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		<title>Kult - Alle Artikel</title>
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		<language>de-ch</language>
		<pubDate>Sat, 25 May 2013 09:25:00 +0200</pubDate>

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				<title><![CDATA[Dr. Hugs Filmriss: DIE Hollywood Zeitung]]></title>
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<enclosure url="http://www.kult.ch/img/db_article/9178_headingthumb.jpg" length="" type="image/jpeg" />				<description><![CDATA[<img src="http://www.kult.ch/img/db_article/9178_headingthumb.jpg" alt="" width="200" /><p>Achtet ihr euch beim Fernsehen auf Details? Habt ihr schon bemerkt, dass Hollywood seit über 20 Jahren dieselbe Zeitung liest? <br />
<br />
Die Firma Earl Hays Press stellt seit bald 100 Jahren Printings für Hollywood Produktionen her. Interessant, dass diese Zeitung jedoch auch in heutigen Produktionen noch benutzt wird. Ob in Hollywood irgendwo ein Lagerhaus voller Fake-Zeitungen existiert? Wir bleiben am Ball.<br />
<br />
http://www.facebook.com/SeenInAScene</p>]]></description>
				<author>Dr. Dominik Hug</author>
				<pubDate>Sat, 25 May 2013 09:25:00 +0200</pubDate>
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				<title><![CDATA[Dr. Gottets Wort: Neulich beim Höörli-Diäb]]></title>
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<enclosure url="http://www.kult.ch/img/db_article/9155_headingthumb.jpg" length="" type="image/jpeg" />				<description><![CDATA[<img src="http://www.kult.ch/img/db_article/9155_headingthumb.jpg" alt="" width="200" /><p>Coiffeure sind auch nur Menschen. Das musste Buford Raider (Name von der Red. nicht geändert) schmerzlich rausfinden als er kürzlich beim Frisör seines Vertrauens die coole Echsenfrisur (Pic oben) in Auftrag gab. Der Figaro rauchte mal kurz im Hinterstübchen ein paar Steine Crack und machte sich dann emsig an die Arbeit. <br />
<br />
Und folgendes hat Buford für sein gutes Geld gekriegt:<br />
<br />
<br />
- Eine magersüchtige Echse auf der Rübe, die gerade von einem 40-Tönner überrollt wurde und seit Tagen am                 Strassenrand vor sich hintrocknet<br />
<br />
- Ein zweites Kinn<br />
<br />
- Das Profil eines verdammten Schwimm-Rings<br />
<br />
- Einen Stiernacken für Zwei<br />
<br />
- Ein dramatisch hohes Impotenz/Infarkt-Risiko<br />
<br />
- Die Ausstrahlung eines zukünftigen Kochtopf-Unterhosen-Bombers<br />
<br />
- Eine gratis Zero-Street-Credibility-Kampagne auf kult.ch<br />
<br />
Gern geschehen.</p>]]></description>
				<author>Dr. Midi Gottet</author>
				<pubDate>Fri, 24 May 2013 20:00:00 +0200</pubDate>
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					<item>
				<title><![CDATA[Das muss man haben: Wiedermal einen Batstache]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/Kult-Alle-Artikel/~3/pkLhrVAkl2c/article.php</link>

<enclosure url="http://www.kult.ch/img/db_article/9154_headingthumb.jpg" length="" type="image/jpeg" />				<description><![CDATA[<img src="http://www.kult.ch/img/db_article/9154_headingthumb.jpg" alt="" width="200" /><p>Und jetzt muss er nur noch eine Dame mit der selben Frisur finden...! Wenn sie wissen was ich meine. Hä?! Hä?! Hä?!</p>]]></description>
				<author>Dr. Midi Gottet</author>
				<pubDate>Fri, 24 May 2013 17:00:00 +0200</pubDate>
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					<item>
				<title><![CDATA[Kult-Promotion: hugentobler signiert]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/Kult-Alle-Artikel/~3/q1sJdVmwuRI/article.php</link>

<enclosure url="http://www.kult.ch/img/db_article/9174_headingthumb.jpg" length="" type="image/jpeg" />				<description><![CDATA[<img src="http://www.kult.ch/img/db_article/9174_headingthumb.jpg" alt="" width="200" /><p>Haben Sie sich schon mal darüber Gedanken gemacht, ob man ein gebrochenes Herz der Versicherung melden kann, es gesund ist, wenn man ins Gras beisst, ob Bettnässer nicht ganz dicht sind oder man ins Gefängnis kommt, wenn man Zeit totschlägt? David Hugentobler tut es und hat zusammen mit dem Designatelier Saloon daraus ein Buch gemacht.<br />
<br />
‚Kann man ein gebrochenes Herz der Versicherung melden?’ ist ein unterhaltsames Buch, das noch lustiger wird, wenn man alkoholisiert ist. Wie passend, dass der Einzelstück an der Müllerstrasse 45 in Zürich heute Freitagabend anlässlich des Kreislauf 4 & 5 eine Signierstunde mit dem Buchautor sowie einen Apéro mit einem feinem Crémant de Limoux von REB Wein organisiert. Also hingehen, Buch kaufen, signieren lassen und mit einem guten Glas Wein abrunden.<br />
<br />
Ahja, das Büchlein zum Spezialpreis von nur CHF 10.- statt CHF 16.-. Und zwar NUR an diesem Abend. Wir sind ja nicht der Pestalozzi.<br />
<br />
<br />
http://www.einzelstueck.ch/</p>]]></description>
				<author>Dr. Rainer Kuhn</author>
				<pubDate>Fri, 24 May 2013 14:00:00 +0200</pubDate>
			<feedburner:origLink>http://www.kult.ch/article.php?article_id=5092</feedburner:origLink></item>
					<item>
				<title><![CDATA[Dr. Kuhns Gedanken: eine kleine liebeserklärung]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/Kult-Alle-Artikel/~3/duiDtlASSOo/article.php</link>

<enclosure url="http://www.kult.ch/img/db_article/9173_headingthumb.jpg" length="" type="image/jpeg" />				<description><![CDATA[<img src="http://www.kult.ch/img/db_article/9173_headingthumb.jpg" alt="" width="200" /><p>Ich sags grad vorneweg: Baschi's neues Album ist der Hammer. Was der wohl meistunterschätzte Musiker mit seinem Produzenten und Gitarristen Phil Merk da abgeliefert hat, ist nichts weniger als einfach ein grosses Album, wovon man gut und gerne 9 der total 11 Songs als Single auskoppeln kann. Aber eins nach dem anderen.<br />
<br />
Ich fuhr da also mal hoch nach Basel, die Jungs hatten mich eingeladen mir ihr neues Studio zu zeigen und bei dieser Gelegenheit auch noch grad das Master der neue Platte vorzuspielen. Jetzt ist für einen Zürcher nur schon die Autobahnausfahrt in Basel eine kleine Demütigung, überall fette FCB-Tags an den Mauern, man merkt grad, hier ist der Meister zu Hause. Nun bin ich zum Glück nicht Basilophob, als Winterthurer hat man es sowieso eher mit den Thurgauern, und mir gefallen solche lokalpatriotischen Statements, wenn eine Stadt hinter ihren Söhnen steht und die Haters an ihrer Solidarität abprallen lässt. <br />
<br />
Das Navi führt mich an die Birsstrasse. Nummer 58. Nichts, was wie ein Studio aussehen würde, so von aussen, Trostlose Vorstadthäuserblocks, nur der Fluss auf der gegenüberliegenden Seite entspannt das ganze ein bisschen. Zwei Treppen rauf, rein, und jetzt wirds gross, auf rund 250 Quadratmetern Aufnahmeräume, Küche, Bar, Regieraum, Amps, Gitarren, Flügel, Phil und Baschi haben das in den letzten Monat selber gebaut und stolz sind sie, wie Pfadfinder nach dem Bau einer Hängebrücke über die Reuss, nachdem alle mal drüber sind und das Ding immer noch hält. Wir trinken was, rauchen was, knutschen ein bisschen verbal, klimpern auf einer Gibson rum, haben Hunger, Baschi kocht was. Und dann: Hör Dir das mal an, press Start, "Gib nit uf", der Sprechgesang steht ihm gut, der Track ist sowieso ein Hammer, und es ist nicht der einzige, der so aus den Boxen bläst. Wir einigen uns nicht, welcher die zweite Single werden soll, die beiden möchten "Philadelphia", ich "Miss Monroe", "Ohnikommaohnipunkt" oder "Mailbox", welcher mir eigentlich am meisten eingefahren ist, das Duett mit Kutti "Chalti Brise" ist ein Juwel, eigentlich fast eine Schwulenhymne, nur schon die Auswahl des Duettpartners zeigt Baschis Entwicklung, ich würd das Teil im Herbst bringen, da finden wir uns wieder, richtig verloren hatten wir uns ja nie. <br />
<br />
Drei Wochen später, Album-Release-Konzert im Zürcher Exil, auch hier wieder eine glückliche Hand bei der Auswahl der Location, es ist intim, wie das Album auch, und vor allem: das analog und komplex produzierte Teil funktioniert auch live in Clubräumen, Baschi kämpft, schwitzt, ein Löwe in der Höhle des Löwen, fertig, jetzt ein Bier oder zwei, drei, vier, wir wollten noch an Luana's B-Day-Bash ins Visà-Vis, blieben dann aber in der OléOlé-Bar hängen, ich weiss nicht mehr viel, nur soviel: Die Jungs sind welche von uns. Und wer es sich aus dummer Bequemlichkeit gewohnt ist, sie zu bashen, vielleicht auch, weil er es einfach nicht besser weiss, der soll sich doch die neue Daft Punk kaufen. Und Kopfhörer dazu. Damit er uns nicht stört, wenn wir "Endstation.Glück." rauf und runter spielen. <br />
<br />
(youtube v="laV2BzK9_Zg")<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
http://www.rebel-inc.com</p>]]></description>
				<author>Dr. Rainer Kuhn</author>
				<pubDate>Fri, 24 May 2013 10:57:00 +0200</pubDate>
			<feedburner:origLink>http://www.kult.ch/article.php?article_id=5091</feedburner:origLink></item>
					<item>
				<title><![CDATA[Dr. Weissbergs Weissheiten: Ich schreibe auch nur für Schöne & Reiche und nicht für Idioten!]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/Kult-Alle-Artikel/~3/SFh1b7ycY5I/article.php</link>

<enclosure url="http://www.kult.ch/img/db_article/9169_headingthumb.jpg" length="" type="image/jpeg" />				<description><![CDATA[<img src="http://www.kult.ch/img/db_article/9169_headingthumb.jpg" alt="" width="200" /><p>Jetzt regen sich ja viele über dieses Klamottenlabel auf, dessen Scheff nur an Schöne verkaufen will. Wieso auch nicht. Der darf das doch, noch nie etwas von freier Marktwirtschaft gehört? Die funktioniert schon lange so: Der Arbeitsmarkt will ja auch nur junge, schöne, gefügige Leute. Die Banken und Krankenkassen wolle Reiche und Gesunde, die viel bringen und wenig kosten. Ich persönlich hätte es auch am liebsten, wenn meine Kolumnen nur von Klugen, Attraktiven, Charmanten, Vermögenden gelesen würden. Stattdessen kann jeder Dödel die gratis ansehen und kommentieren. Der oder die wiederum von mir verlangen, dass ich klug, attraktiv, charmant und vermögend bin. Obwohl ich das ja immer bestreite. <br />
<br />
Sie verstehen meine Argumentation? Moment, ich glaube in Sachen Fäschion sind die Menschen einfach hypersensibel. Sie möchten wüescht sein dürfen, wollen alles stinkbillig kriegen, egal, ob dafür SklavenarbeiterInnen irgendwo sich zu Tode schuften, grad gesehen in Bangladesch, gäll? Solche Leute ziehen dann die Shirts von diesem Kleiderlabler über ihren fetten Bauch oder Wackelbusen, schreiben eine Protestzeile drauf und stecken dann alles in die Kamera. Und ich muss das ansehen  und denke: Also der Kleiderlabler hat ganz Recht, dass er so Kotzbrocken nicht in seinen Klamotten sehen will! <br />
<br />
Momentan wird ja auch das Behindertentheater Hora sehr gehypt. Alle moralisch und ethisch und gedanklich natürlich völlig Unbehinderten stürmen die Vorstellungen und tun so, wie wenn sie das alles völlig normal finden würden. Ich persönlich gehe nicht ins Behindertentheater, ich bin da ganz unkorrekt voreingenommen. Ich will im Theater und im Kino auch bloss Schöne, Kluge und Glückliche sehen. Wer das nicht begreift, der werfe jetzt den ersten Stein nach mir.<br />
<br />
Fotos: Ich würde meine Kleider auch nur an solche Schönen verkaufen und nicht an diese RTL2-Frauentausch-Sippen, das Foto aus dem Magazin-Artikel über Hora machte mir allerdings fast Lust, da mal hinzugehen, denn wenn man so abgespaced relaxed gucken kann, ganz ohne Drogen, ist vielleicht behindert sein gar nicht so schlecht...?<br />
<br />
Hier der ganze Magazin-Text, total korrekt wiedergegeben, alles: http://blog.dasmagazin.ch/2013/05/10/aus-dem-aktuellen-heft-10/</p>]]></description>
				<author>Dr. Marianne Weissberg</author>
				<pubDate>Fri, 24 May 2013 08:00:00 +0200</pubDate>
			<feedburner:origLink>http://www.kult.ch/article.php?article_id=5090</feedburner:origLink></item>
					<item>
				<title><![CDATA[Dr. Hugs Filmriss: Die Schlagstöcke aus American Gladiators]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/Kult-Alle-Artikel/~3/oS3vyE0SsL8/article.php</link>

<enclosure url="http://www.kult.ch/img/db_article/9142_headingthumb.jpg" length="" type="image/jpeg" />				<description><![CDATA[<img src="http://www.kult.ch/img/db_article/9142_headingthumb.jpg" alt="" width="200" /><p>Wer hatte noch nie den Traum, seine Freunde mit den Schlagstöcken der American Gladiators zu verkloppen? Diese Schlagstöcke, die aussehen wie Q-Tips für Riesen, heissen Pugil Sticks.<br />
<br />
Viel Spass dabei.<br />
<br />
SEEN IN A SCENE - folgt uns! <br />
http://www.facebook.com/SeenInAScene</p>]]></description>
				<author>Dr. Dominik Hug</author>
				<pubDate>Thu, 23 May 2013 20:00:00 +0200</pubDate>
			<feedburner:origLink>http://www.kult.ch/article.php?article_id=5073</feedburner:origLink></item>
					<item>
				<title><![CDATA[Dr. Petros Beobachtungen: The legend of twats, pricks, slags and bollards]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/Kult-Alle-Artikel/~3/nacnJ7oMICw/article.php</link>

<enclosure url="http://www.kult.ch/img/db_article/9133_headingthumb.jpg" length="" type="image/jpeg" />				<description><![CDATA[<img src="http://www.kult.ch/img/db_article/9133_headingthumb.jpg" alt="" width="200" /><p>Jeder hat ein dunkles Geheimnis, das er früher oder später einem Love Interest gestehen muss. Manche tun es beim ersten Date, andere in der Hochzeitsnacht – in jedem Fall übernimmt das Geständnis die Funktion eines Lackmustestes, denn hier entscheidet sich, ob das Gegenüber ernsthaft an einem interessiert ist – also auch Schwächen akzeptiert - und die Beziehung tatsächlich auf solidem Fundament steht. Oder doch nur auf verrotteten Zündhölzli, das man irrtümlicherweise mit einem Banknötli verwechselt hat.<br />
<br />
Das zu gestehende Geheimnis kann vielerlei Inhalt haben: Kinder aus früheren Beziehungen sind so ein Klassiker, hohe Geldschulden auch. „Ich trage in meiner Freizeit gerne Frauenkleider“, müsste auch schon manche Frau von ihrem Romeo zugeflüstert bekommen haben. Eine erfolgte Geschlechtsumwandlung dürfte in den mittleren Rängen zu finden sein. Selbst einige „normale“ Vorlieben können eine frisch eingegangene Beziehung hart auf die Probe stellen, sollten sie nicht auf Toleranz stossen. Wie etwa „ich bin FCB-Fan“, „ich wähle SVP“ oder „ich bin begeisterter Fasnächtler“.<br />
<br />
Mein dunkles Geheimnis, das ich hier öffentlich mache, ist für regelmässige Leser eigentlich keins mehr: ich stehe auf Trash-TV. Und damit meine ich wirklich geschmacklosen, hirnverbrannten Scheiss. Wie etwa „Jersey Shore“ (siehe auch meine Kolumne von vor zwei Jahren: http://www.kult.ch/article.php?article_id=2556 ). <br />
<br />
Seit Anfang Jahr läuft auf MTV das englische Spin off „Geordie Shore“, soeben hat die 4. Staffel begonnen (Sonntags, 21.50 Uhr; bereits in der Eingangssequenz der Pilotfolge meint Charlotte: "Diesmal werde ich ohne Ende trinken, auf Tischen und Stühlen tanzen, mich bekotzen und bepinkeln. Vielleicht bekacke ich mich wieder. Aber diesmal habe ich einen Freund."). 20 Minuten war es damals immerhin ein Artikel wert. Wir zitieren:<br />
<br />
In der ersten offiziellen ausländischen Adaption von MTVs «Jersey Shore», das im nordenglischen Newcastle spielt, erlebt man nichts Geringeres als «ein buntes Kaleidoskop von Sixpacks, Wodka-Shots, Schlägereien, simulierter Fellatio und entblössten Brüsten», so der britische TV-Kritiker Christopher Hooton. Allerdings konstatierte Hooton, dass Kritik an der Show per definitionem unsinnig sei: «Schockiert über die Lüsternheit von ‹Geordie Shore› zu sein ist dasselbe, wie sich über den Mangel an Nährwert in einer Packung Instant-Nudeln zu echauffieren.» Eine Parlamentsabgeordnete für Newscastle beschrieb die Show als «hart an der Grenze zu Pornografie».<br />
Zitat Ende.<br />
<br />
Gerne lasse ich nochmals Charlotte aus der Pilotfolge zu Wort kommen: "Scott und ich sind erst zwei Monate ein Paar. Das ist noch nichts Ernstes, aber es kann etwas aus uns werden. Denn wenn ich nachts furze, stecken wir beide den Kopf unter die Decke und riechen."<br />
<br />
Tatsächlich sind die Geordies auf den ersten Blick vulgärer, billiger und hässlicher, vor allem aber beim Aufreissen und Abschleppen erfolgloser als die Originale aus Jersey.<br />
<br />
Was die Show aber sehenswert (oder präziser: hörenswert) macht, ist das fulminante British-English, das die Darsteller dramaturgisch auf hohem Niveau genüsslich in die Kamera fliessen lassen. <br />
<br />
Nirgends sonst konnte ich in so kurzer Zeit derart viel Flüche und Schimpfwörter aufnehmen – und erst noch stets vorgetragen mit absoluter Contenance und Noblesse: zu „prick“ gesellen sich nun neu auch „twat“, „slug“ oder „bollard“ zu meinem Wortschatz.<br />
<br />
Ebenfalls eine Offenbarung sind die situationsbedingten Sprüche, nicht selten Metaphern. Sie sind vor allem deshalb beeindruckend, weil die Protagonisten knapp 20 und absolute Dumpfbacken sind – und trotzdem mit einer Sprachmelodie und einem Duktus reden, als würden sie ihre Zeit tagsüber auf einer Elite-Universität verbringen - und nicht mit Einreiben von Selbstbräuner.<br />
<br />
Zum Abschluss darum hier ein paar willkürlich ausgewählte Quotes, die enwteder Lust auf mehr machen – oder darauf, den Fernseher zu verkaufen:<br />
<br />
"Shall we just get pissed and see what happens?“ (James)<br />
<br />
"They're like Romeo and Juliet, if Romeo was a twat"  (Vicky)<br />
<br />
"I've got more important things to concentrate on, like the cock." (Charlotte)<br />
<br />
"I feel like my stomach has just fell out my arsehole." (Charlotte)<br />
<br />
"The lasagne is looking a bit brown, I'm wondering if Joel's got his fake tan mixed in by mistake" (James)<br />
<br />
"When we were all learning to ride a bike, Holly was learning to suck cock." (Charlotte)<br />
<br />
"The only hole I'm getting is the one in my Cheerios."  (James)<br />
<br />
"I'm not used to getting salt water in my eye. Apart from cum." (Charlotte)<br />
<br />
http://www.20min.ch/entertainment/tv/story/Boelken--bumsen--Braeunungsduschen-11471552</p>]]></description>
				<author>Dr. Henrik Petro</author>
				<pubDate>Thu, 23 May 2013 17:00:00 +0200</pubDate>
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					<item>
				<title><![CDATA[Dr. Kuhns Gedanken: Hoffnung ist der Sauerstoff der Seele.]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/Kult-Alle-Artikel/~3/FB7COKvgqUs/article.php</link>

<enclosure url="http://www.kult.ch/img/db_article/9171_headingthumb.jpg" length="" type="image/jpeg" />				<description><![CDATA[<img src="http://www.kult.ch/img/db_article/9171_headingthumb.jpg" alt="" width="200" /><p>Es regnete nun schon seit Jahren. Er schaute zum Fenster hinaus, so als ob er sich zu erinnern versucht, wie die Welt vor seinem Fenster einmal ausgesehen hat, bevor es anfing zu regnen, vor vielen Jahren schon, und seither nie mehr aufgehört hat. Aber er versucht nicht, sich zu erinnern, er schaut einfach hinaus, klar, dann und wann kamen ihm Gedankenfetzen in den Sinn, aus der Zeit, als noch die Sonne schien, als man noch einfach ein Ticket kaufen konnte am Schalter, in ein Flugzeug steigen und wegfliegen, wenn sie es mal nicht tat, aber meistens regnete es nicht lange, irgendwann kam immer die Sonne wieder, aber mal verreisen, das war trotzdem schön. Heute geht das nicht mehr. Heute muss man einen Reiseantrag stellen, heute kann nur noch Reisen, wer ein Bankkonto hat oder für einen internationalen Konzern arbeitet. Das haben die Regierungen so beschlossen, aus Gründen der Sicherheit. Es hat sich überhaupt eine Menge verändert, seit es Angefangen hatte zu regnen. Damals dachte man noch "Ist das jetzt ein Arschlochsommer", weil es mal ein paar Wochen hintereinander geregnet hat. Ein paar Wochen. Man dachte sich nichts böses. Schliesslich scheint nach dem Regen die Sonne. Immer. Aber der Regen ist noch nicht fertig. Und eine Sonne ist weit und breit nicht in Sicht. Es dauert.<br />
<br />
Er schaute eigentlich jeden Tag zum Fenster hinaus. Nicht so flüchtig, im vorbeigehen. Er setzt sich hin und schaute. Zum Fenster hinaus. Sein Blick schlängelte sich durch die Regentropfen auf der Scheibe vorbei, nur um bereits nach ein paar Metern schon an die nächste Hausmauer zu klatschen. Eine Erinnerung flog ihm zu, an das weite Feld vor seinem Haus. Dass er mal ein Haus hatte, damals, kurz vor dem Regen, dass er es gekauft hatte, mit seinem Geld, was ihm noch blieb nach den Steuern, er ist nicht zu Bank gegangen, alle hatten es ihm geraten, wegen den Steuern und überhaupt, er wäre ja dumm. Ihm war es wohler, wenn er das Haus, das er kauft, auch bezahlte, so gehörte es ihm, glaubte er, und niemand würde es ihm wegnehmen können. Sie haben es trotzdem getan. "Vermögensnivellierung" haben Sie gesagt, es störe die soziale Ruhe, wenn er ein Haus hat und andere nicht. Er, der Zeit seines Lebens ein Arbeiter war, fand sich plötzlich unter den Reichen wieder, die weniger Reichen hatten ihn da hingestellt. Und ausgezogen. <br />
<br />
Am Anfang zählte er die Tropfen auf dem Fensterbrett. Manchmal vertraute er einfach darauf, dass es immer noch gleich viele waren wie am Tag davor, dann zählte er sie nicht. Und irgendwann hatte er ganz aufgehört zu zählen. Dann stellte er sich vor, jeder dieser Tropfen sei ein kleines Universum, in dem der ganze Tag die Sonne schien, indem kleine Kinder am Strand spielten und die Väter früher von der Arbeit nach Hause kamen, um den Grill anzuwerfen. Aber irgendwann hatte der Regen auch diese Vorstellung weggewaschen. Der Regen wäscht irgendwann alles weg. Auch sich selber. <br />
<br />
Der Sommer, die Sonne, sie waren zur blossen Idee verkommen, zu einer Erinnerung, zu einer Skizze, er hatte mal versucht sie auf Papier zu bringen, es ist ihm recht gut gelungen, drum hing sie jetzt an der Wand hinter ihm, leicht vergilbt mittlerweile, aber das machte ihm nichts aus. Überhaupt machte ihm gar nichts mehr etwas aus. Er hatte sich damit abgefunden. Mit seinem kleinen Zimmer, mit der anderen Hauswand vor seinem Fenster, mit dem Regen, mit der Welt. Dann und wann hatte er ein komisches Gefühl in der Magengegend, dann wusste er jeweils nicht, ob es wegen dem Regen war oder wegen dem Umstand, dass er sich nicht mehr dagegen zu wehren vermochte. Früher, da hatte er noch gehofft. "Hoffnung", sagte er immer, "Hoffnung ist der Sauerstoff der Seele". Erst wenn der Mensch keine Hoffung mehr habe, sei er tot. So suchte er jeden Tag etwas neues, was er hoffen konnte, das gefiel ihm dann meistens ganz gut, und als ihm nichts neues zu hoffen mehr einfiel, hoffte er einfach, dass ihm wieder was einfällt. <br />
<br />
Und so strichen die Tage durchs Land, die Wochen, die Monate, die Jahre, sie strichen durchs Land kalt und nass, und die Nächte noch kälter und noch nässer, aber das war ihm egal, denn nachts schlief er meistens. Dann träumte er, er wäre ein Regentropfen, sein eigenes Universum, wo er machen konnte was er wollte, sogar fliegen konnte er und ein paar Geheimnisse hatte er auch. Welche träumte er nicht, es war auch nie besonders wichtig, Hauptsache, er hatte welche, wie früher, als er noch Geheimnisse haben durfte, und es fühlte sich gut an. Dann stand er am anderen morgen auf und schaute zum Fenster hinaus, so als ob er sich zu erinnern versucht, wie die Welt vor seinem Fenster einmal ausgesehen hat, bevor es anfing zu regnen, vor vielen Jahren schon, und seither nie mehr aufgehört hat.</p>]]></description>
				<author>Dr. Rainer Kuhn</author>
				<pubDate>Thu, 23 May 2013 12:47:00 +0200</pubDate>
			<feedburner:origLink>http://www.kult.ch/article.php?article_id=5086</feedburner:origLink></item>
					<item>
				<title><![CDATA[Dr. Gottets Wort: Das Auge: Ein fiese Täuschungsmaschine]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/Kult-Alle-Artikel/~3/-CCuuk0g5D4/article.php</link>

<enclosure url="http://www.kult.ch/img/db_article/9160_headingthumb.jpg" length="" type="image/jpeg" />				<description><![CDATA[<img src="http://www.kult.ch/img/db_article/9160_headingthumb.jpg" alt="" width="200" /><p>Denn diese Hens Night ist nicht ganz so frivol wie's auf den ersten Blick auszusehen vermag.<br />
<br />
Erster Hingucker: "Holy Shit...!"<br />
<br />
Zweiter Hingucker: "Aha...!"<br />
<br />
Dritter Hingucker: "Holy Shit..."<br />
<br />
Vierter Hingucker: "Wo hat Teri Hatcher die Zeitmaschinen-Limousine geklaut?"</p>]]></description>
				<author>Dr. Midi Gottet</author>
				<pubDate>Thu, 23 May 2013 11:00:00 +0200</pubDate>
			<feedburner:origLink>http://www.kult.ch/article.php?article_id=5083</feedburner:origLink></item>
					<item>
				<title><![CDATA[Dr. Platz' Patronen: ich weiss, dass es der teufel ist]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/Kult-Alle-Artikel/~3/QXt4lEyQUss/article.php</link>

<enclosure url="http://www.kult.ch/img/db_article/9165_headingthumb.jpg" length="" type="image/jpeg" />				<description><![CDATA[<img src="http://www.kult.ch/img/db_article/9165_headingthumb.jpg" alt="" width="200" /><p>Mein Handy vibriert. Mein Schätzchen hängt in der Leitung. Ohne Begrüssung schiesst sie los: „Ich habe Sehnsucht nach Dir. Komm endlich nachhause, du schrecklicher Mann! Du hängst immer in der Gosse rum, bist Stammgast in allen Bars. Jeder, der dir einen Schnaps zahlt, ist dein bester Freund. Ich weiss bald nicht mehr wie du aussiehst. Ich weiss bald nicht mehr, ob ich dich liebe – oder hasse.“<br />
<br />
Da sag ich: „Liebes Schätzchen, ich komme doch bald nachhause...“ <br />
<br />
Sie fällt mir ins Wort, tränenerstickte Stimme: „...das sagst du immer – und dann lässt du mich doch wieder alleine. Mutterseelenallein... Du vertröstet mich ständig... Du lügst mich immer rabenschwarz an... Du fickst mit anderen Weibern. Das ist nicht mein Leben. Ich kann nicht mehr!“<br />
<br />
Und am Ende kommt’s dann  – wie es halt kommen musste. Mein Schätzchen lässt mich fallen, ich kann’s ja so gut verstehen. Es hätte alleine an mir gelegen, die Sache wieder zu richten. Doch der Satan führt mich an seiner Hundeleine. Und er will mich runterziehen. In die Tiefe, wo die Schatten wohnen.<br />
<br />
Ich weiss doch, dass ich ein Penner bin, meistens betrunken und abgrundtief schlecht. <br />
Mein Schätzchen bringt’s knallhart auf den Punkt, die Lady hat ganz klar Recht.<br />
<br />
Aber ich kann halt nicht anders. Tausendmal habe ich schon versucht den Kurs zu ändern. <br />
<br />
Ja, ich weiss es ist der Teufel, der mich im Kreis rumführt. Pech und Schwefel hängen in der Luft. Der Abgrund öffnet sich. Direkt unter meinen Füssen. Die Schatten warten</p>]]></description>
				<author>Dr. Christian Platz</author>
				<pubDate>Thu, 23 May 2013 08:00:00 +0200</pubDate>
			<feedburner:origLink>http://www.kult.ch/article.php?article_id=5089</feedburner:origLink></item>
					<item>
				<title><![CDATA[Dr. Flachs Nachtleben: die besten 5 am wochenende]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/Kult-Alle-Artikel/~3/OcpCK0YVHsA/article.php</link>

<enclosure url="http://www.kult.ch/img/db_article/9164_headingthumb.jpg" length="" type="image/jpeg" />				<description><![CDATA[<img src="http://www.kult.ch/img/db_article/9164_headingthumb.jpg" alt="" width="200" /><p>1.<br />
Dinky (CHI) in Friedas Büxe am Freitag<br />
Chile ist Humus für grossartige Elektronik: Ricardo Villalobos, Pier Bucci, Atom Heart und Luciano stammen entweder von dort, leben dort oder haben chilenische Vorfahren und auch Dinky ist Chilenin. Aber eigentlich ist sie mehr Weltenbürgerin, was man dem Sound der grande dame aus Südamerika auch very good anhorcht.<br />
Hörprobe: (youtube v="99eRS5-34mQ")<br />
<br />
<br />
2.<br />
Steve Lawler (UK) am Samstag im District4<br />
Der District besinnt sich immer wieder mal auf Acts mit dicken Eiern und Haaren auf der Brust. Chris Liebing, John Digweed, Boris Brejcha, Robert Hood... Ihnen allen kann man eines garantiert nicht vorwerfen: Sissitum. Das gilt auch für den grandiosen Chefjockey und Viva Music-Gründer Steve Lawler.<br />
Hörprobe: (youtube v="e3vFPki0gjc")<br />
<br />
<br />
3.<br />
Andhim (D) am Samstag an der Rakete im Hive<br />
Das furiose Tandem aus deutschen Landen feiert ein Bienenstock-Comeback. Klingt nach Promosülze, ist aber trotzdem wahr: Die sind wirklich, wirklich furios. <br />
Hörprobe: (youtube v="h8U8C-m-3tQ")<br />
<br />
<br />
4.<br />
Stacey Pullen (USA) am Samstag in der Pfingstweide.<br />
Stacey Pullen spielt so oft in Zürich mittlerweile, sodass man ihn beinahe schon als Stadtresident bezeichnen kann. Dieses Mal nicht im Cabaret (geht ja leider nicht mehr), dafür aber in der Pfingstweide.<br />
Hörprobe: (youtube v="2rtE-ZGm2fY")<br />
<br />
<br />
5.<br />
Kenny Dope (USA) am Freitag im Hiltl<br />
Hier noch etwas aus einem Lokal das eigentlich ein Vegirestaurant ist  in dem sonst Sachen laufen, die sich nicht auf unserem Radar befinden. Nicht weil die Sachen schlecht wären. Nein: Sie gefallen uns einfach nicht. Dieses Booking hier gefällt uns hingegen sehr. Dieser Mann ist ein Master at Work.<br />
Hörprobe: (youtube v="Oqfsu8hEX3U")</p>]]></description>
				<author>Dr. Alex Flach</author>
				<pubDate>Wed, 22 May 2013 16:00:00 +0200</pubDate>
			<feedburner:origLink>http://www.kult.ch/article.php?article_id=5088</feedburner:origLink></item>
					<item>
				<title><![CDATA[Dr. Gottets Wort: Kinder, das neue "Nokia Nostalgica" ist da!]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/Kult-Alle-Artikel/~3/yphixQP7TUY/article.php</link>

<enclosure url="http://www.kult.ch/img/db_article/9159_headingthumb.jpg" length="" type="image/jpeg" />				<description><![CDATA[<img src="http://www.kult.ch/img/db_article/9159_headingthumb.jpg" alt="" width="200" /><p>Mit lecker Gesichtserkennungs-Technologie, 160 Zeichen SMS-Beschränkung, WAP zum niemals brauchen und anderen lustigen Gadgets.</p>]]></description>
				<author>Dr. Midi Gottet</author>
				<pubDate>Wed, 22 May 2013 13:00:00 +0200</pubDate>
			<feedburner:origLink>http://www.kult.ch/article.php?article_id=5082</feedburner:origLink></item>
					<item>
				<title><![CDATA[Dr. Flachs Nachtleben: partylöwe der woche]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/Kult-Alle-Artikel/~3/G-6ZXl7DR6A/article.php</link>

<enclosure url="http://www.kult.ch/img/db_article/9152_headingthumb.jpg" length="" type="image/jpeg" />				<description><![CDATA[<img src="http://www.kult.ch/img/db_article/9152_headingthumb.jpg" alt="" width="200" /><p>Manchmal sind Worte überflüssig, so auch in diesem Fall. Also sparen wir uns jedes weitere Wort zum Foto, kommen zu etwas GANZ anderem und nutzen damit diesen Platz hier auf sinnvolle Weise, indem wir Sie auf die Gefahren von Permanent Make Up aufmerksam machen.<br />
<br />
Wie Sie sicherlich wissen, können sich Geschmäcker ändern. Siehe Arschgeweih: In den 90ern gestochen und seither nie mehr rückenfrei. Das schadet Ihnen und auch allen anderen, zumindest wenn sie über eine schöne Rückseite verfügen.<br />
<br />
...aber ein Arschgeweih kann man immerhin verstecken...<br />
<br />
Frauen zupfen sich ja gerne die Augenbrauen. Das ist bisweilen ziemlich lästig, weil die Dinger schneller nachwachsen als abgestorbene Gewinner von Castingshows. Also gerät frau bisweilen in Versuchung, sich die Dinger zu entfernen und durch Permanent Make Up zu ersetzen. <br />
<br />
Tun. Sie´s. Nicht. <br />
<br />
Auf die Gefahren von Permanent Make Up haben wir Sie nun zwar nicht aufmerksam gemacht, aber immerhin haben wir Sie davor gewarnt. Ist doch auch was. Nichts zu danken.</p>]]></description>
				<author>Dr. Alex Flach</author>
				<pubDate>Wed, 22 May 2013 10:00:00 +0200</pubDate>
			<feedburner:origLink>http://www.kult.ch/article.php?article_id=5078</feedburner:origLink></item>
					<item>
				<title><![CDATA[Dr. Islers Infusionen: RADIKAL GESUND - DAS EXPERIMENT (Teil 4)]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/Kult-Alle-Artikel/~3/Ul_VgPAXqJk/article.php</link>

<enclosure url="http://www.kult.ch/img/db_article/9162_headingthumb.jpg" length="" type="image/jpeg" />				<description><![CDATA[<img src="http://www.kult.ch/img/db_article/9162_headingthumb.jpg" alt="" width="200" /><p>Ein Mann, eine Frau, vier Wochen. Die Spielregeln: Kein Alkohol, keine Zigaretten, kein Kaffee, kein Fast Food. Kurzum: Kein ungesunder Scheiss halt. Dafür Sport und Obst und überhaupt. Kurzum: Der gesunde Scheiss halt. <br />
<br />
DR. ISLER: «STREICHEN SIE ALKOHOL AUS IHREM VOKABULAR»<br />
<br />
Der Verzicht fällt mittlerweile nicht mehr ganz so schwer. Ich bin fühl mich besser, spicke morgens förmlich aus dem Bett und bin produktiver. Gut. Das mit dem Rauchen werde ich drum radikal reduzieren. Rauchen ist Quatsch. Auf ein paar prächtige Promille verzichte ich hingegen mit Sicherheit nicht gänzlich. <br />
<br />
Die fehlen mir. Schon alleine aus soziologischen Gründen. Die fehlen mir sogar so, dass mir von morgens bis abends nur Begriffe und Redewendungen zum Thema Alkohol im Kopf rumgeistern. Das macht durstig - und muss nicht sein. <br />
<br />
Zeit diese lyrischen Dämonen durch harmlose und gesunde Platzhalter zu ersetzen. Drum hier vier Einträge aus dem Alternativ-Lexikon für Suchtmenschen mit akuter Rückfallgefahr:<br />
<br />
4) Ich hielt das Ganze von Anfang an für eine Tee-Idee!<br />
3) Wasser auf Saft, das gibt Kraft. Saft auch Wasser, noch viel krasser.<br />
2) In aqua veritas.<br />
1) Das ist nicht mein Sirup.<br />
<br />
Klingt doof - ist es auch. Ich glaub das mit den Sprichwörtern und Wortspielen lassen wir drum besser mal, bis die Sache hier zu Ende ist -sonst verkommt meine schöne Kolumnensammlung noch zu einem Saftladen. <br />
<br />
<br />
<br />
SCHWESTER ANGELA: «ANGEPASST, EINFACH UMGEKEHRT.»<br />
<br />
Ich war noch nie das Mädchen von Nebenan. Eher die von Mittendrin. Ich blieb meinen Allstars treu, als High Heels die 15jährigen Füsse meiner Freundinnen eroberten, fuhr mit meinem Longboard den Tramschienen von Zürich entlang, obwohl es sich beim shoppen jedes mal als lästig herausstellte, und spielte in der Garage meines Vaters Schlagzeug in einer Band ohne Band. Ich versuchte immer, mich ansatzweise selber definieren zu können, indem ich vermied, mich von der Allgemeinheit definieren zu lassen. So fühlte ich mich Pudelwohl. Selbstbewusst. Unangepasst. <br />
<br />
Und dann das: Mittwochabend, geiles Konzert, geile Musik, geile Stimmung, geile Menschen. Nach dem Konzert noch kurz abhängen mit den Musikern. Viel Gesaufe und Gerauche, viel Gequatsche und ich. Gerade ohne schnellen Smalltalk, so dass mein Blick, anstatt mit Zigarette im Mund sexy in die Ferne schweifend, starr wirkt und meine Hände, anstatt lässig eine Bierflasche haltend, unbeschäftigt am Körper runterhängen. Was zum Teufel mach ich hier, zuhause wartet der Fernseher, der ist momentan immer für mich da. Ersatzgschmusi. Verunsichernd, diese plötzliche Verunsicherung durch das nicht angepasst sein.<br />
<br />
Um mal von der Tatsache, dass sich mein soziales Leben sich durch diese Schnapsidee auf ein Minimum zu beschränken scheint, abzuweichen, muss ich erwähnen, wie wach ich den ganzen Tag durch bin. Kaffee ist verboten, Red Bull genau so. die ersten 3 Tage waren die Hölle, mein Bett der Himmel und der Schlaf die Erlösung. Doch jetzt, als wir die Hälfte des Experimentes hinter uns haben, muss ich ehrlich sagen, ich fühl mich super, bin täglich früh fit, und kann beim Joggen beinahe mit meinem Laborpartner/Doktor/Mentor mithalten. Ich strotze vor Energie! Dass das nicht am fehlenden Koffein, sondern am Nikotinenzug liegt, weigere ich mich zu glauben. Drink Tea, not Coffee!<br />
<br />
Das Wochenende verlief gnadenlos partylos. Ich verbrachte es mit meinem Babycousin Ilai (3 Jahre alt, blitzgescheit, potenzielles zukünftiges Abercrobiemodel, und könnte sich, gäbe es ein Casting, für die Teletubie-Sonne bewerben), seiner Schwester Yael (1 Tag alt, Schrumplig aber süss) und der französischen Bulldogge Mia (Noch schrumpliger aber mit einem Blick der einen schmelzen lässt). Besucht mal Barbapapa, das macht viel Spass, Freitagabend, mit Hund und Kind und Baby. Da war sie auch schon, diese berühmt berüchtigte nüchterne Liebe.<br />
<br />
Jetzt sitze ich mit Emma auf einem sonnenbeschienenen Balkon, über mein Leben, Nutellabrötchen und diesen Text nachdenkend, und sie fragte mich gerade, ob es mir was ausmacht. *Zigarettenpack hochhaltend* Nein. Ist befriedigend. - Befriedigend? - Ja. zu 50%. Die anderen 50% in mir sind kurz davor für den Nikotinflash alles hinzuschmeissen. Ist wie Pornoschauen. - Pornos treiben dich zur Nikotinsucht? - Nein. Treiben an. Befriedigend, das Passivrauchen, weil so vertraut, aber es macht Lust auf mehr. - Sex? - Nikotin.<br />
<br />
An alle Frauen dies interessiert obwohl es das nicht sollte; der Bikinifigur bin ich schon ein Stückchen näher. Der Verzicht auf Schokolade, Fastfood und Weissbrot strafft den Bauch tatsächlich. Anderen nicht extrem auffallend, aber ich für meinen Teil fühle mich leichter. gesünder. Dafür lohnt es sich, aber es wird wohl nicht anhalten, denn mir wird klar - ich bin nicht der Typ Frau die langfristig ihr Nutellabrot für superschlanke Beine aufgibt. Was mir so ganz nebenbei meine Sicherhet durch das Nichtangepasstsein zurückbringt.</p>]]></description>
				<author>Dr. Kaspar Isler</author>
				<pubDate>Tue, 21 May 2013 19:53:00 +0200</pubDate>
			<feedburner:origLink>http://www.kult.ch/article.php?article_id=5085</feedburner:origLink></item>
					<item>
				<title><![CDATA[Die aktuellen Top 5: Eben grad aus dem Kuschel-Kurs-Trainingslager entlassen: Die ziemlich handzahme-Slash-absolut ungefährliche-Slash-"Jöh aber nei au"-Top5 der unbrauchbarsten Security-Heinis im weltweiten Netz]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/Kult-Alle-Artikel/~3/Cf-jwuVXxqY/article.php</link>

<enclosure url="http://www.kult.ch/img/db_article/9070_headingthumb.jpg" length="" type="image/jpeg" />				<description><![CDATA[<img src="http://www.kult.ch/img/db_article/9070_headingthumb.jpg" alt="" width="200" /><p>Diese Typen könnten nicht mal eine Tai-Chi-Gang aus Bern in Schach halten.</p>]]></description>
				<author>Dr. Midi Gottet</author>
				<pubDate>Tue, 21 May 2013 17:00:00 +0200</pubDate>
			<feedburner:origLink>http://www.kult.ch/article.php?article_id=5042</feedburner:origLink></item>
					<item>
				<title><![CDATA[Dr. Weissbergs Weissheiten: Künstliche Intelligenz: Die mit dem Drucker spricht!]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/Kult-Alle-Artikel/~3/WDxm3b2p4mo/article.php</link>

<enclosure url="http://www.kult.ch/img/db_article/9131_headingthumb.jpg" length="" type="image/jpeg" />				<description><![CDATA[<img src="http://www.kult.ch/img/db_article/9131_headingthumb.jpg" alt="" width="200" /><p>Gestern druckte mein neuer Drucker nur die Seiten aus, die ihm gefielen. Ich flehte, ich schluchzte, dann hieb ich die Faust auf ihn, die wurde ganz blau. Zuletzt drohte ich: „Du stirbst!“, ging in den Keller und schleppte seinen riesigen Vorgänger hinauf. Als er genau dasselbe tat, wusste ich, dass ICH wohl der Trottel bin und nicht der Kleine. Ich schämte mich so fest, dass ich sagte: „Ich muss mich entschuldigen bei dir!“ Oj weh, hatte ich grad mit meinem Drucker GEREDET? Das war mir schon mal mit der Waschmaschine passiert, sie trötete, dass sie fertig sei, ich rief: „Momäntli bitte, ich komme gleich zu dir!“ Ich falle also regelmässig auf die Künstliche Intelligenz bei mir daheim hinein. <br />
<br />
Heute auch beim Fernseh, der wollte plötzlich bloss der DVD-Fernbedienung gehorchen. Ich lag am helllichten Arbeitstag auf dem Sofa, um ein paar Folgen von „Sex and the City“ zu verschlingen, statt für Sie zu schreiben. Und war gereizt, weil ich ein schlechtes Gewissen deswegen hatte. Und Frust, weil ich fett & hässlich & unbeliebt war, der übliche Gefühlt-Zustand bei Frauen. Also schrie ich den Fernseh an: „DU SCHMOCK, ich rede jetzt mit dem DVD-Player, nicht mit dir!!!!“ Nebbich, auch die zwei waren unschuldig, weil ich die Knöpfli an den Zappmaschinchen verwechselt hatte. Und so musste ich mich nun bei den Beiden wieder einschleimen und tätschle jetzt grad meinen Tastenfreund, damit er nicht schlappmacht. „Pass auf, wenn du dich nicht zusammennimmst, hole ich mir einen Neuen“, drohte ich. <br />
<br />
Dann fiel mein Blick auf den Herd und sah, dass sich eine Gabel mir bedrohlich entgegenbog. Jetzt hatte sich auch noch mein Besteck gegen mich verschworen? Ich sah genauer hin, oh, die Arme lag eben auf der glühenden Glaskeramik, die sich blöderweise nicht gemeldet hatte, als ich sie versehendlich nicht abschaltete. Nix von Intelligenz bei der. <br />
Verdammt, muss sofort aufhören,denn jetzt hat mein gwaggliches Notebook grad  wieder mit der Returntaste nach mir gespickt, ich sagte ja: Ich habe dihei Künstliche Intelligenz und die ist manchmal so divenhaft wie ich selbst…<br />
<br />
Fotis: mein Fernseh, wer rausfindet, wer da zu wem spricht, ist sehr intelligent/meine Uri-Geller-Gabel/ mehr konnte ich nicht fotografieren, weil mein Fotiapparat spinnt, nein stimmt nicht, ich bin zu faul für ein drittes Foti...:(</p>]]></description>
				<author>Dr. Marianne Weissberg</author>
				<pubDate>Tue, 21 May 2013 14:00:00 +0200</pubDate>
			<feedburner:origLink>http://www.kult.ch/article.php?article_id=5066</feedburner:origLink></item>
					<item>
				<title><![CDATA[Dr. Hugs Filmriss: Was geschah mit der Pacific Princess aus Love Boat?]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/Kult-Alle-Artikel/~3/o3aABVL9emQ/article.php</link>

<enclosure url="http://www.kult.ch/img/db_article/9144_headingthumb.jpg" length="" type="image/jpeg" />				<description><![CDATA[<img src="http://www.kult.ch/img/db_article/9144_headingthumb.jpg" alt="" width="200" /><p>"Love, exciting and new...."<br />
<br />
Mit diesen Worten begann das Intro der TV-Serie "Love Boat". Doch was geschah eigentlich mit diesem wunderschönen Kreuzfahrtschiff?<br />
<br />
Das Schiff wurde 1971 in den Rheinstahl Nordseewerken in Emden für Flagship Cruises gebaut. Als diese 1975 das Schiff an die US-Reederei Princess Cruises verkauften, begann für die Pacific Princess die grosse Erfolgsgeschichte. Die Serie "Love Boat" wurde von 1977 bis 1986 gedreht und die Pacific Princess wurde zum Aushängeschild für Princess Cruises.<br />
<br />
2001 verkaufte Princess Cruises den stolzen Kahn und das Schiff machte eine Tour durch diverse Reedereien. 2011 wurde das Schiff zwangsversteigert, da sein damaliger Besitzer die Renovationskosten nicht bezahlen konnte. Eine türkische Firma kaufte das Schiff und wollte es Verschrotten. Dies ist jedoch (noch) nicht geschehen.<br />
<br />
Ich stiess jedoch auf Quellen, die mir bestätigen konnten, dass die Princess noch immer im Hafen von Genua liegt.<br />
<br />
SEEN IN A SCENE - folgt uns! <br />
http://www.facebook.com/SeenInAScene</p>]]></description>
				<author>Dr. Dominik Hug</author>
				<pubDate>Tue, 21 May 2013 11:00:00 +0200</pubDate>
			<feedburner:origLink>http://www.kult.ch/article.php?article_id=5074</feedburner:origLink></item>
					<item>
				<title><![CDATA[Dr. Petros Beobachtungen: Live at the Roxy]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/Kult-Alle-Artikel/~3/gieBThtRgMs/article.php</link>

<enclosure url="http://www.kult.ch/img/db_article/9132_headingthumb.jpg" length="" type="image/jpeg" />				<description><![CDATA[<img src="http://www.kult.ch/img/db_article/9132_headingthumb.jpg" alt="" width="200" /><p>„Mist, ich muss mich im Datum geirrt haben, hier findet die Credit Suisse Senior Manager Veteranenversammlung statt“, dachte ich zunächst, als ich am 17. Mai beim Eingang zum Supermarket auf die wartende Crowd stiess und die Senioren im Anzug studierte. Doch dann sah ich Jean-Pierre durchs Tor hetzen und ich wusste, ich war am richtigen Ort: der Roxy-Revival-Party!<br />
<br />
Der schwierigste Teil des Abends stand mir gleich zu Beginn bevor: ich musste die scharfe Prüfung von Türsteherin Suzy bestehen, um hineingelassen zu werden. Suzy ist für die Roxy-Gemeinde nicht nur eine Institution - sie ist auch absolut unkorrumpierbar. Mir erzählte sie oft genug, dass sie zu junge Frauen – also unter 30-jährige – gerne abweise, weil die hier nichts verloren hätten. Tatsächlich sichtete ich in der Warteschlange auch ein paar 20-jährige Mädchen, aber die waren schliesslich in Begleitung ihrer Grosseltern hier, die höchste wahrscheinlich keinen Babysitter gefunden hatten und so das junge Gemüse halt mitnehmen mussten. A propos junges Gemüse: genau so kam ich mir vor und zum ersten Mal verfluchte ich meine guten Gene. Warum musste ich auch ein paar Jährchen jünger aussehen, als ich und mein brillanter Geist tatsächlich waren? (Und an dieser Stelle nochmals an Midi und Marianne: Nein, ich habe mir nichts im Gesicht machen lassen!)<br />
<br />
Aber wenn wir schon bei diesem Thema sind: für jeden plastischen Chirurgen ist ein Besuch der Roxy-Party ein MUSS: nämlich um mit der Hälfte des Publikums Kundenpflege zu betreiben und die andere Hälfte als Neukunden zu gewinnen.<br />
<br />
Jedenfalls, als ein Rudel Ü40-Frauen in der Schlange zu selbstbewusst vor Suzy auftrat und gleich mal zurechtgestutzt wurde, war das meine Chance. Ausgestattet mit Charme und einer Rollator-Attrappe bestand ich die Selektion und war drin!<br />
<br />
Natürlich tanzte der Bär... noch nicht. Die Musik entsprach eher der Setlist eines Thé dansants im Sprüngli. Das war auch gut, so konnte man sich wenigstens unterhalten. So sagte eine Besucherin: „Ich habe schon 10 Exfreunde gesehen.“ Und das eine halbe Stunde nach Türöffnung! Wo würde der Bodycount erst morgens um vier Uhr stehen? Bei 100?<br />
<br />
Drei andere Frauen unterhielten sich: „Puh, ist mir warm!“ <br />
Ihre Kollegin: „Puh, mir auch!“<br />
Die Dritte: „Ist es wirklich so warm hier oder sind wir alle schon in der Abänderung?“<br />
<br />
Am DJ Pult gab uns Oli Stumm wieder mal die Ehre, er schaute gepflegt-kaputt aus wie immer und begann nach einer Weile, das Publikum mit fantastischen 80er Jahre Tracks zu unterhalten. „Sign of the Times“ von Prince ist Weltklasse, nur wie tanzt man dazu? Aber das schien keinen zu kümmern, die Laune stieg mit dem Alkoholpegel und richtig beeindrucken konnte an diesem Abend, wer die Leistungsfähigkeit seines Gehirns unter Beweis stellen und dich mit Namen begrüssen konnte.<br />
<br />
Eine Frau kam mir mit ihrer Zigarette zu nahe und brannte mich am Arm. Ich erschrak und verschüttete ein wenig meines Drinks über mein Shirt. Sie: „Keine Bande, es sieht nur aus wie Sabber!“ <br />
Ah schön, dann fiel ich ja nicht weiter auf.<br />
<br />
„Wenn schon Revival, dann richtig“, dachte ich und ging mal in Richtung Herren-WC. Dort würde sicher irgendjemand etwas für mich haben. Tatsächlich stand ein Typ mit flackerndem Blick vor einem Kloabteil, aus dem gerade ein anderer Typ heraus kam – sichtlich aufgetätscht. <br />
„Hast Du was für mich?“ fragte ich Ersteren konspirativ. <br />
„Ouh ja, Mann, besten Stoff! Liegt alles schon parat“, erwiderte er. Ich zwängte mich an ihm vorbei und suchte auf dem Spülkasten – nichts! Ich streckte meinen Kopf raus und raunte: „Hey, bin ich blind oder doof? Ich kann nichts finden?“ - „Doch, da!“ Er zeigte auf eine Gasflasche mit Schlauch und Mundstück. „Astreiner 1A Sauerstoff!“<br />
<br />
Nein, so schnell wollte ich nicht aufgeben, irgendwo musste es doch einen richtigen Dealer geben. Ah, den da kannte ich doch von früher: „Du, vercheckst Du noch immer Pillen?“<br />
„Klar! Willst Du welche? Die gehen weg wie warme Weggli, aber ich habe noch von beiden.“<br />
„Von beiden?“<br />
„Ja – grünen und blauen!“<br />
„Hä?“<br />
„Cialis und Viagra..!“<br />
<br />
Es war sicher besser so, dann blieb ich halt beim Alkohol – wie die meisten anderen auch. Die Gespräche wurden nämlich immer interessanter. <br />
<br />
So erzählte mir zum Beispiel Bea, dass sie mit ihrem Freund demnächst nach Ibiza auswandern würde – also ein echtes Revival-Gespräch, wie es 1976-1998 nicht besser hätte wiedergeben können. „Und was macht ihr dort?“ fragte ich.<br />
„Wir haben eine super Geschäftsidee, aber die sagen wir keinem. Nicht dass sie uns noch jemand klaut.“ Nun, fünf Minuten später verplapperte sie sich doch und erzählte mir ihre Vision. Ich werde sie natürlich nicht verraten, aber sie ist in etwa so überraschend und unkonventionell wie wenn jemand nach Davos auswandert und dort eine Skivermietung aufmachen will. <br />
<br />
Es gäbe noch einige witzige Anekdoten zu erzählen. Nur kann ich mich nicht mehr daran erinnern. Als ich dann früh am Morgen die Lokalität verliess, um nach Hause zu fahren, stiess ich fast mit einem Typen zusammen, mit zerzausten Haaren, etwas verwirrt dreinschauend und leicht müffelnd.<br />
Ich: „Club Bellevue? Gonzo? Hive?“<br />
Er: „Nein, senile Bettflucht.“    <br />
<br />
Roxy Never Dies!</p>]]></description>
				<author>Dr. Henrik Petro</author>
				<pubDate>Tue, 21 May 2013 07:40:00 +0200</pubDate>
			<feedburner:origLink>http://www.kult.ch/article.php?article_id=5067</feedburner:origLink></item>
					<item>
				<title><![CDATA[Dr. Flachs Nachtleben: die besten 8 an pfingsten]]></title>
				<link>http://feedproxy.google.com/~r/Kult-Alle-Artikel/~3/9PwiYcEmDbc/article.php</link>

<enclosure url="http://www.kult.ch/img/db_article/9124_headingthumb.jpg" length="" type="image/jpeg" />				<description><![CDATA[<img src="http://www.kult.ch/img/db_article/9124_headingthumb.jpg" alt="" width="200" /><p>Hm... <br />
<br />
...wir zählen mal kurz auf: Len Faki, Soukie & Windisch, Pupkulies & Rebecca, Anja Schneider, Sebo K, Franck Roger, Zoe Xenia, Jeremy P. Caulfield, Mike Huckaby, Ryan Crosson, Noir, Robert Hood, Subb-An, Oliver Schories, Congorock, Markus Fix, Chris Tietjen, Adventure Club, Rodriguez Jr., Sascha Dive, Alan Fitzpatrick, Jennifer Cardini, Soulphiction, Matt Minimal, Meggy, Rashad, Spinn, Venus X, Noze, Gaiser, Cassy, Shaun Reeves, Mala, Flic Flac, Minimi & Splitter, Whiz Kid (Hurra!), Djck, 8 Sided Dice, Markus Lindner, Matador, Yeezy...<br />
<br />
...und das sind noch nicht mal alle internationalen Jockeys, die an diesem Pfingstwochenende in Zürich durch die Nacht reiten. <br />
<br />
Ein Feiertag mehr gibt aber trotzdem nur drei Best Of-Plätze zusätzlich, dafür nehmen wir jeden Laden nur einmal. Da sind wir pickelhart. Hier sind sie, unsere sieben Spitzenpicks für Pfingsten. In Stein gemeisselt, nicht diskutierbar und ultimativ-definitiv. So.<br />
<br />
1.<br />
Noir (DK) am Freitag im Club Bellevue<br />
Das Bellevue ist zwar klein, aber dieses Booking ist oho und zwar sehr. Noir haben wir nicht nur wegen seiner Jockeyskills gekrönt, sondern vor allem auch wegen seines Labels Noir Music, einer Brutstätte elektronischer Exzellenz, bei der man dann und wann vorbeihören sollte und bei der auch der Berner Sympathieträger und Mastermind Deetron veröffentlicht. Lohnt sich. Gilt auch fürs Bellevue, übrigens: Dieser Club beweist, dass Clubbing mit Chreis Eis-Attitüde und gute Subkulturmucke nicht zwingend unvereinbar sein müssen.<br />
Reinhorchen: (youtube v="_hs6vEz3IvY")<br />
<br />
<br />
2.<br />
Cassy (UK) am Sonntag in der Pfingstweide<br />
Nik Frankenberg, ein Basler Buddy unseres Hauses, selbst ein DJ und erster Experte für alles Elektronische am Rheinknie (20min Nightfever, Radio X), soll gesagt haben, dass er sich anlässlich eines Sets von Frau Britton alias Cassy beinahe ein Bitz verliebt hätte. Weil sie so gut auflegt. Das können wir verstehen. Die Pfingstweide feiert drei Tage durch. Mit einem XL-Line Up. Das Ganze nennt sich Pfingstlager.<br />
Reinhorchen: (youtube v="srSgXDNMOS0")<br />
<br />
<br />
3.<br />
Len Faki (D) am Sonntag im Hive<br />
Es gibt so ein paar Artisten, die in der Schweiz lebende deutsche Elektronik-Fanatiker in Massen zu mobilisieren vermögen. Paule und Fritzen Kalkbörner zählen ebenso dazu, wie auch Chris Liebing und Marek Hemmann. Auch Len Faki zählt zu dieser Garde und wer ihn mal gehört hat, der weiss, wieso die Deutschen die Loveparade erfunden haben und warum Berlin als Welthauptstadt der elektronischen Musik gilt und nicht Zürich. Klar: Berlin ist auch ein kleines bisschen weitläufiger.<br />
Reinhorchen: (youtube v="N-5PqzYgBi8")<br />
<br />
<br />
4.<br />
Mala (UK) am Sonntag im District4<br />
Im Club mit dem blauen Monstermaul spielen an dem Wochenende auch noch der Minimal-Vater Robert Hood und die Youtubeklick-Millionensammler vom Adventure Club. Wir mögen aber Mala am besten.<br />
Reinhorchen: (youtube v="Ky5Mt2PLf9E")<br />
<br />
<br />
5.<br />
Mike Huckaby (USA) am Freitag in Friedas Büxe<br />
Der grosse Mann aus Detroit hat uns schon anlässlich seines TonhalleLATE-Auftritts kürzlich begeistert. In Friedas Büxe befindet er sich in einer ihm vertrauteren Umgebung, also dürfte das hier eventuell noch ein kleines bisschen besser werden. <br />
Reinhorchen: (youtube v="gVtGCKlRaCo")<br />
<br />
<br />
6.<br />
Franck Roger (F) am Samstag im Supermarket<br />
Franck Roger klingt, als hätte es Minimal nie gegeben. Sehr, sehr oldschoolig, aber trotzdem mit beiden Beinen im Hier. Und eigentlich sind ja die Produktionen die besten, bei denen man nicht recht sagen kann, ob sie aus den 80ern, den 90ern, den Nullerjahren oder dem Heute stammen. <br />
Hörprobe: (youtube v="puhY-PxaY_g")<br />
<br />
<br />
7.<br />
Soulphiction (D) am Samstag in der Zukunft<br />
Der Deutsche Soulphiction klingt ein wenig, als hätten die Motown-Produzenten, Larry Levan und James Brown die Köpfe zusammengesteckt, bloss anders irgendwie... oder wie ein Tiefflug über eine Steppenlandschaft... naja... auch nicht wirklich. Hören Sie doch selbst und schaffen Sie sich ihr eigenes Kopfkino.<br />
Hörprobe: (youtube v="gOturU68qUk")<br />
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8.<br />
Spinn und Rashad (beide USA) am Sonntag im Longstreet<br />
Und hier, last but not least, noch etwas ganz, ganz, ganz Feines für all jene, denen das da oben jetzt zu technoid, zu houseig oder einfach generell zu elektronisch oder irgendwie zu einspurig war. Oder sonstwas. Bei den beiden hier ist alles drin. Eher was für wahre Nerds.<br />
Hörprobe: (youtube v="z0hTcg695rE")</p>]]></description>
				<author>Dr. Alex Flach</author>
				<pubDate>Sat, 18 May 2013 12:58:00 +0200</pubDate>
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