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<title>trueten.de</title>
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<description>»Wir sind Maurer, Maler, Elektriker, wir brauchen den Staat nicht, für nichts.« Lucio Urtubia</description>
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    <title>RSS: trueten.de - »Wir sind Maurer, Maler, Elektriker, wir brauchen den Staat nicht, für nichts.« Lucio Urtubia</title>
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    <title>Goethe-Universität Frankfurt: unter_bau kündigt gewerkschaftlichen Widerstand gegen massiven Stellenabbau an</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14459-Goethe-Universitaet-Frankfurt-unter_bau-kuendigt-gewerkschaftlichen-Widerstand-gegen-massiven-Stellenabbau-an.html</link>

    <description>
        &lt;figure class="serendipity_imageComment_right" style="width: 40%"&gt;
&lt;div class="serendipity_imageComment_img"&gt;&lt;a class="serendipity_image_link" href="https://www.trueten.de/uploads/1658_Logo_unterbau_DRUCK_004_Pantone-RGB_Zuschnitt-01.png" onclick="F1 = window.open('/uploads/1658_Logo_unterbau_DRUCK_004_Pantone-RGB_Zuschnitt-01.png','Zoom','height=540,width=1894,top=457.5,left=780.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes'); return false;"&gt;&lt;!-- s9ymdb:5334 --&gt;&lt;img alt="Das breitformatige Bild zeigt das Logo „unter_bau“ in kräftigem Violett auf reinweißem Hintergrund.  Der Schriftzug erstreckt sich nahezu über die gesamte Bildbreite und besteht ausschließlich aus Kleinbuchstaben. Die Buchstaben sind sehr groß, auffallend fett und in einer modernen, serifenlosen Schriftart gestaltet. Ihre Formen sind geometrisch, mit breiten senkrechten Strichen und schmalen, abgerundeten Aussparungen.  Zwischen den Wörtern „unter“ und „bau“ befindet sich ein violetter Unterstrich, der auf gleicher Höhe wie die unteren Enden der Buchstaben verläuft.  Links unten, deutlich unterhalb des eigentlichen Schriftzugs, steht ein weiteres violettes Gestaltungselement. Es besteht aus einem breiten, rechtwinkligen Balken in Form eines großen, spiegelverkehrten L. Dieses Element greift die kantige Gestaltung der Schrift auf.  Das Logo ist minimalistisch und kontrastreich gestaltet. Die Kombination aus massiver violetter Typografie, weißem Hintergrund und geometrischen Formen vermittelt einen markanten, selbstbewussten und modernen Eindruck." class="serendipity_image_right" loading="lazy" src="https://www.trueten.de/uploads/1658_Logo_unterbau_DRUCK_004_Pantone-RGB_Zuschnitt-01.png" width="100%" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class="serendipity_imageComment_txt"&gt;
&lt;p style="text-align: center;"&gt;unterbau.org Logo&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bis zu &lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;1.500 Stellen&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt; k&amp;ouml;nnten durch K&amp;uuml;rzungen gef&amp;auml;hrdet sein &amp;ndash; &amp;uuml;ber 80 Hilfskr&amp;auml;fte beraten &amp;uuml;ber Proteste und Arbeitskampfma&amp;szlig;nahmen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am 27. Oktober 2026 kamen mehr als 80 studentische Besch&amp;auml;ftigte auf Einladung des Hilfskr&amp;auml;fterats und des autonomen Hilfskr&amp;auml;ftereferats des AStA zur Hilfskr&amp;auml;ftevollversammlung zusammen, um &amp;uuml;ber den drohenden Stellenabbau an der Goethe-Universit&amp;auml;t zu diskutieren. Die Hochschulgewerkschaft unter_bau k&amp;uuml;ndigte dort an, die gewerkschaftliche Organisierung und den Widerstand gegen die Stellenstreichungen aktiv voranzubringen. Die Zahl der studentischen Hilfskr&amp;auml;fte ist bereits von rund 2.100 im Jahr 2025 auf aktuell 1.700 gesunken. Nun drohen weitere 300 bis 400 Stellenstreichungen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;F&amp;uuml;nf Jahre lang hat die Goethe-Universit&amp;auml;t bewusst Tarifflucht begangen: Trotz des eindeutigen Urteils des Bundesarbeitsgerichts vom 30. Juni 2021, das die Besch&amp;auml;ftigung studentischer Hilfskr&amp;auml;fte in der Verwaltung untersagt, hielt die Universit&amp;auml;t an diesem Modell fest, um sich den Verpflichtungen eines Tarifvertrags zu entziehen. Teilweise machen die studentischen Hilfskr&amp;auml;fte die gleiche Arbeit wie ihre tariflich besch&amp;auml;ftigten Kolleg_innen, berichtete ein Mitarbeiter der Universit&amp;auml;tsbibliothek.&amp;#160; Entgegen den Aussagen der Pressestelle der Universit&amp;auml;t werden in den Bibliotheken keine Tarifstellen ausgeschrieben, so berichten die Besch&amp;auml;ftigten. Vielmehr wurde ihnen Arbeitsverdichtung und der Einsatz externer Dienstleister angek&amp;uuml;ndigt.&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bdquo;Die Universit&amp;auml;tsleitung verkauft einen massiven Stellenabbau als tarifliche Verbesserung. Von 320 betroffenen Hilfskraftstellen sollen gerade einmal 20 erhalten bleiben. Das ist keine &amp;Uuml;berf&amp;uuml;hrung in den Tarifvertrag, sondern die Streichung von fast 94 Prozent der bisherigen Arbeitspl&amp;auml;tze. Wir werden diesen Personalabbau nicht einfach hinnehmen. Als Hochschulgewerkschaft organisieren wir die betroffenen Kolleg_innen und bereiten gemeinsam die n&amp;auml;chsten Schritte vor. Wenn die Universit&amp;auml;tsleitung an ihren Pl&amp;auml;nen festh&amp;auml;lt, werden wir auch gewerkschaftliche Arbeitskampfma&amp;szlig;nahmen pr&amp;uuml;fen.&amp;ldquo;, erkl&amp;auml;rt Daniel Katzenmaier, Pressesprecher der Hochschulgewerkschaft unter_bau.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Neben dem Stellenabbau bei den Hilfskr&amp;auml;ften steht auch die geplante Streichung von 60 Professuren im Raum. Da mit Professuren h&amp;auml;ufig weitere wissenschaftliche sowie administrativ-technische Stellen verbunden sind, k&amp;ouml;nnten die Auswirkungen auf die Besch&amp;auml;ftigung deutlich &amp;uuml;ber die Zahl der gestrichenen Professuren hinausgehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bdquo;Allein bei den Hilfskr&amp;auml;ften k&amp;ouml;nnten innerhalb eines Jahres 600 bis 700 Arbeitspl&amp;auml;tze wegfallen. Hinzu kommen die m&amp;ouml;glichen Folgen der geplanten Streichung von 60 Professuren f&amp;uuml;r wissenschaftliche und administrativ-technische Besch&amp;auml;ftigte. Hochgerechnet auf die bisherige Personalstruktur k&amp;ouml;nnten damit insgesamt rund 1.500 Stellen gef&amp;auml;hrdet sein. Die Folgen f&amp;uuml;r Studium, Lehre und Forschung w&amp;auml;ren gravierend. Wir k&amp;ouml;nnen allen betroffenen Kolleg_innen nur raten, sich gewerkschaftlich zu organisieren und gemeinsam gegen diese K&amp;uuml;rzungen vorzugehen.&amp;ldquo;, erkl&amp;auml;rt Katzenmaier.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Hochschulgewerkschaft unter_bau fordert den Erhalt s&amp;auml;mtlicher betroffener Arbeitspl&amp;auml;tze, ihre &amp;Uuml;berf&amp;uuml;hrung in regul&amp;auml;re, tariflich abgesicherte studentische Besch&amp;auml;ftigungsverh&amp;auml;ltnisse und einen sofortigen Stopp weiterer Stellenstreichungen.&lt;/p&gt;

&lt;p align="justify"&gt;Quelle: Pressemitteilung &lt;a href="https://unterbau.org/"&gt;unterbau.org&lt;/a&gt; 31.10.2026&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Die schönsten Attentate des letzten Jahrhunderts Nr. 14:  Anteo Zamboni vs. Benito Mussolini</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/13737-Die-schoensten-Attentate-des-letzten-Jahrhunderts-Nr.-14-Anteo-Zamboni-vs.-Benito-Mussolini.html</link>

    <description>
        &lt;figure class="serendipity_imageComment_right" style="width: 40%"&gt;&lt;div class="serendipity_imageComment_img"&gt;&lt;a class="serendipity_image_link"  href='https://www.trueten.de/uploads/Anteo_Zamboni.jpg' onclick="F1 = window.open('/uploads/Anteo_Zamboni.jpg','Zoom','height=543,width=427,top=456,left=1074,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes'); return false;"&gt;&lt;!-- s9ymdb:4825 --&gt;&lt;img class="serendipity_image_right" width="100%"  src="https://www.trueten.de/uploads/Anteo_Zamboni.jpg"  loading="lazy" alt="Das Foto zeigt Anteo Zamboni als Kind um 1918"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class="serendipity_imageComment_txt"&gt;Anteo Zamboni, um 1918&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Anteo_Zamboni"&gt;Anteo Zamboni&lt;/a&gt; versuchte am 31. Oktober 1926 auf der Via Rizzoli in Bologna, &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Benito_Mussolini"&gt;Mussolini&lt;/a&gt; zu erschießen, während dieser an einer Parade zur Erinnerung an den Marsch auf Rom teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zambonis Schüsse verfehlten den Diktator leider; er selbst wurde sofort von nahestehenden Schwarzhemden attackiert und gelyncht. Der Mann, der ihn zuerst festhielt, war &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pier_Paolo_Pasolini"&gt;Pier Paolo Pasolini&lt;/a&gt;s Vater, der Kavallerieoffizier Carlo Alberto Pasolini.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Straßen in Bologna tragen Anteo Zambonis Namen: Die Mura Anteo Zamboni und die Via Anteo Zamboni. In einem Film von &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gianfranco_Mingozzi"&gt;Gianfranco Mingozzi&lt;/a&gt; über das Attentat, Gli ultimi tre giorni (1978), wurde Zamboni von Franco Lotterio verkörpert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: WikiPedia&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Berlin: Massenüberwachung &amp; KI-Kameras stoppen!</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14460-Berlin-Massenueberwachung-KI-Kameras-stoppen!.html</link>

    <description>
        &lt;figure class="serendipity_imageComment_right" style="width: 40%"&gt;
&lt;div class="serendipity_imageComment_img"&gt;&lt;a class="serendipity_image_link" href="https://www.trueten.de/uploads/2311c.jpg" onclick="F1 = window.open('/uploads/2311c.jpg','Zoom','height=815,width=1215,top=320,left=1120,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes'); return false;"&gt;&lt;!-- s9ymdb:5336 --&gt;&lt;img alt="Nachtaufnahme einer Protestaktion gegen KI-gestützte Videoüberwachung am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg. Im Vordergrund steht eine als Clown geschminkte Person mit auffälligem rot gemustertem Jackett, kurzen Hosen und schwarzen Stiefeln neben einer Aluminiumleiter. Auf der Leiter befindet sich eine weitere Person, die an einer überdimensionierten, selbst gebastelten Überwachungskamera aus Karton hantiert. Links stehen weitere bunt kostümierte Aktivist*innen mit fantasievollen Kameraattrappen. Im Hintergrund beobachten mehrere Polizeibeamt*innen die Szenerie. Die vom Scheinwerferlicht hell erleuchtete Aktion hebt sich deutlich vom dunklen Nachthimmel ab." class="serendipity_image_right" loading="lazy" src="https://www.trueten.de/uploads/2311c.jpg" width="100%" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class="serendipity_imageComment_txt"&gt;Foto: &amp;copy; Sabine Scheffer via Umbruch Bildarchiv&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Ab Anfang November geht KI-gest&amp;uuml;tzte Video&amp;uuml;berwachung am Kottbusser Tor in Kreuzberg in Betrieb. An insgesamt 15 Standorten sollen dann 30 Kameras rund um die Uhr Straftaten und unerw&amp;uuml;nschtes Verhalten erfassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zu den &lt;a href="https://umbruch-bildarchiv.org/massenueberwachung-ki-kameras-stoppen/"&gt;Fotos beim Umbruch Bildarchiv&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gegen die Massen-Video&amp;uuml;berwachung, die nach einer Testphase auch f&amp;uuml;r den G&amp;ouml;rlitzer Park geplant ist, demonstrierten am 23. September rund 100 Anwohner*innen und Aktivist*innen. Die Clowns-Army hatten eigene Giga-Ultra-Power-Kameras dabei, die sie vor Ort testeten. Zumindest eine &amp;Uuml;berwachungs-Kamera, als Pi&amp;ntilde;ata getarnt, konnte sich nicht lange halten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Ereignisse zu diesem Thema&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
    &lt;li&gt;&lt;a href="https://umbruch-bildarchiv.org/demo-gegen-ki-ueberwachung-und-polizeigesetz/"&gt;Demo gegen KI-&amp;Uuml;berwachung und Polizeigesetz&lt;img src="https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;&lt;a href="https://umbruch-bildarchiv.org/keine-digitale-aufruestung-der-polizei/"&gt;Keine digitale Aufr&amp;uuml;stung der Polizei!&lt;img src="https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Links&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
    &lt;li&gt;&lt;a href="https://www.demokrateam.org/aktionen/massenueberwachung-ki-kameras-stoppen/" target="_blank"&gt;Massen&amp;uuml;berwachung &amp;amp; &amp;bdquo;KI&amp;ldquo;-Kameras stoppen!&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;&lt;a href="https://goerli247.org/2026/10/22/innensenatorin-beluegt-oeffentlichkeit-vorgesehener-start-der-ki-kameraueberwachung-muss-jetzt-abgesagt-werden/" target="_blank"&gt;Innensenatorin bel&amp;uuml;gt &amp;Ouml;ffentlichkeit: Vorgesehener Start der KI-Kamera&amp;uuml;berwachung in Berlin muss jetzt abgesagt werden! (https://goerli247.org)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;&lt;a href="https://taz.de/KI-Videoueberwachung-in-Kreuzberg/!6225655/" target="_blank"&gt;KI-Video&amp;uuml;berwachung in Kreuzberg (taz, 28.10.2026)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;hr /&gt; 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Berlin: Hugohaus geräumt</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14455-Berlin-Hugohaus-geraeumt.html</link>

    <description>
        &lt;figure class="serendipity_imageComment_right" style="width: 40%"&gt;
&lt;div class="serendipity_imageComment_img"&gt;&lt;a class="serendipity_image_link" href="https://www.trueten.de/uploads/2310a.jpg" onclick="F1 = window.open('/uploads/2310a.jpg','Zoom','height=815,width=1215,top=320,left=1120,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes'); return false;"&gt;&lt;!-- s9ymdb:5335 --&gt;&lt;img alt="Das Farbfoto zeigt eine Straßenszene vor dem mit Graffiti besprühten Hostel „Georghof“. Über dem Eingang leuchtet ein rotes Schild. Zwei Straßenmusiker spielen im Eingangsbereich, einer Gitarre, der andere Akkordeon. Auf dem Kopfsteinpflaster davor stehen und sitzen mehrere Menschen und hören zu. Einige Gesichter sind unkenntlich gemacht. An der Fassade hängen Transparente und Fahnen, darunter ein grünes Banner mit der Aufschrift „Nachbar*innen gegen Räumung“. Die Atmosphäre wirkt lebendig und solidarisch, geprägt von Straßenmusik, politischen Botschaften und gemeinschaftlichem Protest." class="serendipity_image_right" loading="lazy" src="https://www.trueten.de/uploads/2310a.jpg" width="100%" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class="serendipity_imageComment_txt"&gt;
&lt;p style="text-align: center;"&gt;Foto: &amp;copy; Bj&amp;ouml;rn Obmann via Umbruch Bildarchiv&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Das ehemalige Hostel in der G&amp;uuml;rtelstra&amp;szlig;e 39&amp;ndash;41 in Berlin-Friedrichshain hat eine lange Geschichte der Hausbesetzung: 2014 besetzten es Gefl&amp;uuml;chtete, um f&amp;uuml;r ein Bleiberecht f&amp;uuml;r alle zu demonstrieren. Das Haus stand daraufhin jahrelang leer und verfiel zunehmend, bis es vor 2 Jahren erneut von Punks besetzt wurde. Die setzten Teile wieder in Stand, r&amp;auml;umten M&amp;uuml;ll und Dreck weg, zogen ein und gaben ihrem neuen Domizil den Namen &amp;bdquo;Hugohaus&amp;ldquo;. Am 24. September wurden die Bewohner*innen nach einer Auseinandersetzung mit Securities des Investors von der Polizei durchsucht und kalt ger&amp;auml;umt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den &lt;a href="https://umbruch-bildarchiv.org/hugohaus-geraeumt/"&gt;Fotos beim Umbruch Bildarchiv&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Lange wurde die stille Besetzung des Hugohauses geduldet, bis die Geb&amp;auml;ude an die GSI 2 Entwicklung GmbH aus Wien verkauft wurden. Die von ihr beauftragte Projektentwicklerin dBS Investment GmbH forderte die Besetzer*innen auf, das Haus innerhalb von f&amp;uuml;nf Tagen zu r&amp;auml;umen, schickte Securities und drohte Strom und Wasser abzustellen. Aber statt wieder auf der Stra&amp;szlig;e zu wohnen, luden die Bewohner*innen Presse und Politik ein und organisierten solidarische Unterst&amp;uuml;tzung. Bei einem spontanem Konzert am 1. September von Paul Geigerz&amp;auml;hler und Faulenza vor dem Haus kamen mehrere Dutzend Menschen, die sich mit der Besetzung solidarisierten.&amp;#160; Sowohl die Besetzer*innen als auch die Musiker k&amp;uuml;ndigten weitere Soliaktionen in den n&amp;auml;chsten Tagen an.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;W&amp;auml;hrenddessen begannen Securities im Auftrag des Investors mit Vorbereitungen f&amp;uuml;r den geplanten Abriss des Geb&amp;auml;udes. Sie schotteten das Hugohaus mehrere Tage ab, verhinderten ein Betreten, Verlassen oder auch medizinische Hilfe und griffen die Bewohner*innen am 24. September an. Sie schlugen Fenster ein, verspr&amp;uuml;hten Reizgas und versuchten erfolglos in die R&amp;auml;ume der Bewohner*innen einzudringen. Die Securities behaupteten hingegen, selbst angegriffen worden zu sein und die Polizei durchsuchte mit 200 Einsatzkr&amp;auml;ften das Haus und nahm am Tag drauf sechs Personen fest.&lt;br /&gt;
Die Solimahnwache, die seit 3 Wochen vor dem Haus stand, blieb solidarisch und protestierte gegen die kalte R&amp;auml;umung des Hauses. Denn obwohl die Polizei betont hatte, dass es sich nicht um eine R&amp;auml;umung handele, konnten die Bewohner*innen nach ihrer Freilassung nicht wieder in das Haus zur&amp;uuml;ckkehren. Die Securities standen im Eingang des Hugohauses, die Fenster waren zertr&amp;uuml;mmert und das Haus mittlerweile unbewohnbar gemacht worden.&lt;br /&gt;
&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Fotos im alten Bildarchiv (1980 - 2018)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href="https://umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/080914tag_x.html" target="_blank"&gt;Solidemo nach R&amp;auml;umung der G&amp;uuml;rtelstra&amp;szlig;e&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href="https://www.umbruch-bildarchiv.de/willkomm1.html" target="_blank"&gt;Umbruch Bildarchiv Startseite&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href="https://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/welcome.html" target="_blank"&gt;&amp;Uuml;berblick &amp;uuml;ber das Umbruch Bildarchiv&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href="https://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/suchfeld.html" target="_blank"&gt;Umbruch Bildarchiv Ereignisse&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Links&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1202449.wohnen-haus-in-der-berliner-guertelstrasse-nicht-preisgegeben.html" target="_blank"&gt;Haus in der Berliner G&amp;uuml;rtelstra&amp;szlig;e nicht preisgegeben (Hintergrundbericht zum Hugohaus im nd, 11.9.2026)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1203180.wohnungslosigkeit-hugo-haus-berlin-bewohner-zum-zweiten-mal-vertrieben.html" target="_blank"&gt;Hugo-Haus Berlin: Bewohner zum zweiten Mal vertrieben (nd-Bericht 14.10.2026)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href="https://geigerzaehler.info/2026/09/01/hausbesetzung-in-der-gurtelstrasse/" target="_blank"&gt;Hausbesetzung in der G&amp;uuml;rtelstrasse! (Paul Geigerz&amp;auml;hler)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href="https://taz.de/Haeuserkampf-in-Berlin/!6207425/" target="_blank"&gt;Stra&amp;szlig;enpunks wollen um Hausprojekt k&amp;auml;mpfen (taz, 28.8.2026)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Berlin: Thiel shall not pass</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14453-Berlin-Thiel-shall-not-pass.html</link>

    <description>
        &lt;figure class="serendipity_imageComment_right" style="width: 40%"&gt;
&lt;div class="serendipity_imageComment_img"&gt;&lt;a class="serendipity_image_link" href="https://www.trueten.de/uploads/2309j.jpg" onclick="F1 = window.open('/uploads/2309j.jpg','Zoom','height=809,width=655,top=323,left=1400,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes'); return false;"&gt;&lt;!-- s9ymdb:5333 --&gt;&lt;img alt="Das hochformatige Farbfoto zeigt eine Gruppe fantasievoll verkleideter Menschen bei einer satirischen Demonstration auf einer Berliner Straße. Mehrere Personen tragen lange, graue Perücken und künstliche Bärte, die an den Philosophen Friedrich Nietzsche erinnern. Sie halten handbeschriftete Schilder aus brauner Pappe mit Wortspielen über den Namen des Unternehmers Lars Windhorst beziehungsweise den früheren Karstadt-Eigentümer René Benko nicht – vielmehr beziehen sich die Sprüche auf den Namen „Thiel“.  Im Mittelpunkt steht eine Person mit langem grauem Haar, einem ausladenden grauen Bart und einer kleinen bunten Sonnenbrille. Sie trägt einen auffälligen pinkfarbenen Mantel, darunter eine bunt gemusterte Hose und schwarze Stiefel. In der Hand hält sie ein großes Schild mit der Aufschrift „Thiel mir das Lied vom Tod“.  Direkt davor kniet eine weitere verkleidete Person auf einem Bein. Sie trägt eine graue Langhaarperücke, eine dunkle Jacke und eine braune Hose. Vor ihrem Oberkörper hält sie ein Schild mit der Aufschrift „Alles viel zu Thiel!“.  Links stehen weitere Demonstrierende mit Schildern, auf denen „Dit is mir allet viel zu Thiel“ und „zu THIEL des BÖSEN“ zu lesen ist. Rechts sind mehrere bunt kostümierte Personen zu sehen, darunter eine mit einer langen gelben Perücke und eine weitere mit einem spitzen Hexenhut. Einige tragen glitzernde Bänder und andere dekorative Accessoires.  Im Hintergrund erhebt sich links ein großes, verglastes Hochhaus. Weiter entfernt ist der Berliner Fernsehturm zu erkennen. Fahrzeuge, Bäume mit herbstlich gefärbtem Laub und weitere Menschen säumen die Straße. Der Himmel ist hellgrau und bewölkt.  Die Aufnahme wirkt humorvoll und theatralisch. Die bewusst übertriebenen Kostüme und die Wortspiele auf den Pappschildern verleihen der Demonstration den Charakter einer politischen Satire." class="serendipity_image_right" loading="lazy" src="https://www.trueten.de/uploads/2309j.jpg" width="199%" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class="serendipity_imageComment_txt"&gt;
&lt;p style="text-align: center;"&gt;Foto: &amp;copy; Bj&amp;ouml;rn Obmann via Umbruch Bildarchiv&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Unter dem Motto &amp;bdquo;Thiel shall not pass&amp;ldquo; protestierten am 24. September 2026 etwa 100 Menschen vor dem Axel Springer Haus in Berlin mit einer Kundgebung und einem queeren &amp;bdquo;Gandalf Catwalk&amp;ldquo;. Viele waren verkleidet als Gandalf oder Saruman und nahmen damit Bezug auf die &amp;Uuml;berwachungssoftware Palantir. Sie kritisierten Thiels rechte und antidemokratische Haltung und die Massen&amp;uuml;berwachung durch Palantir, das auch von der deutschen Polizei eingesetzt wird.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zu den &lt;a href="https://umbruch-bildarchiv.org/thiel-shall-not-pass/"&gt;Fotos beim Umbruch Bildarchiv&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vom Axel Springer Verlag bekam Peter Thiel sp&amp;auml;ter einen Preis f&amp;uuml;r seine &amp;bdquo;gesellschaftlichen und demokratischen Leistungen&amp;ldquo;, nachdem letztes Jahr bereits Elon Musk ausgezeichnet wurde.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Thiel ist gro&amp;szlig;er Herr der Ringe Fan. Sein &amp;Uuml;berwachungsunternehmen Palantir ist nach magischen Steinen benannt, mit denen der dunkle Herrscher Sauron die Weltherrschaft erringen will. Finden wir kacke und beziehen uns mit &amp;bdquo;Thiel shall not pass&amp;ldquo; auf eine der epischen Szenen im Film&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;(aus dem &lt;a href="https://thielshallnotpass.org/" rel="noopener" target="_blank"&gt;Aufruf&lt;/a&gt; zur Kundgebung)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Links&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href="https://thielshallnotpass.org/" target="_blank"&gt;https://thielshallnotpass.org/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href="https://www.deutschlandfunk.de/staffel-1-die-peter-thiel-story-100.html" target="_blank"&gt;Die Peter Thiel Story (Sechsteiliger Podcast im Deutschlandfunk)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
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