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	<title>Zeit im Blog</title>
	
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	<description>Live aus dem 21. Jahrhundert</description>
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		<title>Arcade Fire: Die Vorstadt ist überall – also schnell weg hier!</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 09:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eberhard Lauth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Focus]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Nullerjahre]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer Suburbia in sich trägt, wird es sein Leben lang nicht los. Aus dieser Misere hat Arcade Fire einen Klassiker der Moderne destilliert. Da haben wir also wieder eines dieser Alben des Jahres, das alle gut finden. Es heißt &#8220;The Suburbs&#8221; und ist das dritte Werk von Arcade Fire aus Kanada. Es folgt zwei viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11550" class="wp-caption alignnone" style="width: 580px"><img class="size-full wp-image-11550" title="arcade-fire" src="http://www.zib21.com/wp-content/uploads/2010/07/arcade-fire.jpg" alt="" width="570" height="370" /><p class="wp-caption-text">Alle Bilder: Album-Artwork</p></div>
<p><strong>Wer Suburbia in sich trägt, wird es sein Leben lang nicht los. Aus dieser Misere hat Arcade Fire einen Klassiker der Moderne destilliert.<span id="more-11548"></span><br />
</strong></p>
<p><strong>Da haben wir also wieder eines dieser Alben des Jahres</strong>, das alle gut finden. Es heißt &#8220;The Suburbs&#8221; und ist das dritte Werk von Arcade Fire aus Kanada. Es folgt zwei viel gelobten Alben, die im Indie-Zirkus bereits zum Pop-Kanon der ausklingenden Nullerjahre gehören. Und es ist tatsächlich um Welten besser als diese beiden.</p>
<p>Das hat mehrere Gründe, die meisten davon sind <a href="http://www.78s.ch/2010/07/25/arcade-fire-von-einer-indie-rock-band-zum-kulturgut/" target="_blank">hier bei 78s</a>, <a href="http://stereogum.com/446892/premature-evaluation-arcade-fire-the-suburbs/" target="_blank">hier bei Stereogum</a> und hier <a href="http://www.guardian.co.uk/music/musicblog/2010/jul/22/arcade-fire-suburbs" target="_blank">im Guardian</a> eh schon erklärt. Und darum beschränke ich mich hier nur auf jenen, der dieses Album zum allumfassenden Erklär-Modell für ein Phänomen der westlichen Hemisphäre macht, weil es die unerträgliche Durchschnittlichkeit des Lebens in der Vorstadt auf den Punkt bringt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-11551" title="arcade-fire-cover-oben" src="http://www.zib21.com/wp-content/uploads/2010/07/arcade-fire-cover-oben.jpg" alt="" width="570" height="283" /></p>
<p><strong>Arcade Fire spielen uns</strong> auf &#8220;The Suburbs&#8221; zwar dessen amerikanische Variante vor, doch wie schon im Film &#8220;American Beauty&#8221; ist dieses Gefühl überall gültig. Vor allem, wenn man einmal <a title="Ich behaupte: Hinter diesem Link befindet sich eine der schönsten Filmszenen der Geschichte." href="http://www.youtube.com/watch?v=xu8_8TJC9E8" target="_blank">jünger war</a> und mehr im Leben suchte als einen schönen Garten und einen schönen Beruf. Und vor allem, wenn einem ein paar Tage am Land genau dieses Gefühl wieder in Erinnerung rufen.</p>
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<p><img class="alignnone size-full wp-image-11552" title="arcade-fire-cover-unten" src="http://www.zib21.com/wp-content/uploads/2010/07/arcade-fire-cover-unten.jpg" alt="" width="570" height="283" /></p>
<p><strong>Womit wir wieder wieder beim Leitmotiv</strong> von &#8220;The Suburbs&#8221; wären, dem Fahren, irgendwohin und am besten irgendwann weg. Wie singt Win Butler in &#8220;The Suburban War&#8221;: &#8220;In the suburbs / I learned to drive / And you told me we&#8217;d never survive / So grab your mother&#8217;s keys / We leave tonight.&#8221;</p>
<p>Das große Kunststück, das Arcade Fire vollbringen, ist, dass man diese Erinnerungen an unterdrückte Emotionen und verkanntes Potenzial sogar abrufen kann, wenn man die Songtexte auf &#8220;The Suburbs&#8221; zuerst nur oberflächlich hört. Dafür sorgt die Moll-Stimmung, die sich durch alle Songs auf dem Album zieht, egal ob es sich um straighte Rocksongs oder filigrane Folk-Melodien handelt.</p>
<p><strong>Ja, dieses Album ist in seiner Vielseitigkeit tatsächlich großartig.</strong> Es steht weit über allem, was im Pop-Geschäft dieser Tage produziert wird. Es hat das Zeug zu einem Klassiker. Und es wird auch dann funktionieren, wenn ich es nicht innerhalb der Erinnerungsmaschine Steyrtal höre, die ich morgen eh wieder hinter mir lasse. Allerdings mit der Gewissheit, dass es mir wie Arcade Fire auch nur dann gelingt, mit den prägenden Jahren Voralpenland-Tristesse fertig zu werden, wenn ich mich ständig damit konfrontiere. Wie gesagt: Wer Suburbia in sich trägt, wird es sein Leben lang nicht los.</p>

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		<title>The Roots ft. John Legend: The Fire</title>
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		<comments>http://www.zib21.com/11531/aktdie/video-the-roots-the-fire/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 22:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aktueller Dienst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auszeit]]></category>
		<category><![CDATA[ZiB21.tv]]></category>
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		<description><![CDATA[Das neue Roots-Album &#8220;How I Got Over&#8221; haben wir eh schon bei Erscheinen lobend erwähnt. Den Song &#8220;The Fire&#8221; mit John Legend zeigen wir daher ohne viele Worte drumherum. Steht eigentlich eh für sich, oder? Video auf Youtube ansehen»]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Roots-Album &#8220;How I Got Over&#8221; haben wir eh schon bei Erscheinen <a href="http://www.zib21.com/11265/ebelau/the-roots-wenn-der-hiphop-seele-kriegt/" target="_blank">lobend erwähnt</a>. Den Song &#8220;The Fire&#8221; mit John Legend zeigen wir daher ohne viele Worte drumherum. Steht eigentlich eh für sich, oder?</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=n94URvpQOAc&amp;hd=1" target="_blank">Video auf Youtube ansehen»</a></p>

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		<title>Die Magie in Jay Kay</title>
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		<comments>http://www.zib21.com/11527/anataj/die-magie-in-jay-kay/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 12:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ana Tajder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auszeit]]></category>
		<category><![CDATA[jamiroquai]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bin in Jay Kay verliebt, seit ich ihn zum ersten Mal sah. Es war 1993, an der Kassa eines „Zielpunkt“. Weiß der Himmel, wie seine erste CD in diesen Laden geriet. Ich verliebte mich umso mehr in ihn, als ich ihn 2002 erstmals live erlebte. Er war ein Bündel Energie (und noch dazu ausgestattet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_11537" class="wp-caption aligncenter" style="width: 580px"><strong> </strong><strong><a rel="attachment wp-att-11537" href="http://www.zib21.com/11527/anataj/die-magie-in-jay-kay/2585104026_e98b849c73/"><img class="size-full wp-image-11537" title="2585104026_e98b849c73" src="http://www.zib21.com/wp-content/uploads/2010/07/2585104026_e98b849c73.jpg" alt="" width="570" height="380" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Jay Kay by Ventura Mendoza a.k.a. miurihausen</p></div>
<p><strong>Ich bin in Jay Kay verliebt, seit ich ihn zum ersten Mal sah. Es war 1993, an der Kassa eines „Zielpunkt“. </strong><span id="more-11527"></span></p>
<p><strong>Weiß der Himmel</strong>, wie seine erste CD in diesen Laden geriet. Ich verliebte mich umso mehr in ihn, als ich ihn 2002 erstmals live erlebte. Er war ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=F2mr2yY5F3c">Bündel Energie</a> (und noch dazu ausgestattet mit den coolsten Tanzschritten seit Astaire und Jackson), das von einer Seite der Bühne zur anderen rotierte. Ich beruhigte mich ein wenig, als ich ihn dann in der selben Nacht tatsächlich traf – in Person war er ruhig, scheu und &#8230; eingeraucht. Außerdem machte sein Akzent die Konversation überaus schwierig.</p>
<p>Samstag Nacht sah ich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=HK2TA8phtiM">Jamiroquai wieder</a>. Vieles hat sich in den vergangenen acht Jahren geändert, bis auf eines: Ich bin noch immer verliebt. Diese Nacht war was Besonderes. Es war erfüllend zu sehen, wie sich Leben und Umstände ändern können. <strong>Zum Besseren.</strong></p>
<p><strong>Jay Kay:</strong> Er ist ruhig geworden, wenn auch noch immer unglaublich energetisch. Er elektrifiziert noch immer das Publikum. Aber es scheint, als wär er jetzt mehr &#8230; nicht kontrolliert, aber &#8230; sorgfältig. Früher war er auf der Bühne pure Selbstzerstörung. Fürs Publikum war es natürlich großartig, aber langfristig lässt sich so ein Level nicht halten. Nicht ohne Drogen. Als Fan macht mich diese „ruhigere Version“ etwas traurig. Aber als verliebte Frau ;-) freut es mich zu sehen, dass er sich nicht auf der Bühne ausblutet, um die Lücken in unseren Leben zu füllen. Er schaffte einen sehr feinen Balanceakt, Energie zu sparen ohne deswegen kontrolliert oder zurückhaltend zu wirken. Das ist es, was einen großen Künstler ausmacht. Bravo, Jay Kay!</p>
<p><strong>Ana:</strong> Ich hab mich gefunden! Nach dem Konzert 2002, insbesondere nachdem ich Jay und die Band getroffen und die Stories vom Leben als Rockstar gehört hatte, war ich sehr traurig über mein Leben als „Projektmanager“ eines Handy-Providers. Verglichen mit Menschen, die schaffen, darstellen, Energie mit anderen austauschen, ein Publikum antörnen, reisen und von gleichgesinnten Menschen umgeben sind, war mein Leben eine Katastrophe. Und ich war neidig. Aber Sonntag Nacht war ich nur dankbar für das, was die Band mir (uns) gab – und ich war zutiefst zufrieden mit meinem eigenen Leben und der Tatsache, dass ich jetzt auch zu diesem kreativen Heer gehöre. Bravo, Ana!</p>
<p><strong>Und</strong> hier noch ein riesiges Bravo an alle, inklusive Euch, liebe Leser!</p>

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		<title>Soul 2.0: Plan B mit “She Said”</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 22:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eberhard Lauth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auszeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Am besten funktioniert Musik immer noch dann, wenn es eine schöne Geschichte dazu gibt. Der britische Rapper Benjamin Paul Ballance-Drew – kurz Plan B – zum Beispiel ist gerade einmal erst 26 und hat schon eine veritable Karriere als Schläger und Säufer hinter sich. Doch vom Soul hat er sich zu einem besseren Leben bekehren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am besten funktioniert Musik immer noch dann, wenn es eine schöne Geschichte dazu gibt</strong>. Der britische Rapper Benjamin Paul Ballance-Drew – kurz Plan B – zum Beispiel ist gerade einmal erst 26 und hat schon eine veritable Karriere als Schläger und Säufer hinter sich. Doch vom Soul hat er sich zu einem besseren Leben bekehren lassen, heißt es in dieser schönen <a href="http://www.zeit.de/2010/30/Album-Ben-Drew?page=all" target="_blank">Wiederauferstehungsgeschichte auf Zeit.de</a>. Dabei ist außerdem eine schöne Platte namens &#8220;The Defamation Of Strickland Banks&#8221; entstanden, der auch der Song &#8220;She Said&#8221; entstammt.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=EbN5RWbdBrs" target="_blank">Video auf Youtube ansehen»</a></p>

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		<title>Wie Blogger und Journalisten sich unterscheiden</title>
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		<comments>http://www.zib21.com/11503/tomsch/wie-blogger-und-journalisten-sich-unterscheiden/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 06:26:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampfzone Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Netzzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Unterschiede zwischen BloggerInnen und JournalistInnen sind im Umbruch der Informationswelt ein häufig aufgegriffenes Thema. Dabei sind sie gar nicht so grundlegend. Oder? Vor einigen Monaten hielt ich bereits an der Fachhochschule Wien einen kleinen Vortrag zu diesem Thema (mit eurer Hilfe). Es gibt Unterschiede, die ich damals noch nicht ausformuliert hatte. Ich bin sowohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11514" class="wp-caption alignright" style="width: 246px"><a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-11514 " title="defend-bloggers-rights" src="http://www.zib21.com/wp-content/uploads/2010/07/defend-bloggers-rights-236x285.jpg" alt="" width="236" height="285" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: flickr.com/hughelectronic, Lizenz: CC BY 2.0</p></div>
<p><strong>Die Unterschiede zwischen BloggerInnen und JournalistInnen sind im Umbruch der Informationswelt ein häufig aufgegriffenes Thema. Dabei sind sie gar nicht so grundlegend. Oder?<span id="more-11503"></span></strong> Vor einigen Monaten hielt ich bereits an der Fachhochschule Wien <a href="http://zurpolitik.com/2010/03/15/vortrag-uber-den-unterschied-zwischen-bloggerinnen-und-journalistinnen/" target="_blank">einen kleinen Vortrag zu diesem Thema</a> (mit eurer Hilfe). Es gibt Unterschiede, die ich damals noch nicht ausformuliert hatte.</p>
<p>Ich bin sowohl Journalist als auch Blogger. Es erschien mir bisher immer etwas seltsam, den Unterschied zwischen zwei Gruppen auszumachen, denen ich beiden angehöre. Immer wieder stellten auch andere Menschen mir die Frage, was die Tätigkeiten unterscheidet. Eine besonders befriedigende Antwort fiel mir bislang nicht ein: An der Arbeit selbst gibt es nichts. Ich recherchiere immer mit allen verfügbaren Mitteln, versuche das gesammelte Datenmaterial fair zu analysieren und bin ein großer Anhänger davon, das Ergebnis dann später mit den LeserInnen zu diskutieren und die Erkenntnisse daraus weiter einzuarbeiten.</p>
<p>Letzteres haben <a href="http://www.zib21.com/3438/micrei/this-is-beta/" target="_blank">andere schon als eine blogspezifische Eigenschaft festgemacht</a>, sie fließt aber (nicht bei allen KollegInnen, aber auch nicht nur bei mir) immer mehr in den heutigen Journalismus ein. Das ist ein logischer Generationswechsel, der sich durch die neuen Technologien ergibt. Schreiben, recherchieren und berichten wird zunehmend als kommunikativer Prozess verstanden, niemand kann noch predigen. Da ich auch beruflich <a href="http://derstandard.at/" target="_blank">online</a> arbeite, kann kenne ich den Feedbackkanal nicht nur als journalistischer Blogger, sondern auch als Journalist.</p>
<p><strong>JournalistInnen suchen und finden Geschichten, BloggerInnen finden sie einfach nur</strong></p>
<p>Während sich bei der Ausführung Journalismus und journalistisches Bloggen also nicht mehr deutlich unterscheiden, tun sie das allerdings bei der Herangehensweise an eine Geschichte. Als angestellter Journalist gehe ich in eine Redaktionssitzung, denke mir aus, worüber ich schreiben möchte (oder muss) und beginne dann mit der Recherche. Gelingt die Geschichte nicht oder stellt sich das Konzept für eine Neuerung als unbrauchbar heraus, stehe ich ohne vorzeigbare Leistung oder mit einem schlechten Produkt da.</p>
<p>Tritt dieser Fall ein, kann es im besseren Fall nur unangenehm sein, der/dem Vorgesetzten mitzuteilen, dass die Geschichte nichts geworden ist. Im schlimmeren Fall wird in manchen Redaktionen (und besonders im Freiberufler-Bereich) der Aufwand dann auch nicht entlohnt &#8211; je nachdem wie experimentierfreudig die Geschäftsführung ist. Solche Flopps lassen sich bestimmt durch Erfahrung weitgehend vermeiden &#8211; aber man wird instinktiv auch verleitet, das Risiko überhaupt zu vermeiden und sichere Geschichten zu produzieren.</p>
<p><strong>Als Blogger lebe ich in meiner Welt,</strong> stoße auf etwas das mich <a href="http://zurpolitik.com/2010/04/22/die-piraten-segeln-in-internationalen-gewassern/" target="_blank">interessiert</a> oder <a href="http://zurpolitik.com/2010/06/01/die-kindheit-wird-abgeholzt/" target="_blank">betrifft</a>, und entscheide dann, ob ich darüber berichten möchte. Finde ich nichts oder ist das Erlebte uninteressant, wäre es auch egal &#8230; aber ich finde immer viel einfacher etwas Interessantes.</p>
<p>Das erklärt sich aus der Logik der klassischen (besonders Nachrichten-)Redaktionen heraus. Da bist du für ein Ressort zuständig und musst es füttern. Das erlaubt nicht, einmal die <a href="http://zurpolitik.com/2010/06/02/gedanken-und-videos-zur-sturmung-des-free-gaza-schiffs/" target="_blank">politische Lage in Nahost</a> zu besprechen, ein andermal die <a href="http://zurpolitik.com/2010/07/08/die-neue-dolfus-affare/" target="_blank">Hickhackereien der österreichischen Innenpolitik</a> zu analysieren und irgendwann anders über <a href="http://zurpolitik.com/2010/05/27/das-flattrbook-gegen-murdochs-mauer/" target="_blank">das Potential von flattr</a> zu debattieren. Allein mit den im Verlauf dieses Beitrags verlinkten Geschichten von mir taucht man in ein halbes Dutzend unterschiedliche Ressorts eines Nachrichtenmediums ein &#8211; und doch stehen sie alle im selben Blog (und wenn mich Interesse an <a href="http://rebell.at/" target="_blank">Technik und Spielen</a> oder <a href="http://ballverliebt.eu/" target="_blank">Fußball</a> treibt, kann ich ja meine anderen Blogs füttern).</p>
<p><strong>Ich finde, diese (Nicht-)Struktur entspricht eher der Realität,</strong> dass ein Mensch sich für viele Dinge interessiert und sich mit mehreren gut auskennt. Die Freiheit vom Ressort wäre im klassischen Journalismusbetrieb stärker integrierbar, aber sie ist vor allem ein Ausdruck dessen, wie sich das Bloggen vom klassischen, institutionalisierten Journalismus unterscheidet. Der Unterschied ist nicht jener zwischen einem Beruf und einem Hobby, sondern der zwischen einem impulsiven und einem verpflichtenden Ansatz &#8211; zwischen dem selbstständigen, persönlichen von BloggerInnen und dem hierarchisierten von JournalistInnen in Redaktionen.</p>
<blockquote><p>Dieser Text erscheint neben vielen anderen auch in Toms Blog <a href="http://zurpolitik.com" target="_blank">zurPolitik.com</a></p></blockquote>

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		<title>Jay-Z auf Walisisch: Ymerodraeth State of Mind</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 22:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aktueller Dienst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auszeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Viral Video]]></category>

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		<description><![CDATA[So hört es sich an, wenn Waliser zu viel Jay-Z gehört haben – mit Dank an Dirk von Gehlen, dem wir dieses Fundstück zu verdanken haben. Video auf Youtube ansehen»]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So hört es sich an,</strong> wenn Waliser zu viel Jay-Z gehört haben – mit Dank an Dirk von Gehlen, dem wir dieses Fundstück <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/aus-new-york-wird-newport/" target="_blank">zu verdanken haben</a>.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=aNfbX6uvA6s" target="_blank">Video auf Youtube ansehen»</a></p>

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		<title>Sommerpop: Robyn “Dancing On My Own”</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 05:57:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aktueller Dienst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das ist Robyn aus Schweden. Sie gilt als Anwärterin für die Sommerhits für Menschen mit Geschmack. Und hier singt sie &#8220;Dancing On My Own&#8221; live bei David Letterman. Video auf Youtube ansehen»]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das ist Robyn aus Schweden</strong>. Sie gilt als Anwärterin für die Sommerhits für Menschen mit Geschmack. Und hier singt sie &#8220;Dancing On My Own&#8221; live bei David Letterman.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=zENu2a_vv9Q" target="_blank">Video auf Youtube ansehen»</a></p>

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		<title>Sir Mick, 67</title>
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		<comments>http://www.zib21.com/11457/mansen/sir-mick-67-birthday/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 05:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred Sax sen.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
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		<category><![CDATA[Rock’n’Roll]]></category>
		<category><![CDATA[Rolling stones]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist Sir Mick Jagger der größte Rockstar aller Zeiten? Wahrscheinlich. Eine Huldigung zu seinem 67. Geburtstag. Zu Weihnachten, heißt es, muss er mehr Kinder besuchen als der Weihnachtsmann. Das ist natürlich unwahr. Wahr ist, dass er seine sieben Kinder und drei Kindeskinder immer per Privatjet einfliegt, zum Beispiel auf sein Schloss an der Loire. Dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_11460" class="wp-caption aligncenter" style="width: 580px"><strong> </strong><strong><a href="http://www.arteyfotografia.com.ar/5263/fotos/125598/"><img class="size-full wp-image-11460" title="mini_500_5263_1222362594644123" src="http://www.zib21.com/wp-content/uploads/2010/07/mini_500_5263_1222362594644123.jpg" alt="" width="570" height="428" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Mick Forever by arteyfotografia</p></div>
<p><strong>Ist Sir Mick Jagger der größte Rockstar aller Zeiten? Wahrscheinlich. Eine Huldigung zu seinem 67. Geburtstag.</strong><span id="more-11457"></span></p>
<p><strong>Zu Weihnachten</strong>, heißt es, muss er mehr Kinder besuchen als der Weihnachtsmann. Das ist natürlich unwahr. Wahr ist, dass er seine sieben Kinder und drei Kindeskinder immer per Privatjet einfliegt, zum Beispiel auf sein Schloss an der Loire. Dort heißt es dann „thank you, Grandpa“, der Opa sagt „don´t mention it, honey“ – und dann wird mal richtig getanzt.</p>
<p>Wenn Opas tanzen, ist das so eine Sache. An sich tun die das nur in besoffenem Zustand und meistens lachen dann alle. Aber dieser Opa ist anders. Wenn er tanzt, jubeln die Massen. Nicht dass er dazu die Massen braucht. Ebenso wahrscheinlich ist, dass er mit seinen Töchtern Karis (Mutter: „Hair“-Darstellerin <a href="http://www.youtube.com/watch?v=iNXy4ULu1aA"><span style="text-decoration: underline;">Marsha Hunt</span></a>) und Jade (Mutter: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TO-Po60T5AM"><span style="text-decoration: underline;">Bianca Jagger</span></a>) in ein Londoner Restaurant essen geht, ihn der Maitre des Hauses erkennt und anerkennend das Lied „Brown Sugar“ auflegt. Mehr braucht der Opa nie. Er beginnt im Restaurant zu tanzen und die Töchter werden rot und zischen „Daddy, peinlich!“ und er erwidert „wieso? Das ist doch ein fucking great  Song zum Tanzen!“</p>
<p><strong>Alles schon passiert.</strong> Und klar, er hat recht. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Rx07A9LWBJA"><span style="text-decoration: underline;">Brown Sugar ist ein toller Song</span></a>, das weiß jeder. Nur weiß der tanzende Opa mehr. – er hat ihn ja geschrieben, damals, als Marsha Hunt auf ihn zuging und „ich will ein Kind von dir“ in sein Ohr flüsterte. Da widerfuhren ihm zwei Zeilen („You taste so good / just like a young girl should“), das war das halbe Lied und neun Monate später die ganze Karis.</p>
<p><strong>Am Montag, 26.7.2010, wird Sir Michael Phillip „Mick“ Jagger 67 Jahre alt</strong>. Andere sagen dazu „jenseits vom Ablaufdatum“, ihm geht das Thema Alter am Hintern vorbei: „Ich rege mich nicht auf, wenn es morgens hell und abends dunkel wird. Warum soll ich mich aufregen, wenn ich Morgen für Morgen erwache?“</p>
<p>In der Listen der Reichen (Sunday Times) ist er mit einem Vermögen von 190 Mio Pfund in der Elite der reichsten Briten. Seit 1962 ist er mit den Rolling Stones aktiv, 1976 (PunkTime!) wurde ihm erstmals geraten, in Rockpension zu gehen. Aber was tut einer, der alles getan und Geld für zehn Leben hat? Genau, so einer macht nur noch, was ihm Spaß macht. Also machte Mister Mick weiter wie gehabt. Und 30 Jahre später – die Punks waren mausetot – ging Jagger mit den Stones auf die Bigger Bang-Tour, das bis dato größte Rock-Spektakel aller Zeiten. Moden ändern sich – Klasse ist permanent.</p>
<p><strong>Seit neuestem</strong> werden auch Stimmen lauter, die ihn zum größten Rockstar aller Zeiten erheben wollen. Ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=hU2cQUgOpGQ&amp;feature"><span style="text-decoration: underline;">Keith Richards</span></a> würde da zwar einwenden, dass Jagger nicht einmal der größte Star innerhalb der Stones sei, aber ich habe damit keine Probleme. Ich meine, wer sonst? <a href="http://www.youtube.com/watch?v=2Ox1Tore9nw"><span style="text-decoration: underline;">Elvis</span></a>, der sich zu Tode fraß? <a href="http://www.youtube.com/watch?v=vTkc1aKAVYY"><span style="text-decoration: underline;">John Lennon</span></a>, der Muttersohn? <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-tqYUTjQIc0"><span style="text-decoration: underline;">Michael Jackson</span></a>, die Moonwalker-Mimose? <a href="http://www.youtube.com/watch?v=0JyCfaarHP0"><span style="text-decoration: underline;">Prince</span></a>, der Zeuge Jehovas? Die hatten alle ihre großen Momente, wie Sir Mick auch, aber der alte Stone hat sie seit nahezu 50 Jahren.</p>
<p>In jüngerer Vergangenheit hat er sogar ein paar Dimensionen zugelegt. Topfit und cool war er immer, heute ist er auch ein makelloser Mann, ein echter Sir, der im südafrikanischen Fußballstadion neben Bill Clinton ebenso gute Figur macht wie beim privaten Dinner zu Ehren von Tochter Jade großzügige Miene. Dort saß unlängst eine übergewichtige Newcomerin namens Adele neben ihm, das ist die mit dem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=uBmwdlBFs1s"><span style="text-decoration: underline;">„Chasing Pavements“</span></a>-Hit. Diese Adele hatte einen schlechten Abend erwischt und die Gäste begannen über ihre Tischmanieren zu lästern. Aber Sir Mick sagte „this girl is hot“, begann ihren Hit zu trällern und lud sie auf ein Duett ins Studio ein – laut Adele der Abend ihres Lebens.</p>
<p><strong>Abgesehen von den Punkjahren</strong> stand Sir Mick nie in Verdacht, von gestern zu sein, und heute wächst auch in der Teenager-Generation frischer Respekt. Die Neuauflage des 1972er Albums <a href="http://www.zib21.com/10518/mansen/sympathie-fur-die-alten-teufel/"><span style="text-decoration: underline;">Exile On Main Street</span></a> erreichte vor wenigen Monaten Platz 1 der englischen Album-Charts, kein Wunder, vor ein paar Sommern spielten die Stones beim Festival auf der Isle of Wight, das ist bei mir gleich um die Ecke, und für mich ist das auch die Story vom Sohn (damals 16), der wegen seiner Lieblingsband <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pzpGk44UXKQ"><span style="text-decoration: underline;">The Muse</span></a> die Fähre hinüber nahm und als Jagger-Fan zurück kehrte. Dieser Sohn erzählte mir heute, wie das war an jenem glorreichen Sonntagabend, als „Keef“ erschien und ein Riff anschlug und dann Jagger auftauchte und „Start me up!“ brüllte und wie ein Teenager tanzte und danach einfach locker zu reden begann. „Der hatte sowas von einem Feelgood-Faktor, aber warum willst du denn das jetzt wissen?“ – „Weil ich grad über seinen Geburtstag schreibe“, sagte ich. „Ach, wie alt wird er denn?“ – „67.“ – „67? Fucking hell“, sagte der Sohn.</p>
<p><a href="http://www.zib21.com/10984/devdir/falsches-spiel-mit-fucking-hell/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fucking hell?</strong></span></a><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="570" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/FRwtJNnN85U&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="570" height="385" src="http://www.youtube.com/v/FRwtJNnN85U&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>

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		<title>Sex Für Fortgeschrittene 11. Wieviel Sex haben Sie?</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 21:50:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred Sax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sexklinik]]></category>
		<category><![CDATA[behaviorismus]]></category>
		<category><![CDATA[geschlechtsakt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[sex für fortgeschrittene]]></category>
		<category><![CDATA[sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[sexuelle frequenz]]></category>
		<category><![CDATA[statistik]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Natürlich wissen Sie, wieviel Sex Sie haben. Aber wie stehen Sie damit im Vergleich da? 12 Wege zu Ihrem relativen Standort. 1. Wenn Sie ÖsterreicherIn sind, haben Sie wahrscheinlich einmal pro Woche Sex. 70% der Österreicher behaupten genau das. Und 43% dieser 70 geben an, damit zufrieden zu sein. Damit sind Österreicher weniger träge als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_11481" class="wp-caption aligncenter" style="width: 580px"><strong> </strong><strong><a href="www,timmoeller.com"><img class="size-full wp-image-11481" title="wiener_sff_die angst vor "fliegen"" src="http://www.zib21.com/wp-content/uploads/2010/07/wiener_sff_die-angst-vor-fliegen.jpg" alt="" width="570" height="385" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Sind Sie ein sexueller Höhenflieger? Art: Tim Möller-Kaya</p></div>
<p><strong>Natürlich wissen Sie, wieviel Sex Sie haben. Aber wie stehen Sie damit im Vergleich da? 12 Wege zu Ihrem relativen Standort.<br />
<span id="more-11480"></span><br />
</strong></p>
<p><strong>1. Wenn Sie ÖsterreicherIn sind</strong>, haben Sie wahrscheinlich einmal pro Woche Sex. 70% der Österreicher behaupten genau das. Und 43% dieser 70 geben an, damit zufrieden zu sein. Damit sind Österreicher weniger träge als etwa Amerikaner und Nigerianer (je 53%). Nur Chinesen (78%) und Griechen (87%) outen sich als noch aktiver. In der Zufriedenheitsrate geben sich Nigerianer am glücklichsten (67%), Briten pochen auf Understatement (40%), bei Franzosen (25%) und insbesondere Japanern (15%) scheinen viele Wünsche offen zu bleiben.</p>
<p><a href="http://www.durex.com/en-gb/sexualwellbeingsurvey/fequency%20of%20sex/pages/default.aspx">Quelle: Durex (26 000 weltweite Interviews, 2008)</a></p>
<p><strong>2. Wenn Sie eine Frau sind</strong>, haben Sie Grund zur Annahme, um 16% weniger Sex zu haben als der Mann. Diese Angabe macht erstens wahrscheinlich mathematisch keinen Sinn, hat daher zweitens eventuell damit zu tun, dass Männer in diesen Dingen ungern tiefstapeln. Die Zahlen zu diesem Vergleich wurden von der Uni Chicago durch direkte Befragung ermittelt (Männer gaben an, 66 mal pro Jahr Sex zu haben, Frauen erinnerten sich an 57 kongenitale Ereignisse)</p>
<p><a href="http://cloud9.norc.uchicago.edu/dlib/t-25.htm">Quelle: James Davis et al: Sexual Behaviour Univ of Chikago, 2006</a></p>
<p><strong>3. </strong> <strong>Wenn Sie JüdIn oder AgnostikerIn sind</strong>, können Sie sich um 20% sexuell aktiver einschätzen als der Katholik von nebenan. Laut Autorin Dr Debby Herbenick hat das damit zu tun, dass in christlichen Religionen die Begriffe Scham und Schuld eine wesentlich stärkere Rolle spielen als in der jüdischen Lehre.</p>
<p><a href="http://www.amazon.com/Because-Feels-Good-Pleasure-Satisfaction/dp/160529876X/myse00-20">Quelle: Dr. Debby Herbenick: A Woman´s Guide to Sexual Pleasure </a></p>
<p><strong>4. </strong><strong>Wenn Sie AfrikanAmerikanerIn sind</strong>, können Sie davon ausgehen, dass Sie es um 8,2% öfter machen (65x jährlich) als der/die durchschnittliche Weiße (60). Und Ihr Liebesakt dauert länger. Jede(r) vierte Schwarze bleibt mindestens eine Stunde am Werk. Das behaupten nur 19% der Weißen.</p>
<p>Quelle: Univ. of Chikago (siehe oben)</p>
<p><strong>5. </strong><strong>Wenn Sie RaucherIn sind</strong>, sollte Ihnen Ihr nichtrauchendes Gegenüber verraten, dass es um 10% weniger sexuell aktiv ist. Überhaupt haben laut der Studie zu dieser Zahl Nikotin und Alkohol  eine immens belebende Wirkung auf das Intimleben. Trinker haben es 5mal gemacht, wenn Nichttrinker zur Nummer 4 antreten. Und trinkende RaucherInnen sind doppelt so oft am Werk als totale AbstinenzlerInnen.</p>
<p><a href="http://bit.ly/9REcKo">Quelle: Robinson &#038; Godbey: No Sex, Please &#8230; We´re College Graduates (1998) </a></p>
<p><strong>6. Wenn Sie regelmäßig den Gottesdienst besuchen</strong>, ist es um 31% weniger wahrscheinlich, dass der/die Sexsuchende bei Ihnen fündig wird als beim Kirchenabstinenzler. „Religiöse Menschen“, ergänzt Autorin Herbenick (siehe oben) sind auch weit weniger in Gefahr, beim „Masturbieren oder Akt mit einem Vibrator“ ertappt zu werden. Allerdings stehen sie in der Liste der lebenslangen Monogamisten an erster Stelle.</p>
<p>Quelle: James Davis et al (siehe oben)</p>
<p><strong>7. Wenn Sie Jazz lieben</strong>,  befällt Sie angesichts einer JazzignorantIn nicht nur ein Gefühl des Mitleids, sondern auch das Bewusstsein, sexuell um 30% aktiver zu sein. Zu diesem Schluss kamen die Autoren Hockenbury &#038; Hockenbury  mittels Assoziationstests: „In der Nachbarschaft anderer Musik, etwa Rock oder Rap, tauchten Hinweise auf sexuelle Aktivität weit seltener auf.“</p>
<p><a href="http://www.amazon.com/Psychology-Don-H-Hockenbury/dp/0716764466">Quelle: Hockenbury &#038; Hockenbury: Psychology (New York 2010) </a></p>
<p><strong>8. </strong><strong>Wenn Sie Robert Menasse sind oder anderswie den Poeten in Ihnen glaubhaft machen</strong>, outen Ihre Werte (233% häufiger als der Normalverbraucher) Sie als Erotomanen. Poesie öffnet Dosen. Die Forscher zur Studie, die zu dieser Zahl führte, resümierten, dass Poeten – und generell Künstler – „zu Nonkonformität (neigen)“ und „ungewöhnliche Erfahrungen“ attraktiv finden.</p>
<p><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1560060/">Quelle: Nettle &#038; Clegg: Schizophreny, Creativity &#038; Mating Success in Humans (2005) </a></p>
<p><strong>9. </strong><strong>Wenn Sie weiblicher Teenager sind</strong>,  haben Sie Ihren Freundinnen wesentlich mehr zu erzählen als Ihre gleichaltrige männliche Umgebung deren Kumpels (es sei denn, die Boys lügen), nämlich um 6.5% mehr. Die Boys holen später nach. Ist klar. Tatsächlich erscheint der Unterschied von 6.5% etwas niedrig angesetzt. Eine 17jährige kriegt ganz einfach mehr Angebote als ein 17jähriger. Ein Umstand, den die AutorInnen zur Studie übrigens bedauern: „Weil weibliche Teenager mehr Zeit brauchen, um ihren Körper zu verstehen.“</p>
<p><a href="http://www2c.cdc.gov/podcasts/player.asp?f=2008134">Quelle: Danice Eaton et al: Desease Control &#038; Prevention of Youth Risk Behaviour Surveillance System (2010) </a></p>
<p><strong>10. </strong><strong>Wenn Sie homosexuell sind und seit zwei Jahren (oder weniger) in einer Beziehung mit einem Partner</strong>, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie mindestens 3mal pro Woche Sex haben, um 22% höher, als dies bei vergleichbaren heterosexuellen Paaren der Fall ist. „Frische“ homosexuelle Paare wollen öfter „nur das Eine“. Interessant, dass lesbische Paare sexuell noch genügsamer sind als die Heteros (um 34% weniger lesbische Paare lassen sich zu einer Frequenz von 3x/Woche hinreißen).</p>
<p><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20384941">Quelle: B. Breyer et al: The Impact of Sexual Orientation on Sexuality, (Journal of Sexual Medicine 7/2010) </a></p>
<p><strong>11. Wenn Sie ein Mann über 70 sind</strong>, haben Sie mindestens doppelt so viel Sex wie die durchschnittliche gleichaltrige Frau (215%). Mit mangelnder weiblicher Sehnsucht, heißt es in der Studie, hat das nichts zu tun. Sehr wohl aber mit den Effekten der Menopause, mit Unzufriedenheit über ihr Aussehen – und natürlich damit, dass Frauen ihre Männer um Jahre überleben.</p>
<p><a href="http://cloud9.norc.uchicago.edu/dlib/t-25.htm">Quelle: James Davis et al: American Sexual Behaviour, Univ. of Chikago 2006) </a></p>
<p><strong>12. Wenn Sie eine übergewichtige Frau sind</strong>, ist ihre sexuelle Frequenz im Vergleich zur (ärztlich gesehen) „normalgewichtigen“ Frau um 30% niedriger. Eine Studie aus Frankreich, die das Resultat zeitigte, dass die Häufigkeit der sexuellen Ereignisse in jenem Maß abnimmt, wie der Körper-Masse-Index zunimmt. Dies gilt insbesondere für westliche Gesellschaften, heißt es in der Studie, wo mit Fettheit kein Schönheitsbewerb gewonnen wird. Weiters sei es auch so, dass „Übergewicht ermüdet.“ Interessantes Detail: „Übergewichtige Frauen von 18-29 finden dreimal so oft via Internet einen Sexpartner als gleichaltrige Frauen mit normalem Körper-Masse-Index.“</p>
<p><a href="http://www.bmj.com/cgi/content/full/340/jun15_1/c2573">Quelle: Natalie Bajos et al: Sexuality &#038; Obesity ( British Medical Journal 2010). </a></p>
<p><a href="http://www.thedailybeast.com/blogs-and-stories/2010-07-20/sex-statistics-who-does-it-the-most/?cid=bsa:moreauthor1"><strong>As seen in: Anneli Rufus: Who´s Having the most Sex?</strong></a></p>

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		<title>Life with Ryanair. Sag niemals nie wieder</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 21:20:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred Sax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jetztzeit]]></category>
		<category><![CDATA[billigflug]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[flugtourismus]]></category>
		<category><![CDATA[ryanair]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Ryanair fliegen ist wie eine schwere Geburt. Du denkst: nie wieder. Dann wirst du doch wieder schwanger. Der Sager stammt natürlich von einer Frau. Von einer Ryanair-geschädigten Frau. Aber Ryan-geeichte Männer können ihr folgen. Da ist etwa der Brechreiz in der Anfangphase. Fuck, denkst du, ich hab jetzt tatsächlich Ryanair gebucht, wie konnte das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_11471" class="wp-caption aligncenter" style="width: 580px"><strong> </strong><strong><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Bye-bye-L.JPG"><img class="size-full wp-image-11471" title="800px-Bye-bye-L" src="http://www.zib21.com/wp-content/uploads/2010/07/800px-Bye-bye-L.jpg" alt="" width="570" height="284" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Das Flugzeug „bye bye Latehansa“, Charme Marke Ryanair. Foto: KGGucwa, Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported</p></div>
<p><strong>Mit Ryanair fliegen ist wie eine schwere Geburt. Du denkst: nie wieder. Dann wirst du doch wieder schwanger.<span id="more-11470"></span></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Der Sager </strong>stammt natürlich von einer Frau. Von einer Ryanair-geschädigten Frau. Aber Ryan-geeichte Männer können ihr folgen. Da ist etwa der Brechreiz in der Anfangphase. Fuck, denkst du, ich hab jetzt tatsächlich Ryanair gebucht, wie konnte das passieren? Tja, wieder mal nicht aufgepasst.</p>
<p>Dann die Ewigkeiten mit 20+ Kilo Übergewicht am Leib. Das Warten. Die <span style="text-decoration: line-through;">Wehen</span> Krämpfe im Flieger, weil die Sitze für Zwerge maßgeschneidert sind. Und so weiter. Wer braucht das?</p>
<p><strong>Natürlich denkst du</strong> daher gleich mal an <span style="text-decoration: line-through;">Abtreibung</span> stornieren. Nur fällt dir ebensogleich das berühmte Zitat von Ryanair-Boss <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_O%E2%80%99Leary"><span style="text-decoration: underline;">Micheal O´Leary</span></a> ein: „Ach, Ihre Großmutter ist plötzlich erkrankt? Sagen Sie mal, welchen Teil des Begriffs `no refund´ haben Sie nicht kapiert? Bei uns gibt es keine Rückvergütung, also fucken Sie off!“</p>
<p>Bliebe die Alternative, das Geld für den Flug in den Sand zu schreiben. Nur machst du das nicht. Es hat Gründe, warum du dich für einen Billigflug entschieden hast. Die sind simpel. Aber was heißt hier eigentlich Billigflug?</p>
<p><strong>Okay, die 40 Euro</strong> für einen Europa-Flug gehen in Ordnung. Aber dann. Die Flugtaxe, die Verwaltungsgebühr. Das Gepäck, das nun meistens mehr kostet als dein Ticket. Und jetzt auch noch das Web-Check-in, der Boarding-pass, den du dir selber aus dem Computer holst. Du ersparst der Fluglinie damit Check-in-Tisch (jährliche 30 000 Euro) und Check-in-Arbeit &#8230;  und darfst für dieses Privileg noch einmal einen Fünfer ablegen. <span style="text-decoration: line-through;">Arschl </span> Allerhand.</p>
<p>Nur ist auch das lange nicht alles. Da sind noch die Fallen. Kommst du ohne Boarding-pass am Ryanair-Schalter an, kostet das zusätzliche 40 Euro. Hast du mehr als 20 Kilo im Koffer, kann das bis zu dreistellige Summen kosten. Übersteigt dein Handgepäck die erlaubte Dimension (55x40x20 cm), wird es eingecheckt (35 Euro). Cool!</p>
<p><strong>Nicht dass den Fluglinien-Gewaltigen</strong> deswegen die Schamröte ins Gesicht fährt. Die haben für alles eine Antwort. Die 40 Euro für den vergessenen Boarding-pass? Erzieherische Maßnahme! „Wenn wir dafür nur 2 Euro verlangen“, sagen sie, „wird der Fluggast das nächste Mal wieder vergessen. Wenn er 40 Euro zahlt, passiert ihm das sicher nie wieder.“</p>
<p>Oder das Gepäck – warum ist das oft teurer als das Ticket für die Reise? Dumme Frage, sagen sie: „Weil ein Koffer weder Sandwich noch Drink noch Duty-free-Ware kauft.“</p>
<p><strong>Kannst du nicht erfinden.</strong></p>
<p><strong>Es gab im Flugtourismus Zeiten</strong>, da war der Kunde König und die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=fZMFF8QH3ew"><span style="text-decoration: underline;">Freiheit über den Wolken grenzenlos</span></a>. Bei Ryanair herrscht nicht einmal Fußfreiheit. Auch die Beherrschung der Lotusposition hilft wenig. Ein paar Stunden in den viel zu engen Sitzen &#8211; die sich seit neuestem nicht mehr nach hinten bewegen lassen -, und die Mutation vom König zum Stück Vieh ist perfekt. Obwohl dieses Vieh laut Linien-Boss O´Leary zwei „mildernde Umstände“ auszeichnen, die es zum idealen Ryanair-Kunden stempeln: „Eine Kreditkarte und ein Puls.“ Mehr brauchst du nicht. Mehr sollst du gar nicht haben. Alles andere schminkt euch ab.</p>
<p>Transparent wird das in Zeiten von Krise. Stichwort <a href="http://www.zib21.com/9584/fragla/wort-zum-sonntag-der-furz-gottes/"><span style="text-decoration: underline;">Vulkanasche</span></a>. Als es vergangenen Frühling darum ging, den tausenden gestrandeten Fluggästen die Tickets zu ersetzen und für Unterkünfte zu sorgen, stach Ryanair als sprachgewaltiger Verweigerer heraus. Ein Akt Gottes, Herrschaften! Auch das hilft sparen. Versuch mal, telefonisch an ein relevantes Ryanair-Büro zu gelangen. Auch dem bedürftigsten Kunden wird der Aufwand irgendwann mal zu blöd.</p>
<p>Allerdings muss keine Krise her, um zur Adresse für den O´Leary´schen Mittelfinger zu werden. Als sich eine Ryanair-Kundin 2002 den von der Fluglinie groß propagierten Preis für den einmillionsten Fluggast abholen wollte (lebenslang Gratisflüge), hatte er plötzlich Lücken. Er konnte sich an das Versprechen nicht erinnern. Eine Vergesslichkeit, die schließlich ein Dubliner Gericht behob, indem es der Kundin 67 000 Euro Schadenersatz zusprach.</p>
<p><strong>Die unverzichtbare Toleranz für Würdelosigkeiten</strong> ist es auch, die bei der Fluglinie etwaige Pläne für gehobene Klassen kaum aufkommen lassen. Obwohl, als Gag für die Presse ließ der Boss einmal den Gedanken an eine Business Class der besonderen Art fallen: „mit freien Betten und Blowjobs“, meinte er. Aber wie gesagt, das war nur für die Presse (siehe auch weiter unten). Sowas bringt Schlagzeilen, die sind in seinen Augen immer Gratiswerbung, ganz im Sinne des verblichenen Curd Jürgens, der mal meinte, „egal was, Hauptsache dass sie über mich schreiben.“</p>
<p>Ähnliches geschah vergangenes Jahr mit der glorreichen Idee, die Fluggäste für die Benützung der Toiletten zahlen zu lassen („Pay per Poo“), aber es gibt auch gastfeindliche Pläne, die mit ernster Miene kolportiert werden: der Abriss zweier Toiletten zu Gunsten von sechs Sitzen; ein Re-Design der Flugzeuge, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=E_dQH1hNCsg&amp;feature=fvst"><span style="text-decoration: underline;">um Stehplätze zu ermöglichen</span></a>; Zusatzgebühren für übergewichtige Gäste und derlei Knüller mehr. Herausragend der Plan, die Passagiere das (selbst eingecheckte) Gepäck bis zum Flugzeug tragen zu lassen. Na?</p>
<p><strong>Es gibt viele Gründe</strong>, nicht Ryanair zu fliegen, es gibt unzählige Ryanair-Kunden, die „nie wieder“ sagen, es gibt Webgruppen, die zum <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=146873720855"><span style="text-decoration: underline;">Boykott von Ryanair</span></a> aufrufen. Man kann es dir also nachsehen, wenn du annimmst, dass es mit so einer Fluglinie nur bergab gehen kann. Hier daher ein paar richtungweisende Zahlen: 2009 flogen 66 Millionen Passagiere mit Ryanair. Heuer werden es 73 Millionen sein. Profit im Rezessionsjahr 09: 319 Millionen Euro.</p>
<p>Ryanair ist der große europäische Trendsetter in Sachen Reise-Lifestyle der Gegenwart. Und der Kunde der Gegenwart? Muss ein Masochist sein.  Er nimmt schwere Geburten in Kauf. Sagt nie wieder. <strong>Und wird wieder schwanger.</strong></p>
<p><strong>Womit</strong> wir zu jener Pressekonferenz in Deutschland umschalten, in der Michael O´Leary die Vision einer Business Class mit freien Betten und BJ gebar. Enjoy!</p>
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