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	<description>Affiliate Marketing - Online Marketing - Geld verdienen im Internet</description>
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		<title>Was ist first party tracking?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tibor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 08:02:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Affiliate Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[1st part tracking]]></category>
		<category><![CDATA[Cookie Tracking]]></category>
		<category><![CDATA[first party tracking]]></category>
		<category><![CDATA[Tracking]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele arbeiten mit diesem Begriff, doch mindestens die Hälfte davon könnte die Funktion von first party tracking einem Anfänger nicht erklären. Daher kommt jetzt hier eine leicht verständliche Erklärung. Stellen Sie sich vor, Sie besuchen eine Website, auf der Sie verschiedene Produkte betrachten und möglicherweise sogar einige Artikel in den Warenkorb legen. Dabei hinterlassen Sie einige Informationen über sich selbst, wie zum Beispiel Ihre Interessen, Präferenzen oder sogar persönliche Details [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele arbeiten mit diesem Begriff, doch mindestens die Hälfte davon könnte die Funktion von first party tracking einem Anfänger nicht erklären. Daher kommt jetzt hier eine leicht verständliche Erklärung.</p>
<p>Stellen Sie sich vor, Sie besuchen eine Website, auf der Sie verschiedene Produkte betrachten und möglicherweise sogar einige Artikel in den Warenkorb legen. Dabei hinterlassen Sie einige Informationen über sich selbst, wie zum Beispiel Ihre Interessen, Präferenzen oder sogar persönliche Details wie Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse. Diese Daten können von der Website gesammelt und gespeichert werden, um Ihre Aktivitäten zu verfolgen und besser zu verstehen, was Sie mögen und was nicht. Dieser Prozess des Datensammelns und -verfolgens wird als &#8222;Tracking&#8220; bezeichnet.</p>
<p>First Party Tracking, wie der Name schon sagt, bezieht sich auf die Praxis, dass die Website, auf der Sie sich befinden, die Daten über Ihre Interaktionen selbst sammelt und verwendet. Stellen Sie es sich so vor: Die Website fungiert als Gastgeber einer Party, auf der Sie der einzige Gast sind. Während der Party &#8222;verfolgt&#8220; die Website Ihre Bewegungen, um besser zu verstehen, welche Produkte und Inhalte Ihnen gefallen und welche nicht. Allerdings geschieht dies nur auf der Website selbst, und es werden keine Daten von externen Quellen oder anderen Unternehmen verwendet. Daher stammt der Begriff &#8222;First Party&#8220;, da die Website ihre eigenen Daten verwendet, die Sie ihr freiwillig zur Verfügung gestellt haben.</p>
<p>Das First Party Tracking ermöglicht es der Website, wertvolle Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Sie mit ihr interagieren und welche Produkte oder Dienstleistungen Sie ansprechen könnten. Es hilft der Website, Ihre Bedürfnisse und Wünsche besser zu verstehen, sodass sie Ihnen eine personalisierte und relevante Erfahrung bieten kann. Zum Beispiel kann die Website Ihre vorherigen Klicks, angesehenen Produkte und Kaufhistorie nutzen, um Ihnen ähnliche Produkte oder Empfehlungen zu geben, die Ihrem Interesse entsprechen. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Sie Produkte finden, die für Sie relevant sind, was sowohl für Sie als Kunde als auch für die Website als Geschäft vorteilhaft ist.</p>
<p>Wichtig ist zu wissen, dass First Party Tracking normalerweise weniger kontrovers ist als andere Arten des Trackings, wie zum Beispiel Third Party Tracking. Beim First Party Tracking verwenden die Websites nur die Daten, die Sie ihnen freiwillig gegeben haben, während Sie die Website besucht haben. Es ist eine direkte Beziehung zwischen Ihnen als Besucher und der Website als Gastgeber. Im Gegensatz dazu bezieht sich Third Party Tracking auf den Austausch von Daten zwischen verschiedenen Unternehmen, bei dem möglicherweise Ihre Daten auch auf Websites gesammelt werden, die Sie nicht direkt besucht haben. Einige Menschen empfinden dies als potenziell invasiver und haben Bedenken hinsichtlich ihrer Privatsphäre und Sicherheit.</p>
<p>Durch das First Party Tracking können Online-Unternehmen wertvolle Erkenntnisse gewinnen, um ihre Website zu verbessern, die Benutzererfahrung zu optimieren und letztendlich den Umsatz zu steigern. Es ist jedoch auch wichtig, dass Websites transparent sind und klare Informationen darüber bereitstellen, wie sie Daten sammeln und nutzen. Die Datenschutzrichtlinien sollten leicht zugänglich sein, und den Benutzern sollte die Möglichkeit gegeben werden, ihre Zustimmung zu geben oder abzulehnen, wenn es um die Verfolgung ihrer Aktivitäten geht.</p>
<p>Insgesamt kann First Party Tracking eine leistungsfähige Methode sein, um Online-Shopping-Erlebnisse zu verbessern und personalisierte Angebote zu liefern, während gleichzeitig die Privatsphäre und der Datenschutz der Benutzer respektiert werden. Es ist wichtig, dass sowohl die Verbraucher als auch die Website-Betreiber ein klares Verständnis darüber haben, wie diese Art des Trackings funktioniert und wie die Daten verwendet werden, um das Vertrauen und die Zufriedenheit der Nutzer zu gewährleisten.</p>
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		<title>Kommunikationskultur für den Arsch – von Affiliates für Affiliates</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tibor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jul 2023 20:08:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Affiliate Live]]></category>
		<category><![CDATA[Advertiser]]></category>
		<category><![CDATA[Affiliate]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[werbekostenzuschuss]]></category>
		<category><![CDATA[wkz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oder auch… wie unspezifische Aussagen von Partnern die digitale Waldrodung durch unnötige Emails heraufbeschwören und wertvolle Zeit auf beiden Seiten stehlen. Ich habe wieder mal zwei tolle Beispiele für euch, wie durch einen nicht durchdachten Plauderton und schwammige Aussagen Lebenszeit gestohlen wird. Meine, und von vielen anderen auch. Die Rede ist von Emails, die nichtsaussagend oder im besten Falle wenig aussagend sind. Beispiel 1: der unentschlossene Advertiser Auftrag des Advertisers [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Oder auch… wie unspezifische Aussagen von Partnern die digitale Waldrodung durch unnötige Emails heraufbeschwören und wertvolle Zeit auf beiden Seiten stehlen.</p>
<p>Ich habe wieder mal zwei tolle Beispiele für euch, wie durch einen nicht durchdachten Plauderton und schwammige Aussagen Lebenszeit gestohlen wird. Meine, und von vielen anderen auch.</p>
<p>Die Rede ist von Emails, die nichtsaussagend oder im besten Falle wenig aussagend sind.</p>
<p><strong>Beispiel 1: der unentschlossene Advertiser</strong></p>
<p>Auftrag des Advertisers an seine Agentur / sein Consultant: Such bitte Sonderplatzierungen bei Partnern, damit wir dort Werbung auf WKZ-Basis schalten können.</p>
<p>Die allererste Frage der Agentur ist, wie hoch, denn das vorhandene Budget vom Kunden sei. Meist wird das vom Kunden ungern als Zahl benannt. Typischerweise kommt als Antwort die Aufforderung, man sollte bei den Partnern Angebote einholen und man würde sich danach entscheiden, was in Frage kommt.</p>
<p>Was passiert nun? Die Agentur geht auf Suche, spricht mit dem Netzwerk und den Partnern. Sowohl das Netzwerk als auch die Partner fragen als erstes, wie hoch, denn das Budget für die Buchung sein darf, um ein realistisches Angebot abzugeben. Die Antwort auf diese Fragen schuldig bleibend, verlangt die Agentur Blindangebote und legt diese anschließend dem Advertiser vor.</p>
<p>In 90% der Fälle lehnt der Advertiser diese Angebote ab, weil es nicht dem angedachten Budget entspricht. Auf die Gegenfrage der Agentur, wie hoch, denn das angedachte Limit sei, bekommt sie auf einmal dann doch das Budget genannt.</p>
<p>Drei Parteien haben jetzt Arbeits- und Lebenszeit verloren, weil König Kunde, unsicher ob fehlender Knowhow sich nicht traut von vornherein eine Zahl zu nennen. Und nachdem nun die Katze aus dem Sack ist, darf die neue Fragerunde an Netzwerk und Partner beginnen.</p>
<blockquote><p>Kommunikation für den Arsch.</p></blockquote>
<p><strong>Beispiel 2: der verkaufsorientierte, doch informationsgeizige Affiliate</strong></p>
<p>„Hallo lieber Advertiser, ich würde gerne mit dir zusammenarbeiten und biete dir an, für eine Provisionserhöhung auf ein WKZ zu verzichten, was sagst du dazu?“</p>
<p>Solche und ähnliche Fragen landen immer wieder auf meinem Schreibtisch. Je größer und bekannter eine meiner zu beratenden oder zu betreuenden Programme ist, je lukrativer ein Deal für Partner erscheint, umso häufiger lese ich diese Zeilen. Alles bisher im normalen Rahmen.</p>
<p>Und wieder geht der Lebenszeitraub und das Email-Pingpong-Spiel los.</p>
<ul>
<li>„Hört sich gut an, aber was hast du dir denn an Erhöhung vorgestellt? Und wie lange? Und was genau bekomme ich denn dafür an Sonderwerbung? Hast du vielleicht Zahlen?“</li>
<li>„Ja so 15% oder so für 4 Wochen oder so“</li>
</ul>
<p>Ich liebe diese „oder so“, denn „oder so“ kann 2 Tage oder 4 Monate bedeuten. Ich lasse aber mal die Kirche im Dorf und gehe in die nächste Fragerunde, denn der Affiliate hat meine zweite Frage einfach überlesen.</p>
<p>„Danke für deine schnelle Reaktion, leider ging jedoch bei mir die zweite Hälfte deiner Antwort unter. Welche Sonderplatzierung kannst du anbieten? Und hast du Mediadaten für die Einschätzung?“</p>
<p>Wenn werter Leser jetzt davon ausgeht, dass besagter Partner tatsächlich auf die Mail eingeht, hat er sich geirrt.</p>
<p>„Wir können zur Bewerbung eine Newsletterplatzierung und 7 Tage Listing geben“</p>
<p>WAS GENAU SOLL ICH JETZT MIT DIESER AUSSAGE ANFANGEN?????????</p>
<p>Newsletterplatzierung? Als Banner? Als Text? Als Beitrag? Als Randbemerkung? Wie viele Newsletterempfänger? Welche Öffnungsraten hat der Newsletter?</p>
<p>Was bedeutet 7 Tage Listing? Wo? Eine oder Mehrere Seiten? Als Titelstory? Als Beitrag? Als Werbebanner? Gibt es Mediadaten über die Seiten wo wir platziert werden wollen?</p>
<p>Warum zum Teufel bringen Affiliates es nicht fertig, bei einer Anfrage direkt die notwendigsten Informationen mitzugeben, die man für eine echte Betrachtung des Angebotes benötigt?</p>
<p>Und das passiert nicht nur in diesem Einzelfall! Es Passiert ständig! Affiliates wollen Deals! Affiliates wollen verkaufen! Affiliates wollen vom WKZ-Kuchen so viele Stücke wie möglich für sich, beherrschen aber in den wenigsten Fällen das kleine 1X1 der Salestechniken?</p>
<p>Der größte Luxus in meinem Leben ist meine Lebenszeit. Und mit solchen unqualifizierten Anfragen vergeude ich diese. Niemand wird damit glücklich!</p>
<p>Man spricht immer davon, dass unqualifizierte Kräfte bei Advertisern die Entwicklung eines Partnerprogramms hemmen oder dass unerfahrene Affiliate Manager in Agenturen Programmen eher schaden als dienen. Doch in den seltensten Fällen überlegen Affiliates, wie sie ihre Strukturen aufbauen und den Salesprozess für Sonder- und WKZ-Deals so flüssig und selbsterklärend gestalten können, dass dem Advertiser kaum eine Möglichkeit zur Ablehnung bleibt.</p>
<p>Kommunikation für den Arsch!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Verbraucherpsychologie im Affiliate Marketing</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tibor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jul 2023 14:26:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Affiliate Marketing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eines der kniffligsten Fragen im Onlinehandel ist die, nach der Intention eines vermeintlichen Käufers und die damit verbundene &#8211; wahrscheinliche &#8211; Costumer Journey. Gerade im Affiliate Marketing sind Erkenntnisse und Thesen aus der Verbraucherpsychologie notwendig, um die richtige Mischung an Publishern zu finden. Die Dringlichkeit des Bedarfs und die Absicht des Käufers bestimmt Die Touchpoints der Costumer Journey Die Dauer der Sitzung Generell die Frage ob in Session oder nicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eines der kniffligsten Fragen im Onlinehandel ist die, nach der Intention eines vermeintlichen Käufers und die damit verbundene &#8211; wahrscheinliche &#8211; Costumer Journey. Gerade im Affiliate Marketing sind Erkenntnisse und Thesen aus der Verbraucherpsychologie notwendig, um die richtige Mischung an Publishern zu finden.</p>
<p>Die Dringlichkeit des Bedarfs und die Absicht des Käufers bestimmt</p>
<ul>
<li>Die Touchpoints der Costumer Journey</li>
<li>Die Dauer der Sitzung</li>
<li>Generell die Frage ob in Session oder nicht</li>
<li>Die Geschwindigkeit der Entscheidungsfindung</li>
<li>Die Bereitschaft Alternativprodukte zu akzeptieren</li>
<li>Höhe und Variabilität des angedachten Budgets</li>
</ul>
<p>Ist Fremdbedarf gefragt, also z.B. Besorgung auf eine Bitte hin oder Kauf eines Geschenkes entspricht das meist eher einem lockeren Einkauf in der Passage. Man schaut nach rechts und links. Man vergleicht vieles, denn das Budget ist entweder vom Bittenden vorgegeben oder man hat selbst eine relativ feste Vorstellung über die Summe, die (je nach Verwandschafts- oder Beziehungsgrad) in relativ festen Werten steckt.</p>
<p>Hier lässt man auch gerne mal fünfe grade sein, denn der Einkaufsrahmen ist nur leicht definiert. Bounce-Affiliates haben hier besten Chancen die Absprungrate eines Onlineshops erheblich zu senken, indem sie bei Nichtgefallen Alternativprodukte anbiete. Diese Alternativprodukte entstammen einem Algorithmus, der sich durch das Kaufverhalten von Kunden berechnet, die dasselbe Produkt gesucht, doch auch zusätzliche Produkte angeschaut und/oder gekauft haben.</p>
<p>Auch Retargeter und Couponseiten haben wunderbare „Angriffspunkte“, um dem User auf seiner Shoppingtour zu begegnen und ihn vielleicht mit zusätzlichen Produktreizen zu animieren.</p>
<p>Wenn ich ein Kochbuch verschenken will, beschränke ich mich vielleicht auf ein Genre doch selten auf ein bestimmtes Buch. Notfalls kauf ich halt eine Kochschürze und ein Kochlöffel. Hier gehe ich mal auf Amazon, lese Berichte durch, suche auch mal in bekannten Buch-Onlineshops und gehe auch gerne mal auf Kochblogs. Die haben zum Teil selbstgeschriebene Kochbücher zu einem Thema.</p>
<p>Wenn ich Blumen kaufen möchte und der Wunschstrauss ist nicht vorhanden, wähle ich halt andere, Hauptsache meine Farb- und Budgetvorstellung passt. Hier brauche ich definitiv nur Blumenläden, Amazon kommt selten in Frage und ich brauche hier auch keine Bewertungen großartig. Blumen sind Blumen.</p>
<p>Wenn ich für jemand Gewürze bestellen soll, so schau ich sicherlich nach dem Preis und weniger nach dem Hersteller zuerst… ist ja nicht für mich (der Gedanke ist nicht schlimm, wir Menschen sind nun mal so). Hier ist Google Shopping gefragt und Amazon. Wir machen uns keine großen Gedanken über Qualitätsunterschiede… es sei denn wir sind Köche, aber dann kaufen wir sowieso woanders ein.</p>
<p><strong>Liegt allerdings ein akuter Bedarf vor</strong>, der zwar eine Hersteller- aber keine Produktabweichung erlaubt, so sind wir stur, auf unseren Bedarf fixiert und wollen so schnell es geht ans Ziel kommen. Manchmal fragen wir in unserer Umgebung oder mal in Facebook Gruppen um Empfehlungen. Bilden uns eine Meinung, wo wir das bekommen können, was wir brauchen und wollen den Kauf nicht nur so schnell wie möglich abschliessen, sondern das Produkt auch so schnell es geht in den Händen halten. Uns interessieren keine Alternativen. Wir wollen das, was wir uns in den Kopf gesetzt haben und wenn der Shop das nicht bietet, sind wir weg. Wir wollen keine Newsletter, wir wollen keine Kaufempfehlung. Wir wollen es sofort, ohne Umwege und dabei spielt der Preis eine untergeordnete Rolle. Ist die Dringlichkeit groß genug, gewinnt meist der Shop, der als erstes uns über den Weg läuft. Wir wollen nicht lange suchen. Das führt dazu, dass wir auch weniger auf den Preis achten und bereit sind, bewusst oder unbewusst, das Mehrfache des eigentlichen Wertes auf den Tisch zu legen.</p>
<p>Bestes Beispiel sind Onlineapotheken.</p>
<p>Suche ich nach Fußpilzcreme oder Hämorridensalbe, weil ich mich geniere das in der Apotheke, um die Ecke zu kaufen, so will ich keine Kopfschmerztabletten oder Augentropfen. Ich will so schnell es geht Linderung, ohne dass es irgendjemand mitbekommt. Ich nutze die Anonymität des Internets, such kurz bei Dr. Google oder in Facebookgruppen, gehe auf die nächstbeste Apothekenseite und will dort das Produkt. Sofort. Kontaktlos. Weil ich Schmerzen habe. Weil ich mich schäme. Weil es mir nicht gut geht. Preis ist egal, denn 20 Leute in der Gruppe schwören auf genau dieses Präparat.</p>
<p>Ein zweites Beispiel direkt aus eigener Erfahrung war Pökelsalz. Ich koche leidenschaftlich gern und versuche alles mindestens einmal selbst herzustellen. So auch selbstgemachte Leberwurst. Nitritsalz brauche ich, damit die schöne rote Farbe entsteht, statt dem unansehnlichen Graubraun. Ich brauche gerade mal ein paar Teelöffel, doch gab es im Netz in diesen Mengen nichts. Ich habe, weil ich ja bereits alles besorgt habe und loslegen wollte, das erstbeste Angebot über ein Kilo genommen. Der Preis war egal. Später habe ich mitbekommen, dass ich beim ortsansässigen Metzger einfach einen kleinen Becher voll besorgen kann, da war es aber zu spät. Ich habe für den Einkauf 5 Minuten gebraucht. 4 Minuten für die Suche nach der Menge und eine Minute um das nächstbeste Angebot was meinem Wunsch am nächsten kam zu kaufen.</p>
<blockquote><p>Quick&amp;dirty? Eher click&amp;teuer!</p></blockquote>
<p><strong>Was ich damit sagen möchte?</strong></p>
<p>Für uns im Affiliate Marketing ist es wichtig mit den richtigen Partnern zu arbeiten. Dafür muss aber der Programmbetreiber nicht nur seine Zielgruppe kennen, sondern auch wie spitz diese Zielgruppe ist, wann die beste Zeit (Uhr- oder Jahreszeit) für seine Produkte ist und die Intention, warum seine Produkte gekauft werden &#8211; und damit wären wir wieder beim Thema Verbraucherpsychologie.</p>
<p>Liegen diese Daten / Informationen vor, können wir mit dem Advertiser zusammen über die Zusammensetzung der Partner, aber auch über die Provisionshöhe sprechen. Warum Provisionshöhe? Das erzähle ich ein anderes mal.</p>
<p>#affiliate #consulting #afficon</p>
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			</item>
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		<title>2 von 3 – das Geheimnis des Affiliate-Erfolges</title>
		<link>https://www.kolumne24.de/2-von-3-das-geheimnis-des-affiliate-erfolges</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tibor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2022 09:19:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Affiliate Marketing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Egal ob Shopbetreiber oder Affiliate. Eine der ersten Fragen, wenn ich für ein Affiliate Workshop oder eine Affiliate Schulung gebucht werde, ist: „Wie kann ich erfolgreich im Affiliate Marketing sein?“ Kurz gefolgt von „Was bringt mir Affiliate Marketing?“ und „Was kostet Affiliate Marketing?“ (zur letzten Frage habe ich vor Kurzem einen Beitrag auf Basicthinking verfasst) Und obwohl es bei jedem Affiliate Workshop um individuelle Probleme, Vorgaben und Wünsche geht, habe [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Egal ob Shopbetreiber oder Affiliate. Eine der ersten Fragen, wenn ich für ein Affiliate Workshop oder eine Affiliate Schulung gebucht werde, ist: „Wie kann ich erfolgreich im Affiliate Marketing sein?“ Kurz gefolgt von „Was bringt mir Affiliate Marketing?“ und „<a href="https://www.basicthinking.de/blog/2022/01/10/was-kostet-affiliate-marketing-affiliatemanager24/" target="_blank" rel="noopener">Was kostet Affiliate Marketing?</a>“ (zur letzten Frage habe ich vor Kurzem einen Beitrag auf Basicthinking verfasst)</p>
<p>Und obwohl es bei jedem Affiliate Workshop um individuelle Probleme, Vorgaben und Wünsche geht, habe ich eine allgemeine Antwort auf diese Frage gefunden.</p>
<p>Das Rezept heißt „2 von3“. Das gilt auf der einen Seite für Webseitenbetreiber bei der Suche nach Besuchern, Zielgruppe, Traffic, (Micro-)Conversions, Umsatz etc. Doch auch auf der anderen Seite, was das Affiliate Marketing an sich betrifft findet dieser Grundsatz Anwendung.</p>
<p>Doch was bedeutet genau „2 von 3“?</p>
<p><strong><u>Thema 1: Erfolg der eigenen Webseite</u></strong></p>
<p>Es gibt genau drei Gründe, warum ein User eine Webseite aufsucht.</p>
<ul>
<li>Informationsbeschaffung</li>
<li>Bedarf stillen</li>
<li>Unterhaltung</li>
</ul>
<p>Wirklich jede Webseite im Internet erfüllt für seine Besucher mindestens einen dieser Kriterien.</p>
<p>Bei der Informationsbeschaffung geht es darum, sich zu Informieren. Wie wird das Wetter? Wo finde ich eine Bedienungsanleitung? Welche Erfahrungen haben andere mit einem bestimmen Produkt gemacht? Wie bewerten andere dieses und jenes? Wo finde ich was? So gut wie jede Information lässt sich mittlerweile über das Internet abrufen.</p>
<p>Wenn ich ein Bedarf stillen will, so kann es sich hierbei um ein Kauf handeln. Produkterwerb, psychischer und elektronischer Natur steht ganz oben auf der Liste der meisten User. Der Bedarf kann aber auch genauso der Wunsch nach Zweisamkeit oder die Abschaffung eines ungewollten Zustandes sein. Alles was Menschen begehren, wie Produkte, Grundbedürfnisse, Sicherheit etc. finden sie mittlerweile fast immer auch im Internet.</p>
<p>Die dritte Kategorie, warum Menschen ins Internet gehen, ist die Unterhaltung. Sie wollen Zerstreuung. Sie suchen ihr Glück in Casinos. Sie unterhalten sich mit anderem im Netz oder lassen sich passiv unterhalten. Sie schauen YouTube und Tiktok, nehmen am Leben anderer Teil, hören Musik oder Hörbücher, erfreuen sich an Filmen, digitalen Ausstellungen und Konzerten. Sie wollen teilweise oder ganz der echten Welt entfliehen und suchen diese Zerstreuung im Internet.</p>
<p>Erfüllt eine Webseite nicht mindestens eine dieser Kriterien, so wird sie als nicht interessant, ja sogar als vollkommen nutzlos betrachtet. Ergebnis sind ausbleibende Besucher und ein Nichtvorhandensein bei Google.</p>
<p>Kann eine Webseite aber mindestens 2 von den 3 genannten Punkten den Usern zur Verfügung stellen, so ist ein Teil der Miete bereits drin. Onlineshops Punkten mit Kaufberatung, ausführlichen Informationen, downloadbaren Betriebsanleitungen und Chatsupport. Affiliates bieten neben Informationen über ein bestimmtes Thema auch gleichzeitig Lösungen zu Problemen in Form von Produkt- und Dienstleistungsempfehlungen. Sie schreiben Rezensionen und veröffentlichen gleichzeitig Vergleichstabellen. Shopbetreiber startet lustige Gewinnspiele wie z.B. eine Schnitzeljagd quer durch die Webseite (z.B. findet alle Ostereier) oder lässt die Community über Kundenselfies abstimmen. Affiliates drehen Unboxing-Videos und helfen bei DIY-Projekten.</p>
<p>Die Liste würde sich endlos weiterführen lassen. Wenn also 2 von 3 Punkten direkt auf die Zielgruppe umgesetzt wird, so steht einem erfolgreichen Trafficaufbau nichts im Wege.</p>
<p><strong><u>Thema 2: erfolgreiches Affiliate Marketing</u></strong></p>
<p>Und auch hier gilt, sowohl für Advertiser als auch für Publisher: „2 von 3“.</p>
<p>Um im Affiliate Marketing als Advertiser (Programmbetreiber) und auch als Affiliate erfolgreich zu sein, braucht es drei Dinge</p>
<ul>
<li>Zeit</li>
<li>Geld</li>
<li>Eigeninitiative</li>
</ul>
<p>Man braucht mindestens 2 der 3 Punkte.</p>
<p><strong>Habe ich keine Zeit</strong>, sprich will ich schnelle Erfolge sehen, so muss ich sowohl Geld als auch Eigenleistung (oder die Leistung Dritter – was wiederum noch mehr Geld kostet) investieren. Als Advertiser muss ich Sonderdeals eingehen, WKZ-Buchungen budgetieren, viele kleine und große Endkundenaktionen starten. Zudem muss ich meine eigene Arbeitskraft, den von Mitarbeitern oder externen Anbietern in Anspruch nehmen, die die Mehrarbeit auch erledigen können.</p>
<p>Als Publisher muss ich in AdWords investieren, muss Social Media Ads buchen und andere Trafficquellen suchen. Ich muss Beiträge schreiben, ich muss meine Seiten im Netz vervielfältigen und jede Menge Eigenarbeit investieren.</p>
<p><strong>Habe ich kein Budget</strong>, muss ich einerseits die Zeit für mich spielen lassen. Das bedeutet, dass das Wachstum organisch erfolgt ohne künstliche Peaks. Ich muss es hinnehmen, dass ich Zeit nicht beschleunigen kann. Gleichzeitig muss ich die Investition meiner Eigeninitiative um das vielfache verstärken. Recherche ist sowohl für Advertiser als auch für Affiliates unerlässlich. Auswertungen von vorhandenem Traffic, Optimierung der einzelnen Kanäle und der Besucherströme auf der Webseite. Ausarbeitung von Ideen in Eigenregime. Meine Arbeitskraft ist mein Kapital.</p>
<p>Es muss mir klar sein, dass ohne vorhandenes Marketingbudget ich selbst zwar viel tun kann, doch schlussendlich muss ich mittel- bis langfristig planen.</p>
<p><strong>Habe ich keine Eigenleistung</strong>, muss ich auf Budget und Zeit setzen. Das Budget brauche ich, um neben obigen Punkten auch externe Dienstleister zu beauftragen. Wenn niemand im Unternehmen Affiliate Marketing beherrscht, muss jemand her, der das kann. Wenn ich als Publisher keine Ahnung von Websitedesign habe, muss jemand her, der mir die Seite aufsetzt und eventuell auch betreut.</p>
<p>Gleichzeitig bin ich auch abhängig von der zeitlichen Verfügbarkeit dieser Menschen. Sie haben unterschiedliche Arbeitszeiten, Arbeits-Slots, den sie mir zur Verfügung stellen können. Sie kalkulieren die zu erbringende Arbeit nach Aufwand, Deckungsbeitrag und Erlös. So kann eine technische Umsetzung Tage, aber auch mal Wochen oder Monate dauern.</p>
<p>Mir muss klar sein, dass alles, was ich nicht selbst erledigen kann (oder will) außerhalb meiner Timeline liegt. Ich muss, sowohl als Advertiser als auch als angehender Affiliate, diese Zeit in meine Planung mit einrechnen.</p>
<p><strong><u>Fazit:</u></strong></p>
<p>Affiliate Marketing ist keine Raketenwissenschaft. Es ist vielfältig, manchmal bisschen kompliziert und unübersichtlich, doch im Grunde von jedem zu erlernen. Wichtig ist aber weniger das Wissen, das Knowhow, sondern das Verständnis für die Abläufe, für die Möglichkeiten und eine realistische Sichtweise für Entwicklungspotentiale und die dafür benötigte Zeit und das Budget. Eine kluge Planung und eine umsetzbare Entwicklungspolitik können über Jahre hinweg zu einem Erfolg führen. Vorausgesetzt man geht nicht mit falschen Vorstellungen und Erwartungen an die Sache ran.</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.kolumne24.de/2-von-3-das-geheimnis-des-affiliate-erfolges">2 von 3 – das Geheimnis des Affiliate-Erfolges</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.kolumne24.de">Kolumne24.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die Wahrheit über Affiliate Marketing V – Affiliate generiert kein Umsatz</title>
		<link>https://www.kolumne24.de/die-wahrheit-ueber-affiliate-marketing-v-affiliate-generiert-kein-umsatz</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tibor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2020 12:39:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Affiliate Marketing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder Sales Manager, ob auf Agenturseite, als Netzwerkmitarbeiter oder als selbständiger Freelancer hat diese eine Frage wohl schon gefühlt zehntausend Mal gehört. „Was bringt mir Affiliate Marketing?“ „Wieviel Umsatz schafft Affiliate Marketing?“ „Wie hoch ist der Anteil am Gesamtumsatz, den ich mit Affiliate Marketing generieren kann?“ Und jedes Mal versucht der Sales Manager in die Glaskugel zu schauen, um herauszurechnen, wie hoch der mögliche Umsatz wäre, den der Programmbetreiber mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Sales Manager, ob auf Agenturseite, als Netzwerkmitarbeiter oder als selbständiger Freelancer hat diese eine Frage wohl schon gefühlt zehntausend Mal gehört.</p>
<ul>
<li>„Was bringt mir Affiliate Marketing?“</li>
<li>„Wieviel Umsatz schafft Affiliate Marketing?“</li>
<li>„Wie hoch ist der Anteil am Gesamtumsatz, den ich mit Affiliate Marketing generieren kann?“</li>
</ul>
<p>Und jedes Mal versucht der Sales Manager in die Glaskugel zu schauen, um herauszurechnen, wie hoch der mögliche Umsatz wäre, den der Programmbetreiber mit Affiliate verdienen kann. Grundlegend sind dabei der Ø Warenkorb, der aktuelle Anzahl der Besucher, die Umwandlungsrate (=Conversion Rate) und noch ein paar andere Skills. Und dann kommt irgendeine Zahl raus, der dann sportlich gesehen nochmal verdoppelt oder verdreifacht wird, um ein Umsatzziel angeben zu können.</p>
<p>Der mögliche Kunde ist dann entweder zufrieden und erteilt den Auftrag oder eben nicht. Stets eine subjektive, auf seine Bedürfnisse und auf seine momentane Alltagssituation abgestimmte Reaktion.</p>
<p>Und dann komme ich, und erzähle dem Kunden, dass all diese Berechnungen auf eine komplette Fehleinschätzung beruhen. Es ist nicht möglich, eine Prognose über den Umsatz im Affiliate Marketing vorher zu sagen.</p>
<p>Warum? Die Antwort ist simpel.</p>
<p><strong>Affiliate Marketing generiert keine Umsätze!</strong></p>
<p>Einige von euch schütteln jetzt mit dem Kopf und halten mich jetzt für verrückt? Dann schauen wir doch die Sache mal genauer an.</p>
<p>Die Frage ist, ob Affiliate zum Marketingbudget oder zum Vertriebsbudget gehört. Ist es Werbung, oder ist es ein Vertriebskanal? Obwohl der Name irreführend ist, handelt es sich bei Affiliate um Vertrieb und nicht um Marketing. Die Publisher sind die Vertriebspartner. Das Ganze ist „outbound“, das bedeutet, dass der Shop versucht, den möglichen Kunden selbst im Internet zu finden und zu sich zu locken.</p>
<p>Und genau hier liegt nun der Hund begraben. Der Vertriebspartner (sprich: die Affiliates) sorgen dafür, dass Kunden ein Bedarf bei sich entdecken, den sie durch den Besuch einer Webseite stillen wollen. Outbound funktioniert, wenn der User auf den Link klickt und die Webseite besucht. Ab diesem Moment hat der Affiliate (bis auf einige wenige Ausnahmen) überhaupt keine Handhabe mehr, was passieren wird. Ob der User in Session sein Zug macht oder ob er geht und vielleicht ein andermal zurückkommt. Er hat nach dem Klick nichts mehr, womit er die Kaufentscheidung (sowohl Produkt als auch Menge) noch beeinflussen könnte.</p>
<p>Hier beginnt nun der „inbound“-Vertrieb. Das bedeutet, der User ist auf die Seite aufmerksam geworden und ist bereits da, oder kommt eigenständig wieder zurück. Jetzt liegt es komplett am Anbieter ob ein Abschluss zustande kommt oder nicht.</p>
<blockquote><p>Affiliate Marketing verschafft kein Mehrumsatz, keine Sales und keine Leads!</p></blockquote>
<p>Denn all dies erfolgt ausschliesslich auf der Webseite des Anbieters und der Affiliate hat keinerlei Möglichkeit auf dies Einfluss zu nehmen. Wenn z.B. der Advertiser Fehler macht wie:</p>
<ul>
<li>Usability schlägt fehl</li>
<li>Erwartungshaltung des Users wird nicht erfüllt</li>
<li>Falsche oder fehlerhafte Produktplatzierung</li>
<li>Nichtbeachtung von psychologischen Grundregeln</li>
<li>Technische Fehlfunktion der Webseite</li>
<li>Kein „jetzt verbindlich bestellen“ Button aktiviert</li>
</ul>
<p>Dann kann er noch so viele Besucher über seine Affiliates generieren, wie er will, er wird kein Abschluss schaffen.</p>
<p>Denn genau das macht Affiliate Marketing.</p>
<ul>
<li>Traffic / Besucher generieren.</li>
<li>Eine Botschaft im Internet verteilen.</li>
<li>Begierde, Sehnsucht und andere Wünsche wecken.</li>
<li>Das eigene Image stärken. Sichtbarkeit schaffen.</li>
<li>Bekanntheit erhöhen.</li>
</ul>
<p>Affiliate Marketing ist kein Einzelvertriebskanal, welches autark eingesetzt den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens sichern kann. Affiliate ist ein Rad im Marketing- und Vertriebsgebilde, welches die anderen Kanäle unterstützt. Es ist ein wichtiger Bestandteil im Marketingmix denn es schafft die notwendige Verbreitung einer Werbebotschaft und Markenbekanntheit. Aber niemals sollte man Affiliate Marketing als Allzweckwaffe sehen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Drei Trigger, von denen Onlineshops in der Corona-Zeit profitieren.</title>
		<link>https://www.kolumne24.de/drei-trigger-von-denen-onlineshops-in-der-corona-zeit-profitieren</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tibor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2020 12:01:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Affiliate Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man kann es kaum anders nennen, das Onlinegeschäft boomt. Sind durch Corona einige Verticals auf Grund der Reisebeschränkungen „kaputt“ gegangen, erlebt der Rest der Onlinewelt einen regelrechten Boom. Warum? Weil die Menschen mehr Zeit zu Hause verbringen. Mehr Zeit bedeutet mehr Zeit vor dem Rechner. Mehr Möglichkeiten. Einfach, schnell, sicher. Aber was sind die wirklichen (psychologischen) Gründe, dass auf einmal viel mehr Online eingekauft wird? Dass manche Onlineshops bereits zum [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann es kaum anders nennen, das Onlinegeschäft boomt. Sind durch Corona einige Verticals auf Grund der Reisebeschränkungen „kaputt“ gegangen, erlebt der Rest der Onlinewelt einen regelrechten Boom.</p>
<p>Warum? Weil die Menschen mehr Zeit zu Hause verbringen. Mehr Zeit bedeutet mehr Zeit vor dem Rechner. Mehr Möglichkeiten. Einfach, schnell, sicher.</p>
<p>Aber was sind die wirklichen (psychologischen) Gründe, dass auf einmal viel mehr Online eingekauft wird? Dass manche Onlineshops bereits zum Halbjahr ihre Jahresplanung erfüllt haben?</p>
<p>Es sind genau drei vorrangige Gründe. Drei Trigger, die dafür sorgen, dass die Menschen ihr Kaufverhalten während der Corona-Krise so radikal geändert haben.</p>
<ul>
<li>Zwang</li>
<li>Frust</li>
<li>Belohnung</li>
</ul>
<p><strong>Erfolgsfaktor I: Zwang</strong></p>
<p>Durch den Lockdown, aber auch durch unsere eigenen Ängste waren wie die letzten Monate dazu gezwungen, unsere Wohungen und Häuser nur im äußersten Bedarfsfall zu verlassen. Auch der Zwang zur Maskenpflicht und dem Mindestabstand hat für die meisten Menschen den täglichen Gang zum Lebensmittelhändler oder in die Shoppingmall vermiest. In dieser Zeit haben wir gelernt, wie wir alltägliche Bedarfsprodukte, Hygieneartikel und Hausbaumaterialien, aber auch frische Lebensmittel online erwerben können. Da wir auch kaum noch Essen gehen konnten, haben wir uns online das Essen ins Haus liefern lassen. Diese Zeit haben viele stationäre Händler die Vorteile eines Onlineshops entdeckt.</p>
<p>Durch den staatlichen aber auch gesellschaftlichen Zwang wurde der Traffic von Offline auf Online geswitcht.</p>
<p><strong>Erfolgsfaktor II: Frust</strong></p>
<p>Der Frustlevel der Gesellschaft stieg von Woche zu Woche, je länger die Ausgangsbeschränkungen galten. Abstandsregeln, verbotene Treffen von Freunden und Familie. Fehlende soziale Kontakte. Schlange stehen VOR Geschäften, in denen man tagein tagaus früher problemlos sich bewegen konnte. Das Unwohlsein beim Tragen der Masken. Die Kurzarbeit oder gar der Jobverlust. Existenzängste bei Selbständigen, Unsicherheit bei Risikogruppen… es gab und gibt viele Faktoren und Ereignisse die in uns ein Frust entstehen lassen, die wir, gerade wegen Corona, nicht direkt durch Sport, Spazierengehen, Kneipenbesuch oder sonstige Aktivitäten draußen sorgenfrei abbauen lassen können.</p>
<p>Was bleibt also? Genau! Frustshopping! Im Internet stöbern. Nach Produkten für das eigene Hobby suchen, nach einem Guten Buch, einer besonders wertvollen Flasche Wein, schönem Schmuck oder Unterwäsche, nach neuen Computerspielen, Technik-Gadgets, Verschönerungen für Haus und Garten… nach irgendwas, was uns (wenigstens für einen kurzen Moment) ein gutes Gefühl gibt. Etwas auf was wir uns freuen können. Etwas was unseren „tristen“ Alltag wieder etwas heller und freundlicher macht. Also ab ins Internet und los geht’s mit dem Lustkauf!</p>
<p><strong>Erfolgsfaktor III: Belohnung</strong></p>
<p>Belohnung spielt in unserem Leben, ja direkt in unsere Psyche eine sehr hohe, fast existenzielle Rolle.</p>
<ul>
<li>„Ich habe eine harte Zeit hinter mir – jetzt gönn ich mir was“</li>
<li>„Ich hab eine ganze Woche ohne Zucker durchgehalten – jetzt kauf ich mir ne Cola“</li>
<li>„Ich hab mit dem Rauchen aufgehört – jetzt kauf ich mir was schönes“</li>
<li>„ Ich wurde verlassen – ich muss mich für meine Tapferkeit belohnen“</li>
</ul>
<p>Solche und ähnliche Sätze kennt jeder von uns. Für ein negatives Ereignis ist es ein Ausgleich. Für ein positives Ereignis eine Wertschätzung.</p>
<p>Das gilt aber auch für andere Menschen (manchmal auch für Haustiere) in unserem Haushalt.</p>
<ul>
<li>„Du hast aber schön dein Zimmer aufgeräumt!“</li>
<li>„Du hast echt toll gelernt!“</li>
<li>„Du warst wirklich tapfer beim Zahnarzt“</li>
<li>„Danke dass du die Waschmaschine repariert hast, Schatz!“</li>
</ul>
<p>Zu normalen Zeiten könnte man das Belohnungssystem nach draußen verlagern, Ein Eis essen gehen, Kinokarten verschenken, zu Essen einladen, mit Freunden spielen lassen, unbeschwert ein Traumwochenende verreisen oder einfach nur eine lockere Shoppingtour starten. In der Corona-Zeit war/ist das aber entweder extrem erschwert, extrem unangenehm, mit zu vielen Hürden oder Aufwand verbunden oder schlicht und einfach nicht möglich. Das Gefühl aber, sich selbst oder die Kinder, den Partner oder Freund zu belohnen, bleibt aber. Daher nutzt man die erste und leichteste Möglichkeit – das Internet. Da wird dann kräftig nach Lust und Laune für den fleissigen Sohnemann, dem ehrgeizigen Göttergatten oder der besten Freundin die es geschafft hat 10 Kilo abzunehmen eingekauft.</p>
<p>Aber was genau bedeutet das jetzt für uns Onlinemarketer?</p>
<p>Ganz einfach. Wenn uns klar ist, warum Menschen gerade in der jetzigen Zeit online einkaufen, sollten wir in unserer Werbekommunikation umdenken und passend zur aktuellen Zeit und zu den aktuellen psychischen Bedürfnissen der Kundschaft unsere Werbebotschaften senden. Typische Trigger wie Angst, Sicherheitsdenken, Verknappung etc. funktionieren sicherlich weiterhin, doch sollten wir die Faktoren, die zur Zeit erheblich die Umsatzschraube nach oben drehen nicht vernachlässigen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Wahrheit über Affiliate Marketing IV &#8211; Qualifikation der Mitarbeiter</title>
		<link>https://www.kolumne24.de/die-wahrheit-ueber-affiliate-marketing-4-qualifikation-der-mitarbeiter</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tibor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2019 23:57:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Affiliate Marketing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe lange mit mir gehadert, ob ich diesen Beitrag verfassen soll oder nicht. Dieses Thema beinhaltet so viel Zündstoff, denn keine Agentur, kein Netzwerk aber auch kein Advertiser würde die tatsächliche Qualifikation ihrer Mitarbeiter offenlegen oder gar anprangern. Mit diesem Artikel werde ich mir sicherlich keine Freunde machen – aber irgendjemand muss endlich mal die Wahrheit aussprechen. Die Wahrheit über Affiliate Marketing und die Wahrheit darüber, mit welchen Qualifikationen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe lange mit mir gehadert, ob ich diesen Beitrag verfassen soll oder nicht. Dieses Thema beinhaltet so viel Zündstoff, denn keine Agentur, kein Netzwerk aber auch kein Advertiser würde die tatsächliche Qualifikation ihrer Mitarbeiter offenlegen oder gar anprangern. Mit diesem Artikel werde ich mir sicherlich keine Freunde machen – aber irgendjemand muss endlich mal die Wahrheit aussprechen. Die Wahrheit über Affiliate Marketing und die Wahrheit darüber, mit welchen Qualifikationen wir in unserem Berufsfeld arbeiten.</p>
<p>Ich selbst habe einen relativ steinigen Weg zurückgelegt. Vor 15 Jahren mein erstes kurzes Intermezzo bei Tradedoubler, als Junior Technical Account Manager. Als ich mich später zum zweiten mal für ein Job bewerben wollte hieß es, Tibor such dir ein anderes Umfeld, denn Affiliate Marketing ist nichts für dich. Sie haben sich geirrt.</p>
<p>Ich habe in jedem Bereich gearbeitet. Als Agenturmitarbeiter in der Schleifmaschine einer internationalen Agentur, als Advertiser im Erotiksektor für Datingportale, aber auch als Publisher mit diversen Gutscheinseiten und Blogs. Immer und immer wieder traf ich dabei auf die verschiedenen Mitspieler und musste eins feststellen… die meisten im Affiliate Marketing haben keine Ahnung was sie tun, aber was sie tun machen sie mit voller Überzeugung.</p>
<p>Sie kennen kein Retargeting. Sie kennen keine grundlegenden technischen Details. Sie wissen zum Teil nicht, was in ihren eigenen Programmen vor sich geht. Sie übersehen Kooperationen, die seit Monaten oder gar Jahren bestand haben. Sie agieren zum Teil blind und hoffen dass andere noch blinder als sie selbst sind. Paradenhafte Wissens- und Verständnislücken, die die meisten Mitarbeiter im Affiliate Marketing zeigen.</p>
<p>Und wir können noch nicht mal böse darüber sein! Wir können nicht mal Unverständnis zeigen. Warum? Dafür gibt es mehrere Gründe. Die wenigsten davon lassen sich auf mangelnde Intelligenz zurückführen. Ich zähle einige der Hauptursachen für schlechtes Affiliate Management auf.</p>
<p><strong>Falsche Ausbildung</strong></p>
<p>Es gibt kein Fach „Affiliate Marketing“ und kein Ausbildungsberuf „Affiliate Marketing Manager“.<br />
Die zwei Möglichkeiten sind Selbststudium oder Learning by doing unter Anleitung eines erfahrenen Affiliate Marketers. Dies führt dazu, dass unser Metier ausschliesslich aus Quereinsteigern mit Halbwissen, aus Schulabgängern, die versuchen irgendwo aus dem Netz ihre Wissenslücken zu stopfen und aus Studenten, die zum Teil extrem veraltetes Wissen aber dafür überzogene realitätsfremde Gehaltsvorstellungen haben, besteht. Und natürlich die alten erfahrenen Hasen der Branche, die aber mittlerweile entweder sich selbständig gemacht haben oder auf einer Position sitzen, die mit dem normalen Alltagsmanagement nichts mehr gemeinsam hat.</p>
<p><strong>Kostenersparnis</strong></p>
<p>Advertiser stopfen sehr gerne mal Positionslücken intern, indem sie einem Mitarbeiter &#8211; mit oder ohne seiner Zustimmung &#8211; die Aufgabenbereiche des Affiliate Managers übergeben. Meist ungeachtet dessen, ob der dafür qualifiziert ist, ob der überhaupt die notwendige Zeit aufbringen kann, geschweige denn ob er weiß, wie Affiliate Marketing funktioniert. Dieser Mensch soll aber eine Agentur anleiten, mit Partnern sprechen und auch wirtschaftliche Entscheidungen treffen. Dabei wird er entweder alles selbst entscheiden, auf die Gefahr hin, dass seine Entscheidungen nicht nur seinem Arbeitgeber missfallen, sondern auch das Partnerprogramm gefährden könnten. Oder es ist kaum eine Zusammenarbeit mit ihm möglich, weil bei jeder noch so kleinen Entscheidung entweder der Chef (der so gut wie nie da ist) oder xbeliebige Abteilungen bestimmen müssen, dessen Mitarbeiter selbst keine Ahnung von der Materie haben. Hauptsache sie müssen keinen „überbezahlten“ Affiliate-Profi bezahlen und für ihn vielleicht gar eine neue, noch nicht vorhandene Position schaffen.</p>
<p>Auch Agenturen (und zum Teil Netzwerke) kämpfen mit dem Problem des Deckungsbeitrages. Bekannterweise ist Affiliate Marketing, soweit die Agentur nicht ausschliesslich diesen Zweig anbietet, nicht die Cashcow der Agentur. Die Dienstleistung des Affiliate Managers, seine Beratung und die Arbeit mit dem Account hat einen gewissen Wert, welches hauptsächlich aus der monatlichen Fee und einer, zum Teil kaum erwähnenswerten Performancefee besteht. Wenn es nicht gerade um Mega-Accounts der großen Agenturen geht, bei dem ein Kunde bis zu 5 Stellen in der Agentur finanzieren kann, und zusätzlich Kickbackvereinbarungen mit Publishern und/oder Netzwerken besteht, muss ein Agenturmitarbeiter einige Accounts betreuen, damit er für seinen Arbeitgeber rentabel ist. Und eine studentische Aushilfe, ein Accountie ohne Position oder ein Junior kostet nun mal weniger als ein Senior oder Head of. Also arbeiten die meisten Agenturen mit einer Riege weniger qualifizierten Mitarbeiter und einigen Teamleadern, die leider in vielen Fällen weder eine Führungserfahrung noch genügend Affiliate Erfahrung aufweisen, um ein Team und auch die ihnen angetrauten Accounts richtig führen zu können.</p>
<p><strong>Fehlendes Verständnis für das Fach Affiliate</strong></p>
<p>Ich habe die letzten knapp 10 Jahre eine Agentur mitgegründet, mit aufgebaut und mitgeleitet. Ich war hauptsächlich für die Kundengespräche zuständig. In dieser Zeit hätte ich gerne mehrfach mein Kopf gegen eine Wand geschlagen. Mal beschwerte sich ein Kunde, ich hätte abgelaufene Banner bei Google hochgeladen, mal darüber, dass er trotz guter Umsätze Minus im Affiliate fährt &#8211; weil er „versehentlich“ die Kosten für die Katalogerstellung ins Affiliate Marketing hineingerechnet hat. Oder er kündigt die Zusammenarbeit mit einem Partner, weil der angeblich bei der Suchmaschine Google Cookies droppen kann. Die Liste ließe sich endlos weiterführen. Viele Advertiser haben keine Ahnung was Affiliate Marketing ist oder wie es funktioniert. Sie haben verkehrte Vorstellungen darüber was ein Publisher macht, wofür eine Agentur da ist oder welchen Mehrwert ihm bestimmte Publishermodelle bringen können.</p>
<p><strong>Unerkannte Kompetenzlosigkeit</strong></p>
<p>Ganz schlimm sind Mitarbeiter eines Unternehmens, die selbst Halbwissen beherrschen und eine Position im Unternehmen einnehmen, die entscheidend ist. Diese Mitarbeiter denken, sie wüssten ganz genau was zu tun ist. Sie treffen Fehlentscheidungen, aber ihre Budgettöpfe sind so groß, dass es teilweise Jahre lang nicht auffällt was da schiefläuft. Und wenn es doch passieren sollte, dass die Missstände bekannt werden, so hat er immer noch die Möglichkeit, die Fehler auf andere zu schieben. Er merkt schlicht und einfach nicht, dass was er von sich gibt in den meisten Fällen Bullshit ist.</p>
<p><strong>Fehlendes technisches Verständnis</strong></p>
<p>Man kann sehr schnell herausfinden, wie weit ein Mitarbeiter mit seinem technischen Verständnis ist. Folgende Fragen lassen etwa 75% aller Affiliate Marketer ins Schwitzen kommen.</p>
<ul>
<li>Was ist eine HTLP?</li>
<li>Warum und wann braucht man eine HTLP?</li>
<li>Woran kann es liegen, wenn eine Seite eines Advertisers nach Zuschalten von Affiliate langsamer wird?</li>
<li>Wie genau funktionert das Tracking im Affiliate?</li>
<li>Was ist eine Cookieweiche und wie funktioniert sie?</li>
<li>Wie funktioniert Adhijacking?</li>
</ul>
<p>Die Liste würde sich sicherlich noch weiterführen lassen. Die meisten dieser Fragen können leider nur die wenigsten, ohne groß darüber nachzudenken, Beantworten oder ausführlich erklären.</p>
<p><strong>Theoretiker über Praktiker</strong></p>
<p>Ganz schlimm wird es, wenn Menschen das Sagen haben, die theoretisch Kenntnisse im Affiliate vorweisen können / sollten, dies aber nicht der Fall ist. Meist sind es Mitarbeiter, die durch Fleiß oder anderen zufälligen Begebenheiten ihre Posten erhielten und nicht in der Lage sind den Fachkräften in ihrem Team vollkommen zu vertrauen. Die wissen theoretisch alles besser, haben aber von der täglichen Praxis keinerlei Ahnung. Leider treffen genau diese Menschen meist die wichtigen Entscheidungen.</p>
<p><strong>Abteilungsfachidiotie</strong></p>
<p>Diese Terminologie ist sowohl bei Publishern als auch bei Advertisern und Agenturen gleichermaßen zu finden. Diese Menschen haben genau davon eine Ahnung was sie tun, beziehungsweise in ihrer früheren Position getan haben. Sie denken einerseits, dass das erworbene Wissen auch die Ansprechpartner besitzen. Anderseits unterliegen sie der völlig idiotischen Annahme, dass lediglich die Abteilung, wo sie vorher gearbeitet haben, die wahre Lösung all der Probleme im Affiliate Marketing sein kann.</p>
<p>Dabei schmeissen sie mit Fachbegriffen und Abläufen um sich und merken nicht, dass niemand sie wirklich versteht. Das Ergebnis ist, dass die Ergebnisse ausbleiben. Dabei fühlt sich dieser Mitarbeiter aber niemals im Unrecht. Es sind immer die anderen, die an dem Dilemma Schuld haben.</p>
<p><strong>Beratungsresistenz / Verzerrte Realitätswahrnehmung</strong></p>
<p>Nachdem ich 2018 aus der Agentur ausgeschieden bin, begann ich 2019 eine neue Karriere als Affiliate Consultant / Berater. Meine 15 Jahre Erfahrung im Affiliate und die tausenden Gespräche mit Kunden, und Dienstleistern zeigte mir, wie viel Potential und Bedarf nach kompetenten Ansprechpartnern im Affiliate Marketing liegt. Leider zeigte mir sowohl in meiner Agenturzeit als auch gerade jetzt im Aufbau meiner neuen Beraterkarriere, dass genau die Firmen, bei denen ich sogar weiß wieviel Bedarf an Beratung und Fortbildung für ihre Mitarbeiter besteht, alles leugnen und gar nicht (ein)sehen, dass sie Hilfe benötigen. „Nene bei uns ist alles Paletti.“ „Unser Team ist Top.“ „Nein bei uns gibt es kein Bedarf an Weiterbildung und Optimierung“ Solche und ähnliche Sätze hörte ich immer wieder.</p>
<p>Das machte und macht mich bis heute fuchsig. Denn ich kenne ganz genau die Schwachstellen von Agenturen. Ich weiss woran kleine und große Advertiser leiden. Ich weiss mit welchen Schwierigkeiten Publisher kämpfen, um bestehen zu können. Leider haben nur die wenigsten Firmen die Weitsicht zu erkennen, wie wichtig Coaching und ein externer Blick sein können. Sie denken es wäre eine Schande zuzugeben, dass Hilfe benötigt wird. Oder noch schlimmer: sie sehen gar nicht, dass hier Hilfe vonnöten ist.</p>
<p><strong>Fehlende Weiterbildungsmöglichkeit</strong></p>
<p>Für die Mitarbeiter im Affiliate Marketing gibt es nicht viele Möglichkeiten, sich offen weiter zu bilden. Affiliate Veranstaltungen bringen zwar fürs Networking einiges, aber nur die wenigsten von ihnen haben auch einen Lehrauftrag. Die zwei bekanntesten dabei sind die Tactixx von Oliro und die Affiliate Conference von Xpose360. Zurzeit arbeitet die BVDW an der Verwirklichung einer Idee zur Qualitätsmessung und -steigerung von Affiliate Marketern. Und trotz dass so wenige öffentliche Weiterbildungsmöglichkeiten es gibt, verschliessen sich viele Firmen davor, sich intern und extern schulen zu lassen.</p>
<p>Sicherlich werden über meine Zeilen einige den Kopf schütteln, Viele werden wohl denken, ich schreibe sowas nur, um selbst Aufträge zu bekommen. Ich hoffe aber, dass auch einige Leser dabei sind, die diese Meinung teilen, dass ein Großteil der Mitarbeiter im Affiliate Marketing auf Grund von fehlendem Wissen, Erfahrung und Kontakten schlicht und einfach eine Fehlbesetzung ihrer Position darstellen.</p>
<p>Leider stellt Affiliate Marketing an sich nur einen kleinen Marketingzweig in dein meisten Unternehmen dar, sodass das Verständnis um die Wichtigkeit von qualitativ hochwertigen Mitarbeitern oft dem unternehmerischen (kaufmännischen) Denken weichen muss.</p>
<p>Natürlich trifft das nicht auf alle im Affiliate Marketing zu. Jeder Abteilung- und Teamleiter sollte aber sich und sein Team ehrlich reflektieren ob vielleicht nicht doch die eine oder andere Optimierung notwendig sein könnte.</p>
<p>PS: Wer mehr über mich und meiner Beratungsleistungen im Affiliate Marketing wissen möchte, findet unter <a href="https://tibor-bauer.de">https://tibor-bauer.de</a> weiterführende Informationen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Wahrheit über Affiliate Marketing 3 – Contentseiten</title>
		<link>https://www.kolumne24.de/die-wahrheit-ueber-affiliate-marketing-3-contentseiten</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tibor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jan 2019 11:28:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Affiliate Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[contentmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[contentseiten]]></category>
		<category><![CDATA[conversionrate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oh wie ich es liebe, wenn Advertiser auf die Schnapsidee kommen, alles abzuschaffen und nur noch auf Content zu setzen. Content ist King! Content bringt SEO-Relevanz! Content ist toll! In diesen Momenten lehne ich mich zurück, nehme mir Popcorn und Cola und warte ab. Warte darauf ob der Advertiser nun sich selbst ins Knie schießt oder ob er es mit Hirn und Herz umsetzt. Contentmarketing im Affiliate funktioniert – nur [&#8230;]</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.kolumne24.de/die-wahrheit-ueber-affiliate-marketing-3-contentseiten">Die Wahrheit über Affiliate Marketing 3 – Contentseiten</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.kolumne24.de">Kolumne24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Oh wie ich es liebe, wenn Advertiser auf die Schnapsidee kommen, alles abzuschaffen und nur noch auf Content zu setzen. Content ist King! Content bringt SEO-Relevanz! Content ist toll!</p>
<p>In diesen Momenten lehne ich mich zurück, nehme mir Popcorn und Cola und warte ab. Warte darauf ob der Advertiser nun sich selbst ins Knie schießt oder ob er es mit Hirn und Herz umsetzt.</p>
<p>Contentmarketing im Affiliate funktioniert – nur bedingt. Die Grundidee an sich, Produktrelevante Seiten zu finden und mit diesen Seiten auf Affiliate Basis zu kooperieren ist nicht schlecht. Aber von der Idee bis zur Umsetzung liegen Meilen und mindestens einige Tonnen Steine im Weg.</p>
<p>Falsch aufgesetzt ist Content-Affiliate-Marketing nur reine Googlemasturbation. Dient lediglich dazu, dass der Marketingleiter oder der Chef des Shops sich toll fühlen. Natürlich ist es toll für einen Jeans-Shop, auf diversen Fashionblogs gelistet zu sein. Aber bringt das tatsächlich auch was? Was muss beachtet werden, damit ein Fokus auf Content-ist-King-Affiliate-Marketing funktioniert?</p>
<h4><strong><u>Zahlen &amp; Fakten</u></strong></h4>
<p>Die durchschnittliche Conversionrate, also die Umwandlungsrate von Werbemittelanzeige zu Klick und von Klick zu Sale beträgt in der Regel 1%.</p>
<p>Das bedeutet, ich brauche 100 Bannereinblendungen für ein Klick und ich brauche 100 Klicks für ein Sale. Ergo 10.000 Bannereinblendungen für ein Sale. Für alle, deren Conversionrate höher ist: Glückwunsch! Dann einfach dementsprechend umrechnen!</p>
<p>Was bedeutet das aber? Genau! Ein Blogger oder eine Contentseite braucht 10.000 (10k) Bannereinblendungen um ein Sale zu generieren. Und die meisten Einzelseiten schaffen das nicht.</p>
<p>Versteht mich nicht falsch, ich finde Contenseiten toll und mega wichtig. Aber hier gilt es, wie beim Thema <a href="http://www.kolumne24.de/die-wahrheit-ueber-affiliate-marketing-ii-gutscheine-teil-1">Gutscheine</a>, alles mit Köpfchen machen!</p>
<h4><strong><u>Content kostet!</u></strong></h4>
<p>Wer wirklich gutes Contentmarketing im Affiliate zelebrieren möchte braucht:</p>
<ul>
<li>Zeit</li>
<li>Manpower</li>
<li>Faire Vergütung</li>
<li>Cookieweiche</li>
</ul>
<h4><strong><u>Du brauchst Zeit!</u></strong></h4>
<p>Es gibt keine wirklich großen Themenseiten / Blogger mehr, die rein auf Affiliate Basis ihr Content anbieten. Aber es gibt massenweise kleinere Webseiten die wahnsinnig gut für bestimmte Keywords aufgestellt sind und daher Mehrwert für den Advertiser bieten, sollte er dort geführt werden. Über die Masse der Seiten lassen sich auch Umsätze generieren. Aber um ein Pool an Themenseiten zu integrieren und aufzubauen braucht es Zeit. Um wirklich gute Kontakte zu knüpfen, um eine richtige Partnerbeziehung herzustellen und um relevante Zahlen liefern zu können wir sicher ein langer Atem benötigt, stellt man sich ausschliesslich mit diesem Publishermodell sich auf. Und wenn ich „langen Atem“ sage, meine ich mindestens ein Jahr Vorarbeit an Akquise, an Kommunikation und Überredungskunst!</p>
<h4><strong><u>Du brauchst Manpower!</u></strong></h4>
<p>„Das mach ich selbst!“ „Das macht unser Azubi nebenbei.“ „Da haben wir eine Halbtagskraft die bisschen Webseite und so macht.“</p>
<p>Oh wie oft ich solche und ähnliche Sätze gehört und abgekotzt habe. Denn der zweite Satz danach war meistens „Wir haben das mal getestet aber Affiliate ist nichts für uns. Funktioniert nicht!“</p>
<p>Natürlich funktioniert es nicht, wenn man sich nicht darum bemüht. Hier hat der Advertiser zwei Möglichkeiten. Er setzt entweder jemand Vollzeit für das Thema Affiliate Marketing ein. Kostet definitiv einen Arbeitsplatz, denn Affiliate macht man nicht mal schnell so nebenbei.</p>
<p>Oder er beauftragt einen externen Spezialisten oder eine Agentur um die Arbeit zu übernehmen. Diese sitzen vielleicht nicht 8 Stunden am Tag am Programm, aber das müssen sie auch nicht. Sie sind bereits so weit, dass sie die wichtigen Hebel kennen und effektiv in wenigen Stunden um Monat mehr erreichen können, als ein fester Mitarbeiter in Vollzeit. Die Arbeit muss erledigt werden und zwar zeitintensiv und professionell.</p>
<h4><strong><u>Du brauchst eine faire Vergütung!</u></strong></h4>
<p>Contentseiten haben ein großes Problem, warum sie Affiliate normalerweise nicht so mögen. Das last-Cookie-wins-System. Denn solange die meisten Verkäufe über Gutscheinseiten erfolgen, werden in den häufigsten Fällen die Cookies der Themenseiten im letzten Moment überschrieben. Hier hilft entweder ein Attributionsmodell oder eine Cookieweiche mit der die Provisionszuordnung gesteuert werden kann. Auf jeden Fall muss es eine Möglichkeit gegeben werden, dass der Content-Publisher, soweit er an einem Sale beteiligt ist, dafür auch eine (gesonderte) Provision erhält. Ansonsten wird es kaum möglich sein, einen wirklich guten Blogger davon zu überzeugen ohne zusätzliche Kosten als Publisher zu arbeiten.</p>
<p>Übrigens ist es mittlerweile auch möglich, eine Sonderart des Attributionsmodells in einem Netzwerk zu fahren. In diesem speziellen Fall kann der Advertiser eine zusätzliche (Bonus-)Vergütung an ein Publisher (in dem Fall Content) zahlen, wenn dieser an der Costumer Journey beteiligt ist. Finde ich eine geile Idee!</p>
<h4><strong><u>Du brauchst eine Weiche!</u></strong></h4>
<p>Wie genau sortierst du dein Traffic? Woher weißt du, wer woher kommt? Wie erkennst du, aus welchem Kanal du den meisten Traffic erhältst? Und wie steuerst du die Provisionsausschüttung nach Kanal? Das kannst du nur alleine durch eine Tracking- oder Cookieweiche. Dieses kleine technische Hilfswerk sorgt dafür, dass du deine Kanäle besser erkennst, dass du Regeln aufstellen kannst, wer wann an der Vergütungsstruktur beteiligt ist. Und das hilft dir fairer und vor allem bezahlbarer deine Affiliateaktivitäten zu steuern. Und übrigens… solltest du Google-Tag-Manager nutzen, ist die Implementierung einer Trackingweiche gar nicht so schwer.</p>
<p>Als Zusammenfassung kann ich sagen: Content Marketing funktioniert im Affiliate Marketing nur, wenn du bereit bist, die notwendigen Grundvoraussetzungen dafür zu schaffen. Du brauch einen mittleren bis langen Atem, du brauchst Ressourcen in Manpower und Technik, aber schlussendlich kannst du mit Content-Publisher viel erreichen.</p>
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		<title>Die Wahrheit über Affiliate Marketing II – Gutscheine Teil 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tibor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jan 2019 10:08:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Affiliate Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Advertiser]]></category>
		<category><![CDATA[Gutscheine]]></category>
		<category><![CDATA[gutscheinmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Gutscheinseiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem der erste Teil so guten Anklang auf Facebook fand, kommt wie verpsrochen der zweite Teil zum Thema Gutscheine und die Wahrheit über Affiliate Marketing. c) Sie haben keine technische Möglichkeit oder fehlendes Knowhow um das typische „abgreifen“ zu verhindern“ Wenn man schon ohne Gutscheine nicht arbeiten kann, dann sollte man sich die Möglichkeit schaffen, ein faires Vergütungsmodell sowohl für die Publisher, als auch für sich selbst zu schaffen. Und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der <a href="http://www.kolumne24.de/die-wahrheit-ueber-affiliate-marketing-ii-gutscheine-teil-1" target="_blank" rel="noopener">erste Teil</a> so guten Anklang auf Facebook fand, kommt wie verpsrochen der zweite Teil zum Thema Gutscheine und die Wahrheit über Affiliate Marketing.</p>
<p>c) Sie haben keine technische Möglichkeit oder fehlendes Knowhow um das typische „abgreifen“ zu verhindern“</p>
<p>Wenn man schon ohne Gutscheine nicht arbeiten kann, dann sollte man sich die Möglichkeit schaffen, ein faires Vergütungsmodell sowohl für die Publisher, als auch für sich selbst zu schaffen. Und dazu gehören technische Voraussetzungen.</p>
<p>1. Cookieweiche</p>
<p>Mit einer Weiche kann der Shopbetreiber steuern, wessen Cookies überhaupt und vor allem mit welcher Gewichtung und wann zugelassen, ausgelesen und weitergegeben werden. Eine Weiche kann Beispielsweise regeln, dass ein Besucher, der von einer Adwords Kampagne kam, keine Cookies aus dem Affiliate mehr mitschleppen darf.</p>
<p>2. Basket- oder Cookiefreezing</p>
<p>Das ist wohl die effektivste (aber auch „gemeinste“) Waffe gegen das unnötige Abgreifen von Sales. Ich muss allerdings gestehen, dass ich diese Maßnahme sehr sinnvoll finde. Denn auf diese Art lässt sich wirklich regeln, dass die Gutscheinpublisher tatsächliche Werbeleistung erbringen müssen und nicht nur einfach das vorhandene Kapital „mitnehmen“. Beim Basket- oder Cookiefreezing wird auf Seiten des Shopbetreibers vordefiniert, dass ein User, der auf die Seite kam, oder z.B. etwas in ein Warenkorb gelegt hat (daher Basketfreezing) keine Cookies mehr innerhalb der nächsten halben Stunde empfangen darf. Geht er kurz vor seinem Kauf auf eine Gutscheinseite und holt dort ein Aktionscode, wird das Cookie dieses Partner nicht gewertet.</p>
<p>3. Kanalgesteuerte Auslieferung von Eingabefeldern</p>
<p>Diese Funktion finde ich persönlich den Masterweg, wenn es darum geht, die Provision von Contentpublishern nicht im letzten Moment an Gutscheinseiten zu verlieren, nur weil sie die letzten in der Kette sind. Dabei steuert der Shopbetreiber selbst, ob er das Gutscheinfeld überhaupt anzeigen lässt, wenn der User durch einen Affiliate auf die Webseite kam. Kein Gutscheinfeld, keine Anlass für die meisten User nach einem Gutschein zu suchen. Sie können es ja nirgendwo eintragen.</p>
<p>4. Zugelassene Gutscheine im Affiliate Marketing nutzen</p>
<p>Dies ist zwar eine technische Lösung, betrifft aber nicht die Seite des Advertisers. Hier geht es darum, im Trackingcode auch den Wert des Gutscheins als Variable mitzugeben. Generiert ein Partner nun ein Sale mit einem Gutschein, der nicht für Affiliate freigegeben wurde, kann dieser Sale storniert werden. Generiert er ein Sale mit einem validen Gutschein, bekommt er beispielsweise 50% der Normalprovision. Generiert er ein Sale ohne ein Gutscheincode, bekommt er die volle Provision. Je nach Gutdünken des Advertisers.</p>
<p>d) Sie können den Mehrwert von Gutscheinseiten nicht messen / auswerten.</p>
<p>Dies ist ein geteiltes Problem. Zum Teil kann man sich sicherlich auf die technischen (nicht-)Gegebenheiten berufen. Wenn ich was nicht messen kann, weil ich die Technik dafür nicht im Haus habe, dann ist es nun mal so. Zu einem anderen Teil ist es aber ein Problem und auch eine Verantwortung des Advertisers. Er MUSS ein Workflow schaffen, in dem er nicht nur den Mehrwert von seinen Gutscheinaktionen Messen und auswerten kann, sondern auch die Möglichkeit hat durch variable Veränderungen Vergleiche zu ziehen und Feldversuche zu starten. Ein Gutschein ist nicht einfach nur ein Preisnachlass. Es dient dazu den Umsatz zu steigern und nicht zu schmälern. Es dient dazu, in schlechten Verkaufsphasen (Saure Gurke Zeit) trotzdem Umsatz zu generieren, soweit dieser Umsatz eine gewisse Marge beinhaltet. Es Dient dazu, den Kunden dazu zu bewegen, mehr auf der Shopseite zu tun (mehr Aktionen, mehr Mikrosales, mehr Warenkorb) als er eigentlich vorhatte.</p>
<p>e) Sie rechnen nicht mit dem CLV (costumer lifetime value)</p>
<p>Falsche Berechnung im Affiliate Marketing führt seit Jahren immer wieder bei kleinen und großen Advertisern zu Fehlentscheidungen. Wenn beispielsweise die Druckkosten für Versandkataloge zu den Ausgaben im Affiliate hinzugezählt werden. Oder die Personalkosten des Mitarbeiters… alles schon erlebt. Aber CLV ist tatsächlich nicht in jedem Shop abbild- mess- und durchführbar.</p>
<p>CLV beschreibt den eigentlichen wirtschaftlichen Wert eines Kunden im Laufe seines Kunden-Daseins. Sprich: wieviel kauft ein Kunde in der Regel ab seiner ersten Bestellung durchschnittlich ein. Diesen Wert Messen teilweise sogar langjährige Shopbetreiber nicht. Sie wissen schlicht und einfach nicht, wieviel ein Kunden ihnen Wert sein kann.</p>
<p>Warum das wichtig ist? Nun ja. Ich kann die Wertigkeit des Affiliate auf zwei Arten messen. Einmal pro Sale VS Ausgaben für Agentur, Netzwerk, Publisher etc. Dann weiß ich ok, ich habe 100 EUR netto Warenkorb erhalten, habe 12 EUR für den Sale ausgegeben, also kostete mich dieser Sale 12%. Bei einer Marge von 40% gar kein Thema. Bei 15% Marge schon eher.</p>
<p>Wenn ich allerdings ansehe, was ein Kunde mir in seinem kompletten Kundenleben an Umsatz bringt, erscheinen mir die Kosten für einen (Neu-)Kunden schon in einem ganz anderen Licht. Denn wenn ich weiss, dass mein Kunde mir in seinem Leben 1.000 EUR Warenwert beschert, ich aber für diesen (Neukunde als Beispiel für besseres Verständnis, gilt in Teilen aber auch für Bestandskunden) nur 12 EUR Ausgegeben habe, hat mich der Kunden Sale 1,2% gekostet. Es gibt Advertiser, die dieses Modell verstanden haben und für ein Neukundensale sogar mehr ausgeben, als sie es können – bedeutet, daß sie beim ersten Sale tatsächlich ins Minus gehen. Allerdings wissen sie, dass die meisten ihrer Neukunden spätestens beim 2. Kauf Gewinn abwerfen.</p>
<p>Alles in Allem muss ich festhalten. Gutscheinseiten sind ein wichtiger Bestandsteil unseres Affiliate Marketing Mixes. Es gibt sicherlich noch sehr viele Aspekte die ich hier, auf Grund des Platzmangels, nicht bearbeiten konnte. (Allerdings führe ich Workshops auch zum Thema intelligentes Gutscheinmarketing durch.) Mit ein wenig technischer Unterstützung und einem ausgeklügeltem Bonus- oder Counponingssystem lässt sich das Thema Gutscheinmarketing hervorragend für die eigenen Zwecke nutzen. Die meisten Gegner machen das nicht, weil sie entweder technisch nicht versiert genug sind, oder ihnen der Leitfaden / das Wissen fehlt um aus dieser Affiliate-Disziplin Kapital zu schlagen. – Ich sage die meisten, nicht alle. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f60a.png" alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>Die Wahrheit über Affiliate Marketing II – Gutscheine Teil 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tibor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jan 2019 00:06:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Affiliate Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Advertiser]]></category>
		<category><![CDATA[couponing]]></category>
		<category><![CDATA[Gutscheine]]></category>
		<category><![CDATA[gutscheinmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Gutscheinseiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leider ist der Artikel extrem lang geworden, daher muss ich das splitten. 😊 Im ersten Kapitel meiner Serie über die Wahrheiten und Unwahrheiten im Affiliate Marketing schrieb ich über die Richtigkeit und Wichtigkeit der Retargeter und über das Thema, wie man mit Postview sinnvoll umgehen kann. Im zweiten Teil möchte ich nun auf die Regeln des Couponings eingehen und über das Thema intelligentes Gutscheinmarketing sprechen. Beim Thema Gutscheine im Affiliate [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Leider ist der Artikel extrem lang geworden, daher muss ich das splitten. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f60a.png" alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Im <a href="http://www.kolumne24.de/die-wahrheit-ueber-affiliate-marketing-1-postview-und-retargeting" target="_blank" rel="noopener">ersten Kapitel meiner Serie</a> über die Wahrheiten und Unwahrheiten im Affiliate Marketing schrieb ich über die Richtigkeit und Wichtigkeit der Retargeter und über das Thema, wie man mit Postview sinnvoll umgehen kann. Im zweiten Teil möchte ich nun auf die Regeln des Couponings eingehen und über das Thema intelligentes Gutscheinmarketing sprechen.</p>
<p>Beim Thema Gutscheine im Affiliate Marketing ist Deutschland gespalten. Es gibt Onlineshop die finden sie super und sehen einen immensen Mehrwert in ihnen. Es gibt aber auch Shopbetreiber, die Gutscheinseiten verteufeln. Warum? Nun dafür gibt es diverseste Gründe. Um einige davon zu erwähnen:</p>
<ul>
<li>Sie haben schlechte Erfahrung mit ihnen gemacht.</li>
<li>Sie wissen nicht wie richtiges Gutscheinmarketing geht.</li>
<li>Das obere Management hat beschlossen, dass Gutscheins nicht gut fürs Geschäft / für das Image sind.</li>
<li>Sie können nicht wirklich Tracken, wie Gutscheinseiten arbeiten.</li>
<li>Sie haben keine technische Möglichkeit oder fehlendes Knowhow um das typische „abgreifen“ zu verhindern“</li>
<li>Sie wollen Gutscheine schlicht und einfach nicht ausgeben.</li>
<li>Sie können den Mehrwert von Gutscheinseiten nicht messen / auswerten.</li>
<li>Sie rechnen nicht mit dem CLV (costumer lifetime value)</li>
</ul>
<p>In meiner Funktion als langjähriger Salesmanager in meiner Agentur habe ich unzählige Diskussionen mit potentiellen Kunden geführt. Als Account Manager in der Betreuung musste ich oft genug den Kunden in die richtige Richtung lenken und kenne alle ihre Argumente.</p>
<p>Um eins klar zu stellen. Die einzigen Argument, gegen die man nicht ankommt ist, wenn der Shopbetreiber entscheidet, dass Gutscheine für das Geschäftsmodell nach seinem Verständnis keine sinnvolle Maßnahme darstellen oder er schlicht und einfach keine Gutscheine für seine Produkte herausgeben möchte.</p>
<p>Oft muss ich allerdings feststellen, dass Advertiser für den Affiliate Kanal keine Gutscheine bereitstellen und sich wehement wehren, in anderen Kanälen aber dementsprechende Preisnachlässe gewähren. Für mein Verständnis vollkommen sinnlos.</p>
<p><strong><u>Gutscheine sind nicht Böse!</u></strong></p>
<p>Trotz gegensätzlichen Meinungen, sind Gutscheine und andere Kundenbindungs-, -generierungs- und sonstige Endkundenaktionen nicht generell böse, schmälern den Gewinn oder sorgen für ultra hohe Extrakosten. Sie sind genau das, wofür sie erschaffen wurden. Um Kunden zu überzeugen im eigenen Onlineshop und nicht bei der Konkurrenz zu kaufen. Gerade in Deutschland werden wir mittlerweile nach einer „Geiz-ist-geil-Mentalität“ erzogen. Das ist zwar für die Wirtschaft nicht schön, aber nun mal nicht wegzudiskutieren. Also anstatt uns dagegen zu wehren, sollten wir einfach das Beste draus machen. Frei nach dem Motto „Kannst du einen Feind nicht besiegen, verbünde dich mit ihm!“</p>
<p>Mittlerweile geht fast jeder zweite Einkauf nur noch mit einem Gutschein einher. So sind nun mal die Menschen. Sie wollen sparen und wissen heute dass es meist ein Preisnachlass möglich ist. Auch ein Shopbetreiber oder dessen Familie ist so wenn sie woanders einkaufen. Niemand sagt „nein ich möchte diesen Nachlass nicht haben, ich bezahle lieber den vollen Preis!“</p>
<p><strong><u>Wenn Gutscheinmarketing für ein Onlineshop nicht funktioniert, ist zu 99% der Advertiser selber schuld!</u></strong></p>
<p>Ich nehme mal einige der Punkte von oben etwas auseinander.</p>
<p>a) Sie wissen nicht wie richtiges Gutscheinmarketing geht</p>
<p>Viele Advertiser arbeiten nach dem Gießkannenprinzip. 15% auf das gesamte Sortiment. Natürlich gibt es Shops, die das vollkommen bewusst machen. Als Dauerbrenner wie in der Einkaufspassage die Koffer-Händler, die seit 2 Jahren Räumungsverkauf mit bis zu 50% reduzierten Waren haben. Die meisten allerdings machen das, weil sie denken, dass sie ansonsten keine Kundschaft bekommen. Und das ist falsch! Bei einem ausgeklügelten System werden zwar Nachlässe und Goodies gewährt, aber schlussendlich gewinnt der Onlineshop an jedem Sale. Und das TROTZ Affiliate Provision. Es geht hier um Abverkäufe, um Lagerräumung, um Erhöhung der Warenkorbwerte, um Schaffung von Zusatzangeboten um Generierung von Kontaktadressen, und so weiter und so fort. Wie das genau funktioniert, erzähle ich gerne bei einem Workshop!</p>
<p>b)Sie können nicht wirklich Tracken, wie Gutscheinseiten arbeiten.</p>
<p>Bei diesem Thema fällt mir immer ein Satz eines sehr geschätzten Marketing-Kollegen ein, Karl Kratz.<br />
Karl formulierte mal: „Messe nicht das, was deine User auf deiner Seite machen, sondern das, was sie nicht machen“. Normalerweise stimme ich Karl stets bei seinen Aussagen zu. Doch in diesem Fall muss ich sagen, NEIN. Fangt doch bitte erstmal damit an zu Tracken, was tatsächlich auf euren Seiten passiert! Die übliche Aussage lautet: „die Gutscheinseiten greifen ja eh nur die Provision ab, weil der User kurz vor dem Kauf nochmal nach einem Gutschein sucht.“</p>
<p>Zwei Sachen hierzu. Erstens: Wenn ein Shopbetreiber &#8211; im Verkaufsprozess &#8211; kurz vor dem Abschluss &#8211; ein überdimensionales Feld auf seine Seite packt mit dem Hinweis „Bitte Gutschein eingeben“, braucht er sich nicht wundern, dass die Besucher dann erstmal abhauen und nach einem Gutschein suchen! Warum muss der Hinweis so groß sein? Geht es nicht kleiner oder anders? Aber dazu gleich im nächsten Punkt. Zweitens: Die meisten Shopbetreiber haben keine Ahnung ob die User tatsächlich nochmal gehen um dann mit einem Gutscheincode zurück zu kommen. Sie tracken weder das eigene Userverhalten, also sprich was passiert nachdem der Warenkorb gefüllt wurde, wer verlässt die Seite und wer kommt wieder, noch tracken sie das Verhalten der Gutscheinseiten. Und damit meine ich, sie gehen lediglich davon aus, dass die User sich so verhalten und die Gutscheinseiten abgreifen, soweit sie das nicht technisch belegen können. Weil ihr eigenes Kaufverhalten so ist. Aber es würde tatsächlich auch mal reichen einmal zu testen, ob die Sales, die im Affiliate Kanal durch die Gutscheinseiten generiert wurden, auch tatsächlich Sales mit einem eingelösten Gutschein sind! Denn nach meiner Erfahrung werden tatsächlich gar nicht so viele Gutscheine bei einem Kauf eingelöst… und hier nochmal ein kleiner Hinweis von mir… sorry Leute, aber wer einen versandkostenfreien Versand ohne Gutscheincode anbietet der soll sich nicht wundern dass er Gutscheinsales ohne tatsächlichen Gutschein-Mehrwert generiert!</p>
<p>In 2-3 Tagen veröffentliche ich den zweiten Teil dieser Kolumne.</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.kolumne24.de/die-wahrheit-ueber-affiliate-marketing-ii-gutscheine-teil-1">Die Wahrheit über Affiliate Marketing II – Gutscheine Teil 1</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.kolumne24.de">Kolumne24.de</a>.</p>
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