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	<title>litblogs.net - literarische weblogs in deutscher sprache</title>
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	<description>literarische weblogs in deutscher sprache</description>
	<language>en</language>
	<lastBuildDate>Fri, 25 May 2012 12:56:40 GMT</lastBuildDate>

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		<title><![CDATA[Liebe Melusine,

wohnten Sie nebenan, ich hätte Ih...]]></title>
		<link>http://gleisbauarbeiten.blogspot.com/2012/05/unlustig-primitive-zuruckweisung-der.html?showComment=1337943802290#c5117356975642074577</link>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2012 15:03:00 +0200</pubDate>
		<description><![CDATA[
Liebe Melusine,wohnten Sie nebenan, ich hätte Ihnen längst die Boxbirne rübergebracht. Der kann man so richtig auf die Fresse hauen! Vielleicht aber sollte ich sie selber wieder aufstellen (ist so&#39;n Ding mit einem mit Wasser auffüllbaren Ständer), denn die von Ihnen beschriebene Gemütsverfassung ist teilbar, ohne deswegen weniger zu werden.  ...
		]]></description>
		</item>

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		<title><![CDATA[rheinsein » Das 19te unterthänigst]]></title>
		<link>http://rheinsein.de/2012/05/25/das-19te-unterthanigst/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2012 13:32:59 +0200</pubDate>
		<description><![CDATA[
<p>I<br /> Mitte des 19ten erscheint dann eine Schrift<br /> des Titels „Der chemische Ackermann“<br /> derweil der Rhein begradigt wird<br /> Herr Tulla verscheucht die dicken Schnaken<br /> Das Fräulein Loreley schaut trübe auf die Kähne<br /> Die Dampfmaschinen für die Schiffe springen<br /> morgen schon aus heißgelaufenen Fabriken<br /> und jagen auch als Eisenbahnen<br /> mit dreißig Kilometern durch das Land<br /> Es fehlt an jeder Eisenbahnstation<br /> ein kaltgemachter Passagier<br /> Tribut für den Herrn Ziegenfuß<br /> (so flüstert man sich´s unter Bauern zu)</p> <p>II<br /> Die Feuerungen der Fabriken verbrennen<br /> den nächtlichen Beischlaf, das tägliche Saufen<br /> Blaugemacht wird nicht im Jahre ´39<br /> sonst wird die Hand zerrissen in der Transmission<br /> wenn sie vom Rotweinkater zittert, die Hand<br /> Und außerhalb vom Rotlichthaus<br /> zahlt auch das Ficken sich nicht aus<br /> Dort draußen in der aufgeräumten Welt<br /> gibt es nurmehr fischbeinverstärkte Schnürkorsette<br /> Was folgt ist Hysterie zur gefälligen Behandlung<br /> durch den Herrn Doktor Freud am Ende des Jahrhunderts</p> <p>III<br /> „In der Berliner Fickanstalt<br /> werden die Mädchen<br /> auf die Betten geschnallt<br /> Hose runter – Beine breit<br /> Ficken ist ne Kleinigkeit“</p> <p>Ein Gastbeitrag von Florian Voß, der in seinem noch relativ jungen Blog <em><a href='http://florianvoss.blogspot.de/' target='_blank' rel='nofollow'>Verbotene Zone</a></em> Einblicke in seine Gedankenwelt und die Berliner Lyrikszene gewährt. Es finden sich aber auch rheinisch konnotierte Betrachtungen, etwa über den Schloßgarten und die Musikszene Ende der 80er in Karlsruhe, wo der Autor seinerzeit aufwuchs.</p> <p>Der obige Text erschien in: <a href='http://www.belletristik-berlin.de/index.php?id=241' target='_blank' rel='nofollow'>Dattenschatten Datenströme Staub</a> im Verlagshaus J. Frank. rheinsein dankt dem Autor für die Publikationsgenehmigung!</p> <p>Dattenschatten Datenströme Staub<br /> Gedichte: Florian Voß, Illustration: Nicole Riegert, Quartheft 28, Edition Belletristik, 80 Seiten, Softcover, Erschienen im Mai 2011<br /> Preis: 13,90 €<br /> ISBN: 978-3-940249-46-3</p>
		]]></description>
		</item>

		<item>
		<title><![CDATA[Kommentar zu Ohne Titel]]></title>
		<link>http://www.abendschein.ch/site/comments/ohne_titel3/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2012 11:57:00 +0200</pubDate>
		<description><![CDATA[
Klassische Buchstabennudeln, den Kindern aus der Suppe gestohlen, auf schwarzem Karton.
		]]></description>
		</item>

		<item>
		<title><![CDATA[Nachrichten aus den Prenzlauer Bergen! » Das Funzen als solches]]></title>
		<link>http://nwschlinkert.de/2012/05/25/das-funzen-als-solches/</link>
		<guid>http://nwschlinkert.de/2012/05/25/das-funzen-als-solches/</guid>
		<pubDate>Fri, 25 May 2012 11:38:46 +0200</pubDate>
		<description><![CDATA[
<p><strong>Entscheidungen sind zu treffen. </strong>Diese sind dann zu &#8220;verkaufen&#8221;, was voraussetzt, daß Käufer vorhanden sind, die das Entschiedene akzeptieren, was wiederum eine Entscheidung bedeutet. Die Welt besteht also nicht nur aus Zeichen, wie dies in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Roland Barthes, Jacques Derrida, Michel Foucault und andere herausgearbeitet haben, sondern dezidiert aus einem ständigen Weiterreichen von Willenssetzungen innerhalb eines Systems mit erkennbaren und nichterkennbaren Regeln und Gesetzen, die einerseits als natürliche zu bezeichnen sind, andererseits als menschengemachte. All dies unterliegt dem <em>freien Willen </em>des Menschen, ein Begriff, der selbstredend ein Pleonasmus ist. Ich entscheide also <em>nach</em> meinem Willen, und zwar tatsächlich auch zeitlich gesehen, denn mein Verstand, der zuvor dem Willen hilfreich zur Seite stand mit Daten und Fakten, muß die Entscheidung des Willens nun erkennen und umsetzen. Das ist ein hochkomplexer und ständig laufender Prozeß. Der Wille jedenfalls hat das Sagen, selbst wenn seit fast ewigen Zeiten der Unsinn verbreitet wird, der Mensch sei determiniert und nicht Herr seiner selbst, was ja nicht einmal auf die zutrifft, die sich zur Durchsetzung ihrer These, oder ihres Glaubens, Forschungsmittel erschleichen. Nun, auch die Forschung ist frei und selbst Blödsinn ist letztlich von einiger Wichtigkeit, eben weil der Mensch ihn in die Menschen-Welt setzt. Handeln ist so gesehen nur der Oberbegriff für das Herstellen einer Vielzahl von Kurzschlüssen – ständig funzt es!</p>
		]]></description>
		</item>

		<item>
		<title><![CDATA[Kommentar zu Ohne Titel]]></title>
		<link>http://www.abendschein.ch/site/comments/ohne_titel3/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2012 10:55:00 +0200</pubDate>
		<description><![CDATA[
mich würd mal interessieren: ist das jetzt päckchensuppe oder selbst modelliert. also: text oder textskulptur?
		]]></description>
		</item>

		<item>
		<title><![CDATA[In den Kammern eines verschachtelten Schlafs beginnt das Arbeitsjournal des Freitags,...]]></title>
		<link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97032367/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2012 10:05:00 +0200</pubDate>
		<description><![CDATA[
Argo-TS 586.7.41 Uhr:
[Arbeitswohnung.]
Die Situation macht mir schon etwas Angst, >>>> mein Arbeitszentrum zu gefährden; andererseits geht es nicht anders: ich beuge mich nicht. Nie. Es wäre ein Verlust an Selbstachtung sonst. Aber wie tief sie reicht, bekam ich gestern nacht zu spüren; ich dachte: nachts, hatte in Wahrheit kaum eine  ...
		]]></description>
		</item>

		<item>
		<title><![CDATA[The Glumm » Die neue No. 3]]></title>
		<link>http://glumm.wordpress.com/2012/05/25/die-neue-no-3/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2012 10:04:37 +0200</pubDate>
		<description><![CDATA[
<p>lMitte der Neunziger war ein Tag wie der andere. Ich jobbte als Nachtportier im Hotel, auf dem Weg zum Nachtdienst besorgte ich mir Pulver, tagsüber versuchte ich Schlaf zu finden und jedem Streit mit der Gräfin aus dem Weg zu gehen. Und auch wenn ich das Pulver kein einziges Mal intravenös zu mir nahm, weil Spritzen mich abstiessen und fern jeder Drogenerotik waren, sah ich zunehmend schlechter aus. Heroin und Gesichtszüge, auf Dauer eine tragische Liaison. Ergebnis: ein schnarchiger alter Hund.</p> <p>Dann hatte ich eine neue Stammdealerin. Selbst in der Szene war sie kaum bekannt, das hatte seinen Grund. Sie war supervorsichtig. Sie belieferte exakt drei Kunden, drei und nicht einen mehr, damit erst gar kein Gerede aufkommen konnte. Sie hatte panische Angst vor Bullen und davor, im Knast zu landen. Da sie einer regulären Arbeit nachging, sie buckelte in irgendeiner kleinen Import-Export-Bude auf dem Büro, empfing sie ihre Kunden erst nach Feierabend, einen nach dem anderen. Eins, zwei, drei. Jeder bekam eine Viertelstunde. Als Dealerin war sie perfekt, ein gut geöltes Maschinchen, und sie liess uns niemals hängen.</p> <p>Als sie selbst einmal auf dem Trockenen saß und es sich abzeichnete, dass sie erst am folgenden Tag wieder frisch war, gab sie jedem von uns Dreien ein kleines Fläschchen Polamidon mit, damit wir über die Runden kamen und nur ja nicht woanders kaufen mussten. Sie war eine treue Seele, eine Krämerseele, und sie war eine Kauffrau.</p> <p>Wenn alles seinen gewohnten Lauf nahm, saß sie Punkt halb sechs mit ihren stämmigen und ungeheuer weißen Schenkeln in ihrem überheizten Wohnzimmer und arbeitete auf der elektronischen Feinwaage nacheinander die Bestellungen ab. Sie hieß Monika oder Jutta, irgendwas altmodisches, aber wir nannten sie nur die <em>Unke</em>. Es lag an ihren Augen. Sie wölbten sich aus den Höhlen hervor wie Froschaugen, und sie schwammen geradezu in Tränenflüssigkeit. Es war, als hätte sie ein Depot angelegt, um jederzeit Zugriff auf ihre Tränen zu haben. Sie hatte etwas schweres, froschiges an sich, und sie hätte eigentlich in einem feuchten Kellerloch leben müssen, doch sie lebt im dritten Stock in einer hellen trockemewn Drei-Zimmer-Wohnung.</p> <p>Ich war nur in ihren erlauchten Kundenkreis gerutscht, weil ex-Kunde No. 3 für 24 Monate in den Bau musste. Selbst bei guter Führung und Entlassung auf zwei Drittel war er nun für mindestens anderthalb Jahre weg vom Fenster. Ich kannte ihn nur vom Sehen, hatte aber gehört, dass es das übliche Junkiespiel war. Das Gericht hatte ihn aufgrund von Aussagen verknackt, die andere Süchtige in der U-Haft gemacht hatten. Da ließ man sie so lange ohne Heroin oder Methadon zappeln, bis es ihnen schlecht genug ging und sie irgendeinen Scheiß verzapften, belastende Aussagen machten, ob die nun der Wahrheit entsprachen oder nicht, wen juckte das schon. Was bei jedem anderen Delikt kaum zu einer Verurteilung gereicht hätte, bei Rauschgift guckten alle weg, weil alle vom Elend der Junkies profitierten.</p> <p>Junkies versorgten eine ganze Maschinerie aus jungen Kripobeamten, die sich ihre ersten Streifen verdienten, und desillusionierten Drogenberatern, Gefängniswärtern und Psychologen, aus Bewährungshelfern, Ärzten, Arzthelferinnen, Apothekern, Gesundheitsamtmitarbeitern, Justizangestellten, Zollbeamten. Jeder wollte ein Stück abhaben vom Junkie, der in aller Regel nichts anders tat, als sich selbst zugrunde zu richten. Und dafür wurde er auch noch bestraft. Es war beschämend. Es war zum Kotzen.</p> <p>Die Preise für schmutziges Strassenheroin blieben gegen jede Marktregel von Nachfrage und Angebot künstlich dermaßen hoch, weil der Staat es sich seit Jahrzehnten anmaßte, die eine Droge als illegal zu brandmarken und damit dem Schwarzmarkt und der Mafia auszuliefern, während die andere Droge, Alkohol, billig in jedem Dorfkiosk zu kaufen war. Es war grotesk. Ein Gramm gepanschtes Heroin kostete 100 Mark auf der Strasse, man wurde krank davon und wusste nie, welcher Zwischenhändler welches Streckmittel benutzt hatte, es war jedes Mal ein Vabanquespiel mit der Intensivstation. Was ein Gramm sauberes Heroin gekostet hätte? Fünf Mark, vielleicht zehn Mark, und der Hersteller hätte dabei immer noch seinen Schnitt gemacht.</p> <p>Aber Junkies hatten keine Lobby, es kümmerte niemanden, was mit ihnen geschah. Junkies kümmerten sich nicht mal um sich selbst, und sie steckten ständig in der Scheiße.</p> <p>Schön.</p> <p>Die No.3 war also weg vom Fenster. Die Unke erkundigte sich bei ihren beiden verbliebenen Kunden, wer denn nun die neue No.3 werden sollte.</p> <p>&#8220;Hat einer ne Idee?&#8221;</p> <p>Es gab bloß eine Vorgabe: der neue Kunde musste zuverlässig sein. Mitch schlug mich vor, weil er wusste, dass ich auf der Suche nach einem neuen Dealer war, mein alter hatte die Dealerei von einem auf den anderen Tag an den Nagel gehangen, nachdem er Vater geworden war. Und so wurde ich die neue No. 3 der Unke.</p> <p>Mitch, die laufende No. 2, kannte ich nicht erst aus Drogenzusammenhängen. Er hatte riesige Pranken, echte Werkzeugmacherhände, mit denen er eine Weile zum Flipper-King der Stadt aufgestiegen war, in den späten Siebzigern. Zwanzig Jahre später war er alkohol- und heroinabhängig und ging niemals ohne Buch aus dem Haus. Es musste schon ein ordentlicher Schinken sein, ein Fantasy-Roman nicht unter 700 Seiten. Die Exemplare waren zumeist komplett zerlesen, voller Eselsohren, das Cover war faltig und eingerissen, aber egal: Für Mitch war ein Buch in der Hand überlebenswichtig. Ein Buch in der Hand half ihm, sich in der Öffentlichkeit zu bewegen. Er hatte es sogar drauf, lange Strecken mit dem Schmöker in der Hand zurückzulegen, er las im Gehen, und er las wirklich darin, er tat nicht nur so.</p> <p>Die No.1 war ein schmächtiger stiller Langhaariger, ein ex-Liebhaber der Unke. Er machte nicht viel Worte, ein sanfter naiver Hippie, irgendwie übriggeblieben. Er kam mit den Drogen nicht wirklich zurecht. Er wurde immer sonderbarer. Er war davon überzeugt, dass man sein Handy überwachte, und nachts glaubte er den Funkverkehr der Bullen unter seinem Fenster zu hören und konnte die ganze Nacht nicht schlafen. Zuletzt zitterte er beim fernsten Getrappel im Hausflur am ganzen Leib, und wenn es dann klingelte, schmiss er sein letztes Pulver ins Klo und zog ab. Es hatte ihn voll erwischt. Er sah überall Bullen. &#8220;Glaubst du, ich bin langsam panne?&#8221; fragte er mich, und ich antwortete lange nicht. Er ließ sich ins LKH einweisen, freiwillig, bevor es andere getan hätten. Ich sah ihn nie wieder.</p> <p>Nachdem ich es in die Stadt geschafft hatte, schob ich das Rad in den Hausflur und lief die drei Stockwerke hoch. Oben angekommen drückte ich die Klingel. 1x kurz, 1x lang. Nein, auf <em>dieses ausgefallene </em>Klingelzeichen wäre kein Bulle je gekommen.</p> <p>&#8220;Die Tür ist offen!&#8221; hörte ich die Unke schnaufen. Ihre Nasenscheidewand war vom jahrelangen Sniefen so porös, sie klang wie eine Art marodes Brauereipferd. &#8220;Komm rein, Mann.&#8221;</p> <p>Sie saß am Wohnzimmertisch, in der Couch versunken, mit stämmigen und ungeheuer weißen Schenkeln. Der Tisch war über und über mit Zigarettenfiltern, Aluminiumfolie und anderen Utensilien übersät.</p> <p>&#8220;Hallo&#8221;, keuchte ich.</p> <p>Erledigt vom Radfahren und dem beginnenden Affen fiel ich in den Ohrensessel, einem gemütlichen Altertümchen, das sie vor Jahren auf einem Flohmarkt in Antwerpen erstanden hatte, damals, als sie noch clean und ansehnlich war. Keine Schönheit, das nicht, aber wild war sie gewesen in den späten Siebzigern, eine Janis Joplin. Der Schweiß tropfte mir aufs T-Shirt.</p> <p>&#8220;Willst du dich was frisch machen..?&#8221;</p> <p>&#8220;Nee, schon okay&#8221;, sagte ich.</p> <p>Sie grinste bräsig zu mir rüber. Erst da ging mir auf, wie sie das meinte, mit dem Frischmachen.</p> <p>&#8220;Ja, klar&#8221;, beeilte ich mich.</p> <p>Frischmachen bedeutete: Junge, du siehst so scheiße aus, ich streu dir erstmal ne Strasse. Zieh das hier erst mal weg, dann sehen wir weiter. Werd erstmal mal wieder Mensch.</p> <p>&#8220;Mann.. du schwitzt ja wie ein Schwein..&#8221;, näselte sie.</p> <p>Ich stöhnte zustimmend. Sie reichte eine Illustrierte rüber, auf der etwas Pulver zu einer kleinen braunen Pyramide aufgeschichtet war.</p> <p>&#8220;In zehn Minuten musst du dich aber vom Acker machen, dann hab ich ein anderes Date.&#8221;</p> <p>&#8220;Na und? Ich kenn doch deine Leute.&#8221;</p> <p>Weil sie nicht antwortete, blinzelte ich zu ihr rüber. Die Augen waren ihr zugefallen, der Mund stand offen, und ganz langsam, Stückchen für Stückchen, sank das Kinn auf ihre Brust. Sie dämmerte. Braunes Pulver, feucht geworden vom Nasenrotz, sickerte aus ihrer Nase. Sie war breit wie tausend Russen.</p> <p>Ich schnupfte die Pyramide weg, die sie mir zuvor auf der Zeitschrift,<em> Gala</em>, rübergereicht hatte, und als sie anfing zu schnarchen, nahm ich das Holzbrett ins Visier, das vor ihr auf dem Tisch lag. Den Hügel Pulver darauf schätzte ich auf vierzig, vielleicht fünfzig Gramm. Ich beugte mich vorsichtig über den Tisch, ohne das geringste Geräusch zu verursachen, trug eine gute Messerspitze vom Pulverhügel ab und streute mir rasch zwei Strassen auf der <em>Gala</em>, die ich hintereinander wegsniefte.</p> <p>Dann lehnte ich mich zurück.</p> <p>Gedämpft stieg der Verkehrslärm der Nordstadt in die Wohnung hoch. Sie wohnte in zentraler Lage, am Busbahnhof. Ich schielte immer noch auf das Holzbrett. Auf den Hügel. Warum hatte ich nicht mehr genommen? Sie würde es gar nicht merken, ein oder zwei Gramm weniger. Und wenn schon. Sie hatte erst am Nachmittag Nachschub bekommen, sie war frisch wie lange nicht. Ich saß da und starrte den Hügel an. Den Fetisch.</p> <p>&#8220;Wieviel?&#8221; murmelte die Unke plötzlich.</p> <p>&#8220;Was..?&#8221;</p> <p>&#8220;Wieviel du willst.&#8221;</p> <p>Aufgeschreckt kramte ich die Geldscheine aus der Hosentasche. So schnell, wie sie weggesackt war, kam sie auch wieder zu sich.</p> <p>&#8220;Zweihundert&#8221;, sagte ich. Ich wusste nicht, was sie mitbekommen hatte und was nicht. Mein Herz schlug wie verrückt.</p> <p>&#8220;Zwei Blaue willst du? Hey.. hast du im Lotto gewonnen?!&#8221; Sie kicherte käsig und machte die Bestellung fertig. Glück gehabt.</p> <p>Auf dem Rückweg hielt ich vor einem Altbau an der Florastrasse. Ich hatte kaum mein Rad abgeschlossen, schon riss Felix das Fenster auf.</p> <p>&#8220;Komm rauf, Alter..!&#8221;</p> <p>Ich wurde bereits sehnsüchtig erwartet. Ich war überfällig. Die zweihundert Mark waren ja nicht von mir, ich hatte die Kohle zuvor in der WG abgeholt. Die war jung, die WG, zwei Jungs und ein Mädel, Anfang Zwanzig, auf dem Weg in die Sucht. Sie hatten die Kohle mühsam zusammengeschmissen. Ich lieferte 1,4 Gramm ab. Für zwei Blaue. Was ein scheiß Kurs. Die Unke war von ihrem Lieferanten beschissen worden, dann hatte sie mich beschissen, nun beschiss ich die Greenhorns von der Florastrasse. Es war eine einzige groß Bescheißerei und kein Ende in Sicht.</p> <p>Ob die drei wohl auch noch jemanden bescheißen würden, fragte ich mich, nachdem ich mich so schnell wie möglich verabschiedet hatte. Noch im Hausflur begegnete mir ein verschwitztes junges Mädchen, dem es nicht gut ging. Es hechelte die Stufen hoch, und drückte die Klingel.</p> <p>&#8220;Ist offen..!&#8221; hörte ich noch.</p> <br /> <a href='http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/glumm.wordpress.com/2397/' target='_blank' rel='nofollow'><img src='http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/glumm.wordpress.com/2397/'   alt="" border="0"   /></a> <a href='http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/glumm.wordpress.com/2397/' target='_blank' rel='nofollow'><img src='http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/glumm.wordpress.com/2397/'   alt="" border="0"   /></a> <a href='http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/glumm.wordpress.com/2397/' target='_blank' rel='nofollow'><img src='http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/glumm.wordpress.com/2397/'   alt="" border="0"   /></a> <a href='http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/glumm.wordpress.com/2397/' target='_blank' rel='nofollow'><img src='http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/glumm.wordpress.com/2397/'   alt="" border="0"   /></a> <a href='http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/glumm.wordpress.com/2397/' target='_blank' rel='nofollow'><img src='http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/glumm.wordpress.com/2397/'   alt="" border="0"   /></a> <a href='http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/glumm.wordpress.com/2397/' target='_blank' rel='nofollow'><img src='http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/glumm.wordpress.com/2397/'   alt="" border="0"   /></a> <a href='http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/glumm.wordpress.com/2397/' target='_blank' rel='nofollow'><img src='http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/glumm.wordpress.com/2397/'   alt="" border="0"   /></a> <img src='http://stats.wordpress.com/b.gif?host=glumm.wordpress.com&#038;blog=2163523&#038;post=2397&#038;subd=glumm&#038;ref=&#038;feed=1' width='1' height='1' />
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		</item>

		<item>
		<title><![CDATA[Traumwandel]]></title>
		<link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97032367/#97032446</link>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2012 10:04:00 +0200</pubDate>
		<description><![CDATA[
Großartig - danke fürs Mittaumelnlassen!
		]]></description>
		</item>

		<item>
		<title><![CDATA[@Hartzkind.]]></title>
		<link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97032346/#97032437</link>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2012 09:57:00 +0200</pubDate>
		<description><![CDATA[
Schon klar, daß Sie das glauben - wenn jemand das Leben nicht klarkriegt. Schönen Tag >>>> auch Ihnen, Sie armes dreiachtelgiftiges Dummerchen.
		]]></description>
		</item>

		<item>
		<title><![CDATA[Vor 7.00 Uhr ist es senile Bettflucht.]]></title>
		<link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97032346/#97032427</link>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2012 09:49:00 +0200</pubDate>
		<description><![CDATA[
Vor 7.00 Uhr ist es senile Bettflucht.
		]]></description>
		</item>

		<item>
		<title><![CDATA[Die Veranda » Alfred Hitchcock’s Rattenlied (wenn ich so will)]]></title>
		<link>http://veranda.michaelperkampus.net/20120525/alfred-hitchcocks-rattenlied-wenn-ich-so-will/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2012 09:01:47 +0200</pubDate>
		<description><![CDATA[
<p>Es w&#228;re ja, dachte ich mir, gar keine schlechte Idee, einen OST zum Buch zu gestalten, da sind ja nun wahrlich gen&#252;gend Interpreten vorhanden. N<a href='http://veranda.michaelperkampus.net/20120524/eddie-calvert-in-wendenhammer/' target='_blank' rel='nofollow'>eben Eddie Calvert </a>zum Beispiel Bobby Vee, der im Kapitel <strong><em>Ich bin die Nacht /Du bist der Ort</em></strong>, n&#228;mlich da, wo es zum Maifeuer geht, aus dem Radio pl&#228;rrt. <em>The night has a thousand eyes</em>. Selbstverst&#228;ndlich. Oder das <em>Alfred Hitchcock Presents Theme, </em>das im Buch eigentlich zum Rattensong wird, wenn Fridolin seine Cameo-Auftritte absolviert.</p> <p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/0_AmqBGDJDs?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p> <p><a href='http://nachtsonnenkammer.blogspot.de/2012/05/hirnlos-aber-mit-kopfchen.html' target='_blank' rel='nofollow'>Das Linchen ackert auf einer ganz anderen Baustelle</a>, zertifiziert sozusagen die Eingeweide des Textes. Das wird noch sehr wichtig werden, wenn sich nicht das geringste verlieren soll. Das Figurenaufgebot ist doch erheblich. Die F&#252;lle an Ereignissen, Querverweisen, Orten und pers&#246;nlichen Trag&#246;dien w&#252;rde dazu ausreichen, zehn Romane zu schreiben. Aber so arbeite ich nat&#252;rlich nicht, ich strecke nichts, bin nicht besonders geschw&#228;tzig, sondern an der Szene interessiert. Jeder Absatz muss in sich maximale Kraft verspr&#252;hen. Wenn man so will, laufen bereits die Reisevorbereitungen. Mir w&#228;re es am Liebsten, mit dem Wohnmobil ins Fichtelgebirge zu tuckern, weil wir doch &#246;rtlich ungebunden sein sollten und wir den Arbeitsraum unver&#228;ndert hin und her transportieren k&#246;nnten.</p> <p> </p> Tags: <a href='http://veranda.michaelperkampus.net/tag/alfred-hitchcock/' target='_blank' rel='nofollow'>alfred hitchcock</a>, <a href='http://veranda.michaelperkampus.net/tag/bobby-vee/' target='_blank' rel='nofollow'>bobby vee</a><br />
		]]></description>
		</item>

		<item>
		<title><![CDATA[Wie, in gewaltigem Zustande? In hohen Prachten? Brav, Alter? So sollst du, munterer...]]></title>
		<link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97032367/#97032386</link>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2012 08:50:00 +0200</pubDate>
		<description><![CDATA[
Wie, in gewaltigem Zustande? In hohen Prachten? Brav, Alter? So sollst du, munterer Greis, dich nicht betrüben.
aus Lotte in Weimar von Th. Mann (aber das wissen Sie ja sowieso)

Zum Morgen schon "SOWAS" (was SIE schrieben) zu lesen, macht Spaß.
Beste Grüße!
		]]></description>
		</item>

		<item>
		<title><![CDATA[Die Dschungel. Anderswelt. (Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop) » In den Kammern eines verschachtelten Schlafs beginnt das Arbeitsjournal des Freitags,...]]></title>
		<link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97032367/</link>
		<guid>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97032367/</guid>
		<pubDate>Fri, 25 May 2012 08:44:21 +0200</pubDate>
		<description><![CDATA[
<div align="right"><a href='https://picasaweb.google.com/lh/photo/Cc87z5huHzhYETvzVvXgkc0tWort-WG_PrjAk7bI5Bk?feat=embedwebsite' target='_blank' rel='nofollow'><img src='https://lh6.googleusercontent.com/-NbKnWl_4ghs/T78nQ117M0I/AAAAAAAABYY/QMoRqD56Azg/s288/Argo-TS%2520586.jpg' width='209' height='288' /></a><br /><sub>Argo-TS 586.</sub></div><div align="justify"><u>7.41 Uhr:</u><br /> <sub>[Arbeitswohnung.]</sub><br /> Die Situation macht mir schon etwas Angst, <a href='http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97031424/#97031943' target='_blank' rel='nofollow'>>>>> mein Arbeitszentrum zu gefährden</a>; andererseits geht es nicht anders: ich beuge mich nicht. Nie. Es wäre ein Verlust an Selbstachtung sonst. Aber wie tief sie reicht, bekam ich gestern nacht zu spüren; ich dachte: <i>nachts</i>, hatte in Wahrheit kaum eine Stunde geschlafen und sehr wild geträumt, schachtelgeträumt, sollte meine Wohnung verlassen, der Prozeß war geführt, alles ziemlich irrsinnig, als mitten in meinem Heimatverlust das Telefon schellte. Ich dachte sofort: die Löwin - und versuchte, das Gespräch anzunehmen, fand aber den richtigen Button am Telefon nicht, erkannte auch gar nichts, die Augen waren zu müde, alles verschwamm. Ich habe keine Lampe am Bett, also nahm ich die Taschenlampen-App des Ifönchens, aber zu spät. Richtete mich, schon halb verzweifelnd, auf. Die Löwin hatte mich wecken wollen, gewiß, damit ich nicht abermals, wie gestern und vorgestern, verschlief, weil mich das immer unleidlich macht, wenn ich dann schließlich nicht mehr arbeiten kann, wie ich es will.<br /> Ruf ich eben zurück. Suchte wieder die richtige Taste, spulte die gespeicherten Nummern durch, ließ mich zurückfallen; noch wußte ich nicht, daß es nicht etwa halb fünf morgens, sondern erst ein Uhr nachts war. Halb fünf Morgens! Keine Löwin kommt jemals auf die Idee, vor Sonnenaufgang jagen zu wollen. Da schläft sie, Punkt. Ich war aber verwirrt.<br /> Ja?<br /> Sie haben mich eben angerufen.<br /> Ich?<br /> Ja, sicher.<br /> Nein.<br /> Wie: <i>nein</i>?<br /> Ich habe Sie nicht angerufen. Mit wem spreche ich denn?<br /> Ähm, Alban Herbst.<br /> Und alles so dunkel, weiterhin.<br /> Alban! <i>Du</i> rufst an - um diese Zeit?<br /> Halb fünf war echt nicht zivilisiert für Kommunikationen mit dem zivilen Volk, das sah ich sofort ein, begriff aber noch immer nicht, mit wem ich sprach.<br /> Ähm, ähm... Wer ist denn da?<br /> Leises, brustgrundiertes Kichern, mehr ein tiefes Lächeln mit Lauten am anderen Ende der Funkwelle. Aber die Frau ließ mich raten.<br /> Endlich kam ich drauf.<br /> Lydia? fragte ich, aber unsicher tastend immer noch. Oh, ich wollte eigentlich...<br /> Sie lachte. Wie verschlafen du klingst. Komm, dreh dich wieder rum, es ist erst kurz nach eins.<br /> Wie bitte?<br /> Was dachtest d u?<br /> Oh je, die Träume.<br /> Entschuldigung, bitte. Entschuldige vielmals.<br /> Aber nein doch. Das war doch sehr schön, deine Stimme zu hören. Jetzt aber schlaf weiter.<br /> Sie legte auf, bzw. unterbrach die Verbindung.<br /> Ich mußte mich mal besinnen. Dann suchte ich abermals nach der Nummer von Wien. Daß es erst ein Uhr war und ich tatsächlich kaum eine dreiviertel Stunde geschlafen hatte, hielt mich unter der Bettdecke fest. Was eine Erektion, dachte ich: wohlig, fest, fleischlich warm gerichtet. Körpermitte, tatsächlich. Wie kann einen solch ein Kampftraum denn erregen? Offenbar hatte ers gekonnt. Um so dringender, zur Löwin - passendes Wort in diesem durchaus selbstironischen Zusammenhang: - durchzudringen. Was mir nun gelang. Das Gespräch dann <i>paßte</i>, zudem ich mich eines Hauchens, knurrenden Hauchens entsann, das mich schon einmal, vor dem Telefonklingeln, hatte aufschrecken lassen aus meiner Tjost mit Hausverwaltung und Verlag: das war, dieses Hauchen Fauchen Knurren, mitten aus meinem Zimmer gekommen. Bis ich begriff: nein, von draußen, denn das warnende Jaulen des drohenden Liebesgesangs einer Kätzin hatte ihm geantwortet. Und dann war es da abgegangen, da unten in dem Hof, <i>Balgerei</i> ist ein Euphemismus. Der Kater mußte Kräfte zeigen, wenn er nicht durchgeprügelt werden wollte. Schon nicht leicht, so Nachwuchs zu zeugen. Sie sind derartig süß, wenn Sie nicht ganz wach sind. Spätestens diese Bemerkung hätte mich erleuchten sollen, ermannen sozusagen, wogegen sie, die Löwin aber war: Nicht wachwerden. Dämmern Sie wieder ein, ich bitte Sie. Sie werden sehr tief schlafen.<br /> Und das tat ich, ohne weiteres Albgeschachtel, soweit mir erinnerlich ist. Um zehn nach halb fünf stand ich auf.<br /> Um fünf saß ich am Schreibtisch. Und da <i>flutschte</i> es nur so. So daß ich die vier Seiten Argosolls bis auf sieben brachte und also schon die DTse nachholen konnte und dieses Arbeitsjournal beginnen. Ich bin den fünften Tag schon nicht geduscht; gestern nacht, am Schreibtisch, dachte ich: upps, das riecht nicht mehr nach dir. Bart gibts auch schon wieder. Also Zeit, mich zu fassen, zu zivilisieren, die Kämpfe, sozusagen, Kämpfe sein zu lassen, um erst mit der helleren Stimmung, die der Vitalismus bedeutet, auf den Turnierplatz wieder einzureiten. Es gebe Gewinner, erzählte mir vorgestern ein Spielfilm, und Verlierer, dagegen könne man nichts machen. Vielleicht stimmt das, und ein Gewinner bin ich nicht. War ich eigentlich nie. Das nahm mir aber bis heute nicht meine Lebenslust. Man kann auch ungebrochen in die Knie gehen - und vielleicht kommt es genau darauf an: nicht darauf, zu siegen, sondern sich nicht brechen zu lassen, auch dann nicht, wenn man verliert. Sondern sich dann aufzurappeln und es halt abermals, und lachend, zu versuchen.<br /> Ich weiß, Leute, das ist nicht immer leicht. Aber wer hat gesagt, daß das Leben leicht sei? Und wenn etwas leicht ist, was ist es dann - letztlich, zum Beispiel in der Erinnerung - wert? Woran erinnern wir uns, wenn wir an die Urlaube unserer letzten Jahre denken? An die Abhängerei? Oder daran, wo etwas schiefging, und wir bestandens?<br /> <br /> <a href='http://www.kunstleben.info/meister-klassen/prosa.html' target='_blank' rel='nofollow'>>>> Irsee</a> ist dringend zu erledigen, man wartet auf meine Wahl. Durch das geöffnete Oberlicht hinter mir links dringt orientalische Musik; manchmal sind es Chöre, zu anderen Zeiten heftig Big-Band-Musik, dann wieder sind es christliche Gebete, ebenfalls im Chor. Heute Naher Osten. Ich liebe das, wie ich die Amsel liebe morgens, <i>meinen lieben Amselhahn</i>, Amselhahn, mich hat das Wort seit dem <a href='http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/sendehinweis-fuer-heute-wdr-3-2305-uhr-im-land-da-wo-wir-blutrot-sind/' target='_blank' rel='nofollow'>>>> Daniela-Danz-Stück</a> nicht verlassen - liebe es, wie ich das Elsternknattern liebe und die schwirrenden Rufe der Kinder vom Hof der nahen Schule her.<br /> <br /> Rasur jetzt, und die Zähne wollen gepflegt sein wie das, lustiges Wort, Gemächt. Dusche. Der helle Anzug heute, der gestreifte, mit blauem T-Shirt. Wie gut es ist, immer noch in die Klamotten von vor zwanzig, fünfundzwanzig Jahren zu passen (anders als der Anzug ist das Foto indessen erst zehn Jahre alt, knapp):<div align="right"><a href='https://picasaweb.google.com/lh/photo/GZadQ0VndAebBOQjneCkEAJ0l6iLVnG9uemJx-PuOlI?feat=embedwebsite' target='_blank' rel='nofollow'><img src='https://lh3.googleusercontent.com/-Z62aB1M7Wo0/T78mIHWHO3I/AAAAAAAABYM/pfLRp0s22VQ/s288/anh1.jpg' width='205' height='288' /></a><br /><sub>Fotografie (©):<br /> <a href='http://www.autorenarchiv.de/' target='_blank' rel='nofollow'>>>>> Susanne Schleyer, Autorenarchiv.de</a>.</sub></div><br /><div align="justify">Haben Sie einen wunderbaren Morgen!<br /> So wünscht es Ihnen:<br /> ANH<br /> <br /> <div align="justify"><u>10.01 Uhr:</u><br /> So, jetzt bin ich wieder <i>frauenfähig</i>. Gutes Gefühl. Leider aber, à propos zwanzig Jahre, sieht das Futter solcher Anzüge unterdessen so aus:<center><a href='https://picasaweb.google.com/lh/photo/7s78BuTvYkjqUvHmxq50r67LH-3PtnbCBMHFFOff-l0?feat=embedwebsite' target='_blank' rel='nofollow'><img src='https://lh5.googleusercontent.com/-tXZ0j3LZH28/T788_6zuNqI/AAAAAAAABYs/dWOLeQYTtcE/s144/IMG_1334.JPG' width='144' height='108' /></a></center><div align="justify">Also, wenn unterwegs, nicht das Jackett ablegen. <br /> Frühstück, simpel, Ei und Toast. Dann an die Lektorate. (Ich bin vernarrt in mein Parfum).<br /> <br /> <br /> <img src='http://vg03.met.vgwort.de/na/c4936e50656447669b26b76f29c72e2b' width='1' height='1' /></div></div></div></div>
		]]></description>
		</item>

		<item>
		<title><![CDATA[Die Dschungel. Anderswelt. (Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop) » Das DTs für den 25.5.2012]]></title>
		<link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97032346/</link>
		<guid>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97032346/</guid>
		<pubDate>Fri, 25 May 2012 08:03:51 +0200</pubDate>
		<description><![CDATA[
<center><u>4.40 - 5 Uhr:</u><br /> Aufstehen, Latte macchiato usw.<br /> <u>5 - 7.30 Uhr:</u><br /> Argo-ÜA, ff.<br /> <u>7.30 - 8.30 Uhr:</u><br /> <i>Die Dschungel:</i><br /> DTse, Arbeitsjournal.<br /> <u>8.30 - 11.30 Uhr:</u><br /> Irseeer Lektorate ff.<br /> <u>11.30 - 13 Uhr:</u><br /> Cello.<br /> <u>13 - 14 Uhr:</u><br /> Mittagsschlaf.<br /> <u>14 - 17 Uhr:</u><br /> Ggbf. Irseeer Lektorate ff: fertigstellen<br /> und die Teilnehmer bestimmen.<br /> <sub>(Zwischendurch was einkaufen).</sub><br /> <u>17 - 17.30 Uhr:</u><br /> Cello-Duos mit dem Jungen.<br /> <u>17.30 - 20 Uhr:</u><br /> Text für den Deutschen Literaturfonds herstellen (Argo-Auszug);<br /> evtl. Argo-Auszug für Die Dschungel.<br /> <u>ab 20 Uhr:</u><br /> Abendessen. <br /> Eventuell Argo ff, eventuell Lektüre;<br /> vielleicht auch, sowas um zehn, <a href='http://baramluetzowplatz.de' target='_blank' rel='nofollow'>>>>> Bar</a>.<br /></center>
		]]></description>
		</item>

		<item>
		<title><![CDATA[Die Dschungel. Anderswelt. (Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop) » Das DTs des 24.5.2012]]></title>
		<link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97032338/</link>
		<guid>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97032338/</guid>
		<pubDate>Fri, 25 May 2012 08:03:47 +0200</pubDate>
		<description><![CDATA[
<ul> <li>Argo-ÜA, bis TS 579.</li> <li><i>Die Dschungel:</i><br /> <a href='http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97031424/' target='_blank' rel='nofollow'>>>>> Arbeitsjournal</a>.<br /> <a href='http://taintedtalents.twoday.net/stories/adieu-praxis-dr-schein/#97031141' target='_blank' rel='nofollow'>>>>> Litblog 139</a> bei TT.</li> <li><i>Galouye-Hörstück:</i> Ankündigungstext für den WDR.</li> <li><i>Korrespondenzen:</i><br /> (u.a.) Verlagsärger, Hausverwaltung (langer Protestbrief).</li> <li>Lektorate <a href='http://www.kunstleben.info/meister-klassen/prosa.html' target='_blank' rel='nofollow'>>>>> Irsee</a>, ff.</li> </ul> <sub>Eine Stunde Cello geübt.</sub><br />
		]]></description>
		</item>

		<item>
		<title><![CDATA[taberna kritika - kleine formen » Ohne Titel]]></title>
		<link>http://www.abendschein.ch/site/weblog/ohne_titel3/</link>
		<guid>http://www.abendschein.ch/site/weblog/ohne_titel3/</guid>
		<pubDate>Fri, 25 May 2012 08:02:06 +0200</pubDate>
		<description><![CDATA[
<p><img src='http://www.abendschein.ch/images/uploads/cl_20120522_gra_Ohne_Titel.jpg' width='400' height='600' /> </p><br><small>abgelegt in: <a href='http://www.abendschein.ch/site/weblog/C65/' target='_blank' rel='nofollow'>collyrae lucidae</a></small><br><br><a href='http://www.etkbooks.com/' target='_blank' rel='nofollow'><img src='http://www.abendschein.ch/images/uploads/etklogoklein.jpg'     border="0" /></a>
		]]></description>
		</item>

		<item>
		<title><![CDATA[isla volante » kalt]]></title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/volante/~3/ATaDKokfJlQ/</link>
		<guid>http://feedproxy.google.com/~r/volante/~3/ATaDKokfJlQ/</guid>
		<pubDate>Fri, 25 May 2012 08:00:23 +0200</pubDate>
		<description><![CDATA[
<p><img src='http://www.isla-volante.ch/1bilder/12mai/norden.jpg' width='400' height='200' /></p> <p>sie hat immer noch zu kalt, war wohl zu lange im norden.</p>
		]]></description>
		</item>

		<item>
		<title><![CDATA[Das DTs für den 25.5.2012]]></title>
		<link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97032346/</link>
		<guid>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97032346/</guid>
		<pubDate>Fri, 25 May 2012 07:39:00 +0200</pubDate>
		<description><![CDATA[
4.40 - 5 Uhr:
Aufstehen, Latte macchiato usw.
5 - 7.30 Uhr:
Argo-ÜA, ff.
7.30 - 8.30 Uhr:
Die Dschungel:
DTse, Arbeitsjournal.
8.30 - 11.30 Uhr:
Irseeer Lektorate ff.
11.30 - 13 Uhr:
Cello.
13 - 14 Uhr:
Mittagsschlaf.
14 - 17 Uhr:
Ggbf. Irseeer Lektorate ff: fertigstellen
und die Teilnehmer bestimmen.
(Zwischendurch was einkaufen).
17 - 17.30 Uhr:
Cello-Duos mit dem Jungen.
17.30 - 20 Uhr:
Text für den  ...
		]]></description>
		</item>

		<item>
		<title><![CDATA[andreas louis seyerlein : particles » feuerzimmer]]></title>
		<link>http://andreas-louis-seyerlein.de/air/?p=17483</link>
		<guid>http://andreas-louis-seyerlein.de/air/?p=17483</guid>
		<pubDate>Fri, 25 May 2012 06:55:07 +0200</pubDate>
		<description><![CDATA[
<p><a href='http://andreas-louis-seyerlein.de/air/zeichen/linie.htm' target='_blank' rel='nofollow'><img src='http://andreas-louis-seyerlein.de/air/wp-content/uploads/2009/04/8.jpg' width='36' height='80' /></a></p> <p><a href='http://andreas-louis-seyerlein.de/air/zeichen/linie.htm' target='_blank' rel='nofollow'><span style="text-decoration: underline;">tango</span></a> : 2.24 &#8211; In einem Moment der Stille beobachtete ich vor wenigen Stunden ein Bücherregal, das in meinem <a href='http://andreas-louis-seyerlein.de/air/sand/fotografien/feuerzimmer.htm' target='_blank' rel='nofollow'><u>Arbeitszimmer</u></a> steht. Ich meinte, ein eigenartiges Geräusch wahrgenommen zu haben, in etwa hörte sich das so an, als würde man ein Ohr an ein Bambusrohr legen, durch welches Kieselsteine fallen. Zunächst meldete sich das Geräusch links oben unter der Decke, wo sich Bücher befinden, die ich noch nicht gelesen habe, wartende Bücher, sagen wir, Mahnende. Kurz darauf wanderte das Geräusch in die Mitte des Regals, Christoph Ransmayr klimperte oder John Berger, Janet Frame, Antonio Tabucchi. Ich hatte für einige Minuten den Eindruck, das Geräusch oder seine Ursache könnte sich vervielfältigt haben. Wenn nun folgendes geschehen wäre, dass sich in meinem Regal Funkbücher befinden, dachte ich, Bücher, die nur vorgeben Bücher von Papier zu sein, Bücher also, die über Seiten verfügen, die eigentlich Bildschirme sind, die man umblättern kann, dann wäre denkbar, dass ich jenes typische Geräusch vernommen habe, das in genau dem Moment entsteht, wenn der Autor eines Buches mittels Funkwellen eine erneuerte Fassung seines Werkes in die Zimmer der Welt entsendet. Ich muss darüber nachdenken, was die Möglichkeit der Funkbücher eigentlich bedeute n würde für das Schreiben, für das Aufhören können, für Anfang und Ende einer Geschichte. Und wenn nun Jean Pauls <em>Komet</em> in meinem Zimmer rascheln würde. – Noch zu tun: Zwei gerichtsfeste Pseudonyme erfinden. &#8211; stop<br /> <img src='http://andreas-louis-seyerlein.de/air/g/ping.jpg'     alt="ping" /></p>
		]]></description>
		</item>

		<item>
		<title><![CDATA[in|ad|ae|qu|at » Twitter Week vom 2012-05-24]]></title>
		<link>http://www.zintzen.org/2012/05/24/twitter-week-vom-2012-05-24/</link>
		<guid>http://www.zintzen.org/2012/05/24/twitter-week-vom-2012-05-24/</guid>
		<pubDate>Fri, 25 May 2012 01:29:07 +0200</pubDate>
		<description><![CDATA[
<ul class="ws_tweet_list"> <li>Neuer Eintrag: Twitter Week vom 2012-05-17 <a href='http://t.co/Iu3anjfX' target='_blank' rel='nofollow'>http://t.co/Iu3anjfX</a> <a href='http://twitter.com/inadaequat/statuses/203265743037542402' target='_blank' rel='nofollow'>-></a></li> <li>Neuer Eintrag: Gundi Feyrer : 5 Künstlerfiguren &#039;en miniature&#039; | Der Austellung 2. Teil ( Die Wiener , der Sü <a href='http://t.co/fqc3j2bq' target='_blank' rel='nofollow'>http://t.co/fqc3j2bq</a> <a href='http://twitter.com/inadaequat/statuses/205534233165434880' target='_blank' rel='nofollow'>-></a></li> </ul>
		]]></description>
		</item>
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