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		<author>
			<name>Sylvia Geist</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Sylvia Geist : Wiederfund (16): Die Mittel des Thomas Palme]]></title>
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		<updated>2012-02-07T11:47:10Z</updated>
		<published>2012-02-06T15:09:18Z</published>
		<category scheme="http://der-goldene-fisch.de/ping" term="a" />		<summary type="html"><![CDATA[Unter dem Motto &#8220;Wiederfund&#8221; poste ich f&#252;r gew&#246;hnlich Passagen aus B&#252;chern, die ich lange nicht gelesen oder &#252;berhaupt erst f&#252;r mich entdeckt habe. Der folgende Text hingegen ist ein Auszug aus einem kleinen Aufsatz, den ich vor einiger Zeit zu Thomas Palmes mehrere tausend Zeichnungen umfassender Reihe &#8220;The Grip&#8221; schrieb und k&#252;rzlich beim Aufr&#228;umen wiederfand. [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4426"><![CDATA[<p><em>Unter dem Motto &#8220;Wiederfund&#8221; poste ich f&#252;r gew&#246;hnlich Passagen aus B&#252;chern, die ich lange nicht gelesen oder &#252;berhaupt erst f&#252;r mich entdeckt habe. Der folgende Text hingegen ist ein Auszug aus einem kleinen Aufsatz, den ich vor einiger Zeit zu Thomas Palmes mehrere tausend Zeichnungen umfassender Reihe &#8220;The Grip&#8221; schrieb und k&#252;rzlich beim Aufr&#228;umen wiederfand.<br />
Meinen Aufh&#228;nger bildete eine Gardinenpredigt von Milan Kundera gegen einen gewissen K&#252;nstlerkitsch, in deren Verlauf er mehrfach das Sch***-Wort verwendete. Wer also Kraftausdr&#252;cke dieser Kategorie zu schockierend findet, um sie innerhalb eines feuilletonistischen Textes f&#252;r tauglich zu halten, lese bitte nicht weiter und &#252;be Nachsicht mit der Verfasserin, die das, wenigstens f&#252;r diesmal, anders sieht. Kunderas Kitsch-Definition finde ich immer noch zutreffend, und obgleich ich die Passagen zum K&#252;nstlerkitsch hier auslasse, wird doch auf das vorangestellte Kundera-Zitat Bezug genommen, denn einen weniger k&#252;nstlerkitschigen K&#252;nstler als Palme konnte ich mir damals schwerlich vorstellen &#8211; und kann es eigentlich immer noch nicht. Also: Herzliche Gr&#252;&#223;e, lieber Thomas P., auf die Moosalpe oder wo immer Sie gerade zeichnen m&#246;gen.</em></p>
<p>&#8220;Der Moment der Def&#228;kation ist der t&#228;gliche Beweis f&#252;r die Unannehmbarkeit der Sch&#246;pfung. Entweder oder: entweder ist die Schei&#223;e annehmbar (dann schlie&#223;en Sie sich also nicht auf der Toilette ein!) oder aber wir sind als unannehmbare Wesen geschaffen worden. (&#8230;) Kitsch ist die Verneinung der Schei&#223;e.&#8221;<br />
Milan Kundera</p>
<p>&#8220;(&#8230;) Strenggenommen ist Schmerz ein Phantom. Im Rahmen der Anspr&#252;che, die die Naturwissenschaft an die Existenz eines Ph&#228;nomens stellt, gibt es ihn eigentlich nicht. Es gibt die Amputation und verlorene Gliedma&#223;en, die Operation und die Blinddarmnarbe, Ursachen und Symptome aller Art, und gl&#252;cklicherweise gibt es lindernde Mittel. Dagegen kann man Schmerz so wenig beweisen wie Gott. Aus der Welt schaffen auch nicht. Er ist noch immer keine intersubjektiv vermittelbare Kategorie. Der Nachweis von Stresshormonen im Blut sagt weder etwas &#252;ber seine Beschaffenheit noch &#252;ber seine Qualit&#228;t, nichts dar&#252;ber, wie stark er ist und wie dauerhaft, oder wie widerstandsf&#228;hig gegen Bet&#228;ubung. Schmerz ist ein Geheimnis, das ein Leidender dem anderen nicht enth&#252;llen kann, gleichg&#252;ltig, wie aufrichtig und kenntnisreich das versucht werden mag, gleichg&#252;ltig auch, wie &#228;hnlich der Schmerz des anderen dem eigenen von einer objektiven Warte aus gesehen w&#228;re &#8211; wenn es denn eine solche g&#228;be. Doch dazu m&#252;sste es erst einmal eine Ma&#223;einheit geben.<br />
Umso schwieriger ist es, gegen ihn anzugehen. Die Pharmazie tut ihr Bestes. Die Psychologie tut ihr Bestes, die Philosophie nat&#252;rlich auch. Hypnotiseure und Exorzisten tun ihr Bestes. Die Kunst tut, was sie kann.<br />
Sie hat keine Macht, sondern ihre Grenzen, dieselben Grenzen wie der Schmerz. Sie existiert sozusagen hinter demselben Vorhang, da, wo die unmessbaren Dinge sind, und an dieser Stelle beginnt sie zu wirken, n&#228;mlich wie ein Placebo. Das Placebo ist die Antwort, die dem nicht messbaren Wesen des Schmerzes wom&#246;glich am besten entspricht, jene Stimulation durch Simulation, die Kunst wie kein anderes Mittel entfalten kann. Es ist vielleicht die einzige Antwort auf den Weltschmerz, dessen Haupteigenschaft ja gerade darin besteht, dass seine Ursachen am wenigsten zu beheben sind.<br />
Die Zeichnungen Thomas Palmes sind hochwirksame Plaecebos. Sie sind gnadenlos und laut, sie zeigen den Schmerz so, wie ihn jeder, der nur mal eine Zahnvereiterung erlebt hat, kennt: als Feind des Gl&#252;cks, als Gewalt, in deren Zugriff wir uns nicht aus freiem Willen befinden. Daf&#252;r steht der programmatische Titel dieses Bildwerks aus tausenden Werken: <em>The Grip</em>. Es zeigt die ganze allgemeine, unpers&#246;nliche und darum umso schmerzlichere Schei&#223;e unseres einzigen kurzen Lebens mit seinen kleinen und gro&#223;en Niedrigkeiten und seinem finalen Skandalon, seinem Ausgang ins Nichts, es br&#252;llt diesen Gegebenheiten v&#246;llig angemessen sein <em>kill the pain!</em> entgegen, es fordert das Unm&#246;gliche und stimuliert den Mut, mit dem wir manchmal den R&#252;cken straffen und sagen k&#246;nnen: Doch!  Auch daf&#252;r steht <em>The Grip</em>: Get a grip! Die Quelle solcher Wider- und Aufstandskr&#228;fte findet Palme zwischen Transzendenz und sinnlicher Welterfahrung, in einer hochwirksamen Verbindung zwischen Mystik und Kunst oder, um nur zwei der zahlreichen Portr&#228;ts der Werkreihe zu nennen, &#252;berall zwischen Edith Stein und Johann Sebastian Bach.<br />
Dabei verweigern die scharfkantigen, ausgezehrt wirkenden Gesichter und K&#246;rper der Palme-Gestalten, diese finsteren Geliebten, jeden falschen Heroismus. Sie tragen ihr Kreuz gern auch als Emblem auf der Haut, aber sie l&#228;cheln nicht ergeben dazu, das Kreuzsymbol ist hier ein Tattoo des Protests, und sollte es ein <em>Muss</em> geben, dann das des Lebens, zu dem der Schmerz als unerbetene Zugabe der Natur in Kauf genommen wird. Palmes Zeichnungen stellen keine Gegenentw&#252;rfe dar, noch bieten sie Ausblicke auf eine Alternative. (&#8230;)<br />
In seiner &#252;beraus ger&#228;umigen Zweidimensionalit&#228;t und schwarz auf wei&#223; bietet der Weltanbau von <em>The Grip</em> Raum f&#252;r: Einsamkeit, Zweisamkeit, Ausgesetztheit, Entt&#228;uschung, Furcht, H&#228;sslichkeit, Trauer, Besch&#228;mung, Zorn sowie f&#252;r das Wissen darum, dass es nach den Regeln der Schwerkraft nur noch schlimmer kommen kann. Palmes schwarze Sonnenturbinen, seine schwindelerregend kreisenden Strichstrudel und rasenden Schatten, seine Gesten aus Kohle und Blei nehmen das Schmerzliche unserer Unannehmbarkeit in ihre Mitte und erkl&#228;ren sie in diesem Akt als zentrales Movens der Existenz. Sie verneinen die Schei&#223;e nicht, die es bedeutet, ohne Aussicht auf etwas anderes als das Sterben vorher noch leiden zu m&#252;ssen, sie erkennen das Leiden, das wiederum aus diesem Bewusstsein folgt, als wirklich an, in seinem vollen, d.h. sinnlosen Ausma&#223;, doch sie erkennen ihm keine Legitimation zu.<br />
Stattdessen bejahen sie den Leidenden in allen seinen Reflexen und Verst&#246;rungen, als Traurigen oder Zornigen, als Geschlagenen oder Zur&#252;ckschlagenden. Es ist ein sisyphoshaftes Aufbegehren in diesen Zeichnungen, nicht verwunderlich also die wiederkehrende Bewegung des Kreisens, des Trudelns in ihnen. Das ist die Spur des Steins, der nur deshalb immer wieder abw&#228;rts rollen kann, weil einer ihn ebenso oft aufw&#228;rts gerollt hat.&#8221;</p>
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		<updated>2012-02-04T11:47:30Z</updated>
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		<category scheme="http://der-goldene-fisch.de/ping" term="a" />		<summary type="html"><![CDATA[Endlos ist der erste Tag, er ist es immer noch, immer noch ist dies der erste Tag, der 27. Dezember, der sich nicht neigt, der sich nicht kr&#252;mmt, der unerbittlich Dr&#228;hte schmiedet, gl&#252;hendes Kupfer, das er &#252;ber die Kniescheiben spannt. Stramm und mit Gewalt. Zum L&#246;sen l&#228;sst sich das hochgelegte Bein vorn ablegen. Das Kissen [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4423"><![CDATA[<p>Endlos ist der erste Tag, er ist es immer noch, immer noch ist dies der erste Tag, der 27. Dezember, der sich nicht neigt, der sich nicht kr&#252;mmt, der unerbittlich Dr&#228;hte schmiedet, gl&#252;hendes Kupfer, das er &#252;ber die Kniescheiben spannt. Stramm und mit Gewalt.<br />
Zum L&#246;sen l&#228;sst sich das hochgelegte Bein vorn ablegen. Das Kissen l&#228;sst sich hochkant stellen, zwischen die Beine, wie ein Sattel. Das lindert f&#252;r Minuten, bis die Dr&#228;hte neue Nadel&#246;hre finden.<br />
Gezittertes Notat vor dem Sturz in den Tiefschlaf: Zittern, Schwei&#223; und K&#228;lte, leichtes Kollabieren. Ende Tag 1.</p>
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			<name>Björn Kiehne</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Björn Kiehne : still still still]]></title>
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		<updated>2012-02-03T16:30:34Z</updated>
		<published>2012-02-03T16:30:34Z</published>
		<category scheme="http://der-goldene-fisch.de/ping" term="a" />		<summary type="html"><![CDATA[nur wenige worte f&#252;hren in die stille wie schschsch oder willst du ein bonbon zertrene muscheln am strand zerbrochene zweige im geb&#252;sch schlaf jetzt der fleck geht beim waschen wieder raus sag nichts mama nichts papa schschsch ich sag nichts still still still weil das Kindlein schlafen will]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4418"><![CDATA[<p>nur wenige worte<br />
f&#252;hren in die stille<br />
wie<br />
schschsch<br />
oder<br />
willst du ein bonbon</p>
<p>zertrene muscheln am strand<br />
zerbrochene zweige im geb&#252;sch</p>
<p>schlaf jetzt<br />
der fleck geht beim<br />
waschen wieder raus</p>
<p>sag nichts<br />
mama<br />
nichts<br />
papa</p>
<p>schschsch<br />
ich sag nichts</p>
<p>still still still<br />
weil das Kindlein<br />
schlafen will</p>
]]></content>
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		<title type="html"><![CDATA[Hans Thill : Die Beamten des Himmels (Agamben)]]></title>
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		<updated>2012-01-31T21:52:29Z</updated>
		<published>2012-01-31T21:52:29Z</published>
		<category scheme="http://der-goldene-fisch.de/ping" term="a" /><category scheme="http://der-goldene-fisch.de/ping" term="angels" /><category scheme="http://der-goldene-fisch.de/ping" term="Arab Revolution" /><category scheme="http://der-goldene-fisch.de/ping" term="hair" /><category scheme="http://der-goldene-fisch.de/ping" term="Rumi" />		<summary type="html"><![CDATA[IV. Die Heilige Herrschaft 1. Sie tragen das Haar wie ein Rumi. Mittlere L&#228;nge wo nicht lockig bis &#252;ber den Kragen. Sie wurden als Ibn Arabi mit Klingen gest&#228;hlt, spezialisiert auf Nacken (die Freiheit der Nacken) 2. der Schmutz der Welt l&#228;sst auch sie nicht ganz kalt. Vor einer Gefahr reagieren sie als ein Hirte, [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4415"><![CDATA[<p>IV. Die Heilige Herrschaft</p>
<p>1.<br />
Sie tragen das Haar wie ein Rumi.<br />
Mittlere L&#228;nge wo nicht lockig bis &#252;ber<br />
den Kragen. Sie wurden als Ibn Arabi<br />
mit Klingen gest&#228;hlt, spezialisiert<br />
auf Nacken (die Freiheit der Nacken)</p>
<p>2.<br />
der Schmutz der Welt l&#228;sst auch sie<br />
nicht ganz kalt. Vor einer Gefahr reagieren<br />
sie als ein Hirte, der das Schwein &#252;ber<br />
die Erde treibt</p>
<p>3<br />
m&#228;nnlich bis zur Nase und dar&#252;ber von<br />
horribler Intelligenz. Ein Wurm<br />
kommt ihnen aus dem Mund, sobald<br />
sie ihren Zorn verschweigen. Sie sind<br />
nerv&#246;s, schlafen dann doch</p>
<p>4<br />
statt zu k&#228;mpfen. Sie haben den<br />
leichtesten Schritt, da ihnen der<br />
tausendf&#252;ssige Tag seine Netze leiht,<br />
Dschinnen aus Djenin.</p>
<p>5<br />
Die Aufst&#228;ndischen sind l&#228;ngst mit<br />
Manna sediert. Ihre Br&#252;der laufen sich<br />
die Sandalen wund auf Ozeanen aus<br />
Asche wie in einem italienischen<br />
Film</p>
<p>6<br />
als Vorwand f&#252;r verh&#252;lltes Fleisch<br />
und einen Vulkan, der auf eisernen<br />
F&#252;&#223;en zum Bett der Geliebten hinkt.<br />
Viele sitzen auf der Haut, nehmen<br />
nie rechtzeitig Geld in<br />
die Hand</p>
<p>7<br />
rennen mit t&#246;richtem &#214;l in den Lampen<br />
auf Felsen, die nichts zeigen als salzige<br />
Gischt, geschweige ein Schiff voller M&#228;nner,<br />
die ihre Pfunde bereuen oder hinter<br />
der Entfernung ein verdienter Sieg</p>
]]></content>
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			<name>Gerald Koll</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Gerald Koll : Zazen-Sesshin (4)]]></title>
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		<updated>2012-01-29T17:18:37Z</updated>
		<published>2012-01-29T17:18:37Z</published>
		<category scheme="http://der-goldene-fisch.de/ping" term="a" />		<summary type="html"><![CDATA[Beim dokusan k&#252;ndigt sich der Fragende durch Schl&#228;ge mit einem Schlegel auf eine Glocke beim namenlosen Meister an und begibt sich zum Einzelgespr&#228;ch in dessen kleine Gartenlaube. Auf die einer gewissen Tradition folgende Frage &#8220;Wer bin ich?&#8221; greift der namenlose Meister einer gewissen Tradition folgend zu einem massiven langstieligen L&#246;ffel und drischt damit auf den [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4412"><![CDATA[<p>Beim dokusan k&#252;ndigt sich der Fragende durch Schl&#228;ge mit einem Schlegel auf eine Glocke beim namenlosen Meister an und begibt sich zum Einzelgespr&#228;ch in dessen kleine Gartenlaube. </p>
<p>Auf die einer gewissen Tradition folgende Frage &#8220;Wer bin ich?&#8221; greift der namenlose Meister einer gewissen Tradition folgend zu einem massiven langstieligen L&#246;ffel und drischt damit auf den Oberschenkel des Fragenden. </p>
<p>Nun holt der namenlose Meister aus. Die Rede ist von Mitgef&#252;hl statt Dominanz. Wider Illusionen, Geisterwelten, Dualismen &#8211; universale Einverleibung vertr&#228;gt sich nicht mit Exorzismen. </p>
<p>Es gibt keinen L&#246;ffel, es gibt nur den L&#246;ffelbetrachter, es gibt nur den, auf dessen Netzhaut ein griffbereit liegender L&#246;ffel abgebildet ist.</p>
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		<title type="html"><![CDATA[Gerald Koll : Memorandum an die UNESCO]]></title>
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		<updated>2012-01-28T09:27:33Z</updated>
		<published>2012-01-28T09:27:33Z</published>
		<category scheme="http://der-goldene-fisch.de/ping" term="a" />		<summary type="html"><![CDATA[&#8220;Indirekter Egoismus manifestiert sich haupts&#228;chlich in einem abnormen Altruismus, der sogar imstande ist, etwas, was uns selber als gut und richtig erscheint, unserem Nachbarn unter dem Deckmantel christlicher N&#228;chstenliebe, Menschlichkeit und gegenseitiger Hilfe aufzudr&#228;ngen. Egoismus ist seinem Wesen nach immer Habgier, die sich haupts&#228;chlich auf dreifache Weise zeigt: als Machttrieb, Lust und Faulheit. Diese drei [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4408"><![CDATA[<p>&#8220;Indirekter Egoismus manifestiert sich haupts&#228;chlich in einem abnormen Altruismus, der sogar imstande ist, etwas, was uns selber als gut und richtig erscheint, unserem Nachbarn unter dem Deckmantel christlicher N&#228;chstenliebe, Menschlichkeit und gegenseitiger Hilfe aufzudr&#228;ngen. Egoismus ist seinem Wesen nach immer <em>Habgier</em>, die sich haupts&#228;chlich auf dreifache Weise zeigt: als Machttrieb, Lust und Faulheit. Diese drei moralischen &#220;bel werden durch ein viertes erg&#228;nzt, das m&#228;chtigste von allen &#8211; <em>Dummheit</em>. Wirkliche Intelligenz ist sehr selten und stellt statistisch einen unendlich kleinen Teil des Durchschnittsverstandes dar. Von der Warte eines h&#246;herentwickelten Geistes betrachtet, ist das durchschnittliche Intelligenzniveau sehr niedrig. Leider wird ungew&#246;hnliche Intelligenz &#8211; als eine seltene individuelle Eigenschaft &#8211; h&#228;ufig durch eine entsprechende moralische Schw&#228;che oder gar einen Defekt teuer bezahlt und stellt somit eine G&#246;ttergabe dar, die fragw&#252;rdiger Natur ist.&#8221;<br />
(Carl Gustav Jung: Techniken f&#252;r einen dem Weltfrieden dienlichen Einstellungswandel. Memorandum f&#252;r die UNESCO. 1948.)</p>
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		<author>
			<name>Gerald Koll</name>
					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Gerald Koll : Gestern Abend starb Theo Angelopoulos]]></title>
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		<updated>2012-01-25T16:03:01Z</updated>
		<published>2012-01-25T16:03:01Z</published>
		<category scheme="http://der-goldene-fisch.de/ping" term="a" />		<summary type="html"><![CDATA[&#8220;Ich erinnere mich, wie ich 1961 nach Paris ging. Ich trank davor mit ein paar Freunden, die mir das Ticket bezahlt hatten, denn ich ging auf gut Gl&#252;ck &#8211; einfach nur mit einem Ticket und weg war ich. Sie riefen: &#8220;Auf deinen Wunsch!&#8221; Und mein Wunsch war: &#8220;Ich m&#246;chte viel reisen.&#8221; Das ist eingetreten. Die [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4390"><![CDATA[<p><a href="http://der-goldene-fisch.de/ping/wp-content/2012/01/Video-Angelopoulos-im-Auto1.jpg"><img src="http://der-goldene-fisch.de/ping/wp-content/2012/01/Video-Angelopoulos-im-Auto1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" class="aligncenter size-medium wp-image-4403" /></a></p>
<p>&#8220;Ich erinnere mich, wie ich 1961 nach Paris ging. Ich trank davor mit ein paar Freunden, die mir das Ticket bezahlt hatten, denn ich ging auf gut Gl&#252;ck &#8211; einfach nur mit einem Ticket und weg war ich. Sie riefen: &#8220;Auf deinen Wunsch!&#8221; Und mein Wunsch war: &#8220;Ich m&#246;chte viel reisen.&#8221; Das ist eingetreten. Die Reise ist nicht einfach nur ein Ortswechsel oder nur eine Anh&#228;ufung von Kenntnissen. Sie ist mehr als das, sie setzt etwas in Bewegung. Zumindest bei mir mobilisert sie alles in einem solchen Ma&#223;e, dass ich oft sage: Mein einziges Zuhause ist in einem Auto. Das ist der einzige Ort, an dem ich mich im Gleichgewicht mit mir selbst und der Welt befinde &#8211; neben meinem Fahrer, denn ich selbst kann nicht fahren. Meistens ist das w&#228;hrend der Drehortsuche mein Fotograf, der zugleich mein Freund ist. Und so sehe ich durch das offene Fenster die Landschaft vorbeiziehen. Das ist meine Auffassung von Harmonie.“<br />
(Theo Angelopoulos im Gespr&#228;ch mit mir am 29. September 2001)</p>
<p><a href="http://der-goldene-fisch.de/ping/wp-content/2012/01/Festival-Foto-Neues-Set021.jpg"><img src="http://der-goldene-fisch.de/ping/wp-content/2012/01/Festival-Foto-Neues-Set021-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" class="aligncenter size-medium wp-image-4398" /></a></p>
]]></content>
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		<title type="html"><![CDATA[Gerald Koll : Br&#228;unerhof]]></title>
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		<category scheme="http://der-goldene-fisch.de/ping" term="a" />		<summary type="html"><![CDATA[W&#228;re der Fotograf hier im Br&#228;unerhof, wo Thomas Bernhard naturgem&#228;&#223; einkehrte und mit verschr&#228;nkten Armen &#252;ber einer Wiener Melange verzweifelte, ein wenig h&#246;her platziert, h&#228;tte er in den Spiegeln sehen k&#246;nnen, wie links und rechts auf der Bank neben dem Fotografen eine Unzahl Thomas-Bernhard-Anh&#228;nger mit verschr&#228;nkten Armen &#252;ber ihrer Wiener Melange verzweifelten, doch h&#228;tte er [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4377"><![CDATA[<p><a href="http://der-goldene-fisch.de/ping/wp-content/2012/01/20120119-Br&#228;unerhof-2-Goldener-Fisch.jpg"><img src="http://der-goldene-fisch.de/ping/wp-content/2012/01/20120119-Br&#228;unerhof-2-Goldener-Fisch.jpg" alt="" width="600" height="337" class="aligncenter size-full wp-image-4385" /></a></p>
<p>W&#228;re der Fotograf hier im Br&#228;unerhof, wo Thomas Bernhard naturgem&#228;&#223; einkehrte und mit verschr&#228;nkten Armen &#252;ber einer Wiener Melange verzweifelte, ein wenig h&#246;her platziert, h&#228;tte er in den Spiegeln sehen k&#246;nnen, wie links und rechts auf der Bank neben dem Fotografen eine Unzahl Thomas-Bernhard-Anh&#228;nger mit verschr&#228;nkten Armen &#252;ber ihrer Wiener Melange verzweifelten, doch h&#228;tte er dazu die Arme entschr&#228;nken und aufstehen m&#252;ssen.</p>
]]></content>
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			<name>Mirko Bonné</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Mirko Bonné : Kehrwiederspitze]]></title>
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		<category scheme="http://der-goldene-fisch.de/ping" term="a" />		<summary type="html"><![CDATA[Die sternbildlosen Jahre, die ich hier sa&#223; und weiterlief, ist mir nie irgendwer begegnet. Und pausenlos hat es geregnet. Als ob ich tr&#228;umte und nicht schlief. Minuten lehnte ich an dem Gel&#228;nder, und mir war gut. Nichts kam zur&#252;ck, die Spur, das Spurverwischen, schon lange bei den Fischen in einer See aus Missgeschick. Dreihundert Tage [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4373"><![CDATA[<p>Die sternbildlosen Jahre,<br />
die ich hier sa&#223; und weiterlief,<br />
ist mir nie irgendwer begegnet.<br />
Und pausenlos hat es geregnet.<br />
Als ob ich tr&#228;umte und nicht schlief.</p>
<p>Minuten lehnte ich an dem Gel&#228;nder,<br />
und mir war gut. Nichts kam zur&#252;ck,<br />
die Spur, das Spurverwischen,<br />
schon lange bei den Fischen<br />
in einer See aus Missgeschick.</p>
<p>Dreihundert Tage Regen, Regen<br />
zu jeder Tageszeit, die ich hier sitze<br />
und auf das Frachterwasser sehe.<br />
Die graue Ferne, graue N&#228;he –<br />
du, Elbe, ich, Kehrwiederspitze.</p>
<p>*</p>
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		<title type="html"><![CDATA[Gerald Koll : Zazen-Sesshin (3)]]></title>
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		<published>2012-01-22T17:59:21Z</published>
		<category scheme="http://der-goldene-fisch.de/ping" term="a" />		<summary type="html"><![CDATA[Das Schweigen im Zazen-Sesshin bedeutet, den Morgen sprachlos zu beginnen und den Tag ohne Gutenachtgru&#223; zu beenden, obwohl der Schlafboden unter dem niedrigen Dach zu intimer Enge verpflichtet. Die Gaumensegel meiner Schlafnachbarin brechen nachts das Schweigegebot, ohne dass sie davon erf&#252;hre. Geschwiegen wird auch w&#228;hrend der Mahlzeiten. Aber man verbeugt sich oft. Als Servierer bestimmt, [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4366"><![CDATA[<p>Das Schweigen im Zazen-Sesshin bedeutet, den Morgen sprachlos zu beginnen und den Tag ohne Gutenachtgru&#223; zu beenden, obwohl der Schlafboden unter dem niedrigen Dach zu intimer Enge verpflichtet. Die Gaumensegel meiner Schlafnachbarin brechen nachts das Schweigegebot, ohne dass sie davon erf&#252;hre.<br />
Geschwiegen wird auch w&#228;hrend der Mahlzeiten. Aber man verbeugt sich oft. Als Servierer bestimmt, verbeuge ich mich, bevor ich mich erhebe, bevor ich den Topf auf das Tablett stelle, bevor ich mit dem Tablett den Rundgang beginne, bevor ich die ersten beiden Sitzenden bediene, mich hinknie, Suppe sch&#246;pfe, aufstehe, nachdem ich die ersten beiden Sitzenden bedient habe, die n&#228;chsten und die &#252;bern&#228;chsten und die &#252;ber&#252;bern&#228;chsten. Schweigend empfange ich die Instruktion des namenlosen Meisters mit Sprachlizenz, den Daumen nicht auf den Rand der Schale zu legen, zum Auff&#252;llen der Schale beide Knie zu beugen, mit der Kelle nicht im Topf zu schaben, gleichwohl das Feste aus der Tiefe des Topfes zu fischen, das leichte Wischen der H&#228;nde des Sitzenden als Zeichen ausreichender Portion zu verstehen, den in der Schale ruhenden L&#246;ffel als Zeichen erfolgter S&#228;ttigung zu verstehen, nach dem Erheben einen dem Sitzenden zugewandten Seitw&#228;rtsschritt zu unternehmen, um dem Eindruck vorzubeugen, sich schn&#246;de abzuwenden, was eine vorschnelle Rechtswendung misslich mit sich br&#228;chte. Gleichwohl gelte es, diesem Seitw&#228;rtsschritt die Dezenz der Absichtslosigkeit zu geben.<br />
Speditive Einnahme der Nahrung als Medizin. Schweigend werden wir Bauchredner. Die Vorhut der Rebellion?</p>
]]></content>
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		<title type="html"><![CDATA[Gerald Koll : Zazen-Sesshin (2)]]></title>
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		<updated>2012-01-15T18:45:49Z</updated>
		<published>2012-01-15T18:45:49Z</published>
		<category scheme="http://der-goldene-fisch.de/ping" term="a" />		<summary type="html"><![CDATA[Heute ist der 27. Dezember, 14 Uhr, das hei&#223;t, dass die ersten sechs Sitzungen abgesessen sind, dass jeder Sitzende still und unabl&#228;ssig von eins bis zehn z&#228;hlte, immer wieder, bis vierzig Minuten vor&#252;ber waren, bis sechs mal vierzig Minuten vor&#252;ber waren. Wie oft z&#228;hlte ich in zweihundertvierzig Minuten von eins bis zehn? Auch das breiige [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4363"><![CDATA[<p>Heute ist der 27. Dezember, 14 Uhr, das hei&#223;t, dass die ersten sechs Sitzungen abgesessen sind, dass jeder Sitzende still und unabl&#228;ssig von eins bis zehn z&#228;hlte, immer wieder, bis vierzig Minuten vor&#252;ber waren, bis sechs mal vierzig Minuten vor&#252;ber waren. Wie oft z&#228;hlte ich in zweihundertvierzig Minuten von eins bis zehn? Auch das breiige Fr&#252;hst&#252;ck ist dankbar eingenommen, auch Samu, die Arbeitsstunde, ist vor&#252;ber, in schielender Ergebenheit ist Laub geharkt und der geneigten Winterwiese aufgetragen. Auch die Mittagsspeise ist unter federnden Verbeugungen serviert, vielfach mit Dank verziert und eiligst eingeschaufelt. Schweigend.</p>
]]></content>
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		<title type="html"><![CDATA[Gerald Koll : Zazen-Sesshin (1)]]></title>
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		<updated>2012-01-07T09:05:26Z</updated>
		<published>2012-01-07T09:05:26Z</published>
		<category scheme="http://der-goldene-fisch.de/ping" term="a" />		<summary type="html"><![CDATA[In einem Winkel Deutschlands, wo Schlote und Stollen zu vermuten sind, befinden sich waldige Verstecke. Dort, wo man nachts K&#228;uze rufen h&#246;rt, &#252;ben wir zazen. Zw&#246;lf mal t&#228;glich vierzig Minuten meditieren. Viereinhalb Tage lang. Wenn man dann nicht die innere Wand durchbricht, wann dann? In dieser Frage steckt ein Fehler. Die Nacht zum ersten Tag [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4354"><![CDATA[<p>In einem Winkel Deutschlands, wo Schlote und Stollen zu vermuten sind, befinden sich waldige Verstecke.<br />
Dort, wo man nachts K&#228;uze rufen h&#246;rt, &#252;ben wir zazen. <font color="green" size="1">Zw&#246;lf</font> mal t&#228;glich vierzig Minuten meditieren. Viereinhalb Tage lang. Wenn man dann nicht die innere Wand durchbricht, wann dann? In dieser Frage steckt ein Fehler.<br />
Die Nacht zum ersten Tag gibt wenig Schlaf im Rasseln der Sucher der Stille. Geschlafen wird auf dem Dachboden. Der Spitzdachboden misst an seinem Scheitelpunkt ein Meter zwanzig. Die F&#252;&#223;e keilen sich ins Dach.<br />
Der namenlose Meister ist ein frischer alter Mann. Drei&#223;ig Jahre lang lebte er in einem japanischen Kloster. Vor zehn Jahren kam er nach Deutschland. Fragt man ihn, wie alt er sei, so sagt er: zw&#246;lf.</p>
]]></content>
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			<name>Hans Thill</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Hans Thill : zw&#246;lf &#8211; douze &#8211; twelve]]></title>
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		<updated>2012-01-06T17:49:50Z</updated>
		<published>2012-01-06T17:49:50Z</published>
		<category scheme="http://der-goldene-fisch.de/ping" term="a" /><category scheme="http://der-goldene-fisch.de/ping" term="doubt" /><category scheme="http://der-goldene-fisch.de/ping" term="new year" /><category scheme="http://der-goldene-fisch.de/ping" term="wolf" /><category scheme="http://der-goldene-fisch.de/ping" term="wulff" />		<summary type="html"><![CDATA[Das Wort Zw&#246;lf ist das, in dem die W&#246;lfe heulen. Die Ungeduld ist zw&#246;lf Kilo Hackfleisch schwer. Der zw&#246;lfte Schluck kommt aus dem Meer. Das zw&#246;lfte &#214;l hilft gegen r&#228;tselhafte Leiden. Apolodor h&#228;lt kein Versprechen. Der zw&#246;lfte Sowieso wird nimmer schweigen. Die zw&#246;lfte Elfe hat jetzt einen Architekten. Zw&#246;lf Hotels passen l&#228;ssig in ein Loch. [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4349"><![CDATA[<p>Das Wort Zw&#246;lf</p>
<p>ist das, in dem die W&#246;lfe heulen.<br />
Die Ungeduld ist zw&#246;lf Kilo Hackfleisch<br />
schwer. Der zw&#246;lfte Schluck kommt<br />
aus dem Meer. Das zw&#246;lfte &#214;l hilft<br />
gegen r&#228;tselhafte Leiden. Apolodor<br />
h&#228;lt kein Versprechen. Der zw&#246;lfte<br />
Sowieso wird nimmer schweigen.<br />
Die zw&#246;lfte Elfe hat jetzt einen<br />
Architekten. Zw&#246;lf Hotels passen<br />
l&#228;ssig in ein Loch. Im Garten nebenan<br />
i&#223;t man sein Brot mit Erde.<br />
Um zw&#246;lf, um zw&#246;lf</p>
<p>Le Mot Douze</p>
<p>connait la doute qui gouverne tout les<br />
mots en d. Il y a peu de lumière a<br />
l´interieur ou ça sent de foin coupé.<br />
L` impatience pèse douze kilo de porc<br />
haché, douze gouttes et la mer sera<br />
vidée. En douze jours L´Iliade<br />
se lit en soi même. Apolodor s´appelle<br />
le prof qui tutoye tous le reste.<br />
D´ou venez-vous ma p´tite elfe?<br />
Douze éléments seront la joie de tous<br />
les diables en Zélande: Ma mère, mon père,<br />
en drap, en drille. A midi. A midi.</p>
<p>Twelve as a Word</p>
<p>is filled with swords and the sound<br />
of tweezers. Impatience weight is<br />
twelve pounds of mince. Inside the<br />
word the darkness rules, it smells<br />
like straw and litter. Some oil will<br />
help Apolodor to go insane. Ocean is<br />
twelve drops of salt and something else.<br />
In garden twelve you may have<br />
bread with earth, so do the strand<br />
and listen to the twelvelight. at home<br />
my mother in tweed, my father in tin.<br />
at twelve, at twelve.</p>
]]></content>
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		<author>
			<name>Gerald Koll</name>
					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Gerald Koll : Zw&#246;lf]]></title>
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		<published>2012-01-06T11:17:03Z</published>
		<category scheme="http://der-goldene-fisch.de/ping" term="a" />		<summary type="html"><![CDATA[Ein Himmel. Ein Feld. Drei N&#252;sse. Zwei W&#246;rter. Drei Bl&#228;tter. Ein Zwerg. Ein Punkt.]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4342"><![CDATA[<p>Ein Himmel.<br />
Ein Feld.<br />
Drei N&#252;sse.<br />
Zwei W&#246;rter.<br />
Drei Bl&#228;tter.<br />
Ein Zwerg.<br />
Ein Punkt.</p>
<p><a href="http://der-goldene-fisch.de/ping/wp-content/2012/01/IMG_3036-Haselnuss-klein1.jpg"><img src="http://der-goldene-fisch.de/ping/wp-content/2012/01/IMG_3036-Haselnuss-klein1.jpg" alt="" width="191" height="340" class="alignright size-full wp-image-4345" /></a></p>
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		<author>
			<name>Andreas H. Drescher</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Andreas H. Drescher : In den Zw&#246;lften also]]></title>
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		<published>2012-01-04T06:16:09Z</published>
		<category scheme="http://der-goldene-fisch.de/ping" term="a" />		<summary type="html"><![CDATA[Ruft es den J&#228;ger aus dem Reinen zweiten Eingesagten &#220;berm See hinaus &#220;berm Fisch hinaus ins Wild Weg unterm &#214;l des Bruders Weg aus dem Bauch auch je Der Architektur Der Jagd &#252;berm Widerrist Entgegen - (f&#252;r Hans)]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/4334"><![CDATA[<p>Ruft es den J&#228;ger aus dem<br />
Reinen zweiten Eingesagten<br />
&#220;berm See hinaus<br />
&#220;berm Fisch hinaus ins Wild</p>
<p>Weg unterm &#214;l des Bruders<br />
Weg aus dem Bauch auch je<br />
Der Architektur<br />
Der Jagd &#252;berm Widerrist</p>
<p>Entgegen                      -</p>
<p>(f&#252;r Hans)</p>
]]></content>
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