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	<title>Jeriko</title>
	
	<link>http://www.jeriko.de</link>
	<description>Ein Blog über Fotografie. Von Christoph Boecken.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 14 May 2012 19:38:30 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Jeriko, bearbeitest du deine Fotos eigentlich noch?</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2012/05/14/jeriko-bearbeitest-du-deine-fotos-eigentlich-noch/</link>
		<comments>http://www.jeriko.de/2012/05/14/jeriko-bearbeitest-du-deine-fotos-eigentlich-noch/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 19:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeriko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[Oh, nett dass du fragst. Denn natürlich bearbeite ich meine Fotos nach, dass unterscheidet sich vom digitalen Prozess auch gar nicht mal so sehr. Exemplarisch möchte ich das hier an einem Foto eines Ford Mustangs zeigen, den ich letztes Wochenende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, nett dass du fragst. Denn natürlich bearbeite ich meine Fotos nach, dass unterscheidet sich vom digitalen Prozess auch gar nicht mal so sehr. Exemplarisch möchte ich das hier an einem Foto eines Ford Mustangs zeigen, den ich letztes Wochenende auf dem <a href="http://www.jeriko.de/2012/05/14/hot-rod-decadence-2012/">Hot Rod Decadence Treffen</a> fotografierte.</p>
<p>Zuerst einmal die Gegebenheiten: es war ein sehr heller Tag, so dass ich stets gewartet habe, bis die Sonne sich hinter einer Wolke versteckte, um harte Schatten bereits im Vorfeld ausschalten zu können. Der Mustang hat eine knallrote Lackierung, die Backsteinmauer dahinter war ebenfalls leicht rötlich, von daher war klar, dass sich das in einem geringeren Kontrast wiederspiegeln wird. Und zu alledem sind mir auch noch die Filme mit ASA 100 ausgegangen, so dass ich den Wagen nur mit einem Kodak Tri-X 400, gepulled auf 200, fotografieren konnte, also nochmal mit weniger Kontrast. Zum Einsatz kam die Zenza Bronica SQ-Ai mit Zenzanon-PS 50mm bei Blende 8 und 1/125s Belichtungszeit.</p>
<p>Zuerst das Foto, so wie es unmittelbar aus dem Scanner gekommen ist. Wie auch beim Fotografieren in Raw möchte man in der Analogfotografie ein ausgewogenes Negativ mit einem normalen Kontrast haben, um sowohl im Schatten als auch in den Highlights noch so viel Zeichnung wie möglich zu erhalten &#8211; das finale Bild entsteht mit all seinen Nuancen unter dem Vergrößerer, oder wie in meinem Fall am Computer. Wobei ich mir selbst auferlegt habe, nur Veränderungen zu machen, die auch mit einem Vergrößerer möglich sind. (Hinweis: Klick aufs Bild für eine große Ansicht)</p>
<p><a href="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/mustang-1.jpg"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/mustang-1.jpg" alt="" title="Ford Mustang" class="alignnone size-full wp-image-8724" /></a></p>
<p>Erste Amtshandlung: Staub und Fussel entfernen. Scanner können nur bei Farbfotos einen Infrarotscan machen, der Fussel erkennt, und diese aus dem Bild rausrechnen, bei Schwarzweissfotos ist Handarbeit angesagt. Das geht mit dem Bereichsreparatur-Pinsel-Werkzeug von Photoshop aber recht zügig, und wenn eine Stelle sich doch mal als hartnäckiger rausstellen sollte hilft der Kopierstempel weiter. Wenn man beim Scannen sorgfältig vorgegangen ist dauert dieser Teil etwa 10 bis 15 Minuten, je nachdem wie gründlich man sein will.</p>
<p><a href="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/mustang-5.jpg"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/mustang-5.jpg" alt="" title="Ford Mustang" class="alignnone size-full wp-image-8724" /></a></p>
<p>Um den Mustang nicht in der Bildmitte zu haben und damit viel Platz an den Boden zu verschwenden habe ich die Kamera leicht hoch gehalten. Dadurch ist in der Wand aber eine Verzerrung erkennbar, die ich überhaupt nicht schön finde. Der Kopf eines Vergrößeres lässt sich schwenken, um eben solche Verzerrungen ausgleichen zu können, also mache ich mit Hilfe der Regler für vertikale und horizontale Verzerrungen das Gleiche.</p>
<p><a href="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/mustang-2.jpg"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/mustang-2.jpg" alt="" title="Ford Mustang" class="alignnone size-full wp-image-8724" /></a></p>
<p>Das Motiv steht, Zeit für die 08/15-Korrekturen: Kontraste anheben und nachschärfen. Kontraste werden beim Abzug auf Papier durch Gradationsfilter beeinflusst, die unterschiedlich stark sind, dem Augenschein nach hätten meine Fotos wohl einen Filter Nummer 3. Nachschärfen kann man bei Mittelformatscans eigentlich was das Zeug hält; solange man die Fotos nicht in Originalauflösung verwenden will &#8211; bei einem Scan mit 3200dpi sind das immerhin etwa 7000&#215;7000 Pixel &#8211; fällt das beim Runterskalieren auf eine &#8220;normale&#8221; Größe selbst an den Kanten kein bisschen auf. Je nach Motiv ziehe ich noch den Schwarzregler etwas hoch.</p>
<p><a href="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/mustang-3.jpg"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/mustang-3.jpg" alt="" title="Ford Mustang" class="alignnone size-full wp-image-8724" /></a></p>
<p>Üblicherweise bin ich an dieser Stelle fertig. Hier kommt jetzt aber doch zu tragen, dass Karosserie und Wand ungefähr den gleichen Farbton haben und der Film gepullt wurde, also weniger Kontrast aufweist &#8211; das Auto hebt sich nicht besonders vom Hintergrund ab. Daher kommt noch ein bisschen Abwedeln zum Einsatz, um den Hintergrund dezent aufzuhellen. Beim klassischen Vergrößern würde man hier wohl mit einer Maske arbeiten, um unterschiedliche Belichtungszeiten für Auto und Hintergrund zu kriegen, da sind wir dann aber schon in der Königsdisziplin der Abzüge. Tip of the hat an <a href="http://www.96dpi.de/">Andreas</a> für den Wink mit dem Zaunpfahl.</p>
<p><a href="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/mustang-4.jpg"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/mustang-4.jpg" alt="" title="Ford Mustang" class="alignnone size-full wp-image-8724" /></a></p>
<p>Und das wars. Wer aufmerksam hingeschaut hat, dem dürfte noch aufgefallen sein, dass ich dann doch noch einen kleinen digitalen Eingriff vorgenommen habe. Aber was musste der Kollege denn auch ausgerechnet sein Fahrrad dort links in der Ecke abstellen&#8230;?</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F05%2F14%2Fjeriko-bearbeitest-du-deine-fotos-eigentlich-noch%2F&t=Jeriko%2C+bearbeitest+du+deine+Fotos+eigentlich+noch%3F"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-facebook.jpg" alt="Share this post on Facebook" /></a>&nbsp;<a href="http://twitter.com/home?status=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F05%2F14%2Fjeriko-bearbeitest-du-deine-fotos-eigentlich-noch%2F - Jeriko%2C+bearbeitest+du+deine+Fotos+eigentlich+noch%3F"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-twitter.jpg" alt="Share this post on Twitter" /></a>&nbsp;<a href="https://plusone.google.com/_/+1/confirm?url=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F05%2F14%2Fjeriko-bearbeitest-du-deine-fotos-eigentlich-noch%2F"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-gplus.jpg" alt="Share this post on Google+" /></a>&nbsp;</p><div class="feedflare">
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		<title>Hot Rod Decadence 2012</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2012/05/14/hot-rod-decadence-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 15:54:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeriko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meine Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein bisschen hat sich das Hot Rod Decadence Treffen zu einer fotografischen Tradition entwickelt, an der ich auch ganz wunderbar die eigene Entwicklung beobachten kann: 2010, ich hatte das Sigma 10-20mm Ultraweitwinkel noch ganz frisch im Arsenal und genoß die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/hotroddecadence-1.jpg" alt="" title="Hot Rod Decadence" class="alignnone size-full wp-image-8714" /></p>
<p><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/hotroddecadence-2.jpg" alt="" title="Hot Rod Decadence" class="alignnone size-full wp-image-8714" /></p>
<p><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/hotroddecadence-3.jpg" alt="" title="Hot Rod Decadence" class="alignnone size-full wp-image-8714" /></p>
<p><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/hotroddecadence-4.jpg" alt="" title="Hot Rod Decadence" class="alignnone size-full wp-image-8714" /></p>
<p><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/hotroddecadence-5.jpg" alt="" title="Hot Rod Decadence" class="alignnone size-full wp-image-8714" /></p>
<p><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/hotroddecadence-6.jpg" alt="" title="Hot Rod Decadence" class="alignnone size-full wp-image-8714" /></p>
<p><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/hotroddecadence-7.jpg" alt="" title="Hot Rod Decadence" class="alignnone size-full wp-image-8714" /></p>
<p><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/hotroddecadence-8.jpg" alt="" title="Hot Rod Decadence" class="alignnone size-full wp-image-8714" /></p>
<p>Ein bisschen hat sich das <a href="http://www.roadrunners-paradise.de/programm-club.php">Hot Rod Decadence</a> Treffen zu einer fotografischen Tradition entwickelt, an der ich auch ganz wunderbar die eigene Entwicklung beobachten kann: <a href="http://www.jeriko.de/2010/05/31/hot-rod-decadence-2010/">2010</a>, ich hatte das <a href="http://www.jeriko.de/2010/04/26/meine-erfahrungen-mit-der-ultra-weitwinkel-optik/">Sigma 10-20mm Ultraweitwinkel</a> noch ganz frisch im Arsenal und genoß die extremen Winkel, auch wenn ich es nie geschafft habe, alle Bilder wirklich zu bearbeiten. 2011 machte ich eine geradezu gruselige Nachbearbeitung und einer schlechten Motivauswahl bei den <a href="http://www.jeriko.de/2011/05/17/hot-rod-decadence-2011-part-2/">Farbfotos</a>, die <a href="http://www.jeriko.de/2011/05/16/hot-rod-decadence-2011-part-1/">schwarzweissen</a> können mich dagegen auch heute noch eigentlich überzeugen.</p>
<p>Und 2012? Das Jahr, in dem ich so ziemlich komplett auf analoge Fotografie umschwenkte, was sich auch hier wiederspiegelte. Statt sonst wie üblich etwa 1.000 Fotos waren es gerade mal 48, verteilt auf vier Rollfilme, gemacht mit der <a href="http://www.jeriko.de/2012/02/25/die-neue-zenza-bronica-sq-ai/">Zenza Bronica SQ-Ai</a> mit <a href="http://www.jeriko.de/2012/04/12/beute-zenzanon-ps-50mm-f3-5/">50mm</a> und <a href="http://www.jeriko.de/2012/03/19/beute-zenzanon-ps-150mm-f4/">150mm</a>. Nicht mehr einfach drauf halten, stattdessen schon im Kopf überlegen, wie das fertige Foto aussehen wird. Vielleicht einen Moment warten, damit die Sonne anders steht und der Schatten nicht mehr direkt über die Karosserie geht. Und ja, auch mal ein Foto nicht machen, weil man weiss, dass die Bedingungen nicht gut sind, auch wenn es ein bisschen weh tut.</p>
<p>Aber das gehört dazu. Und es macht verdammt viel Spaß.</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F05%2F14%2Fhot-rod-decadence-2012%2F&t=Hot+Rod+Decadence+2012"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-facebook.jpg" alt="Share this post on Facebook" /></a>&nbsp;<a href="http://twitter.com/home?status=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F05%2F14%2Fhot-rod-decadence-2012%2F - Hot+Rod+Decadence+2012"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-twitter.jpg" alt="Share this post on Twitter" /></a>&nbsp;<a href="https://plusone.google.com/_/+1/confirm?url=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F05%2F14%2Fhot-rod-decadence-2012%2F"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-gplus.jpg" alt="Share this post on Google+" /></a>&nbsp;</p><div class="feedflare">
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		<title>Horst Faas, 1933 – 2012</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2012/05/11/horst-faas-1933-2012/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 09:20:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeriko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Tagesschau-Blog wurde mal erwähnt, dass so ziemlich jede Nachrichtenagentur Nachrufe auf viele Persönlichkeiten bereits zu Lebzeiten vorbereitet und ständig aktualisiert. Es gab dazu einen kleinen Aufschrei, obwohl es nüchtern betrachtet Sinn macht. Schließlich will man sich nicht erst in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img data-caption="Horst Faas in Vietnam ©AP Photo" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/horstfaas1.jpg" alt="" title="Horst Faas" class="alignnone size-full wp-image-8708" /></p>
<p><img data-caption="Hovering U.S. Army helicopters pour machine gun fire into the tree line to cover the advance of South Vietnamese ground troops in an attack on a Viet Cong camp 18 miles north of Tay Ninh, Vietnam, northwest of Saigon near the Cambodian border in March 1965. © AP Photo" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/horstfaas2.jpg" alt="" title="Horst Faas" class="alignnone size-full wp-image-8709" /></p>
<p><img data-caption="Associated Press photographer Horst Faas tries to get back on a U.S. helicopter after a day out with Vietnamese rangers in a flooded plain of reeds. © AP Photo" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/horstfaas3.jpg" alt="" title="Horst Faas" class="alignnone size-full wp-image-8710" /></p>
<p><img data-caption="South Vietnamese forces follow after terrified children, including 9-year-old Kim Phuc (center left), as they run down Route 1 near Trang Bang after an aerial napalm attack on suspected Viet Cong hiding places, June 8, 1972.  ©AP Photo / Nick Ut" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/horstfaas4.jpg" alt="" title="Horst Faas" class="alignnone size-full wp-image-8711" /></p>
<p>Im Tagesschau-Blog wurde mal erwähnt, dass so ziemlich jede Nachrichtenagentur Nachrufe auf viele Persönlichkeiten bereits zu Lebzeiten vorbereitet und ständig aktualisiert. Es gab dazu einen kleinen Aufschrei, obwohl es nüchtern betrachtet Sinn macht. Schließlich will man sich nicht erst in aller Hektik damit beschäftigen müssen, wenn das Unvermeidliche eingetreten ist. So wie mich gestern völlig überrascheund die Meldung erreichte, dass Horst Faas im Alter von 79 Jahren verstarb.</p>
<p>Faas gehörte zu den legendärsten Fotojournalisten der Welt und berichtete mehr als 40 Jahre lang aus allen Krisengebieten. Berühmt wurde er für seine Berichterstattung aus Vietnam, aber nicht nur wegen seiner eigenen Fotos, sondern weil er noch im Land selbst neue Talente ausbildete und sie mit einer Kamera losschickte. Er und sein Team suchten die besten Fotos aus, die einen ganz neuen Stil der Berichterstattung begründeten. Für seine Arbeiten wurde er mehrmals mit dem Pulitzer Preis sowie dem Robert Capa Award ausgezeichnet.</p>
<p>Einer seiner wichtigsten Beiträge war trotz der Bedenken einiger Mitarbeiter die Veröffentlichung eines Fotos von Nick Ut, dass die 9jährige Kim Phuc Phan Thi zeigt, die vor einem Napalmangriff flüchtet. Ein Foto, dass in die Geschichte eingegangen ist.</p>
<p>Es ist&#8230; komisch. Ich kontaktierte ihn im März, wir wollten Ende Mai ein Gespräch über sein Leben führen. Mich interessierten die Beweggründe, aber auch, wie man mit dem Erlebten umgeht, es verarbeitet. Jetzt hat ihn das Unvermeidliche eingeholt, und ich bin überrascht und betroffen zugleich. Er hinterlässt eine Frau und eine Tochter.</p>
<p><iframe src="http://blip.tv/play/hKpjgcrIUQI.html?p=1" width="640" height="372" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://a.blip.tv/api.swf#hKpjgcrIUQI" style="display:none"></embed></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F05%2F11%2Fhorst-faas-1933-2012%2F&t=Horst+Faas%2C+1933+%26%238211%3B+2012"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-facebook.jpg" alt="Share this post on Facebook" /></a>&nbsp;<a href="http://twitter.com/home?status=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F05%2F11%2Fhorst-faas-1933-2012%2F - Horst+Faas%2C+1933+%26%238211%3B+2012"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-twitter.jpg" alt="Share this post on Twitter" /></a>&nbsp;<a href="https://plusone.google.com/_/+1/confirm?url=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F05%2F11%2Fhorst-faas-1933-2012%2F"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-gplus.jpg" alt="Share this post on Google+" /></a>&nbsp;</p><div class="feedflare">
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</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/JerikoOne/~4/m4v3RZA4Npc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Über Techniknörgelei in Fotografie-Foren</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2012/05/09/uber-techniknorgelei-in-fotografie-foren/</link>
		<comments>http://www.jeriko.de/2012/05/09/uber-techniknorgelei-in-fotografie-foren/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 May 2012 13:47:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeriko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[Als die Nikon D7000 vor etwa 1 1/2 Jahren auf den Markt kam gehörte ich zu den allerersten, die sich einen Body sicherten. Ich bekam sie gar vor dem offiziellen Verkaufsstart, laut Calumet einer von nur etwa 10 Bodies, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/scream.jpg" alt="" title="Scream" class="alignnone size-full wp-image-8706" /></p>
<p>Als die Nikon D7000 vor etwa 1 1/2 Jahren auf den Markt kam gehörte ich zu den allerersten, die sich einen Body sicherten. Ich bekam sie gar vor dem offiziellen Verkaufsstart, laut Calumet einer von nur etwa 10 Bodies, die an diesem Tag in Deutschland verfügbar gewesen seien &#8211; obwohl ich bis heute nicht weiss, warum mir diese Ehre zuteil geworden ist. Ich war happy, ein tolles Stück Kamera, die ich bis heute mein Eigen nenne, auch wenn mich die digitale Fotografie nicht mehr sonderlich reizt.</p>
<p>Schnell wurden in einschlägigen Foren jedoch ein Fehler ausgemacht: bei ISO 3200 oder höher wird der Magentaanteil im Bild stärker angehoben als er eigentlich ist, die Farben wirken an dieser Stelle ausgebrannt. Aha. Kurz mal ausprobiert, stimmt. Nikon besserte schnell nach, ich verspürte trotzdem kein Interesse, meine Kamera einzutauschen, einerseits, weil ich sowieso so gut wie nie in eine solche Situation kommen werde, und andererseits weil es sich in der Nachbearbeitung sehr gut wieder korrigieren lässt. Was solls, es ist ein komplexes Stück Technik, und wann haben wir eigentlich das letzte Mal etwas Vergleichbares gekauft, was am Anfang nicht ein paar Fehler aufwies? Fehler, die man in den allermeisten Fällen vernachlässigen kann?</p>
<p>Was dennoch viele nicht davon abhielt, die Kamera als völlig unbrauchbar zu bezeichnen. Magenta bei ISO 3200 oder höher wird fehlerhaft angezeigt, also kann man die ganze Kamera direkt in die Tonne schmeissen. Es wurde sich fürchterlichst aufgeregt, Testbilder geschossen, hier verglichen, da analysiert, die Streitereien begannen, und wehe dem, der es wagte, auch nur ein Widerwort zu geben. Dass das mit der Realität so gar nichts zu tun hat schien an den allermeisten vorbei zu gehen. Vermutlich wollten sie alle das Telekom-Logo bei Nacht fotografieren.</p>
<p>Natürlich gibt es kritische Fehler, die auch alle betreffen können, beispielsweise die fehlerhaften Akkus bei der neuen Nikon D800, die dazu führen, dass die Kamera sich gelegentlich aufhängt. Anlass für diesen Beitrag ist aber ein Fehler in der Canon 5D Mark III, genauer gesagt im oberen Display, dass angeblich beim Metering einen um bis zu einer Drittelblende falschen Lichtwert ermittelt. Wohlgemerkt, nur bei Dunkelheit, ansonsten tritt der Effekt nicht auf. Und wieder war das Geschrei groß, es wurde gar von Lightleakgate gesprochen, und wie sowas denn durch die Qualitätssicherung kommen könnte, und wieder wurden Testbilder gemacht und die Helligkeiten verglichen, und die ganze Kamera sei ja ein absoluter Griff ins Klo. Weil wir ja schließlich alle Langzeitbelichtungen bei Nacht mit automatischer Lichtmessung machen, nicht wahr?</p>
<p>Canon besserte nach, die neuen Bodies haben unter dem Display ein Stück Tape. Eine absolut korrekte Lösung, im ganzen Body sind an mehreren Stellen Tapes verklebt, die garantiert länger halten werden als die Kamera jemals im Einsatz sein wird. Dennoch konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen, weil völlig klar ist, wie einige auf so eine Lösung reagieren würden. Canon wagte es, kein eloxiertes Aluminium-Plättchen oder etwas ähnliches unter dem LCD anzubringen, stattdessen wurde einfach abgeklebt. Und das Geschrei geht wieder los.</p>
<p>Man darf mich nicht falsch verstehen, die Technik in den Kameras von heute ist natürlich wichtig, schließlich wählen wir anhand der Möglichkeiten ein Modell aus, dass zu unserem fotografischen Verhalten passt (das wäre zumindest der Idealfall). Sich aber auf eine Kleinigkeit völlig zu versteifen, die für 95% der Anwender nie von Belang sein wird, damit aber das gesamte Produkt zu verdammen, ist dämlich. Sich die ganze Zeit nur mit der Technik, Testbildern, Analysen etc. zu beschäftigen, auch. Und aus genau dem Grund kann ich Technikforen, in denen man sich spätestens ab Seite 3 eh nur noch die Köpfe einschlägt, nichts mehr abgewinnen.</p>
<p>Ihr habt da ein fantastisches Stück Kamera in der Hand. Geht doch einfach mal raus und macht Fotos.</p>
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		<title>Inside The New York Times Lively Morgue</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2012/05/09/inside-the-new-york-times-lively-morgue/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 10:19:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeriko</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Tumblr hat The Lively Morgue der New York Times besucht, die erst vor kurzem ein eigenes Tumblelog eingerichtet haben und dort ausgewählte Fotos aus ihrem gigantischen Archiv zeigen. Man schätzt, dass das Archiv etwa 5 bis 6 Millionen Prints sowie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/41678735?byline=0&amp;portrait=0" width="640" height="360" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Tumblr hat <a href="http://livelymorgue.tumblr.com/">The Lively Morgue</a> der New York Times besucht, die <a href="http://www.jeriko.de/2012/02/29/the-lively-morgue-das-fotoarchiv-der-new-york-times-bei-tumblr/">erst vor kurzem</a> ein eigenes Tumblelog eingerichtet haben und dort ausgewählte Fotos aus ihrem gigantischen Archiv zeigen. Man schätzt, dass das Archiv etwa 5 bis 6 Millionen Prints sowie 10 Millionen Negative umfasst, so genau weiss das aber keiner. Es ist ein unbezahlbarer Schatz, ein kleines Stück Geschichte, und ich kann mir nicht mal ansatzweise vorstellen, was für ein Gefühl es sein muss, dort ein bisschen zu stöbern.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ausstellung: Bettina Rheims – Gender Studies</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2012/05/08/ausstellung-bettina-rheims-gender-studies/</link>
		<comments>http://www.jeriko.de/2012/05/08/ausstellung-bettina-rheims-gender-studies/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 May 2012 08:33:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heike Rost</dc:creator>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Anfang war vor allem die Stimme: In den Gesprächen mit Menschen, die Bettina Rheims für ihr Projekt „Gender Studies“ via Facebook gesucht hat. Ihre Gemeinsamkeit: Sie alle fühlten sich „falsch im eigenen Körper“, sind unterwegs in ein anderes Geschlecht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Anfang war vor allem die Stimme: In den Gesprächen mit Menschen, die <a href="http://www.bettinarheims.com/">Bettina Rheims</a> für ihr Projekt „Gender Studies“ via Facebook gesucht hat. Ihre Gemeinsamkeit: Sie alle fühlten sich „falsch im eigenen Körper“, sind unterwegs in ein anderes Geschlecht, nahmen Hormone, ließen sich operieren. Verblüffend für die Fotografin: Dass viele der später Porträtierten jeder Eindeutigkeit verweigerten, um sich täglich neu zu entscheiden. Mann? Frau? Beides ist möglich, so wie jeder Mensch beide Geschlechter in sich trägt. Aus den Stimmen, einziger Anhaltspunkt für eine mögliche Verortung in einer Geschlechterrolle, wurden Bilder und eine beeindruckende , raumgreifende Installation, die noch bis zum 17.5. im NRW-Forum in Düsseldorf zu sehen ist.</p>
<p><img data-caption="Andy B. © Bettina Rheims " src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/genderstudies1.jpg" alt="" title="Bettina Rheims - Gender Studies" class="alignnone size-full wp-image-8699" /></p>
<p>Umringt von den Fotografien des Projektes in der Mitte des Raumes zu stehen: Das ist so eigenartig wie fesselnd. Augen und Blicke scheinen den Betrachter zu fixieren, von allen Seiten, als sei er ein fremdartiger Eindringling in einer anderen Welt, umgeben von einer Klangwolke aus vielsprachigen Stimmen. Der Chor ist so bewusst mehrdeutig in seiner Polyphonie wie die Bilder unwirklich schön sind: Bettina Rheims zeigt in ihnen eine androgyne Welt der Grenzgänge zwischen Geschlechterrollen und -grenzen. Zartfarbig wie Porzellan schimmert die Haut der Menschen vor dem weißen Hintergrund. Das Zusammenspiel der Inszenierung aus hautfarbener, sparsamer Kleidung und weichem Licht lässt die Porträtierten zerbrechlich und schwebend wirken: Aus der Wirklichkeit gefallen und seltsam entrückt im Klangteppich ihrer Lebensgeschichten. </p>
<p><img data-caption="Dafné C. II © Bettina Rheims" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/genderstudies2.jpg" alt="" title="Bettina Rheims - Gender Studies" class="alignnone size-full wp-image-8700" /></p>
<p>„Die Stimme des dritten Geschlechts“ (so Bettina Rheims über die Klanginstallation) löst sich erst zu individueller Sprache auf, nähert man sich den einzelnen Fotografien. Kael mit dem männlich wirkenden Körper, der die Spuren von Operationen zeigt und ahnen lässt, dass sich ursprünglich eine Frau die Brüste abschneiden ließ, um zum Mann zu werden. Dafné mit verlockend weiblichem Gesicht und knabenhaftem Körper räkelt vor der Kamera  – und erinnert an ein Gemälde von Caravaggio. Andy mit zwei unterschiedlich frisierten Haarpartien, eine kurzhaarig, eine langmähnig, lange Wimpern und rote Lippen. Ihre Stimmen, die in unterschiedlichen Sprachen die eigene Lebensgeschichte erzählen, changieren in den Tonarten zwischen männlich und weiblich, sind so flirrend uneindeutig wie die jeweiligen Porträts. </p>
<p><img data-caption="Kael T.B. I © Bettina Rheims" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/genderstudies3.jpg" alt="" title="Bettina Rheims - Gender Studies" class="alignnone size-full wp-image-8701" /></p>
<p>Die Symphonie der Stimmen und Bilder spielt mit allen gewohnten Vorstellungen von Geschlechteridentität. Zwischen engelhafter Anmutung und lasziver Pose, mit manchmal beklommenem oder selbstbewusstem Blick ist eine Verortung der fotografierten Menschen unmöglich. Immer bleiben sie in ihrer zerbrechlichen, preisgegebenen Nacktheit geschlechtslos und rätselhaft: Wer ist das? Eine Frau? Ein Mann? Fragen ohne eindeutige Antwort, aus den Bildern der „Transpeople“ (Kael in einem sehenswerten Beitrag für das ZDF-Magazin „aspekte“) entsteht ein neuer Zusammenklang. Das „dritte Geschlecht“, das Bettina Rheims in ihren Begegnungen aufgespürt und inszeniert hat, berührt seine Betrachter mindestens so sehr, wie es verblüfft und verstört.</p>
<p>„Gender Studies“ von Bettina Rheims ist noch bis zum 17.5.2012 im <a href="http://www.nrw-forum.de/">NRW Forum Düsseldorf</a> zu sehen; Öffnungszeiten Di – So. 11 – 20h, Freitags bis 24h.</p>
<p>Mehr Informationen zur Ausstellung: <a href="http://www.nrw-forum.de/bettina_rheims_gender_studies">NRW Forum Düsseldorf</a><br />
<a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1628518/Gender-Studies-von-Bettina-Rheims">Beitrag ZDF/aspekte</a></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F05%2F08%2Fausstellung-bettina-rheims-gender-studies%2F&t=Ausstellung%3A+Bettina+Rheims+%26%238211%3B+Gender+Studies"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-facebook.jpg" alt="Share this post on Facebook" /></a>&nbsp;<a href="http://twitter.com/home?status=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F05%2F08%2Fausstellung-bettina-rheims-gender-studies%2F - Ausstellung%3A+Bettina+Rheims+%26%238211%3B+Gender+Studies"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-twitter.jpg" alt="Share this post on Twitter" /></a>&nbsp;<a href="https://plusone.google.com/_/+1/confirm?url=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F05%2F08%2Fausstellung-bettina-rheims-gender-studies%2F"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-gplus.jpg" alt="Share this post on Google+" /></a>&nbsp;</p><div class="feedflare">
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		</item>
		<item>
		<title>Was ein Monochrom-Sensor eigentlich bringt</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2012/05/06/was-ein-monochrom-sensor-eigentlich-bringt/</link>
		<comments>http://www.jeriko.de/2012/05/06/was-ein-monochrom-sensor-eigentlich-bringt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 May 2012 15:46:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeriko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Know-How]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem Datum geschuldet hoffen natürlich viele auf eine M10, aber auch die Annahme, dass Leica eine Kamera mit einem Monochrom-Sensor rausbringen könnte, hält sich hartnäckig. Aber was für Vor- oder Nachteile hätte eigentlich ein Sensor, der nur Graustufen aufnehmen kann? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Datum geschuldet hoffen natürlich viele auf eine M10, aber auch die Annahme, dass Leica eine Kamera mit einem Monochrom-Sensor rausbringen könnte, hält sich hartnäckig. Aber was für Vor- oder Nachteile hätte eigentlich ein Sensor, der nur Graustufen aufnehmen kann?</p>
<h2>Höher aufgelöste Fotos</h2>
<figure class="alignleft"><img data-caption="Aufbau des Bayer-Grids. Licht geht durch Farbfilter, bevor es auf den Sensor gelangt." src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/bayergrid1.png" alt="" title="Aufbau des Bayer-Grids" class="alignnone size-full wp-image-8693" /><br />
<figcaption>Aufbau des Bayer-Grids. Licht geht durch Farbfilter, bevor es auf den Sensor gelangt.</figcaption>
</figure>
<p> Dazu muss man wissen, dass der Sensor in einer Kamera nur Helligkeit bzw. Lichtintensität aufnehmen kann, während ihm Farben erst einmal ziemlich unbekannt sind. Deswegen wird heute in so ziemlich jeder Kamera ein Grid vor dem Sensor verbaut, das sogenannte Bayer-Grid. Farbfilter werden regelmäßig angeordnet, um an diesem einen Punkt eine bestimmte Farbe zu blocken bzw. durchzulassen. Grün gibt es dabei doppelt so oft, da es in unserer Umgebung häufiger vorkommt als die anderen Farben. Anhand der Frequenz der Lichtwelle kann der Sensor erkennen, welche Farbe gerade ankommt, die Amplitude bestimmt die Helligkeit eben dieser Farbe. Fairerweise: bei der Frequenz bin ich mir nicht sicher, vielleicht &#8220;weiss&#8221; der Sensor auch einfach, welcher Farbfilter sich vor gerade diesem Punkt befindet.</p>
<p>Nur kann an einem Punkt, vor dem sich beispielsweise ein roter Farbfilter befindet, eben nicht auf Grün oder Blau analysiert werden. Deswegen sind die Farbinformationen in einem Bild zuerst einmal Näherungswerte, die durch aufwändige Algorithmen und Berechnungen interpoliert werden, um am Ende ein für unser Auge korrektes Bild zu erhalten. Diese Verfahren sind mittlerweile so ausgeklügelt, dass wir den Unterschied niemals bemerken würden, dennoch wird an so ziemlich jedem Punkt des Bildes eine künstliche Annahme gemacht anstatt mit der &#8220;Realität&#8221; zu arbeiten.</p>
<figure class="alignleft"><img data-caption="Aufbau des Foveon-Sensors. Licht geht durch drei Farbfilter, bevor es auf den Sensor gelangt." src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/foveon.png" alt="" title="Aufbau des Foveon-Sensors" class="alignnone size-full wp-image-8694" /><br />
<figcaption>Aufbau des Foveon-Sensors. Licht geht durch drei Farbfilter, bevor es auf den Sensor gelangt.</figcaption>
</figure>
<p> Einzige mir bekannte Ausnahme ist der Foveon-Sensor von Sigma, der nicht mit einem Bayer-Grid arbeitet sondern drei Farbfilter übereinander legt und damit an jedem Punkt des Bildes auch die wirkliche, die reale Farbe kriegt. Daher Sigmas Megapixelangabe von 45, obwohl der Foveon-Sensor effektiv nur 15 Megapixel auflösen kann.</p>
<p>Bei einem Monochrom-Sensor entfällt das ganze Spiel mit der Farbe, ein Bayer-Grid vor dem Sensor ist nicht nötig. Der Sensor kann an jeder Stelle des Bildes exakt die Helligkeit aufnehmen, die im Motiv auch vorhanden ist &#8211; jedenfalls fast, mehr dazu gleich &#8211;  und in einen Graustufenwert umwandeln. Interpolationen können vollständig entfallen. Im Ergebnis sollten dadurch schärfere Bilder möglich sein.</p>
<h2>Weniger Rauschen</h2>
<figure class="alignleft"><img data-caption="Die drei Grundfarben mit ihren unterschiedlichen Helligkeiten, wie der Sensor sie aufgenommen hat. Blau ist heller." src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/rauschen1.png" alt="" title="Grundfarben" class="alignnone size-full wp-image-8695" /><br />
<figcaption>Die drei Grundfarben mit ihren unterschiedlichen Helligkeiten, wie der Sensor sie aufgenommen hat. Blau ist heller.</figcaption>
</figure>
<p> Dazu muss man wohl erst mal verstehen, wie Rauschen in Digitalbildern überhaupt zustande kommen: wie oben schon beschrieben nimmt der Sensor die Grundfarben Rot, Grün und Blau und deren Helligkeiten an jedem Punkt des Bildes auf. Je nach eingestellter ISO-Zahl wird jetzt ein Signalverstärker eingesetzt, der diese Informationen entsprechend anhebt oder absenkt, bevor sie in das finale Bild gelangen.</p>
<p>Würde unser Bild aus einem einzigen Pixel bestehen wäre das schön und gut, wir haben aber ein paar Millionen davon. Durch die hohe Pixeldichte auf dem Sensor gibt es jedoch Probleme mit der elektrischen Spannung, die auch schon mal auf einen benachbarten Pixel überspringt und dann die Helligkeitsinformation verändert, den Bildpunkt als heller oder dunkler werden lässt, als er eigentlich ist. Das ist bei niedrigen ISO-Werten vernachlässigbar, aber sobald der Signalverstärker ins Spiel kommt wird auch dieser Fehler in der Helligkeit verstärkt. In der Folge wird die Helligkeit von benachbarten Pixeln immer unterschiedlicher, sowohl in der Helligkeit als auch in der Farbe &#8211; das digitale Rauschen entsteht.</p>
<figure class="alignleft"><img data-caption="Das Signal mit Signalverstärker. Blau wird intensiver, es können Fehler enstehen." src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/rauschen2.png" alt="" title="Grundfarben" class="alignnone size-full wp-image-8695" /><br />
<figcaption>Das Signal mit Signalverstärker. Blau wird intensiver, es können Fehler enstehen.</figcaption>
</figure>
<p> Auch hier können moderne Prozessoren in Kameras über die Analyse von benachbarten Pixeln viel herausrechnen, bevor der Punkt in das fertige Bild gelangt. Gerade ISO-Monster wie die Nikon D4 zeigen eindrucksvoll, was in diesem Bereich mittlerweile möglich ist.</p>
<p>Rauschen durch Farbe entfällt bei einem monochromen Sensor völlig, dadurch können die Berechnungen auch effizienter erfolgen, da man sich nur noch um Helligkeiten kümmern muss. Dazu kommt, dass ein reines Rauschen durch Helligkeit noch als angenehmer empfunden wird, da es weniger aufdringlich ist und dem Korn auf Fotofilm gar nicht mal so unähnlich ist. In der Folge sollten Schwarzweissbilder, die auch mit einem solchen Sensor aufgenommen wurden, weniger Rauschen aufweisen, dass außerdem auch noch weniger stört.</p>
<h2>Einschätzung</h2>
<p>Mich würde es nicht wundern, am 10. Mai eine Kamera mit Monochrom-Sensor zu sehen. Leica hat in der Vergangenheit mehrmals Speziallösungen gezeigt, mal mehr, mal weniger sinnvoll, immer mit dem entsprechenden Preisschild verknüpft, also warum nicht auch mal der Verzicht auf Farbe? Dass es sich dabei aber um die M10 handelt bezweifle ich stark. </p>
<p>Ja, die Vorteile eines Monochrom-Sensors sind vorhanden, Insider sprechen schon von einem Sensor, der in punkto Auflösung sogar die Nikon D800 mit ihren 36 Megapixeln im Regen stehen lassen soll. Aber rechtfertigen die genannten Vorteile wirklich den völligen Verzicht auf Farbe? Und ist noch mehr Schärfe wirklich sinnvoll? Ich bin mir einfach nicht sicher, ob es Placebo-Vorteile sind, immerhin hat Nikon mit der D800 und der D4 gezeigt, was in punkto hohen Auflösungen und ISO-Zahlen möglich ist, wenn auch in zwei verschiedenen Sensoren.</p>
<p>Die M10, wann immer sie kommen mag, sollte in der Basisversion meiner Meinung nach jeden Leica-Fotografen ansprechen, und dazu gehört eben auch Farbe. Ob es dann eine M9-M, M10-M oder ähnliches geben wird &#8211; mal sehen. Vielleicht gar ein Ableger der S2? Der Sensor soll angeblich von Platinum Equity kommen, die die Sensorsparte von Kodak übernommen haben, die wiederum bisher Zulieferer für Leicas Mittelformatkamera waren. Und das wäre tatsächlich mal geil.</p>
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		</item>
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		<title>London</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2012/05/06/london/</link>
		<comments>http://www.jeriko.de/2012/05/06/london/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 May 2012 10:57:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeriko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meine Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine nicht zusammenhängende Auswahl von Fotos aus London, dem ersten Trip, bei dem ich nicht ein einziges digitales Foto gemacht habe. Dinge, die mir dabei auffielen: Es lohnt sich, auf den richtigen Moment zu warten. Für Walk The Line, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img data-caption="Walk The Line" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/london-1.jpg" alt="" title="Walk The Line" class="alignnone size-full wp-image-8680" /></p>
<p><img data-caption="What A Mess!" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/london-2.jpg" alt="" title="What A Mess!" class="alignnone size-full wp-image-8681" /></p>
<p><img data-caption="Careful, you're being wached" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/london-3.jpg" alt="" title="Careful, you&#039;re being wached" class="alignnone size-full wp-image-8682" /></p>
<p><img data-caption="Wet Dream" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/london-4.jpg" alt="" title="Wet Dream" class="alignnone size-full wp-image-8683" /></p>
<p><img data-caption="Where The Streets Have No Name" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/london-5.jpg" alt="" title="Where The Streets Have No Name" class="alignnone size-full wp-image-8684" /></p>
<p><img data-caption="The Big Empty" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/london-6.jpg" alt="" title="The Big Empty" class="alignnone size-full wp-image-8685" /></p>
<p><img data-caption="Tate Modern" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/london-7.jpg" alt="" title="Tate Modern" class="alignnone size-full wp-image-8686" /></p>
<p><img data-caption="3" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/london-8.jpg" alt="" title="3" class="alignnone size-full wp-image-8687" /></p>
<p><img data-caption="Hey." src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/london-9.jpg" alt="" title="Hey." class="alignnone size-full wp-image-8688" /></p>
<p><img data-caption="Curly" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/05/london-10.jpg" alt="" title="Curly" class="alignnone size-full wp-image-8689" /></p>
<p>Eine nicht zusammenhängende Auswahl von Fotos aus London, dem ersten Trip, bei dem ich nicht ein einziges digitales Foto gemacht habe. Dinge, die mir dabei auffielen:</p>
<p>Es lohnt sich, auf den richtigen Moment zu warten. Für Walk The Line, das erste Foto, stand  ich in strömendem Regen etwa eine Viertelstunde an der Straßenecke, bis wirklich nur noch eine Person im Bild war, die auf mich zu kam. Dass das Foto dabei leicht unscharf geworden ist finde ich persönlich sogar fast noch ansprechender.</p>
<p>Einen ISO 400 Film mit ISO 1600 zu belichten, also um zwei Blenden zu pushen, während ansonsten nur harte Lichtquellen in den Gebäuden vorhanden waren, ist für Portraits keine gute Idee. Also, so wirklich gar nicht. Außer man möchte Fotos von Zombies. Sie, mit ihren hellen Konturen, gefiel mir dennoch.</p>
<p>Tate Modern ist ein wahnsinnig eindrucksvolles Gebäude.</p>
<p>Vielleicht hatten sie auch nur mit mir Mitleid, wie ich mir da auf Englisch einen abstammelte, aber ich hatte das Gefühl, dass Engländer generell aufgeschlossener sind, wenn man sie nach einem Foto fragt. Leider werde ich nie erfahren, ob sie auch gut getroffen worden sind: freut man sich normalerweise, wenn irgendetwas das Licht der Welt erblickt, so ist genau das für einen unentwickelten Film tödlich. Tja, solche Dinge passieren halt.</p>
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		<title>Druck von Woosh!-Giveaway</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2012/04/30/druck-von-woosh-giveaway/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 17:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeriko</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Machen wir es kurz und schmerzlos: ich gebe diesen Print von Woosh!, der von Monochrom großartigst angefertigt wurde, an einen von euch weiter. Versandkosten sind drin, alles was ihr dafür tun müsst ist folgenden Tweet exakt(!) so zu twittern: Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/woosh1.jpg" alt="" title="Woosh!" class="alignnone size-full wp-image-8678" /></p>
<p>Machen wir es kurz und schmerzlos: ich gebe diesen Print von <a href="http://www.flickr.com/photos/chrisjeriko/6895617497/in/photostream">Woosh!</a>, der von <a href="http://www.monochrom.com/">Monochrom</a> großartigst angefertigt wurde, an einen von euch weiter. Versandkosten sind drin, alles was ihr dafür tun müsst ist folgenden Tweet exakt(!) so zu twittern:</p>
<p><small><em>Ich möchte mit @monochrom einen Woosh!-Print von Jeriko gewinnen. Alle Infos unter <a href="http://tinyurl.com/c9cm2kp">http://tinyurl.com/c9cm2kp</a> </em></small></p>
<p><strike>Der Gewinner wird am Mittwoch, den 2. Mai 2012, um 18 Uhr ausgelost und hier bekannt gegeben. Dann mal los.</strike> Gewonnen hat @MarcGernetzki.</p>
<p><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/print.jpg" alt="" title="Wooosh! Print" class="alignnone size-full wp-image-8677" /></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F30%2Fdruck-von-woosh-giveaway%2F&t=Druck+von+Woosh%21-Giveaway"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-facebook.jpg" alt="Share this post on Facebook" /></a>&nbsp;<a href="http://twitter.com/home?status=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F30%2Fdruck-von-woosh-giveaway%2F - Druck+von+Woosh%21-Giveaway"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-twitter.jpg" alt="Share this post on Twitter" /></a>&nbsp;<a href="https://plusone.google.com/_/+1/confirm?url=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F30%2Fdruck-von-woosh-giveaway%2F"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-gplus.jpg" alt="Share this post on Google+" /></a>&nbsp;</p><div class="feedflare">
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		<item>
		<title>Fujifilm erhöht die Preise für Film</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2012/04/24/fujifilm-erhoht-die-preise-fur-film/</link>
		<comments>http://www.jeriko.de/2012/04/24/fujifilm-erhoht-die-preise-fur-film/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 21:27:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeriko</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Kodak hats Mitte März vorgemacht, Fujifilm zieht jetzt nach und hat eine Preiserhöhung für ihre Filmprodukte angekündigt, die bereits ab Mai greifen soll. Als Grund gibt man steigende Material- und Produktionskosten bei gleichzeitig sinkender Nachfrage an. Wieviel teurer die Filme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/fujifilm_neopan100.jpg" alt="" title="Fujifilm Neopan 100 Acros" class="alignnone size-full wp-image-8674" /></p>
<p><a href="http://photorumors.com/2012/03/09/kodak-to-increase-the-price-of-all-its-films-by-15/">Kodak hats Mitte März vorgemacht</a>, Fujifilm zieht jetzt nach und hat eine Preiserhöhung für ihre Filmprodukte angekündigt, die bereits ab Mai greifen soll. Als Grund gibt man steigende Material- und Produktionskosten bei gleichzeitig sinkender Nachfrage an. Wieviel teurer die Filme werden wird auf jeden Markt individuell zugeschnitten. Was auch immer das heißen soll.</p>
<p>Naja, war im Grunde abzusehen. Und selbst mit der Preiserhöhung dürfte der von mir hochgeschätzte Neopan 100 Acros mit dem Tri-X 400 von Kodak höchstens gleich ziehen oder nur geringfügig teurer werden. Aber kann ja trotzdem nicht schaden, sich jetzt noch einzudecken, bevor es dann soweit ist.</p>
<p>Die <a href="http://www.fujifilm.com/news/n120423.html">Pressemitteilung</a> gibts auf der Seite von Fujifilm.</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F24%2Ffujifilm-erhoht-die-preise-fur-film%2F&t=Fujifilm+erh%C3%B6ht+die+Preise+f%C3%BCr+Film"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-facebook.jpg" alt="Share this post on Facebook" /></a>&nbsp;<a href="http://twitter.com/home?status=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F24%2Ffujifilm-erhoht-die-preise-fur-film%2F - Fujifilm+erh%C3%B6ht+die+Preise+f%C3%BCr+Film"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-twitter.jpg" alt="Share this post on Twitter" /></a>&nbsp;<a href="https://plusone.google.com/_/+1/confirm?url=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F24%2Ffujifilm-erhoht-die-preise-fur-film%2F"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-gplus.jpg" alt="Share this post on Google+" /></a>&nbsp;</p><div class="feedflare">
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		</item>
		<item>
		<title>Infrarotfotografie am Beispiel des Kodak Aerochrome III</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2012/04/22/infrarotfotografie-am-beispiel-des-kodak-aerochrome-iii/</link>
		<comments>http://www.jeriko.de/2012/04/22/infrarotfotografie-am-beispiel-des-kodak-aerochrome-iii/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 09:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeriko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[Richard Mosses Fotostrecke Infra aus dem Kongo hat bereits reichlich Aufmerksamkeit erlangt, auch und gerade wegen der ungewöhnlichen Farbgebung. Während ihm einige aber Manipulation unterstellten ist es tatsächlich das Resultat von Infrarotfotografie auf Farbfilm. In diesem Beitrag möchte ich auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.richardmosse.com/index.php">Richard Mosse</a>s Fotostrecke <a href="http://www.richardmosse.com/photography.php?pid=1">Infra</a> aus dem Kongo hat bereits reichlich Aufmerksamkeit erlangt, auch und gerade wegen der ungewöhnlichen Farbgebung. Während ihm einige aber Manipulation unterstellten ist es tatsächlich das Resultat von Infrarotfotografie auf Farbfilm. In diesem Beitrag möchte ich auf diese Art der Fotografie, den von Mosse eingesetzten Film sowie seine Fotos etwas eingehen.</p>
<h2>Was ist Infrarotfotografie</h2>
<figure class="alignleft"><img data-caption="Das sichtbare Lichtspektrum" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/lichtspektrum.jpg" alt="" title="Lichtspektrum" class="alignnone size-full wp-image-8661" /><br />
<figcaption>Das sichtbare Lichtspektrum</figcaption>
</figure>
<p> Infrarotfotografie nimmt den Bereich des Lichts auf, den das menschliche Auge nicht mehr wahrnehmen kann. Wir sind in der Lage, Lichtwellen im Bereich von 400 bis 700 Nanometer wahrzunehmen, ersteres erscheint uns Blaulila, letzteres knallrot. Der Bereich darüber, der etwa im Bereich 780 bis Nanometer liegt, wird Infrarotstrahlung genannt. Streng genommen gibt es im Infrarotbereich noch die Thermographie, die über 1000 Nanometer liegt, diese ist für die Fotografie aber eher uninteressant, da der gewünschte Effekt eigentlich nicht einsetzt.</p>
<figure class="alignleft"><img data-caption="Aufnahme einer Kirche auf efke IR820 Film" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/kirche.jpg" alt="" title="Kirche" class="alignnone size-full wp-image-8662" /><br />
<figcaption>Aufnahme einer Kirche auf efke IR820 Film</figcaption>
</figure>
<p>  Infrarotfotografie setzt vor allem auf unterschiedliche Reflektionseigenschaften des Lichts auf, die zu sagen wir mal interessanten Effekten auf den Bildern führt. Außerdem wird Infrarotstrahlung durch Dunst und Luftverschmutzung kaum beeinflusst, was zu einer besseren Erkennbarkeit von Objekten auch in weiter Entfernung führt. Insbesondere die Natur reagiert durch Chlorophyll in den Blättern besonders stark und erscheint besonders hell &#8211; der sogenannte Woodeffekt, benannt nach dem Entdecker Robert W. Wood. Das führt allerdings auch dazu, dass man unbedingt manuell fokussieren muss, da die meisten Kameras mit den anderen Helligkeiten nicht zurecht kommen.</p>
<p>Digitalfotografen haben es hier leider nicht ganz so einfach. Zwar können die Sensoren prinzipiell auch das Infrarotspektrum wahr- bzw. aufnehmen, das wird aber zugunsten einer besseren bzw. genaueren Bildqualität durch einen Filter unterbunden. Um also auch in den Genuss von Infrarotaufnahmen zu kommen muss einerseits besagter Filter vor dem Sensor entfernt werden, sei es in Eigenregie oder doch besser von einem Spezialisten, andererseits braucht man trotzdem einen Filter vor der Linse, der das normale Lichtspektrum von 300-700 Nanometer aus dem Bild entfernt. Filmfotografen sind hier fast fein raus, da die verfügbaren Filme neben dem Infrarotspektrum nur blaue Lichtwellen durchlassen, die man durch einen Farbfilter recht einfach weg kriegt.</p>
<p>Schwarzweissfilme haben, wenn man nur Infrarotstrahlung durchlässt, einen erhöhten Kontrast, Pflanzen erscheinen auf den Fotos sehr hell bis nahezu weiss. Durch Farbfilter kann man den Grad des Kontrastes steuern: ein Gelbfilter entfernt die blauen Lichtwellen, die den Kontrast vermindern und den Film fast schon gewöhnlich wirken lassen, vollständig, während ein Orangefilter noch einen Teil durchlässt. Heute gibt es nur noch den <a href="http://www.fotokemika.hr/products/0/black-white-films/infrared-type-tilm">efke IR820 </a>als echten Infrarotfilm, der <a href="http://www.ilfordphoto.com/products/product.asp?n=12">Ilford SFX 200</a> erweitert nur den Rotlichtbereich bis 780 Nanometer, erreicht also nicht das Infrarotspektrum.</p>
<h2>Der Kodak Aerochrome III 1443</h2>
<figure class="alignleft"><img data-caption="Luftaufnahme auf Kodak Aerochrome III 1443" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/luftaufnahme.jpg" alt="" title="Kodak Aerochrome III" class="alignnone size-full wp-image-8664" /><br />
<figcaption>Luftaufnahme auf Kodak Aerochrome III 1443</figcaption>
</figure>
<p> Farbfilme wie der Kodak Aerochrome III bestehen aus drei Farbschichten, die Infrarot als Rot, Rot als Grün und Grün als Blau wiedergeben &#8211; auch hier muss Blau wieder rausgefiltert werden. Das führt dazu, dass Vegetation in einem satten Rot bzw. je nach Gesundheit in Pink erscheint. Kodaks Aerochrome trat 1942 zum allerersten Mal als Aero Kodacolor Reversal, Camouflage Detection&#8217; in Erscheinung. Beworben wurde er mit der Kontrolle der Vegetation, aber machen wir uns da nichts vor, 1942 war Landwirtschaft sicherlich das kleinste Interesse, vor allem wo man Menschen durch Infrarotfotografie doch wunderbar von ihrer Umgebung unterscheiden kann. 1945 gab es eine ausreichend empfindliche Version, so dass erste Filme im Krieg rund um den Pazifik eingesetzt werden konnten.</p>
<p>Wie der Name ja schon suggeriert wurde der Aerochrome hauptsächlich für Luftaufnahmen eingesetzt, da einerseits Dunst und Luftverschmutzung ja keine Auswirkung haben, und andererseits der Film einen geringeren Kontrast aufweist, was zu mehr Details in den Schatten sowie den Highlights führt. So konnte man beispielsweise die Gesundheit von Wäldern kontrollieren, deren Blattwerk bei guter Gesundheit ein sattes Rot aufweist, während kranke Wälder ins pinke abdriften, oder aber Verunreinung von Gewässern, da reines Wasser im Infrarotbereich sehr schwach reflektiert, während Fremdkörper wie Algen oder andere Vegetation ebenfalls pink erscheinen.</p>
<p>Der <a href="http://www.kodak.com/ek/US/en/Aerial_Industrial_Markets/Aerial_Imaging_Products_and_Services/Aerial_Films/Infrared_Films/AEROCHROME_III_Infrared_Film_1443.htm">Kodak Aerochrome III 1443</a> war der letzte Infrarotfarbfilm, bevor Kodak ihn 2010 einstellte. Hier und da kann man noch ein paar 70mm Rollen oder Planfilme kriegen, auf der Website von Kodak gibt es noch die <a href="http://www.kodak.com/ek/US/en/Aerial_Industrial_Markets/Aerial_Imaging_Products_and_Services/Aerial_Films/KODAK_AEROCHROME_III_Infrared_Film_1443.htm">technischen Spezifikationen</a> sowie die <a href="http://www.kodak.com/ek/US/en/Aerial_Industrial_Markets/Aerial_Imaging_Products_and_Services/Aerial_Films/KODAK_AEROCHROME_III_Infrared_Film_1443_and_Infrared_NP_Film_SO-734.htm">Verkaufsbroschüre</a> als PDF.</p>
<h2>Richard Mosse</h2>
<p>Richard Mosse nutzte den Aerochrome III für seine Großformatfotos aus dem östlichen Kongo, um einen anderen, neuen Blick auf die nach wie vor aktuelle Tragödie zu zeigen. Unweigerlich schaut man ein zweites Mal hin, ob das Gezeigte echt ist, oder ob Mosse sich hier nur künstlerisch verausgabt hat. Das Medium ist eine Metapher, so wie der Film das Unsichtbare sichtbar macht, wird auch die seit fast zwei Jahrzehnten anhaltende Situation, die aus dem Blickfeld der meisten verschwunden ist, wieder sichtbar gemacht. Die Serie zeigt dabei die Integration des National Congress for the Defence of the People (CNDP) in die Kongolesische Armee im Jahre 2010. Der CNDP ist dabei vielleicht das beste Beispiel für das Versagen des Friedensabkommens aller Parteien im Jahre 2002. Durch die Wahlen im Jahre 2006, bei denen Joseph Kabila zum Präsidenten gewählt wurde, fühlten sich einige benachteiligt. Es bildeten sich neue Rebellionen, der CNDP ward geboren und der Krieg ging weiter. Man schätzt, dass allein im Jahr der Wahlen mehr als 100.000 Frauen vergewaltigt und tausende Menschen getötet wurden, mehr als eine Million Menschen verloren ihre Heimat. 2009 handelten der Kongo und Ruanda ein geheimes Friedensabkommen aus, dass die Integration des CNDP in die kongolesische Armee vorsah. Die Armee ist aber zu schwach, um die Integration zu forcieren, so das der CNDP als Armee in der Armee weiterhin existiert und nach wie vor ihre Gebiete kontrolliert. Das Abkommen ist sehr fragil, und die meisten sind skeptisch, wie lange es halten wird.</p>
<p><img data-caption="General Février, North Kivu, Eastern Congo, 2010" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/richardmosse1.jpg" alt="" title="General Février, North Kivu, Eastern Congo, 2010" class="alignnone size-full wp-image-8666" /></p>
<p><img data-caption="Untitled XVII, North Kivu, Eastern Congo, 2011" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/richardmosse2.jpg" alt="" title="Untitled XVII, North Kivu, Eastern Congo, 2011" class="alignnone size-full wp-image-8667" /></p>
<p><img data-caption="Nowhere To Run, South Kivu, Eastern Congo, 2010" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/richardmosse3.jpg" alt="" title="Nowhere To Run, South Kivu, Eastern Congo, 2010" class="alignnone size-full wp-image-8668" /></p>
<p><img data-caption="Colonel Soleil&#039;s Boys, North Kivu, Eastern Congo, 2010" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/richardmosse4.jpg" alt="" title="Colonel Soleil&#039;s Boys, North Kivu, Eastern Congo, 2010" class="alignnone size-full wp-image-8669" /></p>
<p>Die <a href="http://www.richardmosse.com/photography.php?pid=1">gesamte Strecke</a> gibt es im <a href="http://www.richardmosse.com/index.php">Portfolio von Richard Mosse</a>, in dessen <a href="http://www.richardmosse.com/textpress.php">Pressebereich</a> auch viele viele weitere Informationen zu dem Projekt stehen. Es lohnt sich.</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F22%2Finfrarotfotografie-am-beispiel-des-kodak-aerochrome-iii%2F&t=Infrarotfotografie+am+Beispiel+des+Kodak+Aerochrome+III"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-facebook.jpg" alt="Share this post on Facebook" /></a>&nbsp;<a href="http://twitter.com/home?status=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F22%2Finfrarotfotografie-am-beispiel-des-kodak-aerochrome-iii%2F - Infrarotfotografie+am+Beispiel+des+Kodak+Aerochrome+III"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-twitter.jpg" alt="Share this post on Twitter" /></a>&nbsp;<a href="https://plusone.google.com/_/+1/confirm?url=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F22%2Finfrarotfotografie-am-beispiel-des-kodak-aerochrome-iii%2F"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-gplus.jpg" alt="Share this post on Google+" /></a>&nbsp;</p><div class="feedflare">
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		<title>Berlin IX</title>
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		<comments>http://www.jeriko.de/2012/04/19/berlin-ix/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 10:56:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeriko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meine Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine zusammenhangslose Auswahl von Fotos, die in den letzten Wochen entstanden sind. &#160;&#160;&#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/chaosvsorder.jpg" alt="" title="chaosvsorder" class="alignnone size-full wp-image-8648" /></p>
<p><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/deadwood.jpg" alt="" title="deadwood" class="alignnone size-full wp-image-8649" /></p>
<p><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/forgotten.jpg" alt="" title="forgotten" class="alignnone size-full wp-image-8650" /></p>
<p><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/geometry.jpg" alt="" title="geometry" class="alignnone size-full wp-image-8651" /></p>
<p><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/perception.jpg" alt="" title="perception" class="alignnone size-full wp-image-8653" /></p>
<p><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/sticksnwheels.jpg" alt="" title="sticksnwheels" class="alignnone size-full wp-image-8654" /></p>
<p><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/trapped.jpg" alt="" title="trapped" class="alignnone size-full wp-image-8655" /></p>
<p><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/underthebridge.jpg" alt="" title="underthebridge" class="alignnone size-full wp-image-8656" /></p>
<p><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/woosh.jpg" alt="" title="woosh" class="alignnone size-full wp-image-8657" /></p>
<p><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/myself.jpg" alt="" title="myself" class="alignnone size-full wp-image-8659" /></p>
<p>Eine zusammenhangslose Auswahl von Fotos, die in den letzten Wochen entstanden sind.</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F19%2Fberlin-ix%2F&t=Berlin+IX"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-facebook.jpg" alt="Share this post on Facebook" /></a>&nbsp;<a href="http://twitter.com/home?status=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F19%2Fberlin-ix%2F - Berlin+IX"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-twitter.jpg" alt="Share this post on Twitter" /></a>&nbsp;<a href="https://plusone.google.com/_/+1/confirm?url=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F19%2Fberlin-ix%2F"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-gplus.jpg" alt="Share this post on Google+" /></a>&nbsp;</p><div class="feedflare">
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		<title>The Trashcam Project</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2012/04/18/the-trashcam-project/</link>
		<comments>http://www.jeriko.de/2012/04/18/the-trashcam-project/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 09:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeriko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portfolios]]></category>

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		<description><![CDATA[Total gut: die Mitarbeiter der Hamburger Müllabfuhr machen mit Mülltonnen Pinhole Fotos von ihrer Stadt. 1100 Liter große Container wurden zu Pinhole Kameras umgebaut, mit dem die Männer Bilder von ihren Lieblingsorten machen, die sie stets sauber halten. Idee &#038; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img data-caption="Dom Hamburg" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/trashcamproject1.jpg" alt="" title="The Trashcam Project: Dom Hamburg" class="alignnone size-full wp-image-8640" /></p>
<p><img data-caption="Taking a trashcam picture" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/trashcamproject2.jpg" alt="" title="The Trashcam Project: Taking a trashcam picture" class="alignnone size-full wp-image-8641" /></p>
<p><img data-caption="Hamburg Marco Polo Tower" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/trashcamproject3.jpg" alt="" title="The Trashcam Project: Hamburg Marco Polo Tower" class="alignnone size-full wp-image-8642" /></p>
<p><img data-caption="Self Portrait of dustman Roland Wilhelm" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/trashcamproject4.jpg" alt="" title="The Trashcam Project: Self Portrait of dustman Roland Wilhelm" class="alignnone size-full wp-image-8643" /></p>
<p><img data-caption="Horner Rennbahn Hamburg" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/trashcamproject5.jpg" alt="" title="The Trashcam Project: Horner Rennbahn Hamburg" class="alignnone size-full wp-image-8644" /></p>
<p><img data-caption="Fleetschloss Hamburg" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/trashcamproject6.jpg" alt="" title="The Trashcam Project: Fleetschloss Hamburg" class="alignnone size-full wp-image-8645" /></p>
<p>Total gut: die Mitarbeiter der Hamburger Müllabfuhr machen mit Mülltonnen Pinhole Fotos von ihrer Stadt. 1100 Liter große Container wurden zu Pinhole Kameras umgebaut, mit dem die Männer Bilder von ihren Lieblingsorten machen, die sie stets sauber halten. Idee &#038; Umsetzung kommen von Christoph Blaschke, Mirko Derpmann und Scholz &#038; Friends Berlin, der Fotograf <a href="http://www.matthiashewing.de/">Matthias Hewing</a> half beim Handling der riesigen Negative mit und stand beratend zur Seite.</p>
<p>Das Projekt ist gerade erst gestartet, alle bisher erschienenen Fotos könnt ihr im <a href="http://www.flickr.com/photos/thetrashcamproject/">Flickr-Stream</a> ansehen.</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F18%2Fthe-trashcam-project%2F&t=The+Trashcam+Project"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-facebook.jpg" alt="Share this post on Facebook" /></a>&nbsp;<a href="http://twitter.com/home?status=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F18%2Fthe-trashcam-project%2F - The+Trashcam+Project"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-twitter.jpg" alt="Share this post on Twitter" /></a>&nbsp;<a href="https://plusone.google.com/_/+1/confirm?url=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F18%2Fthe-trashcam-project%2F"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-gplus.jpg" alt="Share this post on Google+" /></a>&nbsp;</p><div class="feedflare">
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		<title>Chris McCaw: Sunburn</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2012/04/17/chris-mccaw-sunburn/</link>
		<comments>http://www.jeriko.de/2012/04/17/chris-mccaw-sunburn/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 10:54:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeriko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portfolios]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu seinem aktuellen Projekt Sunburn kam Chris McCaw eher per Zufall oder Unfall: während eines Campingtrips 2003 wollte er mit seiner Großformatkamera eine Langzeitbelichtung der Sterne machen. Da die Nacht über aber zuviel getrunken wurde wachte er nicht rechtzeitig auf, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img data-caption='Sunburned GSP#142(Pacific Ocean), 2007. 11"x14" unique gelatin silver paper negative private collection' src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/sunburn1.jpg" alt="" title="Chris McCaw: Sunburn" class="alignnone size-full wp-image-8635" /></p>
<p><img data-caption='Sunburned GSP#164(Mojave), 2007. 8"x10" unique gelatin silver paper negative  private collection' src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/sunburn2.jpg" alt="" title="Chris McCaw: Sunburn" class="alignnone size-full wp-image-8636" /></p>
<p><img data-caption='Sunburned GSP#202(SF Bay/expanding), 2008. 16"x20" unique gelatin silver paper negative Collection of the Santa Barbara Museum of Art' src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/sunburn3.jpg" alt="" title="Chris McCaw: Sunburn" class="alignnone size-full wp-image-8637" /></p>
<p>Zu seinem aktuellen Projekt Sunburn kam Chris McCaw eher per Zufall oder Unfall: während eines Campingtrips 2003 wollte er mit seiner Großformatkamera eine Langzeitbelichtung der Sterne machen. Da die Nacht über aber zuviel getrunken wurde wachte er nicht rechtzeitig auf, um den Verschluss zu schließen. Das Bild der Nacht war hinüber, und die Intensität der aufgehenden Sonne war so stark, dass sie sich im wahrsten Sinne des Wortes durch das Negativ gebrannt hat und so ganz nebenbei die Farbe durch einen Prozess namens <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Solarisation_(Fotografie)">Solarisation</a> umkehrte &#8211; wenn man so will erzeugte er auf einem Negativ ein Positiv. McCaw, der es als einen Prozess des Erschaffens und Zerstörens beschreibt, verfeinerte über die Jahre die Technik und experimentierte mit verschiedenen Medien, bevor er Ende 2006 auf Fotopapier auf Silbergelatine-Basis umstieg, die er anstatt eines Negativs in den Filmhalter seiner 7&#215;17&#8243; View Camera lädt, und die, wenn man so will, durch die Sonne gekocht wird und sich dadurch rötlich verfärbt. </p>
<p>Es ist eine Kollaboration zwischen Künstler und Objekt, die Sonne wird zu einem aktiven Teil des Fotos. <a href="http://www.chrismccaw.com/SUNBURN/SUNBURN.html">Alle 28 Aufnahmen</a> gibt es im <a href="http://www.chrismccaw.com">Portfolio von Chris McCaw</a> zu sehen. (via <a href="http://500photographers.blogspot.de/2011/09/photographer-385-chris-mccaw.html">500 Photographers</a>)</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F17%2Fchris-mccaw-sunburn%2F&t=Chris+McCaw%3A+Sunburn"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-facebook.jpg" alt="Share this post on Facebook" /></a>&nbsp;<a href="http://twitter.com/home?status=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F17%2Fchris-mccaw-sunburn%2F - Chris+McCaw%3A+Sunburn"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-twitter.jpg" alt="Share this post on Twitter" /></a>&nbsp;<a href="https://plusone.google.com/_/+1/confirm?url=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F17%2Fchris-mccaw-sunburn%2F"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-gplus.jpg" alt="Share this post on Google+" /></a>&nbsp;</p><div class="feedflare">
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		<title>Was ist eigentlich Schärfentiefe?</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2012/04/16/was-ist-eigentlich-scharfentiefe/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 13:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeriko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Know-How]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Artikel in Foto-Magazinen machten mich dann aber ein bisschen stutzig und gleichzeitig neugierig: die c&#8217;t Digitale Fotografie hatte ein Special zu Videos mit Spiegelreflexkameras, in dem ganz beiläufig erwähnt wurde, dass sich einige wegen der anderen Schärfentiefe ganz bewusst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Artikel in Foto-Magazinen machten mich dann aber ein bisschen stutzig und gleichzeitig neugierig: die c&#8217;t Digitale Fotografie hatte ein Special zu Videos mit Spiegelreflexkameras, in dem ganz beiläufig erwähnt wurde, dass sich einige wegen der anderen Schärfentiefe ganz bewusst gegen eine Canon 5D Mark II und für eine Canon 7D entschieden haben. Wie meinen? Bis zu dem Zeitpunkt dachte ich eigentlich, dass sich diese Wahl gar nicht stellt, die Mark II ist die Quasi-Referenz für Video mit Kameras, die anderen Kameras sind unter &#8220;Der Rest&#8221; zusammengefasst, und wer würde denn auch freiwillig eine Kamera mit Crop-Sensor nehmen? Der andere Artikel war in Ausgabe 85 des Schwarzweiss-Magazins und behandelte auf vier Seiten bis ins kleinste Detail die Möglichkeiten des Scharfstellens von Objekten. Bitte was? Wenn ich den Auslöser halb durchdrücke oder ein wenig am Fokussierring des Objektivs drehe erreiche ich doch dasselbe, das muss man mir nicht auf vier Seiten erklären. Oder ist scharf doch nicht gleich scharf?</p>
<figure class="alignleft"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/strahlengang1.png" alt="" title="strahlengang1" class="alignnone size-full wp-image-8626" /><br />
<figcaption></figcaption>
</figure>
<p> Ein stark vereinfacher Strahlengang beim Fotografieren würde in etwa so aussehen. Links befindet sich die Katze, die wir gerne fotografieren möchten, in der Mitte ist unsere Linse, direkt dahinter in grün die weit geöffnete Blende, rechts die Fläche, auf der das Foto entsteht, beispielsweise Film oder ein Sensor. Üblicherweise befindet sich links von der Linse noch eine ganze Armada von Gläsern, um gewünsche Brennweiten zu erreichen, das ändert aber nichts an dem Prinzip, dass das Objekt der fotografischen Begierde in jede Richtung Licht aussendet, diese Strahlen vom Objektiv eingefangen und vom letzten Glas so gebrochen werden, dass sie auf der Filmfläche wieder zusammengeführt sind.</p>
<p>Damit hat sich dann grundsätzlich auch der Artikel aus dem Schwarzweissmagazin geklärt: es ist erst mal egal, mit welcher Blende wir arbeiten, es gibt auch auf der Objektseite ebenfalls nur eine einzige Fläche, die physikalisch wirklich scharf ist, und genau diese Fläche aufs Foto zu kriegen war das Thema der vier Seiten. Aber es wäre ja Wahnsinn, wenn wir wirklich nur damit arbeiten könnten, der Auswurf durch unscharfe Fotos wäre gigantisch! Und glücklicherweise können Sensoren oder Film auch heute noch nur soundsogut auflösen.</p>
<figure class="alignleft"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/strahlengang2.png" alt="" title="Strahlengang" class="alignnone size-full wp-image-8627" /><br />
<figcaption></figcaption>
</figure>
<p> Es entsteht ein Bereich, der als akzeptabel scharf angesehen wird, in der Zeichnung durch die blauen Balken sichtbar. Alles innerhalb dieses Bereiches ist akzeptabel scharf, alles außerhalb nicht mehr. Unsere Katze wäre also ungefähr zur Hälfte scharf, der hintere Teil würde aber schon in der Unschärfe verschwinden. Dieser blaue Balken nennt sich Zerstreuungskreis und hat bei jedem Medium, auf dem später das Foto erscheinen soll, einen anderen Durchmesser &#8211; und damit auch einen anderen Schärfebereich. </p>
<p>Ich muss zugegeben, dass ich die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zerstreuungskreis">Definition</a> nicht wirklich verstanden habe und hier nur laienhaft wiedergeben kann: die Auflösungsgrenze des menschlichen Auges liegt im Idealfall bei einer Winkelminute. Letzteres ist eine Gradunterteilung, 1 Grad hat 60 Winkelminuten bzw. eine Winkelminute entspricht 0,0166 Grad. In diesem Idealfall können wir also zwei Punkte als getrennt erkennen, wenn sie zwei Winkelminuten voneinander entfernt liegen. Für den Zerstreuungskreis geht man jetzt davon aus, dass der Betrachter des Fotos sich in einem Abstand zur Bildfläche befindet, dass der Winkel der Bilddiagonale etwa 50° beträgt. Könnt ihr mir noch folgen? Schaue ich zuerst genau in die linke obere Ecke des Fotos, danach genau in die rechte untere, dann ist der Winkel zwischen diesen beiden Blickrichtungen 50°, oder eben 3000 Winkelminuten. Schärfe erreichen wir bei zwei Winkelminuten, das ergibt einen Faktor von 1/1500, alles darüber erscheint uns als unscharf. Uff.</p>
<p>Daraus mitnehmen muss man eigentlich nur den Faktor von 1/1500, der auf die Film- bzw. Sensordiagonale der Kamera angewendet wird, um den Durchmesser des Zerstreuungskreises zu erhalten. Eine DSLR mit Crop-Sensor hat demnach einen Zerstreuungskreis mit einem Durchmesser von 0,018mm, eine Kamera mit Vollformatsensor etwa 0,03mm, und beim Mittelformat im Format 6&#215;6 sind wir bereits bei 0,05mm. Logisch, je größer die zu betrachtende Fläche, desto größer ist auch der Abstand des Betrachters, um den Sehwinkel von 50°C zu kriegen. Übrigens entsteht in diesem unscharfen Bereich das sagenumwobene Bokeh, von dem immer alle sprechen, und dessen Form sich eben durch die Blende definiert.</p>
<figure class="alignleft"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/strahlengang3.png" class="alignnone size-full wp-image-8628" /><br />
<figcaption></figcaption>
</figure>
<p> Wenn wir die Blende nun ein bisschen verkleinern werden weniger Lichtstrahlen, die von der Katze ausgehen, aufgenommen &#8211; der Strahlengang wird schmaler. Das ändert aber nichts am Durchmesser des Zerstreuungskreises, deswegen wird der Bereich, der uns als scharf erscheint, auch wesentlich größer. In dem Beispiel wäre unserer Katze sowie ein großer Teil davor und dahinter im scharfen Bereich.</p>
<p>Vielleicht wird hier jetzt auch verständlich, warum wir zwar mit kleineren Bildflächen auch kleinere Zerstreuungskreisdurchmesser kriegen, mit Kompaktknipsen, Smartphones und dergleichen aber trotzdem kaum Möglichkeiten haben, mit der Schärfentiefe zu spielen.<br />
Kurzer Exkurs: die Blendenzahl ist kein festgelegter Wert, vielmehr wird die Brennweite mit der Blendenzahl dividiert, um den Durchmesser der Blendenöffnung zu kriegen. Bei einem Objektiv mit 50mm Brennweite an einer DSLR hätten wir bei einer Blende von beispielsweise 2,8 einen Durchmesser der Blendenöffnung von etwa 18mm. Kompaktknipsen können aber auch Brennweiten von 10 Millimeter oder noch weniger haben, das iPhone 4S hat gar eine Brennweite von gerade mal 4,28 Millimeter. Bei einer Blende von 2,8 kommen wir bei Apples Smartphone auf einen Durchmesser der Blendenöffnung von gerade mal 1,5 Millimeter! Anhand der Skizze oben kann man ja jetzt wohl erahnen, wie groß der Schärfentiefebereich trotz winzigem Zerstreuungskreis wirklich ist. Umgekehrt geht es übrigens auch: vielleicht mögen die hohen Anfangsblenden der Objektive für Großformatkameras abschreckend wirken, durch den größeren Zerstreuungskreis kriegt man dennoch beeindruckend kleine Schärfentiefebereiche.</p>
<p>Abschließend kann man festhalten, dass die gewählte Blende nur ein Teil im Spiel mit der Schärfe ist, erst in Kombination mit dem Zerstreuungskreis kann man wirklich genau sagen, wie groß der scharfe Bereich wirklich ist. Aber mal ganz ehrlich, so wichtig ist das jetzt auch nicht.</p>
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		<title>Caine’s Arcade</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2012/04/16/caines-arcade/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 10:39:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeriko</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben der ganz offensichtlich herzerwärmenden Geschichte von Caine und seiner Spielhalle gibt es hier so ganz nebenbei auch noch das kleine Detail, dass es nicht immer das Allerneueste, das Beste, das Größte braucht. Solange ein bisschen Einfallsreichtugm und der Wille [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/40000072?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="640" height="360" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Neben der ganz offensichtlich herzerwärmenden Geschichte von <a href="http://cainesarcade.com/">Caine und seiner Spielhalle</a> gibt es hier so ganz nebenbei auch noch das kleine Detail, dass es nicht immer das Allerneueste, das Beste, das Größte braucht. Solange ein bisschen Einfallsreichtugm und der Wille da ist, solange man nicht aufgibt und sich nicht darum schert, ob und was andere sagen, erreicht man sein Ziel trotzdem.</p>
<p>Und das nicht nur in der Fotografie.</p>
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		<title>Rezension: Monika Fischler / Mathias Braschler – China</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2012/04/14/rezension-monika-fischler-mathias-braschler-china/</link>
		<comments>http://www.jeriko.de/2012/04/14/rezension-monika-fischler-mathias-braschler-china/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 10:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heike Rost</dc:creator>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[30.000 km Reise, jeden Tag ein Porträt: Mit diesem Vorsatz starteten die Schweizer Fotografen Monika Fischer und Mathias Braschler 2007 zu ihrer China-Reise. In den knapp sieben Monaten ihres Aufenthaltes haben sie einen faszinierenden Bilderbogen zusammengestellt, der Menschen aller Bevölkerungsschichten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img data-caption="Dai Huaiquan (62)  ©braschler/fischer/photography" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/web_DaiHuaiquan_62.jpg" alt="" title="Dai Huaiquan (62)  ©braschler/fischer/photography" class="alignnone size-full wp-image-8618" /></p>
<p><img data-caption="Hao Han (8) ©braschler/fischer/photography" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/web_HaoHan_8.jpg" alt="" title="Hao Han (8) ©braschler/fischer/photography" class="alignnone size-full wp-image-8619" /></p>
<p><img data-caption="Xia Yang with horse Xiao Ji (40)  ©braschler/fischer/photography" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/web_XiaYang_40.jpg" alt="" title="Xia Yang with horse Xiao Ji (40)  ©braschler/fischer/photography" class="alignnone size-full wp-image-8620" /></p>
<p>30.000 km Reise, jeden Tag ein Porträt: Mit diesem Vorsatz starteten die Schweizer Fotografen Monika Fischer und Mathias Braschler 2007 zu ihrer China-Reise. In den knapp sieben Monaten ihres Aufenthaltes haben sie einen faszinierenden Bilderbogen zusammengestellt, der Menschen aller Bevölkerungsschichten des modernen China zeigt. Yak-Farmer, Bauern und Fabrikarbeiter posieren voller Würde und Stolz vor der Kamera, ebenso wie Kinderstars, Nachtclub-Tänzerinnen, neureiche Stadtbewohner mit Lamborghini oder Manager in Nadelstreifen.</p>
<p>Mit Studiobeleuchtung und Großformatkamera unterwegs, gerieten die beiden Fotografen mehrfach in schwierige Situationen: Mit Polizei und Behörden, die mehr als einmal die beiden Reisenden verhaftet haben und sie argwöhnisch zum Zweck ihrer Bilder befragten. In ländlichen Gegenden erregte die Arbeit an einem Porträt mitunter soviel Aufsehen, dass Fotografieren unmöglich wurde. Umso interessanter und aufschlussreicher ist der Bildband „China“: Er zeigt nicht nur die kulturelle und ethnische Vielfalt Chinas, die sich in den Gesichtern der Menschen und ihrer individuellen Umgebung widerspiegeln.</p>
<p>In der Nähe des chinesischen Raumfahrtzentrums pflügt ein Bauer noch mit Wasserbüffeln seinen Acker. Voller Würde sitzt Liu Tianyou, Teilnehmerin des „Langen Marsches“, am Tisch und blickt den Betrachter an. Xia Yang, Unternehmer, sitzt in Poloausrüstung auf seinem Pferd, ein kleiner Junge, Kinderstar, trainiert Kampfkunst. Mindestens ebenso beeindruckend wie jede einzelne der aufwändigen Fotografien ist der Gesamteindruck des Bildbandes; denn im spannenden Zusammenspiel der Serie wird deutlich, welche ungeheuren sozialen Unterschiede das heutige China prägen.</p>
<p>Lächelnd oder ernst, immer blicken die Menschen selbstbewusst in die Kamera. Ihr konzentrierter Blick ist Aufforderung und Einladung an den Betrachter, sich auf eine Entdeckungsreise zu begeben – in Gesichter und Menschen, in ihre Geschichte(n) ebenso wie in die Details ihrer Umgebung. Denn mit seinem intensiven, berührenden Langzeitprojekt zeichnet das Fotografen-Duo zugleich das vieldimensionale Porträt eines Landes mit all seinen Brüchen, Widersprüchen und der Zerrissenheit einer Kultur zwischen Traditionen und Moderne. Zwischen Armut der Landbevölkerung und glitzerndem Reichtum der Neureichen in den Städten gelingt Monika Fischer und Mathias Braschler ein Kunststück: In der respektvollen Annäherung mit der Kamera bewahren sie die Würde der Porträtierten; sie tragen Namen und sind präsente Persönlichkeit.</p>
<p><a href="http://www.hatjecantz.de/controller.php?cmd=detail&#038;titzif=00003336&#038;lang=en">„China“ (Monika Fischler/Mathias Braschler)</a> (<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3775733361/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=jeriko-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3775733361">Amazon-Link</a>)<br />
Verlag Hatje Cantz, 160 Seiten, erschienen im 03/2012<br />
ISBN-13: 978-3775733366, Preis 39,80 €</p>
<p>Weiterführende Links:<br />
http://www.braschlerfischer.com/ &#8211; die Website von Monika Fischer und Mathias Braschler</p>
<p>http://www.guardian.co.uk/world/2008/jul/05/china.photography</p>
<p>(Eine exzellente Geschichte zur Reise der Fotografen &#8211; mit Video)</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F14%2Frezension-monika-fischler-mathias-braschler-china%2F&t=Rezension%3A+Monika+Fischler+%2F+Mathias+Braschler+%26%238211%3B+China"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-facebook.jpg" alt="Share this post on Facebook" /></a>&nbsp;<a href="http://twitter.com/home?status=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F14%2Frezension-monika-fischler-mathias-braschler-china%2F - Rezension%3A+Monika+Fischler+%2F+Mathias+Braschler+%26%238211%3B+China"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-twitter.jpg" alt="Share this post on Twitter" /></a>&nbsp;<a href="https://plusone.google.com/_/+1/confirm?url=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F14%2Frezension-monika-fischler-mathias-braschler-china%2F"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-gplus.jpg" alt="Share this post on Google+" /></a>&nbsp;</p><div class="feedflare">
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		<title>Beute: Zenzanon PS 50mm f/3.5</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2012/04/12/beute-zenzanon-ps-50mm-f3-5/</link>
		<comments>http://www.jeriko.de/2012/04/12/beute-zenzanon-ps-50mm-f3-5/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 13:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeriko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit bzw. wann jemand in der Bucht eine solche Linse zur Auktion anbieten würde, bis sich zur Normalbrennweite und der Portraitlinse für meine Zenza Bronica SQ-Ai auch noch ein Weitwinkel gesellen würde. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img data-caption="Zenzanon-PS 50mm f/3.5" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/zenzanonps50mm.jpg" alt="" title="Zenzanon-PS 50mm f/3.5" class="alignnone size-full wp-image-8613" /></p>
<p><img data-caption="Oberbaumbrücke und Universal Music Deutschland HQ" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/spree-1.jpg" alt="" title="Oberbaumbrücke" class="alignnone size-full wp-image-8614" /></p>
<p><img data-caption="nhow Hotel" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/spree-2.jpg" alt="" title="nhow Hotel" class="alignnone size-full wp-image-8615" /></p>
<p>Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit bzw. wann jemand in der Bucht eine solche Linse zur Auktion anbieten würde, bis sich zur Normalbrennweite und der <a href="http://www.jeriko.de/2012/03/19/beute-zenzanon-ps-150mm-f4/">Portraitlinse</a> für meine <a href="http://www.jeriko.de/2012/02/25/die-neue-zenza-bronica-sq-ai/">Zenza Bronica SQ-Ai</a> auch noch ein Weitwinkel gesellen würde. Es hat ein bisschen gedauert, so ein Versand aus England will ja auch erst mal über die Bühne gehen, aber nun ist es hier. Und wenn ich mal so nachdenke, dann war das komplette Set aus Kamera, drei Linsen, Grip und Prismensucher echt ein Schnäppchen&#8230;</p>
<p>Auch hier war die Entscheidung wohlüberlegt, immerhin würde es mit dem 40mm f/4 auch noch ein bisschen weiter nach unten gehen. Neben der Verzerrung, die hier dann aber wirklich sichtbar wird, häuften sich bei der Recherche aber auch die Meldungen, dass die kleinste Brennweite für das japanische Mittelformat mit Unschärfe in den Ecken zu kämpfen hat. Flickr ist für solche Zwecke ja fantastisch, eine Suche nach der gewünschten Linse bringt auch für die obskursten Modelle noch Referenzbilder für einen ersten Check zu Tage, so dass ich die Meldungen auch ein bisschen bestätigen kann. Außerdem wiegt das 50mm nicht ganz so viel und hat ein Filtergewinde mit 77mm Durchmesser (das 40er hat 95mm), so dass ich auch keinen neuen Adapterring für den Filterhalter brauche. Nice.</p>
<p>Letztes Wochenende dann ein erster Test an der Oberbaumbrücke. Für den Moment bin ich sehr zufrieden, muss allerdings noch rausfinden, ob die für meinen Geschmack etwas grobe Auflösung mit der Brennweite zusammenhängt, was nicht auszuschließen ist, da die Hyperfokaldistanz im Weitwinkel ja recht schnell erreicht wird, oder ob es einer der anderen Faktoren &#8211; Langzeitbelichtung, Film, Entwicklung etc&#8230; &#8211; ist. Aber das nur am Rande, die Qualität der Linse ist über alle Zweifel erhaben!</p>
<p>Und ich trau mich ja kaum, es auszusprechen, aber ich fühle mich im Moment komplett ausgestattet&#8230;</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F12%2Fbeute-zenzanon-ps-50mm-f3-5%2F&t=Beute%3A+Zenzanon+PS+50mm+f%2F3.5"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-facebook.jpg" alt="Share this post on Facebook" /></a>&nbsp;<a href="http://twitter.com/home?status=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F12%2Fbeute-zenzanon-ps-50mm-f3-5%2F - Beute%3A+Zenzanon+PS+50mm+f%2F3.5"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-twitter.jpg" alt="Share this post on Twitter" /></a>&nbsp;<a href="https://plusone.google.com/_/+1/confirm?url=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F12%2Fbeute-zenzanon-ps-50mm-f3-5%2F"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-gplus.jpg" alt="Share this post on Google+" /></a>&nbsp;</p><div class="feedflare">
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		<title>Julius Shulman</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2012/04/12/julius-shulman/</link>
		<comments>http://www.jeriko.de/2012/04/12/julius-shulman/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 10:02:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeriko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portfolios]]></category>

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		<description><![CDATA[Julius Shulman war 72 Jahre lang Fotograf und sozusagen der Begründer der modernen Architekturfotografie, der die Standards setzte, an denen sich andere heute messen müssen. Mit einem unglaublichen Auge und dem Verständnis, was der Architekt eigentlich ausdrücken wollte, setzte er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img data-caption="Kaufmann House, 1946 by Julius Shulman" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/kaufmannhouse.jpg" alt="" title="Kaufmann House, 1946" class="alignnone size-full wp-image-8610" /></p>
<p><img data-caption="Case Study House #22, 1960 by Julius Shulman" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/casestudyhouse22.jpg" alt="" title="Case Study House #22, 1960" class="alignnone size-full wp-image-8611" /></p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Julius_Shulman">Julius Shulman</a> war 72 Jahre lang Fotograf und sozusagen der Begründer der modernen Architekturfotografie, der die Standards setzte, an denen sich andere heute messen müssen. Mit einem unglaublichen Auge und dem Verständnis, was der Architekt eigentlich ausdrücken wollte, setzte er in seiner Karriere nahezu 8000 Objekte richtig in Szene und vor allem in den richtigen Kontext. Zwei seiner bekanntesten Fotos sind vermutlich jedem schon mal unter gekommen, allerdings fand ich auch die Entstehungsgeschichte dahinter sehr spannend.</p>
<h2>Kaufmann House, 1946</h2>
<figure class="alignleft"><img data-caption="Julius Shulman im Alter von 26 Jahren" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/juliusshulman2.jpg" alt="" title="Julius Shulman im Alter von 26 Jahren" class="alignnone size-full wp-image-8608" /><br />
<figcaption>Julius Shulman im Alter von 26 Jahren</figcaption>
</figure>
<p> J. Edgar Kaufmann beauftragte den Architekten Richard Neutra, ein Freund von Shulman, das Haus zu entwerfen. Neutra selbst war ebenfalls Perfektionist, ständig kontrollierte er durch den Kamerasucher das Bild, nur damit Shulman die Kamera doch wieder verrückte, sobald Neutra sich abwendete. Es ging nicht nur um das Foto, es auch war auch ein Kampf der Egos, wer sich durchsetzen wird. Ursprünglich wollte Neutra ein Foto im Innern des Hauses, Shulman jedoch versetzte die Kamera nach draußen gen Westen, um den leichten Nebel über den Bergen im Hintergrund einfangen zu können. Beim Einsetzen der Dämmerung rannte Shulman zwischen Haus und Kamera hin und her, machte Lampen im Haus an und aus und öffnete den Verschluss der Kamera für kurze Zeiten, um Stück für Stück das Haus aufs Foto zu kriegen. Zuletzt bat er Mrs. Kaufmann, sich an den Pool zu legen. Ein perfektes Foto.</p>
<h2>Case Study House #22, 1960</h2>
<figure class="alignleft"><img data-caption="Julius Shulman &copy; Dan Winters" src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/juliusshulman.jpg" alt="" title="Julius Shulman" class="alignnone size-full wp-image-8607" /><br />
<figcaption>Julius Shulman &copy; Dan Winters</figcaption>
</figure>
<p> Das Haus war noch nicht mal fertig eingerichtet, als das Foto gemacht wurde. Shulman wollte dennoch Leben im Inneren haben und bat den die Studenten des Architekten Pierre Koenig, der das Haus für Carlotta und Buck Stahl entworfen hat, ihre Freundinnen mitzubringen. Es war wohl ein bisschen dem Zufall zu verdanken, denn Shulmann trat nur für einen kurzen Moment nach draußen, sah die Skyline von Los Angeles, während die Frauen im Inneren gerade redeten, und sah sein Foto. Die Kamera wurde nach draußen gestellt und eine 7minütige Langzeitaufnahme von Los Angeles gemacht, während das Haus in völliger Dunkelheit lag. Shulmans Assistent tauschte währenddessen Glühbirnen durch Blitze aus, Shulman brachte die beiden Frauen in Position und löste ein letztes Mal den Verschluss, um das Innere des Hauses einzufangen. Es ist eine Vorlage für unzählige Fotos, die mit einer ähnlichen Komposition danach entstanden sind.</p>
<p>Architektur- und vor allem Inneneinrichtungsfotografen arbeiten heute prinzipiell auch nicht anders: es werden mehrere Fotos vom gleichen Standpunkt aus gemacht, bei dem jeweils ein andere Teil des Motivs korrekt beleuchtet wird (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=E041k4bic98&#038;feature=related">hier</a> gibt es ein Video, was den Prozess sehr gut zeigt). Während wir aber heute die Bequemlichkeiten der digitalen Technik haben und uns das fertige Bild ganz bequem am Rechner zusammenstellen können, machte Shulman dies schon vor über 60 Jahren alles &#8220;von Hand&#8221;, auf einem einzigen Planfilm. Und setzte damit den Standard für alles, was nach ihm kam.</p>
<p>Shulman verstarb am 15. Juli 2009 im Alter von 98 Jahren. Die Infos wurden zusammengetragen von <a href="http://theselvedgeyard.wordpress.com/2012/04/07/julius-shulman-the-defining-eye-of-architectural-photography/">Selvedge Yard</a>, <a href="http://www.lamag.com/features/story.aspx?id=1407570">Los Angeles Magazine</a> und <a href="http://www.taschen.com/pages/en/catalogue/architecture/reading_room/10.the_making_of_an_icon.3.htm">Taschen Verlag</a></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F12%2Fjulius-shulman%2F&t=Julius+Shulman"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-facebook.jpg" alt="Share this post on Facebook" /></a>&nbsp;<a href="http://twitter.com/home?status=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F12%2Fjulius-shulman%2F - Julius+Shulman"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-twitter.jpg" alt="Share this post on Twitter" /></a>&nbsp;<a href="https://plusone.google.com/_/+1/confirm?url=http%3A%2F%2Fwww.jeriko.de%2F2012%2F04%2F12%2Fjulius-shulman%2F"><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/themes/wpjeriko33.5/_img/feed-gplus.jpg" alt="Share this post on Google+" /></a>&nbsp;</p><div class="feedflare">
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		<title>Warum ein Verzeichnis von Ausstellungen hier doch keine so gute Idee ist</title>
		<link>http://www.jeriko.de/2012/04/10/warum-ein-ausstellungsverzeichnis-keine-gute-idee-ist/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 08:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeriko</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Dinge habe ich schon seit mehreren Monaten im Kopf, die ich hier neben den ganz normalen Beiträgen aufbauen wollte: zum einen die Suchmaschine für Fotolabore als Empfehlungen von Fotografen für Fotografen, eine Idee, die tatsächlich noch in der Mache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/ausstellung-1.jpg" alt="" title="Visual Gallery der photokina 2010" class="alignnone size-full wp-image-8604" /></p>
<p>Zwei Dinge habe ich schon seit mehreren Monaten im Kopf, die ich hier neben den ganz normalen Beiträgen aufbauen wollte: zum einen die <a href="http://www.jeriko.de/2011/11/08/jeriko-woran-arbeitest-du-eigentlich-gerade/">Suchmaschine für Fotolabore</a> als Empfehlungen von Fotografen für Fotografen, eine Idee, die tatsächlich noch in der Mache ist, obwohl ich da lange nichts mehr von mir hab hören lassen. Die andere war ein Ausstellungsverzeichnis.</p>
<p>Ich bin der Auffassung, dass ein gedrucktes Foto an einer Wand, ja sogar schon in einem Magazin oder einem Fotobuch anders wirkt. Wir lassen uns viel mehr darauf ein, können uns besser darauf konzentrieren, uns mehr damit beschäftigen, als es das schnelllebige Internet könnte, wo der nächste Beitrag mit den nächsten Fotos nur einen Klick weit weg ist.</p>
<p>Aber erst mal Ausstellungen finden. Die Idee war gewissermaßen geboren, als Kwerfeldein im Juli vergangenen Jahres eine <a href="http://kwerfeldein.de/index.php/2011/07/13/ausstellungskalender/">Linkliste mit Ausstellungen</a> anfertigte. Es ist ein netter Service, die dort gelisteten Auswahl ist sehr gut, keine Frage, die Umsetzung halte ich aber für bestenfalls durchschnittlich, und ich habe mir ständig gesagt, dass ich das besser kann. Verrückterweise ist aber so ziemlich jede Auflistung, die ich bei einer ersten Recherche gefunden habe, mangelhaft: man beschränkt sich auf regionale Galerien und Ausstellungen, die Aufmachung bzw. Benutzerführung ist entsetzlich, oder aber man hat zwar <a href="http://176.28.17.178/exhibition/">an die 750 Ausstellungen</a> in ganz Deutschland gelistet, setzt aber durch die Programmierung alles daran, niemals gefunden zu werden.</p>
<p>Rein von der Technik her wäre es also ein kinderleicht, alle anderen blass aussehen zu lassen und in Suchmaschinen ziemlich schnell ziemlich weit oben zu landen. Daran soll es auch nicht hapern: die Wireframes sind fertig, das Design ergibt sich durch die gegebene visuelle Identität von Jeriko, die Programmlogik ist in Grundzügen schon geschrieben und müsste anhand der Use Cases nur fertig gestellt werden. Liegt alles fertig in der Schublade.</p>
<p><img src="http://www.jeriko.de/wp-content/uploads/2012/04/ausstellung2-1.jpg" alt="" title="Visual Gallery der photokina 2010" class="alignnone size-full wp-image-8605" /></p>
<p>Allein die Inhalte. Empfehlungen sind schwierig, schließlich kann ich nicht jede Ausstellungen besuchen oder kenne jeden Fotografen und kann deswegen eine Meinung darüber abgeben. Will ich also ein ein Verzeichnis haben und nicht nur Empfehlungen, dann müsste ich einen ähnlichen Umfang wie oben genannte Seite erreichen, also gut und gerne 600-800 Ausstellungen in ganz Deutschland listen. Daraus ergibt sich aber das Problem, wie ich überhaupt an diese Inhalte komme, vor allem aber wer diese Daten einpflegt. Der Aufwand wäre enorm, nicht umsonst gibt es da ganze Redaktionen, die den ganzen Tag nichts anderes machen. Und möchte ich denn einfach nur generische Texte haben? Dann bin ich rein vom Inhalt auch nicht besser als die Anderen, was sich mit dem Anspruch, den ich ganz oben beschrieben habe, nicht deckt. Sicher, ich könnte ein paar Klicks über Google &#038; Co. gewinnen, aber ich seh schon jetzt die Spinner vor mir, die mir genau das vorwerfen würden, und eigentlich ist mir Klickviech auch herzlich egal geworden.</p>
<p>Kurz gesagt wäre der Aufwand für eine einzelne Person, die das Ganze in der Freizeit betreut, also kaum zu schaffen, dass fertige Produkt also bestenfalls okay, wahrscheinlich aber eher durchschnittlich. Aber das kanns nicht sein. Tatsächlich kann ich die Art und Weise, wie Kwerfeldein es macht, jetzt auch ein bisschen besser nachvollziehen, mehr ist ohne höheren Aufwand kaum machbar.</p>
<p>Alles was ich bisher an Arbeit reingesteckt habe ist nicht vergeudet, die Basis ist generisch gehalten und kann prima auch auf andere Auflistungen angewendet werden. Fotolabore zum Beispiel. Aber die Idee eines Ausstellungsverzeichnisses auf Jeriko war im Grunde von Anfang an eine Totgeburt.</p>
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