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	<title>indivisualist blog</title>
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	<description>the answer to life, the universe and everything...</description>
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		<title>Hallo, Echo …</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 21:09:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liest hier noch jemand mit? :) Ich h&#228;tte hier noch sechs unterhaltsame Beitr&#228;ge f&#252;r ein Gewinnspiel, die nach Bewertungen schreien. Per Google+, Facebook, Twitter und vor allem per Direktabstimmung (nach Anmeldung) k&#246;nnt ihr zwei lieben Menschen helfen … ;) http://www.androidpit.de/de/android/samsung-galaxy-note-gewinnspiel-voting?cid=522 http://www.androidpit.de/de/android/samsung-galaxy-note-gewinnspiel-voting?cid=672 http://www.androidpit.de/de/android/samsung-galaxy-note-gewinnspiel-voting?cid=213 http://www.androidpit.de/de/android/samsung-galaxy-note-gewinnspiel-voting?cid=304 http://www.androidpit.de/de/android/samsung-galaxy-note-gewinnspiel-voting?cid=393 http://www.androidpit.de/de/android/samsung-galaxy-note-gewinnspiel-voting?cid=394 Die gr&#246;&#223;te Hilfe w&#228;ren die &#8220;Direktvotes&#8221;. Einfach bei AndroidPit anmelden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liest hier noch jemand mit? :)</p>
<p>Ich h&#228;tte hier noch sechs unterhaltsame Beitr&#228;ge f&#252;r ein Gewinnspiel, die nach Bewertungen schreien. Per Google+, Facebook, Twitter und vor allem per Direktabstimmung (nach Anmeldung) k&#246;nnt ihr zwei lieben Menschen helfen … ;)</p>
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<p>Die gr&#246;&#223;te Hilfe w&#228;ren die &#8220;Direktvotes&#8221;. Einfach bei AndroidPit anmelden und auf &#8220;abstimmen&#8221; klicken – man kann auch mehrere Stimmen vergeben.</p>
<p>Oh, und die Seite l&#228;dt manchmal etwas langsam. Prinzipiell sollte sich eine Art Lightbox &#246;ffnen, da drin k&#246;nnt ihr klicken und liken und gucken und lachen …</p>
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		<title>Bio, warum eigentlich?</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 07:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jammern hilft nicht]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit h&#228;ufen sich die Lebensmittel-Skandale und das Interesse an Bio-Produkten w&#228;chst. In Europa gibt es gesetzliche Bestimmungen, was sich &#8220;Bio&#8221; nennen darf: Einfach gesagt werden die Lebensmittel &#246;kologisch produziert und nicht mit zahlreichen Erfindungen der Industrie behandelt, um die Produktion und den Gewinn zu maximieren. Die in Deutschland bekannteste Kennzeichnung d&#252;rfe das sechseckige Bio-Siegel sein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit h&#228;ufen sich die Lebensmittel-Skandale und das Interesse an Bio-Produkten w&#228;chst. In Europa gibt es gesetzliche Bestimmungen, was sich &#8220;Bio&#8221; nennen darf: Einfach gesagt werden die Lebensmittel &#246;kologisch produziert und nicht mit zahlreichen Erfindungen der Industrie behandelt, um die Produktion und den Gewinn zu maximieren. Die in Deutschland bekannteste Kennzeichnung d&#252;rfe das sechseckige Bio-Siegel sein.</p>
<p>Die Kritiker argumentieren gerne, dass beispielsweise Bio-Gem&#252;se nicht sehr viel ges&#252;nder ist und dass die Chemikalien in industriell verarbeiteten Produkten keine akute Gesundheitsgefahr darstellen. Aber gerade die Skandale in letzter Zeit zeigen recht eindeutig, dass die Profitgier der Unternehmen immer gr&#246;&#223;er wird und nicht einmal vor kriminellen Methoden zur&#252;ckgeschreckt wird, um noch gr&#246;&#223;ere Gewinne zu erzielen – auf Kosten der Konsumenten, wohlgemerkt.<br />
Bei einer &#246;kologischen Produktion und Weiterverarbeitung werden gef&#228;hrliche Stoffe von vornherein vermieden, und das in der gesamten Produktionskette. Hier liegt n&#228;mlich die gro&#223;e Schwachstelle der nicht-Bio-Produkte: Landet irgendwo Schmutz im Essen, kommt dieser auch auf den Teller. Esst ihr gerne Antibiotika f&#252;r Tiere, gentechnisch ver&#228;ndertes Getreide oder eine Dosis Insektenschutzmittel?</p>
<p>Inzwischen wird der Trend zu nat&#252;rlichen Lebensmitteln auch von der Industrie aufgegriffen und zahlreiche Produkte werden damit beworben, dass sie keine Geschmacksverst&#228;rker oder &#228;hnliches enthalten. Dass die gesetzliche Regelung dabei viele Schlupfl&#246;cher l&#228;sst und die Industrie diese auch nutzt, ist vielen Konsumenten nicht einmal bekannt. Dar&#252;ber hinaus kann man bei einem so angepriesenen Produkt immer noch nicht davon ausgehen, dass die Zutaten auch &#246;kologisch hergestellt wurden – wenn im M&#252;sli genetisch ver&#228;nderter Weizen ist, der mit zahlreichen Pestiziden behandelt wurde, n&#252;tzt es dem Konsumenten auch nicht viel, dass auf k&#252;nstliche Aromen verzichtet wurde.</p>
<p>&#8220;Bio&#8221; hingegen ist naturschonend, die gesamte Kette ist st&#228;rker kontrolliert und viele bedenkliche Stoffe d&#252;rfen nicht einmal verwendet werden. Hier kann man von Lebensmitteln sprechen, nicht von Industrieerzeugnissen.<br />
Dennoch ist der h&#246;here Preis oft der Hauptgrund, warum doch zur &#8220;normalen&#8221; Ware gegriffen wird. Ich kaufe lieber Bio-Produkte, da ich diesen Weg f&#252;r den richtigen halte und nicht die auf maximale Profite ausgelegte Industriekette. Und ihr?</p>
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		<title>Sport ist … gesund!</title>
		<link>http://blog.indivisualist.de/2011/01/13/sport-ist-%e2%80%a6-gesund/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 07:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jammern hilft nicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist keine gro&#223;e &#220;berraschung, dass Bewegung gesund ist. Man muss aber nicht unbedingt einen extrem anstrengenden Sport betreiben, um fit zu bleiben: Es sind die ganzen kleinen Dinge, die sich summieren. Wer zu Fu&#223; zu seinen Kollegen geht, statt eine E-Mail nach der anderen zu schicken, verbessert die Kommunikation im B&#252;ro und nimmt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist keine gro&#223;e &#220;berraschung, dass Bewegung gesund ist. Man muss aber nicht unbedingt einen extrem anstrengenden Sport betreiben, um fit zu bleiben: Es sind die ganzen kleinen Dinge, die sich summieren.</p>
<p>Wer zu Fu&#223; zu seinen Kollegen geht, statt eine E-Mail nach der anderen zu schicken, verbessert die Kommunikation im B&#252;ro und nimmt sich gleichzeitig eine kleine Pause von der Bildschirmarbeit. Statt dem Aufzug die Treppe zu benutzen, ist vielleicht anfangs etwas anstrengend, aber man gew&#246;hnt sich sehr schnell daran und tut seinem K&#246;rper etwas gutes. Das Auto braucht man auch nicht f&#252;r jede Besorgung, ich kaufe seit Jahren fast nur noch zu Fu&#223; ein. Wer sich ein wenig entspannen m&#246;chte, kann auch einen Spaziergang machen, statt den Fernseher einzuschalten – die Bewegung und die frische Luft bringen den Kreislauf besser in Schwung.</p>
<p>Das klingt alles nach Kleinigkeiten, die jedem bekannt sind. Aber achtet mal darauf, wie viele Menschen den bequemen Weg bevorzugen: Ich sehe jeden Tag rappelvolle Rolltreppen, vor denen sich Schlangen bilden, aber nur ein kleiner Teil benutzt die normale Treppe daneben.<br />
Wenn es euch genau so geht: &#220;berwindet eure Tr&#228;gheit und bewegt euch! Morgens ist man daf&#252;r nicht zu m&#252;de, sondern wird wach. Abends ist man daf&#252;r nicht zu kaputt, sondern lockert seine Muskeln. Und wer nie genug Zeit hat, kurz zu seinen Kollegen zu laufen, sollte ein W&#246;rtchen mit seinem Chef reden …</p>
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		<title>Musik h&#246;ren in der Bahn</title>
		<link>http://blog.indivisualist.de/2011/01/10/musik-horen-in-der-bahn/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 07:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jammern hilft nicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist heutzutage v&#246;llig normal, dass man sich in die Bahn setzt und viele Leute mit Kopf- oder Ohrh&#246;rern sieht. Da ich viel in &#246;ffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin, sehe ich dadurch fast jeden Tag Menschen, die sich von ihrer Umwelt abschotten: Nach den Augen sind unsere Ohren die wichtigsten Sinnesorgane. Da ich selbst ein gro&#223;er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist heutzutage v&#246;llig normal, dass man sich in die Bahn setzt und viele Leute mit Kopf- oder Ohrh&#246;rern sieht. Da ich viel in &#246;ffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin, sehe ich dadurch fast jeden Tag Menschen, die sich von ihrer Umwelt abschotten: Nach den Augen sind unsere Ohren die wichtigsten Sinnesorgane.</p>
<p>Da ich selbst ein gro&#223;er Freund der Musik bin, kann ich das bis zu einem gewissen Grad auch nachvollziehen. Allerdings verstehe ich nicht, warum es so unglaublich viele Mitmenschen gibt, denen dieses Abschotten so wichtig ist: Man tritt nicht mehr offen an seine Umgebung heran, sondern redet sich unbewusst ein, dass man am liebsten in einer Seifenblase durch die Stadt laufen m&#246;chte, um sich blo&#223; nicht mit den Dingen auseinandersetzen, die um einen herum passieren.<br />
Vielleicht tr&#228;gt die fortschreitende Entfremdung untereinander mit dazu bei. Gerade in Gro&#223;st&#228;dten trifft man ja nicht gerade an jeder Ecke bekannte Menschen. Aber andersrum ist es vielleicht auch diese bewusste Abkopplung von der Umwelt, die zu dieser Entfremdung beitr&#228;gt.</p>
<p>Jetzt h&#246;re ich schon die ersten Leser schreien, dass es in &#246;ffentlichen Verkehrsmitteln eher unangenehm ist, die Musik auszuschalten: Schreiende Kinder, niveaulose Gespr&#228;che, Klatsch und Tratsch unter Rentnern und &#228;hnliches werden gerne vorgeschoben. Aber mal im Ernst, wie oft ist das wirklich st&#246;rend?<br />
Mitunter finde ich es eher belustigend – ich erinnere mich gerne an die Bahnfahrt mit einem halben Waggon voller angeheiterter Senioren zur&#252;ck, die fast ununterbrochen ziemlich gut gesungen haben. Und bei den Problemen Jugendlicher mit ihrem Schulstoff musste ich auch schon ab und an l&#228;cheln.</p>
<p>Die t&#228;gliche Bahnfahrt l&#228;sst sich wunderbar dazu nutzen, sich in Geduld mit den Mitmenschen zu &#252;ben und mehr auf seine Umgebung zu achten. Sollte es w&#228;hrend der Fahrt ruhig sein, kann man sich auch wunderbar entspannen: Man hat sowieso gerade einige Minuten Zeit und kann sich seinen Gedanken widmen.<br />
Und wenn man gerade ein tolles Album gekauft hat, kann man das nat&#252;rlich h&#246;ren – aber muss dieses Album wirklich tagelang als Dauerschleife laufen?</p>
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		<title>Geld ist auch kein Allheilmittel.</title>
		<link>http://blog.indivisualist.de/2011/01/06/geld-ist-auch-kein-allheilmittel/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 07:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jammern hilft nicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die wenigsten Leute widersprechen der Behauptung, dass mehr Geld generell besser ist. Mit viel Geld k&#246;nnte man beispielsweise unbesorgt um die Welt reisen oder eine gemeinn&#252;tzige Organisation unterst&#252;tzen – dagegen ist auch &#252;berhaupt nichts einzuwenden. Ich sehe das Problem aber darin, dass Geld gerne vorgeschoben wird, um in der Comfort Zone zu bleiben und dem ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die wenigsten Leute widersprechen der Behauptung, dass mehr Geld generell besser ist. Mit viel Geld k&#246;nnte man beispielsweise unbesorgt um die Welt reisen oder eine gemeinn&#252;tzige Organisation unterst&#252;tzen – dagegen ist auch &#252;berhaupt nichts einzuwenden. Ich sehe das Problem aber darin, dass Geld gerne vorgeschoben wird, um in der <a href="http://jammernhilftnicht.indivisualist.de/2010/09/20/eure-lethargie-hat-einen-grund/">Comfort Zone</a> zu bleiben und dem ersten Schritt auszuweichen.</p>
<p>Schauen wir uns ein Beispiel an: Max m&#246;chte mit dem Fotografieren anfangen und sagt sich immer wieder, dass er ganz viel Geld sparen muss, um eine tolle digitale Spiegelreflexkamera und hochwertige Objektive zu kaufen. Er hat sich auch schon alles ausgesucht, nur das Sparen dauert sehr lang – die Traumausr&#252;stung kostet so viel wie ein ordentlicher Gebrauchtwagen.<br />
Max sieht sich zwar in der Zukunft als toller Fotograf mit toller Ausr&#252;stung, &#252;bersieht dabei aber die Gegenwart. Er m&#246;chte letztendlich nur fotografieren … aber m&#252;sste dazu den ersten Schritt gehen und einfach irgendeine Kamera benutzen. Auch mit einer Einwegkamera kann man schlie&#223;lich Bilder produzieren.<br />
Aber Max tr&#228;umt lieber, da seine ertr&#228;umte Zukunft sonst verpuffen w&#252;rde: Er hat noch nicht genug Geld und muss mit einem einfachen Modell vorlieb nehmen. Das ist eine unangenehme Wahrheit, die leider den Wunsch zu fotografieren &#252;berlagert.</p>
<p>Das ist ein offensichtliches Beispiel, aber ich erlebe es immer wieder, dass sich Menschen mit dem Gedanken selbst betr&#252;gen, dass sie mehr Geld ben&#246;tigen und ihre Tr&#228;ume darum nie erreichen. Und ich bin &#252;berrascht, dass <a href="http://jammernhilftnicht.indivisualist.de/2010/12/20/ich-habe-keine-zeit-um-mir-zeit-zu-nehmen/">neben der Zeit</a> auch Geld vorgeschoben wird, seine eigentlichen Ziele nicht zu verfolgen.<br />
Nat&#252;rlich gibt es auch Ziele, die man sich setzt und dann auch erf&#252;llt – unser Max kann sich nat&#252;rlich die teure Kamera kaufen, wenn er das Geld gespart hat. Aber oft gibt es einen tieferen Wunsch, den man &#252;bersieht und sich viel leichter erf&#252;llen kann.</p>
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		<title>Lichttemperatur und Schlafprobleme</title>
		<link>http://blog.indivisualist.de/2011/01/03/lichttemperatur-und-schlafprobleme/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 07:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jammern hilft nicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einer Weile hatte ich angedeutet, dass fr&#252;h aufzustehen gar nicht so dramatisch ist, wie es sich z.B. Jugendliche vorstellen. Mit zum fr&#252;hen Aufstehen geh&#246;rt nat&#252;rlich, dass man nicht so sp&#228;t ins Bett geht – sonst kommt man ja nicht auf ein gewisses Minimum an Schlaf und erholt sich dadurch auch nicht. Nun habe ich von Bekannten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einer Weile hatte ich <a href="http://jammernhilftnicht.indivisualist.de/2010/10/11/ich-wurde-ja-gerne-fruher-aufstehen/">angedeutet</a>, dass fr&#252;h aufzustehen gar nicht so dramatisch ist, wie es sich z.B. Jugendliche vorstellen. Mit zum fr&#252;hen Aufstehen geh&#246;rt nat&#252;rlich, dass man nicht so sp&#228;t ins Bett geht – sonst kommt man ja nicht auf ein gewisses Minimum an Schlaf und erholt sich dadurch auch nicht.</p>
<p>Nun habe ich von Bekannten immer wieder geh&#246;rt, dass sie abends &#252;berhaupt nicht m&#252;de sind und nicht fr&#252;h ins Bett gehen k&#246;nnen. Das glaube ich ihnen sogar, da ich es bei mir selbst beobachten konnte. Der Grund daf&#252;r ist nicht immer ein verschobener Tagesrhythmus: Es kann auch sein, dass ung&#252;nstige Beleuchtung vorhanden ist.</p>
<p>Scheinbar wei&#223;es Licht l&#228;sst sich mit einem Prisma sehr anschaulich in seine Farben zerlegen – vielleicht erinnert ihr euch noch an den Regenbogen im Physikunterricht. Das Licht der Sonne verteilt sich relativ gleichm&#228;&#223;ig &#252;ber diese Farben, morgens und abends geht es mehr ins Rot, mittags eher ins Blau.<br />
Unser K&#246;rper hat sich auf diesen immer wiederkehrenden Rhythmus eingestellt: Das Hormon Melatonin steuert unseren Schlaf, wenn es dunkel wird, sch&#252;ttet der K&#246;rper mehr davon aus und man wird m&#252;de. Ist viel Licht und insbesondere Licht mit einem hohen Blauanteil vorhanden, wird nahezu kein Melatonin ausgesch&#252;ttet und man wird kaum schl&#228;frig.</p>
<p>So weit w&#228;re das ja alles kein Problem. Allerdings wird es Abends nun mal dunkel, wir schalten das Licht ein – und tricksen unseren K&#246;rper unbewusst aus: Das Licht von Leuchtstoffr&#246;hren, Energiesparleuchten, Flachbildschirmen oder -fernsehern hat oft einen hohen Blauanteil. Aber hier halten sich abends viele auf: Am Computer, vor dem Fernseher oder mit einem Buch unter der Leseleuchte. Wenn um 22 Uhr immer noch ein hoher Blauanteil im Licht vorhanden ist, kommt unser Schlafrhythmus aus dem Tritt und man wird einfach nicht m&#252;de: Der K&#246;rper denkt, es w&#228;re noch Tag.</p>
<p>Keine Angst, ich schlage euch jetzt nicht vor, das Licht einfach aus zu lassen. Die L&#246;sung ist, die Lichttemperatur passend zu w&#228;hlen: Auf Energiesparleuchten ist mit aufgedruckt, welche Lichtfarbe sie haben. &#8220;Warmwei&#223;&#8221; hat beispielsweise einen sichtbar h&#246;heren Rotanteil als &#8220;neutralwei&#223;&#8221;. Tendenziell haben Energiesparleuchten allerdings immer einen h&#246;heren Blauanteil. Wer sp&#228;t Abends noch vor dem Computer sitzt, kann sich beispielsweise ein Tool wie <a href="http://www.stereopsis.com/flux/">f.lux</a> installieren, das die Darstellung des Monitors der Tageszeit entsprechend anpasst.</p>
<p>Wer schon zahlreiche Ursachen f&#252;r schlechtes Einschlafen ausgeschlossen hat, kann also bei der Beleuchtung am Abend ansetzen. Und es l&#228;sst sich nat&#252;rlich auch andersrum nutzen: Wer am Arbeitsplatz helle Leuchtstoffr&#246;hren mit einem etwas h&#246;heren Blauanteil nutzt, simuliert damit den Tag und wird weniger m&#252;de als der Kollege mit der dunklen Gl&#252;hbirnen-Beleuchtung sein.</p>
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		<title>Eigene Entscheidungen treffen</title>
		<link>http://blog.indivisualist.de/2010/12/30/eigene-entscheidungen-treffen/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 07:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jammern hilft nicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt ein sch&#246;nes Sprichwort: &#8220;Jeder ist seines eigenen Gl&#252;ckes Schmied.&#8221; F&#252;r mich geh&#246;rt zum Leben dazu, dass man in der Lage sein muss, eigene Entscheidungen zu treffen. Zwar behauptet jeder, eine eigene Meinung zu haben, allerdings ist diese oft nur aus Einfl&#252;ssen anderer zusammengesetzt. Vielleicht bewundert man eine prominente Person und stimmt ihr ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt ein sch&#246;nes Sprichwort: &#8220;Jeder ist seines eigenen Gl&#252;ckes Schmied.&#8221; F&#252;r mich geh&#246;rt zum Leben dazu, dass man in der Lage sein muss, eigene Entscheidungen zu treffen. Zwar behauptet jeder, eine eigene Meinung zu haben, allerdings ist diese oft nur aus Einfl&#252;ssen anderer zusammengesetzt. Vielleicht bewundert man eine prominente Person und stimmt ihr ohne Vorbehalt zu, oder man hat in einem popul&#228;ren Artikel gelesen, dass es gesund ist, sich kohlenhydratarm zu ern&#228;hren.</p>
<p>Prinzipiell ist es ja nicht verkehrt, ein Vorbild zu haben. Nur ist es verkehrt, wenn man etwas nicht f&#252;r sich selbst hinterfragt. Ich habe zum Beispiel f&#252;r mich entschieden, dass ich keinen Fernseher brauche – h&#228;tte ich ein paar Leute dazu befragt und im Internet recherchiert, w&#228;re ich jetzt wohl Besitzer eines riesengro&#223;en HD-Fernsehers mit komplexer Surround-Anlage. Genauso kaufe ich nicht einfach den Testsieger eines bestimmten Produktes, sondern schaue mir in Ruhe an, ob das Produkt zu mir passt und ob nicht vielleicht etwas anderes besser f&#252;r mich w&#228;re.</p>
<p>Man kann eine fertige Meinung wunderbar als Ausgangsposition verwenden, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Wenn beispielsweise eine Partei von Steuersenkungen spricht, soll man das als W&#228;hler gut finden und es wird entsprechend verpackt. Ich muss euch aber wohl nicht erkl&#228;ren, dass es hier oft um Beeinflussung geht und man durchdenken sollte, wie die Partei das denn &#252;berhaupt anstellen will. Anschlie&#223;end kann man sich immer noch &#252;berlegen, ob man das Konzept der Partei gut findet. Und das sollte man mit allem tun, was so im Raum steht – sei es nun der Aufdruck einer Verpackung oder die Meinung eines Kollegen.</p>
<p>Hinterfragen ist nichts schlimmes, es geht letztendlich um das Treffen eigener Entscheidungen. Und das kann man nicht, wenn man sich &#252;ber ein Thema nicht selbst Gedanken gemacht hat.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Weihnachten und Neujahr</title>
		<link>http://blog.indivisualist.de/2010/12/27/weihnachten-und-neujahr/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 07:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jammern hilft nicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Denkansto&#223; f&#252;r zwischendurch: Warum sollten nur in dieser Zeit des Jahres gute W&#252;nsche oder gute Vors&#228;tze wichtig sein? Man kann sich zu jeder Zeit etwas vornehmen, und an jedem Tag des Jahres anderen Menschen eine Freude machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Denkansto&#223; f&#252;r zwischendurch: Warum sollten nur in dieser Zeit des Jahres gute W&#252;nsche oder gute Vors&#228;tze wichtig sein? Man kann sich zu jeder Zeit etwas vornehmen, und an jedem Tag des Jahres anderen Menschen eine Freude machen.</p>
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		<title>Findet ihr euch interessant?</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 07:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jammern hilft nicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele von uns haben nicht das Problem, dass es ihnen schlecht geht. Man hat einen Vollzeitjob, eine h&#252;bsche Wohnung, ein schickes Auto und so weiter. Das Problem ist, dass manche dieser Menschen dennoch ein Leben f&#252;hren, das sie selbst nicht besonders interessiert. Wenn einem der eigene Job nicht besonders gut gef&#228;llt – und das h&#246;re [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele von uns haben nicht das Problem, dass es ihnen schlecht geht. Man hat einen Vollzeitjob, eine h&#252;bsche Wohnung, ein schickes Auto und so weiter. Das Problem ist, dass manche dieser Menschen dennoch ein Leben f&#252;hren, das sie selbst nicht besonders interessiert.</p>
<p>Wenn einem der eigene Job nicht besonders gut gef&#228;llt – und das h&#246;re ich oft von anderen – kann man sich nur in seiner Freizeit entfalten. Das an sich w&#228;re nicht besonders schlimm, nur muss man sich noch um den Haushalt k&#252;mmern, hin und wieder einkaufen oder hat vielleicht einen langen Arbeitsweg. Letztendlich bleibt nicht viel Zeit &#252;brig, die man f&#252;r sich selbst nutzen kann, und irgendwann schwimmt man einfach in dem gro&#223;en Strom des Lebens mit, ohne sich f&#252;r etwas besonders zu interessieren oder zu begeistern.</p>
<p>Und genau hier liegt der Knackpunkt: Man redet sich ein, dass alles in Ordnung ist und blendet dabei aus, dass man sein Leben bestenfalls als zufriedenstellend bezeichnen w&#252;rde. Sollten wir nicht nach mehr streben? Nat&#252;rlich bedeutet es Arbeit, wenn man sich genauer damit auseinandersetzt und feststellt, dass man ein paar Dinge &#228;ndern m&#246;chte. Aber Fortschritt bedeutet in der Regel auch Ver&#228;nderung, und ohne diese Ver&#228;nderung bleibt man auf dem gleichen Niveau.</p>
<p>Ich hatte euch schon einmal nach dem <a href="http://jammernhilftnicht.indivisualist.de/2010/11/29/wofur-lebst-du/">Sinn eures Lebens</a> gefragt, also mit was ihr euer Leben f&#252;llen m&#246;chtet. Ihr solltet euch gleichzeitig auch fragen, ob euch euer Leben eigentlich interessiert – wenn nein, solltet ihr das schnell &#228;ndern. Wenn man erst einmal in die Abw&#228;rtsspirale des Dahinvegetierens gerutscht ist, kommt man nicht so leicht wieder hinaus.</p>
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		<title>Ich habe keine Zeit, um mir Zeit zu nehmen.</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 07:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jammern hilft nicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder h&#246;re ich von Leuten, dass sie sich gerne Zeit f&#252;r sich selbst nehmen w&#252;rden – aber einfach keine Zeit daf&#252;r haben. Der Job, die sozialen Verpflichtungen, was auch immer. Es gibt immer etwas, das gerade getan werden muss, und wenn man zuf&#228;llig etwas Zeit hat, wird sie auch sofort wieder aufgef&#252;llt. Wenn man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder h&#246;re ich von Leuten, dass sie sich gerne Zeit f&#252;r sich selbst nehmen w&#252;rden – aber einfach keine Zeit daf&#252;r haben. Der Job, die sozialen Verpflichtungen, was auch immer. Es gibt immer etwas, das gerade getan werden muss, und wenn man zuf&#228;llig etwas Zeit hat, wird sie auch sofort wieder aufgef&#252;llt.</p>
<p>Wenn man genauer dar&#252;ber nachdenkt, entbehrt das nicht einer gewissen Ironie: Auf eine gewisse Weise weicht man sich selbst aus. Theoretisch kann (und sollte) sich jeder eine Stunde f&#252;r sich selbst komplett frei halten, um beispielsweise seine Ziele f&#252;r die n&#228;chsten Wochen festzulegen oder dar&#252;ber nachzudenken, ob man mit seiner jetzigen Lebenssituation zufrieden ist.</p>
<p>In der Praxis macht das aber niemand – man hat ja keine Zeit daf&#252;r. Der Chef pocht auf den Projektabschluss, die besten Freunde m&#246;chten auf eine Party und au&#223;erdem muss die Wohnung aufger&#228;umt werden. Das will man nicht ignorieren. Nur &#252;bersehen viele dabei, dass man sich dabei selbst ignoriert: In einem vollen Terminkalender ist einfach keine Zeit, um auch seinen eigenen Gedanken freien Lauf zu lassen.</p>
<p>Nimmt sich jemand, der partout keine Zeit hat, diese Zeit zum Nachdenken einfach, passiert folgendes: Ihm gehen tausend Dinge durch den Kopf, die viel sinnvoller scheinen, als einfach nur auf dem Sofa zu sitzen und nachzudenken. Aber hier kommt der entscheidende Punkt: Wenn einem bewusst wird, mit wie vielen Dingen man sein Leben vollgestopft hat, fragt man sich, ob das wirklich alles n&#246;tig ist. Und diese Selbstreflexion geht komplett unter, wenn man nur von Termin zu Termin hetzt und versucht, alles auf einmal zu erledigen.</p>
<p>Dar&#252;ber hinaus gibt es noch ein Problem, man merkt es den Leuten n&#228;mlich an, wenn sie so unglaublich viel zu tun haben: Sie sind nie ganz bei der Sache, weil sie gedanklich schon weiter sind. Ich kenne es von mir selbst, wenn ich noch viele Dinge zu erledigen habe, erwische ich mich immer wieder selbst dabei, wie ich bei meiner momentanen T&#228;tigkeit schon dar&#252;ber nachdenke und dadurch unkonzentrierter werde.</p>
<p>Nat&#252;rlich gibt es Dinge, die getan werden m&#252;ssen. Aber man sollte hinterfragen, ob man es f&#252;r sinnvoll h&#228;lt oder lieber etwas anderes tun w&#252;rde – das betrifft ganz besonders Verpflichtungen, die man irgendwann eingegangen ist, wie die Organisation eines Vereins oder der Beruf, der einem kaum Spa&#223; macht.</p>
<p>Letztendlich hat man nicht viel von seinem Leben, wenn man allen Dingen nur hinterherrennt. Zwischendurch muss man auch anhalten und schauen, wo man gerade ist. Ansonsten kann man sich verlaufen, ohne es &#252;berhaupt zu merken – dabei kommen Menschen heraus, die mitten in ihrem Leben stehen und sich fragen, wie sie &#252;berhaupt dort hingekommen sind.</p>
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