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	<title>Projectconsult</title>
	
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	<description>Öffentlichkeitsarbeit für Bauprojekte</description>
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		<title>Stadt will weniger Dichte im Zentrum – damit bin ich absolut nicht einverstanden!</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 12:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>imbach</dc:creator>
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		<category><![CDATA[städtische Dichte]]></category>
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		<description><![CDATA[In ihrer Publikation «R&#228;umliche Entwicklungsstrategie» hat die Stadt Z&#252;rich im M&#228;rz 2010 einen Verdichtungsplan ver&#246;ffentlicht. Darin ist ersichtlich, wo die Verdichtung gegen&#252;ber der BZO erh&#246;ht oder verringert werden soll. Eine aktuelle Umfrage bei der Stadtbev&#246;lkerung zeigt jedoch, dass just in jenen Gebieten der Wunsch nach mehr Dichte am h&#246;chsten ist, wo die Teilrevision eine Reduktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.projectconsult.ch/wp-content/uploads/2011/12/3978196.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2846" title="3978196" src="http://www.projectconsult.ch/wp-content/uploads/2011/12/3978196-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In ihrer Publikation «R&auml;umliche Entwicklungsstrategie» hat die Stadt Z&uuml;rich im M&auml;rz 2010 einen Verdichtungsplan ver&ouml;ffentlicht. Darin ist ersichtlich, wo die Verdichtung gegen&uuml;ber der BZO erh&ouml;ht oder verringert werden soll. Eine<a href="http://www.zimraum.ch/images/pdf/Bericht-zimraum_2011-12-12.pdf" target="_blank"> aktuelle Umfrage</a> bei der Stadtbev&ouml;lkerung zeigt jedoch, dass just in jenen Gebieten der Wunsch nach mehr Dichte am h&ouml;chsten ist, wo die Teilrevision eine Reduktion vorsieht. Das ist insbesondere in der Innenstadt der Fall, aber auch im Enge-Quartier in den Kreisen 4 und 5, in Wipkingen und Tiefenbrunnen ist die Toleranz gross.</p>
<p><strong>Innenstadt beleben!</strong></p>
<p>H&auml;tte Sie etwas dagegen, wenn man zum Beispiel die Z&uuml;rcher Innenstadt rund um den Paradedeplatz beleben w&uuml;rde? Waren Sie schon mal unterwegs, nach B&uuml;roschluss oder an einem Sonntag, im Gebiet zwischen Paradeplatz und Bahnhof Enge? Die Stadt ist wie ausgestorben! Und das an einer der attraktivsten und teuersten Lagen mitten im Zentrum. Die heutige Bau- und Zonenordnung verhindert hier eine Verdichtung fast vollst&auml;ndig. Wie w&auml;re es aber mit einer Belebung? Stellen Sie sich einmal vor, s&auml;mtliche Bauten, viele stammen aus den 50er und 60er Jahren, k&ouml;nnten aufgestockt werden. Um die doppelte H&ouml;he auf 50 Meter. Das entspricht ungef&auml;hr dem Hochhaus zur Palme, das bereits dort steht. Unten B&uuml;ros, oben Wohnungen. Sicher keine g&uuml;nstigen Wohnungen, die Lage mitten in der Stadt hat seinen Preis.<br />
Aber stellen Sie sich vor, wie mit den Bewohnern aus den neuen Obergeschossen L&auml;den und Restaurants in den Stadtteil ziehen. Wie die Bahnhofstrasse und die Pl&auml;tze auch abends belebt w&auml;ren. Nur belebte Stadtteile schaffen wieder Nachfrage nach &ouml;ffentlichen Erdgeschossfl&auml;chen und produzieren urbane, qualit&auml;tsvolle R&auml;ume.<br />
Sprechen wir also von Vielfalt, M&ouml;glichkeiten, Auswahl, und &Ouml;ffnung. Sind Sie nicht auch der Meinung, dass eine Belebung der Innenst&auml;dte dringend n&ouml;tig ist? Und h&auml;tten Sie etwas dagegen, in einem belebten Quartier zu wohnen?</p>
<p>lesen Sie auch: <a href="http://www.projectconsult.ch/2011/03/23/endlich-aufhoren-von-dichte-zu-sprechen/">Endlich aufh&ouml;ren, von Dichte zu sprechen!</a></p>
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		<title>Ausgehölte Berge – was die alpine Architektur von der städtischen Denkmalpflege lernen kann.</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 11:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>imbach</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ausgesuchte Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne Modulor]]></category>
		<category><![CDATA[alpine Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen in den Bergen]]></category>
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		<description><![CDATA[Baukultur vs Tourismus ist der Titel der aktuellen Ausgabe von Modulor. In einer zunehmend urbanisierten Welt wird die „unber&#252;hrte, wilde“ Natur st&#228;rker mystifiziert. Gerade die Berge werden zur Projektion kollektiver Sehns&#252;chte. Sie gelten als die letzten Mythen-R&#228;ume, in denen Menschen sich und ihre Umwelt mit allen Sinnen wieder neu entdecken wollen. Weite Kreise m&#246;chten Eingriffe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.projectconsult.ch/wp-content/uploads/2011/12/bergstation.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2844" title="bergstation" src="http://www.projectconsult.ch/wp-content/uploads/2011/12/bergstation-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Baukultur vs Tourismus ist der Titel der aktuellen Ausgabe von <a href="http://www.modulor.ch" target="_blank">Modulor</a>. In einer zunehmend urbanisierten Welt wird die „unber&uuml;hrte, wilde“ Natur st&auml;rker mystifiziert. Gerade die Berge werden zur Projektion kollektiver Sehns&uuml;chte. Sie gelten als die letzten Mythen-R&auml;ume, in denen Menschen sich und ihre Umwelt mit allen Sinnen wieder neu entdecken wollen.</p>
<p>Weite Kreise m&ouml;chten Eingriffe in der Natur deshalb nur dann erlauben, wenn sie unsichtbar bleiben und das vermeintlich intakte Bild der unber&uuml;hrten Natur nicht durch menschliche Anwesenheit zerst&ouml;ren. Seilbahnstationen im Berg sind erlaubt, solange man sie nicht sieht. Die Denkmalpflege handelte bis weit in die 80er-Jahre in vielen St&auml;dten nach einem &auml;hnlichen Muster: Fassaden ausgekernter Bauten sollten erhalten bleiben, um das Bild der historisch wertvollen Stadt nicht zu zerst&ouml;ren. Neubauten, die auch als solche erkennbar sind, waren im historischen Umfeld kaum m&ouml;glich. Inzwischen hat hier ein Umdenken stattgefunden. Ausserhalb der St&auml;dte ist man noch nicht soweit. Aber jeder, der nicht naiv in die Bergwelt schaut, weiss, dass der Mensch dort oben angekommen ist – weshalb soll man das nicht bemerken?</p>
<div>
<div><object id="2a56cc1b-d100-c2f3-6037-d68a001791cc" style="width: 550px; height: 341px;" width="320" height="240" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="menu" value="false" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v2/IssuuReader.swf" /><param name="flashvars" value="mode=mini&amp;pageNumber=44&amp;printButtonEnabled=false&amp;backgroundColor=%23222222&amp;documentId=111212091812-867cfb48bc3f490dab3b52fa24da1378" /><embed id="2a56cc1b-d100-c2f3-6037-d68a001791cc" style="width: 550px; height: 341px;" width="320" height="240" type="application/x-shockwave-flash" src="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v2/IssuuReader.swf" allowfullscreen="true" menu="false" wmode="transparent" flashvars="mode=mini&amp;pageNumber=44&amp;printButtonEnabled=false&amp;backgroundColor=%23222222&amp;documentId=111212091812-867cfb48bc3f490dab3b52fa24da1378" /></object></p>
<div style="width: 550px; text-align: left;"><a href="http://issuu.com/boll_verlag/docs/modulor_082011/44?mode=window&amp;printButtonEnabled=false&amp;backgroundColor=%23222222" target="_blank">Open publication</a> &#8211; Free <a href="http://issuu.com" target="_blank">publishing</a> &#8211; <a href="http://issuu.com/search?q=architektur" target="_blank">More architektur</a></div>
</div>
<p><a href="http://issuu.com/boll_verlag/docs/modulor_082011/44?mode=window&amp;printButtonEnabled=false&amp;backgroundColor=%23222222" target="_blank">Link zum Artikel in Modulor 8/12</a></p>
</div>
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		<title>«Wann es etwas zu berichten  gibt, sagen wir!»</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 13:53:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>imbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rahel Marti, leitende Redaktorin bei Hochparterre, zieht zum Jahresschluss Bilanz. Architekten, die mediale Kritik zum Anlass nehmen f&#252;r einen konstruktiven Dialog,  seien die Ausnahme, stellt sie fest. In der Regel reichten die Reaktionen von beleidigt bis harsch. Sie berichtet von einer Architektin , die ihre Seite gleich selber schreiben wollte. Oder vom jungen B&#252;ro, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rahel Marti, leitende Redaktorin bei <a href="http://www.hochparterre.ch" target="_blank">Hochparterre</a>, zieht zum  Jahresschluss Bilanz. Architekten, die mediale Kritik zum Anlass nehmen f&uuml;r einen konstruktiven Dialog,   seien die Ausnahme, stellt sie fest. In der Regel reichten die  Reaktionen von beleidigt bis harsch. Sie berichtet von einer Architektin , die ihre  Seite gleich selber schreiben wollte. Oder vom jungen B&uuml;ro, das durch Wettbewerbserfolge aufgefallen sei, und  dem Journalisten keine Fragen beantworten wollte: «Wann es etwas zu berichten   gibt, sagen wir!»  Solche  Reaktionen lassen die Jurnalistin am Medienverst&auml;ndnis in Architektur- und  Designkreisen zweifeln.</p>
<p><a href="http://www.hochparterre.ch/nachrichten/hochparterre//post/detail/das-medienverstaendnis-von-architekten/" target="_blank">Das Medienverst&auml;ndnis von Architekten</a></p>
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		<title>Stuttgart: Abstimmung für fortschrittene Anfänger der direkten Demokratie</title>
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		<comments>http://www.projectconsult.ch/2011/11/25/stuttgart-abstimmung-fur-fortschrittene-direkte-demokratieanfanger/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 14:13:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>imbach</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Abstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[S21]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstmals seit der Gr&#252;ndung ihres Bundeslandes k&#246;nnen die Baden-W&#252;rttemberger abstimmen. Doch der Entscheid &#252;ber den Bau des Tiefbahnhofs in Stuttgart ist kryptisch formuliert. Zudem ist eine H&#252;rde eingebaut, die ein Ergebnis wahrscheinlich macht, das nur frustrieren kann. Doch daf&#252;r, dass die Menschen zwischen Konstanz und Mannheim &#252;ber keine Erfahrung in dieser demokratischen &#220;bung verf&#252;gen, wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/der_urnengang_ueber_stuttgart_21_fordert_viel_vom_buerger_1.13414050.html" target="_blank"><img class="alignleft" src="http://www.nzz.ch/images/stuttgart_21_stimmzettel_fullSize_1.13415335.1322215857.jpg" alt="" width="490" height="327" /></a>Erstmals seit der Gr&uuml;ndung ihres Bundeslandes k&ouml;nnen die  Baden-W&uuml;rttemberger abstimmen. Doch der Entscheid &uuml;ber den Bau des  Tiefbahnhofs in Stuttgart ist kryptisch formuliert. Zudem ist eine H&uuml;rde  eingebaut, die ein Ergebnis wahrscheinlich macht, das nur frustrieren  kann.</p>
<p>Doch daf&uuml;r, dass die Menschen zwischen Konstanz und Mannheim &uuml;ber  keine Erfahrung in dieser demokratischen &Uuml;bung verf&uuml;gen, wird es ihnen  am Sonntag reichlich schwer gemacht. Da ist einmal die Art des  Entscheids an sich. Gefragt wird auf dem Stimmzettel n&auml;mlich  nicht: «Sind Sie f&uuml;r oder gegen Stuttgart 21?». Vielmehr werden dem  Stimmb&uuml;rger zwei Alternativen zugemutet, die in ihrer Formulierung eine  Meisterleistung des ber&uuml;chtigten Juristendeutsches darstellen, das jedes  intuitive Verst&auml;ndnis ausschliesst.</p>
<p><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/der_urnengang_ueber_stuttgart_21_fordert_viel_vom_buerger_1.13414050.html" target="_blank">Mehr dazu in der NZZ </a></p>
<div id="flaresmith" class="feedflare"><script src="http://feeds.feedburner.com/~s/http://feeds2.feedburner.com/projectconsult?i=http://www.projectconsult.ch/2011/11/25/stuttgart-abstimmung-fur-fortschrittene-direkte-demokratieanfanger/" type="text/javascript" charset="utf-8"></script></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Nächstes Tram in 397Std. 0Min</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 13:51:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>imbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Countdown l&#228;uft. Neue Tramlinie Z&#252;rich West.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.projectconsult.ch/wp-content/uploads/2011/11/tram-West.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2808" title="tram West" src="http://www.projectconsult.ch/wp-content/uploads/2011/11/tram-West-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der Countdown l&auml;uft. Neue Tramlinie Z&uuml;rich West.</p>
<div id="flaresmith" class="feedflare"><script src="http://feeds.feedburner.com/~s/http://feeds2.feedburner.com/projectconsult?i=http://www.projectconsult.ch/2011/11/25/nachstes-tram-in-397std-0min/" type="text/javascript" charset="utf-8"></script></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Schweizer wählen Architekten</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 16:38:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>imbach</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ausgesuchte Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne Modulor]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Schweiz gab es einmal eine Bauernpartei – aus der die SVP hervorging. Noch heute ist jeder achte Parlamentarier in der Landwirtschaft t&#228;tig. Deshalb steht auch kaum ein Wirtschaftssektor derart im Rampenlicht der Politik. Es gibt auch keinen anderen, der &#252;ber ein eigenes Bundesamt verf&#252;gt. Im Jahr 1996 nahmen Volk und St&#228;nde einen Landwirtschaftsartikel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft" title="Bauernland Schweiz?" src="http://www.planet-wissen.de/laender_leute/schweiz/schweizer_demokratie/img/intro_schweiz_fahne_g.jpg" alt="" width="216" height="152" />In der Schweiz gab es einmal eine Bauernpartei – aus der die SVP hervorging. Noch heute ist jeder achte Parlamentarier in der Landwirtschaft t&auml;tig. Deshalb steht auch kaum ein Wirtschaftssektor derart im Rampenlicht der Politik. Es gibt auch keinen anderen, der &uuml;ber ein eigenes Bundesamt verf&uuml;gt. Im Jahr 1996 nahmen Volk und St&auml;nde einen Landwirtschaftsartikel in die Verfassung auf. Danach hat der Bund daf&uuml;r zu sorgen, dass die Landwirtschaft einen wesentlichen Beitrag leistet zur sicheren Versorgung der Bev&ouml;lkerung, Erhaltung der nat&uuml;rlichen Lebensgrundlagen und Pflege der Kulturlandschaft. Diese Leistungen werden mit Direktzahlungen von j&auml;hrlich rund 2.5 Mia. Franken abgegolten. </strong></p>
<p>Der Schweizerische Lebensraum ist allerdings prim&auml;r ein st&auml;dtischer auch wenn wir unser Land noch immer als wildromantisches Berg- und Landwirtschaftsland wahrnehmen und auf Postkarten und Werbevideos festhalten. Rund drei Viertel der Schweizer Bev&ouml;lkerung wohnen in st&auml;dtischen Gebieten. Und hier liegen auch die eigentlichen Herausforderungen. Klimaschutz, Mobilit&auml;t, Bev&ouml;lkerungswachstum. Der Schutz der Landschaft beginnt bei der Planung unserer St&auml;dte. Kaum ein Berufsstand ist auf diesem Aufgabenfeld so gefordert, aber auch so kompetent wie Architekten, Stadtplaner, Landschafts- und Innenarchitekten.</p>
<p>Bloss &#8211; wo sind die Architekten? In der Schweiz gab und gibt es keine Architektenpartei. Im Nationalrat sitzen rund zehnmal weniger Architekten als Bauern. Nicht besser sieht es in den st&auml;dtischen Parlamenten aus: im Z&uuml;rcher Gemeinderat gibt es drei Architekten, im Basler Grossen Rat gerade noch einen und in Bern gibt keiner der Ratmitglieder an, sich beruflich mit Architektur zu befassen. Deshalb erhalten Architekten in der Schweiz auch keine Direktzahlungen f&uuml;r ihren wesentlichen Beitrag zur Erhaltung und Pflege des schweizerischen Lebensraums.</p>
<p><strong>Stumme Gilde</strong><br />
Mindest eine Gemeinsamkeit zeichnet Bauern und Architekten aus: Beide arbeiten auch an Wochenenden. Nur finden Bauern trotzdem Zeit, sich politisch zu engagieren. Anders die Architekten. Kan&auml;le w&auml;ren zwar da, werden aber kaum genutzt. Den Blog der Zeitschrift Hochparterre lesen rund 4000 Personen t&auml;glich, das ist beachtlich. Die Anl&auml;ufe Diskussionen zu entfachen, scheitern jedoch immer wieder kl&auml;glich. Wenn sich zum geplanten Roche-Turm f&uuml;nf Leser mit kritischen Kommentaren melden, macht die Redaktion den Schampus auf, wie sie selber schreibt. Aus politischen Prozessen haben sich die Architekten, mit ein paar wenigen Ausnahmen, fast g&auml;nzlich verabschiedet. Dies ist umso erstaunlicher, da immer h&auml;ufiger politische Entscheide das Schicksal von Projekten bestimmen. Und wenn architektonische Debatten stattfinden, dann h&auml;ufig im Feuilleton. Anders als die Bauern haben Architekten ihre Sprache noch nicht gefunden, die auch in der breiten Bev&ouml;lkerung verstanden wird. Dabei w&auml;ren sie entschieden im Vorteil: Architekten k&ouml;nnen mit Bildern kommunizieren und Emotionen wecken. Architekten k&ouml;nnen Geschichten erz&auml;hlen, die &#8211; im Gegensatz zu abstrakten Aussagen &#8211; haften bleiben.</p>
<p>Architekten m&uuml;ssen sich in die Gesellschaft und Politik hineinbewegen, in Er&ouml;rterungs-, Beratungs- und Entscheidungsgremien sowie Institutionen. Sie d&uuml;rfen nicht warten, bis sie von Medien, Parteien oder Interessengruppen gefragt werden. Letztes Wochenende habe ich Architekten gew&auml;hlt – Sie auch?</p>
<div><object style="width: 420px; height: 520px;"><param name="movie" value="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v1/IssuuViewer.swf?mode=embed&amp;viewMode=presentation&amp;layout=http%3A%2F%2Fskin.issuu.com%2Fv%2Flight%2Flayout.xml&amp;showFlipBtn=true&amp;pageNumber=61&amp;documentId=111027082250-380bc5fa2ff04e3cac86176fd55a54e6&amp;docName=mod_0711_pdf_web&amp;username=Boll_Verlag&amp;loadingInfoText=Modulor%2007%202011&amp;et=1319733634460&amp;er=20" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="menu" value="false" /><embed style="width: 420px; height: 520px;" type="application/x-shockwave-flash" src="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v1/IssuuViewer.swf" allowfullscreen="true" menu="false" flashvars="mode=embed&amp;viewMode=presentation&amp;layout=http%3A%2F%2Fskin.issuu.com%2Fv%2Flight%2Flayout.xml&amp;showFlipBtn=true&amp;pageNumber=61&amp;documentId=111027082250-380bc5fa2ff04e3cac86176fd55a54e6&amp;docName=mod_0711_pdf_web&amp;username=Boll_Verlag&amp;loadingInfoText=Modulor%2007%202011&amp;et=1319733634460&amp;er=20"></embed></object>&nbsp;</p>
<div style="width: 420px; text-align: left;"><a title="Modulor" href="http://www.modulor.ch/index.php?pr=" target="_blank">Erschienen in Modulor Okt/2011</a></div>
</div>
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		<title>“Wer würde ohne Not nach Wollerau?” Gute Architektur, schlechte Siedlungspolitik, Jaques Herzog im Gespräch</title>
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		<comments>http://www.projectconsult.ch/2011/10/20/gute-architektur-schlechte-siedlungspolitik-jaques-herzog-im-gesprach/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 15:06:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>imbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jacques Herzog im Interview bei NZZ Standpunkte. Zum Film geht es hier. &#8220;Wer w&#252;rde ohne Not nach Wollerau?&#8221; Der Steuerwettbewerb unter den Kantonen ist gem&#228;ss Jacques Herzog einer der Hauptursachen f&#252;r die Zersiedelung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nzz.ch/sendMail/nachrichten/hintergrund/standpunkte/jacques_herzog_1.12942647.html"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2787" title="Jacques Herzog, Architekturb&uuml;ro Herzog &amp; de Meuron; NZZ Standpunkze" src="http://www.projectconsult.ch/wp-content/uploads/2011/10/NZZ-150x123.jpg" alt="" width="150" height="123" /></a>Jacques Herzog im Interview bei NZZ Standpunkte. Zum Film geht es <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergrund/standpunkte/jacques_herzog_1.12942647.html" target="_blank">hier.</a></p>
<p>&#8220;Wer w&uuml;rde ohne Not nach Wollerau?&#8221; Der Steuerwettbewerb unter den Kantonen ist gem&auml;ss Jacques Herzog einer der Hauptursachen f&uuml;r die Zersiedelung.</p>
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		<title>Gefährdeter Flughafen Zürich: es sind nicht die Deutschen…</title>
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		<comments>http://www.projectconsult.ch/2011/10/18/gefahrdeter-flughafen-zurich-es-sind-nicht-die-deutschen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 09:11:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>imbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Sachen Flughafen streitet die Schweiz mit Deutschland. Bundesr&#228;tin Leuthard sprach gar von «Taliban».Thomas Held, bis letztes Jahr Direktor des Think Tanks Avenir Suisse, ortet die Probleme zum Ausbau des Z&#252;rcher Flughafens aber im Inland. «Inzwischen haben beide Seiten gesehen, dass man so nicht weiterkommt. Solange bei uns mit hausgemachten Verhinderungsinitiativen die Existenz des Flughafens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.facebook.com/BlockierungsvorlagenNein"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2780" title="flughafen" src="http://www.projectconsult.ch/wp-content/uploads/2011/10/flughafen-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In Sachen Flughafen streitet die Schweiz mit  Deutschland. Bundesr&auml;tin Leuthard sprach gar von «Taliban».Thomas Held, bis letztes Jahr Direktor des Think Tanks Avenir Suisse, ortet die Probleme zum Ausbau des Z&uuml;rcher Flughafens aber im Inland.</p>
<p>«Inzwischen haben beide Seiten gesehen, dass man so nicht weiterkommt. Solange bei uns mit hausgemachten Verhinderungsinitiativen die Existenz des Flughafens gef&auml;hrdet wird, sollten wir nicht auf die b&ouml;sen Deutschen zeigen. Bald stimmen wir ja sogar dar&uuml;ber ab, ob wir unser eigenes Verbesserungspotenzial &uuml;berhaupt nutzen d&uuml;rfen. Dabei ist es v&ouml;llig klar, dass die Zukunft des Flughafens nur mit einem vern&uuml;nftigen Ausbau m&ouml;glich ist. Es sind nicht die Deutschen, sondern die schweizerischen «Schutzorganisationen », die Pistenverl&auml;ngerungen oder eine Parallelpiste – was klar die beste L&ouml;sung w&auml;re – f&uuml;r immer verbieten wollen. Die Frage ist nur, wer uns dann vor dem Wegziehen der Firmen und dem wirtschaftlichen Niedergang sch&uuml;tzt.»</p>
<p>Das <a href="http://www.persoenlich.com/pdf/interviews/interviews531.pdf" target="_blank">ganze Interview mit Thomas Held</a> in pers&ouml;nlich  8/2011.</p>
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		<title>Hamburg steigt um!</title>
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		<comments>http://www.projectconsult.ch/2011/10/04/hamburg-steigt-um/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 13:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>imbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Hamburg l&#228;uft derzeit eine &#228;u&#223;erst gelungene Kampagne f&#252;r nachhaltigere Mobilit&#228;t. Unter anderem wurde ein feines Video produziert, in dem Hamburger &#252;ber ihre verschiedenen Alternativen zum privaten Auto berichten. Gleichzeitig l&#228;uft die Aktion “Umsteigen ohne Trennungsschmerz“. Diese richtet sich explizit an Autofahrer, denen der Umstieg aus dem rollenden Blech so leicht wie m&#246;glich gemacht werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="640" height="360"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/c8-JT3oQA8U&amp;rel=0&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/v/c8-JT3oQA8U&amp;rel=0&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object><br />
In Hamburg l&auml;uft derzeit eine &auml;u&szlig;erst gelungene Kampagne f&uuml;r  nachhaltigere Mobilit&auml;t. Unter anderem wurde ein feines Video  produziert, in dem Hamburger &uuml;ber ihre verschiedenen Alternativen zum  privaten Auto berichten. Gleichzeitig l&auml;uft die Aktion “<a href="http://umwelthauptstadt.hamburg.de/umsteigen-ohne-trennungsschmerz" target="_blank">Umsteigen ohne Trennungsschmerz</a>“.  Diese richtet sich explizit an Autofahrer, denen der Umstieg aus dem  rollenden Blech so leicht wie m&ouml;glich gemacht werden soll.  Jahreskarteninhaber des HVV k&ouml;nnen Tageskarten an Freunde und Bekannte  verschenken, der ADFC veranstaltet Fahrrad-Trainings und  Sicherheitschecks und wer noch nicht Kunde vom lokalen  Fahrradverleihsystem <a href="http://stadtrad.hamburg.de/kundenbuchung/" target="_blank">StadtRAD Hamburg</a> ist, der sollte es jetzt werden: Die 5 EUR Startgeb&uuml;hr entfallen, daf&uuml;r  gibt es 20 EUR Fahrtguthaben. Innerhalb von weniger als einer Woche hat  das rund <a href="http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/3093566/2011-09-30-bsu-stadtrad.html" target="_blank">3.200 neue Nutzer</a> gebracht, beeindruckend! Die Aktion l&auml;uft noch bis zum 9. Oktober.  Wirklich positiv zu bewerten ist die Tatsache, dass explizit Autofahrer  zum Umstieg angesprochen werden. In diesem Fall gelingt das sogar ohne  erhobenen Zeigefinger.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.urbanophil.net/" target="_blank">www.urbanophil.net</a></p>
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		<title>Auftrag zur Verunsicherung</title>
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		<comments>http://www.projectconsult.ch/2011/09/28/auftrag-zur-verunsicherung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 08:33:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>imbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[W&#252;rden Sie ein Auto kaufen, das mit perfekter Technik und Zuverl&#228;ssigkeit wirbt und als besondere Qualit&#228;t Ihnen, per Bord Computer, ab und zu provozierende Fragen stellt, wie zum Beispiel: Gibt es heute ein &#228;hnlich grosser Irrtum wie die Vorstellung der Welt als Platte? Ich nicht, auch wenn mir der Autoh&#228;ndler weismachen will, dass hinter diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2754" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.projectconsult.ch/wp-content/uploads/2011/09/hafenkran-Z&uuml;rich.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2754" title="hafenkran Z&uuml;rich" src="http://www.projectconsult.ch/wp-content/uploads/2011/09/hafenkran-Z&uuml;rich-150x150.jpg" alt="Hafenkran Z&uuml;rich Limmatquai" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Hafenkran Z&uuml;rich Limmatquai (Bild NZZ)</p></div>
<p><strong>W&uuml;rden Sie ein Auto kaufen, das mit perfekter Technik und Zuverl&auml;ssigkeit wirbt und als besondere Qualit&auml;t Ihnen, per Bord Computer, ab und zu provozierende Fragen stellt, wie zum Beispiel: Gibt es heute ein &auml;hnlich grosser Irrtum wie die Vorstellung der Welt als Platte? Ich nicht, auch wenn mir der Autoh&auml;ndler weismachen will, dass hinter diesen Fragen ein k&uuml;nstlerisches Konzept steckt. Noch absurder w&auml;re die Vorstellung, irgendjemand w&uuml;rde den Herstellern vorschreiben, k&uuml;nftig alle Autos mit diesem k&uuml;nstlerischen Mehrwert auszur&uuml;sten. Aber genau in diesem Dilemma steckt das Z&uuml;rcher Tiefbau- und Entsorgungsdepartement.</strong></p>
<div>
<p><object id="8e337c63-ab57-b831-681b-1e1c6ea0cbbe" style="width: 420px; height: 519px;" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"><param name="movie" value="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v2/IssuuReader.swf?mode=mini&amp;viewMode=singlePage&amp;pageNumber=65&amp;printButtonEnabled=false&amp;backgroundColor=%23222222&amp;documentId=110926105159-986fee443e8b409d87618e7bad1e8ac0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="menu" value="false" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed style="width: 420px; height: 519px;" type="application/x-shockwave-flash" src="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v2/IssuuReader.swf" allowfullscreen="true" menu="false" wmode="transparent" flashvars="mode=mini&amp;viewMode=singlePage&amp;pageNumber=65&amp;printButtonEnabled=false&amp;backgroundColor=%23222222&amp;documentId=110926105159-986fee443e8b409d87618e7bad1e8ac0"></embed></object></p>
<div style="width: 420px; text-align: left;"><a href="http://issuu.com/search?q=architektur" target="_blank"></a></div>
</div>
<p>Das Z&uuml;rcher Tiefbau- und Entsorgungsdepartement ist zust&auml;ndig f&uuml;r reibungslos funktionierende Infrastrukturen. Weit &uuml;ber 100 Baustellen z&auml;hlte die prosperierende Stadt im letzten Jahr. Keiner mag sie, wenn auch die Mehrheit einsieht, dass es nicht ohne geht. Gehen wir einmal davon aus, dass die M&auml;nner und Frauen vom Amt alles tun, um die notwendigen Arbeiten zuverl&auml;ssig zu erledigen und auch alles versuchen, ihre Massnahmen der Bev&ouml;lkerung m&ouml;glichst verst&auml;ndlich zu kommunizieren. Das ist eine l&ouml;sbare Aufgabe.</p>
<p>Ab jetzt wird’s anspruchsvoll: dasselbe Departement ist n&auml;mlich auch zust&auml;ndig f&uuml;r die Kunst in der Stadt. Und so muss es erkl&auml;ren, dass es beabsichtigt einen alten Hafenkran an die Limmat zu stellen, und dass die daf&uuml;r notwendigen 600&#8217;000 Franken gut investiert sind! Dabei geht es nicht mehr darum, m&ouml;glichst reibungslos, zweckm&auml;ssig und rational zu agieren. Ganz im Gegenteil. Die st&auml;dtische Arbeit soll nun provozieren und Fragen stellen &#8211; „Sind Sie weltoffen?“ Wen wundert es, wenn die Amtstr&auml;ger heftigere Reaktionen bei der Bev&ouml;lkerung ausl&ouml;sen, als die Kunstwerke selber. Der Unternehmensberater w&uuml;rde dem oben genannten Autohersteller raten, auf seine k&uuml;nstlerische Sonderausstattung zu verzichten. Gleiches m&ouml;chte man dem betreffenden Departement empfehlen. Bloss da hat man sich auf die Situation eingestelllt und eigens eine spezielle Arbeitsgruppe gegr&uuml;ndet, die ihr amtliches K&uuml;rzel Ki&ouml;R (f&uuml;r Kunst im &ouml;ffentlichen Raum) so stolz tr&auml;gt, wie Don Quijote seine Lanze.</p>
<p>Die Arbeitsgruppe Ki&ouml;R nennt ihre selbstgestellte Aufgabe eine Herausforderung. Ich w&uuml;rde es als Widerspruch in sich selbst bezeichnen. Um den Einsatz von Steuergeldern zu rechtfertigen, wird die Kunst in die Pflicht genommen. Ein umfangreiches Anforderungsprofil gibt vor, was die Kunst zu leisten hat: St&auml;dtebauliche Fragen kl&auml;ren, Identit&auml;t stiften, Bewusstsein und Weltoffenheit vermitteln und nicht zuletzt soll Kunst ein wichtiger Beitrag zum Standortmarketing leisten. Das kann nicht gut kommen.</p>
<p><strong>Ein Flugzeugtr&auml;ger am Limmatquai</strong><br />
Angesichts der hohen Anspr&uuml;che, sind die konkreten Resultate ern&uuml;chternd. So hatten Bef&uuml;rworter des Nagelhauses am Z&uuml;rcher Escher-Wyss-Platz argumentiert, der Kunst- und Qualit&auml;tsanspruch des Projekts sei allein schon dadurch belegt, dass es kontrovers diskutiert werde. &Auml;hnlich ergeht es dem Hafenkran am Limmatquai. Die Diskussion, soweit sie elit&auml;re Kreise &uuml;berhaupt verlassen hat, ist in weiten Teilen substanzlos geblieben. Einer der H&ouml;hepunkte (in welcher Form auch immer…) bildete eine schriftliche Anfrage im Z&uuml;rcher Gemeinderat mit dem Vorschlag, neben dem Hafenkran einen Flugzeugtr&auml;ger als weiteren Teil dieser Kunstaktion zu verankern. Schon fast als Kunstbeitrag ist die stadtr&auml;tliche Antwort vom zu betrachten: <em>&#8220;Ein Flugzeugtr&auml;ger am Limmatquai w&auml;re mit Sicherheit ein spektakul&auml;rer Fund f&uuml;r die Arch&auml;ologie der Zukunft. Diese f&ouml;rdert Zeugnisse der Vergangenheit zutage, welche bei aufmerksamer Betrachtung als Vorboten der Zukunft zu erkennen sind. So werden der Hafenkran, die Poller und das Schiffshorn entdeckt werden. Ein Flugzeugtr&auml;ger geh&ouml;rt nun aber nicht zu einem friedlichen Handelshafen, sondern zu einem Marinest&uuml;tzpunkt. Z&uuml;rich hat noch nie einen Kriegshafen ben&ouml;tigt, und das wird hoffentlich auch in Zukunft so bleiben. Auf die weitere Suche nach einem Flugzeugtr&auml;ger wird darum verzichtet.&#8221;</em></p>
<p>Kunst unter diesen Bedingungen wird zur Plattform f&uuml;r einen beliebigen Schweif von Assoziationen und abstrakten Versprechen, die konkret wenig bewirken. Ausser dass ein Amt seine Glaubw&uuml;rdigkeit verliert.</p>
<p>Erschienen im Architekturmagazin<a href="http://www.modulor.ch/Archiv.php?ArchivID=41" target="_blank"> Modulor 6/2011</a></p>
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