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	<title>Die DiVa</title>
	
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		<title>Rüdiger</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 11:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kopfkino]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Asphalt surrt, die Stadt glüht. Mädchen fahren mit zu kurzen Röcken auf zu alten Fahrrädern, Autofahrer können sich nicht entscheiden, hinter den Mädchen fahren und sich der Illusion hingeben, dass man nur den Arm ausstrecken muss um ihnen an den Hintern zu fassen oder den Mädchen entgegenkommen  um einen Blick unter die zu kurzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Asphalt surrt, die Stadt glüht. Mädchen fahren mit zu kurzen Röcken auf zu alten Fahrrädern, Autofahrer können sich nicht entscheiden, hinter den Mädchen fahren und sich der Illusion hingeben, dass man nur den Arm ausstrecken muss um ihnen an den Hintern zu fassen oder den Mädchen entgegenkommen  um einen Blick unter die zu kurzen Röcke zu erhaschen. Wahrscheinlich ist beides tagrettend. Urbane Junge flüchten in das bisschen Stadtnatur, dass die Planer haben anlegen lassen, und rasten wegen eines Frosches im hohen Schilf aus. Alle 5 Meter raucht ein Gill am Fluss, schöne Körper werden möglichst ungewollt in Szene gesetzt. Zufällig will man aussehen.</p>
<p>Die Sonne versucht mich zu blenden, als ich die Augen öffne und direkt auf eine schwarze mich angrinsende Hundeschnauze schaue. Er hat die schwer bewachte Wurst vom Grill geklaut und sich einverleibt. Wachdienst war noch nie meine Stärke, ich bin eingeschlafen, wie der Sonnenbrand auf meiner Nase beweisst.  Mistvieh denke ich, aber zum Glück sind die von Bell so schlau und packen 2 Würste in eine Packung, ich muss also nicht mitten in der wilden Stadtnatur verhungern, hier wo mich doch eh niemand finden würde und mich Frösche und Ameisen innerhalb kürzester Zeit so zerfressen hätten dass ich nur noch anhand meiner Zähne identifizierbar bin. Völlig klare Sache, denke ich und starre den Hund, an der fast mein Todesurteil gebellt hätte.</p>
<p>Hübsch ist er, fährt es mir durch den Kopf,  so schön gezeichnet und treudoofe braune Augen hat er, ich werde ihn Rüdiger nennen und behalten. Schliesslich hat der Penner vorhin gesagt er sei ein Streuner, der sich an niemanden binden kann. Ich werd ihn an mich binden, mit Kalbsbratwurst wenn es sein muss. Ich gebe Rüdiger auch die zweite noch rohe Kalbbratwurst, er legt sich zufrieden ins Gras und ich kuschle mich auf seinen rundgemütlichen Bauch. Rüdiger und ich, der kalbsbratwurstfressende Streuner und die Wurstwachniete das wird ein Team! Der Wind dreht und vom Einweggrill nebenan weht der Geruch nach Steak zu uns rüber. Rüdiger springt auf und galoppiert dümmlich grinsend entgegen des Windes, mein Kopf landet im Gras. Ich springe auf, rufe ihm hinterher, locke ihn mit Brot und Tomaten, er dreht sich nichtmal um. Kalbsbratwurst habe ich keine mehr. Vielleicht habe ich ihm zu schnell gegeben was er wollte. Mit einer weiteren Wurst hätte ich noch etwas länger auf seinem Bauch liegen können.</p>
<p>Es ist dunkel. Die Stadt kühlt aus. Nachschwärmer beleben leise schüchtern die Gassen. Ich fahre mit meinem zu kurzen Rock auf meinem zu alten Fahrrad. Der Wind weht mir um die Nase. Ich biege links ab in meine Strasse. Der Metzger an der Ecke verkauft Kalbsbratwürste.</p>
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		<title>Madame DiVa? Sind Sie da?</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 17:46:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Madame Anique]]></category>
		<category><![CDATA[Pilsener]]></category>
		<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Bonjour! Madame Anique&#8221; Die Plattenladentür macht einen kleinen Knicks und gewährt Madame Anique einlass.
&#8220;Ein wunderschön bonjour la porte de Plattenladen! Wo, de la merde, ist die Madame DiVa. Ich muss ihr erzählen von die klein accident von die Nuit gestern.&#8221;
&#8220;Is wech, hat jesacht will ma kippen holn, gestern, dabei hab ich ja welche ine Trinkhalle.&#8221;
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Bonjour! Madame Anique&#8221; Die Plattenladentür macht einen kleinen Knicks und gewährt Madame Anique einlass.</p>
<p>&#8220;Ein wunderschön bonjour la porte de Plattenladen! Wo, de la merde, ist die Madame DiVa. Ich muss ihr erzählen von die klein accident von die Nuit gestern.&#8221;</p>
<p>&#8220;Is wech, hat jesacht will ma kippen holn, gestern, dabei hab ich ja welche ine Trinkhalle.&#8221;</p>
<p>Die Plattenladentür öffnet sich und bittet eine Frau im weissen Kittel hinein.</p>
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		<title>Aber Frau DiVa was ist denn nur los mit Ihnen?</title>
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		<comments>http://diediva.com/2010/03/aber-frau-diva-was-ist-denn-nur-los-mit-ihnen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 22:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Hey, ich bin `ne Plattenladentür und keine Teenagerzimmertür!&#8221; Die Plattenladentür pickiert sich lautstark als Lotte reinwirbelt. Sie stolpert kurz über das Bein das Ronald der grummlige Postbote ihr stellt, also Lotte nicht die Tür, denn die hängt ja in Ihren Angeln.
&#8221; Frau DiVa, was ist denn nur los mit Ihnen? Erst hört man wochenlang nichts, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Hey, ich bin `ne Plattenladentür und keine Teenagerzimmertür!&#8221; Die Plattenladentür pickiert sich lautstark als Lotte reinwirbelt. Sie stolpert kurz über das Bein das Ronald der grummlige Postbote ihr stellt, also Lotte nicht die Tür, denn die hängt ja in Ihren Angeln.</p>
<p>&#8221; Frau DiVa, was ist denn nur los mit Ihnen? Erst hört man wochenlang nichts, der <a href="http://www.yvesmaurer.ch/blog" target="_blank">Herr Bebilderer</a> beschwert sich schon <a href="http://www.pixelfreund.ch/2010/02/blogger-portraits-yves-maurer/" target="_blank">fremd</a>, und dann muss ich auch noch das in der Zeitung lesen?!</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-531" title="02032010(2)" src="http://diediva.com/wp-content/uploads/2010/03/0203201022-300x24.jpg" alt="02032010(2)" width="300" height="24" /></p>
<p>Ist es wahr? Sind Sie dem Wahnsinn verfallen?*</p>
<p>Herr Wagners melancholische, Madame Aniques liedgestrichte, Olpes halboffene und auch sonst alle Plattenladenstammkundenaugen sind auf die DiVa gerichtet.</p>
<p>Frau DiVa richtet sich hinter ihrer Prilblumentheke zurecht, schaut sie an und lächelt.</p>
<p>*Alles gut, liebe Freunde, alles wahnsinnig gut!*</p>
<p>Die Plattenladenstammkunden atmen auf und gehen den Dingen nach, denen sie halt so nachgehen, und keiner sieht das wildchoreografische Zucken an der DiVas linken Auge.</p>
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		<item>
		<title>Der Martin meint:</title>
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		<comments>http://diediva.com/2010/02/der-martin-meint-15/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 11:49:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Was macht der Martin eigentlich so?]]></category>

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		<description><![CDATA[gesungene Wahrheiten die so eigentlich auch nur gelogen sind meint der Martin:
Beim ersten Mal tat`s noch weh, beim zweiten Mal nicht mehr so sehr&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-307" title="postit" src="http://diediva.com/wp-content/uploads/2009/06/postit-150x150.png" alt="postit" width="72" height="72" />gesungene Wahrheiten die so eigentlich auch nur gelogen sind meint der Martin:</p>
<p>Beim ersten Mal tat`s noch weh, beim zweiten Mal nicht mehr so sehr&#8230;</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/diediva/~4/b0me1GdCz5A" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bei Ihnen, werte Frau DiVa findet man aber auch garnichts!</title>
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		<comments>http://diediva.com/2010/02/bei-ihnen-werte-frau-diva-findet-man-aber-auch-garnichts/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 16:45:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es herrscht Aufregung im Plattenladen und zwar helle! Die Hitliste der *meistegesuchten Plattentitel die wir aber leider nicht führen weil wir sie doof finden, also die Titel nicht sie.* ist vor einigen Minuten mit dem grimmigen runzligen Postangestellen Ronald im Plattenladen eingetroffen.
Ronald bringt die Plattenladenpost schon seit mindestens 76 Jahren, niemand weiss genau welche Post [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es herrscht Aufregung im Plattenladen und zwar helle! Die Hitliste der *meistegesuchten Plattentitel die wir aber leider nicht führen weil wir sie doof finden, also die Titel nicht sie.* ist vor einigen Minuten mit dem grimmigen runzligen Postangestellen Ronald im Plattenladen eingetroffen.</p>
<p>Ronald bringt die Plattenladenpost schon seit mindestens 76 Jahren, niemand weiss genau welche Post das die 74  Jahre vor Eröffnung des Ladens gewesen sein soll, spricht man Ronald aber darauf an, bellt und knurrt er derart böse, dass man kein weiteres Nachhacken riskieren will. Die Legende behauptet Ronald hat in Plattenladenland bereits so gut wie jeden Hund gebissen.</p>
<p>Nun, die Liste ist da! Alle Stammkunden, ausser Herrn Wagner, der hat zu tun, scharren sich um der DiVa`s Prilblumen Empfangstheke. *Mon Dieu, Cherie- DiVa! Zeig Sie nous endlisch was die clients nischt können kaufen ici!* Madame Anique glüht unter Ihrer Yves  Saint- Laurent Camouflage ein klitzekleinwenig rot hervor.</p>
<p>*Recht hatse dat Madame! Hau ma raus die Kacke!* schluck, Pilseners drittes leer.</p>
<p>*Also meine lieben Freunde und Stammkunden dann wollen wir doch mal sehen was unsere Kunden suchen aber nicht bekommen.* Die DiVa holt tief Luft und beginnt:</p>
<ul>
<li><strong>Piguin Kostüm basteln </strong> *Das ist ja der neuste Schrei aus L.A. der Pinguin Look, schlecht für grosse Schritte, aber warm für den Winter* Püppi weiss halt Bescheid über Mode.</li>
<li><strong>Wombat Winterstiefel</strong> Püppi rutscht nervös auf ihrem Stuhl rum: *Sowas von 2008, Herr Gott nochmal!*</li>
<li><strong>Hilfe, ich bin ein Mann und muss einen Rock tragen </strong> *Wat guckta mich denn getz alle so an! wir ham abjemacht dat dat unda uns bleibt!* schluck, Jägermeister</li>
<li><strong>Leoparden Leggins </strong> *Och, Freunde getz müssta aba ma aufhörn! Seid ja nur neidisch auf dat tolle Jesäss in dene Teils!*</li>
<li><strong>Weibliche Brüste beim Mann</strong> *gnihihi*, Lotte läuft rot an, *Ich hab letztens Pilsener&#8230;  huch*</li>
<li><strong>D</strong><strong>ünne Haare Frisur </strong> *Och mon dieu, mit ein bisschen Toupage und Spray für die aare, isch mache die schönste Frisur avec beaucoup de Volume!*</li>
<li><strong>Haarige DiVa </strong> Die gesammelte Plattenladenkundschaft ist entsetzt. Also wenn man hier etwas mit Sicherheit nicht findet, dann sind es haarige DiVas, wie kann man nur?</li>
</ul>
<p>Während die Stammkunden sich versuchen zu sammeln geht mit einem Knarren die Tür des Plattenladens auf, sie schimpft kurz mit der Eingangsklingel, da die wiedereinmal ihren Einsatz verpasst hat. Ronald steht da, und lächelt!</p>
<p>*Ich hab meine Job verloren, hab den Pudel von soner Oma zu doll erschreckt, ist an nem Herzkasper gestorben!* WAS? Lotte ist entsetzt. *Der Hund du Göre, nicht die Oma! Jetzt hab ich Zeit, und ich dachte ich such mir mal ne Platte, irgendwas mit viel Wörtern und Sex und Liebe und Regalen, aber ohne Hunde!*</p>
<p>*Komm rein Ronald, das was du suchst, findest du hier vielleicht.*</p>
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		<item>
		<title>Plattenladen, oder wie Lotte fast Sturkopf-Ping-Pong Weltmeisterin wurde</title>
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		<comments>http://diediva.com/2010/01/plattenladen-oder-wie-lotte-fast-sturkopf-ping-pong-weltmeisterin-wurde/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 17:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lotte]]></category>
		<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die DiVa steht vor dem Olympiahymnen die es für 1 Woche in die Charts geschafft haben- Regal und sucht gerade nach der Hymne von Oer-Erkenschwig 1953. Madame Anique sinniert auf Ihrer Chaiselongue  Zeiten hinterher die sie nächste Woche haben wird und Olpe, ja Olpe sitzt und tut was ein Mann tun muss, nichts.
Mitten in diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die DiVa steht vor dem Olympiahymnen die es für 1 Woche in die Charts geschafft haben- Regal und sucht gerade nach der Hymne von Oer-Erkenschwig 1953. Madame Anique sinniert auf Ihrer Chaiselongue  Zeiten hinterher die sie nächste Woche haben wird und Olpe, ja Olpe sitzt und tut was ein Mann tun muss, nichts.</p>
<p>Mitten in diese Idylle platzt Lotte, die anderen Plattenladenstammkunden sind sich ihr plötzliches Wirbelwind erscheinen schon gewohnt, doch diesmal ist etwas anders. Lotte riecht. Also nicht wie Lotte sonst riecht, ein wenig nach Blumen, frischgewaschenen Haaren und Zuckerwatte. Nein, Lotte riecht unangenehm. Die DiVa dreht sich um, Madam Anique zückt Ihren Yves Saint Laurent Flakon: pfpfpfpfppf&#8230; *Mon Dieu, Lott! Tu riescht wie ein Kamel in die Sahara! Was ast du fait?*</p>
<p>*ICH!* schreit Lotte mit Stolzgeschwellter Brust, *ICH werde Sturkopf- Ping-Pong Weltmeisterin! Darauf trainiere ich schon seit drei Tagen! Und ich bin garnicht schlecht, jawohl! Uhund, jajaja ich werde auch noch Unsicherheits- Wrestling Olympiasiegerin! Könnt ihr mir glauben! Ich mach die alle platt!*</p>
<p>Lotte wischt sich den Schweiss von der Stirn. *Du DiVa* raunt sie leise, *Könnten wir zusammen trainieren, bitte?*</p>
<p>Die DiVa nickt, und weiss das sie in spätestens 2 Tagen Ihrer Pflicht als Hoffnungsträgertrainerin entbunden sein wird. Denn Lotte ist 234545 der Durchhaltevermögensweltrangliste.</p>
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		<item>
		<title>Der Martin meint:</title>
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		<comments>http://diediva.com/2010/01/der-martin-meint-14/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 16:48:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Was macht der Martin eigentlich so?]]></category>

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		<description><![CDATA[Meeresbiologische Vergleiche die man sich merken sollte meint der Martin:
*Du hast die Konzentration eines Octopusses!*
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-307" title="postit" src="http://diediva.com/wp-content/uploads/2009/06/postit-150x150.png" alt="postit" width="96" height="83" />Meeresbiologische Vergleiche die man sich merken sollte meint der Martin:<br />
*Du hast die Konzentration eines Octopusses!*</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/diediva/~4/qaIv1YMp5bI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Von Eseln, Iren und wirklich wirklich kalten Nächten</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/diediva/~3/CGDIsKCZcQk/</link>
		<comments>http://diediva.com/2009/12/von-eseln-iren-und-wirklich-wirklich-kalten-nachten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 18:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kopfkino]]></category>
		<category><![CDATA[Lotte]]></category>
		<category><![CDATA[Madame Anique]]></category>
		<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>

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		<description><![CDATA[*DiVa, DiVa, DiVa&#8230; aber jetzt hör doch mal! Bitte! DIVA!! Menno!* Die DiVa sitzt hinter ihrem Prilblumen Counter mit riesen Kopfhörern und hört das neuste The Doors Album. Lotte sieht sie zwar vor der Theke auf und ab hüpfen, doch heute ist DiVa- Tag, sie mag garnicht zuhören. 
Madame Anique beobachtet die Szenerie amüsiert, nimmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>*DiVa, DiVa, DiVa&#8230; aber jetzt hör doch mal! Bitte! DIVA!! Menno!* Die DiVa sitzt hinter ihrem Prilblumen Counter mit riesen Kopfhörern und hört das neuste The Doors Album. Lotte sieht sie zwar vor der Theke auf und ab hüpfen, doch heute ist DiVa- Tag, sie mag garnicht zuhören. </p>
<p>Madame Anique beobachtet die Szenerie amüsiert, nimmt einen tiefen Zug Ihrer langen dünnen Mentolzigarette und richtet sich auf Ihrer Chaiselongue her: *Alors, Lotte ma petite, was ist denn die Probleme? Kann isch dir aide?*<br />
*Ich, ich.. also weisst du Madame, ich bin so aufgeregt, ich war im Märchen in Echt mal, gestern, nein vorgestern, ist ja auch egal, also weisst du, ich wollte doch gestern, quatsch vorgestern auch noch in den Plattenladen kommen, weil wir wollten ja Olpe von der *One-Hit Wonder aus den 80ern* Ecke zum *One-Hit Wonder aus den späten 60er* Regal verlegen, weil er immer so verstört geguckt hat wenn WHAM! oder AHA laufen. Ich finde WHAM ja eigentlich ganz toll, vorallem das Weihnachtslied, dass mit dem Schnee und so&#8230;*</p>
<p>*Lott cherie, dein Märschen, was ist das für eine Märschen?*</p>
<p>*Ah, jajaja, also ich wollte ja kommen um Olpe wegzuschieben, und dann bin ich in die falsche Bahn gestiegen, also eigentlich nicht in die falsche, aber in eine die ungefähr 300 Haltestellen vor dem Plattenladen angehalten hat und nicht mehr weiterfahren wollte. Und dann dann stand da einer, der guckte auch so verdutzt aus der Wäsche und es war ganz kalt und ich hatte kein Geld, wie Maria kam ich mir vor, weisst du die aus der Weihnachtsgeschichte, nur das ich nicht schwanger bin, und keinen Esel dabei hatte. Aber wo soll man um diese Zeit auch einen Esel herkriegen&#8230; Gibt es eigentlich Esel in Plattenladenland? Ich weiss garnicht müsste man mal einen Eselzüchter fragen&#8230;*</p>
<p>*Lott!! Die Märschen!* Madame Anique nimmt einen grossen Schluck aus Ihrem silbernen Flachmann.</p>
<p>*Ah ja, also dann sind wir gelaufen, der Verdutzte und ich, und ich habe gesagt ich laufe so lange mit ihm bis ein Esel vorbeikommt* Lotte krümmt sich einen Moment vor Lachen, bis sie Madame Aniques bösen Blick einfängt. *Ähm, ja also dann, dann haben wir geredet und geredet und geredet und geredet, und plötzlich waren wir schon mindestens 10 Kilometer gelaufen, und es war immer noch bitterkalt, aber wir sind weitergelaufen und haben geredet und geredet und geredet. Ach ich sag dir Madame es war so nett. Wir waren plötzlich an einem Park da konnte man die Lichter der ganzen Stadt funkeln sehen, und so ein weisser Schein lag über den Dächern weil es ja so kalt war. Dann sind wir in eine Bar gegangen, weil es war wirklich wirklich kalt, Madame!*<br />
*Isch abe compris, es war froid!*<br />
*Ja genau, und da haben wir dann Glühwein getrunken und Musik über Kopfhörer gehört, obwohl da richtig laut Musik lief, in der Bar. Und dann haben die zugemacht, wir wollten aber immer noch nicht nach hause, darum sind wir noch in einen Irischen Pub. Unglaublich Madame! Das sind ja komische Leute die Iren, darum heissen die wohl auch so, Iren.* Wieder lacht sich Lotte rot, hört augenblicklich auf, als sich Madame Anique anschickt ihre Chaiselongue zu verlassen.</p>
<p>*Jajaja, und dann haben die auch zugemacht in dem Irish Pub und wir haben weiter geredet, bis der Mann, bis der Ire ganz irr wurde und uns verjagt hat. Und dann, ja dann sind wir nach hause gegangen, es war ja schliesslich richtig kalt.*</p>
<p>*Mon Dieu, maintenant, es wird spannend! à la maison, was ist passiert da?*</p>
<p>*Naja was schon, Madame Anique, ich habe meinen Flanell Pyjama angezogen und bin ins Bett gegangen, ah und vorher habe ich mir noch eine Wärmflasche gemacht, was der Junge gemacht hat weiss ich nicht. Aber mal ehrlich, Madame, ist das nicht eine schöne romantische Geschichte? Wie im Märchen oder?*</p>
<p>*Pardonnement? Ihr abt nischt gemacht&#8230; also ihr abt nischt Schuschu?*</p>
<p>*NEIN! Naja, nein. Ach menno&#8230;nein*</p>
<p>Die DiVA, die natürlich die ganze Zeit zugehört hat unter Ihren Kopfhörern, stellt die Musik wieder an, lächelt und weiss: Lotte wird noch manches Mal kalt sein, bis sie Madame Aniques Schuschu versteht.</p>
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		<title>Dreh dich nicht um</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 16:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[*Sieh nicht zurück! Wer zurückblickt schaut nicht nach vorne!* Herr Wagner steht vor dem Spiegel und schreit sich an. 
*So, beruhigen Sie sich doch Herr Wagner, bitte, sie können doch nichts dafür!* Lotte legt dem traurigen Mann die Hand auf die unrasierte Wange. Ein schöner Mann wäre er, hätter er sich nicht so gehen lassen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>*Sieh nicht zurück! Wer zurückblickt schaut nicht nach vorne!* Herr Wagner steht vor dem Spiegel und schreit sich an. </p>
<p>*So, beruhigen Sie sich doch Herr Wagner, bitte, sie können doch nichts dafür!* Lotte legt dem traurigen Mann die Hand auf die unrasierte Wange. Ein schöner Mann wäre er, hätter er sich nicht so gehen lassen die letzten Monate. Ein wenig vergessen hatte man ihn fast, so wie er in der *melancholisch traurige Klassiker mit Cello und/oder Kontrabass* Ecke sass. </p>
<p>*Doch immer schaue ich zurück und will haben was ich aufgab, ich bin ein Nimmersatt ein Missgönner ein Entscheidungsphobiker und überhaupt habe ich mein Überich im Taxi nach Roissy liegen lassen. Madame Anique horcht kurz auf um sich dann doch wieder dem neuen Bezug ihrer Chaiselongue zu widmen.</p>
<p>Lotte versteht nicht, was alle wissen. Herr Wagner hat Heimweh, das hat er immer wenn er unglücklich und alleine ist. Immer glaubt er woanders ist es besser schöner weiter. </p>
<p>Als er vor vielen Jahren seine Heimat verliess, war er sicher, er braucht das alles nicht. Braucht keine Verpflichtungen, keine Enge, kein Entscheidungen, abgesehen der das er die nicht braucht. Also packte er seine sieben Sachen und eine Zahnbürste um die Welt zu bereisen. Weit kam er nicht, bereits am ersten Berg blieb er hängen, weinte drei Tage und Nächte: Wie nur sollte er über diesen Berg kommen. Weinend ohne es zu merken überkletterte Herr Wagner den Berg so flink wie der Berg noch nie überklettert worden war. Er drehte sich um und freute sich, schliesslich hatte er soeben einen Berg überquert. Dann traf er auch noch eine schöne Frau in die er sich blind verliebte. Sie lebten beieinander und waren glücklich. Seine Frau war perfekt, schön, sinnlich, intelligent, sie verstand und verehrte ihn. Herr Wagner begann sie zu verabscheuen. nichts passte ihm, sie war zu anders, zu gross zu klein, zu dick, zu dünn, alle anderen Frauen waren schöner, sinnlicher, intelligenter. Er schlief mit ihnen, allen, keine war so wie seine, doch das war ihm egal. Also verliess er seine Frau. Er ging, sie weinte. Nachdem er einige Kilometer gelaufen war, kam er an einen Wald, es war kalt, grau und Nacht. Herr Wagner fühlte sich so einsam, hungrig und leer. Wieder weinte er, wie er sie doch vermisste. Drei Tage lag er weinend vor dem Wald, bis seine Frau kam um ihm etwas zu essen zu machen und ihn nach Hause zu holen. Sie setzten sich nah beeinander und seine Frau streichelte Herrn Wagner den Kopf. Dann stand er auf und ging weinend durch den Wald, wie sie ihn nervte. Als er den Wald durchquert hatte sass am anderen Ende ein alter kleines Männchen mit einer Nickelbrille auf der Nase, einer Hornpfeiffe im Mundwinkel und schlohweissem Haar. Alles was der Alte trug war ein Feinripp Unterhemd, eine grüne Hose und braune Wanderstiefel mit roten Schnürsenkeln.<br />
Herr Wagner setze sich zu dem Männchen, dieser schaute ihn nur an und sagte: *Ich weiss wo du dein Glück findest! Geh in die Stadt dort unten wo die Lichter brennen, dort wirst du einen guten Job, tolle Frauen und wunderbare Freunde finden. Das wird ein Spass!* Der Alte grunzte wischte sich mit seinem Feinripp Unterhemd den Tabak aus dem Bart und verschwand wieder im Wald.<br />
Herr Wagner tat wie das Männchen ihm gesagt hatte, er ging in die Stadt, fand eine tolle Arbeit und sehr nette Menschen die sich die grösste Mühe um ihn gaben, die Frauen lagen ihm zu Füssen, er verdiente viel Geld, Ruhm und Ehre flogen ihm zu. Herr Wagner, ja Herr Wagner war immer ein sicherer Wert. Mit Herrn Wagner konnte nie was schief gehen, er hatte die besten Ideen. doch glücklich war er nie.<br />
Dann hatte er die Nase voll, er ging in den Wald und suchte das alte Männlein, fand es an der gleichen Stelle wie vor vielen Jahren in einem Feinripp Unterhemd, grüner Hose und braunen Wanderschuhen mit roten Schnürsenkeln.<br />
*Ich wusste doch das du wiederkommen würdest! Sag bloss du bist nicht glücklich?* lachte der Alte.<br />
*Nein, ich frage mich jeden Tag nach der Berechtigung meiner Existenz, was tue ich hier? Das hat doch alles keinen Sinn!*<br />
*Möchtest du glücklich sein?* Kicherte der Alte. *Möchtest du das wirklich?* Herr Wagner nickte wild. Unbedingt wollte er das, glücklich sein, alles toll finden und nicht mehr darüber nachdenken müssen, was das alles sollte, warum die Dinge sind wie sie sind und wie sie wären wären sie anders.</p>
<p>*Dein Glück, mein lieber alter Freund, ist das Unglück. Und jetzt mach das du zurück kommst, zu deinen Freunden die dich nicht glücklich machen, zu deinen Frauen die dir das Herz brechen und zu deiner Arbeit die du nie gut genug machst. Und freu dich, denn ohne all das wärst du nichts der traurigste Mensch den ich mir vorstellen kann.*</p>
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		<title>Weihnachtsstoff: Der Text zur Lesung “mit einem Hauch von Zimt”</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 10:54:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DiVa auf Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfkino]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Name ist Helen, ich bin 22 Jahre alt, Tochter einer Mutter die um mich weint, eines Vaters der mich vergessen hat und ich bin ein Junki. Wie ich hier her gekommen bin und wie ich hier wieder rauskomme weiss ich nicht, ist auch egal, Hauptsache dieser Schmerz geht endlich weg. Der in meinem Kopf, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Name ist Helen, ich bin 22 Jahre alt, Tochter einer Mutter die um mich weint, eines Vaters der mich vergessen hat und ich bin ein Junki. Wie ich hier her gekommen bin und wie ich hier wieder rauskomme weiss ich nicht, ist auch egal, Hauptsache dieser Schmerz geht endlich weg. Der in meinem Kopf, in meinem Bauch, in meinem Herz.  Heute ist Weihnachten, da geht’s um Geld, Geld für Geschenke. Mir geht’s auch um Geld, Geld für Weihnachtsstoff. Sehn Sie, Wenigstens weiss ich warum ich hierhergekommen bin.</p>
<p>*Da grunzt er, warses ja eigentlich nicht wert! Wer weiss was man sich bei dir so holt. Auf den nächsten Schuss!*</p>
<p>Er  lacht höhnisch und schmeisst 50 Mark auf das schmuddelige Sofa, kneift mir zu fest in die linke Brust, kratzt sich an den Eiern und verlässt schnaubend den Raum.</p>
<p>Ich zittere, vor Kälte, Wut und Schmerzen. Ich bin auf turkey, kenn Sie das? Der zieht dir durch den ganzen Körper. Schmerzen im Magen, heiss und kalt ist dir dann und das Licht könnte nicht greller sein. Eigentlich war`s ja schon viel zu spät für den nächsten Freier, der letzte Schuss viel zu lange her. &#8220;Streng dich mal ein bisschen an, verdammt, das kann doch nicht so schwer sein jemanden zum ficken zu finden hier!&#8221; schrie Tim. &#8220;Verdammt Tim, es ist arschkalt und an Weihnachten sind alle bei ihren Familien, verfickte Christkindharmonie, da geht keiner raus um.. ja du weisst schon!* aber Tim hat so fürchterlich am ganzen Körper gezittert, was sollte ich denn machen. Er zog sich die durchlöcherte Jacke bis zu den Ohren und schubste mich in Richtung Strasse. &#8220;Nicht wenn du hier so dumm rum stehst! Beweg deinen Arsch an die Strasse, du machst das doch nicht zu ersten Mal, die Reichen haben genug von ihren dämlichen Familien, also ab aufn Rücken!*</p>
<p>Tim hat ja Recht,  ich mache das nicht zum ersten Mal. Ich mache das zum ich habe vergessen wievielten Mal, aber, es war seine Idee, damals. Ah, fangen wir vorne an. Ich habe Tim während des Studiums kennengelernt. Nicht das ich jemals Einserschülerin gewesen wäre, aber für die Uni hat es mit Nachhilfestunden und viel Gürtelhilfe von Vater gereicht. Dann halt Betriebswirtschaft hatte Vater befohlen. Dann halt Betriebswirtschaft. Tim war bei den Medizinern, gross, geheimnissvolle Smaragdaugen, sein süsses Lächeln riss mir den Boden unter den Füssen weg. Damals, auf dieser Party. Das war nun 3 Jahre her. Vater hatte seit dem nichts mehr befohlen, Tim schon. *Nur ein kleiner Stich, das macht nichts, danach fühlst du dich wie ein neuer Mensch.* Geradezu sanft hat er die Nadel angesetzt, Wärme, Geborgenheit, Glück, Schwindel, wie der Duft nach Zimt aus der Küche zu Weihnachten, so fühlte es sich an, das erste Mal. Dass es nie wiederkehren würde, hat Tim nicht gesagt, und da bin ich nun und jage ihm nach, dem Gefühl von Weihnachten mit fünf, kennen Sie das? Wenn man vor der Wohnzimmertür steht, den Duft von Kerzen riecht und das Rascheln von Geschenkpapier hört, man will das immer immer immer.</p>
<p>Am Anfang konnte ich meinen Eltern noch erzählen das ich wegen dem Druck an der Uni so dünn werde, aber Als aus dem Tresor 500 Mark und Grossmutters Erbstücke fehlten, rastete Vater das erste Mal, das erste von unendlichen vielen Malen. Ich weiss nicht wie viele geklaute Mark später schmiss er mich raus. Mutter stand weinend daneben. *Die kommt schon wieder, wirst sehen, Hilde, die hält das nicht aus alleine!*</p>
<p>Ein paar Monate lang brachte Mutter mir heimlich Geld. *Ja Mama, ich kaufe mir bestimmt was zu Essen davon, wirklich, wirklich!* log ich. Bis Vater dahinter kam und es verbot. Was hätte ich denn machen sollen? Betteln wollte Tim nicht. &#8220;Scheisse Helen, weisst du wie lange ich da an der Strasse stehe? Soviel verdienst du in 10 Minuten, mach doch einfach die Augen zu und denk an was schönes, ans Meer, du faselst doch immer davon dass du da irgendwo hinwillst, Milch aus Kokosnüssen trinken und so scheiss. Denk doch da dran!&#8221;<span id="more-489"></span></p>
<p>Der erste war ganz nett, einer der sonst keine kriegt. Eigentlich wollte er lieber reden und ein bisschen ficken. Ich wollte es schnell hinter mich bringen. Der nächste war alt, stank nach Bier und *liebt junge Fotzen, Baby!* Nach dem hab ich mir geschworen nie wieder affig anschaffen zu gehen. Schliesslich habe ich ein Semester Betriebswirtschaft studiert und strategisch denken kann ich, naja konnte ich.</p>
<p>Doch heute war alles anders, drei Stunden standen wir in der Kälte und kaum ein Auto kam vorbei und wenn dann saßen mindestens drei Menschen drin, einer davon klein und grinsend seine neuen Spielzeugautos oder ihre neue Barbie befummelnd, und dann doch, gerade der, dieses perverse Arschloch erwischte mich voll aufem Affen. Mit seinem Volvo kam er rangefahren, so einer mit Sonnenschutzkatzen für die Kinder in den hinteren Fenstern, verhandeln wollte er nicht *50 Mark, oder du kotzt die ganze Nacht, kommt eh keiner mehr heute, die dürfen an Weihnachten alle über Ihre Alten rüber! Steig ein, Kleine los!* Als ich mich umgedreht hab, um nach Tim zu sehen, nickte der nur wild. Was soll ich machen, ohne ihn wär ich allein. Und dich lieb ihn ja, glaub ich, also los.</p>
<p>Zwischen meinen Beinen brennt es. Scheisse das auch noch, Tripper oder was auch immer der mir angedreht hat. *10 Mark mehr wenn du`s ohne Gummi machst* hatte er gesagt und die Antwort nichtmal abgewartet.</p>
<p>&#8220;du glaubst du hast es schwer, du kleine Cracknutte, hast doch nur deinen nächsten Schuss im Kopf! Mich fickt mein Chef jeden Tag in den Arsch, weisst du wie sich das anfühlt? Ich werd`s dir schon noch zeigen. Und dann meine Frau! Alle drei Monate darf ich mal ran, und dann schön mit kuscheln und so. Kuscheln, dass ich nicht lache, liegt da wie ein Brett die Alte. Zieh dich aus, zeig mal was du zu bieten hast, kann man mit dir was anfangen?* Mechanisch hab ich mein T-Shirt ausgezogen, um das alles endlich hinter mich zu  bringen. &#8221; Ein bisschen wie die Möpse von meiner Tochter.“ Schnaubte der Fettsack.</p>
<p>Schwer und schwitzig lag er dann auf mir. Kein Anal und Oral kostet extra, konnte ich grad noch stammeln, Ihm war das egal, ich konnte mich garnicht wehren. Er hat mir einfach den Kopf in den Nacken gedrückt, mich auf den Bauch  geschmissen, ich meine ich habe das ja schon mal gemacht, aber nicht so ohne das ich mich wehren konnte, und das tat verdammt weh. &#8220;Jetzt zeig ich dir mal was echte Männer so drauf haben,“ stöhnt und schnaubte er, ich glaube der hat gar nicht bemerkt dass ich fast geheult habe vor Schmerzen, so hätte der auch eine Weihnachtsganz flachlegen können. „Sag das du das magst, los!“ Klatsch. Nein, ich werd jetzt nicht heulen, das will der doch nur. Nach einer Stunde war der Glatzkopf endlich fertig, ich dreckig. *Fröhliche Weihnachten, schöne Geschenke* hat er noch gelacht und sich die  Hose zugeknöpft.</p>
<p>Und da sitzt ich nun, ist mir kalt oder heiss? Hier gibts nichtmal ein Bad in dem ich mich waschen könnte. Ich finde einen verdreckten Lappen, mit dem ich mich wenigstens ein bisschen abwischen kann, kann ja so nicht auf die Strasse, früher habe ich immer gut gerochen, ich vermute heute ist das anders. Ich muss Tim finden, Tim muss das Geld kriegen und den Dealer anrufen. Lange halte ich das nicht mehr aus. Der Stoff des T- Shirts schmerzt auf meinen Brüsten und meine Jacke scheint 10 Kilo zu wiegen. Als ich aus das Motel in die kalte Nacht verlasse, tanzen Schneeflocken im Licht der Strassenlaterne. Ich muss an Mutter und Vater denken, wie sie jetzt am Esstisch sitzen und Bockwürste essen. Über ihre verkommene Tochter reden. Vater missmütig, Versagerin. Mutter voller Sorge, die arme Kleine. Eine Schneeflocke landet auf meiner Nase und da! Plötzlich! ich fühle was, ein kleines feuchtes Etwas, watteleicht, endlich, endlich wieder etwas fühlen! BAM, der Schmerz durchfährt mich und erinnert mich an die Mission. Tim finden, Raum finden, Augen zumachen, vergessen dass heute alle zusammensitzen und sich lieb haben. Es ist verdammt kalt, ich schliesse meine Jacke, und eile die Strasse hinab. Mitten in der Finanzmetropole scheint kein Mensch unterwegs zu sein. Doch, da, jemand kommt auf mich zu. Ich gucke zu Boden, versuche es wenigstens, aber der fixiert mich, das merke ich genau. Nicht noch einer, fährt es mir durch den Kopf, obwohl, das bringt Geld, Geld für was zu essen, ob ich noch mal durchhalte? Wann habe ich eigentlich das letzte Mal gegessen?</p>
<p>Der grosse junge Mann kommt schnell näher, er hat die Schultern bis zu den Ohren hochgezogen, läuft direkt auf mich zu. Ich bleibe stehen, kann mich nicht bewegen, schaue auf und blicke in das Meer, seine wunderschönen ozeanblauen Augen schauen mich traurig an, er riecht wunderbar, nach Familie, Essen und ein bisschen nach Bier.</p>
<p>„Du hast da was auf der Nase“ meint der Junge, und wischt mir liebevoll den Tropfen der eben noch ein herrliches watteweiches Gefühl war aus dem Gesicht. „Wer bist du?“ fragt er. Seine Hand streichelt über meine Wange, „woher kommst du? du siehst schön aus, schön und traurig“ „Du siehst auch schön aus schön und traurig.“  ist alles was ich schwach flüstern kann. „Komm du mit mir?“ lächelt er schwermütig, „lass uns alles vergessen und weglaufen, Weihnachten am Meer mit Milch aus Kokosnüssen anstatt dem verfickten Duft nach Zimt! Was sagst du?“</p>
<p><strong>JA, JA, JA</strong> will ich schreien, nimm mich mit, nimm mich in deine Arme, wärm mich, hau alle kaputt die mir wehtun. Bleib hier, bei mir. JA JA JA!*</p>
<p>Doch ich sage nichts, er wird weitergehen, einen Abend haben wie so Jungen ihn eben haben, vielleicht ein süsses, frisch gewaschenes sauberes Mädchen finden, mit glänzenden Haaren und niedlicher Hello Kitty Bettwäsche. Er wird mit ihr gehen und kuscheligen Blümchensex haben. Vielleicht vom Vater überrascht werden oder sich verlieben. Dann nach hause fahren, unter das Dach, dass sein Vater gebaut und  in das Bett, dass seine Mutter frisch bezogen hat. Aber ich will so gerne mit ihm weg gehen, ich will das frischgewaschene Mädchen sein in das man sich verliebt, das sich nur um ihre Haare kümmert und deren Vater sich Sorgen macht, mit wem sie so zusammen ist.  Ich hole Luft, setze an: &#8230;Du.. also weißt du ich.. wir&#8230; mehr kommt nicht aus mir raus. Mehr bin ich auch nicht, wahrscheinlich, ein paar Fetzen.</p>
<p>„Helen! Helen! Wie viel verdammt, hat er ordentlich gezahlt, der Fettsack?“ Tim reisst mich am Arm, „Komm schon, Heinz wartet im Park, mit Weihnachststoff! Beweg dich! Ich hab so einem alten Knacker auch noch einen runtergeholt, dafür kauf ich dir n paar Spekulatius. Los!“</p>
<p>Ich falle fast um als Tim mich wegzieht, ich versuche den Blick des Jungen noch mal zu erwischen, er schaut mir nach, mit traurigen Augen, blau wie das Meer, und plötzlich riecht alles nach Kokosnuss, alles ist rosa und sauber und schön. Aber Heinz, verdammt Heinz hat Weihnachtsstoff&#8230;</p>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 20:45:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mon Dieu, diese orange, parfait! Und dann sie sagen sie haben lire, mit diese entzückende Hommes? Ou lala! Die nägschte Mal Madame, isch komme aussi. Avec mon petit noir!

Das, werte Madame Anique, wird ein Spass. Hier meine Werteste finden Sie die Herren in wunderbarer Farbe. Danke dem Herrn Deef sowie den Herren Keidel, Bonke, Heintzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mon Dieu, diese orange, parfait! Und dann sie sagen sie haben lire, mit diese entzückende Hommes? Ou lala! Die nägschte Mal Madame, isch komme aussi. Avec mon petit noir!</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-487" title="IMG_5948" src="http://diediva.com/wp-content/uploads/2009/12/IMG_5948-300x200.jpg" alt="IMG_5948" width="300" height="200" /></p>
<p>Das, werte Madame Anique, wird ein Spass. <a href="http://picasaweb.google.com/pirmasens/LesungMitEinemHauchVonZimt">Hier</a> meine Werteste finden Sie die Herren in wunderbarer Farbe. Danke dem Herrn Deef sowie den Herren Keidel, Bonke, Heintzer und L. für diesen wunderbaren <a href="http://www.gefuehlskonserve.de/das-war-die-lesung-mit-einem-hauch-von-zimt-06122009.html">Abend</a>!</p>
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		<title>Dr. G. Gelb (2)</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 16:48:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Assistenzärztin Gabriela Gelb wie sie damals noch hiess, war 26, gross, etwas burschikos, aber dennoch nicht unsinnlich als sie zum ersten Mal ihren Dienst im Klinikum St. Trudhilde antrat. Sie hatte rehbraune Augen, lange rotbraune Haare und glatte dunkle Mädchenhaut.
Als sie ihre Stelle als Assistenzärztin in der Chriugie des Klinikums St. Trudhilde zugesagt bekam hing [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Assistenzärztin Gabriela Gelb wie sie damals noch hiess, war 26, gross, etwas burschikos, aber dennoch nicht unsinnlich als sie zum ersten Mal ihren Dienst im Klinikum St. Trudhilde antrat. Sie hatte rehbraune Augen, lange rotbraune Haare und glatte dunkle Mädchenhaut.</p>
<p>Als sie ihre Stelle als Assistenzärztin in der Chriugie des Klinikums St. Trudhilde zugesagt bekam hing der Himmel voller Geigen, die Zukunft wollte mehr von ihr, soviel war klar. *Nach Afrika und dort den Kinder helfen, und eine Weltreise machen, und dann ja dann mal in der Berliner Charité arbeiten, das werde ich machen!* Fachartikel über Gefässchirugie wollte sie schreiben, all das.</p>
<p>Heute, 25 Jahre später war sie wieder hier, im Klinikum St. Trudhilde, wohnte in der grösseren Kleinstadt und wusste nicht so recht wo die letzten 25 Jahre hin waren. Sie hatte keinen Mann und keine Kinder, wollte sie auch nie. Die Kinder nicht. Mit den Männern war das so eine Sache, als die Assistenten nach dem Dienst ausgingen, sich genug zu betranken um die interteamäre Vermehrung gewissenskonfliktlos zu praktizierten, klar da machte sie mit. Sie ging aus, trank, lernte, arbeitete, ging aus, trank, lernte und arbeitete. Jahr um Jahr. Und wie die anderen Frauen auch, schlief sie mit jemandem, nicht immer mit dem gleichen, sie achtete darauf dass die Kollegen am Abend in der Bar mitbekamen dass auch sie einen mit nach hause nahm. Zuhause tat sie wie gelernt, schliesslich sie konnte sie  ja keinen Rückzieher machen. Am meisten jedoch freute sie sich immer wieder darauf wenn die Herren wieder gingen.</p>
<p>Nach einigen Jahren fiel ihr zum ersten Mal auf wie sie ihre Dienste so legte dass sie mit Schwester Viola den so geliebten Kaffee vor Schichtbeginn trinken konnte. Hatte Schwester Viola Nacht so meldete sich auch Dr. Gabriela Gelb freiwillig. Bei den Kollegen war sie damit beliebt, beliebt aber keiner wusste so recht was sie mit der jungen Ärztin die lieber ihre Zeit mit der frigiden Schwester verbrachte anfangen sollte.</p>
<p>Schwester Viola sass im Schwesternzimmer  und trank ihren Tee. Der junge Mann der vor einigen Stunden mit dem Rettungswagen eingeliefert worden war, hatte schlimm ausgesehen, Dr. Gelb würde so schnell nicht aus dem OP zurückkommen, und doch sass sie wie festgeklebt auf dem Stuhl und wartete, gab vor noch Akten bearbeiten zu müssen, trank einen Tee nach dem nächsten, ihre Blase platzte schier, aber je länger sie wartete desto grösser die Wahrscheinlichkeit dass sie Dr. Gelb verpassen würde.</p>
<p>*Ich halte diese Scheisse nicht mehr aus!* Schwester Viola sah geschockt auf, *Diese heulenden Mütter, Väter die nix fühlen wollen, geschockte Augen, er war doch noch zu jung! Mannmannmann, klar war der jung, soll er halt nicht rasen wie ein Besessener! Schwester Viola, sind Sie im Dienst?* Dr. Gelb sah sie kalt an. Kalt sah sie sie erst seit einigen Wochen an, seit dem Abend.</p>
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		<title>Dr. G. Gelb (1)</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 09:50:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Liebesperlen]]></category>
		<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>
		<category><![CDATA[physische Interaktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon wieder sah sie das blaue Licht des Krankenwagens in der Einfahrt der Notaufnahme blinken, und vermutete ein Tatütata dahinter.
*Wieder eine Wohnung frei.* grunzt Dr. Gabriela Gelb. Schwester Viola blickt sie entgeistert an, die 20 Jahre als leitende Ärtzin der Chirugie im Klinikum St. Trudhilde nahe einer grösseren Kleinstadt und die letzten 5 in der Notaufnahme hatten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder sah sie das blaue Licht des Krankenwagens in der Einfahrt der Notaufnahme blinken, und vermutete ein Tatütata dahinter.</p>
<p>*Wieder eine Wohnung frei.* grunzt Dr. Gabriela Gelb. Schwester Viola blickt sie entgeistert an, die 20 Jahre als leitende Ärtzin der Chirugie im Klinikum St. Trudhilde nahe einer grösseren Kleinstadt und die letzten 5 in der Notaufnahme hatten sie erstaunlich abstumpfen lassen.</p>
<p>*So, wollen wir mal sehen, was uns der Winter heute für Frakturen und innere Verletzungen reingeschneit hat.* Dr. Gelb richtet energisch ihren mintgrünen Kittel und stürzt schnellen Schrittes in Richtung Notfalleinfahrt in der der Krankenwagen bereits gestoppt hat. Schwester Viola hört Anweisungen; Intubieren, Zugang legen, x Milligramm hiervon, y Milligramm davon, Patient stabil.</p>
<p>Patient stabil, Schwester Viola atmet auf, sie wird hier nicht gebraucht, keine Angehörigen, kein Sterbender, keine Traumaopfer die Ihren Beistand brauchen könnten. Und Dr. Gelb scheint sie hier auch nicht nötig zu haben. Frau Dr- Gelb, scheint sie nie nötig zu haben. Aber die 5 Minuten in ihrer Nähe haben ihr gereicht. Sie standen so nah beeinander, dass Schwester Viola ihren Duft einatmen konnte. Eine Mischung aus seifenfreiem Duschgel, Jod, Desinfiktionsmittel und FCKW freiem Deodorant. Herrlich.</p>
<p>Wer hatte denn vor 35 Jahren ahnen können, dass alles so kommen würde? Schwester Viola, die damals noch Sylvia hiess jedenfalls nicht.</p>
<p>Schon als junges Mädchen wollte Sie ins Kloster, Gott dienen, Ruhe haben vor den Fingern des Nachbarn.</p>
<p>*Aber dann darfst du nie Kinder haben, niemals Jungs kennenlernen.* Mutter formulierte es als Wahrnung, für Viola klang es grossartig. Helfen, anderen helfen, im Garten gärtnern und beten. So sei es. Also klopfte sie eines Tages an die Tür des Klosters St. Trudhilde, nahe der grösseren Kleinstadt. Die Jahre waren hart, aber grossartig. Für Viola war klar dass für Sie nur ein Platz in der klinischen Seelsorge des angeschlossenen Privatklinikums in Frage kam, die Sterbenden auf ihrem letzten Weg begleiten, den Kranken Mut zusprechen, Zuversicht in die eigene Gesundheit und die heilende Kraft des Glaubens zu geben, das war ihre Welt.</p>
<p>5 Jahre war sie Seelsorgerin, sie wurde schnell anerkannt und bald kamen die älteren Schwestern und baten Sie um Rat, nie harderte Sie, nicht bis Frau Dr. Gabriela Gelb ihre Stelle als Assistenzärztin antrat.</p>
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		<title>Sowas machen Sie? und dann noch laut?</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 15:23:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;NEIN! Das hat er gesagt? Und Nein, das machen Sie nicht, Frau DiVa, und dann auch noch laut? DAs Sie sich das trauen!&#8221; Lottes Augen drohen aus ihren Höhlen zu hopsen.
*Mon Dieu Lott, mais, so art ist die Text doch nischt. Alors, es ist ein bisschen Sex und ein bisschen schlimme Mots drin. Aber es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;NEIN! Das hat er gesagt? Und Nein, das machen Sie nicht, Frau DiVa, und dann auch noch laut? DAs Sie sich das trauen!&#8221; Lottes Augen drohen aus ihren Höhlen zu hopsen.</p>
<p>*Mon Dieu Lott, mais, so art ist die Text doch nischt. Alors, es ist ein bisschen Sex und ein bisschen schlimme Mots drin. Aber es ist so triste, die Geschichte von die Mädschen und die garcon an die noelle.* Madamen Anique ordnet die Blätter auf ihrem Teetischchen neben der Chaiselongue und richtet den schwarzen Bleistiftrock.</p>
<p>*meine Damen, machen Sie sich keine Gedanken, der Herr L. war ja nur kritisch und so ganz unrecht hatte er ja nicht. Aber jetzt ist alles gut, und ich kann es vortragen, dort am 03. Dezember in der <a href="http://niederlassung.org/" target="_blank">Niederlassung</a> in München.*</p>
<p>*Du wirst alles vortragen, DiVa? Auch das mit dem&#8230;* *Shhhh, mon cherie Lott!Wir wollen doch nischt verraten tous!* Madame Anique legt den Finger an dir roten Lippen. *Ou, Madame DiVa, sie werden Lesen mit all die schön Monsieurs, mit die Monsieur <a href="http://www.gefuehlskonserve.de/" target="_blank">Deef</a>, Tobias Heinzer, Volker Keidel, Felix Bonke  et le Monsieur <a href="http://dadaniac.blogspot.com/" target="_blank">dani L.</a> oulala, isch muss packen ein mein Dessous und die Volant rouge. ouhu Madame DiVa, wann wir müssen sein parat?*</p>
<p>*DiVa alte Hippe machse doch einfach et Poster ane Wand, mite Datails drupp, dann könnse selba gucken obse kommn wolln de Besucher vone Plattenladen, und dat Matam Anike weiss auch wanse ihre Unterbüx gepackt haben muss* Pilsener kratzt sich die Tonsur und tut was er am Besten kann, schnappt sich einen Vorschlaghammer, 4 Reisszwecken, das Poster vom Herrn Deef, und legt los.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.gefuehlskonserve.de/multimediale-lesung-mit-einem-hauch-von-zimt-08112009.html#more-4193"><img class="size-medium wp-image-474 aligncenter" title="FlyerZimtFront1000px" src="http://diediva.com/wp-content/uploads/2009/11/FlyerZimtFront1000px-212x300.jpg" alt="FlyerZimtFront1000px" width="212" height="300" /></a></p>
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		<title>Plattenladen oder: Olpe macht Urlaub</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 14:59:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die DiVa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Madame Anique]]></category>
		<category><![CDATA[Olpe]]></category>
		<category><![CDATA[Pilsener]]></category>
		<category><![CDATA[Plattenladen]]></category>

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		<description><![CDATA[*Ich muss raus hier!* Brüllt Olpe. *RAUS, RAUS, RAUS!*
Madame Anique macht einen kleinen Hüpfer auf Ihrer Chaiselongue, und lässt vor Schreck ihr Buch fallen. *Huucsch! Mon Dieu! Olpe!* Auch die DiVa die so friedlich hinter ihrer mit Prilblumen beklebten Plattenladenempfangstheke sitzt schaut verwundert auf. Es ist nicht so dass sie Olpes Worte überrascht hätten, nein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>*Ich muss raus hier!* Brüllt Olpe. *RAUS, RAUS, RAUS!*<br />
Madame Anique macht einen kleinen Hüpfer auf Ihrer Chaiselongue, und lässt vor Schreck ihr Buch fallen. *Huucsch! Mon Dieu! Olpe!* Auch die DiVa die so friedlich hinter ihrer mit Prilblumen beklebten Plattenladenempfangstheke sitzt schaut verwundert auf. Es ist nicht so dass sie Olpes Worte überrascht hätten, nein, die Tatsache, dass Olpe überhaupt redet zieht der gesammelten Plattenladenmeute die Falten aus den Gesichtern. </p>
<p>*Watt, Olpe, watt sachse, Alta!? Alta, DiVa hömma, der Olpe hat was jesacht!* Pilsener wischt sich verschämt eine Träne der Rührung aus dem linken Auge. </p>
<p>Derweil schneidersitzt Olpe in seiner Ecke, die er seit gefühlten dreissig Jahren nicht verlassen hat, bei jedem Umzug war es der DiVa ein Anliegen die selbe Ecke in den Plattenladen zu bauen, eine Delle analog Olpes Pobacken in den alten Fischgrätparkett schreinern zu lassen und ihm seine nennen wir es Mal Kräuterzigaretten täglich zu verabreichen. Nie sprach er ein Wort, murmelte zwar zwischendurch seine Meinung, und jeder verstand, jeder auf seine Weise. Und jetzt, jetzt plötzlich sagt, nein schreit Olpe. </p>
<p>*Mon dieu, Olpé! Qu`est-ce que vous aves dis? Aben Sie entendu Madame DiVa!? Olpe er at, gesprocht?* Madame Anique traut Ihrer Libido nicht, aber kaum erklang Olpes stimme, wuchs die Wüste Gobi zwischen Ihren Schenkeln heran, wenn das nichtmal wirklich was zu bedeuten hat. </p>
<p>Derweil war Olpe schon wieder weg, ein schöner Ausflug war das, dachte er, raus aus seiner Traumwelt. Hier ist ja eh gerade Winter und der Ashram ist so fürchterlich schlecht geheizt. Ausserdem hatte er in der Kürze der Zeit das fluffigweiche Babyentenfederkissen auf dem er normalerweise lang ausgestreckt mittem auf dem Hof des Ashrams lag, reinigen lassen müssen. Er war der Buchhalter der Kommune in der er nun schon seit gefühlten dreissig Jahren wohnte. Es war schön sie alle mal wieder bewusst zu sehen. Madame Anique war älter geworden, doch wie schon vor gefühlten dreissig Jahren regte sich immernoch alles in seiner Yogahose wenn er sie sah. Und die DiVa, weise und schön wie eh und je. Er lächelte und war kurz traurig, hatte er doch dir Rührung in den Augen seines alten Freundes Pilsener gesehen, der Haudegen, ist doch ein Weichei.<br />
*Ich bin dann mal wieder weg hier!* rief er so laut er konnte in das dumpfe Gemurmel des Raumes. Winkte kurz und wandte sich wieder dem Jahresbudget des Ashrams zu.</p>
<p>*Olpe, alte Fritte, sach was Mann!* </p>
<p>*Mais, non! er ist weg, schon wieder! Quelle misère!*</p>
<p>*Ach Kokolores alles, Olpe! sach was! Menno, getz hömma mit de murmelei auf!*<br />
Pilsener packt seine Iron Maiden Jeansflickenweste und verlässt schlagartig den Plattenladen.<br />
Erstma einen ansaufen, kiffen is ja eh nich mehr dat gleiche wie vor jefühltn dreissich Jahren mit Olpe, wa!<br />
Das er ihn vermisst, seinen Freund, das erzählt er auch heute abend niemanden.</p>
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