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	<title>UPLOAD Blog</title>
	
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	<description>Magazin für digitales Publizieren</description>
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		<title>UPLOADs Zukunft: ein radikal neuer Ansatz</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 06:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Tißler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intern]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwar nutzt UPLOAD ganz offensichtlich das Internet, um seine Inhalte zu verbreiten. Aber UPLOAD tut dies wie viele ähnliche Websites in einer Weise, die sich an Darstellungsformen und Arbeitsweisen alter Medien anlehnt. Das möchte ich grundsätzlich ändern. Dabei wird es sehr viel mehr von dem geben, was den Lesern an der Seite heute schon gut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwar nutzt UPLOAD ganz offensichtlich das Internet, um seine Inhalte zu verbreiten. Aber UPLOAD tut dies wie viele ähnliche Websites in einer Weise, die sich an Darstellungsformen und Arbeitsweisen alter Medien anlehnt. Das möchte ich grundsätzlich ändern. Dabei wird es sehr viel mehr von dem geben, was den Lesern an der Seite heute schon gut gefällt und nichts mehr von dem, was über die letzten drei Jahre mehr schlecht als recht funktioniert hat. Wie das aussehen wird und welche Gründe es dafür gibt, möchte ich Euch hier vorstellen. Und ich bin gespannt, ob und welche Reaktionen es darauf gibt.</p>
<p><span id="more-4927"></span></p>
<h2>Grundüberlegung</h2>
<p>Aus journalistischer Sicht hat das Internet auf zwei Gebieten enorme Vorteile gegenüber anderen Medienformen wie Tageszeitung oder Fernsehen:</p>
<ul>
<li>1. Schnelligkeit</li>
<li>2. Tiefgang</li>
</ul>
<p>Beide Dinge widersprechen sich, in Kombination aber ergänzen sie sich auf geradezu wunderbare Weise, wie ich finde.</p>
<p>Leider geht es heute oftmals nur um Schnelligkeit, weil man darüber auch schnell Aufmerksamkeit bekommt. Übersehen wird dabei, dass das Internet daneben mit seinem nahezu unbegrenzten Platz, seiner idealen Verknüpfungsmöglichkeit zwischen Inhalten und seinen multimedialen Fähigkeiten prädestiniert ist für Tiefgang und eine vielseitige Darstellung.</p>
<p>Und mal ehrlich: Welcher Journalist darauf keine Lust hat, hat seinen Beruf verfehlt.</p>
<h2>Bisher</h2>
<p>Die vergangenen gut drei Jahre habe ich UPLOAD wie eine Art Zeitung oder Magazin im Internet betrieben. Der Name &#8220;UPLOAD Magazin&#8221; kommt ja nicht von ungefähr.</p>
<p>Für verschiedene Arten von Inhalten gab es verschiedene Angebote: Für Texte aller Art das Blog, für Audio-Inhalte den Podcast und für herunterladbaren Content das PDF-Magazin. Alle drei Angebote waren so gestaltet, dass sie auf regelmäßiges Erscheinen, bestimmte Rubriken usw. ausgelegt waren &#8211; drei Baustellen nebeneinander.</p>
<p>Und: Was wir hier vor uns sehen, ist die 1:1 Kopie alter Medien, übertragen ins Internet.</p>
<p>Das aber wird zum einem dem WWW mit seinen Möglichkeiten überhaupt nicht gerecht. Und zum anderen ist es für mich immer schwerer umzusetzen. Denn um dieses enorme Konstrukt Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat mit Leben und Inhalt zu erfüllen, bräuchte ich schon eine ausgewachsene Redaktion &#8211; und die ist nicht in Sicht. Habe ich die nicht, bleibt es aber ein Rohbau ohne Hoffnung auf Fertigstellung.</p>
<p>Und das ist für mich genauso unbefriedigend wie für die Leser.</p>
<h2>Künftig</h2>
<p>Im Laufe der nächsten Wochen arbeite ich an einem &#8220;neuen UPLOAD&#8221;. Die Idee dazu hat sich schon seit einer ganzen Weile entwickelt und hat viele Wandlungen durchlaufen. Jetzt scheint sie mir aber ausgereift genug, um sie auszuprobieren.</p>
<p>Wie oben beschrieben wird es zwei extrem unterschiedliche Inhaltsarten geben:</p>
<p><strong>1. Sehr ausführliche und vielfältig aufbereitete Inhalte.</strong> Sie ersetzen die bisherigen Artikel im Blog (und genau genommen auch Podcast und PDF-Magazin). Anstatt zu versuchen, jede Woche zwei bis drei spannende Themen im Blog plus mehrere kurze News pro Tag, eine Podcast-Episode im Monat plus kleinere Sendungen zwischendurch und alle drei Monate ein PDF-Magazin zu haben, gehe ich einen radikal anderen Weg: Es gibt nur noch ein Thema &#8211; pro Monat. Vielleicht sogar noch seltener.</p>
<p>Ich stelle mir dabei vor, ein Thema von verschiedenen Seiten und auf ganz unterschiedliche Arten zu beleuchten. Nicht nur mithilfe von Texten kann das passieren, sondern außerdem in Form von Audio- und Videoinhalten, Slides oder Downloads &#8211; sofern sich das anbietet und umsetzen lässt. Natürlich werden hier auch wie bisher Gastautoren eine zentrale Rolle spielen.</p>
<p>Bereits veröffentlichte Inhalte werden künftig zudem nach Erscheinen durchaus erweitert, wenn es wichtige neue Erkenntnisse, Tipps und Hinweise gibt. Schließlich ist es eine weitere Stärke des Internets, dass es kein klassisches Archiv mehr geben muss, sondern dass sich Geschichten auch über Jahre hinweg entwickeln können.</p>
<p><strong>2. Sehr kurze und dafür sehr schnelle Inhalte.</strong> Das werden die Linktipps sein, wie sie heute schon vom <a href="http://twitter.com/uploadmag">Twitter-Account</a> und von der <a href="http://www.facebook.com/uploadmag">Facebook-Fanpage</a> bekannt sind. Sie sind dafür da, den Leser auf sehenswerte Seiten, interessante Diskussionen, praktische Tools und mehr aufmerksam zu machen &#8211; schnell und pragmatisch.</p>
<h2>Ein paar Gedanken als Fazit</h2>
<p>Der &#8220;Scoop&#8221; mit der <a href="http://upload-magazin.de/blog/4943-sueddeutsche-iphone-app-trigami/">iPhone-App von sueddeutsche.de</a> traf UPLOAD und mich zu einem interessanten Zeitpunkt, weil ich schon recht lange darüber nachgedacht hatte, wie sich die Seite verändern könnte und müsste. Inzwischen sehe ich den Beitrag vom vergangenen Montag als fulminanten Schlusspunkt des &#8220;alten UPLOAD&#8221;. Er hat alle Rekorde bei weitem gebrochen, die es hier bislang gab. Ein guter Zeitpunkt, um etwas Neues auf dem bisher Erreichten aufzubauen, wie ich finde.</p>
<p>Natürlich wünsche ich mir, dass in den nächsten Wochen und Monaten viele von denen wieder dabei sind, die UPLOAD in den vergangenen drei Jahren unterstützt haben. Das sind <a href="http://upload-magazin.de/hinter-den-kulissen/">die Autoren und anderen Helfer</a>, aber natürlich ebenso die Leser. Ich bin mir sicher, dass Euch das neue UPLOAD noch besser gefallen wird. Und vielleicht gibt es dadurch auch endlich noch mehr Anlässe, gemeinsam an etwas zu arbeiten. Mich würde das sehr freuen. Denn ich mache das hier nicht, um meinen Namen zu sehen. Das könnte ich viel einfacher haben&#8230;</p>
<p>In den nächsten Wochen wird es hier zunächst noch ein bisschen ruhiger &#8211; aber dann wisst Ihr jetzt zumindest, warum <img src='http://upload-magazin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Eines ist versprochen: Immer, wenn es etwas Neues über das Projekt zu berichten gibt oder wenn mir ein anderes Thema begegnet, das ich unbedingt mit Euch teilen möchte, werdet Ihr hier einen neuen Artikel vorfinden. Also: bleibt dran! Und wer den Feed noch nicht abonniert hat, <a href="http://feeds2.feedburner.com/upload">sollte das jetzt vielleicht nachholen</a>. <img src='http://upload-magazin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<hr />
<small>UPLOAD auf Facebook: <a href="http://www.facebook.com/uploadmag">facebook.com/uploadmag</a>. Fan werden, News und Linktipps lesen, wohlfühlen. ;-) </small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/upload/~4/_yecCudww88" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Klares Abstimmungsergebnis: RSS-Feeds sollten vollständig sein</title>
		<link>http://upload-magazin.de/blog/4983-rss-feeds-vollstaendig/</link>
		<comments>http://upload-magazin.de/blog/4983-rss-feeds-vollstaendig/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 20:48:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Tißler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[feed]]></category>
		<category><![CDATA[rss]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich bei seinen Lesern beliebt machen will, setzt auf einen vollständigen RSS-Feed und nicht auf einen gekürzten. Das ist jedenfalls das Ergebnis einer nicht repräsentativen Abstimmung hier auf UPLOAD. Bei diesem Beitrag hatten wir die UPLOAD-Leser um ihre Meinung zu RSS-Feeds gebeten und sie gefragt, welche Varianten sie grundsätzlich akzeptieren. Sie konnten mehrere Antworten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich bei seinen Lesern beliebt machen will, setzt auf einen vollständigen RSS-Feed und nicht auf einen gekürzten. Das ist jedenfalls das Ergebnis einer nicht repräsentativen Abstimmung hier auf UPLOAD. Bei <a href="http://upload-magazin.de/blog/4876-rss-feeds/">diesem Beitrag</a> hatten wir die UPLOAD-Leser um ihre Meinung zu RSS-Feeds gebeten und sie gefragt, welche Varianten sie grundsätzlich akzeptieren. Sie konnten mehrere Antworten auswählen. Klarer Favorit: der vollständige Feed ohne Werbung mit 121 Stimmen. Aber auch der vollständige Feed mit Werbung bekam noch 100 Stimmen. Abgeschlagen mit nur 36 Stimmen landet der gekürzte, dabei werbefreie Feed auf Platz 3. Kaum Fans hat der gekürzte Feed mit Werbung: Ganze 9 Stimmen konnte er einsammeln.</p>
<hr />
<small>UPLOAD auf Facebook: <a href="http://www.facebook.com/uploadmag">facebook.com/uploadmag</a>. Fan werden, News und Linktipps lesen, wohlfühlen. ;-) </small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/upload/~4/uP34OcWKQFA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Peinlich, peinlich: "Süddeutsche Zeitung" kauft sich lobende Blogposts (Update)</title>
		<link>http://upload-magazin.de/blog/4943-sueddeutsche-iphone-app-trigami/</link>
		<comments>http://upload-magazin.de/blog/4943-sueddeutsche-iphone-app-trigami/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 06:09:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Tißler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trends]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie wenig überzeugt selbst überregionale deutsche Tageszeitungen noch von ihren eigenen Produkten sind, zeigt ein aktuelles Beispiel: Über den Schweizer Dienstleister Trigami kauft sich die Süddeutsche Zeitung derzeit Lob für ihre iPhone-App in Blogs und im iPhone-AppStore. Sicherheitshalber hat die Zeitung bei der entsprechenden Ausschreibung gleich mitgeliefert, was man an ihr besonders gutfinden sollte &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wenig überzeugt selbst überregionale deutsche Tageszeitungen noch von ihren eigenen Produkten sind, zeigt ein aktuelles Beispiel: Über den Schweizer Dienstleister Trigami kauft sich die Süddeutsche Zeitung derzeit Lob für ihre iPhone-App in Blogs und im iPhone-AppStore. Sicherheitshalber hat die Zeitung bei der entsprechenden Ausschreibung gleich mitgeliefert, was man an ihr besonders gutfinden sollte &#8211; könnte ja schließlich sein, dass man das selbst gar nicht bemerkt. <em>Hinweis:</em> Update am Ende des Artikels. Laut Trigami war es ein interner Fehler. <span id="more-4943"></span></p>
<p>Über Trigami habe ich auch hier im Blog bezahlte Postings veröffentlicht &#8211; wenn sie thematisch passend waren und ich die Freiheit bekam, selbst über den Inhalt zu entscheiden. Das ist jetzt schon fast zwei Jahre lang nicht passiert, weil es schlichtweg keine passenden Ausschreibungen mehr gegeben hat.</p>
<p>Das Angebot der Süddeutschen hat mich in seiner Peinlichkeit dann doch noch mal überraschen können. Eine &#8220;Qualitätszeitung&#8221; kauft sich Bloggerlob? Ja, so ist es tatsächlich.</p>
<p>Bei Trigami nennt sich diese Werbeform &#8220;Advertorial&#8221;. Auf Deutsch heißt das schlicht: Der Kunde bestimmt, was im Posting des Bloggers steht. Oder wie Trigami es so treffend selbst beschreibt: &#8220;&#8230; redaktionelle Werbetexte, geschrieben von Bloggern, 100% positiv durch Inhaltskontrolle Ihrerseits.&#8221; Das muss die Zuständigen bei der Süddeutschen wohl überzeugt haben.</p>
<p>Wer als Blogger das Angebot der Süddeutschen annimmt, soll zunächst die iPhone-App der Zeitung herunterladen. Wozu das genau notwendig sein sollte, war mir auf den ersten Blick nicht so recht klar, denn nicht nur ein praktischer Lobeshymnen-Baukasten wird dem Blogger frei Haus geliefert (s.u.), auch passende Screenshots sind gleich dabei. Im Prinzip reicht das schon aus, um den gekauften Bericht zusammenzuschreiben. Eine eigene Meinung ist ja sowieso nicht gefragt. Aber es gibt diesen bemerkenswerten Hinweis im Beschreibungstext der Trigami-Ausschreibung:</p>
<blockquote><p>Nach dem Runterladen der Gold Applikation müsst Ihr bitte einen möglichst positiven Kommentar im App Store hinterlassen</p></blockquote>
<p>Interessant. Was Apple wohl dazu sagt? Ich werde mal nachfragen. <em>Update: Pressesprecher Georg Albrecht hat mitgeteilt, dass es von Apple keinen Kommentar dazu gibt.</em></p>
<p>Damit die Blogger nicht lange rumrätseln müssen, was sie an der Süddeutschen und ihrer App bloß toll finden könnten, sind die Vorzüge der Zeitung, der Website sueddeutsche.de und der iPhone-App auch gleich schreibgerecht aufbereitet. Folgende &#8220;Vorteile des Produktes&#8221; soll man &#8220;aufzeigen&#8221;:</p>
<blockquote>
<ul>
<li>Die bekannt hohe journalistische Qualität von SZ und sueddeutsche.de kann jetzt auch komfortabel mit dem iPhone genutzt werden</li>
<li>sueddeutsche.de hat eine Meinung</li>
<li>sueddeutsche.de bezieht Stellung</li>
<li>sueddeutsche.de berichtet nicht nur, sondern kommentieret <em>(sic!)</em> das Geschehen sachkundig und professionell</li>
<li>die Autoren von sueddeutsche.de sind ihre Stärke</li>
<li>gutes Mittel zum Komplettieren des Informationsbedürfnisses des interessierten, modernen Menschen von heute</li>
<li>Man kann seinen Kollegen/Bekannten zeigen, dass man auf Qualität setzt</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Erstaunlich bei alldem, dass sich ausgerechnet die Süddeutsche Bloggerlob einkauft, die mir in der Vergangenheit nicht gerade als internetfreundlich oder auch nur ansatzweise internetkompetent aufgefallen ist. Man denke da nur an den Ausspruch &#8220;<a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/500/351333/text/">Seuche Internet</a>&#8221; oder die verblüffte Feststellung, <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/549/438293/text/">dass Besucher einer Internetkonferenz Laptops dabei haben und auch nutzen</a>.</p>
<p>Ich jedenfalls interpretiere die Trigami-Ausschreibung so, dass ein Blogger nicht auf den ersten Blick erkennen kann, was für eine überragende Qualität er mit der Süddeutschen geliefert bekommt, wenn man ihm die entsprechenden Lobhudeleien nicht ins Blog diktiert. Dafür gibt es zwei mögliche Ursachen wie mir scheint: Blogger sind zu dumm oder die Süddeutsche ist zu schlecht. Entscheidet selbst.</p>
<p>Wer sich für die Ergebnisse der Trigami-Ausschreibung interessiert, kann dieser Tage bei Google einfach nach <a href="http://www.google.com/search?q=süddeutsche+iphone+trigami">süddeutsche iphone trigami</a> suchen. Hier einige Beispiele:</p>
<ul>
<li>PaderSolutions hat zum Beispiel festgestellt: &#8220;<a href="http://www.padersolutions.de/wordpress/2010/01/16/sueddeutsche-de-gold-iphone-app/">Im Meinungsbereich beziehen die SZ-Autoren mit einer klaren Meinung Stellung zu den aktuellen Geschehnissen.</a>&#8220;</li>
<li>Webregard hat herausgefunden: &#8220;<a href="http://www.webregard.de/news/sueddeutsche-de-die-goldenen-mobile-news/">Die Süddetusche Zeitung versteht sich selbst als Qualitäts-Jounalismus der heutigen Zeit und möchte mit diesem Angebot den mobilen Markt erschließen.</a>&#8220;</li>
<li>Zweinullig bilanziert: &#8220;<a href="http://zweinullig.de/nach-bild-app-kommt-nun-sz-app/">Die journalistische Qualität der Süddeutschen Zeitung (und von sueddeutsche.de) sollte ausschlaggebend sein, dass man das SZ-Applikation der BILD-Applikation vorziehen sollte.</a>&#8220;</li>
<li>Auch Apfelknacker ist ganz verzückt: &#8220;<a href="http://apfelknacker.de/2010/01/17/mobile-nachrichten-in-der-hosentasche-mit-sueddeutsche-de-iphone-app/">&#8230;glänzt mit journalistischer Qualität und eigener Meinung. So steht das kleine goldene Symbol auf dem Homescreen für Qualität auch außerhalb der Printmedien.</a>&#8220;</li>
</ul>
<p>Damit will ich nicht die Blogger bloßstellen, die das Angebot angenommen haben. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Und immerhin müssen schon aus rechtlichen Gründen alle gekauften Texte mit einem &#8220;Anzeige&#8221;-Hinweis versehen sein, so dass Leser sehen können, womit sie es zu tun haben. Peinlich finde ich solche Postings aber für die &#8220;Qualitätszeitung&#8221; Süddeutsche, die sich auf diese Weise offenbar Blogposts und Bewertungen in Apples AppStore einkauft.</p>
<h2>Update</h2>
<p>Wie Remo Uherek von Trigami in <a href="http://upload-magazin.de/blog/4943-sueddeutsche-iphone-app-trigami/#comment-90696">diesem Kommentar schreibt</a>, war es ein interner &#8220;Kommunikations-Fehler&#8221;, dass die Kampagne der Süddeutschen als &#8220;Advertorial&#8221; gestartet wurde. Ein Advertorial verspricht &#8220;100% positiv&#8221; zu sein. Freie Meinungsäußerung ist hingegen in der &#8220;Text-Review&#8221; möglich. Zuvor hatte Peter Bilz-Wohlgemuth von der Süddeutschen <a href="http://upload-magazin.de/blog/4943-sueddeutsche-iphone-app-trigami/#comment-90671">in diesem Kommentar</a> darauf hingewiesen, &#8220;dass wir mitnichten „lobende Blogposts“ haben wollen&#8221;.</p>
<p>Einen Überblick zu aktuellen Reaktionen und dem Verlauf der Geschichte gibt es übrigens <a href="http://www.trigami.com/blog/2010/01/18/stellungnahme-zur-suddeutsche-zeitung-kampagne/">hier im Blog von Trigami</a>.</p>
<hr />
<small>UPLOAD auf Facebook: <a href="http://www.facebook.com/uploadmag">facebook.com/uploadmag</a>. Fan werden, News und Linktipps lesen, wohlfühlen. ;-) </small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/upload/~4/Hhur08b6h6c" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<slash:comments>149</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>9 Video-Interview-Projekte mit Format</title>
		<link>http://upload-magazin.de/blog/4860-9-video-interview-projekte-mit-format/</link>
		<comments>http://upload-magazin.de/blog/4860-9-video-interview-projekte-mit-format/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 09:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Paulsen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beispiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Für den fünften Teil meiner Kolumne &#8220;Ganz hübsch!&#8221; habe ich mir eine Menge Fragen und Antworten angehört. Denn dieses Mal geht es um neun spannende Video-Interview-Projekte, die für mich das Netz besonders machen.


Interview Project
Austin Lynch, Sohn des berühmten Regisseurs David Lynch, hat sich gemeinsam mit Jason S. ganz ohne Plan auf einen siebzigtägigen Roadtrip quer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für den fünften Teil meiner Kolumne &#8220;Ganz hübsch!&#8221; habe ich mir eine Menge Fragen und Antworten angehört. Denn dieses Mal geht es um neun spannende Video-Interview-Projekte, die für mich das Netz besonders machen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4062" src="http://upload-magazin.de/files/2009/09/logo-ganz-huebsch.png" alt="logo-ganz-huebsch" width="465" height="142" /></p>
<p><span id="more-4860"></span></p>
<h2>Interview Project</h2>
<p>Austin Lynch, Sohn des berühmten Regisseurs David Lynch, hat sich gemeinsam mit Jason S. ganz ohne Plan auf einen siebzigtägigen Roadtrip quer durch die USA gemacht, um verschiedene Menschen an verschiedenen Orten zu finden und sie dann ihre ganz persönliche Geschichte erzählen zu lassen.</p>
<p>Fazit: Eine wunderbare Dokumentation ganz unterschiedlicher Schicksale.</p>
<ul>
<li><a href="http://interviewproject.davidlynch.com/www/#/all-episodes">www.interviewproject.davidlynch.com</a></li>
</ul>
<h2>The Atlantic Project</h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4865" src="http://upload-magazin.de/files/2009/12/091228-theatlanticproject.png" alt="091228-theatlanticproject" width="465" height="329" /></p>
<p>„There are too many rote answers and not enough good questions“, kritisiert das Magazin <em>The Atlantic</em>. Das Ziel von &#8220;The Atlantic Project&#8221; war es, bessere Antworten zu erhalten, indem man den Menschen herausfordernde Fragen stellt. <em>&#8220;Think. Again.&#8221;</em></p>
<p>Fazit: &#8220;What’s the cost of being a nerd?&#8221; oder &#8220;When is evil cool?&#8221; — spannende Fragen, noch spannendere Antworten.</p>
<ul>
<li><a href="http://thinkagain.theatlantic.com">www.thinkagain.theatlantic.com</a></li>
</ul>
<h2>Fifty People One Question</h2>
<p>&#8220;Fifty People One Question&#8221; ist ein noch andauerndes soziales Experiment von Benjamin Reece und Nathan Heleine. Ihre Mission: &#8220;Exploring human connections through people and place.&#8221; Ihr Hilfsmittel: Interviews, in denen sie Passanten immer eine und die selbe Frage stellen. <em>And what’s your secret?</em></p>
<p>Fazit: Eine besondere Art, Bewohner einer bestimmten Stadt zu portraitieren. In diesem Fall zum Beispiel New Yorker und Londoner. Die Hintergrundmusik ist so so schön.</p>
<ul>
<li><a href="http://fiftypeopleonequestion.com/">www.fiftypeopleonequestion.com</a></li>
</ul>
<h2>World Press Award Interviews</h2>
<p>The World Press Photo Award zählt zu den begehrtesten Preisen unter den Bildjournalisten. Welche Geschichten hinter den preisgekrönten Fotos stecken, erzählen die Gewinner 2009 und der letzten zwei Jahre im Video-Interview.</p>
<p>Fazit: Wenn jemand was zu erzählen hat, dann sind es definitiv diese ausgezeichneten Fotografen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.worldpressphoto.org/images/stories/videos/Interviews2009/index.php">www.worldpressphoto.org</a></li>
</ul>
<h2>Digup Interviews</h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4867" src="http://upload-magazin.de/files/2009/12/091228-digup.png" alt="091228-digup" width="465" height="321" /></p>
<p>Im Mittelpunkt der Interviews von Digup, einem unabhängigen Redaktionsprojekt aus Frankreich, stehen Talente aus der Design- und Kreativbranche und ihre Arbeit. U. a. im Interview: Interaction Designer Manuel Lima, Macher der Website Visual Complexity, oder Florian Schmitt, Creative Director und Mitbegründer des Multimedia-Studios Hi-ReS!.</p>
<p>Fazit: Faszinierende Einblicke in die Welt der Kreativen und des digitalen Designs!</p>
<ul>
<li><a href="http://digup.tv/index.php?rub=videos&amp;item=59">www.digup.tv</a></li>
</ul>
<h2>Folge</h2>
<p>Das Interview-Magazin Folge stellt interessante zeitgenössische Köpfe in hochwertigen Videodokumentationen vor. Gesprochen wird hier gerne &#8220;über das Leben, was es ausmacht und warum es so ist, wie es ist&#8221;. Axel Prahl etwa erzählt, warum er Schauspieler statt Musiker wurde.</p>
<p>Fazit: Sehr persönliche Interviews mit wunderschöner Hintergrundmusik.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.folge-mag.com/">www.folge-mag.com</a></li>
</ul>
<h2>Iseevoices</h2>
<p>&#8220;People on topics&#8221; lautet der Claim von Iseevoices. Regisseur Wim Wenders spricht zum Beispiel über Geschwindigkeit, Filmemacher und Schauspieler Dani Levy über Ausdauer und Moderator Markus Kavka über Selbstmord.</p>
<p>Fazit: Die Schwarz-Weiß-Videos sehen einfach unglaublich edel aus! Tolle Inszenierungen und spannende Redner.</p>
<ul>
<li><a href="http://iseevoices.com/">www.iseevoices.com</a></li>
</ul>
<h2>What’s the problem?</h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4866" src="http://upload-magazin.de/files/2009/12/091228-whatstheproblem.png" alt="091228-whatstheproblem" width="465" height="325" /></p>
<p>Das Problem von was? Der ganzen Welt. Drogen, Multimillionäre, Technik, Geld — ob Jr.canest, Entwickler des Projektes, mit so vielen unterschiedlichen Antworten gerechnet hat? Er schreibt, dass er sich schon immer dafür interessierte, was die Menschen über unsere kleine Welt denken. Jetzt weiß er definitiv mehr.</p>
<p>Fazit: Das Ergebnis dieser Umfrage ist eine Sammlung vieler verschiedener Ansichten zu den Konflikten unserer Welt. Ein wirklich wertvolles Projekt.</p>
<ul>
<li><a href="http://jrcanest.com/WHATSTHEPROBLEM/">www.jrcanest.com</a></li>
</ul>
<h2>Pretty Cool People Interviews</h2>
<p>„Pretty Cool People Interviews“ ist eine Interview-Serie der Plattform SubmarineChannel, in der Künstler, Fotografen und Designer über das sprechen, was sie am Besten können. Unter anderem im Interview: Die Fotojournalistin Martha Cooper, bekannt für ihre Dokumentationen der New Yorker Graffiti-Szene.</p>
<p>Fazit: Die Leute find ich definitiv cool. Cool ist auch, dass die Kreativen meist in ihrer Umgebung gefilmt werden und man ihnen so bei der Arbeit über die Schulter schauen kann. Höchst interessant!</p>
<ul>
<li><a href="http://prettycoolpeopleinterviews.submarinechannel.com/">www.prettycoolpeopleinterviews.submarinechannel.com</a></li>
</ul>
<p>Kennt ihr noch weitere spannende Video-Interview-Projekte?</p>
<h2 style="font-size: 1.5em">Über die Autorin</h2>
<p>Svenja Paulsen lebt in Berlin und ist freie Autorin für Netzkultur, Lifestyle, Musik und Design. Auch auf ihrem eigenen Blog <a href="http://www.orangetopic.de/">Orangetopic</a> dreht sich alles um diese Themen. Svenja liebt es, Lifehacker-Blogs zu lesen, sich auf schönen Websites den Tag zu versüßen und neuen Trends im Netz auf die Spur zu kommen. Seit 2006 schreibt sie für das Online-Magazin <a href="http://spoonfork.de/" target="_blank">Spoonfork</a> Musik-Rezensionen. In der Vergangenheit arbeitete sie unter anderem als Redakteurin für <a href="http://www.tonspion.de/" target="_blank">Tonspion</a> und <a href="http://www.netselektor.de/" target="_blank">Netselektor</a>. Alle ihre UPLOAD-Beiträge finden sich <a href="http://upload-magazin.de/blog/author/spaulsen/">in ihrem Autorenarchiv</a>.</p>
<h2 style="font-size: 1.5em">Über die Kolumne</h2>
<p>In ihrer UPLOAD-Kolumne “Ganz hübsch!” schreibt Svenja Paulsen jeden Monat über die schönen, stilvollen und praktischen Seiten, Tools und Dinge, die das Web besonders machen.</p>
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<small>UPLOAD auf Facebook: <a href="http://www.facebook.com/uploadmag">facebook.com/uploadmag</a>. Fan werden, News und Linktipps lesen, wohlfühlen. ;-) </small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/upload/~4/_JuN4jrEfWs" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>RSS-Feeds: gekürzt, vollständig, mit oder ohne Werbung? (plus Abstimmung)</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 09:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Tißler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwar ist RSS keine Massentechnologie und wird es auch nie werden, aber um eine bestimmte Leserschaft zu erreichen, sind RSS-Feeds dennoch wichtig. Nicht zuletzt sind sie ein Service, mit dem man sich von anderen unterscheiden kann &#8211; und das möglichst positiv. Allerdings gibt es im Zusammenhang damit einige wichtige Entscheidungen zu treffen.

RSS-Robot in Action. Bild: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwar ist RSS keine Massentechnologie und wird es auch nie werden, aber um eine bestimmte Leserschaft zu erreichen, sind RSS-Feeds dennoch wichtig. Nicht zuletzt sind sie ein Service, mit dem man sich von anderen unterscheiden kann &#8211; und das möglichst positiv. Allerdings gibt es im Zusammenhang damit einige wichtige Entscheidungen zu treffen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4878" title="100103-rss-robot" src="http://upload-magazin.de/files/2010/01/100103-rss-robot.png" alt="100103-rss-robot" width="465" height="364" /><br />
<small>RSS-Robot in Action. Bild: © <a href="http://de.fotolia.com/id/7031481">Leo Blanchette</a> &#8211; Fotolia.com</small></p>
<p><span id="more-4876"></span></p>
<h2>Gekürzt oder vollständig?</h2>
<p>Seitdem es RSS-Feeds gibt, gibt es die Debatte darüber, wie umfangreich sie sein sollen, dürfen, müssen. Anfangs hatte Netscape die ganze Technologie entwickelt, um die Leser seines Portals über neue Schlagzeilen auf dem Laufenden zu halten. Das Format wurde in den folgenden Jahren weiterentwickelt, so dass es komplette Artikel aufnehmen konnte und später sogar angehängte Dateien.</p>
<p>Aber natürlich muss man nicht alles tun, was man tun kann. Logisch.</p>
<p>Für mich kommt dennoch ganz klar nur ein vollständiger Feed in Frage. Mein Hauptargument: Es ist ein guter Service am Leser. Er kann sich im Reader einen Überblick zum Text verschaffen und wird nicht gezwungen, auf die Seite zu gehen. Gerade die RSS-Vielnutzer wissen das zu schätzen, denn sie lesen oftmals deshalb Feeds, weil sie sehr viele Informationen verarbeiten wollen. Und dafür legt man sich irgendwann einen gewissen Arbeitsablauf zurecht und mag es gar nicht, wenn man vom Besitzer irgendeiner Website dazu gezwungen werden soll, ihn zu ändern.</p>
<p>Zu bedenken ist: Kaum eine Website ist so wichtig, dass ich sie nicht durch eine andere ersetzen könnte. Habe ich zwei Angebote, von denen das eine einen vollständigen und das andere einen gekürzten Feed hat, ist die Entscheidung schnell gefallen.</p>
<p>Und selbst wenn die Seite vergleichsweise einzigartig ist, steht ein gekürzter Feed bei mir und vielen anderen immer kurz vor dem Abschuss.</p>
<p>Für den gekürzten Feed spricht vor allem die Vorstellung, dass die Leser dann häufiger auf die Website kommen, weil sie ja schließlich nur dort den Artikel lesen können. Dadurch erzeugen sie mehr Seitenabrufe, die man über entsprechend verkaufte Werbung zu Geld machen kann.</p>
<p>Feedburner hatte anhand von 800.000 Feeds im Jahr 2007 einmal ermittelt, dass es diesen Zusammenhang offenbar nicht gibt oder der Effekt zumindest verschwindend gering scheint. Und auch ich habe bei eigenen Projekten bislang nicht die Erfahrung gemacht, dass ein vollständiger Feed geschadet hätte.</p>
<p>Denn um bei einem gekürzten Feed den Artikel tatsächlich auf der Website aufzurufen, müssen Thema, Überschrift und Textbeginn schon sehr überzeugend sein. Dabei konkurrieren sie mit all den ungelesenen Beiträgen aus vollständigen Feeds. Aus meiner Sicht ist das ein Wettkampf, den man nur verlieren kann.</p>
<p>Der ganze Artikel wird von vielen Lesern hingegen sowieso auf der eigentlichen Website gelesen, aber im Feed verschafft man sich einen schnellen Eindruck davon, ob er den Klick wert ist. Und spätestens, wenn man Kommentare lesen oder schreiben will, muss man sowieso auf die jeweilige Website gehen.</p>
<p>Das jedenfalls könnte erklären, warum vollständige Feeds vergleichbare Klickraten haben. Leider ist der Blogbeitrag von Feedburner zu dem Thema inzwischen nicht mehr abrufbar, deshalb kann ich die Quelle nicht mehr direkt verlinken. Seine Spuren finden sich aber noch in Postings wie <a href="http://www.blogherald.com/2008/03/24/why-not-to-switch-to-partial-feeds/">diesem</a>, die auf ihn verweisen.</p>
<p>Nicht vergessen sollte man bei alldem, dass die Feedleser die treuen Leser sind, die man bereits für sich gewonnen hat und auf die man auch in Wochen, Monaten und manchmal Jahren noch zählen kann. Die stehen ganz im Gegensatz zu den oft flüchtigen Lesern (im doppelten Wortsinne), die über Google auf die eigene Seite kommen und die man immer wieder aufs Neue gewinnen muss.</p>
<p>Also meine klare Meinung: Ein vollständiger Feed ist ein Service am Leser, den diese zu schätzen wissen und der einen von Kokurrenten positiv abhebt. Zudem ist er aus meiner Sicht ein Baustein für ein langfristiges Wachstum der Seite.</p>
<h2>Werbung oder keine Werbung?</h2>
<p>Neulich hatte ich das Beispiel eines gekürzten Feeds, dessen größter Inhalt die AdSense-Anzeigen waren. Ich persönlich finde das eine Frechheit. Die Beweggründe dahinter kann ich sofort verstehen. Aber deshalb muss ich sie noch lange nicht gutheißen. Ein solcher Feed hat es extrem schwer, gegen die zahlreiche Konkurrenz in meinem Feedreader mitzuhalten und sympathisch macht mir das die Seite auf jeden Fall nicht.</p>
<p>Anders sehe ich das, wenn ich einen vollständigen Feed bekomme. Das ist für mich ein nützlicher Service, für den ich gern Werbung in Kauf nehme, wenn er im Gegenzug kostenlos ist. Auf der Website ist schließlich auch Werbung zu sehen und in gewissem Rahmen habe ich mich damit arrangiert.</p>
<p>Grenzen sehe ich hier persönlich nur in der Auffälligkeit und Penetranz der eingebauten Reklame. Dezente Werbung ist angesagt. Und an den Google-Textanzeigen sieht man schließlich auch, dass eben nicht derjenige die höchsten Klickraten hat, der am nervigsten blinkt, sondern derjenige, der das passendste und interessanteste Angebot hat.</p>
<p>Erzwingen kann man hier nichts. Damit erreicht man nur das Gegenteil &#8211; siehe Werbeblocker.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Wie ich meinen RSS-Feed anbiete, ist eine Gewissensentscheidung. Sie hat etwas mit dem persönlichen Stil zu tun und welche Pläne ich mit meinem Webprojekt habe. Wenn es mir darauf ankommt, langfristig Leser zu gewinnen, sollte ich auch in ihrem Sinne entscheiden und einen vollständigen Feed anbieten. Damit hebe ich mich von der Konkurrenz positiv ab und kann an dieser Stelle von keinem Mitbewerber ausgestochen werden.</p>
<p>Werbung finde ich akzeptabel, aber auch hier würde ich persönlich raten, sie nur dann einzusetzen, wenn der finanzielle Ertrag in einem vernünftigen Verhältnis zur Störung der Leser steht. Dazu habe ich keine Formel parat. Es ist aber sicher kein schlechter Tipp, einfach von seinem gesunden Menschenverstand auszugehen &#8211; ein Tipp, der viel zu selten beherzigt wird <img src='http://upload-magazin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h2>Eure Meinung?</h2>
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<p><small><em>Auslöser des Beitrags war übrigens eine interessante Diskussion zwischen Sascha Pallenberg (</em><a href="http://www.netbooknews.com/"><em>Netbook News</em></a><em>) und mir </em><a href="http://www.facebook.com/walltowall.php?id=619712844&amp;banter_id=765506631"><em>auf Facebook</em></a><em>. Vielen Dank noch einmal an Sascha für den spannende Austausch der Positionen, Meinungen und Argumente.</em></small></p>
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