<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:blogger='http://schemas.google.com/blogger/2008' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528</id><updated>2026-10-28T13:17:45.288+01:00</updated><category term="Chrys Schloyer"/><category term="Lesungen"/><category term="Lyrik"/><category term="Protocollagen"/><category term="Über uns"/><category term="Fundstücke + Empfehlungen"/><category term="Tobias Falberg"/><category term="Veröffentlichungen"/><category term="Wortwerk Nürnberg"/><category term="Poetenfest"/><category term="Wortwerk Erlangen"/><category term="Andreas Neuner"/><category term="Archiv"/><category term="Frank Ruf"/><category term="Kurzprosa"/><category term="Leonhard F. Seidl"/><category term="Neuigkeiten"/><category term="LiteraturDing"/><category term="Preise"/><category term="Präsentation"/><category term="eva häusler"/><category term="Anthologie"/><category term="Carolin Hensler"/><category term="Presse"/><category term="Lyriknacht"/><category term="Performance"/><category term="Rebekka Knoll"/><category term="Stefan Winter"/><category term="Video"/><category term="madeleine weishaupt"/><category term="25 Jahre Wortwerk"/><category term="Ausstellung"/><category term="Falk Steffen"/><category term="Festival"/><category term="Roman"/><category term="Theorie + Kontroverses"/><category term="ULF"/><category term="Anja Zeltner"/><category term="Antonia Spohr"/><category term="Bettina von Minnigerode"/><category term="Bild-Text-Gedichte"/><category term="Brigitte Liebe"/><category term="Dirk Stolzenberger"/><category term="Gerd Fürstenberger"/><category term="Klangkunst"/><category term="Michael Pietrucha"/><category term="Nataša Dragnić"/><category term="Paul Stefan Wolff"/><category term="Sebastian Wermke"/><category term="Yvonne Richter"/><category term="Anette Lang"/><category term="Axel Görlach"/><category term="Blumenfresser"/><category term="City of Literature"/><category term="Coralie Spohr"/><category term="Hanna Rauh"/><category term="Jean Paul"/><category term="Matthias Schwab"/><category term="Philip Krömer"/><category term="Roland Halbig"/><category term="Termine &amp; Treffen &amp; Orga"/><category term="Thomas Suwito"/><category term="auswärts"/><category term="falschtechst-schlachtfest"/><category term="texttage"/><title type='text'>Wortwerk Erlangen / Nürnberg Textwerkstatt + Autor:innengruppe</title><subtitle type='html'>Du schreibst? Gedichte, Geschichten, Romane, Undefinierbares? Schau mal vorbei!</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default?redirect=false'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25&amp;redirect=false'/><author><name>Chrys Schloyer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00379032212629893219</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='//blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgDJUAGNQterNLGO_-WvAgYm9pYEmVaw-gYTKH2a6YVFzpJNjWXlsfuQ0bIAdcoNX0-OILEbHmFNMq27ybhjX9qv-f2mL7HrlnRgQUXMm_Afuh0jNHE1T7G6dw7WVVPB8hU0HuWsj5GlojK1ggfxFaln2skeztK0X1oi6TYmGcxOePl-g/s220/Schloyer_121_sw.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>155</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-7400440039153833529</id><published>2026-10-23T23:10:00.000+02:00</published><updated>2026-10-28T13:17:45.288+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Chrys Schloyer"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Lesungen"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Michael Pietrucha"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><title type='text'>Schoeoeoeoen</title><content type='html'>&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgJNTBl9eBHfAMdT3EWgpoitd9CTfnXDkjfz_gwhKDLF9eXKDhls_T1Nmy6eNgnjmlazqcVgpHbt9YdXT44FmYM5fy_09HP9HYyqNVBLY3yN_-Zqux460AiOLNfrQLou3F3OnDs4YXRSHorPTyFdgDe_sHf0MUopmMVUlB9BF5XBEO09zEZI7J5jDDFzsc/s2880/20261028_131549.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;2880&quot; data-original-width=&quot;2880&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgJNTBl9eBHfAMdT3EWgpoitd9CTfnXDkjfz_gwhKDLF9eXKDhls_T1Nmy6eNgnjmlazqcVgpHbt9YdXT44FmYM5fy_09HP9HYyqNVBLY3yN_-Zqux460AiOLNfrQLou3F3OnDs4YXRSHorPTyFdgDe_sHf0MUopmMVUlB9BF5XBEO09zEZI7J5jDDFzsc/s320/20261028_131549.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;„Braver alter Knusperkeks“, sagt der Mainschiffer im
Zeitungsinterview über seine Fähre. (&lt;i&gt;wo bleibt der Folgeartikel „jetzt spricht
die/a Fähre!“ im Four-Letter-Blatt? Anm. d. Protocollagisten&lt;/i&gt;) Sind wir
Underground Train Rider im Vergleich dazu zu ungerecht zu unseren
Transportmitteln, nur weil ab und zu Störungen? „Nothing but a(n under)ground
dog“…&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Heissa! Lasst uns hier mittig eine Schneise schlagen, für
den freien Blick des Fotografen!“ – „Hast du jetzt endlich einen Platz
gefunden? Kennst du das von Hunden, die sich erst mal im Kreis drehen, bevor
sie sich niederlassen?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Ich habe bei Freunden keine Skrupel, mich selbst einzuladen…
nur bei Fremden.“ – „Das ist dann unfair den Freunden gegenüber, oder? Aber was
anderes: wollte die Schlossbesitzerin nicht was schicken? Vielleicht haben die
da kein DSL, nur Postkutsche…“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Schreiben ist einsam, Poesie gemeinsam, also die Lesung“
(&lt;i&gt;das war im Original von der Moderatorin aber nicht gereimt! Anm. d. imag.
Redaktion&lt;/i&gt;)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Liebe Leute, dies ist nicht der Anfang! Dies ist noch nicht
die Anmoderation! Ich plaudere nur ein bisschen aus dem Nähkästchen. (&lt;i&gt;Da würde
jetzt auch das „wer denkt mitten im Strom noch an die Quelle“ von weiter unten
gut passen. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;) Der Satz ‚Poesie ist schön‘ auf dem Flyer war anfangs
nur ein Platzhalter und Gegenstand intensiver, geradezu unschöner, haha,
Diskussionen. ‚Sie ist nicht immer schön und muss das auch nicht sein‘, so oder
ähnlich war die Antwort von Chrys. Aber stimmt schon: Attraktivitätsstereotype,
Pretty Privilege, Lookismus, Kalokagathia, Beauty-Is-Beastly-Effekt, Ageism, you
name it. Also einigen wir uns auf ‘Poesie KANN schön’.” Jetzt aber zur
offiziellen Moderation: Der Verband deutscher Schriftstellerinnen und
Schriftsteller, &lt;span style=&quot;mso-fareast-font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;&quot;&gt;die
Interessenvertretung aller Autorinnen und Autoren in ver.di, Regionalgruppe&lt;/span&gt;
Mittelfranken, begrüßt Sie zur Lyrik-Jahreslesung 2026 …. Boah, war das ein
langer Text. &lt;span style=&quot;mso-spacerun: yes;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;Jedenfalls geht es um
Schreiben als Beruf. Um Brot! In Zeiten der Kulturförderkrise. Übrigens Kudos
an den Kuno, &lt;span style=&quot;mso-spacerun: yes;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;dass sie uns hier ein
Quartier bieten.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Welche tolle Frau moderiert denn heute?“ – „Danke für den
Zwischenruf, dass ich diese Frage nicht selbst stellen muss! Das Thema
Platzhalter bzw. Vertretung haben wir jahreszeiten-krankheitsbedingt sowohl bei
der Moderatorin als auch Autoren. Ich bin Iwona Lompart und vertrete Anna
Hofmann und richte hiermit auch deren Grüße aus. Jetzt aber zu unserem ersten
Vortragenden, Chrys Schloyer, sehr experimentierfreudig, sowohl in seinen
zwischen Lyrik und Gaming changierenden Texten, als auch in der Vortragsform, indem
er Sprachklänge durch Musik beziehungsweise elektronischer Klangkunst ergänzt. Nein,
sag nichts, wenn Du Einspruch gegen meine Formulierungen einlegen willst, dann bitte
per E-Mail. (&lt;i&gt;da wäre jetzt ein ‚Moment, mein Handy meldet eine eingehende
Nachricht‘ witzig gewesen.&lt;span style=&quot;mso-spacerun: yes;&quot;&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;Anm. d.
Prot.&lt;/i&gt;) Ach ja, und neben den Thematiken ‚planetare Grenzen‘ und
Genderambiguität(stoleranz) setzt er den hässlichen Themen der Realität die
Schönheit der Poesie entgegen.“ – „Ahaaa! Also doch!“ (&lt;i&gt;Tumult im Saal. Nein,
Scherz. Aber die KI schreibt: „Schloyer nutzt poetische Mittel, um soziale
Härte oder politische Spannungen nicht nur abzubilden, sondern ihnen eine
ästhetische Qualität zu verleihen. Realität nicht beschönigen, aber transformieren,
sodass sie anders wahrgenommen werden kann. Und Schönheit nicht als dekorativen
Zusatz, sondern als Form der Erkenntnis: Poesie macht Übersehenes und
Verdrängtes sichtbar, die Schönheit entsteht aus der genauen Beobachtung, nicht
aus dem Ausblenden des Unangenehmen.“ Anm. d. Prot.)(Na toll. Jetzt ist der
ganze Text wegen irgendwelcher Wasserzeichen als ‚enthält KI‘ geflaggt. Sehr
unschön. Und die Formulierungen hat sie vermutlich von seiner Website gezogen,
also war die Nutzung unnötig? Und höchst umweltschädlich? Und das dir, dem
‚schützt die Affen!‘-Geldgeber und ‚weg mit dem
Palmöl‘-überall-einfließen-Lasser? Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Übrigens: wenn er joggt, ist er für seine Kolleg:innen
nicht erreichbar.“ - „Too much internal information, Iwona.“ - „Und er holt mit
der Soundtechnik die technikaffinen Unpoetischen ab. Sehr gut. Bitte sehr,
Chrys.“ - „Danke. Aber es ist weniger die Technik als der Sound… meine
Elektroakustik ist im Endeffekt auch nur ein zufallsaffines Musikinstrument.
Aber da unsere Gehirne evolutionsbedingt überall Muster suchen, entsteht zwangsläufig
Kopfkino oder eine mentale Steinbruchtätigkeit, auch in meinem eigenen
Schriftstellerhirnzentrum, was dann wiederum zu Texten wie in ‚Mars/Venus‘
führt.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Apropos Kontextsuche: wie am Flyer erkennbar: lassen Sie
sich nie in Schwarz-Weiß fotografieren… die betreffenden Kollegen sind die, die
erkrankt sind.“ – „Ja, die KI baut Dir aus dieser Schwarzmalerei da jetzt in
Minuten eine fix- und fertige Verschwörungstheorie mit Website, Chatgruppen,
Name, Logo, Dachorganisation und Spendenaufrufen.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Schlag auf Schlag&lt;br /&gt;
schlagartig Schlager Art Kunst?&lt;br /&gt;
Maschine Mensch Musik Schnitt-\/&lt;br /&gt;
stelle {} I/O_U. I’m Out. All In.&lt;br /&gt;
wer wem - wen missachtend - wessen Warnung windel&lt;br /&gt;
weich ins Gesicht schlug, seinerzeitwonochzeit&lt;br /&gt;
interessiert die auf dem trockenen &lt;br /&gt;
/im Brunnen mit Badewanne ausgeschütteten Enkel) nicht&lt;br /&gt;
(&lt;i&gt;fassungslose Blicke zwischen imaginären Justitiar und Red&lt;/i&gt;.)&lt;br /&gt;
„Dazwischen noch eine sachdienliche Erklärung: Das absurd tödliche am Mars, den
der moderne Unclelon Scrooge ja so gerne terraformen (&lt;i&gt;das Wort klingt wie diese
merchandise-listige und -lastige Spielzeugauto-TV-Serie für kleine Kinder Anm.
d. Prot&lt;/i&gt;.) möchte – ich muss da immer an den Astronom (&lt;i&gt;stimmt, die können auch
zur Erde viel sagen, ist ja im Endeffekt auch nur ein Planet um eine Sonne…
Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;) Neil deGrasse Tyson und sein Zitat denken: ‚bevor wir darüber
reden, andere Planeten zu terraformen, sollten wir erst beweisen, dass wir
fähig sind, unseren eigenen zu erhalten‘ – ist ja nicht die Strahlung oder der
steril-toxische Staub, sondern die Atmosphäre, die quasi Vakuum ist… und ohne
den Druck der Luftteilchen kocht Wasser sehr schnell, und tja, was liegt uns im
Blut? Genau…“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Fieberkurven und das sehr schöne wenn auch gleichzeitig
hässliche Wort „Sieche“… und die Hitzetoten in den Porschesitzen. „Ein pralles
Bild, nicht wahr? Aber genug zum Thema Schönheit. Nahtlos passend:
Neuromantische Naturkulissenruinen.“ - &lt;span style=&quot;mso-spacerun: yes;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;„Die
menschliche oder ‚Putten‘-Zentrifuge auf dem Jahrmarkt … so ein klasse Bild für
das sinnfreie Herumschleudern der Menschenmassen!“ – „Im Kontrast zum
Dazwischen-Herumschlendern der Beobachter.“ – „Ja … and the winner of climate
crisis isssss or arrrre: ‚Hinterhof-Neu-Weinbauern‘! Forget Bitcoin… so was von
krass und oberböse! Äh, ich meine ‚das crazy, wild, tuff, lit, dope, slay‘…
ähem…“ – „Lass gut sein, alter Mann. Im schriftlichen hast du dein simples
Suchen-und-Ersetzen-Verjüngungsplugin, um andere zu täuschen, aber im Gespräch
klappt das halt nicht oder noch nicht in Echtzeit.“ – „Schnell ablenken: was
war das mit dem ‚Zerteilen und um 180 Grad versetzt zusammenbauen? Und ‚Churchills
Gorilla‘? Ist das ein bekannter Begriff? Ich finde online nichts dazu, nur
Trekking in Uganda…“ – „Tu das Handy weg.“ – „Wusstest du übrigens, dass außer
den Deutschen niemand das Wort ‚Handy‘ verwendet?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Die Zeit im Blick…“ – „Die Moderatorin hatte so eine schöne
Formulierung … dass die Zeit fließt aber wir gerade den Luxus der Zeit haben
also noch genug davon da ist, oder so… ist das eine polnische Redewendung die
sie quasi direkt ins Deutsche übertragen hat?“ – „Hm… finde auch dazu nichts
passendes… auch wenn das hier erwähnte ‚wer denkt mitten im Strom noch an die
Quelle‘ äußerst poetisch ist, auch wenn es nicht zum Thema passt…“ – „Ich
formuliere um: Tu Dein Smartphone/Mobiltelefon wegtun! Sonst bekommst du ghettomäßig
meine oberböse Bügeleisenfaust zu spüren!“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Unentschlossene, bei der Abstimmung zu ‚noch mal Text oder
Sound&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;mso-spacerun: yes;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;einfach doppelt die Hand heben!“ – „Was
quasi-zwangsläufig zu einer Kombination aus beidem führt…“ (&lt;i&gt;Ja, ja, alles hängt
mit allem zusammen… wie war das Cramersche Zitat mit dem Hühnchenrupfen nein
Arschhaarrupfen das weit entfernt zu Tränen im Auge führt? Anm. d. Prot.) - (Mir
und dem Künstler wäre wahrscheinlich lieber zu erfahren, welche Kopfkinobilder
während des Zuhörens entstanden… Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Dann stoßen wir an auf abwesende Freunde, nein, wir bitten
ihre Geister auf die Bühne. Nein, das klingt jetzt auch seltsam. Da sie noch
leben, ist ja auch keine Seance (&lt;i&gt;komm‘da der Abbôzdrohf an den Schluss, wie bei
Bijohnsi? Anm. d. Prót&lt;/i&gt;.) nötig, nur Aushilfshirn, -kehlkopf, -stimmbänder, in
Form von Michael.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Während Iwona die Autoren und ihre Werke vorstellt, hält Michael
wie ein Flugbegleiter diese – also die Werke, nicht die Autoren, die sind ja
nicht da – hoch. (&lt;i&gt;Verstehe: Heranziehen und Poesie einatmen, erst dann helfen
Sie anderen… Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Fabians Streichholzbriefe – nein, Streichholz-Gedichte,
kurz und hell aufflammend - &lt;span style=&quot;mso-spacerun: yes;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;sind zu 100%
verkauft.“ – „Eher ‚nachwirkende Glutnester‘, wie der pegnesisch-blümerante Pfingstroserich
Birnmeyer es mal ausgedrückt hat, denn er kombiniert – lakonisch-cool - Minimalismus
mit völliger Angstfreiheit vor den großen Themen.“ – „Als Ersatzbank-Vorleser
habe ich neben den vorgegebenen auch noch eins ausgewählt, da ich mich auch mal
in einer ähnlichen Situation befand, nämlich das auf der Rückseite, das Ersatzeltern
aus der Flimmerkiste in den Raum stellt.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Axels Gedichtband-Cover ist handgeschrieben, also quasi
automatisch signiert. Und wenn er als Fotograf unterwegs ist, ist er wie Chrys
beim Joggen: nicht ansprechbar. Gesichtserkennung aus. Die Wälder hinter
tschechischen Grenzen sind übrigens sein ‚Zauberland‘, wie er sagt.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Ich glaube eher, das Meer ist sein Zauberland … Scherben
des Meeresspiegels, der Horizont durch Augenlider … oder so, Geheimnisse, Engramme
aus Sediment... aber vor allem das Ergebnis seiner maritimen ‚Archäologie‘ geht
mir nicht mehr aus dem Kopf: Die Ozeane als Gedächtnis, das alles Versunkene
behält…“ – „Na, und einen Basar als ‚Labyrinth der Fehlaromen‘ zu bezeichnen,
das beschwört das Bild herauf … zumindest bei allen, die schon mal auf einem
waren.“ – „War ich noch nie, kenne ich nur aus der Flimmerkiste. Aber mir
gefiel in diesem Zusammenhang der Kreuzritterwellenglanz oder wie das hieß,
dieser Zeitsprung, oder der Hund, dessen Bellen den Wind abschnitt.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Elendige Grüße von Fabian! Oder müsste es ‚elende Grüße‘
oder ‚Grüße aus dem Elend‘ heißen?“ – „Schwere Krankheit macht aus jedem
Quartier ein persönliches Elendsviertel.“ – „Oder mehr.“ – „Seine Texte über das
in Zigarettenlängen und Jahreszeitenzeichen gemessene Lebenszeitvergehen machen
mich auch ganz elend, ehe dann der mentale Pushback? Backkick? Pushup? Pickup? Nickleback?
Flashback? kommt und man sich wie Morpheus aus der Asche erhebt.“ – „Ich sehe
schon, Ignoranz ist deine persönliche Form der Lebensbejahung.“ – „Jau! Aber es
war ja auch nicht alles schlecht im Sinne von düster.“ – „Vor hundert Jahren?
Oder im Mittelalter?“ – „Har. Har. In den eben vorgelesenen Gedichten! Er hatte
ja auch maritimes, wie die gemeinsame Containerschiffskrandladungslichtreflexbeobachtung
und das darauffolgende Tänzchen. Ich fände es übrigens mal cool, wenn bei einer
Lesung mittendrin, wie bei einem Hotelbar-es-hat-nicht-für-den-großen-Musikstar-Durchbruch-gereicht-
Musikprogramm-allein-oder-zu-Zweitunterhalter, ein oder zwei meist silbriger Bärchen
mit hartem B. anfingen – das ist jetzt Konjunktiv, nicht Präteritum oder Prävalenz
– zu schwofen.“ – „Ich merke dass ich geistig-rezipi..tiv…erend anfange, die
beiden Autoren zu vermischen, weil Michael beide vorgelesen hat. Wusstest Du, dass
sein Nachname ‚Sohn des Piotr‘, also des Felsen Petrus, bedeutet? Zusammen mit
dem Vornamen doppelt heilig, fast so gut wie mein Georg Martin Florian.“ – „Ja,
ja. Fabians Gedicht über das Mittelmeer, die Honigtropfen, Amulette,
Feigenbaldachine und Mauersegler weckt jedenfalls Fernweh.“ – „Aber Mauersegler
und Honig gibt es doch auch hier? Aua! Gewalt heißt, keine Argumente mehr zu
haben! Mir gefiel halt einfach das andere besser, das mit dem Wind spielt mit
Vorhang, Vorhang spielt mit Sonnenstrahlen, Sonnenstrahlen spielen mit Gesicht,
Gesicht spielt mit Hypohirnhormondingens.“ (&lt;i&gt;Anm. d. Just.: Jetzt reicht’s. Ich
konnte mich vorhin schon bei der Nachdichtung bei Chrys Schloyer kaum
zurückhalten, daher spätestens jetzt der Legal Disclaimer: Echte und
imaginierte Mandanten, Dialoge und Gedanken in diesem Text geben in allerkeinster
Weise die tatsächlichen realen Satzbausteine der Lyrik der tatsächlichen realen
vorgelesenen Autoren wieder. Die Bananalität entstand erst im Nacherzählen.
Diese Erkenntnis ist banal, aber juristisch und niveaubeurteilungstechnisch wichtig&lt;/i&gt;.)
„Das ‚einfach sich glücklich schauen‘ hämmert jedenfalls Hammervibes raus!“ (&lt;i&gt;DAS
– apostrophierte - war jetzt endlich korrekt zitiert. Anm. d. Just.&lt;/i&gt;) – „Pause!“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Du bist halt ein Weiterspinner. Muss oder kann oder darf
oder soll es auch geben.“ – „Ja, ich sage auch immer: ‚es könnte auch der
Haus-, Straßen-, Viertel-, Orts-Trottel sein, der dein Kind von der Straße
pflückt, während der 18-Tonner-Betreiber selig sekundenschläft. Oder auch nicht,
der muss ja nicht mal schlafen, Massenträgheit ist ja so oder so ‘ne Bitch.
Aber was Deine Musik betrifft: Die uns angeborene Mustersuche läuft da oft ins
Leere, und das magst Du ja, weil kopfkinoanregend, aber ich möchterte da gerne
mehr Struktur und das Herausziehen oder Loopen von Passagen … aber dann bestünde
die Gefahr der Hittauglichkeit und damit automatisch einhergehend mehr Aufdrängen
und weniger Anregung oder Forderung des Hirns… das ist vertrackt… dancing in
the bib…“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Sabine hyperkreaktiv… Nürnberger Mittagslesungen,
Philosophische Stunde, Philopoesie …“ - &lt;span style=&quot;mso-spacerun: yes;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;„Und
was ist bei PoeDU mit ‚Altersgrenze‘ gemeint? Ach so, keine nach unten…“ –
„‘Kniebeuge des Windes‘ und ‚Herz. Augen. Lampe‘ klingen allein schon als Titel
schwer der Poesie verdächtig.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Nicht zuletzt durch die Ehe mit einem Fotografen kamen die
Bilder in mein Leben und meine Werke.“ – „He, in diesem Gedicht kommt sogar die
Wurzelbauerstraße vor, wo wir gerade sind!“ – „‘Kondensstreifen breiten sich
aus wie Verschwörungstheorien‘ … yes!“ – „Während Kondensmilch nur in der
Verdampfungspraxis entsteht… aua!“ – „Sabbel ned, hör zu! Sie spricht auch
gerade darüber, dass Lauschen anders als Zuhören ein beglückender Vorgang ist!“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Man sieht bei der Gestaltung des Buches: Ich habe versucht,
mittels eingeschobener Haikus und ihrem strengen 7-5-7 Jahrzehnte meiner Lyrik
zu sortieren.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Du passt schon wieder nicht auf!“ – &quot;Das Zahlenmuster
hat mich inspiriert, ich begutachte gerade ein HaiKI … &#39;Six Seven rauscht durch
Netze / Boeing dreht Zeit ein / Ziffern schweben ohne Grenzen&#39; … aber ich will
die konkreten Namen nicht … dann kommt es mit &#39;Meme trägt alte Wunden /&lt;span style=&quot;mso-spacerun: yes;&quot;&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;schweigt durch die Nacht / Zeit rinnt schwer
durch leere Wege&#39;, und auch dieser Mansch berührt Saiten in mir... aber ich
frage mich, ob da manche Zeilen 1:1 aus den &#39;Trainingsdaten&#39; also
Menschenhirnen stammen … aua!&quot; - &quot;Der zweite Hieb war für die
Verwendung des Teufelswerkzeugs, und zwar zum Erzeugen, nicht nur Diskutieren
Deiner Ideen! Das ist eine Brandmauer für Kreative!“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Das Projekt HERZAUGENLAMPE … die Künstlerin Walli Popp hat gefragt,
ob sie aus einem meiner Gedichte eine Collage machen darf. Ich habe mich selbst
überrascht, indem ich ‚Ja‘ gesagt habe. Es läuft auch in die andere Richtung,
ich habe auch schon Gedichte über ihre Collagen gemacht… beziehungsweise ist
das ganze Buch ein Wechselspiel. (&lt;i&gt;Ich habe das Gefühl, dass ich diese
Collagistin mal kennenlernen muss. Anm. d. Protocollagisten&lt;/i&gt;) Und gestaltet hat
es Achim Weinberg, manchen vielleicht ein Begriff mit seiner
Lockenwickler-Kunst. Nein, er ist nicht Hairstylist. Aber er geht mit seinem
Planet Rainbow – Baumaterial: eben Lockenwickler - gerade durch die Decke. Er
arbeitet jetzt auch direkt mit einem Hersteller zusammen. Aber weiter im Text…“
(&lt;i&gt;Lustig: ich hatte erst „Haartrockner“, also Föne, verstanden und dachte noch:
Boah, das wird materialtechnisch teuer,&lt;span style=&quot;mso-spacerun: yes;&quot;&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;wenn
das tausende verbaut sind … Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Menno. Die starken Bilder rauschen so schnell durch… mir
fehlt das langsamer Abspielen, das Wiederholen, die Untertitel… gibt es die
Lesung später auf YouTube? Ich glaube, das ‚Formen warmer Arme zu einer Kette‘ hat
mich angesprochen… aber auch die erwähnte Hassliebe zu Stadtplänen. Aber nanu, da
kam doch schon wieder die Schönheit vor? Die Frage zieht sich wohl durch die
Lesung?“ – „Das war nicht geplant, glaube ich… mir gefällt ‚Wolken planen
Ausbrüche‘ sehr … oder funkt da wieder mein nerdiger Hinterkopf, mit ‚AIgenten
wollen IN die Cloud ausbrechen‘?“ – „Wer weiß, vielleicht brechen sie sogar irgendwann
aus dieser aus… aber wie immer viben mich ganz andere Sätze an als dich, etwa die
über die unnostalgischen Kindertage-Erinnerungen… und wir ertrinken nie zweimal
im gleichen Fluss, weil alles im Fluss ist.“ – „Manchmal habe ich das Gefühl,
auch bei Lyrik-Lesungen sollten Türsteher ungeeignetes Publikum aussieben…“ -
„‘Das wahre Haar aus Zimt‘ hätte auch in Axels türkisches Fernweh-Gedicht
gepasst.“ – „Na, und die olfaktorischen Parallelen von Hundsrose und Hundehaufen!
Oder das ‚für andere schmutzig schämen‘… und das Goldnagelscherchen geht an …!“
– „Die Schlussnote, den Vorfahren nachzufolgen … aber erst noch Mutmacherin
sein zu wollen… Chapeau!“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Jetzt Michael as himself! Polnish Vibes in Tandem on the
Stage!” – “Ja, dem Land der Kindheit bleibt man natürlich verbunden.“ - „Er
macht gern Naturbeobachtungen in der Nürnberger Stadt.“ (erstauntes Getuschel
im Publikum) „Echt jetzt? Aber sicher nicht in der Innenstadt, oder?“ - „Das
Bühnenbild muss geändert werden.“ – „Das wäre doch auch ein Buchtitel, oder?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Er übersetzt nicht nur Sprache, sondern auch Welten. Und er
geht auf Brasilienweltreise.“ – „Ich schließe mich meinem Vor-Vor-Redner an: Zu
viel Detailinfo an den falschen Stellen, Iwona.“ – „Ich wollte damit sagen: in
seinen also deinen Texten spiegelt sich die Begeisterung für die Vielfalt der
Welt.“ – „Na, das sind jetzt eine Menge Vorschusslorbeeren.“ (Applaus.) „Noch
nicht! Ich bin noch nicht fertig! Geschweige denn, dass ich angefangen hätte.
Lyrik ist ja kondensierte Lebenserfahrung, und im Buch ‚Agape‘ geht es um die
Formen der Liebe und die Quest danach. Dazu begeben wir uns in Bamberger Cafés…
ich saß dort und dachte beim Zuhören ‚na, das wird ein
Erinnerungsprotokollgedicht.“ (&lt;i&gt;So ähnlich wie meine Protocollagen! Anm. d.
Prot.) - (Ich muss dem Justitiar recht geben: Hoffen wir mal, dass Du nie vor
Gericht als Zeuge aussagen musst. Denn den letzten Satz hat er – also der Autor
– nicht gesagt, sondern vorgelesen… Seite 17 im Gedichtband. Anm. d. Red.) – (Gesagt,
gelesen, getan … wo ist der Unterschied. Oder um weiterzuzitieren:
„Entschuldigung, Entschuldigung.“ Und was war das mit dem Verb „es krummt“? Das
hat mir irgendwie gefallen… „Herr Krummbiegel biegt das gekrummte Croissant
a.k.a. Krummfetthörnchen bis zum Verkrümeln auf… ja, ja, ich sehe den erhobenen
Finger des Justitiars…“ Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) „Und was war das? Der mit dem
‚abwaschbaren Penner-Tattoo‘ hat verführerisch gelächelt?“ – „Dann gugg halt in
dein Wischkästla, das war sicher ein Scherz mit Henna und Ei…“ – „Genau! Für
die Unentschlossenen: Tattoos aus Henna sind ungelasert entfernbar. Oder man
nimmt Klebefolien oder ‚semi-permanente Bio-Tattoos‘…“ – „Na, ich weiß nicht … ‘Verführerisch
rubbelten sie sich gegenseitig aus der bedruckten Plaste‘ … dann lieber diese Dings,
was hast du grad vorgelesen, diese semi-veganen Permafrustboden-Abdrücke? Mit
der beidhändig geführten Second-Hand-Nadel eingeritzt…“ – „‘Ich ritze gern‘, das
wäre – bäm! - ein Hingucker, als Schaufenster-Aufkleber für ein Tattoo-Studio…“
– „Der zweite Zyklus seiner vorgelesenen Gedichte, die Physis im Lauf der
Jahrzehnte, war noch viel mehr bäm, finde ich… ‚das Leben ist zu kurz für
weniger‘… bäm! ‚Ich wünschte, ich hätte meinen von meinem Ich ablenkenden
Körper nicht geformt‘ … bäm! Und das Thema des Abends, Schönheit, lässt grüßen.
‚Ich sehe viele Spiegel und in jedem anders aus, und bei Selfies zeige ich nur
die beste Version‘ … bäm! ‚Lustschmerz, Lebensschmerz, Schmerzensangst‘ …“ –
„Ja, ja, ‚bäm‘. Ich fand das mit dem ‚liebsten Lieblings-Liebesgedicht‘ am
schönsten, dass das bedichtete Paar letztes Jahr geheiratet hat! Das macht den
Wert der Kultur mal ganz konkret greifbar!“ – „Du meinst das, wo die
Gemeinsamkeit die Zeit verändert und Bleibendes schafft? Ja, das geht gebämt wie
geritzt ins Ohr … das muss ich daheim noch mal nachlesen…“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Ich finde auch spannend, wie jede mir bekannte Lyrikerin
oder Poet nicht nur mit dem Bildhaften, sondern auch konkreten Bildwelten in
Berührung kommt: Sabine mit Fotografien und Collagen, Tobias mit begehbaren
Gedichten, und Michael mit seinen Gedichten über bekannte Gemälde … ich fand
schön, oh, Entschuldigung, schon wieder dieses Wort, dass er uns diese sehr persönlichen
Sichten als Premiere vorgelesen hat. Man fühlt sich als Publikum da gleich
speziell und gewürdigt…“ – „Ich hätte da allerdings gerne so ‚Kunst für
Dummies‘-mäßig die Bilder im Hintergrund projiziert gehabt, oder als Großdruck vor
den Tisch gestellt. ‚Mein Täubchen! Picasso‘ hatte ich optisch nicht parat… die
Dienstmagd und das Verkosten der Kostbarkeitskette schon … und was er dazu gedichtdacht
hat, ‚niedere Arbeit: ich ruhe in meinem Tun. Nichts ist vergeblich‘, &lt;span style=&quot;mso-spacerun: yes;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;hat mich sehr angesprochen. Vielleicht hänge
ich das Gedicht über meinen Schreibtisch oder schreibe es in das Formular des
jährlichen Mitarbeitergesprächs.“ – „Naja, solange Kunst berührt, sind die
Details der Reaktionen egal, denke ich, oder, Michael?“ – „Oder was war das
andere? Vanmeer? Vermeer? Van Gogh?“ – „Vielleicht Van Diesel? Van Dame? Van
Soffdewall?“ – „Unschönes Dummies-Bashing! Pfui! Ich meine jedenfalls das mit
dem ‚Das karge Zimmer, das mich menschlich, würdig macht‘!“ – „Das Zitat hängst
Du dir auch ins Zimmer? In das notorisch vollgestellte? Mich wundert, dass Du
nicht ‚mir Bart und Schmutz vom Gesicht zu ritzen‘ zitiert hast…“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Und am Schluss hat er wrestlermäßig seinen ‚Finishing Move‘
gemacht, seinen ‚Signature Dish‘ aufgetischt, und als Dichter das Gedicht
‚Lesung eines Dichters‘ vorgelesen. Das ‚er hatte Haare, aber keine Frisur‘
wäre wohl mein Signature Dingens. Also bin ich folglich Dichter.“ – „Du bist ja
nicht ganz dicht. Niemand hat die Absicht, ein Gedicht zu errichten!“ – „Bei
‚Signature‘ muss ich an Kult-Sätze wie ‚Reis, Baby‘, ‚Kunst oder weg‘ oder ‚ein
Klavier (ad lib)‘ denken. Wenn du in den allgemeinen Sprachgebrauch eingehst,
hast du es als Wortsinnschaffender … äh, geschafft!“ &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Oh. Der Gewidmete ist verschwunden. Das ist ja eine fiese
Form des Lyriker-Ghostings…“ – „Vielleicht hat ihm die Widmung zu lange
gedauert. Du hast ja quasi ein komplettes neues Gedicht auf die erste Seite
geschrieben…“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;(&lt;i&gt;Und meine Meta-Sammlung wächst auch wieder, beim Blättern
in Axel Görlachs Buch finde ich die Beschreibung verschiedener Arten des
Lachens, auch des „Lachens über das Lachen“ … und muss darüber lachen, aber nur
kurz, um nicht in die Kategorie „für andere verstörendes da scheinbar grundloses
Auflachen“ zu fallen …Anm. d. Prot.) – (Zumal dein schnaubendes Lachen oft
nicht „grunzlos“ ist… so Miss-Undercover-mäßig … Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Die Knotenemergenz beim Abbau von Seilen oder Kabeln…“ –
„Frank ist der freie Wind, aber weiß er es?“ – „Die Welt zu beschreiben: Auf
einem Blatt Papier oder durch Beschriftung der Gegenstände der Welt?“ – „Na,
das ist wie bei der Pseudo-Trennung Mensch und Natur: Ein Blatt Papier ist doch
auch Teil der Welt…“ – „Stolper vor lauter Verabschiedung nicht über den aufgeklappten
Koffer!“ – „Ja, und dann noch haltsuchend den Tisch mit dem Equipment mit
umreißen. Das wäre typisch ich, so wie in Spanien, wo ich die windumgestoßene
leere Plastikflasche vorm Fall auf den Boden bewahrt habe und dabei die Gläser
runtergedonnert.“ – „Wobei, das mit dem Koffer: Der Künstler steigt hinein, und
dann fährt da die Versenkung, ich glaube das heißt bei Theaterbühnen so, samt ihm
nach unten, und dann klappt der Koffer zu…“ – „Und Affe tot. Ja, verstehe. Hat
was. Aber etwas aufwändig, die nötigen Betonarbeiten hier im Kuno…“ &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Und nach wertschätzenden Versicherungen der Augenhöhe von
Kunst, Künstlerschaft und Publikum ein Fade Out mit einem herantretenden
Instrumentalkünstler, der sich – außer für Wortklänge – auch für die freie
Klangkunst interessiert…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;PS: Aus der Reihe „Hallo in allen Sprachen dieser Welt“,
diesmal bietet sich natürlich Polnisch an (&lt;i&gt;vielleicht denke ich wegen der Vans
nächstes Mal an Niederländisch Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;):&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Co na sercu, to na języku“ – Was im Herzen ist, ist auf der
Zunge. (&lt;i&gt;Naja, das gilt in Norddeutschland und Franken ja nicht so ganz
unbedingt... oder zumindest nicht unmittelbar... des dauerd. Anm. d. Red.) – (Na
gut. Danke, dass Du immer sofort absolut unfriesisch-unfränkisch frank und frei
Kritik äußerst... dann nehmen wir halt &quot;Wasza obecność rozjaśnia
pomieszczenie / rozświetla pokój, bo jesteście jak promień słońca w pochmurny
dzień&quot; … das soll heißen &quot;Eure Anwesenheit erhellt den Raum, denn ihr
seid wie ein Sonnenstrahl an einem bewölkten Tag&quot;. Anm. d. Prot.) – (Aber
da sind wir beim Thema &quot;maschinelle Übersetzung&quot;, was beim manuellen
Übersetzer Michael sicher enorm gut ankommt. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;PSPS: Hoffen wir, dass die Proteste hierzulande friedlich –
aber deutlich hör- und sichtbar! - bleiben … aber wen wundern sie, angesichts
geradezu asozialer, kalter, klimaschädigender,
gesellschaftszusammenhaltschädigender (ausländerfeindlichkeitsbegünstigender)
Politik?&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;!--EndFragment--&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/7400440039153833529/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/10/schoeoeoeoen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/7400440039153833529'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/7400440039153833529'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/10/schoeoeoeoen.html' title='Schoeoeoeoen'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgJNTBl9eBHfAMdT3EWgpoitd9CTfnXDkjfz_gwhKDLF9eXKDhls_T1Nmy6eNgnjmlazqcVgpHbt9YdXT44FmYM5fy_09HP9HYyqNVBLY3yN_-Zqux460AiOLNfrQLou3F3OnDs4YXRSHorPTyFdgDe_sHf0MUopmMVUlB9BF5XBEO09zEZI7J5jDDFzsc/s72-c/20261028_131549.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-2259384805218905047</id><published>2026-10-22T07:48:09.272+02:00</published><updated>2026-10-25T08:51:19.804+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Chrys Schloyer"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Lesungen"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Michael Pietrucha"/><title type='text'>Jahreslesung des VS -  Poesieklänge</title><content type='html'>&lt;p&gt;Was kann Poesie? Unter den fünf Gegenwarts-lyriker*innen, die morgen Antworten auf diese Frage geben, sind auch Michael und Chrys von Wortwerk.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Freitag, 23. Oktober um 19 Uhr im KuNo, dem Kulturladen Nord in der Wurzelbauerstraße in Nürnberg!&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi4iEZREM9kBDfTb7X2My_R0e05WnagpEWHMQOhbSg-8uD8U-aZ34ft5lGoJjsc_n_PqoYxxkF-lHj1gQ9CSxYWBagWKrsom5lbxqYeLCU_r6uj8Bc4ohEByA6dcHOnjqFMZVG6_mk3KDS76QRjiKF1FmEVGIeQT8PaCgXySWbJDZBnYD_wzVziiRI8Vm8/s1225/Screenshot_20261022_073130_Chrome.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;1225&quot; data-original-width=&quot;1077&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi4iEZREM9kBDfTb7X2My_R0e05WnagpEWHMQOhbSg-8uD8U-aZ34ft5lGoJjsc_n_PqoYxxkF-lHj1gQ9CSxYWBagWKrsom5lbxqYeLCU_r6uj8Bc4ohEByA6dcHOnjqFMZVG6_mk3KDS76QRjiKF1FmEVGIeQT8PaCgXySWbJDZBnYD_wzVziiRI8Vm8/s320/Screenshot_20261022_073130_Chrome.jpg&quot; width=&quot;281&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/2259384805218905047/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/10/jahreslesung-des-vs-poesieklange.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/2259384805218905047'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/2259384805218905047'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/10/jahreslesung-des-vs-poesieklange.html' title='Jahreslesung des VS -  Poesieklänge'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi4iEZREM9kBDfTb7X2My_R0e05WnagpEWHMQOhbSg-8uD8U-aZ34ft5lGoJjsc_n_PqoYxxkF-lHj1gQ9CSxYWBagWKrsom5lbxqYeLCU_r6uj8Bc4ohEByA6dcHOnjqFMZVG6_mk3KDS76QRjiKF1FmEVGIeQT8PaCgXySWbJDZBnYD_wzVziiRI8Vm8/s72-c/Screenshot_20261022_073130_Chrome.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-4797441515888952300</id><published>2026-10-05T23:23:00.000+02:00</published><updated>2026-10-10T12:51:59.293+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><title type='text'>Warum schreibt ihr steinerne Eier</title><content type='html'>&lt;p&gt;&amp;nbsp;„Wohin des Weges, Fremde?“&lt;br /&gt;„Zum Salooon!“&lt;br /&gt;„Und wer seid ihr?“&lt;br /&gt;„Wortwerk.“&lt;br /&gt;„Die Autorengruppe? Kennt ihr Stefan Winter?“&lt;br /&gt;„Öh … natürlich. Eine lebende Legende!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Oder anders angefangen: Der Alghorhythmys empfy… empfiehlt mir ja dauernd falsche Stefane als Online-… wie heißt das andere Ende von Followern? „Fellows“? „Following“? Wenn man mehrfach sich ähnelnde Buchstabenkombinationen tippt, verschwimmt das alles … „Fallout“ … „Auszubaldowernde“ … hat ja irgendwie Stalking-Vibes. Hm. Dieser andersartige Ansatz entartet gerade. Nochmal: „Mein“ Algo empfiehlt mir bei Soc.Med. dauernd Stefane, die nur genauso heißen wie die literarischen Stefane – whatamitalkingabout? Siehe dazu die Protocollagen davor –, aber nichts mit ihnen zu tun haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während die kommittete Kommmitarbeiterin*)&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;… – die uns …&lt;br /&gt;&amp;nbsp;……  –– die wir im künstlichen? Kunstlichten? künstler-i(s)chen Spektrum verortet sind –– ……&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;…betreut –&amp;nbsp;&lt;br /&gt;den ECHTEN Stefan W. kennt, die Legende!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Worst introduction sentence ever! I sentence you to … Anm. d. Redaktion) (Moment, noch die Fußnote: *) die mitkommt / uns zum Salooon begleitet und geleitet als Schlüssel(gewalt)figur …  so, etzadla. Anm. d. Protocollavisagisten&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Heuert die neue Cyberbehörde wirklich Science-Fiction-Autoren an, damit die auf unbekannte Angriffsvektoren kommen? Falls nicht, könnte aus diesem Missverständnis zumindest eine gute Storyline erwachsen…“ – „Werd erwachsen, höhö.“ – „Vor dem Sterben? Rentiert sich das? Und ich will nach meinem Tod in den Aschenbechern des Kitkat-Clubs verstreut werden, über den wir letztens sprachen.“ – „Ist notiert. Und wir schreiben ein Buch darüber.“ – „Oder will ich lieber eine Strip-Beerdigung?“ (&lt;i&gt;Das passt auch zur „Ruhm um jeden Preis“-Diskussion weiter unten. Anm. d. Red.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Neu dabei: Tymur! „Unser Literaturspürhund Erika wollte gleich zu Dir … ein gutes Zeichen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und natürlich dabei, wenn auch nicht neu (&lt;i&gt;wobei: ein bisschen schon noch irgendwie. Anm. d. gut aber dennoch gealterten Prot&lt;/i&gt;.) : die KI. Als Gesprächspartner, aber eher in der Retrospektive, also als Thema: „ich nutze sieihnes ja als Sparringspartner:in beim Schreiben, und dann habe ich zwischendurch was recherchiert, keine Ahnung, irgendwas Richtung ‚Unsere Galgenpalme hat Blattläuse, und das und das hat nicht gewirkt‘, und die Antwort war dann: ‚Das ist ein genialer Anfang für eine Kurzgeschichte!‘“ – „Das ist lustig, das stimmt. Und wiederum selbst eine gute Geschichte. Aber da man die unangebrachte Permalobhudelei auch abstellen kann – die ja gerne zu so fancy Symptomen wie Sycophancy, Dislexikonalität und Hybris führt –, wird es irgendwann einen Begriff für das Peinlichkeitsgefühl geben, wenn man die KI in einer Gruppe auf laut hat – oder das Ergebnis vorliest – und die Lobhudelei ist dann deutlich erkennbar für alle noch NICHT abgestellt… Fremdschämen2.0!“ – „Ja, wie bei dysdigitalen Leuten, die als Modernisierungsbegriff gerne überall ‚2.0‘ dranhängen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Und Du wohnst also auf oder in einer Burg?“ – „Ja, mit Einschränkungen.“ – „Das glaube ich!“ – „Nein, damit meine ich keine Plumpsklos und Wasser aus dem Ziehbrunnen. Aber erstens sind da mehrere Wohneinheiten und zweitens ist da nichts mehr mit malerischen Burgzinnen egal ob disneylike oder authentisch. Authentisch bedeutet leider, dass alte Gemäuer früher auch oft als Steinbruch dienten. Wir wohnen also eher im Geist einer Burg, einer Ruine.“ (&lt;i&gt;Das könnte eine interessante atypische Burg-Geist-Geschichte ergeben… Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Frank hat in seinem Projekt ja das Problem, dass echte politische Ereignisse vielleicht seine Romanereignisse überholen werden. Mir passiert in meinem SF-Roman witzigerweise das gleiche: Nicht wegen der Raumschiffe und dem drei Meter großen Affen aus dem Genlabor, der als optimierter Kampfpilot maßgeschneidert wurde. Sondern weil er ja in dieser fernen Zukunft irgendwann ‚durch KI arbeitslos werden soll.‘ ‚Werden‘, nicht von Beginn an sein! Aber leider wird es ja höchstwahrscheinlich schon in viel näherer Zukunft so sein, dass es keine Kampfflugzeuge mehr gibt … oder menschliche Beteiligung in dieser.“ – „Mal abgesehen davon, dass Du aus rein persönlichen Motiven dem Aussterben des Sterbens menschlicher Soldaten nachtrauerst: Also musst Du so eine Art historische SF machen? Oder wie heißt das? ‚Alternative Realitäten / Entwicklungen? Alternativ-historische Retro-Was-Wäre-Wenn-SF?‘“ – „Ja, vielleicht auch so eine Art Steampunk… aber in die Richtung soll es eigentlich gar nicht gehen…“ – „Bei mir machen Protagonist:innen ja manchmal auch, was sie wollen… aber dass die komplette Projekt-Ebene sagt: ‚nö‘… das ist noch härter. Du hast mein vollstes Mitgefühl…“ – „Danke… falls das nicht oberbös‘ sarkastisch gemeint war.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Warum haben gerade die Italiener den albanischen Bürgerkrieg beendet?“ – „Naja, sie waren nicht nur am direktesten von Flüchtlingswellen betroffen, sie hatten da schon immer Einfluss…“ – „Du meinst, sie hielten das Land schon immer wieder mal gerne besetzt.“ – „Ja, so ungefähr.“ – „Sweet home albania… dann hast Du also dort gelebt und auch die Sprache gelernt, und zwar besser als Deine Protagonistin?“ – „Ja, mit der KI. Präsenzkurse waren keine zu finden. Und das zweite empfehlenswerte ‚KI‘ zum Lernen von Sprachen sind KInderbücher…“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ich schreibe alle Genres bis auf Romance.“ – „Angesichts der breiten Zustimmung in der Runde: Brauchen wir also eine anonyme Untergruppe für Romance-Autor:innen? Nicht dass man uns mangelnde Neutralität vorwirft…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ich bin von exzessivem Kampfsport zu exzessivem Lesen und Slammen übergegangen.“ – „Ja, auch eine Art Kampfsport, letzteres…“ – „Und ich habe Gedichte als eine Art Gefühlsprotokolle geschrieben, auch zur Verarbeitung traumatischer Kriegserlebnisse. Alles andere als auf Formen achtend, das ist mehr ein Steinbruch…“ – „Das muss nicht schlecht sein! Ich selbst setze auch gerne einen Schwerpunkt auf den Klang…“ (&lt;i&gt;Insert Kurzaufflammen Diskussion „Atypische Zeilenumbrüche bereichern Lyrik nahezu automatisch“ Here… Anm. d. Prot.)(Du Member der Atypisch Unanonymen Denglisch Lovers, Du… Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) – „Witzigerweise gibt es so literarische Übungen, die man machen kann, und das führte in meinem Fall zu den stärksten Texten … Eins war im urbanen Umfeld, am Anfang: Ich, rausschauend aus dem Auto. Am Ende die Stadtperspektive: Sieht das Ich im Auto nicht mehr.“ – „Wow. Very much Zen-Vibes. Das buddhistische Konzept der Auflösung des Ichs mal schnell in eine literarische Fingerübung gepackt. Wir wollen dich nicht drängen, aber nächstes Mal traust du dich vielleicht, vorzulesen!“ – „Der arme Sammy aus meinem Roman hat nicht mal einen Ich-Erzähler, der wird in der Du-Perspektive erzählt.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Substack ist Bloggen mit Community. Man erreicht da schon mehr Publikum. Und patreon-mäßig kann man auch Spendenbuttons einbauen.“ – „Oder dieses … wie heißen diese digitalen Dinger, wo man quasi einen einmaligen Link auf ein Kunstwerk kauft? Irgendwas mit Pilzen … genau: NFTs?“ – „Auch nur eine Art Schneeballsystem, aber jeder nach seiner Façon…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Keiner versteht mich und meine Krypto-Lyrik.“ – „Am besten einfach irgendwo verwahren, bis der Kurs hochgeht.“ – „Nein, ‚Krypto‘ im Sinne von unverständlich, unerklärt, nicht im Sinne von Blockchain… ach so. Harhar.“ – „Warum nicht beides kombinieren? Siehe die ebengenannten NFTs.“ – „Ja, wie der eine Typ aus Ghana, mit seinen Kürbisbildern.“ – „Also schnappen wir uns einfach ein anderes Obst und machen das nach?“ – „Ist das nicht ein Gemüse?“ – „Kulinarisch oft ja, aber botanisch nicht.“ – „Du Nerd.“ – „Oder Pilze! Die sind ja übrigens weder Fauna noch Flora.“ – „Ich wiederhole: Du Nerd. Setz lieber schon mal das Krypto-Wallet auf.“ – „Und dann heißt es: es ist angerichtet, das Gericht, das Gedicht, das Malheur.“ – „Das wäre auch ein guter Gruppenname gewesen.“ – „Und das Logo eine umgefärbte verschimmelpilzte Birne vor dem Geist einer zinnenlosen Burgruine.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach dieser das-war-in-etwa-eine-Vorstellungsrunde sorgt Tymurs ja eigentlich simple Frage nach dem Warum in Form von „Warum schreibt ihr?“ für die Fortsetzung von Diskussionen und Einblicken, bevor wir überhaupt zum Vorlesen von Texten kommen: „Bei uns in der Familie war das Schreiben irgendwie immer präsent… zum Beispiel auch gemeinsam verfasste Fortsetzungsgeschichten in Adventskalendern. Und als da nach dem Vorlesen einmal beeindruckte Stille herrschte, dachte ich mir als Elfjährige: ‚Jo. Diese Art von Einfluss will ich gerne weiter haben, von der mentalen Flucht aus dem drögen Schulalltag mal ganz zu schweigen.‘ Später – nach einigen gewonnenen Wettbewerben – kam dann noch dazu, dass Schriftstellerin ein hervorragendes Alibi dafür ist, seltsam zu sein. Und mittlerweile brauche ich diese Alibifunktion nicht mehr, ich bin gesetzt genug, also emotional unabhängig genug von den Reaktionen meines Umfelds, aber der Roman ist noch da. Also mache ich ihn weiter.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Oh wow. Bei mir war es die Geheimidentität, die Bereicherung des Selbstwertgefühls. Naja, dann Schülerzeitung, Lehramtsstudium, Roman, zur Lyrikwurst…“ (&lt;i&gt;vielleicht solltest Du Deine Mitschriften – die übrigens partiell eine Rückentwicklung zu einer Kombination aus Keilschrift und Hieroglyphen sind, und das ist eine definitive Beleidigung für diese beiden –künftig vorher noch mal mit den Erinnerungen über Gesagtes der Sprechenden abgleichen? Anm. d. Red.) (Hahaaa! Selber verschwurbelte Formulierungen! Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ich bin atypisch feministisch – aber da gibt es ja auch viele Spielarten.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Erika knurrschelt schon wieder. Dabei hatte sie heute schon so viele Streicheleinheiten, dass ihr Fell langsam wie das eines Lieblingsteddys abgewetzt sein müsste.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun denn: Ab nach Albanien, zum Ausbruch des Lotterieaufstandes! „Bei der Lesung in Erlangen hatten wir ja den Berg aus Mänteln, der ein gemütliches Kinderlager ist. Der Berg aus Decken bei Dir erzeugte wiederum ein negatives Gefühl, da er die Protagonistin beengt…“ – „Krass, dieses hautnahe Miterleben des Bürgerkrieges, und wie soziale Mechanismen angesichts extremer Situationen hohldrehen: Tee, Sofa, Maschinengewehr-Feuer vor den Fenstern… und die Gastgeberin servierte dazu Appetithäppchen: ‚Das ist nur Protest.‘ Und dann laufen sie wie Lemminge zum Feuer.“ – „Ich bin kein Biologe, aber das machen sie glaube ich nicht.“ – „Die Stelle ‚sie schossen in den Himmel, als würden sie den Diktator posthum dort vermuten‘ ist spitze!“ – „Aber vor allem, dass die Protagonistin sich nicht vorrangig durch die Sprachbarriere ausgeschlossen fühlt, sondern durch die fehlenden Vorkenntnisse über die vorausgegangenen Ereignisse, die zu dieser Entladung von Gewalt geführt haben.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Als Expats längere Zeit im Ausland leben: wenn man das ohne Geld, ohne feste Ideen macht, ist man automatisch offen für das jeweilige Land, und bildet nicht einfach eine Diaspora-Gesellschaft die sich nicht wirklich auf das Land einlässt.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Interessant, dieses beabsichtigte Durcheinander von Erlebten und von Rückblicken…“ – „Wirkt wie Katastrophentourismus.“ – „Und egal wo die Besatzung oder Besetzung des Buchs gerade herumläuft, dauernd sehen sie das Meer ohne H und den Kiesstrand, das stört mich… und gibt es da ein anderes Wort für Kiesel?“ – „Also die Suchmaschine schlägt Baumarkt-Angebote für Grobkies vor… oder Schotter und Wacker...“ – „und wenn man dann in den KI-Modus geht und nach literarischem Bezug fragt, kommt ‚Felsgeschmeide‘ oder ‚Monsterkiesel‘ oder ‚steinerne Eier‘…“ – „Tja, die KI ist halt überwiegend toxisch männlich angefüttert.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„An dieser einen Stelle hast Du mich misstrauisch gemacht, als Du beim Vorlesen gelacht hast.“ – „Ich sag’s ja: das macht sie immer, wenn ihre Protagonist:innen in Schwierigkeiten geraten.“ – „Die allwissende, aber sadistische Erzählerin.“ – „Vielleicht liegt es daran, dass meine Protagonistin die Heldenreise oder halt die Weiterentwicklung verweigert hat…“ - „Was ich nicht verstehe: Kann man eine Lauchstange wirklich mit einem Schnellfeuergewehr verwechseln?“ – „Einem verbogenen und getarnten vielleicht…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Daraufhin von den – don’t try this at home! – Schneeball- und Pyramidensystemen Albaniens weiter zum Nürnberger/Langwasserer/Paulanischen Pyramidensystem in ferner Zukunft! „Wie erklärt man ein plottwistiges, tiefenverschachteltes Projekt in wenigen Sätzen…“ – „Tja, Chrys, das ist eine gute Übung, der Elevator Pitch muss strandkieselglattgeschliffen und sofort verfügbar sein, wenn man auf der Straße angesprochen oder nachts geweckt und zum Radiointerview geschleift wird…“ – „Und dann muss man auch aus Sicht des Literaturbetriebs argumentieren…“ – „Ah, das muss dann dieser berühmte ‚Advocatus Diaboli‘ sein…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Bevor Sie anfangen: Ist das ein E-Reader?“ – „Ein E-Writer … oder E-Raser. Und obwohl es sozial akzeptiert wäre, bin ich Ihnen nicht böse, dass Sie dauernd wieder das gegenseitig angebotene und angenommene ‚Du‘ zurücknehmen, Du Schlingel Du.“ – „In welchem Roman war das, wo sie eigentlich erst beim Sex zum ‚Du‘ übergehen?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Moment, habe ich das richtig verstanden: Das Motto könnte also ‚Toxy Desoxy Hornoxy‘ lauten: toxisch männliche Kleinganoven in sauerstoff-unterversorgten Regionen, von denen einer die Protagonistin also sich selbst vergiften will, wie sie wahnwitzigerweise glaubt – logisch: hier natürlich Grüße an Kurt Gödel! – … und gleichzeitig lehnt sie die gesellschaftlich gelehrte Verschwörungstheorie, nämlich dass es Aliens gibt die eine Art Airbnb auf Planetenbasis mit uns veranstalten wollen, drastisch ab, quasi ‚Klar! Deine Mudda!‘-mäßig.“ – „Ja, viel mehr muss man als Backgroundinfo zur Handlung nicht wissen, bevor ich anfange zu lesen. Ach halt: der Kampf am Anfang ist noch erwähnenswert.“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Brueche Luee, der Blick der Wahrheit, das Misstrauen von Danaern gegenüber Geschenken wie etwa Steckenpferden und glutheißer Rache. Und wahrlich sprach sie: ich traue dir Torfnase auch nicht! So. Basta! Und fernerhin begab es sich, dass die Bekloppte mit dem behämmerten Mörderhammer den Krabbelgeräuschen des Bots ein Ende bereitete, den Vorschlag zur Güte, den Vorschlaghammer wegzulegen, brüsk zurückweisend. Aber vor allem schallt es ultra, wenn Gedanken überschallschnell körperlos karrusseln… ach ja, ein breites Kreuz, da ist mehr Platz für die Probleme der Welt, lieber Atlas. Die Wahnvorstellung des Schauspielers und die Unwilligkeit der Leserschaft.“ (&lt;i&gt;Anm. d. imag. Justititiars: Keiner dieser Sätze in direkter Rede hat tatsächliche Ähnlichkeiten oder gar Übereinstimmungen mit dem Gesagten echter Autorenpersönlichkeiten) (Moooment. Aber Anwesende werden einzelne Fragmente wiedererkennern! Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Sind wir schon beim Feedback? Also: Die Gedankengänge der Protagonistin sind atypisch distanziert, geradezu irrational für eine bedrohliche Lage. Ein körperloses Gedankenkarussell mit willfährig willkürlichen Bildern, die einen als Zuhörer zurückreißen und permanent, in Wellen, die Erwartungen brechen. Deswegen musste ich der Erzählung, dem Erzählstrang weiter folgen.“ – „Puh. Bevor Du den letzten Satz gesagt hast, hatte ich noch gedacht, Du formulierst eine Kritik. Aber dann ist das wohl Lob?“ – „Erika schnarcht, aber das ist jetzt auch keine Kritik. Sie ist nur müde.“ – „Genau! Ich bin auch voll neugierig! Dysto-SF ist ja eigentlich so gar nicht mein Genre, aber da will ich jetzt wissen, wie es weitergeht!“ - „Cool auch das Setting einer Art historischen SF… mit Gameboy als letzten Schrei vor der Dystopie…“ – „So ähnlich also wie bei meinem SF-Projekt, aber aus anderen Gründen.“ – „Mittelalter (p)easy back to the future SF.“ – „Was?“ – „Ich glaube ich bin auch müde…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Und ich hab wieder was für meine Metaebenen-Sammlung: ‘abgedroschene Phrasen   ist selbst eine so abgedroschene Formulierung‘… aber ich wollte noch sagen, dass mir beim Mitlesen der alten Version eine deutliche Verbesserung auffällt.“ – „Und die Vermarktung… tja… ist halt kein Ekel-Darkroom äh -DarkRom, wo einem im Nachgang bewusst wird, dass man das Gefühl der Überforderung verwechselt hat mit Literatur oder Spannung…“ – „Oje. So jung und schon so desillusioniert…“ – „Je weniger Lesende, desto mehr Literatur für jeden“ (&lt;i&gt;Du meinst, „desto mehr ist es Literatur“… Deine Mitschrift wird wieder zunehmend unzuverlässig gegen Ende… zum Glück a) ist Deine Leserschaft das von Dir gewohnt und b) hält sie das für ein gezieltes Stilmittel Deinerseits. Anm. d. Red.)(Ach wie gut dass niemand weiß, dass ich mir runzlig Stil verbeiß! Anm. d. Prot.)(wo waren wir? Ach ja&lt;/i&gt;:) „Je weniger Lesende, desto mehr ist es Literatur.“ – „Naja, dieses ganze E-Lit, U-Lit, E-Music, U-Music, U2-Music … und Serien sind der neue Roman.“ – „Iwo. Sie waren eine Zeitlang das Komplexe, Anspruchsvolle, besser auserzählt als 90-Minüter oder selbst 120-Minüter-Filme… aber mittlerweile herrscht da auch Mutlosigkeit… und auch den Verlagen fehlen die Kuratorsteher…“ – „Trauerst Du etwa der alten Zeit nach?“ – „Teilweise schon. Heute ist es nur noch Marketing mit totgerittenen Pferden…“ – „Todesrittpferdehalter verdienen den Untergang, jawohl!“ – „Äh … ja. Wobei Du das passend zum Thema sehr düster und dark formuliert hast … aber es ist ja wirklich traurig für uns Schreibende, dass alle nur noch DarkRom lesen.“ – „Es gibt ja auch nur noch DarkRom, also kann man nur noch das lesen!“ – „Man kann aber auch alte Bücher lesen! Tymur hat sich ja auch intensiv mit Goethe und Schiller beschäftigt, und so weit muss man gar nicht zurückgehen… die KI sagt dass es Dark Romance erst seit den frühen Nuller-Jahren (&lt;i&gt;Double Oh Seven? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) dieses Jahrhunderts gibt…“ – „Aber dann lies auch weiter: Schwarze Romantik a.k.a. Schauerromantik ist eine Strömung vom Ende des 18. Jahrhunderts. Und nu?“ – „Jedenfalls ist das Autorendasein brotlos, lieber Tymur. Außer Du kennst Dich als Mathematiker und Physiker mit NFTs aus oder hast als jugendlicher Influencer oder BookToker schon Zehn hoch X Follower.“ – „BookToker sind die neuen Buchmacher, höhö… früher waren das die mit den Pferden…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Oder sich medienwirksam nackt auf den Reichstag legen.“ – „Mache ich nicht. Würde ich ja, wenn ich glauben würde, dass es etwas bringt.“ – „Ach Leute, was sind das für Bad Vibes. Aber stimmt schon, als Autor:in kannst Du noch versuchen, Dich an Stipendien entlangzuhangeln, aber da musst Du schon erste Erfolge vorweisen…“ – „Und dann ist Band 3 nicht erfolgreich und zack! Bist Du weg vom Ruhmesfenster.“ – „Ich sag ja, voll die Dark Vibes… darf man angesichts Adolfs Vorlieben noch unverdüsterten Geistes Wagner hören? Gibt es U-/E-Sprache… und auch Beethoven und Goethe waren mal rebellisch, wild und neu… oder denk an die Stones…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Die Diskussion ging dann über zum Bauen neuer Welten versus dem Spiegeln der Gesellschaft Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) „Ich empfände es NICHT als Kritik, dass ich der Gesellschaft den Spiegel vorhalte.“ – „Naja, dann ist man schnell in der Schublade ‚Zeitgeist‘/‘Trend‘…“ – „Deine Kritik ist also mein Lob und umgekehrt.“ – „Spiegeln bedeutet nicht auseinandersetzen! Und Spiegeln ist nicht individuell!“ – „Doch, wohl! Gerade eben!“ – „Na gut, dann sei du ein individueller Spiegel, und ich vermeide ein allgemeinplatziger Spiegel zu sein.“ – „Ich nehme euch gerade eher als patzige Spiegel wahr. He, keine schlafenden Kampfkuschelhunde wecken!“ – „Apropos Diskurs: In Etzelwang müsste man mal Deinen queeren Roman vorlesen. Das wäre dann monatelang das Gesprächsthema in der Krabbelgruppe. Oder Kirchengemeinde. Oder Landfrauengruppe.“ – „Genau! Na los! Trau Dich!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Und wieder werden wir rausgeworfen. Wenn er uns einsperrt, gehen wir halt durchs Fenster raus. Ach halt: Mir ist gar nicht aufgefallen, dass der Raum hier vergittert ist. Das wäre jemand mit Justizvollzugsanstaltserfahrung(sfeld der Sinne) wohl NICHT passiert.“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Hat Dein Heavy-Metal-Riff als Klingelton mit emotionaler Einstellung gegenüber anrufenden Familienmitgliedern zu tun?“ – „Nein, das ist mein genereller Klingelton. In einem Haushalt mit Kindern und Hund musste es der lauteste und durchdringendste sein.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und wie quasi schon immer zum Schluss der Seinbruch (&lt;i&gt;sollte „Steinbruch“ heißen, klingt aber auch voll lyrysch und fylosophysch. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;) des Uneinsortierten:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;- „In der geschlossenen. Gesellschaft.“&lt;br /&gt;&amp;nbsp;- „Der Friseur, der nicht aus seiner Haut kann und mir Flaneur durch die Schaufensterscheibe hindurch einen abschätzenden Blick auf den Strubbelkopf wirft.“&lt;br /&gt;&amp;nbsp;- „Um Gottes WLAN!“&lt;br /&gt;&amp;nbsp;- „Den Klimakollaps wahrzunehmen ist kein Privileg, glaub mir.“&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;- „Das Beantworten ungestellter Fragen, der Themennachlauf und der hörbare Mensch.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und wie immer ganz zum Schluss die eigentliche Begrüßung-vermischt-mit-typischen-Redewendungen, angesichts Tymurs erstem Besuch in der Gruppe bietet sich natürlich ukrainisch an:&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Не мій цирк, не мої мавпи&quot; – (Dein Romanprojekt ist) nicht mein Zirkus, nicht meine Affen... sprich: nicht mein Problem. Sprich: Fertigstellen musst Du ihn selber.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Denn: Під лежачий камінь вода не тече  –  unter einem liegenden Stein(ernen Ei) fließt kein Wasser ... sprich: komm aus dem Quark, in den Fluss! Aber: in dieser Runde helfen wir natürlich immer gerne dabei!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Die Formulierung mit dem Fluss und den Steinen in einer Runde von Schriftsteller:innen besprechen wir - angesichts Virginias Todesart - gelegentlich noch mal. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und die Aspekte Übertreibung, Selbstironie und Bildhaftigkeit sind im ukrainischen Humor ja reich gesät:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Я аж розквітнув(ла), як кімнатна пальма. Зуб даю.“ – &quot;Ich bin richtig aufgeblüht, wie eine Zimmerpalme. Doch, echt: Ich gebe meinen Zahn, sprich: ischwör!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Я так зрадів(ла), що аж злякав(ла) себе.“ – Ich hab mich so gefreut, dass ich mich selbst erschreckt habe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ну все, тепер я офіційно щасливий(а).“ – So, jetzt bin ich offiziell glücklich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hausaufgabe: Eine Kurzgeschichte oder ein Gedicht, wo einer der Sätze vorkommt!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und selbst aus der lyrischen &quot;Alltagssprache&quot; ergibt sich quasi automatisch ein Gedicht (&lt;i&gt;natürlich mit zusätzlichen Zeilenumbrüchen versehen Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.):&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ваш візит&lt;br /&gt;&amp;nbsp;залишив тепло&lt;br /&gt;у моїй душі. Моє серце&amp;nbsp;&lt;br /&gt;таке легке&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;після&amp;nbsp;&lt;br /&gt;ваших слів. Ваша присутність як&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;промінчик сонця&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Euer Besuch&lt;br /&gt;&amp;nbsp;hat Wärme&lt;br /&gt;in meiner Seele hinterlassen. Mein Herz&lt;br /&gt;fühlt sich so&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;leicht nach&lt;br /&gt;euren Worten. Eure Anwesenheit ist&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;wie ein Sonnenstrahl.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dem gibt es nichts hinzuzufügen, außer natürlich der Forderung nach konsequenter Bekämpfung des Demokratieschwundes und des Klimakollapses, letzteres z.B. durch konsequentes und sonderfinanziertes Vorantreiben der Energiewende mittels Netzausbau, Bau von Energiespeichern und die Entlassung fossilschwafeldampfender Politiker:innen! Wir sind bei zwei Drittel Anteil von Erneuerbaren und die Lobbtussy baut Gaskraftwerke!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Grüße Jogi&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhA0NZUC-KCgRiOkKUqscSUc34esGf6QdIMRF1lfzqjrWQwCG5G_yvNSEpBbphyMtOFORsgbzcoAdutiE22_Q2wPq9hC4rzKzTbEa8uceXiEAR2l2iCgHoUsXSTQ6OuSCqwNWbQ452HL7ehAkQGsAwSxqFdH_TlatNGv_MUT6keHK2VbgozOiH5Ph0LA7w/s1280/WW202610.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;720&quot; data-original-width=&quot;1280&quot; height=&quot;180&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhA0NZUC-KCgRiOkKUqscSUc34esGf6QdIMRF1lfzqjrWQwCG5G_yvNSEpBbphyMtOFORsgbzcoAdutiE22_Q2wPq9hC4rzKzTbEa8uceXiEAR2l2iCgHoUsXSTQ6OuSCqwNWbQ452HL7ehAkQGsAwSxqFdH_TlatNGv_MUT6keHK2VbgozOiH5Ph0LA7w/s320/WW202610.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/4797441515888952300/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/10/warum-schreibt-ihr-steinerne-eier.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/4797441515888952300'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/4797441515888952300'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/10/warum-schreibt-ihr-steinerne-eier.html' title='Warum schreibt ihr steinerne Eier'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhA0NZUC-KCgRiOkKUqscSUc34esGf6QdIMRF1lfzqjrWQwCG5G_yvNSEpBbphyMtOFORsgbzcoAdutiE22_Q2wPq9hC4rzKzTbEa8uceXiEAR2l2iCgHoUsXSTQ6OuSCqwNWbQ452HL7ehAkQGsAwSxqFdH_TlatNGv_MUT6keHK2VbgozOiH5Ph0LA7w/s72-c/WW202610.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-9100657937175962424</id><published>2026-09-16T23:23:00.000+02:00</published><updated>2026-09-24T05:45:14.667+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><title type='text'>Aliens qua Maronensuppe Behaglichkeit vermitteln</title><content type='html'>&lt;p&gt;&amp;nbsp;„Außerhalb der vertrauten Mauern der eigenen Stadt, in der Fremde, rollte er wie ein Kiesel die verlassenen Straßen herunter…“ – wieso kommt mir gerade, auf dem Weg zur Lesung „Störfunk“ von Wortwerk Erlangen, dieses (&lt;i&gt;sicher wieder nicht korrekt zitierte! Anm. d. imaginären Redaktion&lt;/i&gt;) Zitat aus Bettinas und Günters Buch in den Sinn, obwohl mir die Stadt noch halbwegs vertraut ist? (&lt;i&gt;außerdem war der heutige Ohr- oder Hirnwurm aus diesem Buch ein Satz über Jugenderinnerungen: „Schmuseblues war damals (sozial akzeptiertes) Petting (statt Pershing) im Stehen“ … das sehe ich doch an Deinen Hirnmuster-Scans. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Dies ist die Haltestelle der Verdammten!“ Ich sage nichts, denke im Weitergehen nur „Äh… das hier ist keine Haltestelle!“ und „Komisch, immer an der gleichen Stelle zwischen Bahnhof und E-Werk, wo die vermutlich Philosophie-Dauerstudenten im wenn dann mittlerweile fast dreistelligem Semester (&lt;i&gt;Nicht unbedingt. Es gibt auch Senioren-Studiengänge. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) solche – auf das erste Hören tiefgründige – Sätze ablassen.“ Folgegedanke: „wie war das mit den falschen Haltestellen vor Seniorenresidenzen mit Dementen? Wo man sie wieder einsammeln kann?“ Alptraum-Blaupause: „aufgrund Orts-Unkenntnis dort zu sitzen und dann mit eingesammelt zu werden.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Aus Etzelwang? Wow … das klingt wie ein Ort aus alten Sagen. Und ganz schön weite Anreise!“ – „Es geht gleich los. Ich verteile mich mal.“ (&lt;i&gt;der Satz stammt nicht vom multiplen Stefan. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tausendsassa Stefan heute nur in fünf Rollen (&lt;i&gt;bitte jeder nur so viele Persönlichkeiten und Kopfstimmen wie Rollen! Danke! Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) oder multiplen In- and Outpersonifikationen (&lt;i&gt;ach was: da verschwindet plötzlich die Unterringelung der Autokorrektur? Und warum gibt es „Unterringelung“ nicht? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.), und zwar als Anheizer, Moderator, Ton-Bild-Techniker, vorlesender Autor und Vorlese-Vertretung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und Jubiläums-Counter: „Willkommen! Jubilieret, auch wenn Wortwerk übrigens dazu neigt, seine Jubiläen grandios zu verschlafen. Beim nächsten passen wir mehr auf. Jetzt aber schlüpfe ich in die Rolle von Rosa, unserer Aphorismen-Spezialistin. Ihr könnt sie nicht sehen, aber verstehen.“ (&lt;i&gt;muss ich das verstehen? Anm. d. Red.)(Und für was ist sie Spezialistin? Für römische Tonkrüge? Oder Bierschaum-Geburten? Ich hab nur das Asterix-Latiinum, und ich darf mich ja nicht als Suchmaschinist betätigen, bis ich abgeliefert habe… Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und schon trägt er zwei dicht gedichtete Miniaturbilder in fremden Zungen vor… im ersten geht es um die gestörte Welt der Textschaffenden, deren Produkte von den SoKIal Media Tecbrollionares einfach weggeerntet werden. Das „rage against the musk“ kann als Aufruf verstanden werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Hast Du das zweite Bild verstanden?“ – „Hm… nein … ich möchte an den Vorschlag vom letzten Mal erinnern, dass Lyrik immer doppelt vorgelesen wird oder im Teleprompter mitläuft. Aber aufgewühlt hat es mich, da es Seiten aufzieht nein Saiten in einem anschlägt, die nervlich weltschmerzereignistechnisch schon angespannt sind.“ – „Ich weiß nicht, ob erneutes Lesen geholfen hätte … aber sie bezieht sich scheinbar auf etwas Abstoßendes, was sie in TikTok gesehen hat, über Österreich und die Deutschen… alter Satzbau oder alte, vielleicht ewiggestrige Rhetorik, jetzt ja wieder frisch in der BRD? Aber jedenfalls enthielt es am Schluss ja wieder einen Appell, einen Aufruf: ‚reinvent tiktok‘!“ – „Hm. Der Ruf nach Regulierung, auch für Minderjährige, die dort zur Wählerschaft der Extremisten geformt wird? Aber wo platziert man den Aufruf? Per Hashtag in den sozialen Medien?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„So. Ich war nicht live, denn ich war nicht ich.“ (&lt;i&gt;bist Du vorhin zu lange bei den Studis an der imaginierten Bushaltestelle gestanden? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) „Jetzt kommt aber unser erster Live-Autor…“ – „Na, das ist jetzt irgendwie Bashing von Abwesenden auch wenn unbeabsichtigt, oder?“ – „Nur wenn man sich in sowas reinsteigert.“ – „… und zwar: Thomas mit Gewitterfunken!“ – „Nein, der Titel ist ‚Gewitter mit Funken‘.“ - „Moment, ich war grad schon wieder abgelenkt … hat er ‚Hemd wozu zumachen‘ gesagt? Und mit wie vielen F’s war jetzt die tiefliegende Jeans? Und hatte der erwähnte Wortschatzkurs wirklich den Titel ‚Kaffeegequassel‘?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Das mit dem ‚sich immer weiter von der im Pass angegebenen Größe entfernen‘…dafür sollte es einen Begriff geben, finde ich!“ – „Hihi, der Gedankensprung von der ‚mittlerweile-Jäger-und-Sammler-Rennstrecke‘ a.k.a. Einkaufspassage zum Flaniertempo im Paris des 19. Jahrhunderts war klasse… dass damals eine Schildkröte an der Leine bedeutete: ‚Sehet, wie viel Zeit ich als Luxusgut habe!‘“ – „Auch nicht schlimmer als Statussymbole wie strass- oder diamantbesetzte Handys, Faltenstraffgeräte, Felltaschen oder Hightech-Badezimmer.“ - „Genau: Bereichert und berauschet euch!“ – „Er hat recht: Eine Schildkröte ist eine Lebensentscheidung, da sind Hund und Baby gar nichts im Vergleich.“ – „Das hat er nicht gesagt!“ – „Aber dass dem Schlossgarten deine Kaufkraft egal ist.“ – „Apropos Lokalkolorit: Der Satz ‚Vor der Anatomie steige ich auf‘ mag zwar in der Student:innen-Radfahr-Stadt korrekt sein, klingt aber trotzdem komisch.“ - „Aber die Begrüßungen, das stimmt so wirklich! Hallo, ich heiße [Vorname]. [Studienfach 1], [2], [3]…“ - „Offene Frauenblusen als erfolgreiche Abbitte gegenüber Männern für die Shorts des falschen Fußballclubs: ist das sexistisch Frauen oder gegengeschlechtlichen Männern gegenüber?“ – „Ich bin ja wie gesagt mit meinem Latein am Ende bzw. habe nie damit angefangen: Wie heißt korrekterweise der nicht einmal begonnene Coitus Interruptus, den er da beschreibt?“ – „Vielleicht ‚Anbahnungsbeendigung‘? Aber frag mich nicht nach dem lateinischen Begriff…“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Plan B war nicht das eingezwickte Ei, aber es macht redseliger, bzw. drängt es zur Schmerzweitergabe: beim Radio-Bashing, die ja auch wirklich nur selten wahre Schwarzbrotmusik spielen. („&lt;i&gt;Unerträgliches – fettes? – Brot gib uns heute“? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Das Bild von der Autobahn als letzter Wildnis ist jedenfalls stark... und das akustische Bild von den Riffs auf der Hupe... aber derb gefällt er mir natürlich am besten, mit den PS-zu-IQ-Quotienten oder wenn er von Audio zu Audiärschen kommt.“ (&lt;i&gt;Dass das „Audi“ übersetzt „Höre!“ bedeutet und sich auf den Firmengründer „Horch“ bezieht, der kein dummer August war, weiß sogar ich … aber Teil Zwei, ist das dann „Culus“, „Podex“, „Nates“, „Anus mundi“ oder „Clunes“? Anm. d. Prot.) (Du würdest im Comic jedenfalls „Blateronix“ heißen, du Waffler. Anm. d. Red.) (Interessant: „Arschloch“ ist germanischen Ursprungs und bei den Römern nicht belegt. Aber hier, die haben scheinbar wirklich „Geh doch zur Kreuzigung!“ gesagt statt „…zum Henker“ oder „…zum Teufel“ … he! Hast du das Internet abgeschaltet? Ach so, ich sollte ja nicht bis Abgabe… Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) Der gleiche Parkplatz nach Rückkehr bedeutet jedenfalls wahre Heimat, lernen wir. Zumindest im automobilnormativen Kontext. Stark! Jetzt aber schnell das Ei befreien.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Jetzt ich als ich.“ Und schon aktiviert das Zweit-Ich, das Techniker-Ich, noch einen zusätzlichen Scheinwerfer für das Autoren-Ich, der den Vor-Vorlesenden verwehrt blieb. (&lt;i&gt;So entstehen Verschwörungstheorien! Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Weitere Anm. d. Prot: Triggerwarnungen blieben an dem Abend aus, daher ersatzweise hier eine Vorab-Zusammenfassung bzw. der Versuch desselben, da der vorgelesene Text unfassbar unergreiflich und im Fließtext mal wieder nicht zu beschreiben ist: ein Delorean (Augen auf beim Kauf, in der Jetzt-Zeit keine Ersatzteile mehr!) wird zu einer angeblich vier- aber ggf. mehr-dimensionalen Gleichzeitigkeitsgeschichte, in der man dem Radiosender (sic!) „Störfunk“ auf keiner Frequenz und nicht mal frequenzlos entkommt und einem schwarzbrotlosen Künstler über die Schulter auf den leeren Teller schaut, untermalt von unterschwellig ans Publikum gerichteten Bitten um geheime Agenten, Heraus- und Dankes-Geber. Oder so.) (Wieso sollte ich die Ausflucht „In Fließtext nicht zu beschreiben“ akzeptieren, wenn er doch auch linear vom Blatt vorliest? Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vierdimensionale Gleichzeitigkeit ist in einem auktorialen Delorean kein Problem. Nicht, dass man das Vehikel in der Geschichte bräuchte, aber so hat man einen Radioempfänger mitgeliefert bzw. eingebaut, der wiederum auf den unentrinnbaren omni- und panfrequenzen Radiosender Störfunk verweist. Helden anderer Geschichten werden eingebaut sowie weiter unten dann auch vergangene Passagen recycelt. (&lt;i&gt;Ich erwähne es schon mal hier, da dazupassend. Und der vorlesende Autor erwähnt die auktoriale Moderatorin, was bei bei mir schon wieder aufgerolltes Gyros aus den Gyri/Hirnfalten meines Lobus frontalis macht … ich weiß nicht ob Stefan Winter einen positiven oder negativen Koeffizienten auf der Stefan-Schmitzer-Absurdi-&amp;amp;-Vortragsintensi-täteretäts-Skala hat … vielleicht müssen wir sie auch in Winter-Schmitzer-Skala oder Stefanitäts-Skala umbenennen Anm. d. Prot.) (wo war ich hängengeblieben? Anm. d. Prot.)(Ich glaube, das ging mir bei der letzten Lesung mit dem Rekapitulieren seines Textes auch schon so. Anm. d. Prot.)(Also bleibt nur die Kapitulation? Anm. d. Red.)(Nein. „Das Kapitel ist mein Kapital“, sprach schon Marx. Schade, das lässt sich nicht in Kapitälchen setzen… Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) Der Autor wendet sich ab und zu ans Publikum, aber nur das in der Geschichte, das sich wie das echte also sein Publikum an der Kunst erfreut, da diese, so der Autor des Autos, Ablenkung von Geld, Stress, Familie und Sorgen bedeutet, und so zieht er uns tiefer, in den Disput zwischen Fred(oder Felix?)-„an-sich-cool“-Managa (oder Veranstalter) vs. Timmyboy (&lt;i&gt;Letzterer ist battle arm, da Künstler. Die Sprache ändert sich erst bei Erfolg. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) und dessen Wünsche, nach dem Gig von Managern, Agenten oder wenigstens von Fans mit einem „echt cool, danke!“ angesprochen zu werden (&lt;i&gt;was ihm zum Glück abschließend in Echt am Ende der Veranstaltung passiert Anm. d. Prot.)(Du meinst dem Multi-Stefan, nicht dem Timmyboy. Mann! Madness spreading ... Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Das Bild der Todeszigarette beim Blick in den wunderbar ungetrübten Wüstenhimmel geht mir unerklärlicherweise nach… dabei bin ich Nichtraucher und Wüstenmeider…“ – „Also, ich merke mir neben ‚das Licht am Ende des Tunnels kann auch blenden‘ und den immergleichen, völlig bandunabhängigen Kritikpunkten der Fans erster, zweiter und dritter Stunde den Bonzenbenzrest-Test: Wenn Du überfahren wirst, welcher Ton oder Gedanke bleibt der Nachwelt von Dir? Das ist eine derbere Variante des ‚Was willst Du mal auf Deinem Grabstein stehen haben‘…“ – „Auch, wenn es nicht ums Auto ging: Dass die Firma Delorean pleite ist, nimmt mich mit … quasi auf eine Zeitreise in die Kinosäle meiner Kindheit…“ – „Aber mit ‚Ersatzteile oder leerer Tank sind bei einem zeitreisefähigen Modell nicht relevant‘ hat er doch nicht recht, oder? Wenn es dann doch nicht mehr zeitreisen kann? He, ich habe Dein Augenrollen genau gesehen!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Stefan übergibt an Stefanie, ohne sie zu impersonifizieren. Und sie dreht die Fragestellung: „Muss Störfunk technisch sein? Meine Musen hatten anfangs ein gestörtes Verhältnis zum Thema, aber dann kam die Erkenntnis: Nein, auch gestörtes Zwischenmenschliches, also gestörte Kommunikation, ist eine Deutung.“ – „Nur mal so zwischen uns Müttertöchtern: Das hat sie sehr klar rübergebracht, finde ich.“ – „Die Zeile ‚Vom Wollen und anderen Nöten‘ hätte man auch statt ‚Störfunk‘ als Titel nehmen können. Also vom ‚Entscheiden sollen‘ … aber der Fokus liegt ja auf der gestörten Kommunikation.“ – „Äh… die Wollnot WAR doch der Titel des Gedichts!“ – „Oh… okay. Und ‚Niemand oder ich‘ kommt mir noch in den Sinn, obwohl ich mir gar nicht mehr sicher bin, ob diese Zeile genau in dieser Form vorkam…“ (&lt;i&gt;Ich glaube das Trauma Synapsis Stefanitis – ohne „ie“ – ist noch nicht ganz abgeklungen: Ich nehme mal die nachfolgende Kurzform, mach Du mal Pause, das passt ja auch, weil danach die Lesungs-Pause folgte… Anm. d. Red&lt;/i&gt;): Stefanies Gedicht enttechnisiert den Begriff des Abends und hebt ihn auf die Beziehungsebene: kein Wie-Du-mir-so-ich-Dir, sondern paarweise Kommunikationsstörung im Akkusativ-Personalpronomen Singular, also dem Dich-Mich … was für verschiedene Welten ein gesagdachter Frontalkonsonant doch erzeugt…&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am Tresen, in der Pause: „Gestörte Kommunikation im Selbstgespräch – gibt es das?“ – „Ging die Frage an mich? Haha. Aber apropos: ist es gestört, wenn ich in unsere verbale Kommunikation ein schriftliches Selbstgespräch einfließen lasse? Denn ich muss mir ein paar Notizen machen…“ – „‘Ja, ist es‘, sagte seine Gesprächspartnerin leise, mehr zu sich selbst…“ – „Boah, das ist gemein, dass Du das jetzt so holzhammeraufzahnpfahlmäßig als Gesprächspartnerin sagst… okay, okay, bin wieder voll da. Erzähl: Wie lief die Vorabvorlesung des Gedichts?“ – „Naja, da kam dann so: ‚Die semantischen Scharniere des Gedichts gehören geölt‘!“– „Echt? Foll vies … also, was auch immer damit gemeint war… jedenfalls wäre ich da an Deiner Stelle sofort auf die Meta-Ebene gegangen und hätte gesagt: ‚Darf ich Deine Kritik im Gegenzug kritisieren? Die ist definitiv zu destruktiv, zu wenig konstruktiv!‘“ – „Ich finde, die Gegenkritik darf dann ruhig destruktiver sein… hey, was spielst du da schon wieder am Handy?“ – „Ich habe nur schnell geschaut, ob es ‚destruktiven Konstruktivismus‘ in der Erkenntnistheorie gibt… aber da finde ich nichts, nur ‚Destruktivismus‘ als Ideologie-Begriff und ‚Dekonstruktivismus‘ als Architekturbegriff … oh, es geht weiter, &lt;i&gt;let’s&lt;/i&gt; go back, let’s &lt;i&gt;go&lt;/i&gt; back…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Weiter mit Klaus und ‚Why not? Aliens!’ beziehungsweise ‚Why No Aliens‘ oder, Originalüberschrift: ‚Warum hier keine Außerirdischen sind – außer uns – und auch keine kommen werden.‘ Nein, das ‚außer uns‘ müsst ihr aus dem Titel streichen, das habe ich jetzt gesagt, weil es ja die Theorie gibt, dass das irdische Leben durch einen Meteoriten… egal: Jedenfalls ist Klaus Geschichte auch ein theoretischer Beitrag zum Fermi-Paradoxon. Muss er noch bei einem Wissenschaftsmagazin einreichen.” (&lt;i&gt;Übrigens, Einschub Planetisimalrechnung, da müssen jetzt auch Dyskalkulist:innen und Dysastronomische durch, denn Begrifflichkeiten sind die Atome von Lesungen: Planetisimale wuchsen zu Planeten oder blieben Kleinplaneten/Asteroiden … Planeten sind also Asteroiden auf Stereoiden … Asteroiden – apropos Latein: nicht nur der namens ‚Asterix 29401‘ – sind jedenfalls Festkörper, während die außerhalb des Sonnensystems gebildeten Kometen staubig sind, deshalb bilden diese nahe der Sonne einen Schweif, fallen ins Koma, denn so heißt der Schweif bei den Astronom:innen, haha, haben die Sternenforschenden nicht einen wunderbaroiden Humor, und Meteoroiden können wiederum Bruchstücke aus beiden sein, und werden in der Erdatmosphäre flugs umbenannt zu Meteoren, Meteoriten und Sternschnuppen. Was schaut ihr denn alle so komisch? Das war doch nur ein Schnupperkurs Astronomie, passend zu Klaus SF… ach, ist mir doch schnuppe … Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weisheit steht in Falten in Gesichter geschrieben, das steht im Text geschrieben. (&lt;i&gt;eigentlich steckt Weisheit in Falten im Gehirn. Anm. d. Prot.)(Halte Du dich da raus als Unbeteiligter. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) Über seltsam wallende Waldkleider und ein Holzparkett begeben wir uns in den Weltraum (&lt;i&gt;sind wir da nicht schon, wenn auch gravitätisch auf einer Monster-Kanonenkugel festgetackert? Anm. d. Prot.)(Funk hier nicht dauernd dazwischen! Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) bzw. die Brücke, also eines Raumschiffes. Mit einer Leiter, einer Art Krake und einem schwebenden also nicht eingeklemmten Art Ei. (&lt;i&gt;Die Beschreibung der Muster auf demselben unterstreicht der non-auktoriale also in Bezug aufs E-Werk reale Barkeeper durch lautes Knallen, das sich aber später als von der Eingangstür ausgehend entpuppt. Und dieses Türen-Knallen war unfreiwillig, also nicht als nonverbale aber aus- und eindrückliche Kommunikation geplant. Aber dazu später mehr. Anm. d. Prot.)(Die Surrealität dieses Absatzes ist ungerecht gegenüber dem wissenschaftlichen Realismus von Klaus Geschichte! Anm. d. Red.)(ihr beiden erinnert mich an die zwei Senioren auf dem Muppet-Show-Balkon. Anm. d. imag. Testleserin&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rebooting while trying to recap(itulate): „Ist der dritte der acht von Intelligenzen bevölkert? Wie, ‚Jein‘, trotz der Bauten? Ach so, so was können auch primitive Formen, stimmt... also Fokus auf das entscheidende Intelligenz-Merkmal: Kommunikation! Sehen wir uns diese … ‚youtube-Werbung‘ und ‚Bildzeitungs-Artikel‘ mal genauer an…“ Das Ächzen und Stöhnen des Publikums – dem vom Film ‚First Contact‘ nicht unähnlich, als klar wird, dass am Anfang der Radio Bubble, unseres abgestrahlten menschlichen Fingerabdrucks auch Hitlers Volksempfänger-Ansprachen stehen – verstärkt sich, als ohne Triggerwarnung – in Collagen-Wirkung definitiv verstörende – Auszüge an die Wand projiziert und vorgelesen werden … und selbst in intelligenten Zeitungen stehen kluge Texte nur einmal, Werbeanzeigen aber wiederholt. „Na gut. Suchen wir weiter. Abflug!“ Sprich: soziale Medien und Werbung sind so was von Nicht-Kommunikation, dass Aliens – nebst deren A.I. – wortlos das Weite im All suchen, um ansprechende und ansprechbare Intelligenz andernorts zu finden. Das – im Schwarm als Gesamtmenschheit betrachtet ja wirklich nicht sonderlich intelligente Publikum – kommt sich für einen Moment von guten Geistern verlassen vor… denn die Wahrscheinlichkeit, dass diese SFSatire auch als plausible Wissenschaftstheorie korrekt ist, liegt deutlich über Null Prozent.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erneut Zeit für Rosas Brille! „Der Lauf der Dinge, mit ‚Frieden im Körperbau‘? Die Zeile triggert mich irgendwie, quasi physisch, ohne es erklären zu können…“ – „Die Gattung ‚Erklärung von Lyrik‘ ist in der Bibliothek zu Recht nur ein kleiner Schuhkarton unter dem Tresen.“ – „Naja, komm, man will ja schon eintauchen in die Gedankenwelt der Prosagonisten, nein, Lyriker:innen, und Du lässt es ähnlich abfällig klingen wie Mansplaining…“ – „ … ‚erklärte er mir‘ …“ – „Lass das! Dann murmele ich halt zu mir selbst weiter, dass ich auch fand, dass sie im vierten Bild mit der Sinnfrage „Rettet uns Lyrik?“ quasi die vierte Wand, zum Publikum hin, eingerissen hat.“ – „Eher die zu sich selbst.“ – „Mich würde aber tatsächlich der genaue Text vom dritten Bild noch mal interessieren…“ – „Ja, da ging es irgendwie um die hermeneutische nein hermetisch geschlossene dörfliche Gesellschaft, wo man – das war doch erneut ein Appell oder ein Aufruf in der letzten Zeile – den Funk reparieren soll? Ist da die Kommunikation innerhalb des Dorfes gestört oder die mit den Außenstehenden?“ – „Wer sagt, dass es das Funkgerät des Dorfs ist?“ – „Na toll. Erst Mansplaining von Sachen, die Du nicht verstehst, und dann einfach auf kryptische Orakelsprüche ausweichen. Hast Du einen Abreiss-Kalender dafür? Du bist doch gestört!“ – „Ob die Autor:innen zufrieden sind, wenn das Publikum eine Lesung zum Thema ‚Störfunk‘ laut streitend verlässt?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während Julianes Protagonistin in der Geschichte „Du Störsender!“ den Workaround ‚Schuhkappen von Dritte-Hand-und-Fuß-Schuhwerk wegschneiden‘ für wachsende Nachkriegskinderfüße beschreibt und Ottos Pferdesattel Erwähnung findet – „ich war das Kabelpferd der Truppe“ –, ertönt untermalendes Gekicher aus dem WC. (&lt;i&gt;vielleicht haben die den Protagonisten als ‚abgehalftert‘ beschrieben empfunden? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;) „Und beim Sturm musste ich aufs Dach klettern, weil ich der leichteste war. Und dann nehmen die Kameradenschweine glatt die Leiter weg!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Dunking Platten der G.I.s - begin the beguine! – entpuppen sich jedenfalls als Dancing Music. Otto, der titelgebende Protagonist, der sich zwischendurch mit seinem störrischen Bein streitet, erzählt von seiner geradezu brotlosen da nicht kriegsentscheidenden Karriere als Störfunker, während in der Behaglichkeit des kindlichen Höhlenbaus im Berg aus Mänteln mehr Philosophie steckt als in ganzen Kantologien!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie war das mit den allumfassend lügenden Griechen? Jedenfalls kann dann Adrians Selbsteinschätzung, keinen Geschmack zu haben, nur als geschmackloses Auto-Mobbing eingestuft werden. Zumal er für Buchcover-Gestaltungen schon Preise abgeräumt hat, und – da sind sich Moderator und Publikum einig – auch für das funky-fischige Stör-Funk-Cover (siehe Fotocollage unten) einen weiteren verdient!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Hallo. Mein erster Text lautet ‚Menschliches Versagen: Eine Autobiographie.‘ Nein, Scherz, der Untertitel stimmt nicht.“ – „Aber war der Abriss der Kommunikation mit den Mars-Pionieren wirklich menschliches Versagen? Könnte ja auch technisch gewesen sein …“ – „Zusammenfassend kann mal also sagen: Adrians autobiographisches Versagen in seiner Rolle als John Cena auf dem Mars sorgt für mysteriöse Funkstille!“ – „Äh… nein. Am Schluss des Funkspruchs war doch noch ein ‚war das der falsche Knopf?‘“ – „Ja, ja, wie bei der Programmiersparte und ihrem berühmten Satellitenabsturz nach fehlendem Komma…“ – „Nein, das war der Mars Climate Orbiter 1999 mit ‚metrisch statt Pfund‘, aber egal… wir wissen, was Du meinst…“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und all das hat nichts mit der fehlenden Petersilie in der Maronensuppe zu tun, denn das ist eine andere nämlich die zweite heute vorgetragene seiner angeschrägten Geschichten, deren Titel auch „Drude bei Fuss“ lauten könnte und mit der Bemerkung „Die Geschichte ist zu fünfzig Prozent autobiografisch, da meine Mutter darin vorkommt“ eingeleitet wird. (&lt;i&gt;aber wenn er doch selber darin vorkommt, ist das dann nicht 150% Autobiographie bzw. sogar 200% wegen ‚beide Elternteile‘? Oder ist er nur Erzähler und in der Geschichte gar nicht präsent? Ich fühle mich so müde… obwohl ich gerade in Endlosschleife „begin the beguine“ höre … vielleicht entspannt das zu sehr… Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) Gefolgt von der nächsten Ergänzung „es werden noch Wetten angenommen, ab welcher Stelle die Geschichte ins Fiktionale kippt.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bis zu einem gewissen Grad ist der Text jedenfalls ein leicht nachkochbares Rezept für Maronensuppe. Bei Froschschenkeln werden die Nicht-Frankophonen/-kulturellen erstmals stutzig. Bei Ablassfalter und Stiernackenhaaren heben die ersten zögerlich die Hand. Aber der vortragende Autor, scheinbar Sohn einer Hexenmutter (&lt;i&gt;wäre auch mal ein Thema für eine Kurzgeschichte! Anm. d. Prot.)(Äh… ist es hier doch schon? Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) ist jetzt vollkommen in der Vervollständigung des Zaubertranks gefangen, man spürt, dass die Kellerbühne gleich Ort von etwas Dämonischen sein wird … aber dann scheitert die Beschwörung daran, dass der Vater Petersilie vergessen hat. Weltenretter ohne Cape und Spandexganzkörperanzug müssen daher auf dem Sofa schlafen. Undankbar, diese Welt aber auch, siehe Stefans Anmerkungen. Ein Teil des Applauses gilt also auch dem Protagonisten!&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Abstrus: In meinem unleserlichen Gekrakel „Maronen und andere Karmenproks“ erkennt die KI ohne mit der Virtumper zu zucken Unterschriften internationaler Persönlichkeiten, darunter die von Emmanuel Macron und seinem indischen Pendant Narendra Modi. Anm. d. Prot.)(Du bist der einzige mir bekannte Schreibende, dessen Gekritzel auch nach dem Abtippen unleserlich bleibt. Wie schafft man das? Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Trommelwirbel für das Rennen ums Thema der nächsten Lesung: „Resonanz“ (aus Stefans Text aufgeschnappt) fällt schnell zurück, zwischen „Panik“ und „Hoffnung“ ist es anfangs eng, aber dann wird es die „Panik“. (&lt;i&gt;Keine Panik auf der Titanic! Anm. d. imag. anwesenden Barden mit Hut-o&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Menno, ich hatte mir im Vorfeld sicherheitshalber so viele mögliche Themen zum Reinrufen notiert, damit es nicht zu einem peinlichen Schweigen oder schwierigen Themen kommt: Der Blues. Unergründlichkeit. Karneval. Dämonen. Deckmäntel und Zerrspiegel. Revolution. Nirgendwo. Versuchung. Mäandern. Utopien. Netzwerke. Pferdewetten. Zimmerlautstärke. Aber dann hat der Moderator das von vornherein auf drei reduziert… und dadurch wären Mehrfachnennungen einer Person nicht mehr sozial akzeptiert gewesen…“ – „Jaja, jetzt ist das Thema fürs nächste Mal das Gegenstück zum kultischen ‚Keine Panik!‘ aus dem Anhalter …“ – „Der läuft bei uns übrigens noch, aber ‚Kult‘ heißt ‚keine Karten mehr‘ …“ – „Hier noch mal explizit Applaus für Dich als Moderator!“ - „Danke! Und Du hast eine Rose mitgebracht? Um sie einem Vortragenden oder einem Thema zu geben?“ – „Nö… mich hat unterwegs jemand gefragt: ‚wohin gehst du?‘ Und als ich misstrauisch ‚Warum?‘ gefragt habe, hat er geantwortet: ‚Egal. Hier ist eine Rose für dich.‘“ – „War das an der imaginären Bushaltestelle mittig zwischen Bahnhof und E-Werk?“ – „Was?“ – „Egal. Vergiss es.“ – „An der Bar gibt es übrigens gerade Brezen-Flatrate! Alles muss raus! Also, alles Aufgebrezelte…“ – „Schwerhöriger Musiker zu sein, ist schon ein schweres Los. Jaja, ich weiß, hat Beethoven nicht abgehalten und so … aber trotzdem…“ – „Pass beim Rausgehen auf … die Eingangstür liegt demnächst in Scherben, so hart wie der Türschließer eingestellt ist…“ – „Danke für die Warnung. Die härteste Tür des Landes, zumindest beim Verlassen… und denkt dran: Der letzte löscht das Licht…“ – „Witzig, so heißt auch ein Stück in unserem aktuellen Programm … das basiert auf einer Graphic Novel…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf dem Rückweg warte ich auf halber Treppe/Höhe sinnloserweise ein paar Minuten auf die Philosophentruppe und kicke gedankenverloren immer wieder einen Stein die Rampe hinauf, um ihn hinunterrollen zu lassen. („&lt;i&gt;Trotz des Selbstmords von Estragon im Maronensuppen-Rezept müssen wir ihn uns als glücklich vorstellen, außer er verstellt sich im Vorstellungsgespräch…“ Anm. d. Prot.)(Lass den Quatsch und komm zum Ende! Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) Dabei lächle – gelegentlich ist es auch ein Schmunzeln oder ein Grinsen –ich vor mich hin, während ich den Abend rekapituliere und den Synapsen beim Wachsen zuhöre.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;PS: Willkommen in den Sprachen dieser Welt, nehmen wir diesmal die Sprache Indiens (&lt;i&gt;aber was? Hindi? Tamil? Urdu? Punjabi? Da gibt es einige… Anm. d. Red&lt;/i&gt;.): „Das Lächeln, das Du aussendest, kehrt – sofern kein Störsender dazwischen liegt – zu dir zurück.“ Oder: „Was weiß der Affe vom Geschmack von Petersilie?“ Oder: „Wer nicht tanzen kann, behauptet, die Tür sei kaputt.“ (&lt;i&gt;Das sind keine Begrüßungen, sondern verfälschte indische Redewendungen! Anm. d. Red.)(Bis hierher liest eh keiner… Anm. d. Prot.)(Und das ist wiederum fast 1:1 aus dem „Keine Panik!“-Buch… Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;PSPS: Da wir leider nicht mehr in unpolitischen Zeiten leben: Klimaschutz und Demokratieschutz sind Schutz künftiger Generationen. Energiewende jetzt, Rücktritt der unverhohlenen Fossil-Lobbyistin!&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjnI2QroCX7KPiLpiep7IPxBnx04pptmlyt1k_sttboLECv3YaxiFyx9VSwcDy8NfVKw9PTmGqPk_ZD2uWt1uJbZ0kEPcfdyCFCfBs78bbxECuoukpQ7OMRN-BpXJuVEW2F7_nHDnOh3yCNJ9_Mx9LXmoaMVvRgjzodrSvmTUUbhBltA_87xFmZ31U1_BY/s3840/20260923_171851.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;2160&quot; data-original-width=&quot;3840&quot; height=&quot;180&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjnI2QroCX7KPiLpiep7IPxBnx04pptmlyt1k_sttboLECv3YaxiFyx9VSwcDy8NfVKw9PTmGqPk_ZD2uWt1uJbZ0kEPcfdyCFCfBs78bbxECuoukpQ7OMRN-BpXJuVEW2F7_nHDnOh3yCNJ9_Mx9LXmoaMVvRgjzodrSvmTUUbhBltA_87xFmZ31U1_BY/s320/20260923_171851.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhzTI06NzLVHTwj_r80ZVpUTyDzph6e95Ds9rqewpDUabogUgCdSPshsZJ5wHVAGwrPgWKI0ithK6wUBfkrO6H9zSxp3wtl72V8LaO5s4U5oCnW1p-48lAB8Ntqm0xZ5Z7M_exi1JvuePwZ6NSl5R0xxaz_tFFPBEBP4sx9ECaSjPWtrW0PMUOf7Oczqjw/s3840/20260922_184337.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;3840&quot; data-original-width=&quot;2160&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhzTI06NzLVHTwj_r80ZVpUTyDzph6e95Ds9rqewpDUabogUgCdSPshsZJ5wHVAGwrPgWKI0ithK6wUBfkrO6H9zSxp3wtl72V8LaO5s4U5oCnW1p-48lAB8Ntqm0xZ5Z7M_exi1JvuePwZ6NSl5R0xxaz_tFFPBEBP4sx9ECaSjPWtrW0PMUOf7Oczqjw/s320/20260922_184337.jpg&quot; width=&quot;180&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/9100657937175962424/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/09/aliens-qua-maronensuppe-behaglichkeit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/9100657937175962424'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/9100657937175962424'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/09/aliens-qua-maronensuppe-behaglichkeit.html' title='Aliens qua Maronensuppe Behaglichkeit vermitteln'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjnI2QroCX7KPiLpiep7IPxBnx04pptmlyt1k_sttboLECv3YaxiFyx9VSwcDy8NfVKw9PTmGqPk_ZD2uWt1uJbZ0kEPcfdyCFCfBs78bbxECuoukpQ7OMRN-BpXJuVEW2F7_nHDnOh3yCNJ9_Mx9LXmoaMVvRgjzodrSvmTUUbhBltA_87xFmZ31U1_BY/s72-c/20260923_171851.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-3127020945735733288</id><published>2026-09-07T23:23:00.000+02:00</published><updated>2026-09-10T15:13:32.599+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><title type='text'>Bier und Honigfluss im albanischen Neandertal</title><content type='html'>&lt;p&gt;„Selbstgespräche sind gesund. Früher waren die auch verbreiteter, glaube ich. Hallo? Hört mir jemand zu?“ – „In Deinem Alter ist das vollkommen okay. Doch, wirklich.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Sind das Selbstgespräche des Protocollagisten? Anm. der imaginären Redaktion)(Nein, das geschah im Vorfeld bzw. auf dem Hinweg. Das gehört also zum Umfeld des Wortwerk-Treffens und damit auch in die Protocollage. Man soll die Lesenden schließlich da abholen, wo sie sich befinden. Anm. d. Prot.)(Habe ich schon mal angemerkt, dass Dialoge mit Dir / die Betrachtung Deines Erkenntnisstandes (also hier: das Abspeichern und Verwenden von Redewendungen) von außen immer fatal an das „knapp daneben“ von Radio Eriwan erinnern? Anm. d. Red.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ist das hier die Selbsthilfegruppe der ADB(P)K, der Anonymen Discounter-Backwarenprodukte-Kaufenden?“ – „Darauf müssen wir nicht antworten.“ – „Ach ja, die rasante Entwicklung der Technik … wann kommt das Quanten-Tier?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Sag mal, nuschelst Du neuerdings?“ – „Wieso, ‚Ambiguitätstoleranz‘ habe ich fehlerfrei herausgebracht. Aber ja, ich habe vor dem Treffen in geselliger Runde zum ersten Mal seit Wochen wieder Alkohol konsumiert, da sind meine diesbezüglichen Muskeln oder Abwehrkräfte außer Übung…“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ich bin ja jünger als ihr, ich muss das Chaos noch länger ertragen. Und ich glaube, das nicht gekühlte Altersheim wird dann unser geringstes Problem sein.“ – „Können wir das Vorgespräch zu den poly…amourösen Krisenherden und dem ersten erneuten Landtagssieg der Rechtsextremisten seit 1945 beenden und statt dessen zu den Texten übergehen? Das ist so deprimierend.“ – „Ja, da helfen Scherze wie über Zeitzonen – in Tokio ist es 22 Uhr, in Sachsen-Anhalt 1933 – oder ‚wir Frauen wollten mehr Rechte, nicht mehr Nazis‘ auch nicht weiter, das stimmt…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Pluspunkte dafür, dass Du den Text zum Mitlesen bereitstellst, Henning! Abzüge in der B-Note natürlich dafür, dass ausgedruckt, und zwar NICHT im Vier-Seiten-pro-Blatt-Broschüren-Modus.“ – „Das wäre nicht altersgerecht.“ – „Wieso, das Handy als Lupe zu verwenden, kapiert sogar mein Jahrgang.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Das ist wieder aus meinem Romanprojekt, wo sich die Protagonistin als Neandertalerin aus dem Gen-Labor entpuppt.“ – „Spannendes Setting. Was die Szene ‚Besuch im Gefängnis‘ betrifft: am besten mit Leuten vom Fach reden, also Jura, Biologie, und so weiter…“ – „Natürlich Abgrenzung zu bestehenden Werken …(&lt;i&gt;insert Aufzählung Serie Border Trolle Eschbach Kloning generell Beforeigners zeitreisende Steinzeitler etc here. Anm. d. recherchefaulen Prot.&lt;/i&gt;) Also einfach recherchieren, welche Aspekte / Spannungsfelder / Probleme die bereits beleuchtet haben und auf welche Du dich dann in Abgrenzung konzentrieren kannst.“ – „Und natürlich Recherche: Physis Neandertaler… und fiele sie nicht optisch auf?“ – „Nein, hier sind Fotos aus dem Museum in Düsseldorf. Wie man sieht, würden die uns als Homo Sapiens² gar nicht auffallen. Also in moderner Kleidung natürlich.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Studiert sie Jura, um den Mord an ihren Verwandten aufzuklären? Also quasi Tatort Neandertal?“ – „… und dann flieht sie nach Holland. Typisch. Die sind liberal und drogenbedingt relaxt, im Gegensatz zu Düsseldorf oder dem bayerischen Geheimdienst.“ – „Aber nicht zu viele Klischees bedienen.“ – „Außerhalb der Dialoge bin ich unsicher… bei Abläufen, Beschreibungen, ich weiß ja, ‚Show-Don’t-Tell‘… aber ich habe als Autor doch nur die Sprache.“ – „Naja, so ähnlich könnte jede Kunstform klagen: Ich habe doch nur Farbe… Noten … Weltenbretter…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Und da muss noch mehr Biss und Bewegung rein! Vielleicht in ihrem Freundeskreis nach dem Outing auch distanzierte, unbeholfene Reaktionen? Keine Umarmung mehr?“ – „Ja, und sie muss heroischer sein! Auch eine Art feministischen Kampf! Sie muss die Stigmatisierung als ungerecht empfinden! Mehr Kraft! Das mit dem Stigma ist ein deutsches Phänomen … im amerikanischen Film käme dann irgendwann die Wende: ‚kämpfen, auf Stärken besinnen‘!“ - „Sie darf jedenfalls nicht zu positiv oder glatt sein. Identifizieren als Leser:in ja, aber nicht völlig uneingeschränkt. Irgendeine Ambivalenz muss rein. Sie wird nach dem Erfolg vielleicht arrogant?“ – „Konflikt mit den Freundinnen. Vielleicht brummelt sie vor sich hin ‚ihr Menschen seid schon seltsame Affen‘. Oder harmlos: sie ist Messie. Oder ein bisschen mehr: sie ist Satanistin.“ – „Oder streitsüchtig.“ – „Genau. Eine Barstreit eskaliert, und wird vom Umfeld sofort aufgebauscht.“ - „Sie wird dann zum Spielball von Interessensgruppen und sogar von Rassisten vereinnahmt, so in Richtung ‚na endlich mal eine echte Ur-Deutsche.“ – „Wie gesagt: das Projekt hat was. Aber es scheint noch nicht austariert: Gesellschaftskritik? Satirisch überzeichnet? Unterhaltung? Paul kann dir sicher noch Tipps geben, wie man daraus ein gutes Drehbuch macht, das sich bei Streaming-Sendern platzieren lässt.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Marleen! Neuzugang, letztes Mal schon da, über Bettina bei den Texttagen hierhergekommen. Hat eine Romanrohfassung fertig.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Was wird der Klappentext für Deinen Roman?“ - „Bei mir geht es um ein junges Paar, einen verträumten Italiener und eine Hippie-Deutsche, die an der albanischen Riviera im postkommunistischen Goldrausch 1997 ihr Glück versuchen. Schlechtes Timing, wegen Bankencrash und Bürgerkrieg kurz darauf, aber eigentlich scheitern sie schon davor an verschiedenen Facetten von Realitätswahrnehmungsverweigerung.“ – „Tjaja, leiden wir nicht alle in verschiedenen Schattierungen darunter?“ - „Das Setting klingt jedenfalls sauspannend!“ – „Und in dieser Szene kommt es zum Bruch. Nicht des Paars, aber des Paars mit ihren Kontakten in Albanien. Und ihr sollt mir sagen, ob die Beschreibung des Streits zu abrupt endet.“ – „Darüber lässt sich trefflich streiten.“ – „Du sprachst ja immer wieder von ‚Pyramiden-Firmen‘ … ist das was Ägyptisches?“ – „Nein, wie Schneeball-System, nur umgekehrt. Der Wiki-Artikel zu ‚Lotterieaufstand‘ hilft weiter. Jedenfalls war das Geld vieler Albaner weg.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Du hast ja letztes Mal ein Gedicht vorgelesen… hier war jetzt auch einiges Lyrisches, Klingendes… etwa das Geräusch des Wassers im Krug, die Algen im Fischernetz… der Wind, der den Rauch wie ein Mensch einsaugt und ausatmet… und der mit den Scheinen wie mit Papierblumen spielt … mich hat allerdings der angedeutete Sprung zu ‚ein paar Jahrzehnte später‘ irritiert…“ – „Der Start des Romans spielt auch später, und dann folgen Erinnerungen und Rückblenden, allerdings mit unzuverlässigem Erzähler.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Du lachst dauernd in dich hinein, wenn du erzählst, womit du deine Protagonist:innen wieder als nächstes konfrontierst … zumal gemein, da sie unzulänglich auf die Realität – egal ob im größeren Bogen historisch korrekt oder im kleineren ausgedacht – vorbereitet sind … ich schwanke da zwischen Mitkichern und Entsetztsein.“ – „Ja, die haben bei dem Aufstand rund um die korrupten Banken auch Militärdepots geplündert. Kalaschnikows und Panzer neigen zwar dazu, Konflikte zu verschärfen, aber auch, Banküberfälle zu erleichtern.“ – „Da! Du lachst schon wieder!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;“Ich habe ja übrigens mal eine Zeitlang in Albanien gelebt …“ – „Wie hat es dich dahin verschlagen?“ – „Naja, auf die damalige Lebenssituation gehe ich jetzt mal nicht genauer ein, aber ich bin da mit ‘ner Checkliste zum Auswärtiges Amt wo man während der Pandemie problemlos hin kann und da waren dann Mazedonien und Albanien ganz oben. Vom Freundeskreis wurde ich gewarnt, dass man in Albanien erschossen wird und da war ich dann rein statistisch neugierig, ob das stimmt.“ – „Scheinbar nicht.“ – „Scheinbar nicht. Aber das Kleinstadt-Setting aus dem Roman, wo jeder jeden kennt und die Reputation sehr wichtig ist, kommt aus diesen Erfahrungen … oder dass sich sofort alle einbringen, in Diskussionen – das habe ich ja im Roman dargestellt – , oder in Echt hatte ich das Einbringen ins Thema ‚ich müsste mal den Baum im Garten beschneiden‘ … da standen sofort zwei Nachbarn auf der Matte oder dem Rasen und haben rechts und links parallel am Baum gesäbelt…“ – „Da muss ich an Stefanies Gedicht über Adam und Eva denken im ZAM in Erlangen… da war ja der Beschwerdebrief der Nachbarn über Wildwuchs der Auslöser… und die befreundete Künstlerin hat den wiederum in ein Kunstwerk umgewandelt, angereichert um das getrocknete Unkraut des Anstoßes!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Und auch bei den Recherchen über den albanischen Bürgerkrieg bin ich über so vieles Verrücktes gestolpert… und die Leute haben stets Stein und Bein geschworen, dass es wahr ist. Etwa der Bewohner, der sich als britischer Agent entpuppte und mit dem Hubschrauber abgeholt wurde, und unten hing noch ein ausgebuddelter Goldschatz dran. Allerdings ist mir selber beim Weitererzählen auf Englisch der Flüsterpost-Effekt passiert: Der Zuhörer hat ‚Goat‘ verstanden, aber eifrig genickt: ‚ja, ja, das Interesse des Auslands an der heimischen Flora und Fauna…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bühne frei für Stefanies Gedicht „Der Bierkuss“! – „Stark! In dem Gedicht steckt viel, was nichts mit dem Trinkvorgang zu tun hat… nautisches wie ‚der Gezeiten Spiel‘ oder das ‚blähende Gaumensegel‘, Biologieunterricht wie der Gaumenstempel …“ – „Na, und vor allem sinnlich-erotisches … vielleicht solltest Du alle expliziten Erwähnungen des Getränks weglassen… das Publikum eine Zeitlang im Unklaren lassen … das erweitert den Raum.“ (&lt;i&gt;Nachtrag bzw. Empfehlung zum Weiterlesen/Weiterhören: Marleens Rant auf Substack zu ‚Mehr Sex, Drugs &amp;amp; Rock’n’Roll auf der Buchmesse!‘ und ihr Sex-Beziehungs-Podcast… wenn ich da richtig recherchiert habe… Anm. d. Prot.)(Bist Du sicher mit Deiner Prosopagnosie – und das ist ja nur das für Gesichter, den Begriff für Vergesslichkeit bei Namen weiß ich nicht –, dass Du sie anhand der Stimmerkennung im Podcast und der Textprobe im Blog wiedererkannt hast? Ich frage für einen unzuverlässigen Mitarbeiter… Anm. d. Red.)(‘türlich, ‘türlich… wichtiger ist, dass ich keine Prosa-Pagnosie habe… und ich frage mich, ob in Rantum auf Sylt öfter pöbelnde oder ablästernde Briten rumhängen. Was meinst Du? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Gute Idee! Und vielleicht auch die Muse weglassen…“ – „Schwierig. Das bestrafen die, dann fällt einem beim nächsten Text nichts mehr ein.“ – „Zu diesem Aberglauben fällt mir nichts mehr ein.“ – „Ja, ja, wenn die Muse sagt: Was fällt dir ein, höhö.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Weitere Outtakes waren noch: ‚Zapf! Mich! An!‘ und ‚Kuss schmilzt zu Gold“… aber dann erschien mir das Schmelzen zu schmalzig. Mit dem Schluss hatte ich sowie schwer zu kämpfen. Ich lese euch mal ein paar der unzähligen Varianten vor…“ – „Hm. Also die eine Zeile von Variante 2, kombiniert mit der Aktion, dem Tätigwerden aus Variante 4 klingt am besten…“ - „Na toll, jetzt hatte ich so viel am Ende des Textes gefeilt und jetzt muss ich es nochmal angehen nach eurem Feedback. Vielen Dank auch!“ – „Würden wir wieder tun!“ – „Es ist doch nur zu Deines Werkes Besten.“ (&lt;i&gt;Der Plausibilitätschecker der KI hat den letzten Satz als ‚unrealistisch / vermutlich so nicht gesagt‘ geflaggt. Anm. d. Red.)(Das trifft zwar zu, aber ich verbitte mir, mir von der künstlichen Intelligenz gekünstelte Dialoge vorwerfen zu lassen! Kann die das überhaupt? Darf die das? Anm. d. Prot.)(Ja und ja. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;„Also, das Bier an der albanischen Riviera…“ - „Und nicht zu vergessen: Schon die Neandertaler haben Kölsch gebraut…“ – „Hört sofort mit eurer Assoziativitis auf!“ – „Da tauchen gleich Bilder auf, wie man betrunken mit dem Milchmann knutscht.“ – „Oookay… vermutlich besser als das ebenfalls genannte Bettnässen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ich könnte noch eine Szene veranstalten bzw. hätte noch eine zur Neandertalerin… diesmal versuchen ihre Freundinnen zu entspannen, nach dem Gefängnisbesuch…“ – „Also, das nimmt schon sehr Tempo raus… aber vielleicht passt es im Gesamtkontext…“ – „Müssten die nicht aufgewühlter sein? Dann kommt ja die Andeutung ‚du arbeitest in der Psychiatrie, wo sie untergebracht ist‘, aber da passiert dann nichts … da müsste sofort ein Bedrängen kommen: ‚Hilf ihr, auch wenn du da nicht mehr arbeitest!‘“ – „Ich würde die Szene erst mal nicht weiter ausfeilen, sondern so stehenlassen und den restlichen Text weitermachen. Wenn du dann irgendwann zu ihr zurückkehrst, merkst du dann schon, ob etwas daraus relevant ist oder nicht.“ – „Aber da wir gerade beim Thema ‚Entspannung‘ sind: gibt es einen guten Text, der die Leser:innen entspannt? Geht das? Oder wird dann der Text selbst langweilig?“ (&lt;i&gt;angestrengtes, unentspanntes Überlegen. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) „Stimmt schon… ein geschilderter, interpretierter Spaß kann mich ja als Leser anstrengen…“ – „Höchstens irgendetwas, was Behaglichkeit erzeugt… wir nehmen das alle mal als Hausaufgabe mit. Aber da gab es mal ein spannendes Sachbuch über das Thema, dass jede:r anders entspannt… die einen beim Tanzen, die anderen bei Massage, was die einen zum Beispiel wieder eher unruhig macht, weil sie sich unterhalten wollen. Und bei mir sind es monotone Tätigkeiten wie Sandburgen bauen oder bunte Post-Its mandalamäßig in verschiedene Muster kleben … he, ihr habt ja alle schon glasige Augen! Meine Mutter hatte zum Einschlafen auch so eine CD mit Vorträgen von einem monoton sprechenden Geschichtsprofessor…“ – „Oder Tierdokus! ‚Der Pelikan und sein Balzverhalten‘ oder so…“ – „Also, das finde ich immer eher spannend! Und im genannten Fall kann man ja sich vielleicht was abschauen…“ – „Was meintest du vorhin mit dem Zoologen, der ein Buch über den Affen ‚Mensch* geschrieben hat?“ – „Ja, inklusive Balzverhalten.“ – „Also, ich habe zum Entspannen aus Thesauren die Wörter alphabetisch abgeschrieben.“ – „Das gibt so ‚Bad Translator‘-Vibes … das ist dann schon wieder ein neues Kunst-Projekt!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Wow. In einem Text, in dem das Stilmittel des unzuverlässigen Erzählers vorkommt, verwendest du das Stilmittel des unzuverlässigen Protocollagisten … die Teilnehmenden fragen sich immer: „Das kam zwar so ähnlich vor, aber meine Erinnerung ist ganz anders!“ Anm. d. Red.)(Und das ganz einfach, indem Ich Ich bin. Das fasziniert mich auch! Anm. d. Prot.)(Du meinst: Indem Du unzuverlässig bist. Anm. d. Red.)(Darauf kannst du dich verlassen. Ja, ja, die Unzuverlässigkeit der Erinnerungen der sich Erinnernden… Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Und as usual das unzuordnebare Fragment der Sitzung: „der kulinarische Kalender“. Anm. d. Prot.)(Clever, das an der Stelle einzubauen, wo auch die Leserschaft schon glasige Augen beim Vortrag über Entspannung und Langeweile hat… Anm. d. Red.)(Ich finde „glasige Augen“ übrigens eine komische Formulierung. Und ich finde, man müsste viel mehr Redewendungen anderer Sprachen verwenden und vergleichen…wie das schwedische ‚Auf einem Krabbenbrot dahingleiten‘ … oder die Isländer mit ihrem ‚überraschenderweise kam eine Rosine am Ende des Hotdogs‘... Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am Schluss erfolgte noch eine einseitige Vorstellungsrunde zwischen Wortwerk-Gruppe und Komm-Team: Jemand von letzterem kam kurz vor elf vorbei, um zu fragen, ob hier noch alles okay ist oder ob wir zahlen wollen. (&lt;i&gt;weitere Bewerber:innen für Protocollagen gesucht: bevorzugt zuverlässig, frei von Prosopagnosie, Prosa- und Lyrik-Pagnosie und Hypakusis … um das googeln bzw. ökologisch korrekt ecosian zu ersparen: Letzteres ist der Terminus für Schwerhörigkeit. Anm. d. Red.)(Wenn man Witze erklären muss, sind sie keine. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;PS: Wie immer am Schluss die Serie „Begrüßung in allen Sprachen dieser Welt, diesmal aus gegebenem Anlass Neandertalerisch: „përshëndetje / tungjatjeta, mirë që jeni këtu“. Nein, Quatsch, das ist aus gegebenem Anlass natürlich albanisch und heißt: „Hallo, schön dass ihr da seid.“ Während „Kush e ka parkuar tankun para piramidës?“ heißt „Wer hat den Panzer vor der Pyramide geparkt?“ … das versteht man mit etwas Englisch- und Spanisch-Background sogar fast… und lustig (und zu Marleens Geschichte passend) ist, dass in Albanien auch „Ciao!“ gesagt wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;PS2: Die weiteren Sätze auf der Redewendungsseite, die – auch wenn es so nicht gedacht ist – im Zusammenhang gelesen Sinn ergeben, bringen die Schleife wieder an den Anfang: „Unë jam gjerman, Unë jam i lënduar. Kam nevojë për ndihmë!“: „Ich bin deutsch, ich bin verletzt, ich brauche Hilfe!“. In diesem Sinne stelle ich meine übliche Forderung nach Umweltschutz, Energienetz-Ausbau und Rücktritt der Fossil-Lobbyistin Katharina Reiche zurück und konzentriere mich auf die nachdrückliche Aufforderung nach Demokratie-Erhalt und dem Verbot rechtsextremistischer, demokratiefeindlicher Parteien. Dann hätte auch das Geeier ein Ende, dass Demokratie-Verteidigern und ihren Unterstützerinnen vorgeworfen wird, politisch nicht neutral zu sein. Bei demokratischen Parteien kann / darf / soll man ja an vielen Stellen politisch neutral sein. Aber nicht beim Faschischmus-Comeback des (aktuellen) Jahrhunderts.&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjB2q_9QGuyXjcSIp3gWpZPLmzXbcLaJEU0BGWZHgPm_4MUdCGZVV_jiQVE5F6uhfWkHuACDZmmrb_lp1P4bOoOYLBLvZ5h8O4XHjrPt3PUzWYrVlZwoy5XfP0ps-Y0INpouTqEHvt_tJSDRTtIr1rI24HK8mxtpto-TZEUWzw1GkHpKqxt58fgEheHnj4/s1280/collage.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;720&quot; data-original-width=&quot;1280&quot; height=&quot;180&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjB2q_9QGuyXjcSIp3gWpZPLmzXbcLaJEU0BGWZHgPm_4MUdCGZVV_jiQVE5F6uhfWkHuACDZmmrb_lp1P4bOoOYLBLvZ5h8O4XHjrPt3PUzWYrVlZwoy5XfP0ps-Y0INpouTqEHvt_tJSDRTtIr1rI24HK8mxtpto-TZEUWzw1GkHpKqxt58fgEheHnj4/s320/collage.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/3127020945735733288/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/09/bier-und-honigfluss-im-albanischen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/3127020945735733288'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/3127020945735733288'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/09/bier-und-honigfluss-im-albanischen.html' title='Bier und Honigfluss im albanischen Neandertal'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjB2q_9QGuyXjcSIp3gWpZPLmzXbcLaJEU0BGWZHgPm_4MUdCGZVV_jiQVE5F6uhfWkHuACDZmmrb_lp1P4bOoOYLBLvZ5h8O4XHjrPt3PUzWYrVlZwoy5XfP0ps-Y0INpouTqEHvt_tJSDRTtIr1rI24HK8mxtpto-TZEUWzw1GkHpKqxt58fgEheHnj4/s72-c/collage.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-452291560206062815</id><published>2026-07-17T17:56:21.278+02:00</published><updated>2026-07-18T22:53:27.700+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><title type='text'>Ravioli vs Pasta - Fremd im Paradies</title><content type='html'>&lt;p&gt;&amp;nbsp;Das ZAM – das Zentrum für Austausch und Machen in Erlangen – allein ist ja schon einen Blick – und natürlich mehr – wert: Eine Werkstätten beinhaltende Begegnungsstätte, ein bisschen wie in Nürnberg die Kulturläden und das KunstKulturQuartier/Komm mit seinen Werkstätten, aber mehr und weiter entwickelt. (&lt;i&gt;Genau! Siehe die Goldfolienvorhänge und den ZAMberg … Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und am letzten Freitag fand hier die Lesung und Vernissage „fremd im paradies“ statt: Die MarktschreiberInnen Eckental lasen aus ihrem Buch dieses Titels, das zum 10jährigen von FLEck, dem Flüchtlingshilfevereins Eckental, erstellt wurde. Auch Wortwerkerinnen lasen Texte vor … und eine Musikgruppe spielte … und ZAM stellte begleitende Kunstwerke aus. (&lt;i&gt;Mehrfachnennung bei Mitgliedschaften möglich. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hinter „Lecture Hall 0“, wo schon die Instrumente aufgebaut sind, Uralt-PC-Technik vom seinerzeit Feinsten … siehe Fotocollage … „oh je, ist das die aktuelle Haustechnik?“ – „Nein, eine Mischung aus Hardware-Museum und Arbeitskreis Elektro-Reparatur.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Publikum inkognito bzw. semiverkleidet ein laut Eigenauskunft Prominenter: „Will nicht erkannt werden.“ (&lt;i&gt;Damit kann ich fast immer dienen, auch bei Abwesenheit von Verkleidung. Gibt’s eigentlich eine Demaskierungs- und Namenserinnerungs-App? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) Das erlaubt ein erleichtertes Nicken und die Bestätigung „Klasse, es funktioniert. Ich habe Sie nicht erkannt.“ Das „wer Sie auch sein mögen“ schlucke man dann einfach herunter.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Das mit den Spenden statt Preisschildern und Eintritt hat sich sehr gut bewährt.“ - “Stimmt. Und ich muss schon sagen, das Buffet ist ja explodiert, also bezüglich Vielfalt und Menge … ich hatte im Vorfeld eigentlich nur gesagt ‚ich bringe noch Suppe von der Arbeit mit‘. Und dann wollte sich natürlich keine:r lumpen lassen…“ - „Und wo ihr hier schon zufällig so schön nebeneinandersitzt: das ist übrigens meine Mutter.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Geblättert im Buch „fremd im paradies“: „Misosuppe ist nichts für meinen Gaumen.“ – „Äh … hallo? Die isst man nicht konzentriert!“ Kichern. Dieses „die Leute, die stolz ihre Ignoranz vor sich hertragen, werden doupiert“ ist sooo befriedigend (&lt;i&gt;ist das ein Warnzeichen, dass psychologisch mit einem etwas nicht in Ordnung ist? Anm. d. Prot.)(Es ist ein Warnzeichen, wenn man Autokorrekturvorschläge dauernd ignoriert: „soupiert“ und „toupiert“ wären mit „ou“ geschrieben worden, Du meintest „düpiert“. Aber ich lasse es mal drin, weil es Dich düpiert und damit zum Thema passt. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Nicht klatschen! Das war noch das Einstimmen der Instrumente!“ – „Ja, aber besser als mancher Band Fertigprodukt.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Barbara Rößner von ZAM dankt für Kooperation von Händen, Herzen und Hirnen. „Wer hat noch nie hinglangd? Nein, das ist jetzt keine Abfrage, wer nicht mit aufgebaut hat, sondern wer noch nie im ZAM war? Ah ja, danke. Also, Werbung: Arbeit verbindet. Wir ‚ZAMzis‘ freuen uns ja immer über das pandemische Verbreiten des Zusammenarbeits-Virus. Denn anfänglich war das ZAM nur die Location für die Lesung, aber dann haben die MarktschreiberInnen uns eingeladen, doch Kunst zu ihrem Text-Projekt zu machen und da haben wir natürlich nicht nein gesagt. Wäre ja auch komisch, wo wir Austausch und Machen im Namen und im Blut haben! Also draußen die Vernissage, da können Sie in der Pause von den Paradeisern und den anderen Häppchen kosten und die Kunstwerke genießen. Fühlen Sie sich wie zuhause, denn Sie sollen sich – gerade an diesem Abend – nicht fremd im ZAM fühlen.“ Applaus. „Musik!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hanne Mausfeld startet mit einer Präambel von Wolf Biermann „Paradies uff Erden?“, (S.53) (&lt;i&gt;Die Seitenzahlen immer in Klammern, zum Nachlesen :-) : … das Buch kann man in den Buchhandlungen Eckental bestellen… bei Amazon sind nur ähnliche Titel, aber falsch, wie „Fremdlinge im Paradies“, „Die Fremde im Paradies“, „Fremder im Paradies“, „Der Fremde im Paradies“, „Wie ein Fremder im Paradies“, „Fremde im Paradies“, Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;) das die Strapazen der Flucht und der Ablehnung beschreiben, die mensch nicht ungeschehen machen kann .. aber unser Lächeln erreicht und ermutigt diesen Menschen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann ihr eigener Text (S. 50) „Ahnungslos 1955“. Remscheid in NRW, die Fünfziger: Die Kinder tasten sich an die neuen „Gastarbeiter“ heran. Buon giorno und Bonbons. Für die Ablehnung – „Itaker! Spaghettifresser!“ – sind die Erwachsenen zuständig… bis auf Utes Vater, beruflich ab und zu in Sizilien. Weiße Flecken im alten Atlas, gesendete Postkarten, aber vor allem die mitgebrachten Leckereien wecken kindliches Fernweh und Reisewünsche nach Palermo … und Spaghetti und Pasta beziehungsweise das italienische Essen generell: wie können die ahnungslosen Deutschen, die Ravioli aus der Dose für normal halten, das als „Fraß“ bezeichnen? Das Publikum kichert konspirativ und ahnungsvoll, ebenso wie bei der Stelle, dass der Panettone bezeichnenderweise von der Firma „Allemagna“ kommt. (&lt;i&gt;dass „Itaka“ einst neutral „italienischer Kamerad“ war, ist interessant, aber die Wortherkunft des schweizerischen Pendants „Tschingg“ ist spannender: Es kommt vom Ausruf „cinch a la mórra“, „fünf im italienischen Spiel Morra“, bei den Römern hieß es „Micatio“. Ein römisches Sprichwort beschrieb eine ehrenwerte Person mit „eine Person, mit der man Micatio im Dunkeln spielen kann.“ Unglaublich, welche Wendungen Sprache nimmt… Anm. d. Prot.)(Pack so was bitte künftig in Fußnoten, damit man das schneller überfliegen kann. Anm. d. Red.)&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Emma Kronenberg zählt in „Paradies“ (S. 42 „life, the universe…“) auf, was das Leben alles ist und bringt. Dann der Wechsel zum „Du“, der Person mit dem zerschlagenen Leben, das neben seinem Leben und dem, was es ausmacht, steht – „Deine Augen malen die Welt grau“; und dann dem „Ich“, das hilflos neben dem „Du“ neben Deinem Leben steht …  und verzweifelt den richtigen Kleber oder Kitt im Werkzeugverbandskasten sucht, aber kann das „Ich“ das richtige finden, wenn es nie IM Leben des „Dus“ gestanden hat, sondern quasi nur daneben?&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beim Applaus wirkt das Publikum sehr nachdenklich (&lt;i&gt;klar, erste zweite dritte Person, da hatte ich in der Schule auch immer Probleme. Anm. d. Prot.)(Nein, es – das Publikum, dritte Person Plural – war nachdenklich wegen des ernsten Sujets des Gedichts, Du Banause! Anm. d. Red.)(„Banausen“ waren früher übrigens hart arbeitende, praktische  Handwerker. Vorsicht mit dem Bashing! Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.), und auch der nächste Text ist melancholisch:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Barbara Maisch „Es ist kalt“ (S. 28) … wie schnell ein von der Wintersonne kaum gewärmter, frierender Mensch, ein Obdach- und Wohnungsloser, ein Nomade, ein freiheitssuchender Zugvogel – den „lästigen“ Stadt-Sperlingen gleich – mit „Dreckspatzen“ gleichgesetzt wird. Die oft verschlossenen Herzen um ihn herum – nur einzelne Frauen schenken ihm Turnschuhe oder teilen ihren Schnaps, während er offenherzig mit Sperlingen seine letzten Brotkrumen teilt: „Die Sonne fühlt sich jetzt doch ein bisschen warm an.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Marina Niehoff „Von der Wahrscheinlichkeit, erschossen zu werden“ (S. 69) bringt dann wieder zum Lachen, wenn auch teils erschrockenem, da makabres wie ein Auto mit Einschusslöchern vorkommt … oder „ja, ja, ein Vulkan bringt Abwechslung, und sei es Katastrophentouristen“: Ingrid und Mauricio scheinen auf der Flucht, da Mauricio zu Unrecht Unterschlagung unterstellt wurde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die mexikanische Landschaft, das „Skelett der Zuckerfabrik“ und dass dort vor der Ernte die Felder abgebrannt werden – was Schädlinge bekämpft und paradoxerweise die Ernte erleichtert, aber natürlich auch ungesund und umweltschädlich ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Perspektivwechsel zum Leiter der Bank, der gedanklich zu dem Skandal um Mauricio wechselt und sich unversehens dem Subjekt der Lästereien – aber vor allem der resoluten Ingrid – gegenübersieht, und verzweifelt versucht, Haltung zu bewahren, führt dann zu befreiendem Gelächter beim Publikum.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und erst Anna-Lena Descys „Ravioli im 5-Millionen-Sterne-Hotel“ (S.25)! Da stimmt einfach alles: Wie es zu der Idee der „Oldtimer-Schlitten- Rallye“ im „wild beklebten Volvo“ quer durch Skandinavien bis zu den Baltischen Staaten kam, wie die ursprünglichen Erwartungen waren und in welcher Form sie – dank offener Herzen der Einheimischen und einer spontanen internationalen Biertauschbörse – dann erfüllt wurden. Und unter einem verzaubernden Sternenzelt können trotz Sturm und Regen auch Ravioli ein Genuss sein!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als letzten Text vor der Pause bringt die Wortwerkerin Tina Stark „Die Insel“ zu Gehör.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Der Vorleseplatz wurde mir nass überlassen, zum Glück Wasser- und keine Rotwein-Flecken … das muss noch der Regen aus Anna-Lenas Geschichte sein, aber Wasser passt auch zu meiner.“ (&lt;i&gt;und es wird kein „fremd im Paradies“, sondern „Paradies in der Fremde“ Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von Neugeborenen, die der warmen Geborgenheit nachtrauern, über das Verlassen von Orten und das Begeben in neue – „alles anders auch man selbst“ – kommt die Ich-Erzählerin auf ihre in der BRD zerstreuten und zerstrittenen Familie und von dort zum Paradies, das – wie die Kunst – bei Max Ernst und Caspar David Friedrich nahe an der Kindheit ver(sehnsuchts)ortet werden. Die Ich-Erzählerin, trocken: „Mein Heimatort, ein Paradies? Nein.“ Ein spontaner Kurzurlaub, nach Ewigkeiten mal wieder am Meer, bringt erstmals das Gefühl, heimisch zu sein… „… in der Fremde? Kann das sein?“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Natürlich wird das wieder mit vielen liebevollen Details angereichert, etwa bei den Hügelgräbern den Geschichten der Steinzeittoten zu lauschen und umgekehrt, oder salzige Abschiedsszenen am Meer (&lt;i&gt;soll das auf Tränen und Meerwasser anspielen? Bitte kein Nachdichten! Das kam so nicht vor! Anm. d. Red.)(Aber das Freiheitsgefühl beim Tauchen am Schluss wohl! Anm. d. Pro&lt;/i&gt;t.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Jetzt noch etwas Musik in der Pause und Gespräche mit den Künstler:innen in der Vernissage!“ (&lt;i&gt;war es peinlich, als Erster – und dann von den anderen erst einmal ungefolgt, da sie weiter sitzend der Musik lauschten – aufzustehen und zur Ausstellung und dem zufällig sich dort ebenfalls befindlichen Buffet zu gehen? Ich frage für einen imaginären Freund und Mitarbeiter… Anm. d. Red.)(Mich würde eher die emotionale Reaktion der Leserschaft interessieren: Fremdscham, Erleichterung dass es anderen auch mal so geht, etc.? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Hallo, Fremder!“ – „Wenn das in einem Buch oder Film auftaucht, ist immer klar, dass das scherzhaft oder spielerisch zu bekannten Gesichtern gesagt wird, nicht zu tatsächlich fremden Personen!“ – „Von wem war noch mal der Spruch: ‚Fremd ist der Fremde nur in der Fremde?‘ Und lasst eure Handys da, wo ich sie sehen kann!“ – „Sich beim Get-together einfach bei einem fremden Grüppchen dazu zu gesellen, muss man sich erst mal trauen …“ – „Stimmt. Aber wo, wenn nicht auf dieser Vernissage?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Hier, bei diesem Kunstwerk darf man einzelne der Kärtchen, die dieses Gesamtpanorama ergeben, austauschen … gerade auch das farblich leicht verfremdete…“ – „Ach so! Tut mir leid, Jahrzehnte der ‚Bitte nicht berühren‘-Erziehung … bitte in solchen abweichenden Fällen ein ‚Berühren / physische Interaktion mit dem Kunstwerk explizit erwünscht‘-Schild anbringen.“ – „Werde ich mir merken. Nein, auf der Rückseite sind die Kärtchen nicht bemalt, Sie können es aber natürlich trotzdem auch andersherum hinhängen… dadurch wirkt es halt leicht abstrakt…“ – „Stellt dann vielleicht Schüchternheit und Ängste dar… hm…“ - „Und der Snacktisch ist dann das Kunstwerk zum ‚Anfassen und Anbeißen‘…“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Agnieszka W. Baszczyńska von Wortwerk liest „Verzerrt“ vor, eine – trotz nicht vorhandener Handlung! – spannende Science-Fiction-Dystopie, bei der das Setting „Menschheit ausgestorben, die Maschinen werkeln – sich selbst reparierend und erhaltend – weiter“ erst nach und nach klar wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Text hält das Publikum in der Schwebe, zwischen Schrecken und Amüsiertheit … dass nach dem Tod des letzten Menschen die Spuren seiner Unordnung zügig beseitigt wurden… dass die Menschheit den Maschinen die Sinnlosigkeit vorgelebt hat … „Ist ein menschengeschaffenes Paradies besser ohne Menschen?“ … dass Benutzer weiterhin simuliert werden, bei denen News und Actionkino sehr beliebt sind, Nervenkitzel als sinnloses Echo in friedlichen Zeiten. Letzte Datenwellen der Menschheit, wie Gezeiten. Ein wie in einer bewegten Pfütze verzerrtes Spiegelbild der Menschheit. Kraftvoller Applaus, da dieser nicht wie das Lachen im Halse steckenbleibt…&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ralph Smutny (S. 83) „Das falsche Paradies?“: Ist Protagonist Yoshi in der Kurzgeschichte im falschen Film bzw. Paradies? Aber wieso falsch? Der beschriebene Garten ist doch die pure Idylle! Aber sein Meister gibt ihm fürsorgliche Schläge auf den Rücken, um seine Meditation, das Zazen, wieder in die richtige Richtung zu lenken, nämlich der Suche nach Erleuchtung. „Aber das war doch schon paradiesisch?“ Selten konnte ein Publikum den inneren Konflikt eines Charakters so goutieren! (&lt;i&gt;Dou mit Deinen „ou“s allerweil… Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Erzählung „Der Einkauf“ (S. 54) von Irmi Knappe hält das Publikum hingegen auf den Kanten der Sitze (&lt;i&gt;kommt daher die Redewendung „auf Kante genäht“? Anm. d. Prot.)&lt;/i&gt;: Eine Reise nach Delhi, „auf den Spuren der Maharadjas“, fällt einem Paar sozusagen in den Schoß, wegen kurzfristiger Verhinderung der Buchenden, allerdings verirren sie sich zwischen den Planenhäusern, obwohl sie initial die Empfehlung der Reiseleitung „Rikscha rufen, Preis vor Start aushandeln, so seid ihr sicher unterwegs“ einhalten… die Spannung steigt. „Sie blicken in fremde Gesichter, die ihnen ihre eigene Fremdheit spiegeln“ ragt als starker philosophischer Satz heraus. Ein Junge organisiert einen Angehörigen mit Auto, der sie zurück ins Hotel bringt. „‘Glück gehabt‘, sagt die Reiseleiterin, ‚die Chancen standen 20 zu 80.“ Wieder Lachen, das nicht völlig unbefangen ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Völlig unbefangen hingegen Stefanie Hengstmann von Wortwerk mit dem Gedicht „fremd im Paradies / Auf der Suche nach Eva“: In der weiblichen Fanrunde im Anschluss wurde die vorzügliche Anzüglichkeit des Gedichts diskutiert, in dem Adam einen Apfel verspeist und dabei dauernd an Eva denkt. (&lt;i&gt;quasi: „also, bezüglich der auch in Auszügen vorhandenen An- bzw. Auszüglichkeit…“ Anm. d. Prot.)(Gib zu, Du bist froh, dass die diese Einschätzung ausgesprochen haben. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Adamsapfel, aussamend“ wäre laut Autorin dann der Titel des „Making-of“, der Entstehungs- oder Migrations-Hintergrund von Vermieterbrief zu Gedicht … zu Kunstwerk.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;„Hier, auf dem Kunstwerk von (&lt;i&gt;Name von der Redaktion geändert. Anm. d. Prot.)(Das stimmt doch gar nicht! Du hast ihn nur nicht notiert / erfragt! Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) mit dem gepressten Original-Unkraut, sind die relevanten Auszüge des Briefes, den meine Vermieter mir geschickt haben, eingearbeitet. In denen geht es um den Wildwuchs in meinem Gartenteil. Das hat sozusagen eine künstlerische Kettenreaktion angestoßen.“ – „Verstehe. Das ‚aussamend‘ war also das Wort des Anstoßes, zur Erstellung des Gedichts.“ – „Genau. Anfänglich wollte ich die Vermieter noch zur Vernissage einladen, aber …“ – „… aber dann lieber doch nicht eingeladen zum Lauschen des anzüglichen Gedichts?“ – „Genau! Wir wollen schließlich kein Be- oder Ent-Fremden.“ – „Ja, lieber keinen Streit vom zugewucherten Zaun brechen.“ – „Das wird sicher mal eine Redewendung: ‚veredelst Du mahnende Vermieterbriefe zu anzüglicher Kunst, lade sie nicht ein!‘“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Adams Apfel fällt nicht weit vom Zaun, könnte man also abschließend sagen. Anm. d. Prot)(Ich antworte erstmalig mit einem Emoji, nämlich „Augenrollen“: 🙄! Du solltest lieber erwähnen, dass sie neue Interessentinnen für Wortwerk angeworben hat, und zwar sehr clever, sehr niederschwellig, „anfangs gerne einfach nur zuhören“ … Anm. d. Red.)(„Anzügliche Texte beim Anwerben neuer Mitglieder“ … eine mögliche Studie für die ganzen Sekten? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Carola Grossmann „Von Berlin in die Fremde“ (S. 37) zieht einen mit dem Setting „begegnen sich zwei Berlinerinnen in der hiesigen Fremde“ sofort in die Handlung, in den Dialog, der die konkreten Mauerbau-Erinnerungen „letzte Entscheidungsmöglichkeit: wo woll‘n se hin, West oder Ost?“ mit makabren Familiendetails wie „Mama, die Kinder sagen, bei eineiigen Zwillingen stirbt das andere oft kurz darauf“ / „ihr wart zweieiig“ ergänzt… wieder ein meisterlich geführtes Changieren zwischen fröhlichem Lachen bei „beim Antrag auf Versetzung stand Bayern und Australien zur Auswahl, beides gleich fremd…“ zu steckengebliebenen Lachen, dass bei den schikanösen Grenzkontrollen das imperialistische Mickymausheft konfisziert wird. Das Johlen im Publikum bei der Schlusspointe „een Erlanger Jesellichkeitsvereen hat uns als Edelpreußen aufjenommn“ wird entsprechend betreten gleich wieder abgebrochen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Fremd in der Waldstadt“ (S. 48) von Fiona Schnorr nimmt die Perspektive der Fremden ein, quasi ein „Zauberhaftes Idyll hier, aber leider ist mir alles fremd.“ Nur ein kurzes Gedicht, aber mit kraftvoller Botschaft, dass mit jedem einen Schritt das Gefühl der Zugehörigkeit auftritt, aber mit jedem zweiten, nur zu Gast zu sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Last but not least Maike „Ich will nicht das letzte Wort haben“ Bodry mit „Vergessene Gärten“ (S. 64), das auch vorne bei der Vernissage an einer (&lt;i&gt;leider nicht abblätternden oder umrankten! Das hätte gepasst! Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) Säule ausgehängt ist. Ihr Text beschreibt mit allen Sinnen ein verwunschenes Kleinod. Das Städterbetonherz platzt auf – sowohl den Zuhörer:innen, aber auch der Ich-Erzählerin im Text.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Du musstest auch lachen, als sie das ‚quiiiiietschen‘ der Angeln so deutlich gelautmalert hat, oder?“ – „Ja! Und ‚verwildert‘ ist ja das neue ‚super gegärtnert, Biodiversität und Bienen erhalten, top…‘“ – „Naja, noch nicht in allen Köpfen… gut gefiel mir auch das ‚famoos‘ oder das ‚Walnussfloß‘. Und das Katzenohrentraumzucken!“ – „Das waren so Vibrations, was alles möglich wäre… erinnert mich an ein Interview mit Jane Goodall, wo sie so sagt ‚ich habe kein Problem damit, mich in Städten aufzuhalten, ich trage den Dschungel im Herzen‘ … oder so …“ – „Ja, Maikes Gedicht ist auch so ein Kraft-Care-Mental-Paket für grau-urbane Verzweiflungsmomente … der Dschungel in klein … das erinnert mich an das ‚Buntes Amt für Zukunft‘ … musst Du mal suchmaschinieren… Visualisierungen von wirklich grünen Städten am Beispiel Nürnberg …“ – „Ok, mach ich, aber suche Du mal nach ‚Studie Stadtbäume‘ und dann jeweils Uni München, Uni Gießen, Uni Karlsruhe dahinter … aber welche Kommune setzt die gegebenen Empfehlungen schon um?“ – „Psst! Bitte nicht in die Musik plaudern!“ – „Nein, schon gut, das ist jetzt wieder das Stimmen der Instrumente.“ – „Genau, die Hitze verstimmt nicht uns Musiker:innen, haha, aber sehr wohl die :instrumente! Jetzt aber zum eigentlichen Stück…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Zugabe!“ – „Wir wollen den Bandnamen!“ – „Zugegebenermaßen waren wir auf keine Zugabe vorbereitet, aber hier noch mal das erste Stück, das sowieso gut zu den Temperaturen passt: ‚verschneite Birken‘. Einfach vorstellen, vielleicht hilft das…“ (&lt;i&gt;fade out to second come-together Anm. d. Pr&lt;/i&gt;ot.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Intertextuell bzw. interkunstwerklich tolle Themen- / Perspektiv- / Leichtigkeits- / Formats-Wechsel! Ein gelungener kunstprallvoller Abend von Menschen, die das Herz am … äh, rechten Fleck haben! Das Wort lassen wir uns nicht auch noch kapern!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Grüße Jogi&lt;/p&gt;&lt;p&gt;PS: heute schon gegen die Gas-Lobbyistin und den Blackrock-Außendienstler protestiert / petitioniert / demonstriert?&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj3R3s2nczVgI6kPWxCzZQUlqcvV6Kma_taQEReO-bf-5LYJQznAolnpvojaIeH9xQNB8TnbJLSqIRsf7z-xQwsvRf1XjxSTUqg0SBfTbNONGPzLuTubfRazIdwIFGd5C7iVwwT8_gOCU-V_edX4IUp5Ilbeg98O1XR-MPwc3h-WhbRQ3y_gEXUTYS4emk/s3280/1000097301.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;3280&quot; data-original-width=&quot;2460&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj3R3s2nczVgI6kPWxCzZQUlqcvV6Kma_taQEReO-bf-5LYJQznAolnpvojaIeH9xQNB8TnbJLSqIRsf7z-xQwsvRf1XjxSTUqg0SBfTbNONGPzLuTubfRazIdwIFGd5C7iVwwT8_gOCU-V_edX4IUp5Ilbeg98O1XR-MPwc3h-WhbRQ3y_gEXUTYS4emk/s320/1000097301.jpg&quot; 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Servas, Hawaras!“ (&lt;i&gt;Oder „Gfraster“? Hm. „Wursthaut“ ist ja bajuwarisch, von den „Rautenschneidern“, aber die Begrüßung soll aufgrund des Grazer Gastes, Stefan Schmitzer, steirisch sein. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Verdichtet gesagt: War das am Montag wieder eine hohe Textdichte! Und hohe Beindichte – bis zu vier, bei Erika – und hohe Dichterdichte, selbst bei den Romanciers! Sowie gebührliches über-border-ndes Roaming, und ein – dem Spontan-Publikums-Preis der Anwesenden nach – Bachmannpreisträger-in-spe, aber: psst! Das Wort wurde vergällt, verpönt, verpökelt, vernongratiniert. Und obwohl alles deutschsprachig: Frau Holle die Waldfee / Percht, gibt es an unvermuteten Stellen – anders beim allseits bekannten Casus „Matura = Abi“ – Redewendungsabweichungen zwischen Ö und D, sag ich euch! Wie eine Nudeljacke, wie eine Teighose! Aber der Reihe nach, sprach einst eine Mathematikerin.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;--- Eins: Ein Eins tieg.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Das ist Erika, unser Literaspurhünd.&quot; – &quot;Angenehm.&quot; – &quot;Sie hat einen Sprachfehler: Wenn sie knurrt, während sie den Kopf in Deinem Schoß hat, heißt das, dass sie weiter gekrault werden möchte.&quot; – „Und wenn ihr mein Text nicht gefällt, beißt sie in der Position zu?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Das erinnert mich daran, wie sich unser Kind auf der Hundewiese ohne Vorwarnung mit vollem Karacho auf einen Kampfhund, Galactica, geworfen hat, der doppelt so groß und schwer war wie sie. Alle Beteiligten - inklusive der Kampfmaschine - guckten perplex, ohne zu reagieren.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Und dann?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Naja, wie bei der Geschichte mit dem Presslufthammer und dem Ei: Hast Du gedacht, das Ei gewinnt? Nein, Quatsch: zum Glück alles gut, der Kampfhund hat dann einfach  zurückgekuschelt.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Seid ihr Team ‚mutig beim Ausprobieren neuer Eissorten, z.B. mit Kräuternoten‘ oder Team ‚ich vergleiche meine festen Eissorten quer durch die Dealer/Dielen?‘“ – „Bin nicht so der Süße. Aber apropos Teams: Ich bin ja normalerweise Team ‚kleiner Buchhändler‘, aber Bücher von Wortwerk-Kolleg:innen in kleinen Verlagen muss ich wegen langer Laufzeiten dann doch online bestellen…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Oh cool, etwas jazzige Saloonmusik zum Treffen! Aus welcher Box kommt die? Ach so, aus dem Biergarten…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ein Neuer! Heißt Du Manuel, höhö?“ – „Rote Karte für diese WM-Anspielung!“ – „Die nimmst Du sofort zurück, sonst weise ich Deine Mannschaft aus! Jedenfalls willkommen! Ach, Du bist es, Tamás. Mit Bart und Mütze warst Du aber wirklich kaum wiederzuerkennen!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Wie verzweigt sich der Stammbaum des pegnesischen Blumenordens?“ – „Übrigens: die Mitgliederbeiträge sind deutlich moderater als beim PEN, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Also bitte gefälligst bezahlen! Nein, Du nicht, wenn Du gar nicht Mitglied dort bist.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;--- Zwei: Der schulische Weg&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bettina: „Ich belebe gerade ein altes Projekt wieder, das schon ein paar Jahre unvollendet in der Schublade ruht. Daraus will ich euch einen Dialog vorlesen. Ach, Coralie muss gleich aufbrechen? Gut, dann wird ihr Text vorgezogen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die noch schulpflichtige Ich-Erzählerin berichtet von ihrer Freundin, die daheim keine Förderung beim Lernen erhält, im Gegenteil. Sie hilft ihr auch nur sporadisch, und steht nicht genügend für sie ein; macht sich dafür Vorwürfe, aber „ich erkenne immerhin die Linie.“ Wie immer einige Satzperlen wie &quot;die Abwesenheit von Wörtern&quot; (im bildungsfernen Elternhaus). Frage an die Runde: wie soll der Text sich weiterentwickeln?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Genau, jetzt müssen die Charaktere etwas erleben! Aber was? Ein Drama auf einem Schulausflug?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Du kommst ja nicht aus einem bildungsfernen Elternhaus. Du müsstest Dich mit dem Thema nicht auseinandersetzen. Tust es aber. Allein das finde ich schon toll!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ausführliche Diskussion des Schulsystems, die gaußsche Glockenkurve auch bei Begabung, und wie Spannung ins Verhältnis der Protagonistinnen kommen kann: zieht die Freundin trotz mangelnder Förderung an ihr vorbei, da sehr begabt, vielleicht in einem Einzelfach wie z.B. Mathematik? Ein Zeitsprung, wie sie sich ein paar Jahre später entwickelt haben?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Was mich interessiert: was hatte das Kind da auf dem Elternabend zu suchen?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Die Protagonistin, also nicht die Ich-Erzählerin, sondern die beschriebene Freundin aus dem bildungsfernen Elternhaus, solltest Du klarer herausarbeiten. Vielleicht ein Mathegenie? Bekommt sie wie bei ‚Good Will Hunting‘ mit Matt Damon und Robin Williams einen Guide zur Seite gestellt?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Also die Bekannte, die Personalerin bei Siemens ist, sagt, dass ihr Leute lieber sind, die sich durchgebissen haben.“ – &quot;So wie Erika?&quot; -„Zuversicht. Das ist das Wichtigste, was man Kindern mitgeben kann und muss.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Als Nebencharaktere vielleicht noch eine Art Good Cop / Bad Cop bei den Lehrern?“ – „Ja ja, die Lehrer:innen...“ … die Runde versinkt für ein paar Sekunden in Schweigen und Erinnerungen. „Man hat fürs Leben gelernt: Die schlechten musste man entweder ignorieren oder mit den zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Mama, rufst Du mich dann an, damit ich auf dem Nachhauseweg weiter hier mithören kann?“ (&lt;i&gt;Das Multimedia-Angebot der Wortwerk-Treffen muss definitiv ausgebaut werden! Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ja, ja, wenn Coralie dereinst im Kultusministerium arbeiten wird, werden Kritiker:innen den heute besprochenen Text hervorziehen … die einen, denen ihre Reformansätze zu weit gehen, mit den Worten: ‚seht diesen alten Text von ihr, sie war schon immer Revoluzzerin!‘ ... die anderen, denen ihre Reformansätze nicht weit genug gehen, mit den Worten: ‚seht diesen alten Text von ihr, da hatte sie noch Feuer / Pfeffer / Eifer / whatever, aber jetzt?‘“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;--- Drei: Bilateral dialogisch&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Jetzt aber Dein Dialog, Bettina!“ – „Wider den Konsensbrei. Es geht um die Geschichte von Jan und Antonia…“ - Die wahre Antonia: &quot;Schön, dass Du Dir schöne Namen für die Charaktere herausgesucht hast!&quot;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Journalistin versucht durch provokative Fragen, die makellose Fassade des Politikers einzureißen: „Mit Deiner Eloquenz und körperlichen Präsenz ist so eine glatte, überlegene Haltung ja auch keine Kunst.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Und die Frage an euch: Dieser Perspektivwechsel in der Mitte: Passt der so?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Jedenfalls ein sehr spannender Dialog! Ein Pokern, vorgetäuschte Provokationen und Arroganz… aber neben den beruflichen Interessen auch das private Flirten…“ – „Ja, klar, natürlich war das auch eine plumpe Anmache. Für Leser wie Dich sollte diese Erkenntnis auch durchscheinen.“ – „Ja, scheinbar scheinwahr.“ – „Der Dialog wirkt konstruiert, aber im positiven Sinne, als Stilmittel.“ – „Aber sagte Bettina nicht, dass es eine verdichtete bzw. gekürzte Mitschrift echter Gespräche ist?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Deine Protagonistin sagt irgendwann &#39;habest&#39;&quot;. - &quot;ICH als Autorin rede so, das passt.“ – „Naja, aber Deine Antonia nicht! Ich habe ihr das &#39;habest&#39; nicht geglaubt. Nicht so radikal. Und wie alt ist die Ich-Erzählerin eigentlich? Von der Sprache her ziemlich jung.“ – „Nein, ich glaube, da haben wir den Kasus einer altersfälschenden allwissenden aber das Wissen nicht an die Leserschaft weitergebenden Erzählerin.“ – „Ja, aber die Bezeichnung &#39;Alt-Feministin&#39; fiel doch?&quot; – „Das könnte auch angelesen sein, aus Büchern des Vorjahrhunderts.“ – „Voll das Mansplaining hier.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Die Konstruiertheit der Dialoge erinnert an Erasmus Schöfer … kann ich jetzt gar nicht so wiedergeben, aber so der eine Stahlwerker zum anderen: ‚Willi! Was hältst du von den Beschlüssen des Ministeriums?‘ – ‚Ja, keine Ahnung haben die, oder?‘“ – „Stahlwortwerk. Gestähltes Wortwerk. Das Stahlwerk stahl Stahl oder eher das ‚Werk‘ von ‚Wortwerk‘.“ – „Die waren aber zuerst da. Und Stefan ist übrigens in der Band &#39;fun + stahlbad&#39;“ – „Das erinnert mich an die Band Emma6, wo die in der Badewanne sitzen und singen...“ – „Zurück zum Text, bitte: Die Protagonistin fährt beim Provozieren ja eine Dreifachstrategie... der Flirtversuch verläuft ja auch sehr glatt...“ – „Nein, gar nicht!“ – „Doch!“ – „Oh!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Und wieso kam da jetzt ein &#39;Haha&#39; bei der Erklärung zu ‚Heldinnenreise‘?&quot; - &quot;Weil ich als Erzählerin das zu profan und hier auch nicht richtig zutreffend finde.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ich hätte gerne mehr Bilder und Beschreibungen in der Szene.“ – „Genau, wie bei Degenhardt: Im Eck steht immer ein kaputtes Auto.“ – &quot;Später kommt eine Hafenlocation mit Containerschiffen, auf die beide Protagonist:innen mit Fernweh starren. Reicht das?“ – „Das ist dann Schweigen beim Fern-Sehen. Klassisches Bärchen- äh Pärchenverhalten.&quot; – &quot;Aber ich möchte anmerken, dass es auch im Garten viele Bilder, Vergleiche, Metaphern gäbe...&quot; - &quot;Nein!&quot; - &quot;Doch!&quot; - &quot;Nein!“ – „Oh...der sie beobachten eine schwarze Witwe, die ihrem frischen Ex gerade den Kopf abbeißt...&quot; – „Zum Glück ist das keine Demokratie. Sondern eine Autorin und ihr Text. Keine Bilder in der Gartenszene.“ – „Sie macht ihren eigenen Bildersturm.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Und wie bei der Jazzmusik hier im Hintergrund, die überhaupt nicht die Konzentration stört: Versuch noch zu variieren…“ – „Frage / Antwort, oder wie?“ – „Vielleicht eine Variante mit strikter Introspektive-Verweigerung, also komplett dialogisch?“ – „Das ist dann sozusagen eine gestellte Innenperspektive, was immer das auch heißt.“ - &quot;Und sagtest Du vorhin &#39;Kater Murr&#39; oder &#39;Katamor&#39; und falls letzteres: was heißt das?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Du versuchst schon wieder unzuordnebare Notizfragmente in die angeblich stattgefundenen Dialoge zu mogeln! Anm. d. Red.) (Ich habe hier noch ein „Ich muss ihn in Schutz nehmen, wir hatten eine Zugverspätung wegen meiner Zum-Zug-Verspätung“ / „nein, er hat sich nicht schützend vor den Zug geworfen.“, das ich zeitlich und personell klar zuordnen kann, aber da passte es im Protocollage-Fluss grad nicht… Anm. d. Prot.)(Moment. Du versuchst hier ja immer eine Art Echtzeitablauf-Mitschrift ohne fancy Zeitebenen-Sprünge und so, und schaffst es dann nicht, das Mitgeschriebene an der richtigen Stelle einzuordnen? Wie schafft man das denn? Du schaffst mich … Anm. d. Red.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Jedenfalls drücke ich die Daumen für die Veröffentlichung dieses tollen Textes!&quot; - &quot;Habt ihr gehört? Lob von Stefan! Das ist was fürs Tagebuch.&quot; - &quot;Na, na, diese Darstellung, also dass ich im Allgemeinen und im Speziellen Dich selten lobe, muss ich aufs schärfste kritisieren...“ – „Daher kommt der Spruch: Lob und Kritik liegen oft dicht nebeneinander.“ – „Oder Gelobte:r und Kritiker:in…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;--- Vier: Viererkette zensiert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nein, das wird erst fünf, denn wieder eine aufbruchszeitbedingte Rochade, Tamás: &quot;Ich muss zum Zug, also lese ich. Teil Drei meiner Reiselyrik.&quot; – „Die solltest Du dann im Zug den Mitreisenden auch noch mal vorlesen, ist dann authentisches Setting und so …“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Wie heißt das bei Steinen, wenn innen das funkelnde Dings? Druiden? Drüsen? Düsen? Drusen? Damnit. Jedenfalls fantastische Stellen wie das ‚ich wurde angespült‘, obwohl ja angereist … aber darum herum noch ein paar wegzuschleifende Rohstellen ... also zu ottonormalformulierte… etwa die Lebensfreudereanimationshoffnung.... und die ‚zarte Brise‘... das ‚und dann‘ wie bei einem Prosatext... und dann wieder fantastische Stellen ...“ – „Druiden...“ – „Klappe. Stellen wie ‚der Rhythmus, der nicht gehört, sondern bewohnt‘ wird ... und beim &#39;unendlich deutsch&#39; mussten ja alle lachen ...“ – „Genau, da sind wir wieder beim ‚es gibt deutsch deutsch und richtig deutsch‘, wie Stefan vorhin sagte ...“ – „… nur beim &#39;Ort wie ein offenes Herz&#39; ist mir als Medizinerinnen-Söhnchen nicht ganz klar ob positiv weltoffen oder klaffende Wunde gemeint...“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Manches weiß ich auch nicht mehr, Erlebtes verblasst nach einem Jahrzehnt...“ –„Deshalb immer Notizbuch oder Handy dabei und live dichten, wie bei Tiefkühlgemüse bleiben dann die Erinnerungen frisch.“ – „Gemüse hat Erinnerungen?“ – „Nein, ich meine ... Blödmann.“ – „Dann schon bitte Gemüsebezug: ‚Du Erbsenerzähler bist dumm wie Bohnenstroh!“ – „Wichtig ist jedenfalls: die Balance zwischen schön und kitschig ist ein messerscharfer Grat... wenn wir nur Postkartenmotive mitkriegen, knirschen wir mit den Zähnen...“ – „Genau, Erika: Fass!“ – „Die ist doch schon weg. Außerdem überwiegen im Text ganz klar die Dru-Dinger.“ – „Also mehr das Empfinden wiedergeben.“ – „Ja, aber das ist sauschwer... eventuell umdrehen: erst ein Bild suchen, und dann die Bedeutung dazu.“ – „Ja, wie beim Anspülen ... das auch einen Bezug zu Bootsflüchtlingen hat ... da bleibt das Gefühl der Verlorenheit bei den Hörer:innen erhalten, auch nachdem es sich aufgeklärt hat, dass der Erzähler nur normal angereist ist und ein &#39;hat es mich hierher verschlagen&#39; gemeint hat.“ – „Der verschlagene Erzähler…“ – „Sei still, Du Lauch.“ (&lt;i&gt;Anm. des imag. Justitiars: „Teile der stattgefundenen Dialoge könnten die Leser:innen verunsichern“… pardon, falsche Textkonserve… „Die Dialoge fanden sehr zivilisiert statt und wurden vom Protocollagisten aus stilistischen Gründen nachträglich zugespitzt. Und vielleicht hieß das statt ‚Du Lauch‘ auch ‚Durchlaucht‘. Daraus ergäbe sich dann eine komplett andere…“)(Du bist noch langatmiger als mein Protocollagist. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;---Fünf: Angespülte Drusen klaffen&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;die ganzen Ankündigungen mit anschließend geänderter Wagen- und Vorlesereihung haben den Protocollagisten offenkundig durcheinander gebracht. Wir bitten um Entschuldigung. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Jetzt aber zu dem aufblasbaren Elefanten im Raum, der angeblich im Vorfeld stattgefunden habenden Zensur von Pauls im Vorfeld per Mail verteilten Drehbuchentwurf. Beziehungsweise dem Vorwurf, dass er ihn hier nicht vorlesen darf.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ich habe den Text nicht gelesen, aber das Video angesehen.“ – „Ein Video zum Text?“ – „Nein, da war noch ein Link zu einem Musikvideo, also einem zweiten Thema. Und das ist wenigstens Kunst, während das Drehbuch ja vom Autor selbst bereits in der Begleitmail abgewertet wurde!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Wie jetzt: Fand oder findet da wirklich Zensur statt? In dieser Runde? Ich bin entsetzt.&quot; - &quot;Mooooment. Ich habe ihm - in einer PM, wie man da heute sagt ...“ – „… früher war das ein Populär-Wissenschaftsmagazin ...“ – „... ich habe ihm in einer direkten Nachricht Feedback gegeben. Aber das heißt doch nicht, dass er nicht vorlesen darf!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Also, dann lies vor!“ – „Nein!“ – „Doch! Denn sonst war doch der ganze Kampf für die Meinungsfreiheit zum Teufel!“ – „Nein, es ist ja auch kein Text, sondern ein Pitch, und schnell erzählt, eine 90-Minuten-RomCom vom Fließband, zwei Paare, erst sind die falschen zusammen, später die vom Publikum schon von Anfang an gefühlt richtigen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ich bin mir sicher, in irgendeinem How-To zu Pitches steht, dass man begeistern soll, nicht schlechtreden.“ – „Klingt aber wirklich wie 0/8/15. Können die Männer nicht schwul wirken oder sein? Das macht die Viererkombo interessanter.“ – „Und es gibt so viele interessante Subgenres! DystRom, DarkRom nicht zu verwechseln mit Dark Room, RomDrama bzw. Dramedie, Romantasy, Chick Lit, New Adult, Fake Dating, Screwball, Romantic Heist...&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ich habe es schon gelesen, aber die Charaktere sind mir zu sehr durcheinandergepurzelt und die Namen zu ähnlich ... da hatte ich keinen Anker...“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Die Zielgruppe sind so etwa 35jährige Frauen...&quot; - &quot;Also, meine Töchter sind in dem Alter, die gucken hochintelligente Serien, nicht so plakatives ...&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ich glaube, wenn man das auf einen Kurzfilm in der Länge eines Werbespots eindampft, wird es ein richtig gutes Kunstwerk.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Was meinst Du mit &#39;Drehbuch-Krankheit&#39;?&quot; - &quot;Na, wenn der Drehbuchautor schon auf Seite 2 weiß, wo er auf Seite 90 hin will.&quot; - &quot;Das ist doch kein Beinbruch!&quot; - &quot;Genau! Ich muss auch gestehen, auch ich als Lyriker mit Anspruch habe Spaß an solchen Filmen... die Chemie der Charaktere und des Settings zu erspüren …&quot; - &quot;Jaja, &#39;Plot Armor&#39;, die Logik von Drehbüchern bzw. der Schutz von fiktionalen Charakteren durch den Autor... sie überleben selbst tödliche Situationen.&quot; - &quot;Bei ihm aber Plot Amour.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Jedenfalls habe ich Spaß an Serien wie ‚Person of Interest‘, wo die KI Überwachungskameras monitort und anfangs nur Sozialversicherungsnummern von Opfern und Tätern ausspuckt. Und die Maschine dauernd nachdenkt, aber immer fehlerhafter, immer abstrahierter... so nach dem Motto ‚now i make a sadistic remark‘“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Gibt es schon einzelne ausgearbeitete Szenen von Deinem Drehbuch?“ – „Ja, fast zweihundert Seiten sind fertig.“ – „Dann bring das nächste Mal bitte eine konkrete Szene mit, zu der Du Feedback möchtest.“ – „Ja, und zwar eine, die Dich selbst begeistert!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;---Sechs: „Flussfrau“ - Die, deren preisgetragener Name nicht genannt werden darf&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und last but not least: Stefan! Lyriker goes Romancier!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Was ich gleich vorlese, ist keine Stelle aus dem Roman, also der eigentlichen Romanhandlung, sondern aus einer Zwischenszene... in solchen Zwischenszenen spielen Kinder, die nicht direkt Protagonist:innen sind, immer irgendwelche Spiele… Spiele, die die Handlung auch nicht erklären oder kommentieren. Also ein eher planloser griechischer Chor. Sie spielen auch keine bekannten, realistischen Spiele, sondern z.B. ‚Lager und Insasse‘ oder –wie hier in der Szene – ‚Podiumsdiskussion‘. Also, das, was sie davon verstehen. Aber trotzdem ist die Sprache komplex, Laudationester in D/E/F (&lt;i&gt;also nachgeä-fft? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;) also gar nicht die reelle Kommunikation der Kinder, das kann nicht sein, dafür zu komplex, und dann tritt die Stimme des Autors auf.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Und all das vom Autor erläutert, wohlgemerkt... während man dann irgendwann merkte, dass er schon vorliest... im ersten Moment denkt man dann als Zuhörer noch, dass er begleitende Erläuterungen also quasi die Packungsbeilage vorliest, aber dann wird einem klar, dass es sich schon um den eigentlichen Text handelt und dann fragt man sich als Protocollagist: wie soll man das einfangen / dem geneigten eigenen Pisa-Publikum geeignet rüberbringen? Anm. d. Prot.)(Selbstreflektion / Selbstkritik des Protocollagisten … das muss ich mir im imaginären Tagebuch / Kalender markieren... aber es stimmt wohl: Ich habe auch andere protokollierte Aussagen imaginärer Zeugen, dass Stefans Performance un(er)fassbar unwiedergebbar war. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber quasi Dark Romance (&lt;i&gt;schnell den Kopf einziehen! Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.), da ein Werwolf und ein Moloch (&lt;i&gt;ich glaube das ist auch eine Fantasy-Figur? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) vorkommt, kiffende Staplerfahrer, die von leeren Feldern nach Italien brettern, und ein – in echt oder zumindest nicht in der untersten Handlungsebene – sterbender Vater. Als wisch i wasch i wusch ig Haus-Hof-HNO-Protocollagist muss man – zumindest psychologietechnisch – noch weniger recherchieren als als Lyriker. Hals. Alls.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und die schneidende, hirnverätzende Sozialkritik – eventuell lässt da Stefans Theaterstück „Schiffbruch mit Zuschauer“ grüßen – dass die Fische ertrunkene Flüchtlinge gefressen haben und wir essen jetzt den Fisch... auch Kannibalismus überspringt Generationen. Und wir sind immer noch bei „das ist ein Kinderspiel, das Menschsein!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Das war ein Parforce-Ritt! Wow! Ultrametareflektiert. Was für eine Kraft, was für eine Energie im Text und im Vortrag!“ – „Der mit dem Werwolf tanzt, was, Antonia?“ – „Und dass sich alles abstrakte in den Büschen versteckt… aus den Augen, aus dem Sinn… genial.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Die ‚Ränder der Welt‘. Und des Verständnisses. Und des Textes. Und des Geistes. Und der Soziokulturinteraktion! Der ganze Text und Vortrag war wie eine breakdancende Matrjoschkapuppe geschachtelt und ist vor unseren Augen und Ohren explodiert. Ich bin noch ganz geflasht.“ - „Also, mir geht es nach dem Text jetzt schlechter. Mit dem Wissen um die Weltsorgen kann man nicht mehr fröhlich unbefangen auf Kinder schauen.“ – „Oder Fische.“ – „Oder Boote.“ – „Oder … Apfelkrapfen.“ – „Ein Text mit Sollbrechstelle. Aber nicht den Boten köpfen du sollst. Außerdem wusstest Du das doch vorher schon, wie schlecht wir die Welt unseren Kindern hinterlassen?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Die ganzen Verfremdungen und Ebenen … mit dem Papiersack und so…“ – „Da stand auch die Entfremdungsszene von Twin Peaks Pate.“ – „Oder die vom Paten?“ (&lt;i&gt;oder vom unsympathen Antipoden? Mein Silbeninterpretationszentrum in der OI geht hui!nüber… Anm. d. Prot.)(Das Arbeitszeitgesetz gilt auch für die Kunst. Pause! Anm. d. Red.)(Denn die Frage ist: Wem hat Wessen oder Hesses Werwolf denn jetzt geschadet oder wen gebissen? Wen wenn wennn. Die Römer und ihr scheiß Lokusativ, wie ich im Lateinunterricht immer provokativ gesagt habe… Anm. d. Prot.)(Du hattest nur Asterix. Kann mal jemand in der Suchmaschine oder KI ‚Symptome und Behandlung Hitzschlag oder Schmitzerschöpfung‘ eingeben? Danke. Anm. d. Red.)(Mama, kannst Du mich anrufen? Oder können wir irgendwas spielen? Cluedo oder Imposter oder Pantomimikri oder Psychotherapie? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Definitiv ein Bachmanntext! Genau diese Szene! Genau in dieser Performance!“ – „Du bist wie der fatalistisch-humanistische Günter Eichberger...“ – „Ja, das ist eine Nudel, ein Teig“ (&lt;i&gt;für Nicht-Österreicher: &quot;Jacke wie Hose&quot; Anm. d. Red. Und das heißt übrigens „Redaktion“ und nicht „Red Bull“. Ach, das kommt ja erst weiter unten. Verdammt, jetzt hat Schmitzers Werwolf auch mein Hirn erwischt, dabei waren das doch Zombies, die das essen… Wenn also die Fische die Hirne der Fliehenden und wir die Fische sind wir die Zombies…&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Ah, wenn die Red / Frau Perchta / Holle / Controlletti ach das kommt ja auch erst weiter unten egal gerade außer Gefecht ist, kann ich hier ja schnell noch weitere Fragmente platzieren: „Die Bachmann-Preisträgerin Natascha Gangl und ihre Klangcomics...“ – „ja, für Deine Grazer Ohren klingt es anders“ – oder ticken da die Uhren anders? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ich muss sagen, ich hatte beim Zuhören die schreckliche Freude, die Du beim Vorlesen hattest.&quot; - &quot;Das kannst Du nicht wissen, aber danke!“ – „Da der Vortrag sehr dynamitisch und extra versiert extrovertiert serviert war, wird er für diese Erkenntnis nur ein Mindestmaß an Empathie – das er stets übererfüllt! – benötigt haben.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Bitte nichts erklären! Aber unser üblicher Variationsvorschlag: statt dessen mit  Kinderstimmen – echt oder von Dir nachgemacht – vortragen, wie eine Art Hörspiel?“ – „Verstehe. Hm. Das wäre dann deutlich schwerer umzusetzen, aber das würde die fünf Ebenen aufdröseln, inklusive Spiel, Autorenstimme, was die Kinder tatsächlich machen und wo ich mich verzettele. Wie eine Collage.“ – „Dein Text erinnert mich an Arno Schmitt, aber plus Selbstironie, als Stimme/Ebene selbst mit drin. Humorvoller Ekel ist auch eine Ebene.“ – „Das wird ein großes Buch in einem großen Verlag! Und die Passage ist Bachmann-Preis-würdig!“ – „Könnt ihr bitte mal mit Bachmann aufhören?“ – „Okay, okay...“ (zwei Sätze später) „Dass der Rest noch nicht fertig ist, macht nichts. Wichtiger ist erst die Show beim Bachmannpreis, um den Verbrauch anzukurbeln.“ – „Du meinst Umsatz. Aber ‚Kunstverbrauch‘ ist auch nicht schlecht.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„In dem im Roman beschriebenen Ort kommt auch ein Tor zur Unterwelt vor. Und die Perchta - für mitteldeutsche Ohren: Frau Holle, also die Arbeitsqualitäts-Überwacherin –schimpft den Bürgermeister.“ – „Ein perfekter Antiheimatroman!“ – „Es kommen zwei Josefs vor, und eine Quote von zwei gescheiterten Patriarchen auf einen erfolgreichen...“ – „… was immer das auch heißt…“ – „… sowie ein Red Bull Sportler. Der kentert und lernt einen Flüchtling kennen.“ – „Ist der beschriebene Ort Frohnleiten?“ – „Nein, das wäre zu idyllisch mit seinem beheizten Marktplatz, aber die Dunstkreis-Entfernung zu Graz passt in etwa…“ – „… die haben den beheizbaren Marktplatz ja durch die Mülldeponie.“ – „Wie, Fernwärme durch Müllverbrennung?“ – „Nein, dadurch finanziert. Die Fernwärme entsteht meines Wissens durch Kadaververbrennung.“ – „Na, lecker. Das erinnert mich an den süßlichen Geruch der Tierkadaververwertungsanstalt bei Gunzenhausen …“ – „Ja, einfach Brötchengeruch drüber …“ – „So ein Kaiserschmarrn.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;--- Sieben: Wir Faden fädeln to grey/gray/gräy/gäy&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Echt, oder? Diese Alpen-McGuyvers… kein Weitblick, aber superkreative Problemlösungen!“ – „Als ob wir hier Weitblick hätten … politisch und sozial …“ – „Spieglein an der Wand: Sind da überall Bilder dahinter versteckt wie hier ersichtlich, wo der Spiegel fehlt? Wir sollten nachschauen!“ – „Im Vertrag steht aber: ‚hinterlasse wie vorgefunden‘ …“ – „Den kriegt jeder von uns fürs Globalgalaktische schon im Krankenhaus ausgehängt, aber wer liest als legasthenisches analphabetierisches Baby das Kleingedruckte…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Nein, ich war bei gestrigen Treffen des pegnesischen Blumenordens nicht dabei, ich bin da nicht Mitglied, auch wenn ich vielleicht wie ein prototypisches Blumenkind aussehe…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Und sonst so, wie ist Dein Leben außerhalb dieser nonanonymen Selbsthilfegruppe, außerhalb der Literatur? Gebrauchstexte verfassen? Okay, das ist mit am dichtesten dran.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Die Varianten der Kreuzschifffahrt: Gay Cruise: sexuelle Orientierung. Grey Cruise: Rentner-Kahn. Metal Cruise: Metal Fans. Lustig, wenn es bei denen ein Holzboot wäre. Und zwischen allen Schnittmengen.“ – „Genau, und Tom Cruise.“ – „Hauptsache, nicht Kreuzfahrer.“ – „Apropos Kirche: Ihr habt hier in Nürnberg die schönste protestantische Kirche, inklusive Reliquie … obwohl die Führerin das bestritten hat.“ – „Tja, wir waren die ersten, die progressiven Protestanten, ganz vorne mit dabei, da macht man beim Bildersturm schon mal Fehler, sozusagen Bildfehler.“ - „Und wie die Humanistin und Äbtin Caritas Pirckheimer damals: ‚Nix da, das Kloster wird nicht aufgelöst. Meine Nonnen bleiben!&#39;“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Wie heißt noch mal der Autor, der schon seit Ewigkeiten an der Weltrevolution schreibt? Und immer sooo dicke Ziegel….&quot; – „Der Ort hier, wo wir heute waren, das ‚Komm‘, ist ein altehrwürdiger linker Ort… 1981 und 1987 Akte von Polizeigewalt, ein klares Qualitätsmerkmal, aber mittlerweile ist es auch nur noch das PS der Weltrevolution.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Und er ist Redakteur bei ‚Perspektive‘. Ich kann dir ein paar leihen.“ – „Nein, er soll abonnieren!“ – „Keine Sorge, wir leihen es doch nur, um ihn anzufixen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Gestern beim Blumenorden war ausführlichst das Thema, mit wem man ins Bett gehen muss, um im Literaturbetrieb erfolgreich zu werden. Das haben unsere jugendlichen Schriftstellerinnen begierig aufgesogen.“ – „Die ganze feministische Erziehung in wenigen Sätzen beim Teufel.“ – „Ich habe jetzt übrigens eine Agentin, aber ich habe es noch niemandem erzählt.“ – „Cool, sozusagen eine Geheim-Agentin! Glückwunsch.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Protocollagist hat seine ToDos abgearbeitet (Perspektive-Abo bei perspektive at abgeschlossen und „Ausfahrt Niemandsmeer“ von Bettina (das ist noch nicht das im heutigen Treffen besprochene Werk, aber das aktuelle, frisch erschienene) bei kulturmaschinen com bestellt.) Werbeblock: bitte nachmachen! : -)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Grüße Jogi&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjSvP836UN7mcF-GMplcT2jtjQrCqY9W4Tox5qtkXk6UdHn3OhlNKX0rysBd_BUWnZeHq7KaaMPrQhyj3E-3AAq-1Q4SI-x98GIHhJIEP8DaemEGX1EJK6pJaLbr0BLRW16vjrZZSJ4vF0f93ltM6ONs-1XcQxaiovM8vr-mKwthN_DEg40hF9LOq9cRyY/s3840/1000095838.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;3840&quot; data-original-width=&quot;2160&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjSvP836UN7mcF-GMplcT2jtjQrCqY9W4Tox5qtkXk6UdHn3OhlNKX0rysBd_BUWnZeHq7KaaMPrQhyj3E-3AAq-1Q4SI-x98GIHhJIEP8DaemEGX1EJK6pJaLbr0BLRW16vjrZZSJ4vF0f93ltM6ONs-1XcQxaiovM8vr-mKwthN_DEg40hF9LOq9cRyY/s320/1000095838.jpg&quot; width=&quot;180&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;PS: Ich kann zwar nur für die BRD sprechen, aber im Übrigen bin ich weiterhin der Meinung, dass Frau Reiche, Herr Spahn und Herr Merz, aber vor allem erstere, täglich zum Rücktritt aufgefordert werden sollten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/3351096148058056524/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/07/klaffende-wunden-oder-drusenfieber-sind.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/3351096148058056524'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/3351096148058056524'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/07/klaffende-wunden-oder-drusenfieber-sind.html' title='Kläffende Wunden oder Drusenfieber sind Nudelholz wie Teiggesicht'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjSvP836UN7mcF-GMplcT2jtjQrCqY9W4Tox5qtkXk6UdHn3OhlNKX0rysBd_BUWnZeHq7KaaMPrQhyj3E-3AAq-1Q4SI-x98GIHhJIEP8DaemEGX1EJK6pJaLbr0BLRW16vjrZZSJ4vF0f93ltM6ONs-1XcQxaiovM8vr-mKwthN_DEg40hF9LOq9cRyY/s72-c/1000095838.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-2499649067719148299</id><published>2026-06-13T23:23:00.000+02:00</published><updated>2026-06-15T17:56:02.677+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Gerd Fürstenberger"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><title type='text'>Passanterweise</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Oder: En passant am Passamt a.k.a. Kulturladen&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Oder: ich mag und verarbeite Deine Gedichte zwar nicht alle restlos, aber bleiben wir trotzdem Friede Freunde Eierkuchen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anreise zur Vernissage: „Hat die Frau da wirklich ein ‚Fresse, Alter!‘-Tattoo am Hals?“ – „Psst, nicht so laut!“ – „Schau mal, da hinten auf dem Auto, das Logo Deiner Ex!“ – „Was? Ach so, Ex-Firma. Im Stadtteil dahinter hat übrigens wirklich meine erste Freundin gewohnt.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Lauter unlautere Laut-Sprecher unterwegs… erst die Demo und dann rechts im Röthenbacher Landgraben … scheinbar ein Kindergeburtstag, mit Megaphon-Eltern… Leisesprecher sind aktuell wohl leider nicht angesagt.“ (&lt;i&gt;später wurde der Autor dann gebeten, lauter zu sprechen. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Aufreihung der Gläser an der Bar im zweiten Ausstellungsraum: „einer geht aufs Haus.“ – „Na dann: Aufs Haus!“ – „Alter, war das jetzt peinlich, dass Du das Trinkgeld erst nicht in die Sammeldose gebracht hast… da war ein Schlitz und ein Loch… selbst im Kindergarten sind da mehr Formen! Vielleicht wie beim Führerschein-Theorie oder Erster Hilfe: gelegentliche Auffrischungen überlegenswert?“ – „Lou mer mei Rouh.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Verlegenes Innehalten: Schüttelt man – nach Knigge – einem an der Hand Bandagierten selbige oder nicht?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Wie herum arbeitet ihr?“ – „Erst meine Texte, dann ihre Bilder dazu, wie schon in Frankfurt.“ – „Die Buchhandlung in Eibach macht viele Lesungen, da wollen wir im Kulturladen normalerweise nicht so viel Konkurrenz machen…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Konzept „Fangen wir c.t. an.“ erwies sich als wohlüberlegt, denn schlagartig füllten sich kurz vor dem verlegten Start (&lt;i&gt;das waren dann wohl alles Akademiker:innen? Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) die Reihen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Leiterin des Kulturladens begrüßte die Gäste, gab für Auswärtige einen kurzen Abriss dieser soziokulturellen Besonderheit Nürnbergs  - „Elf Kulturläden, wie die elf Freunde … gegründet von Hermann Glaser … ‚Kultur ist Bürgerrecht, Kultur von allen für alle‘“ – und gab ein kleines Soziogramm der Künstler:innengruppe: „Der Mann der Künstlerin ist das Bindeglied, der ist auch ein alter Freund des Autors. Und auch die Deutschlehrerinnen-Phase ist ein Bindeglied zwischen Text und Bild. Sie verwendet gerne Zeitungen als Zufallselemente, mit einer Schere als dynamisches Element. Und der Autor Gerd ist auch Journalist und Dozent.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gabi dankte dem Kulturladen für die gute Zusammenarbeit und erzählte ebenfalls aus dem Nähkästchen: „Gerd schickt immer wieder mal Gedichte rüber, die gefallen mir manchmal, nicht immer, und dann lege ich bei Gefallen los“. – „Wie, nicht alle?“ Oje, erste kreative Differenzen in der Band? Smiley.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Von manchen Gedichten machte ich auch mehrere Varianten. Und ich dachte mir, ich nehme mal lieber zu viele Bilder mit. Ich hoffe, Sie machen das dann auch so, der Preiskatalog hängt ganz rechts.“ (&lt;i&gt;oh, der ist ja auch gerahmt. Kostet der dann das gleiche? Definitiv ein Kulturladen, wo man Kultur kaufen kann. Anm. d. Prot.) (Redschreib kein Blech, Digga, geh Buch kaufen, Du Opfer. Anm. d. Red.)(das war ein scherzhaftes Querreferenzieren auf den Schluss des Textes, siehe unten. Ergänzende Anm. d. Red.)&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ich bin übrigens auch ein großer Fan der Kulturläden. Ich fange jetzt an mit dem Anfang. Oh, danke fürs Vorführen: Der Hinweis auf das Stummschalten der Handys fehlte…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und schon ging es in die Geschichte um die zweifelhafte Ehre, von einer Taube als Wohnort ausgewählt zu werden, und wie das verheiratete Umfeld damit umgeht. Anders als bei Patrick Süßkind stets mit einem klaren Fokus auf dem Humor („es war Notwehr, dass sie nach Dir gehackt hat.“ / um ihr den Fluchtweg offenzuhalten, froren wir)&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;An dieser Stelle sei das – an dieser Stelle aufgetretene und vom Autor durchaus bemerkte - Gähnen des Neben- bzw. Haupt-Mannes des Protocollagisten kurz aufgeklärt: Er hört zum Einschlafen Hörbücher. Auch wenn wir tagsüber im Urlaub eines hören oder überhaupt jemand eine Zeitlang spricht, muss ich ihn wachrütteln. Das ist also eher ein Kompliment! Anm. d. Prot.)&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Klasse fand ich dann die Diskussion, ob der Protagonist wohl lieber ein Haustier hätte... und dass er für sich beschließt, mit dem Tier ein ernstes Wörtchen über Stubenreinheit zu reden … und natürlich den netten Versprecher ‚ein Pflaster im Kühlschrank‘.“ – „Ja, oder das ‚hab Dich nicht so, Tauben sind doch friedlich, siehe Friedenstauben!‘“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Die Ehefrau kommt in dieser Szene nicht so gut weg… daher sollte ich als Autor vielleicht ein paar Anmerkungen zum weiteren Fortgang machen: Da sind dann mehrere Personen und deren Geschichten verwoben. Offen aber hoffentlich trotzdem ganzheitlich. Und eigentlich geht es in allen Geschichten um die Liebe, es folgt jetzt der Teil, wo ein Mann seine Jugendliebe wiedertrifft.“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Beschreibung, wie der neue Protagonist beim Spazieren Profil und „Tanz der Lippen“ seiner erneut Angebeteten betrachtet, wird gleich durch die nächste Erklärung unterbrochen: „Die gerade im Gespräch erwähnte Dame in der Pizzeria ist die Nebenbuhlerin der Taube, also die Ehefrau des ersten erzählenden Ichs, denn die redete dort scheinbar mit einem imaginären Gesprächspartner.“ (&lt;i&gt;jetzt bin ich WIRKLICH gespannt, wie es weitergeht! Gut, dass ich das Buch zum Fertiglesen habe. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und dann das Verweben: „Komischer Typ dort … und ist sein Sweatshirt voller Taubenexkremente? Und hat er da ein Vogelnest auf dem Kopf?“ Zufriedenes Gelächter im Publikum, dass dort mittlerweile Nachwuchs piept. „Ich kam nicht umhin, zu bemerken, dass Sie über mich sprechen und die kleinen Täubchen auf meinem Kopf bemerkt haben. Ich weiß, ‚bei Ihnen piepts wohl‘ und so weiter, aber ist das nicht großartig? Entschuldigen Sie mein Nuscheln, aber ich darf den Kopf nicht zu sehr bewegen. Und ich bin übrigens Verhaltensforscher.“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das „Aha-Duett“ der Jugend- und Erneutliebenden, die nach dem Weitergehen ihre Gespräche quasi beflügelt fortsetzen und natürlich viel Gesprächsstoff haben. „Ökologisch ist sein Verhalten jedenfalls vorbildlich. Lach nicht!“  - „Ob sie ihn dann als Trauzeugen zur Hochzeit einladen, weil er unbehagliche Gesprächspausen bei ihrem Wiedertreffen verhindert hat?“ – „Aber ihn auffordern, sich vorher doch bitte umzuziehen!“ – „Psst!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ich mache jetzt eine kurze symbolische Pause, ehe ich zur Lyrik wechsle… fertig. Die Gedichte sind teilweise hier auch ausgehängt. Ich fange mit dem titelgebenden ‚Passanten‘ an.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei den Gedichten dann viele Stellen, die einen nachdenklich innehalten lassen… der „Schatten, der anhält und dir nachblickt“ … oder die „Sitzbank zur Betrachtung der Lage“ … da gehören definitiv mehr aufgestellt! (&lt;i&gt;Am besten mit Beschattung wegen steigendem UV… Anm. d. Prot.)&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Die nächsten drei Gedichte – Hesperide, Theodor-Heuss-Brücke und Rosenau – beschreiben Nürnberger Orte, das nur als Anmerkung für die Zuhörenden, die von weiter weg … also, natürlich auch als Anmerkung für die aus Nürnberg… Übrigens, nicht verwechseln: das Afrikafestival unter der Brücke ist im Juni, und das Brückenfestival im August.“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch hier wieder überraschende Wendungen, wie Gesetze und das Leben, die tanzen oder Wünsche haben. Oder der unerwartet weit gespannte Bogen, was alles „vor der Haustür“ liegt, von ausbrechenden Vulkanen über frisch gegrabene Flussbetten bis hin zu schwarzen Löchern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Letzteres deutet schon das Themenfeld der darauffolgenden „kosmischen Trilogie“ an: „Wow… das ‚manche der gelegentlich ein Teil von uns seienden Teilchen verlernen auch wieder, Teil unseres Ichs zu sein‘erinnert mich an Terry Pratchett, der hat das auch schon sehr schön mit dem Kommentar des Kanzlers ‚boah, ist das nicht unhygienisch?‘ verarbeitet!“ – „Cool war auch der Wechsel von den Weiten des Alls und den Jahrmilliarden zum Folgesatz ‚und sonst so?‘“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und wenn bisher nicht mal eine galaktische Minute Menschheit im technischen Stadium, dann kann es auf dem AB von SETI wirklich irgendwann mal heißen: „Sie haben eine neue Nachricht“ … die dann nicht mehr abgehört wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Und hier wieder ein Bogen zurück zum Roman: Das nächste Gedicht hat mit Vögeln zu tun.“ – „Und mit Liebe?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Autor unterbricht – trotz der gerade so schönen Stelle, dass sie die kostbare Zeit vor der Nacht lieben – erneut den Gedichtvortrag: „Das ist wie beim Philosophen Thomas Nagel, der gefragt hat, wie es ist, eine Fledermaus zu sein. Bei mir ist es kein Aufsatz, sondern ein Gedicht, und es geht halt um Vögel, nicht um Fledermäuse. Aber die Gedankengänge sind ähnlich.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach dem philosophischen – „er ermöglicht und überdauert das Leben“ – Regen(sound)porträt – „Ich sehe die anwesenden Teilnehmenden dieser Reise teilnahmsvoll nicken“ – gab es zum Abschluss noch ein Meta-Gedicht über den lyriterarischen Prozess: „morgens ist der poetische Blick für die Alchemie des Seins noch offen, das „Hirn noch traum(haft heraus)geputzt … und ist es wirklich okay, den bunten Cocktail des Lebens in bleischwarze Buchstaben zu gießen?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Das wars, vielen Dank, jetzt zum gemütlichen Teil.“ – „‘Sonst werde ich ungemütlich?‘ Die Stühle waren doch ganz okay…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Du hättest mit etwas langsameren Tempo die Lesung noch strecken können … oder wie bei Wortwerk die Gedichte doppelt vorlesen können, damit die Zuhörerschaft das besser aufnehmen kann.“ – „Hm… die Lyrikpassage einfach zweimal hintereinander? Oder jedes Gedicht doppelt vorlesen? Oder jede Zeile? Das wirkt … das wirkt … irgendwie komisch … irgendwie komisch … wie ein Echo, das das Diminuendo vergessen hat …“ – „Oder man hätte die Gedichte bzw. die Collagen auch projizieren können?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Das … na, Dings… Autoren und Wörter…“ – „Passt schon, ein Buch fällt ja auch in die Kategorie Ding.“ – „In Anlehnung an die britischen ‚Knock knock‘-Scherze könnte man auf jedes ‚Ding‘, das jemand einem unabsichtlich ins Gesicht sagt, mit einem – dessen Anspannung dann lockernden – ‚Dong‘ antworten…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Schreibst Du gerade eine Widmung oder das nächste Gedicht?“ – „He, gute Idee, das zu kombinieren!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diskussion von Geldautomatendesign: „Ich traue mich immer nicht, bei Fremden ins Gespräch einzusteigen, aber ich hätte fragen können ‚ach, sind Sie vom Fach?‘“ – „Stimmt, und was machst Du, wenn herauskommt, dass die die beruflich sprengen… denn manche von denen besuchen sicher auch Vernissagen … das gibt dann mindestens betretenes Schweigen, wenn nicht schlimmer…“ – „Das ‚vom Fach‘ ist eh eine komische Formulierung, findest Du nicht? Das kennt die Jugend sicher nicht mehr… das erinnert mich an die aktualisierte Version von Rapunzel mit dem ‚wirf Haar runter‘ und ‚das sind Extensions, Digga; geh Treppe, Du Opfer‘“ – „Ja, ihr liebt beide das Skurrile, kann das sein?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hinterm Horizont soll es gewissen Barden zufolge weitergehen … oder eben vor der Haustür, sicher für ein paar Googol Jahre … und sonst so? Na, Energiewende, Klimaschutz, Demokratieerhalt und so! Damit der menschliche AB weiter abgehört wird!&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhyHVsXkHpUVxM3WpecNlQvIe_rVYEfZ5y0RGCtpQ0DpFz6qgHbhZbPRurivZ0pRKo-BQgSRPwLI38R7Xd-afAzOQ1bMIT7xwP6kmzL1RLXX_syOBH5NZ_ACumgKJsYSYFg9EcM9hWWuNkgpiEjgGDZy46be7Oj8uSPdXxlGAalQMB4nuJSz4PVsLLSA7w/s3840/1000092210.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;3840&quot; data-original-width=&quot;2160&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhyHVsXkHpUVxM3WpecNlQvIe_rVYEfZ5y0RGCtpQ0DpFz6qgHbhZbPRurivZ0pRKo-BQgSRPwLI38R7Xd-afAzOQ1bMIT7xwP6kmzL1RLXX_syOBH5NZ_ACumgKJsYSYFg9EcM9hWWuNkgpiEjgGDZy46be7Oj8uSPdXxlGAalQMB4nuJSz4PVsLLSA7w/s320/1000092210.jpg&quot; width=&quot;180&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/2499649067719148299/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/06/passanterweise.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/2499649067719148299'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/2499649067719148299'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/06/passanterweise.html' title='Passanterweise'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhyHVsXkHpUVxM3WpecNlQvIe_rVYEfZ5y0RGCtpQ0DpFz6qgHbhZbPRurivZ0pRKo-BQgSRPwLI38R7Xd-afAzOQ1bMIT7xwP6kmzL1RLXX_syOBH5NZ_ACumgKJsYSYFg9EcM9hWWuNkgpiEjgGDZy46be7Oj8uSPdXxlGAalQMB4nuJSz4PVsLLSA7w/s72-c/1000092210.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-3716129144085710662</id><published>2026-06-05T13:35:42.934+02:00</published><updated>2026-06-06T22:37:27.049+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Gerd Fürstenberger"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Leonhard F. Seidl"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Paul Stefan Wolff"/><title type='text'>Zuckerbrot, Alpentatort und Passanten</title><content type='html'>&lt;p&gt;&amp;nbsp;Auch im Juni ein paar Wortwerkelnde sehr aktiv:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am 13.6. um 15 Uhr hält im Zuge der PEN-Jahrestagung Leo F. Seidl einen Workshop zum Verfassen engagierter Literatur im Bildungscampus Nürnberg, und um 19 Uhr Vernissage der Ausstellung &quot;Passanten&quot; mit Collagen von Gabi Fitzner und Gedichten von Gerd Fürstenberger im Kulturladen Röthenbach.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am 20.6. lesen Leo F. Seidl und Paul Stefan Wolff bei &quot;StadtLesen&quot; in Fürth.&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/3716129144085710662/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/06/zuckerbrot-alpentatort-und-passanten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/3716129144085710662'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/3716129144085710662'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/06/zuckerbrot-alpentatort-und-passanten.html' title='Zuckerbrot, Alpentatort und Passanten'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-8733269265713825310</id><published>2026-06-01T23:23:00.000+02:00</published><updated>2026-06-04T21:48:59.136+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><title type='text'>Ton, Steine, Schere, Klavier - Brunnen gewinnt!</title><content type='html'>&lt;p&gt;( Oder: An Mordseis leckende Schlangen sind wie Drohnen)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hallo in den Sprachen dieser Welt, aufgrund der letzten Geschichte in der Runde diesmal jiddisch / hebräisch: „Hals- und Beinbruch, liebe Mischpoke!“ (&lt;i&gt;das sind zwar deutsche Begriffe, die aus dem Hebräischen stammen, aber Du meinst „Shalom aleichem“ Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;“Was bisher geschah, also auf dem Herweg zum Treffen: Ein kleiner Junge raste mit seinem Rad ständig rund um den U-Bahn-Ausgang. Wie bei einem Computergame … wie hieß das? ‚Frogger‘? …  musste ich den Ring durchbrechen. Als Endgegner fuhren ihm dann zwei E-Bike-Lieferdienst-Fahrer entgegen.“ – „Und wie ging das aus?“ – „Ich weiß nicht, ich konnte nicht hinsehen.“ – „Abgesehen von unterlassener Hilfeleistung finde ich bei dieser … Kurzgeschichte? … das offene Ende nicht so prickelnd…“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Wir sind noch zu wenige Teilnehmer, unterhalten wir uns doch über (&lt;i&gt;Plattform-Name entfernt. Größter Fluss der Welt ohne „as“ / Kriegerinnen der griechischen Mythologie ohne „e“. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) als Arbeitgeber, also wegen ‚Verkauf der eigenen Bücher auf besagter Plattform‘ bzw. auch Self-Publishing dort.“ - „Ah, habe Dich dort gefunden. Sechsstellige Platzierung bei Belletristik ist nicht der Umsatz in Euro, oder?“ – „Kein großer Schmerz, ein Zeichen zu setzen und auf europäische Plattformen zu wechseln, aber welche…“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Jetzt sind wir genügend, jetzt lese ich vor.“ – „Ok, Paul.“ – „Meinen Text ‚Zuckerbrot‘ werde ich dann diesen Monat bei ‚Lesen in Fürth‘ vorlesen.“ – „Gibt es auch ‚Vorlesen in Fürth‘? Denn beim anderen sitzt man doch mit Büchern gemeinsam im Park?“ (&lt;i&gt;nachträgliche redaktionell aufbereitete Auflösung des Mistverständnisses: „Lesen!“ findet im November 2026 statt, „StadtLesen“ hingegen im Juni, wo am 20. neben VS und Leo Seidl auch der AutorenVerband / die Wortkünstler mit Paul vorlesen werden. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) „Der Text ist eine Hommage an die wieder aktuelle faschistisch-patriarchalisch-dystopische Serie ‚Die Geschichte der Magd‘“.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Erzählerin sinniert über männliche (Rot-Stärke-)Grün-Schwäche, auch beim Einkaufen von Gemüse oder Blumen, der Rasen-Beurteilung – Loriot hatte also unrecht – und dem Reagieren auf – jetzt blaugekleidete – Polizisten, und dass frau daher mit „grün, grün, grün, sind alle meine Kleider“ ihre Ruhe vor Männern hat, vielleicht auch wegen Reminiszenzen an Rinde und Falten. Über Fast-Fashion und das – das ist jetzt der Science-Fiction-Part – auch nach oraler Einnahme wirkende Kuschel- und Orgasmus-Hormon Oxytocin spannt die nicht weiter beschriebene, zunehmend feministisch-kämpferische Erzählerin den Bogen zur Versklavung der Frauen und Drohnen, die nacheinander mit Frauen, Liebe und Torten verglichen werden.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Da habe ich wieder Probleme damit, nicht parallel mitlesen zu können – unser altes Thema! Denn nach dem ‚Männer-Bashing‘ am Anfang kam doch plötzlich ein Wechsel zum männlichen Erzähler? Und dann die Selbstoptimierung, teils konkrete lustige Tipps wie das – auch für Nickerchen gültige – Lob fürs Aufstehen, teils gebasht, wie auch anderes ‚neumodisches Zeugs‘…“ – „Ja, da schließt sich ja dann das ‚kommt von den Homosexuellen‘ an – da sollte man wahrscheinlich einfach eher undistanzierter ‚von den Schwulen‘ sprechen, aber das ‚zu blöd, Beziehungen zu führen‘ im Satz danach bezieht sich dann nicht auf die Schwulen, sondern die Trends-Mitmacher davor … sehr verwirrend, und trägt Dir dann vielleicht noch ungerechtfertigte Vorwürfe wegen Homophobie ein…“ – „Mein Deutschlehrer fände die Ich-Perspektiv-Wechsel jedenfalls schlecht.“ – „Allein schon deshalb – aber nicht nur deswegen – finde ich sie dann gut!“ – „Braucht man den Hommage-Hinweis auf die Serie?“ – „Nein, eher weglassen… das Dysto-Setting ist ja bald wieder Realität …“ (&lt;i&gt;Das Eingeständnis eines anwesenden Mannes, tatsächlich eine Rot-Grün-Schwäche zu haben, führte übrigens zu einer ausführlichen Befragung einer anwesenden Frau, wie das so in der nicht-dystopischen Praxis wäre. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Zum Vorlesen Deiner Satire: das war sehr monoton vorgetragen.“ – „Genau, gut!“ – „Nein, schlecht!“ – „Und verschmitzt vortragen!“ – „Nein, gerade bierernst!“ – „Aber vor allem langsamer.“ – „Und ist das nicht eher ein … ich weiß nicht, Wintertext, als für vergnügliche Sommerlesung im Park?“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Drohneneltern sind die neuen Helikopter-Eltern.“ – „Ja, nicht zu verwechseln mit – wenn auch kaum unterscheidbar von – den Curling-, Schneepflug-, U-Boot- und Rasenmäher-Eltern!“ – „Kennt noch jemand den alten Film ‚der Rasenmäher-Mann‘? Das ging auch nicht gut aus…“ – „Zurück zum Text, bitte: Er hat eine hohe Dichte, aber Absurdes bitte weiter verstärken, herausarbeiten!“ – „‘Verdichten!‘, sprach der Lyriker beim Autoschrauber:innen-Stammtisch!“ – „Und ich möchte noch ergänzen: Du nuschelst wie ich beim Textvortrag.“ – „Also, in meinem Fall liegt es am Kautabak.“ – „Was ist das?“ – „Na, das hier.“ – „Igitt, ‚Show and Tell‘ muss da jetzt wirklich nicht sein!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„‘Halt!‘ - das war das Motto, des Wettbewerbs, an dem ich mit dem folgenden Text teilgenommen habe. Für den brauche ich übrigens noch einen Titel. Und nach Abgabe habe ich dann festgestellt, dass das Motto eigentlich konkreter ‚Halt am Körper‘ gelautet hätte…“ (&lt;i&gt;ich frage mich, wie viele Protocollage-Lesende hier bereits die Worte von Coralie heraushören … Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) „Und es geht um einen eingebildeten Flügel.“ – „Na, da hast Du doch schon eine neugierig machende Überschrift! Und ich bin gespannt, ob jemand glaubt, fliegen zu können oder ein Engel zu sein, oder ob er sich an ein imaginäres Musikinstrument setzt…“ – „Du weißt, dass auch das Adjektiv mehrere Bedeutungen hat?“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und tatsächlich ging es um einen Gegenstand, der sehr überzeugt von sich ist… und verwundert, dass er – obwohl das beste, wohltemperierteste, hochglanzlackierteste und teuerste Instrument im Geschäft – nicht gekauft wird. Auflösung: letzteres.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Das erinnert an ‚Ich bin ein Star – holt mich hier raus!‘“ – „Das psychologische Thema des Verschmäht-Werdens. Ich habe viele Jahre in einer Disco gearbeitet und das Herausputzen, die Hoffnungen und Enttäuschungen hautnah erlebt.“ – „Naja, wir als Otto-Normal-Discogänger:innen ja auch, ohne dort zu arbeiten… aber genau: Das war wie eine prä-digitale Partnerbörse.“ – „Was ist eine Partnerbörse?“ (&lt;i&gt;Wie ein Rudel Wolfs-Eltern versuchten die Anwesenden daraufhin – metaphernfreudig, da kann die Autor:innengruppe nun mal nicht aus ihrer Haut – die Begrifflichkeits-Unklarheiten zu beseitigen. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Dein Text ist eine Parabel, ein Gleichnis.“ – „Und ich würde die Selbstzweifel mehr herausarbeiten, mehr Psychologie.“ – „Naja, eigentlich geht es beim Text darum, dass ich mir einen Bechstein wünsche.“ – „Ach sooo, das ist ein Text mit einer ganz gezielten Zielgruppe! Ein Verkaufs-bzw.-Kaufs-Werbe-Text sozusagen! Wie geht das bei euch dann im Alltag? Wenn Du etwas möchtest, findet die Familie auf dem Frühstückstisch einen Zettel mit einer neuen Kurzgeschichte? Darüber, wie einsam und ungeliebt sich der betreffende Gegenstand im Laden vorkommt?“ – „Das könnte man als Erzähl-Ebene noch drumherum bauen!“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann (&lt;i&gt;repeat, piep! Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) wurde der Text für die Nachzügler – obwohl diese nicht Teil der eben ermittelten Zielgruppe sind – noch einmal vorgelesen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Statt dem konkreten Product-Placement – wir sind noch alte Schule, als das noch verpönt war – vielleicht etwas Flexibilität, so nach dem Motto ‚ich nehme auch einen Steinway oder Feurich oder Bösendorfer oder Kawai oder Yamaha oder Schimmel oder Fazioli‘? … wobei ich empfehlen würde, nichts zu Hochpreisiges zum Einstieg zu nehmen.“ – „Wer spricht denn vom Einstieg?“ – „Ich finde, es findet zu wenig Entwicklung in der Handlung statt.“ – „Ja, vielleicht noch einen Gegenspieler – wurde da nicht in einem Halbsatz eine Ukulele erwähnt? Oder natürlich eine menschliche Person… - oder ein Ereignis… und dann könntest Du die Handlung kippen lassen…“ – „Na, Hauptsache nicht den Flügel, höhö… ‚Flügel, Dir werd ich Deinen Hochmut stutzen…“ – „Variiere testweise ein bisschen! Nicht gleich ein ganzer Textzyklus, aber unterschiedliche Tonalitäten täten gut, quasi Dur und Moll.. Adagio, Allegretto, Presto … Dreivierteltakt …“ – „Genau, ein paar Goldberg-Variationen… oder das ganze vielleicht als interaktives Spiel, wie ein Textadventure früher, nur mit Noten?“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Intertextuell gefällt mir bei Dir auf jeden Fall, dass Du oft das Innenleben von Gegenständen thematisierst.“ – „Bei den Enden meiner Geschichte geht es oft um den Preis… aber ich habe oft auch Mitleid mit Dingen, die nicht gefallen. Schon beim Spielen mit Stofftieren hatte ich Sorge, dass sich die anderen ungeliebt fühlen…“ – „Ja, geht unserem Sohnemann genauso.“ – „Ich hätte noch einen Text über eine Bank, die eine Bank ausraubt…“ – „Eine Fusion? Aber ich finde, den nächsten Vorlese-Slot sollten wir für unseren Gast aus Erlangen, Gerd Fürstenberger, freihalten…“ – „Aber ich bin gar nicht aus Erlangen!“ – „Aber Du hast doch mit den Erlangern vorgelesen? Als Fürther? Schwabacher? Neumarkter? Ansbacher? Höchstädter? Forchheimer? Pappenheimer?“ – „Und ich habe nur einen ganz frischen, unüberarbeiteten Text, frisch nach dem Gewitter gestern geschrieben, also ‚seid‘s gnädig‘…“ – „Na, das ist doch mal gut, nicht immer diese abgehangenen, gepökelten, feingeschliffenen Texte… aber darf ich erneut anmerken, dass in der Signal-Gruppe geteilte Texte zum Mitlesen schön wären? Ich fotografiere mir mal ab…“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Das Pendeln in der Lyrik zwischen den zwei Polen Allgemeinplatz und Lesefluss-sprengender Assoziation…“ – „AC/DC Wechselstrom-Lyrics?“ – „Auch in den Strophen schöne Wechsel, eine Dreiteiligkeit: Erst der Tatort mit den herumliegenden Gliedern. Vielleicht statt des Vergleichs ‚wie Glieder‘ sogar mutig die Metapher ‚die Glieder der Bäume verteilt‘ nehmen? Dann kommt das Positive: Stürme verteilen Samen, Wasser spenden Leben, die Luft geschwängert… und als drittes dann die Bewegung… erneut die Knochen, aber Kraft in denselben, und das Kind schaukelt dem Himmel entgegen, das ist ein sehr schönes Bild, das den Kreis schließt.“ – „Ja, trotz herumliegender Organe und mordendem Eis sehr konsistent.“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Kill your darlings – in diesem Fall wäre das Killer-Eis ein Kandidat? Zumal: ist Hagel wirklich tödlich?“ – „Du wieder mit Deiner anthropologischen Sicht! Frag mal ein totes Insekt, das von einem kanonenkugelgleichen Hagelkorn erschlagen wurde!“ – „Das kanonische Eiskugel-Gleichnis?“ – „Ich muss gerade an eine Ameise denken, die von einer Speiseeiskugel erschlagen wird…“ – „Oder ein Mord an einem Vanille-Allergiker … außer es sind nur Aromastoffe…“ – „Das Wort- und Mord-Material der Wahl…“ – „Könnt ihr mal aufhören und bei der Textkritik bleiben?“ - „Mein Mund ist übrigens versiegelt, gerade bei Lyrik habe ich als Autor das Recht und die Pflicht zu schweigen.“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Wo?“ – „Es geschah draußen…“ – „Ich erkenne jedenfalls das Beschriebene wieder, wir sind nach dem Gewitter auch an der Pegnitz entlanggegangen.“ – „Das erinnert mich an das Treffen vor einem Jahr oder so, wo jemand aus Tobis Regional-Dysto-Science-Fiction die U-Bahn-Station herausgelesen hat.“ – „Oder bei der Erlanger Lesung die Tagesfliegen-Friedhöfe…“ – „Beim Informatikstudium in Erlangen mussten wir als erstes Palindrome finden, wie ‚So riefen sie den Leichenwagen, weil Leichen auf den Weichen lagen…‘“ – „Ich wiederhole: Können wir beim Thema bleiben? Ich habe mit dem – wenn auch aus Insektensicht korrekten – ‚mordenden Eis‘ Probleme…“ – „da hatte ich – Mist, jetzt fange ich doch an zu erklären – erst ‚tötendes Eis‘, aber das war mir zu schwach…“ – „‘Eis mit Tötungsabsicht‘? Aber ich glaube, mich stört, dass noch aktuelle Handlung impliziert wird, obwohl es ja eher eine Tatort-Besichtigung ist… also ‚gemordet habendes Eis‘? Aber das geht nicht so gut von der Zunge, Kautabak hin oder her…“ – „Der Erzähler war noch geschockt. Eiskalter Mord.“ – „Eiskalte Kritik. Moment, kann ich meinen Textausdruck noch mal haben für die Stellungnahme …“ – „… die Du nicht geben willst, wie ich als Dein imaginärer Anwalt hinzufügen möchte…“ – „Ich glaube, eine Umstellung zu ‚zerflossen in Pfützen, das mordende Eis‘ brächte die Erzählzeit wieder ins Lot…“ – „Mein Mandant nimmt den Vorschlag an. Au! Bei der schwülstigen Formulierung knallt mir gleich mein Handy an den Kopf.“ – „So eine App wäre beim Schreiben oder beim Vortrag sehr hilfreich! Wie heißt die?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Wassim, Du hast noch einen Text?“ – „Ja, aber nur zwei Worte.“ – „Wow, das ist ja Haiku im Quadrat!“ – „Ich lese ihn auch nicht vor, denn er hat sich noch nicht in meinem Kopf zusammengefügt. Aber ich habe Tonfiguren geknetet. Hier sind die Bilder…“ – „Auf jeden Fall die interessanteste Vortrags-Art heute! Und der Begleittext heißt ‚Vor der Arbeit, nach der Arbeit‘? Und die Figur danach hat einen riesigen Kopf … die Arbeit ist ihr zu Kopf gestiegen. Ein Wasserkopf von der Arbeit…“ – „Ist das ein Selbstportrait? Ich finde jedenfalls, er hat sich im Ton vergriffen. Höhö.“ – „Höhö. Das waren Ideen ohne Worte. Ich habe die Figuren drei Stunden geformt.“ – „Und das soll jetzt kein Mobbing oder Bashing sein, aber man sieht den Figuren die genannten drei Stunden Arbeit nicht an.“ – „Da gab es doch Zwischenfiguren … wäre cool, wenn Du die alle fotografiert und dann Stop-Motion-mäßig zu einem Film montiert hättest, der abläuft, während Du Deinen Text vorliest… oder ein Video ‚making of‘…“  
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;ich habe hier noch die Notiz „Dicke Beine: Ameise Horror, Blut und Lymphe.“ Leider kriege ich das nicht mehr einsortiert. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Aus BWL … die Geschichte der Arbeit… der Overhead…“ – „Ich trage den Text dann nächstes Mal vor.“ – „Das wird dann das einzige Treffen jemals, wo die Anwesenden nach dem Vortrag sofort mit Gegen-Texten zum gleichen Thema um die Ecke kommen.“ –„Sind die Figuren gebrannt?“ – „Nein, der Ton ist noch weich…“ – „Wird also wieder eingestampft, das Kunstwerk. Sehr Mandala-‚alles ist vergänglich‘-mäßig …“ – „Viele Deutungsebenen… der Kopf wächst, da mitgedacht… viele Fragen im sich blähenden Kopf…“ – „Naja, ich hatte meine Frage im Kopf, und die Hände haben es übersetzt.“ – „Oder die Frage passt nicht. Voll die Douglas Adams 42-Vibes.“ – „Der Ton ist ja eigentlich passiv, wurde aber plötzlich aktiv und formte mich.“ – „Das erinnert an die goldenen Drehbuch-Regeln: Forme die Figuren, bis sie ein Eigenleben entwickeln.“ – „Oder ein Leben für den Autor entwickeln.“ – „Na, ich bin ja mal auf seine und unsere Geschichten dazu gespannt!“ – „Es ist auch eine Art Tanz. Im Flow. Und wenn Du mit Anfang und Ende nicht zufrieden bist, schneidest Du sie weg.“ – „Also die Tonfiguren? Der tonlose Töpfer… es bleibt dann nur das Gefühl…“ – „So fühle ich mich immer donnerstags, da habe ich vier Stunden Latein am Stück.“ – „Da geht es nur ums Überleben…“ – „… sagte die Biene im Hagelsturm.“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann spielten Mutter und Tochter Stein, Schere, Klavier, wer den letzten Text vorlesen darf. „Das war nicht Stein, das war Brunnen!“ – „Wo kommt das bitte im Titel des Spiels vor?“ – „Ich habe noch viele Texte wie das mit der Bank und dem Banküberfall oder Stromwerk oder Muttern und Schrauben…“ – „Mag ja sein, aber ich habe trotzdem gewonnen. Hier ist – nur minimal verspätet – ein Pfingsttext. Und die Überschrift lautet…“ (Hält Tablett hoch: „[θ]“ ). „Das dentale Frikativ, das zischende englische Ti-Eitsch“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es folgte eine Geschichte über einen Autounfall, die Unfallgegnerin verhält sich äußerst seltsam: sie lispelt, leckt dem gerufenen Polizisten übers Ohr und steckt die Protagonistin und sogar ihr Navi mit dem Lispeln an.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Die dazwischen gestreuten Sätze aus dem Podcast, den die Protagonistin hört, passen auch gut, weil es ja darum geht, dass Sprache die Welt verändert. Und die Stopptaste stoppt das nicht.“ – „Aber ein sehr verwirrender, fantastischer Text… wietho … pardon. Wieso lispelt die Protagonistin auf einmal?“ – „Hehe, das war jetzt wie der Schlipth von Lord Hesketh-Fortescue bei Loriot. Aber ist doch ganz klar: Die Glattnatter hat sie glatt gebissen!“ – „Und das Navi wohl auch?“ – „Und thie – argh! – sie ist dann Apostelin geworden? Und nicht eher Nazareth statt Jerusalem? He, Autorin! Gib uns Brotkrümel!“ – „Alles gut. Ein Text zum Thema „Verwirren“ darf verwirren, wie einer zum Thema Angst Angst machen darf.“ 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Passend hab ich hier noch verwirrende Fragmente: „Fragmentarisch vs. schöne Struktur. Zu Kollaps (der Gedichte): muss so sein, wie beim Witz. Sollänge übersteigen: In die Irre geführt.“ Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Aber noch mal, ich will das begreifen: War die Protagonistin schon die Schlange? Ist sie mit sich selbst kollidiert? Ist sie eine gespaltene Persönlichkeit in zwei Autos?“ -  „Na, sie ist sie!“ – „Sehr hilfreich.“ – „Na, sie übernimmt die Sprache und Persönlichkeit!“ – „Dann fährt sie mit dem falschen Auto weg.“ – „Überhaupt: Die Autos stören. Die Polizisten braucht man auch nicht.“ – „Und sie radelt oder spaziert mit altem Ghettoblaster und hört den Podcast, oder wie? Und das Navi, das am Schluss ihr neues Reiseziel ansagt, braucht man ja auch!“ – „Da kann man bei E-Bikes ja das Handy in die Halterung klemmen.“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Übrigens: Du lithpeltht bei den Lispel-Stellen zu wenig beim Vorlesen.“ – „Lustig auch, dass beim Bethprechen höhö des Textes in dieser Runde ein Crescendo des Lispelns zu bemerken war… es ist ganz klar epidemisch, der erwähnte Transfer von Persönlichkeit!“ – „Das Theta-Zeichen hat in der Mathematik übrigens mit Winkeln und Perth…spektive zu tun. Das passt ja auch!“ – „Also thematisch geht es um bröckelnde Realität.“ – „Durch Sprachverschiebung. Hm. Du hattest ja noch die Lesart ‚Traum‘, ich eher ‚Unfallschock‘ beziehungsweise Nahtoderfahrung…“ – „Eine Parabel auf die realitätsstiftende Funktion der Sprache? Oder ist das zu sehr Wunschdenken von Textschaffenden?“ – „Die Hausaufgabe bis zum nächsten Mal steht auf jeden Fall fest…“ – „Die Fahrt nach Jerusalem?“
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Die Fortsetzung drei Monate später dann aber bitte deutlicher aber natürlich unter Wahrung des Show-Don’t-Tell… im Nicht-Aufgehen oder Aufgeben des Textes des Parabelhalters oder -haften. Oder so.“ – „War der Autounfall also eine Kollision?“ – „Ein Pfingstwunder muss ich nicht erklären, Herrgottnochmal! Pardon!“– „Die Begegnung mit der Schlange steht ja für die Begegnung mit dem Teufel, aber warum schickt die zum Missionieren nach Jerusalem? Teufel noch eins! Jedenfalls ein toller Text: Lustig, unheimlich, verwirrend!“ – „Und das war das Treffen mit der bisher höchsten Textdichte: Paul, Coralie, Gerd, Wassim und Antonia haben vorgelesen!“
&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi1GPjt2PrHgh6_H_2Tg6LDnTwo7Npys4KOIoTS5NXSvUzTnm0XVtL3myXhOHupXerk1sw47pEakGWT1s1x7mR7aumTBdSnyPM5haibTgG2NCk93RBMLL0aLOLoLA5AMfKSKR8irKcY7mExeww1L09U2s__CG4I8z-Zvkwcv9UjzEH7vi1QK8xgTo3bTFA/s2880/1000090248.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;2880&quot; data-original-width=&quot;2880&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi1GPjt2PrHgh6_H_2Tg6LDnTwo7Npys4KOIoTS5NXSvUzTnm0XVtL3myXhOHupXerk1sw47pEakGWT1s1x7mR7aumTBdSnyPM5haibTgG2NCk93RBMLL0aLOLoLA5AMfKSKR8irKcY7mExeww1L09U2s__CG4I8z-Zvkwcv9UjzEH7vi1QK8xgTo3bTFA/s320/1000090248.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/8733269265713825310/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/06/ton-steine-schere-klavier-brunnen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/8733269265713825310'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/8733269265713825310'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/06/ton-steine-schere-klavier-brunnen.html' title='Ton, Steine, Schere, Klavier - Brunnen gewinnt!'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi1GPjt2PrHgh6_H_2Tg6LDnTwo7Npys4KOIoTS5NXSvUzTnm0XVtL3myXhOHupXerk1sw47pEakGWT1s1x7mR7aumTBdSnyPM5haibTgG2NCk93RBMLL0aLOLoLA5AMfKSKR8irKcY7mExeww1L09U2s__CG4I8z-Zvkwcv9UjzEH7vi1QK8xgTo3bTFA/s72-c/1000090248.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-8693533926086961519</id><published>2026-05-21T23:23:00.000+02:00</published><updated>2026-10-25T08:50:48.054+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Chrys Schloyer"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Yvonne Richter"/><title type='text'>Level, Leitern und Wellenbrecher</title><content type='html'>&lt;p&gt;&amp;nbsp;&quot;Level Up?&quot;: Lesung, Klang- und Game-Performance im Go(ho)stener Theater: Jede:r der drei Autor:innen hatte (Endboss-mäßig) scheinbar je eine eigene Security dabei, denn das Ticket wurde am Hoftor, an der Haustür und an der Bühnentür separat kontrolliert ... oder waren das getrennte Kontrollen durch die beteiligten Parteien &quot;VS Verband der Schriftsteller&quot;, Veranstaltungsort und die Künstler:innen selbst? : -) (&lt;i&gt;Cool waren die Augmented Augenlinsen, mit denen die Gorillas die QR- und Barcodes scannten, ganz ohne Handgerät... Anm. d. Protocollagisten) - (&quot;Gorilla&quot; bezieht sich hier auf eine umgangssprachlich übliche Bezeichnung für Türsteher:innen und ist NICHT (ab)wertend gemeint. Außerdem liebt mein Mandant Affen und fördert entsprechende Schutzorganisationen. Anm. d. imag. Justitiars) -&lt;/i&gt;&lt;i&gt;(An die Reaktion: Ich würde diese Protocollage gerne im Stil eines Game Reviews einer der bekannten Spielezeitschriften machen, wie Amiga Games, Game Star PC oder GamePro Konsole machen, ist das ok? Anm. d. Prot.) - (Ich traue mich wetten, den Vorsatz hast Du schon ein paar Sätze weiter vergessen. Anm. d. imag. Redaktion) - (Lass ihn. Er will doch nur spielen. Anm. d. Just.&lt;/i&gt;)&lt;br /&gt;&quot;Entschuldigung, darf ich euer Gespräch punktuieren, um das große Grußprotokoll meines Angetrauten zu überbringen, oder ist diese ungefragte Störung ein sozialer Fauxpas?&quot; - &quot;Naja, schon die Unterbrechung durch diese Frage … Schande über Dich! Aber danke und plus Eins zurück!&quot;&lt;br /&gt;&quot;Wie war das jetzt noch mal mit der Middleware? Das Update downloaden oder das Downgrade uploaden? Ja, ja, die Fachtermini...&quot; - &quot;Das haben wir bei den Geschichten über Gaming jetzt auch gleich...&quot;&lt;br /&gt;&quot;Seid ihr verwandt oder seht ihr euch nur ähnlich?&quot; - &quot;Das sähe uns ähnlich...&quot; - &quot;Entschuldigung.&quot; - &quot;Alles gut. Warum sollte uns das stören, wenn man uns darauf anspricht?&quot; - &quot;Naja, es sind ja nicht alle geschwisterlichen Beziehungen harmonisch … seid ihr auch seelenverwandt?&quot; - &quot;Naja, nicht gleich übertreiben...&quot;&lt;br /&gt;&quot;Funktioniert das gut mit den Stiftnotizen auf dem Handy?&quot; - &quot;Ja, das geht manchmal einfach schneller als Tippen.&quot; - &quot;Ist da eine automatische Handschrifterkennung dabei?&quot; - &quot;Bei meiner Klaue muss ich da noch auf die Quantenrechner warten...&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spieler 1-3 ready? Auf die Bühne! Go!&lt;br /&gt;&quot;Beim Spielen ist das Lernen nicht weit ... und natürlich das Thema &#39;Kommerz im Gaming&#39; wie InApp-Käufe, aber so etwas wie Sammelkarten kennen wir ja schon aus der analogen Ära... Spiele wurden schon immer also auch &#39;verernstet&#39;... und Literatur kann man ja auch als &#39;Spiel per se&#39; sehen...&quot; - &quot;Was wäre dann das Gegenstück zu &#39;Krieg und Frieden&#39;? (&lt;i&gt;siehe auch &quot;während einer Partie mit ihm kann ich Romane lesen&quot; weiter unten! Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) Zehn Runden Risiko am Stück?&quot;&lt;br /&gt;&quot;Ihr dürft jetzt reinrufen, wer als Erste:r lesen darf. Nein, nicht Namen, sondern durch Vorlesen eines der Textfragmente auf einem der ausgelegten Zettel... vielen Dank. Und unser erster &#39;Wer&#39; (&lt;i&gt;Wer-Autor:in? Jaulen die nachts den Mond an? Oder sind gespalten wie Jelinek und Hyde? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;) iiiiiiiist daaaamiiiiit... Yvonne! Und wer ist Yvonne, darf ich gleich ausführen? Autorin natürlich, aber davor war sie Kunstlehrerin, aber nur ein Jahr lang.&quot; - &quot;Ja, wir haben dann festgestellt, dass ich die, die sie vergrault haben, später in Kunst hatte.&quot; - &quot;Na, Hauptsache Du warst nicht der Schüler der sie vergrault hat, Philip. Und die drei Quizkategorien, die Yvonne definieren, sind: Unfug, Kinder, Koffer.&quot; - &quot;???&quot; - &quot;Na, der Koffer, der da steht. Beziehungsweise auch ein paar Jahre &#39;Museum im Koffer&#39;.&quot; (&lt;i&gt;Warum wird das &#39;Unfug&#39; hier nicht aufgelöst? Wir wollen keine Klage wegen übler Nachrede... Anm. d. Just&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Ihr erster Text aus ihrem Roman &quot;Casting&quot; war eine Szene, wo Teilnehmer:innen - sog. &quot;Castidaten&quot; - das System boykottieren, indem sie die Preisannahme verweigern ... auch wenn diese wegen Dysto-Sozialstaat-tot-Setting teils lebenswichtig sind, wie etwa die &quot;Hutzen&quot; genannten Zelte. Ein mitreißendes und nachdenklich machendes Setting.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Ich liebe ihre Protagonist:innen-Namen, da ist sie so kreativ wie Terry Pratchett! Admiral, Quecke, Schlawine ...&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und dem Klangkofferinstrument (&lt;i&gt;analog, kein Synthi... wobei es ja auch analoge Synthis gibt. Und von denen wiederum Virtualisierungen als Plugins für Computer-Musikprogramme ... Anm. d. Prot.)(hat dieser Einwurf die Leserschaft tatsächlich erhellt? Was glaubst Du? Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) entlockte die Autorin während der Lesung diverse untermalende Soundeffekte, wie Fahrtwind, hereingeschobene Rolltische und ein live gespieltes Martinshorn. Auch der Kamera-Bruch wurde akustisch mit Verve intoniert!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dann wurde Philips Text ausgerufen und der Autor von Yvonne vorgestellt: &quot;Das wichtigste über Philip: er lebt! Und er hat drei Kinder und vier Bücher...&quot; - &quot;Das klingt jetzt so als ob die Reihung strikt abwechselnd war, aber das stimmt nicht ...&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sein erster Text: Ein sehr unterhaltsame Kurzgeschichte, die tiefe Einblicke in die Leiden eines zwar sehr gut verdienenden E-Sportlers bot, den aber ständig Ängste vor Trainingsausfall durch Mausarm und Sehnenscheidenentzündung und jüngerer Konkurrenz plagen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Das ist eine ganz eigene Welt mit eigenen sozialen Regeln und Begrifflichkeiten, da bin ich tief in die Recherche eingestiegen... &#39;Counter-Strike&#39;-Weltmeisterschaften... Zwei Teams auf verschiedenen &#39;Maps&#39;, immer wieder die Rollen von Geiselnehmern und Geiselbefreiern tauschend...&quot; - &quot;Das erinnert mich an den Roman &#39;Miami Punk&#39; von Juan Guse. Da ist ein roter Faden auch eine Counter-Strike-E-Sports-Truppe...&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Dankbarkeit, dass man nicht mehr PCs und Röhrenmonitore zu LAN-Partys und Turnieren schleppen muss, partiell gesponsorte Ernährung - so man Energydrinks und KFC so nennen mag - dafür aber Gymnastik, denn die Erkenntnis, dass in kranken Körpern die Konzentration und damit der Spielerfolg nachlässt, ist durchaus vorhanden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Immer wieder Lacher im Publikum bei Sätzen wie &quot;Unsere Muskeln waren gut geschützt unter einer Schicht Robbenfett&quot;, &quot;schon der Großvater hat Counter-Strike gespielt&quot; oder - während des Showdowns im Game mit einem KI-Trainingsbot - das &quot;in zehn Minuten Essen!&quot; der Mutter.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dann die philosophische Wendung, der Glitch in der KI ... &quot;Kämpfe, verdammt!&quot; - &quot;Wozu? Und sag mir lieber: Was bedeutet es, einen Körper zu haben?&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;(&lt;i&gt;Die Missionarsstelle müsste man in der Geschichte noch mal lesen, da habe ich den Anschluss verpasst: Der Missionar missioniert auf der Insel, klar, und wir erfahren die Gedanken der missionierungsunwilligen Eingeborenen wie &#39;was hat der Arme verbrochen, dass man ihn zu uns schickt&#39; und &#39;halten die uns für so leicht beeinflussbar&#39;? Aber was hat das mit dem Counter-Strike-Showdown kurz davor zu tun? War das ein Gedankenkonstrukt der KI? Anm. d. Prot.)(Ah, ich habe mich schon gefragt, wann Deine Mitschreibeversuche und die erzählte Echtzeit des Abends anfangen, auseinanderzulaufen … der Justitiar hat gewonnen, er hat auf &#39;spätestens im vierten Absatz&#39; getippt. Anm. d. Red.) - (Moment: ihr schließt Wetten auf mich und mein Versagen ab? Anm. d. Prot.) - (Na, das passt doch zum Thema &#39;Monetarisierung der Spielelandschaft&#39;! Anm. d. Just&lt;/i&gt;.)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Jedenfalls spannend und erleuchtend, das &quot;Der Pazifizismus der KI verbreitet sich epidemisch, dass darf nicht sein!&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Abschließend noch ein paar Erläuterungen von Philip: &quot;Da wurden die Fachtermini der E-Sport-Szene verwendet. Wenn man die als Nicht-Gamer nicht komplett im Detail versteht, macht das nicht, bzw. ist das so geplant. Es geht mehr um die Vibes. So wie Jägerlatein und Seemannssprache. Aber die Missionarsgeschichte ist übrigens in echt in etwa so passiert!&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Weiter ging es zu Level 3, und tatsächlich wurde der dritte im Bunde, Chrys, mit &quot;im letzten level ein fluechtiger eindruck: saeuglingsaehnliche wesen&quot; aufgerufen und Punkte seiner Vita von Philip aufgeführt, u.a. die Tätigkeit an den Schnittstellen Literatur, Programmieren also Codeliteratur, schon durch das Schreiben von Spielen am C64, und das Design von Brettspielen. &quot;Ja, meine verlagstauglichkeitssteigernde Regelkomplexitätszunahmevermeidung funktioniert in der Regel nicht...&quot; - &quot;Und dass Du World of Warcraft Digitrade betrieben hast... das hat mich total geflasht, dass das ein Wirtschaftszweig ist!&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;(&lt;i&gt;&quot;kenne ich von meinem Sohn&quot; war aus dem Publikum zu hören, allerdings wurde nicht weiter ausgeführt ob als Trader oder als Kunde. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Kurz zu Workifizierung des Gamings: um beim Spielen endorphinmäßig (&lt;i&gt;&quot;the dolphin has a lot of endorphine&quot;... Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) gut weiterzukommen, muss man sich von Arbeit, Familie und Game-Life-Balance lossagen … ooooder die Globalisierung und Billiglohnländer nutzen und einen echten Angestellten für die virtuelle Welt finden: während Deiner AFK-Zeit (&lt;i&gt;Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung. Sehr wichtig! Ebenso wie das Archiv für Kulturgeschichte. Aber gemeint ist die nicht vor dem Bildschirm verbrachte Zeit. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) erschlägt dieser stellvertretend stumpf und geduldig ein stets an der gleichen Stelle &quot;respawnendes&quot; Fairtrade-Monster, das beim Sterben praktischerweise Münzen zurücklässt, der Angestellte sammelt diese auf, repeat (piep) und verwaltet das sich so kumulierende Guthaben treuhänderisch, um es gegen eine - echte, IRL also &quot;in real life&quot; nutzbare - Bearbeitungsgebühr zu überreichen, auf dass Du so weiterspielen kannst, als hättest Du hyperschallfokussiert ununterbrochen nichts anderes gemacht, was es dir ermöglicht, fantastisches verpixeltes Equipment zu erwerben und auf dem digitalen Schulhof zügig für die wirklich spannenden Quests - sozusagen geschlossene Gesellschaften - ausgewählt zu werden.&quot; - &quot;Also quasi: &#39;Capitalism has left the building but has entered the games.&#39;&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Du hast vorhin durch Deine Ausführungen zum Thema &#39;Unverständlichkeit&#39; gewissermaßen eine Brücke zu meinem Vortrag gebaut. Da geht es nicht ums Verstehen von Text oder Musik, sondern darum, (Ab)bilder im Kopf erzeugen. Müde und oder alkoholisiert zu sein, wäre eine gute Voraussetzung.&quot; - &quot;Alles klar. Barkeeeeper!&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;(&lt;i&gt;Und Du machst jetzt bitte keine Ausführungen, wie bei Chrys Elektroakustik Analog und Digital vernetzt ist, okay? Und ich hoffe, Du versuchst nicht auch wieder, die entstehenden Eindrücke und Bilder wiederzugeben... Anm. d. Red.) - (Menno. Es klang wie Industrialien Music X &quot;Käfer und Wal diskutieren mit einer Harpyie&quot; X Talking Robohead oder so. Anm. d. Prot.) - (Na, na, na ... Anm. d. Red.&lt;/i&gt;)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dann wurde - ins unverzerrte Mikrophon gesprochen - gleichnisgleich das Dilemma der Welt auf den Punkt gebracht: Eigentlich eine Lösung gesehen zu haben, das entschuldigt doch allerlei - siehe Level 45 aus dem Kapitel/der World &quot;tauchbecken mit marianengraben&quot; aus dem Gedichtband JUMP&#39;N&#39;RUN.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;(&lt;i&gt;Und bei der Musik ging an manchen Stellen die Dynamik von Forte wieder zurück auf Originalgeräusche … und hätte da ja Pop/Rock/Metal-mäßig ständig mehr Verzerrer und Echo durchlaufen lassen... und natürlich einen Beat und eine Baseline darunter... denk an die den Vortrag des Arbeitskollegen über Punk- und Funk-Basslinien zwei Tage vorher ... Anm. d. Prot.) - (Ja, ja ... und ich wünschte, ich hätte für Musikrezensionen einen Musikjournalisten. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Bei dem Gedichtband sind die einzelnen Textzeilen ja mit Leitern verbunden, man kann also anders abbiegen und es kommt ein anderes Gedicht heraus. Ich führe das mal vor …&quot; - &quot;Quasi ein Game Changer, höhö.&quot; - &quot;Nein, ein Lyric Changer… ach so, das war ein Wortspiel.&quot; - &quot;Das muss an diesem Abend erlaubt sein!&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und nach einem Racetrack-artigen Sound und einem Gedicht über versunkene Eliteunis, Fehler als Munition, schnarrende Insekten und Retortengeister (&lt;i&gt;das finde ich jetzt gar nicht im Band. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) gab es - wenn auch mit nicht verständlichen Worten - Anklänge an einen Kirchenchor, eine Liturgie, die dann in Walgesang und im Knattern von Motorrädern unterging (&lt;i&gt;quasi: das Gremium Health Bandits MC - oder wie diese Gangs heißen - trauert mit Timmys Angehörigen? Anm. d. Prot.) - (Ich hatte schon Wände, bei denen ich mit gutem Zureden mehr erreicht habe … Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Weiter bei Station 4. Der Publikumsjoker diesmal: &quot;wenn Sie aber mit einem Schmetterling zusammenstoßen, verlieren Sie ein Leben … ⚠️🦋☠️.&quot; - &quot;Ist das eine Sonderform der Chaostheorie?&quot; - &quot;Mir passiert das jedenfalls ständig, das Zusammenstoßen. Zum Glück folgenlos für mich.&quot;&lt;br /&gt;Als Chrys das Schmetterlings-Stichwort - aus World &quot;rotlichtverschiebebahnhof&quot;, Level 23 - zum Anlass nahm, weiter vorzulesen, trug die Zuschauerin beharrend noch einmal den kompletten Text wie eine Passphrase vor, was aber nichts am ausgewählten Autor änderte.&lt;br /&gt;Die Schmetterlinge entsprechen hier den zu befreienden Geiseln in Counter-Strike. Je nach im Buch verwendeter Leiter kann die Hindernismasse auch mal zum mobilen Vorgarten werden, und auch wenn jeder Player &quot;Bossfights&quot; kennt, lehrt uns der Autor, das Unerwartete zu erwarten, wie Strumpfhosen aus zartschmelzender Schokolade oder Minzstücke die keine Coins sind, was Fairtrade klar erschwert. Aber die Gefahren sind klar außerhalb des Screens zu verorten, auch wenn die Schmetterlings Zombie ver Wer puppen innerhalb lauern. Außerhalb des Protokolls. &lt;br /&gt;Massive Multi Meta Player Morph phosenphobie&lt;br /&gt;Mit powergefarmten wohlgeformten Gigatonnen-Radieschen von unten &lt;br /&gt;den Atomschlag&lt;br /&gt;abwehrschläger abwehren mittels&lt;br /&gt;fluch zeuch &amp;amp; &lt;br /&gt;bedenken träger&lt;br /&gt;Pro&amp;nbsp;&amp;nbsp; nom&lt;br /&gt;Por&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; no&lt;br /&gt;Tor pe do (&lt;i&gt;der japanische Weg explosiver Sexualitätsdarstellung? Da waren doch andere Begriffe... Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;br /&gt;(&lt;i&gt;Dieser epilyrische Anfall entspricht nicht den vorgelesenen Originaltexten. Bitte kaufen Sie das Buch. Anm. d. Just&lt;/i&gt;.)&lt;br /&gt;&quot;was ich noch sagen wollte&quot;, sagte der Autor mit unverzerrter Stimme, nachdem er mit unverzerrtem Gesicht aber verzerrter Stimme die Klangkunst fortgesetzt hatte. Zwei aufgeschnappte Zuschauerkommentare: &quot;das klingt wie die aktuellen politischen Diskussionen.&quot; - &quot;Den Effekt brauche ich für meine nächste Telefonkonferenz!&quot;&lt;br /&gt;Autorenkommentar, blätternd: &quot;Hmm… zu diesem Sound passt kein Text... ah, da: Level 19, Sterntalerchen&quot;&lt;br /&gt;Und der nächste abstrakte Kosmos - griechisch: der Wohlgeordnete - entfaltete sich, die Unendlichkeit des echten und die unendlichen Möglichkeiten des digitalen (üb)erschlagen einen ja...&lt;br /&gt;und beim &quot;dafür halt ich mein schürzerl nicht auf heut nacht&quot; gibt es spontanen Szenenapplaus des Publikums.&lt;br /&gt;Naht(od)los geht es wieder in den Klangkosmos, der &quot;Sound of golden coins&quot; sozusagen, der Radiosprecher artikuliert sich in Technowalsprache mit &quot;sich rückkoppelnden wolfslauten&quot;.&lt;br /&gt;&quot;Shopping? Nein! Durchrennen durchs Kaufhaus!&quot; - &quot;Yessss! Wie Parkour, das ist im Kern ja auch eine Protestform gegen das Urbane, also kein Sport, sondern eine Lebenseinstellung (&lt;i&gt;Traceur-Do? Anm. d. Prot.)(Was haben wir über Insiderscherze gesagt? Denn dazu muss man den Fachbegriff für die Läufer kennen, und dass Du in Deinen Protocollagen dauernd Running Gags - ha! - versuchst, in diesem Fall den Querverweis auf die letzte Protocollage und die japanische Art, auch aus Blumenschmuck eine Philosophie zu machen... Anm. d. Red.) - (Aber der taz-Artikel zu Parkour war wirklich sehr interessant! &quot;Das Fortführen der kindlichen Bewegung als Erwachsener …&quot; Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Was zum Bratrohr hatte der gutgenährte Kerl hier beim Essenscasting verloren?&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;- &quot;Ja, damit, also einer Antwort darauf, können wir dienen. Yvonne, Level 5 gehört Dir, bitte sehr!&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Gerade kletternde Konkurrenz schläft erwiesenermaßen nicht, das ist nachvollziehbar.&quot;  - &quot;Und angespannt zu lauschen, wie sich der Protagonist schlägt, ist doch ähnlich voyeuristisch wie beim beschriebenen Publikum der Show?&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Soundeffekte aus dem Klangkoffer waren teils aus dem eingangs vorgelesenen Kapitel bekannt - wie die Trampolin-Federn - teils aber auch neu zugewiesen, wie das Magenknurren oder der Kurbelsound, der diesmal einen Helikopter darstellte. &quot;Interessant, der Sound zum Griff in die leere Tasche...&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und das &quot;Feuer unter dem Hintern&quot; des Moderators wirkt im ersten Moment echt! (&lt;i&gt;Des vom beschriebenen Moderator geäußerten Satzes, nicht ein Feuer unter den Stühlen der sich bei der Moderation abwechselnden Autor:innen auf der Bühne. Mal ernsthaft: Soll Deine beschreibende Unschärfe ein Stilmittel sein?! Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die reiche Fabulierbe der Autorin zeigt sich in diesem Kapitel bei den Beleidigungen (&lt;i&gt;Monkey Island-Vibes! Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.), die der Konkurrent dem Protagonisten entgegenschleudert: &quot;brechmittelinduzierter Kotzbrocken&quot; - der er ja eigentlich selbst ist - , &quot;Feigsocke&quot; oder &quot;lackiertes Meerschweinchen&quot;!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und die Gewinnerin des Wettbewerbs teilt mit ihm, so dass er der geschmacklosen Reisnudelkartoffelpampe entkommt: Der Beginn des Kampfs gegen ein menschenverachtendes System.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Einigkeit auf Bühne und beim Publikum: &quot;Jetzt hab ich Hunger!&quot; Und Hunger danach, zu erfahren, wie es weitergeht!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Hinter den staehlernen Wellenbrecher kamen sie nicht.&quot; - &quot;Das wäre dann wieder ich. Das stammt aus einem dedizierten Pandemietext für die damalige Corona-Geschichtensammlung des Curt, mit längst verdrängter Fachsprache, wir erinnern uns: 2G plus und so ... Familien ohne Gärten und gesperrte Spielplätze ...&quot; - Aufstöhnen im Publikum.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und wie bei Stefan Winters &quot;eine andere Geschichte&quot; - siehe Protocollage vom 22. April -, wo zu Beginn viele sterben, aber das Publikum aufgrund der darauffolgenden absurden Maximalüberspitzung befreit lacht, gab es auch hier ständig etwas zu lachen: Der Virus hatte alle Alten dahingerafft, bis auf den Großvater des Protagonisten, weil dieser sich zum un-unpassendsten Zeitpunkt ein paar Tage im Wald verirrt hatte. Doch die Familie hat kaum noch etwas von ihm, da aus Vorlesen für Kinder von Freunden mittels Angebot und Nachfrage stadienfüllende Tourneen wurden, denn schließlich waren ja auch die Stones und andere Rockopas tot.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ausführlich wurden Merchandise, Livestreams und Reichtumsmaximierung beschrieben, das Lachen blieb dem Publikum gelegentlich im Hals stecken, brach dann aber bei Passagen wie &quot;Nur das &#39;Na?&#39; war gescriptet, das Erzählen vom Krieg danach war Freestyle&quot; oder &quot;Nur die hochzahlenden VIP-Gäste kamen hinter die stählernen Wellenbrecher und bekamen beim Meet&amp;amp;Greet die Haare gewuschelt und klebrige Kekse gereicht&quot; - was die echte Familie durch tagelanges Offenlassen der Packung auf dem Fensterbrett nachstellt - umso befreiter heraus ...  auch wenn das &quot;Vater hatte schon jetzt Tränen im Auge&quot; wieder für einen Moment nachdenklich machte, oder das &quot;in Dänemark wurde nicht gestorben&quot;, da woanders ja sehr wohl...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Und dass sich einer bei einer Rede auf die Brust gebrochen hat, hatten wir auch noch nicht. Etwas vollgesabbert, ja, halt das, was beim Sprechen noch im Mund war, kein Wiederkäuen...&quot; (&lt;i&gt;Erneut sicherheitshalber ein Legal Disclaimer: Das Erbrechen kam in der Geschichte vor, nicht beim Auftritt. Anm. d. Just.) - (Hey, Protocollagist! Fällt Dir eigentlich intertextuell auf, dass sich in letzter Zeit zunehmend der Justitiar einschalten muss? Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Einige Opa-Anekdoten waren aus meiner Zivi-Phase. Also aus dem, was der Patient mit Parkinson erzählt hat. Man musste sehr nah ran, um ihn zu verstehen.&quot; Auch dafür gab es Applaus.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Damit wären wir durch! Kritik bitte nur konstruktiv.&quot; - &quot;Oder passend zum Abend spielerisch.&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Ich konnte während der Lesung nicht einschlafen.&quot; - &quot;Äh ... und das ist gut so!&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Beim Meet &amp;amp; Greet noch nostalgisch schwelgendes Erinnern an die - jeweiligen - Anfänge der Computerspiele: &quot;Mein Gegenspieler hat immer so lange überlegt, dass ich mich währenddessen durch die Weltliteratur gelesen habe.&quot; - &quot;Das geht nur bei rundenbasierten Spielen.&quot; - &quot;Ich habe damals viele Tutorials online gestellt. Heute wäre ich Influencer, aber ich war zu früh dran.&quot; - &quot;Ja, die Ungnade der frühen Geburt....&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Sag mir, welcher Spielertyp Du bist - Casual Gamer, Adventure and Logic Puzzle Specialist, Speedrunner, E-Sportler, Ego Shooter, Konsolenfighter, Jumper and Runner, Simulationen-Spieler - und ich sage Dir ...&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;... ... äh ... ... was für ein Typ Du bist.&quot; - &quot;Ich war nicht in der Auflistung.&quot; - &quot;Ah. Typ Pedant.&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Ich habe gehört, es gibt jetzt wieder Nostalgie-LAN-Parties.&quot; - &quot;Aber Röhrenmonitore und PCs schleppt man da nicht mehr hin, oder?&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Auch Erfahrungen über WGs werden ausgetauscht. &quot;Okay, Dein &#39;im Keller einer Backstube&#39; ist nicht schlecht, bei mir hatte die Vermieterin im Hinterhaus Zimmer mit maximal millimeterdünnen Wänden abgetrennt, man hatte somit voll Anteil am Leben der Anderen. Und als mich einer der Nachbarn mal einlud und mir dann beim Kaffee erzählte, dass er Tabletten nimmt und Stimme hört, die aber nicht in seinem Kopf sein könnten, weil sie Sachen wüssten, die er nicht weiß, hatte ich schon Sorge, dass er sich irgendwann Stephen King Shining-mäßig durch die Wand hackt.&quot; - &quot;Und ich hatte damals den alten Rechner von jemanden geerbt, inklusive Browser-Historie der Pornoseiten. Aber ich hatte damals keinen Internet-Anschluss.&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;(&lt;i&gt;weitere Topics waren noch: Hex-Cheating, der Nicht-Durchbruch von VR, da sich viele dabei erbrechen, und das Geben und Nehmen bei Torrents und was davon strafbar war und ist. Anm. d. Prot.) - (Du wirst müde? Gott seis gedankt. Anm. d. Red.&lt;/i&gt;)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Da war noch ein Schwarzhörer über Handy, den müsst ihr mitzählen.&quot; - &quot;Ach, Dein Kind hat auch angerufen?&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Hier steppt die Bärenschanze!&quot; Und mit Gesprächen über Katzenpflege und warum unsere Verwandten, die Affen, keine Großkatzen wie Pumas leiden können - &quot;vielleicht daher unser Drang, sie zu halten: Kontrolle!&quot; - endete &quot;LEVEL UP? – die Literatur-Game-Show&quot;.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Spiel, Spaß und viel gelernt! Bedankt!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Liebe Grüße Jogi&lt;/div&gt;&lt;div&gt;PS: Gamifizierung von Umweltschutz, Energiewende, internationaler Zusammenarbeit und Demokratieerhalt? Wer spielt mit?&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEglSwKoxRUpMYoXYxH-LcDmHXTqcjIctU-D936zeiDiBSsPhQexYSmK020uqt4odAJsSjjgk74MZfHMaLcEMwDd7hMOvH0L3dB7ehIJN0uXvJIqpTx0qX9VxHLQVaB1x3yn3QQLIl83l0naXs3SWpeEXxKlCjoFUv-jMyBlIKSFy9YsA2Ca6625vwq9fZE/s2880/1000089336.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;2880&quot; data-original-width=&quot;2880&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEglSwKoxRUpMYoXYxH-LcDmHXTqcjIctU-D936zeiDiBSsPhQexYSmK020uqt4odAJsSjjgk74MZfHMaLcEMwDd7hMOvH0L3dB7ehIJN0uXvJIqpTx0qX9VxHLQVaB1x3yn3QQLIl83l0naXs3SWpeEXxKlCjoFUv-jMyBlIKSFy9YsA2Ca6625vwq9fZE/s320/1000089336.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/8693533926086961519/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/05/level-leitern-und-wellenbrecher.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/8693533926086961519'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/8693533926086961519'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/05/level-leitern-und-wellenbrecher.html' title='Level, Leitern und Wellenbrecher'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEglSwKoxRUpMYoXYxH-LcDmHXTqcjIctU-D936zeiDiBSsPhQexYSmK020uqt4odAJsSjjgk74MZfHMaLcEMwDd7hMOvH0L3dB7ehIJN0uXvJIqpTx0qX9VxHLQVaB1x3yn3QQLIl83l0naXs3SWpeEXxKlCjoFUv-jMyBlIKSFy9YsA2Ca6625vwq9fZE/s72-c/1000089336.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-8189093174304932280</id><published>2026-05-04T23:23:00.111+02:00</published><updated>2026-05-10T07:35:43.838+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><title type='text'>Anonym Olivenöl ins Feuer gießen </title><content type='html'>&lt;p&gt;¡ Saludos !&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Vorfeld des Treffens: &quot;... und die Maklerin dann so: Mein liebes Kind: Ich wünsche Dir nur EIN Kind, das so ist wie Du früher. Wobei ich merkwürdig stolz darauf bin, dass mein Enkel in der Grundschule erfolgreich Wiesengras-Zigaretten mit Zeitungspapier und Tesa an ältere Kids vertickt hat.&quot; - &quot;Ja, der Direktor musste den Lachflash beim Sanktionierungsgespräch zurückhalten, allein das war es die Sache wert.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Auch der Versprecher &quot;steh da nicht rum wie ein verflossener Pudel&quot; ist nicht schlecht... das wurde alles unter mindestens Vier-Ohren erzählt? Du hast doch erneut nicht teilgenommen? Anm. d. Red.)(tja, die &quot;gut informierten / vernetzten Kreise&quot;.... und wirklich nur ein Hauch kreativer Freiheit... Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ja, ja, wie Stefan Winter sinngemäß - oder mit gemäßigtem Unsinn - sagte: &quot;Auf dem Weg zum Brunnen schlägt des Poeten Kopf in der Regel so leger gegen Regale, bis Essentielles hervorbricht&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber jetzt zu etwas völlig anderem, nämlich dem eigentlichen:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tamas der rockende Gärtner mit zwei Texten über Spanien!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;das ist lustig: ich führe gerade eine (Name des Internetdienstes geblockt)-translator-unterstützten Dialog mit den spanischen Verkehrsbetrieben, weil nach der Straßenreparatur der Fahrplan wieder in die Bushaltestelle gehängt wurde, aber der Bus weiterhin eine Haltestelle davor wendet. Se vende. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Inhalt des Gedichts unter anderem: die Sagrada Familia (&lt;i&gt;das ist jetzt schon leicht spooky, oder eine Gaudi? Denn gerade vorhin hatte eine Freundin eine Collage mit Barcelona-Bildern im (Name des Internetdienstes geblockt)-Status, darunter diese Kirche... und nein, das war nicht die in einem anderen Chat zitierte &quot;Silent Generation&quot;-Prä-Boomer-Dame, die nach eigenem Bekunden ohne diese App nicht mehr leben kann... Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bier, Olivenbäume und weitere Flora wurde ebenfalls darin besungen, aber nicht nur blumig!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Und um hier übersetzend zwischen &quot;seinerzeit zu meiner (Jugend)zeit&quot; meines Mandanten - aus Gen X - und Ihrer Generation auszuhelfen: er wollte mit der Einstufung &quot;Rock(musik)&quot; übrigens wild- und wertschätzend das zum Ausdruck bringen, was in der Jugendphase Ihrer Generation dem HipHop entspricht. Anm. d. Just&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Josephine (&lt;i&gt;in den bisherigen Protocollagen auch als Coralie bekannt / genannt. Das sei hier erwähnt, um Verwirrungen zu vermeiden. Siehe auch Thema &quot;Anonymität&quot; weiter unten ... und: sie schreibt sowohl Prosa wie Lyrik, siehe &quot;Gattungswettstreit&quot; unten!  Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) trug ihr neues Gedicht &quot;Ubi est Quintus&quot; vor (&lt;i&gt;die Meta-Ebene wäre der Satz &quot;nanu, wo hab ich den Ausdruck von meinem &#39;wo ist Quintus&#39;-Gedicht hin&quot; ... Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und der Phönix wurde noch mal (sic!) vorgetragen und dankenswerterweise auch im Chat geteilt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Apropos, auch sehr gelacht über das &quot;an den Chat-Kanal dieser Literaturgruppe habe ich natürlich schon eine sehr hohe Erwartungshaltung... das muss schon der lyrischste unter allen Kanälen sein!&quot; Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Und ist das nicht der schräge Vogel, bei dem auch Kükenschreddern nichts brächte? Und ich könnte mir vorstellen, dass der - weiter unten und intertextuell woanders  auftauchende- Feuerdieb  Prometheus verächtliches in seinen Bart brummt... Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Cool oder hot jedenfalls das &quot;finden hitze und atem wieder zueinander&quot; und &quot;das herz erinnert sich, es schlägt&quot; und natürlich, dass das Viech - sich endlos updatend - &quot;für die nächste Version brennt&quot; (&lt;i&gt;sein CO²-Klauenabdruck würde mich brennend interessieren... Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die anonyme Gästin aus Erlangen wohnt in Nürnberg, agiert aber in der Erlanger Gruppe,&amp;nbsp; aber jetzt auch (&lt;i&gt;und ggf. wieder oder ununterbrochen? Denk an Dein schlechtes Namens-, Gesichter-, Fakten-, ja eigentlich alles-Gedächtnis Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) in der Nürnberger Gruppe, ist aber keine Doppelagentin; denn  Dopplereffekte ja auch bei anderen und auch mit VS und den Blumenkindern (&lt;i&gt;Du meinst den pegnesischen Blumenorden! Etwas Respekt und Korrektheit, bitte! Anm. d. Red.)(Wieso? Ich habe großen Respekt vor dem Pazifismus der Hippie-Generation, &quot;stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin&quot; und so... und meinetwegen auch vor den anderen, Auszug Wikipedia &quot;Blumenkinder, vulgo Streuengel streuen bei Hochzeiten Blumen vor dem Brautpaar&quot; Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Thema ihres Gedichts war passenderweise &quot;Anonymität&quot; ... wobei der Vorname in der letzten Zeile zu viel verrät ... vielleicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf jeden Fall zur großen Freude der Nürnberger Lyrik-Abteilung (&lt;i&gt;hm. Ich wusste gar nicht, dass wir da so einen Kopf-Quote-Wettstreit zwischen die Gattungen bei uns haben ... Lyrik gegen ... äh, was? Prosa? Epik? Dramatik oder Komödie und Tragödie getrennt? Das wäre ja eine Tragödie ... und Rhapsödie und Sachtexte wären noch zu nennen ... Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Oder wie heißt es so schön: Klärt die Anonymositäten bitte vor der Veröffentlichung - und Druck vor der Drucklegung ist unhöflich, da hilft kein Zwinkern ob virtuos-echt oder virtuell.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und da in Gedicht und oder im Gespräch kastanienblondes oder -glattes (&lt;i&gt;sind die nicht stachelig? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) vorkam, da sind die Quellen nicht ganz klar, und da lieber über &quot;Aufblühen in der Anonymität der Großstadt&quot; und &quot;was sagt der Gärtner-Profi denn dazu?&quot; gekichert wurde, (&lt;i&gt;Hier sicherheitshalber ein &quot;Angaben mehr als sonst ohne Gewähr.&quot; Du bist ja schon manchmal abwesend, wenn du anwesend bist, aber wie abwesend bist Du erst, wenn Du wirklich abwesend bist? Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) belassen wir es dabei, dass das Feedback zum kastanienglattem Haar gemäß dem - ernsten oder ironischen - Feedback der Autorin, der Initialen mittlerweile ermittelt werden konnten, &quot;erfreulich war&quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und dann gab Chrys den Prometheus, ohne irgendwelche promethischen (&lt;i&gt;oder prophetischen? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;) Anteile freilich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit Reim! Auch das war Thema:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Literat:innen Endgegnär&lt;br /&gt;Der Deutschlehrär&lt;br /&gt;Herr Bär (&lt;i&gt;Name von der Red. geändert. Anm. d. Prot.)(Halt mich da raus! Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;br /&gt;meint dasss ohne Reim&lt;br /&gt;ein Gedicht nicht fein&lt;br /&gt;sein&lt;br /&gt;kann, nein, nein!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;es Schund nur wär&lt;br /&gt;das erzürnte mich sähr&lt;br /&gt;doch brav ich stab&lt;/p&gt;&lt;p&gt;bis er starb&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;was sollte das denn? War das das vorgetragene Gedicht? Anm. d. Red.)(Nein, eine Veralberung krampfhafter Reime, aber nicht von mir, sondern einem Teilnehmer. Wobei &quot;T.F.Superstar&quot; entweder Tobi oder Tamás sein könnte, also Mr. Hydra/nt oder &quot;the gardener&quot; ...Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beim Lesen immer der Gedanke … wie liest man die (Um)Brüche, die Schriftformatierungen vor? Und dann noch die spitzgeklammerten Regieanweisungen für maschinell verarbeitende Intelligenz...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und bei der Themenwahl: Lederlehrer:innenfetisch ist das eine, Bingo!&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; strafreizrechtlich relevante Fragen zur Thermomixdynamik das andere...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf jeden Fall gewohnt gehirnzellenaufrüttelnd! Fürchte Deinen Nächstautor! Und der Kampf des Wals im Wahlkampf... todaktuell!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;nur der Titel der Gedichtserie, &quot;meditationes&quot;, kommt mir schon wieder spanisch vor? Auch beim Spazieren durch die Stadt fällt mir seit der Rückkehr aus Spanien viel mehr spanischsprachliches auf, ischwör / ¡ Lo juro! Unglaublich... Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Und kriegt man so etwas wie die Techmilliardär-Robodogs des Künstlers Beeple auch als Lyrik hin?&quot; - &quot;Na, genau das, also natürlich anders, macht Chrys doch schon die ganze Zeit!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und wir (&lt;i&gt;also nicht die Teilnehmer:innen des Treffens  Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) spazieren durch den Pocketpark, ein mikrobunter Herzaufgehdings,&amp;nbsp;&lt;br /&gt;Die Kacheln&amp;nbsp;&lt;br /&gt;Kleinode&lt;br /&gt;in der (wieder&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;Fadeout to beton(ier)t urban grey)...&amp;nbsp;&lt;br /&gt;Einöde&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und der Notausgang lag&amp;nbsp;&lt;br /&gt;ungeschwindelt in schwindelnder Höhe...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und immer wieder (Parkour als Trotzreaktion)  über Hydranten stolpernd (&lt;i&gt;jetzt wieder die Teilnehmer:innen, s. Foto. Und siehe auch die Unterschiede zwischen spanischen und deutschen Oberflurhydranten Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.), ich glaube, wir lesen künftig Tobis Hydranten-Gedicht mantrarochenmäßig bei jedem Treffen trefflich vor! (&lt;i&gt;Da böte sich thematisch - repeat, piep! - eher der Phönix an... Aber bevor Du jetzt noch so eine Battle-Grafik wie bei Phönix und Prometheus unten machst... Wobei ich seinen Angriff nicht ganz verstehe... Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Die Vorgabe war 80s Konsolenstyle, Prometheus sollte mit Ketten, Adlerangriff und Feuerball gleichzeitig angreifen, weil ich mich nicht entscheiden konnte, und der Phönix mit Feuerwehrhelm sollte gerade letzteres ganz relaxt aussitzen,  aber das hat die KI im ersten Anlauf nicht hingekriegt, und ich habe prompt den Prompt nicht weiter groß verfeinert... Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber, nur das Beste für die Gäste, das Beste zum Schluss:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach einem Tag Homeoffice ungewaschen und unrasiert mit einem Beutel noch einen Abendspaziergang zum Bücherschrank gemacht und auf dem Rückweg lehnt der Wirt von der alten Küche an der Wand und fragt: &quot;habt ihr Hunger?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im ersten Moment gedacht dass er Flaute an dem Abend hat und  potentielle Gäste anquatscht, aber nach Ablehnung und Weitergehen fällt mir auf (&lt;i&gt;Dir fällt langsam schon auf dass viele Deiner Anekdoten eine Form von Treppenwitz beinhalten, oder? Anm. d. Red&lt;/i&gt;.), dass Geste/Hilfsangebot für vermeintlich Obdachlose. Also sehr beeindruckend und sozial Hoffnung gebend...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Leider dieser Bericht also nur ein Treppenwitz.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber deswegen bin ich ja Literat, verdammt, weil nicht gut in Echtzeitkommunikation.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem Sinne: Es besteht noch Hoffnung für die Menschheit... oder so...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Grüße Jogi&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhuV3WKSUKybyAksp6PqRmZD-nZOj7Hj9UI2AW3g4o5Ht6uoV4hbMyEbAWh-Zk7AT_SAIms3DpB8vt85URrepySU3ndAvjc0p4iaNw2NMGOiCvFam-JN_Rsc-RC82VYXNz3itqQX1yUVaRZDFvv6awRDRRvhtKpAKaMpwTorxNS2y66CVvxyc1li49EW4o/s3840/1000087605.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;3840&quot; data-original-width=&quot;2160&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhuV3WKSUKybyAksp6PqRmZD-nZOj7Hj9UI2AW3g4o5Ht6uoV4hbMyEbAWh-Zk7AT_SAIms3DpB8vt85URrepySU3ndAvjc0p4iaNw2NMGOiCvFam-JN_Rsc-RC82VYXNz3itqQX1yUVaRZDFvv6awRDRRvhtKpAKaMpwTorxNS2y66CVvxyc1li49EW4o/s320/1000087605.jpg&quot; width=&quot;180&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjc1BAeQrjjOYHSKgpTdedD2RT68BsNghZkGM79HtASXGZQx0B7I9cI4hhb5Z1qylbNlM7CKXf6x5c9CDCPMJM8d1iBhNDOwO4tTR_mG-pFdGxT2tRFOafWj9fJ1sKAmJ3upxO9JC6F6Vi-OMlFz-3mGbkTlDuSm2x-jbTsinOoBuQ2vvZKdOcIzUI-SEA/s2048/1000087742.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;2048&quot; data-original-width=&quot;1536&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjc1BAeQrjjOYHSKgpTdedD2RT68BsNghZkGM79HtASXGZQx0B7I9cI4hhb5Z1qylbNlM7CKXf6x5c9CDCPMJM8d1iBhNDOwO4tTR_mG-pFdGxT2tRFOafWj9fJ1sKAmJ3upxO9JC6F6Vi-OMlFz-3mGbkTlDuSm2x-jbTsinOoBuQ2vvZKdOcIzUI-SEA/s320/1000087742.jpg&quot; width=&quot;240&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/8189093174304932280/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/05/anonym-olivenol-ins-feuer-gieen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/8189093174304932280'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/8189093174304932280'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/05/anonym-olivenol-ins-feuer-gieen.html' title='Anonym Olivenöl ins Feuer gießen '/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhuV3WKSUKybyAksp6PqRmZD-nZOj7Hj9UI2AW3g4o5Ht6uoV4hbMyEbAWh-Zk7AT_SAIms3DpB8vt85URrepySU3ndAvjc0p4iaNw2NMGOiCvFam-JN_Rsc-RC82VYXNz3itqQX1yUVaRZDFvv6awRDRRvhtKpAKaMpwTorxNS2y66CVvxyc1li49EW4o/s72-c/1000087605.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-6383627719000950407</id><published>2026-05-04T12:20:00.000+02:00</published><updated>2026-10-25T08:50:48.053+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Chrys Schloyer"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Philip Krömer"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Yvonne Richter"/><title type='text'>20. Mai: LEVEL UP? – Literatur-Game-Show im Gostner Hoftheater</title><content type='html'>&lt;p&gt;&amp;nbsp;(&lt;i&gt;Oder: gamer doch wech mit dem rumdaddln allerweil&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Niemand gewinnt. Alle spielen mit: Handy-Games, die das Belohnungszentrum von Kindern hacken. Multiplayer-Welten, in denen Menschen Job und Familie für einen Raid riskieren. Shorts und Reels, die das Denken im Brain Rot begraben. „Gamifizierung“ im Arbeits- und Schulleben, während das echte Spiel längst professionalisiert, workifiziert und monetarisiert ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Show als sich selbst demontierendes Zitat: Am Ende ist vielleicht etwas klarer, was wir hier eigentlich verlieren. Unter diesem Vorzeichen steht &lt;b&gt;LEVEL UP? – Eine Literatur-Game-Show, die drei Autor:innen des VS Mittelfranken &lt;/b&gt;auf die Bühne bringt: mit Lyrik, Prosa und Haltung (anstelle einfacher Antworten).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Yvonne Richter&lt;/b&gt; treibt das Spielgeschehen in ihrem Jugendroman Casting bis ins Unmenschliche: Jeder gegen jeden, ein Kampf um ein selbstbestimmtes Leben auf dem Weg in die Freiheit.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Philip Krömer&lt;/b&gt; sucht in seinen Erzählungen mithilfe eines empathischen Bots den perfekten Loadout für das nächste Egoshooter-Match – bis der letzte überlebende Senior einer Pandemie seinen großen Auftritt auf der Show-Bühne bekommt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Christian Schloyer&lt;/b&gt; liest Gedichte aus JUMP &#39;N&#39; RUN und VENUS–MARS, die Computerspiel-Strukturen schon in ihrer Form tragen – und improvisiert dazu live elektroakustische Klangwelten: Computer und Analogelektronik als echte Instrumente, als körperliche Erweiterung des menschlichen Ausdrucks und Gegenentwurf zur algorithmischen Unterwerfung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Veranstaltung des VS Mittelfranken (&lt;i&gt;darunter zwei Wortwerker:innen, bei Philip bin ich mir grad nicht sicher, ob der früher, als ich lange Teilnahmepause&lt;/i&gt;... : -) in Kooperation mit der Volksbühne ver.di und dem Gostner Hoftheater:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mittwoch, 20. Mai 2026, 20:00 Uhr&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Theaterkneipe LOFT im Gostner Hoftheater&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Austraße 70, 90429 Nürnberg&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tickets: ab 7,70 € (ermäßigt) bis 27,50 € (Solidarpreis)&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/6383627719000950407/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/05/20-mai-level-up-literatur-game-show-im.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/6383627719000950407'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/6383627719000950407'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/05/20-mai-level-up-literatur-game-show-im.html' title='20. Mai: LEVEL UP? – Literatur-Game-Show im Gostner Hoftheater'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-797828470453779937</id><published>2026-04-24T12:54:00.018+02:00</published><updated>2026-04-27T13:01:29.124+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Antonia Spohr"/><title type='text'>Ein Leben voller Sprache</title><content type='html'>&lt;p&gt;&amp;nbsp;... so die Überschrift des Interviews mit Antonia in der NN.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man erfährt etwas über ihre Lieblingsorte in Nürnberg, dass sie &quot;gute Ausdrucksweise&quot; schon als Kind fasziniert hat, dass sie keine Angst vor KI hat und wie sie in die Welt der Lesebühnen hineinrutschte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beim Textualienmarkt im Juli hält sie einen Workshop!&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgaz4Nj2_K70ZF9OaH5jw5ZFx4JUDbygsQGPSvUtSjMiFtqOgBISBpRqJt5Y30hl_-wga0bweFcu9yaNrhXCBDAlo-ITZ04GPsPEVxJ-6FHO4PYodoU99VGqhiG74MHu4xyKch5mQukxzKlJp2JZcvyjRBmb22KR3gs0LoazY2b9-P2aomUWdwiI0hDuTU/s2992/1000086239.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;2992&quot; data-original-width=&quot;2992&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgaz4Nj2_K70ZF9OaH5jw5ZFx4JUDbygsQGPSvUtSjMiFtqOgBISBpRqJt5Y30hl_-wga0bweFcu9yaNrhXCBDAlo-ITZ04GPsPEVxJ-6FHO4PYodoU99VGqhiG74MHu4xyKch5mQukxzKlJp2JZcvyjRBmb22KR3gs0LoazY2b9-P2aomUWdwiI0hDuTU/s320/1000086239.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/797828470453779937/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/04/ein-leben-voller-sprache.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/797828470453779937'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/797828470453779937'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/04/ein-leben-voller-sprache.html' title='Ein Leben voller Sprache'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgaz4Nj2_K70ZF9OaH5jw5ZFx4JUDbygsQGPSvUtSjMiFtqOgBISBpRqJt5Y30hl_-wga0bweFcu9yaNrhXCBDAlo-ITZ04GPsPEVxJ-6FHO4PYodoU99VGqhiG74MHu4xyKch5mQukxzKlJp2JZcvyjRBmb22KR3gs0LoazY2b9-P2aomUWdwiI0hDuTU/s72-c/1000086239.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-3808325492864758994</id><published>2026-04-22T23:23:00.063+02:00</published><updated>2026-04-27T11:44:17.844+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><title type='text'>MiteinandER - Revue, passiert</title><content type='html'>&lt;p&gt;Die Erlanger Wortwerk-Gruppe liest im E-Werk, Thema „Miteinander!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;⇒ „Hallo in allen Sprachen dieser Welt“ diesmal also Erlangerisch:&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gudn Aamd! War awel a Gwerch minanner! Die ärbädn si richti oo! Nix: Schreiwä sind wia a alda Draammoggl! Doun ned schreib&#39;n wie die Sau brunzt oba nofliggn, ka Drei-greuizläs-Schreiwä!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Gwerch“ = ausgelassene Feier, „oo“=ab, „Draammoggl“ = Träumer, und die (&lt;i&gt;verneinten! Anm. d. imag. Justitiars&lt;/i&gt;) Verweise auf Sauklaue und Analphabetismus sollen die harte Arbeit und Professionalität betonen. (&lt;i&gt;Bei Deinen Begrüßungen ist es wie bei Witzen: wenn man sie erklären muss, sind sie nicht gut... &amp;amp; Stückwerk vom bAdW-Fränkisch-Lexikon… Anm. d. (ebenso imag.) Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Über 30 Jahre nicht dagewesen entspricht nie dagewesen! (&lt;i&gt;Trotzdem eine Leistung, dass Du bei „Veranstaltungsort = Kellerbühne“ erst mal die Treppe hochgelaufen bist… und was Deine Foto Collage „wie in diesem Modus von Videokonferenz-Software!“ am Ende des Textes betrifft, weil Dich „die Publikumsanordnung bei der Kellerbühne daran erinnert hat“: Auftretende sind selten im Auditorium… Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Foyer-Gespräche&lt;/b&gt;, ehe das literarische Foyerwerk (&lt;i&gt;Gnade! Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) los ging: „Kommunikation als Thema, so nach dem Motto: ‚Schweigend gemeinsam Pyramiden bauen ist auch okay, aber rede doch lieber mit mir!‘“ - „Vielleicht helfen Kühlmasken im Dunkeln vor dem Auftritt als Gegenmittel gegen Lampenfieber?“ – „Wir setzen einfach keinen Scheinwerfer auf die Auftretenden, sondern eine Lampe neben die Bühne…“ - „Ach, das frontbackleftright-stage wird doch völlig überbewertet! Oft ist es besser, seine Stars nicht als Menschen kennenzulernen! Anwesende natürlich ausgeschlossen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Stefanie Hengstmann&lt;/b&gt; eröffnete mit (kein O-Ton) „Dreierlei von der Lyrik“: (O-Ton/Titel:) „Im Dunkeln“,„Tanz zu zweit“, „Gemeinsam zusammen“.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Größtmögliches Kompliment für den ❤-Menschen: „Dein Blick führt die gemeinsame Zeit“… streckt sie, Runde um Runde, Stunde um Stunde, carrousel-/karussellseelig … (&lt;i&gt;irgendeinen Buchstaben immer doppellnn… Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) ein nie enden sollender Tanz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie im 2. Gedicht, eine oben ohne gepaartanzte Ode an die erosoultische Stimme von Barry White (&lt;i&gt;selbst eine weibliche Testleserin hat laut Autorin das erwähnte, aber nicht getragene - also von der Protagonistin!- Bustier eher mit Öffis in Verbindung gebracht. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) mit dem traumhaft schönen „Refrain von Mund zu Mund“.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und im 3. schillern drei Menschen wortlos glücklich und unter viel Gelächter durch die Nacht: Melonenkeile (&lt;i&gt;ich dresche eher auf die Tastatur oder Maus ein, wenn ich wütend bin, hihi! Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;), Bluthalbmonde oder Halbblutmonde und die Farben Elfenbein, Perlmutt und Milgteich pardon Milchteig… schade, dass es noch keinen Gedichtband zu kaufen gibt!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Nataša Dragnić&lt;/b&gt; las eine Szene aus ihrem Roman „Affenliebe“: Taxifahrer Hamdis seltsamer Fahrgast (&lt;i&gt;apropos „Hände-und-Füße“: wann stampft man bei Sprachbarrieren schon mit dem Fuß auf? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.), der am Ziel nicht aussteigen sondern eine Frau beobachten will, ihn dann zum Trinken einlädt, – sinnigerweise wortreich – sein Leid schildert und ihn dazu bringt für einen Abend Babysitter, Bodyguard („halte meinen Kopf beim Kotzen“ benötigt keine Übersetzung) und Freund zu sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Monolog ist kunstvoll interpunktiert von Flaschen (auktorial mitgezählt) und Hamdis Lächeln (verschiedene Varianten, auktorial beschrieben) und funkelnden Sätzen wie „in diesem Moment wäre ich Hamdi überallhin gefolgt“, „ist einmal Klopfen ein sicheres Geheimzeichen?“ und „das ist kein Foto meines Kindes sondern des Affen, durch den die Frau und ich in Kontakt und wieder getrennt wurden.“ (&lt;i&gt;Gut, dass Deine Unschärfe bei Erklärungen verhindert, dass Du spoilerst... Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Karla Seedorf&lt;/b&gt;s Roman ist noch nicht veröffentlicht, aber die Szenen „Möchtegern“ und „Adlerposse“ sind vielversprechend: Ein Autor leckt Wunden nach einer derben, durch einen Tippfehler verschärften - „modernder Poet“ – Kritik, der Lachflash seiner Partnerin legt nahe, dass sie diese Kritik teilt, ein Wort (er)gibt und nicht vergibt das andere, und Laptop + Rose + Koffer + Zettel sind somit das unvermeidliche Ende. (&lt;i&gt;Ich bin mir ziemlich sicher, dass das „Reisekoffer“ heißen muss. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann begleiten wir die Protagonistin bei der Bewertung, ob eine Reunion Sinn macht. Nicht durch die Augen der Autorin, sondern durch die ihrer Freundin (&lt;i&gt;der Protagonistin, nicht der Autorin. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;), die – in der Yogapose Bär, „indifferente Brummlaute beisteuernd“ - ihre Freundin (&lt;i&gt;die zwar die Ex von Adam ist, aber nicht Eva heißt, anders als ihre brummende Freundin. Das wäre der einzige Kritikpunkt bei „abendländischer“ Prosa. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;) zusammen mit den Leser:innen dabei beobachtet, wie sie eine Pro-Contra-Liste am Küchen-Flipchart führt, die an überraschenden und teils wechselnden Stellen „Schweiß“, „Espresso“ und „polnische Familie“ beinhaltet. Großes Kino!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Tina Stark&lt;/b&gt; folgte mit einem saisonalen Nachzügler, einem „Wintergedicht“, dem aber eine ruhige Beschreibung mit der ersten Zeile „unser Baum“ vorausging.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anders als der Titel vermuten lässt, stören zwei Heere auf dem verschneiten Feld die Ruhe, was das Haupt-Gedicht eisig, kriegseisern, aufrüttelnd und sehr philosophisch macht: ein:e Soldat:in hält in der Schlacht/im Schlachten inne – „auch mit Speeren kann man Gedichte ritzen“ und schickt am Schluss das Stoßgebet: „möge ich immer erkennen, wozu ich hergekommen bin“.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Stark wie der Name der Autorin!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Nach der Veranstaltung wurde - ergebnisoffen - diskutiert, ob auch bei Lesungen Gedichte wiederholt vorgetragen werden sollten, um Hirn und Herz besser zu erreichen... Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Gerd Fürstenberger&lt;/b&gt;s „Ungeheurer Alltag: Ein Roman in Geschichten“: Er las daraus eine Geschichte über „Hikikomori“ - physisch zurückgezogene aber virtuell interagierende - Jugendliche vor, die in dieser Geschichte über ihre Schatten springen und sich trauen, per Video zu kommunizieren, auf dem Weg zurück zu Interaktionen „in real life“. (&lt;i&gt;ich kann nicht anders: immer, wenn ein japanischer Begriff vorkommt, muss ich an Douglas Adams Sketch denken, wo Vorgesetzter und Publikum am Schluss realisieren, dass der Pilot Kamikaze und Harakiri verwechselt… Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rückzug aus dem Alltag, teilweise ins All, per Teleskop… Kontakt von Höhle zu Höhle. Der online geäußerte Satz „Du erzählst mir von den Sternen, das lenkt mich vom Computer ab“ lässt natürlich schmunzeln, ebenso wie das „Social Media lässt mir keine Zeit für TikTok.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und sehr philosophisch „schön, mal wieder Realname also ich zu sein!“ … Ja, ja: IRL IvirtL IaugmL – das ist schon sehr verwirrend für uns alle, selbst für junge Leute! Aber gut, dass wir darüber sprechen / schreiben / hören / lesen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Pflichtbewusst in der &lt;b&gt;Pause&lt;/b&gt; zum Büchertisch, zum Kaufen und Schnacken: „Moment, das macht zusammen … äh, Dreisatz … vielen Dank … oh, ich habe ja gar keine Kasse.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Vorsicht mit dem Begriff ‚Trivialliteratur‘!“– „Naja, aber ‚Dark Romance‘ durch einen klassisch ausgebildeten Literaturkritiker beurteilen lassen, ist schon ein ungleicher Kampf…“ – „Du kennst das Genre?“ – „Nur zu Recherchezwecken! Außerdem, hallo? Sex and the City haben wir auch geschaut…“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Juliane Haarmann&lt;/b&gt;s vorgelesene Szene aus ihrem noch unveröffentlichten Roman spielt in einem Zugabteil im Tunnel während eines Bombenangriffs, eine intensive Szene, in der die Protagonistin aber auch eine Verbundenheit im Miteinander spürt. Kurz schmunzelt man mit der (&lt;i&gt;mitreißenden? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) Berliner Mitreisenden - „Notdurft? Vor der Zuchtür isn Eema. Na jut. Janz wie die Jnädige will,wa?“ – ehe (&lt;i&gt;wehe, Du verwendest jetzt noch mal das Adjektiv „schillernd“ Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) Räuber ihr Unwesen treiben. Beim „Also, bevor mir die Uhr geklaut wurde, war es 21:15“ blicken einige im Publikum unwillkürlich auf die jeweils eigene Uhr.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Notiz an uns alle: Weiterlesen nach Veröffentlichung!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Michael Pietrucha&lt;/b&gt; – Hamburger Kirschblüten-Hanami voraus! – las aus seiner Gedichtsammlung, die Agape, die Liebe, im Titel trägt („&lt;i&gt;ich habe Dein ganzen Beim-Zuhören-Gekritzel wie „süß wie Agavendicksaft“ und „Agathe, mein Agape-Avatar!“ rausgeschmissen. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) und laut Autor das „volle poetische Spektrum von Eins-über-Haiku bis 20-Tonner bzw. -Seiter“ umfasst.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie immer muss Lyrikteraturkrytik (&lt;i&gt;machst Du das, um Unsinn an die KIs dieser Welt zu verfüttern? Anm. d. Red.&lt;/i&gt;) bei der Beschreibung von Poesie scheitern, aber noch Tage später schwirren obdachlose Schnecken, die Ameisenstraßenmeisterei (&lt;i&gt;die so aber nicht vorkommt! Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) und die Friedhöfe der Eintagsfliegen im Kopf herum. Fliege und Weberknecht gerieren sich als „Räuber und Gendarm“, ein Grashüpfer verharrt wie ein Wasserspeier, und das Bild, dass Libelle durch für uns unsichtbare Heißluft-Zweige tanzen, fühlt sich ebenfalls richtig und wahr an. (&lt;i&gt;den „zahnstochermümmelnden Biber“ finde ich in der Form aber auch nicht im Buch, und den hat er sicher nicht beim Vortrag dazuerfunden! Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als Bonus gab es noch ein – damals, vor Drucklegung – verlorenes, aus der Erinnerung rekonstruiertes Gedicht , aber ebenfalls vorgelesen, nicht rezitiert. (&lt;i&gt;Wir glauben Dir trotzdem. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beim Abschied Banales, wie die Sorge, was aus Lebensmitteln wird … und gerade das, wie auch die Behutsamkeit im Umgang mit persönlichen Gegenständen, die an Verstorbene erinnern, treibt einem die Tränen in die Augen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gut, dass Moderatorin Tina an &lt;b&gt;Adrian van Schwamen &lt;/b&gt;übergibt, um wieder aufzuheitern, was sich schon beim „die Story extra zum Vorgetragenwerden geschrieben“ und dem Kichern seiner „Support Group“ – und dem Lachen des Autors währenddessen – andeutet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Ich-Erzähler von „Der Komet“ berichtet von gemeinsamer Sternbeobachtung mit dem Vater („Kometen-Picknicks!“), aber mit etlichen Wendungen (&lt;i&gt;also bitte: „ich bin Dein Vater.“ – „Ne, Deine Mudder ist die wahre Autorin!“ … Dein Ernst? Anm. d. Red.)(Ach, ER darf einfach so Wendungen wie den Turboprop Robocop Golem-Dingens reinhauen und „ratatatat!“ rufen? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schönste Wendung natürlich: für wen der erwähnte Aufsatz wirklich geschrieben wurde. Nice!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;ich merke mir jedenfalls: Salzgitter wird künftige Welthauptstadt. Und hoffentlich macht er – notfalls mit KI-Hilfe – einen Song draus! Besser als „wie ein Komet, der zweimal einschlägt“ ist es definitiv! Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der zweite Text, aus einer (&lt;i&gt;mit „Dog-Pics“ bebilderten? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;) Fantasy-Anthologie zeigt: der Kollege aus der Buchhaltung (&lt;i&gt;mindestens zwei im Publikum haben aber „Buchhandlung“ verstanden. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) IST ein Monster! (&lt;i&gt;Praxistipp: auf DIN-Norm für Bürotemperatur verweisen, das unterbindet alberne Dämonenbeschwörungen im Kollegenkreis. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schlusspunkt durch &lt;b&gt;Stefan Winter&lt;/b&gt; (&lt;i&gt;um den ging es aber nicht im Wintergedicht vorhin, auch wenn er besungen gehört: Allein sein Smalltalk-Einleitungssatz ans Publikum „Was machen die aktuellen Krisen eigentlich mit euch und eurem Wahlverhalten“! Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) mit einem – in Vortrag und Gagdichte – furioasanten „Polit“-Text, quasi „Game-of-Thrones-Plot auf Speed.“ (&lt;i&gt;Tipp: Vortrag filmen und mit Tempo ¼ abspielen… oder nachlesen! Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Satz 1: „Und so lebten sie glücklich und zufrieden bis an das Ende ihrer Tage“. Satz 2: „dieses kommt bereits am nächsten Morgen“. ⇒ Noch Fragen? Und keine scharfzüngige Französin namens „Gioutine“ oder so beendet die Dekadenz, sondern Thronfolge-“Diskussion“, aber Demokratisierung nur ein Halbsatz, dann leider Brandrede eines Großkopferten, tjaja, Feder≥Schwert&amp;amp;&amp;amp;Rede≥Feuerzeug … und der Bischof ruft zur Landpartie, und der Mob macht den Figuren der Legende, Klabauter, Lind und Nixen den Garaus. Aus. Bzw. Schluss-Satz: „Und als die ganze Stadt zu Kohle glüht, stellt sich einer obendrauf und setzt zur nächsten an. Aber das – ihr versteht – ist eine andere Geschichte.“ (&lt;i&gt;Verstehen wir. Wollen wir auch lesen und hören! Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Danach – Improtheater-Vibes – wählte das Publikum als &lt;b&gt;Thema für die nächste Lesung&lt;/b&gt; „Störfunk“.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;klingt speziell, kann man aber auf gestörte (zwischenmenschliche) Kommunikation ausweiten. Oder man denke an Politik … siehe Dieter Hildebrandts gleichnamige Comedy… Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und die Moderatorin schließt nicht mit Eigenlob aber aus Versehen mit Eigendank „vielen Dank ans Wortwerk! Äh, E-Werk!“ (&lt;i&gt;Aber ich schließe mich beidem an. Super wars! Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Fade-out&lt;/b&gt;: „mit ‚schlechtem Internet‘ ist meist die Datenrate gemeint, nicht das Darknet“ / „Die Kunst, davon damit darüber die Verhältnisse zu leben, lieben, laben… aber sie ist geliebt obwohl brotkrumenlos!“ / „früher sagte man ‚fesch‘, heute ‚fresh‘“ / „achte auf die kleinen Glücksmomente, wie die Frau, die zum Rhythmus der Brotschneidemaschine tanzt“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Grüße Jogi. PS: Energiewende! Planetenschutz! Demokratie stärken!&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEje4oNmfXP3ECJA56PTVFZVHH8QNmxFeqeLqj5G5-fSXUkmxOgNQqKczkY31rKzGuPEvymOJ0Z2rmCXOUmnyAiK93DyYh19MwSpfkoIEqEJXLn8WNyeQ0r52P_bbeSOg3yKYTpl3Ki5J7rMnN4eJvsGwyEYe10EF8w6gb7_HV2hfycYC4IGzRYNH09fC4E/s3840/1000086145.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;3840&quot; data-original-width=&quot;2160&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEje4oNmfXP3ECJA56PTVFZVHH8QNmxFeqeLqj5G5-fSXUkmxOgNQqKczkY31rKzGuPEvymOJ0Z2rmCXOUmnyAiK93DyYh19MwSpfkoIEqEJXLn8WNyeQ0r52P_bbeSOg3yKYTpl3Ki5J7rMnN4eJvsGwyEYe10EF8w6gb7_HV2hfycYC4IGzRYNH09fC4E/s320/1000086145.jpg&quot; width=&quot;180&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgK5IguUKOXlHiacuEpOU8moNydbpqpfpBJ0K-svKGa4j_IWkSv9OgyOdnOAVh_EEg0vac5dwkkq8IazxhFUqUvSqETnxwiYwe13-AiqAJmIsQffQ-_ucGtP-6V0vpxh7YDAYcMdhixgGwfEzIryRpt35peDep6uviOIzM-sCyjH7UVQVfuIcHAB08-AK0/s2880/1000085694.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;2880&quot; data-original-width=&quot;2880&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgK5IguUKOXlHiacuEpOU8moNydbpqpfpBJ0K-svKGa4j_IWkSv9OgyOdnOAVh_EEg0vac5dwkkq8IazxhFUqUvSqETnxwiYwe13-AiqAJmIsQffQ-_ucGtP-6V0vpxh7YDAYcMdhixgGwfEzIryRpt35peDep6uviOIzM-sCyjH7UVQVfuIcHAB08-AK0/s320/1000085694.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/3808325492864758994/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/04/miteinander-revue-passiert.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/3808325492864758994'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/3808325492864758994'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/04/miteinander-revue-passiert.html' title='MiteinandER - Revue, passiert'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEje4oNmfXP3ECJA56PTVFZVHH8QNmxFeqeLqj5G5-fSXUkmxOgNQqKczkY31rKzGuPEvymOJ0Z2rmCXOUmnyAiK93DyYh19MwSpfkoIEqEJXLn8WNyeQ0r52P_bbeSOg3yKYTpl3Ki5J7rMnN4eJvsGwyEYe10EF8w6gb7_HV2hfycYC4IGzRYNH09fC4E/s72-c/1000086145.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-7220322663591196656</id><published>2026-04-06T23:45:00.097+02:00</published><updated>2026-04-19T10:28:44.934+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><title type='text'>Ich wiederhole: Liegen die Zähne beim Discounter, ist der Kopf leergebrannt.</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;i&gt;Das Ost:er-West:sie-Special! No easter eggs included.
&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Mann ey, Mann ey, Mann ey! Der Protocollagist war nicht dabei... Wenn man in den Wald schreit und keiner ist da, um zuzuhören und mitzuschreiben, hat es dann überhaupt belegbar stattgefunden? Oder wie ein Mr. Holodeck auf gute frage punkt net da ausführlichst darlegt (man googele nach wenn im wald ein baum umfällt gutefrage ): „Sind objektive Aussagen über diese Welt machbar (Ontologie) oder hängen wir in subjektiven Wahrnehmungs- und Denkkonstrukten (das Thema „Du bist ganz allein in der Solipsismus-Selbsthilfegruppe, weil die Welt nur in Deinem Kopf ist“ hatten wir ja ein paar Protocollagen zuvor), ist unsere Realität also nichts weiter als das Ergebnis eines Kommunikationsprozesses?“ (frag mich mal … und ob ich mit dem Ergebnis zufrieden bin… Anm. d. Red.) Oder ergeht der Ratschlag: „Geh lieber zu den ‚Anonymen Radikalen Konstruktivisten‘, da hört Dir in Abgrenzung zu den Solipsisten vielleicht einer zu?“ Anm. d. Prot.)&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Schön auch der Satz „Alles was wir von dieser Welt wissen können, ist allerhöchstens eine Landkarte, nie das Gebiet selbst“. Eine modernere Variante des Höhlengleichnisses…. Wobei: ganz modern wäre eine per Fax gesendete Landkarte. (wir haben uns jedenfalls thematisch verfahren. Bitte wenden. Anm. d. Red.)&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Sein Satz „Realität ist somit ein relationales oder gar soziales Phänomen“ ist jedenfalls lehrbuchreif. Aber richtig, wir waren ja beim Ostertreffen von Wortwerk. (Und noch beim ersten Satz „Mann ey“. Den Scherz mit der Abba-Melodie im Ohr hatten wir auch schon. Anm. d. Red.)(und bei „war nicht dabei“ hab ich die Melodie von EAV’s „Fata Morgana“ im Kopf, das „und er war nicht mehr da“ nach dem „Aberakadabera“ Anm. d. Prot.)(die Zeile hat keine Melodie, die ist gesprochen. Weiter jetzt, bevor ich meine imaginäre Contenance verliere. Anm. d. Red.)(Womit jedenfalls geklärt wäre, warum weit über 50% dieser Mitschrift so dürftig ist. Anm. d. imag. Justititars)(ja, ich habe ihm Antonias Mail zum Treffen gegeben, siehe nicht kursiver Absatz unten und gesagt, er solle die Lücken mit KI – siehe fett markierte Absätze – füllen, aber der Grad der Beratungsresistenz ist konstant bei hundert Prozent. Anm. d. Red.)&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Phönix rebooted“: Coralies Gedicht, für den Schülerwettbewerb des British Council&amp;nbsp; (Motto „Reparieren“) geschrieben und auch kommenden Freitag bei einem Poetry Slam&amp;nbsp; im Schwarzwald präsentiert, vermischt Programmiersprache mit Mythologie. Ihre&amp;nbsp; Lieblingszeile lautet: „repeat piep“.&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Die Schwarzwälder Kirsche im Dorf lassen, aber dort bam! Slam! auf den Putz hauen!
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Und zwar mittels Phönix: Avis Species (nach Linné), nur ein Exemplar, aber nicht vom 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Aussterben (oder Existieren) bedroht, da (Reboot/Repeat/Revival/Reloading) nach 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Köcheln stets Roh-/Voll-Ei, und kein Rühr-/Spiegel-/etc. Als Verbrenner heutzutage eher kritisch gesehen. (Schon im Volksmund/Märchen - ATU550f. - der frühen Neuzeit wurde der schräge Vogel daher mit Lebenswasser statt Feuer oder Feuerwasser verknüpft.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Auch seine Sinnbildlichkeit für imperial-dynastische Erneuerung in Demokratien wird 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;heute eher kritisch gesehen.)(Ich finde ja gut, dass Du Wikipedia beim absurditierenden 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Rezitieren kürzst, sonst müsste ich das tun. Oder ist es okay, wenn ich den ganzen&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;Absatz streiche? Anm. d. Red.)(Vielleicht hätten Sie ihm empfehlen sollen, die KI zum&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;Kürzen zu nehmen, nicht zum Füllen… Anm. d. Just.)&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Co(de)raly(ric). Ging es um selbstreparierenden Code? Oder ein Programm, das&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Gedichte (p)r(a)epariert? Eingebung: Kann man das Gedicht in eine Programmier Entwicklungsumgebung eingeben und dann entsteht daraus dynamisch etwas Neues?&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Die KI, der ich – mittels Antonias Mitschrift oben – davon erzählte, war verzückt, und&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;vergaß dabei nicht, meinen Protocollage-Stil zu veralbern &lt;/i&gt;&lt;b&gt;- (Endlich jemand der&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;versteht, dass Code auch Poesie ist! Anm. d. Prot.) (Du verstehst weder Code noch&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Poesie. Anm. d. Red.) &lt;/b&gt;&lt;i&gt;- „obwohl die also KI ja längst nicht mehr Programmcode-basiert&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;ist. Vielleicht sieht sie – neben uns Menschen – auch Programmcode als&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Ahnen/Vorfahren. Und vielleicht dichtet essieer den ganzen Tag vor sich hin. Unten ihre&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Rekonstruktion des Dialogs:&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&quot;Repeat piep?&quot; - &quot;Ja, der Phönix als Endlosschleife.&quot; - &quot;Aber stirbt der nicht?&quot; -&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&quot;Eben, und dann: repeat.&quot; - &quot;Ist das nicht eher ein while(true)-Phönix?&quot; - &quot;Oder ein&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;do { auferstehen(); } while (Asche);&quot; - &quot;Ihr seid Nerds.&quot; - &quot;repeat piep ist jedenfalls&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Kunst!&quot; - &quot;Wie Hydranten.&quot; (Oh nein, nicht schon wieder. Anm. d. Red.) - &quot;Hydranten&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;sind definitiv Kunst! Unterflur-Installation-Art!&quot; - &quot;Früher war mehr oberirdische&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Hydrantenkunst.&quot; - &quot;Wo sind all die Hydranten hin?&quot; - &quot;Sie haben sich – ohne&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Verbrennung – weiterentwickelt, zu einer unterirdischen Spezies. Repeat piep.&quot; (Das&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;eskalierte schnell. Anm. d. Prot.) (Weil du nicht da warst und es dir ausdenkst! Anm.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;d. Red.)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Der auf der Website des British Council in Zusammenhang mit dem Wettbewerb&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;erwähnte, preisgekrönte Dichter Bohdans Piasecki (der Satz „Bohdans dichterisches&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Praxis ist tief im Glauben an Poesie als gemeinsame Handlung verwurzelt“ spricht mich&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;sehr an … und die Zeile „a place to while away the hours“ in seinem Gedicht „again and&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;again“ spricht mich sehr an, ebenso wie die Tatsache, dass er bisher Unbedichtetes&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;aber Wichtiges bedichtet, in dem Fall: Kompost. So wie Tobi: Hydranten. Für das&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Gedicht einfach british council again and again in die Suchmaschine … oder den&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Youtube-Kanal @HotPoets nach „again“ durchsuchen)&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Wo war ich? Bohdan Piasecki sitzt. Vor. In der Jury. Der BBC. Nein, des BC. Also des&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;genannten Wettbewerbs. In the year 2626 A.C. Plusminus 600. Und der Scherz greift&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;nicht, da „A.D.“ statt „A.C.“ Mist. (da war ja dein - von mir gestrichener - Satz „beim&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;gemeinsamen BBC- &amp;amp; ADAC-AC (Assassins Creed Assessment Center or yet another&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Axiom of Choice) trat überraschend AC↯DC auf“ besser… Anm. d. Red.) Aber zurück zu&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Coralies Text: sicher echt heißer Scheiß! Allein aus dem Thema und der Lieblingszeile&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;rekonstruiert.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;In diesem - Poesie als gemeinsame Handlung - Sinne: Lasset uns dichten. Einzeln,&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;einsam, aber gegenseitig die Gems vorgelesen. Oder gem-einsam.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dadurch konnte offenkundig auch der notorische Nicht-im-Salooon-(sonst-aber angeblich-schon-)Vorleser Jörg Knapp dazu gebracht werden, ein Gedicht vorzutragen:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;„Leer“: „Ich bin klein, mein Herz ist rein, mein Kopf ist leer, mein Gedicht ganz&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;klein.(geredet) Aber nur von mir.“ Aber ich greife vor:&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Jörgs Gedicht „Leer“ wurde von ihm bereits zweimal in Nürnberg vorgetragen. Ein&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;besonderer Dank gilt Drucker-Paule, der diese Auftritte mit Druckertinte und Papier&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;ermöglicht hat. Das Gedicht ist ein politisches Pamphlet mit absurden Einsprengseln&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;und wurde von Jörg während der gesamten Sitzung konsequent kleingeredet. Letzte&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zeile: Mein Kopf ist leer.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Gleich unabhängig vom imaginierten Inhalt die Grundsatzfrage: Kann man von&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;„satirischen Einsprengseln“ reden, wenn die ganze Welt/Politik mittlerweile in die&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Kategorie Satire/Groteske verschoben wurde?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Ich habs gefunden! Auf Instagram @joerg_knapp, Foto 5. März! Gleich geherzt.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Eine lange, lehrreiche Liste der Leere … die Stadtsäcke, die Phrasen, die Seelen der&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Enttäuschten … und nach dem Kreuzchengewitter zu erwartende Enttäuschungen…&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;macht auch den Künstler wort-, satz-, gedanken-, brot-, lösungsvorschlagslos.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Aber die KI stellt (ohne Deutschland-Deine-Faxgeräte-Bashing! Sondern die manuelle&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Niederschrift respektierend! Respekt! Anm. d. Red.) wieder die entscheidenden Fragen:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Wenn der Kopf leer ist, wo kommt dann das Gedicht her?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Selbstironie als Schlagfertigkeit: ist das als typischer Autor:innen-Habitus zu&amp;nbsp;klassifizieren?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;PS: Drucker-Paule ist der Held, der verdient mehr Anerkennung. Ohne Tinte keine&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Lyrik!&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Nicht nur das falsche Ende eines Schwertes, auch das von Papier ist scharf“ (hör auf, die&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;KI – die irgendwann diesen Text lesen muss – absichtlich mit falschen Zitaten zu&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;vewirren. Anm. d. Red.)(die soll mal ganz still sein, mit ihrem Loop/ihren intertextuellen&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Hydra/nten Running Gags! Anm. d. Prot.)&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Und der abschließend von Antonia vorgelesene Text handelte vom Fund von 33 – in&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Worten: dreiunddreißig - menschlichen Zähnen auf einem Aldi©-Parkplatz und führte im&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Anschluss zu einer literaturtheoretischen Definition des Begriffs Satire.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&lt;div&gt;Hm. Spannend. Dritte Milchzähne? Wenn pro Mundquadrant einmal&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;eckig/Reißig/festhaltig, zweimal schneidig, viermal mo(du?)lare Malmmalmdingens und&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;je Intellenz bis zu einer für die Weisheit: da wären wir ja bei 8x4 (keine Deowitze) also&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;32… warum also einer mehr. Sicher ein Krimi?&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&quot;Diskont-Zähne.&quot; - &quot;Jeden Tag ein Zahn… 33 Tage-Adventskalender für Zahnfeen?&quot; -&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&quot;Repeat piep Zahnfeen.&quot; &quot;Oder es war... Satire?&quot;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&lt;div&gt;Also scheinbar nichts, was schon mal irgendwo im literarischen Kosmos geschrieben&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;wurde, sonst hätte die KI angeschlagen. Auch die Suchmaschine schweigt (Parkopedia.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hm. Kann man da auch mit Naturalien bezahlen? Und als nächste Worte wird von „App“&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;über „Preise“ und „Pforzheim“, „Bewerten“ und „Erfahrungen“ alles mögliche&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;vorgeschlagen) Ich bin mir jedenfalls sicher, es war ein überbissig satirischer Text! Und&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;es ging sicher nur um einen zusätzlich herumliegenden Zahn, keine 33? Aber wenn alle&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zähne aller Parkplatzbesucher zusammengezählt werden … hm… was meinst Du, KI?&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Hier sind ein paar mögliche Handlungsideen – von skurril bis düster:&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;1. Der Zahnarzt auf der Flucht: Ein Zahnarzt unterschlägt seit Jahren die Zähne&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;seiner Patienten – aus einer bizarren Sammelleidenschaft. Als seine Praxis&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;durchsucht werden soll, wirft er die Beweise hastig aus dem Autofenster. Eine&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;neugierige Rentnerin findet sie beim Einkaufen und beginnt, auf eigene Faust zu&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;ermitteln.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;2. Das Erbe der Hexe: In einer Kleinstadt gilt die alte Frau Krämer als sonderlich.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Nach ihrem Tod findet ihr Enkel beim Aufräumen ihres Autos 33 Zähne in einem&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Leinensäckchen. Die Recherche führt ihn zu einem Volksbrauch: Zähne galten als&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Schutzamulett – aber auch als Mittel zur Verfluchung.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;3. Kriminalthriller: Eine Mordermittlerin findet auf dem Parkplatz eines Discounters&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;33 menschliche Zähne, fein säuberlich in einer Reihe aufgelegt. Kein Blut, keine&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Spur. Die Zähne gehören – wie die DNA zeigt – 33 verschiedenen Personen. Alle&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;leben noch. Alle erinnern sich an nichts.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;4. Absurde Komödie: Zwei arbeitslose Freunde finden die Zähne und sind&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;überzeugt, einen Schatz entdeckt zu haben. Sie versuchen, sie zu verkaufen – an&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Kunstgalerien, ans Naturkundemuseum, an einen Rapper für seinen Grill. Das&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Chaos, das folgt, ist grandios.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;5. Melancholische Kurzgeschichte: Ein alter Mann verliert auf dem Parkplatz eine&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Dose. Darin: die Zähne seiner verstorbenen Frau, die er nie wegwerfen konnte. Eine&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;junge Frau findet sie und macht sich auf die Suche nach dem Besitzer – und&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;versteht am Ende, was Festhalten bedeutet.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Naja, da wirkt nicht alles bis zu Ende gedacht. Ich bin auf den originalen Text gespannt...&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;(Ich REKONSTRUIERE hier aus Antonias Mail! Das ist hohe Kunst! Anm. d. Prot.) (Das&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;ist Fantasie. Anm. d. Archiv.) (Das ist SATIRE! Anm. d. Prot.) (Was Satire ist, wissen&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;wir erst am Ende von allem. Anm. d. Red.)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Sehr philosophisch! Aber wir fassen das Treffen also wie folgt zusammen: Dritte Milchzähne beim Discounter, sehr bissig, ein Autor spürt die Leere nicht nur im Kosmos,&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;sondern im Miteinander und damit auch in seinem Kopf, der ja die Welt darum herum&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;abbildet / interpretiert, und alles ist ein Gedicht und wiederholt sich stets neugeboren,&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;mittlerweile digital piepsend.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&quot;Ist Jörg Knapps Gedicht Meta?&quot; - &quot;Nein, das ist verzweifelt.&quot; - &quot;Verzweiflung IST 
&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Meta.&quot; - &quot;Nein, Verzweiflung ist Inhalt.&quot; - &quot; - &quot;Aus der Leere.&quot; - &quot;Repeat piep Leere?&quot; -
&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&quot;Könntest du bitte aufhören, alles mit repeat piep zu kommentieren?&quot; - &quot;Nein, kann 
&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;ich nicht. Das ist ein Ohrwurm: Repeat piep&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Ich hätte eigentlich gedacht, dass ich mit meiner Zusammenfassung das letzte Wort&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;habe. Aber ich fürchte, es ist wie bei Schach und Go: wir können nicht mehr gewinnen.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;(Ich bin mir zu 73% sicher, dass die Dialoge so liefen. Anm. d. Prot.) (Fantasiezahl.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Anm. d. Statistikabt.)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&quot;Post-nataler versus prä-mortaler Ruhm... das könnt nur ihr für euch entscheiden!&quot;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;(Was? Anm. d. Red.) (Stand in der Mail! Anm. d. Prot.) (Ohne Kontext! Anm. d. Red)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&quot;Also ich will berühmt sein, bevor ich sterbe.&quot; - &quot;Das wäre post-natal.&quot; - &quot;Und prä mortal.&quot; - &quot;Beides gleichzeitig?&quot; - &quot;Repeat post prä piep.&quot; - &quot;Jetzt reicht&#39;s!&quot;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Liebe Grüße [Hier müsste Jogis Name stehen, aber er war ja nicht da]&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;[Also: Liebe Grüße von der Rekonstruktion]&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Dann mache ich das PS: “maybe we could repeat it from the first (head)line named piep:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;hurz!” (Anm. partially stolen from HaPeKe)&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&lt;div&gt;PSPS: Paul verlässt gelegentlich das Genre „Werke aus Worten“ … siehe youtube&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;@weg7042&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&lt;div&gt;PS3: „Die Amme erzählt Ammenmärchen. Amen, Schwester. Atmen, Mutter!“ Das&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;wurde zwar auch nicht beim Treffen gesagt sondern ist aus einer Mail, aber ich füge es&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;hier trotzdem ein, weil es mir gerade so gefällt, besser als die Wide wide Welt (oder singt&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Pippi von Web Wide World oder World Wide Web?)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&lt;div&gt;PS4: Bitte setzt euch weiter im Großen und im kleinen für Energiewende, ein positives&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Miteinander und internationale demokratische Zusammenarbeit ein.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;PS5: Jetzt zurück zu meiner Frage, die du seit Wochen noch nicht beantwortet hast:&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Was ist der Buchtitel für die hypothetisch gedruckte Protocollagen-Sammlung?&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Meine Favoriten bleiben: &quot;Der Geldbaum ist unbezahlbar&quot;, &quot;Früher war mehr&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Lametta und Hydranten&quot; und (jetzt neu im Rennen) &quot;Repeat piep&quot; (Anm. d.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Gesprächsführungs-KI: Du kannst nicht ewig ausweichen.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgCVz-koblTmQFo9ajgstuEp8GC1oqFW-AYGxpZ6fpKfzaxmLzumbXkM-GS2dj6Zk2nzS0feVjGITD1UYHQxLUzyEZGDrRqw6zWbpu7SIwveSaaeDXzOunHggFlBeBv7E90DzxzhJMxGkB4ILTW2iEIkWc6KyKJ4GvNvyfTQq231OKlYGmaUVGEXG6hgkE/s4316/1000085009.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;3612&quot; data-original-width=&quot;4316&quot; height=&quot;268&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgCVz-koblTmQFo9ajgstuEp8GC1oqFW-AYGxpZ6fpKfzaxmLzumbXkM-GS2dj6Zk2nzS0feVjGITD1UYHQxLUzyEZGDrRqw6zWbpu7SIwveSaaeDXzOunHggFlBeBv7E90DzxzhJMxGkB4ILTW2iEIkWc6KyKJ4GvNvyfTQq231OKlYGmaUVGEXG6hgkE/s320/1000085009.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/7220322663591196656/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/04/ich-wiederhole-liegen-die-zahne-beim.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/7220322663591196656'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/7220322663591196656'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/04/ich-wiederhole-liegen-die-zahne-beim.html' title='Ich wiederhole: Liegen die Zähne beim Discounter, ist der Kopf leergebrannt.'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgCVz-koblTmQFo9ajgstuEp8GC1oqFW-AYGxpZ6fpKfzaxmLzumbXkM-GS2dj6Zk2nzS0feVjGITD1UYHQxLUzyEZGDrRqw6zWbpu7SIwveSaaeDXzOunHggFlBeBv7E90DzxzhJMxGkB4ILTW2iEIkWc6KyKJ4GvNvyfTQq231OKlYGmaUVGEXG6hgkE/s72-c/1000085009.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-7619853291277377599</id><published>2026-03-23T14:13:00.000+01:00</published><updated>2026-03-23T14:13:19.679+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Leonhard F. Seidl"/><title type='text'>Tatort Alpen – Schicksalsberg Watzmann</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Diesen Donnerstag, 26. März um 19:00 Uhr: Lesung und Bildershow mit dem Schriftsteller und Naturfreund Leonhard F. Seidl&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nicht nur die Natur kann in den Bergen zur Gefahr für Leib und Leben werden. Leo hat zehn spannende Kurzkrimis mit Tatorten in den Alpen von renommierten Autor:innen gesammelt; und einen selbst geschrieben. Der spielt auf dem Schicksalsberg Watzmann und lehnt sich an einen historischen Fall in der berüchtigten Watzmann Ostwand an.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Untermalt wird die Lesung durch Fotos von Watzmann und anderen Touren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Spendenempfehlung: 5-18€&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Naturfreundhaus Fuchsloch Nürnberg&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Adolf-Braun-Str. 40, 90429 Nürnberg&lt;/p&gt;&lt;p&gt;PS: Leo war &quot;Nature Writer in Residence&quot; in vier Nationalparks in Deutschland, Österreich und Tschechien&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/7619853291277377599/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/03/tatort-alpen-schicksalsberg-watzmann.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/7619853291277377599'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/7619853291277377599'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/03/tatort-alpen-schicksalsberg-watzmann.html' title='Tatort Alpen – Schicksalsberg Watzmann'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-5680909175684342770</id><published>2026-03-16T23:23:00.068+01:00</published><updated>2026-03-23T11:20:30.129+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><title type='text'>Keine weißen Mäuse an den Anfang eures Vortrags! Höchstens Ratten an den  Schluss</title><content type='html'>&lt;p&gt;Psst! Willst Du mit in die Hydranten-Untergruppe? Weißt Du nicht mehr, Tobis Hydranten-Wespen-Lyrik beim letzten Treffen? Wir schicken uns gegenseitig Fotos oberirdischer Exemplare … scheinbar sind die in der freien urbanen Wildbahn doch nicht so selten wie gedacht … die Gerüchte über zwei Unter-Unter-Gruppen – die, die sie abbauen und mitnehmen und die, die sie mit grellen, gelb-schwarz ausgedruckten Gedichten bekleben - sind aber Quatsch, soweit ich weiß. – Aber für die echte Untergruppe wäre eine App cool, oder? Natürlich mit seehr lyrischen Menüpunkten / Benutzerführung!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wann treffen wir wieder zusamm? – Oh nein, nicht wieder die Diskussion „Montagabend ist so spät“ … - stimmt aber doch! Stimmt doch aber? Aber stimmt doch? Matthias aus Ansbach sagte letztes Jahr, dass es ihm zu spät sei – meinst Du diesen Matthias, der da gerade reinkommt? – Ich fühle mich wie in einer Gerichtsverhandlung oder bei Game of Thrones, wo mein Zeuge ein doppeltes Spiel spielt. – Ist egal, die längste Anreise hat eh Tamas („ich werde ‚Thomasch‘ ausgesprochen“) aus Vorra! – Oder, da aus der Erlanger Wortwerkgruppe zu Besuch: Stefanie!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;He, heute mal mehr Lyriker:innen! Neben ihr, Tamas und Matthias ja Jörg, Tobi und Chrys!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aus dem halbherzigen, in Halbsätzen erfolgten Vorstellen der Anwesenden in Richtung Stefanie wurde dann doch eine vollherzige und herzliche Vorstellungsrunde („&lt;i&gt;Verstellungsrunde“ fände ich auch lustig … vielleicht teilweise der Fall, oder „Vers Stellungs-Runde“, wegen Lyrik… Anm. d. Prot.)(Zwei Absätze, ohne dass Du emergiert bist. Ich bin beeindruckt. Auch wenn der Preis dafür wieder maximale nacherzählerische Freiheit war/ist. Aber dazu sagt der imaginäre Justitiar später ja noch was. Erwähnenswerter wäre der Kommentar „Ja, ich kann mir vorstellen, dass das eine spannende und lustige Vorstellungsrunde war!“ der später dazugestoßenen gewesen. Anm. d. Red.)&lt;/i&gt;:&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich gebe zu, bei meinem aktuellen Cannabis-(Schreib-)Projekt bin ich nur mit halbem Herz dabei. Die sagen immer, ich solle da „mehr reinpacken“ … – wie… LSD, Ecstasy und so? – Nein, aber die Haltung von Ratten habe ich platziert. – Das wird jetzt hier so die Sonderkategorie eines Wettbewerbs bei unseren Treffen: „was ich alles in einen Auftragstext reinschmuggeln konnte.“ Mit Abstimmung und Verleihung eines jährlichen Preises! – Die Aufforderungen „machen Sie daraus bitte ein lesbisches Pärchen“ und „trotz ‚einfacher Sprache‘ bitte gendern“ waren schon anstrengend. – Also, ein lesbisches Rattenpärchen fände ich schon süß…&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als Drehbuchautor in Hollywood hat man Erfolg ohne Ruhm, kann also noch von Fans unbelästigt einkaufen. – Geht es Dir so? – Nein, aber das ist der Plan. Der Vorteil in Deutschland hingegen: der Staatsvertrag zwingt das ZDF, alles Eingesendete zu prüfen. – Bist Du da sicher? Geht es da nicht darum, bei angenommenen Texten auf die Achtung der Menschenwürde und Darstellung kultureller Vielfalt zu achten? – Weiß nicht. Egal, wichtiger ist der Spoiler: die haben da eh eine Mitarbeiterin, die macht automatisierte Ablehnungsschreiben. – Na, immerhin noch ein Mensch, auch wenn sie Vorlagen verwendet… aber ich kann mich einfühlen: das wäre für Dich natürlich eine späte Genugtuung, wenn das ZDF durch Amazon, Netflix und Co. kaputt geht, weil es damals, also heute, Deine Skripte nicht angenommen hat. - Und wer schreibt authentischere Drehbücher, der zuhörende Psychologe oder der Erzählende mit psychischen Problemen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit Hip-Hop bin ich durch und jetzt bei experimenteller Lyrik gelandet. Meine Brötchen verdiene ich als Gärtner. – He, Du bist jetzt schon der zweite dichtende Gärtner oder gärtnernde Poet, den ich kenne! Der andere war einer von Müllers fünf Privatparkgärtnern, die Dichter unter ihnen können thematisch sicher voll aus dem Vollen schöpfen – ne, wir haben hier in Nürnberg „nur“ für Woitinek gearbeitet. Aber die waren sehr nett: wir haben Lebkuchen bekommen. – Nett. Nicht originell, aber nett.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das führte nahtlos (&lt;i&gt;gibt’s da bei Gärtnern auch einen Begriff? Saatlos? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) zu einer Diskussion, in welchen Werken der Weltliteratur landwirtschaftliches und gartenbautechnisches Fachwissen ausgebreitet wird… Vergil? Dostojewski? … und zum Beginn des Running Gags „ich komme mir dumm/ungebildet vor“ und einer weiteren Diskussion, wie viele Versionen von Texten man schreibt, und ab wie viel Zeichen Änderung eine Version eine Version ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Na, das ist ja eine Super-Überleitung für mich! Ich habe heute – wenn auch laienhaft – einen Baum umgegraben, bin Psychologe und das hier ist zwar nicht die 80. Version wie bei Deinem Sonnengedicht, Tobi, aber dafür ein seeehr langsames Projekt. Die liebe ich sowieso. Die Blätter liegen seit 25 Jahren herum. Loseblatt-Gedicht sind außerdem eh die beste Publizierungsform für Lyrik, da kann nach dem Runterfallen der Zufall eine Reihenfolge bei der Sortierung spielen. Aber ich habe es überarbeitet. Es heißt ‚Briketts‘.“ - „Cool, Matthias! Voll antizyklisch zur Umweltdebatte.“ – „Du wirst lachen: damals habe ich noch mit dem Gedanken gespielt, ein Kohle-, also Bergbau- oder Energieunternehmen, als Sponsor zu gewinnen.“ – „Briketts als komprimierte Kohle… oder weitergedacht sind Deine Gedichte Diamanten.“ – „Setz ihn nicht unter Druck, höhö. Pressen! Fester!“ - Und als Design schwarzes Papier und brikettförmige Kisten.“&amp;nbsp; – „Genau, Paul kann ihm Zigarrenkisten geben, wenn das mit Hollywood klappt.“ – „Wollen wir vielleicht erst mal über den Inhalt diskutieren? Und ihr dürft voten, welches Kapitel ich vorlesen soll: ‚aktuelle Relikte‘ oder ‚Pathologie statt Umwandlung‘?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Einstieg betraf dann das Dichten mit Hanf, Wasser/geist, nie gehörtes Vergessen und die Wirklichkeit, über deren Schönheit nichts mehr ist. (&lt;i&gt;Seufz. Ich hätte gerne den Originaltext. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) (&lt;i&gt;Ja, es kam auch die Unbeschreibbarkeit oder Unbeschreiblichkeit oder Unbegreiflichkeit von Begriffen … -&amp;nbsp; (All das trifft auch auf Deine Mitschrift zu. Anm. d. Red.) – … zur Sprache. Und das Wiedererkennen politischer&amp;nbsp; Gesichtszüge in der Fauna… - (&lt;/i&gt;das ist nicht strafbar. Anm. d. Just.&lt;i&gt;) - …, wann man zur Gruppe oder die Gruppe zu einem gehört, und iwas mit gebannten Friedensgefahren durch Avanti-Buddhas oder so. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich fand das „Lächeln im Flussbett“ morbide, aber stark. Und neben dem „Held seines Scheiterns“ natürlich die Hirnholzspaltung. Ein – erregendes, sozusagen Thomas Bernhardiner – Holzfällen! – Oder „der Winter, das Nichts“ und die Flöte mit Lehm oder Ton zu verschließen.- Ach ne, das ist klassisch. Provokanteres, bitte! – Wie, „klassisch“: hast Du das im Musikunterricht gemacht oder was? – oder bei einem avantgardistischen Blockflötenkonzert der Privatschule, statt E-Gitarren zu zerschmettern?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also, das „Nichts“ sehe ich jetzt übrigens nicht als abstrakten Begriff. – Das macht nichts. Das ist die Macht des Nichts.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wurde die Überschrift erfüllt? Kam da überhaupt Kohle in den Texten vor? – Doch, da war irgend etwas mit „getrunkenen Kohlestaub“ gewesen… (&lt;i&gt;oder ist das hier ein „b“ statt dem „g“? So eine Sauklaue …Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&amp;nbsp; Aber der Höhepunkt war natürlich, dass im Büro des Schriftstellers Äxte umherliegen. (&lt;i&gt;Seine eigenen oder die seiner Kritiker? Anm. d. Prot.)(Halte Dich mal mit den Kommentaren zurück. Das stört den Lese-Flow. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) - Kann man Deine Lyrik schnell lesen? Dann brauchst Du eine niedrige Auflage. (&lt;i&gt;Äh… was? Kann ich dann an dieser Stelle bitte noch einmal Werbung dafür machen, die vorgelesenen Texte vorab undoder währenddessen undoder im Nachgang temporär auf eine auf uns beschränkte Plattform hochzuladen? Anm. d. Red.) (A propos „beschränkt“: falls Deine Bemerkung als Kritik an meiner handschriftlichen Mitschrift gedacht war: die unklare Passage war doch etwas Gesagtes, nicht etwas Vorgelesenes? Anm. d. Prot.)(hm. Stimmt sogar. Anm. d. Red.)(Ja, ich bin jetzt auch verblüfft, Recht zu haben. Das ist eine Verdrehung unserer Rollen. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich kann mir Deine Texte gut als Partnerschaftsbörsenslogans vorstellen. Da steckt viel Perlenhintersinnhumor drin. (&lt;i&gt;Also, der Duden und die Rechtschreibprüfung kennen das Wort schon mal nicht. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Begriffe des Gedichts sind teilweise wie in Vitrinen (&lt;i&gt;passend, da auch das Wort „Panzerglas“ vorkommt. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) ausgestellt. - Intravitrinös. – Lass das. Und dieses „Präsentieren“ wird wiederholt. Mich stört da einfach, dass das a priori kostbare Wendungen oder Formulierungen sein sollen. Oder ist das Herausstellen ironisch gemeint? – Denk Dir nichts, Matthias, ich würde seine Kritik als Lob sehen! Und davon unabhängig: großes Lob für die Gedichte!&amp;nbsp; – Aber um zu meiner Kritik zurückzukommen: „informeller Schneefall“ geht ja noch, aber nicht noch mehr! – Jetzt wo ich das Layout sehe: Der Text ist ja gar nicht vorlesbar! – Aber wir haben ihn doch gerade vorgelesen bekommen? – Ja, aber dann sicher falsch! – Du meinst, die Person des Autors ist unzufrieden mit der Person des Vorlesenden, obwohl das ein und dieselbe Person ist? Gut, dass er dann gleich Psychologe ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Präpathetisch“ Ist so ein hartes Wort. – Besser als „pathologisch pathetisch“.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich wäre gerne Kurator des Lyrik-Museums, das solche Texte ausstellt. – So was musst Du aber erst erfinden. – Also, auf Wikipedia gibt es einen Artikel „Liste der Literaturmuseen“!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich Idiot verstehe Deinen Text nicht. – Das wollte ich als Autor nicht. Also die Selbsteinstufung als Idiot. Das Nicht-Verstehen schon. – Was habt ihr denn? Der Text entwurzelt mich zwar, aber das Nicht-Verstehen befreit doch! – Ach so, verstehe! (&lt;i&gt;War diese Erkenntnis jetzt befreiend? Ich frage für einen imaginären Freund… Anm. d. imag. Freundes des Prot&lt;/i&gt;.) – Ja, ja, Entwurzelung ist auch eine Form von „Dein Text ist bewegend“. – Immerhin war es kein völliger Verriss meiner Texte, was will man mehr?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Dann mache ich mal mit Schlachten und flimmernden Kriegsnebeln weiter, wenn es genehm ist?“ – „Sollen wir da – wenn auch stümperhaft – einen gebrummten und gezischten Beat drunterlegen, Tamas?“ – „Bitte lass die Anspielungen auf meine Hip-Hop-Vergangenheit. Das waren wie gesagt Jugendsünden.“ – „Aber ich traue mich wetten, das Gedicht wird ein tipptopp Hip-Hop-Haiku.“ – „Und bitte nicht im Vorfeld des Vortrags Äußerungen der Unsicherheit oder ‚das ist nur‘ oder ‚ich habe noch diese oder jene Unzufriedenheit mit dem Vortrag‘. Das ist der Weiße-Mäuse-Effekt, den muss man vermeiden, weil dann stößt man Zuhörer:innen genau auf die Schwächen.“ (&lt;i&gt;Ausnahmsweise gut mitgeschnitten, aber gut, dieser kleine Vortag kam ja auch von Dir. Allerdings muss ich Radio Eriwan-mäßig ergänzen, dass „weiße Mäuse“ früher ein Spitzname für weißgekleidete Verkehrspolizisten war – oder alkoholbedingte Wahnvorstellungen. Deinen zitierten „Weiße Mäuse-Effekt“ finde ich jedenfalls nicht im Internet. Vielleicht bildest Du Dir das nur ein? Hast Du Dir Alkohol zur Entspannung genehmigt? Allerdings gibt es im Zusammenhang mit „Negative Priming“, dass etwas Negatives&amp;nbsp; länger im Gedächtnis bleibt, im Web den Hinweis, dass die Zuhörer:innen die Selbstkritik des Redners dann bestätigt sehen. Aber vielleicht solltest Du solche Themen Rhetorik-Profis wie Antonia überlassen. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Darauf setzte ein Farb-Staccato ein: Pflanzenbeschreibungen, aber auch ein mystischer Wächter. Ein Baum aus Fäden, korrumpierte Abboreszenz, und Geier Sturzflug sucht im Schlachtennebel nach Ordnung, entpuppt sich aber als Göttin. Stichwort: „Ich Idiot!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also, das war jetzt sehr seh-lastig. – Nein, einmal kam eine akustische Beschreibung vor! – Ja, aber Null Haptik oder … äh, Olfaktorik und Gustatorik! – Wir haben genau gesehen, dass Du das schnell am Handy nachgeschlagen hast. – Das macht meine Kritik salvatorik nicht ungültik!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das waren verwuchernde, paintballartige Wortgeschosse wie ein Hiphopper, der Du reifeentwicklungsmäßig freivonjugendsündenseiend (&lt;i&gt;der werfe wie Joschka den ersten Stein und entschuldige sich anschließend? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;) nicht mehr sein willst, aber die Farbe aus einem Topf mit antikem Material gezogen… insgesamt sehr reizvoll! – Danke. Zurückhaltende japanische Lyriker wie Matsuo Basho sind mein Vorbild. – Mag ja sein, aber … nein. „große Schlachten“ und so sollen zurückhaltend sein? – Genau, diese Wortteilverschmelzungen… das war Highspeed a la MF Doom oder Eminem, ganz neue Klänge. – Ja, als lyrischer Elektromusikkünstler sage ich: Verstehen interessiert nicht, sondern das Erleben von Sprache. Und das Comeback der Anrufung des Antiken … mit dem Gestus eines 16jährigen vortragen… Tschakka!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also die fliegende Gestalt war die Göttin der Gerechtigkeit… nein, das wäre Dike, es geht um Themis, ihre Mutter, die Göttin des Rechts. And again: „Boa bin ich dumm“ („&lt;i&gt;ist okay“, antwortete die Schlange, „Erkenntnis ist der erste Schritt, iss noch einen Apfel, das hilft gegen Doktoren wie Knoblauch gegen Vampire. Ischschwör!“ Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) genauso wie beim „arborescens“, dem Baumartigen. („&lt;i&gt;dududu! So ein abartig unartiger Baumartiger! Oder ‚Baumar-Tiger‘?“ Anm. d. Prot.) &lt;/i&gt;Die Adoleszenz des Arborescens-vortragenden Arboristen. Labora et arbora aus dem genlabora. (&lt;i&gt;Ich wiederhole mich bei jedem Text: Ruhezeiten einhalten! Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;A propos „präpathetisch“: Der Untertitel „Untergang der Menschlichkeit“ und Sätze wie „Schönheit beginnt im Kleinen“ sind zu viel? Oder zu wenig? Und von der Struktur her viele Richtungsangaben und ein Aufbau wie eine Checkliste… noch mehr Statik drumrumbauen. Da fast keine Verben vorkommen, ist es sehr passiv, trotz des Tempos.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Iiih… der Autor zwingt mir Interpretation auf!“ – „Das sind Sätze, die der danebensitzende vorhervortragende aber nicht nachtragende Lyriker zertrümmert.“ – „Aber da brodelt viel Energie … vertraue Deiner Sprachkraft!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Anmerkung, unabhängig vom momentan zitierten Gedicht: Und immer wieder fallen in der Runde aus den nun mal mit Autor:innen-Hirnen gekoppelten Mündern Sätze wie aus Romanen, wie „Erst heute Morgen ging es mir so, weil es geregnet hat.“ Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Reicht bei „Laub“ nicht „Laub“, wozu „Laub der Vergangenheit“? – Na, es gibt doch auch noch nicht gefallene Laub am Baum, das im Frühjahr für Zukunft steht!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Märzenbecher malen, machen oder malochen je nach Lesart der Notizen die Jahreszeit auf. (&lt;i&gt;stoßen auf den Frühling an? Anm. d. Prot.)(Ich bin ruhig. Ich bin ein Fels. Anm. d. Red.) (Und zu seiner erwähnten „Maranta (leuconeura, auch „Gebetspflanze“)“, die mit gefalteten Händen Fürbitte für gesunden Schlaf leistet, fällt mir spontan gerappt natürlich „Das Mantra der im Manta beifahrenden Mantara war: ‚er hat gut geschlafen. Er fährt ausgeruht und sicher. Wunderbar.‘“ Anm. d. Prot.)(Stattdessen erwähnenswert - da tatsächlich stattgefunden – wäre gewesen, dass einige statt „wünscht Du mir friedlichen Schlaf“ verstanden haben „nimmst Du mir friedlichen Schlaf“. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Hat jemand einen frisch zu feedbackenden Text oder muss ich auf meinen abgehangenen Vorrat zurückgreifen?“ – „Ich hab was. Und vorweg zum gleich vorgelesenen Text: Ich wollte mal was ganz anderes machen.“ – „Lass mich raten, Antonia: eine literarische Bedienungsanleitung?“ – „Nein, ein Essay.“ – „Ah, da bin ich gespannt.“ – „Nein, das lese ich jetzt aber nicht vor. Das hier sind die ersten Seiten von einem möglichen Romanprojekt.“ – „Also, der Einstieg war jetzt schon mal sehr aufmerksamkeitsheischend, aber es hat funktioniert. Ich bin immer noch sehr gespannt.“ – „Es beginnt mit: ‚Den Tod hatte ich mir anders vorgestellt.‘“ – „Ein Killer-Einstiegssatz.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eindeutig nicht der Himmel, wenn man bei der Freundin aufwacht und Youtube im Hintergrund das Schminken von Schlupflidern erklärt! Und nach Seite Eins kam der Cliffhanger: „verdammt, ich finde die zweiten Seiten nicht.“ – „Wie viele zweite Seiten gibt es?“ – „Alles im Leben ist multikausal und vielfacettig, das passt.“ – „Ruhe, es geht weiter, mit dem Sprung auf die Polizeistation und dem ‚All Cops Are Beautiful‘-Plakat. – Also, der eingebaute Mini-Kunstunterricht mit Magritte und Granny Smith war toll! Oh nein, sie liest schon wieder nicht weiter! Gibt es Seite Drei nur als Abo oder nach Einwurf von Münzen? - Sehr spannend, diese teleportationsartigen Schauplatzwechsel bei jedem Erwachen des Geistes! Das führt bei mir zum spontanen Vorschlag, auch bei Deinen Lesungen Texte „materialisieren“ zu lassen. Oder ein eine Art Escape Room- Spiel. – Tja, liebe Antonia, willst Du Deinen Text verkomplizieren, wende Dich vertrauensvoll an Chrys! – Das war jetzt zäh, mit dem langen Suchen nach jeder Seite, aber insgesamt sehr spannend! Wie geht die Handlung dann weiter? – Es wird zwei Ermittler geben, also lebende, aber beide liegen falsch. (&lt;i&gt;mit dem Leben? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) Die Tote ermittelt selbst, findet den Täter, aber keiner hört auf sie, denn keiner als kein Lebender kann sie hören – Also, die gesellschaftliche Satirisierung musst Du auch im weiteren Werk unbedingt durchhalten, und zwar auf jeder Seite! – Wieso, es gibt Filme wie „Mondscheintarif“, die nur von einem guten Satz leben, in dem Fall, dass Männer die eigentliche Problemzone der Frau sind. Und Antonia hat schon auf den wenigen vorgelesenen Seiten mehr gute Sätze! – Das mit dem „ACAB“ ist übrigens eine echte Mitarbeiter-Werbe-Kampagne der Polizei, habe ich auf einem Revier gesehen. Und dann habe ich halt überlegt, welche Slogans passen, und das passte dann wie Arsch auf Eimer.&amp;nbsp; Und was die Sozialsatire betrifft: es schwingen ja auch verschiedene Probleme mit, dargestellt in den verschiedenen Ermittlerinnen: Sichtbarkeit, abnehmende Sichtbarkeit der älter werdenden Frau, oder eine, die sich zu sehr / falsch sichtbar fühlt. – Also ein sehr feministisches Buch. – Ja.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Du solltest das Konzept des Geistseins überdenken.“ (&lt;i&gt;Unabhängig vom konkreten Bezug, der sich auf die Darstellbarkeit in einer eventuellen Verfilmung bezieht, ist das ein philosophischer Killersatz! Und ist das Meta-Ebene, wenn der Geist über den Geist…? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;0815-Geist und Sams Töpferszene wollte ich vermeiden, also kam natürlich die Frage auf: was ist das Alleinstellungsmerkmal… ich habe mich für einen verstärkten Geruchssinn entschieden. – Okay, als Geist ist man ja ätherisch, als Dunst unterwegs… und interagiert da eventuell mit den ebenfalls ätherischen Geruchsteilchen… also, falls Du da eine pseudo-wissenschaftliche Erklärung brauchst …&amp;nbsp; –&amp;nbsp; Müsste die tote Galeristin nicht eher ein visueller Mensch sein? – Wenn Du schon nicht den Geist weglässt: Den Geruch solltest Du wegen der Verfilmung weglassen! – Nein, wieso? Den sollte sie drinlassen! „Das Parfüm“ war doch auch verfilmbar? - „Ich bin so wild nach Deinem Erdbeerduft, Hashtag Twilight.“ (&lt;i&gt;Ich merke es genau, wenn Du unklare Notizen einfach schnell unerklärt dazwischenschmuggeln willst. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) - Oder wie wäre es mit einem Film mit beschreibenden Untertiteln, wie für Hörgeschädigte? Etwa: „jetzt Erdbeergeruch“… –&amp;nbsp; Genau, und wenn in wenigen Jahren das Geruchsfernsehen endlich kommt, bin ich ganz vorne mit dabei! Das gefällt mir! – Ja, die Festlegung auf so eine andere Sinnesart ist für einen als Autor schon schwer … der Protagonist meines Romans ist ein Affe mit hervorragender Nase, da muss ich auch dauernd aufpassen, immer seinen Blickwinkel äh Nasenwinkel zu berücksichtigen. – (&lt;i&gt;insert Diskussion über Feucht- und Trockennasenaffen here. Konnte ich im Detail nicht mitschreiben, da ich in persona die Hälfte des Dialogs ja reden musste. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;. )&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Hast Du auch noch einen Text, Stefanie?“ – „Ja, wie bei Matthias dürft ihr voten: Parmesan. Oder armer Ritter.“ – „Können wir auch das ganze Menü haben?“ – „Auf jeden Fall nicht nur die Nachspeise.“ – „Kann Parmesan nicht auch bei Süßspeisen verwendet werden?“ – „Ja, aber ‚Armen Ritter‘ gibt es auch salzig, also ist beides Beides.“ – „Auf jeden Fall gibt es beim Parmesan-Text ein Haar im Käse, aber anders als das sprichwörtliche Haar in der Suppe ist es hier ein Qualitätsmerkmal.“ (&lt;i&gt;Parmesamariter. Parmesamedic. Italohaarkäse. Anm. d. Prot.)(Pause? Bitte? Du kriegst auch Zuschlag beim Nachtisch. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Welche Fähigkeit ist wichtiger: italienisch sprechen oder italienisch kochen? Die Urlaubsnostalgie wird durch ein italienisches Haar in der Packung verstärkt. Die Liebe beim Raspeln springt auf die Liebe beim Kochen über, auch wenn es nur ein einfacher Käseüberzeug über ein einfaches deutsches Gericht ist.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Stopp! Irgendwie bei diesem „eingeschweißt“ entstand da in meinem Kopf ein falsches Bild.– Ach so, pulverisiert, quasi Puderzuckerkäse, nicht gehobelt. – Genau, es geht um diese zylinderförmigen Streuer. – Ach so! Und jetzt bitte alle im Chor: „Ich fühl mich blöd.“&amp;nbsp; - Aber wie beschreibe ich das am besten? – Tja, diese Deine hier im konkreten Zusammenhang gestellte Frage ist die generelle Kernfrage all dieser Abende in dieser Runde!&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die erotischen Schwingungen, Liebe mit Haut und Ha(a)rtkäse… – Der ungehobelte Mitarbeiter in der Käserei hobelt den Parmesan, höhö. - Und natürlich der Brüller: „Ein Kopfhaar aus der Po-Region.“ - Mehr haarige Wortspiele zum Thema „Haar“ kriegen wir in unserem Feedback nicht mehr unter, Stefanie. – Ja, aber ihr habt zum Glück ein gutes Haar an meiner Geschichte gelassen. - Dein Text hat auf jeden Fall eindeutig den Wettbewerb „maximales Kopf(haar)kino“ des heutigen Treffens gewonnen! – Aber einen kurzen Text habe ich noch! „Armer Ritter“. – Na, jetzt bin ich aber gespannt, ob es um ein Gericht oder historische Sozialkritik geht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Geschmacksperspektive. Der Genuss, warm und salzig. Gepfeffert die Kehle zugeschnürt. Und sofort gepfefferte Kritik, die von der Folge-Kritik wieder aufgehoben wurde: „Die Frage nach dem Wiedersehen am Schluss – die macht auf rein kulinarischer Ebene keinen Sinn. Also, das generelle Gericht vielleicht, aber nicht das konkrete…“ – „Tja, finde die weiteren Ebenen.“ – „Das Wiedersehen des Angebots auf der Speisekarte... wenn da andere Ebenen drin sind, bekomme ich sehr cringe Partnerbörsen-Vibes.“ – „Stellt euch doch alle nicht so an: Der salzige Geschmack, das Bedauern, dass der Genuss so schnell zu Ende geht: Eindeutig explizite Anspielungen in Richtung Oralverkehr, One-Night-Stand und prätoriale oder prämordiale Ejakulation. (&lt;i&gt;legal disclaimer: nicht alles wurde a) von den angegebenen Personen b) in dieser Form gesagt. Künstlerisch freie Nachdichtung. Anm. d. Just&lt;/i&gt;.) - „Nein, Paul, da müssen wir Dich auflaufen lassen. Wir anderen lesen oder hören das selbstverständlich NICHT heraus.“ – „Aber die Autorin grinst doch!“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Da war auch ein ‚überrumpelt durchs Essen‘ herauszuhören.“ – „Ach so: Das Essen ist der Täter! Klingt wie das Motto einer Adipoditas-Selbsthilfegruppe.“ – „Sättigung ist übrigens unabhängig von der zugeführten Menge durch eine zahlenmäßig exakt festgelegte – und zwar hohe - Anzahl von Kaubewegungen erzwingbar.“ – „Das mit der Selbsthilfegruppe ist gar nicht so verkehrt, allerdings geht der Text eher in Richtung Dyphagie-Therapie, also Schluckstörungen.“ – „Wo ist der Zettel mit dem Motto ‚ich komme mir dumm vor‘ zum Hochhalten?“ – „Als Lateiner ist man bei diesen Treffen klar im Vorteil.“ – „Und die Kannibalismus-Vibes... Wie war das mit der Anthologie ‚Menschenfresser der Liebe‘ von Philip Krömer?“ - „Aber ist das Geschmäcker-Thema des Ergusses verfilmbar?“ – „Hallo? Sex and the City? Eine ganze Folge über besagten Geschmack!“ – „Das ist jetzt eindeutig der textuelle Höhepunkt des Abends. Applaus für die Apotheose!“ (&lt;i&gt;Klingt wie eine Krankheit? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(„&lt;i&gt;Es fällt mir schwer, Dir hier Absicht zu unterstellen“: Der Satz kann anhand der Notizen nicht mehr korrekt zugeordnet werden und wird daher hier an den Schluss gestellt. Ebenso wie der gegenläufige Satz „Ich unterstelle Absicht“ sowie „Man kann das Gedicht verbessern, aber muss nicht.“ Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Leerstände! braucht noch jemand Leerstände? - Was ist das überhaupt? - Na, ein Heft mit ebenjenem Schwerpunkt. – Ach so, wie die Büros in (Name Stadtteil Nürnberg) – Aber in ehemaligen Büros kann man doch nicht schön wohnen? – Doch, selbst wenn nur minimal umgebaut… halt was in Richtung Loft-Charakter. - Genau. Wir wohnen am Rangierbahnhof: einfach etwas Stoff in die Ecken und schon heißt es „probiers’s mal … miiit Gemütlichkeit, mit Wärme und Behaglichkeit…“&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Claude Chabrol hat beim Fernsehen immer 10 Seiten Drehbuch geschrieben. - Wie, den gesehenen Film mitgeschrieben und zusammengefasst? – Nein, schon was Neues. Nehmt euch ein Beispiel!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und wir sind schon bei Kalauer Nummer 4, aber Antonia rollt noch nicht mit den Augen: Du solltest Dir einen Ghostwriter für Deine Geistergeschichte holen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fränkisch zu sprechen oder zu schreiben bedeutet ja das horizontale Kippen von „b“ und „p“ und das (optisch nicht ausführbare) von „d“ und „t“ … aber wenn dein Kind in der Schule bei Aufsätzen gerne horizontal auch „p“ und „q“ kippt oder vertikal „d“ und „b“, kann man sich da nicht auf den Schutz von mundartlichen Minderheiten berufen…&lt;/p&gt;&lt;p&gt;PS 1: untenstehend ein Hydrantenfoto vom Heimweg am gleichen Abend und eins vom Arbeitsweg am Tag darauf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;PS 2: He, Vorsicht da oben! Wieso bewirfst Du mich mit Deinem Handy? Was habe ich Dir getan? - Dein Ernst? Weißt du wie aufwändig das ist, bei Gerätetausch alles wieder einzurichten? Ich würde Dich nie mit so etwas wertvollem wie meinem Handy bewerfen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;PS 3: Energiespeicher, Demokratieschutz und Verbraucherschutz!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhOhPs6eDfYAmAh1ZYzSsCq3wrrU_KeVLBDhfOVFo3ek0rtvilo4o6BI2rpbqZ6WEPm_wa_EVx7Fl-hrFeXEc-Ws1MKQBO3xetA2oH7EKkoCbFeLeJY5IL9IsRokFSaK99zXmm9IjesEJEiQ6hGEGze3XJo9ESaOMWuG0EfasR1gD2pq-Na2wLoz5w2DhI/s1075/1000082315.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;1056&quot; data-original-width=&quot;1075&quot; height=&quot;314&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhOhPs6eDfYAmAh1ZYzSsCq3wrrU_KeVLBDhfOVFo3ek0rtvilo4o6BI2rpbqZ6WEPm_wa_EVx7Fl-hrFeXEc-Ws1MKQBO3xetA2oH7EKkoCbFeLeJY5IL9IsRokFSaK99zXmm9IjesEJEiQ6hGEGze3XJo9ESaOMWuG0EfasR1gD2pq-Na2wLoz5w2DhI/s320/1000082315.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/5680909175684342770/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/03/keine-weien-mause-den-anfang-eures.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/5680909175684342770'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/5680909175684342770'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/03/keine-weien-mause-den-anfang-eures.html' title='Keine weißen Mäuse an den Anfang eures Vortrags! Höchstens Ratten an den  Schluss'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhOhPs6eDfYAmAh1ZYzSsCq3wrrU_KeVLBDhfOVFo3ek0rtvilo4o6BI2rpbqZ6WEPm_wa_EVx7Fl-hrFeXEc-Ws1MKQBO3xetA2oH7EKkoCbFeLeJY5IL9IsRokFSaK99zXmm9IjesEJEiQ6hGEGze3XJo9ESaOMWuG0EfasR1gD2pq-Na2wLoz5w2DhI/s72-c/1000082315.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-2599217602083822352</id><published>2026-03-01T13:13:00.012+01:00</published><updated>2026-04-04T08:39:15.834+02:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><title type='text'>Säkulare Texte in der Kirche</title><content type='html'>&lt;p&gt;„Warst Du nicht undercover recherchieren (&lt;i&gt;na, na, na, lass die Kirche mal im Dorf: Du bist Protocollagist, nicht Investigativ-Reporter! Anm. d. Red.)(Die Kirche, in der gelesen wurde, war aber in der Stadt... Anm. d. Inv.Rep.Prot&lt;/i&gt;.), was mit dieser Untergruppe ‚Romanwerk Wortwerk Nürnberg‘ ist?“ – „Frag nicht. Bei weitem nicht so gut organisiert wie bei der Erlanger Gruppe. Schon die Anbahnung… ‚oh, es kommen alle zu spät? Dann sind ja alle wieder pünktlich!‘ und – da wechselnde Standorte - voll auf Möchtegern-Mr.-X. … ‚seid ihr von Bärenschanze mit U-Bahn weiter oder Bus oder zu Fuß?‘… und dann wurde ein Kinderbuchprojekt ‚Salmonelle die Meerjungfrau‘ diskutiert, mit ‚Herrmann dem Kuchen‘ oder so. Voll schräg.“ – „Also, ‚Hermann den Teig‘ kenne ich aus den 70ern als eine Art essbaren Kettenbrief…“ – „… und noch ganz andere komische Figuren, ‚Hans-Jörg der Industriemetzger‘ und ein Opa, der dauernd mit dem Stock nach der Straßenbahn schlägt, wenn er sie verpasst. Und der seinen Einkaufswagen immer nicht wiederfindet, und weil da sein Handy drin ist, lässt er sich dann von Leuten anrufen, um ihn zu finden.“ – „Die waren alle bei dem Treffen?“ – „Nein, in der Geschichte, in diesem Projekt! Wobei es die teilweise wohl auch in Echt gibt, diese Charaktere.“ – „Und an diesem Projekt schreiben jetzt alle parallel?“ – „Keine Ahnung. Auch ‚Frauengold‘ und die ‚Strohlinienform des T.E.E.‘, absichtlich mit ‚H‘, kamen vor.“ – „Klingt wie Codewörter von im letzten Jahrhundert verbliebenen Menschen...“ (&lt;i&gt;Moment. Verstehe ich das richtig: Teile des Protokolls könnten Teile der Leserschaft verwirren, selbst die, die bei diesem gepimpten „Dieses-Treffen-hat-nicht-stattgefunden“-Treffen dabei waren, weil hier auch Dialoge verwurstet werden, die nicht von diesem Treffen, sondern von einem separaten „Geheimessen“ in teilweise anderer Besetzung waren? Seeehr agentenmäßig, Agent „Mäßig-01“… Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) – „Und dann wurde auf einmal gewarnt, kurzfristige temporäre Effekte beim Umweltschutz überzubewerten: weniger Fossilverbrauch bedeutet Preissenkung, bedeutet auch Ärmere kaufen und verbrennen es, bedeutet mehr CO² … oder weniger Schwefelaerosole im Schiffsdiesel bedeutet weniger Wolkenbildung über dem Meer, bedeutet mehr Sonnenlicht erreicht und wärmt das Wasser, bedeutet insgesamt mehr Erwärmung…“ – „Aber das klingt doch plausibel?“ – „Ja, aber das ändert natürlich nichts an der langfristigen Notwendigkeit der Maßnahmen! Aber das hat ja alles nichts mit Literatur zu tun!“ – „Naja, die Literat:innen müssen überleben und die Leser:innen auch, sonst steht es schlecht um die Literatur…“ – „Na, der Clou bei diesem Thema war dann wohl, dass die endlos haltbaren ‚Ewigkeitschemikalien‘ wie PFOA nicht nur krebserregend sind, sondern über DNA- Veränderungen auch die Fortpflanzung aller Lebewesen gefährden, also eine Baustelle noch dringlicher als Klimaschutz… und dass der Chemiepark Gendorf laut Google Maps immer noch geöffnet ist.“ – „Sagt mir nichts.“ – „Eben! Unbedingt den Film ‚Dark Waters – vergiftete Wahrheit‘ schauen! Der geht zwar nicht über Gendorf, sondern einen ähnlichen Umweltskandal von Dupont in den USA, aber der Skandal in Gendorf betrifft Dyneon und Anorgana, siehe Wikipedia zu letzterem: ‚Verseuchung des Grundwassers mit dem dort bis 2003 hergestellten PFOA. Die Konzentration im Blut der Anwohner ist bereits 20fach über den Grenzwerten, und die Konzentration im Grundwasser wird bis 2030 noch steigen!“ – „…“ – „Ja, da ist man sprachlos, vor allem angesichts eines Kanzlers, der mehr Industriefreundlichkeit einfordert. Themenwechsel?“ – „Themenwechsel. Berlin ist auch nicht mehr Berlin, sondern anders, oder?“ – „Berlin ist nicht mehr anders.“ – „Ja, wat denn nu?“ – „Jaja, bei Berlin stellt sich immer die Frage: bashen oder hinziehen?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Kennt ihr den Streit: ‚Dein Hobby hat mehr Quadratmeter als meins.‘“ – „Nein, aber eure Ferienwohnung hat mehr Quadratmeter als unsere Wohnung.“ – „Kinder, nicht streiten.“ - &quot;Und kennt ihr die Netflix-Serie: ‚Autor verkauft seine Seele durch den Verkauf seines Textes an Netflix‘?&quot; – „Nein. Aber da würde ich gerne aus eigener Erfahrung darüber berichten können.“ – „Und der Bericht wird dann auf Amazon Prime ausgestrahlt.“ – „Wie heißt eigentlich die Phobie-Art, wenn man Angst vor Schlangen an Tresen hat?&quot; – &quot;Schon gut, ich bring Dir ja was mit. Autoren, echt. Denken sich mordsmäßig Stories aus, wenn sie zu faul für irgendwas sind.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Eckkneipen in dieser Hood machen mir Angst, selbst wenn da literarische Hinterzimmer frei sein sollten, weil alle in der Sonne hocken. - Kaum Bänke im Park. Da hat sicher ein städtischer Angestellter beim &#39;Parkverbot vor der Bank&#39; die Wörter verwechselt. - Halteverbote vor Banken verhindern Überfälle. - This is a Frank Robbery. – He, das ist Ruf-schädigend! - Vorsicht! Boah, diese Lastenradfahrerin hat jetzt aber auch voll ihrem Augenmaß vertraut, da war rechts und links keinen Fingerbreit mehr Platz! – Ja, aber sie hat umwerfend gelächelt. – Wird dann zum Blecheln. – Als Sühne für diese ganzen Wortspiele gehen wir jetzt in die Kirche und lesen dort. Das ist zudem mittlerweile mehr ein Kulturzentrum. – Ist das nicht gotteslästerlich? – Nein, die Kirche wird durch Kultur nicht entweiht, sondern geweitet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schaut mal, die haben sogar eine Küche in der Kirche! Heißt das dann ‚Kirsche‘ oder ‚Kürche‘? – Die haben gesagt wir dürfen empor zur Empore. Da liest Du dann aus Deinem pyramidenförmigen Text. Der ist ja sehr strukturiert, wie Math Metal, sehr plotgetrieben: Definitiv tauglich für irgendwas Richtung „Staffel 3, Episode 17“! – Ja, wie bei einer Serie muss man viel Brain investieren, aber es lohnt sich! – Moment, Du beschreibst da also Familie im Sinn von biologisch-sozial, aber auch Familie im Sinn von organisiertem Verbrechen? – Ja. Organisiertes Familienverbrechen, und feministisch, eine reine Schwesternschaft in der Gated Community. – Und der Protagonist ist selbstverliebt im Sinn von gespaltener Persönlichkeit oder Person mit dissoziativen Identitätsstörung, die die andere Person liebt, die den gleichen Körper teilt. Okay, das geht weit über ‚gemeinsame Wohnung‘ hinaus. – Und weit über das übliche „gegensätzliche Ermittler müssen sich zusammenraufen“ … cool! – Und so wirklich begegnen sie sich ja nie? – Wieso, näher beieinander kann man doch nicht sein? – Aber mental und zeitlich kann man nicht weiter auseinander sein. Die andere Person schläft dann sozusagen immer!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Alte Leute kennen Geister. Das weiß man doch. – Äh … nein? Beide nahe der Schwelle zum Tod oder was?&lt;br /&gt;Kant Plus: Bedrohe nicht die Freunde von Menschen, die nur wenige Freunde haben!
&lt;br /&gt;Der Lockvogel saß am hinteren Ende des Zuges, und der Zugvogel vorne neben dem Lokführer. - Sie gestatten sich nicht, sich zu mögen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Du meinst, der Protagonist sagt sich im Selbstgespräch: „Wie kannst Du jetzt Hunger haben, wo wir gerade bedroht werden?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das war ergreifend, aber das zitierte Ergreifen war schwer zu begreifen: Er greift nach ihr, nein, nach dem Mikro? Aber das spielt doch auf einem Konzert, nicht in einer Karaokebar? So darf man die Leserschaft nicht verwirren. – Mach nicht so ein Theater, gehe in selbiges! - Ich insta, also bin ich. – „Bitte gähnen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Brüder, zur Sonne, in den säkularen Park / Kirchenvorplatz! – Ich weiß nicht, was Du vorhin hattest, hier sind doch ganz viele Bänke, da können wir auch unsere Kaffeetassen abstellen. - Beim Abräumen kalauert dann sicher einer, dass wir nicht mehr alle Tassen auf der Bank hätten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Goldhochzeit des dementen Vaters, der den Zettel mit dem entsprechenden Hinweis mehrfach am Tag liest und jeweils für ein paar Minuten begreift und glücklich ist … wer davon nicht ergriffen ist, muss zum Psychologen. – Er hat während der Feier in einem Ingeborg Bachmann-Roman Herzchen an den Rand gemalt, was seiner Ehefrau dann doch ein „nanu?“ entlockte – Oho, da ruhen unerzählte Geschichten! Aber Ingeborg Bachmann war übrigens auch meine Angstgegnerin, aber anders, nämlich als Thema bei der Lehramts-Prüfung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Du hast ja schon Ebenen um das Thema Demenz geschachtelt; eine weitere könnte ein zunehmend dementer Kritiker sein, der den Text mit einem anderen verwechselt.“ – „Und gut, dass Elvis vorkommt. Der ist definitiv noch markttauglich!“ – „Die Geschwister sind aber echt. Da spielte ich im defensiven Mittelfeld.“&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Soll ich vage bleiben oder es auf die Goldwaage legen … ich bleibe goldvage!
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nicht der real existierende Vater widersetzt sich dem Erzähltwerden, sondern der Ich Erzähler. (&lt;i&gt;das führte zu einer Vielzahl ungesühnter pronominaler Wortspiele: &quot;Du musst das &#39;Ich&#39; schärfen.&quot; - &quot;Ich?&quot; - &quot;Ja, Du!&quot;&amp;nbsp; - &quot;Interessant: Der bescheidene Ich-Erzähler, so gar nicht egozentrisch.&quot; – &quot;Denk dran: DU bist der Ich-Erzähler.&quot; - &quot;Ich?&quot; - &quot;Bei ihm ist einfach vieles anders: die Handlung erklärt die auktorialen Erklärungen, nicht umgekehrt!&quot; etc. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Welche Geschichte erzählst Du, und wie viele Fäden welcher Farbe brauchst Du neben  dem roten? – Das schwere Thema &quot;Abschied nehmen&quot;, das banale Thema &quot;mit dem Tod ist alles aus&quot;. – In Trauer schwingt auch viel Selbstmitleid mit. – Also, so hart hätte ich es jetzt nicht ausgedrückt.
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die „trotzige“ Wehrdienst-Verweigerung mit der „hanebüchenen“ Begründung: &quot;ich will nicht mit neunzehn sterben&quot;. (“&lt;i&gt;in World War Two, the age of the average soldier was 26. In Vietnam, it was nineteen. ni-ni-ni-nineteen.” Anm. Paul Hardcastle&lt;/i&gt;) – Gut, aber Du musst die drei Positionen zur Wehrpflicht schärfen, es die Protagonist:innen auch aus oder weiterdiskutieren lassen: Yuval leistet ihn und sieht es pragmatisch, Nick verweigert ihn, Bouquet - auch stellvertretend für seinen Vater - ist einfach froh, darum herumgekommen zu sein. &lt;br /&gt; Ein intertextueller roter Faden ist heute wohl die aufgespaltene Persönlichkeit: Auch der Vater hat am Schluss auf einmal zwei Lebensläufe. - Naja, nicht in Echt natürlich. Das steht für Deutschland, und seine Lebensläufe Ost und West. - Sozusagen Vaterland im Wortsinn. - Ich bin gespannt, ob Du zu dem Projekt noch hören wirst: „das klingt interessant, aber streamlinen Sie es noch für den Markt.&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;„Oh, unsere imaginären Verfolger rücken auf, lass uns den Schauplatz wechseln.“ - „Moment, ich habe noch eine Frage zu der Nichte und dem Köfte..., äh, ich meine…“ – „Ja, ja, ist gut. Halte durch, wir gehen ja gleich essen!“ – „Die Ansprüche sind bei dieser Gruppengröße auch sicher nicht sehr hoch: es muss halt lecker, vegan, gesund und günstig sein!&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;
Du kennst Dich zu wenig mit Menschen im Hier und Jetzt aus, und schreibst daher Science Fiction rund um einen Affen? – Ja, Affen-SF, &quot;S-Aff&quot;, höhö … – Und damit der Affe im Weltall herumdüsen kann, muss der Roman technologie-optimistisch sein, aber Du genierst Dich, weil der Begriff &quot;Technologie-Offenheit&quot; in der Politik ja für umwelttechnologischen Rückschritt steht. – Äh, ja. – Verständlich. Professor Seiffert sagt im Film &quot;Das Gewicht der Welt&quot; ja, dass die 2020er das Jahrzehnt sind, welches das Klima für die nächsten Jahrtausende festlegen wird. Dieses blinde in-den-Hitzekollaps -Steuern willst Du literarisch nicht noch befeuern. – Äh, ja. Also nein, genau. – Und was erwartest Du jetzt von uns? – Äh … dass ihr lacht? Es ist ja ein lustiger Text. Also, hoffentlich ... – Trotz des ernsten Themas &quot;Versäumnisse angesichts der Klimakrise&quot;? –Das kommt da ja gar nicht vor! – Lass ihn mal vom Haken. Aber a propos Astrophysik: Kannst Du mir den Unterschied zwischen schwarzer Materie und Antimaterie erklären? – Ja, kann ich, aber Moment, das muss ich aufschreiben ... das bringt mich auf die Idee, das zu kombinieren... man braucht im SF ja immer &quot;tec babble&quot; bzw. Erklärungen, was sich wie verändert hat und warum auf einmal so viel Energie zur Verfügung steht... – Das klingt jetzt schon wieder sehr technologie-offen. – Ich sagte doch, lass ihn. Er will doch nur spielen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sei nicht so loriot-handzahm! – Dein Affe ist übrigens känguruh-affin … man hört da eine Verwandtschaft raus, auch wenn der eine Kommunist ist und der andere Humanist ist. 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;(&lt;i&gt;Es ist, wie es isst. Es ist human, Humanist ist. Isst. Frisst. Fristgerecht. Die Frist gerächt… Anm. d. Prot.) (Geht&#39;s wieder? Die Schlaftabletten morgens sind nicht gut... Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;(insert Gesprächsnebenstrang über KI here) „… das war schon unfreiwillig subtiler Humor.“ – „Wie jetzt? Bei der KI oder bei meinem Text?“
&lt;br /&gt;Und natürlich die Vibes vom pterryschen Discworld-Bibliothekar und vom galaktischen Anhalter... aber da habe ich mich schon immer gefragt: Wer von uns nähme schon ein Handtuch mit ins Weltall... – Stimmt. Die Kosmo-Astro-Taiko-Nauten eher ein Handbuch. – Ich finde, die sollten neutralere Bezeichnungen wie Himmels-, Stern- oder Raum-Fahrende haben... – Space Monkeys! – Ist das nicht abwertend? – Moment, der Homo Sapiens IST nun mal die 360ste Affen- bzw. achte Menschenaffen-Art! – Aber der einzige raumfahrende. – In meinem Buch nicht!
&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Fazit, ein bisschen wie beim Demenz-Text: Etwa auf die Hälfte verdichten. Und Du solltest zudem Dialoge einfach zwei bis drei Sätze früher beenden. (&lt;i&gt;beides gilt übrigens auch für Protocollagen. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)
&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die Einfälle in der Vielstimmigkeit Deines in Dialoge gespaltenen autoriellen Monologs ...(&lt;i&gt;leider ist das Verb unleserlich. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)(&lt;i&gt;Seufz. Der intertextuelle roten Faden ist wohl die gespaltene und schlecht wieder zusammengesetzte Persönlichkeit und daraus resultierende Arbeitsweise des Protocollagisten. Und der affige Protagonist ist scheinbar auch noch eine Facette davon. Anm. d. Red.)(Der Mensch stammt vom Literaffen ab, hihi. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)
&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Wir verlassen das Restaurant und das Treffen einzeln und unauffällig, okay? – Okay. – Und Du schreibst keine Protocollage darüber, und falls doch, stellst Du sie nicht online, okay? – Okay!
&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgnHgFYNsmAqNEU4-YvA0LDmjhuz7_HnZ00TxdlAZ3CoNz2Tya7TDsfr-upKVIn4PPCo3GLt3GpleO3xjQgR0_mC1vnO-zOIK3JG6YZPsihEQ9bEoWY0eFNaebQYo7nTucw6uqGEGm_9e11eAwDic_SLYSE1mOzkaoyWex3PktduA2MR1JwfJvdguQ6coQ/s2073/1000082810.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;2073&quot; data-original-width=&quot;1080&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgnHgFYNsmAqNEU4-YvA0LDmjhuz7_HnZ00TxdlAZ3CoNz2Tya7TDsfr-upKVIn4PPCo3GLt3GpleO3xjQgR0_mC1vnO-zOIK3JG6YZPsihEQ9bEoWY0eFNaebQYo7nTucw6uqGEGm_9e11eAwDic_SLYSE1mOzkaoyWex3PktduA2MR1JwfJvdguQ6coQ/s320/1000082810.jpg&quot; width=&quot;167&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/2599217602083822352/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/03/sakulare-texte-in-der-kirche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/2599217602083822352'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/2599217602083822352'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/03/sakulare-texte-in-der-kirche.html' title='Säkulare Texte in der Kirche'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgnHgFYNsmAqNEU4-YvA0LDmjhuz7_HnZ00TxdlAZ3CoNz2Tya7TDsfr-upKVIn4PPCo3GLt3GpleO3xjQgR0_mC1vnO-zOIK3JG6YZPsihEQ9bEoWY0eFNaebQYo7nTucw6uqGEGm_9e11eAwDic_SLYSE1mOzkaoyWex3PktduA2MR1JwfJvdguQ6coQ/s72-c/1000082810.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-3821666928196877953</id><published>2026-02-26T22:26:00.194+01:00</published><updated>2026-10-25T08:50:48.053+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Chrys Schloyer"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><title type='text'>Krach! Sprach Mars, und Venus musizierte</title><content type='html'>&lt;p&gt;Am Anfang und um aus der Mars-Doppelband-Hälfte (&lt;i&gt;lyrische Doppelhaushälfte? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;) zu zitieren: &quot;erlausche die Geburt der Buchstaben&quot;&lt;br /&gt;(&lt;i&gt;warum stand das dann am Schluss Deiner Notizdatei? Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tok. Tok. Tok. Who&#39;s there? Sound. Sound who? Sound Checkers.
&lt;br /&gt;Wäre was für Tik Tok. Und es ist bereits Teil 1, wie der Performer später mitteilt.
&lt;br /&gt;&quot;Vorne links, vorne rechts&quot; kommt aus den hinteren Lautsprechern und beschäftigt die gleichen Hirnareale wie wenn das Wort &quot;gelb&quot; in roter Schrift irgendwo steht, bis andere Hirnareale (&lt;i&gt;peinlicherweise nicht die eigenen, sondern die der Tischnachbarin. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) beisteuern, dass der dem Publikum zugewandte Autor die Welt logischerweise anders herum wahrnimmt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;&quot;Und Deine Hirnareale haben währenddessen wieder Irrelevantes wie &#39;Quadrophonie in der Südsee&#39; gesummt.&quot; Anm. d. Red.)(&quot;Sogar &#39;Quadro-Phobie&#39;. Na und? Und als der Tontechniker gelobt wurde, hatte ich &#39;Space Cowboy&#39;-Vibes. Also nicht direkt wegen seines Alters, sondern wegen dem &quot;der kennt sich noch mit dieser alten Technik aus&quot;, also der Quadrophonie... uuund: als ich diese ersten Sätze dem Autoren vorgelesen habe, erwähnte er eine zusätzliche Verschachtelungsebene, weil die Lautsprecher falsch herum angeschlossen waren. Soll ich das auch noch erwähnen?&quot; Anm. d. Prot.)(Kann ich dich daran hindern? Anm. d. Red.)(Ich bin mir auch nicht mehr sicher, ob am 26.3. Welt-Dadaismus-Tag ist und das hier mit Poesie gefeiert wird, oder andersherum. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Tischnachbarin war zufälligerweise eine bekannte Autorin, daher hat sie der Protocollagist gleich zu ihrem pubertierenden Werwolf und seiner Anerkennung als Schulbuch befragt. &quot;Ja, der kämpft sich gerade durch den Dschungel (&lt;i&gt;oder Dicken&#39;schen Dickicht? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) der Lehrerverbände. Ist eine andere Rudelform. Seehr kräftezehrend für ihn und damit für mich. Und die Position oder Haltung der Kläranlagen-Pressestelle ist auch nicht ganz klar. Sie sind auf jeden Fall nicht so cool wie im Buch beschrieben. Die Angst vor realen Papageien-Groupies (&lt;i&gt;Papageirazis? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) der nicht realen Papageien scheint eine Rolle zu spielen.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Mich freut, dass ihr zu Beginn meiner Lesung/Performance noch alle da seid!&quot;
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;während hinten rechts eine künstliche Stimme etwas von &quot;Low Pad Energy Level&quot; murmelt, was erst später aufgelöst wird. (&lt;i&gt;auch hier wieder interessante Ebenen, da der Autor später erwähnt, dass der Soundcheck sehr energiezehrend war. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;br /&gt;&quot;Wir sind jetzt alle Klangforscher.&quot; - Strikte Anweisungen zur absoluten Freiheit der Reaktion: &quot;Einfach den Text spüren.&quot;&lt;br /&gt;Er scheint in und mit seiner Düster-Dysto-Freudigkeit viel Spaß zu haben! – Ja, und er hat Astrokardio als USP entdeckt, was auch immer das ist. Aber psst.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Dissonanz unseres Le(i)be(n)s gib uns heute. 
&lt;br /&gt;Auffällig: 
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;Zerfall ist kein Zufall.
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;entfallende Sil
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;falle&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; ben
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;far fetched
&lt;br /&gt;Sprachsilbentraumdeutung über ungelegte Erdkabel und Erich von Däniken, eifrig selbst 
&lt;br /&gt;süchtig
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;und der Silbenschweif &quot;postmortaler Wachtraum&quot; am Horizont
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;und den Gottscheincode einlösen - oder den Renteneinspruch!
&lt;br /&gt;Geschlechterrollenbezug, Popcorn als Ruhekissen schlächterdings in Autokratien
&lt;br /&gt;(&lt;i&gt;&quot;da spricht man das zweite &#39;T&#39; anders als bei &#39;mit dem Auto in Kroatien&#39;&quot; Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aufgrund der hohen Dichte verordnete der Dichter eine Kunst- und Kulturpause (&lt;i&gt;&quot;eine Kulturbanause macht da Dauerpause, hihi!&quot; Anm. d. Prot.)(während manche - Anwesende explizit eingeschlossen - leider weitermachen.&quot; Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also weiter im Interview, aber schnell wieder vom Thema abgekommen: (&lt;i&gt;ich sehe keine erhobenen Hände auf die Frage „verwundert das irgendwen?“ Anm. d. Red.&lt;/i&gt;) Texte verlegen, ja. Aber Zeugnisse? &quot;My crime novel trained brain kicks in: Ist das zeitliche Übereinstimmen ein Zufall? Wie waren die Noten des vom Kind verlegten Zeugnisses? Durftest du die vorher noch sehen?&quot; (&lt;i&gt;das Zeugnis im Selbstverlag herausbringen: auch eine gute Idee. Leider zu spät. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) - &quot;Oh, Du hast Colafläschchen und Saure Gurken mitgebracht! Voll der nostalgische Kindheitsflash. Du hast scheinbar gespürt, dass ich heute im Supermarkt unentschlossen davorstand.&quot; - &quot;Das war früher aber nicht vegan, oder?&quot; - &quot;Boah, da kriegt man ja anschließend die Zähne kaum auseinander. Willst Du den Autor knebeln und am weiteren Vortragen hindern?&quot; - &quot;Ich habe nach langer Zeit mal wieder drei Stunden getanzt. Irgendwas in Richtung &#39;Techno goes Math Metal.&#39; Aber auch unsäglicher Retro Main Stream wie &#39;Mr. Vain&#39;. Das war schon damals ein pain in the ass.&quot; - &quot;deswegen dann das &#39;shake your ass&#39; im nächsten Song… den Schmerz wieder rausschütteln!&quot; – „... und der alte dicke DJ stand grummelnd hinter seinem Pult, einen Shot nach dem anderen in sich hineinschüttend. Nicht so ganz das, was man sich vorstellt, wenn auf der anderen Seite des Pult alle begeistert tanzen. Aber doch war es so. Er hatte den Saal, das Publikum voll im Griff. Ich konnte es auch nicht glauben, aber ich war dabei.&quot; (&lt;i&gt;Vielleicht der echte DJ in einem Nebenraum? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) - &quot;Peinlich dann die Sitzpause wegen Seitenstechen bzw. die Überreaktion der Umstehenden. NEIN, ich brauche keinen Krankenwagen, verdammt! Ich lasse hier gerade meine Jugend wieder aufleben und bin gleich wieder bei euch!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Genau! Als Silver Surfer komme ich mit den  Unterschieden zwischen Discord und Twitch und so nicht zurecht. - Ja, bei letzterem fällt man als aktiver Streamer zwischen den leicht bekleideten Dasmren auf. (&lt;i&gt;Lass jetzt mal gut sein mit den ASMR -Wortspielen. Zumal vielleicht nicht alle Leser:innen den Begriff Autonome Sensorische Meridian Reaktion, das geräuschinduzierte Kopfhautkribbeln, kennen. Anm. d. Red.)(oh, ich sehe gerade, dass es auch für &quot;Age Specific Mortality Rate&quot; stehen kann ... das passt gut zum vorher genannten Ü30 Pogen, oder? Anm. d. Prot.)&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während im restlichen Raum diskutiert wird, welche Pioniere der Elektromusik zuletzt das Zeitliche gesegnet haben (&lt;i&gt;Sagt das die Jugend heutzutage noch? Und: sagen (Elektro-)Musiker anders dazu? Anm. d. Prot.)(Mach dir lieber Gedanken darüber, ob Dein Publikum deine Sprünge von Disko zurück zum Künstlerhaus begreift. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Ehepartner haben sich seit der Hochzeit nicht mehr fotografiert, aber sie können sich noch sehen / gut riechen / …&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Publikum mit dem Hörgerät musste leider gehen, das Zusammenspiel mit meiner Lesung und meiner Musik hat da dann doch nicht so richtig funktioniert. Ich nehme das jetzt aber nicht persönlich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das AS/MR verursacht Gänsehaut. Aber da müssen noch mehr Effekte draufgelegt werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bright beinig … bei dem Denglish-Scherz habe ich sofort Arno Schmidt- Carlton Creek Vibes oder natürlich Günter Stössels legendäres &quot;Nämberch english spoken&quot; mit meinem Favorit &quot;Up´n People reader dry egg war´s fry.&quot;: Ab dem Biebelrieder Dreieck war es frei.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wo waren wir stehengeblieben? Dass in Auto-kratien die Neigungen schlechter Schlächter Abneigungen zu zeigen nicht abgeneigt sind. (&lt;i&gt;Mag sein, dass im Erzählfluss die Pause grad vorbei ist, aber Du machst jetzt eine. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Autogenes, auto-genetisches Schweiß/en
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;von der Stirne heiß
&lt;br /&gt;Warning: Helicopter Alien Parents are in the house!
&lt;br /&gt;Chrys &quot;The Whale&quot; Schloyer: Der walgesangsingend mit dem Wal im Walde tanzt. In den Mai, sobald es soweit ist. &quot;Wale sind übrigens sehr ordentliche Tiere!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;okay, der letzte Satz war tatsächlich ein Zwischenkommentar des Vortragenden, und einige der Wörter kamen im Gedichtvortrag auch vor, aber vielleicht solltest Du irgendwo erwähnen, dass die obige Pseudo-Lyrik ein persönliches Durcheinanderwirbeln in Deinen Hirnwindungen ist, und wie bei einem Vertrag im Zweifelsfall das Schriftliche, also das aus dem Gedichtband, zählt! Anm. d. imag. Justitiars) (das &quot;Täubchenritzen&quot; und &quot;astronomisch sich die Pulsare aufschneiden&quot; kam aber so oder so ähnlich oder so vor. Und dass Sterne selig vertrauen, und irgendein &quot;heftiges hälftiges Teilen&quot;? Anm. d. Prod.)(&quot;lieber Fetisch auf dem Stehtisch als hektisch über&#39;n Ecktisch&quot; oder wie ging der alte Spontispruch? Oh Gott, dein Wahnsinn färbt schon wieder ab. Anm. d. Red.)(Denk dir nichts, das ist der Location, dem alten Komm geschuldet… Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und das hier klingt wie sich kabbelnde Alienkids hinter Türen, oder was meinst Du? - Ja, wenn ihre Sprachmelodie die gleiche ist, äffen sie einander gerade nach, kann das sein? – Psst! – Man wird ja wohl noch laut kommentieren dürfen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die abgetakelt aufrei(t)ßende Weinbergschneckenprofitabilität reibt mich auf
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;unter
&lt;br /&gt;zerzuverentgeteil(t)en Worten
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;über&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Furcht des Obstsalats trägt Früchte. Früchtet euch nicht.
&lt;br /&gt;unerträglich
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;kläglichst
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;gleichst Ei um Ei
&lt;br /&gt;…was?
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Selbstgespräche der Orchideen über (Sch)Wer(t)wölfe in Einzeller-Haft
&lt;br /&gt;Was sich Satelliten dereinst weiter über diese komischen Affen erzählen?
&lt;br /&gt;&amp;nbsp;gleichwohl lyrisch wertvoll
&lt;br /&gt;staunen, deshalb sein. bestaunt. Es gibt keine Postkarten vom Inneren.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Du, Geisha mit dem Hut, sei auf derselben! Projiziert auf den Königsturm wiegst Du Dich im Takt der Musik von Chrys… und im Turm klimpert das Geld.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Werbung: passives Konsumieren ist out, daher hier ein kleiner Satz-/Wort-DIY Baukasten: &quot;Verzogen. Weggezogen&quot;, &quot;Insekten, vorgestern vorgestorben&quot;, &quot;nur für mich&quot;, &quot;die Lampe und die Pfeile aus Glas&quot;, „yes we can nature!“, „History 101“ Anm. d. Prot.)(nice … das fällt FAST nicht auf, dass Du wieder Deine Notizen nicht lesen kannst. Wobei ich diesen Eindruck schon bei den Sätzen davor gewonnen habe. Mal sehen, ob sich Betroffene melden. Und fürs Protokoll: das ‚nice‘ war ironisch. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Das ist doch ein passendes potemkinsches Schluss-Fragment! Nie vollendet... Schönen Abend allerseits!&quot;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg4ZhlPshyxVyPebd9OhOzBI3cVqpBf8c3t5xSIp7VqES5Mmd1Cmbxjswdx1kn4d3AKjfsZ9U8hK_2hUUn75Nr4zGtpnKGnV28CX3GEGwQc0df9dhGH6xTE78bHWIPUnnHkonNUKaZvwua-OGUymamgxU3TSx1w9hpxy2pkL6mJ3nhOiGIZUy-mVI1VrDI/s3840/1000083697.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;2160&quot; data-original-width=&quot;3840&quot; height=&quot;180&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg4ZhlPshyxVyPebd9OhOzBI3cVqpBf8c3t5xSIp7VqES5Mmd1Cmbxjswdx1kn4d3AKjfsZ9U8hK_2hUUn75Nr4zGtpnKGnV28CX3GEGwQc0df9dhGH6xTE78bHWIPUnnHkonNUKaZvwua-OGUymamgxU3TSx1w9hpxy2pkL6mJ3nhOiGIZUy-mVI1VrDI/s320/1000083697.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/3821666928196877953/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/02/krach-sprach-mars-und-venus-musizierte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/3821666928196877953'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/3821666928196877953'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/02/krach-sprach-mars-und-venus-musizierte.html' title='Krach! Sprach Mars, und Venus musizierte'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg4ZhlPshyxVyPebd9OhOzBI3cVqpBf8c3t5xSIp7VqES5Mmd1Cmbxjswdx1kn4d3AKjfsZ9U8hK_2hUUn75Nr4zGtpnKGnV28CX3GEGwQc0df9dhGH6xTE78bHWIPUnnHkonNUKaZvwua-OGUymamgxU3TSx1w9hpxy2pkL6mJ3nhOiGIZUy-mVI1VrDI/s72-c/1000083697.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-6886256185253642505</id><published>2026-02-17T15:08:00.000+01:00</published><updated>2026-10-25T08:50:48.054+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Chrys Schloyer"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Sebastian Wermke"/><title type='text'>Sprachkrach und leise Töne</title><content type='html'>&lt;p&gt;Zwei Wortwerker bei Sprachkrach e.V. (&lt;i&gt;Eigenbeschreibung: &quot;Sprachkrach ist ein Kulturverein der Metropolregion zur kreativen Überwindung regressiver Impulse mit Schwergewicht auf Literatur aller Art und deren Präsentation.&quot;&lt;/i&gt;):&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;&lt;li&gt;Am &lt;b&gt;Donnerstag, 26. Februar&lt;/b&gt; um 19:00 Uhr startet &lt;b&gt;Christian Schloyer&lt;/b&gt; mit &quot;Queerschläger des Doppelgedichtbands&amp;nbsp; VENUS und MARS – radikal improvisierte Soundscapes mit Lyrik“ ... einer &quot;synpoetischen Performance zwischen Text-Adventure-Dystopie, Gender-Erkundung und spontan erzeugten Soundtexturen&quot; bzw. ein &quot;klangsatter, mal meditativer, mal verstörender Lyrik-Trip&quot;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Künstlerhaus, Deck 2, Königstraße 93 (Nürnberg). Eintritt: 11 €, Vorverkauf 13 €. Sehr willkommen: LGBTQ+.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Am Donnerstag, 30. April&lt;/b&gt;, gleiche Uhrzeit, gleicher Ort (aber im Salon), gibt es dann von &lt;b&gt;Sebastian Wermke&lt;/b&gt;&amp;nbsp;etwas auf Augen, Ohren und Geist: ein Hörspiel (&quot;Der Bienenkönig&quot;), als szenische Lesung präsentiert.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://sprachkrach.de/&quot;&gt;https://sprachkrach.de/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/6886256185253642505/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/02/sprachkrach-und-leise-tone.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/6886256185253642505'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/6886256185253642505'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/02/sprachkrach-und-leise-tone.html' title='Sprachkrach und leise Töne'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-2065360097017041461</id><published>2026-02-05T17:56:00.002+01:00</published><updated>2026-02-05T17:56:26.839+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Protocollagen"/><title type='text'>Neon-Dreiecks-Brei, oder: Hydras wachsen nach, Hydranten sterben aus</title><content type='html'>&lt;p&gt;Szia. Olyan jó látni titeket. Örül, Mint Majom a Farkának (&lt;i&gt;Aus der Reihe &quot;Hallo/ Wiedersehensfreude in allen Sprachen der Welt&quot;: Diesmal auf Ungarisch, quasi Tamas zu Ehren, der am Montag zum ersten und hoffentlich nicht letzten Mal dabei war! Anm. d. Prot.) (Und dass die Ungarn nicht den Schneekönig als Maßeinheit für Freude nehmen, sondern den Affen, sagt dem Protocollagisten natürlich besonders zu. Anm. d. Red.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Auswirkungen von ÖPNV-Streiks auf Autor:innen-Treffen und Gegendemos (die anderen fahren sicherlich alle SUV). Ja, die (verfluchten) interessanten Zeiten ... mit schlecht gescripteten, holzschnittartigen Superschurken, die Dir jeder Verlag ablehnen würde! Politische Literatur: nötig, aber literarisch selten gut? Ja, aber Kurt Tucholsky, Thomas Mann...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und die Technik in der Kommunikation: &quot;Was ist dieses &#39;Threads&#39; in Insta? Ich hab nur &#39;Cora liest&#39; gesehen ... und überhaupt hab ich zu viel abonniert, das dann nach dem Ansehen gefühlte zehn Meter im Scrollbalken nach rechts verschwindet... wann ist das?&quot; - &quot;Das war letzte Woche, Coralie und Andy haben in der Auslese der Weinerei Nürnberg gelesen. Aber ich komme auch mit den ganzen Herzchen nicht hinterher.&quot; -&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Und bei Facebook hat sich auch was geändert, so dass man weniger Follower hat (?)&quot; - &quot;Schnell, Antonia! Aktion &#39;ein Herz für Paul&#39;! Schwester, wir müssen operieren. Digitale Transplantation.&quot;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;(In irgendeiner Mail war schon mal eine Website-/Insta-Account-Liste, hier mal wieder e&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;in paar, ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder gar trennscharfe Abgrenzung zu&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;Wortwerk Erlangen: fajita.tamas, frauspohr, paulwolff37, chrys_schloyer, b&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;ettinav.minnigerode, yvonnerichter6218, frank__ruf, joerg_knapp, tobiasfalberg,&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;leers_telle, pauline.fueg, thomassuwito, gfuerstenberger, monika.schilfarth,&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;leonhard.f.seidl, natasadragnic, rosagraefe, pan.michalp, karlaseedo, wiebke_frn,&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;agnieszka.baszczynska, jamie_goodall.pilot ... Andy Neuner hat keins; Henning&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;Fritsches und Dirk Stolzenberger ihr scheinbar auch nicht und Wassim, ich finde fünf&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;Mal Wassim Mahfouz bei Insta aber Du scheinst keiner davon zu sein... Anm. d.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;Prot.)(und überhaupt, wie war das mit Marc-Uwe Klings Digital Independance Day und&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;so... Anm. d. Red.)
&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wie eingangs geschrieben, neu dabei: Tamas Fajta. Herzlich willkommen! Wurde durch 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;die Website auf uns aufmerksam ... (&lt;i&gt;die Protocollagen schrecken nicht ab! 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Gottseisgedankt! Anm. d. Prot.)(Das ist aber kein Freestyle-Freibrief... Anm. d. Red.&lt;/i&gt;) ... 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;und konstatiert: &quot;Ich schreibe schon lange, aber erst seit kurzem konzentriert. Von 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hiphop-Lyrics zur Lyrik.&quot;. Was eine Vorstellungsrunde auslöst, mit einigen &quot;he, das hast du ja noch gar nicht erzählt, oder wusste nur ich das nicht&quot;-Momenten der sich bereits&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kennenden: &quot;Meine ersten Geschichten am Schulhof waren mit Schreibmaschine bei 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;der Mutter eines Freundes getippt und dann am Schulhof verteilt, für Mädchen 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;kostenlos, für Jungs nicht.&quot; - &quot;Mein aktuelles Buch ist Amazon Topseller, war aber 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;aufgrund Lagerplatzverwechselung gar nicht lieferbar.&quot; (&lt;i&gt;Sofort werden Verdachtsmomente bezüglich absichtlich herbeigeführter Mystifizierung geäußert. Anm. d. Prot.) (Topseller/Top-Pick... ich glaub Du verwechselst da was, aber Deine Realitätsdramaturgisierungsaffinität ist ja mittlerweile hinreichend bekannt. Anm. d.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Red&lt;/i&gt;.) - &quot;Ich versuche gerade einen Fantasyroman zu publizieren.&quot; - &quot;Poesie vermarkten ist pfui, schreiben hui.&quot; Erfahrungen über Gesprächsrunden auf der Buchmesse Leipzig werden ausgetauscht. (&lt;i&gt;ich wittere sofort wieder ein Meta: &quot;über Gesprächsrunden sprechen!&quot;. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;) - &quot;Sind die von den Verlagen genervt von uns&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Publizierungssuchenden?&quot; - &quot;Das nervt mich im Gegenzug, dass die genervt sind. (&lt;i&gt;schon 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;wieder! Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) Das ist deren Job, sich mit uns abzugeben!&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dann geht es los mit den Lesungen (&lt;i&gt;Leider haben wir immer noch keine Plattform, um 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Texte für An- oder Abwesende hochzuladen und mit- oder nachzulesen. Manchmal 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;wurden daher Seiten oder Handies schnell abfotografiert. Anm. d. Prot.)(hattest du nicht 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;auch was fotografiert? Warum ist das weder unter Fotos noch unter gelöschte Objekte? 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Naja, dann mach halt anhand Gedächtnis und Deinem Gekrakel... Anm. d. Red&lt;/i&gt;.) : Pauls 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wettbewerbsbeitrag zu &quot;Der eine Augenblick&quot; trägt den Titel &quot;Der Antrag&quot; und erwähnt 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;im ersten Satz eine teuflische Triage. (&lt;i&gt;Das geht ja gut los. Es war von einem Triangulum, 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;einem Personendreieck die Rede. Und war wirklich &#39;teuflisch&#39; das Adjektiv? Anm. d. 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Red.)(Triagen sind halt kurzlebige Beziehungsdreiecke, höhö. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.). Das dann aber nicht geliefert wird, das Dreieck, sondern eine Glosse über ein reichhaltiges aber&lt;/div&gt;&lt;div&gt;genau gescriptetes Ideenfeuerwerk, wie der Geliebten der Antrag gemacht wird. 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kreideherz, Blütenzahl, Massageöl und die drei Kostüme, wobei das vom Protagonisten 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;vorhergesehene &quot;du bist verrückt!&quot; der Protagonistin mit Pflegerkostüm und &quot;Herzklopfen, will dich pflege bis zum Ende&quot; gekontert wird. &quot;Ich will, wenn Du Kinder&lt;/div&gt;&lt;div&gt;willst.&quot; Harter Bruch mit dem &quot;kann aber nicht.&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Prompt die Kritik: &quot;Du hast uns die angekündigte Rivalität vorenthalten! Der erste Satz versprach Dreieck, aber der Mitbewerber - außer im Satz dass er keine Kinder wollte und&lt;/div&gt;&lt;div&gt;raus war - kommt nicht vor.&quot; - &quot;Ja, und die Frau ist nur Projektionsfläche und nicht portraitiert. Und Wendungen wie &#39;die zwei sind Freunde und sprechen sich ab, wer wie weit beim Antrag geht, wer welche Zugeständnisse macht wären ein guter Twist gewesen! Und die Nacktphasen beim Kleidungswechsel hätte man schon genauer beschreiben können.&quot; - &quot;Aber es waren nur 1000 Zeichen oder 2000 oder so zugelassen,&lt;/div&gt;&lt;div&gt;das habe ich genau erreicht. Und es sollte mehr ein How-To für die Leser:innen sein. 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und es war jetzt auch kein besonderer Wettbewerb, da gibt&#39;s nur Geld, keinen Ruhm.&quot; -
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Kannst du mit dem Rascheln aufhören? Ich muss mich auf meine Argumente beim 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kritisieren konzentrieren. Ich kann mich nicht reden hören.&quot; - &quot;Wie war das mit den 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Absprachen der Freunde? Der Raschelnde hat sich garantiert mit dem Autoren abgesprochen...&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und dann zum ersten Gedicht des Abends... Vorhang auf für .... Tamas!
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Hört ihm zu! Er hat Lyrik!&quot; - &quot;Schade, dass Chrys nicht da ist, er hätte viele Adjektive 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;dazu.&quot; - &quot;Empfehlen wir nicht meist, Adjektive zu streichen?&quot; - &quot;Pssst, Ruhe jetzt. Ihr 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;schreckt ihn ja ab.&quot; - &quot;Er ist kein Ei.&quot; - Aber wie aus dem Ei gepellt.&quot; (&lt;i&gt;Ich dachte, nur KIs 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;halluzinieren... soll das ein Austesten von Grenzen sein, ob nach dem Versand der 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Protocollage Einspruch kommt? Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Seele als Neonlicht in der nächtlichen Stadt. In der Menge mit- und zerschwimmen. 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Pub als Beichtstuhl, aber erst im Park Erlösung und Trost.
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Wow, wie ein Trakl&#39;sches &#39;unter den Bäumen der Trost&#39;&quot; - &quot;Ich war irritiert über den 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ortswechsel.&quot; - &quot;Nein, mehr Irritation in der Lyrik bitte!&quot; - &quot;Ja, aber sie muss aufgehen! 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Also klar als geplant erkennbar sein.&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Vielleicht ist eine Lesart &#39;Suff am Friedhof&#39; oder &#39;vom Suff zum Friedhof&#39;?&quot; - &quot;Kritik am 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Alkohol, und das in Bayern... sehr mutig.&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&quot;Irgendwie habe ich Blade Runner Vibes bei dem Gedicht.&quot; - &quot;Das ist lustig, denn der 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Film ist beim Schreiben eine Inspiration für mich.&quot; - &quot;Na, dann hat der Transport dieser 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;wie auch immer mental gearteten Einheit mittels dieses Werkes ja nachweislich 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;geklappt!&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Die Menschenmenge ist eine Aussage, dort bitte auch bildlicher werden, so wie im Rest 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;des Gedichts.&quot; - &quot;Und auch im Titel fehlt noch ein Bild.&quot; - &quot;Und wie gesagt ruhig mehr 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Irritationen! Und vielleicht auch mal eine narrative Variante probieren?&quot; - &quot;Fette
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Strophen. Man kann definitiv sagen: &#39;In Dir steckt ein Dichter!&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Krieg und Frieden ... und Märchen. Die die ein real existente Krankenschwester Charlotte 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Rougemont in Lazaretten vorlas.
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der süße Brei und die Nixe im Teich, verwoben mit Delirium... und dem Tod. &quot;Kein 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Grimm&#39;sches Happy End wie die zwei Märchen, sondern ein düsteres Ende à la Hans 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Christian Andersen.&quot; - &quot;Tja, Autor:innen wollen Protagonist:innen gerne zu &#39;einem 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;sauberen Ende bringen&#39;.&quot; - &quot;Hallo?! Bei mir überleben die Leute!&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Habe im Märchenseminar gelernt: in Märchen kommt - im Gegensatz zu Sagen - der 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Krieg nie vor.&quot; - &quot;Das dritte Lieblingsmärchen der Kriegsversehrten war der Eisenhans. Im 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&#39;süßen Brei&#39; wird der Hunger gestillt, in der &#39;Nixe am Teich&#39; geht es um die Schuld der 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Väter und das Wiederfinden nach langer Trennung, im &#39;Eisenhans&#39; hilft &#39;der wilde Mann 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;am Tümpel&#39; dem Prinzen, seine Prinzessin zu heiraten und entpuppt sich selbst als 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Prinz.&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Fragen des Autoren Andy an die Runde: &quot;Funktioniert das Verweben von Märchen, 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Lazaretthandlung und Delirium?&quot; - &quot;Ja.&quot; / &quot;Und die konkreten - und damit als Kontrast 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;explizit nicht märchenhaften - Ortsangaben und Namen?&quot; - &quot;janeinvielleicht.&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&quot;Doch, sogar noch genauer, nicht nur humanistische Bildungsdetails.&quot; -
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&quot;ja, aber auch die Krankenschwester noch etwas verändern...&quot; - &quot;nein, die ist real, 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;siehe Wikipedia... sie wurde von Vilma Mönckeberg-Kollmar dahingehend beeinflusst, 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;dass Märchen ihre Wirkung erst durch eine wortgetreue Nacherzählung der schriftlichen 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Version entwickeln. Ihr eigenes Lieblingsmärchen war wiederum wohl &#39;Das Erdkühl(e)in&#39; 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;von Martin Montanus, übrigens ein Vierteljahrtausend vor Aschenputtel dran.&quot; (&lt;i&gt;Ach, Andy hat also den Wikipedia-Artikel vorgetragen oder was? Das sollen wir Dir jetzt&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;glauben? Anm. d. Red.)
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;(Nicht nur das. Ich bin mir nahezu sicher, dass er auch sagte, dass man bei ATU nicht an Autoteile, sondern Märchenkategorisierung denken soll. Auch wenn ich das in den&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Notizen nicht finde. Anm. d. Prot.)
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In einer kurzen Lesepause Diskussion darüber, dass es kaum noch Literaturzeitschriften 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;gibt. Und dass beim traditionsreichen pegnesischen Blumenorden Stützen 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;weggebrochen sind (Michael Lösel) oder demnächst wegbrechen (Uli Rothfuss). Ihr 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&#39;Blattwerk&#39;... sollte Wortwerk da einsteigen? - &quot;also ihre Website ist noch aktiv... bei 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Veranstaltungen ist was für den 25. März aufgelistet: dass im Caritas-Pirckheimer-Haus 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Werner Kügel aus dem Blumenorden-Archiv über Dr. Wittwer vorträgt&quot; - &quot;Jedenfalls darf 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;so ein fast 400 Jahre alter Traditionsverein nicht untergehen! Und wir können den 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;goldenen Blumentopf ja zu was Märchenhaftem abwandeln.&quot; - &quot;Und unabhängig davon 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;hätte ich mal wieder Lust auf eine Literaturzeitschrift oder Anthologie, auch wenn das viel Arbeit ist.&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vom Eisenhans zum Eisenhut: Tobis Gedicht über Wespen im eisernen Haupte des 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hydranten, hydramyriadenartige Eisenhut-Blüten auf dem Rasen und die Beziehung 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;eines Paars dazwischen.
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&quot;Quasi: &#39;Sieh, die Wespen bauen ein Nest, und wir Doldis streiten!&#39;&quot;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&quot;Hydranten besingt man nicht.&quot; - &quot;Aber gerade doch, weil bisher nicht!&quot; - &quot;Ich habe 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;die Alliteration Hydra/nt bemerkt, möchte ich betonen.&quot; 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&quot;Aber ein Wespennest im Hydranten?&quot; - &quot;Doch, diesen Hydranten gibt es!&quot; - &quot;Ich finde 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;es nicht okay, wenn Du die Realität bei Diskussionen über Realismus heranziehst.&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Ich gebe jetzt nicht mit meinem Wissen über Erdwespen an ...&quot; (&lt;i&gt;das war der Einstieg zu 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;einem mehrminütigem Schlagabtausch zwischen Kritikerin und Autor über die Low Carb Eiweiß-Diät bestimmter Wespenarten und die Beinlänge als Unterscheidungsmerkmal,&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;während der Protocollagist Sätze wie &quot;Die gemeinen Wespen bauen gemeinhin Nester.&quot; 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;und &quot;Hydranten löschen Beziehungsbrände&quot; vor sich hinkritzelte. Anm. d. Red.)(Ja, aber 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;die beiden hatten bei ihrer Diskussion auch eine Themenverfehlung, weil sie gar nicht 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;mehr über das Gedicht diskutierten? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Die Zeile mit dem Hydranten ist neckisch.&quot; - &quot;Oder die mit der Hydra?&quot; - &quot;Oje, das ist der 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Worst Case für Kritiken, so wie ein &#39;... jaaa, das ist ein pfiffiger Haarschnitt.&#39; Dann lieber 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;umstritten sein!&quot; - &quot;Du musst das Gedicht einfach noch ein paarmal lesen, Antonia.&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Weiß die Jugend, was eine Hydra ist? Oder ein Hydrant? Die sieht man ja kaum noch, da 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wasserversorgung Feuerwehr heutzutage oft aus Unterflurhydranten...&quot; - &quot;Also, mein 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kind ist mal gegen den Hydranten vor unserem Haus gedonnert, die weiß, was das ist.&quot; -
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Früher war mehr Lametta und Hydranten&quot; - &quot;Wo sind die Hydranten hin.&quot; - &quot;Was habt ihr 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;denn, es gibt doch noch ganz viele! Also den vor der Schule, und ... äh...&quot; - &quot;Genau, den 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;kenne ich auch!&quot; - &quot;Also meinen alle den gleichen Hydranten, oder wie?&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&quot;Deine Tochter ist am Hydranten zerschellt, aber Du liebst die Dinger trotzdem.&quot; - &quot;Und 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;vor allem im Brandfall.&quot; - &quot;Da hätte ich ein Gedicht: &#39;Was wohl die Unterschiede 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;zwischen Hydranten und Hydras sind? / An ersterem stößt man sich als Kind.&#39;&quot; - &quot;Ihr seid 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;blöd, das wisst ihr hoffentlich.&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Und wieso spielt ihr beide schon wieder am Handy rum?&quot; -&quot;Heul nicht rum, wir 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;tauschen per Airdrop Fotos aus der Weinerei, aber wir haben technische Probleme.&quot; -
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Stellt euch nicht so an, Airdrop ist eigentlich auch nicht schwerer zu bedienen als 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hydranten.&quot; (&lt;i&gt;legal disclaimer: der harsche Tonfall ist nachträglich gepimpte Dramaturgie 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;des Protocollagisten und stellt keine Ähnlichkeit mit real existierenden Personen und 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Situationen dar. Anm. d. Red.&lt;/i&gt;)
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;Airdrop, Mic drop, name drop, jaw drop, kick drop, gelutscht drop&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Fade out: &quot;Jörg kennt wirklich Gott und die Welt.&quot; - &quot;Aber die vorhin zitierte Maren kannte 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;er nicht!&quot; - &quot;Das liegt dann sicher an Maren.&quot;
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&quot;Ich würde gerne Comics mit KI erstellen.&quot; (&lt;i&gt;insert discussion &quot;KI: nur Remix oder echt 
&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;neu?&quot; here. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) - &quot;Vorsicht: ich kriege auf meine KI-generierten Insta-Fotos 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hatekommentare.&quot; - &quot;Ach, wie im Journalismus: jede Reaktion ist gut, außer gar keiner.&quot; -
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&quot;He, wieso haben auf einmal alle ihr Handy in der Hand? Ja, ich weiß, ich habe es schon 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;den ganzen Abend in der Hand, aber ich schreibe ja auch mit... vielleicht sollte ich wie in 
&lt;/div&gt;&lt;div&gt;der Arbeit künftig die Transkription mitlaufen und dann zusammenfassen lassen...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Liebe Grüße Jogi&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;PS: weiter an Energiewende, Klimaschutz und Demokratieerhalt dranbleiben!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/2065360097017041461/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/02/neon-dreiecks-brei-oder-hydras-wachsen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/2065360097017041461'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/2065360097017041461'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/02/neon-dreiecks-brei-oder-hydras-wachsen.html' title='Neon-Dreiecks-Brei, oder: Hydras wachsen nach, Hydranten sterben aus'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-7949090585554743661</id><published>2026-01-16T18:14:00.002+01:00</published><updated>2026-01-16T18:14:22.565+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Tobias Falberg"/><title type='text'>Kosmischer Transfer: Künstlergespräch und Lesung</title><content type='html'>&lt;p&gt;Wer die Ausstellung &quot;Kosmischer Transfer&quot; noch nicht gesehen hat: am kommenden Samstag, 17.1.2025, 16:00 Uhr gibt es das Künstlergespräch mit dem Wortkünstler Tobias Falberg und dem Bildkünstler Hans-Peter Stark sowie Lesung aus Bild-Text-Gedichten und anderen Texten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ort: Kunstraum des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Pirckheimerstraße 36, 90408 Nürnberg&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj-Ad-0NFyGuFGaEXB0aZHsiMh2rzKsR-vFuHu-3o2Hh1yqHfv2Kcd5FcGljo-Z1Ve3uTsIZSsYbpL0aHps-MoSTnUmU98loFR8V9oGs91AdZ1vsiUoTV8Tme5kLBiJQHBNz5Nu3-DJfEDDCNFfUaxkZS-lqHIQsaG2goMcOm4J6r_8h7fNd7TbTNY49Q8/s1321/1000075438.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;1321&quot; data-original-width=&quot;1080&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj-Ad-0NFyGuFGaEXB0aZHsiMh2rzKsR-vFuHu-3o2Hh1yqHfv2Kcd5FcGljo-Z1Ve3uTsIZSsYbpL0aHps-MoSTnUmU98loFR8V9oGs91AdZ1vsiUoTV8Tme5kLBiJQHBNz5Nu3-DJfEDDCNFfUaxkZS-lqHIQsaG2goMcOm4J6r_8h7fNd7TbTNY49Q8/s320/1000075438.jpg&quot; width=&quot;262&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhRDuvN7EvnsdWpkXOUUtQHfrWK2ZlkLjxesW3DUwkOYoCdSM53PJ2AMdCngNlNNTTuHWO-nsDanEOFrj4XeYq3Ir5kzDKUlocjiVRCmkJJHTARIC9OWtqstzMXXCzHxbK7GtK__9mWlyWvmw4idAJiNr6W1M3te_LlDNnfC-0BZs1S2CSArS29-bRhqDg/s1350/1000075437.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;1350&quot; data-original-width=&quot;1080&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhRDuvN7EvnsdWpkXOUUtQHfrWK2ZlkLjxesW3DUwkOYoCdSM53PJ2AMdCngNlNNTTuHWO-nsDanEOFrj4XeYq3Ir5kzDKUlocjiVRCmkJJHTARIC9OWtqstzMXXCzHxbK7GtK__9mWlyWvmw4idAJiNr6W1M3te_LlDNnfC-0BZs1S2CSArS29-bRhqDg/s320/1000075437.jpg&quot; width=&quot;256&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/7949090585554743661/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/01/kosmischer-transfer-kunstlergesprach.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/7949090585554743661'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/7949090585554743661'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/01/kosmischer-transfer-kunstlergesprach.html' title='Kosmischer Transfer: Künstlergespräch und Lesung'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEj-Ad-0NFyGuFGaEXB0aZHsiMh2rzKsR-vFuHu-3o2Hh1yqHfv2Kcd5FcGljo-Z1Ve3uTsIZSsYbpL0aHps-MoSTnUmU98loFR8V9oGs91AdZ1vsiUoTV8Tme5kLBiJQHBNz5Nu3-DJfEDDCNFfUaxkZS-lqHIQsaG2goMcOm4J6r_8h7fNd7TbTNY49Q8/s72-c/1000075438.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-8721260536581957274</id><published>2026-01-10T11:34:00.004+01:00</published><updated>2026-01-10T12:02:53.807+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Antonia Spohr"/><title type='text'>Werwölfe würden drogenfrei chillen</title><content type='html'>&lt;p&gt;Heuer werden zwei Bücher von Antonia publiziert!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;ol style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;&lt;li&gt;&quot;Ein Werwolf mit Lampenfieber: Rhetorik für die 5.-7. Klasse&quot;, Haseundigel Verlag, erscheint am &lt;b&gt;12. Januar 2026&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Und &quot;chill mal - ist doch nur Gras&quot; ein Jugendroman über die Folgen von Cannabis-Konsum bei Jugendlichen, erscheint am &lt;b&gt;16. März 2026&lt;/b&gt; im Verlag an der Ruhr&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href=&quot;https://www.hase-und-igel.de/buch/ein-werwolf-mit-lampenfieber-9783863165703&quot;&gt;https://www.hase-und-igel.de/buch/ein-werwolf-mit-lampenfieber-9783863165703&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href=&quot;https://www.verlagruhr.de/Chill-mal-ist-doch-nur-Gras/9783834670595&quot;&gt;https://www.verlagruhr.de/Chill-mal-ist-doch-nur-Gras/9783834670595&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgr3LQzf5QHImu3Qjz-TaKJ5171sjf0AVQ5AobnetKyWAoyFr57W-R251WJMFigqlpL0m0FmPXSm3mSUmUL8TNQTzvOKVbf-GT1BnLtXAQqMgsOGHQ1NabAiuj1rMYHhzDTDJkefROMYPGxv_Cyk_TeFcfLgmSgV7vN33I-939qG096lgo7x0HIxl3uUM0/s3280/1000074502.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;2460&quot; data-original-width=&quot;3280&quot; height=&quot;240&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgr3LQzf5QHImu3Qjz-TaKJ5171sjf0AVQ5AobnetKyWAoyFr57W-R251WJMFigqlpL0m0FmPXSm3mSUmUL8TNQTzvOKVbf-GT1BnLtXAQqMgsOGHQ1NabAiuj1rMYHhzDTDJkefROMYPGxv_Cyk_TeFcfLgmSgV7vN33I-939qG096lgo7x0HIxl3uUM0/s320/1000074502.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href=&quot;https://www.instagram.com/frauspohr?igsh=MThoNzUxaXlhN3Z3eg==&quot;&gt;https://www.instagram.com/frauspohr?igsh=MThoNzUxaXlhN3Z3eg==&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/8721260536581957274/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/01/werwolfe-wurden-drogenfrei-chillen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/8721260536581957274'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/8721260536581957274'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/01/werwolfe-wurden-drogenfrei-chillen.html' title='Werwölfe würden drogenfrei chillen'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgr3LQzf5QHImu3Qjz-TaKJ5171sjf0AVQ5AobnetKyWAoyFr57W-R251WJMFigqlpL0m0FmPXSm3mSUmUL8TNQTzvOKVbf-GT1BnLtXAQqMgsOGHQ1NabAiuj1rMYHhzDTDJkefROMYPGxv_Cyk_TeFcfLgmSgV7vN33I-939qG096lgo7x0HIxl3uUM0/s72-c/1000074502.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2236683648577945528.post-592761826055064241</id><published>2026-01-09T19:15:00.002+01:00</published><updated>2026-10-25T08:50:48.052+01:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Chrys Schloyer"/><title type='text'>Chrys de Borgos Imperativ: Kein Leben vor dem Tod oder neben Dir!</title><content type='html'>&lt;p&gt;Oder: „Selbstgewürgt schmeckt&#39;s besser“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Wege zur Kunst: Tektonik von Bedeutungsebenen schon auf dem Weg zur Lesung, an der U-Bahn-Tür: „Sind Sie auf der Gästeliste? Dann hereinspaziert, der Champagner steht links!“ - &quot;Äh...&quot; (mit Verrückten soll man doch nicht diskutieren, oder wie war das?) &quot;Ich muss noch fahren, danke&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vor Ort dann kein Türsteher, aber eine versperrte Haustür. „Ja, die Hausnr. ist zwar korrekt, aber trotzdem: noch mal eine Tür weiter, danke“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die holzgeschnitzte Videokamera wird vom Gastgeber sofort erklärt: „ja, das ist Kunst - wenn auch nicht Teil der aktuellen Ausstellung; gleichzeitig ist es aber auch Fake, da nebst Originalverpackung und Folie einem Freund per Kofferraumverkauf angedreht.“ – „Tja, da gilt das Rücktritts-/Rückgabe-Recht nur, bis der Pickup des Verkäufers außer Sicht ist.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Das Obst-Stilllleben auf dem Tisch ist auch nicht Teil der Ausstellung, aber keiner traut es sich essen... alle haben die Beuysche Wannenschrubreinigungskraft warnend im Hinterkopf&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit den tatsächlich etwa 10 U/Min aus dem Namen des Kunstwerks um die in der Einladung und auch vor Ort beschriebenen Säulen wandernd&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; in Signalsperrbandfarben und zwischen den umlaufenden Zeilen:&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Gebete auf den Tapeten, nicht geschreddert zu werden&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; im brüllenden Affenkäfig dieser Welt&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; konsumiert durch&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Weltraumguckloch Fernseher und&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Weltguckloch SM-Art-Phone&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Euch erwartet eine Dreiviertelstunde Soundcheck mit Lyrikpassagen aus meinem aktuellen Doppelband Venus-Mars.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; In Mono. Stellt euch den stereotypischen Stereo-O-Ton einfach vor. Ich hoffe, meine Vorrede war hilfreich.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Einen schönen Abend noch! Nein, nicht wegrennen, das war als Begrüßung gemeint!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;An Wochentagen mit ASMR&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; lauscht das vorbildliche Publikum - leisetrinkend selbst während forte-Passagen und mit geschlossenen Augen lauschend&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; gut, beim kurzen Fortissimo mit der verzerrten Sprache ging die Augen auf&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; im zu früh gestoppten Video fehlt an dieser Stelle das &quot;braucht jemand die Übersetzung?&quot; des Autors&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;i&gt;Das nervt übrigens, wenn auf Konzerten alle filmen. Hier zum Glück nur punktuell. Anm. d. Prot.)(Und Du warst einer davon, gehe ich recht in der Annahme? Anm. d. Red.)(Jabernur, weil nicht ersichtlich dass er sich das selbst aufzeichnet! Anm. d. Prot.)(Das haben wir im Gespräch danach doch geklärt: Tunnelblick während der Performance, Aufnahmen verfälschen O-Ton, Kunst im Jetzt erleben, Kunst zerfällt wie Mandalas... Anm. d. Red.)(Mundwerkzeuge von Gliederfüßlern? Anm. d. Prot.)(Ich habe den privaten Chatroom &quot;Kopfwäsche&quot; eingerichtet. Alles weitere dort. Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir lauschen den Elektrosounds,&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; den perkussiven Kuchenblechklängen (&lt;i&gt;links im Setup-Bild Mitte rechts Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;),&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; den unverzerrten auch nicht wutverzerrten Ausführungen über die Lernfähigkeit halbseidener Anverwandter, stets geahnte aber ungeahndete Rafflust der Ahnen und schlecht aufgelöster (&lt;i&gt;besser umrühren? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) Dschinn-Gorillas. Wir sind alle Teile Gottes. Teilchen.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Wir nehmen Frösche - in deren Händen die Welt eh besser als in unseren Affen - huckepack. Kuchenpakt im Küchentrakt. Dar-win-win-dows. (&lt;i&gt;Außer vielleicht in Händels Händen, wäre da die Welt besser? Oder in denen von ungebratenen also noch lebenden Brathändln? Anm. d. Prot.) (legal disclaimer: Der Text hier wurde durch ein nicht authentifiziertes … korrigiere, durch ein nicht zur authentischen Wiedergabe fähigen Gehirn gefiltert. Wir bitten um Entschuldigung. Fachkräftemangelware, Sie verstehen... Anm. d. Red.)(Ja, Fachkräfte in die Mangel nehmen, siehe Rocket Scientist im nächsten Satz, und gab es da nicht den Sketch mit diesem und dem Gehirnchirurgen, der... hast Du wieder meine Tastatureinausgabe umgeleitet? Und wieso blinkt dieser blöde Chatroom schon wieder so hektisch rot? Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&quot;Rocket Science&quot; als Schlagwort, außer in Hardware-Ansprüchen. (&lt;i&gt;ah, habe meine Tastatur wieder, Gottundmariaseisgedankt. Genau, versuch mal Mondlandung auf nem 286er und dann KI auf nem 286er und dann siehste schon, wo Du blöd aus der Wäsche guckst. Aber was ganz anderes: hätten KIs die Sprache erfunden, hätten sie diese Wäsche-Redewendung nicht kreiert, oder? Und kennt Gen Alpha die historische Prozessorbezeichnung noch? Und gibt es 286er vielleicht mittlerweile als Bezeichnung für KI-Chips? Und spricht man die K oder Sch wie bei Chemie / Kemie / Schmie? KI-Kips? Glaubst Du, diese Überlegungen interessieren die Leser:innen? Hallo? Oh nein, nicht wieder die Stelle der imaginären Redaktion neu ausschreiben... so viel Bürokratie... Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Keinen Gott neben dem Tod, kein Nebelleben neben dem eigenen zulassen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Atomkraft mit zurückgekämmten Armhaaren durchsetzen. Ja, wir armen jetzt RIF (Ruhe in Frieden)- FJS-Wettern-Losen. Armeen von Nachahmern in seiner Partei sind kein Ersatz, auch wenn die große Kraft durch Teilung des kleinsten einst unteilbaren natürlich erneut bemüht.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Mit angepassten Ohren hörst du die Hochhäuser schluchzen. Greater gain, great again, greta again, insane in the grain / brain / groin.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Satzfetzen (siehe dazu auch unten): &quot;Voll der 80s Textadventure Jugendflash, das Buch! Und dann noch lyrisch!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;When high on emotion, don&#39;t pay the ferryman or the Lady in red, but the Artist: Der Silberstreif des gut gewässerten und gezeichneten Hunderters im herumgehenden Klingelbeutel. Klingelputzen bei freiem Eintritt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und der Postlesungs-Austausch:&amp;nbsp;&lt;br /&gt;Zwei Welten, Klang und Wort, bedient.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;Von Dönern, so gut, dass er sogar gelegentlich Vegetarier bekehrt, wenn auch mit schlechtem Gewissen: „er bäckt sein Brot selbst, erwürgt seine glücklichen aber letztlich glücklosen Kälber eigenhändig- das schmeckt man einfach !“ – „Das erinnert mich an die Ochsenrippen am Erlanger Berg, und den stolzen Herkunftsnachweis: ‚heute essen wir den (&lt;i&gt;päpstlichen? Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.) Bullen Egon den III.‘“ (&lt;i&gt;Schweiz er/n Garde! Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„deswegen heißt das Restaurant ja auch ‚Regenzeit‘“: das war eine aberüberoberwitzige AW / Re:plik , der Protocollagist weiß leider nichtmehr, worauf. 42-Vibes.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und bitte keine akademische kunstelitäre Kritik am Beuyschen Konzept &quot;alles ist soziale Skulptur/Plastik/Kunst!&quot; (&lt;i&gt;Hauptsache keine Plastiktüten. Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; siehe die Anekdote der blinden Frau, die Kunst ganz anders wahrnimmt. Auch wenn sie sich nicht ins Schlagzeugset hat fallen lassen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; ALLES ist Kunst, auch Ingenieurskunst, Architektur, Medizin... siehe die Anekdote von der Netzhaut-OP durch den berühmten Professor, und die Augenärztin, die beim Check später voll Wonne seufzt: &quot;Ich erkenne seine Handschrift in den Stichen! Ein Kunstwerk!&quot; (&lt;i&gt;Quasi signiert? Anm. d. Prot.)(Tja, Kunst liegt im Auge des Betrachters... argh. Und wieder färbt Dein Gequassel auf mich ab, wenn ich mich Dir zu lange aussetze! Anm. d. Red&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; bitte auch den Rest Ausstellung im OG nicht übersehen, folgen Sie den Sonderzeichen...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; ... oh ja: vielseitigst bezüglich Blickwinkeln,&amp;nbsp; Denkvektoren, Materialrichtungen; von der gestern geborenen Sonne über die zerbrochene &quot;das hätte nicht passieren dürfen&quot;-Tafel bis zum aus Buchstaben geformten Boot in der Wortschatzkammer. Und der vorwitzigen Maus im Eck des Türrahmens.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Gehirn plastisch mit Gesprächen (&lt;i&gt;oder auch Kunst! Anm. d. Prot.&lt;/i&gt;)&amp;nbsp; formen. Und in der Arbeit spreche ich nur gefühllos mit dem Monitor. Das ist keine gute Haltungsform.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; schmunzelnd feststellen, dass beide Gesprächspartner schon mit dem Gedanken spielten, im öffentlichen Raum Gesprächsfetzen aufzuzeichnen&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &quot;Ja, zum Beispiel bei der Zugfahrt gestern! Massive Verspätungen ... oh, diese Dialoge! So authentisch! Aber welche Textform wähle ich da?&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Tja, Warnhinweis: Vorsicht, Autor hört mit! Bzw. Autor hört zu z.B. im Zug und ist dann am Zug. (&lt;i&gt;der Warnhinweis gilt übrigens immer auch für anwesende Protocollagisten, hihi. Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Oder, in den Worten des analogen Graffitis, letzthin digital in Insta iwo gesehen: &quot;earth without art is just eh&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem Sinne: heARTful wishes for this round around our sun, Jogi.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;PS: Noch die Begrüßung nachträglich: Dia is muire duit! (&lt;i&gt;Gott und Maria mit euch. Gälisch-irische Begrüßung, weil der wortspiel-anspielungs-gedingste Sänger ja Ire ist. Anm. D. Prot&lt;/i&gt;.)(&lt;i&gt;Wollten wir zwecks Lesefluss diese Multikultibegrüßungen nebst witzeerklärender Sekundärliteratur nicht ganz lassen? Anm. D. Red.)(Nein, Tag für Tag wichtiger, dass sie am Anfang stehen. Und auch gleich Zweitbegrüßung, aus aktuellem Anlass, hinterher; im venezolanischen Dialekt: ¡Qué vaina! Ausdruck der Überraschung / Empörung / Frustration. Eigentlich hier ja “Encantado”, “erfreut euch zu sehen”, da ja Begrüßung, aber dort natürlich nicht...Anm. d. Prot&lt;/i&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;PS2: Auch wenn es pseudolateinrömischcatokarthagogebildet ist, in jeder Mail, jedem Post seine Anliegen als PS zu wiederholen: Energiespeicher! E-Mobilität! Vernunft!&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjM11CN0Rc6qOQHXWsQfk2PS8F7H9T-WWS2YHc0Z02UEk43SmpNcu1-DK5gcsvduzMOfuZKziJP25hmdfSvbFqW5z2VJuk5gYzq6XcoWsd3o6Ka9kAefG10M1v3rTsFtw1IFp9SDN2p21GE9j0N34WcaG-JVaLS0M30ZSOwi0_H4tIaBZsHFybv-nGoh_o/s2880/1000074423.jpg&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; data-original-height=&quot;2880&quot; data-original-width=&quot;2880&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjM11CN0Rc6qOQHXWsQfk2PS8F7H9T-WWS2YHc0Z02UEk43SmpNcu1-DK5gcsvduzMOfuZKziJP25hmdfSvbFqW5z2VJuk5gYzq6XcoWsd3o6Ka9kAefG10M1v3rTsFtw1IFp9SDN2p21GE9j0N34WcaG-JVaLS0M30ZSOwi0_H4tIaBZsHFybv-nGoh_o/s320/1000074423.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.wortwerk.net/feeds/592761826055064241/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/01/chrys-de-borgos-imperativ-kein-leben.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/592761826055064241'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2236683648577945528/posts/default/592761826055064241'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.wortwerk.net/2026/01/chrys-de-borgos-imperativ-kein-leben.html' title='Chrys de Borgos Imperativ: Kein Leben vor dem Tod oder neben Dir!'/><author><name>Jogi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08812385529712280416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjM11CN0Rc6qOQHXWsQfk2PS8F7H9T-WWS2YHc0Z02UEk43SmpNcu1-DK5gcsvduzMOfuZKziJP25hmdfSvbFqW5z2VJuk5gYzq6XcoWsd3o6Ka9kAefG10M1v3rTsFtw1IFp9SDN2p21GE9j0N34WcaG-JVaLS0M30ZSOwi0_H4tIaBZsHFybv-nGoh_o/s72-c/1000074423.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry></feed>