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		<title>Goumsins Krankenstation beleuchtet</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 11:54:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Sonntag</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Dorf Goumsin konnten wir die vierte l�ndlich Krankenstation in der Geschichte SEWAs mit einer Solaranlage versehen. Drei Tage verbrachte ich mit meinem Kollegen Y�ral und den Technikern in dem gar nicht mal so kleinen Dorf, das sich etwa 70 Kilometer s�dwestlich von Ouagadougou und damit weit au�erhalb der Reichweite des nationalen Stromnetzes benfindet. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Dorf Goumsin konnten wir die vierte l�ndlich Krankenstation in der Geschichte SEWAs mit einer Solaranlage versehen.</strong></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a href="http://farm5.static.flickr.com/4135/4830437394_c2b4c3c97e_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="Ein kleiner Junge wird im CSPS verarztet" src="http://farm5.static.flickr.com/4135/4830437394_c2b4c3c97e_m.jpg" title="Ein kleiner Junge wird im CSPS verarztet" width="180" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Ein kleiner Junge wird im CSPS verarztet</p></div>Drei Tage verbrachte ich mit meinem Kollegen Y�ral und den Technikern in dem gar nicht mal so kleinen Dorf, das sich etwa 70 Kilometer s�dwestlich von Ouagadougou und damit weit au�erhalb der Reichweite des nationalen Stromnetzes benfindet.</p>
<p>Die Geburten-und Krankenstation wurde erst vor knapp zwei Jahren fertiggestellt und sollte bereits damals von SEWA elektrifiziert werden, doch dauerte es noch eine ganze Weile, bis das so gennante CSPS voll funktionst�chtig war: Betten und Ausr�stung fehlten, das Personal wurde nicht rechtzeitig geschickt und das Dorfkommitee, das die Krankenstation leitet brauchte seine Zeit um sich zu organisieren. Um so gr��er war die Freude im Dorf, als die Arbeiten endlich beginnen konnten. Die Dorf�ltesten, die uns w�hrend der Installation immer wieder besuchten um uns den Dank des Dorfes auszudr�cken, waren sichtlich begeistert.</p>
<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://farm5.static.flickr.com/4093/4830437400_eb3587e5c4_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="Bei diesen Lichtverhaeltnissen fanden bisher Behandlungen statt" src="http://farm5.static.flickr.com/4093/4830437400_eb3587e5c4_m.jpg" title="Bei diesen Lichtverhaeltnissen fanden bisher Behandlungen statt" width="240" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Bei diesen Lichtverhaeltnissen fanden bisher Behandlungen statt</p></div>Auch f�r mich war diese Elektrifizierung etwas besonderes. Der Vorbesuch in Goumsin war Nils&#8217; und meine <a href="http://adablog.solar-afrika.de/1232/vorbesuch-in-goumsin/">erste Reise f�r SEWA ohne die Begleitung unseres Vorg�ngers</a> und so war auch ich ziemlich froh, nach so langer Zeit nun endlich mit der Umsetzung des Projektes fortfahren zu k�nnen. Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Burkina Faso-Gruppe des Gymnasiums F�rstenried, die nicht nur die Finanzierung f�r dieses Projekt auf die Beine gestellt, sondern auch geduldig auf die Umsetzung gewartet hat ohne auf schnelle Ergebnisse zu bestehen, die die Qualit�t des Projektes unter Umst�nden gef�hrdet h�tten.</p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://farm5.static.flickr.com/4073/4830437396_f4c41dd766_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="Die Solarpaneele werden auf dem Dach gesichert" src="http://farm5.static.flickr.com/4073/4830437396_f4c41dd766_m.jpg" title="Die Solarpaneele werden auf dem Dach gesichert" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Die Solarpaneele werden auf dem Dach gesichert</p></div>Vor allem aber das engagierte Personal der Krankenstation hat diese Elektrifizierung zu etwas besonderem gemacht. Es lag ihnen sehr am Herzen mir zu zeigen, wie und unter welchen Bedingungen sie arbeiten und so riefen sie mich zu fast jeder Behandlung im CSPS dazu. Zwar habe ich in meinem Leben schon einige Krankenstationen besucht und wei� dass die Bedingungen dort schwierig und das Leben auf dem Land hart ist, doch es ist etwas ganz anderes mit eigenen Augen zu sehen, was das konkret bedeutet. Der Hebamme zuzuh�ren wie sie sichtlich bewegt erz�hlt, dass sie einige Tage zuvor einer Frau nicht mehr helfen konnte als es nachts bei der Geburt zu Komplikationen kam und sie bei dem schwachen Licht ihrer Taschenlampe die Gefahr nicht rechtzeitig erkennen konnte um sie ins Provinzkrankenhaus bringen zu lassen. Da sp�rt man sehr direkt, warum das Projekt ins Leben gerufen wurde.</p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4094/4830437388_fa7e539b77_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="Vorher" src="http://farm5.static.flickr.com/4094/4830437388_fa7e539b77_m.jpg" title="Vorher" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4081/4830437380_2070c1e0df_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="Nachher" src="http://farm5.static.flickr.com/4081/4830437380_2070c1e0df_m.jpg" title="Nachher" width="240" height="180" /></a></p>
<p>Mit der Elektrifizierung von Goumsin ging meine vorerst letzte Elektrifizierungsreise zu Ende. Ich verabschiede mich also aus Burkina Faso, bedanke mich bei allen Lesern, und werde mich hoffentlich bald aus Deutschland mit einigen Videos der letzten Elektrifizierungen melden k�nnen.<br />
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 250px"><a href="http://farm5.static.flickr.com/4121/4830437390_861fb10762_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="Jan im Gespraech mit der Dorfgemeischaft" src="http://farm5.static.flickr.com/4121/4830437390_861fb10762_m.jpg" title="Jan im Gespraech mit der Dorfgemeischaft" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Jan im Gespraech mit der Dorfgemeischaft</p></div>
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		<title>Es bewegt sich was in Ouaga</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 18:21:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Sonntag</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man nach einem knappen Jahr wieder in eine Stadt der Gr��e Ouagadougous zur�ckkehrt, hat sich dort nat�rlich einiges getan. Auf den ersten Blick ist zwar noch alles beim alten, doch wird an allen Ecken und Enden die st�dtebauliche Entwicklung vorangetrieben. Am meisten fallen dabei die neuen &#8220;�changeurs&#8221; auf, die �ber-und Unterf�hrungen an der gro�en [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn man nach einem knappen Jahr wieder in eine Stadt der Gr��e Ouagadougous zur�ckkehrt, hat sich dort nat�rlich einiges getan. Auf den ersten Blick ist zwar noch alles beim alten, doch wird an allen Ecken und Enden die st�dtebauliche Entwicklung vorangetrieben. Am meisten fallen dabei die neuen &#8220;�changeurs&#8221; auf, die �ber-und Unterf�hrungen an der gro�en Ringstra�e, die Ouaga umschlie�t.</strong></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://farm5.static.flickr.com/4095/4754780196_fbcb847736_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="Ouaga 2000" src="http://farm5.static.flickr.com/4095/4754780196_fbcb847736_m.jpg" title="Ouaga 2000" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Ouaga 2000</p></div>Noch vor einem Jahr gab es nur ein kleines &#8220;Autobahnkreuz&#8221;, und zwar in Ouaga 2000, dem neuen und etwas gigantisch anmutenden Nobel-Stadtviertel, das neben dem neuen Pr�sidentenpalast auch das beste Hotel der Stadt, diverse Botschaften, Unternehmen und Ministerien beherbergt. Das Kreuz verbindet den Ring mit der sechsspurigen Schnellstra�e, die zum Pr�sidentenpalast und vorbei an dem riesigen Kreisverkehr am Place des h�ros nationaux f�hrt- und an einer weiten unbebauten Fl�che, die sich erst langsam beginnt mit Baustellen zu f�llen. Wenn manchmal eine kleine Karawane aus Kamelen die Autobahn kreuzt, bringt das den starken Kontrast zwischen dem Leben in Ouaga 2000 und dem Rest des Landes gut auf den Punkt.</p>
<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://farm5.static.flickr.com/4114/4754780200_443ed52327_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="Neuer Echangeur Richtung Fada" src="http://farm5.static.flickr.com/4114/4754780200_443ed52327_m.jpg" title="Neuer Echangeur Richtung Fada" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Neuer Echangeur Richtung Fada</p></div>Inzwischen wurden zwei weitere solcher Kreuze (fast) fertiggestellt, die dazu dienen sollen, die Ringstra�e mit den Stra�en nach Fada N&#8217;Gourma (Osten) und Bobo-Dioulasso (Westen) zu verbinden, ohne dabei den Verkehr weiter zu verdichten.</p>
<p>Auch sonst wird viel gebaut: nach den �berschwemmungen vom letzten Jahr wurden die Br�cken am Stausee renoviert, neue Br�cken werden gebaut, Stra�en betonniert, neue Viertel entstehen. So �ndert dieses Stadt langsam aber stetig ihr Gesicht.<br />
<a href="http://farm5.static.flickr.com/4100/4754780188_c0ab1293a1_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="Es wird gebaut in Ouaga" src="http://farm5.static.flickr.com/4100/4754780188_c0ab1293a1_m.jpg" title="Es wird gebaut in Ouaga" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4100/4754780194_b5abf26293_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="Brueckenbau" src="http://farm5.static.flickr.com/4100/4754780194_b5abf26293_m.jpg" title="Brueckenbau" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4095/4754780182_bca505aae9_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="Der neue Echangeur im Westen" src="http://farm5.static.flickr.com/4095/4754780182_bca505aae9_m.jpg" title="Der neue Echangeur im Westen" width="240" height="180" /></a></p>
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		<title>Heimspiel in Djibo</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 13:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Sonntag</dc:creator>
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		<description><![CDATA[F�nf Tage war ich mit dem Team in Djibo und Umgebung unterwegs um zwei Schulen und eine Krankenstation mit einer Solaranlge auszur�sten. Djibo ist die Hauptstadt der Provinz Soum im Norden des Landes, in der SEWA so viele Schulen in sein Programm aufgenommen hat wie in keiner anderen Provinz. Ein straffes Programm hatten wir uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>F�nf Tage war ich mit dem Team in Djibo und Umgebung unterwegs um zwei Schulen und eine Krankenstation mit einer Solaranlge auszur�sten. Djibo ist die Hauptstadt der Provinz Soum im Norden des Landes, in der SEWA so viele Schulen in sein Programm aufgenommen hat wie in keiner anderen Provinz.</strong></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://farm5.static.flickr.com/4114/4741563685_4509fb7385_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4114/4741563685_4509fb7385_m.jpg" title="Das Dorf Pougouzaibaogo" width="240" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Das Dorf Pougouzaibaogo</p></div>Ein straffes Programm hatten wir uns f�r die Reise aufgestellt: In nur 5 Tage wollten wir in zwei Schulen und einer Krankenstation Solaranlagen montieren. Doch schon auf dem Weg nach Djbo war nicht klar, ob wir das schaffen w�rden. Noch auf der Teerstra�e hatten wir die erste Panne, die wir zum Gl�ck aber realtiv schnell beheben konnten. Aber die Sandpiste, die die letzten 100 Kilometer nach Djibo f�hrt ist so schlecht, dass es teilweise schneller und sicherer war, einfach neben der Stra�e zu fahren. Mehr als 3 Stunden holperten wir mit dem schwer beladenen Minibus �ber Schlagl�cher und Wellblechpisten bis wir gut durchgesch�ttelt unser Ziel erreichten. Von dort aus machten wir uns gleich weiter in das Dorf Pougouzaibaogo, in dem wir die ersten Arbeiten durchf�hren wollten.</p>
<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://farm5.static.flickr.com/4118/4741563677_bbb57d81d0_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4118/4741563677_bbb57d81d0_m.jpg" title="Pougouzaibaogo B" width="240" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Die frisch erweiterte Schule Pougouzaibaogo B...</p></div>Der klangvolle Name Pougouzaibaogo kommt dem ein oder anderem Leser vielleicht bekannt vor. Vor etwas mehr als einem Jahr installierten wir dort auf dem Dach der  Schule &#8220;B&#8221; eine Solaranlage und ich nutzte die Gelegenheit um noch ein paar Tage allein auf dem Dorf zu bleiben um das Leben dort ein bi�chen kennenzulernen und die ersten Tage mit der Anlage zu begleiten. So war es f�r mich nat�rlich etwas besonderes in das Dorf zur�ckzukehren und ich war um so erfreuter festzustellen, dass sich in der Zwischenzeit einiges getan hat in Pougouzaibaogo. Die Schule &#8220;B&#8221; wurde um 3 Klassenr�ume erweitert und hat nun einen eigenen Brunnen; Latrinen und Lehrerh�user sind bereits in Bau. </p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://farm5.static.flickr.com/4137/4741563681_89ba983836_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="...wird sogleich mit einem Solarpaneel versehen." src="http://farm5.static.flickr.com/4137/4741563681_89ba983836_m.jpg" title="Solarpaneel auf der Schule &quot;B&quot;" width="240" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">...wird sogleich mit einem Solarpaneel versehen.</p></div>Da es neben der nun vergr��erten Grundschule &#8220;B&#8221; noch die Schule &#8220;A&#8221;, sowie eine franko-arabsiche Schule und sechs kleinen Alphabetisierungszentren gibt, hat das Dorf einen Bedarf an beleuchteten R�umen, der die Kapazit�ten des einzelnen beleuchteten Klassenzimmers der Schule &#8220;B&#8221; �bersteigt. Deshalb entschied sich SEWA zum ersten Mal in der Geschichte des Schulenprogramms eine Anlage an einer Schule zu erweitern und eine weitere Schule im gleichen Dorf, wenngleich auch einige Kilometer entfernt, ebenfalls mit einer Anlage zu versehen. Bedarf und Engagement des Dorfes schienen diesen Schritt zu rechtfertigen. In den kommenden Jahren wird sich zeigen ob unsere Rechnung aufgeht. Denn die zus�tzlichen Installationen dienen auch als Ansporn und sollen f�r das Engagement belohnen. Gleichzeitig soll es anderen D�rfern zeigen, dass sich gute Wartung und gro�es Engagement auszahlt.</p>
<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://farm5.static.flickr.com/4118/4741563701_d72f342a48_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4118/4741563701_d72f342a48_m.jpg" title="Kinder" width="240" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Neugierige Kinder</p></div>Am zweiten Tag unserer Arbeiten in Pougouzaibaogo kam der Direktor der Schule B strahlend auf uns zu und berichtete uns, dass er gerade die Ergebnisse von den Abschlusstests best�tigt bekommen habe, die die Woche zuvor geschrieben wurden: Alle seine Sch�ler haben bestanden. Ein sehr gutes Ergebnis, das der Direktor darauf zur�ckf�hrt, dass er seine Abschlussklasse in den Wochen zuvor bis sp�t abends in der Schule lernen lie�. Mit der Solaranlage wird das &#8220;internement&#8221; im n�chsten Jahr noch sehr viel besser funktionnieren meint er, denn bisher mussten sich immer sechs Sch�ler um eine Petroleumlampe setzen, was die Augen stark erm�det und einfach sehr unpraktisch und kostspielig ist.</p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4093/4741563689_111d054a6b_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4093/4741563689_111d054a6b_m.jpg" title="Installation" width="240" height="135" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4116/4741563693_b9a1a3cd80_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4116/4741563693_b9a1a3cd80_m.jpg" title="Gruppenfoto" width="240" height="180" /></a></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://farm5.static.flickr.com/4137/4741645373_c1be7b7538_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4137/4741645373_c1be7b7538_m.jpg" title="CSPS Badnogo" width="240" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Das CSPS Badnogo</p></div>Nachdem die Techniker die Installation erfolgreich abgeschlossen und Y�ral und ich der Dorfgemeinschaft die Schl�ssel zum Batteriekasten und damit symbolisch die Verantwortung f�r die Solaranlage �bergeben hatten, machten wir uns auf den Weg ins Dorf Badnogo, das nur etwa zehn Kilometer von Djibo entfernt liegt. Strom gibt es hier keinen, dennoch ist die Krankenstation voll ausgelastet. T�glich kommen schwangere Frauen und Kranke aus Badnogo und den umliegenden in das so gennante CSPS um sich pflegen zu lassen.  Besonders wichtig ist die Geburtenstation, die der Schwangeren weitaus bessere hygienische Bedingungen f�r eine Geburt anbietet, als die heimische H�tte, <div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://farm5.static.flickr.com/4139/4741645379_e98092f75d_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4139/4741645379_e98092f75d_m.jpg" title="Die Arbeitsbedingungen sind hart" width="240" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Mit einer Taschen- und Petroleumlampe ist die Arbeit schwer</p></div>auch wenn man hier noch weit von europ�ischen Standards entfernt ist. Besonders wenn es zu Kompliaktionen kommt, ist es wichtig, dass geschultes Personal zur Stelle ist. Allerdings mussten die Angestellten der Krankenstationen nachts bisher bei beinahe v�lliger Dunkelheit arbeiten &#8211; lediglich eine Taschenlampe sorgte bei der Versorgung der Patienten f�r ein wenig Licht. Es beeindruckt mich nach wie vor jedes Mal, wenn mir eine Hebamme zeigt unter welchen Bedingungen sie arbeiten muss.</p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4076/4741645457_0fd4f029e7_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4076/4741645457_0fd4f029e7_m.jpg" title="Solarpaneel" class="alignnone" width="240" height="180" /></a><a href="http://farm5.static.flickr.com/4119/4741645389_845d78d1ef_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4119/4741645389_845d78d1ef_m.jpg" title="Mit Licht verbessert sich die Situation deutlich" class="alignnone" width="240" height="180" /></a></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://farm5.static.flickr.com/4075/4741645417_3e9878d434_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4075/4741645417_3e9878d434_m.jpg" title="Die beleuchtete Krankenstation" width="240" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Die beleuchtete Krankenstation</p></div>Nach Abschluss der Elektrifizierung sieht die Situation jedoch bereits deutlich besser aus: Zwar erinnert das CSPS nach wie vor nicht im entferntesten an ein hochmodernes Krankenhaus, doch ist der Fortschritt durch das Licht wirklich beeindruckend. Vier 70 Watt Paneele sorgen nun f�r Licht in den R�umen der Geburten- und der Krankenstation. Au�enlampen machen das CSPS auch nachts weithin sichtbar und beleuchten die freie Fl�che um den Geb�udekomplex, sodass der Weg zur Station nachts nun leichter zu finden ist.</p>
<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://farm5.static.flickr.com/4100/4741645461_070e839c82_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4100/4741645461_070e839c82_m.jpg" title="Ein kleines Geschenk muss sein" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Als Dank schenkt man uns zwei junge Haehne</p></div>Bevor wir aber den Heimweg nach Ouagadougou antraten, besuchten wir noch die Schule von Gankouna, die uns eine Bitte um eine Solaranlage geschrieben hatte. Hier trafen wir uns nun mit den Lehrern und Elternvertretern, um zu besprechen, wie eine solche Elektrifizierung vorbereitet werden muss. Wir erkl�rten der versammelten Dorfgemeinschaft, dass wir im Gegenzug f�r die kostenlose Solaranlage das Engagement des Dorfes f�r ihre Nutzung, Sicherheit und Instandhaltung fordern. Nachdem alle Fragen gekl�rt werden konnten, unterzeichneten Direktor und Elternsprecher die Vereinabarung, die SEWA mit allen Schulen im Programm unterzeichnet. Damit ist der Weg geebnet f�r eine Elektrifizierung, sobald auf deutscher Seite ein Spender f�r die Schule gefunden wurde.</p>
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		<title>Die Welt im Fu�ballfieber</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 05:59:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Sonntag</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht nur in Europa fesselt die Fu�ballweltmeisterschaft die Massen, auch hier in Burkina folgen alle gebannt den Spielen in S�dafrika. Die Weltmeisterschaft ist hier nat�rlich das Gespr�chsthema Nummer Eins. Ob in Djibo, Ouahigouya oder Ouagadougou: Wenn die staatliche Rundfunkanstalt RTB die Spiele �bertr�gt, versammelt man sich um die Fernsehre, sei es daheim mit Freunden und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nicht nur in Europa fesselt die Fu�ballweltmeisterschaft die Massen, auch hier in Burkina folgen alle gebannt den Spielen in S�dafrika.</strong></p>
<p><a href="http://farm5.static.flickr.com/4078/4745615378_7274cd5142_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4078/4745615378_7274cd5142_m.jpg" title="Fu�ball mit ein paar Freunden" class="alignright" width="240" height="180" /></a>Die Weltmeisterschaft ist hier nat�rlich das Gespr�chsthema Nummer Eins. Ob in Djibo, Ouahigouya oder Ouagadougou: Wenn die staatliche Rundfunkanstalt RTB die Spiele �bertr�gt, versammelt man sich um die Fernsehre, sei es daheim mit Freunden und Familie, im Maquis (Kneipe) nebenan oder vor einer der Gro�bildleinw�nde in der Innenstadt. Unterst�tzt werden in erster Linie die afrikanischen Mannschaften, allen voran nat�rlich Ghana, Nachbarland und Hoffnungstr�ger weit �ber die Weltmeisterschaft hinaus. Wenn keine afrikanische Mannschaft auf dem Platz steht, feuert jeder nach pers�nlicher Sympathie eine der Mannschaften an. Der fr�h ausgeschiedenen franz�sischen Nationalmannschaft hat dementsprechend auch kaum einer nachgetrauert � die alte Kolonialmacht genie�t hierzulande nicht die gr��te Beliebtheit.</p>
<p>Die meisten Burkinab� die ich hier treffe sind dabei bestens �ber jeden Spieler dieser WM im Bilde. Kennen sie sich schon viel besser in der Bundesliga aus als ich (wobei ich als Fu�ballbanause wohl eine schlechte Referenz bin), trifft das noch mehr f�r die Nationalmannschaften zu, die bei dieser WM aufeinandertreffen. Umso �berraschender ist deshalb die langweilige Debatte in der Halbzeitpause (das Netzer-Delling-Pendant), in der die G�ste kaum etwas Interessantes zu sagen wissen und die eher zu einer Werbeveranstaltung des Mobilfunkkonzerns wird, der die Sendung sponsert. </p>
<p>So verfolge also auch ich die WM, wenn ich nicht gerade auf Schuld�chern stehe. Bisher habe ich aber noch keine Gelegenheit gehabt, eine der gro�en Leinw�nde in der Innenstadt aufzusuchen, sondern es bevorzugt, mich bei ein paar Freunden hier im Viertel vor den Fernseher zu setzen. Wenn wir nicht gerade gegen Ghana spielen, jubeln die auch mit mir, wenn Deutschland ein Tor schie�t.</p>
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		<title>Solarenergie f�r D�b�r� Douman</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 05:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Sonntag</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine erste Elektrifizierungsreise dieses Jahr f�hrte das Team von SEWA und die Techniker der Firma MicroSow in das kleine Dorf D�b�r� Douman. Auf dem Dach der dortigen Grundschule konnte mit den Spenden des Hegel Gymnasiums Stuttgart eine Solaranlage installiert werden, die stark genug ist um zwei Klassenr�ume nach Einbruch der Dunkelheit zu beleuchten. Nils, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Meine erste Elektrifizierungsreise dieses Jahr f�hrte das Team von SEWA und die Techniker der Firma MicroSow in das kleine Dorf D�b�r� Douman. Auf dem Dach der dortigen Grundschule konnte mit den Spenden des Hegel Gymnasiums Stuttgart eine Solaranlage installiert werden, die stark genug ist um zwei Klassenr�ume nach Einbruch der Dunkelheit zu beleuchten.</strong></p>
<p><a href="http://farm2.static.flickr.com/1103/4731158918_ba8379909f_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="" src="http://farm2.static.flickr.com/1103/4731158918_ba8379909f_m.jpg" title="Die Schule in D�b�r� Douman" class="alignleft" width="240" height="135" /></a>Nils, der vor ein paar Wochen ebenfalls Burkina ebenfalls einen (Kurz-)Besuch abgestattet hatte, hatte die Schule bereits besucht um die Schulgemeinschaft auf die Elektrifizierung vorzubereiten. Die Schule in D�b�r� Douman wurde uns von der Schulbeh�rde der Provinz ausdr�cklich wegen des gro�en Engagements der Lehrer und Elternvertrer empfohlen. Nicht zuletzt deshalb dient sie au�erdem als Pilotschule, d.h. an ihr werden neue p�dagogische Konzepte getestet.</p>
<p><a href="http://farm2.static.flickr.com/1406/4731158912_bbe257b649_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="" src="http://farm2.static.flickr.com/1406/4731158912_bbe257b649_m.jpg" title="Da ist nicht mehr viel zu machen..." class="alignright" width="240" height="135" /></a>In der Tat machte das Dorf einen mehr als motivierten Eindruck. Als wir nach langer und etwas beschwerlicher Reise (eine gravierende Panne hatte uns gezwungen mitten auf dem Weg das Auto zu wechseln) D�b�r� Doumam erreichten, wurde wir bereits freudig erwartet. W�hrend der ganzen Installation wichen uns die Elternvertrer nicht von der Seite. Auf ihre Schule sind die Bewohner des Dorfes sehr stolz: Regelm��ig z�hlen die Sch�ler aus D�b�r� Douman zu den Besten bei den Abschlusstests in der Region. Sie sind �berzeugt, dass eine Solaranlage f�r die Schule nicht nur eine Verbesserung der Lehr- und Lernbedingungen bedeutet, sondern den Kindern auch langfristig dabei hilft sich in der Schule weiter zu verbessern.</p>
<p><a href="http://farm2.static.flickr.com/1156/4731158924_2f0d9a1950_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="" src="http://farm2.static.flickr.com/1156/4731158924_2f0d9a1950_m.jpg" title="Im Dorf" class="alignleft" width="240" height="135" /></a>Es war sehr interessant sich wieder einmal mit den Leuten vor Ort �ber das Thema Schule zu unterhalten. Die Elternvertreter m�ssen oftmals hart k�mpfen um manche Dorfbewohner davon zu �berzeugen ihre Kinder auf die Schule zu schicken. Man darf dabei nicht vergessen, dass der Gro�teil der Eltern selbst nie die Schule besucht hat und dadurch der Schulbesuch der Kinder alles andere als eine Selbstverst�ndlichkeit ist. Der Mann einer der Lehrerinnen erz�hlte mir traurige Geschichten von intelligenten jungen M�dchen, die verheiratet wurden anstatt sie weiter zur Schule zu schicken. Aber er erz�hlte mir auch, dass er sich von der Solaranlage eine gewisse Signalwirkung erhofft. In D�b�r� Douman ist die Grundschule nun das einzige Geb�ude das �ber elektrisches Licht verf�gt. Elektrisches Licht symbolisiert ein St�ck weit Modernit�t und sozialen Aufstieg. Dies k�nne den engagierten Elternvertretern bei ihrer Sensibilisierungsarbeit helfen.</p>
<p><a href="http://farm2.static.flickr.com/1122/4731158936_0bcdc99154_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="" src="http://farm2.static.flickr.com/1122/4731158936_0bcdc99154_m.jpg" title="Die Schule wird verkabelt" class="alignright" width="240" height="135" /></a>Die Installation selbst verlief gewohnt routiniert. Innerhalb k�rzester Zeit verkabelten die Techniker der einheimischen Firma MicroSow zwei Klassenr�ume, montierten die Solarmodule, Lichtschalter und Lampen. Dieses Mal waren nicht nur die altgedienten Techniker dabei, sondern auch zwei junge Praktikanten, die so in der zukunftstr�chtigen Solartechnik ausgebildet werden.</p>
<p>Gerade sind Ferien in Burkina Faso, doch wenn die Schule im Oktober wieder losgeht, k�nnen die Kinder schon von der neuen Anlage profitieren.<br />
<a href="http://farm2.static.flickr.com/1255/4731158932_219cf8f72f_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="" src="http://farm2.static.flickr.com/1255/4731158932_219cf8f72f_m.jpg" title="Die Solarpaneele auf dem Dach der Schule" class="noalign" width="240" height="135" /></a><a href="http://farm2.static.flickr.com/1311/4730573619_0961396867_b.jpg" rel="lightbox"><img alt="" src="http://farm2.static.flickr.com/1311/4730573619_0961396867_m.jpg" title="Lampen im Klassenraum" class="noalign" width="240" height="135" /></a></p>
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