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    <title type="html"><![CDATA[Warum ich auf Path bleibe]]></title>
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    <summary type="html"><![CDATA[<p>Ich habe auf Path 25 Freunde. Die Hälfte davon benutzt ihren Account, und weniger als 10 sind aktiv. Ich öffne Path viel seltener als Twitter, und ich verbringe damit auch weniger Zeit als mit Facebook. Warum benutze ich das Netzwerk trotzdem immer noch und sogar immer lieber? Twitter interessiert mich, weil ich dort Nachrichten finde. [...]</p><p>The post <a href="http://wittenbrink.net/lostandfound/2013/05/warum-ich-auf-path-bleibe/">Warum ich auf Path bleibe</a> appeared first on <a href="http://wittenbrink.net/lostandfound">Lost and Found</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>

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      <content type="html" xml:base="http://wittenbrink.net/lostandfound/2013/05/warum-ich-auf-path-bleibe/">&lt;p&gt;Ich habe auf &lt;a href="https://path.com/" title="Path"&gt;Path&lt;/a&gt; 25 Freunde. Die Hälfte davon benutzt ihren Account, und weniger als 10 sind aktiv. Ich öffne Path viel seltener als Twitter, und ich verbringe damit auch weniger Zeit als mit Facebook. Warum benutze ich das Netzwerk trotzdem immer noch und sogar immer lieber?&lt;span id="more-5249"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Twitter interessiert mich, weil ich dort Nachrichten finde. Bei Facebook bekomme ich ausser vielen Links Informationen über Menschen, aber sie sind nicht an mich gerichtet und meist interessieren sie mich nicht. Die Botschaften auf Path dagegen verstehe ich als Mitteilungen, auch wenn dort jeder mit seinem besonderen Freundeskreis kommuniziert und ich nur die Schnittmenge der Kreise meiner Freunde bilde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich empfinde die Fotos und die Gedanken dort als an mich adressiert,  weil sie dort jeder nur an wenige richtet und weil sie eigentlich immer viel über den sagen, der sie schickt. Diese Atmosphäre hat Path seit seinem Launch aufrechterhalten. Bei Facebook, das ist jedenfalls mein persönlicher Eindruck, bin ich einer unter vielen, ein Bündel von statistischen Daten. Es ist zufällig, ob jemand die Nachrichten aus meinen Stream liest oder ob ich gerade etwas Interessantes finde. Facebook versucht alle und alles für alle zu sammeln. Bei Path schickt man persönlich wichtige Botschaften an wenige, persönlich ausgewählte Menschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dazu passt, dass der Kontext meiner Posts bei Path mein Lebensweg, eben mein &lt;em&gt;Path&lt;/em&gt; ist. Es handelt sich nicht um eine &lt;em&gt;Chronik&lt;/em&gt;, die ja immer offiziell ist, also etwas verzeichnet. Der &lt;em&gt;Path&lt;/em&gt; unterscheidet sich nur in Nuancen von einer Chronik. Aber diese Nuancen sind bei Path, anders als bei Facebook, wichtig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Path ist ein intimes Medium. Ich habe schon oft darüber nachgedacht, wie persönlich man dort werden kann, sollte oder darf. Die Antwort habe ich dann bei einem meiner Freunde auf Path gefunden. Bei Path könne man erzählen, was man Freunden bei einem Abendessen erzählt. Dort berichte man nicht von seinen sexuellen Vorlieben,  aber man sage vieles, das man der Öffentlichkeit verschweigt. Das Bild des Abendessens trifft es.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Könnte ich das alles nicht auch bei Facebook oder Twitter haben? Vielleicht, aber dort wäre es mit ganz anderen Botschaften vermischt. Facebook und Twitter sind nicht Räume für Abendessen unter Freunden sondern Kantinen, in denen man immer wieder nachsehen muss, wo die eigenen Freunde geblieben sind. Wenn man an seine digitale Umgebung nicht deutlich weniger Ansprüche stellt als an seine analoge Umgebung, ist das wenig befriedigend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Facebook ist ein universelles Werkzeug, so wie ein Messer, das viele verschiedene Klingen hat. Path ist ein Tool, mit dem man nur eine Sache gut tun kann, nämlich sein Leben mit Freunden zu teilen. Mir ist Software, die so durchdacht wie möglich eine bestimmte Aufgabe erledigt, immer sympathischer gewesen als die digitalen Küchenmaschinen. &lt;a href="http://www.python.org/dev/peps/pep-0020/" title="PEP 20 -- The Zen of Python"&gt;There should be one&amp;#8211; and preferably only one &amp;#8211;obvious way to do it.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe auch noch ganz andere Gründe auf Path zu bleiben. Ich glaube, dass Path ein zukunftsweisendes Konzept hat, und ich möchte aus der Nahe mitbekommen, wie es sich entwickelt. Dabei bestätigt mich, &lt;a href="http://readwrite.com/2013/05/16/path-google-glass" title="Why Path May Be The Ultimate App For Google Glass – ReadWrite"&gt;dass eine der ersten Apps für das Google Glass von Path kommt&lt;/a&gt;. Path passt in eine Welt persönlicher Appliances, in der Software das gesamte Leben begleitet. Wie eine solche Welt aussieht, kann man sich besser vorstellen, wenn man Anwendungen wie Path kennt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für mich ist Path die beste Umsetzung &lt;a href="http://wittenbrink.net/lostandfound/2012/03/das-ende-des-mythos-vom-influencer-paul-adams-buch-grouped/" title="Das Ende des Mythos vom Influencer: Paul Adams' Buch &amp;quot;Grouped&amp;quot; - Lost and Found"&gt;der Überlegungen&lt;/a&gt;, die Paul Adams in &lt;a href="http://www.amazon.de/Grouped-groups-friends-influence-ebook/dp/B006GFZ1PW/ref=sr_1_1_bnp_1_kin?ie=UTF8&amp;amp;qid=1369086273&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=paul+adams+grouped" title="Grouped: How small groups of friends are the key to influence on the social web (Voices That Matter) eBook: Paul Adams: Amazon.de: Kindle-Shop"&gt;Grouped&lt;/a&gt; angestellt hat. In Path entwickelt sich ein Netzwerk um kleine Gruppen von Freunden herum, das unterschiedliche persönliche Distanzen nicht einebnet. Wenn Adams Recht hat, dann kann ein solches Netzwerk auch kommerziell erfolgreich sein, weil die Empfehlungen dieser nahen Freunde einen enormen Wert darstellen. Allerdings muss Path erst noch einen Weg finden, der kommerzielle Verwertbarkeit der Beziehungsnetze dort erlaubt, ohne ihnen ihren persönlichen Charakter zu nehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was mich wundert: Nur wenige meiner Bekannten verwenden Path, auch wenn viele von ihnen Facebook sehr kritisch sehen. Der Grund dafür könnte sein, dass soziale Medien für die meisten vor allem Plattformen für den öffentlichen Austausch, das Broadcasting und den Aufbau von Reputation bilden. Vielleicht zieht die Nichtprivatheit von Facebook die Nutzer vielmehr an, als sich viele eingestehen.&lt;/p&gt;
&lt;div class="feedflare"&gt;
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    <title type="html"><![CDATA[Echtzeitjournalismus]]></title>
    <updated>2013-05-17T07:22:53Z</updated>
    <published>2013-05-17T07:16:36Z</published>
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    <summary type="html"><![CDATA[<p>Für die Informatikstudenten der TU Graz organisiert Martin Ebner die Ringvorlesung Gesellschaftliche Aspekte der Informationstechnologie. Er hat mich auch dieses Jahr wieder eingeladen. Am Mittwoch habe ich, wie vor einem Jahr, über Echtzeitjournalismus gesprochen (Prezi dazu hier). Ich bin bei diesem Thema diesmal etwas weiter gekommen als im Vorjahr. 2012 habe ich mich vor allem [...]</p><p>The post <a href="http://wittenbrink.net/lostandfound/2013/05/echtzeitjournalismus/">Echtzeitjournalismus</a> appeared first on <a href="http://wittenbrink.net/lostandfound">Lost and Found</a>.</p><div class='yarpp-related-rss yarpp-related-none'>
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      <content type="html" xml:base="http://wittenbrink.net/lostandfound/2013/05/echtzeitjournalismus/">&lt;p&gt;Für die Informatikstudenten der TU Graz organisiert &lt;a href="http://www.martinebner.at/" title="www.martinebner.at"&gt;Martin Ebner&lt;/a&gt; die Ringvorlesung &lt;a href="https://online.tugraz.at/tug_online/lv.detail?cLvNr=153541" title="Lehrveranstaltung - Detailansicht - TUGRAZonline - Technische Universität Graz"&gt;Gesellschaftliche Aspekte der Informationstechnologie&lt;/a&gt;. Er hat mich auch dieses Jahr wieder eingeladen. Am Mittwoch habe ich, wie vor einem Jahr, über &lt;em&gt;Echtzeitjournalismus&lt;/em&gt; gesprochen (Prezi dazu &lt;a href="http://prezi.com/qogig29jfgg_/journalismus-in-echtzeit/" title="Journalismus in Echtzeit by Heinz Wittenbrink on Prezi"&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;iframe src="http://curry.tugraz.at/portal/1/embed.aspx?eventId=644&amp;#038;embedded=true&amp;#038;clickToGoHome=true&amp;#038;templateType=Archive&amp;#038;autoStart=false" width="600" height="338" frameborder="0" allowtransparency="true"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin bei diesem Thema diesmal etwas weiter gekommen als im Vorjahr.&lt;span id="more-5244"&gt;&lt;/span&gt; 2012 habe ich mich vor allem mit Technologien beschäftigt, die von Journalisten verwendet werden können. Diese Technologien werden oft unter dem Begriff&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Echtzeitweb&lt;/em&gt; zusammengefasst. In diesem Jahr habe ich auch über die journalistische Praxis im Echtzeitweb gesprochen. Als Vorbild oder Rollenmodell dafür habe ich &lt;a href="https://twitter.com/acarvin" title="Andy Carvin (acarvin) on Twitter"&gt;Andy Carvin&lt;/a&gt; vorgestellt. Als analytisches Konzept für diese Form des journalistischen oder postjournalistischen Arbeitens habe ich &lt;a href="http://www.soziologie.uni-konstanz.de/forschung/weitere-forschungsbereiche-und-forschungsaktivitaeten/dfg-forschungsprojekt-skopische-medien/prof-dr-em-karin-knorr-cetina/" title="Universität Konstanz | Soziologie | Forschung | Weitere Forschungsbereiche und Forschungsaktivitäten | DFG-Forschungsprojekt &amp;quot;Skopische Medien&amp;quot; | Prof. Dr. em Karin Knorr Cetina"&gt;Karin Knorr Cetinas&lt;/a&gt; Begriff der &lt;a href="http://kops.ub.uni-konstanz.de/handle/urn:nbn:de:bsz:352-opus-81049" title="The Synthetic Situation : Interactionism for a Global World"&gt;synthetic situation&lt;/a&gt; vorgeschlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Karin Knorr Cetina und Andy Carvin kenne ich bisher nur oberflächlich. Sie repräsentieren für mich Möglichkeiten, an das Thema Echtzeitjournalismus heranzugehen. Diese Möglichkeiten möchte ich weiter ausloten. (Ich merke, dass ich immer wieder auf das Thema der Newsfeeds zurückkomme.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Echtzeitweb lässt nicht nur den zeitlichen Abstand zwischen Bericht und Berichtetem einerseits und Abfassung und Aufnahme des Berichts andererseits gegen Null gehen. Im Echtzeitweb verändert sich die Qualität der Situationen, in denen berichtet wird und in denen der Bericht aufgenommen wird. Die Bedeutung der Gleichzeitigkeit nimmt zu, die der räumlichen Nähe ab. Das Echtzeitweb macht mich zum potenziellen Zeugen dessen, was gleichzeitig stattfindet, nicht nur dessen, was in meiner Nähe geschieht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich verstehe Karin Knorr Cetinas Konzept der &lt;em&gt;synthetic situation&lt;/em&gt; nicht nur als Ausdruck dafür, dass technologische Komponenten Bestandteile von Situationen sind, dass also z.B. Daten in ein Onlinevideo-Gespräch eingeblendet werden oder dass ich in meinem Mobiltelefon das Facebook-Profil einer Person anschaue, mit der ich gerade spreche. &lt;em&gt;synthetic&lt;/em&gt; erfasst, dass eine Situation technisch produziert wird, dass im Raum des Gleichzeitigen mit technischen Mitteln eine Situation hergestellt wird, für deren Abgrenzung die räumliche Nähe irrelevant sein kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Aufgabe einer Journalistin oder eines Journalisten besteht im Echtzeitweb nicht darin, über etwas zu berichten, das in solchen synthetischen Situationen geschieht. Journalisten haben zu diesen Situationen ja keinen exklusiven Zugang. Journalisten können aber die Aufgabe des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sensemaking" title="Sensemaking – Wikipedia"&gt;sensemaking&lt;/a&gt; übernehmem und diese Situationen transparent machen, sowohl für direkt Beteiligte wie für mittelbar Beteiligte oder, wenn es das unter diesen Bedingungen wirklich geben kann, für Unbeteiligte. Mit &lt;em&gt;sensemaking&lt;/em&gt; meine ich nicht, rohen Fakten einen Sinn zu geben, sondern Fakten überhaupt erst zu etablieren; dazu gehört investigative Arbeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andy Carvin, der für das &lt;a href="http://www.npr.org/" title="NPR : National Public Radio : News &amp;amp; Analysis, World, US, Music &amp;amp; Arts : NPR"&gt;National Public Radio&lt;/a&gt; mit Twitter arbeitet und sich in den letzten Jahren intensiv mit den arabischen Ländern beschäftigt hat, ist ein herausragendes Beispiel für diese Form des sensemaking. Er schreibt keine Berichte, erzählt keine Geschichten. Er findet, prüft, sortiert und kuratiert Quellen. Er tauscht sich auf Twitter mit den Akteuren und mit Fachleuten aus. Er ermöglicht es seinen Followern, an den Ereignissen im arabischen Raum teilzunehmen. Die Aktivisten in den arabischen Ländern selbst haben sich auf ihn verlassen. Analytiker und Wissenschaftler wie &lt;a href="https://twitter.com/SultanAlQassemi" title="שחררו את פלסטין (SultanAlQassemi) on Twitter"&gt;Sultan Al-Qassemi&lt;/a&gt; und &lt;a href="https://twitter.com/abuaardvark" title="Marc Lynch (abuaardvark) on Twitter"&gt;Marc Lynch&lt;/a&gt; greifen auf den von ihm kuratierten Twitter-Stream zurück. Dies alles, obwohl Carvin nicht einmal Arabisch spricht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Carvin hat seine Arbeit immer wieder selbst beschrieben, zuletzt ausführlich in dem Buch &lt;a href="http://press.journalism.cuny.edu/book/distant-witness-social-media-the-arab-spring-and-a-journalism-revolution/" title="Distant Witness | CUNY Journalism Press"&gt;Distant Witness&lt;/a&gt;, dessen Titel zusammenfasst, was Echtzeitjournalismus heute heißen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Vorlesung bin ich ausführlich darauf eingegangen, wie sich das Echtzeitweb als Voraussetzung des Echtzeitjournalismus heute entwickelt hat und wie sich dieser Echtzeitjournalismus von den Live-Übertragungen in der Zeit vor dem Web unterscheidet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Web ist als universales Hypermedium entwickelt worden. Die Multimedialität des Web und die Möglichkeit, Informationen für die interaktive Nutzung miteinander zu verbinden, sind bald journalistisch genutzt worden. Der Echtzeitcharakter ist eine Dimension des Webs, die erst später realisiert wurde, und die erst langsam in die journalistische Praxis Eingang fand. Twitter hat hier eine Vorreiterrolle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andy Carvin ist ein Protagonist des Echtzeitjournalismus, weil er nicht traditionelle journalistische Formen weiterentwickelt und mit Echtzeitelementen anreichert, sondern mit diesen Formen, mit der Story und dem Artikel, radikal bricht. Die Art und Weise, in der er Twitter verwendet, erinnert mich an die Avantgarde in der Kunst und der Musik des frühen 20. Jahrhunderts. Er zeigt, dass Journalismus ohne Story und ohne herkömmliche Artikelformate möglich ist, so wie die Avantgardekünstler damals gezeigt haben, dass Malerei ohne Gegenstände und Musik ohne Tonalität möglich ist. Der Mut, sich so konsequent auf neue Formate einzulassen, fehlt leider noch immer in den meisten Redaktionen.&lt;/p&gt;
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    <title type="html"><![CDATA[Ausflug zur #rp13 und in die Pädagogische Provinz]]></title>
    <updated>2013-05-11T11:40:28Z</updated>
    <published>2013-05-11T11:33:49Z</published>
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    <summary type="html"><![CDATA[<p>Ich war nur einen guten Tag auf der re:publica—vor allem, um mit Dörte und Monika einen Vortrag über MOOCs zu halten. Ich habe von der Veranstaltung selbst, von den Inhalten, nicht allzuviel mitbekommen. Gereicht hat es, um die Atmosphäre zu erleben, viele Leute zu treffen und wenigstens kurz mit ihnen zu sprechen—vor allem um sich [...]</p><p>The post <a href="http://wittenbrink.net/lostandfound/2013/05/ein-ausflug-zur-rp13-und-in-die-paedagogische-provinz/">Ausflug zur #rp13 und in die Pädagogische Provinz</a> appeared first on <a href="http://wittenbrink.net/lostandfound">Lost and Found</a>.</p><div class='yarpp-related-rss yarpp-related-none'>
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&lt;p&gt;Inhaltlich wird mir von den wenigen Vorträgen, die ich ganz angehört habe, vor allem &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=VyiD0iPhMec" title="re:publica 2013 - Lothar Müller: Das Blatt und das Netz. - YouTube"&gt;Lothar Müllers Präsentation über das Papier&lt;/a&gt; im Gedächtnis bleiben. Müller hat das Medium Papier für Leute erklärt, die es nicht kennen. So hat er langsam eine Zeitung entfaltet, auf die Ränder des Blattes gezeigt und gesagt, dass es hier, oben und unten, links und rechts, nicht mehr weitergehe. Das war nicht nur als Gag gemeint, und es hat sehr gut demonstriert, wie sehr Inhalte und die materiellen Qualitäten eines Mediums zusammenhängen. 
&lt;a href='http://wittenbrink.net/lostandfound/2013/05/ein-ausflug-zur-rp13-und-in-die-paedagogische-provinz/9c281b5b-42a7-46bc-93f3-84d6c5be4af5/' title='9C281B5B-42A7-46BC-93F3-84D6C5BE4AF5'&gt;&lt;img width="150" height="150" src="http://wittenbrink.net/lostandfound/wp-content/uploads/2013/05/9C281B5B-42A7-46BC-93F3-84D6C5BE4AF5-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2. Tag, Abend" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;a href='http://wittenbrink.net/lostandfound/2013/05/ein-ausflug-zur-rp13-und-in-die-paedagogische-provinz/d2f52466-eb7f-4ad2-a080-8ae5b765f5f0/' title='D2F52466-EB7F-4AD2-A080-8AE5B765F5F0'&gt;&lt;img width="150" height="150" src="http://wittenbrink.net/lostandfound/wp-content/uploads/2013/05/D2F52466-EB7F-4AD2-A080-8AE5B765F5F0-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Vortrag von Lisa Rosa" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;a href='http://wittenbrink.net/lostandfound/2013/05/ein-ausflug-zur-rp13-und-in-die-paedagogische-provinz/25a52638-7e29-44a7-be25-2a0b1d84118c/' title='25A52638-7E29-44A7-BE25-2A0B1D84118C'&gt;&lt;img width="150" height="150" src="http://wittenbrink.net/lostandfound/wp-content/uploads/2013/05/25A52638-7E29-44A7-BE25-2A0B1D84118C-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Jochen und Christina" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;a href='http://wittenbrink.net/lostandfound/2013/05/ein-ausflug-zur-rp13-und-in-die-paedagogische-provinz/3276c9cb-6ebd-4372-afc7-33c33fa008d6/' title='3276C9CB-6EBD-4372-AFC7-33C33FA008D6'&gt;&lt;img width="150" height="150" src="http://wittenbrink.net/lostandfound/wp-content/uploads/2013/05/3276C9CB-6EBD-4372-AFC7-33C33FA008D6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Monika E. König" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;a href='http://wittenbrink.net/lostandfound/2013/05/ein-ausflug-zur-rp13-und-in-die-paedagogische-provinz/30023d0f-ae77-4121-b05f-14e92af36eb1/' title='30023D0F-AE77-4121-B05F-14E92AF36EB1'&gt;&lt;img width="150" height="150" src="http://wittenbrink.net/lostandfound/wp-content/uploads/2013/05/30023D0F-AE77-4121-B05F-14E92AF36EB1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Brigitte Alice Radl und Dörte Giebe" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lothar Müllers Erklärung des Papiers für Digital Natives ist mir dann wieder eingefallen, als ich in Borgsdorf Freunde besucht habe, die schreiben und in der Papierkultur leben, die mir selbst inzwischen exotisch vorkommt. Lange Gespräche, unter anderem über die Endgültigkeit und die Revidier- und Redigierbarkeit des Geschriebenen auf Papier und im Netz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gedächtnis werden mir auch die beiden Abende auf dem Platz der Station Berlin bleiben. Eine lockere, sehr berlinerische Stimmung, eine Mischung von demonstrativer, also gestylter Stillosigkeit und bedeutungsvoller Nichtgeschäftigkeit. Nicht so anders als die Stimmung am folgenden Feiertag am Prenzlauer Berg, wo ich meinen Sohn Samuel besucht habe und dann mit &lt;a href="https://twitter.com/lorenzLM" title="Lorenz Lorenz-Meyer (lorenzlm) on Twitter"&gt;Lorenz Lorenz-Meyer&lt;/a&gt; noch ein langes Gespräch über China, die Welt und ein paar sehr konkrete Ideen geführt habe—ein Highlight der re:publica jenseits ihrer Grenzen, passend zum Motto IN/SIDE/OUT.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Tage in Berlin waren für mich nicht nur ein Ausflug zu einer lässigen Konferenz, zu Verwandten und Freunden. Sie war auch ein Ausflug in die Welt des E-Learning und der MOOCs, in die pädagogische Provinz der Online-Welt. Meine wichtigsten Bezugspersonen im deutschen Teil dieser Welt sind &lt;a href="http://diegoerelebt.wordpress.com/doertegiebel/" title="Über Dörte Giebel | dieGoerelebt – Dörtes Zettelkasten"&gt;Dörte&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://lernspielwiese.wordpress.com/" title="Lernspielwiese | Hauptsache was gelernt!"&gt;Monika&lt;/a&gt;. Wir haben in unserem eigenen Vortrag noch einmal den &lt;a href="http://howtomooc.org/" title="#MMC13 - der Open MOOC-Maker Course 2013 - Offene Online-Kurse konzipieren, planen und durchführen - gewusst wie!"&gt;#mmc13&lt;/a&gt; Revue passieren lassen und versucht, Folgen aus ihm zu ziehen, anderen und uns selbst unseren Ansatz zu erklären (Manuskript und Diskussion &lt;a href="http://howtomooc.org/mooc-manifest-rp13/#comment-3862" title="MOOC Manifest | re:publica 2013 (Vortragsskript und Charts) - #MMC13 - der Open MOOC-Maker Course 2013"&gt;hier&lt;/a&gt;). Ich bin Monika und Dörte sehr dankbar, dass ich einen MOOC aus der MOOC-Macher-Perspektive kennenlernen konnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf der re:publica habe ich einige Teilnehmer des mmc13 zum ersten Mal &lt;em&gt;away from the keyboard&lt;/em&gt; getroffen. Die Stimmung dieses Kurses, die intensive Interaktion in vielen kleinen Gruppen, lebte kurz wieder auf. Sie ist sicher nicht nur ein Ergebnis des Kursformats, sondern vor allem der Erfahrung und des Engagements, mit dem Monika und Dörte als Fernlehrerinnen und Community-Moderatorinnen agieren. Am ersten Abend in Berlin habe ich einige Teilnehmerinnen des von Dörte betreuten &lt;a href="http://www.ils.de/fernkurse/kreativitaet-medien/text-kommunikation-konzept/social-media-manager/" title="Fernlehrgang Social Media Manager"&gt;SOMM&lt;/a&gt;-Kurses kennengelernt und gesehen, wie dankbar sie für diesen Kurs sind. Der #mmc13 hat von einem menschlichen Stil der Kommunikation mit Kursteilnehmerinnen profitiert, der sich zum Teil in einem ganz klassischen Fernunterricht, zum Teil sicher auch in der EduCamp-Bewegung entwickelt hat. Diese Weiterentwicklungen einer ganz konkreten Praxis sollten wir bei aller theoretischen Begründung von MOOCs nicht vergessen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe auf der re:publica sehr viel verpasst, leider auch die Präsentationen meiner WLL-Kollegen &lt;a href="http://www.re-publica.de/en/sessions/content-strategy-fuer-ngos-webinhalte-erst-strategisch-planen-publizieren" title="Content Strategy für NGOs – Webinhalte erst strategisch planen, dann publizieren | re:publica 13"&gt;Brigitte&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.re-publica.de/sessions/twitter-und-politik-zur-analyse-temporaerer-und-langfristiger-politischer-netzwerke" title="Twitter und die Politik: Zur Analyse temporärer und langfristiger politischer Netzwerke | re:publica 13"&gt;Julian&lt;/a&gt;. Einiges werde ich mir im Nachhinein ansehen, vor allem die Vorträge zur Netzforschung und zum Journalismus. Ich habe zu wenig mitbekommen, um eine Resume ziehen zu können. Gut gefallen hat mir die Veranstaltung auch dieses Mal als Gelegenheit, um Leute zu treffen. Insgesamt ist die re:publica sicher eher eine Präsentationsfläche als ein Raum für Diskussion, ein Broadcast-, kein Dialogformat. Das mag man bedauern, wenn man die Kultur der BarCamps gewohnt ist. Aber gerade hier in Österreich könnten wir froh sein, wenn wir Onliner-Events mit dem Echo veranstalten könnten, das die re:publica inzwischen in Deutschland hat.&lt;/p&gt;
&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/typepad/lostandfound?a=M1KatZSQnxs:ODV4UFvVQhI:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/typepad/lostandfound?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/typepad/lostandfound?a=M1KatZSQnxs:ODV4UFvVQhI:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/typepad/lostandfound?i=M1KatZSQnxs:ODV4UFvVQhI:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/typepad/lostandfound?a=M1KatZSQnxs:ODV4UFvVQhI:dnMXMwOfBR0"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/typepad/lostandfound?d=dnMXMwOfBR0" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/typepad/lostandfound?a=M1KatZSQnxs:ODV4UFvVQhI:63t7Ie-LG7Y"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/typepad/lostandfound?d=63t7Ie-LG7Y" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
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    <title type="html"><![CDATA[Contentstrategin/Contentstratege&#8212;was gehört in die Jobbeschreibung?]]></title>
    <updated>2013-04-19T08:17:34Z</updated>
    <published>2013-04-19T08:08:01Z</published>
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      <name>Heinz Wittenbrink</name>
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    <summary type="html"><![CDATA[<p>Das Team des Web Literacy Lab ist gerade in ein paar Contentstrategie-Projekte involviert, und wir haben jetzt einen Punkt erreicht, bei dem wir Organisationen empfehlen, Leute einzustellen, die für ihre Contentstrategie verantwortlich sind. Wir benutzen den Ausdruck Stratege oder Strategin bewusst, denn es geht um Leute, die den Webauftritt der Organisationen, und damit den wesentlichen [...]</p><p>The post <a href="http://wittenbrink.net/lostandfound/2013/04/contentstrategincontentstrategemdashwas-gehoert-zu-diesem-job/">Contentstrategin/Contentstratege&mdash;was gehört in die Jobbeschreibung?</a> appeared first on <a href="http://wittenbrink.net/lostandfound">Lost and Found</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>

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      <content type="html" xml:base="http://wittenbrink.net/lostandfound/2013/04/contentstrategincontentstrategemdashwas-gehoert-zu-diesem-job/">&lt;p&gt;Das Team des &lt;a href="http://wll.fh-joanneum.at/" title="Web Literacy Lab"&gt;Web Literacy Lab&lt;/a&gt; ist gerade in ein paar Contentstrategie-Projekte involviert, und wir haben jetzt einen Punkt erreicht, bei dem wir Organisationen empfehlen, Leute einzustellen, die für ihre Contentstrategie verantwortlich sind. Wir benutzen den Ausdruck &lt;em&gt;Stratege&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;Strategin&lt;/em&gt; bewusst, denn es geht um Leute, die den Webauftritt der Organisationen, und damit den wesentlichen Teil ihrer Kommunikation nach außen, planen und verantworten können. Wie sieht der Job einer Contentstrategin oder eines Contentstrategen aus, was muss sie oder er können?&lt;span id="more-5208"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Die erste Aufgabe besteht darin, die Inhalte, über die die Organisation im Web präsent ist, &lt;strong&gt;mit den Zielen der Organisation abzustimmen&lt;/strong&gt;. Contentstrategen müssen die Organisationsziele in Webinhalte übersetzen können. Dazu müssen sie die Organisationziele verstehen. Sie müssen auch erfassen, wie die Organisation handelt, was an ihr besonders ist, nicht nur, was sie als Ziele vor sich herträgt.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Zweitens müssen sie wissen, &lt;strong&gt;was die Adressaten der Inhalte brauchen und wie sie mit diesen Inhalten umgehen&lt;/strong&gt;. Sie müssen Inhalte so konzipieren und auch kontrollieren können, dass sie in die Zusammenhänge passen, in denen sie gerade benutzt und gelesen werden. Dazu ist mehr als nur Intuition nötig: Content-Strategen müssen wissen, wie man Nutzerbedüfnisse erforscht und was die Daten über die Benutzung der Website und die Interaktionen in sozialen Medien über Interessen und Bedürfnisse der Benutzer sagen.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Die dritte Anforderung besteht für mich darin, dass Contentstrateginnen sich über &lt;strong&gt;die Entwicklung der Plattformen für digitale Inhalte auf dem Laufenden halten&lt;/strong&gt; und erkennen müssen, was davon für ihre Organisation wichtig werden wird. Sie müssen also in einem gewissen Maße Geeks sein. Sie müssen wissen, was es heisst, &lt;a href="http://www.zdnet.de/88149852/google-startet-webkit-fork-blink/" title="Google kündigt WebKit-Fork &amp;quot;Blink&amp;quot; an | ZDNet.de"&gt;dass es einen neuen Fork bei Browsern&lt;/a&gt; gibt, oder dass Twitter &lt;a href="https://dev.twitter.com/docs/cards" title="Twitter Cards | Twitter Developers"&gt;Cards&lt;/a&gt; einführt, um Inhalte innerhalb des Twitter-Streams zu lesen. Nur wenn sie verstehen oder wenigstens vermuten, in welche Richtung sich das Web bewegt, können sie ihre Organisationen über die nächsten Schritte in diesem Medium beraten.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Viertens müssen Contentstraginnen &lt;strong&gt;die Produktion und die Verteilung der Inhalte&lt;/strong&gt; organisieren. Sie brauchen also redaktionelles Knowhow und die Fähigkeit, eine redaktionelle Linie durchzuhalten. Dazu gehört nicht nur die Fähigkeit, Inhalte zu produzieren oder produzieren zu lassen, sondern auch die Fähigkeit dazu, Inhalte von Usern zu kuratieren.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Schließlich müssen Contentstrategen auch sicherstellen, dass die &lt;strong&gt;Inhalte die erforderlichen technischen Qualitäten&lt;/strong&gt; haben, dass sie z.B. unabhängig von bestimmten Abspielplattformen sind, und dass sie so mit Metadaten ausgestattet sind, dass sie gut durchsuchbar und auf verschiedenen Plattformen verteilbar sind. In größeren Organisationen gibt es IT-Abteilungen, die auf diesem Gebiet für die Ausführung verantwortlich sein sollen. Die Arbeit dieser Abteilung muss aber von den inhaltlich Verantwortlichen gesteuert werden.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Diese fünf Komponenten (Organisation, User, Plattformen, Redaktion, Contentent Management) oder Anforderungen hängen für mich zusammen, wenn die Inhalte einer Organisation zusammenhängend und strategisch entwickelt werden sollen. Die Organisation wird sonst die Möglichkeiten des Webs nicht ausreichend nutzen und in ihren Online-Auftritten ungeplant und uneinheitlich agieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie der Job der Contentstrategin oder des Contentstrategen heisst, ist sekundär—solange nur klar ist, dass es sich tatsächlich um einen strategischen Job handelt. Ziemlich sicher bin ich mir, dass er von der Verantwortung für Print-Publikationen und das traditionelle Marketing gelöst werden muss. Contentstrateginnen oder -strategen müssen vom Habitus her Onliner sein. Es gibt wenig—ich kenne eigentlich keine—Beispiele dafür, dass Offliner diesen Habitus entwickeln.&lt;/p&gt;
&lt;div class="feedflare"&gt;
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    <title type="html"><![CDATA[Feeds bei WordPress&#8212;eine Einführung]]></title>
    <updated>2013-04-13T17:45:30Z</updated>
    <published>2013-04-13T16:33:41Z</published>
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      <name>Heinz Wittenbrink</name>
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    <summary type="html"><![CDATA[<p>Warum und wie publiziert man RSS-Feeds mit WordPress, und wie kann man Feeds in WordPress einbinden?—Dieses Post gehört zu unserer Lehrveranstaltung Webbasiertes Arbeiten. In diesem Kurs benutzen wir WordPress als Beispiel, um Werkzeuge zum Arbeiten und zum Publizieren im Web kennenzulernen. Wir haben uns schon in einer Session mit Plugins im allgemeinen beschäftigt. Hier geht [...]</p><p>The post <a href="http://wittenbrink.net/lostandfound/2013/04/feeds-bei-wordpresseine-einfuehrung/">Feeds bei WordPress&mdash;eine Einführung</a> appeared first on <a href="http://wittenbrink.net/lostandfound">Lost and Found</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>

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&lt;h3&gt;Wozu brauche ich RSS und Atom?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ich beginne mit Beispielen. Wo benutze ich selbst RSS und Atom? Was diese Bezeichnungen bedeuten, dazu später! Gleich zu Beginn die Zusammenfassung: Feeds mit RSS und Atom sind für mich eines der wichtigsten Mittel, um regelmäßig Informationen aus dem Web zu bekommen. Außerdem verwende ich sie, um Informationen aus verschiedenen Quellen zu republizieren, und dazu, Inhalte, die ich selbst veröffentliche, abonnierbar zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich höre mir morgens beim Frühstück, wenn ich Zeit habe, das &lt;a href="http://oe1.orf.at/journale/" title="oe1.ORF.at Journale"&gt;Ö1-Morgenjournal&lt;/a&gt; oder die &lt;a href="http://www.dradio.de/nachrichten/" title="Nachrichten vom 13.04.2013 18:00 - dradio.de"&gt;Nachrichten im Deutschlandfunk&lt;/a&gt; an. Ich mache dazu aber nicht das Radio an, sondern ich höre sie als Podcasts mit einer iPad-App: &lt;a href="http://vemedio.com/products/instacast3" title="Instacast 3 - The Next Generation - Vemedio"&gt;Instacast&lt;/a&gt;. Ich kann sie also hören, wann ich will. Podcasts basieren auf RSS. Instacast, meine &lt;a href="http://www.podcast.de/software/podcatcher/" title="Podcatcher - Software zum Abonnieren von Podcasts"&gt;Podcatcher&lt;/a&gt;-App, bekommt von allen Podcasts, die ich abonniert habe, einen RSS-Feed mit Links zu Audio- oder auch Video-Dateien. Je nach Voreinstellung werden einige dieser Dateien automatisch heruntergeladen, andere nur dann, wenn ich sie hören will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwei weitere mobile Apps, die für meinen alltäglichen News-Konsum wichtig sind: &lt;a href="http://flipboard.com/" title="Flipboard"&gt;Flipboard&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.my6sense.com/" title="my6sense"&gt;my6sense&lt;/a&gt;. Beide verarbeiten RSS-Feeds, in diesem Fall aber Feeds mit Textinhalten. Ich habe viele Blogs und eine Reihe von Nachrichten-Sites abonniert und kann mich auf dem Smartphone uptodate halten, während ich zur Arbeit fahre.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Flipboard und my6sense greifen nicht direkt auf die Feeds zu, die ich abonniert habe, sondern bekommen sie aus dem &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Reader" title="Google Reader – Wikipedia"&gt;Google Reader&lt;/a&gt;. Das wird sich bald ändern, denn Google &lt;a href="http://netzwertig.com/2013/03/14/am-1-juli-ist-schluss-das-ende-des-google-reader-ist-traurig-aber-zu-begruesen/" title="Am 1. Juli ist Schluss: Das Ende des Google Reader ist traurig, aber zu begrüßen | netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung"&gt;stellt den Reader Ende Juni ein&lt;/a&gt;. Bald wird man mit Flipboard direkt Newsfeeds abonnieren können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Newsfeeds bei Flipboard und in jedem anderen Newsreader zeigen mir die Überschriften von Artikeln und Meldungen der Seiten, die ich abonniert habe. Meist bieten sie darüber hinaus auch den kompletten Inhalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus den Podcasts und Newsfeeds setze ich mir mein persönliches Nachrichtenmenü zusammen. Vor kurzem habe ich RSS aber auch verwendet, um für andere Nachrichtenquellen zusammenzufassen, also zum &lt;em&gt;Kuratieren&lt;/em&gt;: Auf dem WordPress-Blog des MOOC Maker-Kurses habe ich &lt;a href="http://howtomooc.org/mmc13-blog-aggregator/" title="Blog-Aggregator - #MMC13 - der Open MOOC-Maker Course 2013"&gt;eine Seite eingerichtet, die einen Überblick über die Blogposts der Kursteilnehmer gibt&lt;/a&gt;. Dazu werden Newsfeeds von Posts zusammengefasst (Fachausdruck: &lt;em&gt;aggregiert&lt;/em&gt;), die mit dem Schlagwort &lt;em&gt;mmc13&lt;/em&gt; getaggt sind. Die meisten Blog-Systeme bieten nämlich für jedes Tag und für jede Kategorie einen eigenen Newsfeed an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schließlich publiziere ich auch RSS-Feeds. Mein eigenes Blog (also dieses hier) haben gerade 300 Leute über RSS abonniert. Auch alle möglichen anderen Spuren, die ich im Web hinterlasse, sind via RSS zu beziehen, z.B. &lt;a href="http://enpassant.wittenbrink.net/rss" title="enpassant.wittenbrink.net/rss"&gt;mein Tumblelog&lt;/a&gt; oder die &lt;a href="http://feeds.pinboard.in/rss/u:heinzwittenbrink/" title="feeds.pinboard.in/rss/u:heinzwittenbrink/"&gt;Bookmarks, die ich bei Pinboard speichere&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich könnte diese Reihe noch fortsetzen. Aber ich glaube, dass auch so deutlich wird: RSS erleichtert es enorm, Inhalte im Web zu publizieren und zu abonnieren&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für George Siemens &lt;a href="http://change.mooc.ca/how.htm" title="How This Course Works ~ #change11"&gt;gehören zum Lernen im Web vier Komponenten&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;aggregate,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;remix,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;repurpose,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;feed forward. &lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Mit diesen vier Verben lässt sich auch das Publizieren im Web beschreiben. Für das ganze Quartett sind Feeds die Basis, und RSS ist das wichtigste der Formate für Feeds&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Was ist überhaupt RSS?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Beispiele zeigen schon: RSS-Feeds kann ich mit Newsreadern und Podcatchern abonnieren. RSS ist das Format, das diese Anwendungen verstehen. Auf die vielen Programme, die RSS verarbeiten, will ich hier nicht eingehen. Ich habe schon erwähnt, dass es die bisher wichtigste von ihnen, den Google Reader, &lt;a href="http://netzwertig.com/2013/03/14/am-1-juli-ist-schluss-das-ende-des-google-reader-ist-traurig-aber-zu-begruesen/" title="Am 1. Juli ist Schluss: Das Ende des Google Reader ist traurig, aber zu begrüßen | netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung"&gt;nicht mehr lange geben wird&lt;/a&gt;. Die Einstellung des Google Readers sagt einiges über die Besonderheiten von RSS aus. Google macht, vereinfacht gesagt, den Google Reader dicht, um sein eigenes, proprietäres Produkt zum Produzieren und Abonnieren von News, nämlich Google+, nicht selbst zu schädigen. Auch auf Google+ kann man Nachrichten beziehen und sich zusammenstellen, und man kann auch über Google+ Texte und Medien, die man produziert, teilen. Das Format von Googe+ kontrolliert aber nur Google, und Google kann entscheiden, ob externe Anwendungen auf seine Inhalte zugreifen dürfen oder nicht. Genauso ist es bei Facebook und Twitter. Sie bieten Newsfeeds an, aber sie verwenden proprietäre Technologien dafür.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;RSS ist dagegen ein offenes, standardisiertes Format. Es gehört niemand. Jeder kann RSS-Feeds produzieren und Newsreader programmieren. Es gibt keine Firma, die RSS kontrolliert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;RSS ist wie HTML ein Textformat. Wie ein HTML-Dokument enthält ein RSS-Dokument durch Spitzklammern abgegrenzte Tags, wobei die Namen dieser Tags etwas über ihre Funktion sagen. RSS-Feeds enthalten Informationen über den ganzen Newsfeed, also über seinen Titel, seinen Urheber, die letzte Aktualisierung und seinen URL, und über die einzelnen Nachrichten. Außerdem gibt es viele Zusatzinformationen (z.B. zu den Rechten an den Inhalten) und, wie schon erwähnt, optional Links zu Medien (bei Podcasts) und die kompletten Inhalte. (Zum Format siehe die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RSS" title="RSS – Wikipedia"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt; und viele weitere Quellen!)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atom_(Format)" title="Atom (Format) – Wikipedia"&gt;Atom&lt;/a&gt;-Feeds unterscheiden sich in ihrem Markup von RSS-Feeds, aber nicht in ihrer Funktion. Sie gelten allgemein als technisch sauberer, aber für den Benutzer sind die Unterschiede nicht spürbar. Die meisten Programme zur Produktion und zum Darstellen von Feeds verstehen beide Formate (wobei übrigens RSS selbst wiederum in verschiedenen Versionen vorliegt).&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Mit WordPress Feeds publizieren&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wie jedes gute Content Management-System erzeugt WordPress Feeds, und zwar RSS- und Atom-Feeds für alle Blogposts. Wir haben schon gesehen, dass es außerdem u.a. Feeds für Kategorien und Tags gibt. Die RSS-Feeds sind normalerweise bei allen WordPress-Blogs unter demselben URL erreichbar. Wenn man diesen URL in einen Newsreader (wenn man podcastet, in einen Podcatcher wie iTunes) eingibt, kann man das Blog abonnieren. Meist reicht es, die Blogadresse selbst zu abonnieren. Im Head der HTML-Version gibt es ein Link zu den Newsfeeds, das der Newsreader erkennt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wichtig: Man kann auch die Kommentare eines Blogs und die Kommentare zu einem einzelnen Post via Feed abonnieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten WordPress-Themen enthalten ein Link zum RSS-Feed. Vielfach verwendet man statt des Textlinks oder zusätzlich zu ihm ein Symbol, das stilisierte Radiowellen zeigt. Da Newsreader (und auch Browser) RSS-Feeds aber selbst erkennen, ist dieses Link nicht mehr unbedingt nötig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man muss sich also, wenn man bloggt, nicht unbedingt um RSS kümmern. Es wird ja automatisch mitproduziert. Trotzdem sollte man aber wissen, dass man einen RSS-Feed publiziert. Viele Blogs haben mehr Abonnenten des RSS-Feeds als Leser, die direkt auf die Seite kommen. Das bedeutet unter anderem, dass die Leser einen großen Teil des Layouts gar nicht oder nur selten sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wichtig: In den Einstellungen kann man entscheiden, ob der Feed die kompletten Posts oder nur einen Teaser enthalten soll. Wie lang dieser Teaser ist, lässt sich festlegen, indem man ein &lt;code&gt;&amp;lt;!--more--&amp;gt;&lt;/code&gt; in den Quelltext des Posts einfügt. Allerdings sorgt dieser Einschub auch dafür, dass auf der Startseite des Blogs nur der Teaser dargestellt wird (siehe &lt;a href="http://forum.wpde.org/konfiguration/39898-hilfe-zu-rss-feed-einstellungen.html" title="Hilfe zu RSS Feed Einstellungen"&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grundinformationen zu den verschiedenen Feeds, die WordPress generieren kann, und zu ihren URLs findet man &lt;a href="http://codex.wordpress.org/WordPress_Feeds" title="WordPress Feeds « WordPress Codex"&gt;hier&lt;/a&gt;. Eine sehr elementare Einführung in WordPress-Feeds ist &lt;a href="http://www.blog-tips.de/rss-feed-wordpress-blog/" title="RSS Feed für euren WordPress Blog - Blog Tips"&gt;RSS Feed für euren WordPress Blog&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man die Abonnentenzahl seines Blogs steigern möchte, und wenn man wissen will, welchen Erfolg man mit seinem Blog hat, sollte man sich allerdings genauer mit den RSS-Feeds beschäftigen. Das wichtigste Hilfsmittel ist dabei für mich ein weiteres Google-Tool namens &lt;a href="https://accounts.google.com/ServiceLogin?service=feedburner&amp;amp;continue=http%3A%2F%2Ffeedburner.google.com%2Ffb%2Fa%2Fmyfeeds&amp;amp;gsessionid=zsMoJX7d_JdZHl-wYb8yIw" title="Google FeedBurner"&gt;FeedBurner&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ob Feedburner von Google nach dem Ende des Reader weiterbetrieben wird, &lt;a href="http://techcrunch.com/2013/03/13/the-google-reader-shutdown-is-yet-another-nail-in-feedburners-coffin/" title="The Google Reader Shutdown Is Yet Another Nail In Feedburner’s Coffin | TechCrunch"&gt;ist fraglich&lt;/a&gt;. Neulich sah es schon einmal kurz so aus, als würde Google Feedburner einstellen. Die Nachricht &lt;a href="http://stadt-bremerhaven.de/nein-google-feedburner-macht-nicht-dicht/" title="Nein, Google Feedburner macht nicht dicht"&gt;erwies sich aber als falscher Alarm&lt;/a&gt;. Siehe für alle Fälle: &lt;a href="http://www.perun.net/2012/09/24/5-alternativen-zu-feedburner/" title="5 Alternativen zu FeedBurner » WordPress &amp;amp; Webwork"&gt;5 Alternativen zu FeedBurner&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Feedburner hat mehrere nützliche Funktionen:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Es ersetzt den vom CMS, in unserem Fall also von WordPress, produzierten RSS-Feed durch Newsfeeds in allen üblichen Formaten, so dass jeder mögliche Newsreader die optimale Version bekomm.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Es trackt die Benutzung des Feeds. Man erfährt nicht nur, wie viele Abonnenten man hat, sondern auch, wer auf einen Eintrag klickt und welchen Newsreader die Abonnenten benutzen.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Es ermöglicht es, den Newsfeed zu optimieren (z.B. mit zusätzlichen Informationen zu Lizenzen, Geoinformationen u.ä. auszustatten) und generiert z.B. auch Emails, über die man das Blog ebenfalls abonnieren kann.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Um Feedburner zu nutzen, muss man diesen Dienst in seinem Google-Profile aktivieren und dort die Adresse des RSS-Feeds des eigenen Blogs angeben. Dann sollte man bei WordPress das &lt;a href="http://wordpress.org/extend/plugins/feedburner-plugin/" title="WordPress › FD Feedburner Plugin « WordPress Plugins"&gt;Feedburner Plugin&lt;/a&gt; installieren. Es sorgt dafür, dass der von Feedburner produzierte Feed abonniert wird, wenn jemand im Blog auf den RSS-Link klickt. Sonst hat man zwei Feeds (einen originalen, einen von Feedburner), so dass die Zählung bei Feedburner nicht alle Abonnenten erfasst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann den RSS-Feed des eigenen Blogs übrigens auch in seinen Facebook-Newsfeed integrieren. Es gibt dazu verschiedene Facebook-Apps. Mit &lt;a href="https://www.facebook.com/networkedblogs" title="(2) NetworkedBlogs"&gt;NetworkedBlogs&lt;/a&gt; nimmt man auf Facebook an einer Blogger-Community teil. &lt;a href="http://www.rssgraffiti.com/" title="RSS Graffiti | Feed Your Timeline™"&gt;RSS Graffiti&lt;/a&gt; dient dazu, einen RSS-Feed in den eigenen Newsfeed einzubinden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Mit WordPress Newsfeeds aggregieren&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wir haben jetzt schon gesehen, dass man als WordPress-User automatisch RSS-publiziert. Oft will man aber auch in seinem Blog Inhalte aus anderen Quellen via RSS-integrieren. Ein Beispiel, den Blog-Aggregator des MOOC Maker-Kurs, habe ich schon erwähnt. Diesen Blog-Aggregator habe ich mit dem Plugin &lt;a href="http://wordpress.org/extend/plugins/wp-rss-aggregator/" title="WordPress › WP RSS Aggregator « WordPress Plugins"&gt;WP RSS Aggregator&lt;/a&gt; realisiert. Ein Problem dieses Plugins— Blogger-Feeds wurden aus unerfindlichen Gründen nicht immer dargestellt—wurde inzwischen behoben. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Headlines der neuesten Posts von Blogs, die man schätzt, anzuzeigen, so wie es &lt;a href="http://brodnig.org/" title="Brodnigs Blog"&gt;Ingrid Brodnig macht&lt;/a&gt;. Über Plugins dazu informiert &lt;a href="http://smallbusiness.chron.com/make-blogroll-showing-new-blog-entries-wordpress-52354.html" title="How to Make a Blogroll Showing New Blog Entries on WordPress | Chron.com"&gt;dieses Post&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann auch komplette Feeds mit allen Inhalten in ein Blog integrieren, es also als Online-Newsreader benutzen. So etwas wurde bei anderen MOOCs schon praktiziert. Am meisten wird dafür das Plugin &lt;a href="http://wordpress.org/extend/plugins/feedwordpress/" title="WordPress › FeedWordPress « WordPress Plugins"&gt; FeedWordPress&lt;/a&gt; verwendet. Es schreibt die Posts in dieselbe Datenbanktabelle für die Posts, in der auch die eigenen Posts erscheinen; man kann in den Settings festlegen, dass importierte Posts einer bestimmten Kategorie zugeordnet werden, und die lässt sich wiederum als eigener Bereich des Blogs darstellen. Ich habe selbst FeedWordpress noch nicht benutzt und verlasse mich hier auf &lt;a href="http://www.wpmayor.com/plugin-reviews/best-rss-aggregators-for-wordpress/" title="Best RSS Aggregators for WordPress - WPMayor"&gt;Best RSS Aggregators for WordPress&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In jedem Fall braucht man Plugins, wenn man auf seinem Blog auch RSS-Feeds aggregieren will. Man findet sie bei der Plugin-Suche unter dem Stichwort &lt;a href="http://wordpress.org/extend/plugins/tags/feed" title="WordPress › feed « Tags « WordPress Plugins"&gt;feed&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Totgesagte leben länger&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;RSS wird immer wieder totgesagt. Tatsächlich ist es eine etwas in die Jahre gekommene Technologie, und es ist erklärungsbedürftig—wie es ja auch dieses Post zeigt. Ich muss zugeben, dass ich selbst heute vor allem Twitter für den schnellen Überblick über meine wichtigsten Newsquellen nutze. Ich finde auch die Listen bei Twitter und Facebook nützlich, wobei ich selbst vor allem meine Content Strategy-Liste bei Twitter brauche (die ich auch als eigenen Stream in Flipboard durchblättern kann). Aber Twitter und Facebook bieten mir nur einen Teil der Inhalte, die mich interessieren, und vor allem: Sie sind nicht offen. Sie machen mich von den Entscheidungen großer Unternehmen abhängig. Für eine offene, dezentralisierte Publikations-Infrastruktur braucht man RSS, und wer professionell mit Informationen arbeitet, kommt kaum ohne RSS aus.&lt;/p&gt;
&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/typepad/lostandfound?a=NxsvSBvtyoo:KSlceyDGJEY:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/typepad/lostandfound?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/typepad/lostandfound?a=NxsvSBvtyoo:KSlceyDGJEY:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/typepad/lostandfound?i=NxsvSBvtyoo:KSlceyDGJEY:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/typepad/lostandfound?a=NxsvSBvtyoo:KSlceyDGJEY:dnMXMwOfBR0"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/typepad/lostandfound?d=dnMXMwOfBR0" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/typepad/lostandfound?a=NxsvSBvtyoo:KSlceyDGJEY:63t7Ie-LG7Y"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/typepad/lostandfound?d=63t7Ie-LG7Y" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/typepad/lostandfound/~4/NxsvSBvtyoo" height="1" width="1"/&gt;</content>
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    <title type="html"><![CDATA[Open Data und Contentstrategie&#8212;zur Entscheidung der Wiener Linien]]></title>
    <updated>2013-03-31T14:03:26Z</updated>
    <published>2013-03-31T13:57:34Z</published>
    <author>
      <name>Heinz Wittenbrink</name>
      <email>heinz.wittenbrink@gmail.com</email>
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    <summary type="html"><![CDATA[<p>Wenn die Wiener Linien eine umfassende Content-Strategie entwickeln, dann haben sie am Freitag einen großen Schritt nach vorn gemacht. Mit großem öffentlichen Echo haben sie angekündigt, dass sie ihre Echtzeit-Fahrplan-Daten als Open Data zur Verfügung stellen werden. Alle interessierten Entwickler können dann auf der Basis dieser Daten Anwendungen entwickeln. Die Entscheidung ist ein Sieg für [...]</p><p>The post <a href="http://wittenbrink.net/lostandfound/2013/03/open-data-und-contentstrategiezur-entscheidung-der-wiener-linien/">Open Data und Contentstrategie&mdash;zur Entscheidung der Wiener Linien</a> appeared first on <a href="http://wittenbrink.net/lostandfound">Lost and Found</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>

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</ol>
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]]></summary>
      <content type="html" xml:base="http://wittenbrink.net/lostandfound/2013/03/open-data-und-contentstrategiezur-entscheidung-der-wiener-linien/">&lt;p&gt;Wenn die &lt;a href="http://www.wienerlinien.at/eportal/" title="www.wienerlinien.at  |  Home"&gt;Wiener Linien&lt;/a&gt; eine umfassende Content-Strategie entwickeln, dann haben sie am Freitag einen großen Schritt nach vorn gemacht. Mit großem öffentlichen Echo haben sie angekündigt, dass sie &lt;a href="http://derstandard.at/1363706420290/Open-Data-Wiener-Linen-Oeffi-Daten-bis-zum-Sommer--frei" title="Open Data: Öffi-Daten der Wiener Linien &amp;quot;bis zum Sommer&amp;quot; frei - Netzpolitik - derStandard.at › Web"&gt;ihre Echtzeit-Fahrplan-Daten als Open Data zur Verfügung stellen werden&lt;/a&gt;. Alle interessierten Entwickler können dann auf der Basis dieser Daten Anwendungen entwickeln. Die Entscheidung ist ein Sieg für &lt;a href="http://www.harm.co.at/" title="Mag. (FH) Robert Harm » geeky developer interested in opendata and openGovernment, social media, mobile apps, politics, journalism, augmented-reality, knowledge management; husband and proud father"&gt;Robert Harm&lt;/a&gt; und viele Mitstreiter, die seit Jahren dafür eintreten, dass öffentliche Daten frei von der Öffentlichkeit genutzt werden können. Die Ankündigung zeigt aber auch, dass die Wiener Linien begriffen haben, dass Inhalte—in diesem Fall Daten—heute zu den Produkten und Dienstleistungen eines Unternehmens und damit in seine Markenstrategie gehören.&lt;span id="more-5175"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anfang der Woche war ich bei der Contentstragtegie-Konferenz &lt;a href="http://confabevents.com/blog/confab-london-comes-to-a-close" title="Confab London Comes to a Close - Confab Events"&gt;Confab&lt;/a&gt; in London. Die Vorträge wirken bei mir noch nach. Mich interessiert an der Entscheidung der Wiener Linien vor allem der Stoff zum Nachdenken, den sie für Contentstrategen bietet, zum Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Offene Daten als Beispiel für relevante Inhalte von Organisationen,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Offene Daten als Beispiel für die Trennung von Inhalt und Präsentation,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Offene Daten als Beispiel für die redaktionelle Aufbereitung von Inhalten für die Nutzer.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3&gt;Offene Daten: ein Beispiel für relevanten Content&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Bei den Wiener Linien fallen Open Data-Strategie und ein wichtiger Teil der Contentstrategie zusammen. Man kann das als Ausgangspunkt benutzen, um über die Inhalte nachzudenken, die Unternehmen und vor allem öffentliche Unternehmen publizieren sollten, weil sie von den Benutzen gebraucht werden. Jede Organisation muss sich heute fragen lassen, auf welche der Inhalte, die bei ihren Kernprozessen entstehen, die Öffentlichkeit einen Anspruch hat und welche Inhalte von der Öffentlichkeit am meisten gebraucht werden. Die Veröffentlichung dieser Inhalte ist in vielen Fallen weit mehr als eine gut gemeinte Aktion der Unternehmensleitung. Sie trägt dazu bei, dem Unternehmen die &lt;em&gt;licence to operate&lt;/em&gt; zu sichern, &lt;a href="http://thomaspleil.wordpress.com/2009/09/03/pr-und-die-licence-to-operate/" title="PR und die Licence to operate | Das Textdepot"&gt;von der Thomas Pleil spricht&lt;/a&gt;. Durch Transparenz und durch den Nutzen, den sie stiften, legitimieren die öffentlichen Inhalte die Tätigkeit des Unternehmens. Übertragen auf Bildungseinrichtungen konnte das zum Beispiel bedeuten, dass eine Hochschule, die ihre Lernmaterialien frei publiziert, mit größerer Legitimität operiert als eine Einrichtung, die intransparent arbeitet und die Interessen von Gruppen ignoriert, die nicht ihre unmittelbaren Kunden sind.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Offene Daten als Beispiel für die Trennung von Inhalt und Präsentation&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Aus der Sicht der Contentstrategie ist auch ein anderer Aspekt der Entscheidung der Wiener Linien und der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Data" title="Open Data – Wikipedia"&gt;Open Data&lt;/a&gt;-Bewegung interessant. Open Data werden so publiziert, dass Programmierer mit ihnen Applikationen entwickeln können. Eine Institution oder Organisation, die Open Data publiziert, gibt einen Teil der Kontrolle über ihre Daten ab. Sie konzentriert sich auf die Inhalte statt auf die Präsentation. Ein Grund dafür ist, dass die Eigentümer von Daten nicht unbedingt am besten erkennen, was mit diesen Daten gemacht werden kann. Ein damit verwandter, dass Communities und Märkte oft kreativere und besser am Nutzer orientierte Lösungen entwickeln als die Bürokratien von Firmen und Organisationen. Dieses Prinzip lässt sich auf viele andere Inhalte erweitern. Wenn Inhalte relevant sind, werden oft Außenstehende am besten erkennen, was mit ihnen gemacht werden kann. Wer Inhalte publiziert, sollte sich immer fragen, ob er nicht am besten ein Content API anbietet, &lt;a href="http://www.guardian.co.uk/open-platform" title="The Guardian Open Platform | Open Platform | The Guardian"&gt;wie es der Guardian bei Zeitungen vorgemacht hat&lt;/a&gt;. Außerdem sollte er durch Lizenzen (wie &lt;a href="http://creativecommons.org/" title="Creative Commons"&gt;Creative Commons&lt;/a&gt;) sicherstellen, dass die Inhalte verändert und rekombiniert werden können.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Offene Daten als Beispiel für redaktionelle Aufbereitung von Inhalten&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Inhalte im Web sind am besten nutzbar, wenn sie &lt;a href="http://www.slideshare.net/rlovinger/make-your-content-nimble" title="Make Your Content Nimble - Confab"&gt;strukturiert und gut beschrieben&lt;/a&gt; sind—nur dann lassen sie sich von der Präsentation trennen. Die Aufbereitung und Publikation von Inhalten als Daten hat Folgen für die Inhalte. Die redaktionellen Prozesse sind anders als bei direkt für ein Publikationsformat (z.B. eine Magazingeschichte oder eine Meldung) entwickelten Inhalten. Hier unterscheidet sich die Arbeit von Contentstrategen von der traditioneller Redakteure, die formatorientiert arbeiten. Offenbar beschäftigt sich z.B. Erin Kissane gerade &lt;a href="http://ekprojectlog.tumblr.com/" title="kissane @ OpenNews"&gt;intensiv mit den Aufgaben von Contentstrategen bei der Publikation von Daten&lt;/a&gt;. Ich vermute, dass die nutzergerechte Publikation von Daten und strukturierten Inhalten eines der wichtigsten Themen für die Entwicklung der Contentstrategie in den kommenden Jahren sein wird.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Unternehmens-Inhalte wie Open Data publizieren&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Zwischen den Themen &lt;em&gt;Contentstrategie&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Offene Daten&lt;/em&gt; gibt es einige Brücken. Contentstrategie und Open Data-Bewegung können viel voneinander lernen. Wichtige Aspekte für Contentstrategen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Firmen und Organisation sollten sich bei ihrer Contentstrategie auf die Inhalte konzentrieren, die bei ihren Kernprozessen anfallen und für andere relevant sind. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sie sollten die Nutzbarkeit der Inhalte nicht durch Publikationsformate verringern, sondern Wiedernutzungsmöglichkeiten erleichtern. Und:&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sie sollten sich redaktionell auf die Struktur und nutzergerechte Aufbereitung der Inhalte konzentrieren.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/typepad/lostandfound?a=7IDBp9JrhYs:3WpI9XzqBxo:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/typepad/lostandfound?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/typepad/lostandfound?a=7IDBp9JrhYs:3WpI9XzqBxo:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/typepad/lostandfound?i=7IDBp9JrhYs:3WpI9XzqBxo:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/typepad/lostandfound?a=7IDBp9JrhYs:3WpI9XzqBxo:dnMXMwOfBR0"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/typepad/lostandfound?d=dnMXMwOfBR0" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/typepad/lostandfound?a=7IDBp9JrhYs:3WpI9XzqBxo:63t7Ie-LG7Y"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/typepad/lostandfound?d=63t7Ie-LG7Y" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
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    <title type="html"><![CDATA[Contentstrategie als Disziplin]]></title>
    <updated>2013-03-29T09:42:42Z</updated>
    <published>2013-03-28T22:48:20Z</published>
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    <summary type="html"><![CDATA[<p>Contentstrategie ist eine Disziplin—so sagen es ihre Vertreter immer wieder. Was ist damit eigentlich gemeint? Konkret wohl vor allem, dass die Contentstrategie eine Disziplin ist wie das userzentrierte Design oder die Informationsdesign. Das bedeutet: Sie folgt Regeln, deren Sinn sich in der Praxis herausgestellt hat, sie lässt sich lehren und lernen, und vor allem: Sie [...]</p><p>The post <a href="http://wittenbrink.net/lostandfound/2013/03/contentstrategie-als-disziplin/">Contentstrategie als Disziplin</a> appeared first on <a href="http://wittenbrink.net/lostandfound">Lost and Found</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>

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      <content type="html" xml:base="http://wittenbrink.net/lostandfound/2013/03/contentstrategie-als-disziplin/">&lt;p&gt;Contentstrategie ist eine &lt;em&gt;Disziplin&lt;/em&gt;—so sagen es ihre Vertreter immer wieder. Was ist damit eigentlich gemeint? Konkret wohl vor allem, dass die Contentstrategie eine Disziplin ist wie das userzentrierte Design oder die Informationsdesign. Das bedeutet: Sie folgt Regeln, deren Sinn sich in der Praxis herausgestellt hat, sie lässt sich lehren und lernen, und vor allem: Sie hat ein Thema, eine übergreifende Problematik, die sich nicht mit den Themen anderer Disziplinen deckt. Contentstrategie lässt sich nicht durch Informationsarchitektur oder gar Webdesign ersetzen. Ihr Thema sind die Onlineinhalte einer Organisation als ein zusammenhängendes Ganzes. Man braucht Contentstrategie, wenn man diese Inhalte nicht nur als abhängig von etwas anderem (z.B. dem Marketing oder der PR) versteht, sondern als einen Bereich mit eigener Logik und eigenen Ansprüchen, mit denen am erfolgreichsten vorgebildete oder erfahrene Profis umgehen.&lt;span id="more-5171"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Andrew Pickerings Buch &lt;a href="http://press.uchicago.edu/ucp/books/book/chicago/M/bo3642386.html" title="The Mangle of Practice: Time, Agency, and Science, Pickering"&gt;The Mangle of Practice&lt;/a&gt; bin ich auf einen weiteren Sinn des Worts &lt;em&gt;Disziplin&lt;/em&gt; gestoßen. Er steht nicht im Widerspruch zu unserem üblichen Verständnis, aber er vertieft es. Pickering spricht davon, dass Disziplin dazu dient, &lt;em&gt;to capture agency&lt;/em&gt;, also sich, grob übersetzt, die Handlungskraft oder Aktionsfähigkeit von etwas zunutze zu machen, sie &lt;em&gt;einzufangen&lt;/em&gt;. Maschinen machen sich, oder besser: uns die Aktionsfähigkeit von natürlichen Objekten zunutze. Ein Wasserrad macht es möglich, die Energie eines Flusses zu nutzen. Um Wasserräder erfolgreich zu bauen, braucht man Erfahrung, und man muss wissen, welchen natürlichen Gegebenheiten man sich anzupassen hat. Technik und Naturwissenschaft sind erfolgreich, weil sie auf Disziplin und damit auch auf Disziplinierung beruhen, auf trainierter und erzwungener Anpassung. Auch die digitale Zivilisation, so kann man das weiterdenken, braucht Disziplin, braucht enorme Anpassungsleistungen, um die Aktionsfähigkeit, die &lt;em&gt;agency&lt;/em&gt; der digitalen Maschinen einzufangen, auf denen sie beruht. Wir vergessen diese Disziplinierung gerne, wenn wir technische Utopien verfechten. Aber alle Freiheiten, die uns z.B. soziale Medien verleihen, setze voraus, dass wir eine extrem komplexe Apparatur diszipliniert bedienen. Je näher uns die digitalen Maschinen kommen und je mehr sie uns möglich machen, desto mehr Disziplin und Anpassung setzen sie voraus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Contentstrategie vergrößert die Handlungsfähigkeit von Organisationen, vor allem von Firmen. Sie fängt, um in der Metaphorik zu bleiben, die Handlungskraft der Organisation und der ihr zur Verfügung stehenden Technologien für das Online-Publizieren ein. Dazu erzwingt sie Disziplin, sie setzt Regeln durch und arbeitet daran, diese Disziplinierung immer effizienter zu machen. Contentstrategie steigert die Möglichkeiten einer Organisation, aber sie diszipliniert zugleich alle, die mit den Inhalten der Organisation zu tun haben. Contentstrategie ist eine Disziplin im Sinne einer disziplinierten Praxis. Ohne Contentstrategie schränken Organisationen ihre Handlungsfähigkeit, ihre &lt;em&gt;agency&lt;/em&gt; ein. Der Preis der zusätzlichen Handlungsmöglichkeiten ist aber ein Verzicht auf Optionen.&lt;/p&gt;
&lt;div class="feedflare"&gt;
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    <title type="html"><![CDATA[Confab London 2013&#8212;auf dem Rückflug]]></title>
    <updated>2013-03-27T15:50:19Z</updated>
    <published>2013-03-27T15:42:35Z</published>
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      <name>Heinz Wittenbrink</name>
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    <summary type="html"><![CDATA[<p>Nach den zwei Tagen des Contentstrategie-Events Confab in London bin ich noch benommen. Die dichte Folge von Präsentationen—viele von ihnen erstklassig—ließ kaum Zeit zum Nachdenken. Mit einigen der Vorträge möchte ich mich in den nächsten Wochen ausführlich beschäftigen, wenn Slides und Videos im Netz stehen. Hier eine Fortsetzung des Überblicks von vorgestern, und zuerst eine [...]</p><p>The post <a href="http://wittenbrink.net/lostandfound/2013/03/confab-london-2013auf-dem-rueckflug/">Confab London 2013&mdash;auf dem Rückflug</a> appeared first on <a href="http://wittenbrink.net/lostandfound">Lost and Found</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>

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      <content type="html" xml:base="http://wittenbrink.net/lostandfound/2013/03/confab-london-2013auf-dem-rueckflug/">&lt;p&gt;Nach den zwei Tagen des Contentstrategie-Events &lt;a href="http://confabevents.com/events/london-2013" title="London 2013 - Confab Events"&gt;Confab&lt;/a&gt; in London bin ich noch benommen. Die dichte Folge von Präsentationen—viele von ihnen erstklassig—ließ kaum Zeit zum Nachdenken. Mit einigen der Vorträge möchte ich mich in den nächsten Wochen ausführlich beschäftigen, wenn Slides und Videos im Netz stehen. Hier eine Fortsetzung des Überblicks von vorgestern, und zuerst eine kurze Erläuterung zum Event selbst.&lt;span id="more-5160"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Content Strategie&lt;/em&gt; ist ein junger Ausdruck. Er steht für etwas, das die Vertreterinnen und Vertreter der Contentstrategie meist als &lt;em&gt;Disziplin&lt;/em&gt; bezeichnen: eine zusammenhängende Methodik, um die digitalen Inhalte von Organisationen zu strukturieren, zu pflegen und zu entwickeln. Contentstrateginnen und -strategen betreuen und verantworten die Kommunikation von Firmen und Organisationen im Netz redaktionell. Sie verstehen ihre Tätigkeit als Profession, der sie in Unternehmen und Agenturen nachgehen. Sie haben ein Wissenskorpus entwickelt, in das inzwischen eine ganze Reihe von (fast durchgängig englischen) Büchern einführen. Sie tauschen sich in einer internationalen Community online und offline aus. Die Confab ist wohl das wichtigste Offline-Event für die Contentstrategie-Community. Confabs finden inzwischen regelmäßig in den USA und mit der Confab London 2013 zum ersten Mal auch in Europa statt. Organisatorischer Motor der Confab und fast auch der Community insgesamt ist die Agentur &lt;a href="http://braintraffic.com/" title="Brain Traffic – Content Strategy"&gt;Brain Traffic&lt;/a&gt; mit ihrer Chefin &lt;a href="https://twitter.com/halvorson" title="Kristina Halvorson (halvorson) on Twitter"&gt;Kristina Halvorson&lt;/a&gt;. Brain Traffic hat auch die Confab London organisiert, unterstützt von &lt;a href="https://twitter.com/lucidplot" title="Jonathan Kahn (lucidplot) on Twitter"&gt;Jonathan Kahn&lt;/a&gt;, der—ich habe es schon &lt;a href="http://wittenbrink.net/lostandfound/2013/03/confab-london-2013der-erste-tag/" title="Confab London 2013—der erste Tag - Lost and Found"&gt;im letzten Post&lt;/a&gt; erwähnt—in Großbritannien eine aktive Content-Strategie-Community aufgebaut hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Confab London war ein Motivations-, Weiterbildungs und Marketing-Event für die internationale Content Strategy-Community. Man erlebte bekannte Vertreterinnen der Contentstategie—fast alle sind Frauen—aus der Nähe, erfuhr viel über den aktuellen Stand der Disziplin und man konnte in den exzellenten Präsentationen lernen, wie man für Contentstrategie wirbt und sie vermittelt. Zu Diskussionen kam es dabei nur am Rande der Präsentationen im Londoner &lt;a href="http://www.the-mermaid.co.uk/" title="Home | The Mermaid"&gt;Mermaid-Konferenzzentrum&lt;/a&gt;—das ist mein einziger Kritikpunkt. Dafür erlebte man eine Präsentationskultur, die es auf dem Kontinent so kaum gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für mich blieb &lt;em&gt;Empathie&lt;/em&gt; auch am zweiten Tag das Schlüsselwort der Confab. Er begann mit einer Präsentation von &lt;a href="http://www.redish.net/about-ginny" title="About Ginny - Redish and Associates"&gt;Ginny Redish&lt;/a&gt;, die mit &lt;a href="http://www.amazon.de/Letting-Go-Words-Interactive-Technologies/dp/0123694868" title="Letting Go of the Words: Writing Web Content That Works (Morgan Kaufmann Series in Interactive Technologies): Amazon.de: Janice Redish: Englische Bücher"&gt;Letting Go of the Words&lt;/a&gt; ein legendäres Buch über das Texten für das Web geschrieben hat. Sie ist eine sehr gute, sehr geduldige, sehr genaue und sehr witzige Lehrerin. Mit einfachen Fragen und Beispielen zeigte sie, wie Einfühlung in den Leser einen Text lesbar und attraktiv macht—das Gegenteil des üblichen menschenfeindlichen Wortschwalls unprofessionell geschriebener Online-Texte. In der Abschluss-Keynote schlug &lt;a href="http://confabevents.com/events/london-2013/speakers/ann-handley" title="Ann Handley - Confab Events"&gt;Ann Handley&lt;/a&gt; eine Brücke zum Content Marketing. Sie zeigte, dass Firmen Marketing-Inhalte im Blindflug entwickeln, wenn sie sich nicht an den unmittelbaren Bedürfnissen und Gefühlen ihrer Nutzer orientieren—und das heisst, wenn sie nicht versuchen, diese Gefühle und Bedürfnisse kennenzulernen und zu ihrer Sache zu machen. Nur durch Empathie funktioniert aber auch die erzählerische Strategie der &lt;a href="http://confabevents.com/events/london-2013/programme/the-art-of-the-quest-how-your-mission-drives-your-content" title="The Art of the Quest: How Your Mission Drives Your Content - Confab Events"&gt;Quest&lt;/a&gt; (Suche), die &lt;a href="http://www.mthomps.com/" title="Matt Thompson - mthomps.com"&gt;Matt Thompson&lt;/a&gt; bravourös als Muster für die lange Form im Web präsentierte. &lt;a href="http://incisive.nu/" title="Incisive.nu - Content, Publishing, Editorial"&gt;Erin Kissane&lt;/a&gt;—für mich der interessanteste intellektuelle Kopf der Contentstrategie-Community—&lt;a href="http://confabevents.com/events/london-2013/programme/the-editor-behind-the-curtain" title="The Editor Behind the Curtain - Confab Events"&gt;bestand darauf&lt;/a&gt;, dass sich Empathie als redaktionelle Tugend nicht durch Daten ersetzen lässt. Und für &lt;a href="https://twitter.com/aprilosmanof" title="April Osmanof (aprilosmanof) on Twitter"&gt;April Osmanof&lt;/a&gt; unterscheidet das Verständnis für die jungen Benutzer, ihre Lebenswelten und Online-Gewohnheiten &lt;a href="http://confabevents.com/events/london-2013/programme/overcoming-content-hurdles-in-higher-education" title="Overcoming Content Hurdles in Higher Education - Confab Events"&gt;erfolgreiche Universitäts-Websites&lt;/a&gt; vom bürokratischen Verlautbarungsstil der &lt;em&gt;Alten Garde&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Narrative Strukturen, &lt;em&gt;Storytelling&lt;/em&gt;, waren ein weiteres wichtiges Thema des Tags gestern. Den Vortrag über die &lt;em&gt;Quest&lt;/em&gt; habe ich schon erwähnt. Matt Thompson beschwor die unterschiedlichen Formen der Quest, von antiken Epen bis zu Harry Potter. Die Pointe seines Vortrags bildete aber die Aussage, dass sich die Quest auch als Muster für partizipative Erzählformen im weitesten Sinn eignet, bis hin zur Organisation einer Kickstarter-Kampagne als Quest. Die Teilnehmer gestalten nicht nur eine Erzählung mit, sie werden selbst zu Personen dieser Erzählung. Auch &lt;a href="http://www.robhinchcliffe.co.uk/" title="Rob Hinchcliffe - The personal blog of Rob Hinchcliffe"&gt;Rob Hinchcliffe &lt;/a&gt; &lt;a href="http://confabevents.com/events/london-2013/programme/created-by-everyone-published-everywhere" title="Created by Everyone, Published Everywhere: How Communities Can Shape Your Content - Confab Events"&gt;beschäftigte sich am Nachmittag&lt;/a&gt; mit kollektiv vorangetriebenen Erzählungen, vor allem mit crossmedialen Projekten. Nur ein Signal für neue Erzählformate, die hier entstehen: Online-Spiele, bei denen man nicht für das Spiel bezahlt, sondern dafür, dass man seine Entwicklung mitbeeinflusst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen dritten Schwerpunkt des zweiten Tages bildete Contentstrategie als Teil einer Unternehmensstrategie. &lt;a href="http://confabevents.com/events/london-2013/speakers/mathew-varghese" title="Mathew Varghese - Confab Events&amp;quot; beschrieb, wie man Manager und Controller davon überzeugen kann, Content und Contentstrategen nicht als Ressource, [sondern als strategische Innovation zu betrachten](http://confabevents.com/events/london-2013/programme/getting-executive-sponsors-for-your-content-strategy-initiatives &amp;quot;Getting Executive Sponsors for Your Content Strategy Initiatives - Confab Events"&gt;Mathew Varghese&lt;/a&gt; beschrieb, wie man Manager und Controller davon überzeugen kann, Content und Contentstrategen nicht als Ressource, &lt;a href="http://confabevents.com/events/london-2013/programme/getting-executive-sponsors-for-your-content-strategy-initiatives" title="Getting Executive Sponsors for Your Content Strategy Initiatives - Confab Events"&gt;sondern als strategische Innovation zu betrachten&lt;/a&gt;: Unter anderem dadurch, nicht von Content, sondern von Konversion zu sprechen. Beeindruckt hat mich und viele im Publikum &lt;a href="http://confabevents.com/events/london-2013/programme/think-bigger-turning-content-strategy-into-a-company-value" title="Think Big(ger): Turning Content Strategy Into a Company Value - Confab Events"&gt;der Vortrag&lt;/a&gt; von &lt;a href="https://twitter.com/arnhofer" title="Gerhard Arnhofer (arnhofer) on Twitter"&gt;Gerhard Arnhofer&lt;/a&gt;. Als einer der ersten großen Kunden von Brain Traffic beschrieb er anschaulich, witzig und konkret, wie Merck dazu überging, eine Content-Plattform als eigenes globales Produkt zu verstehen, und welchen Erfolg diese Plattform hatte. Ich vermute, diese einfache Sicht des Inhalts als eines Produkts oder Service mit relativ leicht zu überprüfenden Kosten (bei der Merck-Plattform soll ein Klick eines Users nicht mehr als einen Dollar kosten) verspricht für die Argumentation in vielen Unternehmen am ehesten Erfolg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit welchen Gedanken fliege ich jetzt aus London zurück? Einerseits ist mir klar, dass ich mich an der FH mehr als bisher auf Contentstrategie fokussieren werde, also meine Lehre um sie herum organisieren werde. Für die Ausbildung der Studenten &lt;a href="http://www.fh-joanneum.at/aw/home/Studienangebot_Uebersicht/department_medien_design/~czf/jpr/?lan=de" title="Studium &amp;quot;Journalismus und Public Relations (PR)&amp;quot; |  FH JOANNEUM Gesellschaft mbH :: University of applied sciences"&gt;am Studiengang&lt;/a&gt; und für die lokale Wirtschaft sehe ich hier das wichtigste Thema in meinem Bereich, und Contentstrategie ist ein so weites Feld, dass man sich auf sie konzentrieren muss, um wirklich produktiv zu sein. Andererseits wird mir noch klarer, wie groß der Abstand zwischen Contentstrategie als einer relativ weit entwickelten professionellen Disziplin im angelsächsischen Raum und den ersten Ansätzen in Österreich und Deutschland ist. Um diesen Abstand zu verringern ist es wichtig, auch bei uns eine Contentstrategie-Community aufzubauen und an eigenen Best Practice-Beispielen zu arbeiten. Ich hoffe, dass wir dazu &lt;a href="http://www.fh-joanneum.at/aw/~a/home/?lan=de" title="Studieren an der FH JOANNEUM |  FH JOANNEUM Gesellschaft mbH :: University of applied sciences"&gt;an unserer Hochschule&lt;/a&gt; einen Beitrag leisten können.&lt;/p&gt;
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    <title type="html"><![CDATA[Confab London 2013&#8212;der erste Tag]]></title>
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    <summary type="html"><![CDATA[<p>Nach einem dichten Tag schaffe ich jetzt nur ein schnelles Post vom ersten Tag der Confab London&#8212;dem ersten Content Strategy-Event dieses Formats in Europa überhaupt. Ich bin mit meiner Kollegin Brigitte Alice Radl und mit Birgit Bröckel von knallgrau aus Wien hier. Wir werden natürlich noch ausführlich berichten. Content Strategy oder Content-Strategie ist zwar auch [...]</p><p>The post <a href="http://wittenbrink.net/lostandfound/2013/03/confab-london-2013der-erste-tag/">Confab London 2013&mdash;der erste Tag</a> appeared first on <a href="http://wittenbrink.net/lostandfound">Lost and Found</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>

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&lt;p&gt;Content Strategy oder Content-Strategie ist zwar auch im deutschen Sprachraum inzwischen ein Buzzword, aber es wird nur von wenigen so verstanden wie von den Protagonistinnen und Protagonisten dieser Disziplin. Content Strategy ist nicht Content Marketing. Beide überlappen sich, aber sie haben nicht wirklich viel miteinander gemeinsam. Content Strategy dient dazu, die Inhalte einer Organisation im Netz methodisch zu entwickeln. Marketing ist da nur ein möglicher Anwendungsfall. Content Strategy ist eher eine Schwester des User Experience Design als des Online-Marketing, und sie ist, das muss man sagen, eine geborene Feindin der Suchmaschinenoptimierung im gängigen manipulativen Sinn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ziel der Confab London ist es, diese Disziplin in Europa bekannt zu machen und eine Community zu entwickeln, die über die schon bestehende Gemeinschaft von Content-Strategen vor allem in Großbritannien hinausgeht. Der erste Tag heute hat die Content-Strategie in ihrer Breite vermittelt und einige der wichtigen Facetten der Content-Strategie und ihre Verbindungen miteinander gezeigt. Referiert haben vor allem einige der Hauptvertreterinnen der Content-Strategie. Content, das haben eigentlich alle Vorträge heute gezeigt, ist eine Querschnittsmaterie, die aber meist noch nicht als solche verstanden wird. Der Anspruch der Content-Strategie ist es, sich mit dieser Materie als solcher zu beschäftigen und den Umgang von Organisationen mit Inhalten zu organisieren. Die Alternative zur Content-Strategie besteht darin, die Zuständigkeit für die Inhalte einer Organisation unterschiedlichen Stellen, von der IT  über die verschiedenen Fachabteilungen bis zur PR zu überlassen, aber keine Gesamtverantwortung für die Inhalte im Netz zu etablieren. Wenn eine Firma oder Organisation so vorgeht, ignoriert sie, dass die Kunden und Gesprächspartner eine Organisation im Netz über ihre Inhalte wahrnehmen. Eine Organisation, die ihre digitalen Inhalte nicht als ein zusammenhängendes und dynamisches Ganzes versteht und behandelt,  überlässt es weitgehend dem Zufall, wie sie sich der digitalen Öffentlichkeit präsentiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Confab London wird von der Agentur &lt;a href="http://braintraffic.com/" title="Brain Traffic – Content Strategy"&gt;Brain Traffic&lt;/a&gt; organisiert, die sich die Contentstrategie seit etwa 5 Jahren auf ihre Fahnen geschrieben hat. Die Braintraffic-Chefin &lt;a href="https://twitter.com/halvorson" title="Kristina Halvorson (halvorson) on Twitter"&gt;Kristina Halvorson&lt;/a&gt; hat &lt;a href="http://contentstrategy.com/" title="Content Strategy for the Web - Kristina Halvorson &amp;amp; Melissa Rach"&gt;das einflussreichste Buch zur Content-Strategie&lt;/a&gt; geschrieben, sie hat die Veranstaltung heute eingeleitet und moderiert. Dazu hat Braintraffic mit &lt;a href="https://twitter.com/lucidplot" title="Jonathan Kahn (lucidplot) on Twitter"&gt;Jonathan Kahn&lt;/a&gt; kooperiert, der es in den letzten Jahren geschafft hat, hier in London eine lebendige Content-Strategie-Community aufzubauen. Die Vorträge heute haben so unterschiedliche Themen behandeln wir Corporate Voice und Corporate Tone, die Inhaltsentwicklung mit Prototypen, die Berechenbarkeit des Werts von Inhalten oder Content Strategie für mobile Endgeräte. Zusammen haben sie einen Überblick über den aktuellen Stand der Content-Strategie geboten. Den besten Eindruck geben wohl die Tweets zum Veranstaltungshastag &lt;a href="https://twitter.com/search/realtime?q=%23ConfabUK&amp;amp;src=hash" title="(1) Twitter / Search - #ConfabUK"&gt;#ConfabUK&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gab heute so etwas wie Leitmotive, die in mehreren der Präsentationen auftauchten. Das vielleicht wichtigste war das der &lt;em&gt;Empathie&lt;/em&gt; mit den Nutzern. Empathie ist die wichtigste Voraussetzung dafür, dass Inhalte geglaubt und gewollt werden. Ein weiteres Leitthema für mich war die Multidisziplinarität. Content hat so viele Aspekte, dass Organisationen multidisziplinäre Teams brauchen, um Inhalte erfolgreich entwickeln zu können. Die Content-Strategie sollte diesen Teams die Arbeitsgrundlagen liefern. Wenn ich ein drittes Leitthema benennen müsste, würde ich die Offenheit oder Unabgeschlossenheit der Content-Strategie nennen (obwohl auch das Storytelling ein Kandidat wäre): Dass Content Strategie eine Projekt ist, kein Lehrgebäude, und dass niemand alle Fragen beantworten kann, die sich beim Umgehen mit Webinhalten stellen, hat Kristina Halvorson in ihrer Keynote betont. Alle anderen Präsentationen haben es aus unterschiedlichen Perspektiven bestätigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich freue mich auf den Tag morgen. Ich habe nur selten so viele Präsentationen von so hoher Qualität erlebt. Ich hoffe, dass dieses Event dazu beiträgt, dass sich die Content-Strategie endlich auch Europa etabliert.&lt;/p&gt;
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    <title type="html"><![CDATA[Thesen zur Untersuchung von Online-Interaktionen]]></title>
    <updated>2013-03-23T17:53:07Z</updated>
    <published>2013-03-23T15:48:07Z</published>
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      <name>Heinz Wittenbrink</name>
      <email>heinz.wittenbrink@gmail.com</email>
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    <summary type="html"><![CDATA[<p>Ich habe mich in der letzten Zeit mit Texten zu Praxistheorien beschäftigt, vor allem mit Robert Schmidts Soziologie der Praktiken. Jetzt lese ich Pickerings Mangle of Practice. Ich habe schon ein paarmal vergeblich versucht, so etwas wie Lektüre-Ergebnisse zu formulieren, die ich dann als Basis für eigene Untersuchungen oder Texte verwenden kann. Die Schwierigkeiten hängen [...]</p><p>The post <a href="http://wittenbrink.net/lostandfound/2013/03/thesen-zur-untersuchung-von-online-interaktionen/">Thesen zur Untersuchung von Online-Interaktionen</a> appeared first on <a href="http://wittenbrink.net/lostandfound">Lost and Found</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>

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      <content type="html" xml:base="http://wittenbrink.net/lostandfound/2013/03/thesen-zur-untersuchung-von-online-interaktionen/">&lt;p&gt;Ich habe mich in der letzten Zeit mit Texten zu &lt;em&gt;Praxistheorien&lt;/em&gt; beschäftigt, vor allem mit Robert Schmidts &lt;a href="http://www.amazon.de/Soziologie-Praktiken-Konzeptionelle-taschenbuch-wissenschaft/dp/3518296302" title="Soziologie der Praktiken: Konzeptionelle Studien und empirische Analysen (suhrkamp taschenbuch wissenschaft): Amazon.de: Robert Schmidt: Bücher"&gt;Soziologie der Praktiken&lt;/a&gt;. Jetzt lese ich Pickerings &lt;a href="http://www.amazon.de/The-Mangle-Practice-Agency-Science/dp/0226668037" title="The Mangle of Practice: Time, Agency, and Science: Amazon.de: Andrew Pickering: Englische Bücher"&gt;Mangle of Practice&lt;/a&gt;. Ich habe schon ein paarmal vergeblich versucht, so etwas wie Lektüre-Ergebnisse zu formulieren, die ich dann als Basis für eigene Untersuchungen oder Texte verwenden kann. Die Schwierigkeiten hängen nicht nur damit zusammen, dass diese Texte von meinem eigentlichen Interessensgebiet, den Online-Publikationen, weit entfernt sind. Sie ergeben sich auch daraus, dass diese Theorien selbst vor allem als Instrumente gedacht sind, um empirische Untersuchen durchzuführen, und nicht als &lt;em&gt;scholastische&lt;/em&gt; (Bourdieu) Theorien, also als Selbstzweck (und das wiederum hängt mit einem ganz anderen Theorieverständnis zusammen, als es zum Beispiel beim Sprechen von Medientheorie oder Systemtheorien meist vorausgesetzt wird).&lt;span id="more-5136"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich versuche jetzt hier, den Knoten zu durchschlagen, indem ich thesenartig Ausgangspunkte formuliere, von denen aus man Webkommunikation oder Interaktion im Web &lt;em&gt;praxeologisch&lt;/em&gt;, also als interaktive Praktiken, untersuchen könnte. Ich weiss, dass diese Thesen sehr abstrakt sind. Es ist auch deutlich, dass es sich fast durchgängig um Thesen handelt, die auf jede Art von Interaktion zutreffen können. Es geht mir hier nur um eine erste Formulierung. Ich hoffe, dass diese Thesen dabei helfen, Fragestellungen für konkrete Untersuchungen zu formulieren. Ich freue mich über Kritik, auch über deutliche Kritik.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Thesen&lt;/h3&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Online-Interaktionen lassen sich nicht stabilen überzeitlichen oder kontextlos kategorisierbaren Subjekten zuschreiben, sondern Akteuren, die sich in der Interaktion konfigurieren oder rekonfigurieren. (Beispiele: Twitterer, Facebook-Freunde, Facilitators in einem MOOC, Datenjournalisten.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Basis von Online-Interaktionen ist ein geteiltes und verteiltes Wissen, dass sich im Habitus (Bourdieu) der Handelnden verkörpert. (Beispiele: Die Haltung und das geteilte Verständnis von Social Media-Praktikern, das Wissen der Teilnehmer an BarCamps oder EduCamps.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Online-Interaktionen sind grundsätzlich offen. Es ist nie voraussagbar, was ihr Ergebnis sein wird. (Beispiele: Entwicklung von Social Networks und Online-Communities, Gestaltung vieler Angebote durch ihre User.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Online-Interaktionen sind reflexiv und werden von den menschlichen und nichtmenschlichen Beteiligten füreinander beschrieben oder transparent gemacht. Wissenschaftliche Beschreibungen von Online-Interaktionen verwenden deshalb Second-Order-Begriffe (also Begriffe, die sich auf die Begriffe der Handelnden beziehen). (Beispiele: Monitoring-Verfahren, Verwenden von Konventionen vom unterstrichenen Link bis zum Hashtag, Selbst-Explizierung in Blogs und Microblogs.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Online-Interaktionen sind in den Sinn öffentlich, dass die Handelnden aufeinander bezogen handeln und wissen, dass sie aufeinander bezogen handeln. Die Öffentlichkeit ist die Voraussetzung für ihre im weitesten Sinne sozialwissenschaftliche Beschreibung. (Beispiel: Geteilte öffentliche Räume der Teilnehmer an einem MOOC, die österreichische Polit-Twitteria.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Online-Interaktionen sind performativ in dem Sinn, dass eine Abfolge von Interaktionen etwas bewirkt. Auch kognitive Vorgänge lassen sich als Bestandteile von Interaktionen beschreiben, bei denen die Handelnden etwas machen. (Beispiele: Pflege der Wikipedia, Erhalten einer Twitter-Timeline, Realisieren eines MOOC, aber auch das schlichte Schreiben eines Tweets.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Absichten der Beteiligten sind Bestandteile von Online-Interaktionen, können diese aber nicht allein erklären. (Beispiele: Die unterschiedlichen Intentionen der an einer Website Beteiligten oder die Anfänge von Twitterern, die oft schlicht nicht wissen, warum sie den Dienst benutzen sollen.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Online-Interaktionen sind immer Übersetzungen, nie nur Anwendungen von Regeln. (Beispiele: Individualität jedes Twitter-Accounts, Interpretation von Firmen-Richtlinien zur Kommunikation.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Online-Interaktionen sind immer an digitale Objekte und Artefakte gebunden und werden von ihnen mitstrukturiert. (Beispiele: Jede Art von Apps, Organisation von Beziehungen und Kommunikation mit digitalen Tools.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Online-Interaktionen sind immer Übersetzungen heterogener Komponenten. (Beispiele: Transformation journalistischer Praktiken im Online-Journalismus und Verschmelzen mit Social-Media- und Programmier-Praktiken.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Online-Interaktionen beinhalten immer ein diszipliniertes Agieren, das an die technischen Komponenten der Online-Umgebungen gebunden ist. (Beispiele: Die erzwungene &amp;#8220;richtige&amp;#8221; Verwendung der diversen Online-Tools, von der richtigen Bedienung von Tastatur und Bildschirm über die Systemadministration bis zur Programmierung, die Disziplin zur Aufrechterhaltung von Offenheit, sei es des Web insgesamt, sei es von zB Open Educational Resources.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kollektive oder Systeme sind auch in der Online-Interaktion immer das Ergebnis der Verwendung von lokalen kollektivierenden oder systematisierenden Mechanismen oder Werkzeugen. (Beispiele: Hashtags, soziale Graphen.)&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;h3&gt;Nachbemerkung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wer die Literatur kennt, von der ich bei diesen Thesen ausgehe, sieht, dass sie viele Eltern haben. Für mich selbst ist sicher &lt;a href="http://www.bruno-latour.fr/" title="bruno-latour.fr"&gt;Bruno Latour&lt;/a&gt; am wichtigsten unter ihnen. In der Formulierung lassen sie sich fast alle mehr oder weniger direkt auf Robert Schmidts Buch zurückführen. (Der Begriff &lt;em&gt;Disziplin&lt;/em&gt; in der 11. These geht auf Pickering und Foucault zurück.) Schlüsselbegriffe sind &lt;em&gt;agency&lt;/em&gt;, also Handlungsfähigkeit, Handlungsvollmacht, &lt;em&gt;performance&lt;/em&gt;, also Leistung, Durchführung, Realisierung, und &lt;em&gt;Öffentlichkeit&lt;/em&gt;. Bei der Online-Interaktion hat man es mit spezifischen Handlungsmöglichkeiten zu tun, weil in nur dort möglichen Weisen Kollektive (z.B. große Communities) und Maschinen (z.B. Cloud-Dienste) mobilisiert werden. Es werden spezifische soziale Strukturen realisiert (z.B. die Online-Devisenmärkte, die &lt;a href="http://www.soziologie.uni-konstanz.de/forschung/weitere-forschungsbereiche-und-forschungsaktivitaeten/dfg-forschungsprojekt-skopische-medien/prof-dr-em-karin-knorr-cetina/" title="Universität Konstanz | Soziologie | Forschung | Weitere Forschungsbereiche und Forschungsaktivitäten | DFG-Forschungsprojekt &amp;quot;Skopische Medien&amp;quot; | Prof. Dr. em Karin Knorr Cetina"&gt;Karin Knorr-Cetina&lt;/a&gt; untersucht hat), die es nur durch die laufende Interaktion aller Beteiligten gibt. Und es haben sich spezifische Öffentlichkeiten oder geteilte Räume gebildet, in denen wir immer mehr Zeit verbringen, und die sich immer enger mit der sogenannten analogen Welt durchdringen (Karin Knorr-Cetina spricht vom Handeln in einer &lt;a href="http://kops.ub.uni-konstanz.de/handle/urn:nbn:de:bsz:352-opus-81049" title="The Synthetic Situation : Interactionism for a Global World"&gt;Synthetic Situation&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
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