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	<title>Laizismus - Wir trennen jetzt Staat und Religion</title>
	
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	<description>Wir trennen Staat und Religion</description>
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		<title>Zur Gründung des Zentralrats der Ex-Muslime</title>
		<link>http://www.laizismus.at/2010/02/23/zur-grundung-des-zentralrats-der-ex-muslime/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 22:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oberhummer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Besuch der Menschenrechtsaktivistin und Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland Mina Ahadi in Wien am 26. Februar 2010 ist ein willkommener Anlass diese Organisation auch in Österreich zu etablieren. Der nun gegründete Zentralrat der Ex-Muslime will einerseits bei Alltagsproblemen helfen, die dadurch entstehen, dass ihnen durch den Islam eine Lebenseinstellung durch psychischen Druck [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Besuch der Menschenrechtsaktivistin und Vorsitzende des <a href="http://www.ex-muslime.de/">Zentralrats der Ex-Muslime</a> in Deutschland <a href="http://www.minaahadi.com/">Mina Ahadi</a> in Wien am 26. Februar 2010 ist ein willkommener Anlass diese Organisation auch in Österreich zu etablieren. Der nun gegründete Zentralrat der Ex-Muslime will einerseits bei Alltagsproblemen helfen, die dadurch entstehen, dass ihnen durch den Islam eine Lebenseinstellung durch psychischen Druck aufgezwungen wird, die mit den hiesigen Werten und Leben einfach nicht mehr zu vereinbaren ist. Auf der anderen Seite will er gegen jegliche Art von Verletzung der Menschenrechte, wie Zwangsheirat, Ehrenmorde, Steinigungen und Genitalverstümmelung aktiv werden und für diejenigen sprechen, die das in ihren Ländern nicht tun können.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Gründung des Zentralrats der Ex-Muslime und dessen Beitritt zu den Konfessionsfreien werden von letzteren nachdrücklich begrüßt. Damit hat der Zentralrat der Konfessionsfreien nun bereits schon fünf Trägervereine, die sich zu dieser Dachorganisation vereinigt haben.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Mit der Gründung der Ex-Muslime wird in Europa ein wichtiger Prozess in Gang gesetzt, der dahin zielt, dass die Prinzipien der Aufklärung auch den Islam erreichen können. Man darf nicht vergessen, dass erst vor weniger als 400 Jahren das Licht der Aufklärung uns alle von den althergebrachten, starren und überholten Vorstellungen, Vorurteilen und Ideologien des damaligen Christentums befreit hat. Das hat uns in Europa erst Demokratie, Toleranz, Freiheit und die Menschenrechte gebracht. Dass das gegen den teilweise erbitterten Widerstand der Kirche geschah, ist allgemein bekannt. Auch das europäische Christentum konnte nur Dank der Aufklärung gezähmt werden. Es bedurfte schon der entschiedenen Absage des damaligen Christentums von außen, dass auch die innerkirchlichen Reformen eine Chance hatten, sich durchzusetzen. Mit dieser Doppelstrategie sollte es möglich sein auch die Reformenbestrebungen im Islam selbst zu unterstützen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Ex-Muslime als auch Konfessionsfreie stimmen in folgenden Punkten überein:</p>
<ul>
<li>In unserer Gesellschaft sollte jeder Mensch das Recht haben seine Meinung offen sagen können und ein freies Leben führen dürfen, das nicht durch überkommene Regeln der Religionen beschränkt ist. Das muss selbstverständlich auch für jene gelten, die zufällig in eine islamische Familie hinein geboren werden.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong> </strong>Wir dürfen auf Menschenrechtsverletzungen und demagogische Hetze gegen die Werte der Aufklärung nicht mit „falscher Toleranz“ reagieren. Daher muss man auch gläubigen Muslimen abverlangen, dass sie die Regeln der Demokratie, Aufklärung und des Rechtsstaats akzeptieren.</li>
<li>Nur ein Teil der etwa 400.000 in Österreich lebenden so genannten „Muslime“ sind tatsächlich im Sinne des Islams gläubig. Eine nicht geringe Zahl müsste eigentlich zu den Konfessionsfreien gezählt werden und sollte daher auch nicht durch die Islamlobby repräsentiert werden.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong> </strong>Bislang wurde die Islamkritik von der rechten Szene und vom fundamentalen Christentum vereinnahmt. Das sollte nach der Gründung des Zentralrats der Ex-Muslime nicht mehr so leicht möglich sein.</li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Zum Abschluss:</strong></p>
<p><strong>„In den Reihen der Ex-Muslime findet man häufig jene ganz besonderen Menschen, die obwohl es unbequem und gefährlich ist, sich für die Prinzipien der Aufklärung und gegen Menschenrechtsverletzungen einsetzen.“</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.vol.at/news/vorarlberg/artikel/offiziell-keine-austritte-aus-dem-islam/cn/news-20100220-11161154/forcerefresh/1/unique/618245203">Interview mit Cahit Kaya anlässlich der Gründung.</a><br />
</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vortrag Mina Ahadi und Vorstellung der Ex-Muslime Österreich</title>
		<link>http://www.laizismus.at/2010/02/20/vortrag-mina-ahadi-und-vorstellung-der-ex-muslime-osterreich/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 13:37:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Veranstaltungshinweis
Wann: Freitag, 26. Februar 2002, ab 16 Uhr (bis ca. 19 Uhr)
Wo: Republikanischer Club (Rockhgasse 1, 1010 Wien)

Aus der Einladung (siehe Facebook Event)
Mina Ahadi, eine bekannte Islamkritikerin aus dem Iran und Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime (ZdE) Deutschland, wird am 26.2.2010 unser Gast in Wien sein. Sie wird über die immer wichtiger werdende europaweite Arbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Veranstaltungshinweis</strong></p>
<p>Wann: Freitag, 26. Februar 2002, ab 16 Uhr (bis ca. 19 Uhr)<br />
Wo: <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=en&amp;geocode=&amp;q=Rockhgasse+1%2F+1010+Wien&amp;sll=48.208951,16.369732&amp;sspn=0.05085,0.087976&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Rockhgasse+1,+Innere+Stadt+1010+Wien,+Austria&amp;z=17">Republikanischer Club</a> (Rockhgasse 1, 1010 Wien)</p>
<p><a href="http://www.laizismus.at/wp-content/uploads/2010/02/zdex.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-457" title="zdex" src="http://www.laizismus.at/wp-content/uploads/2010/02/zdex.jpg" alt="" width="170" height="56" /></a></p>
<p>Aus der Einladung (<a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=292299714371&amp;ref=mf">siehe Facebook Event</a>)</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mina_Ahadi">Mina Ahadi</a>, eine bekannte Islamkritikerin aus dem Iran und Vorsitzende des <a href="http://www.ex-muslime.de/">Zentralrats der Ex-Muslime (ZdE)</a> Deutschland, wird am 26.2.2010 unser Gast in Wien sein. Sie wird über die immer wichtiger werdende europaweite Arbeit der ZdE-Organisationen berichten, und erklären, warum es einer starken und islamkritischen Gegenbewegung innerhalb der islamisch geprägten Community bedarf.<br />
Mina Ahadi, geb. 1956, ist Gründungsmitglied und Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, des Internationalen Komitees gegen Steinigung und des Internationalen Komitees gegen die Todesstrafe. Sie wurde Anfang der 80er Jahre Aufgrund ihrer politischen Tätigkeit gegen das iranische Mullah-Regime in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Bis 1990 lebte sie als Partisanin im Untergrund, dann gelang ihr die Flucht nach Österreich. Ahadi wurde im Oktober 2007 für ihr Engagement für Menschen- und Frauenrechte in London zur &#8220;Säkularistin des Jahres&#8221; gewählt.</p>
<p>Aus diesem Anlass wird von Cahit Kaya über die Gründung des Zentralrats der Ex-Muslime in Österreich informiert und über aktuelle Probleme in Zusammenhang mit dem Islam gesprochen.</p>
<p>Anschließend wird Mina Ahadi aus erster Hand über die neuesten Aktivitäten im Iran berichten und für Fragen aller Art zum Thema zur Verfügung stehen.</p>
<p>Weiters wird sprechen: Heinz Oberhummer, Vorsitzender des Zentralrats der Konfessionsfreien</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Buch von John Gray: Politik der Apokalypse</title>
		<link>http://www.laizismus.at/2010/01/24/buch-von-john-gray-politik-der-apokalypse/</link>
		<comments>http://www.laizismus.at/2010/01/24/buch-von-john-gray-politik-der-apokalypse/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 10:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[John Gray]]></category>

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		<description><![CDATA[John Gray propagiert mit diesem Buch zwar nicht explizit die Notwendigkeit einen Staat laizistisch zu gestalten, aber er führt diese dennoch klar vor Augen. Deswegen gibt es an dieser Stelle einmal eine Buchrezension.
John Gray: Politik der Apokalypse. Wie Religion die Welt in die Krise stürzt
(Klett-Cotta)
Ist der Westen legitimiert in einen souveränen Staat, wie den Irak [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/John_N._Gray">John Gray</a> propagiert mit diesem Buch zwar nicht explizit die Notwendigkeit einen Staat laizistisch zu gestalten, aber er führt diese dennoch klar vor Augen. Deswegen gibt es an dieser Stelle einmal eine Buchrezension.</p>
<p>John Gray:<strong> Politik der Apokalypse</strong>. Wie Religion die Welt in die Krise stürzt<br />
(Klett-Cotta)</p>
<p>Ist der Westen legitimiert in einen souveränen Staat, wie den Irak einzumarschieren, um seinen etatistischen Erlösungsmythos einer liberalen Demokratie mit Gewalt zu exportieren?</p>
<p>Punkto Titel und v. a. Untertitel hat sich die Übersetzung etwas zu weit vorgewagt: &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Black-Mass-Apocalyptic-Religion-Utopia/dp/0141025980/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1264328837&amp;sr=8-1">Black Mass. Apocalyptic Religion and the Death of Utopia</a>&#8221; heißt es im Original und v. a. der letzte Teil bringt zum Ausdruck worum es Gray tatsächlich geht, nämlich nicht vorzuführen, dass Religion die Politik zur Apokalypse treibt, geschweige denn Religionskritik an sich zu üben, sondern zu zeigen, dass politische Utopien an ihr Ende gelangt sind. Als Ursprung der modernen, politischen Utopien, vom Historischen Materialismus zum Neoliberalismus und neokonservativen Ideologien benennt er den neutestamentlichen, christlichen Endzeitmythos (laut Gray ein <em>fragwürdiges Geschenk</em> des Christentums), der sich nach der Aufklärung in säkularer Tarnung wiederholt und in den Politreligionen des 20. Jahrhunderts (Nationalsozialismus, Stalinismus, Maoismus) gipfelt. Mit dem Irakkrieg (Bush: &#8220;Gott befahl mir&#8230;&#8221;) und dem Versuch eines v. a. amerikanischen Imperialismus liberale Demokratie mit Gewalt über die Welt zu verbreiten sieht er den Tod der Utopie gekommen.<br />
Grays Beweisführung ist in sich schlüssig, allerdings so umfassend, dass er praktisch alles und jeden attackiert und moderne Philosophie entweder als grobschlächtig, naiv, mindestens aber als utopistisch verblendet brandmarkt. Auch säkulare Staatsführung und humanistisches Denken bezögen sich letztendlich nur darauf, was sie ablehnen oder hingen Erlösungsgedanken in anderer Form an. Sein Gegenentwurf eines pragmatischen, unteleologischen Realismus kommt über eine kurze Skizze in seiner sonst klaren Analyse nicht hinaus. (Niko Alm)</p>
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		<item>
		<title>Kirchenaustritt: Konfessionsfreie fordern Aus für Religionsprivilegien</title>
		<link>http://www.laizismus.at/2010/01/13/kirchenaustritt-konfessionsfreie-fordern-aus-fur-religionsprivilegien/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 19:46:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zentralrat der Konfessionsfreien]]></category>

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		<description><![CDATA[„Sinkende Zahl der Religionsmitglieder weiteres Argument für Trennung von Staat und Kirche“
Wien – Der Zentralrat der Konfessionsfreien fordert angesichts der steigenden Zahl der Kirchenaustritte ein Aus für die Religionsprivilegien in Österreich. Vor allem die dominante Rolle der katholischen Kirche müsste überdacht werden. Laut den Zahlen, die die röm.-kath. Kirche gestern bekannt gab, sind in Österreich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Sinkende Zahl der Religionsmitglieder weiteres Argument für Trennung von Staat und Kirche“</p>
<p>Wien – Der Zentralrat der Konfessionsfreien fordert angesichts der steigenden Zahl der Kirchenaustritte ein Aus für die Religionsprivilegien in Österreich. Vor allem die dominante Rolle der katholischen Kirche müsste überdacht werden. Laut den Zahlen, die die röm.-kath. Kirche gestern bekannt gab, sind in Österreich erstmals seit Beginn der Erhebungen erstmals weniger als zwei Drittel der Menschen katholisch.</p>
<p>Die Mitglieder der Religionsgemeinschaften stellen den Sinn der Religion in der heutigen Zeit selbst zunehmend in Frage. Diesen Schluss zieht Heinz Oberhummer, Obmann des Zentralrats der Konfessionsfreien, aus den jüngsten Kirchenaustrittsdaten. „Es wird Zeit, dass auch die Politik die gesellschaftlich und politisch dominante Rolle vor allem der katholischen Kirche kritisch prüft. Die heimischen Parteien halten angesichts dieser Situation trotzdem scheinbar unbeeindruckt wie bisher an Konkordat, Religionsunterricht und ähnlichen Privilegien fest. Das ist aber sicher nicht die Aufgabe des Staates und passiert vor allem auf Kosten der 1,8 Millionen Konfessionsfreien in Österreich.“</p>
<p>Vor allem den konfessionellen Religionsunterricht in öffentlichen Schulen sieht Oberhummer massiv in Frage gestellt. „Ein Indoktrinationsprogramm für Kinder gehört nicht in eine staatliche Institution und kostet der Allgemeinheit mehr als 600 Millionen Euro im Jahr.“ Zu dieser Einsicht sollten auch die Verantwortlichen kommen. „Stattdessen versteckt man sich hinter Scheinargumenten wie denen der kulturellen Prägung, Traditionen und ähnlichen Allgemeinplätzen. Was das genau heißt, hat noch niemand schlüssig argumentiert.“ Offensichtlich werde das bei der Diskussion um Kreuze in Schulklassen und Kindergärten. „Immer mehr Menschen lehnen Religionsgemeinschaften ab, aber die Vertreter der Schulbehörden, Politik und Kirche äußern nur Floskeln dazu oder übergehen das einfach. Da geht es ganz offenkundig nur mehr darum, eine schwindende Machtposition mit Symbolen aufrecht zu erhalten.“ Oberhummer fordert ein Aus für den Religionsunterricht. Kinder konnten auch niemals selbstständig entscheiden, ob sie überhaupt der Institution der Kirche beitreten wollen. Ein besonderes Anliegen ist ihm auch die Abschaffung  von Kreuzen in Schulen und Kindergärten. Das widerspricht den Menschenrechten, wie erst kürzlich festgestellt wurde, und stellt für einen großen Teil der Bevölkerung nur mehr ein Machtsymbol der Kirche dar. „Wenn immer mehr Menschen der Kirche in Scharen davonlaufen, werden auch die Argumente weniger, die diese Situation weiterhin rechtfertigen“, fordert Oberhummer.<br />
Der Zentralrat der Konfessionsfreien ist das Angebot einer rechtlichen Vertretung der 1,8 Millionen Konfessionsfreien in Österreich.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zentralrat der Konfessionsfreien hat sich konstituiert</title>
		<link>http://www.laizismus.at/2009/12/23/zentralrat-der-konfessionsfreien-hat-sich-konstituiert/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 17:39:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Erich Eder]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz Oberhummer]]></category>
		<category><![CDATA[Theo Maier]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Huber]]></category>

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		<description><![CDATA[Die etwa 1,8 Millionen Konfessionsfreien in Österreich haben endlich eine rechtliche Vertretung. Am 22.12.2009 hat sich der Zentralrat der Konfessionsfreien konstituiert. Zu seinem ersten Vorsitzenden wurde der emeritierte Physikprofessor Heinz Oberhummer aus Niederösterreich gewählt. Der Verein soll Menschen ohne religiöses Bekenntnis vertreten und ihnen helfen, ihre Bedürfnisse nach außen zu artikulieren.
Wenn es um die Diskussion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die etwa 1,8 Millionen Konfessionsfreien in Österreich haben endlich eine rechtliche Vertretung. Am 22.12.2009 hat sich der Zentralrat der Konfessionsfreien konstituiert. Zu seinem ersten Vorsitzenden wurde der emeritierte Physikprofessor Heinz Oberhummer aus Niederösterreich gewählt. Der Verein soll Menschen ohne religiöses Bekenntnis vertreten und ihnen helfen, ihre Bedürfnisse nach außen zu artikulieren.</p>
<p>Wenn es um die Diskussion um einen verpflichtenden Ethikunterricht geht oder um Kreuze in Schulklassen und Kindergärten, werden Religionsgemeinschaften wie selbstverständlich um eine Stellungnahme gebeten. Die ca. 1,8 Millionen Menschen ohne religiöses Bekenntnis werden nicht gefragt. „Diesem unhaltbaren Zustand wollten wir mit der Gründung des Zentralrats Rechnung tragen“, sagt Zentralratsvorsitzender Heinz Oberhummer. „Wenn man sich die Debatte um den Ethikunterricht ansieht, reden sehr viele Menschen mit, ohne die eigentlich Betroffenen zu fragen. Das sind die Konfessionsfreien. Es sind deren Kinder, die den Großteil der SchülerInnen ausmachen, die nicht in den konfessionellen Religionsunterricht gehen.“ Eine politische Entscheidung, wie sie gerade in Vorbereitung sei, sei eine Entscheidung über den Kopf der Betroffenen hinweg. „Das ist, als ob man einen Männerbund um Rat bitten würde, ob eine Frauenquote eingeführt werden soll.“ Mit dem Verein gebe es eine einheitliche Vertretung für Konfessionsfreie in Österreich. „Ein wichtiger Schritt in Richtung Gleichberechtigung“, zeigt sich Oberhummer überzeugt. „Das fängt bei Kreuzen in Schulklassen an und endet bei den finanziellen Privilegien von Religionsgemeinschaften. Die wenigsten Menschen ohne religiöses Bekenntnis etwa wissen, dass sie mit ihren Steuern 1,25 Milliarden Euro jährlich allein an Bundesausgaben zugunsten der Religionsgemeinschaften mitfinanzieren.“</p>
<p>Zentralrat wird von <a href="http://www.ag-athe.at">AG-ATHE</a>, <a href="http://www.atheisten.at">AHA</a>, und <a href="http://www.freidenker-oesterreich.at">Freidenkerbund</a> getragen</p>
<p>Positiv äußern sich auch die Trägervereine. „Jetzt ist die Ausrede weg, dass es auf atheistischer oder konfessionsfreier Seite für die Politik keinen Ansprechpartner gibt“, sagt Theo Maier vom Freidenkerbund. „Mit dem Verein und einem renommierten Wissenschaftler wie Heinz Oberhummer haben wir eine geeinte und starke Stimme.“ „Sicher geben die Trägervereine ein Stück ihres Selbstverständnisses auf. Aber gemeinsam sind wir stärker“, kommentiert Erich Eder von AgnostikerInnen und AtheistInnen für ein säkulares Österreich. Wolfgang Huber von der Allianz für Humanismus und Atheismus: „Wir haben unser Angebot bisher vor allem an AtheistInnen und AgnostikerInnen gerichtet. Dieser Verein ist ein Angebot an alle Konfessionsfreien.“ Der Zentralrat bringe frischen Wind in die Debatte in Österreich. Wie verstaubt die sei, zeigten nicht zuletzt die Reaktionen auf die Verfassungsklage gegen das niederösterreichische Kindergesetz. Als erste „Amtshandlung“ stellt sich Oberhummer demonstrativ hinter den Vater, der den Verfassungsgerichtshof angerufen hat um die verpflichtende religiöse Erziehung von Kindern aus dem nö. Kindergartengesetz streichen zu lassen. „Religion darf niemandem aufgezwungen werden. Vor allem nicht Kindern“, sagt er.</p>
<p>Dem Zentralrat können sich alle weiteren Vereine anschließen, die sich für die Anliegen von Konfessionsfreien, AtheistInnen und AgnostikerInnen einsetzen.</p>
<p><em>Zur Person: <a href="http://www.oberhummer.at/">Heinz Oberhummer </a>ist emeritierter Physik-Professor an der TU Wien. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er mit seinem Buch &#8221;Kann das alles Zufall sein?&#8221; bekannt, das mehrere Preise einheimste. Im Ruhestand hat sich der 68-Jährige der Aufklärung verschrieben. Unter anderem tourt er mit den &#8221;<a href="http://www.sciencebusters.at/">Science Busters</a>&#8221; durch Österreich und erklärt auf humorvolle Weise scheinbar unerklärliche Phänomene wie katholische Blutwunder wissenschaftlich. Heinz Oberhummer ist auch in der <a href="http://www.giordano-bruno-stiftung.at">Giordano-Bruno-Stiftung</a> aktiv.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Diskussionsrunde “Die Krux mit dem Kreuz” am 15.12.</title>
		<link>http://www.laizismus.at/2009/12/05/diskussionsrunde-die-krux-mit-dem-kreuz-am-15-12/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 10:22:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzdebatte]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Fakultätsvertretung Evangelische und Katholische Theologie führt am 15.12. eine Diskussionsrunde unter dem Titel „Die Krux mit dem Kreuz – Wieviel Religion verträgt der öffentliche Raum?“
Ausschlaggebend war das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR), Kreuze aus den italienischen Schulen zu entfernen, mit der Begründung, dass Kreuze in staatlichen Schulen die Religionsfreiheit verletzen würden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.laizismus.at/wp-content/uploads/2009/12/diskussion_91215.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-445" title="diskussion_91215" src="http://www.laizismus.at/wp-content/uploads/2009/12/diskussion_91215-1023x723.jpg" alt="diskussion_91215" width="608" height="429" /></a></p>
<p>Die Fakultätsvertretung Evangelische und Katholische Theologie führt am 15.12. eine Diskussionsrunde unter dem Titel „Die Krux mit dem Kreuz – Wieviel Religion verträgt der öffentliche Raum?“</p>
<p>Ausschlaggebend war das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR), Kreuze aus den italienischen Schulen zu entfernen, mit der Begründung, dass Kreuze in staatlichen Schulen die Religionsfreiheit verletzen würden. Die Debatte über Kreuze im Klassenzimmer ist auch in Österreich aktuell geworden.</p>
<p>Anhand dieser Debatte wird das allgemeine Verhältnis von Religion und Politik zum Inhalt der Diskussionsrunde gemacht</p>
<p>Wann: Dienstag, 15. Dezember 19.00 Uhr<br />
Wo: HS 1 (Evangelisch-Theologische Fakultät), 5.Stock Schenkenstraße 8-10</p>
<p>Eingeladen sind:</p>
<ul>
<li>Dr. Herbert Kohlmaier – Mitbegründer der Laieninitiative und ÖVP-Politiker</li>
<li>Dr. Christoph Konrath in Vertretung für Dr. Luitgard Derschmidt von der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ)</li>
<li>Univ.-Prof. Dr. Ulrich Körtner, Professor für Systematische Theologie, Evangelisch-Theologische Fakultät</li>
<li>Mag.a Alev Korun – Integrationsbeauftragte der Grünen</li>
<li>Hon.Prof. Dr. Raoul Kneucker – Staats- und Verwaltungsrecht, Kirchenrecht</li>
<li>Niko Alm, Giordano Bruno Stiftung Österreich, Laizismus-Initiative</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Die ganze Woche widmet sich der Kreuzdebatte</title>
		<link>http://www.laizismus.at/2009/11/28/die-ganze-woche-widmet-sich-der-kreuzdebatte/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 14:27:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Die ganze Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Josef Pühringer]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzdebatte]]></category>
		<category><![CDATA[Niko Alm]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ganze Woche stellt die Frage: Sollen die Kreuze aus den Schulklassen? Niko Alm (Ja) und Josef Pühringer (Nein) haben dazu Antworten formuliert.

Text in Die ganze Woche 46/09:
Kreuze haben in öffentlichen Gebäuden (Kindergärten, Schulen, Gerichten und so weiter) nichts verloren. Speziell in Schulen ist das Anbringen eines Kruzifix‘ aus mehreren Gründen problematisch. Zwar ist es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ganze Woche stellt die Frage: Sollen die Kreuze aus den Schulklassen? Niko Alm (Ja) und Josef Pühringer (Nein) haben dazu Antworten formuliert.</p>
<p><a href="http://www.laizismus.at/wp-content/uploads/2009/11/dgw_kreuz_91111__ohnelidl.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-439" title="dgw_kreuz_91111__ohnelidl" src="http://www.laizismus.at/wp-content/uploads/2009/11/dgw_kreuz_91111__ohnelidl-205x300.jpg" alt="dgw_kreuz_91111__ohnelidl" width="205" height="300" /></a></p>
<p>Text in Die ganze Woche 46/09:</p>
<p>Kreuze haben in öffentlichen Gebäuden (Kindergärten, Schulen, Gerichten und so weiter) nichts verloren. Speziell in Schulen ist das Anbringen eines Kruzifix‘ aus mehreren Gründen problematisch. Zwar ist es gesetzlich vorgeschrieben, bei einer Mehrheit an Christen ein Kreuz aufzuhängen, aber sind Kinder tatsächlich einer Religion zugehörig? Eltern legen das Religionsbekenntnis der Kinder fest. Erst mit 14 gelten Menschen in diesem Land als religionsmündig. Bis dahin werden sie in verschiedene Religionsunterrichte gesteckt und künstlich auseinanderdividiert. Die in der Regel christliche Mehrheit der Kinder wird privilegiert, weil sie den alleinigen Anspruch auf religiöse Symbole in Klassenzimmern hat und es wäre nur folgerichtig an dieser Stelle Staat und Religion sauber zu trennen und auf religiöse Symbolik in Schulen zu verzichten. Der zweite und wichtigere Punkt betrifft aber die Vereinbarkeit von Glauben und Wissensvermittlung. Bildung lebt von Skepsis und kritischer Neugier. Das Kreuz steht für unkritisches Glauben, für die Unterweisung in Ritualen und Mythen. Dafür darf die Schule keinen Platz bieten.</p>
<p>Ein Kommentar zum Kommentar auf <a href="http://www.alm.at/2009/11/27/die-ganze-woche-gastkommentar-zur-kreuzdebatte/">alm.at</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Kreuz im Klassenzimmer für einen einzigen Schüler?</title>
		<link>http://www.laizismus.at/2009/11/21/das-kreuz-im-klassenzimmer-fur-einen-einzigen-schuler/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 16:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oberhummer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zahl der Österreicher ohne Konfession beträgt nun schon über 1,8 Millionen und wächst mit fast 100.000 zusätzlichen Konfessionslosen pro Jahr rasant an. Aber wie steht es mit den Konfessionen der jungen Generation, insbesondere  im Klassenzimmer? Dazu soll folgender bildhafter Vergleich dienen:
Durchschnittliche konfessionelle Zusammensetzung einer österreichischen Schulklasse mit 25 Schülern (über 16 Jahre, gemittelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zahl der Österreicher ohne Konfession beträgt nun schon über 1,8 Millionen und wächst mit fast 100.000 zusätzlichen Konfessionslosen pro Jahr rasant an. Aber wie steht es mit den Konfessionen der jungen Generation, insbesondere  im Klassenzimmer? Dazu soll folgender bildhafter Vergleich dienen:</p>
<p>Durchschnittliche konfessionelle Zusammensetzung einer österreichischen Schulklasse mit 25 Schülern (über 16 Jahre, gemittelt und gerundet):</p>
<p>Römisch-katholisch: 16 Schüler<br />
Andere Christliche (Evangelisch, Ostkirchen, &#8230;): 1 Schüler<br />
Muslime: 1 Schüler<br />
Konfessionslos: 7 Schüler</p>
<p>Allerdings geht nur ein Einziger der 16 römisch-katholischen Schüler auch in die Kirche. Die anderen haben offensichtlich zumindest mit der Amtskirche nichts mehr am Hut.</p>
<p>Verwendete Unterlagen:</p>
<p>1) Konfessionen in Österreich: <a href="http://twitpic.com/p7vtp">http://twitpic.com/p7vtp</a></p>
<p><a href="http://www.laizismus.at/wp-content/uploads/2009/11/statistik_konfessionslose.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-433" title="statistik_konfessionslose" src="http://www.laizismus.at/wp-content/uploads/2009/11/statistik_konfessionslose-216x300.jpg" alt="statistik_konfessionslose" width="216" height="300" /></a></p>
<p>2) F. Höchtl, Missionsland Österreich oder Wie katholisch ist Österreich?: <a href="http://bit.ly/608J4T">http://bit.ly/608J4T</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Keine Kreuze in Italiens Klassenzimmern mehr</title>
		<link>http://www.laizismus.at/2009/11/04/keine-kreuze-in-italiens-klassenzimmern-mehr/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 07:33:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[EGMR]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Kruzifix]]></category>

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		<description><![CDATA[Kreuze in Klassenzimmern widersprechen den Prinzipien eines laizistischen Staates.
Kreuze in Klassenzimmern verletzten das Rechter der Schüler_innen auf Religionsfreiheit, meint nun auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte.
Auszug aus dem Pressetext des European Court of Human Rights:
The State was to refrain from imposing beliefs in premises where individuals were dependent on it. In particular, it was required [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kreuze in Klassenzimmern widersprechen den Prinzipien eines laizistischen Staates.</p>
<p>Kreuze in Klassenzimmern verletzten das Rechter der Schüler_innen auf Religionsfreiheit, meint nun auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte.</p>
<p>Auszug aus dem <a href="http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=html&amp;documentId=857732&amp;portal=hbkm&amp;source=externalbydocnumber&amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649">Pressetext des European Court of Human Rights</a>:</p>
<blockquote><p>The State was to refrain from imposing beliefs in premises where individuals were dependent on it. In particular, it was required to observe confessional neutrality in the context of public education, where attending classes was compulsory irrespective of religion, and where the aim should be to foster critical thinking in pupils.
</p></blockquote>
<p>
<strong>&#8230;where the aim should be to foster critical thinking in pupils&#8230;<br />
</strong><br />
Das sieht die Republik Österreich nach wie vor anders. Hier sind Kreuze erlaubt und erwünscht.</p>
<p>Das Religionsunterrichsgesetz sieht in seinem §2b Folgendes vor:</p>
<p>&#8220;(1) In den unter § 1 Abs. 1 fallenden Schulen, an denen die Mehrzahl der Schüler einem christlichen<br />
Religionsbekenntnis angehört, ist in allen Klassenräumen vom Schulerhalter ein Kreuz anzubringen. &#8221;</p>
<p>Diese Sonderstellung widerspricht der Laizität. Sie räumt der Mehrheit ein paar weniger Religionen ein Privileg ein. </p>
<p>Links</p>
<ul>
<li><a href="http://derstandard.at/1256743926197/Kruzifixe-in-Italiens-Schulen-widersprechen-Religionsfreiheit">derStandard.at</a></li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/panorama/religion/519306/index.do?_vl_backlink=/home/index.do">DiePresse.com</a></li>
<li><a href="http://religion.orf.at/projekt03/news/0911/ne091103_kruzifixe_fr.htm">religion.orf.at</a></li>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>profil über den “Klub der anonymen Laizisten”</title>
		<link>http://www.laizismus.at/2009/09/09/profil-uber-den-klub-der-anonymen-laizisten/</link>
		<comments>http://www.laizismus.at/2009/09/09/profil-uber-den-klub-der-anonymen-laizisten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 10:38:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[profil hat die Laizismus-Initiative am Rande eines Artikels &#8220;Furchtlos gottlos&#8221; über die Lage der Laizität und die Rolle von Stipe Mesic in Kroatien erwähnt.

Hier ein Statement der Laizismus-Initiative dazu:
Lieber Robert Treichler (wenn ich RT richtig interpretiere),
vielen Dank für die Erwähnung der Laizismus-Initiative in der Kolumne beim Artikel &#8220;Furchtlos gottos&#8221;. Das führte immerhin zu einigen weiteren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>profil hat die Laizismus-Initiative am Rande eines Artikels &#8220;Furchtlos gottlos&#8221; über die Lage der Laizität und die Rolle von Stipe Mesic in Kroatien erwähnt.</p>
<p><a href="http://www.laizismus.at/wp-content/uploads/2009/09/profil_90909.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-384" title="profil_90909" src="http://www.laizismus.at/wp-content/uploads/2009/09/profil_90909-71x300.jpg" alt="profil_90909" width="71" height="300" /></a></p>
<p>Hier ein Statement der Laizismus-Initiative dazu:</p>
<blockquote><p>Lieber Robert Treichler (wenn ich RT richtig interpretiere),</p>
<p>vielen Dank für die Erwähnung der Laizismus-Initiative in der Kolumne beim Artikel &#8220;Furchtlos gottos&#8221;. Das führte immerhin zu einigen weiteren Unterschriften auf laizismus.at</p>
<p>Prinzipiell haben Sie mit ihrer Analyse der Situation in Österreich natürlich recht und die Überschrift &#8220;Klub der anonymen Laizisten&#8221; bringt es gut auf den Punkt, weil eines der größten Wahrnehmungsdefizite darin begründet ist, dass die &#8220;Folklore&#8221; vielleicht nicht &#8220;akzeptiert&#8221;, aber schweigend hingenommen wird. Religiöse Gefühle sind immerhin mit dem §188 StGB geschützt und Kritik kann mit Kerker bestraft werden oder mit Limbo à la LIF.</p>
<p>Die polemischen Seitenhiebe (schlappe Proponenten,Selbsthilfegruppe, 3228 Ketzer, etc.) nehme ich als journalistische Würze gern zur Kenntnis, aber ich darf mir von profil etwas mehr Tiefgang in der Recherche wünschen. Gerade die Laizismus-Initiative hat hier trotz langsamen Wachstums eine gewisse Öffentlichkeit erreicht, v. a. auch unter Berücksichtigung der werblich reduzierten Atheist Bus Campaign (www.buskampagne.at). Und das praktisch ohne Budget.</p>
<p>Wenn die Religion Jahrtausende Zeit hatte sich in den Köpfen zu verankern, werden die Befürworter der Laizität in Österreich wohl auch ein paar Monate Zeit haben, ihre Anliegen zu entwickeln und Unterstützer dafür zu sammeln. Und gerade weil die Parteien, auch wenn einzelne Politiker unterschrieben haben, hier durch die Bank versagen, ist es wichtig, dass hier Initiativen abseits der Politik gesetzt werden.</p>
<p>Herzliche Grüße<br />
Niko Alm</p></blockquote>
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