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	<title>Helge's Blog</title>
	
	<link>http://www.helge.at</link>
	<description>Helge Fahrnberger's rants and raves on social software, life, and everything</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Sep 2010 13:19:10 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Mein Fehler, Herr Graf</title>
		<link>http://www.helge.at/2010/08/mein-fehler-herr-graf/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 10:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Sideblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Martin Graf, es freut mich, dass Sie die Zeit finden, mein Blog Internet-Tagebuch zu lesen: So vermerkt der Internet-Tagebuchschreiber Helge Fahrnberger, der einmal mehr große antifaschistische Ehren erwarb, indem er als Erster über die neue Plakatserie der Wiener FPÖ bloggte, über das heftig diskutierte „Wiener Blut“-Sujet folgendes: (..) (Der Link Verweis stammt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Martin Graf, </p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/08/wienerblutklein.jpg" alt="" title="wienerblutklein" width="356" height="231" align="right" />es freut mich, dass Sie die Zeit finden, mein <del datetime="2010-08-19T06:41:37+00:00">Blog</del> Internet-Tagebuch <a href="http://www.martin-graf.at/aktuelles/wiener-blut" rel="nofollow">zu lesen</a>:</p>
<blockquote><p>So <a href="http://www.helge.at/2010/08/reines-wiener-blut/">vermerkt</a> der Internet-Tagebuchschreiber Helge Fahrnberger, der einmal mehr große antifaschistische Ehren erwarb, indem er als Erster über die neue Plakatserie der Wiener FPÖ bloggte, über das heftig diskutierte „Wiener Blut“-Sujet folgendes: (..)</p></blockquote>
<p>(Der <del datetime="2010-08-19T06:41:37+00:00">Link</del> Verweis stammt jetzt von mir, den hatten Sie vergessen.) Danke auch, dass Sie uns Ihre Interpretation des FPÖ-Plakats nicht vorenthalten:</p>
<blockquote><p>Wenn ich (..) den Spruch auf dem Plakat der FPÖ lese, dann denke ich bei „Wiener Blut“ zunächst an Kultur, Operette, vielleicht ein bisserl an Falco und insgesamt an den liebenswerten Charakter dieser großen Kulturstadt. (..) Die Interpretation eines mutigen, aber verantwortungsbewussten Umgangs mit sozialen Problemen unserer Wiener Gesellschaft erscheint mir jedoch als einzig zulässige Deutung im 21. Jahrhundert.</p></blockquote>
<p>Da habe ich die Botschaft Ihrer Partei falsch verstanden: Nicht Provokation und eindeutige Signale an den rechten Bodensatz unserer Gesellschaft ist ihr Anliegen, sondern die Lösung migrationsbedingter Probleme in unserer Stadt!</p>
<p>Ich bitte, den Irrtum zu entschuldigen. Ich vermute, dem großen Antifaschisten Michael Jeannée ist der seinige ähnlich unangenehm, <a href="http://twitpic.com/2fy1xa">kommentiert</a> er doch in der Kronenzeitung: </p>
<blockquote><p>Ich meine dieses &#8220;Mehr Mut für Wiener Blut&#8221;,  (..) das &#8211; no na! &#8211; Assoziationen weckt zu jener widerwärtigen Sprache, von der man glaubte, sie wäre am Misthaufen der braunen Blut-und-Boden-Geschichte längst vermodert.</p></blockquote>
<p>Auch den Gutmenschen des Informationsportals &#8220;Alpen-Donau.info&#8221; ist ihr <a href="http://www.alpen-donau.info/WP/2010/08/blut-und-boden/" rel="nofollow">Missverständnis</a> (NSFW) sicher peinlich:</p>
<blockquote><p>Uns gefällt die Hinwendung zum Blut sehr gut. Jetzt wollen wir aber auch klargemacht wissen, daß Blut und Boden sich gegenseitig bedingen. Daher ist die Ausschaffung von Ausländern das Gebot der Stunde.</p></blockquote>
<p>Durchwegs linkslinke Unterstellungen, die sich der &#8220;einzig zulässigen Interpretation eines mutigen, aber verantwortungsbewussten Umgangs mit sozialen Problemen&#8221; versagen. </p>
<p>Ich danke Ihnen für die Aufklärung und stimme einem ihrer Sätze vollsten Herzens zu:</p>
<blockquote><p>Es ist recht schade, wie sehr sich manche Leute über den Nationalsozialismus definieren, wo doch so viele aktuelle Probleme unserer Gesellschaft ungelöst vor uns liegen, die mit der Vergangenheit reichlich wenig zu tun haben.</p></blockquote>
<p>Herzlichst Ihr<br />
Helge Fahrnberger</p>
<p>PS. Zwei wunderbare Alternativvorschläge für ein Wiener-Blut-Plakat von <a href="http://digiom.wordpress.com/2010/08/17/herr-strache-es-warat-wengam-wiener-blut/">Digiom</a> und <a href="http://www.comicsgegenrechts.at/?p=775">Comics gegen Rechts</a>, täten&#8217;S die dem Herrn Kickl vorschlagen, geht das? </p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/08/2010-08-17-wiener_klingeln.jpg" alt="" title="2010-08-17 wiener_klingeln" width="750" height="750"  /></p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/08/wiener_blut_web_cc-by-digiom-wordpress-com.jpg" alt="" title="wiener_blut_web_cc-by-digiom-wordpress-com" width="600" height="750" /></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/helgeat/~4/OwifMXP9UIc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Reines Wiener Blut</title>
		<link>http://www.helge.at/2010/08/reines-wiener-blut/</link>
		<comments>http://www.helge.at/2010/08/reines-wiener-blut/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 13:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Sideblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Mittag im Brunnenviertel: Es widerstrebt mir, die Nazikeule auszupacken, aber &#8220;Wiener Blut&#8221; und &#8220;Zu viel Fremdes&#8221;, das erinnert halt doch sehr an den &#8220;Wochenspruch der NSDAP&#8221; in der Woche vom 21. November 1938, keine zwei Wochen nach der &#8220;Reichskristallnacht&#8221; * (Quelle): Die Verwendung meines FPÖ- / HC Strache-Plakat-Fotos (Originaldatei), auch im kommerziellen Umfeld, ist mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Mittag im Brunnenviertel:</p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/08/wienerblut.jpg" alt="" title="wienerblut" width="900" height="590" class="alignnone size-full wp-image-3020" /></p>
<p>Es <a href="http://www.helge.at/2008/10/sieg-heil-am-cover-vorlaeufiger-tiefpunkt-des-nachrichtenmagazins-profil/">widerstrebt</a> mir, die Nazikeule auszupacken, aber &#8220;Wiener Blut&#8221; und &#8220;Zu viel Fremdes&#8221;, das erinnert halt doch sehr an den &#8220;Wochenspruch der NSDAP&#8221; in der Woche vom 21. November 1938, keine zwei Wochen nach der &#8220;Reichskristallnacht&#8221; <a href="http://www.helge.at/2010/08/reines-wiener-blut/#comment-228720">*</a> (<a href="http://library.marshallfoundation.org/posters/library/posters/poster_full.php?poster=321">Quelle</a>):</p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/08/ewig.jpg" alt="" title="ewig" width="450" height="663" class="alignnone size-full wp-image-3022" /></p>
<p>Die Verwendung meines FPÖ- / HC Strache-Plakat-Fotos (<a href="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/08/camera-t.jpg">Originaldatei</a>), auch im kommerziellen Umfeld, ist mit Namensnennung und Link hierher erlaubt.</p>
<p><strong>Update</strong>: Die Bedingungen im vorigen Satz waren für unsere Medien offenbar ein bisschen zu kompliziert formuliert: <a href="http://www.kobuk.at/2010/08/steht-gratiszeitung-fuer-wir-klauen-deine-fotos/">Steht “Gratiszeitung” für “Wir klauen deine Fotos”?</a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/helgeat/~4/gbZwoCLfq1g" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wien: Die Mär vom Grünen Chaos</title>
		<link>http://www.helge.at/2010/08/wien-die-maer-vom-gruenen-chaos/</link>
		<comments>http://www.helge.at/2010/08/wien-die-maer-vom-gruenen-chaos/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 23:54:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Sideblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben&#8217;s derzeit nicht leicht mit den Wiener Grünen. Kurz vor der wichtigen Wiener Gemeinderats- und Bezirksratswahl am 10. Oktober haben sich die Grünen schon in zwei Bezirken gespalten, nach der Mariahilf nun auch in der Josefstadt: Der 74-jährige Bezirksvorsteher Heribert Rahdjian wurde nicht mehr aufgestellt, statt ihm kandidiert Alexander Spritzendorfer. Eine grüne Mehrheit galt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben&#8217;s derzeit nicht leicht mit den Wiener Grünen. Kurz vor der wichtigen Wiener Gemeinderats- und Bezirksratswahl am 10. Oktober haben sich die Grünen schon <a href="http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/Drei-Monate-vor-der-Wahl-Gruene-Kaempfe-eskalieren;art931,361500">in zwei Bezirken gespalten</a>, nach der Mariahilf nun auch in der Josefstadt: Der 74-jährige Bezirksvorsteher Heribert Rahdjian wurde nicht mehr aufgestellt, statt ihm kandidiert Alexander Spritzendorfer. Eine grüne Mehrheit galt bis heute als sicher &#8211; doch Rahdjian will&#8217;s noch mal wissen und hat ebenfalls eine eigene Liste <a href="http://www.rahdjian-bleibt.at/blog/">angekündigt</a>. (<a href="http://www.spritzendorfer.at/?p=1082">Spritzendorfers Reaktion</a>.) </p>
<p><strong>Warum? Warum immer die Grünen? </strong></p>
<p>Haben die Grünen ein grundsätzliches Problem mit Demokratie, wie Gerald Bäck <a href="http://www.baeck.at/blog/2010/07/06/die-wiener-gruenen-und-die-demokratie/">schreibt</a>?  Ist die &#8220;nette Basisdemokratie, bei der jeder mitreden darf&#8221;, gescheitert, wie <a href="http://derstandard.at/1280984513655/Andrea-Heigl-Wunsch-und-Wiener-Wirklichkeit">Andrea Heigl im Standard</a> meint?</p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/08/gruenerchaot.jpg" alt="gruenerchaot" title="gruenerchaot" width="267" height="272" style="float:right;" class="nostyle" />Es passiert das Unausweichliche: Die Medien stürzen sich auf das Thema. Die Grünen in Wien (das bekanntlich weitere 21 Bezirke hat) stehen nun für &#8220;<a href="http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/Gruen-Chaos-geht-weiter;art931,343182">Chaos</a>&#8220;. Der Schaden beschränkt sich nicht auf die beiden Bezirke, die beide um eine grüne Bezirksvorstehung umfallen könnten, sondern wird den Grünen in ganz Wien massiv Stimmen kosten. Was wiederum dazu führen könnte, dass die SPÖ ihre absolute Mehrheit behält und Wien weiter ohne ernsthafte Kontrolle feudal verwalten kann, à la Gewista, Pratervorplatz oder Skylink, und das unfair-mehrheitsfreundliche Wiener Wahlrecht so bleibt wie es ist.</p>
<p>Das Stück, das die Grünen aufführen, heißt &#8220;Der Vereinsmeier und seine Allüren&#8221;. Kindische Machtspiele engagierter aber eben auch sehr liebesbedürftiger Bezirksfreiwilliger. </p>
<p>Lassen wir die Kirche im Dorf: Das ist in anderen Parteien ähnlich (außer bei der FPÖ, die sich den Luxus inhaltlich engagierter Bezirksfreiwilliger kaum leistet). Der Unterschied ist, dass andere Parteien ihren Freiwilligen erst gar nicht die Illusion vermitteln, sie könnten ohne Sanktus von oben irgendwas werden. In SPÖ und ÖVP kann man sich nur zu bewähren versuchen, in der Hoffnung, von oben &#8220;entdeckt&#8221; zu werden. All das macht die Grünen etwas instabiler und gleichzeitig auch schwerfälliger. (Schwerfälliger als wir es von ihnen erwarten, wohlgemerkt, kaum schwerfälliger als die weiteren Blassitäten, die da am Wahlzettel stehen.) </p>
<p>Was bleibt, ist das Drama der öffentlichen Wahrnehmung. Statt über Rückeroberung des öffentlichen Raumes, über neue Straßenbahnen, Verbot der Automatenabzocke, neue Radhighways, Förderung von Gebäudedämmung, innerstädtisches Roadpricing oder beachtliche <a href="http://wien.gruene.at/wirgestaltenwien/erfolge">grüne Erfolge</a> reden alle über ein paar Bezirksräte in zwei Bezirken. Bezirksräte, die über einzelne Fahrradständer und Zebrastreifen entscheiden.</p>
<p><strong>T&#8217;schuldigung, aber darum geht&#8217;s nicht. </strong></p>
<p>Wer zur Wahl steht, ist bekannt. Eine <a href="http://www.baeck.at/blog/2010/07/06/die-wiener-gruenen-und-die-demokratie/comment-page-1/#comment-2203">neue Reformbewegung</a> ist nicht darunter. Eine Partei, die öffentlich-partizipative Personalauswahl vulgo Vorwahlen betreibt ebensowenig. Streiten tun sie alle, die Grünen halt nur öffentlicher. </p>
<p>Was will ein Journalist, der übers &#8220;Grüne Chaos&#8221; schwadroniert? Und worum geht&#8217;s mir, wenn ich mein Kreuzerl am Wahlzettel mache? Ist Denkzettelwählen irgendwie cleverer als Denkzettel-<em>Echt-Grün</em>-Listen-Gründen? Es gibt viele gute Gründe eine andere Partei als die Grünen zu wählen, ist das &#8220;Grüne Chaos&#8221; einer davon? Fragen, die sich jeder Wiener stellen sollte.</p>
<p>PS. Seit wir letztes Jahr grandios an Grünem Beton gescheitert sind, hab ich vor, ein Fazit zu den <a href="http://www.gruenevorwahlen.at/">Grünen Vorwahlen</a> zu schreiben, aber ich schaff&#8217;s nicht. Vielleicht weil das Fazit einfach zu banal-traurig ist. Vielleicht mach ich&#8217;s noch.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/helgeat/~4/MYv03rWsQ7w" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was Heiratswillige über Hochzeitsfotos wissen sollten</title>
		<link>http://www.helge.at/2010/07/was-heiratswillige-ueber-hochzeitsfotos-wissen-sollten/</link>
		<comments>http://www.helge.at/2010/07/was-heiratswillige-ueber-hochzeitsfotos-wissen-sollten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 22:46:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photos]]></category>
		<category><![CDATA[Sideblog]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; Mal ganz was anderes: Ich habe in der letzten Zeit immer wieder auf Hochzeiten von Freunden fotografiert, da fiel mir auf, dass gute Hochzeitsfotos ganz wesentlich von der Hochzeit und dem Brautpaar selbst abhängen. Darum hier ein paar Tipps: Zeige dem Fotografen, wer die wichtigsten Bezugspersonen sind (Kinder, Eltern, Trauzeugen). Falls der Fotograf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div style="float:right;margin-left:15px;">
<img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/07/mika-dieter.jpg" alt="mika-dieter" title="mika-dieter" width="400" height="533" class="nostyle" /><br />&nbsp;<br />
<img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/07/HFA_9838.jpg" alt="HFA_9838" title="HFA_9838" width="400" height="268" class="nostyle" /></div>
<p>Mal ganz was anderes: Ich habe in der letzten Zeit immer wieder auf Hochzeiten von Freunden fotografiert, da fiel mir auf, dass gute Hochzeitsfotos ganz wesentlich von der Hochzeit und dem Brautpaar selbst abhängen. Darum hier ein paar Tipps:</p>
<ol>
<li>Zeige dem Fotografen, wer die wichtigsten <strong>Bezugspersonen</strong> sind (Kinder, Eltern, Trauzeugen). Falls der Fotograf aus dem Bekanntenkreis ist und bereits eine Familienseite kennt, achte besonders auf die Vorstellung der <em>anderen</em> Familienseite.<br />&nbsp;</li>
<li>Sorge für die gewünschten <strong>Vorder- und Hintergründe</strong> am Ort der Hochzeit (Blumengestecke, Kerzen, Luftballons, etc). Wähle Location und Dekoration mit dem Auge eines Fotografen aus.<br />&nbsp;</li>
<li>Überlege, ein optisches <strong>Thema</strong> zu finden (Farben, Formen, Symbole) und gestalte die Dekoration entsprechend.<br />&nbsp;</li>
<li>Richte die Hochzeit so aus, dass sie <strong>frei von störenden Hintergründen</strong> ist. Heiratest du beispielsweise auf einer Wiese, parke die Autos der Hochzeitsgäste nicht in Sichtweite.<br />&nbsp;</li>
<li>Teile dem Fotografen vorher mit, auf welche Fotos du besonderen Wert legst (Gruppenfotos, Fotos mit bestimmten Bezugspersonen, etc.) Hier ein paar <a href="http://www.pohtography.com/wedding-photography-im-lovin-it-start_1/2010/07/22/">Motivideen</a> :-).<br />&nbsp;</li>
<li>Denke den <strong>Ablauf der Hochzeit &#8220;in Motiven&#8221;</strong> durch und gestalte ihn entsprechend. Ein Spalier beim Auszug aus dem Standesamt schafft beispielsweise dynamische Fluchtlinien. Seifenblasen oder geworfene Blütenblätter schaffen schöne Vorder- und Hintergründe.<br />&nbsp;</li>
<li>Achte bei der Auswahl und <strong>Beleuchtung des Abendlokals</strong> auf Fototauglichkeit. Besonders eignen sich Räume mit indirekter Belechtung, von hinten beleuchtete Regale mit Flaschen/Gläsern, farbige Scheinwerfer, etc. Je mehr angenehmes Raumlicht, desto weniger Blitz ist notwendig. Probefotos machen (lassen).<br />&nbsp;</li>
<li>Sprich mit dem Fotografen über den gewünschten <strong>Stil</strong>, vor allem bei den Abendfotos, am besten anhand von Beispielsfotos. Magst du&#8217;s mit Action oder eher formell? Mit Bewegungsunschärfe oder sauber ausgeblitzt? Etc.<br />&nbsp;</li>
<li>Wenn Hochzeit oder Agape im Freien stattfinden sollen, hüte dich vor praller <strong>Sonne</strong>. Diese führt zu zusammengekniffenen Augen, vielen Sonnenbrillen unter den Gästen und Schlagschatten im Gesicht. Ein Zelt, eine spätere Tageszeit oder eine Wolke können helfen.<br />&nbsp;</li>
</ol>
<p><strong>Bonus-Tipp</strong>: Hire a pro. Auch geübte Hobbyfotografen wie ich werden viel öfter mit bestimmten Lichtsituationen nicht fertig, als sie jemals zugeben würden.  </p>
<p>Sind nur ein paar Spontanideen, die v.a. die letzten beiden Hochzeiten wiederspiegeln: Mika &#038; Dieter, Belinda &#038; Benjamin (siehe rechts). Eigene Erfahrungen? In die Kommentare damit.<br />&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/helgeat/~4/F1MpXNGkHik" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>It’s a Read/Write Culture</title>
		<link>http://www.helge.at/2010/07/its-a-readwrite-culture/</link>
		<comments>http://www.helge.at/2010/07/its-a-readwrite-culture/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 10:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Media]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Sideblog]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Song (via Armin Wolf) hat auf Youtube nicht nur 370.000 Views erreicht, sondern dort auch jede Menge Nachahmer: Wer auch immer über zukünftige Versionen unseres Urheberrechts entscheidet, möge sich genau überlegen, ob diese Art von Kreativität legitim und erwünscht ist oder illegal bleiben soll. (Das ist es hierzulande nämlich, in diesem Fall mangels Fair [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="640" height="505"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/DWCOYJg9ps4&amp;hl=en_GB&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/DWCOYJg9ps4&amp;hl=en_GB&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="505"></embed></object></p>
<p>Dieser Song (<a href="https://twitter.com/ArminWolf/status/17585991775">via Armin Wolf</a>) hat auf Youtube nicht nur 370.000 Views erreicht, sondern dort auch jede Menge Nachahmer:</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/x2iuWbih9vU&amp;hl=en_GB&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/x2iuWbih9vU&amp;hl=en_GB&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>Wer auch immer über zukünftige Versionen unseres Urheberrechts entscheidet, möge sich genau überlegen, ob diese Art von Kreativität legitim und erwünscht ist oder illegal bleiben soll.</p>
<p><object width="640" height="505"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qQHLqPaFOM0&amp;hl=en_GB&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/qQHLqPaFOM0&amp;hl=en_GB&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="505"></embed></object></p>
<p>(Das ist es hierzulande nämlich, in diesem Fall mangels <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/wiki/Fair_use">Fair Use</a>.)</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Y43LLZbSS1E&amp;hl=en_GB&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Y43LLZbSS1E&amp;hl=en_GB&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>Der Song stammt übrigens von <a href="http://www.myspace.com/helouisamusic">Lulu and the Lampshades</a>.</p>
<p><object width="640" height="505"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/VNjQvfIKZ8E&amp;hl=en_GB&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/VNjQvfIKZ8E&amp;hl=en_GB&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="505"></embed></object></p>
<p>(Lulu and the Lampshades sind auch die beiden Mädels vom ersten Video.)</p>
<p><object width="640" height="505"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/hyaOxmO4OTw&amp;hl=en_GB&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/hyaOxmO4OTw&amp;hl=en_GB&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="505"></embed></object></p>
<p>Die Sache mit den Bechern dürfte allerdings vom alten <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1HdZJERDUsI">Cups Game</a> kommen.</p>
<p><object width="640" height="505"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/A9NQSaFAGb0&amp;hl=en_GB&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/A9NQSaFAGb0&amp;hl=en_GB&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="505"></embed></object></p>
<p>Was wieder ein Beispiel für den kulturellen Transfer ist, mit dem unser Urheberrecht nichts anzufangen weiß. </p>
<p><object width="640" height="505"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NSfbBcqZcbI&amp;hl=en_GB&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/NSfbBcqZcbI&amp;hl=en_GB&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="505"></embed></object></p>
<p>Außer ihn einzufangen. Profitträchtig.</p>
<p><object width="640" height="505"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/p7m74I4hzBA&amp;hl=en_GB&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/p7m74I4hzBA&amp;hl=en_GB&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="505"></embed></object></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/helgeat/~4/77V9A4sRPbE" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Versucht Thalia, kleine Buchhandlungen zu zerstören?</title>
		<link>http://www.helge.at/2010/06/versucht-thalia-kleine-buchhandlungen-zu-zerstoren/</link>
		<comments>http://www.helge.at/2010/06/versucht-thalia-kleine-buchhandlungen-zu-zerstoren/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 19:38:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Main Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit zwei Tagen kursiert auf Facebook und per Email ein Text der Seniorchefin des kleinen Verlag Ennsthaler, der am Stadtplatz meiner Heimatstadt Steyr eine Buchhandlung betreibt. In diesem Text wirft Frau Ennsthaler dem deutschen Buchhandlungsriesen Thalia (knapp 300 Filialen) höchst unsaubere Methoden vor: Leider hat Thalia jetzt sein begehrliches Auge auf uns geworfen. Sie hätten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit zwei Tagen kursiert auf Facebook und per Email ein Text der Seniorchefin des kleinen Verlag <a href="http://www.ennsthaler.at/">Ennsthaler</a>, der am Stadtplatz meiner Heimatstadt Steyr eine Buchhandlung betreibt. In diesem Text wirft Frau Ennsthaler dem deutschen Buchhandlungsriesen <a href="http://www.thalia.de/shop/unternehmen/show/">Thalia</a> (knapp 300 Filialen) höchst unsaubere Methoden vor: </p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/06/thalia-vs-ennsthaler.jpg" alt="thalia-vs-ennsthaler" title="thalia-vs-ennsthaler" width="471" height="279" class="nostyle" style="float:right;margin-left:5px;margin-bottom:5px;" /><br />
<blockquote>Leider hat Thalia jetzt sein begehrliches Auge auf uns geworfen. Sie hätten einfach mehr Umsatz, wenn es unsere Buchhandlung nicht gäbe, wenn sie unseren Standort hätten. Sie haben uns vor einem Jahr ein Angebot gemacht, wir haben kurz überlegt und dann abgelehnt. (..) Der deutsche Geschäftsführer kam in unser Haus zu einem Vorstellungsbesuch, wie er sagte. Leider war dieser Besuch kein höflicher, wie wir dachten. <strong>Entweder wir verkaufen oder sie bestellen nichts mehr bei uns.</strong> Mein Mann hat ihn höflich aber bestimmt hinausgeworfen. (..)<br />&nbsp;</p>
<p>Wir sind jetzt als Verlag und Auslieferung in den Computern von Thalia gesperrt. Als Kunde könnt Ihr keine Bücher mehr von uns bei Thalia kaufen. (..) <strong>Sie haben jetzt die Vorgehensweise verschärft, indem sie Keile zwischen uns und unseren Autoren treiben.</strong> Sie erklären unseren Autoren, wenn sie ihre Werke direkt an sie liefern, dann verkaufen sie die Bücher. Sie rufen die Verlage an und versuchen direkt zu bestellen, mit der Begründung, sie nehmen keine Bücher mehr von Ennsthaler an. Sie haben den Bücherpaketdienst angerufen und angewiesen, keine Bücher mehr zuzustellen, die von uns kommen. Sie zwingen also die Verlage, vertragsbrüchig zu werden und direkt zu liefern oder die Auslieferung zu wechseln. So sitzen wir ganz schön in der Zwickmühle.</p></blockquote>
<p>Der Geschäftsführer von Ennsthaler hat mir die Echtheit des Textes bestätigt. Ob die Vorwürfe zutreffen oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls braucht die Sache ganz dringend Öffentlichkeit, Konzerne dieser Größenordnung müssen öffentlich kontrolliert werden. Spread the word!</p>
<p>Genau das versucht Thalia offenbar zu verhindern: Zwei Blogs, die den Brief ebenfalls veröffentlicht hatten, haben ihn inzwischen offline genommen. Auf <a href="http://www.reklamebuero.at/blog/?p=754">einem davon</a> ist zu lesen: &#8220;Der Blogeintrag wurde aus aktuellem Anlass in seinem vollen Umfang vorübergehend vom Netz genommen.&#8221; (Anmerkung: Dieser Blogbeitrag hier ist medienrechtlich überprüft worden, und ich bin nicht bereit, beim ersten Gegenwind einzuknicken. <a href="http://www.helge.at/2007/08/restposten24at-wills/">Noch immer nicht</a>.)</p>
<p><a href="http://siniweler.twoday.net/stories/6397064/">In Wolfgangs Blog</a> ist der Brief noch vollständig zu lesen. </p>
<p>Auf Facebook hat die Thalia-Filiale Steyr eine <a href="https://www.facebook.com/photo.php?pid=113285&#038;id=124381017603911">Gegendarstellung</a> (Link inzwischen offline, s.u.) veröffentlicht, in der sie die Vorwürfe zurückweist:</p>
<blockquote><p>Zur Zeit wird in verschiedenen Quellen behauptet, dass Thalia die Fa. Ennsthaler aufgrund eines gescheiterten Kaufangebotes boykottieren würde. (..) <strong>Herr Ennsthaler hat im Mai die Lieferantenbeziehung zu Thalia abgebrochen</strong>, sucht nun mit äußerst fragwürdigen, kreditschädigenden Mitteln den Weg in die Öffentlichkeit. Wir können diesen Schritt nicht nachvollziehen und bedauern diese Entwicklung sehr. Thalia hat sich seit längerem bemüht, eine für beide Seiten positive Lösung zu finden, sowohl was die Lieferantenbeziehung, als auch, was den Standort in Steyr angeht. Im Zuge dessen wurden auch gemeinsame Überlegungen über eine Buchhandlung am Ennsthaler-Standort in Steyr angestellt, die jedoch über die Planungsphase nicht hinausgegangen sind. Es gab zu keinem Zeitpunkt ein Kaufangebot. </p></blockquote>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/06/ennsthaler-stadtplatz.jpg" alt="ennsthaler-stadtplatz" title="ennsthaler-stadtplatz" width="200" height="149" class="nostyle" style="float:right;margin-left:5px;margin-bottom:5px;" />Täusche ich mich, oder wird den Hauptvorwürfen in dieser Darstellung nicht explizit widersprochen? Ich habe Thalia auf ihrer zu diesem Zweck eingerichteten Facebook-Seite jedenfalls <a href="https://www.facebook.com/pages/Steyr-Austria/Thalia-Steyr/124381017603911?v=wall&#038;story_fbid=124407454267934&#038;ref=mf">um Klarstellung gebeten</a> (Link inzwischen offline, s.u.). Die Firma Thalia ist auch herzlich eingeladen, ihre Sicht der Dinge hier in den Kommentaren kund zu tun.</p>
<p>Thalia ist in Steyr bereits Marktführer, doch die Buchhandlung Ennsthaler hat die bessere Lage, mitten am Steyrer Stadtplatz (Foto rechtes Gebäude).</p>
<p><strong>Update 26. Juni</strong>: </p>
<ul>
<li>Thalia hat auf meine Fragen <a href="https://www.facebook.com/pages/Steyr-Austria/Thalia-Steyr/124381017603911?v=wall&#038;story_fbid=124407454267934&#038;ref=mf">reagiert</a> (Link inzwischen offline, s.u.) und bittet dabei um Geduld übers Wochenende.  </li>
<li>Inzwischen berichten auch <a href="http://ooe.orf.at/stories/452202/">ORF.at</a> und die <a href="http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,419799">OÖN</a>. </li>
<li>Ein <a href="http://www.kurt-wolff-stiftung.de/Grafik/jetzt.pdf">Artikel</a> (PDF) im Magazin der Süddeutschen vom letzten Oktober lässt vermuten, dass das Auslisten von Verlagen von Thalia systematisch als Druckmittel gegen Verlage eingesetzt wird (Danke Richard für den Hinweis).</li>
<li>Thalia Steyr <a href="https://www.facebook.com/group.php?gid=138675462814050&#038;v=wall&#038;story_fbid=139199626094967&#038;ref=mf">streitet auf Facebook ab</a> (Update: Thalia dürfte alle seine Postings inzwischen wieder entfernt haben) , Anwälte auf die beiden Blogposts angesetzt zu haben. &#8220;Diese Behauptungen entbehren jedweder Grundlage!&#8221; Was sagen die beiden Blogger dazu?</li>
<li>Die <a href="https://www.facebook.com/group.php?gid=138675462814050&#038;v=wall&#038;ref=mf">Facebook-Gruppe</a> von Ennsthaler hat mittlerweile fast 1000 Mitglieder. (Update: Die Gruppe wurde inzwischen von &#8220;Ennsthaler Steyr&#8221; in &#8220;David vs. Goliath&#8221; umbenannt.)</li>
</ul>
<p></p>
<p><strong>Update 28. Juni</strong>: </p>
<ul>
<li>Die Geschichte hat inzwischen &#8211; vor allem auf Twitter und Facebook &#8211; weite Kreise gezogen. Den Artikel hier haben laut Serverstatistiken übers Wochenende einige Tausend Leute gelesen.</li>
<li>Einer der beiden Blogger, die ihren Text offline genommen hatten, in einem <a href="http://www.helge.at/2010/06/versucht-thalia-kleine-buchhandlungen-zu-zerstoren/#comment-223856">Kommentar</a>: &#8220;Thalia hat uns (..) nicht direkt bedroht, aber (..) eine Rechtsanwaltsklage in Aussicht gestellt, sollte der E-Mail-Text in vollem Wortlaut auf der Seite verbleiben&#8221;</li>
<li>Meine <a href="https://www.facebook.com/pages/Steyr-Austria/Thalia-Steyr/124381017603911?v=wall&#038;story_fbid=124407454267934&#038;ref=mf">Fragen</a> (Link inzwischen offline, s.u.) an Thalia von Freitag sind nach wie vor (Montag 13h) unbeantwortet, obwohl man dort Samstags zu weiteren Fragen aufgefordert hatte: &#8220;Wir werden die Anfragen und Antworten sammeln und schnellstmöglich beantworten. Gerne posten Sie hier Ihre Fragen weiter!&#8221; Die Facebook-Gruppe dürfte übrigens von einer PR-Agentur im Namen von Thalia geführt werden.<a name="Update"></a></li>
</ul>
<p></p>
<p><strong>Update 28. Juni 18:00</strong>: </p>
<p>Die Agentur von Thalia hat mir eben per Email folgende Stellungnahme geschickt:</p>
<blockquote><p>Aktualisierte Stellungnahme zu Thalia Steyr/Ennsthaler</p>
<p>Linz/Steyr, 28.6.2010</p>
<p>In verschiedenen Online-Quellen wird derzeit behauptet, dass Thalia die Fa. Ennsthaler boykottieren würde. Wir nehmen dazu wie folgt Stellung:</p>
<p>Die Fa. Ennsthaler betreibt einen Buchverlag und eine Buchhandlung in Steyr. Mit dem Buchverlag bestand eine langjährige Lieferantenbeziehung, die Herr Ennsthaler im April 2010 abgebrochen hatte. </p>
<p>In einem heute von Josef Pretzl, Geschäftsführer von Thalia Österreich, geführten Telefonat wurde dem Wunsch von Herrn Ennsthaler, die Geschäftsbeziehung zu Thalia wieder aufnehmen zu wollen, entsprochen. Es werden ab sofort von Thalia wieder Bestellungen erfolgen.
</p></blockquote>
<p>Herr Ennsthaler bestätigt die Wiederaufnahme der Geschäftsbeziehungen. Auch wenn Thalia darauf besteht, Ennsthaler nie boykottiert zu haben, habe ich den Eindruck, dass unser öffentlicher Druck hier geholfen hat. Gut wenn sich alle sich wieder lieb haben..</p>
<p><strong>Update 29. Juni</strong>: </p>
<ul>
<li>Die Facebook-Gruppe &#8220;Thalia Steyr&#8221; ist verschwunden. (Hier <a href="http://cdn.basedrive.org/59c2120cd09b8cf0f3bb064d26bf1a4b/">Screenshots</a> &#8211; Danke, Stackevil.) Über eine <a href="https://www.facebook.com/group.php?gid=138675462814050&#038;v=wall&#038;story_fbid=140059529342310&#038;ref=mf">Message</a> auf Facebook  (Update: Auch die ist inzwischen verschwunden..) beteuert die betreuende Agentur, dies sei nicht auf Veranlassung von Thalia geschehen. Man bemühe sich um Wiederherstellung. Meine Fragen dort und die Anderer blieben m.W. bis zuletzt unbeantwortet.</li>
<li>Die Ennsthaler-Gruppe hat inzwischen über 2000 Mitglieder.</li>
</ul>
<p><strong>Update 4. August</strong>: </p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,709746,00.html">Spiegel Online berichtet</a> über die Sache.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/helgeat/~4/16qxslt1UZY" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>So manipuliert die Krone</title>
		<link>http://www.helge.at/2010/05/so-manipuliert-die-krone/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 09:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Media]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Sideblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem Start von Kobuk lese ich wieder Boulevardzeitungen &#8211; was chronisches Kopfschütteln hervorruft, welches droht, sich zum Tick zu entwickeln. Hans &#8220;Bassena&#8221; Kirchmeyr hat heute eine Geschichte gekobukt, die allerdings auch niedrige Boulevardstandards um Längen untertrifft, die Geschichte dieser Krone-Headline: Dafür freuen mich Reaktionen wie diese:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Start von <a href="http://www.kobuk.at/">Kobuk</a> lese ich wieder Boulevardzeitungen &#8211; was chronisches Kopfschütteln hervorruft, welches droht, sich zum Tick zu entwickeln. </p>
<p><a href="http://www.bassena.org/">Hans &#8220;Bassena&#8221; Kirchmeyr</a> hat heute eine Geschichte gekobukt, die allerdings auch niedrige Boulevardstandards um Längen untertrifft, die <a href="http://www.kobuk.at/2010/05/implosion-einer-krone-titelstory/">Geschichte dieser Krone-Headline</a>:</p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/05/eu_propaganda_titelblatt1.jpg" alt="eu_propaganda_titelblatt" title="eu_propaganda_titelblatt" width="600" /></p>
<p>Dafür freuen mich Reaktionen wie diese:</p>
<p><a href="http://twitter.com/olobo/status/14678638721"><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/05/olobo-kobuk.png" alt="olobo-kobuk" title="olobo-kobuk" width="575" height="263" /></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/georguensberg/status/14681998414"><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/05/guensberg-kobuk.png" alt="guensberg-kobuk" title="guensberg-kobuk" width="578" height="250" /></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/bazi1983/status/14681528368"><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/05/bazi-kobuk.png" alt="bazi-kobuk" title="bazi-kobuk" width="570" height="180" /></a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/helgeat/~4/X23MGEBvpZU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Map Kibera gewinnt Prix Ars Electronica</title>
		<link>http://www.helge.at/2010/05/map-kibera-gewinnt-prix-ars-electronica/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 11:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politics]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich muss zugeben, jetzt bin ich ein klein wenig stolz. Ich war dieses Jahr im Advisory Board des Prix Ars Electronica für die Kategorie Digital Communities und habe unter anderen das Projekt Map Kibera nominiert (siehe hier). Und Map Kibera hat&#8230; Trommelwirbel.. einen Award of Distinction gewonnen! (Übrigens gemeinsam mit #unibrennt.) Das ist quasi die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss zugeben, jetzt bin ich ein klein wenig stolz. Ich war dieses Jahr im Advisory Board des <a href="http://www.aec.at/prix_about_en.php">Prix Ars Electronica</a> für die Kategorie Digital Communities und habe unter anderen das Projekt <a href="http://mapkibera.org/">Map Kibera</a> nominiert (<a href="http://www.helge.at/2010/01/wen-nominieren-wir-fuer-den-prix-ars-electronica/">siehe hier</a>). </p>
<p>Und Map Kibera hat&#8230; Trommelwirbel.. einen <strong>Award of Distinction gewonnen!</strong> (Übrigens gemeinsam mit <a href="http://www.helge.at/2009/12/how-social-media-set-austrian-universities-on-fire/">#unibrennt</a>.) Das ist quasi die Silbermedaille. Der Hauptpreis, die Goldene Nica, geht an den <a href="http://www.ccc.de/">Chaos Computer Club</a>.</p>
<div style="background-color: black; text-align: left;" width="100%"><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/01/aec.jpg" alt="aec" title="aec" class="nostyle" height="135" width="400"></div>
<p></p>
<p>Herzliche Gratulation an <a href="http://brainoff.com/weblog/">Mikel Maron</a> und alle Mapper!</p>
<p>Das war mein Nominierungstext:</p>
<p><strong>Map Kibera</strong> (<a href="http://mapkibera.org">http://mapkibera.org</a>): Maps are highly political, especially in developing countries. It is not uncommon in African cities that quarters grown in an unplanned manner are being caterpillared from one day to another in order to erect new buldings, often leaving tens of thousands homeless. Maps make such quarters visible, they proof their existence and allow to ask questions when they are gone. Kibera, attached to Nairobi, Kenia, is a blank spot on the map, despite being Africa&#8217;s largest slum. The Map Kibera Project uses <a href="http://www.openstreetmap.org/">OpenStreetMap</a>, volunteers from around the world and young locals trained in small internet cafés to change that. It is a wonderful example of how collective intelligence and bottom-up online collaboration can change the world on very concrete levels. </p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/helgeat/~4/6RRNTUvVw3g" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie Facebook das Web übernehmen will</title>
		<link>http://www.helge.at/2010/04/wie-facebook-das-web-uebernehmen-will/</link>
		<comments>http://www.helge.at/2010/04/wie-facebook-das-web-uebernehmen-will/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 13:31:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Main Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technology]]></category>
		<category><![CDATA[Websites]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Kommentar von mir erscheint im nächsten Update-Magazin für Online-Marketing. Als der 25jährige Mark Zuckerberg letzte Woche bei der Facebook-Developer-Konferenz auf die Bühne trat, in Jeans, Kapuzenpulli und Turnschuhen, kam er gleich zur Sache: Er kündigte neue Funktionen an, die uns alle betreffen könnten und einigen Kopfzerbrechen bereiten werden. Einfach und mächtig ist etwa der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small>Dieser Kommentar von mir erscheint im nächsten <a href="http://www.werbeplanung.at/update/">Update-Magazin für Online-Marketing</a>.</small></p>
<p>Als der 25jährige Mark Zuckerberg letzte Woche bei der Facebook-Developer-Konferenz <a href="http://apps.facebook.com/feightlive/">auf die Bühne trat</a>, in Jeans, Kapuzenpulli und Turnschuhen, kam er gleich zur Sache: Er kündigte <a href="http://developers.facebook.com/blog/post/377">neue Funktionen</a> an, die uns alle betreffen könnten und einigen Kopfzerbrechen bereiten werden.</p>
<p><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/04/open-graph.png" alt="open-graph" title="open-graph" width="587" height="157" align="right" class="nostyle" style="margin-left:8px;" />Einfach und mächtig ist etwa der neue <a href="http://developers.facebook.com/docs/reference/plugins/like">Like-Button</a>: Aufwandslos zu implementieren und für jeden Webanbieter aufgrund des zu erwartenden Traffics verlockend, kann er das Web nachhaltig verändern. Denn wenn einem Besucher ein Artikel Ihrer Site „gefällt“, wird das in seinen Nachrichtenstrom publiziert – was Ihnen neue Besucher bringt. Zusätzlich erhalten Sie Zugang zu reichen demografischen <a href="http://developers.facebook.com/docs/guides/web#insights">Auswertungen</a> über die User, die Ihre Inhalte mögen und empfehlen.</p>
<p>Gleichzeitig „zerlegt“ Facebook mit <a href="http://developers.facebook.com/docs/opengraph">neuen Schnittstellen</a>, die jedem Websitebetreiber bessere und einfachere Tools der Totalintegration bieten, die Inhalte in ihre semantischen Bestandteile und verlinkt sie dauerhaft mit seinen Userprofilen.</p>
<p>Mit all dem wird Facebook über kurz oder lang nicht nur genauer als Twitter sagen können, welche Themen gerade „heiß“ sind, Facebook wird auch sehr viel mehr über Ihre User wissen als Sie – und vielleicht langfristig mehr über das Web als selbst Big Google. </p>
<p>Während die neuen Funktionen die Schwelle für Interaktion mit Ihrer Site extrem senken und Ihnen Zugriff auf die Freunde Ihrer User bieten, will Facebook so dem ganzen Web Aufmerksamkeit, demografische Daten und Werbebudgets entziehen.</p>
<p>Bislang waren <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hypertext">Hyperlinks</a> die Architektur des Webs: Suchmaschinen etwa bauen im wesentlichen darauf auf, wie Webseiten untereinander verbunden sind. Facebook arbeitet nun daran, die Verbindungen von Inhalten über Personen zu organisieren, und damit Hypertext als wichtigste Organisationsform des Webs abzulösen. Nicht mehr „Was linkt auf X“ sondern „Wer linkt auf X &#8211; und wie steht der zu mir“.</p>
<p>Der Ansatz ist nicht neu – im Grunde genommen entspricht er einer Vereinfachung des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Semantisches_Web">Semantischen Webs</a>, das als Konzept so alt ist wie das Web selbst. Doch Facebook, bald eine halbe Milliarde aktiver Nutzer schwer, bringt den nötigen Hebel mit, um das auch auf die Straße zu bringen. Kleiner Schönheitsfehler: Ohne Konto beim Monopolisten geht: Nichts.</p>
<p>PS. Es mag widersprüchlich scheinen, wenn ich selbst bei Projekten wie <a href="http://www.bikemap.net/">Bikemap.net</a> und <a href="http://www.wlanmap.com/">Wlanmap.com</a> voll auf Facebook Connect setze oder über diesem Artikel der Like-Button prangt. Aber das Gegenteil ist der Fall: Genau das macht diesen Facebook-Move ja so gefährlich: Die Funktionen sind echt nützlich.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/helgeat/~4/oDiQssbr1wU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.helge.at/2010/04/wie-facebook-das-web-uebernehmen-will/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>31</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ich wähle Fischer, aus zwei simplen Gründen</title>
		<link>http://www.helge.at/2010/04/ich-waehle-fischer-aus-zwei-simplen-gruenden/</link>
		<comments>http://www.helge.at/2010/04/ich-waehle-fischer-aus-zwei-simplen-gruenden/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 18:41:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Fahrnberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Sideblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen Sonntag ist Bundespräsidentschaftswahlkampf, und auch wenn der Sieger bereits feststeht, gehe ich a) hin und wähle b) Heinz Fischer. Die Gründe sind einfach: Wenn ich nicht (oder weiß) wähle, werde ich am Sonntag abend, wenn ich Pech habe, zu 20% eine Kandidatin gewählt haben, gegen die die FPÖ ein linksextremer Haufen ist, und zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Sonntag ist Bundespräsidentschaftswahlkampf, und auch wenn der Sieger bereits feststeht, gehe ich a) hin und wähle b) Heinz Fischer. Die Gründe sind einfach:</p>
<ol>
<li>Wenn ich nicht (oder weiß) wähle, werde ich am Sonntag abend, wenn ich Pech habe, zu 20% eine Kandidatin gewählt haben, gegen die die FPÖ ein linksextremer Haufen ist, und zu 10% einen christlichen Obskuranten, der sich vor der flächendeckenden Entweihung der göttlichen Schöpfung durch RFID-Implantate <a href="http://www.youtube.com/watch?v=t5kQh3dEnqA">fürchtet</a>. Wer nicht wählt, wählt das Wahlergebnis der anderen.</li>
<li>Ein Bundespräsident braucht im Fall einer gröberen Krise Autorität und ein demokratisches Rückgrat. (In Friedenszeiten geht&#8217;s bei dem Amt ja nicht um viel.) Auch wenn ich mir andere Kandidaten gewünscht hätte &#8211; von den drei zur Wahl stehenden hat Heinz Fischer davon am meisten. Mit sehr großem Abstand.</li>
</ol>
<p></p>
<p>Das reicht für eine Entscheidung. Dass man auf ÖVP und Grüne sauer sein darf, weil sie niemanden aufgestellt haben, steht auf einem anderen Blatt. Besonders die ÖVP gehört abgewatscht, weil sie halboffiziell zum Weißwählen aufruft. Ist doch die Aufgabe einer Partei, selbst Wahlangebote zu stellen und nicht zum Wahlboykott aufzurufen! So sieht Totalversagen aus, politisch und menschlich.</p>
<p>Wer noch nachdenkt, dem empfehle ich die Beiträge von <a href="http://martin.schimak.at/2010/03/brauchen-wir-diesen-mann-in-der-hofburg/">Martin Schimak</a>, <a href="http://www.baeck.at/blog/2010/04/12/weiss-waehlen-ist-feig/">Gerald Bäck</a> (<a href="http://www.baeck.at/blog/2010/04/22/die-verkehrte-wahl/">2</a>), <a href="http://www.andreaslindinger.at/?p=2214">Andreas Lindinger</a>, <a href="http://zurpolitik.com/2010/04/09/weis-wahlen-ist-diesmal-nicht-ok/">Tom Schaffer</a>, <a href="http://digiom.wordpress.com/2010/03/31/uber-die-bundesprasidentinnenwahl-von-einer-die-nicht-wahlen-darf/">Jana Herwig</a>, <a href="http://www.misik.at/sonstige/wwwmisikat-ruft-auf-am-sonntag-heinz-fischer-wahlen.php">Robert Misik</a> und <a href="http://thomasknapp.at/fuer-heinz-fischer-nicht-gegen-die-anderen/">Thomas Knapp</a>.</p>
<p>So vorhersehbar der Wahlausgang, so haben diesen Wahlen auch etwas besonderes: Der Internetwahlkampf des Fischer-Teams ist der (relativ) beste, den österreichische Wahlen bislang gesehen haben. Das dürfte auch am geringen Druck gelegen haben. (Und ist sicherlich auch ein Testlauf für zukünftige Wahlen wie die kommende Wien-Wahl.) </p>
<p>Ich durfte auf Ö1 (<a href="http://www.helge.at/2008/09/radio-wortspenden-zum-onlinewahlkampf/">wieder</a>) ein paar Wortspenden dazu abgeben:</p>
<p><embed src="http://www.helge.at/wp-content/plugins/nazdrave-mp3/mp3player.swf" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" flashvars="file=http://www.helge.at/wp-content/uploads/2010/04/oe1-bpwahlkampf.mp3" height="20" width="300"></p>
<p>Hier der <a href="http://oe1.orf.at/artikel/230981">Artikel dazu auf o1.orf.at</a>. Audio: &copy; Ö1/ORF.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/helgeat/~4/p3qA_Akxqvg" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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