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	<title type="text">Sozial herausgefordert</title>
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	<updated>2010-06-28T13:53:57Z</updated>

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		<author>
			<name>Tobias Wolter</name>
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					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Die Bundespräsidentenwahl]]></title>
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		<updated>2010-06-28T13:53:57Z</updated>
		<published>2010-06-28T13:53:57Z</published>
		<category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Das Leben, das Universum, und der ganze Rest" />		<summary type="html"><![CDATA[Die Wahl zum Präsidenten der Bundesrepublik, wie sie h [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://sozial-herausgefordert.de/2010/06/28/bundespraesidentenwahl/">&lt;p&gt;In Deutschland gibt es viele Wahlen, die mit starkem Wahlkampf begleitet werden, denn bei fast all den Wahlen ist das Volk involviert. Das Volk, das weiß jeder Politiker, ist arm und unterbelichtet, und daher muss der Stift bei der Wahl am besten mit der eigenen Hand mitgeführt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann, wiederum, gibt es aber auch Wahlen, die rein gar nichts mit dem Volk zu tun haben, sondern einzig und allein in der Politik interessant sind. Abstimmungen im Bundestag, zum Beispiel, sind zwar eigentlich keine Wahlen, aber im Endeffekt wird hier auch jedes Mal neu bestimmt, wer die politische Überlegenheit hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dann gibt es noch tatsächliche Wahlen, die weder das Volk betreffen noch eigentlich irgendwas mit der Politik zu tun haben. Akutes Beispiel: Die Wahl eines neuen Bundespräsidenten. Da gibt es sogar ein eigenes Gesetz für, das &lt;a href="http://bundesrecht.juris.de/bpr_swahlg/index.html"&gt;BPräsWahlG&lt;/a&gt;, kurz für das &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_über_die_Wahl_des_Bundespräsidenten_durch_die_Bundesversammlung"&gt;Gesetz über die Wahl des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies klingt nach einer extrem wichtigen Wahl für das Land, denn immerhin wird hier das Staatsoberhaupt bestimmt. Also schauen wir uns mal an, welche Anforderungen an die Leute gestellt werden, die diese Person wählen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum ersten Mal: die Bundesversammlung wählt den Bundespräsidenten. Die Bundesversammlung besteht aus allen Mitgliedern des Bundestages und ‘ner gleichen Zahl Abgeordneter der einzelnen Länder. Dabei hat jedes Land eine Zahl von Stimmen, die von seiner Einwohnerzahl abhängig ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wen das Land dann schickt, daß darf das jeweilige Landesparlament selber ausmauscheln. Im Prinzip wird da wirklich vorgeschlagen und gewählt, in der Praxis bestimmt die Landesregierung eine Liste, wo dann alle im Parlament mal brav nicken. Das sollte man sich schon mal merken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soviel also zur Aufstellung. Man sollte sich nun fragen: welche Pflichten haben die Wahlleute? Müssen sie so wählen, wie ihre Partei es will? Auch dazu gibt das Gesetz Auskunft, nämlich in &lt;cite&gt;§7 BPräsWahlG&lt;/cite&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
Artikel 46, 47, 48 Abs. 2 des Grundgesetzes finden auf die Mitglieder der Bundesversammlung entsprechende Anwendung. Für Immunitätsangelegenheiten ist der Bundestag zuständig; die vom Bundestag oder seinem zuständigen Ausschuss erlassenen Regelungen in Immunitätsangelegenheiten gelten entsprechend. &lt;em&gt;Die Mitglieder sind an Aufträge und Weisungen nicht gebunden.&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;[Vorhebung von mir.]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur Erläuterung hier mal die erwähnten Grundgesetzartikel:&lt;/p&gt;
&lt;dl&gt;
&lt;dt&gt;Art. 46 GG&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li style="font-weight: normal !important"&gt;Ein Abgeordneter darf zu keiner Zeit wegen seiner Abstimmung oder wegen einer Äußerung, die er im Bundestage oder in einem seiner Ausschüsse getan hat, gerichtlich oder dienstlich verfolgt oder sonst außerhalb des Bundestages zur Verantwortung gezogen werden. Dies gilt nicht für verleumderische Beleidigungen.&lt;/li&gt;
&lt;li style="font-weight: normal !important"&gt;Wegen einer mit Strafe bedrohten Handlung darf ein Abgeordneter nur mit Genehmigung des Bundestages zur Verantwortung gezogen oder verhaftet werden, es sei denn, daß er bei Begehung der Tat oder im Laufe des folgenden Tages festgenommen wird.&lt;/li&gt;
&lt;li style="font-weight: normal !important"&gt;Die Genehmigung des Bundestages ist ferner bei jeder anderen Beschränkung der persönlichen Freiheit eines Abgeordneten oder zur Einleitung eines Verfahrens gegen einen Abgeordneten gemäß Artikel 18 erforderlich.&lt;/li&gt;
&lt;li style="font-weight: normal !important"&gt;Jedes Strafverfahren und jedes Verfahren gemäß Artikel 18 gegen einen Abgeordneten, jede Haft und jede sonstige Beschränkung seiner persönlichen Freiheit sind auf Verlangen des Bundestages auszusetzen.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;Art. 47 GG&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Abgeordneten sind berechtigt, über Personen, die ihnen in ihrer Eigenschaft als Abgeordnete oder denen sie in dieser Eigenschaft Tatsachen anvertraut haben, sowie über diese Tatsachen selbst das Zeugnis zu verweigern. Soweit dieses Zeugnisverweigerungsrecht reicht, ist die Beschlagnahme von Schriftstücken unzulässig.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;Art. 48(2) GG&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;
&lt;blockquote&gt;Niemand darf gehindert werden, das Amt eines Abgeordneten zu übernehmen und auszuüben. Eine Kündigung oder Entlassung aus diesem Grunde ist unzulässig.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;/dd&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p&gt;Was dies also heisst: jeder soll wählen, wie er denn will, und sich von nichts beeinflussen lassen, auch nicht dem Druck aus der Partei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soweit die Theorie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Praxis sieht das ganze leider schon ganz anders aus. Bei der aktuellen Wahl werden Kandidaten nicht als Einzelnominierungen gesehen, so vielleicht mit dem Gedanken, daß man die Person für ihre Leistung an der Bundesrepublik mit dem Posten des Präsidenten belohnt — von Leuten, die unparteiisch sind und der Aufgabe würdig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der aktuellen Wahl sind Kandidaten Parteikandidaten. Jede Partei stellt einen vor, und sammelt sich hinter einem Banner von parteipolitischen Fundamentalisten, die die Wahl des eigenen Kandidaten quasi schon verschreiben. Denn wer den eigenen Kandidaten nicht wählt, der wird versucht, unschädlich zum Machen. Zum Beispiel &lt;a href="http://news.google.de/news/search?q=dagmar+schipanski"&gt;Dagmar Schipanski&lt;/a&gt;, welche als Landesabgeordnete der Thüringer CDU auf der Liste der Leute stand, die zur Bundesversammlung geschickt werden sollte. Nun aber hat Schipanski sich pro-Gauck ausgesprochen, also für “den anderen” Kandidaten, und siehe da, schon befördert sie Landesregierung sie von der Liste. Und wehe, noch irgendwer anders muckt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bundestagsabgeordneten kann man das Wählen natürlich nicht verbieten, von daher werden öffentliche Dissenten momentan zu Gesprächen bei ihren Vorgesetzten eingeladen. Dort findet dann ein Meinungsaustausch statt, und zurück kommt eine parteitreute Wahlperson.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
Ein Meinungsaustausch ist, wenn ein Beamter mit seiner Meinung zu seinem Vorgesetzten geht und mit dessen Meinung zurückkommt.&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Andrej Gromyko, russischer Politiker&lt;/cite&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Der Vorsitzende der Senioren-Union NRW, Leonhard Kuckart, meint — laut Spiegel — “Wer sagt, dass Wahlmänner unabhängig sind, der irrt”. Anders als beim Spiegel, in dem ihm eine Leugnung von §7 BPräsWahlG unterstellt wird, sehe ich seine Aussage als Darstellung der Tatsachen: Wahlleute sind auf dem Papier frei, aber wehe, sie bekennen sich öffentlich dazu. Der Spiegel-Artikel (&lt;cite&gt;Spiegel 26 / 2010&lt;/cite&gt;) deutet auch an, daß gewisse Drohungen gefallen seien: &lt;q&gt;Man müsse an die Konsequenzen denken, mahnte die Fraktionsführung auf einem Treffen mit den ostdeutschen Parlamentariern in der Woche nach Wulffs Kandidatur.&lt;/q&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber das ist natürlich nicht genug der Farce. Statt einfach nur drei Kandidaten zu nennen, die der Partei entsprechen, sind, bis auf Joachim Gauck, die alle auch nur grenzwertig geeignet gemäß der Voraussetzungen an den Bundespräsidenten. Was nämlich gefordert wird, laut &lt;cite&gt;Art. 55(1) GG&lt;/cite&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Der Bundespräsident darf weder der Regierung noch einer gesetzgebenden Körperschaft des Bundes oder eines Landes angehören.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Der Kandidat der Union, Christian Wulff, ist momentan sogar noch Ministerpräsident des Landes Niedersachsens. Damit ist er Teil einer gesetzgebenden Körperschat eines Landes! Wulff verspricht zwar, sofort als Ministerpräsident zurückzutreten, sobald er gewählt würde, aber der Geist des Gesetzes, daß man jemanden vorschlagen sollte, der gefälligst nichts aus der aktiven Politik kommt, wird hier blatant verletzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So gut gewählt ein Kandidat wie Joachim Gauck auch sein mag, seine klassische Eignung zum Bundespräsidenten ist eher zufällig. Der SPD und den Grünen gefiel Gauck vor allem, weil er auch Stimmen von den Konservativen einsammeln würde, und somit ein idealer Gegenkandidat gegen alles sei, was die Koalition vorlegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hinter vorgehaltener Hand wird inzwischen geflüstert, daß es ein weiteres Zeichen der Schwäche Merkels sei, wenn sie es nicht schaffe, Wulff zum Bundespräsidenten wählen zu lassen. Vielleicht sogar eine fatale Schwäche, die das Ende ihrer Regierung bedeutet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin zutiefst enttäuscht darüber, daß der ehrenwerte Posten des Bundespräsidenten inzwischen nur noch als parteipolitischer Spielstein benutzt wird, um anderen Leuten zu zeigen, daß man noch regierungsfähig ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/9qrz3sTJ215xq-7X4B0gsVwIqgs/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/9qrz3sTJ215xq-7X4B0gsVwIqgs/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/9qrz3sTJ215xq-7X4B0gsVwIqgs/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/9qrz3sTJ215xq-7X4B0gsVwIqgs/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/sozial-herausgefordert/~4/gXDBsO3ZrSo" height="1" width="1"/&gt;</content>
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		<author>
			<name>Tobias Wolter</name>
						<uri>http://sozial-herausgefordert.de/</uri>
					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Meinungsbilder im Internet]]></title>
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		<updated>2010-06-22T13:29:50Z</updated>
		<published>2010-06-22T13:17:08Z</published>
		<category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Das Leben, das Universum, und der ganze Rest" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Diskussion" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Internet" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Kommentare" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Kommunikation" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Masse" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Menschen" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Überlegungen" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Umständlichkeit" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Zugang" />		<summary type="html"><![CDATA[Überlegungen zur Vereinfachen von Autor-Leser-Interakt [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://sozial-herausgefordert.de/2010/06/22/meinungsbilder-im-internet/">&lt;p&gt;Das Internet hatte schon immer große Probleme, Bewertung von “der Masse” zu bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Postuliere ich jetzt mal so.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber die Tatsachen liegen eigentlich sehr deutlich auf der Hand:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Kommentarfunktionen sind öfters “umständlich”.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Gute Kommentare erfordern eine gewisse mentale Leistung.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Einfache Kommentare der Form “me tooo!!!11einself” sind verpöhnt (und in den meisten Systemen doch “gleichwertig” zu vollen Kommentaren).&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;h3&gt;Umständlichkeit&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Kommentarfunktionen erlauben es einem nicht, schnell und unkompliziert Kommentare zu lassen. Oft braucht man eine gewisse Form der Anmeldung, um seine Meinung kundtun zu dürfen, von den “einfachen” Modellen, Name und Mailadresse anzugeben, bis hin zum Erstellen von Benutzerkonten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich hat die Abwegung dabei auch sehr praktische Ursachen, denn viele Leute wollen nicht unbedingt von jedem Kommentare.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man mag jetzt kurz innehalten und sich fragen: “Aber wenn sie nicht von jedem Kommentare wollen, warum hätten sie dann Grund, sich zu beschweren?” Ganz einfach: “Jeder” im Internet ist eindeutig nicht gleichbedeutet mit “Jeder Mensch”.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt genug Spammer im Internet, die versuchen, durch Kommentare auf Blogartikel Aufmerksamkeit auf ihre eigenen Inhalte zu lenken. Mal ist das rein geschäftlich interessant für sie, mal isses ideologisch/egoistisch interessant. Im letzteren Falle ist es halbwegs verzeihbar, da sowas ja zu einer Diskussion gehört; aber der erste Punkt ist die Crux der Sache.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man sein System für jedermann öffnet, dann ist ein Großteil davon “unsolited commercial content”, also Werbung. Kleine Statistik dazu: seit hier Akismet läuft, hat es 58.142 mal Müll gekillt, und ich habe 348 echte Kommentare. Das führt demnach zu einem Signal-Rausch-Verhältnis im Promillebereich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also muß man Abstriche gegenüber der Einfachheit tätigen: man verlangt gewisse Authentifizierung, damit man nicht im Nachhinein irgendwelche Werbung von seiner Seite entfernen muss, und unliebsame Nutzer ausschliessen kann. Also kann man sagen, daß man zum Beispiel einen Namen und eine Mailadresse haben will. Für den gemeinen Spammer, egal welcher Gattung, macht das keinen Unterschied: die sind schnell hingeschrieben, und da das Feld nicht geprüft wird, ist es auch egal, was drin steht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun bestehen zwei verschiedene Eskalationspfade: Moderation oder (zustimmungsbedürftige) Accounterstellung. Ich habe mich für die Moderation zusammen mit einem Spamfilter entschieden, da der Kommentardurchsatz abseits des Spamfilters bewältigbar ist (statistisch: weniger als ein Kommentar am Tag).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sobald man aber ein höheres Kommentarvolumen erreicht, wird Moderation auch eine Sache. Hier kann man noch skalieren, in dem man nur eine Initialmoderation als erforderlich betrachtet, und alle nachfolgenden Beiträge als genehmigt gelten. Aber auch das skaliert wiederum nur bis zu einer gewissen Größe, und ist auch relativ arbeitsaufwendig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus Gründen der Faulheit also greifen viele zu einer Anmeldungslösung. Dies funktioniert ähnlich wie die Initialmoderation, nur daß man meist einen Mailverkehr initiiert, und eine erfolgreiche Bestätigung der Mailadresse als hinreichend für eine Erstmoderation akzeptiert. Dies funktioniert relativ erfolgreich bei der (kommerziellen) Spamabwehr, da ein koordinierter Mailaustausch nicht kosteneffektiv ist im Vergleich zum stumpfen automatisierten Raushauen von Kommentaren.&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-style: italic; padding-left: 1em; padding-right: 1em" class="aside"&gt;Technisch gesehen ist es nicht aufwendig, einen Parser für die Standard-Authorisierungsmails zu schreiben und dann über eine frei zugreifbare Dropbox zu arbeiten, aber das hat sich bisher wahrscheinlich wegen Bedarf einer zentralisierten Minimalstruktur nicht durchgesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Problem hierbei ist es dann, daß es für viele “einmalige” Kommentare einfach zu umständlich ist, sich dieser Prozedur zu unterziehen. Wenn man unbedingt einen langen Kommentar zu einem Thema loswerden will springt man vielleicht noch durch die Hürden, aber wenn die Wahl zwischen “Usernamen und Passwort ausdenken, Angaben vervollständigen, auf Mail warten und Link klicken, dann Kommentar schreiben” und “Achseln zucken und Tab schließen” liegt, so wird doch oft der letztere Fall gewählt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wer kann’s einem verübeln, denn im echten Leben warten man auch nur kurz darauf, seinen Mund zu öffnen, wenn man die Chance hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was also her muss ist eine triviale Art und Weise, Kommentare abzulassen. Hier wittern gerade Social Networks ihre Chance; zum Beispiel Facebook, welches einen “Like”-Button anbietet, der zum trivialen “Ich mag Deinen Beitrag” mitteilen ideal ist, wenn man denn einen Facebook-Account hat. Solche Methoden haben gewisse Vorteile:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Dem Betreiber steht eine viel höhere Beteiligung in Aussicht, da weit mehr Leute schon einen Facebook-Account haben als sein Blog je Benutzer.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ein reines “Like” führt zu keinem erhöhten Schutzbedarf vor Spam. Für positive und negative Bewertung wäre es auch simpel, Stimmabgaben von einem bestimmten Benutzer für ungültig zu erklären.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Für den Leser bietet es den Vorteil, daß er keinen weiteren Account braucht, und automagisch als authentifiziert gilt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Der Nachteil, natürlich, ist hierbei mal wieder die &lt;strong&gt;Privatsphäre&lt;/strong&gt;, denn so kriegt der Social Network-Provider genau mit, was man in (gewissen Teilen des) Internet macht. Und das will man eigentlich nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p style="font-style: italic; padding-left: 1em; padding-right: 1em" class="aside"&gt;Etwas mehr Details zum “Spaß” des Likebuttons gibt’s auf &lt;a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/04/28/facebook-und-der-datenschutz-wir-sind-besorgt/"&gt;Basic Thinking&lt;/a&gt;. Wer einen Facebook-Account hat sollte sich einfach mal &lt;a href="http://kosmar.de/dasgefaelltuns/"&gt;"Das gefällt uns"&lt;/a&gt; anschauen und sich gruselig schütteln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt wiederum andere Authentifizierungsmethoden, die relativ trivial sind und eine etwas geringere Einschränkung der Privatsphäre mit sich führen, nämlich Dienste wie &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/OAuth"&gt;OAuth&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/OpenID"&gt;OpenID&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese ermöglichen es einem, quasi per Klick (wenn von der Webseite unterstützt) oder mit dem Eingeben eines URL sich mit einem Account zu authentifizieren, wobei die Authorisierung nicht über den Benutzer geht, sondern über die jeweiligen Webseiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei kann man die meisten seiner “großen” offenen Accounts benutzten, zum Beispiel seinen Google-Account, Facebook, Yahoo oder sogar MySpace, wenn ich mich nicht irre, aber man kann auch einfach seinen eigenen Authentifikator hochziehen, wenn man Bedenken zur Privatsphäre dabei hat. Die meisten Blogs können inzwischen einfach zu OpenID-Providern umgestrickt werden, sprich man gibt als “OpenID-URL” den URL seines Blogs an, und das reicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der “authentication provider” (Google, etc., oder z.B. das eigene Blog) erhält hierbei den URL der aufrufenden Seite — mindestens also wo man sich anmeldet (z.B. sozial-herausgefordert.de), im ungeschickteren Falle auch den jeweiligen Inhalt, z.B. den URL zum Blogpost. Weitere personbezogene Informationen werden aber nicht ausgetauscht, also schon mal ein Fortschritt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Vorteil hierbei ist, daß es ähnlich gut skaliert wie eine Mailregistrierung, aber einfacher für alle Seiten ist. Der Nachteil wiederum ist die mangelnde Verbreitung des Wissens &lt;em&gt;über&lt;/em&gt; die Technik. Browser-Plugins, die eventuelle Informationen automagisch eintragen, so daß man schnell abstimmen kann, sind nicht weit verbreitet, und die wenigsten Menschen mit z.B. einer Yahoo-Mailadresse wüssten weder, was OpenID ist, und insbesondere nicht, daß sie auch schon OpenID haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von daher ist die Facebook-Methode halt von der Umständlichkeit her ideal, da sie ein bereits bekanntes Konzept nimmt und einfach logisch fortsetzt. Der nächste Schritt wäre, OpenID oder OAuth so intuitiv klar in Blogs einzubauen, daß es jeder benutzen kann, ohne Anleitung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere Nachforschung in der Richtung ist auf meiner TODO-Liste.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Kommentarqualität&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Für viele Leute ist es oft zu umständlich, einen längeren und ausführlichen Kommentar zu schreiben. Oft reicht die Muße nicht mal dazu, selbst einen kurzen Satz zu verfassen, vor allem wenn man nicht glaubt, daß der eigene Kurzkommentar von besonderem Wert wäre.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daher gibt man sich gemeinhin dann nicht die Blöße und schreibt einfach gar nichts.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist zwar Jedermanns gutes Recht, aber gerade wenn man irgendwelche Inhalte anbietet hat man doch ein relativ großes Interesse, genau herauszufinden, wie jeder Besucher über diesen denkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daher satteln auch langsam viele populärere Dienste auf Kommentare im “Grunzlaute”-Niveau hin. Facebook hat seinen Like-Button eingeführt, um zu sagen, daß man Inhalt interessant fand. YouTube hat nebst seiner Kommentarfunktion unlängst ein einfaches “Daumen hoch/Daumen runter”-Rating eingeführt (und damit sein Sterne-Rating abgelöst), welches um ein Vielfaches beliebter ist als das Schreiben von Kommentaren. Und das auf YouTube, welches nicht gerade wegen seiner gepflogenen Kommentarkultur bekannt ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dazu gibt es natürlich auch noch andere Methoden, die sich vielleicht sogar für den Betreiber mehr lohnen. Inzwischen habe ich zum Beispiel auch &lt;a href="http://www.flattr.com/"&gt;Flattr&lt;/a&gt; hier eingebunden, halte mich aber noch davon zurück, &lt;a href="http://sozial-herausgefordert.de/2010/06/05/die-flattr-contentschwelle/"&gt;einfach Inhalt zu scheißen und auf's Beste zu hoffen&lt;/a&gt;. Wie &lt;a href="http://basisvasektomie.de/?p=80"&gt;der Herr Urbach anmerkt&lt;/a&gt; ist Flattr natürlich ein ideales Medium, um neben dem “gefällt mir” noch ein “Danke” auf einen Artikel zu setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von daher sieht es so aus, als müsste man die Kommentarfunktionen auf Blogs und Webseiten mal grundsätzlich vereinfachen, am besten annähernd vereinheitlichen durch eine gemeinsam nutzbare Bibliothek.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Punkte, die zu erfüllen sind:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Integration und kinderleichte Bedienung von einfachen Authentifikationsverfahren wie OAuth/OpenID.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unterstützung von “einfachen” Kommentaren wie “Gefällt mir”/“Gefällt mir nicht”.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Option auf Zuwendung an den Autor bzw. halt Contentvergütung.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Jetzt muss es nur noch wer machen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/di87F49TYkc2CpUtiaULDXGAXao/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/di87F49TYkc2CpUtiaULDXGAXao/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/di87F49TYkc2CpUtiaULDXGAXao/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/di87F49TYkc2CpUtiaULDXGAXao/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/sozial-herausgefordert/~4/mrB-tLJUNEg" height="1" width="1"/&gt;</content>
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		<author>
			<name>Tobias Wolter</name>
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					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Die Flattr-Contentschwelle]]></title>
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		<updated>2010-06-15T14:11:57Z</updated>
		<published>2010-06-05T14:36:12Z</published>
		<category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Das Leben, das Universum, und der ganze Rest" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Inhalt" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Internet" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Vergütung" />		<summary type="html"><![CDATA[Flattr als Motivator für neuen Inhalt. [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://sozial-herausgefordert.de/2010/06/05/die-flattr-contentschwelle/">&lt;p&gt;Neuer Monat, neuer Artikel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit einiger Zeit gibt es ja diesen lustigen neuen Dienst namens &lt;a href="http://flattr.com/"&gt;Flattr&lt;/a&gt;, der es einem erlaubt, eine etwas andere Form der Vergütung in seine Artikel einzubinden: man zahlt monatlich einen festen Betrag x auf sein Konto bei Flattr ein, und man kann dann im Internet verteilt auf die hübschen Flattr-Buttons klicken, sagen wir n mal im Monat. Am Ende eines Monats wird dann abgerechnet, und jeder Besitzer eines Buttons bekommt von jedem klickenden dann x/n EUR auf sein Konto.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Blogwelt hat das jetzt zu geführt, daß der gemeine RSS-Reader momentan nur so vor Flattr-Buttons strotzt, die um die Aufmerksamkeit des Lesers ringen. Interessante Bemerkungen dazu, die einem sofort auffallen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Jedes größere deutsche Blog hat einen Button, und diese werden auch extremst fleißig geklickt. Beim &lt;a href="http://lawblog.de/"&gt;Udo&lt;/a&gt; sieht man gerade bei lustigeren Stories hin und wieder sogar eine dreistellige Zahl an Klicks.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Man kann den groben monetären Wert erahnen. Ich bleibe beim Beispiel Law Blog, &lt;a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/06/02/flattr-die-erste-abrechnung/"&gt;wo Udo von durchschnittlich 0,15€ pro Flattr&lt;/a&gt; spricht. Für den Artikel &lt;a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/06/04/die-legende-von-der-schutzlosen-polizei/"&gt;Die Legende von der schutzlosen Polizei&lt;/a&gt; sind das also zur Zeit des Schreibens dieses Artikel schonmal knapp 23€, und für eine &lt;em&gt;automatisch generierte Linksammlung&lt;/em&gt; mit 3 Klicks auch knapp ein halber Euro.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Daraus lässt sich auch zugleich ein viel wichtigerer Punkt ableiten: Leute mit eingeschlafenen Blogs, aber einer gewissen 2.0-Affinität, versuchen natürlich, diese neue Möglichkeit gewinnbringend zu nutzen. Der Account wird sich oft sowieso geholt (man will ja mit dabei sein), und er ermöglicht immerhin eine Art Belohnung dafür, daß Leute sich Mühe machen, etwas zu schreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also ist der nächste logische Schritt, daß man auch selber versucht, wieder etwas zu schreiben — oder auch nur interessantere Sachen zu schreiben. Der Flattr-Button dadrunter wird schon dafür sorgen, daß zumindest der eigene monatliche Beitrag zumindest partiell amortisiert wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich will da jetzt keine Profitgeilheit unterstellen — es wird ja nicht mit unlauteren Mitteln gearbeitet. Aber die Leute scheinen plötzlich wieder einen Ansporn gefunden zu haben, Inhalte rauszuhauen, in der Hoffnung auf den vereinzelten Klick. Schließlich ist ein einzelner Flattr-Click am Ende mehr Wert als die traditionellen zwei AdSense-Banner, die auch diese Seite verzieren (so man sie nicht blockt). Vor allem wenn’s keine Clickthrough-Kohle gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Statistik dazu: mein AdSense machte bisher 4€. Seit März letzten Jahres.]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwei große Fragen bleiben:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Wird dies nur ein kurzzeitiger Stimulus sein? Ein «Ja» liegt da als Antwort sehr nahe.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wird es tatsächlich zu besserem Inhalt führen? Darüber kann man sich wohl streiten.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Ganz außer Frage: es lohnt sich natürlich für jeden, da im Zweifelsfalle das gute Gefühl im Magen bleibt, daß das Geld direkt an den Ersteller geht, ohne nennenswerte Umwege wie über Verlagshäuser, Distributoren und ähnliches. Vielleicht erübrigt Flattr so meinen geplanten Artikel zur Contentvergütung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;del&gt;Und wenn man jetzt hier den Flattr-Button sucht: ich habe noch keinen Account.&lt;/del&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/tXKOH1XReLSvS-Zei6eVkuTImpY/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/tXKOH1XReLSvS-Zei6eVkuTImpY/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/tXKOH1XReLSvS-Zei6eVkuTImpY/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/tXKOH1XReLSvS-Zei6eVkuTImpY/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/sozial-herausgefordert/~4/zvN8UOkVjDI" height="1" width="1"/&gt;</content>
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		<author>
			<name>Tobias Wolter</name>
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					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Dialoge, die das Leben schreibt]]></title>
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		<updated>2010-05-12T19:41:56Z</updated>
		<published>2010-05-12T19:41:56Z</published>
		<category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Das Leben, das Universum, und der ganze Rest" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Feminismus" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Gender" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Rumgesülze" />		<summary type="html"><![CDATA[
"Eure Gender-Balance ist aber ziemlich unterirdisch..  [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://sozial-herausgefordert.de/2010/05/12/dialoge-die-das-leben-schreibt/">&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
“Eure Gender-Balance ist aber ziemlich unterirdisch.. 15% Frauen, davon nur 6 Veranstaltungen von Frauen allein..?”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“Das dürfte leider der Gender-Balance der Vortragseinreichungen entsprechen. :/”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“Sicher, aber das ist ein relativ alter Hut. Wer Rednerinnen will, muss sie aktiv ansprechen. Sonst gibt’s eben keine.“
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich habe an dem Gespräch oben nicht teilgenommen, aber ich kann mir einen Kommentar nicht verkneifen: Warum kritisiert man eine mangelnde Gleichberechtigung, aber fordert eine Sonderbehandlung für Frauen? Sinn ist was anderes.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/urlDr-L7GZdIFSniOh9H693JD0U/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/urlDr-L7GZdIFSniOh9H693JD0U/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/urlDr-L7GZdIFSniOh9H693JD0U/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/urlDr-L7GZdIFSniOh9H693JD0U/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/sozial-herausgefordert/~4/Fa1Icq6GeN0" height="1" width="1"/&gt;</content>
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		<author>
			<name>Tobias Wolter</name>
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					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Social Network-Kompetenz]]></title>
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		<id>http://sozial-herausgefordert.de/?p=431</id>
		<updated>2010-04-26T10:22:45Z</updated>
		<published>2010-04-26T10:22:45Z</published>
		<category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Das Leben, das Universum, und der ganze Rest" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Idiotie" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Internet" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Menschen" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Social Networks" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Verhalten" />		<summary type="html"><![CDATA[Kompetenz in der Bedienung von sozialen Netzwerken. Ode [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://sozial-herausgefordert.de/2010/04/26/social-network-kompetenz/">&lt;p&gt;Ich finde es ja persönlich immer wieder erstaunlich, daß Menschen sich darüber beschweren, daß Social Networks von der Datenschutzseite her problematisch sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das sollte einen nicht überraschen, denn schließlich &lt;em&gt;basieren&lt;/em&gt; sie darauf, daß man persönliche Daten an beliebige andere Nutzer freigibt. Anders wäre das nämlich eine sehr autistische Angelegenheit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von daher ist also eher die interessante Frage nicht, &lt;em&gt;ob&lt;/em&gt; persönliche Daten in den Umlauf kommen, sondern wie weit. Die interessanten Grenzen hierbei sind:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Die Sicherheit gegenüber anderen Nutzern.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Sicherheit gegenüber Drittanbietern.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Und hier schneiden Netzwerke wie Facebook zum Beispiel nicht schlechter ab, weil sie schlechter gecodet sind oder ähnliches, sondern nur, weil sie zum einen eher freizügige Defaults haben, und zum anderen der gemeine Nutzer strunzdoof ist, was die Wahrung der eigenen Privatsphäre angeht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dazu, als illustratives Beispiel, sei ein Konzept genannt, was auf Facebook ganz groß ist, und daher logischerweise Tür und Tor öffnet für böswilligere Drittanbieter: &lt;em&gt;Anwendungen&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Facebook erlaubt es nämlich, Anwendungen zu schreiben, ähnlich wie Anwendungen für den Rechner, nur, daß sie halt irgendwo im Internet laufen und nicht [so viel] auf den eigenen Rechner zugreifen — dafür aber auf die Facebook-Profile.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ganz populär bei den absolut sinnlosesten Anwendungen überhaupt: &lt;a href="http://farmville.com/"&gt;FarmVille&lt;/a&gt;, von &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Zynga"&gt;Zynga&lt;/a&gt;. Ein Zynga-Gründer gibt offen zu, &lt;a href="techcrunch.com/2009/11/06/zynga-scamville-mark-pinkus-faceboo/"&gt;daß er alles getan habe, um Umsatz zu bekommen&lt;/a&gt;, und auch heute finanziert sich Zynga durch &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Micropayment"&gt;Micropayments&lt;/a&gt; und großzügige Werbung mit Drittanbietern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also, um das mal kurz zu reiterieren: man gibt seine privaten Daten an eine Facebook-Anwendung von einem externen Anbieter, der selber weiter externe Partner hat, mit denen er Werbeverträge abschließt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dann beschwert man sich darüber, daß die persönlichen Daten auf Touren gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dazu sei mal gesagt, daß es auf Facebook allein 80 Millionen Nutzer von FarmVille gibt — also nicht ganz die Bevölkerung von Deutschland. Allein von meinen Kontakten hat ein Viertel dieser Anwendung erlaubt, das Profil auszulesen. Sprich, in anderen Worten, ein ziemlich großer Datensatz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genau so setzt sich dann die generelle Inkompetenz fort. Es werden Daten in die Profile eingetragen, die dort eher nichts zu suchen haben. Die Leute überprüfen nicht, was ihre Privatsphäreneinstellung sind, und jeder auf der Welt kann demnach lesen, wenn sie in der Nacht davon reden, was sie für Schabernack veranstalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber man ist ja sozial. Und post-privacy kommt doch eh bald, oder? Ne? Jaja.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Veranlasst zu dem Post würde ich übrigens durch die &lt;a href="http://www.computerbase.de/artikel/sonstiges/2010/anleitung_facebook/"&gt;Anleitung: Facebook privat&lt;/a&gt; auf &lt;a href="http://www.computerbase.de"&gt;ComputerBase&lt;/a&gt; [für diese Erwähnung fließen keine Werbeeinnahmen], als ich mir dachte “Das kann doch unnötig notwendig sein, es so dumm zu erklären!”, bis ich mir dachte: “Doch, eigentlich schon.”&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/hMZTxQjwia9C8bWRogpsCbsifok/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/hMZTxQjwia9C8bWRogpsCbsifok/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/hMZTxQjwia9C8bWRogpsCbsifok/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/hMZTxQjwia9C8bWRogpsCbsifok/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/sozial-herausgefordert/~4/xAtm_G3EX0I" height="1" width="1"/&gt;</content>
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		<author>
			<name>Tobias Wolter</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Humorverständnis]]></title>
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		<updated>2010-04-20T10:20:42Z</updated>
		<published>2010-03-18T16:01:04Z</published>
		<category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Das Leben, das Universum, und der ganze Rest" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Feminismus" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Humor" />		<summary type="html"><![CDATA[Eines der großen Probleme bei der Verständigung der G [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://sozial-herausgefordert.de/2010/03/18/humorverstandnis/">&lt;p&gt;Eines der großen Probleme bei der Verständigung der Geschlechter, mit denen ich mich ja schon in &lt;a href="http://sozial-herausgefordert.de/2009/12/09/dinge-die-man-als-mann-nicht-sagen-darf/"&gt;vorherigen&lt;/a&gt; &lt;a href="http://sozial-herausgefordert.de/2009/12/10/unzulaessiger-argumentationsstil/"&gt;Beiträgen&lt;/a&gt; konfrontiert sah.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deswegen ist es interessant, aus rein akademischer Sicht mal ein Beispiel aus der anderen Seite zu betrachten. Ich zitiere aus &lt;cite&gt;dem HOWTO Encourage Women in Linux&lt;/cite&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote cite="http://www.tldp.org/HOWTO/Encourage-Women-Linux-HOWTO/x168.html#AEN175"&gt;&lt;p&gt;
Women keep silent when we see sexist jokes because if we protest, we will immediately be attacked for being over-sensitive, uptight, or a “feminazi.” (Note: NEVER use the term “feminazi.” It discredits all feminists, and trivializes the victims of the Nazi Holocaust. Consider how ridiculous it sounds to call people like Rush Limbaugh “male chauvinazis” and you may understand why “feminazi” is so emotionally loaded.)
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Dieses Beispiel ist, meiner Meinung nach, ziemlich ineffektiv, denn die meisten Männer, die ich kenne, würden diese Bezeichnung höchst unterhaltsam finden. Gerade bei Chauvinisten, aber auch allgemein ist es, als Beleidung, amüsant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was hingegen wiederum ziehen würde wäre, jemanden persönlich als Nazi zu bezeichnen. Und es ernst zu meinen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber auch da wiederum gibt es natürlich gute, alte Regeln — nämlich Godwin’s Law. Von daher ist der Diskussionsbedarf bei einem Nazi-Vergleich sowieso sofort beendet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zugebenermaßen wird das Schweigen aber selten aus einverständlicher Rücksicht auf Godwin nicht gebrochen, sondern eher, weil sich die meisten Leute der Diskussion zu müßig sind und den Schreibenden lieber still als Idioten beschimpfen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Ofy-ThiYSvmPGh8Wp_yLM_gkODg/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Ofy-ThiYSvmPGh8Wp_yLM_gkODg/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Ofy-ThiYSvmPGh8Wp_yLM_gkODg/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Ofy-ThiYSvmPGh8Wp_yLM_gkODg/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/sozial-herausgefordert/~4/uTM0JZbYZ40" height="1" width="1"/&gt;</content>
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		<title type="html"><![CDATA[Gruppeninteraktion]]></title>
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		<updated>2010-01-13T00:48:46Z</updated>
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		<category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Das Leben, das Universum, und der ganze Rest" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Gruppeninteraktion" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Menschen" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Persönliche Konflikte" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Streit" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Verhalten" />		<summary type="html"><![CDATA[Persönliche Konflikte auf die Gruppe abschieben ftl. [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://sozial-herausgefordert.de/2010/01/13/gruppeninteraktion/">&lt;p&gt;Man nehme an, man sei in einer Gruppe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man ein persönliches Problem mit einer Person aus einer Gruppe hat, so ist das nicht irgendeine Schuld, die jene Gruppe zu tragen hat. Außerdem ist es auch sonst kein Grund, die Gruppe zu verurteilen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls diese Gruppe nun den Konflikt ignoriert oder belächelt, so ist das höchstwarscheinlich &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; darin begründet, daß sie die Gegenseite unterstützt. Gerade bei langstehenden und bekannten Konflikten tendiert die Gruppe dazu, nicht den Konflikt zu werten, sondern daß dieser Konflikt öffentlich aufgetragen werden muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insbesondere wenn dieser Konflikt zwar eigentlich die Gruppe betrifft, aber quasi sofort zur Instrumentalisierung von Antipathien herhalten muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Just my thoughts.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/rXV63G-6mUUBHNeMwz73Fcr8jJs/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/rXV63G-6mUUBHNeMwz73Fcr8jJs/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/rXV63G-6mUUBHNeMwz73Fcr8jJs/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/rXV63G-6mUUBHNeMwz73Fcr8jJs/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/sozial-herausgefordert/~4/Lx8plFI8Wdw" height="1" width="1"/&gt;</content>
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		<author>
			<name>Tobias Wolter</name>
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					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Katharsis]]></title>
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		<updated>2010-01-13T14:46:35Z</updated>
		<published>2009-12-11T19:15:35Z</published>
		<category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Das Leben, das Universum, und der ganze Rest" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Apathie" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Das große Warum" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Katharsis" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Motivation" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="towo" />		<summary type="html"><![CDATA[Weil es geschrieben sein muß: Ich schreibe die Texte h [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://sozial-herausgefordert.de/2009/12/11/katharsis/">&lt;p&gt;Weil es geschrieben sein muß: Ich schreibe die Texte hier nicht für irgendwelche eh nur spärlich vorhandenen Leser.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ich hier schreibe ist mehr kathartisch. Ich brauche es, um selber meine eigenen Gedanken zu entwickeln, da ich zwar die Meinung, die ich niederschreibe, schon vorher habe, aber eher als eine gedanklich amorphe Masse statt als eine wirklich brauchbare und zusammenfasbare Meinung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Beiträge sind quasi die Karte zu meiner Mannigfaltigkeit, womit ich weiß, wie ich diese Informationen «normal» ausdrücke. Eine Art von Katharsis. Oder Kartersis, in diesem Falle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Englischen gibt es die schöne Floskel „I couldn’t care less“: I couldn’t care less darüber, wer die Beiträge hier schlussendlich liest. I couldn’t care less was die Leute von mir als Menschen halten, wenn sie meine hier ausgedrückten Meinungen lesen. I couldn’t care less wenn ich, je nachdem, was für Artikel ich schreibe, mehr oder weniger Leser habe. I couldn’t care less, wenn Leute korrekt schlussfolgern, daß ich oft sehr voreingenommen bin. Und I couldn’t care less, wenn ich wegen irgendwas hier geschriebenem Kontakt zu Jemanden verliere.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das sind auch schon alles Sachen, die mehr oder weniger so vorgekommen sind. Aber I couldn’t care less.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies ist nur meine private Meinungsschleuder, und nicht mal das, eigentlich ist sie nur sowas wie ein Tagebuch. Mit einem einzigen Unterschied, der mich tatsächlich kümmert:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn es wer liest, dann soll er &lt;strong&gt;denken&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht einfach nur hinnehmen, was hier steht. Es als eine Meinung sehen. Abwägen. Kommentieren. Fehler finden (denn sie sind da). &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn ich tausend Personen vergraule, so ist es das doch wert, wenn man merkt, daß bei einem Einzelnen ein Licht aufgeht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Katharsis von den Sünden meiner Polemik und meiner Voreingenommenheit? Wer weiß. Time will tell.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/u7aYY1DI6bibCqmV9Xe5Sy4V5NM/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/u7aYY1DI6bibCqmV9Xe5Sy4V5NM/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/u7aYY1DI6bibCqmV9Xe5Sy4V5NM/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/u7aYY1DI6bibCqmV9Xe5Sy4V5NM/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/sozial-herausgefordert/~4/G_-mUsE4uAg" height="1" width="1"/&gt;</content>
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		<author>
			<name>Tobias Wolter</name>
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					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Unzulässiger Argumentationsstil]]></title>
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		<updated>2010-04-20T10:21:58Z</updated>
		<published>2009-12-10T12:08:45Z</published>
		<category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Das Leben, das Universum, und der ganze Rest" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Diskussion" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Gender" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Idiotie" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Menschen" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Uneinsichtigkeit" />		<summary type="html"><![CDATA[Der etwas sinnfreie Argumentationsstil von Genderverfec [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://sozial-herausgefordert.de/2009/12/10/unzulaessiger-argumentationsstil/">&lt;p&gt;Im Rahmen &lt;a href="http://sozial-herausgefordert.de/2009/12/09/dinge-die-man-als-mann-nicht-sagen-darf/"&gt;meines letzten Beitrages&lt;/a&gt; beschwerte ich mich darüber, daß Frauen, die Emanzipation übertreiben, gerne einen recht totschlagenden Argumentationsstil haben. Der Zyniker in mir will meinen, daß dies nur einen Mangel an brauchbaren Argumenten vertuscht und ebenjene Verfechter, aus welchen Gründen auch immer, nicht den Bedarf sehen, logische Argumente zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn, &lt;a href="http://medienelite.de/2009/11/26/its-the-bitches-idiot/"&gt;wie lantzschi meint&lt;/a&gt;, kann man natürlich mit „dem Mann“ nicht argumentieren, da er logische Argumente hören will und nicht einfach so die Unschuldsvermutung fallen lässt, nur weil ein Lynchmob (ob nun gerechtfertigt oder nicht) „Vergewaltigung“ schreit. Nur zur Klarstellung: natürlich werden einige dieser Stimmen irgendwelche eigenen Interessen vertreten, gerade solche, die die Wichtigkeit der Anschuldigungen herunterspielen. Aber deswegen gleich die Unschuldsvermutung in Frage stellen ist bestenfalls lächerlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Meinung dazu, daß, wenn “Vergewaltigung!” schreien automatisch recht geben soll, es mindestens genau so despektierlich ist wie das “drei Mal &lt;em&gt;verdächtigt&lt;/em&gt; und tschüss” von ACTA, das erläutere ich ein andernmal.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Worüber ich mich eigentlich kopfschüttelnderweise amüsieren wollte ist, daß es scheinbar auch genug Männer gibt, die sich ziemlich effektiv von dieser hysterischen Argumentationsweise indoktrinieren lassen. Ich zitiere mal aus &lt;a href="http://yesmeansyesblog.wordpress.com/2009/11/12/meet-the-predators/#comment-1153"&gt;den Kommentaren zu einer statistischen Erhebung über Vergewaltigungen in den USA&lt;/a&gt; (zur Klarstellung: “Thomas” ist Autor des Artikels &lt;a href="http://yesmeansyesblog.wordpress.com/2009/11/12/meet-the-predators"&gt;"Meet the Predators"&lt;/a&gt;, JayJay nur irgendein Kommentator):&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;JayKay Says:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;You know, Thomas, you *could* have also said that this research is basically saying that not every man is a potential rapist. That rapists are in fact a rather small part of the population and they’re ruining it for everyone.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;But I doubt those men you describe are primarily motivated by implicit social approval. If that were the case, one would have to wonder why the rest of men apparently don’t become rapists. Are they too decent people to fall for the lures of the alleged rape culture? All this does add up to two main conclusions: one – not all men are rapists. two – those who are, don’t seem to be motivated by homosocial approval.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;I’m all for speaking up about these matters. But what you have here is a deconstruction of “rape culture” rather than a confirmation….&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Thomas Says:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Depends on what you mean by “potential.” From the point of view of a woman who knows you but not very, very well … you’re a potential rapist. There’s about a one-in-ten chance you’re a rapist, and somewhere between one in twelve and twenty-five that you’re a recidivist. You can say you’re not, but how does she know that?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also, to be blunt, if your first concern on reading about hundreds of self-reported attempted and completed rapes is whether the research supports the proposition that most men are in the clear … you need to get your head screwed on straight. Women worrying that you might be a rapist is not a bigger problem than women getting raped.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;About homosocial approval, I just think you don’t understand. They get homosocial approval, through people bending over backwards to reinterpret what they do as something other than rape. About deconstruction, it’s not clear to me that you’re using that term in any way I recognize … or that Derrida would recognize.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;JayKay Says:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;I’m not worried about women worrying about me being a potential rapist. Being careful is just good sense. I also don’t leave my computer in my car and don’t lock it although I know that most people would not take it.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The thing is that you’re trying to talk to men about relating to other men. And instead of acknowledging that this research is basically falsifying the usual feminist message that all men are potential rapists and telling them that this means there’s no real reason to be defensive because *it’s not about them* (even though that’s not immediately obvious) you reiterate the notion that there is a cultural thread somewhere that makes people rapists while the research you quote actually seems to indicate the opposite. Some people are sexually violent regardless of the culture. Again, why wouldn’t 90% of the men become rapists in a truly rape approving society if the social approval were actually a) there and b) morally decisive in any way. I think, again, this is a pretty good argument against the notion of a “rape culture”.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The only people not calling it rape are apparently the researchers who used euphemisms to get an answer. And I wouldn’t call that approval.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Thomas Says:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;November 16, 2009 at 5:11 pm&lt;br /&gt;
Look, if you are just here to argue that there is no “rape culture” and feminists have it all wrong, you’re wasting time. I don’t care about your time, waste it all you want. But you’re not going to waste my time.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;roughly 13% of the population are rapists. Between 4% and 8% are recidivists. About 15% of women will be raped in their lifetime. That’s about 23 million US women.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;23 million.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;At least 4% of the population have raped women more than once. That’s 6 million US men. 6 million with an average of 6 victims each (which implies that many women have been raped more than once; which is sadly consistent with my experience).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;That’s a giant public health crisis. That that goes on and is not the major story in the news regularly; doesn’t have public campaigns the size of the pink ribbon campaign, that — that _is_ a rape culture.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;JayKay Says:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Thomas,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“That that goes on and is not the major story in the news regularly; doesn’t have public campaigns the size of the pink ribbon campaign, that — that _is_ a rape culture.”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;No, I’d say it’s resignation given that there really isn’t much that you can do about the numbers – as this research demonstrates. Are we a theft culture because there is a basic acceptance that theft will occur? Are we a murder culture because murder will occur? Do you think that rape is less acknowledged as a social problem than murder or theft? There’s usually an evidence problem in rape cases, but that doesn’t mean rape is in any way culturally condoned. I just don’t see where you get that. And again, if rape were socially incentivized, why do only about 10% of all men become rapists, using your numbers? If, as you mention by quoting Galbraith, incentives work, and there were incentives encouraging rape, wouldn’t one expect a much higher number? So, assuming that incentives actually work, and assuming only social variables at work, the disincentives to rape do apparently outweigh the incentives 9 to 1, c.p.. Why would you call *that* a rape culture?&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Thomas Says:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;As long as I have the power of the banhammer here, this blog will never be a place where men can make the argument that a culture where one in ten men rapes women is not a rape culture.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Banned. Don’t let the door hit your ass on the way out.
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Kurzzusammenfassung aus meiner Sicht:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;JayKay findet es doof, daß &lt;a href="http://yesmeansyesblog.wordpress.com/2009/11/12/meet-the-predators/"&gt;der Artikel alle Männer&lt;/a&gt; als Vergewaltiger darstellt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Thomas bezichtigt ihn als Sexisten und wiederholt seine Überzeugung von einer „Vergewaltigungskultur“.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;JayKay „relativiert“ es durch den Vergleich, daß es genau so gut Mord und Diebstahl gibt, und da auch keine Kampagnen gegen gestartet werden, weil asozialen Elementen sowas eben egal ist.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Thomas plustert sich auf und kickbannt JayKay weil dieser gegen Thomas’ Standpunkt weiterargumentiert.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Ich mein, ehrlich.. Man kann da jetzt viel Böses reinlesen, wenn man es denn unbedingt will, aber das ist doch alles einfach nur peinlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Anlehnung an &lt;a href="http://sozial-herausgefordert.de/2009/12/04/worte-machen-menschen-zu-schafen/"&gt;vorherige Beiträge über Diskussionskultur&lt;/a&gt; stelle ich fest, daß jemand, der Genderdebatten mit in eine Diskussion bringt, automatisch verloren hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/jD5W4t8M2SDF5bW33mWVbD6WxEA/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/jD5W4t8M2SDF5bW33mWVbD6WxEA/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
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		<author>
			<name>Tobias Wolter</name>
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					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Dinge, die man als Mann nicht sagen darf]]></title>
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		<updated>2009-12-09T14:30:25Z</updated>
		<published>2009-12-09T14:29:55Z</published>
		<category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Das Leben, das Universum, und der ganze Rest" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Dummheit" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Flamewars" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Gender" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Geschlechter" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Gleichberechtigung" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Idiotie" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Menschen" />		<summary type="html"><![CDATA[Andere Leute sagen das zum Thema Gleichberechtigung, wa [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://sozial-herausgefordert.de/2009/12/09/dinge-die-man-als-mann-nicht-sagen-darf/">&lt;p&gt;Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sehr sich doch manche Menschen als realitätsfremd in ihren idealistischen Äußerungen darstellen. Diese ganze Gendersache ist auch so ein Thema, wo einige Leute scheinbar echt Bestätigung und Kompensation suchen. Dabei wird dann ein so banal doofer rhetorischer Stil verwendet, daß er stark an Argumente der Form „Nichts zu verbergen“ oder „Seid ihr etwa für die Terroristen?“ erinnert. Selbst wenn in diesem Falle es viele Leute gibt, die darüber die Nase rümpfen, ist es genau so ein Kampf gegen Windmühlen, zu versuchen, mit Genderleuten zu argumentieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade als Mann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soviel zur Gleichberechtigung der Meinungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf jeden Fall freut es mich daher um so mehr, daß andere Leute aussprechen, was ich eigentlich gar nicht sagen darf:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Es gibt ein paar –weibliche– Frauen […], die sich auf den Schlips getreten fühlen, sobald man die “Gleichberechtigung” kritisiert, die eigentlich gar keine Gleichberechtigung mehr ist, sonder eigentlich eher die Unterdrückung der Männer[.]&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Dieses leicht gekürzte Zitat stammt aus dem Artikel &lt;a href="http://www.anicatha.de/blog/index.php?/archives/718-Feedback-der-Gruenen.html"&gt;Feedback der Grünen&lt;/a&gt; von &lt;a href="http://www.anicatha.de/"&gt;anicatha&lt;/a&gt;. Dort listet sie einige der Reaktionen auf, die sie bekommen hatte, nachdem sie &lt;a href="http://www.anicatha.de/blog/index.php?/archives/717-Ich-wollte-es-nicht-glauben.html"&gt;die übertriebene „Frauengleich&lt;del&gt;schaltung&lt;/del&gt;&lt;ins&gt;berechtigung&lt;/ins&gt;“&lt;/a&gt; der Grünen kritisierte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich will mich hier nicht wirklich dazu äußern. Ich könnte ein Buch dadrüber schreiben, wie peinlich die ganze Frauengleichberechtigungsbewegung sich manchmal verhält, als sie sich nach den ersten (wichtigen) grundlegenden Erfolgen in eine Art Megalomanie stürzte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber ich habe einfach keine Lust auf die ganzen Flamewars, also lasse ich es.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/HWPOaOL1ZxHTH-tZc8j1E-m6xpU/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/HWPOaOL1ZxHTH-tZc8j1E-m6xpU/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/HWPOaOL1ZxHTH-tZc8j1E-m6xpU/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/HWPOaOL1ZxHTH-tZc8j1E-m6xpU/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/sozial-herausgefordert/~4/reQe_5lK8rY" height="1" width="1"/&gt;</content>
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