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	<title>blub und weg</title>
	
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	<description>Aquaristik Blog: schöne Aquarien glückliche Fische das ideale Aquarium</description>
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		<title>Aquariumbuch – Buchempfehlung</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 10:43:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie</dc:creator>
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		<category><![CDATA[aquatische Ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[Aquarium]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich möchte heute jeden der etwas Englisch kann und Interesse an Aquaristik sowie deren Grundlagen hat ein besonderes Buch empfehlen. Das sagenumwobene Buch heißt „Ecology of the Planted Aquarium – A Practical Manual and Scientific Treatise for the Home Aquarist“ und wurde von  Diana Walstad verfasst.  Das Buch beinhaltet folgende Themen:
1) Pflanzen als Wasseraufbereiter
2) Allelopathie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte heute jeden der etwas Englisch kann und Interesse an Aquaristik sowie deren Grundlagen hat ein besonderes Buch empfehlen. Das sagenumwobene Buch heißt „Ecology of the Planted Aquarium – A Practical Manual and Scientific Treatise for the Home Aquarist“ und wurde von  Diana Walstad verfasst.  Das Buch beinhaltet folgende Themen:</p>
<p>1) Pflanzen als Wasseraufbereiter</p>
<p>2) Allelopathie (Wechselwirkung zwischen Pflanzen Algen und Tieren, verursacht durch das pflanzliche Ausscheiden von chemischen Verbindungen)</p>
<p>3) Bakterien</p>
<p>4) Quellen von Pflanzennährstoffen</p>
<p>5) Kohlenstoff</p>
<p>6) Pflanzennährstoffe und Ökologie</p>
<p>7) Substrate</p>
<p>8 ) der Luftvorteil</p>
<p>9) Algenkontrolle</p>
<p>10) Aufstellen eines Aquariums und Unterhaltung</p>
<p>Sie geht dabei auf Erkenntnisse der wissenschaftlichen Forschung unter Verwendung sehr vieler Literaturquellen ein. Das Systemverständnis des ökologischen Gleichgewichtes in einem Aquarium steht dabei im Vordergrund. Dabei beschreibt sie das Grundlagenwissen (und auch darüber hinaus) was für ein erfolgreiches Unterhalten vor allem eines „Low-Tech“ Aquarium sinnvoll ist.</p>
<p>Leider habe ich bisher nur die ersten beiden Kapitel lesen können. Ich hatte aber den Eindruck, dass alles gut recherchiert ist und sich mit dem deckt was man sonst so in Ökologievorlesungen im Studium hört. Für Leute die sich ein bisschen mit Ökologie auskennen ist es eine gute Möglichkeit sein Wissen zu vertiefen oder aufzufrischen. Für absolute Einsteiger, könnte die Lektüre etwas schwieriger sein. Da müsste man mal schauen, inwiefern man mit den doch etwas häufiger gebrauchten Fachwörtern, die aber auch oft kurz erklärt werden, zu  Recht kommt. In ihrem Buch führt sie des Weiteren viele „Fragen und Antwort Fälle“ auf, wodurch das frisch Gelernte gleich in die Praxis übertragen werden kann. Von der Aufmachung her erinnert es allerdings eher an eine Wissenschaftliche Arbeit, denn bunte Fotos wird man hier vergebens suchen.</p>
<p>&#8211;&gt; Dennoch, soweit ich das bis jetzt beurteilen konnte, handelt es ich um ein durchweg gelungenes Buch!</p>
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		<title>Mein neues Aquarium</title>
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		<comments>http://www.blubundweg.de/2009/12/12/mein-neues-aquarium/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 14:13:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Standort und der Unterbau
Lange Zeit ist seit meinem letzten Eintrag vergangen, aber ich habe nun endlich mein eigenes Aquarium und möchte euch ein wenig davon erzählen.
Da unser Fußboden aus alten Holzdielen besteht, die lustig mitschwingen wenn die Waschmaschine in den Schleudergang schaltet (wohlgemerkt die Waschmaschine steht 2 Räume weiter) und weil ich meine Fische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Der Standort und der Unterbau</h3>
<p>Lange Zeit ist seit meinem letzten Eintrag vergangen, aber ich habe nun endlich mein eigenes Aquarium und möchte euch ein wenig davon erzählen.</p>
<p>Da unser Fußboden aus alten Holzdielen besteht, die lustig mitschwingen wenn die Waschmaschine in den Schleudergang schaltet (wohlgemerkt die Waschmaschine steht 2 Räume weiter) und weil ich meine Fische weder geschüttelt noch gerührt mag, musste der Standort und der Unterbau gut durchdacht werden.</p>
<p>Er sollte dabei Schwingungen auffangen und die Höhenunterschiede der alten Holzdielen ausgleichen. Meine erste Idee war natürlich Styropor, aber irgendwie hatte ich die Befürchtung, dass das Styropor unter der Belastung instabil werden könnte. Meine zweite Idee war eine Schrittschalldämmung, aber die waren zu dünn um die Höhenunterschiede auszugleichen. Und wie das Leben so spielt, traf ich meine endgültige Entscheidung erst im Baumarkt als ich direkt davor stand. Unterlegmatten für Waschmaschinen. Die müssen ja praktisch dafür ausgerichtet sein große Schwingungen und Belastungen aufzunehmen. Zusammendrücken konnte man sie auch leicht, also gekauft. Noch kurz eine Küchenarbeitsplatte besorgt und damit war der Unterbau schon mal fertig. Mittlerweile hält er schon einige Monate und ich hoffe auch noch ein bisschen länger.</p>
<div id="attachment_143" class="wp-caption alignnone" style="width: 463px"><a href="http://www.blubundweg.de/wp-content/uploads/2009/12/12122009284.jpg"><img class="size-full wp-image-143" title="Unterbau des Aquariums" src="http://www.blubundweg.de/wp-content/uploads/2009/12/12122009284.jpg" alt="Unterbau des Aquariums" width="453" height="350" /></a><p class="wp-caption-text">Unterbau des Aquariums</p></div>
<p>Den Standort wählte ich einige Meter vom Fenster entfernt, direkt an einer Außenmauer und damit an einer hoffentlich tragenden Wand. Wobei das größere Problem wohl eher die alten Holzdielen sind.  Mein Aquarium hat die Ausmaße 80 cm mal 40 mal 50 cm. Nach oben ist also noch genügend Platz, sollten meine Pflanzen noch aus dem Wasser herauswachsen.</p>
<h3>Die Einrichtung</h3>
<p>Als Bodengrund habe ich sowohl Kies als auch Sand verwendet, die ich beide durch eine Plexiglasscheibe voneinander getrennt habe. Übrigens wächst meine Hygrophila polysperma (indischer Wasserfreund) in dem Sand besser als im Kies, also soviel zu den Gerüchten in Sand würde nichts wachsen!! Fairerweise muss ich aber erwähnen, dass die Pflanze viele Wurzeln oberhalb der Sandfläche ausgebildet hat. Das könnte aber auch normal sein, ich habe die Pflanze noch nie gepflegt.</p>
<p>Als Deko kam noch etwas Holz rein, ein Stein (ohne Kalk) und ein paar Erlenzapfen. Als Filtermaterial entschied ich  mich für Zeolith.  Die Kombination bescherte mir eine Reduktion der Wasserwerte von KH 10-11 auf 8 und GH von 19 auf 16 und das ohne technische Anwendung! Nachdem ich auch noch etwas Torf hinzufügte und Bio-CO2 anschloss, fiel mein pH-Wert von 7,5 auf 7,0 meine KH auf 7 und meine GH auf 12.</p>
<p>Trotz des elendig langen Waschens des Kieses und Sandes verschaffte mir das Zeolith einen Londoner Nebel in meinem neuen Aquarium:</p>
<div id="attachment_149" class="wp-caption alignnone" style="width: 455px"><a href="http://www.blubundweg.de/wp-content/uploads/2009/12/09082009054.jpg"><img class="size-full wp-image-149" title="Londoner Nebel im Aquarium" src="http://www.blubundweg.de/wp-content/uploads/2009/12/09082009054.jpg" alt="Londoner Nebel im Aquarium" width="445" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Londoner Nebel im Aquarium</p></div>
<p>Es gab nicht wirklich viel zu sehen. Nach ein paar Tagen klarte das Wasser wieder auf und ich konnte letzte Korrekturen vornehmen ohne raten zu müssen was ich überhaupt im Wasser treibe.</p>
<div id="attachment_150" class="wp-caption alignnone" style="width: 429px"><a href="http://www.blubundweg.de/wp-content/uploads/2009/12/21082009092.jpg"><img class="size-full wp-image-150" title="nach Klärung des Nebels" src="http://www.blubundweg.de/wp-content/uploads/2009/12/21082009092.jpg" alt="nach Klärung des Nebels" width="419" height="315" /></a><p class="wp-caption-text">nach Klärung des Nebels</p></div>
<h3>Die Korkwand</h3>
<p>Schließlich  fügte ich noch eine Korkwand hinzu.</p>
<div id="attachment_151" class="wp-caption alignnone" style="width: 442px"><a href="http://www.blubundweg.de/wp-content/uploads/2009/12/29082009147.jpg"><img class="size-full wp-image-151" title="Korkwand" src="http://www.blubundweg.de/wp-content/uploads/2009/12/29082009147.jpg" alt="Korkwand" width="432" height="324" /></a><p class="wp-caption-text">Korkwand</p></div>
<p>Die hatte aber ihre Tücken. Da sie nachträglich im laufenden Betrieb installiert wurde, fiel ein Befestigen mit Silikon aus. Also bohrte ich ein paar Löcher, schwang Nylonfaden hindurch und befestigte diesen an Saugnäpfen, die eigentlich mein Heizstab halten sollten. Ich hätte nicht gedacht dass es funktionierte aber die Saugnäpfe hielten tatsächlich das Kork unter Wasser!!  Silikon kann sich eh beim Zerfall des Korkes unter Wasser ablösen. An eine Korkwand kann man wunderbar Moos anbringen. Sah eigentlich sehr schön aus:</p>
<div id="attachment_153" class="wp-caption alignnone" style="width: 442px"><a href="http://www.blubundweg.de/wp-content/uploads/2009/12/30082009152.jpg"><img class="size-full wp-image-153" title="Mooswand" src="http://www.blubundweg.de/wp-content/uploads/2009/12/30082009152.jpg" alt="Mooswand" width="432" height="324" /></a><p class="wp-caption-text">Mooswand</p></div>
<h3>Die Rückwand</h3>
<p>Nach einer Einlaufzeit von 8 Wochen und nachweislich kleinen Mengen an Nitrat im Becken konnten dann die ersten Fische einziehen. Habe ich jedenfalls gedacht. Nachdem 90% meiner kleinen Zwergpanzerwelse kurz nach dem Einzug verstorben sind, fing das große Rätselraten an. Nun, da ich eigentlich nichts anderes gemacht habe als sonst fiel meine Vermutung auf den Kork. Kork hat eine große Oberfläche und kann viele Substanzen, inklusive natürlich auch Schadstoffe, binden. Es konnte auch an den Fischen gelegen haben, da es nicht mehr die Vitalsten waren. Aber ich wollte auf Nummer sicher gehen und verbannte das Kork aus meinem Aquarium, führte einen Wasserwechsel durch und probierte es später noch einmal.</p>
<p>Das Kork fand Verwendung auf der Außenrückwand, die ich mir daraus bastelte. Dazu schnitt ich es in Scheiben und klebte es auf eine Pappe.  Wer noch nie Kork per Hand zersägt hat, dem sei hiermit gesagt, entweder man ist ein sehr gut durchtrainierter Sportler oder man handelt sich ein Riesen Muskelkater ein. Kork ist nämlich sehr weich und damit extrem störrisch beim Sägevorgang. Bevor ich anfing hatte ich mir gedacht, kann ja nicht so schwer sein. Pustekuchen!! Allerdings triumphierten letzendlich mein Frust und mein Dickkopf über meine Schmerzen.</p>
<div id="attachment_152" class="wp-caption alignnone" style="width: 442px"><a href="http://www.blubundweg.de/wp-content/uploads/2009/12/06122009282.jpg"><img class="size-full wp-image-152" title="Endzustand" src="http://www.blubundweg.de/wp-content/uploads/2009/12/06122009282.jpg" alt="Endzustand" width="432" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Endzustand</p></div>
<p>Mittlerweile schwimmt ein kleiner Schwarm Panzerwelse durch mein Aquarium und scheint ganz glücklich sein und ich kann endlich wieder davor sitzen und in aller Ruhe entspannen. Jetzt muss ich nur noch etwas an meinem Pflanzenbewuchs arbeiten.</p>
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		<title>Richtige Umzugszeit für Fische</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 12:42:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Umzug in ein größeres Aquarium ist einer Phase mit großer Unruhe und verändertem Wasserspiegel vergleichbar. In der Natur treten solche Umstände zum Beispiel in der Regenzeit auf, wenn die Flüsse über die Ufer steigen und sich die Umwelt der Fische ändert.
Möchten man daher den Fischen einen verträglichen Umzug ermöglichen, verschiebt man diesen in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Der Umzug in ein größeres Aquarium ist einer Phase mit großer Unruhe und verändertem Wasserspiegel vergleichbar. In der Natur treten solche Umstände zum Beispiel in der Regenzeit auf, wenn die Flüsse über die Ufer steigen und sich die Umwelt der Fische ändert.</p>
<p class="MsoNormal">Möchten man daher den Fischen einen verträglichen Umzug ermöglichen, verschiebt man diesen in die Phase der Regenzeit der Ursprungsorte der Fische. Tiere haben nämlich eine innere Uhr. Da die Fische in unseren Aquarien aber oft aus verschiedenen Regionen der Erde stammen, kann man eine allgemeine passende Umzugsphase nicht angeben.</p>
<p class="MsoNormal">Allein im Amazonasgebiet tritt die Regenzeit je nach Lage zu unterschiedlichen Zeiträumen auf. Im nördlichen Amazonasgebiet findet die Regenzeit in den Monaten April-August statt, im südlichen zwischen Oktober und April [1].</p>
<p class="MsoNormal">Besonders empfehlenswert ist eine Berücksichtigung der Regenzeit für einen Umzug, wenn man seine Fische zum Laichen stimulieren möchte. Nach vielen Zuchtberichten zufolge nutzen Züchter Faktoren wie Hochwasser, Niedrigwasser, Temperatur, Futtermenge etc. um ihre Fische in Laichstimmung zu bringen [2]. Sinnvoll ist es natürlich auch ein Umzug mit einer längeren Tiefdruckphase zu kombinieren. Die Fische sollen dies wahrnehmen können und verbinden dann diese Phase mit viel Regen und damit auch vielleicht mit einer Hochwasserphase.</p>
<h2>Literatur</h2>
<p class="MsoNormal">[1] <a title="Regenzeit Amazonas" href="http://www.panguana.de/Panguana/Okologie/Wasserkreislauf/wasserkreislauf.html" target="_blank">http://www.panguana.de/Panguana/Okologie/Wasserkreislauf/wasserkreislauf.html</a></p>
<p class="MsoNormal">[2] <a title="Laichstimulierung" href="http://www.zierfischforum.at/artikel/laichstimulation.html" target="_blank">http://www.zierfischforum.at/artikel/laichstimulation.html</a></p>
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		<title>Umzug in größeres Aquarium</title>
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		<comments>http://www.blubundweg.de/2009/07/26/132/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 17:43:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie das in der Aquaristik so ist, fängt man mit einem kleinen Aquarium an, wird von der Leidenschaft für dieses Hobby gepackt und möchte dann auf ein größeres umsteigen. Aber wie macht man das eigentlich?
1) Vorbereitungsphase
Zuerst entscheidet man sich natürlich für ein neues Aquarium, je nach Größe kann da eine Investition von neuer Technik erforderlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie das in der Aquaristik so ist, fängt man mit einem kleinen Aquarium an, wird von der Leidenschaft für dieses Hobby gepackt und möchte dann auf ein größeres umsteigen. Aber wie macht man das eigentlich?</p>
<h2>1) Vorbereitungsphase</h2>
<p>Zuerst entscheidet man sich natürlich für ein neues Aquarium, je nach Größe kann da eine Investition von neuer <strong>Technik</strong> erforderlich werden, wenn die schon vorhandene Ausrüstung für die neue Größe nicht angemessen ist.</p>
<p>Entscheidet man sich für ein neues Aquarium hat man die Möglichkeit einen <strong>neuen</strong> <strong>Standort</strong> auszusuchen. Erwirbt man dann auch noch alles neu vom Kies über Pflanzen bis zur Technik handelt es sich eher um eine Neueinrichtung als um einen Umzug. Diese Auswahl kann einiges leichter machen aber gleichzeitig wird es auch teurer und es besteht die Gefahr das neue Aquarium auch nach einer Einlaufphase von 4-6 Wochen zu überlasten. Der Fischbesatz des alten Aquariums entspricht ja eher dem eines schon länger bestehenden Aquariums mit gut ausgebildetem ökologischem Gleichgewicht. Bei einem neuen Aquarium fängt man ja normalerweise mit einigen wenigen Fischen an und steigert sich dann mit der Zeit.</p>
<p>Entscheidet man sich für einen neuen Standort und neue Technik, kann man vor dem Umzug den neuen Filter in aller Seelenruhe am alten Aquarium mitlaufen lassen und gegeben falls später nach dem Umzug auch noch das alte Filtermaterial zum neuen Filter hinzufügen. Eine weitere Möglichkeit bei Erwerb neuer Technik ist das alte Filtermaterial nach Fischumzug einfach in den neuen Filter umzuwechseln. Hierbei kann es zu einer Verminderung der Filterkapazität kommen, da die Bakterien aus dem alten sich an eine neue Umgebung gewöhnen müssen. In einem größeren Filter können sich Strömungsverhältnisse und damit Sauerstoffverhältnisse, Nährstoffverfügbarkeit etc. verändern.</p>
<p>Möchte man den <strong>alten Standort</strong> beibehalten wird alles etwas komplizierter, dann man das alte Aquarium erst entleeren und wegheben muss und erst dann das neue Aquarium platzieren kann.</p>
<p>Idealerweise stellt man die <strong>Fütterung </strong>der Fische ca.2 Tage vorher ein. So können überflüssige Nährstoffe abgebaut werden. Während des Umzuges kommt es zur Aufwirbelung von Mulm und damit zur Freisetzung von Nährstoffen. Schaffen die Bakterien dann nicht die Menge an Nährstoffen schnell umzusetzen, kann es zur kurzfristigen Entstehung von Nitrit oder dergleichen kommen.</p>
<p>Man sollte nach einem großen Eimer oder sauberen Gefäß Ausschau halten, an dem man dem <strong>Filter </strong>während des Umzuges weiterlaufen lassen kann. Für die Dauer des Umzuges wenn das Wasser aus dem alten Aquarium entfernt wird, bis das neue Aquarium mit neuen Wasser und Kies etc. gefüllt wird, kann der Filter nicht einfach ausgestellt und trockengelegt werden. Werden die Filtermaterialien nicht ständig mit Wasser umspült kann ein Sauerstoffmangel entstehen und die Bakterien sterben ab. Die organischen Stoffe werden anaerob (unter Sauerstoffmangel) abgebaut und es können sich fischschädlich Substanzen bilden, die man direkt in das neue Aquarium spülen würde. Damit sind die Fischkrankheiten oder Todesfälle vorprogrammiert.</p>
<p>Bei einem größeren Aquarium bietet sich natürlich auch der Kauf von mehr Pflanzen an und auch der <strong>Mehrbedarf an Kies</strong> sollte bedacht werden. Auf neue Fische sollte man erst mal verzichten. Zwar kann ein größeres Aquarium mehr Fische aufnehmen, aber auch das neu umgezogene Aquarium benötigt  ein wenig Zeit um das ökologische Gleichgewicht wieder herzustellen. Die Doppelbelastung mit neuen Fischen und dem Umzug kann nicht nur bei den neuen Fischen sondern auch bei den alt eingesessenen Fischen zu enormen <strong>Stress</strong> und damit zu Krankheiten führen.</p>
<h2>2) Der Umzug</h2>
<p>Der erste Schritt sollte in einer guten <strong>Planung </strong>bestehen. Alles was später benötigt wird, sollte griffbereit  liegen. Nichts ist stressiger als während des Umzuges festzustellen, dass einem was fehlt.</p>
<p>Es sollte ein großer Behälter mit Aquariumwasser abgefüllt und am besten mit einer Sauerstoffpumpe belüftet werden. Dann geht es ans <strong>Fischen</strong>. Auch wenn für den Umzug wenig Zeit besteht nicht panisch mit dem Kescher umherschlagen. Alle Fische werden behutsam oder schnell und schmerzlos (wenn man dies kann) eingefangen und in den Behälter mit dem Aquariumwasser umgesiedelt. Manchmal kann es sinnvoll sein sich vorher zu überlegen wie viele Fische man eigentlich hat. Fische können sich zum Teil recht gut verstecken und man möchte ja keinen vergessen.  Dekogegenstände wie Röhren, Wurzeln etc. können mit in den Fischeimer getan werden da sie zum einen oft blinde Passagieren enthalten (vor allem Welse) und da die Rückzugsmöglichkeiten im Eimer den Fischen den Stress etwas erträglicher macht. Auf eine Erwärmung des Behälts via Heizung sollte man verzichten, da die Regler sich nur schwer in kleinen Behältern einstellen lassen und man möchte seine Fische ja nicht kochen. Einen leichten aber dafür langsamen Temperaturabfall vertragen eh die meisten Fische. Bei springfreudigen und springfähigen Fischen empfiehlt es sich den Behälter abzudecken, da gerade Stress zum Springen animieren kann.</p>
<p>Nun ist der <strong>Filter </strong>an der Reihe. Er wird nun an einen zweiten Behälter (nicht Fischbehälter) mit Aquariumwasser angeschlossen oder gegeben falls an das neue Aquarium sofern dies an einem anderen Standort schon mit Wasser eingerichtet ist.</p>
<p>Aus dem alten Aquarium wird nun das verbleibende <strong>Wasser </strong>abgelassen und soviel wie möglich davon in sauberen Eimern oder dergleichen aufbewahrt. Steht das neue Aquarium an einen anderen Platz kann das Wasser natürlich auch dort hinein gegeben werden.</p>
<p>Im nächsten Schritt wird der <strong>Kies oder Sand</strong> aus dem alten Aquarium raus geschippt und aufbewahrt. Während meines Umzuges habe ich die unterste Schicht nicht wiederverwendet und weggeschmissen, da diese sehr stark durch den Mulm getrübt und wahrscheinlich sehr nährstoffreich war. Dadurch habe ich natürlich auch viele Bakterien verloren, aber im Filter und dem restlichen Kies waren ja auch noch welche und das Risiko des Umkippens war mir mit diesem belasteten Kies-Wasser-Gemisch zu groß. Denn gerade in den untersten Kiesschichten kann es zu einem unvollständigen Stoffabbau kommen.</p>
<p>Ist das alte Aquarium so gut wie entleert oder vollständig entleert, kann es vom seinem Standort entfernt werden. Ich möchte in aller Deutlichkeit hier wiederholen: <strong>Nur ein entleertes Aquarium sollte verschoben werden.</strong> Noch vorhandene Wasser und Kiesmassen können enorme Kräfte während des Transportes eines Aquariums aufbauen, die das Aquarium zum Bersten bringen können.</p>
<p>Nun kann das neue Aquarium dort platziert werden sofern man dies möchte. Der aufbewahrte Kies wird in das neue Aquarium gegeben und gegeben falls neuer vorher gewaschener Kies mit hinzugefügt. Die Pflanzen werden gesteckt und die Dekoration platziert.</p>
<p>Das aufbewahrte Aquariumwasser kann nun langsam eingefüllt werden. Je behutsamer man vorgeht desto weniger Mulm wird ausgeschlemmt. Dennoch wird sich das Wasser sehr trüben, dies legt sich aber nach einer gewissen Dauer. Da sich das Volumen vergrößert hat, muss zusätzlich zum alten Aquariumwasser neues Wasser hinzugefügt werden. Idealerweise handelt es sich dabei um abgestandenes Wasser. Nach dem Wasserauffüllen wartet man nach Gefühl eine Weile bis sich die größten Massen gelegt haben bzw. bis sich die Trübung etwas vermindert hat und installiert den Filter an dem neuen Aquarium.</p>
<p>Ist der Filter angebracht und in Betrieb genommen würde ich ebenfalls noch eine Weile warten bis man die Fische in das neue Aquarium übersiedelt.</p>
<p>Die Fische sollten wie bei jedem <strong>Neueinzug </strong>an das neue Aquariumwasser gewöhnt werden. Also nicht einfach in das neue fremde Wasser „kippen&#8221;. Es empfiehl sich, um den Stress für die Fische zu minimieren, das Licht auszustellen.</p>
<h2>3) Nachbereitungsphase</h2>
<p>Nach dem Umzug empfehle ich ebenfalls eine <strong>Fastenphase </strong>von 2 Tagen oder sehr sparsames Füttern.</p>
<p>Innerhalb der nächsten Tage sollten die Fische auf Krankheitsanzeichen hin beobachtet werden.</p>
<p>Und wenn alles gut läuft freuen sich Fische und Besitzer über die neuen Dimensionen  <img src='http://www.blubundweg.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  .</p>
<h2>Zusammenfassung</h2>
<p><a href="http://www.blubundweg.de/wp-content/uploads/2009/07/fischumzug.pdf">Fischumzug/Aquarienumzug &#8211; Tabellarische Zusammenfassung</a></p>
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		<title>Verfügbarkeit von Schadstoffen,  Medikamenten und Nährstoffen</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 11:22:44 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Verfügbarkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Gelangt eine Substanz in ein Aquarium, ob gewollt als Dünger und Medikament oder ungewollt als Schadstoff,  so kann sie nur auf die Lebewesen einwirken, wenn sie biologisch verfügbar ist.  Die Bioverfügbarkeit unterteilt man dabei in ökotoxikologische und toxikologische Verfügbarkeit.
Die ökotoxikologische Bioverfügbarkeit ergibt sich aus den Stoffeigenschaften und den physikalisch-chemischen Eigenschaften der Umwelt, die entscheiden ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gelangt eine Substanz in ein Aquarium, ob gewollt als Dünger und Medikament oder ungewollt als Schadstoff,  so kann sie nur auf die Lebewesen einwirken, wenn sie biologisch verfügbar ist.  Die Bioverfügbarkeit unterteilt man dabei in ökotoxikologische und toxikologische Verfügbarkeit.</p>
<p>Die <strong>ökotoxikologische Bioverfügbarkeit</strong> ergibt sich aus den Stoffeigenschaften und den physikalisch-chemischen Eigenschaften der Umwelt, die entscheiden ob der Stoff überhaupt bis zum Organismus gelangt.</p>
<p>Die <strong>toxikologische Verfügbarkeit</strong> hängt von  den Organismusfunktionen ab. Diese bestimmen ob die Substanz vom Körper aufgenommen und zum Zielort angelangt, wo es ihre  positive oder negative Wirkung entfaltet.</p>
<p>Im Laufe der Jahrtausende haben die Organismen Mechanismen entwickelt, welche es ihnen erlauben, sich vor Stoffen zu schützen und andere wiederum aufzunehmen und gar im Körper auf zu konzentrieren. Daher sind die Konzentrationen von Stoffen im Organismus selber meist anders als im umgebenden Medium. Diese Mechanismen sind dabei an die natürlichen Verbreitungsgebiete angepasst von Art zu Art etwas verschieden, haben aber auch ihre <strong>Grenzen</strong>. An neuere Umweltschadstoffe, die erst in letzter Zeit von Menschen produziert werden, konnten sich die Organismen noch nicht so gut anpassen. Zellmembranen bilden zum Beispiel eine Barriere gegen das wahllose Eindringen von Substanzen in den Körper. Dabei werden gerade fettlösliche Stoffe besser aufgenommen als wasserlösliche.  Im Körper selber kann der Stoff auf chemischen Weg entgiftet und/oder vermehrt ausgeschieden werden. All diese Funktionen sind sehr oft mit dem Gesundheitszustand, oder anderen Faktoren, wie Gewicht, Geschlecht, Vorbelastung etc. korreliert. Gesunde Fische verkraften eher eine kleine Schwankung als ältere und schwache Fische. Daher wirken Schadstoffe oder auch Medikamente immer verschiedene auf unterschiedliche Arten aber auch auf unterschiedliche Individuen der gleichen Art ein.</p>
<p>Die Stoffmerkmale aber auch die Gegebenheiten des Ökosystems im Aquarium beeinflussen unterdies  in welcher Menge nun der Stoff im Wasser frei für die Lebewesen verfügbar ist. Viele Substanzen binden schließlich an Oberflächen vom Boden (Sand und Kies) am Holz, am Mulm etc. Dies gilt auch für nützliche Stoffe wie Medikamente und Dünger. Gerade <strong>Mulm </strong>hat ein großes Potential für die Stoffbindung. Daraus erklärt sich u.a. auch  seine wichtige Funktion für das Gleichgewicht im Aquarium.  Die gebundenen Stoffe können abhängig von der Bindungsart, aber auch wieder abgegeben werden. So kann Kupfer aus Medikamenten im Boden gespeichert und nach einer Weile wieder freigesetzt werden, wobei  dann vor allem Bodentiere, wie Welse, dem Kupfer vermehrt ausgesetzt sind. Daher empfiehlt es sich ab und zu den Mulm etwas abzusaugen. Die Verfügbarkeit von Substanzen kann auch durch die Reaktion mit Sauerstoff verringert werden (so wird die oxidierte Form von Eisen von Pflanzen kaum aufgenommen). Durch die Erhöhung der Fettlöslichkeit , zum Beispiel durch Bindung in bestimmten Komplexen, kann die Verfügbarkeit aber auch erhöht werden. Bei den im Handel angebotenen Wasseraufbereitern weiß ich nicht, ob diese tatsächlich die Schadstoffe dauerhaft binden können, oder ob sie, wie bei vielen Komplexverbindungen,  die Schadstoffe einfach nach gewisser Zeit wieder abgeben.</p>
<p>Die Verfügbarkeit von Schadstoffen, Nährstoffen und Medikamenten im Aquarium hängt daher von sehr vielen Faktoren ab, wobei jedes Aquarium hierbei aufgrund seines individuellen Fisch, Pflanzen, Kies und Mulmbestand sowie anderen Faktoren unterschiedlich reagieren kann. Daher ist eine effektive  Dosierung von Medikamenten und Dünger in jedem Aquarium immer etwas anders und schwer vorauszusagen. In den Packungsbeilagen einiger Medikamente stehen daher Angaben über verschiedene durchzuführen Aktionen, die die Verfügbarkeit verändern können, wie UV- Geräte ausstellen etc.</p>
<p>Zu dem Punkt Dünger und Nährstoffe noch ein paar kleine Bemerkungen. Jede Pflanze ist auf Nährstoffe angewiesen um zu leben und zu wachsen. Dabei gibt es eine Reihe an Nährstoffen, die jede Pflanze benötigt, allerdings variieren die Anteile und Mengen der erforderlichen Nährstoffe von Pflanze zu Pflanze im leichtem Maße.  Ein Voll-Dünger-Präparat wird daher in einem Aquarium mit mehreren Pflanzenarten nie allen gerecht werden können. Nun ergeben sich weitere Probleme dadurch, dass diese Zusammenhänge zum einen noch nicht ausreichend erforscht sind. Zum anderen gibt es Nährstoffe, die wiederum andere Stoffe („Begleitstoffe&#8221;) erfordern um aufgenommen zu werden. So kann ein überdosierter Nährstoff zum Aufbrauchen des erforderlichen „Begleitstoffes&#8221; führen und damit ein Mangel des  „Begleitstoffes&#8221; verursachen. Viele Zusammenhänge im Körper von Tieren Menschen und Pflanzen sind noch unklar. Was heute als gesund gilt, ist morgen schädlich. Daher würde ich eher für eine ausgewogene Ernährung der Fische mit hochwertigen und abwechslungsreichen Futter plädieren, aus dessen Kot dann Nährstoffe freigesetzt  werden. Und man sollte es auch aus einem anderem Grunde nie mit Dünger übertreiben denn:</p>
<p>à Jeder Stoff kann schädlich wirken, es kommt nur auf die Konzentration an!!!</p>
<h2><span style="text-decoration: underline;">Zusammenfassung:</span></h2>
<ul>
<li>Substanzen könne abhängig von verschiedenen Faktoren unterschiedlich verfügbar sein</li>
<li>dabei zeichnet sich jedes Aquarium durch eine einzigartige Faktorenkonstellation aus</li>
<li>der Mulm und der Bodengrund können viele Schadstoff, Nährstoffe und Medikamente speichern aber auch wieder abgeben</li>
<li>eine Überdosierung von Dünger kann zu Schäden an Pflanzen und Fischen führen.</li>
</ul>
<h2><span style="text-decoration: underline;">Weitere Literatur</span></h2>
<p>1) Fent Karl (2003). Ökotoxikologie. Thieme</p>
<p>2) <a href="http://www.i-feelgood.net/ernaehrung/naehrstoffe_vh.php">http://www.i-feelgood.net/ernaehrung/naehrstoffe_vh.php</a></p>
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		<title>Veränderungen</title>
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		<comments>http://www.blubundweg.de/2009/05/27/veranderungen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 May 2009 20:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Jaja lang ist mein letzter Artikel her&#8230;
Bei mir hat sich aber auch viel verändert. Ich bin nicht mehr auf Jobsuche  ,  bin mal gerade eben von Gelsenkirchen nach Koblenz gezogen und habe wieder die Gelegenheit ein Aquarium zu stellen. Da kommt der Denkapparat ins Rattern. Mal schauen was es für ein Aquarium wird. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jaja lang ist mein letzter Artikel her&#8230;</p>
<p>Bei mir hat sich aber auch viel verändert. Ich bin nicht mehr auf Jobsuche <img src='http://www.blubundweg.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> ,  bin mal gerade eben von Gelsenkirchen nach Koblenz gezogen und habe wieder die Gelegenheit ein Aquarium zu stellen. Da kommt der Denkapparat ins Rattern. Mal schauen was es für ein Aquarium wird. Und da ich jetzt auch nach langen Kampf mit der Kabelgesellschaft endlich wieder  über Internet verfüge, werde ich mich auch wieder meinem Blog mehr zuwenden.</p>
<p>Also bis dann&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nitritvergiftung – die physiologische Wirkung von Nitrit</title>
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		<comments>http://www.blubundweg.de/2009/04/29/nitritvergiftung-%e2%80%93-die-physiologische-wirkung-von-nitrit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 11:23:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Physiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Cortisol]]></category>
		<category><![CDATA[Einlaufphase]]></category>
		<category><![CDATA[Nitrit]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder Aquarianer weiß ja, dass Nitrit giftig für seine Fische ist, aber warum eigentlich?
Direkte Wirkung
Nitrite können Fische direkt schädigen  oder indirekt durch Stress. Es handelt sich dabei um eine sehr reaktionsfähige Substanz,  die in der Lage ist andere Stoffe zu oxidieren. Nitrite können an Stelle des Sauerstoffs an Eisenatomen in eisenhaltigen Enzymen gebunden werden, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Aquarianer weiß ja, dass Nitrit giftig für seine Fische ist, aber warum eigentlich?</p>
<h2><span style="text-decoration: underline;">Direkte Wirkung</span></h2>
<p>Nitrite können Fische direkt schädigen  oder indirekt durch Stress. Es handelt sich dabei um eine sehr reaktionsfähige Substanz,  die in der Lage ist andere Stoffe zu oxidieren. Nitrite können an Stelle des Sauerstoffs an Eisenatomen in eisenhaltigen Enzymen gebunden werden, wie zum Beispiel den Enzymen der Zellatmung.</p>
<p>Ein wichtiges Eisenenzym ist das <strong>Hämoglobin</strong>, welches den Sauerstoff im Blut transportiert und so die Sauerstoffversorgung der Fische sicherstellt. Nitrit oxidiert dabei das Eisenatom und das Hämoglobin wird in Methämoglobin umgewandelt, welches in der Form zwar Sauerstoff aufnehmen, aber nicht mehr an die Zellen abgeben kann.</p>
<p>Nun besteht die Möglichkeit die Oxidierung des Eisenatoms durch ein körpereigenes Enzym wieder aufzuheben und das Methämoglobin wieder in Hämoglobin umzuwandeln. Bei Vorliegen größerer Mengen stark oxidierender Substanzen, wie Nitrit, kommt der Reparaturmechanismus aber nicht mehr hinterher und die Fische können trotz guter Sauerstoffverhältnisse im Becken unter Sauerstoffmangel leiden. Aus diesem Grunde  erklärt sich das Symptom der schnellen Atmung bei einer Nitritvergiftung.</p>
<p>Da die Nitritionen über die Chloridzellen aufgenommen werden und mit den Chloridionen konkurrieren, kann es zur <strong>Verarmung an Chloridionen</strong> in Fischen kommen. Chloridionen üben wichtige Funktionen im Körper aus und sind daher lebenswichtig.</p>
<p>Im Körper angelangt kann Nitrit zu einer <strong>Abreicherung von Kalium</strong> aus den Erythrozyten (enthalten das Hämoglobin) führen [1]. Auch Kaliumionen spielen eine wichtige Rolle im Körper wie zum Beispiel in der Osmoregulation.</p>
<p>Desweiteren vermögen Nitrite mit Aminen im sauren pH-Milieu zu krebserregenden <strong>Nitrosaminen </strong>zu reagieren.</p>
<h2><span style="text-decoration: underline;">Indirekte Wirkung</span></h2>
<p>Nitrite sind im Stande, wie auch andere giftige Substanzen, zu <strong>Stress </strong>zu führen. Fische schützen sich bei Stress durch die Ausschüttung von Stresshormonen. Diese sollen eigentlich Energie bereitstellen, damit der Fisch der Gefahrenquelle entfliehen kann oder gegeben falls für einen Kampf  bereit ist. Das Stresshormon <strong>Kortisol</strong> zum Beispiel wirkt entzündungshemmend und unterdrückt das Immunsystem, was ja viel Energie benötigt.</p>
<p>In einer Studie von Carballo et.al [2] stieg nach Belastung von Regenbogen-forellen mit Nitrit deren Kortisolspiegel an. Die Kortisolkonzentration im Blut kann zwar auch durch Bewegung wieder abgebaut werden (Abbaugeschwindigkeit kann auch unter Umständen langsamer sein), in dem Moment des hohen Kortisolspiegels sind Fische aber anfällig gegenüber Krankheiten. So entwickelten in der Studie von Carballo et.al [2] alle Regenbogenforellen, dessen Kortisolspiegel höher als 370ng/ml war, eine Pilzkrankheit, der sie kurzfristig ausgesetzt wurden. Bei den Regenbogen-forellen mit einer geringeren Kortisolkonzentration als 370ng/ml brach die Krankheit nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 24% aus.</p>
<p>Nitrite können so in sublethaler (nicht tödlicher) Konzentration die Entwicklung und das Aufkommen von Krankheiten begünstigen. Dies kann auch für bakterielle Krankheiten gelten [3]. Hierbei sei noch angemerkt, dass auch geringe aber dafür stetige Belastung zu Stress führen (Dauerstress) und  gesundheitliche Konsequenzen mit sich bringen können.</p>
<p><strong>&#8211;&gt; </strong> Daraus wird deutlich, warum man Fische immer unter guten Wasser-verhältnissen pflegen sollte und warum Fische im schlechten Wasser häufiger krank werden bzw. krankheitsanfälliger sind als Fische in unbelastetem Wasser.</p>
<p>Auch wenn ihre Fische bei einer erhöhten Nitritkonzentration nicht unbedingt sofort sterben, kann sich die Nitritbelastung doch später rächen und die Fische erkranken plötzlich. Daher sollte bei einer Neueinrichtung immer die <strong>Einlaufphase</strong> (am besten 4-6 Wochen) eingehalten werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Literatur</strong></span>:</p>
<p>[1] JENSEN, F.B. (2003). Nitrite disrupts multiple physiological functions in aquatic animals. Comparative Biochemistry and Physiology A 135 (1):9-24.</p>
<p>[2] M. CARBALLO,* M. J. MUN ˜OZ, M. CUELLAR, AND J. V. TARAZONA (1995). Effects of Waterborne Copper, Cyanide, Ammonia, and Nitrite on Stress Parameters and Changes in Susceptibility to Saprolegniosis in Rainbow Trout (Oncorhynchus mykiss). Appl. Environ. Microbiol Vol. 61, No. 6: 2108-2112</p>
<p>[3] Hanson, L. A., and J. M. Grizzle. 1985. Nitrite-induced predisposition of channel catﬁsh to bacterial diseases. Prog. Fish-Cult. 47:98-101</p>
<p><a href="http://www.bssw-online.org/archives/266">http://www.bssw-online.org/archives/266</a></p>
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		<title>Hätten Sie es gewusst? – Stumme und taube Fische</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 12:44:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Physiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Fische]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; dass Fische weder taub noch stumm sind?
Fische weisen zwar keine äußere Ohröffnung und kein Mittelohr (kein Trommelfell) auf, besitzen aber ein Innenohr. Der Schall (Druckschwankung) wird oft über die Schwimmblase weitergeleitet. Die Schallübertragung auf das Mittelohr erfolgt dann entweder über Membranen und Flüssigkeiten oder über Knochenleitung [1]. Neben Tönen können Fische auch Erschütterungen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; dass Fische weder taub noch stumm sind?</p>
<p>Fische weisen zwar keine äußere Ohröffnung und kein Mittelohr (kein Trommelfell) auf, besitzen aber ein Innenohr. Der Schall (Druckschwankung) wird oft über die Schwimmblase weitergeleitet. Die Schallübertragung auf das Mittelohr erfolgt dann entweder über Membranen und Flüssigkeiten oder über Knochenleitung [1]. Neben Tönen können Fische auch Erschütterungen mit Hilfe des Seitenlinienorgans wahrnehmen [2].</p>
<p>Darüber hinaus sind viele Fische auch in der Lage Töne von sich zu geben. Die Geräusche können zum Beispiel dem Revierverhalten oder dem Fortpflanzungsverhalten dienen. Die Lauterzeugung erfolgt auf verschiedenen Wegen. Manche Arten versetzen ihre Schwimmblase in Schwingung, manche reiben ihre Kehlzähne, wiederum andere reiben ihre Flossen knarrend in Schultergelenken [2][3]. Der knurrende Zwerggurami heißt schließlich nicht knurrend, weil er immer Hunger hat <img src='http://www.blubundweg.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Literatur</span></strong></p>
<p>[1] Gerhard Breves und Wolfgang von Engelhardt (2005) Physiologie der Tiere, Verlag: Enke</p>
<p>[2] <a title="http://tms.lernnetz.de/bio/fische/akustik.htm" href="http://tms.lernnetz.de/bio/fische/akustik.htm" target="_blank">http://tms.lernnetz.de/bio/fische/akustik.htm</a></p>
<p>[3] <a title="http://www.dieuniversitaet-online.at/beitraege/news/von-wegen-stumm-wie-ein-fisch/69/neste/17.html" href="http://www.dieuniversitaet-online.at/beitraege/news/von-wegen-stumm-wie-ein-fisch/69/neste/17.html" target="_blank">http://www.dieuniversitaet-online.at/beitraege/news/von-wegen-stumm-wie-ein-fisch/69/neste/17.html</a></p>
<p>[4]<a title="http://www.tiergesundheit-aktuell.de/kleintiere/aktuelles-22.php" href="http://www.tiergesundheit-aktuell.de/kleintiere/aktuelles-22.php" target="_blank"> </a><a title="http://www.tiergesundheit-aktuell.de/kleintiere/aktuelles-22.php" href="http://www.tiergesundheit-aktuell.de/kleintiere/aktuelles-22.php" target="_blank">http://www.tiergesundheit-aktuell.de/kleintiere/aktuelles-22.php</a></p>
<p>[5] <a title="http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/3895da14-8f52-43ee-b72b-2a7bdd7a4c26.aspx" href="http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/3895da14-8f52-43ee-b72b-2a7bdd7a4c26.aspx" target="_blank">http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/3895da14-8f52-43ee-b72b-2a7bdd7a4c26.aspx</a></p>
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		<item>
		<title>Danke</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 21:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist er da mein neuer Header  
Ich möchte an dieser Stelle dem freundlichen Team von http://www.g-stalten.com/ für die Erstellung dieses sehr schönen und harmonischen Headers danken. Mit dem neuen Design kann ich, wie die Barbe, mit meinem Blog durchstarten. Auf zu noch mehr Lesern.
Aber ich möchte auch den mittlerweile 150 Lesern danken, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist er da mein neuer Header <img src='http://www.blubundweg.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich möchte an dieser Stelle dem freundlichen Team von<a title="http://www.g-stalten.com/" href="http://www.g-stalten.com/" target="_blank"> http://www.g-stalten.com/</a> für die Erstellung dieses sehr schönen und harmonischen Headers danken. Mit dem neuen Design kann ich, wie die Barbe, mit meinem Blog durchstarten. Auf zu noch mehr Lesern.</p>
<p>Aber ich möchte auch den mittlerweile 150 Lesern danken, die bisher meine Seite besucht haben. An alle:</p>
<p><strong>Vielen Dank!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Bodengrund – Sand oder Kies</title>
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		<comments>http://www.blubundweg.de/2009/03/15/der-bodengrund-sand-oder-kies/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 22:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einrichtung/Bodengrund]]></category>
		<category><![CDATA[Bodengrund]]></category>
		<category><![CDATA[Kies]]></category>
		<category><![CDATA[Sand]]></category>

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		<description><![CDATA[Egal für welchen Bodengrund man sich entscheidet, er sollte einige Grundvoraussetzungen erfüllen:

 er darf keine giftigen Substanzen an das Wasser abgeben
 er darf keine scharfen Kanten haben, an denen sich Fische verletzen könnten
er sollte das Wasser nicht trüben

Der Boden ist nicht nur eine Dekoration für das Aquarium sondern gibt den Pflanzen halt und dient als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Egal für welchen Bodengrund man sich entscheidet, er sollte einige Grundvoraussetzungen erfüllen:</p>
<ul>
<li> er darf keine giftigen Substanzen an das Wasser abgeben</li>
<li> er darf keine scharfen Kanten haben, an denen sich Fische verletzen könnten</li>
<li>er sollte das Wasser nicht trüben</li>
</ul>
<p>Der Boden ist nicht nur eine Dekoration für das Aquarium sondern gibt den Pflanzen halt und dient als Lebensgrundlage für Pflanzen als auch Tiere bzw. Bakterien. Der Boden bietet den Pflanzen und Tieren Nährstoffe, die sie zum Leben benötigen. Dabei siedeln sich im Filter als auch im Bodengrund Bakterien an, die zum Stoffabbau beitragen.</p>
<p>Echte Wasserpflanzen können Nährstoffe über die gesamte Oberfläche aufnehmen. Die Aufnahme über die Wurzeln bietet eine weitere, wenn meist auch weniger genutzte Möglichkeit der Nährstoffaufnahme.  Viele eingesetzte Aquarienpflanzen sind aber eigentlich Sumpfpflanzen. Sie bilden meistens ein ausgeprägtes Wurzelwerk und beziehen den Großteil der Nährstoffe über die Wurzeln aus dem Boden.</p>
<p>Für die Gestaltung stehen dem Aquarianer viele Bodenarten zur Verfügung. Die beiden wichtigsten Vertreter sind der Sand und der Kies.  Sand unterscheidet sich von Kies aufgrund der Korngröße. Dabei lassen sich verschiedene Unterteilungen nach DIN-Norm vornehmen:</p>
<table style="height: 42px;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0" width="456">
<tbody>
<tr>
<td width="88" valign="top"><strong>Art</strong></td>
<td width="88" valign="top"><strong>Grobkies</strong></td>
<td width="88" valign="top"><strong>Mittelkies</strong></td>
<td width="88" valign="top"><strong>Feinkies</strong></td>
<td width="88" valign="top"><strong>Grobsand</strong></td>
<td width="88" valign="top"><strong>Mittelsand</strong></td>
<td width="88" valign="top"><strong>Feinsand</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="88" valign="top"><strong>Korngröße in mm</strong></td>
<td width="88" valign="top">20-63</td>
<td width="88" valign="top">6,3-20</td>
<td width="88" valign="top">2-6,3</td>
<td width="88" valign="top">0,63-2</td>
<td width="88" valign="top">0,2-0,63</td>
<td width="88" valign="top">0,063-0,2</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Dabei besteht der Bodengrund aus einer Mischung von Körner unterschiedlicher Größe. Sehr feine Körner können sich in die Poren, der Großen setzen und so das Porenvolumen verringern.</p>
<p>Sowohl Sand als auch Kies haben ihre Vor- und Nachteile für die Anwendung in der Aquaristik. Dabei wachsen in beiden Bodenarte Pflanzen.</p>
<h2><strong><span style="text-decoration: underline;">Kies</span></strong></h2>
<p>Kies bildet eine lockere Struktur mit großen Poren, in der Pflanzen gut wurzeln können. Die großen Poren ermögliche eine gute Wasser- und Sauerstoffzirkulation. In den Poren siedeln sich Mikroorganismen an, die in einigen Aquarien einen recht großen Beitrag zum Schadstoffabbau leisten. In einigen Aquarien soll diese Abbaurate größer, als die des Filters, sein. Der Boden bildet als Raum-Zeit-Struktur aber ein vierdimensionales System. Er ist damit kein starres Gebilde sondern verändert sich mit der Zeit. Aufgrund der großen Poren kann Mulm sehr leicht in die Poren des Kieses eindringen und sich dort sammeln. Durch diese Verdichtung wird die Wasserbewegung durch den Kies reduziert. Der Mulm wird dabei von den Bakterien unter Sauerstoffverbrauch abgebaut. Es entstehen sauerstoffreie Zonen, die die Wurzeln der Pflanzen schädigen können. Daher muss in gewissen Zeitabständen der Mulm aus dem Kies durch Mulmglocken entfernt werden.</p>
<p>Vor der Verwendung von Kies im Aquarium sollte dieser gewaschen werden um mögliche Verunreinigungen und Feinanteile zu entfernen.</p>
<p>Von farbigem Kies kann ich im Allgemeinen nur abraten. Alle Farbstoffe werden sich zu einem bestimmten Anteil im Wasser lösen. Jede Substanz hat schließlich ein Löslichkeitsprodukt, sei es noch so klein! Desweiteren haben sich Fische, besonders Bodenfische, im Laufe der Evolution an den Boden vom Aussehen her angepasst. Bei farbigem Kies funktioniert diese Tarnung nicht mehr, die Fische werden daher schreckhafter. Sie könnten ja schließlich von einem „Fressfeind&#8221; leicht entdeckt werden.</p>
<h2><strong><span style="text-decoration: underline;">Sand</span></strong></h2>
<p>Sand eignet sich vor allem bei der Haltung von bodenbuddelnden und gründelnden Arten wie Panzerwelsen und einige  Barscharten. Die Tiere können sich an scharfkantigen Körner verletzen. In die kleinen Poren des Sandes kann der Mulm nicht oder nur kaum eindringen. Aufgrund des geringen organischen Anteils im Boden kommt es zu keiner größeren Sauerstoffzehrung im Sand. Die Wasserströmung im Sand ist dabei gering. Dem Sand kann daher <strong>nicht</strong>, wie bei Kies, eine größere Filterleistung zugesprochen werden. Der Schadstoffabbau muss daher in Sandaquarien hauptsächlich an anderen Orten wie im Filter oder in Mulmecken etc. erfolgen. Daher ist eine gute Filtertechnik in Sandbecken unabkömmlich. Der Sand sollte vor Gebrauch gewaschen werden um Verunreinigungen zu entfernen und Feinanteile, die sonst den Sand zusetzen könnten.</p>
<p>In meinem Aquarium wuchsen die Pflanzen auf Sand als auch auf Kies. Die Welse gründelten dagegen nur im Sand richtig. Und spätestens wenn man einmal gesehen hat, wie Barsche Sand aufnehmen und durch die Kiemen wieder raus befördern, sollte man erkennen, dass man diesen Tieren wenigstens einen Teilbereich mit Sand anbieten sollte.</p>
]]></content:encoded>
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	</channel>
</rss>
