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	<title>KWERFELDEIN | Digitale Fotografie</title>
	
	<link>http://kwerfeldein.de</link>
	<description>Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Sep 2010 12:09:00 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Nach dem HDR ist vor dem Bild</title>
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		<comments>http://kwerfeldein.de/index.php/2010/09/07/nach-dem-hdr-ist-vor-dem-bild/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 07:37:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[feature]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Bearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[hdr]]></category>
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		<description>Dies ist ein Gastbeitrag von Daniel Bollinger (Flickr). Daniel ist 23, studiert Musikinformatik und besch&amp;#228;ftigt sich in seiner Freizeit mit Fotografie und digitaler Bildbearbeitung. Viele von euch kennen das sicherlich: Man sieht Bilder von anderen Fotografen, oft Landschafts- oder Architekturaufnahmen, deren Plastizit&amp;#228;t und Detailreichtum einfach nur beeindruckend ist. Irgendwann erf&amp;#228;hrt man dann, dass viele dieser&lt;p&gt;&lt;br&gt;

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			<content:encoded><![CDATA[<div class="info"><a href="http://www.flickr.com/photos/metallissimus/" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-9496" style="float: left; margin-right: 10px;" title="Daniel Bollinger" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/03/daniel-bollinger-tonwertkorrektur.png" alt="Daniel Bollinger" width="83" height="120" /></a><em>Dies ist ein Gastbeitrag von Daniel Bollinger (<a href="http://www.flickr.com/photos/metallissimus" target="_blank">Flickr</a>). Daniel ist 23, studiert Musikinformatik und besch&#228;ftigt sich in seiner Freizeit mit Fotografie und digitaler Bildbearbeitung.</em></div>
<p><strong>Viele von euch kennen das sicherlich: Man sieht Bilder von anderen Fotografen, oft Landschafts- oder Architekturaufnahmen, deren Plastizit&#228;t und Detailreichtum einfach nur beeindruckend ist. Irgendwann erf&#228;hrt man dann, dass viele dieser Bilder sogenannte „HDR“s sind, l&#228;dt sich entsprechende Software runter, experimentiert herum – und die Ergebnisse sind entt&#228;uschend. Grau, kontrastarm, matschig&#8230; eben alles andere als beeindruckend.</strong></p>
<p>So ging es mir auch lange, doch inzwischen bin ich wenigstens einen Schritt weiter, und diesen m&#246;chte ich euch heute gerne zeigen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild1.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild1-500x333.jpg" alt="Bild 1 - Das Resultat" title="Bild 1 - Das Resultat" width="500" height="333" class="alignnone size-medium wp-image-9867" /></a></p>
<p>Eine f&#252;r mich entscheidende Erkenntnis habe ich im Titel bereits angedeutet: Die meisten, wenn nicht alle dieser „flashenden“ Bilder kommen nicht direkt aus dem HDR-Tool, sondern dort findet lediglich die Vorarbeit statt, das Zusammenrechnen der Belichtungsreihe. Die entscheidende Arbeit kommt erst danach, um aus dem unansehnlichen grauen Haufen Pixel ein imposantes Foto zu machen.</p>
<p><span id="more-9864"></span></p>
<p>Im Folgenden will ich euch den Bearbeitungsprozess des obigen Bildes als einen m&#246;glichen vorstellen. Ein bisschen Bearbeitungserfahrung setzte ich dabei voraus, ich werde also gewisse Grundlagen (bspw. Tonwertkorrektur oder Bedienungsfragen) nicht extra erl&#228;utern.</p>
<p>Frisch aus Photomatix sieht das Bild erst einmal so aus:</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild2.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild2-500x333.jpg" alt="Bild 2 - Original HDR" title="Bild 2 - Original HDR" width="500" height="333" class="alignnone size-medium wp-image-9868" /></a></p>
<p>Zun&#228;chst erzeuge ich eine Einstellungsebene Gradationskurven, verkn&#252;pfe sie mit meiner Hintergrundebene, nehme eine Tonwertkorrektur vor und stelle die Einstellungsebene auf den Modus Luminanz.</p>
<p>Im n&#228;chsten Schritt geht es mir um die Kontraste des Geb&#228;udes. Hierzu schaue ich mir zun&#228;chst die einzelnen Kan&#228;le des Bildes an &#8211; der Rotkanal gef&#228;llt mir am besten, er bietet am meisten Kontrast zwischen den hellen und dunklen Teilen der Fassade und hat gleichzeitig &#252;berall gen&#252;gend Zeichnung. Also erzeuge ich eine neue Ebene und f&#252;ge in diese den Rotkanal meiner Hintergrundebene ein.</p>
<p>Dann f&#252;ge ich eine weitere Einstellungsebene Gradationskurven hinzu, verkn&#252;pfe diese mit der darunterliegenden Ebene (dem Rotkanal) und nehme eine Tonwertkorrektur vor, wobei ich sehr genau darauf achte, in den Lichtern kein Clipping zu erzeugen.</p>
<p>Um den Kontrast noch weiter zu erh&#246;hen, dupliziere ich die beiden Ebenen (Rotkanal und Einstellungsebene) und setze die obere Kopie auf den Ebenenmodus &#220;berlagern. Abschlie&#223;end gruppiere die 4 Ebenen und w&#228;hle f&#252;r die Gruppe den Modus Luminanz.</p>
<p>Zur besseren &#220;bersicht hier ein Screenshot mit eingeblendeten Ebenen:</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild3.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild3-500x275.jpg" alt="Bild 3 - Screenshot" title="Bild 3 - Screenshot" width="500" height="275" class="alignnone size-medium wp-image-9869" /></a></p>
<p>Leider laufen mir jetzt die Schatten komplett zu, was mir nicht gef&#228;llt. Um dies zu &#228;ndern f&#252;ge ich zu der Luminanz-Gruppe eine Ebenenmaske hinzu. In diese f&#252;ge ich das zusammengef&#252;gte RGB-Bild ein und ziehe anschlie&#223;end (per Gradationskurven oder Tonwertkorrektur) den Wei&#223;punkt der Maske extrem nach innen, damit die Maske wirklich nur in den extremen Schatten wirksam wird. Anschlie&#223;end zeichne ich die Maske mit dem Gau&#223;schen Weichzeichner mit einem hohen Radius (hier: 100px) weich.</p>
<p>Um einen etwas nat&#252;rlicheren Eindruck zu erhalten, lege ich als (fast) letzten Schritt die korrekt belichtete Aufnahme aus meiner Belichtungsreihe mit einer Deckkraft von 30% &#252;ber das Bild. Auch diese wird nat&#252;rlich noch in den Tonwerten korrigiert.</p>
<p>Eine abschlie&#223;ende Tonwertkorrektur f&#252;r das ganze Bild f&#252;hrt zu folgendem Ergebnis:</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild4.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild4-500x274.jpg" alt="Bild 4 - Tonwertkorrektur" title="Bild 4 - Tonwertkorrektur" width="500" height="274" class="alignnone size-medium wp-image-9870" /></a></p>
<p>Jetzt nur noch ein paar kleine Sch&#246;nheitskorrekturen (Sensordreck, Gullideckel&#8230;), verkleinern, entrauschen und zu guter letzt sch&#228;rfen – fertig.</p>
<p>Diese Bearbeitung ist sicherlich kein Rezept, das man beliebig auf andere Bilder &#252;bertragen kann, lediglich ein exemplarischer Weg. Aber viele Elemente daraus lassen sich auch bei anderen Bearbeitungen  anwenden, es gilt nur jeweils das richtige Ausgangsmaterial zu finden oder sich zu erarbeiten. Einzelne Kan&#228;le (auch in invertierter Fassung) und ihre verschiedenen Verrechnungen sind hierbei ein schier unersch&#246;pfliches Mittel seine Bilder aufzubessern.</p>
<p>Es ist mir hoffentlich gelungen, mit diesem kleinen Einblick das Interesse des einen oder anderen an diesen M&#246;glichkeiten zu wecken. Ich freue mich wie immer &#252;ber Fragen, Kritik und sonstiges Feedback in den Kommentaren.</p>
<p><br>

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		<title>BrowserFruits Picknick – Was bringst Du mit?</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 09:14:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[browserFruits]]></category>
		<category><![CDATA[feature]]></category>

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		<description>Heute ist mal wieder Sonntag &amp;#8211; Zeit f&amp;#252;r die BrowserFruits. Und da Martin noch nicht wieder da ist und daher auch keine BrowserFruits sammeln konnte, wollen wir Euch heute wieder die B&amp;#252;hne Picknickdecke &amp;#252;berlassen. Was habt Ihr in der letzten Zeit f&amp;#252;r coole Links zur Fotografie gefunden? Wollt Ihr sie den anderen kwerfeldein-Lesern beim heutigen&lt;p&gt;&lt;br&gt;

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute ist mal wieder Sonntag &#8211; Zeit f&#252;r die BrowserFruits. Und da Martin noch nicht wieder da ist und daher auch keine BrowserFruits sammeln konnte, wollen wir Euch heute wieder die <del>B&#252;hne</del> Picknickdecke &#252;berlassen. Was habt Ihr in der letzten Zeit f&#252;r coole Links zur Fotografie gefunden? Wollt Ihr sie den anderen kwerfeldein-Lesern beim heutigen BrowserFruits Picknick zeigen?</strong></p>
<p><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/09/kwerfeldeinBaum2.jpg" alt="Crop from IDEAL by kwerfeldein" title="Crop from IDEAL by kwerfeldein" width="500" height="250" class="alignnone size-full wp-image-9902" /></p>
<p>Die Regeln sind die gleichen wie immer bei &#8220;Du bist BrowserFruits&#8221;. Zur Erinnerung oder f&#252;r alle, die die Regeln noch nicht kennen, hier noch mal eine kurze &#220;bersicht:</p>
<ul>
<li>Hinterlasse <em>maximal 3 Links</em> in den Kommentaren zu diesem Artikel und erl&#228;utere kurz, um was es sich bei den Links handelt.</li>
<li>Die Links m&#252;ssen einen Bezug zur Fotografie haben (und d&#252;rfen nat&#252;rlich weder gegen geltendes Recht versto&#223;en noch in irgendeiner Form anst&#246;&#223;ig sein).</li>
<li>Verboten sind Links auf Eure eigenen Seiten, Fotos, Blogartikel oder flickr-Streams. Logisch &#8211; oder?</li>
<li>HTML funktioniert in den Kommentaren, ihr k&#246;nnt die Links also sch&#246;n verpacken. Wenn Ihr kein HTML verwenden wollt, w&#228;re es cool, wenn ihr die Links <a href="http://is.gd/" target="_blank">k&#252;rzen</a> w&#252;rdet, so dass es nicht allzu un&#252;bersichtlich wird.</li>
</ul>
<p><strong>Au&#223;erdem gibt es noch einen kleinen Statusbericht vom Team</strong></p>
<p>Martin ist leider immer noch nicht ganz gesund. Allerdings haben wir diese Woche mal wieder mit ihm gesprochen und es geht ihm kontinuierlich besser, so dass wir ihn hoffentlich schon bald wieder auf kwerfeldein.de begr&#252;&#223;en d&#252;rfen.</p>
<blockquote><p>Von unserer Seite geht ein riesengro&#223;es Dankesch&#246;n an alle, die uns so flei&#223;ig mit Gastartikeln versorgt haben.</p></blockquote>
<p>Nat&#252;rlich freuen wir uns auch weiterhin &#252;ber Artikelvorschl&#228;ge von Eurer Seite. Wenn Ihr also ein Thema habt, &#252;ber das Ihr auf kwerfeldein.de etwas schreiben wollt und k&#246;nnt, meldet Euch einfach bei uns (<a href="http://www.google.com/recaptcha/mailhide/d?k=01DpN3LjTDQECBkRujYNeqgg==&amp;c=2dMt-UcHSntxMc2P1BYcslghsw0EQWrlZTjmkMylFRg=">Steffen</a>, <a href="http://www.google.com/recaptcha/mailhide/d?k=01XcwZ4wAwxNIRBiIgbUhEuQ==&amp;c=UMwmD9nukfV37FR3vDWUOfrqnSyoTK-uXQFHJIklzYM=">Holger</a> oder <a href="http://mailhide.recaptcha.net/d?k=01pXUiZBXtcfaKjAgnMmtX7Q==&amp;c=ODLmmqusEeLgh85QSSTto6t8q7ZopSd7FVoLHZ2vUKk=">Hannes</a>). Wir freuen uns &#252;ber Eure Vorschl&#228;ge!</p>
<p><strong>Jetzt aber viel Spa&#223; beim BrowserFruits Picknick!</strong></p>
<p><br>

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		<title>Realistische Schatten in Composings</title>
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		<comments>http://kwerfeldein.de/index.php/2010/09/03/realistische-schatten-in-composings/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 09:33:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[feature]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[composing]]></category>
		<category><![CDATA[montage]]></category>
		<category><![CDATA[schatten]]></category>

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		<description>Stefan Kassal ist ein Fotok&amp;#252;nstler aus M&amp;#252;nchen, der sich seit mehreren Jahren mit der Fotografie und Bildbearbeitung besch&amp;#228;ftigt. Die Schwerpunkte des kreativen Schaffens sind die People- und Makrofotografie. Er bloggt auf capture-the-light.de und twittert unter dem Namen @kontrastreich. Sein Portfolio ist unter kontrastreich.net zu sehen. Montagen und Composings haben mich schon sehr fr&amp;#252;h fasziniert, als&lt;p&gt;&lt;br&gt;

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			<content:encoded><![CDATA[<div class="info" style="float: left;" title="Stefan Kassal"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/avatar_StefanKassal.jpg" alt="" title="Stefan Kassal" class="alignleft size-full wp-image-9840" />Stefan Kassal ist ein Fotok&#252;nstler aus M&#252;nchen, der sich seit mehreren Jahren mit der Fotografie und Bildbearbeitung besch&#228;ftigt. Die Schwerpunkte des kreativen Schaffens sind die People- und Makrofotografie.<br />
Er bloggt auf <a href="http://capture-the-light.de">capture-the-light.de</a> und twittert unter dem Namen <a href="http://twitter.com/kontrastreich">@kontrastreich</a>. Sein Portfolio ist unter <a href="http://kontrastreich.net">kontrastreich.net</a> zu sehen.</div>
<p>Montagen und Composings haben mich schon sehr fr&#252;h fasziniert, als ich mich mit der Fotografie und damit auch mit der Bildbearbeitung besch&#228;ftigt habe. Das Problem dabei war nur, dass meine ersten Versuche nie realistisch genug ausgesehen haben, sondern irgendwie immer den Eindruck machten, zusammen kopiert zu sein. Klar, das waren sie ja auch, aber man sollte das nat&#252;rlich nicht gleich sehen.</p>
<p>Am meisten Probleme machten dabei meine Personen, die ich vor andere Hintergr&#252;nde oder in ganz andere Welten setzen wollte. Dabei habe ich meine Models schon unter Studiobedingungen vor weissem Hintergrund fotografiert, so dass das Ausschneiden bzw. Freistellen der Personen relativ leicht geht, wenn man sich M&#252;he gibt.</p>
<p>Am verwendeten Programm konnte es nicht liegen, da ich ziemlich schnell beschlossen habe, mit Photoshop zu arbeiten, auch wenn das erst mal ein grosses Loch in die Haushaltskasse gerissen hat. Eigentlich funktioniert das ganze aber nat&#252;rlich auch mit Gimp oder Paintshop Pro. </p>
<p>Im Prinzip gibt es da zwei M&#246;glichkeiten, die ich versucht habe:</p>
<ul>
<li>die Schatten selbst einzeichnen</li>
<li>die Stellen, an denen der Schatten sein m&#252;sste, mit Rauch oder &#228;hnlichem vertuschen</li>
</ul>
<p><span id="more-9838"></span></p>
<p>Ihr ahnt wahrscheinlich schon, dass beide M&#246;glichkeiten nicht zum gew&#252;nschten Erfolg gef&#252;hrt haben. Es gibt sicher genug Leute, die Schatten sehr gut in ein Bild malen k&#246;nnen, ich geh&#246;re offensichtlich nicht dazu.<br />
Eine weitere M&#246;glichkeit ist, den Bildausschnitt so zu w&#228;hlen, dass der Schatten des Models nicht im Bild zu sehen ist. Das ist sicher eine elegante Methode um das Problem zu umgehen, aber funktioniert halt nicht immer.</p>
<p><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Model_OhneSchatten_CStefanKassal-500x750.jpg" alt="" title="Model ohne Schatten (c) Stefan Kassal" width="500" height="750" class="alignleft size-medium wp-image-9846" /></p>
<p>Nein, ich wollte wissen, wie man es besser machen kann und besuchte einen Workshop zum Thema Studiofotografie und Bildbearbeitung. Und da ist der Knoten geplatzt! Der Workshop hat unheimlich viel gebracht und von da an war &#8220;nur&#8221; noch &#252;ben und Umsetzen des Gelernten angesagt.</p>
<p>Okay, das war nicht alles&#8230; ich habe mir auch einen neuen Hintergrund f&#252;r mein kleines Heimstudio zugelegt und zwar in der Farbe &#8220;neutral-grau&#8221;.<br />
Die Farbe neutral-grau oder auch 50% Grau liegt genau in der Mitte zwischen Weiss und Schwarz. Die Farbe des Hintergrunds ist ein Teil des Geheimnisses von realistischen Schatten: Die realistischsten Schatten sind n&#228;mlich logischer Weise die, die man schon mit dem Model fotografiert hat. Das klingt zwar banal, aber man muss erst mal drauf kommen. Ihr fragt Euch jetzt, was hat das jetzt mit dem neutral-grauem Hintergrund zu tun? Ganz einfach:</p>
<p>Bei einigen Verrechnungsmodi f&#252;r Ebenen wird alles was neutral-grau ist unsichtbar! Photoshop bietet beim Anlegen einer neuen Ebene (CTRL + Shift + N) und Auswahl des entsprechenden Modus sogar an, die Ebene mit der neutralen Farbe „50% Grau“ zu f&#252;llen.  Dies gilt f&#252;r die Ebenenmodi „&#220;berlagen“, „Weiches Licht“, „Hartes Licht“ usw., eben alle, die in diesem Abschnitt der Auswahl f&#252;r den Ebenenverrechnungsmodus sind. Da der Schatten dunkler ist, bleibt er im Bild und sieht ganz nat&#252;rlich aus&#8230; logisch, ist er ja auch! Damit das Ganze nicht so theoretisch bleibt, gibt’s jetzt mal ein Beispiel:</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Fine_156_CStefanKassal_start.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Fine_156_CStefanKassal_start.jpg" alt="" title="Start (c) Stefan Kassal" width="500" class="alignleft size-full wp-image-9845" /></a></p>
<p>Das Ausgangsbild ist so, wie ich es fotografiert habe. Mein Model sitzt auf dem Boden vor bzw. auf der grauen Studiopapierrolle. Der Schattenwurf wird durch die Lichtsetzung bestimmt.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Fine_156_CStefanKassal_normal.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Fine_156_CStefanKassal_normal.jpg" alt="" title="Normal (c) Stefan Kassal" width="500" class="alignleft size-full wp-image-9843" /></a></p>
<p>Im n&#228;chsten Schritt habe ich meinen gew&#252;nschten Hintergrund zusammengebastelt und mein freigestelltes Model im Ebenen Modus &#8220;normal&#8221; dar&#252;bergelegt. Das Ergebnis ist sehr ern&#252;chternd, da vollkommend unrealistisch.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Fine_156_CStefanKassal_overlay.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Fine_156_CStefanKassal_overlay.jpg" alt="" title="Overlay (c) Stefan Kassal" width="500" class="alignleft size-full wp-image-9844" /></a></p>
<p>Das &#228;ndert sich aber sehr schnell, wenn wir einfach den Modus auf &#8220;&#220;berlagern&#8221; &#228;ndern. Jetzt haben wir den Originalschatten im Bild. Die Lichtstimmung des Gesamtbilds &#228;ndert sich auch ein bisschen, was daran liegt, dass der Hintergrund je nach Lichtsetzung heller oder dunkler als das neutral-grau wird.<br />
Die Reihenfolge der Ebenen muss dann nat&#252;rlich so aussehen:</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Fine_156_CStefanKassal_Ebenen.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Fine_156_CStefanKassal_Ebenen.jpg" alt="" title="Ebenen (c) Stefan Kassal" width="390" height="491" class="alignleft size-full wp-image-9842" /></a><br style="clear:both;" /></p>
<p>Die Ebenen „Boden“ und „Wand“ sind jetzt im Modus „&#220;berlagern“ und die Ebene „Model“ im Modus „Normal“.<br />
Und das war auch schon alles! Eigentlich ganz einfach, oder?</p>
<p>Klar, kann sich jetzt nicht jeder zu Hause ein eigenes Studio einrichten, aber es gibt so viele M&#246;glichkeiten, relativ g&#252;nstig in einem Mietstudio oder bei einen Modelsharing oder Workshop zu fotografieren.<br />
Und daf&#252;r wisst ihr jetzt, welchen Hintergrund ihr w&#228;hlen m&#252;sst, wenn ihr sp&#228;ter ein Composing daraus machen wollt. Denn so einen Hintergrund sollte immer vorhanden sein!</p>
<p>Noch Fragen? Nur her damit, daf&#252;r sind die Kommentare ja da!</p>
<p><br>

***
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		<title>Umfrage: (Wo) Lädst Du Deine Bilder hoch?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 09:02:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[leserumfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Umfragen]]></category>

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		<description>Nachdem in den letzten Tagen einige sehr spannende Tutorials und Making Ofs erschienen sind und &amp;#8211; so viel sei verraten &amp;#8211; noch ein paar sehr gute folgen werden, haben wir (das Kwerfeldein-Team) uns dazu entschlossen, mal eine kleine Technik-Pause einzulegen und mal wieder eine Umfrage zu starten. Wir alle machen Bilder &amp;#8211; und das Thema&lt;p&gt;&lt;br&gt;

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			<content:encoded><![CDATA[<div class="info"><em><strong>Nachdem in den letzten Tagen einige sehr spannende Tutorials und Making Ofs erschienen sind und &#8211; so viel sei verraten &#8211; noch ein paar sehr gute folgen werden, haben wir (das Kwerfeldein-Team) uns dazu entschlossen, mal eine kleine Technik-Pause einzulegen und mal wieder eine Umfrage zu starten.</strong></em></div>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/visual_dichotomy/3623619145/" title="Microphone by visual.dichotomy, (cc) on Flickr" target="_blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3659/3623619145_9502cefc5c.jpg" width="500" height="333" alt="Microphone" /></a></p>
<p><strong>Wir alle machen Bilder &#8211; und das Thema um das es heute geht ist, wo wir diese Bilder zeigen.</strong></p>
<p>Einige drucken ihre Bilder zu Hause aus oder lassen sie irgendwo ausbelichten, um sie ins Fotoalbum zu kleben, Freunden zu zeigen oder sie gerahmt an die Wand zu h&#228;ngen. Andere zeigen ihre Bilder am Rechner oder Fernseher ihren Freunden, wieder andere tragen einen digitalen Bilderrahmen mit sich herum oder pr&#228;sentieren ihre Fotos auf dem iPad oder einem Smartphone.</p>
<p>Au&#223;erdem laden viele Ihre Bilder ins Netz, um sie dort entweder einem ausgew&#228;hlten Kreis oder aber der breiten &#214;ffentlichkeit zu zeigen. Dazu kann man die gro&#223;en Fotocommunitys (z.B. flickr, picasa, die Fotocommunity oder deviantART) nutzen, auf die Exoten (wie z.B. ipernity oder 23hq) ausweichen, oder aber eine eigene L&#246;sung auf dem eigenen Webspace verwenden.</p>
<p><span id="more-9877"></span></p>
<p>Manche laden ihre Fotos auch auf nicht fotospezifischen Seiten wie z.B. facebook. Dort werden die Bilder zwar in wesentlich schlechterer Qualit&#228;t pr&#228;sentiert, als beispielsweise auf flickr und auch die Funktionen und M&#246;glichkeiten lassen dort im Vergleich zu flickr stark zu w&#252;nschen &#252;brig, aber auf facebook erreichen viele einfach einen weitaus gr&#246;&#223;eren Kreis an Menschen. Dieser ist zwar nicht zwingend so fotografiebegeistert wie die Mehrzahl der auf flickr registrierten Nutzer, aber meistens geografisch oder emotional n&#228;her am Fotografen. Au&#223;erdem laden hier auch Nicht-Foto-Freaks ihre Bilder hoch. Somit hostet facebook nicht umsonst <a href="http://techcrunch.com/2009/04/07/who-has-the-most-photos-of-them-all-hint-it-is-not-facebook/">schon seit langem</a> wesentlich mehr Bilder als flickr.</p>
<p>Vor ein paar Jahren war eine Vielzahl der Kwerfeldein-Leser auf flickr anzutreffen. Wir haben uns neulich gefragt, ob das heute immer noch so ist.</p>
<p><strong>Ihr seid gefragt!</strong></p>
<p>Die M&#246;glichkeiten sind ebenso zahlreich wie vielseitig, daher geben wir keine fixe Maske zum Ankreuzen vor, sondern geben die Frage an Euch weiter:</p>
<blockquote><p>Wie zeigt Ihr Eure Bilder? Analog auf Papier, im Album oder an der Wand? Oder eher digital und pers&#246;nlich am Monitor zu Hause oder unterwegs?</p>
<p>Zeigt Ihr Eure Bilder &#252;berhaupt im Netz? Wenn ja: Wo ladet Ihr sie hoch? Flickr? Eigener Server? Facebook? Und warum gerade da?</p>
<p>Oder zeigt Eure Bilder aus einem bestimmten Grund gar nicht im Netz?</p></blockquote>
<p>Nat&#252;rlich sind hier Mehrfachnennungen m&#246;glich und gew&#252;nscht. Schreibt einfach, wo Ihr Eure Bilder zeigt, was Ihr an Eurer L&#246;sung gut findet, und was f&#252;r Euch die perfekte L&#246;sung ist oder w&#228;re.</p>
<p><em>Hierbei sind Links auf die eigenen Fotoseiten oder Profilseiten in Communitys als Beispiele durchaus erw&#252;nscht!</em></p>
<p><br>

***
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		<title>360° Rundblick</title>
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		<comments>http://kwerfeldein.de/index.php/2010/08/30/360-rundblick/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 10:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[360° panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kwerfeldein.de/?p=9738</guid>
		<description>Oliver Heuschele ist selbst&amp;#228;ndiger Fototograf mit dem Spezialgebiet Panorama &amp;#38; virtuelle Touren. Er hat sehr viel ausprobiert, bevor er hier h&amp;#228;ngen geblieben ist. Zu seinem Erfahrungsschatz geh&amp;#246;rt auch z.B.  Modelshootings (Studio &amp;#38; Outdoor/on Location), Landscape und Architektur. Damit aber keine Monotonie aufkommt, macht er doch hin und wieder einen Abstecher von der Panoramafotografie in diese&lt;p&gt;&lt;br&gt;

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			<content:encoded><![CDATA[<div class="info" style="float: left;" title="Oliver Heuschele"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9758" title="Oliver Heuschele Portrait" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Portrait2-150x150.jpg" alt="Oliver Heuschele Portrait" width="140" height="140" /><a href="http://www.brennweite50.com">Oliver Heuschele</a> ist selbst&#228;ndiger Fototograf mit dem Spezialgebiet Panorama &amp; virtuelle Touren. Er hat sehr viel ausprobiert, bevor er hier h&#228;ngen geblieben ist. Zu seinem Erfahrungsschatz geh&#246;rt auch z.B.  Modelshootings (Studio &amp; Outdoor/on Location), Landscape und Architektur. Damit aber keine Monotonie aufkommt, macht er doch hin und wieder einen Abstecher von der Panoramafotografie in diese Gebiete.</div>
<p><strong>Das Faszinierende in der Panoramafotografie ist, dass nicht nur ein kleiner Ausschnitt einer Szene zu sehen ist, sondern die komplette Umgebung.</strong></p>
<p>Ich m&#246;chte in diesem Beitrag einen kleinen Einblick &#252;ber meine Arbeit geben, wie ich bei so einem Shooting vorgehe. Angefangen von den Aufnahmen bis zum fertigen Bild f&#252;r das Web.</p>
<p><strong>Shooting</strong></p>
<p>Legen wir also los&#8230;.angekommen an der Location schaue ich zuerst mal nach der idealen Lage. Ist die gefunden baue ich mein Dreibeinstativ  auf und packe meinen Nodalpunktadapter drauf. Dieser ist n&#246;tig, damit die Aufnahmen <span style="text-decoration: underline;">ohne</span> Parallaxenfehler aufgenommen werden k&#246;nnen bzw. damit die Kamera um den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nodalpunkt">Nodalpunkt</a> gedreht wird. Ich setze hier den <a href="http://www.nodalninja.com/products/panoheads/nodalninja5.html">NodalNinja 5</a> ein.</p>
<p>Jetzt kommt meine Kamera drauf (Nikon D200 ohne BG) und das Ganze wird noch mit einer kleinen Wasserwaage ausgerichtet. Somit weist sp&#228;ter mein Panorama einen geraden Horizont auf und kippt nicht links oder rechts ab.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-9741" title="Bild01" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild01.jpg" alt="" width="200" height="267" /></p>
<p>F&#252;r das 360° Panorama ben&#246;tige ich mit meinem Objektiv (Sigma 10-20 F4-5,6) bei Brennweite 10mm 8 Bilder (hochkant). Es ist zu beachten, dass eine &#220;berlappung von ca. 25% von einem zum anderen Bild vorhanden sein sollten. </p>
<p>Ich muss noch erw&#228;hnen, dass ich hier im RAW-Format fotografiere. Somit habe ich sp&#228;ter die M&#246;glichkeiten, s&#228;mtliche Parameter wie Wei&#223;abgleich, Belichtung, etc. zu korrigieren.<br style="clear:both;" /></p>
<p><span id="more-9738"></span></p>
<p>So sieht nun das Ausgangsmaterial aus:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-9742" title="Bild02-01" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild02-01.jpg" alt="" width="200" height="299" /><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild02-02.jpg" alt="" title="Bild02-02" width="200" height="299" class="aligncenter size-full wp-image-9743" /><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild02-03.jpg" alt="" title="Bild02-03" width="200" height="299" class="aligncenter size-full wp-image-9744" /><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild02-04.jpg" alt="" title="Bild02-04" width="200" height="299" class="aligncenter size-full wp-image-9745" /><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild02-05.jpg" alt="" title="Bild02-05" width="200" height="299" class="aligncenter size-full wp-image-9746" /><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild02-06.jpg" alt="" title="Bild02-06" width="200" height="299" class="aligncenter size-full wp-image-9747" /><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild02-07.jpg" alt="" title="Bild02-07" width="200" height="299" class="aligncenter size-full wp-image-9748" /><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild02-08.jpg" alt="" title="Bild02-08" width="200" height="299" class="aligncenter size-full wp-image-9749" /><br style="clear:both;" /></p>
<p><strong>RAW-Bearbeitung</strong></p>
<p>Zu Hause angekommen werden die Bilder mit Hilfe von <a href="http://www.adobe.com/products/photoshoplightroom/">LR3</a> auf meine Festplatte gespeichert. Beim Importieren gebe ich nur eine logische<em>Dateibezeichnung</em> und <em>Stichw&#246;rter</em> an, damit meine Werke sp&#228;ter zugeordnet werden k&#246;nnen.</p>
<p><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild03.jpg" alt="" title="Bild03" width="339" height="393" class="alignleft size-full wp-image-9750" /><br style="clear:both;" /></p>
<p>F&#252;r die folgende Vorgangsbeschreibung ist zu beachten, dass sich die Shortcuts auf das MAC-System beziehen.</p>
<p>Nun wird zuerst von jedem Bild eine virtuelle Kopie (Shortcut „cmd  + t“) erstellt. Dies ist sinnvoll, damit immer das original unber&#252;hrt bleibt und man jederzeit neue Kopien davon erzeugen kann. Im Entwicklungsmodus (Shortcut „d“) nehme ich nun folgende Basic-Optimierungen durch:</p>
<ul>
<li><strong>Kamerakalibrierung</strong>-Profil (in diesem Fall Camera-Standard)</li>
<li><strong>Grundeinstellung</strong>-Wiederherstellung/Klarheit/Dynamik (regeln nach Geschmack)</li>
<li><strong>Gradationskurve </strong>(leichte „S-Kurve“ f&#252;r harmonischen Kontrast)</li>
<li><strong>HSL</strong>-Luminanz/S&#228;ttigung (besonders den Blaukanal wegen dem Himmel)</li>
<li><strong>Details</strong>-Sch&#228;rfen</li>
<li><strong>Objektivkorrekturen</strong>-Profil (in meinem Fall f&#252;r das Sigma 10-20)</li>
</ul>
<p>Jetzt werden alle Bilder markiert (Shortcut „cmd  + a“), um die Entwicklungseinstellung zu synchronisieren.</p>
<p><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild04.jpg" alt="" title="Bild04" width="321" height="52" class="alignleft size-full wp-image-9751" /><br style="clear:both;" /></p>
<p>Abschlie&#223;end wird alles im TIFF-Format/16 Bit und <em>ohne</em> Skalierung exportiert.</p>
<p><strong>Stitching</strong></p>
<p>Hier setzte ich das Programm <a href="http://www.ptgui.com/">„PTGui“</a> ein. Als Erg&#228;nzung sei noch zu erw&#228;hnen, dass seit Adobe Photoshop CS3 es m&#246;glich ist, flache Panoramen zu erstellen ;-)</p>
<ul>
<li>Die zuvor exportierten TIFF-Dateien werden geladen</li>
<li>und direkt danach mit den Objektiv-/Kamera-Parameter angezeigt</li>
<li>Durch „align images“ werden die Bilder nun gestitched</li>
</ul>
<p><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild05-500x320.jpg" alt="" title="Bild05" width="500" height="320" class="alignleft size-medium wp-image-9752" /></p>
<p>Nach kurzer Rechenzeit erscheint der Panorama Editor mit dem vorl&#228;ufigen Ergebnis</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild06.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild06-500x299.jpg" alt="" title="Bild06" width="500" height="299" class="alignleft size-medium wp-image-9753" /></a></p>
<p>Hier ist es nun m&#246;glich, durch Linksklick &amp; Halten der Maus das Panorama zu verschieben  und zu kippen. Somit kann die Position bzw. der Horizont optimiert werden.</p>
<p>Abschlie&#223;end wird das Ganze durch „create panorama&#8230;“ fertig gestellt.</p>
<ul>
<li>Bildgr&#246;&#223;e angeben (max. Size)</li>
<li>Format w&#228;hlen</li>
<li>Speicherplatz + Dateiname</li>
<li>Hier wird der Stichprozess angesto&#223;en</li>
</ul>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild07.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild07-500x93.jpg" alt="" title="Bild07" width="500" height="93" class="alignleft size-medium wp-image-9754" /></a></p>
<p><strong>Finale Bearbeitung</strong></p>
<p>In Adobe Photoshop CS4 nehme ich nun noch Optimierungsarbeiten vor.</p>
<p>Hierbei kommt der NIK-Filter <a href="http://www.niksoftware.com/colorefexpro/de/entry.php">Color Effex 3 Pro</a> zum Einsatz.</p>
<p><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild08.jpg" alt="" title="Bild08" width="365" height="235" class="alignleft size-full wp-image-9755" /><br style="clear:both;" /></p>
<p>Wie in der Ebenenpalette zu erkennen ist, wurde hier der Filter</p>
<ul>
<li>Polarization</li>
<li>und Graduated Neutral Density</li>
</ul>
<p>angewandt.</p>
<p>In diesem Bild habe ich mein Hauptaugenmerk auf den Himmel und die Wolken gelegt, da diese hier sehr sch&#246;n ausgepr&#228;gt sind. Mein Ziel war, dies noch mehr zur Geltung zu bringen.</p>
<p>Zum Abschluss habe ich die fertige PSD-Datei noch in meinen LR-Katolog mit aufgenommen. Hier werden abschlie&#223;end die Wolken mit dem Korrekturpinsel und dem Effekt „Klarheit“ betont. Dies ist eine fantastische Methode, um einen gewissen „3D-Look“ in die Wolken zu zaubern ;-)</p>
<p><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild09.jpg" alt="" title="Bild09" width="312" height="366" class="alignleft size-full wp-image-9756" /><br style="clear:both;" /></p>
<p>Aus LR raus wird nun das fertige Panorama als jpg-Datei exportiert (72dpi, Gr&#246;&#223;e runter skalieren und f&#252;r den Bildschirm sch&#228;rfen). Nun kann man das Werk auf eine entsprechende Web-Plattform (Flickr, Website, etc.) laden.</p>
<p>Und hier das Finale 360° Panorama:</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Final.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Final-500x111.jpg" alt="" title="Final" width="500" height="111" class="alignleft size-medium wp-image-9757" /></a></p>
<p>Ich hoffe, dass Euch dieser „Workaround“ gefallen und Lust gemacht hat, sich auch mal in der Panoramafotografie zu versuchen.</p>
<p>Und falls ich nun Euer Interesse an dieser Art der Fotografie geweckt habe, gibt es auf meinem <a href="http://www.blog.brennweite50.com/">Blog</a> weitere Berichte. Es ist auch in Planung, dass ich dar&#252;ber Workshops halte.</p>
<p><br>

***
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		<title>Bildvorstellung: The Glacier’s Tear</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 09:07:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Making Of]]></category>
		<category><![CDATA[photoshop]]></category>
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		<description>Dies ist ein Gastartikel von Nicolas Henri. Nach seinem Film-Studium in Toronto hat er sich der Fotografie verschrieben. Seither fotografiert er f&amp;#252;r schweizer Fashion Labels und Bands, arbeitet an Ausstellungsprojekten und &amp;#252;bt sich in der Portrait-Fotografie. Daneben bloggt und twittert er und k&amp;#252;mmert sich um seine Facebook Fans. Ich m&amp;#246;chte Euch ein Making Of von&lt;p&gt;&lt;br&gt;

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			<content:encoded><![CDATA[<div class="info"><img class="alignleft size-full wp-image-9496" style="float: left; margin-right: 10px;" title="Nicolas Henri" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-1.jpeg" alt="Nicolas Henri" width="80" height="120" /><em>Dies ist ein Gastartikel von <a href="http://nicolashenri.ch">Nicolas Henri</a>. Nach seinem Film-Studium in Toronto hat er sich der Fotografie verschrieben. Seither fotografiert er f&#252;r schweizer Fashion Labels und Bands, arbeitet an Ausstellungsprojekten und &#252;bt sich in der Portrait-Fotografie. Daneben <a href="http://nicolashenri.ch/blog">bloggt</a> und <a href="http://twitter.com/Nicolas_Henri">twittert</a> er und k&#252;mmert sich um seine <a href="http://www.facebook.com/pages/Nicolas-Henri/42333248588">Facebook Fans</a>.</em></div>
<p><strong>Ich m&#246;chte Euch ein Making Of von folgendem Bild vorstellen. Da die Aufnahmesituation denkbar einfach war, werde ich ausf&#252;hrlich auf die Post Production eingehen.</strong></p>
<p>So sieht das fertige Bild aus und tr&#228;gt den Titel &#8220;The Glacier&#8217;s Tear&#8221; (Die Tr&#228;ne des Gletschers).</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-1-1.jpeg"><img class="alignnone size-medium wp-image-9772" title="The Glacier's Tear" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-1-1-500x750.jpg" alt="The Glacier's Tear" width="500" height="750" /></a></p>
<p><strong>Die Aufnahme</strong></p>
<p>Schauen wir uns gleich noch das Originalbild aus der Kamera zum Vergleich an:</p>
<p><span id="more-9770"></span></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-2.jpeg"><img class="size-full wp-image-9773 alignleft" title="Das Bild im Original" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-2.jpeg" alt="Das Bild im Original" width="250" height="375" /></a></p>
<p>Schon zu Beginn des Shoots erw&#228;hnte das Model, dass sie diese ober-coole Fellm&#252;tze dabei h&#228;tte und sie diese unbedingt noch auf nem Foto haben wolle. Ich dachte mir nur: &#8220;Ja, ja, das machen wir dann am Schluss noch, wenn&#8217;s unbedingt sein muss, ich zieh jetzt erst mal mein Ding durch!&#8221;</p>
<p>So gedacht, so getan: Nachdem ich meine geplanten Shots im Kasten hatte, haben wir dann noch &#8220;M&#252;tzen-Fotos&#8221; gemacht. Aber als ich durch den Sucher meiner Canon 5D sah, merkte ich pl&#246;tzlich (endlich) dass da was dran war! Clarissas sensationeller Blick, gerahmt von feinen weissen Strukturen &#8211; herrlich!</p>
<p>Ich setzte das EF 100m f/2.8 Macro ein, mein liebstes Portrait-Glas. Knapp unterhalb des Bildrandes, auf Brusth&#246;he kam ein grosser silberner Reflektor zum Einsatz. Dieser lag im 90° Winkel zum Himmel und hellte Clarissas Gesicht wunderbar auf.</p>
<p>Die konkreten Aufnahmedaten waren: ISO 100, f/2.8, 1/1500.</p>
<p>Viel mehr gibt es nicht dar&#252;ber zu sagen, ausser, dass Clarissa sogar vermochte ein Tr&#228;nchen hervorzubringen, was dem Bild seine entscheidende Note und letztlich den Titel verleiht.</p>
<p><strong>Die Bearbeitung</strong></p>
<p>So, jetzt macht Euch erstmal ne Tasse Tee und nehmt euch ein bisschen Zeit. Wer will nimmt sich gleich noch ne halbwegs &#228;hnliche Portrait-Aufnahme zur Hand und probiert gleich mit.</p>
<p>Am Anfang einer jeden Bearbeitung steht bei mir das &#8220;Ausnullen&#8221; des Bildes. Komischer Name, aber es beschreibt den Prozess recht gut. Die Idee dabei ist es, ein extrem flach belichtetes Ausgangsbild zu erhalten. Wir holen dabei absaufende Schatten und ausfressende Lichter n&#228;her an einen Mittelwert. Das w&#228;re bei diesem Bild vielleicht nicht n&#246;tig, da es recht ordentlich belichtet ist, dennoch ist dieser Prozess fast immer Teil meiner Bearbeitungstechnik und beinflusst die weiteren Schritte entscheidend.</p>
<p>In Lightroom (oder dem RAW-Konverter Eurer Wahl) exportiere ich zun&#228;chst mal eine Normalversion des Bildes, so wie es aufgenommen wurde. 16-Bit TIFF, Farbraum Adobe RGB, keine Sch&#228;rfung, kein Entrauschen &#8211; alles andere taugt nicht!</p>
<p>Zur&#252;ck auf dem RAW wird die Belichtung um 0.5 bis 1.0 Blenden abgedunklet und das Bild wiederum als 16-Bit TIFF exportiert. Und das ganze noch ein drittes mal, bei dem die Belichtung um 0.5 bis 1.0 Blenden angehoben wird. Alle drei Exports werden nun in Photoshop ge&#246;ffnet. Ihr habt nun drei Bilder die etwa so aussehen:</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-3.jpeg"><img class="alignnone size-full wp-image-9774" title="Drei verschiedene Entwicklungen" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-3.jpeg" alt="Drei verschiedene Entwicklungen" width="500" height="250" /></a></p>
<p>Jetzt werden alle drei Exports in einer PS-Datei als Ebenen kombiniert, wobei die Normale Ausbelichtung unten liegt, die hellere Belichtung dar&#252;ber und ganz oben die dunkle Variante. Die dunkle Version schalten wir erstmal aus (Augen-Symbol an der Ebene), so dass wir die helle Belichtung sehen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-4.jpeg"><img class="size-full wp-image-9775 alignleft" title="Die Kan&#228;le" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-4.jpeg" alt="Die Kan&#228;le" width="289" height="178" /></a></p>
<p>Wir wechseln zum Reiter <em>Kan&#228;le</em>, wo wir die Kanal-Ebenen RGB (kombiniert) und Rot, Gr&#252;n und Blau sehen und machen eine &#8220;Highlight-Selection&#8221;. Daf&#252;r klickt man bei gedr&#252;ckter Command-Taste auf den Thumbnail des RGB-Kanals.</p>
<p>Photoshop generiert nun eine Selektion welche auf der Helligkeit des Bildes basiert. Ihr solltet nun &#8220;wandernde Ameisen&#8221; um die hellen Stellen des Bildes sehen:</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-5.jpeg"><img class="alignnone size-full wp-image-9776" title="Auswahl nach Helligkeit" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-5.jpeg" alt="Auswahl nach Helligkeit" width="333" height="502" /></a></p>
<p>Um diese Auswahl in eine Ebenen-Maske umzuwandeln gehen wir zur&#252;ck auf den Reiter <em>Ebenen</em> und dr&#252;cken das Symbol f&#252;r die Ebenen-Maske:</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-6.jpeg"><img class="alignnone size-full wp-image-9777" title="Ebenenmaske hinzuf&#252;gen" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-6.jpeg" alt="Ebenenmaske hinzuf&#252;gen" width="326" height="75" /></a></p>
<p>Die Helligkeits-Auswahl wird dabei in eine S/W-Maske gewandelt und der Ebene zugeordnet.  Diese bestimmt wo die Ebene transparent bzw. deckend ist. Je weisser die Maske umso deckender, je dunkler umso transparenter liegt die Ebene nun auf unserer Normalbelichtung ganz unten.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-7.jpeg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-7.jpeg" alt="Maske" title="Maske" width="296" height="199" class="alignleft size-full wp-image-9778" /></a></p>
<p>Sch&#246;n und gut, aber die hellere Belichtung aus dem RAW-Konverter an der wir gerade arbeiten, dient dazu, die Schatten des Originals aufzuhellen.</p>
<p>Bei der jetzigen Ebenen-Maske geschieht aber das Gegenteil, die helleren Bereiche des Bildes liegen deckend &#252;ber dem Original und die dunklen Bereiche sind noch genauso dunkel wie zuvor. Deshalb invertieren wir die Maske mit dem Kurzbefehl Command + I (Achtung: Nicht die Ebene selbst, sondern die Maske ausw&#228;hlen, bevor man Command + I dr&#252;ckt).</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-8.jpeg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-8.jpeg" alt="Invertierte Maske" title="Invertierte Maske" width="290" height="197" class="alignnone size-full wp-image-9779" /></a></p>
<p>Et voila: Die Schatten des Originals sind heller als zuvor, w&#228;hrend die Lichter gleich bleiben.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-9.jpeg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-9-500x375.jpg" alt="Angepasste Schatten" title="Angepasste Schatten" width="500" height="375" class="alignnone size-medium wp-image-9780" /></a></p>
<p>Schalten wir nun also die oberste Ebene (die aus dem RAW-Konverter abgedunkelte) ein (Augensymbol an der Ebene anclicken). Ihr ahnt es vielleicht schon, wir machen nun das umgekehrte und dunkeln die hellen Bereiche des Originals ab.</p>
<p>Dabei gehen wir genau gleich vor wie vorher, nur dass wir die dabei entstehende Ebenen-Maske nun nicht mehr invertieren m&#252;ssen, da es uns ja gerade um die Lichter geht, welche die Hilghlight-Selektion ausw&#228;hlt. Am Ende solltet Ihr so eine Ebenen-Anordnung erhalten:</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-10.jpeg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-10.jpeg" alt="Ebenen Anordnung" title="Ebenen Anordnung" width="324" height="149" class="alignnone size-full wp-image-9781" /></a></p>
<p>Das Resultat ist ein extrem flaches, flaues Bild. Sieht mies aus&#8230; aber das muss so!</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-11.jpeg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-11.jpeg" alt="Das Bild in Flau" title="Das Bild in Flau" width="333" height="500" class="alignnone size-full wp-image-9782" /></a></p>
<p>Wir haben nun die ideale Ausgangslage f&#252;r die weiterf&#252;hrende Bearbeitung. Wir haben Zeichnung in den Lichtern und in den Schatten. Das Konzept hinter all dem ist die totale Kontrolle &#252;ber den Kontrast des Bildes. Ich nenne das auch gern den Micro-Kontrast, denn wir werden nun selektiv den Kontrast des Bildes gestalten.</p>
<p>Aber erst mal machen wir die Ebenen flach mit Shift+Command+F oder &#252;ber das Menu des Ebenenfensters. Als n&#228;chstes erstellen wir eine Einstellungs-Ebene mit dem Kanalmixer, via das Symbol im Ebenenfenster.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-12.jpeg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-12.jpeg" alt="Kanalmixer" title="Kanalmixer" width="296" height="201" class="alignright size-full wp-image-9783" /></a></p>
<p>Im Dialog des Kanalmixers schalten wir unten auf monochrom und verschieben die RGB-Kan&#228;le zu gunsten des Gr&#252;nkanals und erhalten dadurch abgedunkelte, strukturreiche Hautt&#246;ne. (Alter Silberoxid SW-Film reagierte &#252;brigens haupts&#228;chlich auf den gr&#252;nen Anteil des sichtbaren Lichts, weshalb viele alte Fotos eine spezielle Tonalit&#228;t haben!)</p>
<p>Je nach Bild k&#246;nnen die Werte stark variieren. Passt auf, dass die Schatten im Rot nicht absaufen oder, dass die Lichter ausfressen. Wir wollen unbedingt in allen Bildbereichen noch Zeichnung haben!</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-13.jpeg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-13-500x307.jpg" alt="Kanalmixer Dialog" title="Kanalmixer Dialog" width="500" height="307" class="alignnone size-medium wp-image-9784" /></a></p>
<p>Jetzt machen wir kurz eine Kopie der farbigen Ebene unter dem Kanalmixer, setzen sie ganz nach oben und schalten sie vor&#252;bergehend aus &#8211; wir bauchen sie sp&#228;ter noch. Die unterste Ebene und die Einstellungsebene des Kanalmixers reduzieren wir daf&#252;r auf eine (Shift+Command+E) M&#252;sste so aussehen:</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-14.jpeg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-14.jpeg" alt="Kopie der farbigen Ebene" title="Kopie der farbigen Ebene" width="291" height="196" class="alignnone size-full wp-image-9785" /></a></p>
<p>Mit der unteren Ebene angew&#228;hlt, gehen wir jetzt in den Schatten-Lichter-Filter (Menu: Bild &gt; Einstellungen &gt; Schatten/Lichter) um den Kontrast des Bilds weiter zu verfeinern.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-15.jpeg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-15-500x427.jpg" alt="Schatten/Lichter" title="Schatten/Lichter" width="500" height="427" class="alignnone size-medium wp-image-9786" /></a></p>
<p>Auch hier sind die Einstellungen nur ein Anhaltspunkt und variieren stark je nach Bildinhalt. Grunds&#228;tzlich m&#246;chten wir hier die Schatten nochmals etwas anheben und die Lichter reduzieren, um den &#8220;Mikrokontrast&#8221; des Bildes herauszuarbeiten. Und auch hier ist unbedingt darauf zu achten, dass nichts ausfrisst!</p>
<p>Nun schalten wir die farbige Ebene &#252;ber dem SW-Bild wieder an (Augensymbol neben der Ebene) und stellen den Ebenenmodi auf &#8220;Farbe&#8221;, was erstmal f&#252;rchterlich aussieht:</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-16.jpeg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-16.jpeg" alt="Ebenenmodus Farbe" title="Ebenenmodus Farbe" width="330" height="495" class="alignnone size-full wp-image-9787" /></a></p>
<p>Also schnell ne Einstellungsebene f&#252;r Farbton/S&#228;ttigung dr&#252;berhauen!</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-17.jpeg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-17-500x282.jpg" alt="Farbton/S&#228;ttigung" title="Farbton/S&#228;ttigung" width="500" height="282" class="alignnone size-medium wp-image-9788" /></a></p>
<p>Da wir zuvor mit dem Kanalmixer die Rott&#246;ne zu gunsten der Gr&#252;nt&#246;ne reduziert haben, wirken die Hautt&#246;ne nun schmutzig. Mit der Einstellungsebene f&#252;r Farbton/S&#228;ttigung reduzieren wir die S&#228;ttigung der Rot und auch der Gelbt&#246;ne. Da ich einen k&#252;hlen Look wollte, bin ich dabei etwas weiter als &#252;blich gegangen. (Je nach dem m&#252;ssen auch die Magentat&#246;ne reduziert werden.)</p>
<p><strong>Seid Ihr noch da? Noch fit? Denn jetzt wird&#8217;s erst richtig gut!</strong></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-18.jpeg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-18.jpeg" alt="Wei&#223;e und schwarze Ebenen" title="Wei&#223;e und schwarze Ebenen" width="290" height="370" class="alignright size-full wp-image-9789" /></a></p>
<p>Als n&#228;chstes kommt das sogenannte &#8220;Painting with Light&#8221;. Hiezu erstellen wir zwei leere Ebenen. Die eine f&#252;llen wir mit reinem Weiss und die andere mit purem Schwarz. Diese beiden Ebenen platzieren wir zwischen die SW-Ebene aus dem Schatten/Lichter-Filter und der Farbebene:</p>
<p>Den Ebenenmodi der weissen Ebene stellen wir nun auf &#8220;Color Burn&#8221;, den der schwarzen auf &#8220;Color Dodge&#8221;. Zun&#228;chst passiert nichts, da sich Farbe der Ebenen und deren Ebenenmodi ausnullen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-19.jpeg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-19.jpeg" alt="Color Dodge und Color Burn" title="Color Dodge und Color Burn" width="254" height="394" class="alignleft size-full wp-image-9790" /></a></p>
<p>In der schwarzen Ebene zeichnen wir die hellen Bildbereiche nach. Dazu nehmen wir ein gr&#246;ssere Pinselspitze (100px und mehr), setzen die Farbe auf Weiss und die Deckkraft auf 7%. Nun zeichnen wir die hellen oder markanten Bildanteile nach um sie zu akzentuieren.</p>
<p>Bei Gesichtern werden dabei z.B. die Wangenknochen, Nase, Highlights auf den Lippen, W&#246;lbung um die Augenbrauen und Kinn nachgezeichnet. Es kommt sehr auf die Ausleuchtung an. Wir k&#246;nnen so bereits existierende Highlights hervorheben aber auch k&#252;nstliche Lichtkanten erzeugen.</p>
<p>Wenn &#8220;zu dick aufgetragen&#8221; wird, reissen bei dieser Technik schnell die Lichter aus, was zu vermeiden ist. Das Resultat der Schwarzen Ebene und der Effekt auf das Bild sieht bei mir so aus:</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-20.jpeg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-20.jpeg" alt="Resultat der schwarzen Ebene" title="Resultat der schwarzen Ebene" width="250" height="375" class="alignnone size-full wp-image-9791" /></a><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-26.jpeg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-26.jpeg" alt="Resultat der schwarzen Ebene 2" title="Resultat der schwarzen Ebene 2" width="250" height="375" class="alignnone size-full wp-image-9806" /></a></p>
<p>In der weissen Ebene, machen wir das umgekehrte. Wir zeichnen die Schattenpartien nach und akzentuieren sie dabei. Dazu brauchen wir eine schwarze Pinselspitze, Deckkraft auf 3% und tendenziell kleinerer Radius als zuvor (50px und weniger). Auch hier saufen die Schatten sehr schnell ab, also vorsicht! Bei mir sieht das dann so aus:</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-21.jpeg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-21-500x375.jpg" alt="Resultat der wei&#223;en Ebene" title="Resultat der wei&#223;en Ebene" width="500" height="375" class="alignnone size-medium wp-image-9792" /></a></p>
<p>Je nachdem sieht man nun noch die Pinselstriche, deshalb setzen wir den Gausschen Weichzeichner auf die weisse und die schwarze Ebene an. Ein Radius von 10-25px sollte gen&#252;gen, aber auf jeden Fall so viel, dass man keine Pinselstriche mehr ausmachen kann.</p>
<p>Wenn man mit der Technik anf&#228;ngt, &#252;bertreibt man es gerne. Deshalb schadet es nicht, bei beiden Ebenen mal die Deckraft zu reduzieren. Der Effekt soll erkennbar aber nicht &#252;bertrieben oder kitschig wirken.</p>
<p><strong>Fast geschafft! Der Rest ist Dekoration!</strong></p>
<p>In meinem Tiefk&#252;hler hatte ich einige grosse Eisw&#252;rfel in Tupperware-Beh&#228;ltern gez&#252;chtet. Diese habe ich mit einer Taschenlampe seitlich beleuchtet und mit dem EF 100mm Macro fotografiert. Das sah etwa so aus:</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-22.jpeg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-22.jpeg" alt="Ein Eisw&#252;rfel" title="Ein Eisw&#252;rfel" width="500" height="353" class="alignnone size-full wp-image-9793" /></a></p>
<p>Insgesamt 3 solcher Makros hab ich als Textur &#252;ber das Bild gelegt und den Ebenenmodi auf weiches Licht oder &#220;berlagern gestellt. (Kommt auf die Textur an, welcher Ebenenmodi passt. Einfach ausprobieren!)</p>
<p>Im Bereich des Gesichts sind solche Texturen oft st&#246;rend. Deshalb erstellen wir eine Ebenenmaske f&#252;r die Texturen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-23.jpeg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-23.jpeg" alt="Ebenenmaske hinzuf&#252;gen" title="Ebenenmaske hinzuf&#252;gen" width="326" height="75" class="alignnone size-full wp-image-9794" /></a></p>
<p>In der dabei entstehenden, weissen Maske, radieren wir mit einer schwarzen Pinselspitze die Bereiche aus, die st&#246;rend oder zu stark wirken. Das sieht dann etwa so aus:</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-24.jpeg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-24.jpeg" alt="Masken f&#252;r die Texturen" title="Masken f&#252;r die Texturen" width="292" height="262" class="alignnone size-full wp-image-9795" /></a></p>
<p><strong>Und das Resultat ist bekannt</strong></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-1-1.jpeg"><img class="alignnone size-medium wp-image-9772" title="The Glacier's Tear" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/File-1-1-500x750.jpg" alt="The Glacier's Tear" width="500" height="750" /></a></p>
<p>Im zweifelsfall muss noch mit Farbton/S&#228;ttigung oder Fablance etwas an den Farben gedreht werden&#8230; ist aber reine Geschmackssache! Ich hoffe Ihr konntet meinem Tutorial folgen! W&#228;re interessant zu sehen was Ihr mit dieser Technik hervorbringt!</p>
<p>Vielen Dank f&#252;r die Aufmerksamkeit!</p>
<p><br>

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		<title>Anders sehen: Konzertfotografie in Island</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 11:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[konzertfotografie]]></category>

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		<description>Tina Bauer ist freiberufliche Journalistin und Fotojournalistin aus Stuttgart und lebt zurzeit in Reykjavík/Island. Nach einer professionell gef&amp;#252;hrten Fotoreise durch Island hat sie ihr Schwerpunktthema gefunden und zeigt ihre Arbeiten jetzt in Fotoausstellungen sowie in verschiedenen Magazinen. Als Bloggerin ist sie noch ein Neuling. Schwierige Bedingungen austricksen und andere Perspektiven w&amp;#228;hlen, lautet bei der Konzertfotografie&lt;p&gt;&lt;br&gt;

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			<content:encoded><![CDATA[<div class="info"><em><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Tina Bauer" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/tina_bauer.jpg" alt="Tina Bauer " width="130" height="84" />Tina Bauer ist freiberufliche Journalistin und Fotojournalistin aus Stuttgart und lebt zurzeit in Reykjavík/Island. Nach einer professionell gef&#252;hrten Fotoreise durch Island hat sie ihr Schwerpunktthema gefunden und zeigt ihre Arbeiten jetzt in Fotoausstellungen sowie in verschiedenen Magazinen. Als <a href="http://www.tibauna.de">Bloggerin</a> ist sie noch ein Neuling.</em></div>
<p><strong>Schwierige Bedingungen austricksen und andere Perspektiven w&#228;hlen, lautet bei der Konzertfotografie mein Motto. Die Isl&#228;nder lieben Musik, fast jeder hier kann ziemlich gut singen. Und es ist erstaunlich, wie viele Bands, S&#228;ngerinnen und S&#228;nger ein Land mit rund 320.000 Einwohnern hervorbringt.</strong></p>
<p>So komme ich in Island kaum drumherum, auf Konzerten zu fotografieren. Da es aber viele gute Konzertfotografen gibt, versuche ich meist etwas andere Fotos verst&#228;rkt im Reportagestil zu machen. Ich m&#246;chte euch von einigen Erfahrungen berichten. Es geht weniger um technische Details, als um den Spa&#223; am Experiment.</p>
<p><strong>Andere Perspektive w&#228;hlen</strong></p>
<p>Es sch&#252;ttete aus K&#252;beln beim Open-Air-Konzert Inspired by Iceland in Reykjavík. Die Kameram&#228;nner und Zeitungsfotografen waren mehr damit besch&#228;ftig, ihre Linsen abwischen als zu filmen und zu fotografieren &#8211; Bilder und Livestreams gibt es dennoch genug. So habe ich mich unter den B&#252;hnenrand gerettet &#8211; um mich einerseits vor dem Regen etwas zu sch&#252;tzen &#8211; und von dort mal von dort die Zuschauer fotografiert &#8211; um andererseits ein anderes Motiv als die &#252;blichen Musiker- und Bandfotos zu bekommen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/foto2-inspired-by-iceland.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/foto2-inspired-by-iceland-500x329.jpg" alt="inspired by iceland" title="inspired by iceland" width="500" height="329" class="alignnone size-medium wp-image-9619" /></a></p>
<p>Die Leute haben schon ein bisschen komisch geschaut, als ich quasi in die falsche Richtung fotografiert habe. Aber mir war es wichtig zu zeigen, dass trotz str&#246;mendem Regen die Leute mit Gummistiefeln und Regenschirmen ausgestattet zum Feiern und Musikh&#246;ren gekommen sind.</p>
<p><span id="more-9617"></span></p>
<p><strong>In Schwarz-wei&#223; umwandeln</strong></p>
<p>Von schlechten und h&#228;ufig wechselnden Lichtverh&#228;ltnissen k&#246;nnen Konzertfotografien ein Lied singen. Doch auch wenn man mit einem lichtstarken Objektiv arbeitet, empfiehlt es sich oft, mit einen hohen ISO-Wert zu fotografieren. Beim Bræðslan Musikfestival in den isl&#228;ndischen Ostfjorden habe ich den ISO-Wert bis auf 1600 hochgeschraubt. Das Konzert fand in einer ehemaligen Fischfabrik statt: geniale Atmosph&#228;re, aber sehr d&#252;ster.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/foto4-fanfarlo.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/foto4-fanfarlo-500x356.jpg" alt="fanfarlo" title="fanfarlo" width="500" height="356" class="alignnone size-medium wp-image-9621" /></a></p>
<p>Mit den Farbaufnahmen war ich gar nicht zufrieden: zu viel Rauschen und Unsch&#228;rfe. Also habe ich es mal in Schwarz-Wei&#223; versucht &#8211; so kommt die Atmosph&#228;re viel authentischer r&#252;ber. In Schwarz-Wei&#223; wird der konzentrierte Blick von Cathy noch st&#228;rker fokussiert.</p>
<p><strong>Details hervorheben</strong></p>
<p>Auch wenn es in Island viele kleine Konzerte und Gigs gibt - das Gro&#223;ereignis ist das Airwaves-Festival im Oktober jeden Jahres. Da etliche Fotografen aus dem In- und Ausland bei diesem Event sind und tolle Fotos auf dem Markt sind, habe ich versucht, weniger beachtete Details aufzunehmen. Bei der Gruppe Boys in a band von den F&#228;r&#246;er Inseln ist mir der banale Bandname, &#252;ber den ich in einem Interview gelesen hatte, sofort ins Auge gesprungen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/foto5-airwaves.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/foto5-airwaves-500x333.jpg" alt="airwaves" title="airwaves" width="500" height="333" class="alignnone size-medium wp-image-9622" /></a></p>
<p>Das Bild der Plektra der brasilianischen Band CSS &#8211; Cansei de Ser Sexy &#8211; soll ein Kontrast zum Auftritt sein. Dieser war absolut schrill mit einer exzentrischen S&#228;ngerin. Im Gegensatz dazu haben die Plektra ihren festen, best&#228;ndigen Platz am Mikro bis sie zum Einsatz kommen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/foto6-airwaves.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/foto6-airwaves-500x333.jpg" alt="airwaves" title="airwaves" width="500" height="333" class="alignnone size-medium wp-image-9623" /></a></p>
<p><br>

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		<title>Probieren geht über studieren! Oder?</title>
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		<comments>http://kwerfeldein.de/index.php/2010/08/24/probieren-geht-ueber-studieren-oder/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 09:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[kappel]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikationsdesign]]></category>
		<category><![CDATA[kunst]]></category>
		<category><![CDATA[student]]></category>
		<category><![CDATA[studium]]></category>
		<category><![CDATA[tobias]]></category>

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		<description>Tobias Kappel ist 22 Jahre alt und studiert an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel. Er besch&amp;#228;ftigt sich erst seit 2 Jahren mit der Fotografie, wobei viele seiner Arbeiten analog entstehen. Der folgende Erfahrungsbericht soll euch einen Einblick in das Studium in Kommunikationsdesign mit dem Schwerpunkt Fotografie geben. Vielleicht kann das hier dargestellte aber auch f&amp;#252;r&lt;p&gt;&lt;br&gt;

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			<content:encoded><![CDATA[<div class="info"><img class="alignleft size-full wp-image-9496" style="float: left; margin-right: 10px;" title="Tobias Kappel" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Portrait.jpg" alt="" width="90" height="120" /><em><a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=100001273220248">Tobias Kappel</a> ist 22 Jahre alt und studiert an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel. Er besch&#228;ftigt sich erst seit 2 Jahren mit der Fotografie, wobei viele seiner Arbeiten analog entstehen.</em></div>
<p><em>Der folgende Erfahrungsbericht soll euch einen Einblick in das Studium in Kommunikationsdesign mit dem Schwerpunkt Fotografie geben. Vielleicht kann das hier dargestellte aber auch f&#252;r den ein oder anderen eine Anregung sein, mal wieder analog zu fotografieren.</em></p>
<p><strong>Wo f&#228;ngt der Himmel an&#8230;</strong></p>
<p>Die Faszination war meine gr&#246;&#223;te Motivation und so suchte ich nach einem Weg, der mir eine Zukunft im Bereich oder mit der Fotografie erm&#246;glichte. Klar dachte ich zuerst an ein Studium in Fotografie selbst. Ich wollte mich jedoch nicht nur auf dieses Medium festlegen und wusste, dass ein Studium in Kommunikationsdesign mir fotografisch gesehen keine Grenzen aufzeigen w&#252;rde. Ich denke, Niemand kann im Zuge der digitalen Revolution sagen, was morgen ist. Mein Studium bietet mir die Chance Crossmedial zu arbeiten, weshalb meine Entscheidung gegen die Fotografie, auch eine f&#252;r sie war.</p>
<p><strong>und wo h&#246;rt er auf?</strong></p>
<p><span id="more-9605"></span>Thematisch gesehen sollten wir uns im ersten Semester mit dem klassischen Portrait besch&#228;ftigen. Hierzu musste jeder unterschiedliche Personen vollformatig portraitieren und das sowohl mit einem Tele- als auch mit einem Normalobjektiv. Insgesamt sollten am Ende mindestens 6 Aufnahmen gezeigt werden, wobei 3 handwerklich anspruchsvoll ausgearbeitet sein mussten.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/01.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/01-500x634.jpg" alt="" title="01" width="500" height="634" class="alignnone size-medium wp-image-9647" /></a></p>
<p>Die verbleibenden Bilder konnten mit dem klassischen Handwerk brechen und daraus ihre Kraft sch&#246;pfen (sog. Punkfotografie). Dar&#252;ber hinaus sollte mit einem Weitwinkelobjektiv ein Halbakt-Portrait vor Ort und nicht im Studio erstellt werden. Realisiert wurde das Thema mit Hilfe der analogen s/w-Technik.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/02.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/02-500x649.jpg" alt="02" title="02" width="500" height="649" class="alignnone size-medium wp-image-9648" /></a></p>
<p>In den ersten Tagen des Studiums wurde ich mit Namen konfrontiert, die ich vorher noch nie geh&#246;rt hatte. Richard Avedon, Nobuyoshi Araki, Robert Mapplethorpe oder Wolfgang Tillmans, um nur einige zu nennen. In unserer hochschuleigenen Bibliothek konnte ich Bildb&#228;nde w&#228;lzen, die ich h&#228;tte niemals bezahlen k&#246;nnen. Dar&#252;ber hinaus widmete ich mich, schon in die Tage gekommener Pflichtlekt&#252;re, von Amsel Adams – Die Kamera / Das Negativ / Das Positiv.</p>
<p>Anfangs stand das Verstehen der Technik im Vordergrund. Wir besuchten parallel zur Fototheorie einen Grundlagenkurs in Ger&#228;tetechnik. Vielen war die Auseinandersetzung mit der Technik einfach zu komplex. Als man uns dann lediglich das Entwicklungsverfahren f&#252;r einen Kodak T-Max 100 erkl&#228;rte wobei es drau&#223;en so langsam Winter wurde, wandten sich viele ab. Probieren ging also erstmal &#252;ber studieren ;)</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/03.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/03-500x637.jpg" alt="03" title="03" width="500" height="637" class="alignnone size-medium wp-image-9649" /></a></p>
<p>Schnell &#228;u&#223;erte sich allerdings auch ein Unverst&#228;ndnis gegen&#252;ber dem analogen Verfahren. Welchen Mehrwert sollte diese in die Jahre gekommene Technik schon haben? Viele von uns besa&#223;en keine analoge Kleinbildkamera, die Kosten f&#252;r Chemie und Papier f&#246;rderten den Missmut nur.</p>
<p>Meine Erfahrung ist es, dass ich durch den Umgang mit analoger Technik gelernt habe, anders zu sehen. Dar&#252;ber hinaus bin ich offener gegen&#252;ber experimenteller Fotografie, da diese sich durch das h&#228;ufige Scheitern fast selbstst&#228;ndig ergibt. Heute versuche ich so oft wie m&#246;glich analog zu arbeiten. Ich nehme mir demzufolge die Zeit, die Fotografie mit Hilfe ihrer Vergangenheit zu verstehen.</p>
<p><strong>Klassik vs. Punk</strong></p>
<p>Die hier gezeigten Fotos sind das Ergebnis meiner Abschlusspr&#228;sentation im ersten Semester. Lediglich das Halbakt-Portrait wird hier nach Absprache mit der abgebildeten Person nicht gezeigt. Alle Arbeiten wurden auf Ilford Multigrade IV RC Deluxe Papier / 24×30,5cm vergr&#246;&#223;ert. Ich selbst erwartete von mir, mich jeder Aufgabe zu stellen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/04.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/04-500x640.jpg" alt="04" title="04" width="500" height="640" class="alignnone size-medium wp-image-9650" /></a></p>
<p>Ich fotografierte dementsprechend mit einem alten 50mm f/2.8 Tessar von Zeiss, dem 85mm f/1.8 Nikkor und lieh mir manchmal eine Leica R4. Die ersten Bildbesprechungen mit meinem Professor verliefen anders als erwartet. Schnell wurde klar, f&#252;r jedes gezeigte Bild einstehen zu m&#252;ssen. Kritisiert wurde alles.</p>
<p>Nebenbei fielen immer wieder Bemerkungen zur Fotografie an sich. Wir m&#252;ssten uns ihr bewusst werden gleichzeitig aber unsere Rolle als Fotograf dem gegen&#252;berstellen. Was ist &#252;berhaupt ein Foto? Eine Momentaufnahme der Realit&#228;t, die Interpretation der Kamera oder doch das, zu was es der Fotograf gemacht hat?</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/05.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/05-500x641.jpg" alt="05" title="05" width="500" height="641" class="alignnone size-medium wp-image-9651" /></a></p>
<p>Beeindruckt von diesen kritischen Anmerkungen zum fotografischen Prozess, begann ich die Fotografie zu hinterfragen, bevor ich sie &#252;berhaupt verstand. W&#228;hrend der ersten Monate versuchte ich, Aufnahmeverfahren die ich schon digital angewandt hatte analog zu &#252;bertragen.</p>
<p>Konsequenz waren die klassisch angelegten High- und Low-Key Portraits. Das hier gezeigte Low-Key entstand mit Hilfe einer Studioblitzanlage und einem hochaufl&#246;senden Orthopan Ur ISO 20 Film von SPUR. Ich wollte dieses Foto unbedingt. Ich entschied mich also bewusst f&#252;r die langweilig anmutende Schl&#252;ssellochperspektive, die Ausarbeitung der Hautt&#246;ne sowie dem Model. Als Kritik bekam ich lediglich “langweilig” zu h&#246;ren.</p>
<p>Ich wusste nicht damit umzugehen, nahm das Foto aber trotzdem in meine Pr&#228;sentation auf und orientierte mich um. Das nicht betitelte, sich in Unsch&#228;rfe aufl&#246;sende Portrait einer Kommilitonin war ein Ergebnis dieses Prozesses. Die Anregung f&#252;r das Spiel zwischen Unsch&#228;rfe und Bokeh lieferte mir &#252;brigens ein Beitrag zum Lens-Tilting hier auf kwerfeldein.de.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/06.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/06-500x640.jpg" alt="06" title="06" width="500" height="640" class="alignnone size-medium wp-image-9652" /></a></p>
<p>Das Semester n&#228;herte sich dem Ende entgegen und ich konnte mich einfach nicht mit der Punkfotografie identifizieren. Andere zerkratzten ihre Bilder, bemalten sie oder vergr&#246;&#223;erten sie durch einen Teebeutel hindurch. Und ich? Ich wollte dem Medium entgegen treten.</p>
<p>Mich hatten schon immer Fotos gereizt, die Verwitterungsprozessen ausgeliefert waren. Hierbei empfand ich die dem Prozess geschuldete &#196;sthetik als eine Auseinandersetzung der Natur mit dem Medium. Ich selbst fand darin meine Inspiration. Meine Vorstellung war es, den Film so weit wie m&#246;glich aufzul&#246;sen bzw. anzugreifen ohne die abgebildeten Personen zu stark zu deformieren.</p>
<p>Das Ergebnis ist eine Serie bestehend aus 3 Bildern (von ca. 50) die durch W&#228;rme und K&#228;lte verfremdet wurden. Bedingt durch den Zustand der Negative k&#246;nnen diese niemals wieder so vergr&#246;&#223;ert werden.</p>
<p><strong>Ist der Himmel die Grenze?</strong></p>
<p>Auf mich warten in den folgenden Semestern Aufgabenstellungen zur narrativen Fotografie, inszenierter und manipulierter Fotografie sowie der angewandten Fotografie. In Zukunft werden wir die Technik zur Umsetzung unserer Arbeiten frei w&#228;hlen k&#246;nnen.</p>
<p>Was haben das analoge Mittel- oder Gro&#223;format f&#252;r Potential? W&#228;re es zu fr&#252;h, sich schon dem Digitalen hinzugeben? Ich kann euch diese Frage heute noch nicht beantworten aber vielleicht k&#246;nnen wir auch weiterhin hier auf Kwerfeldein dar&#252;ber in einen Dialog treten.</p>
<p><strong>Bei Fragen und Co hinterlasst einfach einen Kommentar!</strong></p>
<p><br>

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		<title>browserFruits und Update vom Team</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 06:01:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[browserFruits]]></category>

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		<description>Es ist mal wieder Sonntag &amp;#8211; und damit Zeit f&amp;#252;r die browserFruits. Nachdem diese letzte Woche aufgrund von Martins Krankheit leider ausfallen mussten, haben wir (Hannes, Holger und Steffen) uns diese Woche daran gemacht, ein paar Leckerbissen f&amp;#252;r Euch zu finden &amp;#8211; und wir hoffen, dass auch etwas spannendes f&amp;#252;r Euch dabei ist. Au&amp;#223;erdem wollten&lt;p&gt;&lt;br&gt;

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Werbepause: Buchtipp - Vom Alltäglichen zum &lt;a target="_blank" href="http://www.amazon.de/gp/product/3827328187?ie=UTF8&amp;tag=kwerfeldein-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3827328187"&gt;Besonderen&lt;/a&gt;!&lt;/p&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist mal wieder Sonntag &#8211; und damit Zeit f&#252;r die browserFruits. Nachdem diese letzte Woche aufgrund von Martins Krankheit leider ausfallen mussten, haben wir (Hannes, Holger und Steffen) uns diese Woche daran gemacht, ein paar Leckerbissen f&#252;r Euch zu finden &#8211; und wir hoffen, dass auch etwas spannendes f&#252;r Euch dabei ist. Au&#223;erdem wollten wir die Chance nutzen, Euch ein kleines Update &#252;ber das geben, was gerade bei kwerfeldein.de hinter den Kulissen passiert.</strong></p>
<p>Wie schon erw&#228;hnt, ist Martin immer noch krank. Und immer h&#228;ufiger wird der Ruf nach Martins Zustand laut: was er hat, ob es ihm besser geht und wann er sich wieder selbst um kwerfeldein.de k&#252;mmert. Da wir bisher nie im Einzelnen auf diese Frage eingegangen sind, gibt es heute ein kleines, &#246;ffentliches Update: Nicht als Antwort auf einzelne Kommentare oder Mails, sondern als allgemeine Info f&#252;r alle, die daran interessiert sind.</p>
<p>Martin befindet sich auf dem Weg der Besserung. Wir haben einige Male mit ihm telefoniert und er h&#246;rt sich auch schon wesentlich besser an als noch vor einer Woche. Trotzdem wird es wohl noch etwas dauern, bis er wieder fit genug ist um seinem normalen Arbeitsalltag nachzugehen.</p>
<p>Die Frage nach der Krankheit m&#246;chten wir allerdings nicht beantworten, da wir die Kommunikation von privaten Dingen komplett Martin selbst &#252;berlassen. Wenn er wieder da ist, kann er selbst entscheiden, ob und in welcher Form er von seiner Krankheit berichten m&#246;chte. Denn das ist alleine seine Sache, in die wir uns nicht einmischen werden.</p>
<p>Wir hoffen, dass Ihr f&#252;r diese Entscheidung Verst&#228;ndnis zeigt.<br />
<span id="more-9671"></span><br />
<strong>&#220;brigens</strong></p>
<p>Wir haben schon einige Gastartikel erhalten, und wollen an dieser Stelle noch mal Danke an alle bisherigen Autoren sagen! Denn Eure Gastartikel halten den Betrieb hier auf kwerfeldein.de aufrecht &#8211; ohne Euch g&#228;be es hier in den letzten zwei Woche nichts als g&#228;hnende Leere. Nat&#252;rlich freuen wir uns auch weiterhin &#252;ber Eure Gastartikel &#8211; wenn Ihr etwas schreiben wollt, meldet Euch einfach bei uns (<a href="http://www.google.com/recaptcha/mailhide/d?k=01DpN3LjTDQECBkRujYNeqgg==&amp;c=2dMt-UcHSntxMc2P1BYcslghsw0EQWrlZTjmkMylFRg=">Steffen</a>, <a href="http://www.google.com/recaptcha/mailhide/d?k=01XcwZ4wAwxNIRBiIgbUhEuQ==&amp;c=UMwmD9nukfV37FR3vDWUOfrqnSyoTK-uXQFHJIklzYM=">Holger</a> oder <a href="http://mailhide.recaptcha.net/d?k=01pXUiZBXtcfaKjAgnMmtX7Q==&amp;c=ODLmmqusEeLgh85QSSTto6t8q7ZopSd7FVoLHZ2vUKk=">Hannes</a>)!</p>
<p>So, jetzt aber genug der langen Worte: Wir w&#252;nschen Euch viel Spa&#223; mit den browserFruits!</p>
<p><strong>Foto Special</strong></p>
<p><span class="photo_container pc_s"><a title="lonely fairway *EXPLORED* von chris menz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/christianmenzphotography/4752433599/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4082/4752433599_228514538a_s.jpg" alt="lonely fairway *EXPLORED*" width="75" height="75" /></a></span> <span class="photo_container pc_s"><a title="DSC03550 von yunyk vadym bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/vadymyunyk/4787704141/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4141/4787704141_570de6b82e_s.jpg" alt="DSC03550" width="75" height="75" /></a></span> <span class="photo_container pc_s"><a title="Untitled by Elly Uiterwijk, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/ellyuiterwijk/4531461273/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4035/4531461273_1de5a6e48f_s.jpg" alt="" width="75" height="75" /></a></span> <span class="photo_container pc_s"><a title="polaroid ♥ von Gabrielle Kai bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/gabrielle-kai-photography/4521181946/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4019/4521181946_e357935b6f_s.jpg" alt="polaroid ♥" width="75" height="75" /></a></span> <span class="photo_container pc_s"><a title="La svista by mickiky, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/mickiky/4581994599/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4020/4581994599_24b32f7013_s.jpg" alt="La svista" width="75" height="75" /></a></span> <span class="photo_container pc_s"><a title="BMW M5 KSA von Katrox bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/katrox/4797137072/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4094/4797137072_1bc008ec4b_s.jpg" alt="BMW M5 KSA" width="75" height="75" /></a></span><br />
<span class="photo_container pc_s"><a title="saturn by besimo, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/besimo/3934032000/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2540/3934032000_c2d7076349_s.jpg" alt="saturn" width="75" height="75" /></a></span> <span class="photo_container pc_s"><a title="verano von oskar73 bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/oskar-73/4812098318/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4142/4812098318_e78468379c_s.jpg" alt="verano" width="75" height="75" /></a></span> <span class="photo_container pc_s"><a title="Unbenannt von Christiana Metrakos bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/cm_flickr/4811864584/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4136/4811864584_8810bacdf5_s.jpg" alt="" width="75" height="75" /></a></span> <span class="photo_container pc_s"><a title="Salon 2000 by Monkey T, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/monkeyt/3114961587/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3259/3114961587_ee9de2bd4b_s.jpg" alt="Salon 2000" width="75" height="75" /></a></span> <span class="photo_container pc_s"><a title="The wake von 96dpi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/96dpi/4723343285/"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1147/4723343285_05fd525d09_s.jpg" alt="The wake" width="75" height="75" /></a></span> <span class="photo_container pc_s"><a title="Untitled by sannah kvist, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/sannah/2634177135/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3279/2634177135_7bc3f91991_s.jpg" alt="" width="75" height="75" /></a></span><br />
<span class="photo_container pc_s"><a title="Girl w/ camera von Ziyan | Photography (Busy...) bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/ziyanphotography/4784564773/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4139/4784564773_b08fd31de9_s.jpg" alt="Girl w/ camera" width="75" height="75" /></a></span> <span class="photo_container pc_s"><a title="4036 von Johnny Patience bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/johnnypatience/4568790269/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4047/4568790269_acfc6af998_s.jpg" alt="4036" width="75" height="75" /></a></span> <span class="photo_container pc_s"><a title="Mon Amour by A.Denomay, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/adenomay/2096140833/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2176/2096140833_7ebeecf8a6_s.jpg" alt="Mon Amour" width="75" height="75" /></a></span> <span class="photo_container pc_s"><a title="Schneeschnauze von birgit_engelhardt bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/soeckchen/4857682741/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4120/4857682741_7062101a6d_s.jpg" alt="Schneeschnauze" width="75" height="75" /></a></span> <span class="photo_container pc_s"><a title="Untitled by !Just_In_Time!, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/just_in_time/3358370106/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3566/3358370106_50d0487abe_s.jpg" alt="" width="75" height="75" /></a></span> <span class="photo_container pc_s"><a title="Hoverfly. Eye To Eye. Flight Shot. von aerial2 bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/21886313@N00/4864430928/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4141/4864430928_69e419ca9a_s.jpg" alt="Hoverfly. Eye To Eye. Flight Shot." width="75" height="75" /></a></span><br />
<span class="photo_container pc_s"><a title="Untitled by Elly Uiterwijk, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/ellyuiterwijk/3822472179/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3419/3822472179_d760cebff1_s.jpg" alt="" width="75" height="75" /></a></span> <span class="photo_container pc_s"><a title="Challenger R/T 383' Sam by Katrox, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/katrox/4592286554/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4017/4592286554_9b5a394653_s.jpg" alt="Challenger R/T 383' Sam" width="75" height="75" /></a></span> <span class="photo_container pc_s"><a title="Click ! von sediama (break) bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/sediama/4623945954/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3319/4623945954_2bffd26ecf_s.jpg" alt="Click !" width="75" height="75" /></a></span> <span class="photo_container pc_s"><a title="The Veins Of Midtown by J&#246;rg Dickmann, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/dickmann/2891295484/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3158/2891295484_60071057c8_s.jpg" alt="The Veins Of Midtown" width="75" height="75" /></a></span> <span class="photo_container pc_s"><a title="© by sorri_®, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/the_house/2518731428/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3113/2518731428_2850472d98_s.jpg" alt="©" width="75" height="75" /></a></span> <span class="photo_container pc_s"><a title="redazionale Kult aprile 2007 by Lucike, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/luciagiacani/483141658/"><img src="http://farm1.static.flickr.com/167/483141658_7e51468327_s.jpg" alt="redazionale Kult aprile 2007" width="75" height="75" /></a></span></p>
<p><strong>Fotografie im deutschsprachingen Raum</strong></p>
<p># Wir finden Das Astronomy Picture of the Day Archive ist definitiv einen Klick wert (via <a href="http://www.andilicious.com/blog/nasa-astronomische-bild-tages/1969/" target="_blank">andilicious</a>)</p>
<p># Wie wird man heute als Fotograf erfolgreich? Vielleicht <a href="http://www.fotofeinkost.de/erfolg-als-fotograf/" target="_blank">so</a>!</p>
<p># Any Rock &#8216;n Rollas out there? Dann ab zum <a href="http://cargo.pixeleye.de/filter/Photography" target="_blank">pixeleye</a></p>
<p># Dr&#252;ben beim Torsten findet ein Fotowettbewerb statt. &#8220;<a href="http://www.clickpix.at/?p=2018" target="_blank">Mein sch&#246;nstes Alpenfoto</a>&#8221;</p>
<p># Ein bisschen off-topic, aber wie ist Eure Meinung zur <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,712325,00.html" target="_blank">Google Streetview</a> Diskussion in Deutschland?</p>
<p># Der Besim hat dr&#252;ben bei lens-flare.de einen <a href="http://www.lens-flare.de/blog/der-lightroom-wow-workshop/11797/" target="_blank">Lightroom Workshop</a> angek&#252;ndigt. F&#252;r Lightroomer im Raum Kassel sicher eine &#220;berlegung wert.</p>
<p># Auf <a href="http://www.menschenzweinull.de/html/" target="_blank">Menschen2null</a> sieht man den Tascheninhalt von verschiedenen Leuten und kann Tipps zum jeweiligen Tascheninhaber abgeben. Am 29.8. gibt es dann die Aufl&#246;sung, welche Gegenst&#228;nde zu wem geh&#246;ren. Wer in der zweiten Runde des Projektes dabei sein will, kann noch bis zum 30.9. ein Foto seines Tascheninhaltes einsenden.</p>
<p># Bei Nicolas Henri gibt es einen Fotowettbewerb: <a href="http://nicolashenri.ch/blog/2010/08/contest-show-us-your-hope/" target="_blank">Show us your Hope</a>. Einsendeschluss ist der 10.9.</p>
<p><strong>Fotografie auf internationaler Ebene</strong></p>
<p># Ihr fotografiert auch schonmal mit der Handykamera? <a href="http://www.eyeem.com/" target="_blank">EYE&#8217;EM</a> gef&#228;llt uns richtig gut!</p>
<p># &#196;hnlich zu dem oben vorgestellten Projekt &#8220;Menschen2null&#8221; ist das Fotoprojekt <a href="http://www.flickr.com/photos/jasontravis/sets/72157603258446753/" target="_blank">Persona</a> auf flickr &#8211; nur dass hier keiner raten darf ;-)</p>
<p># Seine Starportraits hat nun wirklich jeder schon mal gesehen. <a href="http://www.markseliger.com/" target="_blank">Mark Seliger</a> &#8211; noch Fragen?</p>
<p># It&#8217;s a blog! <a href="http://devetpan.com/" target="_blank">Siebe Warmoeskerken</a>, manchen vielleicht bekannt von seinem Interview<a href="http://kwerfeldein.de/index.php/2009/10/21/ein-interview-mit-siebe-warmoeskerken/" target="_self"> hier</a>, bloggt seit Juli. Bokeh-Lovers sollten schnell mal seinen Feed abonnieren. Tolle Fotos und sehr gute Screencast-Tutorials.</p>
<p># The best city in the world. Ok. L&#228;&#223;t sich dr&#252;ber streiten. Beim <a href="http://www.pictorymag.com/showcases/new-york-city/" target="_blank">Pictory New York City Showcase</a> kann man auf jeden Fall tolle Fotos sehen.</p>
<p># Last but not least ein Nachruf auf <a href="http://www.hermanleonard.com/portfolio_jazz.htm" target="_blank">Herman Leonard</a>.</p>
<blockquote><p>Wenn sich jemand einen Jazzmusiker in einem Klub vorstellt, denken wohl die meisten von uns an die <a href="http://www.edelmangallery.com/leonardshow05.htm" target="_blank">Fotos</a> von Herman Leonard, ohne es vielleicht zu wissen. Kaum ein Fotograf hat es wie er geschafft, dass seine Arbeiten geradezu zu Ikonen wurden.</p>
<p>Leider ist er am 14. August 2010  im Alter von 87 Jahren gestorben.</p>
<p>Denjenigen, die nicht wissen wer er war und was er gemacht  hat, lege ich folgendes Zitat von Quincy Jones ans Herz:</p>
<p>&#8220;I  used to tell cats that Herman Leonard   did with his camera what  we did with our instruments. Looking back  across his   career, I’m even  more certain of the comparison: Herman’s camera tells  the   truth, and  makes it swing. Musicians loved to see him around. No  surprise; he    made us look good.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Video</strong></p>
<p># <a href="http://www.nunnikonn.com/Nunni/Photography.html" target="_blank">Island</a>. Toll.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/14066681?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ffffff" width="500" height="281" frameborder="0"></iframe></p>
<p>-> <a href="http://vimeo.com/14066681">Link zum Video</a></p>
<p># Nicht mehr ganz neu, aber nachdem das erste Video um die Welt ging: ein weiterer gro&#223;artiger Stop-Motion-Film von <a href="http://blublu.org/" target="_blank">blu</a></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/13085676?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ffffff" width="500" height="375" frameborder="0"></iframe></p>
<p>-> <a href="http://vimeo.com/13085676">Link zum Video</a></p>
<p># <a href="http://www.beauty-fool.de/" target="_blank">Philip &amp; Tobi</a> reden ausnahmsweise nicht &#252;ber Fotografie, sondern erkl&#228;ren, wie man Waffeln backt. Weltklasse.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/13832783?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ffffff" width="500" height="281" frameborder="0"></iframe></p>
<p>-> <a href="http://vimeo.com/13832783">Link zum Video</a></p>
<p><br>

***
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		<title>Objektive abseits des Mainstreams – ohne Autofokus und ohne automatische Springblende</title>
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		<comments>http://kwerfeldein.de/index.php/2010/08/20/objektive-abseits-des-mainstreams-ohne-autofokus-und-ohne-automatische-springblende/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 08:04:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[alte]]></category>
		<category><![CDATA[m42]]></category>
		<category><![CDATA[manuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Objektiv]]></category>
		<category><![CDATA[Objektive]]></category>
		<category><![CDATA[t2]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kwerfeldein.de/?p=9708</guid>
		<description>Dies ist ein Gastartikel von Markus Keinath. Markus hat Photoingenieurwesen studiert und arbeitet bei einem Hersteller von Industriekameras. Er lebt in Hamburg. Objektive gibt es viele &amp;#8211; Canon zum Beispiel bietet mehr als 60 verschiedene Objektive f&amp;#252;r ihre DSLR Kameras an, und Fremdanbieter erweitern das Angebot nochmals betr&amp;#228;chtlich. Da sollte doch f&amp;#252;r jeden Anspruch und&lt;p&gt;&lt;br&gt;

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Werbepause: Buchtipp - Vom Alltäglichen zum &lt;a target="_blank" href="http://www.amazon.de/gp/product/3827328187?ie=UTF8&amp;tag=kwerfeldein-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3827328187"&gt;Besonderen&lt;/a&gt;!&lt;/p&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="info"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Selbstportraet-800.jpg"><img style="float: left; margin-right: 10px;" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Selbstportraet-klein.jpg" alt="Markus Keinath" title="Markus Keinath" width="90" height="120" /></a><em>Dies ist ein Gastartikel von <a href="http://www.4photos.de">Markus Keinath</a>. Markus hat Photoingenieurwesen studiert und arbeitet bei einem Hersteller von Industriekameras. Er lebt in Hamburg.</em></div>
<p><strong>Objektive gibt es viele &#8211; Canon zum Beispiel bietet mehr als 60 verschiedene Objektive f&#252;r ihre DSLR Kameras an, und Fremdanbieter erweitern das Angebot nochmals betr&#228;chtlich. Da sollte doch f&#252;r jeden Anspruch und Geldbeutel das passende Objektiv dabei sein &#8211; k&#246;nnte man meinen.</strong></p>
<p>Allerdings findet man oftmals Nutzer, die sich zumindest teilweise mit alten Objektiven ohne Autofokus und ohne von der Kamera gesteuerten Funktionen herumschlagen.</p>
<p><strong>Ich geh&#246;re zu dieser eigenartigen Spezies Fotograf ;-)</strong></p>
<p>Mein Einstieg in die Welt der manuellen Objektive an DSLR Kameras war wohl &#228;hnlich unspektakul&#228;r wie bei den Meisten: Ich hatte einige Objektive, darunter ein paar wenige Zeiss Optiken, f&#252;r meine analoge Contax / Yashica Ausr&#252;stung. Diese wollte ich auch nach meinem Wechsel in die Digital-Foto-Welt nutzen. So stand f&#252;r mich schnell die Entscheidung f&#252;r Canon EOS Spiegelreflexkameras fest, da dieses System aufgrund des etwas k&#252;rzeren Auflagema&#223;es und des gro&#223;en Bajonettdurchmessers f&#252;r Adaptionen alter Optiken ideal ist.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Meyer-Trioplan100-800.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Meyer-Trioplan100-800-500x333.jpg" alt="Meyer Trioplan - 100mm ƒ2.8" title="Meyer Trioplan - 100mm ƒ2.8" width="500" height="333" class="alignnone size-medium wp-image-9710" /></a></p>
<p>Anfangs nutzte ich noch eifrig das Canon EF 50mm/1.4 und EF 28-135mm IS USM mit vollem Automatik-Komfort an meiner EOS 350D Crop-Kamera. Zus&#228;tzlich kamen meine manuellen Optiken zum Einsatz &#8211; aber die gro&#223;e Freude an den klassischen Objektiven kam erst mit dem Kameraklassiker EOS 5D, Canons erschwinglicher Kleinbild-Digitalkamera.</p>
<p><span id="more-9708"></span>Erst damit machten die manuellen Objektive richtig Spa&#223; &#8211; soviel Spa&#223;, dass ich zur Zeit mehr als 95 Prozent meiner Aufnahmen damit anfertige. Zum Einen hilft der gro&#223;e Sucher bei der Bildgestaltung und beim Scharfstellen, zum Anderen laufen die Objektive erst bei 24&#215;36 mm Sensorgr&#246;&#223;e zu ihrer vollen urspr&#252;nglichen Leistung auf &#8211; die gro&#223;en Pixel der EOS 5D helfen dabei.</p>
<p><strong>Weshalb tue ich mir diesen eklatanten Komfortverzicht an?</strong></p>
<p>Autofokus (AF) war f&#252;r mich noch nie wirklich relevant. F&#252;r die eine oder andere Gelegenheit war AF zwar ganz gut, aber viele Autofokusobjektive machen mir einfach haptisch keinen Spa&#223;. Zudem mu&#223; ich mir so keine Gedanken wegen Front- oder Backfocus machen, und komme erst gar nicht auf die Idee, meine Bildgestaltung nach AF-Feldern zu richten.</p>
<p>Deswegen werde ich zwar ein paar AF Optiken weiterhin behalten, aber sie verstauben im Regal.</p>
<p>Die Springblende ist schon eher ein Verlust der schmerzt &#8211; immer bei Arbeitsblende scharf zu stellen ist vor allem bei Blitzaufnahmen, zum Beispiel im Makrobereich, unangenehm.</p>
<p><strong>Was sind dann die Vorteile?</strong></p>
<ul>
<li>Die manuellen Objektive sind oftmals von der Machart wesentlich robuster und wertiger. Der pers&#246;nlich gef&#252;hlte Abstand zwischen dem hochgelobten Canon EF 50mm/1.4 und dem als Joghurtbecher verunglimpften EF 50mm/1.8 II ist etwa &#228;hnlich wie zwischen meinem manuellen Minolta Rokkor 58mm/1.2 und dem EF 50mm/1.4.</li>
<li>Alte manuelle Objektive kosten in der Regel weniger als aktuelle Objektive. Ein Pentacon 50mm/1.8 kostet oft nur 20 Euro, ein passender Adapter mit Schraubgewinde M42 auf das Kamerabajonett nochmals 10 Euro. Ein Rokkor 58mm/1.2 kostet um die 300 Euro  &#8211; eine vergleichbare aktuelle Optik kostet gebraucht 900 Euro. Und mit etwas Geduld finden sich bei den Manuellen eher Schn&#228;ppchen.</li>
<li>Alte Objektive haben zum Teil Charakter: Das Bokeh, also das Unsch&#228;rfeverhalten, des Meyer Trioplan 100mm/2.8 ist bei Offenblende als spacig zu bezeichnen, beim erw&#228;hnten Rokkor ist es sahnig. Verschiedene Objektive haben eine malerische &#220;berstrahlung. Zeiss (West) Objektiven wird ein spezieller 3D-Look der Bilder nachgesagt &#8211; das ist zum Beispiel eine Sache, die ich f&#252;r mich erst noch austesten mu&#223;. Vergleiche und Bewertungen nehmen da fast esoterische Z&#252;ge an.</li>
</ul>
<p><strong>Was l&#228;&#223;t sich alles adaptieren &#8211; und weshalb sind nicht alle Kombinationen sinnvoll?</strong></p>
<p>Der erste zu ber&#252;cksichtigende Faktor ist der Bildkreis. Das ist der maximale  Durchmesser eines Bildes mit nutzbarer Qualit&#228;t. Bei vielen alten Objektiven sind das 43 mm &#8211; die Bilddiagonale vom 24x36mm gro&#223;en Kleinbild (abgek&#252;rzt KB), auch bekannt als Vollformat. Daher kann man f&#252;r KB gerechnete Objektive an Sensoren im KB-Format oder kleiner nutzen.</p>
<p>Der zweite Faktor ist der freie Abstand zwischen dem letzten Bauelement des Objektivs in Richtung des Bildes und dem Sensor. Dies ist die Schnittweite. Wenn dieser Abstand zu klein ist, kann eventuell der Schwingspiegel der Kamera ansto&#223;en. Nur dummerweise sind diese Ma&#223;e nirgends angegeben. Stattdessen wird daher oft das Auflagema&#223; herangezogen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Zeiss-85mm14_CY-800.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Zeiss-85mm14_CY-800-500x333.jpg" alt="Zeiss 85mm ƒ1.4 CY" title="Zeiss 85mm ƒ1.4 CY" width="500" height="333" class="alignnone size-medium wp-image-9715" /></a></p>
<p>Gerne wird geschrieben, das Auflagema&#223; sei eins der absoluten Ma&#223;e f&#252;r eine Adaption. Sobald das Auflagema&#223; des Objektivs gr&#246;&#223;er oder zumindest gleich gro&#223; sei wie das der Kamera, seien Adaptionen mit reinen Adapterringen ohne Linsen m&#246;glich. Andernfalls nicht.</p>
<p><strong>Was ist das Auflagema&#223;?</strong></p>
<p>Bei Kameras ist das einfach der Abstand von der Fl&#228;che, die als Anschlag des Einschraubens dient, zum Sensor. Bei Objektiven ist es der Abstand von der Anschlagfl&#228;che bis zur Sch&#228;rfenebene des Objektivs.</p>
<p>Gut, wenn wir jetzt ein M42-Schraubgewinde-Objektiv in eine Kamera mit entsprechendem M42-Adapter einschrauben, pa&#223;t alles wunderbar, sofern die Auflagema&#223;e &#252;bereinstimmen.</p>
<p>Ist das Auflagema&#223; des Objektivs kleiner als das der Kamera, landet das Bild unendlich entfernter Motive irgendwo in der Luft vor dem Sensor &#8211; schade eigentlich. Die einzige L&#246;sung w&#228;re, sich auf Motive im Nahbereich zu beschr&#228;nken &#8211; nicht immer w&#252;nschenswert. Das ist das Problem bei der Adaption der meisten manuellen Objektive an das Nikon F-Mount.</p>
<p>Andersrum landet das Bild erstmal hinter dem Sensor. Da beim Fokussieren auf nahe Objekte der Abstand zwischen Optik und Sensor vergr&#246;&#223;ert werden mu&#223;, kann oftmals der dazu vorhandene Schneckengang in diesem Fall auch zum Fokussieren auf Unendlich genutzt werden &#8211; Gl&#252;ck gehabt. Nur wird die Nahgrenze des Objektivs verloren gehen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Porst-135mm18-800.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Porst-135mm18-800-500x333.jpg" alt="Porst 135mm ƒ1.8" title="Porst 135mm ƒ1.8" width="500" height="333" class="alignnone size-medium wp-image-9712" /></a></p>
<p>Auch bei Objektiven wie den alten Olympus Zuiko OM Optiken stimmt die einfache Aufkagema&#223;-Regel. Diese Optiken finden mittels des Adapters problemlos im Canon EF Bajonett Platz.</p>
<p>Dann schweift unser Blick umher und trifft auf den Pentax K-Mount. Vom Auflagema&#223; pa&#223;t alles wunderbar &#8211; nur in der Praxis st&#246;&#223;t die einfache Auflagema&#223;-Formel an ihre Grenzen, und der Spiegel der Vollformat-Kamera an Hebelchen des Objektivs. Gut, die Hebelchen und eine &#8220;Nase&#8221; lassen sich schnell entfernen, und dann kann man die Pentax Optiken gut verwenden.</p>
<p>Schauen wir jedoch mal Zeiss Objektive mit Contax / Yashica Bajonett an: Das Auflagema&#223; ist wieder gr&#246;&#223;er als bei Canon EF. Und nach dem K&#252;rzen eines Blendenhebels passen die Optiken auch wieder &#8211; zumindest einige. Bei Kleinbild im Weitwinkelbereich stehen manche R&#252;cklinsen dem Kamera-Schwing-Spiegel im Weg! Die Linse abzuschleifen w&#228;re sehr verwegen, optische Nachteile w&#228;ren zu erwarten ;-). Deswegen schleifen viele Manuell-Fokus Liebhaber den Spiegel der Kamera an, um diese hochwertigen Zeiss Objektive nutzen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Auch nicht jedermanns Sache.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Minolta-Rokkor-58mm-12-800.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Minolta-Rokkor-58mm-12-800-500x333.jpg" alt="Minolta Rokkor 58mm ƒ1.2" title="Minolta Rokkor 58mm ƒ1.2" width="500" height="333" class="alignnone size-medium wp-image-9711" /></a></p>
<p>Eine weitere Variante, die von der &#8220;Regel&#8221; abweicht, sind C-Mount Optiken an FourThirds Kameras. Diese k&#246;nnen zum Teil mit ihrer Auflage im 4/3 Bajonett eintauchen. Wenn wir dann den Blick etwas zur&#252;ck wenden, stellen wir fest, dass auch z.B. M42 nur deswegen an Canon EOS Kameras pa&#223;t, weil das M42-Gewinde in den EF Mount eintauchen kann &#8211; ein weiterer Gesichtspunkt, der beachtet werden will. Hier verliert Sigma mit dem kleinen Bajonettdurchmesser.</p>
<p>All diese Punkte sind bei den DSLR Kameras bei Canon und wohl auch Sony am besten &#8211; die Systeme sind ideal f&#252;r die Nutzung fremder Objektive per mechanischem Adapter ohne Umbau. Wer zum Schraubendreher greift, hat andere Optionen.</p>
<p>FourThirds Fans werden jetzt grinsen, sie haben mehr M&#246;glichkeiten mit Adaptern. Und bei Micro-FourThirds ist die Objektivauswahl noch gr&#246;&#223;er. Da werden auch Canon FD und Minolta SR Objektive nutzbar.</p>
<p>Allerdings gibt es den berechtigten Einwurf, dass 4/3 nur ~28% der Kleinbild Sensorfl&#228;che nutzt &#8211; Cropfaktor 2. Kleinbildobjektive (KB) sind nicht auf die kleinen Pixel optimiert, liefern nicht den bei 4/3 gepriesenen bildseitig telezentrischen Strahlengang, sind f&#252;r andere Aufnahmewinkel optimiert, was Streulicht anbelangt &#8211; alles Punkte bei denen adaptierte KB Optiken schlechter sein d&#252;rften als 4/3 Objektive. Zu den Punkten, die hier eventuell f&#252;r alte Objektive sprechen, kommt vielleicht noch ein Statusdenken in Bezug auf das &#8220;dicke&#8221; Objektiv hinzu.</p>
<p>Bei meiner Arbeit mit Industriekameras mit 2 bis 11 µm Pixelgr&#246;&#223;e sehe ich, was aus dem Sensor wirklich rauskommt &#8211; ein Grund mehr f&#252;r mich, bei Kleinbild zu bleiben.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Canon-FD300mm28L-800.jpg"><img src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2010/08/Canon-FD300mm28L-800-500x333.jpg" alt="Canon FD 300mm ƒ2.8 L" title="Canon FD 300mm ƒ2.8 L" width="500" height="333" class="alignnone size-medium wp-image-9709" /></a></p>
<p>Mit den neuen Sony NEX-3 und NEX-5 Kameras hat man die gleiche Sensorgr&#246;&#223;e wie bei Canon-Cropkameras, aber durch den Entfall des Schwingspiegels eine gro&#223;e Auswahl an Objektivadaptierungen mit Adaptern. Von dem Gesichtspunkt her sehr empfehlenswert &#8211; nur ohne die Aufstiegsm&#246;glichkeit zum Kleinbild bzw. Vollformat.</p>
<p>Das Auflagema&#223; alleine macht also nicht gl&#252;cklich. Zumindest eine erlaubte Eintauchtiefe m&#252;&#223;te noch beachtet werden. Bei Canon EF Vollformat sind das circa 1-2 mm hinter dem EF Bajonettring. Eine M42-Optik, die z.B. mehr als einen Millimeter hinter dem Adapterring hervorsteht, sollte man besser nicht unbesorgt an eine 24x36mm KB Format DSLR ansetzen.</p>
<p><strong>Was w&#252;rde eigentlich passieren, wenn man&#8217;s trotzdem tut?</strong></p>
<p>Es kann sein, dass der Spiegel nur kurz am Objektiv entlang streift, und sonst passiert nichts. Oder der Spiegel bleibt h&#228;ngen, klappt aber wieder runter wenn man in den Nahbereich fokussiert. Oder, wohl ein Worst-Case, es haut einiges an der Spiegelmechanik zusammen.</p>
<p>Fatal k&#246;nnte es werden, wenn man zum L&#246;sen des h&#228;ngenden Spiegels das Objektiv weiter in die Ferne fokussiert &#8211; dann wird der Spiegel nach hinten gedr&#252;ckt.</p>
<p>Auch kritisch k&#246;nnte das Entriegeln sein, die Drehung k&#246;nnte zerst&#246;rerische Wirkung haben. </p>
<p>Nun m&#246;chte ich aber nicht als Missionar in Sache manuelle Objektive auftreten &#8211; sondern einzig diese Alternative vorstellen, um Unsicherheiten und Fehlk&#228;ufe zu vermeiden. Die steigenden Preise f&#252;r einige manuelle Sch&#228;tzchen, wie das Rokkor 58mm/1.2, zeigen das schon bestehende gro&#223;e Interesse. Es gibt auch bei den &#8220;Alternativen&#8221; einen Mainstream!</p>
<p><u>Links zum Thema:</u>
<ul>
<li><a href="http://www.digicamclub.de/forumdisplay.php?217-Manuelle-Objektive">Digicamclub &#8211; Forum Manuelle Objektive</a>: Wohl die umfangreichste deutschsprachige Informationsquelle</li>
<li><a href="http://www.fredmiranda.com/forum/board/55">Fredmiranda.com</a> &#8211; da entstehen Trends wie das Rokkor 58/1.2</li>
<li><a href="http://forum.mflenses.com/">MFlenses</a> gl&#228;nzt mit vielen Reparaturtipps und Modifikationsanleitungen</li>
</ul>
<p><br>

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