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	<title>Blog fÃ¼r den kritischen FuÃŸballfreund</title>
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	<description>Der Blog-Zirkel der FuÃŸball-Presseschau indirekter-freistoss.de</description>
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		<title>Der pseudo-braun-weiÃŸe TV-Cop</title>
		<link>https://www.direkter-freistoss.de/2013/03/07/der-pseudo-braun-weise-tv-cop/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[RenÃ© Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 15:19:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Prahl]]></category>
		<category><![CDATA[FC St. Pauli]]></category>
		<category><![CDATA[FCSP]]></category>
		<category><![CDATA[MÃ¼nster]]></category>
		<category><![CDATA[PC-Diskurs]]></category>
		<category><![CDATA[Tatort]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FuÃŸball, genauer: der FC St. Pauli, spielt im â€žTatortâ€œ aus MÃ¼nster bekanntlich zumindest eine wichtige Nebenrolle, weil die Macher dem Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl) eine St.-Pauli-Sympathie verpasst haben. Mit dem Autor Matthias Dell, der diesem â€žTatortâ€œ das Buch â€žHerrlich inkorrektâ€œ (das kÃ¼rzlich auf eine Weise Aufmerksamkeit sich gezogen hat, die den Machern kaum lieb [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FuÃŸball, genauer: der FC St. Pauli, spielt im â€žTatortâ€œ aus MÃ¼nster bekanntlich zumindest eine wichtige Nebenrolle, weil die Macher dem Kommissar Frank Thiel (<em>Axel Prahl</em>) eine St.-Pauli-Sympathie verpasst haben. Mit dem Autor <em>Matthias Dell</em>, der diesem â€žTatortâ€œ das Buch <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kinoundfilm/1930523/">â€žHerrlich inkorrektâ€œ</a> (das kÃ¼rzlich auf eine Weise A<a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/langjaehrige-ard-krimireihe-mit-sechs-buchstaben-aber-nicht-vorsagen/">ufmerksamkeit sich gezogen hat</a>, die den Machern kaum lieb ist) gewidmet hat, lÃ¤sst sich nun fragen: Wie konnte es dazu kommen, dass die Macher eines Krimis, der von <strong>â€žKadettenhumorâ€œ und â€žrestaurativer Sehnsuchtâ€œ geprÃ¤gt</strong> ist (wobei ein wesentlicher Teil der PopularitÃ¤t wohl daher rÃ¼hrt, dass diese Elemente auf den ersten Blick nicht als solche erkennbar sind), sich eines Mythos bedienen, der ja eigentlich fÃ¼r ganz etwas <strong>anderes</strong> steht oder stehen solllte?</p>
<p><span id="more-2165"></span></p>
<blockquote><p>â€žIn der grundsÃ¤tzlichen Gestimmtheit des TATORT MÃ¼nster ist eine â€špolitisch inkorrekteâ€˜ Lesart zum einen immer schon angelegt â€“ wÃ¤hrend â€šdie gute, alte Zeitâ€˜ nostalgisch affirmiert wird, erscheint alles im Zusammenhang mit 1968 als suspektâ€œ,</p></blockquote>
<p>schreibt Dell (<em>Disclosure</em>: Er ist, wie ich einer der vier Autoren der Medienkolumne <a href="http://weblogs.evangelisch.de/weblogs/d/Altpapier/">Altpapier</a>, die kÃ¼rzlich mit dem <a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=1602">Bert-Donnepp-Preis fÃ¼r Medienpublizistik</a> ausgezeichnet wurde). Die Figur Prahl sei</p>
<blockquote><p>â€žein Underdog, ein Aufsteiger, der seine Herkunft aber nicht verraten hat an Karrierestreben. Markantestes Attribut dieser gesellschaftlichen Stellung ist Thiels FC-St.-Pauli-AnhÃ¤ngerschaft, die offensiv thematisiert und im Laufe der Folgen durch die <strong>nahezu vollstÃ¤ndige Merchandising-Palette</strong> (&#8230;) dokumentiert wird. Der FC St. Pauli versichert Thiel seiner Herkunft und korrespondiert durch den ihm eigenen Mythos und der damit verbundenen Sonderstellung in der deutschen FuÃŸballlandschaft ideal mit Prahls Charakter. (&#8230;) Als Fahrstuhlmannschaft operiert der Klub an der (gesellschaftlichen) Schwelle, auf der auch Thiel zu verorten wÃ¤re: FÃ¼r einen dauerhaften Verbleib in der ersten Liga (auf Thiel gewendet: in der â€šbesseren Gesellschaftâ€˜) reicht es nicht. (&#8230;)â€œ</p></blockquote>
<p>Dass sich der Klub mittlerweile in eine historisch gesehen nicht einmal vÃ¶llig ungewÃ¶hnliche Lage hineinmanÃ¶vriert hat, in der erst einmal der kurzfristige Verbleib in der 2. Liga als Erfolg anzusehen wÃ¤re, tut dieser Argumentation keinen Abbruch. Zum Mythos St. Pauli oder, um es mit Dell zu sagen: der <strong>ErzÃ¤hlung</strong> und davon, was er/sie heute bedeutet, Ã¤uÃŸert sich der Autor so:</p>
<blockquote><p>â€žKritisch lieÃŸe sich die VerlÃ¤ngerung dieser ErzÃ¤hlung in die Gegenwart als bloÃŸes Markenbewusstsein lesen, das sich fÃ¼r einen <strong>politisch motivierten </strong>Gegenentwurf zum ProfifuÃŸballgeschÃ¤ft <strong>nicht interessiert</strong>, sondern in der ErzÃ¤hlung lediglich ein reizvolles Alleinstellungsmerkmal innerhalb der kommerziellen SphÃ¤re Bundesliga entdeckt (&#8230;)â€œ</p></blockquote>
<p>WÃ¤re der Mythos nicht auf diese Weise â€žzivilisiertâ€œ worden, hÃ¤tte es die Figur Prahl in dieser Form nie geben kÃ¶nnen, argumentiert Dell. Sonntag um 20.15 Uhr im Ersten Programm der ARD &#8211; das ist ein Sendeplatz, auf dem <strong>GegenentwÃ¼rfe</strong> (zu was auch immer) nichts zu suchen haben. Insofern ist im â€žTatortâ€œ aus MÃ¼nster auch allenfalls â€ždas Echo des Mythosâ€œ zu spÃ¼ren. Dieses</p>
<blockquote><p>â€žverortet den Kommissar <strong>nur scheinbar auf einer kritischeren Seite des politischen Spektrums</strong>. Die FC-St.-Pauli-AnhÃ¤ngerschaft von Thiel korrespondiert mit der â€šinkorrektenâ€˜ Gestimmtheit des ganzen Entwurfs, insofern ihr die Irritation des â€šPCâ€˜-Diskurses schon eingeschrieben ist: Sieht auf den ersten Blick links oder antirassistisch aus, ist sich bei nÃ¤herem Hinsehen aber â€škeinen Deut besserâ€˜ als dumpfe, intolerante NormalitÃ¤t.â€œ</p></blockquote>
<p>Ein <strong>Sieht-auf-den-ersten-Blicks-links-aus-aber-GefÃ¼hl</strong> haben manche St. Pauli-Fans bereits aus den unterschiedlichsten AnlÃ¤ssen artikuliert, und auch AnhÃ¤nger anderer Vereine Ã¤uÃŸern sich hin und wieder Ã¤hnlich, wobei die i.d.R. wesentlich schlechter argumentieren (falls sie es Ã¼berhaupt tun). Aber interessant ist natÃ¼rlich, dass man einen derartigen Eindruck auch <strong>auf Umwegen</strong> bekommen kann &#8211; dann, wenn man sich gar nicht mit VorgÃ¤ngen rund um den Verein beschÃ¤ftigt, sondern mit einer diffus konservativen TV-Fiction-Figur.</p>The post <a href="https://www.direkter-freistoss.de/2013/03/07/der-pseudo-braun-weise-tv-cop/">Der pseudo-braun-weiÃŸe TV-Cop</a> first appeared on <a href="https://www.direkter-freistoss.de">Blog fÃ¼r den kritischen FuÃŸballfreund</a>.<div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-related-none yarpp-template-list'>
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		<title>Die Parallelgesellschaft</title>
		<link>https://www.direkter-freistoss.de/2013/01/24/die-parallelgesellschaft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[RenÃ© Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2013 15:16:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe fÃ¼r die aktuelle Ausgabe von konkret, die am Freitag erscheint, eine Kolumne zum Thema FuÃŸball und Sicherheit geschrieben &#8211; und fast alles, was dazu gehÃ¶rt, also Ã¼ber Pyromanie, V-Leute und die sog. Gerichtsbarkeit des DFB. Der Text (Seite 41) steht nicht online (hier geht es zum Inhaltsverzeichnis), aber in diesem Theater gibt es [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ich habe fÃ¼r die aktuelle Ausgabe von <strong>konkret</strong>, die am Freitag erscheint, eine Kolumne zum Thema FuÃŸball und Sicherheit geschrieben &#8211; und fast alles, was dazu gehÃ¶rt, also Ã¼ber Pyromanie, V-Leute und die sog. <strong>Gerichtsbarkeit</strong> des DFB. Der Text (Seite 41) steht nicht online (<a href="http://www.konkret-magazin.de/hefte/aktuelles-heft/articles/das-neue-heft.html">hier</a> geht es zum Inhaltsverzeichnis), aber in diesem Theater gibt es einen Teaser:</em></p>
<p>Der DFB hÃ¤lt es (&#8230;) fÃ¼r selbstverstÃ¤ndlich, (&#8230;) Strafen zu verhÃ¤ngen, wenn im Ã¶ffentlichen Raum &#8211; in einem Stadion, das oft genug direkt oder indirekt durch Steuern mitfinanziert wurde &#8211; jemand das Recht auf freie MeinungsÃ¤uÃŸerung wahrnimmt. (&#8230;) Ein paar KaninchenzÃ¼chterfunktionÃ¤rstypen haben eine Parallelgesellschaft erschaffen, in der das Grundgesetz den Stellenwert eines Groschenromans hat. <strong>Juristische Parallelwelten</strong> existieren zwar nicht nur im Sport, auch Kirchen haben eine eigene Gerichtsbarkeit. Es gibt da aber einen wichtigen Unterschied: Wer dort kein Mitglied ist, dem kann die Rechtsprechung der AberglÃ¤ubischen wurscht sein. Die Kollektivstrafen der <strong>Operettendiktatur DFB</strong> betreffen dagegen auch BÃ¼rger, die gar nicht Mitglied im Verband sind. </p>The post <a href="https://www.direkter-freistoss.de/2013/01/24/die-parallelgesellschaft/">Die Parallelgesellschaft</a> first appeared on <a href="https://www.direkter-freistoss.de">Blog fÃ¼r den kritischen FuÃŸballfreund</a>.<div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-related-none yarpp-template-list'>
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		<title>SÃ¼ÃŸ wie Honig</title>
		<link>https://www.direkter-freistoss.de/2012/06/05/sus-wie-honig/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[RenÃ© Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jun 2012 15:37:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AnlÃ¤sslich der bevorstehenden EM heute ein Beitrag Ã¼ber das ElfmetertÃ¶ten. Der Text stammt aus meinem Buch Elfmeter. Kleine Geschichte einer Standardsituation. Es handelt sich um eine gekÃ¼rzte, leicht aktualisierte Version. Ein weiterer Text aus dem Elfmeter-Themenkomplex erscheint in der kommenden Woche in der Jungle World (Ausgabe 24/12) Auf den ersten Blick mag es kaum bemerkenswert [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>AnlÃ¤sslich der bevorstehenden EM heute ein Beitrag Ã¼ber das ElfmetertÃ¶ten. Der Text stammt aus meinem Buch <a href="http://ballesterer.at/heft/weitere-artikel/rezensionen-12.html">Elfmeter. Kleine Geschichte einer Standardsituation</a>. Es handelt sich um eine gekÃ¼rzte, leicht aktualisierte Version. Ein weiterer Text aus dem Elfmeter-Themenkomplex erscheint in der kommenden Woche in der <a href="http://jungle-world.com">Jungle World</a> (Ausgabe 24/12)<span id="more-2147"></span></em></p>
<p>Auf den ersten Blick mag es kaum bemerkenswert sein, dass <strong>Renate Bengen</strong> im August 2001, als sie beim ostfriesischen Kreisligaclub SV Hage das Tor hÃ¼tete, drei Elfmeter in einem Pokalspiel pariert hat und innerhalb von vier Jahren insgesamt neun. Doch immerhin war ihr das zwischen ihrem 60. und 64. Lebensjahr gelungen &#8211; gegen SchÃ¼tzinnen also, die rund 40 Jahre jÃ¼nger sind. Hinzu kommt, dass Bengen, die auch <a href="http://www.humboldt.de/pdf/leseprobe/9783869101699_LP.pdf">noch als 69-jÃ¤hrige</a> im Kasten stand, verglichen mit nahezu all ihren TorhÃ¼terkolleginnen und -kollegen ohnehin stark benachteiligt war. Sie ist nur 1,49 Meter groÃŸ.<br />
Bengen war zwar eine Exotin unter denen, die regelmÃ¤ÃŸig Elfmeter killen, aber sie hat mit vielen anderen Keepern gemeinsam, dass sie die Aufmerksamkeit der FuÃŸballwelt lediglich durch diese besondere FÃ¤higkeit auf sich gelenkt hat. Wer wÃ¼rde denn Paul Cooper kennen, hÃ¤tte er fÃ¼r Ipswich Town in der Saison 1979/80 nicht acht von zehn Elfmetern gehalten? Wie grau sÃ¤he die Karriere Miroslav Dreszers ohne die beiden SchÃ¼sse aus, die er im November 2000 im Tor des Viertligisten 1. FC Magdeburg abgewehrt hat, um Bayern MÃ¼nchen aus dem DFB-Pokal zu kippen? Nicht zu vergessen <a href="http://www.worldrecordsacademy.org/games/First_goalkeeper_who_saved_four_consecutive_penalties_Helmuth_Duckadam_set_world_record_112237.html">Helmut Duckadam</a>, bei dem es sich Ã¼brigens nicht um den Torwart des 1. FC Entenhausen handelt. Am 7. Mai 1986 sorgte allein er dafÃ¼r, dass Steaua Bukarest das Endspiel des Landesmeistercups gegen den CF Barcelona gewann. Nachdem ihn schon 120 Minuten lang niemand Ã¼berwunden hatte, versagten Alesanco, Alonso, Marcos und Pedraza auch beim PenaltyschieÃŸen gegen Duckadam. Endstand: 2:0 &#8211; ein Ã¤uÃŸerst unÃ¼bliches Ergebnis, wenn Spiele durch ElfmeterschieÃŸen entschieden werden.<br />
Was TorhÃ¼ter leisten, die einen Elfmeter parieren, werde strÃ¤flich unterschÃ¤tzt, motzt der englische FuÃŸballbuchautor <strong>Francis Hodgson</strong>. Wer sagt, â€žder Torwart war in der richtigen Ecke, lobe nie sein SpielverstÃ¤ndnis, seine FÃ¤higkeit, sein Timing. Das heiÃŸt immer nur heiÃŸen, dass er bloÃŸ da war, nicht irgendwo anders. Wie der Laternenpfahl, den man mit seinem Auto streiftâ€œ.<br />
Wer die Erfolge jener deutschen TorwÃ¤chter betrachtet, die das ElfmetertÃ¶ten bisher am besten beherrschten, ahnt, dass da nicht allein die Trainer schuld gewesen sein kÃ¶nnen. <strong>Andreas KÃ¶pke</strong> etwa hielt im Nationaltrikot 15 von 41 Elfmetern. Macht eine Erfolgsquote von 36,58 Prozent, was Francis Hodgson â€žunglaublichâ€œ findet. Zu Recht, denn KÃ¶pke stand dabei ja nicht namenlosen oder mittelmÃ¤ÃŸigen Kickern gegenÃ¼ber, sondern den jeweils stÃ¤rksten ihres Landes.<br />
Der beste TÃ¶ter in der Geschichte der Bundesliga ist <strong>Rudi Kargus</strong>. Er vereitelte insgesamt 23 von 76 Elfmetern &#8211; und in einer Saison, als er fÃ¼r den Karlsruher SC spielte, sogar drei von drei. DarÃ¼ber hinaus landeten sechs weitere Elfmeter gegen ihn am Pfosten oder sonstwo &#8211; vermutlich, weil sich die SchÃ¼tzen vom Ruf des VereitelungskÃ¼nstlers hatten einschÃ¼chtern lassen. KÃ¼nstler? Darf man in seinem Fall sagen, denn heute ist Kargus ja tatsÃ¤chlich <a href="http://www.rudi-kargus.de/">KÃ¼nstler</a>.<br />
WomÃ¶glich wÃ¤re die deutsche FuÃŸballgeschichte ein bisschen anders verlaufen, wenn Helmut SchÃ¶n <strong>1976 beim EM-Finale eine Eingebung gehabt</strong> und seine zweite Auswechslung bis zum ElfmeterschieÃŸen hinausgezÃ¶gert hÃ¤tte. Denn mit Kargus im Tor hÃ¤tte die DFB-Elf grÃ¶ÃŸere Chancen gehabt, dieses zu gewinnen. Doch so musste der ElfmetertÃ¶ter Kargus von der Bank aus tatenlos zusehen, wie sÃ¤mtliche Tschechoslowaken den Kollegen Maier Ã¼berwanden. â€žNach dem Lupfer von Panenka habe ich mich gefragt: Wie wÃ¤re es wohl gewesen, wenn ich da im Tor gestanden hÃ¤tte.â€œ<br />
20 Jahre spÃ¤ter zeigte ein Trainer namens Osvaldo Jaconi, dass ein Torwarttausch vor dem ElfmeterschieÃŸen ein Spiel entscheiden kann. In der 119. Minute des alles entscheidenden Aufstiegsspiels gegen Ascoli wechselte der eigenbrÃ¶tlerische Coach des Drittligisten Castel di Sangro seinen 34-jÃ¤hrigen Reservekeeper Pietro Spinosa ein, obwohl der zwei Jahre lang Ã¼berhaupt nicht gespielt hatte. Alle wunderten sich, doch tatsÃ¤chlich parierte der Routinier zwei Elfmeter &#8211; darunter einen praktisch unhaltbaren -, und der Dorfclub Castel di Sangro stieg zum ersten Mal in die Serie B auf. Eine Erfolgsgeschichte, die damals auch international fÃ¼r VerblÃ¼ffung sorgte. Joe McGinniss hat sie in einem <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/joe-mcginniss/das-wunder-von-castel-di-sangro.html">Buch</a> verewigt, und das hat vermutlich Mike BÃ¼skens gelesen &#8211; jedenfalls deutet sein <a href="http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_dfbpokal/newspage_533553.html">misslungener Schachzug</a> beim Pokal-Halbfinalspiel zwischen FÃ¼rth und Dortmund im MÃ¤rz 2012 darauf hin.<br />
Normalerweise steht der SchÃ¼tze unter Druck und nicht der Torwart. Normalerweise. <strong>Pascal ZuberbÃ¼hler</strong>, 2002 Keeper beim FC Basel, erging es in jenem Jahr beim Pokalhalbfinalspiel gegen Young Boys zweimal etwas anders, und angesichts dieser Belastung ist seine Leistung in dem Spiel besonders hoch einzuschÃ¤tzen. In der regulÃ¤ren Spielzeit verursachte ZuberbÃ¼hler einen StrafstoÃŸ &#8211; den er aber anschlieÃŸend hielt. Und im alles entscheidenden PenaltyschieÃŸen versagte der ehemalige Leverkusener als SchÃ¼tze &#8211; den nÃ¤chsten Elfer gegen sich hielt er trotzdem. Insgesamt verhinderte er vier Elfmetertore, so dass Basel mit 4:3 gewann.<br />
GewissermaÃŸen auÃŸer Konkurrenz tÃ¶tete Michael SchjÃ¶nberg &#8211; schlieÃŸlich war er etatmÃ¤ÃŸiger Feldspieler. Im Mai 2000 musste er dennoch in den Kasten, weil sich beim Spiel seines 1. FC Kaiserslautern gegen den SC Freiburg beide etatmÃ¤ÃŸigen Keeper verletzt hatten. Umso mehr staunten oder lachten die Zuschauer, als der Freiburger Alexander Iaschwilli an dem dÃ¤nischen Hobbytorwart scheiterte.<br />
Auch wer sehr oft Elfer hÃ¤lt, erinnert sich an einen besonders gern. <a href="http://observer.guardian.co.uk/osm/story/0,,626782,00.html">Mark Crossley</a> zum Beispiel, der in der Saison 98/99 fÃ¼r Nottingham Forest vier von fÃ¼nf StrafstÃ¶ÃŸen hielt. Besonders â€žstolzâ€œ sei er auf einen Elfmeter, den er 1993 gegen den FC Southampton abgewehrt hat, sagt Crossley. Kein Wunder, denn der SchÃ¼tze war Matt Le Tissier, und der hat an diesem Tag zum einzigen Mal in seiner Karriere versagt. Die Ã¼brigen 53 Elfmeter waren alle drin.<br />
Crossleys Erfolgsmethode: â€žWenn man die AusfÃ¼hrung des Elfmeters mÃ¶glichst lange hinaus zÃ¶gert, verstÃ¤rkt das noch den Druck auf den SchÃ¼tzen. Danach immer auf den Ball konzentrieren, in den Augen des SchÃ¼tzen zu lesen bringt nichts.â€œ Der Keeper gibt zu, dass manche SchÃ¼tzen nicht zu schlagen gewesen seien: â€žEric Cantona war so einer. Er hat immer gewartet, bis man sich in einer Ecke geworfen hat. Er hat das im Training geÃ¼bt, und er war so gut, dass er sich im letzten Moment immer noch anders entscheiden konnte.â€œ<br />
Im internationalen Vergleich schneiden die TorhÃ¼ter aus Brasilien auffÃ¤llig gut ab. Der erste groÃŸe ElfmetertÃ¶ter, den das Land hervor brachte, war Gilmar, der Weltmeister von 1958 und 1962. Er hielt in 95 Auswahlspielen 13 Elfmeter. 1994 gewann die Selecao das WM-Finale gegen Italien und vier Jahre spÃ¤ter das Halbfinale gegen die Niederlande, weil <strong>Claudio Taffarel</strong> im PenaltyschieÃŸen brillierte. Das aninmierte den Dichter Drummond Andrade zu religiÃ¶s aufgeladenen Zeilen:</p>
<blockquote><p>â€žDer Heilige Tafarel, der da ist im Tor/<br />
Wie ein Schutzengel/<br />
SÃ¼ÃŸ wie Honig/<br />
Der da unser Tor, unsere Hoffnung, unsere Freude verteidigt.â€œ</p></blockquote>
<p>Heute beschÃ¤ftigen bereiten sich die meisten Elfmeterkiller mit <strong>Statistik und Videorecherche</strong> vor. 2002 machte der sÃ¼dkoreanische Keeper <strong>Worn Jae Lee</strong> noch deutlich, dass er von solchen Dingen gar nichts hÃ¤lt. Vor dem WM-Viertelfinale gegen Spanien weigerte er sich, ein Video anzuschauen, auf dem alle Elfmeter, die der Gegner in jÃ¼ngerer Vergangenheit geschossen hatte, zusammen geschnitten waren. Durch diese Bilder werde seine â€žIntuitionâ€œ beeintrÃ¤chtigt, sagte Lee, und das war durchaus nachvollziehbar, denn in der koreanischen Liga war er aus sieben von sieben ElfmeterschieÃŸen als Held hervorgegangen &#8211; Spiele, in denen nach 90 Minuten noch kein Sieger gefunden ist, wurden dort zumindest damals im Shootout entschieden. Seine â€žIntuitionâ€œ half ihm auch gegen Joaquin, und deshalb kam SÃ¼dkorea ins Halbfinale.<br />
BerÃ¼hmt geworden sind natÃ¼rlich auch Pokalspiele, in denen Underdogs sich gegen die GroÃŸen im ElfmeterschieÃŸen durchsetzten. Anstatt auf die Sensationen aus dem wirklichen Leben verweisen wir auf eine aus der fiktiven Welt. In <a href="http://www.krimi-couch.de/krimis/wolf-haas-der-knochenmann.html">Der Knochenmann</a>, einem Krimi des Ã¶sterreichischen Schriftstellers Wolf Haas, kommt es zwischen dem FÃ¼nftligisten KlÃ¶ch und dem Zweitligisten Oberwart zu einem Shootout. Haasâ€˜ lÃ¤sst seinen Privatdetektiv Simon Brenner erzÃ¤hlen:</p>
<blockquote><p>â€žBei Oberwart hat der ehemalige NationalstÃ¼rmer Bacher gespielt, der hat natÃ¼rlich den ersten Elfer geschossen. Ins Kreuzeck. Herrlicher geht es nicht. Aber der KlÃ¶cher Tormann noch herrlicher, fischt den Ball aus dem Kreuzeck heraus. Was soll ich lange reden, die KlÃ¶cher Unterliga-Spieler verwandeln alle Elfer und werfen Oberwart aus dem Cup. Und so eine Euphorie ist natÃ¼rlich ansteckend, da ist der Brenner auf dem Heimweg in einer vÃ¶llig anderen Stimmung gewesen als auf dem Hinweg.â€œ</p></blockquote>
<p>Der Keeper, der so heroisch Elfmeter getÃ¶tet hat, wird im Verlauf des Plots Ã¼brigens verdÃ¤chtigt, auch einen Menschen getÃ¶tet zu haben.<br />
Als tragischer Held unter den Elfmeterkillern in die Geschichte eingegangen ist <strong>Willie Foulke</strong>, genannt â€žLittle Willieâ€œ. Und auch wenn es auf den ersten Blick so wirken mag &#8211; im Gegensatz zum KÃ¶nner aus KlÃ¶ch ist er keineswegs ein Produkt der Literatur: â€žLittle Willieâ€œ kam 1876 in Sheffield auf die Welt, und somit profitierte er, regelhistorisch gesehen, von der Gnade der sehr frÃ¼hen Geburt. Zu seiner Zeit waren die TorhÃ¼ter noch nicht dazu verdammt, bei einem Elfmeter regungslos auf der Linie zu kleben, und deshalb ging Willie immer aus dem Tor, an die Grenze des FÃ¼nfmeterraums. Das irritierte die SchÃ¼tzen erheblich, zumal er brÃ¼llte und wild mit den Armen fuchtelte. Der Ball war nur schwer an ihm vorbei zu bekommen, denn tatsÃ¤chlich war Willie eben nicht little , sondern sehr lang und sehr breit &#8211; und dennoch â€žgewandt wie eine Katzeâ€œ, wie ihn 1905 der Autor der Chelsea-Stadionzeitung nannte. Der zweite Spitzname des Nationalspielers war â€žFatty Foulkeâ€œ, aber so nannte ihn niemand in seiner Anwesenheit, das wÃ¤re zu riskant gewesen.<br />
Nachdem er seine extravagante Spielerlaufbahn beendet hatte, tingelte er als Jahrmarktstattraktion durchs Land. Wer ein paar Cent Ã¼brig hatte, durfte gegen ihn Elfmeter schieÃŸen. Als er 1916 in Blackpool wieder einmal dabei war, fÃ¼r seinen Lebensunterhalt ein paar Elfer zu tÃ¶ten, starb â€žLittle Willieâ€œ &#8211; an den Folgen einer LungenentzÃ¼ndung.</p>The post <a href="https://www.direkter-freistoss.de/2012/06/05/sus-wie-honig/">SÃ¼ÃŸ wie Honig</a> first appeared on <a href="https://www.direkter-freistoss.de">Blog fÃ¼r den kritischen FuÃŸballfreund</a>.<div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-related-none yarpp-template-list'>
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		<title>Birgit Prinz, du bist die beste Frau!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RenÃ© Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 13:03:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Birgit Prinz]]></category>
		<category><![CDATA[FrauenfuÃŸball]]></category>
		<category><![CDATA[Sportjournalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist eigentlich die Alexandra Kraft fÃ¼r eine? Die Kollegin schreibt heute anlÃ¤sslich des Abschiedsspiels von Birgit Prinz bei stern.de, die Spielerin habe nicht â€žverstanden, dass FuÃŸball weit mehr als ein Spiel istâ€œ. Die Autorin wirft Prinz in ihrem Karriere-Nachruf beispielsweise vor, diese habe Interviews â€žnicht leidenâ€œ kÃ¶nnen. Falls die Aversion bei Prinz so groÃŸ [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist eigentlich die <em>Alexandra Kraft</em> fÃ¼r eine? Die Kollegin schreibt heute anlÃ¤sslich des Abschiedsspiels von <em>Birgit Prinz</em> bei <a href="http://www.stern.de/sport/fussball/birgit-prinz-zum-abschied-eine-die-nie-verstanden-hat-1805718.html">stern.de</a>, die Spielerin habe nicht â€žverstanden, dass FuÃŸball weit mehr als ein Spiel istâ€œ. Die Autorin wirft Prinz in ihrem Karriere-Nachruf beispielsweise vor, diese habe <strong>Interviews</strong> â€žnicht leidenâ€œ kÃ¶nnen. Falls die Aversion bei Prinz so groÃŸ war, dass sie Kraft niemals ein Interview gegeben hat, kann man angesichts dieses Artikels nur sagen: Herzlichen GlÃ¼ckwunsch! Die Stern-Frau kreidet der Kickerin des weiteren an, sie habe nicht â€žverstandenâ€œ, dass man sich als Star â€žgut verkaufenâ€œ mÃ¼sse. Sie habe â€žneben dem Platz <strong>versagt</strong>â€œ. Kurz: Prinz mÃ¼sse noch â€ž<strong>erwachsen werden</strong>â€œ, diagnostiziert die erwachsene Kraft. AuffÃ¤llig ist, dass all das, was fÃ¼r Prinz spricht &#8211; die Aversion gegen Interviews, das Sich-nicht-verkaufen-wollen &#8211; hier gegen sie verwendet wird. Ob das nun symptomatisch ist fÃ¼r eine weit verbreitete Haltung im Sportjournalismus, weiÃŸ ich nicht, aber eine diesbezÃ¼gliche prophylaktische BefÃ¼rchtung kann ja nicht schaden. </p>The post <a href="https://www.direkter-freistoss.de/2012/03/27/birgit-prinz-du-bist-die-beste-frau/">Birgit Prinz, du bist die beste Frau!</a> first appeared on <a href="https://www.direkter-freistoss.de">Blog fÃ¼r den kritischen FuÃŸballfreund</a>.<div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-related-none yarpp-template-list'>
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		<title>Brauchen wir einen Konkurrenzverband zum DFB?</title>
		<link>https://www.direkter-freistoss.de/2012/03/01/brauchen-wir-einen-konkurrenzverband-zum-dfb/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[RenÃ© Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 15:21:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitersport]]></category>
		<category><![CDATA[DFB]]></category>
		<category><![CDATA[DFB-Sportgericht]]></category>
		<category><![CDATA[FC St. Pauli]]></category>
		<category><![CDATA[Utopien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe mich gerade etwas lÃ¤nger mit dem Thema Arbeitersport beschÃ¤ftigt (der Artikel erscheint im Laufe des MÃ¤rz), und an diese Recherchen musste ich nun wieder bei der Debatte um das DFB-Urteil gegen den FC St. Pauli in Sachen Kassenrollenwurf denken. Von einer Episode aus der Geschichte der Arbeiterkulturbewegung zu einer Zuschaueraussperrung wegen eines missglÃ¼ckten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich gerade etwas lÃ¤nger mit dem Thema <a href="http://books.google.de/books/about/Die_Weimarer_Republik_und_der_Arbeitersp.html?id=QdiETCdck2QC&amp;redir_esc=y">Arbeitersport</a> beschÃ¤ftigt (der Artikel erscheint im Laufe des MÃ¤rz), und an diese Recherchen musste ich nun wieder bei der Debatte um das DFB-Urteil gegen den FC St. Pauli in Sachen <strong>Kassenrollenwurf</strong> denken.<span id="more-2135"></span><br />
Von einer Episode aus der Geschichte der Arbeiterkulturbewegung zu einer <strong>Zuschaueraussperrung</strong> wegen eines missglÃ¼ckten Versuchs, sÃ¼dlÃ¤ndische bzw. sÃ¼damerikanische AtmosphÃ¤re zu schaffen &#8211; das ist auf den ersten Blick ein sehr groÃŸer <strong>Gedankensprung</strong>, gewiss, also skizziere ich mal die HintergrÃ¼nde: 1893 grÃ¼ndete sich der Arbeiterturnerbund (ATB), 1919 erfolgte die Umbenennung in Arbeitersportbund (ATSB), von dem sich 1930 noch der kommunistische Rotsport abspaltete. Der Arbeitersport stand fÃ¼r eine Alternative zur bÃ¼rgerlich-nationalistischen Sportideologie. Es gab im FuÃŸball auch eine <a href="http://www.direkteaktion.org/209/fussball-und-arbeiterkultur">Arbeiternationalmannschaft</a>, der Werkstatt-Verlag hat deren Geschichte im vergangegen Jahr verÃ¶ffentlicht (Disclosure: Dort sind auch BÃ¼cher von mir erschienen).<br />
Im FrÃ¼hjahr 1933 verboten die Nazis die Arbeitersportvereine und beschlagnahmten das VermÃ¶gen. ZÃ¤hlt man noch den katholischen DJK (1935 verboten) und die jÃ¼dischen SportverbÃ¤nde Makkabi und Schild (1938 verboten) hinzu, kommt man auf eine Vielfalt von Sport-Massenorganisationen in den 20er und 30er Jahren. Es gab also Zeiten in Deutschland, in denen <strong>Alternativen zu den groÃŸen etablierten Sportorganisationen</strong> selbstverstÃ¤ndlich waren.<br />
Und damit in die Gegenwart, in der es solche Alternativen bekanntlich nicht gibt. Das <strong>Sportgericht</strong> des DFB hat ein Urteil gefÃ¤llt, das nach allen juristischen MaÃŸstÃ¤ben <strong>unhaltbar</strong> ist und erst recht nach moralischen und intellektuellen &#8211; auch der Begriff <a href="http://metalust.wordpress.com/2012/02/28/in-england-zum-beispiel-ist-es-relativ-ruhig-geworden-zum-kassenrollenwurfurteil/#more-3424">Klassenjustiz</a> sei hier gern einmal in die Debatte geworfen. Jenseits der <a href="http://www.publikative.org/2012/02/28/fusball-schwachsinn-dfb/">Parallelgesellschaft DFB</a> hÃ¤tte so ein Urteil nirgendwo Bestand. Was man als Verein dagegen tun sollte, wissen Volljuristen besser, deshalb sei <a href="http://www.magischerfc.de/wordpress/?p=6131">hiermit</a> auf einen verwiesen. Auch die Forderung, ggf. zivilrechtlich gegen das Urteil vorzugehen, steht im Raum. Erfreulicherweise.<br />
Aber ist nicht langsam der Zeitpunkt gekommen, ein paar Siebenmeilenstiefelschritte weiter zu denken? HÃ¤tten wir nicht lieber einen Verband, der Urteile fÃ¤llt, die sich zumindest ansatzweise durch eine gewisse PlausibilitÃ¤t auszeichnen? Einen Verband, der vielleicht sogar eine gewisse WÃ¼rde ausstrahlt? UnabhÃ¤ngig vom gerade aktuellen Problem des FC St. Pauli, gibt es ja genug GrÃ¼nde, sich einen <strong>DFB-freien FuÃŸball</strong> zu wÃ¼nschen, man muss das in diesem Blog vermutlich nicht weiter ausfÃ¼hren. Zugespitzt gefragt: Brauchen wir einen <strong>Anti-DFB</strong>? Einen alternativen Verband? Ja. Ist das eine realistische Forderung? Nein, selbstverstÃ¤ndlich nicht. Aber Ã¼ber Utopien nachzudenken, ist ja legitim. Und eine <strong>FuÃŸball-Utopie</strong>, Ã¼ber die es sich nachzudenken lohnt, wÃ¤re ein eigenstÃ¤ndiger Verband mit eigenem Ligensystem &#8211; wie es halt zu Arbeitersportzeiten der Fall war. Dieser Verband mÃ¼sste sich auf Ã¤hnliche Weise ideologisch vom DFB absetzen wie einst der Arbeitersport. Was jetzt nicht heiÃŸen soll, dass sÃ¤mtliche Positionen von einst auf heute Ã¼bertragbar wÃ¤ren. Auch der Begriff Arbeitersport hat sich natÃ¼rlich lÃ¤ngst Ã¼berlebt.<br />
Einem Verein wie dem FC St. Pauli, der &#8211; zumindest immer dann, wenn es gerade passt &#8211; seine Andersartigkeit betont, stÃ¼nde es vielleicht gar nicht schlecht zu Gesicht, sich darÃ¼ber Gedanken zu machen, unter welchen Bedingungen ein paar Generationen spÃ¤ter FuÃŸball gespielt wird oder gespielt werden kÃ¶nnte. Auf jeden Fall braucht es einen Verein, der damit anfÃ¤ngt.</p>The post <a href="https://www.direkter-freistoss.de/2012/03/01/brauchen-wir-einen-konkurrenzverband-zum-dfb/">Brauchen wir einen Konkurrenzverband zum DFB?</a> first appeared on <a href="https://www.direkter-freistoss.de">Blog fÃ¼r den kritischen FuÃŸballfreund</a>.<div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-related-none yarpp-template-list'>
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		<item>
		<title>Hany Ramzy: &#8222;Das war Politik, das hatte nichts mit FuÃŸball zu tun&#8220;</title>
		<link>https://www.direkter-freistoss.de/2012/02/02/ramzy-al-masry-ahly-aegypten/</link>
					<comments>https://www.direkter-freistoss.de/2012/02/02/ramzy-al-masry-ahly-aegypten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oliver Fritsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 17:29:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Al-Ahly]]></category>
		<category><![CDATA[Al-Masry]]></category>
		<category><![CDATA[Ã„gypten]]></category>
		<category><![CDATA[Hany Ramzy]]></category>
		<category><![CDATA[Tahrir-Platz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Telefonat mit dem Trainer der Ã¤gyptischen U23 Ã¼ber die tÃ¶dlichen Krawalle im Stadion von Al-Masry direkter freistoss: Sie haben das Spiel am Fernseher verfolgt. Was haben Sie gesehen? Hany Ramzy: Schon in der Halbzeit sah man rund zehn Leute mit Feuer auf dem Spielfeld, aber das schien sich spÃ¤ter wieder zu beruhigen. Doch direkt nach [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Telefonat mit dem Trainer der Ã¤gyptischen U23 Ã¼ber die tÃ¶dlichen Krawalle im Stadion von Al-Masry<span id="more-2127"></span></em></p>
<p><strong>direkter freistoss</strong>: Sie haben das Spiel am Fernseher verfolgt. Was haben Sie gesehen?</p>
<p><strong>Hany Ramzy</strong>: Schon in der Halbzeit sah man rund zehn Leute mit Feuer auf dem Spielfeld, aber das schien sich spÃ¤ter wieder zu beruhigen. Doch direkt nach Abpfiff ging der Wahnsinn los.</p>
<p><strong>df</strong>: Was genau?</p>
<p><strong>Ramzy</strong>: Hunderte von jungen MÃ¤nnern, manche vielleicht nicht einmal sechzehn Jahre alt, stÃ¼rmten den Platz und die BlÃ¶cke, viele mit Messern bewaffnet. Sie griffen die Fans und Spieler von Al-Ahly an. Schnell machte die Nachricht von mindestens zwanzig Toten die Runde, spÃ¤ter am Abend von noch viel mehr.</p>
<p><strong>df</strong>: <a href="http://www.zeit.de/sport/2012-02/aegypten-ultras-portsaid-tote">Es ist zu hÃ¶ren</a>, dass die Gewalt politisch motiviert gewesen sei.</p>
<p><strong>Ramzy</strong>: Ja. Das war eine geplante Aktion, das war politisch. Das hatte nichts mit FuÃŸball zu tun. Die Polizei sah tatenlos zu, sie lieÃŸ einfach gewÃ¤hren, dass Menschen starben. Es ist eine Schande fÃ¼r Ã„gypten.</p>
<p><strong>df</strong>: Die Ultras von Al-Ahly sollen am Tahrir-Platz an vorderster Front gekÃ¤mpft haben. Mussten sie nun dafÃ¼r bÃ¼ÃŸen? Wer sind die TÃ¤ter im Hintergrund?</p>
<p><strong>Ramzy</strong>: Niemand in Ã„gypten weiÃŸ das genau, nicht mal der Sicherheitschef der Regierung. Es gibt MutmaÃŸungen, dass die Leute des alten Regimes dahinter stecken. Die sind interessiert daran, im neuen Ã„gypten Unruhe zu stiften. Es kursiert andererseits auch das GerÃ¼cht, dass der Iran im Spiel ist. Das sind nun die groÃŸen Fragen, die sich unser Land stellen muss.</p>
<p><strong>df</strong>: Einige der beteiligten Spieler sollen gesagt haben, dass sie nie wieder FuÃŸball spielen wÃ¼rden.</p>
<p><strong>Ramzy</strong>: Das ist in der ersten Reaktion absolut verstÃ¤ndlich. Drei meiner Spieler sind von Port Said, einer von Al-Ahly. Mit einem habe ich gestern Nacht telefoniert. Sie sind unversehrt, aber stehen alle unter Schock. Sie haben viel Blut gesehen, Tote lagen in der Kabine. Es ist gut, dass die Liga bis auf weiteres abgesagt wurde. An FuÃŸball sollte man erst mal nicht denken.</p>
<p><strong>df</strong>: Sie fahren mit ihrer Mannschaft im Sommer nach London zu Olympia. Oder ist das in Gefahr?</p>
<p><strong>Ramzy</strong>: Das glaube ich nicht. Aber unsere Testspiele werden wir alle auswÃ¤rts austragen. Denn wir kÃ¶nnen von niemandem verlangen, nach Ã„gypten zu reisen, um ein FuÃŸballspiel auszutragen.</p>The post <a href="https://www.direkter-freistoss.de/2012/02/02/ramzy-al-masry-ahly-aegypten/">Hany Ramzy: „Das war Politik, das hatte nichts mit FuÃŸball zu tun“</a> first appeared on <a href="https://www.direkter-freistoss.de">Blog fÃ¼r den kritischen FuÃŸballfreund</a>.<div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-related-none yarpp-template-list'>
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			</item>
		<item>
		<title>FÃ¼nf Dinge, die wir aus der Hinrunde gelernt haben</title>
		<link>https://www.direkter-freistoss.de/2012/01/12/funf-dinge-die-wir-aus-der-hinrunde-gelernt-haben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Asche]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 17:22:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ernst Bloch hat Ã¼ber Vermutungen einmal sinngemÃ¤ÃŸ geschrieben, dass sie am Ende selten praktisch bewiesen werden kÃ¶nnen und dass sie meist in der Versuchsgeschichte der Erkenntnis, der erkannten IrrtÃ¼mer wandeln. Daher Ã¼berlasse ich die wilden halb-saisonalen Titelprognosen und die apokalyptischen Untergangsszenarien fÃ¼r den SC Freiburg und den HSV anderen und schaue auf das, was war. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ernst Bloch hat Ã¼ber Vermutungen einmal sinngemÃ¤ÃŸ geschrieben, dass sie am Ende selten praktisch bewiesen werden kÃ¶nnen und dass sie meist in der Versuchsgeschichte der Erkenntnis, der erkannten IrrtÃ¼mer wandeln. Daher Ã¼berlasse ich die wilden halb-saisonalen Titelprognosen und die apokalyptischen Untergangsszenarien fÃ¼r den SC Freiburg und den HSV anderen und schaue auf das, was war.<span id="more-2113"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>FÃ¼nf Dinge, die wir aus der Hinrunde gelernt haben:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1. <strong>Lucien Favre ist ein exzellenter Trainer</strong>. Gegenargumente sind willkommen, aber wie sonst lÃ¤sst sich diese herausragende Hinserie von Borussia MÃ¶nchengladbach erklÃ¤ren? Das Team hat sich im Kern nicht wesentlich zur Vorsaison verÃ¤ndert: Am letzten Spieltag vor der Winterpause standen bei der Borussia im Spiel gegen den FSV MainzÂ  10 Spieler auf dem Platz, die auch schon in den beiden Relegationsspielen gegen den VfL Bochum im Mai 2011 um Leben oder Tod spielten. Nachdem der Klassenverbleib der Fohlen schon den FÃ¤higkeiten Favres zuzuschreiben war, kann man ihn nun nicht oft genug loben. Eine taktisch hervorragend eingestellte Mannschaft und eine Menge Selbstvertrauen lassen erkennen, woran der 54-jÃ¤hrige Schweizer in der Sommerpause gearbeitet hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2. <strong>TorhÃ¼ter dÃ¼rfen sich nicht mehr schwer verletzen</strong>. RenÃ© Adlers langwierige Knieverletzung hat ihn in Leverkusen in Rekordzeit aufs Abstellgleis katapultiert, obwohl er einst als kommender Stern am TorhÃ¼terhimmel gefeiert wurde. Dieser Stern ist jetzt Manuel Neuer und RenÃ© Adler lÃ¤ngst abgelÃ¶st von Jungstar Bernd Leno. FuÃŸball ist ein schnelllebiges GeschÃ¤ft, heiÃŸt es oft. Treffender als im Fall Adler geht es kaum, gerade international spielende Clubs kÃ¶nnen sich keine langen Ausfallphasen von LeistungstrÃ¤gern leisten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>3. <strong>Geld schieÃŸt in Wolfsburg keine Tore</strong>. Felix Magath hat in der Hinrunde demonstriert, wie man es schafft, ein Team innerhalb kÃ¼rzester Zeit vom Zustand der ungeschminkten Lethargie in einen unpassend zusammengewÃ¼rfelten neongrÃ¼nen Haufen zu verwandeln, dessen Resultate nicht ansatzweise das ausgegebene Geld rechtfertigen. <a href="http://www.haz.de/Nachrichten/Sport/Fussball/Nach-Hoffenheim-verpflichtet-auch-der-VfL-Wolfsburg-einen-13-Jaehrigen">Nun probiert es Magath mit einer VerjÃ¼ngungskur</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>4. <strong>Lukas Podolski ist die Lebensversicherung des 1.FC KÃ¶ln</strong>. HÃ¶rt sich stark nach Stammtisch an, ist aber so. Zum ersten Mal hat Podolski in KÃ¶ln konstante gute Leistungen gezeigt, was sich auch in seiner Statistik widerspiegelt: 14 Tore und 5 Vorlagen in 16 Spielen bedeuten, dass er an Ã¼ber zwei Dritteln der KÃ¶lner Tore direkt beteiligt war. Pech nur fÃ¼r die FC-Verantwortlichen, dass sonst kein anderer KÃ¶lner Profi auch nur annÃ¤hernd an das Niveau von Podolski herankommt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>5. <strong>Als Trainer sollte man sich niemals seinen Arbeitgeber auf den Arm tÃ¤towieren lassen</strong>. Markus Babbel wird sich bei seiner nÃ¤chsten Station als Trainer zwei Mal Ã¼berlegen, ob er sich wieder mit Tinte auf die Haut kritzeln lÃ¤sst. Ein LÃ¶sungsvorschlag: Einen anderen Club trainieren und gleichzeitig auf Schmerzen verzichten kann Babbel nur, wenn er zu den Bayern zurÃ¼ckgeht. Oder an die Anfield Road. Oder zum VfB Stuttgart. Oder zum HSV. Oder zum TSV Gilching â€¦</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>===========================================</p>
<p>Wollen Sie fit in die RÃ¼ckrunde starten? Hier gibt es <a href="http://www.trainingsworld.com/trainingsplaene/laufen/">interessante TrainingsplÃ¤ne online</a>.</p>
<p>===========================================</p>The post <a href="https://www.direkter-freistoss.de/2012/01/12/funf-dinge-die-wir-aus-der-hinrunde-gelernt-haben/">FÃ¼nf Dinge, die wir aus der Hinrunde gelernt haben</a> first appeared on <a href="https://www.direkter-freistoss.de">Blog fÃ¼r den kritischen FuÃŸballfreund</a>.<div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-related-none yarpp-template-list'>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie das Internet die Sportberichterstattung verÃ¤ndert hat  &#8230;</title>
		<link>https://www.direkter-freistoss.de/2011/10/10/wie-das-internet-die-sportberichterstattung-verandert-hat/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[RenÃ© Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 07:22:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[FC St. Pauli]]></category>
		<category><![CDATA[Hartplatzhelden]]></category>
		<category><![CDATA[Marcel Eger]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphones]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Sport und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sportberichterstattung]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230; und wem der Sport quasi â€žgehÃ¶rtâ€œ, das ist aus guten GrÃ¼nden in diesem Blog oft Thema gewesen, zuletzt hier. Auf zahlreiche Aspekte aus diesem Themenkomplex gehe ich nun in dem Beitrag Social Sport? Wie sich Berichterstattung und Rechtelage im Zeitalter von Twitter, Flickr und Smartphones verÃ¤ndert haben ein, erschienen in dem neuen Buch Sport [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; und wem der Sport quasi â€žgehÃ¶rtâ€œ, das ist aus guten GrÃ¼nden in diesem Blog oft Thema gewesen, zuletzt <a href="http://www.direkter-freistoss.de/2011/08/27/hartplatzhelden-republica-bgh/">hier</a>. Auf zahlreiche Aspekte aus diesem Themenkomplex gehe ich nun in dem Beitrag <strong>Social Sport? Wie sich Berichterstattung und Rechtelage im Zeitalter von Twitter, Flickr und Smartphones verÃ¤ndert haben</strong> ein, erschienen in dem neuen Buch <a href="http://www.halem-verlag.de/shop/product_info.php/products_id/235">Sport und Medien. Eine deutsch-deutsche Geschichte</a>. Es geht unter anderem &#8211; einige ZwischenÃ¼berschriften seien hier mal zitiert &#8211; um â€ždie Demokratisierung der Produktionsmittelâ€œ und den â€žSportler als Berichterstatterâ€œ. Und auch darum, warum ein bestimmtes Interview mit Marcel Eger (frÃ¼her St. Pauli, heue Brentford) nie erschienen ist. Die erste Fassung meines Textes entstand fÃ¼r <a href="http://www.direkter-freistoss.de/2010/02/05/sport-und-medien-eine-deutsch-deutsche-geschichte/">diese Tagung</a> in KÃ¶ln. Und bei <a href="http://www.digitalmediawomen.de/2011/04/01/social-media-club-hamburg-thema-sport/">dieser Veranstaltung</a> des <strong>Social Media Club Hamburg</strong> vor etwas mehr als einem halben Jahr konnte man bereits einen Vorgeschmack auf den Buchbeitrag bekommen. </p>The post <a href="https://www.direkter-freistoss.de/2011/10/10/wie-das-internet-die-sportberichterstattung-verandert-hat/">Wie das Internet die Sportberichterstattung verÃ¤ndert hat  …</a> first appeared on <a href="https://www.direkter-freistoss.de">Blog fÃ¼r den kritischen FuÃŸballfreund</a>.<div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-related-none yarpp-template-list'>
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		<item>
		<title>Hartplatzhelden: Die Zeit der Ungewissheit ist vorbei</title>
		<link>https://www.direkter-freistoss.de/2011/08/27/hartplatzhelden-republica-bgh/</link>
					<comments>https://www.direkter-freistoss.de/2011/08/27/hartplatzhelden-republica-bgh/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oliver Fritsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 15:11:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit mehr als vier Monaten VerspÃ¤tung mÃ¶chte ich einen Beitrag Ã¼ber die republica nachreichen, bei der ich auf einem Podium teilgenommen habe und unter anderem Ã¼ber den Hartplatzhelden-Prozess referiert und diskutiert habe. Mit dem renommierten Internetkongress republica verbinde ich eine witzige, bewegende und einschneidende Anekdote. Es war im April 2009, ich besuchte das Panel Blog [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit mehr als vier Monaten VerspÃ¤tung mÃ¶chte ich einen Beitrag Ã¼ber die republica nachreichen, bei der ich auf einem Podium teilgenommen habe und unter anderem Ã¼ber den Hartplatzhelden-Prozess referiert und diskutiert habe<span id="more-2069"></span>. Mit dem renommierten Internetkongress republica verbinde ich eine witzige, bewegende und einschneidende Anekdote. Es war im April 2009, ich besuchte das Panel Blog und Recht. Es ging um PersÃ¶nlichkeitsrecht, Bildrecht, Zitatrecht, Urheberrecht. Die zwei Referenten spulten das Programm (im besten Sinne) souverÃ¤n und mit anschaulichen Beispielen aus der Praxis ab. Gegen Ende fragte ein ZuhÃ¶rer die beiden, ob sie den Fall Hartplatzhelden kennen wÃ¼rden. Einer, Thorsten Feldmann, Ã¤nderte spontan seinen Aggregatzustand. â€žAllerdings!â€œ, sagte er mit drei Ausrufungszeichen, â€žich will eins vorwegschicken: Ich glaube an die deutsche Justiz.â€œ Und sagte damit, dass er den Glauben ein wenig verloren hat. Er fuhrt fort: â€žAber wie diese beiden Urteile zustande kamen, das ist &#8230;â€œÂ  Feldmann schickte hinterher, dass man die Worte, mit denen er seiner EntrÃ¼stung ausdrÃ¼ckte, nicht zitieren mÃ¶ge.</p>
<p>Mit diesen beiden Urteilen meinte Feldmann die Urteile des Landgerichts und des Oberlandesgerichts Stuttgart, die beide dem WÃ¼rttembergischen FuÃŸballverband Recht gaben und der Website hartplatzhelden.de verboten hatten, von Privatleuten gedrehte Videos von Amateur- und JugendfuÃŸballspielen im Internet zu zeigen. Das sei angeblich unlauterer Wettbewerb, weil ein FuÃŸballspiel eine Leistung des Verband sei. Dem DFB soll also der FuÃŸball gehÃ¶ren. Feldmann hielt diese Entscheidungen fÃ¼r skandalÃ¶s, es war der erste Fall, zu dem er gleich zwei AufsÃ¤tze in Fachpublikationen geschrieben hatte. Beides Verrisse.</p>
<p>Am Ende seiner mehrminÃ¼tigen Suada fragte Feldmann, ob jemand die Seite kennen wÃ¼rde. â€žJaâ€œ, sagte ich aus der letzten Reihe, â€žich habe sie gegrÃ¼ndet.â€œ Applaus, fast schon Jubel aus dem Plenum.</p>
<p>Das tat gut, denn wir, die Hartplatzhelden GmbH, hatten wenige Wochen zuvor die zweite juristische Niederlage hinnehmen mÃ¼ssen. Uns blieben noch zwei Wochen, um in Revision zu gehen â€“ vor den Bundesgerichtshof. Eine schwere Entscheidung, denn es ging auch um viel Geld. Inzwischen ist alles gut ausgegangen, der BGH entschied im Oktober 2010, dass die beiden Urteile aus Stuttgart das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt sind. Experten sprechen von einem Satz Ohrfeigen fÃ¼r die Stuttgarter Richter. Das Filmen von Amateurspielen, so der BGH, ist nicht verboten, daher ist es auch nicht verboten, die entsprechenden Videos im Internet zu zeigen. Die Hartplatzhelden ahmen keine fremde Leistung nach, schon gar nicht welche des Verbands. Wettbewerb muss er hinnehmen, Wettbewerb muss frei sein.</p>
<p>Seitdem verbinde ich Angenehmes mit der republica. Denn ohne diese unerwartete Motivationsrede vonÂ  Thorsten Feldmann, den ich vorher nicht kannte, wÃ¤re ich vielleicht nicht in Revision gegangen. Zwei vÃ¶llig falsche und ungerechte Urteile hÃ¤tten noch heute Bestand. Urteile, die nicht nur fÃ¼r mich, nicht fÃ¼r die Hartplatzhelden Konsequenzen gehabt hÃ¤tten. Jeder Zeitungsredaktion hÃ¤tten die VerbÃ¤nde verbieten kÃ¶nnen, Videos vom Kreisligaschlager zu senden. Jedem stolzen Vater hÃ¤tten sie untersagen kÃ¶nnen, den gefilmten Sololauf auf Youtube hochzuladen. Oder gegen LizenzgebÃ¼hren zu erlauben. Vielleicht klingt das absurd, aber genau das fÃ¼hrten die kleinen Sepp Blatters aus dem LÃ¤ndle im Schilde. Und wer weiÃŸ, ob sich nicht andere SportverbÃ¤nde ein Beispiel daran genommen hÃ¤tten?</p>
<p>Und wer weiÃŸ, ob sich dieses RechtsverstÃ¤ndnis auf Sport beschrÃ¤nkt hÃ¤tte? Eventuell wÃ¤re es auch irgendwann verboten worden, ein Feuerwerk am Brandenburger Tor zu filmen, weil die Stadt Berlin sich in ihrer Funktion als Veranstalter in ihrer Vermarktungspolitik eingeschrÃ¤nkt sieht. Doch der BGH hat dem Treiben ein Ende gesetzt, hat Veranstalterrechten und LeistungsschutzansprÃ¼chen Grenzen gezogen. Der BGH hat dem Internet ein groÃŸes StÃ¼ck Freiheit geschenkt. Der BGH versteht das Internet. Ist das nicht ein beruhigendes Zeichen?</p>
<p>Das Internet ist die ideale Plattform fÃ¼r Amateursport, weil er (Ã¶konomisch gesprochen) ein Long-Tail-Produkt ist: viele tausende kleine Zielgruppen. Und gerade bei Bewegtbildern spielt der Sport seine Vorteile aus, selbst wenn oder gerade weil sie nicht im Hochglanz produziert sind wie in der sterilen Bundesliga. Im Jahr 2006, als wir hartplatzhelden.de â€žlaunchtenâ€œ war die Praxis, FuÃŸballspiele zu filmen und zu verÃ¶ffentlichen, noch nicht verbreitet. Heute setzt sie sich zunehmend durch, auch wenn die meisten Spiele noch nicht gefilmt werden. Doch der Sport an der Basis sollte es als Chance begreifen, als Chance zur Vermarktung und zur Verbreitung. Eine Erkenntnis aus der Mediengeschichte besagt: WorÃ¼ber geschrieben wird, was gesendet wird, gewinnt an Bedeutung. Und wer sich ab und an im AmateurfuÃŸball herumtreibt, wer auf Deutschlands HartplÃ¤tzen zugegen ist, weiÃŸ, dass dieser Sport an Bedeutung zulegen muss. Es kommen kaum noch Zuschauer.</p>
<p><object codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,0" class="video" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.hartplatzhelden.de/static/flash/flvplayer_3.16.swf" flashvars="file=http://www.hartplatzhelden.de/w/video/hph/2011/04/16/20110416rueckfallzieher.flv&amp;autostart=false&amp;callback=http://www.hartplatzhelden.de/swfplayer_stats.php&amp;usefullscreen=true&amp;logo=http://www.hartplatzhelden.de/static/img/hph11/video_logo.jpg&amp;enablejs=true&amp;image=http://www.hartplatzhelden.de/w/video/hph/2011/04/16/20110416rueckfallzieher.png" width="480" height="322" wmode="transparent" allowfullscreen="true"><param name="movie" value="http://www.hartplatzhelden.de/static/flash/flvplayer_3.16.swf?file=http://www.hartplatzhelden.de/w/video/hph/2011/04/16/20110416rueckfallzieher.flv&amp;autostart=false&amp;callback=http://www.hartplatzhelden.de/swfplayer_stats.php&amp;usefullscreen=true&amp;enablejs=true&amp;image=http://www.hartplatzhelden.de/w/video/hph/2011/04/16/20110416rueckfallzieher.png"/><param name="allowFullScreen" value="true" /><p class="no_flash">Sie benÃ¶tigen eine aktuelle Version des Flash-Players, damit dieses Video angezeigt werden kann.<br /><a href="http://www.adobe.com/shockwave/download/download.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash" class="extern" title="externer Link: http://www.adobe.com/shockwave/download/download.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash">Flash-Player aktualisieren</a>.</p></object></object></p>
<p>Das war auch ein Thema auf der republica 11, ich war dort mit einigen anderen aus der FuÃŸballwelt auf dem Panel <em>Vom Supporter zum Reporter</em>, moderiert von Alexander Endl, dem Blogger von <a href="http://www.clubfans-united.de/">Clubfans United</a>. FuÃŸball spielt eine untergeordnete Rolle auf der republica. Auch deutsche Profivereine vernachlÃ¤ssigen das Internet und die KanÃ¤le der sozialen Medien. Ich glaube, das liegt daran, dass der Ã¶konomische Vorteil noch nicht erkennbar ist. Den Bundesligavereinen geht es gut, vielleicht zu gut. Die Leute rennen ihnen die Bude ein.</p>
<p>Ganz anders im AmateurfuÃŸball. Daher finde ich folgende Frage viel erklÃ¤rungsbedÃ¼rftiger: Warum macht der Amateursport, der auf jeden Zuschauer und jeden Euro angewiesen ist, so wenig auf Facebook, Twitter und Youtube? Wo die Produktion doch so einfach und billig ist. Vielleicht ist das ja ein spannendes Thema fÃ¼r eine der nÃ¤chsten republicas.</p>
<p>Ob Sport und FuÃŸball kÃ¼nftig eine grÃ¶ÃŸere Rolle auf der republica spielen oder nicht â€“ ich werde die Entwicklung dieser Tagung verfolgen, denn ich verbinde mit ihr eine sehr angenehme Erfahrung. Allerdings hÃ¤tte mich eine Niederlage vor dem BGH enorm viel Geld kosten kÃ¶nnen. Offen gesprochen hÃ¤tte ich mir von der digitalen Szene in der Zeit der Ungewissheit mehr UnterstÃ¼tzung gewÃ¼nscht, gar nicht mal finanziell, sondern in der WÃ¤hrung Aufmerksamkeit. Aber es ging ja auch so, dank neutraler Schiedsrichter.</p>
<p>In der <a href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/heimliche-helden/artikel/fussball-gehoert-allen.html">August-Ausgabe der <em>brand eins</em></a> ist ein langer Bericht von mir Ã¼ber den Prozess erschienen.</p>The post <a href="https://www.direkter-freistoss.de/2011/08/27/hartplatzhelden-republica-bgh/">Hartplatzhelden: Die Zeit der Ungewissheit ist vorbei</a> first appeared on <a href="https://www.direkter-freistoss.de">Blog fÃ¼r den kritischen FuÃŸballfreund</a>.<div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-related-none yarpp-template-list'>
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		<title>Bayern MÃ¼nchen: Bei Heynckes gehen die Lampen an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[swenzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 13:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[JosÃ© Mourinho]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer am Mittwoch die MÃ¶glichkeit hatte, Bayern gegen ZÃ¼rich und danach Barca gegen Real hintereinander zu sehen, bekam einen Eindruck davon, wie weit der FC Bayern von der internationalen Spitze entfernt ist. Auf der einen Seite ein teilweise lustloses Ballgeschiebe ohne Dynamik (Bayern), auf der anderen Seite ein FuÃŸballfeuerwerk mit herausragenden Individualisten und Kombinationen (Barcelona, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer am Mittwoch die MÃ¶glichkeit hatte, Bayern gegen ZÃ¼rich und danach Barca gegen Real hintereinander zu sehen, bekam einen Eindruck davon, wie weit der FC Bayern von der internationalen Spitze entfernt ist<span id="more-2085"></span>.</p>
<p>Auf der einen Seite ein teilweise lustloses Ballgeschiebe ohne Dynamik (Bayern), auf der anderen Seite ein FuÃŸballfeuerwerk mit herausragenden Individualisten und Kombinationen (Barcelona, auch Madrid). Man kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, wie sich der FC Barcelona immer wieder aus brenzligen Situationen befreite, sich neue RÃ¤ume schaffte, und auf jede Frage eine Antwort hatte, die nie dem Zufall Ã¼berlassen schien.</p>
<p>Das alles hatte man bereits im Champions-League-Endspiel gegen Manchester United gesehen. Nur war Real Madrid, wie auch schon im Hinspiel um den spanischen Supercup, ein fast ebenbÃ¼rtiger Gegner, der dem rauschenden Ballkollektiv, teilweise taktische Finesse, gegen Ende des Spiels leider nur noch BrutalitÃ¤t entgegensetzen konnte. Insbesondere Pepe vermieste einem durch sein unfaires Verteidigen und dauerndes Lamentieren die Freude.</p>
<p>Man kann den FC Barcelona als Fan bewundern, als AnhÃ¤nger vergÃ¶ttern. Als Gegner verzweifelt man und hadert mit dem Schicksal, warum man selbst als Weltklassemannschaft fast keine Chance hat. Wie will man diesen perfekten Ballstafetten beikommen, wie Messi bremsen, wie Ã¼berhaupt den Ball gewinnen?</p>
<p>JosÃ© Mourinho hat darauf mit Madrid teilweise eine Antwort gefunden, die sich in den Klassikern der letzten Saison bereits angedeutet hatte: HÃ¤rte, an der Grenze zur KÃ¶rperverletzung. Madrid spielte zwar viel offensiver als in den letzten Begegnungen und kombinierte teilweise sehr ansehnlich, aber man hatte nie den Eindruck, dass sie das Spiel gewinnen kÃ¶nnten. Barcelona wiegt den Gegner meist in Sicherheit, indem die Mannschaft verspielt wie ein Welpe wirkt. Doch wenn es sein muss, schlagen die Mannen von Trainer Guardiola zu und entblÃ¶ÃŸen jede Schwachstelle beim Gegner.</p>
<p>Auch wenn Jupp Heynckes nach dem Spiel gegen ZÃ¼rich nicht unbedingt an Barcelona dachte, sah man ihm an, welch enorme Aufgabe auf ihn zukommt. Alles soll anders und besser werden, der Anspruch ist enorm, und der PrÃ¤sident des Vereins sitzt ihm im RÃ¼cken oder vielleicht schon in der Kabine.</p>
<p>Selbst die nicht besonders kritische Frage, ob es ein Problem sei, den TorschÃ¼tzenkÃ¶nig der letzten WM auf die Bank zu setzen, lies in Heynckes&#8216; Gesicht alle Lampen angehen. vorbei war es mit der SouverÃ¤nitÃ¤t des ehemaligen Trainers von Real Madrid. Es ist zu vermuten, dass der deutsche Rekordmeister vor einer weiteren durchschnittlichen Saison steht. Vielleicht holt er einen nationalen Titel, doch die Herren im Vorstand wird das nicht befriedigen. Bei den Bayern ist der Druck besonders hoch, zumindest einen Titel zu gewinnen, die Fans und die Medien fordern das.</p>
<p>Es wÃ¤re interessant, wie die Medien und die Fans reagieren, wenn der Vorstand von einem Ãœbergangsjahr und einem langfristigen Konzept sprechen wÃ¼rde, etwas was man entwickeln will, etwa eine SpielidentitÃ¤t, die nicht nur aus â€žmir-san-mirâ€œ besteht. Der FC Barcelona gewann Ã¼brigens in der Zeit seiner grÃ¶ÃŸten Umstrukturierung zwischen 1999 und 2005 keinen einzigen Titel.</p>The post <a href="https://www.direkter-freistoss.de/2011/08/19/bayern-heynckes-barcelona-mourinho/">Bayern MÃ¼nchen: Bei Heynckes gehen die Lampen an</a> first appeared on <a href="https://www.direkter-freistoss.de">Blog fÃ¼r den kritischen FuÃŸballfreund</a>.<div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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