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	<title>Wissenswerkstatt</title>
	
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	<description>Beobachtungen der Gesellschaft. Blog zu Wissenschaft, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 05 Aug 2010 15:48:46 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Lotterie im Bio-Laden: Weshalb Bio-Produkte ein Ärgernis sind</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 16:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denkanstösse]]></category>
		<category><![CDATA[Ich-Maschine]]></category>
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		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Ende ist es dann doch wieder eine Glaubensfrage. Oder eine des Geschmacks. Und der Weltanschauung. An der Frage, ob Bio-Lebensmittel automatisch gesünder sind, scheiden sich jedenfalls die Geister. Sicher ist, daß diese Frage so pauschal wohl ohnehin nicht zu beantworten ist. Und sicher ist auch, daß Bio-Produkte ein Problem haben. Denn in Tests fallen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/07/Gemuese_200.jpg"><img title="Gemüse; Bildquelle: stock.xchng, User: nkzs" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/07/Gemuese_200.jpg" alt="Junges Gemüse" title="Gemuese_200" style="margin: 8px;" width="200" height="280" class="alignright size-full wp-image-1374" /></a><strong>Am Ende ist es dann doch wieder eine Glaubensfrage. Oder eine des Geschmacks. Und der Weltanschauung. An der Frage, ob Bio-Lebensmittel automatisch gesünder sind, scheiden sich jedenfalls die Geister. Sicher ist, daß diese Frage so pauschal wohl ohnehin nicht zu beantworten ist. Und sicher ist auch, daß Bio-Produkte ein Problem haben. Denn in Tests fallen Bioprodukte regelmäßig durch. Nicht alle, aber immer wieder landen die teuren Produkte aus dem Bioladen weit hinter vielen konventionell erzeugten Lebensmitteln. Für den mündigen Verbraucher ist das wenig zufriedenstellend. Denn er kann sich kaum sicher sein, ob die Dinge in seinem Einkaufskorb wirklich die (hohen) Anforderungen erfüllen.</strong></p>
<p>Ich gestehe: ich kaufe sehr selten im Bioladen ein (dabei ist so ein Laden mit dem netten Namen &#8220;Schmatz&#8221; gleich bei mir um die Ecke). Und die Tatsache, daß ich dort nur sehr selten einkaufe, liegt nicht an den Broschüren der Heilpraktiker, Geistheiler und Schamanen, die dort ausliegen (manchmal amüsieren die mich, manchmal ärgere ich mich darüber). Der Grund ist ein anderer: ich weiß nicht, ob die Bioprodukte wirklich ihr Geld wert sind. Oder anders formuliert: mir ist zu unsicher, was ich da tatsächlich kaufe.</p>
<h4><span class="pullquote_left">Ich weiß nicht, ob die Bioprodukte wirklich ihr Geld wert sind. </span></h4>
<p>Dabei sind mir mir die allermeisten Grundsätze einer nachhaltig-ökologisch orientierten Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung sehr sympathisch.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/07/30/lotterie-im-bio-laden-weshalb-bio-produkte-ein-aergernis-sind/#footnote_0_1372" id="identifier_0_1372" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Lassen wir mal au&szlig;en vor, da&szlig; ich manche der Vorschriften von Bioverb&auml;nden f&uuml;r &uuml;berfl&uuml;ssigen Nonsense und Voodoo-Landwirtschaft halte.">1</a></sup> Ich halte weder Massentierhaltung für sinnvoll, noch exzessive Landwirtschaft, die auf riesige Monokulturen und den hemmungslosen Einsatz von Düngern setzt. Weniger wäre da in meinen Augen manchmal mehr. Und wieso ein Liter Milch im Supermarkt für 50 Cent zu haben sein muß, verstehe ich auch nicht. Ich würde (und könnte) gerne mehr bezahlen.</p>
<p><strong>Ernüchternde Tests: Mangelhafte Qualität (mancher) Bioprodukte</strong></p>
<p>Insofern gehöre ich wohl eindeutig zu dem Klientel, das typischerweise in Reformhäusern und Bioläden einkauft. Doch genau das mache ich nicht. Schuld daran ist (auch) die Stiftung Warentest. Denn in unzähligen Tests der letzten Jahre landeten die teuren Produkte aus dem Bioladen auf den hinteren Rängen. </p>
<h4><span class="pullquote">Man kann fast darauf wetten: es gibt immer ein Bioprodukt, das bei Tests mit Pauken und Trompeten durchfällt.</span></h4>
<p>Man kann schon fast darauf wetten, wenn wieder mal Olivenöle, Brotaufstriche oder Kaffeebohnen getestet werden: unter den 20 Produkten werden sicher ein oder zwei Bioprodukte mit Bravour abschneiden, aber mindestens ein Öko-Erzeugnis wird garantiert ein mangelhaftes Ergebnis bekommen. Und das Problem und irgendwie auch das Dilemma für die ganze Bio-Lebensmittel-Palette: erst die Tests trennen die biologisch-zertifizierte Spreu vom Weizen.</p>
<p>Beispiele gefällig? Im letzten <a href="http://www.testberichte.de/a/oel/magazin/test-stiftung-warentest-4-2010/204157.html">Test der Olivenöle (April 2010)</a> wurde ein Bio-Öl als Testsieger ausgezeichnet. Doch auf dem letzten Rang landet auch ein Olivenöl aus dem Bioladen &#8211; das &#8220;Baktat Olivenöl nativ extra&#8221; bekommt die wenig schmeichelhafte Note 5,2. Das ist &#8220;mangelhaft&#8221; und irgendwie typisch. Man zeige mir mal einen Speise-Öl-Test, in dem nicht ein teures Bioprodukt mindestens total ranzig oder mit Schimmelpilzgiften belastet war.</p>
<h4><span class="pullquote_left">Das teilweise miserable Abschneiden von Bioprodukten bei Tests ist ernüchternd. Und es verunsichert.</span></h4>
<p>Das selbe Bild bei Rapsölen. Der Test <a href="http://www.testberichte.de/a/oel/magazin/test-stiftung-warentest-11-2009/182008.html">vom November 2009</a> zeigt: vorne irgendwo die günstigen Öle von Aldi, Lidl &amp; Co. und hinten mit &#8220;mangelhaft&#8221; die tollen Öle von Rapunzel, Alnatura etc.</p>
<p>Auch beim Test von Basmati-Reis (<a href="http://www.test.de/themen/essen-trinken/test/Basmati-Reis-Jeder-zweite-mangelhaft-4118269-4119106/">ganz aktuell von gestern</a>) das bekannte Bild: von insgesamt sechs Bio-Produkten war nur eines (von Alnatura) pestizidfrei. Bei drei Bio-Reissorten fanden die Tester deutliche Rückstände. Ein Produkt fiel komplett durch:</p>
<blockquote><p>&#8220;Bio-Vollkornreis Green waren so stark mit dem krebserregenden Schimmelpilzgift Aflatoxin B1 belastet, dass sie nicht hätten verkauft werden dürfen.&#8221; (Zusammenfassung auf der Warentest-Website)</p></blockquote>
<p>Das ist &#8211; für mich als Verbraucher &#8211; abschreckend. Denn wieso soll ich (wie oben schon angeführt) im Bioladen einkaufen, wenn ich dort dann Lotterie spielen darf? Es ist in vielen Fällen (jedenfalls ist das meine Beobachtung) meist eine Chance von 50:50, ob man nun ein tolles Bioprodukt kauft oder einen Artikel, der besser auf dem direkten Weg auf dem Komposthaufen entsorgt werden sollte.</p>
<p>Ich selbst kenne ehrlicherweise auch keine wirklich befriedigende Lösung. Aber wenn ich konventionelle Lebensmittel im Supermarkt kaufe, dann habe ich wenigstens das Gefühl, daß ich mit geringerer Wahrscheinlichkeit total verranzte oder mit Schimmelpilzen belastete Produkte kaufe. Sicher kann ich mir da natürlich auch nicht sein, wer führt schon immer ein mobiles Analytiklabor mit sich, um die relevanten Werte vor Ort zu erheben. ;-)</p>
<p><strong>Bio-Mythos: Bio-Lebensmittel sind nicht gesünder</strong></p>
<p>Letztlich bleibt es eben doch eine Vertrauens- und Geschmackssache. Und das Argument, daß Bioprodukte per se gesünder und &#8220;wertvoller&#8221; seien, zieht nicht. Natürlich ziehe ich einen Apfel von der Streuobstwiese einem Plantagenapfel vom Großbauern vor, aber auch hier zeigen Studien: ökologisch erzeugte Lebensmittel sind nicht von Natur aus besser, als die konventionell erzeugten Waren. Das hat zuletzt auch eine groß angelegte britische Analyse ergeben:</p>
<blockquote><p>An independent review commissioned by the Food Standards Agency (FSA) shows that there are no important differences in the nutrition content, or any additional health benefits, of organic food when compared with conventionally produced food.</p></blockquote>
<p>Die Vorteile einer Öko-Landwirtschaft liegen meiner Meinung nach also weniger im direkten (gesundheitlichen) Vorteil für den Konsumenten. Ich wünschte mir aus anderen Gründen (Gewässerschutz, Biodiversität etc.) eine andere, kleinteiligere und ökologisch orientierte Landwirtschaft. Und im Zweifel sogar weniger strikte Vorgaben der einschlägigen Verbände, was bspw. Konservierungsmittel u.ä. angeht. Denn was hilft mir der Verzicht auf Pestizide, wenn später in der Verarbeitung geschlampert wird oder andere Umstände dazu führen, daß ich ein ranziges und sonstwie ungenießbares Lebensmittel auf dem Tisch habe. </p>
<p>&#8211;<br />
<em>Link: </em></p>
<ul>
<li>Food Standards Agency: <a href="http://www.food.gov.uk/news/newsarchive/2009/jul/organic">Organic review published,</a> Juli 2009.</li>
</ul>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/28/zu-viel-acetaldehyd-im-mineralwasser-fragen-an-eine-bloggende-soziologin-werkstatt-ticker-50/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Zu viel Acetaldehyd im Mineralwasser ::: Fragen an eine bloggende Soziologin | Werkstatt-Ticker 50">Zu viel Acetaldehyd im Mineralwasser ::: Fragen an eine bloggende Soziologin | Werkstatt-Ticker 50</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/14/oeko-lifestyle-blogs-7-thesen-zur-online-kollaboration-werkstatt-ticker-20/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Öko-Lifestyle-Blogs ::: 7 Thesen zur Online-Kollaboration | Werkstatt-Ticker 20">Öko-Lifestyle-Blogs ::: 7 Thesen zur Online-Kollaboration | Werkstatt-Ticker 20</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/19/klick-mich-die-todsichere-strategie-den-traffic-zu-erhoehen-ende-der-bildergalerien-werkstattnotiz-xxxv/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Klick mich! Die todsichere Strategie den Traffic zu erhöhen » Ende der Bildergalerien? | Werkstattnotiz XXXV">Klick mich! Die todsichere Strategie den Traffic zu erhöhen » Ende der Bildergalerien? | Werkstattnotiz XXXV</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2010<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1372" class="footnote">Lassen wir mal außen vor, daß ich manche der Vorschriften von Bioverbänden für überflüssigen Nonsense und Voodoo-Landwirtschaft halte.</li></ol><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/?ak_action=api_record_view&id=1372&type=feed" alt="" />
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		<title>Beobachtung und Kontext: Weshalb mutierte Käfer und deformierte Insekten keine Argumente gegen Kernkraftwerke sind</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 12:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Angenommen wir machen einen kleinen Waldspaziergang. Und dabei finden wir am Wegesrand einen kleinen Käfer, dem ein Flügel fehlt. Ist das in irgendeiner Weise beunruhigend? Was denken wir uns, wenn wir kurz darauf ein Insekt mit verkrüppelten Gliedmaßen entdecken? Wären wir jetzt alarmiert? Vermutlich nicht. Denn was sollten diese beiden Zufallsfunde auch anderes sein als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/05/Heteroptera2.jpg"><img title="Eine Weichwanze (miridae), gefunden beim AKW Gösgen/CH - Credit: Courtesy of Verlag Helvetica Chimica Acta (Chemistry &amp; Biodiversity 2008, Vol. 5, issue 4, p. 499-539)" class="size-full wp-image-1358 alignright" style="border: 0pt none; margin: 5px;" alt="Heteroptera2" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/05/Heteroptera2.jpg" alt="" width="200" height="366" /></a><strong>Angenommen wir machen einen kleinen Waldspaziergang. Und dabei finden wir am Wegesrand einen kleinen Käfer, dem ein Flügel fehlt. Ist das in irgendeiner Weise beunruhigend? Was denken wir uns, wenn wir kurz darauf ein Insekt mit verkrüppelten Gliedmaßen entdecken? Wären wir jetzt alarmiert? Vermutlich nicht. Denn was sollten diese beiden Zufallsfunde auch anderes sein als eine seltsame Laune der Natur?</strong></p>
<p>Was passiert aber, wenn unser Spaziergang in der Nähe eines Kernkraftwerks verläuft? Wären wir eventuell doch irritiert? Würden wir nun plötzlich doch darüber nachdenken, ob Fundort und Fundstück in irgendeinem kausalen Zusammenhang stehen? Ich bin mir nicht sicher, ob meine eigene Einschätzung nicht anders ausfiele, je nachdem ob ich die Insekten nun an vollkommen unverdächtigem Ort oder eben in Sichtweite eines Kernkraftwerks oder einer Chemiefabrik auffinden würde. Irgendwie wäre es wohl menschlich hier einen Zusammenhang zu konstruieren, wissenschaftlich aber nicht.</p>
<p><strong>Interessant, aber wertlos: Die Insekten-Zeichnungen von Cornelia Hesse-Honegger</strong></p>
<p>Das ist auch das Problem an der Arbeit von Cornelia Hesse-Honegger. Die Schweizerin sammelt seit Jahrzehnten Insekten in der Umgebung von Kernkraftwerken in ganz Europa. Und sie dokumentiert auffällige Deformationen der Wanzen, Käfer und Falter. Das alles ist interessant, aber wertlos. Wenigstens wenn es um die Debatte um die Risiken von Kernkraftwerke und mögliche Strahlenschäden in der unmittelbaren Umgebung geht. Die Zeichnungen werden aber immer wieder genau in dem Zusammenhang zitiert. Zum Beispiel vor wenigen Tagen bei Wired und <a href="http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2010/05/mutantenkafer-gegen-die-atomkraft.php">Jörg Rings hat auch schon darauf hingewiesen</a>, daß die Insekten-Bilder genau dafür nicht taugen.</p>
<h4><span class="pullquote_left">Welchen Wert haben Einzelbeoachtungen von Hobbyforschern? Sind Erkenntnisse von engagierten Laien per se problematisch?</span></h4>
<p>Die Diskussion um die Relevanz, die die Arbeiten von Frau Hesse-Honegger haben, ist allerdings auch für sich interessant. Denn es geht dabei ja um die grundsätzliche Frage, welche Bedeutung wir Einzelbeobachtungen zubilligen. Und welche Standards Argumente erfüllen müssen, wenn sie im wissenschaftlichen Sinne irgendeine Relevanz haben sollen.</p>
<p><strong>Gibt es tätsächlich eine deutlich erhöhte Rate an Fehlbildungen bei Insekten im Umfeld von Kernkraftwerken?</strong></p>
<p>Kurz zum konkreten (Streit-)Fall: Cornelia Hesse-Honegger ist ausgebildete wissenschaftliche Zeichnerin beim Naturhistorischen Museum der Universität Zürich. Und nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl begann sie mit der Sammlung von Insekten (v.a. Wanzen) im Umkreis von Kernkraftwerken, zunächst in der Schweiz, später in Deutschland und auch weltweit. Dabei entdeckte sie (natürlich) Insekten, die Auffälligkeiten zeigten: fehlende Fühlersegmente, verformte Flügel, asymmetrische Leibsegmente etc. Bis heute hat sie mehr als 300 Zeichnungen von diesen Mißbildungen angefertigt.</p>
<p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/05/Heteroptera3.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1361" style="border: 0pt none; margin: 4px;" alt="Heteroptera3" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/05/Heteroptera3.jpg" title="Eine 'Gemeine Skorpionsfliege', gefunden beim AKW Leibstadt/CH - Credit: Courtesy of Verlag Helvetica Chimica Acta (Chemistry &amp; Biodiversity 2008, Vol. 5, issue 4, p. 499-539)" width="180" height="210" /></a></p>
<p>Nach ihren eigenen Angaben zeigten gebietsweise mehr als 30% der untersuchten Wanzen Störungen. Normalerweise liege diese Rate bei 1-3%. Diese Beobachtungen hat sie vorletztes Jahr <a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/118720709/abstract">in einem Beitrag für &#8220;Chemistry &amp; Biodiversity&#8221;</a> zusammengefasst.</p>
<p>Das riesengroße Problem bei der ganzen Sache ist folgendes:<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/05/14/beobachtung-und-kontext-weshalb-mutierte-kafer-und-deformierte-insekten-keine-argumente-gegen-kernkraftwerke-sind/#footnote_0_1357" id="identifier_0_1357" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Was ihr ja u.a. auch J&ouml;rg vorwirft.">1</a></sup> Cornelia Hesse-Honegger ging in keiner Weise systematisch vor und ihre Arbeit ist (soweit ich sehe) auch nur höchst unzureichend dokumentiert. Und von der Überprüfbarkeit bzw. Kontrollierbarkeit ihrer Ergebnisse ganz zu schweigen.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/05/14/beobachtung-und-kontext-weshalb-mutierte-kafer-und-deformierte-insekten-keine-argumente-gegen-kernkraftwerke-sind/#footnote_1_1357" id="identifier_1_1357" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das soll nicht hei&szlig;en, da&szlig; ich Frau Hesse-Honegger nicht f&uuml;r integer halte, aber sie ist dann halt doch &amp;#8220;nur&amp;#8221; eine Einzelperson, deren pers&ouml;nliche Motivation im Zshg. mit der zivilen Nutzung der Kernenergie nicht unerheblich sein k&ouml;nnte.">2</a></sup> Und das ist einfach ärgerlich.</p>
<p>Denn der Befund wäre (Konjunktiv!) ja tatsächlich diskussionswürdig, wenn er auf der Basis einer sauberen wissenschaftlichen Vorgehensweise zustande gekommen wäre. Wenn vor (!) Studienbeginn festgelegt worden wäre, wo, wann und wie die Insektensammlung statffinden sollte. Wenn die Auswertung der Daten klar dokumentiert (anhand von Photos!) worden wäre. Und wenn das alles nicht als Hobbyprojekt einer Einzelperson, sondern im Rahmen eines (an Institutionen gekoppelten) Forschungsprojektes<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/05/14/beobachtung-und-kontext-weshalb-mutierte-kafer-und-deformierte-insekten-keine-argumente-gegen-kernkraftwerke-sind/#footnote_2_1357" id="identifier_2_1357" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Mit entsprechenden Formen der Kontrolle und Qualit&auml;tssicherung">3</a></sup> durchgeführt worden wäre. Aber das ist leider nicht der Fall. </p>
<p>Insofern bleibt es dabei: die Zeichnungen sind interessant, aber trotz der (angeblich) 16.000 gesammelten Insekten kein wirklich relevanter Beleg für die Gefährlichkeit der radioaktiven Strahlenbelastung in der Nähe von AKWs. Wohlgemerkt: es ist absolut vorstellbar, daß es tatsächlich eine solche Häufung und eine erhöhte Fehlbildungsrate gibt &#8211; aber das sollte eben innerhalb einer wissenschaftlichen Studie untersucht werden. Solange das fehlt, sind die Zeichnungen nur wenig mehr Wert als die Zufallsfunde bei unserem Waldspaziergang.</p>
<div class="links_ticker">Studie:</p>
<ul>
<li>Cornelia Hesse-Honegger, Peter Wallimann: <a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/118720709/abstract">Malformation of True Bug (Heteroptera): a Phenotype Field Study of the Possible Influence of Artificial Low-Level Radioactivity</a>, in: Chemistry &amp; Biodiversity, doi: 10.1002/cbdv.200800001, Chemistry &amp; Biodiversity, 2008, Vol. 5, Issue 4, p. 499-539</li>
</ul>
</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/20/die-wunderbare-schaerfe-der-chilis-capsaicin-als-antwort-auf-die-konzertierten-attacken-von-insekten-und-pilzen-werkstattnotiz-111/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Die wunderbare Schärfe der Chilis » Capsaicin als Antwort auf die konzertierten Attacken von Insekten und Pilzen | Werkstattnotiz 111">Die wunderbare Schärfe der Chilis » Capsaicin als Antwort auf die konzertierten Attacken von Insekten und Pilzen | Werkstattnotiz 111</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/03/wie-es-euch-gefaellt-argumentative-pirouetten-und-die-frage-nach-dem-tempolimit-auf-autobahnen-werkstattnotiz-xxvi/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Wie es Euch gefällt&#8230; » Argumentative Pirouetten und die Frage nach dem Tempolimit auf Autobahnen | Werkstattnotiz XXVI">Wie es Euch gefällt&#8230; » Argumentative Pirouetten und die Frage nach dem Tempolimit auf Autobahnen | Werkstattnotiz XXVI</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/29/kuehe-mit-feinem-gespuer-ueber-die-sensibilitaet-von-rindviechern-und-anderen-wildtieren-fuer-das-erdmagnetfeld-werkstattnotiz-114/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Kühe mit feinem Gespür » Über die Sensibilität von Rindviechern und anderen Wildtieren für das Erdmagnetfeld | Werkstattnotiz 114">Kühe mit feinem Gespür » Über die Sensibilität von Rindviechern und anderen Wildtieren für das Erdmagnetfeld | Werkstattnotiz 114</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2010<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1357" class="footnote">Was ihr ja u.a. auch Jörg vorwirft.</li><li id="footnote_1_1357" class="footnote">Das soll nicht heißen, daß ich Frau Hesse-Honegger nicht für integer halte, aber sie ist dann halt doch &#8220;nur&#8221; eine Einzelperson, deren persönliche Motivation im Zshg. mit der zivilen Nutzung der Kernenergie nicht unerheblich sein könnte.</li><li id="footnote_2_1357" class="footnote">Mit entsprechenden Formen der Kontrolle und Qualitätssicherung</li></ol><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/?ak_action=api_record_view&id=1357&type=feed" alt="" />
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		<title>Berechenbarer Erfolg: Wie schreibe ich den optimalen Fachartikel?</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 15:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Kern gilt dieser Grundsatz für alle Formen der Wissenschaftskommunikation: Wer schreibt, der will gelesen werden. Und zwar von einem möglichst großen Publikum. Darum geht es bei der Popularisierung von Wissenschaft und Forschung (wie sie klassisch im Wissenschaftsjournalismus, neuerdings u.a. in Blogs stattfindet) und darum geht es auch bei der Kommunikation innerhalb der (Fach-)Wissenschaften. Deshalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/04/Journals.jpg"><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/04/Journals.jpg" alt="Lesestoff; Bildquelle: stock.xchng, User: picabell" title="Journals" width="175" height="259" class="alignright size-full wp-image-1341" /></a><strong>Im Kern gilt dieser Grundsatz für alle Formen der Wissenschaftskommunikation: Wer schreibt, der will gelesen werden. Und zwar von einem möglichst großen Publikum. Darum geht es bei der Popularisierung von Wissenschaft und Forschung (wie sie klassisch im Wissenschaftsjournalismus, neuerdings u.a. in Blogs stattfindet) und darum geht es auch bei der Kommunikation innerhalb der (Fach-)Wissenschaften. Deshalb ist es für jeden Forscher wichtig, daß seine Fachartikel in den richtigen Journals publiziert werden. Denn wer in den renommierten Zeitschriften veröffentlicht, dessen Artikel werden &#8211; höchstwahrscheinlich &#8211; häufiger gelesen und häufiger zitiert. Das ist jedenfalls die Hoffnung. Und welche Artikel besonders häufig zitiert werden, kann man sogar berechnen. </strong></p>
<p>Wer eine wissenschaftliche Karriere anstrebt, der muß v.a. mit seiner Publikationsliste punkten. Ausreichend lang muß sie sein. Und es sollten ausreichend Artikel in renommierten Fachjournals enthalten sein. Der Impact Factor spielt hier zumindest in den Naturwissenschaften und der Medizin die Richtschnur. Aber auch in den Sozial- und Geisteswissenschaften<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/04/30/berechenbarer-erfolg-wie-schreibe-ich-den-optimalen-fachartikel/#footnote_0_1338" id="identifier_0_1338" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wo der Impact Factor meist eine nur untergeordnete Rolle spielt.">1</a></sup> gilt die Regel: je mehr Prestige das Journal hat, desto größer sind die Chancen darauf, daß der eigene Artikel von den Fachkollegen rezipiert wird. Und das schlägt sich idealerweise darin nieder, daß man in den Folgejahren selbst zitiert wird. </p>
<p><strong>Nach welchen Kriterien werden Fachartikel in Fachzeitschriften akzeptiert?</strong></p>
<p>Und die Zitationsrate schlägt sich ja eben dann wieder als aktualisierter Impact Factor für die jeweilige Zeitschrift nieder. Insofern kann es durchaus passieren, daß ein fachlich tadelloser Artikel von den Gutachtern und/oder den Herausgebern eines Journals abgelehnt wird, weil diese mit eher wenig Zitaten für diesen Artikel rechnen.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/04/30/berechenbarer-erfolg-wie-schreibe-ich-den-optimalen-fachartikel/#footnote_1_1338" id="identifier_1_1338" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Daf&uuml;r kann u.a. schon ausreichen, da&szlig; die Thematik voraussichtlich nur f&uuml;r eine kleine Gruppe von Forschern spannend ist, so da&szlig; die Anzahl der zu erwartenden Zitate minimal bleiben wird.">2</a></sup> Hier entscheidet meist die Erfahrung bzw. das Bauchgefühl. Ein Paper, das kleine Mängel hat, aber voraussichtlich ziemlich viele Zitate generiert, hat sicher größere Chancen auf Veröffentlichung, als eine absolut unanfechtbare Arbeit, die aber weniger sexy erscheint. </p>
<p><strong>Vorhersage der Zitationshäufigkeit: Der Algorithmus kann es besser</strong></p>
<p>Eine interessante Studie zeigt, daß man künftig vielleicht gar nicht mehr so sehr auf das Bauchgefühl, sondern auf harte Zahlen zurückgreifen kann, wenn man die Zitationsrate prognostizieren möchte. Alfonso Ibanez, Pedro Larranaga and Concha Bielza haben sich die Artikel der Jahre 2005-2007 vorgenommen, die im Fachjournal Bioinformatics erschienen sind. </p>
<p>Und sie haben herausgefunden, daß es ausreicht bestimmte Informationen aus dem Abstract zu berücksichtigen und in ein geeignetes Abschätzungsmodell zu übertragen. So konnten die Autoren mit einer Treffergenauigkeit von etwa 90% vorhersagen, wie häufig ein Artikel in den Jahren nach seiner Veröffentlichung zitiert werden wird. Sie schreiben:</p>
<blockquote><p>We found that the appearance of certain words in the paper abstracts can influence the number of citations received.</p></blockquote>
<p>Einerseits eine faszinierende Möglichkeit, andererseits irgendwie ernüchternd. Wenn bloße Algorithmen ausreichen, um sofort (und das auf der Basis des Abstracts!) beziffern zu können, welche Resonanz ein bestimmter Artikel in der Fachcommunity hervorrufen wird. </p>
<p>Wie lange wird es dauern, daß sich hier ein neues Berufsbild etabliert? Lange kann es nicht mehr dauern, bis es den diplomierten Fachjournal-Optimierer gibt, der das Abstract auf das maximale Zitationspotential hin ausrichtet und natürlich auch mit den <a href="http://www.scienceblogs.de/frischer-wind/2010/03/wie-sinnvoll-ist-die-optimierung-wissenschaftlicher-artikel-fur-google-scholar-co.php">üblichen SEO-Methoden</a> dafür sorgt, daß der Artikel bei den wissenschaftlichen Suchmaschinen ganz oben landet.</p>
<div class="links_ticker">
Studie:</p>
<ul>
<li>Alfonso Ibanez, Pedro Larranaga and Concha Bielza: <a href="http://bioinformatics.oxfordjournals.org/cgi/content/short/25/24/3303">Predicting citation count of Bioinformatics papers within four years of publication</a>, Bioinformatics. 2009 Dec 15;25(24):3303-9. Epub 2009 Oct 9.</li>
</ul>
</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/07/todesfaelle-und-blog-burn-out-wenn-bloggen-zum-gesundheitsrisiko-wird-werkstattnotiz-lxxvi/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Todesfälle und Blog-Burn-Out » Wenn Bloggen zum Gesundheitsrisiko wird | Werkstattnotiz LXXVI">Todesfälle und Blog-Burn-Out » Wenn Bloggen zum Gesundheitsrisiko wird | Werkstattnotiz LXXVI</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/30/der-weite-weg-von-der-einstellungs-zur-verhaltensaenderung-huerden-auf-dem-weg-zu-open-access-werkstattnotiz-xli/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Der weite Weg von der Einstellungs- zur Verhaltensänderung » Hürden auf dem Weg zu Open Access | Werkstattnotiz XLI">Der weite Weg von der Einstellungs- zur Verhaltensänderung » Hürden auf dem Weg zu Open Access | Werkstattnotiz XLI</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/29/was-laenge-waehrt-die-waz-geht-mit-der-westen-an-den-start-werkstattnotiz-xvii/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Was lange währt&#8230; » Die WAZ geht mit &#8220;Der Westen&#8221; an den Start | Werkstattnotiz XVIII">Was lange währt&#8230; » Die WAZ geht mit &#8220;Der Westen&#8221; an den Start | Werkstattnotiz XVIII</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2010<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1338" class="footnote">Wo der Impact Factor meist eine nur untergeordnete Rolle spielt.</li><li id="footnote_1_1338" class="footnote">Dafür kann u.a. schon ausreichen, daß die Thematik voraussichtlich nur für eine kleine Gruppe von Forschern spannend ist, so daß die Anzahl der zu erwartenden Zitate minimal bleiben wird.</li></ol><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/?ak_action=api_record_view&id=1338&type=feed" alt="" />
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		<title>Eisige Kunstwerke: Schnee, Schneekristalle und Wilson Bentley</title>
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		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2010/01/21/eisige-kunstwerke-schnee-schneekristalle-und-wilson-bentley/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 06:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Meteorologie]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Grunde sind es wunderbare Kunstwerke, die bei Minustemperaturen durch die Luft schweben. Schneekristalle faszinieren mit ihrer Formenvielfalt und sind selbstverständlich auch wissenschaftlicher Forschungsgegenstand. Und eines ist natürlich ganz wesentlich: Schneekristalle haben immer eine sechseckige Struktur. Immer! Schnee fasziniert die Menschen seit Urzeiten. Und bereits im 2. Jahrhundert v. Chr. stellten chinesische Gelehrte fest, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Schneekristall wie aus dem Bilderbuch, hier eine Elektronenmikroskop-Aufnahme" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/01/Schneekristall_220.jpg" alt="Schneekristall wie aus dem Bilderbuch, hier eine Elektronenmikroskop-Aufnahme" width="220" height="185" /><strong>Im Grunde sind es wunderbare Kunstwerke, die bei Minustemperaturen durch die Luft schweben. Schneekristalle faszinieren mit ihrer Formenvielfalt und sind selbstverständlich auch wissenschaftlicher Forschungsgegenstand. Und eines ist natürlich ganz wesentlich: Schneekristalle haben immer eine sechseckige Struktur. Immer!</strong></p>
<p>Schnee fasziniert die Menschen seit Urzeiten. Und bereits im 2. Jahrhundert v. Chr. stellten chinesische Gelehrte fest, dass Schneekristalle immer symmetrisch und sechseckig sind. <a href="http://www.scienceblogs.de/plazeboalarm/2010/01/wissenschaftler-mussen-pingelig-sein.php">Umso peinlicher, daß Nature zur Weihnachtszeit mit winterlichen Bannern um neue Abonnenten warb</a>, auf denen Schneeflocken mit fünf, sieben oder acht Ecken abgebildet waren. Das ist natürlich für jeden Wissenschaftler, der sich mit Kristallographie oder eben ganz konkret mit Schnee beschäftigt eine Ohrfeige.</p>
<p><strong>Schnee ist nicht einfach nur &#8220;gefrorenes Wasser&#8221;</strong></p>
<p>Und man tut den Fachleuten natürlich ebenso unrecht, wenn man glaubt, Schnee sei einfach gefrorenes Wasser. Das kann man von Hagel oder mit Abstrichen von Graupel sagen, aber Schnee ist dann doch was anderes. Und faszinierender. Wobei man hier dann eben unterscheiden muß: es gibt einerseits die einzelnen Schneekristalle, andererseits die Schneeflocken, die sich durch Zusammenballung von Kristallen bilden.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/01/21/eisige-kunstwerke-schnee-schneekristalle-und-wilson-bentley/#footnote_0_1323" id="identifier_0_1323" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und das umso st&auml;rker, je n&auml;her die Temeperatur am Gefrierpunkt liegt. Das liegt daran, da&szlig; winzige Wassertropfen quasi als &amp;#8220;Klebstoff&amp;#8221; zwischen den Kristallen dienen. Und je k&auml;lter es ist, desto weniger Wasser=Klebstoff ist vorhanden. Und deshalb gibt es tolle, gro&szlig;e Schneeflocken nie bei ganz eisigen Temperaturen.">1</a></sup></p>
<h4><span class="pullquote">Jedes Schneekristall ist einzigartig. Und ist meist aus unterschiedlichsten (Kristall-)Formen zusammengesetzt&#8230;</span></h4>
<p>Wenn die Temperatur in einer Wolke unter den Gefrierpunkt sinkt, dann beginnt Luftfeuchtigkeit sich an winzige Staub- oder Rußpartikel anzulagern und auszukristallisieren. Es sind also drei Faktoren notwendig: die Temperatur, die Feuchtigkeit und die Kondensationskerne. Die Schneekristalle &#8220;wachsen&#8221; dabei immer in sechseckiger Form. Das liegt an den Wassermolekülen, die eben nur im Winkel von 60° bzw. 120° aneinander andocken.</p>
<p>Und obwohl es also ganz klare &#8220;Regeln&#8221; für die Kristallbildung gibt, ist eigentlich jedes ein Unikat. (Fast) kein Schneekristall gleicht dem anderen. Denn jedes Schneekristall hat seine eigene Geschichte: das beginnt eben mit der Anlagerung von Luftfeuchtigkeit am jeweiligen Kondensationskern. Je nach Temperatur nehmen die Kristalle dabei unterschiedliche Formen an:<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2010/01/21/eisige-kunstwerke-schnee-schneekristalle-und-wilson-bentley/#footnote_1_1323" id="identifier_1_1323" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Diese Tabelle stammt aus dem sehr informativen PDF: http://www.exploria.ch/content/scientia/pdf/s394.pdf">2</a></sup></p>
<ul>
<li>von 0 bis -3°C dünne Plättchen, teilw. Sterne (Dendrite)</li>
<li>-5 bis -8°C Prismen</li>
<li>-12 bis -16°C Schneesterne</li>
<li>unter -25°C hohle Prismen</li>
</ul>
<p>Und wenn das Schneekristall dann der Schwerkraft folgend nach unten segelt, dann durchquert es Luftschichten, die ganz unterschiedliche Temperaturen haben können. Entsprechend lagern sich weitere Kristalle an, die Prismen-, Nadel- oder Sternform haben können und so verändert sich die Form immer weiter.</p>
<p><em>Hier ein Schaubild, die die Kristallbildung in Abhängigkeit von der Temperatur zeigt:</em></p>
<div id="attachment_671" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px">
<img class="aligncenter size-full wp-image-1333" title="Kristallbildung, Quelle: http://www.its.caltech.edu/~atomic/snowcrystals/" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/01/Kristallbildung.jpg" alt="Kristallbildung" width="500" height="381"/>
<p class="wp-caption-text">Kristallbildung, Quelle: http://www.its.caltech.edu/~atomic/snowcrystals/</p>
</div>
<p><strong>Wilson Bentley: Jede Schneeflocke ist einzigartig</strong></p>
<p>Als Pionier der Schneekristallforschung der Neuzeit gilt übrigens Wilson Bentley, ein Farmer aus Vermont/USA. Ihm gelang am 15. Januar 1885 das erste Photo eines Schneekristalls durch ein Mikroskop. Von da an ließ Bentley die Faszination Schnee nicht mehr los. Er machte über 5000 Photos von Schneekristallen und stellte fest, daß alle unterschiedlich waren. Sein Leben widmete er der Erforschung und Dokumentation der Schneeflocken &#8211; das Leben des angeblich etwas kauzigen Junggesellen endete tragisch: am 23.12.1931 starb er an einer Lungenentzündung.</p>
<p>Es bleiben seine Photographien. Und wenn man bedenkt, daß diese Aufnahmen vor mehr als 100 Jahren entstanden sind, dann ist man heute noch beeindruckt. Diese Photos stammen aus dem Jahr 1902:</p>
<p><img title="Schneekristalle, fotografiert von Wilson Bentley" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/01/Schneekristalle.jpg" alt="Schneekristalle, fotografiert von Wilson Bentley" /></p>
<div class="links_kurz">Die Photographien von Wilson Bentley kann man übrigens auch als Bildband kaufen. Empfehlenswert scheint auch der Band mit den Aufnahmen von K.G. Libbrecht:</p>
<ul>
<li>W. Bentley: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0486202879?ie=UTF8&amp;tag=wwwleichtathl-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0486202879">Snow Crystals (Dover photography collections) </a></li>
<li>Libbrecht: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0896586529?ie=UTF8&amp;tag=wwwleichtathl-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0896586529">The Little Book of Snowflakes</a></li>
</ul>
<p>Informativ ist auch die Website von Kenneth G. Libbrecht: www.snowcrystals.com<br />
Und bei SciencePicture bei ScienceBlogs habe ich <a href="http://www.scienceblogs.de/sciencepicture/2010/01/schneekristalle-kunst-aus-eis.php">einige tolle</a> <a href="http://www.scienceblogs.de/sciencepicture/2010/01/schneekristalle-unterm-elektronenmikroskop.php">Aufnahmen von Schneekristallen</a> eingestellt.</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/20/mit-den-engels-choeren-um-die-wette-jubilieren-sufjan-stevens-bezaubert-mit-weihnachtlichen-songs-kurzknapp-11/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Mit den Engels-Chören um die Wette jubilieren » Sufjan Stevens bezaubert mit weihnachtlichen Songs | kurz&#038;knapp 11">Mit den Engels-Chören um die Wette jubilieren » Sufjan Stevens bezaubert mit weihnachtlichen Songs | kurz&#038;knapp 11</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/16/auslese-2009-jetzt-die-besten-wissenschaftsblogger-nominieren/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Auslese 2009: Jetzt die besten Wissenschaftsblogger nominieren!">Auslese 2009: Jetzt die besten Wissenschaftsblogger nominieren!</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/08/18/bier-schuetzt-vor-osteoporose/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Bier schützt vor Osteoporose">Bier schützt vor Osteoporose</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2010<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1323" class="footnote">Und das umso stärker, je näher die Temeperatur am Gefrierpunkt liegt. Das liegt daran, daß winzige Wassertropfen quasi als &#8220;Klebstoff&#8221; zwischen den Kristallen dienen. Und je kälter es ist, desto weniger Wasser=Klebstoff ist vorhanden. Und deshalb gibt es tolle, große Schneeflocken nie bei ganz eisigen Temperaturen.</li><li id="footnote_1_1323" class="footnote">Diese Tabelle stammt aus dem sehr informativen PDF: http://www.exploria.ch/content/scientia/pdf/s394.pdf</li></ol><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/?ak_action=api_record_view&id=1323&type=feed" alt="" />
	<a href="http://www.wissenswerkstatt.net/tag/meteorologie/" title="Meteorologie" rel="tag">Meteorologie</a>, <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/tag/naturwissenschaft/" title="Naturwissenschaft" rel="tag">Naturwissenschaft</a>, <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/tag/schnee/" title="Schnee" rel="tag">Schnee</a><br />
<div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Wissenswerkstatt?a=6NcoKhs8Rzw:BfB94KDEF08:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Wissenswerkstatt?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Wissenswerkstatt?a=6NcoKhs8Rzw:BfB94KDEF08:D7DqB2pKExk"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Wissenswerkstatt?i=6NcoKhs8Rzw:BfB94KDEF08:D7DqB2pKExk" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Wissenswerkstatt?a=6NcoKhs8Rzw:BfB94KDEF08:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Wissenswerkstatt?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/Wissenswerkstatt?a=6NcoKhs8Rzw:BfB94KDEF08:I9og5sOYxJI"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/Wissenswerkstatt?d=I9og5sOYxJI" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Wissenswerkstatt/~4/6NcoKhs8Rzw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wissenswerkstatt.net/2010/01/21/eisige-kunstwerke-schnee-schneekristalle-und-wilson-bentley/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
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		<item>
		<title>Macht es nicht selbst: Tocotronics hymnischer Gesang auf die Selbstverweigerung</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Wissenswerkstatt/~3/Nvgh5ZacDcM/</link>
		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/17/macht-es-nicht-selbst-tocotronics-hymnischer-gesang-auf-die-selbstverweigerung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 16:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich-Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[Rockmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Tonspuren]]></category>
		<category><![CDATA[Tocotronic]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Die Bude wird rumpeln!&#8221; &#8211; Das versprachen Tocotronic vor ziemlich genau einem Monat. Gemeint war das neue Album &#8220;Schall &#038; Wahn&#8221; und die Frühjahrstour. Und man darf die werten Herrschaften beim Wort nehmen: die heute veröffentlichte Single &#8220;Macht es nicht selbst&#8221; weckt die vorzüglichsten Hoffnungen. &#8220;Macht es nicht selbst!&#8221; Mit diesem Schlachtruf nehmen Tocotronic erneut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>&#8220;Die Bude wird rumpeln!&#8221;</em> &#8211; Das versprachen Tocotronic <a href="http://www.tocotronic.de/neuigkeiten/">vor ziemlich genau einem Monat</a>. Gemeint war das neue Album &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002ZHIPTE?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=B002ZHIPTE">Schall &#038; Wahn</a>&#8221; und die Frühjahrstour. Und man darf die werten Herrschaften beim Wort nehmen: die heute veröffentlichte Single &#8220;Macht es nicht selbst&#8221; weckt die vorzüglichsten Hoffnungen.</strong></p>
<p>&#8220;Macht es nicht selbst!&#8221; Mit diesem Schlachtruf nehmen Tocotronic erneut Anlauf auf die Barrikaden, die sie aus Anlaß des letzten Albums 2007 errichtet hatten. Die damalige &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000R7HYXM?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=B000R7HYXM">Kapitulation</a>&#8221; zielte auf eine Absage der klassischen (Kontroll-)Imperative von Schule, Beruf und liberaler Gesellschaft. Genau an diesem Punkt machen Dirk von Lowtzow und seine Kumpanen weiter.</p>
<p>Es geht wieder einmal um Verweigerung, oder anders formuliert: um die Ambivalenzen der eigenen Position im Hinblick auf Funktionalität. So oder ähnlich würde es vielleicht Diedrich Diederichsen formulieren. Bei Tocotronic klingt das simpler: &#8220;Was Du auch machst. Mach es nicht selbst! Auch wenn Du Dir den Weg verstellst.&#8221; So der Slogan der rumpelnd-rockenden Hymne. </p>
<h4><span class="pullquote">Seit Jahren dieser Krach! Tocotronic machen Lust auf das neue Album &#8220;Schall &#038; Wahn&#8221;</span></h4>
<p>Das ist vordergründig natürlich die Absage an den Do-It-Yourself-Wahn, womit der Anschluß an die frühen Alben der 90er Jahre hergestellt wäre, als man resignierend-kapitulierend die Gartenarbeit besang.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/17/macht-es-nicht-selbst-tocotronics-hymnischer-gesang-auf-die-selbstverweigerung/#footnote_0_1303" id="identifier_0_1303" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="vgl. &amp;#8220;Samstag ist Selbstmord&amp;#8221; in &amp;#8220;Digital ist besser&amp;#8220;, 1995">1</a></sup></p>
<p>An der Schwelle des Jahreswechsels 2009/2010 klingt das zunächst kaum anders. Dann freilich wird klar, worum es geht: um die (Selbst)Zumutungen des Lebens. Zumindest um diejenigen, die vor allem Zeit verschwenden. Im Endeffekt ist &#8220;Macht es nicht selbst!&#8221; der wunderbar mitreißende Aufruf bestimmte Dinge einfach sein zu lassen. Was man durchaus auch im Heideggerschen Sinne verstehen könnte. </p>
<p>Kurz: Tocotronics neuer Song ist die rumpelnde Formulierung einer Anti-These in Zeiten der hyperventilierenden Allzuständigkeit. Schön ist das.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/17/macht-es-nicht-selbst-tocotronics-hymnischer-gesang-auf-die-selbstverweigerung/#footnote_1_1303" id="identifier_1_1303" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ein Urteil, das auch auf das Video zutrifft. Nur ganz am Ende hat man dann evtl. doch ein wenig Mitleid mit dem brennenden Biber.">2</a></sup> Man darf also gespannt sein auf das Album, das <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002ZHIPTE?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=B002ZHIPTE">ab 22. Januar 2010 zu kaufen und hören sein wird</a>.</p>
<div class="youtube">
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</div>
<p><strong><em>Literatur- und CD-Empfehlungen:</em></strong></p>
<ul>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002ZHIPTE?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=B002ZHIPTE">Schall &#038; Wahn</a></li>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000RG121I?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000RG121I">Kapitulation</a> (2007)</li>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0006BLIQ8?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B0006BLIQ8">Pure Vernunft darf niemals siegen</a> (2005)</li>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000063XA4?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000063XA4">Tocotronic</a> (2002)</li>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00002ZZNV?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B00002ZZNV">K.O.O.K.</a> (1999)</li>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000025OL6?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000025OL6">Es ist egal, aber</a> (1997)</li>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000024WJL?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000024WJL">Wir kommen um uns zu beschweren</a> (1996)</li>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0000082SJ?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B0000082SJ">Nach der verlorenen Zeit</a> (1995)</li>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000025MSZ?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000025MSZ">Digital ist besser</a> (1995)</li>
<li>Uhlmann, Thees: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/393055979X?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=393055979X">Wir könnten Freunde werden &#8211; Die Tocotronic-Tourtagebücher</a> (2000)</li>
<li>Cioran, E.M.: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/351822008X?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=351822008X">Auf den Gipfeln der Verzweiflung</a> (1989)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>
<p></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/05/11/the-national-boxer-von-der-seltenen-kunst-mit-wenigen-mitteln-grossartig-zu-klingen/" rel="bookmark" title="Permanent Link: The National &#8220;Boxer&#8221; » Von der seltenen Kunst mit wenigen Mitteln großartig zu klingen">The National &#8220;Boxer&#8221; » Von der seltenen Kunst mit wenigen Mitteln großartig zu klingen</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/26/miserable-weihnachten-mit-malcolm-middleton-were-all-going-to-die-kurzknapp-12/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Miserable Weihnachten mit Malcolm Middleton » We&#8217;re all going to die | kurz&#038;knapp 12">Miserable Weihnachten mit Malcolm Middleton » We&#8217;re all going to die | kurz&#038;knapp 12</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/31/der-letzte-grosse-wal-tomte-begeben-sich-in-einen-wald-aus-zeichen-kurzknapp-46/" rel="bookmark" title="Permanent Link: &#8220;Der letzte große Wal&#8221; » Tomte begeben sich in einen Wald aus Zeichen | kurz&#038;knapp 46">&#8220;Der letzte große Wal&#8221; » Tomte begeben sich in einen Wald aus Zeichen | kurz&#038;knapp 46</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2010<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1303" class="footnote">vgl. &#8220;Samstag ist Selbstmord&#8221; in &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002SRB9EY?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=B002SRB9EY">Digital ist besser</a>&#8220;, 1995</li><li id="footnote_1_1303" class="footnote">Ein Urteil, das auch auf das Video zutrifft. Nur ganz am Ende hat man dann evtl. doch ein wenig Mitleid mit dem brennenden Biber.</li></ol><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/?ak_action=api_record_view&id=1303&type=feed" alt="" />
	<a href="http://www.wissenswerkstatt.net/tag/tocotronic/" title="Tocotronic" rel="tag">Tocotronic</a><br />
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		<title>Auslese 2009: Jetzt die besten Wissenschaftsblogger nominieren!</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 16:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschafts-Café]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsblogs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1295</guid>
		<description><![CDATA[Kalt ist es geworden. Und wenn man den Meteorologen glauben darf, dann folgt bald auch die angemessene Einfärbung der Landschaft. Wenn das Winter- und Weihnachtsidyll also bald perfekt ist, was gibt es dann Schöneres, als einen leckeren Glühwein zu trinken und dabei einen netten Streifzug durch die Wissenschaftsblogs zu machen? ;-) Alte Werkstattbesucher wissen vermutlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kalt ist es geworden. Und wenn man <a href="http://www.scienceblogs.de/weatherlog/2009/12/schnee-aus-allen-richtungen.php">den Meteorologen glauben darf</a>, dann folgt bald auch die angemessene Einfärbung der Landschaft. Wenn das Winter- und Weihnachtsidyll also bald perfekt ist, was gibt es dann Schöneres, als <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/15/blogwichteln-2009-heisgetrank-in-heisen-zeiten/">einen leckeren Glühwein zu trinken</a> und dabei einen netten Streifzug durch die Wissenschaftsblogs zu machen? ;-)</strong></p>
<p>Alte Werkstattbesucher wissen vermutlich längst, worauf ich hinauswill: es ist Auslese-Zeit! Noch eine Woche läuft die Nominierungsfrist für die &#8220;<a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2009/10/auslese-2009-auf-der-suche-nach-den-spannendsten-wissenschaftlichen-blogpostings/">Auslese 2009</a>&#8221; &#8211; der kleine Wettbewerb, in der die besten wissenschaftlichen Blogartikel des Jahres gesucht werden. Schauplatz der Aktion ist wie im vergangenen Jahr das <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/">Wissenschafts-Café</a>. Für die fachgerechte Durchführung der Geschichte bürgen <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/fischblog/biologie/2009-10-12/auslese-2009-die-besten-wissenschaftlichen-blogartikel-des-jahres">Lars Fischer</a> und ich.</p>
<h4><span class="pullquote">Welche Postings sind es wert, daß sie nochmal gelesen werden? Was war besonders witzig, spannend oder interessant? Jetzt nominieren!</span></h4>
<p>Nun ist es also an Euch! Bitte durchstöbert doch nochmal Eure Lieblingsblogs und sammelt die Texte und Geschichten, die Euch im letzten Jahr besonders gefallen haben. Welche Postings sind es wert, daß sie nochmal gelesen werden? Was war besonders witzig, spannend oder interessant?</p>
<p>Aus den Nominierungen wird letztlich eine <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2009/11/wissenschaftsblog-auslese-2009-jury-einsendeschluss-und-preise/">sachkundige Jury</a> die besten wissenschaftlichen Blogposts des Jahres bestimmen. Einige Vorschläge sind schon eingegangen, aber da gibt es sicher noch mehr! Wir sind gespannt. Vorschläge bitte bis 23.12.2009 per Mail an uns.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/16/auslese-2009-jetzt-die-besten-wissenschaftsblogger-nominieren/#footnote_0_1295" id="identifier_0_1295" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Man erreicht uns unter Auslese2009[&auml;t]googlemail.com">1</a></sup></p>
<ul>
<li>Die 15 preisgekrönten Blogposts des Jahres 2008 findet man übrigens hier: <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2009/02/auslese-2008-die-besten-wissenschaftlichen-blogartikel-des-jahres/">Auslese 2008 &#8211; Die besten wissenschaftlichen Blogartikel des Jahres</a></li>
</ul>
<p><em>Übrigens: Unter allen Einsendern verlosen wir ein Jahresabo von Spektrum der Wissenschaft und zehn Mal das Spektrum-Sonderheft “Wissenschaft im Alltag II”.</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/tag/auslese2009/"><img class="aligncenter" src="http://www.wissenschafts-cafe.net/wp-content/Auslese09_01_480.jpg" alt="Auslese 2009" width="480" height="236" /></a></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/02/03/spannend-lesenswert-originell-die-wissenschaftsblog-auslese-2008/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Spannend, lesenswert, originell: Die Wissenschaftsblog-Auslese 2008">Spannend, lesenswert, originell: Die Wissenschaftsblog-Auslese 2008</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/12/17/nominierungsstart-fuer-die-auslese-2008-sammlung-der-besten-wissenschaftlichen-blogartikel-des-jahres-werkstattnotiz-131/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Nominierungsstart für die &#8220;Auslese 2008&#8243; » Sammlung der besten wissenschaftlichen Blogartikel des Jahres | Werkstattnotiz 131">Nominierungsstart für die &#8220;Auslese 2008&#8243; » Sammlung der besten wissenschaftlichen Blogartikel des Jahres | Werkstattnotiz 131</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/01/05/auslese-2008-nominierungsfinale-werkstattnotiz-134/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Auslese 2008: Nominierungsfinale | Werkstattnotiz 134">Auslese 2008: Nominierungsfinale | Werkstattnotiz 134</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2010<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1295" class="footnote">Man erreicht uns unter Auslese2009[ät]googlemail.com</li></ol><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/?ak_action=api_record_view&id=1295&type=feed" alt="" />
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		<title>Blogwichteln 2009: Heißgetränk in heißen Zeiten</title>
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		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/15/blogwichteln-2009-heisgetrank-in-heisen-zeiten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 11:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Augenzwinkern]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Gibt es eigentlich einen Grund, weshalb das Brauchtum der Vorweihnachtszeit oftmals bis in die heutige Zeit gepflegt wird, während in anderen Jahreszeiten viele Traditionen inzwischen vergessen und verloren sind? Oder täuscht mich meine Wahrnehmung? Nehme ich Osterbräuche und sommerliche Gepflogenheiten nicht so wahr? Egal: das &#8220;Wichteln&#8221; zählt jedenfalls zu den Traditionen, die üblicherweise in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gibt es eigentlich einen Grund, weshalb das Brauchtum der Vorweihnachtszeit oftmals bis in die heutige Zeit gepflegt wird, während in anderen Jahreszeiten viele Traditionen inzwischen vergessen und verloren sind? Oder täuscht mich meine Wahrnehmung? Nehme ich Osterbräuche und sommerliche Gepflogenheiten nicht so wahr? </strong></p>
<p>Egal: das &#8220;Wichteln&#8221; zählt jedenfalls zu den Traditionen, die üblicherweise in der Adventszeit gepflegt werden. Und ein großer Freund des Wichtelns war ich eigentlich nie. Aber als <a href="http://bhuti.wordpress.com/2009/11/29/blogwichteln-2009-die-teilnehmer/">Bhuti vor wenigen Wochen</a> das Blogwichteln ausgerufen hat, habe ich mich doch in die bunte Schar der Wichtel eingereiht. Wobei ich &#8211; da ich das Wichtelgeschäft nicht so bier- oder glühweinernst nehme &#8211; mich nicht an alle Spielregeln zu 100% gehalten habe.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/15/blogwichteln-2009-heisgetrank-in-heisen-zeiten/#footnote_0_1284" id="identifier_0_1284" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das Blog, das ich &amp;#8220;bewichteln&amp;#8221; sollte, war n&auml;mlich so h&uuml;bsch ausgew&auml;hlt, da&szlig; ich es mir nicht verkneifen konnte und einige pers&ouml;nliche Andeutungen gemacht habe. Aber es kommt ja &amp;#8211; wenigstens nach meinem Verst&auml;ndnis &amp;#8211; nicht auf absolute Geheimhaltung, sondern mehr auf den Spa&szlig;faktor an und v.a. darauf, da&szlig; der Beschenkte sich &uuml;ber den Text freut. F&uuml;r die ganz Neugierigen: Hier findet man den Wichtelbeitrag, der m&ouml;glicherweise in der Werkstatt angefertigt wurde. Aber: Pssst! ;-) ">1</a></sup></p>
<p>Hier jedenfalls der Text, den ein netter Wichtel (oder eine Wichtelin?) in die Werkstatt geschickt hat. Vielen Dank dafür!<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/15/blogwichteln-2009-heisgetrank-in-heisen-zeiten/#footnote_1_1284" id="identifier_1_1284" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich hatte ja schon fast ein schlechtes Gewissen, da ich geahnt habe, da&szlig; der Wichtel sich m&ouml;glicherweise mit meiner Werkstatt relativ schwer tun w&uuml;rde&amp;#8230;">2</a></sup> Und ebenso die besten Wünsche für einen guten Start ins neue Jahrzehnt an alle Blogwichtelkumpanen! :-)</p>
<p><em><strong>Klimawandel und Glühwein</strong></p>
<p>Bei weihnachtlich warmen Temperaturen (10°C) sitze ich nun hier und versuche einen Wichtelartikel fürs Wissenswerkstattblog zu schreiben. Charmant und weltgewandt soll er sein. Irgendwie steckt mir aber der, ebenfalls weihnachtlich warme (65°), Glühwein von gestern noch im Kopf. Träge reihen sich Sätze aneinander, aber etwas witziges und geistreiches zu Kopenhagen fällt mir nicht ein.</p>
<p>Dabei wäre es doch so schön jetzt einen Artikel über die Notwendigkeit und die wahrscheinliche Vergeblichkeit der Verhandlungen im winterlich warmen (8°C)Kopenhagen zu schreiben, sich darüber auszulassen wie gut die Welt wäre, wenn sie nur vom wissenschaftlichen Konsens regiert wäre, der natürlich völlig unabhängig von externen Faktoren mit Objektivität und kühler (-3°C) Logik gefunden wird.</p>
<p>Stattdessen könnte ich natürlich auch über die Verleihungszeremonie der Nobelpreise im winterlich warmen (5°C) Stockholm schreiben, über den Frauenanteil unter den Preisträgern, die Meriten einer Proteinkristallstruktur, den ökonomischen Sinn von Allmenden, oder auch darüber, ob Präsident Obama den Friedensnobelpreis nun verdient hat oder nicht. Damit wären wir dann in Oslo, übrigens herrschen dort winterlich weniger warme (4°C), wo er heute im Rathaus seinen Preis überreicht bekommt.</p>
<p>Aber nein mein politisch-wissenschaftlicher Sinn möchte sich nicht einstellen, so bleibt mir nichts anderes übrig als euch, lieben Leserinnen und Lesern der Wissenswerkstatt, sowie meinem Gastgeber ein wunderbares Jahresende zu wünschen und einen guten Start nach 2010. Ich verlasse euch mit dem perfekten Glühweinrezept, am besten genossen bei winterlichen 65°C:</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1286" title="Glühwein; Bildquelle: flickr, User: thedabble"  src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/12/Gluehwein.jpg" alt="Gluehwein" width="200" height="158" /></p>
<p>3L Rotwein (z.B. zwei Flaschen Schwarzriesling und eine Flasche Dornfelder aus Fellbach)<br />
140g Zucker<br />
3 Zimtstangen<br />
10 Nelken<br />
3 Orangen in Scheiben, mit Schale<br />
3 Sternaniskapseln<br />
1 Löffel Cardamomkapseln ganz</p>
<p>Das ganze zusammen in einem Topf eine Stunde bei geschlossenem Deckel, bei ca. 70°C ziehen lassen.</em></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/16/auslese-2009-jetzt-die-besten-wissenschaftsblogger-nominieren/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Auslese 2009: Jetzt die besten Wissenschaftsblogger nominieren!">Auslese 2009: Jetzt die besten Wissenschaftsblogger nominieren!</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/29/sturmische-zeiten-die-medienlese-erleidet-schiffbruch-und-wird-fast-gerettet/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Stürmische Zeiten: Die &#8220;Medienlese&#8221; erleidet Schiffbruch und wird (fast) gerettet">Stürmische Zeiten: Die &#8220;Medienlese&#8221; erleidet Schiffbruch und wird (fast) gerettet</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/06/twitter-als-linkkiller-die-entwicklung-der-verlinkungen-in-der-wissenschaftlichen-blogosphare/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Twitter als Linkkiller? Die Entwicklung der Verlinkungen in der wissenschaftlichen Blogosphäre">Twitter als Linkkiller? Die Entwicklung der Verlinkungen in der wissenschaftlichen Blogosphäre</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2010<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1284" class="footnote">Das Blog, das ich &#8220;bewichteln&#8221; sollte, war nämlich so hübsch ausgewählt, daß ich es mir nicht verkneifen konnte und einige persönliche Andeutungen gemacht habe. Aber es kommt ja &#8211; wenigstens nach meinem Verständnis &#8211; nicht auf absolute Geheimhaltung, sondern mehr auf den Spaßfaktor an und v.a. darauf, daß der Beschenkte sich über den Text freut. Für die ganz Neugierigen: <a href="http://ubuntublog.ch/allgemein/wissen-muss-geteilt-werden">Hier findet man</a> den Wichtelbeitrag, der möglicherweise in der Werkstatt angefertigt wurde. Aber: Pssst! ;-) </li><li id="footnote_1_1284" class="footnote">Ich hatte ja schon fast ein schlechtes Gewissen, da ich geahnt habe, daß der Wichtel sich möglicherweise mit meiner Werkstatt relativ schwer tun würde&#8230;</li></ol><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/?ak_action=api_record_view&id=1284&type=feed" alt="" />
	<a href="http://www.wissenswerkstatt.net/tag/weihnachten/" title="Weihnachten" rel="tag">Weihnachten</a><br />
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		<title>Ratiopharm-Akte: Die pharmazeutische Landschaftspflege von Ratiopharm</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Wissenswerkstatt/~3/id41_kwBzWg/</link>
		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/20/ratiopharm-akte-die-pharmazeutische-landschaftspflege-von-ratiopharm/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 17:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Pharmaindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Pharmabranche ist ein Geschäft wie jedes andere: man muß seine Produkte an den Mann oder die Frau bringen. Fast egal um welchen Preis. Wer Skrupel hat, der hat das Nachsehen. Moral, Fairness, Transparenz &#8211; das sind eher Fremdworte in Kreisen von Pharmareferenten, die zu Zigtausenden in der Republik unterwegs sind, um bei Ärzten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/11/Gelddose_200.jpg" style="margin-left: 8px; margin-bottom: 4px; border: 0px;" alt="Gelddose_200" title="Argumente der pharmazeutischen Landschaftspflege; Bildquelle: stock.xchng, User: algiamil" width="200" height="227" class="alignright size-full wp-image-1275" /><strong>Die Pharmabranche ist ein Geschäft wie jedes andere: man muß seine Produkte an den Mann oder die Frau bringen. Fast egal um welchen Preis. Wer Skrupel hat, der hat das Nachsehen. Moral, Fairness, Transparenz &#8211; das sind eher Fremdworte in Kreisen von Pharmareferenten, die zu Zigtausenden in der Republik unterwegs sind, um bei Ärzten und Apothekern für ihre Medikamente zu werben. Nun ist im Internet der Ermittlungsbericht zu den Praktiken von Ratiopharm aufgetaucht, der einen interessanten Einblick in dieses Geschäft gibt.</strong></p>
<p>Es ist eigentlich ganz egal, ob es um den Verkauf von billigen Nachahmerpräparaten (Generika) oder den meist überteuerten Originalmedikamenten geht: die Pharmafirmen sind darauf angewiesen, daß die Ärzte genau ihr Medikament auf den Rezeptblock schreiben. Und dafür muß man die Ärzte bei Laune halten. Das beginnt mit den bekannten Gratis-Medikamenten, geht weiter mit den Einladungen zu Fortbildungskursen, die in besonders exklusiven Hotels stattfinden und reicht bis zu Gutscheinen und Geschenken. </p>
<h4><span class="pullquote">Oberste Pflicht der Außendienstmitarbeiter: Die Ärzte bei Laune halten und zu Verschreibungen &#8220;verpflichten&#8221;.</span></h4>
<p>Der Generika-Platzhirsch Ratiopharm hat sich ab Ende der 90er Jahre besonders intensiv um die niedergelassenen Ärzte bemüht. Das hatte bereits 2005 der stern-Journalist Markus Grill recherchiert. Nun sind die Ermittlungsakten auf der Website von wikileaks einsehbar. Spannende Lektüre für alle, die wissen wollen, wie es in der Szene zugeht. </p>
<p><strong>Erbitterte Konkurrenz unter den Generika-Herstellern</strong></p>
<p>Ratiopharm hat sich mit pfiffig-penetranter Werbung seit langem als Hersteller von preiswerten Medikamenten positioniert. Bei näherem Hinsehen fällt freilich auf, daß die ratiopharm-Pillen gar nicht immer so unschlagbar günstig sind. Stada, Hexal und Co. sind teilweise günstiger. Umso wichtiger, daß die Ärzte und Apotheker dennoch irgendwas von ratiopharm verschreiben oder über die Ladentheke schieben. </p>
<h4><span class="pullquote_left">Die Pharmareferenten stehen selbst unter Druck. Letztlich entscheidet, wer die Ärzte auf raffinierte Weise &#8220;kaufen&#8221; kann..</span></h4>
<p>Um eine möglichst hohe Verschreibungsquote zu erzielen und die Konkurrenz abzuhängen, tingeln die Außendienstmitarbeiter übers Land. Die werden &#8211; wie man in den Akten nachlesen kann &#8211; speziell geschult, um Ärzte zu locken.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/20/ratiopharm-akte-die-pharmazeutische-landschaftspflege-von-ratiopharm/#footnote_0_1267" id="identifier_0_1267" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Zum Einstieg sollen die Vertreter etwa mit folgendem Satz beginnen: &amp;#8220;Was halten Sie davon, wenn ich Ihre Bem&uuml;hungen von Mehrverordnungen honorieren w&uuml;rde.&amp;#8221; S. 63">1</a></sup> Und sie stehen selbst unter enormem Erfolgsdruck. Sicher kein leichter Job mit diesen &#8220;zickigen&#8221; Ärzten. Sonnenklar ist für die ratiopharm-Leitung offenbar, daß man die Ärzte &#8220;kaufen&#8221; muß:</p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/11/Ratiopharm_Aerzte_kaufen_61.jpg" alt="Ratiopharm_Aerzte_kaufen_61" title="Ratiopharm_Aerzte_kaufen_61" width="580" height="99" class="aligncenter size-full wp-image-1269" /></p>
<p>Und die passenden Argumente für die Mediziner sind ganz offensichtlich idealerweise finanzieller Natur. Wer besonders fleißig ratiopharm-Medikamente verschrieb, wurde mit 2,5% am Verkaufspreis beteiligt. Als man 2004 etwa den Cholesterinsenker &#8220;Pravastatin&#8221; in den Markt drücken wollte, lockte man die Mediziner mit Honorarversprechungen für jede neue Verschreibung. 10 Patienten, die ein Arzt neu auf Pravastatin umstellte, wurden mit 100,- Euro entlohnt. </p>
<p><a href="http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/geld-und-geschenke-fuer-aerzte-413892/">In der Wirtschaftswoche ist zu lesen</a>, daß die Ermittler für die Jahre 2000-2005 davon ausgehen, daß ratiopharm auf diese Weise rund 1,7 Millionen Euro auszahlte.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/20/ratiopharm-akte-die-pharmazeutische-landschaftspflege-von-ratiopharm/#footnote_1_1267" id="identifier_1_1267" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Zitat: &amp;#8220;Nach den Erkenntnissen der Fahnder k&ouml;nnten sich die Zahlungen an die &Auml;rzte in den Jahren 2000 bis 2005 auf rund 1,7 Millionen Euro summieren. Ermittlungen laufen noch.&amp;#8221;">2</a></sup> </p>
<p>Aber auch gegenüber anderen netten Gesten zeigen sich die Ärzte aufgeschlossen. Espresso-Maschinen eines noblen Schweizer-Herstellers wurden an besonders kooperative Praxen verteilt.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/20/ratiopharm-akte-die-pharmazeutische-landschaftspflege-von-ratiopharm/#footnote_2_1267" id="identifier_2_1267" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="&amp;#8220;Sehr geehrte Damen und Herren, es sind noch 433 St&uuml;ck Espressomaschinen vorhanden. Sie haben nun die M&ouml;glichkeit, maximal drei Espressomaschinen anzufordern. Bitte kn&uuml;pfen Sie die Abgabe der hochwertigen Espressomaschine an ein Verordnungsversprechen! Wir gr&uuml;&szlig;en Sie sehr herzlich aus Ulm.&amp;#8221; S. 52">3</a></sup></p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/11/Ratiopharm_Espressomaschinen_52.jpg" alt="Ratiopharm_Espressomaschinen_52" title="Ratiopharm_Espressomaschinen_52" width="580" height="247" class="aligncenter size-full wp-image-1270" /></p>
<p>Und Ärzte, die schon eine Espressomaschine haben, die werden kurzerhand mit ihrer gesamten Praxis zum Essen eingeladen. Auf Ratiopharm-Kosten selbstverständlich. Abgerechnet wurden solche Maßnahmen als <em>&#8220;Fortbildungsmaßnahme für Ärzte nebst Personal&#8221;</em>. Ist ja auch kaum gemogelt. </p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/11/Ratiopharm_Praxisessen_51.jpg" alt="Ratiopharm_Praxisessen_51" title="Ratiopharm_Praxisessen_51" width="580" height="121" class="aligncenter size-full wp-image-1271" /></p>
<p>Die Ermittlungsakte vermittelt auf 96 Seiten einen hübschen Eindruck, was in der Branche üblich ist. Man sollte sich freilich keine Illusionen machen: auch die Mitbewerber von Ratiopharm dürften mit ähnlichen Mitteln versuchen, das Verschreibungsverhalten der Ärzte zu ihren Gunsten zu beeinflußen. </p>
<div class="links_ticker">
<strong>Links:</strong></p>
<ul>
<li>Grill, Markus: <a href="http://www.stern.de/gesundheit/gesundheitsnews/ratiopharm-der-pharma-skandal-567258.html">Ratiopharm: Der Pharmaskandal</a>, 8.8.2005, stern</li>
<li>Ermittlungsbericht im ratiopharm-Fall (<a href="http://88.80.16.63/leak/ratiopharm-sta-ulm.pdf">PDF</a>)</li>
</ul>
<p><strong>Literaturempfehlungen:</strong></p>
<ul>
<li>Grill, Markus (2007): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3498025090?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=3498025090">Kranke Geschäfte. Wie die Pharmaindustrie uns manipuliert</a>. Rowohlt.</li>
<li>Law, Jacky (2007): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3491360013?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=3491360013">Big Pharma. Das internationale Geschäft mit der Krankheit</a>. Patmos.</li>
<li>Virapen, John (2008): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3000260846?ie=UTF8&#038;tag=wwwleichtathl-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=3000260846">Nebenwirkung Tod. Korruption in der Pharma-Industrie</a>. Ein Ex-Manager packt aus.</li>
</ul>
</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/05/glaube-kann-berge-versetzen-die-suggestive-heilkraft-von-medikamentenpreisen-werkstattnotiz-lxxii/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Glaube kann Berge versetzen » Die suggestive Heilkraft von Medikamentenpreisen | Werkstattnotiz LXXII">Glaube kann Berge versetzen » Die suggestive Heilkraft von Medikamentenpreisen | Werkstattnotiz LXXII</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/10/aggressives-pharmamarketing-mit-welchen-strategien-novartis-seine-medikamente-an-den-mann-bringt-werkstattnotiz-xliii/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Aggressives Pharmamarketing » Mit welchen Strategien Novartis seine Medikamente an den Mann bringt | Werkstattnotiz XLIII">Aggressives Pharmamarketing » Mit welchen Strategien Novartis seine Medikamente an den Mann bringt | Werkstattnotiz XLIII</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/11/risiken-nebenwirkungen-todesfaelle-medikamenten-und-pharmaskandale-des-jahres-2007-topliste-1-5/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Risiken, Nebenwirkungen, Todesfälle » Medikamenten- und Pharmaskandale des Jahres 2007 | Topliste 1-5">Risiken, Nebenwirkungen, Todesfälle » Medikamenten- und Pharmaskandale des Jahres 2007 | Topliste 1-5</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2010<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1267" class="footnote">Zum Einstieg sollen die Vertreter etwa mit folgendem Satz beginnen: &#8220;Was halten Sie davon, wenn ich Ihre Bemühungen von Mehrverordnungen honorieren würde.&#8221; S. 63</li><li id="footnote_1_1267" class="footnote">Zitat: &#8220;Nach den Erkenntnissen der Fahnder könnten sich die Zahlungen an die Ärzte in den Jahren 2000 bis 2005 auf rund 1,7 Millionen Euro summieren. Ermittlungen laufen noch.&#8221;</li><li id="footnote_2_1267" class="footnote">&#8220;Sehr geehrte Damen und Herren, es sind noch 433 Stück Espressomaschinen vorhanden. Sie haben nun die Möglichkeit, maximal drei Espressomaschinen anzufordern. Bitte knüpfen Sie die Abgabe der hochwertigen Espressomaschine an ein Verordnungsversprechen! Wir grüßen Sie sehr herzlich aus Ulm.&#8221; S. 52</li></ol><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/?ak_action=api_record_view&id=1267&type=feed" alt="" />
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		<title>Wissenswerte Bremen: Über die Herausforderungen des Social Web für den Wissenschaftsjournalismus - Eine Präsentation und weiterführende Gedanken </title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Wissenswerkstatt/~3/QJm7FsauzMc/</link>
		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/12/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 16:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Ich-Maschine]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wissenswerte in Bremen dient ja immer auch der Standortbestimmung und Selbstvergewisserung des Wissenschaftsjournalismus. Was tun wir, wie tun wir es und welche Veränderungen zeichnen sich ab? Ganz klar, daß auch im diesjährigen Wissenswerte-Programm das Thema &#8220;Social Media&#8221; nicht fehlen durfte. Zur Podiumsdiskussion rund um die Frage, welche Konsequenzen der Erfolg von Facebook, Blogs, Twitter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die <a href="http://www2.wissenswerte-bremen.de/">Wissenswerte</a> in Bremen dient ja immer auch der Standortbestimmung und Selbstvergewisserung des Wissenschaftsjournalismus. Was tun wir, wie tun wir es und welche Veränderungen zeichnen sich ab? Ganz klar, daß auch im diesjährigen Wissenswerte-Programm das Thema &#8220;Social Media&#8221; nicht fehlen durfte.</strong></p>
<p>Zur Podiumsdiskussion rund um die Frage, welche Konsequenzen der Erfolg von Facebook, Blogs, Twitter &amp; Co. für den Wissenschaftsjournalismus mit sich bringt, war ich netterweise schon irgendwann im Mai eingeladen worden. Meine kleine Einstiegspräsentation habe ich dann aber doch wieder mal sehr, sehr spät zusammengebastelt. Dafür konnte ich dann aber immerhin aktuelle Beispiele und Screenshots zeigen.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/12/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/#footnote_0_1251" id="identifier_0_1251" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und das Austesten der Powerpoint-Alternative prezi hat sich auch gelohnt, es gab jedenfalls jede Menge positives und neugieriges Feedback.">1</a></sup></p>
<p>Im Kern ging es mir um folgende Punkte:</p>
<p>Es sind in den letzten Jahren neue Akteure im Feld der Wissenschaftskommunikation aufgetreten. Nämlich Wissenschaftler, die sich in ihren Blogs oder mittels anderer Social-Media-Tools selbst zu Wort melden. Und diese bloggenden Forscher sind gekommen, um zu bleiben.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/12/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/#footnote_1_1251" id="identifier_1_1251" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Zahl der Journalisten, die glauben, da&szlig; diese &amp;#8220;Konkurrenz&amp;#8221; von alleine wieder verschwinden wird, hat inzwischen deutlich abgenommen.">2</a></sup></p>
<p>Die Inhalte, die man allerdings in den Blogs der Wissenschaftler findet<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/12/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/#footnote_2_1251" id="identifier_2_1251" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich beziehe mich im wesentlichen auf Blogs, da ich nicht recht einsehe, da&szlig; ein twitternder Wissenschaftler oder ein Forscher mit Facebookprofil im journalistischen Revier &amp;#8220;wildert&amp;#8221;. Blogtexte k&ouml;nnen aber sehr wohl in Konkurrenz zu konventionell-journalistischen Angeboten treten.">3</a></sup> sind nicht 1:1 vergleichbar mit dem Angebot, das man üblicherweise von der Wissenschaftsberichterstattung kennt. Ich habe deshalb &#8211; frei nach Max Weber &#8211; drei Idealtypen skizziert.</p>
<ul>
<li>Zunächst gibt es die Forschernotiz. Das sind kurze, wissenschaftliche Fingerübungen, die sich nicht darum scheren, ob der Sachverhalt wirklich einem größeren Publikum auch nur annähernd verständlich wird. Es geht vornehmlich um die Peers, die angesprochen werden.</li>
<li> Dann gibt es zweitens Texte, die ebenso gut in den Wissensressorts der Onlineportale zu lesen sein könnten. Das sind Artikel, bei denen sich die jeweiligen Blogger explizit um eine allgemeinverständliche Darstellung bemühen. Und bei solchen Texten stellt sich natürlich die Frage, weshalb man im Einzelfall noch die Artikel bei Spiegel, ZEIT, FAZ oder SZ lesen sollte, wenn man doch schon einen gut informierten Artikel eines &#8220;Experten&#8221; gelesen hat.</li>
<li>Und drittens gibt es natürlich Artikel, die man möglicherweise unter der Rubrik &#8220;Medienkritik&#8221; subsumieren könnte. Es sind die Blogpostings, in denen Schlampereien und Fehler der &#8220;Profis&#8221; aufgedeckt werden. Zuletzt konnte man das im Fall der Neurodermitis-Salbe &#8220;Regividerm&#8221; beobachten.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/12/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/#footnote_3_1251" id="identifier_3_1251" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Zun&auml;chst war in einer WDR-Doku die Geschichte eine angeblich hocheffektiven Salbe gegen Neurodermitis dargestellt worden, die von der Pharmalobby allerdings ignoriert werde. In Blogs &amp;#8211; u.a. bei der Station&auml;ren Aufnahme &amp;#8211; war man sofort mehr als irritiert und konnte binnen weniger Tage dutzende Ungereimtheiten auflisten. Das beginnt bei der haarstr&auml;ubend d&uuml;nnen Datenlage bzgl. der Wirksamkeit der Salbe und reicht bis zu eindeutigen Indizien f&uuml;r einen von langer Hand eingef&auml;delten PR-Coup.">4</a></sup> Und solche Geschichten tun den Wissenschaftsjournalisten naturgemäß besonders weh. </li>
</ul>
<p>Einige meiner Thesen, die ich aus diesen Beobachtungen ableite, lassen sich in der Präsentation nachlesen. Wichtig ist mir bei allem aber folgender Punkt: es ist schlicht eine Tatsache, daß wissenschaftliche Blogs funktionieren. Sie sind einfach da und werden auch nicht einfach so wieder verschwinden. Allerdings heißt das aber nicht, daß der Wissenschaftsjournalismus damit prinzipiell obsolet würde. Bloggende Wissenschaftler sind eben keine Journalisten! Aber Journalisten sollten Wissenschaftsblogs ernstnehmen. Schon aus wohlverstandenem Eigeninteresse.<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/12/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/#footnote_4_1251" id="identifier_4_1251" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Egal ob es nun um die Recherche geht oder ob man ggf. auf Kritik angemessen reagieren sollte.">5</a></sup></p>
<p><object id="prezi_zmld4u7whvlz" name="prezi_zmld4u7whvlz" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" width="580" height="460"><param name="movie" value="http://prezi.com/bin/preziloader.swf"/><param name="allowfullscreen" value="true"/><param name="allowscriptaccess" value="always"/><param name="bgcolor" value="#ffffff"/><param name="flashvars" value="prezi_id=zmld4u7whvlz&amp;lock_to_path=1&amp;color=ffffff&amp;autoplay=no"/><embed id="preziEmbed_zmld4u7whvlz" name="preziEmbed_zmld4u7whvlz" src="http://prezi.com/bin/preziloader.swf" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="580" height="460" bgcolor="#ffffff" flashvars="prezi_id=zmld4u7whvlz&amp;lock_to_path=1&amp;color=ffffff&amp;autoplay=no"></embed></object></p>
<p>Im Panel am Dienstagnachmittag wurde zunächst recht allgemein darüber diskutiert, was sich &#8220;klassische&#8221; Websites und Portale vom Web 2.0 abschauen können. Der Umgang mit Kommentatoren war hier das Hauptthema. <a href="http://medialdigital.de/">Ulrike Langer</a> wies auf die doch recht schleppend ablaufenden Lernprozesse hin und Jochen Wegner kündigte an, daß in naher Zukunft die Kommentarmöglichkeiten bei Focus-Online liberalisiert werden. Dann sollen auch Links in den Comments erlaubt sein. Man höre und staune.</p>
<p>Nachdem kurz das desolate Krisenmanagement von WDR und Co. bei der <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/10/regividerm-die-studien-zur-wirksamkeit.php">Regividerm-Geschichte</a> angesprochen wurde, lenkte Annette Leßmöllmann das Gespräch auf Twitter,<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/12/wissenswerte-bremen-uber-die-herausforderungen-des-social-web-fur-den-wissenschaftsjournalismus/#footnote_5_1251" id="identifier_5_1251" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="F&uuml;r Jochen Wegner z&auml;hlt v.a. die Tatsache, da&szlig; man als Medienmacher im Ernstfall doch ein paar Minuten fr&uuml;her &uuml;ber bestimmte Ereignisse informiert ist. Andere nannten eher die sozialen Aspekte; das Networking per Twitter etc.">6</a></sup> anschließend kam man auf die Blogerfahrungen &#8220;etablierter&#8221; Medienhäuser zu sprechen. Joachim Müller-Jung gab Einblicke in den Umgang der FAZ mit ihren Blogs und verriet, daß die anfängliche Euphorie zwar einer gewissen Ernüchterung gewichen sei, aber er persönlich den <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/planckton/default.aspx">Planckton-Blog</a> durchaus gerne nutze und sich schon dabei ertappt habe, daß er manche Themen im Blog ausführlich dargestellt, für den Printbereich aber &#8220;übersehen&#8221; habe. </p>
<h4><span class="pullquote">Wenn man schon Blogs als Quelle nutzt, dann setzt doch bitte auch einen Link!</h4>
<p></span></p>
<p>Zum Schluß kam man dann noch zu einer Frage, die ich persönlich für sehr spannend und diskussionswürdig halte, nämlich: Wie darf, soll oder muß man wissenschaftliche Blogs als Quelle für eigene Artikel nutzen? In meinen Augen ist es vollkommen klar: natürlich soll das Absurfen von wissenschaftlichen Blogs ein Teil der journalistischen Arbeit sein. Und wenn man dort Material und Anregungen findet, umso besser. Doch &#8211; und das muß noch in die Köpfe der Kollegen rein &#8211; wenn man sich schon auf Blogs als Quelle bezieht, dann gehört es auch dazu, daß man einen Link setzt. </p>
<p>Hier ist zu wünschen, daß sich manche Journalistenkollegen sich ein Vorbild an Joachim Müller-Jung nehmen. Der erklärte zum Schluß, daß er sich ganz selbstverständlich auch auf Statements von Wissenschaftlern in ihren Blogs beziehe; auf Stefan Rahmstorf in seiner &#8220;<a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge">Klimalounge</a>&#8221; beispielsweise. So muß es sein. :-)</p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/aussendienst/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Außendienst">Außendienst</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/11/15/vom-geheimtipp-zur-institution-die-wisskomm-wochenschau-macht-pause-werkstattnotiz-128/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Vom Geheimtipp zur Institution » Die Wisskomm-Wochenschau macht Pause | Werkstattnotiz 128">Vom Geheimtipp zur Institution » Die Wisskomm-Wochenschau macht Pause | Werkstattnotiz 128</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/21/e-publikation-zum-social-web-die-illusion-strategischer-forschung-werkstatt-ticker-25/" rel="bookmark" title="Permanent Link: E-Publikation zum Social Web ::: Die Illusion strategischer Forschung | Werkstatt-Ticker 25">E-Publikation zum Social Web ::: Die Illusion strategischer Forschung | Werkstatt-Ticker 25</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2010<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1251" class="footnote">Und das Austesten der Powerpoint-Alternative <a href="http://www.prezi.de/">prezi</a> hat sich auch gelohnt, es gab jedenfalls jede Menge positives und neugieriges Feedback.</li><li id="footnote_1_1251" class="footnote">Die Zahl der Journalisten, die glauben, daß diese &#8220;Konkurrenz&#8221; von alleine wieder verschwinden wird, hat inzwischen deutlich abgenommen.</li><li id="footnote_2_1251" class="footnote">Ich beziehe mich im wesentlichen auf Blogs, da ich nicht recht einsehe, daß ein twitternder Wissenschaftler oder ein Forscher mit Facebookprofil im journalistischen Revier &#8220;wildert&#8221;. Blogtexte können aber sehr wohl in Konkurrenz zu konventionell-journalistischen Angeboten treten.</li><li id="footnote_3_1251" class="footnote">Zunächst war in einer WDR-Doku die Geschichte eine angeblich hocheffektiven Salbe gegen Neurodermitis dargestellt worden, die von der Pharmalobby allerdings ignoriert werde. In Blogs &#8211; u.a. <a href="http://gesundheit.blogger.de/stories/1511299/">bei der Stationären Aufnahme</a> &#8211; war man sofort mehr als irritiert und konnte binnen weniger Tage dutzende Ungereimtheiten auflisten. Das beginnt bei der haarsträubend dünnen Datenlage bzgl. der Wirksamkeit der Salbe und reicht bis zu eindeutigen Indizien für einen von langer Hand eingefädelten PR-Coup.</li><li id="footnote_4_1251" class="footnote">Egal ob es nun um die Recherche geht oder ob man ggf. auf Kritik angemessen reagieren sollte.</li><li id="footnote_5_1251" class="footnote">Für Jochen Wegner zählt v.a. die Tatsache, daß man als Medienmacher im Ernstfall doch ein paar Minuten früher über bestimmte Ereignisse informiert ist. Andere nannten eher die sozialen Aspekte; das Networking per Twitter etc.</li></ol><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/?ak_action=api_record_view&id=1251&type=feed" alt="" />
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		<title>Babygeschrei: Nationale Schreiprofile</title>
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		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/06/babygeschrei-nationale-schreiprofile/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 16:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gibt es so etwas wie Babyschrei-Forschung? Offensichtlich nicht oder noch nicht lange. Denn sonst wüßte man vermutlich schon längst, daß sich Neugeborene mit ihrem Schreien ganz deutlich an ihrer Muttersprache orientieren. Eine interessante Studie konnte jetzt klar zeigen, daß deutsche Babys anders weinen und schreien, als ihre französischen Altersgenossen. Daß Kinder bereits im Mutterleib hören, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Schreiendes Baby, Bildquelle: stock.xchng, User: andybahn" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/11/Baby_01.jpg" alt="Baby_01" title="Baby_01" width="200" height="163" class="alignright size-full wp-image-1241" /><strong>Gibt es so etwas wie Babyschrei-Forschung? Offensichtlich nicht oder noch nicht lange. Denn sonst wüßte man vermutlich schon längst, daß sich Neugeborene mit ihrem Schreien ganz deutlich an ihrer Muttersprache orientieren. Eine interessante Studie konnte jetzt klar zeigen, daß deutsche Babys anders weinen und schreien, als ihre französischen Altersgenossen. </strong></p>
<p>Daß Kinder bereits im Mutterleib hören, daß sie die Geräusche und Musik der Außenwelt wahrnehmen<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/06/babygeschrei-nationale-schreiprofile/#footnote_0_1204" id="identifier_0_1204" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Seitdem das bekannt ist, beschallen manche &uuml;berambitionierte werdende Eltern ihren Nachwuchs bereits pr&auml;natal mit gef&uuml;hlsduseligen Mozartsinfonien, damit aus diesem sp&auml;terhin ein Musikgenie werde.">1</a></sup> und sogar die Stimme ihrer Eltern identifizieren können, ist schon länger bekannt. Wie entscheidend diese Höreindrücke möglicherweise für den Spracherwerb sind, zeigt nun die Untersuchung von Kathleen Wermke (Universität Würzburg) und ihren Kolleginnen. </p>
<h4><span class="pullquote">Babygeschrei ist nicht gleich Babygeschrei: Melodie und Rhythmus unterscheiden sich in Abhängigkeit von der Muttersprache </span></h4>
<p>Das Team um Kathleen Wermke hat jeweils 30 Neugeborene aus Deutschland und Frankreich untersucht, die alle zwischen drei und fünf Tage alt waren. Sie haben das Geschrei der Babys aufgezeichnet und analyisiert. Dabei zeigten sich deutlich Unterschiede, was Melodie und Rhythmus des Geschreis angeht. </p>
<p>Der deutlichste Unterschied zeigt sich im Melodieverlauf: die französischen Babys schreien mit steigendem Melodiebogen, auf der anderen Seite des Rheins fällt die Melodie aber ab. Hier zeigen sich also Parallelen &#8211; so die Forscher &#8211; zu den gesprochenen Sprachen. Der typische deutsche Schreihals startet mit Vehemenz, lässt dann aber nach. Der französisch geprägte Schrei beginnt dezent, steigert sich aber mit der Zeit. </p>
<p>Hier zwei idealtypische Schreiprofile:<sup><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/06/babygeschrei-nationale-schreiprofile/#footnote_1_1204" id="identifier_1_1204" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Abbildung 2, Wermke et. al: Newborns&amp;#8217; Cry Melody Is Shaped by Their Native Language">2</a></sup></p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/11/Schreiforschung.jpg" alt="Schreiforschung" title="Schreiforschung" style="margin: 5px 50px 5px 50px;" width="480" height="620" class="aligncenter size-full wp-image-1239" /></p>
<p>Man darf gespannt sein, welche Erkenntnisse die Babyschreiforschung noch bereithält. Welche Konsequenzen hat es, wenn die Kinder pränatal (!) zweisprachig aufwachsen? Wann gibt es die erste Wette bei &#8220;Wetten, daß&#8230;?&#8221;, bei der ein Kandidat allein am Geschrei die Kleinkinder den jeweiligen Herkunftsländern zuordnet?</p>
<div class="links_ticker">
Studie:</p>
<ul>
<li>Birgit Mampe, Angela D. Friederici, Anne Christophe and Kathleen Wermke: <a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.cub.2009.09.064">Newborns&#8217; Cry Melody Is Shaped by Their Native Language</a>, Current Biology, doi:10.1016/j.cub.2009.09.064 </li>
</ul>
</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/19/auf-zum-letzten-gefecht-die-nationale-initiative-printmedien-ruft-zum-medialen-endkampf-kurzknapp-31/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Auf zum letzten Gefecht » Die &#8220;Nationale Initiative Printmedien&#8221; ruft zum medialen Endkampf | kurz&#038;knapp 31">Auf zum letzten Gefecht » Die &#8220;Nationale Initiative Printmedien&#8221; ruft zum medialen Endkampf | kurz&#038;knapp 31</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/20/gedanken-zur-zukunft-wissenschaftlicher-blogs-bemerkenswerte-blog-geburtstage-querverweise-werkstatt-ticker-38/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Gedanken zur Zukunft wissenschaftlicher Blogs ::: Bemerkenswerte Blog-Geburtstage ::: Querverweise | Werkstatt-Ticker 38">Gedanken zur Zukunft wissenschaftlicher Blogs ::: Bemerkenswerte Blog-Geburtstage ::: Querverweise | Werkstatt-Ticker 38</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/04/free-burma-internationale-solidaritaetsaktion-fuer-menschenrechte-weltweit/" rel="bookmark" title="Permanent Link: »Free Burma!« – Internationale Solidaritätsaktion » Für Menschenrechte weltweit">»Free Burma!« – Internationale Solidaritätsaktion » Für Menschenrechte weltweit</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/lageplan/">Werkstattinventar</a><br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
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