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	<title type="text">Sozial herausgefordert</title>
	<subtitle type="text">Running on Web 3.11 for Workgroups</subtitle>

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		<author>
			<name>Tobias Wolter</name>
						<uri>https://plus.google.com/103717584598663650848/posts</uri>
					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Denn sie wissen nicht, was sie tun]]></title>
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		<updated>2013-02-10T23:46:29Z</updated>
		<published>2013-02-05T16:01:25Z</published>
		<category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Das Leben, das Universum, und der ganze Rest" />		<summary type="html"><![CDATA[Damals war alles besser. Oder so.]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://sozial-herausgefordert.de/2013/02/05/denn-sie-wissen-nicht-was-sie-tun/">&lt;p&gt;Wir haben ein Generationenproblem.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben dieses Problem nicht auf die übliche Weise, wie es sonst überdenkt wird. Es hat zwar immer noch mit den Lebensumständen zu tun, aber es wirkt sich ganz anders aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damals, als das Internet noch ein bisschen jünger war und noch nicht so voll, als Webseiten mit JavaScript noch etwas waren, was man routiniert mit NoScript blockte ohne Funktionalität einzubüßen. Vielleicht etwas nachvollziehbarer für neuere Generationen: als es Chrome noch nicht gab, als Touchscreen-Smartphones noch keine Farbe hatten, nicht telephonieren konnten und mit Stift bedient werden mussten, als Ubuntu noch gar nicht existierte, als man über die kostenpflichtige Beta von MacOS X noch Witze machte, als Debian potato noch testing war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damals, da gab es das Usenet. Das gibt es heute immer noch. Aber damals, da hat man da noch miteinander geredet. Dateien tauschen war über die Leitungen damals noch zu nervig und generell führte eigentlich kein Server &lt;kbd&gt;alt.binaries.*&lt;/kbd&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Usenet wurde man eigentlich groß, wenn man mit dem Internet anfing. Es gab die ersten Webforen, aber die waren als Hort der mangelnden Sitten verschrien. Man chattete im IRC, aber man unterhielt sich im Usenet. Eventuell hatte man einen ICQ-Account, aber das kam auch meistens Hand in Hand mit einem QuakeWorld– oder HL-Binary auf der Festplatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Usenet damals würde aus heutiger Sicht pedantisch wirken. Es gab die Menschen, die auf die Formalia achteten wie Habichte.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Wer TOFU — Text oben, Fullquote unten — zitierte, der wurde zurechtgewiesen. Es war schließlich nicht leserlich.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wer es nicht schaffte, seine Signatur ordentlich mit &lt;kbd&gt;"-- "&lt;/kbd&gt; (man beachte das Leerzeichen) auf einer eigenen Zeile abzutrennen, der wurde zurechtgewiesen. Es war schließlich &lt;a href="http://www.chemie.fu-berlin.de/outerspace/netnews/son-of-1036.html"&gt;der seit 20 Jahren vereinbarte Quasi-Standard&lt;/a&gt;.
&lt;li&gt;Wer seine Signatur nicht auf maximal 4 Zeilen x 80 Zeichen beschränkte, wurde zurechtgewiesen. Es war schließlich Bandbreitenverschwendung.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wer Outlook Express nutzte, hatte eh verloren. Es war schließlich ein grottiges Stück Dreckssoftware.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Aus einer zynischen Sicht mag man also die von den Trollen sogenannten “Netzsheriffs” mit Compilern vergleichen, die niemanden mit schlechter Syntax tolerierten. Das mag pedantisch wirken, ist es auch. Im Endeffekt hatte alles auch einen Zweck: jeder ordentliche Client konnte eine Nachricht nehmen, wenn man darauf antwortete, Signatur abschneiden, Quotes erkennen und markieren und die allgemeine Lesbarkeit erhöhen. Wenn alle Nachrichten ordentlichen waren, stellte es kein Problem dar, hunderte in einer Stunde komplett zu lesen, ohne den Faden zu verlieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Konformanz war ein wichtiger Aspekt der Diskussionskultur — man hatte eine Art gestalterischen und technischen Standard, an den man sich hielt, und der allen das Leben leichter machte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viel wichtiger — und ausschlaggebender — war aber das Einhalten eines Verhaltenskodex, der meist einfach nur &lt;a href="http://www.kirchwitz.de/~amk/dni/netiquette"&gt;Netiquette&lt;/a&gt; genannt wurde. Das verlinkte Dokument ist hier nicht allumfassend, da viel implizites Wissen, welches man unterwegs aufsammelte, auch eben die “Netiquette” genannt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber ein Grundsatz, der heutzutage oft abhanden zu kommen scheint, kommt drin vor: &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Vergessen Sie niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt!&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inzwischen ist es zur allgemeinen Kultur geworden, jemanden mit einer anderen Meinung im Internet automatisch zu entmenschlichen. Sollte es um Überzeugungen gehen, so wird der vermeintliche Diskutant marginalisiert und entwertet, zu einem abstrakten Feindobjekt erklärt, welches es zu vernichten gilt. Viele Gespräche, gerade um hitzige Themen, sind keine Gespräche mehr, sondern sind meist nur noch ein Schauer von persönlichen Angriffen, der auf eine These folgt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manche mögen jetzt meinen, daß doch Flamewars Teil der Internet-Kultur seien. Ja, sind sie — aber es sind keine Flamewars mehr! Flamewars, wie es die alte Garde versteht, sind erhitzte Diskussionen um ein Thema. Benutzen von emacs und vim schlagen sich heutzutage noch die Köpfe ein, in dem Versuch, den anderen Editor als schlechte Software und Teufelswerks darzustellen, und den eigenen in höchsten Tönen zu löben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch der Unterschied ist, dass man sich dabei immer noch an gewisse Grundregeln hielt. Natürlich darf erbost und erhitzt Themen diskutieren — aber wer persönlich wird, &lt;a href="http://bruhaha.de/laws"&gt;der hat verloren&lt;/a&gt;. Und dann wurde auch nicht mehr mit ihm diskutiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inzwischen ist “Beleidigung, Prädikat, Objekt” aber zum Usus geworden, und das zersetzt einen. Niemand hat Lust, sich von anderen anschimpfen zu lassen, nur, weil man eine andere Meinung hat. Die Enstehung von Begriffe wie “feminazi” sind logische Schlussfolgerung dieser Diskussionskultur, weil beide Seiten es nicht mehr schaffen, wie erwachsene Menschen miteinander zu diskutieren. Oder die flamebaits dabei zu ignorieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade im Zeitalter der unmittelbaren und sofortigen Empörung ist es en vogue, gar nicht erst drüber nachzudenken, was man schreibt. Weniger als 140 Zeichen auf Twitter sind schneller geschrieben als man braucht, um eine wohlgeformte Antwort auf ein Posting zu verpassen. In jene 140 Zeichen passt natürlich auch keine Diskussion ein, obwohl das viele nicht davon abhält. Sie eignen sich höchstens für Deklarationen oder kurze Erläuterungen. Wie Leute auf die Idee kommen, dieses Medium als Diskussionsort zu nutzen, ist jenseits meines Verständnisses.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ganz nebensächlich hat einem die School of Hard Knocks knows as the Usenet™ damals auch beigebracht, dass Humor und ähnliches sich nicht unbedingt in Text übersetzt. Es ist manchmal schwer genug, in mehreren Absätzen klar zu machen, wie humorvoll man sich gerade auszudrücken versuchte. Dies in einem einzelnen Satz zu tun gelingt den wenigsten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ich damit sagen will? Einfach mal durchatmen, wenn irgendwer Unsinn schreibt. Eben was anderes machen, sich ‘n Tee machen, mal auf’s Klo gehen, eine rauchen. Wenn’s dann immer noch stört — erzähl dem anderen, warum es Unsinn ist. Und nicht, dass er ein Idiot sei, weil er jenen Unsinn schreibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn immer dran denken: &lt;strong&gt;am anderen Ende der Leitung sitzt auch ein Mensch.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P.S.: Mir fiel da noch ein lustige Video zum Thema ein:&lt;br /&gt;
&lt;iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/eRnoUNwFOkE" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;&lt;a href="http://sozial-herausgefordert.de/?flattrss_redirect&amp;amp;id=642&amp;amp;md5=8cfac8cb370d27dfa200dbedb719198f" title="Flattr" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://sozial-herausgefordert.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/sozial-herausgefordert/~4/9vewxn8sRfY" height="1" width="1"/&gt;</content>
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			<name>Tobias Wolter</name>
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					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Wie, Arbeit ist anstrengend?]]></title>
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		<updated>2013-01-19T12:37:20Z</updated>
		<published>2013-01-19T12:32:42Z</published>
		<category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Das Leben, das Universum, und der ganze Rest" />		<summary type="html"><![CDATA[View as slideshow Diese Story ist indirekt gesponsort durch Timehop — da es mich mit seiner netten täglichen Mail dran erinnerte. Bahnfahren in Köln kann extrem unterhaltsam sein — man kriegt die wirresten Menschen live mit. Zwar hat das auch Nachteil (olfaktorische Emissionen sind dabei schon fast ein geringer Faktor), aber gerade meine typische Bahnfahrt, die [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://sozial-herausgefordert.de/2013/01/19/wie-arbeit-ist-anstrengend/">&lt;p&gt;&lt;script src="//storify.com/towo/wie-arbeit-ist-anstrengend.js?border=false&amp;amp;header=false&amp;amp;more=false"&gt;&lt;/script&gt;
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&lt;div did="wie-arbeit-ist-anstrengend" class="s-story noborder"&gt;
&lt;div class="s-minimal"&gt;&lt;a href="http://storify.com/towo/wie-arbeit-ist-anstrengend/slideshow?utm_source=embed&amp;amp;utm_medium=publisher&amp;amp;utm_campaign=embed-header-slideshow" target="_blank" class="embed-header-date"&gt;View as slideshow&lt;/a&gt;&lt;a href="http://storify.com/towo/wie-arbeit-ist-anstrengend?utm_source=embed&amp;amp;utm_medium=publisher&amp;amp;utm_campaign=embed-header" target="_parent" class="embed-header-logo"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;ol class="s-elements"&gt;
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&lt;div class="s-element-container"&gt;
&lt;div class="s-element-content s-text linkify"&gt;
&lt;div&gt;Diese Story ist indirekt gesponsort durch &lt;a href="http://www.timehop.com/" class=""&gt;Timehop&lt;/a&gt; — da es mich mit seiner netten täglichen Mail dran erinnerte.&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Bahnfahren in Köln kann extrem unterhaltsam sein — man kriegt die wirresten Menschen live mit. Zwar hat das auch Nachteil (olfaktorische Emissionen sind dabei schon fast ein geringer Faktor), aber gerade meine typische Bahnfahrt, die mich am Arbeitsamt vorbeiträgt, ist zu gewissen Uhrzeiten einfach unterhaltsam.
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;Zum Beispiel in dem wunderbaren Falle eines armen Arbeitssuchendem, der einen Job als Bürokaufmann bekommen könnte.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li data-eid="50fa91d3d38180d47e018dec" data-type="quote" data-source="twitter" data-permalink="http://twitter.com/towo/status/159967620517478400" class="s-element s-element-quote"&gt;
&lt;div class="s-element-container"&gt;
&lt;div class="s-quote s-element-content"&gt;
&lt;div class="s-quote-content"&gt;
&lt;div class="s-quote-avatar-author s-quote-avatar-twitter"&gt;&lt;a href="http://twitter.com/towo" target="_blank" class="s-quote-avatar"&gt;&lt;img src="http://a0.twimg.com/profile_images/2928571431/00c131893b78f2934383aebdec551034_normal.jpeg" alt="towo"/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class="s-quote-author"&gt;&lt;a href="http://twitter.com/towo" target="_blank" class="s-quote-author-name"&gt;Tobias Wolter&lt;/a&gt;&lt;a href="http://twitter.com/towo" target="_blank" class="s-quote-author-username"&gt;@towo&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="s-quote-text"&gt;Typ regt sich auf, daß die BfA ihm erzählt habe, daß der Job als Bürokfm. mehr ist als was klicken und tippen. Und lästert dann über Rente.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="actions"&gt;&lt;a href="#" title="Add to story or collection" class="repost"&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="s-attribution"&gt;
&lt;div class="s-source s-twitter"&gt;&lt;a href="http://twitter.com" target="_blank"&gt;
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&lt;p&gt;&lt;/a&gt;&lt;!--.s-source-name= source.name--&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://storify.com/towo/wie-arbeit-ist-anstrengend/elements/50fa91d3d38180d47e018dec" target="_self" class="s-posted"&gt;&lt;span data-timestamp="2012-01-19T11:57:07.000Z" class="timestamp"&gt;Thu, Jan 19 2012 03:57:07&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class="dot"&gt;·    &lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://twitter.com/towo/status/159967620517478400" target="_blank" class="permalink"&gt;Original link&lt;/a&gt;
&lt;div class="s-element-actions"&gt;&lt;a href="http://twitter.com/intent/tweet?in_reply_to=159967620517478400&amp;amp;related=storify" title="Reply" class="twitter-newwindow twitter-reply"&gt;Reply&lt;/a&gt;&lt;a href="http://twitter.com/intent/retweet?tweet_id=159967620517478400&amp;amp;related=storify" title="Retweet" class="twitter-newwindow twitter-retweet"&gt;Retweet&lt;/a&gt;&lt;a href="http://twitter.com/intent/favorite?tweet_id=159967620517478400&amp;amp;related=storify" title="Favorite" class="twitter-newwindow twitter-favorite"&gt;Favorite&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="s-clear"&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="s-clear"&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li data-eid="50fa91d3d38180d47e018dee" data-type="text" data-source="storify" data-permalink="http://storify.com/stories/50fa8ec9fee3ced76401f31a/elements/87819ceb53fafe5064cff2503feaedb4" class="s-element s-element-text"&gt;
&lt;div class="s-element-container"&gt;
&lt;div class="s-element-content s-text linkify"&gt;Schlimm, ich weiss. Er muss nicht nur vor’m Rechner sitzen, eine Maus durch die Gegend schubsen und gelegentlich auf Schaltfläche klicken. Fast so, als wäre Arbeit nicht nur langweiliger Zeitvertreib, für den es Geld gäbe! Unerhört. Dabei dachte er schon, daß die Schule ihn komplett auf’s Leben vorbereitet hätte.
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;Das ist natürlich noch nicht alles. Nicht nur ist es unerhört, dass man von ihm echte Arbeit verlange, nein — wenn er keine Lust drauf hätte und einfach mit Arbeiten aufhört, da würde er sogar arm sein!&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li data-eid="50fa91d3d38180d47e018df0" data-type="quote" data-source="twitter" data-permalink="http://twitter.com/towo/status/159968354122203136" class="s-element s-element-quote"&gt;
&lt;div class="s-element-container"&gt;
&lt;div class="s-quote s-element-content"&gt;
&lt;div class="s-quote-content"&gt;
&lt;div class="s-quote-avatar-author s-quote-avatar-twitter"&gt;&lt;a href="http://twitter.com/towo" target="_blank" class="s-quote-avatar"&gt;&lt;img src="http://a0.twimg.com/profile_images/2928571431/00c131893b78f2934383aebdec551034_normal.jpeg" alt="towo"/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class="s-quote-author"&gt;&lt;a href="http://twitter.com/towo" target="_blank" class="s-quote-author-name"&gt;Tobias Wolter&lt;/a&gt;&lt;a href="http://twitter.com/towo" target="_blank" class="s-quote-author-username"&gt;@towo&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="s-quote-text"&gt;“Die haben mir geschrieben, wenn ich jetzt 65 wäre, ich würde nur 70€ Rente bekommen. Unverschämt! Ich hab da zum Beschweren angerufen.”&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="actions"&gt;&lt;a href="#" title="Add to story or collection" class="repost"&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="s-attribution"&gt;
&lt;div class="s-source s-twitter"&gt;&lt;a href="http://twitter.com" target="_blank"&gt;
&lt;div class="s-source-icon"&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;/a&gt;&lt;!--.s-source-name= source.name--&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://storify.com/towo/wie-arbeit-ist-anstrengend/elements/50fa91d3d38180d47e018df0" target="_self" class="s-posted"&gt;&lt;span data-timestamp="2012-01-19T12:00:02.000Z" class="timestamp"&gt;Thu, Jan 19 2012 04:00:02&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class="dot"&gt;·    &lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://twitter.com/towo/status/159968354122203136" target="_blank" class="permalink"&gt;Original link&lt;/a&gt;
&lt;div class="s-element-actions"&gt;&lt;a href="http://twitter.com/intent/tweet?in_reply_to=159968354122203136&amp;amp;related=storify" title="Reply" class="twitter-newwindow twitter-reply"&gt;Reply&lt;/a&gt;&lt;a href="http://twitter.com/intent/retweet?tweet_id=159968354122203136&amp;amp;related=storify" title="Retweet" class="twitter-newwindow twitter-retweet"&gt;Retweet&lt;/a&gt;&lt;a href="http://twitter.com/intent/favorite?tweet_id=159968354122203136&amp;amp;related=storify" title="Favorite" class="twitter-newwindow twitter-favorite"&gt;Favorite&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="s-clear"&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="s-clear"&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li data-eid="50fa91d3d38180d47e018df2" data-type="text" data-source="storify" data-permalink="http://storify.com/stories/50fa8ec9fee3ced76401f31a/elements/075ffed97eb2b3b56f25918d03580aec" class="s-element s-element-text"&gt;
&lt;div class="s-element-container"&gt;
&lt;div class="s-element-content s-text linkify"&gt;Was für Schweine. Da hat man schon bestimmt ‘ne kurze Zeit als Müllmann gearbeitet, bevor einem wegen Unterqualifikation der Laufpass gegeben wurde, und dann wird das nicht mal als ein ausreichender Beitrag zur Gesellschaft angesehen, damit diese einen für den Rest des Lebens tragen würde!
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;Wenigstens das hat er natürlich komplett verstanden.&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li data-eid="50fa91d3d38180d47e018df4" data-type="quote" data-source="twitter" data-permalink="http://twitter.com/towo/status/159968710973603840" class="s-element s-element-quote"&gt;
&lt;div class="s-element-container"&gt;
&lt;div class="s-quote s-element-content"&gt;
&lt;div class="s-quote-content"&gt;
&lt;div class="s-quote-avatar-author s-quote-avatar-twitter"&gt;&lt;a href="http://twitter.com/towo" target="_blank" class="s-quote-avatar"&gt;&lt;img src="http://a0.twimg.com/profile_images/2928571431/00c131893b78f2934383aebdec551034_normal.jpeg" alt="towo"/&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class="s-quote-author"&gt;&lt;a href="http://twitter.com/towo" target="_blank" class="s-quote-author-name"&gt;Tobias Wolter&lt;/a&gt;&lt;a href="http://twitter.com/towo" target="_blank" class="s-quote-author-username"&gt;@towo&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="s-quote-text"&gt;“Dann sagt die mir dass das von meinem Bruttoeinkommen abhängt. Meine Lehrerin damals sagte, meine Nachbarn zahlen mit in meine Rente.”&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="actions"&gt;&lt;a href="#" title="Add to story or collection" class="repost"&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="s-attribution"&gt;
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&lt;div class="s-source-icon"&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;/a&gt;&lt;!--.s-source-name= source.name--&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://storify.com/towo/wie-arbeit-ist-anstrengend/elements/50fa91d3d38180d47e018df4" target="_self" class="s-posted"&gt;&lt;span data-timestamp="2012-01-19T12:01:27.000Z" class="timestamp"&gt;Thu, Jan 19 2012 04:01:27&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class="dot"&gt;·    &lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://twitter.com/towo/status/159968710973603840" target="_blank" class="permalink"&gt;Original link&lt;/a&gt;
&lt;div class="s-element-actions"&gt;&lt;a href="http://twitter.com/intent/tweet?in_reply_to=159968710973603840&amp;amp;related=storify" title="Reply" class="twitter-newwindow twitter-reply"&gt;Reply&lt;/a&gt;&lt;a href="http://twitter.com/intent/retweet?tweet_id=159968710973603840&amp;amp;related=storify" title="Retweet" class="twitter-newwindow twitter-retweet"&gt;Retweet&lt;/a&gt;&lt;a href="http://twitter.com/intent/favorite?tweet_id=159968710973603840&amp;amp;related=storify" title="Favorite" class="twitter-newwindow twitter-favorite"&gt;Favorite&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="s-clear"&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="s-clear"&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li data-eid="50fa91d3d38180d47e018df6" data-type="text" data-source="storify" data-permalink="http://storify.com/stories/50fa8ec9fee3ced76401f31a/elements/1c80794684318d359daf1171d3d08230" class="s-element s-element-text"&gt;
&lt;div class="s-element-container"&gt;
&lt;div class="s-element-content s-text linkify"&gt;Und so ist es. Die Ungerechtigkeiten des Schicksal, exemplarisch dargestellt. *seufz*&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
 &lt;p&gt;&lt;a href="http://sozial-herausgefordert.de/?flattrss_redirect&amp;amp;id=638&amp;amp;md5=b7469a92b88464b5bb00807a93f361c1" title="Flattr" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://sozial-herausgefordert.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/sozial-herausgefordert/~4/-4HW4jUPIkI" height="1" width="1"/&gt;</content>
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		<author>
			<name>Tobias Wolter</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Neunschrägstrichelf]]></title>
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		<updated>2012-07-11T11:56:20Z</updated>
		<published>2012-07-11T11:56:20Z</published>
		<category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Das Leben, das Universum, und der ganze Rest" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="9/11" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Absicht" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Geschichte" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Gründe" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Menschen" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Motivation" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Terrorismus" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Ursachen" />		<summary type="html"><![CDATA[Repost eines reddit-Artikel zu 9/11 mit interessanten Einsichten über Motivation und Resultat.]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://sozial-herausgefordert.de/2012/07/11/neunschraegstrichelf/">&lt;p&gt;Aktuell gibt es auf &lt;a href="http://reddit.com/"&gt;reddit&lt;/a&gt; einen ganz netten Kommentar darüber, warum Aussagen wie “die Terroristen haben gewonnen” absoluter Unsinn ist, der nur die Arbeit der US-spin doctors legitimiert. Ich zitiere &lt;a href="http://www.reddit.com/r/WTF/comments/wcpls/this_i_my_friends_son_being_searched_by_the_tsa/c5cabqo?context=2"&gt;den Beitrag von freshmaniac&lt;/a&gt; in voller Länge:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote style="color: black"&gt;&lt;p&gt;
Technically, Osama bin laden himself stated 9/11 was to wake up the american people, commit an act so harsh towards actual Americans that they would ask “why me?” and research the situation. Eventually finding out that they had been attacked because of their countries foreign policy in the middle east. Removing American military bases from Saudi Arabia and cutting off support to regimes like Israel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;This as we know, did not happen. Most Americans didn’t even bother to ask why it happened and just assumed it was all about religion and backed retaliation. Americas presence is bigger than it ever was in the middle east, and Israel still gets funded billions in military aid.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The Terrorists have not won. Their goal wasn’t for you to get patted down in an airport ffs. The goal wasn’t even to “terrorise” you into living in constant fear where the word terrorist comes from. Their goal was to get you to rise up against your own government to make sure this never happened again.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So no, the terrorists lost, the american people lost, the only winner is the actual US government who got more control, both over it’s own people and the people of the middle east.&lt;br /&gt;
This whole “The terrorist won” talk every time the government crosses the line cheapens the actual complexity of the situation, and proves that people have no idea what the fuck went on and why in the first place.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Edit: For those interested here are some Osama Bin Laden quotes after 9/11. Stating his goals and his reasons. These are all in his videos that he released, but the American media cherry picked just the quotes that promised another attack, rather than the reason behind them. He even moans of this.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Osama mocking Bushes ‘They attack us because they are jealous of our freedom’ line:&lt;br /&gt;
&lt;q&gt;Before I begin, I say to you that security is an indispensable pillar of human life and that free men do not forfeit their security, contrary to Bush’s claim that we hate freedom. If so, then let him explain to us why we don’t strike for example — Sweden? And we know that freedom-haters don’t possess defiant spirits like those of the 19 hijackers. No, we fight because we are free men who don’t sleep under oppression. We want to restore freedom to our nation, just as you lay waste to our nation.”&lt;/q&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Again reaffirming that 911 was get the Americans to question its route cause:&lt;br /&gt;
&lt;q&gt;“No one except a dumb thief plays with the security of others and then makes himself believe he will be secure. Whereas thinking people, when disaster strikes, make it their priority to look for its causes, in order to prevent it happening again.”&lt;/q&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Osama getting pissed that the majority of Americans are still ignorant about the reasons, stating he is “amazed at you”:&lt;br /&gt;
&lt;q&gt;“But I am amazed at you. Even though we are in the fourth year after the events of September 11th, Bush is still engaged in distortion, deception and hiding from you the real causes. And thus, the reasons are still there for a repeat of what occurred.”&lt;/q&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Probably the most insightful statement into Osamas psyche, is the reason he became an anti-American terrorist in the first place.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;“I say to you, God knows that it had never occurred to us to strike the towers. But after it became unbearable and we witnessed the oppression and tyranny of the American/Israeli coalition against our people in Palestine and Lebanon, it came to my mind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The events that affected my soul in a direct way started in 1982 when America permitted the Israelis to invade Lebanon and the American Sixth Fleet helped them in that. This bombardment began and many were killed and injured and others were terrorised and displaced.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;I couldn’t forget those moving scenes, blood and severed limbs, women and children sprawled everywhere. Houses destroyed along with their occupants and high rises demolished over their residents, rockets raining down on our home without mercy.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The situation was like a crocodile meeting a helpless child, powerless except for his screams. Does the crocodile understand a conversation that doesn’t include a weapon? And the whole world saw and heard but it didn’t respond.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In those difficult moments many hard-to-describe ideas bubbled in my soul, but in the end they produced an intense feeling of rejection of tyranny, and gave birth to a strong resolve to punish the oppressors.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;And as I looked at those demolished towers in Lebanon, it entered my mind that we should punish the oppressor in kind and that we should destroy towers in America in order that they taste some of what we tasted and so that they be deterred from killing our women and children.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;And that day, it was confirmed to me that oppression and the intentional killing of innocent women and children is a deliberate American policy. Destruction is freedom and democracy, while resistance is terrorism and intolerance.”&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;His acceptance as ‘the villian’ so to speak, his acceptance of being labelled a terrorist:&lt;br /&gt;
&lt;q&gt;“So with these images and their like as their background, the events of September 11th came as a reply to those great wrongs, should a man be blamed for defending his sanctuary? Is defending oneself and punishing the aggressor in kind, objectionable terrorism? If it is such, then it is unavoidable for us.”&lt;/q&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In response to Bush invading Afghanistan and now Iraq, Osama while explaining what happened to the soviets says he’ll retaliate by bankrupting America&lt;br /&gt;
&lt;q&gt;“So we are continuing this policy in bleeding America to the point of bankruptcy. Rather, the policy of the White House that demands the opening of war fronts to keep busy their various corporations — whether they be working in the field of arms or oil or reconstruction — has helped al-Qaida to achieve these enormous results.“&lt;/q.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Explaining to the American people that they are the real losers:&lt;br /&gt;
&lt;q&gt;”…but on the other hand, it shows that the Bush administration has also gained, something of which anyone who looks at the size of the contracts acquired by the shady Bush administration-linked mega-corporations, like Halliburton and its kind, will be convinced. And it all shows that the real loser is … you.”&lt;/q&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rambling about Americas dealing in the middle east again as the reason ‘your allies in palestine’ is Israel:&lt;br /&gt;
&lt;q."Be aware that it is the nation who punishes the weak man when he causes the killing of one of its citizens for money, while letting the powerful one get off, when he causes the killing of more than 1000 of its sons, also for money. And the same goes for your allies in Palestine. They terrorise the women and children, and kill and capture the men as they lie sleeping with their families on the mattresses, that you may recall that for every action, there is a reaction."&lt;/q&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Again reaffirms that he wants the American people to hold the government responsible for their policy in the middle east, directly linking it to 911.&lt;br /&gt;
&lt;q&gt;“Among the most important of what I read in them was some prose in their gestures before the collapse, where they say: “How mistaken we were to have allowed the White House to implement its aggressive foreign policies against the weak without supervision.” It is as if they were telling you, the people of America: “Hold to account those who have caused us to be killed, and happy is he who learns from others’ mistakes.” And among that which I read in their gestures is a verse of poetry. “Injustice chases its people, and how unhealthy the bed of tyranny.” As has been said: “An ounce of prevention is better than a pound of cure.””&lt;/q&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;And a very simple warning from him:&lt;br /&gt;
&lt;q&gt;“In conclusion, I tell you in truth, that your security is not in the hands of Kerry, nor Bush, nor al-Qaida. No. Your security is in your own hands.“&lt;/q&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Man mag das jetzt glauben oder nicht, aber man sollte es sich dringend mal durch den Kopf gehen lassen.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;&lt;a href="http://sozial-herausgefordert.de/?flattrss_redirect&amp;amp;id=613&amp;amp;md5=afe78ebfd02e9bf2b07d2b12eb6ccc7e" title="Flattr" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://sozial-herausgefordert.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/sozial-herausgefordert/~4/vodkaKU0EaE" height="1" width="1"/&gt;</content>
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		<author>
			<name>Tobias Wolter</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Warum manche Leute vor IPv6 warnen]]></title>
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		<updated>2012-06-11T14:26:05Z</updated>
		<published>2012-06-11T14:26:05Z</published>
		<category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Das Leben, das Universum, und der ganze Rest" />		<summary type="html"><![CDATA[Warum manche Warnungen vor IPv6 gar nicht mal so blöd sind.]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://sozial-herausgefordert.de/2012/06/11/warum-manche-leute-vor-ipv6-warnen/">&lt;p&gt;Ihr habt es vielleicht in letzter Zeit hin und wieder gelesen: &lt;a href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gLh5MhZcv3wXRskWdKn1d2hF7e6A?docId=CNG.bd00eeb03b31d4fac88558dce86c8dd6.151"&gt;Datenschützer warnen vor IPv6&lt;/a&gt;. In einem Nebensatz warnt auch &lt;a href="http://www.taz.de/Justizministerin-will-kleineres-Abkommen/!95092/"&gt;Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger&lt;/a&gt; davor, daß IPv6 böse ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die ersten empörten Kommentare echauffieren sich darüber, daß eine Justizministerin sich erdreiste, über ein &lt;em&gt;Netzwerkprotokoll&lt;/em&gt; Aussagen zu fällen. Unerhört, sowas! Schließlich lässt sich ein gemeiner Netzwerkadministrator auch nicht zu Kommentaren über das Urheberrecht hinreißen! Wait…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unangemessene Vergleiche beiseite lassend darf solche Kritik sehr wohl erfolgen, denn sie basiert auf fehlendem Wissen — und ist in Anbetracht des fehlenden Wissens eine sehr kluge Ermahnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Worum es nämlich eigentlich geht ist, was den werten Herren und Damen in ihrem Briefing erzählt wurde: mit IPv6 ist es möglich — und nicht unwahrscheinlich — das jeder Rechner, oder zumindest jeder Kunde eines Internetproviders, eine durchgehend zuordenbare Adresse haben wird. Das ist aus datenschutzrechtlicher Sicht kritisch und &lt;a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/schufa-facebook-kredit-auf-daten-11779657.html"&gt;fügt sich schön in von Frank erwähnte Bedenken ein&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sonderlich viel weiter als bis zu diesem Problempunkt wird hier nicht gedacht. Dies war auch mit IPv4 theoretisch möglichen (wissen &lt;em&gt;wir&lt;/em&gt;), es ist auch mit IPv6 möglich, &lt;a href="http://tools.ietf.org/html/rfc4941"&gt;diese Bedenken auf den bisherigen Zustand zu reduzieren&lt;/a&gt; (wissen &lt;em&gt;wir&lt;/em&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ändert auch nichts an der Kritik an der Technik im Allgemeinen — denn schauen wir uns einfach mal den vermeintlichen Wortlaut an, wie er im taz-Artikel steht:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
Zudem warnte die Justizministerin vor dem neuen Internetprotokoll IPv6, das seit wenigen Tagen gilt und theoretisch jedem User eine persönliche Netzkennung zuweisen kann. „Wir müssen aufpassen, dass die neue Technik nicht dazu führt, dass jeder User in seinem Surfverhalten identifiziert werden kann“, mahnte Leutheusser-Schnarrenberger. „Das neue Internetprotokoll darf nicht zu einem Überwachungsinstrument werden.“
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Huch. Wenn man hinliest merkt man, dass es kein “IPv6 ist böse!” ist, sondern ein “Man sollte es behutsam einsetzen, da es zur Überwachung missbraucht werden kann”. Diesen Einwand abzuschmettern, gerade in der heutigen rechtlichen Landschaft, wo Inhalteanbietern im Internet &lt;em&gt;vorgeschrieben wird&lt;/em&gt;, sich wie Rundfunkanbieter anzubieten, und die Regierung vermeint, das Netz sauber in “Sender” und “Empfänger” einzuteilen, wäre leichtsinnig und eine Beleidigung an die viel zu rare Umsicht, die bei dieser Ankündigung gezeigt wurde.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;&lt;a href="http://sozial-herausgefordert.de/?flattrss_redirect&amp;amp;id=597&amp;amp;md5=998b6cd1b88f6aee8c6f6a13c89b60b8" title="Flattr" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://sozial-herausgefordert.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/sozial-herausgefordert/~4/tsK6GnXAMNc" height="1" width="1"/&gt;</content>
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		<author>
			<name>Tobias Wolter</name>
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					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Über die Offenheit von Hack(er)spaces]]></title>
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		<updated>2012-05-31T17:01:00Z</updated>
		<published>2012-05-31T11:57:22Z</published>
		<category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Das Leben, das Universum, und der ganze Rest" />		<summary type="html"><![CDATA[Gerade zieht eine Kritik an der Offenheit von Hackspaces durch Deutschland. Ich nehme am Beispiel des C4s Stellung dazu und gebe Gründe an, warum es zu dieser Situation gekommen ist.]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://sozial-herausgefordert.de/2012/05/31/offenheit-von-hackerspaces/">&lt;p&gt;Vor kurzem haben der &lt;a href="https://twitter.com/herrurbach"&gt;herrurbach&lt;/a&gt; und der &lt;a href="https://twitter.com/tiefpunkt"&gt;tiefpunkt&lt;/a&gt; eine &lt;a href="http://stephanurbach.de/2012/05/eigentlich-mag-ich-hackerspaces/"&gt;Kritik an aktuellen Hackspaces in Deutschland&lt;/a&gt; geübt, und haben es sogar damit &lt;a href="http://www.golem.de/news/imho-lasst-hackerspaces-nicht-zu-orten-der-neuen-eliten-werden-1205-92118.html"&gt;nach Golem&lt;/a&gt; geschafft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich fasse mal kurz &lt;strong&gt;tl;dr&lt;/strong&gt; zusammen:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Es gäbe zu viel «Abschottung» nach Außen, indem Hackspace-Fremde meist nur höchstens toleriert werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Diskussionen werden nur auf möglichst internen Medien transparent durchgeführt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Diese Abschottung sei egoistischer Selbstschutz zur Erhaltung des status quo.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Hackspaces sollen sich doch absolut jedes Interessierten annehmen und versuchen, sie/ihn zu integrieren.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Viel zu viel cathedral, viel zu wenig bazaar. (&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Cathedral_and_the_Bazaar"&gt;Erklärung&lt;/a&gt;)&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Kurz darauf hat &lt;a href="https://twitter.com/tante"&gt;tante&lt;/a&gt; dann überhaupt erst mal &lt;a href="http://the-gay-bar.com/2012/05/29/what-the-frak-are-hackerspaces-anyways/"&gt;in Frage gestellt, was einen sogenannten Hackspace überhaupt ausmacht&lt;/a&gt;. Diverse Kritik verwies auf die &lt;a href="http://blog.makezine.com/2007/08/18/design-patterns-for-start/"&gt;Hacker Space Design Patterns&lt;/a&gt;, welche quasi implizit definieren, was ein Hackspace sei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Zuge der Wandlungen der letzten Jahre hat &lt;a href="https://twitter.com/pylonc"&gt;Pylon&lt;/a&gt; dann noch postuliert, daß es &lt;a href="http://konvergenzfehler.de/2012/05/30/gaste-in-hackerspaces/"&gt;eine Erweiterung um die «Bar»-Pattern&lt;/a&gt; geben muss. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Abschluss schlägt &lt;a href="https://twitter.com/hanhaiwen"&gt;Helga&lt;/a&gt; noch vor, «Hackspaces» statt «Hackerspaces» zu sagen, da &lt;a href="http://hanhaiwen.wordpress.com/2012/05/31/das-hackerspaceproblem-beginnt-beim-namen/"&gt;es nicht um die ginge, die da sind, sondern das, was sie tun&lt;/a&gt;. (Begrüße ich übrigens &lt;em&gt;sehr&lt;/em&gt;, da es dann nicht in krebsigen Konstrukten «Hacker*innenspace» oder ähnliches verfällt.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine grobe Zusammenfassung: jeder hat so’n bisschen Recht. Natürlich verschließt sich der gemeine Hackspace ein bisschen vor der Aussenwelt, um sich davor zu schützen. Stephan und Severin haben beide den Vergleich mit einem Sportverein gezogen, wo jeder interessierte problemlos beitreten kann. Das Problem ist, daß dieser Vergleich leider hinkt: ein Hackspace ist alles andere als ein Sportverein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das mag jetzt so hart dahergesagt sein, aber es ist die Tatsache. Aus persönlichen Erfahrungen im &lt;a href="https://koeln.ccc.de/"&gt;&lt;abbr title="Chaos Computer Club Cologne"&gt;C4&lt;/abbr&gt;&lt;/a&gt; (welche auch die HSDP geprägt haben, da alle Verfasser zu dem Zeitpunkt aktive Mitglieder im C4 waren) lernt man, daß ziemlich viele Leute leider nicht die enthusiastischen Hacker-Aspiranten sind, die zur Tür reinlaufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies mag vielleicht an einer gewissen Art «Abschreckung» im Vorfeld liegen, denn oft genug erlebte ich, wie mich «normale» Leute mit einer Mischung aus Ehrfurcht und Argwohn anschauen, wenn ich sage, daß ich im C4 aktiv bin. Dabei können diese normalen Menschen auch durchaus «internetaktiv» sein, das ändert nichts an der Tatsache, daß die Vermengung mit dem CCC dazu führt, daß man immer noch als gemeines Kellerkind gesehen wird, welches fremde Rechner aufmacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inzwischen dringt immerhin etwas mehr durch, daß wir die «Guten» sind (Anonymous hin oder her), aber das führt meist dazu, daß das Bild «computerbegabte Kellerkinder mit moralischer Ader» fortgepflanzt wird. Das Problem, was wir haben, ist, was wir alles so an «Kundschaft» deswegen bekommen. Ich sammle hier mal frei Schnauze aus meat space und virtual space, was so kommt:&lt;/p&gt;
&lt;dl&gt;
&lt;dt&gt;Leute mit Computerproblemen&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;«Wir sind nicht der Computer-ADAC» ist unser Leitmotto, welches wir leider sehr oft anbringen müssen, da wir schon trotz unserer harten Abweisungen genug nervige Anfragen der Form «Mein Rechner ist so langsam, er ist von einem Virus befallen, helft mir!» bekommen. Natürlich wissen wir &lt;em&gt;grob&lt;/em&gt; (Windows halt, benutzt ja keiner) was zu tun sei, aber das wäre genau so, als würde jemand zu einem Sportverein kommen und sich darüber beschweren, daß seine Sportschuhe regelmäßig kaputtgehen. Da wüsste man im Sportverein auch eine Lösung und könnte damit helfen, aber es ist &lt;em&gt;weder interessant noch förderlich&lt;/em&gt;, Leuten ihre Wehwehchen hinterherzutragen.&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;Leute, die etwas gehackt haben wollen&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Davon gibt es echt zu viele. “Ich glaube, meine Freundin betrügt mich, könntet ihr mir helfen, ihr Mailaccount zu hacken?” und ähnliches. Die Standardantwort da ist natürlich, daß man keine Straftaten unterstützt, und man sich doch mal überlegen sollte, ob das der richtige Schritt ist, etc. Leider kommen diese Anfragen auch viel zu oft.&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;Paranoide Verschwörungstheoretiker&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Hier bräuchten wir tatsächlich mal einen Draht zu psychologischen Notdiensten. Was da alles reinkommt ist teilweise höchst amüsant, aber auch extrem traurig. Wir hatten schon alles, komplett mit “Kann ich mich bei euch verstecken” und “Ich habe euch eine CD mit Beweisen in die Post geworfen”.&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;Leute, die Hilfe/Mithelfer/Mitarbeit für ihr Projekt/Arbeit suchen&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Auch gibt es öfter mal Leute, die meinen, daß sie ein total cooles Projekt haben — was in einigen wenigen Fällen sogar stimmt — und dann noch nach Leuten suchen, die ihnen helfen oder mit ihnen arbeiten wollen. Oft kommen die Leute aber leider so an, als wären wir eine Vermittlungsagentur — als gäbe es eine definierte Schnittstelle oder Prozess, wo wir hingehen und sagen “da ist wer, meldet euch”. Und, so kommt es rüber, soll dieser Prozess auch noch nahezu instantan sein. Wenn sich nicht sofort wer enthusiastisch meldet schauen die meisten dieser Leute schon enttäuscht. Wenn man ihnen dann sagt, daß wir ein anarchistischer Haufen sind, und das man am Besten einfach mal rumfrägt, wirken sie schon wieder demotiviert.&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;Das OpenChaos-Publikum&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Wir haben echt viele Gäste, die zum OpenChaos kommen und sich regelmäßig unser Vortragsprogramm anschauen. Diese bleiben dann nach dem OpenChaos auch mal eine Stunde oder zwei — und gehen dann. Hier sind leider sehr viele bei, die einfach nur Konsumenten sind — und die sind somit leider auch nicht sonderlich kompatibel mit dem Club.&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;U23-Teilnehmer&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Unser klassisches Jugendbildungsprogramm, das &lt;a href="https://wiki.koeln.ccc.de/index.php?title=U23"&gt;U23&lt;/a&gt;. Es findet meist jährlich statt und stellt eine Möglichkeit für angehender Hacker und Häcksen unter 23 Jahren dar, sich mal mit einem Fuß in das Umfeld zu trauen und zu schauen, ob es ihnen da gefällt. Wir bilden uns ein, daß die meisten Menschen als bessere Menschen weggehen, und freuen uns um die (leider nicht all zu hohe Zahl) derer, die tatsächlich bei uns bleiben.&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;Projektgruppen&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Im C4 ist momentan nur die Freifunk-Gruppe sonderlich aktiv, aber diese integriert sich hervorragend und es herrscht ein interessierter Austausch.&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;Interessierte Zufallsbesucher&lt;/dt&gt;
&lt;dd&gt;Oft haben wir auch Leute, die einfach mal vorbeischauen, weil sie nach einem interessanten Umfeld suchen, und mal schauen, was im Club so abläuft, und ähnliche Geschichten. Vielleicht haben sie ein eigenes Projekt, vielleicht auch nicht, aber genau diese Leute sind meist kompatibel und fügen sich gut ein. Hier haben wir eine Konversion von geschätzt über 80%.&lt;/dd&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Was hier vielleicht gut erkennbar ist, ist auch wieder das Definitionsproblem: Es wird gerne argumentiert, daß man diese Abweisungs-Firewalls hat, um nur schon im Voraus «kompatible» Leute zu ziehen. Vermeintlich könnte man mehr tun, um Leute, die noch nicht kompatibel sind, kompatibler zu machen. Das stimmt, aber wir sind leider auch nur Nerds und daher nicht immer die sozial begabtesten Menschen aller Zeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies wird auch kritisiert, im Sinne davon, daß niemand aktiv auf einen Neuling zugeht und ihn in sein Projekt einbindet — leider ist dies auch meist nicht praktikabel. Die meisten Clubber haben wenige Projekte, die wirklich multitaskbar sind, und öfters gleich der C4 auch eher einem Coworking-Space: jeder macht sein Ding, und drumherum sind Leute, die ähnlich ticken, hin und wieder dafür bereitstehen, Ideen an ihnen zu reflektieren, und generell für angenehme Atmosphäre sorgen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich kann verstehen, daß kritisiert wird, daß es interne und intransparente Kommunikation gibt. Dennoch gibt es genug Gründe, interne Diskussion zu führen, die halt nicht nach außen getragen werden muss, weil sie halt nicht wirklich relevant ist. Im C4 sind Gäste beim Plenum toleriert, solange es nicht plötzlich um was extrem sensibles wo Finanzen geht («weghören bitte!»).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies liest sich jetzt alles mehr wie eine Entschuldigung. Das mag sein. Vor allem soll es aber als Erklärung dienen, warum die CCC-nahen Hackspaces sich gerne so nach außen hin vermeintlich «feindlich» geben: man hat es mit &lt;strong&gt;gebrannten Kindern&lt;/strong&gt; zu tun, die schon oft genug mit dem «Feuer» von Fremden gespielt haben. &lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Herausforderung: finde einen älteren C4ler, der nicht im Vorstand ist, und freiwillig ans Telephon geht, wenn es mal klingelt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Spaßfakt: wir sind seit letztem Quartal in der H6a und haben das Telephon noch gar nicht angeschlossen.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Daß es in nicht-CCCigen Hackspaces ähnlich abgeht, ist nicht weiter verwunderlich — schließlich orientieren sich &lt;em&gt;viele&lt;/em&gt; davon daran, was die CCC-ErfAs quasi vorgemacht haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Verbesserungsvorschläge, die ich jetzt auch mal in der nächsten Zeit implementieren werde, und andere gerne imitieren dürfen:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Eine Besucher-FAQ — “Dos” and “don’ts” — auf die man als präventiv genervter Nerd erstmal verweisen kann.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Selber versuchen, etwas freundlicher gegenüber potentieller Kundschaft zu sein.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Mehr bei den nicht-integrierten Nachfragen, welches «Programm» man im C4 bieten könnte, um sie zu interessieren.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
 &lt;p&gt;&lt;a href="http://sozial-herausgefordert.de/?flattrss_redirect&amp;amp;id=581&amp;amp;md5=bf61b00763a74b9e8ce6dd980482f38a" title="Flattr" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://sozial-herausgefordert.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/sozial-herausgefordert/~4/HXAxw3LDg5w" height="1" width="1"/&gt;</content>
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		<author>
			<name>Tobias Wolter</name>
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		<title type="html"><![CDATA[“Piraten sind keine Seeräuber”]]></title>
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		<updated>2012-05-08T17:09:50Z</updated>
		<published>2012-05-08T17:06:12Z</published>
		<category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Das Leben, das Universum, und der ganze Rest" />		<summary type="html"><![CDATA[Eine kurze, aus meiner Sicht geschriebene Untersuchung des Piraten-Wahlprogrammes.]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://sozial-herausgefordert.de/2012/05/08/wahlprogramm-piraten-nrw2012/">&lt;p&gt;In Anbetracht der anstehenden Wahlen in Nordrhein-Westfalen habe ich mir ja dann doch tatsächlich mal ein Wahlprogramm durchgelesen — nämlich &lt;a href="https://wiki.piratenpartei.de/NRW-Web:Wahlprogramm_Landtagswahl_NRW_2012"&gt;das der Piratenpartei&lt;/a&gt;. Ich setze mich mal mit ein paar der interessanteren Punkte auseinander.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schön ist, daß im Wahlprogramm direkt ein Mitmachaufruf integriert ist, der mit diversen Parolen die Piraten klassifiziert. Dort auch (im Rahmen des Punktes “PIRATEN sind friedlich”) der Spruch “PIRATEN sind keine Seeräuber”.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nebenher — woher kommt dieser Großschreibedrang? Bei den Abkürzungsparteien wundert mich das ja nicht, aber die Grüne wurden doch damals auch nur zum Großschreiben gezwungen, weil man halt erwartet, daß eine Partei nur Großbuchstaben hat, oder?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Fokus des Wahlkampf NRW ist das Thema Bildung. Das stimmt mich schonmal leicht positiv, da die Bildungspolitik in NRW im Bestenfalle mit “dürftig” umschrieben werden kann. Bildung wird leider gerne mit Samthandschuhen angefasst, da einer der meiner Meinung nach großen Problemfaktoren in der Frühbildung — dumme Eltern — nicht ordentlich angesprochen werden kann, da es einem ja Wähler kostet, wenn man ebenjene Wähler angreift.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was mich hier beim Lesen aber stört:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;[Das Decken des Bedarfs an Fachkräften] wollen wir erreichen, indem mehr Schüler zur Hochschulreife gebracht werden und ein Studium beginnen. Auch soll die Abbrecherquote deutlich gesenkt werden. Darüber hinaus gilt es, die Qualität und Flexibilität beruflicher Ausbildungswege zu erhöhen. Diese sollen, wo immer es sinnvoll ist, zu einem Fachhoch­schul– oder Universitätsstudium ausgebaut werden. Letzteres ist vor allem für diejenigen Berufe notwendig, in denen eine wissen­schaftlich fundierte Qualifikation immer wichtiger wird.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Hochschulbildung ist leider kein Allheilmittel. Vor allem die heutige Hochschulbildung mit dem Bachelor ist in den meisten Fällen ein besserer Witz. Es stellt einen halbherzigen Versuch da, die klassischen Ausbildungskonstrukte von Geselle und Meister auf ein höheres Bildungsniveau anzuheben. Leider ist das einzige, wo man diese Versuche merkt, die Tatsache, daß man jetzt die englischen Worte für Geselle und Meister nutzt. Der Rest des Bologna-Prozesses stellt zum Großteil ein “Zurechtstutzen” der alten Studiengänge auf eine kürzere Zeit dar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich verstehe das Sentiment, welches angebracht wird, aber ohne eine tiefgreifende Reform des ganzen Konzeptes der höheren Bildung und der Hochschullehre sehe ich da schwarz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die positive Art und Weise, sowohl das Abschieben des Erziehungsauftrages von Eltern auf Lehrer zu kritisieren ist der Passus “Bildung ist ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag. Um unsere Ziele zu erreichen, sind gewaltige Anstrengungen vonnöten. Diese dürfen nicht dem Einzelnen aufgebürdet werden, sondern stellen einen ge­samtgesellschaftlichen Auf­trag dar.” Gefällt. Auch die Tatsache, daß kostenloser Kita-Zugang gefördert wird — auch eine Maßnahme dagegen, daß Vorschulkinder schon vor dem Fernseher verrotten, und definitiv wichtig für eine tolerantere Erziehung. (Ernsthaft, es ist heutzutage möglich, das ein Kind bis zu seinem sechsten Lebensjahr nicht mal’n Dutzend Leute kennenlernt.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Pläne zur Umstellung auf ein Kurssystem sind begrüßenswert, das Problem ist nur, daß die Zusammenhalte einer “Klasse” dabei nicht gefährdet werden sollten — im Idealfalle sollten also Regelungen derart sein, daß sich durch gemeinsame Aufenthaltsmöglichkeiten trotzdem noch so etwas wie eine kursübergreifende “Klasse” im Jahrgang ermöglicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich begrüße auch den Ausbau von Schulen zu quasi-Dörfern, ausgedrückt so:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt; Da­her ist die Umgestaltung der Schulen von bloßen Lernorten zu ech­ten Lern– und Lebens­räumen ein zentrales Anliegen der PIRATEN NRW. Mensen, Aufenthaltsräume, Ruhezonen, Sportbereiche, Bibliotheken und gestaltete Au­ßenbereiche sollen weiter ausgebaut wer­den.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Als ich noch in der Schule war, hatte ich nämlich auch das Problem, keinen wirklichen Aufenthaltsort innerhalb der Schule zu haben, weswegen auch nach der Schule immer sofort geflohen wurde. Unabhängig davon, daß man vor der Oberstufe eh nicht das Gelände verlassen durfte, gab es außer dem Schulhof (und, zu Ende, in der Aula) keinen Aufenthaltsraum, weswegen gerade Oberstüfler entweder auf den Gängen verweilten oder ins benachbarte Einkauszentrum migrierten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Arbeit am Hochschulsystem beschränkt sich leider «nur» auf die (recht problematische) Unterfinanzierung der Lehre und den festgefahrenen, oligarchischen Strukturen. Zur eigentlichen Bildung wird nur schwach behauptet, daß der Bologna-Prozess noch nicht für «vergleichbare» Abschlüsse gesorgt hat und man sich jetzt um eine Besserung dieser Situation bemühen will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zusätzlich wird eine recht interessante “Bürgeruniversität” vorgeschlagen, eine Art höhere VHS, die den Bedarf an Sekundärbildungen “abfangen” soll, so daß Kapazitäten von Universitäten nicht durch Zweit– und Gasthörer unnötig überlastet werden. “Interessant”, denke ich mir.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Interessanterweise haben die konservativeren Köpfe im Wahlprogramm gesiegt und gesagt, daß der Verfassungsschutz nicht direkt abgeschafft werden, jedoch eine viel schnellere Prüfung der Tätigkeit erfolgen soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie erwartet wird sich klar gegen die Überwachungsmaßnahmen geäußert, die bestenfalls zwecklos sind und nur dem Appeasement dienen oder die Sicherheitsindustrie fördern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Höchst willkommen finde ich den Vorschlag der Einrichtung eines “Polizeibeauftragten”, der ähnlich zum Wehrbeauftragten   als Kontaktstelle zwischen Polizei, Bürgern und Regierung fungieren soll. Das Konzept finde ich erstaunlich interessant, selbst wenn ich nicht weiss, wie hoch da die Auslastung sein würde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Etwas naïv finde ich die Haltung zum FLOSS-Einsatz in öffentlichen Behörden. An meiner Arbeitsstelle benutzen wir auch extrem viel FLOSS, aber so einen Red Hat-Supportvertrag mit Lizensierung wird dann trotzdem gekauft — denn die “wirtschaftlichen” Teile der Verwaltung finden sowas wie SLAs prima und schlafen besser, wenn sie sagen können, daß es einen dedizierten Vertragspartner gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die üblichen Punkte der PP, die auch mit dem CCC recht d’accord gehen — Datenschutz, Transparenz, etc. — finden unter dem Gesichtspunkt “Verbraucherschutz” Erwähnung, wo so interessante Sachen wie ein eigenen Ministerium, ein Lobbyistenverbot und den Verbraucherschutz als Ziel der Landesverfassung; angestrebt wird, daß Regulierungsgesetze prophylaktisch den Markt dämpfen, und nicht mehr nach lange anwährendem Druck irgendwann in Betracht gezogen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Desweiteren stellen noch Wirtschafts-, Gesundheits– und Drogenpolitik wichtige Programmpunkte dar, bei denen ich mir aber Kommentare spare, da sie alle unter den generellen sozial-liberalen, transparenten Grundton der PP fallen; desweiteren wird die übliche Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie erwähnt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei den Vorschläg zur Reform des Rundfunk– und Medienrechtes schaute ich nicht schlecht, daß die Piratenpartei NRW dort den CCC als wohlmöglichen Vertreter im Rundfunkrat benennt. FYI, davon wissen wir bisher nichts. ;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Kulturabschnitt findet sich so amüsante Sachen wie die Förderung von eSports und Bürgermedien als auch die Abschaffung des Tanzverbotes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der ÖPNV-Teil wird wieder recht interessant — hier wird vor allem eine starke Attraktivitätssteigerung des ÖPNV gefordert. Maßnahmen hierfür umfassen die Taktverdichtung mit besserem Platzangebot sowie einen engmaschigeren Ausbau der Verkehrslinien. Beides hehre Ziele, aber wahrscheinlich wirtschaftlich nicht mal ansatzweise umsetzbar außer durch gezieltes Zerschlagen mancher Infrastrukturen. Und, natürlich, den fahrscheinlosen (nicht der umsonste) Nahverkehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wird angestrebt, daß es ähnlich dem Call-a-Bike-Modell als fördernswerte Maßnahme einen ÖPNV mit (idealerweise elektrische) persönliche Fortbewegungsmittel wie Fahrräder, Roller oder ähnlichem.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und scheinbar hat da irgendwer sein Lieblingsthema gefunden und den Schienengüterverkehr ausgegraben — ich kann mir nicht vorstellen, daß das als Maßnahme einer besonderen AG entstanden ist, sondern eher als harmlosen Zusatzbeitrag eines einzelnen oder einiger weniger Piraten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Umweltprogramm hält all die klassichen grünen, ökologisch wertvollen Ideen gekoppelt mit den freien und transparenten Ansätzen der Piraten, sprich einer Energienetzneutralität, Bürgerbeteiligung, etc. etc. Auch eine Reform des Bergrechtes (aka das, warum es jetzt bei Düren ein Loch im Boden gibt, wo früher Dörfer standen), die eine Enteignung und Umsiedlung unmöglich machen will, kommt vor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alles in allem würde ich sagen, daß es nicht viele Überraschungen im Programm gibt, aber auch leider einige Enttäuschungen. Wenn man sich Bildung auf die Flagge als Kernthema schreibt, sollte man auch richtig durchgreifen. Die tatsächlich ausgeführten Ansätze überzeugen aber.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;&lt;a href="http://sozial-herausgefordert.de/?flattrss_redirect&amp;amp;id=572&amp;amp;md5=42555a81d93d6df7bb6cf36b38b60f76" title="Flattr" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://sozial-herausgefordert.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/sozial-herausgefordert/~4/dtFF3qkdxDQ" height="1" width="1"/&gt;</content>
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			<name>Tobias Wolter</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Über die Vehemenz von Standpunkten]]></title>
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		<updated>2011-12-12T20:01:05Z</updated>
		<published>2011-12-12T20:01:05Z</published>
		<category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Das Leben, das Universum, und der ganze Rest" />		<summary type="html"><![CDATA[Warum es so wirkt, als würde ich unwiderruflich auf meinem Standpunkt beharren.]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://sozial-herausgefordert.de/2011/12/12/ueber-die-vehemenz-von-standpunkten/">&lt;p&gt;Warum man so überzeugt sein kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ich öfters mal vorgeworfen bekomme ist, daß meine Meinung angeblich in Stein gegossen und unveränderlich sei. Sobald ich eine habe könne man daran nichts mehr rütteln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist falsch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber ich verstehe, warum Leute sowas glauben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Problem daran ist eine sehr, sehr schwache Diskussionskultur bei vielen. Wovon viele ausgehen ist, daß man als jemand, der “bediskutiert” wird über eine Meinung, schon quasi eine moralische Verantwortung hat, auf das Diskutieren einzugehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das sehe ich nicht ein. Ich finde nicht, daß es angemessen ist, aus “Nettigkeit” nachzugeben, weil jemand anderes einen andere Meinung mir präsentiert. Ich bin vielleicht teilweise sehr schnell auf meine Meinung gekommen, aber warum sollte ich diese sofort wegwerfen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich der Überzeugung bin, daß sich meine Meinung auf soliden Grundlagen beruft, dann vertrete ich sie bis zum Beweis des Gegenteils. Wenn Leute subjektive Argumente dagegen bringen, die keinen wirklichen Halt haben und teilweise nicht mal das, was ich behaupte, entkräften, gibt es keinen Anlass, auch nur im Geringsten nachzugeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz dazu bin ich sofort und unmittelbar bereit, von einer Meinung abzuweichen, wenn mir konkrete Beispiele gegeben werden, die diese widerlegen, oder ein Argument diese ganz zerlegt. Das wiederum schockiert Leute öfters, wie «schnell» ich dann scheinbar von einem Standpunkt runterkomme.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kurzum: wenn Leute mit mir diskutieren wollen, müssen sie von ihrer Meinung _selber_ überzeugt sein. Wer irgendwelche halbgaren Ideen im Kopf hat und die mir aufbinden will hat ein Problem. Wenn man dann auch noch knatschig wird, weil ich auf so einem intellektuellen U-Bahn-Niveau ich nicht mitspielen, dann hat man ein gewaltiges Problem.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wenn’s halt keine Möglichkeit gibt, die Meinungen zu vereinbaren (weil sie beide auf subjektiven Wahrnehmungen beruhen, usually), dann einigt man sich halt darauf, anderer Meinung zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist doch alles gar nicht so schwer.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;&lt;a href="http://sozial-herausgefordert.de/?flattrss_redirect&amp;amp;id=566&amp;amp;md5=00983c6425fa16b80032cd02f7739908" title="Flattr" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://sozial-herausgefordert.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/sozial-herausgefordert/~4/kKy3Eb7miIo" height="1" width="1"/&gt;</content>
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		<title type="html"><![CDATA[„Ehrenamt für den Verfassungschutz”]]></title>
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		<updated>2011-10-21T13:01:26Z</updated>
		<published>2011-10-19T14:30:31Z</published>
		<category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Das Leben, das Universum, und der ganze Rest" />		<summary type="html"><![CDATA[Die kurze Geschichte des Ehrenamt für den Verfassungsschutz.]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://sozial-herausgefordert.de/2011/10/19/ehrenamt-fuer-den-verfassungschutz/">&lt;p&gt;In einer kurzen Trollaktion gestern Abend wurde ein neues Motto geschaffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es fing damit an, daß der &lt;a href="https://twitter.com/PylonC"&gt;Lars&lt;/a&gt; eine Frage nach &lt;a href="https://twitter.com/#!/PylonC/status/126377349624250368"&gt;Merchandise&lt;/a&gt; in Anbetracht der aktuellen Lage zu zitieren:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Wer druckt für den #28C3 Hoodies mit “CCC Verfassungsschützer”? – Aufforderung beim #0zapftis Vortrag&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich kam nicht umher, vorzuschlagen, daß wir doch einfach das&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„&lt;a href="https://twitter.com/#!/towo/status/126394137493782528"&gt;Ehrenamt für den Verfassenschutz&lt;/a&gt;”&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt; einführen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und kurz darauf gab es dann das &lt;a href="http://tombr.de/ehrenamt_f%C3%BCr_Verfassungsschutz.pdf"&gt;Logo zum Ehrenamt für den Verfassungsschutz&lt;/a&gt;, gebastelt von &lt;a href="https://twitter.com/nylk"&gt;nylk&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;del&gt;Jetzt warten wir noch etwas darauf, dass ein SVG verfügbar sein wird. Möglicherweise wird’s auf dem 28C3 lustige Sticker geben.&lt;/del&gt; &lt;ins&gt;Inzwischen hat nylk auch &lt;a href="http://tombr.de/discordianoffice.svg"&gt;ein SVG&lt;/a&gt; bereitgestellt.&lt;/ins&gt;&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;&lt;a href="http://sozial-herausgefordert.de/?flattrss_redirect&amp;amp;id=557&amp;amp;md5=3d2cbd68e75419028135740df5268cfe" title="Flattr" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://sozial-herausgefordert.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/sozial-herausgefordert/~4/YWfoGCNnEOg" height="1" width="1"/&gt;</content>
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		<title type="html"><![CDATA[Stetig steigender Wahnsinn]]></title>
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		<updated>2011-10-09T14:56:47Z</updated>
		<published>2011-10-09T14:56:35Z</published>
		<category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Das Leben, das Universum, und der ganze Rest" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="DRM" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Kopierschutz" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Raubkopien" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Spiele" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Wahnsinn" />		<summary type="html"><![CDATA[Stalker 2s toller neuer Kack-DRM.]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://sozial-herausgefordert.de/2011/10/09/stetig-steigender-wahnsinn/">&lt;p&gt;DRM. Inzwischen finden sich viele Zocker damit ab, einfach, weil’s keine andere wirklich relevante Option mehr gibt. Man wird kriminalisiert, wenn man versucht, etwas DRM-frei zu bekommen, denn es wird als Umgehung von Maßnahmen zum Schutz des Urheberrechtes weitesgehend geahndet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbst, wenn man sich die Software legal erwirbt, um dann mit Cracks den vermeintlichen Kopierschutz auszuhebeln. Das ist auch verboten. Selbst wenn nicht gerade wenige Spiele, die keine Multiplayer-Komponente haben, dann um einiges besser laufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit Steamworks haben wir noch eine der akzeptiertesten Versionen von DRM — denn es ist simpel, funktioniernt, und beeinträchtigt nur für homöopatische Mengen an Spielern den Spielablauf. Natürlich ist es immer noch DRM und ein Eingriff in die Funktionsweise des Rechners, aber über die Jahre hinweg hat sich Steamworks als gutartig und somit tolerabel herausgestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gab aber auch seitdem viele, teilweise recht interessante, Versuche, neues DRM einzuführen. SecuROM hat hochiteriert und irgendwann den Punkt erreicht, wo SecuROM-DRM teilweise extrem schädlich für ein Spiel war — seien es Startschwierigkeiten, Performanceprobleme oder unbekannte Abstürze. Das sind alles Probleme, die nur “legitime” Nutzer betrafen: die bösen Raubkopierer spielten eine von SecuROM befreite Version des Spiels und genossen sie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon etwas vor Steamworks hatte Bohemia Interactive bei Operation Flashpoint versucht, mit FADE einen Kopierschutz einzuführen, der nicht das Spiel vom generellen Starten abhält, sondern das Spiel einfach auf längere Zeit versaut, indem es Spielfunktionalitäten abgeschaltet hat oder veränderte. So lustig es auch war, wenn auf einmal die Waffen nicht mehr geschossen haben oder der Raketenwerfer Schweine verschoss, auch hier wurden oft genug legitime Nutzer vom Spielen abgehalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In letzter Zeit hat Ubisoft den Vogel abgeschossen, wenn es um DRM ging. Denn mit Ubisofts Uplay muss eine konstante Internetverbindung aufrecht erhalten werden, um das Spiel spielen zu dürfen. Auch, wenn man offline spielt. Selbst, wenn das Spiel gar keinen Multiplayer hat. Man muss konstant online sein — nicht nur beim Start, sondern auch während des Spiels. Fällt die Internetverbindung weg, so pausiert das Spiel und bittet einen, diese wiederherzustellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das hat viele Leute ziemlich genervt. Vor allem, weil zum Beispiel Assassin’s Creed: Brotherhood schon ‘ne Woche vor’m Release digital und ohne uplay auf einschlägigen Torrentseiten erhältlich war. Aber auch, weil Uplay Spiele gerne mal kaputt macht. Und das Spiel bei den in der Startphase häufigen Downtimes von Uplay einfach nicht spielbar war — denn die Server waren nicht erreichbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“From Dust” wurde im Sommer diesen Jahres für XBLA und PC rausgebracht, wobei die PC-Version aus unerfindlichen Gründen von Ubisoft schonmal zwei Wochen zurückgestellt wurde. Ein Schelm, wer dabei denkt, dass es hier um die Integration von Uplay ging. Aber trotz dieser vermutlich zwei Wochen, um From Dust dann auf dem PC zu veröffentlichen, hatte Ubisoft es scheinbar nicht geschafft, Uplay brauchbar zu integrieren. Horrende Zahlen an Spielern konnten das Spiel nicht spielen, weil Uplay dazwischenfunkte — und das, obwohl Ubisoft zuerst meinte, es wäre nur eine Einmal-Aktivierung vorgesehen, und kein Daueronline-Uplay. Nicht nur haben sie also gelogen, sie haben auch nocht das Spiel effektiv zerstört.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Zug, der einen digitalen Spielehändler wie Steam dazu brachte, sogar anzunehmen, das Spiel wieder “zurückzunehmen” und den Kaufpreis zu erstatten — sonst ein quasi absolutes no-go bei Steam.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt meinen die Entwickler vom Open World-Geheimtip “S.T.A.L.K.E.R.”, dass für den zweiten Teil der Reihe sie aus den Fehlern der anderen gelernt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein, nicht, dass DRM scheisse ist, sondern dass es Unsinn ist, dem User alle Daten zu geben und ein Schloss drüberzuhängen, wenn der Nutzer offenbar Freunde mit einer Bolzenschneider hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also hat sich GSC Game Studios gedacht: wir integrieren einen always-on DRM, der Spielinhalte nachlädt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es heisst also, dass überlegt wird, dass wenn der Spieler eine neue Gegend betritt, relevante Teile des Codes, der Spieltexte und der Quests für diese Gegend live aus dem Internet heruntergeladen werden. Sprich man macht Stalker zu einer Art MMO, nur ohne diese ganzen nervigen anderen Spieler. Und warum? Zum Schutz vor Raubkopien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich musste lachen und dann fast weinen, als ich dies las. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der ganze Sinn hinter DRM-Maßnahmen ist es, Umsatzverluste durch Raubkopien einzudämmen. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass es wirklich eine horrende Anzahl an Leuten gibt, die sich ein Spiel herunterladen STATT es zu kaufen (kontrastiert mit sehr, sehr vielen, die sich ein Spiel herunterladen, weil sie es sich sonst nie kaufen würden/es nie kaufen könnten), dürfte es einfach nicht wirtschaftlich sein, dies zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denken wir mal kurz darüber nach. Ein großer Publisher wie Ubisoft hat Probleme damit, Server bereitzustellen, die überhaupt nur “tokens” verwalten von Nutzern, die gerade spielen dürfen. Jetzt kommt also ein kleiner Ostblock-Developer an und meint, dass er seiner (geringeren) Kundschaft eine zuverlässige Lösung anbieten kann, die pro Nutzer ein Vielfaches der Bandbreite und des CPU-Aufwandes in einer Architektur festgiessen kann, wenn da selbst größere Publisher mit Probleme hätten? Und nicht nur das, sie meinen, sie könnten es _wirtschaftlich_ machen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht, wenn sie EC2/S3 nutzen. Aber auch nur vielleicht. Das treibt den theoretischen Preis pro Kopie aber trotzdem hoch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und lassen wir uns mal keine Illusionen hegen darüber, was passieren wird: ein Cracker wird einen Crawler schreiben, der sich recht erfolgreich als eine legitime Version des Spiels ausgibt (ein Spiel wird dann wohl eh gekauft), und danach wird das einfach alles in einem Bündel mit dem Crack ausgeliefert und die executable so modifiziert, dass sie entweder auf einen lokalen kleinen mitgelieferten Webserver zugreift oder direkt im “Cache” guckt. Ende Gelände.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wenn sie dies umsetzen (aktuell heisst es, dass es “nur eine Option” sei), dann hoffe ich inbrünstig, daß GSC damit gewaltig auf die Nase fällt. So einen Wahnsinn kann man nicht mehr weiter unterstützen.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;&lt;a href="http://sozial-herausgefordert.de/?flattrss_redirect&amp;amp;id=547&amp;amp;md5=a7c6d93507cd0b23ef4b698069110494" title="Flattr" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://sozial-herausgefordert.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/sozial-herausgefordert/~4/3eDdlgBsMvM" height="1" width="1"/&gt;</content>
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			<name>Tobias Wolter</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Sprachverständnis?]]></title>
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		<updated>2011-07-14T09:25:10Z</updated>
		<published>2011-07-14T08:47:15Z</published>
		<category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Das Leben, das Universum, und der ganze Rest" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Google" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Journalismus" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Kompetenz" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Menschen" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Sprache" /><category scheme="http://sozial-herausgefordert.de" term="Werbung" />		<summary type="html"><![CDATA[Rant über "Journalisten", die zu blöd sind, Quellen zu lesen.]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://sozial-herausgefordert.de/2011/07/14/sprachverstaendnis/">&lt;p&gt;Ich konnte nicht ganz verstehen, wie man eigentlich auf so hanebüchenen Unsinn kommt, wenn man durch Quellen stöbert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Angelika Slawik von der Süddeutschen berichtet &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/gespeichterte-nutzerdaten-google-plant-die-super-datenbank-1.1119600"&gt;über Googles konsolidierte Werbeplattform DDP&lt;/a&gt; über interessante Theorien:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;“Konkret geht es dabei um eine Dienstleistung für die Werbeindustrie: Künftig sollen Werber bei Google Daten von Verbrauchern kaufen können, mit Name, Adresse und, vor allem, nach Interessen sortiert.”&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nach längerem Suchen fand ich jetzt keine Stelle, die genau das belegt. Aaaaber (Hervorhebungen von mir):&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Here’s how a data exchange works: publishers and third-party providers, such as BlueKai and Exelate, would be able to feed their data into the market and &lt;strong&gt;advertisers could dip in and buy audience segments&lt;/strong&gt;, such as people shopping for new cars or planning a trip, soccer moms in Ohio, or readers of certain sites like The New York Times. That data, attached to a cookie, is used to target advertising to the right people. Online publishers using Google’s ad server, DoubleClick, would be able &lt;strong&gt;to sell data on their audiences&lt;/strong&gt; in the exchange as easily as they might sell ad space.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Mr. Mohan cautioned that such a move into data services may not result in one product, but capabilities across Google’s online display infrastructure, such as Invite Media, which &lt;strong&gt;allows advertisers to bid on audience&lt;/strong&gt;, or AdMeld, which helps publishers to decide which ad will yield the greatest revenue.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wenn man jetzt&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;nicht so gut Englisch kann und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;keine Ahnung hat, wie Werbung funktioniert,&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;dann macht es natürlich Sinn, so einen Unsinn zu behaupten. Wenn man aber genug Hirnzellen hat, die Englisch können und “dieses Internet” verstehen, weiss man genau, daß sich diese Sätze darauf beziehen, daß man von Außen sowohl ein “Wir kriegen auf xyz im Schnitt die meisten Zugriffe von single white males” bekommen kann sowie mit einem Anforderungsprofil dann Werberequests an Google geben kann. Dabei fließen nie explizite Benutzerdaten, und insbesondere nicht “Name und Adresse”, die nichtmal ansatzweise erwähnt wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sowas würde man alles wissen, wenn man Ahnung hat, und der übliche Leser von AdAge, welche sich auf Werbung &amp;amp; Marketing spezialisieren, hat genau diese Ahnung. Irgendeine Feld-/Wald-/Wiesen“journalisten” der Süddeutschen, die ein seehundartiges “Google ist böse” klatschen kann, sollte sich am Besten einfach mal ein Thema suchen, wo sie kompetent ist.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Relevante Links&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://blog.fefe.de/?ts=b0e30243"&gt;Kurzbeitrag bei fefe&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/gespeichterte-nutzerdaten-google-plant-die-super-datenbank-1.1119600"&gt;Süddeutsche-Artikel&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-07/google-ddp-nutzerdaten"&gt;Zeit-Artikel&lt;/a&gt; (wurde zensiert)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://tarzun.de/archives/366-Google-plant-die-Super-Datenbank.html"&gt;tarzuns ruhige Analyse&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://blog.koehntopp.de/archives/3103-Google-verkauft-Deine-Daten-an-den-Teufel!.html"&gt;Kris' Zusammenfassung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
 &lt;p&gt;&lt;a href="http://sozial-herausgefordert.de/?flattrss_redirect&amp;amp;id=540&amp;amp;md5=21db597030450a22617e7fd2648bfe47" title="Flattr" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://sozial-herausgefordert.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/sozial-herausgefordert/~4/HRd982uHO9I" height="1" width="1"/&gt;</content>
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