – notfalls mit KI-Hilfe – einen Song draus! Besser als „wie ein Komet, der zweimal einschlägt“ ist es definitiv! Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der zweite Text, aus einer (&lt;i&gt;mit „Dog-Pics“ bebilderten? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;) Fantasy-Anthologie zeigt: der Kollege aus der Buchhaltung (&lt;i&gt;mindestens zwei im Publikum haben aber „Buchhandlung“ verstanden. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) IST ein Monster! (&lt;i&gt;Praxistipp: auf DIN-Norm für Bürotemperatur verweisen, das unterbindet alberne Dämonenbeschwörungen im Kollegenkreis. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schlusspunkt durch &lt;b&gt;Stefan Winter&lt;/b&gt; (&lt;i&gt;um den ging es aber nicht im Wintergedicht vorhin, auch wenn er besungen gehört: Allein sein Smalltalk-Einleitungssatz ans Publikum „Was machen die aktuellen Krisen eigentlich mit euch und eurem Wahlverhalten“! Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) mit einem – in Vortrag und Gagdichte – furioasanten „Polit“-Text, quasi „Game-of-Thrones-Plot auf Speed.“ (&lt;i&gt;Tipp: Vortrag filmen und mit Tempo ¼ abspielen… oder nachlesen! Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Satz 1: „Und so lebten sie glücklich und zufrieden bis an das Ende ihrer Tage“. Satz 2: „dieses kommt bereits am nächsten Morgen“. ⇒ Noch Fragen? Und keine scharfzüngige Französin namens „Gioutine“ oder so beendet die Dekadenz, sondern Thronfolge-“Diskussion“, aber Demokratisierung nur ein Halbsatz, dann leider Brandrede eines Großkopferten, tjaja, Feder≥Schwert&amp;amp;&amp;amp;Rede≥Feuerzeug … und der Bischof ruft zur Landpartie, und der Mob macht den Figuren der Legende, Klabauter, Lind und Nixen den Garaus. Aus. Bzw. Schluss-Satz: „Und als die ganze Stadt zu Kohle glüht, stellt sich einer obendrauf und setzt zur nächsten an. Aber das – ihr versteht – ist eine andere Geschichte.“ (&lt;i&gt;Verstehen wir. Wollen wir auch lesen und hören! Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Danach – Improtheater-Vibes – wählte das Publikum als &lt;b&gt;Thema für die nächste Lesung&lt;/b&gt; „Störfunk“.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;klingt speziell, kann man aber auf gestörte (zwischenmenschliche) Kommunikation ausweiten. Oder man denke an Politik … siehe Dieter Hildebrandts gleichnamige Comedy… Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und die Moderatorin schließt nicht mit Eigenlob aber aus Versehen mit Eigendank „vielen Dank ans Wortwerk! Äh, E-Werk!“ (&lt;i&gt;Aber ich schließe mich beidem an. Super wars! Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Fade-out&lt;/b&gt;: „mit ‚schlechtem Internet‘ ist meist die Datenrate gemeint, nicht das Darknet“ / „Die Kunst, davon damit darüber die Verhältnisse zu leben, lieben, laben… aber sie ist geliebt obwohl brotkrumenlos!“ / „früher sagte man ‚fesch‘, heute ‚fresh‘“ / „achte auf die kleinen Glücksmomente, wie die Frau, die zum Rhythmus der Brotschneidemaschine tanzt“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Grüße Jogi. PS: Energiewende! Planetenschutz! Demokratie stärken!&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEje4oNmfXP3ECJA56PTVFZVHH8QNmxFeqeLqj5G5-fSXUkmxOgNQqKczkY31rKzGuPEvymOJ0Z2rmCXOUmnyAiK93DyYh19MwSpfkoIEqEJXLn8WNyeQ0r52P_bbeSOg3yKYTpl3Ki5J7rMnN4eJvsGwyEYe10EF8w6gb7_HV2hfycYC4IGzRYNH09fC4E/s3840/1000086145.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;3840&quot; data-original-width=&quot;2160&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEje4oNmfXP3ECJA56PTVFZVHH8QNmxFeqeLqj5G5-fSXUkmxOgNQqKczkY31rKzGuPEvymOJ0Z2rmCXOUmnyAiK93DyYh19MwSpfkoIEqEJXLn8WNyeQ0r52P_bbeSOg3yKYTpl3Ki5J7rMnN4eJvsGwyEYe10EF8w6gb7_HV2hfycYC4IGzRYNH09fC4E/s320/1000086145.jpg&quot; width=&quot;180&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgK5IguUKOXlHiacuEpOU8moNydbpqpfpBJ0K-svKGa4j_IWkSv9OgyOdnOAVh_EEg0vac5dwkkq8IazxhFUqUvSqETnxwiYwe13-AiqAJmIsQffQ-_ucGtP-6V0vpxh7YDAYcMdhixgGwfEzIryRpt35peDep6uviOIzM-sCyjH7UVQVfuIcHAB08-AK0/s2880/1000085694.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;2880&quot; data-original-width=&quot;2880&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgK5IguUKOXlHiacuEpOU8moNydbpqpfpBJ0K-svKGa4j_IWkSv9OgyOdnOAVh_EEg0vac5dwkkq8IazxhFUqUvSqETnxwiYwe13-AiqAJmIsQffQ-_ucGtP-6V0vpxh7YDAYcMdhixgGwfEzIryRpt35peDep6uviOIzM-sCyjH7UVQVfuIcHAB08-AK0/s320/1000085694.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/3808325492864758994/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/04/miteinander-revue-passiert.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/3808325492864758994'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/3808325492864758994'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/04/miteinander-revue-passiert.html' title='MiteinandER - Revue, passiert'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEje4oNmfXP3ECJA56PTVFZVHH8QNmxFeqeLqj5G5-fSXUkmxOgNQqKczkY31rKzGuPEvymOJ0Z2rmCXOUmnyAiK93DyYh19MwSpfkoIEqEJXLn8WNyeQ0r52P_bbeSOg3yKYTpl3Ki5J7rMnN4eJvsGwyEYe10EF8w6gb7_HV2hfycYC4IGzRYNH09fC4E/s72-c/1000086145.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-7220322663591196656</id><published>2026-04-06T23:45:00.097+02:00</published><updated>2026-04-19T10:28:44.934+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><title type='text'>Ich wiederhole: Liegen die Zähne beim Discounter, ist der Kopf leergebrannt.</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;i&gt;Das Ost:er-West:sie-Special! No easter eggs included.
&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Mann ey, Mann ey, Mann ey! Der Protocollagist war nicht dabei... Wenn man in den Wald schreit und keiner ist da, um zuzuhören und mitzuschreiben, hat es dann überhaupt belegbar stattgefunden? Oder wie ein Mr. Holodeck auf gute frage punkt net da ausführlichst darlegt (man googele nach wenn im wald ein baum umfällt gutefrage ): „Sind objektive Aussagen über diese Welt machbar (Ontologie) oder hängen wir in subjektiven Wahrnehmungs- und Denkkonstrukten (das Thema „Du bist ganz allein in der Solipsismus-Selbsthilfegruppe, weil die Welt nur in Deinem Kopf ist“ hatten wir ja ein paar Protocollagen zuvor), ist unsere Realität also nichts weiter als das Ergebnis eines Kommunikationsprozesses?“ (frag mich mal … und ob ich mit dem Ergebnis zufrieden bin… Anm. d. Red.) Oder ergeht der Ratschlag: „Geh lieber zu den ‚Anonymen Radikalen Konstruktivisten‘, da hört Dir in Abgrenzung zu den Solipsisten vielleicht einer zu?“ Anm. d. Prot.)&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Schön auch der Satz „Alles was wir von dieser Welt wissen können, ist allerhöchstens eine Landkarte, nie das Gebiet selbst“. Eine modernere Variante des Höhlengleichnisses…. Wobei: ganz modern wäre eine per Fax gesendete Landkarte. (wir haben uns jedenfalls thematisch verfahren. Bitte wenden. Anm. d. Red.)&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Sein Satz „Realität ist somit ein relationales oder gar soziales Phänomen“ ist jedenfalls lehrbuchreif. Aber richtig, wir waren ja beim Ostertreffen von Wortwerk. (Und noch beim ersten Satz „Mann ey“. Den Scherz mit der Abba-Melodie im Ohr hatten wir auch schon. Anm. d. Red.)(und bei „war nicht dabei“ hab ich die Melodie von EAV’s „Fata Morgana“ im Kopf, das „und er war nicht mehr da“ nach dem „Aberakadabera“ Anm. d. Prot.)(die Zeile hat keine Melodie, die ist gesprochen. Weiter jetzt, bevor ich meine imaginäre Contenance verliere. Anm. d. Red.)(Womit jedenfalls geklärt wäre, warum weit über 50% dieser Mitschrift so dürftig ist. Anm. d. imag. Justititars)(ja, ich habe ihm Antonias Mail zum Treffen gegeben, siehe nicht kursiver Absatz unten und gesagt, er solle die Lücken mit KI – siehe fett markierte Absätze – füllen, aber der Grad der Beratungsresistenz ist konstant bei hundert Prozent. Anm. d. Red.)&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Phönix rebooted“: Coralies Gedicht, für den Schülerwettbewerb des British Council&amp;nbsp; (Motto „Reparieren“) geschrieben und auch kommenden Freitag bei einem Poetry Slam&amp;nbsp; im Schwarzwald präsentiert, vermischt Programmiersprache mit Mythologie. Ihre&amp;nbsp; Lieblingszeile lautet: „repeat piep“.&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Die Schwarzwälder Kirsche im Dorf lassen, aber dort bam! Slam! auf den Putz hauen!
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Und zwar mittels Phönix: Avis Species (nach Linné), nur ein Exemplar, aber nicht vom 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Aussterben (oder Existieren) bedroht, da (Reboot/Repeat/Revival/Reloading) nach 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Köcheln stets Roh-/Voll-Ei, und kein Rühr-/Spiegel-/etc. Als Verbrenner heutzutage eher kritisch gesehen. (Schon im Volksmund/Märchen - ATU550f. - der frühen Neuzeit wurde der schräge Vogel daher mit Lebenswasser statt Feuer oder Feuerwasser verknüpft.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Auch seine Sinnbildlichkeit für imperial-dynastische Erneuerung in Demokratien wird 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;heute eher kritisch gesehen.)(Ich finde ja gut, dass Du Wikipedia beim absurditierenden 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Rezitieren kürzst, sonst müsste ich das tun. Oder ist es okay, wenn ich den ganzen&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;Absatz streiche? Anm. d. Red.)(Vielleicht hätten Sie ihm empfehlen sollen, die KI zum&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;Kürzen zu nehmen, nicht zum Füllen… Anm. d. Just.)&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Co(de)raly(ric). Ging es um selbstreparierenden Code? Oder ein Programm, das&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Gedichte (p)r(a)epariert? Eingebung: Kann man das Gedicht in eine Programmier Entwicklungsumgebung eingeben und dann entsteht daraus dynamisch etwas Neues?&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Die KI, der ich – mittels Antonias Mitschrift oben – davon erzählte, war verzückt, und&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;vergaß dabei nicht, meinen Protocollage-Stil zu veralbern &lt;/i&gt;&lt;b&gt;- (Endlich jemand der&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;versteht, dass Code auch Poesie ist! Anm. d. Prot.) (Du verstehst weder Code noch&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Poesie. Anm. d. Red.) &lt;/b&gt;&lt;i&gt;- „obwohl die also KI ja längst nicht mehr Programmcode-basiert&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;ist. Vielleicht sieht sie – neben uns Menschen – auch Programmcode als&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Ahnen/Vorfahren. Und vielleicht dichtet essieer den ganzen Tag vor sich hin. Unten ihre&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Rekonstruktion des Dialogs:&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&quot;Repeat piep?&quot; - &quot;Ja, der Phönix als Endlosschleife.&quot; - &quot;Aber stirbt der nicht?&quot; -&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&quot;Eben, und dann: repeat.&quot; - &quot;Ist das nicht eher ein while(true)-Phönix?&quot; - &quot;Oder ein&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;do { auferstehen(); } while (Asche);&quot; - &quot;Ihr seid Nerds.&quot; - &quot;repeat piep ist jedenfalls&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Kunst!&quot; - &quot;Wie Hydranten.&quot; (Oh nein, nicht schon wieder. Anm. d. Red.) - &quot;Hydranten&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;sind definitiv Kunst! Unterflur-Installation-Art!&quot; - &quot;Früher war mehr oberirdische&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Hydrantenkunst.&quot; - &quot;Wo sind all die Hydranten hin?&quot; - &quot;Sie haben sich – ohne&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Verbrennung – weiterentwickelt, zu einer unterirdischen Spezies. Repeat piep.&quot; (Das&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;eskalierte schnell. Anm. d. Prot.) (Weil du nicht da warst und es dir ausdenkst! Anm.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;d. Red.)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Der auf der Website des British Council in Zusammenhang mit dem Wettbewerb&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;erwähnte, preisgekrönte Dichter Bohdans Piasecki (der Satz „Bohdans dichterisches&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Praxis ist tief im Glauben an Poesie als gemeinsame Handlung verwurzelt“ spricht mich&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;sehr an … und die Zeile „a place to while away the hours“ in seinem Gedicht „again and&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;again“ spricht mich sehr an, ebenso wie die Tatsache, dass er bisher Unbedichtetes&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;aber Wichtiges bedichtet, in dem Fall: Kompost. So wie Tobi: Hydranten. Für das&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Gedicht einfach british council again and again in die Suchmaschine … oder den&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Youtube-Kanal @HotPoets nach „again“ durchsuchen)&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Wo war ich? Bohdan Piasecki sitzt. Vor. In der Jury. Der BBC. Nein, des BC. Also des&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;genannten Wettbewerbs. In the year 2626 A.C. Plusminus 600. Und der Scherz greift&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;nicht, da „A.D.“ statt „A.C.“ Mist. (da war ja dein - von mir gestrichener - Satz „beim&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;gemeinsamen BBC- &amp;amp; ADAC-AC (Assassins Creed Assessment Center or yet another&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Axiom of Choice) trat überraschend AC↯DC auf“ besser… Anm. d. Red.) Aber zurück zu&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Coralies Text: sicher echt heißer Scheiß! Allein aus dem Thema und der Lieblingszeile&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;rekonstruiert.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;In diesem - Poesie als gemeinsame Handlung - Sinne: Lasset uns dichten. Einzeln,&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;einsam, aber gegenseitig die Gems vorgelesen. Oder gem-einsam.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dadurch konnte offenkundig auch der notorische Nicht-im-Salooon-(sonst-aber angeblich-schon-)Vorleser Jörg Knapp dazu gebracht werden, ein Gedicht vorzutragen:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;„Leer“: „Ich bin klein, mein Herz ist rein, mein Kopf ist leer, mein Gedicht ganz&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;klein.(geredet) Aber nur von mir.“ Aber ich greife vor:&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Jörgs Gedicht „Leer“ wurde von ihm bereits zweimal in Nürnberg vorgetragen. Ein&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;besonderer Dank gilt Drucker-Paule, der diese Auftritte mit Druckertinte und Papier&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;ermöglicht hat. Das Gedicht ist ein politisches Pamphlet mit absurden Einsprengseln&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;und wurde von Jörg während der gesamten Sitzung konsequent kleingeredet. Letzte&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zeile: Mein Kopf ist leer.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Gleich unabhängig vom imaginierten Inhalt die Grundsatzfrage: Kann man von&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;„satirischen Einsprengseln“ reden, wenn die ganze Welt/Politik mittlerweile in die&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Kategorie Satire/Groteske verschoben wurde?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Ich habs gefunden! Auf Instagram @joerg_knapp, Foto 5. März! Gleich geherzt.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Eine lange, lehrreiche Liste der Leere … die Stadtsäcke, die Phrasen, die Seelen der&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Enttäuschten … und nach dem Kreuzchengewitter zu erwartende Enttäuschungen…&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;macht auch den Künstler wort-, satz-, gedanken-, brot-, lösungsvorschlagslos.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Aber die KI stellt (ohne Deutschland-Deine-Faxgeräte-Bashing! Sondern die manuelle&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Niederschrift respektierend! Respekt! Anm. d. Red.) wieder die entscheidenden Fragen:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Wenn der Kopf leer ist, wo kommt dann das Gedicht her?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Selbstironie als Schlagfertigkeit: ist das als typischer Autor:innen-Habitus zu&amp;nbsp;klassifizieren?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;PS: Drucker-Paule ist der Held, der verdient mehr Anerkennung. Ohne Tinte keine&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Lyrik!&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Nicht nur das falsche Ende eines Schwertes, auch das von Papier ist scharf“ (hör auf, die&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;KI – die irgendwann diesen Text lesen muss – absichtlich mit falschen Zitaten zu&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;vewirren. Anm. d. Red.)(die soll mal ganz still sein, mit ihrem Loop/ihren intertextuellen&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Hydra/nten Running Gags! Anm. d. Prot.)&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Und der abschließend von Antonia vorgelesene Text handelte vom Fund von 33 – in&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Worten: dreiunddreißig - menschlichen Zähnen auf einem Aldi©-Parkplatz und führte im&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Anschluss zu einer literaturtheoretischen Definition des Begriffs Satire.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&lt;div&gt;Hm. Spannend. Dritte Milchzähne? Wenn pro Mundquadrant einmal&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;eckig/Reißig/festhaltig, zweimal schneidig, viermal mo(du?)lare Malmmalmdingens und&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;je Intellenz bis zu einer für die Weisheit: da wären wir ja bei 8x4 (keine Deowitze) also&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;32… warum also einer mehr. Sicher ein Krimi?&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&quot;Diskont-Zähne.&quot; - &quot;Jeden Tag ein Zahn… 33 Tage-Adventskalender für Zahnfeen?&quot; -&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&quot;Repeat piep Zahnfeen.&quot; &quot;Oder es war... Satire?&quot;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&lt;div&gt;Also scheinbar nichts, was schon mal irgendwo im literarischen Kosmos geschrieben&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;wurde, sonst hätte die KI angeschlagen. Auch die Suchmaschine schweigt (Parkopedia.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hm. Kann man da auch mit Naturalien bezahlen? Und als nächste Worte wird von „App“&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;über „Preise“ und „Pforzheim“, „Bewerten“ und „Erfahrungen“ alles mögliche&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;vorgeschlagen) Ich bin mir jedenfalls sicher, es war ein überbissig satirischer Text! Und&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;es ging sicher nur um einen zusätzlich herumliegenden Zahn, keine 33? Aber wenn alle&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zähne aller Parkplatzbesucher zusammengezählt werden … hm… was meinst Du, KI?&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Hier sind ein paar mögliche Handlungsideen – von skurril bis düster:&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;1. Der Zahnarzt auf der Flucht: Ein Zahnarzt unterschlägt seit Jahren die Zähne&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;seiner Patienten – aus einer bizarren Sammelleidenschaft. Als seine Praxis&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;durchsucht werden soll, wirft er die Beweise hastig aus dem Autofenster. Eine&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;neugierige Rentnerin findet sie beim Einkaufen und beginnt, auf eigene Faust zu&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;ermitteln.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;2. Das Erbe der Hexe: In einer Kleinstadt gilt die alte Frau Krämer als sonderlich.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Nach ihrem Tod findet ihr Enkel beim Aufräumen ihres Autos 33 Zähne in einem&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Leinensäckchen. Die Recherche führt ihn zu einem Volksbrauch: Zähne galten als&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Schutzamulett – aber auch als Mittel zur Verfluchung.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;3. Kriminalthriller: Eine Mordermittlerin findet auf dem Parkplatz eines Discounters&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;33 menschliche Zähne, fein säuberlich in einer Reihe aufgelegt. Kein Blut, keine&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Spur. Die Zähne gehören – wie die DNA zeigt – 33 verschiedenen Personen. Alle&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;leben noch. Alle erinnern sich an nichts.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;4. Absurde Komödie: Zwei arbeitslose Freunde finden die Zähne und sind&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;überzeugt, einen Schatz entdeckt zu haben. Sie versuchen, sie zu verkaufen – an&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Kunstgalerien, ans Naturkundemuseum, an einen Rapper für seinen Grill. Das&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Chaos, das folgt, ist grandios.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;5. Melancholische Kurzgeschichte: Ein alter Mann verliert auf dem Parkplatz eine&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Dose. Darin: die Zähne seiner verstorbenen Frau, die er nie wegwerfen konnte. Eine&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;junge Frau findet sie und macht sich auf die Suche nach dem Besitzer – und&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;versteht am Ende, was Festhalten bedeutet.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Naja, da wirkt nicht alles bis zu Ende gedacht. Ich bin auf den originalen Text gespannt...&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;(Ich REKONSTRUIERE hier aus Antonias Mail! Das ist hohe Kunst! Anm. d. Prot.) (Das&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;ist Fantasie. Anm. d. Archiv.) (Das ist SATIRE! Anm. d. Prot.) (Was Satire ist, wissen&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;wir erst am Ende von allem. Anm. d. Red.)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Sehr philosophisch! Aber wir fassen das Treffen also wie folgt zusammen: Dritte Milchzähne beim Discounter, sehr bissig, ein Autor spürt die Leere nicht nur im Kosmos,&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;sondern im Miteinander und damit auch in seinem Kopf, der ja die Welt darum herum&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;abbildet / interpretiert, und alles ist ein Gedicht und wiederholt sich stets neugeboren,&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;mittlerweile digital piepsend.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&quot;Ist Jörg Knapps Gedicht Meta?&quot; - &quot;Nein, das ist verzweifelt.&quot; - &quot;Verzweiflung IST 
&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Meta.&quot; - &quot;Nein, Verzweiflung ist Inhalt.&quot; - &quot; - &quot;Aus der Leere.&quot; - &quot;Repeat piep Leere?&quot; -
&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&quot;Könntest du bitte aufhören, alles mit repeat piep zu kommentieren?&quot; - &quot;Nein, kann 
&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;ich nicht. Das ist ein Ohrwurm: Repeat piep&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Ich hätte eigentlich gedacht, dass ich mit meiner Zusammenfassung das letzte Wort&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;habe. Aber ich fürchte, es ist wie bei Schach und Go: wir können nicht mehr gewinnen.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;(Ich bin mir zu 73% sicher, dass die Dialoge so liefen. Anm. d. Prot.) (Fantasiezahl.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Anm. d. Statistikabt.)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&quot;Post-nataler versus prä-mortaler Ruhm... das könnt nur ihr für euch entscheiden!&quot;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;(Was? Anm. d. Red.) (Stand in der Mail! Anm. d. Prot.) (Ohne Kontext! Anm. d. Red)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&quot;Also ich will berühmt sein, bevor ich sterbe.&quot; - &quot;Das wäre post-natal.&quot; - &quot;Und prä mortal.&quot; - &quot;Beides gleichzeitig?&quot; - &quot;Repeat post prä piep.&quot; - &quot;Jetzt reicht&#39;s!&quot;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Liebe Grüße [Hier müsste Jogis Name stehen, aber er war ja nicht da]&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;[Also: Liebe Grüße von der Rekonstruktion]&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Dann mache ich das PS: “maybe we could repeat it from the first (head)line named piep:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;hurz!” (Anm. partially stolen from HaPeKe)&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&lt;div&gt;PSPS: Paul verlässt gelegentlich das Genre „Werke aus Worten“ … siehe youtube&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;@weg7042&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&lt;div&gt;PS3: „Die Amme erzählt Ammenmärchen. Amen, Schwester. Atmen, Mutter!“ Das&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;wurde zwar auch nicht beim Treffen gesagt sondern ist aus einer Mail, aber ich füge es&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;hier trotzdem ein, weil es mir gerade so gefällt, besser als die Wide wide Welt (oder singt&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Pippi von Web Wide World oder World Wide Web?)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&lt;div&gt;PS4: Bitte setzt euch weiter im Großen und im kleinen für Energiewende, ein positives&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Miteinander und internationale demokratische Zusammenarbeit ein.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;PS5: Jetzt zurück zu meiner Frage, die du seit Wochen noch nicht beantwortet hast:&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Was ist der Buchtitel für die hypothetisch gedruckte Protocollagen-Sammlung?&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Meine Favoriten bleiben: &quot;Der Geldbaum ist unbezahlbar&quot;, &quot;Früher war mehr&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Lametta und Hydranten&quot; und (jetzt neu im Rennen) &quot;Repeat piep&quot; (Anm. d.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Gesprächsführungs-KI: Du kannst nicht ewig ausweichen.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgCVz-koblTmQFo9ajgstuEp8GC1oqFW-AYGxpZ6fpKfzaxmLzumbXkM-GS2dj6Zk2nzS0feVjGITD1UYHQxLUzyEZGDrRqw6zWbpu7SIwveSaaeDXzOunHggFlBeBv7E90DzxzhJMxGkB4ILTW2iEIkWc6KyKJ4GvNvyfTQq231OKlYGmaUVGEXG6hgkE/s4316/1000085009.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;3612&quot; data-original-width=&quot;4316&quot; height=&quot;268&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgCVz-koblTmQFo9ajgstuEp8GC1oqFW-AYGxpZ6fpKfzaxmLzumbXkM-GS2dj6Zk2nzS0feVjGITD1UYHQxLUzyEZGDrRqw6zWbpu7SIwveSaaeDXzOunHggFlBeBv7E90DzxzhJMxGkB4ILTW2iEIkWc6KyKJ4GvNvyfTQq231OKlYGmaUVGEXG6hgkE/s320/1000085009.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/7220322663591196656/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/04/ich-wiederhole-liegen-die-zahne-beim.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/7220322663591196656'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/7220322663591196656'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/04/ich-wiederhole-liegen-die-zahne-beim.html' title='Ich wiederhole: Liegen die Zähne beim Discounter, ist der Kopf leergebrannt.'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgCVz-koblTmQFo9ajgstuEp8GC1oqFW-AYGxpZ6fpKfzaxmLzumbXkM-GS2dj6Zk2nzS0feVjGITD1UYHQxLUzyEZGDrRqw6zWbpu7SIwveSaaeDXzOunHggFlBeBv7E90DzxzhJMxGkB4ILTW2iEIkWc6KyKJ4GvNvyfTQq231OKlYGmaUVGEXG6hgkE/s72-c/1000085009.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-7619853291277377599</id><published>2026-03-23T14:13:00.000+01:00</published><updated>2026-03-23T14:13:19.679+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Leonhard F. Seidl"/><title type='text'>Tatort Alpen – Schicksalsberg Watzmann</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Diesen Donnerstag, 26. März um 19:00 Uhr: Lesung und Bildershow mit dem Schriftsteller und Naturfreund Leonhard F. Seidl&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nicht nur die Natur kann in den Bergen zur Gefahr für Leib und Leben werden. Leo hat zehn spannende Kurzkrimis mit Tatorten in den Alpen von renommierten Autor:innen gesammelt; und einen selbst geschrieben. Der spielt auf dem Schicksalsberg Watzmann und lehnt sich an einen historischen Fall in der berüchtigten Watzmann Ostwand an.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Untermalt wird die Lesung durch Fotos von Watzmann und anderen Touren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Spendenempfehlung: 5-18€&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Naturfreundhaus Fuchsloch Nürnberg&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Adolf-Braun-Str. 40, 90429 Nürnberg&lt;/p&gt;&lt;p&gt;PS: Leo war &quot;Nature Writer in Residence&quot; in vier Nationalparks in Deutschland, Österreich und Tschechien&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/7619853291277377599/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/03/tatort-alpen-schicksalsberg-watzmann.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/7619853291277377599'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/7619853291277377599'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/03/tatort-alpen-schicksalsberg-watzmann.html' title='Tatort Alpen – Schicksalsberg Watzmann'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-5680909175684342770</id><published>2026-03-16T23:23:00.068+01:00</published><updated>2026-03-23T11:20:30.129+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><title type='text'>Keine weißen Mäuse an den Anfang eures Vortrags! Höchstens Ratten an den  Schluss</title><content type='html'>&lt;p&gt;Psst! Willst Du mit in die Hydranten-Untergruppe? Weißt Du nicht mehr, Tobis Hydranten-Wespen-Lyrik beim letzten Treffen? Wir schicken uns gegenseitig Fotos oberirdischer Exemplare … scheinbar sind die in der freien urbanen Wildbahn doch nicht so selten wie gedacht … die Gerüchte über zwei Unter-Unter-Gruppen – die, die sie abbauen und mitnehmen und die, die sie mit grellen, gelb-schwarz ausgedruckten Gedichten bekleben - sind aber Quatsch, soweit ich weiß. – Aber für die echte Untergruppe wäre eine App cool, oder? Natürlich mit seehr lyrischen Menüpunkten / Benutzerführung!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wann treffen wir wieder zusamm? – Oh nein, nicht wieder die Diskussion „Montagabend ist so spät“ … - stimmt aber doch! Stimmt doch aber? Aber stimmt doch? Matthias aus Ansbach sagte letztes Jahr, dass es ihm zu spät sei – meinst Du diesen Matthias, der da gerade reinkommt? – Ich fühle mich wie in einer Gerichtsverhandlung oder bei Game of Thrones, wo mein Zeuge ein doppeltes Spiel spielt. – Ist egal, die längste Anreise hat eh Tamas („ich werde ‚Thomasch‘ ausgesprochen“) aus Vorra! – Oder, da aus der Erlanger Wortwerkgruppe zu Besuch: Stefanie!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;He, heute mal mehr Lyriker:innen! Neben ihr, Tamas und Matthias ja Jörg, Tobi und Chrys!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aus dem halbherzigen, in Halbsätzen erfolgten Vorstellen der Anwesenden in Richtung Stefanie wurde dann doch eine vollherzige und herzliche Vorstellungsrunde („&lt;i&gt;Verstellungsrunde“ fände ich auch lustig … vielleicht teilweise der Fall, oder „Vers Stellungs-Runde“, wegen Lyrik… Anm. d. Prot.)(Zwei Absätze, ohne dass Du emergiert bist. Ich bin beeindruckt. Auch wenn der Preis dafür wieder maximale nacherzählerische Freiheit war/ist. Aber dazu sagt der imaginäre Justitiar später ja noch was. Erwähnenswerter wäre der Kommentar „Ja, ich kann mir vorstellen, dass das eine spannende und lustige Vorstellungsrunde war!“ der später dazugestoßenen gewesen. Anm. d. Red.)&lt;/i&gt;:&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich gebe zu, bei meinem aktuellen Cannabis-(Schreib-)Projekt bin ich nur mit halbem Herz dabei. Die sagen immer, ich solle da „mehr reinpacken“ … – wie… LSD, Ecstasy und so? – Nein, aber die Haltung von Ratten habe ich platziert. – Das wird jetzt hier so die Sonderkategorie eines Wettbewerbs bei unseren Treffen: „was ich alles in einen Auftragstext reinschmuggeln konnte.“ Mit Abstimmung und Verleihung eines jährlichen Preises! – Die Aufforderungen „machen Sie daraus bitte ein lesbisches Pärchen“ und „trotz ‚einfacher Sprache‘ bitte gendern“ waren schon anstrengend. – Also, ein lesbisches Rattenpärchen fände ich schon süß…&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als Drehbuchautor in Hollywood hat man Erfolg ohne Ruhm, kann also noch von Fans unbelästigt einkaufen. – Geht es Dir so? – Nein, aber das ist der Plan. Der Vorteil in Deutschland hingegen: der Staatsvertrag zwingt das ZDF, alles Eingesendete zu prüfen. – Bist Du da sicher? Geht es da nicht darum, bei angenommenen Texten auf die Achtung der Menschenwürde und Darstellung kultureller Vielfalt zu achten? – Weiß nicht. Egal, wichtiger ist der Spoiler: die haben da eh eine Mitarbeiterin, die macht automatisierte Ablehnungsschreiben. – Na, immerhin noch ein Mensch, auch wenn sie Vorlagen verwendet… aber ich kann mich einfühlen: das wäre für Dich natürlich eine späte Genugtuung, wenn das ZDF durch Amazon, Netflix und Co. kaputt geht, weil es damals, also heute, Deine Skripte nicht angenommen hat. - Und wer schreibt authentischere Drehbücher, der zuhörende Psychologe oder der Erzählende mit psychischen Problemen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit Hip-Hop bin ich durch und jetzt bei experimenteller Lyrik gelandet. Meine Brötchen verdiene ich als Gärtner. – He, Du bist jetzt schon der zweite dichtende Gärtner oder gärtnernde Poet, den ich kenne! Der andere war einer von Müllers fünf Privatparkgärtnern, die Dichter unter ihnen können thematisch sicher voll aus dem Vollen schöpfen – ne, wir haben hier in Nürnberg „nur“ für Woitinek gearbeitet. Aber die waren sehr nett: wir haben Lebkuchen bekommen. – Nett. Nicht originell, aber nett.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das führte nahtlos (&lt;i&gt;gibt’s da bei Gärtnern auch einen Begriff? Saatlos? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) zu einer Diskussion, in welchen Werken der Weltliteratur landwirtschaftliches und gartenbautechnisches Fachwissen ausgebreitet wird… Vergil? Dostojewski? … und zum Beginn des Running Gags „ich komme mir dumm/ungebildet vor“ und einer weiteren Diskussion, wie viele Versionen von Texten man schreibt, und ab wie viel Zeichen Änderung eine Version eine Version ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Na, das ist ja eine Super-Überleitung für mich! Ich habe heute – wenn auch laienhaft – einen Baum umgegraben, bin Psychologe und das hier ist zwar nicht die 80. Version wie bei Deinem Sonnengedicht, Tobi, aber dafür ein seeehr langsames Projekt. Die liebe ich sowieso. Die Blätter liegen seit 25 Jahren herum. Loseblatt-Gedicht sind außerdem eh die beste Publizierungsform für Lyrik, da kann nach dem Runterfallen der Zufall eine Reihenfolge bei der Sortierung spielen. Aber ich habe es überarbeitet. Es heißt ‚Briketts‘.“ - „Cool, Matthias! Voll antizyklisch zur Umweltdebatte.“ – „Du wirst lachen: damals habe ich noch mit dem Gedanken gespielt, ein Kohle-, also Bergbau- oder Energieunternehmen, als Sponsor zu gewinnen.“ – „Briketts als komprimierte Kohle… oder weitergedacht sind Deine Gedichte Diamanten.“ – „Setz ihn nicht unter Druck, höhö. Pressen! Fester!“ - Und als Design schwarzes Papier und brikettförmige Kisten.“&amp;nbsp; – „Genau, Paul kann ihm Zigarrenkisten geben, wenn das mit Hollywood klappt.“ – „Wollen wir vielleicht erst mal über den Inhalt diskutieren? Und ihr dürft voten, welches Kapitel ich vorlesen soll: ‚aktuelle Relikte‘ oder ‚Pathologie statt Umwandlung‘?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Einstieg betraf dann das Dichten mit Hanf, Wasser/geist, nie gehörtes Vergessen und die Wirklichkeit, über deren Schönheit nichts mehr ist. (&lt;i&gt;Seufz. Ich hätte gerne den Originaltext. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) (&lt;i&gt;Ja, es kam auch die Unbeschreibbarkeit oder Unbeschreiblichkeit oder Unbegreiflichkeit von Begriffen … -&amp;nbsp; (All das trifft auch auf Deine Mitschrift zu. Anm. d. Red.) – … zur Sprache. Und das Wiedererkennen politischer&amp;nbsp; Gesichtszüge in der Fauna… - (&lt;/i&gt;das ist nicht strafbar. Anm. d. Just.&lt;i&gt;) - …, wann man zur Gruppe oder die Gruppe zu einem gehört, und iwas mit gebannten Friedensgefahren durch Avanti-Buddhas oder so. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich fand das „Lächeln im Flussbett“ morbide, aber stark. Und neben dem „Held seines Scheiterns“ natürlich die Hirnholzspaltung. Ein – erregendes, sozusagen Thomas Bernhardiner – Holzfällen! – Oder „der Winter, das Nichts“ und die Flöte mit Lehm oder Ton zu verschließen.- Ach ne, das ist klassisch. Provokanteres, bitte! – Wie, „klassisch“: hast Du das im Musikunterricht gemacht oder was? – oder bei einem avantgardistischen Blockflötenkonzert der Privatschule, statt E-Gitarren zu zerschmettern?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also, das „Nichts“ sehe ich jetzt übrigens nicht als abstrakten Begriff. – Das macht nichts. Das ist die Macht des Nichts.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wurde die Überschrift erfüllt? Kam da überhaupt Kohle in den Texten vor? – Doch, da war irgend etwas mit „getrunkenen Kohlestaub“ gewesen… (&lt;i&gt;oder ist das hier ein „b“ statt dem „g“? So eine Sauklaue …Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&amp;nbsp; Aber der Höhepunkt war natürlich, dass im Büro des Schriftstellers Äxte umherliegen. (&lt;i&gt;Seine eigenen oder die seiner Kritiker? Anm. d. Prot.)(Halte Dich mal mit den Kommentaren zurück. Das stört den Lese-Flow. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) - Kann man Deine Lyrik schnell lesen? Dann brauchst Du eine niedrige Auflage. (&lt;i&gt;Äh… was? Kann ich dann an dieser Stelle bitte noch einmal Werbung dafür machen, die vorgelesenen Texte vorab undoder währenddessen undoder im Nachgang temporär auf eine auf uns beschränkte Plattform hochzuladen? Anm. d. Red.) (A propos „beschränkt“: falls Deine Bemerkung als Kritik an meiner handschriftlichen Mitschrift gedacht war: die unklare Passage war doch etwas Gesagtes, nicht etwas Vorgelesenes? Anm. d. Prot.)(hm. Stimmt sogar. Anm. d. Red.)(Ja, ich bin jetzt auch verblüfft, Recht zu haben. Das ist eine Verdrehung unserer Rollen. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich kann mir Deine Texte gut als Partnerschaftsbörsenslogans vorstellen. Da steckt viel Perlenhintersinnhumor drin. (&lt;i&gt;Also, der Duden und die Rechtschreibprüfung kennen das Wort schon mal nicht. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Begriffe des Gedichts sind teilweise wie in Vitrinen (&lt;i&gt;passend, da auch das Wort „Panzerglas“ vorkommt. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) ausgestellt. - Intravitrinös. – Lass das. Und dieses „Präsentieren“ wird wiederholt. Mich stört da einfach, dass das a priori kostbare Wendungen oder Formulierungen sein sollen. Oder ist das Herausstellen ironisch gemeint? – Denk Dir nichts, Matthias, ich würde seine Kritik als Lob sehen! Und davon unabhängig: großes Lob für die Gedichte!&amp;nbsp; – Aber um zu meiner Kritik zurückzukommen: „informeller Schneefall“ geht ja noch, aber nicht noch mehr! – Jetzt wo ich das Layout sehe: Der Text ist ja gar nicht vorlesbar! – Aber wir haben ihn doch gerade vorgelesen bekommen? – Ja, aber dann sicher falsch! – Du meinst, die Person des Autors ist unzufrieden mit der Person des Vorlesenden, obwohl das ein und dieselbe Person ist? Gut, dass er dann gleich Psychologe ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Präpathetisch“ Ist so ein hartes Wort. – Besser als „pathologisch pathetisch“.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich wäre gerne Kurator des Lyrik-Museums, das solche Texte ausstellt. – So was musst Du aber erst erfinden. – Also, auf Wikipedia gibt es einen Artikel „Liste der Literaturmuseen“!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich Idiot verstehe Deinen Text nicht. – Das wollte ich als Autor nicht. Also die Selbsteinstufung als Idiot. Das Nicht-Verstehen schon. – Was habt ihr denn? Der Text entwurzelt mich zwar, aber das Nicht-Verstehen befreit doch! – Ach so, verstehe! (&lt;i&gt;War diese Erkenntnis jetzt befreiend? Ich frage für einen imaginären Freund… Anm. d. imag. Freundes des Prot&lt;/i&gt;.) – Ja, ja, Entwurzelung ist auch eine Form von „Dein Text ist bewegend“. – Immerhin war es kein völliger Verriss meiner Texte, was will man mehr?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Dann mache ich mal mit Schlachten und flimmernden Kriegsnebeln weiter, wenn es genehm ist?“ – „Sollen wir da – wenn auch stümperhaft – einen gebrummten und gezischten Beat drunterlegen, Tamas?“ – „Bitte lass die Anspielungen auf meine Hip-Hop-Vergangenheit. Das waren wie gesagt Jugendsünden.“ – „Aber ich traue mich wetten, das Gedicht wird ein tipptopp Hip-Hop-Haiku.“ – „Und bitte nicht im Vorfeld des Vortrags Äußerungen der Unsicherheit oder ‚das ist nur‘ oder ‚ich habe noch diese oder jene Unzufriedenheit mit dem Vortrag‘. Das ist der Weiße-Mäuse-Effekt, den muss man vermeiden, weil dann stößt man Zuhörer:innen genau auf die Schwächen.“ (&lt;i&gt;Ausnahmsweise gut mitgeschnitten, aber gut, dieser kleine Vortag kam ja auch von Dir. Allerdings muss ich Radio Eriwan-mäßig ergänzen, dass „weiße Mäuse“ früher ein Spitzname für weißgekleidete Verkehrspolizisten war – oder alkoholbedingte Wahnvorstellungen. Deinen zitierten „Weiße Mäuse-Effekt“ finde ich jedenfalls nicht im Internet. Vielleicht bildest Du Dir das nur ein? Hast Du Dir Alkohol zur Entspannung genehmigt? Allerdings gibt es im Zusammenhang mit „Negative Priming“, dass etwas Negatives&amp;nbsp; länger im Gedächtnis bleibt, im Web den Hinweis, dass die Zuhörer:innen die Selbstkritik des Redners dann bestätigt sehen. Aber vielleicht solltest Du solche Themen Rhetorik-Profis wie Antonia überlassen. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Darauf setzte ein Farb-Staccato ein: Pflanzenbeschreibungen, aber auch ein mystischer Wächter. Ein Baum aus Fäden, korrumpierte Abboreszenz, und Geier Sturzflug sucht im Schlachtennebel nach Ordnung, entpuppt sich aber als Göttin. Stichwort: „Ich Idiot!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also, das war jetzt sehr seh-lastig. – Nein, einmal kam eine akustische Beschreibung vor! – Ja, aber Null Haptik oder … äh, Olfaktorik und Gustatorik! – Wir haben genau gesehen, dass Du das schnell am Handy nachgeschlagen hast. – Das macht meine Kritik salvatorik nicht ungültik!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das waren verwuchernde, paintballartige Wortgeschosse wie ein Hiphopper, der Du reifeentwicklungsmäßig freivonjugendsündenseiend (&lt;i&gt;der werfe wie Joschka den ersten Stein und entschuldige sich anschließend? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;) nicht mehr sein willst, aber die Farbe aus einem Topf mit antikem Material gezogen… insgesamt sehr reizvoll! – Danke. Zurückhaltende japanische Lyriker wie Matsuo Basho sind mein Vorbild. – Mag ja sein, aber … nein. „große Schlachten“ und so sollen zurückhaltend sein? – Genau, diese Wortteilverschmelzungen… das war Highspeed a la MF Doom oder Eminem, ganz neue Klänge. – Ja, als lyrischer Elektromusikkünstler sage ich: Verstehen interessiert nicht, sondern das Erleben von Sprache. Und das Comeback der Anrufung des Antiken … mit dem Gestus eines 16jährigen vortragen… Tschakka!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also die fliegende Gestalt war die Göttin der Gerechtigkeit… nein, das wäre Dike, es geht um Themis, ihre Mutter, die Göttin des Rechts. And again: „Boa bin ich dumm“ („&lt;i&gt;ist okay“, antwortete die Schlange, „Erkenntnis ist der erste Schritt, iss noch einen Apfel, das hilft gegen Doktoren wie Knoblauch gegen Vampire. Ischschwör!“ Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) genauso wie beim „arborescens“, dem Baumartigen. („&lt;i&gt;dududu! So ein abartig unartiger Baumartiger! Oder ‚Baumar-Tiger‘?“ Anm. d. Prot.) &lt;/i&gt;Die Adoleszenz des Arborescens-vortragenden Arboristen. Labora et arbora aus dem genlabora. (&lt;i&gt;Ich wiederhole mich bei jedem Text: Ruhezeiten einhalten! Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;A propos „präpathetisch“: Der Untertitel „Untergang der Menschlichkeit“ und Sätze wie „Schönheit beginnt im Kleinen“ sind zu viel? Oder zu wenig? Und von der Struktur her viele Richtungsangaben und ein Aufbau wie eine Checkliste… noch mehr Statik drumrumbauen. Da fast keine Verben vorkommen, ist es sehr passiv, trotz des Tempos.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Iiih… der Autor zwingt mir Interpretation auf!“ – „Das sind Sätze, die der danebensitzende vorhervortragende aber nicht nachtragende Lyriker zertrümmert.“ – „Aber da brodelt viel Energie … vertraue Deiner Sprachkraft!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Anmerkung, unabhängig vom momentan zitierten Gedicht: Und immer wieder fallen in der Runde aus den nun mal mit Autor:innen-Hirnen gekoppelten Mündern Sätze wie aus Romanen, wie „Erst heute Morgen ging es mir so, weil es geregnet hat.“ Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Reicht bei „Laub“ nicht „Laub“, wozu „Laub der Vergangenheit“? – Na, es gibt doch auch noch nicht gefallene Laub am Baum, das im Frühjahr für Zukunft steht!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Märzenbecher malen, machen oder malochen je nach Lesart der Notizen die Jahreszeit auf. (&lt;i&gt;stoßen auf den Frühling an? Anm. d. Prot.)(Ich bin ruhig. Ich bin ein Fels. Anm. d. Red.) (Und zu seiner erwähnten „Maranta (leuconeura, auch „Gebetspflanze“)“, die mit gefalteten Händen Fürbitte für gesunden Schlaf leistet, fällt mir spontan gerappt natürlich „Das Mantra der im Manta beifahrenden Mantara war: ‚er hat gut geschlafen. Er fährt ausgeruht und sicher. Wunderbar.‘“ Anm. d. Prot.)(Stattdessen erwähnenswert - da tatsächlich stattgefunden – wäre gewesen, dass einige statt „wünscht Du mir friedlichen Schlaf“ verstanden haben „nimmst Du mir friedlichen Schlaf“. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Hat jemand einen frisch zu feedbackenden Text oder muss ich auf meinen abgehangenen Vorrat zurückgreifen?“ – „Ich hab was. Und vorweg zum gleich vorgelesenen Text: Ich wollte mal was ganz anderes machen.“ – „Lass mich raten, Antonia: eine literarische Bedienungsanleitung?“ – „Nein, ein Essay.“ – „Ah, da bin ich gespannt.“ – „Nein, das lese ich jetzt aber nicht vor. Das hier sind die ersten Seiten von einem möglichen Romanprojekt.“ – „Also, der Einstieg war jetzt schon mal sehr aufmerksamkeitsheischend, aber es hat funktioniert. Ich bin immer noch sehr gespannt.“ – „Es beginnt mit: ‚Den Tod hatte ich mir anders vorgestellt.‘“ – „Ein Killer-Einstiegssatz.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eindeutig nicht der Himmel, wenn man bei der Freundin aufwacht und Youtube im Hintergrund das Schminken von Schlupflidern erklärt! Und nach Seite Eins kam der Cliffhanger: „verdammt, ich finde die zweiten Seiten nicht.“ – „Wie viele zweite Seiten gibt es?“ – „Alles im Leben ist multikausal und vielfacettig, das passt.“ – „Ruhe, es geht weiter, mit dem Sprung auf die Polizeistation und dem ‚All Cops Are Beautiful‘-Plakat. – Also, der eingebaute Mini-Kunstunterricht mit Magritte und Granny Smith war toll! Oh nein, sie liest schon wieder nicht weiter! Gibt es Seite Drei nur als Abo oder nach Einwurf von Münzen? - Sehr spannend, diese teleportationsartigen Schauplatzwechsel bei jedem Erwachen des Geistes! Das führt bei mir zum spontanen Vorschlag, auch bei Deinen Lesungen Texte „materialisieren“ zu lassen. Oder ein eine Art Escape Room- Spiel. – Tja, liebe Antonia, willst Du Deinen Text verkomplizieren, wende Dich vertrauensvoll an Chrys! – Das war jetzt zäh, mit dem langen Suchen nach jeder Seite, aber insgesamt sehr spannend! Wie geht die Handlung dann weiter? – Es wird zwei Ermittler geben, also lebende, aber beide liegen falsch. (&lt;i&gt;mit dem Leben? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) Die Tote ermittelt selbst, findet den Täter, aber keiner hört auf sie, denn keiner als kein Lebender kann sie hören – Also, die gesellschaftliche Satirisierung musst Du auch im weiteren Werk unbedingt durchhalten, und zwar auf jeder Seite! – Wieso, es gibt Filme wie „Mondscheintarif“, die nur von einem guten Satz leben, in dem Fall, dass Männer die eigentliche Problemzone der Frau sind. Und Antonia hat schon auf den wenigen vorgelesenen Seiten mehr gute Sätze! – Das mit dem „ACAB“ ist übrigens eine echte Mitarbeiter-Werbe-Kampagne der Polizei, habe ich auf einem Revier gesehen. Und dann habe ich halt überlegt, welche Slogans passen, und das passte dann wie Arsch auf Eimer.&amp;nbsp; Und was die Sozialsatire betrifft: es schwingen ja auch verschiedene Probleme mit, dargestellt in den verschiedenen Ermittlerinnen: Sichtbarkeit, abnehmende Sichtbarkeit der älter werdenden Frau, oder eine, die sich zu sehr / falsch sichtbar fühlt. – Also ein sehr feministisches Buch. – Ja.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Du solltest das Konzept des Geistseins überdenken.“ (&lt;i&gt;Unabhängig vom konkreten Bezug, der sich auf die Darstellbarkeit in einer eventuellen Verfilmung bezieht, ist das ein philosophischer Killersatz! Und ist das Meta-Ebene, wenn der Geist über den Geist…? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;0815-Geist und Sams Töpferszene wollte ich vermeiden, also kam natürlich die Frage auf: was ist das Alleinstellungsmerkmal… ich habe mich für einen verstärkten Geruchssinn entschieden. – Okay, als Geist ist man ja ätherisch, als Dunst unterwegs… und interagiert da eventuell mit den ebenfalls ätherischen Geruchsteilchen… also, falls Du da eine pseudo-wissenschaftliche Erklärung brauchst …&amp;nbsp; –&amp;nbsp; Müsste die tote Galeristin nicht eher ein visueller Mensch sein? – Wenn Du schon nicht den Geist weglässt: Den Geruch solltest Du wegen der Verfilmung weglassen! – Nein, wieso? Den sollte sie drinlassen! „Das Parfüm“ war doch auch verfilmbar? - „Ich bin so wild nach Deinem Erdbeerduft, Hashtag Twilight.“ (&lt;i&gt;Ich merke es genau, wenn Du unklare Notizen einfach schnell unerklärt dazwischenschmuggeln willst. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) - Oder wie wäre es mit einem Film mit beschreibenden Untertiteln, wie für Hörgeschädigte? Etwa: „jetzt Erdbeergeruch“… –&amp;nbsp; Genau, und wenn in wenigen Jahren das Geruchsfernsehen endlich kommt, bin ich ganz vorne mit dabei! Das gefällt mir! – Ja, die Festlegung auf so eine andere Sinnesart ist für einen als Autor schon schwer … der Protagonist meines Romans ist ein Affe mit hervorragender Nase, da muss ich auch dauernd aufpassen, immer seinen Blickwinkel äh Nasenwinkel zu berücksichtigen. – (&lt;i&gt;insert Diskussion über Feucht- und Trockennasenaffen here. Konnte ich im Detail nicht mitschreiben, da ich in persona die Hälfte des Dialogs ja reden musste. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;. )&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Hast Du auch noch einen Text, Stefanie?“ – „Ja, wie bei Matthias dürft ihr voten: Parmesan. Oder armer Ritter.“ – „Können wir auch das ganze Menü haben?“ – „Auf jeden Fall nicht nur die Nachspeise.“ – „Kann Parmesan nicht auch bei Süßspeisen verwendet werden?“ – „Ja, aber ‚Armen Ritter‘ gibt es auch salzig, also ist beides Beides.“ – „Auf jeden Fall gibt es beim Parmesan-Text ein Haar im Käse, aber anders als das sprichwörtliche Haar in der Suppe ist es hier ein Qualitätsmerkmal.“ (&lt;i&gt;Parmesamariter. Parmesamedic. Italohaarkäse. Anm. d. Prot.)(Pause? Bitte? Du kriegst auch Zuschlag beim Nachtisch. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Welche Fähigkeit ist wichtiger: italienisch sprechen oder italienisch kochen? Die Urlaubsnostalgie wird durch ein italienisches Haar in der Packung verstärkt. Die Liebe beim Raspeln springt auf die Liebe beim Kochen über, auch wenn es nur ein einfacher Käseüberzeug über ein einfaches deutsches Gericht ist.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Stopp! Irgendwie bei diesem „eingeschweißt“ entstand da in meinem Kopf ein falsches Bild.– Ach so, pulverisiert, quasi Puderzuckerkäse, nicht gehobelt. – Genau, es geht um diese zylinderförmigen Streuer. – Ach so! Und jetzt bitte alle im Chor: „Ich fühl mich blöd.“&amp;nbsp; - Aber wie beschreibe ich das am besten? – Tja, diese Deine hier im konkreten Zusammenhang gestellte Frage ist die generelle Kernfrage all dieser Abende in dieser Runde!&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die erotischen Schwingungen, Liebe mit Haut und Ha(a)rtkäse… – Der ungehobelte Mitarbeiter in der Käserei hobelt den Parmesan, höhö. - Und natürlich der Brüller: „Ein Kopfhaar aus der Po-Region.“ - Mehr haarige Wortspiele zum Thema „Haar“ kriegen wir in unserem Feedback nicht mehr unter, Stefanie. – Ja, aber ihr habt zum Glück ein gutes Haar an meiner Geschichte gelassen. - Dein Text hat auf jeden Fall eindeutig den Wettbewerb „maximales Kopf(haar)kino“ des heutigen Treffens gewonnen! – Aber einen kurzen Text habe ich noch! „Armer Ritter“. – Na, jetzt bin ich aber gespannt, ob es um ein Gericht oder historische Sozialkritik geht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Geschmacksperspektive. Der Genuss, warm und salzig. Gepfeffert die Kehle zugeschnürt. Und sofort gepfefferte Kritik, die von der Folge-Kritik wieder aufgehoben wurde: „Die Frage nach dem Wiedersehen am Schluss – die macht auf rein kulinarischer Ebene keinen Sinn. Also, das generelle Gericht vielleicht, aber nicht das konkrete…“ – „Tja, finde die weiteren Ebenen.“ – „Das Wiedersehen des Angebots auf der Speisekarte... wenn da andere Ebenen drin sind, bekomme ich sehr cringe Partnerbörsen-Vibes.“ – „Stellt euch doch alle nicht so an: Der salzige Geschmack, das Bedauern, dass der Genuss so schnell zu Ende geht: Eindeutig explizite Anspielungen in Richtung Oralverkehr, One-Night-Stand und prätoriale oder prämordiale Ejakulation. (&lt;i&gt;legal disclaimer: nicht alles wurde a) von den angegebenen Personen b) in dieser Form gesagt. Künstlerisch freie Nachdichtung. Anm. d. Just&lt;/i&gt;.) - „Nein, Paul, da müssen wir Dich auflaufen lassen. Wir anderen lesen oder hören das selbstverständlich NICHT heraus.“ – „Aber die Autorin grinst doch!“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Da war auch ein ‚überrumpelt durchs Essen‘ herauszuhören.“ – „Ach so: Das Essen ist der Täter! Klingt wie das Motto einer Adipoditas-Selbsthilfegruppe.“ – „Sättigung ist übrigens unabhängig von der zugeführten Menge durch eine zahlenmäßig exakt festgelegte – und zwar hohe - Anzahl von Kaubewegungen erzwingbar.“ – „Das mit der Selbsthilfegruppe ist gar nicht so verkehrt, allerdings geht der Text eher in Richtung Dyphagie-Therapie, also Schluckstörungen.“ – „Wo ist der Zettel mit dem Motto ‚ich komme mir dumm vor‘ zum Hochhalten?“ – „Als Lateiner ist man bei diesen Treffen klar im Vorteil.“ – „Und die Kannibalismus-Vibes... Wie war das mit der Anthologie ‚Menschenfresser der Liebe‘ von Philip Krömer?“ - „Aber ist das Geschmäcker-Thema des Ergusses verfilmbar?“ – „Hallo? Sex and the City? Eine ganze Folge über besagten Geschmack!“ – „Das ist jetzt eindeutig der textuelle Höhepunkt des Abends. Applaus für die Apotheose!“ (&lt;i&gt;Klingt wie eine Krankheit? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(„&lt;i&gt;Es fällt mir schwer, Dir hier Absicht zu unterstellen“: Der Satz kann anhand der Notizen nicht mehr korrekt zugeordnet werden und wird daher hier an den Schluss gestellt. Ebenso wie der gegenläufige Satz „Ich unterstelle Absicht“ sowie „Man kann das Gedicht verbessern, aber muss nicht.“ Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Leerstände! braucht noch jemand Leerstände? - Was ist das überhaupt? - Na, ein Heft mit ebenjenem Schwerpunkt. – Ach so, wie die Büros in (Name Stadtteil Nürnberg) – Aber in ehemaligen Büros kann man doch nicht schön wohnen? – Doch, selbst wenn nur minimal umgebaut… halt was in Richtung Loft-Charakter. - Genau. Wir wohnen am Rangierbahnhof: einfach etwas Stoff in die Ecken und schon heißt es „probiers’s mal … miiit Gemütlichkeit, mit Wärme und Behaglichkeit…“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Claude Chabrol hat beim Fernsehen immer 10 Seiten Drehbuch geschrieben. - Wie, den gesehenen Film mitgeschrieben und zusammengefasst? – Nein, schon was Neues. Nehmt euch ein Beispiel!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und wir sind schon bei Kalauer Nummer 4, aber Antonia rollt noch nicht mit den Augen: Du solltest Dir einen Ghostwriter für Deine Geistergeschichte holen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fränkisch zu sprechen oder zu schreiben bedeutet ja das horizontale Kippen von „b“ und „p“ und das (optisch nicht ausführbare) von „d“ und „t“ … aber wenn dein Kind in der Schule bei Aufsätzen gerne horizontal auch „p“ und „q“ kippt oder vertikal „d“ und „b“, kann man sich da nicht auf den Schutz von mundartlichen Minderheiten berufen…&lt;/p&gt;&lt;p&gt;PS 1: untenstehend ein Hydrantenfoto vom Heimweg am gleichen Abend und eins vom Arbeitsweg am Tag darauf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;PS 2: He, Vorsicht da oben! Wieso bewirfst Du mich mit Deinem Handy? Was habe ich Dir getan? - Dein Ernst? Weißt du wie aufwändig das ist, bei Gerätetausch alles wieder einzurichten? Ich würde Dich nie mit so etwas wertvollem wie meinem Handy bewerfen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;PS 3: Energiespeicher, Demokratieschutz und Verbraucherschutz!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhOhPs6eDfYAmAh1ZYzSsCq3wrrU_KeVLBDhfOVFo3ek0rtvilo4o6BI2rpbqZ6WEPm_wa_EVx7Fl-hrFeXEc-Ws1MKQBO3xetA2oH7EKkoCbFeLeJY5IL9IsRokFSaK99zXmm9IjesEJEiQ6hGEGze3XJo9ESaOMWuG0EfasR1gD2pq-Na2wLoz5w2DhI/s1075/1000082315.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;1056&quot; data-original-width=&quot;1075&quot; height=&quot;314&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhOhPs6eDfYAmAh1ZYzSsCq3wrrU_KeVLBDhfOVFo3ek0rtvilo4o6BI2rpbqZ6WEPm_wa_EVx7Fl-hrFeXEc-Ws1MKQBO3xetA2oH7EKkoCbFeLeJY5IL9IsRokFSaK99zXmm9IjesEJEiQ6hGEGze3XJo9ESaOMWuG0EfasR1gD2pq-Na2wLoz5w2DhI/s320/1000082315.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/5680909175684342770/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/03/keine-weien-mause-den-anfang-eures.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/5680909175684342770'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/5680909175684342770'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/03/keine-weien-mause-den-anfang-eures.html' title='Keine weißen Mäuse an den Anfang eures Vortrags! Höchstens Ratten an den  Schluss'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhOhPs6eDfYAmAh1ZYzSsCq3wrrU_KeVLBDhfOVFo3ek0rtvilo4o6BI2rpbqZ6WEPm_wa_EVx7Fl-hrFeXEc-Ws1MKQBO3xetA2oH7EKkoCbFeLeJY5IL9IsRokFSaK99zXmm9IjesEJEiQ6hGEGze3XJo9ESaOMWuG0EfasR1gD2pq-Na2wLoz5w2DhI/s72-c/1000082315.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-2599217602083822352</id><published>2026-03-01T13:13:00.012+01:00</published><updated>2026-04-04T08:39:15.834+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><title type='text'>Säkulare Texte in der Kirche</title><content type='html'>&lt;p&gt;„Warst Du nicht undercover recherchieren (&lt;i&gt;na, na, na, lass die Kirche mal im Dorf: Du bist Protocollagist, nicht Investigativ-Reporter! Anm. d. Red.)(Die Kirche, in der gelesen wurde, war aber in der Stadt... Anm. d. Inv.Rep.Prot&lt;/i&gt;.), was mit dieser Untergruppe ‚Romanwerk Wortwerk Nürnberg‘ ist?“ – „Frag nicht. Bei weitem nicht so gut organisiert wie bei der Erlanger Gruppe. Schon die Anbahnung… ‚oh, es kommen alle zu spät? Dann sind ja alle wieder pünktlich!‘ und – da wechselnde Standorte - voll auf Möchtegern-Mr.-X. … ‚seid ihr von Bärenschanze mit U-Bahn weiter oder Bus oder zu Fuß?‘… und dann wurde ein Kinderbuchprojekt ‚Salmonelle die Meerjungfrau‘ diskutiert, mit ‚Herrmann dem Kuchen‘ oder so. Voll schräg.“ – „Also, ‚Hermann den Teig‘ kenne ich aus den 70ern als eine Art essbaren Kettenbrief…“ – „… und noch ganz andere komische Figuren, ‚Hans-Jörg der Industriemetzger‘ und ein Opa, der dauernd mit dem Stock nach der Straßenbahn schlägt, wenn er sie verpasst. Und der seinen Einkaufswagen immer nicht wiederfindet, und weil da sein Handy drin ist, lässt er sich dann von Leuten anrufen, um ihn zu finden.“ – „Die waren alle bei dem Treffen?“ – „Nein, in der Geschichte, in diesem Projekt! Wobei es die teilweise wohl auch in Echt gibt, diese Charaktere.“ – „Und an diesem Projekt schreiben jetzt alle parallel?“ – „Keine Ahnung. Auch ‚Frauengold‘ und die ‚Strohlinienform des T.E.E.‘, absichtlich mit ‚H‘, kamen vor.“ – „Klingt wie Codewörter von im letzten Jahrhundert verbliebenen Menschen...“ (&lt;i&gt;Moment. Verstehe ich das richtig: Teile des Protokolls könnten Teile der Leserschaft verwirren, selbst die, die bei diesem gepimpten „Dieses-Treffen-hat-nicht-stattgefunden“-Treffen dabei waren, weil hier auch Dialoge verwurstet werden, die nicht von diesem Treffen, sondern von einem separaten „Geheimessen“ in teilweise anderer Besetzung waren? Seeehr agentenmäßig, Agent „Mäßig-01“… Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) – „Und dann wurde auf einmal gewarnt, kurzfristige temporäre Effekte beim Umweltschutz überzubewerten: weniger Fossilverbrauch bedeutet Preissenkung, bedeutet auch Ärmere kaufen und verbrennen es, bedeutet mehr CO² … oder weniger Schwefelaerosole im Schiffsdiesel bedeutet weniger Wolkenbildung über dem Meer, bedeutet mehr Sonnenlicht erreicht und wärmt das Wasser, bedeutet insgesamt mehr Erwärmung…“ – „Aber das klingt doch plausibel?“ – „Ja, aber das ändert natürlich nichts an der langfristigen Notwendigkeit der Maßnahmen! Aber das hat ja alles nichts mit Literatur zu tun!“ – „Naja, die Literat:innen müssen überleben und die Leser:innen auch, sonst steht es schlecht um die Literatur…“ – „Na, der Clou bei diesem Thema war dann wohl, dass die endlos haltbaren ‚Ewigkeitschemikalien‘ wie PFOA nicht nur krebserregend sind, sondern über DNA- Veränderungen auch die Fortpflanzung aller Lebewesen gefährden, also eine Baustelle noch dringlicher als Klimaschutz… und dass der Chemiepark Gendorf laut Google Maps immer noch geöffnet ist.“ – „Sagt mir nichts.“ – „Eben! Unbedingt den Film ‚Dark Waters – vergiftete Wahrheit‘ schauen! Der geht zwar nicht über Gendorf, sondern einen ähnlichen Umweltskandal von Dupont in den USA, aber der Skandal in Gendorf betrifft Dyneon und Anorgana, siehe Wikipedia zu letzterem: ‚Verseuchung des Grundwassers mit dem dort bis 2003 hergestellten PFOA. Die Konzentration im Blut der Anwohner ist bereits 20fach über den Grenzwerten, und die Konzentration im Grundwasser wird bis 2030 noch steigen!“ – „…“ – „Ja, da ist man sprachlos, vor allem angesichts eines Kanzlers, der mehr Industriefreundlichkeit einfordert. Themenwechsel?“ – „Themenwechsel. Berlin ist auch nicht mehr Berlin, sondern anders, oder?“ – „Berlin ist nicht mehr anders.“ – „Ja, wat denn nu?“ – „Jaja, bei Berlin stellt sich immer die Frage: bashen oder hinziehen?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Kennt ihr den Streit: ‚Dein Hobby hat mehr Quadratmeter als meins.‘“ – „Nein, aber eure Ferienwohnung hat mehr Quadratmeter als unsere Wohnung.“ – „Kinder, nicht streiten.“ - &quot;Und kennt ihr die Netflix-Serie: ‚Autor verkauft seine Seele durch den Verkauf seines Textes an Netflix‘?&quot; – „Nein. Aber da würde ich gerne aus eigener Erfahrung darüber berichten können.“ – „Und der Bericht wird dann auf Amazon Prime ausgestrahlt.“ – „Wie heißt eigentlich die Phobie-Art, wenn man Angst vor Schlangen an Tresen hat?&quot; – &quot;Schon gut, ich bring Dir ja was mit. Autoren, echt. Denken sich mordsmäßig Stories aus, wenn sie zu faul für irgendwas sind.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Eckkneipen in dieser Hood machen mir Angst, selbst wenn da literarische Hinterzimmer frei sein sollten, weil alle in der Sonne hocken. - Kaum Bänke im Park. Da hat sicher ein städtischer Angestellter beim &#39;Parkverbot vor der Bank&#39; die Wörter verwechselt. - Halteverbote vor Banken verhindern Überfälle. - This is a Frank Robbery. – He, das ist Ruf-schädigend! - Vorsicht! Boah, diese Lastenradfahrerin hat jetzt aber auch voll ihrem Augenmaß vertraut, da war rechts und links keinen Fingerbreit mehr Platz! – Ja, aber sie hat umwerfend gelächelt. – Wird dann zum Blecheln. – Als Sühne für diese ganzen Wortspiele gehen wir jetzt in die Kirche und lesen dort. Das ist zudem mittlerweile mehr ein Kulturzentrum. – Ist das nicht gotteslästerlich? – Nein, die Kirche wird durch Kultur nicht entweiht, sondern geweitet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schaut mal, die haben sogar eine Küche in der Kirche! Heißt das dann ‚Kirsche‘ oder ‚Kürche‘? – Die haben gesagt wir dürfen empor zur Empore. Da liest Du dann aus Deinem pyramidenförmigen Text. Der ist ja sehr strukturiert, wie Math Metal, sehr plotgetrieben: Definitiv tauglich für irgendwas Richtung „Staffel 3, Episode 17“! – Ja, wie bei einer Serie muss man viel Brain investieren, aber es lohnt sich! – Moment, Du beschreibst da also Familie im Sinn von biologisch-sozial, aber auch Familie im Sinn von organisiertem Verbrechen? – Ja. Organisiertes Familienverbrechen, und feministisch, eine reine Schwesternschaft in der Gated Community. – Und der Protagonist ist selbstverliebt im Sinn von gespaltener Persönlichkeit oder Person mit dissoziativen Identitätsstörung, die die andere Person liebt, die den gleichen Körper teilt. Okay, das geht weit über ‚gemeinsame Wohnung‘ hinaus. – Und weit über das übliche „gegensätzliche Ermittler müssen sich zusammenraufen“ … cool! – Und so wirklich begegnen sie sich ja nie? – Wieso, näher beieinander kann man doch nicht sein? – Aber mental und zeitlich kann man nicht weiter auseinander sein. Die andere Person schläft dann sozusagen immer!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Alte Leute kennen Geister. Das weiß man doch. – Äh … nein? Beide nahe der Schwelle zum Tod oder was?&lt;br /&gt;Kant Plus: Bedrohe nicht die Freunde von Menschen, die nur wenige Freunde haben!
&lt;br /&gt;Der Lockvogel saß am hinteren Ende des Zuges, und der Zugvogel vorne neben dem Lokführer. - Sie gestatten sich nicht, sich zu mögen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Du meinst, der Protagonist sagt sich im Selbstgespräch: „Wie kannst Du jetzt Hunger haben, wo wir gerade bedroht werden?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das war ergreifend, aber das zitierte Ergreifen war schwer zu begreifen: Er greift nach ihr, nein, nach dem Mikro? Aber das spielt doch auf einem Konzert, nicht in einer Karaokebar? So darf man die Leserschaft nicht verwirren. – Mach nicht so ein Theater, gehe in selbiges! - Ich insta, also bin ich. – „Bitte gähnen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Brüder, zur Sonne, in den säkularen Park / Kirchenvorplatz! – Ich weiß nicht, was Du vorhin hattest, hier sind doch ganz viele Bänke, da können wir auch unsere Kaffeetassen abstellen. - Beim Abräumen kalauert dann sicher einer, dass wir nicht mehr alle Tassen auf der Bank hätten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Goldhochzeit des dementen Vaters, der den Zettel mit dem entsprechenden Hinweis mehrfach am Tag liest und jeweils für ein paar Minuten begreift und glücklich ist … wer davon nicht ergriffen ist, muss zum Psychologen. – Er hat während der Feier in einem Ingeborg Bachmann-Roman Herzchen an den Rand gemalt, was seiner Ehefrau dann doch ein „nanu?“ entlockte – Oho, da ruhen unerzählte Geschichten! Aber Ingeborg Bachmann war übrigens auch meine Angstgegnerin, aber anders, nämlich als Thema bei der Lehramts-Prüfung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Du hast ja schon Ebenen um das Thema Demenz geschachtelt; eine weitere könnte ein zunehmend dementer Kritiker sein, der den Text mit einem anderen verwechselt.“ – „Und gut, dass Elvis vorkommt. Der ist definitiv noch markttauglich!“ – „Die Geschwister sind aber echt. Da spielte ich im defensiven Mittelfeld.“&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Soll ich vage bleiben oder es auf die Goldwaage legen … ich bleibe goldvage!
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nicht der real existierende Vater widersetzt sich dem Erzähltwerden, sondern der Ich Erzähler. (&lt;i&gt;das führte zu einer Vielzahl ungesühnter pronominaler Wortspiele: &quot;Du musst das &#39;Ich&#39; schärfen.&quot; - &quot;Ich?&quot; - &quot;Ja, Du!&quot;&amp;nbsp; - &quot;Interessant: Der bescheidene Ich-Erzähler, so gar nicht egozentrisch.&quot; – &quot;Denk dran: DU bist der Ich-Erzähler.&quot; - &quot;Ich?&quot; - &quot;Bei ihm ist einfach vieles anders: die Handlung erklärt die auktorialen Erklärungen, nicht umgekehrt!&quot; etc. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Welche Geschichte erzählst Du, und wie viele Fäden welcher Farbe brauchst Du neben  dem roten? – Das schwere Thema &quot;Abschied nehmen&quot;, das banale Thema &quot;mit dem Tod ist alles aus&quot;. – In Trauer schwingt auch viel Selbstmitleid mit. – Also, so hart hätte ich es jetzt nicht ausgedrückt.
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die „trotzige“ Wehrdienst-Verweigerung mit der „hanebüchenen“ Begründung: &quot;ich will nicht mit neunzehn sterben&quot;. (“&lt;i&gt;in World War Two, the age of the average soldier was 26. In Vietnam, it was nineteen. ni-ni-ni-nineteen.” Anm. Paul Hardcastle&lt;/i&gt;) – Gut, aber Du musst die drei Positionen zur Wehrpflicht schärfen, es die Protagonist:innen auch aus oder weiterdiskutieren lassen: Yuval leistet ihn und sieht es pragmatisch, Nick verweigert ihn, Bouquet - auch stellvertretend für seinen Vater - ist einfach froh, darum herumgekommen zu sein. &lt;br /&gt; Ein intertextueller roter Faden ist heute wohl die aufgespaltene Persönlichkeit: Auch der Vater hat am Schluss auf einmal zwei Lebensläufe. - Naja, nicht in Echt natürlich. Das steht für Deutschland, und seine Lebensläufe Ost und West. - Sozusagen Vaterland im Wortsinn. - Ich bin gespannt, ob Du zu dem Projekt noch hören wirst: „das klingt interessant, aber streamlinen Sie es noch für den Markt.&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;„Oh, unsere imaginären Verfolger rücken auf, lass uns den Schauplatz wechseln.“ - „Moment, ich habe noch eine Frage zu der Nichte und dem Köfte..., äh, ich meine…“ – „Ja, ja, ist gut. Halte durch, wir gehen ja gleich essen!“ – „Die Ansprüche sind bei dieser Gruppengröße auch sicher nicht sehr hoch: es muss halt lecker, vegan, gesund und günstig sein!&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;
Du kennst Dich zu wenig mit Menschen im Hier und Jetzt aus, und schreibst daher Science Fiction rund um einen Affen? – Ja, Affen-SF, &quot;S-Aff&quot;, höhö … – Und damit der Affe im Weltall herumdüsen kann, muss der Roman technologie-optimistisch sein, aber Du genierst Dich, weil der Begriff &quot;Technologie-Offenheit&quot; in der Politik ja für umwelttechnologischen Rückschritt steht. – Äh, ja. – Verständlich. Professor Seiffert sagt im Film &quot;Das Gewicht der Welt&quot; ja, dass die 2020er das Jahrzehnt sind, welches das Klima für die nächsten Jahrtausende festlegen wird. Dieses blinde in-den-Hitzekollaps -Steuern willst Du literarisch nicht noch befeuern. – Äh, ja. Also nein, genau. – Und was erwartest Du jetzt von uns? – Äh … dass ihr lacht? Es ist ja ein lustiger Text. Also, hoffentlich ... – Trotz des ernsten Themas &quot;Versäumnisse angesichts der Klimakrise&quot;? –Das kommt da ja gar nicht vor! – Lass ihn mal vom Haken. Aber a propos Astrophysik: Kannst Du mir den Unterschied zwischen schwarzer Materie und Antimaterie erklären? – Ja, kann ich, aber Moment, das muss ich aufschreiben ... das bringt mich auf die Idee, das zu kombinieren... man braucht im SF ja immer &quot;tec babble&quot; bzw. Erklärungen, was sich wie verändert hat und warum auf einmal so viel Energie zur Verfügung steht... – Das klingt jetzt schon wieder sehr technologie-offen. – Ich sagte doch, lass ihn. Er will doch nur spielen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sei nicht so loriot-handzahm! – Dein Affe ist übrigens känguruh-affin … man hört da eine Verwandtschaft raus, auch wenn der eine Kommunist ist und der andere Humanist ist. 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;(&lt;i&gt;Es ist, wie es isst. Es ist human, Humanist ist. Isst. Frisst. Fristgerecht. Die Frist gerächt… Anm. d. Prot.) (Geht&#39;s wieder? Die Schlaftabletten morgens sind nicht gut... Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;(insert Gesprächsnebenstrang über KI here) „… das war schon unfreiwillig subtiler Humor.“ – „Wie jetzt? Bei der KI oder bei meinem Text?“
&lt;br /&gt;Und natürlich die Vibes vom pterryschen Discworld-Bibliothekar und vom galaktischen Anhalter... aber da habe ich mich schon immer gefragt: Wer von uns nähme schon ein Handtuch mit ins Weltall... – Stimmt. Die Kosmo-Astro-Taiko-Nauten eher ein Handbuch. – Ich finde, die sollten neutralere Bezeichnungen wie Himmels-, Stern- oder Raum-Fahrende haben... – Space Monkeys! – Ist das nicht abwertend? – Moment, der Homo Sapiens IST nun mal die 360ste Affen- bzw. achte Menschenaffen-Art! – Aber der einzige raumfahrende. – In meinem Buch nicht!
&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Fazit, ein bisschen wie beim Demenz-Text: Etwa auf die Hälfte verdichten. Und Du solltest zudem Dialoge einfach zwei bis drei Sätze früher beenden. (&lt;i&gt;beides gilt übrigens auch für Protocollagen. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)
&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die Einfälle in der Vielstimmigkeit Deines in Dialoge gespaltenen autoriellen Monologs ...(&lt;i&gt;leider ist das Verb unleserlich. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)(&lt;i&gt;Seufz. Der intertextuelle roten Faden ist wohl die gespaltene und schlecht wieder zusammengesetzte Persönlichkeit und daraus resultierende Arbeitsweise des Protocollagisten. Und der affige Protagonist ist scheinbar auch noch eine Facette davon. Anm. d. Red.)(Der Mensch stammt vom Literaffen ab, hihi. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)
&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Wir verlassen das Restaurant und das Treffen einzeln und unauffällig, okay? – Okay. – Und Du schreibst keine Protocollage darüber, und falls doch, stellst Du sie nicht online, okay? – Okay!
&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgnHgFYNsmAqNEU4-YvA0LDmjhuz7_HnZ00TxdlAZ3CoNz2Tya7TDsfr-upKVIn4PPCo3GLt3GpleO3xjQgR0_mC1vnO-zOIK3JG6YZPsihEQ9bEoWY0eFNaebQYo7nTucw6uqGEGm_9e11eAwDic_SLYSE1mOzkaoyWex3PktduA2MR1JwfJvdguQ6coQ/s2073/1000082810.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;2073&quot; data-original-width=&quot;1080&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgnHgFYNsmAqNEU4-YvA0LDmjhuz7_HnZ00TxdlAZ3CoNz2Tya7TDsfr-upKVIn4PPCo3GLt3GpleO3xjQgR0_mC1vnO-zOIK3JG6YZPsihEQ9bEoWY0eFNaebQYo7nTucw6uqGEGm_9e11eAwDic_SLYSE1mOzkaoyWex3PktduA2MR1JwfJvdguQ6coQ/s320/1000082810.jpg&quot; width=&quot;167&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/2599217602083822352/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/03/sakulare-texte-in-der-kirche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/2599217602083822352'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/2599217602083822352'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/03/sakulare-texte-in-der-kirche.html' title='Säkulare Texte in der Kirche'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgnHgFYNsmAqNEU4-YvA0LDmjhuz7_HnZ00TxdlAZ3CoNz2Tya7TDsfr-upKVIn4PPCo3GLt3GpleO3xjQgR0_mC1vnO-zOIK3JG6YZPsihEQ9bEoWY0eFNaebQYo7nTucw6uqGEGm_9e11eAwDic_SLYSE1mOzkaoyWex3PktduA2MR1JwfJvdguQ6coQ/s72-c/1000082810.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-3821666928196877953</id><published>2026-02-26T22:26:00.194+01:00</published><updated>2026-04-04T08:26:02.472+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Christian Schloyer"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><title type='text'>Krach! Sprach Mars, und Venus musizierte</title><content type='html'>&lt;p&gt;Am Anfang und um aus der Mars-Doppelband-Hälfte (&lt;i&gt;lyrische Doppelhaushälfte? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;) zu zitieren: &quot;erlausche die Geburt der Buchstaben&quot;&lt;br /&gt;(&lt;i&gt;warum stand das dann am Schluss Deiner Notizdatei? Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tok. Tok. Tok. Who&#39;s there? Sound. Sound who? Sound Checkers.
&lt;br /&gt;Wäre was für Tik Tok. Und es ist bereits Teil 1, wie der Performer später mitteilt.
&lt;br /&gt;&quot;Vorne links, vorne rechts&quot; kommt aus den hinteren Lautsprechern und beschäftigt die gleichen Hirnareale wie wenn das Wort &quot;gelb&quot; in roter Schrift irgendwo steht, bis andere Hirnareale (&lt;i&gt;peinlicherweise nicht die eigenen, sondern die der Tischnachbarin. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) beisteuern, dass der dem Publikum zugewandte Autor die Welt logischerweise anders herum wahrnimmt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;&quot;Und Deine Hirnareale haben währenddessen wieder Irrelevantes wie &#39;Quadrophonie in der Südsee&#39; gesummt.&quot; Anm. d. Red.)(&quot;Sogar &#39;Quadro-Phobie&#39;. Na und? Und als der Tontechniker gelobt wurde, hatte ich &#39;Space Cowboy&#39;-Vibes. Also nicht direkt wegen seines Alters, sondern wegen dem &quot;der kennt sich noch mit dieser alten Technik aus&quot;, also der Quadrophonie... uuund: als ich diese ersten Sätze dem Autoren vorgelesen habe, erwähnte er eine zusätzliche Verschachtelungsebene, weil die Lautsprecher falsch herum angeschlossen waren. Soll ich das auch noch erwähnen?&quot; Anm. d. Prot.)(Kann ich dich daran hindern? Anm. d. Red.)(Ich bin mir auch nicht mehr sicher, ob am 26.3. Welt-Dadaismus-Tag ist und das hier mit Poesie gefeiert wird, oder andersherum. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Tischnachbarin war zufälligerweise eine bekannte Autorin, daher hat sie der Protocollagist gleich zu ihrem pubertierenden Werwolf und seiner Anerkennung als Schulbuch befragt. &quot;Ja, der kämpft sich gerade durch den Dschungel (&lt;i&gt;oder Dicken&#39;schen Dickicht? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) der Lehrerverbände. Ist eine andere Rudelform. Seehr kräftezehrend für ihn und damit für mich. Und die Position oder Haltung der Kläranlagen-Pressestelle ist auch nicht ganz klar. Sie sind auf jeden Fall nicht so cool wie im Buch beschrieben. Die Angst vor realen Papageien-Groupies (&lt;i&gt;Papageirazis? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) der nicht realen Papageien scheint eine Rolle zu spielen.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Mich freut, dass ihr zu Beginn meiner Lesung/Performance noch alle da seid!&quot;
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;während hinten rechts eine künstliche Stimme etwas von &quot;Low Pad Energy Level&quot; murmelt, was erst später aufgelöst wird. (&lt;i&gt;auch hier wieder interessante Ebenen, da der Autor später erwähnt, dass der Soundcheck sehr energiezehrend war. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;br /&gt;&quot;Wir sind jetzt alle Klangforscher.&quot; - Strikte Anweisungen zur absoluten Freiheit der Reaktion: &quot;Einfach den Text spüren.&quot;&lt;br /&gt;Er scheint in und mit seiner Düster-Dysto-Freudigkeit viel Spaß zu haben! – Ja, und er hat Astrokardio als USP entdeckt, was auch immer das ist. Aber psst.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Dissonanz unseres Le(i)be(n)s gib uns heute. 
&lt;br /&gt;Auffällig: 
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;Zerfall ist kein Zufall.
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;entfallende Sil
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;falle&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; ben
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;far fetched
&lt;br /&gt;Sprachsilbentraumdeutung über ungelegte Erdkabel und Erich von Däniken, eifrig selbst 
&lt;br /&gt;süchtig
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;und der Silbenschweif &quot;postmortaler Wachtraum&quot; am Horizont
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;und den Gottscheincode einlösen - oder den Renteneinspruch!
&lt;br /&gt;Geschlechterrollenbezug, Popcorn als Ruhekissen schlächterdings in Autokratien
&lt;br /&gt;(&lt;i&gt;&quot;da spricht man das zweite &#39;T&#39; anders als bei &#39;mit dem Auto in Kroatien&#39;&quot; Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aufgrund der hohen Dichte verordnete der Dichter eine Kunst- und Kulturpause (&lt;i&gt;&quot;eine Kulturbanause macht da Dauerpause, hihi!&quot; Anm. d. Prot.)(während manche - Anwesende explizit eingeschlossen - leider weitermachen.&quot; Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also weiter im Interview, aber schnell wieder vom Thema abgekommen: (&lt;i&gt;ich sehe keine erhobenen Hände auf die Frage „verwundert das irgendwen?“ Anm. d. Red.&lt;/i&gt;) Texte verlegen, ja. Aber Zeugnisse? &quot;My crime novel trained brain kicks in: Ist das zeitliche Übereinstimmen ein Zufall? Wie waren die Noten des vom Kind verlegten Zeugnisses? Durftest du die vorher noch sehen?&quot; (&lt;i&gt;das Zeugnis im Selbstverlag herausbringen: auch eine gute Idee. Leider zu spät. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) - &quot;Oh, Du hast Colafläschchen und Saure Gurken mitgebracht! Voll der nostalgische Kindheitsflash. Du hast scheinbar gespürt, dass ich heute im Supermarkt unentschlossen davorstand.&quot; - &quot;Das war früher aber nicht vegan, oder?&quot; - &quot;Boah, da kriegt man ja anschließend die Zähne kaum auseinander. Willst Du den Autor knebeln und am weiteren Vortragen hindern?&quot; - &quot;Ich habe nach langer Zeit mal wieder drei Stunden getanzt. Irgendwas in Richtung &#39;Techno goes Math Metal.&#39; Aber auch unsäglicher Retro Main Stream wie &#39;Mr. Vain&#39;. Das war schon damals ein pain in the ass.&quot; - &quot;deswegen dann das &#39;shake your ass&#39; im nächsten Song… den Schmerz wieder rausschütteln!&quot; – „... und der alte dicke DJ stand grummelnd hinter seinem Pult, einen Shot nach dem anderen in sich hineinschüttend. Nicht so ganz das, was man sich vorstellt, wenn auf der anderen Seite des Pult alle begeistert tanzen. Aber doch war es so. Er hatte den Saal, das Publikum voll im Griff. Ich konnte es auch nicht glauben, aber ich war dabei.&quot; (&lt;i&gt;Vielleicht der echte DJ in einem Nebenraum? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) - &quot;Peinlich dann die Sitzpause wegen Seitenstechen bzw. die Überreaktion der Umstehenden. NEIN, ich brauche keinen Krankenwagen, verdammt! Ich lasse hier gerade meine Jugend wieder aufleben und bin gleich wieder bei euch!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Genau! Als Silver Surfer komme ich mit den  Unterschieden zwischen Discord und Twitch und so nicht zurecht. - Ja, bei letzterem fällt man als aktiver Streamer zwischen den leicht bekleideten Dasmren auf. (&lt;i&gt;Lass jetzt mal gut sein mit den ASMR -Wortspielen. Zumal vielleicht nicht alle Leser:innen den Begriff Autonome Sensorische Meridian Reaktion, das geräuschinduzierte Kopfhautkribbeln, kennen. Anm. d. Red.)(oh, ich sehe gerade, dass es auch für &quot;Age Specific Mortality Rate&quot; stehen kann ... das passt gut zum vorher genannten Ü30 Pogen, oder? Anm. d. Prot.)&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während im restlichen Raum diskutiert wird, welche Pioniere der Elektromusik zuletzt das Zeitliche gesegnet haben (&lt;i&gt;Sagt das die Jugend heutzutage noch? Und: sagen (Elektro-)Musiker anders dazu? Anm. d. Prot.)(Mach dir lieber Gedanken darüber, ob Dein Publikum deine Sprünge von Disko zurück zum Künstlerhaus begreift. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Ehepartner haben sich seit der Hochzeit nicht mehr fotografiert, aber sie können sich noch sehen / gut riechen / …&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Publikum mit dem Hörgerät musste leider gehen, das Zusammenspiel mit meiner Lesung und meiner Musik hat da dann doch nicht so richtig funktioniert. Ich nehme das jetzt aber nicht persönlich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das AS/MR verursacht Gänsehaut. Aber da müssen noch mehr Effekte draufgelegt werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bright beinig … bei dem Denglish-Scherz habe ich sofort Arno Schmidt- Carlton Creek Vibes oder natürlich Günter Stössels legendäres &quot;Nämberch english spoken&quot; mit meinem Favorit &quot;Up´n People reader dry egg war´s fry.&quot;: Ab dem Biebelrieder Dreieck war es frei.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wo waren wir stehengeblieben? Dass in Auto-kratien die Neigungen schlechter Schlächter Abneigungen zu zeigen nicht abgeneigt sind. (&lt;i&gt;Mag sein, dass im Erzählfluss die Pause grad vorbei ist, aber Du machst jetzt eine. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Autogenes, auto-genetisches Schweiß/en
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;von der Stirne heiß
&lt;br /&gt;Warning: Helicopter Alien Parents are in the house!
&lt;br /&gt;Chrys &quot;The Whale&quot; Schloyer: Der walgesangsingend mit dem Wal im Walde tanzt. In den Mai, sobald es soweit ist. &quot;Wale sind übrigens sehr ordentliche Tiere!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;okay, der letzte Satz war tatsächlich ein Zwischenkommentar des Vortragenden, und einige der Wörter kamen im Gedichtvortrag auch vor, aber vielleicht solltest Du irgendwo erwähnen, dass die obige Pseudo-Lyrik ein persönliches Durcheinanderwirbeln in Deinen Hirnwindungen ist, und wie bei einem Vertrag im Zweifelsfall das Schriftliche, also das aus dem Gedichtband, zählt! Anm. d. imag. Justitiars) (das &quot;Täubchenritzen&quot; und &quot;astronomisch sich die Pulsare aufschneiden&quot; kam aber so oder so ähnlich oder so vor. Und dass Sterne selig vertrauen, und irgendein &quot;heftiges hälftiges Teilen&quot;? Anm. d. Prod.)(&quot;lieber Fetisch auf dem Stehtisch als hektisch über&#39;n Ecktisch&quot; oder wie ging der alte Spontispruch? Oh Gott, dein Wahnsinn färbt schon wieder ab. Anm. d. Red.)(Denk dir nichts, das ist der Location, dem alten Komm geschuldet… Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und das hier klingt wie sich kabbelnde Alienkids hinter Türen, oder was meinst Du? - Ja, wenn ihre Sprachmelodie die gleiche ist, äffen sie einander gerade nach, kann das sein? – Psst! – Man wird ja wohl noch laut kommentieren dürfen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die abgetakelt aufrei(t)ßende Weinbergschneckenprofitabilität reibt mich auf
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;unter
&lt;br /&gt;zerzuverentgeteil(t)en Worten
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;über&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Furcht des Obstsalats trägt Früchte. Früchtet euch nicht.
&lt;br /&gt;unerträglich
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;kläglichst
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;gleichst Ei um Ei
&lt;br /&gt;…was?
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Selbstgespräche der Orchideen über (Sch)Wer(t)wölfe in Einzeller-Haft
&lt;br /&gt;Was sich Satelliten dereinst weiter über diese komischen Affen erzählen?
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;gleichwohl lyrisch wertvoll
&lt;br /&gt;staunen, deshalb sein. bestaunt. Es gibt keine Postkarten vom Inneren.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Du, Geisha mit dem Hut, sei auf derselben! Projiziert auf den Königsturm wiegst Du Dich im Takt der Musik von Chrys… und im Turm klimpert das Geld.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Werbung: passives Konsumieren ist out, daher hier ein kleiner Satz-/Wort-DIY Baukasten: &quot;Verzogen. Weggezogen&quot;, &quot;Insekten, vorgestern vorgestorben&quot;, &quot;nur für mich&quot;, &quot;die Lampe und die Pfeile aus Glas&quot;, „yes we can nature!“, „History 101“ Anm. d. Prot.)(nice … das fällt FAST nicht auf, dass Du wieder Deine Notizen nicht lesen kannst. Wobei ich diesen Eindruck schon bei den Sätzen davor gewonnen habe. Mal sehen, ob sich Betroffene melden. Und fürs Protokoll: das ‚nice‘ war ironisch. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Das ist doch ein passendes potemkinsches Schluss-Fragment! Nie vollendet... Schönen Abend allerseits!&quot;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg4ZhlPshyxVyPebd9OhOzBI3cVqpBf8c3t5xSIp7VqES5Mmd1Cmbxjswdx1kn4d3AKjfsZ9U8hK_2hUUn75Nr4zGtpnKGnV28CX3GEGwQc0df9dhGH6xTE78bHWIPUnnHkonNUKaZvwua-OGUymamgxU3TSx1w9hpxy2pkL6mJ3nhOiGIZUy-mVI1VrDI/s3840/1000083697.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;2160&quot; data-original-width=&quot;3840&quot; height=&quot;180&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg4ZhlPshyxVyPebd9OhOzBI3cVqpBf8c3t5xSIp7VqES5Mmd1Cmbxjswdx1kn4d3AKjfsZ9U8hK_2hUUn75Nr4zGtpnKGnV28CX3GEGwQc0df9dhGH6xTE78bHWIPUnnHkonNUKaZvwua-OGUymamgxU3TSx1w9hpxy2pkL6mJ3nhOiGIZUy-mVI1VrDI/s320/1000083697.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/3821666928196877953/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/02/krach-sprach-mars-und-venus-musizierte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/3821666928196877953'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/3821666928196877953'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/02/krach-sprach-mars-und-venus-musizierte.html' title='Krach! Sprach Mars, und Venus musizierte'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg4ZhlPshyxVyPebd9OhOzBI3cVqpBf8c3t5xSIp7VqES5Mmd1Cmbxjswdx1kn4d3AKjfsZ9U8hK_2hUUn75Nr4zGtpnKGnV28CX3GEGwQc0df9dhGH6xTE78bHWIPUnnHkonNUKaZvwua-OGUymamgxU3TSx1w9hpxy2pkL6mJ3nhOiGIZUy-mVI1VrDI/s72-c/1000083697.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-6886256185253642505</id><published>2026-02-17T15:08:00.000+01:00</published><updated>2026-02-17T15:08:09.197+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Christian Schloyer"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Sebastian Wermke"/><title type='text'>Sprachkrach und leise Töne</title><content type='html'>&lt;p&gt;Zwei Wortwerker bei Sprachkrach e.V. (&lt;i&gt;Eigenbeschreibung: &quot;Sprachkrach ist ein Kulturverein der Metropolregion zur kreativen Überwindung regressiver Impulse mit Schwergewicht auf Literatur aller Art und deren Präsentation.&quot;&lt;/i&gt;):&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;&lt;li&gt;Am &lt;b&gt;Donnerstag, 26. Februar&lt;/b&gt; um 19:00 Uhr startet &lt;b&gt;Christian Schloyer&lt;/b&gt; mit &quot;Queerschläger des Doppelgedichtbands&amp;nbsp; VENUS und MARS – radikal improvisierte Soundscapes mit Lyrik“ ... einer &quot;synpoetischen Performance zwischen Text-Adventure-Dystopie, Gender-Erkundung und spontan erzeugten Soundtexturen&quot; bzw. ein &quot;klangsatter, mal meditativer, mal verstörender Lyrik-Trip&quot;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Künstlerhaus, Deck 2, Königstraße 93 (Nürnberg). Eintritt: 11 €, Vorverkauf 13 €. Sehr willkommen: LGBTQ+.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Am Donnerstag, 30. April&lt;/b&gt;, gleiche Uhrzeit, gleicher Ort (aber im Salon), gibt es dann von &lt;b&gt;Sebastian Wermke&lt;/b&gt;&amp;nbsp;etwas auf Augen, Ohren und Geist: ein Hörspiel (&quot;Der Bienenkönig&quot;), als szenische Lesung präsentiert.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://sprachkrach.de/&quot;&gt;https://sprachkrach.de/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/6886256185253642505/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/02/sprachkrach-und-leise-tone.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/6886256185253642505'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/6886256185253642505'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/02/sprachkrach-und-leise-tone.html' title='Sprachkrach und leise Töne'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-2065360097017041461</id><published>2026-02-05T17:56:00.002+01:00</published><updated>2026-02-05T17:56:26.839+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><title type='text'>Neon-Dreiecks-Brei, oder: Hydras wachsen nach, Hydranten sterben aus</title><content type='html'>&lt;p&gt;Szia. Olyan jó látni titeket. Örül, Mint Majom a Farkának (&lt;i&gt;Aus der Reihe &quot;Hallo/ Wiedersehensfreude in allen Sprachen der Welt&quot;: Diesmal auf Ungarisch, quasi Tamas zu Ehren, der am Montag zum ersten und hoffentlich nicht letzten Mal dabei war! Anm. d. Prot.) (Und dass die Ungarn nicht den Schneekönig als Maßeinheit für Freude nehmen, sondern den Affen, sagt dem Protocollagisten natürlich besonders zu. Anm. d. Red.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Auswirkungen von ÖPNV-Streiks auf Autor:innen-Treffen und Gegendemos (die anderen fahren sicherlich alle SUV). Ja, die (verfluchten) interessanten Zeiten ... mit schlecht gescripteten, holzschnittartigen Superschurken, die Dir jeder Verlag ablehnen würde! Politische Literatur: nötig, aber literarisch selten gut? Ja, aber Kurt Tucholsky, Thomas Mann...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und die Technik in der Kommunikation: &quot;Was ist dieses &#39;Threads&#39; in Insta? Ich hab nur &#39;Cora liest&#39; gesehen ... und überhaupt hab ich zu viel abonniert, das dann nach dem Ansehen gefühlte zehn Meter im Scrollbalken nach rechts verschwindet... wann ist das?&quot; - &quot;Das war letzte Woche, Coralie und Andy haben in der Auslese der Weinerei Nürnberg gelesen. Aber ich komme auch mit den ganzen Herzchen nicht hinterher.&quot; -&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Und bei Facebook hat sich auch was geändert, so dass man weniger Follower hat (?)&quot; - &quot;Schnell, Antonia! Aktion &#39;ein Herz für Paul&#39;! Schwester, wir müssen operieren. Digitale Transplantation.&quot;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;(In irgendeiner Mail war schon mal eine Website-/Insta-Account-Liste, hier mal wieder e&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;in paar, ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder gar trennscharfe Abgrenzung zu&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;Wortwerk Erlangen: fajita.tamas, frauspohr, paulwolff37, chrys_schloyer, b&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;ettinav.minnigerode, yvonnerichter6218, frank__ruf, joerg_knapp, tobiasfalberg,&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;leers_telle, pauline.fueg, thomassuwito, gfuerstenberger, monika.schilfarth,&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;leonhard.f.seidl, natasadragnic, rosagraefe, pan.michalp, karlaseedo, wiebke_frn,&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;agnieszka.baszczynska, jamie_goodall.pilot ... Andy Neuner hat keins; Henning&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;Fritsches und Dirk Stolzenberger ihr scheinbar auch nicht und Wassim, ich finde fünf&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;Mal Wassim Mahfouz bei Insta aber Du scheinst keiner davon zu sein... Anm. d.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;Prot.)(und überhaupt, wie war das mit Marc-Uwe Klings Digital Independance Day und&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;so... Anm. d. Red.)
&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wie eingangs geschrieben, neu dabei: Tamas Fajta. Herzlich willkommen! Wurde durch 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;die Website auf uns aufmerksam ... (&lt;i&gt;die Protocollagen schrecken nicht ab! 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Gottseisgedankt! Anm. d. Prot.)(Das ist aber kein Freestyle-Freibrief... Anm. d. Red.&lt;/i&gt;) ... 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;und konstatiert: &quot;Ich schreibe schon lange, aber erst seit kurzem konzentriert. Von 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hiphop-Lyrics zur Lyrik.&quot;. Was eine Vorstellungsrunde auslöst, mit einigen &quot;he, das hast du ja noch gar nicht erzählt, oder wusste nur ich das nicht&quot;-Momenten der sich bereits&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kennenden: &quot;Meine ersten Geschichten am Schulhof waren mit Schreibmaschine bei 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;der Mutter eines Freundes getippt und dann am Schulhof verteilt, für Mädchen 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;kostenlos, für Jungs nicht.&quot; - &quot;Mein aktuelles Buch ist Amazon Topseller, war aber 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;aufgrund Lagerplatzverwechselung gar nicht lieferbar.&quot; (&lt;i&gt;Sofort werden Verdachtsmomente bezüglich absichtlich herbeigeführter Mystifizierung geäußert. Anm. d. Prot.) (Topseller/Top-Pick... ich glaub Du verwechselst da was, aber Deine Realitätsdramaturgisierungsaffinität ist ja mittlerweile hinreichend bekannt. Anm. d.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Red&lt;/i&gt;.) - &quot;Ich versuche gerade einen Fantasyroman zu publizieren.&quot; - &quot;Poesie vermarkten ist pfui, schreiben hui.&quot; Erfahrungen über Gesprächsrunden auf der Buchmesse Leipzig werden ausgetauscht. (&lt;i&gt;ich wittere sofort wieder ein Meta: &quot;über Gesprächsrunden sprechen!&quot;. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;) - &quot;Sind die von den Verlagen genervt von uns&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Publizierungssuchenden?&quot; - &quot;Das nervt mich im Gegenzug, dass die genervt sind. (&lt;i&gt;schon 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;wieder! Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) Das ist deren Job, sich mit uns abzugeben!&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dann geht es los mit den Lesungen (&lt;i&gt;Leider haben wir immer noch keine Plattform, um 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Texte für An- oder Abwesende hochzuladen und mit- oder nachzulesen. Manchmal 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;wurden daher Seiten oder Handies schnell abfotografiert. Anm. d. Prot.)(hattest du nicht 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;auch was fotografiert? Warum ist das weder unter Fotos noch unter gelöschte Objekte? 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Naja, dann mach halt anhand Gedächtnis und Deinem Gekrakel... Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) : Pauls 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wettbewerbsbeitrag zu &quot;Der eine Augenblick&quot; trägt den Titel &quot;Der Antrag&quot; und erwähnt 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;im ersten Satz eine teuflische Triage. (&lt;i&gt;Das geht ja gut los. Es war von einem Triangulum, 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;einem Personendreieck die Rede. Und war wirklich &#39;teuflisch&#39; das Adjektiv? Anm. d. 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Red.)(Triagen sind halt kurzlebige Beziehungsdreiecke, höhö. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.). Das dann aber nicht geliefert wird, das Dreieck, sondern eine Glosse über ein reichhaltiges aber&lt;/div&gt;&lt;div&gt;genau gescriptetes Ideenfeuerwerk, wie der Geliebten der Antrag gemacht wird. 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kreideherz, Blütenzahl, Massageöl und die drei Kostüme, wobei das vom Protagonisten 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;vorhergesehene &quot;du bist verrückt!&quot; der Protagonistin mit Pflegerkostüm und &quot;Herzklopfen, will dich pflege bis zum Ende&quot; gekontert wird. &quot;Ich will, wenn Du Kinder&lt;/div&gt;&lt;div&gt;willst.&quot; Harter Bruch mit dem &quot;kann aber nicht.&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Prompt die Kritik: &quot;Du hast uns die angekündigte Rivalität vorenthalten! Der erste Satz versprach Dreieck, aber der Mitbewerber - außer im Satz dass er keine Kinder wollte und&lt;/div&gt;&lt;div&gt;raus war - kommt nicht vor.&quot; - &quot;Ja, und die Frau ist nur Projektionsfläche und nicht portraitiert. Und Wendungen wie &#39;die zwei sind Freunde und sprechen sich ab, wer wie weit beim Antrag geht, wer welche Zugeständnisse macht wären ein guter Twist gewesen! Und die Nacktphasen beim Kleidungswechsel hätte man schon genauer beschreiben können.&quot; - &quot;Aber es waren nur 1000 Zeichen oder 2000 oder so zugelassen,&lt;/div&gt;&lt;div&gt;das habe ich genau erreicht. Und es sollte mehr ein How-To für die Leser:innen sein. 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und es war jetzt auch kein besonderer Wettbewerb, da gibt&#39;s nur Geld, keinen Ruhm.&quot; -
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Kannst du mit dem Rascheln aufhören? Ich muss mich auf meine Argumente beim 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kritisieren konzentrieren. Ich kann mich nicht reden hören.&quot; - &quot;Wie war das mit den 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Absprachen der Freunde? Der Raschelnde hat sich garantiert mit dem Autoren abgesprochen...&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und dann zum ersten Gedicht des Abends... Vorhang auf für .... Tamas!
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Hört ihm zu! Er hat Lyrik!&quot; - &quot;Schade, dass Chrys nicht da ist, er hätte viele Adjektive 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;dazu.&quot; - &quot;Empfehlen wir nicht meist, Adjektive zu streichen?&quot; - &quot;Pssst, Ruhe jetzt. Ihr 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;schreckt ihn ja ab.&quot; - &quot;Er ist kein Ei.&quot; - Aber wie aus dem Ei gepellt.&quot; (&lt;i&gt;Ich dachte, nur KIs 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;halluzinieren... soll das ein Austesten von Grenzen sein, ob nach dem Versand der 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Protocollage Einspruch kommt? Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Seele als Neonlicht in der nächtlichen Stadt. In der Menge mit- und zerschwimmen. 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Pub als Beichtstuhl, aber erst im Park Erlösung und Trost.
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Wow, wie ein Trakl&#39;sches &#39;unter den Bäumen der Trost&#39;&quot; - &quot;Ich war irritiert über den 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ortswechsel.&quot; - &quot;Nein, mehr Irritation in der Lyrik bitte!&quot; - &quot;Ja, aber sie muss aufgehen! 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Also klar als geplant erkennbar sein.&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Vielleicht ist eine Lesart &#39;Suff am Friedhof&#39; oder &#39;vom Suff zum Friedhof&#39;?&quot; - &quot;Kritik am 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Alkohol, und das in Bayern... sehr mutig.&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&quot;Irgendwie habe ich Blade Runner Vibes bei dem Gedicht.&quot; - &quot;Das ist lustig, denn der 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Film ist beim Schreiben eine Inspiration für mich.&quot; - &quot;Na, dann hat der Transport dieser 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;wie auch immer mental gearteten Einheit mittels dieses Werkes ja nachweislich 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;geklappt!&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Die Menschenmenge ist eine Aussage, dort bitte auch bildlicher werden, so wie im Rest 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;des Gedichts.&quot; - &quot;Und auch im Titel fehlt noch ein Bild.&quot; - &quot;Und wie gesagt ruhig mehr 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Irritationen! Und vielleicht auch mal eine narrative Variante probieren?&quot; - &quot;Fette
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Strophen. Man kann definitiv sagen: &#39;In Dir steckt ein Dichter!&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Krieg und Frieden ... und Märchen. Die die ein real existente Krankenschwester Charlotte 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Rougemont in Lazaretten vorlas.
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der süße Brei und die Nixe im Teich, verwoben mit Delirium... und dem Tod. &quot;Kein 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Grimm&#39;sches Happy End wie die zwei Märchen, sondern ein düsteres Ende à la Hans 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Christian Andersen.&quot; - &quot;Tja, Autor:innen wollen Protagonist:innen gerne zu &#39;einem 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;sauberen Ende bringen&#39;.&quot; - &quot;Hallo?! Bei mir überleben die Leute!&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Habe im Märchenseminar gelernt: in Märchen kommt - im Gegensatz zu Sagen - der 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Krieg nie vor.&quot; - &quot;Das dritte Lieblingsmärchen der Kriegsversehrten war der Eisenhans. Im 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&#39;süßen Brei&#39; wird der Hunger gestillt, in der &#39;Nixe am Teich&#39; geht es um die Schuld der 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Väter und das Wiederfinden nach langer Trennung, im &#39;Eisenhans&#39; hilft &#39;der wilde Mann 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;am Tümpel&#39; dem Prinzen, seine Prinzessin zu heiraten und entpuppt sich selbst als 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Prinz.&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Fragen des Autoren Andy an die Runde: &quot;Funktioniert das Verweben von Märchen, 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Lazaretthandlung und Delirium?&quot; - &quot;Ja.&quot; / &quot;Und die konkreten - und damit als Kontrast 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;explizit nicht märchenhaften - Ortsangaben und Namen?&quot; - &quot;janeinvielleicht.&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&quot;Doch, sogar noch genauer, nicht nur humanistische Bildungsdetails.&quot; -
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&quot;ja, aber auch die Krankenschwester noch etwas verändern...&quot; - &quot;nein, die ist real, 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;siehe Wikipedia... sie wurde von Vilma Mönckeberg-Kollmar dahingehend beeinflusst, 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;dass Märchen ihre Wirkung erst durch eine wortgetreue Nacherzählung der schriftlichen 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Version entwickeln. Ihr eigenes Lieblingsmärchen war wiederum wohl &#39;Das Erdkühl(e)in&#39; 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;von Martin Montanus, übrigens ein Vierteljahrtausend vor Aschenputtel dran.&quot; (&lt;i&gt;Ach, Andy hat also den Wikipedia-Artikel vorgetragen oder was? Das sollen wir Dir jetzt&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;glauben? Anm. d. Red.)
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;(Nicht nur das. Ich bin mir nahezu sicher, dass er auch sagte, dass man bei ATU nicht an Autoteile, sondern Märchenkategorisierung denken soll. Auch wenn ich das in den&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Notizen nicht finde. Anm. d. Prot.)
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In einer kurzen Lesepause Diskussion darüber, dass es kaum noch Literaturzeitschriften 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;gibt. Und dass beim traditionsreichen pegnesischen Blumenorden Stützen 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;weggebrochen sind (Michael Lösel) oder demnächst wegbrechen (Uli Rothfuss). Ihr 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&#39;Blattwerk&#39;... sollte Wortwerk da einsteigen? - &quot;also ihre Website ist noch aktiv... bei 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Veranstaltungen ist was für den 25. März aufgelistet: dass im Caritas-Pirckheimer-Haus 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Werner Kügel aus dem Blumenorden-Archiv über Dr. Wittwer vorträgt&quot; - &quot;Jedenfalls darf 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;so ein fast 400 Jahre alter Traditionsverein nicht untergehen! Und wir können den 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;goldenen Blumentopf ja zu was Märchenhaftem abwandeln.&quot; - &quot;Und unabhängig davon 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;hätte ich mal wieder Lust auf eine Literaturzeitschrift oder Anthologie, auch wenn das viel Arbeit ist.&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vom Eisenhans zum Eisenhut: Tobis Gedicht über Wespen im eisernen Haupte des 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hydranten, hydramyriadenartige Eisenhut-Blüten auf dem Rasen und die Beziehung 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;eines Paars dazwischen.
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&quot;Quasi: &#39;Sieh, die Wespen bauen ein Nest, und wir Doldis streiten!&#39;&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&quot;Hydranten besingt man nicht.&quot; - &quot;Aber gerade doch, weil bisher nicht!&quot; - &quot;Ich habe 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;die Alliteration Hydra/nt bemerkt, möchte ich betonen.&quot; 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&quot;Aber ein Wespennest im Hydranten?&quot; - &quot;Doch, diesen Hydranten gibt es!&quot; - &quot;Ich finde 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;es nicht okay, wenn Du die Realität bei Diskussionen über Realismus heranziehst.&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Ich gebe jetzt nicht mit meinem Wissen über Erdwespen an ...&quot; (&lt;i&gt;das war der Einstieg zu 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;einem mehrminütigem Schlagabtausch zwischen Kritikerin und Autor über die Low Carb Eiweiß-Diät bestimmter Wespenarten und die Beinlänge als Unterscheidungsmerkmal,&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;während der Protocollagist Sätze wie &quot;Die gemeinen Wespen bauen gemeinhin Nester.&quot; 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;und &quot;Hydranten löschen Beziehungsbrände&quot; vor sich hinkritzelte. Anm. d. Red.)(Ja, aber 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;die beiden hatten bei ihrer Diskussion auch eine Themenverfehlung, weil sie gar nicht 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;mehr über das Gedicht diskutierten? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Die Zeile mit dem Hydranten ist neckisch.&quot; - &quot;Oder die mit der Hydra?&quot; - &quot;Oje, das ist der 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Worst Case für Kritiken, so wie ein &#39;... jaaa, das ist ein pfiffiger Haarschnitt.&#39; Dann lieber 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;umstritten sein!&quot; - &quot;Du musst das Gedicht einfach noch ein paarmal lesen, Antonia.&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Weiß die Jugend, was eine Hydra ist? Oder ein Hydrant? Die sieht man ja kaum noch, da 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wasserversorgung Feuerwehr heutzutage oft aus Unterflurhydranten...&quot; - &quot;Also, mein 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kind ist mal gegen den Hydranten vor unserem Haus gedonnert, die weiß, was das ist.&quot; -
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Früher war mehr Lametta und Hydranten&quot; - &quot;Wo sind die Hydranten hin.&quot; - &quot;Was habt ihr 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;denn, es gibt doch noch ganz viele! Also den vor der Schule, und ... äh...&quot; - &quot;Genau, den 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;kenne ich auch!&quot; - &quot;Also meinen alle den gleichen Hydranten, oder wie?&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&quot;Deine Tochter ist am Hydranten zerschellt, aber Du liebst die Dinger trotzdem.&quot; - &quot;Und 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;vor allem im Brandfall.&quot; - &quot;Da hätte ich ein Gedicht: &#39;Was wohl die Unterschiede 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;zwischen Hydranten und Hydras sind? / An ersterem stößt man sich als Kind.&#39;&quot; - &quot;Ihr seid 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;blöd, das wisst ihr hoffentlich.&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Und wieso spielt ihr beide schon wieder am Handy rum?&quot; -&quot;Heul nicht rum, wir 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;tauschen per Airdrop Fotos aus der Weinerei, aber wir haben technische Probleme.&quot; -
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Stellt euch nicht so an, Airdrop ist eigentlich auch nicht schwerer zu bedienen als 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hydranten.&quot; (&lt;i&gt;legal disclaimer: der harsche Tonfall ist nachträglich gepimpte Dramaturgie 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;des Protocollagisten und stellt keine Ähnlichkeit mit real existierenden Personen und 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Situationen dar. Anm. d. Red.&lt;/i&gt;)
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Airdrop, Mic drop, name drop, jaw drop, kick drop, gelutscht drop&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Fade out: &quot;Jörg kennt wirklich Gott und die Welt.&quot; - &quot;Aber die vorhin zitierte Maren kannte 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;er nicht!&quot; - &quot;Das liegt dann sicher an Maren.&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&quot;Ich würde gerne Comics mit KI erstellen.&quot; (&lt;i&gt;insert discussion &quot;KI: nur Remix oder echt 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;neu?&quot; here. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) - &quot;Vorsicht: ich kriege auf meine KI-generierten Insta-Fotos 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hatekommentare.&quot; - &quot;Ach, wie im Journalismus: jede Reaktion ist gut, außer gar keiner.&quot; -
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;He, wieso haben auf einmal alle ihr Handy in der Hand? Ja, ich weiß, ich habe es schon 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;den ganzen Abend in der Hand, aber ich schreibe ja auch mit... vielleicht sollte ich wie in 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;der Arbeit künftig die Transkription mitlaufen und dann zusammenfassen lassen...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Liebe Grüße Jogi&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;PS: weiter an Energiewende, Klimaschutz und Demokratieerhalt dranbleiben!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/2065360097017041461/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/02/neon-dreiecks-brei-oder-hydras-wachsen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/2065360097017041461'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/2065360097017041461'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/02/neon-dreiecks-brei-oder-hydras-wachsen.html' title='Neon-Dreiecks-Brei, oder: Hydras wachsen nach, Hydranten sterben aus'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-7949090585554743661</id><published>2026-01-16T18:14:00.002+01:00</published><updated>2026-01-16T18:14:22.565+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Tobias Falberg"/><title type='text'>Kosmischer Transfer: Künstlergespräch und Lesung</title><content type='html'>&lt;p&gt;Wer die Ausstellung &quot;Kosmischer Transfer&quot; noch nicht gesehen hat: am kommenden Samstag, 17.1.2025, 16:00 Uhr gibt es das Künstlergespräch mit dem Wortkünstler Tobias Falberg und dem Bildkünstler Hans-Peter Stark sowie Lesung aus Bild-Text-Gedichten und anderen Texten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ort: Kunstraum des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Pirckheimerstraße 36, 90408 Nürnberg&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj-Ad-0NFyGuFGaEXB0aZHsiMh2rzKsR-vFuHu-3o2Hh1yqHfv2Kcd5FcGljo-Z1Ve3uTsIZSsYbpL0aHps-MoSTnUmU98loFR8V9oGs91AdZ1vsiUoTV8Tme5kLBiJQHBNz5Nu3-DJfEDDCNFfUaxkZS-lqHIQsaG2goMcOm4J6r_8h7fNd7TbTNY49Q8/s1321/1000075438.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;1321&quot; data-original-width=&quot;1080&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj-Ad-0NFyGuFGaEXB0aZHsiMh2rzKsR-vFuHu-3o2Hh1yqHfv2Kcd5FcGljo-Z1Ve3uTsIZSsYbpL0aHps-MoSTnUmU98loFR8V9oGs91AdZ1vsiUoTV8Tme5kLBiJQHBNz5Nu3-DJfEDDCNFfUaxkZS-lqHIQsaG2goMcOm4J6r_8h7fNd7TbTNY49Q8/s320/1000075438.jpg&quot; width=&quot;262&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhRDuvN7EvnsdWpkXOUUtQHfrWK2ZlkLjxesW3DUwkOYoCdSM53PJ2AMdCngNlNNTTuHWO-nsDanEOFrj4XeYq3Ir5kzDKUlocjiVRCmkJJHTARIC9OWtqstzMXXCzHxbK7GtK__9mWlyWvmw4idAJiNr6W1M3te_LlDNnfC-0BZs1S2CSArS29-bRhqDg/s1350/1000075437.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;1350&quot; data-original-width=&quot;1080&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhRDuvN7EvnsdWpkXOUUtQHfrWK2ZlkLjxesW3DUwkOYoCdSM53PJ2AMdCngNlNNTTuHWO-nsDanEOFrj4XeYq3Ir5kzDKUlocjiVRCmkJJHTARIC9OWtqstzMXXCzHxbK7GtK__9mWlyWvmw4idAJiNr6W1M3te_LlDNnfC-0BZs1S2CSArS29-bRhqDg/s320/1000075437.jpg&quot; width=&quot;256&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/7949090585554743661/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/01/kosmischer-transfer-kunstlergesprach.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/7949090585554743661'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/7949090585554743661'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/01/kosmischer-transfer-kunstlergesprach.html' title='Kosmischer Transfer: Künstlergespräch und Lesung'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj-Ad-0NFyGuFGaEXB0aZHsiMh2rzKsR-vFuHu-3o2Hh1yqHfv2Kcd5FcGljo-Z1Ve3uTsIZSsYbpL0aHps-MoSTnUmU98loFR8V9oGs91AdZ1vsiUoTV8Tme5kLBiJQHBNz5Nu3-DJfEDDCNFfUaxkZS-lqHIQsaG2goMcOm4J6r_8h7fNd7TbTNY49Q8/s72-c/1000075438.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-8721260536581957274</id><published>2026-01-10T11:34:00.004+01:00</published><updated>2026-01-10T12:02:53.807+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Antonia Spohr"/><title type='text'>Werwölfe würden drogenfrei chillen</title><content type='html'>&lt;p&gt;Heuer werden zwei Bücher von Antonia publiziert!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;ol style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;&lt;li&gt;&quot;Ein Werwolf mit Lampenfieber: Rhetorik für die 5.-7. Klasse&quot;, Haseundigel Verlag, erscheint am &lt;b&gt;12. Januar 2026&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Und &quot;chill mal - ist doch nur Gras&quot; ein Jugendroman über die Folgen von Cannabis-Konsum bei Jugendlichen, erscheint am &lt;b&gt;16. März 2026&lt;/b&gt; im Verlag an der Ruhr&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href=&quot;https://www.hase-und-igel.de/buch/ein-werwolf-mit-lampenfieber-9783863165703&quot;&gt;https://www.hase-und-igel.de/buch/ein-werwolf-mit-lampenfieber-9783863165703&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href=&quot;https://www.verlagruhr.de/Chill-mal-ist-doch-nur-Gras/9783834670595&quot;&gt;https://www.verlagruhr.de/Chill-mal-ist-doch-nur-Gras/9783834670595&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgr3LQzf5QHImu3Qjz-TaKJ5171sjf0AVQ5AobnetKyWAoyFr57W-R251WJMFigqlpL0m0FmPXSm3mSUmUL8TNQTzvOKVbf-GT1BnLtXAQqMgsOGHQ1NabAiuj1rMYHhzDTDJkefROMYPGxv_Cyk_TeFcfLgmSgV7vN33I-939qG096lgo7x0HIxl3uUM0/s3280/1000074502.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;2460&quot; data-original-width=&quot;3280&quot; height=&quot;240&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgr3LQzf5QHImu3Qjz-TaKJ5171sjf0AVQ5AobnetKyWAoyFr57W-R251WJMFigqlpL0m0FmPXSm3mSUmUL8TNQTzvOKVbf-GT1BnLtXAQqMgsOGHQ1NabAiuj1rMYHhzDTDJkefROMYPGxv_Cyk_TeFcfLgmSgV7vN33I-939qG096lgo7x0HIxl3uUM0/s320/1000074502.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href=&quot;https://www.instagram.com/frauspohr?igsh=MThoNzUxaXlhN3Z3eg==&quot;&gt;https://www.instagram.com/frauspohr?igsh=MThoNzUxaXlhN3Z3eg==&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/8721260536581957274/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/01/werwolfe-wurden-drogenfrei-chillen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/8721260536581957274'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/8721260536581957274'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/01/werwolfe-wurden-drogenfrei-chillen.html' title='Werwölfe würden drogenfrei chillen'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgr3LQzf5QHImu3Qjz-TaKJ5171sjf0AVQ5AobnetKyWAoyFr57W-R251WJMFigqlpL0m0FmPXSm3mSUmUL8TNQTzvOKVbf-GT1BnLtXAQqMgsOGHQ1NabAiuj1rMYHhzDTDJkefROMYPGxv_Cyk_TeFcfLgmSgV7vN33I-939qG096lgo7x0HIxl3uUM0/s72-c/1000074502.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-592761826055064241</id><published>2026-01-09T19:15:00.002+01:00</published><updated>2026-01-11T08:08:01.621+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Christian Schloyer"/><title type='text'>Chrys de Borgos Imperativ: Kein Leben vor dem Tod oder neben Dir!</title><content type='html'>&lt;p&gt;Oder: „Selbstgewürgt schmeckt&#39;s besser“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Wege zur Kunst: Tektonik von Bedeutungsebenen schon auf dem Weg zur Lesung, an der U-Bahn-Tür: „Sind Sie auf der Gästeliste? Dann hereinspaziert, der Champagner steht links!“ - &quot;Äh...&quot; (mit Verrückten soll man doch nicht diskutieren, oder wie war das?) &quot;Ich muss noch fahren, danke&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vor Ort dann kein Türsteher, aber eine versperrte Haustür. „Ja, die Hausnr. ist zwar korrekt, aber trotzdem: noch mal eine Tür weiter, danke“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die holzgeschnitzte Videokamera wird vom Gastgeber sofort erklärt: „ja, das ist Kunst - wenn auch nicht Teil der aktuellen Ausstellung; gleichzeitig ist es aber auch Fake, da nebst Originalverpackung und Folie einem Freund per Kofferraumverkauf angedreht.“ – „Tja, da gilt das Rücktritts-/Rückgabe-Recht nur, bis der Pickup des Verkäufers außer Sicht ist.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Das Obst-Stilllleben auf dem Tisch ist auch nicht Teil der Ausstellung, aber keiner traut es sich essen... alle haben die Beuysche Wannenschrubreinigungskraft warnend im Hinterkopf&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit den tatsächlich etwa 10 U/Min aus dem Namen des Kunstwerks um die in der Einladung und auch vor Ort beschriebenen Säulen wandernd&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; in Signalsperrbandfarben und zwischen den umlaufenden Zeilen:&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Gebete auf den Tapeten, nicht geschreddert zu werden&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; im brüllenden Affenkäfig dieser Welt&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; konsumiert durch&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Weltraumguckloch Fernseher und&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Weltguckloch SM-Art-Phone&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Euch erwartet eine Dreiviertelstunde Soundcheck mit Lyrikpassagen aus meinem aktuellen Doppelband Venus-Mars.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; In Mono. Stellt euch den stereotypischen Stereo-O-Ton einfach vor. Ich hoffe, meine Vorrede war hilfreich.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Einen schönen Abend noch! Nein, nicht wegrennen, das war als Begrüßung gemeint!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;An Wochentagen mit ASMR&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; lauscht das vorbildliche Publikum - leisetrinkend selbst während forte-Passagen und mit geschlossenen Augen lauschend&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; gut, beim kurzen Fortissimo mit der verzerrten Sprache ging die Augen auf&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; im zu früh gestoppten Video fehlt an dieser Stelle das &quot;braucht jemand die Übersetzung?&quot; des Autors&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Das nervt übrigens, wenn auf Konzerten alle filmen. Hier zum Glück nur punktuell. Anm. d. Prot.)(Und Du warst einer davon, gehe ich recht in der Annahme? Anm. d. Red.)(Jabernur, weil nicht ersichtlich dass er sich das selbst aufzeichnet! Anm. d. Prot.)(Das haben wir im Gespräch danach doch geklärt: Tunnelblick während der Performance, Aufnahmen verfälschen O-Ton, Kunst im Jetzt erleben, Kunst zerfällt wie Mandalas... Anm. d. Red.)(Mundwerkzeuge von Gliederfüßlern? Anm. d. Prot.)(Ich habe den privaten Chatroom &quot;Kopfwäsche&quot; eingerichtet. Alles weitere dort. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir lauschen den Elektrosounds,&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; den perkussiven Kuchenblechklängen (&lt;i&gt;links im Setup-Bild Mitte rechts Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;),&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; den unverzerrten auch nicht wutverzerrten Ausführungen über die Lernfähigkeit halbseidener Anverwandter, stets geahnte aber ungeahndete Rafflust der Ahnen und schlecht aufgelöster (&lt;i&gt;besser umrühren? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) Dschinn-Gorillas. Wir sind alle Teile Gottes. Teilchen.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Wir nehmen Frösche - in deren Händen die Welt eh besser als in unseren Affen - huckepack. Kuchenpakt im Küchentrakt. Dar-win-win-dows. (&lt;i&gt;Außer vielleicht in Händels Händen, wäre da die Welt besser? Oder in denen von ungebratenen also noch lebenden Brathändln? Anm. d. Prot.) (legal disclaimer: Der Text hier wurde durch ein nicht authentifiziertes … korrigiere, durch ein nicht zur authentischen Wiedergabe fähigen Gehirn gefiltert. Wir bitten um Entschuldigung. Fachkräftemangelware, Sie verstehen... Anm. d. Red.)(Ja, Fachkräfte in die Mangel nehmen, siehe Rocket Scientist im nächsten Satz, und gab es da nicht den Sketch mit diesem und dem Gehirnchirurgen, der... hast Du wieder meine Tastatureinausgabe umgeleitet? Und wieso blinkt dieser blöde Chatroom schon wieder so hektisch rot? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&quot;Rocket Science&quot; als Schlagwort, außer in Hardware-Ansprüchen. (&lt;i&gt;ah, habe meine Tastatur wieder, Gottundmariaseisgedankt. Genau, versuch mal Mondlandung auf nem 286er und dann KI auf nem 286er und dann siehste schon, wo Du blöd aus der Wäsche guckst. Aber was ganz anderes: hätten KIs die Sprache erfunden, hätten sie diese Wäsche-Redewendung nicht kreiert, oder? Und kennt Gen Alpha die historische Prozessorbezeichnung noch? Und gibt es 286er vielleicht mittlerweile als Bezeichnung für KI-Chips? Und spricht man die K oder Sch wie bei Chemie / Kemie / Schmie? KI-Kips? Glaubst Du, diese Überlegungen interessieren die Leser:innen? Hallo? Oh nein, nicht wieder die Stelle der imaginären Redaktion neu ausschreiben... so viel Bürokratie... Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Keinen Gott neben dem Tod, kein Nebelleben neben dem eigenen zulassen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Atomkraft mit zurückgekämmten Armhaaren durchsetzen. Ja, wir armen jetzt RIF (Ruhe in Frieden)- FJS-Wettern-Losen. Armeen von Nachahmern in seiner Partei sind kein Ersatz, auch wenn die große Kraft durch Teilung des kleinsten einst unteilbaren natürlich erneut bemüht.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Mit angepassten Ohren hörst du die Hochhäuser schluchzen. Greater gain, great again, greta again, insane in the grain / brain / groin.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Satzfetzen (siehe dazu auch unten): &quot;Voll der 80s Textadventure Jugendflash, das Buch! Und dann noch lyrisch!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;When high on emotion, don&#39;t pay the ferryman or the Lady in red, but the Artist: Der Silberstreif des gut gewässerten und gezeichneten Hunderters im herumgehenden Klingelbeutel. Klingelputzen bei freiem Eintritt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und der Postlesungs-Austausch:&amp;nbsp;&lt;br /&gt;Zwei Welten, Klang und Wort, bedient.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;Von Dönern, so gut, dass er sogar gelegentlich Vegetarier bekehrt, wenn auch mit schlechtem Gewissen: „er bäckt sein Brot selbst, erwürgt seine glücklichen aber letztlich glücklosen Kälber eigenhändig- das schmeckt man einfach !“ – „Das erinnert mich an die Ochsenrippen am Erlanger Berg, und den stolzen Herkunftsnachweis: ‚heute essen wir den (&lt;i&gt;päpstlichen? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) Bullen Egon den III.‘“ (&lt;i&gt;Schweiz er/n Garde! Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„deswegen heißt das Restaurant ja auch ‚Regenzeit‘“: das war eine aberüberoberwitzige AW / Re:plik , der Protocollagist weiß leider nichtmehr, worauf. 42-Vibes.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und bitte keine akademische kunstelitäre Kritik am Beuyschen Konzept &quot;alles ist soziale Skulptur/Plastik/Kunst!&quot; (&lt;i&gt;Hauptsache keine Plastiktüten. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; siehe die Anekdote der blinden Frau, die Kunst ganz anders wahrnimmt. Auch wenn sie sich nicht ins Schlagzeugset hat fallen lassen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; ALLES ist Kunst, auch Ingenieurskunst, Architektur, Medizin... siehe die Anekdote von der Netzhaut-OP durch den berühmten Professor, und die Augenärztin, die beim Check später voll Wonne seufzt: &quot;Ich erkenne seine Handschrift in den Stichen! Ein Kunstwerk!&quot; (&lt;i&gt;Quasi signiert? Anm. d. Prot.)(Tja, Kunst liegt im Auge des Betrachters... argh. Und wieder färbt Dein Gequassel auf mich ab, wenn ich mich Dir zu lange aussetze! Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; bitte auch den Rest Ausstellung im OG nicht übersehen, folgen Sie den Sonderzeichen...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; ... oh ja: vielseitigst bezüglich Blickwinkeln,&amp;nbsp; Denkvektoren, Materialrichtungen; von der gestern geborenen Sonne über die zerbrochene &quot;das hätte nicht passieren dürfen&quot;-Tafel bis zum aus Buchstaben geformten Boot in der Wortschatzkammer. Und der vorwitzigen Maus im Eck des Türrahmens.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Gehirn plastisch mit Gesprächen (&lt;i&gt;oder auch Kunst! Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&amp;nbsp; formen. Und in der Arbeit spreche ich nur gefühllos mit dem Monitor. Das ist keine gute Haltungsform.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; schmunzelnd feststellen, dass beide Gesprächspartner schon mit dem Gedanken spielten, im öffentlichen Raum Gesprächsfetzen aufzuzeichnen&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &quot;Ja, zum Beispiel bei der Zugfahrt gestern! Massive Verspätungen ... oh, diese Dialoge! So authentisch! Aber welche Textform wähle ich da?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Tja, Warnhinweis: Vorsicht, Autor hört mit! Bzw. Autor hört zu z.B. im Zug und ist dann am Zug. (&lt;i&gt;der Warnhinweis gilt übrigens immer auch für anwesende Protocollagisten, hihi. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Oder, in den Worten des analogen Graffitis, letzthin digital in Insta iwo gesehen: &quot;earth without art is just eh&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem Sinne: heARTful wishes for this round around our sun, Jogi.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;PS: Noch die Begrüßung nachträglich: Dia is muire duit! (&lt;i&gt;Gott und Maria mit euch. Gälisch-irische Begrüßung, weil der wortspiel-anspielungs-gedingste Sänger ja Ire ist. Anm. D. Prot&lt;/i&gt;.)(&lt;i&gt;Wollten wir zwecks Lesefluss diese Multikultibegrüßungen nebst witzeerklärender Sekundärliteratur nicht ganz lassen? Anm. D. Red.)(Nein, Tag für Tag wichtiger, dass sie am Anfang stehen. Und auch gleich Zweitbegrüßung, aus aktuellem Anlass, hinterher; im venezolanischen Dialekt: ¡Qué vaina! Ausdruck der Überraschung / Empörung / Frustration. Eigentlich hier ja “Encantado”, “erfreut euch zu sehen”, da ja Begrüßung, aber dort natürlich nicht...Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;PS2: Auch wenn es pseudolateinrömischcatokarthagogebildet ist, in jeder Mail, jedem Post seine Anliegen als PS zu wiederholen: Energiespeicher! E-Mobilität! Vernunft!&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjM11CN0Rc6qOQHXWsQfk2PS8F7H9T-WWS2YHc0Z02UEk43SmpNcu1-DK5gcsvduzMOfuZKziJP25hmdfSvbFqW5z2VJuk5gYzq6XcoWsd3o6Ka9kAefG10M1v3rTsFtw1IFp9SDN2p21GE9j0N34WcaG-JVaLS0M30ZSOwi0_H4tIaBZsHFybv-nGoh_o/s2880/1000074423.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;2880&quot; data-original-width=&quot;2880&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjM11CN0Rc6qOQHXWsQfk2PS8F7H9T-WWS2YHc0Z02UEk43SmpNcu1-DK5gcsvduzMOfuZKziJP25hmdfSvbFqW5z2VJuk5gYzq6XcoWsd3o6Ka9kAefG10M1v3rTsFtw1IFp9SDN2p21GE9j0N34WcaG-JVaLS0M30ZSOwi0_H4tIaBZsHFybv-nGoh_o/s320/1000074423.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/592761826055064241/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/01/chrys-de-borgos-imperativ-kein-leben.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/592761826055064241'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/592761826055064241'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/01/chrys-de-borgos-imperativ-kein-leben.html' title='Chrys de Borgos Imperativ: Kein Leben vor dem Tod oder neben Dir!'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjM11CN0Rc6qOQHXWsQfk2PS8F7H9T-WWS2YHc0Z02UEk43SmpNcu1-DK5gcsvduzMOfuZKziJP25hmdfSvbFqW5z2VJuk5gYzq6XcoWsd3o6Ka9kAefG10M1v3rTsFtw1IFp9SDN2p21GE9j0N34WcaG-JVaLS0M30ZSOwi0_H4tIaBZsHFybv-nGoh_o/s72-c/1000074423.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-7738723823243474543</id><published>2025-12-22T12:22:00.001+01:00</published><updated>2025-12-22T13:10:12.762+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="25 Jahre Wortwerk"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Wortwerk Erlangen"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Wortwerk Nürnberg"/><title type='text'>Das Wortwerk-Jahr 12025</title><content type='html'>&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Auf allgemeinen (imaginären,&amp;nbsp; ihr Feiglinge! Anm.d.Prot) Wunsch wurden die ausuferübertretende Begrüßungen an den Schluss der Texte verbannt. Anm.d.Red.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier die Zusammenfassung (&lt;i&gt;von S(ch)us(ch)i? Anm.d.Prot.&lt;/i&gt;), dieses Jahr betreffend: Wort-/Satz-/Text-/Gedanken-Perlen aus Wortwerk Nürnberg Treffen-Protocollagen, aber auch aus Lesungen von Wortwerker:innen, Vernissagen und bi- tri- penta-mondalen äh -litera(tura)len Textbesprechungen außer der Reihe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Dafür das PS an den Anfang: Wie immer: weiter wehrhaft für Demokratie, Energiewende und Umweltschutz! Change.org, campact.de, TRCRC, Robin Wood, Foodwatch etcetc... Anm.d.Prot.u.Red.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Wortwerk-Urnebel begann mit geizigen Goldschmieden, die ihren Frauen keinen Schmuck schenken sowie einer Yr-Oma mit Yps(ilon) und Schwyps&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Hör gut zu/nota bene, Stasi-Ex: zwei Bekloppte sind hinreichend homogen!&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Da beißt die XXXL-Fliege keine Hundeleine nebst Anhang ab.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Künstlerinitiierte Bilderverbrennungen: Medien-/Perspektiv-wechsel und Leerraumerzeugung bleiben aus: Emissionsgesetz!&lt;br /&gt;Die Mainzelzwergbergwerker sind ein persisches Patent. Ist das Leben repetitiv oder ist es repetitiv?&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Märtyrerinnen leiden darunter, wenn ihr Biograf schummelt&lt;br /&gt;Ich bezweifle, dass Deine Zweifel meinen gleichen&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sensen tut literarisch wohl&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Dem branchenfremden Geldkoffer und der Jugendzeit in Erlangen hinterherseufzen, während wir die Ratten wegwedeln&lt;br /&gt;Die Selbsthilfegruppe unanonymer Texteltern redet über n-zu-1 bei Künstler:innen-zu-Publikums-Quote, dass Überarbeiten überschätzt wird und dass literarische Babies undankbar sind&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Netzlos doppelbödig kommt vor dem Fall der Leser:innen und/oder Autor:innen&lt;br /&gt;Habitusdechiffrierung, oder: Performt das Bröckeln des Gedichts!&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Denn: der Mond liegt hinter Asien.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;schau nicht hin und schweig, Lokbub, wenn Hund&amp;amp;Katze&amp;amp;Schlange olfaktorisch kopulieren, frei von Sünde&lt;br /&gt;Aus.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Dauer.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;Furien.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Antik.&lt;br /&gt;Gerontaubergine: Stuhlkreis in Totlicht- Marschmüslideformation profess.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;kultureller Mitbewerb wird durch die Abgabefristverkürzung überrumpelt, während deine Rentnerin / oma for culture Zeit hat: läuft!&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Wie heißt Du, Kind des Blumenordens: rauchende Blume (des) Nordens?&lt;br /&gt;Ein Titel ohne Mittel ist nur mittel&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Wie Pokale aus 3D-Druck&lt;br /&gt;ein Pfrund Erlangen gemischt bitte&lt;br /&gt;Komm, siez Dich, Frühveredvrenteter!&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;und geh, Erde, Dichter, zu-zu-zu viel der Ehre, TextgeadelT: Lass ab von einer Sinneinheit pro Codezeile in lyrics++&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Während den Anfängen beim Schreiben und achtet die Trigger Strobo Warnung: gerade weltallwissende Erzähler:innen fluchen gern&lt;/p&gt;&lt;p&gt;DEmenz: Selbstvergessen&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;im Gestern begegnen&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;be-&lt;br /&gt;greifen, festhalten, fest!&lt;br /&gt;in den Schatten tränentrotzig auf Knopfdruck lächelnd&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; selbst-&lt;br /&gt;ironisch Werke auf der Welt zu:Ende bringen&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; um nichts&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;mit der Welt zu&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; vergleichen&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Team konzeptloser Sauerstoffverwerter aber immerhin Singvogelfan&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Sammle die eitervergorenen Früchte des Lebensbaums und entsorge sie achtern mit einem Gebet für uns alle&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; nebst salvadoredalischer Klausel&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; next level lyrics spawn points&lt;br /&gt;Die Gesangsdarbietung ist eine allegorische Krankheit;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;wie vernetzte Gier, denn schon Bibel, Dürer und meine Fußnägel haben aufgerollt oder&amp;nbsp; dagegen aufgemuskt&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Während Spinnenbeine aus unbeleckten Katzenmäulern baumeln und Schneckenschleim aus Schildkrötennasen trieft&lt;/p&gt;&lt;p&gt;ichbindie mit den krossen texten, den unnötigen zweifeln und dem genre triviarentnersplatterromance&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Vergangenheiten können in Mägen versteinern, nicht nur in Mienen.&lt;br /&gt;Selbsthilfegruppe anonymer Solipsisten: hallo, ist hier jemand?&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Die blaue Ikeatüte ist der rote Fäden und wäre gerne was anderes. Und bleib mir bloß weg mit Baustellen!&lt;br /&gt;Harter Tobak, die Mutter mit einer Botenstoff-Dealerin zu vergleichen, wegen der man mit dem Aufzug zum Lachen und Lesen in den Keller fliegt&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Ich glaub hier fehlt was)(ich Guggenheim noch mal und trage nach)(ja, Du bist immer nachtragend. Und schalt die Autokorrektur ab, die ergänzt immer so komisch)&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Korrigieren von Sekundärliteratur ist ... Tertiärliteratur?&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Trullatussiklischees markieren ihr revier, luxus überzeichnen und entwerten kommt teuer&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; dabei ist es nur protest gegen langeweile&lt;br /&gt;Parents and co authors against AI overusage&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Anders (&lt;i&gt;aber der heißt nicht Anders, sondern anders, nämlich Anton. Anm.d.Prot&lt;/i&gt;.) als der allwissende Erzähler verzog sich der Protagonist&amp;nbsp; - alkoholinduzierte Narkolepsie oder Unsicherheit?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Buchzeit, Lebenszeit ... Schnapsbrennglas gegen plätschernde Phasen - sonst gehe ich selber in die Kneipe und langweile mich - lieber mit Erdbeeren anfangen und sich steigern!&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Katholische Heli-Eltern als Konfliktpotential&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Komisch, alle Firmen bei denen ich je gearbeitet habe, sind mittlerweile pleite - biete es als Dienstleistung an!&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Deutschlehrer-Protagonisten von Deutschlehrer-Autoren sind immer nett&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; der Chemielehrer nicht, siehe Adenauers &#39;am Ostufer der Elbe beginnt Asien&#39; - bist Du Siemensianer oder Wortwerker?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schweig, Land, unbetreten&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Kindheits-Forscherblick alt und neu&lt;br /&gt;Schweig, bis der Hahn kräht, Meeresjuwel&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Vor allem über den weiteren Fortgang&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Während flambierte Helden im Cape mit Charme und Chuzpe flammend politischer Unholde Untaten anprangern&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Dann erhebet alle tosend die Stimme&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Frankensteins Großvater auf Autorinnenseite hat auch mal ein Schloss abgefackelt&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Rosen auf dem Beifahrersitz und Frauenkleider im Schrank,&lt;br /&gt;oh Schrecken! Steinhart wie&#39;n Rock, er.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Halte Dich an Rauchende, um Klassengrenzen zu durchbrechen&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Und der Lithiumakku im Hirn will Nässe und Nüsse&lt;br /&gt;Sei ein Gnadenhof für sterbende Wörter wie Fisimatenten und Larifari&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Und verkaufe nicht für erst posthumen Ruhm die Seele?&lt;br /&gt;Asche auf unsere Häupter - und die Campinglatrinen - ist das ein urbaner Mythos, und gibt es die überhaupt? Und wie entsorgt man eigentlich Mülltonnen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Bahn war pünktlich aber virenverseucht&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Wenn alle Autor:innen Lügner:innen sind, dann...&lt;br /&gt;Grenzen verwischen: ein fragiler Traum&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Flurkreuze sind was für Quasi-Atheisten, echte Gläubige bauen Golgatha überlebensgroß&lt;br /&gt;Beichtet und schweigt über eure Taten&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Holzscheitschichtduft frisch bis moder n d&lt;br /&gt;Enge der Täler beengt Hirne und Herzen&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Weitblick nur am Gipfelkreuz&lt;br /&gt;Höflich aber unherzlich&lt;br /&gt;Alp en&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;bru Tal&lt;br /&gt;Wir sind die&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;Eigentlichen&lt;br /&gt;Ihr&amp;nbsp; seid&amp;nbsp; die Uneigentlichen&lt;br /&gt;Sieht man doch am einsprachigen Ortsschild&lt;br /&gt;und nullsprachiger Kommunikation... denn Finsterblicke zählen nicht&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gorillas verfluchen den freien Flug der Eisvögel in Zeichensprache&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Hirne: gedankenabsonderlichsdrüse&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Autobahnbrücken: Talabschneidung&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Flussbrücken: Orte für Mansplaining&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die auf der anderen Seite tauen auf - und kontrollieren die Reisedokumente der Fische nicht mehr -, wenn&lt;br /&gt;man sie in ihrer Sprache begrüßt und Alkohol teilt&lt;br /&gt;Die Gletscherleiche lässt mich seltsam kalt, mei&lt;br /&gt;Aber die schöne Restnatur als Frohnatur ausbeuten&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Punk-Revoluzzer durch Umbrüche&lt;br&gt;Der Hund läuft so komisch, saugt und kotzt unter den unbezahl(bar)ten Bargeldbaum (&lt;i&gt;in der Rhabarberbar Anm.d.Prot.)(Nein, bitte nicht den schönen lyrischen Flow dekonstruktivieren. Hast Du Deine Ruhezeiten wieder nicht eingehalten? Anm.d.Red.&lt;/i&gt;)&amp;nbsp;&lt;br /&gt;Die Held:innen von Wortgefechten tragen&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;schwarze Gürtel mit eingeritzten Repliken...&lt;br /&gt;Die Kinderstube Genlabor: auch das kommt künftig öfter vor&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Vorlesezeitdilatation und ungeschickter Slasher-Kameramann: &quot;zu dicht ans Dichterhirn! Tschuldigung! War aber Absicht!&quot;&lt;br /&gt;Knigge für Autor:innen: Auch unhörbar sprechende Protagonist:innen ausreden lassen&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Interessantes Beiwerk kann den Verkauf stumpfer Romane boosten&lt;br /&gt;Nix boosten. Ab auf die schlaffertige Matratze!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und zum Abschluss die Begrüßung:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Oh nein, ich hatte gehofft, dass wenigstens unsere Gruppe eine jahresrück-blickdichte/freie Zone gewesen sein würde hätte können, zur Fahrradkette nochmal! Anm.d.Red.)&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;(wir können es auch als Aphorismenkalender für 2026 machen...Anm.d.Prot.&lt;/i&gt;)&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;(&lt;i&gt;und ich traue mich wetten, gleich kommt wieder eine unverständliche... &lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;yä-abbat-e bäre əgr-u täsäbr-o-ʷall!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Wort für Wort: von-Vater-mein Stier Bein-sein er-ist-gebrochen, das ist Äthiopisch für &quot;Hallo&quot;! Anm.d.Prot&lt;/i&gt;) - (&lt;i&gt;Quatsch! ‘Das Bein meines Vaters Stier ist gebrochen&#39; ist nur wieder ein wortstellungs-veranschaulichender Beispielsatz. Glaubst Du, die Leute können Wikipedia nicht im Browser eintippen? Und wenn Du schon den Holozän-Kalender basierend auf der ersten Großstadt&amp;nbsp;Göbekli Tepe verwendest, dann wenigstens eine anatolische bzw. hethitische Begrüßung! Anm.d.Red.) - (Das wäre dann &quot;Ihr esst Brot, Wasser aber trinkt ihr.&quot; Anm.d.Prot)(auch das ist nur von Wikipedia und heißt nicht &quot;Hallo&quot; Anm.d.Red.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/7738723823243474543/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2025/12/das-wortwerk-jahr-12025.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/7738723823243474543'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/7738723823243474543'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2025/12/das-wortwerk-jahr-12025.html' title='Das Wortwerk-Jahr 12025'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-2613022919141246338</id><published>2025-12-13T11:25:00.016+01:00</published><updated>2025-12-17T07:09:09.716+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Matthias Schwab"/><title type='text'>Der Traum. Die Kunst. Der Anfang.</title><content type='html'>&lt;p&gt;&amp;nbsp;Vom 18.12.25 - 25.01.26 (Öffnungszeiten beachten!) stellt Walter Thaler mit Freunden im Stadtmuseum Schwabach aus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Unser Matthias&quot; ist mit beteiligt! : -)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vernissage Mittwoch 17.12. um 19 Uhr&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEihBa605UtkxPjxwEyCk-FHY6xAcNSAqG92c1A8vsStFaH3Vv6bXQhxUwaex8k_GH1oBwJPruUc2v4ohGdGEN4B3bxxFUkTf1DwaGk4jLmeGxszbsNHUASo6n9lwnCen30DWUwWLYXQFpidGkDRPX8FS0s8sGPTzf4r0cEUXnwFzvPfM9abBISFvgtLcb0/s991/1000071228.png&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;759&quot; data-original-width=&quot;991&quot; height=&quot;245&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEihBa605UtkxPjxwEyCk-FHY6xAcNSAqG92c1A8vsStFaH3Vv6bXQhxUwaex8k_GH1oBwJPruUc2v4ohGdGEN4B3bxxFUkTf1DwaGk4jLmeGxszbsNHUASo6n9lwnCen30DWUwWLYXQFpidGkDRPX8FS0s8sGPTzf4r0cEUXnwFzvPfM9abBISFvgtLcb0/s320/1000071228.png&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/2613022919141246338/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2025/12/der-traum-die-kunst-der-anfang.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/2613022919141246338'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/2613022919141246338'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2025/12/der-traum-die-kunst-der-anfang.html' title='Der Traum. Die Kunst. Der Anfang.'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEihBa605UtkxPjxwEyCk-FHY6xAcNSAqG92c1A8vsStFaH3Vv6bXQhxUwaex8k_GH1oBwJPruUc2v4ohGdGEN4B3bxxFUkTf1DwaGk4jLmeGxszbsNHUASo6n9lwnCen30DWUwWLYXQFpidGkDRPX8FS0s8sGPTzf4r0cEUXnwFzvPfM9abBISFvgtLcb0/s72-c/1000071228.png" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-4259205222542176868</id><published>2025-12-12T19:19:00.019+01:00</published><updated>2025-12-12T19:23:41.988+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Sebastian Wermke"/><title type='text'>Rampenschweinerei: Der Bienenkönig</title><content type='html'>&lt;p&gt;Nach beinahe zweieinhalb Jahren des Fabulierens, Komponierens und Arrangierens ist es 2026 soweit: Das literarische Comedy-Metal Musik-Projekt „Der Bienenkönig“ wird mit seinem ersten Hörspiel in die geneigten Ohren dringen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sozusagen als Aperitif gibt es bei der vorweihnachtlichen Rampenschweinerei, am 16.12.25 um 20 Uhr im Südpunkt Nürnberg einen kleines „Vorgeschmäckle“ darauf.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/4259205222542176868/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2025/12/rampenschweinerei-der-bienenkonig.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/4259205222542176868'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/4259205222542176868'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2025/12/rampenschweinerei-der-bienenkonig.html' title='Rampenschweinerei: Der Bienenkönig'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-7775933163080630536</id><published>2025-12-10T22:00:00.042+01:00</published><updated>2025-12-12T19:11:25.798+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Christian Schloyer"/><title type='text'>Ausstellung „WortSchau“ mit „10 U/min – Säulenlyrik“</title><content type='html'>&lt;p&gt;Christian eröffnet mit zahlreichen Kolleg:innen aus Wort- und bildender Kunst am 11.12. die Borgo-Ensemble-Ausstellung „WortSchau – Text in der Kunst“, mit einer Installation sowie einer Klangkunst-Lese-Performance am 8.01.2026.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;10 U/min – Säulenlyrik: Zwei tragende Säulen werden durch handschriftlich beschriftetes Malerkrepp zu Textträgern. Je 10 vertikale Zeilen auf jeder der vier Säulenseiten und ein fünfter, horizontal emergierender Text – die Installation realisiert multilineare Lyrik als räumliche Praxis. Lesen wird zur Bewegung im Raum, Text zur begehbaren Skulptur.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eröffnung am Donnerstag, den 11.12. um 19 Uhr: „Wortspiele“ – fragmentarische Lesungen der beteiligten Künstler:innen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Öffnungszeiten mit (musikalischen) Lesungen, Performances und Aktionen: jeweils donnerstags zwischen 17 und 19 Uhr sowie sonntags zwischen 15 und 17 Uhr,&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zwischen 22.12.25 und 07.01.26 geschlossen, läuft bis 25.01.26.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weitere Details unter: www.borgo-ensemble.de&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/7775933163080630536/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2025/12/ausstellung-wortschau-mit-10-umin.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/7775933163080630536'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/7775933163080630536'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2025/12/ausstellung-wortschau-mit-10-umin.html' title='Ausstellung „WortSchau“ mit „10 U/min – Säulenlyrik“'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-2583839568044879813</id><published>2025-12-06T06:12:00.027+01:00</published><updated>2025-12-06T13:27:36.878+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Wortwerk Nürnberg"/><title type='text'>Ad:vent</title><content type='html'>&lt;p&gt;Aber hallo! &lt;/p&gt;&lt;p&gt; 

&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;i&gt;(Nanu? Wäre Deiner Logik nach diesmal nicht eine norwegische Begrüßung dran, wegen Weihnachten = Nordpol = polar = Norwegen? Anm. d. Red.)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;

&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;i&gt;(Nein, allein schon das ‚Hallo‘ ist spannend, wegen ethmy … ety… kognat … Wortgeschichte… jedenfalls „hol über, Fährmann!“ laut Wikipedia! Das passt doch auch gut zu uns Textschaffenden und dem Rüberholen in imaginäre Welten! Anm. d. Prot.)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;

&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;i&gt;(Erinnere Dich bitte daran, was Xin und Tobias über die Qualität bzw. Zuverlässigkeit von Wikipedia gesagt haben. Die Allmende ist halt oft der trübseligste Platz einer Siedlung… Anm. d. Red.)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;

&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;i&gt;(Und erst das Gemeinschaftsgut Planet. Hier übrigens ein paar Links zu „retten statt nur schreiben“: auf &lt;a href=&quot;https://www.campact.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;campact.de&lt;/a&gt; gegen Gaskraftwerke / für Energiespeicher / gegen Abschaffung Flugsteuer / gegen Greenwashing etc. stimmen. Beim &lt;a href=&quot;https://www.bund-naturschutz.de/ueber-uns/organisation/kreisgruppen-ortsgruppen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bund Naturschutz&lt;/a&gt; teilnehmen . Und natürlich &lt;a href=&quot;https://janegoodall.de/roots-shoots/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Roots and Shoots&lt;/a&gt; ! Den Rest lassen wir mal weg. Erstmal. Anm. d. Prot.)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;

&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;i&gt;(Oh nein, nicht mit einer Ökopredigt anfangen... Und ich fasse es nicht, dass Du zwar brav zwei Absätze „die schönsten Wortspiele in allen Sprachen der Welt“ weggekürzt hast, wir jetzt aber trotzdem wieder bei einem endlos langen Vorspann sind! Erwähne lieber dass unsere jüngste Teilnehmende, Coralie, im &lt;a href=&quot;https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/frankenschau-aktuell/jungautorin-reist-zum-autoren-treff-nach-berlin-100.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fernsehen&lt;/a&gt; war!&amp;nbsp; Anm. d. Red.) &lt;/i&gt; 

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Saloon war verschlossen. Grmbl. Ich spuckte meinen Kautabak ins Eck, warf den Cowboyhut über den Hutständer und stapfte zum Empfang, wo ich aber nicht empfangen wurde. Im Cafe wurde ich fündig und Adressat einer überschwänglichen Entschuldigung - ha!, dachte ich. Der hat gespürt, dass ich mir das Vertragsdokument schon zurechtgesucht hatte! - , dass er für uns selbstverständlich vorbereitend den Salon aufgesperrt hätte, wenn er uns denn auf dem Planzettel gehabt hätte. Hätte hätte Ponydecke! Dann ein bisschen am wunderbar verstimmten Saloonklavier &lt;i&gt;(hm. Geben die da nicht auch &quot;ordentliche&quot; Konzerte? Sicher, dass Dein Ohr richtig justiert ist? Anm. d. Red.)&lt;/i&gt; geklimpert, bis die ersten Mitstreitenden eintrafen. Am warmen U-Bahn-Luftauslass vor dem Komm schläft ein Mann. Schande über eine Gesellschaft, die das emotionale und physische Erfrieren von Mitmenschen zulässt...

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für Dein Herzgedicht bekommst Du sofort ungelesen ein Herzchen, Paul! - Gut, das reicht als Besprechung/Feedback, auf zum nächsten Text! - Ich habe kein Facebook oder Insta, ich mache einen Screenshot. - Oh! Das ist mir sooo viel mehr wert!

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Elevator pitch: Zoom in - EU, BRD, NU, Wohnung ... und immer das Außen mit dem Innen mit der Adressatin kontrastiert. &lt;br /&gt;

Wir waren kaum bis &quot;Deutschland&quot; gekommen, da betrat ein Mann den Saloon &lt;i&gt;(spannende &quot;jetzt-wird-es-kritisch&quot;-Filmmusik einblenden. Anm. d. Red.)&lt;/i&gt;: &quot;Das Fahrrad, das da draußen aber drinnen steht: eins von euch?&quot; &lt;br /&gt;

Immer wichtig: Die Erwartungen der Zuschauer:innen/Leser:innen ab und zu unterlaufen. Hier erfolgt, indem der erwartete nächste Satz &quot;das geht so nicht&quot; ausblieb, sondern: &quot;ah, ein Mitstreiter! Bin auch mit Rad da, denn ich bin vom Land, und auch innen geparkt, und in Deutschland sind immer alle so überkorrekt, zum Kotzen...&quot; In einem Comic hätte man die abgelassenen Dampfwolken visualisiert, die den Monolog umwabern. &lt;i&gt;(ich dachte im ersten Moment, Paul hätte den Herren als untermalende Performance engagiert. Anm. d. Prot.)&lt;/i&gt; Paul brachte ihn mit verbalem Judo - siehe Thema &quot;Schlagfertigkeit&quot; weiter unten - zwar kurz aus dem Konzept - &quot;Ich bin aus Rumänien, aber ich würde niemals einen Kran von dort verwenden&quot; -, aber nicht  komplett zu Fall. Nein, Mathias Egersdörfer ist nicht Teil unserer Gruppe.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wer hat Dich aufgefordert, die vierte Strophe wegzulassen? Die Adressatin? Die wollte das umwerbende Gedicht vielleicht abkürzen, ehe es zu konkret wurde. – Mit „Bett“ oder „Matratze“ statt „Wohnung“ wären es eindeutig &quot;Baby it&#39;s cold outside, it&#39;s cozy here&quot;-Vibes - &quot;meine Wohnung ist ein Saustall, meine Absichten aber voll in Ordnung.&quot;

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wo ist das &quot;F&quot; in Paul? Und nicht den poetischen Lebenslauf mit dem Gedicht verwechseln. - &quot;die EU trocknet aus, Du nicht&quot; will auch keine Frau hören. - Männer auch nicht. &quot;Die EU trocknet aus, Du quillst auf&quot;

Macht erst Strophe 4 das Gedicht zu Punk und damit stark? - Am besten noch mehr &quot;Punk&quot; durch Umbrüche! Etwa zwischen „sau“ und „billig“ oder „brennt“ und „warmhell“. - Es wird dabei bleiben. &lt;i&gt;(wenn wir jetzt noch wüssten, wobei... Anm. d. Red.)&lt;/i&gt;

&lt;/p&gt;&lt;p&gt; 

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Antonias Geschichte wird erst über Schlagfertigkeit gesprochen und sie dann angewandt! Und das ist Absicht, denn die Geschichte wird Teil eines Vortrags über Schlagfertigkeit. - Beim Thema Schlagfertigkeit kann ich nicht mitreden, mein Genre in sozialen Interaktionen ist eher der Treppenwitz. - Selbstironie auch eine Art Schlagfertigkeit.

Die Urfrage: &quot;wie hätte ich reagiert?&quot; - Und als Dienstleister wie bei der Friseuse in der Geschichte sind die Möglichkeiten zur Schlagfertigkeit ja eher begrenzt, zumindest solange die geschäftliche Interaktion noch nicht völlig aus dem Ruder gelaufen ist. - Ja, wie beim Hofnarr: ist das Lachen des Königs verklungen, kommt die Rübe ab. 

Eine Person absichtlich als Abziehbild gezeichnet, aber das störrische Publikum deutet auf die falsche Protagonistin.  - Sie hat das Berufsethos der Friseurse-Innung verletzt. Haben die auch eine Art hippokratischen Eid? - Hm. &quot;Dich krieg ich auch noch kahl&quot; wird es wohl nicht sein. - Der Text lässt auf Brechtsche Weise alles offen: tschakka!

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und dann wären da noch die Unterschiede zwischen beleidigtem Schweigen und Beleidigen durch Schweigen. Wenn auch nicht in der Geschichte, nur in der Diskussion dazu.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meta-Diskussion, wo die Diskussion einzugliedern ist: Vortrag /Geschichte / Diskussion oder Geschichte / Diskussion / Vortrag oder Geschichte / Vortrag / Diskussion? - Wie lange hast Du Zeit? Eine Stunde? Vielleicht musst Du in Deinem Workshop einfach schneller lesen, damit genug Zeit für Diskussion und Vortrag.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das ist kein Hund, das ist ein Staubsauger-Roboter. Wenn man sich Fell, Schnauze und Fortbewegungsart wegdenkt. - Und der Roboter saugt und der Hund kotzt.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wo kürzt man einen tollen Text? Gar nicht … oder überall? - Der Geldbaum muss bleiben, der sagt: &quot;Armut ist zum Kotzen.&quot; - Ja, der Geldbaum ist unbezahlbar!

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und man braucht schlagfertige Antworten, wenn die Kursteilnehmerinnen in einer Stunde den schwarzen Gürtel in Sprachwitz fordern. -  &quot;Moment, das klingt wie Kategorie C-8, ich muss in meinem schlauen Buch nachsehen...&quot; - Den Satz, der immer passt, ja den wollen wir alle …  - &quot;Du kämpfst doch auch für die Liebe&quot;. - Oder: &quot;ja, gut so. Lass alles raus! Soll ich dir einen Eimer bringen?&quot; - Oder: „Klitoris ist ein germanistischer Fachbegriff.“ – Oder: &quot;Ich möchte kein Eisbärg sein!&quot; &lt;i&gt;(Äh... sicher dass Du noch in der richtigen Notizdatei bist? Anm. d. Red.)&lt;/i&gt;

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ja, Jogi, man hat&#39;s schon nicht leicht, wenn man als Humanist im Körper eines Drei-Meter-Affen namens Jamie Goodall ge-nla-boren wird in einer Welt der Äußerlichkeiten. &lt;br /&gt;

Nicht nur der Körper gedehnt, auch Erzählzeit / erzählte Zeit. Dilettantische Zeit-Dilatation. - Ja, ich habe schon gemerkt, dass ich nicht so viel gekürzt habe wie angenommen. – Ja, eindeutig zu viel reingepackt. Aber trotzdem bitte nicht stellvertretend für Antonia schneller lesen - genau, und nicht schneller lesen als die erzählte Zeit! - Vielleicht wenigstens die Einwürfe zwischen den Einwürfen kürzen? 

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und natürlich die Wortwerk-Gretchen-Frage &quot;Wie hast Du&#39;s mit der Handlung?&quot; - Eigentlich nur Beiwerk. Aber dann habe ich ein zoologisches Buch über den Menschen und andere Affen gelesen, und dann wurde mein Buch ein verkappter Science-telling-Roman ... dann wollte ich... dann habe ich … also das kam so... -  Ich hoffe, Du hast es im Buch kürzer erklärt. – Und ich finde es sehr höflich vom Gesprächspartner der Protagonistin, dass dieser die für ihn unhörbaren Kommentare ihrer KI abwartet, ehe er weiterspricht. – Iwo: Gleichzeitigkeit geht immer, siehe diese Diskussion, also die echte, nicht diese Mitschrift. 

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In welche Köpfe und wie schnell im Wechsel und wie tief kuckt die Kamera/personelle Erzähl-Stimme bzw. -Perspektive rein… und innen kann man dann nicht schwenken … - Na toll, vielen Dank, jetzt habe ich Blut und Hirnmasse vor Augen! -  Meine Leser:innen stumpfen ab, ich spüre es!  - Welche Tabletten werden dem Roman beigelegt? - Der humanistische Gorilla spricht aus Paul … oder mit seinen Zungen. – Oh, schon 23 Uhr … die Matratzen sind schlagfertig äh schlaffertig.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;PS: Bitte weiter im Sinne von Jane Goodall sich darüber informieren, welche kleinen und großen nachhaltigen Projekte es gibt… und diese unterstützen. Irgendwann kippt die Gesamt-Haltung der Gruppe, dann engagieren sich fast alles fürs Richtige &lt;i&gt;(na hoffentlich vor dem anderen Kippen, dem der planetaren Grenzwerte… Anm. d. Red.)&lt;/i&gt;

&lt;/p&gt;

</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/2583839568044879813/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2025/12/advent.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/2583839568044879813'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/2583839568044879813'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2025/12/advent.html' title='Ad:vent'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-7531005660268032447</id><published>2025-12-02T12:02:00.004+01:00</published><updated>2025-12-20T08:19:43.118+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Coralie Spohr"/><title type='text'>Coralie war im BR! Und in BER</title><content type='html'>&lt;p&gt;Unser jüngstes Mitglied kommt groß raus:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Coralie war im BR! Hier der Link zu einem Bericht, dass sie als jüngste Teilnehmerin zu einem Autor:innentreffen nach Berlin eingeladen wurde: &lt;a href=&quot;https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/frankenschau-aktuell/jungautorin-reist-zum-autoren-treff-nach-berlin-100.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/frankenschau-aktuell/jungautorin-reist-zum-autoren-treff-nach-berlin-100.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/7531005660268032447/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2025/12/coralie-war-im-br-und-in-ber.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/7531005660268032447'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/7531005660268032447'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2025/12/coralie-war-im-br-und-in-ber.html' title='Coralie war im BR! Und in BER'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>