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	<title>geonetzwerk.org</title>
	
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	<description>Netzwerk für geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit</description>
	<lastBuildDate>Wed, 01 Sep 2010 15:48:41 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Praktikum für Geologen im Natur- und Geopark TERRA.vita</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/geonetzwerk/~3/Ov7agFTnoHo/</link>
		<comments>http://www.geonetzwerk.org/2010/09/01/praktikum-fuer-geologen-im-natur-und-geopark-terra-vita/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 15:46:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Geißler</dc:creator>
				<category><![CDATA[1: Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Geologe]]></category>
		<category><![CDATA[Geologin]]></category>
		<category><![CDATA[Geopark]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark]]></category>
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		<category><![CDATA[Stellenausschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[TERRA.vita]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Natur- und Geopark TERRA.vita bietet ein viermonatiges verg&#252;tetes Praktikum f&#252;r Geologen an, die mindestens einen Bachelor-Abschluss vorweisen k&#246;nnen. Aufgabe ist es, ein aktuelles Geotopkataster zu erstellen und dabei insbesondere die wissenschaftliche Bedeutung sowie das p&#228;dagogische und &#246;ffententlichkeitswirksame Potential der Geostandorte einzusch&#228;tzen. Weitere Informationen sind der nachfolgenden Ausschreibung zu entnehmen. Geology Live &#8211; Das Geoparkpraktikum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a title="Link im neuen Fenster" href="www.naturpark-terravita.de" target="_blank">Natur- und Geopark TERRA.vita</a> bietet ein viermonatiges verg&uuml;tetes Praktikum f&uuml;r Geologen an, die mindestens einen Bachelor-Abschluss vorweisen k&ouml;nnen. Aufgabe ist es, ein aktuelles Geotopkataster zu erstellen und dabei insbesondere die wissenschaftliche Bedeutung sowie das p&auml;dagogische und &ouml;ffententlichkeitswirksame Potential der Geostandorte einzusch&auml;tzen. Weitere Informationen sind der nachfolgenden Ausschreibung zu entnehmen.<span id="more-1697"></span></p>
<blockquote><p><strong>Geology Live &#8211; Das Geoparkpraktikum f&uuml;r Geologen</strong></p>
<p>Der Natur- und Geopark TERRA.vita bietet – gef&ouml;rdert durch die ExxonMobile Production Deutschland GmbH – eine Praktikantenstelle f&uuml;r einen Geologen/ eine Geologin.</p>
<p>Der Natur- und Geopark TERRA.vita liegt im Grenzbereich zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen im Umfeld der Stadt Osnabr&uuml;ck. TERRA.vita ist einer von 13 nationalen Geoparks in Deutschland und wurde 2001 als erster Deutscher Naturpark Mitglied im Globalen Geoparknetzwerk der UNESCO. Der Geopark hat sich das Ziel gesetzt, die gro&szlig;e Vielfalt seiner erdgeschichtlichen Ph&auml;nomene wissenschaftlich zu dokumentieren und touristisch zu erschlie&szlig;en.</p>
<p>In diesem Zusammenhang bieten wir eine viermonatige T&auml;tigkeit am Sitz von TERRA.vita in Osnabr&uuml;ck, die den Aufbau eines digitalen Geotopkatasters umfasst. Eine Liste der Geotope liegt seit Jahren in analoger Form vor und soll im Rahmen dieses Projektes aktualisiert werden. Die einzelnen Standorte sollen als Fenster in die Erdgeschichte in Augenschein genommen und nach unterschiedlichen Kriterien bewertet werden:</p>
<ul>
<li>Erdgeschichtliche Einordnung und Repr&auml;sentanz</li>
<li>Wissenschaftliche Bedeutung</li>
<li>Erhaltungszustand</li>
<li>Pflegebedarf und Ma&szlig;nahmenvorschl&auml;ge</li>
<li>Erfordernisse und M&ouml;glichkeiten der Interpretation (Beschilderung, Flyer etc.)</li>
<li>Eignung f&uuml;r p&auml;dagogische Programme</li>
<li>Priorisierung nach Bedeutung f&uuml;r Erlebnisangebote</li>
<li>Ableitung eines mittelfristigen Arbeitsprogramms</li>
</ul>
<p>Als Aufwandsentsch&auml;digung stehen monatlich 350 € zur Verf&uuml;gung. Dar&uuml;ber hinaus werden die Kosten f&uuml;r eine Wohnung &uuml;bernommen. Ein Fahrzeug f&uuml;r die Freilandarbeit wird gestellt, ebensoein funktionaler Arbeitsplatz.</p>
<p>Idealerweise wird das Praktikum in der vegetationslosen Zeit zwischen November 2010 und April 2011 durchgef&uuml;hrt.</p>
<p>Die Ausschreibung richtet sich an Geologen (Studenten, Absolventen &#8211; bis hin zu Pension&auml;ren) mit einer Qualifikation ab Bachelor.</p>
<p>Bei Interesse richten Sie ihre schriftliche Bewerbung (auch gerne elektronisch) an den</p>
<p>Natur- und Geopark TERRA.vita<br />
z. H. Herrn Escher<br />
Am Sch&ouml;lerberg 1<br />
49082 Osnabr&uuml;ck<br />
Tel.: 0541/501 4218<br />
Mail: escherh [&auml;t] Lkos [punkt] de<em> (entsprechende Zeichen in eckigen Klammern geeignet ersetzen, Anm. d. Red.)</em><br />
<a title="Link im neuen Fenster" href="www.naturpark-terravita.de" target="_blank">www.naturpark-terravita.de</a></p></blockquote>
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		<item>
		<title>Symbiose von Geologie und Musik: Das Ruskin Rocks Projekt</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/geonetzwerk/~3/L2VM1zV5fJU/</link>
		<comments>http://www.geonetzwerk.org/2010/08/23/symbiose-von-geologie-und-musik-das-ruskin-rocks-projekt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 08:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Geißler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektvorstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bruce Yardley]]></category>
		<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesteine]]></category>
		<category><![CDATA[Lithophon]]></category>
		<category><![CDATA[Metamorphite]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Nordengland]]></category>
		<category><![CDATA[Ruskin Rocks]]></category>
		<category><![CDATA[Xylophon]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 19. August war es soweit: nach &#252;ber 100 Jahren erklangen in Nordengland ungew&#246;hnliche T&#246;ne. Forscher aus den Geo- und den Musikwissenschaften pr&#228;sentierten das Ergebnis eines mehrj&#228;hrigen Projekts, das die Erschaffung eines &#8220;Lithophons&#8221; aus lokalen Gesteinen zum Ziel hatte. Hintergrund der Idee war es, Kinder und Jugendliche auf ungew&#246;hnliche Weise f&#252;r Musik und die Geologie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 19. August war es soweit: nach &uuml;ber 100 Jahren erklangen in Nordengland ungew&ouml;hnliche T&ouml;ne. Forscher aus den Geo- und den Musikwissenschaften pr&auml;sentierten das Ergebnis eines mehrj&auml;hrigen Projekts, das die Erschaffung eines &#8220;Lithophons&#8221; aus lokalen Gesteinen zum Ziel hatte. Hintergrund der Idee war es, Kinder und Jugendliche auf ungew&ouml;hnliche Weise f&uuml;r Musik und die Geologie ihrer Heimat zu interessieren.<span id="more-1688"></span></p>
<p>John Ruskin lie&szlig; sich 1884 eine Art Xylophon aus Gesteinen herstellen, das heute ein Museumsst&uuml;ck ist. Das Ansinnen der Projektleiterin Bobbie Millar von der <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.leeds.ac.uk" target="_blank">University of Leeds</a>, ein neues Lithophon aus lokalen Gesteinen unter Anwendung moderner Erkenntnisse sowohl der Geologie als auch der Musikwissenschaft zu bauen, fand breite Unterst&uuml;tzung. Ein gro&szlig;er Mitarbeiterstab, darunter der renommierte Petrologe Prof. Bruce Yardley, konnte mit einem Budget von ca. 250.000 Euro aus dem Vollen sch&ouml;pfen. Vier metamorphe Gesteine sind letztlich klingender Bestandteil des Instruments geworden, das nach dem Willen der Erbauer sogar Einzug in die Orchestergr&auml;ben der Welt halten soll.</p>
<p><a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.leeds.ac.uk/news/article/877/rocking_out" target="_blank">Bobbie Millar erkl&auml;rte</a> den Nutzen des Projekts zur Vorstellung des Lithophons am 19. August mit den Worten:</p>
<blockquote><p>&#8220;This project is a great example of bringing together different  disciplines to create something that is unusual, exciting and  accessible. [...] It is designed  to be fun and to make science, music and technology easy to understand.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.ruskinrocks.org.uk/" target="_blank">Ruskin Rocks Projekt</a> ist damit eine ganz ungew&ouml;hnliche und deshalb umso wirksamere Art der wissenschaftlichen &Ouml;ffentlichkeitsarbeit, die auch in den Medien ihr Ziel <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.bbc.co.uk/news/uk-england-cumbria-11021144" target="_blank">nicht verfehlt</a> <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.guardian.co.uk/music/audio/2010/aug/18/lithophone-lake-district-rock" target="_blank">hat</a>.</p>
<p>Das folgende Video gibt einige Erkl&auml;rungen zur Funktionsweise des Instruments:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/14118541?byline=0&amp;portrait=0" width="500" height="281" frameborder="0"></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/14118541">Ruskin Rocks Introduction</a>.</p>
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		<item>
		<title>Staatliche Geologische Dienste beschließen Unterstützung des “Tag des Geotops”</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/geonetzwerk/~3/1u_36gPCrrA/</link>
		<comments>http://www.geonetzwerk.org/2010/08/18/staatliche-geologische-dienste-beschlieszen-unterstuetzung-des-tag-des-geotops/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 08:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rosemarie Loth</dc:creator>
				<category><![CDATA[1: Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Geotope]]></category>
		<category><![CDATA[Tag des Geotops]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie jedes Jahr seit 2002, so gibt es auch heuer wieder einen bundesweiten Tag des Geotops; er wird am 3. Sonntag im September, heuer am 19. September, begangen. Auf Anregung vieler umfasst das Programm nicht nur Aktionen, die am Tag des Geotops selbst, sondern dar&#252;ber hinaus auch im n&#228;heren zeitlichen Umfeld stattfinden. Auf der 125. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie jedes Jahr seit 2002, so gibt es auch heuer wieder einen bundesweiten <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.tag-des-geotops.de/" target="_blank">Tag des Geotops</a>; er wird am 3. Sonntag im September, heuer am 19. September, begangen. Auf Anregung vieler umfasst das Programm nicht nur Aktionen, die am Tag des Geotops selbst, sondern dar&uuml;ber hinaus auch im n&auml;heren zeitlichen Umfeld stattfinden.<span id="more-1684"></span></p>
<p>Auf der 125. Sitzung des Direktorenkreises (DK) der <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.infogeo.de" target="_blank">Staatlichen Geologischen Dienste Deutschlands</a> am 24. und 25.2.2010 in Mei&szlig;en befasste sich das Gremium unter anderem mit dem Tag des Geotops 2009, der mit 276 Veranstaltungen bundesweit so viele Aktionen wie noch nie aufwies. Der DK beschloss einstimmig, die Aktion „Tag des Geotops“ als j&auml;hrliche bundesweite Informationsveranstaltung entsprechend dem Rahmenkonzept der verantwortlichen Gesellschaften koordinierend zu unterst&uuml;tzen. Dar&uuml;ber hinaus erf&uuml;llt die Veranstalter besonderer Stolz, dass die Bundesministerin f&uuml;r Bildung und Forschung, Frau Prof. Dr. Anette Schavan, f&uuml;r 2010 abermals die Schirmherrschaft in Aussicht gestellt hat und damit die besondere Bedeutung der Geowissenschaften f&uuml;r die Gesellschaft unterstreicht.</p>
<p>&Uuml;ber das Internetportal <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.tag-des-geotops.de/" target="_blank">www.tag-des-geotops.de</a> k&ouml;nnen die jeweilige(n) Veranstaltung(en) nunmehr vom Akteur selbst gemeldet werden. Nach kurzer Pr&uuml;fung der eingegebenen Veranstaltungen werden diese durch den jeweils zust&auml;ndigen Geologischen Dienst frei geschaltet und im Internet sichtbar. Diese Internetseite wird momentan weiter optimiert, um die bundesweite Ank&uuml;ndigung und Recherche der Veranstaltungen noch zu verbessern.</p>
<p>Zum Tag des Geotops gibt es heuer erneut ein Plakat, auf dem jedes Bundesland eines seiner erlesenen Geotope vorstellt. Es ist sowohl in gedruckter Form (DIN A1) als auch als pdf-Dokument erh&auml;ltlich. Zus&auml;tzlich werden Vorlagen f&uuml;r Faltbl&auml;tter zur Verf&uuml;gung gestellt, die von jedem Akteur passend zu seiner eigenen Veranstaltung selbst gestaltet werden k&ouml;nnen. Sowohl das Plakat als auch der Flyer werden demn&auml;chst unter <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.tag-des-geotops.de/" target="_blank">www.tag-des-geotops.de</a> bereit gestellt.</p>
<p>Bei Fragen, Anregungen oder Kritik wenden Sie sich bitte an die Email-Adresse: <a href="mailto:info-geotope@lfu.bayern.de">info-geotope@lfu.bayern.de</a>. Wir werden versuchen Ihr Feedback mit aufzunehmen, um den Tag des Geotops noch transparenter und damit noch erfolgreicher zu machen.</p>
<p><em>Ulrich Lagally, M&uuml;nchen &amp; Rosemarie Loth, Hof/Saale</em></p>
<p><em>(Hinweis: dieser Artikel erschien im Original in den Geowissenschaftlichen Mitteilungen “GMit”.)</em></p>
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		<item>
		<title>Tag des Geotops im Nationalen Geopark “Inselsberg – Drei Gleichen”</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/geonetzwerk/~3/uxRkX_x9wfs/</link>
		<comments>http://www.geonetzwerk.org/2010/08/17/tag-des-geotops-im-nationalen-geopark-inselsberg-drei-gleichen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 08:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Geißler</dc:creator>
				<category><![CDATA[1: Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Geopark Inselsberg - Drei Gleichen]]></category>
		<category><![CDATA[Geotope]]></category>
		<category><![CDATA[Nationaler Geopark]]></category>
		<category><![CDATA[Programm]]></category>
		<category><![CDATA[Tag des Geotops]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.geonetzwerk.org/?p=1679</guid>
		<description><![CDATA[Der Nationale Geopark &#8220;Inselsberg &#8211; Drei Gleichen&#8221; hat zum Tag des Geotops am 19.09.2010 ein umfangreiches Programm ver&#246;ffentlicht. Weitere Informationen in folgender Pressemitteilung: Der Tag des Geotops findet bundesweit seit 2002 j&#228;hrlich am 3. Sonntag im September statt. An diesem Tag zeigen unter anderem aktive und stillgelegte Bergwerke, Schauh&#246;hlen, Universit&#228;tsinstitute und Museen ein vielf&#228;ltiges Programm. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.nationaler-geopark.de/" target="_blank">Nationale Geopark</a> &#8220;<a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.thueringer-geopark.de/" target="_blank">Inselsberg &#8211; Drei Gleichen</a>&#8221; hat zum <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.tag-des-geotops.de/" target="_blank">Tag des Geotops</a> am 19.09.2010 ein <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.thueringer-geopark.de/?page_id=293" target="_blank">umfangreiches Programm</a> ver&ouml;ffentlicht.<span id="more-1679"></span></p>
<p>Weitere Informationen in folgender Pressemitteilung:</p>
<blockquote>
<div id="attachment_1680" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-1680" title="Nationaler Geopark &quot;Inselsberg - Drei Gleichen&quot;" src="http://www.geonetzwerk.org/wp-content/uploads/2010/08/100813_03.jpg" alt="Nationaler Geopark &quot;Inselsberg - Drei Gleichen&quot;" width="200" height="200" /><p class="wp-caption-text">Nationaler Geopark &quot;Inselsberg - Drei Gleichen&quot;</p></div>
<p>Der Tag des Geotops findet bundesweit seit 2002 j&auml;hrlich am 3. Sonntag im September statt. An diesem Tag zeigen unter anderem aktive und stillgelegte Bergwerke, Schauh&ouml;hlen, Universit&auml;tsinstitute und Museen ein vielf&auml;ltiges Programm. Auch bieten viele engagierte Privatpersonen F&uuml;hrungen an. Ziel dieses Tages ist es, die Geowissenschaften in der Bev&ouml;lkerung popul&auml;rer zu machen. Geotope, wie beispielsweise eine alte Steinbruchwand, eignen sich sehr gut als Schaufenster in die Erdgeschichte. Oft bedarf es nur eines Fachkundigen, der die Geheimnisse der Gesteine entschl&uuml;sselt und ihre spannende Geschichte f&uuml;r alle sichtbar werden l&auml;sst.</p>
<p>Im Nationalen GeoPark Th&uuml;ringen Inselsberg – Drei Gleichen finden sich viele Gelegenheiten am Tag des Geotops in die faszinierende Welt der Geowissenschaften einzutauchen. Dieses Jahr warten 20 Veranstaltungen auf die Besucher. Am 18. und 19. September k&ouml;nnen auf gef&uuml;hrten Wanderungen Georouten erkundet werden, wie die Seebergroute, die Haderholzroute bei Floh-Seligenthal oder Eisenachs Hausvulkan. Auch die Ursaurierfundst&auml;tte Bromacker, die aufgrund der letzten Grabungsfunde wieder Aufsehen erregt hat, ist ein Exkursionsziel. Au&szlig;erdem sind alle Schauh&ouml;hlen und Besucherbergwerke im Geopark ge&ouml;ffnet. Im Besucherbergwerk Finstertal werden Sonderf&uuml;hrungen angeboten, in denen nicht nur die geologische Vielfalt auf engstem Raum erkl&auml;rt wird, sondern man auch sonderbaren Fingerabdr&uuml;cken auf der Spur ist. Wer sich f&uuml;r die Arbeit der Bergmannsleute interessiert, dem sei die Dia-Schau mit Tscherperessen, einer rustikalen Bergmannsmahlzeit, empfohlen. Drei Exkursionen beleuchten den ehemaligen Bergbau um Friedrichroda, Asbach und Bad Liebenstein. Einen noch aktiven Steinbruch kann man beim Tag der offenen T&uuml;r im Hartsteinwerk Tabarz erleben.  F&uuml;r Familien lohnt sich der Besuch der Kulturscheune M&uuml;hlberg, wo Fossilien gegossen werden k&ouml;nnen, sowie das Bratwurstmuseum in Holzhausen inklusive Verkostung der Geobratwurst. Leidenschaftliche Sammler kommen bei der 7. Mineralien- und Fossilienb&ouml;rse an der Marienglash&ouml;hle auf ihre Kosten.</p>
<p>Die diesj&auml;hrige Hauptveranstaltung im GeoPark bildet am 20.9.2010 die Er&ouml;ffnung der Sonderausstellung zu Prof. Hermann M&uuml;ller, einem bedeutenden Wegbegleiter von Charles Darwin. Zu diesem Anlass wird auch Herr Carius, Minister f&uuml;r Bau, Landesentwicklung und Verkehr die Schirmherrschaft &uuml;ber den Geopark &uuml;bernehmen.</p></blockquote>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/geonetzwerk/~4/uxRkX_x9wfs" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Beiträge für die AGU-Jahrestagung gesucht: effektive Wissenschaftskommunikation</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/geonetzwerk/~3/nFhSAu16P0U/</link>
		<comments>http://www.geonetzwerk.org/2010/08/16/beitraege-fuer-die-agu-jahrestagung-gesucht-effektive-wissenschaftskommunikation/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 08:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[1: Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[AGU]]></category>
		<category><![CDATA[Jahrestagung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.geonetzwerk.org/?p=1675</guid>
		<description><![CDATA[Die Jahrestagung der American Geophysical Union (AGU) gilt als eines der wichtigsten Treffen der Geowissenschaften weltweit. In einer Session zur Wissenschaftskommunikation soll nun erstmals auf dem Treffen in San Francisco auch &#252;ber die effektive Vermittlung von Forschungsinhalten diskutiert werden. Das Koordinierungsb&#252;ro GEOTECHNOLOGIEN, der United States Geological Survey (USGS), das National Center for Atmospheric Research und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Jahrestagung der American Geophysical Union (AGU) gilt als eines der  wichtigsten Treffen der Geowissenschaften weltweit. In einer Session zur Wissenschaftskommunikation soll nun erstmals auf  dem Treffen in San Francisco auch &uuml;ber die effektive Vermittlung von  Forschungsinhalten diskutiert werden.<span id="more-1675"></span></p>
<div id="attachment_1676" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-1676" title="AGU-Jahrestagung" src="http://www.geonetzwerk.org/wp-content/uploads/2010/08/100813_02.jpg" alt="AGU-Jahrestagung" width="250" height="143" /><p class="wp-caption-text">AGU-Jahrestagung</p></div>
<p>Das <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geotechnologien.de/" target="_blank">Koordinierungsb&uuml;ro GEOTECHNOLOGIEN</a>, der <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.usgs.de" target="_blank">United States Geological  Survey (USGS)</a>, das <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.ncar.ucar.edu/" target="_blank">National Center for Atmospheric Research</a> und die <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.agu.org/" target="_blank">AGU</a> m&ouml;chten wir Sie zu einem Beitrag in der Session &#8220;<a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.agu.org/meetings/fm10/program/scientific_session_search.php?show=detail&amp;sessid=574" target="_blank">Priorities and Pitfalls:  Pathways for Effective Science Communication</a>&#8221; ermutigen.</p>
<p>Reichen Sie bis zum 3. September Ihren Vorschlag ein. Sind Sie kein  Mitglied der AGU, dann <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geotechnologien.de/portal/cms/Geotechnologien/Programm/Kontakt" target="_blank">nehmen Sie mit uns Kontakt f&uuml;r ein &#8220;First Author  Sponsoring&#8221; auf</a>.</p>
<ul>
<li><a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.agu.org/meetings/fm10/program/scientific_session_search.php?show=detail&amp;sessid=574" target="_blank">Informationen zur Session&#8230;</a></li>
<li><a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.agu.org/meetings/fm10/program/abstract_submissions.php " target="_blank">Informationen zum Einreichen von Beitr&auml;gen&#8230;</a></li>
</ul>
<p>Wir freuen uns darauf, Sie auf dem AGU Fall Meeting 2010 vom 13. bis 17  Dezember 2010 in San Francisco begr&uuml;&szlig;en zu d&uuml;rfen.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/geonetzwerk/~4/nFhSAu16P0U" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Geofoyer für LEADER-Region Hochsauerland gesucht</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/geonetzwerk/~3/4Ihc3kCOfeg/</link>
		<comments>http://www.geonetzwerk.org/2010/08/16/geofoyer-fuer-leader-region-hochsauerland-gesucht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 08:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Jürgen Kus</dc:creator>
				<category><![CDATA[1: Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bergbau]]></category>
		<category><![CDATA[Geofoyer]]></category>
		<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Geopark]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[GrenzWelten]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsauerland]]></category>
		<category><![CDATA[Leader]]></category>
		<category><![CDATA[Medebach]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>

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		<description><![CDATA[Im letzten Jahr trat die LEADER-Region Hochsauerland, als eine von 10 Teilregionen, dem Geopark GrenzWelten bei. Nun gilt es die vom Geopark gesteckten Ziele in der Region umzusetzen. Ein Ziel ist es, in jeder Teilregion ein sogenanntes Geofoyer einzurichten. Das Geofoyer soll eine Informationsstelle, eine multimediale Ausstellung sein, die dem Gast den Geopark GrenzWelten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im letzten Jahr trat die LEADER-Region Hochsauerland, als  eine von 10 Teilregionen, dem <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geopark-waldeck-frankenberg.de/" target="_blank">Geopark GrenzWelten</a> bei. Nun gilt es die  vom Geopark gesteckten Ziele in der Region umzusetzen. Ein Ziel ist es,  in jeder Teilregion ein sogenanntes Geofoyer einzurichten.<span id="more-1670"></span></p>
<p>Das Geofoyer soll eine Informationsstelle, eine multimediale  Ausstellung sein, die dem Gast den Geopark GrenzWelten und die  geologischen Besonderheiten der Teilregion Hochsauerland n&auml;her bringt.  Das Geofoyer wird Anlaufstelle f&uuml;r alle Geologie- und  Geopark-Interessierten in der Region sein. Neben Informationen zur  regionalen Geologie und Bergbaugeschichte, sollen die Besucher dort  umfassende Erstinformationen und Materialien &uuml;ber den Geopark, mit den  unterschiedlichen Anlaufpunkten und Attraktionen, erhalten.</p>
<div id="attachment_1671" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-1671" title="Das erste Geofoyer befindet sich in Nieder-Werbe. Foto: Geopark GrenzWelten" src="http://www.geonetzwerk.org/wp-content/uploads/2010/08/100813_01.jpg" alt="Das erste Geofoyer befindet sich in Nieder-Werbe. Foto: Geopark GrenzWelten" width="500" height="342" /><p class="wp-caption-text">Das erste Geofoyer befindet sich in Nieder-Werbe. Foto: Geopark GrenzWelten</p></div>
<p>Die Ausstellung wird mindestens 10 teilweise beleuchtete und  interaktive Tafeln umfassen und ben&ouml;tigt dementsprechend Platz. Ein  weiterer wichtiger Punkt ist auch die Anbindung an eine vorhandene  Einrichtung, damit die touristische Infrastruktur und  besucherfreundliche &Ouml;ffnungszeiten gew&auml;hrleistet sind. Das Design und  die Farbgebung sind durch den Geopark vorgegeben.</p>
<p>Ein erstes Geofoyer befindet sich bereits in Nieder-Werbe, dort  k&ouml;nnen sich Anregungen &uuml;ber Art und Umfang geholt werden. Interessierte,  die die Chance ergreifen und das Geofoyer umsetzen m&ouml;chten, erhalten  n&auml;here Informationen bei der Regionalmanagerin Verena Traumann (Tel.  02982/908417, <a href="mailto:info@leader-hochsauerland.de">info@leader-hochsauerland.de</a>) und k&ouml;nnen sich dort bis zum 24.09.2010 melden.</p>
<h2><strong>Hintergrund:</strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Geopark-Beauftragte/r f&uuml;r die Teilregion Hochsauerland</strong><br />
Mit dem Beitritt der LEADER-Region Hochsauerland musste die Region  Hochsauerland auch eine/n Geopark-Beauftragten f&uuml;r die Teilregion  benennen, der als Ansprechpartner f&uuml;r das Projektb&uuml;ro bereit steht. Zur  Einbindung in die LEADER-Strukturen bestellte der Regionalverein die  Regionalmanagerin, Frau Verena Traumann, als Geopark-Beauftragte f&uuml;r die  Region Hochsauerland.</p>
<p>Die Heimatvereine der sechs LEADER-St&auml;dte haben sich f&uuml;r den Geopark  Grenzwelten und den Beitritt der LEADER–Region in besonderem Ma&szlig;e  engagiert und setzen aktuell die Projekte aus der „Vorstudie  Bergbauroute“ um, daher nimmt auch ein(e) Vertreter(in) der  Heimatvereine an allen Sitzungen des Geoparks teil. Dies gew&auml;hrleistet  eine enge Verkn&uuml;pfung der Projekte mit dem Geopark GrenzWelten.</p>
<p><strong>Geopark GrenzWelten</strong><br />
Unter dem Motto <strong>„GrenzWelten – WeltenGrenzen“</strong> tr&auml;gt  der Geopark zu einem bewussten Verst&auml;ndnis der Zusammenh&auml;nge zwischen  Geologie und Landschaft, zwischen Mensch und Natur bei. Er  sensibilisiert zum nachhaltigen Umgang mit unserem erdgeschichtlichen  und historisch-kulturellen Erbe.</p>
<p>Der Geopark GrenzWelten umfasst eine geologisch abwechslungsreiche  und landschaftlich reizvolle Mittelgebirgslandschaft im Grenzgebiet  zwischen Nordhessen und Nordrhein-Westfalen. Von den Gipfelregionen des  Sauerlands und Kellerwalds bis hinunter in die T&auml;ler und Becken der  Hessischen Senke bieten sich spannende Einblicke in die Erdgeschichte  und die Entwicklung der Natur- und Kulturlandschaft.</p>
<p><em>Quelle: LEADER-Region Hochsauerland e.V.</em></p>
<p><em>(Dieser Artikel erschien urspr&uuml;nglich bei <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.hsk-aktuell.de/medebach-geofoyer-fuer-leader-region-hochsauerland-gesucht-20100812.html" target="_blank">hsk-aktuell.de</a>.)<br />
</em></p>
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		<item>
		<title>Via GeoAlpina – neu eröffneter Abschnitt in der Schweiz</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 15:38:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Geißler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die &#8220;Via GeoAlpina&#8221; als Teil der &#8220;Via Alpina&#8221; ist ein l&#228;nder&#252;bergreifendes Projekt zur wandertouristischen Verkn&#252;pfung geologischer Besonderheiten der Alpen. Es wurde im Rahmen des Internationalen Jahres des Planeten Erde (IYPE, 2007-2009) begonnen. Mit der Er&#246;ffnung eines weiteren Abschnittes der Wanderroute auf Schweizer Boden werden ganz besondere Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Alpen geboten. Dazu die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8220;<a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.viageoalpina.org/" target="_blank">Via GeoAlpina</a>&#8221; als Teil der &#8220;<a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.via-alpina.org/" target="_blank">Via Alpina</a>&#8221; ist ein l&auml;nder&uuml;bergreifendes Projekt zur wandertouristischen Verkn&uuml;pfung geologischer Besonderheiten der Alpen. Es wurde <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geonetzwerk.org/2010/03/19/das-planet-erde-triennium-eine-standortbestimmung/" target="_blank">im Rahmen des Internationalen Jahres des Planeten Erde</a> (IYPE, 2007-2009) begonnen. Mit der Er&ouml;ffnung eines weiteren Abschnittes der Wanderroute auf Schweizer Boden werden ganz besondere Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Alpen geboten.<span id="more-1666"></span></p>
<p>Dazu die <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.news.admin.ch/dokumentation/00002/00015/?lang=de&amp;msg-id=34560" target="_blank">Pressemitteilung</a> des <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.vbs.admin.ch/" target="_blank">Eidgen&ouml;ssischen Departements f&uuml;r Verteidigung, Bev&ouml;lkerungsschutz und Sport</a> der Schweiz:</p>
<blockquote><p>Bern, 12.08.2010 &#8211; Im Rahmen des Internationalen  Jahres des Planeten Erde (IYPE), 2007 ausgerufen dauert es noch bis Ende  2009, haben die Internationale Union der geologischen Wissenschaften  (IUGS) und die UNESCO das Projekt «Via GeoAlpina» gestartet. Entlang  einer gekennzeichneten Route werden Touristen und Wanderer aller  Altersgruppen f&uuml;r die Entstehung unserer Alpenwelt und f&uuml;r die  Geheimnisse der Erde sensibilisiert. Sie wird von Institutionen aus den  sechs Alpenl&auml;ndern Deutschland, &Ouml;sterreich, Frankreich, Italien,  Slowenien und Schweiz bearbeitet. Die Schweiz ist durch das Bundesamt  f&uuml;r Landestopographie swisstopo, Landesgeologie, und durch die Akademie  der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) vertreten.</p>
<p>Die  Via GeoAlpina wird in Zusammenarbeit mit der bereits bestehenden  Initiative Via Alpina entwickelt. Auf deren Routen werden alle L&auml;nder  der Alpenkette – von Triest nach Monaco – entlang von Fusswegen  durchquert. (<a title="Link im neuen Fenster" href="www.via-alpina.org" target="_blank">www.via-alpina.org</a>).<br />
Mit Via GeoAlpina wird erstmals ein wissenschaftliches Thema auf der Via  Alpina angeboten – vorl&auml;ufig auf Teilstrecken. Das Ziel ist die  F&ouml;rderung und Verbreitung von Kenntnissen &uuml;ber verschiedene Fachgebiete  der Geowissenschaften wie Geologie, Geomorphologie, Hydrologie,  Naturgefahren oder die nachhaltige Nutzung der Gesteine.<br />
Geologische Erkl&auml;rungen zu ausgew&auml;hlten Landschaftsansichten stehen &uuml;ber  verschiedene Medien zur Verf&uuml;gung: z.B. kostenlos &uuml;ber Internet  (bevorzugte Methode), &uuml;ber didaktische Tafeln (eher selten) oder  fallweise auch &uuml;ber gef&uuml;hrte Wanderungen.<br />
In der Schweiz verl&auml;uft die Via GeoAlpina entlang der wichtigen roten  und der touristisch besonders bedeutsamen gr&uuml;nen Route der Via Alpina  (R59 Pf&auml;lzerh&uuml;tte bis R109 Bergh&uuml;tte Tornay-Bostan, respektive C2 Vaduz  bis C13 Adelboden).</p>
<p>Der nun er&ouml;ffnete Abschnitt (Weisstannen – Elm, Etappe C3, und Elm –  Linthal, Etappe C4, der gr&uuml;nen Route der Via Alpina) zeigt einige der  weltweit bedeutendsten und sch&ouml;nsten Zeugnisse geologischer Prozesse.</p>
<p>Dieses Segment von ca. 44 km L&auml;nge ist der zweite schweizerische Beitrag am internationalen Projekt Via GeoAlpina.</p>
<p>Dieser Abschnitt erlaubt dank einiger Besonderheiten einen  einzigartigen Einblick in den geologischen Aufbau der Alpen, von alten  Gesteinen des Perms bis zu jungen, unverfestigten Ablagerungen des  Quart&auml;rs.<br />
Zum &Uuml;berblick wie auch zur Verbesserung der Information hat swisstopo  eine vereinfachte geologische &Uuml;bersichtskarte erstellt. Sie ist in  Bergh&uuml;tten und Fremdenverkehrsb&uuml;ros entlang der Strecke erh&auml;ltlich.</p>
<p>Im Jahre 2009 wurden erste Abschnitte im Gebiet der Waadtl&auml;nder und  Walliser Alpen er&ouml;ffnet (Col de Cou – Anzeindaz, Etappe R106 Anzeindaz  bis R109 Bergh&uuml;tte Tornay-Bostan der roten Route der Via Alpina), welche  ebenfalls ein bedeutendes geowissenschaftliches und kulturelles  Potenzial aufweisen und sich durch aussergew&ouml;hnliche landschaftliche  Sch&ouml;nheit auszeichnen.</p></blockquote>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/geonetzwerk/~4/8mcyxucNlHs" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>“Der Wert der Geoblogosphäre wird von denen unterschätzt, die nicht an ihr teilhaben”</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 08:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Geißler</dc:creator>
				<category><![CDATA[4: Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Geoblogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Geoblogs]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Zurzeit gibt es in der Geoblogosph&#228;re, u.a. ausgel&#246;st durch das Juli-Thema des Accretionary Wedge, eine vielf&#228;ltige und spannende Debatte um Rolle und Zukunft der Geoblogosph&#228;re und ihren Einfluss auf gesellschaftliche und politische Fragen. Von Bedeutung in dieser Debatte ist vor allem die Frage, wie die Geoblogger besser wahrgenommen werden k&#246;nnen. Bislang leben sie mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurzeit gibt es in der <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geonetzwerk.org/2009/09/24/willkommen-in-der-geoblogosphaere/" target="_blank">Geoblogosph&auml;re</a>, u.a. ausgel&ouml;st durch <a title="Link im neuen Fenster" href="http://historyofgeology.blogspot.com/2010/07/accretionary-wedge-call-whats-about.html" target="_blank">das  Juli-Thema</a> des <a title="Link im neuen Fenster" href="http://theaccretionarywedge.wordpress.com/" target="_blank">Accretionary Wedge</a>, eine vielf&auml;ltige und spannende  Debatte um Rolle und Zukunft der <a title="Link im neuen Fenster" href="http://geoblogs.stratigraphy.net/" target="_blank">Geoblogosph&auml;re</a> und ihren Einfluss auf  gesellschaftliche und politische Fragen.<span id="more-1662"></span></p>
<p>Von Bedeutung in dieser  Debatte ist vor allem die Frage, wie die Geoblogger besser wahrgenommen  werden k&ouml;nnen. Bislang leben sie mit dem Paradox, sich vor allem  gegenseitig wahrzunehmen, obwohl <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geonetzwerk.org/2010/01/18/ergebnisse-der-2-internationalen-geoblog-umfrage-2009/" target="_blank">eines der wichtigsten Ziele</a> vieler  Geoblogs die &Ouml;ffentlichkeitsarbeit, also das Erreichen von  Nicht-Geowissenschaftlern ist. Einige <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.nytimes.com/2010/07/14/us/14rock.html" target="_blank">aktuelle US-Themen</a> haben an dieser Krux schon &Auml;nderungen erkennen lassen. Derzeit <a title="Link im neuen Fenster" href="http://all-geo.org/highlyallochthonous/2010/07/the-geoblogosphere-what-id-like-to-build-next/" target="_blank">&uuml;berlegt</a> die englischsprachige Geoblog-Szene, einen Gruppenblog zu er&ouml;ffnen, der  sich genau diesen gesellschaftsrelevanten Fragen mit Bezug zu den  Geowissenschaften stellt. Das Ziel: bessere Wahrnehmung durch Medien und  Politik.</p>
<p>Eine andere Frage ist, wie mehr professionelle Wissenschaftler  f&uuml;r die Geoblogosph&auml;re interessiert werden k&ouml;nnen. Eine Geobloggerin hat  das Dilemma <a title="Link im neuen Fenster" href="http://eatsleepgeology.blogspot.com/2010/07/neogeo-bloggers-view-of-geoblogosphere.html" target="_blank">auf den Punkt gebracht</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;The value of the geoblogosphere is greatly unrealized by those who are not a part of it.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der  Wert der <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geoberg.de/the-geoblogosphere-a-bibliography/" target="_blank">Geoblogosph&auml;re</a> wird von denen untersch&auml;tzt, die nicht an  ihr teilhaben. Insofern besteht die dringende Aufgabe f&uuml;r alle  Geoblogger, ihre T&auml;tigkeit gegen&uuml;ber ihren Kollegen und Kommilitonen zu  erkl&auml;ren, sie neugierig zu machen und sie von den vielen Vorteilen zu  &uuml;berzeugen (mein n&auml;chster Versuch wird dazu auf der <a title="Link im neuen Fenster" href="http://geodarmstadt2010.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=138&amp;Itemid=67&amp;lang=de" target="_blank">GeoDarmstadt 2010</a> stattfinden&#8230;).</p>
<p>Dass  sich in Deutschland bislang keine zusammenh&auml;ngende deutschsprachige  Geobloggerszene ausbilden mag, liegt sicher auch daran, dass das  universit&auml;re Bildungssystem etwas anders als in den  geoblog-dominierenden USA aufgebaut ist. Dort sind viele der treibenden  Geoblogger Geologielehrer an Colleges, die keine Forschungs-, sondern  die reine Lehrt&auml;tigkeit als Aufgabengebiet haben. In Deutschland  wiederum wird die Lehre entweder von Professoren oder ihren Doktoranden  &uuml;bernommen, die im g&uuml;nstigsten Fall den Schwerpunkt gleichm&auml;&szlig;ig auf  Forschung und Lehre, h&auml;ufig aber auch nur auf die Forschung legen, zum  Nachteil der Weiterentwickulung und Verbesserung der Ausbildung. Damit  fehlt sicher ein Teil der Kapazit&auml;t, die US-Geoblogger in die  Geo&ouml;ffentlichkeits- und Bildungsarbeit via Geoblogging investieren  k&ouml;nnen.</p>
<p>Dass der Fokus auch in Deutschland st&auml;rker auf die  M&ouml;glichkeiten der Geobildung gelegt werden muss, nicht nur an  Universit&auml;ten, sondern gerade auch au&szlig;erhalb, zeigen aktuelle Debatten  in den entsprechenden Verbandsorganen. Die vielf&auml;ltigen M&ouml;glichkeiten,  die die neuen Medien der &Ouml;ffentlichkeitsarbeit zur Verf&uuml;gung stellen und  sie dadurch nicht nur finanziell erheblich vereinfachen, sind in  Deutschland nur zum Teil erkannt worden. Auch in den USA wird unter den  Geobloggern derzeit intensiv diskutiert, wie die allgemeine Bildungs-  und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit durch die Nutzung von Medien abseits der  reinen Blogartikel (vodcasts, podcasts etc.) noch verbessert werden kann  (sehr empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang eine <a title="Link im neuen Fenster" href="http://ron.outcrop.org/blog/?p=967" target="_blank">Diskussion von</a> <a title="Link im neuen Fenster" href="https://docs.google.com/document/edit?id=1qPY7HOorvXeM1pEq-NadEdPCvxzyTeenTUzYtQDW_fk&amp;hl=en&amp;pli=1#" target="_blank">7 Geobloggern</a> per Skype, die <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.outcrop.org/podcasts/CIGB_001.mp3" target="_blank">als podcast ver&ouml;ffentlicht</a> wurde und demn&auml;chst fortgef&uuml;hrt werden soll).</p>
<p>Wenn  es den Geobloggern gelingt, sich st&auml;rker gemeinsam Geh&ouml;r zu verschaffen  und St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck auch gr&ouml;&szlig;ere Organisationen von den Vorteilen des  Geobloggens zu &uuml;berzeugen, w&auml;re ein gro&szlig;er Schritt getan. Vorreiter in dieser Hinsicht ist die <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.agu.org/" target="_blank">American Geophysical Union</a> (AGU), die f&uuml;r ihre &Ouml;ffentlichkeitsarbeit <a title="Link im neuen Fenster" href="http://blog.agu.org/" target="_blank">gezielt</a> <a title="Link im neuen Fenster" href="http://blog.agu.org/sciencecommunication/" target="_blank">auf neue Medien setzt</a>.</p>
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		<item>
		<title>Zwei neue populärgeologische Wanderführer erschienen</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 08:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Geißler</dc:creator>
				<category><![CDATA[3: Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Führer]]></category>
		<category><![CDATA[Geoführer]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Szönyi]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Südschweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Tessin]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wallis]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderführer]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem 2009 bereits die ersten beiden B&#252;cher aus der Reihe &#8220;GeoReisen&#8221; des Schweizer Geophysikers und Fotografen Michael Sz&#246;nyi im vdf Hochschulverlag erschienen und an dieser Stelle rezensiert worden sind, legt er nun zwei weitere popul&#228;rgeologische Reisef&#252;hrer f&#252;r die S&#252;dschweiz und den Nordosten und mittleren Westen der USA vor. Der Aufbau der F&#252;hrer ist im Vergleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem 2009 bereits die ersten beiden B&uuml;cher aus der Reihe &#8220;GeoReisen&#8221; des Schweizer Geophysikers und Fotografen Michael Sz&ouml;nyi im <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.vdf.ethz.ch/" target="_blank">vdf Hochschulverlag</a> erschienen und <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geonetzwerk.org/2009/10/02/zwei-populaergeologische-wanderfuehrer-eine-rezension/" target="_blank">an dieser Stelle rezensiert</a> worden sind, legt er nun zwei weitere popul&auml;rgeologische Reisef&uuml;hrer f&uuml;r die S&uuml;dschweiz und den Nordosten und mittleren Westen der USA vor.<span id="more-1655"></span></p>
<div id="attachment_1657" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-1657" title="Cover der beiden Georeisef&uuml;hrer &quot;Geoland S&uuml;dschweiz&quot; und &quot;Geoland USA&quot;" src="http://www.geonetzwerk.org/wp-content/uploads/2010/08/100807_01.jpg" alt="Cover der beiden Georeisef&uuml;hrer &quot;Geoland S&uuml;dschweiz&quot; und &quot;Geoland USA&quot;" width="250" height="204" /><p class="wp-caption-text">Cover der beiden Georeisef&uuml;hrer &quot;Geoland S&uuml;dschweiz&quot; und &quot;Geoland USA&quot;</p></div>
<p>Der Aufbau der F&uuml;hrer ist im Vergleich zum vergangenen Jahr gleich geblieben. Nach einer sehr kurzen Einf&uuml;hrung zur geologischen Entwicklung der jeweiligen Gro&szlig;regionen stellt Sz&ouml;nyi sofort die f&uuml;r den interessierten Touristen Orte und Landschaften vor. Dabei verbindet er kurzweilig und gekonnt allgemeintouristische Informationen mit geowissenschaftlichem Wissen. Die Texte sind &uuml;bersichtlich geschrieben und leicht verst&auml;ndlich, wenngleich Sz&ouml;nyi nicht in allen F&auml;llen seinem im Vorwort von &#8220;Geoland S&uuml;dschweiz&#8221; genannten Anspruch gerecht wird, Grundlagen allgemeinverst&auml;ndlich darzustellen. Zwar werden unvermeidbare Fachbegriffe knapp und anschaulich in separaten Infok&auml;sten erkl&auml;rt, doch h&auml;tte es mancher Textzeile gut getan, statt eines Fachbegriffs einfach das deutsche &Auml;quivalent zu nutzen (z.B. statt &#8220;lithifiziert&#8221; &#8220;versteinert&#8221;).</p>
<p>F&uuml;r deutsche Leser etwas ungewohnt wird der Verzicht auf den Buchstaben &#8220;&szlig;&#8221; sein, der, bedingt durch die schweizerische Herkunft der B&uuml;cher, stattdessen stets mit &#8220;ss&#8221; ersetzt ist. Abgesehen von dieser orthographischen Nebens&auml;chlichkeit &uuml;berzeugen beide im handlichen Taschenbuchformat herausgegebenen Werke nicht nur inhaltlich, sondern vor allem fotografisch. Der Text wird mit vielen professionellen Fotografien des Autors unterst&uuml;tzt. Dadurch werden nicht nur die geologischen Informationen nachvollziehbarer. Vielmehr weckt die reiche Bebilderung Neugier und Lust, die vorgestellten Regionen zu erkunden. Sz&ouml;nyi hat mit &#8220;Geoland S&uuml;dschweiz&#8221; und erst recht nicht mit &#8220;Geoland USA&#8221; das Ziel, einen umfassenden geologischen &Uuml;berblick, noch eine umfangreiche Zusammenstellung aller geologischen Sehensw&uuml;rdigkeiten vorzustellen. Er pr&auml;sentiert eine sehr individuelle und deshalb umso spannendere und glaubw&uuml;rdigere Auswahl an Zielen, die mit separaten Hintergrundinformationen zu &Uuml;bernachtungs- und Infom&ouml;glichkeiten, mit &Ouml;ffnungszeiten und Tipps erg&auml;nzt werden.</p>
<p>Zwar sind umfangreiche Wanderungen oder touristische Ausfl&uuml;ge auf Grundlage der B&uuml;cher nicht ohne Weiteres m&ouml;glich, aber als Erg&auml;nzung f&uuml;r individuelle Urlaubsaufenthalte sind die Werke ideal geeignet. Selbst ohne die Absicht, in die vorgestellten Regionen zu reisen, bilden die Texte und Fotos den Leser unterhaltsam weiter. Geowissenschaften werden nicht belehrend, sondern nebenbei, ungezwungen, verst&auml;ndlich und &uuml;bersichtlich in enger Verzahnung mit herk&ouml;mmlichen Reiseinformationen pr&auml;sentiert. Dieses Konzept macht die F&uuml;hrer aus geodidaktischer Sicht so erw&auml;hnens- und empfehlenswert.</p>
<p>Sz&ouml;nyi gelingt es, Interesse f&uuml;r landschaftsformende Prozesse zu wecken, dem Leser die Augen f&uuml;r geologische Ph&auml;nomene zu &ouml;ffnen, die sichtbar oder verdeckt in touristisch meist gut erschlossenen Gegenden der S&uuml;dschweiz und dem Nordosten und mittleren Westen der USA auf Entdecker warten. Seine Reisef&uuml;hrer sind bereits 2009 in eine L&uuml;cke am Reiseliteraturmarkt vorgedrungen, die in den kommenden Jahren noch wachsen wird. Mit dem steigenden Bewusstsein der Verbraucher f&uuml;r die Zusammenh&auml;nge zwischen Mensch und Natur, zwischen dem eigenen Handeln und seinen Auswirkungen, wird auch die Nachfrage nach entsprechendem Wissen anspringen. Auch wenn kleine Makel, wie unn&ouml;tige Fachbegriffe oder zu wenig detailliertes Kartenmaterial mit den Neuerscheinungen zum Teil nicht &uuml;berzeugend abgestellt wurden, ist Michael Sz&ouml;nyi mit dem dritten und vierten Band der Reihe &#8220;GeoReisen&#8221; eine &uuml;berzeugende Fortsetzung gegl&uuml;ckt, die neugierig auf weitere popul&auml;rgeologisch erkl&auml;rte Reisef&uuml;hrer anderer Regionen macht.</p>
<h2>Angaben zu den B&uuml;chern</h2>
<p>Michael Sz&ouml;nyi<br />
<a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.vdf.ethz.ch/vdf.asp?showArtDetail=3281" target="_blank"><strong>Geoland S&uuml;dschweiz</strong></a><br />
Tessin Wallis<br />
Reihe Georeisen<br />
<em>2010, 136 Seiten, zahlreiche Fotos und Karten, farbig,<br />
Format 12.5 x 20.5 cm, broschiert<br />
CHF 28.00 / EUR 19.00 (D)<br />
ISBN 978-3-7281-3281-9<br />
vdf Hochschulverlag AG an der ETH Z&uuml;rich</em></p>
<p>Michael Sz&ouml;nyi<br />
<a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.vdf.ethz.ch/vdf.asp?showArtDetail=3270" target="_blank"><strong>Geoland USA</strong></a><br />
Nordosten Mittlerer Westen<br />
Reihe Georeisen<br />
<em>2010, 144 Seiten, zahlreiche Fotos und Karten, farbig,<br />
Format 12.5 x 20.5 cm, broschiert<br />
CHF 28.00 / EUR 19.00 (D)<br />
ISBN 978-3-7281-3270-3<br />
vdf Hochschulverlag AG an der ETH Z&uuml;rich</em></p>
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		<item>
		<title>Geowissenschaftliche Fortbildung für Lehrer: Das Thema Evolution</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 08:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rüdiger Stritzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[3: Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[4: Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Erdkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Geografie]]></category>
		<category><![CDATA[GMit]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[An dieser Stelle ist wiederholt &#252;ber das Bem&#252;hen berichtet worden, geowissenschaftliche Inhalte wieder in den Schulunterricht insbesondere in Nordrhein-Westfalen zu implementieren. Es gelingt hier und da erfolgreich, doch sind wir weit davon entfernt, dass dieses Wissen fl&#228;chendeckend in Schulen vermittelt werden k&#246;nnte. Dagegen stehen in erster Linie die Lehrpl&#228;ne, insbesondere diejenigen f&#252;r den Erdkundeunterricht. Nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle ist wiederholt &uuml;ber das Bem&uuml;hen <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geonetzwerk.org/2009/03/25/zum-stand-des-erdkundeunterrichts-an-nordrhein-westfalischen-schulen/" target="_blank">berichtet worden</a>, geowissenschaftliche Inhalte wieder in den Schulunterricht insbesondere in Nordrhein-Westfalen zu implementieren. Es gelingt hier und da erfolgreich, doch sind wir weit davon entfernt, dass dieses Wissen fl&auml;chendeckend in Schulen vermittelt werden k&ouml;nnte. Dagegen stehen in erster Linie die Lehrpl&auml;ne, insbesondere <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/lehrplaene/kernlehrplaene-sek-i/gymnasium-g8/erdkunde-g8/" target="_blank">diejenigen f&uuml;r den Erdkundeunterricht</a>.<span id="more-1649"></span></p>
<p>Nun ist unsere Wissenschaft multidisziplin&auml;r, so dass sich die Geowissenschaften auch in anderen naturwissenschaftlichen F&auml;chern unterbringen lassen. Aber auch im Physik- oder Chemieunterricht lassen sich nur hier und da geowissenschaftliche Inhalte vermitteln, sofern der Fachlehrer daf&uuml;r offen ist.</p>
<p>Eine etwas andere Konstellation er&ouml;ffnet sich in der Biologie. Hier ist im Lehrplan der Oberstufe das Thema &#8220;Evolution&#8221; im 1. Halbjahr der Klasse 13 obligatorisch. Liest man die Lehrplandetails, so f&auml;llt einem Pal&auml;ontologen sofort auf, dass an diesem Lehrplan niemand, der der Pal&auml;ontologie kundig w&auml;re, beteiligt war. Die Evolution wird vornehmlich vom rezentbiologischen Standpunkt her und genetiklastig angegangen. Der zweifellos zwingend notwendige pal&auml;ontologische Teil ist au&szlig;erordentlich schwammig gehalten und bereichsweise fehlerhaft. Da ein Schulfach per Dekret anthropozentrisch zu sein hat, spielt &uuml;berdies das Thema &#8220;Humanevolution&#8221; eine gewichtige Rolle, ohne dass die Verfasser des Lehrplanes oder auch des Lehrbuchs fundierte Kenntnisse hier&uuml;ber h&auml;tten.</p>
<p>Der Themenkomplex &#8220;Evolution&#8221; ist also schuladministrativ au&szlig;erordentlich vermurkst. Das erkennen nat&uuml;rlich in erster Linie die Lehrer, die vor dem Problem stehen, diesen abiturrelevanten Stoff Sch&uuml;lern vermitteln zu m&uuml;ssen. Etliche wandten sich und wenden sich daher mit der Bitte um Hilfe an Geowissenschaftler, un so unterst&uuml;tzen wir an manchen Schulen seit Jahren auch den Biologieunterricht.</p>
<p>Ein Resultat dieser Kooperation war es, dass etliche Biologielehrer eine Fortbildung f&uuml;r Lehrer zum Thema &#8220;Evolution&#8221; anregten. Anfang Februar 2010 wurden deshalb in einem ersten Versuch in zwei Veranstaltungen dieser Art etwa 30 Biologielehrer fortgebildet. Die Fortbildungen fanden im n&ouml;rdlichen Ruhrgebiet und im Raum Krefeld statt. Ausgef&uuml;hrt wurden sie in gemeinsamer Anstrengung des <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.gd.nrw.de/" target="_blank">Geologischen Dienstes NRW</a>, des <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/gmg/" target="_blank">Instituts f&uuml;r Geologie, Mineralogie und Geophysik der Ruhr-Universit&auml;t Bochum</a> sowie des Berufsverbandes Deutscher Geowissenschaftler (<a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geoberuf.de" target="_blank">BDG</a>). Die Fortbildungsveranstaltung w&auml;hrte 6 Stunden und hatte folgende Themen zum Inhalt:</p>
<ul>
<li>Fossilisation und L&uuml;cken der &Uuml;berlieferung</li>
<li>Absolute und relative Datierung</li>
<li>Entwicklung des Lebens vom Pr&auml;kambrium bis heute</li>
<li>Geosph&auml;ren-Biosph&auml;ren-Wechselwirkung</li>
<li>Gradualismus und Punktualismus</li>
<li>Massensterben in der Erdgeschichte</li>
<li>Evolution und Kreation</li>
<li>Humanevolution</li>
</ul>
<p>Die Resonanz war au&szlig;erordentlich positiv. Die Teilnehmer schienen sehr zufrieden, was auch daraus zu entnehmen war, dass sie die Veranstaltung ihren Kolleginnen und Kollegen weiter empfahlen. Diese M&ouml;glichkeit einer fl&auml;chendeckenden (zumindest in NRW) Infiltrierung geowissenschaftlicher Themen in den Schulunterricht sollten wir uns nicht entgehen lassen. Um den Bekannheitsgrad zu steigern, sollte die Fortbildung in ma&szlig;geblicher Verantwortung des BDG angeboten und in das Fortbildungsregister des Schulministeriums eingetragen werden. Dar&uuml;ber hinaus sind in NRW Multiplikatoren f&uuml;r Lehrerfortbildungen die sog. &#8220;Kompetenzteams&#8221;, r&auml;umlich den kommunalen Schulbeh&ouml;rden, administrativ den Regierungspr&auml;sidenten zugeordnet. Hier sollte ebenfalls eine Eintragung des Fortbildungsangebots erfolgen, da Lehrer sich &uuml;ber Fortbildungsm&ouml;glichkeiten in erster Linie hier kundig machen.</p>
<p>Sollte die Resonanz positiv sein, w&auml;re es sch&ouml;n, wenn sich aus den Reihen des BDG Mitstreiter f&auml;nden, um die Fortbildungsveranstaltungen durchzuf&uuml;hren. Das Engagement w&auml;re terminlich gut &uuml;berschaubar, da Fortbildungen von Lehrern infolge deren notorischen Zeitmangels nur in den klausur- und konferenzfreien Zeiten stattfinden k&ouml;nnten, und das w&auml;re jeweils zum Ende eines Schulhalbjahres.</p>
<p><em>(Hinweis: dieser Artikel erschien im Original in den Geowissenschaftlichen Mitteilungen “GMit”.)</em></p>
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