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	<title>beziehungsweise leben</title>
	
	<link>http://beziehungsweise-leben.de</link>
	<description>Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 07 Mar 2010 12:09:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>bzwLEBEN im Ansverus Haus</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 12:04:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Am Sonntag vor einer Woche fand im Ansverus-Haus in Aum&#252;hle bei Hamburg eine besondere Veranstaltung mit unserem Buch statt. Yotin Tiewtrakul organisierte gemeinsam mit Anja Neu-Illg und Kirsten Faupel-Drevs eine Veranstaltung die unter dem Namen »Lesung &#124; Gespr&#228;ch &#124; Schweigen« stand. Die Verbindung aus Begegnung, Lesung, Gespr&#228;ch und Schweigen in der Krypta des Hauses haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.facebook.com/photo.php?pid=3595611&#038;id=332598293310" title="Dieses Bild im facebook-Album ansehen" ><img src="/up/bzwAH1.jpg" alt="Blick in die Runde" width="474" height="251" /></a></p>
<p>Am Sonntag vor einer Woche fand im Ansverus-Haus in Aum&#252;hle bei Hamburg eine besondere Veranstaltung mit unserem Buch statt. <a href="http://kellion.wordpress.com/" title="kellion.wordpress.com / Yotins Blog" >Yotin Tiewtrakul</a> organisierte gemeinsam mit Anja Neu-Illg und Kirsten Faupel-Drevs eine Veranstaltung die unter dem Namen »Lesung | Gespr&#228;ch | Schweigen« stand. Die Verbindung aus Begegnung, Lesung, Gespr&#228;ch und Schweigen in der Krypta des Hauses haben mir sehr gut gefallen. </p>
<p><a href="http://www.facebook.com/photo.php?pid=5034343&#038;id=94563279114" title="Dieses Bild im facebook-Album ansehen" ><img class="alignleft" src="/up/bzwAH2.jpg" alt="Yotin liest" width="220" height="294" /></a><a href="http://www.facebook.com/photo.php?pid=3595635&#038;id=332598293310" title="Dieses Bild im facebook-Album ansehen" ><img src="/up/bzwAH3.jpg" alt="Daniel liest" width="220" height="294" /></a></p>
<p>Da <a href="http://schleichwege.wordpress.com/" title="schleichwege.wordpress.com / Martins Blog">Martin</a> einen ausf&#252;hrlichen Eintrag zu der Veranstaltung geschrieben hat, werde ich keine weiteren Worte mehr verlieren und euch die Lekt&#252;re seines Eintrages empfehlen:</p>
<p><a class="weiter" href="http://schleichwege.wordpress.com/2010/03/04/ein-besuch-im-anverus-haus-in-aumuhle/" title="schleichwege.wordpress.com / Martins Blog">&rsaquo; Ein Besuch im Ansverus-Haus in Aum&#252;hle.</a></p>
<p>Einige weitere Bilder der Veranstaltung finden sich in einem Album der facebook-Seite des Ansverus-Hauses:</p>
<p><a class="weiter" href="http://www.facebook.com/album.php?aid=151147&#038;id=332598293310" title="Link zum Album der Veranstaltung in facebook" >&rsaquo; Album: Lesung | Gespr&#228;ch  | Schweigen</a></p>
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		</item>
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		<title>Missionaler Aufbruch</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 16:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[bzwHANDELN]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Motto »Es geht ja doch! &#8211; missionaler Aufbruch in „ganz normalen“ Gemeinden« wird vom 12. bis 14. M&#228;rz 2010 in Erlangen ein Wochenende mit Alan Roxburgh (Vancouver) stattfinden. 
Wir empfehlen allen, die die missionalen Ans&#228;tze und Andeutungen im Buch anregend fanden, an diesem Wochenende mit Alan Roxburgh teilzunehmen. Auch gerade dann, wenn du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://emergent-deutschland.de/treffen/es-geht-ja-doch/" title="emergent-deutschland.de - Es geht ja doch!" ><img src="http://emergent-deutschland.de/herunterladen/ed_roxburgh_flyer.jpg" alt="Es geht ja doch!" width="200" height="344" class="alignleft" /></a>Unter dem Motto <strong>»Es geht ja doch! &#8211; missionaler Aufbruch in „ganz normalen“ Gemeinden«</strong> wird vom <strong>12. bis 14. M&#228;rz 2010 in Erlangen</strong> ein Wochenende mit <a href="http://roxburghmissionalnet.com/" title="Link zur Webseite von Alan Roxburgh">Alan Roxburgh</a> (Vancouver) stattfinden. </p>
<p>Wir empfehlen allen, die die missionalen Ans&#228;tze und Andeutungen im Buch anregend fanden, an diesem Wochenende mit Alan Roxburgh teilzunehmen. Auch gerade dann, wenn du diese Ahnung hast, dass sich diese Ans&#228;tze nicht mit deiner Gemeinde vertragen, oder dass eine solche Ausrichtung nur in so genannten Neugr&#252;ndungen m&#246;glich ist. Alan Roxburgh hat viel Erfahrung mit missionalen Ans&#228;tzen in Verbindung mit „normalen“ Gemeinden. Weitere Infos und die M&#246;glichkeit dich anzumelden, findest du auf <a href="http://emergent-deutschland.de/treffen/es-geht-ja-doch/" title="emergent-deutschland.de - Es geht ja doch! Erlangen ">dieser Seite zur Veranstaltung</a>.</p>
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		<title>beziehungsweise MOBIL</title>
		<link>http://beziehungsweise-leben.de/2010/02/02/mobile-kommunikation-von-den-beziehungen-her-denken/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 09:10:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[bzwLEBEN]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[mobile Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Abend habe ich mir einen TED-Vortrag von Stefana Broadbent angesehen. Darin spricht sie dar&#252;ber wie die mobile Kommunikation Intimit&#228;t f&#246;rdert. 
Es ist immer wieder davon zu h&#246;ren, dass die M&#246;glichkeiten der mobilen Kommunikation Menschen eher isolieren, als dass sie Beziehungen f&#246;rdern. Broadbent weist in ihrem Vortrag darauf hin, dass mobile Kommunikation Intimit&#228;t erm&#246;glicht. Hierbei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend habe ich mir einen <a href="http://www.ted.com/talks/lang/eng/stefana_broadbent_how_the_internet_enables_intimacy.html" title="ted.com - Stefana Broadbent">TED-Vortrag von Stefana Broadbent</a> angesehen. Darin spricht sie dar&#252;ber wie die mobile Kommunikation Intimit&#228;t f&#246;rdert. </p>
<p>Es ist immer wieder davon zu h&#246;ren, dass die M&#246;glichkeiten der mobilen Kommunikation Menschen eher isolieren, als dass sie Beziehungen f&#246;rdern. Broadbent weist in ihrem Vortrag darauf hin, dass mobile Kommunikation Intimit&#228;t erm&#246;glicht. Hierbei geht sie zun&#228;chst auf den Aspekt der Zerstreuung ein und spricht dann &#252;ber die Umst&#228;nde in denen Menschen mittels mobiler M&#246;glichkeiten kommunizieren.</p>
<h3>Kommunikationsverhalten in Zahlen</h3>
<p>Ihre Meinung, dass mobile Kommunikation nicht unbedingt zur Zerstreuung f&#252;hrt und Menschen trotz hoher „Freundeszahlen“ isoliert werden, erl&#228;utert sie anhand einiger Zahlen: W&#228;hrend der durchschnittliche Facebook-Nutzer 120 Freunde hat, pflegt er dennoch, nach Angaben von Facebook, lediglich mit 4 &#8211; 6 Kontakten regelm&#228;&#223;igen Austausch. &#196;hnliche Zahlen treffen auch auf Benutzer von Chat-Programmen zu. Viele haben um die 100 Kontakte, chattet jedoch nur mit 2 &#8211; 5 Personen regelm&#228;&#223;ig. Ein besondere 80-20 Regel stellte sie auch in der Handynutzng fest, 80% der Anrufe verteilen sich auf 4 Leute. &#220;ber Skype telefonieren die meisten Nutzer wohl lediglich mit 2 Personen regelm&#228;&#223;ig. Sie sieht darin ein Indiz, dass mobile Kommunikation nicht zur Zerstreuung und Vereinsamung f&#252;hrt, sondern dass die M&#246;glichkeiten vor allem dazu genutzt werden, Beziehungen zu pflegen.</p>
<h3>Orte der mobilen Kommunikation</h3>
<p>Den zweiten Schwerpunkt ihres Vortrages sehe ich in der Darstellung der Umst&#228;nde in denen Menschen mobile Kommunikationswege nutzen. Hier f&#252;hrt sie eine ganze Reihe von Menschen an, die ihre Beziehungen auf diese Weise pflegen. Sie sieht hier vor allem die Kontaktm&#246;glichkeiten in den Pausen bei der Arbeit, in Schule oder Univerit&#228;t als bedeutend an. Menschen mit Migrationserfahrung oder solche, deren Freunde oder Verwandte weit entfernt wohnen, nutzen mobile Kommunikationswege zur Pflege ihrer Beziehungen. Auf diese Weise geben sie einander beispielsweise per Videochat Anteil an ihrem Leben und erfahren dabei N&#228;he. &#196;hnliches gilt f&#252;r Freunde die w&#228;hrend der Aufmerksamkeitspausen im Laufe des Arbeitstages miteinander chatten oder sich per SMS an ihrem Leben Anteil geben.</p>
<h3>Was denkt ihr?</h3>
<p>Welche Rolle spielt die mobile Kommunikation bei euch?<br />
Was denkt ihr zu den hier ge&#228;u&#223;erten Gedanken?</p>
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		<title>Lesung | Gespräch | Schweigen</title>
		<link>http://beziehungsweise-leben.de/2010/02/01/lesung-gespraech-schweigen/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 11:58:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Am 28. Februar wird von 16 &#8211; 21 Uhr eine besondere Veranstaltung zu unserem Buch im Ansverus-Haus stattfinden. Yotin und ich werden aus unseren Kapitel lesen, wir werden ins Gespr&#228;ch kommen und in die Krypta, den Raum der Stille, eintreten.
Falls du also aus dem Gro&#223;raum Hamburg kommst, oder eine Gelegenheit f&#252;r eine kleine Reise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://beziehungsweise-leben.de/up/bzwHAMBURG.jpg" alt="Flyer bzwLEBEN im Ansverus-Haus" width="200" height="284" class="alignleft" /> </p>
<p>Am <strong>28. Februar</strong> wird von <strong>16 &#8211; 21 Uhr</strong> eine besondere Veranstaltung zu unserem Buch im <strong><a href="http://ansverus-haus.de/" title="ansverus-haus.de">Ansverus-Haus</a></strong> stattfinden. Yotin und ich werden aus unseren Kapitel lesen, wir werden ins Gespr&#228;ch kommen und in die Krypta, den Raum der Stille, eintreten.</p>
<p>Falls du also aus dem Gro&#223;raum Hamburg kommst, oder eine Gelegenheit f&#252;r eine kleine Reise suchst, laden wir dich herzlich ein am 28. Februar dort hin zu kommen. Wir werden hier in K&#252;rzere n&#228;here Infos bekanntgeben. Du kannst dich bereits jetzt &#252;ber den passenden <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=170423318348" title="28.02.2010 › Lesung | Gebet | Schweigen › Ansverus Haus">Facebook-Eintrag</a> anmelden, informieren und allen deinen Freunden davon erz&#228;hlen. F&#252;r weitere Infos oder deiner Anmeldung kannst du dich auch schon jetzt an Yotin (cantor (at) ansverus-haus.de) wenden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gemeinsame Werte</title>
		<link>http://beziehungsweise-leben.de/2010/01/07/gemeinsame-werte/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 12:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[bzwORGANISIEREN]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern hielt ich ihm Rahmen eines Kaffeekr&#228;nzchens zu Strukturen und einer positiven F&#252;hrungskultur ein kurzes Impulsreferat. Darin bezog ich mich auf den Artikel »erm&#246;glichende Strukturen« aus dem dritten Teil des Buches. In der Vorbereitung dazu fiel mir auf, dass im letzten Teil des Artikels (Rahmenbedingungen schaffen) neben positiver F&#252;hrungskultur, Umgang mit Informationen und echten Beteiligungsstrukturen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hielt ich ihm Rahmen eines Kaffeekr&#228;nzchens zu Strukturen und einer positiven F&#252;hrungskultur ein kurzes Impulsreferat. Darin bezog ich mich auf den Artikel »erm&#246;glichende Strukturen« aus dem dritten Teil des <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3868271236?ie=UTF8&amp;tag=depo03-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3868271236" title="beziehungsweise leben bei Amazon.de (affiliate Link)">Buches</a>. In der Vorbereitung dazu fiel mir auf, dass im letzten Teil des Artikels (Rahmenbedingungen schaffen) neben positiver F&#252;hrungskultur, Umgang mit Informationen und echten Beteiligungsstrukturen ein wesentlicher Aspekt ungenannt bleibt: gemeinsame Werte. Die gemeinsamen Werte erschienen uns wohl zu selbstverst&#228;ndlich als dass wir sie erw&#228;hnt h&#228;tten, oder aber ich habe sie einfach vergessen.</p>
<p>Wenn wir jedoch eine Organisation leben wollen, die auf ein direktives F&#252;hrungsorgan verzichtet, die M&#246;glichkeiten der Selbstorganisation des Systems aussch&#246;pft und kreative Mitgestaltung aller Beteiligten wertsch&#228;tzt, dann k&#246;nnen wir auf gemeinsame Werte nicht verzichten. Sie bilden vielmehr die Grundlage unseres Handelns, und erm&#246;glichen uns als dezentraler Organisation unsere gemeinsam gesteckten Ziele zu erreichen. </p>
<p>In ihrem Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3527503455?ie=UTF8&amp;tag=depo03-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3527503455" title="Der Seestern und die Spinne bei Amazon.de (affiliate Link)">»Der Seestern und die Spinne«</a> schreiben Ori Brafman und Rod A. Beckstr&#246;m &#252;ber die Bedeutung des gemeinsamen Wertesystems einer dezentralen Organisation. Sie bezeichnen die gemeinsamen Werte als verbindendes Element einer solchen Organisation und weisen damit &#252;ber Zusammengeh&#246;rigkeitsgef&#252;hl, Freiheit und Vertrauen hinaus (Vgl. Seite 83). Die gemeinsamen Werte erm&#246;glichen gemeinsames Handeln und bilden dabei die Grundlage, die es erm&#246;glicht in Freiheit, ohne st&#228;ndige Absprachen im Sinne der Organisation zu handeln. In diesem Sinne stellen gemeinsame Werte auch den N&#228;hrboden des Vertrauens dar.</p>
<p>Verstehen wir Leitung also mehr im Sinne verbindenden Elemente einer Organisation, und nicht als direktives oder gar kontrollierendes Organ, k&#246;nnen wir auf gemeinsame Werte nicht verzichten. Diese Werte, sollten meiner Ansicht nach &#8211; analog zu den im Artikel erw&#228;hnten Zielen und Perspektiven &#8211; unter Einbeziehung der gesamten Organisation entwickelt werden.</p>
<p>_</p>
<p>In diesem Sinne schlage ich vor, dass du dein <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3868271236?ie=UTF8&amp;tag=depo03-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3868271236" title="beziehungsweise leben bei Amazon.de (affiliate Link)">beziehungsweise leben-Buch</a> zur Hand nimmst, es auf Seite 172 aufschl&#228;gst und die &#220;berschrift »GEMEINSAME WERTE« hinzuf&#252;gst. Unter diese &#220;berschrift kannst du dann ja einfach den Link zu diesem Eintrag vermerken und deine Gedanken hier in den Kommentaren hinterlassen &#8211; auf diese Weise schreiben wir gemeinsam an den Gedanken zur Realisierung erm&#246;glichender Strukturen in unseren Organisationen weiter&#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Frohe Weihnachten!</title>
		<link>http://beziehungsweise-leben.de/2009/12/24/frohe-weihnachten/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 11:35:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://beziehungsweise-leben.de/2009/12/24/frohe-weihnachten/</guid>
		<description><![CDATA[
Mit diesem kleinen Polaroid aus meinem Wohnzimmer m&#246;chte ich euch Leserinnen und Lesern dieses Blogs frohe Weihnachten w&#252;nschen. 
Vielen Dank, dass ihr dieses Blog lest und &#8211; so nehme ich an &#8211; euch f&#252;r unser Buch interessiert. Ich freue mich sehr &#252;ber allen Austausch den wir bisher dar&#252;ber hatten und bin gespannt was das neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/depone/4210201829/" title="Frohe Weihnachten! by depone, on Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2593/4210201829_149fce4ac7.jpg" width="474" height="462" alt="Frohe Weihnachten!" /></a></p>
<p>Mit diesem kleinen Polaroid aus meinem Wohnzimmer m&#246;chte ich euch Leserinnen und Lesern dieses Blogs frohe Weihnachten w&#252;nschen. </p>
<p>Vielen Dank, dass ihr dieses Blog lest und &#8211; so nehme ich an &#8211; euch f&#252;r unser Buch interessiert. Ich freue mich sehr &#252;ber allen Austausch den wir bisher dar&#252;ber hatten und bin gespannt was das neue Jahr bringen wird.</p>
<p>Bevor ich mich jetzt dann in eine kleine Weihnachtspause verabschiede, m&#246;chte ich gerne noch auf die Geschenke hinweisen die unter diesem kleinen Weihnachtsbaum liegen > Um sie sehen zu k&#246;nnen darfst du <a href="http://beziehungsweise-leben.de/sachen/" title="Zu unseren bzwGESCHENKEN f&uuml;r euch" >diesem Link</a> folgen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lesung Edition Emergent</title>
		<link>http://beziehungsweise-leben.de/2009/12/18/lesung-edition-emergent/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 16:26:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://beziehungsweise-leben.de/2009/12/18/lesung-edition-emergent/</guid>
		<description><![CDATA[
Auf dem Emergent Forum 2009 fand am Samstag Abend eine Lesung statt. Diese Lesung hatte ich frech »Lesung Edition Emergent« genannt. An diesem Abend lasen Daniel Hufeisen und Michaela Paul aus ZeitGeist 2, Walter Faerber und Harald Sommerfeld lasen ihre Artikel aus Beziehungsweise Leben und Jens Stangenberg las aus seinem Buch »Tanz auf der Font&#228;ne«. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/up/lesung.jpg" width="474" height="219" alt="Lesung Emergent Deutschland" /></p>
<p>Auf dem <a href="http://emergent-deutschland.de/treffen/emergent-forum-2009/" title="Emergent Forum 2009">Emergent Forum 2009</a> fand am Samstag Abend eine Lesung statt. Diese Lesung hatte ich frech »Lesung Edition Emergent« genannt. An diesem Abend lasen Daniel Hufeisen und Michaela Paul aus <a href="http://zeit-geist.info/" title="Link zum Blog zu ZeitGeist 2">ZeitGeist 2</a>, Walter Faerber und Harald Sommerfeld lasen ihre Artikel aus Beziehungsweise Leben und Jens Stangenberg las aus seinem Buch <a href="http://cundp.de/index.php?id=171" title="Tanz auf der Font&#228;ne beim C&#038;P-Verlag">»Tanz auf der Font&#228;ne«</a>. Heute hat nun Daniel Weber das MP3 der Lesung im <a href="http://emergent-deutschland.de/2009/12/18/hoeren-49-lesungen-daniel-ehniss-et-al/" title="emergent-deutschland.de - Podcast #49">Emergent Deutschland Podcast</a> ver&#246;ffentlicht.</p>
<p>Meine Idee der Lesung war es, dass die Artikel und damit die B&#252;cher ein Gesicht bekommen. Die Autorinnen und Autoren stellten ihrer Lesung eine pers&#246;nliche Notiz voran und lasen anschlie&#223;end einen Ausschnitt aus ihrem Kapitel. Auf diese Weise bekamen die Artikel das Gesicht derer die sie geschrieben haben und k&#246;nnen mit deren Leben verbunden werden.</p>
<p><a class="weiter" href="http://emergent-deutschland.de/2009/12/18/hoeren-49-lesungen-daniel-ehniss-et-al/" title="emergent-deutschland.de - Podcast #49">&rsaquo; Hier gehts zum Eintrag auf emergent-deutschland.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>So war das erscheinungsFEST Berlin</title>
		<link>http://beziehungsweise-leben.de/2009/12/11/so-war-das-erscheinungsfest-berlin/</link>
		<comments>http://beziehungsweise-leben.de/2009/12/11/so-war-das-erscheinungsfest-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 11:58:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[bzwHANDELN]]></category>
		<category><![CDATA[bzwLESEN]]></category>
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		<category><![CDATA[Dreieinigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[erscheinungsFEST]]></category>
		<category><![CDATA[Fest]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Treffen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Im gem&#252;tlichen Ambiente des Café Klaus Abendbrot fand am 05. Dezember die Berliner Version eines Erscheinungsfestes f&#252;r unser Buch statt.
Die Ver&#246;ffentlichung lag ja schon ein wenig zur&#252;ck, aber da f&#252;nf von uns Autoren in Berlin wohnen, wollten wir auch hier noch einmal damit in Erscheinung treten – und das mit einem Fest feiern. 

Viele G&#228;ste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://beziehungsweise-leben.de/wp-content/uploads/2009/12/01_eFB.JPG" alt="Café Klaus Abendbrot" title="Café Klaus Abendbrot" width="474" height="355" class="alignnone size-full wp-image-176" /></p>
<p>Im gem&#252;tlichen Ambiente des <a href="http://www.klausabendbrot.de/" title="Link zur Webseite: klausabendbrot.de">Café Klaus Abendbrot</a> fand am 05. Dezember die Berliner Version eines Erscheinungsfestes f&#252;r unser Buch statt.<br />
Die Ver&#246;ffentlichung lag ja schon ein wenig zur&#252;ck, aber da f&#252;nf von uns Autoren in Berlin wohnen, wollten wir auch hier noch einmal damit in Erscheinung treten – und das mit einem Fest feiern. </p>
<p><img src="http://beziehungsweise-leben.de/wp-content/uploads/2009/12/02_eFB.jpg" alt="im Café Klaus Abendbrot" title="im Café Klaus Abendbrot" width="474" height="355" class="alignnone size-full wp-image-177" /></p>
<p>Viele G&#228;ste folgten unserer Einladung – oder stolperten eher zuf&#228;llig von der Stra&#223;e in die W&#228;rme unseres Veranstaltungsortes.<br />
In der teilweise recht kuscheligen Enge lasen Haso, Anne, Johnny, Andy und ich aus unseren Kapiteln und denen anderer Autoren, die leider nicht dabei sein konnten. </p>
<p><object width="475" height="356"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8042694&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8042694&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="475" height="356"></embed></object></p>
<p>Daniel Ehniss stand uns als einer der Herausgeber per Skype und Beamer im Interview Rede und Antwort.<br />
Dazwischen verw&#246;hnte DJ Beat Weevil uns mit atmosph&#228;rischer Musik und die K&#252;nstlerin <a href="http://menschkindberlin.de/" title="Link zur Webseite: menschkindberlin.de">Debora Ruppert</a> inspirierte uns mit ihren Fotografien von Menschen aus Berlin zwischen Sch&#246;nheit und Zerbruch. </p>
<p><img src="http://beziehungsweise-leben.de/wp-content/uploads/2009/12/04_eFB.JPG" alt="Haso liest aus bzwLEBEN" title="Haso liest aus bzwLEBEN" width="474" height="355" class="alignnone size-full wp-image-178" /></p>
<p>Da wir f&#252;nf anwesenden Autoren alle zum Thema „beziehungsweise Handeln“ geschrieben hatten, war es uns wichtig, das Thema „soziales Engagement“ nicht nur in Form von &#228;sthetischem Kunstgenuss zu behandeln, sondern konkreter zu werden. Das Café Klaus Abendbrot war dazu gerade richtig. Es ist ein Teil des <a href="http://www.klausabendbrot.de/cms/content/view/16/28/" title="Link zur Webseite des Zeitprojekt-Berlin e.V.">Zeitprojekt-Berlin e.V.</a>, das einen Schwerpunkt auf die Integration und das Zusammenfinden verschiedener Gesellschaftsschichten legt. So bietet es z.B. flexible Preise, je nach finanziellen M&#246;glichkeiten. Zum Zeitprojekt geh&#246;rt auch eine Kreativwerkstatt, der der Erl&#246;s des Abends zugute kam.<br />
Au&#223;erdem stellte Henriette die <a href="http://www.christliche-freiwilligenagentur.de/" title="Link zur Webseite der christlichen Freiwilligenagentur">Christliche Freiwilligenagentur</a> vor und beriet Interessierte in den Lesepausen dar&#252;ber, wie man sich in den unterschiedlichsten Projekten engagieren kann. </p>
<p><img src="http://beziehungsweise-leben.de/wp-content/uploads/2009/12/05_eFB.JPG" alt="Polizei bei Demo vor dem Café" title="Polizei bei Demo vor dem Café" width="474" height="355" class="alignnone size-full wp-image-179" /></p>
<p>Ein weiterer Ber&#252;hrungspunkt mit dem Thema ergab sich ganz unerwartet: Auf der Stra&#223;e vor dem Café fand eine Demonstration f&#252;r die Erhaltung besetzter H&#228;user statt. So blickten wir von unserem Leseplatz aus f&#252;r lange Zeit direkt auf die Einsatzwagen der Polizei. Berlin eben. </p>
<p>Alles in allem war es ein wundersch&#246;ner, gem&#252;tlicher Abend mit vielen inspirierenden Impulsen, interessanten Begegnungen und Gespr&#228;chen, k&#246;stlichem Essen und chilliger Musik. Wir k&#246;nnen die Nachahmung in anderen St&#228;dten w&#228;rmstens empfehlen. </p>
<p>_</p>
<p>Esther hat diesen sch&#246;nen Bericht &#252;ber das erscheinungsFEST Berlin geschrieben. Die Bilder stammen von G&#252;nter J. Matthia. </p>
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		<title>erscheinungsFEST Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 16:26:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog]]></category>
		<category><![CDATA[erscheinungsFEST]]></category>
		<category><![CDATA[Fest]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Treffen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Abend erscheint unser Buch in Berlin. Mit erscheinen meine ich heute im Speziellen die Tatsache dass es dort heute zu Erleben sein wird. Im Café „Klaus Abendbrot“ werden Haso, Anne, Johnny, Andy und Esther aus ihren Kapiteln lesen, Bilder von Debora werden zu sehen sein und DJ Beat Weevil sorgt f&#252;r den musikalischen Rahmen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://beziehungsweise-leben.de/up/eF_BerlinFlyer_web.jpg" title="Flyer etwas gr&ouml;sser ansehen" ><img src="http://beziehungsweise-leben.de/up/eF_BerlinFlyer_web.jpg" width="250" height="344" class="alignleft" /></a>Heute Abend erscheint unser Buch in Berlin. Mit erscheinen meine ich heute im Speziellen die Tatsache dass es dort heute zu Erleben sein wird. Im Café <a href="http://www.klausabendbrot.de/cms/" title="Link zur Webseite des Cafes">„Klaus Abendbrot“</a> werden Haso, Anne, Johnny, Andy und Esther aus ihren Kapiteln lesen, Bilder von Debora werden zu sehen sein und DJ Beat Weevil sorgt f&#252;r den musikalischen Rahmen. Es werden dar&#252;ber hinaus soziale Projekte aus Berlin vorgestellt werden und es wird nat&#252;rlich Leckeres zu essen und trinken geben. Falls du es noch bis 23 Uhr dorthin schaffst empfehle ich dir dich nun auf den Weg zu machen&#8230;</p>
<p>Ein erstes <a href="http://tweetphoto.com/5880099" title="tweetphoto: erscheinungsFEST Berlin">Bild</a> vom erscheinungsFEST wurde eben von <a href="http://tweetphoto.com/5880099" title="tweetphoto: erscheinungsFEST Berlin">Trupedo Glastic verbreitet</a>.</p>
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		<title>4ntworten von Walter Faerber</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 09:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[4ntworten]]></category>
		<category><![CDATA[bzwORGANISIEREN]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
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		<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit diesem Eintrag er&#246;ffne ich eine neuen Kategorie in diesem Blog &#8211; 4ntworten. Es handelt sich hierbei um 4 Antworten von inspirierenden Pers&#246;nlichkeiten auf Fragen mit denen ich hoffe euch noch mehr Inspiration zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen zug&#228;nglich zu machen.
Den Anfang macht Walter Faerber, der als Pfarrer einer evangelischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesem Eintrag er&#246;ffne ich eine neuen Kategorie in diesem Blog &#8211; <a href="http://beziehungsweise-leben.de/category/4ntworten/">4ntworten</a>. Es handelt sich hierbei um 4 Antworten von inspirierenden Pers&#246;nlichkeiten auf Fragen mit denen ich hoffe euch noch mehr Inspiration zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen zug&#228;nglich zu machen.</p>
<p><img src="http://beziehungsweise-leben.de/up/menschen/walter.jpg" width="90" height="90" alt="Walter Faerber" class="alignleft" />Den Anfang macht <a href="http://tiefebene.wordpress.com/" title="Link zu Walters Blog">Walter Faerber</a>, der als Pfarrer einer evangelischen Landeskirchengemeinde ein inspirierendes Kapitel zu geistlichen Kernen in evangelischen Volkskirchen zu unserem Buch beigetragen hat. Wenden wir uns nun direkt den Fragen und vor allem seinen Antworten zu: </p>
<p>_</p>
<p><em><strong>Daniel Ehniss:</strong> Du schreibst in deinem Kapitel &#252;ber die Chancen geistlicher Kerne innerhalb evangelischer Volkskirchen. Da du selbst Pfarrer einer evangelischen Kirche bist interessiert mich zun&#228;chst der Weg der dich zu diesen Gedanken gef&#252;hrt hat:</em> </p>
<p><strong>Walter Faerber:</strong> Mir fiel es wie Schuppen von den Augen, als ich die Missionsgeschichte unserer Gegend studierte: Karl der Gro&#223;e hat ja den Sachsen das Christentum blutig aufgezwungen. Und dann wurde (so sagt es das einschl&#228;gige Standardwerk) das Netz der fr&#228;nkischen Kirchenverwaltung &#252;ber die unterworfenen Gebiete gelegt. Die Religion der Sieger liebt man aber nicht. Die Pfarrer waren Aufseher &#252;ber ihre Gemeinden, und die wurden wiederum beaufsichtigt, ob sie nicht vielleicht auch noch halbe Heiden waren.</p>
<p>Aber irgendwann merkte man, dass das nicht reichte. Um die Menschen auch innerlich zu gewinnen, gr&#252;ndete man deshalb Kl&#246;ster und geistig-geistliche Zentren. Die haben viel Gutes bewirkt. Aber der Schaden des Anfangs war geschehen: die falsche Reihenfolge.</p>
<p>Als ich das las, dachte ich: so funktioniert es bis heute. Eine gro&#223;e Zahl von Menschen, die (mehr oder weniger erfolgreich) geistlich versorgt werden von kleineren oder gr&#246;&#223;eren Zentren. Das kleinste dieser Zentren ist das Pfarrhaus. Diese Dualit&#228;t von Zentrum und mehr oder weniger skeptischen Sympathisanten passte zu meinen Erfahrungen. Aus dieser Dualit&#228;t sind wir bis heute noch nicht rausgekommen. Das muss man realistisch zugeben.</p>
<p>Und dann wurde mir klar: wir m&#252;ssen diesen Anfangsschaden heilen, auch wenn er &#252;ber 1000 Jahre alt ist. Diese Strategie der geistlichen Zentren ist ja keine schlechte Strategie, aber sie muss dienend geschehen und nicht nach Gutsherrenart. Dann ist sie der Situation angemessen. Auch wenn es traurig ist, dass wir nach &#252;ber 1000 Jahren Christentum noch nicht weiter sind.  </p>
<p>_</p>
<p><em><strong>Daniel:</strong> In einem <a href="http://kellion.wordpress.com/2009/10/09/vom-kloster-zum-evangelischen-pfarrhaus-zum-starbucks/" title="Link zu Yotins Kommentar zu Walters Kapitel">Kommentar zu deinem Kapitel</a> las ich von dem Spannungsfeld in dem sich die Familie des Pfarrers befindet. Inwiefern ist deine Familie in eurem Kern dabei und wie erlebst du dieses Spannungsfeld? </em></p>
<p><strong>Walter:</strong> Meine Frau ist in unserem &#8220;Kern&#8221; dabei, und meine Kinder waren, bevor sie ins Studium gegangen sind, streckenweise dabei. Ich habe aber immer darauf geachtet, dass es ihre eigene Entscheidung war und sie nicht dienstverpflichtet wurden.</p>
<p>Denn Pfarrfamilien werden ja sowieso schnell, ob sie wollen oder nicht, f&#252;r den Beruf des Familienvorstandes in Haftung genommen &#8211; bis hin zu Lehrern, die ihr gest&#246;rtes Verh&#228;ltnis zur Kirche an Pastorenkindern abreagieren. Oder die Frau des Pfarrers bekommt das zu h&#246;ren, was man sich nicht traut, ihm selbst zu sagen. Vor allem aber hat die Familie um so weniger vom Vater/Mann, je intensiver er sich in der Gemeinde engagiert. Es kann sein, dass da echt tolle Sachen laufen &#8211; aber die Familie freut sich nicht mit, weil sie f&#252;rchtet, dass an ihr Belastungen h&#228;ngenbleiben, die drau&#223;en keiner sieht. Und die Familie kann das alles noch weniger steuern als der Pastor selbst.</p>
<p>Wir hatten auch eine Zeit, als unsere Kinder noch klein waren und dann auch noch in der Gemeinde ganz bl&#246;de Konflikte liefen, das hat uns ziemlich an den Rand unserer Kr&#228;fte gebracht. Man erlebt dann trotzdem, dass man es schafft, man lernt enorm, aber in der Situation selbst ist das nicht lustig.</p>
<p>Wenn die Familie dann den Eindruck bekommt, sie soll nun zus&#228;tzlich auch noch selbstverst&#228;ndlich als geistlicher Kern dienen, dann wird sie sich m&#246;glicherweise nicht dar&#252;ber freuen. Fr&#252;her ging das vielleicht, dass Menschen sich einfach in die von der gesellschaftlichen Stellung vorgegebene Lebensweise einf&#252;gten. Heute funktioniert das so nicht mehr.</p>
<p>Auf der anderen Seite kann man in einem Pfarrhaus nat&#252;rlich immer noch viele Dinge lernen, die man anderswo kaum mitbekommt: z.B. Einblicke in sehr unterschiedliche Lebenswelten, oder auch eine bestimmte Art, &#252;ber Menschen nachzudenken. Wir haben z.B. sechs Jahre lang mit einer kurdischen Familie unter einem Dach gewohnt, die bei uns im Kirchenasyl war, und haben in H&#246;hen und Tiefen unseren Alltag geteilt. Das war manchmal ziemlich anstrengend, aber auch eine Erfahrung, die nur wenige machen k&#246;nnen. Unsere beiden Kinder haben sich sp&#228;ter Studienf&#228;cher gew&#228;hlt, in denen es um andere Kulturen geht.</p>
<p>Also, ich denke, dass ein Pfarrhaus immer noch ein privilegierter Ort ist, an dem man ein sehr interessantes Leben f&#252;hren kann. Und als Ehepaar hat man die Chance, sehr intensiv zusammenzuwachsen und vieles gemeinsam zu durchdenken. Aber ich kann nicht voraussetzen, dass andere das genauso sehen, denn die Belastungen und der Zeitdruck sind auch stark. Und was wir im Moment durch die laufenden Stellenk&#252;rzungen in den Landeskirchen erleben, das wird die Situation mit Sicherheit noch einmal massiv verschlechtern. Da bleibt f&#252;r Abenteuer wahrscheinlich kein Raum mehr. </p>
<p>_</p>
<p><em><strong>Daniel:</strong> Wie pr&#228;sent ist eure Kerngruppe im normalen Leben der Kirchengemeinde und welche Reaktionen von Seiten anderer Gemeindeglieder habt ihr bisher darauf bekommen? </em></p>
<p><strong>Walter:</strong> Die Mitglieder unserer Gruppe arbeiten in fast allen Bereichen der Gemeinde an wichtigen Punkten mit; au&#223;erdem manchmal auch Familienangeh&#246;rige, die nicht zur Gruppe geh&#246;ren. Uns ist &#252;berhaupt im Lauf der Zeit ein Umfeld von Leuten zugewachsen, die man bei konkreten Aufgaben ansprechen kann, auch wenn sie (noch) nicht zur Gruppe geh&#246;ren. Wir laufen aber nicht rum mit einem Schild &#8220;Wir sind der Kern!!&#8221;, sondern sehen eben zu, dass wir tats&#228;chlich beitragen.</p>
<p>Eine der wirkungsvollsten Auswirkungen der Gruppe ist &#252;brigens ziemlich unsichtbar: ich als vollzeitlicher Mitarbeiter werde durch meine Verankerung im Kern wesentlich wirksamer in meiner Arbeit. Ich kann mich inhaltlich weiter aus dem Fenster lehnen, weil ich deutlicher erlebe, dass das Evangelium etwas bewirkt. Ich wei&#223;, wovon ich rede, wenn ich z.B. predige; ohne den Hintergrund der Gruppe w&#228;re das deutlich weniger erfahrungsges&#228;ttigt. Das gilt nat&#252;rlich auch f&#252;r die anderen aus der Gruppe, die in der Gemeinde mitarbeiten.</p>
<p>Es gibt also eine Art von geistlichem Energiefluss, der von der Gemeinschaft durch viele Kan&#228;le in die Gemeinde flie&#223;t. Weil wir aber nach au&#223;en eher zur&#252;ckhaltend auftreten, freuen sich Leute &#252;ber das Ergebnis, ohne immer zu wissen, aus welchen Quellen das flie&#223;t. Das ist sowieso ein Kennzeichen der Volkskirche: die Mitglieder freuen sich, wenn da anscheinend was Gutes l&#228;uft; wie es dazu kommt, das interessiert sie gar nicht so sehr. </p>
<p>_</p>
<p><em><strong>Daniel:</strong> Am Ende deines Kapitels sprichst du &#252;ber geistliche Kerne die sich aus dem Zusammenschluss von existierende Gruppen und der Ortsgemeinde ergeben. Worin siehst du hierbei die Chancen und was sind deiner Meinung nach die Herausforderungen? </em></p>
<p><strong>Walter:</strong> Wenn sich eine schon bestehende geistliche Gemeinschaft und eine landeskirchliche Ortsgemeinde zusammenschlie&#223;en, k&#246;nnen sie dadurch beide enorm gewinnen: die Gemeinde gewinnt geistliche St&#228;rke und gr&#246;&#223;ere Sicherheit, wenn ihr geistliches Zentrum auf diese Weise viel st&#228;rker wird &#8211; wie das konkret aussehen kann, habe ich in der vorigen Frage am Beispiel unserer Gemeinde geschildert. Die Gemeinschaft wiederum kommt leichter in breite Verbindung mit der Normalbev&#246;lkerung und muss sich solche Kontakte nicht erst m&#252;hsam erarbeiten. So verliert sie nicht so schnell die Bodenhaftung.</p>
<p>Gro&#223;e Chancen gehen meist aber auch mit Risiken einher. Wenn die beiden Partner es nicht schaffen, in einem vertrauensvollen Aufeinanderzugehen ihre unterschiedlichen Organisationskulturen in einen fairen Dialog zu bringen, wird die Zusammenarbeit wahrscheinlich nicht funktionieren. Freie Gruppen/Gemeinden und volkskirchliche Ortsgemeinden sind so unterschiedlich, dass es viele Gelegenheiten gibt, sich mit Arroganz oder Misstrauen zu begegnen. Sekten- und Liberalismusverdacht sind beide schnell zur Hand. Man muss schon entschlossen sein, am Anderen auch auf schwierigen Wegstrecken festzuhalten.</p>
<p>Wir haben ja unseren Kern hier selbst entwickelt und diese Frage der Organisationskulturen sozusagen im Innenbereich durchgestanden, nicht ohne misstrauisch beobachtet zu werden von einer Minderheit in der Kerngemeinde, aber auch von kirchenleitenden Instanzen. Da hat es durchaus auch harte Entscheidungen gegeben. Aber das ist zum Gl&#252;ck jetzt schon lange her.</p>
<p>Ich m&#246;chte die Frage aber auch generell in den Blick nehmen: die Christenheit in unserem Land ist doch auch deshalb so schwach, weil die geistlich entschiedenen Kerne (ein bewusst schwammiger Begriff &#8211; ich rechne dazu Gemeinschaften, Freikirchen, aber auch alle m&#246;glichen Gruppierungen in den Volkskirchen und viele andere) und die gestreute christliche Substanz in der breiten Bev&#246;lkerung nicht zueinander finden. Beiden fehlt der jeweils andere. Beide w&#252;rden enorm gewinnen, wenn sie zueinander f&#228;nden. Und am meisten w&#252;rde das Evangelium gewinnen. </p>
<p>_</p>
<p>Vielen Dank an Walter, der sich die Zeit genommen hat 4 Antworten auf meine Fragen zu formulieren und uns damit noch tiefere Einblicke in die Chancen geistlicher Kerne erm&#246;glicht.</p>
<p>Ich empfehle euch regelm&#228;&#223;ige Lekt&#252;re von <a href="http://tiefebene.wordpress.com/" title="Link zu Walters Blog">Walters Blog</a> und auch <a href="http://twitter.com/walterfaerber" title="Link zu Walters Twitterseite">@walterfaerber</a> auf Twitter zu folgen.</p>
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