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	<title>Medial Digital - Medien, digitale Medien, Medienwandel, Journalismus, Internet, soziales Internet, Social Web, Web 2.0</title>
	
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	<lastBuildDate>Tue, 10 Nov 2009 06:57:19 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Serie Multimedia-Tutorial RGMP (7): Gute Fotos machen</title>
		<link>http://medialdigital.de/2009/11/10/serie-multimedia-tutorial-rgmp-7-gute-fotos-machen/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2009/11/10/serie-multimedia-tutorial-rgmp-7-gute-fotos-machen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 06:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[RGMP Multimedia Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Fotojournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Mindy McAdams]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefotos]]></category>
		<category><![CDATA[Reporter's Guide to Multimedia Proficiency]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dies ist die siebte von mir übersetzte Folge von Mindy McAdams&#8217; “Reporter’s Guide to Multimedia Proficiency”. Diese Folge heißt im Original RGMP 7: Learn how to shoot decent photos. Diesmal geht es darum, wie man als Reporter bessere Pressefotos macht. Vorausgesetzt natürlich, man ist nicht ohnehin ein professioneller Fotograf.
Jeder Journalist sollte in der Lage sein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a title="Permanent Link: RGMP 7: Learn how to shoot decent photos" rel="bookmark" href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/rgmp-7-learn-how-to-shoot-decent-photos/"></a></strong></p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/journalism-wordle.png"></a><img class="alignleft size-large wp-image-1337" title="journalism-wordle" src="http://medialdigital.de/wp-content/journalism-wordle-300x201.png" alt="journalism-wordle" width="300" height="201" />Dies ist die siebte von mir übersetzte Folge von Mindy McAdams&#8217; <a href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/now-printable-reporters-guide-to-multimedia-proficiency/"><strong>“Reporter’s Guide to Multimedia Proficiency”</strong></a>. Diese Folge heißt im Original<strong><a title="Permanent Link: RGMP 7: Learn how to shoot decent photos" rel="bookmark" href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/rgmp-7-learn-how-to-shoot-decent-photos/"> RGMP 7: Learn how to shoot decent photos</a></strong>. Diesmal geht es darum, wie man als Reporter bessere Pressefotos macht. Vorausgesetzt natürlich, man ist nicht ohnehin ein professioneller Fotograf.</p>
<p>Jeder Journalist sollte in der Lage sein, bei Nachrichtenereignissen brauchbare Fotos zu machen. Vielleicht sind Sie der einzige Journalist vor Ort! Natürlich muss man heutzutage immer damit rechnen, dass 100 Leute mit Handykameras ebenfalls fotografieren &#8211; aber warum sollte es nicht IHR professionell gemachtes Bild sein, dass die Titelseiten schmückt und über Nachrichtenagenturen in der ganzen Welt verbreitet wird?</p>
<p>Wenn Sie in der Lage sind, gute Szenen im Bild einzufangen können, können Sie Ihre Angebotspalette erweitern.</p>
<ol>
<li>Sie können gute Fotos mit Audio ergänzen und Audio Slideshows produzieren. (<em>Das ist momentan in Deutschland noch ein Alleinstellungsmerkmal</em>. <em>Sie können zu den Pionieren gehören.</em>)</li>
<li>Gute Fotos machen ist auch eine Übung, um gute Videoaufnahmen zu produzieren. Fotografieren lernt sich leichter als Videografieren.</li>
<li>Sie bekommen einen neuen Blick für Ihre Geschichten. Wenn Sie Ihr Auge schulen, gute Bildszenen zu finden, hilft ihnen das, Apekte einer Geschichte zu berücksichtigen, die Sie sonst vielleicht übersehen hätten.</li>
<li>Wenn Sie aus eigener Erfahrung wissen, worauf es beim Fotografieren ankommt, sind Sie als Reporter ein besserer Partner für Pressefotografen. Ihr Einblick in seine Arbeit wird Ihre Zusammenarbeit verbessern &#8211; und Sie können gemeinsam können eine bessere Geschichte im kompletten Paket abliefern.</li>
</ol>
<h3><strong>Ihre Kamera</strong></h3>
<p>Sie brauchen keine große teure Kamera. Die meisten Pressefotografen werden Ihnen in der Tat bestätigen, dass es weniger auf eine teure Ausrüstung ankommt. Der <em>Fotograf</em> macht ein großartiges Bild, nicht die <em>Kamera</em>. Natürlich sind vollkommen verwackelte, unscharfe oder belichtete Bilder wertlos. Aber die meisten gestochen scharfen und gut belichteten Bilder sind ebenso wertlos, weil der Bildaufbau schlecht ist.</p>
<p>Sie werden nicht fotografieren können, wenn Sie Ihre Kamera zuhause lassen. Einer der Vorteile einer Kompaktkamera ist der Umstand, dass sie sie immer dabei haben können. Tun Sie das! Verlassen Sie niemals das Haus ohne Ihre Kamera.</p>
<p>RTFM (read the f&#8230;ing manual) Lesen Sie die Gebrauchsanweisung: Ja, die Automatikeinstellung macht nette Aufnahmen. Aber Sie können Ihre Chancen, in jeden Lichtverhältnissen klare und gut belichtete Aufnahmen zu machen, ungemein verbessern, wenn Sie lernen, Ihre Kamera mit den manuellen Einstellungen zu bedienen.Viele Kompaktkameras haben drei verschiedene Einstellungen, die Blende und Belichtungszeit beeinflussen:</p>
<ul>
<li>Standard-Konditionen wie “Beach,” “Snow,” and “Night”</li>
<li>ISO (Lichtempfindlichkeit)— z.B., 100, 200, 400, 800</li>
<li>Lichtverhältnisse wie Sonne, Wolken, (strahlend, abgeschirmt)</li>
</ul>
<p>Experimentieren Sie, um sich mit diesen Einstellungen vertraut zu machen. Lesen Sie die Bedienungsanleitung, um zu verstehen, wie man die verschiedenen Einstellungen benutzt. Und dann gehen Sie hinaus und üben. Machen Sie 500 Aufnahmen vom nächsten Fußballturnier Ihres Kindes. Benutzen Sie dabei NICHT den Blitz. Sie werden eine Menge darüber lernen, was Ihre Kamera kann.</p>
<p><strong>Wenn Sie eine neue Kamera kaufen</strong>: <a title="Amazon.com - Selected cameras, with prices " href="http://astore.amazon.com/mojogear-20?_encoding=UTF8&amp;node=6" target="_self">hier</a> habe ich hier einige geeignete Modelle vorgestellt. Prüfen Sie, ob Ihr Wunschmodell diese Anforderungen erfüllt oder übertrifft:</p>
<ul>
<li>7 Megapixels oder mehr</li>
<li>Bildstabilisator (essenziell)</li>
<li>Video mit 640 x 480 Bildpunkten und &#8211; sehr wichtig! &#8211; 30 fps (frames per second; die Videofunktion muss Audio enthalten)</li>
<li>3x Optischer Zoom or besser</li>
<li>USB 2 Output</li>
</ul>
<p>Kaufen Sie außerdem eine SD Card mit 2 GB (Gigabyte) Speicher oder mehr.</p>
<h3>Was Sie lernen müssen</h3>
<p>Das Motiv genau in der Mitte des Bildes platzieren &#8211; das macht jeder Amateur. Profi-Fotografen tun das fast nie. Der erste und wichtigstes Schritt, um Ihre Bilder zu verbessern, ist die Kunst der Bildkomposition:</p>
<ol>
<li><a title="Photography Composition Articles " href="http://photoinf.com/General/KODAK/guidelines_for_better_photographic_composition_introduction.html" target="_self">Introduction</a></li>
<li><a title="Photography Composition Articles " href="http://photoinf.com/General/KODAK/guidelines_for_better_photographic_composition_simplicity.html" target="_self">Simplicity</a></li>
<li><a title="Photography Composition Articles " href="http://photoinf.com/General/KODAK/guidelines_for_better_photographic_composition_rule_of_thirds.html" target="_self">Rule of Thirds</a> (Gesetz der Drittelung)</li>
<li><a title="Photography Composition Articles " href="http://photoinf.com/General/KODAK/guidelines_for_better_photographic_composition_lines.html" target="_self">Lines</a></li>
<li><a title="Photography Composition Articles " href="http://photoinf.com/General/KODAK/guidelines_for_better_photographic_composition_balance.html" target="_self">Balance</a></li>
<li><a title="Photography Composition Articles " href="http://photoinf.com/General/KODAK/guidelines_for_better_photographic_composition_framing.html" target="_self">Framing</a> (Tiefe erzeugen durch Objekte im Vordergrund)</li>
<li><a title="Photography Composition Articles " href="http://photoinf.com/General/KODAK/guidelines_for_better_photographic_composition_avoiding_mergers.html" target="_self">Avoiding Mergers</a> (vermeiden, dass der Hintergrund das Motiv stört)</li>
</ol>
<p><strong>In all diesen Fällen geht es darum, wo Sie stehen, während Sie das Bild machen.</strong> Das wird Ihnen jeder Profi-Fotograf erzählen.</p>
<p>Was die echten Könner von den Möchtgern-Fotografen unterscheidet: Profis wissen instinktiv, wo sie sich positionieren und in welchem Moment sie auf den Auflöser drücken müssen. Das ist aber vor allem eine Frage von Übung, Übung und nochmals Übung.</p>
<p>Die Tutorial-Website Digital Photography School gibt Tipps für schwierige Situationen  <a title="How to Photograph - Links to tutorials " href="http://digital-photography-school.com/how-to-photograph" target="_self">clear tutorials for shooting in specific situations</a>, z.B.  “<a title="Tutorial page " href="http://digital-photography-school.com/11-tips-for-better-candid-photography/" target="_self">Tips for Better Candid Photography</a>” (Tipps , um unauffällig zu fotografieren) and “<a title="Tutorial page " href="http://digital-photography-school.com/how-to-shoot-in-direct-sunlight/" target="_self">How to Photograph in Direct Sunlight</a>.” (Aufnahmen mit direkter Sonneneinstrahlung).</p>
<h3>Von guten Beispielen lernen</h3>
<p>Wenn Sie sich weiterbilden, um gute Pressefotos machen zu können, wird das sicherlich eine lohnenswerte Investition in Ihre journalistische Karriere sein. Dies sind exzellente Vorbilder, von denen Sie lernen können:</p>
<ul>
<li>MSNBC’s <a title="The Week in Pictures index page " href="http://www.msnbc.msn.com/id/3842331/" target="_blank">The Week in Pictures</a> — zehn neue Fotos jede Woche, ausgewählt von Bildredakteuren mit geschultem Blick.</li>
<li><a title="Magnum Photos home page " href="http://www.magnumphotos.com/" target="_blank">Magnum Photos</a> — eine große Vielfalt von Pressefotos, Fotoreportagen und Pressefotografen, frei online zur Ansicht.</li>
<li><em>Photojournalism: The Professionals’ Approach, </em>5. Ausgabe von Ken Kobré (2004). Es gibt inzwischen eine neuere Auflage, aber in der 5. Auflage sind ebenfalls fantastische Beispiele und Anleitungen. Gebrauchte Exemplare gibt es bei <a href="http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;url=search-alias%3Denglish-books&amp;field-keywords=%22photojournalism+the+professional%27s+approach%22&amp;x=0&amp;y=0"><strong>Amazon</strong></a>.</li>
</ul>
<p><em><strong>Zusätzliche deutsche Quellen:</strong></em></p>
<ul>
<li><em><a href="http://www.freelens.com"><strong>Freelens</strong></a> (Homepage des Verbandes freier Fotografen)<img style="border: medium none  ! important; margin: 0px ! important; padding: 0px ! important; display: inline ! important;" src="http://www.assoc-amazon.com/e/ir?t=mindyshomepage&amp;l=as2&amp;o=1&amp;a=0240806107" border="0" alt="" width="1" height="1" /></em></li>
<li><em><a href="http://blog.zeit.de/fotoblog/"><strong>Fotoblog</strong></a> (Zeit Online)</em></li>
</ul>
<p><strong>Üben, üben, üben</strong></p>
<p>In einer späteren Folge dieser Serie wird es um Video gehen, aber um gute Videoaufnahmen zu machen, hilft es sehr, wenn man vorher das Auge mit Fotografieren schult und die wesentlichen Grundtechniken beherrscht.</p>
<p>Machen Sie viele Fotos von allen Szenen, die Sie lohnenswert finden. Da Sie das echte Leben und keine gestellten Motive abbilden, werden sich Ihre Motive bewegen und verändern. Der Trick ist, ERHEBLICH mehr Aufnahmen von einer Szene zu machen als Sie es von Ihren Urlaubsbildern gewohnt sind. Bewegen Sie sich nach links und rechts, nach oben und unten. Stehen Sie auf einem Stuhl. Legen Sie sich auf den Fußboden. Fotografieren Sie aus mittlerer Entfernung, aus der Nähe und aus extremer Nähe. Fotografieren Sie Details extra. (Details sind wunderbar für Audio-Slideshows).</p>
<p>Wenn Sie zehn bis 20 Aufnahmen von einer einzigen Person, einer Handlung, einem Hund oder einem Fahrrad mitbringen, sind die Chancen, dass EINE Aufnahme davon gut ist, nicht schlecht. Außerdem: Je länger Sie irgendwo stehen und fotografieren, desto mehr werden die Leute Sie ignorieren und sich natürlich verhalten. Das ist Ihr Moment: Halten Sie drauf!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Linktipps zum Wochenstart (33)</title>
		<link>http://medialdigital.de/2009/11/08/linktipps-zum-wochenstart-33/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 21:49:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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Top-Tipp:
Die Zukunft der Medien. Oder: Jeff Jarvis, kritisch gelesen
Björn Sievers interpretiert die Rezeption von Jeff Jarvis per Skype-Video-Zuschaltung auf den Münchner Medientagen. Dabei hat Jarvis im Grunde kaum etwas gesagt, was er nicht auch schon in seinem Buch &#8220;Was würde Google tun?&#8221; geschrieben hat oder worüber er nicht andauernd bloggt. Sievers:&#8221; Wenn also das geneigte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Jarvis.png"><img class="size-large wp-image-1623 aligncenter" title="Jarvis" src="http://medialdigital.de/wp-content/Jarvis-300x207.png" alt="Jarvis" width="300" height="207" /></a></h3>
<h3><strong>Top-Tipp:</strong></h3>
<h2><a href="http://bjoern-sievers.de/2009/11/08/die-zukunft-der-medien-oder-jeff-jarvis-kritisch-gelesen/">Die Zukunft der Medien. Oder: Jeff Jarvis, kritisch gelesen</a></h2>
<p><strong>Björn Sievers interpretiert die Rezeption von Jeff Jarvis per Skype-Video-Zuschaltung auf den Münchner Medientagen</strong>. Dabei hat Jarvis im Grunde kaum etwas gesagt, was er nicht auch schon in seinem Buch &#8220;Was würde Google tun?&#8221; geschrieben hat oder worüber er nicht andauernd bloggt. Sievers:&#8221; Wenn also das geneigte Netzpublikum – wieder einmal – applaudiert, was heißt das dann? <strong>Denkbar ist, dass Jarvis zwar gehört, aber nicht verstanden wird.</strong> Da er jedes Mal brillant klingt, kann man immer erneut begeistert sein. Deshalb die Frage: Was sagt er denn eigentlich?&#8221; <a href="http://carta.info/17734/jarvis-keynote-medientage/"><strong>Das Video von Jarvis Auftritt ist bei Carta verlinkt, zusätzlich gibt es eine Abschrift der Keynote. </strong></a></p>
<h3><strong>Weitere Tipps:</strong></h3>
<h2><a href="http://www.50hz.de/nehmen-sie-sich-bitte-alle-30-minuten-zeit-fuer-professor-peter-kruse/">Nehmen Sie sich bitte alle 30 Minuten Zeit für Professor Peter Kruse<br />
</a></h2>
<p>Auf Einladung der hessischen Landesmedienanstalt LPR hat der <strong>Psychologe und Netzwerkexperte Prof. Peter Kruse</strong> einen sehr interessanten Vortrag gehalten: <strong>&#8220;Wie die Netzwerkkultur die Gesellschaft verändert&#8221;</strong>. 30 Minuten, die vor allem Skeptiker investieren sollten, die glauben,  Twitter, Facebook und Co. seien erstens überflüssig und zweitens eine vorübergehende Modeerscheinung. Das Video mit den dazugehörigen Folien wurde von mehreren Blogs verlinkt. Ich verlinke die Verlinkung von Djure Meinen, weil er gute persönliche Beobachtungen dazu geschrieben hat.</p>
<h2><a href="http://www.slideshare.net/kdmcinfo/news21-social-networking">Social Media Outreach</a></h2>
<p>Das Knight Digital Media Center der UC Berkeley hat bei Slideshare eine gute Präsentation eingestellt: <strong>Wie können Journalisten und Medien Social Media Plattformen möglichst sinnvoll nutzen? </strong></p>
<h2><a href="http://www.niemanlab.org/2009/11/how-a-blog-a-camera-and-a-court-are-feeding-journalisms-long-tail/">How a blog, a camera, and a court are feeding journalism&#8217;s long tail</a></h2>
<p>Gerichtsreporter Ron Sylvester schreibt für die US-Zeitung <strong><em>The Wichita Eagle</em></strong> und filmt für sein Videoblog <a href="http://blogs.kansas.com/courts/"><strong>What the Judge ate for Breakfast</strong></a>, das die Zeitung als eines von 22 (!) Blogs ihrer Redakteure hostet. <em>Nieman Journalism Lab</em> analysiert, <strong>wie gut sich sachliche Berichte und das persönlich gefärbte Blog ergänzen</strong>. In Deutschland ermutigen erst wenige Zeitungen ihre Journalisten zu bloggen. Ausdrücklich erwünscht sind subjektive Webtagebücher bei der <strong><em>Rheinzeitung</em> mit ihren mittlerweile 13 Blogs</strong>. Und <strong>Chefredakteur Christian Lindner geht mit dieser <a href="http://blog.rhein-zeitung.de/?p=3755">wunderbaren Ich-Reportage</a> über seine heiße Nacht als junger Alleinredakteur am 9. November 1989 mit gutem Beispiel voran</strong>.</p>
<h2><a href="http://www.isarrunde.de/isarrunden/31/1/1/17/paid_content_-_rettung_oder_letzter_sargnagel_einer_sterbenden_print-branche.html">Paid Content &#8211; Rettung oder letzter Sargnagel einer sterbenden Print-Branche?</a></h2>
<p>In der <strong><em>Isarrunde</em> </strong>diskutieren Social-Web-Experte Benedikt Köhler (ethority), Antenne Bayern Moderator Michael Prätorius und Journalist Anatol Locker ebenso beschwingt wie fundiert über das Thema <strong>Verlage und Paid Content</strong>. Aufgenommen in einem Münchner Café. Eine sehenswertes Video! (die laute Espressomaschine im Hintergund stört zwischendurch).</p>
<h2><a href="http://www.medienrauschen.de/archiv/das-ende-der-netzeitung-ist-hausgemacht/">Das Ende der Netzeitung ist hausgemacht</a></h2>
<p>Thomas Gigold wundert sich nicht über das Ende der <em>netzeitung</em>: &#8220;Insbesondere seit die Web 2.0-/Social Media-Welle durch das Internet rollt offenbar die Netzeitung ihr <strong>grundlegendes Fehlverständnis gegenüber ihrer digitalen Heimat</strong>. Denn wo Welt kompakt, Zeit Online oder das von der WAZ-Gruppe geleitete derWesten durch Einbeziehungen von Facebook, twitter und Co. versuchen an den Leser zu rücken wirkte die Netzeitung immer eher wie ein Geist der eigenen Idee.&#8221;</p>
<h2><a href="http://www.kress.de/cont/story.php?id=131144">&#8220;Allgemeinplätze und Floskeln&#8221;</a></h2>
<p>Von allen kritischen Rezensionen der Münchner Medientage fand ich diesen Gastbeitrag für <em>kress</em> von <strong>Jens Nagel-Palomino</strong>, Chief Innovation Officer der <strong>Agentur </strong><strong>VivaKi</strong> am überzeugendsten: &#8220;Den Online-Gipfel auf den letzten Veranstaltungstag zu legen, kommt einer eklatanten Fehleinschätzung gleich. Ebenso wie die Annahme, &#8220;Gipfel&#8221; könnten Neues zu Tage fördern. Denn <strong>Neues entsteht nicht durch Abspulen bekannter Statements zur eigenen Positionierung</strong>.&#8221;</p>
<h2><a href="http://www.mr-gadget.de/apple/2009-09-28/die-geheimnisse-der-praesentationen-von-steve-jobs/">Die Geheimnisse der Präsentationen von Steve Jobs</a></h2>
<p>Christoph Dernbach, Chefredakteur von dpa-infocom, enthüllt als <em>Mr. Gadget</em>, warum jede <strong>Keynote von Steve Jobs ein Lehrbuchbeispiel für eine mitreißende Vortragstechnik</strong> ist. In Wahrheit gründet natürlich der Erfolg einer jeden Jobs-Keynote auf einem <a href="http://www.geekculture.com/joyoftech/joyarchives/772.html"><strong>ausgeklügelten Sicherheitssystem</strong></a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>“Gab’s in der DDR…?” fragen Medienstudenten in Mittweida</title>
		<link>http://medialdigital.de/2009/11/07/gabs-in-der-ddr-fragen-medienstudenten-in-mittweida/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2009/11/07/gabs-in-der-ddr-fragen-medienstudenten-in-mittweida/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 19:02:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gab's in der DDR?]]></category>
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		<description><![CDATA[
Den 20. Jahrestag des Mauerfalls nehmen seit einer Woche Studenten der Fakultät Medien an der Hochschule Mittweida in Sachsen zum Anlass einer selbsterstellten journalistischen Webserie. Der betreuende Professor Horst Müller hat mich gefragt, ob ich das Projekt in meinen wöchentlichen Linktipps vorstellen möchte. Ich finde aber, es hat eine ausführliche Besprechung verdient.
Der Titel  der Serie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/0dae443364534a54bfbec9081f7f38d5" alt="" width="1" height="1" /><br />
Den <strong>20. Jahrestag des Mauerfalls</strong> nehmen seit einer Woche Studenten der <a href="http://www.medien-mittweida.de"><strong>Fakultät Medien an der Hochschule Mittweida</strong></a> in Sachsen zum Anlass einer selbsterstellten journalistischen Webserie. Der betreuende Professor <a href="http://www.blogmedien.de/"><strong>Horst Müller</strong></a> hat mich gefragt, ob ich das Projekt in meinen wöchentlichen <a href="http://medialdigital.de/category/linktipps/"><strong>Linktipps </strong></a>vorstellen möchte. Ich finde aber, es hat eine ausführliche Besprechung verdient.</p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Mittweida.png"><img class="alignleft size-large wp-image-1605" title="Mittweida" src="http://medialdigital.de/wp-content/Mittweida-300x281.png" alt="Mittweida" width="300" height="281" /></a>Der Titel  der Serie <a href="http://www.medien-mittweida.de/uebersicht-stichwort/tag/DDR.html"><strong>&#8220;Gab&#8217;s in der DDR&#8230;?&#8221;</strong></a> ist gut gewählt &#8211; er macht neugierig mit einer Frage, die wir immer häufiger hören werden. Eine Frage, die meine Generation der in den 60er-Jahren Geborenen typischerweise mit der Zeit des Nationalsozialismus verbindet (&#8221;Durfte man unter Hitler&#8230;?&#8221;).  Doch für die Generation der heute 25-Jährigen und Jüngeren, zu denen die Studenten des Webprojekts größtenteils gehören dürften, ist auch die DDR Geschichte. Selbst an den Mauerfall haben heute  junge Erwachsene höchstens noch vage Kindheitserinnerungen. Was liegt also näher, als diejenigen zu befragen, die dieses Kapitel deutscher Geschichte selbst erlebt haben und sich eloquent dazu äußern können?</p>
<p><strong>In den bisherigen elf Folgen machten die Studenten interessante Zeitzeugen ausfindig.</strong> So sprach zum Beispiel <strong>Jan Holubek</strong> zur Frage <a href="http://www.medien-mittweida.de/artikel/items/gleiches-recht-vs-soziale-gleichheit.html"><strong>Gab&#8217;s in der DDR die Gleichberechtigung von Mann und Frau?</strong></a> mit Prof. Dr. Herta Kuhrig. Sie war von 1968 bis 1977 Leiterin der Forschungsgruppe „Die Frau in der sozialistischen Gesellschaft&#8221; und übernahm ab 1981 den Vorsitz des gleichnamigen Wissenschaftlichen Rates bei der Akademie der Wissenschaften der DDR. Gestützt durch die Ausagen von Kuhrig zieht Holubek das Fazit: &#8220;&#8230;die soziale Gleichheit befand sich schon immer in einem Entwicklungsprozess. Die Frage aber, ob in der DDR gleiches Recht für Männer und Frauen galt, kann sicher mit &#8220;Ja&#8221; beantwortet werden.&#8221;</p>
<p>Die Studenten stellen in ihrer Serie aber nicht nur die gesellschaftlich bedeutetenden &#8220;Must&#8221;-Fragen, sondern interessieren sich auch für originelle Themen, zu denen man nicht schon zig mal etwas gelesen hat: So fragt <strong>Evelyn Lorenz,</strong> <a href="http://www.medien-mittweida.de/artikel/items/842.html"><strong>ob in DDR-Krimis auch Genossen Täter sein durften,</strong></a> und<strong> Tom Rosenkranz</strong> beleuchtet die <a href="http://www.medien-mittweida.de/artikel/items/alles-neu-erfunden.html"><strong>Geschichte des Heimcomputers in der DDR</strong></a>.</p>
<p><strong>Jede Folge ist relevant, stellt gute Fragen und stellt sie vor allem auch den richtigen Leuten.</strong> Allerdings reizen die Studenten die Möglichkeiten, die das Web gerade beim Umgang mit Zeitzeugeninterviews bietet, noch nicht wirklich aus. Formal sehen alle Folgen gleich aus: Fließtext plus ein Featurebild, dass sich vergrößern lässt, wenn man draufklickt. Fotos der Zeitzeugen fehlen, weiterführende Links zu den Quellen ebenso. In dieser Aufmachung hätten die Beiträge ebensogut in Print veröffentlicht werden können, ohne das etwas fehlt.</p>
<p><strong><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Gabs-in-der-DDR.png"><img class="alignleft size-large wp-image-1613" title="Gabs-in-der DDR" src="http://medialdigital.de/wp-content/Gabs-in-der-DDR-300x166.png" alt="Gabs-in-der DDR" width="300" height="166" /></a>Dabei bietet das gewählte Thema eine Fülle von Möglichkeiten, die Texte multimedial anzureichern und so noch interessanter zu machen.</strong> So könnte ich mir als ideale Ergänzung zum Fließtext über die Gleichberechtigung eine abrufbare Audiodatei mit dem Originalinterview vorstellen. Die eingestreuten Zitate im Wortlaut sind so gut &#8211; sie verlangen förmlich danach, im O-Ton zu hören, was die heute 79-Jährige Zeitzeugin im Zusammenhang gesagt hat. Ich empfehle den Studenten, sich als gutes Beispiel für eine solche Integration die Grimmepreis-gekrönte Plattform <a href="http://www.zeitzeugengeschichte.de/"><strong>Zeitzeugengeschichte</strong></a> anzusehen. Hier interviewen Jugendliche Zeitzeugen des Nationalsozialismus und stellen ihre Audio- und Videoclips auf die Plattform.</p>
<p>Bei der Frage nach der Täterschaft von Genossen in Krimis würden sich ergänzend kurze Originalausschnitte aus den vorgestellten Krimis &#8220;Blaulicht&#8221; und &#8220;Polizeiruf 110&#8243; anbieten. Vielleicht scheitert solch ein Versuch an der Rechtefrage, aber einen Versuch ist es wert. Man könnte auch zwei oder drei der zahlreichen (Trailer-)-Clips bei You-Tube einbinden, z.B. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XCMxASj5rdY"><strong>diesen hier</strong></a>.</p>
<p>Und die Geschichte des Heimcomputers in der DDR wäre ein wunderbares Thema für eine <strong>Audio Slideshow</strong>. Als Beweis dafür, dass diese in Deutschland noch recht genutzte Darstellungsform in seiner relativen Schlichtheit viel eindringlicher als so manches professionelle Video sein kann, empfehle ich die <a href="http://www.reuters.com/news/globalcoverage/audiogalleries"><strong>Audio Slideshow Sammlung von Reuters.com </strong></a>. Und außerdem natürlich die unübertroffen markante und opulente Audio-Foto-Plattform <a href="http://www.nytimes.com/packages/html/nyregion/1-in-8-million/index.html"><strong>One in 8 Million</strong></a> der New York Times. Weniger aufwändig gemacht und dennoch sehr überzeugend ist auch <a href="http://www.freitag.de/wochenthema/0945-audioslideshow-winzer"><strong>diese aktuelle Slideshow des Freitag</strong></a>. Eine gute Informationsquelle zum Thema Audio Slideshow sind die Blogs <strong><a href="http://rufposten.de/weblog/">Rufposten</a></strong> von Matthias Eberl und  <a href="http://www.soundphotographer.de/"><strong>Soundphotographer </strong></a>von Fabian Schweyher.</p>
<p><strong>Fazit: &#8220;Gab&#8217;s in der DDR&#8230;?&#8221; ist ein journalistisch interessantes Projekt mit noch ungenutztem multimedialem Potenzial. </strong>Aber das kann  jederzeit schrittweise ergänzend erschlossen werden. Und dafür spielt es dann auch keine Rolle, ob der Anlass &#8220;20 Jahre Mauerfall&#8221; inzwischen verstrichen ist. <strong><br />
</strong><br />
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<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=%22Gab%27s+in+der+DDR...%3F%27%27+fragen+Medienstudenten+in+Mittweida+http://bit.ly/3jhY3r" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=%22Gab%27s+in+der+DDR...%3F%27%27+fragen+Medienstudenten+in+Mittweida+http://bit.ly/3jhY3r" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?&amp;linkurl=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2009%2F11%2F07%2Fgabs-in-der-ddr-fragen-medienstudenten-in-mittweida%2F&amp;linkname=%26%238220%3BGab%26%238217%3Bs%20in%20der%20DDR%26%238230%3B%3F%26%238221%3B%20fragen%20Medienstudenten%20in%20Mittweida"><img src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Save/Bookmark"/></a>
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<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/QhTpcHAD6PYJOYQHosrO7YtUAaM/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/QhTpcHAD6PYJOYQHosrO7YtUAaM/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/wordpress/fXSh/~4/RPZcMl7REYk" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Serie Multimedia-Tutorial RGMP (5/6): Audio-Interviews und Podcasts veröffentlichen</title>
		<link>http://medialdigital.de/2009/11/03/serie-multimedia-tutorial-rgmp-56-audio-interviews-und-podcasts-veroffentlichen/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 12:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[RGMP Multimedia Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Audio-Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Mindy McAdams]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia-Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Podcasts]]></category>
		<category><![CDATA[Reporter's Guide to Multimedia Proficiency]]></category>

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		<description><![CDATA[Die fünfte Folge von Mindy McAdams&#8217; Multimedia-Tutorial &#8220;Reporter&#8217;s Guide to Multimedia Proficiency&#8221; heißt &#8220;Listen to Podcasts&#8221;. Diese Folge werde ich nicht übersetzen, denn sie besteht im wesentlichen aus Tipps, welche US-Podcasts gut gemacht und inhaltlich relevant sind. Aber wer die Serie lieber hier auf deutsch statt bei McAdams auf englisch liest, dem ist mit Links [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/journalism-wordle.png"><img class="alignleft size-large wp-image-1337" title="journalism-wordle" src="http://medialdigital.de/wp-content/journalism-wordle-300x201.png" alt="journalism-wordle" width="300" height="201" /></a>Die fünfte Folge von Mindy McAdams&#8217; Multimedia-Tutorial &#8220;Reporter&#8217;s Guide to Multimedia Proficiency&#8221; heißt <a href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/rgmp-5-listen-to-podcasts/"><strong>&#8220;Listen to Podcasts&#8221;</strong></a>. Diese Folge werde ich nicht übersetzen, denn sie besteht im wesentlichen aus Tipps, welche US-Podcasts gut gemacht und inhaltlich relevant sind. Aber wer die Serie lieber hier auf deutsch statt bei McAdams auf englisch liest, dem ist mit Links zu englischsprachigen Podcasts sicher wenig gedient.</p>
<p>Stattdessen verlinke ich hier lieber drei Beispiele für professionell gemachte deutsche Podcasts:</p>
<p><a href="http://wissenschaft.wanhoff.de/"><strong>Wanhoffs wunderbare Welt der Wissenschaft </strong></a>mit Thomas Wanhoff</p>
<p><strong><a href="http://www.wasmitmedien.de/">Was mit Medien</a> </strong>von Daniel Fiene und Herr Pähler</p>
<p><strong><a href="http://chaosradio.ccc.de/chaosradio_express.html">Chaosradio Podcast Network</a> </strong>(Interview-Podcast des Chaos Computer Club zu Gesellschaft, Kultur und Technik mit Tim Pritlove)</p>
<h2>RGMP (6): Audio-Interviews und Podcasts veröffentlichen</h2>
<p>Diese Folge heißt im Original: <strong><a title="Permanent Link: RGMP 6: Post an interview (or podcast) on your blog" rel="bookmark" href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/rgmp-6-post-an-interview-or-podcast-on-your-blog/">RGMP 6: Post an interview (or podcast) on your blog.</a></strong></p>
<p>In <a href="http://medialdigital.de/2009/10/28/serie-multimedia-tutorial-rgmp-4-audioaufnahmen-editieren/"><strong>Folge 4</strong></a> ging es darum, wie man eine Audiodatei editiert und als MP3-Datei für das Web exportiert, diesmal darum, wie man sie in einem Blog veröffentlicht.</p>
<ol>
<li>Sie brauchen eine MP3 Datei (achten Sie darauf, keine urheberrechtlich geschützte Musik zu unterlegen).</li>
<li>Laden Sie die Datei zu einem Web Host hoch (Details s.u.)</li>
<li>Legen Sie einen neuen Blogeintrag an und betten Sie die Datei in einen Player ein. Wenn Ihr Blog bei <strong>Wordpress.com</strong> gehostet wird, benutzten Sie dazu  <a title="WP Support - Audio " href="http://support.wordpress.com/audio/" target="_self">diese Anleitung</a>. Wenn sie ein selbstgehostetes WordPress Blog haben, installieren Sie  <a title="1 Pixel Out - Audio Player WordPress plug-in page " href="http://www.1pixelout.net/code/audio-player-wordpress-plugin/" target="_self">dieses WP Plugin</a>. Wenn Ihr Blog auf einer anderen Blogsoftware beruht, schauen Sie  <a title="Embedded MP3 Audio Player " href="http://www.macloo.com/examples/audio_player/" target="_self">in diesem Tutorial</a> nach.</li>
</ol>
<p>Sie können kostenlose Webdienste nutzen, die ihre Audiodateien auf ihren Servern speichern. Alles was Sie dann benötigen, ist die exakte URL nach dem Hochladen um die Datei in den Player einzubetten. Bei jedem Abspielen greift der Player auf diese URL zurück.</p>
<p>Ein solcher Dienst ist beispielsweise  <a title="WebNG home page " href="http://www.webng.com/" target="_self">WebNG</a>, hier dazu die  <a title="WebNG Frequently Asked Questions " href="http://www.webng.com/faqs.aspx" target="_self">Details</a>. Nachdem Sie sich bei diesem Dienst angemeldet haben, klicken Sie auf den WebNG &#8220;File Manager&#8221; und Sie können Ihre Datei unmittelbar hochladen. Der gesamte Prozess ist webbasiert. Anschließend sieht die URL Ihrer Audiodatei ungefähr so aus:</p>
<p><em>http://IhrNutzerName.webng.com/NamederAudiodatei.mp3</em></p>
<p>Anschließend können Sie ihren Blogpost schreiben und in den Audioplayer einbetten, wie unter 3. beschrieben.</p>
<p>Image: <a href="http://www.wordle.net/show/wrdl/1198279/Mindy_McAdams%3A_Teaching_Online_Journalism"><strong>Wordle</strong></a></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Serie+Multimedia-Tutorial+RGMP+%285%2F6%29%3A+Audio-Interviews+und+Podcasts+ver%C3%B6ffentlichen+http://bit.ly/1TQYPg" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Serie+Multimedia-Tutorial+RGMP+%285%2F6%29%3A+Audio-Interviews+und+Podcasts+ver%C3%B6ffentlichen+http://bit.ly/1TQYPg" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?&amp;linkurl=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2009%2F11%2F03%2Fserie-multimedia-tutorial-rgmp-56-audio-interviews-und-podcasts-veroffentlichen%2F&amp;linkname=Serie%20Multimedia-Tutorial%20RGMP%20%285%2F6%29%3A%20Audio-Interviews%20und%20Podcasts%20ver%C3%B6ffentlichen"><img src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Save/Bookmark"/></a>
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<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/xcUH44Y3ip02AFJhV2kvupviO1k/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/xcUH44Y3ip02AFJhV2kvupviO1k/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/wordpress/fXSh/~4/k8JSgzjwQbg" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum ich blogge: Ich wurde interviewt</title>
		<link>http://medialdigital.de/2009/11/02/warum-ich-blogge-ich-wurde-interviewt/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 08:54:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger antworten]]></category>
		<category><![CDATA[Blogziele]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Über dieses Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[

Im ersten Moment habe ich geschmunzelt über die nicht unpfiffige Idee des mir bis dahin unbekannten Bloggers Robert Stögmann. Da nennt einer sein Blog schön bauchpinselnd Antworten für Blogger  &#8211; kleiner Blogger interviewt große Blogger, verschickt an ausgewählte Blogger ein Dutzend Fragen, die per Email beantwortet werden sollen, stellt die fertigen Interviews zusammen mit einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/a86acc00c35a47078c307ac6ddf6293f" alt="" width="1" height="1" /><br />
<a href="http://medialdigital.de/wp-content/Bloggerantworten.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1581" title="Bloggerantworten" src="http://medialdigital.de/wp-content/Bloggerantworten.png" alt="Bloggerantworten" width="375" height="73" /></a></p>
<p>Im ersten Moment habe ich geschmunzelt über die nicht unpfiffige Idee des mir bis dahin unbekannten Bloggers Robert Stögmann. Da nennt einer sein Blog schön bauchpinselnd <strong>Antworten für Blogger  &#8211; kleiner Blogger interviewt große Blogger</strong>, verschickt an ausgewählte Blogger ein Dutzend Fragen, die per Email beantwortet werden sollen, stellt die fertigen Interviews zusammen mit einem Screenshot auf sein Blog &#8211; und fertig. Gute Backlinks kommen von ganz alleine. Denn jeder der interviewt wird, weist natürlich im eigenen Blog auf das Interview hin. Und so ist das Ganze schon ziemlich erfolgreich. 300 tägliche unique Besucher (nach eigenen Angaben) für ein Blog, das erst wenige Wochen alt ist, sind ja kein Pappenstiel.</p>
<p><strong>Und warum habe ich dann mitgemacht?</strong></p>
<ol>
<li> ist dieser Robert ein sympathischer Typ, der die Kunst beherrscht, schon im Anschreiben Neugier für sein Projekt zu wecken.</li>
<li>verschickt Robert nicht einfach einen Standardfragebogen, sondern schaut sich die Blogs vorher an, stellt einige Vorabfragen per Mail und überlegt sich dann jeweils individuelle Fragen für das Interview.</li>
<li>haben in dieser Reihe vor mir schon namhafte andere Blogger Interviews gegeben, <a href="http://www.blogprojekt.de/2009/10/27/news/mein-laengstes-interview/">z.B. der von mir sehr geschätzte Peer Wandiger</a> (Selbstständig im Netz, Blogprojekt.de).</li>
<li>ist die Bauchpinseltaktik natürlich aufgegangen: (&#8221;Als Medienjournalistin hast Du ja anscheinend schon einiges erreicht&#8221;, <span style="color: #000000;">&#8220;</span><span style="color: #808080;"><span style="color: #000000;">Wie lange wird es wohl noch dauern, bis du in die Top 100</span><span style="color: #000000;"> Blogcharts kommen wird?&#8221;</span></span><span style="color: #000000;">)</span></li>
<li>will ich schon seit Monaten etwas Aussagekräftigeres als die vorhanden dürren Zeilen auf meiner &#8220;Über dieses Blog&#8221; Seite schreiben. Vor lauter Bloggen und sonstiger Arbeit komme ich aber nicht dazu. Und so habe ich am Sonntag zwei Stunden lang Fragen über mich, den Spass am Bloggen und meine Ziele dabei beantwortet.</li>
</ol>
<p><strong>Wer also neugierig geworden ist, sollte <a href="http://blogger-antworten.com/interviews/interview-mit-medialdigital/">JETZT RÜBERKLICKEN</a> zu Robert. Der freut sich &#8211; und ich mich auch.</strong></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Warum+ich+blogge%3A+Ich+wurde+interviewt+http://bit.ly/p0RLx" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Warum+ich+blogge%3A+Ich+wurde+interviewt+http://bit.ly/p0RLx" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?&amp;linkurl=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2009%2F11%2F02%2Fwarum-ich-blogge-ich-wurde-interviewt%2F&amp;linkname=Warum%20ich%20blogge%3A%20Ich%20wurde%20interviewt"><img src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Save/Bookmark"/></a>
<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/gT3s-Sxu6ttA1_vhLFEOQAZ2q4k/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/gT3s-Sxu6ttA1_vhLFEOQAZ2q4k/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/gT3s-Sxu6ttA1_vhLFEOQAZ2q4k/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/gT3s-Sxu6ttA1_vhLFEOQAZ2q4k/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/wordpress/fXSh/~4/QXCZf-QhOL4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Linktipps zum Wochenstart (32)</title>
		<link>http://medialdigital.de/2009/11/01/linktipps-zum-wochenstart-32/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2009/11/01/linktipps-zum-wochenstart-32/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 20:58:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linktipps]]></category>
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		<category><![CDATA[Chicago News Cooperative]]></category>
		<category><![CDATA[Google Social Search]]></category>
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		<category><![CDATA[Tante Emma]]></category>
		<category><![CDATA[US-Zeitungssterben]]></category>

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		<description><![CDATA[
Top-Tipp:
The Debate Zone:  Will people pay for content online?
Steven Brill (Pro) und Clay Shirky (Contra) argumentieren bei McKinsey digital in zwei Streitschriften für und gegen Paid Content. Brill: Publishers will adjust payment requests and amounts based on whether the reader is in- or out-of market. Thus, a newspaper based in London with a small [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Schranke450x450.jpg"><img class="size-full wp-image-1573" title="Schranke450x450" src="http://medialdigital.de/wp-content/Schranke450x450.jpg" alt="Schranke450x450" width="300" height="138" /></a></h3>
<h3><strong>Top-Tipp:</strong></h3>
<h2><a href="http://whatmatters.mckinseydigital.com/the_debate_zone/will-people-pay-for-content-online">The Debate Zone:  Will people pay for content online?</a></h2>
<p><strong>Steven Brill</strong> (Pro) und <strong>Clay Shirky</strong> (Contra) argumentieren bei <em>McKinsey digital</em> in <strong>zwei Streitschriften für und gegen Paid Content</strong>. <strong>Brill</strong>: Publishers will adjust payment requests and amounts <strong>based on whether the reader is in- or out-of market</strong>. Thus, a newspaper based in London with a small but highly engaged U.S. audience could charge them (and sacrifice minimal ad revenue because its advertisers are likely to be looking for a UK audience.) <strong>Shirky</strong>: &#8220;The key questions for the average publisher contemplating pay walls are: How serious will that competition be? How many users will you lose? Will banning sharing create a defensible advantage? And <strong>the answers are: crushing, most, and no</strong>.</p>
<h3><strong>Weitere Tipps:</strong></h3>
<h2><a rel="bookmark" href="http://www.marian-semm.de/2009/10/die-tinte-der-moenche-ueber-wertschoepfung-im-journalismus/"><span>Die Tinte der Mönche – über Wertschöpfung im Journalismus</span></a></h2>
<p><span>Paid Content II: <strong>Medienberater Marian Semm</strong> verrät in diesem Blogpost ganz ohne Bezahlschranke seine konkreten Vorstellungen zum Thema Paid Content. Für einen Gegenwert von 15 Euro erwartet er z.B. &#8220;</span><strong>Musik-Szene und Kleinkunst auf 100 Kilometern Umkreis – aber bitte deutlich mehr, als ich heute in der Zeitung lesen kann</strong>&#8221; und &#8220;Mich interessiert die Meinung meiner Mitmenschen, vielleicht gibt es einen Weg, für mich die wenig fundierten Meinungen auszublenden, das kann aber meine soziale “Crowd” möglicherweise besser als Ihre Redaktion&#8221;. Grundsätzlicheres dazu in einem zweiten Beitrag von Semm (<a rel="bookmark" href="http://www.marian-semm.de/2009/10/paid-content-jetzt-mal-konstruktiv-bitte/"><span><strong>Paid Content – jetzt mal konstruktiv, bitte!</strong>):</span></a><span> </span>&#8220;Zeitungen sind es nun mal in jahrzehntelanger Tradition gewohnt, ein Produkt für alle zu machen und ihren Markt vom Ganzen her zu begreifen. Vielleicht müssen Ansätze für Paid Content den umgekehrten Weg beschreiten und vom Einzelnen ausgehend Wünsche adressieren und Nutzern bieten. Den Strauß Tageszeitung entbündelt, <strong>das ganze als modulares Wunschkonzert aber nicht seelenlos</strong>, einige Vordenker möchten dem Leser auch hier noch “Überraschungen” bieten.&#8221;</p>
<h2><a href="http://www.blog-cj.de/blog/?p=2614">Krisenköpfe</a></h2>
<p>Paid Content III: <strong>Christian Jakubetz</strong> sieht keinen Sinn darin, Leitartikel von Heribert Prantl kostenpflichtig auf dem iPhone zu zu lesen gibt Verlegern konstruktive Kritik mit auf den Weg: &#8220;Man meint in den Verlagshäusern gerne, dass die meisten User den größten Wert des Internets darin sehen, dass es dort alles umsonst gibt. [...] Allerdings ist das auf der anderen Seite ebenso falsch wie zu kurz gedacht. Und weil das so ist, laufen aktuell die “Süddeutsche Zeitung” und der Springer-Verlag <strong>sehenden Auges in das nächste Desaster (aber vermutlich kann man das ja dann wieder auf die vielen Schnorrer im Internet schieben</strong>).&#8221;</p>
<h2><a rel="bookmark" href="http://off-the-record.de/2009/10/29/wer-braucht-google-wenn-er-social-media-hat/">Wer braucht Google, wenn er Social Media hat?</a></h2>
<p><strong>Olaf Kolbrück</strong> widerlegt in <em>Off the Record</em> Norbert Bolz (&#8221;Der Medienwissenschaftler ist offenbar nur selten in Netzwerken unterwegs. Sonst wüsste er, dass die Nachricht und die Botschaft den Nutzer künftig vor allem findet – durch die Vernetzung mit ähnlich Gesinnten: <a href="http://www.mathewingram.com/work/2008/03/27/if-the-news-is-important-it-will-find-me/">„If the news is that important, it will find me.”)</a> und erklärt <strong>das Prinzip hinter Googles geplanter sozialer Suche </strong>(mit Google-CEO Eric Schmidt im eingebundenen Video). Auch Marcus Bösch erläutert in <em>lab</em> die soziale Suche &#8211; <strong><a href="http://training.dw-world.de/ausbildung/blogs/lab/?p=816">anhand persönlicher Erfahrungen</a></strong>.</p>
<h2><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/internet-warum-das-web-tante-emma-zurueckbringt;2474280;0">Warum das Web Tante Emma zurückbringt</a></h2>
<p><strong>Thomas Knüwers</strong> schöner Abschiedsbeitrag für das <em>Handelsblatt</em> darüber, wie das soziale Netz alle, die etwas zu verkaufen haben, zwingt, <strong>zu alten Gesprächstugenden zurückzukehren</strong>.</p>
<h2><a href="http://www.guardian.co.uk/media/organgrinder/2009/oct/28/us-newspaper-circulation-decline">Charting US newspapers&#8217; decline</a></h2>
<p>Das super-hochformatige <strong>Chart zum rasanten Verfall der US-Zeitungsauflagen </strong>taucht seit circa einer Woche immer wieder im Netz auf, aber der <em>Guardian </em>bietet <strong>die besten Erläuterungen</strong> dazu.</p>
<h2><a href="http://www.chicagoreader.com/TheBlog/archives/2009/10/30/david-greising-goes-future-hunting">David Greising Goes Future Hunting</a></h2>
<p>Bevor ich diesen Beitrag in <em>Chicago Reader</em> las, hatte ich von David Greising, Ex-Kolumnist der <em>Chicago Tribune</em> noch nie gehört. Aber es spielt auch keine Rolle, dass Greising in Chicago offenbar eine Koryphäe ist und ihn hierzulande wohl kaum jemand kennt. Ich verlinke den Beitrag, weil es <strong>eine schöne Geschichte darüber ist, wie jemand seinen sicheren Job bei einer renommierten Zeitung aufgibt, um sich in ein Experiment mit ungewissem Ausgang zu stürzen</strong> &#8211; die neue non-profit  <a href="http://www.chicagoreader.com/TheBlog/archives/2009/10/22/chicago-news-cooperative-will-serve-new-york-times-and-local-media"><strong>Chicago News Cooperative </strong></a>. Doch Greising sieht das genau umgekehrt: Lieber als Pionier bei einem innovativen Projekt dabei sein, als der eigenen gedruckten Zeitung als Printredakteur beim Sterben zuzusehen. Eine sehr amerikanische Geschichte.</p>
<p>Bild der Bezahlschranke: <a href="http://de.sevenload.com/bilder/dDl6Bty-Schranke">Sevenload</a></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart+%2832%29+http://bit.ly/459geB" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart+%2832%29+http://bit.ly/459geB" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?&amp;linkurl=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2009%2F11%2F01%2Flinktipps-zum-wochenstart-32%2F&amp;linkname=Linktipps%20zum%20Wochenstart%20%2832%29"><img src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Save/Bookmark"/></a>
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		</item>
		<item>
		<title>Blogger und Journalisten – das ewige Feindbild</title>
		<link>http://medialdigital.de/2009/10/30/blogger-und-journalisten-das-ewige-feindbild/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2009/10/30/blogger-und-journalisten-das-ewige-feindbild/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 20:12:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Eva C. Schweitzer]]></category>
		<category><![CDATA[nom nom nom]]></category>

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		<description><![CDATA[
Blogger und Journalisten verhalten sich zueinander wie Radfahrer und Autofahrer. Die Argumente, warum sich die jeweils andere Seite total bescheuert benimmt und sich nicht einmal an die simpelsten Regeln des Zusammenlebens hält, sind zur Genüge ausgetauscht: Signalieren beim Abbiegen! Nicht die Vorfahrt nehmen! Korrekt zitieren! Miteinander reden statt gleich Anwälte loszuschicken!
Doch es ist eben noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/a86acc00c35a47078c307ac6ddf6293f" alt="" width="1" height="1" /><br />
Blogger und Journalisten verhalten sich zueinander wie Radfahrer und Autofahrer. Die Argumente, warum sich die jeweils andere Seite total bescheuert benimmt und sich nicht einmal an die simpelsten Regeln des Zusammenlebens hält, sind zur Genüge ausgetauscht: Signalieren beim Abbiegen! Nicht die Vorfahrt nehmen! Korrekt zitieren! Miteinander reden statt gleich Anwälte loszuschicken!</p>
<p>Doch es ist eben noch nicht alles von allen gesagt. Auch von mir nicht. Was mir fehlt in dem heutigen &#8220;Blogosphäre gegen Journalistin&#8221;-Aufreger sind mäßigende Stimmen von Wanderern zwischen den Welten. Von Menschen, die aus beiden Positionen Stellung beziehen könnten. Radfahrende Autofahrer. Bloggende Journalisten. Von denen es ja so wenige nicht gibt. An prominentester Stelle natürlich Stefan Niggemeier, der aber für eine ausgleichende Rolle in der Sache Eva C. Schweitzer gegen nom nom nom Blogger Philip leider ausfällt, da er sich frühzeitig entschied, <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/kurz-verlinkt-42"><strong>die Journalistin an den Pranger zu stellen</strong></a>:</p>
<blockquote><p><a href="http://blogs.taz.de/newyorkblog/2009/10/30/empire_strikes_back/">Frau Schweitzers Antwort</a> ist ein Manifest der Arroganz und als solches womöglich nicht untypisch und unbedingt lesenswert. Offenbar hat sie tiefsitzende Probleme mit Männern, Deutschen, Bloggern (und Apple).</p></blockquote>
<p>Ich teile Stefan Niggemeiers Eindruck, dass Eva Schweitzers Verhalten in dieser Sache arrogant und unsympathisch ist. Ob sie darüber hinaus die oben zitierten Probleme hat, weiß ich nicht. Ich vermute, dass Stefan Niggemeier sie ebensowenig persönlich kennt wie ich. Ich lese allerdings ihre Texte ab und zu im Kölner Stadt-Anzeiger. Die sind oft etwas oberflächlich.</p>
<p>Das alles nur vorweg, damit klar ist, dass ich hier keinen Eva-C.-Schweitzer-Fanclub gründen will. Ich finde allerdings, was sich heute in den Kommentaren bei <a href="http://www.spreeblick.com/2009/10/30/stellungnahme-von-eva-schweitzer-zur-blog-abmahnung/#more-24085"><strong>Spreeblick</strong></a>, bei Niggemeier und bei Twitter abgespielt hat, einfach kindisch und zum Teil auch widerlich. Hier wird so getan, als reihe sich die freie Journalistin Schweitzer nahtlos in die jüngste kaltschnäuzige und sture Abmahneritis von Jako und Jack Wolfskin ein. Doch während die Konzerne nur eingeknickt sind, weil der öffentliche Druck zu groß wurde, hatte die Journalistin wohl nicht vor, den Blogger abzumahnen. Jedenfalls hat sie das umgehend mitgeteilt, nachdem ihr offenbar jemand gesteckt hat, dasss ihr Fall bei Spreeblick breit und nicht zu ihrem Vorteil disktutiert wird. Vorher wusste sie nach eigener Darstellung nichts davon, weil der Blogger nach der Abmahnung nicht sie, sondern Spreeblick kontaktierte.</p>
<p>Nochmal: Ich finde es falsch, wenn Journalisten zur Wahrung ihrer Urheberrechte mit Kanonen auf Spatzen schießen. Wenn Frau Schweitzer vor allem Verlage und Reiseportale als Contentklauer im Visier hat, dann sollte sie sich die Mühe machen, die Fälle vorher selbst zu beurteilen, anstatt einem Abmahnanwalt einen Freibrief zu erteilen. Dennoch hat sie in der ursprünglichen Sache Recht: Blogger Philipp hat sie nicht bloß zitiert, sondern ein Drittel ihres Textes kopiert, notdürftig garniert mit zwei dürren eigenen Sätzen. Wahrlich kein Glanzstück des Bloggens. Allerdings sieht man dem dürren Posting auch sofort an, dass sich damit niemand ungerechtfertigt bereichern wollte. Abmahnung zurückgezogen. (Die Bemerkung, dass Blogger Philipp im Gegenzug ihren Mac reparieren solle, habe ich als einen nicht wirklichen lustigen Scherz aufgefasst, andere offenbar eher als Erpressung). Doch damit war die Sache eigentlich gegessen. So hätte es zumindest sein sollen.</p>
<p>Stattdessen baut sich den ganzen Tag lang bei Niggemeier, Spreeblick und bei Twitter eine kollektive Mobbing-Stimmung gegen Frau Schweitzer auf. Johnny Häusler wenigstens hat am frühen Nachmittag die Reissleine gezogen und die Kommentare dichtgemacht. Bei Stefan Niggemeier aber geht es weiter. Zum Beispiel mit einer kaum verhohlenen Aufforderung, die Bewertung ihres Buches bei Amazon kollektiv zu &#8220;korrigieren&#8221; (sie bewertete ihr eigenes Buch  in einer Videorezension mit fünf Sternen):</p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/niggemeier.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1558" title="niggemeier" src="http://medialdigital.de/wp-content/niggemeier.png" alt="niggemeier" width="434" height="133" /></a></p>
<p>Solange dieser Kindergarten-Stellungskrieg zwischen Bloggern und Journalisten (wobei Eva Schweitzer auch selbst bloggt), beim geringsten Anlass immer wieder aufs Neue ausgefochten wird, solange braucht die deutsche Blogosphäre sich nicht zu wundern, dass sie außerhalb ihrer eigenen Kreise kaum wahrgenommen wird. Und dass in diesem Umfeld <a href="http://carta.info/16804/medienkrise-blogkrise-blogs/"><strong>bisher auch mit Werbeeinnahmen kein Staat zu machen ist</strong></a>. Und weil es schön zum Thema passt, <a href="http://io9.com/5387029/stanford-study-explains-internet-trolls"><strong>verlinke ich noch diese Studie</strong></a>, auf die ich vorhin über einen Tweet von <a href="http://twitter.com/10000words">@10000words</a> aufmerksam wurde.</p>
<p><strong>Nachtrag vom 1. November:</strong></p>
<p>Bei <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/kurz-verlinkt-42/">Stefan Niggemeier</a> hat jetzt der Journalist Ulf J. Froitzheim zwei bemerkenswerte Kommentare hinterlassen (#213 und #223).</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Blogger+und+Journalisten+--+das+ewige+Feindbild+http://bit.ly/17qYgP" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Blogger+und+Journalisten+--+das+ewige+Feindbild+http://bit.ly/17qYgP" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?&amp;linkurl=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2009%2F10%2F30%2Fblogger-und-journalisten-das-ewige-feindbild%2F&amp;linkname=Blogger%20und%20Journalisten%20%26%238211%3B%20das%20ewige%20Feindbild"><img src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Save/Bookmark"/></a>
<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/TqIjM36rEepOzBW-WsA4Og0boAM/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/TqIjM36rEepOzBW-WsA4Og0boAM/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/TqIjM36rEepOzBW-WsA4Og0boAM/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/TqIjM36rEepOzBW-WsA4Og0boAM/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/wordpress/fXSh/~4/FwDr6DHedm0" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Keine Sahnehäubchen in Sicht</title>
		<link>http://medialdigital.de/2009/10/30/keine-sahnehaubchen-in-sicht/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 11:53:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungszukunft]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Anderson]]></category>
		<category><![CDATA[craigslist]]></category>
		<category><![CDATA[Freemium]]></category>
		<category><![CDATA[Google Navigation]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[
 Was haben TomTom, Burda und EMI &#8211; exemplarisch für ihre Branchen &#8211; gemeinsam? Kein Anrecht auf alte Geschäftsmodelle. &#8220;Google shrinks another market With Free Turn by Turn Navigation&#8221; titelte gestern das US-Techblog O&#8217;Reilly Radar - und hat damit nicht Unrecht. Gemeint ist die Ankündigung von Google, eine mobile Navigationssoftware im Android App Store anzubieten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/82dac36e3f934831b926a081f05ea3bd" alt="" width="1" height="1" /><br />
<a href="http://medialdigital.de/wp-content/Google-nav-gallery-21.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-1537" title="Google-nav-gallery-21" src="http://medialdigital.de/wp-content/Google-nav-gallery-21-300x534.jpg" alt="Google-nav-gallery-21" width="180" height="320" /></a> Was haben TomTom, Burda und EMI &#8211; exemplarisch für ihre Branchen &#8211; gemeinsam? Kein Anrecht auf alte Geschäftsmodelle. &#8220;Google shrinks another market With Free Turn by Turn Navigation&#8221; <a href="http://radar.oreilly.com/2009/10/google-shrinks-another-market.html"><strong>titelte gestern das US-Techblog O&#8217;Reilly Radar </strong></a>- und hat damit nicht Unrecht. Gemeint ist die <a href="http://radar.oreilly.com/2009/10/google-shrinks-another-market.html"><strong>Ankündigung von Google</strong></a>, eine mobile Navigationssoftware im Android App Store anzubieten. Zwar ist die Applikation vorerst nur in den USA und nur für das Motorola Droid Handy verfügbar. Aber das wird nicht lange so bleiben. Und es reichte auch schon, um die Aktienkurse der großen Anbieter teurer Auto-Navigatoren auf Talfahrt zu schicken. Doch um die technischen Möglichkeiten des Google Navi soll hier es gar nicht gehen &#8211; die haben Google, O&#8217;Reilly, <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/10/28/google-stellt-eigenes-navigationssystem-fuer-android-handys-vor/#more-16467"><strong>Basic Thinking </strong></a>und auch <strong><a href="http://netzwertig.com/2009/10/29/google-navigation-die-eine-anwendung-die-apple-haben-muss/">Peter Sennhauser bei netzwertig.com</a> </strong>schon gut beschrieben.</p>
<p>Hier geht es darum: Was ist nicht mehr möglich, wenn Google oder andere Störenfriede abgesteckte Märkte durcheinanderwirbeln? Und was haben die etablierten Anbieter von Navigationslösungen mit anderen Branchen gemeinsam, denen man ihr offenbar für die Ewigkeit gedachtes Geschäftsmodell kaputtgemacht hat?</p>
<h3><strong>Craigslist hat milliardenschweren Anzeigenmarkt vernichtet</strong></h3>
<p style="text-align: left;">So ziemlich der erste Web-Anbieter, dem der Vorwurf der Marktvernichtung gemacht wurde, war das 1995 gestartete Kleinanzeigen-Netzwerk <a href="http://www.craigslist.org/about/sites"><strong>Craigslist</strong></a>. Bis heute operiert der mittlerweile in über 700 Ballungsräumen in 70 Ländern lokalisierte und in sechs Sprachen verfügbare Dienst im wesentlichen als Non-Profit-Unternehmen. Bezahlt werden muss nur für gewerbliche Stellenangebote &#8211; immerhin eine Million jeden Monat Neuzugänge mit Stand von März 2008 (Quelle: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Craigslist">Wikipedia</a>) &#8211; und für gewisse Escort- und Mannequin-Dienste. In diesem unscheinbaren viktorianischen Holzhaus befindet sich übrigens die Weltzentrale von Craiglist:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Craigslist01.jpg"><img class="size-large wp-image-1538 alignleft" title="Craigslist01" src="http://medialdigital.de/wp-content/Craigslist01-300x400.jpg" alt="Craigslist01" width="210" height="280" /></a>Von hier aus hat es Craig Newmark geschafft, den Kleinanzeigenmarkt in den US-Zeitungen zur Strecke zu bringen. Und zwar NICHT wegen seiner 20 Milliarden Pageviews im Monat (Platz 7 aller englischsprachigen Sites weltweit), was durchaus auch Traffic und Nutzungszeit von anderen Seiten abzieht, sondern weil die Inserenten von Kleinanzeigen die Gelegenheit nutzten, aus den alten Marktverhältnissen zu fliehen. Solange Lokalzeitungen praktisch die einzig verfügbaren Werbeträger für Kleinanzeigen waren, konnten die Verlage die Preise diktieren. Und sie schöpften aus dem Vollen. Doch dann war Craigslist in immer mehr Städten kostenlos verfügbar und wenig später startete Google mit seinem Adwords / Adsense Programm. Und damit verschwand ein analoges Geschäftmodell, das allein auf der Knappheit von Werbeplätzen beruhte.</p>
<h3 style="text-align: left;"><strong>Geld wird in der digitalen Ökonomie mit Sahnehäubchen verdient</strong></h3>
<p style="text-align: left;">In der digitalen Ökonomie sind Werbeplätze nicht mehr knapp, was ihren Marktwert drastisch mindert. Und man kann Inserenten nicht zwingen, weiterhin hohe Preise für gedruckte Kleinanzeigen zu zahlen, nur weil sie es früher getan haben. Die neuen Anbieter haben das erkannt. Sie denken radikal anders als klassische Marktbeteiligte. Ihr Ansatz ist es gerade nicht, den gerade noch möglichen oberen Marktpreis auszureizen, sondern den gerade noch möglichen unteren Preis, zu dem sie überhaupt operieren können. Ob Craigslist oder Google &#8211; beide Unternehmen haben sich jahrelang nicht darum gekümmert, möglichst hohe Markteinnahmen zu erzielen, sondern im Gegenteil immer neue Dienstleistungen kostenlos angeboten. Ihre Einnahmen erzielen sie nur auf einem schmalen Segment, auf dem sie praktisch konkurrenzlos sind: bezahlbare digitale Kleinanzeigen für jedermann. Ein logischer Schritt meint Chris Anderson, Autor des Buches &#8220;Free&#8221;: &#8220;Alles, was digital verfügbar ist, wird immer preiswerter und nähert sich dem Marktpreis Null&#8221; (dazu Anderson in diesem <a href="http://medialdigital.de/2009/07/05/linktipps-zum-wochenstart-17/"><strong>3-min-Video</strong></a>). Geld wird in dieser neuen Ökonomie nur mit Sahnehäubchen verdient, den sogenannten &#8220;Freemium&#8221;-Diensten.</p>
<p style="text-align: left;">Aus Sicht der &#8220;Amtsinhaber&#8221; &#8211; Verlage, Musiklabels, Navigationssystemanbieter, Telekommunikationssysteme &#8211; werden so natürlich milliardenschwere Märkte vernichtet. Aber nur aus ihrer Sicht. Das Geld, das früher auf die Konten der einstigen Marktprofiteure floss, versackt nicht plötzlich auf Nummernkonten. Es bleibt im Markt und steht den Konsumenten für andere Dinge und Dienstleistungen zur Verfügung. Zum Beispiel für Sahnehäubchen. Für Innovationen, in denen sie einen echten Wert erkennen.</p>
<h3 style="text-align: left;"><strong>Es gibt kein Anrecht auf hohe Renditen</strong></h3>
<p style="text-align: left;">Verlage gehörten zu den Profiteuren des analogen Systems. Von ihren einst deutlich zweitstelligen Renditen konnten andere Branchen jahrzehntelang nur träumen. Doch es ist nicht die Schuld der Konsumenten, dass sie in Studien (z.B. <strong><a href="http://www.e-book-news.de/internet-studie-mehrheit-der-surfer-lehnt-paid-content-ab/">hier</a></strong> oder <strong><a href="http://hemartin.blogspot.com/2009/10/bitkom-forsa-wissen-es-besser-bezahlen.html">hier</a></strong> dokumentiert ) ihren großen Unwillen bekunden, für Verlagsinhalte im Web zu bezahlen. Mögen Verlage das noch so unfair finden: Es gibt kein staatlich verbrieftes Recht auf die Verlängerung nicht mehr funktionierender Geschäftsmodelle in die Zukunft. Auch wenn sich nach dem Steinkohlebergbau, Holzmann und Opel der Eindruck aufdrängen mag.</p>
<p style="text-align: left;">Es gibt auch keine moralische Verpflichtung der Nutzer, auch künftig für etwas zu bezahlen, nur weil sie das früher getan haben, als es noch keine kostenlosen Alternativen gab. &#8220;Users should pay is not a business modell&#8221;, betont Jeff Jarvis zu Recht. Diesem Glauben scheint aber Andreas Scherer, Geschäftsführer des Verlag der Augsburger Allgemeine Zeitung und Vorsitzender des Verbands Bayerischer Zeitungsverlager (VBZV) <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Verlegerverband-Online-Regionalzeitung-sollte-Geld-kosten-_arid,1951221_regid,2_puid,2_pageid,4289.html"><strong>anzuhängen</strong></a>:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Es ist aber nur fair und richtig, diejenigen Online-User, die unsere Qualitätsinhalte kostenfrei genutzt haben, an unseren Aufwendungen zu beteiligen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Vielleicht hat Scherer dabei ja die Musik-Downloads im Sinn, die zumindest teilweise erfolgreich nachträglich in Paid-Content-Bahnen gelenkt wurden als Apple 2001 den iTunes Store eröffnete. Das wäre allerdings ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Denn es ist ein Sahnehäubchen, wenn ich mir aus lauter Einzeltiteln in CD-Qualität eine Musiksammlung nach meinem Wunsch zusammenstellen kann. Doch wo ist die Sahne auf der Website der Augsburger Allgemeinen? Geradezu absurd erscheint es, wenn die Verlagsoberen dort glauben, Allerweltsmeldungen und lokale Belanglosigkeiten (<a href="http://blogbar.de/archiv/2009/10/26/bayerische-verblendung/"><strong>mit routiniertem Sarkasmus zerpflückt von Don Alphonso</strong></a>) würden gleichemaßen genutzt, wenn man eine Bezahlschranke davor zu errichtet oder sie in eine iPhone Applikation füllt (s. <a href="http://handelsblatt6.blogg.de/eintrag.php?id=2248"><strong>Thomas Knüwer</strong></a>). Es mag ja sein, dass ich auf der <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/"><strong>Website der Augsburger Allgemeinen </strong></a>nur deshalb nichts finde, was ich persönlich kostenpflichtig auf mein Handy oder in den Webbrowser laden würde, weil ich keinen Bezug zu Augsburg habe. Aber beim Webauftritt oder dem Mobilangebot meiner Heimatzeitung <a href="http://www.ksta.de"><strong>Kölner Stadt-Anzeiger </strong></a>gelingt es mir ebenso wenig. Noch immer sind die meisten Zeitungswebsites nur einfallslose digitale Kopien gedruckter Zeitungen, angereichert mit Klickstrecken. Und keinesfalls Sahnetorten.</p>
<h3 style="text-align: left;"><strong>Wo sind die innovativen Projekte aus Verlagslaboren?<br />
</strong></h3>
<p style="text-align: left;">Es müssten schon wirklich innovative Projekte in den Verlagslaboren ausgetüftelt werden, um eine Zahlungsbereitschaft auszulösen. Es müsste eine intelligente Mischung kostenlos verfügbarer Inhalte sein, um hohe Bekanntheit und Reichweite zu schaffen, plus kostenpflichtigen Sahnehäubchen obendrauf. In welche Richtung solche &#8220;Freemium&#8221;-Projekte bei Zeitungen gehen könnten, habe ich jüngst in diesem Blogpost beschrieben: <a href="http://medialdigital.de/2009/10/01/auch-ein-apple-tablet-wird-deutsche-zeitungen-nicht-retten/"><strong>Auch ein Apple Tablet wird deutsche Zeitungen nicht retten</strong></a>. Kluge Überlegungen finden sich auch im <strong><a href="http://www.marian-semm.de/2009/10/paid-content-die-argumente-der-lager/">Blog des Medienberaters Marian Semm</a></strong>.</p>
<p style="text-align: left;">Ich befürchte allerdings, dass viele Verlage zum einen ihrem eigenen Mantra vom Qualitätsjournalismus erliegen und glauben, diese Definition treffe auf ihre häufig recht schmalspurigen Webauftritte zu. Ich befürchte auch, dass manche Verlage glauben, die im Grundgesetz verbriefte freie Presse schließe den Fortbestand gerade ihres Medienhauses natürlicherweise mit ein. Das hemmt die Innovationsbereitschaft natürlich erheblich. Zumal, wenn man auch noch an zusätzliche Einnahmen aus dem geplanten Leistungsschutzrecht glaubt. An ein Füllhorn, dass es erlauben würde, mittels staatlich verordneter Zusatzeinnahmen genauso weiter zu wurschteln wie in analogen Zeiten. Oder wie in jenen verschenkten Anfangsjahren des Web, als man irrigerweise  glaubte, die vorübergehende Modeerscheinung Internet könnte den Zeitungen in ihrer bewährten Form nichts anhaben.</p>
<p style="text-align: left;">Foto der Craigslist-Zentrale: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Craigslist01.jpg">Wikimedia Commons</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Serie Multimedia-Tutorial RGMP (4): Audioaufnahmen editieren</title>
		<link>http://medialdigital.de/2009/10/28/serie-multimedia-tutorial-rgmp-4-audioaufnahmen-editieren/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2009/10/28/serie-multimedia-tutorial-rgmp-4-audioaufnahmen-editieren/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 09:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[RGMP Multimedia Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Audiodatei bearbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Audiodatei konvertieren]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia-Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia-Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Reporter's Guide to Multimedia Proficiency]]></category>
		<category><![CDATA[RGMP]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dies ist Folge 4 meiner deutschen Übersetzung von Mindy McAdams&#8217; Tutorial-Serie “Reporter’s Guide to Multimedia Proficiency” . McAdams ist amerikanische Journalismus-Dozentin und Bloggerin (bisher übersetzte Folgen stehen hier).
In Folge 3 ging es darum, gute Audioaufnahmen zu machen, um sie für das Web zu nutzen. Diesmal geht es darum, wie man die Audioaufnahmen auf den PC [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/a86acc00c35a47078c307ac6ddf6293f" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/journalism-wordle.png"><img class="alignleft size-large wp-image-1337" title="journalism-wordle" src="http://medialdigital.de/wp-content/journalism-wordle-300x201.png" alt="journalism-wordle" width="300" height="201" /></a>Dies ist Folge 4 meiner deutschen Übersetzung von Mindy McAdams&#8217; Tutorial-Serie <a href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/rgmp-4-start-editing-audio/"><strong>“Reporter’s Guide to Multimedia Proficiency”</strong></a> . McAdams ist amerikanische Journalismus-Dozentin und Bloggerin <a href="http://medialdigital.de/category/rgmp-multimedia-tutorial/"><strong>(bisher übersetzte Folgen stehen hier).</strong></a></p>
<p>In Folge 3 ging es darum, <a href="http://medialdigital.de/2009/10/20/serie-multimedia-tutorial-rgmp-3-audiorekorder-benutzen/">gute Audioaufnahmen</a> zu machen, um sie für das Web zu nutzen. Diesmal geht es darum, wie man die Audioaufnahmen auf den PC überträgt, bearbeitet und als MP3 Datei exportiert.</p>
<h3>Die Datei hochladen</h3>
<p>Zuerst müssen Sie Ihren Audiorekorder mit dem Computer verbinden. Das sollte mittels USB-Anschluss geschehen. Wenn Sie keinen passenden Anschluss  haben (das betrifft z.B. manche Diktafone), dann ist Ihr Gerät nutzlos, und Sie sollten sich ein anderes besorgen.</p>
<ol>
<li><strong>Windows:</strong> Eine Reihe von Nachrichten in Pop-Up-Fenstern wird in der unteren rechten Ecke des Bildschirms erscheinen, bis die Verbindung steht. Daraufhin sollten Sie ein Fenster sehen, dass Sie fragt, was Sie tun möchten. Scrollen Sie nach unten, um Dateien und Dateiordner auf dem Aufnahmegerät auszuwählen.</li>
<li><strong>Mac:</strong> Die meisten Rekorder werden als Volume auf Ihrem Schreibtisch angezeigt. Doppelklicken Sie auf das Icon und Sie werden den Inhalt des Rekorders sehen.</li>
</ol>
<p>Wenn diese Dinge nicht geschehen, eignet sich Ihr Rekorder wahrscheinlich nicht für den Zweck, Audioaufnahmen im Netz zu veröffentlichen. Lesen Sie diesen früheren Beitrag — <a title="A few words about digital audio recorders " href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/a-few-words-about-digital-audio-recorders/" target="_self">A few words about digital audio recorders</a> — und kaufen Sie einen, der funktioniert. Manche Rekorder versuchen beim Anschließen, billige Software auf Ihrem Computer zu installieren. Solche Geräte sind nicht empfehlenswert.</p>
<p>Die meisten Rekorder haben mehrere Ordner, in denen sie Audiodateien unterbringen. Wenn ein Ordner mit dem Buchstaben A oder der Zahl 1 endet, stecken darin wahrscheinlich Ihre Dateien &#8211; es sei denn, Sie haben den Zielordner geändert (in der Gebrauchsanweisung nachsehen).</p>
<p>Finden Sie Ihre Audiodateien. Wenn der Dateiname mit der Endung .mp3 oder .wma endet, müssen Sie die Datei zu .wav konvertieren. Ansonsten können Sie diesen Abschnitt überspringen. Wenn Sie mit Windows arbeiten und die Dateiendung nicht am Ende des Dateinamens sehen,<a title="How to Show File Extensions in Windows " href="http://www.fileinfo.net/help/windows-show-extensions.html" target="_self"> folgen Sie diesen Anweisungen</a>.</p>
<h3>Die Datei konvertieren</h3>
<p>Um ein Dateiformat in ein anderes umzuwandeln, empfehle ich unbedingt die KOSTENLOSE VERSION der Software <strong>Switch</strong>. Stellen Sie sicher, dass Sie die kostenlose Version herunterladen. Download <a title="Switch Converter download page " href="http://www.nch.com.au/switch/index.html" target="_self">hier</a>. Die Software funktioniert mit Windows und Mac. Nach dem Herunterladen müssen Sie das Programm installieren. Sagen Sie &#8220;Nein&#8221; zu allen Optionen während der Installation.</p>
<p>Nachdem Switch installiert ist, starten Sie das Programm. Ziehen Sie die Autiodatei in das große Fenster. Es gibt drei Schritte:</p>
<ol>
<li>Überprüfen Sie, ob Sie wissen, wo die neue konvertierte Datei gesichert wird. Es gibt ein Menü mit dem Namen &#8220;Output Folder&#8221;. Wählen Sie es als Zielordner auf ihrer Festplatte aus.</li>
<li>Ändern Sie “Output Format” in <em>.wav</em>.</li>
<li>Wählen Sie den Ordner im großen Fenster (einfacher Klick), and klicken Sie dann den großen Convert Button.</li>
</ol>
<h3>Dateien und Ordner sortieren</h3>
<p>Es ist wichtig, dass Sie alle Dateien für ein Audioprojekt in einem gemeinsamen Ordner aufbewahren. Andere Dateien sollten sich nicht darin befinden. Also generieren Sie einen neuen Ordner mit dem Namen &#8220;Mein erstes Audioprojekt&#8221; o.ä. und kopieren Sie Ihre neue .wav Datei in diesen Ordner.</p>
<p>Ich empfehle Ihnen, die Original Audio-Datei  sicher in einem anderen Ordner aufzubewahren.</p>
<h3><strong>Einige Worte über Ihren Computer</strong></h3>
<p>Das Editieren ist die leichteste Übung. Viele Printjournalisten sind nur rudimentär mit den Funktionen ihres Computers vertraut. Sie laden ungern Dateien aus dem Netz, sie wissen nicht, wie man Software installiert, Dateiformate konvertiert, Dateien kopiert etc. Es ist großes Problem, wenn man Multimedia-Kenntnisse erwerben will, es aber an den einfachsten Computer.Kenntnisse mangelt.</p>
<p>Wenn Sie in diese Kategorie gehören, dann sollten Sie sich zusätzliche Hilfe holen. Sie müssen die grundlegende Dateiverwaltung beherrschen, damit Sie Ihre Dateien nicht ruinieren. Vielleicht sollten Sie einen Volkshochschulkurs belegen oder sich ein &#8220;Computer für Dummies&#8221; Buch kaufen. Das ist ziemlich wichtig. Die Ausrede, dass man mit Computern einfach nicht gut umgehen kann, ist im Jahr 2009 obsolet. Der Computer ist Ihr wichtigstes Arbeitsgerät.</p>
<h3>Die Editier-Software installieren</h3>
<p>Ich empfehle <a title="Audacity home page " href="http://audacity.sourceforge.net/" target="_self">Audacity</a> zum Bearbeiten von Audio-Dateien, weil das Programm kostenlos und Open Source ist. Sie können es auf jedem Computer benutzen (Windows, Mac, oder Linux). Ich habe zwei Audacity Tutorials geschrieben. Sie können die PDFs von dieser Seite herunteladen — <a title="Audio: Journalists' Toolkit " href="http://www.jtoolkit.com/audio/index.html" target="_self">Audio: Journalists’ Toolkit</a> — unter der Zwischenüberschrift “Editing.”</p>
<p>Lesen Sie bitte die Anleitung zum Installieren auf Seite 1 des ersten Tutorials &#8220;Super-Fast Guide to Audio-Editing&#8221;. Es ist sehr wichtig, dass Sie die Anleitung beachten, weil die Installation von Audacity zwei Teile hat. Der zweite Teil betrifft den sogenannten &#8220;LAME Encoder&#8221;, und man dabei leicht etwas falsch machen, wenn man die Anleitung nicht beachtet.</p>
<p>Wenn Sie Probleme haben, die Anleitung zu verstehen, lassen Sie sich helfen. Benutzen Sie nicht die bequeme Ausrede &#8220;Ich verstehe nichts von Computern.&#8221;</p>
<h3><strong>Die Datei bearbeiten</strong></h3>
<p>Sobald Audacity installiert ist, können Sie damit beginnen, ihre .wav Datei zu editieren. Endlich! Aber immerhin müssen Sie die Installationsschritte nur einmal ausführen.</p>
<p>Beginnend mit Seite 3 des ersten Tutorials “Super-Fast Guide to Audio Editing” sehen Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Löschen von Passagen aus Audiodateien, z.B. wenn Ihr Gegenüber &#8220;Ähhm, äh&#8230;äh&#8221; sagt. Das ist wirklich genauso leicht, wie aus MS Word einen Satz herauszukürzen.</p>
<p>Auf Seite 4 des Tutorials sehen Sie, wie man eine Passage HERAUSSCHNEIDET und an eine andere Stelle der Datei BEWEGT &#8211; z.B. eine Passage, in der sich Ihr Gesprächspartner vorstellt. Vielleicht hat er das erst mitten in der Aufnahme getan und nun hätten Sie diese Passage gerne ganz am Anfang. Auch das ist genauso leicht wie &#8220;cut and paste&#8221; bei MS Word.</p>
<p>Während Sie Ihre Audiodatei bearbeiten, sollten Sie diese Projektdatei möglichst häufig sichern. Stellen Sie sicher, dass sich Ihre Projektdatei im gleichen Ordner befindet wie die .wav Datei.</p>
<p>Das hat folgenden Vorteil: Die Datei ist transportabel. Sie können die gesamten Ordner z.B. auf einen Laptop übertragen und dort daran weiterarbeiten. Das geht aber nur, wenn Sie Ihre Einzeldateien nicht über Ihre gesamte Festplatte verstreut haben. Sonst fehlen Ihnen hinterher wichtige Bestandteile.</p>
<p><strong>Einige Tipps zum Bearbeiten:</strong></p>
<ol>
<li>Benutzen Sie Ihre Kopfhörer! <strong>Niemals </strong>Audio<strong> </strong>editieren, indem Sie die Dateien über die Lautsprecher des Computeres abhören.</li>
<li>Schneiden Sie alle “Hmmms” and &#8220;Ähs” heraus.</li>
<li>Schneiden Sie Ihre eigene Stimme heraus.</li>
<li>Arrangieren Sie das Gesagte so, dass es eine zusammenhängende Geschichte ergibt.</li>
<li>Achten Sie dabei darauf, die Aussagen nicht zu verfälschen. Das ist das gleiche Prinzip wie Zitieren im Printjournalismus: Die Bedeutung der Aussagen muss auf jeden Fall erhalten bleiben.</li>
<li>Schneiden Sie nicht zuviel von den Pausen weg. Die Aufnahme klingt sonst unnatürlich.</li>
<li>Beschneiden Sie das Ende der Aufnahme nicht zu abrupt. Lassen Sie etwas Luft.</li>
</ol>
<h3>Die MP3 Datei exportieren</h3>
<p>Um die MP3 Datei zu exportieren, muss der LAME Encoder installiert sein. Dafür gibt es eine Anleitung (s.o.) unter der Zwischenüberschrift “Installing the editing software.”</p>
<p>Die folgenden Anweisungen setzen voraus, dass Sie a) LAME schon installiert und b) für Audacity aktiviert haben.</p>
<ol>
<li>Sichern Sie die Audacity Project Datei (<em>.aup</em>) ein letztes Mal.</li>
<li>Überprüfen Sie alle Audacity Einstellungen für den Export (s. Tutorial). Wenn Sie nicht die richtigen Einstellungen verwenden, wird Ihre Datei in einem Flash-Player oder in einer Audio-Slideshow nicht abspielbar sein.</li>
<li>Datei Menü &gt; Export for MP3. Achten Sie bitte darauf, wohin Sie die Datei sichern und wie sie heißt. (Es wäre klug, die Datei zusammen mit den anderen Dateien in Ihrem Projektordner zu sichern.)</li>
</ol>
<p>Wennn Sie diese Schritte korrekt befolgt haben, haben Sie nun eine schöne MP3 Datei, die Sie ins Internet hochladen können oder die in QuickTime, iTunes, Windows Media Player, etc. abgespielt werden kann.</p>
<p>Image: <a href="http://www.wordle.net/show/wrdl/1198279/Mindy_McAdams%3A_Teaching_Online_Journalism"><strong>Wordle</strong></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Trends im Online Journalismus 2.0</title>
		<link>http://medialdigital.de/2009/10/27/trends-im-online-journalismus-2-0/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 16:13:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[ARD/ZDF Online-Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Trends im Online-Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim jährlich stattfindenden ARD/ZDF Online-Workshop habe ich heute im Saal der Deutschen Welle in Bonn eine Keynote über &#8220;Trends im Online Journalismus 2.0&#8243; gehalten. Den Vortrag habe auch ich bei Slideshare unter einer Creative Commons Lizenz eingestellt.
Trends Im Online Journalismus 2.0
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim jährlich stattfindenden ARD/ZDF Online-Workshop habe ich heute im Saal der Deutschen Welle in Bonn eine Keynote über &#8220;Trends im Online Journalismus 2.0&#8243; gehalten. Den Vortrag habe auch ich bei Slideshare unter einer Creative Commons Lizenz eingestellt.</p>
<div id="__ss_2358325" style="width: 425px; text-align: left;"><a style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" title="Trends Im Online Journalismus 2.0" href="http://www.slideshare.net/medialdigital/trends-im-online-journalismus-20">Trends Im Online Journalismus 2.0</a><object style="margin:0px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=trendsimonline-journalismus2-0-091027104830-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=trends-im-online-journalismus-20" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="margin:0px" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=trendsimonline-journalismus2-0-091027104830-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=trends-im-online-journalismus-20" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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</div>
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