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	<title>Usabilityblog.de</title>
	
	<link>http://www.usabilityblog.de</link>
	<description>Usabilityblog ist ein Wissensportal mit Studien, Methodenbeschreibungen, Praxistipps und Interviews mit Experten zu den Themen Usability und User Experience.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 17 May 2013 11:00:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Das Auge isst mit. „Good Practices“ von und für Online-Lebensmittellieferservices</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 11:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Umbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heutzutage ist die Zeit für die Nahrungsmittelzubereitung knapp bemessen. Neben Arbeit, Freunden und Hobbys bleibt nur noch selten Zeit selbst zu kochen. Auch bei Familien wird die Zeit für den alltäglichen Einkauf immer knapper, obwohl der Stellenwert einer ausgewogenen und gesunden Ernährung zunimmt. Denn es zählt laut der einer Nestle Studie gut ein Viertel der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14420" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Abbildung-1_tastybox.jpg" rel="lightbox[14247]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Abbildung-1_tastybox-150x144.jpg" alt="Portioniere Lebensmittelboxen " title="Portioniere Lebensmittelboxen " width="150" height="144" class="size-thumbnail wp-image-14420" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 1. Online Lieferservices für portioniere Lebensmittelboxen </p></div>
<p>Heutzutage ist die <strong>Zeit für die Nahrungsmittelzubereitung knapp bemessen</strong>. Neben Arbeit, Freunden und Hobbys bleibt nur noch selten Zeit selbst zu kochen. Auch bei Familien wird die Zeit für den alltäglichen Einkauf immer knapper, obwohl der Stellenwert einer ausgewogenen und gesunden Ernährung zunimmt. Denn es zählt laut der einer <a href="http://www.nestle.de/Unternehmen/Nestle-Studie/Nestle-Studie-2012/Pages/default.aspx" target="_blank" title="zur Studie"><strong>Nestle Studie</strong></a> gut ein Viertel der Deutschen zu den so genannten „Quality Eaters“, denen ein guter Geschmack sowie Aspekte wie Qualität, Sicherheit, Gesundheit und Nachhaltigkeit <strong>wichtiger sind als ein günstiger Preis</strong>.</p>
<p>Online-Lebensmittelhändler bieten eine gute Qualität sowie Service und könnte den täglichen Einkaufstress ersparen. Das Interesse daran, im Internet Lebensmittel und Getränke zu bestellen, besteht bei fast 67% der deutschen Internetnutzer, so die AGOF-Studie <a href="http://agof.de/aktuelle-studie.583.de.html" target="_blank" title="zur Studie"><strong>internet facts</strong></a>. Jedoch kaufen nur erstaunliche 10,5% die Waren des täglichen Bedarfes auch tatsächlich online.</p>
<p><span id="more-14247"></span></p>
<div id="attachment_14421" class="wp-caption alignleft" style="width: 147px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Abbildung-2_lisaR.jpg" rel="lightbox[14247]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Abbildung-2_lisaR-137x150.jpg" alt="Die Biokiste" title="Die Biokiste" width="137" height="150" class="size-thumbnail wp-image-14421" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 2: Die Biokiste nur weitergedacht...</p></div>
<p>Doch verschiedene neuartige Verkaufskonzepte versuchen diesen Markt zu erobern. Eines davon brachte die Schwedin Lisa Rentrop nach Deutschland: Lebensmittelkisten mit <strong>portionierten Zutaten</strong> und <strong>passenden Rezeptvorschlägen</strong>, die direkt an die Tür geliefert werden. Die Inhalte sollen eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung ohne Einkaufstress garantieren. Die wöchentlich neu zusammengestellten Pakete enthalten -je nach Wunsch- drei bis fünf Mahlzeiten. Nur gekocht werden muss dann noch selbst.</p>
<p></br></p>
<h2>Persönliche Gestaltung und Ehrfahrungsberichte schaffen Vertrauen</h2>
<p>Seit 2010 kann man auf ihrer Webseite <a href="http://www.kommtessen.de" target="_blank" title="zu http://www.kommtessen.de"><strong>kommtessen.de</strong></a> unter anderem biologisches Gemüse und nachhaltig gefangenen Fisch in vorportionierten Lebensmittelboxen bestellen. Die Seite fällt durch ihre herzliche und persönliche Gestaltung auf, die gleich Vertrauen in einen guten Service fassen lässt. Die enthusiastischen Kundenkommentare wirken überzeugt davon, dass man auf die <strong>Qualität der Ware</strong> vertrauen kann und sind so begeistert geschrieben, dass ich gleich Lust bekommt selbst zu kochen.</p>
<div id="attachment_14422" class="wp-caption alignright" style="width: 146px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Abb.3.kochperonas.jpg" rel="lightbox[14247]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Abb.3.kochperonas-136x150.jpg" alt="Zielgruppenspezifische Produktangebote" title="Zielgruppenspezifische Produktangebote" width="136" height="150" class="size-thumbnail wp-image-14422" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 3: Zielgruppenspezifische Produktangebote</p></div>
<h2>Einfache Produktauswahl durch Personas</h2>
<p>Auf <a href="http://www.kochzauber.de" target="_blank" title="zu http://www.kochzauber.de"><strong>kochzauber.de</strong></a> wird das Konzept auf der Homepage durch ein niedliches <em>Video</em> verdeutlicht. Die Auswahl des passenden Produktes wird durch Mittel von <a href="http://www.eresult.de/leistungen/methoden_verfahren/personas.html" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>Personas</strong></a> erleichtert. Diese stellen bestimmte Lebenssituationen dar, und die Produkte sind genau auf die speziellen Bedürfnisse dieser Nutzergruppen abgestimmt.</p>
<p id="absatz-short">Außerdem hat man die Möglichkeit die Box weiter zu <strong>konfigurieren</strong> (laktose oder glutenfreie Varianten) und die Möglichkeit den Lieferrhythmus sehr <em>flexibel</em> zu bestimmen.</p>
<h2>Gelungene Produktinszenierung und übersichtliche Gestaltung</h2>
<p>Auf der Seite <a href="http://www.kochabo.de" target="_blank" title="zu http://www.kochabo.de"><strong>kochabo.de</strong></a> werden die Inhalte der Boxen <strong>detailliert und dennoch übersichtlich</strong> präsentiert. Neben den hochwertigen Fotos der Gerichte, werden alle Zutaten und die benötigte Kochzeit angegeben. Die vorausgesetzten Basisprodukte sind angegeben und Besonderheiten (z.B. vegan) durch Icons <strong>visualisiert</strong>.</p>
<div id="attachment_14423" class="wp-caption alignright" style="width: 238px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Abbildung-4_kochabojpg.jpg" rel="lightbox[14247]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Abbildung-4_kochabojpg-228x300.jpg" alt="Gelungene Produktinszenierung" title="Gelungene Produktinszenierung" width="228" height="300" class="size-medium wp-image-14423" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 4: Gelungene Produktinszenierung und elegante Reiterlösungen mit integrierten Filtermöglichkeiten</p></div>
<p id="absatz-short">Die Box kann noch auf derselben Maske angepasst und konfiguriert werden, bis sie den individuellen und wechselnden Ansprüchen des Kunden gerecht wird.</p>
<p id="absatz-short">Durch die <strong>elegante Reiterlösung</strong>, sind die Gerichte der aktuellen und sogar der kommenden Woche einzusehen. So weiß man ganz genau, was in der nächsten Woche auf dem Speiseplan steht.</p>
<p>Statt einem kompletten Speiseplan, kann man auf <a href="http://www.tastybox.de" target="_blank" title="zu http://www.tastybox.de"><strong>tasybox.de</strong></a> einzelne exklusive Gerichte bestellen. Die Qualität, sowie der Preis sind entsprechend gehoben. Hierfür bekommt der Kunde aber nicht nur Nahrungsmittel, sondern gleich ein <strong>ganzes Koch &#8211; und Esserlebnis</strong> geliefert. Mit Hintergrundinformationen und Geschichte zu den speziellen Gerichten wird das zubereitete Essen zu etwas Besonderem. Außerdem können so auch Hobbyköche einfach mit ihren Werken und ihrem Wissen glänzen.</p>
<p></br></p>
<p>Unter Berücksichtigung des Marktes, der Zielgruppe und den „Good Practices“ habe ich einige erste Richtlinien und Tipps für Gestaltung und Funktionalität dieser Webseiten abgeleitet.</p>
<ol id="absatz-list-short">
<li> <strong>Hochwertige visuelle Produktinszenierung</strong><br />
Gerade beim Kauf von Lebensmitteln ist das „Look and Feel“ und die eigenhändige Kontrolle sehr wichtig um sich von Qualität und Frische überzeugen zu können. Da online viele sensorische Informationskanäle nicht genutzt werden können, ist die visuelle Produktinszenierung besonders wichtig. Um sich von der Ware -im wahrsten Sinne des Wortes- ein Bild machen zu können. Es können hochwertige Produktabbildungen und detaillierte Produktbeschreibungen dazu genutzt werden der Qualität der angebotenen Ware zu überzeugen.</li>
<li> <strong>Transparenz und Kontrolle ermöglichen</strong><br />
Bei einem vorbestimmten Speiseplan ist eine detaillierte Einsicht in die Inhalte der Boxen in den kommenden Wochen wünschenswert. Liebevoll gestaltete Produktdetailseiten mit Fotos , Auflistung der Zutaten sowie Produktinformationen, bieten einen guten Einblick in die bestellte Ware. Auch Transparenz über Herkunft und Lieferbedingungen ist von großer Bedeutung. So können die möglichen Zweifel der Kunden genommen und Vorfreude auf die Boxen der kommenden Woche geweckt werden.</li>
<li> <strong>Vertrauen kreieren durch Reputation</strong><br />
Um die vorhandene Skepsis gegenüber der Bestellung von Lebensmitteln entgegen zu wirken, muss das Vertrauen der Kunden gewonnen werden. Die Kundenzitate und Presseberichte fördern die Glaubhaftigkeit des Anbieters. Auch guter Kundenservice und Kontaktmöglichkeiten können das Vertrauen in den Anbieter fördern.</li>
<li> <strong>Flexibilität bieten</strong><br />
Die Boxen sollten einfach den eigenen und schnell wechselnden Bedürfnissen der Kunden anpassbar sein. Kurze Laufzeiten, deutschlandweite Lieferung und flexible Lieferzeiten sowie  einzeln buchbare Extras gewährleisten Flexibilität und geben die Kontrolle über seinen Speiseplan zurück.</li>
<li> <strong>Niedrige Einstieghürde schaffen</strong><br />
Durch kurzweilige Videos auf der Homepage kann das Konzept verdeutlicht werden.<br />
Mit Hilfe von zielgruppenspezifischen Angeboten (siehe <a href="http://www.eresult.de/leistungen/methoden_verfahren/personas.html" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>Personas</strong></a>), kann die Auswahl der richtigen Produktvariante vereinfacht werden. Zur Gewinnung von Neukunden können auch zwanglose Probierangebot und Geschenkgutscheine helfen.</li>
<li> <strong>Konfigurationsmöglichkeiten anbieten</strong><br />
Es ist wichtig verschieden Produktvariationen und logische Filtermöglichkeiten anzubieten, um die Boxen einfach verschiedenen Bedürfnissen anpassen zu können. Denn gerade Zielgruppen, die Aufgrund von Gesundheits-, Lebensanschauung- oder Religionsaspekten z.B. gluten frei, vegan oder koscher und somit einen Mehraufwand beim Lebensmitteleinkauf haben, könnten einen solchen Service sehr zu schätzen wissen.</li>
<li> <strong>Positive User Experience gewährleisten</strong><br />
User Experience ist bei Lebensmitteln besonders wichtig, da Essen so viel mehr ist als pure Nahrungsaufnahme. Es spielen nicht nur der Geschmack und die Inhaltsstoffe, sondern auch die vielen sozialen Faktoren bei der Nahrungsmittelbeschaffung und -zubereitung eine Rolle. Da die Erfahrung des Offline Einkaufes fehlt, sollte bei der Gestaltung besonders auf den „Joy of Use“ Wert gelegt werden.</li>
</ol>
<p>Das neuartige Konzept und die untersuchten Webseiten bieten interessante Ansätze und Perspektiven. Der Markt ist schwierig, aber gerade deshalb noch sehr <strong>chancenreich</strong>. Die möglichen Zielgruppen sind neben Berufstätigen, Alleinerziehenden und Familien auch Silver Surfer.</p>
<p>Durch das Bieten echten Mehrwertes, eine gute Usability und ein ganzheitliches User Experience Design sollte versucht werden, die Nutzer nicht nur satt -sondern auch rundum glücklich zu machen.</p>
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		<title>Bleib doch noch… – so können Nutzer gebunden und zur Wiederkehr motiviert werden</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 13:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elske Ludewig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hat ein neuer Kunde den Weg auf die Site oder den Online-Shop gefunden, ist die erste Hürde genommen. Ob durch teure Marketing-Maßnahmen oder schlichte Weiterempfehlung, Social Media-Kanäle oder Offline-Präsenz – auf irgendeine Weise ist der Nutzer auf die Site aufmerksam geworden und schaut sich interessiert um. Doch auch beeindruckende Besucherzahlen nützen nichts, wenn der Nutzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14304" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Einstieg.jpg" rel="lightbox[14303]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Einstieg-150x100.jpg" alt="Roter Teppich" title="Roter Teppich" width="150" height="100" class="size-thumbnail wp-image-14304" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Hat ein neuer Kunde den Weg auf die Site oder den Online-Shop gefunden, ist die erste Hürde genommen. Ob durch teure Marketing-Maßnahmen oder schlichte Weiterempfehlung, Social Media-Kanäle oder Offline-Präsenz – auf irgendeine Weise ist der Nutzer auf die Site aufmerksam geworden und schaut sich interessiert um. Doch auch beeindruckende Besucherzahlen nützen nichts, wenn der Nutzer zur „Eintagsfliege“ wird: Um die Site positiv in Erinnerung zu behalten und im besten Falle wiederzukommen oder etwas zu kaufen, müssen Erlebnisse geschaffen werden. Der Nutzer muss positiv überrascht, begeistert oder durch irgendetwas gefesselt werden. Doch wie kann dies erreicht werden? Welche aktuellen Ideen und Trends lassen sich hier identifizieren?</p>
<p><span id="more-14303"></span></p>
<p>Insgesamt ist zu beobachten, dass bereits klassische Seitentypen wie beispielsweise eine Produktübersicht im Online-Shop ansprechender und inspirierender geworden sind. Eine schlichte und starre Auflistung von Produkten ist meist nicht mehr zeitgemäß. Immer mehr Shops ermöglichen es den Nutzern, Ansichten individuell zu verändern, heben <strong>Bilder</strong> stärker hervor als Merkmale und gestalten <strong>Übersichtsseiten interaktiver</strong>. Dies kommt vor allem <a href="http://www.usabilityblog.de/2013/04/lebensraum-internet-von-einheimischen-und-zugezogenen-teil-2-shoppingverhalten-auf-onlineshops/" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>jüngeren Zielgruppen</strong></a> entgegen, die sich meist länger auf diesen Seiten aufhalten und hier ihre Entscheidung treffen.</p>
<p>Ein nicht mehr ganz neues aber dennoch gutes Beispiel für Interaktivität findet sich zum Beispiel bei <a href="http://www.marc-o-polo.de/" target="_blank" title="zu http://www.marc-o-polo.de/"><strong>Marc O‘Polo</strong></a>. Hier sind zum einen die Abbildungen recht groß und zusätzlich können innerhalb des Bildes weitere Ansichten durch Pfeilsymbole aufgerufen werden. Im Gegensatz zu den klassischen Vorderansicht/Rückansicht-Wechseln können hier mehrere Abbildungen integriert werden:</p>
<p></br></p>
<p><center><div id="attachment_14305" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/1_MarcoPolo_Übersichtsseite.png" rel="lightbox[14303]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/1_MarcoPolo_Übersichtsseite-550x314.png" alt="Marc O´Polo Übersichtsseite" title="Marc O´Polo Übersichtsseite" width="550" height="314" class="size-large wp-image-14305" /></a><p class="wp-caption-text">Übersichtsseiten sind interaktiver geworden und ermöglichen z.B. das Betrachten mehrerer Ansicht wie hier über Pfeilsymbole, die bei Mausberührung erscheinen.</p></div><br />
</center></br></p>
<p>Gelingt die Suche nach Produkten oder Inhalten leicht und sind die angebotenen Funktionen intuitiv bedienbar, ist ein erster großer Schritt in Richtung „Verweilen“ getan. Denn gerade bei Erstnutzern ist die Toleranzschwelle oft sehr gering: Funktioniert etwas nicht wie erwartet, finden sie sich nicht zurecht oder lädt die Seite zu lang, verlassen sie das Angebot auch schnell wieder.</p>
<p>Noch stärker in den Vordergrund rücken die Produkte in der Kollektionsansicht von <a href="http://www.barts.eu/#/collection-info/" target="_blank" title="zu http://www.barts.eu/#/collection-info/"><strong>Barts</strong></a>. Eine Abbildung erstreckt sich fast über den gesamten Screen. Die Navigation wird nur bei Bedarf über das Logo angezeigt, die Auswahl der Produkte erfolgt über ein Laufband am unteren Seitenrand. Die Artikelmerkmale treten also zunächst komplett in den Hintergrund, der Nutzer soll vor allem zum <strong>Stöbern und Ausprobieren</strong> angeregt werden und sich dadurch intensiv mit der Seite beschäftigen.</p>
<p></br></p>
<p><center><div id="attachment_14306" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/2_Barts_Kollektionsansicht.png" rel="lightbox[14303]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/2_Barts_Kollektionsansicht-550x233.png" alt="Barts Kollektionsansicht" title="Barts Kollektionsansicht" width="550" height="233" class="size-large wp-image-14306" /></a><p class="wp-caption-text">Die Produkte bzw. deren Abbildungen treten stark in den Vordergrund, wie hier bei Barts. Ein interaktives Laufband ermöglich das Erkunden der Kollektion und direkte Anwählen eines Produktes. </p></div></center></br></p>
<p>Einen ähnlichen Weg zu einer emotionaleren Produktpräsentation hat das Label <a href="http://strellson.com/de/de/" target="_blank" title="zu http://strellson.com/de/de/"><strong>Strellson</strong></a> eingeschlagen: In einer separaten Kategorie „Brand Experience“ werden die Kollektionen großflächig inszeniert. Die Bilder ordnen sich quasi erst beim Scrollen im Sichtfeld des Nutzers an, wodurch ein sehr <strong>dynamischer Eindruck</strong> entsteht, der zum Weiterscrollen animiert, weil bei jeder Mausbewegung sofort eine Reaktion erfolgt:</p>
<p></br></p>
<p><center><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/ByPaOsuWnBw?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></center></br></p>
<p>Besonders individuell und interaktiv sind die ebenfalls nicht selten anzutreffenden <strong>Produktkonfiguratoren</strong>. Im Bereich Mode oder gar Schuhe gibt es jedoch bisher recht wenig positiv Beispiele. Gelungen ist der <a href="http://www.converse.com/#/" target="_blank" title="zu http://www.converse.com/#/"><strong>Creator von Converse</strong></a>. Der Schuhe kann in jedem Detail individuell verändert werden. Eine Vorschau des Ergebnisses ist jederzeit sichtbar, was den Spaß-Faktor definitiv erhöht. Zudem ist für den Nutzer jederzeit erkennbar, wie weit seine Kreation fortgeschritten ist und er muss nicht zwingend sofort kaufen, sondern kann den Status auch speichern oder mit anderen teilen. Diese Transparenz gepaart mit einer <strong>einfachen Bedienung</strong> und ansprechendem Layout animieren dazu, immer neue Kreationen auszuprobieren. Da der Schuh quasi die ganze Zeit „zum Greifen nah“ ist und das ganze dazu noch <strong>Spaß</strong> macht, bleibt die Nutzung im Gedächtnis.</p>
<p></br></p>
<p><center><div id="attachment_14307" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/3_Converse_creator.png" rel="lightbox[14303]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/3_Converse_creator-550x265.png" alt="Converse Creator" title="Converse Creator" width="550" height="265" class="size-large wp-image-14307" /></a><p class="wp-caption-text">Der Converse Schuh-Konfigurator ist intuitiv und transparent gestaltet. Durch das sofortige Erfolgserlebnis (Sichtbarkeit der Einstellungen) wird der Nutzer motiviert, viele Farben und Styles auszuprobieren und sich somit intensiv mit dem Schuh zu beschäftigen.</p></div></center></br></p>
<p>Ein weiteres Beispiel wie die Verweildauer auf einer Site gesteigert werden kann, sind Artikel oder Informationen, die nur marginal mit dem eigentlichen Thema zu tun haben, die Zielgruppe aber potenziell trotzdem interessieren. So unterstellt <a href="http://www.marc-o-polo.de/" target="_blank" title="zu http://www.marc-o-polo.de/"><strong>Marc O’Polo</strong></a> seinen Nutzern, dass Kreatives und Schönes aus aller Welt sie anspricht. In den so genannten „Stories“ geht es deshalb nicht nur um Mode, sondern um Architektur, Technik, Möbel, Wein oder Personen. Durch ansprechende Fotos soll der Nutzer aufmerksam gemacht werden und die Artikel lesen. Diese Rubrik ist vielleicht vergleichbar mit <strong>Blogs oder Magazinen</strong>, die man auf anderen Sites findet, aber weniger interaktiv, sondern eher inspirierend.</p>
<p></br></p>
<p><center><div id="attachment_14308" class="wp-caption alignnone" style="width: 209px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/4_MarcoPolo_Stories.png" rel="lightbox[14303]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/4_MarcoPolo_Stories-199x550.png" alt="Marc O´Polo Stories" title="Marc O´Polo Stories" width="199" height="550" class="size-large wp-image-14308" /></a><p class="wp-caption-text">Bei Marc O’Polo sollen Artikel zu verwandten Themen oder Hintergrundinformationen zum Lesen und damit Verweilen anregen.</p></div></center></br></p>
<p>Auf die Spitze treibt es das Label <a href="http://shop-de.lacoste.com/" target="_blank" title="zu http://shop-de.lacoste.com/"><strong>Lacoste</strong></a>, welches neben dem Shop das <a href="http://www.lacoste.com/univers" target="_blank" title="zu http://www.lacoste.com/univers"><strong>Lacoste Universe</strong></a> sowie die Website <a href="http://www.lacoste.com/live/deu/home" target="_blank" title="zu http://www.lacoste.com/live/deu/home"><strong>Lacoste Live!</strong></a> eingerichtet hat. Hier finden sich zahlreiche Hintergrundinformationen, Videos, Events, Kampagnen, Städte-Tipps sowie ein Blog. Auch <strong>Spiele</strong> hat Lacoste im Angebot, um den Nutzer zu unterhalten und spielerisch immer wieder die Produkte vor Augen zu führen.</p>
<p></br></p>
<p><center><div id="attachment_14309" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/5_Lacoste_Einstieg_World.png" rel="lightbox[14303]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/5_Lacoste_Einstieg_World-550x210.png" alt="Lacoste Einstieg World" title="Lacoste Einstieg World" width="550" height="210" class="size-large wp-image-14309" /></a><p class="wp-caption-text">Über die Lacoste World sind Spiele wie der „Polo-Zauberwürfel“, das „Polo-Kaleidoskop“ und ein interaktiver Zeitstrahl durch die „Polo-Vergangenheit“ aufrufbar.</p></div><br />
<div id="attachment_14310" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/6_interaktiver_Zeitstrahl.png" rel="lightbox[14303]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/6_interaktiver_Zeitstrahl-550x246.png" alt="Interaktiver Zeitstrahl" title="Interaktiver Zeitstrahl" width="550" height="246" class="size-large wp-image-14310" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div></center></p>
<table width="582" border="0">
<tr>
<td style="vertical-align:top; width:300px;"><center><div id="attachment_14311" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/7_Polo-Zauberwürfel-e1367851898389.png" rel="lightbox[14303]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/7_Polo-Zauberwürfel-e1367851898389.png" alt="Polo Zauberwürfel" title="Polo Zauberwürfel" width="210" height="172" class="size-full wp-image-14311" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div></center></td>
<td style="vertical-align:top; width:300px;"><center><div id="attachment_14312" class="wp-caption alignright" style="width: 290px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/8_Polo-Kaleidoskop.png" rel="lightbox[14303]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/8_Polo-Kaleidoskop-280x180.png" alt="Polo Kaleidoskop" title="Polo Kaleidoskop" width="280" height="180" class="size-medium wp-image-14312" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div></center></td>
</tr>
</table>
<p><center><div id="attachment_14414" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/910_Lacoste2.png" rel="lightbox[14303]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/910_Lacoste2-550x532.png" alt="Lacoste Live!" title="9&amp;10_Lacoste" width="550" height="532" class="size-large wp-image-14414" /></a><p class="wp-caption-text">Lacoste Live! Bietet zahlreiche Hintergrundinformationen und Markeninformationen losgelöst vom Online-Shop. Die abgebildete Navigation soll einen Überblick über die Inhalte geben. Die Darstellung verschiedener Looks ist nur eins von vielen Beispielen zur Erkundung der Marke.</p></div></center></br></p>
<p>Zusammenfassend lässt dich festhalten, dass eine intuitive Bedienung und eine optisch sowie funktional erwartungskonforme Website die Basis für verweilende und wiederkehrende Nutzer darstellen. Je nach Zielgruppe können zudem spielerische Elemente, Hintergrundinformationen, große Bilder und dynamische Darstellungen den Nutzer positiv überraschen und binden. Gelingt es Interaktivität, Zusatzinformation und Spaß mit den angebotenen Produkten sinnvoll zu verknüpfen, bleibt das Nutzungserlebnis im Gedächtnis und die Wahrscheinlichkeit einer Wiederkehr oder Weiterempfehlung steigt.</p>
<p style="padding-top:24px; border-top:1px solid #333333;">Haben Sie Interesse an weiteren &#8220;Good Practices&#8221;? Auch zu anderen Themen und Anwendungen?</p>
<p>Mit den <a href="http://www.eresult.de/studien_artikel/inspiration_im_abo.html" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>eResult Themenjournalen und Trendnewslettern</strong></a> bekommen Sie jeden Monat Inspiration für Ihre eigene Arbeit.</p>
<img src="http://www.usabilityblog.de/?ak_action=api_record_view&id=14303&type=feed" alt="" /><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/usabilityblog/rssfeed/~4/QqG5_EmkKMo" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.usabilityblog.de/2013/05/bleib-doch-noch%e2%80%a6-so-konnen-nutzer-gebunden-und-zur-wiederkehr-motiviert-werden/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>Listen – aktuelle Best Practices</title>
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		<comments>http://www.usabilityblog.de/2013/05/listen-%e2%80%93-aktuelle-best-practices/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 May 2013 11:23:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Jacobsen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interaktionsdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Listen]]></category>
		<category><![CDATA[sortierung]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Trefferliste]]></category>

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		<description><![CDATA[Listen sind das Getreide von Websites – wenig spannend, aber dennoch unverzichtbare Zutat für praktisch jede Site. Listen können langweilig sein, ihre Benutzung frustrierend. Und doch kann man selten auf sie verzichten, viele Ergebnisse lassen sich kaum anders darstellen. Der Witz ist meistens das Drumherum, die Würze. Mit den richtigen weiteren Zutaten wird aus einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14358" class="wp-caption alignright" style="width: 290px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Aktienkurse.jpg" rel="lightbox[14352]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Aktienkurse-280x248.jpg" alt="Listen von Aktienkursen" title="Aktienkurse" width="280" height="248" class="size-medium wp-image-14358" /></a><p class="wp-caption-text">In gedruckter Form findet man Listen noch häufiger als im Web, da es auf Papier keine Suchfunktion gibt.</p></div>
<p>Listen sind das Getreide von Websites – wenig spannend, aber dennoch unverzichtbare Zutat für praktisch jede Site. Listen können langweilig sein, ihre Benutzung frustrierend. Und doch kann man selten auf sie verzichten, viele Ergebnisse lassen sich kaum anders darstellen.</p>
<p>Der Witz ist meistens das Drumherum, die Würze. Mit den richtigen weiteren Zutaten wird aus einer langweiligen Liste ein effizientes Instrument für Ihre Benutzer, dessen Gebrauch sogar Spaß macht.</p>
<p>Um Ihnen die Umsetzung solcher Listen zu ermöglichen, habe ich mir für diesen Beitrag Listen über Listen auf Sites verschiedenster Kategorien, Größen und Branchen angesehen und deren Gemeinsamkeiten sowie ihre Vor- und Nachteile untersucht.</p>
<p>
<span id="more-14352"></span></p>
<h2>Wofür Listen eingesetzt werden</h2>
<h3>Navigation</h3>
<p>Listen sind noch häufiger, als man zunächst denkt. Es beginnt bei der Navigation: Das Menü ist eine Liste. Diese ist heute meist horizontal angeordnet und führt die Hauptkategorien der Site auf. Menü bedeutet übrigens ursprünglich die Speisefolge. Für die schriftliche Auflistung der Speisefolge wurde der Begriff Menü übernommen, und schließlich ist er für Speisekarten üblich geworden. Das Menü einer Site zeigt dem Benutzer also die gebotene Auswahl als ordentliche Liste. </p>
<h3>Aufzählungen im Text</h3>
<p>Als Gestaltungselement sind Listen im Text sehr wertvoll. Sie </p>
<ul>
<li> gliedern die Inhalte,</li>
<li> machen sie leichter überfliegbar und</li>
<li> lockern das Erscheinungsbild der Seite auf.</li>
</ul>
<p>Bei jedem Text, der länger als drei, vier Absätze ist, sollten Sie überlegen, ob sich nicht zumindest ein Absatz als Liste darstellen lässt.</p>
<h3>Einfache Listen</h3>
<p>In manchen Fällen ist die Liste selbst die Information. So zum Beispiel bei einer Liste, welche die Pflanzenarten aufzählt, die in einem bestimmten Botanischen Garten wachsen. Für den botanisch Interessierten ist diese Liste alles, was er braucht.</p>
<div id="attachment_14370" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Das Örtliche-Telefonbuch-mit-Telefonnummern-Telefonauskunft-mit-Stadtplan.png" rel="lightbox[14352]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Das Örtliche-Telefonbuch-mit-Telefonnummern-Telefonauskunft-mit-Stadtplan-550x325.png" alt="Trefferliste Das Örtliche" title="Das Örtliche Telefonbuch mit Telefonnummern, Telefonauskunft mit Stadtplan" width="550" height="325" class="size-large wp-image-14370" /></a><p class="wp-caption-text">Telefonlisten sind wunderbar einfach – sie bieten auf einen Blick die gesamten Informationen, die der Nutzer sucht.</p></div><br />
<h3>Eindimensionale Listen</h3>
<p>Bei einem Verzeichnis von Telefonnummern oder einer Liste von Ansprechpartnern kann man nicht viel falsch machen. Die Sortierung ist hier meist klar: Alphabetisch nach Nachname, dann nach Vorname. Es folgt die Telefonnummer oder auch die Mailadresse. Über eine fehlende Sortierungsmöglichkeit nach Telefonnummern wird sich kein Nutzer beklagen.</p>
<p>Auch bei solchen Listen sollte kein Klick nötig sein, um das gewünschte Ergebnis (die Telefonnummer) zu erreichen.</p>
<h3>Listen gleichartiger Elemente</h3>
<p>Eine Liste mit Druckertreibern im Support-Bereich einer Website zum Beispiel enthält ähnlich wie eine Liste mit Ansprechpartnern nur gleichartige Elemente. Alle haben die gleichen Metatdaten und lassen sich nach diesen sinnvoll sortieren. Wichtig ist hier, dem Nutzer möglichst schnell klarzumachen, welches Element das ist, was er sucht. Daher müssen alle relevanten Informationen für jeden einzelnen Listeneintrag direkt angezeigt werden. Nicht relevante sollten nicht zu sehen sein, sie erschweren sonst die Suche unnötig.</p>
<p><div id="attachment_14360" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Epson-Expression-Home-XP-102-Drivers-Software.png" rel="lightbox[14352]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Epson-Expression-Home-XP-102-Drivers-Software-550x361.png" alt="Liste Druckertreiber bei Epson" title="Epson Expression Home XP-102 - Drivers &amp; Software" width="550" height="361" class="size-large wp-image-14360" /></a><p class="wp-caption-text">  Druckertreiber, Datenblätter, Updates - solche Listen sind am besten so kurz wie möglich (www.epson.com).</p></div>
<p>Bei solchen Listen sucht der Nutzer nur ein bestimmtes Element, an allen anderen hat er kein Interesse. Sie sollten also versuchen, Suche wie auch Anzeige so fokussiert wie möglich zu gestalten.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel für solche Listen gleichartiger Elemente sind Veröffentlichungen. Diese haben etwa folgende Metadaten:</p>
<ul id="absatz-list-short">
<li>Autor</li>
<li>Titel</li>
<li>Veröffentlichungsdatum</li>
<li>Publikation</li>
</ul>
<h3>Trefferlisten von Suchmaschinen</h3>
<p>Im Gegensatz zu Telefonlisten beispielsweise sind Trefferlisten immer nur ein Zwischenschritt, nicht das Ziel. Der Suchende klickt schließlich auf einen der Treffer in der Liste und kommt so – hoffentlich – zu dem, was er sucht.</p>
<p>Ob eine Suchmaschine wie Google oder die interne Suche einer Site – die Ergebnisse werden praktisch immer in Form einer Liste ausgegeben. </p>
<p>Ein großes Problem hierbei ist, dass die gefundenen Elemente sehr unterschiedlich sind. Auf den Listen finden sich Infos über Orte, Personen, Telefonnummern, Druckertreiber, Bücher, Elektrogeräte und vieles mehr. Die große Kunst ist hier, dem Nutzer die Metainformationen zu präsentieren, anhand derer er beurteilen kann, hinter welchem Treffer sich das verbirgt, was er sucht. </p>
<h3>Produktlisten</h3>
<p>Produktlisten können auch das Ergebnis einer Suche sein. Genauso erreicht man sie bei den meisten Sites über die Navigation nach Kategorien.</p>
<p>Ganz anders als etwa bei einer Liste von Druckertreibern müssen Sie bei Produktlisten davon ausgehen, dass die meisten Benutzer noch nicht genau wissen, was sie suchen. Sie wollen sich oft zunächst nur ansehen, welche Produkte in Frage kommen für sie. Die Anzahl der Informationen zu jedem einzelnen Eintrag muss daher relativ hoch sein. Als Mindestes:</p>
<ul>
<li> Foto</li>
<li> Name</li>
<li> Kurzbeschreibung</li>
<li> Preis</li>
</ul>
<p>Allein die Forderung einer Abbildung macht es unmöglich, solche Listen einzeilig anzulegen. Es gilt, so viele Elemente wie möglich unterzubringen, wobei immer die Übersichtlichkeit sichergestellt sein muss. </p>
<p><center><div id="attachment_14363" class="wp-caption aligncenter" style="width: 354px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/lumix-Search-Results-WEX-Cameras.png" rel="lightbox[14352]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/lumix-Search-Results-WEX-Cameras-344x550.png" alt="Trefferliste Wex.de" title="lumix - Search Results - WEX Cameras" width="344" height="550" class="size-large wp-image-14363" /></a><p class="wp-caption-text">So kompakt wie möglich, so detailliert wie nötig – so sollten Trefferlisten von Produktsuchen sein (wexcameras.de).</p></div></center></p>
<p>Auf keiner Produkttrefferliste fehlen sollte ein Link zum Bestellen bei jedem einzelnen Listeneintrag. Wer schnell entschlossen ist und schon genau weiß, was er sucht, kommt so direkt zum Ziel.</p>
<p>Eine ganz besondere Darstellung der Suchergebnisse hat Elske Ludewig vor einiger Zeit hier vorgestellt: <a href="http://www.usabilityblog.de/2012/04/eine-seite-vier-spalten-voller-bilder-–-die-etwas-andere-produktsuchmaschine/" target="_blank" title="Eine Seite, vier Spalten, voller Bilder – die etwas andere Produktsuchmaschine"><strong>Eine Seite, vier Spalten, voller Bilder – die etwas andere Produktsuchmaschine</a></strong></p>
<h3>Sonderfall Veranstaltungslisten</h3>
<p>Veranstaltungen sind vom Prinzip her ebenfalls Produkte, nur sind sie durch wenige Metadaten kategorisiert:</p>
<ul>
<li>Name der Veranstaltung</li>
<li>Ort</li>
<li>Termin</li>
<li>Dauer</li>
<li>Preis</li>
</ul>
<p>Hinzu kommen natürlich je nach Veranstaltungstyp noch Künstlername, gespielte Werke und einige wenige Angaben mehr.</p>
<p>Veranstaltungslisten lassen sich wegen dieser überschaubaren Anzahl an Merkmalen ihrer Elemente sehr gut zusammenfassen und übersichtlich darstellen. Abbildungen ließen sich hier auch einsetzen, das habe ich aber bei keinem Beispiel gefunden. Ich vermute, dass das nur praktische Gründe hat – anders als bei Produkten sind viele Veranstaltungen nur einmalig im Angebot, und dafür ist der Aufwand, Bilder einzupflegen, relativ hoch.  </p>
<div id="attachment_14371" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Veranstaltungen-Hamburg-hamburg.de_1.png" rel="lightbox[14352]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Veranstaltungen-Hamburg-hamburg.de_1.png" alt="Übersicht Veranstaltungen Hamburg" title="Veranstaltungen Hamburg - hamburg.de" width="520" height="534" class="size-full wp-image-14371" /></a><p class="wp-caption-text">Veranstaltungslisten lassen sich gut kompakt darstellen, weil die Einträge so gleichartig sind (hamburg.de).</p></div>
<h2>Den Überblick behalten</h2>
<p>Ein ganz wichtiger Aspekt langer Listen ist, wie der Benutzer mit ihnen umgehen kann. Eine Telefon- oder Pflanzenart-Liste braucht normalerweise keine Sortierfunktionen, bei Produktlisten ist das aber fast unverzichtbar – zumindest, wenn es mehr als eine Handvoll Produkte sind. </p>
<p>Sehr schön sind die unterschiedlichen Möglichkeiten beschrieben im Beitrag <a href="http://www.usabilityblog.de/2012/12/ordnung-ins-chaos-bringen-nutzungsgerechte-gestaltung-von-suchergebnisseiten-auf-corporate-websites/" target="_blank" title="Ordnung ins Chaos bringen"><strong>Ordnung ins Chaos bringen</strong></a>.</p>
<p>Und die verschiedenen Möglichkeiten zur Sortierung finden Sie hier dargestellt: <a href="http://www.usabilityblog.de/2012/10/sortierfunktionen-bei-online-shops-good-practices-der-unterstutzung-der-produktsuche/" target="_blank" title="Sortierfunktionen bei Online-Shops"><strong>Sortierfunktionen bei Online-Shops</strong></a></p>
<p>Was ich darüber hinaus noch gefunden habe an Ordnungs- Interaktionsmöglichkeiten:</p>
<ul>
<li>Sprungmarken am Anfang der Liste zu Bereichen (wie z. B. Anfangsbuchstaben); jeweils am Ende der Bereiche Link zum Seitenanfang</li>
<li> Aufklapper (für Produktdetails oder untergeordnete Listeneinträge)</li>
<li> Reiter (um die Treffer in Kategorien einzuteilen oder verschiedene Ansichten anzubieten)</li>
</ul>
<p>Was sich bei längeren Produktlisten ebenfalls bewährt:</p>
<ul>
<li> Eingrenzung durch Filter (Facetten)</li>
<li> Layer, die bei Rollover erscheinen und einige weitere Infos zum Produkt (bzw. auch zu Sortierkriterien etc.) anzeigen</li>
<li> Popups, die zusätzlich zur angezeigten Seite aufgehen und wichtige/umfangreiche Hintergrundinfos zeigen</li>
</ul>
<p>Zum Abschluss noch eine letzte Listendarstellung, die selten eingesetzt wird, aber manchmal gut für einen Überblick geeignet ist: Hierarchische Listen. Am häufigsten findet man sie bei Sitemaps. Aber auch für eine Darstellung von nach Kategorien von Waren ist so eine hierarchische Liste denkbar.  </p>
<p>Sind Ihnen noch weitere, vielleicht sogar innovative Listendarstellungen aufgefallen in letzter Zeit?</p>
<img src="http://www.usabilityblog.de/?ak_action=api_record_view&id=14352&type=feed" alt="" /><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/usabilityblog/rssfeed/~4/YJ4DGc3yC64" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.usabilityblog.de/2013/05/listen-%e2%80%93-aktuelle-best-practices/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>Usability-Tests als einziger, abschließender Meilenstein – oder: Die beste Möglichkeit Geld zu verbrennen</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/usabilityblog/rssfeed/~3/leOYlVYkIqs/</link>
		<comments>http://www.usabilityblog.de/2013/05/usability-tests-als-einziger-abschliesender-meilenstein-oder-die-beste-moglichkeit-geld-zu-verbrennen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 May 2013 09:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Beschnitt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden & Verfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Software Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Web Usability]]></category>
		<category><![CDATA[frühzeitig]]></category>
		<category><![CDATA[Konzeption]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Prototyping]]></category>
		<category><![CDATA[Rapid]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich befinde mich auf dem Rückweg von einer Kundenpräsentation und bin, sagen wir mal, nicht bei bester Laune. Warum? Weil ich einmal wieder schlechte Nachrichten überbringen musste. Dem neuen Kunden mitteilen musste, dass er das geplante Release in ein paar Wochen tunlichst nicht durchführen sollte aufgrund erheblicher, im abschließenden Usability-Test identifizierter Nutzungsprobleme. Ok, wir UXler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-14383" href="http://www.usabilityblog.de/2013/05/usability-tests-als-einziger-abschliesender-meilenstein-oder-die-beste-moglichkeit-geld-zu-verbrennen/100-euroschein-brennt/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-14383" title="100 Euroschein brennt" src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/geld-verbrennen-140x150.jpg" alt="" width="140" height="150" /></a>Ich befinde mich auf dem Rückweg von einer Kundenpräsentation und bin, sagen wir mal, nicht bei bester Laune.</p>
<p><em>Warum?</em></p>
<p>Weil ich einmal wieder schlechte Nachrichten überbringen musste. Dem neuen Kunden mitteilen musste, dass er das geplante Release in ein paar Wochen tunlichst nicht durchführen sollte aufgrund erheblicher, im abschließenden Usability-Test identifizierter Nutzungsprobleme.</p>
<p>Ok, wir UXler werden nun einmal für Forschung und konstruktive Kritik bezahlt. Aber manchmal schlägt es mir dann doch aufs Gemüt. Besonders dann, wenn ich schon beim ersten Telefonat merke, dass es so kommen muss.</p>
<p>Die jetzige Einsicht des Kunden, dass er es von Anfang an besser hätte machen können und zukünftig eine frühzeitigere, nutzerzentriertere Vorgehensweise wählen wird, ist toll (Einsicht ist der beste Weg &#8230;) Dennoch muss er sich nun gegenüber dem Lenkungsausschuss rechtfertigen. Und dies wird auch auf uns als Berater abfärben, unabhängig davon, zu welchem Zeitpunkt wir hinzugezogen wurden. Prekär, da es doch der Erfolg unserer Kunden und deren Zufriedenheit sind an denen wir uns stetig messen.</p>
<p>Dabei könnte vieles doch so einfach sein&#8230;</p>
<p><span id="more-14378"></span><strong>Die gute alte DIN-Norm hilft beim Sparen</strong></p>
<p>&#8230;denn seit 2000 existiert die DIN EN ISO 13407 ‚Benutzer-orientierte Gestaltung interaktiver Systeme‘, die einen prototypischen, benutzerorientierten Softwareentwicklungsprozess in folgenden Teilaktivitäten beschreibt:</p>
<ol>
<li>Nutzungskontext verstehen</li>
<li>Anforderungen spezifizieren</li>
<li>Lösungen produzieren (Prototyping, Mockups)</li>
<li>Lösungen bewerten (z.B. per Usability-Test)</li>
</ol>
<p>Erst ganz am Ende steht die tatsächliche, programmiertechnische Umsetzung! (Hinweis: Ab Januar 2011 ist als Ersatz für diese Norm die EN ISO 9241-210 ‚Prozess zur Gestaltung gebrauchstauglicher Systeme‘ gültig.)</p>
<p>Nun gut, unsere Projekterfahrungen zeigen, dass  diese Vorgehensweise besonders im B2B / Industrie-Umfeld immer noch nicht gänzlich angekommen zu sein scheint. Deswegen wiederhole ich mich gerne auch immer wieder und missioniere; eben weil mir dieses Thema so wichtig ist.</p>
<p>Denn: je frühzeitiger man sich bei der Produktentwicklung (ganz gleich, ob Website, Mobile, Intranet, Software, etc.) mit den Anforderungen seiner Nutzer beschäftigt, diese in bedingt-funktionale Prototypen umsetzt, etc., desto mehr kann man sparen: ZEIT, GELD und vor allem NERVEN. Ganz nebenbei bekommt man am Ende noch eine bessere, nutzerfreundlichere Anwendung heraus.</p>
<p><strong>Zurück zur Geschichte&#8230;</strong></p>
<p>Vor 2 Monaten klingelt wie so oft am späten Freitagnachmittag das Telefon: Ein potentieller Neukunde möchte einen abschließenden Usability-Test durchführen; möglichst zeitnah, da sie bereits mitten in der Programmierung der neuen Version Ihrer Webapplikation sind. In 2 Monaten ist Releasetermin. Da muss dann alles stehen.</p>
<p>Zielgruppe: Klein-/Großkunden bzw. (Normal- und Power-User) im B2B-Bereich.</p>
<p>Meine Frage, inwiefern die Kundenforderungen erhoben und in die neue Version eingeflossen sind, wird wie folgt beantwortet: <em>„Wir haben unsere Großkundenbetreuer gefragt, die sind ganz nah dran am Kunden und unseren Support.“</em></p>
<p>Meine Gegenfrage: <em>„Haben sie zwischenzeitlich im Projektverlauf immer mal wieder Kundenfeedback eingeholt – sowohl von den Normal- als auch Power-Usern?“</em> Antwort vom Kunden: <em>„Nein, das wollen wir ja nun mit Ihnen tun, wenn unsere Betaversion voll funktionstüchtig und stabil ist.“</em></p>
<p>Ich verzog meine bislang gut gelaunte Miene und hätte am liebsten folgendes Geräusch gemacht: <em>“Plumps!“</em>, um dem Kunden zu signalisieren, dass das Kind bereits in den Brunnen gefallen war.<br />
Stattdessen erwähnte ich meine Bedenken höchst diplomatisch und schritt zur Tat: „Natürlich unterstützen wir Sie gerne bei diesem Projekt: erstellen gemeinsam mit Ihnen ein Studienkonzept, rekrutieren in Absprache mit Ihnen die passenden Probanden, führen die Interviews, werten die Beobachtungen und Aussagen aus und liefern Ihnen einen managementorientierten Bericht mit konkreten Handlungsempfehlungen.</p>
<p>Gesagt getan&#8230; Während der Erhebung und deren Beobachtung durch eine Handvoll Kunden bot sich dann das befürchtete Szenario (kommt leider öfters vor, wenn erst am Ende eines Projektes ein Usability-Test gemacht wird): alle Beobachter, schreien mehr oder weniger laut auf, wenn die Probanden Probleme haben/nicht weiterkommen. Die einen, weil sie nicht den Grund dafür nicht (<em>„das liegt doch klar auf der Hand/guck doch nur hin.“</em>); die anderen, weil „s<em>ie es ja schon immer gesagt haben, dass das nicht funktioniert.“</em></p>
<p>Den Rest der Geschichte bis hin zur heutigen Ergebnispräsentation kennen Sie ja bereits&#8230;</p>
<p><strong>Was lernen wir aus dieser Geschichte? </strong></p>
<p>Anforderungsanalysen und frühzeitiges Prototyping mit bedingt-funktionalen(!) Prototypen sind das A&amp;O und der Garant dafür, Projektzeitpläne &amp; Budget besser einhalten zu können und im gesamten Team für bessere Laune zu sorgen.</p>
<p>Meine Kollegin Frau Struckmeier hat einen vertiefenden Artikel zum Thema „<a href="http://www.usabilityblog.de/2012/09/iterativ-testen-warum-eigentlich/ " target="_blank">Iterativ testen – Warum eigentlich</a>?“ verfasst, auf den ich gerne verweise.</p>
<p>Sofern jedoch nicht nur der Bedarf an iterativem Testing (Rapid Prototyping) besteht, sondern der gesamte Entwicklungsprozess (Anforderungsanalyse, Konzeption, Testing und Design) in die Hände einer erfahrenen UX-Agentur gelegt werden soll, kann ich folgenden Link empfehlen: <a href="http://www.eresult.de/leistungen/methoden_verfahren/user_experience_konzeption.html " target="_blank">User Experience Konzeption</a> (hier finden Sie erfolgreiche Projektbeispiele).</p>
<p><strong>Ihre Meinung</strong></p>
<p>Gerne können Sie mir auch Ihre Projekterfahrungen mitteilen. Ging es Ihnen bereits auch schon einmal so wie mir? Haben Sie andere Erfahrungen sammeln können – ganz gleich, ob auf Kunden- oder Agenturseite?<br />
Ich freue mich auf Ihre Kommentare zu diesem Thema.</p>
<img src="http://www.usabilityblog.de/?ak_action=api_record_view&id=14378&type=feed" alt="" /><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/usabilityblog/rssfeed/~4/leOYlVYkIqs" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Shop-Clinic @ eResult:  Neueste Erkenntnisse der User Experience Forschung eingesetzt zur Optimierung Ihres Online-Shops!</title>
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		<comments>http://www.usabilityblog.de/2013/05/shop-clinic-eresult-neueste-erkenntnisse-der-user-experience-forschung-eingesetzt-zur-optimierung-ihres-online-shops/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 May 2013 11:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Wilhelm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Usability von Online-Shops]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[etablieren User Centered Design]]></category>
		<category><![CDATA[expert review]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Audit]]></category>
		<category><![CDATA[pragmatisch]]></category>
		<category><![CDATA[Quick Usability-Test]]></category>
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		<category><![CDATA[Usability Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[User Centered Design]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie betreiben mit stetig wachsendem Erfolg einen eigenen Online-Shop und möchten diesen systematisch an die sich ändernden Nutzer- und Kundenanforderungen anpassen? Dann ist mein Seminarangebot „Shop-Clinic @ eResult“ für Sie genau das Richtige. Ziel: Sicherung und Ausbau des Erfolgs Ihres Online-Shops. Inhalt &#038; Ablauf der eResult Shop-Clinic Ich stelle zu Beginn neueste Erkenntnisse und Erfahrungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie betreiben mit stetig wachsendem Erfolg einen eigenen Online-Shop und möchten diesen systematisch an die sich ändernden <a href="http://www.usabilityblog.de/tag/Anforderungsanalyse" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>Nutzer- und Kundenanforderungen</strong></a> anpassen?</p>
<p>Dann ist mein Seminarangebot „Shop-Clinic @ eResult“ für Sie genau das Richtige.</p>
<p>Ziel: Sicherung und Ausbau des Erfolgs Ihres Online-Shops.</p>
<p><span id="more-14297"></span></p>
<h2>Inhalt &#038; Ablauf der eResult Shop-Clinic</h2>
<p>Ich stelle zu Beginn neueste Erkenntnisse und Erfahrungen aus <a href="http://www.usabilityblog.de/tag/Usability-Test" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>Usability-Tests</strong></a> und Beratungsprojekten für Online-Shops dar.</p>
<ul id="absatz-list-short">
<li> Mit welchen Verfahren werden Online-Shops analysiert,<br />
getestet und optimiert?</li>
<li> Welche Erkenntnisse schaffen Usability-Tests?</li>
<li> Welche Good Practices gibt es bei der<br />
       Gestaltung und Nutzerführung auf Online-Shops?</li>
</ul>
<p>Die Erkenntnisse werden in Form von Projekt- und Fallstudienberichten veranschaulicht. Im Fokus steht dabei die Verdeutlich des Nutzens einer systematischen, am Kunden &#038; Nutzer ausgerichteten Shop-Optimierung.</p>
<p>Bei der <a href="http://www.eresult.de/studien_artikel/inspiration_im_abo.html" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>Vorstellung von Good Practices</strong></a> greife ich auf einen Pool mit mehr als 3.000 Fundstücken zur Gestaltung von Online-Shops zurück:<br />
Von der Startseite, über die Produktdetailseite bis hin zum Bestellprozess liefert dieser Pool wertvolle Anregungen für die Optimierung Ihres Online-Shops.</p>
<h2>Danach wird es noch konkreter!</h2>
<p>Gemeinsam analysieren wir Ihren Online-Shop und auch die Online-Shops der anderen Teilnehmer/-innen– in einer moderierten, quasi <a href="http://www.eresult.de/leistungen/methoden_verfahren/expertenbasierte_evaluation.html" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>expertenbasierten Gruppenexploration</strong></a>.</p>
<p>So wird das zuvor vermittelte Wissen angewendet, vertieft und im Team werden für jeden Online-Shop Optimierungsmaßnahmen erarbeitet.</p>
<p>Dabei wird auch verdeutlicht in welcher Form Erkenntnisse aus Usability-Analysen aufbereitet und dokumentiert werden sollten.</p>
<p>Ich stelle dazu einen pragmatischen <a href="http://www.eresult.de/leistungen/methoden_verfahren/user_experience_konzeption.html" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>User Centered Design Ansatz</strong></a> vor, beschreibe Möglichkeiten zur toolbasierten Erstellung von Scribbles, Wireframes und <a href="http://www.usabilityblog.de/?s=Prototypen" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>Prototypen bzw. Dummys</strong></a>.</p>
<h2>Ihre Vorteile, Ihr Nutzen …</h2>
<p>Sie werden am Ende des Tages ganz konkrete Optimierungen für Ihren Online-Shop mitnehmen, Optimierungen die zu mehr Umsatz und höherer Konversionsrate führen.<br />
Zugleich lernen Sie die unterschiedlichen Usability-Methoden und Verfahren kennen, und können damit ausgestattet sowohl eigene Tests besser durchführen als auch entsprechenden Leistungen bei <a href="http://www.usabilityblog.de/?s=UX+Agenturen" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>UX-Agenturen</strong></a> anfragen und deren Angebote besser vergleichen.</p>
<p>Das Seminar findet am <strong>15.10.2013 in Kassel</strong> statt (<a href="http://www.pentahotels.com/de/hotels/kasph-kassel/directions/" target="_blank" title="zur Homepage des pentahotels"><strong>pentahotel</strong></a>) – im Rahmen der <a href="http://www.plentymarkets.eu/service-support/academy/" target="_blank" title="zur plentymarkets Academy"><strong>plentymarkets Academy</strong></a>.</p>
<p><strong>Teilnahmebeitrag/Kosten</strong>: Verpflegungspauschale in Höhe von 34,90 € (zzgl. MwSt.).</p>
<p><strong>Anmeldung direkt an</strong>:<a href="mailto:thorsten.wilhelm@eresult.de" target="_blank" title="E-Mail an Thorsten Wilhelm"><strong>Thorsten Wilhelm </strong></a></p>
<p><em>Bitte beachten Sie:</em><br />
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!</p>
<p>Die Zusage zur Teilnahme erfolgt in Reihenfolge der per Mail eingehenden Anmeldung.</p>
<p>Interesse an weitergehenden Informationen?<br />
<a href="mailto:thorsten.wilhelm@eresult.de" target="_blank" title="E-Mail an Thorsten Wilhelm"><strong>Schreiben Sie mir, für Ihre Fragen und Wünsche bin ich gern für Sie da</strong></a>.</p>
<img src="http://www.usabilityblog.de/?ak_action=api_record_view&id=14297&type=feed" alt="" /><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/usabilityblog/rssfeed/~4/FTjhi4c3UA4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Top-Themen der letzten 30 Tage</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/usabilityblog/rssfeed/~3/BQz0Kyf7h1A/</link>
		<comments>http://www.usabilityblog.de/2013/05/top-themen-der-letzten-30-tage/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 May 2013 09:32:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Wilhelm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog-News]]></category>
		<category><![CDATA[Interaktionsdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Zielgruppen]]></category>
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		<category><![CDATA[notebooksbilliger.de]]></category>
		<category><![CDATA[Online Shops]]></category>
		<category><![CDATA[Tablet-optimierte Online-Shops]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Kaleta]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltungselektronik]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Beiträge wurden im April am häufigsten aufgerufen und gelesen: Die Zeit für Couch-Commerce ist (über)reif – mehr Umsatz und Conversion durch Tablet-optimierte WebshopsAutor: Martin Beschnitt (eResult GmbH) Warum sind Nutzer die über Tablets surfen so kauffreudig? Wie hoch sollten Konversionsraten sein, wenn Nutzer mit einem Tablet auf Ihren Shop zugreifen? Und schließlich: Wer bietet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Diese Beiträge wurden im April am häufigsten aufgerufen und gelesen:</strong></h2>
<ol id="absatz-list-short">
<li>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 80px"><a href="http://www.usabilityblog.de/blog-autoren/martin-beschnitt/"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/autoren/klein/mbeschnitt_kl.jpg" alt="Martin Beschnitt" title="Martin Beschnitt" width="70" height="92" class="size-full" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div></p>
<p id="absatz-short"><a href="http://www.usabilityblog.de/2013/04/die-zeit-fur-couch-commerce-ist-uberreif-mehr-umsatz-und-conversion-durch-tablet-optimierte-webshops/" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>Die Zeit für Couch-Commerce ist (über)reif – mehr Umsatz und Conversion durch Tablet-optimierte Webshops</strong></a><br />Autor: Martin Beschnitt (eResult GmbH)</p>
<p id="absatz-short" style="width: 465px;">Warum sind Nutzer die über Tablets surfen so kauffreudig? Wie hoch sollten Konversionsraten sein, wenn Nutzer mit einem Tablet auf Ihren Shop zugreifen? Und schließlich: Wer bietet schon heute kundengerechte, für den Zugriff über Tablets optimierte Webshops?<br />
Martin Beschnitt bieten Ihnen Antworten auf genau diese Fragen. Sein Beitrag wartet mit zahlreichen Studienergebnissen auf, begründet die Notwendigkeit eines Tablet-optimierten Shops und stellt Good Practices &#8211;  touch.ebay.com, t.bonprix.de und t.staples.com &#8211; vor.<br />
9 konkrete Tipps zum Gestalten von Tablet-optimierten Web-Shops geben Ihnen wertvolle Anregungen und Hinweise für aktuelle oder zukünftige Projekte. <a href="http://www.usabilityblog.de/2013/04/die-zeit-fur-couch-commerce-ist-uberreif-mehr-umsatz-und-conversion-durch-tablet-optimierte-webshops/" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>Zum Beitrag »</strong></a></p>
</li>
<li style="margin-top: 8px;">
<div class="wp-caption alignright" style="width: 80px"><a href="http://www.usabilityblog.de/blog-autoren/nadine-paessler/"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/autoren/klein/npaessler_kl.jpg" alt="Nadine Wolfframm" title="Nadine Wolfframm" width="70" height="92" class="size-full" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div></p>
<p id="absatz-short"><a href="http://www.usabilityblog.de/2013/04/design-im-wandel-online-shops-fur-unterhaltungselektronik-setzen-auf-schlichtere-farben/" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>Design im Wandel: Online-Shops für Unterhaltungselektronik setzen auf schlichtere Farben</strong></a><br />Autor: Nadine Wolfframm (eResult GmbH)</p>
<p id="absatz-short" style="width: 465px;">Wissen Sie noch, wie der Online-Shop von Conrad im Jahr 2007 aussah?<br />
Oder Vobis.de, Hoh.de, Cyberport.de: Wie haben sich diese Online-Shops im Zeitraum 2007-2013 gewandelt?<br />
Nadine Wolfframm hat diesen Wandlungsprozess von Jahr zu Jahr dokumentiert und beobachtet; im Rahmen ihres Projekts „Design im Wandel“ unter anderem für Online-Shops als dem Bereich der Unterhaltungselektronik.<br />
Ihr Ziel: Identifikation von Design-Trends.<br />
Ihre Ergebnisse: Farben werden deutlich sparsamer eingesetzt, Produkte rücken bereits auf der Startseite in den Vordergrund und …<br />
Schauen Sie selbst nach. Es lohnt sich. Die Bildergalerien zu den Shops mit Startseitenscreens von 2007-2012 werden Ihnen jede Menge Inspiration bieten &#8211; und Erinnerungen wecken. <a href="http://www.usabilityblog.de/2013/04/design-im-wandel-online-shops-fur-unterhaltungselektronik-setzen-auf-schlichtere-farben/" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>Zum Beitrag »</strong></a></p>
</li>
<li style="margin-top: 8px;">
<div class="wp-caption alignright" style="width: 80px"><a href="http://www.usabilityblog.de/blog-autoren/anna-metzger/"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/autoren/klein/ametzger_kl.jpg" alt="Anna Metzger" title="Anna Metzger" width="70" height="92" class="size-full" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div></p>
<p id="absatz-short"><a href="http://www.usabilityblog.de/2013/04/produktdetailseiten-chinesischer-online-shops-fundstucke/" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>Produktdetailseiten chinesischer Online-Shops – Fundstücke</strong></a><br />Autor: Anna Metzger (eResult GmbH)</p>
<p id="absatz-short" style="width: 465px;">Festhalten – und Vieles über Bord werfen, was Sie über die Erfolgsfaktoren guter Produktdetailseiten gelernt haben!<br />
Ausgestattet mit diesen Hinweisen sollten Sie sich den Beitrag von Anna Metzger ansehen. Es lohnt sich – auch für diejenigen, die bisher noch gar nicht daran dachten einen Online-Shop für Chinesen aufzubauen. Auch sie werden Anregungen und Ideen mitnehmen.<br />
Aber Vorsicht: Die Ideen nicht einfach so auf Deutschland übertragen. Deutsche Online-Shopper haben garantiert in einigen Bereichen andere Erwartungen und Vorstellungen an gute Produktbeschreibungen auf Online-Shops. <a href="http://www.usabilityblog.de/2013/04/produktdetailseiten-chinesischer-online-shops-fundstucke/" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>Zum Beitrag »</strong></a></p>
</li>
</ol>
<p id="absatz-short"><span id="more-14332"></span></p>
<h2><strong>Wir begrüßen neu in den Reihen der Blogautorinnen &#038; -Autoren:</strong></h2>
<table width="600" border="0" style="margin-top: 10px;">
<tr>
<td style="vertical-align: top; width: 300px; padding-left: 5px;">
<p>Ulrich Kaleta ist seit 2008 Direktor Marketing bei notebooksbilliger.de. In dieser Funktion arbeitet er auch an der Optimierung des Online-Shops und erzielt dabei durch viele vermeintliche Kleinigkeiten große, den Erfolg steigernde Wirkungen.<br />
Zuvor war er bei den Unternehmen BRITA GmbH und BBDO InterOne GmbH im Management tätig.<br />
In seinem ersten Beitrag auf Uabilityblog.de bietet er Einblicke in die <a href="http://www.usabilityblog.de/2013/04/mit-liebe-zum-detail-zu-dauerhaftem-erfolg-ulrich-kaleta-bietet-einblicke-in-die-erfolgsstory-von-notebooksbilliger-de/" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>Erfolgsfaktoren von notebooksbilliger.de</strong></a> und verdeutlicht, weshalb „Liebe zum Detail“ für Online-Shops immer wichtiger wird.
</p>
</td>
<td style="vertical-align: top; width: 90px; padding-left: 5px;"><div class="wp-caption alignnone" style="width: 80px"><a href="http://www.usabilityblog.de/blog-autoren/ulrich-kaleta/" target="_blank" title="zum Profil von Ulrich Kaleta"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/autoren/klein/ukaleta_kl.jpg" alt="Ulrich Kaleta" title="Ulrich Kaleta" width="70" height="92" class="size-full" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div></td>
<td style="vertical-align: top; width: 210px; padding-top: 8px;">
<p style="margin-top: 0px;"><a href="http://www.usabilityblog.de/blog-autoren/ulrich-kaleta" target="_blank" title="zum Profil von Ulrich Kaleta"><strong>Ulrich Kaleta</strong></a><span style="font-size:10px;"><br />Direktor Marketing<br />(<a href="http://www.notebooksbilliger.de" target="_blank" titel="zur Website der notebooksbilliger.de AG">notebooksbilliger.de AG</a>)</span></p>
</td>
</tr>
</table>
<p style="margin-top:20px; margin-bottom:5px;">Kommen wir noch zu den <strong>Zahlen und Fakten</strong> aus dem April 2013:</p>
<ul id="absatz-list-short">
<li>638.380 Seitenaufrufe (+ 93 % gegenüber März 2013)</li>
<li>152.762 Besucher (+ 21 %)</li>
<li>1.680 Twitter Follower (+ 1 %)</li>
<li>2.560 RSS-Feedabrufe pro Tag</li>
</ul>
<p>Besten Dank an alle <a href="http://www.usabilityblog.de/blog-autoren/" target="_blank" title="zu den Autoren"><strong>Autoren</strong></a> und Leser.</p>
<img src="http://www.usabilityblog.de/?ak_action=api_record_view&id=14332&type=feed" alt="" /><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/usabilityblog/rssfeed/~4/BQz0Kyf7h1A" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Onlinestilberater – Eine echte Hilfe</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/usabilityblog/rssfeed/~3/n_wYV7yUxl8/</link>
		<comments>http://www.usabilityblog.de/2013/05/onlinestilberater-eine-echte-hilfe/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 May 2013 09:32:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine Wolfframm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Interfacedesign]]></category>
		<category><![CDATA[Programme & Tools]]></category>
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		<category><![CDATA[Showroom]]></category>
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		<category><![CDATA[Tool]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob man die Kleidung trägt, die einem steht, fragt sich jeder einmal. Ich habe mich mal mit dem Thema Stilberatung im Internet auseinander gesetzt und mir die 3 Anbieter Outfittery, 8select und Modomoto genauer angeschaut. Zunächst wird auf allen drei Seiten auf verschiedenste Weise erklärt wie das Vorgehen ist, eine Stilberatung und anschließende ein personalisiertes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob man die Kleidung trägt, die einem steht, fragt sich jeder einmal. Ich habe mich mal mit dem Thema Stilberatung im Internet auseinander gesetzt und mir die 3 Anbieter <a href="http://www.outfittery.de" target="_blank" title="zu http://www.outfittery.de"><strong>Outfittery</strong></a>, <a href="http://www.8select.de" target="_blank" title="zu http://www.8select.de"><strong>8select</strong></a> und <a href="http://www.modomoto.de" target="_blank" title="zu http://www.modomoto.de"><strong>Modomoto</strong></a> genauer angeschaut.<br />
Zunächst wird auf allen drei Seiten auf verschiedenste Weise erklärt wie das Vorgehen ist, eine Stilberatung und anschließende ein personalisiertes Kleiderpaket zu bekommen. Bei Outfittery erhält man ein sehr hilfreiches Erklärungsvideo, bei 8select und Modomoto werden die einzelnen Schritte mit Hilfe von Text und passenden Bildern dazu erklärt.<br />
Direkt im Anschluss an die Erklärung wird man zu einem Fragebogen weitergeleitet.</p>
<p><span id="more-14279"></span></p>
<p>Bei Outfittery wird in einzelnen Schritten der Typ abgefragt. Welche Haarfarbe man hat, welches Auto einem gehören könnte, welche Farbe man mag usw.<br />
Zum Schluss gibt man an, welche Kleidungstücke man momentan am ehesten gebrauchen kann und wie viel Geld man dafür grundsätzlich ausgeben würde. Abschließend wird die persönliche Stilberaterin mit Namen, Foto und Beschreibung vorgestellt. Nach der Anmeldung tritt die Stilberaterin mit einem in Kontakt und eine Kleiderauswahl wird besprochen und versandkostenfrei nach Hause geschickt.</p>
<p></br></p>
<p><center><div id="attachment_14280" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/outfittery-fragebogen.jpg" rel="lightbox[14279]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/outfittery-fragebogen-550x502.jpg" alt="Fragebogen auf outfittery.de" title="Fragebogen auf outfittery.de" width="550" height="502" class="size-large wp-image-14280" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 1 Fragebogen auf outfittery.de</p></div></center></br></p>
<p>Das Vorgehen ist bei 8select etwas anders als bei Outfittery. Es wird auch an Hand eines Fragebogens der jeweilige Stil ermittelt und nach der Notwendigkeit von bestimmten Kleidungsstücken und deren Passform gefragt.</p>
<p></br></p>
<p><center><div id="attachment_14281" class="wp-caption alignnone" style="width: 453px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/8select_fragebogen.jpg" rel="lightbox[14279]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/8select_fragebogen-443x550.jpg" alt="Fragebogen auf 8select.de" title="Fragebogen auf 8select.de" width="443" height="550" class="size-large wp-image-14281" /></a><p class="wp-caption-text">Abb.2 Fragebogen auf 8select.de</p></div></center></br></p>
<p>Anschließend gibt es noch einen weiteren Fragebogen zur jeweiligen Produktkategorie z.B. Hemden. Dort wird abgefragt welche Marke man gern trägt, welche Farbe man bevorzugt, den Preis den man bereit ist zu zahlen und welche Menge im Showroom berücksichtigt werden soll.</p>
<p></br></p>
<p><center><div id="attachment_14282" class="wp-caption alignnone" style="width: 225px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/8select_fragebogen-hemd.jpg" rel="lightbox[14279]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/8select_fragebogen-hemd-215x550.jpg" alt="Katgorie-Fragebogen auf 8select.de" title="Katgorie-Fragebogen auf 8select.de" width="215" height="550" class="size-large wp-image-14282" /></a><p class="wp-caption-text">Abb.3 Katgorie-Fragebogen auf 8select.de</p></div></center></br></p>
<p>Auf 8select wird dem Nutzer eine Auswahl verschiedener Kleidungsstücke von einem Modeberater in einem Showroom zur Verfügung gestellt. Das hat den Vorteil, dass schon vor Versenden des Kleidungspaketes eine Auswahl getroffen wird und somit Retourkosten gespart werden können.<br />
Der Showroom lässt sich vergleichen mit einem Warenkorb. Es wird zu den jeweiligen Wunschartikeln ein Vorschlag gemacht und andere Vorschläge leicht ausgegraut angeboten. So wird klar, dass diese noch nicht mit in der Auswahl sind. Durch die Änderung der Menge kann der jeweilige Artikel „aktiviert“ und zum Kleiderpaket hinzugefügt werden.</p>
<p></br></p>
<p><center><div id="attachment_14283" class="wp-caption alignnone" style="width: 317px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/8select_showroom.jpg" rel="lightbox[14279]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/8select_showroom-307x550.jpg" alt="Showroom auf 8select.de" title="Showroom auf 8select.de" width="307" height="550" class="size-large wp-image-14283" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 4 Showroom auf 8select.de</p></div></center></br></p>
<p>Auf Modomoto meldet man sich auch zunächst an und bekommt dann ebenso einen Fragebogen.<br />
Dieser fällt weniger umfangreich aus. Es wird kaum auf den Stil des Interessenten eingegangen, sondern eher auf die bevorzugten Eigenschaften in einer Produktkategorie. Am Ende des Fragebogens kann man sofort eine Bestellung losschicken. Durch die Auswahl der Artikel die gefallen und der Wünsche die man selbst hat, wird auch hier durch Berater ein Kleiderpaket zusammengestellt.</p>
<p></br></p>
<p><center><div id="attachment_14284" class="wp-caption alignnone" style="width: 206px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/modomoto_fragebogen.jpg" rel="lightbox[14279]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/modomoto_fragebogen-196x550.jpg" alt="Fragebogen auf Modomoto.de" title="Fragebogen auf Modomoto.de" width="196" height="550" class="size-large wp-image-14284" /></a><p class="wp-caption-text">Abb.5 Fragebogen auf Modomoto.de</p></div></center></br></p>
<p>Die Fragebögen sind bei allen drei Anbietern sehr intuitiv und durch die bebilderten Fragen auch schnell zu beantworten.</p>
<p>Bei Modomto hat ein Nutzer auch die Möglichkeit über eine App Kleidung zu bestellen. Entweder man hat einen Account und die Daten des Fragebogens sind hinterlegt oder man kann sich als Nutzer auch ganz neu in der APP registrieren und benötigt die Website gar nicht dazu eine Beratung zu erhalten. Die App ist sehr übersichtlich aufgebaut. Auch wird mit Hilfe desselben Fragebogens Geschmack und Kleidungswunsch abgefragt. Sehr gut umgesetzt ist die Möglichkeit in den einzelnen Kleidungskategorien seine Auswahl einfach per Touch auf ein Bild zu treffen und zu speichern.</p>
<p></br></p>
<p><center><div id="attachment_14285" class="wp-caption alignnone" style="width: 376px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/App.png" rel="lightbox[14279]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/App-366x550.png" alt="Screenshot Modomoto App" title="Screenshot Modomoto App" width="366" height="550" class="size-large wp-image-14285" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 6 Screenshot Modomoto App</p></div></center></br></p>
<p>Bei der Umsetzung einer solchen App sollte darauf geachtet werden, dass sie auf einem Smartphone oder Tablet auch gut genutzt werden kann. Hier muss man teilweise zoomen, um alle Informationen im Fragebogen erkennen zu können.</p>
<p>Ein wichtiges Stichwort ist hier Responsive Design. Das heißt, das Design ist autonom und reagiert auf den Nutzer und dessen Anforderungen. Man fördert das Besuchererlebnis auf seine Internetseiten unabhängig vom Endgerät. Mein Kollege Martin Beschnitt hat sich dem Thema im Beitrag <a href="http://www.usabilityblog.de/2013/04/die-zeit-fur-couch-commerce-ist-uberreif-mehr-umsatz-und-conversion-durch-tablet-optimierte-webshops/" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>„Die Zeit für Couch-Commerce ist (über)reif – mehr Umsatz und Conversion durch Tablet-optimierte Webshops“</strong></a> gewidmet.</p>
<h2>Sind derartige Beratungsservices für Männer und Frauen gleichermaßen interessant?</h2>
<p>Diese Frage habe ich mal aus meiner Sicht beantwortet. <a href="http://www.usabilityblog.de/2013/02/frauen-shoppen-emotionaler-%E2%80%A6/" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>Frauen shoppen emotionaler</strong></a> und daher sind Dienste die Kleidungspakete zusammenstellen eher für Männer geeignet. Dennoch sind Beratungsservices im Bereich Figur und Farbe meist sehr interessant für Frauen. Dazu möchte ich gerne zwei kleine Fundstücke vorstellen.<br />
Der Figurberater auf <a href="http://www.sheego.de" target="_blank" title="zu http://www.sheego.de"><strong>sheego.de</strong></a> führt durch einen Fragebogen der zunächst die Köpermaße abfragt. Diese gibt man sehr einfach durch Schieberegler an. Anschließend bekommt man seinen Figurtyp mit entsprechenden Tipps dazu angezeigt und im darauf folgenden Schritt eine Auswahl der Kleidungsstücke die diesen Figurtyp optimal in Szene setzen. Eine sehr schnelle und hilfreiche Beratung.</p>
<p></br></p>
<p><center><div id="attachment_14286" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/sheego-figurberatung.jpg" rel="lightbox[14279]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/sheego-figurberatung-550x461.jpg" alt="Figurberater auf sheego.de" title="Figurberater auf sheego.de" width="550" height="461" class="size-large wp-image-14286" /></a><p class="wp-caption-text">Abb.7 Figurberater auf sheego.de</p></div></center></br></p>
<p>Sheego bietet außerdem einen Outfitberater. In diesem hat der Nutzer die Möglichkeit ein Model mit der neuen Kollektion anzukleiden und verschiedene Outfits zu probiere. Diese virtuellen Anproben werden ja schon vielfach eingesetzt, aber ich möchte hier ein paar besondere Punkte hervorheben. Es wird ein menschliche Model für den „Umkleidebereich“  verwendet. Die Oberteile, Unterteile und Schuhe könne gleichzeitig auf der selben Höhe des jeweiligen Körperteiles ausgewählt werden. Das ermöglicht ein schnelleres kombinieren des Outfits. Besonders positiv ist mir die realistische Trageweise von Kleidungsstücken aufgefallen. Es besteht die Möglichkeit die Kleidung in mehreren Lagen zu probieren und sogar Jacken auf und zu zumachen. Alle Artikel die das Model trägt werden in einer Liste gespeichert und man hat die Möglichkeit dieses Outfit zu bestellen.</p>
<p></br></p>
<p><center><div id="attachment_14287" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/sheego-outfitberatung.jpg" rel="lightbox[14279]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/05/sheego-outfitberatung-550x500.jpg" alt="Outfitberater auf sheego.de" title="Outfitberater auf sheego.de" width="550" height="500" class="size-large wp-image-14287" /></a><p class="wp-caption-text">Abb.8 Outfitberater auf sheego.de</p></div></center></br></p>
<p>Hat schon jemand Erfahrungen mit solchen Diensten oder Beratungsservices gemacht und kann darüber berichten?</p>
<img src="http://www.usabilityblog.de/?ak_action=api_record_view&id=14279&type=feed" alt="" /><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/usabilityblog/rssfeed/~4/n_wYV7yUxl8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Produktvideos – aktuelle Trends &amp; Empfehlungen</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 11:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna Metzger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bilder sagen bekanntlich mehr als 1000 Worte und Videos sind mehr als 1000 Bilder. Das gilt auch für die Darstellung von Produkten in Online-Shops für Mode. Videos transportieren mehr Stimmung, Erlebnis, Charakter. Mehr Produkteigenschaften – mehr Conversion. Also auf in die Videoproduktion! Ein Risiko? Kaum. Statistisch gesehen, steigt bei Nutzern, die sich ein Video anschauen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bilder sagen bekanntlich mehr als 1000 Worte und Videos sind mehr als 1000 Bilder. Das gilt auch für die <strong>Darstellung von Produkten in Online-Shops für Mode</strong>. Videos transportieren mehr Stimmung, Erlebnis, Charakter. Mehr Produkteigenschaften – mehr Conversion. Also auf in die Videoproduktion! Ein Risiko? Kaum. Statistisch gesehen, <strong>steigt</strong> bei Nutzern, die sich ein Video anschauen, die <strong>Kaufwahrscheinlichkeit um <a href="http://www.getelastic.com/ecommerce-video-infographic/" target="_blank" title="zum Artikel"><strong>174%</strong></a> an</strong>. Die Selbstauskunft der Nutzer korreliert damit, wie die aktuelle Umfrage im Rahmen des <a href="http://www.eresult.de/leistungen/methoden_verfahren/omnibus_mehrthemen-befragung.html" target="_blank" title="zum Beitrag">eResult Omnibusses</a> zeigt: <strong>40,6%</strong> der Befragten geben an, dass sie <strong>weniger Zweifel</strong> haben <strong>ein Produkt zu kaufen</strong>, wenn sie es vorher im Video angesehen haben; <strong>jeder 4. bevorzugt Online-Shops, die Videos anbieten</strong>. Was genau sind aber die aktuellen <strong>Anforderungen und Erwartungen der Nutzer an Produktvideos</strong>? Ein Video ist ja nicht gleich ein gutes Video. Wenn ich an Mode und Videos denke, habe ich spontan ein Laufstegvideo vor Augen. Doch ist es auch für den Online-Shop geeignet? Und wie und wo binde ich das Video ein? Folgende <strong>Good Practices</strong> für die <strong>Einbindung und</strong> den <strong>Inhalt</strong> von Produktvideos in Online-Shops für Mode möchte ich Ihnen ans Herz legen.</p>
<p><span id="more-14229"></span></p>
<h2>Nutzerorientierter Inhalt: weg vom Laufsteg</h2>
<p>Die Präsentation auf dem Laufsteg ist gut für Modenschauen, für den Online-Shop sind die Laufstegvideos jedoch viel zu hektisch. Viele Nutzer beschweren sich in <a href="http://www.eresult.de/leistungen/methoden_verfahren/usability-test_im_labor.html" target="_blank" title="zum Beitrag">Usability-Tests</a>, dass solche Videos zu schnell sind, so dass das Produkt nicht im Detail betrachtet werden kann. Sie sehen entsprechend keinen Mehrwert darin. In der aktuellen Umfrage zu Videos bewertetet die Befragten ein Produktvideo, bei dem auf den Laufsteg verzichtet wurde besser. Als Begründung gaben einige an, dass sie das Produkt besser rundum betrachten können. Ein <strong>Laufstegvideo</strong> wirke dagegen <strong>hektisch, abgehoben, realitätsfern</strong>.</p>
<p>Eine <strong>Alternative</strong> zu Laufstegvideos ist die <strong>Präsentation wie auf einem Podest</strong>. Auf <a href="http://www.amazon.com/" target="_blank" title="zu http://www.amazon.com/"><strong>amazon.com</strong></a> z. B. bewegt sich das Model ganz leicht auf einer Stelle und dreht sich anschließend um sich selbst. Dies <strong>verursacht keine Hektik</strong> bei dem Nutzer und reicht aus um zu erkennen wie der Stoff fällt.</p>
<p></br></p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/3A8HOhbEqxs?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ein anderes gutes Beispiel für ein dezentes, ruhiges Video habe ich beim britischen Online-Shop <a href="http://www.marksandspencer.com/" target="_blank" title="zu http://www.marksandspencer.com/"><strong>Marks &amp; Spencer (M&amp;S)</strong></a> gefunden. Hier ist das Video zweigeteilt, um auch eine vergrößerte Videoaufnahme des Produkts anzuzeigen. Der Videoausschnitt bewegt sich ganz langsam über das Produkt von oben nach unten. Daneben ist eine Volldarstellung des Models zu sehen.</p>
<p></br></p>
<p><div id="attachment_14232" class="wp-caption alignnone" style="width: 524px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/m_und_s_zweigeteiltes_video.jpg" rel="lightbox[14229]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/m_und_s_zweigeteiltes_video.jpg" alt="Marks &amp; Spencer: zweigeteiltes Video" width="514" height="573" class="size-full wp-image-14232" /></a><p class="wp-caption-text">Marks &amp; Spencer: zweigeteiltes Video</p></div></br></p>
<p>Während im Modebereich das Video überwiegend, dazu genutzt wird die Wirkung des Produkts zu transportieren, ist bei <strong>Funktionskleidung</strong> mehr der Expertenrat gefragt. Für diesen Bedarf erwarten Nutzer, dass das Produkt im Detail vorgeführt wird und sind auch bereit das Video länger anzuschauen. Der britischen Anbieter von Ski-Kleidung <a href="http://www.simplypiste.com" target="_blank" title="zu http://www.simplypiste.com"><strong>SimplyPiste</strong></a> wird diesen Nutzererwartungen gerecht. Hier wird das <strong>Produkt im Video erklärt</strong>. Es werden Eigenschaften und Vorteile des Produkts aufgezeigt. Die Situation im <strong>Video gleicht</strong> der <strong>Beratungssituation im Geschäft</strong> vor Ort. Durch fast persönliche Beratung wird beim Nutzer Vertrauen geschaffen und Unsicherheit beseitigt.</p>
<p></br></p>
<p><div id="attachment_14233" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/simplypiste_erklaerung_beratung.jpg" rel="lightbox[14229]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/simplypiste_erklaerung_beratung-550x233.jpg" alt="SimplyPiste: Beratung im Video &amp; Cross-Selling" width="550" height="233" class="size-large wp-image-14233" /></a><p class="wp-caption-text">SimplyPiste: Beratung im Video &amp; Cross-Selling</p></div></br></p>
<h2>Aufmerksamkeitsstarke Einbindung: automatischer Start</h2>
<p>Auch wenn der Inhalt des Videos stimmt, nutzt es wenig, wenn der Nutzer es übersieht. Mehr Aufmerksamkeit kann auf das Video durch einen <strong>automatischen Start</strong> gelenkt werden. Damit muss man jedoch sehr vorsichtig sein. Automatisch startende Videos erinnern an Werbung, überfordern und können beim Nutzer den Weg-Klicken-Reflex auslösen. Das Video muss also sehr dezent und langsam sein und nicht wie ein Fremdkörper wirken. Auch das macht <strong>amazon.com</strong> sehr gut (siehe oben). Das Video startet hier automatisch, wenn die Produktdetailseite aufgerufen wird. Dies wirkt jedoch weder aufdringlich noch überfordernd, denn es wird ein <strong>nahtloser Übergang von der Produktabbildung zum Video</strong> geschaffen. Das Video startet nämlich mit einer eingefrorenen Sequenz, die etwa 5 Sekunden andauert. Man hat das Gefühl eine Produktabbildung zu betrachten. Danach erwacht die Produktabbildung zum Leben: das Model dreht sich und präsentiert das Produkt. Die letzte Sequenz gleicht dann wieder der Produktabbildung, die darauf folgt.</p>
<h2>Kontaktwahrscheinlichkeit erhöhen:  schon vor der Produktdetailseite anbieten</h2>
<p>Videos können auch an frühere Stationen auf der costumer journey eingebunden werden. Z. b. werden im Online-Shop <a href="http://de.kiomi.com/" target="_blank" title="zu http://de.kiomi.com/"><strong>KIOMI</strong></a> Videos bereits auf der Kategorieeinstiegsseite eingebunden. Hier werden dem Nutzer neben den <strong>Kategorieeinstiegen</strong> im linken Bereich verschiedene Looks präsentiert. Über den im Video integrierten Link „Shop the Style“ gelangt der Nutzer zum Look und kann sich die einzelnen Bestandteile im Detail ansehen. Auch hier starten die Videos automatisch nach einer kurzen Verzögerung sind jedoch langsam und dezent, so dass der Nutzer damit nicht überfordert wird.</p>
<p></br></p>
<p><div id="attachment_14234" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/kiomi_kategorieneinstieg.jpg" rel="lightbox[14229]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/kiomi_kategorieneinstieg-550x456.jpg" alt="KIOMI: Video auf der Kategorieeinstiegsseite" width="550" height="456" class="size-large wp-image-14234" /></a><p class="wp-caption-text">KIOMI: Video auf der Kategorieeinstiegsseite</p></div></br></p>
<p>Bei dem Online-Shop <a href="http://www.saksfifthavenue.com/" target="_blank" title="zu http://www.saksfifthavenue.com/">Saks Fifth Avanue</a> sind Produktvideos bereits von der <strong>Produktübersichtseite</strong> abrufbar. Auf diese Weise kann der Nutzer sich das Produkt bereits in der Übersicht in action ansehen. Hierdurch wird bestimmt der eine oder andere unnötige Wechsel auf die Produktdetailseite eingespart.</p>
<p></br></p>
<p><div id="attachment_14235" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/sakssfifthavenue.jpg" rel="lightbox[14229]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/sakssfifthavenue-550x381.jpg" alt="Saks Fifth Avanue: Video auf der Produktübersichtsseite" width="550" height="381" class="size-large wp-image-14235" /></a><p class="wp-caption-text">Saks Fifth Avanue: Video auf der Produktübersichtsseite</p></div></br></p>
<h2>Und darüber hinaus…</h2>
<p>Ist der Inhalt und die Einbindung geglückt, können Videos noch weiteren Mehrwert bieten. Z. B.  kann über Videos <strong>Cross-Selling</strong> betreiben werden. Hat der Nutzer nämlich ein gutes Produktvideo gesehen und für seine Entscheidungsfindung als relevant eingestuft, möchte er ggf. weiterhin nur Produkte ansehen, bei denen ebenfalls ein Video verfügbar ist. Ein Verweis auf andere Produkte mit Videos aus der gleichen Kategorie wäre an dieser Stelle sinnvoll. <strong>SimplyPiste</strong> (siehe oben) verweist auf den Produktdetailseiten auf weitere Produktvideos.</p>
<p>Weiterhin können Videos stärker zur <strong>Produktbindung</strong> beitragen, indem sie die <strong>Individualität der Produkte</strong> unterstreichen und <strong>Stimmung</strong> schaffen. Ein gutes Beispiel ist bei <a href="http://www.asos.de/" target="_blank" title="zu http://www.asos.de/"><strong>asos</strong></a> anzutreffen. Hier spielt zu verschiedenen Produkten unterschiedliche <strong>Musik</strong>. Im Anschluss an das Video wird der Nutzer auch über die Band und den Songtitel informiert. Zusätzlich zu der Verstärkung der Produktbindung entsteht auf diese Weise der Eindruck, dass die Produktdetailseiten mit Sorgfalt und Detailliebe zusammengestellt werden.</p>
<p></br></p>
<p><div id="attachment_14236" class="wp-caption alignnone" style="width: 331px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/asos_individuelle_musik_plus_angabe_band.jpg" rel="lightbox[14229]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/asos_individuelle_musik_plus_angabe_band.jpg" alt="asos: individuelle Musik für die Produkte" width="321" height="549" class="size-full wp-image-14236" /></a><p class="wp-caption-text">asos: individuelle Musik für die Produkte</p></div></br></p>
<p>Auch die <strong>Verbreitung der Bekanntschaft</strong> des Online-Shops <strong>über soziale Netzwerke</strong> könnte durch Videos gesteigert werden. Laut einer Studie der e-tailing group und <a href="http://www2.invodo.com/l/12102/2013-03-08/7wqf3" target="_blank" title="zum Download des Whitepapers">invodo</a> würden 41% der Online-Käufer ein Video eher als andere Medien (Bild, Text) über soziale Netzwerke teilen. Der amerikanische Online-Shop für Schmuck <a href="http://www.ross-simons.com/" target="_blank" title="zu http://www.ross-simons.com/"><strong>Ross-Simons</strong></a> bietet daher den <strong>Share-Link direkt im Video</strong> an. Bewegt der Nutzer die Maus über das Video wird zusätzlich zu der Kontrollleiste ein Share-Link angeboten. Empfehlungen sind über Facebook oder Twitter möglich.</p>
<p></br></p>
<p><div id="attachment_14237" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/ross_simons_share_button_im_video.jpg" rel="lightbox[14229]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/ross_simons_share_button_im_video-550x483.jpg" alt="Ross-Simons: Share-Link im Video" width="550" height="483" class="size-large wp-image-14237" /></a><p class="wp-caption-text">Ross-Simons: Share-Link im Video</p></div></br></p>
<h2>Tipps für Videos mit Mehrwert zusammengefasst:</h2>
<ul>
<li> <strong>Nutzerorientierter Inhalt:</strong> Laufsteg ist für die Modenschau gut, für den Online-Shop aber nicht die beste Lösung – wichtiger ist, je nach Produkt,</li>
<ul>
<li> dass es im Detail betrachtet werden kann (dafür muss das Video langsam sein und/oder Details anzeigen) oder
<li> dass es erklärt wird.</li>
</li>
</ul>
</ul>
<ul>
<li> <strong>Aufmerksamkeitsstarke Einbindung durch automatischen Start</strong>, aber um den Nutzer Nutzer nicht zu überfordern…</li>
<ul>
<li> mit Verzögerung starten,</li>
<li> dezentes Tempo wählen,</li>
<li> nur einmal abspielen,</li>
<li> bestenfalls einen Übergang zwischen Produktabbildungen und -video schaffen.</li>
</ul>
</ul>
<ul>
<li> <strong>Frühe Einbindung</strong> damit Videos bereits bei der Vorauswahl wirksam werden können:</li>
<ul>
<li> auch auf Kategorieeinstiegen und</li>
<li> Ergebnisseiten möglich.</li>
</ul>
</ul>
<ul>
<li> <strong>Wozu man Videos noch nutzen kann:</strong></li>
<ul></li>
<li> <strong>Cross-Selling</strong> über Verweis auf andere Produkte mit Videos</li>
<li> Bessere <strong>Verankerung im Gedächtnis</strong> durch individuelle Musik</li>
<li> <strong>Bekanntschaft erhöhen</strong> durch eingebundene <strong>Share-Links</strong></li>
</ul>
</ul>
<img src="http://www.usabilityblog.de/?ak_action=api_record_view&id=14229&type=feed" alt="" /><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/usabilityblog/rssfeed/~4/bEF1HL8x0j8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Lebensraum Internet – von Einheimischen und Zugezogenen (Teil 2: Shoppingverhalten auf Onlineshops)</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 13:06:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bärbel Jüngel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobile Usability]]></category>
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		<category><![CDATA[Software Usability]]></category>
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		<category><![CDATA[Surfverhalten]]></category>

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		<description><![CDATA[Teil zwei? Ganz genau! Wer den ersten Teil verpasst hat und nicht weiß, was es mit Digital Natives auf sich hat, oder mehr Informationen über ihr Verhalten im Netz haben möchte, ist herzlich dazu eingeladen das nachzuholen; dazu hier entlang. Für alle anderen und diejenigen, die gelegentlich auch gern einmal mit dem zweiten Teil beginnen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14213" class="wp-caption alignleft" style="width: 290px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_46431334_XS.jpg" rel="lightbox[14212]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_46431334_XS-280x186.jpg" alt="Teenagers looking at a computer screen" title="Teenagers looking at a computer screen" width="280" height="186" class="size-medium wp-image-14213" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Teil zwei? Ganz genau! Wer den ersten Teil verpasst hat und nicht weiß, was es mit <strong>Digital Natives</strong> auf sich hat, oder mehr Informationen über ihr Verhalten im Netz haben möchte, ist herzlich dazu eingeladen das nachzuholen; dazu <a href="http://www.usabilityblog.de/2013/03/lebensraum-internet-von-einheimischen-und-zugezogenen-teil1/" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>hier</strong></a> entlang.</p>
<p>Für alle anderen und diejenigen, die gelegentlich auch gern einmal mit dem zweiten Teil beginnen, gibt es nun weitere, sehr interessante Erkenntnisse aus unserer großen <strong>Usability-Studie</strong> zum Shoppingverhalten auf Onlineshops. <a href="http://www.eresult.de" target="_blank" title="zu http://www.eresult.de"><strong>eResult</strong></a> hat Digital Natives (Generation Facebook) und vergleichend Digital Immigrants (Generation Golf) über die Schulter geschaut, ihr Blickverhalten auf Onlineshops erfasst und sie zu ihren Wünschen, Anforderungen und Ideen bezüglich Onlineshops, Nachrichtenportalen oder sozialen Netzwerken befragt.</p>
<p><span id="more-14212"></span></p>
<p>Im ersten Teil des Blogbeitrages habe ich bereits einige Ergebnisse dargestellt, die wir beobachtet haben, wenn sich die jungen Erwachsenen ganz frei und ohne Vorgabe von konkreten Aufgaben im Web bewegen durften. Im heutigen zweiten Teil präsentiere ich einige andere Beobachtungsergebnisse, und zwar diejenigen, die auf dem Verhalten der Testpersonen beruhen, wenn sie sich eben nicht mehr völlig frei entfalten konnten,<br />
sondern durch die Vorgabe von gewissen Websites und Aufgaben etwas eingeschränkt waren.</p>
<p>Und eines steht mal fest: Digital Natives haben ein anderes Shoppingverhalten als Digital Immigrants! Wie anders? Weiterlesen.</p>
<p>Vielleicht denken Sie sich jetzt „Was nützt mir das Shoppingverhalten, ich habe keinen Onlineshop.“ Mag sein. Eventuell denken Sie dann aber noch einen Schritt weiter: „Vielleicht möchte ich mit meiner Website aber trotzdem diese Nutzergruppe ansprechen und für meine Produkte begeistern.“ Korrekt! Denn es können ja auch Reisen, Versicherungen oder ein Forum über die besten Arten eines Spickzettels sein, ganz egal: Sie sollten Ihre Zielgruppe(n) genau kennen – denn es besteht ungeheures, oftmals völlig unterschätztes Potenzial um Websites noch besser an das Surfverhalten der User anzupassen.</p>
<p>Also, liebe Betreiber von Websites aller Art: Greift Euren Digital Natives unter die virtuellen Arme und unterstützt sie, indem Ihr ihre Wünsche und Bedürfnisse kennt.</p>
<p><strong>Erkenntnisse</strong> und <strong>Unterschiede zum Shoppingverhalten</strong> zwischen Digital Natives und Digital Immigrants:</p>
<ul id="absatz-list-short">
<li> Erstere entschieden sich insgesamt schneller für einen Artikel (Dabei spielte es keine Rolle, ob die Produktübersichtseite kurz oder lang oder der Onlineshop bekannt oder unbekannt war. Besonders die 12 – 17-Jährigen sind wahre Meister im Blitzkaufen.).</li>
<li> Die jüngere Generation hielt sich gegenüber der Älteren fast doppelt so lange auf einer Produktübersichtseite auf, bevor sie sich einen Artikel auf der Produktdetailseite genauer ansah (Diese wurde häufig nur noch aufgerufen, um Größe und Farbe auszuwählen und den Artikel schlussendlich in den Warenkorb zu verbannen.).</li>
<li> Die eigentliche Entscheidung für einen Artikel erfolgte bei den Digital Natives häufig bereits auf der Produktübersichtsseite (Oft waren die Produktbilder eines Artikels ausschlaggebend und reichten aus um das Gehirn zum Zuschlagen zu überreden. Die Digital Immigrants hingegen unterzogen die Produktbeschreibungen auf der Produktdetailseite einer genaueren Prüfung, bevor sie sich für einen Artikel entschieden.).</li>
<li> Insgesamt lesen die Jüngeren die Produktinformationen und –beschreibungen flüchtiger und weniger ausführlich (Trotzdem: Sie möchten möglichst umfassend über ein Produkt informiert werden. Es war ihnen lediglich wichtig, dass sie unnötige Informationen umgehen. Daher sollten zunächst nur einige, wenige angezeigt werden.).</li>
<li> Digital Natives scrollen auf einer Produktdetailseite weniger in den unteren Seitenbereich. Das führte in manchen Fällen dazu, dass Kundenrezensionen gesucht aber nicht gefunden wurden (Eventuell ist hier die Seitenaufteilung noch nicht so in Fleisch und Blut übergegangen wie bei den Älteren.).</li>
</ul>
<h2>Was bedeuten diese Entdeckungen nun für die Praxis?</h2>
<p>Bleiben Sie im Dialog mit Ihren Usern! Befragen und beobachten Sie Ihre Zielgruppe(n),<br />
denn nur so können Sie deren Wünsche und Anforderungen erfüllen und Websites an<br />
ihre Ansprüche anpassen.</p>
<p>Denn es macht durchaus Sinn:</p>
<ul id="absatz-list-short">
<li> Produktübersichtsseiten für Digital Natives anders zu gestalten, indem man<br />
beispielsweise größere Produktbilder oder eine direkte Möglichkeit, Artikel von dort aus in den Warenkorb zu legen, anbietet.</li>
<li> Produktinformationen für Digital Natives zwar umfassend anzubieten, aber<br />
stärker auf deren Strukturierung zu achten (Stichwort &#8211; Aufklappfunktion).</li>
<li> Erwartungshaltungen bzgl. Position und Gestaltung von Informationen/Elementen nicht generell vorauszusetzen, denn für Digital Natives sind diese zum Teil nicht intuitiv.</li>
</ul>
<p>Aber wenn man über Digital Natives redet, dann nicht nur im Web, denn gerade<br />
Generation Facebook ist heutzutage mobil unterwegs. Moment mal, werden demzufolge<br />
jetzt auch anders gestaltete Apps benötigt? Oh je, ich höre jetzt auf&#8230;  Es gibt viel zu tun!:-)</p>
<h2>Unsere Methodik</h2>
<p>Zu unserer qualitativen <a href="http://www.eresult.de" target="_blank" title="zu http://www.eresult.de"><strong>eResult</strong></a> Usability-Studie luden wir insgesamt 48 TPen ein; 24 davon zwischen 35 und 45 Jahren und die anderen 24 zwischen 12 und 25 Jahren (auch diese wieder halbiert: 12 zwischen 12 und 17 Jahren und 12 zwischen 18 und 25 Jahren). Im ersten Teil des Usability-Tests gab es keine Vorgabe von szenariobasierten Aufgaben und Internetangeboten, die TPen konnten in einer freien Nutzungsphase im<br />
Web tun und lassen was sie wollten (Wer den ersten Teil an dieser Stelle immer noch nicht gelesen hat: Der Link befindet sich oben).</p>
<p>Erst im zweiten Teil des Usability-Tests gab es konkrete, typische Aufgabenstellungen<br />
für bestimmte Internetangebote und zum Shoppingverhalten auf Onlineshops. Dazu habe ich Ihnen heute einige Erkenntnisse vorgestellt.</p>
<p><strong>Haben Sie Interesse an weiteren, interessanten Informationen aus der von eResult durchgeführten Studie?</strong></p>
<p><a href="https://www.eresult.de/downloads.html" target="_blank" title="zum Download-Bereich">Hier geht es zu unserer <strong>kostenlosen</strong> Digital Natives Studie.</a></p>
<img src="http://www.usabilityblog.de/?ak_action=api_record_view&id=14212&type=feed" alt="" /><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/usabilityblog/rssfeed/~4/h3wFRyQGqkA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Mobile Commerce ist nicht aufzuhalten – Ausblick auf Veränderungen, Tipps zum Testen und Best Practices für Detailseiten</title>
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		<comments>http://www.usabilityblog.de/2013/04/mobile-commerce-ist-nicht-aufzuhalten-ausblick-auf-veranderungen-tipps-zum-testen-und-best-practices-fur-detailseiten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 10:54:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anja Weitemeyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobile Usability]]></category>
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		<description><![CDATA[Fokus meiner heutigen Linktipps ist Mobile Commerce. Immer mehr Anfragen erreichen uns zu diesem Thema – mit qualitativen Tests im Labor, Online-Befragungen oder Tagebuchstudien klärt eResult relevante Fragen zu allen Mobilen Diensten und Anwendungen. Wie wird sich der Handel insgesamt ändern? Auf der US-Plattform practical ecommerce findet sich dazu ein schöner Artikel. Insbesondere das Online-Shopping [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fokus meiner heutigen Linktipps ist <strong>Mobile Commerce</strong>. Immer mehr Anfragen erreichen uns zu diesem Thema – mit qualitativen Tests im Labor, Online-Befragungen oder Tagebuchstudien klärt eResult relevante Fragen zu allen <a href="https://www.eresult.de/leistungen/testobjekte.html#a_mdienste" target="_blank" title="zum Beitrag">Mobilen Diensten und Anwendungen</a>.</p>
<h2>Wie wird sich der Handel insgesamt ändern?</h2>
<p>Auf der US-Plattform <strong>practical ecommerce</strong> findet sich dazu ein <a href="http://www.practicalecommerce.com/articles/3965-7-Ways-Mobile-Commerce-Will-Change-Retail" target="_blank" title="zum Artikel"><strong>schöner Artikel</strong></a>. Insbesondere das Online-Shopping an <strong>jedem beliebigen Ort</strong>, genau dann, wenn ich den Bedarf verspüre, wird den Online-Handel verändern.</p>
<p><span id="more-14207"></span> </p>
<p>Die Möglichkeit Preisvergleiche jederzeit durchführen zu können und Kundenbewertungen abzurufen – insbesondere wenn ich direkt im stationären Handel (am früheren einzigen Point of Sale) stehe, zwingt die Händler zum Umdenken und Reagieren.</p>
<p>Spannend, wo das in den nächsten Jahren noch hinführen wird.</p>
<h2>Machen Sie Ihren Shop bereit für das Mobile-Zeitalter</h2>
<p>Um eine Aussage zu treffen, ob Sie bereits bereit und gut gerüstet sind, stehen zahlreiche nützliche Programme (teilweise umsonst) zur Verfügung. Eine <a href="http://www.practicalecommerce.com/articles/3883-19-Tools-to-Test-your-Site-for-Mobile-Devices" target="_blank" title="zu der Liste von Tools"><strong>nützliche Liste von Tools</strong></a> stellt Sig Ueland bereit. Besonders hilfreich sicherlich die Emulatoren, die ein Smartphone simulieren – so dass das Testing ausschließlich am PC erfolgen kann.</p>
<p>Anregungen für gelungene Produktdetailseiten liefert David Moth und stellt seine <a href="http://econsultancy.com/de/blog/62556-five-of-the-best-mobile-product-pages" target="_blank" title="zu den 5 Highlights"><strong>5 Highlights</strong></a> vor. Die wichtigsten Informationen auf dem kleinen Bildschirm unterzubringen, ist die Herausforderung. Ohne Frage muss auch ein eindeutiger Call-to-Action-Button vorhanden sein. Dazu sollte man alle speziellen Bedien-Features der Touch-Geräte ausnutzen.</p>
<p>Generell bin ich ein Fan der Regel, dass <strong>der Nutzer auf alle Informationen zugreifen können sollte, die er auch am Desktop bekommt</strong>, er hat schließlich dieselbe Intention, lediglich ein anderes Endgerät zur Hand. Die Aufbereitung ist der Clou und die Herausforderung.</p>
<h2>Smartphone war gestern – nun kommt die Smartwatch</h2>
<p>Google Glasses läuft ja schon eine Weile durch die Medien, nun arbeitet Microsoft an einer <strong>Touchdisplay-Uhr</strong> und auch Sony nimmt eine <strong>Computerbrille mit gleich 2 Displays</strong> in Angriff, weiß die <a href="http://www.internetworld.de/Nachrichten/Mobile/Mobile-Devices/Microsoft-arbeitet-an-Touchcreen-Uhr-Der-Wettkampf-um-die-Handgelenke?utm_source=newsletter&#038;utm_medium=nachmittags-nl" target="_blank" title="zum Artikel"><strong>Internet World Business</strong></a>. Ich hab das Gefühl, da müsste auch der menschliche Körper bald als 2.0 Version existieren. Aber die Überlegung, Gegenstände, die man eh schon dabei hat, noch mit weiteren Funktionen zu versehen, ist ja eigentlich genial. Wobei bei mir das Handy seit über 12 Jahren die Armbanduhr abgelöst hat… andererseits wär vielleicht Zeit für etwas Neues? Back to the roots?</p>
<p><strong>Haben Sie noch weitere Vorschläge, welche Alltagsgegenstände doch noch vielfältiger eingesetzt werden können?</strong> Der Schlüsselbund oder das Portemonnaie vielleicht?</p>
<img src="http://www.usabilityblog.de/?ak_action=api_record_view&id=14207&type=feed" alt="" /><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/usabilityblog/rssfeed/~4/pVwL2B1a1Ss" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Mobile-Konzeption: Ein Tablet als interaktive Speisekarte im Restaurant</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 11:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Pohlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interaktionsdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Usability von Geräten]]></category>
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		<category><![CDATA[Konzeption]]></category>
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		<description><![CDATA[Immer wieder begegnen mir spannende Konzepte für digitale, interaktive Systeme in der Wildnis, die mein UX-Herz höher schlagen lassen. Aber zur Berufskrankheit gehört auch, dass ich diese natürlich gleich analysieren muss: Was funktioniert gut, was nicht? Was hätte ich vielleicht anders gemacht? Diese Gedanken möchte ich gerne mit Ihnen teilen. Heute geht es um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14172" class="wp-caption alignleft" style="width: 290px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/intro.jpg" rel="lightbox[14171]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/intro-280x115.jpg" alt="Intro" title="Intro" width="280" height="115" class="size-medium wp-image-14172" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Immer wieder begegnen mir spannende <a href="http://www.eresult.de/leistungen/methoden_verfahren/user_experience_konzeption.html" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>Konzepte für digitale, interaktive Systeme</strong></a> in der Wildnis, die mein UX-Herz höher schlagen lassen. Aber zur Berufskrankheit gehört auch, dass ich diese natürlich gleich analysieren muss: Was funktioniert gut, was nicht? Was hätte ich vielleicht anders gemacht? Diese Gedanken möchte ich gerne mit Ihnen teilen.</p>
<p>Heute geht es um die Speisekarte im <a href="http://labaracca.eu/restaurants/" target="_blank" title="zu http://labaracca.eu/restaurants/"><strong>Restaurant La Baracca in Hamburg</strong></a>. Diese wird mir als Gast direkt am Eingang in Form eines Tablets ausgehändigt. Eine Bedienung braucht es zum Bestellen nicht mehr. Naja, zumindest in der Theorie. Denn ganz problemlos ist die Handhabung der Speisekarte nicht, was das eigentlich spannende Bestellerlebnis leider etwas schmälert.</p>
<p><span id="more-14171"></span></p>
<h2>Von Schlüsseln und Backöfen – aller Anfang ist schwer</h2>
<p>Ich muss ja zugeben: Die interaktive Tablet-Speisekarte war der Hauptgrund für mich, das La Baracca zu besuchen. Bei welchem UX-Geek lässt diese Aussicht schließlich nicht das Herz schneller schlagen? Das Tablet behält man während des gesamten Aufenthalts, denn es speichert gleichzeitig alle eigenen Bestellungen des Besuchs, die man dann bei Rückgabe am Ausgang bezahlt.</p>
<p></br></p>
<p><center><div id="attachment_14173" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Bild1-e1366645038453.jpg" rel="lightbox[14171]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Bild1-e1366645038453.jpg" alt="Anleitung für die Anmeldung" title="Anleitung für die Anmeldung" width="300" height="419" class="size-full wp-image-14173" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 1: Die Anleitung für die Anmeldung ist komplizierter als nötig</p></div></center></br></p>
<p>Am Tisch angekommen öffne ich das Cover des Tablets und werde von einer Anleitung mit vier Schritten begrüßt (siehe Abb. 1). Puh, so kompliziert ist schon das Anmelden? Eigentlich nicht, man versucht scheinbar nur, es kompliziert aussehen zu lassen:</p>
<ul id="absatz-list-short">
<li> Schritt 1 ist bereits erledigt – wie würde ich sonst den Bildschirm sehen?</li>
<li> Schritt 2 und 3 sind eigentlich ein Schritt.</li>
<li> Schritt 4 ist noch gar nicht relevant und bedarf auch eigentlich keiner Erklärung.</li>
</ul>
<p></br></p>
<p><center><div id="attachment_14174" class="wp-caption alignnone" style="width: 390px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Bild2-e1366645178603.jpg" rel="lightbox[14171]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Bild2-e1366645178603.jpg" alt="Schlüssel mit RFID-Chip" title="Schlüssel mit RFID-Chip" width="380" height="285" class="size-full wp-image-14174" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 2: Der Schlüssel mit RFID-Chip für die Anmeldung war leider defekt</p></div></center></br></p>
<p>Das hätte man also auch einfacher lösen können. Aber gut, das Anmelden erscheint mir machbar. Tablet auf den Schlüssel (siehe Abb. 2) legen… nichts passiert. Etwas höher… etwas tiefer… umherschieben… immer noch nichts. Schon kommt der Kellner herbeigeeilt, der das Szenario schon zu kennen scheint. Der Schlüssel funktioniere leider nicht, ich müsse das Tablet an die an der Tischkante angebrachte weiße Karte halten (siehe Abb. 3). Natürlich kann die Technik immer einmal kaputt gehen (auch wenn das bei RFID-Chips relativ unwahrscheinlich ist). Leider werde ich das Gefühl nicht los, dass der Schlüssel nicht erst gestern den Geist aufgegeben hat.</p>
<p></br></p>
<p><center><div id="attachment_14175" class="wp-caption alignnone" style="width: 390px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Bild3-e1366645231307.jpg" rel="lightbox[14171]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Bild3-e1366645231307.jpg" alt="Ersatz-Chip" title="Ersatz-Chip" width="380" height="262" class="size-full wp-image-14175" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 3: Der Ersatz-Chip für die Anmeldung war gut versteckt</p></div></center></br></p>
<p>Der weiße Ersatz-Chip funktioniert immerhin tadellos. Aber was ist das? Mein Tablet mutiert zum Backofen und zeigt mir einen Temperaturregler (siehe Abb. 4). Soll ich jetzt die Bräune meiner Pizza bestimmen? Ach nein, nach zwei Sekunden wird mir klar: Das ist die Ladeanzeige. Mag ja ganz witzig aussehen, aber ein Drehknopf könnte konzeptionell kaum weiter von einer Ladeanzeige entfernt sein. Hier war wohl ein übermotivierter Designer am Werk.</p>
<p></br></p>
<p><center><div id="attachment_14176" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Bild4-e1366644941757.jpg" rel="lightbox[14171]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Bild4-e1366644941757.jpg" alt="Ladeanzeige nach der Anmeldung" title="Ladeanzeige nach der Anmeldung" width="300" height="434" class="size-full wp-image-14176" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 4: Die Ladeanzeige nach der Anmeldung ist dem Temperaturregler eines Backofens nachempfunden</p></div></center></br></p>
<h2>Von Warenkörben im Restaurant – identische Buttons verwirren</h2>
<p>Als ich es durch den Anmeldevorgang geschafft habe verbessert sich der Eindruck: Die Navigation durch die Speisekarte geht gut von der Hand, die Strukturierung ist klar und alle Bedienelemente groß genug (siehe Abb. 5). Jedes Gericht oder Getränk kann man sowohl direkt von der Übersicht bestellen als auch aus der Detailseite. Die zusätzlichen Informationen zu jedem Gericht sind sicherlich ein Vorteil gegenüber herkömmlichen Speisekarten. Ich kann die Zutaten genauer begutachten und sehe ein schönes Bild von dem, was mich erwartet (siehe Abb. 6).</p>
<p></br></p>
<p><center><div id="attachment_14177" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Bild5-e1366644882655.jpg" rel="lightbox[14171]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Bild5-e1366644882655.jpg" alt="Menüs" title="Menüs" width="300" height="449" class="size-full wp-image-14177" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 5: Die Menüs sind übersichtlich und gut bedienbar</p></div></center></br></p>
<p>Leider sind die beiden Warenkorb-Buttons auf der Detailseite verwirrend und machen das Bestellen unnötig schwer. Der obere legt das Gericht in den Warenkorb, das untere wechselt zur Warekorb-Ansicht. Durch das identische Icon und die räumliche Nähe kann hier schnell eine Verwechslung passieren. Und tatsächlich: Obwohl ich meiner Begleitung das Problem erklärt habe, tappt sie zwei Minuten später in genau diese Falle. Mit einem kleinen <a href="http://www.eresult.de/leistungen/methoden_verfahren/usability-test_im_labor.html" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>Usability-Test</strong></a>, am besten schon ganz zu Beginn der Konzeption in Form von <a href="http://www.eresult.de/leistungen/methoden_verfahren/paper_prototyping.html" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>Paper Prototyping</strong></a>, wäre das sicher nicht passiert.</p>
<p></br></p>
<table width="600" border="0">
<tr>
<td style="vertical-align:top; width:300px;"><center><div id="attachment_14178" class="wp-caption alignnone" style="width: 218px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Bild6.1.jpg" rel="lightbox[14171]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Bild6.1-208x300.jpg" alt="Abb. 6: Die Detailseite ist schön gestaltet, birgt aber Verwirrungspotenzial durch mehrere Warenkorb-Buttons" title="Abb. 6: Die Detailseite ist schön gestaltet, birgt aber Verwirrungspotenzial durch mehrere Warenkorb-Buttons" width="208" height="300" class="size-medium wp-image-14178" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div></center></td>
<td style="vertical-align:top; width:300px;"><center><div id="attachment_14179" class="wp-caption alignnone" style="width: 220px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Bild6.2.jpg" rel="lightbox[14171]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Bild6.2-210x300.jpg" alt="Abb. 6: Die Detailseite ist schön gestaltet, birgt aber Verwirrungspotenzial durch mehrere Warenkorb-Buttons" title="Abb. 6: Die Detailseite ist schön gestaltet, birgt aber Verwirrungspotenzial durch mehrere Warenkorb-Buttons" width="210" height="300" class="size-medium wp-image-14179" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div></center></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" style="vertical-align:top; width:600px;"><center><em>Abb. 6: Die Detailseite ist schön gestaltet, birgt aber Verwirrungspotenzial durch mehrere Warenkorb-Buttons</em></center></td>
</tr>
</table>
<h2>Von aufdringlichen Beilagen – geht das auch ohne?</h2>
<p>Direkt im Anschluss zeigt sich ein weiteres Problem: Bei jedem Gericht werde ich nach dem Hinzufügen zum Warenkorb auf eine Seite mit den möglichen Beilagen geleitet (siehe Abb. 7). Abgesehen von der Frage, wer wohl zum Risotto gegrilltes Gemüse bestellt, ist mein erster Gedanke: Muss ich jetzt eine Beilage bestellen? Wie ich diesen Schritt überspringen kann ist nicht ganz offensichtlich. Und auch der Mini-Usability-Test mit meiner Begleitung bringt erst nach kurzem Überlegen die Lösung zu Tage: Oben rechts auf „Weiter“ klicken, ohne eine Beilage anzuhaken. Eine weniger versteckte und klar formulierte Option für „keine Beilage“ im Inhaltsbereich würde solchen Unsicherheiten vorbeugen.</p>
<p></br></p>
<p><center><div id="attachment_14180" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Bild7-e1366644780690.jpg" rel="lightbox[14171]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Bild7-e1366644780690.jpg" alt="Überspringen der Beilagenauswahl" title="Überspringen der Beilagenauswahl" width="300" height="447" class="size-full wp-image-14180" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 7: Das Überspringen der Beilagenauswahl ist nicht offensichtlich</p></div></center></br></p>
<h2>Von kalt gewordenem Essen – nicht alles kommt zur richtigen Zeit</h2>
<p>Das Abschicken der Bestellung geht schnell von der Hand, offenbart aber auch eine Tücke des kellnerlosen Bestellens (siehe Abb. 9). Das Essen wird sofort an unabhängigen Stationen zubereitet und schnellstmöglich zum Tisch gebracht. Ob das Essen für mehrere Personen gleichzeitig fertig wird ist reine Glückssache. Auch Vorspeise und Hauptgericht darf man nicht gleichzeitig bestellen, wenn der Restaurantbesuch nicht in Stress ausarten soll. Darauf wurde ich hingewiesen, doch so recht zufriedenstellend ist es nicht. Ganz egal wie einfach und spaßig das bestellen per Tablet ist – das eigentliche, gemeinsame Erlebnis sollte dadurch nicht geschmälert werden.</p>
<p></br></p>
<p><center><div id="attachment_14181" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Bild8-e1366644701216.jpg" rel="lightbox[14171]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Bild8-e1366644701216.jpg" alt="Bestellung" title="Bestellung" width="300" height="410" class="size-full wp-image-14181" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 8: Die Bestellung wird immer schnellstmöglich zubereitet, ohne Rücksicht auf Verluste</p></div></center></br></p>
<p>Hier geraten wir so langsam in den Bereich Service Design, aber bei User Experience geht es schließlich um mehr als nur um Usability und das Interface. Das gesamte Nutzungserlebnis sollte im Rahmen der <a href="http://www.eresult.de/leistungen/methoden_verfahren/user_experience_konzeption.html" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>UX Konzeption</strong></a> gestaltet und optimiert werden. Dabei ist es wichtig, auch nach links und rechts zu schauen, auf die anderen Teile des Gesamtsystems.</p>
<img src="http://www.usabilityblog.de/?ak_action=api_record_view&id=14171&type=feed" alt="" /><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/usabilityblog/rssfeed/~4/30-AepQkYDQ" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Grafische Sitzplatzreservierung bei Zug- und Flugbuchungen – Fundstücke von Jan Pohlmann</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 10:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Pohlmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei der Flugbuchung ist es schon lange Standard, den eigenen Sitzplatz in einem grafischen Interface genau auswählen zu können. Bei einigen Bahnunternehmen gab es auch bereits eine solche Funktion. Inzwischen ist auch die Deutsche Bahn nachgezogen und bietet als Pilotprojekt in vielen ICEs eine exakte Sitzplatzreservierung über einen Wagenplan. Diese Entwicklung habe ich als Anlass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14155" class="wp-caption alignleft" style="width: 202px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/intro.png" rel="lightbox[14154]"><img class="size-full wp-image-14155" src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/intro.png" alt="Intro" width="192" height="154" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Bei der Flugbuchung ist es schon lange Standard, den <strong>eigenen Sitzplatz in einem grafischen Interface genau auswählen</strong> zu können. Bei einigen Bahnunternehmen gab es auch bereits eine solche Funktion. Inzwischen ist auch die Deutsche Bahn nachgezogen und bietet als Pilotprojekt in vielen ICEs eine exakte <a title="zum Artikel" href="http://www.bahn.de/p/view/angebot/preis/reservierung.shtml" target="_blank">Sitzplatzreservierung über einen Wagenplan</a>.</p>
<p>Diese Entwicklung habe ich als Anlass genommen, mich einmal umzusehen und solche grafischen Sitzplatzreservierungen zu analysieren. <strong>Was sollten Sie bei der <a title="zum Beitrag" href="http://www.eresult.de/leistungen/anwendungsfelder.html#kp" target="_blank"><strong>Konzeption</strong></a> einer solchen Funktion beachten?</strong> Es zeigte sich, dass der grundsätzliche Aufbau immer demselben Prinzip folgt, sich die Details aber je nach spezifischen Besonderheiten unterscheiden.</p>
<p><span id="more-14154"></span></p>
<h2>Zur Navigation eine grafische Übersicht verwenden</h2>
<p>Häufig ist es <strong>nicht praktikabel, alle verfügbaren Sitzplätze auf einmal darzustellen</strong>. Dies ist insbesondere bei Zügen der Fall, die immer aus mehreren Wagen bestehen, aber auch bei größeren Flugzeugen. Zur Navigation zwischen den unterschiedlichen Bereichen wird bei <a title="zu http://www.britishairways.com" href="http://www.britishairways.com" target="_blank">British Airways</a> eine kleine Übersichtsdarstellung des Flugzeuges verwendet (siehe Abb. 1). Der in der Detailansicht gezeigte Ausschnitt ist markiert und kann per Klick oder durch Ziehen verschoben werden. Auf diese Weise können sich die Nutzer immer vorstellen, wo ihr Platz im Verhältnis zum Gesamtflugzeug liegt.</p>
<div id="attachment_14156" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Abb1.png" rel="lightbox[14154]"><img class="size-large wp-image-14156" src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Abb1-550x201.png" alt="British Airways zeigt rechts eine Übersichtsgrafik mit verschiebbarem Ausschnitt" width="550" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 1: British Airways zeigt rechts eine Übersichtsgrafik mit verschiebbarem Ausschnitt</p></div>
<p>Der <a title="zu https://www.hkx.de/de/" href="https://www.hkx.de/de/" target="_blank">Hamburg-Köln-Express</a> nutzt ebenfalls eine <strong>grafische Übersicht zur Navigation zwischen den Wagen</strong>, die oberhalb der Detailansicht platziert wurde (siehe Abb. 2). Sie funktioniert anders als bei British Airways nicht kontinuierlich, d.h. der Ausschnitt kann nicht frei verschoben werden, sondern es wird jeweils ein Wagen ausgewählt. Zu jedem Wagen gibt es schon in der Übersicht die <strong>wichtigsten Infos in Stichpunkten</strong>, insbesondere die noch freien Sitzplätze, um die Auswahl zu erleichtern. Der aktuell gezeigte Wagen wird zudem hervorgehoben, was den Zusammenhang zwischen Übersichts- und Detailansicht für die Nutzer gut verdeutlicht.</p>
<div id="attachment_14157" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Abb2.png" rel="lightbox[14154]"><img class="size-large wp-image-14157" src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Abb2-550x202.png" alt="Der HKX gestaltet die Wagenauswahl grafisch und zeigt die wichtigsten Infos zu jedem auf einen Blick" width="550" height="202" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 2: Der HKX gestaltet die Wagenauswahl grafisch und zeigt die wichtigsten Infos zu jedem auf einen Blick</p></div>
<h2>Den genauen Aufbau der Kabine verdeutlichen</h2>
<p>Für die Auswahl eines Sitzplatzes ist nicht nur die allgemeine Position, etwa hinten oder vorne, relevant, sondern auch das direkte Umfeld. Um den Nutzern dieses in einer abstrakten, grafischen Ansicht verständlich zu machen, ist es nötig, die <strong>wichtigsten Details klar darzustellen</strong>. In einem Flugzeug gehören dazu insbesondere die Ausgänge, WCs und Küchenbereiche. <a title="zu http://www.delta.com" href="http://www.delta.com" target="_blank">Delta Air Lines</a> verdeutlicht <strong>die Position dieser Einrichtungen über leicht verständliche Symbole</strong>, die zudem in einer Legende erklärt werden (siehe Abb. 3).</p>
<div id="attachment_14158" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Abb3.png" rel="lightbox[14154]"><img class="size-large wp-image-14158" src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Abb3-550x362.png" alt="Delta Air Lines zeigt Symbole für Ausgänge, WCs und Küchen und erklärt diese in einer Legende " width="550" height="362" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 3: Delta Air Lines zeigt Symbole für Ausgänge, WCs und Küchen und erklärt diese in einer Legende </p></div>
<p>Die <a title="zu https://www.bahn.de" href="https://www.bahn.de" target="_blank">Deutsche Bahn</a> bringt den Nutzern <strong>das reale Layout der Wagen</strong> ebenfalls sehr gut näher (siehe Abb. 4). Die Ausrichtung der Sitzplätze ist klar erkennbar <strong>und Besonderheiten wie Tische und Gepäckabteile</strong> werden dargestellt. Die Abteile im rechten Bereich sind eindeutig vom Großraumbereich links zu unterscheiden. Einzig die Fahrtrichtung geht leider etwas unter, da sie nur durch ein kleines Symbol oberhalb des Wagens angezeigt wird.</p>
<div id="attachment_14159" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Abb4.png" rel="lightbox[14154]"><img class="size-large wp-image-14159" src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Abb4-550x120.png" alt="Die Deutsche Bahn verdeutlicht das Layout der Wagen durch eine klare, reduzierte Darstellung wichtiger Details" width="550" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 4: Die Deutsche Bahn verdeutlicht das Layout der Wagen durch eine klare, reduzierte Darstellung wichtiger Details</p></div>
<h2>Verschiedene Arten von Sitzplätzen visuell unterscheiden</h2>
<p>Essentiell ist für die Nutzer die Unterscheidung zwischen schon belegten Sitzplätzen und den noch freien. <strong>Es sollte klar erkennbar sein, welche Plätze noch reserviert werden können</strong>, und diese sollten stärker ins Auge fallen. <a title="zu http://www.irishrail.ie/" href="http://www.irishrail.ie/" target="_blank">Irish Rail</a> löst dies über eine Farbcodierung mit zusätzlichem X bei belegten Plätzen (siehe Abb. 5). Diese Variante ist auch für farbenblinde Menschen eindeutig, quasi selbsterklärend und hebt die noch freien Sitze hervor. Auch die bereits vom Nutzer ausgewählten Sitze werden über eine gelbe Färbung markiert. Eine Legende gibt den Nutzern Sicherheit, falls die Markierungen jemandem doch nicht klar sind.</p>
<div id="attachment_14160" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Abb5.png" rel="lightbox[14154]"><img class="size-large wp-image-14160" src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Abb5-550x208.png" alt="Die Kombination aus Farbcodierung und X-Symbol für belegte Plätze ist eindeutig und auch für farbenblinde Menschen erkennbar" width="550" height="208" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 5: Die Kombination aus Farbcodierung und X-Symbol für belegte Plätze ist eindeutig und auch für farbenblinde Menschen erkennbar</p></div>
<p>Zusätzlich zu belegten, freien und bereits ausgewählten Plätzen gibt es in einigen Fällen auch <strong>unterschiedliche Sitzplatzkategorien oder Besonderheiten</strong>, die sich auf den Preis auswirken. Dies ist insbesondere bei Billigfliegern häufig der Fall. <a title="zu http://www.jetstar.com" href="http://www.jetstar.com" target="_blank">Jetstar</a> zeigt, wie sich <strong>Symbole für diese Zwecke sinnvoll einsetzen lassen</strong> (siehe Abb. 6). Plätze mit mehr Beinfreiheit und im vorderen Kabinenbereich sind markiert, wobei die Symbole sehr auffällig links erklärt werden. Zudem öffnet sich bei Mouseover eines Platzes ein <strong>Tooltip, der Details aufführt und gleichzeitig die Funktionalität erklärt</strong> („Click to move“). Interessant ist hier auch die farbliche Unterscheidung zwischen dem eigenen Platz und dem eines Mitreisenden. Da bei Flügen alle Plätze einer konkreten Person zugeordnet werden müssen (anders als bei Bahnreisen), hilft diese Markierung bei der korrekten Reservierung für jeden einzelnen Reisenden.</p>
<div id="attachment_14161" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Abb6.png" rel="lightbox[14154]"><img class="size-large wp-image-14161" src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Abb6-500x550.png" alt="Bei Jetstar werden aufpreispflichtige Sitzplätze durch Symbole gekennzeichnet" width="500" height="550" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 6: Bei Jetstar werden aufpreispflichtige Sitzplätze durch Symbole gekennzeichnet</p></div>
<h2>Die Auswahl mehrerer Sitzplätze verständlich gestalten</h2>
<p>Sitzplätze für gleich mehrere Personen zu reservieren ist eine interessante Design-Herausforderung, für die es unterschiedliche Lösungen gibt. Wenn die Plätze nicht je einer genauen Person zugeordnet werden müssen, wie etwa bei der Deutschen Bahn, so kann die <strong>Auswahl einfach über das Anklicken mehrerer Plätze</strong> funktionieren. Ein erneuter Klick auf einen Sitzplatz entfernt diesen dann meist aus der Auswahl.<br />
Spannender wird es, <strong>wenn eine eindeutige Zuordnung nötig ist</strong>. In diesem Fall muss der Nutzer diese steuern und insbesondere auch nachträglich noch ändern können. Eine <strong>Übersicht über alle Reisenden</strong> hilft dabei sehr, so wie es auch <a title="zu http://www.eastcoast.co.uk/" href="http://www.eastcoast.co.uk/" target="_blank">East Coast Main Line</a> umsetzt (siehe Abb. 7). Zu jedem Passagier ist der bereits ausgewählte Platz aufgeführt und der aktuell zu platzierende Passagier ist hervorgehoben. Eine interessante Funktionalität ist das Drag&amp;Drop bei dieser Seite. Anstatt auf einen Sitz zu klicken können die Nutzer auch den <strong>Passagier aus der Übersicht auf einen Platz ziehen</strong>. Genauso lässt sich auch ein schon platzierter Reisender umsetzen.</p>
<div id="attachment_14162" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Abb7.png" rel="lightbox[14154]"><img class="size-large wp-image-14162" src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Abb7-550x230.png" alt="East Coast Main Line zeigte alle Reisenden in einer Übersicht und erlaubt Drag&amp;Drop" width="550" height="230" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 7: East Coast Main Line zeigte alle Reisenden in einer Übersicht und erlaubt Drag&amp;Drop</p></div>
<p>Auch bei <a title="zu http://www.virginaustralia.com/" href="http://www.virginaustralia.com/" target="_blank">Virgin Australia</a> sehen die Nutzer eine Passagierübersicht mit den aktuell ausgewählten Plätzen auf der linken Seite (siehe Abb. 8). Die <strong>Hervorhebung des aktuell zu platzierenden Reisenden</strong> ist hier sehr schön eindeutig über eine kräftige farbliche Hinterlegung. Der Pfeil macht den Zusammenhang zur Detailansicht, in der der Sitz ausgewählt wird, klar. In der Passagierübersicht lässt sich die Platzwahl zudem über einen kleinen Button (x) entfernen. Gelungen ist auch die <strong>Nummerierung der Passagiere</strong>, die den Zusammenhang zwischen Passagierliste und grafischer Detailansicht noch besser herstellt. So lässt es sich für die Nutzer leicht nachvollziehen, wer wo sitzt. Ohne Nummerierung lässt sich dies nur mit etwas mehr Aufwand über die Platznummer erkennen.</p>
<div id="attachment_14163" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Abb8.png" rel="lightbox[14154]"><img class="size-large wp-image-14163" src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Abb8-550x243.png" alt="Virgin Australia nummeriert alle Reisenden, um die Zuordnung zu den Sitzplätzen zu vereinfachen" width="550" height="243" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 8: Virgin Australia nummeriert alle Reisenden, um die Zuordnung zu den Sitzplätzen zu vereinfachen</p></div>
<h2>Grundregeln beachten und Details mit Nutzern testen</h2>
<p>Wie Sie sehen kommt es bei den Details einer Sitzplatzreservierung immer auf den genauen Kontext an. Deshalb sollte solch ein komplexes Feature auch <strong>nie ohne eine vorherige Evaluation mit Nutzern</strong>, etwa durch einen <a title="zum Beitrag" href="http://www.eresult.de/leistungen/methoden_verfahren/usability-test_im_labor.html" target="_blank">Usability-Test</a>, in die freie Wildbahn entlassen werden. Wenn Sie aber die <strong>folgenden Grundsätze beachten</strong>, sind Sie auf jeden Fall auf dem richtigen Weg:</p>
<ul>
<li> Verwenden Sie eine grafische Übersicht zur Navigation für die Nutzer, wenn nicht alle Plätze auf einmal dargestellt werden können.</li>
<li> Vermitteln Sie den Nutzern ein Gefühl für die Umgebung, indem Sie Besonderheiten kennzeichnen und das Layout der Kabine oder des Wagens darstellen.</li>
<li> Kennzeichnen Sie belegte, freie und bereits ausgewählte Sitze sowie unterschiedliche Kategorien durch für die Nutzer einfach verständliche Farben und Symbole.</li>
<li> Bieten Sie den Nutzern eine Passagierübersicht, wenn mehrere Plätze ausgewählt werden können, um die genaue Zuordnung zu vereinfachen.</li>
</ul>
<p>Welche Erfahrungen haben Sie bereits mit Sitzplatzreservierungen gemacht? Gibt es noch andere Aspekte, die Sie für wichtig halten? Ich freue mich über Ihre Berichte und Anregungen in den Kommentaren.</p>
<p>Haben Sie Interesse an weiteren “Good Practices”? Auch zu anderen Themen und Anwendungen? Mit den eResult <a title="zum Beitrag" href="http://www.eresult.de/studien_artikel/inspiration_im_abo.html" target="_blank">Themenjournalen und Trendnewslettern</a> bekommen Sie jeden Monat Inspiration für Ihre eigene Arbeit.</p>
<img src="http://www.usabilityblog.de/?ak_action=api_record_view&id=14154&type=feed" alt="" /><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/usabilityblog/rssfeed/~4/OD9h6buPXow" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.usabilityblog.de/2013/04/grafische-sitzplatzreservierung-bei-zug-und-flugbuchungen-fundstucke-von-jan-pohlmann/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>Andere Länder, andere Seiten – Nationale Startseiten internationaler Unternehmen im Vergleich</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/usabilityblog/rssfeed/~3/HNkWVuPVLMo/</link>
		<comments>http://www.usabilityblog.de/2013/04/andere-lander-andere-seiten-nationale-startseiten-internationaler-unternehmen-im-vergleich-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 09:11:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Struckmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interaktionsdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Navigation]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Zielgruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Einstiege]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[International Services]]></category>
		<category><![CDATA[international Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Länderauswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Unternehmen, die international agieren, bieten zumeist auch Websites für verschiedene Länder, Kulturen und Sprachen an. In der Regel steht am Anfang eine „Globale“ oder „Internationale“ Seite, die dann für einzelne Länder oder Kulturen im Detail angepasst wird. Dies geht bei scheinbar „banalen“ Dingen wie verschiedenen Sprachversionen los – aber auch Seitenaufteilungen, Content oder bestimmte Abläufe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14107" class="wp-caption alignleft" style="width: 290px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/LH_alle_KLEIN.jpg" rel="lightbox[14131]"><img class="size-medium wp-image-14107" src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/LH_alle_KLEIN-280x111.jpg" alt="Lufthansa" width="280" height="111" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Unternehmen, die international agieren, bieten zumeist auch Websites für verschiedene Länder, Kulturen und Sprachen an. In der Regel steht am Anfang eine „Globale“ oder „Internationale“ Seite, die dann für einzelne Länder oder Kulturen im Detail angepasst wird. Dies geht bei scheinbar „banalen“ Dingen wie verschiedenen Sprachversionen los – aber auch Seitenaufteilungen, Content oder bestimmte Abläufe müssen oft für den internationalen Markt angepasst werden.</p>
<p>Ich habe einmal verschiedene Beispiele nationaler Startseiten zusammengetragen und möchte in diesem Beitrag verdeutlichen, was man daraus über „Internationale Usability“ lernen kann – und welche Fragestellungen sich aus meiner Sicht jeweils für einen Usability-Test oder eine Befragung ergeben würden.</p>
<p><span id="more-14131"></span></p>
<h2>Landes- und Sprachauswahl</h2>
<p>Websites, die für mehr als ein Land zugeschnitten sind, sollten dem Nutzer direkt auf der Startseite die Option bieten, verschiedene Sprachversionen auszuwählen. Aber auch die Auswahl des jeweiligen Landes ist zentral, wie das folgende Beispiel von <a title="zu http://de.topshop.com" href="http://de.topshop.com/webapp/wcs/stores/servlet/TopCategoriesDisplay?storeId=13056&amp;catalogId=34054#slide1" target="_blank"><strong>Top Shop</strong></a> zeigt:</p>
<div id="attachment_14108" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Topshop_Laender_Sprache_Waehring.jpg" rel="lightbox[14131]"><img class="size-large wp-image-14108" src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Topshop_Laender_Sprache_Waehring-550x286.jpg" alt="Landes- und Sprachauswahl bei Top Shop" width="550" height="286" /></a><p class="wp-caption-text">Landes- und Sprachauswahl bei Top Shop</p></div>
<h2><em>Was man daraus lernen kann:</em></h2>
<ul>
<li> Wer seine Produkte international über das Internet vertreibt, der muss allein schon deshalb eine Länderauswahl anbieten, um dem  Nutzer im Anschluss Informationen über Versandbedingungen liefern zu können.</li>
<li> Sprache und Land sollten dabei separat ausgewählt werden können. So umgeht man auch die Problematik, dass nicht für alle Länder eine separate Sprache bereitsteht. Was direkt zum nächsten Punkt führt…</li>
<li> Es ist keine Voraussetzung, eine Seite in alle möglichen Sprachen zu übersetzen (Top Shop bietet Deutsch, Englisch und Französisch an)– die wichtigsten sollten jedoch dabei sein. Dies können zum einen die am weitesten verbreiteten Sprachen sein; zum anderen aber auch die Sprachen aus den Ländern mit den meisten Zugriffen.</li>
</ul>
<h2><em>Was man hinterfragen sollte:</em></h2>
<ul>
<li> Wie gut kommen die Nutzer mit dem sehr langen Dropdown-Menü für die Länderauswahl zurecht? Finden Sie problemlos ihr jeweiliges Land?</li>
<li> Wie gut funktioniert die Hilfe unter „Can’t find your country?“ Ist es wirklich so sinnvoll, den Nutzer dafür auf eine neue Seite zu leiten?</li>
</ul>
<p>Im nächsten Beispiel der Fluggesellschaft <a title="zu http://www.emirates.com/de/german/index.aspx" href="http://www.emirates.com/de/german/index.aspx" target="_blank"><strong>Emirates</strong></a> sieht die Länderauswahl etwas umfangreicher aus:</p>
<div id="attachment_14109" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Emirates_Layer_Laenderauswahl.jpg" rel="lightbox[14131]"><img class="size-large wp-image-14109" src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Emirates_Layer_Laenderauswahl-550x288.jpg" alt="Landes- und Sprachauswahl bei Emirates" width="550" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">Landes- und Sprachauswahl bei Emirates</p></div>
<p>Hier die Darstellung der deutschen und der ägyptischen Startseite im Vergleich:</p>
<div id="attachment_14110" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Emirates_D_Eg.jpg" rel="lightbox[14131]"><img class="size-large wp-image-14110" src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Emirates_D_Eg-550x464.jpg" alt="Startseite Emirates für Deutschland und Ägypten" width="550" height="464" /></a><p class="wp-caption-text">Startseite Emirates für Deutschland und Ägypten</p></div>
<h2><em>Was man daraus lernen kann:</em></h2>
<ul>
<li> Eine Sprachauswahl bringt (wie in diesem Fall) auch manchmal einen geänderten Seitenaufbau mit sich, da sich in manchen Sprachen die Lesrichtung ändert. Dies stellt noch einmal spezielle Anforderungen an den Aufbau der Seiten – denn sie muss idealerweise „in beide Richtungen“ funktionieren.</li>
<li> Die Verwendung von Grafiken und Icons sieht hier  nicht nur ansprechend aus, sondern hat auch einen praktischen Nutzern: Auch bei einer Anzeige der Seite in Arabisch, Griechisch oder Chinesisch finden die Nutzer so schnell den Zugang zur Ihrem jeweiligen Land bzw. Ihrer Sprache.</li>
</ul>
<h2><em>Was man hinterfragen sollte:</em></h2>
<ul>
<li> Da die Seite wirklich für fast alle Länder verschiedene Sprachversionen anbietet, fände ich es interessant zu prüfen, wie gut die einzelnen Übersetzungen in einzelnen Ländern wirklich verstanden werden.</li>
<li> Funktioniert die Seite tatsächlich „in beide Lesrichtungen“ gleich gut? Oder ergeben sich ggf. an manchen Stellen Seitenaufteilungen, die z. B. für Westeuropäer irritierend sind und die Orientierung erschweren?</li>
</ul>
<h2>Startseitengestaltung und Prozessabläufe</h2>
<p>Nachdem die Nutzer ihr Land und Ihre Sprache ausgewählt haben, beginnen sie i.d.R. damit, die Seite zu erkunden. Ich habe mir einmal zum Vergleich die Startseiten 3 verschiedener Länder und Sprachen bei Top Shop angeschaut.</p>
<div id="attachment_14111" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Topshop_alle.jpg" rel="lightbox[14131]"><img class="size-large wp-image-14111" src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Topshop_alle-550x237.jpg" alt="Die Startseiten von Topshop für England, Deutschland und Frankreich" width="550" height="237" /></a><p class="wp-caption-text">Die Startseiten von Topshop für England, Deutschland und Frankreich</p></div>
<h2><em>Was man daraus lernen kann:</em></h2>
<ul>
<li> Manche Sprachen nehmen mehr „Raum“ ein als andere (sieht man sehr schön an der Größe des runden schwarzen Störers unten in der Mitte). Dementsprechend gilt es, schon bei der Konzeption der Seite genügend Raum einzuplanen – z. B. auf Buttons, in der Navigation etc.</li>
<li> Es ist gut, von wörtlichen Übersetzungen Abstand zu nehmen und Dinge sinngemäß zu übersetzen (man beachte den Teaser in der Bildbühne). Dennoch funktionieren manche Slogans eben einfach in der „Urspungssprache“ der Seite am besten.</li>
</ul>
<h2><em>Was man hinterfragen sollte:</em></h2>
<ul>
<li> Die Seite von Top-Shop ist – wie es die Startseite schon erahnen lässt – für alle Sprachversionen fast identisch aufgebaut. In diesem Zusammenhang fände ich es interessant, einmal in einem Usability-Test zu evaluieren, wie Nutzer auf der Seite mit den zentralen Prozessen zurechtkommen. Wie gut funktionieren Produktsuche, Filterung und natürlich der Bestellprozess? Welche Abläufe muss man ggf. länder- oder kulturspezifisch anpassen?</li>
</ul>
<h2>Content und Zielgruppenansprache</h2>
<p>Während bei Top Shop kaum ein Unterschied zwischen den Startseiten für verschiedene Länder zu sehen ist, sieht dies bei der <a title="zu http://www.lufthansa.com/de/de/Homepage" href="http://www.lufthansa.com/de/de/Homepage" target="_blank"><strong>Lufthansa</strong></a> schon ganz anders aus:</p>
<div id="attachment_14112" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/LH_alle.jpg" rel="lightbox[14131]"><img class="size-large wp-image-14112" src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/LH_alle-550x219.jpg" alt="Die Startseiten von Lufthansa für Deutschland, England und Ägypten" width="550" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Die Startseiten von Lufthansa für Deutschland, England und Ägypten</p></div>
<h2><em>Was man daraus lernen kann:</em></h2>
<ul>
<li> Je nach Branche und Ausrichtung muss für einzelne Länder auch schon einmal fast der komplette Content angepasst werden. Im Beispiel von Lufthansa zunächst aus einem völlig banalen Grund: Jemand, der in Ägypten wohnt, wird nicht dorthin fliegen wollen. Entsprechend müssen sich Angebote entsprechend anpassen. Und auch für bestimmte Auswahloptionen (z. B. Auswahl des Abflughafens aus einem Dropdown) ist es sehr sinnvoll, nur die Flughäfen des jeweiligen Landes anzuzeigen.</li>
<li> Zielgruppen in unterschiedlichen Ländern können stark voneinander abweichen. Während die deutsche Seite der Lufthansa recht stark Privatreisende anspricht, ist die Website für Ägypten eher auf Geschäftskunden ausgerichtet.</li>
</ul>
<h2><em>Was man hinterfragen sollte:</em></h2>
<ul>
<li> Entsprechen die Inhalte auf den jeweiligen Startseiten wirklich den Anforderungen der Nutzer in den einzelnen Ländern?</li>
</ul>
<h2>Es gibt viel zu beachten…</h2>
<p>… damit ein Webauftritt für verschiedene Länder oder Kulturen gleichermaßen funktioniert. Dabei stellen die Beispiele nur einen Ausschnitt der Dinge dar, die dabei in Betracht gezogen werden müssen. Neben den bereits genannten Aspekten gibt es zahlreiche weitere Anforderungen an Design, Content, Farbwahl etc. Diese alle aufzuführen, würde an dieser Stelle zu weit führen.<br />
Dennoch gilt:</p>
<ul>
<li> Für nationale oder kulturspezifische Websites muss man das Rad nicht komplett neu erfinden. Dennoch sind es oft die Detailanpassungen, die für manche Länder und Kulturen den Unterschied machen.</li>
<li> Ziel sollte und kann es grundsätzlich nicht sein, für jedes Land und jede Eventualität eine Website parat zu haben. Internationale Unternehmen tun aber gut daran, <a title="zum Beitrag" href="http://www.eresult.de/leistungen/international_services.html" target="_blank"><strong>internationale Studien in ausgewählten Ländern durchzuführen</strong></a> – z. B. Befragungen oder Usability-Tests. Auf diese Weise kann geklärt werden, welche Aspekte der Seite international verständlich sind und an welchen Stellen die Seite für bestimmte (nationale oder kulturelle) Märkte angepasst werden muss.</li>
<li> Auf welche Länder man sich (auch in den Anpassungen und Studien) fokussiert, ist eine strategische Entscheidung und hängt stark davon ab, welche Länder und Kulturen man als Kernzielgruppe ins Auge gefasst hat. Aber auch zwischen europäischen Ländern kann es schon große Unterschiede geben, wie ich selbst aus internationalen Studien weiß.</li>
</ul>
<img src="http://www.usabilityblog.de/?ak_action=api_record_view&id=14131&type=feed" alt="" /><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/usabilityblog/rssfeed/~4/HNkWVuPVLMo" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Zeit für Couch-Commerce ist (über)reif – mehr Umsatz und Conversion durch Tablet-optimierte Webshops</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/usabilityblog/rssfeed/~3/_LLwVepByts/</link>
		<comments>http://www.usabilityblog.de/2013/04/die-zeit-fur-couch-commerce-ist-uberreif-mehr-umsatz-und-conversion-durch-tablet-optimierte-webshops/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 12:26:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Beschnitt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobile Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Navigation]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Usability von Geräten]]></category>
		<category><![CDATA[Usability von Online-Shops]]></category>
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		<category><![CDATA[m-commerce]]></category>
		<category><![CDATA[mCommerce]]></category>
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		<description><![CDATA[Zahlreiche Studien wie auch Händler bestätigen, dass Tablets im Durchschnitt höhere Conversion Rates und auch größere Warenkörbe haben als Smartphones (und teilweise Desktop-Computer). Grund genug, um sich einmal im Rahmen des vorliegenden Artikels vertieft mit relevanten Kennzahlen, Guidelines und best practices von Tablet-optimierten Webshops zu beschäftigen. Fakten, Fakten, Fakten &#8230; Laut der amerikanischen Längschnittuntersuchung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14081" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/mobile_usability-test_eresult.png" rel="lightbox[14080]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/mobile_usability-test_eresult-150x131.png" alt="Explorativer, Mobile Usability-Test bei eResult" title="Explorativer, Mobile Usability-Test bei eResult" width="150" height="131" class="size-thumbnail wp-image-14081" /></a><p class="wp-caption-text">Explorativer, Mobile Usability-Test bei eResult</p></div>
<p>Zahlreiche Studien wie auch Händler bestätigen, dass Tablets im Durchschnitt höhere Conversion Rates und auch größere Warenkörbe haben als Smartphones (und teilweise Desktop-Computer). Grund genug, um sich einmal im Rahmen des vorliegenden Artikels vertieft mit relevanten Kennzahlen, Guidelines und best practices von Tablet-optimierten Webshops zu beschäftigen.</p>
<p></br><br />
</br><br /><span id="more-14080"></span></p>
<h2>Fakten, Fakten, Fakten &#8230;</h2>
<ul id="absatz-list-short">
<li>Laut der amerikanischen Längschnittuntersuchung <a href="http://monetate.com/research/ecommerce-quarterly-eq3-2012/#axzz2QEk04g5q " target="_blank" title="zur Längschnittuntersuchung“</strong></a> von Monetate zufolge haben Tablets im Schnitt eine 3mal höhere Conversion Rate (3,12%) als Smartphones (1,01%) und ziehen fast gleich mit dem herkömmlichen Desktop-PC / Notebooks (3,28%)</li>
<p>.</p>
<li> Laut einer <a href="http://blog.affiliatewindow.com/wp-content/uploads/2011/11/M-Commerce-The-Complete-Picture2.pdf " target="_blank" title="zur Studie"><strong>Studie von Affiliatewindow</strong></a> lag die durchschnittliche Conversion Rate für Tablets Ende 2011 bereits bei 3.82% im Vergleich zu 1,9% über Desktop-Computer. Der Durchschnittseinkaufswert über ein Tablet übersteigt den von Desktop-Computern dabei um ca. 20%.</li>
<li> Warenkörbe mit dem Tablet sind rund 50 Prozent größer als mit dem Smartphone. Der durchschnittliche Smartphone-Warenkorb liegt bei circa 46 Euro, während der durchschnittliche Tablet-Warenkorb circa 81 Euro beträgt. Die größten Bestellungen werden jedoch mit dem stationären PC oder Laptop aufgegeben (113 Euro). Diese Ergebnisse liefert die umfangreiche <a href="http://www.ecckoeln.de/Downloads/Themen/Mobile/ECC_Handel_Mobile_Commerce_in_Deutschland_2012.pdf" target="_blank" title="zur Studie"><strong>Studie &#8220;Mobile Commerce in Deutschland – Die Rolle des Smartphones im Kaufprozess&#8221;</strong></a> des ECC-Handel (2012).</li>
</ul>
<p></br></p>
<p><center><div id="attachment_14082" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/kaufverhalten_tablet.png" rel="lightbox[14080]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/kaufverhalten_tablet-550x383.png" alt="Kaufverhalten Tablet" title="Kaufverhalten Tablet" width="550" height="383" class="size-large wp-image-14082" /></a><p class="wp-caption-text">Siehe Aktuelle Nutzung von Tablet und Smartphone zum Kauf von Produkten in: Mobile Commerce in Deutschland – Die Rolle des Smartphones im Kaufprozess, Seite 24, ECC-Handel, 2012</p></div></center></br></p>
<ul id="absatz-list-short">
<li>Die Befragung <a href="http://www.gomez.com/resources/whitepapers/survey-report-tablet-user-expectations/" target="_blank" title="zur Befragung"><strong>“Engaging the Tablet User: What They Expect From Web Sites”</strong></a> des Marktforschungsunternehmens Equation Research Anfang 2012  ergab, dass 46% aller Websites mangels Funktionalität, Usability und fehlerhafter Darstellung kein zweites Mal mit dem Tablet angesteuert werden. -> Wenn da mal kein Potential liegt!</li>
</ul>
<h2>Optimierte Websites, App oder beides</h2>
<p>Die Frage aller Fragen („Brauchen wir einen Tablet-optimierten Online-Shop?) ist leicht beantwortet. Jedoch:  trotz täglicher Meldungen über stetig steigende Zugriffe von iPads &#038; Co. auf Online-Shops, bieten bislang nur wenige Händler Tablet-optimierte Webshops an. Dabei sind doch gerade die Tablet-Shopper Kunden wie man sich sie wünscht: generell höhere Einkommensgruppen mit weniger Preis-Sensitivität, gemütliche und entspannte Nutzungssituation (die Lustkäufe fördert).</p>
<p>Wer nun als Online-Händler darüber nachdenkt einen für Tablets optimierten Shop anzubieten, muss sich folgende Frage stellen: Native App oder optimierte Website? Aufgrund des hohen (finanziellen) Aufwands dürfte für die meisten eine native App eher unattraktiv sein. Vielmehr macht es Sinn, den bestehenden Tablet-Traffic besser konvertieren zu lassen, wie z. B. bonprix es mit seinem Tablet-optimierten Shop unter.t.bonprix.de macht.</p>
<p></br></p>
<p><center><div id="attachment_14083" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/t.bonprix.de_.png" rel="lightbox[14080]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/t.bonprix.de_-550x412.png" alt="t.bonprix.de" title="t.bonprix.de" width="550" height="412" class="size-large wp-image-14083" /></a><p class="wp-caption-text">Tablet-optimierter Webshop t.bonprix.de</p></div></center></br></p>
<p>Auch amazon.com zeigt sich seit einiger Zeit nun Tablet-freundlicher. Das aufgeräumtere Design, die größeren Interaktionselemente und Schriften sind nicht beim Zugriff per Tablet hilfreich und intuitiver nutzbar. Die Amazon WindowShop-App ist immer noch ein best practice hinsichtlich der entspannten, emotionalen Anwendersituation.</p>
<p>Letztendlich gibt es aber nicht die „eine Lösung“ für alle Arten von Shops, Kunden bzw. Sortimenten (von Responsive Design, Tablet-optimierte Shops, hybride/native Apps).</p>
<h2>Anforderungen an die Tablet-User Experience</h2>
<p>Die Eroberung der Wohnzimmer dieser Welt durch iPads &#038; Co. verändert das Digitale Business und vor allem das Aussehen und die User Experience von Online-Shops nachhaltig. Haben wir 2011/12 noch von <a href="http://www.usabilityblog.de/2012/05/user-experience-von-responsive-webdesigns/" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>Responsive Webdesign</strong></a> und mobile first gesprochen, möchte ich nun angesichts der Entwicklungen und Zahlen den Trend bzw. die Erfordernis ‚tablet first‘ für alle Online-Händler in 2013 nachträglich ausrufen.</p>
<p>Online-Shops müssen sich folglich an die Gegebenheiten der neuen Zielgruppen als auch der technischen Anforderungen anpassen, um das bestehende Absatzpotential heben zu können. Anbei die wichtigsten Aspekte, die bei der Tablet-Optimierung bedacht werden sollten:</p>
<ul id="absatz-list-short">
<li> <strong>Seiteninhalte/-funktionen reduzieren</strong><br />
Trotz hoher Auflösungen steht nur ein Bruchteil der am Desktop-PC verfügbaren Bildschirmfläche zur Verfügung. Nutzen Sie Ihre Web Analyse-Daten, um sich von wenig genutzten Funktionen zu trennen. Beachten Sie zudem, dass die Navigationselemente großzügiger dargestellt werden müssen (siehe nächster Punkt).</li>
<li> <strong>Bedienbarkeit per Touch/Finger sicherstellen</strong><br />
Die Eingabe per Touch erfordert ein aufgeräumteres, schlichteres Webdesgin als auf dem Desktop. Laut Apple Human Interface Guidelines sollten alle Buttons eine Größe von mind. 44x44px aufweisen. Auch wenn jedermann weiß, dass ein Finger nicht so filigran ist wie ein Mauszeiger, führt die Umsetzung oft zu einem vermeintlichen Platzproblem – sowohl bei den Navigationselemente als auch der Contentgestaltung.</li>
<li> <strong>Touch-Gesten unterstützen</strong><br />
Das Wischen von Bildlaufleisten als auch das Pinchen für den Zoom spielt eine wichtige (und gelernte!) Rolle für den Tablet-Nutzer. Diese Touch-Events lassen sich Website-übergreifend per Javascript (jQuery toch bzw. mobile) realisieren.</li>
<li><strong>Den Navigationsflow im Angebot unterstützen</strong><br />
Beim Couch-Surfing hat der potentielle Kunde tendenziell mehr Zeit und Muße durch die einzelnen Produktgruppen zu stöbern. Unterstützen Sie dies durch geeignete Navigationsmechanismen, die zum einen neugierig machen, zum anderen einen schnelle Einstieg und Wechsel in/zu Produktgruppen ermöglichen.<br />
Natürlich darf daneben eine gut funktionierende Suchfunktion für den bedarfsdeckenden Einkauf nicht fehlen.</li>
</ul>
<p></br></p>
<p><center><div id="attachment_14085" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/ebay_start_layer.jpg" rel="lightbox[14080]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/ebay_start_layer-550x412.jpg" alt="Visueller Navigationslayer Startseite touch.ebay.com" title="Visueller Navigationslayer Startseite touch.ebay.com" width="550" height="412" class="size-large wp-image-14085" /></a><p class="wp-caption-text">Visueller Navigationslayer Startseite touch.ebay.com</p></div></center></br></p>
<p><center><div id="attachment_14086" class="wp-caption alignnone" style="width: 422px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/bonprix_navi.jpg" rel="lightbox[14080]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/bonprix_navi-412x550.jpg" alt="bonprix Navigation" title="bonprix Navigation" width="412" height="550" class="size-large wp-image-14086" /></a><p class="wp-caption-text">2stufiger Dropdown mit stimmungsvollen Teaser auf t.bonprix.de</p></div></center></br></p>
<ul id="absatz-list-short">
<li><strong>Platzierung der zentralen Navigationselemente bzw. CTAs an die Tablet-Haltung anpassen</strong><br />
Da Tablets an den Displayrändern gehalten werden, müssen die zentralen Bedienelemente des Shops in von den Daumen leicht erreichbaren Bereichen liegen. Hierzu gibt es auf Basis von Fitts’s Law mehrere Überlegungen (siehe u.a. hier: <a href="http://punchcut.com/perspectives/posts/stay-fitts-using-fitts-law-streamline-mobile-tablet-uis" target="_blank" title="zum Artikel"><strong>„Using Fitts&#8217; Law To Streamline Mobile &#038; Tablet UIs“</strong></a>). Aus meiner Sicht macht es Shopbop.com diesbezüglich hervorragend: links und rechts liegen die relevanten Buttons und Bedienelemente. Die Produktabbildung ist mittig platziert.</li>
</ul>
<p></br></p>
<p><center><div id="attachment_14087" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/produktdetailseite_shopbop.com_edit.png" rel="lightbox[14080]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/produktdetailseite_shopbop.com_edit-550x412.png" alt="Produktdetailseite shopbop.com" title="Produktdetailseite shopbop.com" width="550" height="412" class="size-large wp-image-14087" /></a><p class="wp-caption-text">Produktdetailseite shopbop.com (erreichbare Flächen mit den Daumen orange angedeutet)</p></div></center></br></p>
<p>Nicht ohne Grund ist die Navigations-/Funktionsleiste bei xing.com plattformübergreifend links angeordnet.</li>
<p><center><div id="attachment_14088" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/xing.com_.png" rel="lightbox[14080]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/xing.com_-550x412.png" alt="xing.com" title="xing.com" width="550" height="412" class="size-large wp-image-14088" /></a><p class="wp-caption-text">Tablet-freundliche Funktionsleiste (links) auf xing.com</p></div></center></br></p>
<ul id="absatz-list-short">
<li> <strong>Gestaltung &#038; Funktion von Formularen überprüfen und optimieren</strong><br />
Gerade an solche Conversion-kritischen Punkten scheitern viele Tablet-Nutzer, weil die Eingabe per Touch einfach ein Gräuel ist (aufgrund von unangebrachter auto-correct-Funktion, unpassenden Keyboad-Layouts, &#8230;). Anbei einige Tipps auf <a href="http://www.getelastic.com/mobile-commerce-optimization-5-tips-for-touch-keyboards/" target="_blank" title="zu www.getelastic.com"><strong>getelastic.com</strong></a>.</li>
<li> <strong>Standards kennen und berücksichtigen</strong><br />
Die User Interface-Regelwerke von Android, iOs und Windows 8 sind ein Muss für alle Mobile-Webdesigner.</li>
<li> <strong>(Produkt)Bilder in der Vordergrund stellen</strong><br />
Die hohen Auflösungen der (Retina)Displays sind Fluch und Segen zugleich. Die hochauflösenden und großflächigen Bilder präsentieren das Produkt besser als jeder Text. Große Abbildungen schon auf der Produktübersichtsseite als auch auf der Produktdetailseite (inkl. Fullscreen-Ansicht bzw. –Zoom) sind Pflicht.</li>
<li> <strong>Überinspirieren Sie Ihre Kunden nicht</strong><br />
Natürlich bietet der Nutzungskontext von Tablets (zuhause, auf dem Sofa, im WLAN) mehr Inspirationsmöglichkeiten und eine emotionaler Ansprache. Zusätzlicher Content (Bilder, Videos, Texte, &#8230;) kosten jedoch auch entsprechend. Inspiration ist auch bei Tablet-optimierten Websites nicht alles.</li>
</ul>
<h2>Weitere Beispiele für Tablet-optimierte Onlineshops</h2>
<p><center><div id="attachment_14089" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/t.staples.com_.png" rel="lightbox[14080]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/t.staples.com_-550x412.png" alt="t.staples.com" title="t.staples.com" width="550" height="412" class="size-large wp-image-14089" /></a><p class="wp-caption-text">Tablet-freundlicher Webshop t.staples.com</p></div></center></br></p>
<p>&#8230;liefert Ihnen der umfangreiche Tablet-Shop Index auf <a href=" http://www.bloombargo.com/tablet-shop-index/" target="_blank" title="zu www.bloombargo.com"><strong>bloombargo.com</strong></a>.<br />
Ob alle der dort aufgelisteten Webshops bzw. Apps auch eine gute User Experience bieten, haben wir aufgrund der Menge nicht testen können. Zumindest bei der Entwicklung / Konzeption einer solchen sollten Sie mind. einmal Ihre (potentiellen) Kunden in Form eine <a href="http://www.eresult.de/leistungen/methoden_verfahren/usability-test_im_labor.html" target="_blank" title="zum Beitrag"><strong>Usability-Test</strong></a> zurate ziehen, um sicherzugehen und das bestmögliche Absatzpotential mit Ihrem Tablet-optimierten Shop zu erreichen.</p>
<img src="http://www.usabilityblog.de/?ak_action=api_record_view&id=14080&type=feed" alt="" /><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/usabilityblog/rssfeed/~4/_LLwVepByts" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Timelines – wie lassen sich chronologische Daten im Web sinnvoll darstellen?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/usabilityblog/rssfeed/~3/0fpK1WjBJEU/</link>
		<comments>http://www.usabilityblog.de/2013/04/timelines-wie-lassen-sich-chronologische-daten-im-web-sinnvoll-darstellen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 06:58:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Jacobsen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Interfacedesign]]></category>
		<category><![CDATA[Web Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Chronologie]]></category>
		<category><![CDATA[Timeline]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenshistorie]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitleiste]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.usabilityblog.de/?p=14055</guid>
		<description><![CDATA[Firmengeschichten, langfristige Entwicklungen, politische Ereignisse oder naturwissenschaftliche Vorgänge lassen sich besser verstehen, wenn man deren zeitliche Abfolge kennt. Eine einfache Tabelle ist in vielen Fällen die Darstellungsmethode der Wahl. Doch ist sie auch die beste Wahl? Im Usabilityblog haben sich Jan Pohlmann (User Experience von Firmenhistorien) und Elske Ludewig (Good Practices für die Darstellung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Firmengeschichten, langfristige Entwicklungen, politische Ereignisse oder naturwissenschaftliche Vorgänge lassen sich besser verstehen, wenn man deren zeitliche Abfolge kennt. Eine einfache Tabelle ist in vielen Fällen die Darstellungsmethode der Wahl. Doch ist sie auch die beste Wahl?</p>
<p>
<span id="more-14055"></span></p>
<p>Im Usabilityblog haben sich Jan Pohlmann (<a href="http://www.usabilityblog.de/2012/11/user-experience-von-firmenhistorien-innovative-darstellungsformen-mit-hoher-usability-kombinieren" target="_blank" title="User Experience von Firmenhistorien"><strong>User Experience von Firmenhistorien</strong></a>) und Elske Ludewig (<a href="http://www.usabilityblog.de/2012/08/interaktiv-statt-staubig-und-trocken-good-practices-fur-die-darstellung-von-daten-und-fakten-auf-corporate-websites" target="_blank" title="Good Practices für die Darstellung von Daten und Fakten auf Corporate Websites"><strong>Good Practices für die Darstellung von Daten und Fakten auf Corporate Websites</strong></a>) Timelines näher angesehen, welche die Firmenhistorie von Unternehmen darstellen. Man sieht deutlich, dass diese Darstellung deutlich mehr Spaß macht als eine einfache Tabelle. </p>
<p>Seitdem Facebook seine „Chronik“ eingeführt hat, sieht man solche Zeitleisten vermehrt auch auf anderen Seiten. Und nicht nur für Firmengeschichten. Facebook hat auch gezeigt, dass der Zeitstrahl keineswegs immer horizontal laufen muss. Gerade bei sehr vielen darzustellenden Ereignissen hat die vertikale Anordnung Vorteile. </p>
<div id="attachment_14058" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Facebook.png" rel="lightbox[14055]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Facebook-550x349.png" alt="Die Facebook-Chronik" title="Facebook Chronik" width="550" height="349" class="size-large wp-image-14058" /></a><p class="wp-caption-text">Die Beiträge auf jedem Profil sind bei Facebook jetzt als vertikale Zeitleiste angeordnet. Besonders viel auf einmal sieht man aber nicht. </p></div>
<h2>Klassische Zeitleisten</h2>
<h3>Geschichte von Erfindungen</h3>
<p>Der Zeitleisten-Klassiker ist sicher die Zeitleiste für geschichtliche Ereignisse. Die <em>Geschichte des Rads</em> zum Beispiel wird mit vielen Bildern erzählt und funktioniert ganz gut: <a href="http://www.dipity.com/StevePro/History-of-The-Wheel/" target="_blank"><strong>History of the Wheel</strong></a></p>
<p>Die Gestaltung wirkt auf mich allerdings etwas überladen, viele Elemente konkurrieren hier um die Aufmerksamkeit. Besonders die großen Icons zum Teilen oben rechts stören mich persönlich.</p>
<div id="attachment_14063" class="wp-caption alignright" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Dipity.png" rel="lightbox[14055]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Dipity-550x404.png" alt="History of the Wheel Timeline" title="Dipity-Timeline" width="550" height="404" class="size-large wp-image-14063" /></a><p class="wp-caption-text">Die Geschichte des Rades interaktiv.</p></div>
<p>Die Interaktion mit der Anwendung funktioniert aber gut. Nur ist das Plussymbol unten auf der Zeitleiste nicht eindeutig – dass man damit die Zeitleiste weiter aufzieht, merkt man erst, wenn man es ausprobiert. Meine erste Vermutung war eher, dass ich damit eigene Ereignisse eintragen kann.</p>
<h3>Biografien</h3>
<p>Auf der Hand liegen Zeitleisten auch für Biografien. Die New York Times etwa hat Artikel aus ihrem Archiv über den chinesischen Künstler <a href="http://timeglider.com/nyt/?q=nyt|Ai+Weiwei+2009-2012|2009|01|01|2012|09|28|Ai%20Weiwei|" target="_blank" title="NYT Explorer"><strong>Ai Weiwei als Timeline</strong></a> aufbereitet.</p>
<div id="attachment_14065" class="wp-caption alignright" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/TimeGlider.png" rel="lightbox[14055]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/TimeGlider-550x402.png" alt="Eine Timeline mit TimeGlider" title="TimeGlider-Timeline" width="550" height="402" class="size-large wp-image-14065" /></a><p class="wp-caption-text">Die Ai Weiwei-Biografie/Chronologie der New York Times</p></div>
<p>Die Optik ist ganz ansprechend, die User Experience leider enttäuschend. Warum zum Beispiel manche Ereignisse in winziger Schrift dargestellt werden, andere in sehr großer, ist mir zumindest unklar. </p>
<p>Wenn man auf ein Ereignis klickt, erscheint ein Popup, das viel zu klein ist, um darin einen längeren Text zu lesen. Benutzt man das Scrollrad der Maus, wird der Text anfangs gescrollt, dann aber wird in der Zeitleiste gezoomt, so dass man den aktuell ausgewählten Punkt auf der Leiste verliert.</p>
<p>Die Lupe unten rechts öffnet bei dieser Anwendung ein Suchfenster – das zeigt das Dilemma, dass das Lupen-Icon sowohl für die Suche als auch zum Zoomen üblich ist. Was in diesem Zusammenhang erwartungskonform ist, darüber kann man sich streiten.</p>
<h3>Firmengeschichten</h3>
<p>Ein weiterer Klassiker ist, wie erwähnt, die Firmengeschichte. Solche interaktive Timelines finden sich auf den Websites vieler Unternehmen, und die Umsetzung reicht von nüchtern bis zu verspielt.</p>
<p>Eindeutig am verspielten Ende der Skala ist die Site des Münchner Nudelfabrikanten<br />
<a href="http://bernbacher.de/deDE/unternehmen/geschichte-des-unternehmens.html"  target="_blank"><strong>Bernbacher</strong></a>. Visuell spielt die Seite mit der Verwurzelung in der bayerischen Geschichte (die Firma gibt es seit 1898), so hängen die Fotos an der virtuellen holzgetäfelten Wand zwischen Gams-Geweihen. Bei Rollover werden die Bilder mit einem Spot beleuchtet.</p>
<div id="attachment_14066" class="wp-caption alignright" style="width: 560px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Bernbacher.png" rel="lightbox[14055]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Bernbacher-550x356.png" alt="Firmengeschichte Bernbacher" title="Bernbacher" width="550" height="356" class="size-large wp-image-14066" /></a><p class="wp-caption-text">Zeitleiste ganz verspielt: Die Bernbacher Nudelchronik</p></div>
<p>Auf Klick kann man im Bereich unter der Leiste das Foto in groß sehen und einen Info-Text dazu lesen. Die Steuerung der Zeitleiste funktioniert über zwei Pfeile, die in einer Schleife in der Seitenmitte etwas versteckt sind, ist aber ganz gut gelöst. Schade nur, dass am rechten und linken Rand der Zeitleiste kein sensitiver Bereich ist, der das Scrollen auch auslöst – das kennt man von anderen Umsetzungen. Auch ein Verschieben mit der Maus geht nicht.</p>
<p>Realisiert ist diese Variante übrigens mit Flash – alle anderen Zeitleisten, die ich in letzter Zeit gesehen habe, sind mobil-freundlich mit HTML5 umgesetzt.</p>
<h2>Ungewöhnliche Zeitleisten</h2>
<p>Die Timeline <a href="http://www.radiolab.org/blogs/radiolab-blogland/2012/jun/29/color-walk/" target="_blank" title="Color Walking"><strong>Color Walking</strong></a> dokumentiert einen kreativen Foto-Spaziergang. Auf seinem Weg hat der Fotograf sich von Farben durch New York treiben lassen: Wenn ihm ein buntes Objekt gefallen hat, hat er es fotografiert. Dazu musste er teilweise Passanten hinterherlaufen, weil er etwa ihre Tasche fotografieren wollte.</p>
<p>Die Bilder könnte man auch ganz klassisch in einer Galerie, einer Diaschau oder als Caroussel abbilden. Doch als Zeitleiste macht das Stöbern durch die Bilder mehr Spaß, und vor allem bekommt man so ein Gefühl dafür, wie der Spaziergang des Fotografen aussah, man kann ihn fast nachempfinden.</p>
<div id="attachment_14067" class="wp-caption alignright" style="width: 535px"><a href="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Color-Walk.png" rel="lightbox[14055]"><img src="http://www.usabilityblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Color-Walk-525x550.png" alt="Zeitleiste Color-Walk" title="Color-Walk" width="525" height="550" class="size-large wp-image-14067" /></a><p class="wp-caption-text">Zeitleiste als ungewöhnliche Präsentation von Fotos</p></div>
<p>Was man besser machen könnte: Das Element auf der Seite ist sehr klein – eine Zeitleiste sollte schon die ganze Seitenbreite ausfüllen, damit man sich bequem auf ihr bewegen kann. Außerdem bekommt man so einen besseren Überblick, wie viele Einträge überhaupt vorhanden sind. </p>
<p>Mit der Plus- und Minus-Lupe am linken Rand der Zeitleiste kann man den Zeitrahmen vergrößern bzw. verkleinern. Die Icons der Elemente werden dann neu angeordnet – das Verkleinern ist ordentlich gelöst, man erkennt noch, dass hier etliche Elemente übereinandergestapelt sind. Wichtig ist, dass in der Anfangs-Zoomstufe die Elemente einzeln zu sehen sind – dass jeder Nutzer die kleinen hellgrauen Lupen am Rand wahrnimmt, wage ich zu bezweifeln.</p>
<p>Die Animation beim Wechsel zwischen den Elementen (per Klick darauf in der Zeitleiste) sieht gut aus und vermittelt deutlich die Bewegung auf der Horizontalen – der Benutzer kann also im wahrsten Sinn des Wortes folgen.</p>
<p>Bewegt man den Mauszeiger über den linken oder rechten Rand des Elements, erscheint ein Layer, in dem der nächste Eintrag verlinkt ist. Per Klick kann man sich so schrittweise bequem die ganze Zeitleiste entlanghangeln. Etwas deutlicher könnte man die weißen Pfeilchen auf weißem Grund vielleicht noch gestalten – man erkennt sie nur an ihren recht dezenten hellgrauen Schatten.</p>
<p>Ich hoffe, es war die ein oder andere Anregung dabei für Sie, strukturierte Daten einmal etwas anders aufzubereiten.</p>
<p>Ebenfalls inspirieren lassen können Sie sich von <a href="http://www.usabilityblog.de/2013/03/ein-seiten-sites-kann-eine-website-mit-nur-einer-htmtl-seite-funktionieren/" target="_blank" title="ein-Seiten-Sites"><strong>ein-Seiten-Sites</strong></a>. Eine ganz effektvolle Kombination aus Zeitleiste und ein-Seiten-Sites ist übrigens die Technik <em>Lateral On-Scroll Sliding</em>. Dabei fliegen die Elemente von links und rechts auf den Zeitstrahl zu, der von oben nach unten läuft – schwer zu beschreiben, aber simpel und zugleich effektvoll auf der Site: <a href="http://tympanus.net/Tutorials/LateralOnScrollSliding/" target="_blank"><strong>Lateral On-Scroll Sliding</strong></a>.</p>
<p>Wie sind Ihre Erfahrungen mit Zeitleisten? Kommen diese an bei den Nutzern? Lohnt sich der Aufwand Ihrer Meinung nach?</p>
<img src="http://www.usabilityblog.de/?ak_action=api_record_view&id=14055&type=feed" alt="" /><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/usabilityblog/rssfeed/~4/0fpK1WjBJEU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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	</channel>
</rss>
