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	<title>Zeit im Blog. Live aus dem 21. Jahrhundert</title>
	
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		<title>Joanna Newsom live: Soft As Chalk</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 12:24:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eberhard Lauth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jede andere ginge mir diese Musik wohl wahnsinnig auf die Nerven. Nur Joanna Newsom nicht. Hier zum Beispiel mit „Soft As Chalk“ bei Jimmy Fallon.





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			<content:encoded><![CDATA[<p>Jede andere ginge mir diese Musik wohl wahnsinnig auf die Nerven. Nur <a href="http://www.zib21.com/auszeit/gut-gegen-schmalzscheise-zwei-stunden-harfe-mit-joanna-newsom/" target="_self">Joanna Newsom</a> nicht. Hier zum Beispiel mit „Soft As Chalk“ bei Jimmy Fallon.</p>
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		<title>Feminismus interessiert mich nur, wenn er interessant ist</title>
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		<comments>http://www.zib21.com/denkzeit/weltfrauentag-uberholt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 17:46:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred Sax sen.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denkzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltfrauentag]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehen Sie sich bitte das Foto links an. Der dunkle Arm ist der meine, sie ist die eine, die ich meine. Weiteres Detail: Sie verdient das Vierfache dessen, was ich verdiene, obwohl unsere Arbeitszeiten einander entsprechen – wenn man Arbeit, die nichts einbringt, dazu zählen darf. Die Kinder, das Einkaufen, die Kinder, das Kochen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-8908" href="http://www.zib21.com/denkzeit/weltfrauentag-uberholt/attachment/marthastraverse/"><img class="alignleft size-full wp-image-8908" title="MARTHAsTRAVERSE" src="http://www.zib21.com/wp-content/uploads/2010/03/MARTHAsTRAVERSE.jpg" alt="" width="205" height="256" /></a><strong>Sehen Sie sich bitte das Foto links an. Der dunkle Arm ist der meine, sie ist die eine, die ich meine. Weiteres Detail: Sie verdient das Vierfache dessen, was ich verdiene</strong>, <span id="more-8907"></span>obwohl unsere Arbeitszeiten einander entsprechen – wenn man Arbeit, die nichts einbringt, dazu zählen darf. Die Kinder, das Einkaufen, die Kinder, das Kochen, die Kinder.</p>
<p>Den Blog.</p>
<p>Okay, nehmen wir die Kinder wieder weg. Die sind keine Arbeit. Man kann nicht mal sagen, dass sie Zeit kosten. Die Zeit mit ihnen kostet nichts, im Gegenteil, diese Zeit bringt es. Na gut, anderswo geht sie einem auch wieder ab, aber so what, alles eine Frage der Prioritäten.</p>
<p>Würde ich gern mehr verdienen? &#8211; Positiv.  Nur leider: keine Zeit. Meine Zeit ist optimal eingeteilt, da seh ich keine Fehler. Die Prioritäten, wie gesagt.</p>
<p><strong>Nun zum Wetter am Weltfrauentag</strong>: Klima bei Gleichstellung von Mann und Frau? Stabil mies. Gehaltsschere? Vollkommen aus dem Lot. Teilen sich Frau und Mann die beruflichen Führungsetagen redlich? Nächste Frage.</p>
<p>Noch einmal: Meine Frau verdient das Vierfache dessen, was ich verdiene. Sie werden also verstehen, wenn solche Fragen aus meinem Blickwinkel ein wenig überholt wirken. Aber wissen Sie, meine Frau macht einen verdammt guten Job. In meinen Augen ist sie das Beste, was der Landesregierung Hampshire je passierte. Gutmenschlich, unbestechlich, gerecht. Und das sind nur ihre Schwächen!</p>
<p><strong>Würde ich gern mit ihr tauschen</strong>? Leide ich unter der „Gehaltsschere“? Hab ich einen unfairen Deal? Negativ. Manchmal habe ich das Gefühl, das Umgekehrte sei der Fall. Es gibt Abende, da kommt sie geschafft nach Hause und platzt ins Wohnzimmer, wo ich am Sofa mit unserem 7jährigen Boy Nummer Vier gerade seelenbaumle. Dann kann schon sein, dass sie vorübergehend der Frust übermannt und etwas auf „Gleichstellung“ murmelt. Nur beißt sie damit bei mir auf Granit. Warum etwas ändern, wenn es funktioniert?</p>
<p>Schuld an unserer Vielfalt von Ungleichheiten, die sich erst zusammengezählt zur Einheit runden, ist wohl das „Konzept Kleinfamilie“. Meiner Meinung nach geht da nichts mit Quote und fiftyfifty. Nenn mir eine Familie, in der beide Elternteile gleich viel verdienen und ich nenne dir ein paar unterwältigte Kinder. Besser, wenn sich jeder seinen/ihren Talenten gemäß einbringt. So erledigen sich die Dinge quasi organisch: Sie ist besser beim Geldmachen, ich kann besser Fußball spielen (sehr wichtig bei vier Buben). Sie ist besser beim Rechnungzahlen, ich kann besser kochen (eine Rarität, gute Küche ist unter Briten verpönt). Sie verbraucht wesentlich mehr Energie als ich, aber bitte, ich mache das nach besten Kräften wett, koche Powerfood für die Powerfrau, halte ihr die Kinder vom Leib. Und wenn sie ausgepowert zwinkert und „verwüste mich“ flüstert, dann verwüste ich sie (Sie wissen schon: Ein Orgasmus triggert <a href="http://www.zib21.com/sexklinik/sex-fur-fortgeschrittene-06-doktor-house-seine-milf-das-treuehormon/">neben vielem anderen</a> auch eine Welle aus Testosteron; sowas erfrischt). Per Ungleichheit zur Harmonie, sage ich immer.</p>
<p>Ich nehme an, ich hab Sie mittler Weile verloren, verstehe, Sie haben Schwierigkeiten damit. Sie sind nicht mehr gewöhnt, in „Units“ zu denken. Sie sehen da nur eine riesige Masse von Individuen, die in „weiblich“ und „männlich“ geteilt werden, die alsogleich in vielerlei Merkmale zerfallen, deren einige dann wieder statistisch hochgerechnet werden: Der durchschnittliche Mann verdient um eine beträchtliche Prozentzahl mehr als die durchschnittliche Frau. Neunmal mehr Männer als Frauen bevölkern die Führungsetagen. Und so weiter. Solche Fragen können einen mitunter ein wenig unrund machen, aber mir gehen sie am Hintern vorbei.</p>
<p><strong>Hab ich schon erwähnt</strong>, dass mir der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weltfrauentag">Weltfrauentag</a> überholt erscheint? Der Weltfrauentag ist überholt. So überholt wie die Fragen zum Tag unwesentlich. In den vergangenen Tagen wurde viel über Frauen und Feminismus diskutiert. Ein paar Ansagen blieben bei mir sogar hängen, zum Beispiel der Frater vom Sonntag, der über die „<a href="http://www.zib21.com/monitor/wort-zum-sonntag-die-erste-feministin/">erste Feministin</a>“ Hypathia nachdachte: „Sie wollte Freiheit und Wahrheit“, sagte er, „und sie hatte ausreichend Mut, um sich die Freiheit zu nehmen, diese Wahrheit zu suchen. Das Quoten-fiftyfifty des Gegenwartsfeminismus ist vergleichsweise eine kleinkarierte Angelegenheit.“ Hätte ich selber nicht besser sagen können.</p>
<p>Vor einer Woche landete ich auch bei einem post-Dohnalschen Club 2, einer matten Sache, wo lediglich Schriftstellerin (und zib21-Autorin) <a href="http://www.zib21.com/jetztzeit/bitte-lasst-mich-eine-frau-sein/">Ana Tajder</a> die wenigen wesentlichen Akzente beisteuerte. Sie machte sich dafür stark, dem Gleichheit-nach-Zahlen-und-Daten-Feminismus eine Pause zu gönnen und stattdessen den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Humanismus">Humanismus</a> zu thematisieren, mit dem es im Argen liege. Liegt es mit dem Humanismus im Argen? Was ist human? Was ist menschlich? Ist menschlich human? Leider nein. Es menschelt gehörig auf unserem Planeten, human ist das nicht. Stichworte: Rezession, Kriege, Terrorismus, Global Warming, Banker, Arbeitslosigkeit, Profitgier. Überhaupt letzteres.</p>
<p>Seit das Wort „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturkapitalismus">Kulturkapitalismus</a>“ existiert, ist es zwar wieder unschick, den Kapitalismus für irgendwas verantwortlich zu machen, aber am Samstag las ich im „Album“ des Standard ein beeindruckendes <a href="http://diestandard.at/1267743374444/Real-existierender-Konsumismus">kapitalismuskritisches Essay der Philosophin Andrea Roedig</a>, in der sie auf den Punkt brachte, warum dieses manische Teilen und Aufwiegen nach „männlich“ und „weiblich“ den Kapitalisten so am Herzen liegt: weil man alles doppelt verhökern kann, sie kriegt halt die rosa Packung, er die blaue. Ich könnte jetzt einiges daraus zitieren, nur brauche ich es nicht, die Beispiele für das Beschissene am Kapitalismus liegen praktisch am Straßenrand. Gestern war ich bei einem Freund, der von seinem Boss 18 Monate vor der Pension entlassen wurde (was der Firma Geld sparte). An seiner Stelle arbeitet nun eine Frau, die jünger ist und den Job für wesentlich weniger macht. Womit sich zwar die feministische Kritik &#8211; Frauen kriegen für gleiche Arbeit weniger bezahlt – bestätigt, aber der Kern des Problems liegt doch eher in einer Denke, die man als „wirtschaftliche Vernunft“ beschönigt. Sogar mein geschasster Freund sah das so.</p>
<p>Dann ist da noch ein anderer Bekannter, der für Twinings in China eine Fabrik baute. Wodurch die Fabrik unweit von Winchester aufgelassen werden konnte (2000 Arbeitslose mehr). Die machte zwar Profit, aber die neue Fabrik in China macht mehr Profit. Einfach widerlich.</p>
<p><strong>Hier was Privates</strong>, erzählen Sie es nicht weiter: Meine Frau und ich sind seit 25 Jahren verheiratet. Gut zwanzig Jahre davon haben wir gestritten. Bis aufs Messer. Es gab Zeiten, da fragte ich mich, was ist besser, eine komplizierte Scheidung oder ein simpler Mord?</p>
<p>Worüber wir gestritten haben? Natürlich über obige Fragen. Die Gleichstellung. Die Gehaltsschere. Die Verzichtsfrage. Die Grundsätze. Wenn eine Partei 20% verdient und die andere 80%, soll die andere Partei dann auch 80% der „Unit“-kosten berappen? Oder sollen beide je 50% der „Unit“-kosten beisteuern und der Rest ist eine jeden persönlich ermächtigende Sache? Die üblichen Banalitäten. Aber gut, manchmal stritten wir auch, weil die Versöhnungen so verdammt cool sind &#8230;</p>
<p><strong>Apropos Verzicht</strong>. Hab ich das Gefühl, ich verzichte auf vieles, weil ich mir weniger kaufen kann? Negativ. Ist eher eine Frage von Entscheidungen. Man muss wissen, was man will. Wenn man weiß, was man will, ist der Verzicht auf alles andere kein Verzicht. Wenn man weiß, wen man will, erübrigt sich das Weiterweibern, so-to-speak.</p>
<p>Ich habe kein Problem mit Verzicht. Der Kapitalismus schon. Für den ist Verzicht ein Tabuwort. Verzicht bringt rote Zahlen. Und im Feminismus ist das Wort Verzicht immer nur negativ besetzt. Verzichtet dort mal eine Frau, wird sie auch schon dazu „gezwungen“.</p>
<p><strong>Also</strong>: Der Internationale Frauentag ist überholt, die immanente Kapitalismusfreundlichkeit des Feminismus eigentlich widerlich. Aber bitte, das bin nur ich. Ich finde den Frauentag schlimmstenfalls überflüssig und bestenfalls erniedrigend. Er bringt mich nicht weiter. Und der zeitgenössische Feminismus verbellt die falschen Bäume. Und aus.</p>

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		<title>Exklusiv: ein Date mit Udo Proksch</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 13:43:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred Sax</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Kommenden Freitag hat der Film „Udo Proksch &#8211; Out of Control“ Premiere. Vorab schickte uns Topfotograf Erich Reismann bislang unveröffentlichte Bilder des ehemaligen Überpromis.

Eine Vernissage des Zuckerbäckers, Brillendesigners, Frauenfreunds, Versicherungsbetrügers und sechsfach mörderischen Lebemannes, der 2001 nach einer Herztransplantation im Grazer Landeskrankenhaus verblich. Die Fotos stammen aus dem Jahr 1984, als noch jeder, der in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8893" title="proksch_vorschau" src="http://www.zib21.com/wp-content/uploads/2010/03/proksch_vorschau.jpg" alt="" width="0" height="0" /></p>
<div id="attachment_8883" class="wp-caption alignleft" style="width: 284px"><a href="http://www.reismann.at/"><img class="size-full wp-image-8883 " title="Foto: Erich Reismann" src="http://www.zib21.com/wp-content/uploads/2010/03/PROKSCH0091.jpg" alt="" width="274" height="319" /></a><p class="wp-caption-text">Udo Proksch by Erich Reismann</p></div>
<p><strong>Kommenden Freitag hat der Film „Udo Proksch &#8211; Out of Control“ Premiere. Vorab schickte uns Topfotograf <a href="http://www.reismann.at/" target="_blank">Erich Reismann</a> bislang unveröffentlichte Bilder des ehemaligen Überpromis.<span id="more-8880"></span></strong></p>
<p><!--noadsense--></p>
<p>Eine Vernissage des Zuckerbäckers, Brillendesigners, Frauenfreunds, Versicherungsbetrügers und sechsfach mörderischen Lebemannes, der 2001 nach einer Herztransplantation im Grazer Landeskrankenhaus verblich. Die Fotos stammen aus dem Jahr 1984, als noch jeder, der in Österreich was gelten wollte, jedenfalls als Prokschs Spezi gelten wollte.</p>
<p><strong>Zib21 proudly presents: Ein Date mit Udo Proksch</strong></p>
<p>Live aus dem Club 45 über der K&amp;K Hofbäckerei Demel</p>
<p><strong>Kamera: Erich Reismann, Regie: Udo Proksch.</strong></p>
<p>Bitte klicken Sie auf das erste Bild und folgen Sie den Richtpfeilen. Enjoy!</p>

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			<a href="http://www.zib21.com/wp-content/gallery/exklusiv-ein-date-mit-udo-proksch/proksch0027.jpg" title="Selbstdarsteller: Udo Proksch. Zeit: 1984. Ort: Club 45, im Obergeschoß der K&amp;K Hofbäckerei Demel" class="shutterset_set_30" >
								<img title="Proksch_1 © Erich Reismann" alt="Proksch_1 © Erich Reismann" src="http://www.zib21.com/wp-content/gallery/exklusiv-ein-date-mit-udo-proksch/thumbs/thumbs_proksch0027.jpg" width="102" height="150" />
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			<a href="http://www.zib21.com/wp-content/gallery/exklusiv-ein-date-mit-udo-proksch/proksch0028.jpg" title="Erich Reismann: „Die Serie entstand im Auftrag des Magazins Basta unter Chefredakteur Reinhard Tramontana. Ich sollte nur ein Bild machen, aber Prokschs Charisma hat mich vereinnahmt, es wurde ein ganzer Tag draus.“" class="shutterset_set_30" >
								<img title="Proksch_2 © Erich Reismann" alt="Proksch_2 © Erich Reismann" src="http://www.zib21.com/wp-content/gallery/exklusiv-ein-date-mit-udo-proksch/thumbs/thumbs_proksch0028.jpg" width="99" height="150" />
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			<a href="http://www.zib21.com/wp-content/gallery/exklusiv-ein-date-mit-udo-proksch/proksch0021.jpg" title="Reismann: „Proksch war der eigentliche Regisseur der Session. Es war ein permanentes Kommen und Gehen, jeder wollte ,zum Udo‘. Dieser Herr wurde mir als Botschafter der Guerilla-Bewegung Polisario vorgestellt.“ (Anmerkung Sax: Zwei Polisario-Leute standen im Ruf, bei Proksch ein - und auszugehen: Waffenhändler Monzer al Kassar, einst „Prinz von Marbella“, heute Häfenbruder. Und sein Kollege Nabil Kuzbari - der diesem Mann ähnlich sieht. Google-check, Angaben ohne Gewähr)" class="shutterset_set_30" >
								<img title="Proksch_3 © Erich Reismann" alt="Proksch_3 © Erich Reismann" src="http://www.zib21.com/wp-content/gallery/exklusiv-ein-date-mit-udo-proksch/thumbs/thumbs_proksch0021.jpg" width="146" height="150" />
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			<a href="http://www.zib21.com/wp-content/gallery/exklusiv-ein-date-mit-udo-proksch/proksch0023.jpg" title="Reismann: „Der Chinese hier war auch ein bunter Hund. Proksch stellte ihn mit den Worten ,Geheimagent aus Schanghai‘vor.“" class="shutterset_set_30" >
								<img title="Proksch_4 © Erich Reismann" alt="Proksch_4 © Erich Reismann" src="http://www.zib21.com/wp-content/gallery/exklusiv-ein-date-mit-udo-proksch/thumbs/thumbs_proksch0023.jpg" width="105" height="150" />
							</a>
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			<a href="http://www.zib21.com/wp-content/gallery/exklusiv-ein-date-mit-udo-proksch/proksch0024.jpg" title="Reismann: „Plötzlich waren dann diese Frauen da und Proksch sagte ,kommts z’samm‘ und schickte jemanden auf den Dachboden für die Uniformen.“" class="shutterset_set_30" >
								<img title="Proksch_5 © Erich Reismann" alt="Proksch_5 © Erich Reismann" src="http://www.zib21.com/wp-content/gallery/exklusiv-ein-date-mit-udo-proksch/thumbs/thumbs_proksch0024.jpg" width="102" height="150" />
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			<a href="http://www.zib21.com/wp-content/gallery/exklusiv-ein-date-mit-udo-proksch/proksch0025.jpg" title="Reismann: „Oben links Prokschs damaliges Girlfriend, Name mir unbekannt. Rechts seine Exgattin Daphne Wagner, Urenkelin von Richard Wagner.“" class="shutterset_set_30" >
								<img title="Proksch_6 © Erich Reismann" alt="Proksch_6 © Erich Reismann" src="http://www.zib21.com/wp-content/gallery/exklusiv-ein-date-mit-udo-proksch/thumbs/thumbs_proksch0025.jpg" width="200" height="134" />
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			<a href="http://www.zib21.com/wp-content/gallery/exklusiv-ein-date-mit-udo-proksch/proksch0011.jpg" title="Reismann: „Die Girls waren gut drauf und gut mit einander, vereint in der Liebe zu diesem Mann.“" class="shutterset_set_30" >
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			<a href="http://www.zib21.com/wp-content/gallery/exklusiv-ein-date-mit-udo-proksch/proksch0019.jpg" title="Reismann: „Die dritte Frau im Bund war so eine adelige Dame aus Deutschland. Und eine sagt dann: ,Zieh dich aus, Udo‘.“" class="shutterset_set_30" >
								<img title="Proksch_8 © Erich Reismann" alt="Proksch_8 © Erich Reismann" src="http://www.zib21.com/wp-content/gallery/exklusiv-ein-date-mit-udo-proksch/thumbs/thumbs_proksch0019.jpg" width="200" height="136" />
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			<a href="http://www.zib21.com/wp-content/gallery/exklusiv-ein-date-mit-udo-proksch/proksch0016.jpg" title="Reismann: „Die Sache wurde dann ziemlich turbulent, es war wie im Tollhaus.“" class="shutterset_set_30" >
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			<a href="http://www.zib21.com/wp-content/gallery/exklusiv-ein-date-mit-udo-proksch/proksch0018.jpg" title="Reismann: „Da Proksch den Regisseur der Session abgab, ließ er sich diese orale Andeutung seiner Daphne nicht nehmen. Bekanntlich war er berühmt für sein Gemächt.“" class="shutterset_set_30" >
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			<a href="http://www.zib21.com/wp-content/gallery/exklusiv-ein-date-mit-udo-proksch/proksch0013.jpg" title="Reismann: „Und dann gab er sich geschafft. Monate später ließ er mich eine Vernissage im Club 45 machen. Den Ehrenschutz werde ,der Poldi Gratz‘ übernehmen, sagte er. Und so war es auch.“" class="shutterset_set_30" >
								<img title="Proksch_11 © Erich Reismann" alt="Proksch_11 © Erich Reismann" src="http://www.zib21.com/wp-content/gallery/exklusiv-ein-date-mit-udo-proksch/thumbs/thumbs_proksch0013.jpg" width="108" height="150" />
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		<title>Google: The Beast File</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/ZeitImBlog/~3/KNv8Hy3u5aE/</link>
		<comments>http://www.zib21.com/netzzeit/google-the-beast-file/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 08:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aktueller Dienst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzzeit]]></category>
		<category><![CDATA[ZiB21.tv]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei allem Respekt für dieses Unternehmen, seine Ideen und seinen Willen, sie umzusetzen – wenn alles davon auf einen Fleck zusammen getragen wird, klingt es fast ein bisschen beängstigend. Das Video stammt übrigens aus Australien. Dort ist die Einschränkung und Kontrolle der Internetnutzung von staatlicher Seite so fortgeschritten, dass einem wohl nur mehr eine Nation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-7394" title="play" src="http://www.zib21.com/wp-content/uploads/2009/12/play.jpg" alt="" width="0" height="0" />Bei allem Respekt für dieses Unternehmen, seine Ideen und seinen Willen, sie umzusetzen – wenn alles davon auf einen Fleck zusammen getragen wird, klingt es fast ein bisschen beängstigend. Das Video stammt übrigens aus <a href="http://hungrybeast.abc.net.au/" target="_blank">Australien</a>. Dort ist die Einschränkung und Kontrolle der Internetnutzung von staatlicher Seite so fortgeschritten, dass einem wohl nur mehr eine Nation einfällt, die das Surfverhalten seiner Bürger stärker reglementiert: China.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=dv4j4bguYYk" target="_blank">Video auf Youtube ansehen»</a></p>

<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/CboHkBjFZ2qh9G975BYXQxljDiw/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/CboHkBjFZ2qh9G975BYXQxljDiw/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
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<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/ZeitImBlog?a=KNv8Hy3u5aE:g6cDWrstCUM:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/ZeitImBlog?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/ZeitImBlog?a=KNv8Hy3u5aE:g6cDWrstCUM:F7zBnMyn0Lo"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/ZeitImBlog?i=KNv8Hy3u5aE:g6cDWrstCUM:F7zBnMyn0Lo" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/ZeitImBlog?a=KNv8Hy3u5aE:g6cDWrstCUM:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/ZeitImBlog?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/ZeitImBlog?a=KNv8Hy3u5aE:g6cDWrstCUM:I9og5sOYxJI"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/ZeitImBlog?d=I9og5sOYxJI" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/ZeitImBlog?a=KNv8Hy3u5aE:g6cDWrstCUM:D7DqB2pKExk"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/ZeitImBlog?i=KNv8Hy3u5aE:g6cDWrstCUM:D7DqB2pKExk" border="0"></img></a>
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		<title>Being Österreicher: Willkommen im Land der Gaudinazis</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/ZeitImBlog/~3/GUKuybXeReU/</link>
		<comments>http://www.zib21.com/jetztzeit/being-osterreicher-willkommen-im-land-der-gaudinazis/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 05:42:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eberhard Lauth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jetztzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Kronen Zeitung]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Barbara Rosenkranz beweist: Die besten Klischee-Deutschen der Welt leben noch immer in Österreich.

Robert Misik hat ja vielleicht eh recht. Sollen die doch ihre Krimhild Rosenkranz aufstellen, wie er sagt. Sollen die uns ruhig weiter damit unterhalten, dass sie ihre Töchter Hildrun oder Sonnhild genannt haben. Sollen die doch dafür sorgen, dass wir dereinst als Hort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8847" class="wp-caption alignnone" style="width: 580px"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=yfl6Lu3xQW0" target="_blank"><img class="size-full wp-image-8847 " title="Foto: Screenshot aus Fawlty Towers, &quot;The Germans&quot;" src="http://www.zib21.com/wp-content/uploads/2010/03/fawlty_towers_germans.jpg" alt="" width="570" height="428" /></a><p class="wp-caption-text">Fawlty Towers: John Cleese verspottet Deutsche. Sie haben seinen Spott nicht verdient.</p></div>
<p><strong>Barbara Rosenkranz beweist: Die besten Klischee-Deutschen der Welt leben noch immer in Österreich.<span id="more-8846"></span><br />
</strong></p>
<p>Robert Misik hat ja vielleicht <a href="http://derstandard.at/1267743430366/Videocast-von-Robert-Misik---Folge-119-Die-Krimhild-und-ihr-Onkel-Hans" target="_blank">eh recht</a>. Sollen die doch ihre Krimhild Rosenkranz aufstellen, wie er sagt. Sollen die uns ruhig weiter damit unterhalten, dass sie ihre Töchter Hildrun oder Sonnhild genannt haben. Sollen die doch dafür sorgen, dass wir dereinst als Hort der Gaudinazis in die Geschichte eingehen.</p>
<p><strong>Ja, Gaudinazi statt </strong><a href="http://www.menschenrechte.ac.at/docs/03_6/03_6_03" target="_blank"><strong>Kellernazi</strong></a>. Es handelt sich hier nämlich um eine sehr österreichische Spezialität, von der auch britische Comedians endlich einmal hören sollten – egal, ob sie nun alte Hasen wie John Cleese oder neue Stars wie Dylan Moran sind. Britische Comedians haben ein Faible für Deutsche, weil diese immer Lacher bringen (Siehe etwa Cleeses <a href="http://www.youtube.com/watch?v=yfl6Lu3xQW0" target="_blank">Klassiker aus Fawlty Towers</a>, dem ich auch obigen Screenshot verdanke, oder Morans Exkurs <a href="http://www.youtube.com/watch?v=IoLIU2NI66w" target="_blank">über Germany</a>), aber in Wahrheit treffen sie mit ihrem Spott immer die Falschen. Zum Beispiel jene, die ihre Geschichte kennen und sich ihr täglich stellen (also Deutsche). Oder jene, die noch immer aufarbeiten anstatt im Wald mit ein paar Freunden in Uniform ein paar Jugendsünden zu begehen (also Deutsche).</p>
<p>Die geeigneteren Opfer des Spotts leben eigentlich weiter südlich. Sie stellen jemanden wie Barabara Rosenkranz als Kandidatin für die Wahl zum Bundespräsidenten auf. Sie lassen sich vom greisen Herren einer großen Tageszeitung zuerst dafür loben und dann einen <a href="http://www.krone.at/krone/S32/object_id__188550/hxcms/index.html" target="_blank">Tadel verpassen</a>, weil die Kandidatin (Überraschung!) das NS-Verbotsgesetz in Frage stellt. Und sie beweisen damit einmal mehr, dass in diesem Land nicht mehr recht viele herumwurschteln, die alle Sinne beisammen haben.</p>
<p><strong>Nicht bloß, dass es nicht angeht</strong>, wenn ein Zeitungs-Greis diktiert, wer das rechte Lager vertreten soll. Und nicht bloß, dass die Predigt des Greises, die werte Frau Rosenkranz möge sich doch in aller Deutlichkeit von ihren Aussagen distanzieren, für Aufregung in allen Lagern sorgt, weil sie dem Greis so viel Macht zuschreiben, dass dieser Vorgang tatsächlich potenzielle Wähler davon treiben könnte.</p>
<p>Es ist auch ein weiteres Kapitel im schlampigen Umgang mit der NS-Zeit. Eh wurscht, sagen die einen. Eh lustig, sagen die anderen. Doch beide Argumente – das resignierende wie das ironische – sind der Grund dafür, dass in Österreich Gaudinazis fröhliche Julfeste feiern können, ohne dabei nennenswerten Widerspruch zu erfahren. Die Resignierer wenden sich ab in Grauen, gehen weg oder stecken gleich hier den Kopf in den Sand. Und die Ironiker helfen, mit ihrem Wir-wissen-es-ja-eh-besser-Gestus den Status Quo noch fester zu zementieren.</p>
<p><strong>Ironie ist zwar eine tolle Sache</strong>, doch einer Phalanx aus Kronen Zeitung und Rosenkranz kann sie nicht beikommen. Vor allem, wenn die Realität absurder ist als jeder Gag es je sein könnte.</p>

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		<title>R.I.P Mark Linkous: “It’s A Wonderful Life”</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 22:41:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aktueller Dienst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auszeit]]></category>
		<category><![CDATA[ZiB21.tv]]></category>
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		<description><![CDATA[Mark Linkous von Sparklehorse ist also tot. Er wollte es leider so. Zuletzt war er mit Danger Mouse fürs Projekt &#8220;Dark Night Of The Soul&#8221; verantwortlich. Hier ist er noch einmal mit &#8220;It’s A Wonderful Life&#8221; aus dem Jahr 2001 zu hören. Mehr Fantum und ein tolles Video von Linkous mit Christian Fennesz gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mark Linkous von Sparklehorse ist also tot. Er wollte es leider so. Zuletzt war er mit Danger Mouse fürs Projekt &#8220;Dark Night Of The Soul&#8221; verantwortlich. Hier ist er noch einmal mit &#8220;It’s A Wonderful Life&#8221; aus dem Jahr 2001 zu hören. Mehr Fantum und ein tolles Video von Linkous mit Christian Fennesz gibt es übrigens <a href="http://fm4.orf.at/stories/1641030/" target="_blank">bei Susi Ondrušová auf fm4</a>.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=UjsUZRs770U" target="_blank">Video auf Youtube ansehen»</a></p>

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		<item>
		<title>Gnädigste &amp; die 7 Todsünden 07. Gula: Das Maß ist voll</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/ZeitImBlog/~3/eIhlUOz1VHc/</link>
		<comments>http://www.zib21.com/denkzeit/gnadigste-die-7-todsunden-07-gula-das-mas-ist-voll/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 20:15:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Anton</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denkzeit]]></category>
		<category><![CDATA[atheismus]]></category>
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		<category><![CDATA[fastenzeit]]></category>
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		<category><![CDATA[lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[sünden]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Maßlos gelebte Sünden – alles gut und schön. Wie wärs nun zur Abwechslung mal mit einer persönlichen “Apage Satanas”?  Die Fastenzeit ist da.
Ich war letztes Jahr wieder ein böses Mädchen – und der Spiegel lügt mir da  leider auch überhaupt nicht ins  Gesicht.
Als (Selbst-)Bildnerin neigt man schon grundsätzlich einmal mehr dazu, sich auch permanent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_8837" class="wp-caption aligncenter" style="width: 580px"><strong> </strong><strong><a href="http://www.flickr.com/photos/cku/3537947151/"><img class="size-full wp-image-8837" title="3537947151_5b6e29ea5c" src="http://www.zib21.com/wp-content/uploads/2010/03/3537947151_5b6e29ea5c1.jpg" alt="" width="570" height="320" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Fastenzeit Now. Foto: kees0r</p></div>
<p><strong>Maßlos gelebte Sünden – alles gut und schön. Wie wärs nun zur Abwechslung mal mit einer persönlichen “Apage Satanas”?  Die Fastenzeit ist da.<span id="more-8834"></span></strong></p>
<p><strong>Ich war letztes Jahr wieder ein böses Mädchen</strong> – und der Spiegel lügt mir da  leider auch überhaupt nicht ins  Gesicht.</p>
<p>Als (Selbst-)Bildnerin neigt man schon grundsätzlich einmal mehr dazu, sich auch permanent mit seinem Selbstbild  zu beschäftigen.  Ungezügelter Konsum von deftiger Speis und betäubendem Trank, Quell und Wurzel der Fettleibigkeit und Bequemlichkeit, ist mir grundsätzlich nicht fremd. Ich habe mir jetzt ungefähr 6 kg raufgefuttert und angetrunken, wenns jemanden interessiert &#8211; soviel zur Fähigkeit des Weibes,  in sich aufzunehmen.  Gewisse Tendenzen zu  „nicht nein sagen können“ oder „alles runterzuschlucken“  sind bei mir auch über den oralen Bereich hinaus gang und gäbe (anzügliche Bemerkungen hierzu verbitte ich mir).  Was zusammen jedenfalls zu Umständen führt,  die meine allgemeine Befindlichkeit zyklisch immer wieder aus dem Gleichgewicht bringen &#8211; der Exzess hinterlässt nun mal auch optisch seine Spuren.</p>
<p>Darüber hinaus bin ich auch ebenso maßlos leidenschaftlich, so moralisch wie unmoralisch gleichermaßen (in aller Doppelbödigkeit), neige zur Überhöhung und kann schon mal ordentlich ungehalten und zornig werden.  Mein Ex nennt mich nicht ohne Grund  liebevoll „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=AlPqL7IUT6M">Tsunami</a>“.  Kurzum: Ich bin einfach<a href="http://www.zib21.com/denkzeit/gnadigste-die-7-todsunden-03-zorn-oder-die-rache-ist-mein/"> liebenswert</a>. Trotzdem nämlich – oder gerade deswegen.</p>
<p>Ich  halte es da mit Georges Bataille, einem philosophischen Freund des Maßlosen. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6llerei">Gula</a> ist nicht nur eine Todsünde. Sie ist auch ein wichtiges Element in der Selbstfindung,  die Triebfeder engagierten Handelns und die Basis der Fähigkeit zur positiv gelebten Überhöhung von Gefühlen und Leidenschaften. Gesegnet seien die „<a href="http://www.predigtpreis.de/darstellung-einzelpredigt+M5f9d754326f.html">effervescance de la vie</a>“, skurrile Selbstversuche,  das leidenschaftliche Engagement,  die Neugier für alles, das einem begegnet und vielleicht auch das Überschreiten persönlicher Grenzen.</p>
<p>Mein maßloser Drang alles ausprobieren wie erreichen zu wollen, mündet sicher oftmals auch im Verlust des Blicks auf das Wesentliche. Und in einem zu hohen Anspruch an mich selbst, der auch streckenweise von <a href="http://www.zib21.com/denkzeit/gnadigste-die-7-todsunden-04-stilleben-mit-narziss/">Narzissmus</a> begleitet wird. Oder einfach im völligen Ausschöpfen meiner persönlichen Kraftreserven wie des Kontorahmens. Maßlosigkeit lässt sich  eben genauso gut als Tugend begreifen wie die Mäßigung als Sünde.</p>
<p><strong>Alle 7 Sünden durch: „Paradise Lost“.  Na und?</strong></p>
<p>Als schwere Sünden gelten laut Evangelium freiwillige, vorsätzliche und schwerwiegende Übertretungen der göttlichen Gebote, die einer Abkehr von Dem da Oben gleichkommen. Nun, mit dem Göttlichen habe ichs nicht so – aber das mit der Abkehr an sich kommt mir ganz schlüssig vor. Als alte Atheistin sage ich daher jetzt einfach mal: Ich glaube, wir haben alle ab und an tatsächlich einen Heidenspass daran, uns immer wieder auch ein bisschen von uns selbst zu entfernen.</p>
<p><strong>Vielleicht wollen wir auch gelegentlich etwas zerstören</strong>, um den Wert einer Sache wieder erkennen zu können. Oder bewusst in die falsche Richtung laufen, weil wir gerne daraus lernen möchten, wo es denn bitte tatsächlich lang geht. Oder um nicht komplett <a href="http://www.zib21.com/denkzeit/gnadigste-die-7-todsunden-02-luxuria-wollt-ihr-totale-ausschweifung-wollust/">Luxuria</a> zu verfallen und somit Genuss für uns zur Selbstverständlichkeit werden zu lassen.</p>
<p>Es liegt jedenfalls in unserer Natur zu sündigen und vom <a href="http://www.zib21.com/denkzeit/gnadigste-die-7-todsunden-01-adams-apfel-oder-verbotene-fruchtchen/">Baum der Erkenntnis</a> zu naschen. Weil wir lernen möchten und auf der Suche nach der Wahrheit sind (Eine  schöne Triebfeder bei der man gleichzeitig auch sehr schön der <a href="http://www.zib21.com/denkzeit/gnadigste-die-7-todsunden-05-acedia-von-der-tragheit-des-weiblichen-herzens-und-des-geistes/">Acedia – Trägheit</a> -  entrinnen kann.  Mein eigener gelebter Grenzgang und dessen Folgen halten mich jedenfalls immer wieder auf Trab).</p>
<p><strong>Der Preis dafür</strong> ist sicherlich der Verlust von Unschuld. Und vielleicht auch zeitweilig von sich selbst. Aber auch Nietzsche sagte, wenn man erst sich selbst gefunden hat, muss man verstehen, sich auch von Zeit zu Zeit zu verlieren.</p>
<p>Mein Jahr 2009 war jedenfalls ein maßloses, sündiges Auf und Ab, begleitet von positiven Nebeneffekten wie tragischen Konsequenzen.</p>
<p>Es braucht aber eben stets einen gesunden Ausgleich zwischen der Maßlosigkeit als Todsünde und der Maßlosigkeit als Tugend. Womit wir bei der Balance wären – der meinigen nämlich. Gott sei Dank ist gerade rechtzeitig die Fastenzeit angebrochen, ich springe jetzt daher noch schnell auf den Askese-Zug, bevor ich wirklich in die Hölle fahre und schließe die 7 Todsünden  für heute einmal folgendermaßen ab:</p>
<p><strong>Gnädigste hat sich nach Monaten der Maßlosigkeit, Gier und Exzess eine Fasten-Kur in einem ebenso entrischen wie schlichten Kurfastenhotel  im Waldviertlerischen verordnet.</strong></p>
<p>Das Wort Fasten leitet sich ja eigentlich vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goten">gotischen</a> „fastan“ &#8211; (fest)halten, beobachten, bewachen &#8211; ab.  Und wenn man vielleicht die letzten Monate etwas haltlos aus der Spur war, haben diese Schlagwörter  – für mich jedenfalls –  fast etwas tröstlich Beschützendes, Beruhigendes.</p>
<p><strong>Ich erwarte mir</strong> dadurch konkret die Befreiung aus der Knechtschaft von Leidenschaft und Begierde sowie von Fettzellen und unliebsamen Lungennebengeräuschen. Mein Bankkonto wird das auch erfreulich beeinflussen, zumal man in der Fastenzeit hauptsächlich nur von den körpereigenen Reserven zehrt.</p>
<p>Und wer weiss &#8211; wenn ich Gefallen daran finden sollte, trete ich vielleicht gleich nach Vorbild Ghandi nahtlos in politischen Hungerstreik über, Anlässe und Themen dazu gäbs derzeit genug –  eine(n) Rosenkranz bete ich nämlich sicher nicht ( an). Zwei Fliegen mit einer Klappe sozusagen.</p>
<p><strong>Final</strong>: Da ich wahrscheinlich nach meiner geistigen Reinigung für die nächste Zeit eher wenig mit Todsünden am Hut haben werde, sehe ich das ganze als Vorbereitung auf neue spezielle Herausforderungen. Sollte nach der Kur von mir noch etwas übrig sein, hört Ihr wieder von mir.</p>
<p>Herzlichst, Gnädigste</p>

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		<title>Die erste Feministin</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 11:48:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frater Gladius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Monitor]]></category>
		<category><![CDATA[Wort zum Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[christlicher fundamentalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[kirchengeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[kostümfilm]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine geniale Frau, die in traditionelle Männerwelten dringt, eine Gruppe religiöser Fundis, die mit aller Brutalität dagegen hält – kommt uns das bekannt vor?
Nächste Woche kommt ein spektakulärer Hollywoodfilm in die Kinos. Er handelt von einer großartigen Frau, deren geistige Brillianz und kongeniale Courage sie in Welten führten, die traditionell ausschließlich von Männern bevölkert waren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8825" class="wp-caption alignnone" style="width: 580px"><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Agora_%28film%29"><img class="size-full wp-image-8825 " title="AGORA" src="http://www.zib21.com/wp-content/uploads/2010/03/Agora-Hypatia-of-Alexandria-Rachel-Weisz-Hypatia1.jpg" alt="" width="570" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">Rachel Weisz als Hypathia. Foto: Focus Features</p></div>
<p><strong>Eine geniale Frau, die in traditionelle Männerwelten dringt, eine Gruppe religiöser Fundis, die mit aller Brutalität dagegen hält – kommt uns das bekannt vor?</strong><span id="more-8822"></span></p>
<p>Nächste Woche kommt ein spektakulärer Hollywoodfilm in die Kinos. Er handelt von einer großartigen Frau, deren geistige Brillianz und kongeniale Courage sie in Welten führten, die traditionell ausschließlich von Männern bevölkert waren. Es ist daher klar, dass sie von Männern gehörig angefeindet wurde, insbesondere religiöse Fanatiker machten ihr die Hölle heiß und unternahmen alles, um ihr den Weg in dieselbe zu ebnen.</p>
<p>Klingt wie eine Geschichte aus der unmittelbaren Gegenwart, nicht wahr? Könnte sich um einen episch verblendeten Nachruf auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johanna_Dohnal">Johanna Dohnal</a> handeln, die ja so manchen Strauß mit der Katholischen Kirche ausfocht, nur hat  sich die streitbare Johanna sicher nie nach Hollywood durchgesprochen. Könnte auch ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=PaNKoyjD054">Bigelow´sches Drama</a> über die wunderbare afghanische Parlamentarierin <a href="http://www.zib21.com/wort-zum-sonntag/wort-zum-sonntag-ave-malalai-oder-die-frauen-des-monchs/">Malalai Joya</a> sein, die ihre demokratische Funktion nicht ausüben darf, weil <a href="http://www.zib21.com/jetztzeit/obama-go-home-and-foxtrot-oscar-mister-brown/">Präsident Obama lieber mit der korrupten Regierung Karzai</a> packelt, mit der sich das schrecklich ausgebeutete Land (derzeit 867 000 Krüppel, liebe Leute!) besser umackern lässt. Ist es aber nicht. Und es könnte ein zeitgenössischer Thriller über die <a href="http://www.zib21.com/denkzeit/das-wort-zum-sonntag-die-iranische-lowin/">„iranische Löwin“ Zahra Rahnavand</a> sein, die eigentliche oppositionelle Kraft in ihrem Land. Ist es aber auch nicht.</p>
<p><strong>Nein, das Hollywood-Spektakel „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Agora">Agora</a>“</strong> ist nicht im Jetzt angesetzt, sondern führt uns 1600 Jahre zurück in die Vergangenheit, nämlich in das Jahr 391 unserer Zeitrechnung, und es spielt im ägyptischen Alexandria, das ist jener schöne Ort am „Mare Nostrum“, von dem wir jetzt nur wissen müssen, dass man dort Wahrheit suchte. Weil es in Ägypten Papyrus gab, stand in Alexandria die größte Bibliothek jener Zeit, eines der großen Zentren des Zusammengetragenen Wissens, ein Ort, mit dem sich sonst nur die Stadt Pergamon vergleichen konnte (dort gab es Pergament).</p>
<p>Führt man sich nun das Jahr 391 vor Augen, wird auch schon klar, dass pure Wahrheitssuche nur Brösel bedeuten konnte, denn das vierte Jahrhundert war die Zeit eines radikalen christlichen Fundamentalismus, der Oberfundi in Alexandria war der engherzige <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Theophilus_of_Alexandria">Patriarch Theophilus</a>, und der tat nun alles, um dafür zu sorgen, dass wahr nur sein konnte, was in den Heiligen Schriften stand. Sein Terrormob machte mit Andersgläubigen genau das, was man dem Taliban und den iranischen Basidschi heute vorwirft.</p>
<p><strong>Damit nicht genug</strong>, war die größte wissenschaftliche Kraft jener Zeit nicht etwa ein Philosoph aristotelischen Zuschnitts, nein, diese Kraft kam von der Mathematik und der Astronomie und sie war eine weibliche Lichtgestalt namens Hypathia, eine scharfe Denkerin, der etwa die dramatische Weiterentwicklung des „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Astrolabium">Astrolabiums</a>“ zugeschrieben wird, eines Messgeräts der Sterne des Himmels – das für so manche Fragezeichen sorgte. Wissenschaftlern wie Hypathia war längst schon klar, dass da irgendwas unmöglich stimmen konnte, wenn man davon ausgeht, dass sich die Sonne um die Erde dreht.</p>
<p>Hypathia war eine der großen Charismatiker jener Zeit, zu ihr strömten Wissenschaftler aus aller Welt &#8211; Rom, Babylon, Persien – um gemeinsam mit ihr per Entwicklung der „wissenschaftlichen Methode“ dem näher zu kommen, was sie „Wahrheit“ nannten. Dass Hypathia als die erste wahre Feministin gehandelt wird &#8211; in der Universität von Indiana wird seit 1986 das Magazin „<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hypatia:_A_Journal_of_Feminist_Philosophy">Hypathia: A Journal of Feminist Philosophy</a>“ aufgelegt &#8211; ist eine de facto-Degradierung. Erwähnt muss aber sein, dass ihr Feminismus mit jenem von heute kaum was gemein hat.</p>
<p><strong>Es ging ihr nicht um Gleichberechtigung</strong> im Sinne von Quote oder Einkommen, es ging ihr nicht um Co-operation auf gleicher Augenhöhe mit der Männerwelt (um nicht entsprechend korrumpiert zu werden, befleißigte sie sich sogar eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Platonisch">platonischen </a>Lifestyles). Ihre Ziele hatten einen etwas weiteren Horizont: Sie wollte Freiheit und Wahrheit, und sie hatte den entsprechenden Mut, um sich die Freiheit zu nehmen, die Wahrheit zu suchen. Das ist ein Motiv, das aufzunehmen den modernen Feminismus interessanter machen könnte. Dieses Quoten-fiftyfifty der Gegenwart ist ja vergleichsweise eine kleinkarierte Angelegenheit.</p>
<p>Ihr Ende war denn auch entsprechend vorgezeichnet. Laut Chronist Sokrates Scholasticus (5. Jh) wurde sie „Opfer politischer Eifersucht“, christliche Fanatiker lauerten ihr eines Tages am Heimweg auf, „<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hypathia">schleppten sie in eine Kirche, die man Caesareum nannte, wo sie entkleidet und ermordet wurde, indem man ihr mit spitzen Steinen und Muscheln die Haut vom Körper schnitt &#8230; und ihren Körper in Stücke riss</a>.“</p>
<p>Ich bin überzeugt, dass der Mord an Hypathia den Prototyp der Gräueltaten darstellt, die sich die christliche Kirche gegen die Frauen leistete und nicht nur gegen die Frauen sondern gegen die Humanitas allgemein, bekanntlich kam danach jenes über tausend Jahre währende „dunkle“ Zeitalter, in welchem alle Wahrheitssuche und jeder Fortschritt eine solide Pause machten. Was Galileo „erfinden“ musste, war über tausend Jahre zuvor bereits wissenschaftlicher Mensa-Chat. Humanitas-Betrug der übelsten Sorte! Ich will mir gar nicht vorstellen, was wir heute wüssten, wäre der Wissensdurst dank Fundis nicht in absurde Geiselhaft geraten. Ich kann mich nicht erinnern, dass sich irgendein Papst je dafür entschuldigt hätte, und ich bin <span style="text-decoration: line-through;">verdammt</span> satt auf diese scheinheilige Baggage, die uns da um 1000 Jahre der angewandten Wahrheitsfindung geprellt hat.</p>
<p><strong>PS</strong>: Folgend ein Trailer zum Film. Dort schlüpft zwar nur die wackere Actrice Rachel Weisz in die Titelrolle (weil sie schon mal, typisch Hollywood, in der „Mumie“-!- quasi-ägyptisch im Einsatz war), aber mit Alejandro Amenábar besorgte ein Mensch die Regie, der nie in billigen Gefilden anzutreffen ist.<br />
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		<title>Oscar Supercut: Danke! Danke! Danke!</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 23:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aktueller Dienst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Via Nercore / Video auf Youtube ansehen»
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		<title>ÖWA-Streit: Es gibt Leben da draußen</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 12:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexis Johann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zur Debatte um die österreichische Webanalyse: Die Geschäftsführung der ÖWA ist rücktrittsreif.

Das ist wirklich absurd: Die ÖWA schliesst Martin Gaiger, den Geschäftsführer von oe24.at aus, weil er Kritik an der österreichischen Webanalyse übt. Gaiger lobt in einem Interview mit der Zeitschrift „Update“ auch andere Analysetools zur Zählung von Besuchern einer Website, wie etwa Google Analytics. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignright size-full wp-image-8814" title="Bild: Screenshot" src="http://www.zib21.com/wp-content/uploads/2010/03/oewa_logo.jpg" alt="" width="138" height="138" />Zur Debatte um die österreichische Webanalyse: Die Geschäftsführung der ÖWA ist rücktrittsreif.<span id="more-8813"></span><br />
</strong></p>
<p><strong>Das ist wirklich absurd</strong>: Die ÖWA schliesst Martin Gaiger, den Geschäftsführer von <a href="http://oe24.at/" target="_blank">oe24.at</a> aus, weil er Kritik an der österreichischen Webanalyse übt. Gaiger lobt in einem Interview mit der Zeitschrift „Update“ auch andere Analysetools zur Zählung von Besuchern einer Website, wie etwa Google Analytics. Und indirekt verweist er darauf, dass die größten Konkurrenten der ÖWA-Mitglieder (darunter neben <a href="http://oe24.at/" target="_blank">oe24.at</a> etwa <a href="http://diepresse.com/" target="_blank">diepresse.com</a>, <a href="http://derstandard.at/" target="_blank">derstandard.at</a>, <a href="http://orf.at/" target="_blank">orf.at</a> oder <a href="http://Wirtschaftsblatt.at/" target="_blank">Wirtschaftsblatt.at</a>) darin ohnehin nicht ausgewiesen werden. Weder Facebook oder twitter, noch tausende andere Blogs oder Corporate Websites sind Teil der ÖWA.</p>
<p>Die Aussagen Gaigers sind also nicht nur richtig, sondern wichtig. Wichtig, weil die ÖWA eine Menge relevanter Daten nicht ausweist – etwa den Anteil des Traffic aus Suchmaschinen oder die durchschnittliche Verweildauer per Page Impressions.</p>
<p><strong>Wer diese Diskussion unterdrückt</strong>, läuft in Gefahr, unglaubwürdig zu wirken. Die ÖWA erfasst nur einen kleinen Teil der Online-Welt und hat damit keinerlei Berechtigung, Aussagen über Marktanteile zu tätigen.</p>
<p>ÖWA-Mitglieder müssen nun über Konsequenzen für die Geschäftsführung der ÖWA nachdenken. Aus meiner Sicht ist sie rücktrittsreif.</p>
<p><a href="http://futurezone.orf.at/stories/1640911/" target="_blank">http://futurezone.orf.at/stories/1640911/</a></p>

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