<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/rss2full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" version="2.0"><channel><title>LUKUHLUS - der LOHAS</title> <link>http://www.lukuhlus.de</link> <description>Nachdenkliches, News, Tipps, Fakten, Bilder, Rezepte und mehr rund um nachhaltiges Leben...</description> <lastBuildDate>Sun, 22 Apr 2012 08:12:48 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>  <atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/lukuhlus-loha" /><feedburner:info uri="lukuhlus-loha" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://www.lukuhlus.de/?pushpress=hub" /><item><title>100 Tage Lowcarb – 10kg weniger!</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/lukuhlus-loha/~3/VlCfB8c57Bc/</link> <comments>http://www.lukuhlus.de/2012/04/22/100-tage-lowcarb-10kg-weniger/#comments</comments> <pubDate>Sun, 22 Apr 2012 08:03:50 +0000</pubDate> <dc:creator>lukuhlus</dc:creator> <category><![CDATA[Ernährung]]></category> <category><![CDATA[Lowcarb]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.lukuhlus.de/?p=724</guid> <description><![CDATA[100 Tage ist es nun her, dass ich meine Ernährung umgestellt habe. Und es hat sich gelohnt: 10kg weniger zeigt die Waage jetzt an. Aber das allerschönste daran: es fühlt sich absolut nicht nach Diät an&#8230; Denn Lowcarb ist keine Diät. Lowcarb ist einfach eine andere Ernährungsweise. Die mir glücklicherweise nicht schwer fällt. Von den [...] Related posts:<ol><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2012/01/20/lowcarb-tag-10-ich-will-fleisch/' rel='bookmark' title='Lowcarb &#8211; Tag 10: ich will Fleisch&#8230;'>Lowcarb &#8211; Tag 10: ich will Fleisch&#8230;</a> <small>An Neujahr stand ich zuletzt auf der Waage. Und ich...</small></li></ol>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_725" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2012/04/lowcarb-waage.jpg" class="floatbox" rev="group:724 caption:`Lowcarb-Ernährung`"><img class="size-medium wp-image-725" title="Lowcarb-Ernährung" src="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2012/04/lowcarb-waage-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Lowcarb ist keine Diät - es ist eine Ernährungsumstellung. Aber eine verdammt leckere!</p></div><p>100 Tage ist es nun her, dass ich meine Ernährung umgestellt habe. Und es hat sich gelohnt: 10kg weniger zeigt die Waage jetzt an. Aber das allerschönste daran: es fühlt sich absolut nicht nach Diät an&#8230;<br /> <span id="more-724"></span><br /> Denn Lowcarb ist keine Diät. Lowcarb ist einfach eine andere Ernährungsweise. Die mir glücklicherweise nicht schwer fällt. Von den meisten höre ich immer nur, dass sie das ja niemals könnten, weil so ganz ohne Brot, ohne Nudeln und Teigwaren und mit nur wenig Kartoffeln. Das wäre doch langweilig. Und vor allem so überhaupt gar keine Süßigkeiten&#8230;? Nö, das ginge ja gar nicht.</p><p>Aber wie das geht. Aus Süßigkeiten habe ich mir noch nie viel gemacht, so dass es mir überhaupt nicht auffällt. Und auf Brot und Nudeln kann man auch sehr gut verzichten. Schließlich heißt Lowcarb ja nicht, dass man wie von Atkins dereinst gepredigt nur Fleisch in sich reinstopfen darf, so viel man kann und will. Das ist das Extrem Nocarb. Das tatsächlich auf Dauer nicht gesund ist. Lowcarb hingegen heißt: Fisch und Fleisch, Käse, Gemüse, Obst und Salat. Und diese Kombi ist doch alles andere als eintönig.</p><p>Also wie sieht so ein durchschnittlicher Tag aus?</p><p>Morgens gibts meist einen Apfel oder einen Obstsalat. Ist gesund, gibt Energie und schmeckt echt gut. Mittags in der Kantine eine kleine Suppe und einen großen Salat. Leider. Denn unsere Köche sind irgendwie nicht davon zu überzeugen, dass man ein Gericht auch ohne &#8220;Sättigungsbeilage&#8221; kredenzen kann. Also es gibt halt kein Gericht ohne Nudeln oder Reis oder Kartoffeln oder sonstigen vermeintlichen Sattmachern. Dass diese Sättigung mit Kohlehydraten aber nur von kurzer Dauer ist und alle spätestens um 15 oder 16 Uhr noch was zum Naschen brauchen, ich aber hingegen frühestens um 18 Uhr wieder Hunger bekomme &#8211; irgendwie ist daran alles mögliche schuld, aber natürlich keinesfalls die Kohlehydrate.</p><p>Und abends? Das ist in der Tat schwierig. Denn da muss ich mich mit so &#8220;langweiligen&#8221; Dingen wie Melone mit Schinken zufriedengeben. Oder eine Käseplatte mit Paprika und Gurke. Oder Fisch im Gemüsebett. Oder, oder, oder. Also eigentlich auch alles andere als unlecker.</p><p>Aber weil es ja Lowcarb heißt und der Körper natürlich nicht so ganz ohne Kohlehydrate kann/soll &#8211; sonntags ist alles erlaubt. Also ein gutes Frühstück/Brunch mit frischen Brötchen und Marmelade und abends auch mal Nudeln oder eine Pizza.</p><p>Also alles in allem &#8211; es gibt unangenehmere Arten, abzunehmen. Aber nicht nur das: seit ich die Kohlehydrat-Zufuhr reduziert habe, geht es auch meinem Magen viel besser. Ich gehöre also offenbar auch zu der Gattung Mensch, bei denen Kohlehydrate zu Übersäuerung, Sodbrennen und Magengeschwür-Risiko führen.</p><p>Kurzum: Lowcarb ist perfekt für mich. Für Dich vielleicht auch?</p><p>Related posts:<ol><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2012/01/20/lowcarb-tag-10-ich-will-fleisch/' rel='bookmark' title='Lowcarb &#8211; Tag 10: ich will Fleisch&#8230;'>Lowcarb &#8211; Tag 10: ich will Fleisch&#8230;</a> <small>An Neujahr stand ich zuletzt auf der Waage. Und ich...</small></li></ol></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/lukuhlus-loha/~4/VlCfB8c57Bc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.lukuhlus.de/2012/04/22/100-tage-lowcarb-10kg-weniger/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> <feedburner:origLink>http://www.lukuhlus.de/2012/04/22/100-tage-lowcarb-10kg-weniger/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=100-tage-lowcarb-10kg-weniger</feedburner:origLink></item> <item><title>Lowcarb – Tag 10: ich will Fleisch…</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/lukuhlus-loha/~3/_Kl9_kFqNto/</link> <comments>http://www.lukuhlus.de/2012/01/20/lowcarb-tag-10-ich-will-fleisch/#comments</comments> <pubDate>Thu, 19 Jan 2012 23:17:08 +0000</pubDate> <dc:creator>lukuhlus</dc:creator> <category><![CDATA[Ernährung]]></category> <category><![CDATA[Lowcarb]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.lukuhlus.de/?p=714</guid> <description><![CDATA[An Neujahr stand ich zuletzt auf der Waage. Und ich wollte das Ding an die Wand werfen. Dank Engagement und daraus resultierendem Stress im Job habe ich das Essen in den letzten zwei Jahren ziemlich vernachlässigt. Also nicht, was die Menge angeht. Sonst wär ich ja kaum mit der Waage auf Kriegsfuß. Aber ich habe [...] No related posts.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_715" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2012/01/pig.jpg" class="floatbox" rev="group:714 caption:`Lowcarb ist fällig, wenn man sich so fühlt`"><img class="size-medium wp-image-715" title="Lowcarb ist fällig, wenn man sich so fühlt" src="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2012/01/pig-300x225.jpg" alt="Lowcarb ist fällig, wenn man sich so fühlt" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Lowcarb ist spätestens dann fällig, wenn man sich so fühlt</p></div><p>An Neujahr stand ich zuletzt auf der Waage. Und ich wollte das Ding an die Wand werfen. Dank Engagement und daraus resultierendem Stress im Job habe ich das Essen in den letzten zwei Jahren ziemlich vernachlässigt. Also nicht, was die Menge angeht. Sonst wär ich ja kaum mit der Waage auf Kriegsfuß. Aber ich habe mich ungesund ernährt. Essen wurde zum bequemen Beiwerk. Magen grummelt, also wird er bedient. Mit was auch immer schnell erreichbar und appetitlich war. Die ehemalige Bio-Fanatik ist gewichen, einfach weil der Bioladen und ich logistisch (Arbeitszeiten vs. Ladenöffnungszeiten) nicht mehr zusammenpassten. Selbst Tiefkühlpizza hat wieder Einzug in meine Wohnung gehalten. Und da stand ich also mit meinen 101,3kg. Und ekelte mich vor mir selbst&#8230;<span id="more-714"></span></p><p>Am Dienstag letzter Woche dann die Katharsis. Ich las den genialen Artikel des Kollegen in der GQ über seine konsequente Umstellung auf Lowcarb und seine Metamorphose von Hosengröße 36 auf 31. Und erinnerte mich an die Zeit, als ich das schon mal machte. Auch ich nahm damals zügig ab, machte aber den Fehler, mich zu sehr auf Fleisch, Käse und Wurst zu stürzen, was wiederum meinem Cholesterinwert nicht gut tat. Also gab ich es damals wieder auf. Und landete wieder in der Kohlenhydratfalle.</p><p>Der Entschluss, es diesmal besser zu machen, war also gefasst. Konsequent esse ich seitdem lieber einen Apfel als eine Leberkäsesemmel zum Frühstück, verzichte auf Nudeln, Reis, Kartoffeln und Brot zugunsten von Gemüse, Obst und Salat &#8211; und bin sogar von geschätzten 2 Liter Kaffee auf 3 Liter Tee am Tag umgestiegen. Ungesüßt, selbstverständlich.</p><p>Und was soll ich sagen? Die ersten Kilos sprangen förmlich von mir ab, genauso wie damals schon. Am Sonntag hatte ich unglaubliche 97,8kg. Meine Hosen sind endlich wieder tragbar &#8211; und am allerwichtigsten: ich habe kein Sodbrennen mehr. Brauchte ich davor pro Woche mehrmals Riopan oder Maaloxan, kann ich inzwischen sogar wieder einen Whisky genießen, ohne Magenschmerzen davon zu bekommen. Kurzum: eigentlich gehts mir schon jetzt so gut wie schon fast zwei Jahre nicht mehr.</p><p>Allein &#8211; es ist echt schwer, sich in dieser Welt der schnell verfügbaren Kalorien auf diese Weise zu ernähren. Ständig ist man von Nudeln, Kartoffeln, Reis, Brot, Paniertem und Gezuckerten umgeben. Ich bin in der glücklichen Lage, eine wirklich gute Kantine zu haben, in der frisch für jede Bestellung gekocht wird und echt gute Köche am Werk sind. Aber schon letzte Woche musste ich mich mit meinen Sonderwünschen unbeliebt machen. Nudeln mit Gemüse oder Fleisch mit Reis. Natürlich, wenn man dann fragt, ob man lieber Fleisch mit Gemüse haben könnte, ist das zwar überhaupt kein Problem &#8211; aber eben nicht, wenn man das jeden Tag machen muss.</p><p>Viel gemeiner: diese Woche gibts nur Kohlenhydrate mit Kohlenhydraten gemischt. Also gar keine Kombinationsmöglichkeit mehr. Aber was solls &#8211; dafür hatte ich viel guten Salat.</p><p>Wie dem auch sei: ich kanns nicht versprechen, dass ich es zeitlich immer schaffe, aber ich habe mir fest vorgenommen, die nächsten Wochen regelmässig hier niederzuschreiben, wie es mit der Umstellung weitergeht. Und viel wichtiger: welche Auswirkungen das auf meinen Körper hat! Ich bin ja nach wie vor überzeugt, dass Lowcarb eigentlich eine sehr gesunde und natürliche Ernährungsweise ist, wenn man wie ich nicht einer dieser verrückten Hobby-Profi-Sportler ist, der die Energie natürlich schon brauchen kann. Gerade deswegen sollte ich aber eigentlich nicht Nudeln und Zucker in mich reinschaufeln. Als Schreibtischtriathlet (Tippen, Telefonieren, Dösen) brauche ich das nicht. Also brauche ich im Gegenteil Nahrung, die meinen Blutzuckerspiegel niedrig hält, damit mein Körper auf Fett- statt Kohlenhydratverbrennung umstellt.</p><p>Bei der Gelegenheit noch ein Memo an mich selbst: der Salat heute in der Kantine war interessant-lecker. Eisbergsalat, Chicoree, Mangold, Gurke, Karotte und Tomate mit Apfel- und Melonenspalten und Honig-Sesam-Dressing. (Bevor ein Aufschrei kommt: jaja, Honig &#8211; Zucker &#8211; Kohlenhydrate&#8230; Aber ich mache ja kein Nocarb. Das wäre Atkins. Ich mache Lowcarb und vermeide einfach nur die &#8220;verarbeiteten&#8221; Kohlenhydrate. Natürliche, wie zum Beispiel Fruktose im Obst gehöre seit Jahrtausenden zu unserer Ernährung und die gönne ich mir eben auch &#8211; die gepimpten, konzentrierten Kohlenhydrate in Mehl und Zucker aber eben nicht.)</p><p>No related posts.</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/lukuhlus-loha/~4/_Kl9_kFqNto" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.lukuhlus.de/2012/01/20/lowcarb-tag-10-ich-will-fleisch/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>4</slash:comments> <feedburner:origLink>http://www.lukuhlus.de/2012/01/20/lowcarb-tag-10-ich-will-fleisch/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=lowcarb-tag-10-ich-will-fleisch</feedburner:origLink></item> <item><title>Restaurant-Tipp: Monte Grappa in der Einsteinstrasse München</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/lukuhlus-loha/~3/POuRng2R0Go/</link> <comments>http://www.lukuhlus.de/2011/08/13/restaurant-tipp-monte-grappa-in-der-einsteinstrasse-munchen/#comments</comments> <pubDate>Sat, 13 Aug 2011 08:54:41 +0000</pubDate> <dc:creator>lukuhlus</dc:creator> <category><![CDATA[Restaurant-Tipps]]></category> <category><![CDATA[Leckerität]]></category> <category><![CDATA[Restaurants]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.lukuhlus.de/?p=708</guid> <description><![CDATA[Ich habe ja lange keinen Tipp mehr geschrieben. Aber letzte Woche habe ich mit den Bürokollegen einen kleinen Italiener entdeckt, der einfach ein Geheimtipp ist&#8230; Etwas versteckt in einer Seitengasse (Einsteinstrasse 98) findet man (oder findet eben nicht) eine von aussen recht unscheinbar aussehende Lokalität. Das Monte Grappa. Der erste Blick von außen verrät eine [...] Related posts:<ol><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/04/24/restaurant-tipp-nifo-in-neufahrn-bester-thai-weit-und-breit/' rel='bookmark' title='Restaurant-Tipp: Nifo in Neufahrn &#8211; bester Thai weit und breit'>Restaurant-Tipp: Nifo in Neufahrn &#8211; bester Thai weit und breit</a> <small>Gestern war mal wieder Zeit, richtig lecker Essen zu gehen....</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2010/07/25/kritik-nektar-beach-munchen-praterinsel/' rel='bookmark' title='Kritik: Nektar Beach München, Praterinsel'>Kritik: Nektar Beach München, Praterinsel</a> <small>Lukuhlus hat lange geschwiegen. Aber auf dieses &#8220;Erlebnis&#8221; hin kann...</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/05/14/china-restaurant-peking-freising-der-countdown-lauft/' rel='bookmark' title='China-Restaurant Peking, Freising &#8211; der Countdown läuft&#8230;'>China-Restaurant Peking, Freising &#8211; der Countdown läuft&#8230;</a> <small>Eine Ära geht zu Ende. Gestern hat es uns mal...</small></li></ol>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ja lange keinen Tipp mehr geschrieben. Aber letzte Woche habe ich mit den Bürokollegen einen kleinen Italiener entdeckt, der einfach ein Geheimtipp ist&#8230;<br /> <span id="more-708"></span></p><div id="attachment_709" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2011/08/Monte-Grappa.png" class="floatbox" rev="group:708 caption:`Monte Grappa`"><img class="size-medium wp-image-709" title="Monte Grappa" src="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2011/08/Monte-Grappa-300x217.png" alt="Monte Grappa in der Einsteinstrasse in München" width="300" height="217" /></a><p class="wp-caption-text">Etwas versteckt, nicht direkt an der Hauptrasse schlummert ein Kleinod der gut bürgerlich-italienischen Küche</p></div><p>Etwas versteckt in einer Seitengasse (Einsteinstrasse 98) findet man (oder findet eben nicht) eine von aussen recht unscheinbar aussehende Lokalität. Das Monte Grappa. Der erste Blick von außen verrät eine schlichte Einrichtung, aber über und über mit Erinnerungsstücken und fast schon ein wenig kitschigen Objekten bestückte Wände. Kurz darauf wird man vom etwa 55-60jährigen Chef persönlich im sympathischen Bariton begrüßt und an einen der etwa 12 Zweiertische drapiert, wobei für größere Gruppen schnell und flexibel einfach umgeräumt und Tische neu zusammengestellt werden.</p><p>Die gedruckte Speisekarte sowie die Tafeln an der Theke mit wechselnden Aktionsgerichten lesen sich eigentlich für einen Italiener recht typisch, wobei aber sehr interessante Kreationen wie die &#8220;Pizza Nürburgring&#8221; oder die &#8220;Rigatoni Pavarotti&#8221; darunter sind.</p><p>Meinen ersten Besuch machte ich dort, als ich schon seit Tagen das Wort &#8220;Bolognese&#8221; im Kopf rumschwirren hatte. Also entschied ich mich dafür &#8211; und wurde wirklich positiv überrascht. Ich bekam zwar einen Teller, der auf den ersten Blick eher grau als tomatenrot aussah &#8211; aber der Geschmack überzeugte mich! Mit Bolognese verband ich bisher nämlich zwei extreme Ausprägungen, zwischen denen alles Angebotene pendelte:<br /> - was meine Mutter darunter versteht: kurz gargekochtes Hackfleisch, wenig gewürzt und mit einem Hauch Tomate sowie Fondor. Sorry, Mama: langweilig!<br /> - was mein Kochbuch darunter versteht: eine mit Karotten, Zwiebeln, ein wenig Knoblauch, Kräutern und viel gehackter Tomate eine gute dreiviertelstunde runterreduzierte Leckerität, die ich eimerweise verdrücken könnte.</p><p>Nun muss ich aber mein Spektrum erweitern. Diese Variante im Monte Grappa war mit wenig Tomate &#8211; aber mit so viel Geschmack nach Kräutern, Pfeffer, einem guten Schuss Paprika und etwas unidentifizierbarem. Ich vermute, es war Parmesan. Dazu Spaghetti, die so exakt auf Punkt gegart waren und einen dezenten Eigengeschmack, fast wie handgemacht hatten &#8211; perfekt! Allein dafür schon sämtliche Daumen hoch. Das schmeckte nicht irgendwie gekünstelt oder nach Packung &#8211; eher so, als hätte Mamma persönlich gekocht. Also seine Mamma, nicht meine.</p><p>Einer meiner Kollegen aß an dem Tag die schon erwähnte &#8220;Pizza Nürburgring&#8221;, die wirklich richtig, richtig scharf war. Weshalb wir beim Bezahlen natürlich neugierig waren, wie diese Pizza überhaupt zu ihrem Namen gekommen ist. Und wir erfuhren es auch&#8230;</p><p>Der gemütliche Wirt zog sich einen Stuhl an unseren Tisch, setzte sich und legte los: &#8220;Erzähl ich Dir, warum die Nürburgring heißt. Damals, als ich nach Deutschland kam, 1970, bin ich Motorrad gefahren. Hab später Krankheit davon bekommen. Hab ich immer noch. (Er hinkt ein wenig, also vermute ich Unfall.) Damals gab es  im Februar immer großes Motorradtreffen am Nürburgring. Hieß Elefantentreffen. Also kamen meine Freunde aus Italien mit Motorrad und wir sind hochgefahren. Im Winter. Waren steif gefroren, als wir oben waren. Sind dann in Pizzeria gegangen und der hatte so eine Pizza mit würziger Salami und scharfem Paprika &#8211; ist uns wieder richtig schön warm geworden. Sind dann nach Elefantentreffen wieder zurück nach München. Hatte damals auch schon Arbeit in Pizzeria und Freunde machten noch kurz Halt, bevor sie nach Italien zurückfuhren &#8211; und dann haben wir diese Pizza nachgemacht. Nennen sie seitdem einfach Pizza Nürburgring&#8230;&#8221;</p><p>Auch wenn das Zitat vielleicht nicht 100%ig genau seinen Worten entsprach &#8211; ziemlich genau so nett mit italienisch-bayrischem Akzent hat er es uns erzählt. Also auch für den Punkt &#8220;Sympathie&#8221; beide Daumen nach oben.</p><p>Beim zweiten mal wollte ich dann auch eine der Pizzen probieren, denn das, was meine Kollegen beim ersten mal bekommen hatten, sah zwar klein (26cm), aber so richtig, richtig lecker aus. Weshalb ich mich für eine Pizza mit Thunfisch und Zwiebeln entschied. Und was soll ich sagen? So eine gute Pizza hab ich bisher nur ein einziges Mal bekommen: in <a title="Torri del Benaco – Seele baumeln lassen am Gardasee" href="http://www.lukuhlus.de/2010/09/13/torri-del-benaco-seele-baumeln-lassen-am-gardasee/">Torri del Benaco am Gardasee</a>. Der Boden war sehr dünn und trotz der Dünne perfekt &#8211; mit einem kleinen Knusper unten und kleinen, weichem Innenleben. Todeszone am Rand gab es zwar ein wenig, aber weil der Teig so gut war, schmeckte sogar diese. Und der Belag war einfach genau richtig. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Wäre sie nicht nur 26cm gewesen, hätte diese Pizza den Titel &#8220;beste Pizza meines Lebens&#8221; verdient.</p><p>Auch nicht zu vergessen: der Salat, den ich dazu bekam. Ein einfacher, gemischter Salat. Für Italiener typisch zum selber würzen. Also eigentlich nichts Spektakuläres. Wären da nicht dieser wirklich leckere Balsamico und das noch viel leckerere Olivenöl gewesen. Das war einfach keine Großmarktware, sondern das, was ich in einem normalen Haushalt in Italien erwarten würde. Wenn ich mal zurückdenke, muss ich lange grübeln, bis ich einen Italiener finde, bei dem ich ähnlich gute Ware an den Tisch gestellt bekam.</p><p>Beim dritten und leider letzten mal (Jobwechsel, also komplett andere Ecke Münchens danach) war dann eine meiner Leibspeisen dran: Spaghetti Carbonara. Die aber leider meine hohen Erwartungen nicht erfüllten. Sehr schade. Die Nudeln waren zwar wieder perfekt, aber die Sauce erinnerte mich eher an eine Sahnesauce als an Carbonara. Also nicht, dass sie nicht gut war, aber ein wenig enttäuscht war ich dann doch, weil ich auf eine gute, handgemachte Carbonara-Sauce hoffte. Es schmeckte zwar dennoch sehr gut, aber mir fehlte leider das Ei in der Sauce, um perfekt zu sein.</p><p>Nichtsdestotrotz: gerade für die Mittagspause ein echter Geheimtipp &#8211; so leckeres, frisch gekochtes Essen zu vernünftigen Preisen (mit Getränk 8-9€) bekommt man in dieser Ecke Münchens wohl nicht so häufig.</p><p>Related posts:<ol><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/04/24/restaurant-tipp-nifo-in-neufahrn-bester-thai-weit-und-breit/' rel='bookmark' title='Restaurant-Tipp: Nifo in Neufahrn &#8211; bester Thai weit und breit'>Restaurant-Tipp: Nifo in Neufahrn &#8211; bester Thai weit und breit</a> <small>Gestern war mal wieder Zeit, richtig lecker Essen zu gehen....</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2010/07/25/kritik-nektar-beach-munchen-praterinsel/' rel='bookmark' title='Kritik: Nektar Beach München, Praterinsel'>Kritik: Nektar Beach München, Praterinsel</a> <small>Lukuhlus hat lange geschwiegen. Aber auf dieses &#8220;Erlebnis&#8221; hin kann...</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/05/14/china-restaurant-peking-freising-der-countdown-lauft/' rel='bookmark' title='China-Restaurant Peking, Freising &#8211; der Countdown läuft&#8230;'>China-Restaurant Peking, Freising &#8211; der Countdown läuft&#8230;</a> <small>Eine Ära geht zu Ende. Gestern hat es uns mal...</small></li></ol></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/lukuhlus-loha/~4/POuRng2R0Go" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.lukuhlus.de/2011/08/13/restaurant-tipp-monte-grappa-in-der-einsteinstrasse-munchen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> <feedburner:origLink>http://www.lukuhlus.de/2011/08/13/restaurant-tipp-monte-grappa-in-der-einsteinstrasse-munchen/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=restaurant-tipp-monte-grappa-in-der-einsteinstrasse-munchen</feedburner:origLink></item> <item><title>Sarah Knappik im Dschungelcamp – oder wie ich den Sadisten in mir und dem Rest der Welt entdeckte…</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/lukuhlus-loha/~3/xqKNYjU5_3M/</link> <comments>http://www.lukuhlus.de/2011/01/26/sarah-knappik-im-dschungelcamp/#comments</comments> <pubDate>Wed, 26 Jan 2011 01:45:13 +0000</pubDate> <dc:creator>lukuhlus</dc:creator> <category><![CDATA[Wirre Gedanken]]></category> <category><![CDATA[Fernsehen]]></category> <category><![CDATA[Nachdenkliches]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.lukuhlus.de/?p=691</guid> <description><![CDATA[Ja, ich war auch einer der 8 Millionen Zuschauer, die RTL mit ihrem Format des Dschungelcamps feiern konnte. Aber zu meiner Verteidigung: das war die erste Staffel, die ich überhaupt gesehen habe und ich bin bei der ersten Sendung erst mal nur beim Zappen hängengeblieben. Als ich jedoch 10 Minuten vorwiegend Sarah Dingens in Äktschn [...] No related posts.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_692" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a target="_blank" href="http://www.rtl.de/cms/unterhaltung/ich-bin-ein-star/dschungelcamp-kandidaten/sarah-knappik.html"><img class="size-medium wp-image-692" title="RTL Dschungelcamp" src="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2011/01/dschungelcamp-300x189.png" alt="RTL Dschungelcamp - Sarah Knappik war die Beste" width="300" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Ich gestehe - bis heute habe ich jede Folge gesehen. Aber ohne Sarah ist die Luft raus. Ich will Dingens zurück!!!</p></div><p>Ja, ich war auch einer der 8 Millionen Zuschauer, die RTL mit ihrem Format des Dschungelcamps feiern konnte. Aber zu meiner Verteidigung: das war die erste Staffel, die ich überhaupt gesehen habe und ich bin bei der ersten Sendung erst mal nur beim Zappen hängengeblieben. Als ich jedoch 10 Minuten vorwiegend Sarah Dingens in Äktschn erlebte, ertappte ich mich, wie ich mit offenem Mund da saß und nicht glauben konnte, was ich sehe. Ich schämte mich fremd.</p><p>Ja, es hat Spaß gemacht, die letzten eineinhalb Wochen. Ich freute mich jeden Abend darauf, mir um 22:15 Uhr noch einen Whiskey einzuschenken, die Zigarre anzuschmauchen und mitzuerleben, wie eine wirklich seltsame Person für einen Brüller nach dem Anderen sorgte. Das Vergnügen ging sogar so weit, dass ich fortan für sie anrief, um sie auch ja am nächsten Tag wieder bei einer Prüfung komplett versagen zu sehen. Das war mir die 50 Cent pro SMS wert.</p><p>Bis mir bewusst wurde, was ich da eigentlich tat. Ich empfand tiefes Vergnügen daran, jemand anderen in die Kacke zu reiten. Meine anonyme Stimme sorgte dafür, dass sie leiden musste. Und ich genoss es. Sowohl, sie in ihrer eigenen und wohl einzigartigen Art und Weise leiden zu sehen &#8211; als auch mein ganz persönliches Gefühl der Genugtuung dabei. Ich hatte es dieser Unperson gezeigt. Mit nur ein paar Tastendrücken auf dem Handy.</p><p>Wäre ich genauso fies, wenn diese Abstraktion fehlen würde? Stände sie direkt vor mir und ich müsste entscheiden, ob sie mit ihrem Arm in eine dunkle, mit Skorpionen gefüllte Röhre greifen müsste &#8211; wäre meine Entscheidung die gleiche wie vor dem Fernseher? Wäre ich genauso sadistisch, wenn ich die Folgen direkt miterleben müsste anstatt einfach 16.000 km davon entfernt ausschalten und ins Bett gehen zu können?</p><p>Was mich dann aber noch nachdenklicher werden ließ: ich war ja offensichtlich nicht der einzige, der sie Tag für Tag in die Prüfung wählte. Es gibt also offenbar eine Menge anderer Menschen, denen das Leiden von Sarah genauso viel Vergnügen bereitet hat wie mir. Ob die sich aber wohl die gleiche Frage stellten wie ich?</p><p>Angesichts des Erfolgs dieses ganzen Formats muss ich mich also wundern: sind wir nicht alle doch irgendwie heimliche Sadisten? Zumindest so lange wir keine direkte Auswirkung der Handlung auf unser eigenes Leben zu befürchten haben, denke ich: ja! Jeder spielt doch gerne jemand anderem einen Streich. Wenn er dabei nicht ertappt werden kann sogar noch viel lieber. Die Frage ist nur, wo eigentlich die Grenze zwischen einem Scherz und den teilweise abartigen Dschungelprüfungen verläuft? Ich meine, es ist einfach schon ein himmelweiter Unterschied, ob jemand einem Mitmenschen ein Pupskissen unterjubelt oder einen ähnlich alltäglichen Scherz mit ihm macht &#8211; oder ob er ihn nur am untersten Minimum ernährt und ihn erst mal Hirschhoden und Krokodilpenisse essen lässt bzw. erheblichem körperlichem Schmerz, Ekel, Todesangst und psychischem Druck aussetzt, bevor er mehr zu essen bekommt. Da ändert auch die Tatsache nichts daran, dass alle 11 Kandidaten freiwillig dort sind. Obwohl die Frage nach der Freiwilligkeit noch weiter zu untersuchen wäre &#8211; weil Fakt ist doch, dass es ein stattliches Preisgeld gibt und alle Teilnehmer nicht unbedingt dafür bekannt sind, dass sie zur Zeit keinerlei Geldsorgen hätten. Die spitzen Kommentare der beiden Moderatoren tun da noch ihr Übriges&#8230;</p><p>Was mich jetzt noch wirklich brennend ob dieser erschreckenden Erkenntnisse über unsere menschliche Psyche interessieren würde: wie weit würden wir Couch-Sadisten eigentlich wirklich gehen? Nehmen wir einfach mal an, es gäbe tatsächlich eine Art Folter-Show, bei der wir anonym über das allseits so beliebte &#8220;Voting&#8221; den Verlauf bestimmen könnten. Wir könnten aus 10 Insassen einen bestimmen, dem wirklich heftige körperliche und psychische Schmerzen zugefügt werden. Und nur, wenn er diese Prüfung besteht, ohne ohnmächtig zu werden oder ohne zu schreien oder was auch immer &#8211; nur dann bekommen alle etwas zu Essen, andernfalls müssen sie eben die 8 Stunden bis zur nächsten Prüfung hungern. Und wenn wir nicht nur das Opfer bestimmen könnten, sondern auch noch die Prüfung an sich? Bambussplitter unter die Fingernägel oder doch lieber das Brandeisen in die Leistengegend? Und wer als letztes übrig bleibt, bekommt eine kosmetische OP sowie 1 Million Euro.</p><p>Ich weiß nicht, ob das nicht sogar ein Kassenschlager wäre. Natürlich wäre die Zielgruppe kleiner, denn das geht schon noch mal deutlich über das hinaus, was im RTL Dschungelcamp von den Kandidaten verlangt wird und könnte einigen Zusehern die Mägen verdrehen.</p><p>Ich fürchte aber, dass ich garantiert nicht der einzige wäre, der sich das zumindest einmal ansehen &#8211; oder sogar mal &#8220;mit-voten&#8221; würde. Sieht ja keiner. Und irgendwie haben sie es ja verdient, denn ganz unschuldig käme ja keiner in so eine Folterbude.</p><p>Wie falsch läge ich, wenn ich sagte, dass Du Dir das auf jeden Fall auch mal ansehen müsstest? Und wenn diese Sendung nicht nur meine und Deine, sondern eine Menge mehr Voting-Kohle (50 Cent pro Anruf oder SMS) bekäme?</p><p>No related posts.</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/lukuhlus-loha/~4/xqKNYjU5_3M" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.lukuhlus.de/2011/01/26/sarah-knappik-im-dschungelcamp/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> <feedburner:origLink>http://www.lukuhlus.de/2011/01/26/sarah-knappik-im-dschungelcamp/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=sarah-knappik-im-dschungelcamp</feedburner:origLink></item> <item><title>Torri del Benaco – Seele baumeln lassen am Gardasee</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/lukuhlus-loha/~3/tdtGt57I5rc/</link> <comments>http://www.lukuhlus.de/2010/09/13/torri-del-benaco-seele-baumeln-lassen-am-gardasee/#comments</comments> <pubDate>Mon, 13 Sep 2010 07:05:10 +0000</pubDate> <dc:creator>lukuhlus</dc:creator> <category><![CDATA[Lukuhlus privat]]></category> <category><![CDATA[Fotos]]></category> <category><![CDATA[Urlaub]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.lukuhlus.de/?p=655</guid> <description><![CDATA[Tori del Benaco am Gardasee. Ziel unseres viel zu kurzen Herbsturlaubs. Beziehungsweise unserer viel zu kurzen Verlobungsreise. Und es war ein Glücksgriff. 3.000 Einwohner am Ostufer des Gardasees. Dazu aber geschätzte 5.000 Touristen. Die aber irgendwie gar nicht nervten, weil sie sich in dem malerischen Dörfchen verliefen. Die Innenstadt ist klein und verwinkelt und eigentlich [...] Related posts:<ol><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/08/13/lukuhlischer-urlaub-2009-teil-1-hamburg/' rel='bookmark' title='LukUHLischer Urlaub 2009 &#8211; Teil 1: Hamburg'>LukUHLischer Urlaub 2009 &#8211; Teil 1: Hamburg</a> <small>Nach einem kurzen Abstecher nach Bamberg begann unser Urlaub so...</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/08/15/lukuhlischer-urlaub-2009-teil-2-wacken/' rel='bookmark' title='LukUHLischer Urlaub 2009 &#8211; Teil 2: Wacken'>LukUHLischer Urlaub 2009 &#8211; Teil 2: Wacken</a> <small>&#160; WAAAAAACKÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖN! Seit fast einem Jahr hatten wir schon die...</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/08/17/lukuhlischer-urlaub-2009-teil-3-busum/' rel='bookmark' title='LukUHLischer Urlaub 2009 &#8211; Teil 3: Büsum'>LukUHLischer Urlaub 2009 &#8211; Teil 3: Büsum</a> <small>Was freuten wir uns nach unserem Wacken-Erlebnis auf eine anständige...</small></li></ol>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_656" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2010/09/DSC_3600.jpg" class="floatbox" rev="group:655 caption:`Sonnenuntergang in Torri del Benaco`"><img class="size-medium wp-image-656" title="Sonnenuntergang in Torri del Benaco" src="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2010/09/DSC_3600-300x208.jpg" alt="Sonnenuntergang bei Torri del Benaco am Gardasee" width="300" height="208" /></a><p class="wp-caption-text">Wie klein und unbedeutend ist doch unser Alltag, wenn man sich solchen Sonnenuntergängen gegenüber sieht.</p></div><p>Tori del Benaco am Gardasee. Ziel unseres viel zu kurzen Herbsturlaubs. Beziehungsweise unserer viel zu kurzen Verlobungsreise. Und es war ein Glücksgriff.</p><p>3.000 Einwohner am Ostufer des Gardasees. Dazu aber geschätzte 5.000 Touristen. Die aber irgendwie gar nicht nervten, weil sie sich in dem malerischen Dörfchen verliefen.</p><p>Die Innenstadt ist klein und verwinkelt und eigentlich genau so, wie man sich so ein idyllisches, italienisches Dörfchen vorstellt. Jeder kennt jeden, also wird da geratscht und diskutiert und das Leben spielt sich einfach viel mehr auf der Strasse ab als bei uns.</p><p>Rege Betriebsamkeit herrscht aber auch am Kies-Strand im Norden und der Strandpromenade im Westen. Zu jeder Tages- und Nachtzeit wimmelt es hier vor Touristen &#8211; aber niemals wirkt es überfüllt. Dafür gibt es viel zu viele Restaurants, Cafes, Eisdielen und Bars, in denen man den Tag verbringen kann.</p><div id="attachment_659" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2010/09/DSC_3565.jpg" class="floatbox" rev="group:655 caption:`Torro del Benao`"><img class="size-medium wp-image-659" title="Torro del Benao" src="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2010/09/DSC_3565-300x208.jpg" alt="Der Hafen von Torri del Benaco" width="300" height="208" /></a><p class="wp-caption-text">Möchte man nicht am liebsten für immer bleiben?</p></div><p>Vor allem das Tulles ist mehr als empfehlenswert. In einer schön geschützten Lage saßen wir am Freitag bis spät in die Nacht &#8211; und hatten einen perfekten Ausblick auf den grandiosen Sonnenuntergang. Dazu ein mehr als leckerer Lugana aus der Region bzw. einen hammermässigen Bardolino aus dem Nachbardorf &#8211; und ich konnte nicht anders, als mal wieder über den Sinn des Lebens zu sinnieren.</p><p>Der Gardasee gehört wohl zu den schönsten Fleckchen, die man von München aus in vernünftiger Zeit mit dem Auto erreichen kann. Über den Brenner und die E45 waren wir in nur 5 Stunden dort. Die Hotels sind extrem zahlreich und unser Hotel Galvani, etwa 800m nördlich der &#8220;City&#8221; und somit einen richtig schönen Spaziergang entfernt, war perfekt.</p><div id="attachment_662" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2010/09/DSC_3514.jpg" class="floatbox" rev="group:655 caption:`Guten Morgen, Gardasee!`"><img class="size-medium wp-image-662" title="Guten Morgen, Gardasee!" src="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2010/09/DSC_3514-300x208.jpg" alt="Genau das war unser Ausblick aus dem Zimmer im Hotel Galvani" width="300" height="208" /></a><p class="wp-caption-text">Genau das war unser Ausblick aus dem Zimmer im Hotel Galvani</p></div><p>Bis auf das Frühstück. Italien ist keine Frühstücks-Nation und das merkt man. Allerdings ärgert man sich sowieso, wenn man erst um 10 Uhr frühstückt und um 12 Uhr immer noch satt an den lecker duftenden Pizzen in den zahllosen Restaurants vorbeigeht.</p><p>Was das Essen an sich angeht &#8211; nun, was soll man schon sagen? Leckeritäten an jeder Ecke! Wobei es natürlich wie immer auch Ausnahmen gibt. Die Pizzeria Carlos beispielsweise, wo man schon sehr die Massenabfertigung schmeckt. Aber das ist ja auch nur einer von vielen. Wir hatten leider viel zu wenig Zeit, um uns überall durchzuessen. Aber das wird nachgeholt.</p><p>Torri &#8211; wir kommen wieder! Garantiert! Wenn möglich, gleich an Silvester, denn die Vorstellung des Feuerwerk-Spektakels am gegenüberliegenden See-Ufer ist viel zu schön, um wahr zu sein&#8230;</p><p>Related posts:<ol><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/08/13/lukuhlischer-urlaub-2009-teil-1-hamburg/' rel='bookmark' title='LukUHLischer Urlaub 2009 &#8211; Teil 1: Hamburg'>LukUHLischer Urlaub 2009 &#8211; Teil 1: Hamburg</a> <small>Nach einem kurzen Abstecher nach Bamberg begann unser Urlaub so...</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/08/15/lukuhlischer-urlaub-2009-teil-2-wacken/' rel='bookmark' title='LukUHLischer Urlaub 2009 &#8211; Teil 2: Wacken'>LukUHLischer Urlaub 2009 &#8211; Teil 2: Wacken</a> <small>&#160; WAAAAAACKÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖN! Seit fast einem Jahr hatten wir schon die...</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/08/17/lukuhlischer-urlaub-2009-teil-3-busum/' rel='bookmark' title='LukUHLischer Urlaub 2009 &#8211; Teil 3: Büsum'>LukUHLischer Urlaub 2009 &#8211; Teil 3: Büsum</a> <small>Was freuten wir uns nach unserem Wacken-Erlebnis auf eine anständige...</small></li></ol></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/lukuhlus-loha/~4/tdtGt57I5rc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.lukuhlus.de/2010/09/13/torri-del-benaco-seele-baumeln-lassen-am-gardasee/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> <feedburner:origLink>http://www.lukuhlus.de/2010/09/13/torri-del-benaco-seele-baumeln-lassen-am-gardasee/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=torri-del-benaco-seele-baumeln-lassen-am-gardasee</feedburner:origLink></item> <item><title>Schafmilch vom Reutebachhof</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/lukuhlus-loha/~3/ARGZo0xqUnk/</link> <comments>http://www.lukuhlus.de/2010/08/28/schafmilch-vom-reutebachhof/#comments</comments> <pubDate>Sat, 28 Aug 2010 12:15:34 +0000</pubDate> <dc:creator>lukuhlus</dc:creator> <category><![CDATA[Bio-Lebensmittel]]></category> <category><![CDATA[Leckerität]]></category> <category><![CDATA[Schafmilch]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.lukuhlus.de/?p=647</guid> <description><![CDATA[Gerade schlürfe ich eine Köstlichkeit sondersgleichen. Schafvollmilch vom Reutebachhof (oder heißt es nicht doch &#8220;Schafsvollmilch&#8221; mit &#8220;s&#8221;?), frisch aus unserem Tagwerkladen. Diese gibt es ja leider nicht ganzjährig, deswegen freue ich mich jedesmal umso mehr, wenn ich sie wieder im Kühlregal erblicke. Dieser Geschmack&#8230; Ich finde Schafmilch der Kuhmilch deutlich überlegen. Sie schmeckt viel intensiver. [...] No related posts.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_648" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2010/08/schafmilch.de_.png" class="floatbox" rev="group:647 caption:`schafmilch.de`"><img src="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2010/08/schafmilch.de_-300x282.png" alt="Homepage des Reutebachhof" title="schafmilch.de" width="300" height="282" class="size-medium wp-image-648" /></a><p class="wp-caption-text">Im Gegensatz zur falschen Idylle der Weihenstephaner Molkerei glaube ich dem Reuterhof.</p></div><p>Gerade schlürfe ich eine Köstlichkeit sondersgleichen. <a target="_blank" href="http://www.schafmilch.de">Schafvollmilch vom Reutebachhof</a> (oder heißt es nicht doch &#8220;Schafsvollmilch&#8221; mit &#8220;s&#8221;?), frisch aus unserem Tagwerkladen. Diese gibt es ja leider nicht ganzjährig, deswegen freue ich mich jedesmal umso mehr, wenn ich sie wieder im Kühlregal erblicke.</p><p>Dieser Geschmack&#8230; Ich finde Schafmilch der Kuhmilch deutlich überlegen. Sie schmeckt viel intensiver. Wohl wegen des dreifach höheren Fettgehalts. Aber wer jetzt gleich aufschreit &#8211; der Cholesteringehalt ist fast genauso hoch bzw. niedrig wie bei Kuhmilch! Dafür sind andere Fette enthalten, deren gesundheitliche Wirkung nicht unbedingt negativ ist. Auch der Vitamingehalt ist deutlich höher als der bei Kuhmilch und es fehlen leider noch entsprechende Studien, um die schon lange gehegte Vermutung zu bestätigen, dass Schafmilch gesünder ist und sogar gewisse Heilwirkung besitzt.</p><p>Mich wundert daher, warum die Schafe in unserer Zivilisation von Kühen abgelöst wurden. Denn schon vor 8000 Jahren domestizierten Menschen die Schafe (man denke auch nur an die zahlreichen und obligatorischen Opferlämmer im alten Testament &#8211; und eben keine Opferkälber, das nur als goldenes Kalb eine ziemlich negative Erwähnung als Götzenbild findet), wohingegen die Kühe erst später Einzug in unsere Viehhaltung fanden. Wohl, weil die Kuh auch gleich noch eine Menge Fleisch liefert. Und weil Schafe vielleicht leichter zu halten sind.</p><p>Jedenfalls &#8211; wer diesen Genuss noch nicht kennt, dem kann ich nur dazu raten, mal Produkte aus Schafsmilch zu probieren. Auch Joghurt und Käse aus Schafmilch ist meiner Meinung nach geschmacklich dem Käse aus Kuhmilch überlegen. Aber das ist natürlich Geschmackssache.</p><p>Ich sage jedenfalls: danke, Familie Maisch, für diese Leckerität!</p><p>No related posts.</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/lukuhlus-loha/~4/ARGZo0xqUnk" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.lukuhlus.de/2010/08/28/schafmilch-vom-reutebachhof/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://www.lukuhlus.de/2010/08/28/schafmilch-vom-reutebachhof/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=schafmilch-vom-reutebachhof</feedburner:origLink></item> <item><title>Kritik: Nektar Beach München, Praterinsel</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/lukuhlus-loha/~3/_diGzsdfXvI/</link> <comments>http://www.lukuhlus.de/2010/07/25/kritik-nektar-beach-munchen-praterinsel/#comments</comments> <pubDate>Sun, 25 Jul 2010 20:52:52 +0000</pubDate> <dc:creator>lukuhlus</dc:creator> <category><![CDATA[Restaurant-Tipps]]></category> <category><![CDATA[Restaurants]]></category> <category><![CDATA[Schimpftirade]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.lukuhlus.de/?p=633</guid> <description><![CDATA[Lukuhlus hat lange geschwiegen. Aber auf dieses &#8220;Erlebnis&#8221; hin kann das Schweigen nicht bestehen bleiben. Denn wo meines Empfindens nach Verblendung auf Verarsche trifft, muss der mahnende Zeigefinger erhoben und zum Nachdenken ermahnt werden. Die Rede ist von einer wahnsinnig spaßigen Nacht im derzeit wohl angesagtesten City Life Club in München. Das Nektar Beach auf [...] Related posts:<ol><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2011/08/13/restaurant-tipp-monte-grappa-in-der-einsteinstrasse-munchen/' rel='bookmark' title='Restaurant-Tipp: Monte Grappa in der Einsteinstrasse München'>Restaurant-Tipp: Monte Grappa in der Einsteinstrasse München</a> <small>Ich habe ja lange keinen Tipp mehr geschrieben. Aber letzte...</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/04/22/restaurant-kritik-cafe-tratsch-am-freisinger-marktplatz/' rel='bookmark' title='Restaurant-Kritik: Cafe Tratsch am Freisinger Marktplatz'>Restaurant-Kritik: Cafe Tratsch am Freisinger Marktplatz</a> <small>Letzten Sonntag machten wir ja einen Ausflug mit der Dampfeisenbahn....</small></li></ol>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_623" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2010/07/nektar.jpg" class="floatbox" rev="group:633 caption:`Nektar Beach`"><img class="alignright size-medium wp-image-635" title="Nektar Beach" src="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2010/07/nektar-300x254.jpg" alt="" width="300" height="254" /></a><p class="wp-caption-text">(Bild: Homepage des Nektar)Mag sein, dass die Küche dort kulinarische Gänsehaut erzeugen kann. Als wir dort waren, arbeiteten jedenfalls höchstens die Putzfrauen in der Küche.</p></div><p>Lukuhlus hat lange geschwiegen. Aber auf dieses &#8220;Erlebnis&#8221; hin kann das Schweigen nicht bestehen bleiben. Denn wo meines Empfindens nach Verblendung auf Verarsche trifft, muss der mahnende Zeigefinger erhoben und zum Nachdenken ermahnt werden.</p><p>Die Rede ist von einer wahnsinnig spaßigen Nacht im derzeit wohl angesagtesten City Life Club in München. Das <a target="_blank" href="http://www.nektar.de">Nektar Beach auf der Praterinsel</a>. Mitten in München. Von der Lage her idyllisch an der Isar gelegen und mit einem kleinen <del>Sandkasten</del> Beach im Hof ausgestattet. Bei schönem Wetter <del>packt man sein Schäufelchen und Förmchen aus und spielt mit den anderen verwöhnten Gören im Sand</del> räkelt und posiert man dementsprechend auf Liegen, die dort verstreut stehen &#8211; bei Regen, wie wir ihn letzten Freitag erlebten, hat man aber immerhin die Ausweichmöglichkeit, im Gewölbe des eigentlichen Clubs zu feiern.</p><p>Aber der Reihe nach. Was macht jemand wie ich, der für richtig gutes, handgemachtes Essen, Bodenständigkeit und absolut der Metaller-Fraktion zugehörig bekannt ist, überhaupt in so einem Schicki-Micki-Club??? Nein, es war nicht das von diesem Publikum offenbar eimerweise konsumierte Koks, sowas langweilt mich. Es war auch nicht der schnuckelige Arsch von Jorge Gonzales, der selbigen an diesem Abend zusammen mit einigen nicht weniger schnuckeligen Models über einen Laufsteg schob, weil eine Modenschau von <a target="_blank" href="http://www.stage-fashion.de">Stage Fashion</a> stattfand. Es war unsere Betriebsfeier.</p><p>Wo soll ich anfangen?</p><p>In diesem Blog geht es um Essen, also konzentriere ich mich besser darauf.</p><p>Der Abend begann mit einem großen Tablett Knabberzeugs und Zwischen-Leckereien. Wenn ich zu dem Zeitpunkt schon gewusst hätte, dass in jeder dieser Schüsseln mehr Inhalt ist, als alle vier späteren &#8220;Gänge&#8221; zusammengenommen auf die Waage bringen sollten, hätte ich vielleicht mehr davon gegessen. Die vorab schon seitens des Nektars selbst ausgesprochene Empfehlung &#8220;Männer sollten vielleicht nicht gänzlich ohne Unterlage kommen&#8221; wurde jedenfalls sogar noch ins Lächerliche gezogen. Ich hatte keine kleine Unterlage. Und selbst meine kleine Göttin, die sonst eher Nasch-Portionen isst, war fassungslos, welche Mini-Portiönchen dort serviert wurden.</p><p>Aber wir sind ja immer noch beim &#8220;Warm-Up&#8221;. Bei den &#8220;Fackeln&#8221; beispielsweise. Die ich dergestalt kenne, dass hauchdünn geschnittener, extrem leckerer, salziger Serrano oder Parma-Schinken um ein nicht minder würziges Grissini gewickelt und direkt vor dem Verzehr vielleicht noch mit ein, zwei Tröpfchen richtig guten Oliven- oder Kürbiskern-Öls beträufelt wird. Eine Köstlichkeit, sowas! Allerdings auch das haargenaue Gegenteil dessen, was das Nektar da zusammengeschustert hat. Der Gedanke an die Vokabel &#8220;kredenzen&#8221; verursacht mir in dem Zusammenhang allein vom Wort-Gerechtigkeitssinn her gesehen schon Adrenalinstösse. Da wurde irgendein 08/15 Roh-Schinken in Aufschnitt-Dicke gesäbelt und um die mit Abstand mehligsten und geschmacklosesten, steinharten Teigstangen gewickelt, die ich je essen musste.</p><p>Die Oliven, die dazu gereicht wurden, schmeckten alt und modrig und waren mit Stein. Also auch hier das exakte Gegenteil dessen, was als &#8220;Pralinen&#8221; ab und an auf unseren Jausen-Tisch kommt: perfekt ausgereifte Kalamata-Oliven mit Knoblauch-Füllung &#8211; eingelegt in mildes Öl mit der genau richtigen Mischung Kräuter, dass man sie einfach nur pur zu frischem Ciabatta oder Fladenbrot essen möchte. Doch damit nicht genug: ein weiterer Napf war mit roten, schrumpeligen Lappen gefüllt. Die sich als getrocknete, eingelegte Tomaten herausstellten. Die derart sauer waren, dass ich sie später, als mir aufgrund des in rauen Mengen zugeführten Wodka-Bull doch mal übel wurde und ich heftiges Sodbrennen bekam, missbrauchen musste, und sie&#8230; Ach, lassen wir die Details&#8230; Mit der entsprechenden Leckerität aus der Vorspeisentruhe unseres Lieblingsitalieners hat das jedenfalls so viel gemein wie Becherpudding aus dem Supermarkt mit meiner <a target="_blank" href="http://lukuhlus.blog.de/2007/03/24/schlemmer_rezept_mousse_au_chocolat~1965733/">selbstgemachten Mousse au Chocolat</a>.</p><p>Und auch der Napf mit den Knabber-Nüssen &#8211; gut, die waren wenigstens nicht sofort als stinknormale 99Cent-Dosen-Nüsse zu erkennen, aber auch die darauf verstreute Kräutermischung konnte nicht darüber hinweg täuschen, dass es einfach billige Ware war, die irgendwie aufgehübscht wurde. Apropos aufhübschen: Käsewürfel sind eine tolle Sache. Wenn erstens der Käse von der Qualität her stimmt und wenn er zweitens wenigstens sauber präsentiert wird. Was hier beides nicht der Fall war. Monster-Brocken von teilweise 3x3cm Ausmaß fanden sich in diesem Napf, so dass der Käse gar keine Chance hatte, irgendwelches vorhandenes Aroma beim Zergehen auf der Zunge zu entfalten. Außerdem war er &#8211; nun ja, wer Industrie-Fraß gewohnt ist, für den war er vielleicht schon etwas würziger als gewohnt. Aber selbst blutjunger Mai-Gouda aus unserem Tagwerk-Laden schmeckt noch deutlich intensiver als das da&#8230;</p><p>Irgendwann (gefühlte 3 Stunden nach Beginn des Events) kam dann aber auch endlich mal &#8220;was richtiges&#8221; zu essen. Und erntete allgemeines Gelächter. Der Original hochtrabende Name ist mir entfallen, aber es waren genau zwei Scheibchen (&#8220;marinierte&#8221; &#8211; so viel weiß ich noch!) rote Bete, die ungefähr zwei Esslöffel Frischkäse umhüllten, in einer kleinen Lache aus rotem, hartgewordenem Glibber ruhten und mit ein wenig Pistazie sowie einem einzelnen Hälmchen Kresse überstreut waren. Kann lecker sein. Muss aber nicht. Ich mochte zwar in dem Moment den Geschmack ganz gut leiden, allerdings musste ich an ganz stinknormalen Kohlrabi denken, weil ich davon noch zwei ends-leckere Exemplare von unserem Bio-Bauern im Kühlschrank zu Hause hatte und mich just daran erinnerte, dass ich die mal essen sollte. Jedenfalls: auch hier &#8211; Käse&#8230; Naja. Ich glaube, es war wenigstens Ziegen- oder Schafskäse. Das Aroma war viel zu wenig ausgebildet, um es eindeutig sagen zu können. Und vor allem eben: zwei Gabeln davon und die Frage nach dem &#8220;war das alles?&#8221; kam auf.</p><p>Gefolgt wurde dieser Gang von einem Carpaccio, zu dem ich leider nichts sagen kann, weil ich nichts davon abbekam. Die Tellergröße war jedenfalls wieder winzig und der Hunger der näher am Bedienenden sitzenden stärker als mein akustisches Durchsetzungsvermögen.</p><p>Als dritten Gang gab es dann wenigstens etwas halbwegs Bodenständiges: vier Makis. Zwei mit Lachs und zwei mit Gurke. Der dazu gereichte, eingelegte Ingwer war gut. Also klassische Qualität aus einem China-Restaurant eben. Die Makis an sich &#8211; nun ja, allzuviel verkehrt machen kann man da ja auch nicht. Gut Sojasauce drauf, dann schmeckts wenigstens nach chinesischem Maggi. Durchschnittliches Sushi halt, wie es inzwischen jeder Lieferservice auch hinbekommt.</p><p>Und zu guter Letzt die Krönung: ein Nektar-Burger. Hah! Ich hatte an dem Tag ein Metzger-Frühstück, bestehend aus einer Fleischpflanzerl-Semmel von unserem prämierten Dorfmetzger. Der packt Käse mit in die Frikadellen. Leckerst! Und als Unterlage für den Abend machte ich notgedrungen einen Abstecher zu McDonalds, wo ich mir in Eile zwei Cheeseburger gönnte. Und dann eben der Nektar-Burger. Rein von der Größe her war er einfach nur als süß zu bezeichnen. Etwa ein Drittel so viel wie der McCheese und etwa ein Viertel meines Dorfmetzger-Pendants. Geschmacklich dafür &#8211; passt so einigermassen. Nicht schlecht, aber auch nichts außergewöhnliches. Aber derart &#8220;anfixend&#8221;, dass wir zu ganz, ganz später Stunde auf dem Weg zu unserem Hotelzimmer noch bei Burger King einkehren mussten. Sozusagen mein vierter Burger an dem Tag. Einfach nur, um wieder zu wissen, dass es noch echtes Essen gibt.</p><p>So viel zum Essen. Zur restlichen Location könnte ich jetzt mindestens noch genausoviel schreiben. Aber das würde dem Abend nicht gerecht. Denn auch wenn ich mich da drin so zu Hause und wohl fühlte wie auf dem Zahnarztstuhl (der Tod jedes Metall-Musikers: 6 Stunden am Stück nur elektronischer &#8220;bum bum bum bum bum&#8221;-Sound im Vier-Vierteltakt bei 80bpm, zu dessen Rhythmus sich viele oberflächliche Modepüppchen zur Selbstbestätigung um anerkennende Blicke bettelnd wiegten und verdrehten), war es ein echt lustiger Abend, weil wir uns allesamt so richtig gediegen die Kante gaben und viel lachten. So gesehen definitiv wiederholenswert &#8211; aber unter anderen Umständen bringt mich niemand auch nur jemals wieder in die Nähe des Nektar.</p><p>Deswegen mein Fazit: sorry, aber wer so ein Heidengeld für die Verköstigung verlangt und auf der Homepage einen auf sowas von dicke Hose macht, von dem erwarte ich einfach fünf Klassen mehr Können als dieses lieblose Zusammenschustern von windigen Billigzutaten. Und auch wenn es vielleicht sonst &#8220;gaaaanz anders&#8221; schmecken und richtige Portionen serviert werden sollten oder sowas und wir echt nur einen schlechten Tag erwischt haben sollten &#8211; mit diesem hohen Anspruch, den das Nektar in der Werbung an sich selbst stellt, darf so etwas wie am Freitag einfach nicht passieren. Ich kann daher niemandem ruhigen Gewissens empfehlen, wegen des Essens dort hin zu gehen. Für diese Menge Moneten esst Ihr beispielsweise im <a target="_blank" href="http://www.mastershome-muenchen.de">Master&#8217;s Home</a> zehnmal mehr und tausendmal besser (Rezession darüber fehlt leider, weil keine Zeit, aber beim SEO Stammtisch im Mai habe ich dort die mit Abstand besten selbstgemachten, mit Trüffel gefüllten und in Salbeibutter geschwenkten Ravioli meines Lebens gegessen &#8211; für schlappe 10.50€!).</p><p>Related posts:<ol><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2011/08/13/restaurant-tipp-monte-grappa-in-der-einsteinstrasse-munchen/' rel='bookmark' title='Restaurant-Tipp: Monte Grappa in der Einsteinstrasse München'>Restaurant-Tipp: Monte Grappa in der Einsteinstrasse München</a> <small>Ich habe ja lange keinen Tipp mehr geschrieben. Aber letzte...</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/04/22/restaurant-kritik-cafe-tratsch-am-freisinger-marktplatz/' rel='bookmark' title='Restaurant-Kritik: Cafe Tratsch am Freisinger Marktplatz'>Restaurant-Kritik: Cafe Tratsch am Freisinger Marktplatz</a> <small>Letzten Sonntag machten wir ja einen Ausflug mit der Dampfeisenbahn....</small></li></ol></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/lukuhlus-loha/~4/_diGzsdfXvI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.lukuhlus.de/2010/07/25/kritik-nektar-beach-munchen-praterinsel/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> <georss:point>48.13622 11.59034</georss:point> <feedburner:origLink>http://www.lukuhlus.de/2010/07/25/kritik-nektar-beach-munchen-praterinsel/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=kritik-nektar-beach-munchen-praterinsel</feedburner:origLink></item> <item><title>Was mich nervt…</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/lukuhlus-loha/~3/6jMFbJ5hFXM/</link> <comments>http://www.lukuhlus.de/2010/06/27/was-mich-nervt/#comments</comments> <pubDate>Sun, 27 Jun 2010 15:49:23 +0000</pubDate> <dc:creator>lukuhlus</dc:creator> <category><![CDATA[Wirre Gedanken]]></category> <category><![CDATA[Nachdenkliches]]></category> <category><![CDATA[Schimpftirade]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.lukuhlus.de/?p=629</guid> <description><![CDATA[&#8230;mich nervt jeglicher Gruppenzwang. &#8230;mich nervt das Ausgrenzen Andersdenkender. &#8230;mich nervt, dass während einer WM die Stimmung der gesamten Nation allein von ein paar so Hanseln auf dem Feld abhängt. &#8230;mich nervt, dass natürlich WIR immer gewinnen, wohingegen aber prinzipiell DIE so scheiße gespielt haben, dass sie verloren haben. &#8230;mich nervt, dass seit zwei Wochen [...] No related posts.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;mich nervt jeglicher Gruppenzwang.<br /> &#8230;mich nervt das Ausgrenzen Andersdenkender.<br /> &#8230;mich nervt, dass während einer WM die Stimmung der gesamten Nation allein von ein paar so Hanseln auf dem Feld abhängt.<br /> &#8230;mich nervt, dass natürlich WIR immer gewinnen, wohingegen aber prinzipiell DIE so scheiße gespielt haben, dass sie verloren haben.<br /> &#8230;mich nervt, dass seit zwei Wochen in der Mittagspause über quasi nichts anderes diskutiert wird als über Fußball.<br /> &#8230;mich nervt, dass man inzwischen sogar im &#8220;Business&#8221; schief angesehen wird, wenn man nicht über Fußball mitdiskutieren kann, weil man nicht will.<br /> &#8230;mich nervt, dass an jedem beliebigen Tisch die besten Strategen der Nation sitzen, die den Job als Nationaltrainer natürlich tausendmal besser machen würden als wer auch immer diesen Job gerade inne hat.<br /> &#8230;mich nervt, dass den Längsten hat, wer am meisten und vehementesten über Fußball argumentieren kann.<br /> &#8230;mich nervt, dass keine Sau sich darüber mokiert und es schließlich nur ein Kavaliersdelikt ist, wenn Besoffene lautstark grölend und vuvuzelierend durch die Strassen ziehen, dass aber sofort die Polizei wegen Ruhestörung gerufen wird, wenn mal ein paar Langhaarige &#8220;Slayääääääär&#8221;-rufend vom Konzert kommen.<br /> &#8230;mich nervt, dass <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Corpsepaint">Corpsepaint</a> auf völliges Unverständnis stößt, wohingegen schwarz-rot-güldene Faschingsbemalung sogar noch cool wirkt.<br /> &#8230;mich nervt, dass mal wieder hunderttausende Liter Sprit völlig sinnlos für Autokorsos in die Luft gepustet werden und Umweltschutz also anscheinend doch noch nicht in unseren Hirnen angekommen ist &#8211; auch und gerade in den Köpfen der LOHAS, die bei solchem Firlefanz mitmachen.<br /> &#8230;mich nervt, dass man so kritisch denkende Menschen wie mich immer nur mitleidsvoll belächelt.</p><p>Mich freut hingegen, dass ich mir in genau solchen Momenten wieder denken kann: Ihr lacht über mich, weil ich anders bin &#8211; aber glaubt mir, ich lache viel mehr darüber, dass Ihr alle gleich seid.</p><p>Nix für ungut!</p><p>No related posts.</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/lukuhlus-loha/~4/6jMFbJ5hFXM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.lukuhlus.de/2010/06/27/was-mich-nervt/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>6</slash:comments> <feedburner:origLink>http://www.lukuhlus.de/2010/06/27/was-mich-nervt/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=was-mich-nervt</feedburner:origLink></item> <item><title>LOHAS-Umfrage für Bachelorarbeit</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/lukuhlus-loha/~3/_7dYZW8igAE/</link> <comments>http://www.lukuhlus.de/2010/06/27/lohas-umfrage-fur-bachelorarbeit/#comments</comments> <pubDate>Sun, 27 Jun 2010 11:17:52 +0000</pubDate> <dc:creator>lukuhlus</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Ökorrektes]]></category> <category><![CDATA[Verbraucher]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.lukuhlus.de/?p=622</guid> <description><![CDATA[Vor kurzem erreichte mich eine nette Email von Lemia Al-Barazanchi, die an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation studiert. Sie schreibt gerade an ihrer Bachelor-Arbeit zum Thema: &#8220;Sowohl als auch Marketing“ – Wie verändern LOHAS die Märkte der Food-, Automobil- und Tourismusbranche? Hierfür ist sie auf unsere Mithilfe angewiesen, denn im Rahmen einer kleinen [...] No related posts.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_623" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2010/06/lohas-umfrage.jpg" class="floatbox" rev="group:622 caption:`lohas-umfrage`"><img src="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2010/06/lohas-umfrage-300x200.jpg" alt="lohas-umfrage" title="lohas-umfrage" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-623" /></a><p class="wp-caption-text">5 Minuten, die jeder LOHAS aufwenden sollte.</p></div><p>Vor kurzem erreichte mich eine nette Email von Lemia Al-Barazanchi, die an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation studiert. Sie schreibt gerade an ihrer Bachelor-Arbeit zum Thema: <strong>&#8220;Sowohl als auch Marketing“ – Wie verändern LOHAS die Märkte der Food-, Automobil- und Tourismusbranche?</strong></p><p>Hierfür ist sie auf unsere Mithilfe angewiesen, denn im Rahmen einer kleinen Umfrage sollen Daten gesammelt werden, wie wir LOHAS bei diesen Themen tatsächlich ticken und wie sich unser Gedanke an Nachhaltigkeit auf unsere Kaufentscheidungen auswirkt.</p><p>Das Ganze soll aber keinesfalls dazu dienen, Unternehmen Daten zu liefern, um noch mehr <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Greenwashing">Greenwashing</a> betreiben zu können, wie leider schon so oft geschehen. Im Gegenteil soll es zeigen, dass wir diese Tricks immer besser durchschauen, derartige Firmen bewusster abstrafen und daher echtes Umdenken bei den Unternehmen stattfinden muss, um uns als neue Käuferschicht zu überzeugen und zu halten. Also je mehr von uns mitmachen, desto mehr Gewicht wird diese &#8220;Stimme&#8221; auch haben.</p><p>Deswegen möchte ich jeden Leser bitten, einfach diese kurze (in der Regel höchstens 5 Minuten) <a target="_blank" href="http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=NHSVGVUAGYRD">LOHAS-Umfrage</a> auszufüllen und damit nicht nur Lemia bei ihrer Bachelor-Arbeit zu helfen, sondern allgemein etwas für den &#8220;grünen Ruck&#8221; zu tun, der durch unsere Gesellschaft gehen muss.</p><p>Ich bin auf das Ergebnis jedenfalls sehr gespannt!</p><p>No related posts.</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/lukuhlus-loha/~4/_7dYZW8igAE" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.lukuhlus.de/2010/06/27/lohas-umfrage-fur-bachelorarbeit/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <feedburner:origLink>http://www.lukuhlus.de/2010/06/27/lohas-umfrage-fur-bachelorarbeit/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=lohas-umfrage-fur-bachelorarbeit</feedburner:origLink></item> <item><title>Asche auf unsere Häupter!</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/lukuhlus-loha/~3/lVQWk1LA3K0/</link> <comments>http://www.lukuhlus.de/2010/04/17/asche-auf-unsere-haupter/#comments</comments> <pubDate>Sat, 17 Apr 2010 17:19:52 +0000</pubDate> <dc:creator>lukuhlus</dc:creator> <category><![CDATA[Verkehr]]></category> <category><![CDATA[Nachdenkliches]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.lukuhlus.de/?p=613</guid> <description><![CDATA[Mit Asche verbindet man ja besonders im Christentum die Buße. Also die Zeit der Einkehr, des Nachdenkens über das Getane, die Einsicht über begangene Fehler &#8211; und die anschließende Reue über selbige. Umso mehr verwundert mich die Tatsache, dass ich seit gestern eigentlich eher nur lauter Panikmeldungen, lautstarke Empörung und  Beschwerden höre, was der Vulkan [...] No related posts.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_607" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="alignright size-medium wp-image-614" title="Vulkanausbruch" src="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2010/04/Fotolia_12066106_XS-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Also mal ehrlich - habt Ihr nicht auch das Gefühl, dass irgendwas nicht ganz stimmen kann, wenn ein kleiner Vulkan in Island europaweit zu solcher Panik führt?</p></div><p>Mit Asche verbindet man ja besonders im Christentum die Buße. Also die Zeit der Einkehr, des Nachdenkens über das Getane, die Einsicht über begangene Fehler &#8211; und die anschließende Reue über selbige.</p><p>Umso mehr verwundert mich die Tatsache, dass ich seit gestern eigentlich eher nur lauter Panikmeldungen, lautstarke Empörung und  Beschwerden höre, was der Vulkan in Island verursacht, dessen Namen ich mir weder merken noch tippen kann. Beim täglichen Lesen der Nachrichten bin ich vorhin über die Zahl 150 Millionen Euro gestolpert, die angeblich allein der Lufthansa täglich durch das aktuelle Flugverbot verloren gehen. Dazu noch das Chaos bei der Bahn und auf den Strassen und das entsprechende Gemecker der betroffenen Pendler, die alle von A nach B &#8220;müssen&#8221; und das immer Entfernungen betrifft, bei denen man früher von &#8220;es war einmal in einem fernen Land&#8221; oder zumindest unter Angabe der Anzahl der Tagesreisen sprach.</p><p>Also natürlich &#8211; die persönlichen Einzelschicksale sind sicher nervig. Aber sollten wir das Ganze nicht vielleicht doch als Chance zur Einkehr nutzen, mal einen Schritt zurücktreten und uns grundsätzlich überlegen, wie extrem abhängig wir inzwischen anscheinend von der globalen Mobilität sind?</p><p>Offenbar ist es ja inzwischen sowas von normal, am Wochenende mal eben zwischen Hier und Dort mit dem Flieger zu pendeln, dass es erst diesen Vulkan und damit die Flugsperre brauchte, um uns überhaupt mal wieder dessen bewusst zu machen. Aber mal mit gesundem Menschenverstand betrachtet &#8211; wie pervers ist eine solche Gesellschaft eigentlich geworden, in der man hier arbeitet, obwohl man eigentlich hunderte oder tausende von Kilometern entfernt wohnt und lebt und dort seine Familie und Freunde hat? Oder wo man einfach &#8220;aus Spaß&#8221; mal eben irgendwohin jettet und dort ein Wochenende verbringt?</p><p>Ich will damit niemandem auf den Schlipps treten, aber warum nehmt ihr eigentlich als Berliner eine Stelle in München an, ohne auch konsequent dorthin umzuziehen? Wieso müsst Ihr als verwurzelter Münchner unbedingt in Irland arbeiten und jedes Wochenende dennoch dem Heimweh nachgeben? Und was ist eigentlich so toll daran, vier Stunden für einen Flug hin und zurück aufzuwenden, nur um seinen Arsch über irgendeinen sehenswürdigen Platz zu schieben und damit später bei den Freunden und Kollegen anzugeben &#8211; wenn man das Gleiche doch eigentlich viel entspannter auch in der eigenen Stadt machen kann?</p><p>Und wieso ist nur das Fliegen überhaupt so attraktiv billig geworden, dass solche perversen Auswüchse für jedermann erschwinglich wurden? Warum gibt es immer noch keine Umweltsteuer auf Kerosin?</p><p>Während ich über diese Fragen philosophiere, merke ich gerade, wie still es hier in Haag an der Amper, etwa 12km nördlich von Freising und damit rund 20km nördlich des Münchener Flughafens geworden ist. Ich sitze auf dem Balkon in der Sonne und abgesehen vom ohrenbetäubenden Vogelgezwitscher und dem Lärmen der spielenden Nachbarskinder ist das einzige &#8220;unnatürliche&#8221; Geräusch der Lüfter meines Laptops. Nur unterbrochen von einem ab und zu durch unsere Straße fahrenden Auto. Zum ersten mal seit ich hier wohne &#8211; und das ist immerhin seit 1995 &#8211; höre ich kein nahezu permanentes Grummeln der startenden Maschinen. Diese haben bei uns zwar glücklicherweise in den meisten Fällen schon ziemlich Höhe gewonnen, so dass es nur ein eher &#8220;unterschwelliges&#8221; Grollen ist (mit der Ausnahme von drei großen Linienfrachtmaschinen, die jeden Tag zur selben Zeit über uns hinweg donnern und mühsam um jeden gewonnen Höhenmeter kämpfen), aber wie gesagt &#8211; erst durch die Abwesenheit dieses Lärms wird mir gerade erst so richtig bewusst, wie viel das eigentlich normalerweise ist.</p><p>Ich bin daher so gemein zu sagen: weiter so, Du kleiner isländischer Vulkan! Leg ruhig den Flugverkehr noch länger lahm! Auf dass alle betroffenen Menschen vielleicht mal ein wenig nachzudenken beginnen und dieser Irrsinn des weltweiten Flugverkehrs mit seinen ganzen Folgen für die Umwelt wieder ein wenig zurückgeht. Und so lange Du Feuer und Rauch spuckst, werde ich mit Genuss dem Lärm der Vögel zuhören und erfreut in den strahlend blauen Himmel blicken, der von keinem einzigen Kondensstreifen durchzogen ist &#8211; zum allerersten Mal in den 38 Jahren, seit ich auf diesem Planeten bin.</p><p>Und wie sind Eure Erfahrungen mit dem Flugverbot so? Genießt Ihr auch die Ruhe und den blauen Himmel?</p><p>No related posts.</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/lukuhlus-loha/~4/lVQWk1LA3K0" height="1" width="1"/>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.lukuhlus.de/2010/04/17/asche-auf-unsere-haupter/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>6</slash:comments> <feedburner:origLink>http://www.lukuhlus.de/2010/04/17/asche-auf-unsere-haupter/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=asche-auf-unsere-haupter</feedburner:origLink></item> </channel> </rss><!-- Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: http://www.w3-edge.com/wordpress-plugins/

Minified using apc
Page Caching using apc
Database Caching 116/236 queries in 0.076 seconds using apc
Object Caching 3691/3822 objects using apc

Served from: www.lukuhlus.de @ 2012-04-28 07:04:43 -->

