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	<title>Mea Opinio Est - Meine Meinung ist ...</title>
	
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	<description>Der Blog rund um Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Web, Leben mit persönlichen Meinungen von Frank-Andre Thies</description>
	<lastBuildDate>Fri, 18 May 2012 22:53:32 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Staffeln 2 für Revenge, Once Upon a Time, Hart of Dixie und Touch angekündigt</title>
		<link>http://www.mea-opinio-est.de/20120518/staffeln-2-fur-revenge-once-upon-a-time-hart-of-dixie-und-touch-angekundigt/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 22:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank-Andre Thies</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Tagen sind f&#252;r vier meiner aktuellen Lieblingsserien positive Nachrichten erschienen: Revenge, Once Upon a Time, Hart of Dixie und Touch erhalten jeweils eine zweite Staffel. Sowohl Revenge wie auch Once Upon a Time haben so gute Zuschauerzahlen in den USA erzielt, dass alles andere bei diesen beiden Serien auch eine &#220;berraschung gewesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mea-opinio-est.de/uploads/2011/11/revenge_cover.jpg"><img src="http://www.mea-opinio-est.de/uploads/2011/11/revenge_cover-257x300.jpg" alt="" title="Revenge Cover" width="257" height="300" class="alignright size-medium wp-image-708" /></a>In den letzten Tagen sind f&uuml;r vier meiner aktuellen Lieblingsserien positive Nachrichten erschienen: <strong>Revenge</strong>, <strong>Once Upon a Time</strong>, <strong>Hart of Dixie</strong> und <strong>Touch</strong> erhalten jeweils eine zweite Staffel.</p>
<p>Sowohl <strong>Revenge</strong> wie auch <strong>Once Upon a Time</strong> haben so gute Zuschauerzahlen in den USA erzielt, dass alles andere bei diesen beiden Serien auch eine &Uuml;berraschung gewesen w&auml;re. <strong>Revenge</strong> kam im Schnitt auf knapp acht Millionen Zuschauer in den USA und <strong>Once Upon a Time</strong> sogar auf knapp zehn Millionen Zuschauer. Im Gegensatz dazu, kommen die neuen Staffeln von <strong>Hart of Dixie</strong> und <strong>Touch</strong> eher etwas &uuml;berraschend. Nachdem <strong>Touch</strong> mit rund 12 Millionen Zuschauern sehr gut gestartet war, schalteten zuletzt lediglich knapp sieben Millionen Menschen ein &#8211; in Deutschland sind die Quoten sogar so schlecht, das <strong>Pro 7</strong> die Serie bedauerlicherweise sogar ins Nachtprogramm verschoben hat. Und <strong>Hart of Dixie</strong> hatte von Anfang an eher maue Zuschauerzahlen und kommt im Schnitt bisher auf gerade mal 1,6 Millionen Zuschauer.</p>
<p>In <strong>Revenge</strong> kehrt Amanda Clarke an den Ort ihrer Kindheit zur&uuml;ck, um Rache zu &uuml;ben. Rache an all diejenigen, die Schuld am Tod ihres Vaters hatten, der unschuldig als Terrorist verurteilt wurde &#8211; sozusagen eine moderne Version des bekannten Romans <strong>Der Graf von Monte Christo</strong>. Ein deutscher Sendetermin ist leider noch vollkommen offen.</p>
<p><strong>Once Upon a Time</strong> spielt in dem abgelegenen Ort Storybrooke in Maine, in welchem sich die Einwohner nicht bewu&szlig;t sind, dass sie in Wirklichkeit  M&auml;rchenfiguren sind. Alle bis auf die b&ouml;se K&ouml;nigin, die die Einwohner mit einem Fluch belegt hatte und nun B&uuml;rgermeisterin des Ortes ist. Nur die Tochter von Schneewittchen und Prinz Charming kann diesen Fluch brechen, nur leider glaubt sie selber nicht daran. Auch f&uuml;r diese Serie ist bisher kein deutscher Sendetermin ver&ouml;ffentlicht worden, zumindest ist aber bekannt, dass sich RTL die Rechte an der Serie gesichert hat.</p>
<p><strong>Hart of Dixie</strong> handelt von der in New York aufgewachsenen und zun&auml;chst &uuml;berheblichen Medizinerin Zoe Hart, die nach ihrer K&uuml;ndigung ein Jobangebot in einem kleinen Ort in Alabama, Bluebell, angenommen hat. Doch sehr schnell zeigt es sich, dass der S&uuml;den der USA nicht unbedingt auf sie gewartet hat und das Leben in einer Kleinstadt alles andere als einfach sein kann. Wann diese Serie nach Deutschland kommt, ist ebenfalls weiterhin ungewiss.</p>
<p>Die einzige der vier Serien, die bereits in Deutschland l&auml;uft, ist <strong>Touch</strong>, die aus der Feder des <strong>Heroes</strong>–Sch&ouml;pfers Tim Kring stammt. Sie handelt von Martin Bohm, der sich nach dem Tod seiner Frau um seinen autistischen Sohn Jake k&uuml;mmern muss und mit dieser Aufgabe oftmals &uuml;berfordert ist. Dazu kommt, dass Jake die Zukunft vorhersagen kann, dies aber &uuml;ber Zahlenr&auml;tsel kommuniziert, die nicht immer sofort nachvollziehbar sind. </p>
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		<title>Iron Sky – eine trashige Sci-Fi-Komödie der besonderen Art</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 12:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank-Andre Thies</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[Iron Sky]]></category>
		<category><![CDATA[Science-Fiction]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als sechs Jahre hat es gedauert, bis der finnischen Regisseurs Timo Vuorensola seine Sci-Fi-Kom&#246;die Iron Sky &#8211; Wir kommen in Frieden fertigstellen konnte, was zu, Teil auch daran lag, dass rund 15% der Produktionskosten von Euro 7,5 Mio. durch Crowdfunding im Internet gesammelt wurden. Noch nie hatten Fans soviel Einflu&#223; auf die Finanzierung und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mea-opinio-est.de/uploads/2012/05/iron_sky_001.jpg"><img src="http://www.mea-opinio-est.de/uploads/2012/05/iron_sky_001-202x300.jpg" alt="" title="Iron Sky" width="202" height="300" class="alignright size-medium wp-image-910" /></a>Mehr als sechs Jahre hat es gedauert, bis der finnischen Regisseurs <em>Timo Vuorensola</em> seine Sci-Fi-Kom&ouml;die <strong>Iron Sky &#8211; Wir kommen in Frieden</strong> fertigstellen konnte, was zu, Teil auch daran lag, dass rund 15% der Produktionskosten von Euro 7,5 Mio. durch Crowdfunding im Internet gesammelt wurden. Noch nie hatten Fans soviel Einflu&szlig; auf die Finanzierung und den Inhalt eines Films, so dass auch die Erwartungen an diesen Film sehr hoch waren. Und die Story verdeutlicht schnell, dass man es hier nicht mit einem Mainstream-Film zu tun hat:</p>
<p>2018 k&auml;mpft die US-Pr&auml;sidentin (gespielt von Stephanie Paul) um ihre Wiederwahl und will ihr Image durch die erste Mondlandung seit &uuml;ber 40 Jahren aufpolieren. Geleitet wird die Mission von dem Afroamerikaner James Washington (Christopher Kirby), der nach der Landung Unglaubliches entdeckt: auf die dunkle Seite des Mondes haben nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges geflohene Nazis eine m&auml;chtige Basis aufgebaut und bereiten sich auf die R&uuml;ckeroberung der Erde vor. Doch bisher fehlte eine Antriebsquelle f&uuml;r die Nazi-Geheimwaffe <em>G&ouml;tterd&auml;mmerung</em>, doch diese L&uuml;cke kann nun dank moderner Smartphone-Technik geschlossen werden. Also muss Nachschub von der Erde organisiert werden.</p>
<p>Wer auf Kritiker-Einsch&auml;tzungen wert legt, wird sich diesen Film wohl eher nicht anschauen, wie die Kritik von Daniel Erk (<a target="_blank" href="http://www.zeit.de/kultur/film/2012-02/iron-sky-berlinale" title="Film "Iron Sky - Kryptofaschistischer Weltraumschrott">Die Zeit</a>) zeigt:</p>
<blockquote><p>Auf kaum einen Film hatten so viele hingefiebert wie auf &#8220;Iron Sky&#8221;. Doch die Nazi-Weltraum-Klamotte ist langweilig, platt und mutlos. [...] Und dass diese Weltraumnazis von vorvorgestern den Amerikanern aus dem Jahr 2018 das Wasser reichen k&ouml;nnen, ist selbst im Rahmen der haneb&uuml;chenen Story von Iron Sky &auml;rgerlicher Unfug. Die Versuche in Sachen Handlung machen den Film nicht ertr&auml;glicher. […] So aber ist fast nichts an diesem Film gut: nicht die Handlung, nicht die Gags, nicht die Besetzung, nicht die Seitenhiebe und schon gar nicht der gewollte Tabubruch.</p></blockquote>
<p>So ist das eben mit Trash-Filmen. Sie haben nicht den Anspruch, den eloquenten, abgehobenen, immer alles besser wissenden Kritiker zu &uuml;berzeugen. Hier geht es um eine durchgeknallte Story mit guten Gags und Einf&auml;llen. Zum Bsp. wenn der Abgesandte Nordkoreas bei der UN behauptet, hinter der Angriffswelle aus dem Weltall stecke sein Land und damit nur schallendes Gel&auml;chter erntet oder ausgerechnet eine kurze Szene aus Charlie Chaplins Anti-Hitler-Satire <strong>Der gro&szlig;e Diktator</strong> von den Nazis als Propagandafilm eingesetzt wird. Sicherlich sitzen nicht alle Gags perfekt und an einigen Stellen h&auml;tte man sicherlich noch viele Ideen und verbesserungen einbringen k&ouml;nnen. Aber muss ein Film immer nur realistisch und perfekt durchdacht sein? <strong>Iron Sky &#8211; Wir kommen in Frieden</strong> ist  politisch alles andere als korrekt und ist Trash-Vergn&uuml;gen pur. Also kein Oskar-Kandidat, sondern ein spassiger Zeitvertreib. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/AO7U3wzdIAI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Was besser nie gesagt worden wäre</title>
		<link>http://www.mea-opinio-est.de/20120407/was-besser-nie-gesagt-worden-ware/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 16:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank-Andre Thies</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Günther Grass]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit G&#252;nther Grass verbindet mich seit meiner Schulzeit wenig, vor allem jedoch eine eher zwiesp&#228;ltige Einsch&#228;tzung seines literarischen Werkes. Die Blechtrommel habe ich noch gern gelesen, aber Der Butt wird wohl f&#252;r immer das langweiligste Buch bleiben, was ich lesen durfte / musste. Ob er 1999 den Nobelpreis f&#252;r Literatur &#8220;verdient&#8221; hatte, m&#246;gen anderen entscheiden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mea-opinio-est.de/uploads/2012/04/guenther_grass_small.jpg"><img src="http://www.mea-opinio-est.de/uploads/2012/04/guenther_grass_small-150x150.jpg" alt="" title="guenther_grass_small" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-884" /></a>Mit G&uuml;nther Grass verbindet mich seit meiner Schulzeit wenig, vor allem jedoch eine eher zwiesp&auml;ltige Einsch&auml;tzung seines literarischen Werkes. <em>Die Blechtrommel</em> habe ich noch gern gelesen, aber <em>Der Butt</em> wird wohl f&uuml;r immer das langweiligste Buch bleiben, was ich lesen durfte / musste. Ob er 1999 den Nobelpreis f&uuml;r Literatur &#8220;verdient&#8221; hatte, m&ouml;gen anderen entscheiden, die daf&uuml;r bef&auml;higt sind. Was meines Erachtens aber einem Nobelpreistr&auml;ger nicht gerecht wird, ist das (angebliche) Gedicht, welches G&uuml;nther Grass diese Woche ver&ouml;ffentlicht hat: <strong>Was gesagt werden muss</strong>.</p>
<p>Zun&auml;chst einmal ist es f&uuml;r mich kein Gedicht, denn es besitzt keinerlei Prosa noch wirkliche gedichts&auml;hnliche Strukturen. Auch inhaltlich ist es f&uuml;r mich eher ein Kommentar, ein Artikel somit. Ich weiss, das ist jetzt sehr formalistisch, aber wenn ein Literaturnobelpreistr&auml;ger ein Gedicht ank&uuml;ndigt, dann sollte es auch ein Gedicht sein!</p>
<p>Was viel schlimmer wiegt, ist der realit&auml;tsverzerrende Inhalt des Pseudo-Gedichtes. So berechtigt die Angst vor einem m&ouml;glichen Atom-Schlag seitens Israels gegen den Iran ist und so notwendig es auch immer sein wird, dass alle V&ouml;lker und alle Regierungen ihr Bestes geben m&uuml;ssen, um andere Staaten davon abzuhalten, eine kriegerischen Erstschlag egal gegen wen durchzuf&uuml;hren, aber eine einseitige Verurteilung des israelischen Volkes als Problemherd ist weder zielf&uuml;hrend noch gerechtfertigt. Alleine die Bewertung des iranischen Staatschefs <em>Mahmud Ahmadinedschad</em> als &#8220;Maulheld&#8221; implementiert, dass vom Iran keine Gefahr ausgehen w&uuml;rde. Dabei ist es immer wieder Mahmud Ahmadinedschad, der den Holocaust leugnet und dessen erkl&auml;rtes Ziel es ist, <em>Israel von der Landkarte zu tilgen</em>. Und wenn es sich bewahrheitet, dass der Iran in der Lage ist, atomare Waffen zu bauen: ist die iranische Diktatur weniger gef&auml;hrlich als die israelische Demokratie?</p>
<p>G&uuml;nther Grass nun als Antisemit zu bezeichnen, ist jedoch genauso niveaulos wie der &#8220;literarische Ergu&szlig;&#8221; von G&uuml;nther Grass. <strong>Was gesagt werden muss</strong> ist einfach nur eine indifferente, unzutreffende und in einzelnen Punkten fehlerhafte  Pauschalkritik. Also nichts weiter als unn&ouml;tig!</p>
<p>Und wer <del datetime="2012-04-07T14:43:46+00:00">das Gedicht</del>den Text noch nicht kennt, kann ihn nachstehend und vollst&auml;ndig lesen:<span id="more-882"></span><br />
<blockquote>Warum schweige ich, verschweige zu lange,<br />
was offensichtlich ist und in Planspielen<br />
ge&uuml;bt wurde, an deren Ende als &Uuml;berlebende<br />
wir allenfalls Fu&szlig;noten sind.</p>
<p>Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,<br />
der das von einem Maulhelden unterjochte<br />
und zum organisierten Jubel gelenkte<br />
iranische Volk ausl&ouml;schen k&ouml;nnte,<br />
weil in dessen Machtbereich der Bau<br />
einer Atombombe vermutet wird.</p>
<p>Doch warum untersage ich mir,<br />
jenes andere Land beim Namen zu nennen,<br />
in dem seit Jahren &#8211; wenn auch geheimgehalten -<br />
ein wachsend nukleares Potential verf&uuml;gbar<br />
aber au&szlig;er Kontrolle, weil keiner Pr&uuml;fung<br />
zug&auml;nglich ist?</p>
<p>Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,<br />
dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,<br />
empfinde ich als belastende L&uuml;ge<br />
und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,<br />
sobald er mi&szlig;achtet wird;<br />
das Verdikt „Antisemitismus“ ist gel&auml;ufig.</p>
<p>Jetzt aber, weil aus meinem Land,<br />
das von ureigenen Verbrechen,<br />
die ohne Vergleich sind,<br />
Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,<br />
wiederum und rein gesch&auml;ftsm&auml;&szlig;ig, wenn auch<br />
mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,<br />
ein weiteres U-Boot nach Israel<br />
geliefert werden soll, dessen Spezialit&auml;t<br />
darin besteht, allesvernichtende Sprengk&ouml;pfe<br />
dorthin lenken zu k&ouml;nnen, wo die Existenz<br />
einer einzigen Atombombe unbewiesen ist,<br />
doch als Bef&uuml;rchtung von Beweiskraft sein will,<br />
sage ich, was gesagt werden mu&szlig;.</p>
<p>Warum aber schwieg ich bislang?<br />
Weil ich meinte, meine Herkunft,<br />
die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,<br />
verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit<br />
dem Land Israel, dem ich verbunden bin<br />
und bleiben will, zuzumuten.</p>
<p>Warum sage ich jetzt erst,<br />
gealtert und mit letzter Tinte:<br />
Die Atommacht Israel gef&auml;hrdet<br />
den ohnehin br&uuml;chigen Weltfrieden?<br />
Weil gesagt werden mu&szlig;,<br />
was schon morgen zu sp&auml;t sein k&ouml;nnte;<br />
auch weil wir &#8211; als Deutsche belastet genug -<br />
Zulieferer eines Verbrechens werden k&ouml;nnten,<br />
das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld<br />
durch keine der &uuml;blichen Ausreden<br />
zu tilgen w&auml;re.</p>
<p>Und zugegeben: ich schweige nicht mehr,<br />
weil ich der Heuchelei des Westens<br />
&uuml;berdr&uuml;ssig bin; zudem ist zu hoffen,<br />
es m&ouml;gen sich viele vom Schweigen befreien,<br />
den Verursacher der erkennbaren Gefahr<br />
zum Verzicht auf Gewalt auffordern und<br />
gleichfalls darauf bestehen,<br />
da&szlig; eine unbehinderte und permanente Kontrolle<br />
des israelischen atomaren Potentials<br />
und der iranischen Atomanlagen<br />
durch eine internationale Instanz<br />
von den Regierungen beider L&auml;nder zugelassen wird.</p>
<p>Nur so ist allen, den Israelis und Pal&auml;stinensern,<br />
mehr noch, allen Menschen, die in dieser<br />
vom Wahn okkupierten Region<br />
dicht bei dicht verfeindet leben<br />
und letztlich auch uns zu helfen.</p></blockquote>
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		<item>
		<title>Auffanggesellschaft scheitert an FDP-Blockade – zu Recht!</title>
		<link>http://www.mea-opinio-est.de/20120329/auffanggesellschaft-scheitert-an-fdp-blockade-zu-recht/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 20:22:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank-Andre Thies</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bashing]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Schlecker]]></category>

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		<description><![CDATA[Frank Bsirske, Ver.di-Chef: Die FDP spielt Roulette mit den Arbeitnehmern bei Schlecker. Sie stellt ihre egoistische, parteipolitische Profilierung &#252;ber das Schicksal der Menschen. Andrea Nahles, SPD-Generalsekret&#228;rin: Die FDP will gnadenlos und mit allen Mitteln Profil gewinnen und nimmt daf&#252;r die Schlecker-Frauen als Geiseln. Renate K&#252;nast, Gr&#252;nen-Fraktionsvorsitzende im Bundestag: Die FDP k&#228;mpft verzweifelt um die eigene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frank Bsirske, Ver.di-Chef:</p>
<blockquote><p>Die FDP spielt Roulette mit den Arbeitnehmern bei Schlecker. Sie stellt ihre egoistische, parteipolitische Profilierung &uuml;ber das Schicksal der Menschen.</p></blockquote>
<p>Andrea Nahles, SPD-Generalsekret&auml;rin:</p>
<blockquote><p>Die FDP will gnadenlos und mit allen Mitteln Profil gewinnen und nimmt daf&uuml;r die Schlecker-Frauen als Geiseln.</p></blockquote>
<p>Renate K&uuml;nast, Gr&uuml;nen-Fraktionsvorsitzende im Bundestag:</p>
<blockquote><p>Die FDP k&auml;mpft verzweifelt um die eigene Zukunft, das Schicksal der Schlecker-Mitarbeiterinnen ger&auml;t dabei unter die R&auml;der.</p></blockquote>
<p>So oder &auml;hnlich lauten aktuell viele der Kommentare zum Scheitern der Schlecker-Auffanggesellschaft. Nachdem die Bundesl&auml;nder Sachsen und Niedersachsen sich entschieden hatten, keine Ausfallb&uuml;rgschaften f&uuml;r den geplanten 71-Millionen-Euro-Kredit der staatseigene F&ouml;rderbank KfW mittragen zu wollen, weigerte sich auch die bayerische Landesregierung, allen voran Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP), dieses Modell mitzutragen. Nun wird es also keine Schlecker-Auffanggesellschaft geben und Schuld ist nat&uuml;rlich die FDP, die sich gegen die Soziale Marktwirtschaft stellen w&uuml;rde. </p>
<p>Ach wie sch&ouml;n und einfach ist doch das FDP-Bashing, schlie&szlig;lich kann man dann die Augen vor der Realit&auml;t verschlie&szlig;en. Denn viele Kommentatoren tun so, als wenn ohne diese Auffanggesellschaft die 11.000 gek&uuml;ndigten Mitarbeiterinnen (und Mitarbeitern) keine soziale Absicherung und keine Chance auf einen beruflichen Wiedereinstieg h&auml;tten. Dabei werden m.E. folgende Punkte einfach (absichtlich?) ignoriert:</p>
<ul>
<li>Eine Auffanggesellschaft macht vor allem dann Sinn, wenn in einer Region mit einem Schlag eine sehr hohe Anzahl von Besch&auml;ftigten in die Arbeitslosigkeit entlassen werden m&uuml;ssen, und in dieser Region nicht ausreichend freie Arbeitspl&auml;tze zur Verf&uuml;gung stehen. Im Fall Schlecker verteilen sich die 11.000 betroffenen Mitarbeiterinnen jedoch auf weite Teile der Bundesrepublik und laut Angaben der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit gibt es derzeit bundesweit 25.000 offene Stellen f&uuml;r Verk&auml;uferinnen. Demnach k&ouml;nnen die bereits vorhandenen M&ouml;glichkeiten der Bundesagentur genutzt werden, die vor allem regional besser vernetzt sind als eine zentrale Auffanggesellschaft in Baden-W&uuml;rttemberg jemals sein kann.</li>
<li>Schlecker ist vor allem an einem nicht tragf&auml;higes Unternehmenskonzept gescheitert, der u.a. dazu gef&uuml;hrt hatte, dass die Mitarbeiterinnen sehr schlecht bezahlt wurde. Die Auffanggesellschaft war u.a. f&uuml;r den Insolvenzverwalter wichtig, damit es m&ouml;glichst wenige K&uuml;ndigungsschutzklagen gibt &#8211; was sich negativ bei der Investorensuche auswirken w&uuml;rde. Kann es Ziel sein, mit Steuermitteln dieses Unternehmenskonzept durch einen neuen Investor fortf&uuml;hren zu lassen? </li>
<li>Den einzelnen Bundesl&auml;ndern hilft die Auffanggesellschaft, die Arbeitslosenstatistik zu <del>kaschieren</del> optimieren, da die entlassenen Mitarbeiterinnen dort erstmal f&uuml;r weitere sechs Monate nicht erfasst werden. Was nach den sechs Monaten passiert ist jedoch genauso offen wie bei einer sofortige Entlassung.</li>
<li><del datetime="2012-03-29T20:54:24+00:00">Bei diesem Punkt bin ich mir nicht 100%ig sicher, aber wenn ich es richtig mitbekommen habe, werden in der Auffanggesellschaft nur 80% des letzten Gehaltes gezahlt. </del>In der Transfergesellschaft w&auml;ren gerademal 67% des letzten Nettogehaltes  (<a target="_blank" href="http://t.co/jVhrwWJG">Quelle</a>) gezahlt worden. Das h&auml;tte dann negative Auswirkungen auf ein sp&auml;teres Arbeitslosengeld, weil die Basis f&uuml;r die Berechnung niedriger ausf&auml;llt. Und die Optionen von K&uuml;ndigungsschutzklagen und Abfindungen bleiben komplett verwehrt.</li>
</ul>
<p>Ich m&ouml;chte hier bitte nicht falsch verstanden werden: jede Entlassung ist ein pers&ouml;nliches Einzelschicksal und stellt diese Person und oftmals eine ganze Familie vor Probleme. Egal ob zwei, zehn, 100 oder 11.000 Menschen davon betroffen sind. Es ist daher auch nicht die Frage, ob der Staat hier eingreift, sondern ob die vorhandenen M&ouml;glichkeiten mit ALG und Bundesargentur f&uuml;r Arbeit ausreichen oder ob in einem besonderen H&auml;rtefall auch zus&auml;tzliche Steuermittel z.B. f&uuml;r eine Auffanggesellschaft bereit gestellt werden. Und im Fall Schlecker erscheinen die Rahmendaten daf&uuml;r nicht gegeben. Ganz im Gegenteil, diese Auffangl&ouml;sung scheint eher potentiellen Investoren zu helfen als den Mitarbeiterinnen und daher ist aus meiner Sicht die Ablehnung die einzig richtige Konsequenz gewesen. </p>
<p>Man kann sicherlich einiges an der FDP zu Recht kritisieren, aber dieses Thema ist daf&uuml;r nicht geeignet. Hier versuchen sich angebliche Sozialpolitiker und Gewerkschafter zu profilieren und das geht auf Dauer zu Lasten der Schlecker-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter &#8211; und zu Lasten der Sozialen Marktwirtschaft! </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dänemark sperrte Facebook und Google</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 20:41:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank-Andre Thies</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Internetsperren]]></category>
		<category><![CDATA[Netzzensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Internetsurfer in D&#228;nemark erlebten Ende letzter Woche eine kleine &#220;berraschung. Bei &#252;ber 8.000 Internetseiten &#8211; darunter Google und Facebook &#8211; erschien anstelle der eigentlichen Website ein Warnhinweis wegen angeblicher Darstellung illegaler kinderpornografischer Inhalte: Das Nationale High Tech Crime Center der d&#228;nischen Nationalpolizei [NITEC], das Verbrechen im Internet untersucht, hat Siminn Denmark darauf hingewiesen, dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mea-opinio-est.de/uploads/2012/03/netzsperren-237x300.png" alt="D&auml;nemark sperrte Facebook und Google" title="Netzsperre - Stoppschild" width="237" height="300" class="alignright size-medium wp-image-858" />Internetsurfer in D&auml;nemark erlebten Ende letzter Woche eine kleine &Uuml;berraschung. Bei &uuml;ber 8.000 Internetseiten &#8211; darunter Google und Facebook &#8211; erschien anstelle der eigentlichen Website ein Warnhinweis wegen angeblicher Darstellung illegaler kinderpornografischer Inhalte:</p>
<blockquote><p>Das Nationale High Tech Crime Center der d&auml;nischen Nationalpolizei [NITEC], das Verbrechen im Internet untersucht, hat Siminn Denmark darauf hingewiesen, dass die Internetseite, die Ihr Browser aufrufen wollte, Material enthalten k&ouml;nnte, dass als Kinderpornographie klassifiziert werden kann. Auf Anweisung des Nationalen High Tech Crime Center der d&auml;nischen Nationalpolizei [NITEC] hat Siminn Denmark den Zugriff auf diese Seite blockiert.</p></blockquote>
<p>Hierbei handelte es sich jedoch um ein Versehen, ausgel&ouml;st von der d&auml;nischen Polizei. Ein NITEC-Mitarbeiter hatte die Webseiten versehentlich einer Sperrliste hinzugef&uuml;gt, die an s&auml;mtliche Internetprovider in D&auml;nemark ging. Der Fehler wurde dann zwar schnell bemerkt und die Liste entsprechend korrigiert. Da die Internetprovider Siminn Denmark und Tele Gr&ouml;nland die geforderten Sperrungen  bereits umgesetzt hatten, vergingen mehr als drei Stunden, bis deren Kunden wieder Zugriff auf die fehlerhaft gesperrten Websites hatten.</p>
<p>Auch wenn Johnny Lundberg, Leiter von NITEC, den Vorfall zu tiefst bedauert und anstelle eines Mitarbeiters zuk&uuml;nftig zwei Mitarbeiter die d&auml;nischen Internet-Sperrungen best&auml;tigen m&uuml;ssen, zeigt der Vorfall doch eindrucksvoll auf, dass Netzsperren ein zweischneidiges Schwert sind. Insbesondere dann, wenn es keine gerichtliche Pr&uuml;fung gibt, sind Willk&uuml;r T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet. Hier war es zum Gl&uuml;ck nur ein Anwenderfehler, der schnell behoben werden konnte. Aber wer kann sich sicher sein, dass dies auch zuk&uuml;nftig immer so sein wird?</p>
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		<title>Ansgar Heveling: Blogger werden keine Relevanz mehr haben</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 18:25:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank-Andre Thies</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[Netzneutralität]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass der CDU-Bundestagsabgeordnete Ansgar Heveling aus Korschenbroich au&#223;erhalb des Internets einen hohen Bekanntheitsgrad besitzt, halte ich eher f&#252;r unwahrscheinlich. Im Web sieht das ganz anders aus: seit nunmehr zwei Tagen ist er dort Ziel von Kritik und Spott, seitdem sein Handelsblatt-Gastkommentar Netzgemeinde, ihr werdet den Kampf verlieren! online gegangen ist. Sicherlich sind viele der Verlautbarungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_849" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img src="http://www.mea-opinio-est.de/uploads/2012/02/heveling-150x150.jpg" alt="" title="heveling" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-849" /><p class="wp-caption-text">© CDU/CSU-Bundestagsfraktion</p></div>Dass der CDU-Bundestagsabgeordnete Ansgar Heveling aus Korschenbroich au&szlig;erhalb des Internets einen hohen Bekanntheitsgrad besitzt, halte ich eher f&uuml;r unwahrscheinlich. Im Web sieht das ganz anders aus: seit nunmehr zwei Tagen ist er dort  Ziel von Kritik und Spott, seitdem sein <a target="_blank" href="http://www.mea-opinio-est.de/20120131/ansgar-heveling-und-das-bose-internet/">Handelsblatt-Gastkommentar Netzgemeinde, ihr werdet den Kampf verlieren! </a> online gegangen ist. Sicherlich sind viele der Verlautbarungen auf einem ebenso niedrigen intellektuellen Niveau wie seine nach eigenen Aussagen <em>provokante Streitschrift, die einigen Akteuren im Netz einen Spiegel vorh&auml;lt.</em> Aber es gibt auch aus den Reihen der eigenen Partei konstruktiv-kritische Ver&ouml;ffentlichungen, &uuml;ber die Ansgar Heveling vielleicht mal nachdenken sollte. Dazu geh&ouml;rt f&uuml;r mich u.a. der Kommentar der CSU-Netzpolitikerin  Dorothee B&auml;r <a href="http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-apokalyptiker-aller-laender-vereinigt-euch-nicht/6133734.html">Apokalyptiker aller L&auml;nder vereinigt Euch! #nicht</a>:</p>
<blockquote><p>Es handelt sich hier um einen Volksvertreter, der per Definition die Aufgabe hat, sich mit den Fragen der modernen Gesellschaft zu besch&auml;ftigen, und gemeinsam mit den Menschen an Antworten auf neue Herausforderungen und L&ouml;sungen zu arbeiten. Doch statt sich vorzunehmen, den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern die Kompetenz und das Wissen zu vermitteln, das im Umgang mit neuen Kommunikations- und Informationsformen n&ouml;tig ist, wird lieber buchst&auml;blich der Teufel an die Wand gemalt. [...] Wer glaubt, Twitter diene dem Ausleben „der zweiten Pubert&auml;t“, wer glaubt, das Internet zerst&ouml;re unsere in der franz&ouml;sischen Revolution erk&auml;mpften Werte und bringe den Untergang des Abendlandes mit sich, der hat das postpubert&auml;re Affektdenken selbst nicht &uuml;berwunden. Wer glaubt, unser demokratisches System gegen die M&ouml;glichkeiten des Internets verteidigen zu m&uuml;ssen, der h&auml;tte im letzten Jahr besser einmal den Auslandsteil der Tageszeitungen lesen sollen &#8211; gerne auch in der Printversion.</p></blockquote>
<p>Aber der selbsternannte Internet-Kritiker Ansgar Heveling scheint selber auf Kritik nicht eingehen zu wollen, denn <a target="_blank" href="http://www.focus.de/digital/computer/parteien-cdu-web-kritiker-fuehlt-sich-von-reaktionen-bestaetigt_aid_709089.html">f&uuml;hlt sich von Reaktionen best&auml;tigt</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Dies zeigt, dass die Grundannahmen meines Beitrags offensichtlich nicht falsch sind&#8221;, sagte der Politiker am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Er habe in letzter Zeit beobachtet, &#8220;dass ein offener Diskurs zu den Fragen von Freiheit und Eigentum im Internet schwer geworden ist&#8221;</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://www.wz-newsline.de/home/multimedia/ansgar-heveling-legt-nach-blogger-werden-keine-relevanz-mehr-haben-1.891129">Und er legt sogar nochmal nach</a>:</p>
<blockquote><p>Ich glaube, dass es schon bald eine Generation geben wird, die mit dem Internet ganz anders umgeht. Blogger haben dann keine Relevanz mehr.</p></blockquote>
<p>Werter Herr Heveling: Blogger sind heutzutage nichts anderes als die B&uuml;cherschreiber fr&uuml;here Generationen, mit dem Unterschied, dass ihre Texte schneller bekannt gemacht werden k&ouml;nnen und eine breite Leserschaft erreichen k&ouml;nnen. W&uuml;rden die von Ihnen genannten Goethe oder Marx heute leben, dann w&uuml;rden auch sie mit hoher Wahrscheinlichkeit das Internet zum Verbreiten ihrer Meinungen und Texte nutzen. Nat&uuml;rlich gibt es nicht nur &#8220;wertvolles&#8221; im Web, aber war das fr&uuml;her anders? Auch zu Zeiten Goethes und Marx wurden B&uuml;cher ver&ouml;ffentlicht, die aus gutem Grund heute nicht mehr bekannt sind. Und genauso wird es vielen Bloggern ergehen. Viele werden vergessen sein, einzelne werden es zum Ruhm bringen. </p>
<p>Sie haben keine neue Diskussion gestartet, Herr Heveling, leider nein. Sie haben sich als Hinterw&auml;ldler pr&auml;sentiert, der nicht verstanden hat, worum es in der Kritik gegen ACTA, PIPA und SOPA geht: </p>
<blockquote><p>Sopa und Pipa waren ein beispielloser Griff nach der Macht, ausgehend von den Urheberrechts-verwertenden Branchen, die den Vereinigten Staaten (unter dem Kommando der genannten Branchen) eine noch nie dagewesene Macht verliehen, mutma&szlig;liche Piraten-Sites zu zensieren. Die Regierung k&ouml;nnte mit ihrer Hilfe IP-Adressen sperren oder Domainnamen aus Internet-Domain-Diensten entfernen und dabei den Zensierten jegliche Chance verweigern, ihre Unschuld zu beweisen.</p></blockquote>
<p>Lesen Sie mal den wirklich gelungenen <a target="_blank" href="http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/copyright-war-der-vietnam-krieg-des-internets/6136040.html">Gastkommentar von Lawrence Lessig im Handelsblatt</a>. So startet man Diskussionen, so geht man konstruktiv mit einem schwierigen Thema um. So schafft man es, als Mitglied des Deutschen Bundestags ernst genommen zu werden. Und so w&uuml;rden Sie Ihrer Verantwortung als Mitglied der  <strong>Enquete-Kommission Internet und Digitale Gesellschaft</strong> gerecht werden. Sicherlich m&uuml;ssen Sie nicht derselben Meinung sein wie Lawrence Lessig, das verlangt niemand, aber ein entsprechende Niveau, Offenheit gegen&uuml;ber gesellschaftlichen Ver&auml;nderungen und vor allem die Bereitschaft (konstruktive) Kritik anzunehmen, das kann man meiner Meinung nach schon erwarten! Insbesondere von einem <strong>gew&auml;hlten Volksvertreter</strong>!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ansgar Heveling und das böse Internet</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 18:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank-Andre Thies</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[Netzneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[PIPA]]></category>
		<category><![CDATA[SOPA]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich heute w&#228;hrend meiner Mittagspause eher zuf&#228;llig den neuesten Handelsblatt-Gastkommentar Netzgemeinde, ihr werdet den Kampf verlieren! von Ansgar Heveling (CDU / MdB) las, dachte ich eher an einen bl&#246;den Scherz oder Ironie pur. Aber leider nein: Herr Heveling meint seine &#196;u&#223;erungen scheinbar wirklich ernst &#8211; hier ein paar Ausz&#252;ge: Liebe „Netzgemeinde“, das Web 2.0 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://www.mea-opinio-est.de/uploads/2012/01/netzpolitik_Ansgar-Heveling-MdB-20120130.png"><img src="http://www.mea-opinio-est.de/uploads/2012/01/netzpolitik_Ansgar-Heveling-MdB-20120130-150x150.png" alt="" title="netzpolitik_Ansgar-Heveling-MdB-20120130" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-838" /></a>Als ich heute w&auml;hrend meiner Mittagspause eher zuf&auml;llig den neuesten Handelsblatt-Gastkommentar  <a href="http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-netzgemeinde-ihr-werdet-den-kampf-verlieren/6127434.html">Netzgemeinde, ihr werdet den Kampf verlieren!</a> von Ansgar Heveling (CDU / MdB) las, dachte ich eher an einen bl&ouml;den Scherz oder Ironie pur. Aber leider nein: Herr Heveling meint seine &Auml;u&szlig;erungen scheinbar wirklich ernst &#8211; hier ein paar Ausz&uuml;ge:</p>
<blockquote><p>Liebe „Netzgemeinde“, das Web 2.0 ist bald Geschichte. [...] Die mediale Schlachtordnung der letzten Tage erweckt den Eindruck, wir seien im dritten Teil von „Der Herr der digitalen Ringe“ angekommen, und der Endkampf um Mittelerde stehe bevor. [...]Nun haben Wikipedia und Google in den letzten Tagen ihren starken Arm gezeigt. Doch Googles und Wikimedias dieser Welt, lasst euch zurufen: Auch wenn Wikipedia f&uuml;r einen Tag ausgeschaltet ist und Google Zensurbalken tr&auml;gt, ist das nicht das Ende des Wissens der Menschheit. [...] Also, B&uuml;rger, geht auf die Barrikaden und zitiert Goethe, die Bibel oder auch Marx. Am besten aus einem gebundenen Buch! [...] Und offensichtlich sind Narzissmus und Nerdzismus Zwillinge. Nat&uuml;rlich soll niemandem verboten werden, via Twitter seine zweite Pubert&auml;t zu durchleben. Nur sollte man das nicht zum politischen Programm erheben. Jetzt haben wir noch die Zeit, diesem Treiben Einhalt zu gebieten.</p></blockquote>
<p>Nun k&ouml;nnte man die Auffassung vertreten, dass die Aussagen eines bisher eher unbekannten Abgeordneten aus der letzten Reihe des Bundestages genauso wichtig ist, wie der bekannte Sack Reis, der in China umf&auml;llt. Nur leider bef&uuml;rchte ich, dass die Meinung von Herrn Heveling von vielen Politikern vertreten wird, die keinen wirklichen Bezug zum Internet haben. Alleine die Verwendung des Begriffs Web 2.0 in diesem Zusammenhang dokumentiert, dass Herr Heveling gar nichts verstanden hat. Web 2.0 auf der einen Seite und Stichw&ouml;rter  wie SOPA, PIPA, ACTA, Netzneutralit&auml;t auf der anderen Seite haben lediglich das Web als Grundthema gemeinsam. Wer wie Ansgar Heveling die Blackout-Day-Aktionen von Wikipedia &#038; Co. damit gleichsetzt, dass diese f&uuml;r einen angeblich rechtsfreien Raum Internet eintreten (was er im &uuml;brigen nie war und auch nicht ist) resp. den Schutz des geistigen Eigentums negieren, der zeigt nur seine Unwissenheit und seine Kleingeistigkeit. Die Aktionen gegen SOPA, PIPA und ACTA richten sich gerade gegen Rechtsfreiheit! Hier geht es darum, dass rechtsstaatliche Ma&szlig;nahmen Grundlage bleiben m&uuml;ssen. Aber Populismus ignoriert immer gern die Feinheiten des Unterschiedes.</p>
<p>Die Netzgemeinde hat nat&uuml;rlich darauf reagiert. Unter dem <a target="_blank" href="https://twitter.com/search/hevelingfacts"> Hashtag #hevelingfacts</a> kann man via Twitter sch&ouml;ne Kommentare nachlesen. Am sch&ouml;nsten gef&auml;llt mir bisher von <a target="_blank" href="https://twitter.com/#!/LaviniaSt/status/163986921545154562">LaviniaSt</a>:</p>
<blockquote><p>Da sucht wohl jemand die T&uuml;re von diesem rechtsfreien Raum. #hevelingfacts</p></blockquote>
<p>Nicht unerw&auml;hnt lassen sollte man den gestern erfolgten &#8220;Angriff&#8221; auf die Website von Ansgar Heveling. Wer auf das Bild zu Beginn dieses Artikels klickt, kann auf dem Screenshot nachlesen:</p>
<blockquote><p>Hiermit m&ouml;chte ich meinen Austritt aus der CDU &ouml;ffentlich machen &#8230;. </p></blockquote>
<p>Entweder eine Sicherheitsl&uuml;cke oder &#8211; so wird im Web gespottet &#8211; einfachste Passw&ouml;rter machten es einem Hacker einfach, diese Fake-Nachricht zu posten. Dank <a target="_blank" href="http://netzpolitik.org/2012/die-buttenrede-des-ansgar-heveling-zur-netzpolitik/">Netzpolitik.org</a> ist diese Aktion der Nachwelt erhalten geblieben. Passt irgendwie, oder?</p>
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		<item>
		<title>SOPA und PIPA: Blackout-Day</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 18:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank-Andre Thies</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Blackout-Day]]></category>
		<category><![CDATA[Netzsperren]]></category>
		<category><![CDATA[PIPA]]></category>
		<category><![CDATA[SOPA]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer am heutigen Tage die englischsprachige Wikipedia aufsuchte, stand vor &#8220;verschlossener T&#252;r&#8221; und sah einen nahezu schwarzen Bildschirm. Hintergrund hierf&#252;r ist der 24-st&#252;ndige Blackout Day, an der sich zahlreiche Websites beteiligen, die damit gegen zwei amerikanische Gesetzesentw&#252;rfe, den Stop Online Piracy Act (SOPA) und den Protect IP Act (PIPA) protestieren. Ziel dieser Gesetzesinitiative ist der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://www.mea-opinio-est.de/uploads/2012/01/wikipedia_offline.png"><img src="http://www.mea-opinio-est.de/uploads/2012/01/wikipedia_offline-300x220.png" alt="SOPA und PIPA: Blackout-Day" title="Wikipedia SOPA Blackout-Day" width="250" height="183" class="alignright size-medium wp-image-822" /></a>Wer am heutigen Tage die englischsprachige <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Main_Page">Wikipedia</a> aufsuchte, stand vor &#8220;verschlossener T&uuml;r&#8221; und sah einen nahezu schwarzen Bildschirm. Hintergrund hierf&uuml;r ist der 24-st&uuml;ndige <strong>Blackout Day</strong>, an der sich zahlreiche Websites beteiligen, die damit gegen zwei amerikanische Gesetzesentw&uuml;rfe, den <em>Stop Online Piracy Act</em> (SOPA) und den <em>Protect IP Act</em> (PIPA) protestieren. Ziel dieser Gesetzesinitiative ist der Schutz der Wirtschaftsinteressen amerikanischer Copyright-Inhaber, deren Inhalte aber weit &uuml;ber die Grenzen der USA negative Auswirkungen auf das Web und uns B&uuml;rger innen und B&uuml;rger haben wird. Warum?</p>
<p>Technisch geht es um die Manipulation einer der zentralen Schaltstelle des Internet, des Domain Name Systems (DNS). Dort erfolgt die Zuordnung der Internet-Adresse einer Website (URL) zum Standort des Rechners, auf dem die Daten der Website gespeichert sind. Also wie bei einem Telefonbuch, wo man anhand des Namens der gesuchten Person dessen Telefonnummer erfahren kann. Und hier sehen die US-Gesetzentw&uuml;rfe vor, dass Rechte-Inhaber &#8211; also Privatpersonen und private Unternehmen &#8211; sogar ohne richterliche Anordnung bei Verdacht auf Verletzung von Urheberrechten u.a. folgende Ma&szlig;nahmen einleiten k&ouml;nnen:</p>
<ul>
<li>Internetdienstanbieter m&uuml;ssen den Zugang zu der betroffenen Website verhindern</li>
<li>Suchmaschinen und Websites, die eine Suchfunktion anbieten &#8211; also nahezu alle &#8211; m&uuml;ssen Links zu der betroffenen Website filtern</li>
<li>Zahlungsdienstleister (Kreditkartenunternehmen, PayPal etc.) m&uuml;ssen Konten und Zahlungen einfrieren,</li>
<li>Werbedienstleister m&uuml;ssen ihre Dienste und Zahlungen zu der betroffenen Website einstellen</li>
</ul>
<p>China l&auml;&szlig;t gr&uuml;ssen!</p>
<p>Die Digitale Gesellschaft e.V. hat in einer Pressemitteilung unter der &Uuml;berschrift <a target="_blank" href="http://digitalegesellschaft.de/2012/01/pm-warum-sopa-auch-uns-angeht/">Warum SOPA auch uns angeht</a> wie folgt Stellung genommen:</p>
<blockquote><p>Internetprovider sollen gezwungen werden, Inhalte proaktiv zu &uuml;berwachen, Inhalte sollen gesperrt, Suchmaschinen-Treffer nicht mehr angezeigt und Verlinken strafbar werden. [...] Durch eine umfassende Providerhaftung sollen Plattformbetreiber und ISPs gezwungen werden, ihre Nutzer aktiv zu &uuml;berwachen, Inhalte zu sperren und Suchergebnisse zu zensieren. Was bei Telefon und Post nicht durchsetzbar w&auml;re, soll im Internet gemacht werden, einfach weil es technisch m&ouml;glich ist. Auch das Setzen von Links k&ouml;nnte strafbar werden. Doch wer kann sich sicher sein, dass hinter einem Link keine Urheberrechtsverletzung zu finden ist? Und sich der Inhalt hinter dem Link nicht &auml;ndert?</p></blockquote>
<p>Und Welt-Online kommentiert die US-Gesetzentw&uuml;rfe unter der &Uuml;berschrift <a target="_blank" href="http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13819703/Stoppt-das-Guantanamo-Gesetz-fuer-das-Internet.html">Stoppt das &#8220;Guantanamo-Gesetz&#8221; f&uuml;r das Internet!</a> wie folgt:</p>
<blockquote><p>Im Kampf gegen Raubkopierer planen die USA schwerste Eingriffe in das Internet. Bei allem Verst&auml;ndnis f&uuml;r den Schutz geistigen Eigentums – das geht zu weit. [...] Das Internet hat den Geist der Freiheit um die Welt wehen lassen, wie sich das zuvor kaum jemand hat vorstellen k&ouml;nnen. [...] Dahinter gibt es keinen Schritt zur&uuml;ck. Eine Verrechtlichung des Internets muss m&ouml;glich sein, ohne bew&auml;hrte Grunds&auml;tze von Meinungs- und Informationsfreiheit zu verletzen. Das technische System des Internet muss gesch&uuml;tzt werden vor beliebigen Eingriffen, und seien sie im Einzelfall auch noch so verst&auml;ndlich. Es ist auch nicht hinzunehmen, das Eingriffe von den USA aus in das Adresssystem des Internet f&uuml;r andere Staaten automatisch ebenso gelten. Es gibt ein &uuml;bergeordnetes, internationales Interesse an rechstaatlichen Verfahrensweisen. Der US-&#8221;Piracy Act&#8221; in dieser Form muss gestoppt werden.</p></blockquote>
<p>Gerade bei diesem Thema zeigt sich, wie weit eine nationale Gesetzgebung und die moderne Gesellschaft in der Praxis voneinander getrennt sind. Selbstverst&auml;ndlich muss es Rechte-Inhabern m&ouml;glich sein, gegen Piraterie ihrer Produkte vorgehen zu k&ouml;nnen. Die Probleme der Musikindustrie in den letzten Jahren zeigen deutlich, wie massiv die Auswirkungen von Raubkopien etc. sein k&ouml;nnen. Doch ist das Grund genug, sich dem Druck der US-Filmindustrie zu beugen und damit Freiheitsrechte einzuschr&auml;nken? </p>
<p>Auch via Post lassen sich Raubkopien versenden &#8211; f&uuml;hrt das aber dazu, dass die Post pauschal auf einfachem Verdacht hin die Zustellung der Postsendungen einstellen resp. an jemand anderen weiterleiten kann? Wie w&auml;re die Reaktion der Bev&ouml;lkerung, wenn ohne richterliche Anordnung einfach die eigene Telefonleitung abgeschaltet werden k&ouml;nnte? Diese US-Gesetzesentw&uuml;rfe gehen eindeutig zu weit! Daher ist dieser <strong>Blackout-Day</strong> sehr zu begr&uuml;ssen und findet hoffentlich auch &uuml;ber das Web hinaus Geh&ouml;r.</p>
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		<item>
		<title>Enten-Kurier: Hundepräsident Wuff gerat unter Druck</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 20:46:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank-Andre Thies</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Wulff]]></category>
		<category><![CDATA[Hauskreditaffäre]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Egmont Ehapa Verlag hat heute &#252;ber einen besonderen Bericht in der kommenden Ausgabe der Micky Maus informiert: Hundepr&#228;sident Wuff ger&#228;t zunehmend unter Druck. Er habe Berichte &#252;ber die Finanzierung seiner Privath&#252;tte mit pers&#246;nlichen Anrufen bei F&#252;hrungspersonen der Micky Maus und Kai Quickmann, Chefredakteur des Enten-Kurier, verhindern wollen. Eine l&#228;ngere Nachricht habe Wuff auf den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_811" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img src="http://www.mea-opinio-est.de/uploads/2012/01/hundepraesident_Egmont_Ehapa_Verlag_GmbH-300x214.jpg" alt="" title="Hundepr&auml;sident Wuff - Egmont Ehapa Verlag GmbH" width="300" height="214" class="size-medium wp-image-811" /><p class="wp-caption-text">(c) Egmont Ehapa Verlag GmbH</p></div>Der Egmont Ehapa Verlag hat heute &uuml;ber einen besonderen Bericht in der kommenden Ausgabe der <strong>Micky Maus</strong> informiert:<br />
<blockquote>Hundepr&auml;sident Wuff ger&auml;t zunehmend unter Druck. Er habe Berichte &uuml;ber die Finanzierung seiner Privath&uuml;tte mit pers&ouml;nlichen Anrufen bei F&uuml;hrungspersonen der Micky Maus und Kai Quickmann, Chefredakteur des Enten-Kurier, verhindern wollen. Eine l&auml;ngere Nachricht habe Wuff auf den Anrufbeantworter dieser Zeitung gebellt und sich emp&ouml;rt &uuml;ber die Recherchen gezeigt. Wuff steht seit Wochen wegen der Finanzierung seiner H&uuml;tte in Wedel mit einem 500 000 Taler-Kredit eines Pudelpaares in der Kritik. Au&szlig;erdem soll er gratis Urlaub in luxuri&ouml;ser Tierpensionen befreundeter Terrier gemacht haben. Doch Wuff zeigte nicht Zerknirschung, sondern Z&auml;hne: &#8220;Wenn man nicht mehr bei Freunden &uuml;bernachten darf, ohne am Morgen einen Knochen auf den Tisch zu legen, dann ist das schlecht.&#8221; Mehrere Mitglieder der Hunderegierung forderten bereits den R&uuml;cktritt des Pr&auml;sidenten.</p></blockquote>
<p>Dass unser Bundespr&auml;sident Christian Wulff seinerzeit als Ministerpr&auml;sident auf Einladung von Freunden bei diesen Urlaub gemacht hat, war f&uuml;r mich von Anfang an keine wirkliche Aff&auml;re. Ein Politiker, der jeglichen Kontakt zu Freunden, Wirtschaft und Gesellschaft abbricht, wird kaum noch eine realit&auml;tsnahe Politik machen k&ouml;nnen und jeden Bezug zum Volk endg&uuml;ltig verlieren. Und auch die sogenannte <em>Hauskreditaff&auml;re</em> ist f&uuml;r mich in vielen Punkten einfach nur &uuml;berzogen. Solange es keine Hinweise gibt, dass Christian Wulff im Gegenzug f&uuml;r das zinsg&uuml;nstige Darlehen seines Unternehmerfreundes diesem durch seine Amtsmacht ungerechtfertigte Gegenleistungen erbracht hat, ist dieses Darlehen sicherlich ungew&ouml;hnlich, aber nachvollziehbar. Wer zahlt denn wirklich gern h&ouml;here Zinsen an die Bank, wenn er die Chance h&auml;tte, sich anderweitig g&uuml;nstiger zu refinanzieren. Hier kommt f&uuml;r mich wieder mal das typisch deutsche Neidgebaren durch. Und auch der j&uuml;ngste Kritikpunkt, dass die Umschuldung bei der BW-Bank in einen zinsg&uuml;stigen Geldmarktkredit anstelle eines Hypothekendarlehen fragw&uuml;rdig sei, ist f&uuml;r mich nicht nachvollziehbar. Die Spreads zwischen kurzfristigen Geldmarkts&auml;tzen und langfristigen Kapitalmarkts&auml;tzen in den letzten Monaten und Jahren waren so hoch, dass diese Vorgehensweise mehr als nur angebracht ist. Es wird nur in der Praxis von den meisten Bankkunden nicht genutzt, weil es mit deren Sicherheitsbed&uuml;rfnis nicht in Einklang gebracht werden kann.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund war ich bisher der Auffassung, dass Christian Wulff wegen dieser Kritikpunkte nicht zur&uuml;ckreten muss &#8211; auch wenn ich ihn einerseits f&uuml;r einen der schw&auml;chsten Bundespr&auml;sidenten in unserer Geschichte halte und ich andererseits Joachim Gauck meine Stimme gegeben h&auml;tte, wenn der Bundespr&auml;sident durch das Volk gew&auml;hlt werden w&uuml;rde. Aber die Informationspolitik von Christian Wulff und seinen Beratern &#8211; man kann sie nur als <em>Salamitaktik</em> bezeichnen &#8211; immer nur das zuzugeben, was offenkundig geworden ist und vor allem seine Aussage, dass seine Nachricht auf der Mailbox des Chefredakteurs der BILD-Zeitung sei &#8220;in einer au&szlig;ergew&ouml;hnlich emotional angespannten Situation&#8221; passiert, gibt mir doch sehr zu denken. Wenn ein Staatsoberhaupt in so einer Situation derartig ungen&uuml;gend reagiert, was passiert dann erst in einer echten Krise? Kann sich das deutsche Volk darauf verlassen, dass Herr Wulff dann k&uuml;hl, n&uuml;chtern und objektiv agiert? Ich bef&uuml;rchte: Nein.</p>
<p>Der kommende Micky Maus-Comic, so lustig und genial er auch ist, dokumiert, dass es (leider) keine Alternative zum R&uuml;cktritt unseres Bundespr&auml;sidenten mehr gibt. Christian Wulff hat es geschafft zu einer Lachnummer zu werden. Und daran ist er im wesentlichen selber Schuld, auch wenn BILD &#038; Co. keine wirklich r&uuml;hmliche Rolle in dieser Posse gespielt haben. H&auml;tte Herr Wulff von Anfang an mit offenen Karten gespielt, h&auml;tte diese Eskalation vermieden werden k&ouml;nnen. Und das ist wahrlich keine wirklich neue Erkenntnis. Aber eins kann Christian Wulff aber von sich behaupten: er ist der erste Bundespr&auml;sident, der es in die Micky Maus geschafft hat &#8230;</p>
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		<title>Der Hobbit – Eine unerwartete Reise: Erster Trailer online</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 22:23:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank-Andre Thies</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Herr der Ringe]]></category>
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		<category><![CDATA[Peter Jackson]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Dezember 2012 ist es (endlich) soweit, denn dann erscheint der erste von zwei Teilen von Der Hobbit im Kino, der die Vorgeschichte zu Herr der Ringe erz&#228;hlt. Regisseur ist erneut Peter Jackson und mit Ian McKellen (als Gandalf), Orlando Bloom (Legolas) und Elijah Wood (Frodo) werde einige der bekannten Darstellerriege wieder mit dabei sein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mea-opinio-est.de/uploads/2011/12/movie-the-hobbit-poster-202x300.jpg" alt="Der Hobbit - Eine unerwartete Reise: Erster Trailer online" title="Der Hobbit - Teil 1 - Poster" width="202" height="300" class="alignright size-medium wp-image-799" />Im Dezember 2012 ist es (endlich) soweit, denn dann erscheint der erste von zwei Teilen von <strong>Der Hobbit</strong> im Kino, der die Vorgeschichte zu <strong>Herr der Ringe</strong> erz&auml;hlt. Regisseur ist erneut <em>Peter Jackson</em> und mit Ian McKellen (als Gandalf), Orlando Bloom (Legolas) und Elijah Wood (Frodo) werde einige der bekannten Darstellerriege wieder mit dabei sein.</p>
<p><strong>Der Hobbit</strong> spielt rund 60 Jahre vor den Ereignissen von <strong>Der Herr der Ringe</strong> in in Mittelerde. Der gro&szlig;e Zauberer Gandalf der Graue wird von dem Drachen Smaug bedroht, f&auml;llt mit 13 Zwergen in das Haus von Bilbo Beutlin ein und bitte um Hilfe auf der gef&auml;hrlichen Reise zum Hort des Drachen. Dbaei treffen sie auf Orcs, riesige Spinnen, Gestaltwandler und Zauberer. In den Goblin-Tunneln begegnet Bilbo dabei Gollum, der einen Ring besitzt, der &uuml;ber au&szlig;ergew&ouml;hnliche Kr&auml;fte verf&uuml;gt &#8211; der Ring, den Bilbo an seinem 111. Geburtstag seinem Lieblingsneffen Frodo vermachen wird und der die Geschichte von Mittelerde f&uuml;r immer ver&auml;ndern wird!</p>
<p>Ver&ouml;ffentlicht wurde nun ein erster Trailer, der mit diverse Szenen aus dem ersten Teil aufwartet und einen guten Vorgeschmack auf ein (zu erwartendes) Kinoerlebnis gibt:</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/ZEOM13UyZ0A" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>Weitere bekannte Stars sind u.a. Evangeline Lilly (Lost), Cate Blanchett (Der seltsame Fall des Benjamin Button) und Martin Freeman (Sherlock), der zweite Teil von <strong>Der Hobbit &#8211; Eine unerwartete Reise</strong> soll dann im Dezember 2013 in die Kinos kommen.</p>
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