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	<title>Festivalisten-Feed</title>
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	<lastBuildDate>Tue, 09 Jun 2026 17:07:43 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Festivalisten</title>
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		<title>Rock im Park und Rock am Ring 2027: Vorverkauf läuft – blink-182 bei Premiere gleich Headliner</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 10:11:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gossip]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[Linkin Park, Iron Maiden, Volbeat u.v.m. in Nürnberg · blink-182 als erster Headliner für 2027 bestätigt. Vorverkauf gestartet – die günstigsten Ticketstufen binnen Minuten ausverkauft. Update 14:15 Uhr: Mittlerweile 27000 Tickets verkauft &#8211; Rekord vom Vorjahr pulverisiert. Damals: 25000 in 24 Stunden. Update 12:30 Uhr: Bei Rock im Park sind binnen 15 Minuten Stufe 1+2 [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Linkin Park, Iron Maiden, Volbeat u.v.m. in Nürnberg · blink-182 als erster Headliner für 2027 bestätigt. Vorverkauf gestartet – die günstigsten Ticketstufen binnen Minuten ausverkauft</strong>.</p>



<p><strong><em>Update</em></strong><em> 14:15 Uhr: Mittlerweile 27000 Tickets verkauft &#8211; Rekord vom Vorjahr pulverisiert.</em> Damals: 25000 in 24 Stunden.</p>



<p><strong><em>Update</em></strong><em> 12:30 Uhr: Bei Rock im Park sind binnen 15 Minuten Stufe 1+2 abverkauft, bei Rock am Ring sogar schon 1-3. Wie groß die Kartenblöcke sind, bleibt unbekannt. Aber: Das läuft auf einen neuen Rekord hinaus. Der wurde erst letztes Jahr aufgestellt und damals absolut irre.</em></p>



<p>Rock im Park ist 31 geworden – und das Wochenende hat noch einmal gezeigt, warum das Festival seit Mitte der 90er ein fester Termin im europäischen Festivalsommer ist. An allen drei Tagen kamen jeweils rund 80.000 Leute auf das Nürnberger Zeppelinfeld. Parallel lief am Nürburgring das Schwesterfestival Rock am Ring mit nahezu identischem Line-up.</p>



<p>Auf den Bühnen standen unter anderem Linkin Park, Iron Maiden, Volbeat, Bad Omens, Limp Bizkit, Sabaton und Papa Roach. Der meistdiskutierte Moment war die Rückkehr von Linkin Park: Nach zwölf Jahren spielte die Band erstmals wieder bei Rock im Park. Der Auftritt selbst war geil – musikalisch gab es wenig auszusetzen. Schade nur, dass die Fannähe, die Linkin Park sonst so aktiv pflegen, an diesem Abend etwas zu kurz kam.</p>



<h2 class="wp-block-heading">blink-182 headlinen 2027</h2>



<p>Den größten Jubel des Wochenendes löste aber eine Ankündigung aus: blink-182 sind als erster Headliner für Rock im Park und Rock am Ring 2027 bestätigt. Für viele Fans geht damit ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung – die kalifornischen Pop-Punk-Ikonen geben im kommenden Jahr ihr Debüt bei den Zwillingsfestivals.</p>



<p>Für viele ist das eine echte Ansage: blink-182 haben Pop-Punk in den späten 90ern und frühen 2000ern massentauglich gemacht – „What&#8217;s My Age Again?&#8221;, „All the Small Things&#8221; und „First Date&#8221; kann bis heute jeder mitgrölen, ob er will oder nicht. Seit Ende 2022 ist wieder die klassische Besetzung mit Mark Hoppus, Tom DeLonge und Travis Barker am Start. Dass Hoppus seine Krebserkrankung überstanden hat und das Trio danach wieder zueinanderfand, macht die Reunion umso besonderer. Das 2023er-Album „One More Time…&#8221; griff genau dieses Wiederfinden auf – überraschend warm und erwachsen, ohne den alten Blödel-Charme zu verlieren.</p>



<p>Ein Headliner-Slot bei Rock im Park bedeutet fast immer, dass eine Band ohnehin durch Europa tourt. Eine blink-182-Europatour 2027 ist damit mehr als wahrscheinlich – offiziell bestätigt ist sie aber noch nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Schöner kann der Ausblick auf 2027 kaum sein&#8221;</h2>



<p>Matt Schwarz, Veranstalter von Rock am Ring und Rock im Park, zieht ein positives Fazit:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Ein Wochenende wie dieses erinnert uns daran, warum wir Festivals veranstalten. Rund 80.000 Menschen haben Rock im Park pro Tag in eine einzigartige Stadt aus Musik, Freundschaft und Leidenschaft verwandelt. Die Energie auf dem Gelände war vom ersten bis zum letzten Moment außergewöhnlich. Mit blink-182 konnten wir einen der meistgewünschten Acts der Festivalgeschichte erstmals für Rock im Park gewinnen. Schöner kann der Ausblick auf 2027 kaum sein.&#8221;</p>
</blockquote>



<p>Organisatorisch lief das Wochenende rund: Bei größtenteils gutem Wetter verlief das Festival nach Angaben von Veranstalter und Behörden friedlich und ohne größere Zwischenfälle.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tickets &amp; Preise 2027</h2>



<p>Nach einem ausverkauften Rekordjahr ist der Vorverkauf für Rock im Park und Rock am Ring 2027 am Dienstag, 9. Juni 2026, um 12:00 Uhr gestartet – und der Andrang war sofort spürbar: Schon wenige Minuten nach dem Onsale waren die ersten, günstigsten Preisstufen vergriffen.</p>



<p>Wichtig zu wissen: Die beiden Zwillingsfestivals schnüren ihre Tickets unterschiedlich. Beim <strong>Rock im Park</strong> ist im gezeigten Festival Ticket – General Camping das Campen und Parken bereits enthalten. Verkauft wird in gestaffelten Preisstufen von 258 bis 338 Euro – die günstigsten Stufen waren schon wenige Minuten nach dem Onsale vergriffen, sodass man beim Kauf realistisch im oberen Bereich der Spanne landet.</p>



<p>Beim <strong>Rock am Ring</strong> am Nürburgring ist das Festival Ticket dagegen ein reines Infield-Ticket – Camping und Parken müssen separat dazugebucht werden. Dadurch ist der Einstieg günstiger: Die Preisstufen reichen von 179 bis 249 Euro. Die günstigste Stufe (179 Euro) war praktisch sofort vergriffen; bei den höheren Stufen wechselt die Verfügbarkeit ständig, sodass man realistisch in der oberen Hälfte der Spanne landet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zum Vergleich: der Vorverkauf vor einem Jahr</h2>



<p>Dass die billigen Stufen im Minutentakt verschwinden, ist kein neues Phänomen – vor einem Jahr lief der Onsale (Start: 10. Juni 2025) sogar noch wilder. In den ersten 24 Stunden setzte Rock am Ring rund 50.000 Tickets ab – etwa 60 Prozent der Kapazität –, davon allein rund 45.000 in der ersten Stunde. Rock im Park kam am ersten Tag auf rund 25.000 Tickets (etwa ein Drittel) und war nach 24 Stunden bereits in Preisstufe 3. Die günstigste Stufe zu 179 Euro war an beiden Standorten nach rund zwei Minuten weg – entsprechend laut war damals die Kritik am knappen Kontingent. Dass die Festivals zuletzt regelmäßig Monate vor dem Termin ausverkauft waren (die 2025er-Ausgabe etwa schon im Frühjahr), passt ins Bild.</p>



<p>Den Verkaufsturbo lieferte vor einem Jahr die Linkin-Park-Ankündigung – diesmal übernimmt blink-182 diese Rolle. Für die Preisfrage interessant: Die günstigste Ring-Stufe liegt mit 179 Euro auf exakt demselben Niveau wie im Vorjahr. Der Einstiegspreis ist also nicht gestiegen – teurer wird es vor allem dadurch, wie schnell diese unterste Stufe vergriffen ist und man in die höheren Stufen rutscht.</p>



<p>Heißt für beide: Wer dabei sein will, sollte sich beeilen – die nächsten Kontingente dürften erfahrungsgemäß ebenfalls schnell wandern. Das Festival findet vom 4. bis 6. Juni 2027 statt – Rock im Park auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg, Rock am Ring zeitgleich am Nürburgring.</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Southside &amp; Hurricane 2026: Die Timetables sind da</title>
		<link>https://festivalisten.de/southside-hurricane-2026-die-timetables-sind-da/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 18:27:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[LineUp]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Hotspot]]></category>
		<category><![CDATA[Hurricane]]></category>
		<category><![CDATA[Running Order]]></category>
		<category><![CDATA[Southside]]></category>
		<category><![CDATA[Timetable]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Spielpläne für Southside und Hurricane 2026 sind draußen. Damit beginnt das, was Festivalfans traditionell als die zweite Planungsphase bezeichnen: Lieblingsacts markieren und sich mental auf Entscheidungen einstellen, die keine gute Antwort haben. Bevor es zu den Schmerzpunkten geht, lohnt sich ein kurzer Blick auf das Gesamtbild. Wie die Acts platziert sind: ein paar Überraschungen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Spielpläne für Southside und Hurricane 2026 sind draußen. Damit beginnt das, was Festivalfans traditionell als die zweite Planungsphase bezeichnen: Lieblingsacts markieren und sich mental auf Entscheidungen einstellen, die keine gute Antwort haben.</p>



<p>Bevor es zu den Schmerzpunkten geht, lohnt sich ein kurzer Blick auf das Gesamtbild.</p>



<p><strong>Wie die Acts platziert sind: ein paar Überraschungen</strong></p>



<p>Die Headliner-Logik folgt 2026 dem üblichen Schema: bewährte Namen auf den Hauptbühnen, kalkulierbares Risiko. Green Day, Florence + the Machine und Twenty One Pilots spielen die großen Abende. Das ist solide, für manche auch vorhersehbar.</p>



<p>Interessanter ist, was auf den mittleren Slots passiert.</p>



<p><strong>PRESIDENT</strong> etwa landen auf einer Platzierung, die für viele Besucher unerwartet ist. Die Band hat in den letzten Jahren live erheblich an Substanz gewonnen, wäre auf einem noch höheren Slot durchaus vorstellbar gewesen. Stattdessen: paralleles Programm gegen <strong>The Offspring</strong>. Das bedeutet für viele schlicht, dass sie PRESIDENT zum ersten Mal verpassen werden.</p>



<p>Ähnliche Dynamik bei <strong>Drunken Masters.</strong> Wer die Band live gesehen hat, weiß, dass sie Bühnen größer klingen lässt als sie sind. Die Platzierung gegen <strong>Kraftklub</strong> legt nahe, dass die Booking-Entscheidung eher kategorisch als szenespezifisch getroffen wurde: beide im ähnlichen Zeit-Slot, beide mit ähnlicher Energie-Kurve, aber eben mit stark überschneidender Festival-Community. Das erklärt, warum dieser Clash in beiden Subreddits als meistdiskutierter Schmerzpunkt auftaucht.</p>



<p><strong>SSIO</strong> bekommt auf beiden Festivals einen Slot, der seiner aktuellen Live-Relevanz durchaus gerecht wird. Dass er dabei parallel zu <strong>Papa Roach</strong> (Southside) und <strong>Twenty One Pilots </strong>(Hurricane) läuft, ist keine zufällige Kollision. Es ist das direkte Ergebnis davon, dass Deutschrap im Festival-Kontext inzwischen denselben Stellenwert hat wie Alternative Rock. Beide Genres bedienen heute dasselbe Publikum: Menschen, die mit 2000er-Rock aufgewachsen sind und heute genauso selbstverständlich deutschsprachigen Rap hören. Der Clash passiert nicht trotzdem. Er passiert genau deshalb.</p>



<p><strong>Die härtesten Clashs</strong></p>



<p><strong>Pennywise vs. Sondaschule</strong></p>



<p>Auf beiden Festivals. Gleichzeitig. Ohne vernünftiges Wechselfenster.</p>



<p>Das ist der Clash, der in den Communities aktuell am lautesten diskutiert wird. Wer Skatepunk-sozialisiert ist und gleichzeitig für deutschen Hamburger-Schulrock-Sound schwärmt, hat hier einfach verloren. Es gibt keinen Kompromiss, der sich gut anfühlt.</p>



<p><strong>Kraftklub vs. Drunken Masters</strong></p>



<p>Auch auf beiden Festivals im selben Slot. Kraftklub und Drunken Masters funktionieren live oft erstaunlich nah am selben Publikum. Nicht weil sie dasselbe machen, sondern weil beide exakt für den Moment gebaut sind, in dem das Festival kippt und alle anfangen, sich zu egal für Entscheidungen zu halten. Genau in diesem Moment laufen sie parallel.</p>



<p><strong>The Offspring vs. PRESIDENT</strong></p>



<p>The Offspring sind für viele ein Pflichttermin. PRESIDENT wäre für viele eine echte Entdeckung gewesen. Stattdessen: Entscheidung. Wer schon weiß, was er will, hat hier keine Qual. Wer offen ins Festival geht, verliert trotzdem etwas.</p>



<p><strong>Papa Roach vs. SSIO / Twenty One Pilots vs. SSIO</strong></p>



<p>SSIO macht auf beiden Festivals gleichzeitig Probleme, beim Southside gegen Papa Roach, beim Hurricane gegen Twenty One Pilots. Formal liegen hier Nu Metal und Deutschrap gegeneinander. Praktisch ist es dieselbe Community, zwei Mal in dieselbe Richtung gespalten.</p>



<p><strong>Florence + the Machine vs. Twenty One Pilots</strong></p>



<p>Hurricane-spezifisch. Und nach allem, was die Community aktuell diskutiert, emotional der härteste Moment des gesamten Wochenendes.</p>



<p>Florence + the Machine und Twenty One Pilots ziehen beide ein Publikum an, das für große Bühnenmomente und emotionale Intensität steht. Dass genau diese beiden Acts parallel laufen, ist das Festival-Äquivalent zu einem Abend, an dem zwei unverzichtbare Freunde gleichzeitig Geburtstag feiern. In verschiedenen Städten.</p>



<p><strong>Fazit</strong></p>



<p>Die Timetables für Southside und Hurricane 2026 sind insgesamt sinnvoll aufgebaut. Das macht die wirklich schmerzhaften Clashs aber nicht besser, sondern eher interessanter: Sie entstehen fast ausnahmslos innerhalb derselben Community, treffen immer dieselbe Festival-Bubble und fühlen sich deshalb persönlicher an als ein generisches &#8220;Rock gegen Techno&#8221;-Problem.</p>



<p>Am Ende bleibt, was immer bleibt: priorisieren.</p>



<p>Wer das strukturiert angehen will: Die Timetables für Southside und Hurricane sind bereits im Festivalpilot integriert.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das warten hat ein Ende: Nova Rock 2026 veröffentlicht Timetable, 2 Ersatzacts im Lineup</title>
		<link>https://festivalisten.de/das-warten-hat-ein-ende-nova-rock-2026-veroeffentlicht-timetable-2-ersatzacts-im-lineup/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 13:04:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gossip]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Hotspot]]></category>
		<category><![CDATA[Nova Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Running Order]]></category>
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					<description><![CDATA[Es war dieses Jahr schon fast ein bisschen gemein. Während Rock am Ring und Rock im Park ihre Spielpläne ungewöhnlich früh veröffentlicht hatten und die ersten Festivalgruppen längst angefangen haben ihre Clash-Tabellen zu diskutieren, saßen Nova-Rock-Fans noch immer auf heißen Kohlen. Jetzt ist das Rätselraten endlich vorbei: Der offizielle Timetable für das Nova Rock 2026 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es war dieses Jahr schon fast ein bisschen gemein. <a href="https://festivalisten.de/rock-am-ring-rock-im-park-54-neue-acts-komplettieren-das-lineup-2026-und-es-wird-eng/">Während Rock am Ring und Rock im Park ihre Spielpläne ungewöhnlich früh veröffentlicht hatten</a> und die ersten Festivalgruppen längst angefangen haben ihre Clash-Tabellen zu diskutieren, saßen Nova-Rock-Fans noch immer auf heißen Kohlen. Jetzt ist das Rätselraten endlich vorbei: Der offizielle Timetable für das Nova Rock 2026 ist online.</p>



<p>Zwischen Volbeat, Iron Maiden, Bring Me The Horizon, The Cure, The Offspring oder Papa Roach wird die größte Herausforderung dieses Jahr vermutlich nicht das Wetter, sondern die Frage: „Wie soll man das alles gleichzeitig schaffen?“ Besonders Freitag und Samstag wirken stellenweise wie ein persönlicher Angriff auf jeden, der mehr als zwei Lieblingsbands hat.</p>



<p>Schon der Donnerstag startet erstaunlich heftig: Während auf der Blue Stage <strong>Mastodon</strong>, die <strong>Sex Pistols feat. Frank Carter</strong> und <strong>Trivium</strong> den Abend anheizen, liefern sich auf der Red Stage <strong>Tom Morello</strong>, <strong>Kaleo</strong> und <strong>Bad Omens </strong>praktisch ein Parallelprogramm ohne Rücksicht auf Schrittzähler oder Kreislauf. Wer clever plant, wird an diesem Tag wahrscheinlich mehr Kilometer machen als zu Hause in einer ganzen Woche.</p>



<p>Am Freitag zieht Nova Rock dann komplett durch. <strong>A Perfect Circle</strong> direkt vor <strong>The Offspring</strong> und danach noch <strong>The Cure</strong> als Late-Night-Headliner – das ist schon ziemlich absurd stark. Parallel dazu stehen mit <strong>The Pretty Reckless</strong>, <strong>Black Label Society</strong> und <strong>Ice Nine Kills</strong> gleich mehrere Acts auf der Red Stage, die andernorts selbst als Headliner funktionieren würden. Kurz gesagt: Der Freitag dürfte einer dieser Tage werden, an denen man mindestens einmal laut „Warum spielt das gleichzeitig?!“ durchs Infield schreit.</p>



<p>Der Samstag gehört natürlich <strong>Iron Maiden</strong>. Dass die Briten satte zwei Stunden und fünfzehn Minuten Spielzeit bekommen, zeigt schon ziemlich deutlich, welchen Stellenwert dieser Auftritt hat. Rundherum wird es aber keineswegs ruhiger: <strong>Alter Bridge</strong>, <strong>A Day To Remember</strong>, <strong>All Time Low</strong>, <strong>Madsen</strong>, <strong>Roy Bianco &amp; Die Abbrunzati Boys</strong> und <strong>Sabaton</strong> machen den Tag zu einer dieser völlig wilden Nova-Rock-Mischungen, die irgendwie nur dort funktionieren – und genau deswegen so beliebt sind.</p>



<p>Und selbst der Sonntag, an dem viele Festivals traditionell etwas „ausrollen“, haut nochmal ordentlich rein. <strong>Architects</strong>, <strong>Papa Roach</strong> und <strong>Bring Me The Horizon</strong> als Finale wirken eher wie ein eigener Festivalabend als ein Abschlussprogramm.</p>



<p>Neben dem Timetable sind auch zwei neue Acts im Spielplan aufgetaucht: <strong>Mittel Alta</strong> und <strong>Shmiffy</strong> ergänzen kurzfristig das Programm, nachdem <strong>Badflower</strong> und <strong>Static-X</strong> ihre Auftritte aus gesundheitlichen Gründen absagen mussten.</p>



<p>Wer jetzt bereits versucht seine perfekte Route zwischen Blue Stage, Red Stage und Red Bull Stage zusammenzubauen, sollte definitiv einen Blick auf <a href="https://festivalpilot.app?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">Festivaalpilot</a> werfen. In unserer Festivalapp könnt ihr euch euren persönlichen Nova-Rock-Timetable zusammenstellen, Bands markieren und euch rechtzeitig erinnern lassen, bevor der nächste Lieblingsact startet. Und das ohne jedwedes Tracking, Werbe-IDs oder sonst was unappetitlichem.</p>



<p>Und kleiner Vorgeschmack: Für die kommende Festival-Saison arbeitet Festivalpilot bereits an Version 2.0 – inklusive neuem Live-Modus direkt während des Festivals. Bedeutet: Noch bessere Orientierung auf dem Gelände, smartere Live-Ansichten und weniger hektisches „Warte mal, wo spielen die jetzt eigentlich?“ mitten im Crowd-Chaos.</p>



<p>das Nova Rock 2026 in der Übersicht:<br /><strong>Donnerstag, 11. Juni 2026</strong></p>



<p><strong>Blue Stage</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>13:45-14:15: Ego Kill Talent</li>



<li>14:35-15:15: Mittel Alta</li>



<li>15:45-16:30: dArtagnan</li>



<li>17:00-17:50: Black Veil Brides</li>



<li>18:20-19:20: Mastodon</li>



<li>19:50-21:00: Sex Pistols feat. Frank Carter</li>



<li>21:35-22:45: Trivium</li>



<li>23:30-01:00: Volbeat</li>
</ul>



<p><strong>Red Stage</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>13:15-13:45: Shmiffy</li>



<li>14:05-14:40: Return to Dust</li>



<li>15:05-15:50: Lemo</li>



<li>16:15-17:00: Bilmuri</li>



<li>17:30-18:30: Feine Sahne Fischfilet</li>



<li>19:00-20:05: Tom Morello</li>



<li>20:35-21:45: Kaleo</li>



<li>22:30-23:45: Bad Omens</li>
</ul>



<p><strong>Red Bull Stage</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>14:15-14:45: Cassies</li>



<li>15:15-15:45: Yunger</li>



<li>16:15-16:55: Aurorawave</li>



<li>17:25-18:05: Ankor</li>



<li>18:35-19:25: The Molotovs</li>



<li>19:55-20:45: We Came As Romans</li>



<li>21:15-22:30: Soul Asylum</li>
</ul>



<p><strong>Freitag, 12. Juni 2026</strong></p>



<p><strong>Blue Stage</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>13:30-14:00: Just Mustard</li>



<li>14:20-14:55: Magnolia Park</li>



<li>15:25-16:00: Royal Republic</li>



<li>16:30-17:20: Breaking Benjamin</li>



<li>17:50-18:45: Social Distortion</li>



<li>19:15-20:30: A Perfect Circle</li>



<li>21:00-22:15: The Offspring</li>



<li>23:00-01:00: The Cure</li>
</ul>



<p><strong>Red Stage</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>13:45-14:15: Six Feet Under</li>



<li>14:40-15:20: Catch Your Breath</li>



<li>15:50-16:35: President</li>



<li>17:05-18:00: Skindred</li>



<li>18:30-19:40: The Plot In You</li>



<li>20:10-21:20: The Pretty Reckless</li>



<li>21:50-23:05: Black Label Society</li>



<li>23:35-00:50: Ice Nine Kills</li>
</ul>



<p><strong>Red Bull Stage</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>14:15-14:45: Zascha</li>



<li>15:15-15:45: The Pretty Wild</li>



<li>16:15-16:55: TX2</li>



<li>17:25-18:05: Melrose Avenue</li>



<li>18:35-19:25: Quicksand</li>



<li>19:55-20:45: Annisokay</li>



<li>21:15-22:30: Thrown</li>
</ul>



<p><strong>Samstag, 13. Juni 2026</strong></p>



<p><strong>Blue Stage</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>13:00-13:30: Future Palace</li>



<li>13:50-14:30: Kublai Khan TX</li>



<li>15:00-15:40: Kanonenfieber</li>



<li>16:10-17:00: Sepultura</li>



<li>17:30-18:35: A Day To Remember</li>



<li>19:05-20:15: Alter Bridge</li>



<li>21:00-23:15: Iron Maiden</li>
</ul>



<p><strong>Red Stage</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>11:50-12:35: Nickelsdorfer Böhmische</li>



<li>13:05-13:50: Querbeat</li>



<li>14:20-15:20: Bad Nerves</li>



<li>15:50-16:55: The Rasmus</li>



<li>17:25-18:40: All Time Low</li>



<li>19:10-20:25: Madsen</li>



<li>21:00-22:25: Roy Bianco &amp; Die Abbrunzati Boys</li>



<li>23:10-00:25: Sabaton</li>
</ul>



<p><strong>Red Bull Stage</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>14:15-14:45: A New Chapter</li>



<li>15:15-15:45: FREVD</li>



<li>16:15-16:55: Chuggaboom</li>



<li>17:25-18:05: Kupfergold</li>



<li>18:35-19:25: Loathe</li>



<li>19:55-20:45: Palaye Royale</li>



<li>21:15-22:15: Lagwagon</li>
</ul>



<p><strong>Sonntag, 14. Juni 2026</strong></p>



<p><strong>Blue Stage</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>14:20-15:00: P.O.D.</li>



<li>15:25-16:10: Hollywood Undead</li>



<li>16:40-17:30: Three Days Grace</li>



<li>18:00-19:00: Architects</li>



<li>19:30-20:45: Papa Roach</li>



<li>21:30-23:00: Bring Me The Horizon</li>
</ul>



<p><strong>Red Bull Stage</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>13:30-14:00: Voilà</li>



<li>15:15-15:45: Vinegar Hill</li>



<li>16:15-16:55: Slay Squad</li>



<li>17:25-18:05: DRAIN</li>



<li>18:35-19:25: The Funeral Portrait</li>



<li>19:55-20:45: Malevolence</li>



<li>21:15-22:30: All Them Witches</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>STATIC-X sagen komplette Europa-Tour und alle Festivalshows 2026 ab</title>
		<link>https://festivalisten.de/static-x-sagen-komplette-europa-tour-und-alle-festivalshows-2026-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 10:50:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[STATIC-X]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://festivalisten.de/?p=86009</guid>

					<description><![CDATA[Fans von Static-X müssen sich auf schlechte Nachrichten einstellen: Die Industrial-Metal-Veteranen haben sämtliche verbliebenen Tourdaten für 2026 abgesagt – darunter auch zahlreiche Festivalauftritte bei einigen der größten Rock- und Metal-Events Europas. In einem kurzen offiziellen Statement spricht die Band von „serious medical issues“, also schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen. Genauere Hintergründe wurden nicht genannt. “Due to serious [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Fans von Static-X müssen sich auf schlechte Nachrichten einstellen: Die Industrial-Metal-Veteranen haben sämtliche verbliebenen Tourdaten für 2026 abgesagt – darunter auch zahlreiche Festivalauftritte bei einigen der größten Rock- und Metal-Events Europas.</p>



<p>In einem kurzen offiziellen Statement spricht die Band von „serious medical issues“, also schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen. Genauere Hintergründe wurden nicht genannt.</p>



<p>“Due to serious medical issues, Static-X will be forced to cancel our remaining tour dates in 2026.<br />The situation is unavoidable and requires immediate attention.<br />We are very sorry for the inconvenience, and we promise to return to the stage, bigger, stronger and faster in 2027.”</p>



<p>Die Band entschuldigt sich ausdrücklich bei den Fans und kündigt gleichzeitig an, 2027 auf die Bühne zurückkehren zu wollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Diese Headliner-Shows fallen aus</strong></h2>



<p>Betroffen sind unter anderem mehrere Deutschlandtermine:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>07.06.2026 – Berlin, Columbia Theater</li>



<li>12.06.2026 – München, Backstage Werk</li>



<li>15.06.2026 – Dublin, Academy</li>



<li>16.06.2026 – Belfast, Limelight</li>



<li>23.06.2026 – Dortmund, FZW</li>



<li>24.06.2026 – Hamburg, Grünspan</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Auch große Festivals betroffen</strong></h2>



<p>Zusätzlich streichen Static-X ihre kompletten Festivalauftritte für den europäischen Festivalsommer 2026. Damit verlieren mehrere große Events kurzfristig einen prominenten Act aus dem Line-up:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mystic Festival</li>



<li>Rock for People</li>



<li>Nova Rock</li>



<li>Download Festival</li>



<li>Graspop Metal Meeting</li>



<li>Hellfest</li>
</ul>



<p>Gerade beim <strong>Download</strong> Festival war der Auftritt besonders prominent platziert: Dort sollten STATIC-X die Dogtooth Stage headlinen.<br />Beim <strong>Nova Rock</strong> will man heute den Zeitplan veröffentlichen. Es wird interessant sein, ob man dann auch gleich einen Ersatz für die Band präsentieren wird.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rock im Park 2026 baut das Infield um</title>
		<link>https://festivalisten.de/rock-im-park-2026-baut-das-infield-um/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 13:34:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[LineUp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://festivalisten.de/?p=86005</guid>

					<description><![CDATA[Rock im Park hat den Geländeplan für 2026 veröffentlicht – und beim Vergleich mit dem Vorjahr wird ziemlich schnell klar: Hier wurde nicht einfach nur ein Bierstand verschoben. Das komplette Infield wirkt neu gedacht. Offener. Luftiger. Weniger „alle laufen gleichzeitig durch dieselbe 8-Meter-Lücke und hoffen auf das Beste“. Denn seien wir ehrlich: Gerade rund um [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Rock im Park hat den Geländeplan für 2026 veröffentlicht – und beim Vergleich mit dem Vorjahr wird ziemlich schnell klar: Hier wurde nicht einfach nur ein Bierstand verschoben.</p>



<p>Das komplette Infield wirkt neu gedacht. Offener. Luftiger. Weniger „alle laufen gleichzeitig durch dieselbe 8-Meter-Lücke und hoffen auf das Beste“.</p>



<p>Denn seien wir ehrlich: Gerade rund um die Utopia Stage wurde es in den vergangenen Jahren teilweise… sportlich.</p>



<p>Genau dort setzt der neue Plan jetzt an.</p>



<p>Die größte Veränderung betrifft den Bereich vor der Utopia Stage. Rock im Park verspricht: „Mehr Platz: ihr könnt euch auf dem gesamten Zeppelinfeld vor der Utopia Stage bewegen.“<br />Und tatsächlich sieht der neue Aufbau stark danach aus, als könne man die Besucherströme deutlich besser entzerren.</p>



<p>Der hintere Bereich wurde komplett umgebaut: Das bisherige Utopia Stage Camping verschwindet dort und macht Platz für einen großen Biergarten mit Sitzmöglichkeiten, zusätzlichen Laufwegen und neuen Zugängen inklusive Entrance E, der bislang Utopia Campern vorenthalten war.</p>



<p>Das klingt erstmal unspektakulär, ist aber vermutlich genau die Art Änderung, die man nachts um 22:30 Uhr merkt, wenn 80.000 Menschen gleichzeitig entscheiden, jetzt doch noch schnell Richtung Klo, Bierstand oder Iron Maiden zu laufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Utopia Stage Camping zieht um</strong></h2>



<p>Ganz weg ist das Utopia Stage Camping allerdings nicht.<br />Es zieht stattdessen neben die Mandora Stage – dorthin, wo letztes Jahr noch die Atmos Stage stand beziehungsweise früher Crew Camping war und firmiert nun unter: Atmos Camping. Und Atmosphäre ist tatsächlich da, alleine schon wegen der mit vielen Bäumen rundherum.</p>



<p>Der komplette Bereich zwischen Utopia und Mandora Stage soll deutlich aufgeräumter sein. Gleichzeitig entsteht zwischen den beiden Hauptbereichen mehr nutzbare Festivalfläche.</p>



<p>Kurz gesagt:<br />Rock im Park tauscht Campingfläche gegen Bewegungsfläche – vermutlich eine der sinnvolleren Entscheidungen bei einem Festival dieser Größe.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Cosmic Plaza: Klingt nach Sci-Fi DLC, ist aber wahrscheinlich ziemlich clever</strong></h2>



<p>Hinter der Mandora Stage fällt die bisherige Campingfläche 1.3 weg. Stattdessen entsteht dort die neue „Cosmic Plaza“ mit Foodständen, Drinks und DJ-Tower.</p>



<p>Und das ist wahrscheinlich mehr als nur ein hübscher Name für „noch ein paar Bierbänke“.</p>



<p>Denn bislang war dieser Bereich stillgelegte Campingzone. Jetzt versucht Rock im Park offenbar, Besucher bewusst aus den Hauptachsen zwischen den beiden Hauptbühne  herauszuziehen und Alternative Aufenthaltsflächen zu schaffen, die den Fluß zwischen Utopia und Mandora Bühnen nicht ausbremsen.<br />Menschen verteilen sich besser, Laufwege entspannen sich und nicht jede freie Minute endet automatisch im Massenstau, so die Theorie.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Auch das Rollstuhlpodest wandert</strong></h2>



<p>Eine kleine, aber interessante Änderung: Das Rollstuhlpodest vor der Utopia Stage wird von der Mitte des Infields an den rechten Rand verlegt – direkt vor den neuen Biergartenbereich.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Riesenrad bleibt</strong></h2>



<p>Bei Rock am Ring wurde es wegrationalisiert, in Nürnberg hat sich wieder ein Betreiber gefunden: Das Riesenrad bleibt weiterhin Teil des Infields. Es scheint dieses Jahr aber parallel zur Bühne angeordnet. Also maximal ungünstig, wenn man ein Bild der Hauptbühne aus luftigen Höhen erstellen wollte.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Viele kleine Änderungen, die zusammen ziemlich groß wirken</strong></h2>



<p>Zusätzliche Ein- und Ausgänge.<br />Mehr Schleusen.<br />Mehr Wassertoiletten.<br />Breitere Laufwege.<br />Mehr Aufenthaltsflächen.</p>



<p>Für sich genommen alles keine spektakulären Headlines.<br />Zusammen aber ziemlich offensichtlich der Versuch, das Gelände für 80.000+ Besucher besser und sicherer zu gestalten.<br /><br />Bildquelle: Festival</p>
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		<title>Das Riesenrad dreht seine letzten Runden</title>
		<link>https://festivalisten.de/das-riesenrad-dreht-seine-letzten-runden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 09:57:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gossip]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Hotspot]]></category>
		<category><![CDATA[Riesenrad]]></category>
		<category><![CDATA[Rock am Ring]]></category>
		<category><![CDATA[Rock im Park]]></category>
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					<description><![CDATA[Irgendwo zwischen dem dritten Bier und dem Headliner hat es sich still und leise erledigt. Das Riesenrad, jahrelang das ikonischste Hintergrundelement der deutschen Festivallandschaft, dreht gerade seine letzten Runden. Oder hat damit schon aufgehört. Rock am Ring verbannte das Riesenrad 2025 an den Infieldrand. Der neue Standort, etwas abseits der Hauptwege, reichte, um den Betrieb [&#8230;]]]></description>
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<p>Irgendwo zwischen dem dritten Bier und dem Headliner hat es sich still und leise erledigt. Das Riesenrad, jahrelang das ikonischste Hintergrundelement der deutschen Festivallandschaft, dreht gerade seine letzten Runden. Oder hat damit schon aufgehört.</p>



<p>Rock am Ring verbannte das Riesenrad 2025 an den Infieldrand. Der neue Standort, etwas abseits der Hauptwege, reichte, um den Betrieb faktisch zu ruinieren. Keine Schlangen mehr, frustrierter Betreiber, leere Gondeln. 2026 ist es beim Ring komplett vom Geländeplan verschwunden. Rock im Park hat seinen Plan noch nicht veröffentlicht. Man darf gespannt sein.</p>



<p>Woher das Ding ursprünglich kam, ist kein Geheimnis: Coachella. Das Desert-Festival in Indio, Kalifornien, machte das Riesenrad zur ikonischsten Festivalkulisse überhaupt. Die &#8220;La Grande XL&#8221; von Ray Cammack Shows, rund 46 Meter hoch, über eine halbe Million LEDs, reist auf 20 Sattelschleppern an und braucht fünf Tage Aufbauzeit. Für den Betreiber ist es &#8220;das i-Tüpfelchen, das das gesamte Rad vervollständigt&#8221;, ohne das alles irgendwie unfertig wirkt.</p>



<p>Die Logik dahinter war für europäische Veranstalter schnell verinnerlicht. Ein Riesenrad kostet vergleichsweise wenig, wirft aber visuell viel ab. Nachts eine kostenlose Beleuchtung des Areals, tagsüber ein Fixpunkt für Drohnenaufnahmen, und für Livestream-Übertragungen war der langsame Schwenk aufs erleuchtete Rad immer gut für einen Establishing Shot. Instagram und später TikTok taten den Rest: Das Riesenrad war eines jener seltenen Motive, bei dem der Algorithmus mitspielte. Der klassische Forced-Perspective-Shot, bei dem man das Rad scheinbar zwischen zwei Fingern hält, produzierte tausende Aufrufe und faktisch kostenloses Marketing für die Veranstalter.</p>



<p>In der DACH-Festivallandschaft war das Riesenrad irgendwann auf fast jedem größeren Gelände: Rock im Park, Rock am Ring, Hurricane, Southside, Deichbrand, Highfield. Keine eigene Attraktion, eher ein Statuszeichen. Ein &#8220;wir sind groß genug, dass sowas hier steht.&#8221;</p>



<p>Nur: Trends verschleißen. Was 2013 noch eine halbstündige Schlange produzierte, stand zuletzt zunehmend einsam in der Gegend herum. Das Motiv hatte sich abgenutzt, das Fotopotenzial war ausgereizt, und die Generation, die sich einmal begeistert davor fotografiert hatte, kennt den Trick inzwischen auswendig.</p>



<p>Und dann war da noch Highfield 2024. Im August fing das dortige Riesenrad Feuer, zwei Gondeln brannten während der Fahrt, 65 Personen wurden verletzt. Niemand kam ums Leben, aber das Bild, das danach kursierte, war das genaue Gegenteil von dem, wofür das Riesenrad eigentlich stand. Nicht mehr das leuchtende Wahrzeichen im Hintergrund. Sondern brennende Gondeln, die sich im Halbdunkel drehen. Anti-Marketing vom Feinsten.</p>



<p>Das ist natürlich der dramatischste Punkt einer ohnehin schon laufenden Entwicklung. Das Riesenrad hat seine Zeit als Festivalstatement schlicht hinter sich. Der Platz, den es auf einem Gelände einnimmt, kann besser genutzt werden. Die Schlangen blieben weg, lange bevor Highfield brannte.</p>



<p>Ein jedes hat seine Zeit. Das Riesenrad hatte eine ziemlich gute. Und wer weiss: Vielleicht kommt es ja irgendwann wieder – wie so ziemlich jeder Trend.</p>
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		<title>Rock im Park 2026 endgültig ausverkauft – Lineupänderungen bei Ring und Park</title>
		<link>https://festivalisten.de/rock-im-park-2026-endgueltig-ausverkauft-lineupaenderungen-bei-ring-und-park/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 17:43:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[LineUp]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Hotspot]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Grey]]></category>
		<category><![CDATA[Badflower]]></category>
		<category><![CDATA[Rock am Ring]]></category>
		<category><![CDATA[Rock im Park]]></category>
		<category><![CDATA[The Garden]]></category>
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					<description><![CDATA[Rock im Park 2026 ist durch. Nicht fast ausverkauft, nicht &#8220;noch Restkarten an der Tageskasse&#8221;. Durch. Seit heute sind auch die letzten Freitagstageskarten vergriffen, womit das Festival sein frühestes Ausverkauft-Datum der Geschichte eingefahren hat. Weekend-Tickets, Samstag, Sonntag: alles seit Oktober 2025 Geschichte. Jetzt ist der Kreis geschlossen. 80.000 Besucherinnen und Besucher täglich werden die Nürnberger [&#8230;]]]></description>
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<p>Rock im Park 2026 ist durch. Nicht fast ausverkauft, nicht &#8220;noch Restkarten an der Tageskasse&#8221;. Durch. Seit heute sind auch die letzten Freitagstageskarten vergriffen, womit das Festival sein frühestes Ausverkauft-Datum der Geschichte eingefahren hat. Weekend-Tickets, Samstag, Sonntag: alles seit Oktober 2025 Geschichte. Jetzt ist der Kreis geschlossen. 80.000 Besucherinnen und Besucher täglich werden die Nürnberger Aussenbezirke bevölkern.</p>



<p>Das Schwesterformat Rock am Ring zieht mit: ebenfalls ausverkauft, ebenfalls in Rekordzeit, 90.000 pro Tag.</p>



<p><strong>Zwei Ausfälle, eine Überraschung</strong></p>



<p><strong>Badflower</strong> fallen am Freitag auf der Mandora Stage aus. <strong>The Garden</strong>, eingeplant um 22:15 Uhr auf der Orbit Stage, ebenfalls. Beide Bands haben ihre Europatouren abgesagt, Rock im Park und Rock am Ring sind Kollateralschaden. Ersatz auf der Orbit Stage: <strong>Anna Grey</strong>, die den Slot zwischen Letlive. und The Subways übernimmt.</p>



<p>Wer jetzt scrollt und fragt &#8220;wer?&#8221;: Anna Grey ist eine Singer-Songwriterin aus dem Hamburger Umland, die sich das Gitarrespielen selbst beigebracht hat, 2019 die deutsche TV-Show &#8220;Mein Hit&#8221; gewann und seitdem konsequent nach oben gearbeitet hat. 2023 als Support bei Leony, 2024 bei Kontra K, inzwischen fast ausverkaufte Clubtouren unter eigenem Namen. Der Vibe: emotionaler Pop mit Gitarre, mental health als roter Faden, starke Social-Media-Community. Kein klassischer Rock-im-Park-Act, das stimmt. Aber der Freitagabend-Slot zwischen zwei straighten Rockbands hat schon interessantere Brüche vertragen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://festivalisten.de/wp-content/uploads/2026/05/rock-im-park-2026-freitag-alt-frueh.webp"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="483" height="1024" data-id="85995" src="https://festivalisten.de/wp-content/uploads/2026/05/rock-im-park-2026-freitag-alt-frueh-483x1024.webp" alt="" class="wp-image-85995" srcset="https://festivalisten.de/wp-content/uploads/2026/05/rock-im-park-2026-freitag-alt-frueh-483x1024.webp 483w, https://festivalisten.de/wp-content/uploads/2026/05/rock-im-park-2026-freitag-alt-frueh-142x300.webp 142w, https://festivalisten.de/wp-content/uploads/2026/05/rock-im-park-2026-freitag-alt-frueh-768x1628.webp 768w, https://festivalisten.de/wp-content/uploads/2026/05/rock-im-park-2026-freitag-alt-frueh-480x1017.webp 480w, https://festivalisten.de/wp-content/uploads/2026/05/rock-im-park-2026-freitag-alt-frueh-640x1357.webp 640w, https://festivalisten.de/wp-content/uploads/2026/05/rock-im-park-2026-freitag-alt-frueh-720x1526.webp 720w, https://festivalisten.de/wp-content/uploads/2026/05/rock-im-park-2026-freitag-alt-frueh-725x1536.webp 725w, https://festivalisten.de/wp-content/uploads/2026/05/rock-im-park-2026-freitag-alt-frueh.webp 920w" sizes="(max-width: 483px) 100vw, 483px" /></a></figure>



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<p>Rock am Ring fährt dasselbe Programm, nur einen Tag später am Samstag. Badflower und The Garden fehlen dort ebenfalls, Anna Grey ist ebenfalls drin.</p>



<p><strong>Freitag in Nürnberg: Früher rein, früher raus</strong></p>



<p>Im Tagesablauf gibt es kleine Korrekturen: Der Freitag bei Rock im Park startet knapp zwei Stunden früher als ursprünglich geplant. Dafür endet er um 2 Uhr nachts statt 3:10 Uhr. Wer auf Schlaf optimiert, gewinnt. Wer auf maximale Festivalnacht optimiert hatte, verliert 70 Minuten.</p>



<p><strong>Was der neue Freitagstimetable an Konflikten produziert</strong></p>



<p>Die Timetable-Screenshots in diesem Artikel stammen von Festivalpilot, unserer neuen App für Festival-Planung. Wer sich auf <a href="https://festivalpilot.app" target="_blank" rel="noopener">festivalpilot.app</a> für die kostenlose Version vormerken lässt, bekommt eine Benachrichtigung, sobald die App erscheint.</p>



<p>Zum Konfliktbild für Rock im Park Freitag: 35 Überschneidungen statt vorher 32. Klingt harmlos. Ist es nicht ganz, weil die Zeitverschiebungen das alte Konfliktmuster fast vollständig aufgelöst haben, darunter echte Brocken wie Electric Callboy gegen Thornhill (85 Minuten Überlapp) und Ice Nine Kills gegen Electric Callboy (55 Minuten), dafür aber im 17-bis-22-Uhr-Fenster neue Kollisionen bauen, die vorher schlicht nicht existierten.</p>



<p>Die schmerzhaftesten neuen Konflikte: Tom Morello gegen Anna Grey, 60 Minuten Überlapp, Utopia gegen Orbit. Marteria gegen Thornhill, 75 Minuten. Electric Callboy gegen Ice Nine Kills, 70 Minuten. Und Bad Omens gegen H-Blockx mit null Minuten Puffer. Wer Bad Omens bis zum Ende schaut, verpasst den H-Blockx-Opener garantiert.</p>



<p>Was geblieben ist: Bad Omens gegen Palaye Royale, 90 Minuten Überlapp, war schon vorher der Klassiker-Konflikt des Freitags. Marteria gegen Volbeat, 70 Minuten. Manche Dinge lassen sich eben nicht wegplanen.</p>



<p>Das Kurzfazit: Das Programm ist im Abend-Mittelfeld dichter geworden, nicht lockerer. Wer Tom Morello, Electric Callboy und Marteria alle voll mitnehmen will, muss Kilometer machen. Festivalpilot hilft beim Planen. Die Beine muss man selbst mitbringen.</p>



<p>Rock im Park: 5. bis 7. Juni 2026, Zeppelinfeld Nürnberg. Rock am Ring zur gleichen Zeit auf dem Nürburgring.</p>
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		<title>Southside 2026: Das Food-Lineup steht. Kulinarisch beeindruckend, preislich erwartbar</title>
		<link>https://festivalisten.de/southside-2026-das-food-lineup-steht-kulinarisch-beeindruckend-preislich-erwartbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 09:48:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[LineUp]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Food]]></category>
		<category><![CDATA[Southside]]></category>
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					<description><![CDATA[Von Flammlachs bis HejVEGAN!, von Schweizer Raclette bis Leberkäs Burger: Das Southside 2026 serviert wieder eine bemerkenswert breite Küche. Das hat seinen Preis. Vorbei die Zeiten, als man sich drei Tage lang mit Döner, Pizza oder Asia-Box durchs Festival leben musste. Aus drei Ständen ausgewählt, die alle ungefähr gleich schmeckten. Und deren Hygienezustand man lieber [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Von Flammlachs bis HejVEGAN!, von Schweizer Raclette bis Leberkäs Burger: Das Southside 2026 serviert wieder eine bemerkenswert breite Küche. Das hat seinen Preis.</em></p>



<p>Vorbei die Zeiten, als man sich drei Tage lang mit Döner, Pizza oder Asia-Box durchs Festival leben musste. Aus drei Ständen ausgewählt, die alle ungefähr gleich schmeckten. Und deren Hygienezustand man lieber nicht zu genau betrachtete.</p>



<p>Das hat sich grundlegend verändert. Professionellere Betreiber, gestiegene Erwartungen der Besucher, mehr Wettbewerb um die Stand-Lizenzen. Das Southside 2026 ist das Ergebnis dieser Entwicklung. Ziemlich beachtlich: 25 Foodkategorien sind vertreten, von asiatischen Gerichten über Schweizer Raclette bis hin zu veganem Streetfood.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was auf dem Gelände wartet</h2>



<p>Die offiziell gelisteten Anbieter: Burger, Wraps, Fries and More (vegan/vegetarisch), Candöner, Flammkuchen, Flammlachs, Handbrotzeit, HejVEGAN! Foodtruck (vegan, vegetarisch, glutenfrei), Leberkäs Burger, Pizza Mario (vegan/vegetarisch), Schnitzelbox, Spatzendealer, Steak-Döner (vegan/vegetarisch, glutenfrei) und Vegan Vagabund.</p>



<p>Die Bandbreite ist real. Wer vegan unterwegs ist, bekommt mehrere ernstzunehmende Optionen. Flammlachs am Festivalgelände ist nicht selbstverständlich. Schweizer Raclette auch nicht. Hier wird Aufwand betrieben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die andere Seite: Was das kostet</h2>



<p>Eine offizielle Preisliste für 2026 gibt es noch nicht. <a href="https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.southside-in-neuhausen-ob-eck-vom-doener-bis-zur-maultasche-das-gibt-s-und-das-kostet-s.3b51de5d-c8e8-4474-acb6-30055d7a26d8.html" target="_blank" rel="noopener">Der Schwarzwälder Bote hat das Southside 2025 kulinarisch dokumentiert</a>. Das Bild war eindeutig: Currywurst mit Pommes kostete 10,50 Euro. Ein Burger lag um die 10 Euro. Das Handbrot schlug mit 8,50 Euro zu Buche. Die Asiabox, im Einkaufszentrum für rund 7 Euro, kostete hier 9 Euro. Maultaschen mit Kartoffelsalat und Zwiebelschmelze: 11,50 Euro. Günstigstes Angebot: ein Stück Pizza für rund 5,50 Euro.</p>



<p>Kein Southside-spezifisches Problem. Festival-Food-Preise folgen ihrer eigenen Ökonomie: begrenzter Wettbewerb, höhere Standgebühren, Publikum ohne Ausweichmöglichkeit. Wer drei Tage komplett auf Festivalessen angewiesen ist, kommt schnell auf 30 bis 40 Euro täglich. Das addiert sich.</p>



<p>Dazu ein Detail, das keine offizielle Kommunikation erwähnt: Viele der modernen Portionen sind freundlich formuliert auf ästhetische Präsentation optimiert. Wer wirklich satt werden will, kalkuliert realistischerweise zwei Gänge. Was den gedachten 12-Euro-Abend schnell in Richtung 25 Euro verschiebt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Cashless: Bargeld bleibt zuhause</h2>



<p>Noch ein praktischer Hinweis: Das Southside ist seit 2025 vollständig Cashless. Auf dem Infield funktioniert kein Bargeld mehr, bezahlt wird per RFID-Chip am Festivalbändchen. Das Schwesterfestival <a href="https://festivalisten.de/vom-muenzpaletten-chaos-zum-chip-am-handgelenk-die-lange-reise-des-hurricane-zum-bargeldlosen-festival-2026/" data-type="post" data-id="85903">Hurricane hat gestern nachgezogen und 2026 ebenfalls auf Cashless umgestellt</a>. FKP Scorpio zieht als Veranstalter beider Festivals die Linie durch. Vorab-Aufladung empfiehlt sich. Vor Ort Aufladung ist auch möglich, aber möglicherweise zumindest anfangs total überlaufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ehrlicher Abschluss</h2>



<p>Ob die Preise 2026 gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind, wird sich vor Ort zeigen. Tendenziell ja, das legen die letzten Jahre nahe.</p>



<p>Persönlich gesprochen: Käufe auf dem Infield sind für mich eher die Ausnahme. Wer mit dem Auto anreist, setzt sinnvollerweise primär auf Selbstversorgung. Kühlbox, Campingkocher, vernünftiges Frühstück. Das Food-Lineup bewundere ich dann vor allem aus sicherer Distanz.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><em>Southside Festival 2026: 19.–21. Juni 2026 | Neuhausen ob Eck | southside.de/food-line-up</em></p>
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		<title>Sziget 2026: Day Zero kehrt zurück, Skrillex schließt das stärkste Line-up seit Jahren ab</title>
		<link>https://festivalisten.de/sziget-2026-day-zero-kehrt-zurueck-skrillex-schliesst-das-staerkste-line-up-seit-jahren-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 07:58:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[LineUp]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Faithless]]></category>
		<category><![CDATA[Goran Bregovic Wedding And Funeral Band]]></category>
		<category><![CDATA[Morcheeba]]></category>
		<category><![CDATA[Sziget]]></category>
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					<description><![CDATA[Faithless, Morcheeba und Goran Bregovic eröffnen am 10. August. Fünf Tage später macht Skrillex das Licht aus. Dazwischen: Florence + The Machine, Twenty One Pilots, Bring Me The Horizon und über 200 weitere Acts auf 60+ Bühnen. Das Sziget Festival kehrt 2026 mit einer besonderen Ausgabe zurück. Erstmals seit Jahren findet es wieder unter ungarischer [&#8230;]]]></description>
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<p><em>Faithless, Morcheeba und Goran Bregovic eröffnen am 10. August. Fünf Tage später macht Skrillex das Licht aus. Dazwischen: Florence + The Machine, Twenty One Pilots, Bring Me The Horizon und über 200 weitere Acts auf 60+ Bühnen.</em></p>



<p>Das Sziget Festival kehrt 2026 mit einer besonderen Ausgabe zurück. Erstmals seit Jahren findet es wieder unter ungarischer Eigentümerschaft statt. Gründer Károly Gerendai ist zurück an Bord. Und der hat gleich eine Ansage gemacht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Day Zero: 10. August, bevor das Festival überhaupt beginnt</h2>



<p>Am 10. August öffnet die Óbuda-Insel einen Tag vor dem offiziellen Festivalstart ihre Tore. Der Day Zero ist zurück. Das Konzept ist so einfach wie stimmig: Ein separater Eröffnungstag mit Ticketpreisen im Geist vergangener Jahre, einem Programm aus legendären Sziget-Acts und einem bewusst gesetzten politischen Signal. Nach der Rückkehr in ungarische Eigentümerschaft soll der Tag für Freiheit und Unabhängigkeit stehen und direkt auf die aktuelle politische Lage in Ungarn reagieren. Weniger Pressemitteilungs-Sprech, mehr Haltung.</p>



<p>Das Programm des Day Zero passt zu dieser Idee. <strong>Faithless</strong> kehren zurück auf die Island of Freedom. &#8220;Insomnia&#8221; und &#8220;God Is a DJ&#8221; haben Festivalgeschichte geschrieben. <strong>Morcheeba</strong> bringen Trip-Hop aus drei Jahrzehnten mit. Und <strong>Goran Bregovic</strong> tritt mit seinem Wedding and Funeral Orchestra auf. Balkan-Brass, Filmmusik, Festzelt-Energie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fünf Tage Hauptprogramm: 11. bis 15. August</h2>



<p>Die Headliner stehen: <strong>Florence + The Machine</strong>, <strong>Lewis Capaldi</strong>, <strong>Sombr</strong>, <strong>Twenty One Pilots,</strong> <strong>Bring Me The Horizon</strong> und <strong>Zara Larsson</strong>. Am Samstag, 15. August, macht <strong>Skrillex</strong> als Closing Headliner auf der Main Stage das Licht aus. Bereits 2024 sorgte er für den meistbesuchten Festivaltag. Mit seiner Rückkehr 2026 ist Sziget erneut eine seiner wenigen Europastationen.</p>



<p>Die dritte Lineup-Welle brachte fast 50 weitere Acts aus 25 Ländern. Mit dabei: Skepta, Jorja Smith, Peggy Gou, Natasha Bedingfield, Sigrid und Soulwax. Dazu kommen Richie Hawtin, Underworld, Biffy Clyro, Wolf Alice, Dom Dolla, Boys Noize, Vintage Culture, Sub Focus, Nia Archives, Loyle Carner, Parcels, Tash Sultana, Charlotte Cardin, Chet Faker, Dijon und Ashnikko. Aus dem deutschsprachigen Raum sind Ski Aggu, Giant Rooks und Zimmer90 bestätigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sich am Gelände ändert</h2>



<p>Im Norden der Insel entsteht das <strong>Wonderland</strong>, das Magic Mirror, Lightstage und Art Garden bündelt. Der <strong>dropYard</strong> wird eigenständiger Hip-Hop- und Rap-Bereich. Direkt daneben entsteht der <strong>Delta District</strong>: ein vernetztes Electronic-Areal mit dem Yettel Colosseum, der BOLT Night Stage und &#8220;Arzenál x Turbina Der Klub&#8221;. Letzteres ist ein neues Clubformat in Kooperation mit zwei wichtigen Akteurinnen der Budapester Clubszene.</p>



<p>Neu ist auch die <strong>Budapest Park Stage by Johnnie Walker</strong>. Eine eigene Bühne für ungarische Acts. Das Festival hatte zuletzt Kritik kassiert, weil das heimische Programm neben den internationalen Headlinern zu wenig Raum bekam. Das wird jetzt adressiert.</p>



<p>Der neue Kunstbereich <strong>Jardin des Arts</strong> vereint zeitgenössischen Zirkus, Tanz und interdisziplinäre Performances. Das <strong>Le Grand Theatre</strong> fasst über 1.500 Besucher und zeigt täglich aufwendige Produktionen. Darunter das französische Zirkuskollektiv Collective XY mit &#8220;Möbius&#8221; und das australische Australasian Dance Collective.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tickets und Praktisches</h2>



<p>Getränke sind täglich bis 18 Uhr zu Vorjahrespreisen erhältlich. Bier sogar zum 2024-Preis. Der Day Zero am 10. August ist separat buchbar. Full Festival Passes, 3-Tages-Tickets, Tagestickets, VIP Upgrades und ermäßigte 21&amp;Under Tickets gibt es auf szigetfestival.com.</p>
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		<title>Vom Münzpaletten-Chaos zum Chip am Handgelenk: Die lange Reise des Hurricane zum bargeldlosen Festival 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 18:42:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gossip]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Hotspot]]></category>
		<category><![CDATA[Cashless]]></category>
		<category><![CDATA[Hurricane]]></category>
		<category><![CDATA[Southside]]></category>
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					<description><![CDATA[FKP Scorpio hat das Hurricane Festival 2026 offiziell cashless gemacht. Eine kurze Geschichte des Scheiterns, Lernens und schließlichen Ankommens. Es gibt Entwicklungen in der Festivalwelt, die man von außen nicht sieht. Nicht den Lineupstreit im Booking-Office, nicht den Generator, der samstagnacht seinen Geist aufgibt, und erst recht nicht die Frage, wie man eigentlich 75.000 Menschen [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>FKP Scorpio hat das Hurricane Festival 2026 offiziell cashless gemacht. Eine kurze Geschichte des Scheiterns, Lernens und schließlichen Ankommens.</strong></p>



<p>Es gibt Entwicklungen in der Festivalwelt, die man von außen nicht sieht. Nicht den Lineupstreit im Booking-Office, nicht den Generator, der samstagnacht seinen Geist aufgibt, und erst recht nicht die Frage, wie man eigentlich 75.000 Menschen dazu bringt, ihr Bier zu bezahlen, ohne dass das komplette Zahlungssystem kollabiert. Letzteres hat FKP Scorpio beim Hurricane Festival mehr als einmal auf die harte Tour gelernt.</p>



<p>Seit heute ist es offiziell: Bargeld hat beim Hurricane in Scheeßel ausgedient. Münzen bleiben in der Hosentasche, Scheine im Zelt. Bezahlt wird nur noch per RFID-Chip im Festivalbändchen. Für Besucher, die 2015 dabei waren, klingt das wie eine Drohung. Für alle anderen: Hier ist die ganze Geschichte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tonnen von Münzgeld und ein eingebrochener Container</h2>



<p>Bevor irgendjemand auch nur ans Digitalisieren dachte, war Festivalbezahlen vor allem eins: ein logistisches Albtraumprojekt aus Kleingeld, Kassenwarten und Wechselgeldfehler. Für ein Festival mit bis zu 85.000 Besuchern mussten buchstäblich Paletten voller Münzen angeliefert werden, gelagert in gesicherten Containern. Bei einem Festival der FKP-Scorpio-Familie brach der Boden eines solchen Containers unter 1,6 Tonnen Münzgeld ein. Wer glaubt, das sei eine Metapher, liegt falsch.</p>



<p>Diebstahl, Zählfehler, langsame Transaktion auf Transaktion: Die Argumente für Digitalisierung waren da. Die Umsetzung war nur etwas komplizierter als erhofft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2012: Australien schickt das falsche System</h2>



<p>Der erste ernsthafte Anlauf kam 2012. FKP Scorpio holte den australischen Dienstleister EITS Global Ltd. ins Boot, der RFID-Chips in die Festivalbändchen integrieren und so gleichzeitig Einlass und Bezahlen digitalisieren sollte. Klingt nach einem vernünftigen Plan.</p>



<p>Kurz vor dem Hurricane-Start musste das Projekt komplett abgeblasen werden. Jasper Barendregt, damals Leiter der Festivalproduktion, sprach von Problemen beim Transfer der Technologie von Australien nach Deutschland und bei der Formatierung auf die spezifischen Hurricane-Anforderungen. Trotz erheblichem Geldeinsatz und zusätzlicher Manpower lief das System einfach nicht. Besucher, die bereits Guthaben aufgeladen hatten, standen vor dem Problem, wie sie ihr Geld zurückbekommen. Folkert Koopmans, Geschäftsführer von FKP Scorpio, nannte es einen enttäuschenden Rückschlag. Das war noch freundlich formuliert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2015: Der &#8220;dicke Bug&#8221; und das Chaos vor den Toren</h2>



<p>Drei Jahre Pause, dann der zweite Versuch. 2015 sollte es beim Hurricane klappen mit dem neuen Cashless-System. Spoiler: Es klappte nicht.</p>



<p>Am Donnerstag vor dem offiziellen Festivalstart traten schwerwiegende Softwarefehler auf, die Reporter vor Ort schlicht als &#8220;dicken Bug&#8221; bezeichneten. Das Kernproblem: Der Transfer von vorab aufgeladenem Guthaben auf die physischen RFID-Chips der Bändchen funktionierte nicht. Das System konnte die Zuordnung zwischen digitaler Geldbörse und Chip nicht validieren, die Bändchenausgabe brach komplett zusammen.</p>



<p>Tausende Besucher saßen stundenlang vor den Festivaltoren. Die Mitarbeiter vor Ort konnten wenig ausrichten, die Kommunikation hielt den Unmut kaum im Zaum. Erst gegen Donnerstagabend hatten die Techniker Teile des Systems unter Kontrolle, für vorab registrierte Nutzer blieben Probleme aber noch tagelang bestehen.</p>



<p>Die Konsequenz war drastisch: tiefes Misstrauen in der Stammkundschaft, und bei FKP Scorpio die Entscheidung, vorerst auf Bargeld zurückzusetzen und den nächsten Versuch deutlich behutsamer anzugehen. Das &#8220;2015er Trauma&#8221;, wie man es intern wohl nennen darf, prägte die Strategie für fast ein Jahrzehnt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2017 bis 2024: Kartenzahlung als Kompromiss</h2>



<p>Ab 2017 kam Mastercard als Kooperationspartner ins Spiel. Kein proprietäres Chipsystem mehr, stattdessen normale Kredit- und Debitkarten an rund 450 Terminals des Typs Verifone H5000, verteilt über das Gelände. Mastercard-Zahler bekamen Rabatte, das Festival bekam einen modernen Anstrich.</p>



<p>Die neuen Probleme waren kleinerer, aber typisch festivaliger Natur: Staub, Regen, schlechte Netzabdeckung. Am ersten Tag des Hurricane 2017 fielen rund 30 Terminals witterungsbedingt aus. Da jede Autorisierung eine funktionierende Internetverbindung brauchte, führten überlastete Mobilfunkmasten zu regelmäßigen Transaktionsabbrüchen. Der Hinweis, doch bitte Bargeld als Backup mitzunehmen, blieb jahrelang fester Bestandteil der Festivalkommunikation.</p>



<p>Trotzdem: Die Gesellschaft wurde in dieser Phase digitaler, die Pandemie beschleunigte kontaktloses Bezahlen, Apple Pay und Google Pay wurden Alltag. Bis 2024 war Kartenzahlung an festen Ständen Standard, Bargeld parallel noch akzeptiert. Wacken und Rock am Ring hatten da schon 2022 auf reine Cashless-Systeme umgestellt. FKP Scorpio blieb bewusst zurückhaltend. Verständlich, nach 2015.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2025/2026: Der dritte Versuch.</h2>



<p>Das Southside Festival in Neuhausen ob Eck machte 2025 den Anfang, das Hurricane zieht jetzt 2026 nach. Technologiepartner ist diesmal Weezevent mit ihrer Plattform WeezPay, die für genau solche Szenarien gebaut wurde: Mega-Events, instabile Infrastruktur, keine Gnade für Ausfälle.</p>



<p>Der entscheidende Unterschied zu 2015 ist konzeptioneller Natur: Der aktuelle Saldo ist direkt auf dem RFID-Chip im Bändchen gespeichert. Jede Transaktion läuft lokal und wird nur periodisch mit dem zentralen Server synchronisiert. Kein ständiger Internetzugriff pro Kauf, keine Abhängigkeit von überlasteten Mobilfunkmasten. Das System funktioniert auch dann, wenn der Handyempfang auf dem Gelände gegen null geht.</p>



<p>Das Aufladen läuft über ein Online-Portal (ab 6. Mai 2026, Minimum 10 Euro), per App, direkt an Top-Up-Stationen vor Ort oder am Helpdesk. Bezahlen mit EC-Karte, Visa, Mastercard, Maestro, PayPal, Apple Pay und Google Pay. Fünf Helpdesks verteilt auf dem Gelände, unter anderem am Haupteinlass, an der Wild Coast Stage und am Eichenring. Restguthaben kann ab 24. Juni 2026 kostenlos zurückgefordert werden.</p>



<p>Die technische Infrastruktur ist dabei deutlich robuster als in der Vergangenheit: Teile des Glasfaser- und Richtfunknetzes sind exklusiv für den Zahlungsverkehr reserviert, kritische Knoten sind per Kabel angebunden, USV-Systeme puffern Stromspitzen ab. MIFARE-Chips mit kryptografischer Verschlüsselung machen das Klonen der Bändchen nahezu unmöglich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was Besucher wissen sollten (und was sie nervt)</h2>



<p>Die Zeitersparnis pro Transaktion ist real. Ein Tap des Bändchens geht schneller als Kleingeld suchen, Karte einstecken und PIN eingeben, das merkt man nach dem dritten Bier deutlich. Auch der Verlust des Geldbeutels im Matsch verliert seinen Schrecken, wenn das Bändchen am Handgelenk jederzeit gesperrt und mit dem Restguthaben auf ein neues übertragen werden kann.</p>



<p>Aber: Das System hat eine psychologische Seite, die kein Veranstalter in seiner Pressemitteilung erwähnt. Wenn Geld nicht mehr physisch greifbar ist, gibt man mehr aus. Studien und Festivalbeobachtungen sprechen von 20 bis 30 Prozent höheren Ausgaben bei Cashless-Nutzern. Das Guthaben auf dem Chip fühlt sich an wie Spielgeld, und Spontankäufe am Pommes-Stand um 2 Uhr nachts werden nicht durch das Zählen von Münzen gebremst.</p>



<p>Dazu kommt die Rückerstattungsfrage. FKP Scorpio hat nach der Abmahnwelle des Verbraucherzentrale Bundesverbands ab 2025, die sich gegen unzulässige Aktivierungsentgelte und Rückerstattungsgebühren bei anderen Veranstaltern richtete, die eigenen Bedingungen proaktiv angepasst: Beim Hurricane 2026 ist Nutzung und Rückerstattung vollständig gebührenfrei. Das ist korrekt und wichtig, aber aktiv werden muss man für die Rückforderung trotzdem selbst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">FKP Scorpio, die Daten und das unvermeidliche Business-Argument</h2>



<p>Hinter der ganzen Geschichte steckt natürlich auch ein veranstalterseitiges Interesse, das man ruhig aussprechen darf. Weezevent liefert FKP Scorpio Echtzeit-Einblicke ins Konsumverhalten: Welcher Stand läuft wann, wo stockt der Durchsatz, welche Zone ist zu welcher Uhrzeit unterversorgt. Das ist eine wertvolle Datenbasis für Standplatzmieten, Personalplanung und Sponsorverhandlungen.</p>



<p>Hinzu kommt das sogenannte Unspent Balance, also Restguthaben, das Besucher nicht zurückfordern. Im Branchendurchschnitt sollen bis zu 15 Prozent der aufgeladenen Beträge liegen bleiben. FKP Scorpio versucht dem durch E-Mail-Erinnerungen und transparente Prozesse entgegenzuwirken. Ob das vollständig klappt, werden die Zahlen nach dem Hurricane 2026 zeigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Ankommen nach langer Reise</h2>



<p>Vom eingebrochenen Münzcontainer über das australische Fiasko und den dicken Bug von 2015 bis zum Weezevent-Chip 2026. FKP Scorpio hat beim Hurricane für ein Jahrzehnt gebraucht, um ein System zu implementieren, das seine Versprechen halten kann. Das ist keine Kritik, sondern die ehrliche Bilanz einer Technologie, die auf Festivals tatsächlich funktionieren muss, unter Regen, Staub, 75.000 gleichzeitig bezahlenden Menschen und dem unvermeidlichen WLAN-Kollaps am Freitagabend.</p>



<p>Ob das Vertrauen der Besucher jetzt endgültig aufgeholt hat, was die Technik kann, entscheidet sich auf dem Eichenring. Das Hurricane 2026 ist dafür der vorerst letzte Test.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><em>Hurricane Festival, 19. bis 21. Juni 2026, Scheeßel. Southside Festival, 19. bis 22. Juni 2026, Neuhausen ob Eck.</em></p>
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