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<title>Aareal Bank Nachrichten (de)</title>
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<title>Aareal Bank AG</title>
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<description>Aareal Bank AG News</description>
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<title>Aareal Bank Gruppe auch im zweiten Quartal mit robuster Geschäftsentwicklung</title>
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<description> Gewinn vor Steuern im zweiten Quartal 2009 bei 25 Mio. ? nach 17 Mio. ? im ersten Quartal trotz...</description>
<content:encoded><![CDATA[<ul> <li><strong>Gewinn vor Steuern im zweiten Quartal 2009 bei 25 Mio. ? nach 17 Mio. ? im ersten Quartal trotz weltweiten Konjunkturabschwungs und anhaltender Finanzmarktkrise </strong></li> <li><strong>Kreditrisikovorsorge bleibt auf beherrschbarem Niveau, Prognose für Jahreswert bestätigt </strong></li> <li><strong>Solides Neugeschäft und stabiler Zinsüberschuss im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen ? Consulting/Dienstleistungen insgesamt zufriedenstellend</strong></li> </ul>
Wiesbaden, 11. August 2009 - Die Aareal Bank Gruppe hat ihre robuste Geschäftsentwicklung auch im zweiten Quartal des laufenden Jahres fortgesetzt. Sie erzielte erneut ein vor dem Hintergrund des schwierigen Marktumfelds sehr zufriedenstellendes Ergebnis und bleibt damit weiterhin stabil auf Erfolgskurs. Das Vorsteuerergebnis des Konzerns verbesserte sich von 17 Mio. ? im ersten Quartal auf 25 Mio. ? im zweiten Quartal 2009. Im Zeitraum April bis Juni 2008 hatte es bei 48 Mio. ? gelegen. Beide Segmente ? Strukturierte Immobilienfinanzierungen und Consulting/Dienstleistungen ? erwirtschafteten trotz des scharfen weltweiten Konjunkturabschwungs und der anhaltend herausfordernden Situation auf den Finanzmärkten wiederum positive Quartalsergebnisse. Die Aareal Bank Gruppe ist damit eines der wenigen Institute im In- und Ausland, das in allen Quartalen seit Ausbruch der Finanzmarktkrise vor gut zwei Jahren schwarze Zahlen geschrieben hat.
?Die Aareal Bank Gruppe ist in einem schwierigen Umfeld auf Kurs geblieben und erzielt weiterhin auf der Basis ihrer konservativen Geschäftspolitik und ihres robusten Kundengeschäfts solide Ergebnisse. Wir sind unverändert in der Lage, die vielfältigen Belastungen und Erschwernisse durch die Finanzmarktkrise und die scharfe Rezession aufzufangen. Wir haben damit erneut unter Beweis gestellt, dass unser auf zwei Säulen ruhendes Geschäftsmodell nachhaltig stimmig und tragfähig ist. Unsere Risiken und unsere Kosten haben wir unverändert unter Kontrolle und unsere Ertragskraft ist hoch genug, um auch die Kosten für die Stille Einlage und die Garantien des SoFFin zu tragen?, erklärte Dr. Wolf Schumacher, Vorsitzender des Vorstands.
<h2>Strukturierte Immobilienfinanzierungen: Nachhaltige Geschäftspolitik zahlt sich aus</h2>
Im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen erzielte die Aareal Bank trotz eines deutlich verschlechterten Marktumfelds wiederum ein positives Ergebnis. Das Betriebsergebnis des Segments lag bei 18 Mio. ? (Vorjahr 37 Mio. ?)  und damit leicht über dem Wert des Vorquartals (16 Mio. ?).
An ihrer strikt qualitäts- und ertragsorientierten, selektiven Neugeschäftspolitik hat die Aareal Bank festgehalten. Das Neugeschäft lag in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bei 1,7 Mrd. ?. Die Aareal Bank konzentrierte sich dabei vor allem auf Bestandskunden und bestehende Finanzierungsprojekte.
Der Zinsüberschuss im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen belief sich im abgelaufenen Quartal auf 101 Mio. ? nach 102 Mio. ? im Vorquartal und 95 Mio. ? im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus höheren Margen im Kreditgeschäft. Das günstige Emissionsumfeld des ersten Halbjahres hat die Aareal Bank konsequent genutzt und neben dem durch den Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) garantierten Bond insbesondere Pfandbriefe aber auch Senior unsecured Anleihen mit mittelfristigen Laufzeiten platzieren können. Die aus den Emissionen gewonnene Liquidität schafft einen komfortablen Spielraum, das im zweiten Halbjahr geplante Neugeschäft zu refinanzieren. Im ersten Halbjahr wirkte sich diese Liquidität aufgrund der extrem niedrigen kurzfristigen Zinssätze leicht negativ auf den Zinsüberschuss aus.
Die Folgen der schärfsten Rezession der vergangenen Jahrzehnte hat die Aareal Bank bisher gut verkraftet. Mit 42 Mio. ? (Vorjahr: 20 Mio. ?) liegt die ausgewiesene Risikovorsorge im zweiten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahresquartal zwar auf einem höheren, jedoch weiterhin beherrschbaren Niveau. Die Veränderung gegenüber dem Vorquartal (37 Mio. ?) bewegt sich im Rahmen der normalen Schwankungsbreite. Ihre Jahresprognose hält die Aareal Bank weiter aufrecht: Die Risikovorsorge wird voraussichtlich am oberen Ende des prognostizierten Zielkorridors von 90 bis 150 Mio. ? für das Jahr 2009 liegen. Unerwartete Verluste sind in diesem Marktumfeld allerdings auch weiterhin nicht auszuschließen. ?Zwar ist auch die Aareal Bank von der Rezession nicht verschont geblieben. Die bisher nur moderat gestiegene Risikovorsorge betrachten wir jedoch als erneuten Beleg für die hohe Qualität unseres Finanzierungsportfolios. Unser solides Segmentergebnis zeigt zudem, dass das Geschäftsmodell der Strukturierten Immobilienfinanzierung zukunftsfähig ist. Wenn es wie bei der Aareal Bank nachhaltig betrieben wird, funktioniert es auch im zyklischen Abschwung stabil und zuverlässig?, kommentierte Schumacher.
<h2>Consulting/Dienstleistungen: Zufriedenstellende Entwicklung</h2>
Im Segment Consulting/Dienstleistungen liegt das Betriebsergebnis mit 7 Mio. ? im zweiten Quartal wieder deutlich über dem von Sonderbelastungen geprägten Ergebnis des Vorquartals (1 Mio. ?), aber unter dem Wert des zweiten Quartals des Vorjahres (11 Mio. ?). Vor dem Hintergrund der marktbedingt niedrigen Zinsmargen des Einlagengeschäfts sowie der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entwickelt sich das Segment jedoch insgesamt zufriedenstellend.
Der Provisionsüberschuss lag im zweiten Quartal bei 46 Mio. ? und damit um 2 Mio. ? höher als im Vorquartal. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal entspricht dies einem Rückgang von 2 Mio. ?, der im Wesentlichen auf das für das Einlagengeschäft der Wohnungswirtschaft ungünstige Zinsumfeld zurückzuführen ist. Der Bestand an Einlagen aus diesem Bereich blieb nach wie vor stabil und lag im Durchschnitt des zweiten Quartals bei 4,2 Mrd. ?.
Der Ergebnisbeitrag der Tochtergesellschaft Aareon AG verbesserte sich erwartungsgemäß im zweiten Quartal 2009 gegenüber dem ersten Quartal. Die Kapazitätsanpassungen der Produktlinie Blue Eagle, für die im ersten Quartal Aufwendungen angefallen sind, wurden zum Ende des zweiten Quartals abgeschlossen.
Während die Umsatzerlöse der Aareon aus den bei Kunden implementierten Produkten auch im zweiten Quartal stabil blieben, bewegten sich die Umsatzerlöse aus dem Neukundengeschäft leicht unterhalb des Vorjahresniveaus. Dies ist vor allem auf eine spürbare Investitionszurückhaltung der Kunden für SAP basierte Großprojekte zurückzuführen.
?Trotz der Erschwernisse durch das ungünstige Zinsumfeld und die Rezessionsfolgen hat sich das Segment Consulting/Dienstleistungen insgesamt gut behauptet. Es hat damit seine Rolle als zuverlässige Ertragsquelle für den Aareal Bank Konzern auch in herausfordernden Zeiten einmal mehr bestätigt?, so Schumacher.
<h2>Solide Refinanzierungssituation und gute Kapitalausstattung</h2>
Die Aareal Bank Gruppe hat ihre Refinanzierungsaktivitäten auch im zweiten Quartal erfolgreich fortgesetzt und ihre gute Liquiditätssituation weiter ausgebaut. Von April bis Juni konnten langfristige Refinanzierungsmittel in Höhe von insgesamt 1,9 Mrd. ? aufgenommen werden. Davon entfielen 1,6 Mrd. ? auf Pfandbriefe und 0,3 Mrd. ? auf ungedeckte Refinanzierungsmittel. Die Aareal Bank legt die vorhandene Liquidität konservativ an und achtet auf schnelle Verfügbarkeit ? sowohl um ihren Bestandskunden weiterhin mit Finanzierungen zur Verfügung stehen zu können als auch um für eine eventuelle erneute Verschärfung der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise gewappnet zu sein.
Die Kernkapitalquote der Aareal Bank nach dem Kreditrisiko-Standardansatz (KSA) lag per 30. Juni 2009 bei 10,4% und damit auch im internationalen Branchenvergleich auf einem hohen Niveau.
<h2>Erläuterungen zur Konzernertragslage</h2>
Der Zinsüberschuss belief sich im zweiten Quartal 2009 auf 114 Mio. ? (Vorjahresquartal: 114 Mio. ?) und damit auf 228 Mio. ? im ersten Halbjahr (Vorjahreshalbjahr 221 Mio. ?). Nach Risikovorsorge ergibt sich im Halbjahr ein Zinsüberschuss von 149 Mio. ? (Vorjahr: 181 Mio. ?).
Das Provisionsergebnis betrug im zweiten Quartal 30 Mio. ? (Vorjahr: 35 Mio. ?). Für das erste Halbjahr ergibt sich insgesamt ein Provisionsüberschuss von 66 Mio. ? (Vorjahr: 68 Mio. ?). Von April bis Juni schlagen sich in dieser Position unter anderem die laufenden Kosten in Höhe von 6 Mio. ? für den durch den Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) gewährten Garantierahmen nieder.
Das Handelsergebnis lag im zweiten Quartal bei 9 Mio. ? (Vorjahr: - 3 Mio. ?) und weist damit ? wie auch im ersten Quartal 2009 ? per Saldo keine Belastungen aus der Finanzmarktkrise mehr aus. Für Januar bis Juni 2009 ergibt sich insgesamt ein Handelsergebnis in Höhe von 25 Mio. ?. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Bewertung von Stand-Alone-Derivaten. Neben den sich teilweise kompensierenden Effekten aus der Bewertung von zu wirtschaftlichen Sicherungszwecken eingesetzten zins- und währungsbezogenen Derivaten resultiert das positive Ergebnis aus Werterholungen bei bonitätsbezogenen Derivaten (+18 Mio. ?) vor allem im zweiten Quartal.
Trotz des schwierigen Marktumfelds konnte die Aareal Bank im zweiten Quartal 2009 wieder ein leicht positives Ergebnis aus ihren Finanzanlagen (1 Mio. ?) erzielen. Dies ist Ausdruck der in der Vergangenheit umgesetzten konservativen Risikopolitik und der Qualität des bestehenden Wertpapierportfolios. Das Ergebnis für das erste Halbjahr 2009 in Höhe von -16 Mio. ? ist im Wesentlichen auf die im ersten Quartal im Sinne dieser konservativen Risikopolitik vorgenommenen Umschichtungen im Wertpapierportfolio zurückzuführen.
Der Verwaltungsaufwand im Konzern betrug im zweiten Quartal 88 Mio. ? und im gesamten ersten Halbjahr 178 Mio. ?. Damit liegt der Verwaltungsaufwand trotz der im ersten Quartal angefallenen Sonderbelastungen bei der Aareon AG in Höhe von 6 Mio. ? und der zusätzlichen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Konsolidierung der Sylogis.com nahezu auf Vorjahresniveau. Hier zeigt sich weiterhin die strenge Kostendisziplin im Konzern.
Das Sonstige betriebliche Ergebnis zeigte im Zeitraum April bis Juni einen positiven Saldo in Höhe von 1 Mio. ? nach 16 Mio. ? im Vorjahresquartal. Das Sonstige betriebliche Ergebnis von -5 Mio. ? für das  Halbjahr enthält die im ersten Quartal entstandenen Projektaufwendungen in Höhe von 6 Mio. ?, die im Zusammenhang mit dem zwischen der Bank und dem SoFFin vereinbarten Maßnahmenpaket entstanden sind. Im Vorjahreswert waren zudem Sondererträge aus dem Interhotel-Engagement in Höhe von 7 Mio. ? enthalten.
Per Saldo ergibt sich im zweiten Quartal ein Konzernbetriebsergebnis von 25 Mio. ? (Vorjahr 48 Mio. ?). Nach Abzug der Ertragsteuern in Höhe von 1 Mio. ? und dem konzernfremden Gesellschaftern zugeordneten Gewinn in Höhe von 5 Mio. ? beträgt der Konzernüberschuss nach Anteilen Dritter 19 Mio. ?. Nach Abzug der Verzinsung der SoFFin-Einlage, die im zweiten Quartal erstmals anfiel, ergibt sich ein Konzerngewinn von 7 Mio. ?.
Insgesamt weist die Aareal Bank Gruppe für das erste Halbjahr 2009 ein Konzernbetriebsergebnis in Höhe von 42 Mio. ? (Vorjahr: 75 Mio. ?) aus. Unter Berücksichtigung von Steuern in Höhe von 7 Mio. ? und Ergebnisanteilen Dritter (9 Mio. ?) resultiert ein auf die Gesellschafter der Aareal Bank AG entfallender Jahresüberschuss in Höhe von 26 Mio. ?. Nach Abzug der Verzinsung der SoFFin-Einlage verbleibt ein Konzerngewinn in Höhe von 14 Mio. ?.
<h2>Ausblick: Umfeld bleibt herausfordernd</h2>
Nach wie vor ist eine belastbare Ergebnisprognose für das Gesamtjahr im gegenwärtigen, herausfordernden und von anhaltenden Unwägbarkeiten gekennzeichneten Marktumfeld nicht möglich. Die Aareal Bank hält jedoch an wesentlichen bislang kommunizierten Erwartungen für wichtige Kennzahlen fest.
Danach rechnet der Vorstand weiterhin im Konzern mit einem Zinsüberschuss in einer Bandbreite von 420 bis 440 Mio. ?.
Die Risikovorsorge für erwartete Verluste wird im Gesamtjahr aufgrund der konjunkturellen Großwetterlage deutlich über dem Vorjahreswert liegen, aber beherrschbar und innerhalb der kommunizierten Spanne von 90 bis 150 Mio. ? bleiben ? wenn auch, wie bereits zum Ende des ersten Quartals angekündigt, am oberen Ende der Bandbreite. Eine zusätzliche Kreditrisikovorsorge für unerwartete Verluste kann 2009 aber nicht ausgeschlossen werden.
Der Verwaltungsaufwand dürfte bei ca. 360 Mio. ? liegen. Bereinigt um Sondereffekte und Auswirkungen der erstmaligen Konsolidierung der Sylogis.com würde dies nur eine geringfügige Steigerung gegenüber dem Vorjahr bedeuten.
Das Neugeschäft im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen wird sich aus heutiger Sicht im Gesamtjahr auf 2 bis 3 Mrd. ? belaufen. Hierbei konzentriert sich die Aareal Bank auch weiterhin vor allem auf Prolongationen und den Finanzierungsbedarf von Bestandskunden.
Für das zweite Halbjahr und insbesondere für das vierte Quartal erwartet die Aareal Bank im Segment Consulting/Dienstleistungen ? auch durch anziehende Umsätze bei der Aareon mit der neu entwickelten Produktlinie Wodis Sigma ? wieder ein steigendes Provisionsergebnis. Allerdings sieht sich der Vorstand aufgrund des verschärften Drucks auf die Margen im Einlagengeschäft veranlasst, die Planung für das Vorsteuerergebnis in diesem Segment weiter anzupassen. Dies führt aus heutiger Sicht zu geringeren Erträgen in Höhe von etwa 10 bis 15 Mio. ? im Vergleich zur Planung aus dem ersten Quartal. Die Prognose für das operative Segmentergebnis vor Steuern und Einmaleffekten reduziert sich somit von rund 40 Mio. ? auf nunmehr 25 bis 30 Mio. ?, je nach Entwicklung der Zinslandschaft.<div class="feedflare">
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<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 07:30:00 +0200</pubDate>
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<title>"Aareal Award of Excellence 2010" gestartet</title>
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<description>EBS Real Estate Management Institute und Aareal Bank schreiben Forschungspreis für...</description>
<content:encoded><![CDATA[<b>EBS Real Estate Management Institute und Aareal Bank schreiben Forschungspreis für wissenschaftliche Arbeiten in der Immobilienwirtschaftslehre erneut aus. </b>
Wiesbaden, den 22. Juni 2009 ? Der von der Aareal Bank AG und dem Real Estate Management Institute (REMI) der European Business School (EBS) ausgeschriebene "Aareal Award of Excellence in Real Estate Research" geht in die dritte Runde. Mit dem jährlich verliehenen Forschungspreis werden wissenschaftlich herausragende Arbeiten in der Immobilienwirtschaftslehre ausgezeichnet. Der Award ist wieder mit insgesamt 12.000 Euro dotiert.
In diesem Jahr können wissenschaftliche Arbeiten zu den drei Themenkomplexen Immobilien-Finanzprodukte & -Rating, Immobilien-Anlageprodukte sowie Immobilien und Demographie eingereicht werden. Zugelassen sind Beiträge aller Kategorien: Bachelor-/Master-/Diplomarbeiten sowie Doktorarbeiten und Research Papers aller Hochschulformen (Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien). Einsendeschluss der Beiträge zum Award 2010 ist der 18. Dezember 2009. Die genauen Teilnahmebedingungen sind unter <link http://www.aareal-award.com>aareal-award.com</link> einzusehen.
<h2>Mit der Wissenschaft die Trends am Markt frühzeitig erkennen</h2>
Auch in diesem Jahr wird der "Aareal Award of Excellence in Real Estate Research" wieder international ausgeschrieben. Dies unterstreicht die internationale Wirkungsebene seiner Ausrichter: Die Aareal Bank, einer der führenden internationalen Immobilienspezialisten, ist in Europa, den USA und Asien aktiv vertreten und verfügt über lokale Marktexpertise in mehr als 25 Ländern. "Mit dem Aareal Award of Excellence wollen wir den Nachwuchs fördern, die Forschung unterstützen, Wissenschaft und Lehre international vernetzen sowie Trends am Markt frühzeitig erkennen", erläutert Dr. Wolf Schumacher, Vorstandsvorsitzender der Aareal Bank AG die Zielsetzung.
Mit seiner internationalen Ausrichtung mit mehr als 150 Partnerhochschulen weltweit, dem interdisziplinären Ansatz und seiner konsequenten Ausrichtung auf die Praxis will das EBS REMI Aus- und Weiterbildung in der Immobilienwirtschaftslehre auf höchstem Niveau anbieten und gleichzeitig die Forschung vorantreiben. "Bildung lebt von Innovation und dieser müssen wir durch exzellente Forschung Impulse geben. Wir sehen in dem gemeinsamen Award einen wesentlichen Beitrag für engagierte und insbesondere junge Immobilien-Wissenschaftler weltweit, sich in der Forschung zu engagieren und sich an der Zukunft der Immobilienindustrie zu beteiligen", erläuterte der Leiter des Instituts, Prof. Dr. Nico Rottke.
Medienpartner des Aareal Awards 2010 sind die Fachzeitschriften "Immobilien-Manager" und "REurope". Sie unterstützen die internationale Jury insbesondere bei der Festlegung der Themengebiete für die Ausschreibung.
<h2>Preisverleihung 2010</h2>
Eine unabhängige Jury aus über 30 internationalen Professoren wählt aus allen Einreichungen die besten Arbeiten aus. Verliehen wird der "Aareal Award of Excellence in Real Estate Research" am 26. Februar 2010 im Rahmen des 11. EBS Immobilienkongress auf dem Campus Schloss Reichartshausen der European Business School in Oestrich-Winkel.
<b>Weitere Informationen zum Aareal Award of Excellence finden Sie unter:<br></b><link http://www.rem-institute.org _blank><b>www.rem-institute.org</b></link><b> und </b><link http://www.aareal-award.com _blank><b>www.aareal-award.com</b></link><b>.</b><div class="feedflare">
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<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 10:00:00 +0200</pubDate>
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<title>Aareal Bank begibt erfolgreich Hypotheken-Pfandbrief in Höhe von 500 Mio. ?</title>
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<description>Wiesbaden, den 4. Juni 2009 - Die Aareal Bank hat heute einen Hypotheken-Pfandbrief in Höhe von 500...</description>
<content:encoded><![CDATA[Wiesbaden, den 4. Juni 2009 - Die Aareal Bank hat heute einen Hypotheken-Pfandbrief in Höhe von 500 Mio. ? erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Die Anleihe hat eine Laufzeit von 3 1/4 Jahren. Der Ausgabekurs der Anleihe von 99,713 Prozent mit einem Kupon von 2,625 Prozent entspricht einem Renditeaufschlag von 45 Basispunkten über Swap-Mitte. Begleitet wurde die Transaktion von einem Konsortium bestehend aus DZ Bank und Unicredit (HVB).
Aufgrund des großen Interesses der Investoren an der Emission hatte das Orderbuch bereits nach einer Stunde die festgelegte Größe überschritten und konnte daraufhin geschlossen werden. ?Mit dieser Emission haben wir das freundliche Kapitalmarktumfeld der letzten Wochen erfolgreich genutzt und ein attraktives Refinanzierungsergebnis erzielt. Die Aareal Bank wurde damit bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr mit einer öffentlich platzierten Transaktion am Markt aktiv. Den gelungenen Auftritt ermöglichte die Kombination aus solidem Geschäftsmodell, etabliertem Kapitalmarktprodukt und hochwertiger Deckungsmasse. Die erfolgreiche Platzierung zeigt auch, dass das Interesse nach Pfandbriefen am Kapitalmarkt wieder zugenommen hat", so Thomas Ortmanns, für das Kapitalmarkt-Geschäft zuständiges Vorstandsmitglied der Aareal Bank AG.
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<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 10:30:00 +0200</pubDate>
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<title>?Der Geist des Geldes? ? satirische Betrachtungen zum Thema ?Geld? - Ausstellungseröffnung der Karikaturensammlung der Aareal Bank im Wilhelm-Busch-Museum</title>
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<description>Hannover/Wiesbaden, den 18. Mai 2009 - Das Wilhelm-Busch-Museum, Hannover, hat gestern im Rahmen...</description>
<content:encoded><![CDATA[Hannover/Wiesbaden, den 18. Mai 2009 - Das Wilhelm-Busch-Museum, Hannover, hat gestern im Rahmen seines Frühlingsfests die Karikaturenausstellung ?Der Geist des Geldes" eröffnet. Die Ausstellung umfasst rund 70 Werke aus der Karikaturensammlung der Aareal Bank, Wiesbaden, und reflektiert aus unterschiedlichsten, zumeist kritisch-ironischen Blickwinkeln das Thema ?Geld".
?Gerade in den derzeit wirtschaftlich schwierigen Zeiten hat in der Gesellschaft das Interesse an einer differenzierten Auseinandersetzung mit dem Thema Geld zugenommen", erklärt Dr. Wolf Schumacher, Vorstandsvorsitzender der Aareal Bank, die Zusammenarbeit der Bank mit dem renommierten Wilhelm-Busch-Museum, Deutsches Museum für Karikatur und kritische Grafik. ?Wir, die Aareal Bank, stehen als Unternehmen in einer gesellschaftlichen Verantwortung, die wir in vielfältiger Weise wahrnehmen. Daher haben wir uns entschlossen, unsere Karikaturensammlung einem breiteren Publikum zu Verfügung zu stellen und sehen dies als einen Beitrag zum gegenwärtigen öffentlichen Diskurs."
Über fast zwei Jahrzehnte hat die Aareal Bank beziehungsweise ihr Vorgängerinstitut eine rund 300 Blätter umfassende Sammlung von historischen und zeitgenössischen Karikaturen und kritischen Grafiken zum Thema Geld aufgebaut. In der Kollektion sind viele bedeutende Karikaturisten aus Vergangenheit und Gegenwart vertreten, etwa William Hogarth und Thomas Rowlandson, Karl Arnold und Eduard Thöny oder Ronald Searle, Horst Haitzinger, Jean Jacques Sempé und Saul Steinberg. ?Die bemerkenswerte Sammlung der Aareal Bank ist ein ironisches, manchmal humorvolles, manchmal bissig-kritisches Pendant zum ernsten Geldgeschäft der Bank. Das ist keineswegs selbstverständlich - nicht in einer Welt, in der nach wie vor das Geld regiert", so Prof. Dr. Hans Joachim Neyer, Direktor des Wilhelm-Busch-Museums.
Die Aareal Bank stellt ihre Karikaturensammlung dem Wilhelm-Busch-Museum als Dauerleihgabe zu Verfügung. Die aktuelle Ausstellung präsentiert daraus eine Auswahl. Sie läuft bis zum 2. August 2009.
<b>?Der Geist des Geldes"</b> - <br>Die Karikaturensammlung der Aareal Bank im Wilhelm-Busch-Museum, Hannover<br>17. Mai bis 2. August 2009
<b>Öffnungszeiten des Wilhelm-Busch-Museums:<br></b>Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen: von 11 bis 18 Uhr
<b>Adresse:</b> <br>Georgengarten, 30167 Hannover<br>Tel.: 0511 16 99 99-11/16
<br><b>Das Wilhelm-Busch-Museum<br></b>Trägerin des Wilhelm-Busch-Museums / Deutsches Museum für Karikatur und kritische Grafik in Hannover ist die 1930 gegründete Wilhelm-Busch-Gesellschaft, ein privater Verein mit rund 2.500 Mitgliedern. Aufgabe und Ziel der Gesellschaft ist es, das Werk Wilhelm Buschs zu sammeln, wissenschaftlich zu bearbeiten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sowie die Entwicklung von Karikatur und kritischer Grafik als anerkannten Zweig der bildenden Kunst zu fördern.
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<pubDate>Mon, 18 May 2009 09:30:00 +0200</pubDate>
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<title>Aareal Bank Gruppe schreibt auch im ersten Quartal 2009 schwarze Zahlen </title>
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<description> Gewinn vor Steuern von Januar bis März 2009 bei 17 Mio. ? trotz Belastungen durch Finanzmarkt- und...</description>
<content:encoded><![CDATA[<ul> <li><strong>Gewinn vor Steuern von Januar bis März 2009 bei 17 Mio. ? trotz Belastungen durch Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise</strong></li> <li><strong>Erneut schwarze Zahlen in beiden Segmenten des Konzerns</strong></li> <li><strong>Ausblick für wesentliche Kennzahlen 2009 bestätigt</strong></li> <li><strong>Vorstandsvorsitzender Dr. Wolf Schumacher: "Wir haben gute Voraussetzungen, uns auch im Gesamtjahr 2009 zu behaupten."</strong> </li> </ul>
Wiesbaden, 12. Mai 2009 - Die Aareal Bank Gruppe hat sich auch im ersten Quartal 2009 in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld gut behauptet. Trotz der anhaltenden Wirtschafts- und Finanzmarktkrise hat der internationale Immobilienspezialist in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres erneut schwarze Zahlen geschrieben ? und das in beiden Segmenten Strukturierte Immobilienfinanzierungen und Consulting/Dienstleistungen. Das Vorsteuerergebnis des Konzerns betrug 17 Mio. ? nach 27 Mio. ? im ersten Quartal des vergangenen Jahres und 11 Mio. ? im Schlussquartal 2008. Die Aareal Bank Gruppe hat damit weiterhin als eines der wenigen Institute im In- und Ausland in allen Quartalen seit Ausbruch der Finanzmarktkrise im Sommer 2007 ein positives Ergebnis erzielt.
Für das angesichts des schwierigen Marktumfelds positive Quartalsergebnis gibt es vor allem zwei Gründe: Die Aareal Bank Gruppe verfügt zum einen über ein tragfähiges und auf den zwei starken Säulen Strukturierte Immobilienfinanzierungen und Consulting/Dienstleistungen basierendes Geschäftsmodell. Zum anderen steht die Aareal Bank für eine konservative, auf ein angemessenes Verhältnis von Risiko und Ertrag sowie auf Nachhaltigkeit<br>ausgerichtete Geschäftspolitik.
"Wir sind nach dem Verlauf des ersten Quartals einmal mehr davon überzeugt, dass die Aareal Bank Gruppe gut aufgestellt ist, um den Herausforderungen des Marktumfelds zu begegnen. Wir haben gute Voraussetzungen, uns auch im laufenden Geschäftsjahr zu behaupten. Unser Unternehmen ist fundamental gesund und hat ein stimmiges, tragfähiges Geschäftsmodell", erklärte der Vorstandsvorsitzende Dr. Wolf Schumacher zum Quartalsabschluss. "Nicht zuletzt durch die im März endgültig abgeschlossene Vereinbarung mit dem Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) über eine Stärkung unserer Kapitalbasis und einen Garantierahmen für unbesicherte Emissionen hat sich die Aareal Bank für zukünftige Unwägbarkeiten gerüstet. Zugleich haben wir uns eine gute Ausgangsposition für die Zeit nach der Überwindung der Krise verschafft", so Schumacher weiter.
<h2>Strukturierte Immobilienfinanzierungen: Steigerung des Zinsüberschusses</h2>
Im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen hat die Aareal Bank Gruppe im ersten Quartal 2009 ihre strikt qualitäts- und ertragsorientierte, selektive Neugeschäftspolitik fortgesetzt und sich auf Finanzierungen mit attraktiven Risiko-Ertragsprofilen fokussiert. Hierbei konzentrierte sich die Aareal Bank vor allem auf Bestandskunden und bestehende Finanzierungsprojekte. Das Neugeschäft lag bei 510 Mio. ? und damit im Rahmen der für das Gesamtjahr 2009 prognostizierten Zielgröße von 2 bis 3 Mrd. ?.
Der Zinsüberschuss konnte trotz der anhaltenden Turbulenzen an den Finanzmärkten im Vergleich zum Vorjahresquartal gesteigert werden. Er erhöhte sich von 92 Mio. ? auf 102 Mio. ?. Die Steigerung von rund 11 % ist im Wesentlichen auf ein verbessertes Zinsumfeld und höhere Margen zurückzuführen.
Die Aareal Bank hat die Risikovorsorge im Kreditgeschäft von 20 Mio. ? im ersten Quartal 2008 auf 37 Mio. ? im ersten Quartal 2009 erhöht, da sie aufgrund der konjunkturellen Entwicklung den voraussichtlichen Jahreswert an das obere Ende der prognostizierten Bandbreite von 90 bis 150 Mio. ? angepasst hat. Die Risikovorsorge bewegt sich aber auch in der aktuellen Größenordnung auf einem für die Aareal Bank beherrschbaren Niveau.
<h2>Consulting/Dienstleistungen: Robuste Entwicklung trotz des schwierigen Marktumfelds</h2>
Das Segment Consulting/Dienstleistungen entwickelte sich insgesamt robust und war weiterhin nicht direkt von der Finanzmarktkrise betroffen. Die Einlagen der wohnungswirtschaftlichen Investoren blieben zwar weitgehend stabil und beliefen sich im ersten Quartal auf durchschnittlich knapp 4 Mrd. ?. Allerdings belastete zum einen das im ersten Quartal weiter gesunkene Zinsniveau wie erwartet den Zinsüberschuss, der aus den Einlagen von Kunden aus der Wohnungswirtschaft generiert wird.
Zum anderen ergaben sich nach der erfolgreich abgeschlossenen Weiterentwicklung der Immobilien-Software Blue Eagle auf Basis von SAP für die Aareal Bank in diesem Segment Aufwendungen für Kapazitätsanpassungen der Tochtergesellschaft Aareon sowie Aufwendungen für die Aufgabe von Randthemen. Die daraus resultierenden einmaligen Belastungen summieren sich auf insgesamt 6 Mio. ?, die in der Ergebnisrechnung des ersten Quartals berücksichtigt wurden.
Zudem führte der allgemeine konjunkturelle Abschwung bei einigen Kunden der Aareon zu einer spürbaren Zurückhaltung bei Neuinvestitionen. Im ersten Quartal war diese Tendenz erkennbar und machte sich in geringeren Umsatzerlösen der Aareon bemerkbar. Vorsichtigerweise wurden die erwarteten Consulting-Umsätze für das Gesamtjahr angepasst. Von dem konjunkturellen Abschwung nicht betroffen sind die Umsätze mit den bei den Kunden bereits implementierten Produkten. Diese liefern weiterhin einen stabilen und von der Krise unberührten Ergebnisbeitrag.
Aufgrund der beschriebenen Effekte lag das Betriebsergebnis des Segments Consulting/Dienstleistungen im ersten Quartal 2009 mit 1 Mio. ? deutlich unter dem hohen Niveau des Vorjahresquartals (11 Mio. ?).
<h2>Erfolgreiche Benchmark-Anleihe und Stärkung der Kapitalbasis</h2>
Vor dem Hintergrund der anhaltend schwierigen Marktlage hat die Aareal Bank im März 2009 den Garantierahmen des SoFFin erstmals genutzt und eine staatlich garantierte Benchmark-Anleihe mit einem Volumen von 2 Mrd. ? erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Sehr erfreulich war dabei die starke Nachfrage internationaler Investoren, die 52 % der Emission<br>übernommen haben. Im ersten Quartal wurden darüber hinaus rund 40 Mio. ? weitere ungedeckte langfristige Mittel aufgenommen und rund 250 Mio. ? Hypothekenpfandbriefe emittiert.
Am 31. März 2009 hat der SoFFin der Aareal Bank die vereinbarte Stille Einlage in Höhe von 525 Mio. ? zur Verfügung gestellt. Dadurch erhöhte sich die Kernkapitalquote der Aareal Bank nach dem KSA-Ansatz per Ende des ersten Quartals 2009 auf 10,2 %. Sie lag damit auf einem auch im internationalen Vergleich sehr guten Niveau.
<h2>Erläuterungen zur Konzernertragslage</h2>
Der Zinsüberschuss erhöhte sich in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres um rund 7 % auf 114 Mio. ? (Vorjahr: 107 Mio. ?). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf ein verbessertes Zinsumfeld sowie gestiegene Margen in der Immobilienfinanzierung zurückzuführen.
Nach Berücksichtigung einer gegenüber dem Vorjahr deutlich höher kalkulierten Risikovorsorge von 37 Mio. ? (Vorjahr: 20 Mio. ?), die dem konjunkturellen Marktumfeld Rechnung trägt, ergibt sich ein Zinsüberschuss nach Risikovorsorge in Höhe von 77 Mio. ? (Vorjahr: 87 Mio. ?).
Der Provisionsüberschuss stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 Mio. ? auf 36 Mio. ? (Vorjahr: 33 Mio. ?). Den leicht gesunkenen Umsatzerlösen im Segment Consulting/Dienstleistungen steht ein gestiegener Provisionsüberschuss im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen gegenüber.
Zu dem positiven Handelsergebnis in Höhe von 16 Mio. ? (Vorjahr: -22 Mio. ?) hat im Wesentlichen die Bewertung von Stand-alone-Derivaten geführt. Die positive Bewertung resultiert hauptsächlich aus dem veränderten Zinsumfeld im ersten Quartal.
Das Ergebnis aus Finanzanlagen in Höhe von -17 Mio. ? (Vorjahr: 9 Mio. ?) resultiert aus einer vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise im Sinne einer konservativen Risikopolitik vorgenommenen weiteren Umschichtung im Wertpapierportfolio.
Innerhalb des Verwaltungsaufwands führten im Segment Consulting/Dienstleistungen Aufwendungen für Kapazitätsanpassungen in Höhe von 4 Mio. ? sowie Kosten durch die Beendigung von Randthemen in Höhe von 2 Mio. ? und die Konsolidierung von Sylogis.com zu einem leicht über dem Vorjahresniveau liegenden Wert von 90 Mio. ? (Vorjahr: 88 Mio. ?). Ohne die genannten Sondereffekte wäre der Verwaltungsaufwand spürbar gesunken. Dies unterstreicht die nach wie vor hohe Kostendisziplin in der Aareal Bank Gruppe.
Das Sonstige betriebliche Ergebnis in Höhe von -6 Mio. ? (Vorjahr: 6 Mio. ?) enthält unter anderem die Projektaufwendungen inklusive Rechts- und Beratungskosten, die im Zusammenhang mit dem zwischen der Bank und dem Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) vereinbarten Maßnahmenpaket entstanden sind.
Insgesamt ergibt sich das genannte Konzern-Betriebsergebnis in Höhe von 17 Mio. ?. Nach Abzug von Steuern in Höhe von 6 Mio. ? (Vorjahr: 9 Mio. ?) und Anteilen Dritter (4 Mio. ?, Vorjahr: 5 Mio. ?) resultiert für die ersten drei Monate 2009 ein auf die Gesellschafter der Aareal Bank Gruppe entfallender Konzernjahresüberschuss in Höhe von 7 Mio. ? (Vorjahr: 13 Mio. ?).
<h2>Ausblick: Gut aufgestellt für künftige Herausforderungen</h2>
Eine zuverlässige Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2009 ist wegen der krisen- und marktbedingten Unwägbarkeiten weiterhin nicht möglich. An den bislang kommunizierten Aussagen zu wesentlichen Kennziffern hält die Aareal Bank fest. Danach erwartet der Vorstand für 2009 im Konzern einen Zinsüberschuss in der Spanne von 420 bis 440 Mio. ? und einen Verwaltungsaufwand ? nach Konsolidierungseffekten ? von rund 360 Mio. ?. Die Risikovorsorge dürfte aus heutiger Sicht erwartungsgemäß eher am oberen Ende der prognostizierten Bandbreite von 90 bis 150 Mio. ? liegen. Eine zusätzliche Kreditrisikovorsorge für unerwartete Verluste kann 2009 aber nicht ausgeschlossen werden. Das Neugeschäft im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen soll sich auf 2 bis 3 Mrd. ? belaufen. Wie bereits auf der Hauptversammlung am 7. Mai angekündigt, strebt die Aareal Bank für das Segment Consulting/Dienstleistungen ? aufgrund des gesunkenen Zinsniveaus sowie der genannten belastenden Effekte ? für das laufende Geschäftsjahr ein operatives Vorsteuerergebnis in Höhe von rund 40 Mio. ? und damit in etwa auf dem Niveau des sehr guten Vorjahrs an.<div class="feedflare">
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<pubDate>Tue, 12 May 2009 07:30:00 +0200</pubDate>
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<title>Hauptversammlung: Aareal Bank setzt solide Entwicklung auch im Geschäftsjahr 2009 fort</title>
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<description> Im ersten Quartal 2009 trotz anhaltender Finanzmarktkrise und verschärfter Rezession weiterhin...</description>
<content:encoded><![CDATA[<ul> <li><strong>Im ersten Quartal 2009 trotz anhaltender Finanzmarktkrise und verschärfter Rezession weiterhin schwarze Zahlen in beiden Segmenten</strong></li> <li><strong>Geschäftsjahr 2008 mit gutem Vorsteuerergebnis von 117 Mio. ? </strong></li> <li><strong>Vorstandsvorsitzender Dr. Wolf Schumacher auf der Hauptversammlung: "Wir haben auf Basis unseres erfolgreichen Geschäftsmodells sehr gute mittel- bis langfristige Perspektiven."</strong></li> </ul>
Wiesbaden, den 7. Mai 2009 - Die Aareal Bank Gruppe bleibt trotz des anhaltend schwierigen Marktumfelds auch im laufenden Geschäftsjahr auf Kurs. "Wir haben von Januar bis März 2009 aus heutiger Sicht wie in sämtlichen Quartalen seit Ausbruch der Finanzmarktkrise schwarze Zahlen geschrieben ? und das erneut in unseren beiden Segmenten Strukturierte Immobilienfinanzierungen und Consulting / Dienstleistungen", sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Wolf Schumacher auf der Hauptversammlung der Aareal Bank AG heute in Wiesbaden. Endgültige Zahlen für das erste Quartal 2009 wird die Aareal Bank am 12. Mai veröffentlichen.
Eine seriöse Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2009 ist wegen der krisen- und marktbedingten Unwägbarkeiten weiterhin nicht möglich. An den wesentlichen Aussagen zum Jahresverlauf hält die Aareal Bank nach wie vor fest. Danach erwartet die Aareal Bank für 2009 für den Konzern einen Zinsüberschuss in der Spanne von 420 bis 440 Mio. ? und einen Verwaltungsaufwand ? nach Konsolidierungseffekten ? von rund 360 Mio. ?. Die Risikovorsorge dürfte aus heutiger Sicht, wie erwartet, eher am oberen Ende der prognostizierten Bandbreite von 90 bis 150 Mio. ? liegen.
Das Neugeschäft im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen soll sich auf 2 bis 3 Mrd. ? belaufen und lag im ersten Quartal voll im Plan. Die Aareal Bank konzentriert sich hierbei vor allem auf Prolongationen und den Finanzierungsbedarf ihrer Bestandskunden.
Das Segment Consulting / Dienstleistungen habe sich insgesamt weiterhin robust entwickelt und sei nicht direkt von der Finanzmarktkrise betroffen, so Schumacher weiter. Allerdings belaste zum einen das aktuell extrem niedrige Zinsumfeld wie erwartet das Segmentergebnis. Zum anderen verbuchte die Aareal Bank in diesem Segment Aufwendungen für Kapazitätsanpassungen bei der Tochtergesellschaft Aareon nach der erfolgreich abgeschlossenen Weiterentwicklung der Immobilien-Software Blue Eagle auf Basis von SAP sowie Aufwendungen für die Aufgabe von Randthemen. Die daraus resultierenden einmaligen Belastungen summieren sich insgesamt auf 6 Mio. ?, die in der Ergebnisrechnung des ersten Quartals berücksichtigt werden. Und drittens führte der allgemeine konjunkturelle Abschwung bei einigen Kunden der Aareon zu einer spürbaren Zurückhaltung bei Neuinvestitionen. Im ersten Quartal war diese Tendenz erkennbar und vorsichtigerweise wurden die erwarteten Consulting-Umsätze der Aareon für das Gesamtjahr angepasst. Von diesem konjunkturellen Abschwung nicht betroffen sind die bereits bei den Kunden implementierten Produkte, die weiterhin einen stabilen und von der Krise unberührten Ergebnisbeitrag liefern.
"Aufgrund der oben genannten Effekte haben wir unsere ursprüngliche Planung für das operative Vorsteuerergebnis des laufenden Jahres im Segment Consulting / Dienstleistungen von 50 bis 60 Mio. ? auf nunmehr rund 40 Mio. ? und damit in etwa auf das Niveau des sehr guten Vorjahres angepasst", erläuterte Schumacher.
<h2>Erfolgreiche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr</h2>
Das abgelaufene Geschäftsjahr 2008 hatte die Aareal Bank Gruppe trotz der widrigen Rahmenbedingungen mit einem guten Ergebnis abgeschlossen. Vor Steuern lag das Konzernergebnis bei 117 Mio. ?. Auf bereinigter Basis erreichte das Vorsteuerergebnis mit 153 Mio. ? sogar annähernd wieder den sehr guten Vorjahreswert (159 Mio. ?). Selbst in dem für die Branche extrem schwierigen Schlussquartal 2008 stand ein Gewinn von 11 Mio. ? vor Steuern zu Buche.
Das Abschneiden im vergangenen Jahr wertete Schumacher vor den Aktionären vor dem Hintergrund der Krise als sehr zufriedenstellend. Eine Dividende wird das Unternehmen für 2008 gleichwohl nicht ausschütten. Die im Februar 2009 getroffene Vereinbarung mit dem Finanzmarktstabilisierungsfonds (SoFFin) über eine Stärkung der Kapitalbasis durch eine Stille Einlage in Höhe von 525 Mio. ? und die Gewährung eines Garantierahmens für unbesicherte Emissionen von bis zu 4 Mrd. ? sieht ein Aussetzen der Dividende für die Jahre 2008 und 2009 vor.
<h2>"Aareal Bank hat gute Voraussetzungen, sich auch 2009 zu behaupten."</h2>
Für die kommenden Jahre sieht der Vorstandschef sein Haus gut gerüstet. ?Auch in der aktuellen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise zeigt sich, dass die Aareal Bank ein gesundes Unternehmen mit einem profitablen und stimmigen Geschäftsmodell ist. Wir konnten das Geschäftsjahr 2008, das ganz im Zeichen schwerer Verwerfungen an den Finanzmärkten und zuletzt auch einer spürbaren konjunkturellen Abschwächung stand, mit einem in Anbetracht der Umstände sehr guten Ergebnis abschließen. Wir haben zudem gute Voraussetzungen, uns auch im laufenden Geschäftsjahr zu behaupten?, erklärte Schumacher. Alle aus der Krise resultierenden und derzeit absehbaren Herausforderungen sind nach den Worten des Vorstandschefs adressiert. Insbesondere habe die Aareal Bank ihre volle Handlungsfähigkeit im operativen Geschäft bewahrt. "Wir haben auf der Basis unseres erfolgreichen Geschäftsmodells ? und nicht zuletzt auch durch das SoFFin-Engagement - sehr gute mittel- bis langfristige Perspektiven und Chancen", so Schumacher.
Hinweis für die Redaktionen:
Die Aareal Bank wird die Abstimmungsergebnisse zu den einzelnen Tagesordnungspunkten der Hauptversammlung nach deren Beendigung auf ihrer Homepage unter <link http://www.aareal-bank.com>www.aareal-bank.com</link> bekanntgeben.<div class="feedflare">
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<pubDate>Thu, 07 May 2009 11:30:00 +0200</pubDate>
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<title>Aareal Bank bleibt in schwierigem Marktumfeld auf Kurs</title>
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<description> Erfolgreiches Geschäftsjahr 2008: Vorsteuerergebnis im Konzern auch nach testierten Zahlen bei 117...</description>
<content:encoded><![CDATA[<ul> <li><strong>Erfolgreiches Geschäftsjahr 2008: Vorsteuerergebnis im Konzern auch nach testierten Zahlen bei 117 Mio. ? ? Gewinn in allen Quartalen  </strong></li> <li><strong>SoFFin-Maßnahmen sichern bewährtes Geschäftsmodell dauerhaft ab, bewahren Flexibilität in der Refinanzierung und machen Aareal Bank wetterfest</strong></li> <li><strong>Ausblick auf wichtige Eckdaten für 2009 trotz weiterer Eintrübung der Konjunktur bestätigt </strong></li> <li><strong>Vorstandsvorsitzender Dr. Wolf Schumacher: Wir bleiben auch in schwierigen Märkten voll handlungsfähig</strong></li> </ul>
Wiesbaden, 27. März 2009 ? Die Aareal Bank Gruppe ist nach dem angesichts der schweren Marktverwerfungen soliden Ergebnis des vergangenen Jahres zuversichtlich, sich auch im laufenden Jahr in einem anhaltend schwierigen Marktumfeld gut behaupten zu können. ?Wir haben im extrem herausfordernden Jahr 2008 gezeigt, dass unser Geschäftsmodell stimmig und nachhaltig tragfähig ist. 2009 geht es vor allem darum, weiter gut durch die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise zu kommen?, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Aareal Bank AG, Dr. Wolf Schumacher, auf der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt. ?Wir haben, nicht zuletzt auch durch die mit dem Finanzmarktstabilisierungsfonds (SoFFin) vereinbarten Maßnahmen, gute Voraussetzungen, dass uns dies gelingen wird?, fügte er hinzu.
Am 15. Februar hatte die Aareal Bank bekannt gegeben, vom deutschen Regierungsprogramm zur Stärkung des Bankensektors vorsorglich Gebrauch zu machen, um ihre erfolgreiche Zukunft auf der Basis ihres bewährten Geschäftsmodells abzusichern, sich für alle Unwägbarkeiten zu wappnen und sich eine gute Ausgangsposition für die Zeit nach der Überwindung der Finanz- und Wirtschaftskrise zu verschaffen. Die Vereinbarung umfasst neben einer Stillen Einlage des SoFFin in Höhe von 525 Mio. ? einen Garantierahmen von bis zu 4 Mrd. ? für unbesicherte Emissionen.
Die Vereinbarung mit dem SoFFin ist inzwischen endgültig abgeschlossen und wird nun umgesetzt. Die mit 9 % p.a. verzinste Stille Einlage wird der Aareal Bank voraussichtlich zum 31. März 2009 zufließen. Von dem vereinbarten Garantierahmen hat die Aareal Bank zudem bereits Gebrauch gemacht. Am 17. März 2009 hat das Institut erstmals eine staatlich garantierte Benchmark-Anleihe in einem Volumen von 2 Mrd. ? mit großem Erfolg bei deutschen und internationalen Investoren platziert.
?Damit zeigt sich schon jetzt, dass es richtig war, das Regierungsprogramm in Anspruch zu nehmen?, so Schumacher. ?Wir haben sicher gestellt, dass wir auf den Refinanzierungsmärkten keine Wettbewerbsnachteile erleiden. Zugleich haben wir mit unserer erfolgreichen Emission bereits jetzt einen großen Teil unseres Refinanzierungsbedarfs für 2009 gedeckt. Damit bleibt die Aareal Bank Gruppe in weiterhin schwierigen Märkten auch im Finanzierungsgeschäft mit ihren Kunden voll handlungsfähig.?
<h2>Erfolgreiches Geschäftsjahr 2008 trotz Finanz- und Wirtschaftskrise</h2>
Die Aareal Bank Gruppe ist auch in dem für die gesamte Finanzbranche extrem schwierigen Jahr 2008 auf Erfolgkurs geblieben. Nach den nun testierten Zahlen schloss sie das Geschäftsjahr 2008 im Konzern mit einem Vorsteuerergebnis von 117 Mio. ? ab; der Vergleichswert des Vorjahres (380 Mio. ?) war maßgeblich von positiven Sondereffekten in Höhe von 221 Mio. ? geprägt. Bereinigt um Sondereffekte lag das Vorsteuerergebnis 2008 bei 153 Mio. ? und damit knapp unter dem entsprechenden Vorjahreswert 159 Mio. ?.
Besonders erfreulich entwickelte sich der Zinsüberschuss, der sich im Aareal Bank Konzern im Vergleich zum Vorjahr um rund 15 % von 411 Mio. ? auf 472 Mio. ? erhöhte. Positiv wirkten sich höhere Margen im Neugeschäft aus, die den dämpfenden Effekt durch das leicht rückläufige Immobilienfinanzierungsvolumen überkompensierten. In dieser Position spiegelt sich auch das günstigere Zinsumfeld wider.
Nach Berücksichtigung der Risikovorsorge in Höhe von 80 Mio. ? (Vorjahr: 77 Mio. ?) ergibt sich ein Zinsüberschuss nach Risikovorsorge von 392 Mio. ? (Vorjahr: 334 Mio. ?). Dies entspricht einem Anstieg um gut 17 %.
Der Provisionsüberschuss erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 8 Mio. ? auf 150 Mio. ?. Hierzu trugen sowohl das Segment Consulting/Dienstleistungen als auch das Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen bei.
Das Handelsergebnis in Höhe von -23 Mio. ? (Vorjahr: -26 Mio. ?) ist auf die anhaltenden Marktverwerfungen im Zuge der Finanzmarktkrise zurückzuführen. Positiven Effekten aus Absicherungsgeschäften standen unter anderem negative Effekte aus der Bewertung von im Handelsbestand auszuweisenden Finanzinstrumenten sowie laufende Aufwendungen aus Verbriefungstransaktionen gegenüber.
Im Ergebnis aus Finanzanlagen wird ein negativer Saldo in Höhe von -95 Mio. ? ausgewiesen. Er resultiert aus den im Rahmen unserer konservativen Risikopolitik zur Reduzierung der Ergebnisvolatilität vorgenommenen Umschichtungen im Finanzanlagebestand. Darin sind auch Bewertungen auf Finanzanlagen enthalten. Der Vorjahreswert in Höhe von 206 Mio. ? war stark geprägt durch den Sonderertrag aus dem Verkauf der Anteile an der Immobilien Scout GmbH in Höhe von 153 Mio. ?.
Der Verwaltungsaufwand lag mit 347 Mio. ? um 14 Mio. ? oder knapp 4 % unter Vorjahr ? ein Ausdruck der strikten Kostendisziplin im Aareal Bank Konzern.
Unter dem Strich steht ein Konzernüberschuss nach Anteilen Dritter in Höhe von 60 Mio. ?, nach einem von Sondereffekten geprägten Vorjahreswert in Höhe von 290 Mio. ?.
Zu dem angesichts des schwierigen Markumfelds insgesamt sehr guten Jahresergebnis der Aareal Bank Gruppe haben beide Segmente beigetragen.
Im <b>Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen</b> setzte die Aareal Bank ihre strikt qualitäts- und ertragsorientierte, selektive Neugeschäftspolitik fort und konzentrierte sich auf Finanzierungen mit attraktiven Risiko-Ertragsprofilen. Das Neugeschäft wurde aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen durch die sich im Jahresverlauf verschärfende Wirtschafts- und Finanzmarktkrise von 11,7 Mrd. ? im Vorjahr auf 5,5 Mrd. ? bewusst zurückgeführt. Angesichts der angespannten Marktsituation im Jahr 2008 hält die Aareal Bank dieses Volumen für angemessen.
Die nahezu stabile Risikovorsorge des Segments in Höhe von 80 Mio. ? (Vorjahr: 77 Mio. ?) reflektiert die hohe Qualität des Kreditportfolios der Aareal Bank.
Der Rückgang des Segmentergebnisses vor Steuern von 197 Mio. ? auf 73 Mio. ? reflektiert im Wesentlichen die Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf das Handels- und das Finanzanlageergebnis, die vom kräftigen Anstieg des Zinsüberschusses nicht kompensiert werden konnten. Zudem war das Vorjahresergebnis geprägt von Sondereffekten.
Das <b>Segment Consulting/Dienstleistungen</b> lieferte auch 2008 stabile Ertragsströme. Das operative Ergebnis lag mit 44 Mio. ? um rund 50 % über dem bereinigten Vorjahreswert (30 Mio. ?). Nach Steuern verbleibt ein Segmentergebnis in Höhe von 30 Mio. ? (Vorjahr: inklusive Sonderträge 172 Mio. ?).
Die Aareon AG, 100%ige Tochtergesellschaft der Aareal Bank AG, baute im Geschäftsjahr 2008 ihre Marktposition als führendes IT-Beratungs- und Systemhaus in der Immobilienwirtschaft weiter aus und erzielte in allen Produktlinien Vertriebserfolge.
Auch im Bankbereich Institutionelle Wohnungswirtschaft wurde die Marktstellung weiter gestärkt. Die Einlagen der Wohnungswirtschaft betrugen im Jahr 2008 durchschnittlich 4,3 Mrd. ?. Damit lag es trotz der anhaltenden Finanzmarktkrise nur knapp unter dem Vorjahresniveau von durchschnittlich 4,5 Mrd. ?. Dies unterstreicht das Vertrauen der Kunden in die wirtschaftliche Basis und Leistungsfähigkeit der Aareal Bank.
<h2>Ausblick für 2009 bestätigt</h2>
Im bisherigen Verlauf des Jahres 2009 hat sich das gesamtwirtschaftliche Klima weiter eingetrübt. Die Konjunkturforscher gehen heute von noch stärkeren Einbrüchen der Wirtschaftsleistung in wichtigen Märkten aus als noch vor wenigen Wochen. Weil sich auch die Situation an den Finanzmärkten noch nicht durchgreifend entspannt hat und insbesondere die Volatilitäten sehr hoch bleiben dürften, sind konkrete Prognosen für den Geschäftsverlauf und das Ergebnis im Jahr 2009 nach wie vor nicht möglich. Trotz weiter verschlechterter Rahmenbedingungen hält die Aareal Bank jedoch ihren im Februar gegebenen Ausblick auf wesentliche Kennziffern für 2009 derzeit aufrecht.
Den Zinsüberschuss erwartet der Vorstand in einer Bandbreite von 420 bis 440 Mio. ?. Belastend wirken sich hier unter anderem das planmäßig sinkende Neugeschäft im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen aus. Dieses wird sich aus heutiger Sicht auf 2 bis 3 Mrd. ? belaufen, wobei das Augenmerk vor allem auf Bestandskunden und bestehenden Finanzierungsprojekten liegt. Die Risikovorsorge wird sich nach Einschätzung des Vorstands weiterhin auf einem beherrschbaren, aber deutlich höheren Niveau als 2008 bewegen und voraussichtlich in einer Bandbreite von 90 bis 150 Mio. ? liegen. ?Trotz der sich weiter verschlechternden Konjunkturaussichten gehen wir davon aus, dass wir noch im Rahmen dieser Bandbreite bleiben können?, sagte Schumacher. Für das Segment Consulting/Dienstleistungen werden vorbehaltlich der weiteren Zinsentwicklung eine Fortsetzung der positiven Entwicklung und eine weitere Steigerung des Ergebnisses erwartet.
?Kurzfristig liegt unser Fokus auf der Festigung und Absicherung unseres bewährten und erfolgreichen Geschäftsmodells. Hierfür sehen wir uns mit unserer gestärkten Kapitalbasis und der erweiterten Flexibilität in der Refinanzierung gut gerüstet?, erklärte Vorstandschef Schumacher. ?Durch die Vereinbarung mit dem SoFFin haben wir uns wetterfest gemacht und uns zugleich eine gute Ausgangsposition für die Zeit nach der Überwindung der Krise verschafft. Auf mittel- und langfristige Sicht bieten sich für uns gute Chancen für eine Rückkehr zu profitablem Wachstum. Erste langfristig orientierte Immobilieninvestoren sind zum Beispiel wieder am Markt aktiv. Dies wird zu einer Qualitätssteigerung im Markt führen und dadurch auch das Risiko-/ Ertragsverhältnis der Finanzierungen verbessern. Zudem erwarten wir einen abnehmenden Wettbewerbsdruck, weil einige Wettbewerber die gewerbliche Immobilienfinanzierung entweder aufgeben oder zurückschneiden?, so Schumacher. ?Die Aareal Bank bleibt auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für ihre Kunden und ein sicherer Arbeitgeber für ihre Mitarbeiter. Wir sind zudem fest davon überzeugt, dass die Aareal Bank in Zukunft auch wieder Mehrwert für ihre Aktionäre schaffen wird?, resümierte er.
<h2>Aareal Bank</h2>
Die Aareal Bank AG ist einer der führenden internationalen Immobilienspezialisten und ist im SDAX gelistet. Die Bank ist auf drei Kontinenten aktiv. Auf der Grundlage ihres erfolgreichen europäischen Geschäftsmodells hat die Aareal Bank ähnliche Plattformen in Nordamerika und im Raum Asien/Pazifik aufgebaut. Sie bietet Immobilienfinanzierungslösungen in mehr als 25 Ländern an.<div class="feedflare">
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<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 07:30:00 +0100</pubDate>
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<title>Verpflichtungserklärung nach Artikel 1 § 10 Abs. 2 in Verbindung mit Artikel 2 § 2 FMStG</title>
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<description>Verpflichtungserklärung nach Artikel 1 § 10 Abs. 2 in Verbindung mit Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur...</description>
<content:encoded><![CDATA[<b>Verpflichtungserklärung nach Artikel 1 § 10 Abs. 2 in Verbindung mit Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Umsetzung eines Maßnahmenpakets zur Stabilisierung des Finanzmarktes vom 17. Oktober 2008, BGBl. I S. 1982 (?FMStG?)</b>
<b>gegenüber </b>
<b>dem Finanzmarktstabilisierungsfonds, vertreten durch die Finanzmarktstabilisierungsanstalt</b>
<b>1. Präambel</b>
Die Aareal Bank AG <b>(?Bank?)</b> ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wiesbaden unter HRB 13184 eingetragen und geschäftsansässig Paulinenstraße 15, 65189 Wiesbaden. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von Bankgeschäften, mit Ausnahme des Investmentgeschäfts gemäß § 1 Abs. 1 Satz 2 Ziffer 6 KWG, von Finanz- und sonstigen Dienstleistungen sowie die Förderung internationaler Wirtschaftsbeziehungen. Das Pfandbriefgeschäft ist auf die Ausgabe von Hypothekenpfandbriefen gemäß § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 PfandBG und von Öffentlichen Pfandbriefen gemäß § 1 Abs 1 Satz 2 Nr 2 PfandBG beschränkt.
Die Bank beabsichtigt, Maßnahmen nach den §§ 6 und 7 des Gesetzes zur Errichtung eines Finanzmarktstabilisierungsfonds <b>(?FMStFG?)</b>, beschlossen als Artikel 1 FMStG, in Anspruch zu nehmen.
Der Finanzmarktstabilisierungsfonds <b>(?Fonds?)</b> beabsichtigt, der Bank, wie in dem ?Rahmenvertrag zur Gewährung von Stabilisierungsmaßnahmen zwischen dem Fonds und der Bank <b>(?Rahmenvertrag?)</b> vereinbart, eine Rekapitalisierung in Höhe von ? 525.000.000 (in Worten: fünfhundert und fünfundzwanzig Millionen Euro) durch Leistung einer stillen Einlage zu gewähren<b> (?Stille Einlage?)</b>. Die Leistung der Stillen Einlage dient gemäß § 7 Abs. 2 Satz 2 FMStFG i.V.m. § 3 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 der Verordnung zur Durchführung des Finanzmarktstabilisierungsfondsgesetzes vom 20. Oktober 2008, veröffentlicht im elektronischen Bundesanzeiger vom 20. Oktober 2008 <b>(?FMStFV?)</b>, dem Interesse des Bundes an der Sicherstellung einer angemessenen Eigenmittelausstattung der Bank.
Der Fonds beabsichtigt nach den Vereinbarungen des Rahmenvertrags ferner, der Bank Garantien in Höhe von bis zu ? 4.000.000.000 (in Worten: vier Milliarden Euro) zu gewähren <b>(?Garantiegewährung?)</b>. Die Garantiegewährung dient gemäß § 6 Abs. 1 Satz 1 FMStFG i.V.m § 2 Abs. 1 Satz 1 FMStFV der Behebung potentieller Liquiditätsengpässe der Bank sowie ihrer Unterstützung bei ihrer weiteren Refinanzierung am Kapitalmarkt.
<b>2. Bedingungen und Auflagen</b>
In dem Rahmenvertrag hat der Fonds mit der Bank für die Laufzeit der Stabilisierungsmaßnahmen eine Reihe von Bedingungen und Auflagen vereinbart. Allgemeine Bedingungen und Auflagen betreffen solche zur Eigenmittelausstattung, zur Geschäftspolitik der Bank, zur Erstellung eines Berichts über die Durchführung der Stabilisierungsmaßnahmen und zu einem Werbeverbot. Besondere Bedingungen und Auflagen für die Rekapitalisierung mittels der Stillen Einlage betreffen solche zur Kreditvergabepolitik, zu den Vergütungssystemen des Konzerns, zu den Vergütungen der Führungskräfte des Konzerns und Organmitgliedern der Bank sowie zu Dividenden, sonstigen Ausschüttungen und Aktienrückkäufen. Weitere Bedingungen und Auflagen betreffen Überprüfungs-, Berichts- und Informationspflichten der Bank, Informations- und Prüfungsrechte des Fonds und des Bundesrechnungshofs sowie die Pflicht zur Abgabe dieser Verpflichtungserklärung. Änderungen der Bedingungen und Auflagen sowie weitere Bedingungen und Auflagen sind nach näherer Maßgabe des Rahmenvertrags vorbehalten.
Dies vorausgeschickt, verpflichtet sich die Bank gegenüber dem Fonds nach Maßgabe des Rahmenvertrags, dem Vertrag über die Errichtung einer stillen Gesellschaft und dem Vertrag über die Übernahme von Garantien, die jeweils vom 12. März 2009 datieren, zu folgenden Bedingungen und Auflagen:
<b>(a) Dividendenzahlungen und Aktienrückkauf</b>
(i) Die Bank wird in den Geschäftsjahren 2009 und 2010 keine Dividenden für das jeweils vorangegangene Geschäftsjahr zahlen.
(ii) Des Weiteren wird die Bank in den Geschäftsjahren 2009 und 2010 außer zu Sanierungszwecken ihr Kapital nicht herabsetzen, keine Aktien oder sonstige Bestandteile der haftenden Eigenmittel der Bank (außer im Rahmen des § 71 Abs. 1 Nr. 2, 4 (Einkaufskommission) oder 7 AktG) selbst oder durch verbundene Unternehmen zurückkaufen und keine sonstigen, vertraglich oder gesetzlich nicht geschuldeten Leistungen an Aktionäre in ihrer Eigenschaft als solche oder deren Mutterunternehmen leisten.
<b>(b) Kreditvergabepolitik</b>
Für den Zeitraum, bis sämtliche Zahlungspflichten der Bank aus und im Zusammenhang mit dem Vertrag über die Errichtung einer stillen Gesellschaft vollständig erfüllt oder auf andere Weise vollständig beendet worden sind, verpflichtet sich die Bank nach näherer Maßgabe des Rahmenvertrags dem Kreditbedarf der inländischen Wirtschaft bei der gewerblichen Immobilienfinanzierung, insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen, Rechnung zu tragen und diesen Kredite zu marktüblichen Konditionen anzubieten.
<b>(c) Vergütungssysteme und Vergütungen</b>
Für den Zeitraum, bis sämtliche Zahlungspflichten der Bank aus und im Zusammenhang mit dem Vertrag über die Errichtung einer stillen Gesellschaft vollständig erfüllt oder auf andere Weise vollständig beendet worden sind, verpflichtet sich die Bank nach näherer Maßgabe des Rahmenvertrages (i) die Vergütungssysteme des Konzerns insbesondere auf ihre Anreizwirkung und Angemessenheit zu überprüfen und erforderlichenfalls nach Maßgabe des Rahmenvertrages zu ändern und insbesondere (ii) nach Maßgabe des Rahmenvertrages sicherzustellen, dass die monetäre Vergütung der derzeitigen und künftigen Organmitglieder der Bank für die Geschäftsjahre 2009 und 2010 einen Betrag von EUR 500.000 brutto pro Jahr und Organmitglied im Hinblick auf die Tätigkeit für den Konzern nicht übersteigt.
<b>(d) Geschäftspolitik</b>
Für den Zeitraum, bis sämtliche Zahlungspflichten der Bank aus und im Zusammenhang mit dem Vertrag über die Errichtung einer stillen Gesellschaft vollständig erfüllt oder auf andere Weise vollständig beendet worden sind, sowie für die Laufzeit der Garantiegewährung verpflichtet sich die Bank nach näherer Maßgabe des Rahmenvertrages sicherzustellen, dass die Bank und die ihr nachgeordneten Unternehmen eine umsichtige, solide und an dem Prinzip der Nachhaltigkeit ausgerichtete Geschäftspolitik betreiben.
<b>3. Veröffentlichung</b>
Die Bank wird diese Erklärung unverzüglich auf ihrer Homepage und im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlichen und diese Erklärung ihren Aktionären dauerhaft und in geeigneter Form zugänglich machen.
<b>4. Recht, salvatorische Klausel, Schriftform</b>
Diese Verpflichtungserklärung unterliegt deutschem Recht. Sollten Verpflichtungen dieser Erklärung ganz oder teilweise unwirksam oder unvollständig sein oder werden, so wird hierdurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen oder unvollständigen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung in rechtlich zulässiger Weise am nächsten kommt bzw. die Bestimmung in Übereinstimmung mit dem mutmaßlichen Parteiwillen so gut wie möglich ergänzt. Änderungen, Ergänzungen oder die Aufhebung dieser Verpflichtungserklärung (einschließlich dieser Bestimmung selbst) bedürfen der Schriftform, soweit nicht nach zwingendem Recht eine strengere Form (z.B. notarielle Beurkundung) erforderlich ist. Der Schriftform genügt eine Übermittlung per Telefax (nicht aber eine sonstige telekommunikative Übermittlung) oder ein Briefwechsel. Die elektronische Form (z.B. E-Mail) ersetzt die Schriftform nicht. Diese Verpflichtungserklärung wird von sämtlichen Mitgliedern des Vorstands im Namen der Aareal Bank AG mit Zustimmung des Aufsichtsrates abgegeben.
<b>Wiesbaden, den 12. März 2009</b>
Dr. Wolf Schumacher (Vorsitzender des Vorstands)
Norbert Kickum
Hermann J. Merkens
Thomas Ortmanns
 
Die Verpflichtungserklärung als <link fileadmin/DAM_Content/IR/sonstige/Verpfl.Soffin.200903.de.pdf _blank>pdf-Datei</link><div class="feedflare">
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<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 14:00:00 +0100</pubDate>
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<title>Verträge zwischen Aareal Bank, Aareal Holding und SoFFin endgültig abgeschlossen</title>
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<description> Stille Einlage des Finanzmarktstabilisierungsfonds wird kurzfristig umgesetzt Aareal Bank begibt...</description>
<content:encoded><![CDATA[<ul> <li><strong>Stille Einlage des Finanzmarktstabilisierungsfonds wird kurzfristig umgesetzt</strong></li> <li><strong>Aareal Bank begibt erste staatlich garantierte Benchmark-Anleihe</strong></li> <li><strong>Angekündigte, flankierende Stimmrechtsvereinbarung zwischen Aareal Holding und SoFFin unterzeichnet</strong></li> </ul>
Wiesbaden, 17. März 2009 ? Im Nachgang zur Eckpunktevereinbarung vom 15. Februar zwischen der Aareal Bank und dem Finanzmarktstabilisierungsfonds (SoFFin) sind die Verträge nunmehr unterzeichnet worden. Die Aareal Bank hatte von dem deutschen Regierungsprogramm zur Stärkung des Bankensektors vorsorglich Gebrauch gemacht, um ihre erfolgreiche Zukunft und ihr nachhaltig tragfähiges Geschäftsmodell dauerhaft abzusichern und sich für alle Unwägbarkeiten im Zuge der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise wetterfest zu machen. Der SoFFin wird die vereinbarte Stille Einlage in Höhe von 525 Millionen Euro, die mit 9 Prozent p.a. verzinst wird, voraussichtlich zum Monatsende an die Aareal Bank umsetzen. Durch die Stille Einlage des SoFFin, die zu 100 Prozent als Kernkapital (Tier I) angerechnet wird, wird sich die Kernkapitalquote der Aareal Bank nach dem KSA-Ansatz per Ende des ersten Quartals auf rund 10 Prozent belaufen. Die Vereinbarung umfasst neben der Stillen Einlage einen Garantierahmen von bis zu 4 Milliarden Euro für unbesicherte Emissionen der Aareal Bank.
Die Aareal Bank hat den Garantierahmen des SoFFin heute erstmals genutzt und eine staatlich garantierte Benchmark-Anleihe mit einem Volumen von 2 Milliarden Euro erfolgreich bei deutschen und internationalen Investoren platziert. Der Bond hat eine Laufzeit von drei Jahren und trägt einen Kupon von 2,625 Prozent. Zum Ausgabekurs von 99,843 Prozent entspricht dies einem Renditeaufschlag von 38 Basispunkten über Swap-Mitte. Begleitet wurde die Transaktion von einem Konsortium bestehend aus BayernLB, Deutsche Bank, Dresdner Kleinwort, DZ Bank, HSBC und Unicredit (HVB).
Das große Interesse der Investoren an der Emission zeigte sich daran, dass das Orderbuch bereits nach einer Stunde 3 Milliarden Euro umfasste und nach nur 2 ½ Stunden mit einer hohen Anzahl an Aufträgen über 4,4 Milliarden Euro geschlossen werden konnte. Sehr erfreulich war die starke Nachfrage internationaler Investoren, die 52 Prozent der Emission übernommen haben.
?Mit der erfolgreichen Emission ist es uns gelungen, den Namen Aareal Bank auf den internationalen Kapitalmärkten stärker bekannt zu machen und unsere Investorenbasis zu erweitern. Wir haben damit alle uns mit dieser Transaktion gesetzten Ziele in vollem Umfang erreicht?, erklärte Thomas Ortmanns, für das Kapitalmarkt-Geschäft zuständiges Vorstandsmitglied der Aareal Bank AG.
Im Zusammenhang mit dem endgültigen Vertragsabschluss zwischen Aareal Bank und SoFFin haben der Fonds und die Aareal Holding als Ankeraktionärin der Bank zudem die bereits in der Ad-hoc-Mitteilung vom 15. Februar angekündigte Stimmrechtsvereinbarung der Aareal Holding abgeschlossen. Auf diese Weise werden die Stabilität der Aktionärsstruktur und die Eigenständigkeit der Aareal Bank Gruppe gesichert. Damit wurde dem Wunsch des SoFFin Rechnung getragen, für die Dauer seiner Stillen Einlage eine Sperrminorität der Holding zu garantieren.
Eine entsprechende Stimmrechtsmitteilung gemäß §§ 21 Abs. 1, 22 Abs. 2 WpHG über die Zurechnung des Stimmrechtsanteils der Bundesrepublik Deutschland über den SoFFin in Höhe von 37,23 Prozent ist gesondert gemäß den Regularien des Wertpapierhandelsgesetzes veröffentlicht worden.
Zum Abschluss der Vereinbarungen zu den SoFFin-Maßnahmen erklärte Dr. Wolf Schumacher, Vorstandsvorsitzender der Aareal Bank AG: ?Wir haben uns pro-aktiv zur Nutzung des Regierungsprogramms entschieden, um unser erfolgreiches Geschäftsmodell in einem dramatisch veränderten Umfeld fortzuführen. Dazu trägt auch die flankierende Vereinbarung zwischen der Aareal Holding und dem SoFFin bei, die wir ausdrücklich begrüßen. Der Staat erhält dadurch keinerlei Einfluss auf die Strategie und das operative Geschäft der Aareal Bank Gruppe und beabsichtigt auch nicht, einen solchen Einfluss geltend zu machen. Die Aareal Bank Gruppe ist nach wie vor zu 100 Prozent in Privatbesitz und wird auf der Basis ihres unverändert gültigen, nachhaltig tragfähigen Geschäftsmodells ihren erfolgreichen Weg mit einer stabilen Aktionärsstruktur fortsetzen können.?
<b>Aareal Bank</b>
Die Aareal Bank AG ist einer der führenden internationalen Immobilienspezialisten. Die Bank ist auf drei Kontinenten aktiv. Auf der Grundlage ihres erfolgreichen europäischen Geschäftsmodells hat die Aareal Bank ähnliche Plattformen in Nordamerika und im Raum Asien/Pazifik aufgebaut. Sie bietet Immobilienfinanzierungslösungen in mehr als 25 Ländern an.
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<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 16:33:57 +0100</pubDate>
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<title>"Aareal Award of Excellence in Real Estate Research" zum zweiten Mal verliehen</title>
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<description>Preisträger für herausragende Arbeiten in der Immobilienwirtschaftslehre gewürdigt / International...</description>
<content:encoded><![CDATA[<b>Preisträger für herausragende Arbeiten in der Immobilienwirtschaftslehre gewürdigt / International große Resonanz</b>
Wiesbaden, den 27. Februar 2009 ? Das Real Estate Management Institute (REMI) der European Business School und die Aareal Bank AG haben gemeinsam zum zweiten Mal den "Aareal Award of Excellence in Real Estate Research" verliehen. Der jährlich verliehene Forschungspreis zeichnet wissenschaftlich herausragende Arbeiten in der Immobilienwirtschaftslehre aus. Er wurde in diesem Jahr erstmals international ausgeschrieben und stieß auf große Resonanz: Insgesamt wurden knapp 30 Fachbeiträge eingereicht, davon rund ein Drittel aus dem Ausland. Der Preis ist mit insgesamt 12.000 ? dotiert. Die Verleihung fand auf dem Campus der European Business School in Oestrich-Winkel im Rahmen des Kongresses "Ökonomie versus Ökologie - Umwelteffizienz in der Immobilienwirtschaft?" statt.
Eine unabhängige Jury hat die diesjährigen ausgezeichneten Arbeiten aus den Themenbereichen "Immobilienfinanzierung", "Immobilien Risikomanagement" und "Umwelteffizienz in der Immobilienbranche" beurteilt. Den ersten Preis in der Kategorie Promotionsarbeiten/Research nahm Nils Kok, Niederlanden, für seine Arbeit "Corporate Governance and Sustainability in Global Property Markets" entgegen. Die weiteren Auszeichnungen in dieser Kategorie gingen an Dr. Felix Schindler ("Immobilienaktienmärkte - Eine globale Analyse ihres Kapitalmarktverhaltens") und Tobias Pfeffer ("Performance of REITs - A Sector- and Company-based Analysis of Links and Time Lags between Real Estate Market Cycles, Earnings, and Pricing of REITs"). Die Preise der zweiten Kategorie Master-/Bachelor-Arbeiten gingen an Maximilian Brauers für "Preisblasen auf Immobilienmärkten und die Rolle der Geldpolitik" (Platz 1), sowie Desirée Springmann ("Analysis of Real Estate Finance Performance Measures in the Context of Real Estate Cycles") und Miriam Waibel ("Nachhaltigkeitszertifikate bei der Bewertung von Büroimmobilien").
"Mehr denn je unterstützt uns der Austausch mit der Wissenschaft bei der Suche nach den besten Lösungen für die Zukunft", sagte Dr. Wolf Schumacher, Vorstandsvorsitzender der Aareal Bank AG, bei der Preisverleihung. Mit ihrem Engagement verdeutliche die Aareal Bank ihre Ziele, den Nachwuchs zu fördern und Wissenschaft und Lehre international zu vernetzen: "Auf dieser Basis können wir dem Wettbewerb einen wichtigen Schritt voraus sein - ein Vorteil sowohl für unsere Kunden als auch für unsere Mitarbeiter."
<h2>Verzahnung von Lehre und Praxis</h2>
"Forschung und Wissenschaft dürfen nicht isoliert von der Praxis sein: Mit einer umfassenden, angewandten Grundlagenforschung können wir auch fundierte Aussagen aus der Forschung für die Praxis treffen", erläuterte der Leiter des Instituts, Prof. Dr. Nico Rottke. "Der Aareal Award schafft insbesondere für Nachwuchskräfte einen Anreiz, sich in der Forschung zu engagieren." Aufgabe  des REMI sei es, Aus- und Weiterbildung in der Immobilienwirtschaftslehre auf höchstem Niveau anzubieten und gleichzeitig die Forschung voranzutreiben.
Mit seiner internationalen Ausrichtung, dem interdisziplinären Ansatz und seiner konsequenten Ausrichtung auf die Praxis will das REMI die Grundlage für Wachstum und Erfolg in der Immobilienbranche legen. Bereits 2006 hatte die Aareal Bank AG eine Professur für das REMI gestiftet und die Zusammenarbeit mit dem Award seit 2008 noch verstärkt. Dr. Wolf Schumacher: "Hier haben sich zwei Partner gefunden, die ideal zueinander passen: in ihrem Anspruch, innovativ auf ihrem jeweiligen Gebiet tätig zu sein, sowie in ihrer internationalen Ausrichtung. Das REMI ist aus unserer Sicht eine wertvolle Schnittstelle zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Immobilienwirtschaftslehre. Davon profitieren wir als Bank - und davon profitiert die gesamte Branche."
<h2>Themen im nächsten Jahr</h2>
Medienpartner des Awards sind die Zeitschriften "Immobilien Manager" und "REurope". Die Fachblätter unterstützen die Jury insbesondere bei der Festlegung der Themengebiete für die Ausschreibung. Für den Award im nächsten Jahr können bis Anfang Januar 2010 Arbeiten eingereicht werden. Die genauen Teilnahmebedingungen sind unter <link http://www.rem-institute.org>www.rem-institute.org</link> einzusehen (Sparte Forschung; <link konzern/gesellschaftliche-verantwortung/aareal-award-of-excellence-in-real-estate-research/>Aareal Award of Excellence</link>). Die Preisverleihung findet am 26. Februar 2010 statt.
(<b>An die Redaktionen</b>: Fotos der Preisverleihung sind auf Anfrage erhältlich.)<div class="feedflare">
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<category>News Portal Presse</category>
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<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 12:00:00 +0100</pubDate>
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<title>Aareal Bank Gruppe schließt Geschäftsjahr und viertes Quartal 2008 trotz Finanzmarktkrise mit solidem Ergebnis ab ? Weitere Stärkung des Unternehmens durch Vereinbarung mit Finanzmarktstabilisierungsfonds (SoFFin)</title>
<link>http://feedproxy.google.com/~r/aareal/news/de/~3/FOCC3T6PXaM/</link>
<description> Vorsteuerergebnis 2008 nach vorläufigen, nicht testierten Zahlen bei 117 Mio. ? - Positives...</description>
<content:encoded><![CDATA[<ul> <li><strong>Vorsteuerergebnis 2008 nach vorläufigen, nicht testierten Zahlen bei 117 Mio. ? - Positives Ergebnis auch im vierten Quartal<br /></strong></li> <li><strong>Aareal Bank sichert gesundes und bewährtes Geschäftsmodell durch Inanspruchnahme des deutschen Regierungspakets ab </strong> <ul> <li><strong>Stärkung der Kapitalbasis durch Stille Einlage des SoFFin in Höhe von<br />525 Mio. ? - Deutlicher Anstieg der Kernkapitalquote </strong></li> <li><strong>Refinanzierungsmöglichkeiten durch Garantierahmen des SoFFin für Emissionen mit maximal drei Jahren Laufzeit im Gesamtvolumen von bis zu 4 Mrd. ?</strong></li> <li><strong>Bestätigung des Geschäftsmodells und keine Veränderung der Corporate Governance</strong></li> <li><strong>Aareal Holding unterstützt Maßnahmen und bleibt mit heutigem Aktienbestand Ankeraktionär - Stimmbindungsvereinbarung zwischen SoFFin und Aareal Holding zur Aufrechterhaltung einer Sperrminorität der Aareal Holding vorgesehen<br /></strong></li> </ul> </li> <li><strong>Vorstandsvorsitzender Dr. Wolf Schumacher: ?Wir ergreifen pro-aktiv Maßnahmen, um für die künftigen Herausforderungen gewappnet zu sein und gestärkt unser erfolgreiches Geschäftsmodell fortführen zu können - im Interesse unserer Kunden, Investoren und Mitarbeiter."</strong></li> </ul>
Wiesbaden, 15. Februar 2009 - Die Aareal Bank Gruppe hat das Geschäftsjahr 2008 ungeachtet der schweren Verwerfungen an den Finanzmärkten und einer spürbaren konjunkturellen Abschwächung mit einem soliden Ergebnis abgeschlossen. Das Vorsteuerergebnis lag trotz der Belastungen durch die Krise nach vorläufigen, nicht testierten Zahlen bei 117 Mio. ?. Im Schlussquartal 2008, dem für den Finanzsektor schwierigsten Quartal seit Jahrzehnten, verbuchte die Aareal Bank Gruppe ein Ergebnis vor Steuern von 11 Mio. ?. Damit hat das Unternehmen in allen Quartalen seit Ausbruch der Krise im Sommer 2007 schwarze Zahlen geschrieben, jeweils auf Konzernebene und in jedem seiner beiden Segmente Strukturierte Immobilienfinanzierungen und Consulting/Dienstleistungen.
Um ihr nachhaltig profitables Geschäft dauerhaft abzusichern, hat sich die Aareal Bank Gruppe mit dem Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) auf Eckpunkte eines umfassenden Maßnahmenpaketes verständigt. Danach wird der SoFFin der Aareal Bank eine unbefristete Stille Einlage in Höhe von 525 Mio. ? zur Verfügung stellen. Diese wird mit 9 % p.a. verzinst. Zudem räumt der SoFFin der Aareal Bank einen Garantierahmen für neu zu begebende unbesicherte Emissionen mit einer maximalen Laufzeit von 36 Monaten im Gesamtvolumen von bis zu 4 Mrd. ? ein.
Der Vorstandsvorsitzende Dr. Wolf Schumacher erklärte dazu: ?Die Aareal Bank Gruppe ist gesund und hat ein stimmiges, tragfähiges Geschäftsmodell. Das belegt nicht zuletzt unser solides Abschneiden im abgelaufenen Geschäftsjahr, und das erkennt auch der SoFFin an. Die Aareal Bank hat hinlänglich bewiesen, dass sie auch gravierende Herausforderungen wie die internationale Finanzmarktkrise aus eigener Kraft meistern kann. Wir haben uns dennoch pro-aktiv zur Nutzung des Regierungsprogramms entschieden, um unsere gesunde Basis weiter zu stärken und unser erfolgreiches Geschäftsmodell in einem dramatisch veränderten Umfeld fortzuführen", so der Vorstandsvorsitzende. ?Wir gewährleisten damit, dass die Aareal Bank im Wettbewerb mit den nationalen und internationalen Häusern, die sich bereits mit staatlicher Hilfe gestärkt haben, keine Nachteile erleidet. Zugleich machen wir uns für die künftigen Herausforderungen wetterfest und wahren so auch für die Dauer der Finanz- und Wirtschaftskrise unsere Flexibilität in der Refinanzierung sowie unsere Handlungsfähigkeit im operativen Geschäft. Die Aareal Bank verschafft sich auf diese Weise eine gute Ausgangsposition auch für die Zeit nach der Finanz- und Wirtschaftskrise", betonte Schumacher.
<b>Kapitalstärkung durch Stille Einlage wahrt Aktionärsinteressen</b>
Durch die Stille Einlage des SoFFin, die zu 100 % als Kernkapital angerechnet wird, erhöht sich die Kernkapitalquote der Aareal Bank deutlich. Ohne Berücksichtigung der Stillen Einlage lag die Quote Ende 2008 bei 8,0 %.
Nach der Stärkung ihrer Kapitalbasis liegt die Aareal Bank nunmehr auf dem Niveau vieler internationaler Wettbewerber, die sich bereits rekapitalisiert haben, und entspricht den im Zuge der Finanzmarktkrise gestiegenen Marktanforderun¬gen. Zugleich wird die Aareal Bank mit der gestärkten Kapitalbasis in der Lage sein, die möglichen Folgen einer drohenden Rezession in wichtigen Märkten abzufedern.
Die Konditionen für die Stille Einlage sind für die Gesellschaft wirtschaftlich tragbar und reflektieren die Tatsache, dass die Aareal Bank eine gesunde Bank ist. Der Kupon entspricht einer jährlichen Zinszahlung von rund 47 Millionen Euro vor Steuern; die ökonomische Belastung nach Wiederanlage liegt bei rund 16 Millionen Euro. Die Einlage soll möglichst rasch zurückgeführt werden. Über die dafür in Frage kommenden Optionen wird der Vorstand in Abhängigkeit von der allgemeinen Marktlage entscheiden. Die Rückzahlungsmodalitäten sind vom Vorstand - in Abstimmung mit den Regulatoren - frei wählbar.
Die Kapitalzufuhr in Form einer Stillen Einlage berücksichtigt die Interessen der Aktionäre, weil sie zu keiner Verwässerung der Anteile führt. Der Großaktionär der Aareal Bank, die Aareal Holding Verwaltungsgesellschaft mbH, unterstützt die Entscheidung der Bank ausdrücklich. Die Aareal Holding, die 37,23 Prozent der Anteile an der Aareal Bank hält, wird ihren Aktienbestand für die Dauer der Stillen Einlage nicht verändern. Zwischen der Aareal Holding und dem SoFFin wird eine Stimmbindungsvereinbarung zur Aufrechterhaltung einer Sperrminorität durch die Aareal Holding abgeschlossen. Damit werden die Stabilität der Aktionärsstruktur und die Eigenständigkeit der Aareal Bank Gruppe mit der Aareal Holding als Ankeraktionär gesichert.
<b>Refinanzierungsmöglichkeiten durch Garantierahmen</b>
Durch den mit dem SoFFin vereinbarten Garantierahmen für neu zu begebende Schuldtitel mit maximal 36 Monaten Laufzeit verschafft sich die Bank eine sichere Grundlage für ihre Refinanzierung in den kommenden Jahren. Sie erhöht damit ihre strategische Flexibilität bei der Kreditversorgung ihrer Bestandskunden.
Für die Bereitstellung des Garantierahmens zahlt die Aareal Bank jährlich 0,1 % auf den jeweils nicht genutzten Betrag an den SoFFin. Im Fall der Inanspruchnahme belaufen sich die Ziehungsprovisionen auf 0,5 % p.a. bei Laufzeiten unter einem Jahr und 0,948 % bei Laufzeiten über einem Jahr. Angesichts ihrer soliden Refinanzierungslage steht die Aareal Bank nicht unter Zeitdruck, den Garantierahmen zu nutzen; Zeitpunkt und Volumen möglicher Emissionen hängen von der Marktverfassung und dem allgemeinen Umfeld ab.
<b>Bewährtes Geschäftsmodell wird fortgeführt </b>
Über die gesetzlichen Regelungen hinausgehende Auflagen des SoFFin gibt es für die Aareal Bank Gruppe nicht. Insbesondere kommt es weder zu Eingriffen in die Corporate Governance der Gesellschaft noch zu Veränderungen ihres bewährten Geschäftsmodells. Im Interesse einer zügigen Rückführung der Stillen Einlage wird die Aareal Bank für die Geschäftsjahre 2008 und 2009 keine Dividende zahlen. Wenn die Aareal Bank zu einem späteren Zeitpunkt während der Stillen Einlage eine Dividende zahlt, erhöht sich die Verzinsung der Stillen Einlage um 0,5 Prozentpunkte je 0,25 ? Dividende.
Der Vorstand geht davon aus, dass die Aareal Bank Gruppe durch die Maßnahmen gestärkt aus der Finanz- und Wirtschaftskrise hervorgehen wird. ?Die Aareal Bank Gruppe ist für die Herausforderungen der kommenden Jahre gut gerüstet. Die Inanspruchnahme des Regierungsprogramms sichert die Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und seine weitere erfolgreiche Entwicklung mittel- bis langfristig ab", betonte Schumacher. ?Der Schritt ist daher gut für die Bank, ihre Kunden, Investoren und Mitarbeiter."
<b>Erfolgreiches Geschäftsjahr 2008 trotz Finanz- und Wirtschaftskrise</b>
Die Aareal Bank Gruppe ist auch in dem für die gesamte Finanzbranche extrem schwierigen Jahr 2008 auf Erfolgkurs geblieben. Nach vorläufigen, nicht testierten Zahlen schloss sie das Geschäftsjahr 2008 im Konzern mit einem Vorsteuerergebnis von 117 Mio. ? ab; der Vergleichswert des Vorjahres (380 Mio. ?) war maßgeblich von positiven Sondereffekten in Höhe von 221 Mio. ? geprägt. Bereinigt um Sondereffekte lag das Vorsteuerergebnis 2008 bei 153 Mio. ? und damit knapp unter dem entsprechenden Vorjahreswert 159 Mio. ?.
Besonders erfreulich entwickelte sich der Zinsüberschuss, der sich im Aareal Bank Konzern im Vergleich zum Vorjahr um rund 15 % von 411 Mio. ? auf 472 Mio. ? erhöhte. Positiv wirkten sich höhere Margen im Neugeschäft aus, die den dämpfenden Effekt durch das leicht rückläufige Immobilienfinanzierungsvolumen überkompensierten. In dieser Position spiegelt sich auch das günstigere Zinsumfeld wider.
Nach Berücksichtigung der Risikovorsorge in Höhe von 80 Mio. ? (Vorjahr: 77 Mio. ?) ergibt sich ein Zinsüberschuss nach Risikovorsorge von 392 Mio. ? (Vorjahr: 334 Mio. ?). Dies entspricht einem Anstieg um gut 17 %.
Der Provisionsüberschuss erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 8 Mio. ? auf 150 Mio. ?. Hierzu trugen sowohl das Segment Consulting/Dienstleistungen als auch das Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen bei.
Das Handelsergebnis in Höhe von -23 Mio. ? (Vorjahr: -26 Mio. ?) ist auf die anhaltenden Marktverwerfungen im Zuge der Finanzmarktkrise zurückzuführen. Positiven Effekten aus Absicherungsgeschäften standen unter anderem negative Effekte aus der Bewertung von im Handelsbestand auszuweisenden Finanzinstrumenten sowie laufende Aufwendungen aus Verbriefungstransaktionen gegenüber.
Im Ergebnis aus Finanzanlagen wird ein negativer Saldo in Höhe von -95 Mio. ? ausgewiesen. Er resultiert aus den im Rahmen unserer konservativen Risikopolitik zur Reduzierung der Ergebnisvolatilität vorgenommenen Umschichtungen im Finanzanlagebestand. Darin sind auch Bewertungen auf Finanzanlagen enthalten. Der Vorjahreswert in Höhe von 206 Mio. ? war stark geprägt durch den Sonderertrag aus dem Verkauf der Anteile an der Immobilien Scout GmbH in Höhe von 153 Mio. ?.
Der Verwaltungsaufwand lag mit 347 Mio. ? um 14 Mio. ? oder knapp 4 % unter Vorjahr - ein Ausdruck der strikten Kostendisziplin im Aareal Bank Konzern.
Unter dem Strich steht ein Konzernüberschuss nach Anteilen Dritter in Höhe von 60 Mio. ?, nach einem von Sondereffekten geprägten Vorjahreswert in Höhe von 290 Mio. ?.
Zu dem angesichts des schwierigen Markumfelds insgesamt sehr guten Jahresergebnis der Aareal Bank Gruppe haben beide Segmente beigetragen.
Im <b>Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen</b> setzte die Aareal Bank ihre strikt qualitäts- und ertragsorientierte, selektive Neugeschäftspolitik fort und konzentrierte sich auf Finanzierungen mit attraktiven Risiko-Ertragsprofilen. Das Neugeschäft wurde aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen durch die sich im Jahresverlauf verschärfende Wirtschafts- und Finanzmarktkrise von 11,7 Mrd. ? im Vorjahr auf 5,5 Mrd. ? bewusst zurückgeführt. Angesichts der angespannten Marktsituation im Jahr 2008 hält die Aareal Bank dieses Volumen für angemessen.
Die nahezu stabile Risikovorsorge des Segments in Höhe von 80 Mio. ? (Vorjahr: 77 Mio. ?) reflektiert die hohe Qualität des Kreditportfolios der Aareal Bank.
Der Rückgang des Segmentergebnisses vor Steuern von 197 Mio. ? auf 73 Mio. ? reflektiert im Wesentlichen die Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf das Handels- und das Finanzanlageergebnis, die vom kräftigen Anstieg des Zinsüberschusses nicht kompensiert werden konnten. Zudem war das Vorjahresergebnis geprägt von Sondereffekten.
Das <b>Segment Consulting/Dienstleistungen</b> lieferte auch 2008 stabile Ertragsströme. Das operative Ergebnis lag mit 44 Mio. ? um rund 50 % über dem bereinigten Vorjahreswert (30 Mio. ?). Nach Steuern verbleibt ein Segmentergebnis in Höhe von 30 Mio. ? (Vorjahr: inklusive Sonderträge 172 Mio. ?).
Die Aareon AG, 100%ige Tochtergesellschaft der Aareal Bank AG, baute im Geschäftsjahr 2008 ihre Marktposition als führendes IT-Beratungs- und Systemhaus in der Immobilienwirtschaft weiter aus und erzielte in allen Produktlinien Vertriebserfolge.
Auch im Bankbereich Institutionelle Wohnungswirtschaft wurde die Marktstellung weiter gestärkt. Die Einlagen der Wohnungswirtschaft betrugen im Jahr 2008 durchschnittlich 4,3 Mrd. ?. Damit lag es trotz der anhaltenden Finanzmarktkrise nur knapp unter dem Vorjahresniveau von durchschnittlich 4,5 Mrd. ?. Dies unterstreicht das Vertrauen der Kunden in die wirtschaftliche Basis und Leistungsfähigkeit der Aareal Bank.
<b>Erläuterungen zur vorläufigen Gewinn- und Verlustrechnung des vierten Quartals 2008</b>
Auch im vierten Quartal 2008, dem für die gesamte Branche schwierigsten Quartal seit Jahrzehnten, hat die Aareal Bank-Gruppe schwarze Zahlen geschrieben. Der Konzernüberschuss nach Anteilen Dritter lag bei 4 Mio. ?.
Nach den vorläufigen Zahlen stieg der Zinsüberschuss im Schlussquartal 2008 auf 134 Mio. ? (Vorjahresquartal: 109 Mio. ?). Höhere Margen aus dem Neugeschäft konnten das leicht zurückgehende Immobilienfinanzierungsvolumen überkompensieren. Zudem profitierte der Zinsüberschuss von einem günstigeren Zinsumfeld. Die Risikovorsorge konnte mit 20 Mio. ? trotz der Verschlechterung des makroökonomischen Umfelds gegenüber den Vorquartalen stabil gehalten werden. Der Provisionsüberschuss erhöhte sich deutlich auf 48 Mio. ? (Vorjahresquartal: 37 Mio. ?).
Das anhaltend herausfordernde Marktumfeld spiegelt sich auch im Handelsergebnis wider. Es lag mit minus 23 Mio. ? annähernd auf dem Niveau des Vorjahresquartals (minus 20 Mio. ?). Das Ergebnis aus Finanzanlagen betrug im vierten Quartal minus 59 Mio. ? (18 Mio. ?). Der negative Saldo resultiert aus den im Rahmen unserer konservativen Risikopolitik zur Reduzierung der Ergebnisvolatilität vorgenommenen Umschichtungen im Finanzanlagebestand und Marktbewertungen.
Der Verwaltungsaufwand konnte mit 86 Mio. ? gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres (88 Mio. ?) leicht gesenkt werden.
Nach Berücksichtigung des Sonstigen betrieblichen Ergebnisses in Höhe von 17 Mio. ? (minus 9 Mio. ?) verblieb im vierten Quartal ein Betriebsergebnis von 11 Mio. ?, ein Rückgang um 16 Mio. ? gegenüber dem Vorjahresquartal.
<b>Ausblick</b>
Die Aareal Bank Gruppe ist zufriedenstellend ins neue Jahr gestartet. Im Monat Januar hat sich das operative Geschäft auf einem normalen Niveau entwickelt. Für das laufende Jahr erwartet die Aareal Bank Gruppe negative Auswirkungen auf den Zinsüberschuss infolge des rückläufigen Neugeschäftsvolumens im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen. Dieses wird sich aus heutiger Sicht auf 2 bis 3 Mrd. ? belaufen und sich maßgeblich auf das Geschäft mit der bestehenden Kundenbasis konzentrieren.
Die Risikovorsorge wird sich nach Einschätzung des Vorstands weiterhin auf einem beherrschbaren Niveau bewegen. Für den Verwaltungsaufwand rechnet der Vorstand nach Konsolidierungseffekten mit einem ähnlichen Wert wie im Vorjahr.<br>Für das Segment Consulting/Dienstleistungen erwartet die Aareal Bank Gruppe eine Fortsetzung der positiven Entwicklung und eine weitere Steigerung des Ergebnisses.
Belastbare, umfassende Ergebnisprognosen für den Konzern sind vor dem Hintergrund der anhaltenden Finanz- und Wirtschaftskrise derzeit nicht möglich. <div class="feedflare">
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<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 15:14:00 +0100</pubDate>
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<title>Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG - Aareal Bank Gruppe schließt Geschäftsjahr und viertes Quartal 2008 trotz Finanzmarktkrise mit solidem Ergebnis ab ? Weitere Stärkung des Unternehmens durch Vereinbarung mit Finanzmarktstabilisierungsfonds (SoFFin)</title>
<link>http://feedproxy.google.com/~r/aareal/news/de/~3/sqegp_3fIZY/ad-hoc-mitteilung-nach-15-wphg-aareal-bank-gruppe-schliesst-geschaeftsjahr-und-viertes-quartal-2008-trotz-finanzmarktkrise-mit-solidem-ergebnis-ab-weitere-staerkung-des-unternehmens-durch-vereinbarung-mit-finanzmarktstabilisierungs</link>
<description> Vorsteuerergebnis 2008 nach vorläufigen, nicht testierten Zahlen bei 117 Mio. ? ? Positives...</description>
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Wiesbaden, 15. Februar 2009 ? Die Aareal Bank Gruppe hat das Geschäftsjahr 2008 ungeachtet der schweren Verwerfungen an den Finanzmärkten und einer spürbaren konjunkturellen Abschwächung mit einem soliden Ergebnis abgeschlossen. Das Vorsteuerergebnis des Konzerns lag trotz der Belastungen durch die Krise nach vorläufigen, nicht testierten Zahlen bei 117 Mio. ?; der Vergleichswert des Vorjahres (380 Mio. ?) war maßgeblich von positiven Sondereffekten in Höhe von 221 Mio. ? geprägt. Im Schlussquartal 2008 verbuchte die Aareal Bank Gruppe ein Ergebnis vor Steuern von 11 Mio. ?. Nach Steuern und Anteilen Dritter steht für das Gesamtjahr ein Überschuss von 60 (290) Mio. ? und für das vierte Quartal ein Gewinn von 4 Mio. ? zu Buche. Damit hat die Aareal Bank Gruppe in allen Quartalen seit Ausbruch der Finanzmarktkrise schwarze Zahlen geschrieben, jeweils auf Konzernebene und in jedem ihrer beiden Segmente Strukturierte Immobilienfinanzierungen und Consulting/Dienstleistungen.
Um ihr nachhaltig profitables Geschäft dauerhaft abzusichern und zugleich das sehr schwierige Marktumfeld zu überbrücken, hat sich die Aareal Bank Gruppe mit dem Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) auf die Eckpunkte eines umfassenden Maßnahmenpaketes geeinigt. Danach wird der SoFFin der Aareal Bank eine unbefristete Stille Einlage in Höhe von 525 Mio. ? zur Verfügung stellen. Zudem räumt der SoFFin der Aareal Bank einen Garantierahmen für neu zu begebende unbesicherte Emissionen mit einer maximalen Laufzeit von 36 Monaten im Gesamtvolumen von bis zu 4 Mrd. ? ein.
Unter Einrechnung der Stillen Einlage des SoFFin, die zu 100 % als Kernkapital angerechnet wird, erhöht sich die Kernkapitalquote der Aareal Bank deutlich. Ohne Berücksichtigung der Stillen Einlage betrug die Quote Ende 2008 8,0 %. Nach der Stärkung ihrer Kapitalbasis liegt die Aareal Bank nunmehr auf dem Niveau vieler internationaler Wettbewerber, die sich bereits rekapitalisiert haben, und entspricht den im Zuge der Finanzmarktkrise gestiegenen Marktanforderungen.
Die Konditionen für die Stille Einlage sind für die Gesellschaft wirtschaftlich tragbar und reflektieren die Tatsache, dass die Aareal Bank eine gesunde Bank ist. Die Einlage wird mit 9 % p.a. verzinst. Der Kupon entspricht einer jährlichen Zinszahlung von rund 47 Mio. ? vor Steuern; die ökonomische Belastung nach Wiederanlage liegt bei rund 16 Mio. ?. Die Einlage soll möglichst rasch zurückgeführt werden. Über die dafür in Frage kommenden Optionen wird der Vorstand in Abhängigkeit von der allgemeinen Marktlage entscheiden. Die Rückzahlungsmodalitäten sind vom Vorstand ? in Abstimmung mit den Regulatoren ? frei wählbar.
Die Kapitalzufuhr in Form einer Stillen Einlage berücksichtigt die Interessen der Aktionäre, weil sie zu keiner Verwässerung der Anteile führt. Die Aareal Holding Verwaltungsgesellschaft mbH, die 37,23 Prozent der Anteile an der Aareal Bank hält, wird ihren Aktienbestand für die Dauer der Stillen Einlage nicht verändern. Zwischen der Aareal Holding und dem SoFFin wird eine Stimmbindungsvereinbarung zur Aufrechterhaltung einer Sperrminorität durch die Aareal Holding abgeschlossen. Damit werden die Stabilität der Aktionärsstruktur und die Eigenständigkeit der Aareal Bank Gruppe mit der Aareal Holding als Ankeraktionär gesichert.
Durch den mit dem SoFFin vereinbarten Garantierahmen verschafft sich die Bank eine sichere Grundlage und mehr Flexibilität für ihre Refinanzierung in den kommenden Jahren. Für die Bereitstellung des Garantierahmens zahlt die Aareal Bank jährlich 0,1 % auf den jeweils nicht genutzten Betrag an den SoFFin. Im Fall der Inanspruchnahme belaufen sich die Ziehungsprovisionen auf 0,5 % p.a. bei Laufzeiten unter einem Jahr und 0,948 % bei Laufzeiten über einem Jahr. Zeitpunkt und Volumen möglicher garantierter Emissionen hängen von der Marktverfassung und dem allgemeinen Umfeld ab.
Über die gesetzlichen Regelungen hinaus gehende Auflagen des SoFFin gibt es für die Aareal Bank Gruppe nicht. Insbesondere kommt es weder zu Eingriffen in die Corporate Governance der Gesellschaft noch zu Veränderungen ihres bewährten Geschäftsmodells. Im Interesse einer zügigen Rückführung der Stillen Einlage wird die Aareal Bank ihren Aktionären für die Geschäftsjahre 2008 und 2009 keine Dividende zahlen. Wenn die Aareal Bank zu einem späteren Zeitpunkt während der Stillen Einlage eine Dividende zahlt, erhöht sich die Verzinsung der Stillen Einlage um 0,5 Prozentpunkte je 0,25 ? Dividende.
<b>Ausblick</b>
Der Vorstand geht davon aus, dass die Aareal Bank Gruppe durch die Maßnahmen gestärkt aus der Finanz- und Wirtschaftskrise hervorgehen wird.
In das laufende Jahr ist das Unternehmen zufriedenstellend gestartet. Im Monat Januar hat sich das operative Geschäft auf einem normalen Niveau entwickelt. Für das laufende Jahr erwartet die Aareal Bank Gruppe negative Auswirkungen auf den Zinsüberschuss infolge des rückläufigen Neugeschäftsvolumens im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen. Dieses wird sich aus heutiger Sicht auf 2 bis 3 Mrd. ? belaufen und sich maßgeblich auf das Geschäft mit der bestehenden Kundenbasis konzentrieren.
Die Risikovorsorge wird sich nach Einschätzung des Vorstands weiterhin auf einem beherrschbaren Niveau bewegen. Für den Verwaltungsaufwand rechnet der Vorstand nach Konsolidierungseffekten mit einem ähnlichen Wert wie im Vorjahr.
Für das Segment Consulting/Dienstleistungen erwartet die Aareal Bank Gruppe eine Fortsetzung der positiven Entwicklung und eine weitere Steigerung des Ergebnisses.
Belastbare, umfassende Ergebnisprognosen für den Konzern sind vor dem Hintergrund der anhaltenden Finanz- und Wirtschaftskrise derzeit nicht möglich.<div class="feedflare">
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<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 15:00:00 +0100</pubDate>
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<title>Aareal Bank Gruppe: Gutes Ergebnis trotz Finanzmarktkrise</title>
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<description> Vorsteuerergebnis im dritten Quartal 2008 in Höhe von 31 Mio. ?; nach neun Monaten 106 Mio. ?...</description>
<content:encoded><![CDATA[<ul> <li><strong>Vorsteuerergebnis im dritten Quartal 2008 in Höhe von 31 Mio. ?; <br />nach neun Monaten 106 Mio. ? (bereinigt um Sondereffekte: 122 Mio. ?)</strong></li> <li><strong>Zinsüberschuss steigt im dritten Quartal im Vorjahresvergleich um 17 % </strong></li> <li><strong>Risikovorsorge auf stabilem Niveau </strong></li> <li><strong>Solide Liquiditätssituation und angemessene Kapitalausstattung</strong></li> </ul>
Wiesbaden, 11. November 2008 ? Die Aareal Bank Gruppe hat das dritte Quartal 2008 trotz der sich verschärfenden internationalen Finanzmarktkrise mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Das Vorsteuerergebnis belief sich auf 31 Mio. ?. Bereinigt um Sondereffekte aus der Finanzmarktkrise lag es im dritten Quartal bei 41 Mio. ? und damit über den entsprechenden Werten des Vorquartals (38 Mio. ?) und des Vorjahreszeitraums (Q3 2007: 32 Mio. ?). Der Konzernüberschuss nach Anteilen Dritter betrug im dritten Quartal 15 Mio. ?. Die Aareal Bank Gruppe erzielte damit in allen Quartalen seit Ausbruch der Finanzmarktkrise einen Gewinn.
<b>Erläuterungen zur Ertragslage</b>
Der Zinsüberschuss des Konzerns erhöhte sich im dritten Quartal aufgrund gestiegener Risikoaktiva und höherer Margen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 17 % von 100 Mio. ? auf 117 Mio. ?.
Die Risikovorsorge blieb wie in den beiden vorangegangenen Quartalen auch im dritten Quartal mit 20 Mio. ? auf stabilem Niveau. Der Zinsüber¬schuss nach Risikovorsorge im Kreditgeschäft belief sich damit auf 97 Mio. ? gegenüber 81 Mio. ? im Vorjahresquartal.
Der Provisionsüberschuss betrug 34 Mio. ? gegenüber 32 Mio. ? im Vorjahreszeitraum.
Das Handelsergebnis war gekennzeichnet durch Absicherungsgeschäfte und lag im dritten Quartal 2008 mit 25 Mio. ? auf einem insgesamt zufriedenstellenden Niveau. In das Handelsergebnis flossen neben laufenden Verbriefungsaufwendungen (-2 Mio. ?) und Abschreibungen auf eine Anleihe der Investmentbank Lehman Brothers (-7 Mio. ?) auch Erträge aus Absicherungsgeschäften (34 Mio. ?) ein, die wirtschaftlich im Zusammenhang mit Belastungen aus dem Ergebnis aus Finanzanlagen stehen.
Das Ergebnis aus Finanzanlagen belief sich auf -37 Mio. ? und war im abgeschlossenen Berichtszeitraum stark von den aktuellen Marktverwerfungen geprägt (Q3 2007: 162 Mio. ?, davon positive Sondereffekte von 153 Mio. ? aus dem Verkauf der Immobilien Scout GmbH). Das Ergebnis beinhaltet Abschreibungen in Höhe von 15 Mio. ? auf Aktienbestände, die wir nicht in der Neubewertungsrücklage, sondern im laufenden Ergebnis berücksichtigt haben.
Im Zuge der Verschärfung der Finanzmarktkrise hat das International Accounting Standards Board (IASB) Änderungen bezüglich der Bilanzierungsstandards IAS 39 und IFRS 7 verabschiedet, denen die Europäische Union im Oktober zugestimmt hat. Bei den Änderungen handelt es sich insbesondere um die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen rückwirkend auf den 1. Juli 2008 Umwidmungen von nicht derivativen finanziellen Vermögenswerten innerhalb der Bewertungskategorien gemäß IAS 39 vornehmen zu können.
Die Aareal Bank Gruppe hat von dieser Möglichkeit der Umwidmung Gebrauch gemacht und bestimmte Wertpapiere, die bisher zum Marktwert bewertet wurden, nunmehr zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Diese Vorgehensweise trägt der Tatsache Rechnung, dass im dritten Quartal für diese Papiere kein aktiver Markt existierte.
Ein Verzicht auf die Möglichkeit der Umwidmung hätte im dritten Quartal 2008 zu Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung in Höhe von 17 Mio. ? und zu einer Belastung der Neubewertungsrücklage in Höhe von 39 Mio. ? geführt. Die Aareal Bank hätte das dritte Quartal auch mit einem deutlichen Gewinn abgeschlossen, wenn sie nicht die Möglichkeit der Umwidmung genutzt hätte. Die Netto-Entlastung des Ergebnisses des dritten Quartals aus den Bilanzierungserleichterungen (17 Mio. ?) und den Abschreibungen auf die Aktienbestände (15 Mio. ?) beläuft sich lediglich auf 2 Mio. ?. Insgesamt wurde die Ergebnisrechnung des dritten Quartals per Saldo mit 10 Mio. ? aus Effekten der Finanzmarktkrise direkt belastet.
Die Aareal Bank machte von der Möglichkeit, Verbindlichkeiten zum Marktwert anzusetzen (sogenannte ?Fair-Value-Option?), in ihrem Abschluss wie bisher keinen Gebrauch.
Der Verwaltungsaufwand lag mit 84 Mio. ? sowohl deutlich unter dem Vorjahreswert (Q3 2007: 93 Mio. ?) als auch unter dem niedrigen Wert des Vorquartals (89 Mio. ?). Dies unterstreicht die weiterhin strikte Kostendisziplin der Aareal Bank Gruppe.
Das Sonstige betriebliche Ergebnis betrug -5 Mio. ? gegenüber -10 Mio. ? im Vorjahresquartal. Diese Position beinhaltet Aufwendungen in Höhe von 8 Mio. ? für die Bildung von Rückstellungen im Zusammenhang mit Maßnahmen zur Effizienzsteigerung der Kreditbearbeitungsprozesse im deutschen Geschäft.
Per Saldo ergibt sich im dritten Quartal ein Konzernbetriebsergebnis von 31 Mio. ? (Q3 2007: 221 Mio. ?, davon positive Sondereffekte von 153 Mio. ? aus dem Verkauf der Immobilien Scout GmbH sowie 63 Mio. ? aus der Interhotel-Transaktion). Nach Abzug von Ertragsteuern in Höhe von 11 Mio. ? und konzernfremden Gesellschaftern zugeordnetem Gewinn in Höhe von 5 Mio. ? beträgt der Konzerüberschuss nach Anteilen Dritter 15 Mio. ? (Q3 2007: 183 Mio. ?).
Nach neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres beläuft sich das Betriebsergebnis vor Steuern und Anteilen Dritter auf 106 Mio. ?, bereinigt um Sondereffekte lag es bei 122 Mio. ?. Der Konzernüberschuss nach Anteilen Dritter beträgt 56 Mio. ?.
<b>Geschäftsentwicklung der Segmente</b>
Im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen setzte die Aareal Bank ihre strikt qualitätsorientierte Neugeschäftspolitik fort. Das Neugeschäftsvolumen betrug im Berichtszeitraum 2,1 Mrd. ?. In den ersten drei Quartalen des laufen¬den Jahres belief sich das Neugeschäft auf insgesamt 5,0 Mrd. ? nach 8,8 Mrd. ? im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Zinsüberschuss stieg auf 99 Mio. ? nach 95 Mio. ? im Vorquartal und 83 Mio. ? im Vorjahresquartal.
Das Finanzierungsvolumen wurde gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu konstant gehalten. Das Immobilienfinanzierungsvolumen under Management beliefen sich ? trotz des Verkaufs eines Privatkundenportfolios an die Deutsche Postbank AG im Volumen von 1,5 Mrd. ? ? per 30. September auf 23,7 Mrd. ? (30.09.2007: 23,7 Mrd. ?).
Das Segment Consulting/Dienstleistungen für die institutionelle Wohnungswirtschaft erwies sich erneut als stabile Ertragssäule. Es steuerte zum neunten Mal in Folge ein positives Quartalsergebnis bei. Das Ergebnis liegt mit 11 Mio. ? auf dem Niveau der vorangegangenen beiden Quartale. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal konnte das Ergebnis ? bereinigt um den damals erzielten Einmalertrag aus dem Verkauf der Immobilien Scout-Beteiligung von 153 Mio. ? ? um 7 Mio. ? gesteigert werden.
<b>Solide Liquiditätssituation und angemessene Kapitalausstattung</b>
Die Aareal Bank Gruppe ist trotz der aktuell sehr angespannten Lage auf den Finanzmärkten in einer soliden Liquiditätssituation. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008 wurden insgesamt langfristige Mittel in Höhe von 2,3 Mrd. ? aufgenommen. Zum 30. September 2008 betrug das zu refinanzierende Immobilienfinanzierungs¬portfolio 23,0 Mrd. ? (30.09.2007: 22,1 Mrd. ?). Diesem standen langfristige Refinanzierungsmittel in Höhe von 19,8 Mrd. ? und ein weiterhin sehr stabiles Einlagenvolumen der deutschen Wohnungswirtschaft in Höhe von knapp 4,5 Mrd. ? gegenüber.
Ihre Kapitalausstattung betrachtet die Aareal Bank ? auch vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Bankensektor ? als angemessen. Per 30. September 2008 lag die Kernkapitalquote der Aareal Bank bei 8,0 % nach KWG (Kreditrisiko Standardansatz). Die risikogewichteten Aktiva beliefen sich zum 30. September 2008 auf 23,4 Mrd. ? gegenüber 22,0 Mrd. ? per 30. Juni 2008.
<b>Operatives Geschäft trotz Finanzmarktkrise im Plan</b>
?Das konservative, auf den beiden Säulen Strukturierte Immobilienfinanzierungen und Consulting/Dienstleistungen basierende Geschäftsmodell der Aareal Bank Gruppe hat sich gerade in der aktuellen Krise als tragfähig und stimmig erwiesen?, erklärte Dr. Wolf Schumacher, Vorstandsvorsitzender der Aareal Bank AG. ?Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass die Aareal Bank Gruppe gut aufgestellt ist. Unser operatives Geschäft ist trotz der Finanzmarktkrise nach den ersten neun Monaten im Plan. Gleichwohl haben die dramatischen Marktverwerfungen der letzten Wochen gezeigt, dass im derzeitigen Umfeld verlässliche Prognosen für das Gesamtjahr 2008 nicht möglich sind?, so Schumacher weiter.
<br><b>Aareal Bank</b>
Die Aareal Bank AG ist einer der führenden internationalen Immobilienspezialisten und ist im MDAX gelistet. Die Bank ist auf drei Kontinenten aktiv. Auf der Grundlage ihres erfolgreichen europäischen Geschäftsmodells hat die Aareal Bank ähnliche Plattformen in Nordamerika und im Raum Asien/Pazifik aufgebaut. Sie bietet Immobilienfinanzierungslösungen in mehr als 25 Ländern an.<div class="feedflare">
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<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 00:01:00 +0100</pubDate>
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<title>Aareal Bank eröffnet Repräsentanz in Shanghai</title>
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<description>Wiesbaden, 10. September 2008 - Die Aareal Bank AG hat von den chinesischen Aufsichtsbehörden die...</description>
<content:encoded><![CDATA[Wiesbaden, 10. September 2008 - Die Aareal Bank AG hat von den chinesischen Aufsichtsbehörden die Erlaubnis zur Eröffnung einer Repräsentanz in Shanghai erhalten. Die chinesischen Behörden bestätigten zugleich die Ernennung von Thomas Adaemmer zum Leiter der Repräsentanz.
"Die Lizenz zur Eröffnung einer Repräsentanz ist für uns ein weiterer wichtiger Schritt unser Geschäft in Asien zu intensivieren und das internationale Finanzierungsgeschäft weiter auszubauen", erläutert Norbert Kickum, Vorstandsmitglied der Aareal Bank und verantwortlich für den weltweiten Vertrieb. "Vorrangiges Ziel ist es, die bestehenden Kundenbeziehungen durch eine Präsenz vor Ort zu intensivieren und neue Kunden zu gewinnen."
Die Aareal Bank ist im Rahmen einer "Drei-Kontinente-Strategie" in Europa, Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum aktiv. Der Anteil des internationalen Geschäfts am gesamten Kreditportfolio der Aareal Bank beträgt inzwischen rund 73 Prozent, rund vier Prozent entfallen auf den asiatisch-pazifischen Raum.
Über ihre Tochtergesellschaft Aareal Bank Asia Limited mit Sitz in Singapur ist die Aareal Bank seit 2004 in der Region präsent. Singapur fungiert auch als regionales Vertriebszentrum (Hub) für den gesamten asiatisch-pazifischen Raum. Die Aareal Bank Asia Limited besitzt seit August 2007 eine Merchant Bank-Lizenz. In Shanghai finanzierte die Aareal Bank unter anderem im Mai dieses Jahres den Erwerb eines Bürogebäudes mit einem Finanzierungsvolumen von 479 Millionen US-Dollar als alleiniger Lead Arranger und Underwriter.
<b>Aareal Bank</b>
Die Aareal Bank AG ist einer der führenden internationalen Immobilienspezialisten und ist im MDAX gelistet. Die Bank ist auf drei Kontinenten aktiv. Auf der Grundlage ihres erfolgreichen europäischen Geschäftsmodells hat die Aareal Bank ähnliche Plattformen in Nordamerika und im Raum Asien/Pazifik aufgebaut. Sie bietet Immobilienfinanzierungslösungen in mehr als 25 Ländern an.<div class="feedflare">
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<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
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<title>Aareal Bank Gruppe bleibt im Geschäftsjahr 2008 auf Kurs</title>
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<description> Betriebsergebnis im zweiten Quartal gegenüber dem ersten Quartal deutlich verbessert  Kräftiger...</description>
<content:encoded><![CDATA[<ul> <li><strong>Betriebsergebnis im zweiten Quartal gegenüber dem ersten Quartal deutlich verbessert </strong></li> <li><strong>Kräftiger Anstieg des Zinsüberschusses </strong></li> <li><strong>Positive Entwicklung im Segment Consulting/Dienstleistungen fortgesetzt<br /></strong></li> </ul>
Wiesbaden, den 12. August 2008 ? Die Aareal Bank Gruppe hat ihre positive Entwicklung im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2008 trotz eines anhaltend herausfordernden Marktumfelds fortgesetzt. Im zweiten Quartal 2008 weist der internationale Immobilienspezialist ein Betriebsergebnis von 48 Mio. ? (Vorjahresquartal: 53 Mio. ?) auf, nach 27 Mio. ? im ersten Quartal 2008. Besonders erfreulich entwickelte sich der Zinsüberschuss, der sich im Aareal Bank Konzern im zweiten Quartal 2008 aufgrund eines gestiegenen Finanzierungsvolumens und höherer Margen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,6 % von 104 auf 114 Mio. ? erhöhte.
Im <b>Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen</b> profitiert die Aareal Bank von der im Rahmen ihrer Drei-Kontinente-Strategie erfolgreich umgesetzten geografischen Diversifizierung. Sie verfolgt dabei weiterhin eine strikt qualitäts- und ertragsorientierte Neugeschäftspolitik. Die Aareal Bank strebt im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen vor dem Hintergrund des aktuell angespannten Marktumfelds vornehmlich ein Wachstum des zinstragenden Geschäfts an, um den Zinsüberschuss des Segments weiter zu erhöhen. Dieser stieg im zweiten Quartal 2008 um 6,7 % auf 95 Mio. ? (Q2 2007: 89 Mio. ?).
Das<b> Segment Consulting/Dienstleistungen</b> hat sich weiterhin gut entwickelt. Das von einem positiven Sondereffekt in Höhe von 5 Mio. ? aus der inzwischen veräußerten Beteiligung an der Immobilien Scout GmbH geprägte Vorjahresquartalsergebnis wurde im zweiten Quartal 2008 auch ohne Sondererträge nahezu erreicht. Das Segmentergebnis vor Steuern lag mit 11 Mio. ? fast auf dem Niveau des Vorjahresquartals (Q2 2007: 12 Mio. ?). Die gewachsene Bedeutung des Segments als stabile Ertragsquelle, gerade in unruhigen Kapitalmarktzeiten unterstreicht einmal mehr das im ersten Halbjahr 2008 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 19 auf 22 Mio. ? gestiegene Betriebsergebnis. Damit befindet sich das Segment im Zielkorridor, um die Jahresprognose zu erfüllen, ein Betriebsergebnis von 40 bis 50 Mio. ? zu erzielen.
Der Verwaltungsaufwand im Konzern sank im zweiten Quartal im Vorjahresvergleich von 91 auf 89 Mio. ? und im gesamten ersten Halbjahr von 180 auf 177 Mio. ? ? ein Ausdruck der unverändert strikten Kostendisziplin im Aareal Bank Konzern.
Dr. Wolf Schumacher, Vorstandsvorsitzender der Aareal Bank, erklärte zum Ergebnis der ersten sechs Monate: ?Die Aareal Bank Gruppe ist in einem anhaltend angespannten Marktumfeld weiterhin gut unterwegs. Unsere solide Geschäftspolitik und unser auf zwei starken Säulen ruhendes Geschäftsmodell haben sich auch im bisherigen Jahresverlauf bewährt. Wir haben, anders als viele andere internationale Finanzinstitute, in allen Quartalen seit Ausbruch der Finanzmarktkrise ein positives Ergebnis erwirtschaftet.?
<b>Konzernertragslage: Risikovorsorge und Verwaltungsaufwand stabil</b>
Der Zinsüberschuss der Aareal Bank Gruppe belief sich im zweiten Quartal 2008 auf 114 Mio. ? und damit im ersten Halbjahr 2008 auf 221 Mio. ? (Vorjahreshalbjahr: 202 Mio. ?). Die Risikovorsorge lag im zweiten Quartal mit 20 Mio. ? im Rahmen der Planungen und leicht unter dem entsprechenden Wert des Vorjahresquartals (Q2 2007: 22 Mio. ?). Für die ersten sechs Monate betrug der Zinsüberschuss nach Risikovorsorge 181 Mio. ? gegenüber 158 Mio. ? im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dies entspricht einem Plus von 14,6 %. In den ersten sechs Monaten 2008 lag die Risikovorsorge bei 40 Mio. ? gegenüber 44 Mio. ? in der ersten Jahreshälfte 2007.
Der Provisionsüberschuss lag im zweiten Quartal mit 35 Mio. ? nur knapp unter dem des Vorjahreszeitraums (Q2 2007: 36 Mio. ?). Einem Rückgang im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen stand dabei eine Steigerung im Segment Consulting/Dienstleistungen gegenüber. Für das erste Halbjahr ergibt sich insgesamt ein Provisionsüberschuss von 68 Mio. ? (Vorjahreszeitraum: 73 Mio. ?).
Das Handelsergebnis, das in den drei vorangegangenen Quartalen durch die Finanzkrise belastet worden war, lag von April bis Juni bei minus 3 Mio. ? (Q2 2007: 5 Mio. ?). Im ersten Quartal 2008 hatten sich im Handelsergebnis niedrigere Marktbewertungen auf Asset Backed Securities (ABS) noch mit rund 16 Mio. ? niedergeschlagen. Im Berichtsquartal fielen keine Wertberichtigungen auf ABS-Papiere an. Das Portfolio verzeichnete weder Ausfälle noch Rating-Herabstufungen und beläuft sich nach planmäßigen Tilgungen auf nunmehr nominal 616 Mio. ?.
Weiterhin sind im Handelsergebnis regelmäßig die fortlaufenden Aufwendungen für eigene Verbriefungstransaktionen enthalten. Im ersten wie im zweiten Quartal betrugen diese rund 2 Mio. ?. Der verbleibende Saldo von 1 Mio. ? entfiel auf Stand-Alone-Derivate, Bankschuldverschreibungen, EU-Staatspapiere sowie Zinsen und Währungseffekte. Im ersten Halbjahr 2008 betrug das Handelsergebnis insgesamt minus 25 Mio. ?, nach plus 7 Mio. ? in den ersten sechs Monaten 2007, also vor Ausbruch der Finanzmarktkrise. 
Das Finanzanlageergebnis belief sich im zweiten Quartal auf minus 8 Mio. ? (Q2 2007: 14 Mio. ?). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf den Verkauf von Wertpapieren des Finanzanlagebestands zurückzuführen. Für das erste Halbjahr steht damit ein Ergebnis aus Finanzanlagen von 1 Mio. ? gegenüber 26 Mio. ? im Vorjahreszeitraum zu Buche.
Der Verwaltungsaufwand im Konzern betrug im zweiten Quartal 89 Mio. ? und im gesamten ersten Halbjahr 177 Mio. ?.
Das Sonstige betriebliche Ergebnis zeigte für den Zeitraum April bis Juni einen positiven Saldo in Höhe von 16 Mio. ?, nach minus 2 Mio. ? im Vorjahresquartal. In dieser Position schlagen sich unter anderem Erträge aus dem Engagement bei der Deutschen Interhotel in Höhe von 7 Mio. ? (Q2 2007: 2 Mio. ?) nieder. Darüber hinaus wurden aus diesem Engagement Erträge in Höhe von 3 Mio. ? im Equity-Ergebnis vereinnahmt.
Per Saldo ergibt sich im zweiten Quartal ein Konzernbetriebsergebnis von 48 Mio. ? (Vorjahr 53 Mio. ?). Nach Abzug der Ertragsteuern in Höhe von 16 Mio. ? und konzernfremden Gesellschaftern zugeordnetem Gewinn in Höhe von 4 Mio. ? beträgt der Konzernüberschuss nach Anteilen Dritter 28 Mio. ?.
Im gesamten ersten Halbjahr 2008 erzielte die Aareal Bank ein Betriebsergebnis von 75 Mio. ?, nach einem von Sondererträgen geprägten Ergebnis in Höhe von 132 Mio. ? im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Konzernüberschuss nach Anteilen Dritter belief sich in den ersten sechs Monaten auf 41 Mio. ?  gegenüber 89 Mio. ? im Vorjahreszeitraum.
<b>Strukturierte Immobilienfinanzierungen: Wachstum des zinstragenden Geschäfts</b>
Auch in dem von der Finanzmarktkrise geprägten angespannten Umfeld auf einigen wichtigen Märkten konnte die Aareal Bank ihr zinstragendes Geschäft weiter ausbauen. Das Immobilienfinanzierungsportfolio under Management belief sich per 30. Juni 2008 auf 24,2 Mrd. ?. Dies entspricht einem Plus von 0,8 % gegenüber dem Jahresultimo 2007. Dazu hat auch ein solides Neugeschäft beigetragen, dessen Volumen sich im zweiten Quartal auf 1,8 Mrd. ? bzw. insgesamt im ersten Halbjahr auf 2,9 Mrd. ? belief.
Das internationale Finanzierungsgeschäft wurde weiter ausgebaut. Sein Anteil am gesamten Kreditportfolio liegt nun bei 73 %. Die gesamte Vertriebsstruktur wird an der Drei-Kontinente-Strategie ausgerichtet. Dabei werden die Aktivitäten zusammenhängender Wirtschaftsräume in regionalen Vertriebszentren, sogenannten Hubs, gebündelt. So wird ein neuer Hub für Zentral- und Osteuropa (CEE) in Warschau eingerichtet. Davon verspricht sich die Aareal Bank eine weitere Festigung ihrer Marktposition in dieser stark wachsenden Region.
Dazu soll auch die Gründung einer Repräsentanz in Moskau beitragen, die zum 1. Juli 2008 ihre Arbeit aufgenommen hat.
Die Aareal Bank hat die Fokussierung auf ihr Kerngeschäft im Berichtszeitraum durch die Veräußerung eines Portfolios von privaten Baufinanzierungen im Gesamtvolumen von rund 1,47 Mrd. ? an die Deutsche Postbank AG fortgesetzt. Die Aareal Bank konzentriert sich bereits seit 2002 auf die gewerbliche Immobilienfinanzierung. Mit der erfolgreichen Transaktion wurden rund 84 % der privaten Baufinanzierungen der Aareal Bank abgebaut.
<b>Consulting/Dienstleistungen: Stabile und positive Ertragsströme</b>
Auch im zweiten Quartal 2008 hat die Aareal Bank Gruppe ihre Position als Marktführer bei integrierten Zahlungsverkehrssystemen für die institutionelle Wohnungswirtschaft weiter gestärkt. Für das Zahlungsverkehrssystem BK 01 wurden im ersten Halbjahr acht weitere Anwender mit insgesamt 40.000 Mieteinheiten gewonnen.
Bei der Aareon AG als marktführendes europäisches IT-Systemhaus für die Wohnungswirtschaft setzte sich die positive Geschäftsentwicklung auch im zweiten Quartal fort. Die erfolgreiche Neuausrichtung des Segments und die in den vergangenen Jahren getätigten Investitionen in neue Produkte zahlen sich in allen Bereichen zunehmend aus. Die Vermarktung der Immobilien-Software Blue Eagle knüpfte an die Vertriebserfolge aus dem Vorquartal an.
Das Segment Consulting/Dienstleistungen generierte stabile Ertragsströme, die von den Finanzmarkt-Turbulenzen weitgehend unbeeinflusst blieben.
<b>Refinanzierung: Komfortable Liquiditätssituation</b>
Die Aareal Bank befindet sich weiterhin in einer komfortablen Liquiditätssituation. Auch im schwierigen Marktumfeld des Jahres 2008 konnte die Aareal Bank Gruppe ihre Refinanzierungsaktivitäten erfolgreich gestalten. Im ersten Halbjahr wurden insgesamt langfristige Mittel in Höhe von rund 1,7 Mrd. ? aufgenommen, davon allein 1,2 Mrd. ? im zweiten Quartal 2008. Zum 30. Juni 2008 betrug das zu refinanzierende Immobilienfinanzierungsportfolio 23,0 Mrd. ?. Diesem standen langfristige Refinanzierungsmittel in Höhe von 20,1 Mrd. ? und ein sehr stabiles Einlagenvolumen der Wohnungswirtschaft in Höhe von 4,5 Mrd. ? gegenüber.
<b>Ausblick: Planmäßige Entwicklung im weiteren Jahresverlauf</b>
Die Folgen der Finanzkrise und die sich beschleunigende Inflation werden die Entwicklung der Weltwirtschaft auch im weiteren Verlauf des Jahres und zumindest noch zu Beginn des Folgejahres belasten. Dadurch werden Prognosen generell erschwert. Die Aareal Bank Gruppe bleibt nach dem guten Ergebnis des ersten Halbjahres auch für den Rest des Jahres vorsichtig optimistisch. ?Wir sind davon überzeugt, dass die konsequente strategische Ausrichtung der Aareal Bank Gruppe auf zwei Kerngeschäftssegmente richtig und nachhaltig tragfähig ist. Die Aareal Bank ist gut aufgestellt, um auch im aktuellen Marktumfeld ihren Weg erfolgreich fortzusetzen. Wir gehen unverändert davon aus, dass wir das operative Ergebnis des Vorjahres auch im Jahr 2008 wieder erreichen können, sofern es keine neuen schwerwiegenden Verwerfungen an den Finanzmärkten geben wird?, resümierte der Vorstandsvorsitzende Dr. Wolf Schumacher.
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<b>Aareal Bank</b>
Die Aareal Bank AG ist einer der führenden internationalen Immobilienspezialisten und ist im MDAX gelistet. Die Bank ist auf drei Kontinenten aktiv. Auf der Grundlage ihres erfolgreichen europäischen Geschäftsmodells hat die Aareal Bank ähnliche Plattformen in Nordamerika und im Raum Asien/Pazifik aufgebaut. Sie bietet Immobilienfinanzierungslösungen in mehr als 25 Ländern an.<div class="feedflare">
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<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 00:01:00 +0200</pubDate>
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