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        <title>3vor10</title>
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        <description>Die tägliche Wissenschaftsrundschau auf Scienceblogs.de</description>
        <language>de</language>
        <copyright>Copyright 2012</copyright>
        <lastBuildDate>Wed, 19 Aug 2009 09:57:00 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Manipulation von DNA-Spuren, Solarkraftwerke im Weltall, Sommerkurs Wissenschaftskommunikation</title>
            <description><![CDATA[
     <p><img title="Sommerpause, Bildquelle: stock.xchng, User: svaziphil" alt="Sonnenschirm.jpg" src="http://www.scienceblogs.de/3vor10/Sonnenschirm.jpg" width="80" height="64" class="mt-image-right" style="float: right; margin: 0 0 6px 8px;" />3vor10 geht in eine kleine Sommerpause. Ab der zweiten Septemberwoche gibt es an gewohnter Stelle neue Lese-Empfehlungen aus der weiten Welt der Wissenschaft...</p>

<p>--</p>

<p>1. <strong><a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/101/484536/text/">Fälschung von DNA-Spuren</a></strong></p>
<p>Wenn es um die Aufklärung von Straftaten geht, dann hat man - so gewinnt man den Eindruck - in den letzten Jahren den heiligen Gral gefunden: die DNA-Spurensicherung und den Abgleich der DNA-Profile. Wer als Tatverdächtiger vor Gericht steht und dessen DNA-Spuren am Tatort gefunden wurden, der hat ganz schlechte Karten. Doch israelische Wissenschaftler haben jetzt gezeigt, wie leicht es ist, auch falsche DNA-Fährten zu legen. Nach Angaben der Forscher genügen einige Semester Biologiestudium, um beliebig DNA in Blut- oder Speichelproben einzuschmuggeln und dann am Tatort zu verteilen. </p>
<p>Ist das der Super-GAU der modernen Kriminalistik, wenn DNA-Spurren so leicht zu manipulieren sind?</p><p><em>"Wissenschaftler in Israel haben gezeigt, dass es möglich ist, DNA-Spuren zu fälschen. Damit erschüttern sie die Glaubwürdigkeit eines Beweisinstruments, das bei der Aufklärung von Verbrechen als äußerst aussagekräftig angesehen wird."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/101/484536/text/">[B. Galaktionow | Süddeutsche Zeitung]</a></p>

<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>2. <strong><a href="http://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article4327885/Sonne-soll-bereits-im-Weltall-angezapft-werden.html">Sonne soll bereits im Weltall angezapft werden</a></strong></p>
<p>Antworten zur Lösung unserer Energieprobleme suchen wir - naheliegenderweise - auf der Erde. Wir verfeuern fossile Brennstoffe oder experimentieren mit Alternativen wie Wind, Sonne oder Wasser. Doch ist die Lösung vielleicht gar nicht direkt auf der Erde zu finden? Es gibt Forscher, die im Weltall eine Solarfarm errichten möchten. In etwa 36.000 Kilometer Entfernung sollen Satelliten riesige Solarsegel aufspannen...</p>
<p>Sind solche ehrgeizig-futuristischen Konzepte über halbwegs realistisch? </p>
<p><em>" Die Kraft der Sonne soll dort gebündelt werden, wo sie am stärksten ist: im Weltall. Riesige Solarsegel in der Umlaufbahn sollen die Energie in Form von Mikrowellen auf die Erde beamen. Das Wetter spielt da keine Rolle. Die Technik ist inzwischen so ausgereift, dass sie schon morgen starten könnte."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article4327885/Sonne-soll-bereits-im-Weltall-angezapft-werden.html">[Guido Meyer | Welt]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>3. <b><a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/gute-stube/allgemein/2009-08-05/wissenschaftskommunikation-schreibtipps-chefredakteur">Wissenschaftskommunikation: Schreibtipps vom Chefredakteur</a></b></p>
<p>Während es hier bei 3vor10 einige Tage ruhiger werden wird, gibt es natürlich andernorts spannende Texte: Carsten Könneker von den SciLogs (und Chefredakteur von "Gehirn&Geist" und "epoc") hat einen interessanten Sommerkurs mit Tipps, Tricks und Anmerkungen zur Wissenschaftskommunikation gestartet.</p><p>In insgesamt 23 Kapiteln plaudert Carsten aus dem Nähkästchen eines Chefredakteurs. Da geht es um die verschiedenen journalistischen Formate (oder: <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/gute-stube/allgemein/2009-08-07/mediale-formen-wissenschaftskommunikation">mediale Formen</a>) , die <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/gute-stube/allgemein/2009-08-11/zielgruppe-wissenschaftskommunikation">Zielgruppe</a> und vieles mehr.</p>
<p><em>"Nachdem ich anlässlich des Bologna-Bloggewitters zuletzt 10 Gedankenanstöße für bessere Wissenschaftskommunikation vorgebracht habe, wurde ich gleich von mehreren netten Menschen gebeten, doch einmal ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern und „Insiderwissen" in Sachen Wissenschaftskommunikation zu streuen.."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/gute-stube/allgemein/2009-08-05/wissenschaftskommunikation-schreibtipps-chefredakteur">[Carsten Könneker | Gute Stube / SciLogs]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p><small>Bei <a href="http://www.scienceblogs.de/3vor10/">3vor10</a> gibt es jeden Tag, von montags bis freitags, drei ausgewählte Links zu Artikeln in wissenschaftlichen Blogs und Nachrichtenportalen.<br />
</small></p>
     <hr />

<a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"><img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /></a>


   ]]></description>
            <link>http://feedproxy.google.com/~r/ScienceBlogs/3vor10/~3/4P4GPMYYgx8/manipulation-von-dnaspuren-solarkraftwerke-im-weltall-sommerkurs-wissenschaftskommunikation.php</link>
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Technik</category>
            
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">DNA</category>
            
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Kriminalistik</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Solarenergie</category>
            
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Wissenschaftskommunikation</category>
            
            <pubDate>Wed, 19 Aug 2009 09:57:00 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Medizinisches Ghost-Writing, Sozialer Chamäleoneffekt, Dopamin als Gehirn-Doping</title>
            <description><![CDATA[
     <p>1. <strong><a href="http://gesundheit.blogger.de/stories/1467135/">Die Geister, die ich rief</a></strong></p>
<p>In der Medizin gelten andere Regeln, als in anderen wissenschaftlichen Disziplinen. Das beginnt bei den Anforderungen an medizinische Doktorarbeiten und reicht bis zur Publikationspraxis. Wenn es etwa um (große) klinische Studien geht, dann haben die Gepflogenheiten im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Ergebnisse fast gar nichts mehr mit den Standards anderer Wissenschaften zu tun. Denn die verantwortlichen (Chef-)Ärzte haben üblicherweise weder Zeit, noch Lust, um die Studienergebnisse in die Form einer sauberen Publikation zu bringen.</p><p>Das erledigen inzwischen häufig medizinische Ghost-Writer in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Pharmaunternehmen. Die renommierten Mediziner setzen am Ende lediglich ihren Namen unter den Fachartikel. Ist diese im Blog "Stationäre Aufnahme" skizzierte Praxis ein Zerrbild?</p><p><em>"Es gibt einen ganzen Berufsstand der Ghostwriter: Medical Writer. Ohne diese geht es nicht in der medizinischen Forschung. Die tausende Seiten Studienberichte, Zulassungsdossiers, und andere Fachinformationen müssen von jemanden geschrieben werden. Da hat sich eine hochprofessionelle und -qualifizierte Dienstleistungsbranche entwickelt. Die Grenze zum Abfassen von wissenschaftlichen Artikeln, bei denen ein Dritter nur noch seinen Namen drüber setzt ist nur schmal. Sie wird umso öfter übersprungen, je mehr die "Publication Strategy" Teil des Marketings ist. Heute mehr noch als früher.."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://gesundheit.blogger.de/stories/1467135/">[strappato | Stationäre Aufnahme]</a></p>

<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>2. <strong><a href="http://www.faz.net/s/Rub268AB64801534CF288DF93BB89F2D797/Doc~ED491C90835554553A3DAD046B62DF669~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Kleine Gesten erhalten die Freundschaft</a></strong></p>
<p>Bei frisch verliebten Pärchen fällt es manchmal besonders auf, daß sich die beiden Partner in ihrem Verhalten nachahmen, daß sie gegenseitig Gesten imitieren und teilweise die Marotten das anderen übernehmen. Das kommt nicht von ungefähr: bei Menschen, die wir sympathisch finden, versuchen wir unwillkürlich unser Verhalten ein klein wenig an unser Gegenüber anzupassen. Das kann der Sprachrhythmus sein oder Elemente der Mimik. Verhaltensforscher haben jetzt in Studien mit Menschenaffen festgestellt, welche enorme Bedeutung dieser Nachahmungseffekt hat. </p>
<p><em>"Man hätte ja gern mal gesehen, wie sich seriöse Wissenschaftler zum Affen machen. Wie sie mit den Fingern in den Löchern eines kleinen Plastikballs herumprokeln, nur weil ihnen das ein kleiner Kapuzineraffe im Käfig vormacht. Aber Videos stellte Science leider nicht zur Verfügung, als das Magazin am Freitag eine Studie über die Wirkung des Nachgeäfftwerdens veröffentlichte."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.faz.net/s/Rub268AB64801534CF288DF93BB89F2D797/Doc~ED491C90835554553A3DAD046B62DF669~ATpl~Ecommon~Scontent.html">[Georg Rüschemeyer | FAZ]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>3. <b><a href="http://derstandard.at/fs//1250003532627/Belohnung-beschleunigt-das-Gehirn">Belohnung beschleunigt das Gehirn</a></b></p>
<p>Schon mehrmals haben Hirnforscher die neuronale Reaktionsgeschwindigkeit auf "neue" Informationen untersucht und vermessen. Dazu wurden den Probanden bekannte oder unbekannte Fotos vorgelegt. Dabei stellte man fest, daß es etwa 200 Millisekunden dauert, bis das Gehirn hier den Unterschied feststellt. Das Irritierende: wenn man den Versuch mit Menschenaffen wiederholte, so zeigte sich, daß diese schneller reagierten. Schon nach 85 Millisekunden ist den Affen die Differenz zwischen alt und neu klar.</p>
<p>Nun haben Forscher aus Magedeburg und London die Versuche wiederholt und bemerkt, daß das Untersuchungsdesign für diesen Effekt verantwortlich ist. Wenn man den menschlichen Probanden eine Belohnung in Aussicht stellt, reagiert das Gehirn genauso schnell, wie das der Menschenaffen...</p>
<p><em>"Das menschliche Gehirn braucht nicht 200, sondern bloß 85 Millisekunden, um bei eintreffender Information den Unterschied zwischen "bekannt" oder "neu" festzustellen. Das entdeckten Psychologen und Neurologen der Universitäten Magdeburg und London. In der Zeitschrift "Current Biology" korrigieren sie bisherige Studien, die den Menschen stets eine mehr als doppelt so langsame Unterscheidungsfähigkeit als Menschenaffen bescheinigt hatten."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://derstandard.at/fs//1250003532627/Belohnung-beschleunigt-das-Gehirn">[Der Standard]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p><small>Bei <a href="http://www.scienceblogs.de/3vor10/">3vor10</a> gibt es jeden Tag, von montags bis freitags, drei ausgewählte Links zu Artikeln in wissenschaftlichen Blogs und Nachrichtenportalen.<br />
</small></p>
     <hr />

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   ]]></description>
            <link>http://feedproxy.google.com/~r/ScienceBlogs/3vor10/~3/U8gy0OCEP_w/medizinisches-ghost-writing-sozialer-chamaleoneffekt-dopamin-als-gehirn-doping.php</link>
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Dopamin</category>
            
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            <pubDate>Tue, 18 Aug 2009 09:57:00 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Paradigmenwechsel in der Allergieforschung?, Schädliche Antioxidantien?, Kleinere Vögel durch Klimawandel?</title>
            <description><![CDATA[
     <p>1. <strong><a href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~ED0B78B84D10E4DC8A9017B23C60225F1~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Frühzeitig an Allergene gewöhnen</a></strong></p>
<p>Allergien stellen die Medizin leider immer noch vor viele Rätsel. Das betrifft die Therapie, wie auch auch das grundlegende Verständnis der Mechanismen der Allergieentstehung. Nun deutet sich hier ein kleiner Paradigmenwechsel an: lange Zeit war man davon ausgegangen, daß schwangere und stillende Mütter einige allergieauslösende Lebensmittel (Eier, Nüsse, Fische u.ä.) meiden sollten, wenn sie ihren Kindern Allergien ersparen wollen. </p>
<p>Nun zeigen neuere Studien, daß das Gegenteil der Fall ist. Der frühe Kontakt mit potentiellen Nahrungsmittelallergenen hat allerlei positive Effekte...</p><p><em>"Wer so früh wie möglich von Allergie auslösenden Lebensmitteln ferngehalten wird, der hat später im Leben weniger Allergien zu befürchten. Schwangere und stillende Mütter, so hieß es über lange Zeit, sollten beispielsweise Erdnüsse, Fisch und Eier meiden und sie auch ihren Kindern im ersten Lebensjahr vorenthalten, damit diese später seltener unter Allergien gegen die Nahrungsmittel leiden. Die Empfehlung galt insbesondere für Familien, in denen bereits ein hohes Allergierisiko bekannt war. Jetzt soll das Gegenteil wahr sein.."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~ED0B78B84D10E4DC8A9017B23C60225F1~ATpl~Ecommon~Scontent.html">[Martina Lenze-Schulte | FAZ]</a></p>

<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>2. <strong><a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/abgefischt/biochemie-und-molekularbiologie/2009-08-14/sch-dliche-antioxidantien">Schädliche Antioxidantien</a></strong></p>
<p>Die Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln haben in den letzten Jahren mit großem Erfolg den fabelhaften Ruf von Vitaminen und Antioxidantien gefestigt. Als "Radikalfänger" werden die Stoffe beworben und scheinbar ist die Logik ganz einfach: "freie Radikale" sind böse, Antioxidantien sind gut. </p>
<p>Daß diese Rechnung nicht aufgeht, <a href="http://www.scienceblogs.de/echolot/2009/05/der-vitaminmythos-uber-positiven-oxidativen-stress-und-die-negativen-effekte-von-antioxidantien.php">wurde bereits hier bei ScienceBlogs beschrieben</a>. Nun skizziert auch Lars Fischer nochmal, weshalb die Stoffwechselvorgänge deutlich komplizierter sind und zuviel antioxidative Vitalstoffe sogar schaden können...</p>
<p><em>"Wenn's um die Gesundheit geht, ist den Deutschen nichts zu teuer. Anderthalb Milliarden Euro (geschätzt) werden hierzulande allein für Nahrungsergänzungsmittel ausgegeben. Diese "Vitalstoffe" - so heißen Vitamine, Spurenelemente und dergleichen Zeug im Marketing-Jargon - sind, suggerieren zumindest Werbung, Massenmedien und myriaden Internetseiten, in der täglichen Nahrung viel zu wenig enthalten. Deswegen sollten auch gesunde Menschen sich zusätzlich Pillen voller Vitalstoffe reinpfeifen, damit es ihnen wohl ergehe und sie lange leben auf Erden.."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/abgefischt/biochemie-und-molekularbiologie/2009-08-14/sch-dliche-antioxidantien">[Lars Fischer | Abgefischt]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>3. <b><a href="http://derstandard.at/fs//1250003493593/Australiens-Voegel-werden-kleiner">Australiens Vögel werden kleiner </a></b></p>
<p>Biologen in Australien haben eine interessante Feststellung gemacht: die Vögel in Down Under sind in den letzten Jahrzehnten immer kleiner geworden. Es erscheint recht offensichtlich, daß dies auf veränderte Umweltbedingungen zurückzuführen ist - möglicherweise ist das eine Anpassung an die Klimaerwärmung?</p>
<p><em>"Vögel in Australien haben einer Studie zufolge im Lauf des vergangenen Jahrhunderts an Größe verloren. Ein Vergleich von acht Vogelarten habe gezeigt, dass die heutigen Tiere bis zu vier Prozent kleiner als ihre Vorfahren seien, sagte Janet Gardner von der Australischen Nationaluniversität (ANU) in Canberra."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://derstandard.at/fs//1250003493593/Australiens-Voegel-werden-kleiner">[Der Standard]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p><small>Bei <a href="http://www.scienceblogs.de/3vor10/">3vor10</a> gibt es jeden Tag, von montags bis freitags, drei ausgewählte Links zu Artikeln in wissenschaftlichen Blogs und Nachrichtenportalen.<br />
</small></p>
     <hr />

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   ]]></description>
            <link>http://feedproxy.google.com/~r/ScienceBlogs/3vor10/~3/IOLBBYzNy7g/paradigmenwechsel-in-der-allergieforschung-schadliche-antioxidantien-kleinere-vogel-durch-klimawandel.php</link>
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            <pubDate>Mon, 17 Aug 2009 09:57:00 +0100</pubDate>
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            <title>Seifenblasen-Forschung, Kurzschläfer-Gen, Sprache der Mimik</title>
            <description><![CDATA[
     <p>1. <strong><a href="http://derstandard.at/fs//1250003469788/Zerplatzen-von-Seifenblasen-entschluesselt">Zerplatzen von Seifenblasen entschlüsselt</a></strong></p>
<p>Wenn sich Wissenschaftler mit Seifenblasen beschäftigen, dann ist das nicht der wiedererwachte Spieltrieb und geschieht nicht ohne Hintergedanken. Und so haben französische Forscher anhand ihrer Seifenblasen-Studien einige interessante Erkenntnisse gewonnen: erstens konnten sie zeigen, daß die Haut der Seifenblase direkt vorm Zerplatzen wie eine Fahne im Wind flattert und zweites stellten sie fest, daß die Lebensdauer einer Seifenblase vor allem von der Dichte des Umgebungsmediums abhängt.</p>
<p>Aber die Forschungsergebnisse sollen - so die Hoffnung der Wissenschaftler - nicht nur alle künftigen Seifenblasenkünstler mit Wissen bereichern; auch für die Klimaforschung könnten die Erkenntnisse hilfreich sein...</p><p><em>"Seifenblasen besitzen eine fließende, schillernde Hülle, die mit der Zeit dünner wird, zerplatzt und sich in Sprühregen auflöst. Was vor dem Zerplatzen genau passiert, schildern Physiker der Universität Aix-Marseille in der Zeitschrift "Physical Review Letters". Dank der präzisen Beobachtung mit Hochgeschwindigkeits-Kameras, die 25.000 Bilder pro Sekunde schießen, konnten sie zeigen, dass die Haut der Seifenblase vor ihrem Bersten wie eine Fahne im Wind flattert. Diese Erkenntnis bietet auch eine Erklärung, wie Aerosole in der Atmosphäre entstehen."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://derstandard.at/fs//1250003469788/Zerplatzen-von-Seifenblasen-entschluesselt">[Der Standard]</a></p>

<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>2. <strong><a href="http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article4315764/Putzmunter-nach-sechs-Stunden-Schlaf.html">Putzmunter nach sechs Stunden Schlaf</a></strong></p>
<p>Keine Regel ohne Ausnahme! Das gilt auch für die Schlafdauer. Üblicherweise geht man davon aus, daß man durchschnittlich sieben bis acht Stunden schlafen sollte - wer weniger schläft, ist nicht ausgeruht. Es gibt aber auch Menschen, die mit etwa 6 Stunden Schlaf pro Nacht auskommen. Und dennoch voller Energie in den Tag starten. </p>
<p>Nun sind Genetiker diesem Rätsel auf die Spur gekommen. Die Antwort liegt in den Genen. Eine Mutation auf Gen DEC2 kennzeichnet die Kurzschläfer - etwa ein Prozent der Bevölkerung (so die Schätzungen) haben dieses Kurzschläfergen...</p>
<p><em>"Wer zwei Stunden weniger Schlaf braucht als die Mehrheit der Mitmenschen, hat - wie etwa Wendeling Wiedeking - mehr Zeit für Arbeit oder Freizeit. Wenn Sie stets nach sechs Stunden putzmunter aus den Federn steigen, gehören Sie zu jenem einen Prozent der Bevölkerung mit einer Mutation im Erbgut."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article4315764/Putzmunter-nach-sechs-Stunden-Schlaf.html">[Elke Bodderas | Die Welt]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>3. <b><a href="http://science.orf.at/science/news/156540">Auch die Mimik kennt Sprachbarrieren</a> </b></p>
<p>Wer glaubt, daß Mißverständnisse zwischen Personen verschiedener Sprachräume allein aufgrund der fehlenden gemeinsamen Lautsprache zustande kommen, der irrt. Psychologen von der Uni Glasgow haben festgestellt, daß auch das "Lesen" der Mimik, also die Interpretation von Gesichtsausdrücken ganz erheblich zwischen Angehörigen verschiedener Kulturräume variiert...</p>
<p><em>"Asiaten haben einer Studie zufolge mitunter Schwierigkeiten bei der Unterscheidung von Mienenspielen, wie etwa Angst und Überraschung. Der Grund: Sie "lesen" Gesichter anders als Europäer."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://science.orf.at/science/news/156540">[Robert Czepel | orf Science]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Genetik</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Mimik</category>
            
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            <pubDate>Fri, 14 Aug 2009 09:57:00 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Neue Zweifel an Tamiflu, Trickreicher Baum, Sprunghafte Aufmerksamkeit</title>
            <description><![CDATA[
     <p>1. <strong><a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=37672">Meta-Analyse: Tamiflu und Relenza bei Kindern kaum wirksam</a> </strong></p>
<p>Die Zweifel an den vermeintlichen Grippe-Wundermitteln Tamiflu und Relenza werden immer größer. Zuletzt <a href="http://www.scienceblogs.de/3vor10/2009/08/modelle-der-spieltheorie-sinn-und-unsinn-der-phytophylie-risiken-von-tamiflu.php">gab es Meldungen</a>, wonach Tamiflu bei Kindern unerwünschte Nebenwirkungen haben kann. Nun liefern britische Wissenschaftler weitere Munition für die Kritiker: die Forscher werteten die verfügbaren Studien aus (viele sind es nicht) und stellten fest, daß sich die Erkrankungsdauer bei der saisonalen Grippe durch die Einnahme von Tamiflu oder Relenza nur minimal verkürzt.</p>
<p>Und auch etwaige Komplikationen (wie etwa Asthmaanfälle o.ä.) treten bei der Behandlung mit Tamiflu nicht wirklich seltener auf. Insgesamt sehr ernüchternde Ergebnisse - ob man Tamiflu bei Kindern einsetzt, sollte also wirklich überlegt sein...</p><p><em>"Britische Public-Health Forscher melden Zweifel am Einsatz von Neuraminidase-Inhibitoren bei der neuen Influenza an. Aus ihrer im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2009; 339: b3172) publizierten Meta-Analyse geht hervor, dass Oseltamivir (Tamiflu®) oder Zanamivir (Relenza®) auch bei der saisonalen Grippe nur eine bescheidene Wirkung erzielen."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=37672">[Ärzteblatt]</a></p>

<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>2. <strong><a href="http://www.welt.de/wissenschaft/article4301824/Wie-ein-Baum-hungrige-Riesenvoegel-austrickste.html">Wie ein Baum hungrige Riesenvögel austrickste</a></strong></p>
<p>Um sich vor Freßfeinden zu schützen, haben Pflanzen ganz verschiedene Strategien entwickelt. Die Klassiker sind natürlich Dornen und Stacheln oder irgendwelche Gifte, die die Früchte ungenießbar machen. Deutlich origineller ist da der Baum "Pseudopanax crassifolius", der in Neuseeland wächst. Der Speerbaum hat vor allem mit gefräßigen Moas zu tun und er verändert in seinem Leben die Blattformen dreimal und kombiniert hier verschiedene Abwehr- und Tarnstrategien...</p>
<p><em>"Bäumchen, wechsle dich: Dem neuseeländischen Speerbaum wachsen im Laufe seines Lebens drei verschiedene Blattformen. Dieser Trick wirkt wie eine Tarnvorrichtung und schützte ihn Millionen Jahre lang vor dem hungrigen Moa, einem seit 750 Jahren ausgestorbenen Riesenvogel."</em></p>
<p>→ Weiterlesen:<a href="http://www.welt.de/wissenschaft/article4301824/Wie-ein-Baum-hungrige-Riesenvoegel-austrickste.html"> [Rolf H. Latussek | Welt]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>3. <b>	<a href="http://science.orf.at/science/news/156531">Hirnforschung: Der Scheinwerfer und die Wellen-Uhr</a></b></p>
<p>Wie genau unsere Wahrnehmung und Aufmerksamkeit gesteuert wird und wie wir visuelle Informationen aus dem überreichen Informationsangebot filtern, gehört zu den spannendsten Fragen der Psychologie und Hirnforschung. Nun haben US-Wissenschaftler durch Untersuchungen an Affen neue Erkenntnisse gewonnen. Es sieht ganz so aus, als sei unsere Aufmerksamkeit eine sehr sprunghafte Sache...</p>
<p><em>"	Zwei Biologen haben bei Experimenten mit Affen die innere Uhr des Gehirns entdeckt. Sie synchronisiert verschiedene Hirnregionen - womöglich bestimmt sie gar die Geschwindigkeit des Denkens.."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://science.orf.at/science/news/156531">[orf Science]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Grippe</category>
            
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Tamiflu</category>
            
            <pubDate>Thu, 13 Aug 2009 09:57:00 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Brasilianische Zuckerrohr-Revolution, Unverwüstliches Speichenrad, Neue Erkenntnisse der Schlafforschung </title>
            <description><![CDATA[
     <p>1. <strong><a href="http://www.faz.net/s/Rub268AB64801534CF288DF93BB89F2D797/Doc~EED2BF57AE9864401B1AF65D3ECD5D7C2~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Zuckerrohr: Für Caipirinha viel zu schade</a></strong></p>
<p>Die Zuckerrohr-Industrie Brasiliens hat sich in den letzten Jahren enorm verändert. Der Anteil des Zuckerrohrs, der letztlich in Zuckersäcken landet, wird immer kleiner. Der Ausstoß von hochkonzentriertem Ethanol aus Zuckerrohr dagegen immer größer. Und das nicht etwa, weil der Caipirinha-Konsum explodiert wäre.</p>
<p>In Brasilien ist inzwischen Bioethanol günstiger als Benzin. Und entsprechend sind fast alle neuzugelassenen PKWs mit einem Motor ausgerüstet, der mit beiden Kraftstoffen zurecht kommt. Und Zuckerrohr ist als Lieferant für Biosprit auch tatsächlich sinnvoll - er liefert das Achtfache an Energie, die in ihn zur Produktion gesteckt wird. Es gibt keine effektivere Kraftstoffpflanze. Allerdings gibt es auch Schattenseiten dieses Zuckerrohr-Booms...</p><p><em>"Im Estado de São Paulo gibt es, wie vielerorts in den Tropen und Subtropen, nur zwei Jahreszeiten. Eine, in der die Luft fast Wasser ist, und eine nicht ganz so feuchte. Hier, im küstenfernen Teil des brasilianischen Bundesstaates São Paulo, riecht diese zweite Saison dann nach Rauch; feine Asche legt sich auf Autos, Gemüsebeete und Schleimhäute bis tief in die Lungen: Zwischen Mai und Oktober brennen aber keine Regenwälder - der Amazonas-Dschungel ist 2500 Kilometer entfernt, und hier sind die einstigen Urwälder schon vor Jahrhunderten weitgehend abgeholzt worden -, sondern die Blätter des Zuckerrohrs."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.faz.net/s/Rub268AB64801534CF288DF93BB89F2D797/Doc~EED2BF57AE9864401B1AF65D3ECD5D7C2~ATpl~Ecommon~Scontent.html">[Richard Friebe | FAZ]</a></p>

<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>2. <strong><a href="http://www.welt.de/wissenschaft/article4298592/Warum-Speichenraeder-bislang-konkurrenzlos-sind.html">Warum Speichenräder bislang konkurrenzlos sind</a></strong></p>
<p>Gerade im Sport- und Freizeitbereich schreitet die Entwicklung immer neuer Geräte rasant voran. Neue Materialien und neue Anforderungen sorgen ständig für Innovationen. Das gilt auch für den Radsport - mit einer Ausnahme: die Räder haben immer noch (Stahl-)Speichen. Seit Generationen hat sich an diesem Konstruktionsprinzip nichts geändert. Trotz toller Kunststoffe, die zur Verfügung stehen. Aber wieso ist die Kombination aus Hohlkammerfelge und Speichen so erfolgreich...?</p>
<p><em>"Seit der Erfindung des Zweirads durch Karl Drais, 1817 in Mannheim, wurde das Fahrrad ständig weiterentwickelt. Neue Hightech-Räder haben mit dem Ur-Model nur noch wenig gemein. Ein Konstruktionsprinzip hat sich jedoch nicht verändert: Das Speichenrad. Laut Experten hat dies gewichtige Gründe."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/article4298592/Warum-Speichenraeder-bislang-konkurrenzlos-sind.html">[Heiko Haupt | Welt Online]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>3. <b><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/wie_schlafstoerungen_der_gesundheit_zusetzen_1.3321059.html">Wie Schlafstörungen der Gesundheit zusetzen</a></b></p>
<p>Es ist eine Binsenweisheit, daß die Lebensqualität ganz wesentlich damit zu tun hat, ob wir ausreichend und gesund schlafen. Doch erst die Schlafforschung der letzten 20 Jahre hat aufgedeckt, wieviele verschiedene Schlafstörungen es gibt und wie eng der Schlaf mit unserer psychischen und physischen Leistungsfähigkeit zusammenhängt. Inzwischen ist bekannt, daß "falsche" Schlafangewohnheiten oder Schlafstörungen ein Risikofaktor für bestimmte Erkrankungen sind. Ganz aktuell sind Studien, die nun zeigen, daß sich manche Krankheiten (etwa Parkinson) schon sehr früh durch eine veränderte Schlafstruktur "ankündigen"....</p>
<p><em>"Schlafstörungen machen nicht nur müde und zermürben. Eine gestörte Nachtruhe kann auch die Entstehung einer Reihe von ernsthaften Erkrankungen begünstigen, wie neuere Hinweise zeigen."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/wie_schlafstoerungen_der_gesundheit_zusetzen_1.3321059.html">[Nicola von Lutteroti | Neue Zürcher Zeitung]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

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            <pubDate>Wed, 12 Aug 2009 09:57:00 +0100</pubDate>
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            <title>Bio-Doping mit Rote-Beete-Saft, Cannabis lagert sich in Fettdepots ab, Gefühle sind Körpersache</title>
            <description><![CDATA[
     <p>1. <strong><a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=37643">Rote Beete steigert sportliche Ausdauer </a></strong></p>
<p>Im Sport sind es gerade die Ausdauerdisziplinen, die - man erlebt es gerade im Fall der gestürzten Eisschnell-Läuferin Claudia Pechstein - äußerst anfällig für Doping sind. Zu verlockend scheint es, den Sauerstofftransport mit ein paar Mittelchen aus der Apotheke noch ein Stückchen effizienter zu gestalten - mit den bekannten Folgen.</p>
<p>Künftig könnte neben Epo und Co. auch Rote-Beete-Saft auf den Dopinglisten stehen. Eine kleine britische Studie lieferte deutliche Indizien, daß der Saft die Ausdauerleistung steigert. Möglicherweise ist die hohe Nitratkonzentration dafür verantwortlich. Denn die Nitrate werden im Körper in Nitrite umgewandelt und verbessern - so die Vermutung - die Sauerstoffverwertung in den Mitochondrien. Wer hätte gedacht, daß der Gemüsehändler schon bald ins Dopinggeschäft einsteigen kann...</p><p><em>"Sollten bei den kommenden Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin Sportler mit Trinkflaschen gesichtet werden, die eine verdächtige rote Flüssigkeit enthält, dann dürfte dies mit einer kleinen placebokontrollierten Studie zusammenhängen, die jetzt im Journal of Applied Physiology (2009; doi: 10.1152/japplphysiol.00722.2009) publiziert wurde. Sie zeigt, dass täglich ein halber Liter Rote-Beete-Saft die Leistung in Ausdauersportarten steigert.
."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=37643">[Ärzteblatt]</a></p>

<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>2. <strong><a href="http://science.orf.at/science/news/156514">Cannabis hält sich länger im Körper</a></strong></p>
<p>Ebenfalls eine Meldung, die bei nicht ganz gesetzestreuen Sportlern für Aufmerksamkeit sorgen könnte, kommt aus Australien. Forscher der Uni Sydney haben in einer Rattenstudie festgestellt, daß Cannabis-Abbauprodukte möglicherweise länger im Fettgewebe abgelagert werden, als bislang angenommen. Und in Stress-Situationen werden Abbauprodukte freigesetzt. </p><p>Weshalb das für Sportler interessant ist? Auch nach Cannabis bzw. THC wird bei Dopingtests gefahndet. Und es gab schon Fälle, in denen Sportler gesperrt wurden, obwohl sie angaben viele Monate zuvor einen Joint geraucht zu haben (was erlaubt gewesen wäre) - möglicherweise fand man aber eben nur zuviel THC-Säure in ihrem Blut, da diese lange Zeit nach dem THC-Konsum freigesetzt wurde...</p>
<p><em>"Im Körper von Cannabiskonsumenten erhalten sich Abbauprodukte auch noch einige Zeit nach dem Konsum: Was Forscher nun bei Ratten beobachtet haben, könnte auch für Sportler interessant sein.."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://science.orf.at/science/news/156514">[ORF Science]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>3. <b><a href="http://www.scienceticker.info/2009/08/10/muskeln-helfen-mitfuehlen/">Muskeln helfen Mitfühlen</a></b></p>
<p>Auf welche Weise wir emotional "berührt" werden, ist immer noch eine weithin ungelöste Frage. Vieles spricht dafür, daß unser Körper hier eine zentrale Rolle spielt. Wenn wir beispielsweise Lesen, dann spiegelt sich häufig in unserem Mienenspiel, ob es sich um bedrohliche, ängstigende oder erfreuliche Szenen handelt. Und genau diese Muskelaktivitäten könnten der notwendige Umweg sein, damit tatsächlich eine psychische Reaktion stattfindet...</p>
<p><em>"Gefühle sind keine reine Kopfsache, zeigen Experimente zweier niederländischer Psychologen. Schon beim Lesen emotional beladener Wörter wurde die Gesichtsmuskulatur ihrer Versuchsteilnehmer entsprechend aktiviert - und beeinflusste wiederum deren Stimmung."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.scienceticker.info/2009/08/10/muskeln-helfen-mitfuehlen/">[Scienceticker]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

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</small></p>
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Kultur</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Medizin</category>
            
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Cannabis</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Doping</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Drogen</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Emotionen</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Epo</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Gefühle</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Körper</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Muskulatur</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Psychologie</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Sport</category>
            
            <pubDate>Tue, 11 Aug 2009 09:57:00 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Mythos Sport, Mythos Rohrschach-Test, Hoffnungsschimmer für Mukoviszidose-Patienten?</title>
            <description><![CDATA[
     <p>1. <strong><a href="http://fisch-blog.blog.de/2009/08/08/abnehmen-sport-6679045/">Abnehmen und Sport</a></strong></p>
<p>Spätestens im Frühjahr füllen sich die Fitneßstudios. Und wenn man die strampelnden, schwitzenden, trainierenden Freizeitathleten nach ihren Motiven befragen würde, dann würde der Großteil vermutlich antworten, daß einige überflüssige Pfunde wegtrainiert werden sollen. Denn wer im Sommer mit einer tadellosen Bikinifigur glänzen will, der muß - so die gängige und durchaus plausible Meinung - zuvor mit allerlei Übungen und Verrenkungen dafür arbeiten. Kurz: nur wer Sport treibt, der kann mit einem schlanken, athletischen Körper glänzen. </p>
<p>Daß es so einfach nicht ist, zeigt eine aktuelle Studie. Eine Korrelation zwischen Gewichtsabnahme und Sportprogramm ist fast nicht nachweisbar. Mehr über all die Effekte, die den gutgemeinten Besuch im Fitneßstudio wieder zunichte machen, erfährt man bei Lars im Fischblog...</p><p><em>"Wie passt das zusammen? 39 Millionen Europäer gingen 2006 ins Fitnessstudio, allein 7 Millionen in Deutschland. Trotzdem nimmt der Anteil der übergewichtigen an der Bevölkerung stetig zu. Und anders als man meinen sollte, teilt sich die Bevölkerung nicht in dicke Faulpelze und schlanke Fitness-Freaks. Nach meiner Beobachtung schiebt gerade der durchschnittliche Jogger eine ganz beachtliche Plauze vor sich her."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://fisch-blog.blog.de/2009/08/08/abnehmen-sport-6679045/">[Lars Fischer | Fischblog]</a></p>

<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>2. <strong><a href="http://www.faz.net/s/Rub268AB64801534CF288DF93BB89F2D797/Doc~E14A947F691944B6999F6E3E4DFA02F83~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Psychologie: Ich sehe das, was du nicht siehst</a></strong></p>
<p>Bereits letzte Woche wurde<a href="http://www.scienceblogs.de/3vor10/2009/08/abgesang-auf-den-rohrschachtest-grenzen-der-weltrekordjagd-kletterkunstler-mit-antirutschsystem.php"> an dieser Stelle</a> ein Artikel empfohlen, der sich mit dem einst populären Rohrschach-Test beschäftigte. Die Deutungen von Klecksbildern dienen innerhalb dieses psychologische Tests als Beurteilungsgrundlage - in den USA wurde der Test in den 80er Jahren zum Standardverfahren vor Gericht. Ungeachtet der Zweifel, die bereits in den 50er Jahren aufkamen, als US-Luftwaffe-Piloten in Studien genauso abschnitten, wie die Patienten einer psychiatrischen Klinik. </p>
<p>Jörg Albrecht erzählt die Geschichte des Tests mit weiteren interessanten Details...</p>
<p><em>"Richtig glücklich war die Ehe der Ingrams nie gewesen. Sie hatten sich jung kennengelernt - er, ein 21-jähriger Computertechniker, und sie, eine 18-Jährige, die als Sekretärin bei einer Bank arbeitete. Beide hatten schon mehrere Affären hinter sich und setzten das auch fort, nachdem sie geheiratet hatten. Bald mussten sie feststellen, dass sie kaum gemeinsame Interessen besaßen. Über jede Kleinigkeit kam es zum Streit, irgendwann verprügelte der Ehemann seine Frau nach Strich und Faden. Da war sie im dritten Monat schwanger und erlitt eine Fehlgeburt."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.faz.net/s/Rub268AB64801534CF288DF93BB89F2D797/Doc~E14A947F691944B6999F6E3E4DFA02F83~ATpl~Ecommon~Scontent.html">[Jörg Albrecht | FAZ]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>3. <b><a href="http://derstandard.at/fs//1246543725377/Forscher-entdeckten-Wirkstoff-gegen-Mukoviszidose">Forscher entdeckten Wirkstoff gegen Mukoviszidose</a></b></p>
<p>Es ist nur eine kleine Meldung, aber Hoffnungsschimmer für unzählige Mukoviszidose-Patienten. Französische Mediziner berichten, daß sie in einer ersten klinischen Studie sehr gute Erfolge mit einem ganz neuen Medikament (Miglustat) erzielen. Noch sind erst sehr wenige Patienten damit behandelt worden, aber die ersten Zwischenergebnisse geben offenbar zu Hoffnungen Anlaß...</p>
<p><em>"Französische Forscher sind einem Medikament gegen die bisher unheilbare Erbkrankheit Mukoviszidose eine gutes Stück näher gekommen. Eine Studie habe ergeben, dass die tägliche und langfristige Behandlung menschlicher Mukoviszidose-Zellen mit kleinen Dosen des Wirkstoffes Miglustat die meisten Auswirkungen der Krankheit unterbinden kann, teilten das staatliche französische Forschungsinstitut CNRS und die Universität Poitiers mit."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://derstandard.at/fs//1246543725377/Forscher-entdeckten-Wirkstoff-gegen-Mukoviszidose">[Der Standard]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

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            <guid isPermaLink="false">http://www.scienceblogs.de/3vor10/2009/08/mythos-sport-mythos-rorschachtest-hoffnungsschimmer-fur-mukoviszidosepatienten.php</guid>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Geistes- &amp; Sozialwissenschaften</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Medizin</category>
            
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Diät</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Gewichtsabnahme</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Körpergewicht</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Medizin</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Mukoviszidose</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Psychologie</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Rohrschachtest</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Sport</category>
            
            <pubDate>Mon, 10 Aug 2009 09:57:00 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Abgesang auf den Rohrschach-Test, Grenzen der Weltrekordjagd, Kletterkünstler mit Anti-Rutsch-System </title>
            <description><![CDATA[
     <p>1. <strong><a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/745/483194/text/">Rohrschachtest: Der Totenschädel einer Kuh</a></strong></p>
<p>Sollten Ihnen ein Psychologe irgendwann einmal vollgekleckste Bilder vorlegen, dann erzählen Sie ihm in ihrem eigenen Interesse bitte, daß Sie in den Klecksen Schmetterlinge, tanzende Hummer oder fröhliche Menschen erkennen. Die Klecksbilder gehören nämlich zum psychodiagnostischen Rohrschachtest - in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts vom Schweizer Psychiater Hermann Rorschach entwickelt - und "falsche" Antworten können im Zweifel gravierende Folgen haben.</p>
<p>In Deutschland spielt der Test in den letzten Jahren kaum mehr eine Rolle. Die allermeisten Psychologen haben seine Beliebigkeit erkannt. In den USA allerdings kommt er bei der Beurteilung unterschiedlichster psychischer Krankheiten zum Einsatz. Egal ob es um Sexualstraftäter, Sorgerechtsfragen oder den gesamten Bereich der forensischen Psychologie geht: der Rohrschach-Test und die Klecksbilder stehen bei vielen US-Diagnostikern hoch im Kurs - dabei ist er nach modernen Standards - kaum mehr als Kaffeesatzleserei...</p><p><em>"Ein kanadischer Arzt hat den Rorschachtest ins Netz gestellt - und damit Empörung ausgelöst. Doch viele Psychologen halten den Persönlichkeitstest ohnehin für Humbug."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/745/483194/text/">[C. Weber und N. Westerhoff | Süddeutsche Zeitung]</a></p>

<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>2. <strong><a href="http://www.scienceticker.info/2009/08/07/zwei-zehntel-zum-endgueltigen-weltrekord/">Zwei Zehntel zum endgültigen Weltrekord</a></strong></p>
<p>In acht Tagen beginnen die Leichtathletik-Weltmeiterschaften in Berlin. Und eines der Highlights wird natürlich wieder das 100-m-Rennen. Wie schnell wird der neue Weltmeister die 100-m-Distanz bewältigen? Gibt es eigentlich irgendwo Grenzen? Sind die 9.7 Sekunden, die heute im Idealfall erreicht werden, das Maximum?</p>
<p>Niederländische Mathematiker haben sich mit statistischen Methoden der Frage der menschlichen Bestleistungsgrenze gewidmet - gerade mal 2 Zehntel wäre nach ihren Erkenntnissen noch Luft nach oben...</p>
<p><em>"Noch etwa 0,2 Sekunden trennen die derzeit schnellsten Läuferinnen und Läufer vom ultimativen Weltrekord auf der 100-Meter-Strecke. Zu dieser Einschätzung gelangen zwei niederländische Mathematiker auf Basis der Leistungen von mehreren Hundert Athleten und Athletinnen. Rein statistisch gesehen, dürfte die schnellste Zeit der Männer bei 9,51 Sekunden liegen."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.scienceticker.info/2009/08/07/zwei-zehntel-zum-endgueltigen-weltrekord/">[Scienceticker]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>3. <b><a href="http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/natur/geckos-das-geheimnis-des-anti-rutsch-effekts_aid_423431.html">Das Geheimnis des Anti-Rutsch-Effekts</a></b></p>
<p>In ganz anderem Gelände als die Sprinter, sind Geckos unterwegs. Und sie verblüffen eben auch nicht durch Schnelligkeit, sondern durch ihre Fähigkeit auch glatte, steile Flächen hochzuklettern. Eine kleine Studie zeigt nun, daß die Geckos interessanterweise den Einsatz ihres Anti-Rutsch-Systems vom Neigungswinkel abhängig machen - das führt dazu, daß sie bei leicht ansteigenden Flächen teilweise mehr Probleme haben, als an senkrechten Wänden...</p>
<p><em>"Geckos erklimmen ohne Mühe senkrechte, glatte Wände. Warum die Kletterkünstler auf weniger steilen Flächen oft größere Probleme haben, zeigt eine neue Studie."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/natur/geckos-das-geheimnis-des-anti-rutsch-effekts_aid_423431.html">[Focus Online]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p><small>Bei <a href="http://www.scienceblogs.de/3vor10/">3vor10</a> gibt es jeden Tag, von montags bis freitags, drei ausgewählte Links zu Artikeln in wissenschaftlichen Blogs und Nachrichtenportalen.<br />
</small></p>
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   ]]></description>
            <link>http://feedproxy.google.com/~r/ScienceBlogs/3vor10/~3/9OB9YwvtMeE/abgesang-auf-den-rohrschachtest-grenzen-der-weltrekordjagd-kletterkunstler-mit-antirutschsystem.php</link>
            <guid isPermaLink="false">http://www.scienceblogs.de/3vor10/2009/08/abgesang-auf-den-rohrschachtest-grenzen-der-weltrekordjagd-kletterkunstler-mit-antirutschsystem.php</guid>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Geistes- &amp; Sozialwissenschaften</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Kultur</category>
            
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">100 m</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Anti-Rutsch-System</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Biologie</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Diagnostik</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Geckos</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Leichtathletik</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Psychologie</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Rekorde</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Rohrschachtest</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Schnelligkeit</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Sprint</category>
            
            <pubDate>Fri, 07 Aug 2009 09:57:00 +0100</pubDate>
        <feedburner:origLink>http://www.scienceblogs.de/3vor10/2009/08/abgesang-auf-den-rohrschachtest-grenzen-der-weltrekordjagd-kletterkunstler-mit-antirutschsystem.php</feedburner:origLink></item>
        
   
        <item>
            <title>Grünes Öl, Orang-Utans nehmen ein Blatt vor den Mund, Aktivismus um Schweinegrippe?</title>
            <description><![CDATA[
     <p>1. <strong><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/treibstoff_aus_algen__mehr_als_ein_hype_1.3278128.html">Treibstoff aus Algen - mehr als ein Hype</a></strong></p>
<p>Über Wege aus der drohenden Energiekrise wird - <a href="http://www.scienceblogs.de/2009/08/ist-die-kernenergie-wirklich-verzichtbar.php">wenigstens bei ScienceBlogs</a> - engagiert diskutiert. Eine Vision, über die immer häufiger gesprochen wird, ist die Energiegewinnung aus Algen. Daß dies keineswegs nur phantastische Träume sind, zeigt die jüngste Entscheidung des Energieriesen Exxon Mobil. Der bislang kaum im Bereich erneuerbarer Energien aktiv gewordene Ölkonzern wird in einem Forschungsprogramm insgesamt 600 Millionen Dollar für die Entwicklung von Biotreibstoffen aus Algen ausgeben. Wenn das nichts ist?</p>
<p>Exxon schielt - und hat sich dazu Craig Venter ins Boot geholt - darauf, aus den (biotechnologisch veränderten) Algen direkt "grünes" Öl zu gewinnen, das in Raffinerien verarbeitet werden könnte. Es gibt aber auch andere Ansätze.</p><p><em>"Algen gelten als aussichtsreiche Kandidaten für die Herstellung von Biotreibstoffen. Grossinvestitionen sollen den Übergang vom Labor in die industrielle Produktion beschleunigen."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/treibstoff_aus_algen__mehr_als_ein_hype_1.3278128.html">[Hanna Wick | Neue Zürcher Zeitung]</a></p>

<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>2. <strong><a href="http://science.orf.at/science/news/156482">Orang-Utans verändern mit Blättern ihre Stimme</a></strong></p>
<p>Orang-Utans nehmen ein Blatt vor den Mund. Dies zeigen die Beobachtungen mancher Orang-Utan-Gruppen. Die Menschenaffen alarmierten ihre Artgenossen vor Gefahrsituationen, mittels bestimmter Laute, deren Frequenz sie durch zuhilfenahme von Blättern veränderten. Dadurch konnten sie quasi ihre Stimme weiter senken; ein Verhalten - also Stimmmodulation mittels Werkzeuggebrauch - das bislang nicht in der Tierwelt beobachtet wurde.</p>
<p><em>"Nähert man sich einer Orang-Utan Population, wird es laut. Die Menschenaffen alarmieren ihre Artgenossen vor drohender Gefahr mit dem sogenannten Kuss-Laut, den sie durch den Gebrauch von Blättern verändern."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://science.orf.at/science/news/156482">[Science orf]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>3. <b><a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/682/483131/text/">Schweinegrippe: Impfung als Symbolpolitik</a></b></p>
<p>Man möchte derzeit sicher nicht mit den Epidemiologen und Impfexperten in den zuständigen Gremien tauschen. Wer will verantworten, wenn im Herbst möglicherweise eine aggressivere Variante des Schweinegrippe-Virus in Deutschland ankommt und dann keine Schutzimpfung zur Verfügung steht? Werner Bartens sieht derzeit allerdings vor allem Symbolpolitiker am Werk...</p>
<p><em>"Der Aktivismus von Behörden und Politikern in Sachen Schweinegrippe verdient vielfach die Diagnose: Hyperaktivität im Fieberwahn - und könnte gefährlich werden."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/682/483131/text/">[Werner Bartens | Süddeutsche Zeitung]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p><small>Bei <a href="http://www.scienceblogs.de/3vor10/">3vor10</a> gibt es jeden Tag, von montags bis freitags, drei ausgewählte Links zu Artikeln in wissenschaftlichen Blogs und Nachrichtenportalen.<br />
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Naturwissenschaften</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Umwelt</category>
            
            
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Bioreaktoren</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Energieerzeugung</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">H1N1</category>
            
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Politik</category>
            
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Stimme</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Werkzeuge</category>
            
            <pubDate>Thu, 06 Aug 2009 09:57:00 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Forschungslabors in der Tiefsee, Perspektiven des Scientific Publishing, Ungeklärtes Seitenstechen </title>
            <description><![CDATA[
     <p>1. <strong><a href="http://www.heise.de/tr/Tiefer-geht-s-nicht--/blog/artikel/143012">Tiefer geht's nicht</a></strong></p>
<p>Hierzulande wird derzeit viel über bemannte Missionen zum Mond oder gar zum Mars <a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2009/07/entmannte-raumfahrt.php">diskutiert</a>; in Japan dagegen werden nun Pläne konkret, die Tiefsee wissenschaftlich, technisch und industriell zu erschließen. Bereits in zwei bis drei Jahren sollen vor der Küste Japans mehrere Labor-Container in mindestens 4.000 Metern Tiefe versenkt werden. Pharmaunternehmen wollen dort Mikroorganismen züchten, vor allem aber soll erforscht werden, welche Möglichkeiten zur Lösung der Energieprobleme im Pazifik liegen.</p>
<p>Einerseits geht es um die wissenschaftliche Klärung des Potentials der CO2-Lagerung in den Weltmeeren, andererseits um die Erschließung neuer Energiequellen: der Traum von Methanhydrat-Wassereis, das für Jahrzehnte Energie liefert, ist nicht ausgetträumt...</p><p><em>"Japan ist gesegnet - mit reichlich und wirklich tiefer See um sich herum. Das Japanische Meer zwischen den Hauptinseln und dem eurasischen Kontinent fällt mit 3742 Meter so tief ab wie der Fujisan sich über den Meeresspiegel erhebt. Der Pazifik ist sogar noch tiefer: Schon ein bisschen mehr als hundert Kilometer jenseits der Buch von Tokyo erreicht ein Lot erst nach 4000 Metern den Boden. Etwas über 200 Kilometer vom Kaiserpalast enfernt sind es schon 8000 Meter. Doch bisher hat das Land lediglich Müll im Meer verklappt oder es zum Wohle von Sushi und Sashimi leer gefischt. Nun endlich ist die Technik auch soweit entwickelt, dass Asiens größte Volkswirtschaft mit der Ausbeutung tiefer gelegener Schätze beginnen kann.."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.heise.de/tr/Tiefer-geht-s-nicht--/blog/artikel/143012">[Martin Koelling | Technology Review Blog]</a></p>

<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>2. <strong><a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/abgefischt/computer-und-elektronik/2009-08-04/about-open-access-an-interview-with-bora-zivkovic">About Open Access - an Interview with Bora Zivkovic</a></strong></p>
<p>Seit Jahren wird über die spannenden Möglichkeiten einer wissenschaftlichen Diskussions- und Publikationskultur im Internet diskutiert. Das internationale Vorzeigeprojekt ist dabei das Open-Access-Journal PLoS ONE. <a href="http://scienceblogs.com/clock/">Bora Zivkovic ist Blogger</a> (bei SB.com) und Community-Manager bei PLoS und hat am Rande der <a href="http://www.scienceblogs.de/lindaunobel/">Lindauer Nobelpreisträgertagung </a>mit dem Bloggerkollegen Lars Fischer über die Trägheit des Wissenschaftssystems, das Potential von Open Access, die Problematik der Qualitätssicherung und viele andere Themen gesprochen. Nun ist das Interview nachzulesen....</p>
<p><em>"The impact of open access on scientific publishing
I see it as a process that is going to have several stages or phases, and open access itself is one of those phases. It is a feedback system between open access changing science communication, and the science communication that is enabled by open access itself changing open access. The first stage of this process, which is coming to an end now, is that all those scientific journals are going to post their papers online, because if you're not online you don't exist...."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/abgefischt/computer-und-elektronik/2009-08-04/about-open-access-an-interview-with-bora-zivkovic">[Bora Zivkovic im Gespräch mit Lars Fischer | Abgefischt]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>3. <b><a href="http://www.welt.de/wissenschaft/article4256325/Seitenstechen-bleibt-Forschern-ein-Raetsel.html">Seitenstechen bleibt Forschern ein Rätsel </a></b></p>
<p>Der wissenschaftliche Erkenntnisfortschritt geht immer weiter und dennoch haben wir für die alltäglichsten Dinge immer noch keine zufriedenstellende Antwort: warum wird das Wetter immer zum Wochenende schlecht?, welcher Mechanismus steckt hinter den kopfschmerzen nach einer durchzechten Nacht?, wie entsteht Muskelkater?</p>
<p>In dieselbe Reihe gehört die Frage nach der Herkunft von Seitenstechen. Und auch hier raten die Experten mehr, als sie uns mit handfesten Informationen versorgen...</p>
<p><em>"Wer Sport treibt, kennt das Phänomen: Seitenstechen. Der fiese Schmerz im Bauch kann einen vorübergehend lahmlegen. Die Ursachen sind unter Forschern umstritten. Das Problem: Gerade dann, wenn man das Stechen untersuchen will, tritt es nicht auf. Es gibt aber ein Paar praktische Tipps, wie man Seitenstechen vermeiden kann.."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/article4256325/Seitenstechen-bleibt-Forschern-ein-Raetsel.html">[Welt online]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p><small>Bei <a href="http://www.scienceblogs.de/3vor10/">3vor10</a> gibt es jeden Tag, von montags bis freitags, drei ausgewählte Links zu Artikeln in wissenschaftlichen Blogs und Nachrichtenportalen.<br />
</small></p>
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Kultur</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Politik</category>
            
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">CO2</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Energieversorgung</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Japan</category>
            
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            <pubDate>Wed, 05 Aug 2009 09:57:00 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Modelle der Spieltheorie, Sinn und Unsinn der Phytophylie, Risiken von Tamiflu</title>
            <description><![CDATA[
     <p>1. <strong><a href="http://www.faz.net/s/Rub163D8A6908014952B0FB3DB178F372D4/Doc~E9A5713316BE6402B9EBF99E8D594C334~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Spieltheorie: Einer wird nicht gewinnen</a></strong></p>
<p>"Das ganze Leben ist ein Quiz", so sang vor bald zwanzig Jahren Hape Kerkeling. Und auch wenn es gottseidank im echten Leben meist etwas weniger schrill und überdreht zugeht, so sind spielerische Konstellationen doch ein zentrales Element des sozialen Lebens. Und wenn wir von von einem Spiel reden, dann reden wir auch von Entscheidungen und Strategien. Und diese können mehr oder weniger rational ausfallen. Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Spieltheorie: welche (sozialen) Situationen lassen sich anhand theoretischer Modelle beschreiben und welche Handlungsstrategien sind für die Akteure am erfolgreichsten?</p>
<p>Die Anwendungsbeispiele reichen von Situationen im Straßenverkehr bis zum optimalen Standort, den der Eisverkäufer am Strand einnehmen sollte...</p><p><em>"Die Spieltheorie ist eine der erfolgreichsten, in ihren Grundzügen unterhaltsamsten, in ihrer mathematischen Durchführung aber zugleich kompliziertesten sozialwissenschaftlichen Theorien. Mehrere Nobelpreise für Wirtschaftswissenschaft wurden in der Vergangenheit an Spieltheoretiker verliehen. Aber mit ihren Modellen arbeiten auch Biologen, Soziologen, Politologen und Juristen."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.faz.net/s/Rub163D8A6908014952B0FB3DB178F372D4/Doc~E9A5713316BE6402B9EBF99E8D594C334~ATpl~Ecommon~Scontent.html">[Jürgen Kaube | FAZ]</a></p>

<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>2. <strong><a href="http://achdulieberdarwin.blogspot.com/2009/07/warum-gefallen-uns-blumen-die.html">Warum gefallen uns Blumen? - Die Wissenschaft muss die Natur nicht entzaubern</a></strong></p>
<p>Blumen sind - und das glücklicherweise unabhängig von den Marketingaktionen zum Muttertag - absolut beliebt und positiv konnotiert. Blumen und Blüten stehen symbolisch für Fruchtbarkeit, Liebe oder Harmonie. Doch wie erklärt sich diese Beliebtheit? Gibt es tiefere (evolutionär bedingte) Gründe für die menschliche "Phytophylie"?</p>
<p>Gibt es am Ende doch eine Präferenz für Symmetrien und Farben, die hier zum Vorschein kommt? Oder weshalb haben Blumen so eine wichtige (und über Kulturgrenzen hinweg gültige) Bedeutung für uns? Reinhard Leinfelder macht sich Gedanken zu dieser Frage und findet, daß wir uns gerne - ganz unwissenschaftlich - von Blumen verzaubern lassen dürfen...</p>
<p><em>"Ein Vorschlag: Wollen wir für die Urlaubszeit mal die „schweren" Themen nicht einmal etwas beiseite schieben und uns sommerlich lieber an der Natur erfreuen? Beim Bergwandern blühende Almwiesen bewundern, im Naturpark Wildblüten suchen, in einem Schlosspark Rosenschauen sehen, auf Madeira von der Blütenpracht eingelullt werden? Aber warum gefallen uns eigentlich Blumen? Wo bleibt unsere Rationalität?"</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://achdulieberdarwin.blogspot.com/2009/07/warum-gefallen-uns-blumen-die.html">[Reinhard Leinfelder | Ach Du lieber Darwin]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>3. <b><a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=37589">Tamiflu: Albträume und Nausea bei Kindern</a> </b></p>
<p>Oseltamivir - der antivirale Wirkstoff im Medikament Tamiflu - ist derzeit das beste verfügbare Medikament bei einer Grippeinfektion. Allerdings gibt es - wenn erstaunt es? - kein Medikament ohne Nebenwirkung. Bei Kindern scheint es beunruhigend viele unerwünschte Begleiterscheinungen bei der Verabreichung von Tamiflu zu geben. In Großbritannien zeigten 18% der prophylaktisch behandelten Kinder neuropsychiatrische Symptome (Albträume, Konzentrationsstörungen etc.) - man sollte also auch aus diesem Grund <a href="http://www.scienceblogs.de/echolot/2009/07/riskante-selbstmedikation-tamiflu-konnte-zur-bildung-von-resistenzen-fuhren.php">vorsichtig mit Tamiflu sein</a>..."</p>
<p><em>"Zu den unangenehmen Erfahrungen der mit H1N1-Epidemie gehört, dass der Einsatz von Oseltamivir (Tamiflu®) bei Kindern nicht unproblematisch ist. Britische Mediziner berichten in Eurosurveillance (Online), dass die Hälfte der Kinder über Nebenwirkungen klagte."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=37589">[Ärzteblatt]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

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            <link>http://feedproxy.google.com/~r/ScienceBlogs/3vor10/~3/3bLrRMMT0J0/modelle-der-spieltheorie-sinn-und-unsinn-der-phytophylie-risiken-von-tamiflu.php</link>
            <guid isPermaLink="false">http://www.scienceblogs.de/3vor10/2009/08/modelle-der-spieltheorie-sinn-und-unsinn-der-phytophylie-risiken-von-tamiflu.php</guid>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Geistes- &amp; Sozialwissenschaften</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Kultur</category>
            
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Ästhetik</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Blumen</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Entscheidungsverhalten</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Evolution</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Grippe</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Sozialwissenschaften</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Spieltheorie</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Tamiflu</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Wirtschaftswissenschaften</category>
            
            <pubDate>Tue, 04 Aug 2009 09:57:00 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Mißerfolge in Krebstherapie, Polit- und Wahlkampfrhetorik, Fliegende Rekordhalter</title>
            <description><![CDATA[
     <p>1. <strong><a href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~E8B1E7B7F9D324C8DADB9D7E1C60590BF~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Krebsforschung: Schwieriges Aushungern</a></strong></p>
<p>Es eine so einfache Idee und doch so schwer in der Umsetzung: wenn man die Blutzufuhr zu einem Tumor unterbinden oder wenigstens kontrollieren könnte, dann könnte man Krebsgeschwüre möglicherweise aushungern. Allerdings liegt die Sache in der Praxis natürlich deutlich komplizierter, als in der Theorie. Zwar hat man inzwischen viele der Mechanismen der Angiogenese (eben der Ausbildung neuer Blutgefäße) verstanden, doch in der Krebstherapie ist man damit bislang nicht erfolgreich.</p>
<p>Im Gegenteil: nun wurde festgestellt, daß die sogenannten Integrin-Inhibitoren, die für die Bildung von Kapillaren notwendig sind, höchst janusköpfige Eigenschaften haben. Wenn sie in hoher Konzentration vorliegen, dann läuft die Angiogenese auf Hochtouren; will man den Tumor "aushungern" und drosselt die Integrin-Konzentration dann reagiert der Tumor allerdings mit neuem Wachstum.</p><p><em>"Bei dem Versuch, Krebsgeschwüre auszuhungern, indem man ihre Versorgungswege kappt, stoßen Forscher immer wieder auf neue Schwierigkeiten. Wissenschaftler um Kairbaan Hodivala-Dilke vom Institute of Cancer Research in London haben jetzt herausgefunden, dass bestimmte Stoffe zwar die Neubildung von Blutgefäßen, die Angiogenese, bei höherer Konzentration hemmen. Dieselben Stoffe fördern bei niedriger Konzentration aber das Krebswachstum."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~E8B1E7B7F9D324C8DADB9D7E1C60590BF~ATpl~Ecommon~Scontent.html">[Barbara Hobom | FAZ]</a></p>

<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>2. <strong><a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/%5Cdie-linke-verwendet-schimpfvokabular%5C/">Die Linke nutzt Schimpfvokabular</a></strong></p>
<p>In Wahlkampfzeiten werden von den politischen Parteien auch rhetorisch schwere Geschütze aufgefahren. Der Linguist Noah Bubenhofer untersucht die sprachlichen Besonderheiten in der politischen Kommunikation und stellt dabei fest, daß die Namenswahl bei "Die Linke" nicht wirklich glücklich ist und Lafontaines Truppen ein auffällig extremistisches Vokabular verwenden; die "Grünen" setzen dagegen ganz auf das vereinnahmende Wir-Prinzip und akzentuieren neuerdings die "Effizienz".</p>
<p>Weitere Beobachtungen des Linguisten im taz-Interview...</p>
<p><em>"Die Grünen wollen - die Linken fordern, sagt der Sprachforscher Noah Bubenhofer, der die Rhetorik der Politik untersucht. Aber vor allem muss die Sprache auch zur Partei passen.."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/%5Cdie-linke-verwendet-schimpfvokabular%5C/">[Interview mit Noah Bubenhofer | taz]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>3. <b><a href="http://derstandard.at/fs//1246543492256/Warum-Streifengaense-so-hoch-fliegen-wie-Passagierjets">Warum Streifengänse so hoch fliegen wie Passagierjets</a></b></p>
<p>Wenn die Schwalben hoch fliegen, dann erwartet uns gutes Wetter - <a href="http://www.scienceblogs.de/echolot/2009/04/uber-schwalben-den-fruhling-und-die-begrenzte-aussagekraft-von-bauernregeln.php">wenn man der Bauernregel glauben darf.</a> Ganz egal, ob diese Wetterregel nun zutrifft oder nicht: die Flughöhe der asiatischen Streifengans ist wirklich bemerkenswert. Wenn diese von ihren Lebensräumen in Süd- und Zentralasien in ihr indisches Winterquartier aufbricht, so muß sie teilweise den Himalaya überqueren. Und erreicht dort Flughöhen von bis zu 9.000 Metern - und das ohne Sauerstoffgerät. ;-)</p>
<p><em>"Besonderheiten im Muskelaufbau, in der Blutversorgung als auch im Zellaufbau machen einen asiatischen Zugvogel zum am höchsten fliegenden Tier der Welt. Wie Forscher der University of British Columbia in der Zeitschrift Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences berichten, untersuchten Sie Exemplare der in Asien beheimateten Streifengans."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://derstandard.at/fs//1246543492256/Warum-Streifengaense-so-hoch-fliegen-wie-Passagierjets">[Der Standard]</a></a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Medizin</category>
            
            
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Linguistik</category>
            
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Politik</category>
            
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            <pubDate>Mon, 03 Aug 2009 09:57:00 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Irritationen über Kunstsperma, Männer mit Weitblick, Sportsensitive Frauen</title>
            <description><![CDATA[
     <p>1. <strong><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/planckton/archive/2009/07/28/vom-sexappeal-der-stammzellen-spermien.aspx">Kunst am Mann: Vom Sexappeal der Stammzellen </a></strong></p>
<p>Es waren durchaus "spritzige Schlagzeilen" - wie Joachim Müller-Jung kommentiert - die vor wenigen Wochen zu lesen waren. Anfang Juli war im Fachjournal "Stem Cells and Development" ein aufsehenerregender Artikel des Stammzellforschers Karim Nayernia erschienen. Der Inhalt ließ aufhorchen: Die Forscher gaben zu Protokoll, daß sie künstliches Sperma aus Stammzellen gezüchtet hatten. Sind also Männer künftig wirklich überflüssig? Können sich vielleicht bald auch unfruchtbare Männer auf "eigenen" Nachwuchs freuen? </p>
<p>Solche und ähnliche Schlußfolgerungen ließ das Paper durchaus zu. Inzwischen wurde der Artikel allerdings zurückgezogen. Aufgrund einer kleinen Schlamperei in der Einleitung, angeblich. Wie Joachim Müller-Jung herausgefunden hat, wurde per Copy&Paste die Einleitung eines Artikels aus dem Jahr 2007 irrtümlich an den Beginn des neuen Textes kopiert. Wie kann das passieren, fragt man sich. Oder gab es doch andere Mängel...? </p><p><em>"Ist es nun zurückgezogen oder ist es nicht, das umstrittene Paper des Stammzellforschers Karim Nayernia  über die Herstellung von sogenannten „Kunstspermien" aus embryonalen Stammzellen? Seit ein paar Tagen kursiert die Nachricht, der Anfang Juli in  „Stem Cells and Development" erschienene Artikel sei von dem Journal zurückgezogen worden, weil Nayernia die Einleitung offenbar unbesehen - und ohne die gebotene Aktualisierung des Wissensstandes - von einem seiner eigenen früheren Artikel Wort für Wort übernommen  hatte.."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/planckton/archive/2009/07/28/vom-sexappeal-der-stammzellen-spermien.aspx">[Joachim Müller-Jung | Planckton]</a></p>

<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>2. <strong><a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=37539">Männer sehen auf Distanz besser als Frauen</a></strong></p>
<p>Neuer Diskussionsstoff für den Party-Smalltalk über unser evolutionäres Erbe: Männer sehen auf die Distanz besser, als Frauen. Das kommt doch nicht von ungefähr, oder? Schließlich mussten die Männer zu früheren Jäger-und-Sammler-Zeiten weit entferntes Wild aufspüren oder sich rechtzeitig vor dem Säbelzahntiger in Sicherheit bringen. Frauen mußten ja nur in der heimischen Höhle... Naja, man kennt diese Diskussionen. </p>
<p><em>"Zwischen dem Sehvermögen von Frauen und Männern gibt es laut einer britischen Studie einen grundsätzlichen Unterschied, weshalb Männer eher weitsichtig und Frauen eher kurzsichtig sind. Bei einem Versuch mit 48 Männern und Frauen, über den die Zeitschrift British Journal of Psychology (10.1348/000712609X463679) in ihrer jüngsten Ausgabe berichtete, ergab sich eine größere Zielgenauigkeit für Männer bei größerer Distanz und für Frauen bei kleinerer Distanz."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=37539">[Ärzteblatt]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>3. <b><a href="http://www.scienceticker.info/2009/07/30/sport-bringt-frauen-noch-mehr/">Sport bringt Frauen (noch) mehr</a></b></p>
<p>Und es gibt doch so etwas wie ausgleichende Gerechtigkeit: Während Männer besser sehen, profitieren Frauen stärker von sportlicher Betätigung, so haben Forscher der University of North Carolina herausgefunden. Frauen zeigten jedenfalls eine schnellere Verbesserung der Blutfettwerte, wenn sie mit einem Sportprogramm begannen.</p>
<p><em>"Sport hilft bekanntlich, die Blutfette und damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Zaum zu halten. Bei Frauen gelingt das besonders gut, lässt eine Langzeitstudie amerikanischer Mediziner vermuten. Eine leichte Steigerung der körperlichen Aktivität führte bei den Teilnehmerinnen zu einer deutlicheren Verbesserung der Blutfettwerte als bei ihren männlichen Pendants.."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.scienceticker.info/2009/07/30/sport-bringt-frauen-noch-mehr/">[Scienceticker]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p><small>Bei <a href="http://www.scienceblogs.de/3vor10/">3vor10</a> gibt es jeden Tag, von montags bis freitags, drei ausgewählte Links zu Artikeln in wissenschaftlichen Blogs und Nachrichtenportalen.<br />
</small></p>
     <hr />

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            <link>http://feedproxy.google.com/~r/ScienceBlogs/3vor10/~3/ISccq8AstnM/irritationen-uber-kunstsperma-manner-mit-weitblick-sportsensitive-frauen.php</link>
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Kultur</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Medizin</category>
            
            
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Evolution</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Fortpflanzung</category>
            
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Sport</category>
            
            <pubDate>Fri, 31 Jul 2009 09:57:00 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Länger leben durch Diät?, Dem Bienengedächtnis auf der Spur, Was denkt das Gehirn, wenn wir nichts denken?</title>
            <description><![CDATA[
     <p>1. <strong><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/alt_werden_in_einem_gesunden_krper_1.3226356.html">Alt werden in einem gesunden Körper</a></strong></p>
<p>Eine Diät - oder zumindest eine Lebensweise mit reduzierter Kalorienzufuhr - macht uns vielleicht nicht unbedingt glücklich, aber sie hält uns jung. Bereits in den 30er Jahren des letzten jahrhunderts stellte man in Tierversuchen fest, daß Mäuse älter werden, wenn man ihnen die Futterrationen kürzt. Seitdem ist dieser Effekt in vielen Studien bestätigt. Inzwischen auch bei Primaten und in ersten Studien mit Menschen: wer die Kalorienzufuhr reduziert, der profitiert durch eine höhere Lebensqualität und weniger altersbedingte Erkrankungen.</p>
<p>Diese Studienergebnisse bestätigen etwa die Vermutungen, die Forscher aus der Beobachtung von speziellen Bevölkerungsgruppen ableiten. Die Bewohner der japanischen Insel Okinawa nahmen etwa in den 40er, 50er und 60er Jahren deutlich weniger fett- und zuckerreiche Lebensmittel zu sich, als andere Japaner. Heute ist Okinawa als die Insel der Hundertjährigen bekannt... </p><p><em>"Eine drastische Kalorienrestriktion verlängert das Leben von Tieren. Es gibt Hinweise, dass die Methode auch das Einsetzen altersbedingter Krankheiten beim Menschen verzögert. Forscher suchen mit einigem Erfolg nach Substanzen, die diesen Effekt simulieren."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/alt_werden_in_einem_gesunden_krper_1.3226356.html">[Lena Stallmach | Neue Zürcher Zeitung]</a></p>

<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>2. <strong><a href="http://www.zeit.de/online/2009/31/erde-insekten-bienen-forschung">Insekten-Forschung: Herrin der Bienen</a></strong></p>
<p>Etwa ein Kubik-Millimeter ist das Gehirn einer Honigbiene groß. Das sind dennoch knapp 1 Million Nervenzellen und genug, um ein komplexes Sozialverhalten und Lernvorgänge zu steuern. Die Bienen der Art Apis mellifera sind die Versuchsobjekte, anhand derer Berliner Forscher mehr über die Prozesse des Lernens und des Gedächtnisses verstehen wollen. Die Neurobiologen um die junge Professorin Dorothea Eisenhardt suchen derzeit nach den Genen, die diejenigen Proteine kodieren, die die biochemischen Grundlagen des Erinnerns darstellen. </p>
<p><em>"Später Nachmittag im Institut für Biologie der FU. Die Neurobiologin Dorothea Eisenhardt sitzt in ihrem Labor am Tisch, umgeben von ihren Doktoranden und Studenten. Es ist Zeit für die Fütterung der Versuchstiere. Wie ihre Mitarbeiter hält die 42-jährige Professorin eine Palette in der Hand, in der, jeweils in einem kleinen Röhrchen festgehalten, ein Dutzend Honigbienen aufs Abendessen wartet. "Das ist hier eine ausgesprochen soziale Tätigkeit", sagt Eisenhardt mit einem Lachen."</em></p>
<p>→ Weiterlesen:<a href="http://www.zeit.de/online/2009/31/erde-insekten-bienen-forschung"> [Adelheid Müller-Lissner | Tagesspiegel]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p>3. <b><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/1857089_In-der-Ruhe-liegt-die-Kraft.html">Gehirnaktivität: In der Ruhe liegt die Kraft</a></b></p>
<p>Lange Zeit hatte man angenommen, daß das Gehirn bei der Bewältigung komplexer Aufgaben - also etwa bei der Büroarbeit oder irgendwelchen anderen Tätigkeiten - sehr aktiv ist, daß es dann aber in einen passiven Ruhemodus zurückschaltet, wenn wir in kurzen Pausen einfach vor uns hinträumen. Seit einiger Zeit weiß man, daß das Gegenteil der Fall ist. Wenn keine akuten "äußeren" Aufgaben anstehen, dann schaltet das Gehirn in eine Art "default mode" um, der durch ein ganz spezielles, aber höchst aktives Muster innengerichteter Hirnaktivität geprägt ist. Wenn wir also an "nichts denken", dann ist das Gehirn besonders lebendig...</p>
<p><em>"Was denken Menschen, wenn sie an nichts Bestimmtes denken? Und was geht dabei in ihrem Gehirn vor? Man sollte erstens annehmen, dass es auf Sparflamme schaltet und sich von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich verteilt. Stimmt aber nicht. Wie sich herausgestellt hat, sind beide Annahmen falsch."</em></p>
<p>→ Weiterlesen: <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/1857089_In-der-Ruhe-liegt-die-Kraft.html">[Stanislaw Dick | Frankfurter Rundschau]</a></p>
<div style="border-top: 1px dotted rgb(105, 105, 105); padding: 10px 10px 0pt 0pt; margin-top: 10px;"></div>

<p><small>Bei <a href="http://www.scienceblogs.de/3vor10/">3vor10</a> gibt es jeden Tag, von montags bis freitags, drei ausgewählte Links zu Artikeln in wissenschaftlichen Blogs und Nachrichtenportalen.<br />
</small></p>
     <hr />

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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Kultur</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Medizin</category>
            
            
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Bienen</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Biologie</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Diät</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Gedächtnis</category>
            
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Neurobiologie</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Neurologie</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Okinawa</category>
            
            <pubDate>Thu, 30 Jul 2009 09:57:00 +0100</pubDate>
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