Vera Lengsfeld / 28.07.2016 / 17:41 / Foto: Bildarchiv Pieterman / 0

Pressekonferenz der Bundeskanzlerin: Die Harfe und das Nichts

Die gegenwärtige Situation sei eine „historische Bewährungsaufgabe“ meinte die Kanzlerin heute. Wir hätten viel geschafft und würden es weiter schaffen. Wieso wir uns eigentlich „bewähren“ müssen, sagt unsere Kanzlerin nicht. Auch nicht wen sie mit "wir" eigentlich meint. Wir hätten jetzt die „Integrationsaufgabe“ zu meistern, dekretierte sie, da war sie wieder ganz beim ich./ mehr
Jan Tomaschoff / 27.07.2016 / 22:32 / Foto: Tomaschoff / 0

Dating mit Tom: Das Zusammenleben jeden Tag neu aushandeln

Bildgalerie. Aus Berliner Regierungskreisen verlauetete kürzlich, die Menschen mögen doch die Politik bitte nicht nerven, sondern das Zusammenleben im Lande jeden Tag selbst neu aushandeln. Ja wie denn, wo denn, was denn? Das geschieht doch längst. Unser Karikaturist Jan Tomaschoff hat sich davon überzeugt./ mehr
Gastautor / 28.07.2016 / 12:00 / Foto: YvoBentele / 1

Ein geistiger Vorhang zieht sich durch Europa

Osteuropa und Westeuropa wurden nach dem zweiten Weltkrieg völlig unterschiedlich sozialisiert. Die einen lebten in einer Welt der Furcht, die anderen in einer freien und weitgehend angstfreien Welt mit wachsendem Wohlstand. Es könnte gut sein, dass beide demnächst die Plätze tauschen. Nicht der Osten, sondern der Westen befindet sich in einer abnormalen psychologischen Position./ mehr
Dirk Maxeiner / 27.07.2016 / 21:57 / Foto: Foto: Tim Maxeiner / 5

Kämpft der Hund womöglich gegen rechts? Oder ist er es?

„Einem Hund, der etwas bewacht, zuzusehen, kommt dem Erlebnis gleich, einen Urmenschen zu beobachten. Er ist stets unsicher, unruhig und macht sich mit Lärm Mut – er greift an, weil ihn seine Angst nach vorn treibt.“ Der Schriftsteller Kurt Tucholsky schrieb das 1927 in der Weltbühne. Hatte der Mann seherische Fähigkeiten? Und wo steht der Hund?/ mehr
heute
28.07.2016
Ist das nicht erstaunlich? Kein Land der freien Welt hat stärker unter Terroranschlägen gelitten als Israel. In keinem Land der freien Welt ist der Anteil muslimischer Araber an der Bevölkerung höher als in Israel. Doch eines gibt es gar nicht in Israel – Islamophobie. Keine öffentliche Debatte über Wert und Unwert des Islam. Keine Feuilleton-Exegesen über Koran-Suren, aus denen sich angeblich eine besondere Gewaltaffinität ableitet. Keine Leitartikler, die meinen, „das Desaster dieser Religion“ müsse überwunden werden, wie soeben in der „Welt“ zu lesen war. Keine Verbotsinitiativen von Kopftuch, Beschneidung, Schächten, Minarett- oder Moscheebauten. Alles das, was in Deutschland und Europa so gern zum Thema gemacht wird, fehlt in Israel. Ausgerechnet in Israel. / Link zum Fundstück
Vera Lengsfeld / 28.07.2016 / 17:41 / 0

Pressekonferenz der Bundeskanzlerin: Die Harfe und das Nichts

Die gegenwärtige Situation sei eine „historische Bewährungsaufgabe“ meinte die Kanzlerin heute. Wir hätten viel geschafft und würden es weiter schaffen. Wieso wir uns eigentlich „bewähren“ müssen, sagt unsere Kanzlerin nicht. Auch nicht wen sie mit "wir" eigentlich meint. Wir hätten jetzt die „Integrationsaufgabe“ zu meistern, dekretierte sie, da war sie wieder ganz beim ich./ mehr

Gastautor / 28.07.2016 / 12:00 / 1

Ein geistiger Vorhang zieht sich durch Europa

Osteuropa und Westeuropa wurden nach dem zweiten Weltkrieg völlig unterschiedlich sozialisiert. Die einen lebten in einer Welt der Furcht, die anderen in einer freien und weitgehend angstfreien Welt mit wachsendem Wohlstand. Es könnte gut sein, dass beide demnächst die Plätze tauschen. Nicht der Osten, sondern der Westen befindet sich in einer abnormalen psychologischen Position./ mehr

Auch wenn es so langsam lästig wird - hier die aktuellen Brandanschläge aus unserer Hauptstadt. „Berlins Linksautonome sind politischer denn je“ titelt die Süddeutsche Zeitung und stellt die These auf: „Wer glaubt, den Hausbesetzern in der Rigaer Straße ginge es nur um sinnlose Gewalt, der irrt.“ Nun wüsste man gern, worum es den Beteiligten dann tatsächlich geht. Die Antwort habe ich in der ausführlichen Betrachtung der Süddeutschen aber nicht gefunden. Vielleicht ist sie für ein schlichtes Gemüt auch zu gut versteckt. Hier jedenfalls das autonome Poesiealbum der Nacht von heute und gestern, just for the record, damit das im übrigen Wahnsinn nicht vollkommen untergeht. / Link zum Fundstück
Henryk M. Broder / 28.07.2016 / 09:06 / 12

Die Antwort haben wir schon. Jetzt suchen wir die Frage.

Wenn einem jungen Mann die Freiheit verweigert wird, persönliche Ziele... im Berufsleben anzustreben und zu erreichen, bleibt ihm nichts anderes übrig, als zur Waffe zu greifen. Es kann auch ein Messer sein, mit dem er einem Priester bei der Morgenandacht den Kopf vom Leibe trennt. Karin Finkenzeller und Georg Diez erklären das Unfassbare./ mehr

Tamara Wernli / 28.07.2016 / 06:30 / 0

Mit Twitter-Eifer gegen die Bösen

Die inszenierten Aufstände im Internet sind nichts weiter als das Manifest: "Wir gehören zu den Guten, damit es ja alle wissen!!!" Der gesellschaftliche Reflex breitet sich aus, "Haters" zu mobilisieren, um unangenehme Tatsachen oder Personen mit abweichenden Meinungen, also die Bösen, niederzuschreiben. / mehr

27.07.2016
Jan Tomaschoff / 27.07.2016 / 22:32 / 0

Dating mit Tom: Das Zusammenleben jeden Tag neu aushandeln

Bildgalerie. Aus Berliner Regierungskreisen verlauetete kürzlich, die Menschen mögen doch die Politik bitte nicht nerven, sondern das Zusammenleben im Lande jeden Tag selbst neu aushandeln. Ja wie denn, wo denn, was denn? Das geschieht doch längst. Unser Karikaturist Jan Tomaschoff hat sich davon überzeugt./ mehr

Dirk Maxeiner / 27.07.2016 / 21:57 / 5

Kämpft der Hund womöglich gegen rechts? Oder ist er es?

„Einem Hund, der etwas bewacht, zuzusehen, kommt dem Erlebnis gleich, einen Urmenschen zu beobachten. Er ist stets unsicher, unruhig und macht sich mit Lärm Mut – er greift an, weil ihn seine Angst nach vorn treibt.“ Der Schriftsteller Kurt Tucholsky schrieb das 1927 in der Weltbühne. Hatte der Mann seherische Fähigkeiten? Und wo steht der Hund?/ mehr

Maxim Biller schreibt auf Zeit online einen herausragenden Text. Ich hatte Gänsehaut beim Lesen: „Zum ersten Mal seit 1945 ist das Leben der Westeuropäer, der Deutschen wirklich gefährdet, jeden Moment – denken sie, fürchten sie – kann das Goldene Zeitalter, in dem sie geboren wurden und irgendwie immer noch leben, mit einer schrecklichen Katastrophe enden. Und plötzlich sind die jähzornigen, idealistischen, störrischen Ur- und Nach-68er wieder da, trotz der halbwegs erfolgreichen Pop-Revolution, trotz der 89er-Implosion des wissenschaftlichen und praktischen Kommunismus, und sie schreien so laut und denken so wenig nach wie früher." / Link zum Fundstück
Antje Sievers / 27.07.2016 / 21:00 / 12

Hier sitze ich am Schreibtisch und kann nicht anders.

Vor einem Jahr prophezeite ich an dieser Stelle: Die unkontrollierte Einwanderung wird uns um die Ohren fliegen. Daraufhin nahmen die Schmähungen kein Ende, man warf mir Rechtsradikalismus und Paranoia vor. Alte Freunde wurden zu neuen Feinden. Aber was soll ich machen./ mehr

Die Facebook-Seite "The state of Turkey uncensored" entwickelt sich gerade zu einem alternativen Medium für Dissidenten der Erdogan-Türkei. Die heimlich aufgenommenen Videos von Verhaftungen, Misshandlungen und Plünderungen zeigen Abgründe. Die Frage, die sich nicht nur angesichts dieser Bilder stellt: Wie gedenken die Bundesregierung und der Westen mit diesem Land umzugehen? / Link zum Fundstück
Die "Aktion Münchner Fahrgäste", ein Zusammenschluß "engagierter Fahrgäste und kompetenter Fachleute aus der Verkehrsplanung, den Verkehrsunternehmen und der Industrie", bietet den Nutzern der öffentlichen Verkehrsmittel in München ein Verhaltenstraining für Zivilcourage und Selbstsicherheit an. Sie sollen lernen, wie man sich selbst und anderen helfen und "Gefahrensituationen vermeiden" kann. Die "Aktion Münchner Fahrgäste" legt großen Wert auf die Feststellung, dass dieses Angebot "kein Selbstverteidigungskurs!" ist. Was ist es dann? Eine Integrationshilfe? / Link zum Fundstück
Die Rheinische Post über einen Fall von kultureller Dissonanz in einem FKK-Bad: Über das Verhalten der sechs Männer südländischen Aussehens, die alle etwa Mitte 20 Jahre alt sind und allesamt Vollbärte sowie tiefschwarze Haare tragen, hatten sich die ersten Gäste gegen Mittag beschwert. Außerdem seien zwei von ihnen im FKK-Bereich an Land geschwommen. Gemeinsam mit den anderen vier hätten sie dort die Badegäste mit gröbsten Ausdrücken auf Deutsch beschimpft und auch bedroht. "Garniert" worden seien die Kraftausdrücke mit eindeutig islamischen Ausrufen.  Nicht ganz so kultursensibel wie die RP gibt Die Freie Welt den Vorgang wieder: Dabei beleidigten die vollbärtigen jungen Männer, die recht gut deutsch sprachen, Frauen als Schlampen, und daß man solche wie sie alle bald ausrotten werde. Es folgten dabei islamische Ausrufe wie mehrfach »Allahu akbar« . Ebenso wurden die Nacktbader als »Ungläubige« tituliert. / Link zum Fundstück
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