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		<title>USA – Tag 27 – WaterWorld</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 02:14:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hiegl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie ihr richtig nicht erraten habt, wollten wir es heute im WaterWorld Wasserpark noch mal richtig krachen lassen. Das ist eine Art Vergn&#252;gungsfreibad mit keinem einzigen normalen Becken, aber Wellenbecken und etlichen Rutschen mit und ohne Schwimmreif/-form. Wir sind gleich morgens kurz nach Er&#246;ffnung rein. Eine freundliche Amerikanerin vor uns hatte zwei 6$ Discountzettel &#252;brig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ihr richtig nicht erraten habt, wollten wir es heute im WaterWorld Wasserpark noch mal richtig krachen lassen. Das ist eine Art Vergn&uuml;gungsfreibad mit keinem einzigen normalen Becken, aber Wellenbecken und etlichen Rutschen mit und ohne Schwimmreif/-form. Wir sind gleich morgens kurz nach Er&ouml;ffnung rein. Eine freundliche Amerikanerin vor uns hatte zwei 6$ Discountzettel &uuml;brig und hat die uns &uuml;berlassen. Das gesparte Geld haben wir gleich wieder in ein RFID-Schlie&szlig;fach f&uuml;r den Tag investiert. Wie cool ist das denn?</p>
<p>Man h&auml;tte sich auch einen Schwimmreif mieten k&ouml;nnen und dann bei den entsprechenden  Rutschen nicht anstehen m&uuml;ssen, aber morgens waren die Schlangen noch relativ kurz. Bei drei Rutschen konnten wir auch zusammen im Reif/auf einer Matte runter. Am Besten waren aber drei extrem steile, klassische Wasserrutschen. Das f&uuml;hlte sich an wie im freien Fall. Nach dem Mittagessen sind wir in den Lazy River &#8211; da konnte man sich gem&uuml;tlich im Wasserreifen treiben lassen. Allerdings hatte auch die Sonne dort einen guten Zugriff auf mich und so hab ich mir jetzt am vorletzten Tag auch noch Sonnenbrand geholt.</p>
<p>Nach knapp 5 Stunden Wasserspa&szlig; war es dann genug. Mein Armb&auml;ndchen f&uuml;r das Schlie&szlig;fach hab ich weitergegeben &#8211; muss die ja nicht doppelt verdienen lassen. Da wir wie gestern geschrieben ein anderes Hotel f&uuml;r heute suchen mussten, sind wir in ein Best Western weiter. Von hier kommen wir morgen gut &#8211; mit m&ouml;glichen Zwischenstopps &#8211; an den Flughafen.</p>
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		<title>USA – Tag 26 – back to Denver</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 03:31:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hiegl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>
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		<description><![CDATA[Meile f&#252;r Meile zur&#252;ck nach Denver wird das nahende Ende des Urlaubs f&#252;r uns realer. Zwischen Colorado Springs und Denver liegt aber noch Castle Rock, das euch aufmerksamen Lesern sicher noch von Tag 2 in Erinnerung ist &#8211; genau das Outlet-Dorf. Allerdings waren wir zu fr&#252;h da und hatten so eine dreiviertel Stunde Zeit zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meile f&uuml;r Meile zur&uuml;ck nach Denver wird das nahende Ende des Urlaubs f&uuml;r uns realer. Zwischen Colorado Springs und Denver liegt aber noch Castle Rock, das euch aufmerksamen Lesern sicher noch von Tag 2 in Erinnerung ist &#8211; genau das Outlet-Dorf.</p>
<p>Allerdings waren wir zu fr&uuml;h da und hatten so eine dreiviertel Stunde Zeit zu vertreiben. Also einen Grande Moccha beim Starbucks nebenan geschl&uuml;rft, mit dem iPad gleichzeitig Artikel von gestern hochgeladen und weiter zum Walmart um die Abreiseink&auml;ufe zu t&auml;tigen. Billig und sehr gut ist hier zum Beispiel ein Nicht-Labello von Vaseline. Au&szlig;erdem muss ich mir ein paar Packungen Milano Kekso Double Chocolate von Pepperidge Farm mitnehmen &#8211; lecka! Auch eine Packung Honey&#038;Oat M&uuml;sliriegel haben ihren Weg in den Einkaufswagen gefunden. Auf jeden Fall war die dreiviertel Stunde schnell um.</p>
<p>Eigentlich hatten wir gar nicht so viele Ziele dort. Bei Timberland wollte Jule sich ein paar Schl&auml;pple holen und mich &uuml;berreden auch welche mitzunehmen. Nachdem ich beim ersten Schl&auml;ppletyp nach 10 gefragt hatte und er abwinken musste, wollte der Verk&auml;ufer mich zu einem der anderen &uuml;berreden. Pl&ouml;tzlich meinte er &#8220;Nevermind&#8221; und ich konnte mich gar nicht mehr beklagen, dass mir die anderen nocht gefallen. Alle 10 ausverkauft. Wie schade ;-)</p>
<p>In Denver hatten wir vor uns mit IBM-Rate (es hat sehr viele Vorteile IBMer zu sein) f&uuml;r die n&auml;chsten zwei N&auml;chte wieder im Crowne Plaza einzuquartieren. Leider konnten die uns nur die heutige Nacht anbieten, weil sie f&uuml;r morgen v&ouml;llig ausgebucht sind. Daf&uuml;r ist diese Nacht im Herzen Denvers spottbillig.</p>
<p>F&uuml;r morgen haben wir nochmal Spa&szlig; and Action eingeplant. Deshalb wollten wir den heutigen, ruhigeren Tag nicht nur zum ausspannen, sondern auch zum packen nutzen. Wir hatten uns ja bereits auf der Fahrt nach S&uuml;den eine weitere Tasche gekauft und diese sowie Jules Hartschalenkoffer dann auch schon gepackt. Heute blieben also die anderen zwei Koffer. Wir haben fast zwei Stunden gebraucht die ganzen davor im Auto in T&uuml;ten und Papiertaschen verstauten Dinge, Schuhe, Kleider etc. zu packen. Aber jetzt brauchen wir auch nur noch die Badesachen (wer jetzt err&auml;t was wir morgen machen/besuchen kriegt 99 Punkte) schnell greifbar und sind ansonsten r&uuml;ckreisef&auml;hig (nicht -willig).</p>
<p>Die einzelne Nacht im CP bedeutet aber auch, dass wir morgen Nacht nicht mehr Downtown sein werden und so haben wir unser Abschlussdinner auf heute vorverlegt. Vor knapp vier Wochen hat es mit Hard Rock Cafe begonnen, also lassen wir es auch damit wieder ausklingen. Dort konnte ich auch meinen Satz von vor 4 Tagen wahr machen &#8211; es gab nochmal gehacktes Bison im Weckle</p>
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		<title>Buffalo Buffalo Buffalo</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 20:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hiegl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Buffalo herd, originally uploaded by mwhiegl. Folgt dem Bild zum vollen Set auf Flickr mit noch mehr B&#252;ffelbildern. Irgendwie schaff ich es grad nicht das ganze Set als Slideshow einzubinden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: left; padding: 3px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/mwhiegl/4834930173/" title="photo sharing"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4149/4834930173_2a0600e555.jpg" style="border: solid 2px #000000;" alt="" /></a><br />
<br />
<span style="font-size: 0.8em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/mwhiegl/4834930173/">Buffalo herd</a>, originally uploaded by <a href="http://www.flickr.com/people/mwhiegl/">mwhiegl</a>.</span>
</div>
<p>
Folgt dem Bild zum vollen Set auf Flickr mit noch mehr B&uuml;ffelbildern. Irgendwie schaff ich es grad nicht das ganze Set als Slideshow einzubinden.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/hieglnet/~4/h64ghutFxMU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Climbin’ Sand Dunes</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 15:35:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hiegl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Climbin&#8217; Sand Dunes, originally uploaded by mwhiegl.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: left; padding: 3px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/mwhiegl/4834162531/" title="photo sharing"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4091/4834162531_59df5dcabc.jpg" style="border: solid 2px #000000;" alt="" /></a><br />
<br />
<span style="font-size: 0.8em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/mwhiegl/4834162531/">Climbin&#8217; Sand Dunes</a>, originally uploaded by <a href="http://www.flickr.com/people/mwhiegl/">mwhiegl</a>.</span>
</div></p>
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		<title>USA – Tag 25 – Grand Sand Dunes NP</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 05:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hiegl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern meinte ich ja schon wir w&#228;ren in der W&#252;ste. Heute sollte das alles noch mit &#8220;richtiger&#8221; Sandw&#252;ste getoppt werden. Der Grand Sand Dunes NP kommt einem vor, als ob die Amis sich einen Teil der Sahara gemopst und ihn hier im S&#252;den Colorados an einer Bergkette wieder eingepflanzt h&#228;tten. Pl&#246;tzlich sind da riesige Sandfl&#228;chen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern meinte ich ja schon wir w&auml;ren in der W&uuml;ste. Heute sollte das alles noch mit &#8220;richtiger&#8221; Sandw&uuml;ste getoppt werden. Der Grand Sand Dunes NP kommt einem vor, als ob die Amis sich einen Teil der Sahara gemopst und ihn hier im S&uuml;den Colorados an einer Bergkette wieder eingepflanzt h&auml;tten. Pl&ouml;tzlich sind da riesige Sandfl&auml;chen und -d&uuml;nen.<br />
Pl&ouml;tzlich ist das falsche Wort. Die Ebene davor ist so gro&szlig; und eben, dass wir die Sandd&uuml;nen schon sahen, als das Navi noch 100km zu fahren angab.</p>
<p>Theoretisch trennt ein Flu&szlig; den Parkplatz am Fu&szlig;e der D&uuml;nen vom Sand. Dieser muss zu manchen Jahreszeiten eine wunderbare M&ouml;glichkeit zum Baden und Schwimmen mit Sandstrand bieten, aber aktuell ist es mehr ein Rinnsal, durch welches man fast trockenen Fu&szlig;es durchgehen kann. Zudem war er extrem dunkel und hat gestunken &#8211; unsere Vermutung ist, dass Asche mitschwamm.</p>
<p>Die h&ouml;chste D&uuml;ne mit &uuml;ber 200m oder so ist zum Gl&uuml;ck nicht mitten drin, sondern relativ nah am Parkplatz. Relativ ist ein relativ relativierendes Wort. Nur wenige von den f&uuml;r mich &uuml;berraschend doch sehr vielen Besuchern haben auch nur versucht sie zu besteigen. Ich geh&ouml;rte zu den Dummen. Kurz unter dem Gipfel habe ich dann mit brennenden Waden aufgegeben. Der Anstieg war zu steil f&uuml;r mich. Im Sand macht man 30 cm gut mit einem Schritt und rutscht dann wieder 20cm ab. Trotzdem war ich erstaunt und stolz wie weit ich gekommen bin, als ich dann wieder unten einen Blick hinter mich warf.</p>
<p>Mit diesem NP haben wir den s&uuml;dlichen Wurmfortsatz unseres Roadtrips ebenfalls abgeschlossen. Prinzipiell h&auml;tten wir bis Denver nun durchfahren k&ouml;nnen, aber wir haben uns f&uuml;r einen Zwischenstopp 70 Meilen davor in Colorado Springs entschieden. Das Super 8 ist zwar enorm g&uuml;nstig, bietet aber wieder kein Wifi. Nach dem Check-In sind wir dann nochmal los und zuerst f&uuml;r einen kleinen Spaziergang in die Downtown gefahren. Etwas weiter hatte Jule auf der Fahrt ein Kino entdeckt und so haben wir zuerst bei Chili&#8217;s Abend gegessen (lecker! mit Cheesecake und Brownie Sundae zum Desert) und sind dann noch in The Sorcerer&#8217;s Apprentice. Monica Bellucci ist inzwischen eigentlich zu alt um die junge, h&uuml;bsche Geliebte zu spielen &#8230;</p>
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		<title>USA – Tag 24 – Colorado Nat’l Mon &amp; Black Canyon of the Gunnison NP</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 04:52:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hiegl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollten wir das Colorado NM von Norden nach S&#252;den durchfahren, aber irgendwie sind wir pl&#246;tzlich im S&#252;den dringestanden. Das hat sich in doppelter Hinsicht als Segen erwiesen. Wir wollten mehrere Kurzwanderungen unternehmen und die uns wichtigste ist im S&#252;den zu Devil&#8217;s kitchen. Nun konnten wir die gleich am Anfang und damit relativ fr&#252;h machen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollten wir das Colorado NM von Norden nach S&uuml;den durchfahren, aber irgendwie sind wir pl&ouml;tzlich im S&uuml;den dringestanden. Das hat sich in doppelter Hinsicht als Segen erwiesen. Wir wollten mehrere Kurzwanderungen unternehmen und die uns wichtigste ist im S&uuml;den zu Devil&#8217;s kitchen. Nun konnten wir die gleich am Anfang und damit relativ fr&uuml;h machen. Trotzdem brannte die Colorado&#8217;sche Sonne schon so gnadenlos auf uns runter, dass wir von weiteren Wanderungen absahen. Bei der Weiterfahrt hatten wir nun auch den Vorteil, dass der Canyon immer zu unserer Rechten also direkt dran war.<br />
Im NM findet man einige ungew&ouml;hnliche Erosionsscheinungen. Da fast alles Sandstein ist, konnten die Kr&auml;fte sehr kreativ werden. Ansonsten ist hier quasi W&uuml;ste &#8230; Nichts als ein paar Gr&auml;ser und Dornenb&uuml;sche.</p>
<p>Auch bei unserem n&auml;chsten Tagesordnungspunkt, dem Black Canyon of the Gunnison NP, lie&szlig; uns die Sonne nicht in Ruhe. Der Canyon wurde eigentlich auch deshalb so benannt, weil kaum Licht bis in den Grund kommt. Die Aussichtspunkte sind aber logischerweise am oberen Rand. Das Ungew&ouml;hnliche hier ist die Kombination aus Enge, Tiefe und L&auml;nge. Dazu kommt der dunkle, vulkanische Stein durchzogen mit Mineralstreifen. Es ist unglaublich und wundersch&ouml;n wie vielf&auml;ltig die Welt doch ist.</p>
<p>Belohnt f&uuml;r die Anstrengungen in der Hitze wurde Jule mit einem kr&auml;ftigen Sonnenbrand. Mir wurde allerdings verboten es als tomatig zu bezeichnen &#8230; eher radiesschenig. Ich bin inzwischen mehrt&ouml;nig. Mein linker Arm ist sozusagen meine Schokoladenseite. Irgendwie sind wir meistens so gefahren, dass die Sonne bei mir rein schien.</p>
<p>F&uuml;r die Nacht sind wir dann weiter nach Salida gefahren und haben dabei zum letzten Mal f&uuml;r diesen Urlaub die Continental Divide &uuml;berquert. Zum ersten Mal auf der anderen Seite wollten wir chinesisch essen gehen und tats&auml;chlich gibt es hier im Nirgendwo von Colorado ein einziges Chinarestaurant. Das Essen war recht gut, allerdings war ich nicht darauf vorbereitet, dass Ente hier einem wie ein halber Gickler serviert wird. Trotzdem lecker der Vogel. Zum Abschluss der Spruch aus dem Gl&uuml;ckskeks:</p>
<blockquote><p>Make decisions from the heart and use your head to make it work out.</p></blockquote>
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		<item>
		<title>The War Logs</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 03:06:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hiegl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumente]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>

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		<description><![CDATA[Wikileaks ver&#246;ffentlichte heute (und vorab an den Spiegel, die NYT und den Guardian) tausende geheime Dokumente der US Armee mit Bezug auf den bewaffneten Konflikt/Krieg in Afghanistan. So eine Ver&#246;ffentlichung von Informationen, die von Regierungen oder Firmen geheim gehalten werden sollen, kann meiner Meinung nach immer nur im Kontext und dem Inhalt nach beurteilt werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wikileaks ver&ouml;ffentlichte heute (und vorab an den Spiegel, die NYT und den Guardian) tausende geheime Dokumente der US Armee mit Bezug auf den bewaffneten Konflikt/Krieg in Afghanistan. So eine Ver&ouml;ffentlichung von Informationen, die von Regierungen oder Firmen geheim gehalten werden sollen, kann meiner Meinung nach immer nur im Kontext und dem Inhalt nach beurteilt werden.</p>
<p>Der Kontext hier ist recht simpel &#8211; bewaffneter Konflikt, geheime Informationen eine Partei. Den Inhalt kann ich nicht bewerten. Sollte dieser aber Informationen enthalten, welche die ISAF und Verb&uuml;ndete gef&auml;hrdet und den Taliban einen Vorteil verschafft, so ist die Ver&ouml;ffentlichung zu verurteilen. Ich gehe einen Schritt weiter: in diesem Fall h&auml;tte Wikileaks Initkative in diesem Konflikt ergriffen und w&auml;re somit beteiligte Partei. Die Amerikaner haben Verrat sogar in ihrer Verfassung definiert &#8211; sollten hier Amerikaner beteiligt gewesen sein, so f&auml;llt das f&uuml;r mich ziemlich eindeutig darunter.</p>
<p>Ich hoffe, dass sich meine Bef&uuml;rchtungen als falsch erweisen und die Dokumente sicherlich trotzdem interessant aber nicht hilfreich f&uuml;r die Taliban sind. Dadurch w&auml;re h&ouml;chstens eine politische Brisanz mit ihnen verbunden und sie w&uuml;rden unsere Soldatinnen und Soldaten nicht gef&auml;hrden.</p>
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		<item>
		<title>USA – Tag 23 – towards Colorado Nat’l Mon</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 23:30:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hiegl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Trotz der langen Fahrt gestern blieben f&#252;r heute noch 5-6 Stunden Fahrt bis zu unserem Ziel Grand Junction. Die Nacht war eher unruhig, da es zu einem extrem hei&#223; war und dieses Hotelgebiet wieder in G&#252;terbahnhofsn&#228;he lag. Prompt hat uns ein besonders lauter Zug auch um 7 heute morgen dann geweckt. Als wir Cheyenne verlie&#223;en [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz der langen Fahrt gestern blieben f&uuml;r heute noch 5-6 Stunden Fahrt bis zu unserem Ziel Grand Junction. Die Nacht war eher unruhig, da es zu einem extrem hei&szlig; war und dieses Hotelgebiet wieder in G&uuml;terbahnhofsn&auml;he lag. Prompt hat uns ein besonders lauter Zug auch um 7 heute morgen dann geweckt. Als wir Cheyenne verlie&szlig;en sahen wir auch warum das Super 8 uns &uuml;ber den Tisch ziehen wollte &#8211; in der Stadt ist im Moment das gr&ouml;&szlig;te Rodeo der Welt mit Rummel und allem. H&auml;tten wir das davor gewusst, h&auml;tten wir einen Tag eingeplant, aber so mussten wir weiter um nicht n&auml;chste Woche in Schwierigkeiten zu kommen.</p>
<p>Als Zwischenstopp hatten wir uns das Colorado Mills Einkaufszentrum ausgesucht &#8211; das ist sowas wie das Breuninger Land in etwa mit lauter &#8220;kleinen&#8221; Shops und einigen Factory Outlets dabei. Uns hat aber nichts besonders gereizt und so haben wir nur eine billige Tasche/Sack um unser Mehrgep&auml;ck unterzubringen und Cinnamon-Rolls bei Cinnabon (Lecker!) gekauft. Gegen&uuml;ber war noch ein Barnes &#038; Nobles, wo ich meine Buffy-Comic-Sammlung mit den neueren Sammelb&uuml;chle wieder vervollst&auml;ndigen konnte.</p>
<p>Der Rest war Fahrt &#8230; und so entspannt das normalerweise hier ist, so anstrengend wurde es bei der &Uuml;berquerung der Rockies. Ich wiederhole mich: Amerikaner k&ouml;nnen nicht Autofahren. Dabei eine weitere Beobachtung: w&auml;hrend in Deutschland in der Regel der Mann hinterm Steuer sitzt, fahren hier extrem h&auml;ufig die Frauen. Einen Kausalit&auml;t oder Korrelation der beiden Beobachtungen, lass ich mal dahingestellt.</p>
<p>Nach den Rockies ist man pl&ouml;tzlich in einer anderen Welt. Die Gegend ist eher Utah-m&auml;&szlig;ig, wie wir es vom letzten USA-Trip her kennen. Besonders beeindruckend war die Fahrt durch den Glenarm-Canyon, wo uns die ganzen Amis, die wir wegen ihrer Bremserei davor &uuml;berholt hatten, wieder &uuml;berholten, da sie die deutlich verringerten Geschwindigkeitsvorgaben einfach ignorierten.</p>
<p>Heute Nacht bleiben wir im lokalen Super 8, welches den bisher g&uuml;nstigen Preis verlangt. Jule freut sich schon darauf endlich wieder in ein Denny&#8217;s zu gehen, der hier gleich um die Ecke ist.</p>
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		<title>USA – Tag 22 – Custer SP &amp; Wind Cave NP</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 04:16:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hiegl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch heute blieben wir zu einem gro&#223;en Teil in den Schwarzh&#252;geln. In der Mitte und im S&#252;den befinden sich zwei Parks: der Custer State Park und der Wind Cave National Park. Eigentlich f&#252;hrt von Custer aus ein Highway ziemlich direkt in den SP, um jedoch den Needles Scenic Byway voll mitzunehmen, sind wir wieder einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch heute blieben wir zu einem gro&szlig;en Teil in den Schwarzh&uuml;geln. In der Mitte und im S&uuml;den befinden sich zwei Parks: der Custer State Park und der Wind Cave National Park.</p>
<p>Eigentlich f&uuml;hrt von Custer aus ein Highway ziemlich direkt in den SP, um jedoch den Needles Scenic Byway voll mitzunehmen, sind wir wieder einen kleinen Umweg gefahren. Die Needles sind die Felsformationen, f&uuml;r welche die Black Hills vor allem bekannt sind. Das sind viele phallische oder auch nadelf&ouml;rmige Felsen, die dicht aneinander in den Himmel ragen  &#8211; sehr beeindruckend. Anschlie&szlig;end kann man direkt mit dem Wildlife Loop weitermachen, dessen Namen zuerst mehr versprach, als gehalten wurde. Bis auf Antilopen und Eseln sahen wir da nichts.</p>
<p>Als wir dann im S&uuml;den den Park verlassen wollten, &uuml;berraschte uns hinter einem H&uuml;gel allerdings eine riesige Bisonherde auf Wanderung. Deutlich &uuml;ber hundert Tiere mit vielen K&auml;lbern zogen nicht nur vor uns vorbei, sondern wir hatten das Gl&uuml;ck/Pech mitten drin zu landen. Wenn dann so ein riesiger Bulle direkt nebem Auto steht, da wird einem schon etwas mulmig und man macht das Fenster lieber zu. Eine Kuh fand es toll einige Minuten an unserem K&uuml;hlergrill zu lecken, w&auml;hrend sich von hinten ein Jungbulle am Auto rieb. zum Gl&uuml;ck haben seine H&ouml;rner keinen Spuren hinterlassen. Es hat bestimmt eine halbe Stunde gedauert, bis wir durch waren bzw. weiter konnten.</p>
<p>Der Wind Cave NP bezieht sich wie der Name schon sagt auf eine zentrale Attraktion &#8211; die Wind Cave. Der Name kommt vom nat&uuml;rlichen Eingang, einem kleinen Loch, bei welchem schon den Indianern auffiel, dass der Wind durchpeift. Darunter verbirgt sich eines der gr&ouml;&szlig;ten und komplexesten H&ouml;hlensystemen der Welt, welches weltweit auch die meisten &#8220;Boxwork&#8221;-Erscheinungen bietet. Daf&uuml;r gibt es quasi keine Stalakniten oder -titen. Diese Boxwork-Dinger sind nur aus einem dutzend anderer H&ouml;hlen bekannt und ist durch h&auml;rtere Stein-/Mineralstrukturen in den normalen Steinzwischenr&auml;umen enstanden, welche durch die relativ schwachen S&auml;uren nicht aufgel&ouml;st wurden im Gegensatz zu den normalen Steinen au&szlig;enrum. Oder so.</p>
<p>Die anderthalb Stunden F&uuml;hrung waren au&szlig;erordentlich interessant und ich hoff von meinen available-light Bildern ist das ein oder andere etwas geworden. Beim Verlassen des Parks trafen wir auf eine weitere gro&szlig;e Bisonherde auf Wanderung. Dieses Mal zum Gl&uuml;ck vor uns und die meisten hatten die Stra&szlig;e auch schon &uuml;berquert. Vermutlich werden das die letzten Bisons auf unserer Reise gewesen sein, abgesehen von Hackform auf einem Weckle mit K&auml;se, Tomate, Zwiebel und Pickle nat&uuml;rlich.</p>
<p>Eigentlich ist unsere Tour n&ouml;rdlich von Denver damit abgeschlossen. Da wir noch eine Woche haben, hatte Jule aber einen Wurmfortsatz des Roadtrip im S&uuml;den geplant. Unser n&auml;chstes Ziel liegt also knapp 1.000 Kilometerim S&uuml;den, was etwas &uuml;ber 9 Stunden Fahrt bedeutet. Wir hatten uns nicht festgelegt, ob wir nach den zwei Parks in Hot Springs bleiben oder weiterfahren, entschieden uns ab f&uuml;r letzteres. So haben wir heute noch knapp 400 Kilometer nach Cheyenne, der Hauptstadt von Wyoming, zur&uuml;ckgelegt. Das Super8 wollte hier &uuml;ber 180 Dollar f&uuml;r die Nacht. Da hab ich abgewunken und beim Luxury Inn um die Ecke zahlen wir jetzt nur die H&auml;lfte &#8211; leider ohne Internet.</p>
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		<title>USA – Tag 21 – The Black Hills</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 04:14:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hiegl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r heute hatten wir uns den westlichen Teil der Gegend vorgenommen &#8211; die Black Hills, ein heiliger Ort f&#252;r die Lakota. Die Amis haben zwar keinen Schwarzwald, aber daf&#252;r schwarze H&#252;gel. Der heutige Tag markierte zugleich auch zwei Meilensteine: nun ist es nur noch eine Woche Urlaub umd wir haben die 4,000 Meilen &#252;berschritten. Als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&uuml;r heute hatten wir uns den westlichen Teil der Gegend vorgenommen &#8211; die Black Hills, ein heiliger Ort f&uuml;r die Lakota. Die Amis haben zwar keinen Schwarzwald, aber daf&uuml;r schwarze H&uuml;gel. Der heutige Tag markierte zugleich auch zwei Meilensteine: nun ist es nur noch eine Woche Urlaub umd wir haben die 4,000 Meilen &uuml;berschritten.</p>
<p>Als Einf&uuml;hrung hier empfahl der Reisef&uuml;hrer das Journey Museum in Rapid City. Dort wird von der Entstehung der Gegend bis zur Moderne (z.B. Erster Weltraumflug mit Ballon) die Geschichte erz&auml;hlt. Besonders gut ist es f&uuml;r Kinder mit vielem zum anfassen und spielerisch fahren. F&uuml;r uns war es Indianer-Museum Nummero 3. Da wir schon um halb 10 dort waren und der Reisef&uuml;hrer 10 als &Ouml;ffnungszeit auswie&szlig; warteten wir &#8216;ne viertel Stunde davor, bis wir merkten, dass es doch schon offen hatte. Doh.</p>
<p>In die Black Hills haben wir einen Umweg genommen um die Iron Mountain Road fahren zu k&ouml;nnen. Das ist ein Scenic Drive, der von S&uuml;dosten an den Mt Rushmore heranf&uuml;hrt und auch schon aus der Ferne einen tollen Blick auf den Berg bietet.</p>
<p>Die Besichtigung des Mt Rushmore ist kostenlos, allerdings verlangen die f&uuml;r&#8217;s Parken 10 Dollar pro Fahrzeug. Schon toll wie die diese Gesichter in den Fels gesprengt haben. Ob&#8217;s wirklich n&ouml;tig war die Natur mit soviel Gewalt zu ver&auml;ndern, lass ich mal dahingestellt. Naja, wie in einem vorherigen Beitrag schon gesagt: &uuml;ber die Jahrtausende und -millionen wird sie sich selbst drum k&uuml;mmern.</p>
<p>Nachdem der wei&szlig;e Mann seine Helden in heiligem Black Hill Stein verewigt hatten, wollten die Lakota Elders das nicht auf sich sitzen lassen. So fing das Projekt an ihren Helden Crazy Horse x-mal gr&ouml;&szlig;er und heroisch posiert mit Gaul in einen nahen Berg zu sprengen. Das soll alles aber durch Privatinvestitionen und -spenden finanziert werden &#8211; der Architekt geh&ouml;rte zu den Gegnern von staatlicher Steuerung/Besteuerung/Einmischung. Aus diesem Grund muss man hier sogar 10 Dollar pro Person blechen.Vom Denkmal hat man daf&uuml;r (noch) nicht viel. das Gesicht ist fertig, ansonsten nichts. Daf&uuml;r wird eines der gr&ouml;&szlig;ten Indianer-Museen mit extrem vielen gebrauchten Originalteilen geboten. Das 4. f&uuml;r uns und von den Ausstellungsst&uuml;cken her war es auch das beste.</p>
<p>Dass wir f&uuml;r die Nacht im Best Westen in Custer bleiben w&uuml;rden, war f&uuml;r uns klar. Als Attraktion in der N&auml;he gibt es noch die Jewel Cave, eine H&ouml;hle mit vielen Edelsteinen. Leider kamen wir f&uuml;r eine Besichtigung zu sp&auml;t bzw. anderthalb Stunden zu fr&uuml;h. Deshalb ging es f&uuml;r uns nur durch die Austellung des Visitor-Centers.</p>
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