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	<title>RELIBLOG</title>
	
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	<description>Prüft alles - behaltet das Gute</description>
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		<title>Organspende und andere ethische Entscheidungen</title>
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		<pubDate>Wed, 01 May 2013 16:29:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eigentlich&#8230;. Eigentlich wollte ich doch schon längst&#8230; Das Schöne an uns Menschen ist, dass wir unangenehme Entscheidungen gerne lange vor uns her schieben. Leider verschwinden sie dabei höchstens aus dem Fokus unserer Aufmerksamkeit, aber nicht aus unserem Leben. Am Beispiel der Organspende macht das ein kleiner Film deutlich. Zwei Männer unterhalten sich über das Für [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich&#8230;. Eigentlich wollte ich doch schon längst&#8230;</p>
<p>Das Schöne an uns Menschen ist, dass wir unangenehme Entscheidungen gerne lange vor uns her schieben. Leider verschwinden sie dabei höchstens aus dem Fokus unserer Aufmerksamkeit, aber nicht aus unserem Leben.</p>
<p>Am Beispiel der Organspende macht das ein kleiner Film deutlich. Zwei Männer unterhalten sich über das Für und Wider der Organspende. Zur Dramatik des Gesprächs trägt nicht unwesentlich bei, dass sie dabei in einem Auto sitzen, das in einer sehr instabilen Situation über einem Abgrund hängt und jeden Moment hinabstürzen kann.</p>
<p>Über das Ende werde ich hier natürlich nichts verraten&#8230;</p>
<p>&nbsp;<br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/62436265?byline=0&amp;portrait=0" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/62436265">Kurzfilm &#8220;Die Entscheidung&#8221;</a> from <a href="http://vimeo.com/leoburnettch">Leo Burnett Schweiz</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Que sera sera</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Apr 2013 08:36:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfra7</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da sitzen sie vor mir. Jung. Manchmal voller Energie. Manchmal energielos. Gelangweilt. Interessiert. Unfertig. Meine Schüler. Was wird aus ihnen werden? Welche Pläne haben sie für ihr Leben? Wie wird ihr Leben tatsächlich ablaufen? Die Fülle der Möglichkeiten veranschaulichen die Fotografien aus der Serie Half von Roman Sakovich. Er zeigt Menschen, die für die Fotoserie [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Da sitzen sie vor mir. Jung. Manchmal voller Energie. Manchmal energielos. Gelangweilt. Interessiert. Unfertig.</p>
<p>Meine Schüler.</p>
<p>Was wird aus ihnen werden? Welche Pläne haben sie für ihr Leben? Wie wird ihr Leben tatsächlich ablaufen?</p>
<p>Die Fülle der Möglichkeiten veranschaulichen die <a href="http://romansakovich.co.uk/work/half/#.UXzakcp9XTp" target="_blank">Fotografien</a> aus der Serie <strong>Half</strong> von <a href="http://romansakovich.co.uk/about/#.UXzcHsp9XTo" target="_blank">Roman Sakovich</a>. Er zeigt Menschen, die für die Fotoserie in eine erfolgreiche und eine nicht erfolgreiche Hälfte gestylt worden sind. Die Fotos (sechs Motive) kann ich mir gut als Einstieg in eine Einheit zur Identität bzw. Stärken/Schwächen in der Mittelstufe, aber auch in der Anthropologie-Einheit der Kursstufe vorstellen.</p>
<p>Alle Möglichkeiten stecken in uns. Wir sind mit dafür verantwortlich, welches Potential in Realitäten umgesetzt wird.</p>
<p>Aufmerksam wurde ich auf die Fotos durch einen Beitrag in <a href="http://www.i-ref.de/2013/04/25/der-schockierende-vergleich-half-von-roman-sakovich/" target="_blank">I-REF</a>. Dort wird auch betont, dass mit diesem Projekt um Empathie und Verständnis für die weniger gelungenen Lebensläufe geworben werden soll.</p>
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		<title>Was für ein Mann</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 07:47:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfra7</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Ameleo gefunden und so gut, dass es unbedingt weitergesagt werden muss: &#160; &#160;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bei <a href="http://frech-fromm-frau.blogspot.de/2013/04/something-more.html" target="_blank">Ameleo gefunden</a> und so gut, dass es unbedingt weitergesagt werden muss:</p>
<p>&nbsp;<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/wq9N_Mm-JrU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
&nbsp;</p>
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		<title>Globalisierung des Papsttums</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 06:44:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfra7</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirchliches]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt einige Brüder und Schwestern im Herrn, denen Benedikt XVI. ungeheuer gut getan hat. Er vertrat Positionen, die ihnen wichtig sind, er vertrat &#8216;ihre Kirche&#8217; in der Öffentlichkeit so, wie sie es für angemessen halten. Und dann kam Franziskus. Erst kurzer Jubel, inzwischen eher Irritationen, z.T. auch Beiträge, die aus meiner Sicht völlig daneben [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt einige Brüder und Schwestern im Herrn, denen Benedikt XVI. ungeheuer gut getan hat. Er vertrat Positionen, die ihnen wichtig sind, er vertrat &#8216;ihre Kirche&#8217; in der Öffentlichkeit so, wie sie es für angemessen halten.</p>
<p>Und dann kam Franziskus. Erst kurzer Jubel, inzwischen eher Irritationen, z.T. auch Beiträge, die aus meiner Sicht <a href="http://www.geistbraus.de/2013/04/konvertiten-service/" target="_blank">völlig daneben</a> und ziemlich unlustig sind. Der Papst &#8211; so mein Eindruck &#8211; ist für diese Art von Katholiken ungeheuer wichtig, toll, sakrosankt &#8211; solange er die eigenen Positionen vertritt. Macht er das, ist die Welt in Ordnung und alle anderen, die an der Position des Papstes auch nur ein bisschen rummachen, sind des Teufels, keine echten Katholiken &#8216;und überhaupt!&#8217; (die Komplexität der Argumentation ist meistens recht überschaubar).</p>
<p>Aber WEHE! Wehe der Papst trägt nicht irgendeinen Stofffummel, wenn er auf einen Balkon tritt. Und wehe er nimmt Rücksicht auf seine Gesundheit und kniet einmal zu wenig. Wenn so etwas mehrfach auftritt, dann kippt die blinde Papstverehrung (B16) schnell in sehr kritische, spitze oder auch trotzig-pampige Beiträge in den einschlägigen Blogs und Plattformen.</p>
<p>Interessante Reflexionen zu diesem Verhalten bietet ein sehr lesenswerter Beitrag von Christian Stoll in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Communio_%28Zeitschrift%29" target="_blank">IKaZ</a> (Internationale Katholische Zeitschrift Communio): <strong>Abschied von Europa. Anmerkungen zur Globalisierung des Paptsttums</strong>, IKaZ 42 (2013), 287-293. Er ist als PDF-Datei offen verfügbar und kann <a href="http://www.theologie-und-kirche.de/Stoll_IKaZ_3_2013_AbschiedvonEuropa.pdf" target="_blank">hier</a> heruntergeladen werden.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die ersten Gesten und Äußerungen des Papstes aus der &#8216;neuen Welt&#8217; deuten&#8230; darauf hin, dass Franziskus das Selbstverständnis eines europazentrierten Christentums infrage stellen wird. Europäer, die ihre jahrhundertelange Pracht des Petrusamtes schon in Eigentum übergehen sahen, werden bereits jetzt daran erinnert, dass es einen Unterschied zwischen dem Christentum und dem kulturellen Erbe Europas gibt. Mit dem neuen Pontifikat nimmt ein Lernprozess seinen Anfang, der für europäische Christen nicht ohne Zumutungen sein wird.&#8221; [S. 288]</p></blockquote>
<p>Das ist keine bedrohliche Entwicklung. Eher eine interessante Herausforderung. <em>Die Wahrheit wird euch frei machen</em>, sagt Jesus nach Joh 8 in einer Diskussion mit Menschen, die ihre Glaubensposition kompromisslos vertreten wollen. Jesus sagt nicht, dass es einfach, immer angenehm und problemlos ist, sich der Wahrheit zu stellen bzw. sich immer wieder neu auf die Suche nach der Wahrheit zu machen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Entkoppelung des Papsttums von einem europäischen Blick auf Gott und Welt ist&#8230; theologisch unproblematisch. Vom galiläischen Fischer bis zum Jesuiten aus Buenos Aires &#8211; die Universalität des Petrusamtes wird durch wechselnde kulturelle Horizonte der jeweiligen Amtsträger nicht beeinträchtigt, sondern verdeutlicht.&#8221; [S. 292]</p></blockquote>
<p>Wer sich gerne auf Traditionen beruft, sollte wenigstens gewisse geschichtliche Grundkenntnisse mitbringen (oder sich erarbeiten), bevor er manche &#8211; scheinbar neuen &#8211; Entwicklungen oder Vorgehensweisen verurteilt. Ich bin gespannt, wohin wir uns als Kirche mit Franziskus bewegen werden. Ich hoffe, dass der fast zweitausendjährige Erfahrungsreichtum der Kirche breiter gewürdigt werden wird als bisher, damit sowohl der galiläische Fischer als auch der Jesuit aus Buenos Aires ihre Erkenntnisse und Erfahrungen einbringen können.</p>
<blockquote><p>&#8220;Europäische Katholiken werden Zeit brauchen, um sich nach dem großen Europäer Benedikt XVI. an die neue Gestalt des Papsttums zu gewäöhnen. Dennoch kann dieser Prozess auch heilsam sein. Die Globalisierung des Papsttums bietet die Chance, die Überlieferung des christlichen Glaubens vom kulturellen Kontext Europas deutlicher zu unterscheiden.&#8221; [S. 293]</p></blockquote>
<p>Danke an den Hinweis auf den Artikel von Christina Stoll im <em>Münsteraner Forum für Theologie und Kirche</em> (<a href="http://www.theologie-und-kirche.de/" target="_blank">MFThK</a>).</p>
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		<title>Methodisches: Recherchieren</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 07:04:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfra7</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine sehr gut geschriebene und praxisnahe Anleitung zum Recherchieren für Referate, GFS etc. hat Andreas Kalt ins Netz gestellt. Wer Schüler schon mal nach ihren Recherche-Methoden gefragt hat, wird schnell merken, dass häufig sehr wenig Methode und viel Zufall dabei ist. Im Beitrag werden einzelne Dienste und Möglichkeiten knapp vorgestellt und Vor- bzw. Nachteile genannt. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine sehr gut geschriebene und praxisnahe <a href="http://herr-kalt.de/arbeitsmethoden/recherche-organisieren" target="_blank">Anleitung zum Recherchieren</a> für Referate, GFS etc. hat Andreas Kalt ins Netz gestellt. Wer Schüler schon mal nach ihren Recherche-Methoden gefragt hat, wird schnell merken, dass häufig sehr wenig Methode und viel Zufall dabei ist.</p>
<p>Im Beitrag werden einzelne Dienste und Möglichkeiten knapp vorgestellt und Vor- bzw. Nachteile genannt. Außerdem sind weiterführende Links zu anderen interessanten Artikel eingebaut.</p>
<p>Auch Kollegen dürften von den Hinweisen profitieren, denn auch unter Lehrern ist die ein-Wort-Suche mit Google noch sehr verbreitet &#8211; und dann die ersten drei Treffer ausdrucken <img src='http://societas-perfecta.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Noch ein Hinweis von Andreas (danke für den superschnellen Hinweis &#8211; wenige Minuten nach Veröffentlichung des Beitrags): Ergänzend dazu gibt es auch noch einen Grundlagenartikel: <a href="https://t.co/redirect?url=http%3A%2F%2Ft.co%2FIsT19didid&amp;sig=1effaa294652b68067b936a05c9131f2d9b015cd&amp;uid=79950412&amp;iid=5ae69c09-bbb7-4f05-ae53-e631f6e8d503&amp;nid=27+237&amp;t=1" target="_blank">ak-u.de/recherche</a></p>
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		<title>Still alive: Linklisten</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 18:22:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfra7</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Linklisten waren zu Beginn der Internetnutzung durch Lehrer eine hochbegehrte Sache. Da hatte sich schon jemand Mühe gemacht, intensiv gesucht und vorsortiert. Inzwischen sind sie selten zu finden. Die Pflege macht viel Arbeit, Links veralten sehr schnell und das Angebot im Netz wird immer größer. Umso erwähnenswerter ist die Autenriehths WWW-Linkbibliothek. Wolfgang Autenrieth hat seine [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Linklisten waren zu Beginn der Internetnutzung durch Lehrer eine hochbegehrte Sache. Da hatte sich schon jemand Mühe gemacht, intensiv gesucht und vorsortiert. Inzwischen sind sie selten zu finden. Die Pflege macht viel Arbeit, Links veralten sehr schnell und das Angebot im Netz wird immer größer.</p>
<p>Umso erwähnenswerter ist die <strong>Autenriehths WWW-Linkbibliothek</strong>. Wolfgang Autenrieth hat seine sehr umfangreiche <a href="http://www.autenrieths.de/links/sitemap_links.html" target="_blank">Sammlung von Links</a> seit 2001 im Netz. Wer hier sucht, findet sicher etwas Interessantes. Ein bisschen Zeit zum Rumstöbern muss man aber schon mitbringen. Die Liste ist nach Fächern und Sachgebieten vorsortiert. Die Links für den Religions- und Ethikunterricht sind <a href="http://www.autenrieths.de/links/linkreli.htm" target="_blank">hier</a> zu finden.</p>
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		<title>Das Geschenk</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Mar 2013 16:31:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Stacey Kramer hat etwas geschenkt bekommen, das ihr Leben völlig verändert und bereichert hat. Sie erzählt zunächst, was sich alles geändert hat, was sie als Geschenk empfunden hat. Erst gegen Ende des kurzen Vortrags wird klar, worum es sich handelt: Vielleicht kann das einen Einstieg in die Anthropologie-Einheit in der Kursstufe darstellen. Was ist der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Stacey Kramer hat etwas geschenkt bekommen, das ihr Leben völlig verändert und bereichert hat. Sie erzählt zunächst, was sich alles geändert hat, was sie als Geschenk empfunden hat. Erst gegen Ende des kurzen Vortrags wird klar, worum es sich handelt:</p>
<p><iframe src="http://embed.ted.com/talks/lang/de/stacey_kramer_the_best_gift_i_ever_survived.html" width="560" height="315" frameborder="0" scrolling="no" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Vielleicht kann das einen Einstieg in die Anthropologie-Einheit in der Kursstufe darstellen.</p>
<p>Was ist der Mensch, oh Herr, dass du seiner gedenkst&#8230;</p>
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		<title>Den Aufbruch wagen</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 14:43:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Kirchliches]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Aufbruch wagen &#8211; Wie kann sich die katholische Kirche reformieren? So nennt Hubert Wolf, Kirchengeschichtler aus Münster, seinen zweiteiligen Vortrag in der Reihe SWR Wissen: Aula. Er stellt dar, wie sich die Rolle der Kirchengeschichte innerhalb der Theologie durch die Beschlüsse des 1. Vatikanischen Konzils geändert hat. Danach zeigt er sehr interessante Beispiel für [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Den Aufbruch wagen &#8211; Wie kann sich die katholische Kirche reformieren?</p></blockquote>
<p>So nennt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hubert_Wolf_%28Theologe%29" target="_blank">Hubert Wolf</a>, Kirchengeschichtler aus Münster, seinen zweiteiligen Vortrag in der Reihe <em>SWR Wissen: Aula</em>. Er stellt dar, wie sich die Rolle der Kirchengeschichte innerhalb der Theologie durch die Beschlüsse des 1. Vatikanischen Konzils geändert hat. Danach zeigt er sehr interessante Beispiel für die Vielfalt dessen auf, was innerhalb der katholischen Kirche schon alles möglich war und im Lauf der Jahr(hundert)e vergessen oder verdrängt wurde.</p>
<p>Wer an der reichen Vielfalt katholischer Traditionen interessiert ist und sich an ideologischen Verengungen auf das (angeblich) einzig wahre Katholische stört, dem seinen die Vorträge empfohlen, die es als Audio-Dateien (<a href="http://mp3-download.swr.de/swr2/aula/swr2aula_20121225_den_aufbruch_wagen_1.6444m.mp3" target="_blank">Teil 1</a>, <a href="http://mp3-download.swr.de/swr2/aula/swr2aula_20121226_den_aufbruch_wagen_2.6444m.mp3" target="_blank">Teil 2</a>) zum Download gibt. Wer es lieber Schwarz auf Weiß hat, kann sich beim SWR die Manuskripte als PDF-Dateien herunterladen (<a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=10604120/property=download/nid=660374/10zglgm/swr2-wissen-20121225.pdf" target="_blank">Teil 1</a>,  <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=10604236/property=download/nid=660374/1kl4i60/swr2-wissen-20121226.pdf" target="_blank">Teil 2</a>).</p>
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		<title>Wir brauchen…</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Mar 2013 21:23:47 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Kirchliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir brauchen: Weniger Frömmelei, aber mehr Frömmigkeit, weniger Andachten, aber mehr Andacht, weniger Erscheinungen, aber mehr Erleuchtung, weniger Weissagungen, aber mehr Weisheit, weniger Gründungen, aber mehr Gründlichkeit, weniger Kirchlichtun, aber mehr Christentum. Aus Briefen von P. Odilo Rottmanner (1841-1907), Zettelsammlung von Marie Gräfin Waldburg-Wurzach. Zitiert nach Claus Arnold, Katholische Milieus in Oberschwaben um 1900, in: [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wir brauchen:</p>
<p>Weniger Frömmelei, aber mehr Frömmigkeit,<br />
weniger Andachten, aber mehr Andacht,<br />
weniger Erscheinungen, aber mehr Erleuchtung,<br />
weniger Weissagungen, aber mehr Weisheit,<br />
weniger Gründungen, aber mehr Gründlichkeit,<br />
weniger Kirchlichtun, aber mehr Christentum.</p></blockquote>
<p>Aus Briefen von P. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Odilo_Rottmanner" target="_blank">Odilo Rottmanner</a> (1841-1907), Zettelsammlung von Marie Gräfin Waldburg-Wurzach. Zitiert nach Claus Arnold, Katholische Milieus in Oberschwaben um 1900, in: Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte 21 (2002), Stuttgart 2002, 219-239.235.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Lesetipp: Das neue Buch von Hubert Wolf</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Feb 2013 13:56:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfra7</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit letzter Woche auf dem Markt ist das neue Buch von Hubert Wolf: Die Nonnen von Sant&#8217;Ambrogio. Der Untertitel lautet: Eine wahre Geschichte. Angesichts der im Buch beschriebenen Abläufe würde ich es für eine schlecht erfundene und alle Klischees bedienende Sex-and-Crime-Story halten. Aber der Autor ist nicht Dan Brown, sondern der &#8211; aus meiner Sicht [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit letzter Woche auf dem Markt ist das neue Buch von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hubert_Wolf_%28Theologe%29" target="_blank">Hubert Wolf</a>: <em>Die Nonnen von Sant&#8217;Ambrogio</em>. Der Untertitel lautet: <em>Eine wahre Geschichte</em>. Angesichts der im Buch beschriebenen Abläufe würde ich es für eine schlecht erfundene und alle Klischees bedienende Sex-and-Crime-Story halten. Aber der Autor ist nicht Dan Brown, sondern der &#8211; aus meiner Sicht &#8211; profilierteste und aktivste Kirchenhistoriker, den es im deutschsprachigen katholischen Bereich gibt. Leider beschreibt er keine schlechte Fiktion, sondern die historisch belegte Geschichte von Menschen, die auch bereit waren, über Leichen zu gehen, um ihre Ziele zu erreichen.</p>
<p>Hubert Wolf schreibt interessant, gut lesbar und strukturiert. Mit spitzer Feder, aber ohne Polemik oder Schaum vor dem Mund stellt er die komplexen kirchengeschichtlichen und theologischen Strömungen des 19. Jahrhunderts dar. Auf 70 Seiten werden in den Anmerkungen Quellen und weiterführende Literatur benannt, das Quellen- und Literaturverzeichnis umfasst weitere 19 Seiten, der eigentliche Textteil fast 450 Seiten. Viel zu lesen für 24,95 Euro.</p>
<p>Es geht nicht um eine Schwarz-Weiß-Sicht mit Guten und Bösen. Auch nicht um Benediktiner gegen Jesuiten, oder verführerische Nonne gegen an Himmelsbriefe glaubenden Neuscholastiker. Mir hat das Buch bis zur letzten Seite gefallen, weil es Wolf gelingt, die widersprüchlichen Interessen und Handlungsmotive der einzelnen Akteure lebendig zu schildern und sie durch kurze Beschreibungen der historischen Situation und der theologisch-kirchenpolitischen Großwetterlage anschaulich werden zu lassen.</p>
<p>Was nach der Lektüre bleibt, ist nicht die Heiligsprechung oder Verurteilung der Beteiligten, sondern die Erkenntnis, dass es immer eine Vielzahl von Handlungsmotiven, persönlichen Stärken und abgrundtiefen Schwächen gibt. Eine oft unkritische Verherrlichung von Päpsten (z.B. von Pius IX.) oder der &#8216;guten alten Zeit&#8217; &#8211; wird weder der Geschichte noch der Gegenwart gerecht. Erst eine vertiefte und differenzierende Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Interessenslagen macht klar, dass es nie so war, wie es &#8216;schon immer&#8217; war, und dass Geschichte auch wenn es um Kirchengeschichte geht, die Geschichte von Siegern ist.</p>
<p>Treue und Liebe sind nicht Synonyme für blinden Kadavergehorsam. Liebe versucht auch die unangenehmen und weniger schönen Seiten des/der Geliebten anzunehmen und sich immer mehr über die schönen und wertvollen Aspekte zu freuen. Das macht Kirchengeschichte so interessant <img src='http://societas-perfecta.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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