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	<title>Stefan Niggemeier</title>
	
	<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog</link>
	<description>Medienjournalist</description>
	<lastBuildDate>Mon, 14 May 2012 05:12:17 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Der subversivste Song Contest aller Zeiten?</title>
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		<comments>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/der-subversivste-song-contest-aller-zeiten/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 May 2012 10:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Niggemeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
		<category><![CDATA[Baku]]></category>
		<category><![CDATA[Bakublog]]></category>
		<category><![CDATA[Eurovision Song Contest]]></category>
		<category><![CDATA[Grand-Prix]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img src='http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wp-content/barkuh.jpg' alt='' /><br />
<small>Zeichnung: <a href="http://www.martinreinl.de/">Martin Reinl</a></small></p>
<p>Ich bin so gespannt. Ich habe gehört, dass ich die Stadt kaum wieder erkennen würde, dabei ist es keine vier Monate her, dass ich da war. Baku, das sich schon in den Jahren davor vermutlich schneller verändert hat als fast jede andere Stadt der Welt, hat noch eine Turbopolitur bekommen, Blumen, Herzen, die fantastisch aussehende Kristallhalle natürlich. Und Fassaden, die trotzdem noch unansehnlich sind, wurden einfach hinter anderen Fassaden verborgen.</p>
<p>Das Haus in der Agil-Gulijew-Straße 5, das im Januar noch mit brutalen Methoden entmietet wurde und mit dessen verzweifelten Bewohnern unter anderem meine Kollegen <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/37081/Baku-zero-points">Till Krause</a>, <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/eurovision-song-contest-ell-nikki-alijew-11644722.html">Peter-Philipp Schmitt</a> und <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83865253.html">ich</a> gesprochen haben, wird jetzt verschwunden sein. Dort ist jetzt wohl eine ...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wp-content/barkuh.jpg' alt='' /><br />
<small>Zeichnung: <a href="http://www.martinreinl.de/">Martin Reinl</a></small></p>
<p>Ich bin so gespannt. Ich habe gehört, dass ich die Stadt kaum wieder erkennen würde, dabei ist es keine vier Monate her, dass ich da war. Baku, das sich schon in den Jahren davor vermutlich schneller verändert hat als fast jede andere Stadt der Welt, hat noch eine Turbopolitur bekommen, Blumen, Herzen, die fantastisch aussehende Kristallhalle natürlich. Und Fassaden, die trotzdem noch unansehnlich sind, wurden einfach hinter anderen Fassaden verborgen.</p>
<p>Das Haus in der Agil-Gulijew-Straße 5, das im Januar noch mit brutalen Methoden entmietet wurde und mit dessen verzweifelten Bewohnern unter anderem meine Kollegen <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/37081/Baku-zero-points">Till Krause</a>, <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/eurovision-song-contest-ell-nikki-alijew-11644722.html">Peter-Philipp Schmitt</a> und <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83865253.html">ich</a> gesprochen haben, wird jetzt verschwunden sein. Dort ist jetzt wohl eine prächtige Straße, über die die Besucher und Berichterstatter des Eurovision Song Contest zur Halle gelangen. (Wenn Sie jemanden wie Sietse Bakker fragen, einen der Grand-Prix-Chefs, wird der ihnen erzählen, dass der Abriss dieses Hauses und der daneben nichts, aber auch gar nichts mit dem ESC zu tun hat. Sietse Bakker hat ein Motivationsbuch namens <a href="http://www.howtolivewow.com/the-book/">»How To Live WOW?!«</a> geschrieben, und so tritt er auch auf. Ich schweife ab.)</p>
<p>Jedenfalls bin ich nachher dann mit <a href="http://www.coffeeandtv.de">Lukas</a> in Baku, und hier im Blog wird sich zwei Wochen lang wenig tun, dafür hoffentlich umso mehr auf <a href="http://www.bakublog.tv">Bakublog.tv</a> und auf <a href="http://www.spiegel.de">»Spiegel Online«</a>, dessen gewaltige Leserschaft uns und unser kleines Videoblog in diesem Jahr kennenlernen soll.</p>
<p>Die Show in Baku wird zweifellos spektakulär werden, aber vielleicht geht ja auch der Traum von <a href="http://www.stern.de/politik/ausland/pressefreiheit-in-aserbaidschan-das-imperium-schlaegt-zurueck-1825432.html">Emin Milli</a> wenigstens ein bisschen in Erfüllung. Milli ist ein <a href="http://eminmilli.posterous.com/">junger Blogger</a>, der es gewagt hatte, über die aserbaidschanische Regierung zu spotten, und verprügelt, verhaftet und verurteilt wurde. Milli lebt heute in London und <a href="http://williamleeadams.com/2012/05/04/selling-azerbaijan-at-eurovision-2012/">wünscht sich</a>, dass dieser Grand-Prix das »subversivste Ereignis in der Geschichte des Eurovision Song Contest« wird.  </p>
<p>In diesem Sinne:</p>
<div class="kenkel">
<ul>
<li><a href="http://www.stern.de/kultur/tv/eurovision-song-contest-in-baku-die-arena-die-niemand-fotografieren-darf-1818943.html">stern.de: Die Arena, die niemand fotografieren darf</a></li>
<li><a href="http://www.tol.org/client/article/23149-germany-hands-over-the-eurovision-baton-with-barbs.html">Transitions Online: Throwing Spitballs from Berlin to Baku</li>
<li><a href="http://www.tol.org/client/article/23107-in-eurovision-spending-azerbaijan-is-a-clear-winner.html">Transitions Online: In Eurovision Spending, Azerbaijan Is a Clear Winner</a></li>
<li><a href="http://williamleeadams.com/2012/05/04/selling-azerbaijan-at-eurovision-2012/">William Lee Adams (»Time«): Selling Azerbaijan at Eurovision 2012</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=-wNB86JIIbg">Bakhtiyar Hajiyev — From Harvard to Prison</a></li>
</ul>
</div>
 <p><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=13350&amp;md5=77bf6d9a5740745b0dd968b5e1cc1082" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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		<title>Achim Achilles muss Fersengeld zahlen</title>
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		<comments>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/achim-achilles-muss-fersengeld-zahlen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 11:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Niggemeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[Achim Achilles]]></category>
		<category><![CDATA[Hajo Schumacher]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Vielleicht ist es doch so, dass die Menge dessen, was sich über das Laufen erzählen lässt, endlich ist. Und womöglich hat allein Hajo Schumacher schon ein Vielfaches davon zu diesem Thema publiziert.</p>
<p><img align="right" style="margin-right:0px;margin-left:10px;" src='http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wp-content/achilles.gif' alt='Einfach loslaufen                    .' />Unter dem Pseudonym »Achim Achilles« schreibt der Publizist seit Jahren Kolumnen, veröffentlicht Bücher, lädt zum gemeinsamen Laufen, verkauft Mittelchen und Hilfsgeräte, organisiert eine ganze Community und füllt dieselben Tipps und Gedanken in immer neue Gefäße. Doch im März ist die Zahl seiner Publikationen um eins gesunken. Schumacher musste sein E-Book »Einfach loslaufen« vom Markt nehmen. Er hatte darin nämlich auch Inhalte recycelt, die ...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht ist es doch so, dass die Menge dessen, was sich über das Laufen erzählen lässt, endlich ist. Und womöglich hat allein Hajo Schumacher schon ein Vielfaches davon zu diesem Thema publiziert.</p>
<p><img align="right" style="margin-right:0px;margin-left:10px;" src='http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wp-content/achilles.gif' alt='Einfach loslaufen                    .' />Unter dem Pseudonym »Achim Achilles« schreibt der Publizist seit Jahren Kolumnen, veröffentlicht Bücher, lädt zum gemeinsamen Laufen, verkauft Mittelchen und Hilfsgeräte, organisiert eine ganze Community und füllt dieselben Tipps und Gedanken in immer neue Gefäße. Doch im März ist die Zahl seiner Publikationen um eins gesunken. Schumacher musste sein E-Book »Einfach loslaufen« vom Markt nehmen. Er hatte darin nämlich auch Inhalte recycelt, die gar nicht von ihm sind.</p>
<p>Längere Passagen stammen, nur minimal verändert, aus dem 2005 erschienenen Buch »Joggen in Berlin« von Jens Karraß:</p>
<div class="tabellevollkorn">
<table width="100%">
<tr>
<td width="50%"><strong>Jens Karraß:<br />
Joggen in Berlin</strong></td>
<td width="50%"><b>Hajo Schumacher:<br />
Einfach loslaufen</b></td>
</tr>
<tr>
<td>Die Zauberformel für optimale Fitness: trainieren – und zwar regelmäßig. Ausdauer kommt »aus der Dauer« – fleißigem, regelmäßigen Lauftrainings.</td>
<td>Die Zauberformel für Fitness heißt: trainieren – und zwar regelmäßig. Ausdauer kommt »aus der Dauer«  fleißigen, kontinuierlichen Lauftrainings.</td>
</tr>
<tr>
<td>Genießen Sie es, in der Natur zu sein. Denken Sie nie an mehr, als an diesen 3 Tagen in der Woche in der Natur zu sein, sich zu bewegen. Können Sie sich an den traditionellen Sonntagsspaziergang oder an den Urlaub mit Wanderausflügen erinnern? Obwohl beides Ewigkeiten zurückliegt? Gut! Mehr müssen Sie zu Beginn wirklich nicht tun: Bewegen Sie sich an Ihren Ausdauertagen ganz locker und (fast) gemütlich in einem Tempo, wo es Ihnen eigentlich schon fast komisch vorkommt, es noch Sport zu nennen.</td>
<td>Genieße es einfach, draußen zu sein. Denke nie an mehr, als in der Natur zu sein, dich zu bewegen. Kannst du dich an den Sonntagsspaziergang mit der Familie oder an den Urlaub mit Wanderausflügen erinnern, obwohl beides Ewigkeiten zurückliegt? Gut. Mehr musst du anfangs wirklich nicht tun: Bewege dich an deinen Ausdauertagen ganz locker, fast gemütlich, in einem Tempo, bei dem es dir eigentlich schon komisch vorkommt, es noch »Sport« zu nennen.</td>
</tr>
<tr>
<td>Mein dritter Tipp für Sie heißt Abwechslung. Planen Sie Ihre z. B. vier Laufeinheiten der Woche im Vorfeld so, dass Sie darin den schnellen, einen etwas längeren, einen sehr lockeren und einen moderaten Lauf integrieren. Damit sorgen Sie dafür, dass ihr Körper und ihr Herz– und Kreislaufsystem regelmäßig unterschiedliche Trainingsreize erhalten.</td>
<td>Damit es nicht langweilig wird, baue Abwechslung in dein Training ein. Bei drei Einheiten in der Woche empfiehlt sich ein schneller, ein etwas längerer und ein sehr lockerer kurzer Lauf. So sorgst du dafür, dass Körper und Herz-Kreislauf unterschiedliche Trainingsreize erhalten.</td>
</tr>
<tr>
<td>Egal welches Laufniveau Sie haben, ein Trainingslager – die Kombination aus Sport und Ferien in reizvoller Landschaft und angenehmem Klima – lohnt sich immer.</td>
<td>Egal, welches Laufniveau du hast, ein Trainingslager – die Kombination aus Sport und Ferien in reizvoller Landschaft und angenehmem Klima – lohnt sich immer. </td>
</tr>
<tr>
<td>Schon bei Laufanfängern macht eine Fitnesswoche Sinn, viele Teilnehmer berichten von Leistungssprüngen oder von wertvollen Tipps, die jahrelanges Fehlverhalten (und damit verbundene Schmerzen oder Frustrationen) korrigieren konnten. (…) Sie sind konzentriert und werden neue Grenzen ausloten, weil Job und Alltagsstress wegfallen.</td>
<td>Schon bei Laufanfängern macht eine Fitnesswoche Sinn. Viele Teilnehmer berichten von Leistungssprüngen oder von wertvollen Tipps, die Fehlverhalten und damit verbundene Schmerzen oder Frustrationen korrigieren. Du bist konzentriert und lotest neue Grenzen aus, weil Job und Alttagsstress wegfallen.</td>
</tr>
<tr>
<td>Kleine Trainingslager können Sie leicht selbst planen. Mieten Sie sich an der Ostsee oder in den Alpen in eine Pension ein und holen Sie sich vorher bei Ihrem Trainer oder Ihrem Lauftreff Empfehlungen, wie Sie die Tage gestalten. Das ist nicht so schwer und auch nicht teuer.
</td>
<td>Kleine Trainingslager kannst du leicht selbst planen. Miete dich an der Ostsee oder in den Alpen in eine Pension ein und hole dir vorher bei deinem Trainer oder Lauftreff Empfehlungen, wie du die Tage gestaltest. Das ist nicht so schwer und auch nicht teuer. Ein paar gute Kumpels senken die Kosten und heben die Stimmung.</td>
</tr>
<tr>
<td>Eine Super-Woche ist also immer umrahmt von lockeren Tagen davor und danach. Lassen Sie Ihren Körper die nötige Kraft sammeln, Ihre verstärkten Bemühungen während des Trainingslagers gut zu verarbeiten. Dann sind Sie auch aufgrund der größeren Entspannung in der Lage, trotz der viel höheren Belastungen mit Spaß zu trainieren.</td>
<td>Eine Woche Trainingslager sollte immer von lockeren Tagen umrahmt werden. Lass deinen Körper die nötige Kraft sammeln, um das Trainingslager zu verarbeiten. Wer für ausreichend Entspannung sorgt, kann auch anspruchsvollere Läufe mit Spaß bewältigen.</td>
</tr>
<tr>
<td>Große Bedeutung haben Phasen, in denen Sie entweder ganz wenig laufen oder auch gar nicht. Sie geben so ganz automatisch Ihren Beinen und Muskelzellen die Chance, sich zu regenerieren.</td>
<td>In Zeiten, in denen du wenig oder gar nicht läufst, gibst du deinen Beinen und Muskelzellen die Chance, sich zu regenerieren.</td>
</tr>
<tr>
<td>Aber ebenso wichtig ist der anschließende Reiz in die andere Richtung – nämlich langsam, wenig oder gar nicht laufen. Haben Sie Mut dazu, Sie verlieren an einem Tag nicht Ihre Form. Im Gegenteil, Sie werden sehen, wieviel besser Sie am nächsten Tag trainieren können.</td>
<td>Es gilt: An einem Tag verliert man noch lange nicht seine Form. Im Gegenteil, am nächsten Tag läuft es sich oft besser.</td>
</tr>
<tr>
<td>Selbst zwei lauflose Wochen nach einer langen Saison gefährden Ihre Form nicht, geben dem Körper aber die Chance, die kleinen Zipperlein auszukurieren.</td>
<td>Selbst zwei lauflose Wochen nach einer langen Saison gefährden die Form nicht, geben dem Körper aber Gelegenheit, die Zipperlein auszukurieren. </td>
</tr>
<tr>
<td>Nach besonders harten Trainingseinheiten – bei Anfängern kann das der erste 60-Minuten-Lauf sein – ist es ratsam, zu Hause ein warmes Entspannungsbad zu nehmen. Sie helfen Ihrer Muskulatur mit der erneuten Durchblutung, Abfallprodukte der Milchsäuregärung aus Ihren Muskeln abzutransportieren.</td>
<td>Nach besonders harten Trainingseinheiten – das kann der erste Lauf über 45 Minuten sein oder die schnelle 20-Minuten Runde,  ist ein warmes Entspannungsbad ratsam. Durch die erneute Durchblutung können die  Abfallprodukte der Milchsäuregärung aus den Muskeln besser abtransportiert werden. </td>
</tr>
<tr>
<td>Die Abfolge: guter Trainingslauf mit persönlichem Rekord (Dauer oder Tempo), Erfolgserlebnis, warmes Bad zur Entspannung, kann Ihnen ein wunderbares Gefühl von Ausgeglichenheit geben. Sie nehmen sich nach einem tollen Sporterlebnis die Zeit abzuschalten. Für viele ist das richtiger Luxus!</td>
<td>Die perfekte Abfolge für ein wunderbares Gefühl von Ausgeglichenheit:<br />
– guter Trainingslauf (Dauer– oder Tempolauf) mit persönlichem Rekord<br />
– Erfolgserlebnis auskosten<br />
– warmes Bad zur Entspannung<br />
Nimm dir Zeit abzuschalten, manchmal reichen schon 5 Minuten, damit du dich wieder frisch fühlst.</td>
</tr>
<tr>
<td>Eine wichtige Regenerationsphase ist der Schlaf. Der Körper stößt vermehrt Wachstumshormone aus, die die Umbauprozesse im Körper steuern. (…) Das funktioniert aber nur, wenn er genügend Zeit und Ruhe erhält. Also ganz wichtig: ausreichender Schlaf.
</td>
<td>Eine wichtige Regenerationsphase ist der Schlaf. Der Körper schüttet vermehrt Wachstumshormone aus, die die Umbauprozesse im Körper steuern. Das funktioniert aber nur, wenn er genügend Zeit bekommt. 7 Stunden sollten es mindestens sein, 8 sind besser.</td>
</tr>
<tr>
<td>Es mag für Anfänger etwas ungewohnt klingen, aber man sollte sich vor jedem Wettkampf einen Plan zurechtlegen. Der gibt Sicherheit und Spielraum. Und er hilft bei der Konzentration. Dazu gehen Sie am Vortag Ihre bisherige Trainingsvorbereitung im Kopf durch. Selbsteinschätzung: Wie sieht die bestmögliche Endzeit aus? Wie wollen Sie das Rennen angehen? Beim ersten Marathon sollten Sie verhalten planen, die erste Hälfte eher langsam ansetzen. Wenn Sie im Verlauf des Rennens merken, dass Sie Kraft haben, können Sie sich zum Ende hin nach Lust und Laune steigern.</td>
<td>Es mag für Anfänger etwas ungewohnt klingen, aber man sollte sich vor jedem Wettkampf einen Schlachtplan zurechtlegen. Dieser gibt Sicherheit und Spielraum. Und er hilft bei der Konzentration. Schätze Dich selbst ein: Wie sieht die bestmögliche Endzeit aus? Wie will ich das Rennen angehen? Beim ersten Mal nicht zu optimistisch planen, du kannst dich immer noch  nach Lust und Laune steigern.</td>
</tr>
<tr>
<td>Am Start gehen die Pferde durch. Aber bei Ihnen nicht. Sie sind cool. Denken Sie stur nur an sich, lassen Sie sich von Ihren Nebenleuten nicht irritieren. Die sehen Sie später alle wieder.</td>
<td>Am Start gehen die Pferde durch. Aber nicht mit dir. Du bist cool. Denke stur nur an dich, lass Dich nicht von den anderen irritieren. Die siehst du später alle wieder.</td>
</tr>
<tr>
<td>Die Kunst, am eigenen Tempo und Plan festzuhalten, muss geübt werden. Ihre Renntaktik sollte auch unterschiedliches Wetter in Betracht ziehen. Ist es zum Beispiel wider Erwarten sehr warm, müssen Sie Ihre Taktik ändern können. Versuchen Sie an alle Einflussfaktoren im Vorfeld zu denken. Sie brauchen ein Repertoire von verschiedenen Reaktionsmöglichkeiten – schon, um Ihre psychische Stabilität zu erhalten.</td>
<td>Die Kunst, am eigenen Tempo und Plan festzuhalten, muss geübt werden. Deine Renntaktik sollte aber auch auf das jeweilige Wetter abgestimmt sein. Ist es zum Beispiel wider Erwarten sehr warm, musst du deine Taktik ändern können. Versuche, im Vorfeld  an alle Faktoren zu denken. Du brauchst ein Repertoire von Reaktionsmöglichkeiten – schon, um Ihre psychische Stabilität zu erhalten.</td>
</tr>
<tr>
<td>Wenn Sie um Platzierungen kämpfen, wobei schon Sekunden über Glanz und Gloria entscheiden, und gegen Ihnen bekannte Konkurrenten antreten, dann müssen Sie mental besonders stark sein. Ihr eigener Plan nämlich kollidiert mit dem Ihres Gegners. Was ist, wenn der bei Kilometer 25 plötzlich anzieht? Blitzschnell müssen Sie erkennen, ob Sie ihm folgen können, da Sie selbst gut drauf sind. Oder ob Sie ihn im Moment ziehen lassen, weil Sie ahnen, dass er sich übernimmt.</td>
<td>Wenn Du um Platzierungen kämpfst, wobei schon Sekunden über Glanz und Gloria entscheiden, und du gegen bekannte Konkurrenten aus dem Lauftreff antrittst, musst du mental besonders stark sein. Dein eigener Plan kollidiert mit dem des Gegners. Was ist, wenn der wenige Kilometer vor dem Ziel plötzlich anzieht? Blitzschnell musst Du erkennen, ob Du ihm folgen kannst, da du selbst gut drauf bist. Oder ob du ihn im Moment ziehen lässt, weil du ahnst, dass er sich übernimmt.</td>
</tr>
<tr>
<td>Spannend wird es auf den letzten zwei bis drei Kilometern. Sie und Ihr Gegner hecheln schon wild. Sie können den Rhythmus gerade noch halten. Aber das weiß Ihr Konkurrent nicht. Zum Glück. Beobachten Sie ihn. Ist er kaputt? Sieht er gut aus? Blufft er? Konzentrieren Sie sich. Atmen Sie für eine Minute extrem ruhig. Dann müssen Sie sich trauen: Setzen Sie zu Ihrer Tempoverschärfung an. Die muss beeindruckend aktiv erfolgen. Wenn Sie dann noch kurz in die Augen Ihres Gegners schauen und lächelnd übermitteln: Komm’ wir rennen jetzt mal, dann haben Sie ihn eventuell taktisch schon erlegt. Leider nur eventuell.</td>
<td>Spannend wird es auf den letzten 1.000 Metern. Du und dein Gegner hecheln wild. Du kannst den Rhythmus gerade noch halten. Aber das weiß dein Konkurrent nicht. Zum Glück. Beobachte ihn. Ist er kaputt? Sieht er gut aus? Blufft er? Konzentriere dich. Atme Sie für eine Minute extrem ruhig. Dann musst Du dich trauen: Setze zur Tempoverschärfung an. Die muss beeindruckend aktiv erfolgen. Wenn du dann noch kurz in die Augen deines Gegners schaust und lächelnd übermittelst: Komm‹ wir rennen jetzt mal, dann habst du ihn eventuell schon taktisch erlegt. Vielleicht auch nicht</td>
</tr>
<tr>
<td>Wenn er nun doch wieder aufschließt, hilft Ihnen nur das mentale Spiel: »Das ist toll, jetzt haben wir Spaß, ich bleibe locker an ihm dran«. Konzentrieren Sie sich auf die nächsten vier Minuten, um den Kontakt nicht abreißen zu lassen. Er revanchiert sich gerade, na und? Wenn Sie es schaffen, dranzubleiben, dann kann die nächste Runde beginnen: Noch ein Kilometer bis ins Ziel, und noch einmal richtig aktiv Tempo machen. Und nicht vergessen: das überlegene Lächeln.</td>
<td>Leider kommt dein Gegner auch zurück, seinerseits lächelnd. Wenn er wieder aufschließt, hilft Dir nur das mentale Spiel: »Das ist toll, jetzt haben wir Spaß, ich bleibe locker an dir dran«. Setze dein bestes Pokerface auf, und lass den Kontakt nicht abreißen. Er revanchiert sich gerade? Na und. Wenn Du es schaffst, dranzubleiben, dann kann die nächste Runde beginnen: Noch einmal richtig aktiv Tempo machen. Und nicht vergessen: das überlegene Lächeln.</td>
</tr>
</table>
</div>
<p> <br />
Auch diverse Trainingspläne, die im Buch abgedruckt sind, stammen von Karraß.</p>
<p>Karraß ließ Schumacher abmahnen. Schumacher hat daraufhin die geforderte Unterlassungserklärung abgegeben und sich verpflichtet, das E-Book nicht mehr zu verbreiten und Karraß Schadensersatz zu zahlen. </p>
<p>Es klingt wie die Geschichte eines besonders dreisten Plagiats, doch der Fall ist komplizierter. Denn Karraß und Schumacher kennen sich und haben lange zusammengearbeitet. In dem Buch von 2005, aus dem Schumacher jetzt abgeschrieben hat, steht klein auch Schumachers Name — als Ideengeber.</p>
<p>Jens Karraß war Spitzensportler und arbeitet jetzt als Lauftrainer mit eigener Firma. Die Zusammenarbeit mit Hajo Schumacher geht bis ins Jahr 2003 zurück. Damals schrieben beide eine Lauf-Serie für den »Tagesspiegel«, in der prominente Läufer und ihre Lieblingsstrecken vorgestellt wurden. Schumacher protokollierte die Erlebnisse der Prominenten, Karraß gab Tipps zum besseren Laufen.</p>
<p>Inhalte dieser Serie bildeten dann auch die Grundlage für das Buch »Joggen in Berlin«, das auf dem Cover unmissverständlich Jens Karraß als Autor nennt. Gemeinsam tauchten beide auch auf Spiegel Online auf, wo Hajo Schumacher als Achim Achilles eine Laufkolumne schreibt. Karraß lieferte Inhalte für Schumachers Seite achim-achilles.de. Und auch als Schumacher und seine Mitarbeiter 2010 noch einmal die Inhalte neu verpackten und anreicherten, diesmal für eine Serie in der »Berliner Morgenpost«, lieferte ihnen Karraß einen Teil der Inhalte. </p>
<p>Es muss lange Zeit eine Zusammenarbeit gewesen sein, von der beide Seiten profitierten: Karraß lieferte Schumacher fachliches Know-How und Kontakte zu Läufern, Schumacher machte Karraß bekannt und warb für sein Unternehmen.</p>
<p>Doch Karraß hatte wohl schon länger das Gefühl, von Schumacher ausgenutzt zu werden. Beide hatten nicht mehr viel miteinander zu tun. Aber als Karraß sich im Januar das neue Achilles-E-Book kaufte, musste er feststellen, dass Schumacher ganze Passagen von ihm verwendet hatte, ohne zu fragen. An ein Versehen glaubt er nicht: »Ihm muss beim Schreiben klar gewesen sein, dass ihm das nicht gehört.« </p>
<p>Schumacher bestreitet nicht, dass die Texte von Karraß stammen. Er meinte offenbar nur, sie verwenden zu dürfen — so wie er Texte von Karraß auf achim-achilles.de verwenden durfte. </p>
<p>Schumacher kann nicht verstehen, dass Karraß sofort einen Anwalt eingeschaltet hat. Er hat versucht, im Nachhinein die Rechte von Karraß zu kaufen, um die Sache möglichst glimpflich aus der Welt zu schaffen. Er rechnet vor, wie lächerlich gering die Einnahmen aus dem E-Book sind: Es sei 750 mal heruntergeladen worden, was Erlösen für seine Firma von rund 375 Euro entspräche. Die Anwaltskosten übersteigen das Geld, um das es geht, mühelos. </p>
<p>Doch Karraß sagt, es gehe ihm gar nicht um das Geld. Es geht ihm ums Prinzip, um Schumacher und seinen Umgang mit ihm. Deshalb habe er den Anwalt eingeschaltet: »Ich wollte Augenhöhe haben.« Karraß fragt: »Warum gibt der ein Buch heraus mit einer Kompetenz, die nicht seine ist?« </p>
<p>Dass Karraß sich nicht auf einen Kompromiss einlassen will — »Ich bin Leistungssportler«, sagt er, »ich will gewinnen. Wenn’s los geht, geht’s los« — ist bitter für Schumacher, der formal im Unrecht ist. Er musste deshalb mühsam das E-Book bei den diversen Online-Händlern löschen lassen. Werbung für das nun nicht mehr erhältliche Werk steht zum Beispiel immer noch x-fach unter seinen »Spiegel Online«-Kolumnen.</p>
<p>Die Sache ist peinlich für Schumacher. In welchem Maß böse Absicht oder nur Fahrlässigkeit oder ein schlichtes Missverständnis dahinter steckt, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht ist es einfach so, dass in der großen Text– und Gedanken-Wiederverwertungs-Maschine, die er unter dem Pseudonym Achim Achilles zum eigenen Gewinn aufgebaut hat, ein Fehler passiert ist. Ein Fehler, der nicht hätte passieren dürfen, der aber nicht zufällig passierte.</p>
<p>Der Fall wirft auch in anderer Hinsicht ein Licht auf die Arbeitsweise des Marathon-Publizisten Hajo Schumacher. In einem Schreiben an den Anwalt von Jens Karraß legt er anhand von E-Mails die »tatsächliche Gestaltung der Zusammenarbeit zwischen der Achim-Achilles GmbH und Jens Karraß bzw. jk running« dar. Dazu gehörte ein Vorschlag Schumachers, der darauf hinausläuft, seine »Spiegel Online«-Kolumne für Werbung für Karraß zu missbrauchen. </p>
<p>Es ging darum, dass Schumacher Karraß nicht mehr ein monatliches Fixum für seine Mitarbeit an achim-achilles.de zahlen konnte oder wollte. Als Ausgleich dafür wurde über neue Formen der Kooperation nachgedacht, die Karraß einen geschäftlichen Vorteil bringen sollten. Schumacher schrieb:</p>
<blockquote><p>ich mache für dienstag was [auf »Spiegel Online«] über trainingspläne. verlinkung zur achilles-seite (kostenlose pläne), von da muss es dann aber schnell zu jk gehen. kann man zb gleich im vorpsann [sic] machen. »wer sich was richtig Gutes gönnen will, versucht ein persönliches online coaching.« oder so. dann müßte man allerdings noch eine neue frage dazustellen: Was ist der Unterschied zwischen den kostenlosen plänen und dem nicht gerade billigen personal coaching?</p></blockquote>
<p>Karraß Firma sollte also offenbar möglichst stark von Schumachers Achilles-Kolumne profitieren, indem Schumacher darin möglichst zielgenau für das warb, was Karraß anbietet, nämlich persönliches Coaching und individuelle Trainingspläne. Schumacher sollte von seiner Kolumne aus auf seine eigene Seite achim-achilles.de verweisen, von dort aus sollten möglichst viele Leute zu jk running weitergelockt werden.</p>
<p>Das ist vielleicht im engeren Sinne keine Schleichwerbung. Man würde sich aber als Leser doch wünschen, dass Kolumnisten sich beim Verfassen vermeintlich journalistischer Texte nicht davon leiten lassen, wie sie die Umsätze ihrer Geschäftspartner möglichst positiv beeinflussen können.</p>
<p>Doch mit der Freundschaft und Geschäftspartnerschaft ist es endgültig vorbei. Hajo Schumacher stichelt auf der Facebook-Seite von Achim Achilles in vielfacher Form gegen Karraß und seine Methoden. Und postet Einträge wie:</p>
<blockquote><p>thema des nächsten achilles-e-books: peinliche, kleinliche rechtstreitigkeiten von läufern. wer hat gute beispiele? wir sammeln und haben schon ein paar knaller.</p></blockquote>
 <p><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=13323&amp;md5=f82ed9f3a914eb5a49bb6bb987ef6e33" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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		<title>»Mutwillig blind«: Die Menschenrechts-Blamage der Eurovision</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 20:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Niggemeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
		<category><![CDATA[Baku]]></category>
		<category><![CDATA[EBU]]></category>
		<category><![CDATA[Eurovision Song Contest]]></category>
		<category><![CDATA[Ingrid Deltenre]]></category>

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		<description><![CDATA[<div style="margin-left:30px;"><small>»Wir stehen für Veränderung zum Besseren und für demokratische Grundrechte. Dafür kämpfen wir in Europa. Aber wir nehmen nicht aktiv teil an dem Prozess, das lassen wir andere machen.«
<p> Jørgen Franck, Fernsehdirektor der EBU</p></small></div>
<p>Neuerdings hat Ingrid Deltenre immerhin eine Antwort auf die Frage, bei welcher Gelegenheit die von ihr geführte Europäische Rundfunkunion (EBU) denn die aserbaidschanische Regierung mal auf die massiven Verletzungen der Presse– und Meinungsfreiheit im Land angesprochen habe. Der EBU, besser bekannt als Eurovision, liegt die Presse– und Meinungsfreiheit nämlich angeblich besonders am Herzen. Sie hat sogar in Baku vor zwei Jahren schon <a href="http://www.ebu.ch/CMSimages/en/Declaration_freedom_expression_2julydoc_tcm6-68197.pdf">ein Papier mit Forderungen dazu verabschiedet</a>.</p>
<p>Jedenfalls kann Frau Deltenre nun antworten: am Mittwoch vergangener Woche. Da hat die EBU nämlich an ihrem Sitz ...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-left:30px;"><small>»Wir stehen für Veränderung zum Besseren und für demokratische Grundrechte. Dafür kämpfen wir in Europa. Aber wir nehmen nicht aktiv teil an dem Prozess, das lassen wir andere machen.«</p>
<p> Jørgen Franck, Fernsehdirektor der EBU</small></div>
<p>Neuerdings hat Ingrid Deltenre immerhin eine Antwort auf die Frage, bei welcher Gelegenheit die von ihr geführte Europäische Rundfunkunion (EBU) denn die aserbaidschanische Regierung mal auf die massiven Verletzungen der Presse– und Meinungsfreiheit im Land angesprochen habe. Der EBU, besser bekannt als Eurovision, liegt die Presse– und Meinungsfreiheit nämlich angeblich besonders am Herzen. Sie hat sogar in Baku vor zwei Jahren schon <a href="http://www.ebu.ch/CMSimages/en/Declaration_freedom_expression_2julydoc_tcm6-68197.pdf">ein Papier mit Forderungen dazu verabschiedet</a>.</p>
<p>Jedenfalls kann Frau Deltenre nun antworten: am Mittwoch vergangener Woche. Da hat die EBU nämlich an ihrem Sitz in Genf ein Symposium über Medienfreiheit in Aserbaidschan veranstaltet. Eingeladen waren unter anderem aserbaidschanische Bürgerrechtler, internationale Menschenrechtsgruppen und die aserbaidschanische Regierung, die einen hochrangigen Vertreter schickte: den Präsidentenberater Ali Hasanov. </p>
<p>Glaubt man Frau Deltenre, war die Veranstaltung ein großer Erfolg. Sie habe Hasanov deutlich auf die jüngsten Übergriffe auf Journalisten angesprochen, und er habe versprochen, sich um Aufklärung zu bemühen. Entsprechend harmonisch klingt die <a href="http://ebueurovision.wordpress.com/2012/05/03/ebu-conference-pledge-for-independent-media-and-free-access-to-media-of-choice/">Pressemitteilung</a>.</p>
<p>Die Menschenrechtler waren weniger begeistert. </p>
<p>Sie waren so entsetzt über den Verlauf der Veranstaltung, dass sie am Montag einen <a href="http://www.cpj.org/blog/2012/05/the-ebu-must-stand-up-for-press-freedom-in-azerbai.php">offenen Brief</a> an die EBU schickten. Sie äußern sich enttäuscht über das Versagen der EBU, »die aserbaidschanischen Behörden öffentlich zu kritisieren oder in irgendeiner Weise herauszufordern, was Pressefreiheit, Menschenrechte und Meinungsfreiheit angeht«. Sie hatten den Eindruck, die Eurovision sei »mutwillig blind gegenüber der repressiven Politik der Regierung«.</p>
<p>Der Brief ist unter anderem von den Vertretern von Amnesty International und Human Rights Watch unterschrieben. Er enthält sehr konkrete Kritik an der Veranstaltung. Schon die Zusammensetzung der eingeladenen Aseris sei massiv zugunsten der Regierung ausgefallen. Und anstatt das repressive Klima für die Presse in Aserbaidschan zu behandeln, sei über die notwendige Professionalisierung der Presse gesprochen worden — als sei das Hauptproblem der Presse die Presse selbst.</p>
<p>Fassungslos verfolgten die Nichtregierungsorganisationen, dass die EBU in der Pressekonferenz im Anschluss an die Konferenz nur der Regierung das Wort erteilte:</p>
<blockquote><p>Die beiden Parteien, die während der Pressekonferenz ein Podium bekamen, waren die EBU und die aserbaidschanische Regierung. Obwohl ein unabhängiger aserbaidschanischer Menschenrechtsverteidiger als einer der Teilnehmer zu Beginn der Pressekonferenz angekündigt worden war, bekam er schließlich keine Erlaubnis zu sprechen und musste am Rand sitzen.</p></blockquote>
<p>Die Rede ist von Rasul Jafarov, der auch die Kampagne <a href="http://www.singfordemocracy.org/">»Sing for Democracy«</a> organisiert. Er nennt die Pressekonferenz eine »Schande für die EBU«, weil sie den Forderungen der aserbaidschanischen Regierungsvertretern nachgab, seine Rede abzusagen. Er hatte den Eindruck, die EBU arbeite für die aserbaidschanische Regierung. </p>
<p>Hugh Williamson, Europa– und Zentralasien-Chef von Human Rights Watch, sagt, seiner Organisation sei versprochen worden, dass Jafarov auf der Bühne sein würde. Die EBU habe massivem Druck von Seiten der aserbaidschanischen Regierung nachgegeben: Der angeblich so gesprächsbereite Herr Hasanov hätte damit gedroht, den Raum zu verlassen, wenn Javarov sprechen würde.</p>
<p>Nach Ansicht von Williamson hat die EBU dem aserbaidschanischen Regime mit der Veranstaltung eine Bühne geboten. In einer <a href="http://www.hrw.org/de/news/2012/05/03/aserbaidschan-pressefreiheit-massiv-bedroht">Pressemitteilung</a> erklärt er: »Die schiere Existenz der Rundfunkunion hängt von der Meinungsfreiheit ab. Dass sie sich gestern nicht eindeutig, klar und deutlich zu der sich verschlechternden Lage der Medienfreiheit in Aserbaidschan geäußert hat, stellt ihr Bekenntnis zu diesem Prinzip in Frage.“</p>
<p>Zu den Unterzeichnern des Protestbriefes gehört auch die Organisation <a href="http://www.article19.org/">Article 19</a>, die für Meinungsfreiheit kämpft. In ihrem <a href="http://www.article19.org/resources.php/resource/3080/en/european-broadcasting-union:-article-19-presses-for-media-freedom-in-azerbaijan">Statement während der Konferenz</a> hatte sie gesagt, dass das aserbaidschanische EBU-Mitglied Ictimai, das den Grand Prix in diesem Jahr ausrichtet, ihrer Meinung nach elementare Bedingungen nicht erfüllt. Die Berichterstattung von Ictimai vernachlässige Nachrichten, die negativ für die Regierung sind, und stelle das Regime überdurchschnittlich positiv dar. </p>
<p>Article 19 forderte die Eurovision auf, ihre »Politik des Schweigens« über schweren Verstöße gegen die Meinungsfreiheit in Aserbaidschan zu beenden. </p>
<p>In dem offenen Brief äußern die Menschenrechtsorganisationen die Sorge, dass die Sicherheit ihrer Kollegen in Aserbaidschan nicht gewährleistet ist und sie Racheakten ausgesetzt sein werden. Sie fordern die EBU und andere internationale Institutionen auf, genau zu beobachten, wie die Bürgerrechtler, die es wagten, an der EBU-Veranstaltung teilzunehmen, in Zukunft behandelt werden.</p>
<p>Ich fürchte, wenn sie sich auf die EBU verlassen, sind sie verlassen.</p>
<p>In einem <a href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/esc-eurovision-chefin-deltenre-ueber-menschenrechte-in-aserbaidschan-a-831791.html">Interview mit mir</a> sagte EBU-Generaldirektorin Ingrid Deltenre, sie glaube »null«, dass das Image der Eurovision unter alldem leiden könnte. Ich hoffe sehr, dass sie unrecht hat.</p>
<div class="kenkel">
<ul>
<li><a href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/esc-eurovision-chefin-deltenre-ueber-menschenrechte-in-aserbaidschan-a-831791.html">Spiegel Online: Eurovision-Chefin Deltenre: »Ein Imageschaden? Glaube ich null«</a></li>
<li><a href="http://www.cpj.org/blog/2012/05/the-ebu-must-stand-up-for-press-freedom-in-azerbai.php">Committee to Protect Journalists: The EBU must stand up for press freedom in Azerbaijan</a></li>
<li><a href="http://www.hrw.org/de/news/2012/05/03/aserbaidschan-pressefreiheit-massiv-bedroht">Human Rights Watch: Aserbaidschan: Pressefreiheit massiv bedroht. Eurovision Song Contest ist Schlüsselereignis für Meinungsfreiheit</li>
<li><a href="http://blog.lesoir.be/lalibertesinonrien/2012/05/08/eurovision-2012-et-droits-humains-la-deception-des-ong/">Jean-Paul Marthoz: Eurovision 2012 et droits humains: la déception des ONG</a></li>
</ul>
</div>
 <p><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=13311&amp;md5=89157cd437170939592bb111fae639bb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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		<title>Aserbaidschanische Diplomatie</title>
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		<comments>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/aserbaidschanische-diplomatie/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 May 2012 22:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Niggemeier</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
		<category><![CDATA[Eurovision Song Contest]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Es lohnt sich, <a href="http://www.azembassy.de/">die Pressemitteilung</a> zu lesen, mit der die aserbaidschanische Botschaft in Berlin sich über eine »systematische Kampagne gegen Aserbaidschan« beklagt, die von deutschen Politikern und deutschen Medien — namentlich die ARD und der »Spiegel« — geführt werde. Sie vermittelt einen winzigen, aber aufschlussreichen Einblick in die Denkweise und Kommunikationsstrategie der Regierung in Baku. </p>
<p>Zu denjenigen Politikern, die Aserbaidschan in der Erklärung namentlich kritisiert, gehört Christoph Strässer. In der Pressemitteilung wird er nur als »deutscher Abgeordneter im Europarat« bezeichnet. Er ist allerdings auch, was in diesem Zusammenhang nicht ganz unwesentlich ist, Beauftragter des Europarates für die Lage der politischen Gefangenen in Aserbaidschan. Das Land erteilt ihm allerdings in dieser Funktion kein Visum. </p>
<p><a href="http://www.christoph-straesser.de/meldung.php?meldung=2732&#038;page=0">Strässer schreibt:</a></p>
<blockquote><p>Für Anfang Mai war ...</p></blockquote>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es lohnt sich, <a href="http://www.azembassy.de/">die Pressemitteilung</a> zu lesen, mit der die aserbaidschanische Botschaft in Berlin sich über eine »systematische Kampagne gegen Aserbaidschan« beklagt, die von deutschen Politikern und deutschen Medien — namentlich die ARD und der »Spiegel« — geführt werde. Sie vermittelt einen winzigen, aber aufschlussreichen Einblick in die Denkweise und Kommunikationsstrategie der Regierung in Baku. </p>
<p>Zu denjenigen Politikern, die Aserbaidschan in der Erklärung namentlich kritisiert, gehört Christoph Strässer. In der Pressemitteilung wird er nur als »deutscher Abgeordneter im Europarat« bezeichnet. Er ist allerdings auch, was in diesem Zusammenhang nicht ganz unwesentlich ist, Beauftragter des Europarates für die Lage der politischen Gefangenen in Aserbaidschan. Das Land erteilt ihm allerdings in dieser Funktion kein Visum. </p>
<p><a href="http://www.christoph-straesser.de/meldung.php?meldung=2732&#038;page=0">Strässer schreibt:</a></p>
<blockquote><p>Für Anfang Mai war eine Reise nach Aserbaidschan geplant. Eine Einladung der aserbaidschanischen Delegation wurde mit inakzeptablen Bedingungen versehen und sollte auf die Begriffsdefinition des politischen Gefangenen begrenzt werden. Damit soll ein Schwerpunkt des Mandates komplett ausgeblendet worden: nämlich die Lage inhaftierter Journalisten, Oppositionspolitiker und friedlicher Demonstranten in Aserbaidschan, die zu teilweise langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt worden sind. Eine Einladung auf Grundlage des erteilten Mandates wurde abschließend verweigert.</p></blockquote>
<p>Die Weigerung, mit einem gewählten Berichterstatter der Parlamentarischen Versammlung des Europarates zu kooperieren, sei ein »so nie dagewesener Vorgang«, sagt Strässer.</p>
<p>Bemerkenswert an der Pressemitteilung der Botschaft ist aber auch ihr vorgeblicher Anlass: Äußerungen des deutschen Botschafters in Aserbaidschan, Herbert Quelle. Der hat kürzlich für »Yeni Azerbaycan«, die Zeitung der Regierungspartei, <a href="http://www.baku.diplo.de/contentblob/3507588/Daten/2223367/Yeni_Azerbaycan.pdf">einen Gastbeitrag</a> geschrieben. Darin heißt es: </p>
<blockquote><p>Ich bin zuversichtlich, dass die kritischen Töne in der deutschen Berichterstattung über Aserbaidschan bald verschwinden werden. Warum? Nun, die aserbaidschanische Regierung hat die Grundlagen dafür skizziert: Sie bestehen in der Umsetzung der Maßnahmen gegen Korruption, die Staatspräsident Ilham Aliyev Anfang 2011 verkündet hat. Das Bekenntnis zur Demokratisierung und Herstellung der Rechtsstaatlichkeit, das der Staatspräsident in seiner Rede am 27.05.2011 zum Tag der Republik erneuert hat, wird auf allen Ebenen ernst genommen. Das am 28.12.2011 verkündete Menschenrechtsprogramm wird implementiert. Aserbaidschan steht zu seinen politischen Verpflichtungen aus der Europaratsmitgliedschaft. Verfassungsmäßig garantierte Eigentumsrechte werden respektiert und konfliktive Einzelfälle von Zwangsvertreibungen werden in geordneten Gerichtsverfahren entschieden.</p></blockquote>
<p>Es gibt viele Hinweise darauf, dass das, was der Botschafter da so, sagen wir: diplomatisch als Errungenschaften und Tatsachenbehauptungen formuliert, bestenfalls Absichten und Ziele sind. Sein Text ist jedenfalls ein Beitrag, der entschlossen ist, das Gute in der Entwicklung in Aserbaischan und den deutsch-aserbaidschanischen Beziehungen zu sehen.</p>
<p>Und trotzdem fühlt sich die aserbaidschanische Botschaft vor den Kopf gestoßen. Quelle hatte nämlich auch formuliert: </p>
<blockquote><p>Ich kann nachvollziehen, dass viele Aserbaidschaner die Berichterstattung über ihr Land als einseitig negativ empfinden, darüber verärgert sind und urteilen, dass die positive Gesamtentwicklung Aserbaidschans seit 20 Jahren Unabhängigkeit nicht ausreichend gewürdigt werde. Ich kann die daraus entstehende Verstimmung verstehen,  kann aber als deutscher Botschafter die Medienberichterstattung genauso wenig ändern wie mein aserbaidschanischer Kollege in Berlin. Ich bezweifle auch die Behauptung, dass die Bundesregierung die Möglichkeit<br />
hätte, die Aserbaidschan-Berichterstattung in den unabhängigen und mächtigen deutschen Medien in eine bestimmte Richtung zu lenken. Falls die aserbaidschanische Regierung Einflussmöglichkeiten auf die oben genannten aserbaidschanischen Medien hat, könnte sie diese nutzen.</p></blockquote>
<p>Schon dieser eine Satz, der mit einem »Falls« beginnt, sich unter anderem auf die Zeitung bezieht, in der er schreibt, und die den Namen der Regierungspartei trägt, war für die Demokraten in der aserbaidschanischen Botschaft in Berlin zuviel:</p>
<blockquote><p>Diese Reaktion der deutschen Botschaft löst Erstaunen aus. Zunächst ist die Presse in Aserbaidschan, wie in Deutschland frei. Das bedeutet, dass die Regierung keine Befugnisse besitzt, auf die Medien Einfluss auszuüben.</p></blockquote>
<p>Die Erklärung endet mit den Worten:</p>
<blockquote><p>Aber dennoch sind wir der Ansicht, dass diese Kampagne voll von Verleumdungen und Täuschungen nichts an der Beziehung des deutschen Volkes gegenüber Aserbaidschan verändern kann. Diejenigen, die diese Kampagne führen, können ihr Ziel nicht erreichen, den seit Jahren gefestigten aufrichtig freundschaftlichen Beziehungen und der Kooperation zwischen Aserbaidschan und Deutschland einen Schaden zuzufügen.</p></blockquote>
<p>Wenn es so wäre, hätte diese Pressemitteilung nicht geschrieben werden müssen.</p>
<div class="kenkel">
<ul>
<li><a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,830802,00.html">Aserbaidschan unterstellt Deutschland Schmutzkampagne</a></li>
<li><a href="http://www.nytimes.com/2012/04/28/world/europe/28iht-letter28.html?_r=2">New York Times: Where a Glitzy Pop Contest Takes Priority Over Rights</a></li>
<li><a href="http://www.eurasianet.org/node/65323">Eurasianet: Baku is Bulldozing its Past</a></li>
</ul>
</div>
<p><small>[Offenlegung: Ich <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83865253.html">arbeite für den »Spiegel«</a>. Dies ist meine persönliche Meinung.]</small></p>
 <p><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=13305&amp;md5=e4a37289cac07c18b3636151fd0c2dea" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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		<item>
		<title>»Die aktuelle«-Bingo (4)</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/StefanNiggemeier/~3/fAaMolAwCro/</link>
		<comments>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-aktuelle-bingo-4/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 20:54:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Niggemeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[Die Aktuelle]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Lange kein Bingo mehr gespielt!</p>
<p>Dies ist das Cover der aktuellen »aktuellen«:</p>
<p><img src='http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wp-content/charlene_aktuelle.jpeg' alt='' /></p>
<p>Und die Frage lautet natürlich: Warum ist Charlene — zum Schock in Monaco — keine Prinzessin mehr?</p>
<p>Als Hilfe für alle, die nicht wissen, wie der Journalismus der »aktuellen« funktioniert, verrate ich gerne, was hinter den beiden anderen dramatischen Titelgeschichten steckt.</p>
<p>»Oh nein! Samuel Koch: Dramatischer Sturz aus dem Rollstuhl!« bedeutet, dass Koch in seiner gerade erschienenen Autobiographie unter anderem auch beschreibt, wie er einmal aus seinem Rollstuhl gefallen ist.</p>
<p>Und »Also doch! Nicolas Sarkozy &#38; Carla Bruni: Steht ihre Ehe vor dem Aus« hat den faktischen Hintergrund, dass Sarkozy die erste Runde der Präsidentschaftswahlen verloren hat und die »aktuelle« sich nicht vorstellen kann, dass die Bruni mit einem Verlierer ...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange kein Bingo mehr gespielt!</p>
<p>Dies ist das Cover der aktuellen »aktuellen«:</p>
<p><img src='http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wp-content/charlene_aktuelle.jpeg' alt='' /></p>
<p>Und die Frage lautet natürlich: Warum ist Charlene — zum Schock in Monaco — keine Prinzessin mehr?</p>
<p>Als Hilfe für alle, die nicht wissen, wie der Journalismus der »aktuellen« funktioniert, verrate ich gerne, was hinter den beiden anderen dramatischen Titelgeschichten steckt.</p>
<p>»Oh nein! Samuel Koch: Dramatischer Sturz aus dem Rollstuhl!« bedeutet, dass Koch in seiner gerade erschienenen Autobiographie unter anderem auch beschreibt, wie er einmal aus seinem Rollstuhl gefallen ist.</p>
<p>Und »Also doch! Nicolas Sarkozy &amp; Carla Bruni: Steht ihre Ehe vor dem Aus« hat den faktischen Hintergrund, dass Sarkozy die erste Runde der Präsidentschaftswahlen verloren hat und die »aktuelle« sich nicht vorstellen kann, dass die Bruni mit einem Verlierer zusammen sein will.</p>
<p>Also noch einmal die Frage: Inwiefern ist Charlene keine Prinzessin mehr?</p>
<p><small>(»die aktuelle« ist eine Zeitschrift der oft kurioserweise immer noch als seriöser Verlag behandelten WAZ-Gruppe. Die ersten drei Bingo-Ausgaben stehen <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-aktuelle-bingo-1/">hier</a>, <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-aktuelle-bingo-2/">hier</a> und <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-aktuelle-bingo-3/">hier</a>.)</small></p>
<p><b>Nachtrag:</b> Auflösung <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-aktuelle-bingo-4/#comment-292630">hier</a>.</p>
 <p><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=13295&amp;md5=a332b2c33580295dfd62c9f058fa8a8f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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