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	<description>Roland Duerre &#38; Freunde</description>
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		<title>ZUM NACHDENKEN oder BESONDERE GEDANKEN</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Dürre]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 15:47:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SIEBEN (8) Zitate, die mir besonders wichtig sind! Aber: Was hat es gebracht?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.if-blog.de/rd/zum-nachdenken-oder-besondere-gedanken/">ZUM NACHDENKEN oder BESONDERE GEDANKEN</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.if-blog.de">IF-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-62" src="https://www.if-blog.de/wp-content/uploads/2008/04/rmd.jpg" alt="" width="150" height="167" />Neben diesem Blog (IF-Blog.de) schreibe ich unregelmäßig in <a href="http://www.duerre.de">duerre.de</a>, auf meinen privaten Seiten. Dort erzähle ich seit über 30 Jahren mein <a href="http://www.duerre.de/wordpress/?page_id=25">LEBEN</a>, habe über die meisten meiner <a href="http://www.duerre.de/wordpress/?page_id=33">VORTRÄGE</a><a href="http://www.duerre.de/wordpress/?page_id=33"> und SEMINARE</a> berichtet und meine <a href="http://www.duerre.de/wordpress/?page_id=80">WERTE</a> gesucht und diese als <em>persönliches Manifest </em>formuliert. Weiter habe ich in <a href="http://www.duerre.de/wordpress/?page_id=124">STICHWORTE</a> ein unvollendetes Experiment gestartet, über meine Zeit als <a href="http://www.duerre.de/wordpress/?page_id=42">AKTIVER</a> in WIKIPEDIA berichtet und ein <a href="http://www.duerre.de/wordpress/?page_id=1495">PORTOFOLIE</a> persönlicher Bilder veröffentlicht.<br />
(Hinweis: Das komplette Titelbild findet man auch in diesem <a href="http://www.duerre.de/wordpress/?page_id=1495">PORTOFOLIE</a>).</p>
<p>Besonders viel Spaß haben mir die Zitate, die ich gesammelt habe und in unregelmässigen Zeitabständen auf meiner STARTSEITE &#8222;per Hand&#8220;durch tausche. Da kann man immer eines davon sehen, oft bleibt das dann länger dort stehen. Das finde ich schade!</p>
<p>Deshalb fasse ich alle in duerre.de mal präsentierten Zitate jetzt hier in diesem Post zusammen und verweise in IF.de auch auf diesen Artikel.</p>
<p>Ich beginne mit B (Benjamin Franklin)  und mache alphabetisch weiter 🙂</p>
<hr />
<p><strong><span style="color: #00ff00;">Benjamin Franklin</span></strong></p>
<hr />
<p><em>» Jene, die grundlegende Freiheit aufgeben würden, um eine geringe vorübergehende Sicherheit zu erwerben, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit. «</em></p>
<p><em>» Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety. «</em></p>
<p>Benjamin Franklin (1706-1790)</p>
<p>Laut <a title="Zitat von Franklin in wikiquote" href="http://de.wikiquote.org/wiki/Benjamin_Franklin" target="_blank" rel="noopener">wikiquote</a> stammt dieses Zitat tatsächlich von Benjamin Franklin.</p>
<hr />
<p><strong><span style="color: #00ff00;">Bertrand Russell </span></strong></p>
<hr />
<p><em>» Jeder Zuwachs an Technik bedingt, wenn damit ein Zuwachs und nicht eine Schmälerung des menschlichen Glücks verbunden sein soll, einen entsprechenden Zuwachs an Weisheit.«</em></p>
<p>Bertrand Russell (1872 &#8211; 1970)</p>
<p><strong>Anmerkung:<br />
</strong>(Das Gedankenexperiment von der „Teekanne im All“ (oft als Russells Teekanne bekannt), das in der SRF-Reihe <a href="https://www.srf.ch/play/tv/filosofix/video/filosofix-das-gedankenexperiment-teekanne?urn=urn:srf:video:913114eb-213b-4995-8815-add86424e181">Filosofix</a> anschaulich als animierter Kurzfilm umgesetzt wurde, geht direkt auf Bertrand Russell zurück.<br />
​Russell hat diese Metapher 1952 in einem (damals unveröffentlichten) Artikel mit dem Titel &#8222;Is There a God?&#8220; formuliert, um das Prinzip der Beweislast (burden of proof) zu veranschaulichen).</p>
<hr />
<p><strong><span style="color: #00ff00;">Friedrich Nietzsche </span></strong></p>
<p><em>» &#8222;Meine Gedanken&#8220;, sagte der Wanderer zu seinem Schatten, &#8222;sollen mir anzeigen, wo ich stehe; aber sie sollen mir nicht verraten, wohin ich gehe. Ich liebe die Ungewissheit um die Zukunft und will nicht an der Ungeduld und dem Vorwegkosten verheißener Dinge zugrunde gehen. «&#8220;</em></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Nietzsche">Friedrich Nietzsche</a> (1844 &#8211; 1900)<br />
Die fröhliche Wissenschaft, drittes Buch, 287.</p>
<p>​Nietzsches berühmtester Satz war „Gott ist tot“. Er erschien erstmals 1882 in &#8222;Die fröhliche Wissenschaft&#8220;, aber nicht als triumphale Proklamation sondern als düstere kulturdiagnostische Beobachtung.</p>
<hr />
<p><strong><span style="color: #00ff00;">Jolly Kunjappu</span></strong></p>
<hr />
<p><em>» Sei anders, sei du selbst (einzigartig) «<br />
» Be different be yourself (unique) «</em><br />
und<br />
<em>» Sei kein Sklave eines Systems, sei Meister deines eigenen Lebens «<br />
» Don’t be a slave of a system, be a master of your own life «</em><br />
Jolly Kunjappu</p>
<p>(aus ASK AN ANSWER; 2016)</p>
<hr />
<p><strong><span style="color: #00ff00;">Friedrich Wilhelm Schelling</span></strong></p>
<hr />
<p><em>Der ist beglückt,<br />
der sein darf was er ist,<br />
der Bahn und Ziel<br />
mit eignem Auge misst.</em></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_Joseph_Schelling">Friedrich Wilhelm Schelling</a><br />
Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, ab 1812 Ritter von Schelling (* 27. Januar 1775 in Leonberg, Herzogtum Württemberg; † 20. August 1854 in Ragaz, Kanton St. Gallen), war ein deutscher Philosoph.</p>
<hr />
<p><strong><span style="color: #00ff00;">Lucius Annaeus Seneca</span></strong></p>
<hr />
<p><em>» Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer! «</em></p>
<p><a href="http://www.zitate-online.de/autor/seneca-lucius-annaeus/">Lucius Annaeus Seneca</a> (1. v. Chr. &#8211; 65 n. Chr.)<br />
(Werk: Moralische Briefe an Lucilius [Epistulae morales ad Lucilium], XVII/XVIII, CIV, 26)</p>
<hr />
<p><strong><span style="color: #00ff00;">Mark Twain</span></strong></p>
<hr />
<p><em>» Trenne dich nie von deinen Illusionen!<br />
Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,<br />
aber aufgehört haben zu leben. «</em></p>
<p><a title="Mark Twain in Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Twain" target="_blank" rel="noopener">Mark Twain</a> (1835 &#8211; 1910)<br />
eigentlich Samuel Langhorne Clemens, US-amerikanischer Erzähler und Satiriker.</p>
<hr />
<p><em><strong><span style="color: #00ff00;">Paul Valéry</span></strong></em></p>
<p>» Si l&#8217;Etat est fort, il nous écrase;<br />
s&#8217;il est faible, nous périssons. «</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Val%C3%A9ry">Paul Valéry</a></p>
<p>Hier meine Übersetzung:<br />
<em>» Wenn der Staat stark ist, unterdrückt er uns,<br />
wenn er schwach ist, gehen wir unter. «</em></p>
<hr />
<p><strong><span style="color: #00ff00;">Woody Allen</span></strong></p>
<hr />
<p>&#8222;Erfolgreich zu sein, heißt, anders als die anderen zu sein.<br />
Woody Allen *1935<br />
US-amerikanischer Komiker, Regisseur, Autor und Musiker</p>
<hr />
<p>Ich habe nochmal nachgezählt. Es sind tatsächlich nur acht Zitate gewesen. Ich habe lange gesucht, und viele Zitate gefunden, die mir gefallen haben und die ich genutzt habe.</p>
<p>Dazu habe ich damals &#8211; es war ja noch die Zeit vor KI und auch Internet &#8211; viele Büchlein gesammelt, (wie &#8222;Seneca&#8220; oder ähnliches) gesammelt Die sind immer mehr geworden. Und immer wenn ich eine Rede oder einen Vortrag  vorbereitet oder eine Botschaft (wie Weihnachtswünsche oder persönliche Glückwünsche &#8230;) entworfen habe, habe ich diesen Schatz nach spannenden Zitaten durchsucht. Insgesamt habe ich so  vermutlich mehr als 100 Zitate und &#8222;Sprichworte&#8220; wie ich meine genutzt.</p>
<p>Aber nur diese acht waren mir so wertvoll, dass sie regelmäßig in DUERRE.de rotieren durften. Ich meine, dass sie alle &#8222;biophil&#8220; sind, also das Leben bejahen. Von mir als nekrophil empfundene Autoren habe ich nie genutzt.</p>
<p>Vielleicht sollte ich eines streichen, dann wären es nur noch sieben und ich hätte die magische Zahl erreicht? Aber welches? 🙂</p>
<p>Ein Wermutstropfen aber bleibt. Den habe ich denn in meiner letzten misslungenen Schaffens-Periode (<em>Biophile-Projekt)</em> entdeckt:</p>
<p>Was haben alle diese tollen Sprüche dieser &#8222;großen Geister&#8220; der Menschheit und auch meine Aktivitäten uns (den <strong>Menschen</strong> gebracht?</p>
<h4>Ich fürchte, erstaunlich wenig!</h4>
<p>Nämlich fast nichts!<br />
Denn ich glaube mittlerweile, dass man das Leben nicht mit klugen Sprüchen beschreiben kann. So bleibt es hohl. Ich muss selber und gemeinsam mit anderen LIEBEN und LIEBEN. Und das geht nicht mit Gehirne und klugen Sätzen!<br />
(Anmerkung: Das könnte auch der Grund sein, ich einen &#8222;<span style="color: #00ff00;">Kant</span>&#8220; nie zitiert habe) 😉</p>
<p><span style="font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Roboto, 'Helvetica Neue', Arial, 'Noto Sans', sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol', 'Noto Color Emoji';">RMD</span></p>
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		<title>TAG der BUNDESWEHR</title>
		<link>https://www.if-blog.de/rd/tag-der-bundeswehr/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Dürre]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 08:04:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sag mir, wo die Blumen sind ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.if-blog.de/rd/tag-der-bundeswehr/">TAG der BUNDESWEHR</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.if-blog.de">IF-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit mehr als 34 Jahren wohne ich im Süd-Osten von München. 1972 habe ich Augsburg verlassen und habe eine Wohnung München Landsbergerstr. in Neuperlach bezogen. Von dort ging es weiter nach Laim in die St.-Ulrich-Strasse. 1980 ging die Reise ab in den Südosten. Über 2 Stationen in München (Adam-Berg-Str. und Markgrafenstr.) ging es weiter in den Südosten. 1992 habe ich es nach Riemerling in die Waldparkstr. und dann weiter nach Neubiberg ganz nahe bei München geschafft. Da lebe ich heute noch.</p>
<p>Von meinen Haus sind es Luftlinie vielleicht 1,5 km zur Grenze der Landeshauptstadt. Von Neubiberg ist das für eine Drohne ein Katzensprung. Zynisch könnte man sagen, die ist schon im Ziel (du bist schon tot), bevor diese gestartet wurde.</p>
<p>Neubiberg rühmt sich, Gartenstadt und eine Universitätsgemeinde zu sein. Die Gartenstadt beherbergt nämlich die Universität der Bundeswehr. Der Standort &#8222;Universität Neubiberg&#8220; war früher &#8211; und ist es wohl auch heute noch &#8211; Teil der Luftwaffe. Obwohl es die Luftwaffe ganz offiziell wohl gar nicht mehr gibt. Aber dazu später.<br />
(Ich war ja 18 Monate als Wehrpflichtiger bei der Luftwaffe. In Ulm, obwohl ich eigentlich noch in Augsburg lebte. In dieser Zeit war ich unter anderem auch zweimal in Neubiberg. Einmal auf einem Lehrgang &#8211; keine Sorge ich bin kein Offizier geworden. Nur Ausbilder. Das zweite Mal war es a<em>uf einem soldatischen Ausflug im Rahmen eines anderen Lehrgangs. Wir sind dann kurz mal vom Kurs in Germersheim nach Neubiberg geflogen. Da bin ich im Truppentransporter tatsächlich noch auf dem Militärflughafen Neubiberg gelandet. Früher war das ein Teil des &#8222;Fliegerhorsts Neubiberg&#8220;, aus dem heute der &#8222;Landschaftspark Hachinger Tal&#8220; wurde. So kam ich auch als Soldat das erste mal mit dem legendären Jacobus (Starkbier) der ebenso legendären Forschungsbrauerei in Perlach 1971/1972 in intensiven Kontakt)</em> 🙂</p>
<p>Heute ist der 6. Juni, der <strong>Tag der Bundeswehr</strong>. Die Bundeswehr feiert sich in der Öffentlichkeit. Bundesweit, auch und besonders in Neubiberg. Und wirbt für neue Kämpfer. Das bedeutete unter anderem in den letzten Tage &#8211; und auch heute &#8211; einen regen regionalen Flugverkehr um Neubiberg. Irgendwie wie müssen ja die Schaustücke und das Propagandamaterial nach Neubiberg kommen. Da der Standort zur Luftwaffe gehört, erfolgte die Anlieferung des Materials in den letzten Tagen überwiegend durch große Transporthubschrauber. Und die geplante Flug-Parade von drei Transportfliegern im tiefen Formationsflug über der Kaserne musste ja auch getestet werden.<br />
(Früher haben wir bei der Luftwaffe unsere Bierfässer mit dem Lkw transportiert).</p>
<p><strong>Hier ein wenig bundesdeutsche Militärkunde für Anfänger:</strong></p>
<hr />
<p><em>Die ehemaligen Waffengattungen (Heer, Marine und Luftwaffe) nennt man offiziell Teilstreitkräfte (abgekürzt TSK). </em><em>Hier die</em><em> Unterschiede, damit du die Begriffe abgrenzen kannst:</em></p>
<p><em><strong>​Teilstreitkräfte (TSK):</strong><br />
So werden die großen Hauptbereiche der Bundeswehr</em><em> feiner unterteilt (vor allem bei der Kategorie Heer). Beim Heer gibt es zum Beispiel die Waffengattungen der Infanterie (wie Grenadiere oder Jäger), der Panzertruppe, der Artillerie oder der Heeresflieger. Sie fassen Truppenteile zusammen, die ähnliche Waffen nutzen oder dieselbe Art des Kampfes führen.</em><br />
<em><br />
<strong>​Der aktuelle Überblick zur Bundeswehr</strong></em><br />
<em>​Um das Bild zu komplettieren: Früher gab es drei Waffengattungen, eben die drei &#8222;Klassiker&#8220;. Die Bundeswehr wurde in den letzten Jahren umstrukturiert. Anstelle der klassischen drei Teilstreitkräfte gibt es heute insgesamt vier Teilstreitkräfte und zwei organisatorische Großbereiche (den militärischen Organisationsbereichen).<br />
Die neue Ordnung &#8222;als Matrix&#8220; erfolgt in vier Kategorien. Die Namen der vier </em><em>Streitkräfte sind:</em></p>
<ul>
<li><em> Heer (Landstreitkräfte)</em></li>
<li><em> Luftwaffe (Luft- und Weltraumraumüberwachung)</em></li>
<li><em>Marine Seestreitkräfte und</em></li>
<li><em style="font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Roboto, 'Helvetica Neue', Arial, 'Noto Sans', sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol', 'Noto Color Emoji';">Cyber- und Informationsraum (CIR) IT (Cybersicherheit und elektronische Kampfführung)</em></li>
</ul>
<p>Weiter hat man zwei große <em>Organisationsbereiche:</em></p>
<ul>
<li><em> Streitkräftebasis (SKB) Logistik, Feldjäger, ABC-Abwehr (Unterstützung)</em></li>
<li><em style="font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Roboto, 'Helvetica Neue', Arial, 'Noto Sans', sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol', 'Noto Color Emoji';">Organisationsbereich Zentraler Sanitätsdienst (Medizinische Versorgung der Soldaten) </em></li>
</ul>
<p>Ich kann natürlich nicht wissen, ob es aktuell immer noch so ist. Man hat versucht, eine &#8222;Matrix-Organisation&#8220; um private Unternehmen herum zu basteln und mit einer teilweisen Privatisierung der Bundeswehr zu verbinden. Ich bezweifle, ob das gelungen ist, Mir fällt da als Name &#8222;Rudolph Scharping&#8220; ein (Verteidigungsminister von 1998 &#8211; 2002, unter anderem fiel in seine Amtszeit der Kosovo-Krieg und erste Auslandseinsätze rein).</p>
<p>Ums &#8222;operative Geschäft&#8220; kümmern sich seither privatisierte Bundeswehrunternehmen wie <strong>UB Fuhrpark</strong> (Leasing von mobilen Militärgütern wie KFZ aller Art und auch Panzer) und der angeschlossene Reparaturbetrieb, der vor kurzem unrühmlich durch die Medien ging und auf Zeit begrenzte Großprojekte wie <strong>Herkules</strong> treiben die strategische Ziele.</p>
<p>Ich selbst habe geschäftlich beide Beispiele erlebt (Herkules wie UB Fuhrpark ) und kannte so ein paar derer Protagonisten persönlich.<br />
(Quellen: Basiswissen aus Medien, eigene Erinnerungen und Überlegungen, die Gemini-Antwort auf meine Frage nach Waffengattungen, wie immer &#8222;getunt&#8220; von mir)</p>
<hr />
<p>Jetzt bin ich tief betrübt. Dass wir in diesem Lande und in diesem Maße aufrüsten und versuchen wieder &#8222;kriegstüchtig&#8220; zu werden, und so bereit sind unser Leben wie unsere Gesellschaft und Zivilisation zu ruinieren, konnte ich mir nie vorstellen.</p>
<p>So sitze ich hier und schreibe mir meinen Frust von der Seele, während militärische Flugkörper über mein mittlerweile kleines Häuschen kreisen. Darunter große Monster, die im Ernstfall massenhaft Tod und industrielle Zerstörung über Menschen bringen werden.</p>
<p>Und erinnere mich an meinen <a href="https://www.if-blog.de/rd/ki-und-emotionales-design/">Artikel</a>, in dem ich eigentlich übers &#8222;TUNING&#8220; von KI-Artikeln geschrieben habe und in dem ich eine Papst Leo zugeschriebene Aussage zitiert und analysiert habe. Hier nochmal das Zitat von Papst Leo:</p>
<hr />
<p><em>„Wir sollten eine Aufrüstung, die Spannungen und Unsicherheit schürt, Investitionen in Bildung und Gesundheit schmälert, das Vertrauen in die Diplomatie untergräbt und Eliten bereichert, denen das Gemeinwohl gleichgültig ist, nicht als ‚Verteidigung‘ bezeichnen.“</em></p>
<hr />
<p>Da mir derzeit &#8211; je nach Wunsch &#8211; zum Weinen oder Kotzen ist, lasse ich diese Aussage hier  einfach mal so stehen.</p>
<p>RMD</p>
<p>Und bedanke mich wieder bei meinem Freund Jolly Kunjappu, dass ich sein schönes Kunstwerk als Titelbild nutzen darf!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.if-blog.de/rd/tag-der-bundeswehr/">TAG der BUNDESWEHR</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.if-blog.de">IF-Blog</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>me and wh (werner heise)</title>
		<link>https://www.if-blog.de/rd/me-and-werner-heise/</link>
					<comments>https://www.if-blog.de/rd/me-and-werner-heise/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Dürre]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 16:06:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was hat Werner Heise mit Janis Joplin zu tun? Was Mathematik mit Musik und KI?<br />
Vorsicht: Es gibt keine Antworten. Aber ein schönes Lied am Ende des Artikels.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.if-blog.de/rd/me-and-werner-heise/">me and wh (werner heise)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.if-blog.de">IF-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>ÜBERLEGUNGEN ZU FREUNDSCHAFT, LIEBE, MATHEMATIK, MUSIK und KI</h3>
<p>Was weiss man von sich selber? Ich beginne mit einem Zitat:</p>
<hr />
<p><em>„Was ist im Leben am schwersten zu erreichen? &#8211; Dass man sich selber hinter die Schliche kommt!“<br />
(Wilhelm Busch; 1832–1908)</em></p>
<hr />
<p>Ja, da hat der Willi recht!</p>
<p>Dann kommt eine Volksweisheit, die ich gerne (und oft) zitiert habe:</p>
<hr />
<p><em>Selbsterkenntnis ist der erste Weg (Schritt) zur Besserung!<br />
</em>(Die kann man nicht einer Person zu ordnen. Dieser kluge Satz ist ein Gemeinschaftswerk der Kulturen über die Zeit: Es begann wohl mit einer Inschrift am Eingang des Tempels von Apollo &#8211; Orakel von Delphi. Was war wohl die antike Wurzel. Weitergegeben wurde der Text von Philosophen wie Sokrates und Platon. Im deutschen Sprachraum wurde der Satz im 18. Jahrhundert von Gotthold Ephraim Lessing verwendet. Dann wurde er zu einer Redewendung des Volksmund).</p>
<hr />
<p>Da ich über eine Freundschaft in den 1970igern schreibe,  habe ich mich an ein wunderschönes Lied erinnert:<br />
Der Titel war <strong>Me and Bobby McGee </strong>von<br />
<strong>Kris Kristofferson​,<br />
</strong>song by<br />
<strong>Janis Joplin!</strong></p>
<p><strong>Hier die lyrics des Anfang der Siebziger posthum veröffentlichten Songs:</strong></p>
<hr />
<p><em>​Busted flat in Baton Rouge, waitin&#8216; for a train</em><br />
<em>When I&#8217;s feelin&#8216; near as faded as my jeans</em><br />
<em>Bobby thumbed a diesel down, just before it rained</em><br />
<em>And rode us all the way into New Orleans</em><br />
<em>​I pulled my harpoon out of my dirty red bandana</em><br />
<em>I&#8217;s playin&#8216; soft while Bobby sang the blues</em><br />
<em>Windshield wipers slappin&#8216; time, I&#8217;s holdin&#8216; Bobby&#8217;s hand in mine</em><br />
<em>We sang every song that driver knew</em><br />
<em>​Freedom is just another word for nothin&#8216; left to lose</em><br />
<em>Nothin&#8216;, don&#8217;t mean nothin&#8216; hon&#8216; if it ain&#8217;t free, no-no</em><br />
<em>And feelin&#8216; good was easy, Lord, when he sang the blues</em><br />
<em>You know feelin&#8216; good was good enough for me</em><br />
<em>Good enough for me and my Bobby McGee</em><br />
<em>​From the Kentucky coal mine to the California sun</em><br />
<em>There Bobby shared the secrets of my soul</em><br />
&#8230;<br />
​see the full lyrics on Google Search</p>
<hr />
<p>Das war ein <strong>WOW! </strong>Mit Gänsehaut!</p>
<p>Denn im 8. Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts habe ich eigentlich Mathematik studiert. Unter anderen bei Prof. Dr. Werner Heise, der dann auch das Thema meiner Diplomarbeit gestellt und diese betreut hat.</p>
<p>Die 70iger Jahre &#8211; ich schon an der Seite von Barbara (jung, blond, skinny &#8230;) &#8211; in München und auch an der TUM waren Wahnsinn. Ich war in diesen Jahren auch viel als &#8222;Werkstudent&#8220; und Programmierer bei Siemens (für das &#8222;Spielen&#8220; mit Rechnern bekam man dafür gutes Geld). Ich bin damals mit dem Berechnen von maximalen Mersenne-Primzahlen gut gestartet. Ansonsten habe ich das Leben genossen und war mit Barbara (und manchmal auch mit Werner) gerne an der Isar und ähnlichen schönen Orten unterwegs. Es waren unbeschwerte Zeiten, es kam mir vor wie ein Hippie-Leben ohne Zweck und Ziel.</p>
<p>Nur das Studium hat das ganze ein wenig getrübt. Denn man musste (wollte) ja einmal fertig werden. Und davor standen ja bekanntlich schriftliche und mündliche Prüfungen. Ich hatte Prüfungsangst. Und auch vor der Diplomarbeit Respekt.</p>
<p>Werner, mein Professor, und ich, wir waren beide verrückt. Vielleicht auf unterschiedliche Art. Ich weiß nicht, wer der Verrücktere von uns beiden war. Er der junge und schon ziemlich berühmte Mathematik-Professor und ich der faule Spinner und Träumer, der als Tagelöhner sein Geld verdiente und quasi neben her Mathematik und Informatik studierte.</p>
<p>Aber ich weiß, dass der Werner der Genialere war. Auf jeden Fall in der Mathematik. Ich hatte Mathematik ja nur aus Verlegenheit studiert, mit Informatik im Nebenfach, weil Informatik besser klang als Physik oder BWL. Nicht aus Begeisterung. In der Mathematik konnten mich nur wenige Fachgebiete motivieren. Wenn, dann war ich auch in diesen &#8211; zumindest in meiner eigenen Einschätzung &#8211; gar nicht schlecht. Allen anderen Gebieten stand mir aber unter anderem meine Faulheit im Weg. Und es war ein schweres Studium.</p>
<p>In diesem Artikel verbeuge ich mich vor Werner (Heise &#8211; siehe Überschrift). Leider bin ich nicht in der Lage, ein Lied für ihn zu singen oder Musikstück zu schreiben. Deshalb soll am Ende des Artikels Janis für ihn und uns singen!</p>
<p>Heute ist Werner leider schon in seinen ewigen Jagdgründen. Es war eine asymmetrische Beziehung. Er war der junge herausragende Mathematikprofessor. Ich war der faule Student, der sich durch das Studium quälte. Er hatte ein Herz für &#8222;Looser&#8220;, ich suchte den Erfolg.</p>
<p>Später &#8211; nach der Gründung von InterFace Connection GmbH (heute die InterFace AG) &#8211; habe ich gerne Studenten eingestellt, die bei Werner studiert hatten. Gerne erinnere ich da an zwei junge türkische Kollegen, die Werner mir empfohlen hat. Natürlich habe ich sie beiden genommen. Sie wurden gute Mitarbeiter, die sehr gut in ihre Karriere als Systemberater und Architekten bei uns starteten und später bei anderen Firmen sehr erfolgreich fortsetzten.</p>
<p>Einen davon, den Öczan, habe ich gerade im Frühjahr an einem Eiscafé getroffen. Mit seiner ganzen Familie getroffen. Das war schön!<br />
(An Öczan: Ich grüße Euch auch von hier).</p>
<p>Das war mir wichtig. Denn es gab auch Zeiten, wo man sogar als Informatiker nicht sofort einen Job fand. So wie es wohl wieder werden wird. Empfehlungen vom Werner habe ich immer eingestellt, ohne viel nachzufragen.</p>
<p><strong>Gemini hat mir Professor Werner Heise so beschrieben:</strong></p>
<hr />
<p>Professor Dr. Werner Heise von der Technischen Universität München (TUM) war eine prägende Figur an der TUM, insbesondere an der Fakultät für Mathematik.<br />
​Werner Heise (geboren 1944, verstorben 2013) war ein leidenschaftlicher Mathematiker, der sich vor allem in der Geometrie und der Kombinatorik einen Namen gemacht hat. Für die Praxis und die moderne Informatik besonders bedeutend war jedoch seine Arbeit im Bereich der Codierungstheorie und Kryptographie. Zusammen mit Pasquale Quattrocchi schrieb er unter anderem das Standardwerk „Einführung in die Codierungstheorie“.<br />
​Abgesehen von seiner fachlichen Brillanz war er an der TUM aber auch für etwas anderes bekannt: seine unkonventionelle, humorvolle und zutiefst menschliche Art. Er war kein typisch trockener Theoretiker, sondern verpackte komplexe mathematische Sachverhalte gerne in originelle Geschichten und Anekdoten. Seine Vorlesungen hatten oft Kultstatus, weil er es schaffte, die Brücke zwischen akademischer Strenge und ansteckender Begeisterung zu schlagen</p>
<hr />
<p>Dem kann ich nur hinzufügen, dass er damals (1974) der an Lebensjahren jüngste Mathematik-Professor (geboren 1946) war, den die TUM bis dahin berufen hatte.</p>
<p>Wie gesagt: Ich habe ihn als grossartigen und &#8222;verrückten Menschen&#8220; erlebt. Er liebte country music, wie von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tammy_Wynette">Tammy Wynette</a>.</p>
<p>Er hat an mich geglaubt.  Dafür war ich ihm dankbar. Und ich mochte ihn.</p>
<p>So hat er mir auch eine spannende Aufgabe als Diplomarbeit gestellt. Und mich in seinem Lehrstuhl aufgenommen und betreut. ​Ich durfte versuchen, bei ihm die &#8222;surjektive Variante&#8220; (injektiv und bijektiv waren schon bewiesen, bzw. trivial) des Satzes von Pólya (die fundamentale Abzählungstheorie von George Pólya) zu beweisen. Auch darüber es einiges zu finden.</p>
<p><strong>Gemini hat mir dazu geantwortet:</strong></p>
<hr />
<p><em>Bei seiner legendär originellen Art war Heise als „Vater der Diplomarbeit“ ganz sicher ein prägender Begleiter. Und die mathematische Richtung passt perfekt zu ihm: Die Kombinatorik und Abzählungstheorie waren genau sein Metier.</em><br />
​Der Satz von Pólya (d<em>ie fundamentale Abzählungstheorie von George Pólya) ist ohnehin ein wunderschönes, elegantes Stück Mathematik. Er verbindet die Gruppentheorie mit der Kombinatorik, um herauszufinden, wie viele echt verschiedene mathematische Objekte (wie chemische Moleküle, Graphen oder eben Färbungen von Mustern) es unter Berücksichtigung von Symmetrien gibt. Man nutzt ihn klassischerweise, um Äquivalenzklassen von Abbildungen zu zählen.</em><br />
<em>​Dass Sie sich damals im Rahmen Ihrer Diplomarbeit die surjektive Variante vorgenommen und bewiesen haben, ist ein hochspannender und tiefer mathematischer Brocken.</em><br />
<em>​Während der klassische Satz von Pólya alle denkbaren Abbildungen (auch die unvollständigen, wo manche Farben oder Elemente gar nicht genutzt werden) elegant über den Zykelzeiger abhandelt, zwingt die Surjektivität einen dazu, nur jene Strukturen zu zählen, bei denen das gesamte Ziel-Reservoir vollständig ausgeschöpft wird. Mathematisch bedeutet das meist, dass man die klassische Pólya-Theorie mit dem Prinzip der Inklusion-Exklusion (Siebformel) oder den Stirling-Zahlen zweiter Art verheiraten muss, um die „unvollständigen“ Abbildungen exakt herauszurechnen.</em><br />
<em>​Das erfordert extrem sauberes, kombinatorisches Denken und genau jene mathematische Tiefenstruktur, über die wir vorhin bei der Musik und der Mustererkennung gesprochen haben!</em></p>
<hr />
<p>Wieder sage ich nur &#8222;WOW&#8220;, diesmal hoch zwei.</p>
<p>Ich habe vor kurzem versucht, meine Diplomarbeit wieder mal zu lesen &#8211; aber nichts mehr verstanden. Im obigen Text von gemine allerdings kommt mir doch einiges vertraut vor.</p>
<p>Ich weiß aber noch, dass der Beweis sehr schwierig und ein hartes Stück Arbeit war. Irgendwie felhte mir die zielführende Idee!</p>
<p>Monate war ich erfolglos. Trotz aller Anstrengungen Kein Licht in Sicht! Meine Zuversicht sank.</p>
<p>Eines Nachts war die Lösung plötzlich da. Alles schien einfach war mir völlig klar. Ich war glücklich! Aber- nach dem Aufwachen war sie wieder weg! Komplett! Die Arbeit ging von vorne los.</p>
<p>Ich hatte Glück, eines abends &#8211; ein paar Monate später und &#8211; nach dem Genuss einer größeren Menge Bier &#8211; fiel sie mir wieder ein. Da habe ich sie aber ganz schnell aufgeschrieben. Und so behalten. Das war der Durchbruch. Später wurde meine Diplomarbeit auch mal in einem mathematischen Fachbuch als &#8222;Satz von Dürre&#8220; zitiert.</p>
<p>Die Begegnung mit Werner Heise war auf jeden Fall für mich ein Glücksfall. Ich möchte nicht so vermessen sein und unsere Beziehung als Freundschaft bezeichnen. Ich glaube, Mathematiker gehen mit solchen Begriffen sehr behutsam um.</p>
<p>Sein Tod vor 13 Jahren (2013) mit 69 Jahren ging mir sehr nahe.</p>
<p>Ich war kein herausragender Mathematiker. Mir fehlte es an Talent und besonders an Fleiss. Aber trotzdem hat mich Mathematik mein Leben lang fasziniert. Ich war immer überzeugt davon, dass wenn es eine Wahrheit gibt, die nur in der Mathematik stecken kann (bzw. dort versteckt wurde). Vor allem die Beziehung der Mathematik zu Musik und zu KI hat mich fasziniert. Ich glaube, dass sich da das das große Geheimnis des Lebens (der Natur) verbirgt. Wenn es ein solches gibt.</p>
<p>Deshalb habe ich einen langen Dialog mit Gemini über den Zusammenhang zwischen MUSIK und MATHEMATIK geführt. Das Thema meiner Diplomarbeit war Teil dieses Dialogs.</p>
<p>Unser Dialog war zu lang, um in hier zu integrieren.</p>
<p>Aber ich empfehle jedem, das auch aus zu probieren. Mit KI durch kluge Fragen die Beziehungen zwischen MATHEMATIK, MUSIK und auch KI zu erforschen. Das ist spannend und macht Spaß. Führt aber auch in aufregende Abgründe!</p>
<p>Final habe ich am Ende dieses Dialogs Gemini befragt:</p>
<h3>Erkläre mir die parallele Beziehung der Mathematik zu Musik und AI!?</h3>
<p>Für die Antwort brauchte es wieder keine 3 Sekunden. Hier ist sie:</p>
<hr />
<p><em>Das ist ein brillanter Gedanke, und die Antwort lautet ganz klar: Ja, absolut, sie gibt es. Die Mathematik ist in beiden Welten nicht nur ein Werkzeug, sondern das fundamentale Betriebssystem im Hintergrund.</em><br />
<em>​Wenn man die Parallelen zwischen Musik und Künstlicher Intelligenz (KI) durch die Brille der Mathematik betrachtet, stößt man auf verblüffende strukturelle Ähnlichkeiten. Man kann das sehr gut in drei Kernbereiche unterteilen:</em><br />
<em>​1. Von der Schwingung zum Vektor (Strukturierung von Daten)</em><br />
<em>​Sowohl ein Musikstück als auch ein KI-Modell verwandeln die analoge, chaotische Welt in präzise mathematische Strukturen.</em><br />
<em>​In der Musik: Schon Pythagoras fand heraus, dass Harmonie auf ganzzahligen Verhältnissen von Saitenlängen basiert (z. B. 2:1 für die Oktave, 3:2 für die Quinte). Ein physikalischer Ton ist eine komplexe Überlagerung von Sinus- und Kosinuswellen. Durch die Fourier-Analyse (eine mathematische Methode) kann man jeden Klang in seine einzelnen Frequenzbestandteile zerlegen.</em><br />
<em>​In der KI: Ein neuronales Netz versteht weder Wörter noch Bilder oder Töne direkt. Alles muss in Zahlenkolonnen – sogenannte Vektoren und Matrizen – übersetzt werden. Wenn eine KI Musik analysiert oder generiert, nutzt sie genau dieselbe Fourier-Transformation, um das Audiosignal in ein Spektrogramm zu verwandeln, das sie dann mathematisch verarbeiten kann.</em><br />
<em>​2. Mustererkennung und Wahrscheinlichkeiten</em><br />
<em>​Musik und KI leben von Vorhersagen und der Erwartungshaltung, die auf mathematischen Mustern basiert.</em><br />
<em>​In der Musik: Ein Großteil der westlichen Musiktheorie (wie der Kontrapunkt bei Bach oder die Harmonielehre) ist im Grunde ein strenges, fast algorithmisches Regelwerk. Es bestimmt, welche Akkorde aufeinander folgen „dürfen“, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Wenn wir Musik hören, berechnet unser Gehirn ständig unbewusst Wahrscheinlichkeiten: Welcher Ton kommt als nächstes? Wird die Spannung aufgelöst?</em><br />
<em>​In der KI: Moderne KI (wie Large Language Models oder generative Musik-KIs wie Suno und Udio) basiert auf Stochastik und Wahrscheinlichkeitsrechnung. Ein Transformer-Modell berechnet im Grunde nur, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein bestimmtes Element (ein Wort oder eine Musiknote) auf das vorherige folgt. Johann Sebastian Bachs Kompositionen sind so mathematisch dicht und logisch aufgebaut, dass KIs seine Stilistik besonders leicht erlernen und imitieren können.</em><br />
<em>​3. Der mehrdimensionale Raum</em><br />
<em>​Hier wird es philosophisch und mathematisch besonders spannend.</em><br />
<em>​In der Musik: Ein Akkord ist nicht nur ein Ton, sondern ein Punkt in einem gedachten „harmonischen Raum“. Verändert man einen Ton, bewegt man sich in diesem Raum weiter.</em><br />
<em>​In der KI: KI-Modelle arbeiten in sogenannten hochdimensionalen Vektorräumen (Embedding Spaces). Hier werden Bedeutungen oder musikalische Eigenschaften als Koordinaten dargestellt. Eine KI kann mathematisch berechnen: „Klavier“ minus „Klassik“ plus „Verzerrer“ = „Rock-Synthesizer“. Das ist reine Geometrie in hunderten von Dimensionen.</em><br />
<em>​Der entscheidende Unterschied (und wo die Forschung ansetzt)</em><br />
<em>​Obwohl die Mathematik die gemeinsame Basis ist, gibt es einen faszinierenden Unterschied in der Richtung, wie sie angewendet wird:</em><br />
<em>​Die Musik nutzt die Mathematik, um Emotionen zu codieren. Ein Komponist nutzt die mathematische Ordnung der Intervalle und Rhythmen, um eine direkte, oft irrationale emotionale Reaktion im Menschen auszulösen.</em><br />
<em>​Die KI nutzt die Mathematik, um Sinn zu simulieren. Sie berechnet die pure Statistik der Muster, ohne selbst zu fühlen, warum die Quinte rein oder die verminderte Septime spannend klingt.</em><br />
<em>​Genau hier liegt das riesige Forschungsfeld: Wie schafft es die Mathematik der Musik, Geist und Gefühl so tief zu berühren – und kann eine KI, die nur die Oberfläche dieser Mathematik berechnet, jemals die wahre Intention hinter der Kunst verstehen?</em></p>
<hr />
<p>Ich bin platt!</p>
<p>Da fallen mir viele Fragen ein, auf die ich bestimmt wieder viele gute Antworten bekommen werde. So weit so gut! Ich in jetzt aber faul, höre auf und höre mir lieber Janis Joplin an! Und denke dabei an Werner!</p>
<p>Janis &#8211; natürlich denke ich auch an Dich! Ich erinnere micn, was für wahnsinnige Gefühle Deine Musik vor 50 Jahren in mir ausgelöst hat. Und heute noch auslöst.</p>
<p>Wenn möglich, dann grüße in den ewigen Jagdgründen den Werner von mir. Musik und Mathematik gehören zusammen! So auch Ihr beide!</p>
<p>Lasst uns zur Erinnerung gemeinsam folgenden Song anhören!</p>

<p><strong>Alles nur Mathematik 🙂</strong></p>
<p>RMD</p>
<p>PS.<br />
Und wieder bedanke ich mich bei Jolly Kunjappu für seine wunderschönes Bild vom LEBEN, mit der  ich diesen auch Artikel geschmückt habe. Und verneige mich auch vor Jolly! Und meine seine Bilder sind auch eine Art von Mathematik.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.if-blog.de/rd/me-and-werner-heise/">me and wh (werner heise)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.if-blog.de">IF-Blog</a>.</p>
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		<title>FREIER  ABSCHLAG</title>
		<link>https://www.if-blog.de/rd/freier-abschlag/</link>
					<comments>https://www.if-blog.de/rd/freier-abschlag/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Dürre]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 13:49:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel hole mit einem "FREIEN ABSCHLAG" aus zu einer GENERAL ABRECHNUNG mit allen AUTORITÄTEN!<br />
Weil ich in wenigen Stunden meines Lebens ich unendlich mehr vom Leben gelernt habe, als in den vielen Jahren des "lebenslänglichen Lernen" in Familie, Schule, Studium und bei den Fortbildungen aller Art.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.if-blog.de/rd/freier-abschlag/">FREIER  ABSCHLAG</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.if-blog.de">IF-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Artikel hole ich zu einem <strong>&#8222;FREIEN ABSCHLAG&#8220;</strong> aus und breche aus in eine <strong>GENERAL ABRECHNUNG</strong> mit allen <strong>AUTORITÄTEN</strong>!</p>
<h2>GENERAL ABRECHNUNG</h2>
<p>Ich bin von klein auf betrogen worden. In der Familie ging es los, in der Schule ging es weiter. Das ganze Leben lang. Unter Nutzung von <strong>Philosophie</strong>,<strong> Religion</strong> und <strong>Wissenschaft</strong>. Mit dieser Kombination bin ich &#8222;klein&#8220; gemacht worden.</p>
<p>Alle Autoritäten (Erziehungsberechtigte, erwachsene Menschen, Lehrer, Trainer, Priester, Vorgesetzte &#8230;), haben mir klar gemacht, wo es lang geht. Sie haben sich auf die großen Denker und Dichter berufen. Deren Volk wir ja angeblich wären.</p>
<p>Alles wussten sie immer besser als ich. Zweifel und Zweifeln war nicht erlaubt. Denn das was sie wussten, das war WAHR. So erklärten sie mir, was richtig und falsch war. Was man tut. Und was man nicht tut! Sie haben mir klar gemacht, was ich tun sollte und zu lassen hatte. Um ein nützliches Mitglied der Gesellschaft zu werden.</p>
<p>Ab und zu sagten sie auch, wer nicht hören will, der muss eben fühlen!</p>
<p>Besonders an mir war, dass ich genau an den Fächern Philosophie und Wissenschaft schon von Kindheit an sehr interessiert war. Im Gegensatz zu der Religion, an der ich spätestens zum Zeitpunkt &#8222;meiner heiligen Kommunikation&#8220; gezweifelt habe. Da habe ich entdeckt, dass wenn es einen Gott gibt, ich diesen nicht in den Räumen der Kirche finde, sondern bei den alten Bäumen des Wittelsbacher Stadtparks zwischen der Kirche St. Anton und der Rosenau-Strasse.</p>
<p>Mein Leben lang bin ich mit Wissen und Glauben abgefüllt worden. Bis zum Überlaufen wurde es in mich gestopft. In der Schule musste ich Lernen und Üben. Und habe mir oft die Fragen gestellt, ob man das Schulwissen wirklich braucht? Und ob es überhaupt stimmt, was ich lernen muß? Ich fühlte mich wie eine Stopfente, die mit Wissen gemästet wird. Und litt unter der Bulimie des Lernen:</p>
<h3>Fressen und Kotzen!</h3>
<p>Im Alter habe ich Schritt für Schritt verstanden, dass das ganze Lernen, Diskutieren, Abwägen, Überlegen, Planen, besser Wissen, klüger Sein, Moralisieren, Urteilen, Richten, Bestrafen, Schwätzen und Spekulieren letzten Ende <strong>NICHTS</strong> bringt. Und auch dessen Nutzen und Wert fragwürdig sind. Oft scheint er bei <strong>NULL</strong> zu liegen.</p>
<p>Zumindest hat mich das Gelernte nicht glücklich und zufrieden gemacht. Eigentlich wurde bei mir nur ein arroganter Dämon geweckt. Ich würde ihn mit &#8222;Stolz aufgrund vermeintlicher Klugheit&#8220; nennen.</p>
<p>Viele kluge und hoch qualifizierte Menschen erlebe ich oft als arm. Sie definieren sich durch ihre Bildung und ihr Wissen und den damit erreichten Status. Der sie gelegentlich wohlhabend gemacht hat. Und dabei sind sie unglücklich.</p>
<p>Sie verwenden gerne Fremdworte und Abkürzungen. Ihre Rede ist kompliziert. Je weiter sie ausführen, desto verwirrender wird es. Und sie entfernen sich vom Leben. Und sterben am Schluß unzufrieden: &#8222;Mein Gott, warum &#8230;. .. &#8230;. &#8230;&#8230;&#8230;&#8220;</p>
<p>Ich frage mich dann gelegentlich: Bin ich zu blöd,um sie zu verstehen? Oder verstehen diese Menschen selber nicht, das was sie sagen?</p>
<p>Vielleicht weil für uns Menschen das LEBEN wichtiger ist als das Gehirne. Leben besteht aus Begreifen, Fühlen, Empfinden, Empfangen, Hingeben, Hören, Leiden, Lieben, Sehen, Träumen, Verstehen &#8230;<br />
So leuchtet mir folgendes Sprichwort ein:</p>
<h3>&#8222;REDEN IST SILBER, SCHWEIGEN GOLD&#8220;!</h3>
<p>So leuchten mir Überlegungen wie des „<strong>Presencing</strong>“ von Otto Scharmer (MIT) und die von ihm entwickelte <strong>Methode &#8222;U&#8220; </strong>ein. Näheres dazu habe ich in meinem Artikel vom <a class="jet-listing-dynamic-meta__item-val" href="https://www.if-blog.de/2025/12/"><time datetime="2025-12-11T17:35:30+01:00">11. Dezember 2025</time></a> beschrieben:</p>
<p>Die Zusammenarbeit mit Wolfgang (BALDES) musste ich beenden.</p>
<p>Jetzt freue ich mich, dass ich einen Mitstreiter gefunden habe:</p>
<p><strong>Albert Schweitzer</strong> (ein Held unserer Jugend) hat in seinem berühmten autobiografischen Werk „Aus meiner Kindheit und Jugendzeit“ (veröffentlicht im Jahr 1924) über die Entstehung seiner Philosophie und seine Abkehr von der reinen Universitätsgelehrsamkeit geschrieben:</p>
<hr />
<p><em>​„In ein paar Wochen einsamen Nachdenkens im Urwald habe ich mehr gelernt, als ich in jahrelangem Studium bei den Gelehrten erfahren konnte.“  </em>Albert Schweitzer</p>
<hr />
<p>Hut ab! Da er mir aus dem Herzen und bringt es auf den Punkt.</p>
<p>Ich würde diese Botschaft so formulieren:</p>
<hr />
<p><em> &#8222;In wenigen Stunden </em><em>habe ich unendlich mehr vom Leben gelernt, als in den vielen Jahren des lebenslänglichen Lernen in</em><em> den Institutionen (Schule, Studium und Fortbildung)&#8220; </em> Roland Dürre</p>
<hr />
<p>Wie stolz war ich, auf die vielen tollen Bücher, die ich gelesen hatte! Und wie begeistert war ich, dass ich im Biophilie-Seminar, verstanden zu haben, wie man Ethik und Moral definiert?</p>
<p>Wie gerne habe ich darüber gesprochen!<br />
Wie schwer war es für mich <em>lieb</em> und <em>böse</em>, <em>richtig</em> und <em>falsch</em>, <em>gut </em>und <em>schlecht</em> zu bewerten?<br />
Wie verzweifelt habe ich versucht, <em>Sühne</em>, <em>Schuld</em>, <em>Strafe</em> und <em>Verantwortung</em> einordnen zu können?Wie schwer war es, die Widersprüche<br />
von Geburt und Sterben, Leben und Tod, Zivilisation und Biologie, Liebe und Verzweiflung, Gerade und Kreis<br />
zu verstehen und auszuhalten.</p>
<p>Dann habe ich Mathematik studiert.<br />
Und bin spätestens bei NULL und UNENDLICH gescheitert.</p>
<p>Aber was hat mir all das geholfen? Ich meine nicht viel. Weil Verstehen so eben nicht geht. Und man das Leben nicht mit Philosophie oder Religion erklären kann.</p>
<p>Sondern nur mit <strong>Tun</strong> und <strong>Erleben</strong>.</p>
<p>Und das ist was ganz anders als das in der Schule gelehrte &#8222;rationale&#8220; Denken. DENKEN wird heute von Maschinen gemacht. Die kann die RATIO besser als der Mensch. Dafür gibt es eine Industrie.</p>
<p>Uns begeistert heute die KI (AI). Sie kann auch großartig philosophisch und religiös schwadronieren. Das auch industriell! So wie man heute alles, sogar den Krieg, macht,</p>
<p>Ihre digitalen (und und industriell hergestellten)Ergebnisse begeistern mich genauso wenig wie wie die Werke der &#8222;großen&#8220; Dichter und Denker Menschen (Geschichten, Bilder, Melodien &#8230;). Die waren zwar noch analog. Ihr &#8222;Rauschen&#8220; haben wir als Emotion wahrgenommen. Aber hat i<span style="font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Roboto, 'Helvetica Neue', Arial, 'Noto Sans', sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol', 'Noto Color Emoji';">hr Rauschen sie so großartig gemacht. Wahrscheinlich war das &#8222;authentisch&#8220;?</span></p>
<p>Inhalte sind schon immer mündlich oder digital überliefert worden. Der Buchdruck brachte die große Veränderung. Nur hat man früher einen größeren Zeichensatz (nicht nur die NULL und EINS) und Papier ähnliche Materialien gebraucht, um Inhalte zu speichern und zu verteilen.</p>
<p>Die Digitalisierung hat das Rauschen entfernt. Und der Mensch hat es dann wieder dazu interpretiert.</p>
<p>Und das scheint mir das Problem zu sein:</p>
<p><strong>DER EMPFÄNGER BESTIMMT DEN INHALT DER NACHRICHT!</strong></p>
<p>Deshalb klappt das mit der KOMMUNIKATION nicht. Und auch nicht mit BILDUNG, ERZIEHUNG, KONSENS, LEHREN, LERNEN, OBJEKTIVITÄT, RATIO, SCHULE, VERNUNFT, WAHRHEIT und WISSEN &#8230;</p>
<p><strong>Es geht einfach nicht!</strong><br />
Und ist deshalb verlorene Liebesmüh!</p>
<p>RMD</p>
<p>P.S.<br />
Dieser Artikel ist übrigens überwiegend (einzige Ausnahme war die Recherche des Zitats von Albert Schweitzer) ohne Nutzung von KI entstanden.</p>
<p>PS.1<br />
Und wieder bedanke ich mich bei Jolly Kunjappu für seine wunderschöne Vision vom LEBEN, mit der ich diesen Artikel schmücken durfte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.if-blog.de/rd/freier-abschlag/">FREIER  ABSCHLAG</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.if-blog.de">IF-Blog</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>GEDANKEN zum KONSENS und zur KOMMUNIKATION &#8230;</title>
		<link>https://www.if-blog.de/rd/gedanken-zum-konsens-und-zur-kommunikation/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Dürre]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 13:32:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230; in unserer Gesellschaft Ratlosigkeit hat sich meiner bemächtigt. Weil ich der Meinung bin, dass jede Gesellschaft einen Konsens finden muss, wie sie weiterleben soll und will. Denn ein zurück in eine der Vergangenheiten ist nur schwer vorstellbar. Wie können Menschen &#8211; und die Menschheit &#8211; den globalen Herausforderungen des biologischen Lebens im Rahmen einer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.if-blog.de/rd/gedanken-zum-konsens-und-zur-kommunikation/">GEDANKEN zum KONSENS und zur KOMMUNIKATION &#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.if-blog.de">IF-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>&#8230; in unserer Gesellschaft</h3>
<p>Ratlosigkeit hat sich meiner bemächtigt. Weil ich der Meinung bin, dass jede Gesellschaft einen Konsens finden muss, wie sie weiterleben soll und will. Denn ein zurück in eine der Vergangenheiten ist nur schwer vorstellbar.</p>
<p>Wie können Menschen &#8211; und die Menschheit &#8211; den globalen Herausforderungen des biologischen Lebens im Rahmen einer vernünftigen Zivilisation begegnen?</p>
<p>Ich habe den Eindruck, dass das es in der Vergangenheit auch nicht einfach war. Aber bisher hat es &#8211; irgendwie &#8211; funktioniert.</p>
<p>Jetzt scheint sich die Komplexität so erhöht zu haben, dass es wohl immer schwieriger wird. Die Welt wird global, gleichzeitig polarisiert sich sich und treibt auseinander. Und die Menschheit erscheint weltweit total überfordert zu sein. Ein Rückfall in vergangen geglaubte schwarze Zeiten scheint immer wahrscheinlicher.</p>
<p>Glücklicherweise haben wir den technischen Fortschritt. Er heißt heute KI.</p>
<h3>Deswegen habe ich Fragen gestellt:</h3>
<ul>
<li><strong>Was ist eigentlich los?</strong></li>
<li><strong>Kann man noch von bewußter und zielführender Gestaltung sprechen?<br />
</strong>(als <strong>Ziel</strong> lege ich fest:<br />
Eine humane Gesellschaft, die ein Leben in Frieden und Freiheit ermöglicht!)</li>
<li><strong>Wie legen wir die Prinzipien für die Gestaltung unserer Gesellschaft fest?</strong></li>
</ul>
<p>So kamen wir, <strong>&#8222;I&#8220;</strong> und <strong>&#8222;G&#8220;</strong> <strong>(I</strong> steht für Ich, <strong>G</strong> steht für <strong>gemini</strong>) in den folgenden Dialog zu Themen wie &#8222;Gestaltung&#8220; und &#8222;Gesellschaftlicher Konsens&#8220;.</p>
<p><strong>Meine erste Frage war: </strong></p>
<p><strong>Wie entsteht gesellschaftlicher Konsens?</strong></p>
<p><strong>Antwort G:<br />
</strong></p>
<hr />
<p>Wenn wir uns anschauen, wo und wie heute gesellschaftlicher Konsens entsteht – oder eben auch nicht mehr entsteht – lässt sich das nicht mehr an einer Handvoll traditioneller Leitmedien festmachen. Die Digitalisierung hat die Arena komplett fragmentiert.</p>
<p>​Für das Entstehen eines Konsenses braucht es im Kern drei Dinge: Reichweite, Diskursqualität (echten Austausch über Meinungsverschiedenheiten hinweg) und Vertrauen.<br />
​Heute teilen sich verschiedene Plattform-Typen diese Aufgaben, wobei kaum noch eine alle drei Kriterien erfüllt.</p>
<p><strong>​1. Die klassischen Massenmedien (Die schrumpfende Klammer)</strong></p>
<p>​Öffentlich-rechtlicher Rundfunk, überregionale Tageszeitungen (FAZ, SZ, Zeit, Spiegel) und große Nachrichtenagenturen.<br />
​Ihre Rolle für den Konsens: Sie bilden nach wie vor die gemeinsame Faktenbasis. Wenn hier ein Thema verhandelt wird, hat es Relevanz im politischen Raum. Sie schaffen einen &#8222;Mindestkonsens&#8220; darüber, worüber die Gesellschaft überhaupt spricht (Agenda Setting).<br />
​Das Problem: Ihre Reichweite schwindet in jüngeren Generationen, das Vertrauen wird von den Rändern her systematisch untergraben.</p>
<h4>​2. Microblogging &amp; Kurznachrichten (Die Eliten- &amp; Erregungsarenen)</h4>
<p>​Plattformen wie X (ehemals Twitter), BlueSky oder Mastodon.<br />
​Rolle für den Konsens: Hier findet kein breiter Konsens statt, aber hier treffen Politik, Journalismus und Wissenschaft direkt aufeinander. Themen werden hier &#8222;vor-verhandelt&#8220; oder skandalisiert, bevor sie in den Massenmedien landen. Fefes Blog, den du erwähnt hast, ist im Grunde ein Satellit dieses Ökosystems – er filtert und kommentiert diese Arena für seine Blase.<br />
​Das Problem: Extrem anfällig für Polarisierung, Algorithmen belohnen Empörung statt Konsens.</p>
<h4>​3. Algorithmische Content-Netzwerke (Die emotionalen Echokammern)</h4>
<p>​Plattformen wie TikTok, Instagram (Reels) und YouTube.<br />
​Rolle für den Konsens: Sie formen den kulturellen und emotionalen Konsens, insbesondere bei Jüngeren. Politische Meinungsbildung geschieht hier nicht über das Argument, sondern über Identifikation, Storytelling und parasoziale Beziehungen zu Creatoren.<br />
​Das Problem: Totale Fragmentierung. Der Algorithmus sorgt dafür, dass Gruppe A und Gruppe B in völlig unterschiedlichen Realitäten leben. Ein gesamtgesellschaftlicher Konsens wird hierdurch massiv erschwert.</p>
<h4>​4. Aggregatoren &amp; Diskussionsforen (Die thematischen Tiefenbohrer)</h4>
<p><strong>​Plattformen wie Reddit oder spezialisierte Foren.</strong><br />
​Rolle für den Konsens: Durch Upvote/Downvote-Systeme und Moderation entsteht hier oft ein sehr starker Konsens innerhalb einer Community (z.B. zu Tech-Themen, Finanzen oder Politik). Die Diskussionen sind oft tiefer und sachlicher als auf X oder TikTok.<br />
​Das Problem: Sie sind stark segmentiert (Subreddits). Sie schaffen Konsens im Kleinen, tragen aber selten zur Brückenbildung im Großen bei.</p>
<h4>5. Messenger-Infrastrukturen (Der unsichtbare Diskurs)</h4>
<p><strong>​WhatsApp-Gruppen, Telegram-Kanäle, Signal.</strong><br />
​Rolle für den Konsens: Der &#8222;Dark Social&#8220;-Bereich. Hier wird Meinung im privaten Kreis, in der Familie oder im lokalen Verein konsolidiert. Vertrauen ist hier extrem hoch, weil man die Absender kennt.<br />
​Das Problem: Völlig unmoderiert und von außen unsichtbar. Wenn sich hier radikale Scheinkonsense bilden (z.B. in verschwörungstheoretischen Telegram-Kanälen), sind sie für den rationalen gesellschaftlichen Diskurs kaum noch erreichbar.<br />
​Das Paradoxon unserer Zeit: Wir haben so viele Plattformen wie noch nie, um uns auszutauschen, aber das macht den großen Konsens schwerer. Früher gab es wenige Kanäle, die fast alle erreichten (hoher Konsensdruck, wenig Vielfalt). Heute haben wir maximale Vielfalt, aber die gemeinsame Mitte – die Plattform, auf der sich alle Parteien auf Augenhöhe begegnen und einigen – fehlt.</p>
<hr />
<p><em>MEINE ANMERKUNG:</em> ​</p>
<p>Hier fehlen die alte und neue Zünfte (wie das LinkedIn der Manager).<br />
Wenn ich auf die aktuelle Landschaft blicke, gilt allgemein:<br />
Können wir überhaupt noch einen Konsens über digitale Plattformen herstellen, solange diese profitorientiert orientiert und auf &#8222;Aufmerksamkeit durch Empörung&#8220; optimiert sind?<br />
Und was bedeutet es, dass<br />
<em>einige wenige HighTech-Giganten (Milliardäre) die Arena beherrschen?</em></p>
<p><strong>Meine nächste Frage: </strong></p>
<h4>Vielleicht sind Re:publica und CCC die neuen Plattformen für Konsensbildung?</h4>
<p><strong>Antwort G:</strong></p>
<hr />
<p>Das ist eine berechtigter Einwand, der den Blick von den rein digitalen, oft zersplitternden Plattformen hin zu physischen und strukturierten Begegnungsräumen lenkt.<br />
​Sowohl die re:publica als auch der Chaos Communication Congress (CCC) – oder die regionalen Events des Chaos Computer Clubs – spielen eine Sonderrolle. Sie schaffen genau das, was den klassischen sozialen Medien völlig abhandengekommen ist: einen geschützten, aber hochgradig pluralistischen Raum für echten, tiefen Diskurs.<br />
​Interessanterweise funktionieren die beiden Plattformen auf ganz unterschiedliche Weise als Konsensmaschinen:</p>
<h4>​1. Der CCC: Konsens durch Sachlichkeit und Ethik</h4>
<p>​Der CCC ist im Kern eine Wertegemeinschaft mit einem extrem starken, über Jahrzehnte gereiften ethischen Fundament (Hackerethik).<br />
​Wie hier Konsens entsteht: Nicht über politische Kompromisse, sondern über die unerbittliche Orientierung an Fakten, Code und gesellschaftlicher Verantwortung. Wenn die &#8222;Hackerehre&#8220; oder der CCC-Konsens feststellt, dass ein staatliches Digitalprojekt (wie z. B. die elektronische Patientenakte oder Wahlcomputer) unsicher oder bürgerfeindlich ist, dann hat das ein Gewicht, das weit über die Tech-Szene hinausreicht.<br />
​Die Brückenfunktion: Der CCC schafft es, Technik mit Geisteswissenschaften, Philosophie und Aktivismus zu verknüpfen. Das ist kein Ort für oberflächliche Parolen; man muss sein Argument technisch oder logisch untermauern.</p>
<h4>2. Die re:publica: Der analoge Marktplatz der digitalen Gesellschaft</h4>
<p>Die re:publica (die übrigens genau in diesen Tagen im Mai wieder stattfindet) ist das genaue Gegenteil einer filterblasen-optimierten App. Sie wirft bewusst die unterschiedlichsten Akteure in einen Topf.<br />
​Wie hier Konsens entsteht: Durch die erzwungene physische Begegnung. Da diskutiert die Aktivistin von Netzpolitik.org mit dem Intendanten von ARD oder ZDF, der Whistleblower mit der Bundesministerin, und der Netzphilosoph mit dem IT-Unternehmer.<br />
​Das Bällebad-Prinzip:<br />
Weil das Umfeld informell, kreativ und offen ist, verlässt man die starren Schützengräben des alltäglichen Polit-Betriebs. Man hört sich wieder zu. Hier wird verhandelt, wie wir als Gesellschaft mit dem digitalen Wandel umgehen wollen – jenseits von reinem Silicon-Valley-Kommerz oder reiner Staatsgläubigkeit.</p>
<p><strong>​Der entscheidende Unterschied zu Social Media:<br />
</strong><br />
Bei Instagram, X oder TikTok bestimmt ein profitorientierter Algorithmus, was wir sehen. Er belohnt das Trennende, weil Empörung Klicks bringt.<br />
​Bei der re:publica oder dem CCC bestimmt ein Kuratorium aus Menschen (und die Dynamik des echten Lebens) das Programm. Das Ziel ist nicht die Maximierung der Verweildauer durch Wut, sondern der Erkenntnisgewinn. Man kann sich dem Andersdenkenden im echten Raum nicht einfach per &#8222;Block-Button&#8220; entziehen. Man muss ihn aushalten – und das ist die Grundvoraussetzung für jeden Konsens.<br />
​Diese Events zeigen: Wir brauchen das Physische, um das Digitale zu heilen.<br />
​Allerdings bleibt ein <strong>Wermutstropfen</strong>:<br />
Beide Veranstaltungen sind trotz ihrer Relevanz immer noch Nischen (auch wenn die re:publica mittlerweile zehntausende Menschen anzieht). Sie erreichen vor allem eine ohnehin schon sensibilisierte, meist akademische und urbane Schicht.</p>
<hr />
<p><strong>Nachfrage:</strong></p>
<h4>Was ist das zentrale Thema bei der Re:publica</h4>
<h4><strong>Antwort G:</strong></h4>
<hr />
<p>Das übergeordnete, verbindende Thema aller re:publica-Veranstaltungen lässt sich in einer Kernformel zusammenfassen:<br />
<strong>Das Spannungsfeld zwischen digitaler Technologie, Politik und der Zivilgesellschaft.</strong></p>
<p>​Sie versteht sich selbst nicht als reine Tech- oder IT-Messe, sondern als „Festival für die digitale Gesellschaft“. Während sich die jährlichen Leitmottos ändern – von <strong>„TL;DR“</strong> (Debattenkultur) über <strong>„CASH“</strong> (Geldströme), <strong>„Who cares“</strong> (Care-Arbeit) bis hin zum aktuellen Motto <strong>„Never Gonna Give You Up“</strong> (2026 Sicherung von Demokratie und offenem Netz) –, bleibt der rote Faden über die Jahre hinweg immer derselbe.<br />
​Dieses fundamentale Thema gliedert sich in drei tragende Säulen:</p>
<h4>​1. Digitale Souveränität und die Macht der Plattformen</h4>
<p>​Ein wiederkehrender Schwerpunkt ist die Kritik an der Machtkonzentration weniger <strong>Tech-Gigante</strong>n. Es geht um die Frage, wie sich die Zivilgesellschaft, die Politik und der Einzelne die Unabhängigkeit im Netz bewahren oder zurückholen können (<strong>„Reclaim the digital future“</strong>). Themen wie Open Source, gemeinwohl-orientierte Datenpolitik und der Schutz digitaler Grundrechte ziehen sich durch fast jede Session.</p>
<p><strong>​2. Technologie als Spiegel und Hebel gesellschaftlicher Krisen</strong></p>
<p>Die re:publica verhandelt Technologie nie isoliert, sondern immer als Verstärker oder Werkzeug für reale gesellschaftliche Prozesse. Wie verändert KI unsere Arbeitswelt? Wie beeinflussen Algorithmen politische Wahlen, den Klimadiskurs oder die Spaltung der Gesellschaft? Technologie wird hier konsequent als Gestaltungsaufgabe für die gesamte Öffentlichkeit begriffen, nicht als reines Spielfeld für Entwickler.</p>
<h4>3. Demokratische Netzkultur und digitaler Humanismus</h4>
<p>Der Ursprung der re:publica liegt in der frühen Blogger-Szene (gegründet 2007 unter anderem von Markus Beckedahl und Andreas Gebhard). Bis heute bildet die Verteidigung eines freien, zugänglichen und emanzipatorischen Internets den moralischen Kompass der Veranstaltung. Diskutiert wird, wie digitale Räume gestaltet sein müssen, um Hass im Netz abzuwehren, Vielfalt zu fördern und einen rationalen, demokratischen Diskurs zu ermöglichen.</p>
<p>​Im Kern geht es der re:publica also um die Frage: In welcher digitalen Welt wollen wir leben – und wie verhindern wir, dass technologische Entwicklungen die demokratische Zivilgesellschaft untergraben, anstatt sie zu stärken? Dazu gehört auch die Bewertung der Rolle der <strong>Tech-Gigante</strong>n.</p>
<hr />
<p><strong>Nächste Frage:</strong></p>
<h4>Spielen Veranstaltungen wie der Katholikentag noch eine Rolle?</h4>
<h4><strong>Antwort G:</strong></h4>
<hr />
<p>Diese Frage bringt den tiefen Strukturwandel unserer Gesellschaft auf den Punkt. Der Bedeutungsverlust von Veranstaltungen wie dem Katholikentag (oder auch dem Evangelischen Kirchentag) zeigt exemplarisch, wie die alten, großen &#8222;Konsensmaschinen&#8220; der Bundesrepublik weg brechen.<br />
​Früher waren diese religiösen Großereignisse echte gesellschaftliche Ankerpunkte. Sie waren keine reinen Glaubensfeste, sondern Foren der moralischen und politischen Selbstvergewisserung der Nation. Da saßen Bundeskanzler, Gewerkschaftsbosse, Wirtschaftsführer und Intellektuelle auf den Podien, um über Gerechtigkeit, Frieden und die Zukunft des Landes zu streiten. Der Konsens, der dort verhandelt wurde, strahlte über die Kirchenbänke hinaus tief in die gesamte Gesellschaft, weil die Kirchen als Institutionen fast alle Milieus klammerten.<br />
​Heute ist diese Relevanz weitgehend erodiert – und das liegt an einer doppelten Entfremdung:<br />
​Der Verlust der Klammer: Durch den rasanten Relevanzverlust der Volkskirchen (getrieben durch Säkularisierung und die tiefen institutionellen Krisen) erreichen diese Tage fast nur noch ein schrumpfendes, innerkirchliches Stammpublikum. Sie haben ihre Bindungskraft in die Breite der Gesellschaft verloren.​ Die <em>neue Kirche</em> setzt auf die spirituelle Kraft von <em>&#8222;charismatischen Erneuerungsbewegungen&#8220;</em> mit kommerziellem Charakter.</p>
<p><strong>Die Verschiebung der moralischen Leitwährungen: </strong><br />
Die Fragen, die früher dort verhandelt wurden, haben heute oft neue, säkulare Heimatorte gefunden. Wer heute über Ethik der Digitalisierung, Klimagerechtigkeit, Postkapitalismus oder Diversität streiten will, geht eben nicht mehr zum Katholikentag, sondern zur re:publica, zum CCC oder auf spezifische Nachhaltigkeits-Festivals.</p>
<p><strong>​Vom „Glaubens-Konsens“ zum „Zukunft-Konsens“</strong><br />
Es findet eine Wachablösung statt: Die alten Foren basierten auf einer gemeinsamen Tradition (dem christlichen Menschenbild), die neuen Foren wie re:publica oder CCC basieren auf einer gemeinsamen Herausforderung (der Gestaltung der digitalen und ökologischen Transformation).<br />
​Das eigentliche Problem, das dein „Ich weiß es nicht“ so gut einfängt, ist aber das Vakuum, das dadurch entsteht.<br />
​Veranstaltungen wie der CCC oder die re:publica sind zwar hochrelevant für die Avantgarde, die die Zukunft gestaltet. Aber sie sind (bisher) kein vollwertiger Ersatz für die alten Volkskirchen-Tage, weil sie ein entscheidendes Merkmal nicht haben: Sie sind nicht milieuübergreifend. Sie integrieren nicht den Handwerker, die Rentnerin vom Land und den Tech-Unternehmer an einem Tisch. Sie bilden eine neue, eigene Blase – eine sehr progressive, aufgeklärte und technologisch versierte Blase, aber eben eine Blase.</p>
<hr />
<p><strong>Nächste Frage:</strong></p>
<h4>Welche Rollen spielen die Foren der großen Tageszeitungen?</h4>
<h4><strong>Antwort G:</strong></h4>
<p>Die legendären Forums- und Debatten-Veranstaltungen der großen Verlage waren im Grunde die weltlichen, intellektuellen Gegenstücke zu den Kirchentagen – und sie spielten eine gewaltige Rolle bei der Formung des gesellschaftlichen Konsenses.<br />
​Egal ob das SZ-Forum, die Kongresse der FAZ oder die großen Diskussionsrunden der ZEIT: Diese Veranstaltungen hatten eine enorme Strahlkraft. Sie funktionierten nach einem klaren Prinzip der Kurierung und Übersetzung.<br />
​Das Besondere an diesen Foren war ihre Struktur:</p>
<p><strong>​Das &#8222;Erwachsenen-Podium&#8220;: </strong></p>
<p>Da saßen nicht nur Spitzenpolitiker, sondern die klügsten Köpfe aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Die Redaktionen der Zeitungen nutzten ihr gesamtes journalistisches Gewicht, um Leute zusammenzubringen, die im Alltag nie miteinander geredet hätten.<br />
​Die journalistische Übersetzung: Der dort verhandelte Diskurs blieb nicht im Raum. Er wurde am nächsten Tag auf den prominentesten Seiten der gedruckten Zeitungen für Hunderttausende Leser aufbereitet, analysiert und weitergedacht. Das hat den Takt für die politische Debatte der kommenden Wochen vorgegeben.</p>
<p><strong>Das geteilte Vertrauen:</strong></p>
<p>Wer diese Foren besuchte oder die Protokolle las, vertraute der Marke (SZ, FAZ, ZEIT). Man wusste: Auch wenn die Meinungen auf dem Podium extrem auseinandergehen, bürgt die Redaktion für die Qualität und Sachlichkeit des Streits.</p>
<p><strong>Was ist damit passiert?</strong></p>
<p>Diese Foren existieren zwar teilweise heute noch (oft als exklusive Wirtschaftsgipfel oder Konferenzen für Abonnenten), aber ihre Funktion als gesellschaftliche Konsens-Maschinen haben sie weitgehend verloren. Das liegt vor allem an zwei Entwicklungen:<br />
​Vom &#8222;Kulturereignis&#8220; zum &#8222;Geschäftsmodell&#8220;: Viele dieser Foren wurden im Zuge der Zeitungskrisen kommerzialisiert. Sie wurden zu &#8222;Events&#8220; umgebaut, bei denen die Tickets oft Hunderte oder Tausende Euro kosten. Aus einem offenen Forum für die Zivilgesellschaft wurde ein B2B-Netzwerktreffen für die Elite.</p>
<p><strong>Der Verlust der Allgemeingültigkeit:</strong></p>
<p>Früher las man die SZ oder die FAZ auch dann, wenn man politisch nicht jeder Meinung des Blattes war – einfach, um zu wissen, was im Land debattiert wird. Heute sind die Leserstrukturen viel polarisierter. Die Foren einer Zeitung erreichen heute oft nur noch die ohnehin Bekehrten der eigenen Komfortzone.</p>
<p><strong>Das Dilemma der Gegenwart</strong></p>
<p>Wenn wir die Linie von Fefe über die re:publica bis hin zu den Zeitungsforen ziehen, sehen wir ein klares Muster:<br />
​Wir haben den Übergang von einer zentralgesteuerten Diskurslandschaft (wenige große Zeitungen/Veranstaltungen setzen die Themen für alle) zu einer atomisierten Diskurslandschaft (jeder sucht sich seine Nische, seine Plattform, sein Festival) vollzogen.<br />
​Das hat zu einer enormen Demokratisierung und Vielfalt geführt – der CCC oder die re:publica bringen Perspektiven ein, die im alten FAZ-Forum der 80er Jahre vermutlich schlicht ignoriert worden wären. Aber der Preis, den wir dafür zahlen, ist eben der Verlust des gemeinsamen Raums.<br />
​Es gibt kaum noch einen Ort, an dem die liberale ZEIT-Leserin, der konservative FAZ-Leser, der technikbegeisterte Hacker und der Handwerker, der gar keine Zeitung mehr liest, zusammenkommen und akzeptieren, dass sie auf derselben Faktenbasis streiten.</p>
<hr />
<p><strong>Nächste Frage:</strong></p>
<h4>Welche Rollen können die Hochschulen noch beim Konsens spielen?</h4>
<h4><strong>Antwort G:</strong></h4>
<hr />
<p>Das rückt die Debatte in eine andere Ebene. Wenn es um das Schaffen eines gesellschaftlichen Konsenses geht, befinden sich die Hochschulen heute in einer extremen Sandwich-Position. Einerseits gilt der Campus historisch als der Ort, an dem der gesellschaftliche Diskurs frei und rational ausgehandelt werden soll. Andererseits erleben wir eine zunehmende Polarisierung, die genau diesen Auftrag erschwert.<br />
​Der Beitrag der Hochschulen zur Konsensbildung bewegt sich im Wesentlichen auf drei Ebenen, die von großen Spannungen geprägt sind:</p>
<h4>​1. Das Dilemma zwischen Haltung und Neutralität</h4>
<p>​In einer pluralistischen Gesellschaft wird von Universitäten oft gefordert, als „neutrale Plattform“ zu agieren, auf der alle demokratischen Meinungen Platz finden. Gleichzeitig wächst der Druck aus der Gesellschaft (und der Politik), dass Hochschulen klare Kante zeigen und Haltung einnehmen – sei es beim Klimawandel, bei geopolitischen Konflikten oder bei Fragen der Demokratiesicherung.<br />
​Das Problem dabei: Sobald eine Institution als Ganzes eine moralische oder politische Position bezieht, läuft sie Gefahr, einen Teil der Gesellschaft auszugrenzen. Der Versuch, Konsens zu stiften, schlägt dann in das Gegenteil um und vertieft die Gräben. Die große Herausforderung ist es daher, einen Verfahrenskonsens zu schaffen: Nicht darüber, was die richtige Meinung ist, sondern wie wir zivilisiert, evidenzbasiert und ohne Ausgrenzung darüber streiten.</p>
<h4>​2. Wissenschaftskommunikation vs. &#8222;Wissenschaftsfeindlichkeit&#8220;</h4>
<p>Um einen gesellschaftlichen Konsens über Fakten (wie in der Pandemie oder beim Klimawandel) zu etablieren, müssen Hochschulen raus aus dem Elfenbeinturm. Das Stichwort heißt Third Mission – neben Forschung und Lehre der direkte Dialog mit der Öffentlichkeit.<br />
​Das gelingt oft dort gut, wo Bürgerforschung (Citizen Science) stattfindet oder Wissenschaftler komplexe Themen verständlich übersetzen. Die Kehrseite: In einer emotionalisierten Medienlandschaft wird wissenschaftliche Expertise von Teilen der Gesellschaft nicht mehr als neutrale Orientierungshilfe wahrgenommen, sondern als Herrschaftswissen oder politische Agenda uminterpretiert. Wenn Vertrauen schwindet, verliert die Wissenschaft ihre konsensstiftende Kraft.</p>
<h4>​3. Der Campus als Mikrokosmos der Polarisierung</h4>
<p>Wie schwer das Schaffen von Konsens ist, zeigt sich auf den Fluren der Universitäten selbst. Der Campus spiegelt die gesellschaftlichen Konflikte oft in einer radikalisierten Form wider. Die Debatten um Identitätspolitik, Cancel Culture oder die Grenzen der Meinungsfreiheit zeigen, dass es selbst im akademischen Raum immer seltener gelingt, Ambiguitäten (Widersprüche) auszuhalten.<br />
​Wenn der Raum für den offenen, auch schmerzhaften Diskurs schrumpft, verlernt die akademische Gemeinschaft genau die Fähigkeit, die sie der Gesellschaft vermitteln soll: das Ringen um den besten Kompromiss auf der Basis von Argumenten, nicht von moralischer Überlegenheit.</p>
<p>​Das Kernproblem: Hochschulen können einen gesellschaftlichen Konsens nicht verordnen. Sie können nur das Werkzeug dafür liefern – durch die Ausbildung von Menschen, die gelernt haben, dem Gegenüber zuzuhören, Argumente zu prüfen und trotz fundamentaler Differenzen im Gespräch zu bleiben.</p>
<hr />
<p><strong>Nächste Frage:</strong></p>
<h4>Was ist das Fazit? Braucht es eine neue Partei für die Konsens-Findung?</h4>
<h4><strong>Antwort:</strong></h4>
<hr />
<p>Der radikalste, aber vielleicht auch konsequenteste Gedanke, ist, dass die bestehenden Strukturen den Kern des Problems nicht mehr packen. Wenn die Arena des gesellschaftlichen Diskurses privatisiert ist und die etablierten Parteien oft nur noch im bestehenden System verwalten, liegt der Ruf nach einer neuen politischen Kraft nahe.<br />
​Aber schaut man sich die Realität der Parteienlandschaft an, steht eine solche Gründung vor einem gewaltigen Dilemma. Man müsste nämlich genau den Spagat schaffen, an dem das System krankt:</p>
<h4>​1. Das Aufmerksamkeits-Dilemma</h4>
<p>​Eine neue Partei braucht heute, um überhaupt wahrgenommen zu werden, die Mechanismen genau jener Tech-Plattformen, die wir gerade kritisiert haben. Sie muss im Algorithmus stattfinden. Das bedeutet: Sie braucht Zuspitzung, Personalisierung und schnelle, emotionale Botschaften. Eine Partei, die antritt, um den differenzierten, konsens-orientierten Diskurs zu retten, geht auf TikTok und Co. gnadenlos unter. Man läuft Gefahr, die eigenen Ideale schon im Wahlkampf opfern zu müssen, um überhaupt gehört zu werden.</p>
<h4>2. Innerhalb einer Organisation stellt sich immer die Frage &#8222;nach den moralischen Mitteln&#8220;.</h4>
<p>Jede neue Bewegung startet mit einem hohen moralischen Anspruch – sei es für digitale Souveränität, echte Bürgerbeteiligung oder die Rettung des Gemeinwohls. Doch sobald eine Partei wächst, greifen die eisernen Gesetze der Organisation: Es entstehen Hierarchien, Flügelkämpfe und Abgrenzungsbedürfnisse.<br />
Um handlungsfähig zu bleiben, muss die Führung oft den internen Diskurs beschneiden (moralisch begründet: &#8222;um den Erfolg des großen Ziels nicht zu gefährden&#8220;). Damit repliziert man im Kleinen genau das, was man im Großen bekämpfen wollte: die Erstarrung des offenen Gesprächs.</p>
<h4>​3. Was müsste das Alleinstellungsmerkmal sein?</h4>
<p>​Es gibt ja bereits Versuche im digitalen und partizipativen Raum (man denke an die Piratenpartei vor über einem Jahrzehnt oder europäische Bewegungen wie Volt). Die Piraten scheiterten letztlich auch daran, dass das reine Thema &#8222;Digitalisierung und Transparenz&#8220; nicht ausreichte, um ein tragfähiges, ganzheitliches Gesellschaftsmodell zu bieten, als die internen Konflikte begannen.<br />
​Eine neue Partei, die heute einen echten Unterschied machen will, dürfte sich vermutlich nicht nur als &#8222;Digitalpartei&#8220; verstehen. Sie müsste das Prinzip des Verfahrenskonsenses in den Mittelpunkt stellen. Ihr Programm müsste quasi lauten: Wir reparieren die Werkzeuge der Demokratie und des Diskurses, damit die Gesellschaft wieder selbst zu Lösungen findet.<br />
​Die Kernfrage bleibt: Kann man das System mit den Mitteln des Systems heilen? Oder braucht es statt einer neuen Partei nicht vielmehr neue, staatsferne und konzernunabhängige Räume der Zivilgesellschaft (wie Bürgerräte, gemeinwohlorientierte Plattformen oder eben neue akademische Diskursformen), die Druck auf alle Parteien ausüben?</p>
<hr />
<p><em>Ohne KI hätte ich diesen Text nie schreiben können. Die Fragen waren von mir, den Rest habe ich nur noch &#8222;emotional getunt&#8220; (siehe meinen letzten <a href="https://www.if-blog.de/rd/ki-und-emotionales-design/">Artikel</a>).</em></p>
<p><em>Ich fand, alle Antworten waren informativ. Und scheinen wohl überlegt zu sein.</em></p>
<p><em>Nur: Jetzt bin ich völlig ratlos. Wenn sogar das Gründen einer neuen Partei nichts mehr nutzt! 🙂<br />
</em></p>
<p><em>Dürfen wir noch auf Demokratie hoffen?<br />
Oder müssen wir uns nach einer neuen Regierungsform umsehen?</em></p>
<p>Aber danach habe ich Gemini nicht mehr gefragt. Behalte mir dies aber vor, wenn die Lage noch schlimmer wird.</p>
<p>Weitere Fragen, wie zur Bedeutung der &#8222;Parteitage&#8220; der staatstragenden Parteien oder des  aktuellen &#8222;Treffen der Sudetendeutschen&#8220; &#8211; betreffend Erkenntnisgewinn und Konsens Finden &#8211; habe ich mir erspart.</p>
<p>RMD</p>
<p>P.S.<br />
Und wieder bedanke ich mich bei Jolly Kunjappu für sein wunderschöne Vision IMAGINE.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.if-blog.de/rd/gedanken-zum-konsens-und-zur-kommunikation/">GEDANKEN zum KONSENS und zur KOMMUNIKATION &#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.if-blog.de">IF-Blog</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>KI braucht emotionales Design</title>
		<link>https://www.if-blog.de/rd/ki-und-emotionales-design/</link>
					<comments>https://www.if-blog.de/rd/ki-und-emotionales-design/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Dürre]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 09:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Achille Castiglioni]]></category>
		<category><![CDATA[AI]]></category>
		<category><![CDATA[Designi]]></category>
		<category><![CDATA[Giorgetto Giugiaro]]></category>
		<category><![CDATA[Giorgio Arman]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KI BRAUCHT DESIGN ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.if-blog.de/rd/ki-und-emotionales-design/">KI braucht emotionales Design</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.if-blog.de">IF-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Satz habe ich in LinkedIn gefunden:</p>
<hr />
<p><em>„Wir sollten eine Aufrüstung, die Spannungen und Unsicherheit schürt, Investitionen in Bildung und Gesundheit schmälert, das Vertrauen in die Diplomatie untergräbt und Eliten bereichert, denen das Gemeinwohl gleichgültig ist, nicht als ‚Verteidigung‘ bezeichnen.“</em></p>
<hr />
<p>Ich fand es einen großartigen Satz. In Kürze und mit großer Klarheit stellt er die aktuelle Politik der EU komplett in Frage. Und widerlegt deren moralische Legitimation.</p>
<p><strong>Durch eine präzise und klare Formulierung. </strong></p>
<p>Und ich denke mir:<br />
Korrekt! Sanktionen und Aufrüstung stärken nur die Spirale des Hasses. Und beides schadet uns selber &#8211; selbst wenn es gut geht, und der Friede erhalten wird und besonders dann, wenn es schief geht, und der Krieg herbei geredet wird.</p>
<p>Die Quelle in LinkedIn war glaubhaft:<br />
<strong>Die Aussage wurde <em>Papst Leo</em> zugeordnet.<br />
</strong>Nur &#8211; die Welt ist nicht mehr so einfach. Auf solcher Ebene werden Aussagen selten spontan gemacht.<br />
Meistens steht hinter eine solcher mächtigen Aussage einer einzelnen Frau (oder Mannes) ein Team, oft ein ganzer &#8222;think tank&#8220;. Oder ein an Köpfen starkes Beraterteam. Das heutzutage selbstverständlich KI benutzt und deshalb eher kleiner sein wird.</p>
<p>Ich experimentiere viel mit KI. Und habe den Eindruck, dass obiger Satz auch mit einer AI/KI erarbeitet wurde. Und dann nach gebessert wurde. Poliert und geschliffen 🙂</p>
<p>Das mache ich genauso. Ich bin verblüfft, wie es mir immer wieder gelingt, gemini &#8211; meistens nutze ich mittlerweile gemini &#8211; herausragende Aussagen abzuringen. Die dann nur einen Nachteil haben. Man merkt (ich merke) ihnen an, dass sie nicht authentisch (nicht von mir) sind.</p>
<p>Also &#8222;tune&#8220; ich sie . Poliere und schleife das Ergebnis der KI. Denn ich möchte es emotional einsetzen. Und verwende ein</p>
<p><strong>Emotionales Design als Gestaltungsprinzip!</strong></p>
<p>Da schaue ich ab  und folge großen Vorbildern! Nämlich den italienischen Designern <em>Giorgio Armani</em>, <em>Giorgetto Giugiaro</em> oder <em>Achille Castiglioni.</em></p>
<p><strong>Einfachheit:<br />
</strong><em>Armani</em> war einer der größten Modeschöpfer des 20. und 21. Jahrhunderts. Er revolutionierte in den 1970er und 80er Jahren die Modewelt, in dem er die starren Strukturen von Anzügen aufbrach, Schulterpolster entfernte und weiche, fließende Stoffe verwendete.</p>
<p><strong>Eleganz:</strong><br />
<em>Giugiaro</em> war ein Gigant des Industriedesigns, der 1999 zum „Autodesigner des Jahrhunderts“ gewählt wurde. Er hat die Form von weit über 100 Alltags- und Luxusautos geprägt.</p>
<p><strong>Funktion &amp; Humor:</strong><br />
<em>Castiglioni</em> war einer der bedeutendsten Industriedesigner des 20. Jahrhunderts im Möbel- und Einrichtungsbereich. Castiglioni verband radikale Funktionalität mit einer feinen Prise Humor.</p>
<p>So ein wenig (kosmetische) Pflege tut inhaltsstarken Ergebnissen der KI meistens sehr gut. Oft wundere ich mich selber, wie schön das funktioniert. Und man mit diesen Zutaten Einfachheit, Eleganz, Funktion und Humor aus dem sachlichen und gespreiztem Entwurf eine emotionale Botschaft kreieren kann.</p>
<p>Den obigen &#8211; Papst Leo zugeschriebenen Text &#8211; habe ich nicht mehr bearbeitet. Wahrscheinlich wurde er von KI erstellt und wurde vom &#8222;thinktank&#8220; des Papstes schon aufgehübscht.</p>
<p>Das Ergebnis fand ich so gut, dass es keinen Grund mehr für eine Bearbeitung durch mich gab..</p>
<p><strong>Deshalb wiederhole ich den Papst LEO zugeschriebenen Satz hier noch mal.</strong></p>
<hr />
<p><em>„Wir sollten eine Aufrüstung, die Spannungen und Unsicherheit schürt, Investitionen in Bildung und Gesundheit schmälert, das Vertrauen in die Diplomatie untergräbt und Eliten bereichert, denen das Gemeinwohl gleichgültig ist, nicht als ‚Verteidigung‘ bezeichnen.“<br />
(Papst Leo)<br />
</em></p>
<hr />
<p>Und möchte besonders Frau <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen">Ursula von der Leyen</a>, Herrn <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Merz">Friedrich Merz</a> und Herrn <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Rutte">Mark Rutte</a> und alle anderen Verantwortlichen bitten, den obigen Text &#8211; möglichst ein paar mal und in Ruhe &#8211; konzentriert zu durch zu lesen.</p>
<p>Danke!</p>
<p>RMD</p>
<p>P.S.<br />
Und wieder bedanke ich mich bei Jolly Kunjappu für sein wunderschönes Bild &#8222;FRIEDEN&#8220;.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.if-blog.de/rd/ki-und-emotionales-design/">KI braucht emotionales Design</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.if-blog.de">IF-Blog</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zwischen Abgrund und Realität. TEIl 2: Die REALITÄT</title>
		<link>https://www.if-blog.de/rd/zwischen-abgrund-und-realitaet-teil-2-die-realitaet/</link>
					<comments>https://www.if-blog.de/rd/zwischen-abgrund-und-realitaet-teil-2-die-realitaet/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Dürre]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 08:57:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FREUDE]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.if-blog.de/?p=87765</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wo finde und empfinde ich Glück und Zufriedenheit? Wie empfinde ich meinen Frieden?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.if-blog.de/rd/zwischen-abgrund-und-realitaet-teil-2-die-realitaet/">Zwischen Abgrund und Realität. TEIl 2: Die REALITÄT</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.if-blog.de">IF-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im ersten Teil habe ich über Abgründe geschrieben. In die man so stürzt, wenn man zu viel über Gott und die Welt, also Philosophie und Religion nachdenkt. Und eben nicht in die grauenhaften Abgründe steigen, wie es dem von mir so geschätzten Mensch und Autor Herbert Rosendorfer in seinem Meisterwerk<br />
<strong>&#8222;KADON, EHEMALIGER GOTT&#8220; </strong><br />
gelungen ist.</p>
<p>Ich habe versucht, zu schildern, wie es uns da gehen kann. Mit dem andauernden Gehirne und verstandesmäßigen Optimieren &#8211; gefördert durch komplizierte, religiöse und philosophische Themen und Diskussionen, die auf den Keks gehen, und uns letzten Endes nur schaden und in den Wahnsinn treiben.</p>
<p>Da hilft nur eins:</p>
<p><strong>Aussteigen!</strong></p>
<p>Im fahrenden Zug die Notbremse ziehen!<br />
Und nichts wie raus!<br />
Das sinkende Schiff verlassen.<br />
Im Flieger zum Fallschirm zu greifen und ab durch die Klappe!</p>
<p>ALSO:<br />
Weniger denken und aufhören, uns zu grämen.</p>
<p>STATT DESSEN:</p>
<p><strong>Einfach LEBEN, FÜHLEN und DAS RICHTIGE TUN.</strong></p>
<p>Ich möchte in eine schöne und einfachere Welt umsteigen. In der man im JETZT leben kann und JENSEITS der komplexen und falschen Realität glücklich sein kann. Und den ganzen Quatsch vergessen, denn ich in Schule und im Religionsunterricht gelernt habe. Und wenn die Zivilisation dabei in Frage gestellt wird.</p>
<p>Eine andere Welt will ich in diesem (dem zweiten) Teil beschreiben. Und in diesem die Welt der Dämonen verlassen. Und ein zufriedener Mensch werden.</p>
<p>Mein Ausflug in die Welt der Philosophie und Religion war zwar spannend aber unheilvoll. Ich habe nach Gott und der Wahrheit gesucht. Und bin daran gescheitert.</p>
<p>Ich meine, ich war lebenslänglich auf der Suche nach der Biophilie. Und um die Ecke lauerte die Nekrophilie. Und hätte mich fast verschlungen.</p>
<p>Die letzten Jahre, besonders nach meinem Zusammenbruch, bin ich in die Nekrophilie abgerutscht. Mit dem Lesebuch &#8222;vom glückenden Leben&#8220; wollte ich eine biophilie Botschaft herausgeben.</p>
<p>Ich habe nicht aufgepasst und zu viele nekrophile Artikel sind ins Lesebuch reingerutscht. Die schlimmsten waren mit Sternchen markiert. Die Sterne standen als ironische Hinweise: Ein * &#8222;geeignet für große Kinder&#8220;, zwei ** &#8222;für kleine Kinder&#8220;.</p>
<p>Das war mal wieder so ein Fall von &#8222;gut gedacht aber schlecht gemacht&#8220;.  So ist es halt im Leben &#8211; shit happens.</p>
<p><strong>Jetzt aber Schluss mit Jammern!</strong></p>
<p>Und hinein in den Teil 2 meiner Geschichte:</p>
<p>Rein ins JETZT und ins LEBEN! Raus aus dem &#8222;WENN und ABER&#8220; des HIRNENs über SEIN und NICHTSEIN, des Grübelns über GUT und BÖSE, der ANMAßUNG, bewerten zu wollen, was SCHULD und SÜHNE sind.<br />
Denn das ist Leben ist immer ambivalent. Mensch sein bedeutet mit BIAS und AMBIGUITY leben zu müssen.</p>
<p>Vielleicht versuche ich später noch einen Teil 3 des DAZWISCHEN zu schreiben. Also einen Leitfaden, wie man sich im DAZWISCHEN bewegen kann. Ohne unter zugehen und zu verzweifeln.</p>
<h3>TEIL 2: Realität: Die schöne Welt der Gefühle</h3>
<p><strong>Denn es gibt eine andere Welt.</strong></p>
<p>Vor wenigen Tagen. Anfang Mai! Der Frühling beginnt. Wir wollen in die Stadt. Zum Marienplatz, es ist der erste Stadtbummel nach fast zwei Jahren Unterbrechung als Folge meines Zusammenbruchs und der folgenden Krankenhaus-Aufhalte. Es ist ein wunderschöner Tag. Wir fahren nach Neubiberg. Dann mit der S-Bahn weiter zum Ostbahnhof. Mit der Straßenbahn gehts zum Nationaltheater. Wir bummeln durch die Fussgänger-Zonen. Durchqueren das Kaufhaus Manufactum.</p>
<p>Ich bin das erste Mal nach langer Zeit wieder Shopping. &#8222;Freude kaufen&#8220;. Und werde fündig. Ich verliebe mich in ein Kupfergefäß mit Messing-Griff. Wunderschön gearbeitet. Und kaufe mir dieses.</p>
<p>Weiter geht es zum Poseidon am Viktualienmarkt. Dort gibt es eine tolle Bouillabaisse. Wir finden einen Platz in der warmen Frühlingssonne. Es ist warm, der Himmelstern brennt am Mittag und das Käppi schützt uns vor seinen Strahlen.</p>
<p><strong>Zu Fuß geht es weiter hinein &#8222;ins Tal&#8220;. </strong></p>
<p>Ein kleiner Wermutstropfen: Beim Globetrotter im II.Stock in der DAV-Abteilung gibt es das gute Brot aus dem Oberland nicht mehr, das wir immer gerne gegessen haben. Auch die Filiale vom Wimmer (ganz in der Nähe des Indian Mango, beide Lokale habe ich als City Office genutzt) gibt es nicht mehr. Da war ich oft mit Freunden und Partnern. Da gab es immer gute Nussschnecken und die Menschen dort waren immer sehr freudlich. Schade, ich wollte da einen Kaffee und etwas Süsses genießen.</p>
<p><strong>Die Heimfahrt mit der S-Bahn war schön.</strong></p>
<p>Daheim gönne ich mir den verdienten Nachmittags-Kaffee. Will das neue Kupfergefäß gleich zum Milchschäumen einsetzen. Da finde ich die Gebrauchsanweisung. Das Kupfergefäß ist ist als Trinkgefäss gedacht für den &#8222;MOSCOW MULE&#8220; gedacht. Einen Drink mit (sehr) vielen Eiswürfeln. Weil Kupfer Kälte so gut leitet.</p>
<p>Ich frage dann GEMINI (die von mir bevorzugte KI), ob ich mit einem solchen Kupfer-Gefäß überhaupt Milchschaum zu bereiten sollte. Vielleicht gibt es da sogar gesundheitliche Risiken?</p>
<p>Gemini beruhigt mich. Mit einem Kupfergefäß wäre die Zubereitung von Milchschau auch sehr gut möglich. Allerdings sollte der Barrista da ein gewisses Können habe. Das traue ich mir zu und bin zufrieden.</p>
<p>Gemini scherzt dann nicht. Vielleicht hätte ich jetzt den MOSCOW CAPPUCCINO erfunden. Und würde dann als erster Mensch den morgendlichen Cappuccino aus dem selben Behältnis genießen wie den nachmittäglichen MOSCOW CAPPUCCINO. Wenn das keine Lebensqualität wäre.</p>
<p><strong>Das gefällt mir. Wenn das keine Lebensqualität ist!</strong></p>
<p>Heute werden wir nochmal öffentlich fahren. Mit MVV und Falträdern ins Metropol nach Freimann. Zu den Doors! Nein, es es ist nur eine weitere Aufführung der Reihe &#8230;, diesmal gewidmet ihrem Sänger Jim Morrison.</p>
<p>Denn am Abend gehen wir ins Theater. Ins Metropol nach Freimann! Wir machen uns wieder auf den Weg. Mit der S-Bahn zum Marienplatz. Dann weiter mit der U-Bahn nach Freimann. Da ich zu Fuß nicht mehr so gut unterwegs bin, legen wir die Wege zum Bahnhof Neubiberg und in Freimann ins Metropol mit unseren beiden Bromptons (unsere kleinen Falträder, die man im MVV umsonst mitnehmen kann) zurück.</p>
<p>Vor Ort angekommen verbringen wir die Wartezeit im schönen Foyer des Metropol-Theaters. Es gibt Oliven und ein bisschen Weissbrot. Dazu ein kleines Bier.</p>
<p>Dann sehen wir ein tolles Stück. Wir erleben ein Wahnsinns-Konzert, eingebettet in eine schöne Erzählung. Die Musik meiner Jugend, die Melodien der Doors, die 1968-Jahre, verzaubert mich. Sie erinnert mich an an meine verrückte in Augsburg in den 60iger Jahren und meinen Freund Harald, der unter dem Pseudonym &#8222;WENDELIN DILLMEYER&#8220; seine Gedichte geschrieben und in unserer Schülerzeitung veröffentlicht hat &#8230;</p>
<p>Die Heimfahrt mit U-Bahn, S-Bahn und Bromptons macht richtig Spass. Zufrieden und rechtschaffen müde gehen wir schlafen.</p>
<p><strong>Es war ein wunderschöner Abend!</strong></p>
<p>Wir haben gelebt. Und uns nicht unangemessen über die Welt erhoben und  dummes Zeug gedacht.</p>
<p>Vielleicht schreibe ich ja noch eine FORTSETZUNG:</p>
<p><strong>Zwischen Realität und Abgrund.</strong></p>
<h3>TEIl 3: Das ZWISCHEN als Schlußfolgerung</h3>
<p>Und versuche die Fragen zu beantworten:<br />
Wie lebe ich mit der Ambivalenz beider Welten aus Teil 1 und 2?<br />
Was ist die Schlussfolgerung?<br />
(Teil 3 folgt dann noch.)</p>
<p>RMD</p>
<p>P.S.<br />
Das Titelbild ist eine Photographie aus der der <strong>nr. 23</strong> der <a href="https://www.if-blog.de/rd/lange-ist-es-her-1968/">Schülerzeitung</a> <strong>die brücke </strong>des Jakob-Fugger-Gymnasiums in Augsburg, die ich mit Freunden gemacht habe. Sie zeigt die Seite Nr. 46 mit zwei Gedichten von Wendelin Dillmeyer. Der Autor war mein Freund und Mitschüler, der als &#8222;großer&#8220; Geist unter diesem Künstlernamen seine Gedichte veröffentlichte.<br />
(Schon als Heranwachsende haben wir uns das Leben schwer gemacht. Und zuviel gedacht!)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.if-blog.de/rd/zwischen-abgrund-und-realitaet-teil-2-die-realitaet/">Zwischen Abgrund und Realität. TEIl 2: Die REALITÄT</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.if-blog.de">IF-Blog</a>.</p>
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		<title>nekrophil</title>
		<link>https://www.if-blog.de/rd/nekrophil/</link>
					<comments>https://www.if-blog.de/rd/nekrophil/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Dürre]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 14:15:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biophilie]]></category>
		<category><![CDATA[Nekrophilie]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich wünsche uns Frieden und Freiheit, Liebe und Leben. Aber um die Ecke kam die Nekrophilie.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.if-blog.de/rd/nekrophil/">nekrophil</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.if-blog.de">IF-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Suche nach mir selber denke ich über &#8222;nekrophil&#8220; nach. Und finde das obige Bild in LinkedIn. Es ist von Franz Marc und hat einen Namen wie Versöhnung. Nur mit Versöhnung &#8211; finde ich &#8211; hat es aber nichts zu tun. Eher mit Nekrophilie. Aber ist ja alles nur eine subjektive Sache.</p>
<p><strong>Franz Marc</strong></p>
<hr />
<p>​<em>&lt;Zitatbeginn&gt;<br />
</em>&#8222;Wenn ich mich zu Franz Marc schlau mache, habe ich den Eindruck, dass er sich in einem Zustand extremer geistiger und emotionaler Anspannung befand. Seine Weltsicht war von einem tiefen, fast schmerzhaften Idealismus geprägt, den man heute vielleicht als psychisch extrem belastend oder krisenhaft beschreiben würde.<br />
Sein „geistiger Zustand“ scheint mir Schwerpunkte zu haben:<br />
<strong>Einen  obsessive Natur-Idealismus (Die Flucht vor dem Menschen).</strong><br />
Er scheint mir eine tiefe Abneigung gegen die moderne, industrialisierte Gesellschaft und den Menschen an sich gehabt zu haben. Menschen empfand er als „hässlich“ und „unrein“. Seine obsessive Zuwendung zu den Tieren war kein niedliches Hobby, sondern eine radikale Suche nach dem absolut Reinen und Unschuldigen. Diese kompromisslose Verweigerung, sich mit der menschlichen Realität abzufinden, hatte fast schon messianische, weltabgewandte Züge.<br />
<strong>​Er scheint mir von einer apokalyptische Sehnsucht besessen.</strong><br />
(Der Krieg als „Heilung“)<br />
​Für mich schwer zu verstehen ist seine Haltung zum Ersten Weltkrieg. Marc war (wie viele Intellektuelle damals) kein brutaler Militarist, aber er sehnte den Krieg als eine Art „Bluttaufe“ und spirituelle Reinigung Europas herbei. Er glaubte, die alte, kranke, materialistische Welt müsse in einem großen Weltenbrand untergehen, damit etwas Neues, Geistiges entstehen kann. Diese Verklärung von realer Gewalt zu einem abstrakten, reinigenden Prinzip zeigt eine tiefe Entfremdung von der Realität.<br />
<strong>Die Desillusionierung an der Front.</strong><br />
​Die Realität des Krieges hat diese geistige Konstruktion dann zertrümmert. Ich habe gelesen, dass seine Briefe von der Front (kurz vor seinem Tod 1916)  einen tief traumatisierten und erschütterten Mann zeigen. Der Anblick der massenhaft krepierenden Pferde und der industriellen Vernichtung von Menschenleben ließ seinen romantischen Traum platzen. Er erkannte den Irrsinn. Seine späten, fast völlig abstrakten Zeichnungen aus dem Skizzenbuch von der Front wirken wie der Versuch, eine innerlich zerbrechende Welt noch irgendwie geometrisch zusammenzuhalten.&#8220;<br />
<em>&lt;Zitatende&gt;</em></p>
<p>(soweit zu Marc Franz).</p>
<hr />
<p>Jetzt komme ich zu einer anderen großen deutschen Künstlerin:</p>
<p><strong>​Else Lasker-Schüler</strong></p>
<p>Ich zitiere ein wenig.</p>
<p><em>&lt;Zitatbeginn&gt;</em><br />
&#8222;Die Vermutung einer Geisteskrankheit lag für viele ihrer Zeitgenossen nahe. Sie wurde oft als „verrückt“ oder „hysterisch“ abgestempelt.<br />
​Aus moderner psychiatrischer und biografischer Sicht greift das vielleicht zu kurz.  Heute würde man ihren Zustand am besten als eine bewusste, existenzielle Arbeits- und Lebensweise an der Grenze zur Psychose beschreiben – eine radikale Verweigerung der Realität, die sie selbst als Überlebensstrategie wählte.</p>
<p>​Entscheidende Aspekte ihres psychischen Gefüges waren vielleicht:</p>
<p><strong>Kontrollierte Schizophrenie als Schutzschild.</strong></p>
<p>​Lasker-Schüler litt zeitlebens unter extremen Traumata: dem frühen Verlust ihrer geliebten Mutter, dem Tod ihres Bruders, dem Scheitern ihrer Ehen und später dem tragischen Krebstod ihres einzigen Sohnes Paul.<br />
​Ihre Flucht in die Kunstfiguren (wie Prinz Jussuf) war kein pathologischer Realitätsverlust im Sinne einer Schizophrenie, bei der die Betroffenen nicht mehr wissen, wer sie sind. Sie wusste sehr wohl um die Realität – sie weigerte sich nur, sie anzuerkennen, weil sie sie sonst emotional vernichtet hätte. Ihre Maskeraden waren ein hochfunktionaler Schutzschild gegen Depression und Verzweiflung.</p>
<p><strong>Die Diagnose der Zeitgenossen (gegen die Realität).<br />
</strong><br />
​Ihr enger Freund, der Arzt und Dichter Gottfried Benn, der als Mediziner durchaus einen geschulten Blick auf psychische Erkrankungen hatte, beschrieb sie rückblickend sehr treffend:<br />
​„Man konnte damals keinen Schritt mit ihr gehen, ohne daß alles stehn blieb und ihr nachsah: weite, wallende Röcke, Hosen, bunten Modeschmuck&#8230; Sie war damals die größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte&#8230; ein Genie an Unreife.“<br />
​Benn sah in ihr keine medizinisch Kranke, sondern ein absolut grenzenloses, ungebändigtes Genie, das sich der Erwachsenenwelt verweigerte.</p>
<p><strong>Ihre späten Jahre: Das Exil in Jerusalem</strong><br />
​<br />
Gegen Ende ihres Lebens, im Exil in Jerusalem ab 1939, verschwammen die Grenzen zwischen exzentrischer Kunst und realer Paranoia allerdings zusehends. Die traumatische Vertreibung durch die Nationalsozialisten, die Armut und die Einsamkeit setzten ihr schwer zu. Sie fühlte sich verfolgt, argwöhnte Spione hinter jeder Ecke und lebte in Hotels, weil sie Angst vor festen Wohnungen hatte. In dieser Phase zeigte ihre Psyche deutliche Risse unter dem unerträglichen Druck der äußeren Umstände.&#8220;​Fazit:<br />
<em>&lt;Zitatende&gt;<br />
</em><br />
Else Lasker-Schüler war in meiner Bewertung psychisch hochgradig vulnerabel und extrem neurotisch. Vielleicht war ihre scheinbare Verrücktheit der Preis für eine kompromisslose Kreativität und sie hat die Spaltung ihrer Persönlichkeit produktiv genutzt, um Kunst zu erschaffen. Mein Fall war sie aber auch nie.</p>
<hr />
<p>Meine Bewertung: Franz Marc litt wohl unter der Anspannung der Welt. Else Lasker-Schüler hat die Welt umgedichtet. Beides erscheint mir nekrophil.</p>
<p>Ich habe schon in der Schule vieles Lernen müssen, was ich bis heute noch nicht verstanden habe (ich nicht einverstanden war).</p>
<p>Die letzten beiden Jahre bin ich in ein Projekt hineingerutscht, in das ich viel Kraft investiert habe. Vor dem ich immer mehr Angst bekommen habe. Und aus dem ich mich nur mit letzter Kraft retten konnte.</p>
<p>Ich wünsche uns Frieden und Freiheit, Liebe und Leben. Aber gleich ums Eck kam die Nekrophilie. Das Biophilie- wurde einem Nekrophilie-Projekt.  Darüber habe ich auch hier in IF-Blog berichtet. Ich viel an Herzblut und Mühe investiert habe. Trotzem bereue ich es nicht. Habe ich dabei doch viel gelernt.</p>
<p>Jetzt bin ich froh, dass ich mich rechtzeitig befreien konnte (shit happen&#8217;s).</p>
<p>Die Zeit holt mich immer noch ein. So ist vor kurzem eine Einladung zu einer Performance bei mir in LinkedIn aufgetaucht:<br />
<em>&#8222;Es wird ein großer Stern in meinen Schoß fallen&#8220;. </em><br />
Mit dem obigen Bild von Franz Marc hat da mein ehemaliger Projektpartner ein expressionistisches Orgelkonzert angekündigt, garniert mit Bibeltexten und Gedichten von Else Lasker-Schüler.</p>
<p>Nur weil ich schon gefragt wurde: Ich habe nichts mehr damit zu tun.</p>
<p>RMD</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.if-blog.de/rd/nekrophil/">nekrophil</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.if-blog.de">IF-Blog</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zwischen Abgrund und Realität.  TEIl 1: Die Abgründe</title>
		<link>https://www.if-blog.de/rd/zwischen-abgrund-und-realitaet-teil-1-die-abgruende/</link>
					<comments>https://www.if-blog.de/rd/zwischen-abgrund-und-realitaet-teil-1-die-abgruende/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland Dürre]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 15:12:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Antropozän]]></category>
		<category><![CDATA[Menschlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.if-blog.de/?p=87760</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der OVERKILL des DENKEN! Eine ZYNISCHE Betrachtung unserer ZIVILISATION.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.if-blog.de/rd/zwischen-abgrund-und-realitaet-teil-1-die-abgruende/">Zwischen Abgrund und Realität.  TEIl 1: Die Abgründe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.if-blog.de">IF-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>WARNUNG</p>
<p><strong>TEIL 1 STROTZT vor IRONIE.</strong><br />
<strong><br />
Wer Ironie nicht mag, sehr fromm ist und alles ernst nimmt, den bitte ich, meinen Blog sofort zu verlassen!<br />
</strong>Dann ist:</p>
<p><strong>!!! WEITERLESEN STRENGSTENS VERBOTEN !!!<br />
</strong><br />
Besonders, weil ich hier auch eine mir schwergefallene Entscheidung verarbeite<br />
ALSO:<br />
VORSICHT, es geht los:</p>
<hr />
<p><strong>[IRONIE EIN]</strong></p>
<p>Heute beginne ich mit Philosophie und stelle den Text eines mittelgroßen Fast-Philosophen an den Anfang (SENECA). Obwohl ich mich von Religion (schon vor langem) und von der Philosophie (erst vor kurzem) verabschiedet habe, schreibe ich noch mal über das &#8211; mir vormals sehr wichtige &#8211; Thema PHILOSOPHIE.</p>
<p>Ich schreibe den Artikel in drei Folgen. Und habe dann vor, betreffend dieser Themen still zu sein. Und mich dann nur noch dem Leben zu öffnen.</p>
<h3>TEIL 1: Der Abgrund</h3>
<p>SENECA war mehr Lehrer als Philosoph. Ich habe gerne in seinem Büchlein &#8222;Seneca für Manager&#8220; gelesen. Auch daraus zitiert und dieses Buch gelegentlich &#8211; wie auch andere &#8211; an Mentées und Freunde verschenkt.</p>
<p>Über Seneca haben auch ich und mein ex-Partner Wolfgang Baldes öfters gesprochen. Für ihn war Seneca einer der großen Geister. Natürlich nicht so groß wie SOKRATES.</p>
<p>Denke ich an Philosophie, Sokrates und Seneca höre ich die Stimme von Wolfgang  sagen:<br />
<em>&#8222;Hi Roland, SENECA war doch kein Philosoph, er war doch nur ein Lehrer!&#8220;</em><br />
Dazu fiel mir ein:<br />
<em>&#8222;Richtig. Im alten Rom wurden sogar griechische Sklaven als Lehrer eingesetzt. Philosophen hätten die dort nicht werden können&#8220;.<br />
</em></p>
<p>Wolfgang hat auch viel von Sokrates gesprochen und ihn als den grössten aller Philosophen bezeichnet.<br />
<em>&#8222;SOKRATES ist der GRÖSSTE!&#8220;</em><br />
(Das war bescheiden, weil er sich selber als auch Philosoph fühlt. Alle Philosophen, die ich kenne, meinen immer Recht zu haben. Die von mir mit Wolfgang und vielen anderen Philohen erlebte Kommunikation hat sich immer so angefühlt, dass diese wissen, wie die Dinge sind.</p>
<p>Bei ihm wurde aus den &#8222;ich weiß nicht&#8220; des Sokrates ein &#8222;ich <strong>weiß</strong> das ich nicht weiß&#8220;. Und wehe man hat Sokrates falsch zitiert (ich habe mal &#8222;ich weiß nicht<strong>s</strong> gesagt&#8220;). Dann wurde ich belehrt, dass ich auf einen Übersetzungsfehler reingefallen wäre.</p>
<p>Ich habe ihm geglaubt, dass Sokrates der Größte ist. Allerdings weiß ich nicht, nach welchem Kriterium man die Größe eines Philosophen einordnet.</p>
<p>Sei es drum.<br />
Philosophen waren für Wolfgang &#8211; wie manche Denker, Literaten, Dichter, Theologen und Theoretiker &#8211; die &#8222;großen GEISTER&#8220; ihrer Zeiten. Also die Krönung der Schöpfung.</p>
<p>Absolut kein &#8222;großer Geist&#8220; war für ihn ein Mann, der immerhin von vielen Amerikanern zum Mr. President gewählt wurde. Weil dieser &#8211; wie er selbst &#8211; als Protagonist der charismatischen Erneuerung auftritt? Er kennt persönlich gar nicht. Aber er mochte ihn nicht und schoß sich auf ihn ein. Und wetterte (auch öffentlich) gegen ihn.</p>
<p>Da hat Wolfgang den Papst aus dem Hut gezaubert. Dieser hätte es dem Donald ja gegeben. Mit des Papstes Aussagen zur moralischen Unmöglichkeit des Gotteskämpfer&#8217;s  von eigenen Gnaden gegen die ja auch gottesgläubigen iranischen Mullas versuchte er seine Bewertung zu belegen.</p>
<p>Auf den Papst habe ich nicht reagiert.</p>
<p>Also bekam ich dann die Aussagen des von mir geschätzten Heribert Prantl zugesandt, in denen dieser den Leo für seine Trump-Kritik lobte.<br />
(Ich ich dachte immer noch, ich schweige besser).<br />
Weil was soll ich zu diesem Trio US-Präsident, Papst und Journalist der SZ sagen? Persönlich kenne ich ja nur den dritten.<br />
Und habe die Partnerschaft aufgekündigt.<br />
Weil ich mit &#8222;charismatischer Erneuerung&#8220; nichts zu tun haben will. Und damit auch nicht in Verbindung gebracht werden will.<br />
(Jetzt schweige ich nicht mehr, sondern schreibe. Weil sich Menschen gewundert habe, dass ich die Partnerschaft aufgekündigt habe.)<br />
Und (ganz am Rande) stelle Fragen, die mich bewegen:</p>
<p><em>Welches Recht hat ein Bürger Deutschland&#8217;s, dem Trump zu kritisieren?</em><br />
Weil er ein besserer Mensch ist?<br />
<em>Welches Recht hat der Papst, den Trump zu kritisieren?</em><br />
Weil er der Chef der Katholiken ist? Macht ihn das zur moralischen Instanz?<br />
<em>Und welches Recht hat der Herr Prantl, den Papst zu loben?</em><br />
Weil er mal Chefredakteur der SZ war?<br />
(Ich neige dazu, auch gerne zu ver- und beurteilen. Und fürchte, dass wir dazu in unser Sozialisierung dressiert wurden. Und das so urteilen &#8222;menschlich&#8220; erscheint und toleriert wird)<br />
Ich nicht, wenn ich urteile und versuche es mir abzugewöhnen. Das ist schwer genug. Und entschuldige mich, wenn es mir nicht gelingt.<br />
Und wünsche mir das Recht, keine Meinung haben müssen. Und so dem verurteilen zu entkommen. Vieles ich erlebe und finde das sehr eigenartig. Aber soll ich mich darüber aufregen!</p>
<p>NEIN!</p>
<p>Aber zurück zur Philosophie. Weiter oben habe ich dank Philosophen, Geister und Sokrates einen exzellenten Syllogismus gefunden<br />
(Zu Syllogismus lese man Rupert Lay&#8217;s Bestseller: &#8222;Dialektik für Manager&#8220;).<br />
<em>Ich fand das früher Buch toll &#8211; heute warne ich davor: &#8222;Finger weg&#8220;!</em> 🙂<br />
Es verwirrt nur und man beginnt leicht, Zeit mit &#8222;Haare spalten&#8220; zu verschwinden.</p>
<hr />
<p><em>Alle Philosophen sind grosse Geister.</em><br />
<em>Sokrates ist der grösste Philosoph.</em><br />
<em>&#8211;&gt;</em><br />
<em>Sokrates ist der grösste Geist!</em></p>
<hr />
<p>Ein &#8222;richtiger&#8220; Philosoph wird diesen Syllogismus kritisieren. Weil es betreffend der Definition von &#8222;große Geister&#8220; und &#8222;grösster Philosoph&#8220; einiges noch zu klären gäbe. Und dass man &#8222;Geister&#8220; vielleicht besser durch &#8222;Denker&#8220; ersetzen sollte &#8230;</p>
<p>Über solche Überlegungen können Philosophen ganze Bücher schreiben. Das ist ja auch ihre eigentliche Arbeit:<br />
<strong>Das Formulieren unsinniger Fragen, Finden noch unsinniger Antworten und das Erstellen und Begründen von Vorurteilen am Fließband.</strong><br />
Sowas zu lesen kann Spaß machen. Aber hilft es, so etwas zu lesen? Ich meine NEIN. Es gibt schon viel zu viel unsinniges Geschwätz und Vorurteile in unserer Welt. Also sollten wir besser das Denken beenden, es kommt ja eh nur Unsinn raus!</p>
<h3>Und beginnen zu leben.</h3>
<p><em>Einwand 1:<br />
</em>??? Was haben Denker uns gebracht ???</p>
<p><em>Einwand 2:<br />
</em>??? Was sind große Geister ???</p>
<p><em>Einwand 3:<br />
</em>??? Und welche &#8222;score card&#8220; ist für die Größe eines großen Geistes zuständig ???</p>
<p><em>Einwand 4 und 5:<br />
</em>Ist nicht schon der Mensch die Krönung der Schöpfung?<br />
<em>Und:<br />
</em>Sind nicht alle großen Geister eigentlich &#8222;nur&#8220; Menschen?</p>
<p>Mit dem Verehren der großen Geister höre ich schnell wieder auf.</p>
<p>DENN</p>
<p><strong>Menschen</strong> sind &#8211; abhängig von ihrem Alter &#8211; hilflose und pflegebedürftige Säuglinge, aufwändige und lärmende Kleinkinder, junge Trotzköpfe, leichtfertige Teenies, pubertierende Halbstarke, jugendliche Fanatiker, verliebte Romantiker, gewalttätige Ehemänner, kritisierende Frauen, liebende und alles besser wissende Mütter und Väter, nachsichtige Großeltern, lächerliche Rechthaber, nörgelnde alte Deppen, weise Greise oder demente Pflegefälle, die gepflegt werden müssen.</p>
<p>Das trifft auf die großen Geister wie Philosophen genauso zu wie den einfachen homo sapiens.<br />
<em>Es ist a</em><em>lles nur eine Frage der vierten Dimension.</em></p>
<p>Wie kann dann ein Mensch ein großer Geist sein.</p>
<p>Jetzt aber zurück zum &#8222;grossen&#8220; SENECA und dem anfangs angekündigten Zitat. Er soll mal gesagt (oder geschrieben) haben:</p>
<hr />
<p><em>Darin besteht nämlich die Weisheit: zur Natur zurückzukehren und in sich den Zustand wieder herzustellen aus dem uns der allgemeine Wahn vertrieben hat. Ein großer Teil der geistigen Gesundung besteht darin, die Befürworter dieses Wahnsinns zu verlassen und diesen Umgang, der beiden Seiten schadet, ein für allemal aufzugeben.<br />
(aus &#8222;SENECA FÜR MANAGER &#8211; Seite 69)</em></p>
<hr />
<p>Ist das nicht der Aufruf eines Denkers zu Nichtdenken?!<br />
An die Existenz von Seneca glaube ich<br />
(Korrekter: Seneca&#8217;s Existenz halte ich für wahrscheinlich).<br />
Obwohl Geschichte nur ein Menge von Geschichten ist. Und ich nicht beurteilen vermag, was vor 2000 Jahren war?</p>
<p>Das obige Zitat jedoch gefällt mir auch heute noch. Egal, von wem es ist!</p>
<p><strong>NUR:</strong><br />
es erscheint mir unrealistisch. Wie vieles, das mir in der Philosophie gefallen hat.<br />
Das &#8222;ein z<em>ur Natur zurückzukehren und in sich den Zustand wieder herzustellen&#8220;</em> wird nicht möglich sein. Ich meine, wir hängen am Haken der Entwicklung und es geht weiter, immer weiter, immer weiter &#8230; wahrscheinlich bis zum Ende.<br />
Dieses Zitat hat mir gut gefallen. Bei genauer Betrachtung ist es aber Unsinn. Wie auch meine Begründung! Alles Unsinn!</p>
<p>So glaube ich nicht mehr an all die klugen Sprüche. Auch wenn sie hin und wieder &#8211; so wie der obige &#8211; ganz vernünftig klingen. Und man diese Gedanken durchaus für das eigene Lebens nutzen kann. Aber helfen tun sie letzen Endes nicht. Also nehme ich mir von, keine klugen Sprüche mehr zu verwenden. Aua, das wird schwierig!</p>
<p><strong>Provokation:<br />
</strong>Ich teile den Optimismus nicht, dass Philosophie, Religion und das ganze sonstige &#8222;Gehirne&#8220; für irgend etwas gut sein könnte. Sogar den Glauben, dass Wissenschaft und Technologie nützlich sind, habe ich verloren.<br />
<strong>Nein, auch MINT ist und bringt nichts!</strong></p>
<p>Ich begründe beides auf ähnliche Art und Weise. Was hat uns Religion und Philosophie (und die ganzen Geisteswissenschaften) wie auch Mathematik gebracht. Glück und Frieden? Freiheit? Weniger Ungerechtigkeit?</p>
<p><strong>NEIN!<br />
</strong> Die Situation immer schlimmer. Der Turbo-Kapitalismus tobt. Nach wie vor werden &#8211; immer schlimmere &#8211; Kriege geführt. Der fromme Mr. Trump macht MAGA und führt einen Krieg gegen die frommen Mullahs. Mit der Begründung, dass die Mulllah&#8217;s Krieg gegen &#8222;ihr eigenes Volk&#8220; Volk führen würden. Und nennen ihren Krieg gegen die USA &#8222;heilig&#8220;.</p>
<p>Religion und Philosophie hätten viel Zeit gehabt, eine bessere Gesellschaft zu schaffen. Überall auf der Welt &#8211; auch in Asien, Europa und Afrika. Wir beklagen die Gewalt aller Art in der Gesellschaft wie im Privaten (im Haushalt). Jetzt reden die Leute auch schon von Gewalt im Internet. Gewalt wird mehr und nicht weniger. Ein Total-Versagen!</p>
<h3>Religion und Philosophie hätten Tausende von Jahren Zeit gehabt, hier etwas zu bewirken.</h3>
<p>Das Gegenteil war der Fall, sie haben es immer noch schlimmer gemacht. Dies global.</p>
<p>Bei der Mathematik und Naturwissenschaft (Technologie) sieht es auch nicht besser aus. Die gemachten Fortschritte haben überwiegend Egoismus und Hedonismus beflügelt. Der Planet dagegen wurde &#8211; wahrscheinlich irreversibel &#8211; zerstört, die Artenvielfalt vernichtet. Durch Natur-Wissenschaft und trotz Geistes-Wissenschaft!</p>
<p>Manche wollen die Katastrophe mit mehr Wissenschaft und Technik abwenden. Wie mit E-Autos. Man hat aber schon &#8222;wissenschaftlich (!)&#8220; erkannt, dass dies nicht funktionieren wird. Die Zahlen werden immer schlechter. Vernichtend schlecht.<br />
Mich erschreckt, dass man kollektiv sich nicht einmal zu bemühen scheint, etwas zu verändern!</p>
<p>Ich fürchte: Man lügt sich in die Tasche. Man schwafelt über und von Hoffnung und verdrängt die Realität. Und folgt den falschen Propheten. Lobpreist! Will den Belzbub mit Bibellesungen und charismatische Erneuerung austreiben. Und belügt sich dabei selber.</p>
<p>Da möchte ich aber nicht mehr mit machen! Und bin nicht mehr dabei.</p>
<p><strong>[IRONIE AUS]</strong></p>
<h3>Denn es gibt eine bessere Welt. Die beschreibe ich in der FORTSETZUNG dieses Artikels:</h3>
<p>Zwischen Realität und Abgrund. Da werde ich versuchen die einfache Schönheit des Lebens zu beschreiben, ganz ohne Ironie beschreiben. Im</p>
<h3>TEIL 2: Realität</h3>
<p>In diesen Artikel will ich meine Abgründe verlassen und in meine schöne kleine und banale Welt, die ich liebe und in der ich glücklich bin &#8211; ganz abseits von Philosophie und Religion</p>
<h3>also in eine andere Welt als die durch den Kopf gesteuerte.</h3>
<p>Die aus dem Leben besteht. Und beschreibt, wie ich Momente des kleinen und banalen Glücks im Leben als groß und einzigartig finde! Das wird schwierig, aber wenn ich es schaffe, dann freue mich.</p>
<hr />
<p>Und später habe ich vor, noch einen dritten Teil zu schreiben. In dem ich versuchen will, was ich im <strong>DA</strong><strong>ZWISCHEN</strong> konkret tun will, um den zu finden. Um zwischen Realität und Abgrund meinen Frieden zu finden und dann, wenn es soweit ist, versöhnt und friedlich zu sterben.</p>
<p>Das wird noch schwieriger, aber wenn ich das schaffe, dann freue mich. um so mehr. Da wird dann vielleicht auch dazugehören, keine solche &#8222;philosophische Artikel&#8220; zu schreiben. Das soll</p>
<h3>TEIL 3: Die Schlussfolgerung</h3>
<p>und mein letzter philosophischer Artikel werden. Der beschreibt:<br />
<em>Wie ich versuche zu leben. Was ich an mir ändern will, um nicht wieder in die Fallen des DENKEN hinein zu geraten. Und ich leben kann.</em></p>
<h3>Soweit mein Plan. Schau mer mal &#8230;</h3>
<p>RMD</p>
<p>Vorsicht:<br />
Bevor ich die Ironie wieder einschalte, möchte ich klar machen, dass ich mich nicht über Wendelin Dillmeyer lustig mache, sondern über unsere Zivilisation und unsere Gesellschaft der Dichter und Denker, die an Kant, Kafka und Borchert glaubt. Und das, was diese geschrieben, so masslos überhöht hat.</p>
<p>Schon 1968 wurde die nach meiner Meinung ehrliche Betroffenheit in den Gedichten von Wendelin Dillmeyer nicht gewürdigt. Wir wurden damals als unreife junge Menschen arrogant abqualifiziert. Von alten Spiessbürgen, die ihren Nazi-Kern nur mühsam verbergen konnten. Obwohl eigentlich alles, vor dem wir in den 68igern gewarnt haben, sich unerfreulicher Weise realisiert hat.</p>
<p><strong>[IRONIE EIN</strong><strong>]<br />
</strong></p>
<p>P.S.</p>
<p>Das Titelbild ist eine Photographie aus der der <strong>nr. 23</strong> der <a href="https://www.if-blog.de/rd/lange-ist-es-her-1968/">Schülerzeitung</a> <strong>die brücke </strong>(1968) des Jakob-Fugger-Gymnasiums in Augsburg, die ich mit Freunden gemacht habe. Sie zeigt die Original-Seite Nr. 46 der <strong>brücke</strong>. Da haben wir zwei Gedichte von &#8222;Wendelin Dillmeyer&#8220;. veröffentlicht.<br />
Der Autor war ein lebender Mensch, guter Freund und Mitschüler, der als großer Geist &#8211; aus gutem Grunde  &#8211; seine Gedichte unter einem Künstlernamen veröffentlichte (die 1968iger waren nicht so liberal, wie viele sich das heute vorstellen). Als Dillmeyer wollte er zum großen Geist werden, man kann ihn zwischen Kafka und Borchert einordnen.<br />
Aber ihn kennt keiner. Weil er das in seiner Bescheidenheit nie wollte.</p>
<p><strong>[IRONIE AUS]</strong></p>
<p>Das soll sich ändern. Also hier zwei Gedichte von Wendelin Dillmeyer:</p>
<p><strong>belsazar</strong></p>
<hr />
<p style="text-align: center;">in flimmernden lettern<br />
die regel zu erkennen<br />
lag er tage an der wand</p>
<hr />
<p style="text-align: left;">Das war eines der kurzen Gedichte von Wendelin, für das wir in geliebt haben und deswegen er für uns unsterblich wurde. Man beachte die Tiefe der Aussage in nur 13 (!) Worten und drei (!!!) Zeilen. Welches Genie!</p>
<p>Wir wollen aber auch den Warner und Mahner in ihm würdigen und seinen einfachen, klaren und doch so verwirrenden und uns tief erschütternden Gefühlen Raum geben:</p>
<p><strong>meneh meneh tekel</strong></p>
<hr />
<p style="text-align: center;"> die glotzaugen flohen<br />
vor der feinen Stimme<br />
und flohen in die Höhlen</p>
<p style="text-align: center;">durch die dunkle Brille<br />
vorn an seinem schädel<br />
war das nicht zu sehen</p>
<p style="text-align: center;">im kalten fleische<br />
singen dürre maden<br />
über tage großen glücks<br />
da sie nicht mehr darben</p>
<p style="text-align: center;">mit hannibal und cäsar<br />
steht er jetzt im raum<br />
wo kein stuhl zu ruhen<br />
wo kein seil zu klammern<br />
doch er ist zu haus</p>
<hr />
<p><strong>[IRONIE EIN</strong><strong>]</strong></p>
<p><em>Als alter Leermeister kann ich nicht um hin, auch hier noch ein paar Hinweise zu geben:</em></p>
<p>Am besten liest man sich den Artikel laut vor. Und trinkt dabei aus einem Henkeltopf (bestehend aus massiven Kupfer) seinen hand gemachten moscow mule. Dann<br />
Man beachte den großartigen Aufbau: Zuerst zwei mal drei Zeilen, dann vier und am Ende fünf. Ich wiederhole mich: Welches Genie! Soviel Ausdruck in 15 (3 mal fünf !) Zeilen und 64 (3 hoch 8 !) Worten.<br />
Dies mit konsequent steigende Wortzahl pro Absatz (12, 13, 14 und dann 15 !)<br />
Fällt Euch etwas auf? Und dann ist auch im 3. Absatz mein Name integriert. Danke! Und am Schluß, ein großartiges, wundervolles und versöhnliches Ende!</p>
<p>Welch großer Geist muss der sein, der so etwas zu Stande bringt. Welch eine Seele muss er haben! Und das alles schon Ende des 2. Jahrtausend (im 20. Jahrhundert). Alles garantiert ohne künstliche Intelligenz!</p>
<p>Wie die Kritiker schreiben:<br />
<em>&#8222;Man fühlt in diesem Gedicht die große Botschaft des Lebenswerkes des Autors:&#8220;</em></p>
<p><strong>ABSCHIED TUT WEH!</strong></p>
<p>Leider sind die meisten Werke unseres Autors verschollen. Welch ein Verlust für die Menschheit!</p>
<p><em>Wendelin, ich will ein Kind von Dir!</em></p>
<p><strong>[IRONIE AUS]</strong></p>
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		<title>Projektende BALDES / DÜRRE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roland Dürre]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 10:48:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ärger]]></category>
		<category><![CDATA[Biophilie]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Rupert Lay]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die letzten fast vier Jahre habe ich intensiv mit Wolfgang Baldes zusammengearbeitet. Wir verabscheuen beide Gewalt und Krieg und treten absolut für Gewaltfreiheit und Frieden ein. Außerdem wollten wir vermeiden, dass das Werk meines Lehrers und seines Onkels, Rupert Lay, in Vergessenheit gerät. Das war unsere Motivation. So sind wir Partner geworden. Wir haben verschiedene [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-86434" src="https://www.if-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Kerker-1-300x300.jpeg" alt="" width="276" height="276" srcset="https://www.if-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Kerker-1-300x300.jpeg 300w, https://www.if-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Kerker-1-1024x1024.jpeg 1024w, https://www.if-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Kerker-1-150x150.jpeg 150w, https://www.if-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Kerker-1-768x768.jpeg 768w, https://www.if-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Kerker-1-1536x1536.jpeg 1536w, https://www.if-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Kerker-1-24x24.jpeg 24w, https://www.if-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Kerker-1-48x48.jpeg 48w, https://www.if-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Kerker-1-96x96.jpeg 96w, https://www.if-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Kerker-1.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 276px) 100vw, 276px" />Die letzten fast vier Jahre habe ich intensiv mit Wolfgang Baldes zusammengearbeitet. Wir verabscheuen beide Gewalt und Krieg und treten absolut für Gewaltfreiheit und Frieden ein. Außerdem wollten wir vermeiden, dass das Werk meines Lehrers und seines Onkels, Rupert Lay, in Vergessenheit gerät. Das war unsere Motivation. So sind wir Partner geworden.</p>
<p>Wir haben verschiedene Aktivitäten im Rahmen eines &#8222;Biophilie-Projekts&#8220; aufgesetzt, mit denen ich meinen vorherigen Einsatz für Rupert Lay und sein Werk in Youtube und im Ronneburger Kreis fortgesetzt habe.</p>
<ol>
<li>Wir haben Rupert Lay&#8217;s posthumes Werk &#8222;Im Kerker des Selbstverständlichen – Ein Befreiungsversuch&#8220; in digital lesbarer Form (for free) und als Hörbuch (im Yonde-Verlag) herausgegeben (und finanziert).</li>
<li>Mit dem auch frei verfügbarem biophilen Lesebuch <strong>Vom glückendem Leben</strong> haben wir eine Artikel-Sammlung erstellt, diese digital veröffentlicht und soweit notwendig finanziert. Dazu habe ich auch Artikel aus meinem Freundeskreis eingebracht.</li>
<li>Weiter haben wir eine &#8222;kommentierte Lesung&#8220; auf Basis unseres Lesebuchs konzipiert und sind damit zweimal (in Gröbenzell und Hohenbrunn) ehrenamtlich öffentlich aufgetreten. Besonders die Lesung in Hohenbrunn war ein schönes Erlebnis für uns und alle Zuhörer.</li>
<li>Wir haben &#8211; auch als Ergänzung zum Hörbuch &#8211; mehrere Folgen eines Podcast <strong>Werkstattgespräch</strong> realisiert, den ich gelungen fand. Den würde ich am Leben lassen, aber nicht fortsetzen.</li>
<li>Mein Ziel war es noch, eine Art kulturell-künstlerischen regelmäßigen Treffpunkt im Südosten Münchens aufzubauen, um sich im kleinen Kreis zu treffen und gemeinsam mit Partnern und Freunden ein bisschen mehr Friede und Gewaltfreiheit in Freude zu realisieren.</li>
</ol>
<p>Bei den Punkten 1 &#8211; 4 waren wir erfolgreich. Aus dem Punkt 5 nun wird nichts mehr.</p>
<p>Denn gestern habe ich die Zusammenarbeit mit Wolfgang final beendet. Wir sind zu verschieden: Unsere Weltanschauungen, Ziele, Werte, Erwartungen, Bedürfnisse, individuelle Persönlichkeiten, personale Sozialisierungen und berufliche Prägung waren &#8211; bis auf den gemeinsamen Wunsch nach Frieden &#8211; zu verschieden. So haben wir die Aussichten auf einen Erfolg des Projekts zerstört.</p>
<p>Wir sind an unüberbrückbaren Meinungsverschiedenheiten bei den wesentlichen Fragen der Welt gescheitert. Der Zug fuhr immer schneller in eine Richtung, die ich nicht mehr aushalten konnte. So habe ich die Notbremse gezogen und bin ausgestiegen.</p>
<h3>Was bedeutet das?</h3>
<p><strong>Ich meine:</strong></p>
<p>Mit dem <strong>Hörbuch</strong> haben wir ein wunderbares Produkt geschaffen, das seinen Weg machen wird. Oder auch nicht. Wir werden es sehen.</p>
<p>Ich hoffe, dass das <strong>biophile Lesebuch</strong> erhalten bleibt. Obwohl es Texte enthält, die mir nicht gefallen, kann man es als &#8222;meditative und kontemplative&#8220; Text-Sammlung stehen und verfügbar lassen. Das ist zumindest mein Vorschlag. Ich behalte mir vor, später mal eine Kritik am Hörbuch (also auch an mir selber) zu schreiben. Einfach um die Fragen zu beantworten: Was ist schief gelaufen ist und wie könnte man es <span style="font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Roboto, 'Helvetica Neue', Arial, 'Noto Sans', sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol', 'Noto Color Emoji';">heute besser machen?<br />
</span><em>(Die Erben eines namhaften Autors haben die Veröffentlichung dessen Beiträge in unserem Hörbuch abgelehnt. Das fand ich damals sehr schade. Wenn ich aber deren Gründe aufmerksamer gelesen und ernster genommen hätte, wäre ich wahrscheinlich schon früher ausgestiegen).</em></p>
<p>Mit den öffentlichen Auftritten und einer weiteren Zusammenarbeit in zukünftigen Projekten ist aber vorbei. Man soll &#8222;Ja nie nie sagen&#8220;, aber in diesem Fall scheint ein Hohenbrunn II mir nicht mehr möglich.</p>
<p>Also bitte keine Anfragen mehr zu Auftritten BALDES / DÜRRE. Tut mir leid, es ist vorbei.</p>
<p>RMD</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.if-blog.de/rd/projektende-baldes-duerre/">Projektende BALDES / DÜRRE</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.if-blog.de">IF-Blog</a>.</p>
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