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	<title>basic</title>
	
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	<description>Robert Basic &amp; Blog: Spinnen, Austauschen, Denken, Lachen</description>
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		<title>MyMuesli wird 5 Jahre alt: Gratulation</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 09:21:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es war einmal vor fünf Jahren. Auf der ersten re:publica 2007 kamen zwei junge Männer auf mich zu. Die sich als Gründer von MyMuesli vorstellten. Und mir kurz ihr Konzept erklärten. Ich hielt es zunächst für so eine Art Aprilscherz, [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Es war einmal vor fünf Jahren. Auf der ersten re:publica 2007 kamen zwei junge Männer auf mich zu. Die sich als Gründer von <a href="http://www.mymuesli.com" title="MyMuesli" target="_blank">MyMuesli</a> vorstellten. Und mir kurz ihr Konzept erklärten. Ich hielt es zunächst für so eine Art Aprilscherz, denn der eine war BWLer, der andere war Jurist (ich kann mich nicht mehr erinnern, ob die beiden damals noch mitten im Studium waren), beide viel zu geschniegelt und aufgetakelt für die re:publica. Der dritte im Bunde fehlte. Wieso sollten sich ein BWLer und ein Jurist mit Einzalhandel rund um Müsli befassen? Warum nicht? Und warum sollen Kleider über Ideen entscheiden? Eben! Der Aprilscherz-Gedanke wich der schnellen Erkenntnis im Bar-Bereich der re:publica, dass die es ernst meinen. Sympathisch erschienen sie zudem, was die Sache erleichterte, sich damit zu befassen. Beim zweiten Gedanken fand ich die Idee sehr charmant. Müsli zusammenmixen und nach Hause liefern lassen. Also schrieb ich damals meinen ersten Blog-Artikel über MyMuesli: <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/04/30/mymueslicom-gestartet/" target="_blank">MyMuesli.com gestartet</a>. </p>
<p>&#8220;<em>und hey endlich mal kein 08/15 Social Networking Klon, keine Social Commerce me2 Site, einfach ein schlanker Shop und bisserl Müsli. Eine Wohltat:)</em>&#8221;</p>
<p>Selbstverständlich ernteten die drei von Beginn auch Kritiken. An sich immer das gleiche Zeugs, was wir alle kennen. Das wird nie was, die haben es nicht drauf, die haben keine Ahnung, die können nicht rechnen. Blabla. Müsli drauf und Deckel zu :)</p>
<p><a href="http://www.mymuesli.com/muesli/index.php?vw=info&amp;ec=detail&amp;mnid=12&amp;mnpt=1|35&amp;id=29"><img src="http://www.robertbasic.de/upload/mymuesli.jpg" alt="mymuesli Gruender" title="mymuesli" width="450" height="421" class="alignnone size-full wp-image-1661" /></a><br />
Die drei heißen noch heute Hubertus Bessau, Philipp Kraiss und Max Wittrock und haben aus der ersten Idee mittlerweile ein erfolgreiches Geschäft etabliert. Was mir von Beginn an gefiel, war deren Offenheit und Kommunikationsfreude übers Netz. Angefangen von Antworten in Blog-Kommentaren bis hin zu Problemschilderungen (&#8220;HIlfe, die Verpackung geht beim Versand hinüber, kennt jemand gute Verpacker?&#8221;).</p>
<p>Ein Jahr später &#8211; also 2008 &#8211; erreichte mich eine <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/06/19/mymuesli-und-blog-resumee/" target="_blank">Mail von Max Wittrock</a>, die mich sehr erfreute. Er schloss mit den Worten &#8220;<em>Vielleicht wird’s 2009 ein bisschen entspannter…</em>&#8220;, kicher. Das hat er sich so gewünscht vielleicht. Es wurde natürlich noch turbulenter. Ich erinnere mich an eine Beschreibung, wie sehr die Gründer über die Treppe klagten. Treppe? Sie ließen die Zutaten anliefern und mussten die Waren in den ersten Stock schleppen. Ins damalige Office/Lager. Irre, oder? Das ist natürlich alles längst Geschichte.</p>
<p>Mich freut es, dass die drei es gepackt haben im wahrsten Sinne des Wortes. Ich esse nach wie vor ungerne Müsli, aber ich bin nur einer. Auf dass es weiterhin so bleiben möge! Was Müsli-Esser futtern? Das zeigt <a href="http://egoo.de/musli-zutaten-visualisierung.html" target="_blank">diese Visualisierung auf</a>.</p>
<p>Ich wünsche Euch weiterhin viel Erfolg, irgendwie doch mal weniger Stress eines Jahres und bleibt vor allen Dingen so wie Ihr seid, höchstens besser aber nicht schlechter.</p>
<p><a href="http://www.mymuesli.com/blog/2012/04/30/wir-feiern-5-geburtstag/" target="_blank">Herzlichen Glückwunsch</a>!</p>
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		<title>Ein Sascha allein macht noch kein Blog</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 07:22:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
				<category><![CDATA[robs-blog]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn der größte Netz-Selbstdarsteller auf Spon einen Beitrag verfasst und merkt, dass damit er ankommt, macht ein Selbstdarsteller was? Klar, er spielt das Lied auf der Bühne erneut. In dem Fall auf der re:publica. Viele fanden und finden das toll. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Wenn der größte Netz-Selbstdarsteller auf Spon einen <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,827995,00.html">Beitrag verfasst</a> und merkt, dass damit er ankommt, macht ein Selbstdarsteller was? Klar, er spielt das Lied auf der Bühne erneut. In dem Fall auf der <a href="http://www.spiegel.de/video/re-publica-sascha-lobo-haelt-einen-ueberraschungsvortrag-video-1194155.html">re:publica</a>. Viele fanden und finden das toll. Schön. Schadet den Blogs sicher nicht. Nutzt es was? </p>
<p>Was war die Kernmassage? Euer Blog ist Euer Haus, das ist gut und besser, weil man auf Facebook, Twitter und sonstwo nur zur Miete wohnt. Also nutzt eigene Webseiten aka Blogs (als Beispiel für einfach pflegbare Webseiten).</p>
<p>Ich habe kein Problem mit mehr Blogs, kein Problem mit Selbstdarstellern, noch ein Problem mit heißer Luft. Es ist nur heiße Luft, mehr nicht. Ich habe ein Problem mit denjenigen, die etwas gut und toll finden, dann aber doch nur labern, liken, sharen statt ausdauernd am Ball bleiben, wenn sie angeblich von einer Sache so überzeugt sind. Eintagsfliegen-Bekundungen sind ohne nachhaltigen Wert und Beitrag. Heute ist es das, was mal populär war, morgen ist es ADHS-technisch was anderes, was mal populär war. Hoppel hoppel. Persistenz? Ausdauer? Am Ball bleiben? Fehlanzeige. Morgen wird das Gelaber von mehr kleinen, sexy tollen Blogs vergessen sein. Keine Substanz.</p>
<p>Hast Du schon mal ein Event aufgezogen, um Bloggern und Interessenten zu helfen? Du verlinkst stetig seit Monaten und Jahren auf andere Blogs? Du gibst Tipps und Hinweise? Du hilfst beim Kontakten? Du redest Dir trotz aller Widerstände den Mund fuselig? Du gibst nie auf? Du sagst &#8220;uns&#8221;, &#8220;man&#8221; und &#8220;wir&#8221;, meinst aber nicht Dich? Gehst stattdessen selbst voran, weil Du Dich meinst und nicht uns und euch? Willkommen im Club derer, die tun was sie meinen und sagen statt sich selbst darzustellen und mitzuschwimmen? Mein Respekt! </p>
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		<title>Ich habe die Weisheit mit dem Löffel gefressen</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 11:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; nicht :) Doch hin und wieder stehe ich auch gerne da und behaupte etwas. Von dem ich überzeugt bin. Oder jemand anders. Daran lässt es sich gut reiben. Allerdings dürfte jedem vernunftbegabten Menschen klar sein, dass es nicht die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>&#8230; nicht :) Doch hin und wieder stehe ich auch gerne da und behaupte etwas. Von dem ich überzeugt bin. Oder jemand anders. Daran lässt es sich gut reiben. Allerdings dürfte jedem vernunftbegabten Menschen klar sein, dass es nicht <em>die</em> Weisheit und <em>die</em> Erkenntnis gibt. Du kannst gerne jeden Menschen erfassen, wie er tickt. Doch sobald du fertig mit dem Erfassen bist, wirst du von vorne beginnen dürfen. Es hat sich nämlich wieder alles geändert seitdem du unterwegs warst. </p>
<p>Genau aus diesem Grunde gefällt mir das neue Blog namens &#8220;<a href="http://richtigesleben.wordpress.com/" title="richtiges leben">richtigesleben</a>&#8221; von Sweelin Heuss.<br />
<a href="http://richtigesleben.wordpress.com/"><img src="http://www.robertbasic.de/upload/thesunisup.jpg" alt="richtiges leben" title="thesunisup" width="550" height="153" class="alignnone size-full wp-image-1656" /></a></p>
<p>Das <a href="http://richtigesleben.wordpress.com/about/">About</a> sagt genau das, was ich wirklich denke:</p>
<blockquote><p>Natürlich gibt es kein richtiges Leben. Es gibt auch kein falsches Leben. Ich weiß vom Leben nur, dass wir es ständig bewerten wollen. Was eigentlich Unsinn ist, denn das Leben ist ungefähr so greifbar wie ein Lachs, den man mit bloßen Händen packen möchte, um ihn zu häuten, zu filettieren und seinem Schicksal im Kochtopf zuzuführen. Bitte mal probieren: Geht nicht wegen der krassen Schleimschicht. Damit wären wir beim Thema: Es gibt richtiges Essen und es gibt richtige Bücher. Und ich könnte ewig so weitermachen, wenn es um Fragen der Geschmacksbildung geht. Manchmal gibt es übrigens auch richtige und falsche Standpunkte. Das interessiert mich aber weniger. Sondern eher die umgedrehte Perspektive –  quasi auf dem Kopf stehend einem Lachs zuzusehen, wie er freiwillig in den Kochtopf schwimmt.</p></blockquote>
<p>Ich habe lange auf ein solches Blog warten müssen. Auf exzellente Texte, die hungrig machen. Auf Denken, Nachdenken und &#8230; Essen :) Zur Beloohnung und zum Abschluss gibt es ein Kochrezept. Ja, ein Kochrezept! Das für sich ist schon eine Art Unikat (nicht einzigartig da draußen, es gibt wirklich schon alles). Kombiniert mit der multipolaren und unverbissenen Sicht auf unterschiedliches Leben sticht das Blog schon von Beginn aus der Masse. </p>
<p>Merkt Euch den Namen, ich bin sicher, wir werden mehr davon hören.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Müssen Frauen relevante Blogger sein?</title>
		<link>http://www.robertbasic.de/2012/05/muessen-frauen-relevante-blogger-sein/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 08:41:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Nuf schreibt &#8211; übrigens eine waschechte Frau &#8211; auf ihrem Blog, dass Frauen in der Blogospähre allgemeinhein nicht genügend Relevanz beschieden wird: Ich mag Vielfalt. Ich mag eine bunte Blogosphäre und dazu gehört, dass Frauen wie Männer wahrgenommen werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://dasnuf.de/wunderbare-technikwelt/relevanz-und-firlefanz/">Das Nuf schreibt</a> &#8211; übrigens eine waschechte Frau &#8211; auf ihrem Blog, dass Frauen in der Blogospähre allgemeinhein nicht genügend Relevanz beschieden wird:</p>
<blockquote><p>Ich mag Vielfalt. Ich mag eine bunte Blogosphäre und dazu gehört, dass Frauen wie Männer wahrgenommen werden. Dass sowohl Technikthemen als auch Gesellschaftsthemen Platz finden, dass es nicht nur um die neusten Gadgets, Urheberrecht und Netzpolitik im Web geht, sondern dass auch z.B. Kinder, Katzen, Kunst und Essen.</p>
<p>Und das hängt leider an der Thematik Zugriffszahlen und die Wahrnehmung anderer Themen (und Frauen in der Blogosphäre) wiederrum spiegelt sich in der Art und Weise wieder, wie dann auch z.B. das Fernsehen über Events wie die re:publica berichtet, wie z.B. N24, die in 40 Minuten Beitrag eine einzige Frau befragen und diese im Gegensatz zu den befragten Männern nicht mal mit Namen nennen.<br />
&#8230;<br />
Dennoch. Ich bin immer interessiert an neuen Blogs und an Themen, zu denen ich im Alltag wenig Schnittmengen habe, einfach weil ich persönlich das Gefühl habe mich nur weiter entwickeln zu können, wenn ich immer wieder Neues aufnehme und deswegen mag ich die einseitige Darstellung der Blogosphäre oder des Internets nicht. Das Internet ist eben nicht nur iPhone, ACTA und Urheberrecht.</p></blockquote>
<p>Ich stelle mir dabei die Frage, warum Frauen per se relevant sein müssen? Warum müssen irgendwelche Themen relevanter als andere sein, nur weil sich laut Das Nuf Frauen damit mehr beschäftigen? Haben Frauen andere Gehirne? Andere Sichtweisen als Männer? Können Frauen zu einer besseren Welt mehr beitragen als Männer? Was ist überhaupt daran wichtig, ob ein weiblicher oder männlicher Blogger was zu melden hat? Zentral ist dabei für mich der Gedanke und Versuch, es am Geschlecht aufzuhängen. Das erscheint mir irgendwie archaisch. </p>
<p>Schon der Gedanke daran kommt gezwungen macho-mäßig herüber. Mir persönlich wäre es zudem extrem peinlich, wenn mich jemand als Quoten-Mann zu einem Thema einladen oder befragen würde. Dem würde ich den Stinkefinger zeigen. Entweder ist man an mir interessiert, weil ich was zu sagen hätte, nicht aber weil ich eine Quote als Pimmel-Zugehöriger zu erfüllen habe. Meine Eier machen mich weder relevant noch interessant. Ich werde aber nicht auf die Barrikaden steigen und flennen, dass man mir nicht zuhört und mich nicht beachtet, weil ich ein Mann bin. Ich kann höchstens und maximal nachdenken, warum mein Geblogge niemanden erreicht. </p>
<p>Also, ich sehe keinen einzigen Grund auf den ersten Blick, warum Frauen relevanter werden müssen oder sein wollen. Solange man sich am Geschlecht aufhängt. Entscheidender ist mehr die Frage, was man inhaltlich zu sagen hat. Und ob es ankommt. Ist es eine Frau, die mir erklärt, warum dies und das so oder so zu sehen ist? Oder ist es ein Mann? Ist mir doch völlig wumpe. Sags und mach! </p>
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		<title>meine re:publica 2012</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 08:45:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die diesjährige re:publica war für mich ein Oberhammer. Ich habe lediglich zwei öffentliche Sessions besucht (Telekom Hilft und Crowdfunding), den Rest der Zeit habe ich ausschließlich von morgens bis abends mit &#8220;privaten Sessions&#8221; verbracht und mich mit einer unzähligen Menge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Die diesjährige re:publica war für mich ein Oberhammer. Ich habe lediglich zwei öffentliche Sessions besucht (Telekom Hilft und Crowdfunding), den Rest der Zeit habe ich ausschließlich von morgens bis abends mit &#8220;privaten Sessions&#8221; verbracht und mich mit einer unzähligen Menge an Teinehmern unterhalten können. Und sehr genossen! Ich war selten so befriedigt.</p>
<p>Es ist schon seit Jahren so, dass ich aus den öffentlichen Sessions kaum noch Impulse oder Know-how herausholen kann. Statt 45 Minuten schweigend und zuhörend herumzusitzen tausche ich mich lieber mit anderen aus. Diese Art von Sessions bringen mir weitaus mehr, gerade an Know-how, das in der Form so niemals auf der öffentlichen Bühne zu vernehmen wäre. Wenn man so will, ist jeder Teilnehmer für sich eine gigantische Session-Bühne im Sinne der Intensität, Vielfalt und Einblicke, kaum vergleichbar mit den konstruierten Bühnen-Sessions.</p>
<p>Wie das bei mir ablief? Lassen wir mal die privaten Sessions außen vor. Die sind natürlich immer dabei. </p>
<p>Mit die besten Business-Talks hatte ich u.a. mit einem überaus sympathischen Hornbach-Mitarbeiter. Wir unterhielten uns über eine geplante Hornbach-Aktion, die abseits der üblichen Social-Media blablas erfrischend war. Und auch 100% zu Hornbach-Klientel passt.</p>
<p>Mit die ungewöhnlichste Privatsession fand im Parkhaus um die Ecke statt. Zusammen mit drei Daimler-Mitarbeitern und zwei re:publica Teilnehmern unterhielten wir uns im Testwagen rund um das jetzige und kommende Command Online System im Mercedes. Nebenbei wurde dann auch gleich eine brandneue App aufgespielt. Es handelt sich hierbei um einen Parkhaus-Finder. Der nicht nur die Anzahl der freien Plätze anzeigt, sondern gleich die Öffnungszeiten und Gebühren mitliefert. Ein Knopfdruck und schon navigiert man dahin. Es dürfte klar sein, dass Abrechnung und Reservierung Service-Ideen sind, die für Kunden im automobilen Premiumsegment auf der Hand liegen. Wir werden eine Reihe von Änderungen im PKW der nächsten zehn Jahre beobachten können, was dem Normalo draußen nicht einmal ansatzweise klar ist. Aber den sich zügig ändernden Anforderungen an Mobilität geschuldet sein wird.</p>
<p>Mit einem anderen Teilnehmer ging es um ein mögliches Barcamp rund um eine altehrwürdige Branche, die erwartungsgemäß nicht dem digitalen Zeittakt des alles überrollenden Webs folgen will und mag. Wozu auch. Es hat Gründe. Man verdient fett und gut, selbst Webseiten sind da schon eigentlich nur ein Anhängsel. Geschweige denn hyperventilierende Facebook-Pages. Dennoch kann und wird das Barcamp Sinn machen. Es kommt auf den Zuschnitt an.</p>
<p>Das waren nur wenige Ausschnitte aus den Talks. Stellt Euch einfach den Tag so vor, dass ihr von 9 Uhr morgens bis 9 Uhr abends draußen herumsteht und nonstop am Quatschen seid, maximal 5 Minuten Pause zwischen den Einzeltalks liegt. Dann bekommt ihr eine ungefähre Ahnung.</p>
<p>Was auch sehr schön ist, ein sehr angenehmer Nebeneffekt, aber mir sehr wichtig: Die Menschen kommen nicht mehr auf mich zu und quasseln mich mit dem Alpha-Blogger Gedöns voll. Ich kann mich endlich als Person und als Robert und nicht mehr in der unnötigen Rolle einer Fremdbildperson frei unterhalten. So passierte es mir nicht nur einmal, dass Teilnehmer mit den Worten auf mich zukamen &#8220;<em>&#8230;habe mich damals nicht getraut Dich anzusprechen, weil du sicher schwer beschäftigt / keine Zeit / kein Interesse&#8230;</em>&#8220;. Mein Glänzen in den Augen könnt Ihr Euch sicher vorstellen. Viele wissen auch nicht mehr um mein altes Blog, was ganz und gar wundervoll ist. Endlich frei. Und die Presseanfragen haben ein nicht mehr störendes Maß angenommen und wurden &#8211; wenn sie denn reinkamen &#8211; auf das Abstellgleis geschoben. Die Pressemenschen finden genügend und ausreichend Mikro- und Kamera-affine Menschen auf solchen Events. </p>
<p>So war meine re:publica eine höchst individuelle Veranstaltung. Ungemein befriedigend, erhellend, inspirierend, meine Neugier stillend, über Menschen, Vorstellungen und Ideen etwas zu erfahren. Volle Ladung. </p>
<p>Ganz großen Dank an die <a href="http://re-publica.de/12/">Orga, Helfer und an die Sponsoren der re:publica</a>!!! Freue mich auf 2013.</p>
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		<item>
		<title>Skoda CitiGo: Its an ALDI</title>
		<link>http://www.robertbasic.de/2012/04/skoda-citigo-its-an-aldi/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 22:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stellt Euch vor, Ihr geht in den ALDI. Stellt Euch weiterhin vor, Ihr kauft das, was Ihr immer kauft und geht damit nach Hause. Ihr bekommt das, was Ihr für den Preis erwartet. Nicht viel, aber gut genug, um es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Stellt Euch vor, Ihr geht in den ALDI. Stellt Euch weiterhin vor, Ihr kauft das, was Ihr immer kauft und geht damit nach Hause. Ihr bekommt das, was Ihr für den Preis erwartet. Nicht viel, aber gut genug, um es zu essen. Ihr könnt natürlich auch zum Edel-Metzger Eures persönlichen Gaumen-Vertrauens gehen und entsprechend mehr für das bekommen, was ihr eben dann erwartet habt. Besseres Fleisch für mehr Geld. Und so sieht das Fleisch aus dem ALDI aus:<br />
<img src="http://www.robertbasic.de/upload/scg_2.jpg" alt="Skoda Citigo" title="Jens Skoda Citigo" width="500" height="375" class="size-full wp-image-1645" /></p>
<p><a href="http://www.robertbasic.de/upload/scg_2.jpg"><img src="http://www.robertbasic.de/upload/scg_2.jpg" alt="Skoda Citigo" title="Skoda Citigo" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1650" /></a><a href="http://www.robertbasic.de/upload/scg_3.jpg"><img src="http://www.robertbasic.de/upload/scg_3.jpg" alt="Skoda Citigo" title="Skoda Citigo" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1650" /></a><a href="http://www.robertbasic.de/upload/scg_4.jpg"><img src="http://www.robertbasic.de/upload/scg_4.jpg" alt="Skoda Citigo" title="Skoda Citigo" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1650" /></a><a href="http://www.robertbasic.de/upload/scg_5.jpg"><img src="http://www.robertbasic.de/upload/scg_5.jpg" alt="Skoda Citigo" title="Skoda Citigo" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1650" /></a><a href="http://www.robertbasic.de/upload/scg_6.jpg"><img src="http://www.robertbasic.de/upload/scg_6.jpg" alt="Skoda Citigo" title="Skoda Citigo" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1650" /></a></p>
<p>Genauso verhält es sich mit dem neuen Skoda CitiGo. Es ist eine im Verhältnis zu anderen Autos günstige Packung für 9.450 Euro. Die Ihr mit bisserl Sonderpepp auf ca. 11.000-13.000 Euro bringen könnt. Die gleiche Packung bekommt ihr im Grunde genommen auch beim Lidl oder Netto. Gleicher Inhalt, nur andere Verpackungsschablonen und kleinere Unterschiede an weiteren Stellen. Hier eben bei VW und bei Seat. Für mehr oder minder den nahezu gleichen Preis zwischen 9.000-11.000 Euro.</p>
<p>VW nennt es &#8220;Up&#8221;, Seat &#8220;Mii&#8221; und Skoda wollte es halt langatmig mit &#8220;CitiGo&#8221; haben. Die drei Unternehmen laufen schließlich unter einem Dach und greifen auf die gleiche Basispackung zurück, um ihren Stadtflitzer an den Mann zu bringen. Skoda versucht es über die eher nüchterne Tour, Seat etwas temperamentiger und VW etwas lifestyliger. Das war es schon im Grunde genommen, was die Packung mit gleichem Inhalt angeht. </p>
<p>Konkret? Der Skoda kommt mit zwei Motoren daher, einer mit 60 und einer mit 75 PS. Platz genug für 2 Personen vorne, Platz für zwei etwas kleinere Personen hinten. Obwohl das Auto mit unter 4 Metern Länge nur Mitleid bei den Besitzern von 5-Meter Schlitten erregt (die für den Mehr-Meter lockern bis zu stolzen 90.000 Mehreuros aufbringen, sie müssen daher so tun als ob der Mehrmeter dann auch mehr bedeutet), ist der Innenraum völlig ausreichend. Der Trick ist einfach: Man bappt die Räder soweit wie nur möglich an die Enden des Wagens, verbaut den Motor quer und tritt dem Heck in den Hintern. Schon hast Du mehr Platz für den Innenraum! </p>
<p><a href="http://www.robertbasic.de/upload/scg_7.jpg"><img src="http://www.robertbasic.de/upload/scg_7.jpg" alt="Skoda Citigo" title="Skoda Citigo" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1650" /></a><a href="http://www.robertbasic.de/upload/scg_8.jpg"><img src="http://www.robertbasic.de/upload/scg_8.jpg" alt="Skoda Citigo" title="Skoda Citigo" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1650" /></a><a href="http://www.robertbasic.de/upload/scg_9.jpg"><img src="http://www.robertbasic.de/upload/scg_9.jpg" alt="Skoda Citigo" title="Skoda Citigo" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1650" /></a><a href="http://www.robertbasic.de/upload/scg_10.jpg"><img src="http://www.robertbasic.de/upload/scg_10.jpg" alt="Skoda Citigo" title="Skoda Citigo" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1650" /></a><a href="http://www.robertbasic.de/upload/scg_11.jpg"><img src="http://www.robertbasic.de/upload/scg_11.jpg" alt="Skoda Citigo" title="Skoda Citigo" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1650" /></a><a href="http://www.robertbasic.de/upload/scg_12.jpg"><img src="http://www.robertbasic.de/upload/scg_12.jpg" alt="Skoda Citigo" title="Skoda Citigo" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1650" /></a></p>
<p>Das heißt dann aber auch für den Kofferraum, nur ein Asyl zu bekommen. Der Kofferraum bringt es auf gewagte 250 Liter. Kein Monstrum, mit umgeklappter Rücksitzbank passen dann aber fast 1.000 Milchpackungen rein. Oder ein Jens Stratmann, der auch den <a href="http://www.rad-ab.com/2012/04/26/fahrbericht-test-skoda-citigo-2012-eine-blog-reise-mit-hindernissen/">CitiGo testfahren</a> durfte:<br />
<a href="http://www.rad-ab.com/2012/04/26/fahrbericht-test-skoda-citigo-2012-eine-blog-reise-mit-hindernissen/"><img src="http://www.robertbasic.de/upload/scg_1.jpg" alt="Jens Skoda Citigo" title="Jens Skoda Citigo" width="500" height="378" class="size-full wp-image-1645" /></a><br />
Beim Jens findet Ihr weitere, knackige Bilder zum Skoda ;)</p>
<p>Das Notwendigste ist drin. Die 5-Gangschaltung schaltet, und das sogar überraschend gut. Der Motor bewegt den Wagen halt, ohne den Hormonspiegel des Fahrers zu verändern. Das Fahren gestaltet sich &#8230; was erwartet Ihr jetzt&#8230; wie ein Porsche und Mercedes zugleich? Er fährt von A nach B, man kommt auch von A nach B, dazu sicher und hinreichend gut. Ich hätte es mir viel schlimmer vorgestellt, war positiv überrascht. Weiter. Der Innenraum hat Raum. Das Wort Design beim Innenraum-Design wäre übertrieben. Es quietscht und knarrzt dafür nichts, das hält wie erwartet die Klappe und schweigt vor sich dahin. Was man bei dem Preis womöglich schon eher erwartet hätte, dass es redseeliger sein würde. </p>
<p><a href="http://www.robertbasic.de/upload/scg_13.jpg"><img src="http://www.robertbasic.de/upload/scg_13.jpg" alt="Skoda Citigo" title="Skoda Citigo" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1650" /></a><a href="http://www.robertbasic.de/upload/scg_14.jpg"><img src="http://www.robertbasic.de/upload/scg_14.jpg" alt="Skoda Citigo" title="Skoda Citigo" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1650" /></a><a href="http://www.robertbasic.de/upload/scg_15.jpg"><img src="http://www.robertbasic.de/upload/scg_15.jpg" alt="Skoda Citigo" title="Skoda Citigo" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1650" /></a><a href="http://www.robertbasic.de/upload/scg_16.jpg"><img src="http://www.robertbasic.de/upload/scg_16.jpg" alt="Skoda Citigo" title="Skoda Citigo" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1650" /></a><a href="http://www.robertbasic.de/upload/scg_17.jpg"><img src="http://www.robertbasic.de/upload/scg_17.jpg" alt="Skoda Citigo" title="Skoda Citigo" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1650" /></a></p>
<p>Also, wie gesagt, es ist halt ein ALDI-Auto, das hält, was es bietet. Wer mag, darf aus dem ALDI-Paket einen LIDL machen. Dazu bietet sich das Navi-System an, was zusätzlich mediale und fahrbezogene Features bietet. Ein weitere Technikausstattung bringt 20% Verbrauchsersparnis ein. Notorische Spätbremser lassen sich mittels einem <a href="http://0511web.de/2012/04/26/bremstest-auto-diva-fuss-gegen-automatischen-bremsassistent-beim-citigo/">Bremssystem vor einem Crash bewahren</a>, das bis maximal 30 KM/h greift. Nicht ab 30, sondern bis 30. <a href="http://0511web.de/2012/04/26/bremstest-auto-diva-fuss-gegen-automatischen-bremsassistent-beim-citigo/">Das führt Euch Nicole vor</a>, die Pappmaschewände zu Fall bringen &#8220;wollte aber nicht konnte&#8221;, weil das System aufmerksam bleibt.</p>
<p>Wer demnach nicht die Packung aus dem ALDI will, sollte statt 9.450 mit ca. 11.000-12.000 LIDLezing-Aufschlag rechnen. </p>
<p>Lohnt sich auf alle Fälle, so oder so! Der Skoda ist ein unaufgeregtes Auto, das seinen Dienst für&#8217;s knappe Geld verrichtet, qualitativ natürlich weit von den Billigkleinautos der 70er Jahre entfernt ist, mit ca. 5-6 Litern auskommen sollte, den Geldbeutel schont und niemanden enttäuschen wird. Für mehr reicht es nicht. Wozu auch? Es ist halt ein sehr rationales Auto. </p>
<p>Was sagen die anderen Blogger-Kollegen dazu?<br />
Veight.de: <a href="http://veight.de/20120426/skoda-citigo-erster-fahrbericht/">Skoda Citigo im Test in Hamburg – Der attraktivere Up</a><br />
passion:driving: <a href="http://passiondriving.de/2012/04/26/kleiner-cityfloh-skoda-citigo-im-fahrbericht/">Kleiner Cityfloh – ŠKODA Citigo im Fahrbericht</a><br />
Autofahrer Zeitung: <a href="http://autofahrer-zeitung.de/der-skoda-citigo-im-fahrbericht-83303/">Der Škoda Citigo im Fahrbericht</a></p>
<p>Was ich allerdings nicht verstehe: Im Internet gibt es keine Regel, die besagt, dass günstige Webseiten langweilig aussehen müssen. Warum das für Skoda gilt, weiß ich nicht. Ich glaube nicht, dass es eine Regel gibt, die gut bezahlte Designer und Controller davon abhält, etwas mehr Pepp einzubauen. Auch eine Milchpackung kann man schön machen. Ihr versteht schon. Es ist nicht mein Design. Weder der Seat Mii, noch der VW Up noch der Skoda CitiGo (warum eigentlich mit &#8220;i&#8221; statt mit einem &#8220;y&#8221;?). Aber gut. Rational alles bestens, emotional alles flatline. Für mich. Aber ja doch, es gibt sicher Geschmäcker, die sogar unterschiedlich sein sollen. </p>
<p><em><strong>Belassen wir es einfach dabei: Its an ALDI! Und damit fährt man verdammt gut!</strong></em></p>
<p><em>Standard-Disclosure</em>: Skoda hat mehrere Blogger eingeladen, den neuen CitiGo in Hamburg zu testen. Für die Reisekosten kam Skoda auf.</p>
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		<title>Wenn Sohnemann bloggt</title>
		<link>http://www.robertbasic.de/2012/04/wenn-sohnemann-bloggt/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 07:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
				<category><![CDATA[robs-blog]]></category>
		<category><![CDATA[bloggen]]></category>
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		<category><![CDATA[kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Jüngster hatte mich nach ausdauernden Bitten (seit Weihnachten!) überzeugt, ein Blog für ihn aufzusetzen: &#8220;jompa blogger&#8220;. Schon vor Weihnachten kam er fordernd zu mir und meinte &#8220;Papa, schenke mir bitte ein Blog!&#8220;. Öhm, ein Blog statt Games? Ich war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://jompablogger.wordpress.com/2012/04/16/meine-katze/"><img src="http://www.robertbasic.de/upload/church.jpg" alt="Katze" title="church" width="250" height="174" class="alignleft size-full wp-image-1642" /></a>Mein Jüngster hatte mich nach ausdauernden Bitten (seit Weihnachten!) überzeugt, ein Blog für ihn aufzusetzen: &#8220;<strong><a href="http://jompablogger.wordpress.com/" title="jompa blogger" target="_blank">jompa blogger</a></strong>&#8220;. </p>
<p>Schon vor Weihnachten kam er fordernd zu mir und meinte &#8220;<em>Papa, schenke mir bitte ein Blog!</em>&#8220;. Öhm, ein Blog statt Games? Ich war baff! Was war denn hier passiert? Nachdem ich aber seine Beweggründe vernommen hatte, mochte ich zunächst nicht einwilligen. </p>
<h3>Die Grundüberlegungen</h3>
<p>Ihm ging es um die Mechanik, die er im Netz sehr wohl registriert hatte. Blogger bekommen Produkte, werden eingeladen und verdienen manchmal etwas über Werbebanner. Ergo stellte er die einfache Formel auf &#8220;<em>Bloggen = XBox-Spiele + Taschengeld</em>&#8220;. Seine blauen Augen strahlten verschmitzt durch die Harry Potter-Brillengläser. Mir aber war der Beweggrund nicht hinreichend genug. Im Gegenteil! Sollte mein Sohnemann etwa einer dieser Schnorrer-Blogger werden, die es nur aus diesem Grunde tun? Statt an der Freude zum Austauschen, am Dialog, am Lernen und Wissen? Zwei Vorstellungswelten kollidierten miteinander. </p>
<p>Und wir hatten uns nicht nur einmal wegen ethischen Vorstellungen in den Haaren gelegen. Klar, logischerweise würde er an ganz andere Dinge denken, wenn er anfängt. Dann steht die Entdeckung der Möglichkeiten im Fokus, die einen auf ganz andere Pfade bringen. Insofern war ich nur zu Beginn sehr skeptisch und nahm seine Anlassmotivation als willkommenen Anschub, tatsächlich ein Blog für ihn aufzusetzen. Sollte er ausdauernd am Ball bleiben und nicht aufgeben zu &#8220;nerven&#8221;. Da er das mehrere Monate lang tat, wurde mir klar, dass es kein Eintagsfliegenwunsch ist.</p>
<p>Ausserdem &#8211; bis zum Aufsetzen des Blogs &#8211; kamen zwei Sonderpunkte hinzu: Er ist neun Jahre alt. Alleine ein Kind auf das Netz loszulassen, schmeckte mir per se nicht. Dann auch noch bloggend durchs Netz ziehend! Aber ok, das ließe sich steuern, technisch und erzieherisch regeln, wenn man darüber rational nachdenkt. Thema gehakt und erkläre ich gleich weiter unten, wie wir es gelöst haben. Der zweite Punkt wog schwerer. Wenn Sohnemann bloggt, kommen dann nicht die Pappnasen, die der Meinung wären, &#8220;Papa-der-alles-verkauft&#8221; monetarisiert nun seinen Sohn, ? So wie manch ein Star für Bares Bilder von seinen Kindern machen lässt (was ekelhaft ist)? Sollte Sohnemann tatsächlich eines Tages zu dem Punkt kommen, dass er sein Taschengeld aufbessert oder aus unerfindlichen, medialen Gründen der Kleine fokussiert wird, dann würden auch diese Kenner kommen. </p>
<p>Ich habe mich letztlich gefragt, was mir wichtiger ist? Dass Sohnemann in vielerlei Hinsicht vom Schreiben lernen wird, vom Umgang mit Dritten via Netz mehr Einstellungen zu den Dingen dieser Welt erfährt (sich selbst dadurch reichhaltiger entwickeln kann, womöglich toleranter und offener wird als andere), wie man Geschichten interessant gestaltet, wie Menschen miteinander umgehen können, wie man mittels Technik im digitalen Raum eigene Präsenzen schafft, wie man allgemein technisch publiziert, wie man grammatikalisch besser wird, und und und. Oder ist es mir wichtiger, was andere über mich denken könnten? Als ich mir diese Frage stellte, war die Antwort schnell gefallen: Ok, probieren wir es!</p>
<h3>Die Umsetzung</h3>
<p>Ich habe mich für WordPress.com entschieden, da es technisch inklusive Kontrollmöglichkeiten alles das bietet, was ich brauche. Wenig Zeit in Anspruch nimmt, ein Design auszuwählen und anzupassen, die Widgets und Plugins sind ebenso schnell installiert und angepasst. Sämtliche Kommentare werden moderiert und von mir eingesehen. Kommt mir jemand zu komisch, wird das Ding entfernt. Bilder vom Sohn werden nicht ins Netz gestellt. Ebenso wenig sein Name. </p>
<p>Wir haben gemeinsam das Design ausgesucht, sind die Plugins und ihre Funktionen aber auch Wirkweisen durchgegangen. Ebenso haben wir uns natürlich mit der Bedientechnik beim Publizieren selbst befasst. Dazu gehört auch das Handling von Bildern inklusive IrfanView, um die Bilder zurechtzuschneiden.</p>
<p>Mein Prinzip dabei ist: Zu Beginn lasse ich ihn spielerisch an die Sache herangehen und mische mich kaum ein. Nur bei der Rechtschreibung muss ich nachhelfen. Und ich zeige ihm ganz Gemach Stück für Stück, wie er technisch publiziert (sprich: Was kann WordPress.com alles, wie lädt man Bilder hoch, wie bearbeitet man Bilder, wie macht man Schrift fett usw.). Bei den Artikeln vermittel ich ihm lediglich auf Nachfragen Hinweise, versuche ihm den Zauber verschriftlichter Gedanken aufzuzeigen: Wie kann er Reaktionen erzeugen, Emotionen anpsrechen, wie kann er es so oder so herum angehen, wie aufbauen. All das, was dazu gehört, dass er in der Lage ist, die Sache zu verstehen: Auf der Bühne ein unsichtbares Publikum bespielen, wenn man dieses Bildnis nehmen möchte. </p>
<p>Und, natürlich lassen wir uns dabei Zeit. Er wird Monate und Jahre brauchen, bis er soweit ist, dass er völlig alleine ins Netz bloggen und kommentieren kann. Und bis er sein Baumhäuschen verlassen kann, um an anderen Stellen aktiv zu werden (er will jetzt schon unbedingt auf Facebook, damit er besser für seine Artikel trommeln kann).</p>
<h3>Mein erstes Fazit</h3>
<p>Ob er am Ball bleibt? Bisher macht es ihm natürlich tierisch Spaß, &#8220;ständig&#8221; (relativ natürlich;) fragt er mich, ob Kommentare eingegangen sind. Ob das überhaupt jemand gelesen hat. Und kommt beim Schreiben wieder mal strahlend auf mich zu, wenn er was Neues ausgeheckt hat. So hatte er für sich den Cliffhanger entdeckt. Oder ansatzweise Comics imitiert (viele Bilder + Text kombiniert). </p>
<p>Ich schaue mir das natürlich stolz an und muss sagen, dass es bisher die richtige Entscheidung war. Ich sehe es nicht verbissen, er ebenso wenig. Wenn es für ihn funzt, go, wenn nicht, dann ist es ein Leichtes, das Blog links liegen zu lassen wie ein langweilig gewordenes Spielzeug. Ich habe mich als Blogger natürlich schon zig Male gefragt, wie es wäre, wenn Deine Kinder bloggen würden. Ich dachte nicht, dass ich so schnell eine Antwort auf die Frage bekomme. Es fühlt sich schon sehr cool an. Solange er Spaß und Nutzen dran hat, freut es mich. </p>
<h3>Seine ersten Schritte</h3>
<p>Tja, da hat er nun sein eigenes Blog namens &#8220;<a href="http://jompablogger.wordpress.com/" title="jompa blogger" target="_blank">jompa blogger</a>&#8221; und hat in einer Woche rund fünf Artikel verfasst. </p>
<p>Sein erster Artikel war natürlich Cat-Content &#8220;<a href="http://jompablogger.wordpress.com/2012/04/16/meine-katze/" title="Meine Katze" target="_blank">Meine Katze</a>&#8220;. Er probierte es mit Fettschrift. Warum? Um den Text &#8220;knalliger&#8221; hinzubekommen. Ich für meinen Teil habe ihm beim ersten Artikel über Facebook verholfen, dass es gleich Leser erreicht. Und bei den nachfolgenden auch ganz sachte darauf hingewiesen. Meine Starthilfe für ihn. Er wird es in wenigen Monaten alleine schaukeln schätze ich.</p>
<p>Sein zweiter, dritter und vierter Artikel sind eher Tagebucheinträge:<br />
&#8220;<a href="http://jompablogger.wordpress.com/2012/04/16/mein-heutiger-tagesablauf/" target="_blank">Mein heutiger Tagesablauf</a>&#8220;, &#8220;<a href="http://jompablogger.wordpress.com/2012/04/17/was-heute-geschehen-ist/" target="_blank">Was heute geschehen ist</a>&#8221; (hierbei entdeckte er den Kniff des Cliffhangers) und &#8220;<a href="http://jompablogger.wordpress.com/2012/04/17/fortsetzung-von-was-heute-geschehen-ist/" target="_blank">Fortsetzung von was heute geschehen ist</a>&#8220;.</p>
<p>In seinem fünften Artikel &#8220;<a href="http://jompablogger.wordpress.com/2012/04/21/meine-katze-church/" target="_blank">Meine Katze Church</a>&#8221; versucht er sich erstmalig an einer fiktiver Story.</p>
<h3>Eltern</h3>
<p>Ich hoffe, es hat Euch als Eltern einen Einblick gegeben, wenn Euer Kind bloggen möchte. Eventuell findet Ihr den einen oder anderen Gedanken wieder oder nützlich. Außerdem ist die Publikationstechnik Blog mittlerweile nicht mehr so jung (+10 Jahre ca.) und unsere Kinder werden älter. Früher oder später werden es mehr und mehr Kinder, die auf ihre Eltern zukommen und statt immer nur facebooken auch bloggen wollen. Würde mich freuen von Euch etwas zu hören, wie Ihr das regelt oder was Ihr darüber denkt. Ich für mich brauche nicht eigens zu erwähnen, dass ich es extrem wichtig finde, dass Kinder im Netz früh lernen sich zu bewegen und zu artikulieren (aber ohne diesen Streberzwang mancher Eltern, damit ihre Kinde leistungsfähige Arbeitsroboter werden später, die der Firma einen guten ROI bieten, um &#8220;was Besseres zu werden&#8221;).</p>
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		<title>Wachablösung: Warum die Autoblogger der Autojournalisten-Riege die Zähne zeigen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 10:19:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
				<category><![CDATA[robs-blog]]></category>
		<category><![CDATA[autoindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[autos]]></category>
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		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt unterschiedliche &#8220;Blog-Cluster&#8221; da draußen, die unterschiedliche Entwicklungsstufen und Strukturen aufweisen. So ist die IT-Bloglandschaft weitestgehend ausgeprägt, kaum ein Nischenthema, das nicht besetzt wäre. Ähnliches ist in der Modeblog-Szene zu beobachten, die Frauen haben es verdammt weit gebracht. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Es gibt unterschiedliche &#8220;Blog-Cluster&#8221; da draußen, die unterschiedliche Entwicklungsstufen und Strukturen aufweisen. So ist die IT-Bloglandschaft weitestgehend ausgeprägt, kaum ein Nischenthema, das nicht besetzt wäre. Ähnliches ist in der Modeblog-Szene zu beobachten, die Frauen haben es verdammt weit gebracht.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/steve-umms/4603421478/"><img src="http://www.robertbasic.de/upload/car_and_love.jpg" alt="Scorpion/monster cars spout flames, accompanied by house music" title="car_and_love" width="500" height="370" class="alignnone size-full wp-image-1639" /></a></p>
<p>Aber auch die Autoblogger-Szene entwickelt sich rasant. Zunächst einige Beispiele aus der Autoblogger-Welt, die aufzeigen sollen, mit wieviel Liebe und Herzblut aber auch Expertise die Autoblogger ans Werk gehen:</p>
<ul>
<li>Can Struck aus Köln hat auf seinem Autoblog namens &#8220;Bycan.de&#8221; einen vorzüglichen Bericht über den Honda CR-Z 1.5 verfasst. Ihr werdet draußen lange suchen müssen, um derart viel Liebe zur inhaltlichen Aufbereitung ebenso vorzufinden: <a href="http://bycan.de/index.php/2012/04/16/fahrbericht-honda-cr-z-1-5-ima-jakyll-hyde/" target="_blank">FAHRBERICHT HONDA CR-Z 1.5 IMA: JAKYLL &#038; HYDE</a>.
</li>
<li>
Zum Vergleich zwei professionelle Medienberichte aus der Szene der Etablierten: <a href="http://www.auto-motor-und-sport.de/einzeltests/honda-cr-z-gt-im-test-kompaktes-sportcoupe-mit-hybridantrieb-1912705.html" target="_blank">Auto Motor und Sport</a> und <a href="http://www.focus.de/auto/fahrberichte/tid-19646/fahrbericht-honda-cr-z-wuerze-fuer-den-milden-hybrid_aid_546078.html" target="_blank">Focus</a>. Für meinen Geschmack schmieren diese Artikel gegen den von Can Struck komplett ab.
</li>
<li>
Ein weiteres Beispiel aus der Herzblut-Autoblogger Szene. Bjoern Habegger hat sich ganz und gar wundervoll mit dem neuen <a href="http://mein-auto-blog.de/mein-gott-walter/" target="_blank">Porsche Boxter S &#8220;Mein Gott Walter&#8221;</a> auseinandergesetzt. Und auf seinem für technischer Interessierte orientierten Blog einen <a href="http://autofahrer-zeitung.de/boxster-s-im-ersten-fahrbericht-26356/" target="_blank">detailreichen und informativen Bericht verfasst</a>. Einen Vergleich zu den Etablierten erspare ich Euch aus Scham, da mich die Beiträge der Autojournalisten am Beruf des Schreibhandwerks zweifeln lassen.
</li>
<li>
Dass Blogger die Nähe zum Leser wie Bolle lieben, ist nichts Neues und zeichnet sie extrem gegenüber der Presse aus. Dialog und Nähe ist kein aufgesetztes Kunstwort, es wird gelebt. Nicht aus Liebe zu Traffic- und Klickstreckenzahlen und aus Liebe zum Burgfrieden mit dem Verleger, sondern aus Liebe zum Dialog und Spaß am Teilen eines gemeinsamen Interesses. Dies führt uns Jens Stratmann auf seinem Blog vor. Er hat unmittelbar mit seinen Lesern die zehnteiligen (!!!) <a href="http://www.rad-ab.com/2011/12/05/die-social-media-probefahrt-mit-dem-mercedes-benz-c220-coup-teil-1-von-10/" target="_blank">Testberichte über den Mercedes Benz 220</a> zusammengestellt.
</li>
<li>
Wer bislang dachte, dass Hobbyblogger bezahlten Profijournalisten im Bereich Expertise unterlegen sind, wird am Beispiel von Marc &#8216;Dreikommanull&#8217; Christiansen eines Besseren belehrt. Ich habe schon lange keinen so derart technisch fundierten, detailverliebten und dennoch lebhaften wie auch lebendigen Bericht zu einem eigentlich furztrockenen Thema gelesen. Nämlich wie man heute verbrauchsarm Dank neuer Techniken fahren kann: <a href="http://www.fuenfkommasechs.de/component/content/article/1-latest-news/463-300s-oder-der-tag-an-dem-ich-segeln-lernte" target="_blank">Der Tag an dem ich segeln lernte</a>. Hier kann ich nicht mal mehr von Scham sprechen, was die Autopresse im Vergleich zu diesem Referenz-Content abgeliefert hat.
</li>
<li>
Beim Schreiben in wesentlicher Kopplung mit Charakterköpfen muss sich die Autoblogger-Szene vor niemanden verstecken. Natürlich handelt es sich bei Autos um visuelle und emotional aufgeladene Produkte. Das zarte Pflänzchen der Bewegtbildkunst wächst langsam aber sich auch zu den Autobloggern herüber. So haben meine Bloggerkollegen Jens Stratmann (Blog: <a href="http://rad-ab.com/">Rad-Ab.com</a>) und Jan Gleitsmann (Blog: <a href="http://auto-geil.de" title="Fotograf: Jan Gleitsmann, Auto .. geil" target="_blank">Auto Geil</a>) ein sehenswertes Video auf ihre Art gedreht, abseits der topseriösen und damit meistens langweiligen Videodrehs der TV-Autosender und Autopresse:<br />
<iframe width="500" height="284" src="http://www.youtube.com/embed/QKq1Bo6yVGY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
</li>
<li>
Ja, es ist eine Männerdomäne. Die unten beiligende Liste der Autoblogger zeigt klar auf, dass allzu wenig Frauen mit dabei sein. Allen voran die <a href="http://auto-diva.de/" target="_blank">Auto-Diva</a> und <a href="http://www.the-car-addict.com/" target="_blank">Lisa TheCarAddict</a>. Das stellt zugleich eine in sich eigene Achillesferse da. Männer schreiben für Männer. Denn nur allzu oft wird das Frauenherz beim Schreiben nicht angesprochen, wenn wieder mal Herr Nockenwelle und Mister Bremsverzögerung den Ton angeben. Aber soweit ich das überschaue, arbeiten die männlichen Bloggerkollegen an diesem Thema, sich auch auf die Leserwünsche der Frauen einzulassen. Etwas, das ich bei der Autopresse nicht beobachte.</li>
</ul>
<p>Das war nun also der Beleg, dass die Autopresse erzittern muss, nur weil ich eine Lobesarie angestimmt habe? Ich weiß nicht, ob es sie erzittern lässt, noch ob es morgen zu einer Wachablösung kommt. Ich weiß nur, dass sich gute Produkte durchsetzen. Der Kern eines gutes Content-Produktes ist und bleibt die Schreibe und der Kopf. Beides bringt die Autobloggerszene gepaart mit Herzblut hoch Zehn mit. Eine kaum zu schlagende Kombination. Die aber momentan natürlich im Hintertreffen liegt. Die Gründe und der reality check folgen stande pede.</p>
<h3>Die Etablierten</h3>
<p>Die Autoblogger haben es im Gegensatz zur etablierten Presse (ADAC, Autobild, Auto Motor und Sport, AC&#8230;) nicht einfach, sich in das Segment des Deutschen liebsten Kind voranzutasten. Natürlich finden wir ein Umfeld ähnlich der o.g. Mode- und IT-Medienwelt vor. Print- und angeschlossene Online-Medienauftritte haben sich bereits seit Jahren und Jahrzehnten festgekrallt, ihre Marken und Bekanntheitsgrade geschaffen.  Sie haben demnach einen zeitlichen Vorsprung, der nicht unerheblich ist. Hinzukommen die zahlreichen und gut besuchten &#8220;user generated&#8221;-Seiten aka Auto-Foren, aber auch moderne Plattformen namens &#8220;Carmondo&#8221; und &#8220;Autoplenum&#8221;. Alle scharen sich und buhlen um des Lesers Gunst. Und in diesen Content-Kanalbereich graben sich die Autoblogger zwischen den vielen, mächtigen Betonklötzen voran? </p>
<p>Ein Blick auf die IVW-Daten einiger bekannter Seiten zeigt stolze Besucherzahlen für die Etablierten auf:<br />
<a href="http://ausweisung.ivw-online.de/"><img src="http://www.robertbasic.de/upload/autoivw.jpg" alt="Autoseiten lt. IVW" title="autoivw" width="500" height="424" class="alignnone size-full wp-image-1637" /></a><br />
Die Page Impressions zu Visits betragen sowohl bei AMS und Autobild ca. 14:1, befördert durch die zahlreichen Klickstrecken. Autoblogger weisen aufgrund des typischen Blog-Aufbaus natürlich nicht diese Quoten auf. Sie können nicht einmal annähernd mit den Visit-Zahlen glänzen. Und schon gar nicht bei den Umsatzzahlen, die herkömmliche Automedien mittels Print-Umsätzen (Abverkauf/Abo + Anzeigenvertrieb) verzeichnen. Selbstverständlich sind demnach professionell aufgestellte Verlage jedem einzelnen Autoblogger im Bereich Markenbekanntheit, Besucherzahlen und Vermarktung überlegen. Also doch keine wie im Titel vollmundig angekündigte Wachablösung?</p>
<h3>Die Autohersteller</h3>
<p>Ein weiterer Faktor spielt eine große Rolle. Mit die wesentlichste Informationsquelle sind die Autohersteller. Schauen wir uns zunächst die <a href="http://www.vda.de/de/zahlen/jahreszahlen/allgemeines/" title="Verband der deutschen Automobilindustrie" target="_blank">Wirtschaftskraft dieses Industriesektors</a> an. Die Autohersteller in Deutschland brachten 2011 zusammen rund 350 Mrd. Euro auf die Umsatz-Waage und beschäftigten knapp 720.000 Mitarbeiter. Und sie investierten in Forschung&#038;Entwicklung und Anlagen rund 29 Mrd Euro. </p>
<p>Ich denke, diese Daten alleine sollten verdeutlichen, welche Power in dieser Industrie steckt und welch immense Bedeutung eine markt- und produktbegleitende Kommunikation spielt. Wie hoch sind demnach die Werbeausgaben &#8211; ein Indikator für die Kommunikationsintensität &#8211; der Automobilindustrie in Deutschland über alle Hersteller hinweg? </p>
<p>Laut Nielsen wurden in den ersten <a href="http://www.automobilwoche.de/article/20111029/REPOSITORY/111029932/autoindustrie-erhoht-werbeausgaben" target="_blank">drei Quartalen 2011</a> folgende Spendings verzeichnet:<br />
&#8220;<em>Der deutsche Kfz-Markt hat im dritten Quartal 496,8 Millionen Euro für Werbung in TV, Hörfunk, Zeitungen, Zeitschriften, Kino, Plakat und Internet ausgegeben. In den ersten neun Monaten wurden insgesamt 1,535 Milliarden Euro investiert&#8230; die Autobranche wirbt verstärkt online: Die größte prozentuale Steigerung erzielten in den ersten drei Quartalen die Schaltungen im Internet mit knapp 18 Prozent auf 160,5 Millionen Euro. Die Anzeigen in Fachzeitschriften stiegen um 13,3 Prozent auf 21,7 Millionen Euro an</em>&#8220;. Auch für das erste Quartal 2012 legen sich die Autohersteller mit knapp <a href="http://invidis.de/2012/04/nielsen-werbejahr-2012-startet-freundlich-ausenwerbung-schwachelt/" target="_blank">400 Millionen Euro</a> mächtig ins Zeug.</p>
<p>Interessanterweise gehen die Autohersteller in Deutschland seit letzten Jahr vermehrt auf die Autoblogger zu. Wo bisher die Presse nahezu ausschließlich medial gefüttert wurde, dürfen sich nun Autoblogger auch zu dem Kreis der Belieferten zählen. Was langsam begann und manchmal auch <a href="http://www.robertbasic.de/2010/08/porsche-mit-den-besten-blog-emissionen-zero-null/" target="_blank">sehr witzig zu kommentieren galt</a>, hat sich in kürzester Zeit geändert. Selbst Porsche zuckt vor Bloggern nicht mehr zurück. Daimler, Ford, VW, Honda, Mitsubishi, Audi, Porsche, Fiat, Skoda, Citroen, und und und. Nur BMW zuckt noch bisserl zurück, aber die werden sich von innen weichkochen lassen, sobald sie zunehmend neidisch auf die Erfolge der Bemühungen von Daimler und Audi werden (Wettbewerb macht immer Beine).</p>
<p>Warum die Firmen so voranpreschen? Die Entwicklung hat sich schon lange abgezeichnet. Ihnen wird zunehmend klar, dass im alles entscheidenden Bereich der Markenbildung &#8211; wozu sonst soll man im 21. Jahrhundert diese teuren und kaum genutzten Produkte überhaupt noch kaufen, zumal neue Mobilitätskonzepte zu einem dramatischen Wandel in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts im Automobilsektor führen werden &#8211; das Netz eine immer bedeutendere Rolle einnimmt. Nicht nur beim Stammpublikum, sondern auch beim nachwachsenden Publikum, dem künftigen Käuferklientel. Wer im Internet als Hersteller heute seine Basis besser aufbaut als der Wettbewerber, erringt im Kampf um die Umsatzmilliarden strategische Vorteile. Einen Teil der Vorteile erläutert &#8211; natürlich &#8211; Google in einem <a href="http://www.servicelister.de/_upload/files/1/Google_AutomotiveMarketInsights_2010.pdf" target="_blank">PDF-Sheet</a>. Es ist daher nur naheliegend, auch auf die Autoblogger als moderne Content-Produzenten und nicht nur auf die Facebook-Rasselbande zuzugehen, um es vereinfacht auszudrücken.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Die Zeichen der Zeit stehen für Autoblogger günstig. Sie haben sich ein teures und aufwändiges Hobby ausgesucht. Von A nach B fahren, mühsam testen, mühsam recherchieren, mühsam aufbereiten. Die Autohersteller wachen auf. Die Autopresse verteidigt ihre Position. Die Autoblogger können als kleinere Einheiten agiler und experimentierfreudiger auftreten. Sie haben nicht die Millionen zu verlieren wie die Verlage. Das ist kein unbeachtlicher Vorteil im Sinne des Wettbewerbs, wenn der Konkurrent behäbiger und risikoärmer agieren muss. Selbstverständlich muss man nicht von einer Konkurrenzsituation sprechen, wem das nicht zu eigen ist. Ich glaube nicht einmal, dass es die Autoblogger so sehen. Immerhin verbindet die Presse und die Autoblogger ein gemeinsames Thema. Im ökonomischen Sinne vergleiche ich jedoch die momentane Ausgangsposition von zwei Lagern. Und sie sind zweifellos Fressfeinde in der gleichen Nische. Ob sie sich nun so sehen oder nicht.</p>
<p>Interessant ist übrigens eines ganz besonders: Die Autoblogger bestechen momentan durch die Anfänge  gemeinsamen Agierens. Sie haben sich ihre Plätze im Netz geschaffen, um sich gemeinsam beim Kontakten und Vernetzen zu helfen. Um sich gegenseitig zu unterstützen, zu verlinken und zu planen. Und man tauscht sich nicht nur untereinander aus, man hat auch Gruppen gebildet, die Brücken in die Industrie und in die weite Welt der anderen Blog-Cluster schlagen. Smart und früh, so muss es sein. &#8220;<em>Wer sich nicht vernetzt, der stirbt</em>&#8220;. Das ist zwar mühsam und manchmal aufreibend, aber es ist ein wichtiger und richtiger Weg.</p>
<p>So ist das Ergebnis der gemeinsamen Aktion &#8220;<a href="http://www.robertbasic.de/2012/02/erster-blogger-auto-award-daimlers-reaktion/" target="_blank">Blogger Auto Award</a>&#8221; kein Zufall. Weitere Maßnahmen werden ebenso wenig ein Zufall sein. Immer dann, wenn sich kleinere Marktteilnehmer (im Sinne des Contents) zusammenschließen und damit ihre verschiedenen Schwächen ausbügeln, haben sie am Markt ein Wörtchen mitzureden. Diese kleinen Netze sind ungemein schlagkräftig und beschleunigen Entwicklungen, ermöglichen aber auch Chancen, die der Einzelne so nie hatte. </p>
<p>Demnach? Wachablösung? Nein! Aber die Autoblogger beschleunigen deutlich, zeigen inhaltlich den Etablierten die Zähne. Und die Autoindustrie geht immer schneller auf die Blogger zu.</p>
<h3>Die Autoblogger-Liste</h3>
<p>Zum Abschluss wie oben angesprochen, &#8220;die Liste&#8221;. Schmökert, lest, verlinkt, buzzed. Dank an <a href="http://auto-geil.de/" target="_blank">Jan Gleitsmann</a> für die Zusammenstellung der Liste!</p>
<ul>
<li><a href="http://www.rad-ab.com/">&#8230;die Autoblogger</a></li>
<li><a href="http://bycan.de/">bycan Blog über Autokultur &#038; Lifestyle</a></li>
<li><a href="http://www.stoehr24.de/">Stoer24.de</a></li>
<li><a href="http://audination.de/">AUDInation</a></li>
<li><a href="http://www.sandmanns-welt.de/">Sandmanns Welt</a></li>
<li><a href="http://actuallyidontknowanythingaboutcars.wordpress.com/">actually i don´t know anything about cars</a></li>
<li><a href="http://mein-auto-blog.de/">Mein Auto Blog</a></li>
<li><a href="http://www1.die-testfahrer.de/">Testfahrer-Blog</a></li>
<li><a href="http://blog.mercedes-benz-passion.com/">Mercedes-Benz passion Blog</a></li>
<li><a href="http://www.fuenfkommasechs.de/">5,6l</a></li>
<li><a href="http://daslebenistmeinponyhof.digital-dictators.de/">Der Probefahrer</a></li>
<li><a href="http://0511web.de/">Auto-Diva</a></li>
<li><a href="http://ralfbecker.com/">Ralf Becker</a></li>
<li><a href="http://www.chromjuwelen.com/">Chromjuwelen</a></li>
<li><a href="http://www.motorkultur.com/">Motokultur</a></li>
<li><a href="http://www.motor-talk.de/blogs/bar-on">bar-on</a></li>
<li><a href="http://www.automobil-blog.de/">Automobil-Blog</a></li>
<li><a href="http://www.qarsi.de/">QARSI.de</a></li>
<li><a href="http://auto-geil.de/">Auto .. geil</a></li>
<li><a href="http://www.bigblogg.com/">Big Blogg</a></li>
<li><a href="http://radicalmagcom.wordpress.com/">Radical-Mag News</a></li>
<li><a href="http://www.racingblog.de/">Racingblog</a></li>
<li><a href="http://www.bimmertoday.de/">BimmerToday</a></li>
<li><a href="http://www.radical-mag.com/">Radical Mag</a></li>
<li><a href="http://de.autoblog.com/">Autoblog.com</a></li>
<li><a href="http://www.autoaid.de/blog/">AutoAid</a></li>
<li><a href="http://www.autodino.de/autonews/">Autodino</a></li>
<li><a href="http://www.tuningblogger.de/">Der Tunningblogger</a></li>
<li><a href="http://www.auto-news-blog.de/">Auto News Blog</a></li>
<li><a href="http://www.evocars-magazin.de/">evocars</a></li>
<li><a href="http://autos.weltdertechnik.de/">Welt der Technik Auto Blog</a></li>
<li><a href="http://www.mein-elektroauto.com/">Mein Elektroauto</a></li>
<li><a href="http://driversnet.de/">Driversnet</a></li>
<li><a href="http://www.skoda-portal.de/">Skoda Blog</a></li>
<li><a href="http://powerbook.blogger.de/">powerbook blog</a></li>
<li><a href="http://www.auto-und-motorsport.de/">Auto und Motorsport</a></li>
<li><a href="http://www.mercedes-fans.de/">Mercedes &#8211; Fans</a></li>
<li><a href="http://www.formfreu.de/">formfreu.de</a></li>
<li><a href="http://autostolz.formfreu.de/">autostolz</a></li>
<li><a href="http://motoso.de/motozone/">motoso.de</a></li>
<li><a href="http://www.the-car-addict.com/">the car addict</a></li>
<li><a href="http://benzinimblut.com/">Benzin im Blut</a></li>
<li><a href="http://blog.einfachnachhaltig.de/category/green-car/">einfach nachhaltig</a></li>
<li><a href="http://www.greenmotorsblog.de/">green motors blog</a></li>
<li><a href="http://www.hybridelektroauto.com/">hybridelektroauto</a></li>
<li><a href="http://www.wattgehtab.com/">wattgehtab</a></li>
<li><a href="http://veight.de/">Veight</a></li>
<li><a href="http://www.smartpit.de/">SMARTpit</a></li>
<li><a href="http://www.5tuerig.de/">5 Türig &#8211; Blog über Luxusautos</a></li>
<li><a href="http://www.nissanfanblog.de/">Nissan Fan Blog</a></li>
<li><a href="http://www.kleinwagenblog.de/">Kleinwagen Blog</a></li>
<li><a href="http://jenswilde.com/">Jens Wilde</a></li>
<li><a href="http://www.cult7.de/">Cult 7</a></li>
<li><a href="http://autoauge.blogspot.com/">CERs Autoauge</a></li>
<li><a href="http://www.blogomotive.com/">BLOGomotive</a></li>
<li><a href="http://1300ccm.de/">1300ccm</a></li>
<li><a href="http://www.kaeferblog.com/">Käfer-Blog</a></li>
<li><a href="http://marioroman.wordpress.com/">MarioRoman pictures blog</a></li>
<li><a href="http://passiondriving.de/">passion:driving</a></li>
<li><a href="http://box.gigold.de/">box.gigold</a></li>
<li><a href="http://motor-kritik.de/">Motor-Kritik</a></li>
<li><a href="http://www.1001cars.de/wordpress/">1001 cars</a></li>
<li><a href="http://griin.de/">Griin</a></li>
</ul>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/steve-umms/4603421478/" target="_blank">Foto</a> von <a href="http://www.flickr.com/photos/steve-umms/" target="_blank">spatlan</a>, CC-Lizenz <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.en" target="_blank">CC BY-NC 2.0</a></p>
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		<item>
		<title>Warum es Blogger nicht leicht haben, auf Vollzeit zu switchen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 11:24:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Es gibt sie hin und wieder. Blogger, die im Grunde genommen das Potential haben, sich von ihrem publizistischen Schaffen zu ernähren. Primär basiert das auf ihrer Schreibe und ihrer digitalen Persönlichkeit. Das eine nutzt ohne das andere nichts. Ich spreche von Wiedererkennbarkeit, einem alles entscheidenden Gesamtfaktor. Allerdings befindet sich zwischen dieser Möglichkeit &#8211; sich vom Blog komplett zu ernähren &#8211; und dem Status Quo sagen wir ruhig mal &#8220;die Todeszone&#8221;. </p>
<h3>Wozu braucht es eine Todeszone</h3>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/aigle_dore/6225530209/lightbox/"><img src="http://www.robertbasic.de/upload/dead_zone.jpg" alt="copyright by Moyan Brenn - Berkut83@hotmail.it" title="dead_zone" width="500" height="344" class="alignnone size-full wp-image-1634" /></a><br />
Eine Todeszone braucht es, um die Starken/Geschickten von den Schwachen/Ungeschickten zu trennen. Die Todeszone definiert sich daher sehr einfach: Es reicht nicht, um davon zu leben. Es reicht aber im Moment, um sich davon ein nettes Zubrot zu verdienen. </p>
<p>Um von A nach B zu kommen, müsste der Blogger seinen Job ruhen lassen oder aber immer weiter reduzieren. Von Ganztags auf 3/4 auf 1/2 auf 1/4. Die Arbeitgeber sind aber nicht so flexibel. Und mit steigenden Zeiteinsatz &#8211; dem alles entscheidenden Faktor zu einer Professionalisierung &#8211; gehen die Einnahmen nicht linear einher, sondern mit einer erheblichen Zeitverschiebung. So kompensiert der Zugewinn aus der publizistischen Tätigkeit nicht den Verdienstausfall aus dem bisherigen Job. </p>
<p>Die Annahme Zeit und Arbeit dahinter ist recht simpel. Wer gut schreibt, muss Zeit investieren. Gewinnt Leser aber auch Kontakte und Möglichkeiten. Wer mehr Zeit investiert, gewinnt womöglich weiterhin an Lesern und Möglichkeiten. Konkurriert langsam aber sicher auch gegen die professionellen Webseitenangebote da draußen. Egal in welchem Bereich. Aus diesem Grunde kann man beruhigt (oder auch nicht) annehmen, mit einem Halbtagesjob am Blog eben nur &#8220;die Hälfte&#8221; zu verdienen. Bleibt damit aber unter der notwendigen Flughöhe, um gegen den Wettbewerb zu bestehen, um auch genügend existenzsicherende Einnahmen zu generieren. </p>
<p>Doch nicht nur die Zeit für den Blog-Output zieht an, es kommen neue Herausforderungen im zeitlichen Sinne auf den Blogger zu. Er muss sich vermarkten bzw. refinanzieren. Das, was er womöglich vorher dank der Einnahmeprogramme im Vorbeigehen generiert hatte (meistens AdSense, Amazon und Affiliate), geht neuerdings für Direktvermarkungsmaßnahmen drauf. Alternativ kann der Blogger neue Refinanzierungsquellen erkennen, doch auch diese kosten Zeit und Zeitverzug, bis sie einnahmewirksam werden.</p>
<h3>Die Todeszone dennoch überwinden</h3>
<p>Was ist also die richtige Strategie, um die Dauer abzukürzen, bis man auf ein Vollzeitprogramm umstellen kann? Aber auch die notwendigen Arbeitszeiten weiterhin so schlank wie nur möglich zu halten, um ein Maximum an Entscheidungsflexibilität und Einkommenssicherheit (nicht Maximierung der Einnahmen!)zu haben?</p>
<p>Es gibt verschiedene Strategien. Sie sind im Grunde erstaunlich simpel! Im Vergleich zu vielen anderen Möglichkeiten, die wesentlich aufwändiger sind.</p>
<h3>1. Einfach so weiterbloggen wie bisher</h3>
<p>Bekanntheit, Leser, Aufmerksamkeit und Möglichkeiten sind eine Funktion von Kontinuität, damit Zeitdauer. <a href="http://stadt-bremerhaven.de/">Caschy</a> geht diesen Weg. Sein einfaches Rezept: Nebenher bloggen, und das seit Jahren. Primärer Faktor ist, dass er Tag für Tag einen kontinuierlichen Output aufweist. Als Hauptbedingung habe ich es schon oben festzementiert: Die Schreibe und seine Art sichert sein Vorankommen. Wer nicht schreiben kann und kein Gesicht entwickelt, kommt da draußen nicht an. Dem nutzt alle Zeit der Welt nichts. Ob solche Blogger wie Caschy den Weg bis zu einem Vollzeit-Blogger Status gehen oder nicht, wissen wir nicht. Sie könnten es. Und dienen mir als Beispiel, dass auch Nebenher-Bloggen zum Erfolg führen kann. Es dauert eben Jahre.</p>
<h3>2. Alternativ können Blogger Vermarktungseinheiten gründen</h3>
<p>Die gleichartige Angebote zusammenfassen. Vorteil ist, dass man statt müden AdSense-Einnahmen ungefähr bei 1 Euro pro TKP relativ entspannt über 10 Euro pro TKP kommt. Wer demnach ein Blog mit rund 100.000er Trafficaufkommen hat, macht nicht mehr müde 100 Euro, sondern käme theoretisch auf 1.000 Euro. Das ist aber nur die reine Rechnung. Was steckt dahinter? </p>
<p>Die Werbeindustrie interessiert sich für Euer Blog nicht. Ihr seid eines von vielen Klein- und Kleinstangeboten. Sie kennen Euer Blog auch nicht, würden nicht einmal bereit sein, mit Euch zu reden, da ihr mit zu wenig Einnahmen der Agentur nix einbringen würdet und dem Werbekunden nicht genug Reach verspricht (der sich sowieso nicht selbst vermarktet, sondern die beauftragten Agenturen agieren läßt). Sie &#8211; die Agenturen &#8211; haben Euch nicht mal auf dem Radar und werden daran auch nichts ändern. Also bleiben Euch die automatischen Werbeprogramme von Google, Zanox und Amazon. Also bleiben Euch die müden 1 Euro TKPs. Weil Ihr Euch nicht verkauft &#8211; einem Programm kann man nix verkaufen, es redet nicht mit Euch &#8211; und weil Ihr als Einzelner &#8211; nochmals &#8211; zu klein seid.</p>
<p>Das Zusammenfassen und geballte Verhandeln mit Werbetreibenden und Vermarktungsagenturen stärkt Eure Position. Bei konsequenter Verkaufsstrategie und gemeinschaftlichen Qualitätskriterien (nicht jedes Blog ist geeignet, im Pool aufgenommen zu werden) sprecht Ihr mit stärkerer Stimme, habt mehr vorzuweisen, könnt endlich verhandeln. </p>
<p>Ob das ein leichtes Spiel ist? Wer glaubt, dass man seine Einnahmepotentiale einfach so verzehnfachen kann, liegt richtig. Nur vor dem &#8220;einfach so&#8221; liegen zwei Probleme, die zu bereinigen sind: Wer kann einen Sack Flöhe hüten (unterschiedliche Blogger mit unterschiedlichen Typen und Zielen) und wer findet jemanden, der sich in der Onlinewerbeindustrie so auskennt, dass er/sie willens wäre, recht viel an Vorarbeit zu investieren (Meetings, Talks, Termine, Reisen, Kalkulationen, Blogger-Rücksprachen)? </p>
<p>3. Der dritte Weg liegt auf der Hand. Nebenbei bloggen und Vermarktungsgruppen bilden. Grau ist die Theorie, dunkel die Praxis.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ich persönlich flenne regelmäßig bei der Betrachtung einzelner Blog-Cluster, die weder in der Lage sind, zusammen zu agieren noch die Chancen ergreifen, stattdessen um jeden Leser und jeden Cent fighten anstatt an den effizienten Parametern zu drehen. Jedoch wie paralysiert angesichts vor Problemhürden die Waffen strecken und alles so belassen wie es ist. Und sich als Einzelne einem Vermarkter hingeben, der ihnen 40%-50% von dem Bisschen aus der Tasche zieht. Am Ende bleiben sie vor der Todeszone stehen und denken sich, wie es wohl auf der anderen Seite sein könnte. Die Allerwenigsten rudern herüber.</p>
<h3>Update</h3>
<p>Siehe <a href="https://plus.google.com/u/0/117993751114584037254/posts/EGYyYyrgTGp">Dialog auf G+</a> (mit und von Caschy)</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/aigle_dore/6225530209/">Foto</a> von <a href="http://www.flickr.com/photos/aigle_dore/">Moyan Brenn</a>, Lizenztyp: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/deed.en">CC BY-ND 2.0</a></p>
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		<item>
		<title>Warum es Unternehmen mit Bloggern nicht leicht haben</title>
		<link>http://www.robertbasic.de/2012/04/warum-es-unternehmen-mit-bloggern-nicht-leicht-haben/</link>
		<comments>http://www.robertbasic.de/2012/04/warum-es-unternehmen-mit-bloggern-nicht-leicht-haben/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 09:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
				<category><![CDATA[robs-blog]]></category>
		<category><![CDATA[blogger]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[pr]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist prinzipiell nie einfach, Kommunikationsziele zu erreichen, klar. Es wäre allen Unternehmen lieb, wenn die klassische Presse aber auch moderne Netzlandschaft alles aufsaugen und verteilen würde, was man ihnen so dahingibt. Reines Wunschdenken und kein Problem für mich. Davon [...]]]></description>
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<p>Es ist prinzipiell nie einfach, Kommunikationsziele zu erreichen, klar. Es wäre allen Unternehmen lieb, wenn die klassische Presse aber auch moderne Netzlandschaft alles aufsaugen und verteilen würde, was man ihnen so dahingibt. Reines Wunschdenken und kein Problem für mich. Davon rede ich demnach nicht.</p>
<p>Wovon ich hier sprechen möchte, ist ein spezielles Problem im Umgang mit Bloggern. Die sich in den vielen Jahren als Muster herauskristallisiert haben. Vorneweg: Wir Menschen sind Erfahrungstierchen. Wir leben und zehren von unseren Erfahrungen. Als Individuen und in der Gruppe. Bis gute und schlechte Erfahrungen als Allgemeinwissen gelten, inlusive der Frage, wie man schlechte Erfahrungen vermeidet, dauert es teilweise Jahrzehnte und manchmal sogar länger. Die Kommunikation der Unternehmen mit Bloggern ist ein Zeitproblem.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/mattwestoby/2813988908/"><img src="http://www.robertbasic.de/upload/time.jpg" alt="time will tell" title="time" width="500" height="377" class="alignnone size-full wp-image-1630" /></a></p>
<h3>Warum schreibt der Blogger nix?</h3>
<p>1. Wer Blogger zu Events einlädt, muss damit rechnen, dass der Blogger entweder nichts schreibt oder aber Wochen nach dem dann kalten Event ein Artikelchen vom Stapel lässt. Es ist nicht so, dass die Unternehmen weder der Presse noch den Bloggern vorschreiben, was sie zu schreiben haben und auch nicht dazu zwingen. Aber, bei der geladenen Presse gehen sie aufgrund ihrer Erfahrungen davon aus, dass in der Regel (!) ein Artikel erscheint. Sie sind daran gewöhnt. Und Gewohnheiten legt man nicht ab, man verallgemeinert sie sogar. Bei den Bloggern macht man sich sogar mehr Mühe. Man sucht mühsam Blogger aus, telefoniert mit ihnen, bequatscht das Event, stößt auf reges Interesse und erfährt sogar eine aktivere Teilnahme am Event denn bei den abgebrühten Journalisten. Man bekommt demnach ein förmlich tolles Bild vom Blogger, der mit Herzblut am Thema hängt. </p>
<p>Doch dann? Nichts, eben wie gesagt. Nichts kommt danach oder nur sehr viel später. Das passiert nicht in der Regel immer, aber es passiert häufiger denn bei der Presse. So führt die gestiegene Erwartungshaltung durch die Kommunikation vor dem Event und während des Events seitens des Unternehmens aber auch der beauftragten Agentur zu einer deutlicheren Negativreaktion. Man ist enttäuscht! Die Agentur ist dem Auftraggeber gegenüber in Erklärungsnöten, warum manchmal bis zu 1/3 (oder sogar mehr) der geladenen Blogger nichts von sich hören lassen. Das Unternehmen denkt sich, wozu die Mühe, wenn die &#8220;no-show&#8221; Schreibrate so hoch ausfällt, so markant höher als bei der Presse? Wozu die Mühe mit einzelnen Bloggern, die doch sowieso weder eine Marke sind im Gegensatz zur Presse und nicht einmal deren Reichweite aufweisen? Das bisschen Entgegenkommen trotz all der Marken- und Reichweitenprobleme der Blogger wird dann so belohnt? Das wurmt die Unternehmen.</p>
<p>Das Ergebnis? Die Summe der Erfahrungen führt dazu, dass Blogger in einen Topf geschmissen werden. Die Blogger, die schnell sind und die Blogger, die lahm sind. Am Ende des Tages haben &#8220;die Blogger&#8221; ihren Ruf weg, schwierig zu sein. Nicht zu vertauschen mit kritisch, dagegen haben die meisten Unternehmen wirklich nichts, im Gegenteil (wir reden von Kritik und nicht Rants!). </p>
<h3>Heilmittel?</h3>
<p>Was können Unternehmen/Agenturen tun? Ein Verständnis dafür gewinnen, dass Blogger keine bezahlten Journalisten sind, die für Geld schreiben müssen, weil das eben ihr Job ist. Wir würden salopp &#8220;locker machen&#8221; sagen. Aber Unternehmen können nicht &#8220;locker&#8221; sein, da Mitarbeiter für ihre Jobs bezahlt werden und sich vor dem Chef nicht gerne locker machen, wenn es um Ziele und Geldausgaben geht. Wozu das Risiko eingehen, knappe Kommunikationsressourcen in als unzuverlässig geltende Blogger investieren? </p>
<p>Und was ist mit der Erwartungshaltung im Vorfeld und während dem Event, die durch die Begeisterungsfähigkeit eines Bloggers geweckt wurde? Kann man da etwas reparieren? Aber ja doch, natürlich brennen Blogger, da sie ihr Thema mit Herzblut beackern. Aber ja doch, sie schreiben nicht 10 Artikel am Tag, mangels Zeit. Begeisterung heißt nicht, die Erwartung zu haben, dass der Blogger tatsächlich aktiv wird.</p>
<p>Was können sie also noch tun? Sie können genauer auswählen. Ok, einfacher Gedanke, schwer in die Tat umzusetzen. Wie erkennt man zuverlässige Blogger? Weiß ich nicht. Aber, man kann die Zuverlässigkeit steigern. Wie? Feedback geben, Bloggern natürlich &#8220;helfen&#8221;, dass sie ihren Artikel verfassen. Wir sagen dazu nachtelefonieren bzw. nachmailen. Diese Ressource kostet 10-30 Minuten pro Rundmail/Rundcall. Bitte nicht mit Druck, sondern mit netten Nachfragen und weiteren Infostückchen locken. Und es gibt weitere Maßnahmen, wie die Bildung von Facebook-Gruppen, um Blogger dort intern einzuladen. Sagen wir dazu &#8220;Weight Watcher&#8221;-Prinzip mit dem Fokus auf gruppendynamische Effekte (&#8220;schreibt er, schreibe ich auch&#8221;).</p>
<h3>Zweites Problem: Warum reagiert der Blogger nicht?</h3>
<p>2. Die zweite Problemzone hat erneut etwas mit dem Thema Erwartung und Zuverlässigkeit zu tun. Das Unternehmen bzw. die Agenturen bauen mühsam Blogger-Kontaktdatenbanken auf. Das kostet Zeit und Geld. Doch das Problem ist? Eine regelmäßige Kommunikation, sogar eine aufwändig angepasste Kommunikation via Telefon, meistens PR Nachrichten per Mail versandet bei vielen Bloggern. Keine Reaktion, keine Rückmeldung. Obgleich das Problem bereits aus der klassischen Pressearbeit bekannt ist, dass mit zunehmender Informationsüberflutung die Presse immer seltener reagiert, wiederholt sich das Spielchen bei Bloggern. Man begann das Spiel neu, betritt unbekanntes Terrain und macht schlechte Erfahrungen. Das wirkt doppelt so stark wie bei dem Spiel mit der Presse, woran man sich gewöhnt hat mittlerweile. Obwohl man versucht zu lernen, auch glaubt sich zu verbessern, funktioniert es nur sehr, sehr zäh. Es mag sein, dass die Unternehmen und Agenturen die Noten nicht gut genug und nicht häufig genug treffen, aber auch das Echo durch als mangelnde Reaktionsbereitschaft der Blogger, die als unprofessionell empfunden wird, wirft schlechte Erfahrungen zurück. Natürlich sieht das Unternehmen nicht die Schuld bei sich, sondern bei den Bloggern. Irre Welt, aber sie ist nun einmal so.</p>
<p>Was können die Unternehmen hier tun? Nachdenken, nicht auf Robs Gedanken hoffen, wenn Ihr selbst schon keine habt. Es ist auch hier eine Arbeit im Detail gefragt. Es gibt genügend Wege. Der erste Weg beginnt damit, sich durch die Versprechungen der Agenturen nicht blenden zu lassen, sondern den Weg der kleinen Schritte zu gehen. Der alte Spruch gilt immer noch: &#8220;Noch ist kein Meister vom Himmel gefallen&#8221;.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ich persönlich empfinde es als verdammt unfair im Sinne des Wortes, gleiche Maßstäbe bei Bloggern wie bei der Presse anzulegen. Unternehmen, die sich selbst durch größere Erwartungen blenden lassen, sind in meinen Augen unprofessionell. Das gilt auch für die Mechanik, alle Blogger in einen Topf zu werfen. Wir haben es immerhin mit Menschen zu tun, die für ihr Thema brennen und in meinen Augen die besseren Journalisten sind, wenn es schon um das Verbreiten von Heilsbotschaften geht, die man persönlich spannend und interessant findet. Und nicht, weil ein Chefredakteur das Blatt befüllt haben will, um des Verlegers Druckmaschinen auszulasten. Die &#8211; die Blogger &#8211; sind mir immer noch lieber denn ein Journalist, der zwar sein Handwerk versteht, aber aus Liebe zur Schreibe denn weniger zur Liebe zum Thema etwas verfasst (auch so ein Pauschalurteil, aber ist nun einmal meine Erfahrung, wer mehr Herzblut einbringt). In diese Welt gilt es sich hineinzudenken und nicht umgekehrt, dass der Blogger sich in die Belange und Ziele eines Unternehmens hineinversetzen müsste. Beide Welten sind weiter auseinander denn die wirtschaftlichen Welten der Presse und Wirtschaft. Wo sind demnach Brückenbauer? Es gibt sie, nur in der Routine der täglichen Kommunikationsaufgaben stellen sie nicht die Mehrheit dar. Und die Mehrheit hat die Macht der Meinung. Das ist nur zu real. </p>
<p>Wer sich demnach wundert, warum es Blogger immer noch schwer haben, an Inhalte heranzukommen und warum man mit ihnen immer noch nicht gut genug kommuniziert, ist ungeduldig. Es dauert noch Jahre und Jahrzehnte, bis sich das Spiel der Kommunikationskräfte ausgependelt hat. Ein Erfahrungskilometer wird dem anderen folgen. Eine salomonischeres Fazit kann ich nicht mehr ziehen ;)</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/mattwestoby/2813988908/">Foto</a> von <a href="http://www.flickr.com/photos/mattwestoby/">MattW</a>, Lizenztypus <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.en">CC BY-NC-ND 2.0</a></p>
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