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	<title>urbandesire</title>
	
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		<title>Kleiner Nachtrag zur Drossel</title>
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		<comments>http://www.urbandesire.de/2013/05/03/kleiner-nachtrag-zur-drossel/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 May 2013 06:35:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik und Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Gedrossltes Telekom-DSL und die Netzneutralität &#187;Ein Telekom-Insider ist den wahren Plänen wohl ziemlich dicht auf die Schliche gekommen: „2016 werden fast alle von der Drossel betroffen sein. Hat heute ein durchschnittlicher Kunde 20 GB, soll sich das Volumen bis 2016 vervierfachen.“ Mit 80 GB ist man damit deutlich über der Drosselgrenze. Will man dann sein [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="qfm-embedded-recommendation-84583" class="qfm-embedded-recommendation" data-id="84583" data-width="550" data-height="0">
<h2><a href="http://quote.fm/article/108217">Gedrossltes Telekom-DSL und die Netzneutralität</a></h2>
<blockquote><p><a href="http://quote.fm/theeuropean.de/84583">&#187;Ein Telekom-Insider ist den wahren Plänen wohl ziemlich dicht auf die Schliche gekommen: „2016 werden fast alle von der Drossel betroffen sein. Hat heute ein durchschnittlicher Kunde 20 GB, soll sich das Volumen bis 2016 vervierfachen.“ Mit 80 GB ist man damit deutlich über der Drosselgrenze. Will man dann sein Netz in gewohnter Geschwindigkeit genießen, muss man Bandbreite nachkaufen.&#171;</a></p></blockquote>
<p><a href="http://quote.fm/urbandesire">urbandesire</a> recommended this article from <a href="http://theeuropean.de">theeuropean.de</a></p>
</div>
<p><script>!function(d,s){var js,fjs=d.getElementsByTagName(s)[0];js=d.createElement(s);js.src="https://quote.fm/embed.js?id=84583";fjs.parentNode.insertBefore(js,fjs);}(document,"script");</script></p>
<div style="height: 10px;"></div>
<p><a title="Telekom-Insider über Drossel" href="http://stadt-bremerhaven.de/telekom-drosselung-das-schreibt-ein-insider/" target="_blank">Interessante Thesen</a>, auf die Gunnar Sohn in seinem Kommentar verweist. Der Drossel-Song <a title="Link zu iTunes Music Store" href="https://itunes.apple.com/de/album/funktional-kaputt-single/id640446959" target="_blank">„Funktional kaputt“</a> vom letzten Beitrag kann übrigens jetzt auch im iTunes Music Store etc. erworben werden. Die Einnahmen fließen als Spende an die Digitale Gesellschaft.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Der Internetnutzer der mittelfristigen Zukunft – Zur Telekom-Drosselung</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/urbandesire/~3/Lurb3wBchOU/</link>
		<comments>http://www.urbandesire.de/2013/04/24/der-internetnutzer-der-mittelfristigen-zukunft-zur-telekom-drosselung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 09:36:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik und Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist das Internet nun funktional kaputt? Dies ist das Intro der letzten Sendung von mobilemacs und es wurde zusammengestellt aus kleinen Hörschnipsel der vorherigen Sendung, zu der Clemens, Tim, hukl, Roddi und co. über die bevorstehende, damals noch nicht vollends bestätigte Drosselung der DSL, VDSL und FIBER-Anschlüsse seitens der Telekom diskutierten (ab 1h:43min:00sec). Seit gestern ist dieses [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ist das Internet nun funktional kaputt?</p>
<iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F88308868"></iframe>
<p>Dies ist das <a title="Intro der MM-Sendung „Funktional kaputt“" href="http://mobilemacs.de/2013/04/mm108-funktional-kaputt.html" target="_blank">Intro der letzten Sendung</a> von mobilemacs und es wurde zusammengestellt aus kleinen Hörschnipsel der <a title="Morseanschluss der Telekom auf mm" href="http://mobilemacs.de/2013/04/mm107-der-neue-morseanschluss-der-telekom.html#t=1:43:07" target="_blank">vorherigen Sendung</a>, zu der Clemens, Tim, hukl, Roddi und co. über die bevorstehende, damals noch <a title="Die Fanboys wurden informiert" href="http://fanboys.fm/drossel/" target="_blank">nicht vollends bestätigte</a> Drosselung der DSL, VDSL und FIBER-Anschlüsse seitens der Telekom diskutierten (ab 1h:43min:00sec). Seit gestern ist dieses neue Geschäftsgebahren des Oligopolisten nun <a title="Pressemitteilung der Telekom zur Drosselung" href="http://www.telekom.com/medien/produkte-fuer-privatkunden/184370" target="_blank">bestätigt</a>.</p>
<p>Alle Flatrate-Tarife der Telekom werden letztlich zu Volumentarifen umgewandelt, insofern jeden Vertragsform ein entsprechendes Highspeed-Volumen pro Monat zugeeignet wird. Nach Verbrauch dieser <em>scheinbar</em> stattlichen Zahl (man sollte bedenken, dass es sich dabei um die Summe aus Down- und Uploads handelt), wird der Internetanschluss auf eine einheitliche Internetbandbreite und somit eine Geschwindigkeit von 384 Kbit/s reduziert.<sup><a href="http://www.urbandesire.de/2013/04/24/der-internetnutzer-der-mittelfristigen-zukunft-zur-telekom-drosselung/#footnote_0_48420" id="identifier_0_48420" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Vgl. Pressemitteilung der Telekom">1</a></sup></p>
<p>Hier mal im Überblick die entsprechenden Volumina zu den einzelnen Verträgen:</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th align="left">Tarif</th>
<th align="left">Datenvolumen</th>
</tr>
</thead>
<tbody style="font-size: 9pt;">
<tr>
<td align="left">Call &amp; Surf mit DSL</td>
<td align="left">75 GByte</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">Entertain mit 16 MBit/s</td>
<td align="left">75 GByte</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">Call &amp; Surf mit VDSL</td>
<td align="left">200 GByte</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">Entertain mit VDSL</td>
<td align="left">200 GByte</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">Call &amp; Surf mit Fiber 100</td>
<td align="left">300 GByte</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">Entertain mit Fiber 100</td>
<td align="left">300 GByte</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">Call &amp; Surf mit Fiber 200</td>
<td align="left">400 GByte</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">Entertain mit Fiber 200</td>
<td align="left">400 GByte</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Wie bereits erwähnt, kommt es nach dem Verbrauch dieser Kontingent zu entsprechenden Standarddrosselung, die aber begrifflich der Sache nicht nahe kommt. Surfte man vorher mit technisch möglichen 100 Mbit/s, kann eine Geschwindigkeitsreduktion auf 384kbit/s eigentlich mit einer Abschaltung des Anschlusses verglichen werden. So auch die Argumentation von Clemens im obigen Hörschnipsel. Ich glaube, viele kennen dieses Phänomen, wenn am Ende des Monats das Datenvolumen des Mobilfunkvertrages aufgebraucht ist, und man für den restlich Monat auf max. 64 KBit/s (Download) und 16 KBit/s (Upload) beschränkt ist. Gut und erträglich ist das nicht, aber wir als Konsumenten haben es leider durchgehen lassen und es zudem dem Mobilfunkanbietern im Allgemeinen erlaubt, dies auch noch Flatrate nennen zu dürfen.</p>
<p>Was kann man mit 384 kbit/s nun noch anfangen? Rein rechnerisch wäre Skype noch möglich (einfacher Anruf bzw. Videoanrufe (ohne High-Q und HD).  Aber was macht man, wenn ein zweiter Rechner, der des Partners oder der des Mitbewohners gleichzeitig im Netz sind und dort nur mal fix die die Emails überprüft oder nach einem Rezept für einen Pflaumenkuchen. Stoppt man dann man eben den Skype-Call? Richtet man sich jeweils individuelle Zeiten für die Internetbenutzung ein… wie damals zu Zeiten von Modem (56 kbit/s) oder ISDN (64kbit/s bzw. 128 kbit/s)? Meiner lebensweltlichen Erfahrung nach werden die meisten Internetanschlüsse, trotz der steigenden Zahl von Singleaushalten, geteilt: in Familien, in WGs, Firmen und Zweckgemeinschaften. Diese Engpässe sind mit der einheitlichen Internetbandbreite der Telekom vorprogrammiert.</p>
<p>Und auch hinsichtlich des Volumens von 15 bis 20 Gigabyte, das die Telekom für den durchschnittlichen Internetnutzer  bzw. ihren Kunden ausgibt, habe ich so meine Zweifel. Ich selbst habe in einem Zwei-Personen-Haushalt mit 6000er-Leitung einen Verbrauch im letzten Monat von knapp 90 Gigabyte gehabt – wäre somit schon in die Abschaltung hineingefallen. Und auch hier: Wenn ich mich meiner lebensweltlichen Erfahrung so zuwende und meine Altersgenossen, Bekannten, Kollegen und Freunde betrachte, scheine ich zwar in Teilen netzaffiner zu sein, aber bin dadurch kein brutaler Bandbreitenverschleißer geworden. Das heißt, im Vergleich bewegt sich mein Internetkonsum im guten Durchschnitt, was das Nutzen von Streaming-Angebote (dies sind ja die Brocken, die das große Datenvolumen hervorrufen) und das allgemeine Surfverhalten anbelangt. Und es sei angemerkt, dass ich und meine Partnerin einen großen Teil des Tages im Büro verbringen und den Anschluss der Universität benutzen.</p>
<p>Wie kommt also die Telekom auf diese Zahl? Wie wir es bereits bei den Volkseinkommen- und Reichtumsdebatten erlebt hatten, ist ein Durchschnittswert eine kniffelige Sache. 1. Welche Kunden meint die Telekom mit allen Kunden? Sind darin gar die Kunden enthalten, die kein DSL/VDSL/FIBER nutzen, sondern womöglich noch mit Analogmodem oder ISDN surfen? Diese drücken natürlich den Durchschnitsswert erheblich, da es mit diesen Vertragsarten überhaupt schwer wird an nur einem 1 Gigabyte zu kratzen. 2. Gibt es letztlich auch eine vermutlich nicht zu vernachlässigende Zahl an Kunden, die breitbandtechnisch hochgradig überversorgt sind. Dies aber nur, weil die Telekom (wie auch fast alle anderen Anbieter)  für diese entsprechend keine sinnvollen Tarife bereitstellt. Wer heute eine Festnetzanschluss will, will zugleich einen Festnetzflaterate. Diese kostet aber bereits knapp 30 Euro (<a title="Call Comfort" href="http://www.telekom.de/privatkunden/telefonie/tarife-und-anschluesse/-/call-comfort?KeywordPath=katalog%2Ftelefonieren%2Ftarife%2Fcall-comfort">Call Comfort</a>) und ist somit nur gut 5 Euro günstiger als <a title="Call and Surf - Flaterate" href="http://www.telekom.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/EKI-PK-Site/de_DE/-/EUR/ViewCategoryTheme-Start?KeywordPath=katalog%2Fsurfen%2Fkomplettpakete%2Fcomfortpakete">der günstigste Call-And-Surf-Tarif</a>, der sowohl eine Festnetzflaterate als auch eine Internetflaterate beinhaltet. Natürlich wird der Kunde dann eher zum Komplettpaket greifen, auch wenn er mit eine Flatrate nichts anfangen kann, da er tatsächlich einfach kaum im Internet surft bzw. noch weniger bandbreitenintensive Inhalte konsumiert. Dieser Art Kunde, so hart das klingt, wird aber mittel- und langfristig aussterben und sollte für die Telekom, die auch in Zukunft ein funktionierendes Geschäftsmodell haben will, nicht die Richtschnur bilden.</p>
<p>Denn beobachten wird die aktuellen Entwicklungen des Internets als Technologie, so erkennen wird, dass alle Ampeln auf grün stehen, dass das Internet mit alle unseren Lebensgewohnheiten immer enger verzahnt wird: Komunikation, Informationsaustausch und vor allem Datenaustausch sowie Medienkonsum. Beispiel Kosum von Musik: Sie ist, <a title="Lobo - Kolumne" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/sascha-lobo-ueber-dsl-flatrates-die-telekom-erdrosselt-das-internet-a-895975.html">wie Sascha Lobo richtig anmerkt</a>, längst nicht mehr eine Frage von Festplattengröße, sondern eine Frage der Bandbreite geworden; Beispiel Datenaustausch: Dropbox oder GoogleDrive sind nur der Anfang. Die Tendenz komplette Backups zur Datensicherung ins Netz zu verschieben wird in den nächsten Jahren im wichtiger. Die Lebenswelt der Menschen verwächst also mit dem Internet und seinen Möglichkeiten sowie der Möglichkeit des Zugangs zu diesem. Menschen, die Briefe senden, werden verschwinden. Menschen, die 19:55 Uhr auf den Beginn der Tagesschau warten, verschwinden. Menschen, die Fotos ausdrucken und an Oma schicken, verschwinden. An ihre Stelle rücken Menschen, die es gewohnt sind, Medien – Film, Dokumentation, Serien, Radiobeiträge etc. – zeitsouverän zu konsumieren, dafür brauchen sie das Netz. Kaum eine Kamera macht heute noch ein Fotos mit unter 6 Megapixel, nahezu jeden Filmaufnahme – auch aus mit der privaten Kamera – ist in HD gedreht, um diese zu teilen, zu zeigen, braucht man Netz, Bandbreite und Datenvolumen. Forschungs- und Rechercheergebnisse finden sich zur kollaborativen soziale Arbeit an einem zentralen Ort im Netz um unter Echtzeitbedingungen in neues Wissen und neue Erkenntnisse transformiert zu werden. Dafür wird ebenfalls schnelles, zuverlässiges Internet benötigt.</p>
<p>Die Diagnose der Telekom, dass das Datenvolumen im Netz rapide zunimmt und noch rapider zunehmen wird, stimmt also. Und ihre gegenwärtige Reaktion darauf verwundert nicht. Es ist die Reaktion, die einem privatwirtschaftlichen Denken entspringt. Indem sie die Internetanschlüsse quasi außer Funktion setzt, wird die Folge entscheidend. Was passiert, wenn das Volumen nicht ausreicht? Der Kunde wird entweder überlegen, in einen höheren Tarif zu wechseln, der ihm mehr Volumen bietet – hierbei stellt sich aber das Problem, dass er dieses höher Volumen durch eine größer Bandbreite gleich wieder schwächt – oder er wird pro Monat draufzahlen und sich weiter „Highspeed-Kontingente“ kaufen müssen, um der einheitlichen Internetbandbreite zu entrinnen und seinen Internetnschluss wieder in Funktion zu setzen. Bei all dem gewinnt die Telekom: zum einen weil sie die dadurch dem Preiskampf um Internetanschlüsse im gewissen Sinne Einhalt gebieten kann (aufgrund des verzerrrten Marktes in diesem Bereich, ist es sehr wahrscheinlich, dass andere Anbieter nachziehen werden), letztlich den Kunden zu teuren Produkten nötigt und am Ende doppelt abkassiert.</p>
<p>Die Telekom sieht die Realität, kennt den Nutzer der mittelfristen Zukunft, der Bandbreite braucht, um zukünftig seinem täglichen Leben nachzugehen (dies impliziert auch, dass der Internetnutzer der mittelfristigen Zukunft Netzversorgung als ein elementarstes Gut betrachten wird, ohne das es letztlich gar nicht mehr geht und bereitet nun alles vor, um den maximalen Profit für sich daraus zu schlagen. Dass dabei Innovation, Bildung, die in Deutschland stark vom Einkommen abhängt, soziale Beteiligung als auch die Netzneutralität mit Füßen getreten werden, ist die notwendige und gefährliche perspektivische Konsequenz, einer Entwicklung, die mit dem Internet als Luxusgut für Nerds und Informatiker begann und sich gegenwärtig weiterentwickelt hat – zu einem Internet als elementares Grundgut des privaten und öffentlichen Lebens, gar Menschenrecht für den Bürger/Internetnutzer der mittelfristigen Zukunft.</p>
<p>Es ist zu hoffen, dass sich Protest regt und an dieser Stelle nicht alles dem verzerrten Kommunikationsmarkt überlassen wird. Es ist wichtig, dass der Bürger und somit auch der Gesetzgeber erkennt, welche Bedeutung ein stabiles, bezahlbares und gut ausgestattetes Internet in einer modernen Demokratie und Volkswirtschaft spielt und dementsprechend regelnd, sowohl moralisch als auch konkret handelnd, eingreift.</p>
<p>Man beachte bitte auch meine <a title="Linksammlung: Drosselung - Telekom" href="http://www.urbandesire.de/2013/04/24/linksammlung-abschaltung-des-internets-durch-die-telekom/">kleine Linksammlung</a> von interessanten Beiträgen der letzten Tage zum Thema.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_48420" class="footnote">Vgl. <a title="Pressemitteilung der Telekom zur Umstrukturierung" href="http://www.telekom.com/medien/produkte-fuer-privatkunden/184370" target="_blank">Pressemitteilung</a> der Telekom</li></ol>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.urbandesire.de/2013/04/24/der-internetnutzer-der-mittelfristigen-zukunft-zur-telekom-drosselung/feed/</wfw:commentRss>
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		<feedburner:origLink>http://www.urbandesire.de/2013/04/24/der-internetnutzer-der-mittelfristigen-zukunft-zur-telekom-drosselung/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Linksammlung: Abschaltung des Internets durch die Telekom</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/urbandesire/~3/0WGq4YB5Izg/</link>
		<comments>http://www.urbandesire.de/2013/04/24/linksammlung-abschaltung-des-internets-durch-die-telekom/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 09:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Diigo Urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Websites]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt auch noch ein paar eigene Gedanken zum aktuellen Thema: Funktional kaputtes Internet bei der Telekom. IMHO: Die Telekom will Kontrolle über Inhalte im Internet – Golem.de&#160;–&#160;„Damit wird der Zugang zum Internet, den man auch als Menschenrecht betrachten kann, mit Inhalten verknüpft, die vom selben Anbieter stammen. Für Telekom-Kunden gibt es künftig ein schnelles [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt auch noch ein paar eigene Gedanken zum aktuellen Thema: <a title="urbandesire über das funktional kaputte Internet" href="http://www.urbandesire.de/2013/04/24/der-internetnutzer-der-mittelfristigen-zukunft-zur-telekom-drosselung/" data-mce-href="http://www.urbandesire.de/2013/04/24/der-internetnutzer-der-mittelfristigen-zukunft-zur-telekom-drosselung/">Funktional kaputtes Internet bei der Telekom</a>.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.golem.de/news/imho-die-telekom-will-kontrolle-ueber-inhalte-im-internet-1304-98893.html" data-mce-href="http://www.golem.de/news/imho-die-telekom-will-kontrolle-ueber-inhalte-im-internet-1304-98893.html">IMHO: Die Telekom will Kontrolle über Inhalte im Internet – Golem.de</a>&nbsp;–&nbsp;„Damit wird der Zugang zum Internet, den man auch als Menschenrecht betrachten kann, mit Inhalten verknüpft, die vom selben Anbieter stammen. Für Telekom-Kunden gibt es künftig ein schnelles Internet, in dem der Provider bestimmt, was läuft, und ein langsames, das dem entspricht, was die Kunden ungedrosselter Provider sehen. Auch wenn der Konzern das noch so sehr leugnen mag: Das bedeutet das Ende von Netzneutralität.“</li>
<li><em id="__mceDel">
<p>tags:&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/telekom" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/telekom">telekom</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/internet" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/internet">internet</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/golem" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/golem">golem</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/netzneutralität" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/netzneutralität">netzneutralität</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/drossel" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/drossel">drossel</a></p>
<p></em></li>
<li><a href="https://www.taz.de/Kommentar-Telekom/!115028/" data-mce-href="https://www.taz.de/Kommentar-Telekom/!115028/">Die Kartellbehörden sollten die Telekompläne überprüfen: Der Gesetzgeber muss einschreiten &#8211; taz.de</a>&nbsp;–&nbsp;„Das Internet hat immer davon gelebt, dass das Webangebot einer kleinen Zeitung in Asien ebenso einfach abrufbar ist wie das Angebot der New York Times. Damit das auch bei kommenden Videoservices so bleibt, ist jetzt der Gesetzgeber gefordert. Er muss die Pläne der Telekom stoppen und echte Internetzugänge ohne Benachteiligung einzelner Dienste gesetzlich verankern.“
<p>tags:&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/taz" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/taz">taz</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/telekom" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/telekom">telekom</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/netzneutralität" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/netzneutralität">netzneutralität</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/drossel" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/drossel">drossel</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/internet" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/internet">internet</a></p>
</li>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-Die-Maske-faellt-Die-Telekom-die-Bandbreitendrossel-und-die-Netzneutralitaet-1847958.html" data-mce-href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-Die-Maske-faellt-Die-Telekom-die-Bandbreitendrossel-und-die-Netzneutralitaet-1847958.html">Kommentar: Die Maske fällt – Die Telekom, die Bandbreitendrossel und die Netzneutralität – heise online</a>&nbsp;–&nbsp;„Die Kunden sind keine unersättlichen Gierschlünde, die alles gratis haben wollen. Die bezahlen bereits viel Geld an die Telekom: 12,5 Millionen DSL-Kunden dürften dem Konzern überschlägig geschätzt pro Monat rund eine halbe Milliarde Euro Umsatz bringen. Und die Wettbewerber zahlen zusätzlich an die Telekom, für die Nutzung deren Infrastruktur. &#8220;Der Markt wird es richten&#8221;, hört man immer wieder, wenn man einfordert, Netzneutralität gesetzlich festzuschreiben. Das wird nicht funktionieren.“
<p>tags:&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/telekom" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/telekom">telekom</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/netzneutralität" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/netzneutralität">netzneutralität</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/heise" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/heise">heise</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/drossel" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/drossel">drossel</a></p>
</li>
<li><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2013-04/telekom-drosselung-75-gigabyte/komplettansicht" data-mce-href="http://www.zeit.de/digital/internet/2013-04/telekom-drosselung-75-gigabyte/komplettansicht">Drosselung: Die Daten-Diät der Telekom dürfte viele darben lassen – Zeit Online</a>&nbsp;–&nbsp;„Es sollen nur die &#8220;Kunden mit sehr hohem Datenaufkommen&#8221; betroffen sein, so die Telekom. Doch sind das im Zweifel mehr als gedacht. Schon heute erreichen viele diese Grenze, auch ohne dass sie datenintensive Anwendungen wie Filesharing, Videobearbeitung oder exzessive Downloads betreiben.&#8221;
<p>tags:&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/telekom" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/telekom">telekom</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/zeit" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/zeit">zeit</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/drossel" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/drossel">drossel</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/netzneutralität" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/netzneutralität">netzneutralität</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/internet" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/internet">internet</a></p>
</li>
<li><a href="http://www.avatter.de/wordpress/2013/04/die-dsl-optionen-der-deutschen-telekom-2016/" data-mce-href="http://www.avatter.de/wordpress/2013/04/die-dsl-optionen-der-deutschen-telekom-2016/">Die Flatrate-Optionen der Deutschen Telekom (2016) – avatter</a>&nbsp;–&nbsp;„Bleibt zu hoffen, dass sich nun die Dienstanbieter (von denen man bislang in dieser Sache noch nichts gehört hat) zur Wehr setzen: die Apples, Amazons und Googles dieser Welt, die vom Traffic der Nutzer abhängig sind und Anbetracht des Telekom-Gatekeepers nun eigentlich vom blanken Entsetzen gepackt sein müssten. Politik? Die braucht man hierzulande nicht zu fragen. Und wenn sich nichts ändert und bei der Telekom alles nach Plan verläuft, haben wir eben in Kürze das anachronistische Zwei-Klassen-Internet in Deutschland etabliert, bei dem einige Dienste “vom Kunden gesondert bezahlt werden” müssen.“
<p>tags:&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/telekom" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/telekom">telekom</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/avatter" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/avatter">avatter</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/netzneutralität" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/netzneutralität">netzneutralität</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/drossel" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/drossel">drossel</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/internet" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/internet">internet</a></p>
</li>
<li><a href="http://www.neunetz.com/2013/04/23/drosselung-bei-telekom-anschlussen-meint-reduzierung-auf-im-besten-fall-24-der-geschwindigkeit/?utm_source=feedly" data-mce-href="http://www.neunetz.com/2013/04/23/drosselung-bei-telekom-anschlussen-meint-reduzierung-auf-im-besten-fall-24-der-geschwindigkeit/?utm_source=feedly">“Drosselung” bei Telekom-Anschlüssen meint Reduzierung auf im besten Fall 2,4% der Geschwindigkeit – neunetz.com</a>&nbsp;–&nbsp;„Die verkündeten Telekomtarife sind der Versuch der Telekom, einmal zu schauen, wie weit sie gehen können. Sollten sie einen massiven öffentlichen Aufschrei mit Drohungen von Politikern als Reaktion bekommen, können sie dann immer noch so tun, als wären sie kompromissbereit und könnten die Geschwindigkeit nach der ‘Drosselung’ um ein Vielfaches erhöhen.“
<p>tags:&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/telekom" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/telekom">telekom</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/neunetz" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/neunetz">neunetz</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/drossel" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/drossel">drossel</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/netzneutralität" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/netzneutralität">netzneutralität</a></p>
</li>
<li><a href="http://www.pop64.de/unentschieden/wissenswertes-fur-vaddi-die-telekom-ist-kaputt/?utm_source=twitterfeed&amp;utm_medium=twitter" data-mce-href="http://www.pop64.de/unentschieden/wissenswertes-fur-vaddi-die-telekom-ist-kaputt/?utm_source=twitterfeed&amp;utm_medium=twitter">Wissenswert. Telekom kaputt, langsamer als eine Stechmücke &#8211; pop64.de</a>&nbsp;–&nbsp;„Traurig zu sehen, wie Deutschland immer weiter degeneriert. Dass wir es im 21. Jahrhundert nicht schaffen, ein unbegrenztes und flächendeckend schnelles Datennetz bereitzustellen in einem Land, dass sich selber gern als Wirtschafts- und Forschungsnation sieht, ist ein Drama. Die Telekom bestraft hier ausserdem ganz klar Familien mit Kindern. Die Kids schauen heutzutage eben stundenlang YouTube und andere Videos im Netz. YouTube dient als primäre Quelle für Musik und Musik läuft eben den ganzen Tag lang. Die 75 GB sind in diesem Fall ein Witz.“
<p>tags:&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/netzneutralität" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/netzneutralität">netzneutralität</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/drossel" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/drossel">drossel</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/telekom" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/telekom">telekom</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/pop64" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/pop64">pop64</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/internet" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/internet">internet</a></p>
</li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/sascha-lobo-ueber-dsl-flatrates-die-telekom-erdrosselt-das-internet-a-895975.html#spRedirectedFrom=www&amp;referrrer=https://m.facebook.com" data-mce-href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/sascha-lobo-ueber-dsl-flatrates-die-telekom-erdrosselt-das-internet-a-895975.html#spRedirectedFrom=www&amp;referrrer=https://m.facebook.com">Sascha Lobo über DSL-Flatrates: Die Telekom erdrosselt das Internet &#8211; SPIEGEL ONLINE</a>&nbsp;–&nbsp;„Das gegenwärtige Verständnis des Begriffs Bandbreite ist bei den meisten Leuten ein eher technisches, man hat halt einen langsameren oder schnelleren Netzanschluss als die Bekannte drei Straßen weiter. Ebay geht trotzdem, YouTube ruckelt zwar etwas, aber das ist man ja ohnehin gewohnt, und die Lieder, die die Kinder ansehen wollen, hat die Gema sowieso blockiert. Warum also die Aufregung? Das liegt daran, dass Bandbreite das Internet ist, und das Internet ist Bandbreite. Wer bei Datenübertragung nur an Tauschbörsenhehlerei denkt, ist entweder Lobbyist oder verdient ein Ungenügend in Netzkunde. Denn spätestens mit der Cloud werden alle möglichen und auch ein paar unmögliche Anwendungen mit einem Mal bandbreitenbedürftig. Das liegt nahe bei Streaming-Plattformen wie Spotify: eben war Musik noch eine Frage der Festplattengröße, jetzt schon hängt sie direkt von der Bandbreite ab.“
<p>tags:&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/telekom" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/telekom">telekom</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/internet" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/internet">internet</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/spiegel" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/spiegel">spiegel</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/lobo" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/lobo">lobo</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/flatrate" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/flatrate">flatrate</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/drossel" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/drossel">drossel</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/netzneutralität" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/netzneutralität">netzneutralität</a></p>
</li>
<li><a href="http://www.neunetz.com/2013/04/23/telekom-enteignen-oder-stark-regulieren/" data-mce-href="http://www.neunetz.com/2013/04/23/telekom-enteignen-oder-stark-regulieren/">Telekom enteignen oder stark regulieren &#8211; neunetz.com</a>&nbsp;–&nbsp;„Infrastruktur, egal ob Internetzugang, Straßen, *hust* Schienen oder Wasserversorgung, ist immer denkbar schlecht in privatwirtschaftlichen Händen aufgehoben, weil es auf dieser Ebene praktisch nie Märkte geben wird, die der idealtypischen Vorstellung von Wettbewerb auch nur ansatzweise nahe kommen. Deswegen muss diese Ebene, wenn sie marktwirtschaftlich organisiert werden soll, mittels Regulierung entsprechend geformt werden.&#8221;
<p>tags:&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/telekom" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/telekom">telekom</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/neunetz" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/neunetz">neunetz</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/flatrate" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/flatrate">flatrate</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/drossel" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/drossel">drossel</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/netzneutralität" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/netzneutralität">netzneutralität</a></p>
</li>
<li><a href="https://digitalegesellschaft.de/2013/04/telekom-tarifanderungen-frontalangriff-auf-die-netzneutralitat/" data-mce-href="https://digitalegesellschaft.de/2013/04/telekom-tarifanderungen-frontalangriff-auf-die-netzneutralitat/">Telekom-Tarifänderungen: Frontalangriff auf die Netzneutralität – Digitale Gesellschaft</a>&nbsp;–&nbsp;„Um Kunden zu zwingen, zum Umgehen der Beschränkung Zusatzpakete zu buchen, “drosselt” die Telekom ihre Nutzer auf eine heutigen Ansprüchen nicht mehr genügende Geschwindigkeit, die es z.B. unmöglich macht, Filme zu schauen. “Bei einer Beschränkung auf weniger als 1% der Leistung eines 50-MBit-VDSL-Anschlusses auf ein Niveau der 1990er Jahre ist das Wort ‘Drossel’ falsch”, erklärt Markus Beckedahl, Vorstand des Digitale Gesellschaft e.V. “De facto ist das eine Sperre und ein Ausschluß vom Internet.”
<p>tags:&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/netzneutralität" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/netzneutralität">netzneutralität</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/digitale_gesellschaft" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/digitale_gesellschaft">digitale_gesellschaft</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/telekom" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/telekom">telekom</a></p>
</li>
<li><a href="http://carta.info/57250/netzneutralitat-telekom-stellt-tarifstruktur-fur-internetanschlusse-um/" data-mce-href="http://carta.info/57250/netzneutralitat-telekom-stellt-tarifstruktur-fur-internetanschlusse-um/">Netzneutralität: Telekom stellt Tarifstruktur für Internetanschlüsse um – Carta</a>&nbsp;–&nbsp;„Hauptkritikpunkt an der Entscheidung ist die Verletzung der Netzneutralität durch die Telekom. Datenübertragung im Internet sollte wertneutral erfolgen, d.h., dass Internetdienstanbieter wie die Telekom alle Datenpakete unverändert und in gleicher Qualität von und an ihre Kunden sendet, unabhängig davon, woher diese stammen, zu welchem Ziel sie transportiert werden sollen, was Inhalt der Pakete ist und welche Anwendung die Pakete generiert hat. Die Nutzung des eigenen Dienstes Entertain soll nicht auf das im Tarif enthaltene Volumen angerechnet werden.“
<p>tags:&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/netzneutralität" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/netzneutralität">netzneutralität</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/telekom" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/telekom">telekom</a>&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/carta" data-mce-href="https://www.diigo.com/user/urbandesire/carta">carta</a></p>
</li>
</ul>
<p>Posted from&nbsp;<a href="https://www.diigo.com/profile/urbandesire" data-mce-href="https://www.diigo.com/profile/urbandesire">Diigo</a>.</p>
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		<title>1000</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Mar 2013 15:49:07 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Urban Desire]]></category>

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		<description><![CDATA[Der letzte Artikel war der tausendste Beitrag auf urbandesire.de – dieser somit der 1001 – seit dem 08. August 2004. HURRAY. Die tausender Marke nach über 3000 (genau 3136) Tagen endlich geknackt. So weitermachen. Keine Zeit zurückzuschauen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" style="border: 1px dotted black;" alt="" src="http://d.pr/i/CB6K+" width="571" height="223" /></p>
<p>Der <a title="Aus einer Formatvorlage mache viele" href="http://www.urbandesire.de/2013/03/10/aus-einer-formatvorlage-mache-viele/">letzte Artikel</a> war der tausendste Beitrag auf urbandesire.de – dieser somit der 1001 – seit dem <a href="http://www.urbandesire.de/2004/08/08/der-erste-eintrag/" target="_blank">08. August 2004</a>. HURRAY. Die tausender Marke nach über 3000 (genau 3136) Tagen endlich geknackt. So weitermachen. Keine Zeit zurückzuschauen.</p>
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		<title>Aus einer Formatvorlage mache viele</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Mar 2013 15:38:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tooltime]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich erläuterte ja vor ein paar Tagen ein Problem, dass sich aus dem Zusammenspiel zwischen Scrivener und jeglichem Texteditor (Word, Pages, OpenOffice, LibreOffice etc.) ergibt. Ich schrieb: Für den Mac kann man sagen, dass Scrivener auf die systeminterne RTF-Engine von Mac OS X für den Export von Dokumenten nach .rtf, .doc oder .docx zurückgreift. Dieser [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich erläuterte ja vor ein paar Tagen ein Problem, dass sich aus dem <a title="Scrivener und das Formatvorlagen-Problem" href="http://www.urbandesire.de/2013/03/07/scrivener-und-das-formatvorlagen-problem/">Zusammenspiel zwischen Scrivener und jeglichem Texteditor</a> (Word, Pages, OpenOffice, LibreOffice etc.) ergibt. Ich schrieb:</p>
<blockquote><p>Für den Mac kann man sagen, dass Scrivener auf die systeminterne RTF-Engine von Mac OS X für den Export von Dokumenten nach .rtf, .doc oder .docx zurückgreift. Dieser Standardexporter ist aber ziemlich beschränkt, so dass alle in Scrivener angelegten Formatvorlagen/Styles zu Formatierung des Dokuments zwar optisch im Dokument <em>mehr oder minder</em> umsetzt, aber nicht in die Formatvorlagen des Textverarbeitungsprogramm überträgt. Dies gilt für alles. Also auch für Formatvorlagen, die Überschriften definieren und die man eventuell später braucht, um eine Inhaltsverzeichnis automatisch generieren zu lassen […]<sup><a href="http://www.urbandesire.de/2013/03/10/aus-einer-formatvorlage-mache-viele/#footnote_0_48363" id="identifier_0_48363" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="&uuml;ber das Formatvorlagenproblem der Compile-Funktion in Scrivener">1</a></sup></p></blockquote>
<p>Was macht man nun? Eine Möglichkeit wäre natürlich auf die Nutzung von Scrivener zu verzichten. Dumm nur, wenn man den Workflow liebgewonnen hat und sich ungern davon trennen möchte oder aber bereits einiges an Text darin produziert hat. Also muss eine Lösung her. Und die ist im Prinzip gar nicht so schwer, wenn man die Voraussetzungen dafür in Scrivener schafft. Denn der Vorteil ist, wie ich bereits schrieb, dass Scrivener ja die in der Scrivener-Formatvorlage angegeben Formatierungseinstellungen auch im .doc-, .docx- oder .rtf-Dokument umsetzt, zwar nicht als einzelene Formatvorlage, aber zumindest optisch. Und das ist der Ansatzpunkt wie die Formatierungsvorlagen quasi rekonstruiert werden können.<br />
<span id="more-48363"></span><br />
Die Idee baut darauf auf, dass jede Scrivener-Formatierungsvorlage ein Alleinstellungsmerkmal bzw. eine Merkmalskombination hat, das sie grundsätzlich unterscheidbar von <em>allen</em> jeweils anderen macht. In meinem Beispieldokument gibt es folgenden Formatierungen: Hauptext (body), Hervorhebungen bzw. Quellzitate, Block-Zitate, Überschrift 2. Ordnung, Überschrift 3. Ordnung:</p>
<p><a href="http://d.pr/i/mwqj"><img class="aligncenter size-full wp-image-48367" alt="screenshot - word-dokument" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2013/03/screenshor1.png" width="550" height="217" /></a></p>
<p>So, das heißt:</p>
<ol>
<li>Haupttext: Schriftgröße 11pt</li>
<li>Hervorhebungen: Schriftgröße 11pt + kursiv</li>
<li>Blockzitat: Einzug von 4,51cm</li>
<li>Überschrift 2. Ordnung: Schriftgröße 14pt</li>
<li>Überschrift 3. Ordnung: Schriftgröße 12pt</li>
</ol>
<p>Der erste Kniff ist, dass diese ausgewählten Eigenschaften auch nur auf die entsprechenden Textinstanzen zutrifft. Es gibt somit beispielsweise kein weiteres Element, das nicht Block-Zitat ist und einen Einzug von 4,51cm hat oder es gibt außer den Überschriften zweiter Ordnung keine Textinstanz, die Schriftgröße 14pt hat. Da aber auch Formatierungseigenschaften (siehe z.B. Hervorhebungen kombinierbar sind, kann man eigentlich vieles recht schnell auseinanderhalten). Der zweite Kniff ist nun die mächtige Suchen-Funktion von Word (!)<sup><a href="http://www.urbandesire.de/2013/03/10/aus-einer-formatvorlage-mache-viele/#footnote_1_48363" id="identifier_1_48363" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="die Anleitung gilt f&uuml;r Word im Mac Office Paket 2011, in Pages habe ich so eine Suchfunktion nach Formatierungen nicht gefunden, OpenOffice, LibreOffice werden wohl &auml;hnliches anbieten">2</a></sup> zu nutzen. Hier ist es nämlich nicht nur möglich nach Wörtern, Leerzeichen und Funktionen, sondern auch nach Formatierungen im Dokument zu suchen. Über das Menü „Bearbeiten“ ? „Suchen“ ? „Erweitertes Suchen und Ersetzen“ gelangt man nun zu folgendem Fenster:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" alt="" src="http://d.pr/i/ofP6+" width="609" height="345" /></p>
<p>Nach dem Klick auf den kleinen Drop-Down-Pfeil (unten link) erhält man die für unsere Absicht gewünschte Ansicht mit Formatierungssucheparameter:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" alt="" src="http://d.pr/i/8e8N+" width="609" height="538" /></p>
<p>Unter „Format“ finden sich nun alle möglichen Formatierungsparameter wie Schriftart, Absatz, Tabstopps etc. Für unsere Zwecke reichen Schrift und Absatz. Man wähle Schriftart aus und es öffnet sich ein weiteres Fenster, bei dem man nun die zu suchende Schriftformatierung näher definieren kann. Ich durchsuche das Dokument nun nach den Hervorhebungen – das heißt nach Textinstanze mit den Eigenschaften Schriftgröße 11pt und kursiv<sup><a href="http://www.urbandesire.de/2013/03/10/aus-einer-formatvorlage-mache-viele/#footnote_2_48363" id="identifier_2_48363" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="selbst die Schriftart muss hier nicht unbedingt angegeben werden">3</a></sup>:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" alt="" src="http://d.pr/i/12C+" width="635" height="700" /></p>
<p>Dies mit OK bestätigen, im Suchen-Fenstern nun eine Häkchen setzen bei „Alle Elemente markieren, die gefunden worden in »Hauptdokument«“, auf „Alle Suchen“ und abschließend auf „Schließen“ klicken. Im Word-Dokument sind nun alle Textinstanzen, die in Scrivener mit der Formatvorlage „Hervorhebungen“, d.h 11pt und kursiv, belegt waren, markiert. Jetzt nur noch im Formatvorlagen-Fenster (einblendbar über „Ansicht“/„Toolbox“ ? „Formatvorlagen“) auf „Neue Formatvorlage“ klicken, die dann eventuell noch mal anpassen mit den Einstellungen der eigenen Wahl und speichern.<sup><a href="http://www.urbandesire.de/2013/03/10/aus-einer-formatvorlage-mache-viele/#footnote_3_48363" id="identifier_3_48363" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="in meinem Beispiel der kursiven Hervorhebungen innerhalb eines ansonsten nicht kursiv gehalten Absatzes empfiehlt es sich eine neue Formatvorlage zu erstellen, die keine Absatzvorlage, sondern eine Zeichenvorlage ist. Ausw&auml;hlbar unter Formatvorlagentyp.">4</a></sup> <img class="alignleft" style="margin: 5px; border: 1px solid grey;" alt="Endergebnis" src="http://d.pr/i/ur0B+" width="240" height="172" />Was ist nun passiert? Alle Textinstanzen, die in Scrivener die Formatierungsvorlage „Hervorhebungen“ inne hatten, wurden markiert und durch die Schaffung einer Formatierungsvorlage (bei gleichzeitiger Markierung aller Textinstanzen) in Word dieser gerade geschaffenen Formatvorlage zu gewiesen. Dies kann man jetzt für alle anderen Instanzen – entsprechend der Formatierungsparameter wiederholen – und somit die in Scrivener gewählten Formatierungsvorlagen in Word nachbauen. Das kann je nach Anzahl der verwendeten Formatierungsvorlagen ein wenig dauern, aber ich denke mal 20 Formatvorlagen sollten in guten 15 Minuten nachzubasteln sein.</p>
<p>Anschließend hat man wieder die volle Kontrolle über das Dokument, kann Änderungen dokumentweit schnell durchführen und anhand der Formatvorlagen der Überschriften auch das Inhaltsverzeichnis durch Word automatisiert erstellen lassen.</p>
<p>Das ganze klappt natürlich auch für Fußnoten, dann den Suchbereich nicht auf das „Hauptdokument“ setzten, sondern auf die „Fußnoten“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_48363" class="footnote"><a title="Scrivener und das Formatvorlagen-Problem" href="http://www.urbandesire.de/2013/03/07/scrivener-und-das-formatvorlagen-problem/">über das Formatvorlagenproblem der Compile-Funktion in Scrivener</a></li><li id="footnote_1_48363" class="footnote">die Anleitung gilt für Word im Mac Office Paket 2011, in Pages habe ich so eine Suchfunktion nach Formatierungen nicht gefunden, OpenOffice, LibreOffice werden wohl ähnliches anbieten</li><li id="footnote_2_48363" class="footnote">selbst die Schriftart muss hier nicht unbedingt angegeben werden</li><li id="footnote_3_48363" class="footnote">in meinem Beispiel der kursiven Hervorhebungen innerhalb eines ansonsten nicht kursiv gehalten Absatzes empfiehlt es sich eine neue Formatvorlage zu erstellen, die keine Absatzvorlage, sondern eine Zeichenvorlage ist. <a title="Formatvorlagentyp" href="http://d.pr/i/o1x7">Auswählbar unter Formatvorlagentyp</a>.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>What remains</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Mar 2013 07:47:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[„You never know when something is going to happen to change your life. You expect it to arrive with fanfare, like a wedding or a birth, but instead it comes in the most ordinary of circumstances. Afterward I tried to find something to explain what had happened. But the night was ordinary. It usually is, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„You never know when something is going to happen to change your life. You expect it to arrive with fanfare, like a wedding or a birth, but instead it comes in the most ordinary of circumstances. Afterward I tried to find something to explain what had happened. But the night was ordinary. It usually is, I think, when your life changes. Most people aren’t doing anything special when the carefully placed pieces of their life break apart.“</p></blockquote>
<p>aus: Carole Radziwill: <i>What Remains. A Memoir of Fate, Friendship, and Love (2005)</i></p>
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		<title>Scrivener und das Formatvorlagen-Problem</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 15:31:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tooltime]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; Was macht der geneigte Promovent eigentlich, wenn es mit der Dissertation nicht so recht vorangeht? Er geht in sich und erkennt ganz schnell, dass es für sein Stocken viele Gründe gibt. Vor allem aber ist er sich sicher, dass sein Workflow noch optimierbar ist. Wenn dann früher aufstehen, länger arbeiten, weniger Freizeit und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.literatureandlatte.com/scrivener.php"><img class="aligncenter" alt="Arranging words in Scrivener" src="http://www.literatureandlatte.com/share_scrivener/ArrangingWords.png" border="0" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was macht der geneigte Promovent eigentlich, wenn es mit der Dissertation nicht so recht vorangeht? Er geht in sich und erkennt ganz schnell, dass es für sein Stocken viele Gründe gibt. Vor allem aber ist er sich sicher, dass sein Workflow noch optimierbar ist. Wenn dann früher aufstehen, länger arbeiten, weniger Freizeit und noch mehr Paper leser nicht mehr ausreicht, dann kann es eigentlich nur noch daran liegen, dass die Tools, die er verwendet, noch nicht optimiert sind.</p>
<p>Da nun fast jeder Arbeitsplatz eines Mitarbeiters im akademischen Hause mit einem schnellen Internetanschluss versorgt ist, wird sich der Promovent schnellstens ins Internet begeben und nach Lösungen für sein Problem suchen. Er wird schnell fündig. Er braucht mehr Struktur, besser Wissensorganisation, er braucht mehr Flexibilität, er braucht… Eine moderne, viel erwähnte und durchaus adäquate ist dabei das Programm <a href="http://www.literatureandlatte.com/" target="_blank">Scrivener</a>. Das Programm der kleinen amerikanischen Softwareschmiede Literature &amp; Latte hat es sich zur Aufgabe gemacht, Autoren, Drehbuchautoren, Studenten und Akademikern im Allgemeinen die Arbeit an langen und komplexeren Texten zu erleichtern:</p>
<blockquote><p>„Literature &amp; Latte was founded in 2006 with the sole purpose of creating software that aids in the creative process of writing long texts.“<sup><a href="http://www.urbandesire.de/2013/03/07/scrivener-und-das-formatvorlagen-problem/#footnote_0_48343" id="identifier_0_48343" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="&Uuml;ber Scrivener">1</a></sup></p></blockquote>
<p>Und in der Tat Scrivener hat in meinen Augen etwas erreicht, um die Probleme komplexerer Arbeiten anzugehen und zu erleichtern. Ich muss jetzt nicht alles erwähnen, was Scrivener besser macht als eine gewöhnliche Textverarbeitung wie Word, OO oder Pages, denn es gibt <a href="http://www.organizingcreativity.com/2009/08/scrivener-a-perfect-program-for-dissertation-writing/" target="_blank">genügend</a> <a href="http://www.axelhollmann.com/2011/12/10/scrivener-ein-programm-fur-schriftsteller/" target="_blank">detaillierte</a> <a href="http://phlow.de/scrivener" target="_blank">Rezensionen</a>.</p>
<p>Nur ein unschlagbares Feature möchte ich hier hervorheben. Es ist die grundlegend andere Herangehensweise der Organisation von Text. Man schreibt in Scrivener letztlich nicht nur an einem Dokument – wie etwa in Word oder vielen anderen Textverarbeitungen – von oben nach unten, sondern Scrivener zerlegt ein Dokument beispielsweise anhand der Gliederung in viele Einzeldokumente. So ist es leichter den Überblick zu behalten, Sequenzen neu zu arrangieren und die Komplexität eines größeren Schreibprojekts zu bewältigen. Durch die Hilfe des <a title="Binder" href="http://d.pr/i/ctUY" target="_blank">Binders</a> und eine kompetenten <a href="http://www.literatureandlatte.com/gfx/ScrivShots/feature-outliner-lg.jpg" target="_blank">Outliner-Ansicht</a> wird dies erreicht und kaum verbesserungswürdig umgesetzt.</p>
<p><strong>ABER:</strong></p>
<p>Auch die Frage der Formatierung des Dokuments ist nach ein wenig Einarbeitung mit dem Programm durchaus zu bewerkstelligen. Den Teil mal in italics, diese Überschrift ein bisschen größer und die längeren Zitate im Fließtext dann doch ein wenig enger… alles machbar. Aber noch längst nicht so, wie man es von Word oder Ähnlichem gewohnt ist. Somit hört man häufig, dass man das finale Layout ja dann über die Exportfunktion (eigentlich „Compile&#8221;) “auch noch in Word erstellen kann. Man kompiliert quasi alle einzelen Textsequenzen nach Wunsch zusammen und gibt sie in einem neuen Dokument (.rtf, .doc, oder .docx) aus. Soweit so gut. Dieser Hinweise ist aber quatsch. Scrivener hat nämlich ein Problem. Der Entwickler erläutert:</p>
<blockquote><p>„RTF supports stylesheets (albeit messily). RTF is Scrivener&#8217;s main export format (it&#8217;s .doc, .docx and .odt exporters are all piped through RTF first), but because Scrivener uses the standard OS X text system&#8217;s RTF export code, it doesn&#8217;t support all RTF features. The standard OS X RTF exporter doesn&#8217;t support images, headers and footers, footnotes, comments and much more, but I&#8217;ve managed to add all of those features to the RTF (and Word) export by post-processing the RTF. Stylesheets are something else altogether, and would really require me to write my own RTF parser from the ground up, which is why it is something that has been put off for the future (preferably for when I&#8217;m rich enough to hire another Mac programmer!).“<sup><a href="http://www.urbandesire.de/2013/03/07/scrivener-und-das-formatvorlagen-problem/#footnote_1_48343" id="identifier_1_48343" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Forenbeitrag vom Scrivener-Entwickler Keith">2</a></sup></p></blockquote>
<p>Tja… was bedeutet das. Für den Mac kann man sagen, dass Scrivener auf die systeminterne RTF-Engine von Mac OS X für den Export von Dokumenten nach .rtf, .doc oder .docx zurückgreift. Dieser Standardexporter ist aber ziemlich beschränkt, so dass alle in Scrivener angelegten Formatvorlagen/Styles zu Formatierung des Dokuments zwar optisch im Dokument <em>mehr oder minder</em> umsetzt, aber nicht in die Formatvorlagen des Textverarbeitungsprogramm überträgt. Dies gilt für alles. Also auch für Formatvorlagen, die Überschriften definieren und die man eventuell später braucht, um eine Inhaltsverzeichnis automatisch generieren zu lassen (was ja bei längeren Arbeit fast schon geboten ist).</p>
<p><img class="alignleft" style="border: 1px solid grey; margin: 5px;" alt="Word 2008" src="http://d.pr/i/RK3n+" width="185" height="233" /></p>
<p>Üblicherweise sieht dann ein Dokument, das in Scrivener eine Formatvorlage für den Haupttext erhalten hat, eine für eingerückte Zitate und zwei Formatvorlagen für verschiedene Fußnoten und drei Formatvorlagen für Überschriften als Dokument in Word/Pages etc. ganz gut aus, aber ein Blick in die Formatvorlagenbox der Textverarbeitung offenbart das Problem (siehe Bild). Das als exportierte Scrivener-Projekt hat alle Formatvorlagen verloren und somit ist auch ein nachträgliches „layouten“ und anpassen eigentlich hinfällig, weil man ja letztlich nichts hat, was man kontextgebunden anpassen kann.</p>
<p>Somit sei mal hier eine kleine Warnung ausgesprochen, da diese Problem sonst wenig erwähnt wird, und ich mich ein wenig wundere, ob all die guten Rezensionen, die geschrieben wurden, ein verfasstes Dokument auch wirklich bis zum Druck gebracht haben.<br />
Auch die Idee einfach auf weitere Textverarbeitungsprogramme zu verzichten scheitert letztlich an vielen Kleinigkeiten, bei denen Scrivener noch Verbesserungen nötig hat. So ist generell die komplette Editierung von Fußnoten noch höchst problematisch, da an dieser Stelle rein von der Formatierung her kaum Optionen geboten werden (ich beispielsweise will einfach nur eine <a href="http://d.pr/i/LOl8" target="_blank">Leerzeichen</a> zwischen Fußnotenzahl und Fußnotentext, geht nicht…) und auch die Frage der Silbentrennung im Deutschen ist schlicht und ergreifend nicht möglich. Schon diese zwei Punkte allein nötigen schließlich dazu, den Text in einer weiteren Textverarbeitung zu öffnen, um die Missstände zu beseitigen.</p>
<p>Tja. Was kann man tun? Die Organisation von Text und auch das Schreiben im Programm selbst ist sehr angenehm, aber wenn am Ende nicht die volle Kontrolle über den Output gewährleistet werden kann, hat man ein gewisses Problem. Ich möchte somit nicht vollständig von der Nutzung des Programms abraten, aber diese Punkte mal zu bedenken geben.… und noch eine Ankündigung machen: ich werde in den nächsten Tagen mal einen erarbeiteten Work-Around mit Word und Scrivener vorstellen, der letztlich als ein Kompromiss verstanden werden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_48343" class="footnote"><a href="http://www.literatureandlatte.com/about.php">Über Scrivener</a></li><li id="footnote_1_48343" class="footnote"><a href="http://www.literatureandlatte.com/forum/viewtopic.php?f=2&amp;t=21961&amp;start=0&amp;hilit=scrivener+styles+rtf#p146011">Forenbeitrag vom Scrivener-Entwickler Keith</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Olafur Arnalds – For Now I Am Winter</title>
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		<comments>http://www.urbandesire.de/2013/03/01/for-now-i-am-winter/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 09:28:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gab hier lange nichts mehr zum Thema Musik – keine wirren musiktheoretischen Essays und die letzten Rezensionen zu Platten stammen auch aus dem Jahr 2011. Doch heute ist ein Tag, an dem es sich wieder lohnt. Pünktlich zum Frühlingsanfang ist die neuste Platte von Ólafur Arnalds For Now I Am Winter in den Läden, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2013/03/fniaw.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-48338" alt="fniaw" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2013/03/fniaw.jpg" width="550" height="550" /></a></p>
<p>Es gab hier lange nichts mehr zum Thema Musik – keine <a title="Das Intro" href="http://www.urbandesire.de/2006/12/13/introduction-please/">wirren musiktheoretischen Essays</a> und die <a href="http://www.urbandesire.de/2011/01/27/urbandesire-de-%E2%80%93-jahrescharts-2010/">letzten Rezensionen zu Platten</a> stammen auch aus dem Jahr 2011. Doch heute ist ein Tag, an dem es sich wieder lohnt. Pünktlich zum Frühlingsanfang ist die neuste Platte von Ólafur Arnalds <em>For Now I Am Winter</em> in den Läden, den Online-Stores und auf den bekannten Download-Plattformen aufgeschlagen.</p>
<p>Früher trafen mich Platten ja meistens unvorbereitet, aber seitdem die Künstler auch ganz gerne Mal <a title="OA bei Twitter" href="https://twitter.com/OlafurArnalds" target="_blank">auf</a> <a title="OA - Facebook" href="https://www.facebook.com/olafurarnalds" target="_blank">allen</a> <a title="OA - Soundcloud" href="https://soundcloud.com/olafur-arnalds" target="_blank">Social-Media-Kanälen</a> feuern, kann man erstens eine Neuerscheinung kaum noch verpassen und zweitens eine adäquate Vorfreude und Erwartungshaltung aufbauen. So einige Informationen werden dann wohldosiert gestreut – hier etwa <a title="This Place was a Shelter" href="http://drownedinsound.com/news/4145947-listen--olafur-arnalds-premieres-the-gorgeous-new-track-this-place-was-a-shelter" target="_blank">die Hintergründe zum This Place was a Shelter </a>oder auch, da Arnalds ja jetzt quasi erstmals auf einem Major erschienen ist <a title="Video zu Old Skin" href="http://whitetapes.com/everything-new/olafur-arnalds-video-zu-old-skin?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+whitetapes%2Ffeed+%28WhiteTapes%29" target="_blank">eine Single plus Video</a>.</p>
<p>Aber mit der Erwartungshaltung ist das ja so ein Sache. Gerade bei Ólafur Arnalds. Seine Musik ist nicht nur weit weg vom Mainstream, sondern muss auch kategorial anders behandelt werden als das neue Album deiner Electric Superdance Band. Trotz aller teilweisen elektronischen, post-rockigen und teilweisen indiepoppigen Einschübe, handelte es sich bei Arnalds einzelenen Werken stets um klare definierte Instrumentalmusik, bei der entweder das Klavier umsäuselt wurde mit elektronischen Klängen oder kammermusikalische Streicherarrangements den Ton angaben. Innerlich hatte ich das Gefühl, dass diese Konstellation nie ausgereizt werden kann, da ich auch beispielsweise nicht müde werden, die noch stärker bis ausschließlich auf das Piano konzentrieren Werke von <a title="Einaudi" href="http://www.einaudiwebsite.com/" target="_blank">Ludovico Einaudi</a> zu hören. Doch bei den letzten Veröffentlichungen spürte man meiner Ansicht recht deutlich, das Arnalds kein großes Interesse hatte, an dieser an sich funktionierenden Konstellation etwas zu ändern. Einschneidend empfand ich dann 2012 die Kooperation mit Nils Frahm. Logischerweise rückte die Electronic mehr in den Vordergrund – zwar immer noch getragen von den Streicherarrangements – aber eben konzentrierter.</p>
<p>Vielleicht ist ja von diesem musikalischen Ausflug etwas hängen geblieben. Auf jedenfall bemerkt auf <em>For Now I Am Winter</em> einige Neuerungen. Die auffälligste ist vielleicht: es gibt Gesang. Richtig, da singt jemand. Es ist Arnor Dan, Sänger der frisch gegründeten Band <a title="Interview mit Agent Fresco auf mittelstern*" href="http://mittelstern.de/2012/05/agent-fresco-arnor-dan-arnarson-im-interview/" target="_blank">Agent Fresco</a>. Nicht mein Fall. Aber gut. Die zweite Neuerung, die dann doch recht fix auffällt, ist das die Arrangements opulenter geworden sind. So beginnt der Opener <em>Sudden Throw</em> wie gewohnt nur um sich nach knapp 1:30 Min. in orchestrale Höhen aufzuschwingen. Dies bedeutet aber nicht Orchester anstatt der typischer Kammermusik. Denn im zweiten Song <em>Brim</em> werden diese Elemente unter einen für Arnalds Verhältnisse recht zackigen Beat miteinander verwoben. Ich finde das äußerst gelungen.</p>
<p>Auch der Song Reclaim ist ein mustergültiges Beispiel für diese musikalische Horizontöffnung. Mit dem Zusatz, dass auch noch Gesang zu hören ist. Beeindruckend ist für mich auch das Neuarrangement von <em>This Place Was a Shelter</em>, das als eher kurzes Outro bereits auf der <em>Living Room Songs</em> EP zu hören war und eine beeindruckende Metamorphose durchgemacht hat und vielleicht neben <em>Only The Winds</em> zu den stärksten Songs des Albums gehört.</p>
<p>Als Fazit kann man nur sagen, dass es sich bei <em>For Now I Am Winter</em> vielleicht um das viellseitigst und somit auch bisher beste Album von Ólafur Arnalds handelt. Denn die Erweiterung seiner bisherigen musikalischen Spielart durch stärker hervortretende elektronische und rhythmische Elemente sowie die wunderbar eingeflochteten Orchesterabschnitte sind äußerst gelungen. Nichts verdeckt sich gegenseitig, spielt sich gegenseitig aus, sondern geht eine wundervolle bis imposante Symbiose ein. Die Elemente besiedeln einander und verstärken sich. Einzig der Gesang ist wie bereits erwähnt nicht mein Fall. Das liegt aber vermutlich nicht an der Tatsache, dass mit gesanglichen Parts an sich experimentiert wurde, sondern vielmehr an der mir nicht zusagenden Stimme von Arnor Dan.</p>
<p>Ich freue mich darauf, die Songs <a title="Tourdates" href="http://olafurarnalds.com/tour-dates/" target="_blank">im Juni in Karlsruhe live</a> zu hören.</p>
<p><a title="website" href="http://olafurarnalds.com/" target="_blank">website</a> | <a title="last.fm" href="http://www.lastfm.de/music/%C3%93lafur+Arnalds" target="_blank">lastfm</a> | <a title="twitter" href="https://twitter.com/OlafurArnalds" target="_blank">twitter</a> | <a title="Facebook" href="https://www.facebook.com/olafurarnalds" target="_blank">facebook</a></p>
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		<title>Woran wir kaputtgehen</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Feb 2013 16:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urban Desire]]></category>

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		<description><![CDATA[Woran wir kaputtgehen, sind nicht die Debakel unseres Lebens, sind nicht die Fehlschläge, sind nicht die böse gemeinten und ihre Wirkung nicht verfehlenden Worte… woran wir kaputtgehen, ist die Komplexität jeder Entscheidung, wenn wir sie einmal wirklich durchdenken und konsequenzenaufgefächert im Vorhinein überblicken wollen. Aber … fuck … das geht nicht. Es klappt einfach nicht. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Woran wir kaputtgehen, sind nicht die Debakel unseres Lebens, sind nicht die Fehlschläge, sind nicht die böse gemeinten und ihre Wirkung nicht verfehlenden Worte… woran wir kaputtgehen, ist die Komplexität jeder Entscheidung, wenn wir sie einmal wirklich durchdenken und konsequenzenaufgefächert im Vorhinein überblicken wollen. Aber … fuck … das geht nicht. Es klappt einfach nicht. Jede Sache, die man tut, jede Entscheidung, die man treffen will, gelangt nur mit wenig Mühe in einen nicht enden wollenden Denkprozess, der schließlich weder Anfang noch Ende kennt. Alles ist mit allem verbunden, Konsequenzen sind querverstrebt, nichts, was man anpackt bleibt ohne Folge für die Statik des Ganzen. Man kann es nicht auflösen, ohne sich letztlich nicht selbst aus der Gleichung zu streichen.</p>
<p>Wir können es nicht mehr überblicken: die Finanzen, die Schulden, die Sorgen… das Leben. Daran werden wir kaputtgehen.</p>
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		<title>Die Brücke</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jan 2013 09:28:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urban Desire]]></category>

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		<description><![CDATA[Sieh mich an, sieh nicht hinab. Zurückgeschaut haben wir oft genug und selten so den Drang verspürt zu gehen. Wenn das Heute auch nicht mehr bringt als gestern, bleibt mitunter bloß nostalgisches Schwelgen in der wohlig duftenden Erinnerung an die Blüte unserer Tage. Also sieh nicht hinab und fass mich bitte bei der Hand! Ich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Sieh mich an, sieh nicht hinab. Zurückgeschaut haben wir oft genug und selten so den Drang verspürt zu gehen. Wenn das Heute auch nicht mehr bringt als gestern, bleibt mitunter bloß nostalgisches Schwelgen in der wohlig duftenden Erinnerung an die Blüte unserer Tage. Also sieh nicht hinab und fass mich bitte bei der Hand! Ich spüre andere schon gaffen, geifern unverwandt. Geht, fahrt ihr nur weiter, die Hölle ist euer, heim zur Familie oder in andere Gemäuer. Manchmal war es so richtig nett, wär auch ich hier geblieben, doch erkennt man kaum noch, wer einen wirklich liebt.</p>
<p>Die Welt ist voll von Dieben, tägliches Leben kreist über uns, verstrickt mittels aufschiebender Worte, zeigt noble Gesten und erwartet doch scheinbar, dass sich ein Glied aus der Reihe löst, um als nächstes Opfermahl gepickt werden zu können. Dich Nein, Vergänglichkeit wird erst vergehen, wenn wir nicht mehr sind, dessen bin ich sicher. Und vielleicht sind die Abschiedsschmerzen, die zeitweise mein Gewissen martern, ja gerade die Geburtswehen von etwas Neuen, Wunderbarem. Ja, wenn ich hier so stehe und nach unten sehe, scheint mir der Himmel näher als Mutter Erde. Und sie wird mir bestimmt nicht nehmen, dass ich eins mit ihm werde.</p>
<p>Nun, wir werden sehen … Werden Freuden uns verstehen? Uns verzeihen, uns verfluchen? Uns nachgehen? Bin ich doch überrascht, wie sich jeder Zug Atem als Leben ausgibt und mir sagenhaft sanft berauschend schmeckt. Rückt uns das Ende nah, scheint uns der Sinn des Lebens plötzlich wieder da. Aber nein, was drängt sich da zwischen meinen Entschluss? Es sind die, die  stets bereit sind, zu verbieten und sich verweigeren zu vergeben. Egal. Es ist Zeit, die Schwelle zu queren. Was meinst du? Lass uns endlich gehen! Hin zu zukünftiger Erinnerung, die wir zurücklassen, zusammen mit der sicherlich bestürzten Umsorgung unserer Körper, der gelassenen Entwöhnung so mancher Stichelei. Traum kann endlich zu Wirklichkeit werden. Wir nehmen uns, was wir wollen! Wir nehmen uns, was uns gehört! Wir nehmen uns Leben. – Hand in Hand. Wir entschweben auf blutrotem Teppich, höher und höher hinein, in die Tiefe der Unendlichkeit.</p></blockquote>
<p>Gott, war ich früher krank.</p>
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