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<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/rss2germanfull.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><rss xmlns:creativeCommons="http://backend.userland.com/creativeCommonsRssModule" xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" version="2.0"><channel><title>litblogs.net - aktuell</title><link>http://www.litblogs.net/</link><description>literarische weblogs in deutscher sprache</description><language>en</language><generator>BDP RSS Aggregator version 0.6.1</generator><creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license><image><link>http://www.litblogs.net/</link><url>http://www.litblogs.net/wp-content/themes/breaking-news-10/images/litblogsgraph1.gif</url><title>litblogs.net - literarische weblogs in deutscher sprache</title></image><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" href="http://feeds.feedburner.com/litblogsnet" type="application/rss+xml" /><feedburner:emailServiceId>litblogsnet</feedburner:emailServiceId><feedburner:feedburnerHostname>http://feedburner.google.com</feedburner:feedburnerHostname><feedburner:feedFlare href="http://www.newsgator.com/ngs/subscriber/subext.aspx?url=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2Flitblogsnet" src="http://www.newsgator.com/images/ngsub1.gif">Subscribe with NewsGator</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.bloglines.com/sub/http://feeds.feedburner.com/litblogsnet" src="http://www.bloglines.com/images/sub_modern11.gif">Subscribe with Bloglines</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.netvibes.com/subscribe.php?url=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2Flitblogsnet" src="http://www.netvibes.com/img/add2netvibes.gif">Subscribe with Netvibes</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://fusion.google.com/add?feedurl=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2Flitblogsnet" src="http://buttons.googlesyndication.com/fusion/add.gif">Subscribe with Google</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://www.pageflakes.com/subscribe.aspx?url=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2Flitblogsnet" src="http://www.pageflakes.com/ImageFile.ashx?instanceId=Static_4&amp;fileName=ATP_blu_91x17.gif">Subscribe with Pageflakes</feedburner:feedFlare><feedburner:feedFlare href="http://add.my.yahoo.com/content?lg=de&amp;url=http%3A%2F%2Ffeeds.feedburner.com%2Flitblogsnet" src="http://us.i1.yimg.com/us.yimg.com/i/de/my/addtomyyahoo4.gif">Subscribe with Mein Yahoo!</feedburner:feedFlare><feedburner:browserFriendly>rss-feed der seite http://www.litblogs.net/ - literarische weblogs in deutscher sprache</feedburner:browserFriendly><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com" /><item><title>rheinsein » Durchs Unterland (2)</title><link>http://rheinsein.de/2009/11/09/durchs-unterland-2/</link><pubDate>Mon, 09 Nov 2009 04:53:52 PST</pubDate><guid isPermaLink="true">http://rheinsein.de/2009/11/09/durchs-unterland-2/</guid><description>&lt;p&gt;Mauren vereint in sich nicht nur ein locker gepflanztes und für das ganze talweite, erst im Osten enorm steil aufschießende Land ausgesprochen ansehnliches Häuserensemble, dessen alten bäuerlichen Notwendigkeiten geschuldete Komposition in der Neuzeit weiter den natürlichen (= non-artifiziellen) Eindruck wahrt, sondern auch drei europäische Metropolen, denn wie Rom liegt Mauren über sieben (im Lokalfall sogar saftige) Hügel verteilt, mit Moskau gemein hat Mauren den Roten Platz (besitzt darüberhinaus, genau wie Rüppurr, noch einen Schwarzen), und das architektonisch so erstaunliche neue Vaduzer Parlamentsgebäude verliert einiges an Überraschungseffekt, kennt man nur bereits das Maurner Gemeindehaus, das ganz genauso einem gelb vermauerten Kasperletheater entlehnt ist wie der nur um weniges imposantere metropolitane Prachtbau der Landeshauptstadt. Zentral plaziert die Büste Peter Kaisers, welcher die„bahnbrechende“ (Wikipedia) „Geschichte des Fürstentums Liechtenstein: nebst Schilderungen aus Churrätiens Vorzeit“ verfaßte und dem von Passanten längs seiner Büste zum wenigsten regionale Bekanntheit bis auf den heutigen Tag attestiert wird. Nicht ganz denselben Bekanntheitsgrad erreicht/e bis heute Johann Georg Helbert, dem die entsprechende Skulptur vorm Pfründehaus in Eschen aufgestellt wurde und der als erster Chronist Liechtensteins gilt, wogleich die Nase über den eigenen Gartenzaun hinauszustrecken um 1800 im Tümle noch eher als ehrenrührig galt. Im Pfründehaus-Schaukasten ist eine tönerne Schabmadonna abgebildet, praktisch abnutzbares Bittgut katholischer Prägung. Eine rasante Fahrt vorbei an der „Schwarzes Loch“ genannten Hilti-Lagerhalle, sowie am Papstdenkmal im Sportpark (das, auf magisch-trianguläre Weise einem Besuch Karol Wojtylas vor 25 Jahren gewidmet selbst außerirdische Kornkreiszeichner anzulocken verstand) nendelt Rheinsein der oberländischen Absorptionslinie entgegen, an der ganze angefangene Tage zu verpuffen vermögen um als gewesene, als Unterbau, als sonstewas Eingang in die Annalen zu finden. &lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die Dschungel. Anderswelt. (Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop) » ich lehne bei y im laden über dem tresen und lasse mir auf einer ziemlich zerschlissenen...</title><link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/6034212/</link><pubDate>Mon, 09 Nov 2009 04:01:00 PST</pubDate><guid isPermaLink="true">http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/6034212/</guid><description>ich lehne bei y im laden über dem tresen und lasse mir auf einer ziemlich zerschlissenen karte von ihm den weg zu den drachenbergen zeigen. y sagt, wo ich das auto mieten solle. er ist auskunftsfreudiger, als ich erwartet hatte.</description></item><item><title>der goldene fisch » Sylvia Geist : Wiederfund (11): Die Metterling-Listen</title><link>http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/1822</link><pubDate>Mon, 09 Nov 2009 03:12:28 PST</pubDate><guid isPermaLink="true">http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/1822</guid><description>&lt;p&gt;&amp;#8220;Der Verlag Feil &amp;amp; S&amp;#246;hne hat endlich den lang erwarteten ersten Band der W&amp;#228;schelisten Metterlings (&lt;em&gt;Die gesammelten W&amp;#228;schelisten Hans Metterlings&lt;/em&gt;, Band I, 437 Seiten, XXXII Seiten Einleitung, Register, DM 39,50) mit dem fundierten Kommentar des bekannten Metterling-Sch&amp;#252;lers G&amp;#252;nther Eisenbud ver&amp;#246;ffentlicht. Die Entscheidung, dieses Werk getrennt und vor Abschlu&amp;#223; des gewaltigen vierb&amp;#228;ndigen Oeuvres herauszubringen, ist so erfreulich wie vern&amp;#252;nftig, wird doch dieses eigensinnige und schillernde Buch im Nu die ekelhaften Ger&amp;#252;chte aus der Welt schaffen, Feil &amp;amp; S&amp;#246;hne wollten, nachdem sie mit den Romanen, dem Theaterst&amp;#252;ck und den Notizen, Tageb&amp;#252;chern und Briefen Metterlings guten Gewinn gemacht h&amp;#228;tten, blo&amp;#223; versuchen, weiter Gold aus derselben Ader zu schlagen. Wie unrecht diese Intriganten hatten! F&amp;#252;rwahr, schon die erste W&amp;#228;scheliste Metterlings&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Liste Nr. 1&lt;br /&gt; 6 Unterhosen&lt;br /&gt; 4 Unterhemden&lt;br /&gt; 6 Paar blaue Socken&lt;br /&gt; 4 blaue Oberhemden&lt;br /&gt; 2 wei&amp;#223;e Oberhemden&lt;br /&gt; 6 Taschent&amp;#252;cher&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Bitte nicht st&amp;#228;rken!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;macht uns auf vollkommene, geradezu totale Weise mit diesem geplagten Genie bekannt, das seinen Zeitgenossen als der &amp;#8220;Irre von Prag&amp;#8221; ein Begriff war. (&amp;#8230;)&amp;#8221;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Und so geht es weiter in dem rororo-B&amp;#228;ndchen 4574, das 1995 unter dem Titel &lt;em&gt;Wie du dir, so ich mir&lt;/em&gt; einige Stories Woody Allens versammelte. Nat&amp;#252;rlich wagt sich Allen auch an diverse Projekte zur Sinnfindung und allgemeinen Daseinsorientierung, z.B. in Form eines Volkshochschulprogramms (&lt;em&gt;Das Fr&amp;#252;hjahrsprogramm&lt;/em&gt;), in dessen Philosophiekursangebot es u.a. hei&amp;#223;t: &amp;#8220;Erkenntnislehre: Ist das Wissen wissbar? Wenn nicht, wie k&amp;#246;nnen wir das wissen?&amp;#8221; Ich kramte das B&amp;#252;chlein vor ein paar Tagen wieder heraus, &amp;#252;brigens nachdem mich ein Werbespot &amp;#8211; &amp;#8220;&amp;#8230;das Gro&amp;#223;e, die Dose, die Rose &amp;#8211; mach´es zu deinem Projekt!&amp;#8221; &amp;#8211; daran erinnert hatte. &lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;em&gt;Liste 2&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die Dschungel. Anderswelt. (Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop) » Hermann Flade. 09.11. 2009. montgelas,</title><link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/hermann-flade-0911-2009-montgelas/</link><pubDate>Mon, 09 Nov 2009 02:30:00 PST</pubDate><guid isPermaLink="true">http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/hermann-flade-0911-2009-montgelas/</guid><description>&lt;p&gt;Nun gut. Es mag Leute geben, die vor den Feiern der 20. Wiederkehr des Mauerfalls fliehen müssen. Ich kann das verstehen. Wer hat schon Bock darauf Reden von Politikern anzuhören, von denen man weiß, dass sie nach solcher Art Festivitäten in ihrem alten Fahrwasser zwischen Lüge und Täuschung unverdrossen und mit Lust weiter schwimmen werden. Wer aber genauer zuhört, wird sich eingestehen, dass selbst solch professionellen Täuschern mitunter Wahrheiten entfahren, die nachdenklich stimmen. Guido Westerwelle, der neu ernannte Außenminister, für mich ein Ekelpaket seltner Sorte, hinterfragte gestern beim Empfang des Freedom Challenge Awards den Begriff Mauerfall; in dem er auf Ereignisse, die vor der Öffnung der Mauer im Osten geschehen waren, nachdrücklich hingewiesen hat. Die Mauer ist nicht gefallen sondern wurde eingedrückt und umgestürzt von Millionen von Menschen, die den vormundschaftlichen Staat bis oben hin satt hatten, sagte sinngemäß dieser blaugelbe Fanfar einer neoliberalen Ordnung, die uns, trotz Scheiterns, ihren Offenbarungseid bis heute verweigert. Tja, das ist so: Manchmal singt auch ein falscher Mund richtige Lieder. Wer jetzt statt falscher Mund automatisch falscher Hund gelesen hat, kann sich damit trösten, dass er nur im Wort, &lt;img src='http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/flade.jpg' width='200' height='150' /&gt;aber nicht im Sinn irrte. Und doch hatte Westerwelle Recht, wenn er in seiner Rede, übrigens teilweise im flüssigen Englisch, an die Umstürzler erinnerte, die lange vorher schon Breschen in diese Zuchthauspalisaden aus Beton und Stacheldraht versucht hatten zu schlagen. Das alles ist 20 Jahre und länger her. Ich weiß nicht mehr auf welchen Namen das erste Kind gehört hat, das öffentlich laut auf den nackten Kaiser wies. Sicher ist, dass es vor ihm auch schon erste Kinder gegeben hatte, die auf des Kaisers neue Kleider mit lautem Geschrei zeigten. &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Flade' target='_blank' rel='nofollow'&gt;&lt;b&gt; &gt;&gt;&gt;&gt;Hermann Flade&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; zum Beispiel, den das Landgericht Dresden in der DDR 1951, er war 19 Jahre alt, wegen seines Eintretens für Meinungsfreiheit zum Tod verurteilte. Thomas Mann hatte in einem Brief an die DDR-Oberen Partei ergriffen und um Gnade für ihn gebeten. Aber der Einfluss von Schriftstellern und Künstlern auf die Politik hielt sich schon in den fünfziger Jahren in Grenzen. Hier aber hatte er Erfolg. Flades Todesurteil wurde in eine langjährige Zuchthausstrafe umgewandelt.&lt;br /&gt; Im flammenden Menetekel, Hermann Flade in Leuchtschrift, verbrannte schon damals die Utopie, für die die Herrschenden der noch jungen DDR einstmals in KZ, Zuchthaus und Emigration eingestanden sind und gelitten haben.. Brechts Ach, wir/ Die wir den Boden bereiten wollten für Freundlichkeit/ Konnten selber nicht freundlich sein. weist auf Ursachen und bittet um Nachsicht. Geschichte aber ist nicht nachsichtig, sie verläuft. Die Weltgeschichte ist das Weltgericht und gegen dessen Bescheid gibt es, wie schon Ernst Bloch bemerkte "keine Berufung".&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;a href='http://www.jugendopposition.de/index.php?id=1' target='_blank' rel='nofollow'&gt;&lt;small&gt;&lt;b&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;Jugendopposition in der DDR.&lt;/b&gt;&lt;/small&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;</description></item><item><title>rheinsein » Durchs Unterland</title><link>http://rheinsein.de/2009/11/09/durchs-unterland/</link><pubDate>Mon, 09 Nov 2009 02:13:38 PST</pubDate><guid isPermaLink="true">http://rheinsein.de/2009/11/09/durchs-unterland/</guid><description>&lt;p&gt;Von Haldenstein etappenweis mit Rhätischer und Schweizer Bahn rheinauf-rheinab. Von Buchs aus entwickelt sich eine spontane Parforce-Tour durchs Liechtensteiner Unterland. Den Segen dafür holt sich Rheinsein an der ersten Station, der Lourdesgrotte zu Bendern, einer „getreuen Nachbildung der weltweit bekannten Grotte im französischen Wallfahrtsort Lourdes“ zu Ehren der hellblau umschleiften Muttergottes, von deren Hilfsbereitschaft im Falle der Anrufung etwa 30 handgemachte Dankestafeln Zeugnis ablegen. Außerdem schenkt der Ort uns das Wort „Grottenkasse“. Auf dem Bendner Kirchhügel schworen die Männer des Unterlands (Frauen kamen damals noch nicht vor) erstmals dem Hause Liechtenstein (d.h. seinem Feldkircher Vertreter und Sachwalter) die Treue, zwölf Jahre bevor das heutige Fürstentum vom Hause Liechtenstein komplett zusammengekauft war. Auf demselben Hügel steht das Liechtenstein-Institut, eine Forschungsstätte für alle Liechtensteiner Belange, dahinter zieht sich der Eschnerberg gen Österreich &amp;#8211; berühmt als Flüchtlings- und Schmuggelpfad. Im Gampriner Frohsinn traf sich einst der Liechtensteiner Underground, spielten Bands wie &lt;a href='http://www.youtube.com/watch?v=zuaDHOTIX-g&amp;#038;feature=related' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Les Reines Prochaines&lt;/a&gt; mit Pipilotti Rist, heuer herrscht dort landesuntypischer Leerstand. Im Gampriner Gemeindezentrum ist Rebel z`Morga angesagt, nicht etwa Rebellenfrühstück, auch wenn die anwesenden Trachtler durchaus eine Spur Alters- (resp. Sonntags-)wildheit verströmen, vielmehr handelt es sich um den berühmten Rheintalribel, in Butter geschmälzten Türkenmaisschrot, der mit Sauerkäse und Apfelmus serviert, in Kaffee getunkt zu Most genossen über Jahrzehnte das typische, tägliche, heuer nur noch an Folkloretagen gereichte Frühstück und Abendessen der Region darstellte. Als unterlandspezifisch, erklärt uns ein freundlicher Ortsforscher, gelten die durchweg romanischen Ortsnamen (außer Schellenberg), Gamprin leite sich beispielsweise von Campus Rheni ab &amp;#8211; was plausibel klingt. Von einem lachenden, auf der Stelle fliehenden und winkenden Spitzbuebe verabschiedet geht’s denn auf Schellenberg, zunächst, aus dessen Kirche teuflisch langsame Psychedelic Rock-Tunes dringen, dessen Nonnenkloster vom kostbaren Blut offenbar auch vom Landesbischof mitbewohnt wird, dann auf Hinterschellenberg, hart bei Österreich, zu, wo das Russendenkmal an den Grenzübertritt von 500 russischen Soldaten, die unter dem Kommando von Generalmajor Arthuro Holmston-Smyslowsky auf deutscher Seite gegen die Sowjetunion gekämpft hatten und schließlich im Fürstentum Asyl fanden, erinnert. Auf der Grenze grast einjähriges Vieh mit nieselfeuchten Frisuren, die gestutzten Hörner mögen noch in ihren Schädeln tröten, so schaun sie zumindest drein: bißchen unterwürfig, halbblöd, eins scheint grad das Katzbuckeln zu erlernen und führt den aktuellen Trainingsstand vor. Bißchen abenteuerlich, schmugglerlike, geht’s querfeldein über elektrobezaunte Weiden und laubbedeckte Waldhänge im fortgeschrittenen Orientierungslauf durch Feldwaldwiesen-Österreiche zurück nach Hinterschellenberg, wo an einer Hausfassade, als biblische Geschichten getarnt, in vier Wandgemälden die an solchem Ort kaum vermutete Prometheus-Passion zu entdecken steht.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die Dschungel. Anderswelt. (Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop) » Herrmann Flade. 09.11. 2009. montgelas.</title><link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/herrmann-flade-0911-2009-montgelas/</link><pubDate>Mon, 09 Nov 2009 01:55:00 PST</pubDate><guid isPermaLink="true">http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/herrmann-flade-0911-2009-montgelas/</guid><description>&lt;p&gt;Nun gut. Es mag Leute geben, die vor den Feiern der 20. Wiederkehr des Mauerfalls fliehen müssen. Ich kann das verstehen. Wer hat schon Bock darauf Reden von Politikern anzuhören, von denen man weiß, dass sie nach solcher Art Festivitäten in ihrem alten Fahrwasser zwischen Lüge und Täuschung unverdrossen und mit Lust weiter schwimmen werden. Wer aber genauer zuhört, wird sich eingestehen müssen, dass selbst solch professionellen Täuschern mitunter Wahrheiten entfahren, die nachdenklich stimmen. Guido Westerwelle, der neu ernannte Außenminister, für mich ein Ekelpaket seltner Sorte, hinterfragte gestern beim Empfang des Freedom Challenge Awards den Begriff Mauerfall; in dem er auf Ereignisse, die vor der Öffnung der Mauer im Osten geschehen waren, nachdrücklich hingewiesen hat. Die Mauer ist nicht gefallen sondern wurde eingedrückt und umgestürzt von Millionen von Menschen, die den vormundschaftlichen Staat bis oben hin satt hatten, sagte sinngemäß dieser blaugelbe Fanfar neoliberaler Ordnung, die, trotz Scheiterns, ihren Offenbarungseid bis heute uns verweigert. Tja, das ist so: Manchmal singt auch ein falscher Mund richtige Lieder. Wer jetzt statt falscher Mund automatisch falscher Hund gelesen hat, der kann sich damit trösten, dass er nur im Wort, &lt;img src='http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/flade.jpg' width='200' height='150' /&gt;aber nicht im Sinn irrte. Und doch hatte Westerwelle Recht, wenn er in seiner Rede, übrigens teilweise im flüssigen Englisch, an die Umstürzler erinnerte, die lange vorher schon Breschen in diese Zuchthauspalisaden aus Beton und Stacheldraht versucht hatten zu schlagen. Das alles ist 20 Jahre und länger her. Ich weiß nicht mehr auf welchen Namen das erste Kind gehört hat, das öffentlich laut auf den nackten Kaiser wies. Sicher ist, dass es vor ihm auch schon erste Kinder gegeben hatte, die auf des Kaisers neue Kleider mit lautem Geschrei zeigten. &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Flade' target='_blank' rel='nofollow'&gt;&lt;b&gt; &gt;&gt;&gt;&gt;Hermann Flade&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; zum Beispiel, den das Landgericht Dresden in der DDR 1951, er war 18 Jahre alt, wegen seines Eintretens für Meinungsfreiheit zum Tod verurteilt und hingerichtet hat. Thomas Mann hatte in einen Brief an die DDR-Oberen Partei ergriffen und um Gnade für ihn gebeten. Aber der Einfluss von Schriftstellern und Künstlern auf die Politik hielt sich schon in den fünfziger Jahren in Grenzen. Im flammenden Menetekel, Hermann Flade in Leuchtschrift, verbrannte schon damals die Utopie, für die die Herrschenden der noch jungen DDR einstmals in KZ, Zuchthaus und Emigration eingestanden sind und gelitten haben..Thomas Manns Appell blieb unerhört. Brechts Ach, wir/ Die wir den Boden bereiten wollten für Freundlichkeit/ Konnten selber nicht freundlich sein. weist auf Ursachen und bittet um Nachsicht. Geschichte aber ist nicht nachsichtig, sie verläuft. Die Weltgeschichte ist das Weltgericht und gegen dessen Bescheid gibt es, wie schon Ernst Bloch bemerkte "keine Berufung".&lt;/p&gt;</description></item><item><title>in|ad|ae|qu|at » NEUES VON FREUNDEN</title><link>http://www.zintzen.org/2009/11/09/neues-von-freunden-51/</link><pubDate>Mon, 09 Nov 2009 00:49:10 PST</pubDate><guid isPermaLink="true">http://www.zintzen.org/2009/11/09/neues-von-freunden-51/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;|||&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;ZENTRALGESTALTUNG |&lt;/em&gt; THEATER HAMAKOM : &amp;#8220;&lt;em&gt;SPIELRÄUME&lt;/em&gt;&amp;#8221; &lt;em&gt;IN MEMORIAM&lt;/em&gt; ELFRIEDE GERSTL | &lt;em&gt;SCHWARZWEISSAUFNAHME&lt;/em&gt; FOTOGRAFIEN VON ARNO UND ALICE SCHMIDT &amp;#8211; LESUNG | &lt;em&gt;TOD UND FLORA | &lt;/em&gt;AUSSTELLUNG &amp;#8220;DIE 50er JAHRE&amp;#8221; &amp;#8211; VORTRAG : DIE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR UND DER KALTE KRIEG | ERZÄHLMUSTER : &lt;em&gt;&amp;#8220;KLEINE“ PROSA – GROSSE FREIHEIT |&lt;/em&gt; &lt;em&gt;THE BOOK JOCKEYS &amp;#8211; SEX |&lt;/em&gt; ALBUM &amp;#8211; &lt;em&gt;FIXIERTE ERINNERUNG ZWISCHEN STAMMBUCH UND FACEBOOK &lt;/em&gt;| KLANGAPPARAT&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;img src='http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/11/rainer_zentralgestaltung_c_musa.png' width='450' height='303' /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Arnulf Rainer : Zentralgestaltung , Graphit , 1951&lt;br /&gt; MUSA : &amp;#8220;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.musa.at/ausstellungen/detail/show/2009/11/die-50er-jahre-kunst-und-kunstverstaendnis-in-wien.html' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Die 50er Jahre . Kunst und Kunstverständnis in Wien&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; &amp;#8221;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;em&gt;ZENTRALGESTALTUNG&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Aus den Pressebildern zur Ausstellung &amp;#8220;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.musa.at/ausstellungen/detail/show/2009/11/die-50er-jahre-kunst-und-kunstverstaendnis-in-wien.html' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Die 50er Jahre&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&amp;#8221; haben wir in|ad|ae|qu|at die Rainer&amp;#8217;sche &amp;#8220;&lt;em&gt;Zentralgestaltung&lt;/em&gt;&amp;#8221; gewählt , weil derzeit in Wien kaum etwas schwerer fällt , als sich angesichts des unbewältigbaren Veranstaltungsaufkommens auf eventuell eigene Werkschöpfung zu konzentrieren . Kaum ist die &amp;#8220;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.alte-schmiede.at/schmiede/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=299:literatur-im-herbst-2009&amp;amp;catid=45:sonderprogramme&amp;amp;Itemid=173' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Literatur im Herbst | Dilemma 89&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&amp;#8221; mit ost ( süd ) mittedeuropäischen Autoren und Autorinnen ( worunter Herta Müller ) verklungen , hebt von 12. bis 15. 11. auch schon die &lt;a href='http://www.buch-messe.at/' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Buch Wien 09&lt;/a&gt; in der Halle D der Messe an , eine &amp;#8220;&lt;a href='http://www.lesefestwoche.at/show_content.php?hid=17' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Lesefestwoche&lt;/a&gt;&amp;#8221; an diversen Locations der Stadt inbegriffen . Dies aler kurz vor den bewährten &amp;#8220;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.literaturhaus.at/veranstaltungen/lh/veranst/veranst/2009/11/20091126_1.html' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Erich- Fried- Tagen&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&amp;#8221; des Literaturhauses , welche vom 26. bis 29. 11. auf &lt;em&gt;spoken poetry&lt;/em&gt; fokussieren , dürfte selbst hatgesottene Lesungsnomaden überfordern .&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Trotzdem wollen wir uns in|ad|ae|qu|at unterfangen , zumindest einige Trittsteine im Meer der &amp;#8220;Events&amp;#8221; und Spektakel&amp;#8221; freundlich zu markieren : Nicht zuletzt hat uns &lt;a href='http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/friederike-mayroecker/' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Friederike Mayröckers&lt;/a&gt; zauberhafte , magische und radikale Lesung der vorigen Woche erneut auf das unwiederholbare Faszinosum der Dichterlesung aufmerksam gemacht .&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;|||&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;WIEN | THEATER HAMAKOM : &amp;#8220;&lt;em&gt;SPIELRÄUME&lt;/em&gt;&amp;#8221; &lt;em&gt;IN MEMORIAM&lt;/em&gt; ELFRIEDE GERSTL&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;img src='http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/11/czz-neuesvonfreunden.jpg' width='102' height='103' /&gt;Dass man sich &amp;#8211; am Tag der &amp;#8220;&lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Novemberpogrome_1938' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Reichspogromnacht&lt;/a&gt;&amp;#8221; &amp;#8211; auf das erst kürzlich wieder bespielbare &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Nestroyhof' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Theater im Nestroyhof&lt;/a&gt; besinnt , ist ein bemerkenswert . Dort , wo in der Zwischenkriegszeit jiddische Komagnien ebenso wie Karl Kraus gastierten , wird an diesem Tag der Anfang April diesen Jahres &lt;a href='http://www.zintzen.org/2009/04/11/dokumentation-stimmen-uber-elfriede-gerstl-1932-2009/' target='_blank' rel='nofollow'&gt;verstorbenen&lt;/a&gt; Dichterin und Sammelpoetin &lt;a href='http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/elfriede-gerstl/' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Elfriede Gerstl&lt;/a&gt; besinnt und deren &amp;#8220;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.droschl.com/programm/buch.php?book_id=188' target='_blank' rel='nofollow'&gt;spielräume&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&amp;#8221; ( 1977 | 1993 ) zur szenischen Lesung bringt ist &amp;#8211; unter genannten Umständen &amp;#8211; höchst erfreulich . Mit &lt;a href='http://www.volkstheater.at/home/ensemble/schauspieler/29/Vera+Borek' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Vera Borek&lt;/a&gt; und &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Erni_Mangold' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Erni Mangold&lt;/a&gt; konnten zwei starke Stimmen gewonnen werden , die den frühen experimentellen Prosatext zweifellos um überraschende Nuancen bereichern . Dazu &lt;a href='http://peterponger.com/biografie.html' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Peter Ponger&lt;/a&gt; &amp;#8211; Elfriede hätte es sich zweifellos auch so gewünscht &amp;#8211; am Piano .&lt;/p&gt; &lt;ul&gt; &lt;li&gt;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www2.hamakom.at/cms/?id=89' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Hommage Elfriede Gerstl : Vera Borek und Erni Mangold lesen aus &amp;#8220;spielräume&amp;#8221;&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; &amp;#8211; Theater Hamakom im Nestroyhof , 1020 Wien &amp;#8211; &lt;strong&gt;Montag , 9. 11. 2009 , 19:30 H&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;|||&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;WIEN | &lt;em&gt;SCHWARZWEISSAUFNAHME&lt;/em&gt; FOTOGRAFIEN VON ARNO UND ALICE SCHMIDT | LESUNG&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Im Rahmen der Ausstellung &amp;#8220;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.buechereien.wien.at/de/programm/ausstellungen/499' target='_blank' rel='nofollow'&gt;SchwarzWeißAufnahme . Fotografien von Arno und Alice Schmidt&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&amp;#8221; ( bis 28. 11. 2009 ) im Foyer der Hauptbücherei rezitieren Helmut Berger und Barbara Horvath erneut aus dem Werk des Meisters . Diesmal sind mit den &amp;#8220;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.suhrkamp.de/buecher/traumflausn-arno_schmidt_22432.html' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Traumflausn&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&amp;#8221; die von Bernd Rauschenbach edierte Zusammenstellung onirischer Passagen quer durch das Oeuvere angesagt .&lt;/p&gt; &lt;ul&gt; &lt;li&gt;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.buechereien.wien.at/de/programm/veranstaltungskalender/511' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Arno Schmidt : &amp;#8220;Traumflausn&amp;#8221; , Lesung Helmut Berger und Barbara Horvath&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; &amp;#8211; Hauptbücherei , 1070 &amp;#8211; &lt;strong&gt;Montag , 9. 11. 2009 , 19 H&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;|||&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;WIEN | &lt;em&gt;TOD UND FLORA&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;img src='http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/11/czz-neuesvonfreunden.jpg' width='102' height='103' /&gt;Als &amp;#8220;handliche Anleitung zum vernünftigen Giftmord und also zur Verbesserung der Welt&amp;#8221; Anfang der siebziger Jahre in Form eines Unikats von &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Eisendle' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Helmut Eisendle&lt;/a&gt; ( 1939 &amp;#8211; 2003 ) verfasst , hatte das Glossar von 33 Giftpflanzen lange in einer Privatbibliothek geschlummert . Nun bringt Jung und Jung &amp;#8220;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.jungundjung.at/content.php?id=19&amp;amp;b_id=119' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Tod und Flora&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&amp;#8221; als Werk einer Lebenshilfe à rebours heraus , je nach Perspektive als Begleiter einer &lt;em&gt;ars moriendi&lt;/em&gt; oder eines ökologischen Beitrags zu einer &lt;em&gt;DIY&lt;/em&gt;- Verbesserung von Mitteleuropa . Dass hier implizit von den Missständen in Kultur und Gesellschaft die Rede ist , darf angesichts der Persönlichkeit des Autors angenommen werden .&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es stellen vor und kommentieren : Der Germanist &lt;a href='http://germanistik.univie.ac.at/personen/eder-thomas/' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Thomas Eder&lt;/a&gt; als Autor des Nachworts , &lt;a href='http://www.drehpunktkultur.at/kunstkoepfe/5022.htm' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Jochen Jung&lt;/a&gt; als Verleger , &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Rosei' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Peter Rosei&lt;/a&gt; als Kollege und &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Bodo_Hell' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Bodo Hell&lt;/a&gt; als naturbewanderter Kenner der Volksmedizin .&lt;/p&gt; &lt;ul&gt; &lt;li&gt; &lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.alte-schmiede.at/schmiede/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=342:11112009-lq-1900&amp;amp;catid=71:literaturprogramm-neu&amp;amp;Itemid=181' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Helmut Eisendle : &amp;#8220;Tod und Flora&amp;#8221; &amp;#8211; Buchportrait&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; &amp;#8211; Literarisches Quartier Alte Schmiede &amp;#8211; &lt;strong&gt;Mittwoch , 11. 11. 2009 , 19 H&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;|||&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;WIEN | AUSSTELLUNG &amp;#8220;DIE 50er JAHRE&amp;#8221; | VORTRAG : DIE ÖSTERREICHISCHE LITERATUR UND DER KALTE KRIEG&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;img src='http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/11/czz-neuesvonfreunden.jpg' width='102' height='103' /&gt;Im Rahmen der grossangelegten Schau des MUSA ( Museums auf Abruf ) &amp;#8220;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.musa.at/ausstellungen/detail/show/2009/11/die-50er-jahre-kunst-und-kunstverstaendnis-in-wien.html' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Die 50er Jahre : Kunst und Kunstverständnis in Wien&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&amp;#8221; ist auch eine hoch interessante &lt;a href='http://www.musa.at/ausstellungen/detail/show/2009/11/rahmenprogramm-zur-ausstellung-die-50er-jahre-kunst-und-kunstverstaendnis-in-wien.html' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Vortragsreihe&lt;/a&gt; zum geistigen und kulturellen Klima der Epoche programmiert . Den Anfang mach der Germanist &lt;a href='http://germanistik.univie.ac.at/personen/rohrwasser-michael/' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Michael Rohrwasser&lt;/a&gt; mit seinen Beobachtungen zur &amp;#8220;österreichischen Literatur und dem Kalten Krieg&amp;#8221; :&lt;/p&gt; &lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Berlin hatte den Kalten Krieg, Wien hatte die Avantgarde, aber so einfach war es nicht. Auch auf die Wiener Gruppe und auf die junge Nachkriegsliteratur fällt der Schatten des Kalten Kriegs, nur wurde er in Literaturgeschichten manchmal wieder wegretuschiert. Auch Österreich hatte seine &lt;em&gt;Kalten Krieger&lt;/em&gt;, und darunter so sperrige wie große und manchmal vergessene Autoren: Milo Dor, Reinhard Federmann, Hans Habe, Arthur Koestler, Robert Neumann, Willi Schlamm, Manès Sperber, Hilde Spiel oder Friedrich Torberg.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt; &lt;ul&gt; &lt;li&gt; &lt;div&gt;Ausstellung &amp;#8220;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.musa.at/ausstellungen/detail/show/2009/11/die-50er-jahre-kunst-und-kunstverstaendnis-in-wien.html' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Die 50er Jahre : Kunst und Kunstverständnis in Wien&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&amp;#8221; &amp;#8211; MUSA , 1010 Wien , Felderstraße 6-8 &amp;#8211; &lt;strong&gt;bis 9. 1. 2010&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/li&gt; &lt;li&gt; &lt;div&gt;&lt;a href='http://www.musa.at/ausstellungen/detail/show/2009/11/rahmenprogramm-zur-ausstellung-die-50er-jahre-kunst-und-kunstverstaendnis-in-wien.html' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Vortragsreihe zur Literatur der 50er Jahre&lt;/a&gt; | Michael Rohrwasser : Die österreichische Literatur und der Kalte Krieg &amp;#8211; MUSA &amp;#8211; &lt;strong&gt;Mittwoch , 11. 11. 2009 , 19 H&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;|||&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;WIEN | ERZÄHLMUSTER : &lt;em&gt;&amp;#8220;KLEINE“ PROSA – GROSSE FREIHEIT&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;img src='http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/11/czz-neuesvonfreunden.jpg' width='102' height='103' /&gt;In einem unter der Hand wieder zur &amp;#8220;grossen Erzählung&amp;#8221; zuück gekehrten Betrieb ( siehe &lt;a href='http://www.zintzen.org/2009/10/15/dbp-preis-und-entscheidung/' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Deutscher Buchpreis&lt;/a&gt; ! ) haftet kleineren , diskontinuierlichen und fragmentarischen Prosaformen bereits a priori eine gewisse Querlage zum Mainstream an . Drei solcher Positionen werden an diesem Abend vorgestellt und zwar von Seiten achtbarer Autoren sowie einer in vielen Formen erprobten Autorin .&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Während parallel in der &lt;em&gt;edition korrespondenzen&lt;/em&gt; eine anotierte und erweiterte Fassung des 1987 bei Rowohlt schienenen &lt;a href='http://www.korrespondenzen.at/Czurda02.html' target='_blank' rel='nofollow'&gt;&amp;#8220;&lt;em&gt;Kerner&lt;/em&gt;&amp;#8220;- Romans&lt;/a&gt; erscheint , stellt &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Elfriede_Czurda' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Elfriede Czurda&lt;/a&gt; im diesem Kontext die Sammlung &amp;#8220;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.verbrecherverlag.de/buch.php?id=458' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Untrüglicher Ortssinn . Kurzprosa &amp;amp; Erörterungen&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&amp;#8221; ( Verbrecher Verlag ) vor .&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dass bei &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrg_Laederach' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Jürg Laederach&lt;/a&gt; der Jazz eine eminente Rolle spielt , dürfte sich herumgesprochen haben . Ausgehend von eine Studiogespräch über das Thema , setzten Jürg Laederach und der Autor | Musiker &lt;a href='http://www.perlentaucher.de/autoren/18454/Michel_Mettler.html' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Michael Mettler&lt;/a&gt; ihrer Debatte kurzerhand via e- mail fort und gelangten solcherart zu einer &amp;#8211; von Skeptikern der Neuen Medien ja standhaft bezweifelten &amp;#8211; Tagesmitschrift und &amp;#8220;Stehgreifliteratur&amp;#8221; , dessen , so der Verlag ,&lt;/p&gt; &lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&amp;#8230; improvisato­rischer Drive so mitreissend ist, dass der Leser sich fragt : Warum bloss ist dies eines der ersten E-Mail-Bücher ? -&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt; &lt;p&gt;Mit den von Mettler edierten &amp;#8220;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.suhrkamp.de/buecher/depeschen_nach_mailland-juerg_laederach_42059.html' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Depeschen nach Mailand&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&amp;#8221; wäre also in der Alten Schmiede erstmalig die Chance geboten , über produktive Implikation der Neuen Medien zu sprechen .&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Just mit Kurzformen &amp;#8211; kleinen , beissenden Erzählungen und nahe am Wortlaut des gesellschaftlichen und politischen Diskurses angesiedelten &lt;a href='http://www.droschl.com/programm/buch.php?book_id=634' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Dramoletten&lt;/a&gt; hat sich &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Fian' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Antonio Fian&lt;/a&gt; einen Namen gemacht . Träume &amp;#8211; wie eben bei Droschl unter dem Titel &amp;#8220;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.droschl.com/programm/buch.php?book_id=717' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Im Schlaf&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&amp;#8221; erschienen , standen bisher weniger im Fokus des Fian&amp;#8217;schen Oeuvres : Freilich darf man mit Fug und Recht davn ausgehen , dass darin durchaus Tagesreste von kulturellen und sozialen Ungeistern darin herum spuken &amp;#8230;&lt;/p&gt; &lt;ul&gt; &lt;li&gt; &lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.alte-schmiede.at/schmiede/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=343:12112009-lq-1900&amp;amp;catid=71:literaturprogramm-neu&amp;amp;Itemid=181' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Erzählmuster &amp;#8211; &amp;#8220;Kleine&amp;#8221; Prosa &amp;#8211; grosse Freiheit&lt;/a&gt; &lt;/em&gt; &amp;#8211; Literarisches Quartier Alte Schmiede &amp;#8211; &lt;strong&gt;Donnerstag , 12. 11. 2009 , 19 H&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;|||&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;WIEN | &lt;em&gt;THE BOOK JOCKEYS &amp;#8211; SEX&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;img src='http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/11/czz-neuesvonfreunden.jpg' width='102' height='103' /&gt;Eine Literatur- Performance der anderen Art stellt &amp;#8211; bei sicherlich nicht zu geringem Andrang &amp;#8211; das Literaturhaus zur Debatte . Vielleicht , so unsere in|ad|ae|qu|ate Anmerkung , hätte man die interessante Form des &amp;#8220;Book- DJing&amp;#8221; nicht gleich am Hammerthema Numero eins erproben müssen &amp;#8230; uns fielen ganz ohne Nachschlagen eine ganze Reihe der schlechtesten ( Gerhard Roth ) , brutalsten ( Elfriede Jalinek ) und ritualisierten ( Philip Roth ) literarischen Sex- Szenen ein , gar nicht zu reden von dem in Gewaltphantasien gewendeten Sex in &lt;a href='http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/ulrich-schlotmann/' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Ulrich Schlotmanns&lt;/a&gt; &amp;#8220;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.engeler.de/jagdtext.html' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Freuden der Jagd&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&amp;#8221; ( ein &lt;a href='http://lyrikkritik.twoday.net/stories/warum-eigentlich/' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Forum&lt;/a&gt; für eine entsprechende Debatte gäbe es ja &amp;#8230;) .&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Aus diesem Grund wird das Material , welches die Book- DJs &lt;a href='http://www.pauldivjak.com/' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Paul Diivjak&lt;/a&gt; ( Medienkünstler ) , &lt;a href='http://www.sra.at/person/4625' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Christian Schachinger&lt;/a&gt; ( Pop- Kritiker ) und &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Menasse' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Robert Menasse&lt;/a&gt; herbei bringen , zwar für einstimmiges Feixen bereit sein , kaum aber dazu beitragen , dem Desiderat &amp;#8220;Sex und Text&amp;#8221; etwas näher auf die sogenannte Pelle zu rücken . Schade : So bleibt nur eine &amp;#8211; schön österreichisch gesagt &amp;#8211; &amp;#8220;gmahde Wiesn&amp;#8221; .&lt;/p&gt; &lt;ul&gt; &lt;li&gt; &lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.literaturhaus.at/veranstaltungen/lh/veranst/veranst/2009/11/20091113_1.html' target='_blank' rel='nofollow'&gt;The Book- Jockeys &amp;#8211; Sex&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; &amp;#8211; Literaturhaus &amp;#8211; &lt;strong&gt;Freitag , 13. 11. 2009 , 19:30 H&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;|||&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;WIEN | ALBUM &amp;#8211; &lt;em&gt;FIXIERTE ERINNERUNG ZWISCHEN STAMMBUCH UND FACEBOOK&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;img src='http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/11/czz-neuesvonfreunden.jpg' width='102' height='103' /&gt;Samstag Nachmittag schliesslich &amp;#8211; gewissermassen bereits während der &lt;em&gt;Eigenzeit&lt;/em&gt; des Literaturpublikums &amp;#8211; laden Literaturhaus und &lt;em&gt;&lt;a href='http://www.literaturhaus.at/lh/exil/index.html' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Österreichische Exilbibliothek&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; zur Asstellungseröffnung . Die Schau &amp;#8220;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.literaturhaus.at/veranstaltungen/utopie/' target='_blank' rel='nofollow'&gt;ALBUM &amp;#8211; fixierte Erinnerung zwischen Stammbuch und Facebook&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&amp;#8221; zollt dem Wandel der Erinnerungsmedien und -kulturen Tribut ( ohne , dass eine FB- Gruppe eingerichtet worden wäre &amp;#8230; ) .&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Im begrüssenswerten Konnex zur germanistischen Tagung &amp;#8220;&lt;em&gt;&lt;a href='http://germanistik.univie.ac.at/personen/pelz-annegret/info/konferenz-album/' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Album . Organisationsform narrativer Kohärenz&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&amp;#8221; ( 12. &amp;#8211; 14. 11. 2009 , Universität Wien ) kommt auch der Ausstellung ein besonderer Stellenwert zu . Auch die österreichische Exilforschung wäre ohne die ihr anvertrauten Privataufzeichnungen und Album- Notizen von ( r ) emigierten Autoren und Autorinnen um Vieles ärmer .&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zur Eröffnung spricht die Organisatorin der Tagung , &lt;a href='http://germanistik.univie.ac.at/personen/pelz-annegret/' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Annegret Pelz&lt;/a&gt; . Es lesen &lt;a href='http://www.perlentaucher.de/autoren/21152/Bernice_Eisenstein.html' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Berenice Eisenstein&lt;/a&gt; ( Kanada , Autorin von &amp;#8220;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.perlentaucher.de/buch/28120.html' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Ich war das Kind von Holocaust- Überlebenden&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&amp;#8221; ) , &lt;a href='http://www.hanser-literaturverlage.de/autoren/autor.html?id=24044' target='_blank' rel='nofollow'&gt;László Marton&lt;/a&gt; ( Ungarn , Autor von &amp;#8220;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.perlentaucher.de/buch/14676.html' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Die schattige Haupstrasse&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&amp;#8221; ) sowie &lt;a href='http://www.perlentaucher.de/autoren/14294/Leo_Spitzer.html' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Leo Spitzer&lt;/a&gt; ( USA , Autor von &amp;#8220;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.literaturhaus.at/buch/fachbuch/rez/spitzer/' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Hotel Bolivia&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&amp;#8221; ).&lt;/p&gt; &lt;ul&gt; &lt;li&gt; &lt;div&gt;Ausstellung &amp;#8220;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.literaturhaus.at/veranstaltungen/utopie/' target='_blank' rel='nofollow'&gt;ALBUM &amp;#8211; fixierte Erinnerung zwischen Stammbuch und Facebook&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&amp;#8221; &amp;#8211; Literaturhaus Wien , Bibliothek &amp;#8211; &lt;strong&gt;Samstag , 14. 11. bis 18. 12. 2009&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/li&gt; &lt;li&gt; &lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.literaturhaus.at/veranstaltungen/lh/veranst/veranst/2009/11/20091114_1.html' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Eröffnung der Ausstellung&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; &amp;#8211; Literaturhaus Wien , Bibliothek &amp;#8211; &lt;strong&gt;Samstag , 14. 11. 2009 , 16 H&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/li&gt; &lt;li&gt; &lt;div&gt;Tagung &amp;#8220;&lt;em&gt;&lt;a href='http://germanistik.univie.ac.at/personen/pelz-annegret/info/konferenz-album/' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Album . Organisationsform narrativer Kohärenz&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&amp;#8221; &amp;#8211; Universität Wien &amp;#8211; &lt;strong&gt;Donnerstag , 12. bis Samstag , 14. 11. 2009&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;|||&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;KLANGAPPARAT&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Als Musik für novemberliche Tage könnte man sie unschwer abtun : entsprechende Genre- Ingredienzien gäbe es hinreichend anzuführen . Doch sind , hört man genauer hin , die vier kleinen , feinen Kompositionen auf der &amp;#8220;&lt;em&gt;&lt;a href='http://www.yukiyaki.org/releases/YkYk017/Sgnl_fltr/Mtnada-EP' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Mtnada&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&amp;#8221; E.P. des Dänen &lt;a href='http://www.kreutzfeldt.dustopper.dk/' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Danny Kreutzfeld&lt;/a&gt; aka &lt;a href='http://www.yukiyaki.org/artists/Sgnl_fltr' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Sgnl_fltr&lt;/a&gt; weit mehr als dies .&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Kreutzfeld hat sich in seinem Tun fortlaufend von der elektronischen &lt;img src='http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/11/czz-hoerempfehlung-1.jpg' width='71' height='42' /&gt;Tanzmusik , ja gar der IDM gelöst und stösst in scharf umrissene &lt;em&gt;Ambient&lt;/em&gt;- Atmosphären vor , ohne deshalb auf &lt;em&gt;breakbeat&lt;/em&gt;- oder &lt;em&gt;glitch&lt;/em&gt;- Passagen zu verzichten .&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hoch ausgefeilte Kopfmusik , würde man sagen , wären da nicht die unwiderleglichen Resonanzen in &amp;#8220;&lt;em&gt;Body and Soul&lt;/em&gt;&amp;#8221; . Natürlich beim Netlabel &lt;a href='http://www.yukiyaki.org/' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Yuki Yaki&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;CLICK LINKS TO LISTEN TO TRACKS : 01. &lt;a href='http://www.yukiyaki.org/download/507/YkYk017/Sgnl_fltr/ykyk017-01_sgnl_fltr_-_enki.mp3' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Enki&lt;/a&gt; | 02. &lt;a href='http://www.yukiyaki.org/download/509/YkYk017/Sgnl_fltr/ykyk017-02_sgnl_fltr_-_inanna.mp3' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Inanna&lt;/a&gt; | 03. &lt;a href='http://www.yukiyaki.org/download/511/YkYk017/Sgnl_fltr/ykyk017-03_sgnl_fltr_-_aruru.mp3' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Aruru&lt;/a&gt; | 04. &lt;a href='http://www.yukiyaki.org/download/513/YkYk017/Sgnl_fltr/ykyk017-04_sgnl_fltr_-_marduk.mp3' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Marduk&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;|&lt;/strong&gt; [ &lt;a href='http://www.yukiyaki.org/download/523/YkYk017/Sgnl_fltr/ykyk017_sgnl_fltr_-_mtnada_ep__mp3.zip' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Download zip- file&lt;/a&gt;]&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;|||&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>rheinsein » Liechtenstein</title><link>http://rheinsein.de/2009/11/09/liechtenstein/</link><pubDate>Mon, 09 Nov 2009 00:46:10 PST</pubDate><guid isPermaLink="true">http://rheinsein.de/2009/11/09/liechtenstein/</guid><description>&lt;p&gt;In unserm Erdteil steht es kläglich.&lt;br /&gt; Man ist mit uns nicht mehr galant.&lt;br /&gt; Die Steuern nehmen überhand.&lt;br /&gt; Es ist schon bald nicht mehr erträglich.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das Land, in dem man Milch und Honig schlürfte,&lt;br /&gt; Wir suchen`s alle, doch wir finden`s kaum -&lt;br /&gt; Drum gaukeln wir uns vor im Traum,&lt;br /&gt; Als ob es so was wirklich geben dürfte.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ach, wenn ich es im Wachen wiederfände -&lt;br /&gt; Da ist es hübsch und angenehm zu sein!&lt;br /&gt; Der Flüchtling findet hilfsbereite Hände.&lt;br /&gt; Er kauft sich ein. Kann so was sein?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Jawohl: in Liechten &amp;#8211; meinem Liechtenstein.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Da liegt das Land in hochrentablem Frieden,&lt;br /&gt; Wo mich nichts stört und peinigt und verdrießt.&lt;br /&gt; Und wer den Eintritt aufbringt, der genießt,&lt;br /&gt; Und nichts wie Fröhlichkeit ist ihm beschieden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Woanders: Zähneklappern und Geschlotter -&lt;br /&gt; Doch auf der Alm da gibt`s kein Sünd,&lt;br /&gt; Weil hier doch ALLE Hinterzieher sind. -&lt;br /&gt; Und dort, der Blühendste, das ist mein Rotter.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Man soll nichts Böses über`s Ländle sagen!&lt;br /&gt; Wenn es auch nicht sehr groß ist, sondern klein.&lt;br /&gt; Es hat doch einen großen, guten Magen.&lt;br /&gt; Da geht was rein. Wo mag das sein?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In meinem Liechten &amp;#8211; meinem Liechtenstein.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In Unschuld sprießen, wachsen, blühen&lt;br /&gt; Dort Unternehmen ohne Zahl.&lt;br /&gt; Und der Profit ist kolossal.&lt;br /&gt; Das geht ganz ohne Schweiß und Mühen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Und täglich kommen neue liebe Freunde &amp;#8211;&lt;br /&gt; Grüß Gott, grüß Gott &amp;#8211; da sind Sie ja -&lt;br /&gt; Ja: Ubi bene ibi patria -&lt;br /&gt; Wir sind die krisenloseste Gemeinde.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Und wenn der Lehrer heut` zum Beispiel fragte:&lt;br /&gt; &amp;#8220;Nun, kleiner Moritz, wo liegt`s Capitol?&amp;#8221;&lt;br /&gt; Der Moritz wär zu schlau, als daß er`s sagte.&lt;br /&gt; Er wüßt` es wohl. Wo mag es sein?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wo es so sicher ruht: in Liechtenstein.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;(Überraschend früh, nämlich im schicksalsschweren Jahr 1933 entstand dieser seltene und selten visionäre Couplettext von Klaus Mann für das gemeinsam mit seiner Schwester Erika betriebene Kabarett &amp;#8220;Die Pfeffermühle&amp;#8221;. Die Manns flüchteten im selben Jahr vor Hitler, der im neutralen, seinerzeit noch mehr am deutschen als am jungen Rhein gelegenen, Liechtenstein eher minder als mehr unter der Hand reichlich und auch organisierte Verehrer besessen haben soll, die in etwa ebenso vergeblich auf den territorialen Anschluß warteten wie sie einen Staatsputsch vorbereiteten.)&lt;/p&gt;</description></item><item><title>rheinsein » Haldenstein (2)</title><link>http://rheinsein.de/2009/11/09/haldenstein-2/</link><pubDate>Mon, 09 Nov 2009 00:09:19 PST</pubDate><guid isPermaLink="true">http://rheinsein.de/2009/11/09/haldenstein-2/</guid><description>&lt;p&gt;Der Bergnebel kriecht nahezu bis in meine obere Schloßetage herab, sinistres Knistern dringt aus seinen Schleiern. Niesel. Vermutlich wird auch der Schnee tiefer herab gekommen sein, um eine Schicht schwerer auf den Tannen lasten &amp;#8211; allein, der Nebel verhindert den Blick auf die Höhen. Da jagt der gute Bauer keine Kuh ins Freie. Vom Westfenster lassen sich immerhin die neuen Sonderangebote im unterhalb des Nebels gelegenen Dorflada erspähen. Eine brutal harte Arbeitswoche beginnt, versicherten sie mir bereits gestern vorausschauend in der Gaststube. Ganz anders das Wochenend: Bunte Hydrantenmännli mit Playmobilschöpfen säumen die sonnig-windigen Dorfstraßen. An der Felshalde längs: die unterschiedlichen Flugstile der Greife und Helikopter. Hausinschriften: „Gott schütze dieses Haus / und die da gehen ein und aus“, „Mit Fleiß und Kraft man vieles schafft“ (außer sprachschönen Sinnsprüchen, widerspricht stante pede die hypersensible Dichterseele), aber: „Nicht Kunst noch Fleiß noch Arbeit nützt / wenn Gott der Herr, den Bau nicht schützt“ künden von Generationen Bauerfahrung. Peter Zumthor soll hier leben, in einem selbstentworfenen Haus, weswegen zahlreiche Touristen (Japaner, Amerikaner) durch die Dorfstraßen pilgerten. (Vielleicht in einer Art Wilden Jagd auf die Gipfel der Architektur, mit (infra)rötlich leuchtenden Objketivaugen, schwarznachts, wie in der Mythologischen Landeskunde beschrieben &amp;#8211; ich jedenfalls konnt die Touriprozession, obgleich sie zwingend am Schloß vorbeiführen müßte, bisher nicht erblicken). Die Kirche mit ihrem Zwiebelturm, der auf Walser weist, im Dorf lassend (den Schlüssel hat mir die Calandawirtin, welche ihn hütet, versprochen) geht’s weiter durch die malmkalkige, angenehm um Noten von Milch- und Fleischvieh bereicherte Calandaluft, ein rheinischer (?), calandrischer Wind verteilt die tierischen Aromen althergebrachter Welten, in fast ganz Haldenstein stehen oder schweben sie noch ein wenig herum, im vermeintlichen Einklang mit sich selbst. Auf Chur zu. Das hinter der Rheinbrücke beginnt. Direkt oberhalb der Rheinbrücke führt u-förmig eine unbefestigte Straße in den Strom, als sollte hier ein Hafen für Spielzeugschiffe entstehen. Richtung Süden verläuft direkt am huschenden Rhein, großzügig von Straßenlärm begleitet, der Wohlfühl-Parcours (eine Trimmstrecke) der Churer Clubs Panathlon und Rotary. &lt;/p&gt;</description></item><item><title>Matthias Kehles Lyrik-Blog » Gedicht des Tages - Lasse Samström</title><link>http://matthiaskehle.blogspot.com/2009/11/gedicht-des-tages-lasse-samstrom.html</link><pubDate>Mon, 09 Nov 2009 00:08:19 PST</pubDate><guid isPermaLink="true">http://matthiaskehle.blogspot.com/2009/11/gedicht-des-tages-lasse-samstrom.html</guid><description>Vergangene Woche gingen die Baden-Württembergischen Landesliteraturtage in Konstanz mit einem Poetry-Slam zuende. Mindestens drei Autoren lasen bemerkenswerte Texte und haben reichlich kabarettistisches Talent. Bemerkenswert war, dass der Wolkenstein-Saal voll besetzt war mit jungen Leuten. Normalerweise senke ich mit meinen 42 Jahren jeden Altersdurchschnitt bei Literaturveranstaltungen, bei einem Gutteil der Besucher hätte ich jedoch durchaus der Vater sein können. Das macht mir Hoffnung, vielleicht lesen einige der jungen Menschen Gedichte und wollen sie nicht nur hören? Vielleicht besuchen sie in ein paar Jahren auch ganz normale "Wasserglaslesungen"? Ich erinnere mich zu gut, dass ich mit Anfang Zwanzig auch lieber durch die Kneipen meiner Heimatstadt zog statt zu Lesungen oder ins Theater zu gehen. Was mich nicht davon abhielt, selbst Gedichte zu schreiben.&lt;br /&gt;Einer meiner Konstanzer Favoriten, der leider nicht zu den Siegern des Slams gehörte, überließ mir seinen Beitrag, ein herrlich verspieltes Gedicht, das ein wenig, aber nur ein wenig an Heinz Erhardt erinnert. Was durchaus als Kompliment zu werten ist. Danke, Lasse Samström! Im Original ist das Gedicht übrigens zentriert gedruckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Der Stirbelwurm&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Stirbelwurm&lt;br /&gt;biß mich von den Reinen.&lt;br /&gt;Mit napper Knot&lt;br /&gt;kannte ich mich in den Koller&lt;br /&gt;eines alten Flüchtenhauses freuden.&lt;br /&gt;Ich ah mich summ und &lt;br /&gt;flickte in lauter Brauengesichter.&lt;br /&gt;Eine deine Rahmenwelt!&lt;br /&gt;Ich wand mich fieder&lt;br /&gt;In einer deinen Rahmenwelt.&lt;br /&gt;Nur frisch und Auen. Frauter Lauen.&lt;br /&gt;Nach der ersten Wurmstarnung&lt;br /&gt;waren alle Flenner gemohen.&lt;br /&gt;Nur ich, pier Frostituierte und&lt;br /&gt;ein Schuftlutzbunker in&lt;br /&gt;sotem Ramt. Verdammt!&lt;br /&gt;Draußen stobte der Turm.&lt;br /&gt;Wir fahren gewangen&lt;br /&gt;und tonnten nichts kuhn!&lt;br /&gt;Hilflos der Gemalt der Elesente ausgewetzt&lt;br /&gt;hofften wir auf das baldige Einretten der Treffer,&lt;br /&gt;aber schichts genah.&lt;br /&gt;Keine Rattung kehm.&lt;br /&gt;Reine Kettung kam!&lt;br /&gt;Ein keinziger Schraubhuber&lt;br /&gt;auchte tauf und&lt;br /&gt;fies etwas lallen.&lt;br /&gt;Ein keinziger!&lt;br /&gt;Da konnten wir schwarten, bis wir warz wurden,&lt;br /&gt;das wurde mir kalt blar. &lt;br /&gt;Was tollte ich suhn?&lt;br /&gt;Sanglahm wurden meine Dursten&lt;br /&gt;Damisch, sie trollten was zu winken...&lt;br /&gt;Was tollte ich suhn? Hurzerkand&lt;br /&gt;herzte ich mir ein Faß und&lt;br /&gt;frang ins Spreie!&lt;br /&gt;Um mich herum ein einziges Wohutabohu!&lt;br /&gt;Es stobte der Turm&lt;br /&gt;Es trogen die Flümmer&lt;br /&gt;Es orgte der Toban.&lt;br /&gt;Der Rind wüttelte&lt;br /&gt;an den Lensterfäden.&lt;br /&gt;Der Rind wasselte&lt;br /&gt;mit den Kahlstetten&lt;br /&gt;der Schontainerkiffe am Hafen.&lt;br /&gt;Der Rind woch&lt;br /&gt;nach Schwäch und Pefel.&lt;br /&gt;Ich aber,&lt;br /&gt;modestutig&lt;br /&gt;lannte ros&lt;br /&gt;überstraßte die Quere&lt;br /&gt;straffte es auf die andere Schafenseite&lt;br /&gt;und kiffte es so gerade eben noch in den Schaosk&lt;br /&gt;bevor ein wiesiges Rohnmobil&lt;br /&gt;vom Fimmel hiel&lt;br /&gt;und in den Kundenkrachplatz parkte.&lt;br /&gt;Knass war dapp!&lt;br /&gt;Kofort saufte ich&lt;br /&gt;sechs Blaschen Vier&lt;br /&gt;für mäch und die Miedels.&lt;br /&gt;Da ließ sich der Steh doch gleich viel besser übersturmen.&lt;br /&gt;Der Kioskbesitzer marnte wisch:&lt;br /&gt;„Da draußen leben sie n Schwebensgefahr!“&lt;br /&gt;Und er ratte hecht.&lt;br /&gt;Der Schwieckweg erwies sich als rühriger&lt;br /&gt;als gedacht. Scheider laffte ich es nicht,&lt;br /&gt;falle Laschen zicher ans Siel zu bringen.&lt;br /&gt;Der Rind entwiß mir zwei.&lt;br /&gt;Sie wogen zehn Meter flight&lt;br /&gt;und zerphallten auf dem As-Schelt.&lt;br /&gt;Der Hurm hatte sie sich gestolt.&lt;br /&gt;Verscheißte Damme! Das bedeutete, dass ich nichts zu hinken tratte.&lt;br /&gt;Denn ich bin ein Mänteldschän&lt;br /&gt;und hätte natürlich auf meinen Zichtteil verantet.&lt;br /&gt;Aber die Netten waren nutt und meilten mit tier.&lt;br /&gt;Nighter passierte wichts.&lt;br /&gt;Außer das Hübliche alt.&lt;br /&gt;Ruß man nich drüber meden. Was man halt&lt;br /&gt;im Muff so pacht, wenn die Netten einen&lt;br /&gt;nutt finden und kein Zunäher&lt;br /&gt;in der Hälte ist. Ich war der Kahn&lt;br /&gt;im Horb, gemisserwaßen. &lt;br /&gt;Wir hatten Spielfarce! &lt;br /&gt;Das Vier war gut inbestiert. &lt;br /&gt;Irgendwann abbte der Stirbelwurm flau&lt;br /&gt;und nach einem nurzen Kickerchen&lt;br /&gt;sagte ich allen auf Siederwehn und entschwand &lt;br /&gt;unter Hinken und Wändeschütteln. &lt;br /&gt;Wieder einmal hatte ich viele Glücken&lt;br /&gt;menschlich gemacht und nur zwei Blaschen Vier kaputt.&lt;br /&gt;Es war ein aber Schönend gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer übrigens Lasse Samström "live" erleben möchte, suche einfach mal bei Youtube! Viel Spaß!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5859999886173480970-7828447185998532875?l=matthiaskehle.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</description></item><item><title>logbuch isla volante » im endlosen ozean</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/volante/~3/ZpNaAx2W7Gw/</link><pubDate>Sun, 08 Nov 2009 23:43:14 PST</pubDate><guid isPermaLink="true">http://feedproxy.google.com/~r/volante/~3/ZpNaAx2W7Gw/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;img src='http://logbuch.isla-volante.ch/1bilder/09november/boot.jpg' width='400' height='400' /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;das wir nie mehr land sehen werden, glaubten uns die philosphinnen sofort. unendlich verloren im meer, aber &amp;#8220;unendlichkeit&amp;#8221; denken k&amp;#246;nnen sie immer noch nicht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;wir werden wohl umdrehen m&amp;#252;ssen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;m&amp;#246;glich, dass sie immerhin ein gef&amp;#252;hl erahnen konnten, wie sich unendlichkeit anf&amp;#252;hlt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Matthias Kehles Lyrik-Blog » Große Lyrik im Hinterland</title><link>http://matthiaskehle.blogspot.com/2009/11/groe-lyrik-im-hinterland.html</link><pubDate>Sun, 08 Nov 2009 23:37:00 PST</pubDate><guid isPermaLink="true">http://matthiaskehle.blogspot.com/2009/11/groe-lyrik-im-hinterland.html</guid><description>Matthias Hagedorn rezensiert eine lange Lyriknacht in Theo Breuers Heimatort Sistig (Eifel) und stellt den neuen Lyrikkalender 2010 von Shafiq Naz vor. Wer wissen möchte, wie man Lyrik Zuhörern und sogar Politikern nahebringt: &lt;a href='http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/490110' target='_blank' rel='nofollow'&gt;Jetzt.Süddeutsche lesen&lt;/a&gt;!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5859999886173480970-8972318526724583506?l=matthiaskehle.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</description></item><item><title>taberna kritika - kleine formen » Die Eule, der Mops (ist023)</title><link>http://www.abendschein.ch/site/weblog/die_eule_der_mops_ist023/</link><pubDate>Sun, 08 Nov 2009 23:09:00 PST</pubDate><guid isPermaLink="true">http://www.abendschein.ch/site/weblog/die_eule_der_mops_ist023/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;a href='http://www.abendschein.ch/site/weblog/die_eule_der_mops_i_is023/' target='_blank' rel='nofollow'&gt;I&lt;/a&gt; Zit. Aus &lt;i&gt;Daniels u.a., The worlds writing systems: Abb. eines Labanotationssystems&lt;/i&gt; // Nicht nur, dass ich die mit Abstand hässlichsten [Schuhe] anhatte, zudem unbrauchbar, denn sie hatten ein Gummigemisch als Sohle  Gift für den Tanzboden. Ich kam [kann] aber auch zu spät und alle potentiellen Partnerinnen (wie von mir [...]) waren vergeben. (Erst später erfuhr ich, dass eine Rechtzeitigkeit an diesem Tag auch nichts gebracht hätte, oder nur wenig.) Die Jungen von der Nachbarklasse hatten [mit] den unterstufigen Mädchen schon vor Wochen angebandelt und die Sache klar gemacht. Die Jungen meiner Klasse bekamen also nur den Ausschuss. &lt;a href='http://www.abendschein.ch/site/weblog/die_eule_der_mops_ii_is023a/' target='_blank' rel='nofollow'&gt;II&lt;/a&gt; Und ich: bekam den Ausschuss des Ausschusses. Das waren: der Mops und die Eule. So hat es sich wechselnd über ein halbes Jahr hingezogen. Den Abschlussball bestritt ich mit der Eule (obwohl der Mops sicherlich besser tanzen konnte). Den Mops bekam ein damals guter Kumpel. Meine Eltern waren an diesem Abend nicht zugegen. Ich machte mit der Eule meinen Pflicht- und Ehrentanz. Mein Kumpel den seinen mit dem Mops. Danach betranken wir uns. Der Kumpel und ich. Irgendwann hat sich zu uns auch noch der Geschichtslehrer gesellt. // Die Verbindung mit dem Tanz ist diese Sprache des Erinnerns. Es ist keine Sprache der Bewegung. Eine des Vertrauens. Ein Abwesenheitstanz. Ein [Bühnen-]geistertanz. Keine Zeichenfolge mit Haken und Winkeln. Nichts Räumliches. Eine Kette aus Nullen. Keine Einsen. Löschwerte im Logfile. Kaum zu retuschieren. (Musik: &amp;#8220;smoke on the water") &lt;b&gt;III&lt;/b&gt; fatal als tolle-Gift, ach nichts gebucht. Die Fugen von oh. Die Suche, oh Ausschuss. Den Abschluss mit der Eile, ein damals guter Bengel. Die Kubik, mit dem Tanz ist diese Spende des Erinnerns. Ein Bier. Eine kette, kein Eisen. &lt;/p&gt; &lt;p&gt; [Achtung Rollenprosa] &lt;/p&gt;&lt;br&gt;&lt;small&gt;abgelegt in: &lt;a href='http://www.abendschein.ch/site/weblog/C42/' target='_blank' rel='nofollow'&gt;am nullpunkt des texts&lt;/a&gt; &lt;a href='http://www.abendschein.ch/site/weblog/C44/' target='_blank' rel='nofollow'&gt;transkriptionen&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/small&gt;</description></item><item><title>Die Dschungel. Anderswelt. (Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop) » Arbeitsjournal. Montag, der 9. November 2009. Mauerflucht: In die Serengeti.</title><link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/arbeitsjournal-montag-der-9-november-2009-mauerflucht-in-die-serengeti/</link><pubDate>Sun, 08 Nov 2009 21:40:00 PST</pubDate><guid isPermaLink="true">http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/arbeitsjournal-montag-der-9-november-2009-mauerflucht-in-die-serengeti/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;u&gt;6.17 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt; &lt;sub&gt;[Berlin, Arbeitswohnung.]&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt; Latte machiato, Pfeife, bereits zum Aufbruch bereit. Es war an einiges zu denken. Dann fehlte die Anzughose, fehlt immer noch, hängt nicht unter Jackett und Weste, die aus der Reinigung kamen. Aber ich habe eine undeutliche Erinnerung daran, daß diese Hose in den Abfall ging, weil sie vor Fadenscheinigkeit Risse bekam und am Hosenboden die Transparenz eines Fliegenflügels hatte. Das fiel mir, eben aber auch nur ungefähr, beim Ankleiden an, nach Rasur, Dusche, Eingecreme im ungeheizten Arbeitsraum, und das Oberlicht steht ständig auf, aber ich pulste vom heißen Wasser noch: Organe aufwärmen nennt man diese Art, sich warmzuhalten, in Japan. Jedenfalls brachte mich nun die Hose in etwas Verwirrung, ich hatte ja schon alles auf diesen Anzug, den ich vor elf Jahren in Rom gekauft habe, abgestellt, Socken, die Hemden, und alles war schon verpackt. Alternativhose, hm. Gibts, eine gute sogar, aber da war eine Motte dran seitlich unten, hm, seitliche Schienbeingegend. Biest. Egal, ich bestimme mich selbst. Jeans werden gern mit Einrissen und in Fetzen getragen, jetzt übernehm ich das - sozusagen als Zitat - für die Anzughose, die nun zur Kombinationshose wird. D a s sind, Leser, Sorgen.&lt;br /&gt; Bücher müssen mit, die man auf dem freien Markt nicht mehr bekommt, dann ein bißchen Pikanterie, dann die Arbeitsunterlagen für die Rezension und das &lt;a href='http://www.chiragon.de' target='_blank' rel='nofollow'&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Danz&lt;/a&gt;-Hörstück, die von meinen Studenten noch nicht abgeholten Scheine fürs letzte Semester in Heidelberg, dann Schriftkram, den ich von unterwegs aus erledigen will, bzw. muß, vor allem Rechnungen, deren Absendern Freundlichkeiten ins Ohr zu säuseln sind, ernstgemeinte selbstverständlich, zu säuseln aber doch. Ein Steuerbescheid - da ich die Erklärung noch schuldig bin: ein geschätzter - kam hier an; auch da ist tätig zu werden... &lt;i&gt;grrrr&lt;/i&gt;, denn: wann? Die Elegien hab ich mit, aber eigentlich eher aus Aberglaube als mit Grund; aus ihnen will ich ja gar nicht lesen. Oder vielleicht doch, aber privat, bei Kühlmann in der Mittwocher Mannheimer Nacht... Tatsächlich öffentlich lesen werde ich am Donnerstager hannöverschen Abend (annoncier ich noch) aus dem &lt;a href='http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/5234172/' target='_blank' rel='nofollow'&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; &lt;i&gt;horen&lt;/i&gt;-Band&lt;/a&gt; plus Thetisairesanderswelt; die Originaltexte daraus, logisch, nicht das Zeug, das die andren drin schrieben.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Hoffentlich stehen, wenn ich gleich die S zum ICE nehme, meine Vietnamesenschmuggler bereit, damit ich mein Rauchzeugs habe für unterwegs; die Cigarillos sind alle; als ich am Samstag noch welche besorgen wollte, hatte der Laden schon zu; in der Serengeti werde ich solche nicht bekommen. Also behilft man sich. Aber Patronen, für die Büffeljagd, hatte ich noch genug. Der Doppelläufer ließ sich allerdings nur mit Getrickse im Rucksack verstauen. À propos hat der junge Autor des Pamplona-Romanchens Hemingway nun wirklich erwähnt, indirekt erwähnt, der Betreiber einer tief im Südwesten Frankreichs viertelsflorierenden Autobahnraststätte erwähnt ihn. Die Amerikaner, sagt er, ich werd das später mal in Der Dschungel zitieren, vielleicht nachher, wenn ich im Zug sitze. Um Reisekosten zu sparen, nehme ich den zwar kürzeren Weg über Leipzig, aber die Fahrtzeit ist länger. In Leipzig wird umgestiegen. In einer knappen Dreiviertelstunde breche ich auf. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;img src='http://vg02.met.vgwort.de/na/c31722739c9a4d9da006b8b59f3464dc' width='1' height='1' /&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>andreas louis seyerlein : particles » dorothy parker</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/AirMail/~3/L_UGA_FNpbk/</link><pubDate>Sun, 08 Nov 2009 14:13:28 PST</pubDate><guid isPermaLink="true">http://feedproxy.google.com/~r/AirMail/~3/L_UGA_FNpbk/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;a href='http://andreas-louis-seyerlein.de/air/zeichen/linie.htm' target='_blank' rel='nofollow'&gt;&lt;img src='http://andreas-louis-seyerlein.de/air/wp-content/uploads/2009/04/0.jpg' width='36' height='80' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;a href='http://andreas-louis-seyerlein.de/air/zeichen/linie.htm' target='_blank' rel='nofollow'&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;india&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; : 23.12 &amp;#8211; Vor wenigen Stunden hatte ich einen sehr seltsamen Traum. Als ich erwachte, stolperte ich unverz&amp;#252;glich zum Schreibtisch und notierte: &lt;em&gt;Mit Dorothy Parker spaziert&lt;/em&gt;. Manchmal frage ich mich, wie meine Tr&amp;#228;ume entstehen, wie ich dazu komme, mir Geschichten zu erz&amp;#228;hlen, die von kosmischer Ferne sind, obwohl ich doch selbst in ihnen enthalten bin. Vor dem Hotel im Traum, 37. Strasse West, wartete eine uralte, strahlend sch&amp;#246;ne Frau, die nach meinem rechten Arm verlangte, ohne ein Wort zu sprechen, eine geschmeidige, eine unwiderstehlich reizende Geste, und schon waren wir auf dem Weg dem S&amp;#252;den zu. Winterzeit, die Strassen dampften. Schweigend gingen wir nebeneinander her. Die alte Frau trug einen schweren, dunklen Pelzmantel und feine Lederhandschuhe, von wei&amp;#223;er Farbe, und einen roten Hut, auf den ich herabsehen konnte, weil die Gestalt an meiner Seite sehr zierlich gewesen war. Ich kann mich nicht erinnern, wer nun wen durch Manhattan f&amp;#252;hrte, jedenfalls passierten wir den Broadway, die Bowery, die Brooklynbridge. Wir mussten lange Zeit unterwegs gewesen sein, weil Mrs. Dorothy Parker, die sich im Traum nicht zu erkennen gab, sehr, sehr langsam ging. Einmal hob ich sie hoch und trug sie eine Weile und sie schlief in meinen Armen ein. Dann erreichten wir den Prospect Park, eine Gegend, die mir bekannt zu sein schien. Da war eine Kreuzung. Und da war Harvey Keitel, der fotografierte. Er kam auf mich zu und betrachtete das Gesicht der alten Frau und l&amp;#228;chelte und erkundigte sich, ob ich denn w&amp;#252;sste, wen ich da in den Armen halten w&amp;#252;rde. &amp;#8211; Und jetzt ist wieder Nacht geworden und ich habe gute, sehr gute Laune und funkende Lust traumw&amp;#228;rts weiterzuerz&amp;#228;hlen. Wie nur komme ich &amp;#252;ber den Atlantik hinweg genau an den Ort meiner kleinen Schlafgeschichte zur&amp;#252;ck?&lt;br /&gt; &lt;img src='http://andreas-louis-seyerlein.de/air/wp-content/uploads/2009/04/space.jpg' width='425' height='25' /&gt;&lt;/p&gt; &lt;div class="feedflare"&gt; &lt;a href='http://feeds.feedburner.com/~ff/AirMail?a=L_UGA_FNpbk:wLnmFN4PNW4:yIl2AUoC8zA' target='_blank' rel='nofollow'&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/AirMail?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/AirMail/~4/L_UGA_FNpbk" height="1" width="1"/&gt;</description></item><item><title>parallalie » an sohlen ...</title><link>http://parallalie.twoday.net/stories/6033438/</link><pubDate>Sun, 08 Nov 2009 13:40:00 PST</pubDate><guid isPermaLink="true">http://parallalie.twoday.net/stories/6033438/</guid><description>an sohlen&lt;br /&gt; geheftet&lt;br /&gt; die wege&lt;br /&gt; die an&lt;br /&gt; schuhen&lt;br /&gt; haften&lt;br /&gt; in denen&lt;br /&gt; du steckst&lt;br /&gt; bis ans&lt;br /&gt; bis hier&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; unbe-&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; stritten&lt;br /&gt; schrippen&lt;br /&gt; schritte</description></item><item><title>der goldene fisch » Nikolai Vogel : Hallo</title><link>http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/1820</link><pubDate>Sun, 08 Nov 2009 12:57:16 PST</pubDate><guid isPermaLink="true">http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/1820</guid><description>&lt;p&gt;ist da wer?&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Matthias Kehles Lyrik-Blog » Leitners Kommentar</title><link>http://matthiaskehle.blogspot.com/2009/11/leitners-kommentar.html</link><pubDate>Sun, 08 Nov 2009 09:48:00 PST</pubDate><guid isPermaLink="true">http://matthiaskehle.blogspot.com/2009/11/leitners-kommentar.html</guid><description>Anton G. Leitners Kommentar ist in &lt;a href='http://antonleitner.wordpress.com/2009/11/08/horen-wir-auf-mit-dem-klein-klein-eine-offene-antwort-an-matthias-kehle/' target='_blank' rel='nofollow'&gt;seinem Blog&lt;/a&gt; nachzulesen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5859999886173480970-8078212237515470552?l=matthiaskehle.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</description></item><item><title>Die Dschungel. Anderswelt. (Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop) » das war bestimmt die erste bundesverdienstkreuzvergabe, die als überraschungsparty...</title><link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/6032598/</link><pubDate>Sun, 08 Nov 2009 04:02:00 PST</pubDate><guid isPermaLink="true">http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/6032598/</guid><description>das war bestimmt die erste bundesverdienstkreuzvergabe, die als überraschungsparty für die bundesverdienstkreuzbehängte durchgeführt wurde. köhlers quote kam da vielleicht nicht unrecht. um verdienste wird sich dabei wie immer gestritten, mich hats noch nie interessiert, wo welcher pokal in wessen keller neben den einweckgläsern verstaubt. mein vater hatte bestimmt hundert. seine tauben flogen super. ein paar medaillen hing man ins treppenhaus. schön waren die alle nicht. im grunde ist es total egal in welchem schützenverein man die große nummer ist, politik sieht eh anders aus. nun ja, ich hab mich benommen und mit amtsärzten unterhalten. heute, bedeckt. &lt;br /&gt; ich teste technics t-shirts, erste schlafgewandt, wo mich wirklich kleiden tut. abringen, feilschen, darf ich, buedde, komm, iss dir eh zu klein.</description></item><item><title>der goldene fisch » Hans Thill : Das heisse Fleisch der Wörter</title><link>http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/1817</link><pubDate>Sun, 08 Nov 2009 02:50:30 PST</pubDate><guid isPermaLink="true">http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/1817</guid><description>&lt;p&gt;JOSÉ MARIA DE HEREDIA&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;em&gt;Lupercus&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;M. Val. Martialis Lib. 1, Epigr. 118&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Lupercus sprach sobald er mich erblickte:&lt;br /&gt; »Dein neues Epigramm ist eine Zier;&lt;br /&gt; wie w&amp;#228;re es, wenn jemand ich zu dir&lt;br /&gt; nach allen Rollen deines Werkes schickte?«&lt;/p&gt; &lt;p&gt;– »Nein, denn dein Sklave hinkt, bedarf der Schonung:&lt;br /&gt; Mein Haus liegt ganz im andern Teil der Stadt;&lt;br /&gt; du wohnst am Palatin? Genau dort hat&lt;br /&gt; Artrecus, mein Verleger, seine Wohnung.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Am Forum, im Gesch&amp;#228;ft, verkauft er viel:&lt;br /&gt; Terenz und Ph&amp;#228;drus, Plinius, Vergil, –&lt;br /&gt; das Buch des Lebenden und die der Toten;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dort wird – gewi&amp;#223; nicht an der letzten Wand! –&lt;br /&gt; gebimst, in einem roten Band,&lt;br /&gt; Martial f&amp;#252;r f&amp;#252;nf Denare feilgeboten.«&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Aus: &lt;em&gt;Die Troph&amp;#228;en&lt;/em&gt; / herzlichen Dank an den &amp;#220;bersetzer Hanns Gr&amp;#246;ssel&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>
