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		<title>Google Street View und die Deutschen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 09:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Google hat es mit seinem Dienst Street View nicht leicht. Andauernd melden sich Datenschützer zu Wort und machen dem Service mit den Bildern von öffentlich befahrbaren Straßen und deren direkter Umgebung das Leben schwer. Vor kurzem teilte Google mit, mit seinem Dienst Google Street View Ende des Jahres in Deutschland starten zu wollen. 20 Städte [...]


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<li><a href='http://www.js-webbase.de/giving-pledge-amerikanische-millardare-spenden-grosteil-ihres-vermogens/' rel='bookmark' title='Giving Pledge &#8211; amerikanische Millardäre spenden Großteil ihres Vermögens'>Giving Pledge &#8211; amerikanische Millardäre spenden Großteil ihres Vermögens</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Google hat es mit seinem Dienst <a href="http://www.google.de/streetview" target="_blank">Street View</a> nicht leicht. Andauernd melden sich Datenschützer zu Wort und machen dem Service mit den Bildern von öffentlich befahrbaren Straßen und deren direkter Umgebung das Leben schwer.<br />
Vor kurzem teilte Google mit, mit seinem Dienst Google Street View Ende des Jahres in Deutschland starten zu wollen. 20 Städte sollen Anfangs dabei sein, welche seit 2008 mit den Google-Autos mit Kameraaufbau abgelichtet wurden. Mit dabei sind Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal. Dass es Google mit dem Datenschutz ernst nimmt und sich redlich um Aufklärung bemüht, liest man in den <a href="http://maps.google.de/intl/de/help/maps/streetview/privacy.html" target="_blank">Infos zum Datenschutz und rechtliche Fragen</a>. Dabei wird unter anderem darauf verwiesen, dass Menschen und Autokennzeichen unkenntlich gemacht werden. Da dies automatisch geschieht und trotz moderner Technik nicht alle Kennzeichen und Menschen erfasst werden, bietet Google nach der Veröffentlichung der Bilder bei Street View die Möglichkeit an, diese Probleme sofort online ohne Umwege zu melden &#8211; direkt aus Street View heraus.<span id="more-144"></span></p>
<h3>Problemloser Start in mehreren Ländern</h3>
<p>Hört sich alles toll an und sollte genügen, die Privatsphäre eines jeden zu schützen &#8211; sollte man meinen. Google ist schließlich in den USA bereits ein riesen Erfolg, in Italien, Frankreich und Spanien ist der Dienst ohne großes Aufsehen gestartet und auch in Großbritanien gab es, mit Ausnahme von kleineren Protesten gegen die damals noch nicht unkenntlich gemachten Personen, keine Probleme beim Start.<br />
Und jetzt kommt Deutschland. Seit 2008 rollen die Google-Autos für die Aufnahme von Street View Ansichten durch die Straßen von deutschen Städten. Und mit den Aufnahmen fingen für Google die Probleme an. In Schleswig-Holstein gingen Kieler Datenschützer im Oktober 2008 auf die Barrikaden und verhinderten so erstmal Aufnahmen aus dem Bundesland. Die Gemeinde Molfsee bei Kiel (Kreis Rendsburg-Eckernförde) ging als erste an die Öffentlichkeit. <em>Wir wollen nicht mit unseren Häusern im Internet zu sehen sein</em>, tönte aus dem Munde von CDU-Fraktionschef Reinhold Harwart. Seiner Meinung nach öffnen die Aufnahmen Verbrechern Tür und Tor zu den Eigenheimen des kleinen Ortes mit beschaulichen Fachwerkhäusern. Da das fotografieren von Straßenzügen rechtlich in Deutschland kein Problem darstellt, kamen die Holsteiner auf die tolle Idee, sich auf die Straßenverkehrsordnung zu berufen und verboten Google ganz einfach die Sondernutzung. <em>Google muss die Sondernutzung der Straße beantragen, wenn die bei uns filmen wollen &#8211; und diesen Antrag werden wir ablehnen.</em>, so Hartwart.</p>
<h3>Die scheinbare Einigung</h3>
<p>Nach diesen ganzen Quälereien kam dann im Juni 2009 die Einigung und Schleswig-Holsteins Landesdatenschützer Thilo Weichert forderte unter anderem <em>die Löschung beziehungsweise unwiederbringliche Verpixelung [...] der Rohdaten</em>, wenn Bürger es nicht wünschten, dass ihr Haus oder das bewohnte Mietshaus in Street View auftauchen.<br />
Und genau bei diesem Stand ist Google heute und mit der Bekanntgabe, dass Google Street View im November 2010 starten will, gab das Unternehmen auch gleich die Lösung aller Probleme bekannt: Jeder Bürger hat das Recht, per Post oder per Email, später auch auf der Street View Webseite, unter Angabe seiner Adresse der Veröffentlichung seiner Hausansicht bei Street View zu widersprechen. Google räumt hierzu zuerst eine Frist von 4 Wochen ein, nach der Veröffentlichung von den Street View Bildern ist dann jederzeit der Widerspruch möglich &#8211; sofort, ohne Umwege, direkt aus Street View.<br />
Scheint dann ja alles toll zu sein, die Schleswig-Holsteiner haben ihren Willen durchgesetzt und der Datenschutz wird gewahrt. Nach der Bekanntgabe durch Google dauerte es keine 24 Stunden bis die ersten Datenschützer, Verbraucherschützer und Politiker wieder auf die Barrikaden gingen. Schließlich findet sich ja immer ein Krümel, an dem man rummeckern kann. So auch hier: Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner fordert eine angemessene Frist für einen Widerspruch, 4 Wochen seien viel zu wenig und da es sogar noch in die Ferienzeit fällt, wo viele Deutsche im Urlaub sind und keinen Gebrauch von ihrem Widerspruchsrecht machen können, ist diese Frist natürlich undenkbar. Und Frau Aigner geht noch einen Schritt weiter. Es sei ihrer Meinung nach ein Unding, dass der Widerspruch nur online erfolgen kann. &#8211; Moment, nur online? Weit gefehlt, Google hat die Möglichkeit eingerichtet, per Brief und per Email der Veröffentlichung von Bildmaterial in Street View zu widersprechen. Dass das Verbraucherschutzministerium sogar <a href="http://www.bmelv.de/cln_181/SharedDocs/Standardartikel/Verbraucherschutz/Internet-Telekommunikation/GoogleStreetview.html" target="_blank">Musterbriefe für den Widerspruch</a> veröffentlicht hat, welche nach dem Füllen mit privaten Infos direkt an Google geschickt werden können, ist Frau Aigner scheinbar aus dem Gedächtnis geraten.</p>
<h3>Wie gehts weiter mit Google Street View?</h3>
<p>Bis jetzt hat Google nicht eingelenkt und keine längere Frist gewährt, der Widerspruch ist aber auch nach Ablauf der Frist sofort nach Veröffentlichung der Bilder möglich. Scheinbar sind auch einige Menschen dem Aufruf von Frau Aigner gefolgt, der Veröffentlichung zu widersprechen: laut einem <a href="http://www.golem.de/1008/77214.html" target="_blank">Bericht auf Golem.de</a> soll die Zahl der Widersprüche bereits jetzt jenseits der 10.000er Marke liegen. Bedenkt man, dass gerade die Deutschen Google Street View mit Abstand am meisten nutzen und sich Ziele in den USA, Spanien, Italien oder anderswo auf der Welt ansehen, gibt das schon ein recht ironisches Bild und zeigt mal wieder die Doppelmoral von vielen Deutschen, weswegen es auch gerade in diesem Land soviele Diskussionen über Datenschutz und Privatsphäre gibt.<br />
Ich selbst finde den Dienst Google Street View toll, nutze ihn des öfteren und freue mich eigentlich schon drauf dass endlich deutsche Städte in das Angebot von Google aufgenommen werden. Nur bin ich gespannt, ob diese Freude wieder Ernüchterung weicht, wenn man jedes zweite Haus nur als Pixelhaufen vorfindet. Woran liegt es eigentlich, dass gerade die Deutschen so paranoid sind und die Politiker, Verbraucherschützer und Datenschützer bei jeder noch so kleinen Gelegenheit aus einer eigentlich tollen Sache einen Skandal machen müssen?</p>


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht durch die Presse wie ein Lauffeuer, selbst lokale Radiosender haben die Nachricht bereits aufgeschnappt: Unter dem Motto <a href="http://givingpledge.org/" target="_blank">The Giving Pledge</a> haben sich 40 US-Amerikaner dazu entschlossen, mindestens 50% ihres Privatvermögens an gemeinnützige Organisationen zu spenden, um damit die Welt wenigstens ein bisschen besser zu machen. Initiatoren der Aktion waren keine geringeren als Bill Gates und Warren Buffet, welche die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_World%E2%80%99s_Billionaires_%28Forbes_Magazine%29" target="_blank">Liste der reichsten Menschen der Welt</a> gemeinsam mit Carlos Slim Helú anführen. Michael Bloomberg, seines Zeichens Bürgermeister von New York, gab sogar bereits vor ein paar Wochen an, dass er 99% seines geschätzten Privatvermögens von 18 Millarden US-Dollar bis zu seinem Lebensende spenden wolle. Dann bleiben für die Erben zwar &#8220;nur noch&#8221; 180 Millionen übrig, aber selbst diese für Normalbürger unvorstellbare Summe sollte ausreichen, den Erben ein schönes Leben zu sichern.<br />
Ich finde diese Aktion super und ich hoffe, dass weltweit noch viel mehr Leute diesem Beispiel folgen, damit es den wirklich Bedürftigen der Welt wenigstens ein bisschen besser geht. Einige Seiten schätzen die zusammenkommende Summe der 40 Personen auf über 100 Millarden US-Dollar, das übersteigt teilweise das verfügbare Geld von ganzen Staaten.<br />
So gut das Ganze auch sein mag, so unverschämt prescht ein Teil der deutschen Politiker wieder in die Menge: Politiker von SPD und Grünen fordern von deutschen Reichen, dem US-Beispiel zu folgen und Teile ihres Vermögens für wohltätige Zwecke abzugeben. Dabei stopfen sich doch gerade die hochrangigen Politiker immer mehr mit unserem Geld ihre Konten voll und reden nur vom sparen. Großartig helfen, schon garnicht aus eigener Tasche, steht da selbst nicht auf der Tagesordnung. Wenngleich es uns in Deutschland sehr gut geht, sind solche Forderungen grade aus den oberen Reihen fehl am Platze, denn jeder muss doch selbst wissen, ob und wieviel er spenden will &#8211; da kann so ein Aufruf eher nach hinten losgehen.</p>


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		<title>Google stellt Wave ein – Alternativen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 11:31:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Google stellt überraschend seinen Web Collaboration Dienst Google Wave ein. Ich selbst hatte mir das Tool nur kurz angeschaut und mangels Team keine Einsatzmöglichkeit für mich gesehen, interessant war das Konzept mit Live-Messaging und Live-Content-Management aber allemal. Leider sahen das nicht viele Nutzer so und Google wird so zum Ende des Jahres die Server abschalten. [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.js-webbase.de/wp-content/uploads/2010/08/google_weave_logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-139" title="Google Wave" src="http://www.js-webbase.de/wp-content/uploads/2010/08/google_weave_logo.png" alt="Google Wave" width="160" height="160" /></a>Google stellt überraschend seinen Web Collaboration Dienst Google Wave ein. Ich selbst hatte mir das Tool nur kurz angeschaut und mangels Team keine Einsatzmöglichkeit für mich gesehen, interessant war das Konzept mit Live-Messaging und Live-Content-Management aber allemal. Leider sahen das nicht viele Nutzer so und Google wird so zum Ende des Jahres die Server abschalten. Große Teile von Wave inkl. Protokoll sind bereits OpenSource, eventuell findet sich da ja jemand, der den Dienst weiterentwickelt oder etwas Neues daraus macht.<br />
Im <a href="http://googleblog.blogspot.com/2010/08/update-on-google-wave.html" target="_blank">offiziellen Google-Blog</a> äußert sich Urs Hölzle, Senior Vice President, Operations &amp; Google Fellow zu der Entscheidung und zieht ein recht positives Fazit. Man habe viel gelernt und ist stolz auf das Team und die auf die Art und Weise, wie dieses die Grenzen der Informatik vorangetrieben hat.</p>
<blockquote><p>Wave has taught us a lot, and we are proud of the team for the ways in which they have pushed the boundaries of computer science. We are excited about what they will develop next as we continue to create innovations with the potential to advance technology and the wider web.</p></blockquote>
<p>Bei <a href="http://lifehacker.com/5373339/top-10-web-collaboration-tools-that-arent-google-wave" target="_blank">Lifehacker.com</a> werden unterdessen zehn Tools für Web Collaboration vorgestellt und mehr oder minder ausführlich besprochen, ein Blick lohnt sich allemal. Darunter befinden sich dann auch bekannte Tools wie <a href="http://www.zoho.com/" target="_blank">Zoho</a> und <a href="http://etherpad.org/" target="_blank">Etherpad</a>. Es gibt sicher noch viel mehr gute Collaboration Projekte im Internet, die Übersicht bei Lifehacker sollte zumindest mal einen kleinen Überblick geben.</p>


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		<title>Siedler auf dem digitalen Wohnzimmertisch</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 10:52:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich bin ja schon seit der ersten Ankündigung vom Touchscreen-Tisch Surface von Microsoft fasziniert. Wäre das Ding mit über 10.000 Euro nicht so schweineteuer, würde das Wohnzimmerequipment vielleicht schon in meiner Wohnung stehen und als Essunterlage, Stellplatz für Getränke und vor allem als digitales Spielbrett dienen. Kein lästiges Aufbauen eines Brettspieles mehr, per Klick auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja schon seit der ersten Ankündigung vom Touchscreen-Tisch <a href="http://www.microsoft.com/surface/en/us/default.aspx" target="_blank">Surface</a> von Microsoft fasziniert. Wäre das Ding mit über 10.000 Euro nicht so schweineteuer, würde das Wohnzimmerequipment vielleicht schon in meiner Wohnung stehen und als Essunterlage, Stellplatz für Getränke und vor allem als digitales Spielbrett dienen. Kein lästiges Aufbauen eines Brettspieles mehr, per Klick auf dem Tisch erscheint das gewünschte Spiel, noch paar &#8220;echte&#8221; Würfel dazu und schon kanns losgehen.<br />
Jüngst hat das nun Vectorform mit Siedler von Catan gemacht und das Spiel für Microsoft Surface umgesetzt. Bei <a href="http://www.golem.de/1008/76975.html" target="_blank">Golem.de</a> gibt es dazu auch einen netten Bericht und das passende Video.</p>
<p><object width="560" height="320"><param name="movie" value="http://video.golem.de/player/videoplayer.swf?id=3537&#038;autoPl=false"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="AllowScriptAccess" value="always"><embed src="http://video.golem.de/player/videoplayer.swf?id=3537&#038;autoPl=false" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" AllowScriptAccess="always" width="560" height="320"></embed></object></p>
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		<title>Lebensrettung aus der Ferne</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 08:24:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Telemedizin ist dank moderner Technologien immer mehr im Kommen, noch merkt man als Normalbürger wenig davon und profitiert auch kaum davon. Abgesehen von der Online-Reservierung eines Platzes im Wartezimmer muss man sich dann doch noch aus dem Haus bewegen und auch Routinekontrollen beim Arzt durchführen lassen &#8211; sinnvoll ist das allemal. Mit dem Projekt Partnership [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Telemedizin" target="_blank">Telemedizin</a> ist dank moderner Technologien immer mehr im Kommen, noch merkt man als Normalbürger wenig davon und profitiert auch kaum davon. Abgesehen von der Online-Reservierung eines Platzes im Wartezimmer muss man sich dann doch noch aus dem Haus bewegen und auch Routinekontrollen beim Arzt durchführen lassen &#8211; sinnvoll ist das allemal.<br />
Mit dem Projekt <a href="http://www.partnership-for-the-heart.de" target="_blank">Partnership for the Hearth</a> hat die Charité Berlin, Klinik für Kardiologie und Angiologie, in Zusammenarbeit mit dem Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart eine Studie mit derzeit 710 Patienten aus der Taufe gehoben.<span id="more-132"></span><br />
Die Studie hat die telemedizinische Betreuung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz zur Grundlage. Dabei werden mit speziell angepassten Geräten zur Messung des Blutdrucks, Gewichtsbestimmung und EKG täglich durch den Patienten Messwerte erhoben, welche dann automatisch zu der Studienleitung übermittelt und ausgewertet werden. Hört sich alles total spannend an, der Patient spart sich so immerhin den Gang zum Arzt und durch die tägliche Kontrolle können Veränderungen schnell erkannt und behandelt werden. Einer der beiden Studienleiter, Dr. Friedrich Köhler, hat ein gutes Beispiel zur Hand, welches die Möglichkeiten einer solchen Gesundheitsüberwachung deutlich macht:</p>
<blockquote><p>Erst kürzlich verriet die Herzstromaufzeichnung eines 47-Jährigen, dass seine Herzkammern flimmerten und das Blut nicht mehr in rhythmischen Pulsen durch den Körper gepumpt wurde. Köhler deutet auf eine Linie, die unruhig über den Monitor zittert. &#8220;Das ist kurz vor dem Tod. Das geht keine zehn Minuten mehr&#8221;, habe er seinerzeit gewarnt. Die Mitarbeiter riefen den Mann sofort an. Der meinte, es ginge ihm zwar nicht so toll, dies sei aber nicht weiter schlimm. Der Kardiologe ließ sich nicht beirren und schickte sofort einen Notarzt. Der Berliner wurde gerettet. &#8220;Wir sind 24 Stunden da, und wir handeln sofort&#8221;, versichert Köhler.</p></blockquote>
<p>Dieses Zitat habe ich übrigens aus einem sehr lesenswerten <a href="http://www.heise.de/tr/artikel/Visite-aus-der-Ferne-1050087.html" target="_blank">Artikel aus Technology Review</a>. Dort gibt es auch allerhand Beispiele, wie Telemedizin funktioniert, welche Ziele verfolgt werden und wie sich das Ganze weiterentwickeln kann.<br />
Im Moment steht die Entwicklung noch am Anfang, aber die Aussichten sind aufgrund der demografisch fortschreitenden Entwicklung zu immer älteren Menschen hin sehr gut, schließlich lohnt sich die Forschung auch in finanzieller Hinsicht, denn wenn weniger Menschen wegen Routineuntersuchungen zum Arzt müssen, wird das Krankenkassen-System gut entlastet, mit 2% Kostenanteil für diese Untersuchungen kommt da eine Stange Geld zusammen, welche zumindest teilweise durch die Telemedizin eingespart werden kann.<br />
Mehr Informationen zum Studien-Projekt &#8220;Partnership for the Heart&#8221; gibts auch auf der <a href="http://www.partnership-for-the-heart.de" target="_blank">Projektseite</a>.</p>
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		<title>Manipuliert und vergessen – Was wir wirklich wissen</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 08:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer wieder kommt mir der Gedanke, ob unsere Pressefreiheit wirklich noch das Wort &#8220;Freiheit&#8221; im Namen verdient. Bei der Lokalpresse und Großereignissen scheint das Ganze ja toll zu funktionieren und ich fühle mich gut informiert, Todesanzeigen werden regelmäßig veröffentlicht und die aktuelle Entwicklung in der eigenen Stadt sind nachvollziehbar &#8211; soweit man es selbst auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder kommt mir der Gedanke, ob unsere Pressefreiheit wirklich noch das Wort &#8220;Freiheit&#8221; im Namen verdient. Bei der Lokalpresse und Großereignissen scheint das Ganze ja toll zu funktionieren und ich fühle mich gut informiert, Todesanzeigen werden regelmäßig veröffentlicht und die aktuelle Entwicklung in der eigenen Stadt sind nachvollziehbar &#8211; soweit man es selbst auch beim Durchspazieren beobachten kann.<br />
Aber irgendwo gibts dann einen Horizont, wo die Freiheit aufhört. Ganz deutlich wird das bei politischen Themen. Vor allen, seit es mit <a href="http://www.wikileaks.org">Wikileaks.org</a> eine Organisation gibt, wo haufenweise brisante und sicher nicht für die Öffentlichkeit gedachte Materialien veröffentlicht werden. Eine ideale Plattform also, um auch Abseits der offiziellen Presse Infos zu bekommen.<span id="more-124"></span><br />
Aktuell wurde das Thema <em>Wikileaks</em> spätestens die letzten Wochen, als massenweise Dokumente um die Situation in Afghanistan auftauchten, die mit einer unschönen Wahrheit aufwarteten. Und die Presse griff es sofort auf &#8211; die Infos machten ihren Weg. Aber da sieht man es wieder &#8211; die Presse berichtete vorher immer von einer eigentlich &#8220;harmlosen&#8221; Auseinandersetzung, das Schrecken des schon lange andauernden Konfliktes zwischen Taliban und westlicher Welt blieb verschleiert. Und genau an diesem Punkt frage ich mich: Was wird uns noch alles vorenthalten? Aller Wahrscheinlichkeit nach stellt die Veröffentlichung der Infos über den Afghanistan-Einsatz nur die Spitze des Eisberges dar.<br />
Ein weiteres Dokument auf Wikileaks gibt indes Rätsel auf: eine 1,4 GB große Datei &#8211; verschlüsselt mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Advanced_Encryption_Standard">AES-256</a> mit möglicherweise weiteren brisanten Informationen. Der Dateiname, welcher das englische Wort <em>insurance</em> für Versicherung enthält könnte einen Hinweis geben, welchem Zweck dieses Dokument tatsächlich dient: der Sicherung von Wikileaks! Bis jetzt kommt keiner an die Infos dran, der Schlüssel zum Entschlüsseln der Datei ist wahrscheinlich nur Wikileaks bekannt. Ob sich dahinter tatächlich Infos verstecken oder ob es ein Bluff ist, ist zweitrangig. Es zeigt aber auf, dass Wikileaks in der Lage zu sein scheint, die mächtigen Staaten und deren Regierungen unter Druck setzen zu können. Nach dem Motto: &#8220;Wenn du mir was tust, dann veröffentliche ich den Schlüssel und die ganze Welt erfährt, was für Verbrechen im Hintergrund der armen Bürger geschehen&#8221;. Auch hier bin ich gespannt ob da weitere Informationen durchsickern, ob das ganze ein Bluff ist oder ob es tatsächlich eine Lebensversicherung für Wikileaks und deren (anonyme) Informanten darstellt.<br />
Aber machen wir mal mit dem Thema Pressefreiheit und Berichtserstattung weiter: Was war mit der Finanzkrise? Wie ist die aktuelle finanzielle Situation der europäischen Staaten einschließlich Deutschlands wirklich? Und wo verdammt nochmal ist die Schweinegrippe hin? Man hört nix mehr drüber, so als wäre nix gewesen, verschwunden aus dem Gedächtnis. Nur wenn man selbst nachrecherchiert findet man ein paar Infos und selbst dann sieht man nichts mehr von der ganzen Panikmache, die vor Monaten einen Weltuntergang durch die Schweinegrippe suggeriert hat.<br />
Ich hoffe sehr, dass weiterhin auch unangenehme Infos an die Öffentlichkeit dringen, die die ungeschönte Wahrheit darstellen und nicht auf Kommerz, Panikmache und Geldgier ausgerichtete Berichterstattung zum Zweck haben.<br />
Weiteres Beispiel: Washington Mutual, ehemals größte Sparkasse der USA, &#8220;starb&#8221; von heute auf morgen den Heldentod und wurde von JP Morgan Chase, eines der mächtigsten Finanzhäuser der Welt, geschluckt &#8211; für knapp 2 Milliarden US-Dollar. Warum hört man davon nix? Warum wird nichtmal in den Medien davon berichtet was sich da zuträgt und welche Geschehnisse im Hintergrund laufen, welche weitreichende Konsequenzen auf die gesamte Finanzwelt haben könnten? Teilweise findet man auf Börsenseiten Berichte und Analysen, aber wirklich publik und im Gedächtnis der Menschen ist dieser Fall noch nicht, obwohl ein mittlerweile 2 Jahre andauerndes Gerichtsverfahren tobt und kürzlich erst ein staatlicher Prüfer engagiert wurde, um die Vorfälle zu untersuchen und um zu prüfen, ob die Übernahme seitens JPM überhaupt rechtens war!<br />
Ich bin zuversichtlich, dass dieses mal auch &#8220;der kleine Mann&#8221; gewinnt und sich einiges ändern wird &#8211; sofern auch nur ein paar Personen in diesem im Hintergrund spektakulären Fall Mut beweisen und sich gegen Korruption und die Gier nach Geld stellen und einige wieder unschöne Wahrheiten ans Tageslicht kommen lassen.</p>
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		<title>Konvertierung vom phpBB zum SimpleMachinesForum</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 11:18:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf der Suche nach einer guten Forensoftware für eine kleine Community bin ich Anfangs immer wieder über das phpBB gestolpert, dieses nutzte ich ja auch schon bei meiner früheren Gaming-Seite GameCheXX.de. An die gute alte Zeit denkend hielt ich es vor knapp einem Jahr für eine gute Wahl für das Forum zu meiner Erlebnisbäder-Webseite Rutscherlebnis.de. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Suche nach einer guten Forensoftware für eine kleine Community bin ich Anfangs immer wieder über das phpBB gestolpert, dieses nutzte ich ja auch schon bei meiner früheren Gaming-Seite GameCheXX.de. An die gute alte Zeit denkend hielt ich es vor knapp einem Jahr für eine gute Wahl für das <a href="http://www.rutscherlebnis-community.de" target="_blank">Forum</a> zu meiner <a href="http://www.rutscherlebnis.de" target="_blank">Erlebnisbäder-Webseite Rutscherlebnis.de</a>. Das Ganze lief dann, mit einem vorgefertigten und nur um das Logo ergänzten Design recht gut, Benutzer- und Forenverwaltung waren in Ordnung, Performance sowieso kein Problem und nach Anlaufschwierigkeiten hat sich auch eine kleine Community gebildet.<span id="more-122"></span></p>
<h2>Die ersten Probleme</h2>
<p>Nur sollte das Forum natürlich irgendwann angepasst werden und da fingen die Probleme an. phpBB bietet zwar ein ausgereiftes Templatesystem, aber es ist extrem kompliziert für mal schnell ein paar Anpassungen durchzuführen. Was bei Stylesheets ja noch geht und durch den Austausch von Grafiken noch erträglich ist, hört dann schon auf, wenn man fremde Inhalte integrieren, das Board erweitern oder gar ein neues Design erstellen will. Fortan habe ich das Vorhaben &#8220;Forenanpassung&#8221; immer mehr vor mir hergeschoben, bis ich dann auf ein nett aussehendes Forum mit vielen Funktionen und übersichtlicher Profilverwaltung gestoßen bin.</p>
<h2>Recherche und ausführliche Infos einholen</h2>
<p>Mein Fund war das <a href="http://www.simplemachines.org">SimpleMachinesForum</a>. Ehemals hieß das Forum yaBB &#8220;yet another Bulletin Board&#8221;, es war mir vom Hören-Sagen und Ausprobieren also schon von früher bekannt.<br />
Aber einfach so mal Umsteigen geht natürlich nicht, zumal die Community ja möglichst nicht wochenlang auf den neuen Softwareersatz warten soll. Also erstmal informiert und das Forum gründlich angesehen. Bei der Recherche bin ich dann über sogenannte Converters gestoßen. Tolle Sache, es gibt sogar einen Konverter für das phpBB. Somit sollte die Hürde für die Softwareinstallation und den Umzug nicht mehr alzu hoch ausfallen &#8211; sofern das Ganze denn funktioniert. Der Konverter zieht alle Benutzer, Postings, Kategorien und Anhänge um, einzig die Benutzerberechtigungen müssen laut Angabe noch nachjustiert werden. Dann mal los!</p>
<h2>Problemlose Installation</h2>
<p>Die Installation vom SimpleMachinesForum ist denkbar einfach: Einfach alles auf den Server in ein entsprechendes Verzeichnis hochladen, MySQL-Datenbank samt eigenem Benutzer anlegen und Installationsassistenten starten. Nach Abschluss der Installation hat man eine voll funktionsfähige Forensoftware am Laufen &#8211; kein riesen Konfigurationsaufwand, keine hektischen Eintragungen in Konfigurationsdateien und auch kein Ärger mit der Wahl des Datenbanktreibers &#8211; toll!</p>
<h2>Die Konvertierung vom phpBB zum SMF</h2>
<p>Die Konvertierung soll ähnlich einfach sein. Konverter runterladen, ins Hauptverzeichnis kopieren, aufrufen, feritg! So zumindest die Anleitung. Allerdings gestaltet sich das Ganze dann doch nicht alzu einfach. Das phpBB muss auf dem selben Server mit den selben Benutzerrechten liegen, wie das SMF. Ebenso muss die Datenbank des phpBB die gleiche sein, wie die des SMF. Also erstmal alle Tabellen und Daten vom phpBB in die Datenbank vom SMF kopiert. Dank der Prefixes phpbb_ und smf_ ist die Unterscheidung der Tabellen kein Problem, Namensüberschneidungen stellen so kein Problem dar.<br />
Jetzt drücke ich zum erstem mal den Knopf für den Konverter &#8211; Fehler! Er findet angeblich die Datenbank nicht. Logisch, denn er nutzt hierzu die Konfigurationsdateien des phpBB zum Abgleich mit den gemachten Angaben. Folglich muss die Konfiguration vom phpBB auf die SMF-Datenbank angepasst werden &#8211; kein Problem, die Tabellen liegen ja drin. Also nochmal den Konverter ausgeführt und siehe da &#8211; es klappt! Und nach dem Aufruf des SMF sieht man auch alle Kategorien, Postings und Benutzer des alten phpBB im SMF.</p>
<h2>Zuerst die Freude, dann die Arbeit</h2>
<p>Zuerst sieht es nun so aus, als hätte man nur noch die angesprochene Korrektur der Benutzerberechtigungen vorzunehmen. Aber weit gefehlt: Beim Betrachten von Beiträgen fällt mir schnell auf, dass insbesondere mit externen Bildern und Links etwas nicht stimmt &#8211; die URLs sind zerschossen. Ein Blick in den Quellcode und anschließend in die Datenbank zeigt den Fehler schnell: bei der Konvertierung wurden die Zeichen . und : mit ihren UTF8-Entities ersetzt, was die URLs vollends zerschießt. Aber dieses Problem lässt sich mit einem Suchen und Ersetzen über die Datenbanktabelle <em>smf_messages</em> und dem entsprechenden Feld <em>body </em> erledigen.<br />
Nächstes Problem: Anhänge werden nicht dargestellt. Ein Blick in die Datenbank sagt mir, dass die Konvertierung grundlegend richtig gelaufen ist, die Dateien wurden ebenfalls kopiert. In der wirklich sehr umfangreichen Community vom SMF finde ich dann nach etwas Suchen die Lösung für mein Problem. SMF stellt grundsätzlich erstmal keine Inline-Attachments dar, d.h. dort wo die Attachment-BB-Codes aus dem phpBB stehen und wo üblicherweise hochgeladene Bilder o.ä. angezeigt werden, steht nur der Platzhalter.<br />
Hierfür muss ein zusätzliches Paket installiert werden, was ganz einfach über die SMF Administrationsoberfläche funktioniert &#8211; sehr intuitiv!</p>
<h2>Weitere Pakete und Anpassungen</h2>
<p>Nachdem die Probleme beim Konvertieren behoben waren, machte ich mich nun endlich an die Konfiguration des Forums. Benutzerberechtigungen verteilt, Gruppen angelegt, unnötig kopierte Sachen aus dem phpBB gelöscht. Forum läuft, Beiträge können geschrieben werden und die ersten Nutzer geben auch schon ihren Senf zu meiner Umstellaktion &#8211; eher positives Feedback.<br />
Um das Forum nun auch Suchmaschinentauglich zu machen, installiere ich noch die Pakete PrettyURLs (leserliche URLs) und Sitemap (erstellt eine Sitemap für die Benutzer, ebenso eine XML-Sitemap für Suchmaschinen).</p>
<h2>Visuelle Gestaltung des Forums</h2>
<p>Zur Anpassung des Templates bin ich dann nicht mehr gekommen, der ganze Umzug war dann doch etwas zeitaufwändiger, hat aber insgesamt besser funktioniert als ich das erwartet hätte. Im Administrationsmenü gibt es bei <em>Themes und Layout</em> die einfache Möglichkeit, das default-Theme zu kopieren. Hierbei werden nur die Stylesheets, Bilder und das index-Template kopiert, alles weitere wird weiterhin aus dem default-Ordner gezogen und kann bei Bedarf durch manuelles umkopieren der Dateien überschrieben werden.</p>
<h2>Was die Zukunft bringt</h2>
<p>In den nächsten Wochen werde ich auf jeden Fall weitere Anpassungen am Forum vornehmen und das Style an Rutscherlebnis.de anpassen &#8211; das Design steht ja bereits. Im weiteren Schritt werde ich dann die Seiten miteinander verbinden und nahtlos ineinander überlaufen lassen &#8211; sodass Besucher von Rutscherlebnis.de sich im Forum wohl fühlen und umgekehrt.</p>
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		<title>Beeindruckender Trailer von Pangea – The Neverending World</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 12:49:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich gucke ab und zu mal rum, ob es irgendwelche tollen 3D-Videos im Internet gibt, welche man mit einer Rot/Cyan-Brille in toller Qualität betrachten kann &#8211; Just for fun! Dabei bin ich jetzt bei Youtube auf den schon älteren Proof-of-Concept Trailer zu Pangea &#8211; The Neverending World gestoßen. Wirklich beeindruckend und in 1080p mit einer [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gucke ab und zu mal rum, ob es irgendwelche tollen 3D-Videos im Internet gibt, welche man mit einer Rot/Cyan-Brille in toller Qualität betrachten kann &#8211; Just for fun! Dabei bin ich jetzt bei Youtube auf den schon älteren Proof-of-Concept Trailer zu <i>Pangea &#8211; The Neverending World</i> gestoßen. Wirklich beeindruckend und in 1080p mit einer echt genialen Bildqualität, die seinesgleichen sucht. Man kann quasi in die Szenen reingreifen! Schauts euch an!</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/uKujOudUk0w&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/uKujOudUk0w&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p>Das Video ist übrigens ein Proof-of-Concept der ungarischen Firma <a href="http://aenimacgs.com/" target="_blank">Aenima CGS</a> und demonstriert eindrucksvoll die Möglichkeiten von 3D-Techniken, wenn man gezielt auch für 3D produziert und nicht auf die &#8220;Kompatibilität&#8221; zu 2D achten muss. Im gezeigten Video betrifft dies auch den Farbraum, welcher trotz Rot/Cyan-Brille super zur Geltung kommt. Bei Youtube.com gibt es übrigens auch noch eine <a href="http://www.youtube.com/watch?v=jJjJeYfAwQw" target="_blank">angepasste Version für unterschiedliche 3D-Techniken</a>.</p>


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</ol></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/jswebbase/~4/eK3a27a23pc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Aus 3d-faq.de wird JS-Webbase.de</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 07:17:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da sich die Sache mit 3d-faq.de unter anderem aus Zeitgründen nicht ganz so entwickelt hat, wie ich mir das erhofft habe (man siehts ja an der mangelnden Anzahl an Artikeln), habe ich mich dazu entschlossen, das Experiment mit einer Webseite über 3D-Technik abzubrechen und stattdessen einen Blog mit den Themen Forschung, Technik, Zukunft und Fun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da sich die Sache mit 3d-faq.de unter anderem aus Zeitgründen nicht ganz so entwickelt hat, wie ich mir das erhofft habe (man siehts ja an der mangelnden Anzahl an Artikeln), habe ich mich dazu entschlossen, das Experiment mit einer Webseite über 3D-Technik abzubrechen und stattdessen einen Blog mit den Themen <strong>Forschung, Technik, Zukunft und Fun</strong> zu starten. Ich hab jetzt einfach mal alle alten Artikel mitübernommen, diese bilden ja schonmal eine gute Basis. Nach und nach hoffe ich Zeit zu finden, um hier regelmäßig über bunt gemischte Sachen aus den genannten Themenbereichen zu schreiben. Und solange hier noch nix Aktuelles zu finden ist, könnt ihr ja meine weitere Webseite <a href="http://www.rutscherlebnis.de" target="_blank">Rutscherlebnis.de</a> besuchen.</p>
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		<title>Wie funktioniert eine Shutterbrille?</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 05:28:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Shutterbrillen sind die aktuell am weitesten verbreitete Technik für Heimkino und das 3D-Erlebnis am PC. Bereits vor über 10 Jahren gab es mit der Elsa 3D Revelator eine Shutterbrille speziell für PCs für 3D-Spiele. Dabei wurde ein zu der Zeit hochwertiger Monitor mit mindestens 100Hz Bildwiederholfrequenz benötigt, um ein halbwegs flimmerfreies Bild darzustellen. Nach dem [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Shutterbrillen sind die aktuell am weitesten verbreitete Technik für Heimkino und das 3D-Erlebnis am PC. Bereits vor über 10 Jahren gab es mit der Elsa 3D Revelator eine Shutterbrille speziell für PCs für 3D-Spiele. Dabei wurde ein zu der Zeit hochwertiger Monitor mit mindestens 100Hz Bildwiederholfrequenz benötigt, um ein halbwegs flimmerfreies Bild darzustellen. Nach dem Aufkommen von LCD-Monitoren war es dann erst einmal still um die Shutterbrillen-Technik, denn diese konnten meist nur mit einer maximalen Bildwiederholrate von 75Hz aufwarten, was eindeutig zu wenig ist.<span id="more-105"></span></p>
<h2>Wie funktioniert das Ganze mit der Shutter-Technik?</h2>
<p>Bei Shutterbrillen sind die &#8220;Brillengläser&#8221; kleine, mit Flüssigkristallen gefüllte, Gläser, welche bei Anlegen einer Spannung durchsichtig werden. Dabei werden die Kristalle entsprechend ausgerichtet, sodass Licht durchdringen kann. Da die Kristalle immer noch da sind, nur eben anders ausgerichtet, wird das Bild leicht verdunkelt, wodurch 3D-Spiele und -Filme immer ein wenig dunkler wirken als sie dies ohne Brille tun.<br />
Damit nun ein 3D-Eindruck entsteht, müssen auf dem Monitor oder auf dem Fernseher zwei Bilder immer im Wechsel dargestellt werden &#8211; eines für das linke und das andere für das rechte Auge. Die Bilder dürfen dabei aber nie gleichzeitig dargestellt werden und hier kommt die Bildwiederholrate ins Spiel: bei ca. 60 Hz empfindet man ein Bild nicht mehr als Flimmern sondern kann entspannt hinsehen ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Würde man nun abwechselnd ein Bild für das linke und das rechte Auge darstellen, würde sich pro Auge eine Frequenz von nur 30Hz ergeben, was in einem eindeutigen Flimmern aufgehen würde. Es braucht also Monitore mit mindestens 120 Hz, um eine flüssige und flimmerfreie Darstellung zu gewährleisten.<br />
Die Brille muss nun exakt im Wechsel der Bilder auf dem Monitor für das entsprechende Auge das Brillenglas (durch Anlegen einer Spannung an die Flüssigkristalle) durchsichtig schalten. So bekommt jedes Auge für einen ganz kleinen Moment das jeweilige Bild zu sehen. Dieser Wechsel passiert bei 120Hz 60 mal in der Sekunde, sodass ein flüssiger Bildeindruck besteht und man scheinbar ein einziges Bild sieht &#8211; in 3D!</p>
<h2>Wie wird die Brille synchronisiert?</h2>
<p>Heutige Brillen verfügen über einen Infrarot-Sensor, über welchen das Synchronisationssignal übertragen wird und so der Bildschirm der Brille mitteilt, welches Bild für welches Auge gerade angezeigt wird. Früher geschah dies noch umständlich über ein Kabel zur Brille, welches den Bewegungsraum stark einschränkte.</p>
<h2>Wo liegen die Vorteile gegenüber Polarisationsbrillen?</h2>
<p>Die Shutterbrillen sind zwar in der Herstellung wesentlich teurer (Flüssigkristall-Barrieren, Akkus, Infrarotsensor), allerdings würde gerade im Heimkinobereich eine Projektion mit polarisiertem Licht zu aufwändig und teuer sein. Bei mehreren Zuschauern wie im Kino lohnt sich hingegen der Aufwand von Shutterbrillen nicht. Ein weiterer Vorteil ist die relativ hohe Blickwinkelunempfindlichkeit. Man kann den Kopf neigen und hin und herbewegen und sieht trotzdem noch das Bild in voller Qualität. Dieser Umstand hat sich zwar bei der Polarisationstechnik gebessert, mit der Bildqualität von heutigen Shutterbrillen können diese jedoch nicht mithalten.</p>


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			<wfw:commentRss>http://www.js-webbase.de/wie-funktioniert-eine-shutterbrille/feed/</wfw:commentRss>
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