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	<title>Sebastian Schertel</title>
	
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	<description>Wenn mein Blog ein Buch wäre, würde es verbrannt.</description>
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		<title>Schmauen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 14:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[erklärt]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Schilling]]></category>
		<category><![CDATA[kau dich gesund]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie der ein oder andere vielleicht weiß, schreibe ich ab und zu Artikel für die Zeitschrift &#8220;Health &#38; Study&#8220;, die von Studenten des Studiengangs Integrative Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg herausgegeben wird.
Auf der Suche nach Themen hatte ich so viele Ideen (die ich auch nach und nach in Artikel verpacken werde): Guarana -die sanfte Alternative [...]]]></description>
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<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/8J5OJVSQtgHf7JjtphVQYHU3vpI/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/8J5OJVSQtgHf7JjtphVQYHU3vpI/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/8J5OJVSQtgHf7JjtphVQYHU3vpI/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/8J5OJVSQtgHf7JjtphVQYHU3vpI/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><p>Wie der ein oder andere vielleicht weiß, schreibe ich ab und zu Artikel für die Zeitschrift &#8220;<a title="IGF Zeitung Health &amp; Study" href="http://www.integrativegesundheitsfoerderung.de/category/health-study/" target="_blank">Health &amp; Study</a>&#8220;, die von Studenten des Studiengangs Integrative Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg herausgegeben wird.</p>
<p>Auf der Suche nach Themen hatte ich so viele Ideen (die ich auch nach und nach in Artikel verpacken werde): Guarana -die sanfte Alternative zu Kaffee, <a title="Joghurt selber machen" href="http://www.fitline-all-in-1000.de" target="_blank">Probiotischer Joghurt selbst gemacht</a>, <a title="Hypnose" href="http://www.hypnotiseur-hypnose.de" target="_blank">Was geht wirklich mit Hypnose</a>, Roh- und Vitalkost, <a title="Trotz Schule Lernen" href="http://www.gehirn-gerecht.de/buch/trotzdem-lernen/" target="_blank">gehirn-gerechte Lernmethoden</a> und Schmauen.</p>
<p>Wie kam ich auf&#8217;s Schmauen? Vor einiger Zeit war in unserer lokalen Tageszeitung ein Artikel über Jürgen Schilling und sein &#8220;Schmauen&#8221;. Auf dem Foto trug er ein T-Shirt mit der Aufschrift &#8220;Let&#8217;s Kau Together&#8221; und dieses Schmauen sollte eine völlig neuartige oder andersartige Methode des Essens sein; kein Schlingen, kein langsames Essen oder Kauen sondern eine Kombination aus &#8220;Schmecken&#8221; und &#8220;Kauen&#8221;. Und durch diese Art zu essen soll man die Nahrung vollständig verwerten können, es soll eine geniale Gesundheitsvorsorge sein und dazu noch Geldbeutel schonend und Zeit einsparend.<span id="more-234"></span>Zuerst dachte ich mir natürlich &#8220;Ja klar, was kann da schon dahinterstecken&#8221; und legte den Artikel beiseite, hob ihn mir aber auf, damit ich später doch eventuell mal mit diesem Schilling in Kontakt treten kann.</p>
<p>Jetzt war die Zeit reif. Ich dachte mir &#8220;schreibst halt mal eine Buchbesprechung über sein Schmauen-Buch&#8221; und schrieb Jürgen Schilling über seine Webseite <a title="Kau dich gesund" href="http://www.schmauen.de" target="_blank">schmauen.de</a> an und fragte nach einem Rezensionsexemplar. Herr Schilling antwortete auch und war hocherfreut und auch gerne bereit, mir ein Exemplar zukommen zu lassen. Wie so üblich möchte der Verlag natürlich vom gedruckten Heft in dem der Artikel erscheint Exemplare haben. Soweit zur Vorgeschichte. Jetzt zum Buch und den Inhalten.</p>
<p>Zunächst einmal: <strong>Jürgen Schilling</strong> hat mir sehr viel Information und Hilfe auf Fragen per E-Mail gegeben. Er hat sich wirklich Zeit und Einsatz genommen, um mir auch zusätzliche Quellen anzugeben und ist trotz seines Schauspielberufes ein Mensch zum Anfassen. Stets freundlich und aufgeschlossen hat er mir geholfen, ohne mich in meiner Arbeit beeinflussen zu wollen. Dann sch(m)auen wir jetzt mal ins Buch.</p>
<div id="attachment_236" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a title="Kau dich gesund" href="http://www.sebastianschertel.de/empfiehlt/kau_dich_gesund" target="_blank"><img class="size-full wp-image-236" title="schilling-kau-dich-gesund" src="http://www.sebastianschertel.de/wp-content/uploads/2009/09/schilling-kau-dich-gesund.png" alt="Jürgen Schilling - Kau dich gesund - Klick auf das Bild bringt dich zu Amazon" width="200" height="296" /></a><p class="wp-caption-text">Jürgen Schilling - Kau dich gesund - Klick auf das Bild bringt dich zu Amazon</p></div>
<p>Jürgen Schilling erzählt in <strong>&#8220;Kau dich gesund!&#8221;</strong> nicht nur die Methode des &#8220;Schmauens&#8221; sondern auch seinen Weg zur (Wieder-)Entdeckung dieser Methode. Von chronischen Schmerzen geplagt und auf einer Odyssee durch die Wartezimmer der Republik konnte kein Arzt eine Erklärung für sein Leiden finden. Immer wieder vertröstet, dass er als Schauspieler eben einen sensiblen Magen entwickelt habe, kam Jürgen Schilling auf den Hund; ein Schlüsselerlebnis mit &#8220;Lola&#8221; sollte ihm den Weg zeigen, wie man nicht nur mit Freude ißt, sondern vor allem wie man sich &#8220;gesund ißt&#8221;.</p>
<p>Lola lieferte Jürgen Schilling einen Ansatz, eine Idee, die er nach einiger Zeit ausprobierte mit für ihn erstaunlichen Ergebnissen: allein beim ersten Versuch hörten seine Oberbauchbeschwerden auf. Und kamen wieder, wenn er wieder &#8216;normal&#8217; aß. Angspornt durch dieses erste Ergebnis konnte er sich nicht nur dauerhaft von seinen Leiden befreien, nein, er entwickelte auch noch eine völlig neue Eßkultur und perfektionierte sein System, dass er aus guten Gründen &#8220;Schmauen&#8221; nannte.</p>
<p>Nun, <strong>was genau ist jetzt dieses Schmauen</strong> und was tut es für den Anwender?</p>
<p>Schmauen ist genußvolles Essen. Als Wortneubildung aus &#8220;schmecken&#8221; und &#8220;kauen&#8221; beschreibt dieses Wort treffend, worum es geht. Den wahren Geschmack der Speise erleben, das Meiste vom Essen bekommen, nicht gierig sondern genußvolles Essen, die vollständige Aufspaltung und Verwertung der Mahlzeit und seinem Körper etwas Gutes tun.</p>
<p>Man könnte sagen, &#8220;Schmauen&#8221; ist einfach nur richtiges Kauen. Wobei man die Worte &#8220;einfach nur richtiges Kauen&#8221; in Anführungszeichen setzen muss, denn ganz so leicht ist es nicht. D.h. es ist schon so leicht, aber wer glaubt, richtiges Kauen beinhaltet einfach nur den Bissen 30 oder 50x zu kauen oder schnelles Essen zu vermeiden oder einen der vielen Tricks von Ernährungsexperten mit anzuwenden sei ausreichend liegt leider aber unweigerlich daneben.</p>
<p>Die<strong> &#8220;Methode Schilling&#8221;</strong> zu beschreiben ist nicht schwer, aber wer den genußvollen Prozeß nicht von Anfang an er-LEBT hat, der kann kaum wirklich die Begeisterung und die Ergebnisse erfühlen, die man als aktiver Anwender wirklich bekommt. Dazu ist es notwendig, das Buch tatsächlich in die Hand zu nehmen und zu lesen und zu handeln.</p>
<p>Ich werde an dieser Stelle nicht die genaue Methode des Schmauens beschreiben, wohl aber einige der positiven Effekte kurz erwähnen. Schmauen ist ein Sporttraining, Schmauen lässt besser Aussehen und verhilft zu höherer Intelligenz, zu besserer Immunabwehr und gesteigerter Sexualkraft und Selbstheilungskräften. Es ist Lust, Geldersparnis, Nichtraucher werden ohne Qual, Predigten oder Zwang und vor allen Dingen: Schmauen ist eine Diät, die ewig hält.</p>
<p>Selbst kohlehydratbetonte Mahlzeiten führen bei genußvollem Schmauen zu keinem oder nur noch einem minimalen Blutzuckeranstieg, wie eine aktuelle Diabetes-Insulin-Studie beweist. (Priv.-Doz. Dr. med. habil. Wilfried P. Bieger) Das heißt also, dass selbst Süßes nicht mehr dick und krank macht, wenn man schmaut!</p>
<p>Kein Wunder wird die &#8216;Neuentdeckung&#8217; von Jürgen Schilling von Zahn- und Hautärzten, Heilpraktikern, Psychotherapeuten und sogar der Stiftung Warentest empfohlen und brachte ihm den Vergleich als &#8220;moderner Sebastian Kneipp&#8221; ein. Verdientermaßen.</p>
<p>Meine <strong>eigene Erfahrung</strong> mit dem Schmauen ist wie folgt:</p>
<p><strong>1. Tag:</strong> Ich probiere das Schmauen direkt einmal aus und bin erstaunt, wie einfach es funktioniert, wieviel ich von meinem Essen wirklich schmecke (und mal ehrlich: wir essen doch alle wegen des Geschmacks und jetzt hatte ich ihn viel länger als je zuvor) und ich esse ein Viertel weniger als sonst! Na holla die Waldfee, was für ein Einstieg.</p>
<p><strong>2. Tag:</strong> Ich weiß noch nicht, wie ich Windbeutel schmauen soll und wie das bei Nahrung funktionieren soll, die man nicht kaut. Für den Augenblick versuche ich es einmal (die Lösung dazu kommt später im Buch) so gut ich kann und es klappt so irgendwie. Bei normalen Mahlzeiten klappt das bewußte Schmauen auch heute ganz gut.</p>
<p><strong>7. Tag:</strong> Den Tag soweit ganz gut überstanden bin ich beim Abendessen: ich schiebe zwei Scheiben Toastbrot in den Toaster und als sie fertig sind kommen sofort die nächsten zwei Scheiben hinein. Ich lege mir Wurst auf das fertige Toastbrot und beiße schnell hinein. Nach dem ersten Bissen fällt mir auf, dass ich in meinem üblichen Muster bin (#1 Gewohnheitsfalle); gewohnheitsmäßig habe ich schon das nächste Brot vorbereitet und schlinge gerade eher als dass ich schmaue. Während ich den zweiten Bissen jetzt wieder &#8216;richtig&#8217; zu mir nehme, merke ich erstmal den echten Geschmack von Toastbrot und Wurst. Ich entscheide mich, meinen Toastbrot und Wurstkonsum einzuschränken.<br />
Nach meinen ersten guten Ergebnissen steigt auch meine Mutter ins Schmauen ein.</p>
<p><strong>9. Tag:</strong> Ich fahre nachmittags kurz zum Einkauf und hatte mittag nicht viel gegessen. Ein Stand für Coburger Bratwürste (hier im Landkreis Bamberg) lockt mich an. Ich lasse mir eine geben und beiße herzhaft hinein. Ehe ich mich versehe ist der erste Bissen geschluckt. Moment mal: gefährliche Situation #2, unterwegs essen. Auch hier wird mir nach dem ersten Bissen mein Verhalten bewußt und der Rest des Brötchens wird ordentlich geschmaut. Was einem alles für Fallen über den Weg laufen.</p>
<p><strong>16. Tag:</strong> Ich bin in Würzburg und treffe mich mit einer Freundin. Nachdem ich schon vormittags losgefahren bin und sich die Mittagszeit nähert und wir eh im Außenbereich eines Lokals sitzen, bestelle ich mir ein Schnitzel. Da ich zwei Bestecke möchte, denkt man in der Küche (bzw. die Bedienung &#8211; an dieser Stelle: gut mitgedacht, großes Lob), wir wären ein Paar und schneidet das Schnitzel in Herzform. Echt toll, nur leider bin ich mit dieser Frau nicht zusammen. Während sie nur einige wenige Bissen zu sich nimmt, sehe ich mich &#8216;genötigt&#8217;, einigermaßen schnell zu essen, damit es nicht zu lange dauert. Dabei esse ich schneller als gut für mich wäre. Ich habe zwar trotzdem nicht die Energielöcher wie früher manchmal nach einer Mahlzeit nach zu schnellem Essen, aber ich hätte noch wesentlich besser und länger schmauen können. Gefahr #3, die Ausgehfalle. Oder die Auswärts-Essen-Falle. Auch hier muss ich noch üben und darf mich nicht beeinflussen lassen.</p>
<p><strong>21. Tag:</strong> Abendessen. Ich esse lustigerweise dasselbe wie am Abend des ersten Tages. Normalerweise hätte ich für meine Mahlzeit 20 Minuten gebraucht (weil ordentliche Portion). Jetzt aber mit dem Schmauen verbringe ich volle 90 Minuten mit dem Essen. Ohne dass es mir lange oder lästig erschien oder das Essen kalt wurde oder sonst irgendetwas wäre, was einem die Lust vermiesen könnte. Einfach nur Spaß gehabt beim Essen, nebenbei in Ruhe Comedy angeschaut und eine gute Zeit gehabt. Die Portion hat mich dabei in keinster Weise belastet, kein Völlgefühl, kein Energieloch oder sonstige negative Begleiterscheinungen.</p>
<p><strong>54. Tag: </strong>Ich bin wieder einmal in Würzburg, weil ein guter Freund ein Abschiedsessen gibt. Er fährt für einige Monate nach China und lädt uns deshalb alle ins Schnitzel-Häusle ein. Ich nehme die Standardportion mit 200 gr Schnitzel. Ich wollte zuerst die 400 gr Version nehmen (und es gibt noch weitaus größere Teller!) aber ein Freund rät mir, dass die normale Portionsgröße auch schon ausreicht. Ich bestelle allerdings die Variante Hähnchenschnitzel statt Schwein. Und was soll ich sagen: als der Teller kam, hatte er recht: da lagen drei Schnitzel auf dem Teller, die Portionsgröße reicht völlig! Meine Freunde fangen alle an zu essen und eine liebe Freundin ist als erstes mit dem Essen fertig. Fast so als hätten wir einen Wettbewerb. Und kurz danach sagt sie auch, dass sie sich voll fühlt und gerade total müde wird. Die anderen essen langsamer. Ich brauche am längsten, habe aber meine Portion in Ruhe gegessen, richtig viel Genuß dabei gehabt, noch einige Reste meiner Freunde mit aufgegessen und fühle mich weder überfüllt, noch energielos oder sonstwie unwohl. Mir geht es gut. Ich bin mehr als satt, aber ohne drückende Begleiterscheinungen oder Unwohlsein. Ich hätte sicherlich noch etwas besser schmauen können, aber ich bin sehr zufrieden. Ganz nebenbei interessiert sich auch einer meiner Sitznachbarn für das, was ich da tue.</p>
<p><strong>Zusammenfassend </strong>kann ich sagen: ich bin vom Kauer zum Schmauer geworden. Manchmal in der Anfangszeit wünscht man sich zum &#8216;alten&#8217; Verhalten zurück, weil man um die Methode zu erlernen schon etwas länger braucht als üblich. Aber mit der Zeit wird man schneller und besser und vor allem kann das Essen (und auch das Trinken) richtig genießen. Auch die erwähnten Windbeutel oder andere leicht zu schluckende Nahrung kann man mit der Zeit mit richtig viel Genuß zu sich nehmen. Ich bin jetzt Dauerschmauer, allein schon weil ich weiß und fühle, welchen Unterschied &#8216;richtiges Kauen&#8217; bringt.</p>
<p>Vom &#8220;mal sehen, was hinter dieser Methode so steckt&#8221; zum begeisterten Schmauer; nicht weil ich es mir wegen der Buchbesprechung angewöhnt habe, sondern weil ich während des Testens die Vorteile dieses verschüttenten Talents &#8220;Schmauen&#8221; wiederentdeckt habe. Wir alle sind von Natur aus Schmauer, wenn man es uns nicht systematisch abtrainiert hätte. Also: back to the roots &#8211; Schmauen macht Appetit auf mehr.</p>
<p><strong>PS:</strong> Meine Schwägerin hat ebenfalls damit angefangen. Innerhalb von 3 Wochen hat sie 3 Kilo abgenommen, obwohl sie in dieser Zeit wieder Eis und Schokolade gegessen hat, was vorher einige Zeit nicht der Fall war. Auch jetzt ist sie immer noch sehr glücklich mit den Ergebnissen, schmaut weiter und hat ihre Schwester auch schon angesteckt. Sind wir nicht alle ein bißchen Schmauer?</p>
<p>Hier nochmal der Link zum Buch &#8220;<a title="Schilling - Kau dich gesund" href="http://www.sebastianschertel.de/empfiehlt/kau_dich_gesund" target="_blank">Kau dich gesund</a>&#8221; auf Amazon</p>
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		<title>Warum wir Network Marketing hassen</title>
		<link>http://www.sebastianschertel.de/erklart/warum-wir-network-marketing-hassen/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 19:28:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[erklärt]]></category>
		<category><![CDATA[Network Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Böser Titel. Wo ich doch selbst im Network Marketing involviert bin.
Ja, es ist eine tolle Vertriebsform. Die Idee dahinter ist spitze und das Modell auch erprobt und es funktioniert gut. Wenn da nur nicht die übereifrigen Networker wären, die einem jeden Nerv rauben. Ich meine mal so absolut jeden.
Wem ist das noch nicht passiert, dass [...]]]></description>
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<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/GrZxFnVP00M-CYJ4HDVrAeLap0c/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/GrZxFnVP00M-CYJ4HDVrAeLap0c/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
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<p>Ja, es ist eine tolle Vertriebsform. Die Idee dahinter ist spitze und das Modell auch erprobt und es funktioniert gut. Wenn da nur nicht die übereifrigen Networker wären, die einem jeden Nerv rauben. Ich meine mal so absolut jeden.</p>
<p>Wem ist das noch nicht passiert, dass ein Bekannter (oder ein Wildfremder) anruft und uns von einem wahnsinnig tollen, super interessanten, neuen und voll tollen Geschäft erzählen will. Er ist so begeistert, dass er glatt durch die Decke geht. Jedenfalls, wenn man die Person am anderen Ende der Leitung kennt, erkennt man sie in dem Telefongespräch nicht, weil sie nicht normal ist.<span id="more-231"></span>Gut, jedem Neuen im NWM (Network Marketing) wird ein Leitfaden an die Hand gegeben und Telefontrainings gemacht, wie man Freunde und Bekannte anruft und sie auf das Geschäft anspricht. Ist ja nichts dagegen zu sagen, jemandem die Sache vorstellen zu wollen. Und auch Aussagen auf diesen Schulungen wie &#8220;Stell dir vor, du hättest eine Pille gegen Krebs. Mit wem würdest du die teilen wollen? Natürlich mit deiner Familie und deinen besten Freunden.&#8221; etc. sind okay und geben einen ersten Anhaltspunkt, wem man das Geschäft vorstellen kann; schließlich soll man ja mit Menschen zusammenarbeiten, die man mag. (aber besser wäre es, wenn aus dem Geschäft eine Freundschaft erwächst und sich ein Geschäft nicht auf Freundschaft begründet)</p>
<p>Und auch Sprüche wie &#8220;wenn du bei deinen Bekannten anrufst, müssen die denken, ein Raumschiff wäre grad bei denen durchgerast, so musst du die mitreißen&#8221; wären legitim und sind es sicher auch irgendwo; wenn nicht viele Neulinge (und teilweise auch alte Hasen in der Branche) auf dieser Stufe stehenbleiben würden.</p>
<p>Allzu oft ist es doch so, dass diese Menschen uns dann im Gespräch all die guten, positiven Dinge erzählen, von Vorteilen und Vorzügen schwärmen und absolut begeistert sind. So begeistert, dass kritisches (nicht böswilliges) Nachfragen nicht kompetent, sondern aggressiv abgewehrt wird, mit Phrasen beantwortet, begründet auf Hören-Sagen.</p>
<p>Und dass diese überbegeisterten Neulinge nicht nur keine Fragen zulassen, die irgendein anderes als ein perfektes Bild am Unternehmen/den Produkten/den Führungskräften (ha-ha) lassen. (viele &#8220;Führungskräfte&#8221; verdienen die Bezeichnung nicht) Oder wenn man ein anderes Produkt aus derselben Sparte erwähnt mit dem man gute Erfahrungen gemacht hat, wird es oft mit &#8220;unseres ist besser, weil (nicht objektiv nachvollziehbare Begründung)&#8221; abgetan. Der Neuling lässt sich nicht auf Diskussionen ein, wird zum &#8220;Fachmann&#8221; für dieses Gebiet und weiß dann oft mehr, als ein echter Fachmann aus dem Gebiet, weil ja &#8220;die Firma&#8221; viel eher am Puls der Zeit ist. Das kann schon stimmen, dass die Firma tatsächlich ein besseres Produkt hat, Neuerungen schneller umsetzen kann und ein echter Fachmann manche Dinge nicht weiß; wenn man aber nicht offen und ohne aggressiv zu werden darüber sprechen kann, nerven diese Verkaufsversuche von Neulingen im NWM einfach tierisch.</p>
<p>Es geht ehrlich gesagt nicht nur um, und vor allem nicht gegen, Network Marketing, sondern auch um jeden Verkäufer, &#8220;Berater&#8221;, &#8220;Dienst-Leister&#8221; (wieviele, die sich so nennen, leisten denn wirklich Dienst am Kunden?) oder wie sie sich sonst so nennen. Es geht um jeden, der übereifrig versucht, etwas zu verkaufen, keine Argumente zulässt, zu keiner Diskussion fähig ist, Fragen nicht beantwortet (beantworten kann), blind auf Hören-Sagen vertraut und beleidigt ist, wenn man seine &#8220;Sache&#8221; nicht genauso schnell ebenso toll findet wie er. Solches Verhalten schadet der Branche, schadet jeder Branche und macht solche Menschen unbeliebt. Vor allem im Bekanntenkreis. Kein Wunder also, haben viele Verkäufer oder eben Network Marketer einen schlechten Ruf, eben weil sie sich übertrieben verhalten.</p>
<p>Übertriebenes Verhalten kann Angst machen, weil es anders als normal ist. Was gut sein kann, wenn eine sinnvolle Verhaltensänderung dahintersteckt. Aber übertriebenes Verhalten im Sinne von Hype für ein Produkt, eine Firma oder irgendetwas anderes macht unbeliebt und schadet dem Beteiligten.</p>
<p>Ich bin offen für jedes interessante Produkt und Geschäftsmodell, aber wenn jemand mit mir reden will, sollte er kompetent in der Sache sein. Und mich nicht zuschwallen oder mir unbedingt etwas verkaufen wollen. Man nennt das auch &#8220;Alligator-Technik&#8221;: keine Argumente, bei Fragen schnell genervt sein und zuschnappen. Wie steht&#8217;s um dich? Alligator oder echter Dienst-Leister?</p>
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		<item>
		<title>BNI – Business Network International</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 11:27:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[erklärt]]></category>
		<category><![CDATA[BNI]]></category>
		<category><![CDATA[BNI Bamberg]]></category>
		<category><![CDATA[BNI Coburg]]></category>
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		<category><![CDATA[BNI Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[BNI Schweinfurt]]></category>
		<category><![CDATA[BNI Würzburg]]></category>
		<category><![CDATA[Business Network International]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Dienstag, dem 8. September 2009, war ich eingeladen zu einem Frühstück von Business Network International. Vom besten Freund meines Bruders wurde mir vorgeschwärmt, wie toll dieses Netzwerk ist und wie viel Geschäft sich daraus ergibt. Als sind mein Bruder und ich an diesem Dienstag mit zum Frühstück gegangen.
Business Network International ist eine Vereinigung, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/u4mnqzGf3eCqlglo2cWLZCen1bM/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/u4mnqzGf3eCqlglo2cWLZCen1bM/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/u4mnqzGf3eCqlglo2cWLZCen1bM/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/u4mnqzGf3eCqlglo2cWLZCen1bM/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><p>Am Dienstag, dem 8. September 2009, war ich eingeladen zu einem Frühstück von Business Network International. Vom besten Freund meines Bruders wurde mir vorgeschwärmt, wie toll dieses Netzwerk ist und wie viel Geschäft sich daraus ergibt. Als sind mein Bruder und ich an diesem Dienstag mit zum Frühstück gegangen.</p>
<p>Business Network International ist eine Vereinigung, die es schon seit vielen Jahren gibt und aus den USA kommt. Es finden weltweite Gruppentreffen statt, so genannte Chapter. Diese laufen nach einem international festgelegten einheitlichen Zeitplan ab.<span id="more-217"></span>Die wichtigsten Punkte bei diesen Treffen sind immer folgende:</p>
<ol>
<li>jeder Teilnehmer erzählt in 60 Sekunden was er macht und welche Kunden er bis zur nächsten Woche sucht</li>
<li>jeder Teilnehmer erhält die Visitenkarten von allen anderen Teilnehmern</li>
<li>ein Teilnehmer darf innerhalb 10 Minuten ausführlicher über sein Geschäft berichten</li>
</ol>
<p>In der laufenden Woche kann man dann Empfehlungen aussprechen. Das muss man sich so vorstellen: man ist beim Kunden oder ein Kunde ist bei einem im Geschäft oder man trifft auf irgendeine Person, die Interesse an einer der Dienstleistungen der anderen Teilnehmer haben könnte. Man spricht eine Empfehlung aus und der Kunde bekommt sein Problem gelöst und unser &#8220;Kollege&#8221; bekommt einen neuen Kunden. Nachdem jeder Teilnehmer bei BNI dasselbe macht, bekommt man so im Monat immer mal wieder einige Empfehlungen.</p>
<p>Als Mitgliedsgebühr verlangt BNI 700 € jährlich netto, dazu eine Eintrittsgebühr von 150 € netto und wöchentliche Kosten für das Frühstück. Gerechnet am anderen Werbeformen ist BNI noch günstig. Allerdings muss jeder selbst entscheiden, ob dieses Netzwerk für ihn geeignet ist.</p>
<p>Nach diesem ersten Treffen ist mir ein passender Vergleich eingefallen: BNI ist im Grunde wie eine Studentenverbindung, nur dass hier nicht gesoffen sondern gefrühstückt wird.</p>
<p>Eine Studentenverbindung ist ebenfalls ein großes Kontaktnetzwerk. Der Mitgliedsbeitrag ist niedriger. Allerdings zahlt man hier eher mit seiner Gesundheit (saufen) und man hat kein Netzwerk von ausschließlich Geschäftsleuten. Ein guter Freund von mir hat Netzwerke wie BNI als Zusammenschluss wenig erfolgreicher Geschäftsleute beschrieben, die auf diese Art auf Neugeschäft hoffen.</p>
<p>Wie dem auch sei; jeder muss sich sein eigenes Bild von diesem Netzwerk machen. Ob ich beitrete, kann ich noch nicht sagen. Falls sich aber bis zum nächsten Frühstück für mich Neugeschäft im Wert von 4000 € ergibt, trete ich herzlich gerne bei.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nicht-Normal</title>
		<link>http://www.sebastianschertel.de/uber-sich/nicht-normal/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 20:57:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Normalität]]></category>
		<category><![CDATA[was ist normal]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin nicht normal. Das gebe ich offen zu (als ob man sich dafür schämen müsste!) und ich will auch nicht normal sein. Denn was heißt denn &#8216;normal&#8217; zu sein: doch nur, einer von vielen zu sein, einer aus der Masse. Denn nur was viele sind, ist &#8216;normal&#8217;. Und Normalität ist nicht gut in unserem [...]]]></description>
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<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/wYw12RGNGd5Vt__79D5OMbCh3kA/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/wYw12RGNGd5Vt__79D5OMbCh3kA/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/wYw12RGNGd5Vt__79D5OMbCh3kA/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/wYw12RGNGd5Vt__79D5OMbCh3kA/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><p>Ich bin nicht normal. Das gebe ich offen zu (als ob man sich dafür schämen müsste!) und ich will auch nicht normal sein. Denn was heißt denn &#8216;normal&#8217; zu sein: doch nur, einer von vielen zu sein, einer aus der Masse. Denn nur was viele sind, ist &#8216;normal&#8217;. Und Normalität ist nicht gut in unserem Leben und der Welt.</p>
<p>Betrachten wir einmal, was &#8216;normal&#8217; ist:<span id="more-228"></span></p>
<ul>
<li>Krieg irgendwo auf der Welt ist normal. Und wir nehmen es hin. Das ist auch normal.</li>
<li>Unfälle mit Toten sind normal. Das juckt uns nicht. Außer es trifft jemanden, den wir kennen. Auch diese Gleichgültigkeit ist normal.</li>
<li>Elend ist normal</li>
<li>scheinbar sind sogar schon Vergewaltigungen normal &#8211; wir nehmen hin, dass sie passieren und denken uns vielleicht noch &#8220;die arme Frau&#8221;&#8230; aber mehr auch nicht</li>
<li>Kindsmißbrauch ist schon normal, ebenso Kinderpornografie. Wir hören verstärkt von Tätern, egal aus welchen gesellschaftlichen, politischen oder beruflichen Schichten. Auch Polizisten sind pädophil. Und während diese Neigung sogar natürlich ist, ist es Kindesmißbrauch oder erzwungene Kinderpornografie nicht. Aber wir nehmen auch diese Fälle schon als normal hin.</li>
<li>viele Arbeitslose sind normal &#8211; wir sind nicht mehr entsetzt sondern daran gewöhnt</li>
<li>unsere perspektivenlose Jugend, die sich nicht anders zu helfen oder auszudrücken weiß als mit übertriebenen Versuchen, auf sich aufmerksam zu machen, sich irgendwie zu definieren und einen Weg zu finden und dabei auf Sex mit allen möglichen Partnern in immer früherem Alter und Saufgelagen, Komasaufen oder anderen Dingen zurückgreift ist für uns normal geworden.</li>
<li>dass uns Eltern, Ausbilder, Erzieher, Lehrer, Politiker etc. keine Vorbilder mehr sind und uns Leitmotive und Tugenden verloren gehen ist normal</li>
<li>dass Millionen Menschen in anderen Ländern an Hunger, Krankheit etc. sterben ist normal</li>
<li>dass wir jedes Jahr Unmengen an Lebensmitteln wegwerfen und uns mehr Gedanken über das Unwort des Jahres als über diese Verschwendung machen, ist normal.</li>
<li>dass wir Tierversuche dulden ist normal</li>
<li>dass Tiere unglaubliche Qualen erleiden müssen, bei der Aufzucht und Schlachtung, nur damit des Menschen Verlangen nach möglichst viel billigem Fleisch gestillt wird, ist normal</li>
<li>dass unsere Krematorien mit Spezialfiltern ausgestattet sind, weil ein verbrennender Mensch mit soviel Schwermetallen und Giftstoffen belastet ist, ist normal</li>
<li>dass wir immer kränker werden, immer früher Krankheit entwickeln, obwohl wir immer mehr und bessere Ärzte und Medikamente vorgesetzt bekommen, ist normal</li>
<li>dass unser Volk lahmt, dass es gelähmt ist, paralysiert und keiner mehr Aufbruchstimmung verbreitet, ist normal</li>
<li>dass kein Mensch mehr echtes Interesse an Politik und den Wahlen hat, ist normal</li>
<li>dass unser Bildungssystem selbst eine Krankheit und schon seit Jahrzehnten nicht mehr zeitgemäß ist, ist normal</li>
<li><strong>und so vieles was man noch schreiben könnte mehr</strong></li>
</ul>
<p>Ich bin nicht normal. Und will es auch nicht sein. Ich gebe mich nicht zufrieden mit Krankheit, Armut, Elend, Interessen- und Perspektivenlosigkeit, mit Mißbrauch, Krieg, Tod, Hunger und Quälerei. Ich bin aber nicht <strong>gegen </strong>diese Dinge, ich bin <strong>für </strong>die Alternative. Denn es ist auch normal, gegen etwas zu sein, anstatt für etwas anderes, besseres.</p>
<p>Ich setze mich dafür ein, dass die Dinge nicht-normal werden. Dass wir einander besser verstehen lernen, dass wir uns als Gemeinschaft verstehen, unabhängig von Landesgrenzen, Ethnizität, Neigung und Interessen. Wir haben einen Planeten auf dem nur Menschen leben. Egal wie sie aussehen, was sie glauben, mit wem sie schlafen, was sie zum Frühstück essen. Egal.</p>
<p>Ich wirke mit, dass wir eine bessere Welt bekommen, indem ich weder Krankheit noch Vergewaltigung (eines der schlimmsten Verbrechen überhaupt), noch Quälerei, Missbrauch etc. als normal ansehen werde. Ich werde diese Dinge immer als etwas ansehen, was wir nicht akzeptieren dürfen. Dinge, die wir ändern können. Die wir ändern werden. Es ist unsere Generation, die etwas ändern wird. Und die ein Beispiel liefern muss für die, die nach uns kommen. Ich lasse diese Welt nicht einfach zurück, ich werde etwas ändern. Ich setze mich <strong>für </strong>etwas ein.</p>
<p>Für eine bessere gemeinsame Welt. Wo dann wieder Gesundheit, Glück, Lebensfreude, Freude an der Arbeit, Spaß, genug zu Essen und noch andere Dinge wieder als &#8216;normal&#8217; gelten. Diese Normalität für jeden strebe ich mit an. Und auch du kannst deinen Teil dazu beitragen.</p>
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		<title>Sarah</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 19:47:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Besondere-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Sarah C. K. P. ist einer der beiden Menschen, denen ich am meisten zu verdanken habe. Ihr verdanke ich meine gute Laune, die Zuversicht, mein Dauergrinsen und Gut-drauf-sein und noch viel mehr. Das alles hatte ich nicht, bevor ich sie kennenlernte.
Alles fing an auf einer Party in einem Nachbarort. Eine Freundin hatte mich eingeladen und [...]]]></description>
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<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/868UDbyt1SUbvFQiKRdW7BlK-Y4/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/868UDbyt1SUbvFQiKRdW7BlK-Y4/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/868UDbyt1SUbvFQiKRdW7BlK-Y4/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/868UDbyt1SUbvFQiKRdW7BlK-Y4/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><p>Sarah C. K. P. ist einer der beiden Menschen, denen ich am meisten zu verdanken habe. Ihr verdanke ich meine gute Laune, die Zuversicht, mein Dauergrinsen und Gut-drauf-sein und noch viel mehr. Das alles hatte ich nicht, bevor ich sie kennenlernte.</p>
<p>Alles fing an auf einer Party in einem Nachbarort. Eine Freundin hatte mich eingeladen und es waren ca&#8230; hm.. 50 Leute anwesend. Als ich (zusammen mit einer Freundin) ankam war alles schon in vollem Gange und bis auf die Gastgeberin kannte ich niemanden. Aber direkt als ich durch den Garten auf die Veranda kam wurden zwei Plätze in der Hollywoodschaukel frei. Also haben ich und meine Begleitung uns hineingesetzt und ich hab mit den beiden Leuten im Stuhl rechts von mir und mir gegenüber einfach zu quatschen angefangen.<span id="more-221"></span>Die Person mir gegenüber war Sarah. Ein hübsches blondes Mädchen, etwas jünger als ich und mit einer wahnsinnig guten Ausstrahlung. Ein gewinnendes Lächeln und ein freundliches Wesen; man findet sie vom ersten Augenblick an sympathisch.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-224" style="border: 5px solid white;" title="Sarah" src="http://www.sebastianschertel.de/wp-content/uploads/2009/09/sarah.JPG" alt=" Sarah" width="199" height="316" />Im Verlauf der Party und des abends lernten wir uns näher kennen, quatschten, lachten viel, schauten witzige Sachen am Computer an und sprachen auch über weitere Themen, die normal nicht auf einer Party an der Tagesordnung sind und ehe wir uns versahen waren wir zu viert (die Besetzung vom Anfang) in der Küche und unterhielten uns da mit allerhand Leuten.</p>
<p>Nach und nach bei den Gesprächen gingen immer mehr Leute schlafen und schlossen die Türen zur Küche, so dass am Schluß bloß noch wir vier wach waren &#8211; und nichts zum draufliegen hatten. Aber Sarah, entschlossen wie sie nun einmal ist, holte von draußen Sitzunterlagen, mit denen wir es uns auf dem Boden bequem machten. Es folgte eine angenehme Massage-Session bei der man richtig entspannen konnte. Eventually we all went to bed.</p>
<p>Am nächsten morgen waren wir alle immer noch gut drauf und die Gäste verließen nach und nach das Haus. Sarah musste zum Bahnhof und ich bot mich an, sie hinzufahren. (Ja, ich wollte noch mehr Zeit mit ihr verbringen)</p>
<p>Wir machten einen kurzen Abstecher zu mir nach Hause, weil wir auf dem Weg zum Bahnhof durch meinen Ort mussten. Zumindest war das damals die kürzeste Route die ich kannte. Dort unterhielten wir uns noch etwas über Musik bis ich sie zum Bahnhof fahren musste. Sie ging aber nicht, ohne mich noch zum W.A.T. nach Würzburg einzuladen (und meine weibliche Begleitung, die aber nicht mitkam).</p>
<p>Bereits gut aufgeladen von dem Wochenende rief mich Sarah am Folgetag an, um mir mitzuteilen, dass das Wat schon am darauffolgenden Wochenende sei. Was nur als kurze Info gedacht war, dehnte sich zu einem einstündigen Telefongespräch aus. Wie ich danach erfuhr hatten wir auch im genau richtigen Moment Schluß gemacht, weil kurz danach ihre Mutter nach Hause kam und wir die Zeit also exakt abgepaßt hatten.</p>
<p>Wir verabredeten, dass ich einen Tag früher, also bereits am Freitag zu ihr nach Würzburg käme. So fuhr ich dann bereits Freitag zu ihr hoch, fand sogar (Navi gab es damals noch nicht) auf Anhieb zu ihrem Haus (tolles Design!) und lernte ihre Familie kennen. Und ich muss sagen: sie hat eine tolle Mutter und tolle (jüngere) Geschwister.</p>
<p>Wir holten ihren Bruder, der zu dem Zeitpunkt als ich ankam gerade beim Fußballtraining war, mit dem Auto ab. Eine lustige Szene: als ich und Sarah ihn abholten, fragte ein anderes Kind, ob wir seine Eltern wären.</p>
<p>Wir verbrachten den Freitag zusammen mit ihrer Familie in ihrem (wie ich finde) tollen Haus und spielten, lachten, hatten Spaß. Vor allem aber hatten Sarah und ich viel zu reden; ihr Zimmer war direkt im Eingangsbereich, eigentlich ein Gästezimmer und mit eigener Dusche und WC ausgestattet (ich hab 50 Euro unter ihrem Bett gefunden &#8211; und ihr natürlich gegeben) und ihre Geschwister versuchten ständig, ins Zimmer zu kommen. Herrliche Zeit.</p>
<p>Abends gingen wir zusammen ins Kino mit Merlin (der heißt wirklich so), Christiane, Conny und Sylvie. 4 Mädels, zwei Kerle und er war mit seiner Freundin da. ^^ Im Kino saß ich neben Sylvie, wie sich herausstellte, kannten wir zwei uns sogar schon länger. Zufälle gibt&#8217;s im Leben. Nach dem Film gingen wir noch zum McDonalds in der Innenstadt (der heute ein KFC ist) und unterhielten uns gut. D.h. ich mich mit Merlin und die Mädels sich untereinander. Hier lernte ich bereits einige kennen, die ich am nächsten Tag noch richtig kennenlernen sollte.</p>
<p>Es passierte noch viel mehr an diesem Tag/abend und es war sehr lustig und hätte ewig so weitergehen können. Aber irgendwann sind Sarah und ich dann doch schlafen gegangen und am nächsten morgen wollten wir ewig nicht aus dem Bett raus &#8211; Sarahs Mutter hatte uns schon &#8216;verwarnt&#8217;. Der Vormittag, bis wir losfuhren um die anderen abzuholen, gestaltete sich mit Gesprächen und Schachspielen gegen Sarahs kleinen Bruder. In dem Augenblick als sie sagte, wir müssten endlich los meinte ich noch &#8220;Ja, warte, noch einen Zug. äääh&#8230; Schachmatt.&#8221; Aufgestanden und los.</p>
<p>Wir fuhren zum Bahnhof, Treffpunkt wie immer am Stein. Ich packte Sylvie und Marina mit ein und in Fahrgemeinschaften ging es dann nach Marktheidenfeld, wo das (9te) Wat bei Floh stattfinden sollte. Dort lernte ich auch den Rest der Gang kennen: Patrick, Anja, Boris, Martin, Ingrun und wer mir noch so grade nicht einfällt. (sorry!)</p>
<p>Das Wat geht immer über Nacht und wir schauten Filme und Serien, spielten Spiele, haben Enten geköpft (Sarah), uns mit Kondenswasser das Hemd versaut (Sarah), über Zeug und die Bundeswehr gequatscht (ich und Floh), neue Leute kennengelernt, uns gut unterhalten, riesig Spaß und einfach nur die beste Zeit gehabt. Es war echt toll!</p>
<p>Am Sonntag wieder &#8216;nach Hause&#8217; (zu Sarah) gefahren wollte ich ursprünglich noch einen Bekannten aus der Umgebung besuchen. Der lag allerdings mit Kreuzschmerzen im Krankenhaus und so&#8230; blieb ich noch einen Tag länger. Ich schuldete Sarah noch eine ausgedehnte Rückenmassage, die ich ihr an dem Abend geben konnte. Es war wunderschön, sich mit ihr zu unterhalten, die Zeit zu verbringen und einfach nur die Nähe zu genießen. Wir sind am ersten Tag nicht vor Sonnenaufgang in die Weinberge gelaufen, um den Sonnenaufgang zu bewundern und auch am Montagmorgen nicht. Stattdessen genossen wir die wundervolle Zeit zu zweit.</p>
<p>Um das richtig zu verstehen: es ist nichts zwischen uns passiert, was man nach all dem Gelesenen bisher vermuten könnte! Es war vielmehr so, dass durch ihre Art, ihre ständige gute Laune, diese unglaubliche Fröhlichkeit, die sie ausstrahlte, durch ihre positive Einstellung, das ständige lebensfrohe überschwengliche Lächeln und diese gefühlte Art der Zuneigung und Liebe, die sie für so vieles zu haben schien und sich auf mich übertrug bei mir ein Licht angeknipst wurde. Ein spezielles Licht. Ein Licht, das bis heute nicht mehr ausgegangen ist. Ein Licht, das mir meine gute Laune und Fröhlichkeit gab, mich an das Gute im Menschen glauben lässt, mich die anderen Menschen annehmen lässt, so wie sie sind und ein Licht, dass Liebe und Güte ausstrahlt.</p>
<p>Ich verdanke es Sarah allein, dass ich noch heute jeden Tag mit einem Lächeln aufstehe, in glücklicher Erinnerung schwelge, wenn ich an diese 4 gemeinsamen Tage zurückdenke und meinen Mitmenschen helfe, mehr aus ihrem Leben zu machen. Dank Sarah konnte ich mehr aus meinem Leben machen &#8211; sie hat an mich geglaubt und mir Kraft, Energie und Liebe geschenkt. (nicht <strong>diese </strong>Liebe, sondern Liebe eben) Nur durch sie habe ich soviel mitgenommen, soviel bekommen, was ich heute weitergeben kann und was mein Leben noch heute beeinflusst.</p>
<p>Ja, sie ist wahrlich einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben und ich verdanke ihr viel. Sehr viel. Ich bin ihr unendlich dankbar. Sie hat mir meine Energie, meine (Lebens)Freude, meine innere Kraft und positive Einstellung geschenkt. Ich bin dankbar, dass ich sie kennenlernen durfte. Sie ist etwas besonderes und ich kann wahrscheinlich nie ausgleichen, was sie für mich getan hat.</p>
<p>Ich danke dir Sarah für diese fantastische Zeit. Ich wünsche dir nur das Beste im Leben und jedem anderen Menschen, dass er so jemanden wie dir begegnet.</p>
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