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	<title>Netzbrausen</title>
	
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		<title>Spaß mit Dosen — Lokales WordPress mit BitNami</title>
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		<comments>http://www.netzbrausen.de/2011-05/spas-mit-dosen-lokales-wordpress-mit-bitnami/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 May 2011 20:19:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raimund Büchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kunden]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeugkasten]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen lokalen Server braucht jeder Entwickler von dynamischen Websites. Das gilt auch für ambitionierte Kunden, die ihre Website eigenständig betreuen wollen. Besonders für diese lagen die zu bewältigenden Hürden bislang recht hoch, doch mit BitNami betritt ein (mir) neuer, überaus interessanter Service die Bühne. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Entwickeln von WordPress-Websites als auch eine sorgfältige Begleitung bereits online gestellter WP-Projekte gehen kaum ohne eine lokale WordPress-Installation.</strong> Für ein relativ gefahr- und folgenloses Testen von Updates, Plugins, Veränderungen in Theme-Dateien usw.  ist eine solche eigentlich Voraussetzung.</p>
<p>Dazu war zumindest mir bisher unter Windows &#8216;nur&#8217; <a title="Der Link öffnet in einem neuen Fenster!" href="http://www.apachefriends.org/de/xampp.html" target="_blank">XAMPP</a> bekannt, das ich auch seit Jahren nutze. Da hat man gleich einen lokalen Server für x-beliebig viele dynamische Websites. Allerdings muss man in diversen Dateien (php-config, virtualhost etc.) herumschrauben, alles nicht so ganz ohne.</p>
<p>Beim Mac &#8212; zum Leidwesen manches Kollegen &#8216;nur&#8217; mein Nebengerät  <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &#8212; fehlten mir bisher Lust, Zeit und Notwendigkeit, mich mit dem bereits vorhandenen Server oder<a title="Der Link öffnet in einem neuen Fenster!" href="http://www.mamp.info/de/index.html" target="_blank"> MAMP</a> so zu beschäftigen, dass ich dort ein lokales WP zum Laufen bekomme.</p>
<p><strong>Für Menschen, die in erster Linie eine Website betreiben</strong> und dazu eine lokale Installation haben wollen, um  verschiedene Dinge ausprobieren zu können, sind diese Wege vielleicht <em>etwas überdimensioniert</em>. Aber die einzigen bekannteren; in mehreren WordPress-Fachbüchern beschäftigen sich gar Kapitel mit dem Aufsetzen dieser lokalen Server.</p>
<h3>Vorhang auf für BitNami!</h3>
<p><img class="second-option" src="http://www.netzbrausen.de/wp-content/uploads/2011/05/soda-stacks.jpg" alt="BitNami Stacks als Dosen" /><a title="Der Link öffnet in einem neuen Fenster!" href="http://bitnami.org/" target="_blank">Auf der Startseite</a> empfängt ein Sixpack mit Apps gefüllter Dosen, der Slogan ist &#8220;<strong>Refreshingly simple!</strong>&#8220;.</p>
<p>Die Idee: <strong>Die gewünschte Software ist bereits mit allen benötigten Server-Komponenten zusammen &#8220;eingedost&#8221;</strong>, in so genannte &#8220;<strong>BitNami Stacks</strong>&#8220;.</p>
<p>Das ganze ist kostenlos, baut auf Open Source und wird betrieben von einer &#8220;<em>secret army of highly trained open source ninjas</em>&#8221; <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/cool.gif' alt='B)' class='wp-smiley' /> . Die App-Dosen gibt es bisher nur auf Englisch, ein zumindest im IT-Bereich marginaler Wortschatz ist schon hilfreich.</p>
<p><strong>Das Installationsverzeichnis für den &#8220;<a title="Der Link öffnet in einem neuen Fenster!" href="http://bitnami.org/stack/wordpress" target="_blank">WordPress Stack</a>&#8221; kann angepasst werden.</strong> Auf dem Mac habe ich in meinen Benutzerdaten einen Ordner &#8220;BitNami&#8221; angelegt. Der Installer legt das Paket direkt dort hinein. Hat man vor, künftig andere Bitnami-Dosen auszuprobieren, sollte man dann dort noch ein entsprechendes Unterverzeichnis (z.B. &#8220;WordPress&#8221;) anlegen.</p>
<p><strong>Der Installationsprozess fragt alle benötigten Daten gleich schon in Hinblick auf WordPress ab.</strong> &#8220;Benutzer&#8221;, &#8220;Passwort&#8221;, &#8220;Mailadresse&#8221; und &#8220;Blog Name&#8221; &#8212; nun, entweder man nimmt gleich die gleichen wie in der Online-Version (das hilft beim Behalten) oder was nicht zu schweres, schließlich läuft das nur lokal.</p>
<p><strong>Der &#8220;Hostname&#8221; ist allerdings ein veritabler Fallstrick</strong>, der mich drei Anläufe kostete. Dort muss entweder &#8220;localhost&#8221; oder dessen IP-Adresse &#8220;<strong>127.0.01</strong>&#8221; eingetragen werden! Bisher ausprobiert habe ich nur zweiteres.</p>
<p>Dann läuft der Rest durch; wenn man die Applikation startet, landet man direkt auf der Startseite der frischen WordPress-Installation. Ins Backend loggt man sich mit den zuvor gewählten Daten ein. Praktischerweise <strong>bookmarkt man sich gleich</strong> die entsprechenden, im Browser aufgerufenen Seiten, damit man sich z.B. &#8220;http://127.0.0.1:8080/wordpress/&#8221; nicht merken muss.</p>
<p>Selbstverständlich muss man in Folge auch <strong>diesen Server</strong> (denn es ist ja einer!) erst <strong>starten</strong>, bevor man unter der Adresse im Browser etwas zu sehen bekommt! Unter MacOS liegt dafür im BitNami-Ordner das Programm &#8220;control&#8221;. Das wird gestartet und anschließend Apache und Mysql.<br />
Es empfiehlt sich, eine Verknüpfung/Alias dorthin auf den Desktop oder das Dock/die Taskleiste zu legen.</p>
<h3>WordPress-Schliff</h3>
<p><strong>Zwei Probleme bleiben zu lösen.</strong> Erstens ist WordPress auf englisch installiert, zweitens wird die Version in der Regel nicht ganz aktuell sein (z.B. 3.1 statt 3.1.x), was das System auch meldet.</p>
<p><strong>Zum Ändern der Sprachversion braucht man einen Text-Editor.</strong> Wer sich an seiner Site lokal in HTML, CSS und PHP versuchen will, wird wissen, das damit nicht &#8220;Word&#8221; gemeint ist <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/lipsrsealed.gif' alt=':x' class='wp-smiley' /> . Zum Anfang reicht jedenfalls der simple Text-Editor, der mit den Betriebssystemen mitkommt.</p>
<p>Weiterhin brauchen wir einen entpackten Download der <a title="Der Link öffnet in einem neuen Fenster!" href="http://wordpress-deutschland.org/" target="_blank">aktuellen deutschen Version</a>. In diesem navigieren wir zum Ordner &#8220;languages&#8221; in &#8220;wp-content&#8221;, der wird kopiert.</p>
<p>Anschließend geht es zu <strong>&#8220;wp-content&#8221; <em>in der</em> BitNami-Applikation</strong>, der liegt in: STAMMVERZEICHNIS &gt; apps &gt; wordpress &gt; htdocs. <strong>Dorthinein wird der Ordner kopiert.</strong></p>
<p>Dann öffnen wir mit dem Text-Editor die Datei &#8220;wp-config.php&#8221;, die ebenfalls in &#8220;htdocs&#8221; liegt. Ab Zeile 64 (kann sich ändern!) geht es um die Sprache, dort steht: <code>define('WPLANG', '');</code></p>
<p>Wie es auch oberhalb im Kommentar steht, muss zwischen die leeren Hochkommata eingefügt werden: <code>de_DE</code></p>
<p>Während dieser Maßnahmen war ja unser Backend im Browser geöffnet geblieben; es reicht ein erneutes Laden und wir haben ein deutschsprachiges WP. Entsprechend wird das Update auf deutsch angemahnt und wenn man dem folgt, wird auch das deutschsprachige Update angeboten. <strong>Auf dem Mac hat das automatische Update problemlos geklappt.</strong></p>
<h3>Ausblick</h3>
<p>Die nächsten Schritte wären dann die Vorbereitungen auf den Import der online ggf. bereits vorhandenen Inhalte, Plugins und des Theme, sowie das Durchführen desselben. Hier unterscheiden sich die Anforderungen beträchtlich, auch deshalb lasse ich das jetzt weg.</p>
<p>Wer noch Lust auf eine kleine Fingerübung hat &#8212; die &#8220;wp-config&#8221; ist ja noch im Editor offen, der kann die leeren Authentifizierungsschlüssel erzeugen lassen und einfügen. Das ist zwar lokal nicht notwendig, aber eventuell kann man das noch mal brauchen <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Was BitNami angeht, bin ich noch ganz am Anfang und werde noch einiges dazu lernen. Entsprechend habe ich hier sicher verschiedene Sachen vergessen. Ungeachtet dessen: Wenn ich mich jemals mit anderen CMSen beschäftigen wollen oder müssen sollte, dann ist <strong>BitNami dafür sicher eine lohnende Wahl</strong>!</p>
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		<title>Ein Jahr Sendepause …</title>
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		<comments>http://www.netzbrausen.de/2010-04/ein-jahr-sendepause/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 15:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raimund Büchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berufswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Rückschau]]></category>

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		<description><![CDATA[... folgte auf die kleine Artikel-Serie im letzten März. Ein nicht ganz so selten gelesener Erklärungsansatz dafür.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Was war los?</h3>
<p>Um es kurz zu machen: <strong>Das bisher beschäftigungsreichste Jahr meiner &#8216;Karriere</strong>&#8216;. Was sich <a href="http://www.netzbrausen.de/auskunft/#htmlxp">hier ja schon angedeutet</a> hatte, erreichte ein (jedenfalls für mich) kaum zu steigerndes Ausmaß. Einem großen &#8220;National Player&#8221; folgte ein echter &#8220;Global&#8221;, Tätigkeit vor Ort in Frankfurt am Main über viereinhalb Monate (Mo. &#8211; Fr.) eingeschlossen.</p>
<p>Darüber wäre schon einiges zu berichten gewesen &#8212; allein, diese beiden Aufträge liefen in meiner Eigenschaft als &#8220;<a title="Der Link öffnet in einem neuen Fenster!" href="http://www.htmlexperts.de/" target="_blank">HTML Expert</a>&#8221; und meine Arbeit fand ausschließlich im Bereich HTML/CSS-Templating statt, also nur <em>einem</em> &#8212; wenn auch sehr wichtigen &#8212; Abschnitt des Handwerks, das ich hier doch deutlich umfassender darstellen und behandeln möchte.<br />
 Davon abgesehen gibt es Vereinbarungen, die &#8220;Diskretion&#8221; beinhalten &#8230;</p>
<p>Ich habe in diesen Projekten sehr viel gelernt. Neben fachlicher Weiterentwicklung zähle ich dazu das Arbeiten in <em>ziemlich</em> <strong>großen Projektteams</strong> (in Frankfurt bis zu 50 Leute) mitsamt aller damit anfallenden Dinge. Vor allem war es überaus interessant und lehrreich, mit den anderen, teils angrenzenden &#8216;Gewerken&#8217;  zusammenzuarbeiten.</p>
<p>Sicher gibt es Menschen, die es schaffen, neben ihrer Arbeit auch ihre Website mit neuen Inhalte zu befüllen. Ich gehöre bis dato leider nicht dazu <img class="wp-smiley" style="cursor: pointer;" src="http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/sad.gif" alt=":down:" />. Immerhin geht es diversen Kollegen ähnlich, die in ihren Blogs (oder auf Twitter) gleiche Erfahrungen formulieren.</p>
<p>Zum Wesen des Freelancer-Daseins scheint es zu gehören, dass es entweder (eigentlich) zu viel Projekte oder (eigentlich) zu wenig gibt. Neben der Arbeit an einem hoffentlich bald online gehenden Relaunch konnte ich so die ersten drei Monate dieses Jahres auch zur Weiterbildung nutzen. Nach Jahren der Spezialisierung auf pragmatische &#8220;Real World&#8221;-Umsetzung von HTML/CSS habe ich meine Kenntnisse im weiten Feld des Webdesign wieder erweitert und auf den einigermaßen neuesten Stand gebracht.</p>
<p>Neben &#8216;Forschungen&#8217; hinsichtlich HTML 5 und CSS 3, deren Ergebnisse schon teils in das Erscheinungsbild dieser Website einflossen, gehörte vor allem Hinzulernen in den Bereichen <strong>Informationsarchitektur</strong> (IA), <strong>Benutzererfahrung</strong> (User Experience = UX) und &#8216;klassisches&#8217; <strong>Design</strong> dazu. Noch weitere Blicke &#8220;über den Tellerrand&#8221; kamen hinzu.</p>
<p>Ich habe mir <em>natürlich</em> vorgenommen, hier wieder vermehrt und regelmäßiger zu schreiben. Ob mir wieder &#8220;zu viel Arbeit&#8221; dazwischen kommt? Schaun mer mal.</p>
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		<item>
		<title>SXSWi Panel II: The Seven Rules for Great Web Application Design</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Netzbrausen/~3/WeK-_8QNtbc/</link>
		<comments>http://www.netzbrausen.de/2009-03/sxswi-seven-rules-for-great-web-application-design/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 20:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raimund Büchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interactive]]></category>
		<category><![CDATA[SXSW]]></category>
		<category><![CDATA[User Centered Design]]></category>
		<category><![CDATA[User Experience]]></category>
		<category><![CDATA[Web Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Web-Anwendungen hatte ich bislang nicht viel zu tun. Also nicht meine 'Baustelle'? Diese sieben Regeln machen im Kern für jedes Design Sinn; zudem beeinflussen "Web Apps" womöglich bereits mehr die Definition von "Internet", als es allgemein klar ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wie ein König des Dschungel&#8221; &#8212; so soll sich jeder Nutzer fühlen. Das sollte Ziel Nummer 1 eines jeden Designers sein. Aber meistens ist das nicht der Fall, das Erleben zu vieler Websites nervt zu viele Nutzer. Wir denken nicht genügend darüber nach, was die Kunden <em>wirklich</em> wollen. Und <strong>deren Ziel Nummer 1</strong> ist es, <strong>wieder von deiner Site zu verschwinden! </strong>Und zwar just nachdem sie das erledigt haben, weshalb sie gekommen waren.</p>
<h3>&#8216;Großes&#8217; Design unterstützt angeborene menschliche Verhaltensweisen.</h3>
<p>Schwerpunkt des Vortrages ist die menschliche Psychologie und wie diese Design-Prinzipien und Webdesign beeinflusst.</p>
<p>Menschen sind schlecht darin, ihr eigenes Verhalten vorherzusagen. Als Beispiel dient die fehlgeschlagene Kampagne einer Fast-Food-Kette, die nach herausragend positiven Umfrageergebnissen einen fettarmen Hamburger herausbrachte, nur um festzustellen, dass Absichtserklärungen und Kaufverhalten desaströs auseinander klafften. Der &#8220;Fettarme&#8221; verschwand nach wenigen Wochen wieder.</p>
<ol>
<li>
<h3>Verstehe die Nutzer, dann ignoriere sie</h3>
<p>Finde heraus, was die Nutzer tun, nicht was sie <em>denken</em>, was sie tun.<br />
 Zumindest ziele auf das, was die Leute tun <strong>müssen</strong>, selbst wenn sie das nicht denken.</p>
</li>
<li>
<h3>Baue nur, was absolut notwendig ist</h3>
<p>Leute wollen nicht mehr als sie brauchen. Eine zunehmende &#8220;Featuritis&#8221; führt nicht zu Verbesserungen.<br />
 Dabei geht es <em>nicht</em> um Einfachheit (simplicity), sondern um <strong>Klarheit</strong> (clarity).</p>
</li>
<li>
<h3>Unterstütze das mentale Modell des Nutzers</h3>
<p>Wende Dinge an, zu denen  Menschen eine Beziehung aufbauen können.<br />
 Beispiel &#8220;Papierkorb&#8221; am PC: Mit der Analogie vom &#8220;Etwas wegwerfen&#8221; kommen wir am besten zurecht.</p>
</li>
<li>
<h3>Wandle Anfänger schnellstmöglich zu fortgeschrittenen Anfängern (intermediates)</h3>
<p>Menschen fühlen sich nicht gerne als Idioten.</p>
</li>
<li>
<h3>Vermeide Fehler (und behandle den Rest zuvorkommend)</h3>
<p>Es im Interface-Design ebenso leicht, Fehler zu machen wie überall sonst auch. Leute wollen keine Fehler machen. Vermindere die Möglichkeit, überhaupt Fehler zu machen, so weit wie möglich.</p>
</li>
<li>
<h3>Gestalte einheitlich, folgerichtig und sinnvoll</h3>
<p>Verbessere die selbsterklärende Aussage einer Website.</p>
</li>
<li>
<h3>Reduziere, reduziere, reduziere (und verfeinere)</h3>
<p>Vermindere Nebengeräusche und weise klar auf das hin, was wichtig ist.</p>
</li>
</ol>
<p>Alle diese Regeln beziehen sich im großen Maße aufeinander und führen auf eigentlich ein wirkliches Ziel hin:</p>
<h3>Kommuniziere mit Vorsatz, Alles muss einen Zweck haben!</h3>
<dl class="defBox">
<dt>Links zum Artikel</dt>
<dd>
<ul>
<li><a title="Der Link öffnet in einem neuen Fenster!" href="http://rhjr.net/" target="_blank">robert hoekman, jr.</a></li>
<li><a title="Der Link öffnet in einem neuen Fenster!" href="http://audio.sxsw.com/2009/podcasts/D2%20SXSW_PODCASTS/031409_AM1_HiltC_GreatWebAppDesign.mp3" target="_blank">Podcast des Vortrages</a></li>
</ul>
</dd>
<dt>Weitere Infos</dt>
<dd>
<ul>
<li>Wikipedia (de):<br />
 <a title="Der Link öffnet in einem neuen Fenster!" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Webanwendung" target="_blank">Webanwendung</a></li>
</ul>
</dd>
</dl>
<h3><span>Mein Fazit: </span>Grenzen werden weiter verschwimmen</h3>
<p>Diese Regeln treffen in vollem Umfang auf wirkliche Web Applikationen zu, also Websites, die einen interaktiven Zweck im Mittelpunkt haben &#8212; sei es ein Kalender, Mail-Client, Bilderdienst, Shop oder unser aller Twitter.</p>
<p>Dennoch ist es sicherlich nicht von Nachteil, ihre &#8216;Botschaft&#8217; auf andere Typen von Websites anzuwenden. Neben Gründen wie besserer Benutzerführung oder der Verbesserung der &#8220;Experience&#8221; (!), die aus sich selbst heraus Sinn bringen, möchte ich ein weiteres Argument dafür anführen, einer sich entwickelnden Nomenklatur von Web Apps gebührende Aufmerksamkeit zu schenken:</p>
<h4>Immer mehr Nutzer verbringen immer mehr Zeit mit Web Apps (und immer weniger auf &#8216;normalen&#8217; Seiten)</h4>
<p>Das behaupte ich jetzt mal, weil ich mir da ziemlich sicher bin. Denn folgender Ablauf klingt doch ziemlich gut vorstellbar: PC an, es werden Mails gecheckt und vor allem, was im Social Network meiner Wahl so los ist. Dann twittere ich mal was oder lade ein paar Fotos auf Flickr hoch. Postet ein Mitglied meines Networks einen interessanten Link, gehe ich dem nach, werde aber in der Regel nicht weiter auf jener Seite bleiben (Gute Chancen, es ist ein Blog). Ergeben sich Fragen, wird gegoogelt, finde ich was gut, hinterlasse ich ein Social Bookmark in wiederum entsprechenden Diensten. Und raus.</p>
<p>Dadurch verschieben sich die ganz allgemeinen Erwartungen an Websites. Immer mehr nehmen Web Apps den Platz des &#8220;Web an und für sich&#8221; ein, deren Struktur und Aussehen wird als allgemein verbindlich empfunden, mitsamt großen Buttons und knappen Botschaften.</p>
<p>Ich könnte mir vorstellen, dass das  Look &amp; Feel von Web Apps noch viel mehr auf &#8216;normale&#8217; Websites durchschlagen wird.</p>
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		<item>
		<title>SXSWi Panel I: Everything You Know About Web Design Is Wrong</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 21:50:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raimund Büchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ambient Awareness]]></category>
		<category><![CDATA[Experience Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Panel]]></category>
		<category><![CDATA[SXSW]]></category>
		<category><![CDATA[User Experience]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Auftakt-Panel auf der SXSWi. Starke These zu Beginn, und es wurde eine ebenso starke, beeindruckende Veranstaltung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Verkleidetes Print-Design</h3>
<p>Dieses Urteil fällte Dan Willis zur Einführung über diverse gezeigte Website-Screens, darunter der einer (?) Harry-Potter-Website. Jeweils vorbereitet durch treffende, mitunter spitze Diagnosen, ehe er daraus folgend konstatierte:</p>
<p><strong>Das Web ist noch kein eigenständiges Medium</strong> geworden. Als Beispiel dient die Filmindustrie, deren Entwicklung sich auch über Jahrzehnte teils schleppend hinzog, bis jemand durchaus vorhandene Bausteine so zusammensetzte, dass &#8220;Eins plus Eins Drei ergab&#8221;.</p>
<h3>Grammatik des <em>transzendenten</em> Web Design</h3>
<dl class="defBox">
<dt>Transzendent?</dt>
<dd>
<p>Spätestens seit Andy Clarkes Buch &#8220;Transcending CSS&#8221; schwebt der Begriff herum (und ist in der deutschen Ausgabe nicht übersetzt), aber was genau ist damit gemeint?</p>
<p>Am meisten anfangen konnte ich hiermit:</p>
<blockquote>
<p>&#8220;überschreitend, das menschliche Bewusstsein übersteigend, übersinnlich; mit &#8220;transzendieren&#8221; wird heute meistens nur das Überschreiten eines Gebietes, einer Frage oder eines Problems gemeint.&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://www.socioweb.de/lexikon/lex_soz/s_z/transzen.htm" target="_blank" title="Der Link öffnet in einem neuen Fenster!">socioweb.de</a></p>
<p>Kurz: <strong>Überwinden bestehender Begrenzungen, Erschließen neuer Sinn-Räume</strong>. Einwände?</p>
</dd>
</dl>
<ul>
<li>
<h4>Zufalls-/Gelegenheitsvoyeurismus <span>(Random voyeurism)</span></h4>
<p>Twitter, Flickr, GoogleMaps etc., die Neugier treibt alle an, alle sind Voyeure. Das Betrachten von persönlichen Fundstücken liefert gleichsam eine Abkürzung direkt zu Wesen und Herzen der &#8216;beobachteten&#8217; Menschen.</p>
</li>
<li>
<h4>Selbsterkennende (aber schließlich unkontrollierbare) Inhalte <span>(Self aware [but ultimately uncontrollable] content)</span></h4>
<p>Web-Inhalte werden fortwährend &#8220;smarter&#8221;. Semantisches Markup, XML, Microformats, neue APIs sorgen für eine immer bessere Verschlagwortung, Verteilung und Neuanordnung ursprünglich womöglich ganz anders bereitgestellter Inhalte.<br />
Es findet eine <strong>Verschiebung der Machtverhältnisse</strong> statt: Vom Autor zum Leser, von der anerkannten Autorität zur Popularität.<br />
Beispiele: <a href="http://flickrvision.com/" target="_blank" title="Der Link öffnet in einem neuen Fenster!">Flickrvision</a>, <a href="http://twittervision.com/" target="_blank" title="Der Link öffnet in einem neuen Fenster!">Twittervision</a><br />
Diese Beispiele decken natürlich auch obigen Voyeurismus in Teilen ab.</p>
</li>
<li>
<h4>Nutzerbestimmter Kontext <span>(User-created Context)</span></h4>
<p>Lange Zeit ging man davon aus, dass das &#8220;Surfen&#8221; im Netz das Nutzerverhalten wesentlich bestimmen würde. Inzwischen ist klar, dass die meisten Nutzer die meiste Zeit online gehen, um spezifische, individuelle Ziele zu verfolgen. Entsprechend schafft jeder Nutzer seinen eigenen Kontext. Wenn versucht wird, diesen Kontext zu kontrollieren oder gar zu manipulieren, neigt der Nutzer zu Widerstand.</p>
</li>
<li>
<h4>Umgebungs-Gewahrheit <span>(Ambient Awareness)</span></h4>
<p>Dazu dient als Beispiel ein pointilistisches Gemälde: die Punkte für sich sagen nichts aus, erst aus ihrer Vielzahl ergibt sich ein Sinn.  Aus der Vielzahl solcher Informationssplitter kann der Nutzer sich ein durchaus zutreffendes Bild machen. Entsprechende Stichworte Microblogging, natürlich zuallererst Twitter.</p>
</li>
<li>
<h4>Erfahrbare Inhalte <span>(Experiental Content)</span></h4>
<p><strong>Das Erfahren <em>ist</em> Inhalt.</strong> Nicht nur die vorhandenen Informationen in Form von Text, Bildern, Audio etc. bilden den Inhalt, sondern auch das Erfahren der selben! Als Beispiel nennt er eine Achterbahn, deren Erfahrung sich vor allem aus dem Durchfahren der Bahn speist und nicht aus den einzelnen Bestandteilen.</p>
</li>
</ul>
<h3>Gestaltung (Design!) <em>löst</em> Probleme!</h3>
<p><strong>Transzendentes Web Design verlangt eine große Spanne an Kenntnissen und Fähigkeiten.</strong> Auch deshalb war und ist eine professionelle Spezialisierung oft notwendig. Darüberhinaus sind solche beruflichen Definitionen (= Abgrenzungen) den in der Industrie Arbeitenden bei der Selbst- und damit Wertfindung behilflich.</p>
<p>Es ist allerdings unabdingbar, einen funktionierenden Mix zwischen den beteiligten Disziplinen zu finden. Als Beispiel führt er ein TV-Dinner mit in separaten Böxchen abgeteilten Bestandteilen (nicht tauglich) an und dessen Gegenpol, ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jambalaya_(Gericht)" target="_blank" title="Der Link öffnet in einem neuen Fenster!">Jambalaya</a>. Die Zutaten, aus denen es besteht, und deren Anteile lassen sich im Vorfeld zwar bestimmen, im Endprodukt aber nicht mehr. <strong>Die &#8220;experience&#8221; zählt!</strong></p>
<h3>Von der Dienstleistungs- zur Erfahrungswirtschaft</h3>
<p>Selbstverständlich geht es weiterhin um Dienstleistungen, aber deren <strong>Einbettung in ein erfahrbares Erlebnis</strong> (zum Guten!) wird immer wichtiger werden. Willis sieht harte Zeiten für die heraufziehen, die diese Erweiterung nicht mitvollziehen:<br />
&#8220;<strong>Evolution is Extinction</strong>&#8220;, wer jetzt noch zurechtkommt, wird es bald nicht mehr tun, wenn &#8220;1+1 =3&#8243; Realität wird.</p>
<h3><span>Zu guter Letzt: </span>Tipps für Transzendentes Web Design</h3>
<ul class="befBox">
<li>Stelle <strong>fachübergreifende Teams</strong> zusammen (Jambalaya-Zutaten!). Nutze und schütze Fachwissen.</li>
<li><strong>Gestalte für bestimmte Nutzer</strong> und ihre spezifischen Bedürfnisse.</li>
<li><strong>Nimm deine Unkenntnis an.</strong> Keiner weiß <em>die</em> Antwort!</li>
<li><strong>Lass dich nicht von Geschäftsmodellen</strong> ablenken, die mit dem Nutzer weder anfangen noch aufhören.</li>
<li><strong>Lass dich nicht durch Technologie ablenken</strong>, es gibt keinen Zauberknopf.</li>
<li><strong>Lass dich nicht von Fehlern ablenken.</strong> Wäre es einfach, wäre es schon da.</li>
</ul>
<dl class="defBox">
<dt>Links zum Artikel</dt>
<dd>
<ul>
<li><a href="http://www.dswillis.com/" target="_blank" title="Der Link öffnet in einem neuen Fenster!">Dan Willis</a></li>
<li><a href="http://www.dswillis.com/uxcrank/" target="_blank" title="Der Link öffnet in einem neuen Fenster!">Dan Willis &#8211; UX Crank</a><br />
&#8220;Tips from 20 years of screwing things up&#8221;</li>
<li><a href="http://www.dswillis.com/sxsw/everything.pdf" target="_blank" title="Der Link öffnet in einem neuen Fenster!">PDF des Vortrages</a><br />
Lädt lange und wird ev. auch nicht ewig online sein?</li>
</ul>
</dd>
<dt>Weitere Infos</dt>
<dd>
<ul>
<li><a href="http://www.nytimes.com/2008/09/07/magazine/07awareness-t.html?pagewanted=1&#038;_r=2&#038;ref=technology" target="_blank" title="Der Link öffnet in einem neuen Fenster!">Brave New World of Digital Intimacy</a><br />
NYT-Artikel mit innovativen Ansätzen</li>
<li><a href="http://www.awareness.id.tue.nl/main.php" target="_blank" title="Der Link öffnet in einem neuen Fenster!">Ambient Awareness</a><br />
Forschungsprojekt zu &#8220;Ambient Awareness&#8221; im Technologie-Bereich</li>
<li>Wikipedia (en):<br />
<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Experience_economy" target="_blank" title="Der Link öffnet in einem neuen Fenster!">The Experience Economy</a></li>
</ul>
</dd>
</dl>
<h3><span>Mein Fazit: </span>Eine Herausforderung, die vor uns liegt</h3>
<p>Dan Willis gelang es gleich am Anfang, uns &#8220;Web-Workern&#8221; &#8212; welcher Berufsbezeichnung wir uns auch bedienen &#8212; sowohl das <strong>Verhaftetsein im Alten</strong> als auch das <strong>Ausmaß des noch zu Meisternden</strong> in unserer Arbeit drastisch zu verdeutlichen.</p>
<p>Der Bereich des <strong>sinnlichen Erfahrens einer Website</strong> und der daraus wie gewonnenen Informationen ist für mich bisher eher ein Nebenschauplatz gewesen. Das wird sich ändern; laut Willis ja sowieso zwingend.</p>
<p>Das bislang &#8220;schmückende Beiwerk&#8221; rückt deutlich mehr in den <strong>Mittelpunkt informationsgestaltender Überlegungen</strong>. Entsprechend spannend finde ich die &#8220;Grammatik des übergreifenden Design&#8221;. Hier habe ich besonders den Eindruck, dass Willis (mit) dabei ist, eine neue Terminologie zu entwickeln, auszubauen und zu etablieren. </p>
<p>Einiger dieser Eckpunkte vermittelten sich mir sofort, bei anderen ist weiteres Durchdenken angesagt, generell sind größere Schnittmengen vorhanden. Aber das ist eben selbst schon Teil des &#8220;Jambalaya-Prinzips&#8221;, denke ich. So wie diese Komponenten im einzelnen nicht aus dem Ergebnis herauszulösen sind, so sollen auch die jüngst erst gefundenen &#8216;Gewerke&#8217; (wieder mehr) &#8220;ineinander aufgehen&#8221; &#8212; das halte ich allerdings für (noch) sehr schwer durchführbar.</p>
<p>In der breiten gesellschaftlichen Akzeptanz noch nicht so recht anerkannte Berufsprofile, das häufige Einwerbenmüssen des Wertes der eigenen Arbeit selbst innerhalb von Internet-Full-Service-Agenturen werden einen transzendenten (!) Ansatz nicht erleichtern. Zumindest in Deutschland.</p>
<p>Vielleicht sind (einmal mehr) kleine, flexible und lernfähige Einheiten dabei im Vorteil? Es kann für jede Teildisziplin nur lohnend sein, sich mit den oben angerissenen Fragestellungen zu beschäftigen. Ich habe das auf jeden Fall vor und bin vor allem auf das Sammeln erster Erfahrungen gespannt.  </p>
<p>Dieser Vortrag führte geradewegs in das Kerngebiet bestehender und kommender Auseinandersetzung mit der Fortentwicklung des Webdesigns. Genau hier &#8220;tobt die Schlacht&#8221;!</p>
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		<item>
		<title>SXSWi: Schließlich nicht nur zum Spaß dort</title>
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		<comments>http://www.netzbrausen.de/2009-03/sxswi-nicht-nur-zum-spass/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 21:57:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raimund Büchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Front End Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Interactive]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Panels]]></category>
		<category><![CDATA[SXSW]]></category>
		<category><![CDATA[User Centered Design]]></category>
		<category><![CDATA[User Experience]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf alle besuchten Verantaltungen trifft zu: Es war gut, dabei gewesen zu sein. Neue Anregungen bekommen oder gar etwas gelernt zu haben, noch besser. Und am besten waren die, die dann auch noch richtig Spaß gemacht haben! Hier ein Überblick mit kurzen Erläuterungen ("in ihren eigenen Worten"!), bei welchen Panels ich dabei war.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Interactive-Teil des SXSW-Festivals habe ich 12 Veranstaltungen besucht. Samstag und Sonntag waren es je vier, von Qualität und Attraktivität her trotz der schon fordernden Intensität große Klasse.</p>
<p>Montag und Dienstag wurde nicht (mehr) so viel in meinen Augen Lohnendes angeboten. Irgendwie schien mir das auch etwas die &#8216;Politik&#8217; der Veranstalter zu sein, die Konferenz langsam &#8216;ausrollen&#8217; zu lassen.</p>
<p>Mir war das sowieso recht: An fünf Tagen teils ziemlich komplexen Sachverhalten zu folgen, ist nicht immer <em>ganz</em> einfach; wenn die Vortragenden dann aus allen möglichen Weltecken kommen, entsprechend mehr oder minder stark mit Dialekt/Akzent/Slang behaftet sind und zudem zu leise/undeutlich/schnell sprechen, dann bin zumindest ich nach so einem vollen Tag ziemlich &#8216;alle&#8217;  <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/huh.gif' alt=':confused:' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Ohne weiteres Vertun folgt nun eine Aufzählung mit der (teils auszugsweise) <strong>übersetzten Kurzbeschreibung aus den Panel-Ankündigungen</strong>. Grob möchte ich in drei Bereiche unterteilen:</p>
<ol>
<li>
<h3>User Experience (UX) Design und Anverwandtes</h3>
<p>Diese Thematik bildete den Schwerpunkt für mich. Die folgenden Panels fand ich am spannendsten, inspirierendsten und am meisten gute, echte Fragen aufwerfend. Ich werde versuchen, zu allen einen Artikel zu schreiben.</p>
<ul>
<li>
<h4><a title="Link zu meinem Artikel" href="http://www.netzbrausen.de/2009-03/sxswi-everything-you-know-about-web-design-is-wrong/">Everything You Know About Web Design Is Wrong  <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/tongue.gif' alt=':p' class='wp-smiley' /> </a></h4>
<p>Wie sich die frühen Filmemacher mühten, von den Konventionen des Theaters freizukommen, so sind Webdesigner nach über 10 Jahren immmer noch in den Strukturen der Vergangenheit gefangen. Vergiss Seiten, linearen Text und andere altertümliche Überbleibsel der Druckherkunft des Designs; die Trennung von Inhalten und Präsentation hat schon alles geändert.</p>
<p><strong>Dan Willis</strong> &#8211; Sapient<br />
 Freitag, 13.03.09, 14:00 Uhr</p>
</li>
<li>
<h4><a title="Link zu meinem Artikel" href="http://www.netzbrausen.de/2009-03/sxswi-seven-rules-for-great-web-application-design/">The Seven Rules for Great Web Application Design <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/tongue.gif' alt=':p' class='wp-smiley' /> </a></h4>
<p>In dieser munteren und interaktiven Veranstaltung bezieht Robert Hoekman Jr. die Zuhörer mit ein, um die 7 wesentlichen Design-Prinzipien zum Erreichen großartigen Anwendungs-Designs und die Psychologie dahinter deutlich zu machen. Und das macht er ohne einen einzigen Listenpunkt  <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/shocked.gif' alt=':shock:' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><strong>Robert Hoekman Jr.</strong> &#8211; Miskeeto LLC<br />
 Samstag, 14.03.09, 10:00 Uhr</p>
</li>
<li>
<h4>Being a <acronym title="User Experience">UX</acronym> Team of One  <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/tongue.gif' alt=':p' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/kiss.gif' alt=':kiss:' class='wp-smiley' /> </h4>
<p>Was ist der beste Weg, um Design-Ideen schnell zu entwickeln? Triff dich mit anderen Designern und &#8220;brainstorme&#8221;. Der zweitbeste Weg? Passe die Methoden größerer UX-Gruppen an ein Einmann-Team an. Lerne &#8220;Wie&#8221; in dieser Veranstaltung, die Leichtgewichts-Techniken für schnelles und effektives Brainstorming für sich allein bereithält.</p>
<p><strong>Leah Buley</strong> &#8211; Adaptive Path<br />
 Sonntag, 15.03.09, 10:00 Uhr</p>
</li>
<li>
<h4>Journey to the Center of Design  <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/cool.gif' alt='B)' class='wp-smiley' /> <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/tongue.gif' alt=':p' class='wp-smiley' /> </h4>
<p>Benutzerzentriertes Design wurde in den 80ern geboren [...] Begriffe wie &#8220;nutzerfreundlich&#8221; und &#8220;leicht nutzbar&#8221; wurden bald gebräuchlich  [...] 25 Jahre später scheinen die Fundamente des UCD zu bröckeln. [...] Bislang grundsätzliche Techniken wie Usability Testing und Persona-Entwicklung sind nun unter Dauerfeuer. [...] Ist es für UCD an der Zeit, sich zu etwas anderem zu entwickeln? [...] Sollte etwas anderes das Zentrum des Designs besetzen? Dies sind die Fragen, die Jared Spool beantworten möchte. Wir garantieren eine Reise, die niemand verpassen sollte.</p>
<p><strong>Jared Spool</strong> &#8211; User Interface Engineering<br />
 Sonntag, 15.03.09, 11:30 Uhr</p>
</li>
<li>
<h4>Wireframes for the Wicked  <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/huh.gif' alt=':confused:' class='wp-smiley' /> </h4>
<p>Wireframes jenseits der Grundlagen, nichts für schwache Herzen. Drei erfahrene Designer werden erprobte und echte Tipps mitteilen, wie man Wireframes wirklich funktionieren lässt. Wir sprechen darüber, wie man einen Wireframe augenblicklich zum Vorführen einer Idee entwirft und wie einen Wireframe, der für sich allein spricht. Wann man ein Konzept zeigt und wann in die wesentlichen Details geht. [...] Und &#8212; am allerbesten &#8212; wir werden euch jede Menge Beispiele zeigen.</p>
<p><strong>Nick Finck</strong> &#8211; Blue Flavor, <strong>Donna Spencer</strong> &#8211; Maadmob, <strong>Michael Angeles</strong> &#8211; Traction Software<br />
 Montag, 16.03.09, 15:30 Uhr</p>
</li>
</ul>
</li>
<li>
<h3>Front End Entwicklung</h3>
<p>Am ehesten meine aktuelle Kernkompetenz, entsprechend nicht unbedingt die erhellendsten, eher bestätigenden Erkenntnisse &#8230;</p>
<ul>
<li>
<h4>Microformats: A Quiet Revolution  <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/tongue.gif' alt=':p' class='wp-smiley' /> </h4>
<p>Leise ändern Mikroformate die Landschaft des Web, indem sie einige der ursprünglichen Ideen des &#8220;Semantischen Web&#8221; erreichen. Im vergangenen Jahr haben wir die steigende Annahme von Webdesignern und beliebten Websites, zunehmende  Browser-Unterstützung  [...] und die beginnende Unterstützung durch Suchmaschinen erlebt. [...] finde heraus, was die Zukunft für Mikroformate bereithält.</p>
<p><strong>Tantek Celik</strong> &#8211; tantek.com, <strong>Leah Culver</strong> &#8211; Six Apart Ltd, <strong>Karsten Januszewski</strong> &#8211; Microsoft, <strong>Glenn Jones</strong> &#8211; Madgex, <strong>Jeremy Keith</strong> &#8211; Clearleft Ltd</p>
<p>Samstag, 14.03.09, 11:30 Uhr</p>
</li>
<li>
<h4>Web Typography: Quit Bitchin&#8217; and Get Your Glyph On  <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/sad.gif' alt=':down:' class='wp-smiley' /> </h4>
<p>Designer beschweren sich noch immer über die Beschränkungen der Web-Typographie. Ist ihr Anliegen jetzt und in Zukunft berechtigt? Welche Mythen gibt es über Web-Typographie und wie beseitgen wir sie? Dieses Forum behandelt das Überwinden von Hemmnissen im Web, um elegante, lesbare und ausdrucksvolle Typopgraphie zu schaffen.</p>
<p><strong>Richard Rutter</strong> &#8211; Clearleft Ltd, <strong>Ian Coyle</strong> &#8211; iancoyle.com, <strong>Samantha Warren</strong> &#8211; Viget Labs, <strong>Jonathan Tan</strong> &#8211; OmniTI Inc, <strong>Elliot Jay Stocks</strong></p>
<p>Samstag, 14.03.09, 15:30 Uhr</p>
</li>
<li>
<h4>CSS3: What&#8217;s Now, What&#8217;s New and What&#8217;s Not?  <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/tongue.gif' alt=':p' class='wp-smiley' /> </h4>
<p>Diese Veranstaltung erforscht, wie größere Browser CSS3 umsetzen. Der Schwerpunkt liegt im Finden wirksamer und lohnender Methoden für Entwickler, um ihre Kreativität freizusetzen und dabei Cross-Browser-Kompatibilität aufrechtzuerhalten. Es werden gegenwärtige Umsetzungen, zukünftige Pläne der größeren Browser-Hersteller und der gegenwärtigen Stand des Standards selbst  zur Sprache kommen.</p>
<p><strong>Molly Holzschlag</strong> &#8211; Opera Software, <strong>David Baron</strong> &#8211; Mozilla, <strong>Hakon Wium Lie</strong> &#8211; Opera Software, <strong>Sylvain Galineau</strong> &#8211; Microsoft<br />
 Sonntag, 15.03.09, 14:00 Uhr</p>
</li>
<li>
<h4>Designing Our Way Through Web Forms  <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/angry.gif' alt=':grr:' class='wp-smiley' /> </h4>
<p>Obwohl Formulare das Web am Laufen halten, sind sie aufgrund der generischen Weise, in der Browser sie darstellen, oft hässlich. Ganz zu schweigen davon, wie sie unsere Site-Besucher verwirren, wenn sie nicht wie erwartet funktionieren. In dieser Veranstaltung werden die Vortragenden genaue Einzelheiten bieten, die zum erfolgreichen Schaffen unwiderstehlicher Formulare für unsere Nutzer führen.</p>
<p><strong>Christopher Schmitt</strong> &#8211; Heat Vision, <strong>Eric Ellis</strong> &#8211; Bank of America, <strong>Kimberly Blessing</strong> &#8211; Comcast Interactive Media<br />
 Sonntag, 15.03.09, 15:30 Uhr</p>
</li>
</ul>
</li>
<li>
<h3>Alles, was bisher nicht reinpasst</h3>
<p>Das gibt es (gottseidank!) immer &#8212; gerade diese Panels betrafen andere, ganz zentrale Bereiche, wenn auch aus verschiedenen Gründen  <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/grin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> .</p>
<ul>
<li>
<h4>From Freelance to Agency: Start Small, Stay Small  <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/cool.gif' alt='B)' class='wp-smiley' /> </h4>
<p>Das Web hat Einzelgänger und Unternehmer immer angezogen. Eine wacklige Wirtschaftslage macht das Freelancer-Leben erstrebenswerter (oder zumindest unvermeidlicher) denn je. Was geschieht also, wenn dein Freelancer-Geschäft zu wachsen beginnt? Wie groß kannst du werden ohne schlecht zu werden? [...] Angesagte Freelancer und coole Agentur-Köpfe beantworten Fragen, vergleichen Erfahrungen und erzählen ihre Geschichten.</p>
<p><strong>Jeffrey Zeldman</strong> &#8211; Happy Cog Studios, <strong>Roger Black</strong> &#8211; Roger Black Studio, <strong>Kristina Halvorson</strong> &#8211; Brain Traffic, <strong>Whitney Hess</strong><br />
 Samstag, 14.03.09, 15:30 Uhr</p>
</li>
<li>
<h4>Ultimate Showdown of Content Management System Destiny  <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/tongue.gif' alt=':p' class='wp-smiley' /> </h4>
<p>Diese Veranstaltung hat die Ergebnisse eines &#8220;Iron Chef&#8221;-mäßigen Wettbewerbs zum Inhalt. Drei Teams aus All-Star-Designern der Drupal-, Joomla!- und WordPress-&#8217;Gemeinden&#8217; ( <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/laugh.gif' alt=':grin:' class='wp-smiley' /> ) treten gegeneinander an, um die gleiche Website jeweils in ihren gewählten Open Source Content Management-Plattformen zu entwickeln.</p>
<p><strong>Colleen Carroll</strong> &#8211; Palantir.net, <strong>George DeMet</strong> &#8211; Palantir.net (moderator), <strong>Matt Mullenweg</strong> &#8211; Automattic/WordPress, <strong>Steve Fisher</strong> &#8211; Idea Market<br />
 Montag, 16.03.09, 11:30 Uhr</p>
</li>
<li>
<h4>Therapy 2.0: Mental Health for Geeks  <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/kiss.gif' alt=':kiss:' class='wp-smiley' /> </h4>
<p>Was kann man tun, um in einer Web 2.0-Welt geistig gesund zu bleiben? Teile deine Strategien mit, in einer Welt bei gesundem Verstand zu bleiben, die niemals wirklich abschaltet. Lerne selbstfürsorgende Tipps zur Bewältigung von Arbeit und Stress. Entdecke, wie man Soziales Networking handhaben und dabei die Grenzen intakt halten kann.</p>
<p><strong>Thomas Roche</strong>, <strong>Dr. Keely Kolmes</strong><br />
 Dienstag, 17.03.09, 15:30 Uhr</p>
</li>
</ul>
</li>
</ol>
<p>Ob ich tatsächlich zu allen besuchten Panels einen Artikel schreiben werde? Ich werde jedenfalls mein bestes tun.</p>
<p>Ach ja: Ich bin immer an Feedback interessiert &#8212; welches Panel am meisten interessiert, welche Übersetzung noch verbesserbar ist, was auch immer. Was die ganze &#8220;Link Love&#8221; betrifft, möchte ich die entsprechenden Links zu den Vortragenden, Slides, Podcast etc. in den Einzelbeiträgen unterbringen.</p>
<p>Und die Smilies finde <em>ich</em> auch cool  <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> &#8230;</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Netzbrausen/~4/fzTEiYnapUs" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Dienstfahrt mit Yeeehaah</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 01:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raimund Büchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Austin]]></category>
		<category><![CDATA[Interactive]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[SXSW]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Überprüfung und Auffrischung des beruflichen Selbstbildes kann sicherlich jeder von Zeit zu Zeit gebrauchen. Dafür flog ich diesmal nach Austin, Texas zum SXSWi (South By South West Interactive) Festival. Erste Eindrücke vom derzeitigen Auge des (amerikanischen) Webworker-Hurricans. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>So viel zu sehen, zu lernen, so wenig Zeit, darüber zu schreiben</h3>
<p>Nun bin ich schon den vierten Tag auf der Konferenz, ohne hier davon berichtet zu haben. Mit der (fast) Live-Berichterstattung ist das so eine Sache.</p>
<p><strong>Es gibt dafür schlicht nicht genug Zeit.</strong> Die ersten anderthalbTage waren mit Ankommen, Orientieren, Registrieren etc. hinreichend gefüllt, die letzten zwei war ich von 10:00 bis mindestens 17:00 Uhr in je vier Panels. Fast jedes davon mit Sicherheit einen eigenen Artikel wert.</p>
<p>Aber im Gegensatz zu dahingetwitterten Augenblicksmeldungen braucht &#8220;Old School Blogging&#8221; (ja, so wird das hier tatsächlich inzwischen bezeichnet!) ein Mindestmaß an Aufbereitung und Verdichtung &#8212; zumindest in meinen Augen. Vor allem dazu ist bisher keine Zeit.</p>
<p>Begierig wie ein Schwamm versuche ich, alles Behaltenswerte aufzunehmen und zunächst mal festzuhalten. Die Beschäftigung mit den besonders beeindruckenden Veranstaltungen ist permanent im Gange, zum Nachdenken gibt es reichlich Stoff. Aber die Bearbeitung für die interessierte Öffentlichkeit verschiebe ich sicherlich auf die Zeit nach der Konferenz.</p>
<h3>Twitter rules <em>everything</em></h3>
<p>Das ist schon mal eine Gewissheit. Was die Teilnehmer betrifft, sieht man auf alle Gängen, aber auch in und während der Veranstaltungen fast jeden zumindest über einem MacBook (paar Thinkpads gibt&#8217;s auch <img class="wp-smiley" src="http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/wink.gif" alt=" ;-)" />), noch mehr aber einem iPhone hängen und um die Wette twittern, was das Zeug hält.</p>
<p>Jedes Panel, jeder Vortragende hat seine Twitter-ID respektive -Hashtag, über die permanent abgesondert wird. Ich stelle zumindest <em>leicht </em>in Frage, ob eine solche Zerfaserung des Erlebten dem Erkenntnisgewinn zuträglich ist. Na ja.</p>
<p>Abseits der Veranstaltungen scheint (in dieser meiner &#8216;Industrie&#8217;) <strong>Allein</strong>, <strong>Für sich</strong> sein  überhaupt nicht mehr angesagt zu sein. Offenbar muss man sich ständig der Zugehörigkeit zu einem Netzwerk, einer Gruppe, einer Community vergewissern. Und wenn man nur alle xx Sekunden oder Minuten nachsieht, ob wer was gezwitschert hat. Oder man zwitschert selbst was dazwischen &#8212; so zeigt man (sich?), dass man &#8216;da&#8217; ist.</p>
<p>In meinen Augen wird die Wertigkeit, Wichtigkeit von mitgeteilten Informationen damit eingeebnet. Alles wird gleich wichtig, so lange es mit 140 Zeichen ausgedrückt werden kann &#8212; und alles gleichermaßen unwichtig. Man will nichts mehr verpassen, jederzeit auf dem Stand sein, auch wenn dessen Relevanz zweifelhaft ist.</p>
<p>Es werden mir da mit Sicherheit noch wesentliche Komponenten verborgen geblieben sein, natürlich habe ich das noch nicht durchdrungen. Gedanken eines älteren Herrn halt <img class="wp-smiley" src="http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/wink.gif" alt=" ;-)" />.</p>
<p>Das für jetzt; nun ist es 20:30 Uhr Ortszeit und ich will meine Zeit hier nicht nur der unzweifelhaft hochspannenden Beschäftigung mit Kernfragen meiner Profession widmen, sondern auch anderen schönen Dingen &#8212; zum Beispiel I.P.A.s, Imperial Stouts und sonst allen feinen Erzeugnissen, an denen es in Deutschland leider mangelt.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Netzbrausen/~4/D9qK5kwEve0" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Des Schusters neue Schuhe</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Netzbrausen/~3/uE9OrXwu_JE/</link>
		<comments>http://www.netzbrausen.de/2009-03/des-schusters-neue-schuhe/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 13:52:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raimund Büchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Austin]]></category>
		<category><![CDATA[Interactive]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Relaunch]]></category>
		<category><![CDATA[SXSW]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzbrausen.de/?p=11</guid>
		<description><![CDATA[Die Netzbrausen-Werkstatt war in den letzten Jahren gut ausgelastet. Zumindest so gut, dass ihr eigener Auftritt gewissermaßen einer "Jesuslatsche" gleichkam -- bestenfalls. Nun aber gab es wirklich gute Gründe für eine Aufbesserung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Der Schuster hat die schlechtesten Schuhe&#8221; &#8212; so sagt ein Sprichwort. Allzu lange traf das auf die Netzbrausen-Website zu. Nicht zuletzt deswegen, weil der &#8216;Schuster&#8217; wirklich (gottseidank!) genügend zu tun hatte.</p>
<p>Aber nun gibt es eine neue Website. Viele in der Zwischenzeit hinzugekommene Kenntnisse sind in die Erstellung eingeflossen. Gerne würde ich mich hier ausführlicher darüber verbreiten, aber akut fehlt &#8212; schon wieder  <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/rolleyes.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> &#8212; die Zeit.</p>
<p>Denn Zeitdruck war auch für den Relaunch ausschlaggebend. Wie das? Nun, in 24 Stunden bin ich schon fast in Austin, Texas eingetroffen, um an der <a title="Öffnet in einem neuen Fenster!" href="http://sxsw.com/home" target="_blank">SXSW</a> Interactive Conference teilzunehmen &#8212; als &#8220;Netzbrausen-Einmannkapelle&#8221;  <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Und für den Fall erfolgreich geknüpfter Kontakte usw. wollte ich schon etwas Vorzeigbares haben.</p>
<p>SXSW betitelt sich als Festival und besteht aus den drei Teilen Music, Film und eben <a title="Öffnet in einem neuen Fenster!" href="http://sxsw.com/interactive" target="_blank">Interactive</a>, von denen die Musik mit Abstand der größte und bedeutendste sein dürfte. Insgesamt werden da so um die 10.000 Teilnehmer die 750.000 Einwohner-Stadt Austin heimsuchen.</p>
<p>Auch wenn die Interactive-Schiene ein kleineres Rädchen ist, so besuchen doch reichlich Webworker vor allem aus den USA und Kanada die Konferenz, um an <a title="Öffnet in einem neuen Fenster!" href="http://sxsw.com/interactive/talks/panels" target="_blank">vielen interessanten Panels</a> teilzunehmen. Zum Abend hin scheint Austin sich rund um das Convention Center in eine Partymeile zu verwandeln. Da habe ich auch nicht wirklich was dagegen.</p>
<p>Aus Berlin reisen rund 40 Menschen zur SXSW, aus ganz Deutschland aber nur fünf zum Interactive-Teil. Ob es in Europa genügend andere Web-Konferenzen gibt, der Zeitpunkt ungünstig ist, Texas noch als Bush-Country gilt , die Wirtschaftskrise greift (verglichen mit z.B. @media ist es aber sehr günstig) oderoder &#8212; die deutschsprachige Webworker-Welt ist dort nicht doll vertreten.</p>
<p>Also möchte ich von der Konferenz berichten, unter anderem hier (die Twitterei muss ich mir noch erschließen &#8230;). Und um dann gleich loszulegen, ist am besten alles bereitet. Selbstverständlich ist die neue Website an diversen Ecken und Kanten (Befüllung von Sidebar und Footer, Portfolio, Feinschliff allerorten) noch nicht fertig. Aber &#8220;Laufen&#8221; kann sie ja schon.</p>
<p>Da es in der kommenden Woche abseits der Tastatur genug zu entdecken gibt, bitte ich vorerst um etwas Nachsicht mit leicht unfertigen Ecken der Site &#8212; immerhin ist das diesmal der Weiterbildung geschuldet und nicht  schnödem Gelderwerb  <img src='http://www.netzbrausen.de/wp-content/plugins/smilies-themer/jasons-15px-white/cool.gif' alt='B)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>P.S.: Für Nutzer des Internet Explorers &#8212; und hier ganz besonders des Urgetüms der Version 6! &#8212; wird <em>etwas</em> Nachsicht nicht reichen. Umfragen kommen zu dem Ergebnis, dass etwa ein Drittel der Entwicklungszeit bei Websites für die Fehlerbeseitigung und Anpassung in Hinblick auf diese Browser entfällt. Diese Zeit hatte ich bisher nicht; und im Unterschied zu meinen Kunden-Projekten<em> muss</em> ich sie auch nicht haben, bevor die Site online geht &#8230;</p>
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