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	<title>provinzblog</title>
	
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	<description>Provinznarichten aus Augsburg im tiefsten Bayern, hier steht einfach ziemlich komisches Zeug über Gott und die Welt.</description>
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		<title>Mein erstes Mal…</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 20:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lange hat es gedauert, aber gut zwei Jahre nachdem wir in einem kleinen Team um Professor Dr. Christiane Eilders angefangen hatten deutsche Politikblogs zu untersuchen, ist der daraus resultierende Fachartikel nun tats&#228;chlich hochoffiziell erschienen.

Zivilgesellschaftliche Konstruktionen politischer Realit&#228;t &#8211; Eine vergleichende Analyse zu Themen und Nachrichtenfaktoren in politischen Weblogs und professionellem Journalismus hei&#223;t das gute St&#252;ck [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange hat es gedauert, aber gut zwei Jahre nachdem wir in einem kleinen Team um Professor Dr. Christiane Eilders angefangen hatten deutsche Politikblogs zu untersuchen, ist der daraus resultierende Fachartikel nun tats&#228;chlich hochoffiziell erschienen.<br />
<a href="http://lh3.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/S7Oev3zAEjI/AAAAAAAAEt0/dGqXcikuGX0/DSC02503.JPG?imgmax=800" rel="lightbox[2010-2-3-21-55-14]"><img src="http://lh3.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/S7Oev3zAEjI/AAAAAAAAEt0/dGqXcikuGX0/DSC02503.JPG?imgmax=512" alt="DSC02503.JPG" width="512" height="347" class="pie-img" style="margin:10px 10px 10px 10px;"/></a><br />
<em>Zivilgesellschaftliche Konstruktionen politischer Realit&#228;t &#8211; Eine vergleichende Analyse zu Themen und Nachrichtenfaktoren in politischen Weblogs und professionellem Journalismus</em> hei&#223;t das gute St&#252;ck und ist in der aktuellen <a href="http://www.m-und-k.info/muk.lasso">M&#038;K – Medien &#038; Kommunikationswissenschaft</a> zu lesen.</p>
<p>Die Arbeit mit <a href="http://www.imb-uni-augsburg.de/christiane-eilders">Professor Eilders </a>und dem Team war eine hochinteressante Erfahrung und zeigte mir auch, wie langwierig Forschung doch ist. Im Grunde ist der Artikel n&#228;mlich schon fast veraltet und kommt vielleicht ein Jahr zu sp&#228;t. Trotzdem ist er ein tolles Beispiel, wohin Lehrforschungsprojekte  f&#252;hren k&#246;nnen. Entstanden war die Idee n&#228;mlich aus einem Seminar heraus. </p>
<p>So viel Erfahrungen ich dabei auch sammeln konnte, hat mir das Projekt allerdings auch gezeigt, dass dieses rein wissenschaftliche Arbeiten nicht so ganz mein Fall ist &#8211; jedenfalls nicht auf Dauer. Das w&#228;re mir dann wohl doch etwas zu trocken. </p>
<p>Wer den Artikel lesen m&#246;chte, muss allerdings tief in die Tasche greifen. Die M&#038;K gibts nur im Abo und das ist nicht ganz billig. Als Mitautor habe ich die aktuelle Ausgabe inklusiver dreier Sonderdrucke des Artikels kostenlos vom Verlag erhalten. So kann ich wenigstens beweisen, dass der Artikel erschienen ist und meinen Eltern ein Ostergeschenk machen &#8211; ist schlie&#223;lich meine erste richtige Ver&#246;ffentlichung.</p>
<p>Dann muss ich im Grunde jetzt <em>nur</em> noch meine Masterarbeit fertigstellen &#8211; das allerdings dauert aber noch ein bisschen&#8230;</p>
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		<title>Ohhh du fröhliche…</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 11:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich w&#252;nsche allen ein besinnliches Weihnachtsfest und kalorienarme Feiertage, wir sehen uns im neuen Jahr. Das kann sich allerdings noch hinziehen bis sp&#228;testens zur Abgabe meiner Masterarbeit im Mai 2010 &#8211; also bleibt mir bis dahin gewogen&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="pie-img" src="http://lh4.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/SzNQRCV8icI/AAAAAAAAERc/s_WrSwlCk5Q/DSC00240.JPG?imgmax=800" alt="DSC00240.JPG" width="480" height="320" /><img style="margin: 10px 10px 10px 10px;" alt="" /></p>
<p>Ich w&#252;nsche allen ein besinnliches Weihnachtsfest und kalorienarme Feiertage, wir sehen uns im neuen Jahr. Das kann sich allerdings noch hinziehen bis sp&#228;testens zur Abgabe meiner Masterarbeit im Mai 2010 &#8211; also bleibt mir bis dahin gewogen&#8230;</p>
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		<title>Augsburger Verkehrspolitik</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 13:56:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Man sollte seinen Autofahrern nicht zu viel zumuten&#8221;, diese Erkenntnis d&#252;rfte sich beim Ordnungsamt hier in Augsburg wohl auch endlich gekommen sein. Verkehrsschilder und Fahrbahnmarkierungen reichen heute einfach nicht mehr, man muss die Leute schon mit der Nase draufsto&#223;en.
Doch der Reihe nach: Seitdem die Prinzstra&#223;e mit der Linie 6 Stra&#223;enbahnschienen aufweisen kann, ist das Chaos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Man sollte seinen Autofahrern nicht zu viel zumuten&#8221;, diese Erkenntnis d&#252;rfte sich beim Ordnungsamt hier in Augsburg wohl auch endlich gekommen sein. Verkehrsschilder und Fahrbahnmarkierungen reichen heute einfach nicht mehr, man muss die Leute schon mit der Nase draufsto&#223;en.</p>
<p>Doch der Reihe nach: Seitdem die Prinzstra&#223;e mit der Linie 6 Stra&#223;enbahnschienen aufweisen kann, ist das Chaos hier deutlich gestiegen. Ich hatte ja schon von <a href="http://provinzblog.de/und-es-hat-bumm-gemacht/">verwirrten Autofahrern</a> geschrieben. Das Problem: An der Kreuzung zur <a href="http://www.bing.com/maps/?v=2&#038;cp=s1t55vhx885z&#038;scene=10777568&#038;lvl=1&#038;sty=b&#038;where1=Prinzstra%C3%9Fe%2025%2C%2086153%20Augsburg">Theodor-Wiedemann-Stra&#223;e</a> macht die Fahrbahn einen Knick, weil die Stra&#223;enbahnen kurz danach ein eigenes Gleisbett bekommen und neben der Stra&#223;e fahren.</p>
<p>Dieser Knick scheint aber trotz diverser Schilder und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrbahnmarkierung#Fl.C3.A4chenmarkierungen">Sperrfl&#228;che</a> auf der Fahrbahn nicht f&#252;r alle Autofahrer nachvollziehbar zu sein. Immer wieder fuhren Unachtsame einfach &#252;ber die Sperrfl&#228;che gerade aus, nur um dann zu sehen, dass die Stra&#223;e nach wenigen Metern im Gleisbett endet.</p>
<p>Bisher ging das immer gut, abgesehen von wilden Bremsman&#246;vern und Dauerhupen. Doch die Tage werden immer k&#252;rzer und der Regen sorgt f&#252;r eine wunderbar glitschige Stra&#223;e. Das Ergebnis aus diesen ung&#252;nstigen Wetterbedingungen konnte ich letzten Montag erstmalig bestaunen. Ein Gesch&#228;ftsmann rutschte mit seiner Limousine ein ordentliches St&#252;ck aufs Gleisbett. Polizei und vor allem ein Abschlepper mit Kran verschafften hier Abhilfe. Allerdings blieb verkehrstechnisch alles beim Alten.<br />
<a href="http://lh5.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/SyI8HmGA_LI/AAAAAAAAEKw/pWWvKBSAyhc/DSC08010.JPG?imgmax=800" rel="lightbox[2009-11-5-14-30-50]" class="imglink" title="Un&#252;bersichtlich ist es ja schon, aber wer wird denn gleich soweit auf die Gleise rutschen..."><img src="http://lh5.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/SyI8HmGA_LI/AAAAAAAAEKw/pWWvKBSAyhc/DSC08010.JPG?imgmax=512" alt="Un&#252;bersichtlich ist es ja schon, aber wer wird denn gleich soweit auf die Gleise rutschen..." width="512" height="384" class="pie-img" style="margin:10px 10px 10px 10px;"/></a><br />
Kein Wunder also, dass gestern das n&#228;chste Auto mit Warnblinker auf den Gleisen stand. Diesmal war neben Polizei und Abschlepper aber auch ein aufgeregt auf- und ablaufender Mann von den Stadtwerken vor Ort. Scheinbar hatte sich rumgesprochen, dass st&#228;ndiger Autobefall sch&#228;dlich f&#252;r Gleise sein k&#246;nne.<br />
<a href="http://lh3.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/SyI8IfunCVI/AAAAAAAAEK0/6f7J7Kp1EfU/DSC08028.JPG?imgmax=800" rel="lightbox[2009-11-5-14-31-15]" class="imglink" title="...und weils so sch&#246;n war, gleich ein zweites Mal."><img src="http://lh3.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/SyI8IfunCVI/AAAAAAAAEK0/6f7J7Kp1EfU/DSC08028.JPG?imgmax=512" alt="...und weils so sch&#246;n war, gleich ein zweites Mal." width="512" height="384" class="pie-img" style="margin:10px 10px 10px 10px;"/></a><br />
Und was m&#252;ssen meine von Alter inzwischen fast blind gewordenen Augen heute erblicken? Es wurde tats&#228;chlich was getan. Zwei nicht zu &#252;bersehende Absperrungen zeigen den unachtsamen Autoraser heute also, wo sie definitiv nicht langfahren d&#252;rfen.<br />
<a href="http://lh4.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/SyI8JZD8sII/AAAAAAAAEK4/aPcbUFdAwzA/DSC08039.JPG?imgmax=800" rel="lightbox[2009-11-5-14-31-48]" class="imglink" title="Der erste Schritt zur Besserung: Man sollte jetzt auch im Dunkeln und ohne Brille erkennen, dass es da nicht langgeht."><img src="http://lh4.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/SyI8JZD8sII/AAAAAAAAEK4/aPcbUFdAwzA/DSC08039.JPG?imgmax=512" alt="Der erste Schritt zur Besserung: Man sollte jetzt auch im Dunkeln und ohne Brille erkennen, dass es da nicht langgeht." width="512" height="384" class="pie-img" style="margin:10px 10px 10px 10px;"/></a><br />
Das l&#246;st das Problem jetzt irgendwie nicht gerade elegant, weil sp&#228;testens, wenn Busse bzw. Stra&#223;enbahnen fahren, d&#252;rfte das gleiche Problem wieder entstehen &#8211; dann aber mit deutlich gr&#246;&#223;eren Schaden f&#252;r die Stadtwerke. Aber bis dahin geht noch ein gutes Jahr ins Land, genug Zeit also f&#252;r die cleveren Jungs vom Stra&#223;enverkehrsamt sich eine tolle L&#246;sung einfallen zu lassen. Wobei ich mir das jetzt gerade nicht so ganz vorstellen kann, Augsburger Autofahrer sind schon eine spezielle Spezies <img src='http://provinzblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Suni &amp; Partner: Auftakt zum Abschied</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 13:34:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Beste kommt immer zum Schluss, hei&#223;t es. Obwohl sicherlich klischeehaft, trifft es trotzdem auf die neuste Folge unseres H&#246;rspiels Suni &#38; Partner zu, denn sie ist die definitiv letzte Folge der Reihe in der alten Besetzung.
Daf&#252;r haben wir diesmal allerdings keine Kosten und M&#252;hen gescheut und uns Verst&#228;rkung ins Boot geholt: Aufgenommen haben wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="bild-links"><img class="alignnone size-full wp-image-724" title="Detektei Suni &amp; Partner: Der Hammer der G&amp;umlo;tter" src="http://provinzblog.de/wp-content/uploads/2009/11/Cover_Folge8_klein.jpg" alt="Detektei Suni &amp; Partner: Thors Hammer" width="200" height="200" /></div>
<p>Das Beste kommt immer zum Schluss, hei&#223;t es. Obwohl sicherlich klischeehaft, trifft es trotzdem auf die <a href="http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/detekteisuni/index.php?id=27">neuste Folge</a> unseres H&#246;rspiels Suni &amp; Partner zu, denn sie ist die definitiv letzte Folge der Reihe in der alten Besetzung.</p>
<p>Daf&#252;r haben wir diesmal allerdings keine Kosten und M&#252;hen gescheut und uns Verst&#228;rkung ins Boot geholt: Aufgenommen haben wir in den Studios von Antenne Bayern unter der fachm&#228;nnischen Regie von <a href="http://www.rockantenne.de/team/83-christian-lisch-produzent-a-eisprinzessin">Christian Lisch</a>. Neben der Stamm-Besetzung gab es eine Sprecherverst&#228;rkung prominenter Natur: Kein Geringerer als H&#246;rspiel-Kult-Stimme <a href="http://www.lutz-mackensy.de/">Lutz Mackensy</a>, bekannt aus TKKG, Die drei Fragezeichen oder Die Ferienbande, leiht Professor Redorius seine markante Stimme!</p>
<p>Aber nicht nur produktionstechnisch wurde aufger&#252;stet, die letzte Folge von Suni &amp; Partner „Thors Hammer“ ist eine Doppelfolge – damit der Abschied l&#228;nger dauert. Diesmal sind Suni, Thorsten und Melissa auf der Jagd nach einem alten Wikingerartefakt, das scheinbar g&#246;ttliche Kr&#228;fte besitzt, und erleben dabei einfach so viel, dass es f&#252;r zwei Folgen reicht.</p>
<p>Einziger Wermutstropfen: <a href="http://blog.coaster.de">Sebastian Gr&#252;nwald</a>, Suni-Erfinder und Original-Thorsten aus den ersten Folgen ist diesmal von Peter Helwig ersetzt worden. Der macht seine Sache zwar recht ordentlich, aber das Original war mir doch lieber.</p>
<p>Aber sonst ist alles wie immer: Das Konzept p&#228;dagogische Inhalte mit Abenteuer- und Detektivgeschichten zu verkn&#252;pfen wird auch in „Thors Hammer“ fortgesetzt und wird die Fans wohl auch dieses Mal zufriedenstellen.</p>
<p>&#220;brigens: Wer sich wundert, warum Suni &amp; Co so kurz vor Weihnachten noch von Ostern sprechen, die drei jungen Detektive leben nicht in einem Zeitloch, die Produktion hat sich einfach so extrem lang hingezogen. Suni ist und bleibt ein Freizeitprojekt – auch wenn diese Folge professioneller ist -und da die Folge eigentlich kurz nach Ostern rauskommen sollte, hatten wir diese kleine Anspielung ins Drehbuch eingebaut. R&#252;ckblickend vielleicht keine gute Idee, aber man lernt nie aus.</p>
<p>Den zweiten Teil der letzten Folge von Suni &amp; Partner gibt’s am 20.12.2009, dann setzt sich nicht nur Suni zur Ruhe es geht auch eine wirklich gute Zusammenarbeit zu Ende. Gut zwei Jahre hab ich mal mehr mal weniger aktiv bei Suni &amp; Partner mitgearbeitet und es war eine richtig gute Zeit mit extrem unterhaltsamen Aufnahmen &#8211; inklusive Versprecher, Lachanf&#228;lle und improvisierter Dialoge, die noch drei Folgen f&#252;llen k&#246;nnten.</p>
<p>Da kann einem schon ziemlich wehm&#252;tig werden, aber wer wei&#223;, was die Zukunft f&#252;r Suni &amp; Partner bereith&#228;lt, vielleicht gibt’s ja in 20 Jahren noch mal eine Reunion.<br />
Jetzt aber erst mal viel Spa&#223; bei Folge 8 von <a href="http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/detekteisuni/index.php?id=27">Suni &amp; Partner: Der Hammer der G&#246;tter</a></p>
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		<title>Von militanten Eltern und dreckigen Windeln</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 14:16:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsfragen]]></category>
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		<description><![CDATA[Eltern, das steht fest, Eltern nerven manchmal. Nicht nur die Eigenen, auch Andere, v&#246;llig Fremde, die meinen, ein Kind gebe ihnen das Recht ihre Umwelt zu maltr&#228;tieren – schlie&#223;lich sind sie und ihre Kinder was Besonderes in einer Bev&#246;lkerung, die so langsam &#252;beraltert. 
So motzen sie fr&#246;hlich &#252;ber die kleinste Unannehmlichkeit, was sich manchmal zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eltern, das steht fest, Eltern nerven manchmal. Nicht nur die Eigenen, auch Andere, v&#246;llig Fremde, die meinen, ein Kind gebe ihnen das Recht ihre Umwelt zu maltr&#228;tieren – schlie&#223;lich sind sie und ihre Kinder was Besonderes in einer Bev&#246;lkerung, die so langsam &#252;beraltert. </p>
<p>So motzen sie fr&#246;hlich &#252;ber die kleinste Unannehmlichkeit, was sich manchmal zu einem hysterischen Geifern steigern kann – oder eben zu Leserbriefen an die Lokalpresse. So berichtet heute die Augsburger Allgemeine<a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Startseite/Artikel,-Kinderwagen-unerwuenscht-_arid,2006875_regid,2_puid,2_pageid,4288.html"> in einem erstaunlich gro&#223;en Beitrag</a> &#252;ber zwei „gesch&#228;digte“ M&#252;tter, die in dem von mir sehr gesch&#228;tzten Kaffeehaus Thalia ein wenig angeeckt waren. </p>
<p>Die eine Mutter beklagt sich dar&#252;ber, dass sie ihren Kinderwagen nicht in das doch recht eng bestuhlte Kaffeehaus nehmen durfte. Die eigentlich nachvollziehbaren Gr&#252;nde, dass durchaus eine Gefahr bestehe, dass das Kind mit hei&#223;en Speisen oder Getr&#228;nken zu &#252;bersch&#252;tten werden k&#246;nne bzw. so ein Wagen sehr viel Platz wegnehme, lie&#223; die Mutter nicht gelten. Gerade Letzteres nicht, denn schlie&#223;lich seien sie ja &#8220;die einzige Familie mit Kinderwagen im Café gewesen.&#8221; Was mir als Argument allerdings nicht einleuchten will. Es k&#246;nnte ja rein theoretisch auch sein, dass alle anderen Eltern &#252;berhaupt kein Problem damit haben, ihren Kinderwagen im Foyer abzustellen? </p>
<p>Das war aber noch nicht der Gipfel der „Kinderunfreundlichkeit“ des Kaffeehauses. Laut Augsburger Allgemeine wurde auch noch eine Mutter des Hauses verwiesen. Die wollte nicht einsehen, dass es irgendwie ziemlich bl&#246;d r&#252;berkommt, wenn man sein Kind mitten im Speisesaal die Windel wechselt. </p>
<p>Und gerade so etwas kann ich &#252;berhaupt nicht nachvollziehen. Wie kommen Eltern darauf, dass man seinem Kind die vollgeschissene Windel denn sofort an Ort und Stelle wechseln muss?! Da wird an der Fleischtheke schnell mal eine neue Pampers ans Kind gebracht oder einfach mitten auf dem Gehweg, wodurch alle Passanten einen gro&#223;en Umweg in Kauf nehmen m&#252;ssen – alles selbst schon erlebt. </p>
<p>Ich w&#252;rde niemals auf die Idee kommen meine Mitmenschen mit so etwas zu bel&#228;stigen. Nat&#252;rlich waren wir alle mal klein, nat&#252;rlich haben wir uns auch von oben bis unten vollgepullert, aber ich muss doch niemanden zumuten zuzusehen, wie ich die Sauerei wegmache. Wo ist also das Problem sich ein stilles und vor allem hygienisches &#214;rtchen zu suchen, um das Kind zu wickeln? Ein paar Minuten kann das Kinde eine volle Windel schon ertragen.</p>
<p>Die Frage ist meiner Meinung nach also nicht, ob das Kaffeehaus kinderunfreundlich ist, das ist es nicht, ich war oft genug mit Mina da und sie hat sich pr&#228;chtig unterhalten gef&#252;hlt. Die Frage ist, was Eltern ihrer Umwelt eigentlich zumuten m&#246;chten.</p>
<p>Wenn sich Menschen entschlie&#223;en Kinder zu bekommen, dann entschlie&#223;en sich nicht automatisch alle Menschen in ihrem Umfeld dazu. Ich kann niemanden zwingen, das Geschrei und die dreckigen Windeln zu ertragen – aber genau das meinen einige Eltern meist aus eigener Bequemlichkeit verlangen zu k&#246;nnen. Da wird dann halt die Windel direkt dort gewechselt, wo man gerade so sch&#246;n bequem sitzt oder das Kind soll im Wagen fest angeschnallt sitzen bleiben, damit man in Ruhe seinen Kaffee trinken kann. Wenn der Wagen nicht da w&#228;re, m&#252;sste man das Kind ja auf den Scho&#223; nehmen – welch unangenehmer Gedanke!</p>
<p>Nat&#252;rlich hat man es als Eltern von Kleinkindern manchmal nicht leicht, wenn z.B. kein ordentlicher Wickelraum zur Verf&#252;gung steht oder mal wieder der Bus so voll ist, dass ich mit meinen Kinderwagen nicht hineinpasse. Aber wir reden ja hier auch von einem Kaffeehaus, das man besucht, um sich mal zu entspannen und abzuschalten – und nat&#252;rlich haben M&#252;tter und V&#228;ter auch ein Recht auf Entspannung, aber doch nicht auf Kosten der anderen. Es w&#252;rde doch auch keiner auf die Idee kommen sein Baby mit ins Kino, in die Oper oder die Disco zu nehmen und dort dann auf der Tanzfl&#228;che die Windel zu wechseln.</p>
<p>Dass es eigentlich gut funktioniert mit Kindern, auch mit Babys, erkl&#228;rt das Kaffeehaus &#252;brigens auf seiner <a href="http://www.lechflimmern.de/kino02/notizen.php">eigenen Webseite</a> (<a href="http://www.lechflimmern.de/kino02/augbilder/auggelegen/th09890.JPG">inklusive Bild</a>). Und ich als Elternteil kann auch nur sagen, dass ich bisher keine Probleme im Kaffeehaus gehabt habe. Von der zitierten Kinderunfreundlichkeit kann also keine Rede sein. Mir scheint eher, das sich da mal wieder ein paar Gem&#252;ter zu sehr erhitzt haben und aus einer M&#252;cke dadurch ganz schnell ein Elefant geworden ist &#8211; ein kl&#228;rendes Gespr&#228;ch hilft dabei &#252;brigens meist mehr, als der Gang zur Lokalpresse&#8230;</p>
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		<title>Augsburg mahnt Blogger ab</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 13:59:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Provinz]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast h&#228;tte ich es vergessen, wo ich eigentlich lebe, bei all der Arbeit mit Uni, Kind und Kegel. So ist es kein Wunder, dass man anf&#228;ngt zu glauben, man lebe in einer richtigen Stadt, mit kompetenten Frauen und M&#228;nnern an der Spitze, die besonnen Entscheidungen treffen. 
Aber dann schaffen sie es einem immer wieder mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast h&#228;tte ich es vergessen, wo ich eigentlich lebe, bei all der Arbeit mit Uni, Kind und Kegel. So ist es kein Wunder, dass man anf&#228;ngt zu glauben, man lebe in einer richtigen Stadt, mit kompetenten Frauen und M&#228;nnern an der Spitze, die besonnen Entscheidungen treffen. </p>
<p>Aber dann schaffen sie es einem immer wieder mit voller Wucht brachial klar zu machen, was f&#252;r ein Provinzkaff Augsburg eigentlich ist und sein m&#246;chte – es kommt ja nicht von ungef&#228;hr das mein Blog Provinzblog hei&#223;t.</p>
<p>Wie sonst ist zu erkl&#228;ren, dass die <a href="http://augsburg.de/">Stadt Augsburg</a> doch tats&#228;chlich <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-augsburg-mahnt-blogger-ab-namensrecht-231109-_arid,2002269_regid,2_puid,2_pageid,4490.html">einen Blogger abgemahnt</a> hat, weil sie bei Domain augsburgR.de das Namensrecht der Stadt verletzt sieht. Michael Fleischmann, hatte zuvor die Domain registriert und bei der Stadt nachgefragt, ob das so in Ordnung sei. Die Antwort darauf war nicht einfach nur „Ja, geht klar“ oder „Nein, das geht so nicht“, sondern eine Abmahnung mit einer Kostennote von knapp 1900 Euro.</p>
<p>Und die Stadt ist sogar noch stolz drauf, dass es nur so wenig ist. Eigentlich sind viel h&#246;here Kosten &#252;blich – wie mildt&#228;tig! Wo bei einer frisch registrierten Domain &#252;berhaupt ein Schaden ist, k&#246;nnen Nicht-Juristen wohl sowieso nicht beantworten. Warum die Stadt Augsburg &#252;berhaupt zu der Methode Abmahnung gegriffen hat, obwohl sich Fleischmann extra noch erkundigt hatte, bleibt mir allerdings auch ein R&#228;tsel.</p>
<p>Vielleicht sagte man sich bei der Stadt, dass auch schlechte Presse, wenigstens Presse sei und es solle ja nicht der Eindruck entstehen man mache nichts im Rathaus. Deswegen holt man jetzt auch zum ganz gro&#223;en Schlag aus. Schlie&#223;lich gibt es noch ganz viele Domains, die Augsburg im Namen tragen, da k&#246;nnte man doch jetzt auch pr&#252;fen, ob da Namensverletzungen vorliegen. So k&#246;nnte man doch prima seinen Ruf als v&#246;llige Internet-Autist zementieren – soll ja keiner sagen man h&#228;tte im Rathaus Menschen, die sich mit den Neuen Medien auskennen. Lieber versteckt man sich hinter Paragraphen, statt mit seinen B&#252;rgern konstruktiv ins Gespr&#228;ch zu kommen. </p>
<p>So unterstreicht Augsburg mal wieder in unnachahmlicher Weise, wie provinziell es doch ist und wie sehr man sich doch sch&#228;men muss f&#252;r manche Leute hier. Sollte Augsburg je den Ruf gehabt haben eine weltoffene, moderne Stadt zu sein, hat sich das jetzt erst mal erledigt. Au&#223;er nat&#252;rlich irgendjemand in der Stadtverwaltung hat den n&#246;tigen Grips und versucht jetzt Schlimmeres zu verhindern – ich kann‘s mir aber kaum vorstellen.</p>
<p>Das Blogger unter welcher Domain auch immer durchaus zum kulturellen Kapital der Stadt geh&#246;ren und f&#252;r Augsburg in der ganzen Welt kostenlos Werbung machen k&#246;nnen, das hat sich wohl noch nicht rumgesprochen bei den Damen und Herren in der Stadtverwaltung.</p>
<p>Sp&#228;testens wenn die halbe deutsche Blogosph&#228;re und tausende Tweets von der R&#252;ckst&#228;ndigkeit Augsburgs berichten, wird sich das vielleicht &#228;ndern. Aber was soll man den von einer Regierung erwarten, bei der sich <a href="http://www.kurtgribl.de">die Webseite des Oberb&#252;rgermeisters</a> seit seiner Wahl im Wartungsmodus befindet?</p>
<p>Ich bin jedenfalls wieder best&#228;tigt worden, dass ich die richtige Domain f&#252;r meinen Blog gew&#228;hlt habe und Augsburg,<a href="http://provinzblog.de/provinzblog-in-der-zeitung/"> immer auch Provinz</a> sein wird.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong><br />
<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,663120,00.html">Spiegel-Online</a> berichtet jetzt auch.</p>
<blockquote><p>Eine Anfrage von SPIEGEL ONLINE beim Oberb&#252;rgermeister-Referat der Stadt Augsburg wurde bis zur Ver&#246;ffentlichung dieses Artikels nicht beantwortet.</p></blockquote>
<p>Ich kann mir gut vorstellen, wie gerade alle panisch im Rathaus auf- und ablaufen <img src='http://provinzblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Nachtrag 22:00 Uhr:</strong> Der <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-abmahnung-augsburg-blogger-keine-kosten-241109-_arid,2003827_regid,2_puid,2_pageid,4490.html">OB hat gesprochen</a> und zwar zugunsten des Bloggers. Gribel sagt, dass rechtlich zwar alles richtig gelaufen sei, er sich aber mehr Fingerspitzengef&#252;hl gew&#252;nscht h&#228;tte. Michael Fleischmann muss nach bekunden des OB die Kostennote von 1900 Euro nicht bezahlen. Das der Ruf der Stadt heute gelitten hat, kann der OB damit allerdings nicht mehr verhindern.</p>
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		<title>Auswertung: Deutschland Zwitschert</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Provinzblog/~3/9uUjQqesSlA/</link>
		<comments>http://provinzblog.de/auswertung-deutschland-zwitschert/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 19:16:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Auswertung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland Zwitschert]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist geschafft, ich habe endlich eine Auswertung der Twitter-Umfrage „Deutschland Zwitschert“ ausgearbeitet.

Gleich vorweg, viel Neues und Bahnbrechendes konnte ich nicht rausfinden. 175 freundliche Menschen haben den Fragebogen ausgef&#252;llt, leider nicht alle komplett, daher schrumpft die Stichprobe auf 152 Datens&#228;tze.
Repr&#228;sentativ ist diese Umfrage also nicht, alle getroffenen Aussagen sind im Grunde nur auf die Stichprobe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist geschafft, ich habe endlich eine Auswertung der Twitter-Umfrage „Deutschland Zwitschert“ ausgearbeitet.</p>
<p><img class="alignnone" title="Deutschland Zwitschert" src="http://fastfoodmedia.de/media/dz09-gross.png" alt="Deutschland Zwitschert" width="480" height="144" /></p>
<p>Gleich vorweg, viel Neues und Bahnbrechendes konnte ich nicht rausfinden. 175 freundliche Menschen haben den Fragebogen ausgef&#252;llt, leider nicht alle komplett, daher schrumpft die Stichprobe auf 152 Datens&#228;tze.<br />
Repr&#228;sentativ ist diese Umfrage also nicht, alle getroffenen Aussagen sind im Grunde nur auf die Stichprobe bezogen und nicht auf die Grundgesamtheit &#252;bertragbar.</p>
<p>Die geringe Anzahl von Datens&#228;tzen erkl&#228;rt sich &#252;brigens einerseits aus der &#220;berf&#252;lle an durchgef&#252;hrten Twitter-Umfragen. Es machte sich also eine gewisse S&#228;ttigung unter den Befragten bemerkbar. Zus&#228;tzlich liefen parallel zwei weitere Umfragen, wir nahmen uns also gegenseitig Befragte weg.</p>
<p>Trotzdem habe ich nat&#252;rlich ein paar Dinge rausgefunden. F&#252;r die Lesefaulen unter euch hier die wichtigsten Ergebnisse:<br />
Die Befragten …</p>
<ul>
<li>sind im Schnitt 30,7 Jahre alt, m&#228;nnlich (78,4%), formal h&#246;her gebildet und leben vorrangig in St&#228;dten (68%)</li>
<li>kennen die wenigsten ihrer Follower</li>
<li>sind zur H&#228;lfte (56%) weniger als ein halbes Jahr angemeldet.</li>
<li>nutzen Twitter vorrangig, um an Informationen zu kommen.</li>
<li>lesen lieber Tweets, als zu schreiben.</li>
<li>tweeten gerne lesenswerte Links, private Gedanken und &#252;ber die Arbeit.</li>
<li>tweeten ungern &#252;ber Gef&#252;hle und Dinge, die sie gerade machen.</li>
<li>lesen gerne von sch&#246;nen Links, Bildern und Zitate und von Neuigkeiten aus der Arbeit.</li>
<li>lesen ungern &#252;ber Gef&#252;hle und Dinge die andere gerade machen.</li>
<li>lesen nicht alle Tweets der Autoren, denen sie folgen.</li>
<li>finden, dass Privat-Fernsehen kaum glaubhafter als Twitter ist.</li>
</ul>
<p>Die ausf&#252;hrliche Auswertung gibt’s im Folgenden …</p>
<p><span id="more-719"></span><br />
<h2>Stichprobe</h2>
<ul>
<li><span style="background-color: #ffffff;">Erhebungszeitraum: <strong>12. Juli – 2. August 2009</strong></span></li>
<li><span style="background-color: #ffffff;">Verbreitung &#252;ber Twitter und Blogs (http://provinzblog.de und http://et-jeht-so.de)</span></li>
<li><span style="background-color: #ffffff;">46 Retweets der Umfrage durch andere Nutzer (vielen Dank daf&#252;r!)</span></li>
<li><span style="background-color: #ffffff;">Von 175 Datens&#228;tzen wurden 154 komplett ausgef&#252;llt, nach Bereinigung von fehlerhaften Datens&#228;tzen ergab das <strong>152 verwertbare Datens&#228;tze</strong>.</span></li>
</ul>
<h2>Demografie</h2>
<p>Der Altersschnitt liegt bei 30,7 Jahren, wobei der Frauenanteil f&#252;r die Verh&#228;ltnisse im Social Web bei sehr niedrigen 31,6% liegt. Das deckt sich allerdings mit <a href="http://twitterumfrage.de/ergebnisse">vorangegangenen Studien</a>: Twitter-Nutzer sind im Schnitt &#228;lter, als Mitglieder von anderen Social-Web-Diensten und eben eher m&#228;nnlich.<br />
<img style="margin:20px 20px 20px 0px;" src="http://lh5.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Ss-H2Iwl5OI/AAAAAAAAD6I/07OgcpNscG4/img000.JPG?imgmax=512" alt="Deutschland Zwitschert"/><br />
Die Nutzer sind dabei formal hochgebildet 46% haben mindestens Abitur, 28% einen Fachhochschul- oder Universit&#228;tsabschluss. 63,2% sind bereits berufst&#228;tig, was das tendenziell h&#246;here Alter der Befragten erkl&#228;rt.</p>
<p>Getwittert wird vor allem in St&#228;dten, 68% der Befragten leben dort 26% im n&#228;heren Umfeld von Metropolen.</p>
<h2>Twitterdemografie</h2>
<p>Zu den Follower-Zahlen kann ich leider nicht viel sagen, da gebe ich mal unumwunden zu, dass ich die Fragestellung in meinem Fragebogen versaut habe <img src='http://provinzblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hier h&#228;tte ich einfach nach der Anzahl der Follower fragen sollen und nicht nach ungef&#228;hren Werten. Ich kann demnach nur sagen, dass gut die H&#228;lfte der Nutzer unter 100 und 40% zwischen 100 und 500 Follower haben. Ich denke also, dass die 151 Follower aus <a href="http://twitterumfrage.de/ergebnisse">einer anderen Studie</a> auch auf meine Umfrage zutreffen sollte.</p>
<p>Die meisten der Follower sind dabei Fremde, welche die Befragten nur &#252;ber Twitter kennt. &#220;ber die H&#228;lfte der Umfragteilnehmer gab an, dass sie nur etwa ein Viertel ihrer Follower pers&#246;nlich kennen. 18,4 % kennen sogar niemanden aus ihrer Followerliste.<br />
<img style="margin:20px 20px 20px 0px;" src="http://lh4.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Ss-B6ZdbbRI/AAAAAAAAD40/55bKUhLXfj0/image001.png?imgmax=512" alt="image001.png" width="512" height="263" class="pie-img"><br />
Datensch&#252;tzer m&#246;gen nun die H&#228;nde &#252;ber den Kopf zusammenschlagen, aber es wird noch besser: Ganze 85,5% der Nutzer gaben an, ihren Account bewusst nicht sch&#252;tzen. Nur 6,6% der Nutzer verbergen ihre Tweets vor den Blicken der Au&#223;enwelt.</p>
<p>Wem die Befragten folgen, machen sie ganz stark vom Inhalt abh&#228;ngig. Schreibt der Autor interessante Inhalte (93,4%) oder ist er auf einem interessanten Gebiet ein Fachmann (52%), dann ist die Wahrscheinlichkeit gro&#223;, dass der/die Befragte ihm folgt. Immerhin 21,1% geben zu bestimmten Nutzern nur zu folgen, weil diese einem selbst folgen.<br />
<img style="margin:20px 20px 20px 0px;" src="http://lh5.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Ss-D3i3XXRI/AAAAAAAAD5U/WOHG2sPkOuU/image002.jpg?imgmax=512" alt="image002.jpg" width="512" height="236" class="pie-img"><br />
Dementsprechend ist es klar, dass die Twitter-Nutzer aufh&#246;ren einem Autor zu folgen, wenn sie die Inhalte irgendwann nicht mehr interessant finden. Ein zweiter gewichtiger Grund f&#252;r ein „unfollow“, sind zu viele Tweets von einem Autor, Tweet-Spam ist also, wer kann es verdenken, nicht gern gesehen.<br />
<img style="margin:20px 20px 20px 0px;" src="http://lh4.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Ss-ETMsImdI/AAAAAAAAD5Y/w1KBgPva310/image003.png?imgmax=512" alt="image003.png" width="512" height="243" class="pie-img"><br />
Mehr als die H&#228;lfte (56%) der Nutzer ist weniger als ein halbes Jahr bei Twitter angemeldet. Das l&#228;sst die Vermutung zu, dass die meisten Nutzer erst durch die verst&#228;rkte Berichterstattung in den Medien auf Twitter aufmerksam geworden sind.<br />
<img style="margin:20px 20px 20px 0px;" src="http://lh4.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Ss-ETJIkdXI/AAAAAAAAD5c/h--wnf-jGHc/image004.png?imgmax=512" alt="image004.png" width="512" height="273" class="pie-img"><br />
Und tats&#228;chlich: Die sehr breite Berichterstattung scheint den Blick der User auf Twitter gelenkt zu haben. Das Dreigestirn aus Blogs, Berichterstattung in den Medien und Internet-Bekanntschaften hatten den gr&#246;&#223;ten Einfluss darauf, dass ein Twitter-Account angelegt wurde.<br />
<img style="margin:20px 20px 20px 0px;" src="http://lh6.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Ss-ETP2eqII/AAAAAAAAD5g/qS3nZbXKhlo/image005.png?imgmax=512" alt="image005.png" width="512" height="269" class="pie-img"></p>
<h2>Nutzung</h2>
<p>War die Neugierde erst einmal geweckt, wollten viele Twitter auch mal ausprobieren. Genau das war auch der Hauptgrund f&#252;r eine Anmeldung bei Twitter f&#252;r fast 2/3 der Nutzer.</p>
<p>Nach der anf&#228;nglichen Phase des Ausprobierens kristallisiert sich als Hauptgrund der Nutzung aber sehr bald die Informationsbeschaffung heraus. F&#252;r 56,5% der Befragten ist Twitter eine M&#246;glichkeit, um schnell an Informationen zu gelangen. Selbst Infos zu verbreiten ist f&#252;r immerhin 43,5% der Nutzer wichtig.<br />
<img style="margin:20px 20px 20px 0px;" src="http://lh6.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Ss-ETbRRc-I/AAAAAAAAD5k/XJ6WA5RJrh8/image006.png?imgmax=512" alt="image006.png" width="512" height="301" class="pie-img"><br />
Es scheint also eine leichte Tendenz hin zum Lesen, statt zum Schreiben vorzuherrschen. Auch die Nutzungsh&#228;ufigkeit scheint das zu belegen. &#220;ber 80% der Nutzer lesen mehrmals t&#228;glich ihren Feed, fast ein Viertel sogar mehrmals st&#252;ndlich. Dem gegen&#252;ber stehen „nur“ 52,6% die mindestens mehrmals t&#228;glich schreiben.<br />
<img style="margin:20px 20px 20px 0px;" src="http://lh4.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Ss-Ei1MJLXI/AAAAAAAAD5w/cHrB2Pwiydk/image007.png?imgmax=512" alt="image007.png" width="512" height="284" class="pie-img"><br />
Geschrieben wird prim&#228;r von zu Hause. 20% der Nutzer Twitter ausschlie&#223;lich von dort. Auch vom Arbeitsplatz aus wird flei&#223;ig getwittert: 43,4% schreiben zumindest h&#228;ufig, 4,6% sogar ausschlie&#223;lich von dort.<br />
<img style="margin:20px 20px 20px 0px;" src="http://lh6.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Ss-Ei-fDxOI/AAAAAAAAD50/Cj_CRo1JgHU/image008.png?imgmax=512" alt="image008.png" width="512" height="224" class="pie-img"><br />
Es l&#228;sst sich zusammenfassend sagen: Die Regel des Social Webs, dass wenige Nutzer viel Content produzieren, macht auch vor Twitter nicht halt. Es wird eher gelesen, als selbst geschrieben. Doch was wird denn &#252;berhaupt geschrieben und was wird gelesen?</p>
<h2>Inhalte</h2>
<p>Das liebste Kind der Twitter-User sind „Lesenswerte Links“. Die Netzfundst&#252;cke der Nutzer werden nicht nur am h&#228;ufigsten gepostet, sondern auch am liebsten gelesen.</p>
<p>Erw&#228;hnenswert ist auch, dass Neuigkeiten und Gedanken aus dem Arbeits- oder Studienumfeld wesentlich eher gepostet werden als private Themen. Private Gef&#252;hle oder Gef&#252;hle am Arbeitsplatz sind allerdings f&#252;r die meisten ein Tabuthema.<br />
<img style="margin:20px 20px 20px 0px;" src="http://lh5.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Ss-EjJj1xEI/AAAAAAAAD54/50EUXvEv3GA/image009.png?imgmax=512" alt="image009.png" width="512" height="248" class="pie-img"><br />
Tendenziell werden Themen aus dem Arbeitsumfeld auch eher gelesen als Privates. Wirklich interessant sind f&#252;r die Follower aber die „unpers&#246;nlichen“ Themen wie lesenswerte Links, Zitate oder Bilder. Das ist der einzig wirklich nennenswerte Unterschied zwischen den Schreib- und Lesevorlieben der Twitter-Nutzer.<br />
<img style="margin:20px 20px 20px 0px;" src="http://lh4.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Ss-EjE7wSxI/AAAAAAAAD58/YvJ-23Gbi_Q/image010.png?imgmax=512" alt="image010.png" width="512" height="248" class="pie-img"><br />
Die ber&#252;hmten „Ich-mache-gerade“-Beitr&#228;ge sind weniger interessant f&#252;r die Leserschaft und auch Gef&#252;hls-Themen sind unwichtiger f&#252;r sie.</p>
<p>Ob das damit zusammenh&#228;ngt, dass die Twitter-Nutzer nun mal eher „gef&#252;hlskalte“ M&#228;nner sind, kann aufgrund der sehr kleinen Stichprobe nicht abschlie&#223;end gekl&#228;rt werden.</p>
<p>F&#252;r die Stichprobe gilt aber tats&#228;chlich, dass Frauen tendenziell eher &#252;ber Gef&#252;hle schreiben als M&#228;nner. Signifikant ist der Unterschied aber nur beim Lesen von Gef&#252;hlen am Arbeitsplatz, deshalb ist diese Aussage mit Vorsicht zu genie&#223;en.</p>
<p>Dass nicht alle Inhalte, die gepostet werden auch gleich gern gelesen werden, wurde schon ersichtlich. Ein Grund daf&#252;r ist auch, dass nur 7,9% der Befragten wirklich alle Tweets in ihrem Feed lesen. 40,8% versucht zumindest den gr&#246;&#223;ten Teil der zu lesen, fast ein Viertel gibt jedoch zu, nur wenige ausgew&#228;hlte Nachrichten zu lesen.<br />
<img style="margin:20px 20px 20px 0px;" src="http://lh5.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Ss-EjF5ZzuI/AAAAAAAAD6A/kCntPmY8esg/image011.png?imgmax=512" alt="image011.png" width="512" height="208" class="pie-img"><br />
Bei der Glaubhaftigkeit von anderen Medien im Vergleich zu Twitter gibt es die ein oder andere &#220;berraschung.</p>
<p>Rumreich schneidet zwar keine der anderen Informationsquellen ab, aber am ehesten werden Print-Zeitungen und das &#246;ffentlich rechtliche Fernsehen als glaubhafte Quelle angesehen. Etwa 50% der Befragten sagen, dass diese Medien zumindest „oft glaubhafter“ sind als Twitter.<br />
<img style="margin:20px 20px 20px 0px;" src="http://lh4.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/Ss-EmtCakUI/AAAAAAAAD6E/zuEewwhIY7k/image012.png?imgmax=512" alt="image012.png" width="512" height="211" class="pie-img"><br />
Schlecht schneiden die Blogs ab, obwohl (oder gerade weil?) 67% der Befragten selbst bloggen glaubt nur 1/3, dass Blogs mindestens „oft glaubhafter“ sind, als Twitter. 36,8% sehen keine Unterschiede zwischen Blogs und Twitter.</p>
<p>Das Schlusslicht in Sachen Glaubw&#252;rdigkeit ist allerdings das Privat-Fernsehen: 38,2% der Befragten glauben, dass sich Twitter, RTL und Co keine Unterschiede bei der Glaubw&#252;rdigkeit aufweisen. 39,5% gestehen den Privaten immerhin zu, dass sie „selten glaubhafter“ sind als Twitter. Kein gutes Zeugnis f&#252;r diese Sender.</p>
<p>Abschlie&#223;end m&#246;chte ich mich noch mal bei allen Teilnehmern and der Umfrage bedanken. Ich habe einiges gelernt, was es zu beachten gibt bei der Durchf&#252;hrung einer Umfrage und dass Lime-Survey einen ziemlich schlechten SPSS-Export hat.</p>
<p>Das n&#228;chste Mal wird alles besser <img src='http://provinzblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Happy Birthday Mina</title>
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		<comments>http://provinzblog.de/happy-birthday-mina/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 15:13:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mina]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Gibt&#8217;s das denn? Ein Jahr ist sie jetzt alt, die Mina &#8211; Leute wie die Zeit vergeht. 
Heute vor einem Jahr hatte meine Freundin und ich (vor allem nat&#252;rlich meine Freundin) schon ein paar Stunden Wehen hinter uns und Minchen lie&#223; sich immer noch Zeit. 
Dann um 21.45 des 1. Oktobers 2008 erblickte sie das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://lh5.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/SsTGMTcHvUI/AAAAAAAAD2c/QjhfRJYB9Mw/DSC07623.JPG?imgmax=576" alt="DSC07623.JPG" width="576" height="432" class="pie-img"></p>
<p>Gibt&#8217;s das denn? Ein Jahr ist sie jetzt alt, die Mina &#8211; Leute wie die Zeit vergeht. </p>
<p>Heute <a href="http://provinzblog.de/mina/">vor einem Jahr</a> hatte meine Freundin und ich (vor allem nat&#252;rlich meine Freundin) schon ein paar Stunden Wehen hinter uns und Minchen lie&#223; sich immer noch Zeit. </p>
<p>Dann um 21.45 des 1. Oktobers 2008 erblickte sie das Licht der Welt. Still, ohne gro&#223;es Geschrei hatte sich die Augen aufgeschlagen und sich in Ruhe umgeblickt. Das ist &#252;brigens ein Wesenszug, den sie sich bisher bewahrt hat &#8211; die innere Ruhe. </p>
<p>Immer wieder erstaunlich, wie entspannt Mina das letzte Jahr durchlebt hat. Ohne gro&#223;es Geschrei und Geweine bekam sie Z&#228;hne, wuchs immer schneller und lernte Krabbeln. Laufen kann sie zwar noch nicht, aber wie gesagt: Immer mit der Ruhe. </p>
<p>Und selbst wenn sie mal etwas quengelig ist, mal hier und da ein bisschen weint, sobald sie loskichert und lautstark ihre Hand voll Silben rezitiert (BaMaMiPaLa) hat man die anstrengenden Stunden wieder vergessen. </p>
<p>Naja, bevor ich hier noch weiter rumschwalle und &#8211; wie jeder Vater &#8211; seine Tochter in den Himmel lobt, h&#246;re ich hier lieber auf.</p>
<p>Alles gute zum Geburtstag kleine Mina. Lasse dir Zeit und gehe alles so entspannt an, wie dein erstes Lebensjahr.</p>
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		<title>Auf Wanderschaft im Allgäu</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 19:06:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Allgäu]]></category>
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		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Wandern war in meinen Kindertagen immer ein gro&#223;es Ereignis, besonders wenn es in die Berge ging. Das Anstrengende laufen &#252;ber Stock und Stein, Wurzeln und Matsch, das hatte es mir schon immer angetan. Schlie&#223;lich wartete am Ende der Strapazen immer eine tolle Aussicht vom Gipfel auf das umliegende Land.
Was mir fr&#252;her so viel Spa&#223; gemacht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wandern war in meinen Kindertagen immer ein gro&#223;es Ereignis, besonders wenn es in die Berge ging. Das Anstrengende laufen &#252;ber Stock und Stein, Wurzeln und Matsch, das hatte es mir schon immer angetan. Schlie&#223;lich wartete am Ende der Strapazen immer eine tolle Aussicht vom Gipfel auf das umliegende Land.</p>
<p>Was mir fr&#252;her so viel Spa&#223; gemacht hatte, fiel mir vor Kurzem auf, hatte ich schon lange nicht mehr aktiv betrieben. So richtig in den Bergen gewandert war ich schon ewig nicht mehr. Warum also nicht mal wieder in die Berge fahren und ein bisschen durchs Ge&#228;st stolpern?</p>
<p>Gesagt getan, am gestrigen Sonntag schn&#252;rten wir also unsere Wanderschuhe und machten uns auf ins Allg&#228;u zum Manzenberg. Auf dem, so hatte ich recherchiert thront n&#228;mlich Deutschlands h&#246;chste Burgruine, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Falkenstein_(Pfronten)">Burg Falkenstein</a>.</p>
<p>Ich hatte im Vorfeld mangels Wanderkarten ausgiebig im Internet recherchiert und mich f&#252;r diesen Berg entschieden, weil er (1) nicht so hoch ist, (2) von mehreren Webseiten das Pr&#228;dikat „familienfreundlich“ bekam und (3) die Tour einen Rundweg bildet.</p>
<p>Zu finden war der Berg recht leicht, die Beschilderung ist gut und die 1 ¾ Stunden Fahrt von Augsburg aus, sind gerade noch ertr&#228;glich. Auch die inzwischen fast 11 Monate alte Tochter hatte nur eine „Windelpause“ n&#246;tig.</p>
<p>Der Parkplatz am Fu&#223;e des Manzenberges war f&#252;r das herrliche Wetter am Sonntag ziemlich leer, lies uns aber auf wenig „Verkehr“ auf den Wanderwegen hoffen.</p>
<div class="pie-item alignleft" style="margin:10px 10px 10px 0px;">
<p class="pie-img-wrapper"><a href="http://lh4.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/SpKo-KjZCRI/AAAAAAAADrY/ZNpFTPJtul0/DSC07214.JPG?imgmax=800" rel="lightbox[2009-7-1-21-1-21]" title="Pfronten"><img src="http://lh4.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/SpKo-KjZCRI/AAAAAAAADrY/ZNpFTPJtul0/DSC07214.JPG?imgmax=200" alt="Pfronten" width="200" height="150" class="pie-img"/></a></p>
<p class="pie-caption" style="width:200;">Pfronten</p>
</div>
<p>Ich hatte wohlwei&#223;lich die Wanderroute ausgedruckt, denn nach ein paar Schritten war der <a href="http://maps.wandern-ostallgaeu.de/#SID=DEFAULT&amp;X=4393700&amp;Y=5271483&amp;Z=1670&amp;MAP=tk25&amp;CATS=4520">„offizielle“ Wanderweg</a> durch ein Tor versperrt worden und wir standen da, wie die Ochsen vor selbigen. Mit Kind auf dem R&#252;cken und zwei kletterunwilligen M&#228;dels im Schlepptau kam ein &#252;bersteigen dieses Hindernisses nicht infrage. Also gabs schon zu beginn einen &#228;rgerlichen Umweg.</p>
<p>Aber irgendwann kamen wir dann auch endlich in den schattig-k&#252;hlen Wald und stiegen unaufh&#246;rlich unserem Ziel entgegen. Der Weg entpuppte sich aber schon recht fr&#252;h als wenig familienfreundlich, die Wege waren zwar sehr gut gepflegt, aber arteten dann doch in ganz sch&#246;ne Kletterpartien aus. An manchen Stellen ging es sogar bedenklich steil nach unten, w&#228;hrend man einen sehr schmalen Weg entlangbalancieren musste. Mit Kindern an der Hand stelle ich mir das alles etwas stressig vor.</p>
<div class="pie-item alignright" style="margin:10px 0px 10px 10px;">
<p class="pie-img-wrapper"><a href="http://lh6.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/SpKo6AdDj5I/AAAAAAAADrQ/ly76z3I11fY/DSC07257.JPG?imgmax=800" rel="lightbox[2009-7-1-21-2-15]" title="Sch&#246;ne Blick auf die Vils"><img src="http://lh6.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/SpKo6AdDj5I/AAAAAAAADrQ/ly76z3I11fY/DSC07257.JPG?imgmax=200" alt="Sch&#246;ne Blick auf die Vils von der Falkenburg aus." width="200" height="150" class="pie-img"/></a></p>
<p class="pie-caption" style="width:200;">Sch&#246;ne Blick auf die Vils von der Falkenburg aus.</p>
</div>
<p>Auch die Beschilderung lie&#223; etwas zu w&#252;nschen &#252;brig. Auf etwa der H&#228;lfte der Strecke ging es f&#252;r fast 10 Minuten wieder ziemlich steil nach unten, w&#228;hrend man die Burgruine umrundete. Ein, zwei Schilder mehr, die uns gesagt h&#228;tten, dass wir noch in die richtige Richtung liefen und ein paar Entfernungsangaben h&#228;tten hier sicherlich motivierend gewirkt.</p>
<p>Aber ich will nicht zu viel meckern, die Wege waren wirklich sehr gut zu begehen und trotz des Regens am Vortag fast &#252;berhaupt nicht matschig. Der sch&#246;ne Ausblick auf die Vils, die sich am Fu&#223;e des Berges entlangschl&#228;ngelte entsch&#228;digte f&#252;r vieles.</p>
<p>Das letzte St&#252;ck hinauf zur Ruine war dann allerdings wirklich hart f&#252;r uns teilweise unge&#252;bte Wanderer, aber selbst mein recht fitter Bruder kam ins Schwitzen, als endlich die Mariengrotte in Sicht kam.</p>
<div class="pie-item alignleft" style="margin:10px 10px 10px 0px;">
<p class="pie-img-wrapper"><a href="http://lh4.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/SpKoywW2WHI/AAAAAAAADq4/2xGfyvKrVQk/DSC07249.JPG?imgmax=800" rel="lightbox[2009-7-1-20-51-27]" title="L&#228;dt ein zur Rast, die Mariengrotte"><img src="http://lh4.ggpht.com/_m56OeLdmVCc/SpKoywW2WHI/AAAAAAAADq4/2xGfyvKrVQk/DSC07249.JPG?imgmax=200" alt="L&#228;dt ein zur Rast, die Mariengrotte" width="200" height="150" class="pie-img"/></a></p>
<p class="pie-caption" style="width:200;">L&#228;dt ein zur Rast, die Mariengrotte</p>
</div>
<p>Die in einer nat&#252;rlichen Felsspalte errichte Marienfigur soll m&#252;den Wanderern Trost schenken, genau das, was wir also gerade brauchten. Noch mehr Trost spendete uns allerdings das Gasthaus/Hotel ein paar Meter weiter. Das bot uns etwas Rast und St&#228;rkung, leider mit etwas happigen Preisen und nicht sonderlich viel Auswahl an Speisen.</p>
<p>Nach der Pause gings dann die paar wenigen Stufen hinauf zur Burgruine, vielmehr zur Hausruine, denn was anderes war castrum Pfronten eigentlich nie gewesen. Dennoch konnten wir dank der in der Ruine errichteten Plattform wunderbar ins umliegende Land blicken und sogar <a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/Ht9RFEsZtI45VF2yi_eTFg?feat=directlink">einen Blick auf Neuschwanstein</a> erhaschen.</p>
<p>Der R&#252;ckweg gestaltete sich dann etwas entspannter als der Aufstieg, dank der asphaltierten Stra&#223;e, die hinauf zum Hotel f&#252;hrt. Die Stra&#223;e f&#252;hrte uns direkt zu unserem Auto zur&#252;ck. Das T&#246;chterlein bekam das allerdings nicht mehr mit, sie war auf den R&#252;cken gebunden sanft eingeschlummert.</p>
<p>Alles in allem ein sch&#246;ner, aber auch anstrengender Ausflug – so wie es halt sein soll. Bis auf die irref&#252;hrende Bezeichnung „familienfreundlich“ kann ich die Route eigentlich nur empfehlen. F&#252;r g&#228;nzlich unerfahrene Wanderer ist das allerdings sicherlich ein bisschen viel auf einmal. Daf&#252;r geht’s teilweise einfach zu steil bergauf und bergab.</p>
<p><small><a href="http://picasaweb.google.com/geisepp/Falkenstein2009#">Mehr Bilder gibts hier.</a></small></p>
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		<title>Filmtipp: Boomtown Beijing</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 18:54:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Film/Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Boomtown Beijing]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich hatte vor etwas mehr als einem Jahr den Film Bootmown Beijing hier an dieser Stelle besprochen. Einen Film &#252;ber Menschen in Peking, die sich auf die Olympischen Spiele vorbereiten. Jeder auf seine Weise, jeder mit anderen Hoffnungen und Erwartungen. 
Inzwischen kann man sich den Film kostenlos &#252;ber das Internet ansehen und ich lege ihn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:center;"><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LAvrVr_P1Bk&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/LAvrVr_P1Bk&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></div>
<p>Ich hatte vor etwas mehr als einem Jahr den Film Bootmown Beijing hier<a href="http://provinzblog.de/boomtown-beijing/"> an dieser Stelle besprochen</a>. Einen Film &#252;ber Menschen in Peking, die sich auf die Olympischen Spiele vorbereiten. Jeder auf seine Weise, jeder mit anderen Hoffnungen und Erwartungen. </p>
<p>Inzwischen kann man sich den Film <a href="http://www.snagfilms.com/films/title/boomtown_beijing/">kostenlos &#252;ber das Internet</a> ansehen und ich lege ihn euch gern ans Herz (trotz der kurzen Werbeunterbrechungen im Film). Ein toller Film &#252;ber China, Peking und seine Menschen</p>
<p>&#220;brigens ist die Regisseurin Tan Siok Siok im Moment dabei einen<a href="http://www.et-jeht-so.de/kultur/twitter-der-film/"> Twitter-Dokumentarfilm</a> zu drehen. Und zum Schluss noch ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7fj7pwMQNF0">kurzes Interview</a> mit der Regisseurin, &#252;ber ihren Film.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Provinzblog/~4/0t1Ru9sQn9I" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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