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	<title>Wissenswerkstatt</title>
	
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	<description>Beobachtungen der Gesellschaft. Blog zu Wissenschaft, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 06 Nov 2009 17:40:07 +0000</lastBuildDate>
	
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		<title>Babygeschrei: Nationale Schreiprofile</title>
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		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/06/babygeschrei-nationale-schreiprofile/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 16:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werkstatt-Gespräch]]></category>
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		<description><![CDATA[Gibt es so etwas wie Babyschrei-Forschung? Offensichtlich nicht oder noch nicht lange. Denn sonst wüßte man vermutlich schon längst, daß sich Neugeborene mit ihrem Schreien ganz deutlich an ihrer Muttersprache orientieren. Eine interessante Studie konnte jetzt klar zeigen, daß deutsche Babys anders weinen und schreien, als ihre französischen Altersgenossen. 
Daß Kinder bereits im Mutterleib hören, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Schreiendes Baby, Bildquelle: stock.xchng, User: andybahn" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/11/Baby_01.jpg" alt="Baby_01" title="Baby_01" width="200" height="163" class="alignright size-full wp-image-1241" /><strong>Gibt es so etwas wie Babyschrei-Forschung? Offensichtlich nicht oder noch nicht lange. Denn sonst wüßte man vermutlich schon längst, daß sich Neugeborene mit ihrem Schreien ganz deutlich an ihrer Muttersprache orientieren. Eine interessante Studie konnte jetzt klar zeigen, daß deutsche Babys anders weinen und schreien, als ihre französischen Altersgenossen. </strong></p>
<p>Daß Kinder bereits im Mutterleib hören, daß sie die Geräusche und Musik der Außenwelt wahrnehmen<sup>1</sup> und sogar die Stimme ihrer Eltern identifizieren können, ist schon länger bekannt. Wie entscheidend diese Höreindrücke möglicherweise für den Spracherwerb sind, zeigt nun die Untersuchung von Kathleen Wermke (Universität Würzburg) und ihren Kolleginnen. </p>
<h4><span class="pullquote">Babygeschrei ist nicht gleich Babygeschrei: Melodie und Rhythmus unterscheiden sich in Abhängigkeit von der Muttersprache </span></h4>
<p>Das Team um Kathleen Wermke hat jeweils 30 Neugeborene aus Deutschland und Frankreich untersucht, die alle zwischen drei und fünf Tage alt waren. Sie haben das Geschrei der Babys aufgezeichnet und analyisiert. Dabei zeigten sich deutlich Unterschiede, was Melodie und Rhythmus des Geschreis angeht. </p>
<p>Der deutlichste Unterschied zeigt sich im Melodieverlauf: die französischen Babys schreien mit steigendem Melodiebogen, auf der anderen Seite des Rheins fällt die Melodie aber ab. Hier zeigen sich also Parallelen &#8211; so die Forscher &#8211; zu den gesprochenen Sprachen. Der typische deutsche Schreihals startet mit Vehemenz, lässt dann aber nach. Der französisch geprägte Schrei beginnt dezent, steigert sich aber mit der Zeit. </p>
<p>Hier zwei idealtypische Schreiprofile:<sup>2</sup></p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/11/Schreiforschung.jpg" alt="Schreiforschung" title="Schreiforschung" style="margin: 5px 50px 5px 50px;" width="480" height="620" class="aligncenter size-full wp-image-1239" /></p>
<p>Man darf gespannt sein, welche Erkenntnisse die Babyschreiforschung noch bereithält. Welche Konsequenzen hat es, wenn die Kinder pränatal (!) zweisprachig aufwachsen? Wann gibt es die erste Wette bei &#8220;Wetten, daß&#8230;?&#8221;, bei der ein Kandidat allein am Geschrei die Kleinkinder den jeweiligen Herkunftsländern zuordnet?</p>
<div class="links_ticker">
Studie:</p>
<ul>
<li>Birgit Mampe, Angela D. Friederici, Anne Christophe and Kathleen Wermke: <a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.cub.2009.09.064">Newborns&#8217; Cry Melody Is Shaped by Their Native Language</a>, Current Biology, doi:10.1016/j.cub.2009.09.064 </li>
</ul>
</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/19/auf-zum-letzten-gefecht-die-nationale-initiative-printmedien-ruft-zum-medialen-endkampf-kurzknapp-31/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Auf zum letzten Gefecht » Die &#8220;Nationale Initiative Printmedien&#8221; ruft zum medialen Endkampf | kurz&#038;knapp 31">Auf zum letzten Gefecht » Die &#8220;Nationale Initiative Printmedien&#8221; ruft zum medialen Endkampf | kurz&#038;knapp 31</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/20/gedanken-zur-zukunft-wissenschaftlicher-blogs-bemerkenswerte-blog-geburtstage-querverweise-werkstatt-ticker-38/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Gedanken zur Zukunft wissenschaftlicher Blogs ::: Bemerkenswerte Blog-Geburtstage ::: Querverweise | Werkstatt-Ticker 38">Gedanken zur Zukunft wissenschaftlicher Blogs ::: Bemerkenswerte Blog-Geburtstage ::: Querverweise | Werkstatt-Ticker 38</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/04/free-burma-internationale-solidaritaetsaktion-fuer-menschenrechte-weltweit/" rel="bookmark" title="Permanent Link: »Free Burma!« – Internationale Solidaritätsaktion » Für Menschenrechte weltweit">»Free Burma!« – Internationale Solidaritätsaktion » Für Menschenrechte weltweit</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventur/">Werkstattinventar</a> - chronologisch oder nach Kategorien geordnet... <br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2009<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1204" class="footnote">Seitdem das bekannt ist, beschallen manche überambitionierte werdende Eltern ihren Nachwuchs bereits pränatal mit gefühlsduseligen Mozartsinfonien, damit aus diesem späterhin ein Musikgenie werde.</li><li id="footnote_1_1204" class="footnote">Abbildung 2, Wermke et. al: Newborns&#8217; Cry Melody Is Shaped by Their Native Language</li></ol>
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		<item>
		<title>Impfgeschichten: Paracetamol vermindert Impfschutz!</title>
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		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/10/30/impfgeschichten-paracetamol-vermindert-impfschutz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 17:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Risikokommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Über den Sinn und Unsinn von Impfungen ist wohl selten so viel diskutiert worden, wie derzeit. Und je mehr über verschiedene Impfstoffe, Adjuvantien und mögliche Begleiterscheinungen der Grippeimpfung debattiert wird, desto stärker sinkt die Impfbereitschaft.1 Und während die allermeisten erstmal abwarten, wie sich die Grippesaison so entwickelt, gibt es eine recht interessante Studie zu lesen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/10/Spritze.jpg" alt="Spritze" title="Bildquelle:Stock.xchng, User: eddmun" width="220" height="174" class="alignright size-full wp-image-1229" /><strong>Über den Sinn und Unsinn von Impfungen ist wohl selten so viel diskutiert worden, wie derzeit. Und je mehr über verschiedene Impfstoffe, Adjuvantien und mögliche Begleiterscheinungen der Grippeimpfung debattiert wird, desto stärker sinkt die Impfbereitschaft.</strong><sup>1</sup><strong> Und während die allermeisten erstmal abwarten, wie sich die Grippesaison so entwickelt, gibt es eine recht interessante Studie zu lesen, die den Effekt von Paracetamol auf die Immunreaktion zum Gegenstand hat.</strong></p>
<p>Daß eine Impfung ganz gezielt die körpereigene Immunantwort provoziert, haben wir ja <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/10/die-waffen-des-abwehrsystems-impfungen-infektionen-und-die-immunantwort.php">zuletzt überall gelernt.</a> Und nicht selten geht so eine Impfung mit einem kurzzeitigen Temperaturanstieg, also Fieber, einher. Das ist so normal, daß manche Ärzte, v.a. wenn es um die üblichen Impfungen im Kindesalter geht, eine begleitende Einnahme von Paracetamol empfehlen. Das ist irgendwie plausibel, schon allein, weil man dann nicht Gefahr läuft, wenige Stunden nach der Impfung gegen Diphterie, Keuchhuste, Tetanus oder sonstwas, die verängstigten Eltern am Praxistelefon beruhigen zu müssen. </p>
<h4><span class="pullquote">Kinderärzte empfehlen häufig die prophylaktische Einnahme von Paracetamol bei Impfungen. Offenbar ein falscher Ratschlag&#8230;</span></h4>
<p><strong>Studie zu Effekten der impfbegleitenden Paracetamolgabe</strong></p>
<p>Allerdings wurde &#8211; was mich ehrlicherweise überrascht &#8211; offenbar kaum gezielt untersucht, welche Effekte so eine vorbeugende Paracetamoleinnahme für den Impferfolg hat. Das hat nun Roman Prymula von der University of Defence in Hradec Kralove (Königsgrätz) nachgeholt. In ihrer Studie haben die tschechischen Ärzte knapp 500 Kinder untersucht; die eine Hälfte bekam impfbegleitend Paracetamol, die andere nicht. </p>
<p>Das erste Ergebnis war zu erwarten: die Kinder aus dem Paracetamol-Arm zeigten weniger häufig einen Fieberschub (42 Prozent gegenüber 66 Prozent der Kontrollgruppe). Das sollte ja auch so sein. Gleichzeitg &#8211; und hier wird&#8217;s interessant &#8211; zeigte sich, daß die Paracetamolgabe auch die Antikörperreaktion deutlich abschwächte. Klar, die Entzündungsreaktion und damit die erwünschte immunologische Antwort wird durch das Paracetamol reduziert. Letztlich ist das aber nicht der Sinn der Übung&#8230;</p>
<p>Roman Prymula konnten allerdings zeigen, daß sich dieser kontraproduktive Effekt eigentlich nur dann zeigt, wenn das Paracetamol bereits kurz vor der Impfung eingenommen wird.<sup>2</sup> Wenn man stattdessen abwartet und erst dann, wenn sich Fiebersymptome zeigen mit Paracetamol dagegenhält, dann schmälert man den Impferfolg nicht. </p>
<p>Was heißt das also? Zunächst sollten Kinderärzte hier offensichtlich ihre gutgemeinte Strategie überdenken. Gleichzeitig gilt dieser Ratschlag aber vermutlich genauso für Erwachsene: wer Impfnebenfolgen (Fieber, Entzündungen etc.) prophylaktisch mit Paracetamol bekämpfen will, der tut sich keinen Gefallen.<sup>3</sup> Wenn impfen, dann eben richtig. </p>
<p>Das gilt sicherlich auch für die Impfung gegen die saisonale Grippe und auch gegen die Schweinegrippe. Und entzündungshemmende und fiebersenkende Medikamente erst einnehmen, wenn sich das nach der Impfung als notwendig herausstellen sollte. </p>
<div class="links_ticker">
Links:</p>
<ul>
<li>R. Prymula and others. <a href="http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(09)61208-3/fulltext">Effect of prophylactic paracetamol administration at time of vaccination on febrile reactions and antibody responses in children: two open-label, randomised controlled trials</a>. Lancet 2009; 374: 1339  </li>
</ul>
<p>Viele Infos zur Schweinegrippe bei WeiterGen und aktuell eine Randnotiz auch im Fischblog:</p>
<ul>
<li>WeiterGen: <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/10/die-waffen-des-abwehrsystems-impfungen-infektionen-und-die-immunantwort.php">Die Waffen des Abwehrsystems: Impfungen, Infektionen und die Immunantwort</a></li>
<li>WeiterGen: <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/10/grunde-gegen-die-impfung-mit-pandemrix.php">Gründe gegen die Impfung mit Pandemrix</a></li>
<li>Fischblog: <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/fischblog/allgemein/2009-10-30/macht-die-regul-re-grippeimpfung-pandemien-gef-hrlicher">Macht die reguläre Grippeimpfung Pandemien gefährlicher?</a></li>
</ul>
</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/10/28/schnapsidee-reform-der-semesterzeiten-kurzknapp-49/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Schnapsidee: Reform der Semesterzeiten | kurz&#038;knapp 49">Schnapsidee: Reform der Semesterzeiten | kurz&#038;knapp 49</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventur/">Werkstattinventar</a> - chronologisch oder nach Kategorien geordnet... <br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2009<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1226" class="footnote">Die öffentliche Debatte zur Schweinegrippeimpfung und v.a. die Verlautbarungen der offiziellen Akteure &#8211; von RKI, PEI, Stiko bis zu den Spitzenvertretern der Ärzteverbände &#8211; sind spannendes Anschauungsmaterial zur Wissenschafts- und Risikokommunikation. Aber darum soll es hier gar nicht gehen.</li><li id="footnote_1_1226" class="footnote">Das ist dem Vernehmen nach aber häufig die Empfehlung der Kinderärzte.</li><li id="footnote_2_1226" class="footnote">Es ist &#8211; ich bin kein Arzt, aber das ist meine Einschätzung &#8211; im übrigen so, daß ähnliche Effekte auch bei der Einnahme von Aspirin und Co. eintreten können. Also auch hier lieber erst <em>nach</em> der Impfung zu den Tableten greifen.</li></ol>
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		<title>Freud’scher Verschreiber: Die Mehrheit von “Schwarz-Geld” bei der Bundestagswahl wackelt</title>
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		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/09/23/freudscher-verschreiber-die-mehrheit-von-schwarz-geld-bei-der-bundestagswahl-wackelt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 11:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Augenzwinkern]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1196</guid>
		<description><![CDATA[Wie wunderbar ist doch die Wahlkampf-Berichterstattung! Vor allem, wenn die Artikel schnell hingerotzt werden, in Express-Tempo sozusagen. Im Ergebnis gibt es dann ganz entzückende Schlagzeilen zu lesen, die ja so weit von der Realität gar nicht entfernt sind, oder?
Nachdem ich selbst eine kleine Sommerpause eingelegt habe, gab es hier in der Werkstatt zuletzt wenig zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie wunderbar ist doch die Wahlkampf-Berichterstattung! Vor allem, wenn die Artikel schnell hingerotzt werden, in Express-Tempo sozusagen. Im Ergebnis gibt es dann ganz entzückende Schlagzeilen zu lesen, die ja so weit von der Realität gar nicht entfernt sind, oder?</strong></p>
<p>Nachdem ich selbst eine kleine Sommerpause eingelegt habe, gab es hier in der Werkstatt zuletzt wenig zu lesen. Das wird sich nun wieder ändern. Mit Wahlkampf-Analysen habe ich mich bislang zurückgehalten; irgendwie ist doch schon alles zigmal kommentiert und gesagt. Für einen Lichtblick in der erbärmlich drögen Wahlkampfzeit sorgt heute allerdings der &#8220;Express&#8221;.</p>
<h4><span class="pullquote">Der &#8220;Express&#8221; sichert sich einen Sonderpreis für die ehrlichste Schlagzeile in der Wahlkampfberichterstattung.</span></h4>
<p>Dort darf man lesen, daß die allerneuesten Umfragen der Demoskopen doch noch <em>&#8220;auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Union und FDP auf der einen Seite sowie SPD, Linkspartei und Grünen auf der anderen&#8221;</em> hindeuten.</p>
<p>Das wäre ja doch noch was und vielleicht endet der Wahlsonntag wirklich mit einer Überraschung, an mir soll es nicht liegen. Und der &#8220;Express&#8221; müht sich redlich, um der braven Angela und dem tapferen Guido das Leben schwer zu machen. Der &#8220;Express&#8221; traut sich nämlich was und nennt wenigstens in der Schlagzeile die Dinge beim Namen &#8211; <a href="http://www.express.de/nachrichten/news/politik-wirtschaft/wahl-2009/vorsprung-von-schwarz-geld-schmilzt-zusammen_artikel_1251217200766.html">dort liest man</a>: <strong>Vorsprung von Schwarz-Geld schmilzt zusammen!</strong></p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/09/Schwarz-Geld_580.jpg" alt="Schwarz-Geld_580" title="Schwarz-Geld_580" width="580" height="452" class="aligncenter size-full wp-image-1198" /></p>
<p>Sachen gibt&#8217;s. War der Praktikant am Werk? Oder hatte der Schlagzeilen-Texter die unselige Schwarzgeld-Affäre im Hinterkopf? Sind die schwarzen Konten etwa undicht? Egal &#8211; endlich mal Schlagzeilen, die Spaß machen.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Und, kleiner Nachtrag: Die Schlagzeile findet netterweise auch anderswo Berücksichtigung. Im neuen Nachrichten-Aggregator <a href="http://www.nachrichten.de">nachrichten.de</a>. Dort ist es derzeit die Top-Meldung. Wie lange noch? </p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/09/Schwarz-Geld-Nachrichten.jpg" alt="Schwarz-Geld-Nachrichten" title="Schwarz-Geld-Nachrichten" width="539" height="365" class="aligncenter size-full wp-image-1207" /></p>
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Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2009<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small>
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		<title>Bier schützt vor Osteoporose</title>
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		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/08/18/bier-schuetzt-vor-osteoporose/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 17:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Augenzwinkern]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Ticker]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Regelmäßiger, moderater Bierkonsum hat positive Auswirkungen auf die Knochendichte. Das ist keine wahnsinnig neue Erkenntnis, aber eine aktuelle spanische Studie bestätigt diesen netten Effekt. Und auch Bierbrauer und Biergartenbesitzer dürfte diese Meldung durchaus freuen. 
Frauen, die regelmäßig Bier trinken, tragen ein geringeres Osteoporose-Risiko. Das ist das Ergebnis einer Studie, die spanische Forscher durchgeführt haben.1 Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/08/Bier.jpg" alt="Bier" title="Wertvolles Lebensmittel; Bildquelle: stock.xchng, User: bury-osiol" width="200" height="222" style="margin: 0px 0px; float: right; border: 0px;" class="alignright size-full wp-image-1188" /><strong>Regelmäßiger, moderater Bierkonsum hat positive Auswirkungen auf die Knochendichte. Das ist keine wahnsinnig neue Erkenntnis, aber eine aktuelle spanische Studie bestätigt diesen netten Effekt. Und auch Bierbrauer und Biergartenbesitzer dürfte diese Meldung durchaus freuen. </strong></p>
<p>Frauen, die regelmäßig Bier trinken, tragen ein geringeres Osteoporose-Risiko. Das ist das Ergebnis einer Studie, die spanische Forscher durchgeführt haben.<sup>1</sup> Wie in diesem <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/health/8201899.stm">BBC-Beitrag </a>zu lesen ist, wurde die Dichte der Fingerknochen von fast 1700 Frauen (in einem Durchschnittsalter von 48 Jahren) vermessen. Hier zeigte sich, daß Frauen, die regelmäßig Bier tranken, deutlich besser abschnitten.</p>
<p><strong>Den Phyto-Östrogenen sei dank</strong></p>
<p>Die Forscher führen das auf die im Bier enthaltenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phyto%C3%B6strogene">Phyto-Östrogene</a> zurück, die vor allem durch den Hopfen ins Bier gelangen.<sup>2</sup> Wichtig ist allerdings, daß diese positiven Effekte für geringe Mengen gelten und mehr als ein Glas Bier pro Tag (bei Frauen) bzw. zwei Gläser (bei Männern) sicher nicht zu empfehlen sind.</p>
<p>Die spanischen Forscher (einen Link auf ein Paper finde ich derzeit leider nicht) gehen davon aus, daß es die erwähnten Phyto-Östrogene sind, die den Osteoporose-Schutz mit sich bringen. Allerdings ist im Bier ein weiterer Stoff enthalten, der ebenfalls eine knochenstärkende Wirkung hat: das mineralische Silizium (das von der Gerste stammt).</p>
<p>Das ergab etwa eine ältere britische Studie, was nicht weiter verwunderlich ist.<sup>3</sup> Denn Bier enthält mehr Silizium als (fast?) alle anderen Lebensmittel. Bereits ein Glas Bier deckt etwa 40 Prozent der notwendigen täglichen Siliziummenge. Und von Silizium ist bekannt, daß es an der Kollagenbildung beteiligt ist und insofern auch für die Bildung von Knochen- und Knorpelgewebe benötigt wird.</p>
<p>Aber ganz egal, ob es nun das Silizium ist oder die Phyto-Östrogene die tragende Rolle spielen. Hauptsache ist, daß es günstige Effekte gibt und man ein weiteres Argument fürs Biertrinken hat, oder? ;-)</p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/08/Bier-o-saurus.jpg" title="Bier-o-Saurus; Copyright: Haitzinger / Gfö" alt="Bier-o-saurus" title="Bier-o-saurus" width="580" height="450" class="aligncenter size-full wp-image-1186" /></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/09/03/kommt-zusammen-blogtreffen-in-muenchen-werkstattnotiz-vii/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Kommt zusammen! » Blogtreffen in München | Werkstattnotiz VII">Kommt zusammen! » Blogtreffen in München | Werkstattnotiz VII</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/08/22/querverweise-fundstuecke-lesenswertes-links-12/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Querverweise » Fundstücke, Lesenswertes &#038; Links &#8211; 12">Querverweise » Fundstücke, Lesenswertes &#038; Links &#8211; 12</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/09/25/die-wissenschaft-vom-neuen-netz-forschungsfragen-methodologie-und-diskussionen-werkstattnotiz-ix/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Die Wissenschaft vom neuen Netz » Forschungsfragen, Methodologie und Diskussionen | Werkstattnotiz IX">Die Wissenschaft vom neuen Netz » Forschungsfragen, Methodologie und Diskussionen | Werkstattnotiz IX</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventur/">Werkstattinventar</a> - chronologisch oder nach Kategorien geordnet... <br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2009<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1184" class="footnote">Es ist anzunehmen, daß die Ergebnisse auch auf den Konsum von deutschem bzw. bayerischem Bier übertragbar sind.</li><li id="footnote_1_1184" class="footnote">Auch vom Hopfenbitterstoff Humulon (α-Lupulinsäure) ist bekannt, daß er dem Abbau von Knochensubstanz entgegenwirkt.</li><li id="footnote_2_1184" class="footnote">vgl.: Tucker KL; Chen H; Hannan MT; Cupples LA; Wilson PWF; Felson D; Kiel DP, &#8220;Bone mineral density and dietary patners in older adults: The Framingham Osteoporosis Study&#8221;, American Journal of Clinical Nutrition, Vol. 76, No. 1, 2002, pp245-252</li></ol>
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		<title>Über den Nutzen von Babyphotos im Geldbeutel</title>
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		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/08/13/uber-den-nutzen-von-babyphotos-im-geldbeutel/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 11:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Augenzwinkern]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Ticker]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Geldbeutel]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer kein Kind hat, der sollte sich eines zulegen. Oder wenigstens einen Hund. Und wer weder über ein Kleinkind aus eigener Produktion, noch über einen Hund verfügt, der sollte sich überlegen, ob er sich &#8211; je nach Präferenz &#8211; Kind oder Hund vom Nachbarn ausleiht. Wozu das alles gut sein soll? &#8211; Um ein Photo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1175" title="Geldbeutel - hoffentlich mit süßem Kinderphoto; Quelle: stock.xchng, User: introgic" style="margin: 4px 6px; float: right; border: 0px;" title="Geldbeutel" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/08/Geldbeutel.jpg" alt="Geldbeutel" width="200" height="150" /><strong>Wer kein Kind hat, der sollte sich eines zulegen. Oder wenigstens einen Hund. Und wer weder über ein Kleinkind aus eigener Produktion, noch über einen Hund verfügt, der sollte sich überlegen, ob er sich &#8211; je nach Präferenz &#8211; Kind oder Hund vom Nachbarn ausleiht. Wozu das alles gut sein soll? &#8211; Um ein Photo zu machen und das in den Geldbeutel zu stecken. Damit erhöht man nämlich die Wahrscheinlichkeit, daß einem das Portemonnaie im Verlustfall wieder zurückgeschickt wird&#8230;</strong></p>
<p>Der Hintergrund zu dieser &#8211; vielleicht etwas eigenwilligen Geschichte &#8211; ist schnell erzählt. Richard Wisemann<sup>1</sup> hat eine kleine Studie durchgeführt, die sich mit der Frage beschäftigte, welche &#8220;Beigaben&#8221; im Geldbeutel die Chance erhöhen, daß ein verlorener Geldbeutel dem Besitzer zurückgebracht wird.</p>
<p>Dazu haben Wiseman und sein Team 240 Geldbeutel in Edinburgh &#8220;verloren&#8221;. In jeweils 40 Geldbeuteln steckte einmal ein Babyphoto, in weiteren 40 jeweils ein Photo von einem jungen Hund, dann eines von einem Seniorenpaar, ein Familienphoto oder ein Hinweis, daß der Geldbeutelinhaber kürzlich Geld oder Blut gespendet hatte. Geld war in keinem der Geldbeutel enthalten, was vermutlich dem knappen Forschungsbudget geschuldet ist. Insofern muß man natürlich gewisse Abstriche hinsichtlich der Praxisrelevanz der Ergebnisse machen.</p>
<h4><span class="pullquote">Ein Babyphoto steigert die Wahrscheinlichkeit, daß ein verlorener Geldbeutel zurückgebracht wird.</span></h4>
<p>Die sind dennoch interessant: denn von den 40 verlorenen Geldbörsen mit dem Babyphoto wurden 35 Stück zurückgegeben. Das sind 88% und somit doch eine stattliche Quote. Die Hundephotos konnten immerhion noch 21 Finder zur Rückgabe motivieren, die Familienaufnahmen nur noch 19. Der Effekt der Spendenausweise (8 Rückgaben) ist vernachlässigbar; von den Geldbeuteln, die gar keine Zusatzinfos bereithielten, fanden sechs Stück den Weg zurück zu ihrem Besitzer.</p>
<p>Wiseman selbst deutet das Ergebnis als Beleg dafür, daß Kleinkinder an die fürsorgliche Seite in uns appellieren und wir uns insofern verpflichtet fühlen, den Geldbeutel dem Inhaber zurückzugeben.</p>
<p>Im Blog zu Wisemans neuem Buch liest man dann auch zusammenfassend:</p>
<blockquote><p>Whatever the explanation, the practical message is clear.  If you want to up the chances of your wallet being returned if lost, obtain a photograph of the cutest, happiest, baby you can find, and make sure that it is prominently displayed in your wallet.</p></blockquote>
<p>Wenn sich das Ergebnis rumspricht, dann sollte man freilich &#8211; etwa an der Supermarktkasse &#8211; nicht vorschnell aus einem kurzen Blick in einen fremden Geldbeutel schließen, daß man es mit einer jungen Mutter oder einem jungen Vater zu tun hat. Vielleicht begreift der Besitzer das Kinderphoto auch schlicht als eingebaute Rückgabeversicherung&#8230;</p>
<div class="links_ticker">Link:</p>
<ul>
<li>59Seconds: <a href="http://59seconds.wordpress.com/2009/07/13/59-seconds-in-the-media/">New Research: The baby in the wallet</a></li>
</ul>
</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/21/e-publikation-zum-social-web-die-illusion-strategischer-forschung-werkstatt-ticker-25/" rel="bookmark" title="Permanent Link: E-Publikation zum Social Web ::: Die Illusion strategischer Forschung | Werkstatt-Ticker 25">E-Publikation zum Social Web ::: Die Illusion strategischer Forschung | Werkstatt-Ticker 25</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/02/08/volksabstimmung-uber-personenfreizugigkeit-in-der-schweiz-polemik-vorurteile-vs-bloggen-fur-die-bilateralen/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Volksabstimmung über Personenfreizügigkeit in der Schweiz: Polemik &#038; Vorurteile vs. Bloggen für die Bilateralen">Volksabstimmung über Personenfreizügigkeit in der Schweiz: Polemik &#038; Vorurteile vs. Bloggen für die Bilateralen</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/04/im-fokus-transdisziplinaere-wissensproduktion-im-hoerfunk-bloggende-wissenschaftler-werkstatt-ticker-17/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Im Fokus: Transdisziplinäre Wissensproduktion ::: Im Hörfunk: Bloggende Wissenschaftler | Werkstatt-Ticker 17">Im Fokus: Transdisziplinäre Wissensproduktion ::: Im Hörfunk: Bloggende Wissenschaftler | Werkstatt-Ticker 17</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventur/">Werkstattinventar</a> - chronologisch oder nach Kategorien geordnet... <br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2009<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1174" class="footnote"><a href="http://richardwiseman.wordpress.com/">Dessen Blog</a> immer einen Besuch wert ist und der die Freiheit der Forschung netterweise dazu nutzt, immer wieder sehr originelle Studien durchzuführen.</li></ol>
	<a href="http://www.wissenswerkstatt.net/tag/geldbeutel/" title="Geldbeutel" rel="tag">Geldbeutel</a>, <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/tag/psychologie/" title="Psychologie" rel="tag">Psychologie</a><br />
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		<item>
		<title>Verführungen: Wie Süßigkeiten unser Kaufverhalten beeinflußen</title>
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		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/08/08/verfuhrungen-wie-susigkeiten-unser-kaufverhalten-beeinflusen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 17:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungsverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Neuro-Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1156</guid>
		<description><![CDATA[Daß wir uns allzu leicht durch Süßigkeiten (egal ob durch ein Stückchen Schokolade oder die leckere Torte) verführen lassen, ist keine weltbewegende Erkenntnis. Interessant ist aber, daß unser Urteilsvermögen &#8211; wenn es etwa um die Frage geht, ob Produkte ihren Preis wert sind &#8211; sich schon allein dadurch verändert, ob wir kurz davor &#8220;genascht&#8221; haben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1159" style="margin-left: 8px; margin-bottom: 4px; border: 0px;" title="Süße Verführung, Bildquelle: stock.xchng, User: thea0211" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/08/Verführung.jpg" alt="Verführung" width="240" height="160" /><strong>Daß wir uns allzu leicht durch Süßigkeiten (egal ob durch ein Stückchen Schokolade oder die leckere Torte) verführen lassen, ist keine weltbewegende Erkenntnis. Interessant ist aber, daß unser Urteilsvermögen &#8211; wenn es etwa um die Frage geht, ob Produkte ihren Preis wert sind &#8211; sich schon allein dadurch verändert, ob wir kurz davor &#8220;genascht&#8221; haben. Eine kleines Experiment von Forschern der Zeppelin-Universität Friedrichshafen illustriert, wie leicht wir uns verführen lassen.<br />
</strong></p>
<p>Wenn wir das nächste Mal zum Einkaufsbummel starten und uns der überfreundliche Ladenbesitzer einen kleinen Schokoriegel oder eine Tasse Kaffee anbietet, dann sollten wir skeptisch sein. Denn vielleicht hat der Geschäftsmann ja von der kleinen Studie erfahren, die Prof. Peter Kenning (<a href="http://www.zeppelin-university.de/frameblast_de.php?url=/deutsch/lehrstuehle/marketing/marketing_team.php">Marketing-Lehrstuhl der Zeppelin-Uni</a>) durchgeführt hat. Deren Ergebnis: unser Preisempfinden korreliert mit der Einnahme von Zucker.</p>
<h4><span class="pullquote">Wenn wir zuvor Süßigkeiten genascht haben, halten wir auch höhere Preise für angemessen.</span></h4>
<p>In ihrer Testreihe haben die Wissenschaftler ihre Probanden Zuckerwaser trinken lassen und sie im Anschluß daran aufgefordert, bestimmte Produktpreise zu bewerten. Die Versuchspersonen sollten angeben, ob sie die Preise als fair oder unfair einstufen. Und im Falle, daß sie die Artikel für überteuert hielten, sollten sie einen angemessenen Preis beziffern.</p>
<p>Der Effekt &#8211; so ist in der Pressemitteilung zu lesen<sup>1</sup> &#8211; war mehr als eindeutig: die Gruppe, die das gesüßte Wasser getrunken hatte, stimmte zum einen signifikant öfter dem vorgeschlagenen Preis zu. Und bei den eigenen Preisvorschlägen lag sie durchweg höher als die Vergleichsgruppen. Die Wissenschaftler selbst waren davon überrascht:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es war deutlich zu erkennen, dass die Experimentalgruppe die zu bewertenden Produktpreise anders beurteilte als beide Kontrollgruppen – dass wir mit unserer Vermutung hier einen so starken Effekt erzielen konnten, ist auch für uns ein wenig überraschend.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wobei es so wahnsinnig überraschend dann doch nicht ist, daß wir uns durch die Zuckerzufuhr beeinflußen lassen &#8211; bemerkenswert ist wohl eher die Eindeutigkeit des Effekts. </p>
<p>Denn daß unser Gehirn eine verhängnisvolle Beziehung zum Zucker bzw. der Glukose hat, ist bekannt. Unser Denkorgan hat ja geradezu einen Heißhunger nach dem süßen Zeug als Energielieferant.<sup>2</sup> Außerdem wirft der Genuß von Süßigkeiten natürlich das ganze Belohnungssystem an: bereits über die Geschmacksnerven auf der Zunge wird die Bildung von Betaendorphinen angeregt, das Wohlfühlhormon Dopamin wird ebenso ausgeschüttet.</p>
<p>Kurz: wenn wir Süßigkeiten konsumieren, dann fühlen wir uns gut. Das ist kein Geheimnis. Interessant ist eben, daß wir in dieser Stimmung auch weniger preiskritisch sind. Aber die Praktiker unter den Geschäftsleuten haben das vermutlich sowieso schon lange gewußt: Mr. Ikea beispielsweise. Ingvar Kamprad richtete nicht umsonst bereits in den 70er Jahren die Schweden-Shops und Bistros in seinen IKEA-Läden ein und erklärte: <em>„Hungrige Mägen kaufen keine Möbel.“</em><sup>3</sup>  Er hatte ja ganz offenbar recht damit&#8230;</p>
<div class="links_ticker">Link:</p>
<ul>
<li><a href="http://derstandard.at/fs//1246544000574/Unerwuenschte-Nebenwirkung-Vor-Preisverhandlungen-besser-nichts-Suesses-konsumieren">Vor Preisverhandlungen besser nichts Süßes konsumieren</a>, Der Standard, 7.8.2009</li>
</ul>
</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/17/anti-diffamierungskampagne-headsets-fuer-alle-kurzknapp-16/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Anti-Diffamierungskampagne » Headsets für alle | kurz&#038;knapp 16">Anti-Diffamierungskampagne » Headsets für alle | kurz&#038;knapp 16</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/03/die-gene-und-die-politik-bestimmt-unsere-genetische-disposition-unser-wahlverhalten-werkstattnotiz-101/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Die Gene und die Politik » Bestimmt unsere genetische Disposition unser Wahlverhalten? | Werkstattnotiz 101">Die Gene und die Politik » Bestimmt unsere genetische Disposition unser Wahlverhalten? | Werkstattnotiz 101</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/15/libet-und-die-folgen-neue-runde-in-der-diskussion-um-den-freien-willen-kurzknapp-29/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Libet und die Folgen » Neue Runde in der Diskussion um den &#8220;freien Willen&#8221; | kurz&#038;knapp 29">Libet und die Folgen » Neue Runde in der Diskussion um den &#8220;freien Willen&#8221; | kurz&#038;knapp 29</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventur/">Werkstattinventar</a> - chronologisch oder nach Kategorien geordnet... <br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2009<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1156" class="footnote">Die Ergebnisse sind &#8211; soweit ich sehe &#8211; leider noch nicht publiziert.</li><li id="footnote_1_1156" class="footnote">Erwachsene Menschen nehmen täglich etwa 160g Glukose auf, davon verbraucht das Gehirn rund 120g.</li><li id="footnote_2_1156" class="footnote">in: Rüdiger Jungbluth: Die 11 Geheimnisse des IKEA-Erfolgs, Campus. 2006. S. 192.</li></ol>
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		<title>Nutzlose Sportsalben: Bei akuten Sportverletzungen sind Cremes und Salben (fast) wirkungslos</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 21:15:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[1,3 Millionen Bundesbürger verletzten sich jedes Jahr beim Sport so stark, daß sie einen Arzt aufsuchen oder anderweitige Therapien in Anspruch nehmen. Die allermeisten Verletzungen sind freilich nicht wirklich schwerwiegend. Häufig sind es Prellungen, Zerrungen oder Muskelfaserrisse. Da genügt es dann meistens, wenn der Arzt einen Salbenverband mit einer der bekannten Sportsalben anordnet. Doch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1146" title="erste_hilfe_220" title="Erste Hilfe bei Sportverletzungen; Quelle: stock.xchng, Suer: lcs9" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/07/erste_hilfe_220.jpg" alt="erste_hilfe_220" width="220" height="165" /><strong>1,3 Millionen Bundesbürger verletzten sich jedes Jahr beim Sport so stark, daß sie einen Arzt aufsuchen oder anderweitige Therapien in Anspruch nehmen. Die allermeisten Verletzungen sind freilich nicht wirklich schwerwiegend. Häufig sind es Prellungen, Zerrungen oder Muskelfaserrisse. Da genügt es dann meistens, wenn der Arzt einen Salbenverband mit einer der bekannten Sportsalben anordnet. Doch die Wirkung der schmerzlindernden Gels und Salben ist &#8211; wie eine aktuelle Analyse zeigt &#8211; gleich Null. </strong></p>
<p>Für die &#8220;Cochrane Database of Systematic Reviews&#8221; haben Paul Matthews und Andrew Moore von der Universität Oxford die verfügbaren Studien zu den sogenannten topischen Antirheumatika gesichtet. Das sind jene Salben, Cremes und Gels, die eine schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung haben. Neben Diclofenac oder Ibuprofen, ist es sehr häufig <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Natriumsalicylat">Natriumsalicylat</a>, das als Wirkstoff enthalten ist.</p>
<p>Das Problem: die salicylat-haltigen Salben sind quasi wirkungslos. Insgesamt 16 Studien wurden ausgewertet<sup>1</sup> In sieben Studien ging es um den Akutschmerz, neun Studien fokussierten auf die Behandlung von chronischen Schmerzen. Insgesamt waren fast 1300 Probanden beteiligt.</p>
<p><strong>Sportsalben bei aktuem Schmerz nicht besser als ein Placebo</strong></p>
<p>Und das Ergebnis ist &#8211; vor allem wenn es um die typischen, akuten Sportverletzungs-Szenarien geht &#8211; ernüchternd: in gerade mal vier Studien war die Schmerzsalbe einem Placebo überlegen. Und auch das nur minimal. Die Tatsache, daß Patienten die Salbe als angenehm und teilweise auch schmerzlindernd empfinden, hängt dann auch mehr mit der hautreizend-durchblutungsfördernden Wirkung der Salicylate zusammen. Sie wirken nämlich als Rubefazienzien, die die Hautdurchblutung steigern. Zusammen mit den Effekten, die durch das Einreiben und Einmassieren entstehen, ist dann auch schon fast die ganze &#8220;Heilwirkung&#8221; der Salben erklärt.</p>
<h4><span class="pullquote">Schmerzlindernde Sportsalben sind nicht besser als ein Placebo.</span></h4>
<p>Für Andrew Moore ist offensichtlich, daß &#8211; gemäß der Studienlage &#8211; die Anwendung von Sportsalben mit Salicylaten nutzlos ist. Für andere Wirkstoffe seien allerdings &#8211; wie in der <a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2009-07/w-mru070609.php">Pressemitteilung</a> einschränkend zu lesen ist &#8211; weitere und qualitativ bessere Studien notwendig.</p>
<p>Bis dahin kann man sich &#8211; jedenfalls bei den klassischen Verletzungen wie Prellungen und Zerrungen &#8211; nur an die bewährte PECH-Regel: 1. Pause (also sofort mit der Bewegung aufhören), 2. Eis (Kühlung mittels Eispack), 3. Compression (ein leichter Kompressionsverband minimiert die Schwellung), 4. Hochlagern (das Bein oder der Arm sollte/kann zusätzlich in der ersten Phase hochgelagert werden). Und auf die obligatorische Salbe kann man getrost verzichten.<sup>2</sup></p>
<div class="links_ticker">
<ul>
<li>Matthews P, Derry S, Moore RA, McQuay HJ. Topical rubefacients for acute and chronic pain in adults. Cochrane Database of Systematic Reviews 2009, Issue 3. Art. No.: CD007403. DOI: <a href="http://mrw.interscience.wiley.com/cochrane/clsysrev/articles/CD007403/frame.html">10.1002/14651858.CD007403.pub2</a>.</li>
</ul>
</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/15/die-traurige-zukunft-der-meere-blogcamp-30-in-zuerich-werkstatt-ticker-51/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Die traurige Zukunft der Meere ::: BlogCamp 3.0 in Zürich | Werkstatt-Ticker 51">Die traurige Zukunft der Meere ::: BlogCamp 3.0 in Zürich | Werkstatt-Ticker 51</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/03/28/juergen-habermas-denker-der-unuebersichtlichkeit/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Jürgen Habermas » Denker der Unübersichtlichkeit">Jürgen Habermas » Denker der Unübersichtlichkeit</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/haus-und-kommentarregeln-werkstattknigge/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Haus- und Kommentarregeln » Werkstattknigge">Haus- und Kommentarregeln » Werkstattknigge</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventur/">Werkstattinventar</a> - chronologisch oder nach Kategorien geordnet... <br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2009<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1144" class="footnote">Viele Studien mußten vorher ausgesiebt werden, da sie den Anforderungen (randomisiert, placebokontrolliert) nicht genügten.</li><li id="footnote_1_1144" class="footnote">Wenn schon, dann ist bei stärkeren Schmerzen ein orales Schmerzmittel zu empfehlen.</li></ol>
	<a href="http://www.wissenswerkstatt.net/tag/medizin/" title="Medizin" rel="tag">Medizin</a><br />
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		<item>
		<title>»Far« – Regina Spektor mit neuen Existenz- und Klangexperimenten</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Wissenswerkstatt/~3/GNgCHewhchk/</link>
		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/06/23/%c2%bbfar%c2%ab-regina-spektor-mit-neuen-existenz-und-klangexperimenten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 21:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rockmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Tonspuren]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Ticker]]></category>
		<category><![CDATA[Popmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Songwriter]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Jahre lang hat Regina Spektor ihre Fans auf eine neue Platte warten lassen. Jetzt legt die 29-jährige ihr fünftes Studio-Album vor. Auf &#8220;Far&#8221; kann man die russisch-amerikanische Ausnahmekünstlerin begleiten, wie sie in insgesamt fünfzehn Songs immer neue Pfade in ihrem verzauberten Folk- und Popkosmos beschreitet.
Ihren einstigen Status als Geheimtipp hat Regina Spektor längst verloren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Regina Spektor; Bildquelle: WarnerbrosRecords" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/06/regina_spektor_01.jpg" margin="0 0 5px 6px" alt="regina_spektor_01" title="regina_spektor_01" width="200" height="321" class="alignright size-full wp-image-1122" /><strong>Drei Jahre lang hat Regina Spektor ihre Fans auf eine neue Platte warten lassen. Jetzt legt die 29-jährige ihr fünftes Studio-Album vor. Auf &#8220;Far&#8221; kann man die russisch-amerikanische Ausnahmekünstlerin begleiten, wie sie in insgesamt fünfzehn Songs immer neue Pfade in ihrem verzauberten Folk- und Popkosmos beschreitet.</strong></p>
<p>Ihren einstigen Status als Geheimtipp hat Regina Spektor <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/29/regina-spektor-die-zeitlosigkeit-virtuoser-popmusik-werkstattnotiz-ixx/">längst verloren.</a> Zurückgewonnen<sup>1</sup> hat sie ihre überschwengliche Lust und den Mut an musikalischen Experimenten. </p>
<p><strong>New Adventures in Hi-Fi</strong></p>
<p>Und so ist ihre außergewöhnliche, winterklare Stimme das einigende Band, das die fünfzehn Songs letztlich irgendwie doch zusammenhält. Denn es ist ein rechter Gemischtwarenladen, den Regina Spektor dieses Mal ausbreitet. Wobei das nicht als Kritik verstanden werden muß. Denn wer stöbert nicht gerne im bunten Sortiment, zumal wenn die Verkäuferin so charmant ist.</p>
<h4><span class="pullquote">Wer stöbert nicht gerne im Gemischtwarenladen, wenn die Verkäuferin so charmant ist?</span></h4>
<p>Und als Verkäuferin schlüpft Regina Spektor in immer neue Gewänder. Da hüpft sie kindlich-verträumt durch manche Songs,<sup>2</sup> um im folgenden Stück nachdenklich die Unergründbarkeit des Daseins zu besingen. </p>
<p><strong>Du nennst es Pathos, ich nenn&#8217; es Leben</strong></p>
<p>In solchen Songs dominiert die wohltemperierte und -dosierte Melancholie, die man von Regina Spektor kennt. Und wenn das alles noch durch eine kleine Prise Pathos und einen bedenkenswerten Text ergänzt wird, dann erhält man beispielsweise einen großartig-überwältigenden Popsong wie &#8220;Laughing with&#8221;.<sup>3</sup></p>
<p>Aber diese erste Single-Auskopplung ist sicher nicht das einzige Highlight. Wie gesagt: &#8220;Far&#8221; ist kein Album aus einem Guß. Es versammelt grundverschiedene Songs, die innerhalb der letzten Jahre entstanden sind. Es sind insgesamt fünfzehn Einladungen an die Hörer, um Regina Spektor immer wieder neu zu entdecken. Mal kraftvoll, mal verträumt und dann wieder &#8211; stark an Tori Amos erinnernd &#8211; voller Experimentierlust, wie etwa in &#8220;Machine&#8221;. </p>
<p>Genauso hübsch, aber doch ganz anders kommt &#8220;Eet&#8221; daher, wo es rhythmisch deutlich dynamischer zugeht.<sup>4</sup> Und bei <a href="http://www.youtube.com/watch?v=y5X-jd9Y8mo">&#8220;Blue Lips&#8221;</a> &#8211; ebenfalls einer der älteren Songs, der es nun auf das Album geschafft hat &#8211; demonstriert Regina Spektor wieder ihre ganze Könnerschaft: es bleibt einfach Rockmusik. </p>
<div class="youtube">
<object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/rov3pV9PsRI&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/rov3pV9PsRI&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object>
</div>
<div class="links_ticker">
<p><em>Platten/CDs:</em></p>
<ul>
<li>Regina Spektor &#8211; <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0002XEDXU?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B0002XEDXU">Soviet Kitsch</a>(2004)</li>
<li>Regina Spektor &#8211; <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000FFJ80I?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000FFJ80I">Begin to Hope</a> (2006)</li>
<li>Regina Spektor &#8211; <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00278U1WA?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=B00278U1WA">Far</a> (2009)</li>
</ul>
</div>
<div class="invisible">
<hr width="100%" size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a href="http://www.technorati.com/tag/Regina + Spektor" class="invisible" rel="tag">Regina Spektor</a></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/29/regina-spektor-die-zeitlosigkeit-virtuoser-popmusik-werkstattnotiz-ixx/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Regina Spektor » Die Zeitlosigkeit virtuoser Popmusik | Werkstattnotiz IXX">Regina Spektor » Die Zeitlosigkeit virtuoser Popmusik | Werkstattnotiz IXX</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/06/aufklaerung-aus-leidenschaft-the-out-campaign-und-richard-dawkins-kampf-gegen-die-kreationistische-ideologie/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Aufklärung aus Leidenschaft » &#8220;The Out Campaign&#8221; und Richard Dawkins Kampf gegen die kreationistische Ideologie">Aufklärung aus Leidenschaft » &#8220;The Out Campaign&#8221; und Richard Dawkins Kampf gegen die kreationistische Ideologie</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/11/genie-und-wahnsinn-die-singularitaet-der-kanadischen-band-arcade-fire/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Genie und Wahnsinn » Die Singularität der kanadischen Band &#8220;Arcade Fire&#8221;">Genie und Wahnsinn » Die Singularität der kanadischen Band &#8220;Arcade Fire&#8221;</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventur/">Werkstattinventar</a> - chronologisch oder nach Kategorien geordnet... <br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2009<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1121" class="footnote">Dem letzten Album &#8220;Begin to hope&#8221; war &#8211; durchaus zu Recht &#8211; vorgeworfen worden &#8211; , daß es zu glatt und zu mutlos dem vermeintlichen Popmainstream nahezukommen versuchte.</li><li id="footnote_1_1121" class="footnote">Wie beispielsweise im vergnügt-heiteren &#8220;Folding Chair&#8221;.</li><li id="footnote_2_1121" class="footnote">Und Regina Spektor hat sehr recht mit ihrer Beobachtung, daß (&#8221;No one laughs at God in a hospital&#8221;) es so viele Situationen gibt, in der uns nur noch ein Gott retten kann.</li><li id="footnote_3_1121" class="footnote">Und das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=CPMIXk-ipT0">Video von &#8220;Eet&#8221; </a>ist auch mal wieder sehr sehenswert.</li></ol>
	<a href="http://www.wissenswerkstatt.net/tag/popmusik/" title="Popmusik" rel="tag">Popmusik</a>, <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/tag/songwriter/" title="Songwriter" rel="tag">Songwriter</a><br />
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		<title>Frauen sind bei der Partnerwahl doch nicht so anders: Auch beim Speed-Dating entscheidet die Methode</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 12:45:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Augenzwinkern]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Methodik]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es Speed-Datings nicht schon gäbe, müßte man sie glatt erfinden. Jedenfalls für die psychologische Forschung. Denn dafür liefern Speed-Dating-Konstellationen natürlich ein hervorragendes Anschauungsmaterial. Nach welchen Kriterien bewerten wir die Attraktivität potentieller Partner? Und wie hängt das alles mit dem Geschlecht der Teilnehmer zusammen? Eine neue Studie zeigt nun aber, daß viele Erkenntnisse früherer Speed-Dating-Studien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Speed-Dating; Quelle: flickr, User: Toban Black" class="alignright size-full wp-image-1114" title="speed_dating_225" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/06/speed_dating_225.jpg" alt="speed_dating_225" width="225" height="170" /><strong>Wenn es Speed-Datings nicht schon gäbe, müßte man sie glatt erfinden. Jedenfalls für die psychologische Forschung. Denn dafür liefern Speed-Dating-Konstellationen natürlich ein hervorragendes Anschauungsmaterial. Nach welchen Kriterien bewerten wir die Attraktivität potentieller Partner? Und wie hängt das alles mit dem Geschlecht der Teilnehmer zusammen? Eine neue Studie zeigt nun aber, daß viele Erkenntnisse früherer Speed-Dating-Studien vermutlich neu bewertet werden müssen.</strong></p>
<p>Speed-Datings, dieses eigenwillige Phänomen, das irgendwie mit Träumen und Sehnsüchten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit zu tun hat, sind seit den 90er Jahren in Mode. Üblicherweise treffen sich zu solchen Events etwa ein Dutzend männliche und weibliche Singles.<sup>1</sup></p>
<h4><span class="pullquote_left">Für Psychologen liefern Speed-Datings spannende Antworten zu Partnerwahl und Fragen der Attraktivitätsbeurteilung. Doch leider mit verzerrtem Ergebnis&#8230;</span></h4>
<p>Im Verlauf des Treffens gibt es in mehreren Runden jeweils die kurze Gelegenheit für zwei Teilnehmer sich gegenseitig kennenzulernen. Die männlichen und weiblichen Singles werden also in immer neuen Konstellationen zusammengesetzt und am Ende wird in der Regel abgefragt, ob man (oder frau) einen der anderen Teilnehmer möglicherweise näher kennenlernen möchte.</p>
<p>Für Psychologen ist das natürlich spannend. Denn wo ließen sich bestimmte Aspekte der Partnerwahl besser erforschen? Wen finden wir (auf den ersten Blick) attraktiv? Welche Konstellationen sind erfolgversprechend, welche nicht?</p>
<p><strong>Die wählerische Frau&#8230;</strong></p>
<p>Eines der Ergebnisse, die solche Studien immer wieder ergeben: Frauen sind wählerischer als Männer. Frauen wollen durchschnittlich lediglich ein Drittel der Männer wiedersehen; Männer wünschen sich meist bei der Hälfte der kurzzeitigen Gesprächspartnerinnen ein Wiedersehen.</p>
<p>Die Erklärung für diesen Effekt liegt &#8211; anscheinend &#8211; auf der Hand: Frauen sind (hier spielt vermeintlich das evolutionär-biologische Erbe mit rein) deshalb wählerisch, weil sie mehr Ressourcen für die Fortpflanzung einsetzen müssen. Sie müssen also bei der Partnerwahl genauer hinsehen und sind insofern kritischer, als die Jungs.</p>
<p><strong>Die Rahmenbedingungen des Speed-Datings</strong></p>
<p>Die US-Psychologen Eli Finkel und Paul Eastwick von der Northwestern University in Evanston haben sich das Studiendesign der meisten Speed-Dating-Studien näher angesehen. Und sie haben das klassische &#8220;Design&#8221; variiert. Denn es hat sich eingebürgert, daß die Frauen an einzelnen Tischen plaziert werden und die Männer zwischen den einzelnen Tischen wechseln. Finkel und Eastwick haben diese Rollenverteilung getauscht, mit erstaunlichem Ergebnis: der Geschlechts-Effekt hob sich auf!</p>
<h4><span class="pullquote">Die Erkenntnisse aus der Speed-Dating-Forschung müssen revidiert werden: Geschlechtsunterschiede gibt es quasi nicht.</span></h4>
<p>Solange die Männer zwischen den Tischen wechseln mußten, wollten die Frauen nur in 43% der Fälle ein nächstes Treffen (Männer in 50%). Wenn die Frauen die Plätze wechseln mußten, sank das Interesse der Männer nun auch auf 43%. Bei den Frauen war ein leichter Anstieg auf 45% Wiedersehenswunschquote zu verzeichnen.</p>
<p>Als Erklärung kommen mehrere Gründe in Frage: einerseits ist natürlich so, daß die Person, die zwischen den Tischen wechseln muß, besser und länger vom jeweiligen Partner &#8220;gesehen&#8221; wird. Wenn &#8211; wie meist üblich &#8211; die Frauen an ihren Plätzen sitzenbleiben, dann sehen die Männer die Frau nicht in voller Größe und/oder haben einen nur unzureichenden Eindruck von ihrer Statur. Möglicherweise schmälert diese Zusatzinformation also den Gesamteindruck.</p>
<p>Eine andere Erklärung klingt ebenso plausibel und ist spannender: möglicherweise gewinnt nämlich die Person, die am Tisch sitzen bleibt, stärker den Eindruck, als würde sie von den einzelnen Partnern &#8220;umworben&#8221;. Schließlich bleibt sie selbst am Ort, investiert also keine Energie, sondern bekommt die jeweiligen Teilnehmer des anderen Geschlechts bequem präsentiert. Unter Umständen führt dieser Eindruck dazu, daß die sitzende Person glaubt, anspruchsvoller sein zu dürfen. Ganz unabhängig vom eigenen Geschlecht. :-)</p>
<p>Was lernen wir also daraus? Zunächst wieder einmal, daß jede Nebensächlichkeit des Studiendesigns verzerrende Effekte haben kann. Und dann natürlich, daß man bei der nächsten Teilnahme an so einem Speed-Dating-Event unbedingt darauf achten sollte, daß man selbst sitzen bleibt&#8230;</p>
<div class="links_ticker">Links:</p>
<ul>
<li>NatureNews: <a href="http://www.nature.com/news/2009/090602/full/news.2009.537.html">Role reversal undermines speed-dating theories</a>, 2.6.2009</li>
<li>Finkel, E. J. &amp; Eastwick, P. W.: Arbitrary Social Norms Influence Sex Differences in Romantic Selectivity, in press: Psychological Science. <a href="http://www.eastwick.motives.com/RotationPaper.pdf">Preprint als PDF</a></li>
</ul>
</div>
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<hr size="1" />Technorati-Tags:</div>
<p><a class="invisible" rel="tag" href="http://www.technorati.com/tag/Speed-Dating">Speed-Dating</a></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/09/20/forschende-frauen-und-der-traum-von-der-chancengleichheit-in-der-wissenschaft-werkstattnotiz-116/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Forschende Frauen und der Traum von der Chancengleichheit in der Wissenschaft | Werkstattnotiz 116">Forschende Frauen und der Traum von der Chancengleichheit in der Wissenschaft | Werkstattnotiz 116</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/08/18/bier-schuetzt-vor-osteoporose/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Bier schützt vor Osteoporose">Bier schützt vor Osteoporose</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/22/akademische-maennerbuende-warum-die-analyse-der-diskriminierung-von-frauen-in-der-wissenschaft-so-schwierig-ist-kurzknapp-33/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Akademische Männerbünde? » Warum die Analyse der Diskriminierung von Frauen in der Wissenschaft so schwierig ist | kurz&#038;knapp 33">Akademische Männerbünde? » Warum die Analyse der Diskriminierung von Frauen in der Wissenschaft so schwierig ist | kurz&#038;knapp 33</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventur/">Werkstattinventar</a> - chronologisch oder nach Kategorien geordnet... <br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2009<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1110" class="footnote">Jedenfalls in der &#8220;klassischen&#8221; Form. Ich nehme an, daß es zwischenzeitlich auch Speed-Dating-Events für homosexuelle Teilnehmer gibt und ob die Suchenden immer den Single-Status erfüllen, steht sowieso auf einem anderen Blatt&#8230;</li></ol>
	<a href="http://www.wissenswerkstatt.net/tag/methodik/" title="Methodik" rel="tag">Methodik</a>, <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/tag/psychologie/" title="Psychologie" rel="tag">Psychologie</a><br />
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		<title>Tierisch intelligent: Krähen sind erfindungsreiche Werkzeugnutzer</title>
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		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/26/tierisch-intelligent-krahen-sind-erfindungsreiche-werkzeugnutzer/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 11:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Biologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Raben und Krähen sind hochintelligent. Das ist keine neue Erkenntnis: schon in der Mythologie symbolisierten die Vögel Weisheit. Nun haben britische Forscher erneut festgestellt, wie talentiert Krähen sind. Um an Futter zu kommen, stellten die Saatkrähen geeignete Werkzeuge her. Ein Verhalten, wie man es bislang nicht einmal von Primaten kennt.
Gibt es Tiere, die &#8211; nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1098" title="Intelligenter Vogel; Quelle: stock.xchng, User: pausimausi" style="margin: 6px 8px; float: right;" title="rabe_200" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/05/rabe_200.jpg" alt="rabe_200" width="200" height="200" /><strong>Raben und Krähen sind hochintelligent. Das ist keine neue Erkenntnis: schon in der Mythologie symbolisierten die Vögel Weisheit. Nun haben britische Forscher erneut festgestellt, wie talentiert Krähen sind. Um an Futter zu kommen, stellten die Saatkrähen geeignete Werkzeuge her. Ein Verhalten, wie man es bislang nicht einmal von Primaten kennt.</strong></p>
<p>Gibt es Tiere, die &#8211; nach menschlichem Verständnis &#8211; intelligent sind? Welche kognitiven Fähigkeiten haben Tiere? Was unterscheidet sie vom Menschen, welche Lernfortschritte können Tiere machen und können sie vorausschauend und planend agieren?</p>
<p>Die Antworten auf diese Fragen wurden lange Zeit fast ausschließlich in Studien mit Menschenaffen gesucht. Erst in jüngerer Zeit rücken auch andere Tierarten immer öfter in den Blick. Und Rabenvögel (Corvidae) stellen sich dabei immer deutlicher als herausragende Vertreter heraus.</p>
<h4><span class="pullquote">Rabenvögel zeigen komplexe kognitive Leistungen. Sind sie also &#8220;intelligent&#8221;?</span></h4>
<p>Forscher der Universitäten Cambridge und London haben in verschiedenen Studien mit Saatkrähen eine erstaunliche Eigenschaft der Vögel gefunden: die Krähen biegen sich aus Draht ein Werkzeug zurecht, um an ihr Futter zu gelangen. Dabei formten sie auf Anhieb &#8211; ohne mehrere Versuche und auch ohne &#8220;Lernbeispiele&#8221; &#8211; ein passendes Drahtstück.</p>
<p>Diese Versuche führte der Doktorand Chris Bird<sup>1</sup> an der Uni Cambridge durch. Professor Nathan Emery, der die spannenden Ergebnisse zusammen mit Chris Bird in der nächsten Ausgabe der &#8220;Proceedings of the National Academy of Sciences&#8221; publiziert, stellt fest:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir glauben, dass dies der erste eindeutige Beleg von Einsicht bei Tieren ist, denn die Saatkrähen machten die Haken schon im ersten Durchgang.&#8221;</p></blockquote>
<p>Da die Krähen zuvor keine Übung in der Nutzung von Drahtstücken hatten, scheint diese Schlußfolgerung tatsächlich legitim. Als &#8220;einsichtig&#8221; wäre eben solches Verhalten zu bezeichnen, das aus der Analyse der Problemsituation gezielt adäquate Handlungsstrategien ableitet. Offenbar sind die Saatkrähen dazu in der Lage.</p>
<p>Chris Bird führte zwei verschiedene Experimente durch: einmal mußten die Krähen &#8211; um an ihr Futter (eine Mottenlarve) zu kommen &#8211; mit einem Stein eine kleine Plattform zerstören, die unterhalb eines Zylinders angebracht war. Die Vögel wählten zielsicher genau diese Steine, die in den Zylinder paßten.<sup>2</sup></p>
<p>Im zweiten Experiment hatten die Forscher in einem stehenden Zylinder ein kleines Eimerchen mit einer Mottenlarve platziert, das Futter war aber für die Krähen mit dem Schnabel nicht zu erreichen. Allerdings lagen Drahtstücke bereit &#8211; drei der vier Krähen formten auf Anhieb eine passende &#8220;Angel&#8221;.</p>
<p><strong>Raben: Die heimlichen Stars der Tierwelt</strong></p>
<p>Die Versuche illustrieren, daß Rabenvögel komplexe kognitive Leistungen vollbringen können. Wirklich überraschend ist das freilich nicht. Raben sind seit jeher für ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten bekannt. In der nordischen Mythologie sitzen die beiden Kolkraben Hugin und Munin auf den Schultern von Odin. Der Name &#8220;hugin&#8221; leitet sich vom altnordischen Verb <em>huga</em> (=denken) ab, und Munin kommt von <em>muna</em> (=sich erinnern).</p>
<p>Insofern verwundert es eher, daß die Verhaltensforscher nicht schon vor 30 oder 40 Jahren sich mehr auf die Raben konzentriert haben. Schließlich kann sogar der aufmerksame Spaziergänger beobachten, daß Krähen beispielsweise Stöckchen benutzen, um nach tiefsitzenden Würmern zu stochern &#8211; auch dieser Werkzeugeinsatz ist nicht selbstverständlich.</p>
<p><strong>Autos als Nußknacker</strong></p>
<p>Die <a href="http://www.psychol.cam.ac.uk/ccl">Forschungsgruppe von Nathan Emery</a> hat in den letzten jahren schon mehrere Belege dafür geliefert, daß Raben die Genies unter den Vögeln sind. Eine der Lieblingsanekdoten von Emery ist die oft kolportierte Geschichte, daß japanische Krähen häufig Nüsse auf die Straße werfen, damit die Autos darüber fahren und sie knacken. Typisch: die Krähen werfen die Nüsse gezielt an Zebrastreifen auf die Fahrbahn. Wenn die Ampel rot wird, dann können sie die Bruchstücke gefahrlos einsammeln.</p>
<h4><span class="pullquote">Japanische Krähen nutzen Autos als Nußknacker&#8230;</span></h4>
<p>Aber Raben scheinen nicht nur begnadete Problemlöser zu sein, auch andere kognitive Fähigkeiten haben sie möglicherweise den meisten Tieren voraus: Frankfurter und Bochumer Forscher berichteten letztes Jahr &#8211; wie<a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/19/schlaue-elstern-beim-blick-in-den-spiegel-nicht-raeuberisch-sondern-intelligent-und-selbstbewusst-werkstattnotiz-110/"> in diesem Werkstatt-Artikel berichtet</a> &#8211; , daß sich Elstern im Spiegel erkennen und somit eine Art &#8220;Selbst-Bewußtsein&#8221; haben. Und Elstern, klar, gehören ebenfalls zur Gattung der Rabenvögel.</p>
<p>Doch weshalb haben Raben so außergewöhnliche Eigenschaften? Eine der Erklärungen, die immer wieder zu lesen ist, lautet einfach: Flexibilität. Raben sind in ganz vielen Fragen nicht sehr stark festgelegt, weder was Lebensraum, noch was Ernährung und Sozialverhalten angeht. Das heißt, daß sich Rabenvögel immer schon kontinuierlich an neue Situationen anpassen mußten, um Futter &#8211; sie sind ja auch Aasfresser &#8211; mit anderen Tieren konkurrierten etc. Und auch ihr Sozialverhalten ist &#8211; <a href="http://www.scienceblogs.de/3vor10/2009/05/giftige-krauter.php">wie ich gestern kurz bei 3vor10 geschrieben habe</a><sup>3</sup> &#8211; wohl viel weniger festgelegt, als bei anderen Tierarten.</p>
<p>Man darf also gespannt auf weitere Studien sein. Und bis dahin würde ich zu gerne mal ein Video sehen, auf dem ein Kolkrabe spricht. Denn angeblich können Raben ziemlich gut menschliche Sätze nachplappern, woran schon Konrad Lorenz großen Spaß hatte.</p>
<div class="links_ticker">Links:</p>
<ul>
<li>Die Studie: &#8220;Insightful problem solving and creative tool modification by captive nontool-using rooks&#8221; , in:  &#8220;Proceedings of the National Academy of Sciences&#8221; (<a href="http://dx.doi.org/10.1073/pnas.0901008106">DOI: 10.1073/pnas.0901008106</a>)</li>
<li>Wissenswerkstatt: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/19/schlaue-elstern-beim-blick-in-den-spiegel-nicht-raeuberisch-sondern-intelligent-und-selbstbewusst-werkstattnotiz-110/">Schlaue Elstern beim Blick in den Spiegel » Nicht räuberisch, sondern intelligent und selbstbewußt</a>, 19.8.2008</li>
<li>Willke, Thomas: <a href="http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=31606005">Die Tricks der schlauen Raben</a>, Bild der Wissenschaft, 10/2008</li>
</ul>
</div>
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<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/24/erschreckend-populaer-intelligent-design-in-den-usa-erfreulich-populaer-twitterweisheiten-und-das-konzept-der-wissenschaft-20-werkstatt-ticker-28/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Erschreckend populär: Intelligent Design in den USA ::: Erfreulich populär: Twitterweisheiten und das Konzept der »Wissenschaft 2.0« | Werkstatt-Ticker 28">Erschreckend populär: Intelligent Design in den USA ::: Erfreulich populär: Twitterweisheiten und das Konzept der »Wissenschaft 2.0« | Werkstatt-Ticker 28</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/24/evolutionisten-muessen-draussen-bleiben-erste-kontroversen-um-pseudo-doku-expelled-kurzknapp-22/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Evolutionisten müssen draußen bleiben! » Erste Kontroversen um Pseudo-Doku &#8220;Expelled&#8221; | kurz&#038;knapp 22">Evolutionisten müssen draußen bleiben! » Erste Kontroversen um Pseudo-Doku &#8220;Expelled&#8221; | kurz&#038;knapp 22</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/29/kuehe-mit-feinem-gespuer-ueber-die-sensibilitaet-von-rindviechern-und-anderen-wildtieren-fuer-das-erdmagnetfeld-werkstattnotiz-114/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Kühe mit feinem Gespür » Über die Sensibilität von Rindviechern und anderen Wildtieren für das Erdmagnetfeld | Werkstattnotiz 114">Kühe mit feinem Gespür » Über die Sensibilität von Rindviechern und anderen Wildtieren für das Erdmagnetfeld | Werkstattnotiz 114</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventur/">Werkstattinventar</a> - chronologisch oder nach Kategorien geordnet... <br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
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