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	<title>Loft 75</title>
	
	<link>http://www.loft75.de</link>
	<description>Das illustrierte Magazin für das 21. Jahrhundert im Stil der 70er</description>
	<lastBuildDate>Mon, 08 Mar 2010 23:29:07 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Auch wenn alles merkwürdig aussieht am rechten Rand…</title>
		<link>http://www.loft75.de/2010/03/auch-wenn-alles-merkwuerdig-aussieht-am-rechten-rand/</link>
		<comments>http://www.loft75.de/2010/03/auch-wenn-alles-merkwuerdig-aussieht-am-rechten-rand/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 20:16:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Wordpress]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" height="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/plugins/thumbnail-for-excerpts/tfe_no_thumb_1.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" />&#8230;der Betrieb geht weiter! Ich versuche momentan, die Sidebar umzustylen, und teilweise ist mir das auch schon gelungen. Artikel haben jetzt eine andere Sidebar als die Hauptübersicht (was schon genug Arbeit war), aber die einzelnen Bestandteile der Sidebars sehen noch ein wenig&#8230;mmmh&#8230;chaotisch aus. Weil ich einfach bestimmte Vorstellungen habe und momentan mit WordPress kämpfe.
Am Ende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;der Betrieb geht weiter! Ich versuche momentan, die Sidebar umzustylen, und teilweise ist mir das auch schon gelungen. Artikel haben jetzt eine andere Sidebar als die Hauptübersicht (was schon genug Arbeit war), aber die einzelnen Bestandteile der Sidebars sehen noch ein wenig&#8230;mmmh&#8230;chaotisch aus. Weil ich einfach bestimmte Vorstellungen habe und momentan mit WordPress kämpfe.</p>
<p>Am Ende wird alles gut und ich erkläre Euch dann, was ich gemacht habt, wie das geht und wie Ihr das auf Eurem eigenen Blog einsetzen könnt <img src='http://www.loft75.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><div class="note"><div class="notehelp">Und wer mir sagen kann, welche Klasse das COMMENT- und das CATEGORIES-Widget hat, ist mein Held/mein Heldin!</div></div></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Nacht.</title>
		<link>http://www.loft75.de/2010/03/die-nacht/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 01:17:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/die_nacht.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="Die Nacht" />So sehr ich manchmal auch das Leben auf dem Land mag, das ruhige, einfache Leben, Garten, hübsche, nostalgische Details: ich bin ein Kind der Stadt, das sich im Tiefsten seines Herzens dort zuhause fühlt, wo Design, klare Formen und Kühle die beherrschenden Elemente sind. Manch einer mag sagen "das ist viel zu kalt, zu unpersönlich".

Nein, ist es nicht.

Es ist die Ästhetik, die schillernde Lichterwelt, die mich so anzieht. Strahlende Bürotürme, Neonreklamen, unbekannte Menschen, die an Dir vorbei gehen. Es hat nichts Heimeliges, aber die Schönheit einer künstlichen, in Licht erstrahlenden Welt macht mich an. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So sehr ich manchmal auch das Leben auf dem Land mag, das ruhige, einfache Leben, Garten, hübsche, nostalgische Details: ich bin ein Kind der Stadt, das sich im Tiefsten seines Herzens dort zuhause fühlt, wo Design, klare Formen und Kühle die beherrschenden Elemente sind. Manch einer mag sagen <em>&#8220;das ist viel zu kalt, zu unpersönlich&#8221;</em>.</p>
<p><strong>Nein, ist es nicht.</strong></p>
<p>Es ist die Ästhetik, die schillernde Lichterwelt, die mich so anzieht. Strahlende Bürotürme, Neonreklamen, unbekannte Menschen, die an Dir vorbei gehen. Es hat nichts Heimeliges, aber die Schönheit einer künstlichen, in Licht erstrahlenden Welt macht mich an.</p>
<p><img class="size-full wp-image-1956 alignnone" title="Die Nacht" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/die_nacht.jpg" alt="" width="620" height="826" /></p>
<p>Vielleicht ist es eine Sache, die man mag oder nicht. Die man abgrundtief hasst oder zum Niederknien schön findet. Ich mag sie. Die Stadt bei Nacht, bei der man nicht mehr den tristen Beton sieht und die grauen Fassaden, sondern eine Landschaft, die hell und faszinierend ist. Kein Landleben, sondern eine Illusion, die dazu gemacht ist, um zu staunen. Und sich darin zu verlieren&#8230;</p>
<p>Noch mehr Bilder gibt es <a title="Nightlines" href="http://www.behance.net/Gallery/Nightlines/59166" target="_blank">hier</a>. Gute Nacht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der letzte deutsche Schnee</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 21:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlenswerte Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/schneeklumpen-600x450.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="Der letzte deutsche Schnee" />Hier ist er also, der letzte Rest der weißen Pracht, die wahrscheinlich niemand von uns mehr so wirklich sehen will.

Und weil wir froh sind, dass er für dieses Jahr endlich von uns gegangen ist, gibt&#8217;s auch eine offizielle Todesanzeige.

Und zum Schluss empfehle ich noch ein dazu passendes, schönes deutschsprachiges Lied, das passenderweise genau so heißt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ist er also, der letzte Rest der weißen Pracht, die wahrscheinlich niemand von uns mehr so wirklich sehen will.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-1949 alignnone" title="Der letzte deutsche Schnee" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/schneeklumpen-600x450.jpg" alt="" width="620" height="464" /></p>
<p>Und weil wir froh sind, dass er für dieses Jahr endlich von uns gegangen ist, gibt&#8217;s auch eine offizielle Todesanzeige.</p>
<p><img class="size-full wp-image-1952 alignnone" title="Todesanzeige" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/todesanzeige_schnee.png" alt="" width="620" height="564" /></p>
<p>Und zum Schluss empfehle ich noch ein dazu passendes, schönes deutschsprachiges Lied, das passenderweise genau so heißt wie dieser Artikel&#8230;</p>
<p>
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="620" height="415" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=882412&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="620" height="415" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=882412&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>
</p>
<p><a href="http://vimeo.com/882412">erdmöbel: der letzte deutsche schnee</a> from <a href="http://vimeo.com/ekimas">ekimas</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>FRAU SCHNEEKÖNIG IST TOT. 2 Stories und 2 Hörspiele.</title>
		<link>http://www.loft75.de/2010/03/frau-schneekoenig-ist-tot/</link>
		<comments>http://www.loft75.de/2010/03/frau-schneekoenig-ist-tot/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 00:09:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://farm3.static.flickr.com/2036/2172336201_80b392220d.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="Auf der Eislaufbahn lernte ich Sandra K. kennen..." title="Auf der Eislaufbahn lernte ich Sandra K. kennen..." />Yve und mich überkam es, mit den Worten aus der Kühlschrankpoesie ein paar Sätze auf meinem Kühlschrank zu legen. Wer es nicht kennt: die Kühlschrankpoesie ist ein kleines Kästchen, das ziemlich viele magnetische Worte enthält, die man nach Lust und Laune auf allen magnetischen Flächen anbringen kann. Das geht einfach, macht Spaß und ist ein toller Zeitvertreib.

Auf jeden Fall kam demletzt ein bedeutungsschwerer Satz dabei heraus, der die Basis für 2 kleine, spannende Kurzgeschichten lieferte, die Yve und ich für Euch geschrieben und vertont haben. Mit 2 vollkommen unterschiedlichen Ansätzen und Ideen. Schaut und hört doch einfach mal, was wir aus dem Satz gemacht haben...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Yve und mich überkam es, mit den Worten aus der Kühlschrankpoesie ein paar Sätze auf meinem Kühlschrank zu legen. Wer es nicht kennt: die <a title="bei amazon.de anschauen und bestellen" href="http://www.amazon.de/K%C3%BChlschrankpoesie-Wort-Bildmagnete-Liebesbotschaften-Wortmagnete/dp/3725411573" target="_blank">Kühlschrankpoesie</a> ist ein kleines Kästchen, das ziemlich viele magnetische Worte enthält, die man nach Lust und Laune auf allen magnetischen Flächen anbringen kann. Das geht einfach, macht Spaß und ist ein toller Zeitvertreib.</p>
<p>Auf jeden Fall kam demletzt ein bedeutungsschwerer Satz dabei heraus, der die Basis für 2 kleine, spannende Kurzgeschichten lieferte, die Yve und ich für Euch <strong>geschrieben</strong> und <strong>vertont</strong> haben. Mit 2 vollkommen unterschiedlichen Ansätzen und Ideen. Schaut und hört doch einfach mal, was wir aus dem Satz gemacht haben&#8230;</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong><span style="font-size: x-large;">Frau Schneekönig ist tot</span></strong><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p><span style="color: #808080;"><span style="font-size: x-small;">von Martin</span></span></p>
<p><img class=" alignleft" title="Auf der Eislaufbahn lernte ich Sandra K. kennen..." src="http://farm3.static.flickr.com/2036/2172336201_80b392220d.jpg" alt="Auf der Eislaufbahn lernte ich Sandra K. kennen..." width="170" height="227" /></p>
<p>Sandra K. war eine tolle Frau, blond gelockt, mit einem entwaffnenden Lachen, klug und gut gekleidet. Ich lernte die Dame im Winter in Frankfurt auf der Eislaufbahn kennen, mitten im Schneegestöber. Wir stießen zusammen, unterhielten uns, lachten, küssten uns und landeten Stunden später in meinem Futonbett. Und am nächsten Morgen fragte ich sie, ob wir frühstücken sollen. Mit Nutellabroten und schwarzem Kaffee saßen wir Händchen haltend am Küchentisch. Später zog sie sich an und ging, nicht ohne mir mit Kajalstift einen Gruß auf dem Badspiegel zu hinterlassen, während ich duschte: <em>&#8220;gib uns eine Chance &#8211; 06131444444447.555885987 CU, Deine &#8216;Frau Schneekönig&#8217;&#8221;</em>.</p>
<p>Mit einer <em>Marlboro</em> in der Hand und leicht zittrigen Fingern wählte ich abends um halb 8 ihre Nummer auf dem Tastentelefon; der Himmel, den ich aus dem Fenster sah, war dunkel und kalt. Stille. Tuuut &#8212; tuuut &#8212; tuuut.</p>
<p><strong><em>KÖNIG&#8230;</em></strong></p>
<p><em>&#8220;Ich bin&#8217;s, du hattest gestern bei mir gefrühstückt und wir hatten eine schöne Nacht zusammen.&#8221;</em></p>
<p><strong><em>&#8220;Ach du, hallo.&#8221;</em></strong></p>
<p><em>Hat dir die Nacht mit uns etwas bedeutet? War es schön für dich?</em></p>
<p><em><strong>&#8220;Ja, war schön. Etwas ganz Besonderes.&#8221;</strong><br />
 </em></p>
<p><em>&#8220;Du hattest auf den Spiegel geschrieben </em><em>&#8220;gib uns eine Chance&#8221;. Und jetzt rufe ich dich an um zu fragen, ob wir es versuchen sollen und ob du mich wiedersehen willst.&#8221;</em></p>
<p><strong><em>&#8220;Na klar, ich würde dich schon mal wiedersehen wollen.&#8221;</em></strong></p>
<p><em>&#8220;Prima, was hältst Du von Freitag um 15.00 Uhr bei Luigi im Cafè? Hast du Zeit?&#8221; </em></p>
<p><em>Okay, dann sehen wir uns? Ich freue mich.</em></p>
<p><strong><em>&#8220;Ja, prima.&#8221;</em></strong></p>
<p><em>&#8220;Also bis dann. Ciao.&#8221;</em></p>
<p><strong><em>&#8220;Ciao.&#8221;</em></strong></p>
<p>KLACK. Aufgelegt.</p>
<p>Freitags saß ich im Café und wartete, dass sie kam. Vor mir stand eine große Tasse Latte Macchiato, neben mir aßen die Leute Kuchen und schwätzten. Meine Finger trommelten auf der Tischplatte, ich war aufgeregt. Da sah ich, dass die Tür aufging und Sandra K. hereinkam. Sie schaute sich suchend um und entdeckte mich, kam auf mich zu. Mit fielen die Augenringe auf und ihre blasse Gesichtsfarbe. Sie setzte sich wortlos neben mich, legte ihre Tasche ab und schaute mich aus verzweifelten Augen an.</p>
<p><strong><em>&#8220;Hi.&#8221;</em></strong></p>
<p><em>&#8220;Hallo Sandra, schön, dass Du da bist. Geht&#8217;s Dir gut?&#8221;</em></p>
<p><strong><em>&#8220;Heute ist einer meiner guten Tage. Du bist hier und ich freue mich darüber, auch wenn es vielleicht nicht so aussieht.&#8221;</em></strong></p>
<p>Sandra sah mir lange in die Augen und wir küssten uns. Als ich kurz die Augen öffnete, fiel mir auf, dass etwas aus ihrer Tasche gerutscht war. Eine Medikamentenschachtel mit dem Aufdruck <em>&#8220;Elidisine&#8221;</em>. Ich trennte mich von ihrem Mund und fragte:</p>
<p><em>&#8220;Was ist das denn?&#8221;</em></p>
<p>Hektisch packte sie die Schachtel zurück in die Tasche, stand auf und dann sagte sie zu mir:<em> <strong>&#8220;Das hättest Du nicht sehen dürfen&#8230; Ich kann dir das nicht erklären. Leb&#8217; wohl und danke für alles.&#8221;</strong></em></p>
<p>Sandra K., &#8220;meine Frau Schneekönig&#8221;, die Dame mit dem umwerfenden Lachen von der Eislaufbahn, drehte sich um und warf mir noch eine Kusshand zu, dann ging sie. Ich saß eine Minute wie versteinert da, legte das Geld für das Getränk auf den Tisch und verließ das Café, um ihr zu folgen. Draußen begann es zu schneien. Weit hinten, an einer Straßenecke, meinte ich, sie zu sehen. Ich lief in ihre Richtung, versuchte, nicht auf dem Neuschnee auszurutschen, aber verlor ihre Spur.</p>
<p>Tagelang hörte ich nichts von ihr, sie war wie vom Erdboden verschwunden. Sie ging nie mehr an&#8217;s Telefon, so oft ich es auch bei ihr versuchte. Doch plötzlich fiel mir ein Spruch auf meinem Kühlschrank auf, den ich vorher noch nicht bemerkt hatte. Er war mit Magnetwörtern gelegt. Ich las:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>FRAU SCHNEEKÖNIG IST TOT</strong></p>
<p>Mir lief es heiß und kalt den Rücken herunter und ich suchte die Tageszeitung, schlug die Seite mit den Todesanzeigen auf. Sollte sie etwa..? Und da entdeckte ich Folgendes:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1583" title="Frau Schneekönig ist tot..." src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/frau_schneekng_tod.jpg" alt="Frau Schneekönig ist tot..." width="600" height="304" /></p>
<p>Die Medikamentenschachtel, die aus ihrer Handtasche fiel, war ein Krebsmedikament, wie ich herausbekam. Und am Kühlschrank fand ich noch weitere Sätze, die mir vorher nicht auffielen und mich in Tränen ausbrechen ließen. Denn Sandra wusste, dass sie sterben wird. Und sie wollte noch ein letztes Mal in ihrem Leben einen Geliebten haben und sich dabei fühlen, als wäre sie nicht dem Tod geweiht. Einfach noch mal lieben, ohne Angst vor dem letzten Tag in ihrem Leben&#8230;</p>
<p>Folgende Sätze standen untereinander auf dem Kühlschrank, ebenfalls in Magnetwörtern gelegt:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>WAGE LIEBE</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>STERBE GLÜCKLICH</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>IM TOD IST NICHTS ZU ENDE</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<hr style="width: 620px; border: 1px solid #cccccc; color: #ffffff;" noshade="noshade" />
<p><span style="color: #888888;"><span style="font-size: large;">Hört Euch Martins Story an!</span></span></p>
<p><span style="font-size: large;"><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/schneekoenig_martin_complete.mp3">Frau Schneekönig ist tot &#8211; Martins Story</a></span></p>
<hr style="width: 620px; border: 1px solid #cccccc; color: #ffffff;" noshade="noshade" />
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><div class="note"><div class="notehelp">Und, wie fandet Ihr das? Hat Euch die Story zum Nachdenken angeregt? Und jetzt kommt Yves Geschichte &#8211; ein ganz anderer Ansatz, aber genau so morbide&#8230;und nachdenklich. Lest sie Euch sorgfältig durch, weil Yve einen verschlungeneren Schreibstil hat als ich.</p>
<p><strong>Gute Unterhaltung!</div></div></strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong><span style="font-size: x-large;">Frau Schneekönig ist tot</span></strong><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p><span style="color: #808080;"><span style="font-size: x-small;">von Yve</span></span></p>
<p>Er legte den letzten Stein auf den Steinhaufen, holte seinen kleinen, selbst beschrifteten Kalksandstein hervor und stellte ihn dahinter. Auf dem Stein stand in großen, sorgfältig aufgemeißelten Worten <em>„Frau Schneekönig ist tot&#8221;</em>. Er setzte sich neben den Steinhaufen, steckte sich eine Zigarette an und ließ die letzten Monate Revue passieren.</p>
<p>Vor fast genau 6 Monaten war es genauso trübe wie jetzt auch. Die Abenddämmerung zog langsam auf und mit ihr ein über den Boden kriechender Nebel.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://farm1.static.flickr.com/22/93302628_2647abd08b.jpg" alt="" width="332" height="500" />Er stand auf, trat seine Zigarette aus und ging zu der Stelle, an der er sie zum ersten Mal gesehen hatte. Damals, vor fast genau 6 Monaten, stand sie hier und starrte sinnend auf den vor ihr stehenden Stein. Es war ein schöner alter Stein, mit Ornamenten verziert. Die Schrift war kaum noch leserlich gewesen, aber in den letzten Monaten hatte er in mühevoller Kleinarbeit die Buchstaben herausgearbeitet. Es war ein Grabstein, ein alter Grabstein, und er teilte dem Besucher mit, dass hier vor rund 80 Jahren ein Heribert Gröner beerdigt worden war.</p>
<p>Er hatte sie damals angesprochen, weil er sie bitten wollte, sie fotografieren zu dürfen. Es war ein beeindruckendes Bild geworden. Sie stand im Zwielicht der Abenddämmerung im kniehohen Nebel, gänzlich verloren im Betrachten des Grabsteines. Ihr rotes Haar hob sich deutlich von ihrem schwarzen Mantel ab, unter dem sie eine beigefarbene Hose und schwarze Stiefel trug. Sie wirkte verloren und in ihm stieg das Bedürfnis auf, sie in den Arm zu nehmen und gegen alle Bösartigkeiten dieser Welt zu beschützen.</p>
<p>Er durfte dieses Bild von ihr machen und lud sie als Gegenleistung zu einem Kaffee ein. Sie hatte ihm schweigend gegenüber gesessen, trank ihren Kaffee aus, schrieb eine Nummer auf einen Zettel und übergab ihm diesen mit den Worten, dass er sie gerne anrufen könne, stand auf und ging.</p>
<p>Er zündete sich eine weitere Zigarette an und dachte daran, wie er sie damals drei Tage später anrief. Sie reagierte zurückhaltend auf seinen Anruf, bat ihn aber am nächsten Tag, sie in der Abenddämmerung am Grabstein zu treffen. Als er ankam, stand sie bereits vor dem Stein. Er stellte sich neben sie und sie fing an zu erzählen.</p>
<p>Ihr Name sei Constanze Winter und sie wäre vor einem Monat in diese Stadt gezogen. Sie hat ihre viele Kilometer entfernt liegende Heimatstadt, ihre Familie und Freunde, ihren gut bezahlten Job verlassen, für ein unbestimmtes Gefühl. Es zog sie immer wieder in der Abenddämmerung zu diesem Grabstein, auf dem man nichts erkennen könne, von dem sie nicht wisse, wem er gehört.  Es sei wie ein Zwang, dem sie nachgeben muss, der sie zu diesem Ort führt, egal was sie unternimmt, sie fühlt sich dazu gezwungen, diesen Ort immer und immer wieder aufzusuchen.</p>
<p>Sie schaute ihn, während ihr die Tränen über das Gesicht liefen, verzweifelt an, drehte sich um und rannte weg. Er wollte ihr folgen, doch irgendwas hielt ihn an seinem Platz fest, er hatte das Gefühl, sich nicht mehr bewegen zu können. Panik stieg in ihm auf, während der Nebel dichter wurde und um seine Oberschenkel waberte. Es kam ihm wie Stunden vor, bis er sich wieder bewegen konnte und er lief sofort los, aber Constanze war weg. Er ging zu dem Grabstein zurück und er hatte das Gefühl, als ob dieser ihm Ruhe geben würde. Er spürte, dass etwas von diesem Stein aus mit ihm sprach, ihm sagte, dass er nicht aufgeben solle, dass sein Glück auf ihn warte.</p>
<p>Er strich zärtlich über den Grabstein und zündete sich wieder eine Zigarette an. Er wusste, dass er zu viel rauchte, seine Lunge brannte bereits und nachts hielt ihn oft sein Husten wach, aber er kam gegen das Verlangen nicht an und wollte es auch nicht.</p>
<p>Er wartete wieder drei Tage, bis er sie anrief und auf einen Kaffee einlud. Sie trafen sich in seinem Stammcafé. Sie trug wieder den langen schwarzen Mantel, die beige Hose und die Stiefel. Er nahm seinen ganzen Mut zusammen, griff nach ihrer Hand und frug  sie, was sie gemeint hätte mit dem „Zwang&#8221;. Sie starrte lange in ihre Tasse und fing stockend an zu erzählen.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3661/3319054973_ec571f12cf.jpg" alt="" width="268" height="179" />Sie sei Ende 30 und wäre verheiratet gewesen. Vor gut 3 Jahren sei ihr Mann erkrankt, sie habe ihn bis zu seinem Tod vor gut 2 Monaten gepflegt. Auf seiner Beerdigung hätte sie das Gefühl gehabt, als wenn eine Stimme in ihrem Kopf wäre die ihr sagte, dass sie in diese Stadt ziehen und diesen Grabstein aufsuchen sollte. In ihrem Kopf entstand ein Bild von dem Stein. Sie habe viele Tage lang versucht dieses Bild aus ihrem Kopf zu verbannen, doch es tauchte immer wieder auf und die Stimme wurde immer drängender. Sie hätte es nicht mehr ausgehalten und aus diesem Grunde den Umzug organisiert. Und jetzt wisse sie nicht, was sie hier solle und warum sie immer wieder den  Grabstein aufsucht. Egal wie sehr sie sich wehren würde, aber etwas zöge sie immer wieder dort hin. Sie wisse nicht, wer dort liegt und welche Bedeutung es für sie hätte.</p>
<p>Er dachte daran, dass er die nächsten Monate viel Zeit haben würde und bot ihr an, mit ihr zu recherchieren wer dort lag und ihren Träumen auf den Grund zu gehen.</p>
<p>Sie schaute ihn dankbar an und nahm sein Angebot an. Sie erzählte ihm, dass die Stimme sie immer mit dem Kosenamen ansprechen würde, den ihr Mann ihr gegeben hatte &#8211; <em>„Frau Schneekönig&#8221;</em>. Sie habe diesen Namen immer gehasst.</p>
<p>Er zündete sich wieder eine Zigarette an, hustete und merkte, dass seine Hand zitterte. Er dachte an die Arbeit der letzten Monate, wie er stundenlang vor dem Grabstein hockte und die Buchstaben freilegte. Er dachte dran, wie Constanze und er schließlich herausfanden, wer Heribert Gröner war und daran, wie Constanze und er sich immer mehr annäherten, sich ineinander verliebten. Und er dachte auch an Constanzes Mann.</p>
<p>Heribert Gröner war zu seinen Lebzeiten ein Lebemann gewesen. Er soll nur seine eigenen Interessen verfolgt und durchgesetzt haben, ohne Rücksicht auf andere. Er wurde schwer krank und starb in den Armen seiner Frau. Doch vor seinem Tode versprach er, dass er die ihr zugefügten Demütigungen an anderer Stelle wieder gut machen würde.</p>
<p>Constanze hatte ihm viel von ihrem Mann erzählt, von der Erleichterung, dass die Krankheit ihn und auch sie erlöste. Von den Stunden der Verzweiflung, der Trauer und der Hilflosigkeit und von den Demütigungen und von dem Versprechen ihres Mannes wenige Minuten vor seinem Tode, sie für alles zu entschädigen, was sie durch ihn erleiden musste.</p>
<p>Er stand auf, ging zurück zu dem Grabstein und las zum wiederholten Male die Inschrift:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>HERIBERT GRÖNER<br />
 1869 &#8211; 1929</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>HALTE DEIN VERSPECHEN.<br />
 DEINE FRAU SCHNEEKÖNIG </strong></p>
<p>Ihm lief es wieder eiskalt über den Rücken. Wie damals, als Constanze ihm gestand, dass ihr Mann sie auch immer so nannte. Ihr Mädchenname sei „König&#8221; und ihr Mann setzte den Schnee, symbolisch für Winter, vor diesen Namen. Nach einem heftigen Streit schrieb er an die Kühlschranktür <em>„Frau Schneekönig ist tot&#8221;</em>, kurze Zeit später erkrankte er.</p>
<p>Sie recherchierten lange und gründlich, doch es gab keinerlei Verbindung zwischen Heribert Gröner, ihrem Mann und ihr. Die einzige Verbindung war der Lebenswandel, die Erkrankung und das Versprechen dieser zwei Männer. Und selbst nachdem sie das alles wussten, ließen die Träume Constanze nicht los und immer wieder wurde sie im Traum mit <em>„Frau Schneekönig&#8221; </em>angesprochen. Die Träume wurden drängender und fordernder. Sie verlangten, dass Constanze <em>Frau Schneekönig</em> vernichtet, beseitigt und begräbt.  Erst wenn das geschehen sei, würde sie ihre Ruhe und ihren Frieden wieder finden.</p>
<p>Constanze bat ihn, ihr zu helfen; er weigerte sich lange Zeit, doch sie  bekniete ihn, flehte ihn an und schließlich gab er nach. Weniger aus Überzeugung, vielmehr aus Liebe zu ihr, tat er, worum sie ihn gebeten hatte.</p>
<p>Er drehte sich um und ging zu dem Steinhaufen. Sein Blick streifte den beschrifteten Stein und in dem Moment wurde ihm klar, worum ihn Constanze wirklich gebeten hatte. In seinem Kopf setzte sich das Puzzle zusammen, es ergab ein Bild.</p>
<p>Er brach zusammen, Tränen liefen über sein Gesicht, er konnte nicht glauben, dass er so halbherzig und ohne Glauben an die Sache herangegangen war. Er zündete sich seine letzte Zigarette an, warf die Packung weg, straffte seine Gestalt und wusste, wohin er zu gehen hatte, denn Frau Schneekönig war  tot&#8230;</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<hr style="width: 620px; border: 1px solid #cccccc; color: #ffffff;" noshade="noshade" />
<p><span style="color: #888888;"><span style="font-size: large;">Hört Euch Yves Story an!</span></span></p>
<p><span style="font-size: large;"><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/schneekoenig_yve_complete.mp3">Frau Schneekönig ist tot &#8211; Martins Story</a></span></p>
<hr style="width: 620px; border: 1px solid #cccccc; color: #ffffff;" noshade="noshade" />
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><div class="note"><div class="notehelp">2 Geschichten, 2 Schicksale, 1 Satz. Das kommt dabei heraus, wenn zwei verschiedene Menschen das gleiche Thema interpretieren. Klar, beide Geschichten sind traurig und melancholisch, aber was kann man noch anderes aus diesem Satz machen? Sagt es mir! Vielleicht habt Ihr ein düsteres Bild, eine interessante Geschichte oder etwas ganz Anderes, das zu diesem Satz passt. Wir sind gespannt auf Eure Ideen und Kommentare. Und wenn Ihr wollt, dann wird dieser Artikel erweitert um <strong>Eure Stories, Eure Bilder und Eure Ideen</strong>. Die einzige Voraussetzung ist, dass die besagten Kühlschrankmagneten auch auftauchen &#8211; denn das ist die &#8220;Brücke&#8221; zwischen den realen Vorkommnissen und Euren Ideen.</p>
<p><strong><span style="font-size: large;">Ist Frau Schneekönig wirklich tot..?</span></strong></p>
<p>Yve und ich sind gespannt, was Ihr denkt&#8230;</div></div></p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/schneekoenig_martin_complete.mp3"></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Rückkehr der Open-Source-Kartoffel</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 12:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bizarr und sonderbar]]></category>
		<category><![CDATA[Küchentipps]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/kartoffel_hellebardius-flickr-286x300.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="Kartoffel - hellebardius@flickr" />Manchmal ist es bei Lebensmitteln ähnlich wie bei Software: bisher käufliche Programme werden manchmal als Open-Source freigegeben, weil die Herstellerfirma vielleicht keine Motivation mehr hat, das Produkt weiter zu entwickeln oder vorher pleite geht. Dies ist z.B. geschehen beim Netscape Navigator, aus dem der freie Browser Firefox hervorgegangen ist oder bei der kostenlosen, quelloffenen 3D-Grafiksoftware [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal ist es bei Lebensmitteln ähnlich wie bei Software: bisher käufliche Programme werden manchmal als Open-Source freigegeben, weil die Herstellerfirma vielleicht keine Motivation mehr hat, das Produkt weiter zu entwickeln oder vorher pleite geht. Dies ist z.B. geschehen beim Netscape Navigator, aus dem der freie Browser <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/" target="_blank">Firefox</a> hervorgegangen ist oder bei der kostenlosen, quelloffenen 3D-Grafiksoftware <a href="http://www.blender.org/" target="_blank">Blender</a>, die damals für 100.000 € &#8220;freigekauft&#8221; wurde.</p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/kartoffel_hellebardius-flickr.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1944" title="Kartoffel - hellebardius@flickr" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/kartoffel_hellebardius-flickr-286x300.jpg" alt="" width="234" height="245" /></a>Aber es verwundert doch sehr, dass dies auch bei Nahrungsmitteln geht! Und zwar ist dies heute auf wundersame Weise geschehen, denn die Kartoffelsorte Linda darf von nun an wieder angebaut und vertrieben werden &#8211; und zwar lizenfrei. Manch einer fragt sich vielleicht, warum Kartoffeln lizensiert sind warum es sogar Anbauverbote gibt. Nun, für solche Angelegenheiten gibt es das Bundessortenamt, das als Bundesbehörde für die Zulassung von Pflanzensorten für den kommerziellen Anbau  verantwortlich ist. Außerdem wacht es über den &#8220;Schutz des geistigen Eigentums&#8221;, vertritt also die Rechte der Züchter. Eigentlich unglaublich, wenn man sich überlegt, was alles zum &#8220;geistigen Eigentum&#8221; gezählt wird.</p>
<p>Das ganze Ausmaß dieses Dramas um eine leckere Kartoffelsorte ist <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28487/1.html" target="_blank">hier</a> gut beschrieben. <strong>Und es liest sich fast wie ein Wirtschaftskrimi: verplombte Scheunen, Zwangsvernichtung von Saatgut, Bauernhof-Durchsuchungen, Anklagen wegen unerlaubten Anbaus.</strong></p>
<p>Linda war bis zum heutigen Tag eigentlich ein Kriminalfall: bis 2004 zugelassen und trotz Beschwerden von Verbrauchern, diese prima Kartoffelsorte doch wieder kaufen zu wollen, mit einem Anbauverbot belegt. Aber damit ist heute Schluss. Die gute Nachricht: Linda ist ab sofort eine &#8220;lizenzfreie&#8221; Kartoffelsorte, die angebaut und verkauft werden kann, wie es den Bauern oder wem auch immer beliebt. So bleibt zu hoffen, dass man im Laden bald wieder Linda kaufen kann &#8211; und nicht nur ihre Nachfolgerin Belana (die angeblich besser schmeckt und &#8220;stabiler&#8221; ist).</p>
<p>Und weil ich mich freue, dass der <a href="http://www.kartoffelvielfalt.de/rettet_linda/index.php" target="_blank">&#8220;Linda-Freundeskreis&#8221;</a> und der unermüdliche Karsten Ellenberg, der maßgeblich dazu beigetragen hat, dass ein lange gehegter Verbraucherwunsch wieder in Erfüllung geht, es geschafft hat, dass Linda wieder auf deutschen Äckern gedeihen darf, machen wir doch gerne mal wieder ein paar leckere&#8230;</p>
<p><span style="color: #993300;"><span style="font-size: large;">Lizenzfreie Bratkartoffeln!</span></span></p>
<p><strong>Zutaten für 4 Personen als Beilage oder für 2 zum Sattessen</strong></p>
<ul>
<li>1 kg fest kochende Kartoffeln, z.B. Linda oder Belana</li>
<li>50 g Butterschmalz</li>
<li>150 g durchwachsenen Speck</li>
<li>2 Zwiebeln</li>
<li>Salz, Pfeffer</li>
<li>Petersilie</li>
</ul>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>
<strong>Zubereitung</strong><br />
<a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/bratkartoffeln_adactio-flickr.jpg"><img class="size-full wp-image-1943 alignleft" title="Bratkartoffeln - adactio@flickr" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/bratkartoffeln_adactio-flickr.jpg" alt="" width="227" height="301" /></a>Kartoffeln schälen, in ca. 1 cm breite Würfel oder in mitteldicke Scheiben schneiden. Speck würfeln. Zwiebeln schälen und in halbe Ringe schneiden.</p>
<p>Butterschmalz in einer breiten, hohen Pfanne heiß werden lassen und die Kartoffelstücke hineingeben. Nach jeweils 5 Minuten vorsichtig wenden. Wenn die Kartoffeln anfangen, leicht braun zu werden, den gewürfelten Speck und die Zwiebeln zugeben und nochmals vorsichtig vermischen. Die Bratkartoffeln sind fertig, wenn sie schön knusprig braun und der Speck und die Zwiebeln noch nicht verkohlt sind <img src='http://www.loft75.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> , das dauert locker 20 Minuten (dadurch, dass rohe Kartoffeln verwendet werden, dauert es ein wenig länger, aber daür zerfallen die Kartoffeln nicht beim Braten).</p>
<p>Ganz zum Schluss gehackte Petersilie hineingeben. Sülze und Remoulade passen perfekt dazu, aber auch ein Spiegelei.</p>
<p><strong><span style="font-size: large;">Gutes Gelingen!</span></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dein persönliches Backend</title>
		<link>http://www.loft75.de/2010/02/dein-persoenliches-backend/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 23:44:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praktische Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wordpress]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/fluency-admin.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="Fluency Admin" />Nicht, dass es irgendeinen Nutzen hätte, noch nicht mal annähernd, aber der Mensch freut sich bekanntlich über die kleinen, feinen Dinge des Lebens. Wer reine Funktionalität ohne Schnickschnack bevorzugt und keinen Sinn für optische Spielereien hat, der möge diesen Artikel überlesen. Alle anderen können gerne weiterlesen.

Das Plugin für das schöne Backend
Ich benutze seit einiger Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht, dass es irgendeinen Nutzen hätte, noch nicht mal annähernd, aber der Mensch freut sich bekanntlich über die kleinen, feinen Dinge des Lebens. Wer reine Funktionalität ohne Schnickschnack bevorzugt und keinen Sinn für optische Spielereien hat, der möge diesen Artikel überlesen. Alle anderen können gerne weiterlesen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #2c3d4d;"><span style="font-size: large;">Das Plugin für das schöne Backend</span></span></p>
<p>Ich benutze seit einiger Zeit <a title="zur Plugin-Seite" href="http://wordpress.org/extend/plugins/fluency-admin/" target="_blank">Fluency Admin</a>, eine hübsche und komfortable Oberfläche für das &#8220;Backend&#8221; in Wordpress, also die Administrations-Oberfläche, mit der das Blog verwaltet wird. Ich hatte <a title="über Blogeditoren etc." href="http://www.loft75.de/2009/12/warum-der-livewriter-ziemlich-doof-ist/" target="_blank">vor einiger Zeit ja mal ein wenig darüber geschrieben</a> und Cashy hat das Ganze auch schon <a title="Cashy über den &quot;Fluency Admin&quot;" href="http://stadt-bremerhaven.de/mein-neuer-blogclient/" target="_blank">sehr ausführlich</a> vorgestellt. Es handelt sich um ein Plugin, mit dem man sein Backend extrem aufhübschen kann und das viele Shortcuts &#8211; also Tastaturkürzel &#8211; bietet, mit denen man schnell zur gewünschten Funktion gelangt: durch Drücken der Tasten <strong>P-1</strong> kommt man in die Artikelverwaltung, mit <strong>A-2</strong> in die Verwaltung der Widgets usw. Steht alles rechts am Menü dran und man hat sich schnell an die tollen Funktionen gewöhnt und möchte sie nicht mehr missen.</p>
<p>So sieht das nach der Installation aus:</p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/fluency-admin.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1939" title="Fluency Admin" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/fluency-admin.jpg" alt="" width="480" height="255" /></a><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #2c3d4d;"><span style="font-size: large;">Das Backend mit wenigen Schritten an das Blogdesign anpassen</span></span></p>
<p>Nun, per <strong>S-H</strong> (bzw. &#8220;Einstellungen → Fluency Options&#8221;) gelangt man auf die Optionsseite von Fluency Admin, wo man einige recht spannende Optionen anwählen kann:</p>
<p><em>Fluency Login Style: &#8220;Style the Wordpress login to match the rest of the Fluency Admin Theme&#8221;</em></p>
<p>Macht man dort ein Häkchen, dann sieht das Login künftig so aus:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1934" title="gestyltes Login-Fenster" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/fluency-login-normal.jpg" alt="" width="452" height="431" /></p>
<p>Recht hübsch, oder? Aber Fluency Admin bietet auch die Möglichkeit, das Wordpress-Logo auszutauschen gegen ein eigenes, das zum Blog passt. Dazu muss man einfach eine Bilddatei erstellen mit den Maßen 250 x 50 Pixel und das Ganze am besten als PNG-Bild speichern und die Weiß-Anteile im Bild als transparent markieren (wie das geht, sagt Euch Euer Bildbearbeitungsprogramm). Dann gibt man im Feld <em>&#8220;Login screen custom logo&#8221;</em> den Pfad zu dieser Bilddatei an, die man natürlich vorher in ein beliebiges Verzeichnis hochgeladen hat.</p>
<pre>Beispiel: http://www.DEINEDOMAIN.de/wp-content/plugins/fluency-admin/_fluency_login.png</pre>
<p>Und bereits beim Ausloggen wird man mit einem tollen, neuen Login-Bildschirm begrüßt! Das sieht dann in meinem Fall so aus:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1935" title="Angepasstes Login" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/fluency-login-angepasst.jpg" alt="" width="438" height="430" /></p>
<p>Schön, oder? Aber gehen wir noch einen Schritt weiter!</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #2c3d4d;"><span style="font-size: large;">Die Navigation wird jetzt auch noch umgestylt</span></span></p>
<p>Im Fluency Admin wird oben links ein schnödes &#8220;WordPress&#8221;-Logo angezeigt. Auch das können wir ändern, geht ganz einfach: per<strong> S-H</strong> oder &#8220;Einstellungen → Fluency Options&#8221; nochmals in die Optionsseite vom Fluency Admin gehen und unter <em>&#8220;Custom logo (top of menu)&#8221;</em> den Pfad zu einer Bilddatei angeben, die die Größe von 140 x 50 Pixeln haben sollte. Hier empfehle ich wiederum das Dateiformat PNG, allerdings mit der Hintergrundfarbe #112233.  Transparente Farben in der Bilddatei zu definieren bewirkt unschöne Effekte, daher sollte man diese Farbe als Hintergrund wählen.</p>
<p>Das Ergebnis ist wiederum sehr ansehnlich:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1936" title="Das neue Logo für Dein Backend" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/fluency-logo-neu.jpg" alt="" width="470" height="451" /></p>
<p>Wie gesagt, das ist Spielerei, aber der Mensch freut sich einfach. Ein bißchen Style und Wohlbefinden auf dem eigenen Blog. Vollkommen sinnfrei, aber Wellness für den Benutzer. <strong>Ich hoffe, dieser Tipp war ein wenig hilfreich für Euch!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>7 Fragen an: IVY</title>
		<link>http://www.loft75.de/2010/02/7-fragen-an-ivy/</link>
		<comments>http://www.loft75.de/2010/02/7-fragen-an-ivy/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 03:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[7 Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlenswerte Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Küchentipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.loft75.de/?p=1924</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/ivy1-300x264.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="Ivy + Tochter" />Heute stelle ich 7 Fragen an die liebe Ivy, die sehr spannend beantwortet wurden. Ich denke, dass hier jeder seinen ultimativen &#8220;Wien-Tipp&#8221; und den ein oder anderen Denkanstoß bekommen wird. Aus dem Leben einer jungen Mutter, Bloggerin und Studentin, die in einer der faszinierendsten  Hauptstädte Europas lebt.
Ivy, stell&#8217; Dich doch mal kurz vor. Natürlich ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute stelle ich 7 Fragen an die liebe <a title="zu Ivys Blog" href="http://ivy.machts.net/" target="_blank">Ivy</a>, die sehr spannend beantwortet wurden. Ich denke, dass hier jeder seinen ultimativen &#8220;Wien-Tipp&#8221; und den ein oder anderen Denkanstoß bekommen wird. Aus dem Leben einer jungen Mutter, Bloggerin und Studentin, die in einer der faszinierendsten  Hauptstädte Europas lebt.</p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Ivy, stell&#8217; Dich doch mal kurz vor. Natürlich ein wenig ausführlicher als auf Deiner &#8220;About&#8221;-Seite&#8230;</span></strong></p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/ivy1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1932" title="Ivy + Tochter" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/ivy1-300x264.jpg" alt="" width="300" height="264" /></a>Ich bin bald 24 Jahre alt, lebe mit meiner fast 4 Jahre alten Tochter in Wien. Ich studiere Medieninformatik an der Universität Wien und TU Wien. Ich habe vorher ein Jahr Medizin studiert, aber habe dann aufgehört, weil dieses Studium einfach nichts für mich war. Erstens bin ich nicht der Typ, der so viel auswendig lernen kann. Zweitens hab ich dann mit Medieninformatik etwas gefunden, das mich noch mehr interessiert. Zudem wär ein Medizinstudium mit Kind absolut unmöglich. Auch der Beruf des Arztes ist nicht gerade familienfreundlich.</p>
<p>Seit Juli 2009 bin ich Single und ganz glücklich damit, auch wenn ich hin und wieder gerne wieder jemanden hätte. Aber ich denke, was sich ergibt, das ergibt sich ohnehin von allein.</p>
<p>Ich arbeite nebenbei einige Stunden für ein kleines Softwareunternehmen. In meiner Freizeit besuche ich gerne verschiedenste ausgefallene Veranstaltungen. So habe ich letztes Jahr mit meiner besten Freundin B. beim <a title="The Vienna Project" href="http://www.theviennaproject.com/" target="_blank">Vienna Project</a> mitgemacht, einer Art Real Life Agentenspiel. Oder Sachen wie die <a title="Journey to the end of the night" href="http://journeyvienna.at/" target="_blank">Journey to the End of the Night</a>. Wenn es mir zeitlich möglich ist, besuche ich auch gerne immer wieder Veranstaltungen zum Thema Web2.0 und Social Media. Nicht nur, weil mich dieses Gebiet sehr interessiert, sondern auch, weil ich gerne neue Leute kennenlerne und Kontakte knüpfe. Wien ist eine hervorragende Stadt dafür. Ich besuche auch hin und wieder Twittagessen oder &#8211; wie diesen Samstag &#8211; nehme an einem openkitchen Event teil (man trifft sich mit fremden Leuten und kocht gemeinsam etwas unter einem bestimmten Motto).</p>
<p>Da all diese Dinge ohnehin schon viel meiner wenigen Freizeit in Anspruch nehmen, habe ich leider zum Weggehen mit Freunden nicht so viel Zeit, was ich aber trotzdem sehr gerne und intensiv mache <img src='http://www.loft75.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Ich lese auch sehr gerne (alles Mögliche) und bin auch auf lovelybooks.de aufzufinden (iwona_w ist dort mein Nick), wo ich mich mit anderen über Bücher austausche.</p>
<p>Kochen ist auch eines meiner größten Hobbies. Ich koche eigentlich jeden Tag, denn mir ist frisches Essen sehr wichtig. Ich schreibe gerade an einem Kochbuch für Alleinerzieher, das ein bisschen exotisch wird, aber dafür mit schnellen und günstigen Rezepten.<br />
 Wer mich gut kennt, weiß, dass ich eines nicht mag: Unpünktlichkeit, Unzuverlässigkeit und Trödelei. Dafür liegen mir &#8220;Tugenden&#8221; wie Freunschaft, Vertrauen und Humor sehr am Herzen.</p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/kaffeehaus.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1927" title="Kaffee Alt Wien - selbst schon da gewesen! Von Kopernikus1966@flickr.com" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/kaffeehaus-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a>Du wohnst in Österreich, genauer gesagt in Wien. Ich war im Jahr 1998 das erste (und leider bisher) letzte Mal dort. Gilly hat ein paar hübsche Tipps zu Currywurst- und Dönerbuden in Berlin gegeben, aber wo sollte man als Wien-Besucher unbedingt mal hingehen? Kult-Essen, Szene-Kneipe? Was empfiehlst Du? Was muss man mal gegessen oder getrunken haben? Und wo?</span></strong></p>
<p>Wien ist ja sehr bekannt für seine alte und lange Tradition der Kaffeehauskultur. Es gibt in Wien für Touristen sehr nette Kaffeehäuser, die den Wiener Flair sehr gut wiedergeben. Eines der bekanntesten ist zB. das <a title="Café Central" href="http://www.palaisevents.at/cafecentral.html" target="_blank">Cafe Central</a>. Auch das <a title="Café Hawelka" href="http://www.hawelka.at/" target="_blank">Cafe Hawelka</a> ist sehr bekannt und hat fast noch mehr Flair. Dort waren regelmäßig Gäste wie H.C. Artmann oder auch ausländische Gäste wie Andy Warhol und Arthur Miller. Dann gibt es noch das <a title="Café Landtmann" href="http://www.landtmann.at/" target="_blank">Cafe Landtmann</a>, welches aber sehr teuer ist und zudem hauptsächlich von Politikern heimgesucht wird. Warum es so bekannt ist und so viele Touristen anzieht, weiß ich leider auch nicht. Eines, das aber wahrscheinlich jeder kennt, ist das <a title="Café Sacher" href="http://www.sacher.com/de-cafe-wien.htm" target="_blank">Cafe Sacher</a>, das man schon allein wegen seiner Torte aufsuchen muss <img src='http://www.loft75.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Ich persönlich besuche allerdings diese Kaffeehäuser nicht, denn erstens sind mir dort meist zuviele Touristen und zweitens kenne ich die &#8220;Geheimtipps&#8221; von Wien.</p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/enzi2003_schwimmbadblau.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail  wp-image-1928" title="&quot;Enzis&quot;" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/enzi2003_schwimmbadblau-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Wien ist &#8211; wahrscheinlich ähnlich wie andere Hauptstädte &#8211; eine multikulturelle Stadt, in der es Restaurants in Hülle und Fülle gibt. Wer ein echt gutes Wiener Schnitzel essen will, wird sich sehr schwer tun eines hier zu finden. <a title="Figlmüller" href="http://www.figlmueller.at">Figlmüller</a> im ersten Bezirk ist da natürlich wahrscheinlich Spitzenreiter. Ich gehe sehr gerne essen ins <a title="Ra'mien" href="http://www.ramien.at/" target="_blank">Ra&#8217;mien</a>, das sehr gute moderne Asia-Küche anbietet.</p>
<p>Wer abends gerne ein Bierchen trinkt, ist im <a title="Café Benno" href="http://www.kh-mediendesign.at/cafebenno/html/start/index.html" target="_blank">Cafe Benno</a> gut aufgehoben, in dem man auch leckere Baguettes bekommt und Spiele spielen kann. Wer noch nach Mitternacht ein Gulasch mit einem Bier haben möchte, ist im <a title="Cafè Europa" href="http://www.europa-lager.at/" target="_blank">Cafe Europa</a> richtig. Nicht zu verachten ist im Sommer das <a title="Museumsquartier Wien" href="http://www.mqw.at/" target="_blank">Museumsquartier</a>, das eines meiner absoluten Lieblingslocations in ganz Wien ist. Dort kann man sich gemütlich auf &#8220;Enzis&#8221; setzen (das sind so komische Liegen, siehe Bild links) und ein Bierchen trinken. Oder man setzt sich ins <a title="Café Leopold" href="http://www.cafe-leopold.at/" target="_blank">Cafe Leopold</a> oder eines der anderen Cafes oder Bars im MQ. Dort finden auch regelmäßig Veranstaltungen statt (Lesungen, FlashMobs, etc.) Es gäbe wahrscheinlich noch unzählige Locations, aber ich kann ja nicht ewig vor mich hin schreiben <img src='http://www.loft75.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Nochmal das Thema &#8220;Österreich&#8221;. Obwohl wir &#8211; Deutsche und Österreicher &#8211; teilweise eine gemeinsame Kultur haben, sind wir doch in einigen Punkten recht verschieden. Denkst Du, dass im virtuellen Leben (Blogs, Social Networks, Foren, etc.) noch die üblichen Vorurteile von &#8220;damals&#8221; bestehen oder dass die beiden deutschsprachigen Staaten dank Web 2.0 näher zusammen gewachsen sind? Und sich endlich mal ohne &#8220;Piefke&#8221;- und &#8220;Schluchtenscheißer&#8221;-Sprüche so verstehen, wie sie es sollten? Oder sind Dir schon mal Negativ-Beispiele begegnet?</span></strong></p>
<p>Ich glaube, dass durch das Web2.0 generell viele Nationen zusammen gewachsen sind. Ich denke auch, dass da die Grenzen teilweise ziemlich verschwommen sind. Ich habe eigentlich nie schlechte Erfahrungen mit &#8220;Deutschen&#8221; gemacht. Ganz im Gegenteil. Eigentlich nur Positive. Natürlich merkt man anhand von einigen Ausdrücken immer wieder, dass wir doch sehr unterschiedlich sind, was ja aber nichts Schlechtes sein muss. Wir Österreicher haben teilweise einfach ein schlechtes Bild von den Deutschen, weil wir viel deutsches Fernsehen schauen und man weiß ja, dass da oft nicht die schlauesten Sendungen laufen. Der Durchschnittsösterreicher projiziert das dann natürlich auf die deutsche Gesamtbevölkerung, dem ja nicht so ist. Ich nenne diese Sendungen liebevoll <em>&#8220;Hartz IV&#8221;-Sendungen</em>, weil da halt nur solche Leute drin vorkommen. Klischees und Vorurteile wird man überall finden. Über alle Nationen, über alle Völker. Dass diese nicht so leicht abzubauen sind, wissen wir alle. Aber ich denke, dass gerade im Zeitalter sozialer Vernetzung diese Vorurteile überbrückt werden können. Und es ist ja auch nicht schlecht, dass &#8220;der Deutsche&#8221; als genauer, korrekter und zuverlässiger Mensch angesehen wird. Das sind sicher Vorurteile, die teilweise überholt sind, aber ich glaube nicht, dass das im Zusammenleben sonderlich stört.</p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Ich habe mein Blog anno 2004 begonnen, als ich mich in einer schweren Krise befand &#8211; eigentlich sollte es ein Internet-Tagebuch im klassischen Sinne werden. Was war Deine Intention, ein Blog in&#8217;s Netz zu stellen und wo soll die Reise hingehen?</span></strong></p>
<p>Ich habe wirklich schon lange ein Blog. Das Aktuelle, das ein Freund von mir hostet, ist mein erstes Wordpress-Blog. Zuvor hatte ich schon Blogs auf 20six und twoday. Irgendwann wird es Zeit selbstständig zu werden. Leider Gottes fehlt mir momentan ein bisschen Motivation zum Bloggen. Das liegt teilweise auch an Twitter und Facebook. Der Grund für ein Blog war damals kein besonderer. Tagebuch geführt habe ich schon immer, schon von klein auf. Ich sah einfach eine neue Möglichkeit damit umzugehen. Anderen zu zeigen, wer ich bin. Was in mir vorgeht. Vor allem war mir damals das Feedback sehr wichtig. Als sehr junger Mensch möchte man doch hin und wieder ein Feedback für sein Tun/Denken. Das war damals teilweise wirklich sehr hilfreich. Heute mache ich es eher aus dem Grund des Festhaltens, der Information. Weniger zur Selbstdarstellung.</p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1929" title="Ein Herz für Serien - nu scot@flickr.com" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/ivy_serien-202x300.jpg" alt="" width="202" height="300" />Sicherlich verbringst Du einige Zeit am Tag im Internet &#8211; oder vielleicht auch nicht? Wie ist Dein Internet-Konsumverhalten? Eher der Mail-Checker, der Social-Network-Typ oder Multimedia-Junkie? Oder gemischt? Und überhaupt: jeden Tag Internet..? Oder lieber manchmal mit einem Buch auf dem Sofa verkrümeln?</span></strong></p>
<p>Ohne Internet geht&#8217;s gar nicht. Wenn das mal einen Tag nicht geht, sitze ich schon auf heißen Kohlen. Twitter, Facebook, Email. Muss ich ständig nachsehen. Deshalb freue ich mich auch schon, wenn endlich mein Mobilfunktvertrag ausläuft (im Juli) und ich mir ENDLICH ein iPhone zulegen kann, damit ich diese Dinge auch ständig bei mir habe <img src='http://www.loft75.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Ich muss einfach immer up-to-date sein. Wissen, was wann und wo passiert. Und gegebenenfalls dort sein. Das bin einfach ich. Natürlich braucht man auch mal eine Auszeit (lesen oder weggehen etc.), aber das genieße ich dann dafür umso mehr. Ein Leben ohne Internet und Social Networks könnte ich mir bei Gott nicht mehr vorstellen.</p>
<p>Ich schaue auch total viele Serien (Desperate Housewives, Greys Anatomy, Dexter, House, Flashforward, Lost, Entourage, Gossip Girl) und entspanne dabei total. Aber dann brauch ich wieder die Online-Communities, um über Theorien zu spinnen etc. (zB. bei Lost).</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Mal was Anderes. Was denkst Du, sind die größten Fehler, die man in einer Beziehung begehen kann? Und welche Fehler würdest Du nicht mehr machen? Denkst Du, dass Männer und Frauen überhaupt in Frieden zusammen leben können? Radikale Feministinnen sagen jedenfalls, dass das nicht geht&#8230;was sagst Du?</strong></span></p>
<p>Das ist eine wirklich schwere Frage. Einen Fehler, den ich auf keinen Fall mehr machen würde ist, mich zu verstellen, um jemandem zu gefallen. Jemand hat mich so zu akzeptieren wie ich bin. Ich werde mich niemals für jemanden verbiegen, nur damit es für denjenigen passt. Das soll nicht heißen, dass ich nicht kompromissbereit bin. Aber ich kenne viele Paare, die auch sehr glücklich sind, obwohl jeder seine Fehler hat. Ich möchte auch nicht mehr mit jemandem zusammensein, der zu verschieden von mir ist. Ich finde es toll, wenn jeder auch eigene Interessen hat. Aber wenn man gar keine gemeinsamen Interessen oder Ziele hat, dann ist die Sache schon verloren. Momentan kommt das alles aber ohnehin nicht für mich in Frage. Wenn ich einen Mann kennenlerne, dann muss er auch wissen, dass es mich nur dann gibt, wenn er meine Tochter akzeptiert, denn die ist mir wichtiger als jeder Mann dieser Welt. Ich glaube auch nicht, dass es den/die Richtige/n gibt. Das sind meiner Meinung nach nur Wegbegleiter.</p>
<p>Von radikalem Feminismus halte ich überhaupt nichts. Ich habe in Wien während der AudiMax-Besetzung sehr viele solcher Frauen kennengelernt. Ich persönlich glaube, dass radikale Feministinnen ein Problem mit sich selber haben. Das sind Frauen, die nie was in ihrem Leben erreicht haben oder Frauen, denen was Schlimmes passiert ist und sie deshalb Männer hassen. Ich finde, dass &#8220;Männerhass&#8221; genau der richtige Ausdruck dafür ist. Denn das, was die teilweise abziehen, fällt für mich nicht mehr unter den Begriff &#8220;Gleichberechtigung&#8221;, sondern ist reiner Männerhass. Mir tun diese Frauen irgendwie leid, denn sie können die Anwesenheit eines Mannes nie so genießen, wie andere Frauen es tun. Und ja, ich habe keine Scheu davor zuzugeben, dass wir Frauen Männer brauchen. Da geht es gar nicht darum, dass wir Frauen auch alles alleine machen können. Natürlich können wir. Aber wollen wir das? Ich jedenfalls bin froh, wenn ein Mann eine Lampe montiert oder meine schweren Kisten in den 3. Stock schleppt. Dafür koche ich ihm auch gerne mal was. Ich halte zwar nichts von den veralteten Rollenbildern, aber manchmal ist es auch angenehm einfach &#8220;Frau&#8221; zu sein.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/ivy_danzig.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1930" title="Danzig/Gdansk" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/ivy_danzig-300x185.jpg" alt="" width="300" height="185" /></a>Und zum Abschluss dieses krassen Themen-Mixes geht&#8217;s noch schnell nach Polen. Du bzw. Deine Eltern haben polnische Wurzeln bzw. stammen von dort. Gib&#8217; uns doch einen kurzen Abriss über Deine persönliche österreichisch/polnische Geschichte, wenn Du magst. Und natürlich ein unschlagbares Rezept von dort, das man vergebens auf den einschlägigen Kochseiten sucht&#8230;</strong></span></p>
<p>Ja, meine Eltern stammen aus Polen. Ich selber bin auch dort geboren (in Danzig) und bin gemeinsam mit meinen Eltern im Jahr 1988 (1 Jahr vor Mauerfall) nach Österreich gekommen. Meine Eltern haben das erste Jahr in Österreich in einem Flüchtlingslager verbracht. An diese Zeit kann ich mich überhaupt nicht erinnern, logischerweise. Mein Vater hat in dieser Zeit in Wien gearbeitet (für sehr wenig Geld), hat unter der Brücke geschlafen usw. Eigentlich eine sehr traurige Geschichte. Aber ich bin stolz, dass meine Eltern aus dem &#8220;Nichts&#8221; es geschafft haben eine tolle Existenz aufzubauen und mir und meiner Schwester ein finanziell halbwegs erträgliches Leben zu bieten. Ich schäme mich auch nicht dafür, denn ich finde, man sollte immer wissen, wo man herkommt und sich immer dessen bewusst sein. Ich habe meine polnischen Wurzeln immer in meinem Herzen. Ich freue mich auch immer, wenn ich Polen treffe, weil ich dann wieder ein bisschen plaudern kann und es doch irgendwo &#8220;heimelige&#8221; Gefühle in mir weckt <img src='http://www.loft75.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und zum Abschluss gibts noch ein Rezept von mir (exklusiv, denn das Rezept kommt in mein Kochbuch):</p>
<p><em><strong><span style="font-size: large;">Oliven-Huhn mit Paprika-Kartoffeln und Zucchini</span></strong></em></p>
<p><em>für 2 Personen</em></p>
<p><strong>Zutaten</strong></p>
<ul>
<li>1 Handvoll Pinienkerne</li>
<li>6 – 8 große entkernte schwarze Oliven</li>
<li>Olivenöl</li>
<li>grobkörniges Salz</li>
<li>1 kleine Stange Lauch</li>
<li>2 große Hühnerkeulen</li>
<li>4 mittelgroße Kartoffel (Heurige)</li>
<li>Paprikapulver (süß)</li>
<li>1 mittelgroße Zucchini</li>
<li>Salz</li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung</strong></p>
<p>Die Kartoffeln mit Schale 15 Minuten vorkochen.  Danach halbieren und die Hälften wiederum dritteln. Mit der Schale nach unten auf ein Backblech legen. Zucchini in Scheiben schneiden und dazulegen. Kartoffeln und Zucchini mit Olivenöl beträufeln, salzen und mit Paprikapulver würzen.</p>
<p>Backofen auf 180°C vorheizen (E-Herd).</p>
<p>Die Hühnerkeulen in eine Form legen und leicht salzen. Pinienkerne, Olivenöl, Oliven und grobkörniges Salz in einem Mörser zu einer groben Paste zerkleinern. Lauch in Scheiben schneiden, dazugeben und vermischen. Die Paste auf die Hühnerkeulen schmieren. Die Keulen für 45 bis 55 Minuten (je nach Größe) in den Ofen legen. Die letzten 25 Minuten die Kartoffeln und Zucchini auch in den Ofen geben.</p>
<p><strong>Ivy, ich danke Dir ganz herzlich für das Interview! Es hat mir viel Freude gemacht, diesen Artikel zu schreiben und ich finde es toll, dass Du Deine Ansichten, Meinungen und Tipps im Rahmen dieses Projektes mit uns allen geteilt hast.</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Frohes Neues Jahr!</title>
		<link>http://www.loft75.de/2010/02/frohes-neues-jahr/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 00:29:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feste und Bräuche]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" height="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/plugins/thumbnail-for-excerpts/tfe_no_thumb_1.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" />Ja, ich weiß, die meisten werden mich (Gast-Autorin Melli) darauf hinweisen, dass ich damit einen guten Monat zu spät dran bin &#8211; aber seit dem 14.02.2010 haben wir laut chinesischer Astrologie ein neues Jahr &#8211; und zwar das des Metall-Tigers. Also allen mitlesenden Chinesen / Chinesinnen und Freunden der chinesischen Kultur &#8211; Frohes Neues Jahr! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich weiß, die meisten werden mich (Gast-Autorin Melli) darauf hinweisen, dass ich damit einen guten Monat zu spät dran bin &#8211; aber seit dem 14.02.2010 haben wir laut chinesischer Astrologie ein neues Jahr &#8211; und zwar das des Metall-Tigers. Also allen mitlesenden Chinesen / Chinesinnen und Freunden der chinesischen Kultur &#8211; Frohes Neues Jahr! Immerhin ist das chinesische Frühlingsfest, was mit Neujahr eingeläutet wird und 15 Tage später mit dem Laternenfest endet, der wichtigste Feiertag in China.<br />
 Also, wer zu guten Vorsätzen zum Jahresanfang neigt und diese seit europäischem Silvester schon wieder über Bord geworfen hat &#8211; hier ist eine neue Chance.<br />
 Aber was hat es mit diesen Tagen auf sich? Wenn ich das alles richtig verstanden habe, glaubte man im alten China daran, dass einmal pro Jahr das Jahresmonster (Nian = Jahr) aus den Bergen kommt und Menschen frisst, um seinen Hunger zu stillen. Jedoch hat dieses Monster Angst vor Lärm, Feuer und der Farbe &#8220;rot&#8221; &#8211; daher die Tradition, Feuerwerke zu zünden, zu Trommeln und Gongs zu schlagen, Spruchrollen mit rotem Papier aufzuhängen usw.<br />
 Wahrscheinlich gäbe es noch sehr viel zu berichten über dieses interessante Fest, aber dazu kenne ich mich zu wenig in der chinesischen Kultur aus. Trotzdem ist es mir ein Bedürfnis, allen ein gesundes und schönes Jahr des Tigers zu wünschen!<br />
 Grüße aus dem Salathaus,<br />
 Melli</p>
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		<title>7 Fragen an: GILLY</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 01:32:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[7 Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlenswerte Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/gilly_berlinbild-300x225.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="Berlin" />Fangen wir in unserer kleinen Rubrik doch heute mal mit Gilly an. Viele kennen vielleicht sein Blog, und heute beantwortet er exklusiv Fragen für das Loft 75. Und dabei fällt mir auf, dass es eigentlich 8 Fragen sind.

Gilly, woher nimmst Du denn die Zeit, immer so viele interessante Videos herauszusuchen und darüber zu bloggen? Freunde, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fangen wir in unserer kleinen Rubrik doch heute mal mit <a title="Lerne Gillys Blog kennen! Wenn Du es nicht bereits kennst." href="http://blog.gilly.ws/" target="_blank">Gilly</a> an. Viele kennen vielleicht sein Blog, und heute beantwortet er exklusiv Fragen für das Loft 75. Und dabei fällt mir auf, dass es eigentlich 8 Fragen sind.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Gilly, woher nimmst Du denn die Zeit, immer so viele interessante Videos herauszusuchen und darüber zu bloggen? Freunde, Partnerin und Familie wollen doch sicher auch mal was von Dir haben&#8230;</strong></span></p>
<p>Mein Job bzw. meine Selbständigkeit erlauben es mir fast immer  regelmäßig ein Auge auf die UK &amp; US-Blogosphären und einschlägige  Link Dumps  zu werfen. In der Regel bin ich also von 9 bis 20 Uhr am  Rechner und durchwühle das Netz nach interessanten und lustigen  Dingen. Ab 20 Uhr ist meistens Feierabend und ich widme mich meiner  Verlobten. Ab und zu liegt dann zwar noch das MacBook auf dem Bauch,  aber meist nur um Mails zu checken oder einen Tweet abzusetzen.  Ansonsten bin ich am Wochenende meist auch weniger am PC um mal ein  bisschen zu entspannen und Freunde zu treffen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/gilly_berlinbild.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1914" title="Berlin" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/gilly_berlinbild-300x225.jpg" alt="" width="300" height="226" /></a><span style="font-size: medium;">Bist Du eigentlich ursprünglich aus Berlin? Fühlst Du Dich dort wohl, wo Du jetzt lebst? Und warum?</span></strong></p>
<p>Ich und Berlin&#8230; das ist eine Geschichte für sich. Ich bin in  Berlin geboren und habe hier auch meine ersten Schritten gemacht. Als  ich fünf oder sechs war haben sich meine Eltern getrennt und meine  Mutter ist mit mir nach Rheinland-Pfalz gezogen. Dort sind wir  mehrmals umgezogen bis ich schließlich mit 11 meine Heimat im  Mosel-Dörfchen Dieblich, welches nicht weit von dir entfernt ist,   gefunden habe. Dort bin ich aufgewachsen, hatte meine erste  Freundin, erlebte meinen ersten Kuss und so weiter. Dort hatte ich  die beste Zeit meiner Jugend. Daher sage ich auch immer, dass ich an  der Mosel aufgewachsen bin, denn ich kann mich auch nicht mehr  wirklich an das, was davor war, erinnern. Kurz vor meinem 16.  Geburtstag war meine Mutter dann der Meinung zurück nach Berlin zu  ziehen und hat mich relativ kurzfristig aus meiner gewohnten Umgebung  gerissen. Wie Teenager so sind, war ich furchtbar sauer und habe fast  ein Jahr nicht mit ihr geredet und in dieser Zeit bei meiner  Schwester gewohnt. Seit ich nun in Berlin wohne, fühle ich mich nicht  mehr so wirklich zu Hause. Ich bin schon mehrfach umgezogen und habe  auch die Bezirke schon gewechselt. Um das Ganze aber mal  zusammenzufassen, liegt mir diese Stadt einfach nicht. Ich mag es  nicht wirklich ständig angequatscht zu werden und komme auch  irgendwie nicht mit der Art der Berliner zurecht. Ich überlege, in  den nächsten Jahren ins Umland zu ziehen, um wieder etwas mehr &#8220;Dorf-Flair&#8221; zu bekommen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/gilly_alkohol.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1915" title="Der Finalisten-Cocktail" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/gilly_alkohol-300x225.jpg" alt="" width="300" height="226" /></a><span style="font-size: medium;">Raucher oder Nichtraucher? Bier oder lieber Wein oder lieber ohne Alkohol? Pflanze oder Fleisch?</span></strong></p>
<p>Ich bin überzeugter Nichtraucher. Ich habe vielleicht in meinem  ganzen Leben zwei oder drei Zigaretten geraucht, aber nie wirklich  den Geschmack daran gefunden.  Weder Bier noch Wein sind das Getränk meiner Wahl. Ich trinke eher  selten Alkohol, wenn dann, aber meistens richtig <img src='http://www.loft75.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  &#8211; In der Regel  bleibe ich dann aber bei Longdrinks und Cocktails.  Fleisch und  Pflanze gehören zusammen, daher gibt es bei mir Beides.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>So, mich würde auch mal brennend interessieren, wie Du Deine Freundin kennen gelernt hast! Und was mich noch mehr interessiert: sind Männer und Frauen kompatibel oder ist das Eurer Meinung nach eher eine Dauerdiskussion mit dem Ergebnis, dass Männer und Frauen eigentlich gar nicht zusammen passen?</strong></span></p>
<p>Meine Verlobte habe ich ganz klassisch in der Disco kennengelernt.  Der Freund eines Freundes hatte Sie mitgebracht. Nachdem wir  miteinander geflirtet hatten, haben wir aufgrund einer kleinen  Komplikation im Freundeskreis beschlossen, nur Freunde zu sein. Auf  der Geburtstagsparty meines besten Freundes, ein paar Wochen später,  wurde dann mein alkoholisierter Zustand ausgenutzt und sie hat  erklärt, dass wir nun eine Beziehung führen <img src='http://www.loft75.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Männer und Frauen sind  absolut kompatibel miteinander. Wir führen eine sehr harmonische  Beziehung.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/gilly_arbeitsplatz.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1916" title="Gillys Arbeitsplatz" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/gilly_arbeitsplatz-300x225.jpg" alt="" width="300" height="227" /></a><span style="font-size: medium;">Anderes Thema: Arbeit! Was arbeitest Du und fühlst Du Dich dort wohl? Oder hast Du einen lange gehegten Berufswunsch, den Du Dir noch nicht erfüllen konntest?</span></strong></p>
<p>Seit dem 1. Januar bin ich selbständig. Ich arbeite für meinen  alten Arbeitgeber, einem Finanzdienstleister, nun auf freiberuflicher  Basis weiter, wende aber weniger Stunden für diese Tätigkeit auf.  Ansonsten widme ich mich meiner kleinen IT-Firma (die ich schon seit  2001 nebenher betreibe), arbeite für LG als Blogger auf dem LG Blog  und versuche so gut es geht und ohne meine Leser zu nerven, mit Blogs  Geld zu verdienen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/gilly_currywurst.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1917" title="Currywurst mit Pommes und Springbrunnen" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/gilly_currywurst-300x225.jpg" alt="" width="300" height="226" /></a><span style="font-size: medium;">Und jetzt geht&#8217;s noch um das Thema &#8216;Essen&#8217;. Berlin ist für seine Currywürste und seine Döner bekannt. Wo schmecken die jeweils am besten und was bezahlt man dafür?</span></strong></p>
<p>Döner und Currywurst <strong>*seufz*</strong> &#8211; Zwei Gerichte, die so gar nicht zu  meiner kohlenhydratarmen Ernährung passen wollen und doch so lecker  sind. Meine liebste Dönerbude ist <a title="Meinungen zu &quot;Efes Döner&quot; auf Qype" href="http://www.qype.com/place/358818-Efes-Doener-Berlin" target="_blank">Efes</a> am S-Bahnhof Berlin  Zehlendorf. Currywürste habe ich in Berlin auch schon in den  bekannten Currywurstbuden wie <a title="zu &quot;Curry36&quot;" href="http://www.curry36.de/curry36.html" target="_blank">Curry36</a>, <a title="schöner Artikel zum &quot;Ku'Damm 195&quot;" href="http://www.welt.de/print-welt/article167926/Currywurst_de_luxe_am_Kudamm_195.html" target="_blank">Curry 195</a> am Ku&#8217;Damm (mit  Sekt!) usw. gegessen. Was viele hier übersehen ist, dass aufgrund des  hohen Kundenaufkommens das Ganze nur noch ein Massengeschäft ist. Am  besten schmeckt die Currywurst immer noch an den kleinen und  unscheinbaren Buden. Zum Preis kann ich nicht viel sagen, ist schon  länger her, dass ich eines der beiden Gerichte zu mir genommen habe.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Wo siehst Du Dein Blog in 10 Jahren? Gibt es dann &#8211; Deiner Meinung nach &#8211; überhaupt noch Blogs? Oder wird alles zu einer Facebook-Social-Network-Twitter-Pampe, die gleichmäßig auf uns herabrieselt, ohne redaktionellen, vernünftig aufbereiteten Hintergrund?</strong></span></p>
<p>Mein Blog in 10 Jahren. Hm&#8230; Blogs sind ja angeblich heute schon  tot <img src='http://www.loft75.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  &#8211; Scherz beiseite, ich habe keinen konkreten Zukunftsplan für  mein Blog. Ich mache solange weiter, wie ich Spaß daran habe. Ob die  ganze Blogosphäre nun den Bach runter geht oder nicht. Ich denke  aber, dass Menschen auf jeden Fall weiterhin Ihre Gedanken und  Meinungen im Internet kund tun werden. Ich hoffe doch sehr, dass das  ganze auch ein wenig individueller wird und nicht zu der von dir  beschriebenen F acebook-Social-Network-Twitter-Pampe wird. Was mir  auch wichtig ist, dass nach wie vor zwischen redaktionellen  Nachrichten und der Blogosphäre unterscheidet.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Und wo wir gerade beim Thema &#8216;Technik&#8217; sind: das Internet, wie wir es heute kennen, ist nur der Anfang. Im Jahr 2020 ist sicher vieles anders, was PCs, Notebooks, Smartphones und deren Integration in das Web angeht. Welche Visionen und Vorstellungen hast Du von der Kommunikationstechnik in den nächsten 10 Jahren?</strong></span></p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/gilly_web.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1918" title="Web - powered by Google?" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/gilly_web-300x199.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a>Hmmm die Frage ist schwer zu beantworten. Ich vermute und hoffe,  dass viel mehr mit Spracheingabe funktioniert. Vielleicht wird auch  generell mehr mit Sprache statt mit Text kommuniziert. Notebooks  werden sicherlich überflüssig, da sich das Smartphone zum mobilen  Begleiter entwickeln wird, der alle Bedürfnisse des mobilen Menschen  erfüllen wird. Wenn es mit den Bandbreiten endlich mal voran geht  (100Mbit/s Up- und Downstream) kann ich mir vorstellen, dass der  lokale PC und dessen Rechenleistung an Bedeutung verlieren werden.  Rechenleistung und Speicherplatz werden von Serverfarmen bereit  gestellt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Lieber Gilly, herzlichen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, die Fragen zu beantworten! Und ich bin sehr überrascht, dass Deine eigentliche Heimat nur 15 Minuten von mir entfernt liegt: <a title="auf nach Dieblich" href="http://www.dieblich.net/" target="_blank">&#8220;Dibbelich&#8221;</a> <img src='http://www.loft75.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Generation 1&amp;1</title>
		<link>http://www.loft75.de/2010/02/die-generation-11/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 00:28:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlenswerte Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergründe und Meinungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/generation_golf-300x212.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="Generation Golf" title="Generation Golf" />Werbung hat schon viel bewegt. Und jede Generation hat ihre total über-stilisierten Archetypen geschaffen. Hier bekommt Ihr einen Überblick über die aktuelle Werbe-Generation und erfahrt, dass es früher auch nicht anders war&#8230;
Golf  II &#8211; die 80er
Kennt Ihr noch die sog. &#8216;Generation Golf&#8217;? Smarte Jungs und Mädels, die von Papi das erste eigene Auto gesponsert bekamen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Werbung hat schon viel bewegt. Und jede Generation hat ihre total über-stilisierten Archetypen geschaffen. Hier bekommt Ihr einen Überblick über die aktuelle Werbe-Generation und erfahrt, dass es früher auch nicht anders war&#8230;</p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Golf  II &#8211; die 80er</span></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/generation_golf.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1719" title="Generation Golf" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/generation_golf-300x212.jpg" alt="Generation Golf" width="210" height="148" /></a></strong>Kennt Ihr noch die sog. <em>&#8216;Generation Golf&#8217;</em>? Smarte Jungs und Mädels, die von Papi das erste eigene Auto gesponsert bekamen, die Schule mit Bravour absolviert hatten (entweder Mittlere Reife oder Abi), mit Tennissocken die Welt und unter den Armen und anderswo unrasiert mit VoKuHiLa-Frisur die Dorf- und Laserdiscos der damaligen Welt eroberten? Nein, kennt Ihr nicht?</p>
<p>Dann seid Ihr womöglich aus einer anderen Generation, nämlich der <em>&#8216;Generation 1&amp;1&#8242;.</em> Und diese Generation werdet Ihr jetzt ein bißchen besser kennen lernen. Und all&#8217; die anderen Werbe-Illusionen der letzten Jahre<em> auch.<br />
 </em></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Zeitsprung: 2009.</span><br />
 </strong></p>
<p>Mittlerweile grinsen uns von überall her konsumfreudige, perfekt aussehende, charts-hörende und gut verdienende junge Menschen mit tollem Einheits-Geschmack an. Und wenn&#8217;s ein bißchen edel-subversiver sein soll, dann hören sie eben Club/Dance/House, sind independent, haben einen Retro-Ghettoblaster auf den Schultern und einen iPod in der Hand. Fragen sich insgeheim, was &#8216;Retro&#8217; eigentlich bedeutet, aber nicht wirklich, denn es ist einfach &#8216;ubercool&#8217;. Und es ist ubercool, nerdige East-Pak-Accessoires durch die Gegend zu schleppen, weil die ganzseitige Werbung für diese Rucksackfirma eben megageil ist. Und merken dabei nicht, dass ihr wilder Stil-MischMasch schon längst wieder opfermäßig sowas von out ist.</p>
<p>Wir sprechen hier von der <em>&#8216;Generation 1&amp;1&#8242;</em>, den gut aussehenden, trendigen und markenbewussten Menschen, die gelernt haben, dass man gut aussehen und fleißig Markenartikel kaufen muss. Mit Music-Flatrate und einem riiiiesigen Software-Paket, das man eh&#8217; nicht bedienen kann. Aber hey, ist doch egal, Hauptsache trendy, megacool und was weiß ich noch alles. Man könnte auch <em>&#8216;Generation T-Mobile&#8217;</em> sagen &#8211; denn das ist irgendwie das Gleiche.</p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1720" title="glückliches Paar" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/eins_und_eins.jpg" alt="glückliches Paar" width="186" height="165" /><span style="font-size: medium;">Ort der Handlung: mein Klo. Die &#8216;Generation 1&amp;1&#8242; stellt sich mir vor.</span><br />
 </strong></p>
<p>Ich lese eine aktuelle Zeitschrift und mir flattert ein Flyer der Firma 1&amp;1 entgegen, um den Weg auf den Toilettenboden zu finden. Ich hebe ihn auf und ich sehe eine junge, schöne, grinsende Dame mit perfekt manikürten Fingernägeln, die einen Camcorder in der Hand hält. Auf der nächsten Seite grinst sie mich schon wieder an, diesmal ein Notebook in der Hand. Sie kann beide Geräte scheinbar perfekt bedienen und holt aus ihren Urlaubsbildern das Optimale heraus. Sie ist hip, verdient gut und kann sich viele unsinnige Produkte leisten, die sie nicht mal kennt und die ihr Leben besser machen. Zusammen mit ihrem hübschen Freund grinsen beide um die Wette, als sie ihre Urlaubsfotos vom Strand zeigen. Auf dem Flyer, der aus der Zeitschrift heraus geflogen kam.</p>
<p>Ich beschließe dann auch, den Toilettenbesuch zu beenden.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Was ist passiert?</strong></span></p>
<p>Ich hatte fertig und wurde konfrontiert mit der Realität. Der Marketing-Realität des 21. Jahrhunderts: du verdienst viel Geld, hast einen tollen Job und einen ebenso tollen Partner und wohnst in einer schicken Wohnung. Du grinst vor dich hin und gehst auf tolle Konzerte &#8211; mit den Worten <em>&#8220;Hey, wie wär&#8217;s Samstag Abend mit dem Konzert von &#8216;Kesha&#8217;?&#8221; &#8220;Ja, Schatz, bestell&#8217; die Karten doch einfach im Internet!&#8221;</em> Geld spielt wie immer keine Rolle, die Karten kosten ja schlappe 60,- € pro Person, aber das ist ja kein Problem. Sie ist Key-Accounterin und er arbeitet in einem erfolgreichen Software-Unternehmen und geht jährlich zum Gesundheits-Check-Up. Rundum gesund und erfolgreich, die Beiden. Keiner raucht, keiner trinkt einen Tropfen Alkohol, sie schauen gerne die neuesten Filme auf BlueRay in FULL-HD auf ihrem neuen Plasma-TV, haben einen Account bei <em>musicload</em> und machen regelmäßig Wellness-Wochenenden. Danach gehen sie selig lächelnd in&#8217;s Bett und schlafen ein.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Schon sehr super. Aber was machen die Beiden sonst noch so?</strong></span></p>
<p>Sie leisten sich ab und zu einen schicken Urlaub&#8230;nachdem sie alle Reise-Angebote im Internet gecheckt haben. Natürlich haben sie die besten Schnäppchen fröhlich grinsend für sich entdeckt und buchen mit ihrem weißen, makellosen MacBook schon mal online.</p>
<p>Außerdem fahren sie 2 hübsche Autos &#8211; einen silber-metallic Golf für das Shopping-Weibchen und einen gtau-metallic Van als künftige Familienkutsche. &#8220;Künftig&#8221; deshalb, weil sie erstmal Karriere machen möchten und sich später für ein Kind entscheiden. Vernünftig, rational, gut so &#8211; bloß nichts dem Zufall überlassen. Und in der Zwischenzeit macht der Van auch Spaß, denn er hat 230 PS und man kann das machen, was in der Werbung gezeigt wird: cruisen, offroaden und eine Menge Fun haben! Mit den &#8220;total verrückten Jungs&#8221; aus dem Freundeskreis und den netten Kollegen&#8230;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Wie war&#8217;s denn früher?</strong></span></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1721" title="Lachende Hausfrauen" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/60er_kueche.jpg" alt="Lachende Hausfrauen" width="209" height="157" />Genau so! Da haben lachende Hausfrauen in den 50ern/60ern mit Bling-Bling-Lächeln dem Gatten ihre neueste Küchenmaschine vorgeführt mit den Worten <em>“jetzt kann ich Dir Dein Lieblings-Essen noch schneller zubereiten!”</em> Der Gatte wiederum hat sich lächelnd mit einem Mördergerät von REMINGTON glatt rasiert und sich ebenso lächelnd auf die Couch geworfen &#8211; Zeitung lesend &#8211; während die Gattin gut gelaunt den Toast Hawaii (<em>”damit möchte ich meinen Liebsten heute überraschen!”</em>) zubereitet hat. Später sind die Beiden mitsamt ihren wohlerzogenen Kindern zu Freunden gefahren und haben einen netten Abend verbracht. Mit Käse-Igeln und Kellergeister. Da der treu sorgende Gatte am nächsten Tag früh aufstehen musste, um seinen erfolgreichen Job zu erledigen, hat sich die ganze Familie recht früh verabschiedet und ist nach Hause gefahren, damit sie noch ein paar Seiten im Ehebett liegend im Krimi lesen und sich mit einem Kuss auf die Wange <em>“Gute Nacht!”</em> sagen und die Nachttischlämpchen ausknipsen konnten. Sowas wie die “Truman Show” eben.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Und wo bleibt die Realität?</strong></span></p>
<p>Die gibt es nicht in der Werbewelt.</p>
<p>Es werden idealisierte, standardisierte Prototypen gezeigt, die möglichst gut ihren Job machen:  geht&#8217;s um massenkompatible Musik, wird ein HipHopper mit Arschhose gezeigt, der finster dreinblickt und ein Handy in der Hand hat. Geht&#8217;s um Independent-Musik, muss ein Grunge-Typ herhalten, der so aussieht, als hätte er den totalen Durchblick was Musik anbelangt. DSL-Tarife erfordern lächelnde Paare, die möglichst weiß gekleidet sind. Letztere sind erfolgreich, gebildet, gesund und verdienen massenweise Geld. Gerne kombiniert man die Archetypen auch: Handy-Hersteller legen mal Wert auf &#8220;Nerds&#8221; und mal auf &#8220;Lifestsyle-Typen&#8221;.</p>
<p>Zeitlos sind die Mode-Werbungen. Die waren schon immer ästhetisch und unterliegen nur der Mode &#8211; was sonst? Und Autowerbungen vermitteln dem Mann grundsätzlich potente Fahrfreude und der Frau, dass das Auto praktisch ist und sich viel darin verstauen lässt. Der Mann lebt seine &#8220;Große-Jungs-Träume&#8221; aus und die Frau will möglichst viele stylische Schuhe und Klamotten unterbringen und natürlich den &#8220;Nachwuchs&#8221;. Und sich danach mit der Freundin treffen, um zu quatschen und einen Latte Macchiato zu trinken, aber sicher nicht, um eine Parklücke zu finden.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>So, mir ist jetzt übel. Aber warum? Und wie lässt sich das beheben?</strong></span></p>
<p>Latte Macchiato, Küchenmachinen, Golf und andere Männerautos wird es immer geben, nehme ich an. Es ist einfach das ideale Bild, das Menschen per Werbung vermittelt bekommen sollen. Oder zumindest denken die Werbeagenturen, dass das so ist. Es ist vollkommen an der Realität vorbei und darum ist es auch so widerlich. Denn es gibt nicht nur die erfolgreichen, lächelnden Menschen, die ihr Leben perfekt im Griff haben, sondern auch Leute, die keinen erfolgreichen Job haben, kein tolles Auto fahren und froh sind, wenn keine Mahnung im Briefkasten liegt.</p>
<p>Ich trinke gerne ein Bier, verdiene momentan nicht so viel und kann mir mit Ach und Krach meinen Twingo leisten, habe keinen Full-HD-Fernseher und eine überschaubare Anzahl guter Freunde, die ich wieder mal regelmäßig vernachlässige. Bin 40 Jahre alt, nutze kein SKY und auch kein ENTERTAIN-PAKET. Mein Handy ist von der älteren Sorte und die Kosten für die Domain LOFT75.DE übersteigen die 4-Euro-Grenze pro Monat nicht. Aber die Werbung will mir suggerieren, dass das zu wenig ist und dass ich mehr konsumieren soll. Kredite aufnehmen, Wii kaufen, LCD-TV und den ganzen anderen Firlefanz. Weiß gekleidet und lächelnd vor der Glotze sitzen soll und mir den Werbeblock bitteschön antun soll, damit ich noch mehr unsinniges Zeug kaufe.</p>
<p>Aber das wird sich wohl nie ändern&#8230;</p>
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		<title>Ein einfaches Hilfsmittel für das Webdesign</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 07:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praktische Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wordpress]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/powerpoint_design-600x375.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="In PowerPoint designen" />Viele von Euch tüfteln gerne mal an ihrem Blog oder der Website herum, arrangieren das ein oder andere Element um oder haben auch manchmal Lust auf ein ganz neues Design. Wenn man eine bestehende Seite umbauen möchte, kann man entweder seine Vorstellungen im Kopf visualisieren oder auf Papier und dann beginnen, das Ganze per Quellcode [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele von Euch tüfteln gerne mal an ihrem Blog oder der Website herum, arrangieren das ein oder andere Element um oder haben auch manchmal Lust auf ein ganz neues Design. Wenn man eine bestehende Seite umbauen möchte, kann man entweder seine Vorstellungen im Kopf visualisieren oder auf Papier und dann beginnen, das Ganze per Quellcode oder mit einem visuellen Webeditor umzusetzen. Der Nachteil ist, dass man oft lange im Code herumfummelt und dann das Ergebnis trotzdem nicht 100%ig so aussieht, wie man sich das vorgestellt hat.</p>
<p>Ich benutze schon seit einiger Zeit PowerPoint bzw. <a title="OpenOffice.org - das kostenlose, komplette Officepaket" href="http://de.openoffice.org/" target="_blank">OpenOffice.org</a> Impress &#8211; das kostenlose Pendant &#8211; für diese Aufgabe. Nun ist nicht jedermanns Website so einfach strukturiert wie meine, aber ich denke, auch komplexere Designs können mit dieser Methode entworfen bzw. angepasst werden. Man startet einfach mit einem neuen, leeren Blatt und los geht&#8217;s. Alle Elemente wie Textfelder, Grafiken und auch kompliziertere Formen können per Schaltfläche hinzugefügt und entsprechend arrangiert werden.</p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/powerpoint_design.png"><img class="size-medium wp-image-1910 alignnone" title="In PowerPoint designen" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/powerpoint_design-600x375.png" alt="" width="600" height="375" /></a></p>
<p>Der große Vorteil dieser Methode ist, dass man sofort einen visuellen Eindruck vom fertigen &#8220;Produkt&#8221; bekommt und sich voll und ganz auf die Gestaltung konzentrieren kann, ohne das Blogdesign zu zerschießen. Und dann kann man sich in Ruhe dransetzen und es für die eigene Seiten umsetzen.</p>
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		<title>7 Fragen</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 00:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[7 Fragen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/7fragenlogo.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="7 Fragen" />Ich hatte ja irgendwann mal den Versuch unternommen, eine Rubrik in&#8217;s Leben zu rufen, die allen, die etwas mitzuteilen haben, eine Möglichkeit gibt, den Horizont für andere Leser zu erweitern und einen Einblick in das jeweilige Leben zu geben. Daraus ist leider nie etwas geworden. Schade. Aber kein Grund, zu resignieren, denn ich versuche es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1904" title="7 Fragen" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/7fragenlogo.png" alt="" width="291" height="86" />Ich hatte ja irgendwann mal den Versuch unternommen, eine Rubrik in&#8217;s Leben zu rufen, die allen, die etwas mitzuteilen haben, eine Möglichkeit gibt, den Horizont für andere Leser zu erweitern und einen Einblick in das jeweilige Leben zu geben. Daraus ist leider nie etwas geworden. Schade. Aber kein Grund, zu resignieren, denn ich versuche es heute von Neuem.</p>
<p>Schaut Euch doch einfach mal an, was ich vorhabe.</p>
<p><span style="font-size: large;">Worum geht&#8217;s?</span></p>
<p>Um Euch. Genauer gesagt, um Eure Einstellungen zum Leben, zur Liebe, zur Arbeit und dem ganzen Rest. Denn ich denke, dass jeder einen anderen Lebensentwurf hat und mit seinen Einstellungen und Meinungen das Leben aller anderen Menschen beeinflussen kann. Und andere über ihren &#8220;Tellerrand&#8221; hinausschauen lassen kann. Deshalb stelle ich 7 Fragen, die jeweils unterschiedlich sind. Das ist anders als z.B. beim <a title="15 + 1 Fragen" href="http://stylespion.de/category/15-1-fragen/" target="_blank">StyleSpion</a>, aber das soll es auch sein. Ich möchte auf jeden von Euch persönlich eingehen.</p>
<p><span style="font-size: large;">Was soll es nicht sein?</span></p>
<p>Ein Seelen-Striptease, der Euch an Eure Grenzen führt. Oder ein &#8220;Stöckchen&#8221;. Beantwortet mir die Fragen ehrlich, und wenn Ihr eine Frage auslassen wollt, dann schreibt mir das. Alles kann, nichts muss! Bitte bedenkt, dass Ihr nur so viel von euch preis gebt, wie Ihr persönlich wollt und dass alles auf freiwilliger Basis geschieht. Und: jeder hat das Recht auf Anonymität! Niemand muss seine Identität offenbaren, wenn er/sie es nicht will. Wenn Ihr es wünscht, legt Euch gerne ein Pseudonym zu. <strong>Ich respektiere Eure Privatsphäre und offenbare nichts, was Ihr nicht wollt!</strong></p>
<p><span style="font-size: large;">Wie funktioniert es?</span></p>
<p>Wer 7 Fragen beantworten möchte, schreibt mir einfach eine kurze Mail an die bekannte Adresse, die unten eingeblendet ist. Ich nehme mir dann die Zeit, die Fragen auszuarbeiten und Euch per Mail zu stellen. Eure Antwort beinhaltet idealerweise die Antworten und vielleicht 1-2 Bilder, die dazu passen. Danach schreibe ich für jeden einzelnen einen eigenen, persönlichen, hübsch gestalteten Artikel nach dem Schema: <em>&#8220;7 Fragen an: xxx&#8221;</em> mit den dazu gehörigen Bildern.</p>
<p><span style="font-size: large;">Was bringt Euch das?</span></p>
<p>Nichts, genau genommen. Aber den Lesern bringt es interessante Kurzweil und einen Einblick in ein anderes Leben. Teilt so viel mit, wie Ihr möchtet und so wenig, wie Ihr wollt. Gebt einfach einen Einblick in Euer Leben und Eure Einstellungen dazu und freut Euch daran, ein paar interessante Fragen zu beantworten. Teilt der Welt einfach mit, wie Ihr denkt und fühlt.</p>
<p><span style="font-size: large;">Jetzt teilnehmen!</span></p>
<p>Einfach eine Mail an mich schreiben und los geht&#8217;s!</p>
<p><img class="size-full wp-image-1905 alignnone" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/mailadresse_martin.png" alt="" width="162" height="20" /></p>
<p>Ich freue mich über Eure Teilnahme!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie ich die Fahrt zur Arbeit überlebt habe</title>
		<link>http://www.loft75.de/2010/01/wie-ich-die-fahrt-zur-arbeit-ueberlebt-habe/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 21:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich prangere an]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/schnee_autobahn-300x200.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="Schnee auf der Autobahn - leider konnte ich kein Bild machen (heipei@flickr.com)" />Eigentlich hatte ich ja heute vor, zur Arbeit zu fahren &#8211; wenn auch nur kurz &#8211; aber das Wetter hat mir gehörig einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Obwohl bei uns im Rheintal nicht wirklich viel Schnee lag, machten mich die Meldungen im Radio, dass der Busverkehr in Eifel und Hunsrück eingestellt wurde, doch recht stutzig. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich hatte ich ja heute vor, zur Arbeit zu fahren &#8211; wenn auch nur kurz &#8211; aber das Wetter hat mir gehörig einen Strich durch die Rechnung gemacht.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1900" title="Schnee auf der Autobahn - leider konnte ich kein Bild machen (heipei@flickr.com)" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/schnee_autobahn-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />Obwohl bei uns im Rheintal nicht wirklich viel Schnee lag, machten mich die Meldungen im Radio, dass der Busverkehr in Eifel und Hunsrück eingestellt wurde, doch recht stutzig. Aber ich habe es ja bisher jeden Tag geschafft, auf die Arbeit zu kommen, warum heute nicht auch? Bei leichtem Tauwetter machte ich mich also gegen 11:30 Uhr auf den Weg in den Westerwald. Bis zur Autobahnauffahrt ging auch alles gut, aber langsam wurde der Schnee immer heftiger und blieb schließlich liegen. Bis ich dann mit einer fast geschlossenen Schneedecke konfrontiert wurde. Von Räumfahrzeugen weit und breit keine Spur (!), nichts geräumt, nichts gestreut. Aber ich dachte, ab dem Dernbacher Dreieck wird alles besser, da ist die Straße frei &#8211; von wegen! Dort fing es erst richtig an. Die Autos fuhren immer langsamer und ich überlegte nicht lange, als ich die Abfahrt Montabaur sah&#8230;und daran vorbeifuhr. Denn sie mündet in einer scharfen Kurve und ist recht steil, und das wäre sicher nicht gut gegangen.</p>
<p>Also fuhr ich weiter, um die nächste Ausfahrt zu nehmen, Diez. Gleiches Spiel; eng, steil und nicht geräumt, somit lebensgefährlich. Ich fuhr immer weiter und plötzlich setzte der Schneesturm ein: geschlossene Schneedecke, Sicht unter 50 Meter, nur noch Schnee, wohin man blickte. Vor mir rutschte ein LKW durch die Gegend, auf der Gegenfahrbahn lag ein umgestürzter Sprinter und ich zitterte, dass ich diese Höllenfahrt überstehe. Da ich nirgends abfahren konnte, landete ich ich 2 Stunden später in Wiesbaden (!!). Da war die Wettersituation nur unwesentlich besser und ich kämpfte mich bis Mainz durch, weil ich am Rhein entlang zurück fahren wollte.</p>
<p>Unterbrochen von diversen Blizzards und blauem Himmel landete ich nach schlussendlich 5 Stunden (!!!) Fahrt wieder zuhause. Ich habe somit auf dem Weg &#8220;zur Arbeit&#8221; den Rheingau und das obere Mittelrheintal durchquert, obwohl ich einfach nur nach Montabaur im Westerwald wollte. Und zu Yvonne konnte ich auch nicht fahren, weil ich wieder auf den Westerwald hätte fahren müssen&#8230;doof. So sitze ich hier alleine und schreibe in meiner warmen Wohnung diese Zeilen, während es draußen friert und leicht schneit. Und weil es so schön ist und ich das Ganze irgendwie überstanden habe, zeige ich Euch mal die Route dieser irrsinnigen Irrfahrt (in Orange ist mein normaler Arbeitsweg eingezeichnet &#8211; bitte klicken zum Vergrößern).</p>
<p><a href="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/route_schneeodyssee.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-1901" title="Die Route meiner Odyssee im Schnee" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/route_schneeodyssee-600x403.png" alt="" width="600" height="403" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Germany’s Most Uninteresting Article™</title>
		<link>http://www.loft75.de/2010/01/germanys-most-uninteresting-article/</link>
		<comments>http://www.loft75.de/2010/01/germanys-most-uninteresting-article/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 18:40:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen zum Mitmachen]]></category>
		<category><![CDATA[Bizarr und sonderbar]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/_button_germanysmostuninteresting.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="Germany" />Deutschland sucht den Superstar, Germany&#8217;s Next TopModel, Das Supertalent &#8211; alles kalter Kaffee. Denn:

ist die Gegenveranstaltung zu o.g. Wettbewerben! Euer schlechtester, am wenigsten kommentierter und grottigster Artikel in Eurem Blog wird gesucht. Und ich bin mir sicher, dass Ihr einige Leichen im Keller habt. Sei es der erste Artikel, den Ihr jemals publiziert habt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland sucht den Superstar, Germany&#8217;s Next TopModel, Das Supertalent &#8211; alles kalter Kaffee. Denn:</p>
<p><img class="size-full wp-image-1896 alignnone" title="Germany's Most Uninteresting Article" src="http://www.loft75.de/wp-content/uploads/_button_germanysmostuninteresting.png" alt="" /><br class="spacer_" /></p>
<p>ist die Gegenveranstaltung zu o.g. Wettbewerben! Euer schlechtester, am wenigsten kommentierter und grottigster Artikel in Eurem Blog wird gesucht. Und ich bin mir sicher, dass Ihr einige Leichen im Keller habt. Sei es der erste Artikel, den Ihr jemals publiziert habt und den eigentlich niemand interessiert hat oder irgendwas, das Ihr aus lauter Frust geschrieben habt, weil Euch nichts Besseres eingefallen ist. Das Redaktionsteam sucht die übelsten Stilblüten aus Eurer Blogger-Laufbahn und die Leser stimmen ab, wer das Rennen macht.</p>
<p>Wir suchen Artikel, die die Welt nicht braucht und daher wohlwollend verschmäht werden. Postings, die zu Recht in den Weiten des WWW untergehen mögen. Sozusagen den Giftschrank Eures Blogs. Wo man froh ist, dass ihn die Besucher nicht entdecken.</p>
<p>Hey, so was habt Ihr sicher auch! Und jetzt sollt Ihr den Rest des Google-Such-Universums daran teilhaben lassen. Denn das könnte Kult-Trash werden&#8230;oder einfach nur eine exhibitionistische Handlung.</p>
<p><span style="font-size: large;">Teilnehmen kann jeder per Kommentar und Link zu seinem/ihrem <em>&#8220;Most Uninteresting Article&#8221;</em>. Der übelste Artikel wird per Abstimmung gewählt.</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Herr Oettinger spricht irgendeine Sprache</title>
		<link>http://www.loft75.de/2010/01/herr-oettinger-spricht-irgendeine-sprache/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 17:55:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bizarr und sonderbar]]></category>
		<category><![CDATA[Ich prangere an]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" width="120" height="120" src="http://www.loft75.de/wp-content/plugins/thumbnail-for-excerpts/tfe_no_thumb_1.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" />Es ist nicht wirklich Englisch, aber Deutsch ist es auch nicht. Keiner weiß, was der baldige Ex-Ministerpräsident von Baden-Württemberg uns da mitteilen will. Und seine englischsprachigen Zuhörer sicher auch nicht.



Nun wurde allerdings im Radio heute gesagt: Herr Oettinger hat den Text vorher nicht gelesen, sich nicht vorbereitet, etc. Ja, und? Hätte er es mal getan, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nicht wirklich Englisch, aber Deutsch ist es auch nicht. Keiner weiß, was der baldige Ex-Ministerpräsident von Baden-Württemberg uns da mitteilen will. Und seine englischsprachigen Zuhörer sicher auch nicht.</p>
<p>
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</p>
<p>Nun wurde allerdings im Radio heute gesagt: Herr Oettinger hat den Text vorher nicht gelesen, sich nicht vorbereitet, etc. Ja, und? Hätte er es mal getan, dann wäre das Malheur nicht passiert.</p>
<p><span style="font-size: large;">Ich kann dazu nur sagen: Fremdschämen ist angesagt!</span></p>
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