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	<title>think-strange.de</title>
	
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	<description>Meinung und Erinnerung zu Politik, Kultur, Universität und Apokalypse. —der große Aggregator.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 08 Mar 2010 15:51:50 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Zwischen Staat und Privatwirtschaft: die Deutsche Bahn.</title>
		<link>http://think-strange.de/blog/weltsicht/2010/03/08/zwischen-staat-und-privatwirtschaft-die-deutsche-bahn/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 15:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aSak</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Trotz der Wirtschaftskrise hat die Deutsche Bahn laut einem Pressebericht im Geschäftsjahr 2009 einen überraschend hohen Gewinn in Höhe von etwa 1,8 Mrd. Euro einfahren können. [Quelle]


Der Umsatz der Deutschen Bahn sank 2009 um rund zwölf Prozent auf 29,5 Milliarden Euro, sagte Bahnchef Rüdiger Grube, der &#8220;Financial Times Deutschland&#8221;. [Quelle]

Während viele Menschen in Deutschland der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Trotz der Wirtschaftskrise hat die Deutsche Bahn laut einem Pressebericht im Geschäftsjahr 2009 einen überraschend hohen Gewinn in Höhe von etwa 1,8 Mrd. Euro einfahren können. <small>[<a href="http://www.apa.at/cms/site/news_item.html?channel=CH0079&#038;doc=CMS1268035048542">Quelle</a>]</small>
</p></blockquote>
<blockquote><p>
Der Umsatz der Deutschen Bahn sank 2009 um rund zwölf Prozent auf 29,5 Milliarden Euro, sagte Bahnchef Rüdiger Grube, der &#8220;Financial Times Deutschland&#8221;. <small>[<a href="http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article1410791/Ex-Chemiemanager-wird-Chefaufseher.html">Quelle</a>]</small>
</p></blockquote>
<p>Während viele Menschen in Deutschland der Privatwirtschaft huldigen, gibt es dennoch Momente, in denen man Zweifel an der Privatisierung von ehemals staatlichen Unternehmungen haben darf: Herzlich Willkommen in den Zügen der Deutschen Bahn. Die Historie in aller Kürze&#8230; oder besser nicht. Wir erinnern uns einfach: Früher war die Bahn in staatlicher Hand, heute ist sie ein &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Bahn">privatrechtlich organisiertes Staatsunternehmen</a>&#8220;. Oh und Ach, wie viele Schwierigkeiten haben sich im Laufe der Zeit aus diesem Wandel ergeben!</p>
<p>Verstaatlichung zu fordern ist schwer, selbst für einen linken Wirrkopf wie mich, doch die Puzzleteile lassen kaum einen anderen Schluss zu. Es mag daran liegen, dass die mediale Berichterstattung <em>back in those days</em> nicht so ausführlich und flächendeckend geschah, wie das heute der Fall ist; Fakt ist aber, dass negative Schlagzeilen der Bahn in den letzten Jahren weit häufiger waren als zuvor. Dabei ist es schon schwer, einen Anfang zu finden: das <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/panorama/Schaffnerin-wirft-16-Jaehrige-in-eiskalter-Nacht-aus-dem-Zug-id2448836.html">unmenschliche</a> und <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/76/441816/text/">outgesourcte</a> Personal? Die <a href="http://www.google.de/webhp#hl=de&#038;q=berlin+s-bahn+probleme">berliner S-Bahn</a>? Unsichere ICEs (<a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,678868,00.html">auch im Winter 2010/11</a>!) ? Die <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,615973,00.html">Ära Mehdorn</a> mit ihren Stasi-Methoden? Hierbei handelt es sich nur um die Dinge, die einem ohne Verzögerung in den Kopf schießen, ganz ohne Recherche! </p>
<p>Und dann diese heutigen Schlagzeilen: Gewinn steigt, Umsatz sinkt. Conclusio: Es wird an echten Investitionen gespart. Wer braucht schon sichere Züge, hauptsache der Gewinn fällt ordentlich aus. Darin liegt der größte Unterschied zu früher: Als die Bahn noch in staatlicher Hand war, war das Unternehmen bestenfalls ein Nullsummenspiel; die Privatisierung hat die Bahn lukrativ gemacht — auf Kosten der Fahrgäste. Oh, ja, stimmt, Kosten, die Preise für eine Bahnfahrt sind<a href="http://www.google.de/webhp#hl=de&#038;q=bahnpreise+steigen"> in den letzten 10 Jahren ebenfalls explodiert</a>. Wer dafür allerdings mehr Service erwartet hat, der wurde bitter enttäuscht. </p>
<p><small>&#8220;Mit wenig Aufwand viel kassiert, am Kundenwunsch nicht interessiert.&#8221; — eh, mehr lesen?</small><br />
<span id="more-4322"></span></p>
<p>Es bleibt daher die Frage: Welche Vorteile hat die Privatisierung der Bahn dem Kunden tatsächlich gebracht? Nun, insofern der Kunde in einer höheren Position bei der Bahn sitzt, gab&#8217;s sicherlich ein paar Kröten mehr auf&#8217;s Konto. Wenn man allerdings nur zu den Fahrgästen gehört, dann sieht&#8217;s doch ernüchternd aus. Und wenn man Lokführer ist, dann muss man für ein wenig mehr Lohn <a href="http://www.google.de/webhp#hl=de&#038;q=bahn+lokführer+streik">schonmal streiken</a> — bei 1,x Milliarden Euro Gewinn für&#8217;s Unternehmen. So, meine Damen und Herren, sieht das finstere Gesicht der radikalen Marktwirtschaft aus: Ein paar wenige tragen große Profite davon, die große Mehrheit geht nicht nur leer aus, sondern muss sich mit widrigen Umständen herumschlagen. Obwohl: In <a href="http://www.abendblatt.de/region/stade/article1411048/Buxtehuder-Bahnhof-wird-von-heute-an-saniert.html">Buxtehude</a> wird gerade der Bahnhof renoviert. Immerhin. </p>
<p>Sind diese Zustände gerechtfertig und haltbar? Oder ist es nicht viel mehr das beste Negativbeispiel, dass man für misslungene Privatisierung zitieren darf, nein, muss? Es ist mir nicht klar, wie eine Rückführung in die öffentliche Hand aussehen könnte, viel schlechter als die Privatisierung kann&#8217;s aber eigentlich nicht ablaufen. Wenn man dann noch bedenkt, dass es sehr viele dieser Probleme früher nicht gab, so liegt doch die Entscheidung fast schon auf der Hand. Selbst wenn man die Bahn rein privatwirtschaftlich betrachtet, so bleibt noch immer die (für mich mehr als dubiose) Monopolstellung, welche zur Zeit auch <a href="http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/Teil-der-Trassenpreisberechnung-gekippt_aid_829314.html">in den Medien diskutiert</a> wird. </p>
<p>Was kann man somit noch tun, außer die Situation zu beklagen? Vielleicht gibt&#8217;s ja einen liberalkonservativen zur Lösung all jener Probleme — doch dieser ist mir nicht bekannt. Dort sieht man nämlich keine Probleme, der Markt reguliert sich schließlich selbst. Es scheint mir so, als täte er dies wirklich, nur nicht zum Vorteil für Menschen und Kunden. Selbst wenn man dem linken Gedankengut nicht offen gegenübersteht, muss man doch zugeben: Das ist schlecht. Sehr sehr schlecht. </p>
<p><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article6685608/Bahn-muss-gefeuerte-Ermittlerin-wieder-einstellen.html">Und von Stasimethoden haben wir doch alle genug</a>, richtig? </p>
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		<title>Vorratsdatenspeicherung: Zitat des Tages</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 15:26:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aSak</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich trete es nicht breit, das tun andere schon genug. Ich möchte indes nur Zeit(.de) zitieren, aus dem Artikel mit dem Titel &#8220;Karlsruhe drückt den Reset-Knopf&#8221;:

Theoretisch hätten diese Forderungen auch durch eine Änderung des bestehenden Gesetzes umgesetzt werden können. Jedoch scheint es, als wollten die Richter den üblichen Reflex der Politik verhindern, ein solches Urteil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich trete es nicht breit, das tun <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b573db32">andere schon genug</a>. Ich möchte indes nur <a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2010-03/vorratsdaten-bverfg-karlsruhe?page=1">Zeit(.de) zitieren</a>, aus dem Artikel mit dem Titel &#8220;Karlsruhe drückt den Reset-Knopf&#8221;:</p>
<blockquote><p>
Theoretisch hätten diese Forderungen auch durch eine Änderung des bestehenden Gesetzes umgesetzt werden können. Jedoch scheint es, als wollten die Richter den üblichen Reflex der Politik verhindern, ein solches Urteil sofort als Bestätigung des eigenen Handelns zu verkaufen und nur ein wenig Kosmetik vorzunehmen. Geschehen ist das oft genug, sei es beim Großen Lauschangriff, bei der Onlinedurchsuchung oder auch schon bei der Vorratsdatenspeicherung. Es ging, so scheint es, um <strong>eine Erziehungsmaßnahme: Denkt bitte noch einmal grundsätzlich darüber nach, was Ihr da tut!</strong>
</p></blockquote>
<p>Mit dem Denken fängt es an, weiß man ja. Und jetzt, liebe Verantwortliche: Löschen, aber zügig. Wurde auch Zeit. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Humanismus: “…dass man schon schaut, was geht, aber ned ganz so.”</title>
		<link>http://think-strange.de/blog/thinkstrange/2010/02/28/humanismus-dass-man-schon-schaut-was-geht-aber-ned-ganz-so/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 00:55:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aSak</dc:creator>
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(Ohne weitere Worte)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="margin:12px;"> <!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bj5fPuw51bQ&amp;rel=1&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/bj5fPuw51bQ&amp;rel=1&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="355" ></embed><param name="wmode" value="transparent" /></object></span> </div>
<p>(Ohne weitere Worte)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>think-strange.de braucht Eure Hilfe: Neuer Win7-PC stürzt ab; Bildschirm wird schwarz.</title>
		<link>http://think-strange.de/blog/in-eigener-sache/2010/02/25/think-strange-de-braucht-eure-hilfe-neuer-win7-pc-sturzt-ab-bildschirm-wird-schwarz/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 23:08:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aSak</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
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		<description><![CDATA[Yay, liebe Leser, ich brauche eure Hilfe, und zwar im Idealfall bis zum 25. Februar, morgen, um ~20:00. Gehört hier eigentlich nicht hin, doch wofür hat man sonst ein Blog. Ok, Erklärung: Neuer PC hier im Haus, dieser hier. Ich beschränke mich in der Beschreibung einmal auf die relevanten Komponenten: 

350 Watt Netzteil
Mainboard Fujitsu D2841-A
2 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Yay, liebe Leser, ich brauche eure Hilfe, und zwar im Idealfall bis zum 25. Februar, morgen, um ~20:00. Gehört hier eigentlich nicht hin, doch wofür hat man sonst ein Blog. Ok, Erklärung: Neuer PC hier im Haus, <a href="https://webshop.wortmann.de/commerceportal/default.asp?PageNo=DEFAULT">dieser hier</a>. Ich beschränke mich in der Beschreibung einmal auf die relevanten Komponenten: </p>
<ul>
<li>350 Watt Netzteil</li>
<li>Mainboard <a href="http://ts.fujitsu.com/products/prof_accessories_mainboards/mainboards/value/d2841a.html">Fujitsu D2841-A</a></li>
<li>2 GB 800er DDR2, höchstwahrscheinlich fehlerfrei</li>
<li>GeForce 220 GT</li>
<li>4x Cardreader</li>
<li>PCI WLAN-Card</li>
<li>1x 500 GB SATA (neu), 1x extern USB Platte 1 TB Storagebird</li>
<li>Windows 7 Home Premium</li>
<li>dargestellt (noch) auf 21 Zoll Ur-CRT</li>
</ul>
<p>Voraufgesetztes System, welches ich zwar töten könnte, was mich aber grade ärgern würde. <strong>Daher widmen wir uns den Symptomen</strong>: Er läuft unregelmäßig lange, zwischen ~15 Minuten und 4 Stunden, danach wird der Bildschirm schwarz (grünes Licht switcht auf orange), Num Lock ist tot, der PC scheint aber (irgendwie) weiter in Betrieb zu sein. Einzige Hilfe ist ein kompletter Neustart per Knopf. (Der darauf folgende Reboot dauert mitunter bis zu 15 Minuten!) Es scheint quasi, als würde sich der PC in den Ruhezustand, Standby oder sowas, versetzen, er ist aber davon nicht zu wecken. Weiterhin sind -zumindest im Windows 7- alle Energiesparoptionen abgeschaltet. Im BIOS, welches weder AMI noch Award ist, finde ich leider keine Optionen oder Infos zu ACPI, Stromsparen oder wenigstens CPU-Temperatur. </p>
<p><strong>&#8220;Was wurde versucht?&#8221;</strong> — Windows 7, DirectX und Treiber von nVidia sind auf dem aktuellsten Stand, die Mainboardtreiber &#8220;angeblich&#8221; auch; werde ich morgen noch genauer danach schauen. Im Ereignisprotokoll ist nichts von einem Absturz zu finden; im Gegenteil: Es wird dort verzeichnet, wenn ich den PC &#8220;nicht ordnungsgemäß&#8221; neustarte. Was ziemlich &#8220;odd&#8221; ist, wenn ihr versteht, was ich meine. Dazu gibt&#8217;s noch einen tatsächlichen Fehler, den ich jetzt nicht im Wortlaut niederschreiben kann. Sieht aber so aus: </p>
<blockquote><p>
(&#8230;) Controllerfehler (&#8230;) \Device\Harddisk1\DR1 (&#8230;)
</p></blockquote>
<p>Google weiß dazu <a href="http://www.google.de/webhp#hl=de&#038;safe=off&#038;q=controllerfehler+harddisk1+dr1+windows+7&#038;meta=&#038;aq=&#038;oq=controllerfehler+harddisk1+dr1+windows+7&#038;fp=c197c8645cc215d6">einiges</a>, ist aber kompliziert, denn es ist nicht klar, ob dieser Fehler tatsächlich den Crash produziert. Der Fehler ließe sich dann jedoch auf 3 Teile eingrenzen: SATA-Platte, externe USB-Platte oder Kartenleser. Jedes davon werde ich morgen genauer testen. Jedoch kann&#8217;s eben auch sein, dass der PC nicht deshalb streikt; werde ich morgen evaluieren. Die &#8220;Abstürze&#8221; scheinen aber nicht von der Aktivität der Platten abhängig zu sein; so scheint es mir zumindest, denn sie sind unregelmäßig und, wie gesagt, der Rechner kann auch eine Weile in Betrieb sein, bevor er sich selbstmordet. </p>
<p>Eine andere Möglichkeit wäre, dass das 350 Watt Netzteil einfach zu schwach ist. Ist nicht unvorstellbar, allerdings&#8230; der PC wird ja so vertrieben. Wer sollte das tun, wenn das Netzteil zu schwach ist? Steht aber als Option im Raum; weiß nicht wie ich&#8217;s testen könnte. </p>
<p>Ja, ehm, das ist soweit einfach mal die Beschreibung. Gute Tipps, Ideen? Wäre nett, danke. Ich recherchiere noch ein wenig weiter&#8230;</p>
<p><strong>Gelöst.</strong><br />
Wie vermutet war der Controllerfehler nicht für den Crash verantwortlich; der stammt vom externen USB-Device beim Booten, scheint aber keine Auswirkungen zu haben. Die Abstürze an sich waren auf eine zu heiße Grafikkarte zurückzuführen, das Kabel des Lüfters hatte sich beim Transport verheddert. Das System rennt nach einer kleinen Korrektur stabil, selbst mit 350 Watt. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>“Auf Wiedersehen, Herr Westerwelle.”</title>
		<link>http://think-strange.de/blog/weltsicht/2010/02/23/auf-wiedersehen-herr-westerwelle/</link>
		<comments>http://think-strange.de/blog/weltsicht/2010/02/23/auf-wiedersehen-herr-westerwelle/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 14:51:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aSak</dc:creator>
				<category><![CDATA[think-strange.de]]></category>
		<category><![CDATA[welt-sicht.de]]></category>
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		<description><![CDATA[Gerade flog über Twitter dieses Textstück herein&#8230;

@pantoffelpunk: Der ist ehrlich RT @larsreineke: Auf Wiedersehen, Herr Westerwelle http://www.spitblog.de/2010/02/23/auf-wiedersehen-herr-westerwelle/

&#8230;und ganz im Sinne des Re-Tweetens, gibt&#8217;s das Video dahinter auch hier. Merci bien, Lars. 
  
&#8220;Herr Westerwelle, auf Wiedersehen.&#8221; 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade flog über Twitter dieses Textstück herein&#8230;</p>
<blockquote><p>
<a href="http://twitter.com/pantoffelpunk">@pantoffelpunk</a>: Der ist ehrlich RT <a href="http://twitter.com/larsreineke">@larsreineke</a>: Auf Wiedersehen, Herr Westerwelle <a href="http://www.spitblog.de/2010/02/23/auf-wiedersehen-herr-westerwelle/">http://www.spitblog.de/2010/02/23/auf-wiedersehen-herr-westerwelle/</a>
</p></blockquote>
<p>&#8230;und ganz im Sinne des Re-Tweetens, gibt&#8217;s das Video dahinter auch hier. Merci bien, Lars. </p>
<div style="margin:12px;"> <!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/F8UUFa9Lt4Q&amp;rel=1&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/F8UUFa9Lt4Q&amp;rel=1&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="355" ></embed><param name="wmode" value="transparent" /></object></span> </div>
<p>&#8220;Herr Westerwelle, auf Wiedersehen.&#8221; </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tipp: Felix von Leitner (”fefe”) auf dctp.tv</title>
		<link>http://think-strange.de/blog/weltsicht/2010/02/16/tipp-felix-von-leitner-fefe-auf-dctp-tv/</link>
		<comments>http://think-strange.de/blog/weltsicht/2010/02/16/tipp-felix-von-leitner-fefe-auf-dctp-tv/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 22:37:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aSak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[welt-sicht.de]]></category>
		<category><![CDATA[dctp]]></category>
		<category><![CDATA[fefe]]></category>
		<category><![CDATA[Felix von Leitner]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn ihr grade für 40 Minuten nichts zu tun habt, könntet ihr eventuell einmal den Herrn Felix von Leitner in einem seiner wirklich raren Interviews anschauen. Themen: sein Blog (was sonst), Meinungsmache, &#8220;Print ist tot&#8221; und ein paar nette Worte zur Kulturflatrate. Die Reihe, in der das Interview geführt wurde, scheint ebenso interessant, recherchiere ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ihr grade für 40 Minuten nichts zu tun habt, könntet ihr eventuell einmal den Herrn <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_von_Leitner">Felix von Leitner</a> in einem seiner wirklich raren Interviews anschauen. Themen: <a href="http://blog.fefe.de/">sein Blog</a> (was sonst), Meinungsmache, &#8220;<a href="http://www.google.de/webhp#hl=de&#038;source=hp&#038;q=Print+is+dead&#038;btnG=Google-Suche&#038;meta=&#038;aq=f&#038;oq=Print+is+dead&#038;fp=c197c8645cc215d6">Print ist tot</a>&#8221; und ein paar nette Worte zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturflatrate">Kulturflatrate</a>. Die Reihe, in der das Interview geführt wurde, <a href="http://www.dctp.tv/#/meinungsmacher">scheint ebenso interessant</a>, recherchiere ich später. </p>
<p><strong>> <a href="http://www.dctp.tv/#/meinungsmacher/fefe" target="_blank"> &#8220;BILD-Zeitung für Nerds&#8221; auf dctp.tv</a></strong></p>
<p>Bitte anschauen, merci. </p>
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		</item>
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		<title>Westerwelle und die ‘Spätrömische Dekadenz’</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 10:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aSak</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade habe ich einen sehr schönen Nachrichtenüberblick über Herrn Westerwelles jüngste Äußerungen zum Arbeitslosengeld II (&#8221;Hartz 4&#8243;) gefunden. Sollte wirklich für die Nachwelt aufbewahrt werden, damit die FDP bitte so schnell nicht wieder gewählt wird. Obwohl&#8230; ich glaube, ein utopisches Szenario erdacht zu haben, in welchem die FDP echt gut wählbar wäre. Ist aber ohnehin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade habe ich einen sehr schönen Nachrichtenüberblick über Herrn Westerwelles jüngste Äußerungen zum Arbeitslosengeld II (&#8221;Hartz 4&#8243;) gefunden. Sollte wirklich für die Nachwelt aufbewahrt werden, damit die FDP bitte so schnell nicht wieder gewählt wird. Obwohl&#8230; ich glaube, ein utopisches Szenario erdacht zu haben, in welchem die FDP echt gut wählbar wäre. Ist aber ohnehin nur ein Gedankenexperiment und heute nicht das Thema. </p>
<div style="margin: 12px;"> <!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Ofz6SjG5tpo&amp;rel=1&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/Ofz6SjG5tpo&amp;rel=1&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="355" ></embed><param name="wmode" value="transparent" /></object></span> </div>
<p>mit bestem Dank an <a href="http://www.youtube.com/user/dokuundso1">dokuundso1</a>.  </p>
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		<title>Vierzehn Wochen. ein Weiteres.</title>
		<link>http://think-strange.de/blog/weltsicht/2010/02/12/vierzehn-wochen-ein-weiteres/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 17:04:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aSak</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei Pamphlete sind schon geschrieben und es scheint, als gäbe es auch in den nächsten Wochen noch genug an der deutschen Politik zu bemängeln. Was haben wir alles erlebt und welche Ergebnisse hat&#8217;s gebracht? Zumindest was die Resultate anbelangt, gibt&#8217;s ein schönes Fazit: &#8220;Nix.&#8221; Die Schweinegrippe ist an uns vorübergezogen, das Klima wurde nicht gerettet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://think-strange.de/blog/weltsicht/2009/11/21/dreieinhalb-wochen-ein-pamphlet/">Zwei</a> <a href="http://think-strange.de/blog/weltsicht/2009/12/09/sechs-wochen-noch-ein-pamphlet/">Pamphlete</a> sind schon geschrieben und es scheint, als gäbe es auch in den nächsten Wochen noch genug an der deutschen Politik zu bemängeln. Was haben wir alles erlebt und welche Ergebnisse hat&#8217;s gebracht? Zumindest was die Resultate anbelangt, gibt&#8217;s ein schönes Fazit: &#8220;Nix.&#8221; Die Schweinegrippe ist an uns vorübergezogen, das Klima wurde nicht gerettet, was es uns zur Zeit mit eiser Hand demonstratiert. Bildungsstreiks gibt&#8217;s noch immer, denn geändert hat sich nicht viel, und die Wirtschaft ist nicht gerettet, <a href="http://news.google.de/news/url?sa=t&#038;ct2=de%2F0_0_s_3_0_t&#038;ct3=MAA4AEgDUABqAmRl&#038;usg=AFQjCNHVtCVMGSeSHuXDgTHhSDmqMYFQjA&#038;cid=8797376080464&#038;ei=Nnl1S_bUHYas_gbG1JD6Aw&#038;rt=SEARCH&#038;vm=STANDARD&#038;url=http%3A%2F%2Fwww.mdr.de%2Fnachrichten%2F7085488.html">im Gegenteil</a>. </p>
<p>Man möchte meinen, unsere Regierung habe das Ruder in der Hand, wenn man bedenkt, was vor der letzten Wahl so versprochen wurde. In Wahrheit sind einige Regierungsmitglieder schiffbrüchig, andere liegen auf dem Sonnendeck. Der Posten im Ausguck wechselt sich ab, jeder darf mal rumschreien. Do kann ich verstehen, dass ein Posten in einer solchen Regierung vielen Menschen wünschenswert erscheint. Mir ebenso. </p>
<p><strong>&#8220;Atommüll voraus!&#8221;</strong><br />
Wird das Schiff von Hand betrieben? Nein, es fährt, selbstverständlich mit Atomkraft. Seit neulich ist <a href="http://www.focus.de/politik/ausland/iran-staatschef-ahmadinedschad-erklaert-den-iran-zum-atomstaat_aid_479473.html">der Iran offiziell Atommacht</a> und Deutschland darf keinesfalls technologisch dahinter liegen. So unsympathisch man Herrn Achmadinedschad auch finden mag, so beteuert er selbst immer wieder, angereichertes Uran nur zur friedlichen Nutzung der Kernkraft herzustellen. Na klar will er die Bombe haben. Jeder will die Bombe. Weil es die Bombe ist. Wir haben die Bombe, zumindest auf Deutschem Boden stationiert. Wer die Bombe hat, wird von allen respektiert. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-yDDqJ8zAzw" rel="shadowbox[post-4281];player=swf;width=640;height=385;"><strong>Die</strong> Bombe</a>. Es ist beschämend. </p>
<p>Doch bleiben wir in unserem Land: Wir haben erfolgreich die Laufzeit einiger Kernkraftwerke verlängert, während wir die Frage nach dem sicheren Verbleib des atomaren Mülls einfach vermieden haben. Nun mag man sagen, wir brauchen die Atomkraft noch eine Weile als Brückentechnologie. Ich sehe das nicht so. Von allen Entscheidungen, die unter Rot-Grün anno dazumal getroffen wurden (und von denen die meisten totaler Bockmist waren), war der Atomausstieg die fortschrittlichste Entscheidung, die man treffen konnte. Es wäre doch das Mindeste gewesen, zumindest an diesem bestehenden Ausstieg festzuhalten. Es ist ja nicht nur so, dass damit Millionen an Steuereinnahmen zusätzlich verplempert werden müssen, es ist eben auch das &#8220;Wohin mit den verdammten Brennstäben?!&#8221;. </p>
<p>Wobei — die mittlere Halbwertzeit von Uran liegt bei etwa 700 Mio Jahren. Irgendwie könnte man das Problem aussitzen. Politisch korrekt ausgedrückt: Wir kreieren neue Herausforderungen für die kommenden Generationen.</p>
<p><small>&#8220;Gibt&#8217;s denn keine guten Neuigkeiten? Gar nichts? Sag doch mal was zum Geld!&#8221;</small><br />
<span id="more-4281"></span></p>
<p><strong>&#8220;Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt?&#8221;</strong><br />
&#8230;sang einst Jupp Schmitz und in wenigen Jahren könnte das Lied zur Nationalhymne eben jener Generationen werden. In Deutschland werden Milliarden um Milliarden ausgegeben; niemand fragt, wer das bezahlen soll, niemand kennt einen konkreten Plan zur Finanzierung. Dabei gehöre doch selbst ich zu denen, die das bezahlen werden müssen, denn das Leben auf Pump hat sich in den letzten Jahren als ineffektiv herausgestellt. Bei steigender Arbeitslosigkeit, real sinkenden Löhnen bei gleicher Mehrbelastung durch Krankenkasse und Co,&#8230; &#8220;liebe Regierung, das kann so nicht funktionieren. Wirklich nicht. Ich weiß zwar nicht, wie&#8217;s besser geht, aber so geht&#8217;s nicht. Ich muss kein Koch sein, um schlechtes Essen zu erkennen, Sie verstehen?&#8221;</p>
<p>Neben Steuereinnahmen gibt&#8217;s natürlich noch die Möglichkeit, bei den eigenen Schuldnern einzutreiben. Man kauft dazu Hehlerware, weil der Staat das darf. Oder man treibt das Geld auf größerer Ebene ein: Länderschulden! Beispielsweise schuldet Griechenland uns noch etwa 43 Mrd. Euro! Griechenland! Dort wo man Ouzo trinkt, Sirtaki tanzt und gerade mit Deutschland über einen Bailout verhandelt. Wir geben ihnen Geld, das wir nicht besitzen, damit sie ihre Schulden bei uns zurückbezahlen können, unter der Bedingung, dass sie <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5201763,00.html">Kriegswaren</a> aus unserem Land kaufen. So macht man Politik im 2. Jahrtausend nach Christus. Und ein Dank an <a href="http://blog.fefe.de/">fefe</a> für die geliehene Pointe. </p>
<p><strong>Der Oscar für besondere Leistungen</strong><br />
&#8230;wird in diesem Jahr wohl nicht verliehen. Es ist in der Tat so, dass Kritik an der Regierung leicht ist, wenn man selbst keine besseren Vorschläge macht. Ich genieße das von Zeit zu Zeit. Zum Beispiel hätten wir da noch diese Sache mit dem SWIFT-Abkommen, welches von der CDU abgesegnet wurde. Jenes, welches durch Länder und EU-Innenminiser gebilligt wurde, fiel jetzt beim Europarat durch. Großes Kino, ein guter Schritt, doch wie konnte der Freibrief zur Kontodurchsuchung an die Amerikaner überhaupt so weit gelangen? Sei&#8217;s drum, eine der wenigen guten Entscheidungen, man muss das würdigen.</p>
<p>Was man nicht würdigen muss, ist Hartz IV, der Grund, warum die SPD schrumpft. Die Regelungen zum ALG2 wurden jüngst als verfassungswidrig eingestuft, die neue Regierung darf&#8217;s besser machen. Wird sie&#8217;s besser machen? Vermutlich nicht, was dann der Grund ist, die nächsten Pamphlete zu schreiben. Und wenn ich gemein bin, dann schreib ich die auf Englisch, damit der Herr Öttinger sie nicht versteht. Gnihi. </p>
<p><strong>Korruption!</strong><br />
— gibt&#8217;s in unserem Land selbstverständlich nicht, weshalb ich mich der Opposition zuwenden möchte. So richtige Politik kommt leider von keiner der drei Parteien, von denen zwei Krieg lustig finden. 5 Parteien im Bundestag, 4 davon unwählbar, und die Partei mit den größten Chancen versemmelt es sich regelmäßig selbst. Wir erinnern uns an den Anfang, auf dem Schiff mit der leicht planlosen Crew. Es gab da mal einen Ausguck, der schrie laut: &#8220;Piraten!&#8221;</p>
<p>Seit mehreren Jahren sehe ich, was die Piratenpartei versucht zu machen. Hätte sie ein politisches Profil, welches über IT hinausgeht, hätte sie mitunter eine gute Partei werden können. Wenn dann nicht solche Pfosten wie Aaron König wären, die den <a href="http://aaron-koenig.blogspot.com/2010/02/zum-jahrestag-der-iranischen-diktatur.html">Krieg propagieren</a>. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird Herr König seinen Vorsitz im Mai für immer verlieren und ich finde das kein bisschen bemitleidenswert. Man stelle es sich vor: Solche Piraten im Bundestag. Bei der Frage zum Mandat für einen Angriffskrieg gegen den Iran sind&#8217;s dann 5 (von 6) Parteien, welche geschlossen mit &#8220;ja&#8221; votieren. Schande über Deutschland. </p>
<p><strong>Was ist braun und blöd?</strong><br />
&#8216;n Nazi. Davon Haben wir ganz viele in Deutschland und morgen versammeln sich ganz viele davon in Dresden. Es wäre sicherlich sehr böse, die Engländer noch einmal darum zu bitten, ein paar Bo— nein ich spreche disen Gedanken nicht aus. Morgen, 13. Februar, Dresden: Nazis blockieren. Ihr wisst wie&#8217;s läuft und es gibt keinen polizeilichen Notstand um die Demo zu verhindern. Ziviler Ungehorsam, nein dazu möchte ich nicht aufrufen, so als treuer Bürger, aber&#8230; &#8220;ihr wisst wie&#8217;s läuft&#8221;. Es wäre also wirklich sehr nett, wenn sich morgen ein paar solidarische Dresdner fänden, welche ihrem Unmut der braunen Pest gegenüber kundtun mögen.</p>
<p>Es gibt schließlich nicht viel, was man als Mensch so noch tun kann. Wisst ihr was? Sei&#8217;s drum, nocheinmal, um alles. Wir gehen den Bach runter, allesamt. Eventuell ist ja bis zur nächsten Schimpfe etwas in diesem Land geschehen. Ich zweifle noch daran. </p>
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		<item>
		<title>Der Blick über den Teich: Obamas Sammelsurium zu 2010.</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 13:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aSak</dc:creator>
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Die ersten 100 Tage der neuen deutschen Regierung werden mehrheitlich als Fehlschlag gesehen; dementsprechend sind die Reaktionen der Politiker. Eigentlich war&#8217;s im Wahlkampf schon erkennbar: Große Wunder wird keine Partei vollbringen. Doch insgeheim sehnt sich der Deutsche nach charismatischen, überzeugenden Politikern — so wie Obama einst. Er wurde umjubelt, als Retter der Nation gefeiert. Mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="margin:12px;"><a href="http://think-strange.de/blog/wp-content/uploads/cthulhu_usa_artmod.jpg" rel="shadowbox[post-4258];player=img;"><img src="http://think-strange.de/blog/wp-content/uploads/cthulhu_usa_artmod_teaser.jpg" alt="cthulhu_usa_artmod_teaser" title="cthulhu_usa_artmod_teaser" width="449" height="88" class="aligncenter size-full wp-image-4273" /></a></div>
<p>Die ersten 100 Tage der neuen deutschen Regierung werden <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,676005,00.html">mehrheitlich als Fehlschlag</a> gesehen; dementsprechend sind die Reaktionen der Politiker. Eigentlich war&#8217;s im Wahlkampf schon erkennbar: Große Wunder wird keine Partei vollbringen. Doch insgeheim sehnt sich der Deutsche nach charismatischen, überzeugenden Politikern — so wie Obama einst. Er wurde umjubelt, als Retter der Nation gefeiert. Mehr als ein Jahr nach seinem Amtsantritt muss man leider sagen, dass vom ehemaligen Glanz nicht mehr viel übrig ist. Vielleicht ließe sich auch ein spöttisches &#8220;Wir schaffen in 100 Tagen, wofür Obama ein Jahr brauchte&#8221; einwerfen. </p>
<p>Während die deutsche Politik allerdings im Nebel stochert, gibt&#8217;s in den USA konkretere Vorstellungen davon, wie das Jahr 2010 zu gestalten sei. Lohnt ein Blick über den Teich? <a href="http://usliberals.about.com/od/barackobama/a/ObamaSOTU1.htm">about.com</a> hat eine Übersicht darüber erstellt, welche Ideen und Ziele Barack Obama für 2010 verfolgt. Es wäre eine Schande, diese unkommentiert zu lassen. Sehen wir, was er zum State of the Union vom 27. Januar so meint. </p>
<blockquote><p>
<strong>The Economy</strong></p>
<ul>
<li>&#8220;A fee on the biggest banks&#8221; who &#8220;can afford a modest fee to pay back the taxpayers who rescued them in their time of need.&#8221;</li>
<li>&#8220;Extended or increased unemployment benefits for more than 18 million Americans.&#8221;</li>
<li>&#8220;Made health insurance 65 percent cheaper for families who get their coverage through COBRA.&#8221;</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Die Banken werden in die Verantwortung gezogen, eine Hilfe für 18 Mio arbeitslose Amerikaner und eine günstigere Krankenversicherung für manche. Mit anderen Worten: Das Gegenteil von dem, was man bei uns versucht: Die Banken sind nicht verpflichtet, Gelder zurückzuzahlen, Hartz IV bekommt bestenfalls einen neuen Namen und Zusatzbeiträge und Kopfpauschale für die Krankenkassen. Gut, es gab diese Kindergelderhöhung, welche aber eher als Geste des guten Willens zu verstehen ist. Wie erfolgreich wer sein wird, wird sich erst im nächsten Jahr beurteilen lassen. Stellen wir uns lieber die Frage: Was ist der größte Nachteil der amerikanischen Politik? </p>
<p>Sie kostet. Geld, das weder die USA noch wir besitzen. Wie sieht also die Finanzierung aus? </p>
<p><small>Jetzt: Der US-Haushalt für das Jahr 2010 in allen Einzelheiten, kritisch kommentiert. Mit Wirtschafts- und Steuerpolitik, Militär, Bildung, Wachstum und einigen wenigen Ideen, die Hoffnung machen. &#8220;Start frei für&#8217;s zweite Jahr, Herr Präsident.&#8221;</small><br />
<span id="more-4258"></span></p>
<blockquote><p>
<strong>Tax Cuts</strong> &#8211; &#8220;25 Different Tax Cuts&#8221;</p>
<ul>
<li>&#8220;We cut taxes for 95 percent of working families.&#8221;</li>
<li>&#8220;We cut taxes for small businesses.&#8221;</li>
<li>&#8220;We cut taxes for first-time homebuyers.&#8221;</li>
<li>&#8220;We cut taxes for parents trying to care for their children.&#8221;</li>
<li>&#8220;We cut taxes for 8 million Americans paying for college.&#8221;</li>
<li>&#8220;We haven&#8217;t raised income taxes by a single dime on a single person.&#8221;</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Conclusio: Same shit, different state. 95% der Familien mit Arbeit (&#8221;<em>Schließt das Kinderarbeit mit ein?</em>&#8220;) sollen entlastet werden. Genau wie kleine Unternehmen, Hauskäufer, Eltern mit Kindern und Collegestudenten. Klingt ja hervorragend, doch bin ich nicht im Stande, die Rechnungen unserer Länder zu verstehen: &#8220;Wir geben mehr aus und nehmen dafür aber weniger ein&#8221;. Es ist sicher immer nett den Menschen Steuersenkungen zu versprechen. In der Krise allerdings sind die meisten dazu bereit, darauf zu verzichten. Merken: Steuersenkungen ja gerne, wenn wir sie uns leisten können. </p>
<p>Woher kommt also das Geld? Nun, das beste Mittel, um den Rubel rollen zu lassen, ist — Buzzword! — Wachstum. Wir in Deutschland haben das nach langer Zeit begriffen. Woher das Wachstum kommt ist hingegen unklar. Ideen, Herr Präsident, wir brauchen Ideen! </p>
<blockquote><p>
<strong>Jobs Are &#8220;Number-One Focus in 2010&#8243;</strong></p>
<ul>
<li>&#8220;Two million Americans working right now who would otherwise be unemployed.&#8221;</li>
<li>&#8220;We&#8217;re on track to add another one and a half million jobs to this total by the end of the year.&#8221;</li>
<li>&#8220;Take $30 billion of the money Wall Street banks have repaid and use it to help community banks give small businesses the credit they need to stay afloat.&#8221;</li>
<li>&#8220;Will go to over one million small businesses who hire new workers or raise wages.&#8221;</li>
<li>&#8220;Put Americans to work today building the infrastructure of tomorrow.&#8221;</li>
<li>&#8220;Put more Americans to work building clean energy facilities.&#8221;</li>
<li>&#8220;Slash the tax breaks for companies that ship our jobs overseas.&#8221;</li>
<li>&#8220;Give those tax breaks to companies that create jobs right here in the United States of America.&#8221; </li>
</ul>
</blockquote>
<p>Neben ein wenig Selbstbeweihräucherung findet sich insbesondere ein Punkt darin, welcher einer Erklärung benötigt: &#8220;Put Americans to work today building the infrastructure of tomorrow.&#8221; Es gibt da diese Geschichte, ich glaube aus Indien, die besagt, dass unsere Welt auf dem Rücken einer Schildkröte steht, welche auf einer Schildkröte steht, welche auf einer noch größeren Schildkröte steht — got the idea. Endlose Rekursion ist elegant und scheitert meist. Und: Wenn es so einfach ist, Arbeit zu schaffen, warum tun es dann nicht alle? Insgesamt scheint die Arbeitsmarktpolitik der USA auch nicht besser als unsere. Oder?</p>
<blockquote><p>
<strong>Fixing Problems Hampering Growth</strong></p>
<ul>
<li>&#8220;Serious financial reform&#8221; to &#8220;guard against the same recklessness that nearly brought down our entire economy.&#8221;</li>
<li>&#8220;Encourage American innovation. Last year, we made the largest investment in basic research funding in history.&#8221;</li>
<li>&#8220;Building a new generation of safe, clean nuclear power plants in this country.&#8221;</li>
<li>&#8220;Making tough decisions about opening new offshore areas for oil and gas development.&#8221;</li>
<li>&#8220;Continued investment in advanced biofuels and clean coal technologies.&#8221;</li>
<li>&#8220;Passing a comprehensive energy and climate bill with incentives that will finally make clean energy the profitable kind of energy in America.&#8221;</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Finanzmarktreform, das ist Musik in meinen Ohren. Ich wäre ja gar für Finanzmarktabschaffung, aber wer hört darauf schon. In der Tat sind die Ideen zur Stärkung der Wirtschaft bestenfalls akzeptabel, schlechtestensfalls absolut abzulehnen. Müssen beispielsweise neue Kernkraftwerke wirklich sein? Und was sind denn &#8220;tough decisions&#8221;? Ein neuer Krieg? Wir wollen es nicht hoffen. Der nächste Schritt, die Steigerung der Exporte, wirkt leider nicht ausgereifter.</p>
<blockquote><p>
<strong>&#8220;Export More of our Goods&#8221;</strong></p>
<ul>
<li>&#8220;We will double our exports over the next five years, an increase that will support two million jobs in America.&#8221;</li>
<li>&#8220;We&#8217;re launching a National Export Initiative that will help farmers and small businesses increase their exports.&#8221;</li>
<li>&#8220;Reform export controls consistent with national security.&#8221;</li>
<li>&#8220;Seek new markets aggressively, just as our competitors are.&#8221;</li>
<li>&#8220;Continue to shape a Doha trade agreement that opens global markets.&#8221;</li>
<li>&#8220;Strengthen our trade relations in Asia and with key partners.&#8221;</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Auch hier taucht wieder das Wachstumsproblem in anderer leicht anderen Form auf. Wie man weiß, gehören die USA und Deutschland zu den größten Exportnationen der Welt. Wie man <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Welthandel/Tabellen_und_Grafiken">vielleicht nicht weiß</a>, sind sie aber zugleich die größten Importnationen. Und: Die erste Welt importiert nur einen Bruchteil aus der ersten Welt. Die zweite und die dritte Welt sind wiederum wirtschaftlich oft zu schwach, mit einem großen Augezudrücken für China, selbst Exportnation. Um also seine Güter in der Welt vermarkten zu können, müsste zunächst einmal der Wohlstand der Welt erhöht werden; &#8220;ohne Märkte keine Absatzmärkte&#8221;. Solange aber die dritte Welt für unseren Wohlstand ausgebeutet wird, kann diese Sache mit dem Welthandel nicht funktionieren, es gibt kein Wachstum mit unseren bisherigen Mitteln. </p>
<p>Sehr schön ist auch der Satz:&#8221;Seek new markets aggressively, just as our competitors are.&#8221; Wir haben das Gendering erfunden, aber noch kein Mittel gegen Kriegsfloskeln. Eventuell werfen die USA auch Toaster statt Bomben auf den Iran  — man wird sehn. </p>
<blockquote><p>
<strong>Education for Americans</strong></p>
<ul>
<li>&#8220;Broken through the stalemate between left and right by launching a national competition to improve our schools.&#8221;</li>
<li>&#8220;We only invest in reform that raises student achievement; inspires students to excel in math and science; and turns around failing schools.&#8221;</li>
<li>&#8220;The best anti-poverty program around is a world-class education.&#8221;</li>
<li>&#8220;Renew the Elementary and Secondary Education Act.&#8221;</li>
<li>&#8220;End the unwarranted taxpayer subsidies that go to banks for student loans.&#8221;</li>
<li>&#8220;Give families a $10,000 tax credit for four years of college.&#8221;</li>
<li>&#8220;Increase Pell Grants.&#8221;</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Wenn alles andere versagt, geht&#8217;s an die Bildung. Wie schrecklich schief das laufen kann, sieht man in der Bildungsrepublik Deutschland, in welcher der ähnlichklingende Bildungsstreik noch nicht erstorben ist. Es freut mich, wenn auch Obama zu faseln beginnt: &#8220;The best anti-poverty program around is a world-class education.&#8221; — wie man sieht, gibt es überall Allgemeinplätze auf der Welt. Während wir es mit Studiengebühren versuchten, geht der Präsident den Weg der sozialen Entlastung, &#8220;die USA bekommen Bafög&#8221;. Alles weitere steht in den Sternen. Go on.</p>
<blockquote><p>
<strong>Health Care Reform</strong></p>
<ul>
<li>&#8220;Give small businesses and uninsured Americans a chance to choose an affordable health care plan in a competitive market.&#8221;</li>
<li>&#8220;Protect every American from the worst practices of the insurance industry.&#8221;</li>
<li>&#8220;Preserve the right of Americans who have insurance to keep their doctor and their plan.&#8221;</li>
<li>&#8220;Reduce costs and premiums for millions of families and businesses.&#8221;</li>
<li>&#8220;Would bring down the deficit by as much as $1 trillion over the next two decades.&#8221;</li>
<li>&#8220;Strengthen Medicare for seniors.&#8221;</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Obamas Sorgenkind, die Gesundheitsreform. &#8220;Es ist aber auch ein Fluch mit diesen Reformen!&#8221;, was der Grund für die vielen konservativen Wähler in Deutschland sein könnte. Dabei ist diese Gesundheitssache doch amüsant: Während wir uns in Deutschland dem amerikanischen System annähern (<a href="http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/07/02/usa-sterbende-frau-in/notaufnahme-vergessen.html">bei dem auch mal Menschen qualvoll sterben</a>), wollen die USA eine gesetzliche Krankenkasse wie die unserige. Beide sind unzufrieden, beide bleiben unzufrieden. Ich wünsche den Amerikanern allerdings, dass sie diese großartige Idee einer gesetzlichen Krankenkasse nicht wie wir bis zur Unkenntlichkeit pervertieren. Viel Glück, Herr Obama. </p>
<p>Der nächste Punkt, &#8220;Reducing the Budget Deficit&#8221; </p>
<blockquote><p>
<strong>Reducing the Budget Deficit</strong></p>
<ul>
<li>&#8220;Starting in 2011, we are prepared to freeze government spending for three years.&#8221;</li>
<li>&#8220;Spending related to our national security, Medicare, Medicaid, and Social Security will not be affected.&#8221;</li>
<li>&#8220;Go through the budget, line by line, page by page, to eliminate programs that we can&#8217;t afford and don&#8217;t work.&#8221;</li>
<li>&#8220;Extend our middle-class tax cuts.&#8221;</li>
<li>&#8220;Will not continue tax cuts for oil companies, for investment fund managers, and for those making over $250,000 a year.&#8221;</li>
<li>&#8220;Senate blocked a bill that would have created this commission. So I&#8217;ll issue an executive order that will allow us to go forward&#8230;&#8221;</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Endlich es geht voran! Oder doch nicht? Freeze government spending? Es bleibt die Frage, wie das alles funktionieren soll, wenn der Staat kein Geld mehr ausgibt. Bildung und Exporte, Gesundheitssystem und Arbeitsmarkt, das alles benötigt Summen, die uns gestern utopisch und morgen wie Peanuts erscheinen werden. Obama müsste den Rotstift schon sehr großzügig verwenden, damit das alles seinen Gang nimmt. Sympathiepunkte erhält er für &#8220;will not continue tax cuts for oil companies, for investment fund managers, and for those making over $250,000 a year&#8221;, denn es ist nur richtig, wenn sich die Profiteure des Systems auch an Verlusten beteiligen. </p>
<p>Wisst ihr, was bisher noch gar nicht zur Sprache kam? Ich sag&#8217;s euch. Es ist einer der dicksten Punkte auf der Rechnung, das Militär. 636 Milliarden $ verschlingt die Todesmaschinerie, welche auch von Obama sehr freigiebig genutzt wird pro Jahr. Nicht mit einberechnet ist dabei noch der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Krieg_gegen_den_Terror">War on Terror</a>, welcher mit all seinen Folgen in den Gesamtkosten kaum abzuschätzen ist. Schauen wir doch mal.</p>
<blockquote><p>
<strong>Homeland Security</strong></p>
<ul>
<li>&#8220;Renewed our focus on the terrorists who threaten our nation.&#8221;</li>
<li>&#8220;Made substantial investments in our homeland security and disrupted plots that threatened to take American lives.&#8221;</li>
<li>&#8220;Filling unacceptable gaps revealed by the failed Christmas attack.&#8221;</li>
<li>&#8220;Prohibited torture.&#8221;</li>
<li>&#8220;Strengthened partnerships from the Pacific to South Asia to the Arabian Peninsula.&#8221;</li>
<li>&#8220;Hundreds of al Qaeda&#8217;s fighters and affiliates, including many senior leaders, have been captured or killed &#8212; far more than in 2008.&#8221;</li>
</ul>
</blockquote>
<p>&#8230;There were also <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Civilian_casualties_of_the_War_in_Afghanistan_%282001%E2%80%93present%29">tens of thousands civilian casualties</a> in Afghanistan alone in the last years. Keine weiteren Fragen, euer Ehren. Ich zweile daran, dass das Folterverbot daran noch etwas ändert. Immerhin denkt man auch in den USA über ein Ende nach&#8230;</p>
<blockquote><p>
<strong>Afghanistan War</strong></p>
<ul>
<li>&#8220;Increasing our troops and training Afghan security forces so they can begin to take the lead in July of 2011, and our troops can begin to come home.&#8221;</li>
<li>&#8220;Will reward good governance, work to reduce corruption, and support the rights of all Afghans &#8212; men and women alike.&#8221;</li>
<li>&#8220;We&#8217;re joined by allies and partners who have increased their own commitments.&#8221;</li>
</ul>
</blockquote>
<p>&#8230;und wir werden mit reingerissen. Damit wäre dann auch die Frage geklärt, warum Deutschland das Afghanistankontingent aufstockt. Wenigstens sind wir nicht im&#8230;</p>
<blockquote><p>
<strong>Iraq War</strong></p>
<ul>
<li>&#8220;This war is ending, and all of our troops are coming home.&#8221;</li>
<li>&#8220;We are responsibly leaving Iraq to its people.&#8221;</li>
<li>&#8220;Will have all of our combat troops out of Iraq by the end of this August.&#8221;</li>
<li>&#8220;Will support the Iraqi government as they hold elections.&#8221;</li>
<li>&#8220;We will continue to partner with the Iraqi people to promote regional peace and prosperity.&#8221;</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Die Amerikaner auch nicht mehr. Der Irakkrieg ist vorbei, die Ölquellen durch westliche Firmen gesichert, das Land liegt in Schutt, Asche und Bürgerkrieg, kurz: Mission accomplished. Wenigstens war&#8217;s das Ende mit dem Schrecken. </p>
<p>Wenn jetzt aber der Irak ganz und Afghanistan in absehbarer Zeit befreit ist, wie erhält man dann die Außenpolitik? Syrien ist ja nicht so beliebt, genau wie der Iran. Weil der Iran, der will genau wie Pakistan, Israel, Indien etc endlich gesundes angereichertes Uran zum Frühstück. Und wenn dieser Iran dann noch das Ziehkind der USA bedrohen, dann ist&#8217;s aber endgültig vorbei. Wir wollen es nicht hoffen, oder ist es wirklich so erstrebenswert, jede Dekade mit einem neuen Krieg gegen einen Diktator zu beginnen? </p>
<blockquote><p>
<strong>The Threat of Nuclear Weapons</strong></p>
<ul>
<li>&#8220;I&#8217;ve embraced the vision of John F. Kennedy and Ronald Reagan through a strategy that reverses the spread of these weapons and seeks a world without them.&#8221;</li>
<li>&#8220;The United States and Russia are completing negotiations on the farthest-reaching arms control treaty in nearly two decades.&#8221;</li>
<li>&#8220;At April&#8217;s Nuclear Security Summit, we will bring 44 nations together here in Washington, D.C. behind a clear goal: securing all vulnerable nuclear materials around the world in four years, so that they never fall into the hands of terrorists.&#8221;</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Was, wie, Diplomatie? Herr Obama, sie sind doch nur auf den Friedensnobelpreis aus. Oh wai-</p>
<blockquote><p>
<strong>Pursuit of Civil Rights</strong></p>
<ul>
<li>&#8220;Finally repeal the law that denies gay Americans the right to serve the country they love.&#8221;</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Ist das nun gut oder schlecht? Hm&#8230; Nun, wie dem auch sei —&#8221;vielen Dank, Herr Präsident. Gäbe es denn noch ein paar abschließende Worte, die Sie unseren Lesern mit auf den Weg geben wollen?&#8221;</p>
<blockquote><p>&#8220;I campaigned on the promise of change –- <a href="http://blog.fefe.de/?q=can%20believe%20in">change we can believe in</a>, the slogan went. And right now, I know there are many Americans who aren&#8217;t sure if they still believe we can change –- or that I can deliver it. (&#8230;) But remember this –- I never suggested that change would be easy, or that I could do it alone. Democracy in a nation of 300 million people can be noisy and messy and complicated. And when you try to do big things and make big changes, it stirs passions and controversy. That&#8217;s just how it is.&#8221;</p></blockquote>
<p>Übrig bleibt: Große Worte, noch immer, wie in Deutschland auch. Unser Außenminister meinte einst, entscheidend sei, was hinten rauskommt. Ich habe für Amerika, das Land der unbegrenzen Möglichkeiten, die Hoffnung, dass Obama sich sein Lob noch verdienen wird. Wie hier gibt es aber auch drüben das Problem der Finanzierung und in einer Weltwirtschaftskrise sollte man sich eventuell nicht so weit aus dem Fenster lehnen. </p>
<p>Seit Monaten schwadroniere ich nun über das Jahr 2010. Jetzt ist 2010 und ich habe das Gefühl, man versucht Gras drüber wachsen zu lassen. Sehr merkwürdig, das.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Interview mit Friedrich von Haber</title>
		<link>http://think-strange.de/blog/thinkstrange/2010/02/03/interview-mit-friedrich-von-haber/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 12:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aSak</dc:creator>
				<category><![CDATA[think-strange.de]]></category>
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		<category><![CDATA[Friedrich von Haber]]></category>
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		<category><![CDATA[Vereinigung der Gewinnspieleintragsdienste]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte vor wenigen Stunden die Gelegenheit für ein exklusives Interview mit einem hohen Tier einer Gewinnspielvermittlungsagentur. Sehr brisantes Material, das, wird vermutlich auch bald auf Wikileaks veröffentlicht. Oder so. Ein kleiner Skandal — jetzt für euch.
Guten Tag, Herr von Haber, schön, dass Sie heute bei uns sind. Vielleicht könnten Sie sich kurz vorstellen?
Hallo, sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ich hatte vor wenigen Stunden die Gelegenheit für ein exklusives Interview mit einem hohen Tier einer Gewinnspielvermittlungsagentur. Sehr brisantes Material, das, wird vermutlich auch bald auf <a href="http://wikileaks.org/">Wikileaks</a> veröffentlicht. Oder so. Ein kleiner Skandal — jetzt für euch.</em></p>
<p><strong>Guten Tag, Herr von Haber, schön, dass Sie heute bei uns sind. Vielleicht könnten Sie sich kurz vorstellen?</strong><br />
Hallo, sehr gerne. Mein Name ist, wie Sie schon erkannt haben, Friedrich von Haber. Ich bin Vorsitzender der <a href="http://www.google.de/webhp#hl=de&#038;q=Vereinigung+der+Gewinnspieleintragsdienste&#038;meta=&#038;aq=f&#038;oq=Vereinigung+der+Gewinnspieleintragsdienste&#038;fp=a23c103d2f71320a">Vereinigung der Gewinnspieleintragsdienste</a>. Als solcher bin ich dafür verantwortlich, dass Menschen, die an Gewinnspielen teilgenommen haben, auch ihren legitimen Gewinn erhalten. Als Vorsitzender bin ich selbstverständlich nicht nur für Bürokram zuständig. Jeder leitende Mitarbeiter verfolgt die Gewinnübergabe von Anfang bis Ende. </p>
<p><strong>Erzählen Sie uns davon.</strong><br />
Nun, als Erstes kontaktieren wir den glücklichen Gewinner am Telefon. 24 Stunden täglich. Sie haben ja keine Ahnung, wie viele Geld- und Sachpreise täglich gewonnen werden! Da kann der Schreibkram schonmal liegen bleiben. Es ist auch der Grund, warum wir noch keine Webpräsenz einrichten konnten, wofür ich mich entschuldigen möchte. Wie dem auch sei, hauptsächlich sitze ich am Telefon und überbringe den Leuten gute Nachrichten. </p>
<p><strong>Sie sagten, Sie würden die Gewinnübergabe bis zum Ende verfolgen?</strong><br />
Natürlich, diese Gelegenheit gibt es aber nicht oft. Lassen Sie mich Ihnen die Situation schildern: Obwohl ich täglich viele hundert Anrufe tätige und den Menschen von ihrem Glück erzähle, ist die Rückmeldequote unglaublich gering. Wir melden uns mehrfach bei den Gewinnern und dennoch möchte niemand seinen Gewinn abholen! &#8220;Hilarious&#8221;, wie man in der Fachsprache sagen würde. </p>
<p><small><em>Lesen Sie das gesamte Interview.</em></small><br />
<span id="more-4234"></span></p>
<p><strong>Sagen wir, Sie überbringen jemandem den Gewinn, wie ist das dann?</strong><br />
Wenn sich der Gewinner bei uns meldet, vermitteln wir ihm seinen Gewinn. Dies können Geldpreise sein oder auch Autos, Tankgutscheine, solche Sachen. Wie ich schon sagte, der Bürokram bleibt leider viel zu oft liegen. Daher müssen die Leute oft sehr lange auf die Auszahlung warten. Gerüchteweise soll einer unserer Mitarbeiter zuletzt einen Gewinn aus dem Jahr 1991 vermittelt haben. Ich habe übrigens noch einen Mitschnitt mitgebracht, damit Sie einmal hören können, <a href="http://kochsiek.org/blog/2009/12/14/telefon-spam-der-woche/">wie sich eine solche Vermittlung gestaltet</a>.</p>
<p><strong>Wären nicht vielleicht mehr Mitarbeiter sinnvoll, wenn selbst das Management ranklotzen muss? Sie verdienen doch immerhin an dem Geschäft!</strong><br />
Ja, wir verdienen daran, aber nicht viel, wenn ein Gewinn vermittelt wird. Geld gibt es für uns insbesondere dann, wenn ein Gewinn nicht eingelöst wird. Was unsere Mitarbeiter betrifft, so kann ich dies nicht bestätigen, denn &#8211; ich erwähnte es vorhin schon &#8211; die Rückmeldequote ist sehr gering. Wir sind der festen Überzeugung, die noch anstehenden Arbeiten zügig erledigen zu können. Der Grund dafür, dass Gewinne nicht eingelöst werden, sind, das ergaben unsere Nachfragen, die Kosten, die dem Gewinner entstehen. Was ebenso &#8220;hilarious&#8221; ist, wenn man bedenkt, wieviel Geld die allermeisten Angerufenen mit einem Rückruf verdienen könnten! </p>
<p><strong>Was geschieht denn, wenn jemand seinen Gewinn nicht annimmt?</strong><br />
Der Großteil des Gewinns, etwa 60%, fällt in staatliche Hände, bei uns Deutschland und Lampukistan, 30% des Gewinns gehen an uns als Vermittler. Was mit den restlichen 10% geschieht&#8230; da sind wir uns nicht ganz sicher. Für uns ist das aber kein Nachteil, ganz im Gegenteil, zumindest was die Geldpreise anbelangt. Ich muss zugeben, dass das Geschäft ganz erträglich ist. Sicherlich steckt auch ein wenig Gewinnmaximierung unsererseits dahinter, doch das ist im heutigen Wirtschaftsleben gang und gäbe. </p>
<p><strong>Gibt es denn Nachteile für Sie?</strong><br />
Wenn ich es recht überdenke: Nein, eigentlich nicht. Außer vielleicht einer Kleinigkeit: Wir wissen nicht, was wir mit dem Drittel Autos in unseren Garagen machen sollen — es ist immer das hintere Ende mit Kofferaum.</p>
<p><strong>Herr von Haber, ich möchte Ihnen herzlich für dieses Interview danken.</strong><br />
Ich danke Ihnen. </p>
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