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	<title>t3n - Das Magazin für Digitales Business | we love technology</title>
	
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	<description>t3n ist das Print- und Online-Magazin für digitale Pioniere zu den Themen E-Business, Social Media, Startups und Webdesign.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 23 May 2013 09:23:08 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Shop-Hosting: So finden Online-Händler die passende Lösung</title>
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		<comments>http://t3n.de/magazin/richtige-hosting-losung-online-handler-finden-233417/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 May 2013 10:17:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t3n Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[TECHNOLOGIE]]></category>

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		<description><![CDATA[Moderne Online-Shops lassen sich mittlerweile leicht einrichten und betreiben. Doch die Installation der Software-Lösungen auf dem eigenen Webspace ist nicht jedermanns Sache – und auch nicht immer möglich. Zum Glück gibt es viele spezielle Shop-Hosting-Angebote. Ein Überblick. Online-Shopping boomt. 2012 kaufte jeder zweite Deutsche mindestens einmal im Internet ein. Mit dem richtigen Warensortiment und einer [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Moderne Online-Shops lassen sich mittlerweile leicht einrichten und betreiben. Doch die Installation der Software-Lösungen auf dem eigenen Webspace ist nicht jedermanns Sache – und auch nicht immer möglich. Zum Glück gibt es viele spezielle Shop-Hosting-Angebote. Ein Überblick. <span id="more-233417"></span></p>
<p>Online-Shopping boomt. 2012 kaufte jeder zweite Deutsche mindestens einmal im Internet ein. Mit dem richtigen Warensortiment und einer professionellen Website kann ein Online-Shop schnell zum lukrativen Geschäft werden. Technische Grundlage ist immer das Shop-Hosting, für das es viele Möglichkeiten gibt.</p>
<p>
<figure id="attachment_233592" class="caption alignnone">
	<a href="http://t3n.de/magazin/media/pageflip/32/index.html"><img alt="Bildschirmfoto 2013 05 17 um 14.57.56" src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2013/05/Bildschirmfoto-2013-05-17-um-14.57.56-596x217.png" width="596" height="217" title="" />
	<figcaption></a> Dieser Artikel stammt aus der brandneuen t3n Ausgabe Nr. 32 mit dem Schwerpunkt UI/UX-Design</figcaption>
</figure>
</p>
<p>Praktisch jedes Hosting-Angebot lässt sich für Shop-Hosting nutzen, sofern es die technischen Anforderungen des Shop-Systems erfüllt. Stark frequentierte, sehr große Shops setzen oft auf Dedizierte Server, einzeln oder im Verbund. Installation und Betrieb der Shop-Software liegen dabei in den Händen des Shop-Betreibers, genauso wie die Server-Administration.</p>
<p>Noch einen Schritt weiter geht das Server-Housing: Dabei wird die firmeneigene Server-Hardware fachmännisch im Rechenzentrum eines Hosters betrieben. Giganten wie Amazon oder eBay haben sogar gleich eigene Rechenzentren. Für E-Commerce-Unternehmen mit eigenem Expertenteam ist das kein Problem. Doch welche Lösungen bieten sich für kleine und mittelgroße Online-Shops an?</p>
<p>
<figure id="attachment_233616" class="caption alignnone">
	<img class="size-large wp-image-233616  " alt="1und1" src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2013/05/1und1-596x447.jpg" width="596" height="447" title="" />
	<figcaption>Nicht verwechseln: Hoster wie 1&amp;1 bieten sowohl Baukasten-Shops als auch Standard-Shop-Systeme an, die sich per „1-Klick-Installer“ installieren lassen.</figcaption>
</figure>
</p>
<h2>Vom Baukasten zum Shop-Hosting</h2>
<p>Wer einen Online-Shop mit wenigen Artikeln starten und später Schritt für Schritt ausbauen will, kann mit einer Baukasten-Lösung loslegen, wie sie viele namhafte Hoster anbieten (vergleiche t3n, Nr. 31). Der Kunde erhält hierbei eine einfach zu bedienende, vorkonfigurierte Shop-Lösung, die sich allerdings nur begrenzt individualisieren lässt. Zwar stehen verschiedene Design-Vorlagen bereit, um dem Shop eine mehr oder weniger spezielle Optik zu verpassen. Dennoch ähneln sich viele Baukasten-Shops. Und auch funktional ist man stark an die Vorgaben des Hosters gebunden.</p>
<p>Gehostete E-Commerce-Lösungen bieten in gestalterischer und technischer Hinsicht dagegen jegliche Freiheiten. Die Rede ist von beliebten Standard-Systemen wie Gambio, Magento, OpenCart, osCommerce, OXID eShop, PrestaShop, Shopware und xt:Commerce – die Vergleichstabelle zeigt sie im Überblick. Weitere Standard-Systeme sind in der Spalte „andere Systeme“ zu finden. Darunter fallen auch ein paar Abkömmlinge von xt:Commerce.</p>
<h2>Die Vergleichstabelle</h2>
<p>Die Vergleichstabelle zeigt, welcher Hoster für welche Shop-Systeme Lösungen anbietet und mit welcher Technik sich die verschiedenen Shop-Systeme betreiben lassen. Die Hosting-Technik bestimmt dabei maßgeblich die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems. <a title="Die Hosting-Angebote von Hostking im Detail" href="http://www.hostking.de/">Hostking</a> bietet beispielsweise die Shop-Systeme Magento, osCommerce, OXID eShop und xt:Commerce im Rahmen von Hosting-Paketen an, wobei man zwischen Shared Hosting und Managed Servern wählen kann. <a title="Die Hosting-Angebote von rackSPEED im Detail" href="http://rackspeed.de/">rackSPEED</a> hat dagegen Magento und PrestaShop im Portfolio in Kombination mit einem Shared- oder Cloud-Hosting-Angebot. Per „1-Klick-Installer“ lässt sich dann der Shop leicht installieren.</p>
<p><a href="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2013/05/t3n_Shophosting_Vergleichstabelle.pdf"><img class="alignleft size-large wp-image-233629" alt="shophostingvergleich" src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2013/05/shophostingvergleich-596x276.png" width="596" height="276" title="" /></a></p>
<h2>Shared Hosting und Managed Server</h2>
<p>Die meisten Hoster bieten Shared Hosting an, bei dem sich mehrere Webshops den Speicherplatz und die Ressourcen eines Servers teilen. Dabei schwankt der für Shop-System und Inhalte zur Verfügung gestellte Speicherplatz von einem halben bis zu etlichen Gigabytes. Für Webshops mit kleinem bis mittlerem Sortiment und nicht allzu vielen Besuchern reicht das allemal. Eine Top-Performance darf man bei den Shared-Hosting-Angeboten aber nicht immer erwarten. Dafür sind sie die preislich günstigste Lösung.</p>
<p>Mehr Performance und Speicherplatz bietet ein Managed Server (siehe auch t3n Nr. 28). Dabei übernimmt der Hoster die Verwaltung und Wartung eines Dedizierten Servers, so dass sich der Kunde nur um den Shop zu kümmern braucht. Ein Rechnersystem, das dem Shop-Betreiber exklusiv zur Verfügung steht, sorgt für professionelle Leistung. Ungeliebte Aufgaben wie Linux-Administration, Shop-Software-Installation, Wartung oder Backups erledigt der Hoster. Entsprechend teuer ist dieser Service aber auch (siehe „High-End-Paket“ in der Tabelle).</p>
<h2>Managed vServer und Cloud-Hosting</h2>
<p>Oft etwas günstiger sind Virtuelle Managed Server (Managed vServer): Auf einem leistungsstarken Rechner(-Verbund) laufen mehrere Server virtualisiert. Bei Administration und Bedienung des Webspace und Shop-Systems gibt es üblicherweise keine Unterschiede zum Managed Server.</p>
<p>Noch gibt es vergleichsweise wenige Cloud-Hosting-Angebote (siehe t3n Nr. 31) – doch der Trend ist nicht zu übersehen. Der Vorteil: Beim Cloud-Hosting lassen sich etliche Parameter laufend an den aktuellen Bedarf anpassen. Im Idealfall erfolgt diese Skalierung sogar automatisch. Der Kunde bezahlt nur die genutzte Hosting-Leistung per Sekunde oder Stunde.</p>
<p>Nicht mit Cloud-Hosting zu verwechseln sind skalierbare Managed Server wie „Web Cluster“ von <a title="Web Cluster von maxcluster im Detail" href="http://maxcluster.de/webcluster" >maxcluster</a>. Die automatische oder manuelle Skalierung eines Managed Servers sorgt hier dafür, dass sich ein kurzfristiger Besucheransturm überbrücken lässt. Prozessorleistung, Arbeits- und Festplatten-Speicherplatz lassen sich zeitnah an aktuelle Bedürfnisse anpassen.</p>
<p>
<figure id="attachment_233617" class="caption alignnone">
	<img class="size-large wp-image-233617  " alt="maxcluster" src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2013/05/maxcluster-596x447.jpg" width="596" height="447" title="" />
	<figcaption>Spezielles Angebot: Bei „Web Cluster“ von maxcluster handelt es sich um eine skalierbare Lösung auf Basis von Managed Servern.</figcaption>
</figure>
</p>
<h2>Shop-Paket oder 1-Klick-Installer</h2>
<p>Die in der Vergleichstabelle aufgeführten Dienstleister bieten zwei Arten von Shop-Hosting an. Um welche Variante es sich handelt, lässt sich in der Spalte „Angebote“ entnehmen. Bei den fertigen Paketen wählt der Kunde eine Hosting-Konfiguration inklusive des Shop-Systems seiner Wahl aus. Nach Freischaltung der Bestellung kann er sofort auf die Administrationsoberfläche des Webshops zugreifen – alles ist fix und fertig vorinstalliert.</p>
<p>Anders sieht es bei der Variante „Hosting plus 1-Klick-Installer“ aus, die vor allem Hoster wie <a title="Die Hosting-Angebote von 1&amp;1 im Detail" href="http://www.1und1.de/">1&amp;1</a>, <a title="Die Hosting-Angebote von Host Europe im Detail" href="http://www.hosteurope.de/">Host Europe</a>, <a title="Die Hosting-Angebote von Mittwald im Detail" href="https://www.mittwald.de/">Mittwald</a> oder <a title="Die Hosting-Angebote von Strato im Detail" href="http://www.strato.de/">Strato</a> anbieten. Der Kunde entscheidet sich für ein Angebot aus den Bereichen Shared Hosting, Managed vServer, Managed Server oder Cloud-Hosting, dessen Bestandteil ein „1-Klick-Installer“ ist: Die Shop-Software lässt sich so leicht aus der Verwaltungsoberfläche des Hosting-Angebots heraus installieren. Ein Vorteil der 1-Klick-Variante ist, dass sich auf einem Webspace mehrere Shops betreiben lassen, wenn dieser die technischen Voraussetzungen erfüllt. Auch wäre es denkbar, beispielsweise ein Online-Shop-System und ein Content Management System parallel zu installieren.</p>
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		<item>
		<title>YouTube: Einblicke in die größte Online-Videoplattform der Welt</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/t3n-magazin/~3/9kLb_FjrYbE/</link>
		<comments>http://t3n.de/magazin/einblicke-groste-online-videoplattform-welt-funktioniert-232711/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 May 2013 12:14:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t3n Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[BUSINESS]]></category>

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		<description><![CDATA[YouTube verfolgt heute eine ähnliche Wachstumsstrategie, wie sie die US-amerikanischen Kabelfernsehbetreiber in den 1980ern anwendeten – nur dass heute alles viel schneller geht. Innovative und gut vernetzte Produzenten und orginärer Content spielen dabei eine wesentliche Rolle und werden entsprechend gefördert. Ein Einblick in das YouTube-Ökosystem. Momentan wiederholt sich TV-Geschichte – allerdings im Zeitraffer: Die größte [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>YouTube verfolgt heute eine ähnliche Wachstumsstrategie, wie sie die US-amerikanischen Kabelfernsehbetreiber in den 1980ern anwendeten – nur dass heute alles viel schneller geht. Innovative und gut vernetzte Produzenten und orginärer Content spielen dabei eine wesentliche Rolle und werden entsprechend gefördert. Ein Einblick in das YouTube-Ökosystem.</p>
<p><span id="more-232711"></span></p>
<p>Momentan wiederholt sich TV-Geschichte – allerdings im Zeitraffer: Die größte Online-Videoplattform der Welt YouTube setzt seit Jahren auf eine Strategie, die die US-amerikanischen Kabelnetzbetreiber bereits in den 1980er Jahren erfolgreich angewandt haben: Damals stellte sich heraus, dass allein die bessere Empfangsqualität der Kabelanschlüsse Zuschauer nicht davon überzeugt, ein entsprechendes Abonnement abzuschließen. Deshalb fingen sie an, spezialisierte Nischenprogramme anzubieten, um Abonnenten anzulocken. So begann damals der Aufstieg des US-amerikanischen Sportsenders ESPN mit Tischtennis-Übertragungen. Aus einstigen Nischensendern entstanden große Sendermarken und sogar Entertainment Konzerne wie Liberty Media.</p>
<p>Wenn man heute YouTube betrachtet, gibt es viele Parallelen. Auch YouTube kann eine bessere Übertragung der Inhalte sicherstellen, als es der klassische Rundfunk kann: Man kann Videos auf beliebigen Geräten jederzeit on demand abrufen – und zwar in Auflösungen bis zu 4K. Doch dies allein sorgt noch nicht dafür, dass die Nutzer scharenweise zu YouTube wechseln. Dazu bedarf es alternativer Inhalte. Und genau deshalb möchte YouTube ein neues Content-Angebot jenseits des Fernsehens aufbauen. Um das zu erreichen, fördert YouTube einerseits existierende Produzenten. Andererseits sorgt die Plattform dafür, dass neue Inhalte exklusiv für YouTube produziert werden. Damit verfolgt die Video-Plattform genau die <a title="YouTubes Wachstumsstrategie ähnelt der der Kabelnetzbetreiber in den 1980er Jahren" href="http://t3n.me/VSGbWQ" >Strategie der Kabelnetzbetreiber</a>, die in ihrer Anfangszeit die TV-Cable-Networks förderten, damit diese attraktive Inhalte für die neuen Kabelanschlüsse produzierten.</p>
<h2>Erfolgsfaktor: Orginärer Content</h2>
<p>YouTubes Strategie geht auf – zumindest im Internet: Die Plattform dominiert den deutschen Online-Video-Markt sowohl was die Anzahl der Videoabrufe und User betrifft, als auch was die Sehdauer anbelangt. Selbst die Privatsender mit ihren Videoportalen MyVideo und Clipfish sowie den jeweiligen Mediatheken erzielen nur einen Bruchteil der Abrufe, die <a title="Videomarkt zwischen Angebotsvielfalt und Konzentration" href="http://t3n.me/ZH15OU" >YouTube</a> vorweisen kann.</p>
<p>Maßgeblich beteiligt an diesem Erfolg ist ein neues <a title="Das Ökosystem YouTube" href="http://t3n.me/10eVMYe" >Ökosystem, das auf YouTube</a> entsteht. Einen schönen Einblick in dieses System gab der Videoday 2012 auf der Gamescom. Dort trafen sich zirka 4.300 YouTube-Produzenten, die sich austauschten und ihre Stars treffen konnten. Die Schlangen für Autogramme von AlexiBexi, Y-Titty oder Coldmirror gingen zum Teil durch die ganze Halle. Diese Produzenten bilden YouTubes Rückgrat. Sie sind mit der Plattform gewachsen und heute die Stars der Video-Community.</p>
<p>
<figure id="attachment_233614" class="caption alignnone">
	<img class="size-large wp-image-233614" title="Beim Videoday auf der Gamescom 2012 trafen sich YouTube-Produzenten zum Austausch und für Interviews." alt="bus youtube DSC02299 Neu" src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2013/02/bus_youtube_DSC02299_Neu-596x396.jpg" width="596" height="396" />
	<figcaption>Beim Videoday auf der Gamescom 2012 trafen sich YouTube-Produzenten zum Austausch und für Interviews.</figcaption>
</figure>
</p>
<h2>Die deutschen Top-Kanäle</h2>
<p>Eine Analyse der bekanntesten deutschen Kanäle gibt einen tieferen Einblick in dieses Ökosystem. Eine richtige Top-10-Liste zu erstellen ist angesichts der verschiedenen Dimensionen (Abonnenten, Gesamtabrufe, Abrufe letzter Monat et cetera) etwas schwierig. Deshalb ist die folgende Liste eine subjektive Auswahl, die verschiedene Genres abdeckt und Werbekanäle, Markenkanäle sowie Musikkanäle ausschließt. Die Liste umfasst journalistische Formate (MovieManiacsDE, vipmagazin, www16barsde), Letsplay-Angebote (Gronkh, PietSmittie), Comedy (Y-Titty, DieAussenseiter, albertoson) und Videoblogs beziehungsweise Mischkanäle (Coldmirror, JuliensBlog). Interessant an dieser Top-Liste ist, dass mit Ausnahme von JuliensBlog alle Kanäle breits 2008 oder früher eingerichtet wurden. Die Anbieter haben also schon einige Jahre YouTube-Erfahrung.</p>
<table class="table">
<tbody>
<tr>
<td class="table_header" colspan="3" valign="top mceVisualAid">Die deutschen Top-Ten-Kanäle bei YouTube</td>
</tr>
<tr>
<td class="table_header" valign="top mceVisualAid">Channel Name</td>
<td class="table_header" valign="top mceVisualAid">Total Subscribers</td>
<td class="table_header" valign="top mceVisualAid">Total Views</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top mceVisualAid">Gronkh</td>
<td valign="top mceVisualAid">915.622</td>
<td valign="top mceVisualAid">503.525.861</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top mceVisualAid">DieAussenseiter</td>
<td valign="top mceVisualAid">945.483</td>
<td valign="top mceVisualAid">373.350.528</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top mceVisualAid">MovieManiacsDE</td>
<td valign="top mceVisualAid">88.122</td>
<td valign="top mceVisualAid">370.624.731</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top mceVisualAid">Ytitty</td>
<td valign="top mceVisualAid">1.026.981</td>
<td valign="top mceVisualAid">310.651.130</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top mceVisualAid">PietSmittie</td>
<td valign="top mceVisualAid">419.694</td>
<td valign="top mceVisualAid">268.911.967</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top mceVisualAid">vipmagazin</td>
<td valign="top mceVisualAid">122.504</td>
<td valign="top mceVisualAid">205.726.633</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top mceVisualAid">albertoson</td>
<td valign="top mceVisualAid">718.770</td>
<td valign="top mceVisualAid">181.810.091</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top mceVisualAid">www16barsde</td>
<td valign="top mceVisualAid">227.544</td>
<td valign="top mceVisualAid">152.110.429</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top mceVisualAid">JuliensBlog</td>
<td valign="top mceVisualAid">491.322</td>
<td valign="top mceVisualAid">125.413.577</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top mceVisualAid">Coldmirror</td>
<td valign="top mceVisualAid">365.891</td>
<td valign="top mceVisualAid">76.352.815</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Eine genauere Betrachtung eines 30-tägigen Zeitraums (August 2012) zeigt den Wert des Archivs für YouTube-Kanäle. Bei fast allen Top-Kanälen entfallen über 50 Prozent der Abrufe auf Videos, die nicht in dieser Zeit hochgeladen wurden. Es gibt sogar Kanäle, die trotz neuer Uploads fast nur vom Archiv leben. Das vereinfacht es zwar, das Abrufniveau zu halten, jedoch lässt sich nur durch eine gute Performanz der neuen Uploads auch ein Wachstum des Kanals insgesamt erzielen. PietSmittie und JuliensBlog haben das im letzten Jahr gezeigt. Während JuliensBlog über wenige erfolgreiche Videos innerhalb eines Jahres zu einem der populärsten deutschen Kanäle wurde, stammt das Wachstum von PietSmittie aus der schieren Menge an neuen Inhalten. Er hat 413 neue Videos mit einer Gesamtdauer von über 134 Stunden im Monat Dezember veröffentlicht – das sind immerhin 4,5 Stunden neues Programm pro Tag.</p>
<p>Genaue Aussagen zu den Umsätzen der Kanäle sind schwierig, da YouTube seinen Partnern verbietet, über die Werbepreise und die verhandelten Anteile zu sprechen. Man kann jedoch exemplarisch einen effektiven Tausender-Kontakt-Preis von 2,50 Euro annehmen und diesen mit den Gesamtabrufen des letzten Monats verrechnen, um sich einem Wert zu nähern – auch wenn die tatsächlichen Umsätze deutlich über oder unter dieser Schätzung liegen können. Dabei zeigt sich, dass es auch in Deutschland den einen oder anderen Kanal gibt, dem YouTube sechsstellige Summen pro Jahr überweist. Es zeigt sich aber auch, dass man immer noch massive Abrufzahlen braucht, um von YouTube leben zu können. Somit machen momentan hauptsächlich Formate und Kanäle (kommerziellen) Sinn, die jeden Monat Millionen von Abrufen realisieren. Bei dieser Betrachtung darf man natürlich nicht vergessen, dass die meisten Top-YouTube-Produzenten jahrelang ohne Entlohnung in die Inhalte und Plattform investiert haben. Investitionen, die gerade erst beginnen, sich auszuzahlen.</p>
<p>Um ihre Vermarktungschancen zu steigern, sind viele der etablierten Channels mittlerweile in so genannten YouTube-Netzwerken organisiert. Diese bündeln die Reichweite von mehreren Kanälen und vermarkten diese – im Idealfall zu höheren Tausender-Kontakt-Preisen. Zudem entdecken und fördern die Netzwerke Talente auf YouTube, helfen bei der Produktion und Pressearbeit und promoten sie auch außerhalb der Videoplattform.</p>
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		<item>
		<title>Marktüberblick App-Builder: Mobile Apps aus dem Baukasten</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/t3n-magazin/~3/57ZPNA2MLZo/</link>
		<comments>http://t3n.de/magazin/marktuberblick-app-builder-mobile-apps-baukasten-233354/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 May 2013 12:50:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t3n Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[BUSINESS]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://t3n.de/magazin/?p=233354</guid>
		<description><![CDATA[App-Builder, mit denen Laien Applikationen für iPhone, Android und Co. erstellen können, sind stark im Kommen. Wer glaubt, damit ließen sich keine „echten“ Apps bauen, der täuscht sich. Mittlerweile liefern einige der zahlreich verfügbaren Dienste professionelle Ergebnisse. In absehbarer Zeit wird wahrscheinlich keine Firma um die eigene Präsenz auf den mobilen Plattformen herumkommen. Denn mit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>App-Builder, mit denen Laien Applikationen für iPhone, Android und Co. erstellen können, sind stark im Kommen. Wer glaubt, damit ließen sich keine „echten“ Apps bauen, der täuscht sich. Mittlerweile liefern einige der zahlreich verfügbaren Dienste professionelle Ergebnisse.</p>
<p><span id="more-233354"></span></p>
<p>In absehbarer Zeit wird wahrscheinlich keine Firma um die eigene Präsenz auf den mobilen Plattformen herumkommen. Denn mit dem Siegeszug von Mobile Computing wird der klassische Web-Auftritt, wie wir ihn heute kennen, immer unwichtiger werden.</p>
<p>Laut einer aktuellen Untersuchung vom Marktforschungsunternehmen Gartner, das seit Jahrzehnten den PC-Markt genau beobachtet, sind die Tage des Desktop-PCs schon gezählt. In drei Jahren, so die Analysten, werden erstmals mehr <a title="Analyse zur Zukunft der Tablets (Die Welt)" href="http://t3n.me/YpdF55" >Tablet-Computer</a> als PCs verkauft. Die Bedürfnisse des Otto-Normal-Verbrauchers nach digitaler Interaktion, Information, Entertainment und Kommunikation würden dann mehrheitlich durch iPad und Co. abgedeckt.</p>
<p>
<figure id="attachment_233596" class="caption aligncenter">
	<a href="http://t3n.de/magazin/media/pageflip/32/index.html"><img class="size-large wp-image-233596" alt="Bildschirmfoto 2013 05 17 um 14.56.55" src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2013/05/Bildschirmfoto-2013-05-17-um-14.56.55-596x225.png" width="596" height="225" title="" />
	<figcaption></a> Dieser Artikel stammt aus der brandneuen t3n Ausgabe Nr. 32 mit dem Schwerpunkt UI/UX-Deisgn</figcaption>
</figure>
</p>
<p>Gleichzeitig werden Smartphones immer allgegenwärtiger. Diese verfügen zwar über einen leistungsstarken Mobile-Browser, der jedoch, so scheint es, immer weniger genutzt wird. Das belegt zum Beispiel eine neulich veröffentlichte <a title="Der Siegeszug mobiler Apps (VentureBeat)" href="http://t3n.me/12OAxd6" >Studie von der Firma Flurry</a>, einem Analytics-Startup aus dem Valley, das eine Milliarde mobile Geräte und über 300.000 Apps auf den relevanten Plattformen analysiert. Demnach verbringen die Amerikaner 80 Prozent der Zeit, die sie ihren mobilen Geräten widmen, mit Apps. Und die haben sie nicht im Internet, sondern in den App-Stores von Google, Apple und Co. gefunden.</p>
<h2>Jedes Unternehmen braucht eine App</h2>
<p>Vor diesem Hintergrund wird die Tendenz deutlich: Firmen, die den Dialog mit ihren Kunden weiterhin fördern möchten, müssen früher oder später mit einer eigenen App in den App-Stores vertreten sein. Hier bieten sich App-Builder, die die Erstellung plattformübergreifender Apps nach dem Baukastenprinzip ermöglichen, als eine zunehmend attraktive Alternative an. Zu den Hauptvorteilen, die für diese Variante sprechen, zählen vor allem niedrigere Realisierungskosten, schnelle Entwicklungszeiten, Plattformunabhängigkeit und eine intuitive Bedienung, die keine Fachkenntnisse voraussetzt.</p>
<p>Im Gegenzug muss der Anwender allerdings viele Kompromisse in Sachen Funktionalität und Design eingehen. Denn für ein breites Publikum konzipiert, arbeiten App-Builder auf der Basis von generischen Modulen, die sich zwar anpassen, aber nicht grundlegend verändern lassen. Zu deren Must-have-Funktionen zählen unter anderem die Integration von sozialen Netzwerken und populären Online-Diensten wie YouTube, Flickr oder Instagram, RSS-Feeds, Kontaktformulare, Audio- und Video-Streams sowie beliebige HTML-Seiten – also im Prinzip alles, was man für eine mobile Präsenz braucht. Weitere Integrationsmöglichkeiten, etwa zu E-Commerce- oder CMS-Systemen, User-Analytics sowie spezielle Widgets (Wetter, Mailing-Listen, PDF-Viewer) runden das Funktionsspektrum ab.</p>
<p>In der Regel werden die App-Seiten (Views) auf Basis von HTML5 realisiert und in native Komponenten der jeweiligen Betriebssysteme integriert. Mit diesem „hybriden" Ansatz versprechen die Hersteller das Beste aus zwei Welten: Die Usability und die App-Store-Präsenz einer nativen App, aber ebenso die Flexibilität und Einfachheit, die mit den Web-Standards verbunden sind.</p>
<h2>Mobile Roadie</h2>
<p>Einer der Top-Anbieter aus den USA ist „<a title="Mobile Roadie" href="http://mobileroadie.com/" >Mobile Roadie</a>“. Das 2009 in Los Angeles gegründete Startup bietet eins der fortgeschrittensten Produkte in diesem Bereich und hat sich mit einigen Celebrity-Apps – etwa Madonna, Fussball-Spieler Cristiano Ronaldo und Sängerin Adele – einen Namen gemacht. Wie bei den meisten Services üblich, begleitet Mobile Roadie den User Schritt für Schritt durch den kompletten Erstellungsprozess. Zunächst wird der App-Name angegeben und eine passende App-Kategorie ausgewählt. Im zweiten Schritt geht es ums Design. Der Anwender kann aus einer Reihe vorgegebener Templates und Layout-Optionen auswählen und das Theme an seine eigenen Anforderungen anpassen. Dabei lassen sich Farben, Schriftarten sowie weitere grafische Elemente wie das Firmenlogo, Hintergrundbilder oder die Navigation personalisieren.</p>
<p>
<figure id="attachment_233585" class="caption alignnone">
	<img class="size-large wp-image-233585" alt="bus apps baukasten 1. Mobile Roadie CMS" src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2013/05/bus_apps_baukasten_1.-Mobile-Roadie-CMS-596x386.png" width="596" height="386" title="" />
	<figcaption>Mobile Roadie bietet ein Online-CMS, mit dem Anwender ihre Apps zentral verwalten können.</figcaption>
</figure>
</p>
<p>Danach geht es um den Content. Hier sind populäre Online-Dienste wie Facebook, Twitter, Flickr, Instagram, und RSS-Feeds als Content-Lieferanten leicht integrierbar. Mit der App „Mobile Roadie Connect“ kann der Nutzer seine App im gesamten Entstehungsprozess auf dem eigenen Gerät testen. Um die App zu verwalten, steht ein Online-CMS bereit. Hier lassen sich die App-Sektionen definieren, der Content managen und das Erscheinungsbild weiter anpassen. Darüber hinaus können Anwender von hier aus ihre Apps in die App-Stores von Apple und Google einreichen.</p>
<h2>Shouthem</h2>
<p>Mit einigen High-Profile-Apps wie etwa der vom Branchenmagazin „<a title="The Next Web-App" href="http://t3n.me/TheNextWeb_App" >The Next Web</a>“ präsentiert sich „<a title="Shoutem" href="http://www.shoutem.com/" >Shouthem</a>“ als ein weiterer leistungsfähiger App-Builder. Mit einer ansprechenden und durchdachten Anwendungsoberfläche und viel Liebe zum Detail macht der aus New York stammende Service in Sachen Usability eine sehr gute Figur. Der App-Erstellungsprozess gestaltet sich ähnlich wie bei Mobile Roadie und den meisten anderen Konkurrenten. Die Software bietet eine Reihe branchenspezifischer App-Vorlagen, die einen einfachen Einstieg erlauben. Beispielsweise gibt es ein spezielles Starter-Kit, das auf die Bedürfnisse von Radiosendern zugeschnitten ist.</p>
<p>In Bezug auf den Content überzeugt die Plattform mit viel Flexibilität. Neben den üblichen Integrationsmöglichkeiten kann man jede beliebige HTML-Seite in einer Web-Ansicht einbauen. Eine Besonderheit besteht dabei in der Möglichkeit, In-App-Käufe in die App zu integrieren. Weitere nennenswerte Content-Module, die man nicht bei jedem Anbieter findet, sind etwa Deals oder Restaurant-Menüs. Punkten kann Shouthem zudem mit Plugins für WordPress und Drupal, die spezifische Inhalte automatisch in die App bringen und synchronisieren.</p>
<p>
<figure id="attachment_233586" class="caption alignnone">
	<img class="size-large wp-image-233586" alt="bus apps baukasten 5. AppMachine CMS" src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2013/05/bus_apps_baukasten_5.-AppMachine-CMS-596x399.jpg" width="596" height="399" title="" />
	<figcaption>So wie AppMachine bieten alle App-Builder Design-Vorlagen zur grafischen Individualisierung der App. Die Möglichkeiten sind in der Regel aber sehr eingeschränkt.</figcaption>
</figure>
</p>
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		<title>Reformvorschläge fürs öffentlich-rechtliche Fernsehen im Internet-Zeitalter</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/t3n-magazin/~3/BqtsfKFNXPM/</link>
		<comments>http://t3n.de/magazin/reformvorschlage-furs-offentlich-rechtliche-fernsehen-232710/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 May 2013 07:32:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t3n Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[DIGITALES LEBEN]]></category>

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		<description><![CDATA[Die neue Haushaltsabgabe befeuert eine brisante Debatte: Wie kann man die Abgabe an die öffentlich-rechtlichen Sender rechtfertigen? Oder anders gefragt: Was müssen diese on- und offline bieten, um einen zeitgemäßen, öffentlich-rechtlichen Journalismus zu gewährleisten? Ein durch die Gebühren aller Haushalte finanzierter Journalismus ist eine zivilisatorische Errungenschaft, für die demokratisch gesinnte Bürger jeden Tag dankbar sein [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Haushaltsabgabe befeuert eine brisante Debatte: Wie kann man die Abgabe an die öffentlich-rechtlichen Sender rechtfertigen? Oder anders gefragt: Was müssen diese on- und offline bieten, um einen zeitgemäßen, öffentlich-rechtlichen Journalismus zu gewährleisten?</p>
<p><span id="more-232710"></span></p>
<p>Ein durch die Gebühren aller Haushalte finanzierter Journalismus ist eine zivilisatorische Errungenschaft, für die demokratisch gesinnte Bürger jeden Tag dankbar sein sollten. 17,89 Euro pro Monat, sieben Milliarden Euro im Jahr – das ist viel Geld, mit dem sich eine unabhängige, umfassende und ausgewogene Grundversorgung an Informationen wunderbar organisieren lassen sollte. Theoretisch. Denn so gut die Idee auch ist, so schlecht ist ihre derzeitige Umsetzung. Vor allem das öffentlich-rechtliche Fernsehen wird seiner Aufgabe immer weniger gerecht. Die Zuschauer des ZDF sind im Schnitt 63 Jahre alt. 2012 erreichte die ARD bei der Fernsehgeneration unter 50 einen Marktanteil von 7 Prozent, das ZDF kam auf nur 6,8 Prozent. Das ist mehr als im Jahr zuvor und in ihren Spartensendern experimentieren die gebührenfinanzierten Sender mit neuen Leuten und Formaten. Doch das reicht nicht aus – weder programmatisch noch technisch. Warum quält die ARD Menschen unter 60 mit der x-ten Rosamunde-Pilcher-Schmonzette, statt die Massen mit dem Besten zu versorgen, was es an TV-Unterhaltung derzeit gibt: US-Serien wie Sopranos, The Wire, Game of Thrones, Breaking Bad und Boardwalk Empire stellen alles in den Schatten, was die Tatorts dieser Republik je gezeigt haben – sind aber allenfalls bei den Privaten zu sehen. Wieso muss das ZDF 54 Millionen Euro für die Rechte an der Fußball Champions League verpulvern, wenn die Spiele ohnehin bei SAT.1 im frei empfangbaren Fernsehen gelaufen wären?</p>
<h2>Der neue Rundfunkbeitrag: Idee gut, Umsetzung mangelhaft</h2>
<p>Den neuen Rundfunkbeitrag muss jeder Haushalt zahlen. Das ist im Prinzip okay, nur müssen dann auch die Angebote im Internet diese Abgabe rechtfertigen. Und das tun sie derzeit nicht. Denn Menschen unter 40 sind mittlerweile daran gewöhnt, sich ihr Programm autonom zusammenzustellen. Sie wollen fernsehen, wann sie es wollen – und nicht dann, wenn Programmplaner denken, dass sie es wollen. Das geht mit den Angeboten privater Sender mitunter einfacher als bei den öffentlich-rechtlichen ARD und ZDF: RTL kann man wenigstens bezahlen, um eine alte Folge Dschungel-Camp zu sehen. Die öffentlich-rechtlichen ARD und ZDF hat man zwar bereits bezahlt, doch Sendungen, die älter als sieben Tage sind, suche ich – als legales Angebot – meist vergebens im Netz. Jugendfernsehen ist ohnehin fast komplett zu YouTube abgewandert.</p>
<h2>Sechs Reform-Vorschläge</h2>
<p>Mit der jetzt eingeführten Haushaltsabgabe verstärkt sich die Legitimationskrise von ARD und ZDF noch, weil die Sender mehr Geld bekommen, aber ihre Leistung nicht mehr stimmt. Um die Idee eines öffentlich finanzierten Journalismus zu erhalten und mit neuem Leben zu erfüllen, braucht es grundlegender Reformen. Der Rundfunkstaatsvertrag, der regelt, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk funktioniert, ist ein zusammengeflicktes Werk. Auch durch die mächtige Lobby der privaten Medienkonzerne sind den gebührenfinanzierten Programmen absurde Vorschriften auferlegt worden. Der Rundfunkstaatsvertrag bedarf der Reform. Leider ist die Lobby für diese Transformation bisher kaum vorhanden. Sechs Forderungen könnte sich eine solche Bewegung auf die Fahnen schreiben:</p>
<h4>1. Die Politik muss raus aus den Anstalten</h4>
<p>Staatssekretäre und Ministerpräsidenten dürfen nicht de facto Intendanten, Programmdirektoren und Chefredakteure bestimmen. Das hat die Kultur in den Führungsetagen der Anstalten ruiniert. Der programmatische Kompass wird zu oft davon bestimmt, wie die verantwortlichen Politiker das Programm wohl finden. Rechtfertigung gegenüber dem Gebührenzahler? Inhaltliche Überzeugungen? Das ist zu selten der Maßstab. Deswegen sollten die Gebührenzahler die Rundfunkräte und den ZDF-Fernsehrat, vielleicht sogar die Intendanten wählen.</p>
<h4>2. Freie Bahn im Internet</h4>
<p>Zu den größten Absurditäten des deutschen Mediensystems gehört, dass aufwändig und im Geiste der Grundversorgung mit Gebühren-Euros finanzierte Beiträge nur sieben Tage im Netz stehen dürfen und dann „depubliziert”, also aus dem Netz genommen werden. Diese extrem aufwändige Informationsvernichtung wird auch nicht besser, weil die BBC etwas ähnliches macht.</p>
<p>Was mit Gebühren bezahlt wird, gehört ins Internet. Komplett und für immer. Denn so sehr die Verantwortlichen auch auf ihr lineares Programm starren – es wird in Zukunft eine Nebenrolle spielen. Die Menschen werden sich ihr Programm selbst zusammenstellen. Wenn das aber nicht geht, weil die Inhalte offline sind, verliert das System weiter an Legitimation.</p>
<h4>3. Inhalte als OpenData</h4>
<p>Gebührenfinanzierte Filme, Radiobeiträge und Manuskripte müssen automatisiert, komplett und maschinenlesbar nach dem OpenData-Prinzip im Netz stehen. Ganz wichtig: Diese Inhalte dürfen dann auch für kommerzielle Zwecke weiter verwendet werden.</p>
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		<item>
		<title>Mobile SEO: Besonderheiten der mobilen Suchmaschinenoptimierung</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/t3n-magazin/~3/c1znMCtsxyM/</link>
		<comments>http://t3n.de/magazin/mobile-seo-lokal-mobil-optimiert-232048/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 May 2013 14:57:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jasper Thibaut</dc:creator>
				<category><![CDATA[MARKETING]]></category>

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		<description><![CDATA[Google postuliert das geflügelte Wort „mobile“ mittlerweile als den längst existenten, nächsten großen Hype. Wer sich mit Mobile SEO beschäftigt, stößt auf Aussagen zur extremen Handlungsmotivation mobiler Nutzer, explodierenden mobilen Konversionsraten und dem Smartphone als Multi-Channel-Bindeglied sowie Garant für mehr Sales in der lokalen Suche. Aber wo steckt das eigentliche Potenzial von mobilen Endgeräten und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Google postuliert das geflügelte Wort „mobile“ mittlerweile als den längst existenten, nächsten großen Hype. Wer sich mit Mobile SEO beschäftigt, stößt auf Aussagen zur extremen Handlungsmotivation mobiler Nutzer, explodierenden mobilen Konversionsraten und dem Smartphone als Multi-Channel-Bindeglied sowie Garant für mehr Sales in der lokalen Suche. Aber wo steckt das eigentliche Potenzial von mobilen Endgeräten und was müssen Website-Betreiber beachten, um im mobilen Web erfolgreich zu sein?</p>
<p><span id="more-232048"></span></p>
<p>Google öffnet Tür und Tor für den mobilen Einstieg in die organische Suche, passt einen Großteil der eigenen Dienste an und realisiert mit dem Googlebot-Mobile einen mobilen Index. Gleichzeitig steigt auch die Relevanz von mobiler Suchmaschinenoptimierung drastisch an. Mobile Nutzer legen ein anderes Suchverhalten an den Tag als herkömmliche Anwender und auch die Erwartungen an die Nutzererfahrung auf mobilen Endgeräten steigen. Auf Seite der Website-Betreiber ermöglicht Google die gesonderte Behandlung von mobilem Content, was Marketing-Experten die Möglichkeit eröffnet, die Bedürfnisse mobiler Nutzer über die organische Suche zu befriedigen. Das Potenzial des mobilen Web ist somit extrem vielversprechend, doch wie können Website-Betreiber dieses bestmöglich erschließen?</p>
<p>
<figure id="attachment_233568" class="caption alignnone">
	<img class="size-large wp-image-233568" alt="mar mobile seo Mobile Volume" src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2012/11/mar_mobile_seo_Mobile-Volume-596x330.jpg" width="596" height="330" title="" />
	<figcaption>Das mobile Suchvolumen verzeichnet über die vergangenen drei Jahre einen starken Anstieg.</figcaption>
</figure>
</p>
<h2>Auf dem Weg in die Post-PC Ära?</h2>
<p>Nachdem im Jahr 2011 erstmals mehr Smartphones als stationäre PCs weltweit verkauft wurden, steigt <a title="Bitkom-Studie: Jeder Dritte geht per Handy oder Tablet ins Internet" href="http://www.bitkom.org/de/presse/8477_71745.aspx" >laut einer Studie des Bitkom</a> auch die Mediennutzung der deutschen Gesamtbevölkerung auf mindestens 37 Prozent aller 14- bis 29- jährigen, die das mobile Internet regelmäßig nutzen. Schon allein aus diesem Grund kommt Mobile SEO ebenfalls eine wachsende Bedeutung zu, wie auch eine Studie von Google verdeutlicht.</p>
<p>Laut <a title="The Mobile Movement – Think with Google" href="http://www.thinkwithgoogle.com/insights/library/studies/the-mobile-movement/" >Googles Mobile Movement Studie</a> sind sich mobile Internetnutzer in der Vorliebe Ihrer Website-Besuche einig: 77 Prozent aller Befragten gaben an, die Suchmaschine als Einstieg ins Web zu wählen. Eine Behauptung, die Google selbst durch die Angabe zum weltweiten Anstieg des mobilen Suchvolumens innerhalb der letzten drei Jahre noch übertrumpft.</p>
<h2>Kontext und Kompatibilität</h2>
<p>Der mobile Charakter der Smartphone-Nutzung hat einen entscheidenden Einfluss auf das Suchverhalten und den Bezug von Anfragen. Um diese zu bedienen, bietet die lokale Restaurant-Kette auf der Startseite ihrer mobilen Website beispielsweise den geosensitiven Store-Locator an. Auf der stationären Seite interessieren sich die Besucher vordergründig für die Speisekarte oder eine Bildergalerie des Interieurs; für den mobilen Nutzer ein überflüssiges Maß an Information. Während die Autoversicherung auf der regulären Website umfangreiche Tarif-Auskünfte gibt, präsentiert die mobile Variante primär den Pannenruf-Dienst. Dementsprechend unterscheiden sich mobile und stationäre Website-Varianten selbst beim Inhalt gravierend, bedienen jedoch jeden Nutzertyp optimal.</p>
<p>Neben der Kompatibilität der eigenen Website mit mobilen Geräten müssen Marketer demnach auch sicher stellen, dass der angebotene Content den Nutzer in einem mobilen Szenario überhaupt interessiert. Eine Situation, der sich Website-Betreiber in Bezug auf das stationäre Internet selten ausgesetzt sahen. Branchenabhängige Unterschiede in der Internetnutzung gab es immer, das Medium als Traffic-Quelle aber war stets das gleiche: der barrierefreie PC; der Nutzer stets in der stationären Situation. Mobile Endgeräte und vor allem mobile Szenarien erfordern hier eine andere Denk- und Herangehensweise. Auch die notwendigen Optimierungsmaßnahmen für mobile Websites sind zu Beginn sehr technischer Natur und erfordern eine häufig vernachlässigte Grundkonfiguration der Architekturebene, die Website-Betreiber nicht selten scheuen.</p>
<p>Ein Großteil mobiler Suchanfragen verfügt über einen lokalen Bezug und beeinflusst das mobile Suchvolumen dieser Keyword-Cluster massiv. Dass die eigene mobile Website sich innerhalb der SERPs an diesen orientieren sollte, ist eine logische Konsequenz. Nicht zu unterschätzen ist dabei auch die enorme Präsenz der Verticals und Google-Places-Einträge auf kleinen Smartphone-Displays. Die meisten Nutzer nehmen den Unterschied zwischen einem organischen Treffer und dem Places-Eintrag oder einer Adwords-Anzeige überhaupt nicht wahr. Der Kanal, der sich im winzigen sichtbaren Bereich platzieren kann, hat mobil einen entscheidenden Vorteil.</p>
<h2>Eine Potenzialanalyse</h2>
<p>Abhängig vom vorhandenen Traffic sowie der Branche ist es sinnvoll, mobilen Nutzern spezialisierte, spezifische und einzigartige Inhalte oder Features bereit zu stellen, die mehr Gewicht in einer mobilen Situation haben, als auf dem heimischen PC. Initiale Fragen, die sich Webmaster und Marketer also stellen sollten, richten sich in erster Linie an die mobile Relevanz des eigenen Contents und an das Ausmaß der mobilen Nutzerzahlen.</p>
<p>Ein guter Ansatzpunkt bei der Analyse der mobilen Relevanz: eine Überprüfung der informationellen Mobilität der eigenen Inhalte. Website-Betreiber sollten gewährleisten, dass Besucher der mobilen Website die Inhalte einfach, schnell und wenig verschachtelt erreichen können. Zudem sollte die mobile Website stets ausreichend lokale Angaben wie Telefonnummern, Adressen, Kartenmaterial oder Öffnungszeiten umfassen. Die wichtigste Frage bei der Evaluierung der eigenen mobilen Website lautet stets: „Könnten die Informationen auf meiner Website für einen Nutzer von Vorteil sein, der sich in einer mobilen Situation befindet, in der er wenig Zeit, wenig Geduld, wenig Bedarf und gegebenenfalls eine langsame Netzanbindung hat?“ Eine Frage die branchenabhängig mit Sicherheit nicht immer einfach zu beantworten ist. Bei der Beantwortung kann es hilfreich sein, sich in die Haut des mobilen Nutzers zu versetzen und heraus zu finden, wie sich eine typische mobile Situation eines Besuchers gestaltet.</p>
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		<item>
		<title>Designpatterns für Tablets: So wird es was mit der schicken Tablet-App</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/t3n-magazin/~3/Yo5xdOamnk8/</link>
		<comments>http://t3n.de/magazin/designpatterns-tablets-gestaltet-tablet-apps-232092/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 May 2013 12:51:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t3n Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[TECHNOLOGIE]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den ersten Blick scheinen es Tablets Designern und Programmierern einfacher zu machen, gut bedienbare und schicke Apps sowie Websites zu kreieren. Bei der Gestaltung für Tablets kann man aber nicht einfach Wissen, Vokabular und Grammatik aus der Smartphone-Welt übernehmen. Vielmehr erfordern Tablets einen eigenen Dialekt bei der Gestaltung des User Interface. Wir zeigen, worauf [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den ersten Blick scheinen es Tablets Designern und Programmierern einfacher zu machen, gut bedienbare und schicke Apps sowie Websites zu kreieren. Bei der Gestaltung für Tablets kann man aber nicht einfach Wissen, Vokabular und Grammatik aus der Smartphone-Welt übernehmen. Vielmehr erfordern Tablets einen eigenen Dialekt bei der Gestaltung des User Interface. Wir zeigen, worauf es ankommt.</p>
<p><span id="more-232092"></span></p>
<p>Wie wichtig die Optimierung von Apps und Websites (und allem, was sich dazwischen bewegt) ist, konnte man in den vergangenen 18 Monaten besonders gut am Beispiel der Android-Tablets sehen. Seit etwa anderthalb Jahren stehen entsprechende Geräte im Handel. Dennoch sah sich Google erst kürzlich gezwungen, <a title="Google-Guidelines für Apps" href="http://android-developers.blogspot.de/2012/10/building-quality-tablet-apps.html" >aktualisierte Guidelines</a> für die Gestaltung und <a title="Google-Guidelines für Qualität" href="http://developer.android.com/distribute/googleplay/quality/tablet.html" >Optimierung</a> von Apps für Tablets zu veröffentlichen. Damit reagierte der Konzern auf negative Publikationen über zu wenige, zu schlecht bedienbare und allgemein <a title="Google muss Qualität von Apps stärken" href="http://www.androidpolice.com/2012/06/19/android-tablets-still-suck-and-googles-running-out-of-time-to-fix-them/" >unerfreuliche Tablet-Apps</a>.</p>
<h2>„Context is King“</h2>
<p>Bereits bei der Betrachtung des Nutzungskontexts eines Tablets ergeben sich erste Unterschiede zu Smartphones. Tablets sind weniger mobil als Smartphones, was nicht zuletzt an der vergleichsweise schlechteren Handhabbarkeit liegt. Gleichzeitig eignen sich Tablets aber sehr gut für die Nutzung über einen längeren Zeitraum. Damit ist längst nicht nur die Nutzung auf der Couch mit hauptsächlichem Konsum von Inhalten gemeint, sondern die Erstellung von Inhalten und die Arbeit mit dem Tablet in einem professionellen Kontext.</p>
<p>Diesem Umstand muss der Designer bei der Gestaltung einer App Rechnung tragen. Muss man den „Ease of Use“ beim Smartphone vor allem aufgrund der kurzen, häufig unterbrochenen Nutzungsdauer maximieren, kommt auf Tablets auch die Dauer der Nutzung als kritischer Faktor hinzu. Der Slogan „Context is King“ gilt wie bei Smartphones also auch hier. Allein aus diesem Grund empfiehlt sich ein nutzer- beziehungsweise nutzungszentrierter Designansatz.</p>
<h2>Typographie</h2>
<p>Ein zentraler Punkt, den Designer bei der Gestaltung von Tablet-Apps und optimierten Websites berücksichtigen müssen, ist die Typographie. Um die Augen der Nutzer nicht über Gebühr anzustrengen, muss man gerade bei längeren Texten und (textlastigen) Websites auf eine hinreichende Textgröße achten. Ein Oberflächenelement zur Anpassung der Schriftgröße der App beziehungsweise Website – ein Feature, dass leider immer noch nicht besonders weit verbreitet ist – ist in diesem Zusammenhang ein probates Mittel. Neben einem Layout, das sich „responsiv“ verhält, lohnt es sich auch, über <a title="Artikel „Reaktionsfähige Typografie“ in t3n 28" href="http://t3n.de/magazin/responsive-webdesign-reaktionsfahige-typografie-230315/" >„responsive“ Typografie</a> nachzudenken: das heißt die Anpassung der Schriftgröße, des Zeilenabstands und der Wahl einer <a title="Basics of responsive typography" href="http://informationarchitects.net/blog/responsive-typography-the-basics/" >Schrift je nach Displayauflösung</a>.</p>
<p>
<figure id="attachment_233558" class="caption alignnone">
	<img class="size-large wp-image-233558" alt="tec design pattern tablets affordances in iPhotos" src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2012/11/tec_design_pattern_tablets_affordances-in-iPhotos-596x447.png" width="596" height="447" title="" />
	<figcaption>Vorbildliche Nutzerführung. Die iPhoto-App klärt den Nutzer über alle vorhandenen Gesten und die Funktionen der Oberflächenelemente zur Steuerung der Bildbearbeitung auf.</figcaption>
</figure>
</p>
<h2>Fitts‘s Law &amp; Navigation</h2>
<p>Im Gegensatz zu Smartphones, auf denen dem Landscape-Modus (Querformat) weniger Bedeutung zukommt, sind Hoch- und Querformat auf Tablets bei der Nutzung aufgrund des erweiterten Kontext von nahezu gleicher Bedeutung. Hier stellt sich die Frage, wie man mit der größeren Fläche umgehen soll. Schaut man sich die Umsetzung heutiger Tablet-Apps und Tablet-optimierter Websites an, kann man Grundprinzipien für die Gestaltung einer gut bedienbaren und hübschen Tablet-App/-Website ableiten.</p>
<p>Je größer ein Oberflächenelement und je näher es dem Ausgangspunkt des Nutzers auf dem Bildschirm ist, desto einfacher ist es zu erreichen. Leider gilt dies für Touchscreens nur bedingt. Da Tablets am Displayrand gehalten werden, müssen die wesentlichen Bedienelemente in von den Daumen leicht erreichbaren Regionen liegen. Besonders auf Websites finden sich die Navigationsleisten auch auf Tablets aber immer noch oben. Eine Möglichkeit wären hier seitliche Navigationselemente. Dies gilt natürlich besonders im Querformat. Im Hochformat reicht der Platz nicht aus, um auf beiden Seiten Bedienelemente anzubringen. Jedoch sollte man darüber nachdenken, zumindest an einer Seite – idealerweise anpassbar für Linkshänder – einen Bereich für Navigations- oder Bedienelemente vorzusehen. Hier sind Apps insofern im Vorteil, da die UI-Guidelines für Tablet-Oberflächen geeignete Layouts beschreiben. Entsprechende Oberflächenelemente ermöglichen zudem out-of-the-box eine seitliche Navigation. Beispiele hierfür sind Apps wie Tweetbot oder die Quote.fm-App.</p>
<p>
<figure id="attachment_233559" class="caption alignnone">
	<img class="size-large wp-image-233559" alt="tec design pattern tablets navigation links bei quotefm" src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2012/11/tec_design_pattern_tablets_navigation-links-bei-quotefm-596x447.jpg" width="596" height="447" title="" />
	<figcaption>Navigationselemente an der Seite des Screens – wie hier bei Quote.fm – erleichtern dem Nutzer auf Tablets die Bedienung.</figcaption>
</figure>
</p>
<h2>Ist weniger mehr?</h2>
<p>Einige Tablet-Layouts profitieren vom „Mehr“ an Raum. Doch zu viel Inhalt, zu viele Bilder und im Allgemeinen zu viele Oberflächenelemente können User auch überfordern. Websites verführen Designer besonders, klingt es doch zunächst so, als müsste man auf Tablets kaum Anpassungen durchführen. Doch neben der Wurstfingerregel spricht auch das eventuell verschenkte Potenzial dagegen.</p>
<p>Wie von Smartphones bekannt, kann man beispielsweise die Oberfläche stark reduzieren, um ein Hauptelement herauszustellen. Dabei kann es sich um Inhalte wie Videos oder Text handeln, aber auch um bestimmte Teile eines UI wie die Auswahl eines bestimmten Werkzeugs, etwa in iPhoto. Andererseits kann der Designer das Landscape-Format sogar als Erweiterung – bis hin zur Nutzung als vollwertiger zweiter Screen für die App – verwenden. Ein Mittelweg besteht darin, Teile des UI im Hochformat direkt zugänglich zu machen und diese Teile im Querformat nur über Menüs zur Verfügung zu stellen, um anderen Teilen der App mehr Platz einzuräumen.</p>
<p>Vom Web schon lange bekannt, haben fließende Layouts auch auf Tablets Einzug gehalten. So erhielt Android mit Version 4.0 das GridLayout. Fließende Layouts führen auf Tablets dazu, dass der Nutzer unter Umständen lange nach unten scrollen muss, um bestimmte Elemente zu sehen. Da Nutzer das, was sie nicht so gut sehen können, auch gerne vergessen, muss der Designer sich der Tücken dieses Layouts bewusst sein.</p>
<p>
<figure id="attachment_233560" class="caption alignnone">
	<img class="size-large wp-image-233560" alt="tec design pattern tablets fitts law" src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2012/11/tec_design_pattern_tablets_fitts_law-596x447.png" width="596" height="447" title="" />
	<figcaption>Fitts's law besagt, dass ein Bedienelement umso einfacher erreichbar ist, desto größer es ist und desto näher es dem Ausgangspunkt des Nutzers auf dem Bildschirm ist. Bei Tablets befindet sich die sinnvollste Position an den Rändern, an denen der Anwender das Gerät hält.</figcaption>
</figure>
</p>
<h2>Die Wurstfingerregel gilt immer noch!</h2>
<p>Neben Layout und Typographie ist die Bedienung einer App oder Website auf einem Tablet der dritte wichtige Bereich, den es bei der Gestaltung für Tablets zu berücksichtigen gilt.</p>
<p>Apple behauptet in seinen Human Interface Guidelines, dass ein berührbares Oberflächenelement mindestens 44 mal 44 Pixel groß sein muss. (In iOS wird in auflösungsunabhängigen Pixeln gestaltet.) Diese Pixelgröße entspricht auf einem 10-Zoll-Tablet ziemlich genau einem Quadratzentimeter. Diese Größe hat sich in Benutzbarkeitsstudien als ideale Größe für Touch-Elemente herausgestellt. Auch wenn sich die Oberfläche von Smartphone zu Tablet vervielfacht hat (wenn man von einigen 5.x-Zoll großen Riesensmartphones absieht), muss man wie auf einem Smartphone auch beim Design für Tablets auf eine ausreichende Größe der Bedienelemente achten.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/t3n-magazin/~4/Yo5xdOamnk8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://t3n.de/magazin/designpatterns-tablets-gestaltet-tablet-apps-232092/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>„Investoren sind wie Cheats” – Zu Besuch bei Konsolenkost</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/t3n-magazin/~3/UV1VS-c68Fw/</link>
		<comments>http://t3n.de/magazin/onlineshop-portrait-besuch-bei-konsolenkost-231989/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 May 2013 11:30:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t3n Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[BUSINESS]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://t3n.de/magazin/?p=231989</guid>
		<description><![CDATA[Mit teils über 30 Jahre alten Konsolen Geld verdienen? Konsolenkost.de beweist, dass dies möglich ist. Vom Atari 2600, Super Nintendo und GameBoy bis hin zu Wii, Xbox 360 und PS3 beherbergt das Lager des Shops alles, was das Gamer-Herz höher schlagen lässt. Angefangen hat alles auf dem Flohmarkt, heute beschäftigen Sebastian Kost und Julian Meyn [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit teils über 30 Jahre alten Konsolen Geld verdienen? Konsolenkost.de beweist, dass dies möglich ist. Vom Atari 2600, Super Nintendo und GameBoy bis hin zu Wii, Xbox 360 und PS3 beherbergt das Lager des Shops alles, was das Gamer-Herz höher schlagen lässt. Angefangen hat alles auf dem Flohmarkt, heute beschäftigen Sebastian Kost und Julian Meyn 30 Mitarbeiter.</p>
<p><span id="more-231989"></span></p>
<p>Die ursprüngliche Geschäftsidee von <a href="http://www.konsolenkost.de/">Konsolenkost.de</a> ist einfach: gebrauchte Spiele und Konsolen im Internet verkaufen. Sebastian Kost sagt von sich selbst, dass er schon immer geschäftstätig war. Angefangen hat alles im zarten Alter von zehn Jahren, als er seinen Vater regelmäßig auf den Flohmarkt begleitete. Während sein alter Herr Schallplatten verkaufte, sah er sich bei den anderen Ständen um und kaufte Comics, Überraschungseier-Figuren und Games. Diese platzierte er dann auf dem Stand seines Vaters und verkaufte sie zu einem höheren Preise wieder. Auch Julian Meyn hat damals als Kind sein erstes Geld auf dem Flomarkt verdient. „Gehandelt“ haben also beide schon im frühen Alter.</p>
<h2>Von Alando über eBay zum Shop</h2>
<p>Nachdem dem Umzug seiner Familie nach Berlin, wollte Kost dieses Flohmarkt-Gefühl reproduzieren und begann, Games, die er auf Flohmärkten erwarb, auf der Online-Auktionsplattform Alando, die später von eBay geschluckt wurde, zu verkaufen. Das Ganze wuchs so schnell, dass Sebastian bereits in der Schule mehrere Mitschüler beschäftigte, die online Artikel für ihn einstellten.</p>
<p>Heute ist der USP des Gameshops das große Retro-Sortiment. Hier findet der Spieler Klassiker und Raritäten für Konsolen, die teilweise über 25 Jahre alt sind. Der Kunde kann im Shop ein aktuelles Mario Spiel für Wii bestellen und dazu zum Beispiel auch ein Mario Kart von 1997 für das Nintendo 64. Der Großteil des Umsatzes wird bei Konsolenkost natürlich mit aktuellen Spielen und Konsolen gemacht aber der Margen-Druck ist in dem Bereich ebenso groß wie die Konkurrenz. Daher auch die Nische im Retro-Bereich. Das große Sortiment aus über 40 Systemen und grade die Retro-Produkte machen Konsolenkost besonders.</p>
<p>2006 meldete Kost ein Gewerbe an - zunächst allerdings nur für einen eBay-Shop. Anderthalb Jahre nach der Gründung kam sein Geschäftspartner und Mitinhaber Julian Meyn dazu, der ursprünglich Kommunikationswissenschaften mit Schwerpunkt Marketing studiert und zuvor bei verschiedene Agenturen gearbeitet hat. In einer dieser Agenturen lernen sich Sebastian Kost und Julian Meyn kennen, wurden Freude und beschlossen schließlich zusammen einen coolen Online-Shop für Games ins Leben zu rufen.</p>
<h2>Mit Leidenschaft</h2>
<p>Beide Geschäftsführer spielen auch selbst. Während Sebastian Kost in der Regel nur noch mit seinem Smartphone zum Spielen kommt, greift Julian Meyn auch ganz gerne auf ältere Konsolen wie zum Beispiel den ersten GameBoy zurück oder spielt, wenn Zeit ist, auch gerne Mal aktuelle Spiele auf der Xbox oder PS3. Auch wenn die Beiden sich nicht als absolute Gaming-Geeks verstehen und der Überzeugung sind, dass viele ihrer Kunden sich viel besser mit der Thematik auskennen, sind sich Julian Meyn und Sebastian Kost einig, dass man ein Interesse für Games unbedingt mitbringen muss, um mit einem Shop wie Konsolenkost erfolgreich zu sein. Generell sollte ein Shopbetreiber ihrer Meinung nach immer eine gewisse Leidenschaft für die angebotenen Produkte mitbringen. „Dann macht das Ganze auch viel mehr Spaß“, sind sie sich einig.</p>
<p><figure class="caption aligncenter" id="attachment_231990"><img title="Konsolenkost kauft gebrauchte Spiele und Retro-Konsolen an, um diese dann wieder zu verkaufen." alt="dms 3c0776523939957947ab6ee3d75e1232" src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2012/11/dms_3c0776523939957947ab6ee3d75e1232-596x397.jpg" width="596" height="397" /> <figcaption>Konsolenkost kauft gebrauchte Spiele und Retro-Konsolen an, um diese dann wieder zu verkaufen.</figcaption></figure></p>
<h2>Platzprobleme</h2>
<p>Das größte Problem der beiden Geschäftsführer bestand anfangs in massiven Platzproblemen. Konsolenkost startete aus einer einfachen Wohnung, wuchs aber so schnell, dass Kost und Meyn schnell in eine größere Wohnung und bald darauf in ein Loft in Schöneberg umziehen mussten. Irgendwann konnte man aber auch auf den 100 Quadratmetern des Lofts vor lauter Kartons und Produkten die Wände nicht mehr sehen und kaum von einem Zimmer ins nächste gelangen. Die Lage verschärfte sich weiter - nicht zuletzt, weil Sebastian Kost besonders in der Anfangszeit „total verrückt“ war, wie er sich schmunzelnd erinnert.</p>
<p>Direkt in der Gründungsphase bezog er nämlich über einen Zwischenlieferanten regelmäßig Dreamcast-Controller für 1,50 Euro pro Stück, wollte aber seine Marge noch weiter optimieren und unbedingt wissen, wo diese herkamen, weil er sie für einen noch geringeren Stückbetrag einkaufen wollte. Seine Recherche führte ihn nach Frankreich und er entschloss aus dem Bauch heraus, einfach alle Controller abzunehmen, die es noch gab. Das Ergebnis: vier komplett beladene Tieflader in Frankreich, die auf die Auslieferung warteten. Jetzt wurden die Platzprobleme erdrückend und Kost vertröstete die Franzosen, während er händeringend nach einer größeren Lagerhalle suchte. Konsolenkost landete in einem neuen Gewerbepark in Berlin Lichtenberg, wo das Unternehmen auch heute noch sitzt, verkaufte drei der vier Container voll mit Controllern direkt in die USA und alles wurde gut.</p>
<p>Bei der Fülle an lagernden Produkten ist es gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten. Um selbigen zu gewährleisten, haben die beiden Geschäftsführer ein ganz eigenes System der Lagerhaltung entwickelt und sogar eine Tablet-App für das Einscannen von Produktcodes erstellt, die dem Lagermitarbeiter Feedback in Form von typischen Soundeffekts aus bekannten Games gibt. Die Arbeitsabläufe bei der Einlagerung neuer Produkte unterscheiden sich bei Konsolenkost stark von anderen Online-Shops. Zuerst gilt es, den Artikel zu sichten und seinen Zustand fest zu legen. Mitarbeiter unterziehen jede Konsole einer Funktionsüberprüfung. Und eine eigene Abteilung repariert beschädigte Retro-Konsolen sogar.</p>
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		<title>SEO-Tools: Diese Helfer unterstützen dich bei der Suchmaschinenoptimierung</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 12:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t3n Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[MARKETING]]></category>

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		<description><![CDATA[SEO-Tools werden immer wichtiger. Gab es vor wenigen Jahren nur wenige Anbieter, ist es mittlerweile schwer, den Überblick zu behalten. Die Spezialisierung nimmt zu und Allround-Tools erweitern ihr Profil ständig. Dieser Artikel soll dabei helfen, sich im derzeitigen „Tool-Dschungel“ zurechtzufinden. SEO-Tools bieten ihren Nutzern essenzielle Hilfestellung in vielen Bereichen der Suchmaschinenoptimierung. Neben der Backlink-Analyse als [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>SEO-Tools werden immer wichtiger. Gab es vor wenigen Jahren nur wenige Anbieter, ist es mittlerweile schwer, den Überblick zu behalten. Die Spezialisierung nimmt zu und Allround-Tools erweitern ihr Profil ständig. Dieser Artikel soll dabei helfen, sich im derzeitigen „Tool-Dschungel“ zurechtzufinden.</p>
<p><span id="more-232783"></span></p>
<p>SEO-Tools bieten ihren Nutzern essenzielle Hilfestellung in vielen Bereichen der Suchmaschinenoptimierung. Neben der Backlink-Analyse als Kernbereich von SEO sind im Laufe der Zeit immer mehr dazu gekommen. Für spezielle Aufgaben wie Linkmanagement oder Onpage-Optimierung gibt es mittlerweile spezialsierte Lösungen, die sich durchaus als Alternative zu den größeren Allround- und Backlink-Tools empfehlen lassen.</p>
<p>Um Ordnung ins Dickicht der SEO-Tools zu bekommen, geht es in diesem Artikel deshalb zunächst um die wichtigsten allgemeinen Kritierien, die SEO-Tools abdecken sollten. Dabei stehen vor allem die gängigen Allround-Tools wie Sistrix, SEOmoz, Searchmetrics und Backlink-Tools wie ahrefs im Vordergrund. In einem zweiten Schritt werden dann Tools vorgestellt, die auf bestimmte SEO-Bereiche spezialisiert sind.</p>
<p>Eines vorab: Das perfekte Tool gibt es nicht. Ein grober Vergleich ist zwar annähernd möglich, jedoch variieren die Stärken und Schwächen der einzelnen Tools zu stark, um einen Gewinner zu küren. Stattdessen soll dieser Artikel Empfehlungen aussprechen und zeigen, welche Tools sich für welche Anwendungsfälle eignen.</p>
<h3></h3>
<h2>Backlinks – Die SEO-Kerndisziplin im Blick</h2>
<p>Elementarer Bestandteil der meisten SEO-Tools sind Analysen der auf die eigene Domain verweisenden Backlinks. Hier gibt es durchaus einige Unterschiede. Vor allem ausländische Tools hinterlassen diesbezüglich einen positiven Eindruck. Zu empfehlen sind beispielsweise die Backlinkdaten von ahrefs – in fast allen Tests war der amerikanische Vertreter Spitzenreiter. Ähnlich gute Daten erhält man mit cognitiveSEO – allerdings aggregiert dieser die Daten einiger Tools, eben auch die von ahrefs. SEOlytics und die LinkResearchTools greifen auf die Daten von dem UK-Anbieter Majestic SEO zurück.</p>
<h2>Links und Keywords</h2>
<p>Zu den Kernaufgaben jeden SEOs zählt das Auffinden von neuen, interessanten Linkquellen, von denen aus auf die eigene Domain verwiesen werden soll. Hier können ahrefs und die LinkResearchTools punkten. Gerade mit den Link-Alerts der LinkResearchTools lassen sich ohne große Mühen schnell neue Linkquellen aufdecken. SEOlytics bietet ebenfalls einige interessante Möglichkeiten wie den Domainfinder oder den Linkhunter.</p>
<p>Mittlerweile sind einige Tools in der Lage, die tägliche Arbeit und erfolgreiche Link-Akquise zu dokumentieren, sei es aggregiert oder projektbasiert. Searchmetrics bietet diese Funktion in der Suite schon länger an, SEOlytics und XOVI ebenso. Neben der Recherche nach interessanten Linkquellen ist das Auffinden neuer Keywords, für die eine Domain ranken sollte, ebenfalls essenziell. Gut aufbereitet ist dieser Bereich bei Searchmetrics.</p>
<p>Das Monitoring der Positionen einzelner Keywords innerhalb der Suchergebnisse ist notwendig, um Fortschritte oder eben auch Rückschritte der SEO-Aktivitäten nachvollziehen zu können. Hier bieten sich SEOlytics, XOVI und Searchmetrics an, auch wenn die Preise teilweise stark variieren und generell das tägliche Monitoring von vielen Keywords nicht günstig ist.</p>
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		<title>Online-Reputation-Management: Pflege ist die beste Verteidigung</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 12:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t3n Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[MARKETING]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Eindruck sollte nicht in die Hose gehen. Das ist nicht nur im richtigen Leben der Fall, sondern auch in der digitalen Welt. Doch was kann man tun, wenn Suchanfragen nur unerwünschte Inhalte anzeigen und die eigene Online-Reputation angreifen? Welche Wellen das Thema Online-Reputation in der Öffentlichkeit schlagen kann und nicht nur Unternehmen betrifft, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Eindruck sollte nicht in die Hose gehen. Das ist nicht nur im richtigen Leben der Fall, sondern auch in der digitalen Welt. Doch was kann man tun, wenn Suchanfragen nur unerwünschte Inhalte anzeigen und die eigene Online-Reputation angreifen?</p>
<p><span id="more-231976"></span></p>
<p>Welche Wellen das Thema Online-Reputation in der Öffentlichkeit schlagen kann und nicht nur Unternehmen betrifft, zeigte im September 2012 der Fall Bettina Wulff und die losgetretene Diskussion zu den von Google angezeigten Suchvorschlägen, die so genannte Autocomplete- oder Suggest-Funktion. Gab man den Namen der Ehefrau des ehemaligen Bundespräsidenten in die Suchleiste ein, wurde dieser durch diverse Zuschreibungen ergänzt, die Frau Wulff allesamt in schlechtes Licht rückten – wogegen sie schließlich gerichtlich vorging. Google hat inzwischen nach langer Diskussion einige wenige Suchergebnisse gelöscht.</p>
<p>Ob wahr oder nicht – ihr Fall ist nicht ungewöhnlich. Schnell wird man durch das, was auf der ersten Seite der Google-Suchergebnisse erscheint, in eine bestimmte Schublade gesteckt. Der Suchende bildet sich auf Basis dieser Inhalte, die in den meisten Fällen bloß einen minimalen Ausschnitt der im Netz existenten Informationen wiedergeben, seine eigene Meinung. Und nicht selten entstehen diese Informationen nicht durch Fakten, sondern durch Zuschreibungen von wenig vertrauungswürdigen Quellen.</p>
<h2>Pflegeprodukt Online-Reputation: Unternehmen und Personen</h2>
<p>Immer mehr Unternehmen und Personen erkennen die Tragweite dieser Meinungsbildungen, beziehungsweise den Wert, den die prominentesten Suchergebnisse dadurch haben. Google ist im Netz die Informationsplattform Nummer eins und wird als Entscheidungshilfe vor dem Kauf eines Produkts oder der Inanspruchnahme einer Dienstleistung von unzähligen Usern herangezogen. Der Umsatz eines Unternehmens hängt deshalb direkt und signifikant mit dessen Online-Reputation zusammen, wie schon das Unternehmen Biesalski &amp; Company in seinem „<a title="Serviceplan Corporate Reputation 2012 " href="www.biesalski-company.com/cms_content/download/120515_PM_Studie%20Reputation_Biesalski&amp;Company-Serviceplan.pdf" >Serviceplan Corporate Reputation</a>“ von diesem Jahr feststellen konnte. Kritische Stimmen auf der ersten Seite der Suchergebnisse schrecken ab und lassen beim Suchenden erhebliche Zweifel bezüglich der Qualität eines Produkts oder der Seriosität einer Firma aufkommen.</p>
<p>Der Ruf im Netz ist also ein extrem kostbares Gut, das behutsam gepflegt, geschützt oder aufgebaut werden muss. Und genau an dieser Stelle setzt das Reputationsmanagement an. Viele Unternehmen haben für die Thematik bereits eine höhere Sensibilität entwickelt als dies noch vor ein bis zwei Jahren der Fall war. Man erkennt nun auch auf der Entscheidungsebene immer mehr, dass die eigene Online-Reputation direkte Auswirkungen auf das Tagesgeschäft hat – das gilt für den hiesigen Schlüsseldienst genauso wie für das international aufgestellte Börsenunternehmen.</p>
<h2>Negative Einträge von prominenten Positionen verdrängen</h2>
<p>Bei Online-Reputation-Management geht es meist darum, unerwünschte Inhalte und Seiten von prominenten Positionen der Google-Suchergebnisse zu verdrängen. Eine Löschung dergleichen ist nur möglich, wenn man den Portalbetreiber davon überzeugen kann, den entsprechenden Artikel oder Kommentar selbst offline zu nehmen. Und das funktioniert nur in den seltensten Fällen.</p>
<p>An erster Stelle steht zunächst eine umfassende Situationsanalyse, im Rahmen derer bestimmten Fragen auf den Grund gegangen wird: Wo genau befinden sich die unerwünschten Inhalte? Wie stark sind die jeweiligen Portale? Welche positiven oder neutralen Inhalte existieren bereits zum Unternehmen? Welche Seiten und Inhalte eignen sich zur Optimierung? Wo genau besteht noch Handlungsbedarf? Welche Kanäle können Anbieter nutzen? Die Situationsanalyse zeigt, wie groß der jeweilige Aufwand in etwa sein wird und welche konkreten Maßnahmen sich zur Wiederherstellung der Online-Reputation einsetzen lassen.</p>
<h2>SEO als Maßnahme</h2>
<p>Zur Verdrängung von negativen Inhalten können bereits bestehende positive Inhalte genutzt oder neue erstellt werden. Zur Verbesserung des Rankings der einzelnen Seiten kommen typische SEO-Maßnahmen zum Tragen, die sich entweder der Onpage- oder der Offpage-Optimierung zuschreiben lassen. Ziel der Arbeit an der Onpage ist es, die Website dahingehend zu optimieren, dass die Webcrawler sie komplett indizieren können und die Suchalgorithmen der Suchmaschinen den Content der Site als besonders relevant einstufen.</p>
<p>Die Offpage-Optimierung beschäftigt sich hingegen mit dem Umfeld einer Webseite, wobei der Fokus vor allem auf der Generierung von Backlinks liegt. Je mehr Links auf eine Website führen, desto mehr Vertrauen schenkt Google dieser Site und desto höher wird sie innerhalb der Suchergebnisse zu entsprechenden Keywords gelistet.</p>
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		<title>Ratgeber Rechungskauf: Wie Online-Händler die Zahlungsart optimal nutzen</title>
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		<comments>http://t3n.de/magazin/ratgeber-rechnungskauf-onlineshops-vertrauen-kontrolle-232024/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 May 2013 15:48:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t3n Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[BUSINESS]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Online-Händler lehnen es ab, ihren Kunden den Kauf auf Rechnung anzubieten. Sie befürchten Zahlungsausfälle und Liquiditätsprobleme und verweisen auf alternative Zahlmethoden wie Paypal. Doch aktuelle Studien belegen, dass nach wie vor der Kauf auf Rechnung die Lieblingszahlart der meisten deutschen Online-Shopper ist. Wir zeigen, wie Händler den Kauf auf Rechnung richtig anbieten und welche [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Online-Händler lehnen es ab, ihren Kunden den Kauf auf Rechnung anzubieten. Sie befürchten Zahlungsausfälle und Liquiditätsprobleme und verweisen auf alternative Zahlmethoden wie Paypal. Doch aktuelle Studien belegen, dass nach wie vor der Kauf auf Rechnung die Lieblingszahlart der meisten deutschen Online-Shopper ist. Wir zeigen, wie Händler den Kauf auf Rechnung richtig anbieten und welche Dienstleister dabei helfen.</p>
<p><span id="more-232024"></span></p>
<p>Es ist nicht primär das Misstrauen in die Lieferzuverlässigkeit eines Shops, das Nutzer dazu bringt, eher über Rechnung zu bestellen. Angesichts anhaltender Datenschutzdebatten sowie aus der Erfahrung mit Phishing und der Berichterstattung um Datenlecks neigen immer mehr Surfer dazu, so wenige Daten wie möglich von sich preiszugeben. Dem kommt die Rechnungszahlung entgegen, für die meist nicht mehr als die erforderliche Versandadresse angegeben werden muss.</p>
<p>Zudem sind erfahrene Bestellkunden daran gewöhnt, dass sie in renommierten Shops per Rechnung bezahlen können. Und sie werden in dieser Gewohnheit bestärkt, je mehr Marken und Hersteller mit eigenen ausgeklügelten Plattformen ins Web drängen.</p>
<p>Damit wird insgesamt der Druck auf kleinere Händler zunehmen, in punkto Payment-Optionen die Standards der Großen zu übernehmen. Und sie gehen mit, wie das auf den E-Commerce spezialisierte Forschingsinstitut ibi research herausfand: 48 Prozent der befragten Händler mit unter einer Million Euro Umsatz nannten auf die Frage, welche Payment-Methode sie in den letzten vergangenen Jahren hinzugefügt hätten, den Rechnungskauf.</p>
<h2>Der Rechnungskauf aus Händlersicht</h2>
<p>Abseits des Marktdrucks gibt es aber tatsächlich gute Gründe, warum Online-Händler ihren Kunden den Kauf per Rechnung anbieten sollten: So kann theoretisch die gesamte Abwicklung dieser Zahlart im eigenen Haus stattfinden, ein externer Dienstleister ist nicht zwingend nötig. Das macht diese Payment-Methode auf den ersten Blick sehr günstig. Hinzu kommt die Aussicht auf weniger Abbrüche während des Checkouts, höhere Warenkorbwerte bei Rechnungskäufern und eine bessere Kundenbindung.</p>
<p>Inwieweit diese Vorteile zum Tragen kommen, ist allerdings sehr stark von der Gestaltung der Zahlungsabwicklung und vom Sortiment abhängig. So schlagen die Nachteile der offenen Rechnung, wie beispielsweise Betrugsversuche oder auch erhöhte Retourenraten bei manchen Branchen deutlich zu. Bei anderen ist das kein Thema. Dies zeigte auch die jüngste Händlerumfrage von Shopanbieter.de, nach der die Ausfallrate von Rechnungszahlungen bei zwei Drittel der Befragten unter einem Prozent lag, jedoch bei rund einem Zehntel der Händler auch bei zehn Prozent und sogar höher.</p>
<p>Von erhöhten Retourenraten berichteten rund 25 Prozent der befragten Online-Händler, etwa ebenso viele freuten sich allerdings über eine reduzierte Retourenquote bei Rechnungszahlern. Gut die Hälfte der Shopbetreiber sah kein verändertes Retourenverhalten gegenüber Kunden mit anderen Zahlmethoden.</p>
<p><figure class="caption aligncenter" id="attachment_232025"><img title="Der Kauf per Rechnung ist im Internet immer noch am beliebtesten." alt="dms d4b7866f39131db0270ac23e52e06bb5" src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2012/11/dms_d4b7866f39131db0270ac23e52e06bb5-596x418.jpg" width="596" height="418" />
<figcaption>Der Kauf per Rechnung ist im Internet immer noch am beliebtesten.</figcaption></figure>Besonders problematische Bereiche sind vor allem der Modehandel sowie die einschlägigen Produktarten mit hoher Affinität zum Warenkreditbetrug, wie Elektonikartikel. Händler von Modeartikeln sehen sich vor allem mit Liquiditätsengpässen durch vermehrten Zahlungsverzug und hohen Retourenraten konfrontiert, zumal in diesem Segment selbst Retouren in gutem Zustand wegen der raschen Sortimentswechsel einem hohen Wertverfall unterliegen können.</p>
<p>Daneben vermeldete die Hälfte der von Shopanbieter.de befragten Händler eine Konversionserhöhung, und jeder Dritte hatte zusätzlich erhöhte Warenkorbwerte bei Rechnungszahlern. Das Angebot, via Rechnungsadresse zu bestellen, kann sich also lohnen.</p>
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