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	<title>tod eines zu mittag speisenden</title>
	
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		<title>Leider glaubte Ringo Starr der kleinen Maus</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 19:48:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christian s.</dc:creator>
				<category><![CDATA[heiliger bimbam]]></category>

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		<description><![CDATA[Ringo Starr war so eine Art Nashorn und lange Zeit mein bester Freund. Wir hatten uns in einem Park kennengelernt, als er gerade Gänseblümchen sammelte und ich vor einem Großwildjäger flüchtend über die Wiese flitzte. Ein Betäubungsfeil steckte bereits in &#8230; <a href="http://www.totzumittag.de/?p=3039">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ringo Starr war so eine Art Nashorn und lange Zeit mein bester Freund.<br />
Wir hatten uns in einem Park kennengelernt, als er gerade Gänseblümchen sammelte und ich vor einem Großwildjäger flüchtend über die Wiese flitzte. Ein Betäubungsfeil steckte bereits in meinem Hinterkopf und ein zweiter ragte aus meinem Bein, als ich langsam merkte, wie meine Schritte immer unsicherer wurden, ich erheblich an Geschwindigkeit verlor und sich um mich herum alles zu drehen begann. Wäre ich nicht über Ringo Starr gestolpert und in seinem Korb mit den Gänseblümchen gelandet, und hätte er mich nicht in diesem versteckt gehalten und den Großwildjäger beinhart angelogen, dann wäre ich heute vermutlich noch immer die Attraktion in einem belgischen Zoo, würde mich von rohem Fleisch ernähren und in einem viel zu kleinen Käfig hinter tausend Stäben einsam meine Kreise ziehen.</p>
<p>Ringo Starr und ich wurden schnell die dicksten Freunde. Wir spielten Fangen und Verstecken, Spitz pass auf! und manchmal auch Skat, teilten alles miteinander (außer seine Unterwäsche, die mir ohnehin viel zu klein war, und meine Schokolade, die ich nur ungern teilte) und verbrachten jede freie Minute zusammen. Es war eine sehr schöne Zeit, die fast schlagartig endete, als wir eine Springmaus kennenlernten, die sich Whoopi nannte, meinem Freund den Kopf verdrehte und mir meine heißgeliebte Schokolade klaute, was ich ihr zwar nicht nachweisen konnte, aber dennoch lauthals zur Sprache brachte. Leider glaubte Ringo Starr der kleinen Maus mehr als mir, dachte, ich würde ihm sein neu gefundenes Liebesglück nicht gönnen, und setzte sich mit Whoopi kurzerhand nach Castrop-Rauxel ab.</p>
<p>Das einzige, was mich heute noch an meinen ehemals besten Freund erinnert, ist der Korb mit den längst verwelkten Gänseblümchen, in dem ich mich einst versteckte und heute noch hin und wieder schlafe.  </p>
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		<title>Man kann Orangen genauso essen wie Bananen</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 18:17:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christian s.</dc:creator>
				<category><![CDATA[heiliger bimbam]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Warum hat mir noch nie einer gesagt, dass man Orangen vor dem Verspeisen schälen muss?&#8221;, wollte Simon von mir wissen und klang dabei sehr vorwurfsvoll. &#8220;Wie jetzt, das wusstest du nicht?&#8221;, fragte ich ungläubig. &#8220;Nein, verdammt. Das wusste ich nicht. &#8230; <a href="http://www.totzumittag.de/?p=3030">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Warum hat mir noch nie einer gesagt, dass man Orangen vor dem Verspeisen schälen muss?&#8221;, wollte Simon von mir wissen und klang dabei sehr vorwurfsvoll.<br />
&#8220;Wie jetzt, das wusstest du nicht?&#8221;, fragte ich ungläubig.<br />
&#8220;Nein, verdammt. Das wusste ich nicht. Ich dachte, man würde Orangen genauso essen wie Bananen&#8221;, schnaufte mein Freund aufgebracht. &#8220;Oder wie Kiwis. Und Kokosnüsse.&#8221;<br />
&#8220;Das… das ist jetzt nicht dein Ernst!?&#8221;<br />
&#8220;Natürlich ist das mein Ernst. Woher zum Geier soll ich denn auch wissen, dass ich erst dieses eklige Fruchtfleisch heraus puhlen muss, bevor ich die leckere Schale genießen kann?&#8221;, fragte Simon, schob sich trotzig ein Stück Orangenschale in den Mund und begann, geräuschvoll auf diesem herum zu kauen, während ich nur fassungslos den Kopf schüttelte und mir im Stillen dachte: <em>Oh Mann, Simon, mein trotteliger Freund. So etwas weiß man doch.</em></p>
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		<title>Mein Freund, der Bongocero</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 19:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christian s.</dc:creator>
				<category><![CDATA[heiliger bimbam]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Mit meinen neuen Bongos bin ich der König des Parks&#8221;, offenbarte mir Simon und lachte verdächtig wahnsinnig, bevor er anfing, wie ein Berserker auf die beiden Trommeln, die er an einer Kordel befestigt um seinen Hals hängen hatte, einzudreschen. Getrieben &#8230; <a href="http://www.totzumittag.de/?p=3021">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Mit meinen neuen Bongos bin ich der König des Parks&#8221;, offenbarte mir Simon und lachte verdächtig wahnsinnig, bevor er anfing, wie ein Berserker auf die beiden Trommeln, die er an einer Kordel befestigt um seinen Hals hängen hatte, einzudreschen.<br />
Getrieben von einem diabolischen Rhythmus begann mein Freund, der Bongocero, einen ganz und gar eigentümlichen Tanz aufzuführen, ging dabei immer wieder in die Hocke und drehte sich wie ein außer Kontrolle geratener Derwisch ekstatisch im Kreis. Er hüpfte wild auf der Stelle, warf sich artistisch auf den Boden und sprang wieder hoch, machte zwei Purzelbäume vorwärts, einen Salto rückwärts und landete schließlich in einem dreifachen Spagat, wie ihn selbst die besten Turner der Welt nur an guten Tagen verletzungsfrei hinbekommen, wenn überhaupt. Dabei schnitt er pausenlos angsteinflößende Grimassen, teilweise bis zu vier gleichzeitig, und schüttelte seinen Kopf und Körper wie ein an spastischen Krämpfen leidender Techno-Boy auf Speed oder Schnellerem.<br />
Obwohl ich es zugegebenermaßen ziemlich eindrucksvoll fand, wie er immer wieder mit seiner wabernden Zunge seine Stirn berührte, flüchtete ich sicherheitshalber schnell ins Bad, schloss mich ein und wartete, bis das Trommeln endlich leiser wurde, nach sieben Stunden aufhörte, kurz darauf wieder anfing und nach etwas mehr als neun Stunden endlich ganz verstummte. </p>
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		<title>Schuhe denken da sicher anders</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 19:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christian s.</dc:creator>
				<category><![CDATA[heiliger bimbam]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Meine Füße fangen ständig Feuer&#8221;, berichtete ich meinem Arzt, der mich daraufhin ziemlich verdutzt anschaute und schließlich meinte: &#8220;Oh. Das… das ist nicht gut.&#8221; &#8220;Besonders nicht für meine Schuhe&#8221;, stimmte ich ihm zu und zeigte dem Onkel Doktor die dampfenden &#8230; <a href="http://www.totzumittag.de/?p=3018">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Meine Füße fangen ständig Feuer&#8221;, berichtete ich meinem Arzt, der mich daraufhin ziemlich verdutzt anschaute und schließlich meinte:<br />
&#8220;Oh. Das… das ist nicht gut.&#8221;<br />
&#8220;Besonders nicht für meine Schuhe&#8221;, stimmte ich ihm zu und zeigte dem Onkel Doktor die dampfenden Überreste der verkokelten Schuhe, die noch an meinen Füßen klebten.<br />
&#8220;Aber dann denke ich mir, besser meine Füße fangen Feuer als mein Kopf.&#8221;<br />
Mein Arzt, der anscheinend noch nie mit brennenden Füßen konfrontiert worden war, starrte mich nur sprachlos an.<br />
&#8220;Obwohl… meine Schuhe denken da sicher anders&#8221;, lachte ich und puhlte mir ein Stück verbranntes Leder von der Ferse. &#8220;Wie dem auch sei. Haben sie vielleicht eine Idee, was bei brennenden Füßen helfen könnte? Ich bin nämlich in meiner Freikörper-Stepptanzgruppe jetzt schon ein paar Mal negativ aufgefallen. Außerdem möchte meine Freundin nicht mehr, dass ich ihr mit meinen blanken Füßen den Kopf massiere. Dummerweise fangen ihre Haare auch ziemlich schnell Feuer.&#8221;<br />
&#8220;Ich… äh, weiß nicht, ob ich ihnen da helfen kann&#8221;, meinte der Arzt wenig hoffnungsvoll. &#8220;Haben sie es denn schon mal mit Wasser probiert?&#8221;<br />
&#8220;Hm, nein. Ehrlich gesagt habe ich das noch nicht&#8221;, gab ich zu und ärgerte mich, nicht selbst auf diese eigentlich doch recht naheliegende Lösung für mein Problem gekommen zu sein. &#8220;Aber das werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren.&#8221;</p>
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		<title>Bettina denkt tatsächlich, dass sie ein Schimpanse ist</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 19:20:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christian s.</dc:creator>
				<category><![CDATA[simons neue freundin]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Hattest du schon mal eine Freundin, die sich für einen Schimpansen gehalten hat?&#8221;, wollte Simon allen Ernstes von mir wissen. &#8220;Hm, lass mich kurz überlegen&#8221;, sagte ich und tat so, als würde ich kurz überlegen. &#8220;Nein, hatte ich noch nicht. &#8230; <a href="http://www.totzumittag.de/?p=3008">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Hattest du schon mal eine Freundin, die sich für einen Schimpansen gehalten hat?&#8221;, wollte Simon allen Ernstes von mir wissen.<br />
&#8220;Hm, lass mich kurz überlegen&#8221;, sagte ich und tat so, als würde ich kurz überlegen. &#8220;Nein, hatte ich noch nicht. Allerdings hatte ich mal eine Freundin, die <em>mich</em> für einen Affen gehalten hat&#8221;, offenbarte ich meinem Freund. &#8220;Zumindest hat sie mich in den letzten 10 Sekunden unserer Beziehung mehrmals als solchen beschimpft. Wieso fragst du?&#8221;<br />
&#8220;Ich befürchte, Bettina denkt tatsächlich, dass sie ein Schimpanse ist.&#8221; Mein Freund blickte bei dem Gedanken an seine neue Freundin bedröppelt zu Boden. &#8220;Jedenfalls bewegt sie sich wie einer, klettert überall hoch und gibt die ganze Zeit nur affenartige Laute von sich.&#8221;<br />
&#8220;Und das fällt dir jetzt erst auf? Nach drei Wochen?&#8221;<br />
&#8220;Nein, natürlich nicht. Aber anfangs dachte ich, das wäre alles nur Show.&#8221;<br />
&#8220;Show?!&#8221;<br />
&#8220;Ja, um mich zu beeindrucken. Hat ja auch geklappt&#8221;, gab Simon zu. &#8220;Außerdem hat es mir sehr gefallen, wenn sie mir den Kopf gelaust hat. Und die Arme. Und die Beine. Und den Po. Und den…&#8221;<br />
Ich steckte mir geistesgegenwärtig (und doch fast zu spät) für einige Augenblicke die Finger in die Ohren.<br />
&#8220;… aber mittlerweile nervt es nur noch. Zumal sie auch im Supermarkt anfängt, andere Leute zu lausen. Und in der Bahn. Und im Kino. Und im Swingerclub. Sogar in der…&#8221;<br />
&#8220;Ja&#8221;, unterbrach ich meinen besten Freund schnell. &#8220;Das wäre mir wohl auch unangenehm.&#8221;<br />
&#8220;Was soll ich denn nur tun?&#8221;, fragte Simon schon fast verzweifelt.<br />
&#8220;Ich an deiner Stelle würde mit ihr Schluss machen&#8221;, riet ich ihm.<br />
&#8220;Glaubst du, das habe ich noch nicht versucht?&#8221;, erwiderte mein Freund. &#8220;Doch jedes Mal, wenn ich mit ihr Schluss machen will und sie wegschicke, kommt sie ein paar Minuten später wieder an, füttert mich mit Bananen und laust mir so lange den Kopf, bis ich weich werde. Ich sag dir, es ist gar nicht so einfach, mit einem Affen Schluss zu machen.&#8221;<br />
&#8220;Doch, das ist es&#8221;, murmelte ich kaum hörbar, während ich mich daran erinnerte, wie mir meine damalige Freundin in der letzten Sekunde unserer Beziehung eine Vase an den Kopf geworfen hatte und so die Beziehung ebenso schlagartig wie endgültig beendete.</p>
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		<title>Ein ausgetrockneter Axolotl mit Hasenscharte</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 10:49:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christian s.</dc:creator>
				<category><![CDATA[heiliger bimbam]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Klll…lasse Ko…kostüm&#8221;, lallte die leicht bekleidete Piratenbraut und prostete Lennard Powolski, dessen Großvater einst in den Minen von Saskatchewan mit seinen bloßen Händen Uran abbaute, zu. &#8220;Oh, vielen Dank&#8221;, sagte Lennard, der gar nicht verkleidet war, und prostete zurück. Er &#8230; <a href="http://www.totzumittag.de/?p=3004">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Klll…lasse Ko…kostüm&#8221;, lallte die leicht bekleidete Piratenbraut und prostete Lennard Powolski, dessen Großvater einst in den Minen von Saskatchewan mit seinen bloßen Händen Uran abbaute, zu.<br />
&#8220;Oh, vielen Dank&#8221;, sagte Lennard, der gar nicht verkleidet war, und prostete zurück. Er nahm einen großen Schluck von seinem Bier, bevor er schließlich begann, die linke Pobacke der besoffenen Piratin mit seiner freien Hand ausgiebig zu bearbeiten, was der kostümierten Frau ein lustvolles Kichern entlockte.<br />
Hätte sie gewusst, dass Lennard auch sonst aussah wie ein ausgetrockneter Axolotl mit Hasenscharte, und wäre sie ein klein wenig nüchterner gewesen, vielleicht hätte sie nicht ganz so lustvoll gekichert.<br />
Lennard Powolski war das egal. Er liebte den Karneval und die Möglichkeiten, die sich selbst ihm in der fünften Jahreszeit boten. Auch wenn er die Lieder, die auch jetzt wieder lautstark aus den Boxen dröhnten, alles in allem ziemlich kacke fand.</p>
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		<title>Mit einer Axt durch blühende Landschaften</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 19:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christian s.</dc:creator>
				<category><![CDATA[heiliger bimbam]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Was mich doch stark wundert&#8221;, meinte Simon, während er sich unaufgefordert ein Bier aus meinem Kühlschrank nahm, &#8220;kaum einer weiß, dass wir Helmut Kohl nicht nur die Wiedervereinigung und blühende Landschaften zu verdanken haben, sondern auch unser aller Leben.&#8221; Da &#8230; <a href="http://www.totzumittag.de/?p=2998">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Was mich doch stark wundert&#8221;, meinte Simon, während er sich unaufgefordert ein Bier aus meinem Kühlschrank nahm, &#8220;kaum einer weiß, dass wir Helmut Kohl nicht nur die Wiedervereinigung und blühende Landschaften zu verdanken haben, sondern auch unser aller Leben.&#8221;<br />
Da mir dies tatsächlich nicht bekannt war, sagte ich nur: &#8220;Ach was, tatsächlich? Blühende Landschaften?!&#8221;<br />
&#8220;Ja. Und unser aller Leben&#8221;, wiederholte Simon.<br />
&#8220;Inwiefern?&#8221;, wollte ich von meinem Freund wissen.<br />
&#8220;1993 hat unser damaliger Bundeskanzler eigenhändig dafür gesorgt, eine Zombie-Epidemie unter Kontrolle zu bringen.&#8221;<br />
&#8220;Eine … Zombie-Epidemie&#8221;, wiederholte ich ungläubig und öffnete mir sicherheitshalber auch eine Flasche Bier. &#8220;Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass ich etwas von einer Zombie-Epidemie mitbekommen hätte&#8221;, gab ich zu bedenken. &#8220;Und sicher auch von Helmut Kohl, wie er sich mit einer Axt durch blühende Landschaften und untote Menschen schnetzelt.&#8221;<br />
&#8220;Siehst du, genau das meine ich. Kaum einer hat davon etwas mitbekommen, und dennoch ist es so passiert. Dabei wäre der Vater der Einheit beinahe selbst zum Zombie geworden, hätte er sich nicht geistesgegenwärtig und ohne zu zögern den linken Arm, in den ihn ein Untoter gebissen hatte, abgehackt.&#8221;<br />
Ich schüttelte ungläubig den Kopf. &#8220;Auf dem letzten Bild, das ich von Helmut Kohl gesehen habe, hatte er definitiv noch beide Arme.&#8221;<br />
&#8220;Ja, natürlich. Weil dem Kampfkoloss aus Oggersheim ein bionischer Roboter-Arm angepflanzt wurde&#8221;, behauptete Simon. &#8220;Von russischen Cybernetikspezialisten. Wenn man es nicht weiß, denkt man tatsächlich, das ist sein richtiger Arm.&#8221;<br />
Ich schaute meinen Freund eine Weile lang schweigend an und überlegte, ob er das alles tatsächlich ernst meinte, kam aber zu keinem endgültigen Schluss und befürchtete daher das Schlimmste.<br />
&#8220;Ich wäre nur ungern ein Zombie&#8221;, meinte Simon schließlich, und da ich ihm zumindest hier nicht widersprechen konnte, sagte ich nur: &#8220;Ja, ich auch.&#8221;</p>
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		<title>In die Augen, Kleines</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 19:27:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christian s.</dc:creator>
				<category><![CDATA[heiliger bimbam]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ich schau dir in die Augen, Kleines&#8221;, erklärte ich das Offensichtliche, doch die Frau, in deren Augen ich schaute, meinte nur: &#8220;Ja. Lass das.&#8221; Also ließ ich es und setzte mich zu einer anderen Frau an den Tisch. Ich schaute &#8230; <a href="http://www.totzumittag.de/?p=2994">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich schau dir in die Augen, Kleines&#8221;, erklärte ich das Offensichtliche, doch die Frau, in deren Augen ich schaute, meinte nur: &#8220;Ja. Lass das.&#8221;<br />
Also ließ ich es und setzte mich zu einer anderen Frau an den Tisch. Ich schaute ihr tief in die Augen und teilte es ihr auch mit.<br />
&#8220;Lass das&#8221;, raunte der Typ neben ihr, vermutlich ihr Freund.<br />
Also ließ ich es und gesellte mich zu einer anderen Frau.<br />
&#8220;Ich schau dir in die Augen, Kleines&#8221;, sagte ich zu ihr, doch sie ignorierte mich.<br />
&#8220;Ich schau dir in die Augen, Kleines&#8221;, wiederholte ich, doch sie ignorierte mich weiter.<br />
&#8220;Ich schau dir in die Augen, Kleines&#8221;, wiederholte ich erneut, dieses Mal ein wenig lauter, und sie verpasste mir eine Kopfnuss.<br />
Also hörte ich auf, ihr in die Augen zu schauen, und ging stattdessen nach Hause.</p>
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		<item>
		<title>Parmesan-Freaks, wie er sie nennt</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 18:51:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christian s.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herr Gabriel findet es nicht gut, wenn sich Menschen mit Parmesan einreiben, daran lässt er keinen Zweifel. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, da hat auch der stets adrett gekleidete Herr mit dem gesegneten Appetit gerne mal &#8230; <a href="http://www.totzumittag.de/?p=2991">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Gabriel findet es nicht gut, wenn sich Menschen mit Parmesan einreiben, daran lässt er keinen Zweifel. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, da hat auch der stets adrett gekleidete Herr mit dem gesegneten Appetit gerne mal das ein oder andere Kleidungsstück weggelassen und sich stattdessen mit stinkendem Würzkäse eingeschmiert. Doch seitdem er Vorsitzender seines Vereins ist, Verantwortung trägt und meistens einen dunklen Anzug, lässt er kein gutes Haar mehr an den Käsefetischisten – den Parmesan-Freaks, wie er sie nennt –, betrachtet sie mit aufgesetztem Abscheu und beschimpft sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit aufs Übelste. Am liebsten würde er sie wegsperren – daraus macht er kein Geheimnis – und alles verbieten, was auch nur im Entferntesten mit Käse zu tun hat.<br />
Wenn Herr Gabriel doch nur wüsste, dass es Fotos von ihm gibt.<br />
Fotos, auf denen er mit zwei Unbekannten eng umschlungen einen siamesischen Paarungstanz aufführt, bekleidet lediglich mit einem Hauch von Parmesan, wie es der jahrhundertealte Brauch vorschreibt.<br />
Fotos, auf denen sein mit Hartkäse eingeschmierter Leib gelblich fies in der Sonne schimmert, während er freudig erregt über eine Wiese hüpft und seinen Drachen steigen lässt.<br />
Fotos, auf denen vier junge Kälbchen den geriebenen Käse von seinem mächtigen Körper schlecken und ihn dabei sichtlich in Verzückung versetzen.<br />
Dann würde Herr Gabriel vielleicht anders reden.  </p>
<p>(Morgen schicke ich ihm die Fotos mal zu.)</p>
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		<item>
		<title>Ein zeitlos elegantes Erscheinungsbild</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 18:54:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christian s.</dc:creator>
				<category><![CDATA[heiliger bimbam]]></category>

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		<description><![CDATA[Einige sagen, mein neuer Düffelmantel steht mir gut, andere finden das eher nicht und raten mir dazu, eine Hose zu tragen. Da sie mir das allerdings auch raten, wenn ich keinen Düffelmantel trage, weiß ich ehrlich gesagt nicht, was ich &#8230; <a href="http://www.totzumittag.de/?p=2985">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einige sagen, mein neuer Düffelmantel steht mir gut, andere finden das eher nicht und raten mir dazu, eine Hose zu tragen. Da sie mir das allerdings auch raten, wenn ich keinen Düffelmantel trage, weiß ich ehrlich gesagt nicht, was ich davon halten soll. Ich jedenfalls finde, dass mir der Düffelmantel ein zeitlos elegantes Erscheinungsbild verleiht.<br />
Abgesehen davon ist die Kapuze des Düffelmantels ziemlich praktisch. In dieser kann ich prima meine magischen Glückskastanien, die mich vor bösen Geistern, Busunfällen und Johannes B. Kerner schützen, transportieren. Oder Mettbrötchen. (Kleiderschränke eher nicht, die sind zu groß.)</p>
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