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	<title>Der Persönlichkeits-Blog</title>
	
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	<description>Intelligenter arbeiten.    |    Bewusster leben.   |    Ein Blog von Roland Kopp-Wichmann</description>
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		<title>Es gibt keine Sachentscheidungen. Letztlich entscheidet Ihr Gefühl.</title>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2012 11:28:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
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		Manche Menschen betonen, dass  ihre Entscheidungen rein rational und sachlich getroffen wurden und auf objektiven Fakten beruhen. Das klingt beruhigend, wenn uns der Arzt erklärt, warum ein Eingriff notwendig ist oder ein Politiker argumentiert, warum wir in Afghanistan  Krieg führen oder Atomkraft unverzichtbar ist. Aber gibt es wirklich reine Sachentscheidungen? Hierzu einige interessante Informationen: Neurobiologische [...]]]></description>
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		<p><em>M</em><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/Entscheidung-xs-Helder-Almeida-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4803" title="Entscheidung xs Helder Almeida - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/Entscheidung-xs-Helder-Almeida-Fotolia-300x200.jpg" alt="Entscheidung xs Helder Almeida Fotolia 300x200 Es gibt keine Sachentscheidungen. Letztlich entscheidet Ihr Gefühl." width="300" height="200" /></a><em>anche Menschen betonen, dass  ihre Entscheidungen rein rational und sachlich getroffen wurden und auf objektiven Fakten beruhen.<br />
Das klingt beruhigend, wenn uns der Arzt erklärt, warum ein Eingriff notwendig ist oder ein Politiker argumentiert, warum wir in Afghanistan  Krieg führen oder Atomkraft unverzichtbar ist.</em> <em>Aber gibt es wirklich reine Sachentscheidungen?</em></p>
<p><strong>Hierzu einige interessante Informationen:</strong><br />
Neurobiologische Untersuchungen zeigen: Schon ca. 300 Millisekunden bevor wir uns entscheiden, zeigt sich in unserem Gefühlszentrum, dem limbischen System,  der entsprechende Impuls. Das würde bedeuten, dass alle unsere Entscheidungen zuerst im limbischen System  gefällt und erst danach mit unserem bewussten Verstand (Neocortex) begründet werden.</p>
<p>Ganz krass formuliert es ein <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergrund/wissenschaft/was_will_wenn_wir_wollen_1.528019.html" target="_blank">Hirnforscher</a>: <em>&#8220;Wir tun nicht, was wir wollen. sondern wir wollen, was wir tun!&#8221;</em> Ich will hier nicht in diese Debatte einsteigen, sondern eher zeigen, warum die Behauptung in der Überschrift stimmt. <span id="more-4786"></span></p>
<p>Jeder weiß, dass der <strong>Verstand </strong>zwar präzise arbeitet, jedoch vor allem  in &#8220;Wenn-Dann-Beziehungen&#8221; denkt. Doch vieles im Leben folgt nicht diesem logischen Modell, sondern ist verzwickt und komplex, rückbezüglich und paradox. Um hier durchzusteigen, hilft uns das <strong>Gefühl</strong>. Es ist zwar unpräziser, kann aber solche komplexen Sachverhalte besser einschätzen und beurteilen.</p>
<p><strong><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/bewerber-auswahl-xs-Iosif-Szasz-Fabian-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4817" title="bewerber, auswahl  xs Iosif Szasz-Fabian - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/bewerber-auswahl-xs-Iosif-Szasz-Fabian-Fotolia.jpg" alt="bewerber auswahl xs Iosif Szasz Fabian Fotolia Es gibt keine Sachentscheidungen. Letztlich entscheidet Ihr Gefühl." width="164" height="314" /></a>Ein Beispiel:</strong> Angenommen, Sie wollen im Job einen Mitarbeiter einstellen oder suchen privat einen Babysitter oder eine Putzfrau, und Sie bekommen dreißig Bewerbungen. Wie entscheiden Sie, wer in die engere Wahl kommt?</p>
<p>Sie schauen sich zuerst die Fotos an, dabei fallen schon einige Bewerber raus. Rational eoder gefühlsmäßige Entscheidung? In die engere Wahl kommen dann vielleicht fünf Personen, die nach Ihrer Einschätzung fachlich alle gleich gut geeignet sind.</p>
<p>Der eine will etwas mehr Geld, einer kann erst in zwei Monaten anfangen, einer ist Ihrem Team oder Ihrem Partner sympathisch aber  Ihnen nicht so. Flugs haben Sie fünf, sechs verschiedene Kriterien, die für Sie unterschiedlich wichtig sind. Wie entscheiden Sie jetzt, wen Sie nehmen? Mit einem Excel-Sheet, in das Sie alle Merkmale eintragen, gewichten, bewerten?</p>
<p><strong>Komplizierte Entscheidungen müssen  vor allem emotional verträglich sein. </strong> Gefühl und Verstand müssen zustimmen, damit wir uns entscheiden. Doch wenn die Datenlage nicht eindeutig ist, entscheiden Sie immer nach Gefühl. Zum Beispiel, wenn Sie einen Joghurt kaufen und die Wahl zwischen 22 Sorten haben.</p>
<h3><strong>&#8220;Halt! Bei uns zählen nur reine Fakten.&#8221;</strong></h3>
<p>Das höre ich jetzt die Diplomingenieure und Techniker rufen. Dazu habe ich ein schönes Beispiel bei meinem Trainerkollegen Matthias <a href="http://www.rhetorik-seminar.ch/powerletter-archiv/pdf/78.pdf" target="_blank">Pöhm</a> gefunden:</p>
<p><em>&#8220;Das stimmt nicht. Wir zum Beispiel haben in unserer Firma ganz klare Einkaufskriterien. Wir sind Zulieferer der Automobilindustrie und kaufen Wälzlager ein. Wir haben die Anforderungen, dass die Legierungs-Schichtdicke für ein Wälzlager mindestens 0.8 mm dick sein muss. Wenn&#8217;s drunter ist, wird nicht gekauft. Das sind ganz präzise Qualitätsanforderungen, da spielt Gefühl keine Rolle&#8221;.</em></p>
<p><em>Ich frage dann: &#8220;Wie wurde denn entschieden, dass die Schichtdicke 0.8 mm sein muss und nicht etwa 0.6 mm oder 0.9 mm?&#8221; – &#8220;Ja, das waren Messungen, die wir gemacht haben. Die Anforderung war, dass das Wälzlager im 48 Stunden Dauerbetrieb maximal einen Abrieb von 3.5 Promille haben darf. Und dann kam raus, 0.8 mm erfüllt das.&#8221; Darauf ich: &#8220;Wie wurde denn entschieden das es 48 Stunden Dauerbetrieb sein soll und nicht etwa 40 Stunden und wie wurd</em><em>e denn entschieden dass der Abrieb 3.5 Promille sein darf und nicht etwa 3.8 Promille oder 2.9 Promille?&#8221;&#8230; </em>Ich brauche maximal zwei Fragen und ich bin bei einer Gefühls-Entscheidung gelandet.&#8221;</p>
<p>Auch solche &#8220;harten&#8221; Faktenlagen werden ab einer bestimmten Entscheidungstiefe danach beurteilt, wann sich die Verantwortlichen &#8220;sicher&#8221;, &#8220;gut&#8221; oder &#8220;im grünen Bereich&#8221; fühlen.</p>
<h3><strong>Aber prüfen Sie es selbst bei sich.</strong></h3>
<p>Wie entscheiden Sie, wann Sie ein neues Auto kaufen und welches? Wann bezahlen Sie eine Rechnung &#8211; gleich oder legen Sie sie erst einmal beiseite? Und wann bezahlen Sie sie dann?</p>
<p>Ich bin sicher, wenn Sie solche Entscheidungsprozesse bei sich selbst genauer untersuchen, werden Sie immer eine Gefühlsentscheidung finden.  <strong>Denn auch rationale Überlegungen messen wir an den &#8220;guten&#8221; oder &#8220;unguten&#8221; Gefühlen, die wir dabei haben. </strong>Denn in unsere Gedanken fließen immer persönliche Werte ein und diese Werte sind immer hochemotional.</p>
<p>Ob wir angesichts einer Katastrophe, die wir im TV sehen, uns zu einer Spende entschließen, hat nichts mit unserem Kontostand zu tun. Der eine fühlt sich besser, wenn er etwas spendet. Der andere fühlt sich besser, wenn er nichts gibt.</p>
<p>Unser Entscheidungsverhalten hat auch biologische Gründe. Denn Ihr Gehirn belohnt Sie für Entscheidungen, die gut oder positiv für Sie sind, indem es den Botenstoff Dopamin ausschüttet, was sich immer sehr gut und belohnend anfühlt.</p>
<h3><strong>Welche Konsequenzen hat das für Veränderungen?</strong></h3>
<p>Scheitern viele Veränderungen deshalb, weil die Gefühle zu wenig berücksichtigt werden? Oder ist es nicht so einfach?</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3651000001&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe> Gerade las ich die englische Ausgabe des neuen Buchs von Dan and Chip Heath  <em><strong>&#8220;Switch &#8211; Veränderungen wagen und dadurch gewinnen!&#8221;</strong></em> . Die deutsche Ausgabe erscheint demnächst. Darin benutzen die Autoren eine schöne Metapher, um deutlich zu machen, wie wir mental organisiert sind:</p>
<ul>
<li>Der &#8220;<strong>Elefant</strong>&#8221; in uns steht für unsere Emotionen.</li>
<li>Der &#8220;<strong>Reiter</strong>&#8221; in uns steht für den rationalen Verstand, der abschätzen und Konsequenzen berechnen kann.</li>
<li>Der &#8220;<strong>Weg</strong>&#8221; beschreibt die Umgebung und die Schritte zu unserem Ziel.</li>
</ul>
<p>Jetzt stellen Sie sich vor, dass der kleine Reiter auf dem großen Elefant sitzt und ihn in seine Richtung lenken will. Wenn der Elefant auch in die se Richtung will, weil er sich davon angenehme Gefühle verspricht, klappt das.</p>
<p><strong>Doch Elefant und Reiter sind eben oft nicht derselben Meinung.</strong> Ihr Verstand will etwas anderes als Ihr Gefühl. Nehmen wir an, Sie wollen abnehmen. Haben sich einen Diätplan aufgestellt. Drei Tage klappt es prima. Am Ende eines stressigen Tages steht auf Ihrem Plan Tofuschnitzel mit grünem Salat. Sie öffnen den Kühlschrank, wollen nach dem Tofu greifen &#8230;</p>
<p>Sie kennen den Rest der Geschichte. In diesem Moment versucht Ihr winziger &#8220;Reiter&#8221; den &#8220;Elefanten&#8221; zu bändigen, der sich im Kühlschrank &#8211; vorbei an Magerjoghurts, fettfreiem Dressing und kalorienreduziertem Schinken &#8211; <span style="text-decoration: underline;">seinen</span> Weg sucht. Und zielsicher die Dreifach-Käse-Pizza findet. <em>&#8220;Das Ablaufdatum ist drei Tage drüber&#8221;</em>, ruft noch hilflos der Reiter &#8230;</p>
<p>Das sind die Momente, wo Sie hinterher sagen: &#8220;<em><strong>Ich </strong>wollte ja abnehmen aber <strong>es </strong>ging nicht.&#8221;</em> Deswegen scheitern auch viele Veränderungsvorhaben. Egal ob es um Ihr privates Fitnessprogramm geht. Oder um das große Change-Projekt in der Firma. Wenn es nicht gelingt, die betroffenen Menschen bei ihren Gefühlen abzuholen, helfen alle vernünftigen  Appelle meist nicht.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/elefant-und-reiter-privat.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4826" title="elefant und reiter - privat" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/elefant-und-reiter-privat.jpg" alt="elefant und reiter privat Es gibt keine Sachentscheidungen. Letztlich entscheidet Ihr Gefühl." width="290" height="195" /></a>Der <strong>Elefant</strong> in Ihnen<strong> </strong>sucht den Weg des geringsten Widerstands. Er mag keine Experimente. Ist konservativer als der rechte Flügel der CSU. Der Elefanten-Teil in uns bevorzugt Gewohnheiten, Bedürfnisse, Instinkte oder Gefühle, wenn es um Entscheidungen geht.</li>
</ul>
<p>Ein drastisches Beispiel von vor ein paar Tagen. Es fühlt sich eben für manche Menschen gut an, zu dritt einen Passanten komareif zu treten, weil man sich dann gegenüber einem Schwächeren stark fühlt. Der &#8220;Reiter&#8221;, der weiß, dass ihn das für Jahre ins Gefängnis bringt, findet bei dem Täter kein Gehör.</p>
<p><strong>Wenn man etwas ändern will, muss man meistens raus aus der Komfortzone.</strong></p>
<p>Mit Komfortzone sind hier die gewohnheitsmäßigen Routinen im Verhalten und Fühlen gemeint. Damit Sie den &#8220;Weg&#8221; zu Ihrem Ziel gehen können, braucht es ein Zusammenspiel von Reiter und Elefant. Jeder für sich allein verliert sich nämlich in unproduktiven Verhaltensweisen.</p>
<p>Der <strong>Elefant </strong>tendiert zu spontanem, gefühlsbetontem Handeln. Ohne Rücksicht auf die Folgen. Der <strong>Reiter </strong>in uns sieht die ganze Situation, also Einsatz und Folgen, aber er verliert sich schnell in endlosem Denken und nutzlosem Analysieren.</p>
<p>Für eine Veränderung raten die Autoren deshalb zu diesen Schritten:</p>
<ul>
<li>Motivieren Sie Ihren Elefanten.</li>
<li>Geben Sie dem Reiter Informationen.</li>
<li>Passen Sie die Umgebung an.</li>
</ul>
<p>Das Buch bringt viele anschauliche Beispiele, wie man das in die Praxis umsetzen kann. Und was häufig schief läuft, wenn Veränderung nicht klappt. Die drei wichtigsten Missverständnisse:</p>
<ol>
<li><strong>Was wie ein Problem aussieht, ist oft ein Situationsproblem. </strong><br />
Also eine Folge davon, wie eine Situation gestaltet ist. Oft unterschätzen wir die Kräfte der Umgebung, die unser Verhalten beeinflussen. Verändert man die Situation, kann man oft leichter als mit flammenden Appellen erreichen, dass Menschen sich in die gewünschte Richtung bewegen.<br />
<strong><em>Der &#8220;Weg&#8221; muss dann verändert werden.</em></strong><br />
So zeigte eine Studie, dass die Menge Popcorn, die Kinobesucher futtern, nicht vom einzelnen Besucher, sondern vor allem von der Größe der Popcorn-Box abhängt.<br />
Deshalb auch der Rat, wenn man weniger essen will: kleineren Teller nehmen, nicht dabei lesen &#8211; die Veränderung der äußeren Situation hilft, sein Verhalten zu verändern.<br />
Noch ein Beispiel: Wie bringt man mehr Leute dazu, ihr Altglas zum Container zu bringen? Durch Appelle an das Umweltgewissen des &#8220;Reiters&#8221;? Oder indem man auf jede Flasche Pfand erhebt (Elefant)? Man kann auch den &#8220;Weg&#8221; des Deponierens ändern:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=zSiHjMU-MUo">http://www.youtube.com/watch?v=zSiHjMU-MUo</a></p>
</li>
<li><strong>Was wie Faulheit aussieht, ist oft Erschöpfung.<br />
</strong>Das war für mich eine der wichtigsten Informationen des Buchs:<span class="pullquote"> Selbstkontrolle ist eine Ressource, die sich erschöpft. Sie ist nicht unbegrenzt verfügbar. Deswegen scheitern auch viele Vorhaben.</span><br />
Wenn Sie ein gewohnheitsmäßiges Verhalten verändern wollen, brauchen Sie dazu viel Achtsamkeit und Selbstkontrolle durch Ihren &#8220;Reiter&#8221;. Damit erschöpfen Sie jedoch jene &#8220;mentalen Muskeln&#8221;, die für eine Veränderung gerade nötig sind. Mit anderen Worten:<br />
<em><strong>Der &#8220;Elefant&#8221; muss dann motiviert werden.</strong><br />
</em>Angenommen, Sie wollen jemandem vermitteln, dass zu viel Cola trinken nicht gesund ist, wegen dem enthaltenen Zucker. Die genaue Angabe &#8211; es sind 12 Prozent &#8211; ist korrekt, aber wenig anschaulich und wird kaum zu einer Verhaltensänderung führen. Die Zuckerangabe so zu übersetzen, dass die Gefühle angesprochen werden, kann aber auch so aussehen:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=yKZ2ZqBYlrI">http://www.youtube.com/watch?v=yKZ2ZqBYlrI</a></p>
</li>
<li><strong>Was wie Widerstand aussieht, ist oft ein Mangel an Klarheit.</strong><br />
Der &#8220;Reiter&#8221; analysiert gerne, prüft gedanklich Alternativen, wägt Kosten und Nutzen ab. Doch wenn der Reiter nicht genau weiß, in welche Richtung er gehen will, führt er den Elefanten oft im Kreis.<br />
Nicht nur Männer brauchen klare Anweisungen, wie ich das in diesem <a href="?PHPSESSID=f938mi4j9a6tg8qtgnemrh7gn1
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=TRE6sbiNA3k">http://www.youtube.com/watch?v=TRE6sbiNA3k</a></p>
<p> target=&#8221;_blank&#8221;>Video</a> mal humorvoll zeigte.<br />
Sehr oft müssen wir uns selbst oder anderen deutlich sagen, was wir als nächsten Schritt wollen. Also nicht anklagen, jammern, Vorwürfe machen &#8211; sondern lösungsorientiert denken und handeln. <em><br />
<strong>Der &#8220;Reiter&#8221; braucht hier eine Richtung.</strong></em><br />
Konkret: Statt lange zu analysieren, warum etwas nicht geklappt hat, kann man danach schauen, was anders war, als es mal geklappt hat.<br />
Im systemischen Coaching nennt man diese Technik <strong>&#8220;Nach Ausnahmen fragen&#8221;</strong>.<br />
Das geht mit folgenden Fragen:<br />
<em>„Wann in den letzten Wochen bzw. Monaten gab es Zeiten, in denen das Problem nicht oder weniger stark/oft aufgetreten ist?“<br />
„Was genau war da anders?“<br />
„Was haben Sie da anders gemacht?“<br />
„Und was noch?“<br />
„Wie haben Sie das geschafft?“<br />
</em><br />
So entdeckte vor einigen Wochen eine Führungskraft im Coaching mit mir, dass sie abends viel weniger gestresst nach Hause kam, als durch die Schneeverhältnisse der Bus vom Bahnhof ausfiel und der Mann für den Heimweg eine halbe Stunde zu Fuß laufen musste.<br />
Das probierte er dann aus, indem er häufiger vier Stationen vorher aus dem Bus ausstieg und einen Spaziergang nach Hause machte.Man kann auch schauen, wie es andere gemacht haben, was man selbst erreichen will. Die Autoren nennen das <em>&#8220;Don&#8217;t Solve Problems-Copy Success&#8221; </em>Hier der  <a href="http://www.fastcompany.com/magazine/142/switch-how-to-change-things-when-change-is-hard.html" target="_blank">Artikel</a> dazu.</li>
</ol>
<h3><strong>Was bedeutet das jetzt konkret?</strong></h3>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/ablaufdiagramm-xs-Stauke-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4809" title="ablaufdiagramm xs Stauke - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/02/ablaufdiagramm-xs-Stauke-Fotolia.jpg" alt="ablaufdiagramm xs Stauke Fotolia Es gibt keine Sachentscheidungen. Letztlich entscheidet Ihr Gefühl." width="311" height="210" /></a>Die Metapher von Elefant, Reiter und Weg kann Ihnen helfen zu verstehen, wenn ein Vorhaben stockt oder gescheitert ist, was wohl die Gründe dafür sind.</p>
<p>In der Grafik rechts ist der Ablauf  eines Projekts schematisch dargestellt. Es gilt für berufliche Veränderungen wie auch für private Vorhaben.</p>
<p>Jetzt wissen Sie ja schon, dass bei jedem dieser Schritte nicht allein objektive Tatsachen eine Rolle spielen, sondern g<strong>efühlsmäßige Entscheidungen mindestens genauso wichtig sind</strong>. Und oft den Ausschlag bei Ihrer Entscheidung für eine Option geben.</p>
<p>Klappte es bisher nicht, können Sie nachforschen:</p>
<ul>
<li><strong>Fehlt es an Motivation für den &#8220;Elefanten&#8221;?</strong><br />
Information allein reicht meist nicht für eine Veränderung.<br />
- Wie könnten Sie sich oder andere dazu bringen, den Unterschied nicht nur zu begreifen, sondern auch zu <em>fühlen</em>?<br />
- Machen Sie die Veränderungsschritte so klein, dass der &#8220;Elefant&#8221; keine Angst mehr davor hat.<br />
- Entwerfen Sie eine starke Vision von Ihrem Ziel, mit der Sie sich oder andere identifizieren können.</li>
<li><strong>Geben Sie dem &#8220;Reiter&#8221; klare Anweisungen.</strong><br />
Oft fehlen klare Handlungsanweisungen für die nächsten Schritte.<br />
- Finden Sie heraus, wann es mal geklappt hat. Und wiederholen Sie dieses Verhalten.<br />
- Untersuchen Sie, wie es andere gemacht haben, die damit Erfolg hatten. Kopieren Sie deren Handlungen.<br />
- Eine Vision allein reicht oft nicht. Es braucht klare Anweisungen. (Statt: &#8220;Gesünder leben&#8221; besser sagen &#8220;Jede Stunde  ein Glas Wasser trinken.&#8221;</li>
<li><strong>Verändern Sie den &#8220;Weg&#8221;.</strong><br />
Wenn sich die Situation verändert, ändern Menschen leichter ihr Verhalten.<br />
- Wollen Sie mehr Kommunikation in der Familie, lassen Sie jeden zweiten Abend den Fernseher aus.<br />
- Verändern Sie unvorteilhafte Gewohnheiten in bessere.<br />
- Verhalten ist ansteckend. Wenn Sie kürzere, effektivere Meetings wollen, führen Sie mal eine Besprechung im Stehen durch.</li>
</ul>
<p>Wenn es keine Sachentscheidungen gibt, gibt es wenigstens <strong>Sachzwänge</strong>? Leider auch nicht. Lesen Sie <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/1114/warum-zeitmangel-nichts-mit-der-zeit-zu-tun-hat" target="_self">hier &#8230;</a></p>
<p>Dass Veränderung mitunter nicht leicht ist, habe ich schon in etlichen Artikeln hier beschrieben. Woody Allen wusste das schon früher: <em>„Das Schwierigste am Leben ist es, Herz und Kopf dazu zu bringen, zusammenzuarbeiten. In meinem Fall verkehren sie noch nicht mal auf freundschaftlicher Basis.“</em></p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/podcast.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-4041" title="podcast" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/podcast.gif" alt="podcast Es gibt keine Sachentscheidungen. Letztlich entscheidet Ihr Gefühl." width="61" height="13" /></a>Diesen Beitrag können Sie sich hier anhören oder <a href="http://kopp-wichmann.podspot.de/post/es-gibt-keine-sachentscheidungen-letztlich-entscheidet-immer-ihr-gefuhl/" target="_blank"><strong>herunterladen</strong></a>.<br />
[Audio-Datei]</p>
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</a></h2>
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © Helder Almeida, losif Szasz Fabian, Stauke &#8211; Fotolia.com,<br />
</small></p>
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		<item>
		<title>Kennen Sie eigentlich Ihren Reinkarnationsvertrag? - Eine spezielle Anleitung, Ihr Leben zu betrachten.</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Persoenlichkeits-Blog/~3/cCYoH9AuCTY/kennen-sie-eigentlich-ihren-reinkarnationsvertrag</link>
		<comments>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/8188/kennen-sie-eigentlich-ihren-reinkarnationsvertrag#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 May 2012 04:49:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensdrehbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Reinkarnation]]></category>

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		<description><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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			if ( msg == '' ) return true;
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		Eine spezielle Anleitung, Ihr Leben zu betrachten.Heute bei einem Arzt für Naturheilkunde entdeckte ich diesen Reinkarnationsvertrag. Er hing dort versteckt neben vielen Tipps zur Ernährung, den Gefahren von Elektrosmog und Handy-Strahlung. Vorsicht also: der Text ist nichts für Esoterik-Allergiker und Menschen, für die nur naturwissenschaftlich Erklärbares existiert. Nehmen Sie ihn mehr als ein spirituelles Gedicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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						if ( reg.test(email_fld.value) == false ) msg += '- Valid Email Required';
			if ( msg == '' ) return true;
			else alert(msg);
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		}</script>
		<h3>Eine spezielle Anleitung, Ihr Leben zu betrachten.</h3><div id="attachment_8193" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/05/menschen-erstaunt-inkarnationsvertragxs-iStock_000001101201XSmall.jpg"><img class="size-medium wp-image-8193" title="menschen; erstaunt, inkarnationsvertrag,xs iStock_000001101201XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/05/menschen-erstaunt-inkarnationsvertragxs-iStock_000001101201XSmall-300x210.jpg" alt="menschen erstaunt inkarnationsvertragxs iStock 000001101201XSmall 300x210 Kennen Sie eigentlich Ihren Reinkarnationsvertrag?" width="300" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Das sollen wir unterschrieben haben?</p></div>
<p>Heute bei einem Arzt für Naturheilkunde entdeckte ich diesen Reinkarnationsvertrag.</p>
<p>Er hing dort versteckt neben vielen Tipps zur Ernährung, den Gefahren von Elektrosmog und Handy-Strahlung. Vorsicht also: der Text ist nichts für Esoterik-Allergiker und Menschen, für die nur naturwissenschaftlich Erklärbares existiert.</p>
<p>Nehmen Sie ihn mehr als ein spirituelles Gedicht. Die Paragraphen sind aus dem Inkarnationsvertrag, das ich im Internet fand. Die Ergänzungen <em>(in kursiv)</em> sind von mir.</p>
<h2><strong>Präambel:</strong></h2>
<p><strong></strong>Da es immer wieder zu Missverständnissen bezüglich des Gebrauchs von Leben, Körper und Geist kommt, hier noch einmal der Inkarnationsvertrag, den wir alle unterschrieben haben.  Wie bei allen Verträgen lohnt es sich, auch das Kleingedruckte zu lesen.</p>
<p><em>Das ist eine originelle Vorstellung. Dass wir vor unserer Geburt einen Vertrag über das kommende Leben unterschrieben, die einzelnen Bestandteile des Vertrags aber ganz o der teilweise vergessen haben.<span id="more-8188"></span></em></p>
<h2><strong>REINKARNATIONSVERTRAG</strong></h2>
<p><strong>§ 1 &#8211; Sie erhalten einen Körper. Dieser Körper ist neu und einmalig. Niemand sonst bekommt den gleichen.</strong></p>
<p><em>Unser Körper ist also ein Geschenk, ein wertvolles, im Grunde die Basis unserer Existenz. Umso erstaunlicher, wie nachlässig manche Menschen mit ihrem Körper umgehen. Ungünstige Flüssigkeiten hineinfüllen, riskante ´Sachen mit ihm machen oder ihn generell vernachlässigen.<br />
Man stelle sich vor, jemand bekäme den neuesten Apple-Laptop geschenkt. Vermutlich würde er damit ungleich vorsichtiger und pfleglicher mit ihm umgehen.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>§ 2 &#8211; Sie erhalten ein Gehirn. Es kann nützlich sein, es zu benutzen.</strong></p>
<p><em>Automatisch benutzen wir alle unser Gehirn. Aber die wenigsten wissen, dass sich unser Gehirn täglich verändert. Es baut sich dauernd um, je nachdem, womit Sie es füttern. Es ist neuroplastisch. Dabei ist das Gehirn völlig neutral. Es ist ihm egal, ob Sie es mit Dschungelcamp-Episoden, täglichen BILD-Schlagzeilen oder dem Bürotratsch füttern. Es baut seine neuronalen Verknüpfungen darauf auf und Sie werden für das, womit Sie es füttern, ein Spezialist.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>§ 3 &#8211; Sie erhalten ein Herz. Die besten Resultate erzielen Sie, wenn Hirn und Herz ausgewogen benutzt werden.</strong></p>
<p><em>Viele halten das Herz ja für einen Muskel, was auch jeder Kardiologe so bestätigen wird. Doch selbst fortschrittliche Herzspezialisten werden Ihnen bestätigen, dass das Herz mehr kann, als unermüdlich dauernd Blut pumpen. Das Herz ist das Zentrum Ihrer Gefühle, jedenfalls reagiert es sehr stark darauf. Und spätestens seit dem kleinen Prinzen wissen wir auch, dass man mit dem Herzen sehen kann.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>§ 4 &#8211; Sie erhalten Lektionen. Niemand bekommt exakt dieselben Lektionen wie Sie oder kann sie Ihnen abnehmen.</strong></p>
<p><em>Das ist natürlich jetzt reine Glaubenssache. Das was Ihnen im Leben widerfährt, können Sie dem Zufall zuschreiben oder Ihrem eigenen Geschick oder mangelnden Fähigkeiten.</em></p>
<p><em>Aber spezielel bei dem, was Ihnen immer wieder passiert, ist der vierte Paragraph hilfreich. Ich sage nicht, dass er wahr ist, aber er ist hilfreich. </em></p>
<p><em>So wie Sie auch das Feedback anderer Menschen über Sie hartnäckig als deren verzerrte Sicht ablehnen können oder in Erwägung ziehen können, dass es auch etwas mit Ihnen zu tun hat.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>§ 5 &#8211; Sie können tun, was Sie wollen. Alles, was Sie anderen antun, kommt zu Ihnen zurück.</strong></p>
<p><em>„Man sieht sich immer zweimal im Leben“, ist die moderne Version dieses Paragraphen. Im Grunde ist es eine Anregung zu moralischem Verhalten. Psychologisch betrachtet beshreibt es den Umstand, dass, wenn Sie etwas tun, was gegen Ihre eigenen Werte verstößt, Sie das vermutlich sehr lange beschäftigen wird. Entweder in Form von Schuldgefühlen, die Sie immer wieder plagen oder der Anstrengung, diese zu verdrängen oder sich auszureden.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>§ 6 &#8211; Eine Lektion wird so lange wiederholt, bis sie begriffen wurde. (Auch inkarnationsübergreifend)</strong></p>
<p><em>Dieser Satz deckt sich mit meiner therapeutischen Erfahrung. Wer einen unbearbeiteten Autoritätskonflikt in sich hat, wird immer wieder Probleme mit Chefs, Polizisten oder dem Tennistrainer bekommen. Man kann dann die Situation verlassen aber den Konflikt nimmt man mit.</em></p>
<p><em>Deswegen ist es ja auch nützlich, nach einer gescheiterten Beziehung sich nicht gleich in die nächste zu stürzen, sondern sich Gedanken über den eigenen Beitrag zum Scheitern zu machen. Sonst ist es ziemlich wahrscheinlich, dass man mit dem neuen Partner dasselbe Schicksal erlebt. Umgangssprachlich ist diese Erfahrung auch unter dem Begriff <strong>„Lothar-Matthäus-Effekt“</strong> bekannt.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>§ 7 &#8211; Dieser Vertrag ist für alle gleich. Es gibt keine Privilegien, auch wenn einige das behaupten. (Handschriftliche Änderungen haben keine Gültigkeit.)</strong></p>
<p><em>Dieser Paragraph hat etwas ungemein Tröstliches und ist die Geschäftsgrundlage von allen Magazinen, die sich mit Klatsch und Tratsch beschäftigen. Denn die berichten laufend darüber, dass auch Prinzessinnen betrogen werden und Könige sich die Hüfte brechen. Dass auch Hollywoodstars mit Orangenhaut kämpfen und selbst Robbie Williams trotz aller Erfolge mit Depressionen kämpft.</em></p>
<p><em></em><em>Die Klage „Warum passiert das ausgerechnet mir?“ ist also nicht gerechtfertigt. Das Leben hält für jeden Glück und Leid bereit. Der Anspruch, dass man von Letzterem bitteschön verschont bleiben möchte, kommt einer handschriftlichen Änderung gleich.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>§ 8 &#8211; Sie bekommen Spiegel, um zu lernen. Viele Spiegel sehen aus wie andere Körper. Sie sind dazu da, Ihnen etwas zu zeigen, das in Ihnen ist.</strong></p>
<p><em><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/05/spiegel_selbstbild_fremdbild_xs_iStock_000012936524XSmall.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-8194" title="spiegel_selbstbild_fremdbild_xs_iStock_000012936524XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/05/spiegel_selbstbild_fremdbild_xs_iStock_000012936524XSmall.jpg" alt="spiegel selbstbild fremdbild xs iStock 000012936524XSmall Kennen Sie eigentlich Ihren Reinkarnationsvertrag?" width="361" height="282" /></a>Das ist eine poetische Umschreibung des Phänomens der <strong>„Projektion“</strong>. Wenn wir etwas außen sehen, was uns gewaltig stört, hat das weniger mit dem zu tun, was wir beim anderen sehen, sondern viel mit dem, was wir in uns selbst nicht sehen wollen.</em></p>
<p><em>Sigmund Freud definierte Projektion als „<strong>das Verfolgen eigener Wünsche im anderen</strong>“. Das hört der Betroffene natürlich äußerst ungern. Wer sich also über pensionsberechtigte Beamte, schwule Lehrer etc. aufregt, kann sich  fragen, was genau er in seinem Inneren so erbittert  abwehrt.</em></p>
<p><em>  </em></p>
<p><strong>§ 9 &#8211; Wenn Ihr Körper zerstört wird oder aufhört, zu funktionieren, bekommen Sie einen neuen. (Es kann zu Wartezeiten kommen.)</strong></p>
<p><em>Hier geht es um den Gedanken der Wiedergeburt. Das mag für den einen etwas Tröstliches haben nach dem Motto „Na, dann kommt es ja in diesem Leben nicht so darauf an.“ Aber Vorsicht: Paragraph sagt ja, dass die Lektionen, die man nicht gelernt hat, wiederholt werden.</em></p>
<p><em>Ein anderer mag es eher als Strafe empfinden. &#8220;Oh Gott, dann geht das Ganze ja noch mal von vorne los.&#8221; Vor allem, wenn man das Leben als Mühsal erlebt, denkt man dann: „Hab ich denn niemals meine Ruhe?“ </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>§ 10 &#8211; Der Inkarnationsvertrag läuft erst aus, wenn alle Lektionen zu einem befriedigenden Ergebnis geführt haben.</strong></p>
<p><em>Nach buddhistischer Weltsicht hört das Rad der Wiedergeburt erst auf, wenn man erleuchtet ist. Also alle Lektionen erfolgreich gelernt hat.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>§ 11 &#8211; Was befriedigend ist, bestimmen Sie!</strong></p>
<p><em>Zum Glück dürfen wir selbst entscheiden, wann wir alle erfolgreich absolviert haben. Wir schreiben uns unser Abiturzeugnis praktisch selbst. </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Hier noch einige Nützliche Hinweise: </strong></h2>
<ul>
<li><strong>Ziel ist es nicht, beim Verlassen eines Körpers möglichst viel Geld zu haben.<br />
</strong><em><em>Zwar sagt bereits das Sprichwort, dass das letzte Hemd keine Taschen hat, aber manche dünken sich da etwas schlauer und bauen sich schon zu Lebzeiten eine <a title="TRIGEMA-Chef Wolfgang Grupp sorgt vor." href="http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/zollernalbkreis/Trigema-Chef-baut-sich-gigantische-Grabstaette;art372549,3839659" target="_blank">würdige Gedenkstätte</a> auf dem Friedhof.</em></em></li>
<li><strong>Sie müssen sich nicht an den Fehlern anderer orientieren.<br />
</strong><em><em><em><em><em><em>Ein guter Tipp für alle die ihr Geld in Aktien anlegen. Denn das irrationale Verhalten vieler Anleger (bei Baisse verkaufen, zu lange an verlustreichen Papieren hängen etc.) sind ja hinlänglich bekannt.</em></em></em> <em><em><em>Der Satz ist auch eine Erlaubnis, es ganz anders machen zu dürfen. Natürlich trägt man dafür die Verantwortung. Aber der entgeht man sowieso nicht, auch wenn man bei Misserfolgen die Schuld den anderen zuschieben versucht.</em></em></em></em></em></em></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Regeln sind dazu da, überprüft zu werden.<br />
</strong><em><em>Ganz wichtige Lebensweisheiten. Regeln sind niemals Wahr- oder Weisheiten, egal wer sie verkündet. Es sind einfach Rezepte, die manchmal oder oft zutreffen, aber eben nicht immer.<br />
</em></em><em><em>Vor allem kann man sich nicht darauf berufen. Regeln sind kein Ersatz für selbst gemachte Erfahrungen und das Erfinden eigener Regeln, sofern man solche braucht.</em></em></li>
<li><strong><em> </em>Behauptungen anderer über das Ziel können Ablenkungen sein.<br />
</strong><em><em>Die Bedeutung dieses Satz kann man in jedem Wahlkampf beobachten. Und eigentlich ist ja immer Wahlkampf. Aber auch die halbjährliche Prognose der fünf Wirtschaftsweisen über die künftige konjunkturelle Entwicklung dient nur der Ablenkung, dass sie keine Ahnung darüber haben. Jemand anderer zum Glück auch nicht, da<a title="Warum Prognosen oft daneben liegen." href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,615301,00.html" target="_blank"> niemand in die Zukunft sehen kann.</a></em></em></li>
<li><strong>Sie können nichts falsch machen. Es kann höchstens länger dauern.<br />
</strong><em><em><em>Ein wunderbarer Satz. Beschreibt er doch den Umstand, dass Fehler kein Drama sind, sondern Chancen, daraus etwas zu lernen, wie es  offensichtlich nicht geht. Und dann weiterzumachen. Edison hatte über 1000 Versuche gemacht, um die Glühbirne zu erfinden. Vergeblich. &#8216;</em></em></em><em>Als ihn ein Freund auf die Vergeblichkeit seines Unterfangens hinweisen wollte, soll Edison gesagt haben: „Meine Tests haben mir niemals bewiesen, dass es nicht geht. Sie haben mir lediglich gezeigt, auf welchem Weg es nicht geht. Dass es geht, weiß ich.“</em></li>
</ul>
<ul>
<li><strong style="text-indent: 0px;">Zeit ist eine Illusion!<br />
</strong>Weil es die Zeit nicht wirklich gibt, kann man sie auch nicht managen. Lesen Sie hier <a title="Warum man Zeit nicht managen kann." href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/Zeitmanagement-Horizonte.pdf" target="_blank">&#8230; </a></li>
<li><strong style="text-indent: 0px;"> Sie haben Zugriff auf alle Antworten über eine spezielle Verbindung in Ihrem Herzen.<br />
</strong><em>Dies ist eine Erlaubnis, der eigenen Intuition zu folgen.</em></li>
</ul>
<ul>
<li>Ni<strong>emand kann Ihnen die Verantwortung abnehmen.<br />
</strong><em>Heißt im Klartext: Sie können zwar versuchen, die Verantwortung für Ihre Entscheidung oder gleich für Ihr ganzes Leben jemand anderem zuzuschieben – aber niemand wird „Hier!“ schreien und die Verantwortung dafür übernehmen.<br />
</em><em>Die gute Nachricht: Sie müssen auch nicht die Verantwortung für das Leben eines anderen übernehmen.</em></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Gewalt führt niemals zu einer Lösung.<br />
</strong><em><em><em>Das stimmt nicht ganz, finde ich. Kurzfristig führt Gewalt oft zu einer Lösung, jedenfalls für die eine Seite. Aber eben nur kurzfristig. Aus dem einfachen Grund, weil Gewalt immer aus Unsicherheit und Ohnmacht entsteht. Das kann man ja bei allen Diktaturen beobachten.</em></em></em><em><strong>Intoleranz gegenüber Andersdenkenden ist immer ein Zeichen der Schwäche.</strong> Nur der Ich-starke Mensch oder Staat kann fremde Meinungen ertagen, weil er sich nicht sofort davon bedroht fühlt, sondern sie als Bereicherung erlebt, auch wenn sie zuweilen nervt.<br />
Nur der Ich-schwache fühlt sich in seiner Identität bedroht und muss daher – wie immer wieder in China zu beobachten – die „Abweichler“ bekämpfen oder am besten gleich beseitigen.</em></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Es kann nützlich sein, darauf zu achten, welche Situationen sich wiederholen.<br />
</strong><em> Denn es kann ein Hinweis sein, dass Sie sich bisher weigerten, eine bestimmte Lektion zu lernen.<br />
</em><em><span class="pullquote">Wenn Sie sich also erfolglos immer wieder in arbeitslose Männer mit einem Alkoholproblem verlieben oder bei Ihnen regelmäßig Mitte des Monats bereits Ultimo ist, dann steckt vermutlich ein unbewusstes Muster dahinter.</span></em></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Es gibt selten nur eine richtige Lösung.<br />
</strong><em>Also nichts mit „alternativlos“, das ja auch zum Unwort des Jahres gekürt wurde. Wer seine Lösung als die einzig richtige propagiert, leidet entweder unter Ideenmangel bzw. hat keine Lust weiter zu diskutieren.</em></li>
<li> <strong>Sie können einen Antrag auf Vergebung stellen.<br />
</strong><em><em>Das ist ja ein Teil des Vaterunsers: „Herr vergib mir und vergib meinen Schuldigern.“ Anders als im Gerichtssaal, wo man für seine Taten verurteilt und  büßen muss, gibt es im Leben auch das Geschenk der Vergebung.</em></em><em>Das kann nützlich sein in Beziehungen, wo einem Schlimmes angetan wurde. Oder auch sich selbst zu vergeben. Der Grund ist schlicht: Vergeben macht frei. Festhalten an der Schuld bewirkt das Gegenteil.</em></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Sie werden geliebt. Alles andere ist Täuschung.<br />
</strong><em>Das steht ja auch in der Bibel, dass Jesus und Gott jeden lieben. Wer sich davon getragen fühlt, lebt anders als jemand, der diese Gewissheit nicht erlebt oder darauf vertrauen kann. </em></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Lektionen sind besondere Gelegenheiten, sich zu entwickeln und keine böse Absicht.<br />
</strong><em>&#8220;Warum muss das ausgerechnet mir passieren?&#8221; beklagt sich mancher, den ein schlimmes Schicksal ereilt. &#8220;Wie konnte Gott das zulassen?&#8221; zürnt mancher Gläubige angesichts schweren Leids.<br />
Ich persönlich glaube nicht, dass Schicksalsschläge oder Krankheiten Lektionen sind, die uns jemand auferlegt, damit wir etwas lernen. Aber es ist natürlich eine nützliche Einstellung, wenn man das so sehen kann.  Es befreit einen aus der Opferposition, in der man das Schwere nur ertragen oder sich vorwurfsvoll beschweren kann.</em></li>
</ul>
<h3><strong>Mein Fazit:</strong></h3>
<p>Der letzte Satz des Vertrags lautet: &#8220;<strong>Da Sie diesem Vertrag zugestimmt haben, ist es unnütz, sich darüber zu beschweren, dass Sie hier sind.</strong></p>
<p><em>Auch das ist ein Satz, den einen aus dem Jammern herausholen kann. &#8220;Warum habe ich immer Pech?&#8221; oder &#8220;&#8221;Ich wurde <em>nicht</em> gefragt, ob ich <em>geboren werden</em> möchte&#8221;, äußern manchmal Menschen, die dem Leben feindlich gegenüber stehen.</em></p>
<p><em><strong>Jeder braucht ja eine Haltung, um mit den Widrigkeiten des Lebens umzugehen.</strong> Dieser Reinkarnationsvertrag bietet eine Lösung an. Man stellt sich einfach vor, dass man diesem Vertrag zugestimmt hat. So wie man auch mal eine Urlaubsreise gebucht hat und weder das Wetter noch das Hotel das hielten, was im Katalog versprochen wurde.</em></p>
<p><em>Wenn man sich klarmacht, dass man die Reise gebucht bzw. sich vorstellt,  den Reinkarnationsvertrag unterschrieben zu haben, kann das helfen, sich damit zu versöhnen. </em></p>
<p><em>Und das Beste daraus zu machen.</em></p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Kennen Sie eigentlich Ihren Reinkarnationsvertrag?" width="32" height="32" /> Welcher Paragraph spricht Sie am meisten an?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.</p>
<p><a href="#respond">… oder schreiben Sie einen Kommentar.</a><br />
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © &#8211; Fotolia.com, istock.com<br />
Ein Leser machte mich darauf aufmerksam, dass der ursprüngliche Autor dieses Textes rechtsradikale und antisemitische Thesen vertritt.<br />
Selbstverständlich distanziere ich mich davon.  </small></p>
<p><object id="Player_a502207a-d7f6-4dc5-8ac7-0f80803e683c" width="500px" height="175px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_cw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2Fa502207a-d7f6-4dc5-8ac7-0f80803e683c&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><embed id="Player_a502207a-d7f6-4dc5-8ac7-0f80803e683c" width="500px" height="175px" type="application/x-shockwave-flash" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_cw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2Fa502207a-d7f6-4dc5-8ac7-0f80803e683c&amp;Operation=GetDisplayTemplate" quality="high" allowscriptaccess="always" /></object></p>
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		<item>
		<title>Was wirklich hinter den Streitereien mit Ihrem Partner steckt. - Und wie Sie als Paar wieder zueinander finden können.</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 12:32:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[apokalyptische Reiter]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Paare]]></category>
		<category><![CDATA[Streit]]></category>

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		Und wie Sie als Paar wieder zueinander finden können.Seit etwa dreißig Jahren arbeite ich mit Paaren. Habe dazu die verschiedensten Ansätze gelernt und angewendet. Manchmal mit Erfolg, manchmal nicht. Vor allem wenn ein Paar &#8220;zu spät&#8221; in die Paartherapie kam. Wenn die Liebe aufgebraucht war und jeder sich nur noch vor weiteren Verletzungen schützen wollte. [...]]]></description>
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		<h3>Und wie Sie als Paar wieder zueinander finden können.</h3><div id="attachment_8179" class="wp-caption alignright" style="width: 336px"><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/05/mann_mauert_frau_schreit_xs_iStock_000013158236XSmall.jpg"><img class=" wp-image-8179" title="mann_mauert_frau_schreit_xs_iStock_000013158236XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/05/mann_mauert_frau_schreit_xs_iStock_000013158236XSmall-300x198.jpg" alt="mann mauert frau schreit xs iStock 000013158236XSmall 300x198 Was wirklich hinter den Streitereien mit Ihrem Partner steckt." width="326" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Das Tun des einen provoziert das Tun des anderen.</p></div>
<p>Seit etwa dreißig Jahren arbeite ich mit Paaren. Habe dazu die verschiedensten Ansätze gelernt und angewendet. Manchmal mit Erfolg, manchmal nicht. Vor allem wenn ein Paar &#8220;zu spät&#8221; in die Paartherapie kam. Wenn die Liebe aufgebraucht war und jeder sich nur noch vor weiteren Verletzungen schützen wollte.</p>
<p>In der Arbeit mit Paaren fiel mir eines immer wieder auf.</p>
<p>Partner in Krisensituationen sind selten interessiert, was ihre Prägungen in der Kindheit mit ihrer aktuellen Krise zu tun haben. Sie wollen zwar manchmal Kommunikationsregeln lernen &#8211; wenden sie aber im Ernstfall nie an. Und die wunderbar vernünftigen Regeln für konstruktives Streiten bringen ihnen auch wenig.</p>
<p>Warum das so ist, darüber habe ich immer wieder lange nachgedacht.</p>
<p>Antworten darauf fand ich <span id="more-8165"></span>in einem Buch von <strong>Susan M. Johnson</strong>. Sie ist Begründerin der &#8220;<a title="Link zum Insittut" href="http://ippsy.eu/" target="_blank"><strong>Emotions-fokussierten Paartherapie</strong></a>&#8221; (EFT) die auch hierzulande immer bekannter wird. In den USA gibt es schon mehrere tausend ausgebildete EFT-Therapeuten, in Europa, Australien und Neuseeland sind es hunderte.</p>
<p>Mir gefällt an ihrem Ansatz, dass er auf der Grundlage der <strong>Bindungstheorie des britischen Psychiaters John Bowlby</strong> (1907-1990) gründet. Bowlby ging davon aus, dass eine sichere Bindung zwischen Mutter und Kind ausschlaggebend ist für eine gesunde emotionale Entwicklung von Kindern.</p>
<p style="text-align: left;">Früher ließ man Säuglinge ja schreien und war überzeugt, dass man sie bloß nicht verwöhnen dürfe und das Schreien die Lungen kräftige. Zum Glück sind solche barbarischen Erziehungsmethoden passé.</p>
<p style="text-align: left;">Seit vielen Jahren wissen Eltern, dass Babies viel Körperkontakt brauchen und tragen ihre Kinder auch außerhalb der Wohnung in Tragetüchern und Snugglies mit sich herum. Was übrigens viele Naturvölker schon immer wussten, und ihre Kinder im ersten Jahr nicht auf den Boden ablegten, außer zum Schlafen.</p>
<p style="text-align: left;">Das gilt übrigens für alle Säugetiere. Hier ein Vortrag von Manfred Spitzer über die Entdeckungen von Konrad Lorenz, Howard Harley und John Bowlby über die Wichtigkeit von Bindung:</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=QTHuUKF_I-Q">http://www.youtube.com/watch?v=QTHuUKF_I-Q</a></p>
</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>Doch wir Erwachsene sind ebenso von Bindung abhängig.</strong></h2>
<p>Das ist die erstaunliche Erkenntnis der EFT. Bei Kindern ist es mittlerweile für uns selbstverständlich, dass sie Aufmerksamkeit, Trost und Schutz von ihren Eltern brauchen.</p>
<blockquote><p>Bei Erwachsenen wird starke Abhängigkeit vom Anderen eher als unreif, kindisch oder klammernd abgewertet. Doch Erwachsene sind an ihren Partner genauso gebunden und abhängig von ihm. Beziehungen zwischen Erwachsenen sind gleichwertiger, aber die Art des emotionalen Bandes ist dasselbe.</p></blockquote>
<p>Auf diesem Hintergrund kann man <strong>Streitgespräche in der Partnerschaft völlig anders verstehen</strong>. Beide Partner sind in einer Art emotionalem Hungerzustand, weil sie befürchten, ihre emotionale Nahrungsquelle zu verlieren. Und sie bemühen sich verzweifelt, das, was sie so dringend brauchen, wiederzubeschaffen.</p>
<p>Hinter den üblichen Formen des Streitens verbergen sich dann eigentlich Fragen wie:</p>
<ul>
<li><em>&#8220;Kann ich mich auf Dich verlassen?&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Wirst Du mir antworten, wenn ich Dich brauche und wenn ich Dich rufe?&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Bin ich für Dich wichtig?&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Schätzt und akzeptierst Du mich?&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Brauchst Du mich und verlässt Du Dich auf mich?&#8221;</em></li>
</ul>
<p>Viele Paartherapeuten gehen davon aus, dass Liebesbeziehungen quasi rationale Verträge darstellen, bei denen die Partner unter Einsatz minimaler Kosten den größtmöglichen Gewinn für sich erzielen wollen,&#8221; schreibt Johnson in ihrem Buch. &#8220;Liebesbeziehungen jedoch haben vor allem zu tun mit einem angeborenen Bedürfnis nach sicherer emotionaler Verbundenheit.&#8221;</p>
<blockquote><p><strong>Beziehungskonflikte treten vor allem auf, wenn die Partner ihre Verbundenheit zueinander nicht mehr spüren, sagt Sue Johnson</strong>.</p></blockquote>
<p>Andauernde Konflikte sind ein Hilferuf, die zum Ausdruck bringen, dass die Partner einander eigentlich dringend brauchen.</p>
<p>Starke Bindungsbeziehungen sind eine enorme Kraftquelle, das weiss jeder:</p>
<ul>
<li>Wer etwas Schlimmes erlebt hat, will das meist einem anderen Menschen erzählen. Um es einerseits psychisch zu verdauen und andererseits, um sich der Bindung zu dem Anderen zu vergewissern. Indirekt fragt er oder sie damit: &#8220;Bist du da, wenn ich dich brauche.&#8221;<br />
Wenn der Andere gelangweilt oder uninteressiert reagiert, sind wir darüber irritiert, verärgert oder verzweifelt.</li>
<li>Schon der Gedanke an geliebte Menschen bringt uns zur Ruhe.</li>
<li>Viele Menschen nutzen die Kraft der Bindung über Rituale.<br />
Naturverbundene Menschen umarmen einen Baum oder stellen ihn sich nur geistig vor. Religiöse Menschen beten in einer gefährlichen Situation zu Gott oder stellen sich ihren Schutzengel vor.Andere haben einen Talisman, ein Kreuz. Egal was, dabei geht es nicht um das Objekt der Bindung, sondern in erster Linie um die Beziehung, die man spürt und derer man sich vergewissern will.</li>
</ul>
<p>Menschen mit starken Bindungsbeziehungen können das Leben besser bewältigen.</p>
<h2><strong>Die Wurzel vieler Paarkonflikte.</strong></h2>
<p>Der Paarforscher John Gottman, fand vier Arten des Streitens, die ein nahes Ende einer Beziehung andeuten können. Bezeichnenderweise nannte er sie die <a title="Mein Artikel dazu." href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/97/hueten-sie-sich-vor-den-vier-apokalyptischen-reitern"><strong>&#8220;Vier apokalyptischen Reiter&#8221;</strong></a>.</p>
<p>Diese häufig vorkommenden Kommunikationsstile bei Paaren kann man jetzt in einem anderen Licht sehen. Denn am schlimmsten ist es, <strong>mit jemand zusammen zu leben, den man liebt, zu dem man aber keinen Kontakt bekommt.</strong></p>
<p>Das hat auch Auswirkungen auf die psychische und körperliche Gesundheit. Die Wahrscheinlichkeit, an Herz- Kreislauferkrankungen zu leiden ist geringer bei Menschen mit einer sicheren Paarbeziehung.</p>
<p>Überall werden wir vor den Risiken des Rauchens, von zu viel Alkohol, falscher Ernährung oder Bewegungsmangel gewarnt. Sinnvoll wäre auch der Warnhinweis:  &#8217;Leben in Einsamkeit und Isolation ist tödlich.&#8217;</p>
<blockquote><p><strong>Der wichtigste Punkt scheint zu sein, dass die Partner verstehen, dass sie emotional verbunden und abhängig voneinander sind, und dass sie sich nicht mehr geborgen fühlen, wenn sie die Bindung zum Partner verlieren.</strong></p></blockquote>
<p>Wenn ein Partner emotional nicht erreichbar ist, führt das fast immer zu Wut, Trauer, Schmerz und vor allem Angst. Die Angst fühlen Partner in einem Streit oder einer Meinungsverschiedenheit. Wenn Sie eine sichere Bindung haben, dann erleben sie das als kurzfristiges Beziehungstief.</p>
<p>Aber Partner mit weniger starker Bindung werden schnell überwältigt durch eine &#8216;Urangst&#8217;. Aus evolutionärer Sicht ist das logisch. Wenn die sichere Verbundenheit unterbrochen wird, dann verringern sich die Überlebenschancen.&#8221;</p>
<p>Dann beginnen Partner mit einem &#8220;Teufelsdialog&#8221;. Die Teufelsdialoge sind  eigentlich Schutzstrategien, die sich äußern in:</p>
<ul>
<li><strong>Anklammern<br />
</strong>durch Jammern und Beklagen,  um Bestätigung zu erhalten,</li>
<li><strong>Drohen</strong><br />
durch Forderungen stellen oder Anklagen erhoben,</li>
<li><strong>Distanzierung</strong><br />
Meist zieht sich der andere zurück, um sich vor der Angst zu schützen.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/05/paar_streit_versoehnung_xs_iStock_000000993599XSmall.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-8182" title="paar_streit_versoehnung_xs_iStock_000000993599XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/05/paar_streit_versoehnung_xs_iStock_000000993599XSmall-300x198.jpg" alt="paar streit versoehnung xs iStock 000000993599XSmall 300x198 Was wirklich hinter den Streitereien mit Ihrem Partner steckt." width="300" height="198" /></a>Sie verringern kurzfristig die Angst, aber die Distanz zwischen den beiden Partner wird schließlich so groß, dass sich keiner der beiden Partner in der Beziehung noch sicher und geborgen fühlen kann.</p>
<p>Je länger die Partner einen Mangel an Bindung erleben, desto stärker werden sie von den Teufelskreisen der negativen Interaktionen, mitgerissen.</p>
<p>Es gibt drei Teufelsdialoge.</p>
<p><strong>1. &#8217;Such&#8217; den Bösewicht&#8217;.</strong><br />
Hier geht es primär um Selbstschutz. Ein Partner fühlt sich kritisiert oder verletzt und geht in die Defensive. Die Partner beschuldigen und verurteilen sich dann gegenseitig und versuchen so, die Kontrolle über die Kränkung ihrer verletzten Gefühle wiederzuerlangen.</p>
<p><strong>2. Bei der &#8216;Protestpolka&#8217;</strong><br />
protestiert ein Partner gegen den Mangel an Verbundenheit. Der andere zieht sich dann zurück, er oder sie drückt seinen Unmut durch Schweigen aus. Paare, die die Protestpolka tanzen, klagen oft über Kommunikationsprobleme und ständige Spannungen.</p>
<p><strong>3. Teufelskreis von &#8216;Erstarren und Fliehen&#8217;.</strong><br />
Der kritische Partner wendet sich ab und die Partner gehen nur noch distanziert miteinander um. Das geschieht meist, wenn der kritische Partner den Versuch, die Aufmerksamkeit des Anderen zu erlangen, aufgibt. Die Protestpolka ist dann offensichtlich missglückt.</p>
<h2><strong>Eine andere Sicht auf Streitgespräche.</strong></h2>
<p>Das finde ich den wichtigsten Beitrag dieses Ansatzes. Susan Johnson sagt:</p>
<p><span class="pullquote">&#8220;Im Kern sind die Teufelsdialoge ein Hilferuf. Die meisten Probleme in Beziehungen entstehen nicht, weil der Partner zu spät nach Hause kommt, die Zahnpastatube nicht zudreht oder das Geschirr nicht abwäscht. Die Streits gehen in Wirklichkeit über den Mangel an Aufmerksamkeit, Vertrauen, Respekt, Anerkennung und Verständnis.</span></p>
<p><em>&#8221; In den Teufelsdialogen sagen die Partner zueinander: Ich habe Angst, dich zu verlieren, ich lasse mich nicht von dir verletzen, ich will mehr Aufmerksamkeit, ich will, dass du für mich da bist.&#8221;</em></p>
<p>Es ist sinnlos, nach dem Schuldigen zu suchen oder nach dem, der angefangen hat. Ist ein Teufelskreis erst einmal in Gang, verstricken sich beide Partner in negativen Reaktionen und Emotionen:</p>
<ul>
<li>Je stärker sie ihn beschuldigt, umso mehr zieht sich dieser zurück. Und je mehr er sich zurückzieht und mauert, umso verzweifelter wird sie und umso schärfer werden ihre Angriffe.</li>
<li>Je ausführlicher er von seinem Meeting erzählt, umso mehr vermisst sie seine persönliche Ansprache. Daraufhin strengt er sich umso mehr an, ihre Aufmerksamkeit zu erreichen und redet noch eindringlicher auf sie ein &#8230; und umso mehr fühlt sie sich zugetextet und flüchtet innerlich oder wird &#8211; je nach Temperament &#8211; ärgerlich: <em>&#8220;Gibt&#8217;s für Dich auch noch was andereres auf der Welt als Deine Arbeit?&#8221;</em></li>
</ul>
<h2><strong>Was können Sie als Paar jetzt anders machen?</strong></h2>
<p>Kommunikationstechniken können Menschen dabei helfen, mit Kollegen oder Freunden besser umzugehen, aber in Liebesbeziehungen greifen sie zu kurz.</p>
<p>Interaktionen in Liebesbeziehungen haben nämlich einen ungeheuren Einfluss auf das Gefühlsleben beider Partner. Es steht ja sehr viel auf dem Spiel: Die Bindung aneinander und damit aus evolutionärer Sicht die Überlebenschancen.</p>
<p>Um aus den unfruchtbaren und schmerzhaften Streitereien herauszukommen, sehe ich drei erste Schritte:</p>
<h3><strong>1. Erkennen der gegenseitigen Abhängigkeit.</strong></h3>
<p>Hinter den meisten <strong>Nörgeleien und Vorwürfen</strong> steckt ein Hilferuf nach emotionaler Verbundenheit. Es ist nicht primär der vergessene Hochzeitstag, sondern die Befürchttung, dass dies ein weiteres Zeichen ist, dass man dem anderen nicht mehr wichtig ist.</p>
<p>Hinter dem<strong> Rückzug und Mauern von vielen Männern</strong> steckt der Versuch, negative Gefühle durch Rückzug und Taubstellen zu neutralisieren. Der Mann fühlt sich als Versager oder unzulänglicher Partner. Er schlägt rationale Problemlösungsstrategien vor, um aus emotionalen Interaktionen zu entfliehen, bei denen er glaubt, sowieso zu verlieren.</p>
<p>Das ist meist geschlechtsspezifisch. Frauen haben eher guten Zugang zu ihren Bedürfnissen nach Bindung und nübernehmen deshalb öfter die Rolle des verfolgenden und beschuldigenden Partners.</p>
<p>Männer haben dagegen früh gelernt, Bedürfnisse nach Kontakt und Gefühle generell zu unterdrücken und tendieren daher eher zur Rolle des Partners, der sich zurückzieht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>2. Die Teufelsdialoge sind Ihr Feind, nicht Ihr Partner.</strong></h3>
<p>Nichts verbindet so sehr wie ein gemeinsamer Feind. Wenn ein Partner sich gegenseitig bekriegt, führt das selten zu etwas Gutem. Lernen Sie, nicht den Anderen, sondern die Teufelsdialoge als gemeinsamen Feind zu betrachten.</p>
<p>Dazu muss wenigstens ein Partner erkennen, dass Sie drin stecken:</p>
<p><em>&#8220;Wir sind in einer Sackgasse. Ich bin dabei, mich immer mehr zurückzuziehen und Du wirst immer heftiger. Das ist wohl so eine Situation, wo Du Dich abgeschnitten fühlst von mir. Stimmt das?&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Ich werde immer wütender und schärfer und Du wirst immer stiller und scheinst zu veschwinden. Hast Du jetzt Angst, dass Du mich gefühlsmässig verlieren könntest?&#8221;</em></p>
<p>Beides sind Beispiele für einen Metadialog, d.h. das Paar schaut praktisch aus der Vogelperspektive auf ihren Streit und erkennt dessen Qualität. Ein Metadialog ist die beste Chance für eine Deeskalation.</p>
<p>Denn wenn die Partner ihre Emotionen dem anderen gegenüber ausdrücken, dann entwickeln sie neue Reaktionsweisen und brechen aus dem Teufelskreis aus.</p>
<h3><strong>3. Erkennen, dass beide einander ungünstig beeinflussen.</strong></h3>
<p>Statt den anderen als Verursacher der eigenen negativen Gefühle zu beschimpfen, ist es konstruktiver, zu begreifen, wie man selbst den anderen in den teuflischen Tanz hineinzieht.</p>
<p>Beide sind in den Teufelsdialogen gefangen und halten durch ihr persönliches Reaktionsmuster den anderen auch darin gefangen. Wenn ich Sie angreife, zwinge ich Sie dazu, sich zu verteidigen oder zu rechtfertigen. Ich mache es Ihnen unabsichtlich schwer, mir gegenüber offen zu sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Mein Fazit:</strong></h3>
<p>In einer Partnerschaft muss niemand besser kommunizieren lernen. Oder seine Kindheit aufarbeiten. Oder große romantische Rituale zelebrieren. Es geht vor allem darum, die emotionale Abhängigkeit vom anderen anzuerkennen und zu stärken.</p>
<p>In seinem Buch <em>&#8220;Die sieben Geheimnisse der glückliche Ehe&#8221;</em> kommt übrigens der Paarforscher <a title="Video über &quot;Die vier apokalyptischen Reiter&quot;" href="http://www.andersoncooper.com/2012/04/17/dr-gottman-four-negative-patterns-that-predict-divorce/" target="_blank">John Gottman</a> zu demselben Schluß. Was langjährige Paare anders machen als geschiedene ist: sie haben die Fähigkeit, sich einander immer wieder zuzuwenden &#8211; auch während oder nach einem Streit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Was wirklich hinter den Streitereien mit Ihrem Partner steckt." width="32" height="32" /> Macht Ihnen diese Sichtweise von STreits für Ihre Partnerschaft sinn?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.<br />
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<p style="text-align: right;"><small>Fotos: ©  istock.com<br />
</small></p>
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		<title>Welches dieser 10 Probleme behindert Sie im Beruf am meisten? - Mit meinem neuen eMail-Kurs kriegen Sie das in zehn Wochen geregelt.</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Persoenlichkeits-Blog/~3/7ozg7jOxaxU/welches-dieser-10-probleme-behindert-sie-im-beruf-am-meisten</link>
		<comments>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/8149/welches-dieser-10-probleme-behindert-sie-im-beruf-am-meisten#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 10:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[eMail-Kurs]]></category>
		<category><![CDATA[Nein sagen]]></category>
		<category><![CDATA[Perfektionsimus]]></category>
		<category><![CDATA[Psychofalle]]></category>

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		<description><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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						var email_fld = document.getElementById('sbmgValidateFormPostPg7' + '_' + email);
			var reg = /^([A-Za-z0-9_\-\.])+\@([A-Za-z0-9_\-\.])+\.([A-Za-z]{2,4})$/;
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			if ( msg == '' ) return true;
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		Mit meinem neuen eMail-Kurs kriegen Sie das in zehn Wochen geregelt.Perfektionismus, zu viel Stress, Ärger mit dem Chef, es allen recht machen, Angst vor der nächsten Präsentation &#8211; jeder hat im Beruf immer mal wieder Probleme. Die meisten davon lösen Sie irgendwie. Aber das eine oder andere Problem ist hartnäckig. Obwohl Sie rational wissen, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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						var email_fld = document.getElementById('sbmgValidateFormPostPg8' + '_' + email);
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						if ( reg.test(email_fld.value) == false ) msg += '- Valid Email Required';
			if ( msg == '' ) return true;
			else alert(msg);
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		}</script>
		<h3>Mit meinem neuen eMail-Kurs kriegen Sie das in zehn Wochen geregelt.</h3><p>P<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/04/mann_psychfalle_-Tommi-Fotolia.jpg"><img class="alignright  wp-image-8107" title="psychofalle, bild Tommi fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/04/mann_psychfalle_-Tommi-Fotolia-300x225.jpg" alt="mann psychfalle  Tommi Fotolia 300x225 Welches dieser 10 Probleme behindert Sie im Beruf am meisten?" width="351" height="266" /></a>erfektionismus, zu viel Stress, Ärger mit dem Chef, es allen recht machen, Angst vor der nächsten Präsentation &#8211; jeder hat im Beruf immer mal wieder Probleme.</p>
<p>Die meisten davon lösen Sie irgendwie. Aber das eine oder andere Problem ist hartnäckig. Obwohl Sie rational wissen, wie Sie das lösen könnten &#8211; es geht nicht!</p>
<p><strong>Dann sind Sie in einer Psychofalle gelandet.<br />
</strong></p>
<p>&#8220;Psychofalle&#8221; nenne ich eine Verhaltensweise, die Sie ziemlich stört und die Sie gerne ändern würden. Aber all Ihre bisherigen Versuche scheiterten.</p>
<p>Warum ist das so?<span id="more-8149"></span></p>
<p>Weil Ihr Verhalten für die äußere Situation zwar Nachteile bringt, für Ihr Inneres aber konkrete Vorteile bietet:</p>
<ul>
<li><strong>Weil es eine wichtige Funktion für Sie erfüllt.</strong><br />
<em>Perfektionisten deuten einen Fehler als Beweis ihres totalen Versagens. Deshalb bemühen sie sich, alles 120-prozentig zu machen.</em></li>
<li><strong>Weil Sie einen verborgenen Nutzen davon haben.</strong><br />
<em>Wer nicht nein sagt und es allen recht macht, hofft darauf, gemocht zu werden &#8211; selbst wenn die anderen das ausnutzen.</em></li>
<li><strong>Weil Ihr störendes Verhalten irgendeinen inneren Konflikt löst.</strong><br />
<em>Wer häufig sich mit dem Chef anlegt, hat oft einen Autoritätskonflikt, der wo ganz anders entstanden ist.</em></li>
</ul>
<p>Das Gemeine ist: worum es da wirklich geht, wissen Sie nicht. Es ist Ihnen völlig unbewusst. Deswegen helfen Ihnen auch die guten Tipps von anderen nicht. Und auch das Buch oder das Seminar dazu nicht.</p>
<p><strong>Dazu müssten Sie erst mal rausfinden, wofür Ihr störendes Verhalten gut ist. Das ist nicht einfach und auch durch Nachdenken nicht zu lösen.</strong></p>
<h3><strong>In meinem neuen eMail-Kurs geht es um diese Ursachen.</strong></h3>
<p>H<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/04/mann-wasser-laptop-©-bilderbox-Fotolia.com_.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-8113" title="psychofallen, beruf, emailkurs, bilderbox-Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/04/mann-wasser-laptop-©-bilderbox-Fotolia.com_-300x200.jpg" alt="mann wasser laptop © bilderbox Fotolia.com  300x200 Welches dieser 10 Probleme behindert Sie im Beruf am meisten?" width="300" height="200" /></a>ier sind die zehn häufigsten Psychofallen im Beruf. Welche davon machen Ihnen am meisten zu schaffen?</p>
<ol>
<li><strong>„Ich fühle mich zwischen Beruf, eigenen Wünschen und Ansprüchen anderer zerrieben.“<br />
</strong>Fällt es Ihnen schwer sich abzugrenzen oder zu anderen &#8220;nein&#8221; zu sagen? Versuchen Sie es immer allen recht zu machen? Dann fehlt Ihnen eine wichtige innere Erlaubnis.</li>
<li><strong>„Ich kann mich nicht gut verkaufen.“<br />
</strong>Gute Ideen oder Lösungen zu haben<strong>, </strong>genügt manchmal nicht. Sie müssen sie auch verkaufen können. Davor scheuen viele Menschen zurück. In dieser Lektion lesen Sie die Gründe.</li>
<li><strong>„Ich kann schlecht ‚Nein‘ sagen.“</strong><br />
Solche Menschen sind beliebt, werden aber wenig respektiert und in der Folge auch ausgenutzt. Notorische Ja-Sager merken das oft zu spät und können sich dann auch schlecht wehren.</li>
<li><strong>„Ich bin zu perfektionistisch.“</strong><br />
Fehler um jeden Preis vermeiden zu wollen, kostet viel Zeit. Und eigentlich geht es bei diesem Thema um etwas ganz anderes. Um die Angst, als Versager dazustehen. Aber woher kommt diese Angst?</li>
<li><strong>„Ich habe zu viel Stress.“</strong><br />
Viele klagen über Stress. Aber Stress gibt es eigentlich nicht. Es gibt Situationen. Den Stress dazu machen Sie sich selbst. Erst wenn Sie untersucht haben, wie Sie sich Stress machen, können Sie das ändern.</li>
<li><strong>„Ich bin so wenig motiviert.“<br />
</strong>Niemand kann Sie motivieren, allerdings kann man Sie demotivieren. Die einzige Motivation kommt von innen. Dazu müssen Sie aber Ihre wahren Wünsche und Ziele im Leben kennen.</li>
<li><strong>„Ich habe Probleme mit meinem Chef.“<br />
</strong>Den <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/04/chef-kritisiert-mitarbeiter-xs-iStock_000013962873XSmall.jpg"><img class="alignright  wp-image-8111" title="chef kritisiert mitarbeiter xs iStock_000013962873XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/04/chef-kritisiert-mitarbeiter-xs-iStock_000013962873XSmall.jpg" alt="chef kritisiert mitarbeiter xs iStock 000013962873XSmall Welches dieser 10 Probleme behindert Sie im Beruf am meisten?" width="271" height="200" /></a>Chef kann man sich selten aussuchen. Ob Sie sich Ihrem Vorgesetzten anvertrauen können oder gegen ihn dauernd rebellieren, wurde durch Ihre frühen Erfahrungen mit Autoritäten geprägt.<br />
<em>Hier mehr zu diesem <a title="Wie frühe Autoritätserfahrungen prägen." href="http://www.gluecklich-leben-akademie.de/seminar/artikel.html?ar=2" target="_blank">Thema &#8230;</a></em></li>
<li><strong>„Ich habe Angst vor Konflikten.“<br />
</strong>Wenn Sie Ihre Ideen und Interessen durchsetzen wollen, müssen Sie manchmal dafür kämpfen. Dafür braucht es eine gesunde Aggression, die konfliktscheuen Menschen fehlt. Doch das lässt sich lernen.</li>
<li><strong>„Ich bin der Größte.“</strong><br />
Das glauben oft Menschen, die unersättlich nach Bewunderung und Anerkennung streben &#8211; und damit anderen meist auf die Nerven gehen. Wie findet man den Weg aus der Narzissmus-Falle?</li>
<li><strong>„Ich betrachte alles nur rational.“<br />
</strong>Menschen handeln selten rein rational. Gefühle und Bedürfnisse sind wichtige Entscheidungskriterien. Wer früh gelernt, seine Gefühle zu unterdrücken, mus<strong>s </strong>herausfinden, wo und wann das wichtig war.</li>
</ol>
<h3><strong>Wie kommt man aus der Psychofalle wieder raus?</strong></h3>
<p>Herauszufinden, was hinter Ihrer Psychofalle steckt, ist der erste Schritt.<br />
Deshalb finden Sie in meinem eMail-Kurs zu jeder Psychofalle:</p>
<ul>
<li>Mögliche Gründe der Entstehung in Ihrer Biografie</li>
<li>Typische Ängste, die damit reguliert werden</li>
<li>Hilfreiche Sätze, mit denen Sie innere Konflikte aufspüren</li>
<li>Übungen und Experimente, um neue Verhaltensweisen auszuprobieren<br />
<a title="Übung zur Überwindung von Angst vor Ablehnung" href="http://www.gluecklich-leben-akademie.de/seminar/artikel.html?ar=1" target="_blank">Hier ein Beispiel &#8230;</a></li>
</ul>
<p><strong>Und wie soll das gehen?</strong></p>
<p>M<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/04/Psychofallen-Buchcover-web.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-8120" title="ich_kann_auch_anders, Psychofallen_im_beruf_Kopp-Wichmann" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/04/Psychofallen-Buchcover-web.jpg" alt="Psychofallen Buchcover web Welches dieser 10 Probleme behindert Sie im Beruf am meisten?" width="159" height="261" /></a>ein Buch <strong>&#8220;Ich kann auch anders&#8221;</strong> war ein ziemlicher Erfolg. Hier können Sie über 35 <a title="Feedbacks zum Buch auf Amazon" href="http://www.amazon.de/Ich-kann-auch-anders-Psychofallen/dp/3451064464/ref=sr_1_2?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1335298685&amp;sr=1-2" target="_blank">Feedbacks auf Amazon</a> nachlesen. Deshalb hat sich der HERDER-Verlag auch entschlossen, noch eine Taschenbuchausgabe aufzulegen.</p>
<p>Aber das Buch hat einen großen Nachteil.</p>
<p>Es ist so vollgepackt mit Informationen, Denkanstößen, Experimenten und Übungen, dass manche Leser es erst mal auf die Seite legen. Und viele lesen es auch gar nicht zu Ende durch.</p>
<p><strong>Doch wenn man etwas verändern will, ist es wichtig, gleich den ersten Impuls zu nutzen und die Idee umzusetzen.</strong></p>
<p>Wer auf den richtigen Moment wartet oder wenn dies und das erledigt ist, verliert oft diesen Anfangsschwung. Und deshalb gibt es dieses Buch jetzt als eMail-Kurs!</p>
<p>Da bekommen Sie jede Woche eine Lektion von ca. 15 &#8211; 20 Seiten als PDF. Und in die Lektion sind kleine Übungen und Reflektionsaufgaben eingestreut. Die können Sie in der Woche gut nebenbei erledigen &#8211; bis dann nach einer Woche automatisch die nächste Lektion kommt.</p>
<p>Der große Vorteil:</p>
<ul>
<li>Vom Lesen allein werden Sie Ihre störenden Verhaltensweisen nicht ändern. Das rationale Verstehen reicht nicht.</li>
<li>Zum Verändern müssen Sie raus aus Ihrer Komfortzone des gewohnten Verhaltens. Das geht nur, wenn Sie sich auf die Übungen und Experimente einlassen.</li>
<li>Aber alles wird Ihnen in kleinen Häppchen und einer logischen Folge angeboten.</li>
</ul>
<p>Und das soll funktionieren? Das fragen Sie sich jetzt vielleicht.</p>
<p>Der eMail-Kurs basiert auf meinem erfolgreichen Buch &#8220;Ich kann auch anders&#8221;. Hier einige Meinungen von Lesern:</p>
<p><strong>Silvia Wolf </strong> (<a href="http://silviawolf.net/Blog/1,000000348122,8,1" target="_blank">http://silviawolf.net</a>) schrieb:</p>
<p>&#8220;Ro<img class="alignright" title="Silvia Wolf" src="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/308502_280269922012435_100000882885357_845092_516203142_n.jpg" alt="308502 280269922012435 100000882885357 845092 516203142 n Welches dieser 10 Probleme behindert Sie im Beruf am meisten?" width="114" height="146" />land Kopp-Wichmann hilft einem, dass man endlich mal dazu kommt, anders zu sein. Weil man von ihm lernt, wie es geht. Er besticht durch die <strong>Leichtigkeit der Wortwahl</strong>. Keine hochgestochenen Metaphern, die kein Mensch versteht, sondern in einer Sprache, die jeder versteht.</p>
<p>Dazu Übungen, die sowas von eindeutig sind und den Effekt haben, dass man nach jedem Test/Übung ganz erstaunt ist, was dabei rauskommt. Und dann setzt es ein. Das Nachdenken. Über einen selbst. Man fängt an, abzugleichen, mit Situationen und Stationen von früher.</p>
<p><strong>Und ist danach ganz entgeistert, dass es doch schon immer so lief.</strong> Wieso habe ich das denn nie früher gesehen, habe ich mich gefragt. Konnte ich nicht. Ein Satz aus dem Buch hat mich beeindruckt. <em>&#8220;Wir können nicht wissen, was wir nicht wissen.&#8221;</em> Stimmt!!</p>
<p>Den Inhalt kann man nicht einfach so &#8220;lesen&#8221;. Die Übungen und Tests sind so gut gemacht, dass <strong>man mit diesem Buch wirklich arbeiten kann</strong>. Es gibt eine Menge an Hilfen, (toll, die Sache mit der inneren Achtsamkeit und den Leitsätzen!) die man wirklich in den Alltag integrieren kann.&#8221;</p>
<hr size="x" />
<p><strong>Susanne Asser</strong> (<a href="http://formamentis.de/susanne-asser" target="_blank">www.formamentis.de</a>) schrieb:</p>
<p><img class="alignright" title="Susanne Asser, Coach, Beraterin" src="http://www.google.com/url?source=imglanding&amp;ct=img&amp;q=https://lh5.googleusercontent.com/-RXS3bwBFBV0/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAAC8/WdTA_m8IyCU/photo.jpg?sz=200&amp;sa=X&amp;ei=XsKXT8WOC4z1sgbX-rjzAQ&amp;ved=0CAoQ8wc&amp;usg=AFQjCNH-Prfd_HVseslU2xzdIceuhs0bSA" alt=" Welches dieser 10 Probleme behindert Sie im Beruf am meisten?" width="155" height="155" />&#8220;Wenn Sie etwas in Ihrem in Ihrem (Berufs)Alltag ändern wollen, dann besorgen Sie sich dieses Sahnestück als unersetzbaren Begleiter .</p>
<p>Ein wahrhaftig <strong>toll strukturiertes, eingehendes Werk</strong>, das endlich machbare Wege aus diesen Fallstricken aufzeigt und zwar ohne Tipps, die man nach kurzer Zeit wieder vergisst oder doch nicht in der Lage ist umzusetzen, nur um sich danach wieder schlecht zu fühlen.</p>
<p>Hier begleitet der Autor seine Leser auf eine sehr einfühlsame, angenehme und zeitgemäße Art auf dem <strong>Weg, ihren inneren, unbewussten Konflikten auf die Schliche zu kommen</strong>, um dann echte, nachhaltige Veränderung zu ermöglichen.</p>
<p>Ganz untypisch wie so viele Lebenshilfe Ratgeber, die ich gelesen habe, geht Roland Kopp-Wichmann mit viel weiser Lebenserfahrung und Menschenkenntnis, einem humorvollen Stil sowie unzähligen, nachvollziehbaren Beispielen und vor allem <strong>Experimenten mit Aha-Erlebnissen in die Tiefe</strong>, den inneren Landkarten seiner Leser stets auf der Spur.</p>
<p>Leicht lesbar und dennoch anspruchsvoll auf sehr hohem Niveau geschrieben. Eine Chance für große Schritte in der beruflichen Karriere.&#8221;</p>
<hr size="x" />
<p><strong>Monika Fuhrig</strong> (<a href="http://www.monikafuhrig.de/" target="_blank">www.monikafuhrig.de</a>) schrieb:</p>
<p><img class="alignright" title="Monika_Fuhrig" src="http://www.monikafuhrig.de/attachments/Image/bei_Stolz_im_Garten.jpg" alt="bei Stolz im Garten Welches dieser 10 Probleme behindert Sie im Beruf am meisten?" width="149" height="113" />&#8220;Es ist wirklich hilfreich, sich die Ursprungsfamilie mit den Ritualen, Sätzen und den dadurch entstehenden Landkarten genauer anzuschauen. Und dann&#8230; die Übungen und Experimente anzuwenden.</p>
<p>Die Sätze die der Autor vorschlägt, die man sich in einer ruhigen Minute mal selbst (laut) vorsagen und auf die Wirkung in sich achten soll, sind klasse. Auch wenn man das im Voraus gar nicht glaubt: es wirkt und bewirkt sehr viel, wenn man auf die inneren Gefühle dabei achtet. <strong>Manchen Satz bringe ich gar nicht über meine Lippen.</strong> Andere sage ich ganz leicht und mit vollster inneren Zustimmung. Was mir die jeweilige innere Reaktion sagt, kann ich auch aus dem Buch erfahren.&#8221;</p>
<hr size="x" />
<p><strong>Markus Väth</strong> (<a title="Website von Markus Väth" href="http://mensch-chance.de/" target="_blank">www.mensch-chance.de</a>) schrieb:</p>
<p><img class="alignright" title="Markus Väth" src="http://mensch-chance.de/galladorn/wp-content/uploads/2010/02/portrait_5_mittel-282x400.jpg" alt="portrait 5 mittel 282x400 Welches dieser 10 Probleme behindert Sie im Beruf am meisten?" width="139" height="185" /></p>
<p><span class="pullquote"><strong>&#8220;Oh nein. Nicht schon wieder ein Selbsthilfebuch.</strong> Hört das denn nie auf? Diese und ähnliche Assoziationen schießen mir durch den Kopf, während ich das Buch hin und her wende. Und dabei nicht merke, dass ich eines von Kopp-Wichmanns Prinzipien bereits anwende: Achtsamkeit. Auf sich hören. Spüren, was in einem vorgeht.</span></p>
<p><strong>Ich beginne und bin schnell gebannt.</strong> Da ich selbst Psychologe bin, weiß ich um die Neigung meiner Zunft, sich hinter kryptischen Begriffen zu verstecken, um in der sprachlichen Abgrenzung Kompetenz zu simulieren. Nichts davon bei Kopp-Wichmann. Sein Tonfall ist gerade, ruhig, bedächtig, verständlich. Aus ihm spricht die <strong>Erfahrung von 25 Jahren Arbeit mit Menschen.&#8221;</strong></p>
<hr size="x" />
<p><strong>Reinhold Stritzelberger</strong> (<a href="www.dauerhafte-selbstmotivation.de?PHPSESSID=f938mi4j9a6tg8qtgnemrh7gn1" target="_blank">www.dauerhafte-selbstmotivation.de</a>) schrieb:</p>
<p><img class="alignright" title="Reinhold Stritzelberger - dauerhafte Selbstmotivation" src="http://www.google.com/url?source=imglanding&amp;ct=img&amp;q=https://lh3.googleusercontent.com/-Tjt_pX4qxg4/ToG9f0oa70I/AAAAAAAAADU/vD5AZ-q0cfw/ASA_Sitzung_SB_BB_2011_03.JPG&amp;sa=X&amp;ei=1n6XT5DQGsrGtAbw7IHpAQ&amp;ved=0CAoQ8wc&amp;usg=AFQjCNHSZJ0fcA2GvNljnTh4iWXkAGzZ0g" alt=" Welches dieser 10 Probleme behindert Sie im Beruf am meisten?" width="143" height="127" />&#8220;<strong>Anfangs war ich skeptisch. Sehr skeptisch.</strong></p>
<p>Warum? Weil ich als Trainer und Coach die 10 &#8220;Psychofallen&#8221;, die Roland Kopp-Wichmann auflistet, zig-fach gehört habe. Aaaaaber: <strong>Der Autor geht völlig unüblich und &#8220;anders&#8221; daran, die Themen aufzudröseln</strong> und individuelle Lösungswege für den Leser zu entdecken.</p>
<p>Er liefert kurze und knackige Begründungen und Ansätze, sich das jeweilige Thema schnell zu erschließen und es einfach einmal anders zu probieren.&#8221;</p>
<p><strong>Thomas H. Lemke</strong> (<a href="http://www.beratungcoaching.de" target="_blank">www.beratungcoaching.de</a>) schrieb:</p>
<p><img class="alignright" title="Thomas H. Lemke, Coaching" src="http://www.beratungcoaching.de/wp-content/hogel/coaching-lemke.jpg" alt="coaching lemke Welches dieser 10 Probleme behindert Sie im Beruf am meisten?" width="140" height="168" />Ich bin begeistert! Das Buch ist ein Hit!</p>
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<h6 style="text-align: right;"></h6>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Welches dieser 10 Probleme behindert Sie im Beruf am meisten?" width="32" height="32" /> Welches der 10 Probleme Nervt Sie am meisten?<br />
</a></h2>
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						</div>
						
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							<div style="float:left; margin:0px 5px 0px 10px;">&nbsp;</div>
								<input name="submit" type="submit" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:13px;font-weight:bold;border:1px solid #6B4000; border-right-width:2px; border-bottom-width:2px; background-color:#FEB333; color:#03042E; font-weight:normal" value="Will ich haben" />
						</div>	
						<div style="line-height:13px;padding-bottom:5px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:12px;"></div><div align="center" ><a href="http://www.maxblogpress.com/go.php?offer=&pid=35" target="_blank" style="font-size:x-small;color:#000000;text-decoration:underline">Powered by Subscribers Magnet</a></div></div></div></form><div id="vgwpixel"><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/8f5546ef2eb848d1b8bfb1f1b9db8756" width="1" height="1" alt=" Welches dieser 10 Probleme behindert Sie im Beruf am meisten?"  title="Welches dieser 10 Probleme behindert Sie im Beruf am meisten?" /></div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Persoenlichkeits-Blog/~4/7ozg7jOxaxU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/8149/welches-dieser-10-probleme-behindert-sie-im-beruf-am-meisten/feed</wfw:commentRss>
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		<title>Achtsamkeit und Meditation: die Zigarettenpause für Ihren Geist. - Mit der Sie auch Ihren Penis oder die Brüste vergrößern können.</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Persoenlichkeits-Blog/~3/3AgiEs9_Vk0/achtsamkeit_und_meditation_die-zigarettenpause_fuer-ihren_geist</link>
		<comments>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/7994/achtsamkeit_und_meditation_die-zigarettenpause_fuer-ihren_geist#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 07:46:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=7994</guid>
		<description><![CDATA[		<script type="text/javascript">
		function sbmgValidateFormPostPg9(name,email) { 
						var email_fld = document.getElementById('sbmgValidateFormPostPg9' + '_' + email);
			var reg = /^([A-Za-z0-9_\-\.])+\@([A-Za-z0-9_\-\.])+\.([A-Za-z]{2,4})$/;
			var msg = '';
						if ( reg.test(email_fld.value) == false ) msg += '- Valid Email Required';
			if ( msg == '' ) return true;
			else alert(msg);
			return false;
		}</script>
		Mit der Sie auch Ihren Penis oder die Brüste vergrößern können.Viele Menschen denken, für Meditation und Achtsamkeit hätten Sie keine Zeit. Sie glauben, dafür bräuchten Sie einen Lehrer, müssten sich drei Jahre und drei Monate und drei Tage in ein Meditations-Retreat mit einem Lehrer zurückziehen. Aber Achtsamkeit ist viel einfacher. Sie können es überall tun. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<script type="text/javascript">
		function sbmgValidateFormPostPg10(name,email) { 
						var email_fld = document.getElementById('sbmgValidateFormPostPg10' + '_' + email);
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			var msg = '';
						if ( reg.test(email_fld.value) == false ) msg += '- Valid Email Required';
			if ( msg == '' ) return true;
			else alert(msg);
			return false;
		}</script>
		<h3>Mit der Sie auch Ihren Penis oder die Brüste vergrößern können.</h3><p class="fl">Viele Menschen denken, für Meditation und Achtsamkeit hätten Sie keine Zeit.</p>
<div id="attachment_1573" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/06/meditation-mann-park.jpg"><img class="size-medium wp-image-1573" title="achtsamkeit, meditation, burnout, " src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/06/meditation-mann-park-300x255.jpg" alt="meditation mann park 300x255 Achtsamkeit und Meditation: die Zigarettenpause für Ihren Geist." width="300" height="255" /></a><p class="wp-caption-text">Fünf Minuten finden sich immer.</p></div>
<p>Sie glauben, dafür bräuchten Sie einen Lehrer, müssten sich drei Jahre und drei Monate und drei Tage in ein <a title="Wenn Sie mal eine Weile ganz weit weg gehen wollen." href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vajrayana" target="_blank">Meditations-Retreat</a> mit einem Lehrer zurückziehen.</p>
<p>Aber Achtsamkeit ist viel einfacher. Sie können es überall tun. Zu jeder Zeit. An jedem Ort. Und Sie werden immer sofort eine positive Wirkung spüren. Ohne Nebenwirkungen.</p>
<p>Von welcher anderen Tätigkeit kann man das schon sagen.</p>
<p>Sie brauchen nicht länger als eine oder zwei Minuten. Unter der Dusche oder beim Frühstück. Während Sie im Auto im Stau stehen. Oder im Bus sitzen. Im Büro Ihren Kaffee trinken. Auf dem Weg zum Konferenzraum.</p>
<p>Achtsam sein auf das, was Sie gerade tun aber keine Beachtung schenken, weil Sie mit Ihren Gedanken woanders sind:<span id="more-7994"></span></p>
<ul>
<li>Ihren Atem wahrnehmen</li>
<li>Die Wassertropfen der Dusche auf Ihrem Körper</li>
<li>Der Geschmack des Kaffees</li>
<li>Ihre Schritte auf dem Weg ins Büro</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Warum Achtsamkeit?</strong></h3>
<p>Es gibt zahllose Gründe und positive Wirkungen, denn die Effekte einer täglichen Meditationspraxis sind wissenschaftlich gut untersucht. Hier einige Studien.</p>
<p>Die wichtigsten für mich und meine Klienten finde ich:</p>
<ul>
<li>Es reduziert sofort Stress und lässt sie entspannen.</li>
<li>Es holt Sie aus dem Autopilot-Modus heraus, in dem Sie nur funktionieren und zeigt Ihnen eine Art des Seins..</li>
<li>Es lässt Sie bewusster das erleben, was Sie unbewusst tun.</li>
<li>Es holt Sie sofort in die Gegenwart, das bekannte Hier-Und-Jetzt.</li>
<li>Es ist eine Art Mental-Hygiene. Durch das Beobachten Ihrer Gedanken lassen Sie diese los ohne sich damit zu belasten.</li>
<li>Der gesundheitliche Nutzen für einen besseren Stoffwechsel, ruhigeren Herzrhythmus, niedrigeren Blutdruck u.v.m.</li>
</ul>
<p>Aber der wichtigste Vorteil ist vielleicht, dass es Ihnen mitten im Alltag eine kleine Oase der Ruhe und Entspannung schenkt. Einen Mini-Urlaub.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Wie Sie anfangen können.</strong></h3>
<p>Es gibt viele Arten zu meditieren. Aber es geht nicht darum, die perfekte Meditation zu finden. Wenn Sie lieber sehen und hören anstatt so viel zu lesen, hier die wichtigsten Tipps noch einmal in einem Video:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="?PHPSESSID=f938mi4j9a6tg8qtgnemrh7gn1
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=F6eFFCi12v8">http://www.youtube.com/watch?v=F6eFFCi12v8</a></p>
<p></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wichtig ist, dass Sie damit anfangen und eine gesunde, wohltuende Gewohnheit daraus zu machen.</p>
<ol>
<li><strong>Fangen Sie mit mit 2 Minuten morgens an.<br />
</strong>Um aus einem Verhalten eine Gewohnheit zu machen, ist es hilfreich, klein anzufangen, damit Ihr Widerstand Sie nicht hindert. Wenn Sie sich an die zwei Minuten gewöhnt haben, können Sie die ausdehnen. Auf fünf Minuten oder zehn.</li>
<li><strong>Wählen Sie einen Ort und einen Auslöser.</strong><br />
Putzen Sie sich abends die Zähne? Sehr gut. Morgens auch? Noch besser. Das meine ich. Das Zubettgehen ist Ihre Situation und der Auslöser, dass Sie sich die Zähne putzen.<br />
Das haben Ihnen vermutlich Ihre Eltern mal so beigebracht. Oder weil Sie mal eine Freundin hatten, die Zahnarzthelferin war.Das mit der Achtsamkeit müssen Sie sich jetzt selbst angewöhnen, ist aber auch nicht schwer. Nehmen Sie den Moment, wo Sie morgens aufwachen. Oder die Mittagspause. Oder wenn Sie sich abends zum Nachhauseweg in Ihr Auto setzen.<br />
Der Auslöser sollte etwas sein, dass Sie schon regelmäßig tun.</li>
<li><strong>Suchen Sie sich einen ruhigen Ort.</strong><br />
Erfahrene Zen-Mönche können auch mitten auf dem Times Square meditieren. Anfänger wie Sie und ich sollten es sich leichter machen.<br />
Ein ruhiger Ort lenkt Sie nicht mit lauten Geräuschen ab. Ihr Gehirn ist nicht auf Alarm eingestellt und Sie können leichter Ihre Aufmerksamkeit nach innen lenken.Schließen Sie die Bürotür, hängen Sie ein Schild &#8220;Bitte nicht stören!&#8221; dran &#8211; und meditieren Sie. Aber eine Bank in einem Park ist auch fein. Es spielt wirklich keine große Rolle, welchen Ort Sie wählen. Hauptsache, Sie fühlen sich sicher und sind einigermaßen vor Störungen geschützt.</li>
<li><strong>Machen Sie es sich bequem.</strong><br />
Meditationspuristen bestehen natürlich auf dem vollen Lotossitz auf einem mit Kapok gefüllten Kissen mit zu Mudras gekrümmten Fingern.<br />
Aber das Wesentliche bei der Achtsamkeit ist ja gerade das Nicht-Bewerten, ist die reine Wahrnehmung, wie etwas ist. Deshalb können Sie im Business-Kostüm, im Jogging-Anzug oder auch in Jeans und T-Shirt meditieren.<br />
Sie können in einem Stuhl sitzen und sich anlehnen. Sie können aber auch ohne Lehne ganz gerade sitzen. Es geht auch auf der Couch. Den Fernseher sollten Sie dabei aber ausschalten.</p>
<p><div id="attachment_8075" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/04/Frau_mindful-floor-sitting_i_xs_Stock_000013569060XSmall.jpg"><img class="size-medium wp-image-8075" title="Frau_mindful, floor sitting_i_xs_Stock_000013569060XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/04/Frau_mindful-floor-sitting_i_xs_Stock_000013569060XSmall-300x198.jpg" alt="Frau mindful floor sitting i xs Stock 000013569060XSmall 300x198 Achtsamkeit und Meditation: die Zigarettenpause für Ihren Geist." width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Es kommt auf die Achtsamkeit, nicht die Körperhaltung, an.</p></div></li>
<li><strong>Fangen Sie wirklich mit zwei Minuten an.</strong><br />
Wenn Sie an einem Meditationskurs in einem Kloster teilnehmen, wird man vermutlich dort mit halbstündigen Sequenzen anfangen. Auch in vielen Ratgebern über Meditation ist das die kürzeste Zeitspanne.<br />
Für fast alle Anfänger ist das viel zu lang. Spätestens nach zehn Minuten juckt Sie was oder Ihre Beine schlafen ein. Mit fortschreitender Zeit werden Sie immer unruhiger, die Gedanken rasen so schnell wie sonst nicht den ganzen Tag. Es ist extrem frustrierend.<br />&nbsp;<br />
Je nach Persönlichkeitsstruktur lassen Sie dann die Meditiererei für den Rest Ihres Leben sausen oder Sie kasteien sich und zwingen sich, eine ganze Stunde zu meditieren. Beides ist nicht gut. Meditation soll kein Kampf sein oder ein Test Ihrer Willensstärke. Achtsamkeit soll sich leicht anfühlen, spielerisch, wohltuend.<br />
<br />&nbsp;<br />
Es ist wie beim Joggen. Wenn Sie da zu schnell anfangen oder sich eine zu lange Distanz auferlegen, wird Ihr Körper und Ihr Geist bald alle möglichen Ausreden dagegen finden.Wenn Sie klein anfangen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Sache zu einer guten Gewohnheit für Sie wird, größer. Sie können die Meditationszeit auf 5 &#8211; 7 Minuten ausdehnen, wenn Sie es eine Woche lang geschafft haben, zwei Minuten täglich zu meditieren. Dann zehn Minuten wenn Sie vierzehn Tage hinter sich haben. Dann eine Viertelstunde wenn Sie drei Wochen dabei geblieben sind. Und 20 Minuten, wenn Sie den Monat voll haben.</li>
<li><strong>Fokussieren Sie auf Ihren Atem.</strong><br />
Im Grunde ist es egal, worauf Sie Ihre Aufmerksamkeit lenken. Es könnte der Sekundenzeiger Ihrer Uhr sein, die Tastatur Ihres Laptops oder Ihr linkes Knie.<br />&nbsp;<br />
Dass Sie fokussieren, ist wichtig &#8211; nicht worauf.<br />&nbsp;<br />
Doch bei den genannten Beispielen ist die Gefahr der Ablenkung groß, weil es nach kurzer Zeit langweilig wird. Besser ist es für die meisten Menschen, den Atem zu beobachten.Wenn Sie einatmen, spüren Sie den Luftzug in Ihrer Nase, dann in Ihrem Hals. Verfolgen Sie seinen Weg in Ihre Lungen und in den Bauch. Sie können dabei die Augen geschlossen halten.<br />&nbsp;<br />
Wenn Sie dabei zu sehr in Gedanken abschweifen, öffnen Sie die Augen etwas, schauen Sie auf eine ruhige Stelle auf dem Boden ohne den Blick zu fokussieren.Wenn Sie ausatmen, folgen Sie wieder Ihrem Atem zurück in die Welt.Die Atemzüge zu zählen, kann helfen. Sie haben etwas, worauf sich Ihr Geist fokussiert. Einatmen &#8211; eins, ausatmen &#8211; zwei, einatmen &#8211; drei usw. Wenn Sie bei zehn angekommen sind, fangen Sie wieder bei eins an.<br />&nbsp;<br />
Auch wenn Sie vergessen haben, auf den Atem zu achten, fangen Sie wieder bei eins an. Deshalb heißt auch ein berühmtes Buch über Meditation: &#8220;Back to one.&#8221;<br />
<br />&nbsp;<br />
Wenn Ihr Geist abschweift &#8211; und das wird er mit Sicherheit tun &#8211; schimpfen Sie nicht auf ihn oder sich. Es ist völlig natürlich. Statt dessen kehren Sie wieder sanft zu Ihrem Atem zurück.<br />
Am Anfang fühlt sich das seltsam und schwierig an. Aber mit zunehmender Übung wird es immer leichter. Wie fast alles im Leben.</li>
</ol>
<p>Das ist schon alles.</p>
<p><span class="pullquote">Eine einfache Methode. Beginnen Sie mit zwei Minuten jeden Tag mit demselben Auslöser oder in derselben Situation. Machen Sie das für einen Monat und Sie haben eine tägliche Meditationsgewohnheit entwickelt. Und nach einem unbestätigten tibetischen Karmagesetz garantiert schon ein Monat Meditation, dass Sie nicht als Österreicher wiedergeboren werden.<br />
</span></p>
<h3 style="text-align: -webkit-auto; text-indent: 0px;"><strong>UND WAS IST JETZT MIT PENIS UND BRüSTen?</strong></h3>
<p>Wenn Sie bis hierhin gelesen haben, sind Sie entweder tatsächlich an Meditation interessiert oder noch im Schleier der <a title="Maya, die Göttin der Verblendung." href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maya_(Religion)" target="_blank">Maya </a>verstrickt und wollen jetzt endlich wissen, was &#8230;</p>
<p>1974 schrieb Robert Pirsig den Bestseller <a title="Was Zen mit einem Motorrad zu tun hat." href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zen_und_die_Kunst_ein_Motorrad_zu_warten" target="_blank">&#8220;Zen oder die Kunst ein Motorrad zu warten&#8221;</a>. Ich hatte zwar kein Motorrad, habe das Buch aber begeistert gelesen, denn es regte mich an, mich auf anschauliche Weise mit Werten zu beschäftigen.</p>
<p>&#8220;Sex sells&#8221;, lautet ein bekannter Spruch aus der Werbebranche, in der ich ja auch mal mein Geld verdient habe. Aber ich will Sie jetzt nicht länger auf die Folter spannen.</p>
<p>Ganz im Stil von Robert Pirsig hier also der Artikel <a title="Wie man mit Meditation fast alles wachsen lassen kann." href="http://www.pegym.com/articles/zen-and-the-art-of-penis-enlargement" target="_blank">&#8220;Zen and the Art of Penis Enlargement&#8221;</a>. Darin wird Arnold Schwarzenegger zitiert: <em>“The mind is the limit. As long as the mind can envision the fact that you can do something, you can do it, as long as you really believe 100 percent.”</em></p>
<p>Und zur Sache mit den größeren Brüsten. Dazu gibt es sogar zwei wissenschaftliche <a title="Verhilft positives Denken wirklich zu größeren Brüsten?" href="http://www.vernoncoleman.com/enlarge.htm" target="_blank">Studie</a>n, die das belegen.</p>
<p>Aber jetzt noch mal ernsthaft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>WIE SIE IHRE PRAXIS VERTIEFEN KÖNNEN.</strong></h3>
<p>Sitzen und Ihren Atem beobachten ist ein guter Anfang, mehr Achtsamkeit in Ihren Alltag zu bringen. Wenn Sie das eine Weile praktiziert haben, können Sie ausprobieren, dies auf mehr Bereiche Ihres täglichen Lebens auszuweiten.</p>
<ul>
<li>Wenn Sie sich gestresst fühlen, nehmen Sie sich eine Minute Zeit, nehmen Sie achtsam zwei oder drei tiefe Atemzüge und nehmen Sie wahr, was gerade passiert.</li>
<li>Gehen Sie spazieren und anstatt darüber nachzudenken, was heute passiert ist oder was Sie noch zu erledigen haben &#8211; richten Sie Ihre Achtsamkeit auf Ihren Spaziergang. Die Empfindungen in Ihren Beinen und im ganzen Körper und auf das, was Sie sehen und hören.</li>
<li>Probieren Sie Folgendes aus: Wenn Sie essen, essen Sie nur. Lesen Sie nicht dabei, hören Sie keine Musik. Seien Sie einfach achtsam für das was Sie tun. Essen.</li>
<li>Sie können alles achtsamer tun. Das Klo putzen. Ihren Schreibtisch aufräumen. Ihr Kind in die Schule bringen.</li>
</ul>
<div id="attachment_8087" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/04/mannbalko-achtsamkeit_iStock_xs_000019895419XSmall.jpg"><img class="size-medium wp-image-8087" title="achtsamkeit_iStock_xs_000019895419XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/04/mannbalko-achtsamkeit_iStock_xs_000019895419XSmall-300x243.jpg" alt="mannbalko achtsamkeit iStock xs 000019895419XSmall 300x243 Achtsamkeit und Meditation: die Zigarettenpause für Ihren Geist." width="300" height="243" /></a><p class="wp-caption-text">Zwischendurch eine Pause, atmen, zur Ruhe kommen.</p></div>
<p>Sie merken: Achtsamkeit und Meditation sind weniger Methoden als vielmehr eine Haltung. Eine Haltung sich selbst gegenüber. Ihrem Partner oder Ihren Kindern oder anderen Menschen gegenüber. Der Welt gegenüber.</p>
<p>Obwohl ich viele Jahre Meditation und Achtsamkeit in verschiedener Weise praktiziere, rege ich mich im Alltag immer noch auf. Meistens wenn ich irgendwo länger warten muss. Im Restaurant auf den Ober, im Stau oder an der Supermarktkasse, wenn die Kassiererin genau dann, wenn ich dran bin, umständlich die Additionsrolle wechselt.</p>
<p>Dabei hilft mir meistens der Satz von Gandhi, der über diesem Artikel steht. Und ich werde achtsam. Schaue auf das riesige Warenangebot, das uns hierzulande zur Verfügung steht. Blicke auf meine Geldbörse, in der genug Geld ist, um den Einkauf zu bezahlen. Sehe die Kassiererin, die froh ist, es endlich geschafft zu haben. Und ich lächle sie an.</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Achtsamkeit und Meditation: die Zigarettenpause für Ihren Geist." width="32" height="32" /> Was tun Sie, um zwischendurch mal abzuschalten?<br />
</a></h2>
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		<title>Wie viel Eltern braucht ein Kind? - Die erstaunlichen Thesen eines japanischen Geigenlehrers.</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 11:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neurobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[10.000-Stunden-Regel]]></category>
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		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		Die erstaunlichen Thesen eines japanischen Geigenlehrers.Diese Woche abends sah ich zum ersten Mal die Sendung &#8220;Der Hundeprofi&#8221; mit Martin Rütter. Er besucht darin Prominente, deren Hunde sich katastrophal benehmen. Er ändert jetzt aber nicht das Verhalten der Hunde, sondern er trainiert die Besitzer! Das erinnerte mich daran, dass ich vor Jahren mal ein Buch über [...]]]></description>
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		<h3>Die erstaunlichen Thesen eines japanischen Geigenlehrers.</h3><p>D<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/04/eltern-baby-laufen_xs_iStock_000016277604XSmall.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-8006" title="eltern, baby, laufen_xs_iStock_000016277604XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/04/eltern-baby-laufen_xs_iStock_000016277604XSmall.jpg" alt="eltern baby laufen xs iStock 000016277604XSmall Wie viel Eltern braucht ein Kind?" width="378" height="256" /></a>iese Woche abends sah ich zum ersten Mal die Sendung <a title="Bei schlecht erzogenen Hunden wird erst mal der Besitzer erzogen." href="http://www.vox.de/cms/sendungen/der-hundeprofi.html" target="_blank"><strong>&#8220;Der Hundeprofi&#8221;</strong></a> mit Martin Rütter. Er besucht darin Prominente, deren Hunde sich katastrophal benehmen.</p>
<p>Er ändert jetzt aber nicht das Verhalten der Hunde, sondern er trainiert die Besitzer!</p>
<p>Das erinnerte mich daran, dass ich vor Jahren mal ein Buch über einen japanischen Geigenlehrer gelesen hatte. <a title="Biografie von Shinichi Suzuki" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shinichi_Suzuki" target="_blank">Shinichi Suzuki</a> brachte Kindern das Violinspiel bei. Und zwar so gut, dass sie schwierige Stücke in einem Orchester spielen konnten. Nichts Besonderes?</p>
<p>Nun, die Kinder waren drei oder vier Jahre alt.<span id="more-7996"></span></p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3764923016&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Und er hatte eine besondere Methode. Suzuki glaubte nicht an Talent. Er glaubte an Übung, Geduld und einige andere Tugenden, die in der heutigen Zeit fast altmodisch klingen. Denn wir wollen ja gern alles ganz schnell, ohne Anstrengung. <a title="Mist! Keine Hypnose, doch nur ein Kochbuch." href="http://www.stern.de/ernaehrung/diaet/diaeten-im-check-das-geheimnis-von-schlank-im-schlaf-1508971.html" target="_blank">Schlank werden im Schlaf</a>.</p>
<p>Kann jemand etwas außergewöhnlich gut, sprechen wir gern von angeborenem Talent. Suzuki zeigte, dass das kompletter Blödsinn ist. Sondern dass vor allem ein guter Lehrer mit viel Ausdauer und Geduld entscheidend ist.</p>
<p>Zur derselben Schlußfolgerung kommt auch <a title="Ein Interview mit Malcolm Gladwell" href="http://www.welt.de/welt_print/article3136950/Wie-wird-man-ein-Ueberflieger.html" target="_blank">Malcolm Gladwell</a> in seinem Buch &#8220;Überflieger&#8221;. Nicht Talent, sondern Glück und vor allem die<strong> 10 000-Stunden-Regel</strong> entscheiden, ob jemand mit etwas sehr gut wird. Diese Regel besagt, dass man 10 000 Stunden lang üben muss, bevor man eine komplexe Aufgabe bewältigen kann. 10 000 Stunden, das macht etwa zehn Jahre.</p>
<h3><strong>Wie bringt man einem Kind Geigenspielen bei?</strong></h3>
<p>Der traditionelle Weg ist, das Kind in einer Musikschule anzumelden oder einen Geigenlehrer zu engagieren, wo es jede Woche hingeht. Zuhause haben die Eltern dann den undankbaren Job, das Kind immer wieder zu fragen, ob es heute schon geübt hat. Ich spreche aus eigener Erfahrung.</p>
<p>Aber es geht auch anders.</p>
<p><strong></strong>Suzuki sagt ganz klar, dass kleine Kinder kein Interesse daran haben, Geige zu lernen. Gib ihm eine Geige &#8211; nach zwei Minuten wird es raus rennen und im Freien spielen. Das heißt, das Kind müsste einen starken Wunsch verspüren, Geige zu spielen. Aber wie schafft man das bei einem Dreijährigen?</p>
<p><strong>Die Antwort liegt im Vorbild der Eltern.</strong><br />
Wenn die Eltern zu Hause Geige spielen und ihre Übungen absolvieren, sieht das Kind das und lernt etwas. Und es hört zu Hause öfters Geigenspiel. Nicht von der CD, sondern von den Eltern. Das Kind würde in die Schule gehen und dort sehen, dass andere Kinder auch Geige spielen. Und so entsteht die Motivation. Sie sehen ihre Eltern spielen, Sie hören die Musik überall und sehen, dass andere wie Sie dasselbe tun. Was werden Sie tun?</p>
<p>Suzukis Methode:  <strong>erst musste der Vater oder die Mutter Violine lernen, sonst würde er das Kind nicht in den Unterricht nehmen.</strong></p>
<p>Ein Erwachsener kann all das, was zum Geigenspielen gehört, viel schneller erfassen: die richtige Körperhaltung, wie man die Geige und den Bogen hält usw. Viele kleine Korrekturen sind notwendig, damit es richtig klingt. All das kann man einem Erwachsenen schnell beibringen.</p>
<p>Und der Elternteil kann dann dem Kind das Gelernte besser beibringen und täglich korrigieren. Besser als der Geigenlehrer, der den Schüler nur einmal die Woche für eine Stunde sieht.</p>
<p>Hier einige Schüler von Herrn Suzuki bei einem Konzert:</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=u1dzQlCWLvY">http://www.youtube.com/watch?v=u1dzQlCWLvY</a></p>
</p>
<h3><strong>Wie haben Sie laufen gelernt? </strong></h3>
<p><strong></strong>Haben Sie Ihre Eltern Sie dazu in einen Kurs <em>&#8220;Aufrechtes Gehen für Einjährige&#8221;</em> geschickt? Nein, Ihre Eltern haben es Ihnen beigebracht. Mit täglicher Anleitung, Geduld und Unterstützung. Auf dieselbe Weise lernen Kinder sprechen, manchmal sogar zwei Sprachen gleichzeitig.</p>
<p>Wenn Sie als Kind ein Wort falsch aussprachen, haben Ihre Eltern es verbessert. Immer wieder, bis Sie es konnten. Sie schickten Sie nicht in einen Sprachkurs <em>&#8220;Deutsch für Zweijährige&#8221;</em> oder glaubten, Sie hätten zu wenig Talent für Sprachen.</p>
<p><strong>Ihre Eltern machten es instinktiv genauso wie Shinichi Suzuki</strong>. Ohne je von ihm gehört zu haben. Weil die Eltern Ihrer Eltern es genauso gemacht hatten.</p>
<p>Fast jedes &#8220;Wunderkind&#8221;, das über außergewöhnliche Fertigkeiten verfügt, hatte in frühen Jahren einen Lehrer. Und Zugang zu dem entsprechenden Material. Denn fast alle Kinder wollen die Aufmerksamkeit und Anerkennung ihrer Eltern, vor allem in den frühen Jahren. Und so lernen sie.</p>
<p>Auch Mozart hatte einen Vater, der <a title="Biografie Mozarts" href="http://www.sheilaarnold.de/de/einfuehrungstext.html" target="_blank">Kapellmeister und Pädagoge</a> war und früh seinen Sohn an die Musik heranführte. Was wäre wohl aus dem kleinen Amadeus geworden, wenn er ein Elternhaus ohne Klavier gehabt hätte?</p>
<h3><strong>Es ist leicht, auf die Schulen zu schimpfen.</strong></h3>
<p>Und ja, vieles dort könnte besser sein. Aber wie sieht es mit unserer Verantwortung als Eltern aus? Viele Lehrer beklagen sich, dass sie manchen Kindern etwas beibringen müssen, was diese eigentlich zu Hause gelernt haben sollten: Höflichkeit, Benehmen, Pünktlichkeit, Hilfsbereitschaft, Leistungsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit. Eine <a title="Eltern wollen, dass die Schule die Kinder erzieht." href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13216204/Eltern-wollen-dass-Lehrer-ihre-Kinder-erziehen.html" target="_blank">Studie von 2011</a> zeigt jedoch, dass viele Eltern das von der Schule erwarten. (!)</p>
<p><strong>Lässt sich Erziehung delegieren oder outsourcen?</strong> Suzuki würde darüber wohl lachen. Und sagen: Sie müssen es erst lernen und Ihrem Kind vorleben. Und Ihr Kind inspirieren, das zu tun, was andere Kinder in diesem Alter tun.</p>
<p>Und dann wird Ihr Kind sprechen, laufen &#8211; oder Geige spielen.</p>
<h3><strong>Wie trifft man den Ton beim Singen nicht?</strong></h3>
<p>In der Castingshow <em>&#8220;Deutschland sucht den Superstar&#8221;</em> ist eine oft gehörte Klage: <em>&#8220;Du triffst die Töne nicht!&#8221;</em> Der jeweilige Interpret ist dann oft überrascht oder streitet das ab. Dieter Bohlen fragt manchmal auch genervt: <em>&#8220;Hat Dir das denn noch niemand mal gesagt?&#8221;</em></p>
<p>Suzuki begegnete dasselbe Phänomen. Doch fand er Folgendes heraus. Wenn ein Kind falsch singt oder die Töne nicht trifft, sang die Mutter oft genauso. Ist Musikalität oder ihr Fehlen also vererbt? Vermutlich nicht.</p>
<p><span class="pullquote">Aber schon im Mutterleib hört das Kleinkind die falschen Töne, wenn die Mutter singt. Der Fötus kann jetzt nicht an die Bauchwand klopfen: <em>&#8220;Sing gefälligst richtig oder hör wenigstens auf!&#8221; </em>Vielmehr bringt die Mutter ihrem Kind geduldig bei, wie man falsche Töne singt.</span></p>
<p><strong></strong>Aber es gibt eine gute Nachricht.</p>
<p>Auch ein Kind, das ein Lied fünftausend Mal falsch gesungen hat und das für richtig hält, kann sich verbessern. Denn unser Gehirn ist neuroplastisch und lernt alles, was ihm wiederholt präsentiert wird. Das Kind muss das Lied nur sechstausend Mal richtig hören und richtig singen, dann lernt sein Gehirn und verdrahtet sich neu. Es braucht nur genügend Wiederholungen.</p>
<p>Es ist nicht das Talent. Es ist die Qualität des Lehrers, der Lehrerin. Vor allem seine Ausdauer und seine Geduld.</p>
<h3><strong>Warum Prüfungen Unsinn sind.</strong></h3>
<p>Es gibt fast niemanden, der nicht durch Prüfungen traumatisiert wurde. Man sitzt da, hat genügend gelernt oder auch nicht. Schwitzt über den Aufgaben, gibt sie ab und wartet auf das Ergebnis. Suzuki hält diese Prüfungen für Unfug, weil sie nichts über die Fähigkeiten des Schülers oder Studenten aussagen.</p>
<p>Sie verraten etwas über die Fähigkeiten des Lehrers.</p>
<p>Mit dem richtigen Lehrer sei jedes Kind in der Lage, Fähigkeiten zu lernen. Wir haben alle sprechen und laufen gelernt, weil wir dafür geeignete Lehrer und Lehrerinnen hatten.</p>
<p>Diese Lehrer, unsere Eltern, sahen es als ihre Aufgabe an, uns das beizubringen. Egal wie oft wir anfangs hinfielen, sie gaben nie auf mit der Bemerkung <em>&#8220;Du bis eben zu dumm zum Laufen, das lernst du nie.&#8221;</em> Auch wenn wir über Jahre (!) ein Wort falsch benutzten oder aussprachen, sie meinten nicht, dass wir dafür nicht genug Begabung mitbrachten. Sie glaubten an die Macht des Übens und der Geduld.</p>
<p><strong></strong>Unsere Eltern wussten, dass die Verantwortung über Erfolg oder Misserfolg beim Lehrenden liegt, nicht beim Schüler.</p>
<p><strong></strong>Suzuki ist kein Idealist. Er weiß, dass es unaufmerksame Schüler gibt. Bockige Kinder. Schüler, die unsicher sind oder sich überschätzen. Aber er weigert sich zu glauben, dass es schlechte Schüler gibt. Seine Einstellung ist: wenn Sie einem Kind etwas beibringen und es erreicht nicht das Ziel, ist  es die Verantwortung des Lehrenden.</p>
<h3><strong>Ohne Eile, ohne Pause.</strong></h3>
<p>Was wie ein buddhistisches Mantra klingt, ist das beste Rezept, um etwas Neues zu lernen oder eine Aufgabe zu erledigen.</p>
<p><strong>Um eine neue Aufgabe zu lernen oder eine Fähigkeit zu verbessern, braucht unser Gehirn Zeit.</strong> Zeit, um alte Verknüpfungen zu prüfen und neue neuronale Verschaltungen anzulegen. Diese Zeit lässt sich nicht abkürzen.</p>
<p>Denken Sie daran, als Sie Autofahren lernten und den Führerschein machten. Es war eine hochkomplexe Sammlung von visuellen, taktilen, auditiven und motorischen Informationen, die Sie dabei lernen und bewältigen mussten.</p>
<p>Das brauchte Zeit. Deswegen hatten Sie ein, zwei Mal pro Woche Unterricht und dazwischen Pausen &#8211; für Ihr Gehirn. Es hätte nichts gebracht, einen Führerschein-Crashkurs von dreimal sechzehn Stunden an drei Tagen hintereinander zu absolvieren.</p>
<p>Aus demselben Grund sagt Ihnen Ihr Fitnesslehrer auch: <em>&#8220;Besser dreimal die Woche dreißig Minuten laufen als am Wochenende zwei Stunden.&#8221;</em> Ihr Körper und Ihr Gehirn brauchen dazwischen Pausen, um zu regenerieren und sich anzupassen.</p>
<p>Also, ohne Eile &#8211; aber auch ohne Pause.</p>
<p>Wenn Sie Französisch lernen und einige Monate in Frankreich leben, können Sie sich danach ziemlich gut und sicher in dieser Sprache verständigen. Wenn Sie dann aber zwei Jahre kein Wort mehr Französisch hören, lesen oder sprechen, wird Ihr Gehirn Ihre mühsam erworbenen Kenntnisse wieder entsorgen.</p>
<p><strong>Wenn Sie also etwas lernen wollen: keine Eile und keine Pause.</strong></p>
<p>Das brachte mich auch zu der Idee mit den <a title="Machen Ihnen &quot;Aufschieberitis&quot; oder &quot;Burnout&quot; auch Probleme?" href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/store">eMail-Kursen</a>. Sie können ein noch so tolles Buch mit guten Tipps lesen, wenn Sie es nicht sofort anwenden &#8211; und am besten jeden Tag &#8211; ein bisschen, wird der Inhalt und das empfohlene Verhaltensmuster wieder versanden.</p>
<p><strong>Denn nur wenn Sie etwas öfter machen, machen Sie genügend Fehler.</strong></p>
<p>Richtig gelesen: Sie lernen vor allem aus Ihren Fehlern. Wenn Sie täglich Klavier üben, haben Sie täglich die Chance, zehn Fehler zu machen. Und haben im besten Fall jemanden, der Ihren Fehler bemerkt <em>(&#8220;Du triffst den Ton nicht!&#8221;)</em> und Ihnen zeigt, wie Sie es richtig machen.</p>
<p>Wenn Sie nur zweimal die Woche üben, fehlen Ihnen 5 x 10 = 50 Fehler. Also fünfzig Chancen weniger, etwas zu lernen.</p>
<h3><strong>Kinder lernen über Bindung.</strong></h3>
<p>Im STERN Nr. 16/2012 ist ein Artikel über das unterschiedliche Betreuungsangebot für Kleinkinder in Deutschland. In einem Interview rät die Bindungsforscherin Prof. Lieselotte Ahnert dazu:</p>
<blockquote><p>Ich kann jeder Mutter nur raten, mindestens im ersten Jahr so viel Zeit wie möglich in die Bindung zu Ihrem Kind zu investieren.</p>
<p>Viele Mütter glauben, dass es nach einer Geburt so weiter gehen kann wie vorher: Kind ablegen und weitermachen. Sie tun das, weil sie denken, immer funktionieren zu müssen. Wir leben in einer Gesellschaft, die Perfektion zum Maß aller Dinge macht.</p>
<p>Wir sollen belastbar, effektiv, flexibel sein. Und möglichst schnell zum Ziel kommen. Kinder aber brauchen Ruhe und Geduld. Ihre Entwicklung ist der komplette Gegenentwurf.</p>
<p>Soziale Fähigkeiten, die wir ein Leben lang brauchen, müssen wir als Kind lernen. Damit kommen wir nicht auf die Welt. Dies gelingt nur im Schutz eines Menschen, der wirklich für das Kind da ist.</p></blockquote>
<p>Heute müssen sich Kinder eher nach den Bedürfnissen der Eltern richten, als dass die Eltern auf die Bedürfnisse der Kinder achten. Seinem Kind geduldig etwas beizubringen, stärkt diese Bindung enorm. Das muss nicht Geige spielen sein. Vorlesen, Singen, Basteln,  Malen, Backen, Gärtnern und vieles andere eignet sich genauso gut.</p>
<p><strong>Wie viel Eltern braucht ein Kind?</strong></p>
<p>Das war die Eingangsfrage. Damit ist nicht die Anzahl gemeint, sondern die Zeit, die ein Vater oder eine Mutter mit dem Kind verbringt.</p>
<p>Und wenn das Kind nicht so tut wie Sie das wollen &#8211; denken Sie an den Hundeprofi.</p>
<p>&nbsp;</p>
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</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.</p>
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © istock.com<br />
</small></p>
<p><object id="Player_f9f5eb31-4052-42f4-bd66-b7b2b1ff9966" width="500px" height="175px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_cw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2Ff9f5eb31-4052-42f4-bd66-b7b2b1ff9966&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><embed id="Player_f9f5eb31-4052-42f4-bd66-b7b2b1ff9966" width="500px" height="175px" type="application/x-shockwave-flash" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_cw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2Ff9f5eb31-4052-42f4-bd66-b7b2b1ff9966&amp;Operation=GetDisplayTemplate" quality="high" allowscriptaccess="always" /></object></p>
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<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><form action="http://5466.cleverreach.de/subscribe.php" method="post" onsubmit="return sbmgValidateFormPostPg12('email','email')"><input type="hidden" name="PHPSESSID" value="f938mi4j9a6tg8qtgnemrh7gn1" /><input type="hidden" name="form_id" value="6380" /><input type="hidden" name="customers" value="23437" /><input type="hidden" name="required" id="required" value="email," /><div align="center" style="padding:6px;;"><div align="left" style="width:250px; height:auto; border:1px solid #E3E3E3; background-color:#E3E3E3; ;  padding:10px 15px 10px 15px; ">
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		<title>Ungewöhnliche Strategien gegen Angst, Furcht und Phobie. - Zum Beispiel den Trick von Angela Merkel.</title>
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		<comments>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/7916/ungewoehnliche-strategien-gegen-angst-furcht-und-phobie#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 04:58:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
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		Zum Beispiel den Trick von Angela Merkel.Ich hatte mich gut vorbereitet auf den Vortrag. Freute mich auf die Präsentation mit Powerpoint, für die ich knallige Headlines mit witzigen Bildern gemacht hatte. Der Saal füllte sich. Und dann geschah es. Ich entdeckte, dass ich den USB-Stick mit der Präsentation zu Hause vergessen hatte. Angst ist in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		<h3>Zum Beispiel den Trick von Angela Merkel.</h3><p>Ich<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/04/auge-schreck-photocase837978193.jpg"><img class="alignright  wp-image-7923" title="auge schreck-photocase837978193" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/04/auge-schreck-photocase837978193.jpg" alt="auge schreck photocase837978193 Ungewöhnliche Strategien gegen Angst, Furcht und Phobie." width="340" height="255" /></a> hatte mich gut vorbereitet auf den Vortrag. Freute mich auf die Präsentation mit Powerpoint, für die ich knallige Headlines mit witzigen Bildern gemacht hatte. Der Saal füllte sich.</p>
<p>Und dann geschah es.</p>
<p>Ich entdeckte, dass ich den USB-Stick mit der Präsentation zu Hause vergessen hatte.</p>
<p>Angst ist in Deutschland weit verbreitet. Gibt man den Begriff in Google ein, staunt man, wovor wir alles Angst haben. Vor dem <a href="http://www.telekom.com/medien/produkte-fuer-privatkunden/3652" target="_blank">Älterwerden</a>, vor der <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13592527/Deutsche-fuerchten-sich-vor-steigenden-Preisen.html" target="_blank">Inflation</a>, der <a href="http://www.epochtimes.de/767956_studie-deutschen-bereitet-euro-schuldenkrise-grosse-angst.html" target="_blank">Euro-Schulden-Krise</a>, dem <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,785102,00.html" target="_blank">Terrorismus</a>.</p>
<p>Im persönlichen Bereich ist es vielleicht die Furcht vor der nächsten Prüfung, einem Vortrag, bei dem etwas schief geht oder die Angst, dass Ihr Partner Sie betrügt oder das Flugzeug, das Sie gerade besteigen, abstürzt.</p>
<p>Allgemein werden die Begriffe Angst und Furcht synonym verwendet. Psychologisch werden sie unterschieden:</p>
<ul>
<li>Furcht bezieht sich auf ein einziges Ereignis.<br />
Sie ist zeitlich und räumlich begrenzt. Die wahrgenommene Gefahr kann real oder irreal sein. Eine irrationale starke Furcht nennt man Phobie.</li>
<li>Angst ist eher diffus, grundlos und anhaltend.<br />
Sie ist nicht an eine bestimmte Person oder Situation geknüpft. Also beispielsweise die Angst vor der Zukunft oder vor dem Werteverfall. Doch ist manchmal die Unterscheidung nicht eindeutig.</li>
</ul>
<p>Hier beschreibe ich ungewöhnliche Strategien, wie Sie Ihre Furcht begrenzen können, damit sie Sie nicht so lähmt.<span id="more-7916"></span></p>
<p>Will man etwas im Leben erreichen, ist dieser Weg oft beladen mit Selbstzweifeln, Furcht und Unsicherheiten. Hier sind es oft Versagensängste.</p>
<p>Werden Sie die Prüfung zum Führerschein bestehen? Was wird man Sie alles im Einstellungsinterview fragen? Die Minuten, bevor Sie vor einem großen Publikum eine Rede halten. Meist sind derlei Situationen mit unangenehmen Gefühlen, gedanklichen Horrorszenarien und verschiedenen vegetativen Symptomen (Herzschlag, Zittern, Übelkeit etc.) verbunden.</p>
<h3><strong>Versagensangst als Preis der Leistungsgesellschaft?</strong></h3>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/04/my-nightmare-vortragiStock_000007067719XSmall.jpg"><img class="alignright  wp-image-7928" title="my nightmare vortrag iStock_000007067719XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/04/my-nightmare-vortragiStock_000007067719XSmall.jpg" alt="my nightmare vortragiStock 000007067719XSmall Ungewöhnliche Strategien gegen Angst, Furcht und Phobie." width="227" height="335" /></a>Fast scheint es so, dass die Ängste zu wenig zu leisten oder völlig zu versagen, zugenommen haben. Schon in der Grundschule haben Eltern &#8211; und dann auch oft deren Kinder, die Furcht vor schlechten Noten. Wer da nicht mitkommt, das Abitur womöglich nicht schafft, so die Angst, bekommt später nur schwer einen Arbeitsplatz.</p>
<p>Versagensängste führen bei vielen Menschen zu Horrorvisionen. Glaubt man, die Leistungserwartungen im Beruf und im Privatleben nicht erfüllen zu können, sieht man sich schnell als Versager.</p>
<p>Wer im Job oder im Bett versagt, ist schnell „out“ und wird ausgetauscht – als Arbeitnehmer wie als Partner. Wer beim gesellschaftlichen Marathon nicht mithalten kann, verliert an Status und wird zum Außenseiter. Dies gilt sogar bisweilen für den privaten Bereich, wo die Bekleidung (Markenklamotten) Hobbys, Urlaubsorte, und selbst die Sexualität danach beurteilt wird, ob wir Normen und Leistungsstandards erfüllen oder nicht.</p>
<h3><strong>Wie Sie Ihre Versagensangst in den Griff bekommen.</strong></h3>
<p>Von Leo Babauta stammt der Begriff &#8220;<em><strong>Joyfear</strong>&#8220;. Das lässt sich mit &#8220;<strong>Furcht-Freude</strong>&#8221; </em>übersetzen. Es ist eine Mischung aus zwei starken Gefühlen: Furcht und Freude.</p>
<p>Sicher kennen Sie dieses Gefühl. Wenn Sie vor einer große Aufgabe stehen,  die Sie wirklich herausfordert, dann spüren Sie als erstes die Furcht:</p>
<ul>
<li>Werde ich das wirklich schaffen?</li>
<li>Vielleicht habe ich mich überschätzt?</li>
<li>Es ist zu riskant.</li>
<li>Und was ist, wenn ich versage?</li>
</ul>
<p>Das ist die Furcht. Aber dahinter lugt auch die Freude hervor. Das befriedigende Gefühl, wenn Sie sich getraut haben. Wenn Sie Ihre Furcht überwunden haben. Wenn Sie es geschafft haben.</p>
<p><strong>Es kommt darauf an, nicht bei der Furcht steckenzubleiben.</strong></p>
<p>Sich von den furchtsamen Gedanken nicht lähmen zu lassen. Sondern an der Furcht vorbei  Schritt für Schritt weiterzugehen &#8211; in Richtung des Ziels. In Richtung der Freude.</p>
<p>Die meisten Menschen werden von ihren negativen Grübeleien oder Horrorszenarien überschwemmt und können sich nicht genug davon distanzieren. Die reale Furcht wird dann in ihren Auswüchsen immer irrealer.</p>
<p>Hier einige Tipps, wie Sie an der Furcht vorbei, sich auf die Freude des Erfolgs hin konzentrieren können:</p>
<ul>
<li><strong>Glauben Sie nicht Ihren Gedanken.</strong><br />
Angst vor realen Gefahren ist eine nützliche Erfindung der Evolution. Ihre Katastrophen-Gedanken sind es nicht. Es sind meist gelernte oder übernommene Befürchtungen von anderen.Beobachten Sie mit Achtsamkeit Ihre negativen Gedanken. Schreiben Sie sie auf ein Blatt Papier und nummerieren Sie die Gedanken in einer Hitliste. Wenn wieder ein Gedanke auftaucht, brauchen Sie nur noch denken: <em>&#8220;Ahh, Nummer 3 ist heute wieder besonders stark.&#8221;</em><br />
So bekommen Sie einen inneren Abstand zu Ihren Gedanken und nehmen sie nicht als unbestreitbare Wirklichkeit.</li>
<li><strong>Lassen Sie das Ergebnis los.<br />
</strong>Wir glauben oft, wir könnten das Leben kontrollieren und wüssten, was am besten für uns ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass aus meinen Misserfolgen wichtige Weichen neu gestellt wurden.<br />
Versagensangst entsteht dadurch, dass wir befürchten, wenn wir das und dies nicht schaffen, alles aus ist.Irrtum. Es geht immer weiter im Leben. Immer.<br />
Also, tun Sie Ihr Bestes, um das Ziel zu erreichen &#8211; und dann lassen Sie es wieder los.</li>
<li><strong>Entspannen Sie sich in der Furcht.</strong><br />
Klingt paradox, geht aber. Bekämpfen Sie nicht die Symptome, sondern &#8220;setzen Sie sich rein und machen Sie es sich darin gemütlich.&#8221;Wenn Ihr Herz anfängt zu rasen, beobachten Sie das, ohne es zu bewerten &#8211; und nehmen Sie einen tiefen Atemzug. Wenn Ihr Mund trocken wird, beobachten Sie es neugierig, was Ihr Körper alles fertig bringt &#8211; und trinken Sie einen Schluck Wasser.<br />
Wenn Sie Angst haben, ohnmächtig zu werden, schauen Sie auf den Boden und überlegen Sie, wo ein guter Platz wäre, hinzufallen. Besser hier oder eher da drüben?</li>
<li><strong>Nehmen Sie nichts persönlich.</strong><br />
Das ist vielleicht der schwierigste Schritt. Sie fürchten, dass Ihre Präsentation nicht allen gefällt. Kann sein.<br />
Bei der Oscar-Verleihung werden viele nominierte Filme nicht prämiiert. Sind die deswegen schlecht? Ob etwas gut ist oder nicht, lässt sich nie objektiv feststellen, sondern hat immer viel mit den &#8220;Landkarten&#8221; und Erwartungen der anderen zu tun.Machen Sie sich von den Erwartungen und Urteilen der anderen frei und machen Sie Ihr Ding. Nehmen Sie das negative Feedback nicht vorweg. Vielleicht kommt es gar nicht.</li>
<li><strong>Benutzen Sie stärkende Sätze.</strong><br />
Furcht entsteht und wird aufrecht erhalten, wenn Sie negative Gedanken nicht als negative Gedanken beobachten, sondern für wahr und real halten.<br />
<em>&#8220;Das Flugzeug wird abstürzen. Die Tragfläche bricht ab. Ein Passagier hat eine Bombe mit an Bord geschmuggelt. Mittendrin fallen alle Triebwerke aus. Der Pilot verfehlt die Landebahn &#8230;&#8221;</em><br />
Das sind furchtsame Gedanken &#8211; sonst nichts. Sie sind nicht real. Probieren Sie stattdessen folgende Sätze aus:<br />
<em><strong>- Meine Furcht wird bald weggehen.</strong></em><br />
<strong><em>- Das sind nur meine Gedanken.</em></strong><br />
<em><strong>- Noch ist nichts passiert.</strong></em><br />
<em><strong>- Das Leben trägt mich.</strong></em></li>
<li><strong>Probieren Sie den Angie-Trick.</strong><br />
<img class="alignright" title="angela merkel, rede, angst, vortrag," src="http://cdn1.spiegel.de/images/image-124718-panoV9free-ispm.jpg" alt="image 124718 panoV9free ispm Ungewöhnliche Strategien gegen Angst, Furcht und Phobie." width="276" height="147" />Schon mal beobachtet, was unsere Bundeskanzlerin während wichtiger Reden macht?<br />
Sie nutzt eine uralte Energieübung aus der Uckermark. Dazu legt sie beide Hände so zusammen, dass sich die Finger beider Hände berühren. Und zwar so, dass sich Daumen an Daumen, Zeigefinger an Zeigefinger, Mittelfinger an Mittelfinger, Ringfinger an Ringfinger,kleiner Finger an kleinem Finger an den Fingerkuppen treffen.<br />
Skeptisch? Probieren Sie es aus.</li>
<li><strong>Klopfen Sie Ihre Angst weg.</strong><br />
Klingt seltsam, funktioniert aber erstaunlich gut. Lampenfieber ist auch bei Profis im klassischen Konzert- und Opernbetrieb ein großes Problem. Die wenigsten reden darüber. Der Arzt und Psychotherapeut Dr. Michael Bohne hat speziell dafür eine Klopftechnik entwickelt, mit der er schon vielen  geholfen hat.
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ueeIbpvyDX8">http://www.youtube.com/watch?v=ueeIbpvyDX8</a></p>
<p> habe ich einen ausführlichen <a title="Artikel über die Klopftherapie" href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3860/kann-man-aengste-und-probleme-wirklich-wegklopfen"><strong>Artikel</strong></a><strong></strong> über die Klopf-Methode geschrieben.</li>
<li><strong>So kriegen Sie Ihre Phobie in 2 Minuten weg.</strong><br />
Als Phobie bezeichnet man eine ausgeprägte und anhaltende Angst, die bezogen auf den Auslöser als übertrieben oder unbegründet bezeichnet werden muss.<br />
Interessanterweise braucht es dazu nicht einmal das reale Objekt (eine Spinne oder einen Hund) sondern allein der Gedanke oder die Vorstellung daran kann die Phobie auslösen.<br />
Fast immer wissen die Menschen, dass ihre Angst unbegründet und übertrieben ist. Aber das hilft leider nichts.Die &#8220;Handflächen-Therapie&#8221; ist eine bewährte Methode dagegen. Hört sich erst mal esoterisch-seltsam an, funktioniert aber über eine Art Selbsthypnose erstaunlich oft. Hier habe ich einen ausführlichen <strong><a title="Beschreibung der Handflächen-Therapie" href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/6446/wie-sie-viele-phobien-und-aengste-wegbekommen">Artikel</a></strong> darüber geschrieben.</li>
</ul>
<h3 style="text-indent: -8px;"><strong>Warum Vermeiden Ihre Angst stärkt.</strong></h3>
<p>Die häufigste Strategie, die Menschen benutzen, um ihre Furcht in Schach zu halten, besteht darin, die angstauslösende Situation zu meiden.</p>
<p>Wer mal eine Panikattacke im Aufzug bekam, nimmt fortan die Treppe. Wer sich davor fürchtet, vor einer Gruppe zu sprechen, delegiert das oder findet eine Ausrede. Wer Angst vor Spinnen hat, springt auf den Tisch.</p>
<p>Das funktioniert zuverlässig, hat aber einen Preis. Sie halten damit Ihre Furcht aufrecht. Sie konservieren sie. Eventuell wird sie auch stärker. Wenn Sie sich im Aufzug unwohl fühlen und diesen Ort immer meiden, kann es sein, dass irgendwann die Angst auch im Bus auftritt.</p>
<p>Besser ist es, Ängste anzugehen und zu testen, ob Ihre Phantasien wirklich eintreten. Das ist natürlich leichter gesagt als getan.</p>
<p>Angenommen, Sie wurden vor fünf Jahren vorn einem Hund gebissen. Es tat weh und in der Folgezeit sind Sie jedem noch so kleinen Hund ausgewichen. Aus Angst und der Befürchtung, dass Sie wieder ein Hund Sie beißen könnte.</p>
<p><strong>Veränderung passiert immer außerhalb Ihrer Komfortzone.</strong><br />
Nicht innerhalb Ihrer gewohnten Verhaltensweisen.</p>
<p>Wenn Sie seitdem jedem Hund, den Sie in fünfhundert Metern erspähen, frühzeitig ausweichen, kontrollieren Sie nicht Ihre Angst, sondern Sie machen sie jedes Mal ein Stück stärker.</p>
<p>Sie bestätigen sich mit jedem Ausweichen, dass <strong>alle</strong> Hunde gefährlich sind. Rational wissen Sie, dass das Unsinn ist. Aber diese verstandesmäßige Einsicht hilft nicht. Sie müssen es gefühlsmäßig lernen, dass die meisten Hunde ungefährlich sind.</p>
<p>Wie geht das?</p>
<p><span class="pullquote">Dazu müssen Sie Ihre Komfortzone verlassen und sich vornehmen, dem nächsten Hund nicht auszuweichen. Das Experiment brauchen Sie nicht gleich mit einem freilaufenden Pitbull machen. Ein angeleinter Pudel tut es auch. Sie werden trotzdem Ihre Furcht spüren.</span></p>
<p>Jetzt kommt JOYFEAR ins Spiel. Konzentrieren Sie sich darauf, an dem Hund vorbeizugehen &#8211; trotz Ihrer Furcht und den inneren Horrorbildern, dass sich der Pudel gleich losreißen und in Ihren Hals verbeißen wird. Das wird er nicht.</p>
<p>Überlegen Sie doch mal:</p>
<ul>
<li>Welche übertriebenen Ängste schränken Ihr Leben ein?</li>
<li>Was würden Sie gerne tun und haben bis jetzt zu viel Furcht davor?</li>
<li>Welche der acht oben vorgestellten Strategien könnten Sie wo in den nächsten Tagen mal ausprobieren?</li>
</ul>
<div style="text-indent: -8px;">PS: Wie ich den Vortrag ohne die Powerpoint-Präsentation überstanden habe? Das Thema war &#8220;Stress lass nach!&#8221; Ich konnte eine gute Story aus meinem Leben erzählen.</div>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Ungewöhnliche Strategien gegen Angst, Furcht und Phobie." width="32" height="32" /> Wovor hatten Sie mal Furcht?<br />
Und wie haben Sie sich geholfen?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.</p>
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © photocase.com, istock.com<br />
</small></p>
<p><object id="Player_371707b6-cce3-401b-8540-9c719f88a3cf" width="600px" height="200px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_cw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F371707b6-cce3-401b-8540-9c719f88a3cf&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><embed id="Player_371707b6-cce3-401b-8540-9c719f88a3cf" width="600px" height="200px" type="application/x-shockwave-flash" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_cw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F371707b6-cce3-401b-8540-9c719f88a3cf&amp;Operation=GetDisplayTemplate" quality="high" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p><noscript>&amp;amp;lt;A HREF=&#8221;http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_cw&amp;amp;amp;#038;ServiceVersion=20070822&amp;amp;amp;#038;MarketPlace=DE&amp;amp;amp;#038;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F371707b6-cce3-401b-8540-9c719f88a3cf&amp;amp;amp;#038;Operation=NoScript&#8221;&amp;amp;gt;Amazon.de Widgets&amp;amp;lt;/A&amp;amp;gt;</noscript></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><form action="http://5466.cleverreach.de/subscribe.php" method="post" onsubmit="return sbmgValidateFormPostPg14('email','email')"><input type="hidden" name="PHPSESSID" value="f938mi4j9a6tg8qtgnemrh7gn1" /><input type="hidden" name="form_id" value="6380" /><input type="hidden" name="customers" value="23437" /><input type="hidden" name="required" id="required" value="email," /><div align="center" style="padding:6px;;"><div align="left" style="width:250px; height:auto; border:1px solid #E3E3E3; background-color:#E3E3E3; ;  padding:10px 15px 10px 15px; ">
						<div style="padding-bottom:5px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:14px;"><span style="font-size: medium;"><span style="color: #0000ff;"><strong><span style="font-size: small;">M&ouml;gen Sie diese Art von Artikeln?<br />Dann abonnieren Sie doch meinen Newsletter.<br /></span></strong></span><strong><br /></strong></span></div>
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						</div>	
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		<title>Warum Kafka immer seine Rechnungen bezahlen konnte. - Wie Sie sofort neben Ihrem Hauptberuf kreativ sein können.</title>
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		<comments>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/7891/warum-kafka-immer-seine-rechnungen-bezahlen-konnte#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 19:51:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<category><![CDATA[Werte]]></category>

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		Wie Sie sofort neben Ihrem Hauptberuf kreativ sein können.&#8220;Was würden Sie tun wollen, wenn Sie ab morgen fünf Millionen auf Ihrem Konto hätten?&#8221; So lautet eine Frage zu Beginn meiner Persönlichkeitsseminare. Sozusagen ein bedingungsloses üppiges Grundeinkommen. Mit der Frage lockt man unterdrückte Lebenswünsche hervor. Wünsche und Träume, die jemand mit dem Argument &#8220;Ich muss ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<script type="text/javascript">
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		<h3>Wie Sie sofort neben Ihrem Hauptberuf kreativ sein können.</h3><p>&#8220;W<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/03/kafka_abac077_flickr.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7900" title="kafka_abac077_flickr" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/03/kafka_abac077_flickr.jpg" alt="kafka abac077 flickr Warum Kafka immer seine Rechnungen bezahlen konnte." width="258" height="354" /></a><em>as würden Sie tun wollen, wenn Sie ab morgen fünf Millionen auf Ihrem Konto hätten?&#8221;</em></p>
<p>So lautet eine Frage zu Beginn meiner Persönlichkeitsseminare. Sozusagen ein bedingungsloses üppiges Grundeinkommen.</p>
<p>Mit der Frage lockt man unterdrückte Lebenswünsche hervor. Wünsche und Träume, die jemand mit dem Argument <em>&#8220;Ich muss ja Geld verdienen/meine Familie ernähren&#8221;</em> erfolgreich weg gefiltert hat.</p>
<p>Neben ehrenamtlichem Engagement und der Sehnsucht nach einer handwerklichen Beschäftigung kommt dabei oft der Wunsch nach einer kreativen Tätigkeit hervor:<span id="more-7891"></span></p>
<ul>
<li>Einen Roman schreiben</li>
<li>Als Maler arbeiten</li>
<li>Dinge erfinden.</li>
<li>Seine Stimme ausbilden lassen um zu singen</li>
<li>Sich als Fotograf  einen Namen machen</li>
<li>Für eine Zeitung besondere Reportagen verfassen</li>
<li>Cartoons zeichnen</li>
<li>etc.</li>
</ul>
<p>Die meisten Menschen haben das irgendwann im Lauf ihres Lebens mal gemacht oder träumen nur davon. Ich kann diesen Wunsch nach einer kreativen Beschäftigung gut verstehen, weil es mir ähnlich ging.</p>
<p>Ich habe immer schon gern gezeichnet und geschrieben und als ich mein Abitur endlich mit 26 Jahren in der Tasche hatte, stand ich vor der Wahl: Psychologie oder Kunst studieren?</p>
<p>Sogar eine Arbeitsmappe für die <a href="http://www.adbk-nuernberg.de/" target="_blank">Akademie der Bildenden Künste Nürnberg</a>  hatte ich fertig. Doch eine Überlegung hielt mich von einer Bewerbung ab. Dass ich nämlich als Künstler vielleicht nicht meine Miete zahlen könnte. Egal wie erfüllend der Beruf für mich war und egal wie gut meine Kunstwerke wären.</p>
<p>So studierte ich Psychologie und habe es nie bereut. Aber das Interesse an kreativem Ausdruck blieb trotzdem immer.</p>
<h3><strong>Machen Sie etwas kreatives &#8211; aber behalten Sie Ihren Job.</strong></h3>
<p>Das ist die Lösung für Ihr Dilemma.</p>
<p>Das Dilemma, das es Sie vielleicht auch zu einer kreativen oder künstlerischen Arbeit zieht und Sie gleichzeitig Angst haben, dass Sie davon nicht leben können. Ihre Sorge ist vermutlich berechtigt.</p>
<p>Die gute Nachricht: Sie können es trotzdem tun. Ihren Roman beginnen. Ihr Mappe als Fotograf aufbauen. Gedichte schreiben. Klavier spielen. Blues-Balladen singen. Cartoons zeichnen. Oder was immer.</p>
<p>Aber behalten Sie Ihren Job als Broterwerb. Die Vorteile liegen auf der Hand:</p>
<ol>
<li><strong>Wenn Sie mit Ihrer &#8220;Kunst&#8221; nicht Ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, können Sie genau das tun, was Sie wollen.</strong><br />
Sie brauchen nicht am Stück Segelboote malen, nur weil Ihr Galerist meint, dass sich das gerade gut verkauft. Was der Markt heute will oder der Zeitgeist kann Ihnen herzlich egal sein. Denn Sie verdienen Ihr Brot nebst Butter ja schon in Ihrem regulären Job.<br />
Sie <em>müssen</em> nicht erfolgreich sein. Sie dürfen es aber werden.</li>
<li><strong>Die wenigsten Kreativen können von ihrer Kunst allein leben.</strong><br />
Und selbst bekannte Künstler behalten ihren erlernten Beruf. Auch Charles Bukowski behielt seinen Job im Postamt. Und was geschäftlich ein Erfolg wird und was floppt, wissen selbst Branchenkenner vorher nicht. Außerdem müssten Sie als gefeierter Autor dann Leseabende in Bielefeld oder Bad Oldesloe hinter sich bringen. Und anschließend mit Groupies schlafen (was Ihre Partnerschaft belastet) oder &#8211; je nach Zielgruppe &#8211; ältere Damen küssen. Ist es das wert?</li>
<li><strong>Kreativität gedeiht selten unter Druck.</strong><br />
Wenn der Gerichtsvollzieher an die Tür trommelt, werden Sie vermutlich nicht ihr bestes Gedicht verfassen. Wenn Ihre genialen Fotografien &#8220;Staubkörner im Gegenlicht &#8220;nicht gleich beim Publikum einschlagen, können Sie trotzdem gut schlafen und Ihr Kind in den Kindergarten bringen, statt es tagelang bei der Bedienung im Café zu parken.</li>
<li><strong>Sie haben eine Tagesstruktur.</strong><br />
Sie kommen morgens aus dem Schlafanzug und wissen, wo Sie spätestens um 9 Uhr aufkreuzen sollten.  Sie haben reale menschliche Kontakte nicht nur zweitausend Facebook-Freunde. Sie müssen nicht ganze Tage im Internet-Café rumhängen und auf eine Eingebung hoffen oder warten, bis sich ein Verleger oder Produzent an Ihren Tisch setzt.</li>
<li><strong>Sie können sofort anfangen, kreativ zu sein.</strong><br />
Weder brauchen Sie auf den Lottogewinn, Ihre Altersrente, eine küssende Muse oder das Ableben der Erbtante zu warten. Sie müssen nur wissen oder spüren, was Sie im kreativen Bereich schon immer mal machen wollten. Und dann loslegen.</li>
</ol>
<p>Nachdem wir das geklärt haben, kommen wir noch zu einigen beliebten Ausreden, warum Sie bisher nicht ernst gemacht haben mit Ihren kreativen Ideen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>&#8220;Ich würde ja gern kreativ sein, aber &#8230;&#8221;</strong></h3>
<p>Ausreden sind okay, wenn Sie wissen, dass es eine Ausrede ist. Und wenn Ihnen klar ist, dass Sie eigentlich nicht wollen. Weil Sie das aber nicht zugeben wollen, brauchen Sie eine gut klingende Ausrede.</p>
<p>Schlimmer ist es, wenn Sie eine Ausrede benutzen und glauben, dass es die Wahrheit ist. Dann haben Sie wirklich ein Problem. Deshalb hier die gängigsten Ausreden, wie sich Menschen davon abhalten, kreativ zu werden:</p>
<h4><strong>Ich habe noch nicht die richtige Ausrüstung.</strong></h4>
<p>Sie brauchen keinen besonderen Füllhalter oder nicht den neuesten Apple-Laptop, um kreativ zu werden. Nicht die Leica M9 Titan, um anzufangen mit Fotografieren. Hören Sie auf mit diesen Ausreden und fangen Sie an.</p>
<ul>
<li>Sammeln Sie Ihre Einfälle innerhalb des Tages in einem kleinen Notizbuch. Wenn Sie kein Notizbuch dabei, leihen Sie sich einen Kugelschreiber und eine Serviette.</li>
<li>Fotografieren Sie Motive mit Ihrem Smartphone oder einer kleinen Digitalkamera, die Sie bei sich tragen. So finden Sie Motive und entwickeln Ihren Stil.</li>
<li>Sie brauchen keine Band und müssen kein Instrument spielen, um mit Singen anzufangen. Hier finden Sie tolle <a title="Playbacks für wenig Geld." href="http://www.karaoke-version.de/" target="_blank">Playbacks</a> für wenig Geld.</li>
</ul>
<h4><strong>Ich habe noch nicht das richtige Ambiente.</strong></h4>
<p><strong></strong>Sie brauchen kein tolles Atelier mit Nordlicht, um mit Malen anzufangen. Es tut auch die Küche, in der Sie Ihre Staffelei aufstellen können. Das Studio der Impressionisten war die Natur. Sie brauchen kein High-End-Studio, um mit Fotografieren anzufangen. <strong></strong></p>
<p>Hören Sie mit den Ausreden auf und fangen Sie an.<br />
<strong></strong></p>
<ul>
<li>Suchen Sie sich Plätze in Ihrem Alltag, wo Sie kreativ sein können. Sie wissen doch: <em>&#8220;Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.&#8221; </em></li>
<li>Schreiben können Sie mit einem Laptop oder den noch kleineren Netbooks überall. Im Zug, in der Mittagspause, im Café.</li>
<li>Nutzen Sie Ihre Umgebung als Ideenquelle.<br />
<a>Martin Suter</a> nutzte Beobachtungen aus der Arbeit in einer Werbeagentur für seine frühen Kolumnen. Georg M. Oswald, der eine Kolumne für die FAZ schreibt, ist im Hauptberuf Rechtsanwalt. Auch <a href="http://www.schirach.de/" target="_blank">Ferdinand von Schirach</a> bezieht den Stoff seiner Bücher aus seiner Arbeit als Strafverteidiger.</li>
</ul>
<h4><strong>Ich habe nicht die nötige Zeit.</strong></h4>
<p>Blödsinn. Wenn Sie wirklich kreativ sein wollen, finden Sie die Zeit.<br />
Zum Beispiel, indem Sie Leerzeiten nutzen. Pausen. Wartezeiten. Zeit, die Sie vor dem Fernseher versumpfen. Oder im Internet.</p>
<p>Hören Sie mit den Ausreden auf und fangen Sie an:</p>
<ul>
<li><strong>Setzen Sie sich ein Tagesziel.</strong><br />
Zum Beispiel jeden Tag 50 Sätze schreiben. Oder einen Song fünfmal üben. Oder auf dem Weg zur Arbeit drei originelle Fotomotive entdecken.</li>
<li><strong>Nutzen Sie Pausen für Ihren kreative Arbeit.<br />
</strong>Meine Stimmübungen mache ich beispielsweise oft während des Autofahrens. Wenn Sie auf den Bus oder die Bahn warten, denken Sie über die Fortsetzung Ihrer Geschichte nach. Beim Warten an der Supermarktkasse. Im Stau. Sie werden staunen, wie viele Gelegenheiten sich Ihnen bieten, wenn Sie erstmal Ihre Idee haben.</li>
<li><strong>Stehen Sie morgens eine Stunde früher</strong> <strong>auf</strong><br />
und arbeiten Sie an Ihrem Kreativprojekt. Oder gehen Sie auf eine Vier-Tage-Woche und verbringen Sie den Freitag mit Ihrem Projekt. Statt samstags den Wagen zu waschen oder im Garten zu pusseln, delegieren Sie das innerhalb der Familie oder an den Nachbarsjungen &#8211; schon wieder zwei Stunden Kreativzeit organisiert.</li>
<li><strong>Verbringen Sie weniger Zeit vor dem Fernseher</strong><br />
und surfen Sie seltener im Internet und Sie gewinnen viel Zeit. Verlassen Sie früher langweilige Parties. Machen Sie sich in unproduktiven Meetings eifrig Notizen  &#8211; über Ihr kreatives Projekt.</li>
<li><strong>Vielleicht müssen Sie Ihren Job begrenzen.</strong><br />
Wenn Ihr Beruf zu viel Zeit, Kraft und Nerven fordert, dass für Ihre künstlerische Arbeit nichts übrig bleibt, ist das auch unbefriedigend. Die kreative Arbeit kann Ihrem Leben Sinn, Energie und Tiefe geben, die wieder auf andere Bereiche ausstrahlt.<br />
In irgendeinem Bereich Ihres Lebens brauchen Sie Enthusiasmus, sonst wird alles nur noch Pflichterfüllung. Ihre kreative Beschäftigung kann diese Begeisterung liefern, aber dafür müssen Sie dann auch Raum schaffen.</li>
</ul>
<h3><strong>Und wie werden Sie mit ihrer kreativen Arbeit bekannt?</strong></h3>
<p>Verabschieden Sie sich als erstes von der Idee, dass Sie aus dem Stand einen Bestseller schreiben, einen Vorschuß von 100.000 Euro für Ihren Gedichtband bekommen oder Karl Lagerfeld anruft, damit Sie seine neue Kollektion fotografieren. Wunder passieren, aber Wunder sind selten.</p>
<p>Nicht umsonst sagte Harry Belafonte: <em>&#8220;Ich habe dreißig Jahre gebraucht, um über Nacht berühmt zu werden.&#8221;</em></p>
<p>Also, Sie haben einen langen Weg vor sich. Deshalb ist es ja wichtig, dass Sie das, was Sie Kreatives tun, lieben. Denn das wird ziemlich lange Zeit Ihr einziger Lohn sein.</p>
<p><span class="pullquote">Früher mussten angehende Sängerinnen sich oft hochschlafen, damit der Plattenboss ihr Demoband anhörte. Oder männliche Interpreten mussten samstags im Einkaufszentrum gegen die Lautsprecherdurchsagen ansingen. Heute mit dem Internet ist das einfacher.</span></p>
<h3><strong>Warum Sie als Kreativer zuerst einen Blog brauchen.</strong></h3>
<p>Eine Website ist nicht schlecht, doch Homepages sind statisch, weil Sie nur einmal Texte einstellen. Warum sollte jemand nach einer Woche noch einmal Ihre Website besuchen? Sie laden nicht zur Kommunikation mit möglichen Interessenten ein.</p>
<p>Vorteile eines Blogs für Kreative dagegen sind:</p>
<ul>
<li><strong>Ein Blog ist wie eine Werkstatt, deren Tür offen steht.</strong><br />
Passanten (=Internetsurfer) kommen vorbei, werfen einen Blick hinein, einige treten ein, schauen sich länger um, fangen vielleicht ein Gespräch mit Ihnen an.<br />
Sie brauchen nicht warten, bis Ihr großes Projekt fertig ist. Statt dessen lassen Sie andere bei der Entstehung teilhaben. Und bekommen währenddessen Unterstützung, Anerkennung, Feedback.</li>
<li><strong>Sie können Ihre Werke zeigen.</strong><br />
Egal ob Sie Cartoons zeichnen, Haikus schreiben, einen Thriller verfasst haben, Rockmusik machen &#8211; auf Ihrem Blog können Sie der Welt mitteilen, dass es Sie gibt und dass Sie an etwas Kreativem arbeiten.</li>
<li><strong>Sie haben einen Grund, dranzubleiben.</strong><br />
Wenn Sie zehn Bilder oder Fotografien eingestellt haben, und dann ein halbes Jahr nichts mehr, kommt irgendwann der Tag der Wahrheit. Ist es Ihnen wirklich ernst mit Ihrer kreativen Arbeit? Wenn ja, wissen Sie, dass Sie sich wieder dransetzen müssen.<br />
Ihr Blog ist wie ein Schaufenster. An einem Geschäft, das seit einem halben Jahr sein Fenster nicht neu dekoriert hat, gehen die Leute vorbei.</li>
<li><strong>Sie knüpfen Kontakt zu Ihrer Zielgruppe.</strong><br />
<img class="alignright" title="Ziegen auf Bäumen" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/61FawPgYTvL._SL500_AA300_.jpg" alt="61FawPgYTvL. SL500 AA300  Warum Kafka immer seine Rechnungen bezahlen konnte." width="266" height="266" />Als Kreativer brauchen Sie ein Publikum. Genauer gesagt, eine Gruppe von Menschen, die sich für das, was Sie tun, interessiert.<br />
Egal ob Sie einen Fotokalender zum Thema &#8220;Ziegen auf Bäumen&#8221; kreiert haben. Oder ein<a href="http://www.amazon.de/Das-Buch-ohne-Staben-Anonymus/dp/3785760310/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1333050430&amp;sr=8-1" target="_blank"> &#8220;Buch ohne Staben&#8221;</a> geschrieben haben.<br />
Mit einem Blog finden Sie Ihre Leserschaft. Beziehungsweise Ihre Leserschaft findet Sie.</li>
<li><strong>Sie beginnen, einen Liste von Fans aufzubauen.</strong><br />
Als Kreativer brauchen Sie nicht nur Interessenten. Sie brauchen vor allem Fans. Das sind Menschen, die an Ihrer Arbeit so sehr interessiert sind, dass Sie immer wieder Neues von Ihnen erfahren und mit Ihnen in Kontakt bleiben wollen.<br />
Und via Internet können Sie ganz einfach Beziehungen knüpfen. Das machen Sie dadurch, dass Sie immer mal wieder Spannendes über sich und Ihre Arbeit auf dem Blog veröffentlichen und Interessenten (=mögliche Kunden) über einen Newsletter daran teilnehmen lassen. Zusätzlich können Sie kurze Videos einstellen. Auf anstehende Ereignisse (Ausstellung, Auftritt, CD, erstes Buch etc. hinweisen usw.</li>
</ul>
<p>Ich empfehle dies alles aus eigener Erfahrung.</p>
<p>Diesen Blog begann ich 2005, noch ohne Ziel, einfach aus Lust am Schreiben. Mittlerweile gibt es hier über 1300 Besucher pro Tag. Aus einem Artikel, den zufällig eine Lektorin las, entstanden zwei Bücher. Interessenten für meine <a title="Zu meinen Persönlichkeitsseminaren" href="http://www.seminare4you.de" target="_blank">Persönlichkeitsseminare</a> können mich vorab schon kennenlernen. Zwei eMail-Kurse verkaufe ich über den Blog.</p>
<p>Und das Beste: einen Blog zu starten ist leicht und kostet fast nichts. Hier eine <a title="Wie Sie WordPress in fünf Minuten installieren." href="http://www.com-magazin.de/praxis/detail/artikel/wordpress-installieren-konfigurieren-und-anpassen/3/wordpress-installation-in-5-minuten.html?no_cache=1" target="_blank">Anleitung</a>. Es kostet nur Ihre Arbeitszeit.</p>
<h3><strong>Ach so Kafka.</strong></h3>
<p>Er arbeitete zeitlebens bei der <em>„Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt für das Königreich Böhmen“</em> in Prag. War dort ziemlich unglücklich. Andererseits sind die Beschreibungen der Beamten in seinen Romanen <em>&#8220;Der Prozess&#8221;</em> und <em>&#8220;Das Schloss&#8221;</em> ohne seinen beruflichen Hintergrund nicht zu verstehen.</p>
<p>In der Nacht vom 22. zum 23. September 1912 gelang es Kafka, die Erzählung <em>Das Urteil</em> in nur acht Stunden in einem Zuge zu Papier zu bringen. Im späteren Urteil der Literaturwissenschaft hat Kafka hier mit einem Schlag thematisch und stilistisch zu sich selbst gefunden.</p>
<p>Kafka hingegen elektrisierte zunächst der noch nie so intensiv erlebte Akt des Schreibens: <em>„Nur so kann geschrieben werden, nur in einem solchen Zusammenhang, mit solcher vollständigen Öffnung des Leibes und der Seele“.</em></p>
<p>Behalten Sie also Ihren Beruf.<br />
Und fangen Sie an, Ihren Leib und Ihre Seele zu öffnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Warum Kafka immer seine Rechnungen bezahlen konnte." width="32" height="32" /> Was  würden Sie gern kreatives Tun, wenn Sie nicht scheitern könnten?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.</p>
<p><a href="#respond">… oder schreiben Sie einen Kommentar.</a><br />
<a href="http://feeds.feedburner.com/Persoenlichkeits-Blog" target="_self">… oder abonnieren Sie neue Beiträge per Email oder RSS.</a></p>
<p style="text-align: right;"><small>Foto: ©  abac077 Flickr.com, Amazon<br />
</small></p>
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<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small><form action="http://5466.cleverreach.de/subscribe.php" method="post" onsubmit="return sbmgValidateFormPostPg16('email','email')"><input type="hidden" name="PHPSESSID" value="f938mi4j9a6tg8qtgnemrh7gn1" /><input type="hidden" name="form_id" value="6380" /><input type="hidden" name="customers" value="23437" /><input type="hidden" name="required" id="required" value="email," /><div align="center" style="padding:6px;;"><div align="left" style="width:250px; height:auto; border:1px solid #E3E3E3; background-color:#E3E3E3; ;  padding:10px 15px 10px 15px; ">
						<div style="padding-bottom:5px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:14px;"><span style="font-size: medium;"><span style="color: #0000ff;"><strong><span style="font-size: small;">M&ouml;gen Sie diese Art von Artikeln?<br />Dann abonnieren Sie doch meinen Newsletter.<br /></span></strong></span><strong><br /></strong></span></div>
						<div style="padding-bottom:7px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:12px;"><span style="font-size: small;">Etwa 1x im Monat erfahren Sie damit Neues aus meinem Blog und &uuml;ber spezielle Angebote. <br />Wenn Sie sich jetzt eintragen, bekommen Sie meine 7 wichtigsten Blog-Artikeln per eMail als Geschenk.</span><span style="font-size: small;"> (Sie k&ouml;nnen ihn jederzeit wieder abbestellen.)</span></div><div align="right" style="font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:14px; padding-bottom:5px;  margin:0px 10px 0px 5px; padding-right:15px; width:45; color:#000000;font-family:;font-weight:bold " >
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						<div style="line-height:13px;padding-bottom:5px;font-family:Trebuchet MS, sans-serif;font-size:12px;"></div><div align="center" ><a href="http://www.maxblogpress.com/go.php?offer=&pid=35" target="_blank" style="font-size:x-small;color:#000000;text-decoration:underline">Powered by Subscribers Magnet</a></div></div></div></form><div id="vgwpixel"><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/4c86ebc711a94e488139111eaf6a36b8" width="1" height="1" alt=" Warum Kafka immer seine Rechnungen bezahlen konnte."  title="Warum Kafka immer seine Rechnungen bezahlen konnte." /></div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Persoenlichkeits-Blog/~4/xMLzts9sqDo" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Hören Sie auf zu jammern! Sie haben es doch gewählt. - Wie unzufrieden sind Sie mit Ihrem Job? Oder: Sind Sie eine Ente oder ein Adler?</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 13:58:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[ente oder adler]]></category>
		<category><![CDATA[Gallup-Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Jammern]]></category>
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		Wie unzufrieden sind Sie mit Ihrem Job? Oder: Sind Sie eine Ente oder ein Adler?Nach der neuesten Gallup-Umfrage machen 63 Prozent der Mitarbeiter hierzulande nur noch Dienst nach Vorschrift. Hmm. Ich war auch schon oft in meinem Beruf unzufrieden. Als mir nach meiner Banklehre klar wurde, dass ich es bei guter Führung höchstens mal zum [...]]]></description>
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		<h3>Wie unzufrieden sind Sie mit Ihrem Job? Oder: Sind Sie eine Ente oder ein Adler?</h3><p>N<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/03/enten.jpg"><img class="alignright  wp-image-7876" title="enten" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/03/enten-300x216.jpg" alt="enten 300x216 Hören Sie auf zu jammern! Sie haben es doch gewählt." width="341" height="248" /></a>ach der neuesten Gallup-Umfrage machen 63 Prozent der Mitarbeiter hierzulande nur noch Dienst nach Vorschrift.</p>
<p>Hmm.</p>
<p>Ich war auch schon oft in meinem Beruf unzufrieden. Als mir nach meiner <strong>Banklehre</strong> klar wurde, dass ich es bei guter Führung höchstens mal zum Zweigstellenleiter schaffen würde, ging ich zu IBM.</p>
<p>Datenverarbeitung, damals noch mit Lochkarten, schien mir eine zukunftsweisende Branche zu sein. Doch als ich dort als <strong>Operator an einer IBM 360</strong> sah, dass die wirklich interessanten Jobs die Programmierer hatten, war ich wieder unzufrieden. Denn dafür war Abitur Voraussetzung.</p>
<p>So landete ich als ungelernter <strong>Texter in einer Werbeagentur.</strong> Ging eine Weile prima, bis eine Rezession kam und ich gekündigt wurde. Dann landete ich dort, wo viele abgebrochene Existenzen damals landeten: in der <strong>Maschmeyer-Branche</strong>.</p>
<p>Tolle Sache damals, mit zwei Stunden am Tag viel Geld verdient. (Damals ging das noch.) Aber ich fühlte mich unterfordert. Den Rest meines Lebens Lebensversicherungen verkaufen? Hmm.</p>
<p>Ich wollte eigentlich schon lange Psychologie studieren, hatte aber kein <strong>Abitur.</strong> Und so holte ich das nach. Zweieinhalb anstrengende Jahre auf dem Nürnberg-Kolleg. Latein, Infinitesimalrechnung, Nebenflüsse des Amazonas &#8211; all das, wo ich dachte, dass ich für dieses Leben hinter mich gebracht hatte.</p>
<p>Mein Abiturschnitt war dann 2,3. Zu wenig für den Numerus Clausus in Psychologie. Also mindestens ein Jahr warten. Was tun?<span id="more-7870"></span></p>
<p>Da kaufte ich ein Flugticket nach Israel, weil ich gelesen hatte, dass man dort im <strong>Kibbuz</strong> überall problemlos gegen Kost und Logis arbeiten konnte. Und pflückte ein Jahr lang Tausende von Orangen, schlachtete Hühner und fuhr Brot aus. Nach einem Jahr kam der Studienplatzbescheid &#8211; ich war am Ziel.</p>
<h3><strong>Warum schreibe ich das so ausführlich?</strong></h3>
<p>Laut dem jährlich erhobenen <a title="Die Studie des Gallup-Instituts " href="http://eu.gallup.com/file/Berlin/153299/Gallup%20EEI_2011_Pr%C3%A4sentation_Pressekonferenz_Final.pdf" target="_blank">Engagement-Index des Gallup-Instituts</a> ist die Mehrzahl der Mitarbeiter in Deutschland mit ihrem Arbeitsplatz unzufrieden:</p>
<ul>
<li>Nur 14 % sind hoch motiviert</li>
<li>63 % machen nur Dienst nach Vorschrift</li>
<li>23 % haben bereits innerlich gekündigt</li>
<li>Mit ihrer Bezahlung sind 58 Prozent zufrieden aber die meisten vermissen Lob und Anerkennung vom Chef</li>
</ul>
<p>Die Zahlen werden jährlich erhoben und sind über die Jahre etwa gleich. Doch was kann man daraus schließen?</p>
<p><em>&#8220;Das Versagen der Chefs&#8221;</em> titelt die <a title="Artikel der WELT" href="http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article13934377/Das-Versagen-der-Chefs.html" target="_blank">WELT</a>. <em>&#8220;Viele Firmen haben ein Führungsproblem&#8221; &#8230; &#8220;Führungskräfte sind somit reinste Wertevernichter.&#8221;</em></p>
<p>Das ist so kurz wie einseitig, finde ich.</p>
<p>Natürlich tut es gut, von anderen in seinem Tun wahrgenommen, respektiert und anerkannt zu werden. Doch beim Fehlen derartiger Wertschätzung innerlich zu kündigen oder nur mit halber Kraft das Nötigste zu tun und schon montags das Wochenende herbeizusehnen, ist billig.</p>
<p>Diesen Angestellten möchte ich zurufen:</p>
<h3><strong>&#8220;Sie wollen genau diesen Arbeitsplatz &#8211; und keinen anderen!&#8221;</strong></h3>
<p><em>&#8220;Quatsch!!! Das stimmt nicht,&#8221;</em> höre ich entschiedenen Widerspruch. <em>&#8220;Ich habe diesen Job nicht gewählt. Was soll ich denn sonst machen? In meinem Alter/mit meiner Ausbildung/etc. finde ich doch nichts Besseres.</em>&#8221;</p>
<p>Ich bleibe dabei. <em>&#8220;Sie sind genau an dem Arbeitsplatz, den Sie wollten &#8211; alles andere war Ihnen zu umständlich, zu teuer, zu unsicher, zu &#8230;&#8221;</em></p>
<p>Denn wenn wir uns für etwas entscheiden, vergleichen wir immer den Preis, den wir dafür zahlen müssen. Da sind wir alle Schnäppchenjäger. Wollen den höchsten &#8220;Wert&#8221; zu den geringsten Kosten.</p>
<p>Wer mit seinem Vorgesetzten unzufrieden ist, kann beispielsweise</p>
<ul>
<li>das Gespräch mit ihm suchen</li>
<li>sich versetzen lassen</li>
<li>sich woanders bewerben</li>
<li>sich selbständig machen</li>
<li>kündigen und HARTZ IV beantragen.</li>
</ul>
<p>Sie könnten all das tun. Und es hätte natürlich Konsequenzen. Vielleicht wäre in der neuen Abteilung der Chef toll aber das Team unmöglich. Oder Sie hätten bei einer anderen Firma einen längeren Anfahrtsweg. Ihr Versuch, sich selbständig zu machen, könnte in der Insolvenz enden und dann wären Sie vielleicht auch wieder bei Hartz IV.</p>
<p>Weil Sie das alles nicht wollen, sind Sie in dieser Firma an genau diesem Platz. Es waren nicht die Umstände oder das Schicksal. Es ist auch nicht die Notwendigkeit, Ihre Familie zu ernähren.</p>
<p>Denn Sie müssen Ihre Familie nicht ernähren. Sie könnten Ihren Partner dazu bewegen, dass er/sie arbeiten geht und Sie kümmern sich um die Kinder. Sie könnten sich massiv einschränken, auf dem Campingplatz wohnen und von Gelegenheitsjobs leben. Sie könnten als Obdachloser leben und endlich viel Zeit haben.</p>
<p>All das sind mögliche Optionen. Und die haben Sie &#8211; bis jetzt &#8211; alle ausgeschlagen. Und sich für den Job unter dem Chef mit der Bezahlung und den Kollegen entschieden. Niemand sonst hat das für Sie entschieden.</p>
<p>Und &#8211; gratuliere! &#8211; es war Ihre beste Wahl. Denn für alle anderen Optionen war Ihnen der Preis zu hoch.</p>
<h3><strong>Doch warum jammern Sie dann?</strong></h3>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/03/bremsen_lösen_xs_claudiarndt_photocase.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7888" title="bremsen_lösen_xs_claudiarndt_photocase" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/03/bremsen_lösen_xs_claudiarndt_photocase.jpg" alt="bremsen lösen xs claudiarndt photocase Hören Sie auf zu jammern! Sie haben es doch gewählt." width="294" height="216" /></a>Natürlich erleben Sie das anders. Dass Sie nicht gewählt haben. Dass die Umstände, das Leben, der Zufall Sie an diese Stelle gebracht haben. Und dass es keine Alternative gibt.</p>
<p>Aber das stimmt nicht.</p>
<p>Denn Sie können immer wählen. Sie sind völlig frei. Sie können alles tun, was Sie wollen, wirklich alles. UND: Sie tragen die Konsequenzen.</p>
<p><strong>Und jetzt kommt das Jammern ins Spiel.</strong> Wenn Sie eine Situation nicht akzeptieren &#8211; mit all ihren Begleitumständen &#8211; und Sie sie nicht verändern können aber auch nicht verlassen wollen &#8211; dann entsteht ein Unwohlsein in Ihnen. Und dann fangen Sie an zu jammern.</p>
<p>Das Jammern ändert natürlich nichts. Aber Sie fühlen sich ein bisschen besser dabei. Und vor allem ist es Ihr stiller Protest, dass Ihnen etwas nicht gefällt und Sie es aber trotzdem wählen. Jeden Tag.</p>
<p><strong>Und das Gute am Jammern ist auch:</strong> Sie finden ganz schnell Kontakt zu anderen Menschen, die auch gern jammern. Jammern Sie mal an der Haltestelle, dass der Bus heute wieder Verspätung hat. Wildfremde Menschen werden Ihnen beipflichten und noch mehr Themen zum Jammern liefern.</p>
<h3><strong>Hat man wirklich alles gewählt?</strong></h3>
<p>Natürlich nicht. Was Ihnen zustößt oder zufällt haben Sie nicht gewählt. Aber wie Sie damit umgehen, das wählen Sie.</p>
<p>Niemand wünscht sich ein behindertes Kind. Niemand wählt eine Krebserkrankung. Aber wie Sie damit umgehen, dafür entscheiden Sie sich &#8211; aus vielen Möglichkeiten.</p>
<p>Sie müssen sich nicht um Ihr behindertes Kind kümmern. Sie könnten die Familie verlassen, eine Strandbar an der Copacabana eröffnen  oder das Kind zur Adoption freigeben. Aber Sie leben dann wohl ein Leben lang mit Ihren Schuldgefühlen.</p>
<p>Sie müssen auch keine Krankheit ertragen. Sie können sich umbringen. So wie es Gunther Sachs tat, weil er seine Alzheimer Erkrankung als &#8220;auswegslos&#8221; empfand.</p>
<p>Es geht mir nicht um eine moralische Diskussion.</p>
<p>Es geht mir darum, dass es keine Opfer gibt. Es gibt nur eine Opferhaltung.</p>
<h3><strong>Ihr Chef ist nicht schuld.</strong></h3>
<p>Wenn nach der Gallup-Studie 63 Prozent der Mitarbeiter nur Dienst nach Vorschrift tun, dann ist das nicht die Schuld der Vorgesetzten.</p>
<p>Klar, gutes Gehalt, nette Kollegen, sichere Betriebsrente, kurzer Weg zur Arbeit &#8211; und dann noch einen Chef, der einen lobt, das wäre super! Aber Ihr Chef muss Sie nicht loben. Steht nicht in Ihrem Arbeitsvertrag. Und wenn Sie trotzdem darauf beharren, dass er das tun müsste, sonst &#8230; dann machen Sie sich zum Opfer.</p>
<p>Denn wenn Ihre Führungskraft Ihnen nicht genug Anerkennung gibt, dann gibt es mehrere Möglichkeiten (siehe oben). Dienst nach Vorschrift und innere Kündigung fühlen sich nämlich nicht gut an. Die Familie leidet, wenn Sie mit dieser Einstellung nach Hause kommen und Ihren Frust ablassen. Ihre Energie und Phantasie, an Ihrer Lage etwas zu ändern, werden auch darunter leiden.</p>
<p><span class="pullquote">In dem Moment, wo Sie sich bewusst machen, dass Sie sich für diesen Platz, wo Sie gerade sind im Leben, entschieden haben &#8211; nach wohlüberlegtem Preisvergleich &#8211; können Sie sich damit auch versöhnen.</span></p>
<ul>
<li>Dass mein Chef mich nicht lobt, gefällt mir nicht, aber ihn darauf anzusprechen, traue ich mich nicht. Trotzdem bleibe ich.</li>
<li>Mich woanders zu bewerben, dazu bin ich zu feige &#8211; deshalb bleibe ich. .</li>
<li>Mich selbständig zu machen wäre eine Option, aber die finanzielle Unsicherheit ist mir zu riskant. Deswegen bleibe ich.</li>
</ul>
<p>Die Überschrift gilt natürlich für alle Lebensbereiche. Da wo Sie derzeit im Leben sind, das haben Sie gewählt. Den Ort, wo Sie wohnen. Die Partnerschaft, in der Sie leben. Die Regierung, deren Gesetze Sie befolgen.</p>
<p>Sie haben das alles gewählt. Und Sie wählen es jeden Tag wieder.</p>
<p>Also, hören Sie &#8211; bitte &#8211; auf zu jammern.</p>
<h3><strong>Und was hat das mit Adlern und Enten zu tun? </strong></h3>
<p>Sie haben zwei grundsätzliche Möglichkeiten, Ihr Leben zu gestalten:</p>
<ol>
<li>ein aktives selbst gesteuertes Leben, in dem Sie die Verantwortung für sich selbst und Ihr Handeln übernehmen. Dafür steht der Adler.</li>
<li>ein eher passives Leben, in dem Sie andere und die Umstände für Ihr Leben verantwortlich machen. Dafür steht die Ente.</li>
</ol>
<p>Viele Menschen wollen zwar die Vorteile des Adlers für sich haben, aber nicht den Preis dafür zahlen.</p>
<p>Woran erkennen Sie eine Ente?</p>
<p>Sind Sie schon einmal ein paar Minuten später in den Frühstücksraum eines Hotels gekommen, und die offizielle Frühstückszeit war vorbei? Eine Bedienungs-Ente wird Ihnen sagen: <em>„Tut mir leid, aber Sie sind zu spät. Haben Sie nicht das Schild draußen gelesen? Frühstück gibt es nur bis zehn. Quak, quak, quak&#8230;“</em><br />
Ein Adler wird dagegen sagen: <em>„Das Buffet ist leider schon abgeräumt, kann ich Ihnen schnell noch etwas in der Küche fertigmachen lassen? Was hätten Sie gerne?“</em></p>
<p>Hier noch einige Unterschiede zwischen Enten und Adler:</p>
<ul>
<li>Enten erzählen sich gegenseitig ihre negativen Erlebnisse. Sie halten sogar Entenversammlungen zu diesem Zweck ab.<br />
Adler sprechen vor allem über positive Dinge.</li>
<li>Enten tun nur das Nötigste – und oft noch nicht einmal das.<br />
Adler tun mehr als jemand von ihnen verlangt oder erwarten könnte.</li>
<li><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/03/nicht-hetzen-sind-bei-der-arbeit.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7880" title="nicht hetzen sind bei der arbeit" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/03/nicht-hetzen-sind-bei-der-arbeit.jpg" alt="nicht hetzen sind bei der arbeit Hören Sie auf zu jammern! Sie haben es doch gewählt." width="193" height="147" /></a>Enten arbeiten langsam. Sie haben so Sprüche drauf wie: <em>„Ich bin hier  auf der Arbeit und nicht auf der Flucht.“</em><br />
Adler erledigen alles so schnell  wie irgend möglich.</li>
<li>Enten wissen alles besser  und suchen Ausreden, warum etwas nicht geht.<br />
Adler finden Lösungen, wie es trotzdem gehen könnte.</li>
<li>Enten scheuen das Risiko.<br />
Adler haben auch manchmal Angst, aber sie tun es  trotzdem.</li>
<li>Enten warten darauf, dass sie gefüttert werden, und wenn sie nicht genug bekommen, quaken sie.<br />
Adler übernehmen Verantwortung und holen  sich, was sie wollen.</li>
<li>Enten müssen lieben, was sie haben.<br />
Adler holen sich, was sie lieben.</li>
</ul>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Hören Sie auf zu jammern! Sie haben es doch gewählt." width="32" height="32" /> Wie zufrieden Sind Sie in Ihrem Job?<br />
</a></h2>
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		<item>
		<title>“Fast die Hälfte der Eltern heute schlägt noch ihre Kinder.” - Von Prügelstrafen über Summerhill, antiautoritäre Erziehung zur heutigen Erziehungspraxis</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Persoenlichkeits-Blog/~3/z8YCuZx1KB8/fast-die-haelfte-der-eltern-schlaegt-heute-ihre-kinder</link>
		<comments>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/7841/fast-die-haelfte-der-eltern-schlaegt-heute-ihre-kinder#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 13:03:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
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		Von Prügelstrafen über Summerhill, antiautoritäre Erziehung zur heutigen ErziehungspraxisDas ist das erschreckende Fazit einer Studie, die letztes Jahr von der Zeitschrift ELTERN gemacht wurde. Zufällig las ich die letzten Tage das Buch &#8220;Die geprügelte Nation &#8211; Kochlöffel, Rohrstock und die Folgen&#8221;. Schon das Inhaltsverzeichnis schickte mich auf eine innere Zeitreise (ich bin Jahrgang 1948): Schundhefte [...]]]></description>
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			return false;
		}</script>
		<h3>Von Prügelstrafen über Summerhill, antiautoritäre Erziehung zur heutigen Erziehungspraxis</h3><p>Da<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/03/kind_schlagen_xs_iStock_000011924659XSmall.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7856" title="kind_schlagen_xs_iStock_000011924659XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/03/kind_schlagen_xs_iStock_000011924659XSmall.jpg" alt="kind schlagen xs iStock 000011924659XSmall Fast die Hälfte der Eltern heute schlägt noch ihre Kinder." width="297" height="216" /></a>s ist das erschreckende Fazit einer Studie, die letztes Jahr von der Zeitschrift ELTERN gemacht wurde.</p>
<p>Zufällig las ich die letzten Tage das Buch <em>&#8220;Die geprügelte Nation &#8211; Kochlöffel, Rohrstock und die Folgen&#8221;. </em>Schon das Inhaltsverzeichnis schickte mich auf eine innere Zeitreise (ich bin Jahrgang 1948):</p>
<ul>
<li>Schundhefte und Teppichfransen</li>
<li>Russische Eier und Toast Hawai</li>
<li>Persianer, Nierentisch und Caterina Valente</li>
</ul>
<ul>
<li>Kochlöffel, Rohrstock und Tatzen</li>
</ul>
<p>Später Geborene können mit diesen Begriffen wohl wenig anfangen. Aber für &#8220;Nachkriegskinder&#8221; (was für ein Wort) symbolisieren sie trefflich jene Zeit vor fünfzig, sechzig Jahren, zu der man sich zum Fernsehen noch beim Nachbarn traf, weil der einen hatte. Eine Zeit, in der Ordnung, Fleiß und keine Widerworte die Grundwerte der Erziehung waren.</p>
<p>Und in der Prügel zuhause und in der Schule normal waren.<span id="more-7841"></span></p>
<p><img class="alignright" title="prügelstrafe_schule" src="http://www.willi-fritzen-bensberg.de/media/5aa65d39e070a45bffff841aac14421f.jpg" alt="5aa65d39e070a45bffff841aac14421f Fast die Hälfte der Eltern heute schlägt noch ihre Kinder." width="173" height="233" />Ich erinnere mich, dass im Klassenzimmer meiner Volksschule rechts in der Ecke immer ein langer Stock stand, von dem der Klassenlehrer bei größeren &#8220;Vergehen&#8221; öfters gebraucht machte.</p>
<p>Für kleinere Fehler (Heft vergessen, Schwätzen, Zu-Spät-Kommen etc.) gab es Tatzen. Mit einem Bambusstock, der etwa einen halben Meter lang war, schlug der Lehrer auf die ausgestreckten Finger. Zuckte man aus Angst zurück, gab es die doppelte Anzahl.</p>
<p>Beim Lesen des Buches fiel mir auf, dass ich das zuhause nie erzählt hatte. Natürlich wurde dies auch auf keinem Elternabend thematisiert. Einfach, weil es völlig normal war. Und weil viele Eltern dieselbe &#8220;Erziehungspraxis&#8221; ausübten.</p>
<p>In meinen Persönlichkeitsseminaren und in Therapiesitzungen taucht das Thema öfters auf. Auf diesem Blog steht der entsprechende Artikel<a title="Zum Artikel über Schläge in der Kindheit" href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/319/welche-folgen-hat-es-als-kind-geschlagen-worden-zu-sein"> &#8220;Welche Folgen hat es, als Kind geschlagen worden zu sein&#8221;</a> unter den meistgelesenen an zweiter Stelle. Bei den Kommentaren an erster Stelle.</p>
<h3><strong>Warum schlugen damals Eltern ihre Kinder?</strong></h3>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3608946802&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Im Buch zitiert die Autorin die amerikanische Psychologin und Bindungsforscherin <a href="http://www.patcrittenden.com/include/dr_crittenden.htm" target="_blank">Patricia Crittenden</a>. Sie hat über viele Jahre über Gewalt in Familien geforscht und vertritt die These: <em>Sie taten es aus Liebe &#8211; und Angst.</em></p>
<blockquote><p>&#8220;Sie hatten die Vorstellung, dass, wenn ihr Kind etwas falsch macht, es sich verletzen könnte dies schlimme Konsequenzen nach sich zieht. Deshalb strafen Eltern ihr Kind, damit es lernt, sich richtig und damit sicherer zu  verhalten. Je gefährlicher die Situation ist, in der sich die Kinder aus Sicht der Eltern befinden, desto härter und häufiger fallen die körperlichen Züchtigungen aus.&#8221; (S. 133)</p></blockquote>
<p>Das klingt für die Generation meiner Eltern (Jahrgang 1920) plausibel. Im 2. Weltkrieg und im &#8220;Dritten Reich&#8221; durfte man keinen Fehler begehen.  Aufzufallen, zu widersprechen oder sich nicht benehmen zu können konnte verheerende Folgen haben.</p>
<p>Eine weitere Erklärung ist die <strong>Traumatisierung dieser Eltern durch die Kriegszeit</strong>. Heute werden Soldaten aus Afghanistan schnell abgezogen und bekommen psychologische Betreuung, wenn der Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung besteht.</p>
<p>Zur Zeit des Ersten Weltkriegs sprach man von „bomb-shell disease“; in Deutschland wurden PTBS-Patienten damals als „Kriegszitterer“ bezeichnet. Denn <em>&#8220;Flink wie Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl&#8221;</em> &#8211; so wollte Adolf Hitler in seiner Rede vom 14. September 1935 vor 50.000 Jungen die Hitler-Jugend haben.</p>
<p>Dass aufgeweckte Kinder einen zur Weißglut treiben können, weiß jeder ehrliche Elternteil. Um dann die eigene Wut innerlich regulieren zu können, braucht es Reife und ein seelisches Gleichgewicht, bei dem man sich durch das aufmüpfige Kind nicht gleich hilflos oder überwältigt fühlt.</p>
<p>Diese seelische Ausgeglichenheit hatten wohl viele Eltern, die mit Heimatverlust, Existenzangst und Aufbauen eines neuen Lebens voll ausgelastet waren, oft nicht.</p>
<h3><strong>Kindern wird das bravsein eingeprügelt.</strong></h3>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/03/ohren_langziehen_prügelstrafexs__iStock_000016964837XSmall.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7857" title="ohren_langziehen_prügelstrafexs__iStock_000016964837XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2012/03/ohren_langziehen_prügelstrafexs__iStock_000016964837XSmall.jpg" alt="ohren langziehen prügelstrafexs  iStock 000016964837XSmall Fast die Hälfte der Eltern heute schlägt noch ihre Kinder." width="269" height="222" /></a>Und das wurde ihnen mit Drohungen und Strafen eingebleut. Die Liste ist lang: Ohrfeigen, Backpfeifen, Kopfnüsse, Ohren lang ziehen, Karzer, Tatzen, Rohrstock, Teppichklopfer, Gürtel, Ruten usw. waren die Hilfsmittel.</p>
<p><strong>Doch prügelnde Lehrer gibt es auf der ganzen Welt.</strong> Noch heute sind in 88 Ländern dieser Welt (es gibt ca. 200) Schläge an Schulen ausdrücklich erlaubt. Laut Unicef haben nur 102 Staaten körperliche Disziplinierungsmaßnahmen ausdrücklich verboten.</p>
<p>In fast der Hälfte der <a title="Artikel über Prügelstrafe in Schulen der USA" href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/0,1518,573301,00.html" target="_blank">US-Staaten</a> dürfen Lehrer ihre Kinder schlagen. Einer neuen Studien zufolge in etwa 200.000 Fällen jährlich, meist in den Südstaaten, und dort vor allem schwarze Kinder.</p>
<p><strong>In der ehemaligen SBZ war es anders.</strong> Dort versuchte man sozialistische Erziehungsstandards zu setzen, die auf Gewalt gegenüber Kinder verzichten und statt dessen auf die Kraft von Autorität und Zuneigung beruhen. Schon 1949, also lange vor der BRD, wurden in der späteren DDR Prügel an Schulen offiziell verboten.</p>
<p>Genauso schlimm ist es, wenn ein Kind mitbekommt, dass ein Geschwister Prügel bezieht oder ein Vater die Mutter misshandelt (der umgekehrte Fall ist seltener). Neben der Angst, dass es das gleiche Schicksal erfahren könnte fühlt sich das Kind in der Folgezeit oft schuldig, weil es verschont wurde oder weil es der Mutter nicht beistehen konnte.</p>
<p><strong>Bei den meisten Kindern hört das Geschlagenwerden auf</strong>, wenn sie in die Pubertät kommen. Dann fühlen sie sich auf einmal kräftig genug &#8211; und sind es meist auch &#8211; um dem schlagenden Elternteil Einhalt zu gebieten. Das ist schon mal gut aber die Störung in der Beziehung bleibt natürlich. Es ist ein Waffenstillstand, kein Friede.</p>
<p>Die <strong>68er-Bewegung</strong> veränderte derlei Erziehungspraktiken auf breiter Front. Man wollte weg von der bürgerlichen Kleinfamilie, in Wohngemeinschaften wurden neue Lebensformen ausprobiert und überlieferte Erziehungsmodelle in Frage gestellt.</p>
<p>Die Schule <strong>Summerhill</strong> diente vielen als Blaupause für eine bessere Kindheit. In Alice Miller fanden viele eine streitbare Stimme, die ihr bis dato stumm ertragenes Leid in Worte fasste und nachempfand. In neu gegründeten &#8220;Kinderläden&#8221; wurden Verbote über Bord geworfen, Eltern erlaubten ihren Kindern fast alles &#8211; bis an die Grenze der eigenen Geduld. Kochlöffel dienten wieder ihrer eigentlichen Bestimmung.</p>
<p>Aus heutiger Sicht erscheint manches überzogen, doch war diese Gegenbewegung ins andere Extrem sicher nötig. Am wichtigsten war vielleicht, dass man sich überhaupt Gedanken machte, wie eine kindgerechte Erziehung aussehen könnte und sich mit anderen austauschte.</p>
<h3><strong>Und welche Erziehungsregeln gelten heute?</strong></h3>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3548369308&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Fast als Reaktion auf das &#8220;Laizzer-Faire&#8221; der 68er-Generation fand im Jahr 2006 das Buch von Bernhard Bueb<em> &#8220;Lob der Disziplin&#8221;</em> eine breite Resonanz. Gegen die puddingweiche Pädagogik setzt er auf die <em>&#8220;vorbehaltlose Anerkennung von Autorität und Disziplin&#8221;</em>.</p>
<p>Anfang 2011 sorgte das Buch der amerikanischen Jura-Professorin Amy Chua für hohe Wellen der Aufmerksamkeit &#8211; auch <a title="Amy Chua - meine Rezension des Buches" href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/4763/amy-chua-die-mutter-des-erfolgs-und-das-drama-des-begabten-kindes">auf diesem Blog.</a> Ihre Tochter  Sophia konnte das Alphabet mit 18 Monaten, als sie drei Jahre war, las sie Sartre. Das schafft man natürlich nur mit Erziehungsregeln wie <em>&#8220;Sei streng mit Deinen Kindern, verlange alles, bestrafe sie und lasse keinen Schlendrian zu.&#8221;</em></p>
<p>Wenn das nichts hilft, wurden von der &#8220;Tigermutter&#8221; schon mal die Stofftiere verbrannt oder die Kinder als <em>&#8220;wertloser Müll&#8221;</em> beschimpft. Das kommt meinen Lesern, die in den 50er und 60er Jahren aufgewachsen sind, vermutlich ziemlich bekannt vor.</p>
<p>Eine andere Sicht von Erziehung finden Sie in diesen Interviews mit <a title="Zum Interview mit Jesper Juul" href="http://planet-interview.de/interview-jesper-juul-04082010.html" target="_blank">Jesper Juul</a> und <a title="Zum Interview" href="http://195.149.74.241/ROGGE/HTM/stage/roggenews.php?PHPSESSID=fd5f6fb8dba090f8be48c40316788607" target="_blank">Jan-Uwe-Rogge</a>.</p>
<p>Die Zeitschrift ELTERN wollte es genau wissen und ließ 1000 Eltern im vergangenen Jahr befragen, wie sie es mit der Erziehung halten. Die <a title="Ergebnisse der ELTERN-Studie" href="http://www.eltern.de/kleinkind/erziehung/ohrfeigen-klaps.html" target="_blank"><strong>Ergebnisse</strong></a> sind &#8211; je nach Erwartung &#8211; erschreckend und ermutigend:</p>
<ul>
<li>40 Prozent der Mütter und Väter strafen ihre Kinder mit einem Klaps auf den Po;</li>
<li>10 Prozent geben Ohrfeigen;</li>
<li>4 Prozent der Mütter und Väter greifen auch zu harten Körperstrafen wie den Hintern versohlen;</li>
<li>Jungen werden häufiger geschlagen als Mädchen.</li>
</ul>
<p>Damit liegt Deutschland in Westeuropa im Mittelfeld: Hierzulande wird weniger geschlagen als in Frankreich, aber deutlich mehr als in Schweden, das bereits 1979 das Recht auf gewaltfreie Erziehung festschrieb.</p>
<p>Zu den Gründen schrieb schon das Bundesjustizministerium im Jahr 2005:</p>
<p><strong><em>&#8220;Zum Teil kann man dieses Phänomen auf eigene Gewalterfahrungen in der Kindheit, auf Stress und Überforderung im Alltag zurückführen, aber auch darauf, dass gerade leichte Gewaltformen nicht als Gewalt angesehen werden.&#8221;</em></strong></p>
<p>Ist das wirklich so schwer zu definieren? In dem Buch von Ingrid Müller-Münch werden neben körperlicher Gewalt auch &#8220;subtilere&#8221; Formen gewaltsamer Erziehung beschrieben: Ignorieren, lächerlich machen, verspotten, beschämen etc. Hier ein aktuelles Beispiel unter Erwachsenen:</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=G_k9-5mM2KI">http://www.youtube.com/watch?v=G_k9-5mM2KI</a></p>
</p>
<h3><strong>Mein Fazit:</strong></h3>
<p>Gewaltfreie Erziehung ist nach Angaben des Deutschen Kinderschutzbundes für 90 Prozent der Eltern ein Ideal. Allerdings würden lediglich ein Drittel der Eltern wirklich ohne jegliche Gewalt erziehen. Dazu zwei Anmerkungen.</p>
<p>1. Wem es als Vater oder Mutter schwer fällt, leichte Gewaltformen wie Klapse oder Ohrfeigen als Gewalt zu definieren, der stelle sich einfach Folgendes vor:</p>
<ul>
<li>Als Radfahrer benutzen Sie, weil Sie es eilig haben, den Bürgersteig. Ein älterer Herr stellt sich Ihnen in den Weg. Als Sie absteigen, gibt er Ihnen mit den Worten <em>&#8220;Das ist verboten!&#8221;</em>eine Ohrfeige.</li>
<li>Im Meeting haben Sie eine wichtige Unterlage vergessen. Am Ende der Besprechung beim Hinausgehen spricht Ihr Vorgesetzter die Sache noch mal an &#8211; und gibt Ihnen einen kräftigen Klaps auf den Po.</li>
<li>Beim Abendessen stoßen Sie aus Versehen ein Glas um. <em>&#8220;Pass doch besser auf!&#8221;</em> ruft Ihr Partner und schlägt Ihnen ins Gesicht.</li>
<li>Eine Politesse beobachtet, wie Sie im Halteverbot parken. Sie kommt auf Sie zu und mit den Worten <em>&#8220;Können Sie nicht lesen?&#8221;</em> zieht sie Sie am Ohr zu dem Verkehrsschild.</li>
</ul>
<p>Wie würden Sie auf diese &#8220;leichteren Gewaltformen&#8221; reagieren? Würden Sie sagen, dass Sie es ja auch verdient hätten? Natürlich nicht. <strong>Mit Kindern erlaubt man sich derlei Sanktionen aus einem einzigen Grund: weil das Kind schwächer ist und man diese Macht ausnützt.</strong></p>
<p>2. Ich glaube auch, dass heutzutage viele körperliche Strafen aus <strong>Hilflosigkeit und Überforderung</strong> entstehen. Was die Super-Nanny in ihren Einsätzen ja immer richtig machte, war, dass sie erstens Regeln für alle einführte und zweitens den Eltern klar machte, dass sie bestimmen dürfen. Sie also aus der Hilflosigkeit in die verantwortungsvolle Position schob.</p>
<p>Ein Großteil der Überforderung entsteht aber auch, weil die Eltern sich mit Ansprüchen überfordern. Konkret hilfreich finde ich dazu die Einstellung</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8220;Die Beziehung zum Kind ist das Wichtigste -<br />
alles andere zweitrangig.&#8221;</strong></p>
</blockquote>
<p>Das heißt, wenn ein Elternteil spürt, dass er an eine Grenze kommt, weil alles gerade zu viel ist: Langsam machen, durchatmen, die Beziehung zum Kind beachten &#8211; und alles andere als weniger wichtiger erachten.</p>
<p>Konkret kann das aussehen: Die Beziehung zu Ihrem Kind ist wichtiger &#8230;</p>
<ul>
<li>wenn morgens beim Anziehen Ihr Kind &#8220;herumtrödelt&#8221;,</li>
<li>wenn Ihr Kind Sie immer wieder beim Arbeiten am PC &#8220;stört&#8221;,</li>
<li>wenn Ihr Kind beim Essen wieder länger braucht als andere,</li>
<li>wenn Ihr Kind ein Verbot missachtet.</li>
</ul>
<p>Nicht ausrasten, nicht zuschlagen. Langsam machen, durchatmen &#8211; und die Beziehung zum Kind beachten.</p>
<p>Wie Sie dann konkret handeln können, fällt Ihnen bestimmt in einer ruhigen Viertelstunde ein. Erforderlich ist zuerst Ihre Entscheidung, dass Sie Ihr Kind nicht mehr schlagen <em>wollen</em>.</p>
<p>Denn Schlagen und Geschlagenwerden belastet oder zerstört die Beziehung und das Vertrauen. Oft für den Rest des Lebens.</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="article 32 Fast die Hälfte der Eltern heute schlägt noch ihre Kinder." width="32" height="32" />Wie denken Sie über Klaps, Ohrfeigen und andere Strafen? Wie schaffen Sie es, nicht zu schlagen?<br />
</a></h2>
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