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	<title>Wissenswerkstatt</title>
	
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	<description>Beobachtungen der Gesellschaft. Blog zu Wissenschaft, Soziologie, Pop- und Blogkultur.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 21 Jan 2010 15:57:02 +0000</lastBuildDate>
	
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		<title>Eisige Kunstwerke: Schnee, Schneekristalle und Wilson Bentley</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 07:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werkstatt-Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Meteorologie]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Grunde sind es wunderbare Kunstwerke, die bei Minustemperaturen durch die Luft schweben. Schneekristalle faszinieren mit ihrer Formenvielfalt und sind selbstverständlich auch wissenschaftlicher Forschungsgegenstand. Und eines ist natürlich ganz wesentlich: Schneekristalle haben immer eine sechseckige Struktur. Immer!
Schnee fasziniert die Menschen seit Urzeiten. Und bereits im 2. Jahrhundert v. Chr. stellten chinesische Gelehrte fest, dass Schneekristalle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Schneekristall wie aus dem Bilderbuch, hier eine Elektronenmikroskop-Aufnahme" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/01/Schneekristall_220.jpg" alt="Schneekristall wie aus dem Bilderbuch, hier eine Elektronenmikroskop-Aufnahme" width="220" height="185" /><strong>Im Grunde sind es wunderbare Kunstwerke, die bei Minustemperaturen durch die Luft schweben. Schneekristalle faszinieren mit ihrer Formenvielfalt und sind selbstverständlich auch wissenschaftlicher Forschungsgegenstand. Und eines ist natürlich ganz wesentlich: Schneekristalle haben immer eine sechseckige Struktur. Immer!</strong></p>
<p>Schnee fasziniert die Menschen seit Urzeiten. Und bereits im 2. Jahrhundert v. Chr. stellten chinesische Gelehrte fest, dass Schneekristalle immer symmetrisch und sechseckig sind. <a href="http://www.scienceblogs.de/plazeboalarm/2010/01/wissenschaftler-mussen-pingelig-sein.php">Umso peinlicher, daß Nature zur Weihnachtszeit mit winterlichen Bannern um neue Abonnenten warb</a>, auf denen Schneeflocken mit fünf, sieben oder acht Ecken abgebildet waren. Das ist natürlich für jeden Wissenschaftler, der sich mit Kristallographie oder eben ganz konkret mit Schnee beschäftigt eine Ohrfeige.</p>
<p><strong>Schnee ist nicht einfach nur &#8220;gefrorenes Wasser&#8221;</strong></p>
<p>Und man tut den Fachleuten natürlich ebenso unrecht, wenn man glaubt, Schnee sei einfach gefrorenes Wasser. Das kann man von Hagel oder mit Abstrichen von Graupel sagen, aber Schnee ist dann doch was anderes. Und faszinierender. Wobei man hier dann eben unterscheiden muß: es gibt einerseits die einzelnen Schneekristalle, andererseits die Schneeflocken, die sich durch Zusammenballung von Kristallen bilden.<sup>1</sup></p>
<h4><span class="pullquote">Jedes Schneekristall ist einzigartig. Und ist meist aus unterschiedlichsten (Kristall-)Formen zusammengesetzt&#8230;</span></h4>
<p>Wenn die Temperatur in einer Wolke unter den Gefrierpunkt sinkt, dann beginnt Luftfeuchtigkeit sich an winzige Staub- oder Rußpartikel anzulagern und auszukristallisieren. Es sind also drei Faktoren notwendig: die Temperatur, die Feuchtigkeit und die Kondensationskerne. Die Schneekristalle &#8220;wachsen&#8221; dabei immer in sechseckiger Form. Das liegt an den Wassermolekülen, die eben nur im Winkel von 60° bzw. 120° aneinander andocken.</p>
<p>Und obwohl es also ganz klare &#8220;Regeln&#8221; für die Kristallbildung gibt, ist eigentlich jedes ein Unikat. (Fast) kein Schneekristall gleicht dem anderen. Denn jedes Schneekristall hat seine eigene Geschichte: das beginnt eben mit der Anlagerung von Luftfeuchtigkeit am jeweiligen Kondensationskern. Je nach Temperatur nehmen die Kristalle dabei unterschiedliche Formen an:<sup>2</sup></p>
<ul>
<li>von 0 bis -3°C dünne Plättchen, teilw. Sterne (Dendrite)</li>
<li>-5 bis -8°C Prismen</li>
<li>-12 bis -16°C Schneesterne</li>
<li>unter -25°C hohle Prismen</li>
</ul>
<p>Und wenn das Schneekristall dann der Schwerkraft folgend nach unten segelt, dann durchquert es Luftschichten, die ganz unterschiedliche Temperaturen haben können. Entsprechend lagern sich weitere Kristalle an, die Prismen-, Nadel- oder Sternform haben können und so verändert sich die Form immer weiter.</p>
<p><em>Hier ein Schaubild, die die Kristallbildung in Abhängigkeit von der Temperatur zeigt:</em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1333" title="Kristallbildung, Quelle: http://www.its.caltech.edu/~atomic/snowcrystals/" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/01/Kristallbildung.jpg" alt="Kristallbildung" width="500" height="381"/></p>
<p><strong>Wilson Bentley: Jede Schneeflocke ist einzigartig</strong></p>
<p>Als Pionier der Schneekristallforschung der Neuzeit gilt übrigens Wilson Bentley, ein Farmer aus Vermont/USA. Ihm gelang am 15. Januar 1885 das erste Photo eines Schneekristalls durch ein Mikroskop. Von da an ließ Bentley die Faszination Schnee nicht mehr los. Er machte über 5000 Photos von Schneekristallen und stellte fest, daß alle unterschiedlich waren. Sein Leben widmete er der Erforschung und Dokumentation der Schneeflocken &#8211; das Leben des angeblich etwas kauzigen Junggesellen endete tragisch: am 23.12.1931 starb er an einer Lungenentzündung.</p>
<p>Es bleiben seine Photographien. Und wenn man bedenkt, daß diese Aufnahmen vor mehr als 100 Jahren entstanden sind, dann ist man heute noch beeindruckt. Diese Photos stammen aus dem Jahr 1902:</p>
<p><img title="Schneekristalle, fotografiert von Wilson Bentley" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2010/01/Schneekristalle.jpg" alt="Schneekristalle, fotografiert von Wilson Bentley" /></p>
<div class="links_kurz">Die Photographien von Wilson Bentley kann man übrigens auch als Bildband kaufen. Empfehlenswert scheint auch der Band mit den Aufnahmen von K.G. Libbrecht:</p>
<ul>
<li>W. Bentley: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0486202879?ie=UTF8&amp;tag=wwwleichtathl-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0486202879">Snow Crystals (Dover photography collections) </a></li>
<li>Libbrecht: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0896586529?ie=UTF8&amp;tag=wwwleichtathl-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0896586529">The Little Book of Snowflakes</a></li>
</ul>
<p>Informativ ist auch die Website von Kenneth G. Libbrecht: www.snowcrystals.com<br />
Und bei SciencePicture bei ScienceBlogs habe ich <a href="http://www.scienceblogs.de/sciencepicture/2010/01/schneekristalle-kunst-aus-eis.php">einige tolle</a> <a href="http://www.scienceblogs.de/sciencepicture/2010/01/schneekristalle-unterm-elektronenmikroskop.php">Aufnahmen von Schneekristallen</a> eingestellt.</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/20/mit-den-engels-choeren-um-die-wette-jubilieren-sufjan-stevens-bezaubert-mit-weihnachtlichen-songs-kurzknapp-11/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Mit den Engels-Chören um die Wette jubilieren » Sufjan Stevens bezaubert mit weihnachtlichen Songs | kurz&#038;knapp 11">Mit den Engels-Chören um die Wette jubilieren » Sufjan Stevens bezaubert mit weihnachtlichen Songs | kurz&#038;knapp 11</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/16/auslese-2009-jetzt-die-besten-wissenschaftsblogger-nominieren/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Auslese 2009: Jetzt die besten Wissenschaftsblogger nominieren!">Auslese 2009: Jetzt die besten Wissenschaftsblogger nominieren!</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/08/18/bier-schuetzt-vor-osteoporose/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Bier schützt vor Osteoporose">Bier schützt vor Osteoporose</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventur/">Werkstattinventar</a> - chronologisch oder nach Kategorien geordnet... <br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2009<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1323" class="footnote">Und das umso stärker, je näher die Temeperatur am Gefrierpunkt liegt. Das liegt daran, daß winzige Wassertropfen quasi als &#8220;Klebstoff&#8221; zwischen den Kristallen dienen. Und je kälter es ist, desto weniger Wasser=Klebstoff ist vorhanden. Und deshalb gibt es tolle, große Schneeflocken nie bei ganz eisigen Temperaturen.</li><li id="footnote_1_1323" class="footnote">Diese Tabelle stammt aus dem sehr informativen PDF: http://www.exploria.ch/content/scientia/pdf/s394.pdf</li></ol><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/?ak_action=api_record_view&id=1323&type=feed" alt="" />
	<a href="http://www.wissenswerkstatt.net/tag/meteorologie/" title="Meteorologie" rel="tag">Meteorologie</a>, <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/tag/naturwissenschaft/" title="Naturwissenschaft" rel="tag">Naturwissenschaft</a>, <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/tag/schnee/" title="Schnee" rel="tag">Schnee</a><br />
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		<title>Macht es nicht selbst: Tocotronics hymnischer Gesang auf die Selbstverweigerung</title>
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		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/17/macht-es-nicht-selbst-tocotronics-hymnischer-gesang-auf-die-selbstverweigerung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 17:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich-Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[Rockmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Tonspuren]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Tocotronic]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Die Bude wird rumpeln!&#8221; &#8211; Das versprachen Tocotronic vor ziemlich genau einem Monat. Gemeint war das neue Album &#8220;Schall &#038; Wahn&#8221; und die Frühjahrstour. Und man darf die werten Herrschaften beim Wort nehmen: die heute veröffentlichte Single &#8220;Macht es nicht selbst&#8221; weckt die vorzüglichsten Hoffnungen.
&#8220;Macht es nicht selbst!&#8221; Mit diesem Schlachtruf nehmen Tocotronic erneut Anlauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>&#8220;Die Bude wird rumpeln!&#8221;</em> &#8211; Das versprachen Tocotronic <a href="http://www.tocotronic.de/neuigkeiten/">vor ziemlich genau einem Monat</a>. Gemeint war das neue Album &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002ZHIPTE?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=B002ZHIPTE">Schall &#038; Wahn</a>&#8221; und die Frühjahrstour. Und man darf die werten Herrschaften beim Wort nehmen: die heute veröffentlichte Single &#8220;Macht es nicht selbst&#8221; weckt die vorzüglichsten Hoffnungen.</strong></p>
<p>&#8220;Macht es nicht selbst!&#8221; Mit diesem Schlachtruf nehmen Tocotronic erneut Anlauf auf die Barrikaden, die sie aus Anlaß des letzten Albums 2007 errichtet hatten. Die damalige &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000R7HYXM?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=B000R7HYXM">Kapitulation</a>&#8221; zielte auf eine Absage der klassischen (Kontroll-)Imperative von Schule, Beruf und liberaler Gesellschaft. Genau an diesem Punkt machen Dirk von Lowtzow und seine Kumpanen weiter.</p>
<p>Es geht wieder einmal um Verweigerung, oder anders formuliert: um die Ambivalenzen der eigenen Position im Hinblick auf Funktionalität. So oder ähnlich würde es vielleicht Diedrich Diederichsen formulieren. Bei Tocotronic klingt das simpler: &#8220;Was Du auch machst. Mach es nicht selbst! Auch wenn Du Dir den Weg verstellst.&#8221; So der Slogan der rumpelnd-rockenden Hymne. </p>
<h4><span class="pullquote">Seit Jahren dieser Krach! Tocotronic machen Lust auf das neue Album &#8220;Schall &#038; Wahn&#8221;</span></h4>
<p>Das ist vordergründig natürlich die Absage an den Do-It-Yourself-Wahn, womit der Anschluß an die frühen Alben der 90er Jahre hergestellt wäre, als man resignierend-kapitulierend die Gartenarbeit besang.<sup>1</sup></p>
<p>An der Schwelle des Jahreswechsels 2009/2010 klingt das zunächst kaum anders. Dann freilich wird klar, worum es geht: um die (Selbst)Zumutungen des Lebens. Zumindest um diejenigen, die vor allem Zeit verschwenden. Im Endeffekt ist &#8220;Macht es nicht selbst!&#8221; der wunderbar mitreißende Aufruf bestimmte Dinge einfach sein zu lassen. Was man durchaus auch im Heideggerschen Sinne verstehen könnte. </p>
<p>Kurz: Tocotronics neuer Song ist die rumpelnde Formulierung einer Anti-These in Zeiten der hyperventilierenden Allzuständigkeit. Schön ist das.<sup>2</sup> Man darf also gespannt sein auf das Album, das <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002ZHIPTE?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=B002ZHIPTE">ab 22. Januar 2010 zu kaufen und hören sein wird</a>.</p>
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</div>
<p><strong><em>Literatur- und CD-Empfehlungen:</em></strong></p>
<ul>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002ZHIPTE?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=B002ZHIPTE">Schall &#038; Wahn</a></li>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000RG121I?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000RG121I">Kapitulation</a> (2007)</li>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0006BLIQ8?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B0006BLIQ8">Pure Vernunft darf niemals siegen</a> (2005)</li>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000063XA4?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000063XA4">Tocotronic</a> (2002)</li>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00002ZZNV?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B00002ZZNV">K.O.O.K.</a> (1999)</li>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000025OL6?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000025OL6">Es ist egal, aber</a> (1997)</li>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000024WJL?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000024WJL">Wir kommen um uns zu beschweren</a> (1996)</li>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0000082SJ?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B0000082SJ">Nach der verlorenen Zeit</a> (1995)</li>
<li>Tocotronic: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000025MSZ?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=B000025MSZ">Digital ist besser</a> (1995)</li>
<li>Uhlmann, Thees: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/393055979X?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=393055979X">Wir könnten Freunde werden &#8211; Die Tocotronic-Tourtagebücher</a> (2000)</li>
<li>Cioran, E.M.: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/351822008X?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=351822008X">Auf den Gipfeln der Verzweiflung</a> (1989)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>
<p></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/05/11/the-national-boxer-von-der-seltenen-kunst-mit-wenigen-mitteln-grossartig-zu-klingen/" rel="bookmark" title="Permanent Link: The National &#8220;Boxer&#8221; » Von der seltenen Kunst mit wenigen Mitteln großartig zu klingen">The National &#8220;Boxer&#8221; » Von der seltenen Kunst mit wenigen Mitteln großartig zu klingen</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/26/miserable-weihnachten-mit-malcolm-middleton-were-all-going-to-die-kurzknapp-12/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Miserable Weihnachten mit Malcolm Middleton » We&#8217;re all going to die | kurz&#038;knapp 12">Miserable Weihnachten mit Malcolm Middleton » We&#8217;re all going to die | kurz&#038;knapp 12</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/07/31/der-letzte-grosse-wal-tomte-begeben-sich-in-einen-wald-aus-zeichen-kurzknapp-46/" rel="bookmark" title="Permanent Link: &#8220;Der letzte große Wal&#8221; » Tomte begeben sich in einen Wald aus Zeichen | kurz&#038;knapp 46">&#8220;Der letzte große Wal&#8221; » Tomte begeben sich in einen Wald aus Zeichen | kurz&#038;knapp 46</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventur/">Werkstattinventar</a> - chronologisch oder nach Kategorien geordnet... <br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2009<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1303" class="footnote">vgl. &#8220;Samstag ist Selbstmord&#8221; in &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002SRB9EY?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=B002SRB9EY">Digital ist besser</a>&#8220;, 1995</li><li id="footnote_1_1303" class="footnote">Ein Urteil, das auch auf das Video zutrifft. Nur ganz am Ende hat man dann evtl. doch ein wenig Mitleid mit dem brennenden Biber.</li></ol><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/?ak_action=api_record_view&id=1303&type=feed" alt="" />
	<a href="http://www.wissenswerkstatt.net/tag/tocotronic/" title="Tocotronic" rel="tag">Tocotronic</a><br />
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		<item>
		<title>Auslese 2009: Jetzt die besten Wissenschaftsblogger nominieren!</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Wissenswerkstatt/~3/OLJvxzLGCpQ/</link>
		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/16/auslese-2009-jetzt-die-besten-wissenschaftsblogger-nominieren/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 16:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschafts-Café]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsblogs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1295</guid>
		<description><![CDATA[Kalt ist es geworden. Und wenn man den Meteorologen glauben darf, dann folgt bald auch die angemessene Einfärbung der Landschaft. Wenn das Winter- und Weihnachtsidyll also bald perfekt ist, was gibt es dann Schöneres, als einen leckeren Glühwein zu trinken und dabei einen netten Streifzug durch die Wissenschaftsblogs zu machen? ;-)
Alte Werkstattbesucher wissen vermutlich längst, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kalt ist es geworden. Und wenn man <a href="http://www.scienceblogs.de/weatherlog/2009/12/schnee-aus-allen-richtungen.php">den Meteorologen glauben darf</a>, dann folgt bald auch die angemessene Einfärbung der Landschaft. Wenn das Winter- und Weihnachtsidyll also bald perfekt ist, was gibt es dann Schöneres, als <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/15/blogwichteln-2009-heisgetrank-in-heisen-zeiten/">einen leckeren Glühwein zu trinken</a> und dabei einen netten Streifzug durch die Wissenschaftsblogs zu machen? ;-)</strong></p>
<p>Alte Werkstattbesucher wissen vermutlich längst, worauf ich hinauswill: es ist Auslese-Zeit! Noch eine Woche läuft die Nominierungsfrist für die &#8220;<a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2009/10/auslese-2009-auf-der-suche-nach-den-spannendsten-wissenschaftlichen-blogpostings/">Auslese 2009</a>&#8221; &#8211; der kleine Wettbewerb, in der die besten wissenschaftlichen Blogartikel des Jahres gesucht werden. Schauplatz der Aktion ist wie im vergangenen Jahr das <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/">Wissenschafts-Café</a>. Für die fachgerechte Durchführung der Geschichte bürgen <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/fischblog/biologie/2009-10-12/auslese-2009-die-besten-wissenschaftlichen-blogartikel-des-jahres">Lars Fischer</a> und ich.</p>
<h4><span class="pullquote">Welche Postings sind es wert, daß sie nochmal gelesen werden? Was war besonders witzig, spannend oder interessant? Jetzt nominieren!</span></h4>
<p>Nun ist es also an Euch! Bitte durchstöbert doch nochmal Eure Lieblingsblogs und sammelt die Texte und Geschichten, die Euch im letzten Jahr besonders gefallen haben. Welche Postings sind es wert, daß sie nochmal gelesen werden? Was war besonders witzig, spannend oder interessant?</p>
<p>Aus den Nominierungen wird letztlich eine <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2009/11/wissenschaftsblog-auslese-2009-jury-einsendeschluss-und-preise/">sachkundige Jury</a> die besten wissenschaftlichen Blogposts des Jahres bestimmen. Einige Vorschläge sind schon eingegangen, aber da gibt es sicher noch mehr! Wir sind gespannt. Vorschläge bitte bis 23.12.2009 per Mail an uns.<sup>1</sup></p>
<ul>
<li>Die 15 preisgekrönten Blogposts des Jahres 2008 findet man übrigens hier: <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2009/02/auslese-2008-die-besten-wissenschaftlichen-blogartikel-des-jahres/">Auslese 2008 &#8211; Die besten wissenschaftlichen Blogartikel des Jahres</a></li>
</ul>
<p><em>Übrigens: Unter allen Einsendern verlosen wir ein Jahresabo von Spektrum der Wissenschaft und zehn Mal das Spektrum-Sonderheft “Wissenschaft im Alltag II”.</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/tag/auslese2009/"><img class="aligncenter" src="http://www.wissenschafts-cafe.net/wp-content/Auslese09_01_480.jpg" alt="Auslese 2009" width="480" height="236" /></a></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/02/03/spannend-lesenswert-originell-die-wissenschaftsblog-auslese-2008/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Spannend, lesenswert, originell: Die Wissenschaftsblog-Auslese 2008">Spannend, lesenswert, originell: Die Wissenschaftsblog-Auslese 2008</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/12/17/nominierungsstart-fuer-die-auslese-2008-sammlung-der-besten-wissenschaftlichen-blogartikel-des-jahres-werkstattnotiz-131/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Nominierungsstart für die &#8220;Auslese 2008&#8243; » Sammlung der besten wissenschaftlichen Blogartikel des Jahres | Werkstattnotiz 131">Nominierungsstart für die &#8220;Auslese 2008&#8243; » Sammlung der besten wissenschaftlichen Blogartikel des Jahres | Werkstattnotiz 131</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/01/05/auslese-2008-nominierungsfinale-werkstattnotiz-134/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Auslese 2008: Nominierungsfinale | Werkstattnotiz 134">Auslese 2008: Nominierungsfinale | Werkstattnotiz 134</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventur/">Werkstattinventar</a> - chronologisch oder nach Kategorien geordnet... <br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2009<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1295" class="footnote">Man erreicht uns unter Auslese2009[ät]googlemail.com</li></ol><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/?ak_action=api_record_view&id=1295&type=feed" alt="" />
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		<item>
		<title>Blogwichteln 2009: Heißgetränk in heißen Zeiten</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Wissenswerkstatt/~3/O92UwhhhtkY/</link>
		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/15/blogwichteln-2009-heisgetrank-in-heisen-zeiten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 11:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Augenzwinkern]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1284</guid>
		<description><![CDATA[Gibt es eigentlich einen Grund, weshalb das Brauchtum der Vorweihnachtszeit oftmals bis in die heutige Zeit gepflegt wird, während in anderen Jahreszeiten viele Traditionen inzwischen vergessen und verloren sind? Oder täuscht mich meine Wahrnehmung? Nehme ich Osterbräuche und sommerliche Gepflogenheiten nicht so wahr? 
Egal: das &#8220;Wichteln&#8221; zählt jedenfalls zu den Traditionen, die üblicherweise in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gibt es eigentlich einen Grund, weshalb das Brauchtum der Vorweihnachtszeit oftmals bis in die heutige Zeit gepflegt wird, während in anderen Jahreszeiten viele Traditionen inzwischen vergessen und verloren sind? Oder täuscht mich meine Wahrnehmung? Nehme ich Osterbräuche und sommerliche Gepflogenheiten nicht so wahr? </strong></p>
<p>Egal: das &#8220;Wichteln&#8221; zählt jedenfalls zu den Traditionen, die üblicherweise in der Adventszeit gepflegt werden. Und ein großer Freund des Wichtelns war ich eigentlich nie. Aber als <a href="http://bhuti.wordpress.com/2009/11/29/blogwichteln-2009-die-teilnehmer/">Bhuti vor wenigen Wochen</a> das Blogwichteln ausgerufen hat, habe ich mich doch in die bunte Schar der Wichtel eingereiht. Wobei ich &#8211; da ich das Wichtelgeschäft nicht so bier- oder glühweinernst nehme &#8211; mich nicht an alle Spielregeln zu 100% gehalten habe.<sup>1</sup></p>
<p>Hier jedenfalls der Text, den ein netter Wichtel (oder eine Wichtelin?) in die Werkstatt geschickt hat. Vielen Dank dafür!<sup>2</sup> Und ebenso die besten Wünsche für einen guten Start ins neue Jahrzehnt an alle Blogwichtelkumpanen! :-)</p>
<p><em><strong>Klimawandel und Glühwein</strong></p>
<p>Bei weihnachtlich warmen Temperaturen (10°C) sitze ich nun hier und versuche einen Wichtelartikel fürs Wissenswerkstattblog zu schreiben. Charmant und weltgewandt soll er sein. Irgendwie steckt mir aber der, ebenfalls weihnachtlich warme (65°), Glühwein von gestern noch im Kopf. Träge reihen sich Sätze aneinander, aber etwas witziges und geistreiches zu Kopenhagen fällt mir nicht ein.</p>
<p>Dabei wäre es doch so schön jetzt einen Artikel über die Notwendigkeit und die wahrscheinliche Vergeblichkeit der Verhandlungen im winterlich warmen (8°C)Kopenhagen zu schreiben, sich darüber auszulassen wie gut die Welt wäre, wenn sie nur vom wissenschaftlichen Konsens regiert wäre, der natürlich völlig unabhängig von externen Faktoren mit Objektivität und kühler (-3°C) Logik gefunden wird.</p>
<p>Stattdessen könnte ich natürlich auch über die Verleihungszeremonie der Nobelpreise im winterlich warmen (5°C) Stockholm schreiben, über den Frauenanteil unter den Preisträgern, die Meriten einer Proteinkristallstruktur, den ökonomischen Sinn von Allmenden, oder auch darüber, ob Präsident Obama den Friedensnobelpreis nun verdient hat oder nicht. Damit wären wir dann in Oslo, übrigens herrschen dort winterlich weniger warme (4°C), wo er heute im Rathaus seinen Preis überreicht bekommt.</p>
<p>Aber nein mein politisch-wissenschaftlicher Sinn möchte sich nicht einstellen, so bleibt mir nichts anderes übrig als euch, lieben Leserinnen und Lesern der Wissenswerkstatt, sowie meinem Gastgeber ein wunderbares Jahresende zu wünschen und einen guten Start nach 2010. Ich verlasse euch mit dem perfekten Glühweinrezept, am besten genossen bei winterlichen 65°C:</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1286" title="Glühwein; Bildquelle: flickr, User: thedabble"  src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/12/Gluehwein.jpg" alt="Gluehwein" width="200" height="158" /></p>
<p>3L Rotwein (z.B. zwei Flaschen Schwarzriesling und eine Flasche Dornfelder aus Fellbach)<br />
140g Zucker<br />
3 Zimtstangen<br />
10 Nelken<br />
3 Orangen in Scheiben, mit Schale<br />
3 Sternaniskapseln<br />
1 Löffel Cardamomkapseln ganz</p>
<p>Das ganze zusammen in einem Topf eine Stunde bei geschlossenem Deckel, bei ca. 70°C ziehen lassen.</em></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/16/auslese-2009-jetzt-die-besten-wissenschaftsblogger-nominieren/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Auslese 2009: Jetzt die besten Wissenschaftsblogger nominieren!">Auslese 2009: Jetzt die besten Wissenschaftsblogger nominieren!</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/04/29/sturmische-zeiten-die-medienlese-erleidet-schiffbruch-und-wird-fast-gerettet/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Stürmische Zeiten: Die &#8220;Medienlese&#8221; erleidet Schiffbruch und wird (fast) gerettet">Stürmische Zeiten: Die &#8220;Medienlese&#8221; erleidet Schiffbruch und wird (fast) gerettet</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/05/06/twitter-als-linkkiller-die-entwicklung-der-verlinkungen-in-der-wissenschaftlichen-blogosphare/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Twitter als Linkkiller? Die Entwicklung der Verlinkungen in der wissenschaftlichen Blogosphäre">Twitter als Linkkiller? Die Entwicklung der Verlinkungen in der wissenschaftlichen Blogosphäre</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventur/">Werkstattinventar</a> - chronologisch oder nach Kategorien geordnet... <br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2009<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1284" class="footnote">Das Blog, das ich &#8220;bewichteln&#8221; sollte, war nämlich so hübsch ausgewählt, daß ich es mir nicht verkneifen konnte und einige persönliche Andeutungen gemacht habe. Aber es kommt ja &#8211; wenigstens nach meinem Verständnis &#8211; nicht auf absolute Geheimhaltung, sondern mehr auf den Spaßfaktor an und v.a. darauf, daß der Beschenkte sich über den Text freut. Für die ganz Neugierigen: <a href="http://ubuntublog.ch/allgemein/wissen-muss-geteilt-werden">Hier findet man</a> den Wichtelbeitrag, der möglicherweise in der Werkstatt angefertigt wurde. Aber: Pssst! ;-) </li><li id="footnote_1_1284" class="footnote">Ich hatte ja schon fast ein schlechtes Gewissen, da ich geahnt habe, daß der Wichtel sich möglicherweise mit meiner Werkstatt relativ schwer tun würde&#8230;</li></ol><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/?ak_action=api_record_view&id=1284&type=feed" alt="" />
	<a href="http://www.wissenswerkstatt.net/tag/weihnachten/" title="Weihnachten" rel="tag">Weihnachten</a><br />
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		<item>
		<title>Ratiopharm-Akte: Die pharmazeutische Landschaftspflege von Ratiopharm</title>
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		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/20/ratiopharm-akte-die-pharmazeutische-landschaftspflege-von-ratiopharm/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 17:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Pharmaindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1267</guid>
		<description><![CDATA[Die Pharmabranche ist ein Geschäft wie jedes andere: man muß seine Produkte an den Mann oder die Frau bringen. Fast egal um welchen Preis. Wer Skrupel hat, der hat das Nachsehen. Moral, Fairness, Transparenz &#8211; das sind eher Fremdworte in Kreisen von Pharmareferenten, die zu Zigtausenden in der Republik unterwegs sind, um bei Ärzten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/11/Gelddose_200.jpg" style="margin-left: 8px; margin-bottom: 4px; border: 0px;" alt="Gelddose_200" title="Argumente der pharmazeutischen Landschaftspflege; Bildquelle: stock.xchng, User: algiamil" width="200" height="227" class="alignright size-full wp-image-1275" /><strong>Die Pharmabranche ist ein Geschäft wie jedes andere: man muß seine Produkte an den Mann oder die Frau bringen. Fast egal um welchen Preis. Wer Skrupel hat, der hat das Nachsehen. Moral, Fairness, Transparenz &#8211; das sind eher Fremdworte in Kreisen von Pharmareferenten, die zu Zigtausenden in der Republik unterwegs sind, um bei Ärzten und Apothekern für ihre Medikamente zu werben. Nun ist im Internet der Ermittlungsbericht zu den Praktiken von Ratiopharm aufgetaucht, der einen interessanten Einblick in dieses Geschäft gibt.</strong></p>
<p>Es ist eigentlich ganz egal, ob es um den Verkauf von billigen Nachahmerpräparaten (Generika) oder den meist überteuerten Originalmedikamenten geht: die Pharmafirmen sind darauf angewiesen, daß die Ärzte genau ihr Medikament auf den Rezeptblock schreiben. Und dafür muß man die Ärzte bei Laune halten. Das beginnt mit den bekannten Gratis-Medikamenten, geht weiter mit den Einladungen zu Fortbildungskursen, die in besonders exklusiven Hotels stattfinden und reicht bis zu Gutscheinen und Geschenken. </p>
<h4><span class="pullquote">Oberste Pflicht der Außendienstmitarbeiter: Die Ärzte bei Laune halten und zu Verschreibungen &#8220;verpflichten&#8221;.</span></h4>
<p>Der Generika-Platzhirsch Ratiopharm hat sich ab Ende der 90er Jahre besonders intensiv um die niedergelassenen Ärzte bemüht. Das hatte bereits 2005 der stern-Journalist Markus Grill recherchiert. Nun sind die Ermittlungsakten auf der Website von wikileaks einsehbar. Spannende Lektüre für alle, die wissen wollen, wie es in der Szene zugeht. </p>
<p><strong>Erbitterte Konkurrenz unter den Generika-Herstellern</strong></p>
<p>Ratiopharm hat sich mit pfiffig-penetranter Werbung seit langem als Hersteller von preiswerten Medikamenten positioniert. Bei näherem Hinsehen fällt freilich auf, daß die ratiopharm-Pillen gar nicht immer so unschlagbar günstig sind. Stada, Hexal und Co. sind teilweise günstiger. Umso wichtiger, daß die Ärzte und Apotheker dennoch irgendwas von ratiopharm verschreiben oder über die Ladentheke schieben. </p>
<h4><span class="pullquote_left">Die Pharmareferenten stehen selbst unter Druck. Letztlich entscheidet, wer die Ärzte auf raffinierte Weise &#8220;kaufen&#8221; kann..</span></h4>
<p>Um eine möglichst hohe Verschreibungsquote zu erzielen und die Konkurrenz abzuhängen, tingeln die Außendienstmitarbeiter übers Land. Die werden &#8211; wie man in den Akten nachlesen kann &#8211; speziell geschult, um Ärzte zu locken.<sup>1</sup> Und sie stehen selbst unter enormem Erfolgsdruck. Sicher kein leichter Job mit diesen &#8220;zickigen&#8221; Ärzten. Sonnenklar ist für die ratiopharm-Leitung offenbar, daß man die Ärzte &#8220;kaufen&#8221; muß:</p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/11/Ratiopharm_Aerzte_kaufen_61.jpg" alt="Ratiopharm_Aerzte_kaufen_61" title="Ratiopharm_Aerzte_kaufen_61" width="580" height="99" class="aligncenter size-full wp-image-1269" /></p>
<p>Und die passenden Argumente für die Mediziner sind ganz offensichtlich idealerweise finanzieller Natur. Wer besonders fleißig ratiopharm-Medikamente verschrieb, wurde mit 2,5% am Verkaufspreis beteiligt. Als man 2004 etwa den Cholesterinsenker &#8220;Pravastatin&#8221; in den Markt drücken wollte, lockte man die Mediziner mit Honorarversprechungen für jede neue Verschreibung. 10 Patienten, die ein Arzt neu auf Pravastatin umstellte, wurden mit 100,- Euro entlohnt. </p>
<p><a href="http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/geld-und-geschenke-fuer-aerzte-413892/">In der Wirtschaftswoche ist zu lesen</a>, daß die Ermittler für die Jahre 2000-2005 davon ausgehen, daß ratiopharm auf diese Weise rund 1,7 Millionen Euro auszahlte.<sup>2</sup> </p>
<p>Aber auch gegenüber anderen netten Gesten zeigen sich die Ärzte aufgeschlossen. Espresso-Maschinen eines noblen Schweizer-Herstellers wurden an besonders kooperative Praxen verteilt.<sup>3</sup></p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/11/Ratiopharm_Espressomaschinen_52.jpg" alt="Ratiopharm_Espressomaschinen_52" title="Ratiopharm_Espressomaschinen_52" width="580" height="247" class="aligncenter size-full wp-image-1270" /></p>
<p>Und Ärzte, die schon eine Espressomaschine haben, die werden kurzerhand mit ihrer gesamten Praxis zum Essen eingeladen. Auf Ratiopharm-Kosten selbstverständlich. Abgerechnet wurden solche Maßnahmen als <em>&#8220;Fortbildungsmaßnahme für Ärzte nebst Personal&#8221;</em>. Ist ja auch kaum gemogelt. </p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/11/Ratiopharm_Praxisessen_51.jpg" alt="Ratiopharm_Praxisessen_51" title="Ratiopharm_Praxisessen_51" width="580" height="121" class="aligncenter size-full wp-image-1271" /></p>
<p>Die Ermittlungsakte vermittelt auf 96 Seiten einen hübschen Eindruck, was in der Branche üblich ist. Man sollte sich freilich keine Illusionen machen: auch die Mitbewerber von Ratiopharm dürften mit ähnlichen Mitteln versuchen, das Verschreibungsverhalten der Ärzte zu ihren Gunsten zu beeinflußen. </p>
<div class="links_ticker">
<strong>Links:</strong></p>
<ul>
<li>Grill, Markus: <a href="http://www.stern.de/gesundheit/gesundheitsnews/ratiopharm-der-pharma-skandal-567258.html">Ratiopharm: Der Pharmaskandal</a>, 8.8.2005, stern</li>
<li>Ermittlungsbericht im ratiopharm-Fall (<a href="http://88.80.16.63/leak/ratiopharm-sta-ulm.pdf">PDF</a>)</li>
</ul>
<p><strong>Literaturempfehlungen:</strong></p>
<ul>
<li>Grill, Markus (2007): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3498025090?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=3498025090">Kranke Geschäfte. Wie die Pharmaindustrie uns manipuliert</a>. Rowohlt.</li>
<li>Law, Jacky (2007): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3491360013?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=3491360013">Big Pharma. Das internationale Geschäft mit der Krankheit</a>. Patmos.</li>
<li>Virapen, John (2008): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3000260846?ie=UTF8&#038;tag=wwwleichtathl-21&#038;link_code=as3&#038;camp=2514&#038;creative=9386&#038;creativeASIN=3000260846">Nebenwirkung Tod. Korruption in der Pharma-Industrie</a>. Ein Ex-Manager packt aus.</li>
</ul>
</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/05/glaube-kann-berge-versetzen-die-suggestive-heilkraft-von-medikamentenpreisen-werkstattnotiz-lxxii/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Glaube kann Berge versetzen » Die suggestive Heilkraft von Medikamentenpreisen | Werkstattnotiz LXXII">Glaube kann Berge versetzen » Die suggestive Heilkraft von Medikamentenpreisen | Werkstattnotiz LXXII</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/10/aggressives-pharmamarketing-mit-welchen-strategien-novartis-seine-medikamente-an-den-mann-bringt-werkstattnotiz-xliii/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Aggressives Pharmamarketing » Mit welchen Strategien Novartis seine Medikamente an den Mann bringt | Werkstattnotiz XLIII">Aggressives Pharmamarketing » Mit welchen Strategien Novartis seine Medikamente an den Mann bringt | Werkstattnotiz XLIII</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/11/risiken-nebenwirkungen-todesfaelle-medikamenten-und-pharmaskandale-des-jahres-2007-topliste-1-5/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Risiken, Nebenwirkungen, Todesfälle » Medikamenten- und Pharmaskandale des Jahres 2007 | Topliste 1-5">Risiken, Nebenwirkungen, Todesfälle » Medikamenten- und Pharmaskandale des Jahres 2007 | Topliste 1-5</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventur/">Werkstattinventar</a> - chronologisch oder nach Kategorien geordnet... <br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
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		<title>Wissenswerte Bremen: Über die Herausforderungen des Social Web für den Wissenschaftsjournalismus</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 16:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Ich-Maschine]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wissenswerte in Bremen dient ja immer auch der Standortbestimmung und Selbstvergewisserung des Wissenschaftsjournalismus. Was tun wir, wie tun wir es und welche Veränderungen zeichnen sich ab? Ganz klar, daß auch im diesjährigen Wissenswerte-Programm das Thema &#8220;Social Media&#8221; nicht fehlen durfte.
Zur Podiumsdiskussion rund um die Frage, welche Konsequenzen der Erfolg von Facebook, Blogs, Twitter &#38; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die <a href="http://www2.wissenswerte-bremen.de/">Wissenswerte</a> in Bremen dient ja immer auch der Standortbestimmung und Selbstvergewisserung des Wissenschaftsjournalismus. Was tun wir, wie tun wir es und welche Veränderungen zeichnen sich ab? Ganz klar, daß auch im diesjährigen Wissenswerte-Programm das Thema &#8220;Social Media&#8221; nicht fehlen durfte.</strong></p>
<p>Zur Podiumsdiskussion rund um die Frage, welche Konsequenzen der Erfolg von Facebook, Blogs, Twitter &amp; Co. für den Wissenschaftsjournalismus mit sich bringt, war ich netterweise schon irgendwann im Mai eingeladen worden. Meine kleine Einstiegspräsentation habe ich dann aber doch wieder mal sehr, sehr spät zusammengebastelt. Dafür konnte ich dann aber immerhin aktuelle Beispiele und Screenshots zeigen.<sup>1</sup></p>
<p>Im Kern ging es mir um folgende Punkte:</p>
<p>Es sind in den letzten Jahren neue Akteure im Feld der Wissenschaftskommunikation aufgetreten. Nämlich Wissenschaftler, die sich in ihren Blogs oder mittels anderer Social-Media-Tools selbst zu Wort melden. Und diese bloggenden Forscher sind gekommen, um zu bleiben.<sup>2</sup></p>
<p>Die Inhalte, die man allerdings in den Blogs der Wissenschaftler findet<sup>3</sup> sind nicht 1:1 vergleichbar mit dem Angebot, das man üblicherweise von der Wissenschaftsberichterstattung kennt. Ich habe deshalb &#8211; frei nach Max Weber &#8211; drei Idealtypen skizziert.</p>
<ul>
<li>Zunächst gibt es die Forschernotiz. Das sind kurze, wissenschaftliche Fingerübungen, die sich nicht darum scheren, ob der Sachverhalt wirklich einem größeren Publikum auch nur annähernd verständlich wird. Es geht vornehmlich um die Peers, die angesprochen werden.</li>
<li> Dann gibt es zweitens Texte, die ebenso gut in den Wissensressorts der Onlineportale zu lesen sein könnten. Das sind Artikel, bei denen sich die jeweiligen Blogger explizit um eine allgemeinverständliche Darstellung bemühen. Und bei solchen Texten stellt sich natürlich die Frage, weshalb man im Einzelfall noch die Artikel bei Spiegel, ZEIT, FAZ oder SZ lesen sollte, wenn man doch schon einen gut informierten Artikel eines &#8220;Experten&#8221; gelesen hat.</li>
<li>Und drittens gibt es natürlich Artikel, die man möglicherweise unter der Rubrik &#8220;Medienkritik&#8221; subsumieren könnte. Es sind die Blogpostings, in denen Schlampereien und Fehler der &#8220;Profis&#8221; aufgedeckt werden. Zuletzt konnte man das im Fall der Neurodermitis-Salbe &#8220;Regividerm&#8221; beobachten.<sup>4</sup> Und solche Geschichten tun den Wissenschaftsjournalisten naturgemäß besonders weh. </li>
</ul>
<p>Einige meiner Thesen, die ich aus diesen Beobachtungen ableite, lassen sich in der Präsentation nachlesen. Wichtig ist mir bei allem aber folgender Punkt: es ist schlicht eine Tatsache, daß wissenschaftliche Blogs funktionieren. Sie sind einfach da und werden auch nicht einfach so wieder verschwinden. Allerdings heißt das aber nicht, daß der Wissenschaftsjournalismus damit prinzipiell obsolet würde. Bloggende Wissenschaftler sind eben keine Journalisten! Aber Journalisten sollten Wissenschaftsblogs ernstnehmen. Schon aus wohlverstandenem Eigeninteresse.<sup>5</sup></p>
<p><object id="prezi_zmld4u7whvlz" name="prezi_zmld4u7whvlz" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" width="580" height="460"><param name="movie" value="http://prezi.com/bin/preziloader.swf"/><param name="allowfullscreen" value="true"/><param name="allowscriptaccess" value="always"/><param name="bgcolor" value="#ffffff"/><param name="flashvars" value="prezi_id=zmld4u7whvlz&amp;lock_to_path=1&amp;color=ffffff&amp;autoplay=no"/><embed id="preziEmbed_zmld4u7whvlz" name="preziEmbed_zmld4u7whvlz" src="http://prezi.com/bin/preziloader.swf" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="580" height="460" bgcolor="#ffffff" flashvars="prezi_id=zmld4u7whvlz&amp;lock_to_path=1&amp;color=ffffff&amp;autoplay=no"></embed></object></p>
<p>Im Panel am Dienstagnachmittag wurde zunächst recht allgemein darüber diskutiert, was sich &#8220;klassische&#8221; Websites und Portale vom Web 2.0 abschauen können. Der Umgang mit Kommentatoren war hier das Hauptthema. <a href="http://medialdigital.de/">Ulrike Langer</a> wies auf die doch recht schleppend ablaufenden Lernprozesse hin und Jochen Wegner kündigte an, daß in naher Zukunft die Kommentarmöglichkeiten bei Focus-Online liberalisiert werden. Dann sollen auch Links in den Comments erlaubt sein. Man höre und staune.</p>
<p>Nachdem kurz das desolate Krisenmanagement von WDR und Co. bei der <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/10/regividerm-die-studien-zur-wirksamkeit.php">Regividerm-Geschichte</a> angesprochen wurde, lenkte Annette Leßmöllmann das Gespräch auf Twitter,<sup>6</sup> anschließend kam man auf die Blogerfahrungen &#8220;etablierter&#8221; Medienhäuser zu sprechen. Joachim Müller-Jung gab Einblicke in den Umgang der FAZ mit ihren Blogs und verriet, daß die anfängliche Euphorie zwar einer gewissen Ernüchterung gewichen sei, aber er persönlich den <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/planckton/default.aspx">Planckton-Blog</a> durchaus gerne nutze und sich schon dabei ertappt habe, daß er manche Themen im Blog ausführlich dargestellt, für den Printbereich aber &#8220;übersehen&#8221; habe. </p>
<h4><span class="pullquote">Wenn man schon Blogs als Quelle nutzt, dann setzt doch bitte auch einen Link!</h4>
<p></span></p>
<p>Zum Schluß kam man dann noch zu einer Frage, die ich persönlich für sehr spannend und diskussionswürdig halte, nämlich: Wie darf, soll oder muß man wissenschaftliche Blogs als Quelle für eigene Artikel nutzen? In meinen Augen ist es vollkommen klar: natürlich soll das Absurfen von wissenschaftlichen Blogs ein Teil der journalistischen Arbeit sein. Und wenn man dort Material und Anregungen findet, umso besser. Doch &#8211; und das muß noch in die Köpfe der Kollegen rein &#8211; wenn man sich schon auf Blogs als Quelle bezieht, dann gehört es auch dazu, daß man einen Link setzt. </p>
<p>Hier ist zu wünschen, daß sich manche Journalistenkollegen sich ein Vorbild an Joachim Müller-Jung nehmen. Der erklärte zum Schluß, daß er sich ganz selbstverständlich auch auf Statements von Wissenschaftlern in ihren Blogs beziehe; auf Stefan Rahmstorf in seiner &#8220;<a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge">Klimalounge</a>&#8221; beispielsweise. So muß es sein. :-)</p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/aussendienst/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Außendienst">Außendienst</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/11/15/vom-geheimtipp-zur-institution-die-wisskomm-wochenschau-macht-pause-werkstattnotiz-128/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Vom Geheimtipp zur Institution » Die Wisskomm-Wochenschau macht Pause | Werkstattnotiz 128">Vom Geheimtipp zur Institution » Die Wisskomm-Wochenschau macht Pause | Werkstattnotiz 128</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/21/e-publikation-zum-social-web-die-illusion-strategischer-forschung-werkstatt-ticker-25/" rel="bookmark" title="Permanent Link: E-Publikation zum Social Web ::: Die Illusion strategischer Forschung | Werkstatt-Ticker 25">E-Publikation zum Social Web ::: Die Illusion strategischer Forschung | Werkstatt-Ticker 25</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventur/">Werkstattinventar</a> - chronologisch oder nach Kategorien geordnet... <br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2009<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1251" class="footnote">Und das Austesten der Powerpoint-Alternative <a href="http://www.prezi.de/">prezi</a> hat sich auch gelohnt, es gab jedenfalls jede Menge positives und neugieriges Feedback.</li><li id="footnote_1_1251" class="footnote">Die Zahl der Journalisten, die glauben, daß diese &#8220;Konkurrenz&#8221; von alleine wieder verschwinden wird, hat inzwischen deutlich abgenommen.</li><li id="footnote_2_1251" class="footnote">Ich beziehe mich im wesentlichen auf Blogs, da ich nicht recht einsehe, daß ein twitternder Wissenschaftler oder ein Forscher mit Facebookprofil im journalistischen Revier &#8220;wildert&#8221;. Blogtexte können aber sehr wohl in Konkurrenz zu konventionell-journalistischen Angeboten treten.</li><li id="footnote_3_1251" class="footnote">Zunächst war in einer WDR-Doku die Geschichte eine angeblich hocheffektiven Salbe gegen Neurodermitis dargestellt worden, die von der Pharmalobby allerdings ignoriert werde. In Blogs &#8211; u.a. <a href="http://gesundheit.blogger.de/stories/1511299/">bei der Stationären Aufnahme</a> &#8211; war man sofort mehr als irritiert und konnte binnen weniger Tage dutzende Ungereimtheiten auflisten. Das beginnt bei der haarsträubend dünnen Datenlage bzgl. der Wirksamkeit der Salbe und reicht bis zu eindeutigen Indizien für einen von langer Hand eingefädelten PR-Coup.</li><li id="footnote_4_1251" class="footnote">Egal ob es nun um die Recherche geht oder ob man ggf. auf Kritik angemessen reagieren sollte.</li><li id="footnote_5_1251" class="footnote">Für Jochen Wegner zählt v.a. die Tatsache, daß man als Medienmacher im Ernstfall doch ein paar Minuten früher über bestimmte Ereignisse informiert ist. Andere nannten eher die sozialen Aspekte; das Networking per Twitter etc.</li></ol><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/?ak_action=api_record_view&id=1251&type=feed" alt="" />
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		<item>
		<title>Babygeschrei: Nationale Schreiprofile</title>
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		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/11/06/babygeschrei-nationale-schreiprofile/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 16:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gibt es so etwas wie Babyschrei-Forschung? Offensichtlich nicht oder noch nicht lange. Denn sonst wüßte man vermutlich schon längst, daß sich Neugeborene mit ihrem Schreien ganz deutlich an ihrer Muttersprache orientieren. Eine interessante Studie konnte jetzt klar zeigen, daß deutsche Babys anders weinen und schreien, als ihre französischen Altersgenossen. 
Daß Kinder bereits im Mutterleib hören, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Schreiendes Baby, Bildquelle: stock.xchng, User: andybahn" src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/11/Baby_01.jpg" alt="Baby_01" title="Baby_01" width="200" height="163" class="alignright size-full wp-image-1241" /><strong>Gibt es so etwas wie Babyschrei-Forschung? Offensichtlich nicht oder noch nicht lange. Denn sonst wüßte man vermutlich schon längst, daß sich Neugeborene mit ihrem Schreien ganz deutlich an ihrer Muttersprache orientieren. Eine interessante Studie konnte jetzt klar zeigen, daß deutsche Babys anders weinen und schreien, als ihre französischen Altersgenossen. </strong></p>
<p>Daß Kinder bereits im Mutterleib hören, daß sie die Geräusche und Musik der Außenwelt wahrnehmen<sup>1</sup> und sogar die Stimme ihrer Eltern identifizieren können, ist schon länger bekannt. Wie entscheidend diese Höreindrücke möglicherweise für den Spracherwerb sind, zeigt nun die Untersuchung von Kathleen Wermke (Universität Würzburg) und ihren Kolleginnen. </p>
<h4><span class="pullquote">Babygeschrei ist nicht gleich Babygeschrei: Melodie und Rhythmus unterscheiden sich in Abhängigkeit von der Muttersprache </span></h4>
<p>Das Team um Kathleen Wermke hat jeweils 30 Neugeborene aus Deutschland und Frankreich untersucht, die alle zwischen drei und fünf Tage alt waren. Sie haben das Geschrei der Babys aufgezeichnet und analyisiert. Dabei zeigten sich deutlich Unterschiede, was Melodie und Rhythmus des Geschreis angeht. </p>
<p>Der deutlichste Unterschied zeigt sich im Melodieverlauf: die französischen Babys schreien mit steigendem Melodiebogen, auf der anderen Seite des Rheins fällt die Melodie aber ab. Hier zeigen sich also Parallelen &#8211; so die Forscher &#8211; zu den gesprochenen Sprachen. Der typische deutsche Schreihals startet mit Vehemenz, lässt dann aber nach. Der französisch geprägte Schrei beginnt dezent, steigert sich aber mit der Zeit. </p>
<p>Hier zwei idealtypische Schreiprofile:<sup>2</sup></p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/11/Schreiforschung.jpg" alt="Schreiforschung" title="Schreiforschung" style="margin: 5px 50px 5px 50px;" width="480" height="620" class="aligncenter size-full wp-image-1239" /></p>
<p>Man darf gespannt sein, welche Erkenntnisse die Babyschreiforschung noch bereithält. Welche Konsequenzen hat es, wenn die Kinder pränatal (!) zweisprachig aufwachsen? Wann gibt es die erste Wette bei &#8220;Wetten, daß&#8230;?&#8221;, bei der ein Kandidat allein am Geschrei die Kleinkinder den jeweiligen Herkunftsländern zuordnet?</p>
<div class="links_ticker">
Studie:</p>
<ul>
<li>Birgit Mampe, Angela D. Friederici, Anne Christophe and Kathleen Wermke: <a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.cub.2009.09.064">Newborns&#8217; Cry Melody Is Shaped by Their Native Language</a>, Current Biology, doi:10.1016/j.cub.2009.09.064 </li>
</ul>
</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/19/auf-zum-letzten-gefecht-die-nationale-initiative-printmedien-ruft-zum-medialen-endkampf-kurzknapp-31/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Auf zum letzten Gefecht » Die &#8220;Nationale Initiative Printmedien&#8221; ruft zum medialen Endkampf | kurz&#038;knapp 31">Auf zum letzten Gefecht » Die &#8220;Nationale Initiative Printmedien&#8221; ruft zum medialen Endkampf | kurz&#038;knapp 31</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/20/gedanken-zur-zukunft-wissenschaftlicher-blogs-bemerkenswerte-blog-geburtstage-querverweise-werkstatt-ticker-38/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Gedanken zur Zukunft wissenschaftlicher Blogs ::: Bemerkenswerte Blog-Geburtstage ::: Querverweise | Werkstatt-Ticker 38">Gedanken zur Zukunft wissenschaftlicher Blogs ::: Bemerkenswerte Blog-Geburtstage ::: Querverweise | Werkstatt-Ticker 38</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/04/free-burma-internationale-solidaritaetsaktion-fuer-menschenrechte-weltweit/" rel="bookmark" title="Permanent Link: »Free Burma!« – Internationale Solidaritätsaktion » Für Menschenrechte weltweit">»Free Burma!« – Internationale Solidaritätsaktion » Für Menschenrechte weltweit</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventur/">Werkstattinventar</a> - chronologisch oder nach Kategorien geordnet... <br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2009<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1204" class="footnote">Seitdem das bekannt ist, beschallen manche überambitionierte werdende Eltern ihren Nachwuchs bereits pränatal mit gefühlsduseligen Mozartsinfonien, damit aus diesem späterhin ein Musikgenie werde.</li><li id="footnote_1_1204" class="footnote">Abbildung 2, Wermke et. al: Newborns&#8217; Cry Melody Is Shaped by Their Native Language</li></ol><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/?ak_action=api_record_view&id=1204&type=feed" alt="" />
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		<title>Impfgeschichten: Paracetamol vermindert Impfschutz!</title>
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		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/10/30/impfgeschichten-paracetamol-vermindert-impfschutz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 17:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über den Sinn und Unsinn von Impfungen ist wohl selten so viel diskutiert worden, wie derzeit. Und je mehr über verschiedene Impfstoffe, Adjuvantien und mögliche Begleiterscheinungen der Grippeimpfung debattiert wird, desto stärker sinkt die Impfbereitschaft.1 Und während die allermeisten erstmal abwarten, wie sich die Grippesaison so entwickelt, gibt es eine recht interessante Studie zu lesen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/10/Spritze.jpg" alt="Spritze" title="Bildquelle:Stock.xchng, User: eddmun" width="220" height="174" class="alignright size-full wp-image-1229" /><strong>Über den Sinn und Unsinn von Impfungen ist wohl selten so viel diskutiert worden, wie derzeit. Und je mehr über verschiedene Impfstoffe, Adjuvantien und mögliche Begleiterscheinungen der Grippeimpfung debattiert wird, desto stärker sinkt die Impfbereitschaft.</strong><sup>1</sup><strong> Und während die allermeisten erstmal abwarten, wie sich die Grippesaison so entwickelt, gibt es eine recht interessante Studie zu lesen, die den Effekt von Paracetamol auf die Immunreaktion zum Gegenstand hat.</strong></p>
<p>Daß eine Impfung ganz gezielt die körpereigene Immunantwort provoziert, haben wir ja <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/10/die-waffen-des-abwehrsystems-impfungen-infektionen-und-die-immunantwort.php">zuletzt überall gelernt.</a> Und nicht selten geht so eine Impfung mit einem kurzzeitigen Temperaturanstieg, also Fieber, einher. Das ist so normal, daß manche Ärzte, v.a. wenn es um die üblichen Impfungen im Kindesalter geht, eine begleitende Einnahme von Paracetamol empfehlen. Das ist irgendwie plausibel, schon allein, weil man dann nicht Gefahr läuft, wenige Stunden nach der Impfung gegen Diphterie, Keuchhuste, Tetanus oder sonstwas, die verängstigten Eltern am Praxistelefon beruhigen zu müssen. </p>
<h4><span class="pullquote">Kinderärzte empfehlen häufig die prophylaktische Einnahme von Paracetamol bei Impfungen. Offenbar ein falscher Ratschlag&#8230;</span></h4>
<p><strong>Studie zu Effekten der impfbegleitenden Paracetamolgabe</strong></p>
<p>Allerdings wurde &#8211; was mich ehrlicherweise überrascht &#8211; offenbar kaum gezielt untersucht, welche Effekte so eine vorbeugende Paracetamoleinnahme für den Impferfolg hat. Das hat nun Roman Prymula von der University of Defence in Hradec Kralove (Königsgrätz) nachgeholt. In ihrer Studie haben die tschechischen Ärzte knapp 500 Kinder untersucht; die eine Hälfte bekam impfbegleitend Paracetamol, die andere nicht. </p>
<p>Das erste Ergebnis war zu erwarten: die Kinder aus dem Paracetamol-Arm zeigten weniger häufig einen Fieberschub (42 Prozent gegenüber 66 Prozent der Kontrollgruppe). Das sollte ja auch so sein. Gleichzeitg &#8211; und hier wird&#8217;s interessant &#8211; zeigte sich, daß die Paracetamolgabe auch die Antikörperreaktion deutlich abschwächte. Klar, die Entzündungsreaktion und damit die erwünschte immunologische Antwort wird durch das Paracetamol reduziert. Letztlich ist das aber nicht der Sinn der Übung&#8230;</p>
<p>Roman Prymula konnten allerdings zeigen, daß sich dieser kontraproduktive Effekt eigentlich nur dann zeigt, wenn das Paracetamol bereits kurz vor der Impfung eingenommen wird.<sup>2</sup> Wenn man stattdessen abwartet und erst dann, wenn sich Fiebersymptome zeigen mit Paracetamol dagegenhält, dann schmälert man den Impferfolg nicht. </p>
<p>Was heißt das also? Zunächst sollten Kinderärzte hier offensichtlich ihre gutgemeinte Strategie überdenken. Gleichzeitig gilt dieser Ratschlag aber vermutlich genauso für Erwachsene: wer Impfnebenfolgen (Fieber, Entzündungen etc.) prophylaktisch mit Paracetamol bekämpfen will, der tut sich keinen Gefallen.<sup>3</sup> Wenn impfen, dann eben richtig. </p>
<p>Das gilt sicherlich auch für die Impfung gegen die saisonale Grippe und auch gegen die Schweinegrippe. Und entzündungshemmende und fiebersenkende Medikamente erst einnehmen, wenn sich das nach der Impfung als notwendig herausstellen sollte. </p>
<div class="links_ticker">
Links:</p>
<ul>
<li>R. Prymula and others. <a href="http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(09)61208-3/fulltext">Effect of prophylactic paracetamol administration at time of vaccination on febrile reactions and antibody responses in children: two open-label, randomised controlled trials</a>. Lancet 2009; 374: 1339  </li>
</ul>
<p>Viele Infos zur Schweinegrippe bei WeiterGen und aktuell eine Randnotiz auch im Fischblog:</p>
<ul>
<li>WeiterGen: <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/10/die-waffen-des-abwehrsystems-impfungen-infektionen-und-die-immunantwort.php">Die Waffen des Abwehrsystems: Impfungen, Infektionen und die Immunantwort</a></li>
<li>WeiterGen: <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/10/grunde-gegen-die-impfung-mit-pandemrix.php">Gründe gegen die Impfung mit Pandemrix</a></li>
<li>Fischblog: <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/fischblog/allgemein/2009-10-30/macht-die-regul-re-grippeimpfung-pandemien-gef-hrlicher">Macht die reguläre Grippeimpfung Pandemien gefährlicher?</a></li>
</ul>
</div>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/10/28/schnapsidee-reform-der-semesterzeiten-kurzknapp-49/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Schnapsidee: Reform der Semesterzeiten | kurz&#038;knapp 49">Schnapsidee: Reform der Semesterzeiten | kurz&#038;knapp 49</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventur/">Werkstattinventar</a> - chronologisch oder nach Kategorien geordnet... <br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2009<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1226" class="footnote">Die öffentliche Debatte zur Schweinegrippeimpfung und v.a. die Verlautbarungen der offiziellen Akteure &#8211; von RKI, PEI, Stiko bis zu den Spitzenvertretern der Ärzteverbände &#8211; sind spannendes Anschauungsmaterial zur Wissenschafts- und Risikokommunikation. Aber darum soll es hier gar nicht gehen.</li><li id="footnote_1_1226" class="footnote">Das ist dem Vernehmen nach aber häufig die Empfehlung der Kinderärzte.</li><li id="footnote_2_1226" class="footnote">Es ist &#8211; ich bin kein Arzt, aber das ist meine Einschätzung &#8211; im übrigen so, daß ähnliche Effekte auch bei der Einnahme von Aspirin und Co. eintreten können. Also auch hier lieber erst <em>nach</em> der Impfung zu den Tableten greifen.</li></ol><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/?ak_action=api_record_view&id=1226&type=feed" alt="" />
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		<title>Freud’scher Verschreiber: Die Mehrheit von “Schwarz-Geld” bei der Bundestagswahl wackelt</title>
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		<comments>http://www.wissenswerkstatt.net/2009/09/23/freudscher-verschreiber-die-mehrheit-von-schwarz-geld-bei-der-bundestagswahl-wackelt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 11:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Augenzwinkern]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstattnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenswerkstatt.net/?p=1196</guid>
		<description><![CDATA[Wie wunderbar ist doch die Wahlkampf-Berichterstattung! Vor allem, wenn die Artikel schnell hingerotzt werden, in Express-Tempo sozusagen. Im Ergebnis gibt es dann ganz entzückende Schlagzeilen zu lesen, die ja so weit von der Realität gar nicht entfernt sind, oder?
Nachdem ich selbst eine kleine Sommerpause eingelegt habe, gab es hier in der Werkstatt zuletzt wenig zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie wunderbar ist doch die Wahlkampf-Berichterstattung! Vor allem, wenn die Artikel schnell hingerotzt werden, in Express-Tempo sozusagen. Im Ergebnis gibt es dann ganz entzückende Schlagzeilen zu lesen, die ja so weit von der Realität gar nicht entfernt sind, oder?</strong></p>
<p>Nachdem ich selbst eine kleine Sommerpause eingelegt habe, gab es hier in der Werkstatt zuletzt wenig zu lesen. Das wird sich nun wieder ändern. Mit Wahlkampf-Analysen habe ich mich bislang zurückgehalten; irgendwie ist doch schon alles zigmal kommentiert und gesagt. Für einen Lichtblick in der erbärmlich drögen Wahlkampfzeit sorgt heute allerdings der &#8220;Express&#8221;.</p>
<h4><span class="pullquote">Der &#8220;Express&#8221; sichert sich einen Sonderpreis für die ehrlichste Schlagzeile in der Wahlkampfberichterstattung.</span></h4>
<p>Dort darf man lesen, daß die allerneuesten Umfragen der Demoskopen doch noch <em>&#8220;auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Union und FDP auf der einen Seite sowie SPD, Linkspartei und Grünen auf der anderen&#8221;</em> hindeuten.</p>
<p>Das wäre ja doch noch was und vielleicht endet der Wahlsonntag wirklich mit einer Überraschung, an mir soll es nicht liegen. Und der &#8220;Express&#8221; müht sich redlich, um der braven Angela und dem tapferen Guido das Leben schwer zu machen. Der &#8220;Express&#8221; traut sich nämlich was und nennt wenigstens in der Schlagzeile die Dinge beim Namen &#8211; <a href="http://www.express.de/nachrichten/news/politik-wirtschaft/wahl-2009/vorsprung-von-schwarz-geld-schmilzt-zusammen_artikel_1251217200766.html">dort liest man</a>: <strong>Vorsprung von Schwarz-Geld schmilzt zusammen!</strong></p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/09/Schwarz-Geld_580.jpg" alt="Schwarz-Geld_580" title="Schwarz-Geld_580" width="580" height="452" class="aligncenter size-full wp-image-1198" /></p>
<p>Sachen gibt&#8217;s. War der Praktikant am Werk? Oder hatte der Schlagzeilen-Texter die unselige Schwarzgeld-Affäre im Hinterkopf? Sind die schwarzen Konten etwa undicht? Egal &#8211; endlich mal Schlagzeilen, die Spaß machen.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Und, kleiner Nachtrag: Die Schlagzeile findet netterweise auch anderswo Berücksichtigung. Im neuen Nachrichten-Aggregator <a href="http://www.nachrichten.de">nachrichten.de</a>. Dort ist es derzeit die Top-Meldung. Wie lange noch? </p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/09/Schwarz-Geld-Nachrichten.jpg" alt="Schwarz-Geld-Nachrichten" title="Schwarz-Geld-Nachrichten" width="539" height="365" class="aligncenter size-full wp-image-1207" /></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/08/19/schlaue-elstern-beim-blick-in-den-spiegel-nicht-raeuberisch-sondern-intelligent-und-selbstbewusst-werkstattnotiz-110/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Schlaue Elstern beim Blick in den Spiegel » Nicht räuberisch, sondern intelligent und selbstbewußt | Werkstattnotiz 110">Schlaue Elstern beim Blick in den Spiegel » Nicht räuberisch, sondern intelligent und selbstbewußt | Werkstattnotiz 110</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/02/17/wahlprognosen-von-der-veroffentlichung-dem-weitertuscheln-und-mogelpackungen/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Wahlprognosen: Von der Veröffentlichung, dem Weitertuscheln und Mogelpackungen">Wahlprognosen: Von der Veröffentlichung, dem Weitertuscheln und Mogelpackungen</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/11/03/wie-es-euch-gefaellt-argumentative-pirouetten-und-die-frage-nach-dem-tempolimit-auf-autobahnen-werkstattnotiz-xxvi/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Wie es Euch gefällt&#8230; » Argumentative Pirouetten und die Frage nach dem Tempolimit auf Autobahnen | Werkstattnotiz XXVI">Wie es Euch gefällt&#8230; » Argumentative Pirouetten und die Frage nach dem Tempolimit auf Autobahnen | Werkstattnotiz XXVI</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventur/">Werkstattinventar</a> - chronologisch oder nach Kategorien geordnet... <br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2009<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/?ak_action=api_record_view&id=1196&type=feed" alt="" />
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		<title>Bier schützt vor Osteoporose</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 17:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Augenzwinkern]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt-Ticker]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
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		<description><![CDATA[Regelmäßiger, moderater Bierkonsum hat positive Auswirkungen auf die Knochendichte. Das ist keine wahnsinnig neue Erkenntnis, aber eine aktuelle spanische Studie bestätigt diesen netten Effekt. Und auch Bierbrauer und Biergartenbesitzer dürfte diese Meldung durchaus freuen. 
Frauen, die regelmäßig Bier trinken, tragen ein geringeres Osteoporose-Risiko. Das ist das Ergebnis einer Studie, die spanische Forscher durchgeführt haben.1 Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/08/Bier.jpg" alt="Bier" title="Wertvolles Lebensmittel; Bildquelle: stock.xchng, User: bury-osiol" width="200" height="222" style="margin: 0px 0px; float: right; border: 0px;" class="alignright size-full wp-image-1188" /><strong>Regelmäßiger, moderater Bierkonsum hat positive Auswirkungen auf die Knochendichte. Das ist keine wahnsinnig neue Erkenntnis, aber eine aktuelle spanische Studie bestätigt diesen netten Effekt. Und auch Bierbrauer und Biergartenbesitzer dürfte diese Meldung durchaus freuen. </strong></p>
<p>Frauen, die regelmäßig Bier trinken, tragen ein geringeres Osteoporose-Risiko. Das ist das Ergebnis einer Studie, die spanische Forscher durchgeführt haben.<sup>1</sup> Wie in diesem <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/health/8201899.stm">BBC-Beitrag </a>zu lesen ist, wurde die Dichte der Fingerknochen von fast 1700 Frauen (in einem Durchschnittsalter von 48 Jahren) vermessen. Hier zeigte sich, daß Frauen, die regelmäßig Bier tranken, deutlich besser abschnitten.</p>
<p><strong>Den Phyto-Östrogenen sei dank</strong></p>
<p>Die Forscher führen das auf die im Bier enthaltenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phyto%C3%B6strogene">Phyto-Östrogene</a> zurück, die vor allem durch den Hopfen ins Bier gelangen.<sup>2</sup> Wichtig ist allerdings, daß diese positiven Effekte für geringe Mengen gelten und mehr als ein Glas Bier pro Tag (bei Frauen) bzw. zwei Gläser (bei Männern) sicher nicht zu empfehlen sind.</p>
<p>Die spanischen Forscher (einen Link auf ein Paper finde ich derzeit leider nicht) gehen davon aus, daß es die erwähnten Phyto-Östrogene sind, die den Osteoporose-Schutz mit sich bringen. Allerdings ist im Bier ein weiterer Stoff enthalten, der ebenfalls eine knochenstärkende Wirkung hat: das mineralische Silizium (das von der Gerste stammt).</p>
<p>Das ergab etwa eine ältere britische Studie, was nicht weiter verwunderlich ist.<sup>3</sup> Denn Bier enthält mehr Silizium als (fast?) alle anderen Lebensmittel. Bereits ein Glas Bier deckt etwa 40 Prozent der notwendigen täglichen Siliziummenge. Und von Silizium ist bekannt, daß es an der Kollagenbildung beteiligt ist und insofern auch für die Bildung von Knochen- und Knorpelgewebe benötigt wird.</p>
<p>Aber ganz egal, ob es nun das Silizium ist oder die Phyto-Östrogene die tragende Rolle spielen. Hauptsache ist, daß es günstige Effekte gibt und man ein weiteres Argument fürs Biertrinken hat, oder? ;-)</p>
<p><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/wp-content/mediathek/2009/08/Bier-o-saurus.jpg" title="Bier-o-Saurus; Copyright: Haitzinger / Gfö" alt="Bier-o-saurus" title="Bier-o-saurus" width="580" height="450" class="aligncenter size-full wp-image-1186" /></p>
<hr width="100%" size="1" /><hr /><h4>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h4><ul><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/09/03/kommt-zusammen-blogtreffen-in-muenchen-werkstattnotiz-vii/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Kommt zusammen! » Blogtreffen in München | Werkstattnotiz VII">Kommt zusammen! » Blogtreffen in München | Werkstattnotiz VII</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2009/12/15/blogwichteln-2009-heisgetrank-in-heisen-zeiten/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Blogwichteln 2009: Heißgetränk in heißen Zeiten">Blogwichteln 2009: Heißgetränk in heißen Zeiten</a></li><li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/08/22/querverweise-fundstuecke-lesenswertes-links-12/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Querverweise » Fundstücke, Lesenswertes &#038; Links &#8211; 12">Querverweise » Fundstücke, Lesenswertes &#038; Links &#8211; 12</a></li></ul><hr width="100%" size="1" /><p><font color="#777777">Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stöbern Sie doch weiter in anderen Veröffentlichungen der Wissenswerkstatt - entweder im <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattarchiv-denk-und-lesestuecke/" target="_blank">Werkstattarchiv</a> oder hier in der <a target="_blank" href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventar-publikumslieblinge-liebhaberstuecke-und-versteckte-perlen/">Übersicht</a> besonders beliebter Texte. Alternativ lohnt sich auch die Navigation über das <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/werkstattinventur/">Werkstattinventar</a> - chronologisch oder nach Kategorien geordnet... <br /></font></p><p><em><font color="#777777">Alle Artikel der <a target="_blank" href="../">Wissenswerkstatt</a> stehen unter der <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CreativeCommons-Lizenz</a>, d.h. Kopieren geht gar nicht, Verlinken geht, Zitieren geht unter Angabe der
Quelle, beides allerdings nur zu nichtkommerziellen Zwecken.</em></p><hr /><small>Copyright &copy; 2009<br />Sie lesen einen Feed der Website "Wissenswerkstatt.net".<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. <br /> </font>Digitaler Fingerprint: 18754798dca730b745ad417e2b5ebb91</small><hr size=1 width=40%><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1184" class="footnote">Es ist anzunehmen, daß die Ergebnisse auch auf den Konsum von deutschem bzw. bayerischem Bier übertragbar sind.</li><li id="footnote_1_1184" class="footnote">Auch vom Hopfenbitterstoff Humulon (α-Lupulinsäure) ist bekannt, daß er dem Abbau von Knochensubstanz entgegenwirkt.</li><li id="footnote_2_1184" class="footnote">vgl.: Tucker KL; Chen H; Hannan MT; Cupples LA; Wilson PWF; Felson D; Kiel DP, &#8220;Bone mineral density and dietary patners in older adults: The Framingham Osteoporosis Study&#8221;, American Journal of Clinical Nutrition, Vol. 76, No. 1, 2002, pp245-252</li></ol><img src="http://www.wissenswerkstatt.net/?ak_action=api_record_view&id=1184&type=feed" alt="" />
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