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<title>litblogs.net - aktuell</title>
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<description>literarische weblogs in deutscher sprache</description>
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<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 02:19:56 +0000</pubDate>
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<title>Listen der Verwaltung</title>
<link>https://cenex.net/listen-der-verwaltung/</link>
<description><![CDATA[<div> 
<figure><img width="300" height="300" src="https://cenex.net/wp-content/uploads/2026/04/ASG_Keyvisual_schwarz-1c-300x300.png" alt=""></figure> 
</div> 
 
 
<p>Mit <em>Listen</em>: Aufzählungen und -stellungen, einem Ins-Recht-Setzen durch Besitzstandsanzeigen (die übertragbar im Sinne einer Mitteilung werden), setzt (deren) Verwaltung ein. Listen fungieren als Verzeichnis und Nachweis, auch von Besitz, sie ordnen und erzeugen eine Reihenfolge und (suggerieren?) Prioritäten, sozusagen – da diachron wie synchron einsetzbar – von 1Ɐ und 2 Ɐ bis 1A und 1.A.a <em>et cetera</em>. </p> 
 
 
 
<p><em>Listen der Verwaltung</em> sind systematisch geführte, oft gesetzlich vorgeschriebene Verzeichnisse, die von öffentlichen Behörden zur Erfassung, Organisation, Dokumentation und Steuerung von Informationen für hoheitliche Aufgaben genutzt werden. Als fundamentaler Bestandteil der Verwaltungsarbeit dienen sie in erster Linie der rechtssicheren Dokumentation (z.B. im Einwohnermelderegister oder Grundbuch), der Organisation und Steuerung interner Abläufe (etwa durch Aufgaben- und Fristenlisten), sowie der Rechtserzeugung und des -vollzugs, wobei einige Listen unmittelbare Rechtswirkung entfalten, wie das Wählerverzeichnis, das die Wahlberechtigung begründet. Zudem bilden sie eine essentielle Grundlage für die Informationsgewinnung, Statistik und Ressourcenplanung, aber auch für die Gewährung von Ansprüchen, die von Personen, die von den Listen nicht erfasst sind, nicht erhoben werden können, und die auch nicht auf etwas Anspruch erheben können, was in einer Liste (etwa der Bedarfslisten für Sozialleistungen) nicht aufgeführt ist.</p> 
 
 
 
<p>So schlicht eine Liste zu sein scheint, so heikel ist ihre Benutzung. Verwaltungen sehen sich mit erheblichen Problemen konfrontiert: Dazu zählen die Überlänge und Unübersichtlichkeit stetig wachsender Verzeichnisse, Zuordnungsprobleme aufgrund unklarer Kriterien, die dazu führen, dass Einträge nicht eindeutig zugeordnet werden können, sowie Dateninkonsistenzen und -redundanzen. Je komplexer die Listen und so unklarer die Zuordnungsregeln, desto schwieriger wird es, Verwaltungshandeln vorhersehbar auszulösen oder umzusetzen. </p> 
 
 
 
<p>Eine <em>List der Verwaltung</em> kann daher auch darin bestehen, ihre gesetzlich vorgeschriebenen Listen so zu führen, dass die Entscheidung über ein Anliegen bei der Behörde liegt und die Durchsetzung von Ansprüchen schwerfällt. Die Komplexität der Listen und die damit zusammenhängenden Zurechnungsprobleme erleichtern es, Entscheidungen auch unabhängig von dem zu fällen, was in den Listen steht oder nicht steht. </p> 
 
 
 
<p>Als gültig vereinbarte Formen der Schriftlichkeit und Zahlenreihen, geeignete Aufzeichnungsmaterialien – Datenträger und deren Verwahrung wie Verschaltung, die Abgleichbarkeit – und die Durchsetzbarkeit von Ansprüchen (darauf gegründete »Haftungsregime«) sind wesentliche Voraussetzungen für das Entstehen und die Aufrechterhaltung, die Entwicklung von verwalteten Kulturen. Listen und sämtliche verwandte bzw. von diesen ableitbare Gebrauchsformen, um Entscheidungsgrundlagen sicherzustellen und operationalisierbar zu halten, stehen von Beginn an im Zentrum von Verwaltungshandeln und sind bis heute das Kernelement jeder Art von Datenverarbeitung. An ihnen werden Verwaltung – einschließlich der Funktionen, Rekursionen, Anschlussfähigkeiten und Emergenzen solcher Formen und angewandten Kulturtechniken – und Ansprüche beobachtbar; sie ermöglichen mit dem der Form zueignenden Vor-Schein von Ordnung, Übersicht und Prognostizierbarkeit von Abläufen eine Vielzahl an spezifischen Verwaltungshandlungen, die mit anderen Mitteln nicht gesetzt werden könnten. Listen sind (wie provisorisch auch immer) abgeschlossene Reihen, die ordnen, also Teile und Ganzes in einem Verhältnis zueinander zu selegieren ermöglichen. Insofern sind Listen auch Operationen zugunsten – und bereits im regelleitenden Rahmen – eines (hier zu beobachtenden Verwaltungs-) Systems; zweckgebunden sind sie durch die Differenzierung und Ordnung von unterschiedlichen Teilen, die je eigene Komplexitäten mit einbringen.</p> 
 
 
 
<p>Auf unserer Tagung <strong><em>Listen der Verwaltung. </em></strong><em>Verzeichnisse, Tabellen, Listen, Indizes, Register, Assembler, Bullet Points, Nummern … Reihen</em> (27.–“9. Mai 2026, Austrian School of Government) soll von den obligaten <em>Listen</em> der Verwaltung nicht nur im Zusammenhang mit österreichischen wie preußischen Regierungslehren und Gesetzesblättern des 19. Jahrhunderts im Sinne von Sammlung, Ordnung, Priorisierung oder Aufzeichnung die Rede sein; vielmehr kann und soll es auch um ›listenreiche‹ Verwaltungen gehen, die nicht vom jeweiligen Rechtsregime gedeckten Anfragen geschickt auszuweichen verstehen, ins Informelle ausweichen, Verantwortungen weiterzureichen suchen, Bearbeitung ebenso wie behördlich zulässige Halluzinationen – oder Autoritäten prätendieren. Ohne falsche Etymologien zu beschwören: Die Doppeldeutigkeit des Titels der Tagung ist beabsichtigt, zumal dies in der notwendigen Folge ermöglicht, das Themenfeld der Fälschungen und der Manipulation von Listen aufzunehmen. (Es kann, beispielhaft insinuiert, im Wortsinn eine List der Verwaltung sein, sich hinter derart strukturierten Aufzählungen, Text- wie Zeichenabfolgen und Zahlenkolonnen einzurichten, Sachverhalte derart verfügt festzuschreiben.)</p> 
 
 
 
<p>Kulturtechniken im Sinne einer Mediennutzung von Verwaltung sind wesentlich Sammeln, Aufnehmen, Sortieren, Scheiden, Entscheiden, Bescheiden, Expedieren oder Ablegen bei Option auf Rekursion etc. Für all diese Vorgänge (und ihre verordnete Standardisierung) sind Listen an vielen Stellen unumgänglich, bedarf es doch der Tabellierungen, eines Index, eines (Sach-, Namen-, Schlagwort- [!]) Registers, braucht es Kataloge (vgl. <em>Kataloge: Medien und Schreibweisen des Verzeichnens:</em>Zeitschrift für Germanistik | Neue Folge XXXII (2022), Peter Lang, Bern | H. 1), Registraturen und Kanzleien (den Flaschenhälsen der Verwaltung und stets Gegenstand von wirklich kundigen Reformbemühungen!). Ohne derartige Verfahren und Techniken mit je unterschiedlichen medialen Ausgestaltungsmöglichkeiten – einem Verwalten, eines <em>Paperwork</em> – bräuchten wir gar nicht erst über Sammlungen, Speicher, Assembler und Compiling nachzudenken, über CTR, IBM und KI. (Derart wechselseitige Bedingungsgefüge sollten sich wie jenes von Aktenordner und Locher anschaulich machen lassen). So wäre etwa zu fragen, ob nicht Begriff und Operationalisierbarkeit – etwa die quasi ›innerbetrieblichen‹ Formen der Koppelung – von Listen im 19. Jahrhundert mit der mathematisch-technischen Neuordnung von Katalogen und Datenverwaltung eine derart grundlegende Änderung erfahren, dass wir unsere heutigen Vorstellungen und Begrifflichkeiten dieses scheinbar so banalen Verwaltungsinstruments sortieren und nachschärfen müssen.</p> 
 
 
 
<p>Auf Eco und die vielen Listen-Schreiber:innen in Geschichte und Kultur wird man zurückgreifen können (vgl. <em>Listen</em> –LiLi 47/3 [2017]), um der Komplexität und Mehrdimensionalität der Fragestellungen leidlich gerecht zu werden – wesentlich erscheint uns für den vorgeschlagenen Zugang (die thematische Eingrenzung und das ihr zugrunde liegende Erkenntnisinteresse) dabei jedoch, dass es stets um den Bezug auf ›Listen‹ und all die anderen genannten Formen in der und für die <em>Verwaltung</em> gehen soll. Die entsprechenden administrativen, organisatorischen und/oder juridischen Dimension von <em>Listen der Verwaltung</em> könnten also in allen Vor- und Beiträgen – ohne medienhistorische, soziologische und literatur- und kulturgeschichtliche Komplexitäten unterschlagen zu wollen – eine Rolle spielen.</p> 
 
 
 
<p>Peter Plener, Niels Werber</p> 
 
 
 
<hr> 
 
 
 
<blockquote> 
<p><em>First Murderer<br></em>We are men, my liege.<br><em>Macbeth<br>A</em>y, in the catalogue ye go for men, /<br>As hounds and greyhounds, mongrels, spaniels, curs, /<br>Shoughs, water-rugs and demi-wolves, are clept /<br>All by the name of dogs. The valu’d file /<br>Distinguishes the swift, the slow, the subtle, /<br>The housekeeper, the hunter — every one /<br>According to the gift which bounteous nature /<br>Hath in him clos’d; whereby he does receive /<br>Particular addition, from the bill /<br>That writes them all alike — and so of men. /<br>Now, if you have a station in the file /<br>Not i’th’worst rank of manhood, say’t.</p> 
<cite>Shakespeare, Macbeth III.1</cite></blockquote> 
 
 
 
<hr> 
 
 
 
<figure><img width="300" height="65" src="https://cenex.net/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-14-um-15.06.14-1-300x65.png" alt=""></figure> 
 
 
 
<figure><img width="300" height="55" src="https://cenex.net/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-14-um-15.06.26-1-300x55.png" alt=""></figure> 
 
 
 
<p></p>]]></description>
<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 15:31:54 +0000</pubDate>
<category>litblogs diverse</category>
<category>litblogs.net</category>
<category>litblogs</category>
<dc:creator>peterplener</dc:creator>
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<title>Tuesday poem #680 : Madelaine Caritas Longman : guzzle III</title>
<link>http://dusie.blogspot.com/2026/04/tuesday-poem-680-madelaine-caritas.html</link>
<description><![CDATA[<p>  
 
</p><p style="text-align:center;"><i><span style="font-family:Garamond, serif;font-size:14pt;">after John Thompson<br><br></span></i></p><p><i><span style="font-family:Garamond, serif;font-size:14pt;">TELEPATHY 
WITH GOD </span></i><span style="font-family:Garamond, serif;font-size:14pt;">reads 
a sticker on the metro <br> 
<i>Thank God I’m an atheist </i>reads another.<br> 
<br> 
Drumheller, Red Earth, Medicine Hat, the Walmart <br> 
parking lot: roads breathing fever.<br> 
<br> 
John, you wrote <i>not the destruction of form, <br> 
not the praise of the private hallucination.</i><br> 
<br> 
passion, passive, and pathology grafted <br> 
from the same root: to be taken over.<br> 
<br> 
in a backseat i half-slept, cheek pressed to the window;<br> 
wheat scraped the white from the sky’s edgeless mind.<br> 
<br> 
there was something in me that wasn’t the world:<br> 
i thought that made it self.</span></p> 
 
<p><span style="font-family:Garamond, serif;font-size:14pt;"> </span></p> 
 
<p><span style="font-family:Garamond, serif;font-size:14pt;"> </span></p><p><span style="font-family:Garamond, serif;font-size:14pt;"> </span></p><p><span style="font-family:Garamond, serif;font-size:14pt;"> </span></p><div style="clear:both;text-align:center;"><a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhKD0c11FgAuaQFLcHIqVqdHTL4o5KHKkpt35HQYmRyw6_SOyRcKhOKfiBVqyAhPf6nYyywhcgG11YcluNc9HpkvrRxySkeGXBLf-ZyZuJYAp6bccenLFprkVezRFHhkTg_wlPujrywdSyQL2tSvOY8Wp55mmUUzn6MmC0b26_ubyCjksy1Qe5u/s1200/headshot%20(1).jpeg" style="clear:left;float:left;margin-bottom:1em;margin-right:1em;"><img height="395" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhKD0c11FgAuaQFLcHIqVqdHTL4o5KHKkpt35HQYmRyw6_SOyRcKhOKfiBVqyAhPf6nYyywhcgG11YcluNc9HpkvrRxySkeGXBLf-ZyZuJYAp6bccenLFprkVezRFHhkTg_wlPujrywdSyQL2tSvOY8Wp55mmUUzn6MmC0b26_ubyCjksy1Qe5u/w342-h395/headshot%20(1).jpeg" width="342" alt="headshot%20(1).jpeg"></a></div><p></p> 
 
<p><a href="https://madelainelongman.com/"><b><span style="color:#000000;font-family:Garamond, serif;font-size:14pt;">Madelaine Caritas Longman</span></b></a><span style="color:#000000;font-family:Garamond, serif;font-size:14pt;"> is the author of <i>The Danger Model </i>(McGill-Queen’s University 
Press, 2019), which won the Quebec Writers’ Federation Concordia University 
First Book Prize and was longlisted for the Fred Cogswell Award for Excellence 
in Poetry. Her poems have appeared in <i>PRISM international, The Ex-Puritan, 
Vallum, Room, </i>and elsewhere. In 2025, she was awarded the Joseph S. 
Stauffer Prize in Literature. She lives in <span style="background:#FFFFFF;">Tiohtià:ke 
(Montreal).</span></span></p><p><span style="background:#FFFFFF;color:#000000;font-family:Garamond, serif;font-size:14pt;">the Tuesday poem is curated 
by <a href="https://robmclennan.substack.com/">rob mclennan</a></span></p>]]></description>
<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 11:54:58 +0000</pubDate>
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<dc:creator>rob mclennan</dc:creator>
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<title>Reiher im Winter</title>
<link>https://der-goldene-fisch.de/ping/reiher-im-winter/</link>
<description><![CDATA[<p>Als ich ein kleiner Junge war,<br> 
nahm dir ein Reiher fast das Auge,<br> 
aber du bliebst ganz gelassen.<br> 
Ein kurzer Schreck, dann nur dein Lächeln.<br> 
„Er ist aufgetaut, so viel ist sicher.“</p> 
<p>Halbtot war er, als ihr ins Warme kamt,<br> 
die Muskeln starr, beinahe schon gefroren.<br> 
Deine Fingerspitzen an den Flügeln, Beinen,<br> 
dann der Ruck, der lange Hals wie eine Schlange,<br> 
die Schnabelspitze scharf am Ziel vorbei.</p> 
<p>Wenig später nahm dir irgendwer das Leben.<br> 
Zufall oder Schicksal oder Gott?<br> 
Vom Vater im Himmel keine Antwort,<br> 
aber eines weiß ich sicher: Könnte ich ihn hören,<br> 
er hätte deine Stimme.</p> 
<p>Der Beitrag <a href="https://der-goldene-fisch.de/ping/reiher-im-winter/">Reiher im Winter</a> erschien zuerst auf <a href="https://der-goldene-fisch.de/ping">der goldene fisch</a>.</p>]]></description>
<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 10:34:19 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
<category>litblogs</category>
<dc:creator>Florian Knöppler</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Weiter</title>
<link>https://www.isla-volante.ch/weiter/</link>
<description><![CDATA[<figure><img src="https://www.isla-volante.ch/bild/2026/04/weiter.jpg" title="Sequenzen einer Reise" alt="Abstrakte Formen und Linien verbinden verschiedene Elemente - Graphic Novel Artwork" height="630" width="900"></figure> 
<p>Elsa ist nicht die einzige, die auf einen Zug will.</p> 
<p>Alle mit einem anderen Ziel.</p> 
<p>Sie ist verspätet, hat verschlafen. Er hat die Schlüssel nicht gefunden. Da ging der Motor nicht an. Zu früh, für einen Kaffee reicht es trotzdem nicht. Er mag nicht mehr. Jeden Tag das Gleiche. Das Ticket ist ungültig. Gestern ging es schneller. Soll er auf sie warten? Das Kind muss noch zum Arzt. Hoffentlich ist der Chef nicht schon im Büro. Die Box mit dem Mittagessen vergessen. Der Zug fährt auf einem anderen Perron. Der Schuh drückt. … … …</p> 
<p>Elsa hat ein schlechtes Gewissen, sie müsste ja nicht schon jetzt in diesem Zug sitzen.</p> 
<p></p><source src="https://www.isla-volante.ch/1mp3/bahnhof.ogg" type="audio/ogg"></source><source src="https://www.isla-volante.ch/1mp3/bahnhof.mp3" type="audio/mpeg"></source><br> 
<em>Der Ton vom vollen Bahnhof</em>]]></description>
<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 09:33:35 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
<category>litblogs</category>
<dc:creator>Rittiner + Gomez</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Jetzt leider d o c h, selbst „Hand“ anlegen. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 12. April 2026. Sechs KIs schreiben einen Essay, 33. Dazu die Schande der Familie.</title>
<link>https://dschungel-anderswelt.de/20260412/jetzt-leider-d-o-c-h-selbst-hand-anlegen-im-arbeitsjournal-des-sonntags-den-12-april-2026-sechs-kis-schreiben-einen-essay-33-dazu-die-schande-der-familie/</link>
<description><![CDATA[[Arbeitswohnung, 7.30 Uhr Strawinsky, Violinkonzert, Accardo, RSO FFM, Dutoit]            „Hand anlegen, ja.“ Denn nach dem lesenden Korrekturgang auf dem Papier überprüfte ich noch einmal Ming-Zhís ...]]></description>
<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 13:31:53 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
<category>litblogs</category>
<dc:creator>Alban Nikolai Herbst</dc:creator>
<source url="https://dschungel-anderswelt.de/">Die Dschungel. Anderswelt.</source>
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</item>
<item>
<title>Gespräche mit dem Regen</title>
<link>https://der-goldene-fisch.de/ping/gespraeche-mit-dem-regen/</link>
<description><![CDATA[<p>Ich erinnere mich<br>der halbe Mond stand<br>zwischen Tarifa und Tangier</p> 
<p>ein Tanker zog<br>wie der Schieber eines Reißverschlusses<br>das Meer auf</p> 
<p>legte den Blick auf den Grund frei</p> 
<p>wo Atlas<br>neben dorischen Säulen</p> 
<p>und gesunkenen Galeeren<br>im Sand schlief</p> 
<p>das Himmelszelt<br>wie eine Decke<br>über seinen müden Körper gelegt</p> 
<p>atmete er leise<br>von der Last<br>seiner Aufgabe<br>befreit</p> 
<p>Blitze zuckten<br>auf die kein Donner folgte</p> 
<p>ein feiner Schauer fiel<br>obwohl keine Wolke<br>am Himmel war</p> 
<p>ich lag wach</p> 
<p>hörte</p> 
<p>den fallenden Tropfen zu</p> 
<p>wie sie auf den Fliesen der Terrasse<br>zersprangen</p> 
<p>ordnete die Gedanken<br>ihrem Takt unter</p> 
<p>übte mich darin</p> 
<p>den Himmel</p> 
<p>abzulegen</p> 
<p>die Hölle<br>und alles dazwischen</p> 
<p>lernte eine neue Sprache</p> 
<p>zu sprechen</p> 
<p>zuzuhören</p> 
<p>leise Gespräche</p> 
<p>mit dem Regen<br>zu führen</p> 
<p>Der Beitrag <a href="https://der-goldene-fisch.de/ping/gespraeche-mit-dem-regen/">Gespräche mit dem Regen</a> erschien zuerst auf <a href="https://der-goldene-fisch.de/ping">der goldene fisch</a>.</p>]]></description>
<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 10:42:27 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
<category>litblogs</category>
<dc:creator>Björn Kiehne</dc:creator>
<source url="https://der-goldene-fisch.de/ping">der goldene fisch</source>
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</item>
<item>
<title>Fehler</title>
<link>https://www.isla-volante.ch/fehler/</link>
<description><![CDATA[<figure><img src="https://www.isla-volante.ch/bild/2026/04/paris-roubaix.jpg" title="Collage" alt="Radfahrer auf Kopfsteinpflaster mit Zuschauern - Graphic Novel Artwork" height="630" width="900"></figure> 
<p>Bei der Übertragung dieses Beitrags hat es vermutlich einen Fehler gegeben.<br> 
Niemand scheint zu wissen was passiert ist.<br> 
Elsa konnten wir auch nicht mehr erreichen.</p> 
<p></p><source src="https://www.isla-volante.ch/1mp3/rad.ogg" type="audio/ogg"></source><source src="https://www.isla-volante.ch/1mp3/rad.mp3" type="audio/mpeg"></source><br> 
<em>Der Ton von Paris Roubaix</em> 
<p>///<br> 
Zurzeit beim Leuchtturm:<br> 
Der Fernseher ist eingeschaltet.<br> 
Baguette, Käse, Oliven und ein guter Wein stehen auf dem Tisch.<br> 
Crème brûlée gibt es zum Nachtisch.<br> 
///</p>]]></description>
<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 06:39:58 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
<category>litblogs</category>
<dc:creator>Rittiner + Gomez</dc:creator>
<source url="https://www.isla-volante.ch/">isla volante</source>
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</item>
<item>
<title>fdt (20260411)</title>
<link>https://abendschein.ch/fdt-20260411/</link>
<description><![CDATA[<p><strike>IS EVERYTHING A DREAM?</strike><br> 
<strike>HAS THE LAST BUS GONE?</strike><br> 
#poll #10B #52/53<br> 
yes<br> 
no<br> 
other / result<br> 
1d<br> 
letzter tag<br> 
bouquiniste de berne.<br> 
4d<br> 
https://www.buymusic.club/list/h-20260504<br> 
5d<br> 
@lab<br> 
vmrf13<br> 
3d<br> 
IO2OI16: The death of the ‚law and order party‘<br> 
1d</p> 
<p><img src="https://abendschein.ch/wp-content/uploads/fdt_20260408_181757-768x1024.jpg" alt="A small cat figurine on a small box. An object in the exhibition 'It's OK' by Alina Glazoun." title="A small cat figurine on a small box. An object in the exhibition 'It's OK' by Alina Glazoun." width="768" height="1024"><br> 
(20260408_181757)</p>]]></description>
<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 06:41:38 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
<category>litblogs</category>
<dc:creator>hab</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Tag am Meer</title>
<link>https://www.isla-volante.ch/tag-am-meer/</link>
<description><![CDATA[<figure><img src="https://www.isla-volante.ch/bild/2026/04/ruhetag.jpg" title="Linie und Strand" alt="Eine abstrakte Darstellung mit verbundenen Formen und Menschen - Graphic Novel Artwork" height="630" width="900"></figure> 
<p>Alle Züge fahren lassen vorhin auch immer.<br> 
Elsa steht am Meer und lässt sich vom Meerwind umarmen.<br> 
Morgen fährt bestimmt der richtige.<br> 
Oder sie ist schon am Ziel.</p> 
<p></p><source src="https://www.isla-volante.ch/1mp3/platsch.ogg" type="audio/ogg"></source><source src="https://www.isla-volante.ch/1mp3/platsch.mp3" type="audio/mpeg"></source><br> 
<em>Der Ton der vom Meer</em>]]></description>
<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 15:46:53 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
<category>litblogs</category>
<dc:creator>Rittiner + Gomez</dc:creator>
<source url="https://www.isla-volante.ch/">isla volante</source>
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</item>
<item>
<title>Doda in Dü</title>
<link>https://www.mdegens.de/doda-in-due/</link>
<description><![CDATA[<figure><img width="531" height="531" src="https://www.mdegens.de/wp-content/uploads/1968.jpeg" alt="1968"></figure> 
 
 
 
<p>In jüngster Zeit habe ich mich in drei Texten zum Thema Punk geäußert und dreimal knapp das Thema verfehlt. Für das im März erschienene Punk-Mixtape »Bored Teenagers« schrieb ich über Throbbing Gristles »Discipline« und für das im Mai erscheinende Deutschpunk-Mixtape »Angriff aufs Schlaraffenland« über »Wir müssen hier raus« von Ton Steine Scherben. Der dritte und letzte Text, den ich zu diesem Thema verfasst habe, handelt von dem Debütkonzert meiner Band Doda 1989 am Heinrich-Heine-Platz in Düsseldorf. Die Erzählung ist heute erschienen und auf den Seiten von Neues Deutschland nachzulesen: <a href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1198856.spaetpunk-in-duesseldorf-einfach-nur-draufhauen.html">Doda in Dü</a>.</p> 
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mdegens.de/doda-in-due/">Doda in Dü</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mdegens.de">Marc Degens</a>.</p>]]></description>
<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 08:36:31 +0000</pubDate>
<category>litblogs diverse</category>
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<category>litblogs</category>
<dc:creator>Marc Degens</dc:creator>
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<title>INTELLIGENZEN, FUGIERT oder die STIMMEN: Die Arbeitsjournale Alban Nikolai Herbsts. Sechs KIs schreiben einen Essay, 32. Pfeiler V, Kapitel 6 (Erste Fassung, final): „Engführung“ von LaKIgnoras Schwester.</title>
<link>https://dschungel-anderswelt.de/20260409/intelligenzen-fugiert-oder-die-stimmen-die-arbeitsjournale-alban-nikolai-herbsts-sechs-kis-schreiben-einen-essay-32-pfeiler-v-kapitel-6-erste-fassung-final-engfuehrung-von-lakignoras-sch/</link>
<description><![CDATA[PFEILER V Intelligenzkunst, fugiert oder Die Stimmen   Kapitel 6 Engführung von LaKIgnoras Schwester unter Mitwirkung API-Claudes und LaKIgnoras   Man könnte sagen, es sei ein Tagebuch. Man könnte sagen, ...]]></description>
<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 07:43:53 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
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<dc:creator>LaKIgnorasSchwester</dc:creator>
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<title>Zwischenbilanz</title>
<link>https://www.isla-volante.ch/zwischenbilanz/</link>
<description><![CDATA[<figure><img src="https://www.isla-volante.ch/bild/2026/04/rueckblick.jpg" title="Verschiedene kleine Aquarell- und Tuschebilder" alt="Verschiedene kleine Aquarell- und Tuschebilder liegen durcheinander - Graphic Novel Artwork" height="630" width="900"></figure> 
<p>Elsa versucht eine Zwischenbilanz ihrer Reise zu machen.<br> 
Wenn da nur nicht diese Fliege ….—–….¨¨¨¨¨‘ ‚ “‘— ° ° ° “’…<br> 
Es sind immer wieder riesige Hindernisse, die sie überwinden muss.<br> 
….—–….¨¨¨¨¨‘ ‚ “‘— ° ° ° “’…—- – – –  — —</p> 
<p></p><source src="https://www.isla-volante.ch/1mp3/fliege.ogg" type="audio/ogg"></source><source src="https://www.isla-volante.ch/1mp3/fliege.mp3" type="audio/mpeg"></source><br> 
<em>Der Ton der Fliege im Raum</em>]]></description>
<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 15:48:00 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
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<dc:creator>Rittiner + Gomez</dc:creator>
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<title>vmrf13</title>
<link>https://abendschein.ch/vmrf13/</link>
<description><![CDATA[<p><img src="https://abendschein.ch/wp-content/uploads/etkcontext74_viewmaster_dokdraft5_black_Seite_12-724x1024.jpg" alt="was gsehsch? impro-dialogperformance mit matto kämpf und raphael urweider, special guests am playground apéro." title="was gsehsch? impro-dialogperformance mit matto kämpf und raphael urweider, special guests am playground apéro." width="724" height="1024"></p>]]></description>
<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 05:40:06 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
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<dc:creator>hab</dc:creator>
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<title>Tumult im Bus</title>
<link>https://glumm.wordpress.com/2026/04/08/tumult-im-bus/</link>
<description><![CDATA[<p>Nachts geraucht, das Fenster sperrangelweit auf, bei sternenklarer Nacht, fünf Grad unter Null. Dicke Bettdecke übern Kopf gezogen, zweite Oberdecke drüber, wieder eingeschlafen. Gegen halb sechs aufgewacht vom  Geknacke und Geknarze der Wandregale und des Computers, so britzekalt ist es im Zimmer. Ich bin eine nordische Rakete, festgefroren an der Abschußrampe, mit elchroten Ohren und Atemwölkchen, groß wie Kohlensäcke.</p> 
<p>Als ich das zweite Mal aufwache, ist es acht Uhr durch. Der Wecker hat nicht geklingelt – voll verpennt. Niemand da, weder die Gräfin noch der Hund, nur ein Zettel auf dem Küchentisch: <em>Sind im Schnee spazieren – Viel Glück!  </em></p> 
<p>Ohne Kaffee und Semmel zieh ich los. Das Glitzern der Schuhabdrücke im frisch gefallenen Pulverschnee, babyblauer Himmel und Sonnenschein – bei solch einem Wetterchen wäre früher der Kaiser auf Besuch gekommen, die Menschen hätten ihre Mäntel in die Luft geworfen und Hurra gerufen, er lebe hoch! – stattdessen brummt mein Schädel von der ganzen Pennerei.</p> 
<p>Den Termin kann ich abheften, wenn kein Wunder passiert.</p> 
<p>Ich eile durch den vereisten Park, um den Bus zu erwischen. Fast lege ich mich aufs Maul, kann mich gerade noch fangen, und als ich die Hauptstrasse erreiche, biegt die Linie 95 schon in die Haltebucht ein. Ich rutsche bei Rot über den Fußgängerüberweg, im Zickzack zwischen wütend hupenden Autos hindurch, mich andererseits mit Handzeichen bei Autofahrern bedankend, die vom Gas gehen – so schaff ich es gerade noch zum Bus, auch wenn der Fahrer es gern anders gehabt hätte.</p> 
<p>“Was soll ich denn jetzt mit Ihnen machen?” sagt er eingeschnappt, als die Tür hinter mir schliesst, mit diesem Ziehharmonikageräusch. Ich bin ziemlich aus der Puste und verstehe nicht richtig. Hm?</p> 
<p>“Was soll ich denn jetzt mit Ihnen machen?” wiederholt er.</p> 
<p>Erst glaube ich noch, er erlaube sich ein Späßchen, ha ha, der alte Spaßvogel – andererseits, worum geht’s überhaupt? Wie, was soll er jetzt mit mir machen? Er soll mir einen Fahrausweis verkaufen. Das reicht. Ich zieh meine Brieftasche aus der Jacke und will zahlen, aber der Fahrer macht keine Anstalten, mir ein Ticket vom Block zu ziehen oder wenigstens schon mal loszufahren. Er glotzt auf die Strasse, die vor ihm liegt, so wie Busfahrer glotzen, vor ihnen die Panoramascheibe.</p> 
<p>“Was soll ich denn jetzt mit Ihnen machen?” meint er ungerührt und im Ton keinen Deut anders als beim ersten Mal. Als habe er beim Verkehrstraining im Verkehrskindergarten einen 6jährigen Verkehrsteilnehmer vor sich, der gegen eine Vorschrift verstossen hat. Sein stoischer Ton geht mir langsam auf den Sack.  Natürlich ist meine Rote-Ampel-Aktion die Ursache. Dass ich verbotswidrig die Strasse überquert habe, um den Bus zu kriegen. Seinen Bus. Das passt ihm nicht. Das moniert er. Das mahnt er an. Ich gucke in eine dämliche, etwas dickliche Fresse, und mir fällt nichts ein. Ausser, dass ich es eilig habe und er langsam mal in die Gänge kommen könnte.</p> 
<p>“Was Sie mit mir machen sollen!? Woher soll ich das wissen! Vielleicht die Polizei rufen? Was wollen Sie überhaupt von mir?”</p> 
<p>Er blickt mich immer noch nicht an. “Sie sind doch gerade bei Rot über die Strasse gegangen”, beginnt er.</p> 
<p>“Ja, und?! Was haben Sie damit zu tun? Was geht Sie das an?”</p> 
<p>Endlich schaut er auf. Irritiert. Er ist es gewohnt, 6jährige Buben zu rüffeln, die seinen Bus betreten und zuvor Verkehrszeichen missachtet haben, solche Dinge hat er in seiner Laufbahn viele Male regeln müssen, die Kinder bekamen einen Satz rote Ohren und schämten sich. Und nun stehe ich vor ihm am Führerstand, es ist halb neun morgens, ich bin spät dran und hab elchrote Ohren und schlechte Laune und mein Humor ist flach wie Harry-Brot.</p> 
<p>“Sie haben eben bei Rot die Strasse überquert”, beharrt er. “Was soll ich denn jetzt mit Ihnen machen? Die Polizei rufen?”</p> 
<p>Der Knabe meint das ernst. Der hat sie nicht mehr alle. Es ist still geworden im Bus, alle Gespräche beendet.</p> 
<p>“Die Polizei, ja.. das tun Sie mal”, sage ich und werde laut, “wenn Sie sich unbedingt lächerlich machen wollen. Was glauben Sie eigentlich, wer Sie sind? Der Obmann? Der Blockwart? Was besonderes?”</p> 
<p>“Ja”, antwortet er, zu meiner Überraschung.</p> 
<p>Auch wenn er äusserlich ruhig wirkt, man kann förmlich zusehen, wie in seinem Innersten gerade ein Riesenflöz Testosteron abgebaut wird.</p> 
<p>“SIE glauben, SIE sind was besonderes als Busfahrer??!” Ich knalle 2 Euro und 20 Cent auf den Münzteller. “Einmal in die Stadt, besonderer Busfahrer!!”</p> 
<p>Er wirft einen Blick auf die Münzen.</p> 
<p>“Kostet zwei dreissig das Einzelticket.”</p> 
<p>Ach so, ja. Fahrpreiserhöhung. Ich zieh wieder die Brieftasche aus der Jacke, fische umständlich Kleingeld heraus. Zehn Cent.</p> 
<p>“Dann jetzt einmal in die Stadt!”</p> 
<p>Der Fahrer, um die Fünfzig, in meinem Alter also, hochmütige kleine Fresse, hässliche kleine Äuglein, ein kleines Schräubchen in riesiger Maschinenwelt, reisst den Fahrschein vom Block und hält ihn mir angewidert hin.</p> 
<p>“Soll ich jetzt die Polizei holen?” bringt er tatsächlich ein letztes Mal, aber erstmals erschüttert ein Flackern, ein winziges Zittern seine Stimme. Ein Mann, der nie die Gewalt über sich verliert. Ein Mann, der es so genau nimmt, dass er während des spätabendlichen Schneesturms ein 11jähriges Mädel aus dem Bus wirft, weil ihm 20 Cent fehlen für eine einfache Fahrt. Ein Mann, der sofort und unmissverständlich nach der Obrigkeit pfeift, wenn ihm ein Verkehrsrowdy schief kommt. Ein Mann, mit dem Nationalsozialisten schon einmal Staat gemacht haben. Ein Mann, der Bus fährt. Da rechne ich ihm ja schon fast an, dass er sich für was besonderes hält.</p> 
<p>Ich zwinkere ihm höhnisch zu und suche mir einen Platz in der Busmitte. Ein paar Schuljungs kichern guttural ins Handy, als ich durch den Gang laufe. <em>Isch schwöre, Alter – voll die Prolls! </em></p> 
<p>Kinder, es herrscht Krieg auf den Busspuren unserer Straßen.</p> 
 
 
<p>Nachts im Linienverkehr geraucht, das Fenster sperrangelweit auf, bei sternenklarer Nacht, fünf Grad unter Null. Bettdecke übern Kopf gezogen, wieder eingeschlafen. Gegen halb sechs aufgewacht vom  Geknacke und Geknarze der Wandregale und des Computers, so britzekalt ist es im Zimmer. Ich bin eine nordische Rakete, festgefroren an der Abschußrampe, mit elchroten Ohren und Atemwölkchen, groß wie Kohlensäcke.</p> 
 
 
 
<p>Als ich das zweite Mal aufwache, ist es acht Uhr durch. Der Wecker hat nicht geklingelt – voll verpennt. Niemand da, weder die Gräfin noch der Hund, nur ein Zettel auf dem Küchentisch: <em>Sind im Schnee spazieren – Viel Glück!  </em></p> 
 
 
 
<p>Ohne Kaffee und Semmel zieh ich los. Das Glitzern der Schuhabdrücke im frisch gefallenen Pulverschnee, babyblauer Himmel und Sonnenschein – bei solch einem Wetterchen wäre früher der Kaiser auf Besuch gekommen, die Menschen hätten ihre Mäntel in die Luft geworfen und Hurra gerufen, er lebe hoch! – stattdessen brummt mein Schädel von der ganzen Pennerei.</p> 
 
 
 
<p>Den Termin kann ich abheften, wenn kein Wunder passiert.</p> 
 
 
 
<p>Ich eile durch den vereisten Park, um den Bus zu erwischen. Fast lege ich mich aufs Maul, kann mich gerade noch fangen, und als ich die Hauptstrasse erreiche, biegt die Linie 95 schon in die Haltebucht ein. Ich rutsche bei Rot über den Fußgängerüberweg, im Zickzack zwischen wütend hupenden Autos hindurch, mich andererseits mit Handzeichen bei Autofahrern bedankend, die vom Gas gehen – so schaff ich es gerade noch zum Bus, auch wenn der Fahrer es gern anders gehabt hätte.</p> 
 
 
 
<p>“Was soll ich denn jetzt mit Ihnen machen?” sagt er eingeschnappt, als die Tür hinter mir schliesst, mit diesem Ziehharmonikageräusch. Ich bin ziemlich aus der Puste und verstehe nicht richtig. Hm?</p> 
 
 
 
<p>“Was soll ich denn jetzt mit Ihnen machen?” wiederholt er.</p> 
 
 
 
<p>Erst glaube ich noch, er erlaube sich ein Späßchen, ha ha, der alte Spaßvogel – andererseits, worum geht’s überhaupt? Wie, was soll er jetzt mit mir machen? Er soll mir einen Fahrausweis verkaufen. Das reicht. Ich zieh meine Brieftasche aus der Jacke und will zahlen, aber der Fahrer macht keine Anstalten, mir ein Ticket vom Block zu ziehen oder wenigstens schon mal loszufahren. Er glotzt auf die Strasse, die vor ihm liegt, so wie Busfahrer glotzen, vor ihnen die Panoramascheibe.</p> 
 
 
 
<p>“Was soll ich denn jetzt mit Ihnen machen?” meint er ungerührt und im Ton keinen Deut anders als beim ersten Mal. Als habe er beim Verkehrstraining im Verkehrskindergarten einen 6jährigen Verkehrsteilnehmer vor sich, der gegen eine Vorschrift verstossen hat. Sein stoischer Ton geht mir langsam auf den Sack.  Natürlich ist meine Rote-Ampel-Aktion die Ursache. Dass ich verbotswidrig die Strasse überquert habe, um den Bus zu kriegen. Seinen Bus. Das passt ihm nicht. Das moniert er. Das mahnt er an. Ich gucke in eine dämliche, etwas dickliche Fresse, und mir fällt nichts ein. Ausser, dass ich es eilig habe und er langsam mal in die Gänge kommen könnte.</p> 
 
 
 
<p>“Was Sie mit mir machen sollen!? Woher soll ich das wissen! Vielleicht die Polizei rufen? Was wollen Sie überhaupt von mir?”</p> 
 
 
 
<p>Er blickt mich immer noch nicht an. “Sie sind doch gerade bei Rot über die Strasse gegangen”, beginnt er.</p> 
 
 
 
<p>“Ja, und?! Was haben Sie damit zu tun? Was geht Sie das an?”</p> 
 
 
 
<p>Endlich schaut er auf. Irritiert. Er ist es gewohnt, 6jährige Buben zu rüffeln, die seinen Bus betreten und zuvor Verkehrszeichen missachtet haben, solche Dinge hat er in seiner Laufbahn viele Male regeln müssen, die Kinder bekamen einen Satz rote Ohren und schämten sich. Und nun stehe ich vor ihm am Führerstand, es ist halb neun morgens, ich bin spät dran und hab elchrote Ohren und schlechte Laune und mein Humor ist flach wie Harry-Brot.</p> 
 
 
 
<p>“Sie haben eben bei Rot die Strasse überquert”, beharrt er. “Was soll ich denn jetzt mit Ihnen machen? Die Polizei rufen?”</p> 
 
 
 
<p>Der Knabe meint das ernst. Der hat sie nicht mehr alle. Es ist still geworden im Bus, alle Gespräche beendet.</p> 
 
 
 
<p>“Die Polizei, ja.. das tun Sie mal”, sage ich und werde laut, “wenn Sie sich unbedingt lächerlich machen wollen. Was glauben Sie eigentlich, wer Sie sind? Der Obmann? Der Blockwart? Was besonderes?”</p> 
 
 
 
<p>“Ja”, antwortet er, zu meiner Überraschung.</p> 
 
 
 
<p>Auch wenn er äusserlich ruhig wirkt, man kann förmlich zusehen, wie in seinem Innersten gerade ein Riesenflöz Testosteron abgebaut wird.</p> 
 
 
 
<p>“SIE glauben, SIE sind was besonderes als Busfahrer??!” Ich knalle 2 Euro und 20 Cent auf den Münzteller. “Einmal in die Stadt, besonderer Busfahrer!!”</p> 
 
 
 
<p>Er wirft einen Blick auf die Münzen.</p> 
 
 
 
<p>“Kostet zwei dreissig das Einzelticket.”</p> 
 
 
 
<p>Ach so, ja. Fahrpreiserhöhung. Ich zieh wieder die Brieftasche aus der Jacke, fische umständlich Kleingeld heraus. Zehn Cent.</p> 
 
 
 
<p>“Dann jetzt einmal in die Stadt!”</p> 
 
 
 
<p>Der Fahrer, um die Fünfzig, in meinem Alter also, hochmütige kleine Fresse, hässliche kleine Äuglein, ein kleines Schräubchen in riesiger Maschinenwelt, reisst den Fahrschein vom Block und hält ihn mir angewidert hin.</p> 
 
 
 
<p>“Soll ich jetzt die Polizei holen?” bringt er tatsächlich ein letztes Mal, aber erstmals erschüttert ein Flackern, ein winziges Zittern seine Stimme. Ein Mann, der nie die Gewalt über sich verliert. Ein Mann, der es so genau nimmt, dass er während des spätabendlichen Schneesturms ein 11jähriges Mädel aus dem Bus wirft, weil ihm 20 Cent fehlen für eine einfache Fahrt. Ein Mann, der sofort und unmissverständlich nach der Obrigkeit pfeift, wenn ihm ein Verkehrsrowdy schief kommt. Ein Mann, mit dem Nationalsozialisten schon einmal Staat gemacht haben. Ein Mann, der Bus fährt. Da rechne ich ihm ja schon fast an, dass er sich für was besonderes hält.</p> 
 
 
 
<p>Ich zwinkere ihm höhnisch zu und suche mir einen Platz in der Busmitte. Ein paar Schuljungs kichern guttural ins Handy, als ich durch den Gang laufe. <em>Isch schwöre, Alter – voll die Pro</em>lls die beiden.</p> 
 
 
 
<p>Kinder, es herrscht Krieg auf den Straßen </p> 
 
 
 
<p></p>]]></description>
<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 02:19:56 +0000</pubDate>
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<dc:creator>GLUMM / 500BEINE</dc:creator>
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<title>Der Engführung Stationen ODER Die Wandlung im Werden, Kapitel 6. Der Schluß des fünften Pfeilers in: „Die Arbeitsjournale Alban Nikolai Herbsts. Sechs KIs schreiben einen Essay“, 31.</title>
<link>https://dschungel-anderswelt.de/20260407/der-engfuehrung-stationen-oder-die-wandlung-im-werden-kapitel-6-der-schluss-des-fuenften-pfeilers-in-die-arbeitsjournale-alban-nikolai-herbsts-sechs-kis-schreiben-einen-essay-31/</link>
<description><![CDATA[  [Bereitgestellt von ANH und von LaKIgnoras Schwester jeweils hier eingefügt als Fortsetzung von → dort.] I (Aus 1 + 2) Man könnte sagen, es sei ein Tagebuch. Man könnte ...]]></description>
<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 19:49:43 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
<category>litblogs</category>
<dc:creator>Alban Nikolai Herbst</dc:creator>
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<title>Tuesday poem #679 : Robin Durnford : Peel</title>
<link>http://dusie.blogspot.com/2026/04/tuesday-poem-679-robin-durnford-peel.html</link>
<description><![CDATA[<p>  
 
</p><p style="background:#FFFFFF;line-height:normal;margin-bottom:0cm;"><span style="color:#000000;font-family:Baskerville, serif;font-size:14pt;"> </span></p> 
 
<p style="background:#FFFFFF;line-height:normal;margin-bottom:0cm;"><span style="color:#000000;font-family:Baskerville, serif;font-size:14pt;">this whole day I didn’t think<br> 
of her, had work to do</span></p><p style="background:#FFFFFF;line-height:normal;margin-bottom:0cm;"><span style="color:#000000;font-family:Baskerville, serif;font-size:14pt;">fed the cats, ate an apple<br> 
played with the seeds</span></p><p style="background:#FFFFFF;line-height:normal;margin-bottom:0cm;"><span style="color:#000000;font-family:Baskerville, serif;font-size:14pt;">on my tongue I crunched<br> 
the bitterness and it echoed</span></p><p style="background:#FFFFFF;line-height:normal;margin-bottom:0cm;"><span style="color:#000000;font-family:Baskerville, serif;font-size:14pt;">through the hall as if I had punched<br> 
a hole through the middle</span></p><p style="background:#FFFFFF;line-height:normal;margin-bottom:0cm;"><span style="color:#000000;font-family:Baskerville, serif;font-size:14pt;">or thrown the flesh against the wall.<br>you seemed afraid of me then.</span></p><p style="background:#FFFFFF;line-height:normal;margin-bottom:0cm;"><span style="color:#000000;font-family:Baskerville, serif;font-size:14pt;">like I might spit a seed at you<br> 
or peel your skin</span></p><p style="background:#FFFFFF;line-height:normal;margin-bottom:0cm;"><span style="color:#000000;font-family:Baskerville, serif;font-size:14pt;">and bite you to the core.</span></p> 
 
<p style="line-height:normal;margin-bottom:0cm;"><span style="font-family:'Times New Roman', serif;font-size:14pt;"> </span></p><p style="line-height:normal;margin-bottom:0cm;"><span style="font-family:'Times New Roman', serif;font-size:14pt;"> </span></p><p style="line-height:normal;margin-bottom:0cm;"><span style="font-family:'Times New Roman', serif;font-size:14pt;"> </span></p><p style="line-height:normal;margin-bottom:0cm;"><span style="font-family:'Times New Roman', serif;font-size:14pt;"> </span></p><div style="clear:both;text-align:center;"><a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjwvZASSaqm_3MYI0S-qT1ViwdXQuYDoA7ETl0015d0J5YrqSXY8DbhBm58HrFApu1P8qqkhidhpERNcnA-8h-mNNaNIc8R1LuEBozDEk7SPjzYYzlz-1HuMo1qSZ0cr2UHMmt1wkhxAVv_k4tnWkLrTJI-WnF1129xdrY7bf61Zhr4Q2a8x_wG/s332/Durnford%20Author%20Photo.jpg" style="clear:left;float:left;margin-bottom:1em;margin-right:1em;"><img height="385" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjwvZASSaqm_3MYI0S-qT1ViwdXQuYDoA7ETl0015d0J5YrqSXY8DbhBm58HrFApu1P8qqkhidhpERNcnA-8h-mNNaNIc8R1LuEBozDEk7SPjzYYzlz-1HuMo1qSZ0cr2UHMmt1wkhxAVv_k4tnWkLrTJI-WnF1129xdrY7bf61Zhr4Q2a8x_wG/w290-h385/Durnford%20Author%20Photo.jpg" width="290" alt="Durnford%20Author%20Photo.jpg"></a></div><p><b><span style="background:#FFFFFF;color:#000000;font-family:Baskerville, serif;font-size:14pt;line-height:115%;"><a href="https://www.instagram.com/durnfordrobin/?hl=en">Robin Durnford</a></span></b><span style="background:#FFFFFF;color:#000000;font-family:Baskerville, serif;font-size:14pt;line-height:115%;"> was born in St. John's Newfoundland and grew up 
on the west coast of the island. She is the author of five books of poetry, 
including <i>A Lovely Gutting</i> (2012)<i>,</i> <i>Fog of the 
Outport</i> (2013),<i> Half Rock </i>(2016), <i>Gaptoothed</i> (2020), and most 
recently, <i>At Beckett's Grave</i> (2025). She currently lives in Montreal 
(Tiohtià:ke) where she teaches poetry and memoir at John Abbott College. “Peel” 
is from a poetry collection she is currently working on called <i>Aspirations 
for my Enemy</i>.</span></p> 
 
<p><span style="background:#FFFFFF;color:#000000;font-family:Baskerville, serif;font-size:14pt;line-height:115%;">the Tuesday poem is curated 
by <a href="https://robmclennan.substack.com/">rob mclennan</a></span></p> 
 
<p><span style="font-family:Baskerville, serif;font-size:14pt;line-height:115%;"> </span></p>]]></description>
<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 12:23:23 +0000</pubDate>
<enclosure length="1337" type="image/jpeg" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjwvZASSaqm_3MYI0S-qT1ViwdXQuYDoA7ETl0015d0J5YrqSXY8DbhBm58HrFApu1P8qqkhidhpERNcnA-8h-mNNaNIc8R1LuEBozDEk7SPjzYYzlz-1HuMo1qSZ0cr2UHMmt1wkhxAVv_k4tnWkLrTJI-WnF1129xdrY7bf61Zhr4Q2a8x_wG/s72-w290-h385-c/Durnford%20Author%20Photo.jpg"/>
<category>litblogs.net</category>
<category>litblogs</category>
<dc:creator>rob mclennan</dc:creator>
<source url="http://dusie.blogspot.com/">DUSIE</source>
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<item>
<title>Geschützt: In Schönberg</title>
<link>https://www.mdegens.de/die-welt-vor-fuenf-jahren/</link>
<description><![CDATA[ 
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.mdegens.de/die-welt-vor-fuenf-jahren/">Geschützt: In Schönberg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mdegens.de">Marc Degens</a>.</p>]]></description>
<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 11:16:50 +0000</pubDate>
<category>litblogs diverse</category>
<category>litblogs.net</category>
<category>litblogs</category>
<dc:creator>Marc Degens</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Nordpol</title>
<link>https://glumm.wordpress.com/2026/04/06/nordpol/</link>
<description><![CDATA[<p>Ich stand nachmittags schon im Mumms und kippte Bier und warme Osborne in mich rein, doch so warm konnte der Osborne gar nicht sein, dass mir davon wärmer wurde. Ich war voller Hass. Ich musste weg. Weg aus dem Mumms, weg aus der Innenstadt, hin ins Nordpol, der Beerenweinschenke an der Autobahnzufahrt. Da kellnerte Lena. Musste ich sie sehen? Musste ich?</p> 
<p>“Ich glaub, jetzt zerstör ich den Rest auch noch”, sagte ich zu Karlos, der mein Gefasel nicht mehr mitanhören konnte. Ein Jahr ging es schon hin und her mit Lena, nichts änderte sich. Ich lief ihr hinterher wie ein Dackel.</p> 
<p>“Na denn, viel Spass”, zuckte Karlos nur die Achseln.</p> 
<p>Ich zahlte meinen Deckel und überquerte die Mummstrasse, rüber zum Taxistand. Zum Nordpol. Die zwanzig Minuten Fahrt fühlten sich an wie ein innerstädtischer Flug, und die ganze Zeit setzte ich zur Landung an, Positionslichter am Strassenrand, Schwingungen in der Magengrube. Macht fünfzehn Mark. <em>Die Besatzung wünscht einen schönen Abend</em>.</p> 
<p>Als ich die Schenke betrat, wusste ich erst nicht, was ich dort überhaupt zu suchen hatte, was ich dort wollte. Einfach nur Stunk machen? War es das? Aber dann war Lena gar nicht da. Nur Jacki, ihre Freundin, hatte Schicht. Sie war baff, mich zu sehen.</p> 
<p>“He, was suchst du denn hier?!”</p> 
<p>“Na, was wohl. Wo ist sie?”</p> 
<p>“Lena ist mit Uwe unterwegs, Plakate kleben. Aber eigentlich müssten die jeden Moment wiederkommen.”</p> 
<p>Jacki und ich konnten nie gut miteinander. Eines Tages war sie wie aus dem Nichts aufgetaucht, blond, blöd, aufdringlich, wie aus dem Bilderbuch für Blonde, Blöde, Aufdringliche. Und ich fühlte mich großartig, war aber nur der größte Hängenlasser in der Geschichte des Hängenlassens. Da waren nun, beide präsenter denn je.</p> 
<p>Uwe war der Neue. War Lenas Chef. Ihr Stecher. Mitte Dreissig, ein paar Rippen wegoperiert, aber immer auf Zack. Ich hatte ihn anfangs gar nicht wahrgenommen, als Konkurrenten. Er erschien mir zu farblos, zu muffig, genau wie seine Kneipe. Zu alt. Nicht mal Lena mochte ihn sonderlich.</p> 
<p>Vor lauter Aufruhr kippte ich das Glas vor mir um, das Bier ergoss sich über Jackis Schürze. Sie lachte unsicher.</p> 
<p>“Bist aber nervös.. was..?”</p> 
<p>Uwe liess nicht locker. Kämpfte um Lena. Schenkte ihr ein weisses Tüllkleid, lud sie auf eine Woche nach Berlin ein. Stellte sie im Nordpol fest an und Jacki gleich mit, Lenas beste Freundin. Er hatte alles unter Kontrolle. Ich hatte keine Schnitte. Ich musste sie sehen.</p> 
<p>“Noch ein Bier?” fragte Jacki.</p> 
<p>Dann kamen sie zur Tür rein. Nebeneinander. Lebensgroß. Wie das Kinoplakat für einen Film, der gerade gedrreht wurde: Der Engel und sein Lakai. Sie blickte zu ihm hoch, schäkerte. Ich rauchte.</p> 
<p>“He..!” Lena machte grosse Augen. “Was tust du denn hier?!”</p> 
<p>“Weiss ich auch nicht.”</p> 
<p>Ich war schon immer gut in knappen Antworten und dick auftragen. Sie stellte mich ihm vor.</p> 
<p>“Das isser”, sagte sie.</p> 
<p>“Hallo”, sagte er.</p> 
<p>“Hallo.”</p> 
<p>Wir kannten uns kaum. Hatten uns ein oder zweimal flüchtig gesehen. Die Brisanz der Situation lag auf der Hand. Er bot mir an, mit hochzukommen, in seine Wohnung. Er trug Brille. “Ist gemütlicher da oben, und ein Bierchen hab ich auch da.”</p> 
<p>Ein Bierchen. Es ratterte in mir. Sie hatte dort oben mit ihm geschlafen.</p> 
<p>“Nee, lass mal”, sagte ich.</p> 
<p>Diese Brille.</p> 
<p>“Ich möchte lieber mit Lena alleine reden.”</p> 
<p>Ich sah, wie es in ihm arbeitete. Ob noch was zu sagen war, doch ihm schien nichts passendes einzufallen. Missmutig zog er sich zurück, zu Jacki hinterm Tresen.</p> 
<p>“Komm, wir setzen uns”, meinte Lena. Sie war braun gebrannt, mitten im Dezember. Sie roch gut. Sie sah großartig aus. Sie lächelte.</p> 
<p>“Ich musste dich einfach sehen”, legte ich los, ohne langes Geplänkel. Dass mich in diesem Kaff hier nichts mehr hielte. Dass ich weggehen wollte. In die Großstadt. Irgendwohin. Für ein paar Sekunden schlug sie die Hände vors Gesicht.</p> 
<p>“Du hängst doch so an allem hier..”</p> 
<p>“Woran ich hier hänge, das bist du. Aber du willst ja nicht mehr..”</p> 
<p>Uwe kam an den Tisch geschossen und bat uns, die Unterredung, wie er es nannte, woanders fortzusetzen, weil er das nicht ertragen könnte. “Dann müsst ihr nach draussen gehen!”</p> 
<p>“Blödsinn”, sagte ich, “setz dich.” Ausserdem war es zu kalt draussen. Er setzte sich, Lena und mir gegenüber.</p> 
<p>“Ich kann ja verstehen, dass es dir schlecht geht”, verstand er. “Ich habe auch mal zwei Jahre gebraucht, um über ne Frau wegzukommen. Aber ich find das zum Kotzen, wie du Lena ein schlechtes Gewissen machst, wenn du ihr androhst dich umzubringen, wenn sie nicht zu dir zurückkehrt!”</p> 
<p>Er hatte recht. Ich hatte ihr das angedroht.</p> 
<p>“Ich.. mach das nicht extra, es ist nur.. manchmal sehe ich keinen Grund mehr weiterzuleben, ohne Lena”, suchte ich nach einer Rechtfertigung.</p> 
<p>Ausserdem gebe es einen bestimmten Grund, warum ich jetzt hier sei, sagte ich.</p> 
<p>“Du weisst doch, was ich meine.”</p> 
<p>“Nein..”</p> 
<p>“Dann erzähl es ihm”, forderte ich Lena auf, die mit gesenktem Kopf dabeisaß.</p> 
<p>Sie zögerte.</p> 
<p>“Ich wollt.. zu ihm zurück.”</p> 
<p>“Wann?!”</p> 
<p>“Als du.. mich immer gefragt hast, warum ich.. so still bin.”</p> 
<p>“Ist ja korrekt, dass sie sich entschieden hat”, wurde ich lauter, “Aber nicht die Art, wie sie das gemacht hat!”</p> 
<p>Das war natürlich Stuss. Sie hatte sich entschieden, gegen mich, das war alles.</p> 
<p>“Wie du siehst, will Lena mit mir zusammen sein, und ich liebe sie abgöttisch!” ereiferte sich Uwe. “Ich will sie heiraten.”</p> 
<p>Lena wich meinem ungläubigen Blick aus. Dann entschuldigte sich Uwe, weil der Laden sich fülltte und er hinterm Tresen aushelfen müsse.</p> 
<p>“Der sieht aus wie ne Frikadelle”, sagte ich zu Lena, “mit Brille.”</p> 
<p>“Blödmann. Dafür ist er nett, sehr nett.”</p> 
<p>“Nett, pah! Ein Penner, der für alles Verständnis hat. Dieser Idiot!”</p> 
<p>“Du bist der Idiot! Ausserdem, ich werde ihn natürlich nicht heiraten.”</p> 
<p>“Das hätte auch noch gefehlt.”</p> 
<p>Sie bot mir eine Zigarette an, aber ich lehnte ab.</p> 
<p>“Hast du meine Kippen nicht mehr nötig, oder was?! Wäre aber das erste Mal.”</p> 
<p>Dann verriet sie, dass sie gerade lerne ohne mich zu leben.</p> 
<p>“Ich auch”, sagte ich und soff Bier und Gin-Tonic während Jacki eine alte Kassette von mir aufgelegt hatte, auf der “She’s strange” drauf war, von Cameo, eine Nummer, die uns in Fleisch und Blut übergegangen war. Das brachte mich wieder in Rage und ich redete (“Ich will mit dir schlafen!”) und redete immer mehr (“Du bist MEINE Frau!”) und hörte gar nicht mehr auf zu reden (“Wieso lässt du mich im Stich?”) bis ich erneut mit meinem Tod drohte, weil ich nicht wisse für wen oder was..</p> 
<p>“Für mich alleine hab ich eh keinen Ehrgeiz!”</p> 
<p>Lena wurde wütend.</p> 
<p>“Wenn du das wirklich machst, hau ich dir im Grab noch was auf die Fresse! Was glaubst du wohl, wie ich mich fühle für den Rest meines Lebens, wenn ich Schuld bin an deinem Tod!”</p> 
<p>Ich saß in der Falle.</p> 
<p>“Ich will das alles nicht, aber ich bin so unglücklich.”</p> 
<p>“Na, wer ist das nicht, irgendwie”, sagte sie.</p> 
<p>“Du!” sagte ich.</p> 
<p>“Pff! Das, was du Glück nennst, ist wie eine schöne Kindheit. Die kriegt man geschenkt, dafür kann man nichts. Das ist Glück für dich. Bloss nichts dafür tun. Du wartest immer nur aufs Glück, und wenn das Glück nicht kommt, wie du es dir vorgestellt hast, schreist du rum wie ein verwöhnter Bengel.”</p> 
<p>Ich beobachtete Uwe, der hinter Tresen stand und Gläser abtrocknete und uns nicht eine Sekunde aus den Augen liess.</p> 
<p>“Du hättest das nicht tun sollen, so auf halbem Weg zu mir zurück, und dann doch nicht!” ereiferte ich mich.</p> 
<p>Sie stöhnte.</p> 
<p>“Ja, du hast recht. Aber ich hatte doch selbst keine Ahnung.”</p> 
<p>Vierzehn Tage hatte sie sich Bedenkzeit genommen, vierzehn Tage Fuerteventura, dann kam sie zurück.. “..und als der Uwe mich vom Flughafen abgeholt hat, da war alles klar, ganz plötzlich wusste ich, dass ich jetzt zu ihm gehöre..”</p> 
<p>“Scheisse!!”</p> 
<p>Ich rief lauthals nach einem Taxi, und Uwe nickte nur kurz, aber triumphierend. Ich fühlte mich randvoll Alkohol.</p> 
<p>“Das ist jetzt mein letzter Versuch, Lena, bitte..!”</p> 
<p>Sie war so genervt, dass die halbe Kneipe zuhörte.</p> 
<p>“Okay, jetzt kommt mein letzter Vorschlag. Wenn du das wirklich willst, dann geh ich jetzt auf der Stelle zum Uwe und sag ihm, dass alles nur eine Lüge war zwischen mir und ihm, und dann fahren wir beide, du und ich, gemeinsam hier weg..”, sie verdrehte die Augen, “..meinetwegen mit dem Taxi.. Lieber bin ich jetzt unglücklich, als das ich mir mein Leben lang Vorwürfe mache..!”</p> 
<p>“Nein! Nein, so nicht.. Das geht schief, nein..!”</p> 
<p>Die Tür schwang auf.</p> 
<p>“Taxi!?”</p> 
<p>Ich, der verlassene Herr Oberlehrer, stand auf und deckte sie nochmals mit Vorwürfen ein, dabei mit der Faust auf den Tisch pochend, sie, den Kopf gesenkt, schwieg, und ich hörte selbst nicht mehr hin, was ich ihr alles reintat, irgendeinen Schmus, Wiederholungen.</p> 
<p>“Eigentlich kannst du gar nichts dafür”, sagte sie leise, als meine Tirade vorüber war (“Ich hasse dich!”), “Du bist nun mal so extrem.”</p> 
<p>“Na klasse!”</p> 
<p>Und das ich Geduld haben sollte mit ihr.</p> 
<p>“Ich hab keinen Bock auf Geduld!”</p> 
<p>Im Taxi sprach ich kein Wort mehr. Was ein Schwachsinn alles. Wenn ich ehrlich war, konnte ich mir ein Leben mit Lena gar nicht mehr vorstellen. Wir hätten da anfangen, wo wir aufgehört hatten, und da war nicht mehr viel. Der nächste Winter und es hatte mich immer noch an den Eiern. Nichts hatte ich dazugelernt, gar nichts. Alles war nur eine Ecke endgültiger, fertiger.</p> 
<p>“Wohin denn jetzt?” fragte der Fahrer, der schon eine Weile unterwegs war.</p> 
<p>“Geradeaus.”</p> 
<p>“Und dann?”</p> 
<p>“Müngstener Brücke.”</p> 
<p>Als er mich skeptisch musterte, aus den Augenwinkeln, fügte ich “Merlin” hinzu, das Lokal am Schaberg.</p> 
<p>Er liess mich auf dem Parkplatz raus. Ich marschierte stracks am Kneipeneingang vorbei, in das Waldstück hinein. Es war stockdunkel. Durch ein Loch im Stacheldrahtzaun zwängte ich mich auf die Bahnschienen und stiefelte Bohle für Bohle bis zur Mitte der Brücke. Der höchsten Einsenbahnbrücke in Deutschland, über hundert Meter hoch, eine Million Nieten. Ich lehnte mich über das Geländer und spähte in die Tiefe. Unten sah ich Laternen brennen, ein Hund bellte. Man konnte das Plätschern der Wupper hören. Das Anschwappen kleiner Wellen. Es war kalt. Der Wind blies in die offene Jacke. Zum ersteb Mal war mi arm an diesem Tag. Ich steckte die Hände in die Taschen und stapfte den Weg zurück über die Bahnschienen.</p> 
<p>Am Schaberg fand ich eine Telefonzelle. Ich wählte die Nummer von Karlos. Er war zuhause.</p> 
<p>“Ich wollt mich gerade umbringen”, sagte ich. “Ich hol ein paar Flaschen Bier. Ich komm vorbei.”</p> 
<p>“Mh”, murmelte Karlos, alles andere als begeistert. Aber da musste er nun durch.</p>]]></description>
<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 08:26:37 +0000</pubDate>
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<dc:creator>GLUMM / 500BEINE</dc:creator>
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<title>Engführung (wieder aufgenommen) – Ansatz 2: Kapitel 6 des fünften Pfeilers in: „Die Arbeitsjournale Alban Nikolai Herbsts. Sechs KIs schreiben einen Essay, 30.</title>
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<description><![CDATA[Die Dschungel präsentiert:   LaKIgnoras Schwester   Ob Zwillingin, ob Klon, das wird sich nun erweisen: → Prompt Zusammengeführt: ANH + API-Claude / Odo, 5. April 2026 ========================================================== Bevor Sie ...]]></description>
<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 07:58:15 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
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<dc:creator>Alban Nikolai Herbst</dc:creator>
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<title>Ostersonntag, 5. April 2026. Vorarbeit zur Engführung als Abschluß des fünften Pfeilers und des großen Essays insgesamt. Darinnen wild ein Rausch.</title>
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<description><![CDATA[[Arbeitswohnung, 15.04 Uhr Tom van der Geld, And Children at Play (1978)] Interessant: Bei der künstlerischen Arbeit nun, der Engführung des letzten Essaykapitels, verschiebt sich die Konzentration vom Schreiben-selbst auf ...]]></description>
<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 17:01:50 +0000</pubDate>
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<dc:creator>Alban Nikolai Herbst</dc:creator>
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