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<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/rss2full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:openSearch="http://a9.com/-/spec/opensearch/1.1/" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" version="2.0"><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-7792243221809896949</atom:id><lastBuildDate>Thu, 16 Feb 2012 09:41:46 +0000</lastBuildDate><category>Some Like It Hot</category><category>To Be Or Not To Be</category><category>Help</category><category>French Connection</category><category>Nashville</category><category>Ivanhoe – Der schwarze Ritter</category><category>Shakespeare In Love</category><category>In China essen sie Hunde</category><category>One Two Three</category><category>Kroko</category><category>Il Sorpasso</category><category>Der Mondmann</category><category>Sein oder Nichtsein</category><category>Tatsächlich Liebe</category><category>Eine Frau ist eine Frau</category><category>Road House</category><category>Une femme est une femme</category><category>Dead Man</category><category>Eins zwei drei</category><category>Die Spur des Falken</category><category>Man On The Moon</category><category>Bennpunkt Brooklyn</category><category>Hi-Hi-Hilfe</category><category>Birdy</category><category>Buddenbrooks</category><category>Oscar</category><category>The Maltese Falcon</category><category>Zurück in die Zukunft</category><category>Verliebt in scharfe Kurven</category><category>Manche mögen's heiß</category><title>Lauter Lieblingsfilme</title><description /><link>http://lauterlieblingsfilme.blogspot.com/</link><managingEditor>noreply@blogger.com (Gunnar)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>21</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/lauterlieblingsfilme" /><feedburner:info xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" uri="lauterlieblingsfilme" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-7792243221809896949.post-5287979712790225382</guid><pubDate>Fri, 15 May 2009 07:38:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-05-15T00:40:17.785-07:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">In China essen sie Hunde</category><title>Andrea Maria Schenkel:</title><description>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SgwNbi1HW4I/AAAAAAAACOw/HEYEXrMV_Uc/s1600-h/in_china_4.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SgwNbi1HW4I/AAAAAAAACOw/HEYEXrMV_Uc/s400/in_china_4.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5335654425384409986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Mein Lieblingsfilm? Es gibt viele, aber ganz spontan.... &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0180748/"&gt;IN CHINA ESSEN SIE HUNDE&lt;/a&gt;. Was mag ich an diesem Film? Den ziemlich schrägen Humor und es ist natürlich ein Krimi, wenn auch ein etwas ungewöhnlicher. Und alleine der Titel ist fantastisch!&lt;br /&gt;Fragen sie mich bitte nicht nach Regisseur und Hauptdarsteller, ich weiß nur, dass es sich um eine dänische Produktion handelt.&lt;br /&gt;Auch der zweite Teil &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0246692/"&gt;OLD MEN IN NEW CARS&lt;/a&gt; ist sehenswert".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Regisseur: Lasse Spang Olsen. Die Hauptdarsteller: Kim Bodnia, Dejan Cukik und Nikolaj Lie Kaas. Der Film stammt von 1999 und ich habe ihn damals im Kino sausen lassen, war mir nicht sicher, ob das nicht vielleicht nur ein schäbiges PULP-FICTION-Imitat ist. Doch die bizarre Geschichte über den Überfall eines Geldtransporters scheint ein eigenständiges und sehr komisches Stück Kino zu sein und schäbig ist höchstens meine klaffende Bildungslücke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem &lt;a href="http://www.kabeleins.de/film_dvd/filmlexikon/ergebnisse/index.php?filmnr=513220"&gt;Filmlexikon&lt;/a&gt; gefiel er allerdings überhaupt nicht: "Ein ganz auf seine sich verselbstständigenden und immer brutaler werdenden Actionszenen hin inszenierter Film mit zynischer Grundhaltung. Der groteske Aberwitz der Handlung wird nicht zuletzt auch wegen der schwach entwickelten Charaktere nie aufgefangen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wirklich neugierig werde ich aber auf den Film, weil er so hochemotionale Verrisse wie den von Thomas Waitz im &lt;a href="http://www.schnitt.de/202,1834,01"&gt;Schnitt&lt;/a&gt; provoziert hat. Er schrieb: "Es sind nicht einmal die sichtbaren Brutalitäten des Films, es ist sein niederträchtiger, alles Menschliche mit Füßen trampelnder Nihilismus, der die Abscheu hervorbringt. Da werden ach-so-coole Witze auf Kosten von Schwulen und Behinderten gemacht. Soll das lachen machen? Soll uns das einen Spiegel vors Gesicht halten? Nein, das ist einfach nur erbärmlich und dumm. Schlicht etwas auszusprechen, was nicht politisch korrekt ist, stellt mithin keinen Witz dar. Das könnte als Abwehr funktionieren, der Film macht sich aber die menschenverachtende Gefühlslosigkeit seiner Figuren, den moralischen Relativismus, nach dem nur das eigene Handeln, das eigene ethische Empfinden zählt, auf widerlichste Art zu eigen und offenbart eine Haltung, nach der die einzige anerkennenswerte Verantwortung die ist, welche man sich selbst gegenüber habe. Zynismus hat immer auch etwas mit einer schmerzhaften, verzweifelten Liebe zu tun. Olsen hat keine Liebe. Weder für seine Figuren, noch für den Zuschauer, noch für das Kino selbst. "&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0180748/"&gt;IN CHINA ESSEN SIE HUNDE&lt;/a&gt; ist ungekürzt (Fsk-18) problemlos auf &lt;a href="http://www.cinefacts.de/dvd/3572/in-china-essen-sie-hunde-dvd.html"&gt;DVD&lt;/a&gt; in deutscher Fassung zu bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SgyJKkAMGDI/AAAAAAAACP4/kSfPkgTeF3o/s1600-h/Schenkel.png"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 221px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SgyJKkAMGDI/AAAAAAAACP4/kSfPkgTeF3o/s400/Schenkel.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5335790473083361330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andrea Maria Schenkel hat 2006 ihren Debütroman "&lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/23583.html"&gt;Tannöd&lt;/a&gt;" bei der kleinen, feinen Edition Nautilus in Hamburg veröffentlicht. Und hatte, obwohl keiner sie kannte und es kein nennenswertes Werbebudget gab, einen erstaunlichen Erfolg damit: Die Gesamtauflage übersteigt mittlerweile deutlich die halbe Million, der Titel wurde in über 20 weiteren Ländern veröffentlicht.&lt;br /&gt;Elke Heidenreich, die sich ansonsten nicht sonderlich für Kriminalliteratur interessiert, dürfte mit einer ausdrücklichen Empfehlung in ihrer damaligen ZDF-Sendung nicht unerheblich zum Erfolg beigetragen haben, aber auch diese Empfehlung hätte es nie gegeben, wenn Schenkel da nicht ein sehr originelles und fesselndes Buch geglückt wäre. Es erzählt die Geschichte eines historischen Kriminalfalls, eines bestialischen Mordes an einer Familie und überzeugt vor allem mit der Erzähltechnik, die darin besteht, auf eine verblüffend mitreißende Art einen Flickenteppich aus unterschiedlichsten pseudo-dokumentarischen Erzählstimmen auszurollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gleiche System hat sie dann im zweiten Roman "&lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/27576.html"&gt;Kalteis&lt;/a&gt;" erneut angewandt, wieder ein historischer Fall, wieder viele Stimmen und viele Lücken dazwischen und dazu kamen geradezu blutrünstige Schilderungen von Gewalttaten. Die Kritik, bei "Tannöd" noch gleichstimmig jubelnd, reagierte deutlich zurückhaltender, die Verkaufszahlen waren jedoch erneut beachtlich.&lt;br /&gt;Mir schien es völlig legitim zu sein, die gleiche Technik wieder anzuwenden und ich fand auch das Ergebnis durchaus überzeugend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Frühjahr ist nun, sympathischerweise, trotz des Erfolgs nicht bei Rowohlt oder Fischer, sondern erneut beim Nautilus Verlag, "&lt;a href="Bunker"&gt;Bunker&lt;/a&gt;" erschienen und diesmal ist die Aufnahme recht frostig ausgefallen. Andrea Maria Schenkel hat etwas Neues versucht, reine Fiktion, Gegenwart, nicht ganz so ein, auf den ersten Blick, unüberschaubares Stimmengewirr. Zur Strafe wird sie wenig besprochen, vage gelobt oder gleich verrissen.&lt;br /&gt;Und dabei ist die Entführungsgeschichte, die zwischen inneren Monologen von Opfer und Täter wechselt und dazwischen Schilderungen von einem Notarzteinsatz, die chronologisch ans Ende der Geschichte gehören, mischt, keineswegs misslungen, sondern ein vielversprechender Versuch, auf eine ganz neue Weise mit einer Kriminalhandlung umzugehen. Schenkel nimmt sich auf eine erfrischende Weise Freiheiten, die im stark von Konventionen bestimmten Krimigenre kaum sonst einer hat und ich bin sehr gespannt, wohin sie das in Zukunft führen wird. Wer bislang nichts von ihr kennt, kann getrost mit "&lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/31530.html"&gt;Bunker&lt;/a&gt;" anfangen, glaubt mir. Erfreulicherweise hat der Band, wie die vorherigen und ganz im Gegensatz zum anhaltenden Tausend-Seiten-Trend, einen bescheidenen Umfang, den man problemlos an ein bis zwei Abenden bewältigen kann.&lt;br /&gt;Ob man aber von dem im Herbst in die Kinos kommenden &lt;a href="http://www.wuestefilm-west.de/in_produktion/tannoed"&gt;Tannöd-Film&lt;/a&gt; viel erwarten kann, wage ich zu bezweifeln. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die Macher einen Weg gefunden haben, den Schenkelschen Flickenteppich-Stil adäquat in eine filmische Form zu bringen. Aber warten wir's ab.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7792243221809896949-5287979712790225382?l=lauterlieblingsfilme.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lauterlieblingsfilme.blogspot.com/2009/05/andrea-maria-schenkel.html</link><author>noreply@blogger.com (Gunnar)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SgwNbi1HW4I/AAAAAAAACOw/HEYEXrMV_Uc/s72-c/in_china_4.jpg" height="72" width="72" /></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-7792243221809896949.post-9134572221810359697</guid><pubDate>Fri, 08 May 2009 14:08:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-05-08T07:11:14.687-07:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Buddenbrooks</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Tatsächlich Liebe</category><title>Peter Lückemeier:</title><description>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SgK4Q9oghiI/AAAAAAAACLc/w_RKK9ueydc/s1600-h/Tats%C3%A4chlich+Liebe.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SgK4Q9oghiI/AAAAAAAACLc/w_RKK9ueydc/s400/Tats%C3%A4chlich+Liebe.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5333027510321972770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich habe vor einiger Zeit Filme der dänischen Regisseurin Susanne Bier für mich entdeckt (&lt;a href="http://www.filmz.de/film_2005/brothers_zwischen_bruedern/links.htm"&gt;BROTHERS&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.filmz.de/film_2003/open_hearts/links.htm"&gt;OPEN HEARTS&lt;/a&gt;). Deren Werk &lt;a href="http://www.filmz.de/film_2007/nach_der_hochzeit/links.htm"&gt;NACH DER HOCHZEIT&lt;/a&gt; hat mich sehr gepackt, ich habe den Film bestimmt fünf, sechs Mal angeschaut und war jedes Mal wieder beeindruckt und mitgenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber als meinen Lieblingsfilm (räusper, schäm) muss ich einen relativ harmlosen Streifen nennen, den ich bestimmt schon 20 Mal, wenn nicht öfter, angeschaut habe und der mir und meinem letztlich schlichten Gemüt immer noch gut tut: &lt;a href="http://www.filmz.de/film_2003/tatsaechlich_liebe/links.htm"&gt;TATSÄCHLICH LIEBE&lt;/a&gt;. Es ist ein Episodenfilm rund um Weihnachten, und er enthält so viele anrührende Geschichten (eine Ehefrau stirbt, ein Mann verliebt sich unsterblich in die Braut seines besten Freundes, der britische Premierminister hat sich verguckt in eine Mitarbeiterin mit dicken Beinen, ein abgehalfteter Sänger erlebt ein Comeback, ein Brite lernt aus Liebe Portugiesisch undsofort). Alles etwas melodramatisch, aber flott in Szene gesetzt mit Hugh Grant, Emma Thompson, Colin Firth und Heike Makatsch. Und mit der schönen Keira Knightley, bei der ich immer überlegen muss, ob ein solches Gesicht wie ihres von Gott oder vom Chirurgen stammt. Kurzum: &lt;a href="http://www.filmz.de/film_2003/tatsaechlich_liebe/links.htm"&gt;TATSÄCHLICH LIEBE&lt;/a&gt; von Richard Curtis ist mein Lieblingsfilm, denn er bringt mich zum Lachen und an manchen Stellen auch zum Verquetschen einer Träne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darf ich auch noch meinen zweitliebsten Film nennen? Danke. Das ist die Verfilmung der &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0076992/"&gt;BUDDENBROOKS&lt;/a&gt; von Franz Peter Wirth aus dem Jahr 1978. Ganz nah beim Buch und wunderbar gespielt von Volkert Kraeft, Ruth Leuwerik, Martin Benrath und anderen. Kein Vergleich zu der abgeschmackten, seelenlosen, absurd gecasteten Version des sonst von mir sehr geschätzten Heinrich Breloer."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.filmz.de/film_2003/tatsaechlich_liebe/links.htm"&gt;TATSÄCHLICH LIEBE&lt;/a&gt;, im Original LOVE, ACTUALLY, stammt von 2003. Regie führte der &lt;a href="http://www.filmz.de/film_2009/radio_rock_revolution/links.htm"&gt;RADIO-ROCK-REVOLUTION&lt;/a&gt;-Regisseur Richard Curtis, das Drehbuch schrieb er auch. Mir ist der Film völlig unbekannt, aber ich vermute, dass ich in die Lobpreisungen eher nicht einfallen würde. Das &lt;a href="http://www.kabeleins.de/film_dvd/filmlexikon/ergebnisse/index.php?filmnr=521462"&gt;Filmlexikon&lt;/a&gt; schlägt einen scharfen Ton an: "Ein abgehalfterter Rock-Star startet mit der Weihnachtsversion eines 1960er-Jahre-Hits sein Comeback und hat mit dem schamlos kalkulierten kommerziellen Produkt tatsächlich Erfolg. Einige grob entwickelte Nebenhandlungsstränge umranken das episodisch entwickelte melodramatische Geschehen, können aber über die zynische Grundhaltung des Films, der vorbehaltlos auf den vorweihnachtlichen Starttermin ausgerichtet ist, nicht hinwegtäuschen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.ankegroener.de/index.php?p=267"&gt;Anke Groener&lt;/a&gt; hat's dagegen gefallen. Und den &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0314331/"&gt;imdb-Nutzern&lt;/a&gt; auch (7,9).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SgN8STYoO-I/AAAAAAAACMc/ryWBsFwEoSY/s1600-h/L%C3%BCcke069.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 320px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SgN8STYoO-I/AAAAAAAACMc/ryWBsFwEoSY/s400/L%C3%BCcke069.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5333243037619862498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Peter Lückemeier durchforstet Woche für Woche die "Knallpresse" von der Bunten über die Gala bis hin zu den einschlägigen Frauenzeitschriften und präsentiert die gefundenen Höhepunkte der Beknacktheit in seiner Kolumne "Herzblatt-Geschichten" im Gesellschaftsteil der FAS.&lt;br /&gt;Eine unersetzliche Informations- und Spaßquelle für alle, die nicht dazu kommen, regelmäßig selber all diese schillernden Erzeugnisse des Print-Journalismus zu lesen. Richtig schön wird die regelmäßig erscheinende Zitatesammlung natürlich erst durch Lückemeiers Kommentare. Er hat in den 16 Jahren, die er die "Herzblatt-Geschichten" schreibt, seine Überspitzungen und Bosheiten zu einer formal perfekten hochkomischen Form verfeinert, die uns Leser verlässlich beglückt und zum Glucksen bringt. Manche bringt er aber auch auf die Palme, vor allem die stets wiederkehrenden Elogen auf seine gutgebauten Redaktionsassistentinnen, gerne aus Osteuropa, mit denen er die besonders in Promikreisen herrschenden Marktgesetze im Reich der Geschlechterbeziehungen trefflich spiegelt, provozieren viele Briefe erregter Leser. Wie schön, dass er in der FAS, diesem äußerst heterogenen Blatt, das auf der Ansichten-Seite andererseits gerne erzreaktionäre Pamphlete veröffentlicht, eine solche Narrenfreiheit genießt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Statt hier ein paar Zitate aus dem Zusammenhang zu reißen empfehle ich wärmstens die Lektüre kompletter Kolumnen, die erfreulicherweise im Gegensatz zum Gros der FAS-Inhalte auch frei &lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub25200362CAC1438CABB67E470C13A374/Tpl%7EEcommon%7ESGlossar%7EAlook%7EE2.html"&gt;online&lt;/a&gt; zugänglich sind. Ältere Kolumnen lassen sich in &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/search/ref=sr_adv_b/?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;amp;search-alias=stripbooks&amp;amp;unfiltered=1&amp;amp;field-keywords=&amp;amp;field-author=l%FCckemeier&amp;amp;field-title=herzblatt&amp;amp;field-isbn=&amp;amp;field-publisher=&amp;amp;node=&amp;amp;url=&amp;amp;field-binding=&amp;amp;field-dateop=&amp;amp;field-datemod=&amp;amp;field-dateyear=&amp;amp;emi=&amp;amp;sort=relevancerank&amp;amp;Adv-Srch-Books-Submit.x=0&amp;amp;Adv-Srch-Books-Submit.y=0"&gt;Buchform&lt;/a&gt; nachlesen, bestens geeignet beispielsweise als Lektüre auf dem Klo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nebenbei leitet Peter Lückemeier übrigens auch noch die Lokalbeilage der FAZ, die Rhein-Main-Zeitung. Keine Ahnung, wie er dafür die Zeit findet, schließlich muss er ja eine Menge zusammenlesen jede Woche. Und Bücher veröffentlicht er auch, zuletzt, ganz frisch, "&lt;a href="http://www.amazon.de/Von-Gro%C3%9Fen-lernen-Peter-L%C3%BCckemeier/dp/3596178819/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1241745284&amp;amp;sr=1-2"&gt;Von den Großen lernen&lt;/a&gt;", ein mindestens halb ernstgemeinter Ratgeber, der aus Anekdoten über Berühmtheiten Lebensweisheiten für jedermann ableitet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7792243221809896949-9134572221810359697?l=lauterlieblingsfilme.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lauterlieblingsfilme.blogspot.com/2009/05/peter-luckemeier.html</link><author>noreply@blogger.com (Gunnar)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SgK4Q9oghiI/AAAAAAAACLc/w_RKK9ueydc/s72-c/Tats%C3%A4chlich+Liebe.jpg" height="72" width="72" /></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-7792243221809896949.post-7484542668452441224</guid><pubDate>Thu, 19 Mar 2009 09:10:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-05-11T02:11:17.263-07:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Nashville</category><title>Nick Hornby:</title><description>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/ScJjK3QZVKI/AAAAAAAAB6k/un--vFG2QDo/s1600-h/Nashville.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 295px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/ScJjK3QZVKI/AAAAAAAAB6k/un--vFG2QDo/s400/Nashville.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5314919548533167266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Robert Altmans &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0073440/"&gt;NASHVILLE&lt;/a&gt; ist einer meiner Lieblingsfilme – das glaube ich jedenfalls. Ich habe ihn eine ganze Weile nicht mehr gesehen und das letzte Mal sind mir einige &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Longueurs &lt;/span&gt;mehr aufgefallen als je zuvor. Vielleicht sollte man seine Lieblingsfilme und -bücher am besten einfach in Ruhe lassen: Dass sie eine so herrausragende Position einnehmen konnten, bedeutet, dass sie zum exakt richtigen Zeitpunkt in dein Leben getreten sind, am genau richtigen Ort, und diese Umstände können nie wieder hergestellt werden. Manchmal wollen wir sie wieder besuchen, um herauszufinden, ob sie wirklich so gut sind, wie wir sie in Erinnerung haben, aber diesem Impuls sollte man mit Misstrauen begegnen, denn er setzt voraus, dass wir Grund haben, unseren kritischen Einschätzungen beim Älterwerden mehr zu trauen, während ich langsam glaube, dass das Gegenteil der Fall ist. Als ich NASHVILLE das erste Mal gesehen habe, war ich achtzehn, und ich war elektrisiert von den Tonartwechseln, den plötzlichen Gefühls- und Bedeutungsausbrüchen, dem Ehrgeiz, der teilweisen Verworrenheit und sogar den Prätentionen. Ich glaube nicht, dass ich schon vorher einen Film mit einem künstlerischen Anspruch gesehen hatte, und auf keinen Fall hatte ich so einen gesehen, der in einer mir bekannten Welt spielt. Also kam ich an dem Abend als etwas veränderter Mensch aus dem Kino, dem plötzlich klar geworden war, dass manches auch ganz anders gemacht werden kann. Nichts davon wird nochmal passieren, na und? Und warum sollte man an einer guten Sache rumpfuschen? Lieblingsfilme sollten dableiben, wo sie hingehören, irgendwo tief in einem früheren Selbst begraben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jan Stuarts : '&lt;a href="http://www.amazon.de/Nashville-Chronicles-Making-Altmans-Masterpiece/dp/0879109815/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;amp;s=books-intl-de&amp;amp;qid=1237471791&amp;amp;sr=1-2"&gt;The Nashville Chronicles&lt;/a&gt;' beschreibt liebevoll die Entstehung des Films, und das Buch zu lesen war eine gute Art, sich noch einmal mit Robert Altmans besten sieben Stunden oder wie lang das Ding auch war, zu beschäftigen, ohne ihn zu ruinieren, indem man ihn ein viertes oder fünftes Mal anschaut. Und davon abgesehen ist &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0073440/"&gt;NASHVILLE&lt;/a&gt; ein Film, der sich auf etwas anderes als ein Drehbuch (das aus dem Fenster geworfen wurde, bevor die Dreharbeiten losgingen) oder konventionelle Filmtechniken verlässt, um seine Wirkung zu erzielen; also ist ein Buch besonders nützlich, um die Mittel zu verstehen. Altman hat offenbar aufs Geratewohl gecasted – ein Schauspieler wurde genommen, als er gerade bei einem anderen vorbeikam, um Gitarrenunterricht zu geben, und Shelley Duvall war eine studentische wissenschaftliche Fachkraft, bevor sie in Altmans reguläre Truppe aufgenommen wurde. Dann war da sein berühmter Vérité-Ton, der die Erfindung eines neuen Aufnahmesystems notwendig machte und sein Vertrauen in Improvisation und seine außergewöhnliche Art mit Massenszenen umzugehen, die von allen Darstellern ununterbrochenes Improvisieren erfordert hat, falls er sie sich mit der Kamera herauspicken würde.... Eigentlich ist es unmöglich, dass der Film nicht gut ist. Vergesst alles, was ich gesagt habe! Besucht Eure Lieblingsfilme regelmäßig!&lt;br /&gt;Es ist schön, wieder da zu sein."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/ScJjK1wm34I/AAAAAAAAB6s/NYi-ByyPM1g/s1600-h/Nashville2.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 263px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/ScJjK1wm34I/AAAAAAAAB6s/NYi-ByyPM1g/s400/Nashville2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5314919548131401602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0073440/"&gt;NASHVILLE&lt;/a&gt; wurde 1975 gedreht und ist gerade einmal 159 Minuten lang. Ich kenne ihn nicht, und der einzige Grund dafür ist der Titel. Und dabei spielt die Countrymusikindustrie offenbar nicht einmal eine große Rolle. Würde er MEMPHIS, DETROIT oder CHICAGO heißen, hätte ich den Film wohl auch schon mit achtzehn gesehen. So habe ich dank meiner Vorurteile wohl noch eine echte Entdeckung vor mir.&lt;br /&gt;Auf DVD ist er auf dem deutschen Markt nicht erhältlich; auch in Großbritannien gibt es keine Ausgabe; wer also illegale Downloads meidet, ist gezwungen, sich die &lt;a href="http://www.amazon.com/Nashville-Keith-Carradine/dp/6305918880/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=dvd&amp;amp;qid=1237475524&amp;amp;sr=1-1"&gt;amerikanische DVD&lt;/a&gt; zu bestellen und kauft sich dazu am besten gleich einen zweiten DVD-Player für den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Regionalcode"&gt;Regionalcode 1&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/ScJjKq2vl_I/AAAAAAAAB6c/pD3A3I9e7eg/s1600-h/hornby+cover.png"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 259px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/ScJjKq2vl_I/AAAAAAAAB6c/pD3A3I9e7eg/s400/hornby+cover.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5314919545204348914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mit Hilfe von Clara Drechsler, die zusammen mit Harald Hellmann seine Bücher ins Deutsche überträgt, hatte ich vor ein paar Wochen Nick Hornby nach seinem Lieblingsfilm gefragt. Nur eine Antwort habe ich nicht bekommen, was ja auch kein Wunder ist, wenn man als Betreiber eines obskuren Blogs in einer obskuren Sprache einen viel beschäftigten Autoren mit E-Mails belämmert. Aber die Anfrage war für mich zugleich der Anlass, mir Hornbys jüngste Bücher vorzunehmen, die Skater-Fabel "&lt;a href="http://www.blogger.com/"&gt;Slam&lt;/a&gt;" und die &lt;a href="http://www.amazon.de/Shakespeare-Wrote-Money-Nick-Hornby/dp/1934781290/ref=sr_1_10?ie=UTF8&amp;amp;s=books-intl-de&amp;amp;qid=1237471523&amp;amp;sr=1-10"&gt;dritte und letzte Ausgabe&lt;/a&gt; seiner gesammelten Kolumnen für das amerikanische Magazin &lt;a href="http://www.believermag.com/"&gt;The Believer&lt;/a&gt;. Und darin bin ich auf die oben zitierte Passage über NASHVILLE gestoßen. Herr Hornby, ich bin gar nicht auf Ihre Antwort angewiesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Autoren von "&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fever_Pitch"&gt;Fever Pitch&lt;/a&gt;", "&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/High_Fidelity_%28novel%29"&gt;High Fidelity&lt;/a&gt;", "&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/About_a_Boy"&gt;About A Boy&lt;/a&gt;", "&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/How_to_Be_Good"&gt;How To Be Good&lt;/a&gt;" und "&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/A_Long_Way_Down"&gt;A Long Way Down&lt;/a&gt;" braucht man nicht groß vorzustellen, aber erstaunlich wenig bekannt sind bei uns seine Bücher-Kolumnen aus dem Believer. Eine Weile wurden sie für das von Florian Gillies gegründete Magazin Monopol vom bewährten Team ins Deutsche übersetzt und auch in zwei Sammelbänden bei Kiwi veröffentlicht, aber alles ohne große Resonanz. Vielleicht lag's daran, dass viele der vorgestellten Bücher nicht oder noch nicht auf Deutsch zu haben waren; vielleicht lag's an den potthässlichen &lt;a href="http://www.amazon.de/Mein-Leben-Leser-Nick-Hornby/dp/3462036254/ref=sr_1_26?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1237472816&amp;amp;sr=1-26"&gt;Umschlägen&lt;/a&gt; der &lt;a href="http://www.amazon.de/All-you-can-read-B%C3%BCcher/dp/3462037803/ref=sr_1_17?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1237472768&amp;amp;sr=1-17"&gt;deutschen&lt;/a&gt; Ausgaben, die den dafür denkbar ungeigneten Autoren als Coverboy vorne drauf pappen haben.&lt;br /&gt;Jeder der ursprünglich monatlich erschienenen Kolumnen sind zwei Listen vorangestellt: gekaufte Bücher und gelesene Bücher. Und dann plaudert Hornby in seinem unnachahmlichen Tonfall schlau über das, was er gelesen hat oder darüber, warum er nichts gelesen hat (WM) und das auf eine so unterhaltende und anregende Art, dass ich bei der Stange bleibe, auch wenn mich manche Lektüre keinen Deut interessiert. Wenn etwas so gut geschrieben und mit intelligenten Abschweifungen gespickt ist, würde ich das auch noch gerne lesen, wenn es statt um Bücher um Autos oder Mode ginge. Oder um Fußball.&lt;br /&gt;Die ersten beiden Kolumnenbände sind in Großbritannien zusammen in &lt;a href="http://www.amazon.de/Complete-Polysyllabic-Spree-Nick-Hornby/dp/0141028491/ref=sr_1_26?ie=UTF8&amp;amp;s=books-intl-de&amp;amp;qid=1237474183&amp;amp;sr=1-26"&gt;einem Paperback&lt;/a&gt; erhältlich; der &lt;a href="http://www.amazon.de/Shakespeare-Wrote-Money-Nick-Hornby/dp/1934781290/ref=sr_1_10?ie=UTF8&amp;amp;s=books-intl-de&amp;amp;qid=1237471523&amp;amp;sr=1-10"&gt;dritte&lt;/a&gt; ist bislang nur in den USA erschienen; eine deutsche Ausgabe wird es wohl nicht geben.&lt;br /&gt;Nicht minder empfehlenswert sind seine Popessays in "31 Songs": Da geht es jeweils um ein Lied, und so willkürlich die Songauswahl ist, so wenig vorherzusehen ist jeweils die Richtung, die der Text nimmt. Kompromisslose Subjektivität ist eine tolle Sache, wenn Nick Hornby das Subjekt ist. (Und eine Katastrophe bei manch anderen Subjekten.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Und ein Film, den wir glücklicherweise nicht gesehen haben:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/ScJk9PcFyLI/AAAAAAAAB68/CKN9hMmrZno/s1600-h/Popeye.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 270px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/ScJk9PcFyLI/AAAAAAAAB68/CKN9hMmrZno/s400/Popeye.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5314921513529755826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ja, sowas hat Meister Altman auch verbrochen: Die Adaption eines Cartoons als Realfilm mit viel Gesang und Robin Williams in der Hauptrolle. Ich kann mir kaum etwas Entsetzlicheres vorstellen.&lt;span style="font-size: 100%;"&gt; &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0081353/"&gt;POPEYE&lt;/a&gt; entstand gerade mal fünf Jahre nach &lt;a href="NASHVILLE"&gt;NASHVILLE&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7792243221809896949-7484542668452441224?l=lauterlieblingsfilme.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lauterlieblingsfilme.blogspot.com/2009/03/nick-hornby.html</link><author>noreply@blogger.com (Gunnar)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/ScJjK3QZVKI/AAAAAAAAB6k/un--vFG2QDo/s72-c/Nashville.jpg" height="72" width="72" /></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-7792243221809896949.post-8008278549947224982</guid><pubDate>Thu, 12 Mar 2009 16:27:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-03-12T09:28:09.676-07:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Shakespeare In Love</category><title>Richard Christian Kähler:</title><description>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SbgDcvmWIYI/AAAAAAAAB0E/e5dx9pA3X80/s1600-h/Shakespeare.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SbgDcvmWIYI/AAAAAAAAB0E/e5dx9pA3X80/s400/Shakespeare.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5311999552832020866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Mein Lieblingsfilm? Tja, kann sein, das ist jetzt ein bisschen erschütternd für die, die mich als kodderschnauzigen bis eiskalten Satiriker kennen, aber auf der Kehrseite lauert nun mal der Vollromantiker: &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0138097/"&gt;SHAKESPEARE IN LOVE&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Sah ihn zum ersten Mal 1998, als er frisch herauskam, zusammen mit meiner damaligen Freundin im Kino und war schon da mehr als üblich beeindruckt und berührt. Als Selbst-Schreiberling und stundenlanger Schreibtischhocker natürlich besonders von 'Shakespeares' ewig schwer bekleckerten Tintenfingern. Und fast noch mehr von seiner bedenklich lang anhaltenden 'Schreibblockade'.&lt;br /&gt;Und dann ein paar Jahre später, nach einer neuen, erst ganz großen und dann ganz großartig schief gegangenen Liebe, hab ich mir &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0138097/"&gt;SHAKESPEARE IN LOVE&lt;/a&gt; noch circa hundert Mal auf DVD angeguckt. Und weil mein gequältes Liebeskummerherz damals so dermaßen sperrangelweit und schutzlos offen stand, jedes Mal dabei geheult wie ein Schlosshund. Verdammte Scheiße.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber sooo schön, dieser Film. Noch nie einen ebenso liebevoll wie klug inszenierten Traum voll Witz und Wahrheit gesehen. Und – wie ich ja selbst gerade erfahren hatte – sooo unrealistisch war er nun auch wieder nicht in der Schilderung und Empfindungsdarstellung einer außergewöhnlich großen Liebesgeschichte. Nein, eher extrem schmerzhaft nah dran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und darüber hinaus natürlich: Dieses großartige Drehbuch, diese hervorragende Regie und diese sensationellen Schauspieler! Diese perfekten Bauten und die prächtigen Kostüme! Und natürlich die traumschöne Musik! Und neben all dieser ebenso leidenschaftlichen wie Happy-End-losen Liebe immer diese wundervolle Shakespear'sche Sprache in Mono- und Dialogen, besonders in der so ergreifenden Abschiedsszene zwischen Viola und William. Ach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und weil ich auch grad wieder eine (hoffentlich nicht bedenklich lang anhaltende) Schreibblockade hab, schieb ich ihn mir jetzt gleich noch mal wieder ins Laptop rein. Und muss allein beim dran Denken schon wieder leise schniefen. Warum? 'Ich weiß es nicht. Es ist ein Wunder.' (Mein Lieblingszitat)"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SbgEqdhmuKI/AAAAAAAAB0M/WzJOUzc51ls/s1600-h/Shakespeare.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 292px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SbgEqdhmuKI/AAAAAAAAB0M/WzJOUzc51ls/s400/Shakespeare.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5312000888010094754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0138097/"&gt;SHAKESPEARE IN LOVE&lt;/a&gt; ist eine moderne Kostümfilm-Romcom mit Biopiceinschlag, weshalb ich, vorurteilsbeladen, wie ich nun mal bin, sicherheitshalber nie in Erwägung gezogen habe, mir den Film mit Joseph Fiennes und Gwyneth Paltrow anzugucken.&lt;br /&gt;Doch da scheine ich was verpasst zu haben. Der Biopic-Aspekt spielt nicht wirklich ein Rolle, da so wenig über Shakespeares Leben in seinen jüngeren Jahren bekannt ist, dass die Drehbuchautoren Tom Stoppard (BRAZIL) und Marc Norman recht frei walten konnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und als romantische Komödie scheint die Unternehmung durchaus gelungen zu sein. Das &lt;a href="http://www.kabeleins.de/film_dvd/filmlexikon/ergebnisse/index.php?filmnr=510363"&gt;Filmlexikon&lt;/a&gt; meint: "Herausragende Darsteller, ein kongeniales Drehbuch und die entschlossene Inszenierung verbinden sich zu einem fulminanten filmischen Feuerwerk, das als augenzwinkernde Satire auf den Filmbetrieb, aber auch als intelligente Reflexion über den Wirklichkeitsgehalt von Fiktionen gelesen werden kann."&lt;br /&gt;"Ist das ein Film oder eine Anthologie? Mir war's egal. Ich wurde mitgerissen vom Witz, der Energie und der überraschenden Anmut", schrieb &lt;a href="http://rogerebert.suntimes.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/19981225/REVIEWS/812250306/1023"&gt;Roger Ebert&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich ist dieser siebenfache Oscargewinner eine echte Entdeckung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SbgTTmz3WmI/AAAAAAAAB1U/RfCZ2plzxVA/s1600-h/K%C3%A4hler046.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 221px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SbgTTmz3WmI/AAAAAAAAB1U/RfCZ2plzxVA/s400/K%C3%A4hler046.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5312016988040026722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.richard-christian-kaehler.de/"&gt;Richard Kähler&lt;/a&gt;, der den Christian erst in jüngster Zeit zwischen Vor- und Nachnamen schiebt, hat in den späten Siebzigern zusammen mit Hans W. Saalfeld in Hamburg das legendäre Nonsensmagazin Mark &amp;amp; Bein produziert, in einer Miniauflage von einigen hundert Exemplaren, dessen schönste Beiträge später in &lt;a href="http://www.bookfinder.com/search/?ac=sl&amp;amp;st=sl&amp;amp;qi=INCMHFRUCeH.P,,,y.vuuMLfna0_8001954187_1:187:528&amp;amp;bq=author%3Dkahler%252C%2520r%2E%2520%252F%2520saalfeld%252C%2520h%2Ew%26title%3Dzart%2520ist%2520der%2520schwanz%2520der%2520bisamratte%2E%2520das%2520allerfeinste%2520aus%2520mark%2520bein%252C%2520dem%2520magazin%2520jenseits%2520von%2520gut%2520bose%2E%2520grossformatige%2520gebundene%2520ausgabe"&gt;Buchform&lt;/a&gt; eine sehr viel größere Verbreitung fanden. Von der ersten Ausgabe an schrieb er auch für die 1979 gegründete Titanic; ab dem sechsten Heft machte er, wieder zusammen mit Saalfeld, acht Jahre lang die KoLiBri-Seiten, auf denen, in Nachfolge der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Welt_im_Spiegel"&gt;WimS&lt;/a&gt;-Rubrik in Pardon, statt Satire ausgemachter Blödsinn stattfinden durfte.&lt;br /&gt;Eine treue Anhängerschaft erwarb er sich als "Teddy Hecht" in 100 Ausgaben einer regelmäßigen Kolumne, die er 1983 erstmals zwischen die "Briefe an die Leser" gemogelt hatte. In "Teddy's Trends" schwadronierte er in einem Stil, für dessen Beschreibung der Begriff "kodderschnauzig", den Kähler selbst oben verwendet, sicher der beste ist, über all die kranken Moden der achtziger Jahre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über Spoiler:&lt;br /&gt;"Meine größte Sorge gilt momentan den Citroënwerken: Ihr &lt;span style="font-style: italic;"&gt;2CV&lt;/span&gt;, die gute alte Ente, die es ja mittlerweile zu Hunderten in der individuellen, immer ein und derselben &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Charleston-Lackierung&lt;/span&gt; zu sehen gibt, scheint aktuell der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;einzige&lt;/span&gt; Neuwagen zu sein, der noch nicht serienmäßig mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Heckspoiler&lt;/span&gt; (scherzhaft auch 'Hutablage' genannt) ausgeliefert wird. Ja, wollt Ihr denn endgültig bankrott gehen?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über Wollgeschäfte:&lt;br /&gt;"Mädels, macht Schluss mit der Woll-Laden-Inflation! Macht das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wolllädchen, &lt;/span&gt;die&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Wollust, &lt;/span&gt;oder das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wollparadies&lt;/span&gt; von außen zu, steckt die finanzielle Schlappe weg und seid nicht zu arg frustriert, nur weil Ihr Euer &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Selbstgehäkeltes&lt;/span&gt; in Zukunft wieder selber tragen müsst – wer denn &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sonst&lt;/span&gt;?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über Einrichtung im "Japan-Look":&lt;br /&gt;"Flach, kleine Möbel, weiß und leer. Licht und Schatten. Dazwischen der Mensch. Das hält man vielleicht &lt;span style="font-style: italic;"&gt;drei Jahre&lt;/span&gt; aus – dann wird die Wohnlandschaft wieder mit Persern und Postern vollgerammelt. Weil das einfach &lt;span style="font-style: italic;"&gt;gemütlicher&lt;/span&gt; ist."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über kleine Hifi-Geräte:&lt;br /&gt;"Dass sich Menschen mit ca. 1 Quadratzentimeter großen Fingerkuppen Geräte und so genannte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mini-Komponenten&lt;/span&gt; andrehen lassen, bei denen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;pro Quadratzentimeter&lt;/span&gt; circa ein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;gutes Dutzend Mini-Bedienungstasten&lt;/span&gt; erst mal zu finden und dann noch zu drücken sind, lässt mich schrill schmunzeln, wenn ich daheim auf dem Rücken liege und den Riesen-Volumenknopf meiner steinalten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Maxi-Anlage&lt;/span&gt; mit dem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Fuß&lt;/span&gt; bediene – &lt;span style="font-style: italic;"&gt;groß&lt;/span&gt;, Leute, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;groß&lt;/span&gt;! Das ist Luxus!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über Schulterpolster:&lt;br /&gt;"Ich bin zu jung, um aus den irrwitzigen Zeiten zu erzählen, als Frauen sich den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Spitzbergen-BH&lt;/span&gt; noch mit Schaumgummi auspolsterten, um mehr zu scheinen als zu seinen. Aber ich werde &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nicht&lt;/span&gt; versäumen, meinen Kindern zu erzählen, wie es war, als ihre &lt;span style="font-style: italic;"&gt;eigene Mutti&lt;/span&gt; Brust  Brust sein ließ und sich stattdessen den Polsterschwindel unter das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Herrenjackett&lt;/span&gt; stopfte, um mit Holzfällerschuhen die Männergeschäftswelt zu erobern."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über Gerätefarben:&lt;br /&gt;"Auch in deutschen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Küchen&lt;/span&gt; geht es wohl schaurig zu: kein Küchenhilfsgerät, das nicht ausschließlich in den Farbtönen 'Eierschale erbrochen', 'Babyschissgrün' oder gar 'Leberwurst' zu haben wäre. Jaja, auch die Hausfrauen scheinen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kein&lt;/span&gt; leichtes Dasein zu fristen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über Dreieckstücher:&lt;br /&gt;"Wirklich überraschend sind doch die jungen Mädchen, die jetzt alle (statt wie noch vor ein paar Jahren mit einem wild-wüsten, schwarzweißen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Palästinensterschal-Geknuddel&lt;/span&gt; um Hals und Visage) mit einem enorm rustikal gemusterten enorm korrekt sitzenden &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dreieckstuch&lt;/span&gt; um und über die Schultern einhergeschritten kommen wie die bravste Münchner Bürgersfrau. Was ist los mit den Mädchen? Warum machen die plötzlich alle auf &lt;span style="font-style: italic;"&gt;solide&lt;/span&gt;? Wollen die etwa &lt;span style="font-style: italic;"&gt;geheiratet&lt;/span&gt; werden?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über herausnehmbare Autoradios:&lt;br /&gt;"An meinem Schreibtisch drängeln sich in letzter Zeit junge Männer mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;tragbaren Henkel-Radios&lt;/span&gt; in der Hand. Wenn man sie bittet, das erzteuer aussehende, mattschwarze Ding doch mal kurz hören zu lassen, behaupten sie, die Lautsprecher dazu unten im Auto gelassen zu haben. Ist &lt;span style="font-style: italic;"&gt;das&lt;/span&gt; Fortschritt?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über künstliche Süßstoffe:&lt;br /&gt;"Nutra Sweet, irgendein Assugrin-Schweinkram, wagt sich auf ganzseitige Anzeigen und steckt nun in jeder Cola, die mittlerweile wahrscheinlich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dünn&lt;/span&gt; macht. Eklige Flüssig-Süß-Fläschchen und die Plastikspendertonnen mit den weißen winzigen, widerlichen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Chemiezuckerpillen&lt;/span&gt; sieht man bevorzugt in den Patschhänden der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dicksten&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;prallsten&lt;/span&gt; Watschelhennen auf Zulassungsstelle, Einwohnermeldeamt und wo immer sonst noch Beamtenfrauen gerade &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kaffee trinken&lt;/span&gt;, wenn man irgend etwas von ihnen will – der Kalorienbombenteller Nougattorte steht natürlich gleich daneben. Dass nun aber sogar eine ehrwürdige alte Firma wie &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kühne&lt;/span&gt; sich nicht entblödet, meine Lieblings-Rote-Beete z. B. nicht nur wie gehabt mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;echtem Zucker&lt;/span&gt; zu süßen, sondern obendrein auch noch zusätzlich eine Extraportion &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Saccharin&lt;/span&gt; ins Glas haut, halte ich für den Gipfel des Scheißberges. Den können sie sich nun in Zukunft allein irgendwo reinschieben."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über "Light"-Produkte:&lt;br /&gt;"&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Leicht-leicht-leicht&lt;/span&gt;? Seicht-seicht-seicht! Hauptsache, der Bikini passt und der Kopf bleibt leer. Ich hingegen sage: '&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Gewogen und zu leicht befunden&lt;/span&gt;'. Denn Gutes ist schwer. Und worauf ich und die Menschheit wirklich dringend warten, das ist zum Beispiel &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Cola heavy&lt;/span&gt;. Verstanden, Herren bei den Werbeagenturens? Trend kapiert? Reagiert? Gut."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über Privatfernsehen:&lt;br /&gt;"Herrlich, was für einen Scheiß die alles senden!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über "Der-die-dassen":&lt;br /&gt;"Auch das unsägliche, öko-harmonisiersüchtige &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der-die-dassen&lt;/span&gt; will &amp;amp; will &amp;amp; will nicht aussterben – obwohl ich diese schaurige Unsitte hier eisern über Monate hinweg totgeschwiegen habe. Nun ist es im Werbefernsehen: 'Ja, die Yogurette, die schmeckt so herrlich leicht! Hallo! Ich bin &lt;span style="font-style: italic;"&gt;die&lt;/span&gt; Bettina Berger ...' Na, undsoweiter und undsodoof. Also, merke: 'Hallo! Ich bin &lt;span style="font-style: italic;"&gt;die&lt;/span&gt; Hilde!' – 'Hallo! Ich bin &lt;span style="font-style: italic;"&gt;der&lt;/span&gt; Peter!' A-ber: 'Hallo, ihr beiden. Ich bin Teddy! &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das&lt;/span&gt; Arschloch!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr selten findet Teddy einen Trend auch mal richtig gut:&lt;br /&gt;"Ja, Mädels, ich habe es nicht übersehen: Ihr seid schier &lt;span style="font-style: italic;"&gt;wahnsinnig&lt;/span&gt; vor neuer Erotik! In alles, was man nur aufschlitzen kann, habt Ihr auch einen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Schlitz&lt;/span&gt; gemacht: in Röcke, in Hosen, in Kleider – Schlitze, wohin man sieht. Sicherlich wollt Ihr damit so ganz nebenbei darauf hinweisen, dass Ihr auch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;anderswo&lt;/span&gt; einen wunderschönen Schlitz vorzuweisen habt ... Und dass Ihr den ebenfalls stets bis zum aufgeknöpften Anschlag offen tragt (auch auf die Gefahr hin, Euch dabei schwer zu erkälten), dafür danken Euch von Herzen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;alle&lt;/span&gt;, die stattdessen allzeit ein kleines &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Stengelchen&lt;/span&gt; mit sich herumschleppen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im &lt;a href="http://www.richard-christian-kaehler.de/teddys-trends.html"&gt;Rückblick&lt;/a&gt; schreibt Richard Kähler, dass "Teddy's Trends" wegen des streng subjektiven privaten Kolumnenstils ja eigentlich das allererste Blog sei (Max Goldt fing mit seinen Kolumnen erst 1989 an) und kündigt folgerichtig eine Wiederaufnahme im Netz an. Bis jetzt ist da aber noch nicht viel passiert. Um – auch angesichts von Schreibblockaden, von denen oben die Rede war – die Hürde zu senken, habe ich eben &lt;a href="http://teddystrends.blogspot.com/"&gt;diese Seite&lt;/a&gt; eingerichtet. Vielleicht beißt der Hecht ja an.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SbgX8RKFmJI/AAAAAAAAB1s/VvZVVWzhRsQ/s1600-h/K%C3%A4hler049.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 237px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SbgX8RKFmJI/AAAAAAAAB1s/VvZVVWzhRsQ/s400/K%C3%A4hler049.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5312022084648802450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Falls nicht, kann man immerhin auf das &lt;a href="http://www.bookfinder.com/search/?ac=sl&amp;amp;st=sl&amp;amp;qi=3CGP5SQZlcsd9sfRl.biApyaZCM_7273011881_1:173:1113&amp;amp;bq=author%3Drichard%2520kahler%26title%3Dteddy%27s%2520trends.%2520die%2520abenteurlichen%2520aufzeichnungen%2520des%2520jungen%2520teddy%2520hecht%2520wahrend%2520der%2520achtziger%2520jahre"&gt;Buch&lt;/a&gt; zurückgreifen, das alle Kolumnen bis 1989 sammelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab 1987 erschien "Teddy's Trends" übrigens in der Zeitschrift Kowalski ("Saublöder Name für 'ne Zeitschrift" stand auf dem Titel der ersten Ausgabe), die Kähler, wieder gemeinsam mit Saalfeld und wieder in Hamburg, im Verlag des &lt;a href="http://www.werner-broesel.de/"&gt;Werner&lt;/a&gt;-Verlegers herausbrachte. Das Heft überflügelte vom Start weg, auch dank der Popularität der Werner-Comics, die Titanic in der Auflagenhöhe und bot weniger Satire, dafür viel viel Platz und Freiheit für höheren Blödsinnn von Autoren und Zeichnern wie Bernd Pfarr, Fritz Tietz, Fanny Müller (Geschichten mit Frau K.), Jean-Marc Reiser, Walter Moers, Gerhard Henschel, Kathrin Passig, Ralf König oder Michael Gutmann. 1991 verabschiedete sich Kähler vom täglichen Redaktionsalltag; zwei Jahre später kam für Kowalski und den ganzen Semmel-Verlach das Aus.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SbgWEPNrZFI/AAAAAAAAB1k/IU9jsDYXmVs/s1600-h/K%C3%A4hler047.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 159px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SbgWEPNrZFI/AAAAAAAAB1k/IU9jsDYXmVs/s400/K%C3%A4hler047.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5312020022542689362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Seither verdingt sich Richard Kähler als freier Autor für Gott und die Welt, also für das Fernsehen und unterschiedlichste anständig zahlende Magazine und hat in jüngster Zeit als Frauenexperte ein Buch &lt;a href="http://www.schwarzkopf-schwarzkopf.de/lustliebe/diereihe111gruende/frauenzulieben/111gruendefrauenzulieben.php"&gt;über Frauen&lt;/a&gt; und zwei über &lt;a href="http://www.schwarzkopf-schwarzkopf.de/sachbuch/geschenkbuch/annaelvis/annaelvis.php"&gt;verliebte Teddybären&lt;/a&gt; veröffentlicht. Die Teddys heißen Anna &amp;amp; Elvis, bzw. &lt;a href="http://www.schwarzkopf-schwarzkopf.de/sachbuch/geschenkbuch/annaelvisbo/annaelvisbo.php"&gt;Anna &amp;amp; Elvis &amp;amp; Bo&lt;/a&gt;, und ihre Geschichten werden von Kähler nicht nur in Versen erzählt, sondern auch mittels Fotos in liebevoll aufgebauten und beleuchteten Sets auf Location und im Studio bebildert. Ja, denn fotografieren kann er auch. Und musizieren. Aber am besten kann er, als Teddy Hecht, schwadronieren. Hoffentlich macht er das wirklich bald mal wieder.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SbgTTXMG2yI/AAAAAAAAB1E/z0RrfQVBXUw/s1600-h/K%C3%A4hler042.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 291px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SbgTTXMG2yI/AAAAAAAAB1E/z0RrfQVBXUw/s400/K%C3%A4hler042.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5312016983846738722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Und ein Film, den wir glücklicherweise nicht gesehen haben:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SbgDWuBl7RI/AAAAAAAABz8/xKRMtK_RtUY/s1600-h/Rancid.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 285px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SbgDWuBl7RI/AAAAAAAABz8/xKRMtK_RtUY/s400/Rancid.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5311999449330216210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Shakespeare-Darsteller Joseph Fiennes war mittlerweile Martin Luther, stand vor der Kamera als Antonio Vivaldi, und angeblich wird er demnächst auch noch Charles Darwin spielen. Eine seltsame Spezialisierung ist das.&lt;br /&gt;So richtigen Schrott hat er aber auch gemacht. &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0179443/"&gt;RANCID ALUMINIUM&lt;/a&gt;, "deutscher" Titel: "Extreme Risk" ist eine vermurkste Kriminalkomödie nach einem Roman von James Hawes. "Fahrige Verfilmung eines Bestsellers, die sich vergeblich um einen ironisch-lakonischen Anstrich bemüht und den an sich recht guten Darstellern nur hölzerne Dialoge zumutet," meint das &lt;a href="http://www.kabeleins.de/film_dvd/filmlexikon/ergebnisse/index.php?filmnr=515935"&gt;Filmlexikon&lt;/a&gt;. Die Durchschnittsnote bei &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0179443/"&gt;imdb&lt;/a&gt;: 3,7 (!).&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;"&lt;/span&gt;The only reason I went at all was because my girlfriend was in a post-&lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0138097/"&gt;SHAKESPEARE IN LOVE&lt;/a&gt; Joseph Fiennes phase. And oh dear god it's bad. (...) We were the only two people that &lt;span style="font-style: italic;"&gt;didn't&lt;/span&gt; walk out at the screening we attended," schreibt ein &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0179443/"&gt;imdb&lt;/a&gt;-Nutzer aus London.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der jüngste Film des &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0138097/"&gt;SHAKESPEARE -IN-LOVE&lt;/a&gt;-Regisseurs John Madden ist übrigens die Elmore-Leonard-Verfilmung &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0443559/"&gt;KILLSHOT&lt;/a&gt; mit Mickey Rourke, die vom Studio leider erst ewig zurückgehalten wurde und dann im Januar in den USA ohne jede Werbung mit einer lächerlichen Anzahl von Kopien ihrem Untergang überlassen wurde. Mal schauen, ob der Film es trotzdem bis zu uns schaffen wird.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7792243221809896949-8008278549947224982?l=lauterlieblingsfilme.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lauterlieblingsfilme.blogspot.com/2009/03/richard-christian-kahler.html</link><author>noreply@blogger.com (Gunnar)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SbgDcvmWIYI/AAAAAAAAB0E/e5dx9pA3X80/s72-c/Shakespeare.jpg" height="72" width="72" /></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-7792243221809896949.post-1149037968889295051</guid><pubDate>Thu, 05 Mar 2009 11:32:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-03-10T03:35:50.581-07:00</atom:updated><title>Peter Bossen:</title><description>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/Sa-4aE72HfI/AAAAAAAABwc/7kOL1xuMXZs/s1600-h/A+CLockwork.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 266px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/Sa-4aE72HfI/AAAAAAAABwc/7kOL1xuMXZs/s400/A+CLockwork.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5309665243833966066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"An das Datum kann ich mich nicht mehr genau erinnern (es muss so 1971 oder 72 gewesen sein und ich war 18 oder 19), aber an den Ort: es waren die Winterhuder Lichtspiele in Hamburg, aus denen kurz danach das Magazin-Kino wurde. Meine Kino-Erfahrungen hatten sich bis dahin bevorzugt auf Karl-May-Filme (als Kind), später auf Italo-Western und Bud Spencer/Terence Hill-Streifen beschränkt, bis ich an besagtem Tag Stanley Kubricks &lt;a href="http://www.blogger.com/A%20CLOCKWORK%20ORANGE"&gt;A CLOCKWORK ORANGE&lt;/a&gt; sah. Warum ich mir den Film überhaupt angesehen habe, weiß ich nicht mehr (vielleicht wegen des eigenartigen Titels), ich weiß nur, dass meine Kino-Welt danach eine andere war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei spielt die Story, wie so häufig bei Kubrick, eine eher untergeordnete Rolle und kann mit wenigen dürren Worten erzählt werden: jugendlicher Delinquent einer futuristischen Rocker-Gang mutiert mit den Mitteln der modernen Psychologie zu einem Rädchen im Getriebe des gesellschaftlichen Mainstreams, kann am Ende aber zu seinem anarchisch-individuellen Lebensstil zurückkehren. Daraus macht der Film allerdings kein sozialpädagogisches Lehrstück, sondern eine zynische und bitterböse Satire. Beeindruckend sind die Mittel, mit denen Kubrick diese Geschichte erzählt, ein Rausch aus Bildern und Musik. Die Zukunft, die wir inzwischen längst hinter uns gelassen haben, sieht bei Kubrick aus wie eine überdrehte Version des poppigen 'Swinging London' aus den 60er Jahren. Bei der Musik, zu der auch die bei Kubrick fast obligatorischen Klassik-Stücke gehören, beeindrucken vor allem die eindringlichen Synthesizer-Klänge von Walter Carlos. Manchmal schaue ich mir heute noch nur den Anfang des Films an und kriege von der Musik eine Gänsehaut.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/Sa-4ajmjtkI/AAAAAAAABws/Un3r7l1HRB8/s1600-h/clockwork.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 261px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/Sa-4ajmjtkI/AAAAAAAABws/Un3r7l1HRB8/s400/clockwork.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5309665252066178626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und dann dieser Hauptdarsteller! Der damals unbekannte Malcolm McDowell war in seiner Rolle des abscheulichen Ober-Fieslings und Opportunisten, den man einfach gern haben muss, nie wieder so genial (außer vielleicht in seiner etwas ähnlich gelagerten Rolle in &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0070464/"&gt;OH LUCKY MAN&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Film ist oft kritisiert worden, weil er Gewalt ästhetisiere. In der Tat werden Schlägereien wie Ballette inszeniert und eine brutale Vergewaltigung wie eine Musical-Szene und dazu erklingt 'Singing in the Rain'. Heute würde man wohl den direkten Weg wählen und die Gewaltdarstellungen realistisch gestalten, aber vor 35 Jahren war dies eben nur mit den Mitteln der Verfremdung möglich. Trotzdem sollte man darauf verzichten, den Film möglicherweise mit der Dame seines Herzens anzusehen. Meine Begeisterung dafür hat bei einigen Angebeteten eher Verstörung hervorgerufen und mich so manchen romantischen Moment gekostet. Jedenfalls habe ich es auch in 25 Beziehungsjahren bisher nicht gewagt, den Film meiner Frau vorzuführen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was geblieben ist, ist eine lebenslange Begeisterung für das Kino, das dann doch mehr sein konnte, als VIER FÄUSTE FÜR EIN HALLELUJA und DIE RECHTE UND DIE LINKE HAND DES TEUFELS."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/Sa-4a2wqIlI/AAAAAAAABw0/HC09hHD6IOc/s1600-h/Clockwork2.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 278px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/Sa-4a2wqIlI/AAAAAAAABw0/HC09hHD6IOc/s400/Clockwork2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5309665257208816210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0066921/"&gt;A CLOCKWORK ORANGE&lt;/a&gt; wurde 1971 gedreht, nach einem &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/A_Clockwork_Orange_%28Buch%29"&gt;Roman&lt;/a&gt; von Anthony Burgess von 1962. 1990 schrieb Burgess über die Verfilmung:&lt;span style="font-size:100%;"&gt; "&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Es gab Mitte der Sechziger einen Versuch, 'A Clockwork Orange' &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;auf die Leinwand zu bringen&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-size:100%;"&gt;mit einer Gesangsgruppe, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;die unter dem Namen The Rolling Stones bekannt war und das&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; gewalttätige Quartett&lt;/span&gt; spielen sollte&lt;span style="font-size:100%;"&gt;, angeführt von dem Helden Alex, eine Rolle die für Mick Jagger gedacht war. Ich verehrte die Intelligenz, wenn nicht gar die Kunst dieses jungen Mannes und fand, er sehe aus wie die Quintessenz von Delinquenz. Die Filmrechte wurden für einen sehr kleinen Betrag an eine kleine Produktionsfirma verkauft, deren Kopf ein kalifornischer Anwalt war. Sollte der Film überhaupt realisiert werden, hätte das nur in einer ökonomischen Form sein können, die Aufführungen ausschließlich vor geschlossenen Gesellschaften erlaubt: Die Zeiten waren nicht reif für die Vorführung von Vergewaltigung und fortgesetztem Chaos vor anständigem Familienpublikum. Als die Zeiten dann reif waren, wurden die Filmrechte weiterverkauft an Warner Brothers für eine sehr große Summe: Ich habe nichts davon gehabt ..."&lt;br /&gt;Vielleicht waren die Zeiten doch noch nicht ganz reif: Nach Pressegetöse in Großbritannien um angebliche Nachahmungstäter ließ Kubrick den Film 1973 aus dem Verleih nehmen. Erst 1999, nach seinem Tod, konnte er in Großbritannien wieder aufgeführt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer &lt;/span&gt;&lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0066921/"&gt;A CLOCKWORK ORANGE&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; noch einmal oder gar zum ersten Mal oder zum ersten Mal mit Originalton oder aber zum ersten Mal mit seiner Frau oder sonstigem Partner anschauen will, hat diese Woche in Hamburg sogar im Kino Gelegenheit dazu: Das &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.3001-kino.de/3001html/programmphp/woprog.php"&gt;3001&lt;/a&gt; zeigt den Film von Donnerstag bis Sonntag in der Spätvorstellung. Auf &lt;a href="http://www.cinefacts.de/suche/suche.php?name=uhrwerk+orange&amp;amp;go.x=0&amp;amp;go.y=0"&gt;DVD&lt;/a&gt; ist er derzeit in sage und schreibe fünf verschiedenen Ausgaben allein auf dem deutschen Markt zu haben, außerdem sind &lt;a href="http://www.cinefacts.de/blu_ray/db/details.php?id=38817"&gt;Blu-Ray&lt;/a&gt;- und &lt;a href="http://www.cinefacts.de/hd_dvd/db/details.php?id=38818"&gt;HD-DVD&lt;/a&gt;-Ausgaben erschienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/Sa_Jfnfx9PI/AAAAAAAABxU/B0Bsd1p8YCA/s1600-h/Film040.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 314px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/Sa_Jfnfx9PI/AAAAAAAABxU/B0Bsd1p8YCA/s400/Film040.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5309684030708511986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Peter Bossen macht uns hier das Leben in der Kinoprovinz erträglich, stellt er uns doch einen riesigen Filmschatz zur Verfügung, der die Armseligkeit des Kinoangebots in Hamburg ein wenig ausgleicht. Er hat seit 1993 eine gigantische und fantastisch sortierte öffentliche &lt;a href="http://www.buecherhallen.de/go/id/buq/"&gt;Film- und Videobibliothek&lt;/a&gt; aufgebaut und leitet sie auch noch heute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst wurde sie als eigenständige Bibliothek in den Zeisehallen (Fotos) betrieben; heute ist sie eine Abteilung der Zentralbibliothek. Im Bestand sind über 10.000 DVDs und noch 3500 Videos; die genaue Zahl der Titel ist nicht erfasst, dürfte aber nur geringfügig kleiner sein, da fast ausschließlich Einzeltitel angeschafft werden.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/Sa712iQMM5I/AAAAAAAABu8/iYwZhYLtkjU/s1600-h/Bild+4.png"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 221px; height: 104px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/Sa712iQMM5I/AAAAAAAABu8/iYwZhYLtkjU/s400/Bild+4.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5309451327972848530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Beim Besuch der Räume am Hühnerposten gewinnt man nicht wirklich einen Eindruck von der Fülle des Angebots, denn durchschnittlich stehen nur ca. 20% des Bestandes in den Regalen, der Rest ist entliehen oder unterwegs. Als Teil der Hamburger Öffentlichen Bücherhallen mit Standorten überall in der Stadt und einem gemeinsamen Katalog werden vorbestellte DVDs ständig von Nutzern gegen ein Entgelt von jeweils 1,50 EUR zur Bücherhalle um die Ecke bestellt. Die Ausleihzeit beträgt eine Woche, liegen keine weiteren Vormerkungen vor, lässt sie sich noch zweimal verlängern. Paradiesische Zustände für alle, die wissen, was sie wollen: Online im Katalog Film und Abholort anklicken und warten, bis einem per Post oder Mail mitgeteilt wird, dass das Medium eingetroffen ist und dann in aller Ruhe den Film angucken, wenn's einem passt; geht das noch besser?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Bestand ist alle gängige Film- und Serienkost (für Box-Sets werden übrigens auch nur jeweils 1,50 EUR Vormerkgebühr fällig), die auf dem deutschen Markt erscheint, bis auf Komplettschrott und Slasherflicks, versteht sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darüber hinaus sind aber auch unfassbare Mengen von DVDs im Bestand, die irgendwo anders auf der Welt veröffentlicht wurden und die hierzulande sonst nirgendwo verfügbar sind. Takeshi Kitanos Filme standen schon als VHS-Kassetten aus Japan und Großbritannien in den Zeisehallen im Regal, Jahre bevor das erste Mal ein Film von ihm in unseren Kinos auftauchte. Jetzt ist alles wieder vorbei; die letzten drei Filme Kitanos haben wieder keinen Verleih mehr gefunden bei uns. Nicht so schlimm: Auf Peter Bossen und sein Team ist Verlass. Und wenn wirklich einmal etwas Interessantes nicht im &lt;a href="https://www.buecherhallen.de/alswww2.dll/APS_ADVANCED_SEARCH?Style=Portal2&amp;amp;SubStyle=&amp;amp;Theme=&amp;amp;Lang=GER&amp;amp;ResponseEncoding=utf-8&amp;amp;SID=S998117205283110872961734031&amp;amp;Parent=Obj_129791172052896%3FStyle%3DPortal2%26SubStyle%3D%26Theme%3D%26Lang%3DGER%26ResponseEncoding%3Dutf-8%26SID%3DS998117205283110872961734031&amp;amp;BrowseAsHloc=69&amp;amp;SubStyle=Advanced"&gt;Katalog&lt;/a&gt; steht, kann man &lt;a href="http://www.buecherhallen.de/go/id/bae/"&gt;hier&lt;/a&gt; seinen Anschaffungswunsch äußern, und wenn der Vorschlag nicht völlig abwegig ist, steht der gewünschte Film bald zur Ausleihe bereit.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/Sa_JgBjD5OI/AAAAAAAABxc/ZM1aSuG171A/s1600-h/Film041.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 293px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/Sa_JgBjD5OI/AAAAAAAABxc/ZM1aSuG171A/s400/Film041.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5309684037701592290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In den Zeisehallen war das Prozedere noch viel sympathischer: Da lag immer das große Buch, in das die Nutzer handschriftlich ihre Wünsche eintrugen. Alle paar Wochen hat sich Peter Bossen dann hingesetzt und ist es geduldig Eintrag für Eintrag durchgegangen und hat alles, wirklich alles beantwortet ("haben wir schon", "wollen wir nicht", "nicht auf DVD veröffentlicht", wird angeschafft!")&lt;br /&gt;Das Angebot privater Videotheken – es sei denn sie sind so ambitioniert wie das &lt;a href="http://www.videodrom.com/verleih/"&gt;Videodrom&lt;/a&gt; (sowas haben wir in Hamburg aber ohnehin nicht) - kann da nicht mithalten, unter anderem auch, weil das nicht unerhebliche Angebot an reinen Kauf-DVDs für sie unerreichbar ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wie ist das in Berlin, wo doch immer alles besser ist? Der Bestand an Filmmedien in der dortigen "&lt;a href="http://www.zlb.de/wissensgebiete/kunst_buehne_medien/videos"&gt;Amerika-Gedenkbibliothek&lt;/a&gt;" ist noch größer, 25.000 DVDs sollen es sein; jedoch werden da auch sämtliche so genannten Sachfilme (Reisevideos, Sprachlehrfilme etc.) eingerechnet, und es soll viel häufiger mehrere Exemplare pro Titel geben. Die Verfügbarkeit dürfte angesichts der größeren Einwohnerzahl entsprechend geringer sein. Die &lt;a href="https://www.voebb.de/aDISWeb/app;jsessionid=F1F26841E4F367063EA9E4D5691AEF49?service=direct/1/POOLVX00_4B002E00_23836800/$Tree.treeNodes&amp;amp;sp=SS1&amp;amp;requestCount=0"&gt;Onlinesuche&lt;/a&gt; im Katalog gestaltet sich vergleichsweise mühselig. So mühselig, dass ich aufgegeben habe, im Wust der Suchergebnisse ein paar Stichproben für einen Bestandsvergleich zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Peter Bossen: "Eine andere öffentlich zugängliche Bibliothek mit dem Schwerpunkt Film und einem Medienbestand, der unserem in Quantität und Qualität gleich kommt, ist mir nicht bekannt." Und zwar auch nicht international. "Ein amerikanischer Kunde hat uns einmal gesagt: 'I wish, we had a place like this in San Francisco'. Da waren wir schon ein bisschen stolz."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Und ein Film, den wir glücklicherweise nicht gesehen haben:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/Sa712TnPAPI/AAAAAAAABu0/MwX9qX0j9Oc/s1600-h/Bild+5.png"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 271px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/Sa712TnPAPI/AAAAAAAABu0/MwX9qX0j9Oc/s400/Bild+5.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5309451324042969330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Für Malcolm McDowell war Alex die Rolle seines Lebens. Der Mann hat später in unzähligen mittelmäßigen bis schlechten Filmen gespielt und offenbar auch so ziemlich jede Nebenrolle in Fernsehproduktionen angenommen, die ihm angeboten wurde. Die eine &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0070464/"&gt;Ausnahme&lt;/a&gt; hat Peter Bossen oben schon erwähnt. Seinen größten und prestigeträchtigsten Auftritt seit Jahrzehnten hatte er vor zwei Jahren im &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0373883/"&gt;HALLOWEEN&lt;/a&gt;-Remake. Im unvermeidlichen Sequel des Remakes wird er auch wieder dabei sein.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0140067/"&gt;GARDEN OF EVIL&lt;/a&gt; aka THE GARDENER aka SILENT SCREAMS aka DIE BLUMEN DES BÖSEN scheint ein besonders tief liegender Punkt in McDowells qualitativer Tiefebene zu sein: Er spielt einen Mann, der schöne Frauen umbringt, um aus ihren Leichen schöne Pflanzen zu machen. "Völlig humorlos, schlecht gespielt und miserabel inszeniert", urteilt das Filmlexikon.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7792243221809896949-1149037968889295051?l=lauterlieblingsfilme.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lauterlieblingsfilme.blogspot.com/2009/03/peter-bossen-das-datum-kann-ich-mich.html</link><author>noreply@blogger.com (Gunnar)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/Sa-4aE72HfI/AAAAAAAABwc/7kOL1xuMXZs/s72-c/A+CLockwork.jpg" height="72" width="72" /></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-7792243221809896949.post-3096543132625072781</guid><pubDate>Thu, 26 Feb 2009 19:45:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-03-10T03:40:10.701-07:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Verliebt in scharfe Kurven</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Il Sorpasso</category><title>Bernd Eilert:</title><description>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SaWwwRocRDI/AAAAAAAABrU/RhQ4AC893ls/s1600-h/Il+Sorpasso.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 283px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SaWwwRocRDI/AAAAAAAABrU/RhQ4AC893ls/s400/Il+Sorpasso.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5306842079339234354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Ein Film aus dem Jahr 1962: &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0056512/"&gt;IL SORPASSO&lt;/a&gt; – was einen Überholvorgang meint, der sowohl im Straßenverkehr als auch in einem Menschenleben vorkommen kann, das auf der Überholspur geführt wird.&lt;br /&gt;Der Regisseur Dino Risi, der gemeinsam mit Ettore Scola auch das Drehbuch geschrieben hat, erzählt in sonnendurchfluteten Schwarz-Weiß-Bildern die fabelhafte Geschichte zweier junger Männer, die unterschiedlicher kaum sein könnten: die 'Ameise', dargestellt von Jean- Louis Trintignant, wird von der 'Grille' (Vittorio Gassmann) auf eine hochsommerliche Spritztour mitgenommen, die an einem Sonntagmorgen im menschenleeren Rom beginnt und am nächsten Tag mit dem Tod eines der beiden Protagonisten endet. In deren Verlauf sind die beiden, die sich zuvor nie begegnet waren, einander näher gekommen, wobei – ganz anders als in Lafontaines Fabel – die grillenhafte Existenz sich als die attraktivere und lebenswertere erweist – zumindest im Twistzeitalter, das hier ein einziges Mal einen Ausdruck gefunden hat, der seine Banalität überhöht und feiert.&lt;br /&gt;Was mich rührt an diesem Film, ist eben diese unbedingte Bejahung der Sinnlosigkeit unserer Existenz. Denn daraus ergibt sich eine Stillage, die nicht zwischen Komödie und Tragödie liegt, sondern irgendwo darüber oder darunter – je nach Betrachtungsweise.&lt;br /&gt;Dass &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0056512/"&gt;IL SORPASSO&lt;/a&gt; in Deutschland so gut wie unbekannt geblieben ist, mag auch am deutschen Verleihtitel liegen: 'Verliebt in scharfe Kurven'".&lt;p&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/J3IvXLmSwts&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/J3IvXLmSwts&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was für ein Filmstart. Sieht ein wenig so aus, als wenn Antonioni eine Komödie gedreht hätte. Und was für eine nette Überraschung, ein Lieblingsfilm, von dem ich noch nie gehört habe. Offenbar ein vergessener Schatz, den nicht nur in Deutschland fast keiner kennt. Auf DVD wurde er bislang nur in Italien veröffentlicht, ohne fremdsprachige Untertitel. Aber wer ihn gesehen hat, ist des Lobes voll: Bei imdb gibt es siebzehn Nutzerkommentare, die allesamt reichlichen Gebrauch von Superlativen machen. ("Einer der besten zehn italienischen Filme, die je gemacht wurden", &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"... die&lt;/span&gt; definitive Kombination aus Komödie und Road Movie und einfach ein Wunder: Wie kann ein Film nur so lustig &lt;span style="font-style: italic;"&gt;und&lt;/span&gt; emotional, leicht &lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;und&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; nachdenklich stimmend sein?") Die 1500 Wertungen ergeben eine Durchschnittsnote von &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0056512/ratings"&gt;7,8&lt;/a&gt;. Seltsam mutet die noch immer gültige FSK-Freigabe an: ab 18.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wer neugierig geworden ist und weder Mühe noch das Begehen von Straftaten scheut, kann sich von &lt;a href="http://www.rapidshareindex.com/Il-Sorpasso-Dino-Risi-1962-_168776.html"&gt;Rapidshare&lt;/a&gt; den kompletten Film in acht Teilen herunterladen. Mit englischen Untertiteln. Bequemer für alle, die die entsprechende Software installiert haben, ist der Torrent-Download &lt;a href="http://www.torrentreactor.net/torrents/2442655/Il-Sorpasso-Dino-Risi-%281962%29"&gt;von hier&lt;/a&gt;. Braucht aber eine Ewigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SaatgICSgDI/AAAAAAAABuU/M9ot2ebF5us/s1600-h/Eilert027.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 153px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SaatgICSgDI/AAAAAAAABuU/M9ot2ebF5us/s400/Eilert027.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5307119978327212082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Bernd Eilert, gezeichnet von Hans Traxler. Vor 22 Jahren.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bernd Eilert ist das jüngste Mitglied der "&lt;a href="http://www.kunstaspekte.de/index.php?tid=22824&amp;amp;action=termin"&gt;Neuen Frankfurter Schule&lt;/a&gt;", er traf erst Anfang der Siebziger in Frankfurt ein, wo Robert Gernhardt,&lt;br /&gt;F. K. Waechter, Peter Knorr, F.W. Bernstein, Eckhard Henscheid, Hans Traxler und Chlodwig Poth schon jahrelang ihr Humorwesen trieben und verfeinerten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit F. K. Waechter entstand schon 1972 das Kinderbuch "Die Kronenklauer", das erfreulicherweise gerade &lt;a href="http://www.diogenes.ch/leser/katalog/a-z/k/9783257011319/buch"&gt;wieder aufgelegt&lt;/a&gt; wurde. Für Pardon schrieb er bald regelmäßig und gehörte 1979 zum Gründungsteam der &lt;a href="http://www.titanic-magazin.de/"&gt;Titanic&lt;/a&gt;, für die er von der ersten Ausgabe an unter anderem die "Liste der peinlichsten Persönlichkeiten" erstellte, unterstützt von Eckhard Henscheid, Wilhelm Genanzino und weiteren Autoren. Auf der letzten Liste, die schließlich peinlicherweise die Autoren der Kolumne selber für ihre Peinlichkeit auszeichnete, was von Lesern über die Jahre immer wieder gefordert worden war, heißt es über Bernd Eilert: "... typischer Mitläufer, -macher, -schnacker, der er war und ist, nahm keinerlei Anstand, sich an dem lutherisch-luziferischen Unternehmen zu beteiligen, und hat zudem als einziger während zehn langer Jahre nicht davon lassen können".&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Andere Rubriken, die Eilert mitentwickelte, leben bis heute in der &lt;a href="http://www.titanic-magazin.de/"&gt;Titanic&lt;/a&gt; fort. Etwas die "Humorkritik" vom hier öfter erwähnten "Hans Mentz" oder die "Briefe an die Leser", die jahrelang in Manfred Bissingers Wochenzeitung Die Woche schlecht kopiert wurden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/Saa0XwPysEI/AAAAAAAABuc/xfg0iAxorjQ/s1600-h/Eilert028.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 316px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/Saa0XwPysEI/AAAAAAAABuc/xfg0iAxorjQ/s400/Eilert028.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5307127531083837506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bernd Eilert hat einen Krimi geschrieben, der sich feinsinnig und anspielungsreich weit von den Konventionen des Genres entfernte und leider schon ewig nicht mehr gedruckt wurde. Er heißt, je nach Ausgabe, "Notwehr auf Italienisch" oder "Eingebildete Notwehr" und ist problemlos &lt;a href="http://www.bookfinder.com/search/?author=Bernd+Eilert&amp;amp;title=notwehr&amp;amp;lang=de&amp;amp;submit=Begin+search&amp;amp;new_used=*&amp;amp;destination=de&amp;amp;currency=EUR&amp;amp;mode=basic&amp;amp;st=sr&amp;amp;ac=qr"&gt;antiquarisch&lt;/a&gt; zu bekommen, &lt;a href="http://www.bookfinder.com/search/?ac=sl&amp;amp;st=sl&amp;amp;qi=NOxWUAdAaqBsNyc.rtSYZiNuudA_4930161756_1:6:79&amp;amp;bq=author%3Dbernd%2520eilert%26title%3Dwindige%2520passagen"&gt;genauso&lt;/a&gt; wie der Band mit Erzählungen "Windige Passagen", der auch "Wenn Arschlöcher erzählen könnten ..." hätte heißen können, wie der Autor im Klappentext meint.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein monströses Unterfangen war die Herausgabe des "Hausbuchs der literarischen Hochkomik", kein Ziegel- sondern mehr ein Ytongstein von einem Buch, das auf mehr als 1500 eng beschriebenen Seiten Beispiele für gelungenen Witz in der Weltliteratur vorstellt und jeweils einleitet und dabei auch so überraschend wie überzeugend Autoren wie Fjodor Dostojewski oder Franz Kafka für die Hochkomik reklamiert. Dem willigen Leser eröffnen sich neue Horizonte, und wenn man nur ein einziges Buch hätte, wäre man nicht schlecht dran, wenn es dieses wäre. Leider auch nur &lt;a href="http://www.bookfinder.com/search/?ac=sl&amp;amp;st=sl&amp;amp;qi=FEhkGh9DXjzsw1f5dWy8.3UvTY4_2929679899_1:65:391&amp;amp;bq=author%3Dbernd%2520eilert%26title%3Dhausbuch%2520der%2520literarischen%2520hochkomik"&gt;antiquarisch&lt;/a&gt; erhältlich; hoffentlich gibt es endlich mal eine Neuauflage bei Haffmans/2001 oder anderswo.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/Saa0143jPgI/AAAAAAAABuk/tOR4I1ELKdU/s1600-h/DieOttoShowBox.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 279px; height: 392px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/Saa0143jPgI/AAAAAAAABuk/tOR4I1ELKdU/s400/DieOttoShowBox.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5307128048794156546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das größte Publikum und damit auch die verlässlichste Einnahmequelle bescherte ihm die nun nahezu vier Jahrzehnte andauernde Zusammenarbeit mit Otto Waalkes. Früher zusammen mit Robert Gernhardt und Peter Knorr, heute im Alleingang, schreibt er dessen Texte für die Bühnenauftritte und alle medialen Erzeugnisse von den &lt;a href="http://www.cinefacts.de/dvd/37854/die-otto-show-box-dvd.html"&gt;legendären Fernsehshows&lt;/a&gt; bis zu den &lt;a href="http://www.filmz.de/film_2004/_7_zwerge_maenner_allein_im_wald/links.htm"&gt;SIEBEN ZWERGEN&lt;/a&gt; und trägt somit Mitverantwortung für sämtliche Höhe- und Tiefpunkte im Schaffen des erfolgreichen Komikers. Hoffentlich macht Otto bald mal zwei Jahre Pause und verschafft Bernd Eilert so genügend Zeit für ein neues Buch. Gerne wieder mit einem Arschloch als Erzähler.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;U&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;nd ein Film, den wir glücklicherweise nicht gesehen haben:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SaXF0SPH_pI/AAAAAAAABrk/cs404FyvZtw/s1600-h/LE+BON+ROI+DAGOBERT.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 291px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SaXF0SPH_pI/AAAAAAAABrk/cs404FyvZtw/s400/LE+BON+ROI+DAGOBERT.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5306865237965143698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dino Risi ist letzten Juni gestorben; er wurde 92 Jahre alt. Filme hat er seit Mitte der vierziger Jahre und bis ins neue Jahrtausend hinein gemacht; leider waren diese in den letzten Jahrzehnten offenbar meist mittelmäßig bis miserabel. &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0086989/maindetails"&gt;DER DICKE KÖNIG DAGOBERT&lt;/a&gt; von 1984 ist trotz guter Schauspieler wohl eine Katastrophe: "Misslungener Versuch einer Parodie auf Historienfilme und einer Satire auf das Leben im Mittelalter; Klamauk und vulgäre Dialoge prägen die Inszenierung", meint das &lt;a href="http://www.kabeleins.de/film_dvd/filmlexikon/ergebnisse/index.php?filmnr=380"&gt;Filmlexikon&lt;/a&gt;. Übrigens: Hat eigentlich irgendeiner der Leser hier Til Schweigers Ritterklamotte gesehen? Und wie war's?&lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7792243221809896949-3096543132625072781?l=lauterlieblingsfilme.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lauterlieblingsfilme.blogspot.com/2009/02/bernd-eilert-ein-film-aus-dem-jahr-1962.html</link><author>noreply@blogger.com (Gunnar)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SaWwwRocRDI/AAAAAAAABrU/RhQ4AC893ls/s72-c/Il+Sorpasso.jpg" height="72" width="72" /></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-7792243221809896949.post-6978088359566876137</guid><pubDate>Thu, 19 Feb 2009 14:06:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-03-10T03:40:24.473-07:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Dead Man</category><title>Karen Duve:</title><description>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SZ0xScILKEI/AAAAAAAABp8/jEuWwSTYSk0/s1600-h/Dead+MAn.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 286px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SZ0xScILKEI/AAAAAAAABp8/jEuWwSTYSk0/s400/Dead+MAn.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5304450128970197058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"&lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0112817/"&gt;DEAD MAN&lt;/a&gt;. von Jim Jarmusch"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Jarmuschs Film von 1995 reist Johnny Depp in einem Westernsetting wie in einem Traum seinem eigenen Ende entgegen. Erzählt wird das in wunderschön komponierten Schwarz-Weiß-Bildern von &lt;a href="http://us.imdb.com/name/nm0005810/"&gt;Robby Müller&lt;/a&gt; (den ich zu gern mal nach seiner Meinung zu dem aktuellen Wim-Wenders-Schrott fragen würde), Neil Young pluckert ein paar schräge Akkorde dazu und zu den seltsamen Gestalten, die ihm über den Weg laufen gehören Iggy Pop, John Hurt und&lt;br /&gt;Billy Bob Thornton.&lt;br /&gt;Der Name der Hauptfigur ist William Blake. &lt;a href="http://rogerebert.suntimes.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/19960628/REVIEWS/606280301/1023"&gt;Roger Ebert&lt;/a&gt; dazu: "Einigen meiner Leser wird der Name William Blake etwas sagen, und sie werden sich fragen, ob es irgendeine Verbindung zwischen der Figur und dem geheimnisvollen britischen Dichter gibt, der 1827 gestorben ist. Es gibt eine: Sie tragen denselben Namen."&lt;br /&gt;Während ich die langsame Erzählweise und den lakonischen Ton sämtlicher anderer Jim-Jarmusch-Filme sehr mag, habe ich mich seinerzeit beim &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0112817/"&gt;DEAD MAN&lt;/a&gt; ein kleines bisschen gelangweilt. Mir fehlte da schlicht die Komik. Aber Karen Duve steht mit ihrer Wertschätzung nicht allein: Bei imdb erreicht der Film die Durchschnittsnote &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0112817/ratings"&gt;7,7&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jarmuschs jüngster Film ist gerade fertig geworden. Es spielen Tilda Swinton und erneut Bill Murray mit, bei uns startet er im Juni. &lt;a href="http://www.firstshowing.net/2009/02/17/first-look-jim-jarmuschs-the-limits-of-control/"&gt;Hier&lt;/a&gt; ein paar erste Bilder und Informationen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SZ1cpBE2GhI/AAAAAAAABqM/KXR0Rp1fkc4/s1600-h/Regenroman.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 227px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SZ1cpBE2GhI/AAAAAAAABqM/KXR0Rp1fkc4/s400/Regenroman.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5304497795845462546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Karen Duve hat 1999 aus dem Nichts ihren großartigen "&lt;a href="http://www.amazon.de/Regenroman-Karen-Duve/dp/3442469163/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1235047249&amp;amp;sr=1-1"&gt;Regenroman&lt;/a&gt;" veröffentlicht und dafür viel verdienten Beifall bekommen. Im seriös verschnarchten deutschen Literaturbetrieb gab es auf einmal ein Buch, dass keine Angst vor unterhaltender Genreliteratur hatte und seine sehr feuchte und mit absurder Komik getränkte Thrillerhandlung so kunstvoll, lakonisch und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;trocken&lt;/span&gt; erzählte, dass Vergleiche zum amerikanischen Meister des Dialogs und der Perspektivwechsel, &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Elmore_Leonard"&gt;Elmore Leonard&lt;/a&gt;, gerechtfertigt waren. Immer noch das geeignetste Geschenk, das man Freunden machen kann, die sich ein Häuschen auf dem Lande zulegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Romane folgten, die ich beide nicht gelesen habe. Bei "&lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/11707.html"&gt;Dies ist kein Liebeslied&lt;/a&gt;" schreckte mich das &lt;a href="http://www.eichborn.de/fileadmin/biimages/cover/0683/3821806834.jpg"&gt;Cover&lt;/a&gt; ab, das schwer nach Frauenzeitschriftsthema aussah und der übersetzte Songtitel von &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=6aumejrcEHs"&gt;PIL&lt;/a&gt; als Titel lockte mich auch nicht gerade. War vermutlich ein Fehler, hebt das Buch doch äußerst vielversprechend an: "Eines Tages, genauer gesagt am Donnerstag, den 20. Juni 1996, beschloss ich, dass die Sache ein Ende haben müsste, ein schlimmes oder eines, das ich mir nicht vorstellen konnte. Und ich ging in ein Reisebüro und kaufte mir einen Flugschein nach London, wie sich andere Leute einen Strick kaufen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2005 erschien dann "&lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/20355.html"&gt;Die entführte Prinzessin&lt;/a&gt;" und da spielten für meinen Geschmack dann doch zu viele Fabelwesen und andere Märchenelemente eine Rolle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SZ1cpIQ1qyI/AAAAAAAABqU/_2rJweOo8ME/s1600-h/Taxi.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 228px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SZ1cpIQ1qyI/AAAAAAAABqU/_2rJweOo8ME/s400/Taxi.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5304497797774813986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ihr jüngster Roman aus dem letzten Jahr heißt schlicht "&lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/29473.html"&gt;Taxi&lt;/a&gt;" und schildert das trostlose Berufs- und Liebesleben einer jungen Taxifahrerin im Hamburg der Achtziger Jahre. Es gibt jede Menge Gemeinsamkeiten mit Karen Duves Biographie. Erst fürchtete ich, dass mir das bei durchgehend eingehaltener Erzählperspektive der Protagonistin, vielen Döntjes aus dem fahrenden Gewerbe und durchweg bescheuerten männlichen Hauptfiguren schnell langweilig werden würde, doch das Gegenteil war der Fall. Die Anekdoten sind locker gestreut und werden erfreulich nüchtern, pointenfrei und trotzdem komisch erzählt, und an den Schilderungen der widrigen Lebensumstände der antriebsschwachen Heldin nahm ich mehr und mehr Anteil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle paar Seiten gibt es wunderbare Stellen wie: "Ich musste mir etwas einfallen lassen. Meine ehemaligen Mitschüler studierten schon seit anderthalb Jahren, und wenn ich nichts tat, würden sich meine Eltern wieder irgendeinen langsamen Tod in einem Büro für mich ausdenken."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder: "Ich war wie ein Orang-Utan, den ein geiziger Zoo aus Raummangel im Schimpansengehege hielt, wo ihn die Schimpansen zwangen, ein Schimpansenleben zu führen, und ihm gleichzeitig ständig vorhielten, dass er niemals etwas so Tolles wie ein Schimpanse sein würde."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und: "Beim Anblick der aufgeweichten und überfrorenen, an billiges Toilettenpapier erinnernden Feuerwerksreste hatte ich schon wieder die Nase voll vom neuen Jahr."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder auch: "Ich bog in die Volksparkstraße ab, fuhr unter der A7 durch und druchstreifte das Industriegebiet rund um den Bahnhof Eidelstedt. Ich mochte diese Gegend, weil hier nachts keine Menschen herumliefen. Auf Natur legte ich nicht besonders viel Wert, Hauptsache, es gab keine Menschen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine noch: "Ich ging noch einmal ins Badezimmer, schloss hinter mir ab und sah in den Spiegel. Ich war froh, dass ich so gut aussah. Die äußere Erscheinung war doch ein verlässlicherer Wert als so eine schwammige Angelegenheit wie Intelligenz."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzte: "Martin war der Fotograf. (...) Ich sollte mich nackt mit einer Deutschlandfahne auf dem Boden wälzen und eine Windmaschine würde dafür sorgen, dass das nicht blöd aussah. Später würde dann noch die Berliner Mauer ins Bild retuschiert werden und dann würde das Ganze einen Sinn ergeben, der sich mir nur noch nicht erschloss."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein wärmste Empfehlung. Müsste zur Zeit in jeder Buchhandlung vorrätig sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7792243221809896949-6978088359566876137?l=lauterlieblingsfilme.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lauterlieblingsfilme.blogspot.com/2009/02/karen-duve-dead-man.html</link><author>noreply@blogger.com (Gunnar)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SZ0xScILKEI/AAAAAAAABp8/jEuWwSTYSk0/s72-c/Dead+MAn.jpg" height="72" width="72" /></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-7792243221809896949.post-1250188394877662449</guid><pubDate>Thu, 12 Feb 2009 12:38:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-01-31T13:19:24.018-08:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Ivanhoe – Der schwarze Ritter</category><title>Christopher Blenkinsop von den 17 Hippies:</title><description>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SZM_t6PBqBI/AAAAAAAABkw/LZH6CHkFKIo/s1600-h/lvanhoe.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 385px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SZM_t6PBqBI/AAAAAAAABkw/LZH6CHkFKIo/s400/lvanhoe.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5301651244304148498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"&lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0044760/"&gt;IVANHOE – DER SCHWARZE RITTER&lt;/a&gt; von 1952, Regie Richard Thorpe, nach dem Roman von Sir Walter Scott. Und zwar einzig allein deswegen weil ich mich schon als Kind verzweifelt gefragt habe warum dieser &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Depp&lt;/span&gt; von Held (Ivanhoe gespielt von Robert Taylor) sich für diese Matrone (Joan Fontaine) entscheidet und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nicht&lt;/span&gt; für die schönste Frau der Welt : Rebecca (Liz Taylor at her &lt;span style="font-style: italic;"&gt;very very very&lt;/span&gt; best!)&lt;br /&gt;Das hat mich als Neunjähriger schlaflose Nächte gekostet, als Fünfzehnjähriger, als Endzwanziger und tut es heute noch – was für ein kolossaler Fehler. Das ist u-n-m-ö-g-l-i-c-h !&lt;br /&gt;Hab den Film sicher 20mal gesehen, das Buch mindesten 5 Mal gelesen und wenn ich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ein&lt;/span&gt; Buch auf eine einsame Insel ... (nee, das ist Quatsch)&lt;br /&gt;Hab aber tatsächlich ein Foto von Liz zu Hause, habe das Scott Memorial in Edinburgh bestiegen und dort lamentiert, war in York, hab alles über die Templer gelesen ... ach ja ..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei uns in Deutschland ist &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0044760/"&gt;IVANHOE&lt;/a&gt; wohl der populärste Ritterfilm überhaupt, was damit zu tun haben könnte, dass die Buchvorlage hier auch schon immer ungewöhnlich beliebt war und, im Gegensatz zum britischen und amerikanischen Markt, früher wie heute, auch in Ausgaben für die Kinder- und Jugendbuchabteilung zu haben ist.&lt;br /&gt;Interessant wäre, ob sich die Lego-, Playmobil- und Schleichritterburgen weltweit gut verkaufen oder die ganze Ritterwelt sich nur noch bei uns so großer Beliebtheit im Kinderzimmer erfreut. Sollten auch kleine Amerikaner noch mit Rittern spielen, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis ein neuer Mittelalter-Blockbuster in Hollywood produziert wird, vielleicht nach &lt;a href="http://www.welt.de/print-welt/article257387/Fluch_der_Karibik_Teil_eins.html"&gt;bewährter Methode&lt;/a&gt; frisch angereichert mit normannischen Zombies in blechernem Kleid. Und mit Johnny Depp als Ivanhoe.&lt;br /&gt;In den USA wird &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0044760/"&gt;IVANHOE&lt;/a&gt; eher als ein Abenteuerspektakel unter vielen betrachtet, mit einem zu alten Hauptdarsteller für die Rolle, den man nehmen musste, weil das Studio keinen geeigneteren unter Vertrag hatte und mit Schauwerten, wie man sie von einer MGM-Großproduktion der Ära eben erwartet; bei imdb liegt die durchschnittliche Bewertung des Films gerade mal bei &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0044760/ratings"&gt;6,8&lt;/a&gt; – nicht viel, im Vergleich etwa zu &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0052618/"&gt;BEN HUR&lt;/a&gt; (8,2). Die Musik beider Filme hat übrigens der große Miklos Rosza komponiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0044760/"&gt;IVANHOE&lt;/a&gt; läuft seit Jahrzehnten alle Nas lang im Fernsehen, auch diese Woche, am Montag um 14:45 Uhr auf &lt;a href="http://www.arte.tv/de/programm/242.html"&gt;arte&lt;/a&gt; (ShowView 6.965.014). In Deutschland ist er auch zuerst auf &lt;a href="http://www.cinefacts.de/dvd/25401/ivanhoe-der-schwarze-ritter-dvd.html"&gt;DVD&lt;/a&gt; erschienen. Zumindest zu Beginn sollte man bei der DVD den Originalton mal einschalten, damit man nicht verpasst, wie Ivanhoe nach einer Übersetzung des Schreibens mit der Lösegeldforderung aus Österreich fragt, weil er kein Österreichisch ("Austrian") verstehe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SZNG680N-8I/AAAAAAAABk4/qj_iD6kEv1c/s1600-h/HippiesS-W%2BPf.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 269px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SZNG680N-8I/AAAAAAAABk4/qj_iD6kEv1c/s400/HippiesS-W%2BPf.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5301659164916710338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SZNLMkEh4eI/AAAAAAAABlI/eTjZbvEt-t8/s1600-h/Hippies026.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 361px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SZNLMkEh4eI/AAAAAAAABlI/eTjZbvEt-t8/s400/Hippies026.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5301663865558393314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SZNLMgAFPfI/AAAAAAAABlA/Yb2gFPMK1sk/s1600-h/Hippies025.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 286px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SZNLMgAFPfI/AAAAAAAABlA/Yb2gFPMK1sk/s400/Hippies025.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5301663864465997298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Christopher Blenkinsop darf ich hoffentlich ungestraft als den Kopf des eklektizistischen Nichts-ist-unmöglich-Orchesters &lt;a href="http://17hippies.de/de/news"&gt;17 Hippies&lt;/a&gt; bezeichnen, das zur Zeit mit einer Besetzung von 13 Musikern die &lt;a href="http://17hippies.de/de/konzert-chronik"&gt;Bühnen der Welt&lt;/a&gt; belastet. Zeitweise waren bis zu 30 Musiker am Projekt beteiligt, die je nach Menge absolvierter Konzerte pro Jahr am Gewinn beteiligt wurden.&lt;br /&gt;Die stilistischen Einflüsse sind mannigfaltig; Folktraditionen aus unterschiedlichsten Regionen dienen als Steinbruch; da scheint es keine Grenzen zu geben – Hauptsache, es lässt sich mit akustischen Instrumenten umsetzen. Während in der Anfangszeit des 1995 gegründeten Projekts vorwiegend Fremdkompositionen und Traditionals gespielt wurden, besteht das Repertoire inzwischen im Wesentlichen aus Eigenkompositionen.&lt;br /&gt;Während andere das Problem haben, wie sie die im Studio produzierte Musik bloß auf die Bühne bringen sollen, ist die Grundidee der 17 Hippies, Musik zu machen, die man immer und überall vortragen kann. Und das gilt auch für die Studioalben wie "&lt;a href="http://17hippies.de/de/musik/el-dorado"&gt;El Dorado&lt;/a&gt;", das gerade frisch erschienen ist.&lt;br /&gt;Einen Bekanntheitsschub brachte die Komposition der Filmmusik von Andreas Dresens &lt;a href="http://www.filmz.de/film_2002/halbe_treppe/links.htm"&gt;HALBE TREPPE&lt;/a&gt;, in dem bzw. auf der sie auch einen kleinen Auftritt haben. Was für ein Glücksfall, die erste Filmmusik gleich für einen der besten deutschen Filme im neuen Jahrtausend zu machen, der auch ökonomisch erstaunlich erfolgreich war.&lt;br /&gt;Von der Wirkung ihrer kraftvollen Liveauftritte kann man sich zur Zeit überall im Land überzeugen, denn ab sofort sind sie in Deutschland auf Tour; sie spielen diese Woche in Rostock, Hamburg, Bochum, Bielefeld und Berlin. Hier sind &lt;a href="http://17hippies.de/de/on-tour"&gt;sämtliche Termine&lt;/a&gt; und Tickets lassen sich auch gleich reservieren.&lt;br /&gt;Die Fotos sind kein bisschen aktuell; ich habe sie vor neun Jahren aufgenommen, und wahrscheinlich sind die Hälfte der abgebildeten Musiker schon gar nicht mehr dabei. Frischer ist diese Aufnahme von einem Auftritt in New York im letzten Jahr:&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/yfUXjX642J8&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/yfUXjX642J8&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Und ein Film, den wir glücklicherweise nicht gesehen haben:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SZM_t3I6otI/AAAAAAAABko/B524PSKKvR8/s1600-h/Follow+the+Boys.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 265px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SZM_t3I6otI/AAAAAAAABko/B524PSKKvR8/s400/Follow+the+Boys.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5301651243473216210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Allesfilmer Richard Thorpe hat bei einer Menge mittelmäßiger Filme Regie geführt, die zum großen Teil in Vergessenheit geraten sind. Besonders gruselt es mich vor den operettenhaften Produktionen wie diesem Filmchen, das von vier Mädels, die ihren tollen Seebären von Mittelmeerhafen zu Mittelmeerhafen hinterherreisen, erzählt, unterbrochen von Gesangseinlagen von Connie Francis. Deutscher Titel: &lt;a href="http://www.kabeleins.de/film_dvd/filmlexikon/ergebnisse/index.php?filmnr=12042"&gt;MEIN SCHIFF FÄHRT ZU DIR&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7792243221809896949-1250188394877662449?l=lauterlieblingsfilme.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lauterlieblingsfilme.blogspot.com/2009/02/christopher-blensinkop-von-den-17.html</link><author>noreply@blogger.com (Gunnar)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SZM_t6PBqBI/AAAAAAAABkw/LZH6CHkFKIo/s72-c/lvanhoe.jpg" height="72" width="72" /></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-7792243221809896949.post-1916145350165060867</guid><pubDate>Thu, 05 Feb 2009 10:51:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-03-10T03:40:55.908-07:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Zurück in die Zukunft</category><title>Anke Gröner:</title><description>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SYrsS_J-uWI/AAAAAAAABjY/zERdUgg3Vcs/s1600-h/Zur%C3%BCck.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 263px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SYrsS_J-uWI/AAAAAAAABjY/zERdUgg3Vcs/s400/Zur%C3%BCck.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5299307722489903458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Mein Lieblingsfilm ist immer noch &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eins,_zwei,_drei"&gt;ONE, TWO, THREE&lt;/a&gt;. Aber den hat sich Herr Scheck ja schon &lt;a href="http://lauterlieblingsfilme.blogspot.com/2009/02/denis-scheck-auf-meine-frage-nach.html"&gt;unter den Nagel&lt;/a&gt; gerissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit Sie nicht zweimal über Wilders Meisterwerk schreiben müssen, weiche ich aus auf: &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0088763/"&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;BACK TO THE FUTURE&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Ja, der mit Michael J. Fox und dem Fluxkompensator. Bei dem Film ist mir zum ersten Mal aufgefallen, wie ein wirklich gutes Drehbuch aussieht: 1000 Fährten, die ausgelegt werden, und zum Schluss passt alles absolut perfekt zusammen (die Plutoniumbox in Docs Labor, die man in der ersten Einstellung nur aus den Augenwinkeln mitkriegt, die kaputte Rathausuhr, die Gitarrenkünste von Marty usw).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Film habe ich mindestens 30mal gesehen und freue mich auf die nächsten 30. Einfach, weil ich weiß, dass ich wie beim ersten Mal vor dem DVD-Player sitzen und atemlos hoffen werde, dass Doc Brown den verdammten Stecker rechtzeitig reinkriegt, bevor Marty mit dem DeLorean angerast kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaub, ich guck den genau JETZT nochmal."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Der Kreuzberger Korrektor dazu: "Die Begeisterung für das perfekte Zurück-Drehbuch sind meine Worte! Zwei meiner Lieblingsstellen: 'Ronald Reagan? The actor?' und wie Michael J. Fox via Chuck via dessen cousin Wayne Berry den Rock'Roll erfindet: 'Hey Chuck - it's you're cousin Wayne' oder so: 'You're always lookin' for that crazy sound - well listen to this.' aaaahhh :-)))")&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0088763/"&gt;ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT&lt;/a&gt;, gedreht 1985, ist eine Steven-Spielberg-Produktion; Regie führte Robert Zemeckis. So clever und unterhaltsam kann ein Blockbuster sein. Die Science-Fiction-Fabel schickt Michael J. Fox als Highschoolkid mit einer sehr originellen Zeitmaschine dreißig Jahre in die Vergangenheit, wo er mit dem für ihn existentiellen Problem konfrontiert wird, dass sich seine eigene Mutter mehr für ihn als für seinen schüchternen Vater interessiert. Das Ganze ist überaus komisch, voll mit hübschen Running Gags, die sich aus den Veränderungen ergeben, die die Kleinstadt mittlerweile durchlaufen hat, voller Referenzen und exzellenter Dialoge, die an die großen Zeiten der Hollywoodkomödien von Frank Capra oder Billy Wilder erinnern. Das Drehbuch hat Zemeckis selbst gemeinsam mit Bob Gale verfasst.&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/BytKSy8M4bk&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/BytKSy8M4bk&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;Hans Mentz, der Humorkritiker der &lt;a href="http://www.titanic-magazin.de/"&gt;Titanic&lt;/a&gt; mit multipler Persönlichkeit, den ich schon &lt;a href="http://lauterlieblingsfilme.blogspot.com/2009/02/christian-ulmen-auf-meine-frage-nach.html"&gt;letzte Woche&lt;/a&gt; ausgiebigst zitiert habe, schrieb damals über die Komödien des Kinoherbsts 1985: "Traditionelle Lustspiele sind wieder im Angebot, leicht ironisierte Melodramen sind es eigentlich. (...) Ich bewundere vor allem die Sorgfalt der Autoren: Handlungen, die spielerisch ernst genommen werden, Pointen, die einem bestimmten Zweck dienen, Motive, die eingelöst werden, Spannungsbögen, die auf ein Ziel zuführen. Selbst Steven Spielbergs letzte Produktion &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0088763/"&gt;ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT&lt;/a&gt; hat einiges von diesem altmodischen Geist. Man traut dem Zuschauer wieder Geschmack zu, Geschmack an gepflegter Unterhaltung."&lt;br /&gt;Im Gegensatz zu Anke Gröner habe ich den Film genau einmal gesehen, damals im Kino. Dass ich mich sogar an kleinste Details, wie das Kinoplakat mit Ronald Reagan erinnern kann, spricht eindeutig für den Film, der, genau wie die beiden ordentlichen Sequels, problemlos und günstig auf &lt;a href="http://www.cinefacts.de/suche/suche.php?type=&amp;amp;name=zur%FCck+in+die+zukunft&amp;amp;go.x=0&amp;amp;go.y=0"&gt;DVD&lt;/a&gt; zu bekommen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.ankegroener.de/"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 312px; height: 137px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SYsOh3Up4kI/AAAAAAAABjg/UwquJ5d8E_M/s400/Bild+2.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5299345361480573506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Anke Gröner betreibt seit bereits 7(!) Jahren ein Blog unter &lt;a href="http://www.ankegroener.de/"&gt;eigenem Namen&lt;/a&gt;, in dem sie allerlei Persönliches (wie zum Beispiel jüngst diesen &lt;a href="http://www.ankegroener.de/?p=3568"&gt;Abschiedsgruß&lt;/a&gt; an Berlin) und ganz viel über Filme schreibt. Wie es dazu kam, beschreibt sie so: "Da ich keine Lust mehr hatte, fünf Leuten nacheinander zu erzählen, wie doof zum Beispiel PEARL HARBOUR war, hab ich's aufgeschrieben und per Mail rumgeschickt. Und da mir das auch irgendwann zu nervig wurde, hab ich mich daran erinnert, mir doch irgendwann mal eine Domain auf meinen Namen gesichert zu haben. Da hab ich dann liebevoll mit dem Netscape Composer eine Seite gebastelt und die Kritiken dahingepackt. Und eine freundliche Mail an die Kollegen geschrieben, doch ab sofort einfach wöchentlich auf meiner Seite vorbeizuschauen."&lt;br /&gt;(Eine Ewigkeit später, als dieses Medium gar nicht mehr so frisch, neu und interessant war, ist die Kinoprovinz hier ganz ähnlich entstanden.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anke Gröner hat sich über die Jahre eine große Leserschaft erschrieben, über deren genaue Zahl sie nichts verrät, die sich aber erahnen lässt, wenn man ihren Daueraufenthalt in den &lt;a href="http://www.deutscheblogcharts.de/"&gt;deutschen Blogcharts&lt;/a&gt; in Betracht zieht.&lt;br /&gt;Frei von irgendwelchen redaktionellen oder monetären Zwängen (der Blog muss nix erwirtschaften, das Geld verdient sie als Texterin), kümmert sie sich nicht um Starttermine oder neue DVD-Veröffentlichungen, sondern schreibt einfach über die Filme, die sie sich gerade angeguckt hat, was häufig zu einem erstaunlichen Ausstoß erstaunlich langer Einträge am Wochenende führt. Und angucken tut sie sich nur, wozu sie Lust hat, versteht sich, und das ist oftmals ganz andere Filmkost, als ich sie mag. Exotisches verschmäht sie eher, ist tendenziell eher dem Mainstream zugeneigt und schreckt vor &lt;a href="http://www.ankegroener.de/?p=1351"&gt;Biopics&lt;/a&gt; und selbst vor &lt;a href="http://www.ankegroener.de/?p=3618"&gt;Musicals&lt;/a&gt; nicht zurück. Dabei schreibt sie so gewitzt und einfallsreich, dass die Lektüre ein Vergnügen ist, ganz gleich ob man sich für den Film interessiert oder ihre Einschätzungen teilt. Die Autoren der sich seriös gerierenden Filmblogs strafen sie in der Regel mit Nichtbeachtung, können ihr aber stilistisch nicht das Wasser reichen. Sie kriegt es andererseits fertig, über das SOLARIS-Remake von Steven Soderbergh zu schreiben, ohne auch nur mit einer Silbe Andrej Tarkowski zu erwähnen. Manchmal macht sie es sich auch ein bisschen leicht: "... so war mir der Film ein bisschen zu unemotional, um mich zu erwischen. Trotzdem schön, dass ich ihn endlich gesehen habe. Wieder ein Pflichtfilm weniger auf der Liste." (über &lt;a href="http://www.ankegroener.de/?p=170"&gt;LONG WALK HOME&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihre &lt;a href="http://www.ankegroener.de/?p=3212"&gt;Kritik&lt;/a&gt; des jüngsten James-Bond-Films ging so los:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Die Bushaltestelle am Potsdamer Platz ist eine Doppelhaltestelle. Als der 200er auf dem Weg zum Alexanderplatz anhält, steigt niemand ein. Der Bus fährt an, als plötzlich eine Frau mit der flachen Hand mehrmals von außen an den Bus schlägt, zur vorderen Tür rennt, der Fahrer öffnet die Tür – 'Na, na, ma nich so stürmisch, junge Frau' – sie steigt ein und fängt sofort an zu pöbeln. 'Sie sind an mir vorbeigefahren.' Der Busfahrer pampt zurück: 'Ick hab doch jehalten.' – 'Ja, als ich hinter Ihnen hergerannt bin. Das ist ne Haltestelle, das wissen Sie schon, oder?' – 'Jetzt ma janz ruhig hier, Sie sind doch im Bus, was wolln Se denn noch?' – 'Ich will, dass Sie nicht so unfreundlich sind. Noch ein Wort und es gibt ne Anzeige.' Woraufhin sie nach hinten durchgeht. Woraufhin der Busfahrer den Motor abstellt und ihr hinterhergeht. 'Ne Anzeige? Ick gloob, ick spinne.' – '4802, hab ich mir gemerkt, kommen Sie bloß nicht näher, das gibt ne Anzeige.' – 'Dit hab ick ja noch nie erlebt! Wissen Se was, ich ruf jetzt die Polizei, dann können Se gleich Ihre Anzeije loswerden.' – 'Ja, nee, das muss ja jetzt auch nicht sein.' Die beiden gehen wieder nach vorne, der Fahrer ruft über Funk die Zentrale, die Frau fängt an, ihn im quengeligen Tonfall davon abzuhalten, und ich denke, hättstehättstehättste mal den M48 genommen, der direkt hinter dem 200er kam und jetzt schon lange an uns vorbei ist. 'Sie lassen mich jetzt sofort aus dem Bus, das ist sonst Freiheitsberaubung.' – 'Also, ick hab hier ne Dame …' – 'SIE LASSEN MICH JETZT SOFORT AUS DEM BUS!' – 'Ja, watt denn nu, rinn oder raus?' – Die Tür ging auf, die Dame stieg aus und fluchte draußen weiter. Der Busfahrer ließ den Motor wieder an und nölte seine Zentrale noch bis zur Friedrichstraße voll, bis er sich wieder beruhigt hatte. Ich fuhr bis zur Memhardstraße, stieg in die M2 und kam etwas später als erwartet zu Hause an. Achja, und davor habe ich &lt;a href="http://www.filmz.de/film_2008/ein_quantum_trost/links.htm"&gt;QUANTUM OF SOLACE&lt;/a&gt; geguckt. Der war aber lange nicht so aufregend wie die Busfahrt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein hübsches &lt;a href="http://www.ankegroener.de/?p=1157"&gt;Fazit&lt;/a&gt; von ihr liest sich so: "Hier also meine Meinung zu The Brothers Grimm, in Terry Gilliams Worten bzw. denen von Drehbuchautor Ehren Kruger, obwohl es eigentlich um die glitzernden Rüstungen der Grimms ging: It’s not magic – it’s just shiny. Und auch das leider nicht immer."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und noch ganz kurz, Gröner über das &lt;a href="http://www.ankegroener.de/?p=2312"&gt;BOURNE ULTIMATUM&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;"Die Handlung selbst ist damit schon fast komplett umrissen: rennen, was das Zeug hält und nebenbei die eigene Biografie wiederfinden. Gute Sache. Guck ich nochmal, wenn ich wieder Luft kriege."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über &lt;a href="http://www.ankegroener.de/?p=2579"&gt;BE KIND REWIND&lt;/a&gt; (Abgedreht):&lt;br /&gt;"Ich guck lieber nochmal Ghostbusters. Den hab ich sogar auf Kassette."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder über &lt;a href="http://www.ankegroener.de/?p=1387"&gt;SYRIANA&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;"Endlich mal wieder ein amerikanischer Film, der den Kopf ein bisschen herausfordert."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hoffentlich verliert sie nicht irgendwann das Interesse am Blog. Es wäre ein echter Verlust.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Nachtrag: Ausführliche Anmerkungen von Anke Gröner jetzt bei ihr unter dem Titel "&lt;a href="http://www.ankegroener.de/?p=3767"&gt;Landeier-Lichtspiele&lt;/a&gt;")&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Und ein Film, den wir glücklicherweise nicht gesehen haben:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SYoIxcPKgJI/AAAAAAAABhI/4E6c4Y7AK8w/s1600-h/Polar+express.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 266px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SYoIxcPKgJI/AAAAAAAABhI/4E6c4Y7AK8w/s400/Polar+express.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5299057557041217682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Robert Zemeckis hat später noch eine Reihe guter Filme gemacht, unter anderem den gelungensten und spektakulärsten Trick-Realfilm-Mix aller Zeiten: &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0096438/"&gt;FALSCHES SPIEL MIT ROGER RABBIT&lt;/a&gt;. Heutzutage nervt er leider mit einer ekelhaftem Pseudoanimationstechnik, dem Motion-Capture-Verfahren, das unter anderem zu diesem gruseligen &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0338348/"&gt;Machwerk&lt;/a&gt; geführt hat. Anke Gröner hat immerhin versucht, sich das anzugucken: "Die Story des kleinen Jungen, der nicht mehr an den Weihnachtsmann glaubt und vom Polarexpress abgeholt wird, um ihn vom Gegenteil zu überzeugen, habe ich knappe 30 Minuten durchgehalten. Dann war mir das virtuelle Weihnachtsmärchen einfach zu unangenehm. Ich konnte und wollte den Pixelfratzen nicht mehr zusehen, zu seltsam war ihre Umsetzung. Ich hätte mir reale Schauspieler für die bestimmt herzerwärmende Geschichte vom Polarexpress gewünscht; dann hätte sich der Film vielleicht nicht ganz so wie 3 Nüsse für Aschenputtel im Zombieland angefühlt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7792243221809896949-1916145350165060867?l=lauterlieblingsfilme.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lauterlieblingsfilme.blogspot.com/2009/02/anke-groner-auf-meine-frage-nach-ihrem.html</link><author>noreply@blogger.com (Gunnar)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SYrsS_J-uWI/AAAAAAAABjY/zERdUgg3Vcs/s72-c/Zur%C3%BCck.jpg" height="72" width="72" /></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-7792243221809896949.post-2343518632337824122</guid><pubDate>Wed, 28 Jan 2009 10:51:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-03-10T03:41:07.154-07:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Man On The Moon</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Der Mondmann</category><title>Christian Ulmen:</title><description>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SYBrHCTZA0I/AAAAAAAABdg/JchxBRhCXEY/s1600-h/Man+on+the+moon.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 267px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SYBrHCTZA0I/AAAAAAAABdg/JchxBRhCXEY/s400/Man+on+the+moon.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5296350930409161538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"&lt;a href="http://www.blogger.com/MANCHE%20M%C3%83%C2%96GEN%27S%20HEISS"&gt;MAN ON THE MOON&lt;/a&gt;. Von Miloš Forman"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Film von 1999 über den legendären Komiker Andy Kaufman. Mit Jim Carrey in der Hauptrolle. Olav Westphalen als Humorkritiker und Adorno-Look-Alike Hans Mentz befürchtete, dass Jim Carrey Andy Kaufman "zu Grunde grimassieren" würde und veröffentlichte darum bereits ein Jahr vor dem deutschen Filmstart ein großes, zweiteiliges Portrait Kaufmans für ein "noch unvoreingenommenes Publikum" in der &lt;a href="http://titanic-magazin.de/"&gt;Titanic&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er schrieb: "Andy Kaufman war der erste Comedy-Star, der die Erwartungen des Publikums systematisch unterlaufen und absichtlich missinterpretiert hat, der die Witzverweigerung, die kunstvolle Verzögerung und das Tiefstapeln zu seiner Methode gemacht hat. Die Lacher, die er provozierte, waren immer gemischt mit einer Portion Unsicherheit. Unsicherheit darüber, ob das Dargebotene nur witzig gemeint ist oder ob es tatsächlich witzig ist, obwohl es nicht so gemeint ist, oder ob es vielleicht überhaupt nicht witzig ist und vielleicht alle nur lachen, um sich keine Blöße zu geben. Oder wie?"&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/4mgzXvJdVw4&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/4mgzXvJdVw4&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;Der &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0125664/"&gt;MONDMANN&lt;/a&gt;, so der deutsche Titel des Films, war dann allerdings eine positive Überraschung. Hans Mentz im März 2000: "Die gute Nachricht: Der Film ist sehenswert. Jim Carrey war noch nie so wenig Carrey und mithin so erträglich wie in dieser Rolle. Ein großer Teil der legendären Nummern wird detailgetreu und liebevoll nachgestellt und ist selbst im zweiten Aufguss außergewöhnlich lustig. (...) &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0125664/"&gt;MAN ON THE MOON&lt;/a&gt; ist eine sehr gute Einführung in das Werk Andy Kaufmans. Der Versuch, seine Arbeit in einen melodramatischen, hollywoodgerechten Spannungsbogen einzubinden, ist nicht immer frei von Rührseligkeiten, richtet aber auch keinen großen Schaden an, wie auch Courtney Love eher unauffällig mitläuft." Mir altem Biopic-Hasser ging die Dramatisierung doch ein wenig auf die Nerven, aber sogar ich wurde besänftigt durch die neue Dimension der Komik, die sich mir hier eröffnete.&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/0ezPotNSNqg&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/0ezPotNSNqg&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;"Es wäre schön, wenn der Film das Interesse an Kaufman fördern und dazu beitragen könnte, dass wir demnächst auch das Original zu sehen bekommen. Ich bin mir sicher, dass z. B. Andy Kaufmans 'Midnight Special' von 1972 sogar deutsch untertitelt noch alles, was die deutsche Fernsehcomedy zu bieten hat, in den Schatten stellen würde", schließt Hans Mentz bzw. Olav Westphalen seine Kritik. Ein frommer Wunsch war das: Zehn Jahre später gibt es immer noch keine einzige Veröffentlichung auf dem deutschen Markt. Wer's auch ohne Untertitel versteht, kann heutzutage aber wenigstens eine Menge auf &lt;a href="http://www.youtube.com/results?search_type=&amp;amp;search_query=andy+kaufman&amp;amp;aq=f"&gt;youtube&lt;/a&gt; entdecken. Oder, falls er DVDs mit Regionalcode 1 abspielen kann, sich &lt;a href="http://www.amazon.com/s/qid=1232974024/ref=sr_pg_1?ie=UTF8&amp;amp;rs=130&amp;amp;keywords=Andy%20Kaufman&amp;amp;rh=n%3A130%2Ck%3AAndy%20Kaufman&amp;amp;page=1"&gt;amerikanische DVDs&lt;/a&gt; bestellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Präsent ist Andy Kaufman allerdings indirekt bei uns: Stefan Raab bedient sich immer mal wieder recht plump bei dessen Ideen, wenn er etwa als "Eddie Rodriguez" auftritt und mit dieser Figur ganz ähnlich umgeht wie vor drei Jahrzehnten Kaufman mit "&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=gkcekFEB4SI"&gt;Tony Clifton&lt;/a&gt;". Ganz zu schweigen vom Frauenboxen, das eindeutig von Kaufmans legendären &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=RY3oRVzjSIg"&gt;Wrestlingkämpfen&lt;/a&gt; abgekupfert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Harald Schmidt hat in seiner besten Zeit bei Sat1 viel Beifall für etwas cleverer übernommene Einfälle bekommen: Andy Kaufman kam auf die Bühne mit einem Schlafsack und hat dem Publikum nichts weiter geboten als einen schlafenden Entertainer. Oder er hat sich hingesetzt und die volle Zeit unbeirrt aus dem "großen Gatsby" von F. Scott Fitzgerald vorgelesen. Oder sämtliche 100 Strophen eines Sauflieds vorgesungen. Da sind Harald Schmidts Hochkulturausflüge mit oder ohne Playmobil, die Französischsendung oder Sendezeitvernichtungsmaßnahmen wie die legendären 20 Minuten Schwarzbild verdammt nah dran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am stärksten hat sich freilich Helge Schneider anregen lassen, auch wenn er keine Nummern 1:1 geklaut hat wie Raab. Seine fast verachtende Haltung zum Publikum und sein Pointenverzicht spiegeln deutlich Andy Kaufman wieder, allein in der ziemlich wahllos herausgegriffenen Szene oben lassen sich gleich mehrere Elemente der Schneiderschen Programme entdecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der seltsame Mondtitel leitet sich übrigens vom gleichnamigen REM-Song her, der sich, musikalisch eher wenig passend, wie ich immer fand, mit niemand anderem als Andy Kaufman beschäftigt.&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/5lhq7umX2uA&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/5lhq7umX2uA&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christian Ulmen ist ein Fernsehmacher und Schauspieler, dem keiner den Vorwurf des Abkupferns macht. Gleichwohl bewundert er Andy Kaufman sehr: "Auch weil er zunächst scheiterte, niemand seinen Witz verstand und er den aber dennoch immer weitergetrieben hat. Bis in die letzte Konsequenz. Er hat sogar seine eigene Trauerfeier moderiert. Er hatte sich selbst, vor einem Vorhang stehend und Witze erzählend, mit der Videokamera aufgenommen, und dieses Band lief während seiner Beerdigung. Bis in den Tod hinein seinen Humor durchzuziehen, davor habe ich Respekt. Und ich mag seinen Humor einfach. Dieses Hintergründige. Das Absurde. Dass man es vielleicht auch gar nicht versteht. Und diese Kämpfe mit Programmdirektionen, dieses: Das versteht doch keiner. Er hat nie nachgegeben."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christian Ulmen ist in Hamburg groß geworden, hier hat er seine ersten Radiobeiträge schon mit dreizehn Jahren gemacht und später für MTV in seiner Sendung "&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=wTlTLz1lWHE"&gt;Unter Ulmen&lt;/a&gt;" allen möglichen Irrsinn ausprobieren können und dabei oft vorzüglich und sehr eigenwillig unterhalten, machmal aber auch schwer genervt, was nicht nur am ständigen Einsatz des Weitwinkelobjektivs über seinem Kopf im Studio lag.&lt;br /&gt;Nach seiner erstaunlichen schauspielerischen Leistung als &lt;a href="http://www.filmz.de/film_2003/herr_lehmann/links.htm"&gt;HERR LEHMANN&lt;/a&gt; überraschte er 2005 mit dem unglaublich komischen und originellen Format "&lt;a href="http://www.fernsehlexikon.de/602/mein-neuer-freund/"&gt;Mein neuer Freund&lt;/a&gt;", über das Nils Minkmar in der FAS schrieb: "Nun wurde die lustigste, unverschämteste, überschwänglichste und inspirierteste Sendung im deutschen Fernsehen seit langem, Christian Ulmens 'Der neue Freund', nach nur einer Folge aus dem Pro-Sieben-Programm genommen. Wer solche Entscheidungen trifft, hätte zuverlässig auch die Simpsons und Harald Schmidt verhindert und müßte per Staatsvertragsklausel dazu verpflichtet werden, nur noch Klingeltonwerbung zu senden und in Telefongesprächen jedes zweite Wort durch 'JambaJamba' zu ersetzen und dabei auf einem Bein zu hüpfen. Immer auf einem Bein zu hüpfen. Irgendwas zu machen, bloß kein Fernsehen. Denn er kann gute nicht von schlechten Sendungen unterscheiden, und das ist in dem Job ein bisschen blöd." Nach lautem Fanprotest kehrte die Sendung auf einem späteren Sendeplatz schließlich ins Programm zurück.&lt;br /&gt;Es folgten diverse weitere Engagements als Schauspieler, viel Lob erhielt er vor allem für seine Verkörperung von "&lt;a href="http://www.fernsehlexikon.de/571/dr-psycho/"&gt;Dr. Psycho&lt;/a&gt;" in der gleichnamigen Serie von Ralf Husmann.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.myspass.de/de/ulmentv/index.html"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 243px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SYCNe4Z5SBI/AAAAAAAABdo/Ez6_osq4ulQ/s400/Bild+1.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5296388723464292370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und vor einem halben Jahr schließlich hat er mit der eigenen Firma Ulmen Televison GmbH den sehr ehrgeizigen Versuch gestartet, quoten- und senderunabhängig Fernsehinhalte zu produzieren, die exklusiv im Netz veröffentlicht werden, bei &lt;a href="http://www.myspass.de/de/ulmentv/index.html"&gt;ulmen tv&lt;/a&gt;. Dafür wurden einige der von Ulmen gespielten widerlichen "neuen Freunde" reanimiert, die jetzt fortwährend unterschiedlichsten Mitmenschen das Leben schwer machen. Das Projekt ist vielversprechend gestartet, kann sich aber unmöglich im Netz refinanzieren: Da wird auf Zweitverwertung im Fernsehen und auf DVD gebaut, wie Ulmen im Interview mit &lt;a href="http://www.dwdl.de/article/story_19010,00.html"&gt;DWDL&lt;/a&gt; erläutert.&lt;br /&gt;So erfreulich es ist, dass Christian Ulmen sich nicht kleinkriegen lässt und höchst ungewöhnliche Wege geht, um seine Vorstellungen zu realisieren, so bedauerlich ist es doch, dass es trotz all der Gebühren keinen Fernsehsender in Deutschland gibt, der eine Weile auf die Quote pfeift und jemanden wie ihn einfach machen lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Und ein Film, den wir glücklicherweise nicht gesehen haben:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SYCPm702YTI/AAAAAAAABdw/mGXX7yFXgCQ/s1600-h/Larry+Flynt.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 270px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SYCPm702YTI/AAAAAAAABdw/mGXX7yFXgCQ/s400/Larry+Flynt.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5296391060844863794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Stimmt gar nicht, ich hab‘ ihn gesehen. Mich von all den Lobeshymnen in der Presse betören lassen. Und es bitter bereut. Es ist der direkte Vorgänger von &lt;a href="http://www.blogger.com/MAN%20ON%20THE%20MOON"&gt;MAN ON THE MOON&lt;/a&gt;. Regisseur wie auch Drehbuchautoren sind identisch, selbst Courtney Love ist hier ebenfalls dabei. Und alles, was an Biopics saublöd ist, war es hier auch wieder. Vor allem, wenn man sich nicht die Bohne für das Leben des ferkeligen Herausgebers eines amerikanischen Tittenblatts interessiert. Danach hatte ich mir geschworen, Biopics unter allen Umständen zu meiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7792243221809896949-2343518632337824122?l=lauterlieblingsfilme.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lauterlieblingsfilme.blogspot.com/2009/02/christian-ulmen-auf-meine-frage-nach.html</link><author>noreply@blogger.com (Gunnar)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SYBrHCTZA0I/AAAAAAAABdg/JchxBRhCXEY/s72-c/Man+on+the+moon.jpg" height="72" width="72" /></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-7792243221809896949.post-2882737642653327272</guid><pubDate>Thu, 22 Jan 2009 10:51:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-03-10T03:41:18.077-07:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Manche mögen's heiß</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Some Like It Hot</category><title>Ernst Kahl:</title><description>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SXezjWEN9UI/AAAAAAAABbA/hWp89iMR4a4/s1600-h/Some+like+it+hot.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 265px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SXezjWEN9UI/AAAAAAAABbA/hWp89iMR4a4/s400/Some+like+it+hot.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5293897306797372738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"&lt;a href="http://www.blogger.com/MANCHE%20M%C3%83%C2%96GEN%27S%20HEISS"&gt;MANCHE MÖGEN'S HEISS&lt;/a&gt;. Den habe ich so ungefähr 1973 in Dänemark gesehen, im Biograph in Ribe. Da laufen die Filme zum Glück ja nicht synchronisiert. Ich habe nie wieder so gelacht. Unvergesslich."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist ja auch der komischste Film aller Zeiten. Oder hat jemand Einwände?&lt;br /&gt;Jack Lemmon und Tony Curtis im Fummel und dazwischen Marilyn Monroe. Spritziger hat Billy Wilder nie wieder inszeniert, ein absoluter Glücksfall das Ganze. Und dabei hätte es auch leicht schief gehen können. &lt;a href="http://www.berkeleydailyplanet.com/issue/2005-08-05/article/22032?headline=ARTS-Pauline-Kael-Berkeley-s-Great-Movie-Critic-By-PHIL-McCARDLE-Special-to-the-Planet"&gt;Pauline Kael&lt;/a&gt; schrieb, der Film schwebe "über dem Abgrund desaströser Zweideutigkeit" Aber trotz aller allzu anzüglichen Witze stürzt er nie ab und bleibt amüsant über die vollen 121 Minuten, eine kleine Ewigkeit für eine Komödie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieselbe Vorlage wurde übrigens vorher bereits zweimal verfilmt, allerdings ohne Gangster: 1935 in &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0191124/"&gt;Frankreich&lt;/a&gt; und 1951 &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0043522/fullcredits#writers"&gt;bei uns&lt;/a&gt;. Wäre interessant, diese Versionen auch mal sehen zu können. Leider sind beide nirgendwo auf DVD verfügbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2OhdD5n405I&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/2OhdD5n405I&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;Billy Wilder ist tot. Marilyn Monroe und Jack Lemmon sind tot. Und auch von all den Anderen, die an der Produktion beteiligt waren, ist kaum mehr einer am Leben. Außer Tony Curtis. Letztes Jahr hat John Patterson den Dreiundachtzigjährigen für den &lt;a href="http://www.guardian.co.uk/film/2008/apr/18/1"&gt;Guardian&lt;/a&gt; in seinem Haus in einem Vorort von Las Vegas besucht. Curtis auf die Frage, wie das denn gewesen sei als bestaussehender Mann Hollywoods 1952: "Well, there was a lot of pussy - always a lot. I don't mean to be disrespectful, but that was my aim in life - the girls. And I took a personal pleasure in it, obviously, because it had nothing to do with me, I was just a nice-looking guy. Listen, that was one of the best gifts I had. What am I gonna do, put it down? Say it's nothing? I knew I was handsome and I played the part." Übersetzen konnte ich das leider nicht; ich bin am ersten Satz gescheitert ("Nun, es gab immer viele ..."?). Am schönsten an Pattersons Portrait ist, dass er so wenig von dem wiedergibt, was Curtis so alles erzählt. Er erklärt das ganz nebenbei so: "Zwischen seinen Spielchen fand er auch Zeit für einige verdammt gute Filme, auch wenn einige seiner Anekdoten über die Gipfel seiner Karriere – &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0051036/"&gt;DEIN SCHICKSAL IN MEINER HAND&lt;/a&gt;,&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0053291/"&gt;MANCHE MÖGEN'S HEISS&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0062755/"&gt;DER FRAUENMÖRDER VON BOSTON&lt;/a&gt; – ein wenig zu poliert und abgenutzt daherkommen, um sie hier wiederzugeben." Man muss es mit dem Respekt ja auch nicht übertreiben. Wer die Anekdoten trotzdem hören will, &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=qSJT-h0LweQ&amp;amp;eurl=http://www.getalyric.com/listen/qSJT-h0LweQ/tony_curtis_at_the_los_angeles_theatre"&gt;bitte schön&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ernst Kahl ist komischer Zeichner und Maler, zweifellos einer der besten weit und breit. Bei ihm paart sich anarchischer Witz mit handwerklicher Akkuratesse und gebiert schön anzuschauende Abwegigkeiten am laufenden – äh, nein, an der laufenden Staffelei. Er hat schon in &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pardon_%28Zeitschrift%29"&gt;Pardon&lt;/a&gt; veröffentlicht, hält immer noch der &lt;a href="http://www.titanic-magazin.de/"&gt;Titanic&lt;/a&gt; die Treue, für die er Monat für Monat eine Seite gestaltet (ein prächtiger &lt;a href="http://www.keinundaber.ch/buecher_und_records/buecher/kranke_verwandte/index.html"&gt;Sammelband&lt;/a&gt; der hier veröffentlichten "lustigen Sammelbilder" ist bei Kein &amp;amp; Aber erschienen), hat viele Jahre für die unterhaltsamsten Seiten in &lt;a href="http://kinoprovinz.blogspot.com/2000/12/hermann-l.html"&gt;Gremlizas&lt;/a&gt; Konkret gesorgt ("Ernst Kahls Kongretchen" sowie "Kahl macht Ernst"), malt seit unfassbaren 17 Jahren monatlich auch eine Seite für den Feinschmecker (der damalige Chefredakteur hatte mit Manfred Bissinger gewettet, dass Kahl das länger als ein halbes Jahr aushalte und sowas von gewonnen) und fertigt animalische Schweinereien in Wort und Bild an, die kein Magazin druckt, weshalb er sie immer wieder selber in &lt;a href="http://www.keinundaber.ch/buecher_und_records/buecher/das_letzte_bestiarium_perversum/index.html"&gt;Buchform&lt;/a&gt; veröffentlichen muss.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SXh-uGgHXZI/AAAAAAAABcA/fYcnrXfn658/s1600-h/Uwe+und+peter018.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 281px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SXh-uGgHXZI/AAAAAAAABcA/fYcnrXfn658/s400/Uwe+und+peter018.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5294120692458413458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Peter und Uwe", von 1988, aus dem &lt;a href="http://www.keinundaber.ch/buecher_und_records/buecher/das_letzte_bestiarium_perversum/index.html"&gt;Bestiarium Perversum&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem ist er Singer-Songwriter, der zusammen mit Hardy Kaiser drei Alben aufgenommen hat, die leider mittlerweile allesamt vergriffen sind. Aber als &lt;a href="http://keinundaber.all4move.com/de/suche.html"&gt;Download&lt;/a&gt; sind die letzten beiden jetzt verfügbar.&lt;br /&gt;Drehbücher hat er auch geschrieben, etwa mit Detlev Buck &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wir_k%C3%B6nnen_auch_anders"&gt;WIR KÖNNEN AUCH ANDERS&lt;/a&gt;, immerhin der komischste deutsche Film aller Zeiten (Da will ja wohl auch keiner widersprechen.) Andere Projekte waren &lt;a href="http://www.kabeleins.de/film_dvd/filmlexikon/ergebnisse/index.php?filmnr=506807"&gt;weniger erfolgreich&lt;/a&gt;; heute schimpft er auch gern auf die "Filmfritzen", mit denen er sich viel rumgeärgert hat. Zum Beispiel, als er die Vampirfilmparodie &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0104511/"&gt;INNOCENT BLOOD&lt;/a&gt; von John Landis ins Deutsche übertragen sollte und schnell nicht mehr wollte, weil der Verleih den unmöglichen Titel "Bloody Marie – Eine Frau mit Biss" durchsetzte und ihm weder den Begriff "Arschfotze" als Übersetzung von "motherfucker" noch sonstige adäquate Schimpfwörter durchgehen ließ. Der Film sei übrigens eine sträflich unterschätzte und ganz wunderbare Horrorkomödie, so Kahl, der gar in Erwägung zog, vielleicht doch lieber diesen Titel als Lieblingsfilm zu nennen. Er ist problemlos auf dem deutschen Markt als &lt;a href="http://www.cinefacts.de/dvd/30145/bloody-marie-eine-frau-mit-biss-dvd.html"&gt;DVD&lt;/a&gt; zu bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Bild hier habe ich von ihm vor 15 Jahren gemacht. Er fand's furchtbar. Gummiflamingo und Eimer sind nicht etwa Requisiten, sondern gehörten zur Atelieraustattung.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SXhGZY2a4FI/AAAAAAAABbo/m4hk_WZESf8/s1600-h/Ernst_Kahl017+Kopie.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 287px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SXhGZY2a4FI/AAAAAAAABbo/m4hk_WZESf8/s400/Ernst_Kahl017+Kopie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5294058763955396690" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Im &lt;a href="http://www.abendblatt.de/daten/2004/07/10/316581.html"&gt;Forsthaus Hessenstein&lt;/a&gt; bei Lütjenburg im schönen Ostholstein lässt sich übrigens der Besuch einer Art Daueraustellung Kahlscher Werke mit einem vorzüglichen Mahl verbinden. Vielleicht das schönste Ausflugsziel in Norddeutschland. Bestimmt sogar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Und ein Film, den wir glücklicherweise nicht gesehen haben:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SXiJG5EVOkI/AAAAAAAABcI/xJ_J0nmrSEw/s1600-h/Ich+k%C3%BCsse+ihre+Hand.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 279px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SXiJG5EVOkI/AAAAAAAABcI/xJ_J0nmrSEw/s400/Ich+k%C3%BCsse+ihre+Hand.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5294132113465227842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0040317/usercomments"&gt;imdb-Kommentare&lt;/a&gt; hören sich wieder ganz wunderbar an, aber da kommen die mittelmäßigen und miesen Filme großer Regisseure immer viel zu gut weg. Eine Art Operette mit Bing Crosby, der dem österreichischen Kaiser Franz Joseph ein Grammophon verkauft und sich in eine Gräfin verliebt. Das kann nun wirklich nicht gut sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7792243221809896949-2882737642653327272?l=lauterlieblingsfilme.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lauterlieblingsfilme.blogspot.com/2009/02/ernst-kahl-auf-meine-frage-nach-seinem.html</link><author>noreply@blogger.com (Gunnar)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SXezjWEN9UI/AAAAAAAABbA/hWp89iMR4a4/s72-c/Some+like+it+hot.jpg" height="72" width="72" /></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-7792243221809896949.post-112955737312397915</guid><pubDate>Thu, 08 Jan 2009 10:51:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-03-10T03:41:29.349-07:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Hi-Hi-Hilfe</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Help</category><title>Harry Rowohlt:</title><description>&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SWW5KHK8hKI/AAAAAAAABUI/sttVhRcLnhM/s1600-h/Hilfe.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 280px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SWW5KHK8hKI/AAAAAAAABUI/sttVhRcLnhM/s400/Hilfe.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5288836920791303330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"&lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0059260/"&gt;HI-HI-HILFE&lt;/a&gt;! (Help! R.: Richard Lester, 1965)"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der zweite Beatlesfilm, wieder von Lester, mit einem deutlich höheren Etat ausgestattet als der erste. Nach dem großen Erfolg von &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0058182/"&gt;A HARD DAY´S NIGHT&lt;/a&gt; hat es diesmal nicht nur für Farbe, sondern auch für Drehorte wie die Bahamas und die Alpen gereicht. Eine völlig überdrehte Agentenfilmparodie, in der die vier von Hohepriestern einer Sekte und später einem wahnsinnigen Wissenschaftler verfolgt werden. Der Film blieb immer ein wenig im Schatten des Vorgängers, hatte aber immensen Einfluss auf Musikfilme und Videoclips und war etwas gänzlich Neues in seiner Darbietung von Pop-Ruhm als abendfüllender Veranstaltung, aufgepeppt mit repektlosem Witz und schnellen Schnitten.&lt;br /&gt;Die Beatles haben sich wenig und wenn dann wenig enthusiastisch über &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0059260/"&gt;HELP&lt;/a&gt; geäußert. Ein geplanter dritter Film wurde kurz nach dem Abschluss der Dreharbeiten abgesagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John Lennon: "Der Film geriet außer Kontrolle. Bei  &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0058182/"&gt;A HARD DAY´S NIGHT&lt;/a&gt; waren wir inhaltlich viel beteiligt und es war semi-realistisch. Aber bei &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0059260/"&gt;HELP&lt;/a&gt; hat uns Dick Lester nicht gesagt, worum es da eigentlich geht. Im Rückblick verstehe ich, wie weit das seiner Zeit voraus war. Es war ein Vorgänger des Batman 'Pow! Wow!' im Fernsehen - so Zeugs. Aber er hat´s uns nie erklärt. Zum Teil vielleicht, weil wir uns nicht viel gesehen haben zwischen &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0058182/"&gt;A HARD DAY´S NIGHT&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0059260/"&gt;HELP&lt;/a&gt; und zum Teil, weil wir in der Zeit zum Frühstück Marihuana geraucht haben. Mit uns konnte man nicht reden, da gab´s die ganze Zeit nur glasige Augen und Gekicher. In unserer eigenen Welt. Man hatte die meiste Zeit nichts zu tun, musste aber trotzdem um sieben aufstehen, also langweilten wir uns bald."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Gegensatz zu &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0058182/"&gt;A HARD DAY´S NIGHT&lt;/a&gt; ("Yeah Yeah Yeah") soll die deutsche Synchronisation trotz oder wegen etlicher genommener Freiheiten bei der Übersetzung durchaus gelungen sein. Das lässt sich zur Zeit aber nicht überprüfen, da die vor einem Jahr endlich erschienene, leider sauteure deutsche &lt;a href="http://www.cinefacts.de/dvd/38694/help-dvd.html"&gt;DVD-Ausgabe&lt;/a&gt; seltsamerweise die deutsche Sprachfassung nicht enthält.&lt;br /&gt;Hier der Trailer:&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LTot3bPC8rI&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/LTot3bPC8rI&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Harry Rowohlt ist der einzige Übersetzer, dessen Name vorne auf die Buchumschläge gedruckt wird. Und zwar nicht nur, wenn keine Sau den Autoren kennt, sondern auch bei &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/images/3492249280/sr=1-2/qid=1231342909/ref=dp_image_text_0?ie=UTF8&amp;amp;n=299956&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1231342909&amp;amp;sr=1-2"&gt;so einem&lt;/a&gt; Titel. Es ist fraglich, ob´s das irgendwo auf der Welt ein zweites Mal gibt.&lt;br /&gt;Den Ruhm verdiente er sich als begnadeter Vorleser und Vortragskünstler, als Kolumnenschreiber und Rezensent, als missionarischer Fürsprecher von ihm verehrter Autoren wie Flann&lt;br /&gt;O´Brien, Shel Silverstein oder A. A. Milne und vielleicht war auch sein regelmäßiges Auftreten in einer Nebenrolle einer bekannten Fernsehserie nicht völlig unerheblich.&lt;br /&gt;Seine Lesungen, die zur Zeit leider nur noch selten stattfinden, sind lang und legendär, da sitzt dann ein sehr haariger und sehr großer Mann auf der Bühne, der viel trinkt und mit seiner erstaunlich variantenreichen sonoren Brummstimme eigene und selbst übersetzte Texte zum Besten gibt, falls er nicht gerade von ewas ganz anderem zu erzählen anfängt. "Der Paganini der Abschweifung" heißt ein &lt;a href="http://www.edition-tiamat.de/home.htm"&gt;Hörbuch&lt;/a&gt;, das einen Eindruck von solchen Abenden vermittelt. Von ihm eingelesene Hörbücher gibt´s ohnehin jede Menge, wer noch nie "&lt;a href="http://www.keinundaber.ch/buecher_und_records/records/pu_der_baer/00142/index.html?lang=de"&gt;Pu der Bär&lt;/a&gt;" gehört hat, sollte sich was schämen.&lt;br /&gt;Eine Rechtfertigung dafür, mit seinem Namen die von ihm übersetzten Bücher zu bewerben, könnte man in der garantierten Qualität und Komik der Texte finden: Das liest sich immer gut, machmal, wie bei David Sedaris, eindeutig besser als das Original. Aber sein eigener Tonfall, der oft die Bücher prägt, ist nicht unumstritten, Kritiker wie sein Kollege Carl Weissner &lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc%7EE5790485A6D5F46D4BB216DC04D51F5B7%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html"&gt;werfen ihm vor&lt;/a&gt;, er habe die Neigung, möglichst obskure Begriffe zu verwenden. "Ich meine dieses Kaiser-Wilhelm-Deutsch, das Harry Rowohlt aus unerfindlichen Gründen witzig findet, bei dem steht in jedem zweiten deutschen Satz das Wort 'hinwiederum' oder 'obzwar', 'obschon'. Das normale Wort wird ungern benutzt, weil es anscheinend als verbraucht gilt, als Unterschichtsdeutsch, man hat ja Abitur."&lt;br /&gt;Andererseits verschafft uns das aber auch so schöne Ausdrücke wie "sich verfatzen" oder "mit der Plempe beharkt werden". (Aus der "Grünen Wolke", die übrigens nur im deutschen Sprachraum ein Kinderbuchklassiker ist, nicht im englischen, und das ist ganz allein Harry Rowohlts Verdienst)&lt;br /&gt;Seine Kolumnen tragen den Titel "Poohs Corner - Meinungen eines Bären von sehr geringem Verstand" und erscheinen höchst unregelmäßig seit 1989 in der Zeit. Leider sind zur Zeit alle Kolumnensammlungen in Buchform vergriffen, aber problemlos &lt;a href="http://www.bookfinder.com/search/?ac=sl&amp;amp;st=sl&amp;amp;qi=4cHKADfpgu5Z1ZUbCxb,kK6BCTQ_6250530655_1:5:85"&gt;antiquarisch&lt;/a&gt; zu bekommen. Und online lässt sich auch eine Menge &lt;a href="http://www.zeit.de/suche/index?q=pooh&amp;amp;sort=relevanz"&gt;finden&lt;/a&gt;. Es sind aber eine Reihe weiterer Titel lieferbar, unter anderem einige hübsche &lt;a href="http://www.zweitausendeins.de/profisuche/index.cfm"&gt;Versbände&lt;/a&gt; mit Bildern von Rudi Hurzlmeier und eine &lt;a href="http://www.keinundaber.ch/buecher_und_records/buecher/der_kampf_geht_weiter/index.html"&gt;Sammlung&lt;/a&gt; seiner Briefe, in denen er sich nicht immer von besonders sympathischer Seite zeigt. Da wird auch mal mit großkalibrigen Waffen auf unbedarfte Leser geschossen, die es gewagt hatten, ihm zu schreiben. (Zu mir war er ausgesprochen nett, als ich ihn wegen seines Lieblingsfilms belämmert habe. Wieder Glück gehabt.) Im Frühjahr erscheint ein &lt;a href="http://www.keinundaber.ch/buecher_und_records/buecher/rowohlt_gottes_segen_und_rot_front/index.html"&gt;zweiter Band&lt;/a&gt;. Einen freundlicheren Eindruck hinterlässt die &lt;a href="http://www.edition-tiamat.de/Gesamtverzeichnis/critica%20diabolis/101-110/rowohlt_in_schlucken_zwei_spechte.htm"&gt;dahingeplauderte Autobiographie&lt;/a&gt;, eine Aufzeichnung von Geprächen mit Ralf Sodtschek.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Filmkritiken hat er auch geschrieben (auch in den Pooh´s-Corner-Bänden enthalten), und die sind ganz besonders reizvoll, da er sich keinen Deut um irgendwelche Konventionen schert und frei losassoziiert, erstmal einen Witz reißt, sich über die Buchvorlage oder andere Filme auslässt, eine passende Anekdote erzählt und nicht zwingend mehr als einen Satz zum Film schreibt, um den es eigentlich geht. Wenn die Aufgabe eigentlich ganz klar definiert ist, machen die Abschweifungen am meisten Spaß. Subjektiver geht´s nicht, besser geschrieben und komischer aber auch nicht und darum macht ihm das keiner so schnell nach. Auch nicht heutzutage in der Blogosphäre, in der eine solche Haltung fast zum Standard geworden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Beispiel von 1988, allerdings mal abschweifungsfrei:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Der Ärger mit GORILLAS IM NEBEL ist, dass es stundenlang dauert, bis der erste Nebel in Sicht kommt, von den ersten Gorillas ganz zu schweigen. In DER BÄR dagegen gibt es von Anfang an reichlich Bär. Wenn man also, um es noch didaktischer zu sagen, ins Kino geht, weil dort ein Film gegeben wird, der DER BÄR heißt, und man verspricht sich davon einen Film mit viel Bär, so ist man in DER BÄR im richtigen Film. Bär satt.&lt;br /&gt;Und abgesehen von der richtigen Dosierung - mehr Bär -, ist Jean-Jaques Annaud (AM ANFANG WAR DAS FEUER, DER NAME DER ROSE) wirklich ein Kunststück gelungen: Echte Bären spielen echte Bären, was nicht ganz einfach ist, da Bären als Einzelgängern ein mimisches Instrumentarium zu Gebote steht, das sich zwischen Buster Keaton und Clint Eastwood bewegt. So konnte man von 300.000 Metern belichteten Films (Schnitt: Noëlle Boisson) nur ein Prozent verwenden, und nun spielen die Bären himmelhoch jauchzend/zu Tode betrübt, bleiben dabei aber immer fair; kurz, sie benehmen sich wie Fans des FC St.Pauli. Und die Rocky Mountains werden von den Dolomiten gespielt, die ich vorher noch nie so überzeugend gesehen hatte. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;A little bit grizzly&lt;/span&gt;, aber in Kodiak-Color."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;Und ein Film, den wir zum Glück nicht gesehen haben:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SWW5KNm3LvI/AAAAAAAABUA/1ZEx0fPq6ak/s1600-h/Get+Back.gif"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 224px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SWW5KNm3LvI/AAAAAAAABUA/1ZEx0fPq6ak/s400/Get+Back.gif" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5288836922519006962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;1991 hat Richard Lester mit Paul McCartney erneut zusammengearbeitet: Ein konventioneller Konzertfilm mit wohl recht wahl- und lieblos eingestreuten Archivaufnahmen vom Vietnamkrieg, den Beatles und allem möglichen anderen Zeugs, die wohl auf tumbe Weise für mehr Relevanz sorgen sollten. Traurig, vor allem weil es Lesters letzter Film war. 18 Jahre lang hat er nichts mehr gemacht. Am 19.1. wird er 77.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7792243221809896949-112955737312397915?l=lauterlieblingsfilme.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lauterlieblingsfilme.blogspot.com/2009/02/harry-rowohlt-auf-meine-frage-nach.html</link><author>noreply@blogger.com (Gunnar)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SWW5KHK8hKI/AAAAAAAABUI/sttVhRcLnhM/s72-c/Hilfe.jpg" height="72" width="72" /></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-7792243221809896949.post-1036782725999183435</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 2009 10:50:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-03-10T03:41:40.276-07:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Oscar</category><title>Hermann L. Gremliza:</title><description>&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SVlYMPtKBjI/AAAAAAAABR8/Nnn8rK6DIlE/s1600-h/oscar.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 290px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SVlYMPtKBjI/AAAAAAAABR8/Nnn8rK6DIlE/s400/oscar.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5285352605093594674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Jede fünfzigste Anfrage wird beantwortet. Sie haben Glück:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/OSCAR"&gt;OSCAR&lt;/a&gt; von Edouard Molinaro mit Louis de Funès."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Film von 1967 ist unumstritten einer der besten Filme mit dem französischen Komiker und das, obwohl er auf einem Theaterstück beruht und fast durchgehend in den immergleichen Räumen eines einzigen Hauses spielt. Aber für Louis de Funès ist der durch pure Verwechslungen in den Wahnsinn getriebene Unternehmer die Paraderolle, mit der er schon auf der Bühne acht Jahre zuvor groß wurde, ein cholerischer Charakter, der Vorbild für zahlreiche weitere seiner Filmfiguren wurde. Der enge Rahmen lässt die Wirkung seines Wütens um so größer erscheinen, sämtliche anderen Darsteller werden zu reinen Stichwortgebern und Zuschauern degradiert. Die Boulevardburleske schnurrt in hohem Tempo, die Pointen folgen dicht aufeinander, mit immer neuen Wendungen und Überraschungen wird die Handlung vorangetrieben und gespielt wird staccato, ohne Atem zu holen. Man kann sich unmöglich irgendeinen anderen Schauspieler in dieser tour de force vorstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der titelgebende "Oscar" ist übrigens keineswegs die Rolle von de Funès, sondern der von ihm entlassene Chauffeur, in den sich seine Tochter verliebt hat. Die deutschen Verleiher haben nach dem großen Erfolg trotzdem zahlreiche deutsche Titel für andere de-Funès-Filme folgen lassen, die dann BEI OSCAR IST ´NE SCHRAUBE LOCKER, OSCAR HAT DIE HOSEN VOLL oder OSCAR LÄSST DAS SAUSEN NICHT hießen. Das ging bis in die Achtziger Jahre ohne Sinn und Verstand weiter, nur dass Oscar erst gegen Balduin und dann gegen Louis in immer neuen schwachsinnigen Titeln ausgetauscht wurde. Dabei handelte es sich keineswegs um neue Filme, die Verachtung für das Publikum, mit der in der Branche hierzulande vorgegangen wurde, lässt sich daran ablesen, wie ununterbrochen die immer gleichen Filme mit neuen Titeln und ohne jeden Hinweis auf den Etikettenschwindel erneut in die Kinos gedrückt wurden. &lt;a href="http://www.blogger.com/OSCAR"&gt;OSCAR&lt;/a&gt; selbst tauchte auch auf als LOUIS DER TRAUMTÄNZER, LOUIS UND OSCAR und OSCAR DER KORINTHENKACKER.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SVlYLnC6F9I/AAAAAAAABR0/gl-4FoRh1eE/s1600-h/Korinthenkacker.png"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 293px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SVlYLnC6F9I/AAAAAAAABR0/gl-4FoRh1eE/s400/Korinthenkacker.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5285352594178971602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hübsch die Platzierung des "Prädikat: 'Wertvoll'". Die deutschen Synchronfassungen sind zum Teil auch berüchtigt, da ist oftmals jede Menge dämliches Geblödel im Dialog, das im Original schlicht nicht vorhanden ist, bei &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0062083/"&gt;OSCAR&lt;/a&gt; soll die deutsche Fassung aber ganz in Ordnung sein, vermutlich hat das hohe Tempo kaum Raum für solche ärgerlichen Ergänzungen der deutschen Autoren gelassen. Hier eine Kostprobe:&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/fglanAdcSvs&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/fglanAdcSvs&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die jahrzehntelange Verleihpraxis gibt auch einen Hinweis auf das avisierte Publikum. De-Funès-Filme waren nie ewas für Cinéasten, im Feuilleton kamen sie nicht vor und mit einer Nennung in dieser Rubrik hätte auch ich heute nie gerechnet, so wenig wie ich erwarte, dass mir mal jemand mit &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zwei_Himmelhunde_auf_dem_Weg_zur_H%C3%B6lle"&gt;ZWEI HIMMELHUNDE AUF DEM WEG ZUR HÖLLE&lt;/a&gt; antwortet. Meine eigene Begeisterung für die Filme mit dem komischen Giftzwerg klang mit dem Erwachsenwerden ab, irgendwann schien mir das alles zu albern und irrelevant zu sein und zum Wiederentdecken bin ich nie gekommen. Bis jetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hermann L. Gremliza ist Autor und Herausgeber von &lt;a href="http://www.konkret-verlage.de/kvv/kvv.php"&gt;Konkret&lt;/a&gt;, der linken politschen Zeitschrift mit einer abenteuerlichen Vergangenheit: Gegründet 1955 als Studentenkurier von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_H%C3%BCbotter"&gt;Klaus Hübotter&lt;/a&gt; und Klaus Rainer Röhl, war das Blatt schnell immens einflussreich und sammelte Autoren vom Kaliber Peter Rühmkorffs und Arno Schmidts, wurde eine Zeitlang finanziell unterstützt von der DDR, hatte Ulrike Meinhof, die Frau Röhls, als Autorin und Chefredakteurin und wurde von Röhl schließlich in den frühen Siebzigern in den inhaltlichen und wirtschaftlichen Bankrott geführt. Dass das unrühmliche Ende als Tittenpolitpostille nicht ein endgültiges war, ist Gremliza zu verdanken, der 1974 als Herausgeber einen Neuanfang wagte.&lt;br /&gt;Und so unruhig die Geschichte des Blattes bis dahin war, so erstaunlich konstant erscheint seitdem monatlich das kritische Blatt, das mehr oder weniger polemisch zu Felde zieht gegen das gesamte wirtschaftliche und politische System dieser Republik, gegen Nationalismus (besonders deutschen), Antisemitismus (besonders linken), Religion und jede Art der Ausbeutung. Eine einzigartige und unbeirrbare Fundamentalopposition, die niemand sonst leistet, schon gar nicht irgendwelche im Bundestag vertretenen Parteien.&lt;br /&gt;Die größte Konstanz besteht in den Beiträgen Gremlizas selber, die seit jeher das Heft einrahmen: Vorn die sprachlich wie gedanklich geschliffene Analyse der jeweils gerade größten Sauereien, hinten, in "Gremlizas Express", die aufgespießten und gewitzt kommentierten kleinen Haufen anderer Medien. Das geht so Monat für Monat, Jahr für Jahr, ohne dass sich je eine Formschwäche abzeichnet, ein Lesevergnügen selbst für jene, die in keiner Frage je mit ihm übereinstimmen.&lt;br /&gt;Ein Beispiel aus dem aktuellen "Express":&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Auf die Frage, wozu Religion da ist, gibt es viele Antworten, metaphysische und psychosoziale, feinsinnige und grobe. Keine von ihnen ist kürzer und bündiger als die Aufklärung, welche die Hamburger Bischöfin Maria Jespen ihren Schäfchen anlässlich der Finanzkrise erteilt hat:&lt;br /&gt;'&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der erste Schritt zu einer Umkehr ist das Eingeständnis eigener Fehler.' Dabei greife es zu kurz, eine Schuld nur bei den Bankberatern, Finanzmanagern und Politikern zu suchen. Der Buß- und Bettag könne eine Gelegenheit sein, sich über eigenes Fehlverhalten Gedanken zu machen, um Vergebung zu bitten und von Gott Kraft zur Umkehr zu erhoffen, sagte Maria Jespen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Dass die alleinerziehende Verkäuferin, die der Anlageberater einer Bank um die für den Kauf von Lehrmitteln gesparten letzten zehn Weihnachtsgelder geprellt hat, in sich und auf die Knie geht, anstatt einen Kübel Jauche in die Lobby des Finanzinstitus zu kippen: Dafür ist Religion da."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;Und ein Film, den wir zum Glück nicht gesehen haben:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SVl-oCZ5xfI/AAAAAAAABSE/h6yXncljVx8/s1600-h/LE+FACTEUR+DE+SAINT+TROPEZ.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 291px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SVl-oCZ5xfI/AAAAAAAABSE/h6yXncljVx8/s400/LE+FACTEUR+DE+SAINT+TROPEZ.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5285394864001369586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Filme mit Louis de Funès sind keinesfalls alle großartig, aber so richtig furchtbar und unerträglich scheint da nach seinem Durchbruch zum Starkomiker kein einziger Film zu sein. Auch nicht die immer liebloser abgedrehten Sequels der Gendarm-von-St-Tropez-Serie. Aber das hier möchte ich nun wirklich auf keinen Fall sehen. Eine dämlicher Abklatsch, der "Briefträger von St. Tropez". Regie führte der offenbar talentlose Richard Balucci, der am Drehbuch des Originals von 1964 beteiligt war. Michel Galabru, bei den Gendarm-Filmen immer dabei, wurde auch angeheuert. Das &lt;a href="http://www.kabeleins.de/film_dvd/filmlexikon/ergebnisse/index.php?filmnr=47872"&gt;Filmlexikon&lt;/a&gt; warnt: "Im Stil der Louis-de-Funes-Filme inszenierte Komödie, die den Alltag des südfranzösischen Nobelbades zu karikieren versucht; schlecht gespielt und miserabel inszeniert."&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7792243221809896949-1036782725999183435?l=lauterlieblingsfilme.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lauterlieblingsfilme.blogspot.com/2009/02/hermann-l.html</link><author>noreply@blogger.com (Gunnar)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SVlYMPtKBjI/AAAAAAAABR8/Nnn8rK6DIlE/s72-c/oscar.jpg" height="72" width="72" /></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-7792243221809896949.post-4178597060173154310</guid><pubDate>Thu, 25 Dec 2008 10:50:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-03-10T03:41:51.588-07:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">French Connection</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Bennpunkt Brooklyn</category><title>Josef Hader:</title><description>&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SVGKbL7Qa5I/AAAAAAAABPU/wKIWrKnWvDg/s1600-h/French.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 285px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SVGKbL7Qa5I/AAAAAAAABPU/wKIWrKnWvDg/s400/French.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5283156037544733586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Wenn ich mich auf einen Film festlegen müsste, dann wäre das FRENCH CONNECTION. Aber das wäre unfair."&lt;br /&gt;Aber wir wollen gar nicht fair zu all den anderen guten Filmen sein, die kommen auch noch dran irgendwann. Hader mag das Kino des New Hollywood der siebziger Jahre und mit &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0067116/"&gt;FRENCH CONNECTION&lt;/a&gt; ("Brennpunkt Brooklyn") nennt er einen ungemein einflussreichen Cop-Thriller von William Friedkin, der mit seinen manischen und rassistischen Antihelden, dem naturalistischen Spiel der Hauptdarsteller Gene Hackmann und Roy Scheider, dem bedrohlich und völlig unübersichtlich dargestellten New York und natürlich der vielleicht legendärsten Verfolgungsjagd der Filmgeschichte Maßstäbe setzte.&lt;br /&gt;Für eine solche völlig unmoralische und dreckige Geschichte über die Jagd auf einen Drogenhändler konnte man 1972 sogar Oscarauszeichnungen bekommen, fünf waren es, unter anderem für Gene Hackmann, dessen Karriere dann erst richtig losging.&lt;br /&gt;Das ungeheure Tempo des Films ist auch heute noch beeindruckend, alle anderen Qualitäten überzeugen sowieso zu jeder Zeit und dank der Entstehungszeit gibt es stilvolle Autos und hübsche Details wie einen Auftritt der &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=iLEMJdSH4PE"&gt;Three Degrees&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Hier die Verfolgungsjagd in mieser Qualität und gestauchtem Format. Hoffentlich gibt´s eine gute Kopie mal irgendwann auf einer großen Leinwand zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Hu3GmRQ-U9k&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Hu3GmRQ-U9k&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Der Österreicher &lt;a href="http://www.hader.at/"&gt;Josef Hader&lt;/a&gt; steht seit den frühen Achtzigern ständig auf Bühnen und trägt eigene bitterböse und komische Texte und Szenen vor. Das muss man wohl Kabarett nennen, auch wenn es gar nichts mit dem müden Politgewitzel zu tun hat, das auch unter diesen Begriff fällt. Viel gerühmt wird die Filmfassung seines Stückes &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0107214/"&gt;INDIEN&lt;/a&gt; von 1993, das er mit Alfred Dorfer zusammen geschrieben wie gespielt hat. Nie konnte man mehr angesichts eines nahen Krebstodes lachen. Und im Hals stecken, wie oft geschrieben, bleibt einem dabei garantiert nichts.&lt;br /&gt;Einen großen Beitrag zum Gelingen der &lt;a href="http://us.imdb.com/character/ch0097573/"&gt;Wolf-Haas-Verfilmungen&lt;/a&gt; hat er auch geleistet, als Drehbuchautor und Hauptdarsteller. Die jüngste Folge, DER KNOCHENMANN, kommt Ende Februar in die Kinos. Auf der Bühne kann man ihn zur Zeit mit seinem Programm "Hader muss weg" erleben, unter anderem auch im Februar in Hamburg im St. Pauli Theater. &lt;a href="http://www.susannebuhr.de/tourplan.php?artist=5"&gt;Hier&lt;/a&gt; sind sämtliche Termine der Auftritte in Deutschland.&lt;br /&gt;Er hat mir nicht nur seinen Lieblingsfilm verraten und sich fotografieren lassen, sondern auch noch eine Menge weiterer Fragen beantwortet: erschienen bei &lt;a href="http://www.nicht-erschienen.de/Hader.html"&gt;Nichterschienen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;Und ein Film, den wir zum Glück nicht gesehen haben:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SVGKbJRIXbI/AAAAAAAABPc/gHajoGfF28I/s1600-h/jade.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 269px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SVGKbJRIXbI/AAAAAAAABPc/gHajoGfF28I/s400/jade.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5283156036831174066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;William Friedkin ist immer noch im Geschäft, er macht alle Nas lang einen akzeptablen Thriller, aber auch mal solchen wirren Murks. Ein Erotikthriller von 1995 mit David Caruso und Linda Fiorentino, über den &lt;a href="http://rogerebert.suntimes.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/19951013/REVIEWS/510130301/1023"&gt;Roger Ebert&lt;/a&gt; schreibt: "Würde man eine Inventur von JADE durchführen, fände man eine Menge üblicher Thrillerbestandteile. Der Film enthält bizarre Mordwaffen, Erpressung, Ehebruch, abnormen Sex, versteckte Kameras, eine Verfolgungsjagd, Nacktheit, Messer, Schusswaffen und sogar so verlässliche Sätze wie: 'Ich nehme Ihnen den Fall ab!' Das Problem besteht darin, dass sie nicht in die richtige Reihenfolge gebracht wurden."&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7792243221809896949-4178597060173154310?l=lauterlieblingsfilme.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lauterlieblingsfilme.blogspot.com/2009/02/josef-hader-auf-meine-frage-nach-seinem.html</link><author>noreply@blogger.com (Gunnar)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SVGKbL7Qa5I/AAAAAAAABPU/wKIWrKnWvDg/s72-c/French.jpg" height="72" width="72" /></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-7792243221809896949.post-3456114827609984324</guid><pubDate>Thu, 18 Dec 2008 10:50:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-03-10T03:42:01.995-07:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Birdy</category><title>Stefan Niggemeier:</title><description>&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SUkTTPfpsQI/AAAAAAAABLs/gh5Ki-nWD-M/s1600-h/birdy_ver1.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 257px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SUkTTPfpsQI/AAAAAAAABLs/gh5Ki-nWD-M/s400/birdy_ver1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5280773259366347010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Ich weiß leider nicht mehr, ob ich zuerst den Film von Alan Parker gesehen habe oder vorher schon das Buch von William Wharton gelesen hatte - ich weiß nur noch, dass mich beides umgehauen hat. Ich war 14, als der Film rauskam, und ich habe ihn damals viele Male in einem kleinen Programmkino in Osnabrück angesehen. Ich glaube, ich habe den Film für viele Leute, die ich mitgenommen habe, schon dadurch ruiniert, dass ich die ganze Zeit vorher von der wunderbaren Szene vorgeschwärmt habe, in der Birdy endlich fliegt, nicht mit seiner klapprigen Flugzeugkonstruktion, sondern richtig fliegt, und wir und die Musik von Peter Gabriel mit ihm. Ich bin mir fast sicher, dass ich noch im Kino ununterbrochen gesagt habe: Gleich kommt's - was auch nicht hilft.&lt;br /&gt;Fast fünfundzwanzig Jahre später betrachtet, fehlt dieser Szene etwas das Spektakuläre, aber &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0086969/"&gt;BIRDY&lt;/a&gt; ist immer noch ein großartiger Film über die Flucht aus einer unerträglichen Realität, über den Krieg natürlich und die Freundschaft, vor allem aber: über das Anderssein, die Unfähigkeit und den Unwillen, sich anzupassen - mit einem wunderbar leichten Schluss."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0086969/"&gt;BIRDY&lt;/a&gt; entstand 1984, die Hauptrollen spielten Matthew Modine und Nicholas Cage. Regisseur Alan Parker hatte vorher schon so unterschiedliche Filme gemacht wie das Pink-Floyd-Spektakel &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0084503/"&gt;THE WALL&lt;/a&gt;, den legendären Thriller &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0077928/"&gt;MIDNIGHT EXPRESS&lt;/a&gt; oder die Gangsterfilmparodie &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0074256/"&gt;BUGSY MALONE&lt;/a&gt;, in der sämtliche Rollen von Kindern gespielt werden, darunter Jodie Foster als Vamp. Ich habe &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0086969/"&gt;BIRDY&lt;/a&gt; damals auch in einem Programmkino gesehen, jedoch nicht im Atlantis in Osnabrück, sondern im damals ältesten und schönsten Kino Hamburgs, dem &lt;a href="http://www.filmmuseum-hamburg.de/593.html"&gt;Thalia&lt;/a&gt; in der Grindelallee. Und mir hat auch einmal gereicht, obwohl niemand neben mir unentwegt meine Erwartungen hochgeschraubt hatte. Das war mir damals einfach zu pathetisch und aufgeblasen, das Vogelmotiv fand ich albern, statt mitzufühlen, fühlte ich mich abgestoßen. Vielleicht war der Peter-Gabriel-Soundtrack schuld? Nach obiger Lobpreisung werde ich mein Urteil überprüfen, der Film ist glücklicherweise völlig problemlos auf &lt;a href="http://www.cinefacts.de/suche/suche.php?type=&amp;amp;name=birdy&amp;amp;go.x=0&amp;amp;go.y=0"&gt;DVD&lt;/a&gt; zu bekommen.&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/hfGwJGrLz2w&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/hfGwJGrLz2w&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stefan Niggemeier ist der bekannteste Medienjournalist Deutschlands. Wurde so vielleicht noch nicht geschrieben, aber wer wollte da widersprechen, gibt schließlich keine anderen ernstzunehmenden Anwärter auf den Titel weit und breit. Den Bekanntheitsgrad hat er sich weder als Autor für die Medienseite der Süddeutschen erworben, für die er vier Jahre schrieb, noch als Medienredakteur der FAS, einen Job den er vom Start des Blattes 2001 bis vor zwei Jahren gemacht hat. Nein, der Ruhm kam mit den Blogs. 2004 gründete er mit Christoph Schultheis das &lt;a href="http://www.bildblog.de/"&gt;Bildblog&lt;/a&gt;, in dem täglich der Auswurf der Dreckschleuder des Axel Springer Verlages unter die Lupe genommen wird, ein Kontrollorgan, so lobenswert wie unverzichtbar. Irgendetwas auch nur annähernd Vergleichbares haben die Demonstranten &lt;a href="http://www.dradio.de/images/43722/landscape/"&gt;1968&lt;/a&gt; nicht zustande gebracht. Aber die hatten auch nur Pflastersteine und kein Internet.&lt;br /&gt;Täglich hat Bildblog, das von "einer Handvoll Journalisten" geschrieben wird, sagenhafte 46.000 Besucher, eine Größe, die garantiert, dass die Kontrollfunktion des Blogs auch wirksam ist, da dürften von Bild abschreibende Kollegen zumindest etwas vorsichtiger geworden sein.&lt;br /&gt;Unter eigenem Namen betreibt Niggemeier seit zwei Jahren ein &lt;a href="http://stefan-niggemeier.de/"&gt;Medienblog&lt;/a&gt;, das mittlerweile auch schon auf täglich 6000 Besucher kommt, die dort in bestechend klarer Sprache, blitzschnell und höchst unterhaltsam etwa über die Niederungen des &lt;a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/tag/call-tv/"&gt;Call-TV&lt;/a&gt;, die Blödheiten des Onlinejournalismus (&lt;a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/search/%22Geht+Sterben%22/"&gt;Geht Sterben!&lt;/a&gt;) und die Schönheit zweifelhafter &lt;a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/tag/symbolfotos/"&gt;Symbolfotos&lt;/a&gt; informiert werden. Als Leser ist man Zeuge eines unermüdlichen Kampfes für besseren Journalismus, in dem immer wieder auch kleine Siege errungen werden. Und auf lange Sicht vielleicht auch große. Erstaunlicherweise sind Kommentare zugelassen, die so zahlreich eingehen, dass allein die Moderation eigentlich ein Vollzeitjob sein müsste.&lt;br /&gt;Aber das &lt;a href="http://www.fernsehlexikon.de/"&gt;Fernsehlexikon&lt;/a&gt; macht er auch noch, zusammen mit Michael Reufsteck und Jochen Stöckle, ein weiteres Blog, das eigentlich nur zur cleveren Bewerbung des in &lt;a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=141989"&gt;Buchform&lt;/a&gt; erschienenen Lexikons gedacht war, sich als Plattform für Fernsehkritik und -geschichte aber auch schon in die Top 100 der &lt;a href="http://www.deutscheblogcharts.de/"&gt;deutschen Blogcharts&lt;/a&gt; hochgearbeitet hat.&lt;br /&gt;Und jüngst, genauer gesagt, Anfang dieses Monats, ist auch noch &lt;a href="http://faz-community.faz.net/blogs/fernsehblog/default.aspx"&gt;das Fernsehblog&lt;/a&gt; unter den Fittichen von faz.net dazugekommen, für das er zusammen mit Peer Schrader schreibt. ("Von wegen sterbendes Medium: 225 Minuten sieht jeder von uns im Schnitt täglich fern. In diesem Blog stehen die Gründe dafür. Und die dagegen.") Für denselben Verlag ist er außerdem als Autor der Fernsehkritik in der FAS noch immer jede Woche tätig.&lt;br /&gt;Keine Ahnung, wie er das alles schafft und wieso er obendrein noch Zeit hat, auf Fragen nach seinem Lieblingsfilm zu antworten. Ein Wunder, der Mann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;Und ein Film, den wir zum Glück nicht gesehen haben:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SUlqRmQEoSI/AAAAAAAABL8/bMD_XDG4BR8/s1600-h/Funkey.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 282px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SUlqRmQEoSI/AAAAAAAABL8/bMD_XDG4BR8/s400/Funkey.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5280868888626897186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Matthew Modine hat mittlerweile eine Menge Zeugs in seiner Filmografie, das wir erfreulicherweise nie gesehen haben. In diesem Machwerk von 2004 trainiert er als CIA-Mann einen Kampfschimpansen, dargestellt von einem Mann im Affenkostüm, der die eigentliche Hauptrolle abbekommen hat. Soll in jeder Hinsicht ganz ganz furchtbar sein. So schlimm, dass nach Abschluss der Dreharbeiten in Frankreich und anschließender Sichtung bis auf wenige Minuten alles in den USA nochmal gedreht wurde, was offenbar aber auch nichts genützt hat, so dass der Film nur achtelherzig mit einer Handvoll Kopien in den Staaten gezeigt wurde und anschließend gleich in die DVD-Verwertung ging.&lt;br /&gt;Tut mir leid, dass ich Euch mit dem Wissen um die Existenz dieses Films belastet habe. Vergesst es am Besten gleich wieder.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7792243221809896949-3456114827609984324?l=lauterlieblingsfilme.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lauterlieblingsfilme.blogspot.com/2009/02/stefan-niggemeier-auf-meine-frage-nach.html</link><author>noreply@blogger.com (Gunnar)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SUkTTPfpsQI/AAAAAAAABLs/gh5Ki-nWD-M/s72-c/birdy_ver1.jpg" height="72" width="72" /></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-7792243221809896949.post-3172445375667925793</guid><pubDate>Thu, 11 Dec 2008 10:49:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-05-13T03:47:34.089-07:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Eine Frau ist eine Frau</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Une femme est une femme</category><title>Inga Busch:</title><description>&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SUDSpkRYT5I/AAAAAAAABIM/FCosrd-PK2s/s1600-h/Godard.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 293px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SUDSpkRYT5I/AAAAAAAABIM/FCosrd-PK2s/s400/Godard.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5278450374831263634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0055572/"&gt;EINE FRAU IST EINE FRAU&lt;/a&gt;. Von Godard. Mit der großartigen Anna Karina."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Godards dritter Film, von 1961. So verspielt war er nie wieder. Eigentlich gibt es keine nennenswerte Handlung, nur Anna Karina, Jean-Paul Belmondo und Jean-Claude Brialy, die so tun, als spielten sie in einer Art Musical mit, ein verrückter Einfall folgt dem anderen und das Ganze ist trotz Farbe und Cinemascope so federleicht, dass man es kaum glauben kann. Unvergesslich ist der Streit von Karina und Brialy, der wortlos, mittels Zeigen von Buchtiteln ausgetragen wird:&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/y-BK0XiXfPU&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/y-BK0XiXfPU&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;Und natürlich die Szene mit Aznavour in der Jukebox:&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8d7E8PwnN34&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/8d7E8PwnN34&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;Hoffentlich gräbt das Metropolis eine Kopie für seine Cinemascopereihe aus. Mein persönlicher Programmwunsch für das nächste Jahr. Aber in jedem Fall ist erfreulicherweise jetzt auch auf dem deutschen Markt eine &lt;a href="http://www.cinefacts.de/dvd/43628/eine-frau-ist-eine-frau-dvd.html"&gt;DVD&lt;/a&gt; erhältlich.&lt;br /&gt;(Nachtrag: &lt;a href="http://keinblutrot.wordpress.com/2009/05/12/warum-une-femme-est-une-femme-jean-luc-godard-1961-ein-grosartiger-film-ist/"&gt;Zehn Gründe&lt;/a&gt;, warum &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0055572/"&gt;EINE FRAU IST EINE FRAU&lt;/a&gt; ein großartiger Film ist. Aufgelistet von Thorsten Funke in seinem Blog "&lt;a href="http://keinblutrot.wordpress.com/"&gt;Kein Blut, Rot!&lt;/a&gt;")&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SUEp73UgsVI/AAAAAAAABLc/rTbT9tmYpJc/s1600-h/busch_klein.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 255px; height: 297px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SUEp73UgsVI/AAAAAAAABLc/rTbT9tmYpJc/s400/busch_klein.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5278546346693931346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.hoestermann.de/de/ensemble/actor1100.html"&gt;Inga Busch&lt;/a&gt; ist Schauspielerin, ihr Debüt war Detlev Bucks &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karniggels"&gt;KARNIGGELS&lt;/a&gt;, seitdem hat sie in einer Menge Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt, in Polizeiruf-110-Folgen genauso wie in Filmen von Michael Haneke, Oskar Roehler oder Dani Levy. In den letzten Jahren hat sie auch einige Ausflüge ans Theater gemacht, vor allem mit René Pollesch. Kleinere Zuschauer kennen sie aus &lt;a href="http://www.filmz.de/film_2008/bloede_muetze/links.htm"&gt;BLÖDE MÜTZE&lt;/a&gt; oder der ersten Bibi-Blocksberg-Realverfilmung, die viel besser ist als die dämlichen Originalhörspiele. Ihre letzten großen Filmrollen hatte sie in &lt;a href="http://www.filmz.de/film_2008/maerzmelodie/links.htm"&gt;MÄRZMELODIE&lt;/a&gt; und in &lt;a href="http://www.filmz.de/film_2008/palermo_shooting/links.htm"&gt;PALERMO SHOOTING&lt;/a&gt;. Ihretwegen wünsche ich fast, der Film wäre bei Kritik und Publikum doch ein wenig besser weggekommen. Vielleicht hat sie mehr Glück mit Monika Treuts &lt;a href="http://www.rowohlt-medienagentur.de/magazin/2752635"&gt;neuem Film&lt;/a&gt;, in dem sie die Hauptrolle übernommen hat. Die Gelegenheit sie nach ihrem Lieblingsfilm zu fragen, hatte ich letzte Woche bei der Entstehung des obigen Fotos. Der Hund heißt Freitag und war so geduldig, wie sein Frauchen sympatisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;Und ein Film, den wir zum Glück nicht gesehen haben:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SUDxF6rnamI/AAAAAAAABJc/_FlKH_tu6Go/s1600-h/Regina.png"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 282px; height: 398px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SUDxF6rnamI/AAAAAAAABJc/_FlKH_tu6Go/s400/Regina.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5278483847232055906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Anna Karina ist leider später nur noch selten in bemerkenwerten Filmen aufgetaucht. Zu den Tiefpunkten gehört dieses dröge Kostüm-Kammerspiel aus den Achtzigern, das offenbar auch die anderen namhaften, aber abgetakelten Darsteller nicht rausreißen konnten. Will ich gar nicht mehr drüber wissen.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7792243221809896949-3172445375667925793?l=lauterlieblingsfilme.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lauterlieblingsfilme.blogspot.com/2009/02/inga-busch-auf-meine-frage-nach-ihrem.html</link><author>noreply@blogger.com (Gunnar)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SUDSpkRYT5I/AAAAAAAABIM/FCosrd-PK2s/s72-c/Godard.jpg" height="72" width="72" /></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-7792243221809896949.post-1657297621628579949</guid><pubDate>Thu, 04 Dec 2008 10:48:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-03-10T03:42:22.156-07:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">To Be Or Not To Be</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Sein oder Nichtsein</category><title>Werner Grassmann:</title><description>&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/STat4nNZ59I/AAAAAAAABHE/n_3NDLOg1Rw/s1600-h/Sein+oder.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 278px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/STat4nNZ59I/AAAAAAAABHE/n_3NDLOg1Rw/s400/Sein+oder.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5275595201620600786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Mein liebster Film von all den Besten ist &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0035446/"&gt;SEIN ODER NICHT SEIN&lt;/a&gt;, von Ernst Lubitsch."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;TO BE OR NOT TO BE ist der Originaltitel der Komödie über eine polnische Schauspieltruppe, die mitten unter den echten Nazis ebensolche spielen, es geht um Spionage, um den Widerstand und ums nackte Überleben. Unkorrekt, bis zum äußersten, selbst Witze über KZs werden gemacht: "Yes, yes. We do the concentrating and the Poles do the camping" (In der deutschen Fassung, glaube ich, nicht enthalten). Weniger gut als die Pointen der perfekten Verwechslungskomödie war ihr Starttermin getimt. Im März 1942 waren die USA schon mitten im Krieg und die Reaktionen auf die Witze im Film des deutschstämmigen Regisseurs über das von Deutschland besetzte Polen waren verheerend. "Zu sagen es sei gefühllos und makaber wäre eine Untertreibung ... man hat das seltsame Gefühl Herr Lubitsch wäre ein Nero, der munter fidelt, während Rom brennt", schrieb damals die New York Times. In Deutschland wurde sich erst fünfzehn Jahre nach Kriegsende getraut, den Film doch noch aufzuführen. &lt;a href="http://www.3sat.de/programm_index.html"&gt;3Sat&lt;/a&gt; zeigt &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0035446/"&gt;SEIN ODER NICHT SEIN&lt;/a&gt; an diesem Sonntag um 14.54 Uhr. ShowView 77.851.533&lt;br /&gt;Dieser Warner Cartoon ist auch von 1942:&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/cSvs_mHJ3so&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/cSvs_mHJ3so&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.werner-grassmann.de/index.html"&gt;Werner Grassmann&lt;/a&gt; war 1942 schon 16 Jahre alt. Heute ist er also 82 und guckt zurück auf jahrzehntelange Tätigkeiten rund um den Film in Hamburg: Er schrieb Kritiken, gründete Kinos, erst, 1953, das kleine Studio 1, 1970 das &lt;a href="http://www.abaton.de/"&gt;Abaton&lt;/a&gt;, dessen Mitbetreiber er auch heute noch ist, 1974 die Vorführung 6 auf dem Gelände des Studio Hamburg, war auch Mitbegründer und jahrelanger Geschäftsführer der Hamburger Filmcoop, später der AG Kino, dem Verband der Programmkinos, schuf die FIFIGe, einen Verleih für sperriges Filmgut und veranstaltete das erste Filmfestival in der Stadt, die Hamburger Kinotage, die später im Filmfest aufgingen. Filme hat er auch gemacht und macht sie noch immer, er führte Regie bei zahlreichen Fernsehdokumentationen und produzierte unter anderem Animationsfilme von &lt;a href="http://www.jochenkuhn.de/"&gt;Jochen Kuhn&lt;/a&gt; und Kurzfilme von &lt;a href="http://www.spirandelli.de/Willkommen.html"&gt;Zoltan Spirandelli&lt;/a&gt;. Ein Tausendassa also, der das Kinogeschehen in der Stadt wie kein zweiter beeinflusst hat und ohne dessen unermüdlichen Kampf für bessere und andere Filme wir es auch früher schon mit einer sehr viel trostloseren Kinolandschaft zu tun gehabt hätten. Aber wenn alle zuhause bleiben und da gucken, kann auch Supergrassmann nix mehr ausrichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;U&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;nd ein Film, den wir zum Glück nicht gesehen haben:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/STat3SyLz3I/AAAAAAAABG0/_fqCzfh2yM8/s1600-h/Hermelin.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 250px; height: 375px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/STat3SyLz3I/AAAAAAAABG0/_fqCzfh2yM8/s400/Hermelin.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5275595178957852530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Ernst Lubitschs letzter Film, vollendet von Otto Preminger. Eine Operettenverfilmung, die in einem kunterbunten Kitsch-Italien spielt, mit Betty Grable als Gräfin, die sich zum ungarischen Eroberer, Doulas Fairbanks jr., hingezogen fühlt. Die wenig bekannten Filme der ganz großen Regisseure sind in der Regel keine zu hebenden Schätze, sondern zu Recht fast in Vergessenheit geraten. Jede Filmografie enthält eben auch Nieten. &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0040869/"&gt;DIE FRAU IM HERMELIN&lt;/a&gt; wird da wohl keine Ausnahme bilden und hätte sicherlich eine noch viel schlechtere &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0040869/"&gt;imdb-Durchschnittsbewertung&lt;/a&gt;, wäre der Regisseur minder bekannt. Wer Interesse hat, kommt sogar leicht dran: Ausgerechnet auf dem deutschen Markt, ja ausschließlich hier, ist sogar dieses Jahr eine &lt;a href="http://www.amazon.de/Die-Frau-Hermelin-Betty-Grable/dp/B0012R2RWY/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=dvd&amp;amp;qid=1228309910&amp;amp;sr=1-1"&gt;DVD&lt;/a&gt; erschienen. Sowas gibt´s also auch.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7792243221809896949-1657297621628579949?l=lauterlieblingsfilme.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lauterlieblingsfilme.blogspot.com/2009/02/werner-grassmann-auf-meine-frage-nach.html</link><author>noreply@blogger.com (Gunnar)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/STat4nNZ59I/AAAAAAAABHE/n_3NDLOg1Rw/s72-c/Sein+oder.jpg" height="72" width="72" /></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-7792243221809896949.post-2649781289633943235</guid><pubDate>Thu, 27 Nov 2008 10:48:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-03-10T03:42:33.364-07:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Road House</category><title>James Sallis:</title><description>&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SS0ylMW7bxI/AAAAAAAABEc/2pj3rMk-QhY/s1600-h/Road+House.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 297px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SS0ylMW7bxI/AAAAAAAABEc/2pj3rMk-QhY/s400/Road+House.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5272926353274662674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Sie werden wahrscheinlich lachen: &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0098206/"&gt;ROAD HOUSE&lt;/a&gt;. Ein trashiger Film, vielleicht zwanzig Jahre alt, mit Patrick Swayze. Ich mag ihn wirklich. Und wenn ich mehr Titel nennen müsste, fiele mir BLADE RUNNER ein. Und all die anderen guten Science-Fiction-Filme."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0098206/"&gt;ROAD HOUSE&lt;/a&gt; ist ein Action-Film von 1989, gedreht also zwei Jahre nach DIRTY DANCING. Die Handlung: Ein Fremder kommt in eine kleine Stadt und nimmt in einem Nachtclub einen Job als Rausschmeißer an, es dann mit allen Bösewichtern auf und das Mädchen natürlich mit.&lt;br /&gt;Fiel an der Kasse und bei der Kritik sowieso durch. Das &lt;a href="http://www.kabeleins.de/film_dvd/filmlexikon/ergebnisse/index.php?filmnr=17434"&gt;Filmlexikon&lt;/a&gt;: "Ein primitiver Actionfilm voller selbstzweckhafter Brutalitäten, in dem das beste Argument eine hart geschlagene Faust ins Gesicht des Gegners ist." "Unfreiwillig komisch" und "kein Klischee auslassend", urteilte der Fischer Film Almanach. Aber irgendetwas muss er haben. Die imdb-Nutzer klingen in ihren Kommentaren überwiegend sehr freundlich und der Autor und Komiker &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Michael_J._Nelson"&gt;Mike Nelson&lt;/a&gt; nutzt ihn gar als Referenzwerk. Er nennt ihn den "besten schlechten Film, der je gemacht wurde" und verspricht, dass man von schlechten Filmen, wie er sie in seinem Buch "&lt;a href="http://www.michaeljnelson.com/home/megacheese.aspx"&gt;Movie Megacheese&lt;/a&gt;" oder bei &lt;a href="http://www.rifftrax.com/"&gt;Rifftrax&lt;/a&gt; vorstellt, bestens unterhalten werden könne, wenn sie wenigstens "ein Minimum des Road Housianischen Standards erreichen".&lt;br /&gt;&lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0098206/"&gt;ROAD HOUSE&lt;/a&gt; ist auch in Deutschland auf &lt;a href="http://www.cinefacts.de/dvd/10800/road-house-dvd.html"&gt;DVD&lt;/a&gt; veröffentlicht worden und auch noch lieferbar, nur nicht überall zu bekommen, da er nur eine FSK-18-Freigabe hat, ein Hinweis darauf, dass die Schlägereien tatsächlich recht brutal ausfallen dürften. Also: Gibt´s nicht bei Amazon, aber zum Beispiel bei &lt;a href="http://shop.dtm.at/product_info.php?products_id=23945"&gt;D&amp;amp;T&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Hat irgendwer von Euch den gesehen?&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/xbGK9GSpNPU&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/xbGK9GSpNPU&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/James_Sallis"&gt;James Sallis&lt;/a&gt; ist ein weiterer amerikanischer Autor, der sich des Noir-Genre angenommen hat, mit lange Jahre eher bescheidenem Erfolg was die Verkaufszahlen angeht, aber sehr positivem Echo bei Kritik und schreibenden Kollegen. Von 1992 bis 2001 veröffentlichte er sechs Bände mit dem schwarzen Privatdetektiv Lew Griffin, deren erste beiden auch auf deutsch in der leider kurzlebigen &lt;a href="http://www.mordlust.de/roman_noir_dumont_noir.php"&gt;Dumont-Noir-Reihe&lt;/a&gt; veröffentlicht wurden. Nach diversen Ausflügen unter anderem in das Genre des Spionageromans, sowie Veröffentlichungen zu Jazz und von Biographien, schrieb er einen furiosen, atemlosen und angenehm kurzen Roman über schnelle Autos und große Knarren, der nicht nur mal wieder &lt;a href="http://www.liebeskind.de/wDeutsch/buecher_pro/buecher_main_pro.html#buch47_07"&gt;ins Deutsche&lt;/a&gt; übertragen wurde, sondern sogar erfreulicherweise dieses Jahr den &lt;a href="http://www.krimilexikon.de/dkp/08.html"&gt;Deutschen Krimipreis&lt;/a&gt; erhalten hat. Alle seine Bücher zeichnet eine ungemein ausgefeilte Sprache aus, sowie eine souveräne Beherrschung und gleichzeitig fortwährende Verletzung der Genre-Regeln. Er ist sozusagen der große Sophistizierer des Kriminalromans.&lt;br /&gt;Die häufig auftretenden Verweise auf alle möglichen Werke der Hochliteratur von Queneau bis Joyce gingen mir beim Lesen manchmal fast auf die Nerven, um so überraschter war ich über den Filmtitel, der ihm ohne zu zögern über die Lippen kam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;U&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;nd ein Film, den wir zum Glück nicht gesehen haben:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SS5wkZ1IwTI/AAAAAAAABGE/mbAAqcFmxRI/s1600-h/Dirty.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 283px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SS5wkZ1IwTI/AAAAAAAABGE/mbAAqcFmxRI/s400/Dirty.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5273275984408789298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Das Original habe ich auch nie gesehen. Zum Glück. Aber das hier ist ja vollends abwegig. Eine Neuauflage von 2004, mit Patrick Swayzee im üblichen Cameo, als Tanzlehrer. "&lt;a href="http://www.filmz.de/film_2004/dirty_dancing_2/links.htm"&gt;DIRTY DANCING 2&lt;/a&gt; erzählt in einem fiebernden Rhythmus, vorangetrieben von heißer, pulsierender Musik, die zeitlose Geschichte einer jungen Frau, die Liebe, Sinnlichkeit und Unabhängigkeit für sich entdeckt", stand im Pressetext. "Es ist eigentlich ein philosophischer Film&lt;span class="story_body"&gt;. Er fordert sein Publikum dazu auf, Fragen zu stellen, vor allem, &lt;/span&gt;'&lt;span class="story_body"&gt;Warum?&lt;/span&gt;'&lt;span class="story_body"&gt; Warum wurde dieser Film je gemacht?" &lt;/span&gt;(Kevin Carr, &lt;a href="http://www.filmthreat.com/index.php?section=reviews&amp;amp;Id=5713"&gt;Filmthreat&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7792243221809896949-2649781289633943235?l=lauterlieblingsfilme.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lauterlieblingsfilme.blogspot.com/2009/02/james-sallis-auf-meine-frage-nach.html</link><author>noreply@blogger.com (Gunnar)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SS0ylMW7bxI/AAAAAAAABEc/2pj3rMk-QhY/s72-c/Road+House.jpg" height="72" width="72" /></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-7792243221809896949.post-6865253056672863710</guid><pubDate>Thu, 20 Nov 2008 10:48:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-03-10T03:42:45.049-07:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Die Spur des Falken</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">The Maltese Falcon</category><title>Donald E. Westlake:</title><description>&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SSPc1UIXKXI/AAAAAAAABBM/sLwCQpewmkM/s1600-h/Falken.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 179px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SSPc1UIXKXI/AAAAAAAABBM/sLwCQpewmkM/s400/Falken.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5270298797448571250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"&lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0033870/"&gt;DIE SPUR DES FALKEN&lt;/a&gt;. Alt, aber richtig gut. Bis heute ungeschlagen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine überraschende Aussage, John Hustons Adaption des "Malteser Falken" von Dashiell Hammett gilt nicht nur als stilprägender Film Noir, sondern schlicht als bester Detektivfilm aller Zeiten. Bogart ist fantastisch als Sam Spade und seine Mitstreiter, unter anderem Peter Lorre, sind auch allesamt alles andere als schlecht. Tonfall und Plot der Vorlage wurden selten überzeugend in das Bildermedium übertragen. "Dekaden später, versuchen Filmemacher immer noch aus seinem Schatten zu kriechen", schreibt &lt;a href="http://thrillingdetectiveblog.blogspot.com/"&gt;Kevin Burton Smith&lt;/a&gt; über den Film.&lt;br /&gt;Wer ihn nicht als einen solchen Meilenstein in Erinnerung hat, kennt vermutlich nur die deutsche Sechziger-Jahre-Synchronfassung aus dem Fernsehen, für die nicht nur, wie damals üblich, die knackigen One-Liner in unlustige Blödelsprüche verwandelt wurden, sondern das Ganze seltsamerweise auch noch mit Swingmusik unterlegt wurde. Einen kurzen direkten Vergleich einer Szene in beiden Fassungen hat &lt;a href="http://www.peter-noster.de/wordpress/2007-06-05/die-spur-des-falken-synchronisation"&gt;Peter Noster&lt;/a&gt; mal ins Netz gestellt.&lt;br /&gt;Wie schön, dass es heutzutage &lt;a href="http://www.cinefacts.de/dvd/db/filmdvd.php?id=1649"&gt;DVDs&lt;/a&gt; gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Donald_E._Westlake"&gt;Donald E. Westlake&lt;/a&gt; ist bekannter unter seinem Pseudonym Richard Stark, der Name, unter dem er die Romanreihe um den vornamenlosen Kriminellen Parker schreibt, deren &lt;a href="http://www.artsjournal.com/aboutlastnight/hunter63.jpg"&gt;erster Band&lt;/a&gt; bereits 1962 erschienen ist. Westlake gilt als einer der besten lebenden amerikanischen Krimiautoren, der mit Parker ganz in der Hardboiled-Tradition steht, mit den ebenfalls sehr erfolgreichen Romanen um John Archibald Dortmunder jedoch einen leichteren, nämlich vor allem komischeren Ton anschlägt. Der unglaublich produktive Autor veröffentlichte unter insgesamt 12 verschiedenen Namen über 80 Romane, außerdem Kurzgeschichten und Drehbücher, unter anderem für die Stephen-Frears-Adaption von Jim Thompsons &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0099703/"&gt;THE GRIFTERS&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;In Ullsteins gelber Krimireihe erschienen in den Sechzigern und Siebzigern viele seiner Romane auch auf deutsch, dann fiel für ihn, wie für viele US-Autoren der härteren Schule, der deutsche Markt einfach weg. Hier gehen halt heutzutage besser gemütliche Whodunnits mit sympathischen Ermittlern in vorzugsweise touristisch interessanten Gegenden. Der erste Parker auf deutsch seit 1975 ist jetzt aber in edler Aufmachung bei Paul Zsolnay herausgekommen, ein Riesenunterschied zu den Ullsteinbänden, die eher der Optik von amerikanischen Pulpheften nahe kamen. Der Neuanfang bei uns war auch Anlass für einige Lesungen, für mich wiederum die Gelegenheit, ihn nach seinen Film-Präferenzen zu fragen.&lt;br /&gt;Der erste Parkerroman war übrigens die Vorlage für den viel verehrten John-Boorman-Film &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0062138/"&gt;POINT BLANK&lt;/a&gt; mit Lee Marvin in der Hauptrolle, ein Film, den Westlake, wie er sagt, ungemein schätzt, der sich aber weit vom knochentrockenen Stil des Romans entfernt habe, ja geradezu "poetisch" und "barock" daherkomme, im Vergleich.&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/TRj7sTZpf7M&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/TRj7sTZpf7M&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;U&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;nd ein Film, den wir zum Glück nicht gesehen haben:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SSPvCkQP4HI/AAAAAAAABBU/A0He7-KM1GI/s1600-h/Happy.png"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 249px; height: 398px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SSPvCkQP4HI/AAAAAAAABBU/A0He7-KM1GI/s400/Happy.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5270318816324214898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Privatdetektivgeschichten aus Deutschland haben fast nie funktioniert, eine seltene Ausnahme stellen die Romane um Kemal Kayankaya von &lt;a href="http://www.diogenes.de/leser/autoren/a-z/a/arjouni_jakob/biographie"&gt;Jakob Arjouni&lt;/a&gt; dar. Dass 1992 ausgerechnet Doris Dörrie den ersten Roman der Reihe verfilmen musste, war natürlich ein ausgesprochenes Pech, hätte die Regie in anderen Händen gelegen, gäbe es vielleicht sogar einen akzeptablen deutschen Detektivfilm.&lt;br /&gt;Oder kennt ihr was, was ich nicht kenn?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7792243221809896949-6865253056672863710?l=lauterlieblingsfilme.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lauterlieblingsfilme.blogspot.com/2009/02/donald-e.html</link><author>noreply@blogger.com (Gunnar)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SSPc1UIXKXI/AAAAAAAABBM/sLwCQpewmkM/s72-c/Falken.jpg" height="72" width="72" /></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-7792243221809896949.post-4508198949193103268</guid><pubDate>Thu, 13 Nov 2008 10:47:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-03-10T03:42:59.339-07:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Kroko</category><title>Jens Friebe, auf meine Frage, ob er seit "Deutsches Kino" denn auch etwas Gutes aus heimischer Produktion zu sehen bekommen hat:</title><description>&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SRv-c-_eTTI/AAAAAAAAA98/x9XNkrcwaTU/s1600-h/Kroko.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 282px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SRv-c-_eTTI/AAAAAAAAA98/x9XNkrcwaTU/s400/Kroko.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268083963038944562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Ja, schon, zum Beispiel &lt;a href="http://www.filmz.de/film_2004/kroko/links.htm"&gt;KROKO&lt;/a&gt;. Und vor allem aus dem Dokumentarfilmbereich, etwa &lt;a href="http://www.filmz.de/film_2007/prinzessinnenbad/links.htm"&gt;PRINZESSINENBAD&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://www.filmz.de/film_2007/die_hochstapler/links.htm"&gt;DIE HOCHSTAPLER&lt;/a&gt;. Auch noch ein paar, die mir jetzt nicht einfallen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.filmz.de/film_2004/kroko/links.htm"&gt;KROKO&lt;/a&gt; kam 2004 in die Kinos, wovon ich überhaupt nichts mitbekommen hatte. Es war das Debüt von Sylke Enders, die seitdem noch zwei Filme realisieren konnte, zuletzt &lt;a href="http://www.filmz.de/film_2008/mondkalb/links.htm"&gt;MONDKALB&lt;/a&gt; mit Axel Prahl. Über &lt;a href="http://www.filmz.de/film_2004/kroko/links.htm"&gt;KROKO&lt;/a&gt; und die Hauptdarstellerin Franziska Jünger schrieb damals Michael Althen in der &lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc%7EEDB863AF783C94D63BF3B92D9D0250DE6%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html"&gt;FAS&lt;/a&gt;: "Kroko heißt eigentlich Julia, lebt im Wedding und ist die Queen der Hinterhöfe, eine Blondine wie aus dem Bilderbuch, auffällige Fummel, lange Fingernägel und eine Attitüde, als sei ihr die Welt allein für ihre Blondheit etwas schuldig. So gelangweilt blickt sie in die Welt, daß ihre Mutter längst resigniert hat und selbst die Jungs den Schwanz einziehen. Ihre Welt sind Discos, Handys und Kosmetika, alles andere empfindet sie als Zumutung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was sie vom Leben eigentlich will, ist nicht leicht zu sagen, womöglich alles, aber auf 'Ausbildungskacke' hat sie jedenfalls keine Lust. Man kommt also nicht leicht auf die Idee, sie sympathisch zu finden, aber ihre hochmütige Art reicht immerhin, daß alle in ihrer Gang um ihre Aufmerksamkeit buhlen. Die Frau ist ein Albtraum, aber sie ist es mit einer Konsequenz, die wirklich atemberaubend ist. Wo bei Schauspiellaien sonst immer früher oder später jener Riss sichtbar wird, der den Mensch von seiner Rolle trennt, da ist hier das Spiel von Franziska Jünger so nahtlos, daß man sich gar nicht vorstellen kann, daß sie im wirklichen Leben irgendwie anders sein könnte."&lt;br /&gt;Im weiteren Verlauf hat Julia dann unfreiwillige Begegnungen mit Behinderten, ein seltsamer Clash ohne folgende simple und schnelle Läuterung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.filmz.de/film_2004/kroko/links.htm"&gt;KROKO&lt;/a&gt; gibt es auf DVD oder gab es, muss man wohl sagen, bei Amazon oder JPC ist sie jedenfalls schon nicht mehr lieferbar. Aber bei &lt;a href="http://www.weltbild.de/kroko/index.html?b=11042745"&gt;Weltbild&lt;/a&gt;. Und wie immer ist der Film bei den &lt;a href="https://www.buecherhallen.de/alswww2.dll/APS_CAT_IDENTIFY?Style=Portal2&amp;amp;SubStyle=Advanced&amp;amp;Theme=&amp;amp;Lang=GER&amp;amp;ResponseEncoding=utf-8&amp;amp;Method=CatIdentify&amp;amp;Via=Z3950&amp;amp;DB=Catalogue&amp;amp;IDType=1&amp;amp;Key=T010526858&amp;amp;Via=Z3950&amp;amp;View=ISBD&amp;amp;Parent=Obj_277651226572777&amp;amp;SearchBrowseList=Obj_277651226572777&amp;amp;SearchBrowseListItem=76907&amp;amp;BrowseList=Obj_277651226572777&amp;amp;BrowseListItem=76907&amp;amp;BrowseAsHloc=69&amp;amp;QueryObject=Obj_277641226572777"&gt;Hamburger Bücherhallen&lt;/a&gt; zu leihen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/Jens%20Friebe"&gt;Jens Friebe&lt;/a&gt; ist ein Singer-Songwriter (Jaja, aber soll ich etwa "Liedermacher" schreiben?), der seit 4 Jahren und 3 Alben allgemein bejubelt wird, vor allem für die intelligenten, vielleicht gar brillianten Texte. Das jüngste Album aus dem letzten Jahr hat den wunderschönen Titel "Das mit dem Auto ist egal, Hauptsache dir ist nichts passiert". Hier eine Kostprobe:&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7E0qq8VrfkU&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/7E0qq8VrfkU&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;Singen kann er nicht, aber spielt das eine Rolle? Es gibt da ein paar prominente Beispiele für legendäre Singer-Songwriter, die auch nicht mit einer goldenen Stimme beschenkt wurden. 2006 führte er übrigens 52 Wochen lang ein &lt;a href="http://52wochenenden.de/index.html?nr=20060101033829"&gt;Blog&lt;/a&gt; mit dem Titel "52 Wochenenden", dessen 52 Einträge im folgenden Jahr als Buch veröffentlicht wurden. Ist leider auch bereits vergriffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;U&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;nd ein Film, den wir zum Glück nicht gesehen haben:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SRw86tD0yyI/AAAAAAAAA_U/t2uYtN_DbV8/s1600-h/BloodSurf.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 273px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SRw86tD0yyI/AAAAAAAAA_U/t2uYtN_DbV8/s400/BloodSurf.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5268152643342355234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Der weiße Hai ist diesmal ein Krokodil&lt;/span&gt;, riesig und im Meer lebend. Von "erbärmlichen Trickaufnahmen", ist im &lt;a href="http://www.kabeleins.de/film_dvd/filmlexikon/ergebnisse/index.php?filmnr=515842"&gt;Filmlexikon&lt;/a&gt; die Rede. Ein imdb-User meint: "If you have ever seen a porn movie you would have understood that it contains appalling acting, direction and storyline, only to provide a thin backdrop to the sex scenes - it's kind of sad really. But what is it when you have that same dead-brained quality for an entire film without even the sex scenes - this is a sad, sad thing." Miese Filme über Riesenechsen gibt´s noch mehr: Tobe Hooper hat &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0203425/"&gt;CROCODILE&lt;/a&gt; verbrochen und &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0139414/"&gt;LAKE PLACID&lt;/a&gt;, immerhin mit Bill Pullman und Bridget Fonda, soll auch eine Katastrophe sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7792243221809896949-4508198949193103268?l=lauterlieblingsfilme.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lauterlieblingsfilme.blogspot.com/2009/02/jens-friebe-auf-meine-frage-ob-er-seit.html</link><author>noreply@blogger.com (Gunnar)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SRv-c-_eTTI/AAAAAAAAA98/x9XNkrcwaTU/s72-c/Kroko.jpg" height="72" width="72" /></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-7792243221809896949.post-2032645183970324590</guid><pubDate>Thu, 06 Nov 2008 10:47:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-03-10T03:43:16.543-07:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">One Two Three</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Eins zwei drei</category><title>Denis Scheck:</title><description>&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SRBExBdEBnI/AAAAAAAAAwE/OQyKwcyP19E/s1600-h/Eiins+zwei+drei.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 207px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SRBExBdEBnI/AAAAAAAAAwE/OQyKwcyP19E/s400/Eiins+zwei+drei.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5264783573390722674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;"Ich mag Billy Wilder, sehr, also wäre das &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eins,_zwei,_drei"&gt;EINS, ZWEI, DREI&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Appartement"&gt;DAS APPARTEMENT&lt;/a&gt;. Oder was von Lubitsch. Ach, aber ich mag auch die alten Italiener und Franzosen, &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0061132/"&gt;GROSSE VÖGEL, KLEINE VÖGEL&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://us.imdb.com/name/nm0000774/"&gt;Antonioni&lt;/a&gt;..."&lt;br /&gt;Aber wenn man ihn auf einen Film festnagelt, bleibt er bei &lt;a href="http://us.imdb.com/title/tt0055256/"&gt;EINS ZWEI DREI&lt;/a&gt;, der irrwitzigen Kalten-Kriegskomödie aus dem Berlin von 1961, die ihren größten Erfolg erst bei ihrer Wiederaufführung 1985 feierte. Das &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/kinoprovinz/2740352161/"&gt;Delphi&lt;/a&gt; in Berlin hatte den Film wiederausgegraben und nach einigen Monaten im stets ausverkauftem Haus kam er auch bundesweit wieder in die Kinos. Im riesigen Delphi selbst lief der Film damals über ein Jahr(!) lang. Das &lt;a href="http://farm1.static.flickr.com/118/272232221_1921d62da5.jpg?v=0"&gt;Gebäude der Coca-Cola-Niederlassung&lt;/a&gt; im Film wie in der Wirklichkeit gibt´s übrigens immer noch: Es steht verlassen in Berlin-Lichterfelde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denis Scheck ist Literaturkritiker, Übersetzer und Autor, bekannt vor allem durch seine Büchersendung im &lt;a href="http://www.ard-digital.de/programmvorschau/alle_sender.php"&gt;Ersten&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.daserste.de/druckfrisch/archiv.asp"&gt;Druckfrisch&lt;/a&gt;. Seine Texte sind eigentlich viel zu komisch und intelligent für das Medium, weshalb seine Sendung von der quotenblinden ARD gut vor potentiellen Zuschauern versteckt wird: Ausgestrahlt wird in der Regel an jedem ersten Sonntag des Monats um ca. 23.30 Uhr. Scheck führt jedes Interview an einem anderen Ort, wie weiland Susanne Reimann damals in &lt;a href="http://www.tv-kult.de/index.php?tvdbid=3173&amp;amp;m=SO&amp;amp;title=Off+Beat"&gt;Off Beat&lt;/a&gt; und ist sympatischerweise immer bereit, sich zum Affen zu machen. Besonderes Vergnügen bereitet sein scharfzüngiges Schnellgericht mit harten Urteilen über die Titel auf der Spiegel-Bestsellerliste, nachzulesen bei &lt;a href="http://www.daserste.de/druckfrisch/archiv.asp"&gt;Druckfrisch im Netz&lt;/a&gt;, außerdem am jeweiligen Sonntag auch im &lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/;art772,2651233"&gt;Tagesspiegel&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/AfqA4oxlf4Y&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/AfqA4oxlf4Y&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;Selbst mitgewirkt hat Scheck bei einem anderen Film: In &lt;a href="http://german.imdb.com/title/tt0080684/"&gt;DAS IMPERIUM SCHLÄGT ZURÜCK&lt;/a&gt; sieht man ihn als "dicken Söldner" der imperialen Armee durchs Bild laufen. Vielleicht. Erkennen kann man schließlich keinen in den Rüstungen. Jedenfalls war er damals, als Austauschschüler in den USA, eher zufällig als Komparse auf dem Set.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;U&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;nd ein Film, den wir zum Glück nicht gesehen haben:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SRBilrH5eOI/AAAAAAAAAwM/AzNH3iOmaj0/s1600-h/Hab+Sonne.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 280px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SRBilrH5eOI/AAAAAAAAAwM/AzNH3iOmaj0/s400/Hab+Sonne.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5264816363766642914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Gibt es eigentlich auch Filme mit Lilo Pulver, die man anschauen kann, wenn nicht gerade Billy Wilder Regie führt? Oder sind das alles nur schmierige Luststücke? Über HAB SONNE urteilt das &lt;a href="http://www.kabeleins.de/film_dvd/filmlexikon/ergebnisse/index.php?filmnr=33210"&gt;Filmlexikon&lt;/a&gt;: "&lt;/span&gt;Einer Horde übermütiger Rangen in einem ländlichen Kinderheim gelingt es mit Hilfe ihrer charmanten Betreuerin, das Herz eines einsamen und verbitterten alten Mannes zu tätiger Nächstenliebe zu erweichen. Die künstlerischen Mängel und die Rührseligkeit des Films werden teilweise durch die Herzlichkeit und das natürliche Spiel der Kinder aufgewogen." Na dann.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7792243221809896949-2032645183970324590?l=lauterlieblingsfilme.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lauterlieblingsfilme.blogspot.com/2009/02/denis-scheck-auf-meine-frage-nach.html</link><author>noreply@blogger.com (Gunnar)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://3.bp.blogspot.com/_bQ1pfNuREqI/SRBExBdEBnI/AAAAAAAAAwE/OQyKwcyP19E/s72-c/Eiins+zwei+drei.jpg" height="72" width="72" /></item></channel></rss>

