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	<title>Gesundheitliche Aufklärung</title>
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	<description>Informationen für Ihre Gesundheit!&#13;
Krankheiten, Alternativmedizin, Ernährung, Gifte in Nahrungsmitteln und Pflegeprodukten, &#13;
Missstände des Gesundheitssystems und viele andere Themen.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 14 Aug 2026 07:20:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Meeresspiegel seit 1990: IPCC-Prognosen im Faktencheck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario Drewermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 07:15:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wecksignale]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit Jahrzehnten sehen wir dieselben Bilder: überflutete Metropolen, verschwindende Inseln, schmelzende Pole und Küstenlinien, die angeblich bald nur noch auf alten Landkarten zu finden sein werden. Wer dagegen seit 30 oder 40 Jahren regelmäßig an dieselbe Stelle der Ostsee fährt, dürfte sich bisweilen verwundert die Augen reiben. Wo ist das ganze Wasser geblieben? Die Strandpromenade [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahrzehnten sehen wir dieselben Bilder: überflutete Metropolen, verschwindende Inseln, schmelzende Pole und Küstenlinien, die angeblich bald nur noch auf alten Landkarten zu finden sein werden. Wer dagegen seit 30 oder 40 Jahren regelmäßig an dieselbe Stelle der Ostsee fährt, dürfte sich bisweilen verwundert die Augen reiben.</p>
<p>Wo ist das ganze Wasser geblieben?</p>
<p>Die Strandpromenade steht noch. Der Hafen liegt dort, wo er immer lag. Die Steine, auf denen man früher saß, ragen noch immer aus dem Wasser. Von einem dramatisch gestiegenen Meeresspiegel ist mit bloßem Auge nichts zu erkennen.</p>
<p>Ist der Meeresspiegel also gar nicht gestiegen? Doch. Aber erheblich weniger spektakulär, als es die politische und mediale Begleitmusik vermuten lässt. Und vor allem: Der globale Mittelwert ist nicht identisch mit dem Wasserstand an einem bestimmten Strand.</p>
<p>Zeit, die Zahlen einmal sauber auseinanderzunehmen.</p>
<h2 id="die-angeblichen-65-zentimeter-bis-2025">Die angeblichen 65 Zentimeter bis 2025</h2>
<p>Im Internet kursiert seit Jahren die Behauptung, der Weltklimarat IPCC habe 1990 einen Meeresspiegelanstieg von 60 oder 65 Zentimetern bis 2025 beziehungsweise 2026 vorhergesagt.</p>
<p>Im ersten IPCC-Sachstandsbericht von 1990 standen unter dem damaligen „Business-as-usual“-Szenario drei zentrale Angaben:</p>
<ul>
<li>ungefähr 1 Grad globale Erwärmung bis 2025 gegenüber dem damaligen Niveau,</li>
<li>ungefähr 20 Zentimeter Meeresspiegelanstieg bis 2030,</li>
<li>ungefähr 65 Zentimeter bis 2100, mit einer damaligen Obergrenze von etwa einem Meter.</li>
</ul>
<p>Offenbar wurden später die 65 Zentimeter des Jahres 2100 mit der Temperatur-Jahreszahl 2025 vermischt. So entstand eine besonders eindrucksvolle Fehlprognose, nur eben keine, die der IPCC tatsächlich abgegeben hatte.</p>
<h2 id="wie-stark-ist-der-meeresspiegel-seit-1990-tatsächlich-gestiegen">Wie stark ist der Meeresspiegel seit 1990 tatsächlich gestiegen?</h2>
<p>Der globale mittlere Meeresspiegel ist von 1990 bis Ende 2025 um ungefähr 10 bis 12 Zentimeter gestiegen. Als vernünftigen Mittelwert kann man rund 11 Zentimeter ansetzen.</p>
<p>Die hochgenaue Satellitenmessung begann Ende 1992 beziehungsweise 1993. Seitdem weisen NASA und andere Messreihen einen Anstieg von ungefähr 10 bis 11 Zentimetern aus. Zwischen 1990 und 1993 gab es unter anderem infolge des Pinatubo-Ausbruchs nur eine geringe Nettoveränderung.</p>
<p>Für das Jahr 2026 liegt naturgemäß noch kein abgeschlossenes Jahresmittel vor. Einige zusätzliche Millimeter ändern am Gesamtbild nichts.</p>
<p>Damit lautet die nüchterne Bilanz:</p>
<blockquote><p>Seit 1990 stieg der globale mittlere Meeresspiegel um ungefähr 11 Zentimeter – nicht um 60 oder 65 Zentimeter.</p></blockquote>
<p>Der IPCC hatte 1990 als zentralen Wert rund 20 Zentimeter bis 2030 erwartet. Um dieses Ziel noch zu erreichen, müsste der Meeresspiegel in den wenigen verbleibenden Jahren um annähernd weitere neun Zentimeter steigen. Bei der gegenwärtigen Rate ist das äußerst unwahrscheinlich.</p>
<p>Die frühe IPCC-Schätzung lag für den Zeitraum bis 2030 also erkennbar zu hoch. Nicht um den Faktor sechs, wie es die falsche „65 Zentimeter bis 2025“-Behauptung nahelegt, aber voraussichtlich um etwa 40 bis 50 Prozent.</p>
<h2 id="und-was-ist-nun-an-der-ostsee-passiert">Beispiel Ostsee</h2>
<p>Für jemanden, der an der Ostseeküste steht, ist der globale Mittelwert nur bedingt interessant. Entscheidend ist der <strong>relative Meeresspiegel</strong>: Wie hoch steht das Wasser an diesem konkreten Ort im Verhältnis zum dortigen Land?</p>
<p>Dazu gibt es keine Vermutungen, sondern lange Pegelreihen.</p>
<h3 id="warnemünde">Warnemünde</h3>
<p>Am Pegel Warnemünde lag das Jahresmittel 2024 rund 7,5 Zentimeter über dem Jahresmittel von 1990. Vergleicht man nicht zwei einzelne Jahre, sondern die Mittelwerte der Jahrzehnte 1990 bis 1999 und 2015 bis 2024, ergibt sich ein Unterschied von etwa 7,7 Zentimetern.</p>
<h3 id="travemünde">Travemünde</h3>
<p>Am Pegel Travemünde beträgt der Unterschied zwischen den Einzeljahren 1990 und 2024 rund 12,4 Zentimeter. Dieser Wert wird allerdings durch die natürlichen Schwankungen der beiden Vergleichsjahre beeinflusst. Der Vergleich der beiden Zehnjahresmittel ergibt einen Anstieg von ungefähr 8,5 Zentimetern.</p>
<p>Damit liegt das robuste Signal an der deutschen Ostseeküste seit den 1990er-Jahren grob in der Größenordnung von <strong>acht bis zehn Zentimetern</strong>. Aber es ist nicht das, was man sich unter Schlagzeilen wie „Die Küsten versinken“ gewöhnlich vorstellt.</p>
<h2 id="warum-sieht-man-diese-acht-zentimeter-nicht">Warum sieht man diese acht Zentimeter nicht?</h2>
<p>Weil das Auge keinen Mittelwert erkennt. Es sieht den Wasserstand an einem bestimmten Tag, zu einer bestimmten Stunde und bei einer bestimmten Wetterlage.</p>
<p>An der Ostsee überlagern mehrere Faktoren den langfristigen Anstieg:</p>
<ol type="1">
<li><strong>Wind verschiebt enorme Wassermassen.</strong> Anhaltender West- oder Ostwind kann den Wasserstand an einem Küstenabschnitt um mehrere Dezimeter verändern. Bei Sturmhochwasser geht es um ein bis zwei Meter oder mehr. Dagegen verschwinden acht Zentimeter über 30 Jahre optisch im Grundrauschen.</li>
<li><strong>Der Luftdruck verändert den Wasserstand.</strong> Hoher Luftdruck drückt die Wasseroberfläche nach unten, tiefer Luftdruck lässt sie steigen. Zusammen mit dem Wind entstehen Schwankungen, die den langfristigen Trend kurzfristig um ein Mehrfaches übertreffen.</li>
<li><strong>Der Füllstand der gesamten Ostsee schwankt.</strong> Die Ostsee ist nur über die schmalen dänischen Meerengen mit der Nordsee verbunden. Länger anhaltende Wetterlagen können Wasser hinein- oder hinausdrücken. Schon dadurch verändert sich der Hintergrundwasserstand um viele Zentimeter.</li>
<li><strong>Sandverlagerungen und Küstenschutz verändern die sichtbare Wasserlinie.</strong> Strände werden aufgespült, Buhnen gebaut, Hafenanlagen verändert und Sandbänke verlagert. Die Stelle, an der eine Welle ausläuft, ist deshalb kein zuverlässiger Pegel.</li>
<li><strong>Auch das Land bewegt sich.</strong> Weiter nördlich hebt sich Skandinavien noch immer als Folge der letzten Eiszeit. Der gewaltige Eisschild hatte die Erdkruste nach unten gedrückt; seit seinem Abschmelzen hebt sie sich langsam wieder. In Teilen Finnlands und Schwedens steigt das Land schneller als das Wasser. Dort kann der relative Meeresspiegel gleich bleiben oder sogar sinken, obwohl der absolute Meeresspiegel der Ostsee steigt.</li>
<li><strong>An der südlichen Ostseeküste ist die Situation anders.</strong> Dort gibt es keine entsprechend starke Landhebung; teilweise sinkt das Land sogar leicht ab. Deshalb zeigen Warnemünde, Travemünde, Kiel oder Sassnitz langfristig steigende relative Wasserstände.</li>
</ol>
<h2 id="die-ipcc-irrungen-und-revisionen-seit-1990">Die IPCC-Irrungen und Revisionen seit 1990</h2>
<p>Wissenschaftliche Prognosen dürfen und müssen korrigiert werden. Problematisch wird es, wenn jede alte Zahl zunächst mit maximaler Autorität verkündet und ihre spätere Änderung anschließend als normaler Erkenntnisfortschritt abgehakt wird. Für die Bevölkerung bleibt währenddessen vor allem die frühere Schlagzeile hängen.</p>
<p>Die folgende Tabelle zeigt, wie stark sich zentrale Angaben des IPCC verändert haben. Dabei ist zu beachten, dass sich Emissionsszenarien, Bezugszeiträume und Berechnungsmethoden zwischen den Berichten unterscheiden. Man kann die Zahlen daher nicht wie die Ergebnisse desselben Labortests direkt nebeneinanderstellen. Die Richtung der Revisionen ist dennoch aufschlussreich.</p>
<table>
<thead>
<tr class="header">
<th>IPCC-Bericht</th>
<th>Temperatur</th>
<th>Meeresspiegel</th>
<th>Was korrigiert oder verändert wurde</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr class="odd">
<td><strong>1990 – erster Sachstandsbericht</strong></td>
<td>Unter „Business as usual“ ungefähr <strong>+1 °C bis 2025</strong> gegenüber 1990 und etwa <strong>+3 °C bis 2100</strong></td>
<td>Zentral etwa <strong>20 cm bis 2030</strong> und <strong>65 cm bis 2100</strong>, obere Schätzung etwa 1 m</td>
<td>Die Temperaturentwicklung bis 2025 lag grob in der erwarteten Größenordnung. Der Meeresspiegel stieg bis heute jedoch deutlich langsamer als die damalige zentrale Kurzfristprojektion.</td>
</tr>
<tr class="even">
<td><strong>1995 – zweiter Sachstandsbericht</strong></td>
<td>Beste Schätzung nur noch etwa <strong>+2 °C von 1990 bis 2100</strong>, Bandbreite 1 bis 3,5 °C</td>
<td>Beste Schätzung <strong>50 cm bis 2100</strong>, Bandbreite 15 bis 95 cm</td>
<td>Der IPCC bezeichnete die neue zentrale Meeresspiegelschätzung ausdrücklich als rund <strong>25 Prozent niedriger</strong> als 1990. Eine klare Abwärtskorrektur aufgrund niedrigerer Erwärmung und verbesserter Eis- und Klimamodelle.</td>
</tr>
<tr class="odd">
<td><strong>2001 – dritter Sachstandsbericht</strong></td>
<td>Bandbreite <strong>1,4 bis 5,8 °C bis 2100</strong></td>
<td><strong>9 bis 88 cm bis 2100</strong>, zentral ungefähr 48 cm</td>
<td>Neue Emissionsszenarien verbreiterten die Temperaturspanne stark. Trotz höherer oberer Temperaturwerte wurde die zentrale Meeresspiegelschätzung nochmals etwas niedriger angesetzt, unter anderem wegen neuer Gletscher- und Eismodelle.</td>
</tr>
<tr class="even">
<td><strong>2007 – vierter Sachstandsbericht</strong></td>
<td>Je nach Szenario insgesamt ungefähr <strong>1,1 bis 6,4 °C</strong></td>
<td>Modellbasierte Bandbreite <strong>18 bis 59 cm bis 2100</strong></td>
<td>Die vergleichsweise niedrige Obergrenze klang beruhigender, schloss schnelle dynamische Veränderungen der Eisschilde aber ausdrücklich aus. Genau diese Prozesse wurden später wieder stärker berücksichtigt.</td>
</tr>
<tr class="odd">
<td><strong>2013 – fünfter Sachstandsbericht</strong></td>
<td>Je nach Szenario etwa <strong>0,3 bis 4,8 °C</strong> für das späte 21. Jahrhundert gegenüber 1986–2005; Klimasensitivität wieder 1,5 bis 4,5 °C</td>
<td><strong>26 bis 98 cm bis 2100</strong></td>
<td>Die obere Meeresspiegelgrenze wurde deutlich angehoben. Außerdem behandelte der Bericht die gegenüber vielen Modellen verlangsamte Erwärmung von 1998 bis 2012. Für die Klimasensitivität wurde keine beste Einzelschätzung mehr angegeben.</td>
</tr>
<tr class="even">
<td><strong>2021 – sechster Sachstandsbericht</strong></td>
<td>Wahrscheinliche Gleichgewichts-Klimasensitivität nun enger bei <strong>2,5 bis 4 °C</strong>, bester Wert etwa 3 °C</td>
<td>Je nach Szenario <strong>28 bis 101 cm bis 2100</strong>; ein Anstieg in Richtung 2 m wurde als wenig wahrscheinliches Hochrisikoszenario nicht ausgeschlossen</td>
<td>Die Temperaturunsicherheit wurde enger, die obere Meeresspanne dagegen erneut erweitert. Grund sind vor allem schwer kalkulierbare Prozesse in Grönland und der Antarktis.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Diese Entwicklung ist keine geradlinige Serie immer präziserer Treffer. Beim Meeresspiegel ging es zunächst nach unten, später wieder nach oben. Bei der Klimasensitivität wurde die Spanne enger, wieder weiter und anschließend erneut enger. Der Erkenntnisstand verbesserte sich, aber die Zahlen blieben stark abhängig von Modellannahmen und Szenarien.</p>
<p>Das ist an sich kein Skandal. Es ist Wissenschaft. Fragwürdig wird es erst, wenn aus der jeweils aktuellen Modellspanne eine politisch nützliche Gewissheit gemacht wird.</p>
<h2 id="prognose-szenario-oder-nur-eine-spektakuläre-schlagzeile">Prognose, Szenario oder nur eine spektakuläre Schlagzeile?</h2>
<p>Ein erheblicher Teil der bekannten Klimaprophezeiungen stammt gar nicht aus den IPCC-Sachstandsberichten.</p>
<h3 id="winter-ade-nie-wieder-schnee">„Winter ade: Nie wieder Schnee?“</h3>
<p>Der Spiegel titelte im Jahr 2000 tatsächlich „Winter ade: Nie wieder Schnee?“. Im Beitrag wurde der Klimaforscher Mojib Latif mit der Aussage zitiert, Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie 20 Jahre zuvor werde es in unseren Breiten nicht mehr geben.</p>
<p>Als kategorische Aussage war das viel zu weitgehend. Schnee und strenge Frostperioden sind in Deutschland nicht verschwunden. Dass Winter im langfristigen Mittel wärmer werden und die Zahl der Schneetage in vielen Regionen abnimmt, ist eine andere und wesentlich besser belegbare Aussage. Aus einer Tendenz wurde eine absolute Behauptung – und damit eine Steilvorlage für jeden späteren Schneemann.</p>
<h3 id="großbritannien-werde-bis-2020-sibirisch">Großbritannien werde bis 2020 „sibirisch“</h3>
<p>Der Observer beziehungsweise Guardian berichtete 2004 über ein Pentagon-Szenario, nach dem Großbritannien innerhalb von 20 Jahren ein sibirisches Klima bekommen könne, während große europäische Städte im Meer versänken und Kriege, Hungersnöte und Aufstände ausbrächen.</p>
<p>Das war kein IPCC-Bericht, sondern ein militärischer Stresstest zu einem abrupten Klimaumschwung. Die Presse präsentierte ihn dennoch wie eine Vorschau auf das Jahr 2020. Als konkrete Beschreibung des Jahres 2020 ist das Szenario grandios gescheitert.</p>
<h3 id="die-arktis-werde-2013-eisfrei">Die Arktis werde 2013 eisfrei</h3>
<p>Nach dem außergewöhnlich starken Rückgang des arktischen Sommer-Meereises im Jahr 2007 erklärte ein Forscherteam um Wieslaw Maslowski, bei Fortsetzung des Trends könne die Arktis bereits um 2013 im Sommer praktisch eisfrei werden. Politiker wie Al Gore griffen ähnliche Angaben öffentlich auf.</p>
<p>Auch das war keine IPCC-Prognose. Und sie traf nicht ein. Die Arktis war weder 2013 noch 2016 oder 2020 eisfrei. Gleichwohl ist das arktische Sommer-Meereis seit Beginn der Satellitenmessung langfristig stark zurückgegangen. Eine überzogene kurzfristige Prognose kann falsch sein, obwohl der zugrunde liegende Langzeittrend real ist.</p>
<h3 id="die-himalaya-gletscher-verschwinden-bis-2035">Die Himalaya-Gletscher verschwinden bis 2035</h3>
<p>Hier handelte es sich tatsächlich um einen schweren IPCC-Fehler. Im Bericht von 2007 stand, die Himalaya-Gletscher könnten bis 2035 verschwinden. Die Zahl beruhte nicht auf einer belastbaren Fachpublikation. Wahrscheinlich war aus der Jahreszahl 2350 irgendwann 2035 geworden; anschließend wanderte sie über Interviews und WWF-Material in den IPCC-Bericht.</p>
<p>2010 musste der IPCC einräumen, dass seine eigenen Standards der Quellenprüfung in diesem Fall nicht eingehalten worden waren. Das war kein bloßes Missverständnis der Medien, sondern ein dokumentiertes Versagen der Qualitätskontrolle.</p>
<h2 id="sind-die-pole-nun-abgeschmolzen">Sind die Pole nun abgeschmolzen?</h2>
<p>Nein. Schon der Ausdruck „die Pole schmelzen“ vermischt unterschiedliche Dinge miteinander. Das arktische Meereis schwimmt auf dem Ozean und verändert sich stark mit den Jahreszeiten. Seine sommerliche Ausdehnung ist seit 1979 deutlich zurückgegangen, verschwunden ist es aber nicht. Schmelzendes Meereis erhöht den Meeresspiegel zudem kaum direkt, genauso wie ein schmelzender Eiswürfel in einem Wasserglas den Pegel kaum verändert.</p>
<p>Anders sieht es bei Landeis aus. Grönland und die Antarktis verlieren nach Satellitenmessungen im Mittel Eismasse. Dieses Wasser trägt zum Meeresspiegelanstieg bei. Aber auch daraus folgt nicht, dass „die Pole“ bis 2026 verschwunden wären.</p>
<p>Die korrekte Formulierung lautet:</p>
<blockquote><p>Die großen polaren Eisregionen verlieren insgesamt beträchtliche Eismassen. Die früher verbreiteten, fest terminierten Bilder einer in wenigen Jahren eisfreien Arktis haben sich dennoch nicht erfüllt.</p></blockquote>
<h2 id="was-bleibt-von-der-großen-warnung">Was bleibt von der großen Warnung?</h2>
<p>Der Meeresspiegel steigt. Das ist gemessen und muss nicht bestritten werden. Seit 1990 global um ungefähr elf Zentimeter, an der deutschen Ostseeküste zum Beispiel (je nach Messort und Auswertung) grob um acht bis zehn Zentimeter.</p>
<p>Das ist relevant für Küstenschutz, Entwässerung, Sturmfluten und sehr flache Inselstaaten. Denn auch ein langsam steigender mittlerer Wasserstand erhöht die Ausgangsbasis, auf die Sturm und Wellen noch obendrauf kommen.</p>
<p>Aber man darf daraus kein rückwirkendes Erfolgszeugnis für jede frühere Katastrophenschlagzeile basteln. Die zentrale Meeresspiegelprojektion des IPCC von 1990 lag für die ersten vier Jahrzehnte erkennbar deutlich zu hoch. Die Prognose eisfreier arktischer Sommer binnen weniger Jahre war falsch. Die Himalaya-Zahl 2035 war ein Panik vom Feinsten. Und manche journalistische Untergangserzählung der Qualitätsmedien hatte mit dem IPCC überhaupt nichts zu tun.</p>
<p>Die eigentliche Lehre lautet deshalb:</p>
<blockquote><p>Wissenschaftliche Unsicherheit ist kein Makel. Sie zu verschweigen, um eine stärkere Schlagzeile oder ein politisch nützliches Bild zu erzeugen, ist einer.</p></blockquote>
<h2 id="quellen-und-weiterführende-dokumente">Quellen und weiterführende Dokumente</h2>
<ul>
<li>IPCC: First Assessment Report, Overview 1990/1992: <a href="https://archive.ipcc.ch/ipccreports/1992%20IPCC%20Supplement/IPCC_1990_and_1992_Assessments/English/ipcc_90_92_assessments_far_overview.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://archive.ipcc.ch/ipccreports/1992%20IPCC%20Supplement/IPCC_1990_and_1992_Assessments/English/ipcc_90_92_assessments_far_overview.pdf</a></li>
<li>IPCC: Second Assessment Report, Summary for Policymakers 1995: <a href="https://archive.ipcc.ch/pdf/climate-changes-1995/spm-scientific-technical-analysis.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://archive.ipcc.ch/pdf/climate-changes-1995/spm-scientific-technical-analysis.pdf</a></li>
<li>IPCC: Third Assessment Report, Synthesis Report 2001: <a href="https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2001/09/doc3a.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2001/09/doc3a.pdf</a></li>
<li>IPCC: Fourth Assessment Report, Summary for Policymakers 2007: <a href="https://archive.ipcc.ch/pdf/assessment-report/ar4/syr/drafts/EGR_SPM_final_15May07.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://archive.ipcc.ch/pdf/assessment-report/ar4/syr/drafts/EGR_SPM_final_15May07.pdf</a></li>
<li>IPCC: Fifth Assessment Report, Working Group I, Summary for Policymakers 2013: <a href="https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/02/WG1AR5_SPM_FINAL.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/02/WG1AR5_SPM_FINAL.pdf</a></li>
<li>IPCC: Sixth Assessment Report, Working Group I, Summary for Policymakers 2021: <a href="https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/chapter/summary-for-policymakers/" target="_blank" rel="noopener">https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/chapter/summary-for-policymakers/</a></li>
<li>NASA/JPL: Globaler Meeresspiegel bis 2025: <a href="https://www.jpl.nasa.gov/news/nasa-analysis-shows-la-nina-limited-sea-level-rise-in-2025/" target="_blank" rel="noopener">https://www.jpl.nasa.gov/news/nasa-analysis-shows-la-nina-limited-sea-level-rise-in-2025/</a></li>
<li>PSMSL: Jahresmittelwerte Warnemünde: <a href="https://psmsl.org/data/obtaining/rlr.annual.data/11.rlrdata" target="_blank" rel="noopener">https://psmsl.org/data/obtaining/rlr.annual.data/11.rlrdata</a></li>
<li>PSMSL: Jahresmittelwerte Travemünde: <a href="https://psmsl.org/data/obtaining/rlr.annual.data/13.rlrdata" target="_blank" rel="noopener">https://psmsl.org/data/obtaining/rlr.annual.data/13.rlrdata</a></li>
<li>Umweltbundesamt: Meeresspiegel an deutschen Nord- und Ostseepegeln: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/monitoring-zur-das/handlungsfelder/kuesten-meeresschutz/km-i-2/indikator" target="_blank" rel="noopener">https://www.umweltbundesamt.de/monitoring-zur-das/handlungsfelder/kuesten-meeresschutz/km-i-2/indikator</a></li>
<li>IPCC-Erklärung zum Himalaya-Fehler, 20. Januar 2010: <a href="https://archive.ipcc.ch/pdf/presentations/himalaya-statement-20january2010.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://archive.ipcc.ch/pdf/presentations/himalaya-statement-20january2010.pdf</a></li>
<li>Guardian/Observer: Pentagon-Szenario von 2004: <a href="https://www.theguardian.com/environment/2004/feb/22/usnews.theobserver" target="_blank" rel="noopener">https://www.theguardian.com/environment/2004/feb/22/usnews.theobserver</a></li>
<li>Hausfather et al.: Evaluating the Performance of Past Climate Model Projections, 2020: <a href="https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1029/2019GL085378" target="_blank" rel="noopener">https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1029/2019GL085378</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Krebs als Geschäftsmodell – Kommentare unerwünscht?</title>
		<link>https://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/krebs-als-geschaeftsmodell-kommentare-unerwuenscht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[René Gräber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2026 14:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Der MDR verkündet in einem Beitrag: Krebs werde zur chronischen Erkrankung. Fortschritt, Hoffnung, neue Therapien. Gleichzeitig wird die Kommentarfunktion des Beitrags auf facebook eingeschränkt. Zufall? Wohl kaum. Willkommen im betreuten Denken 2.0. Titel des Beitrags: &#8222;Neue Therapien &#8211; Krebs wandelt sich zur chronischen Erkrankung&#8220;. Aktuell ist dort zu lesen (Link in den Kommentaren): &#8222;MDR AKTUELL [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der MDR verkündet in einem Beitrag: Krebs werde zur chronischen Erkrankung. Fortschritt, Hoffnung, neue Therapien. Gleichzeitig wird die Kommentarfunktion des Beitrags auf facebook eingeschränkt. Zufall? Wohl kaum.</p>
<p>Willkommen im betreuten Denken 2.0. Titel des Beitrags: &#8222;Neue Therapien &#8211; Krebs wandelt sich zur chronischen Erkrankung&#8220;.</p>
<p>Aktuell ist dort zu lesen (Link in den Kommentaren):<br />
&#8222;MDR AKTUELL hat eingeschränkt, wer diesen Beitrag kommentieren kann.&#8220;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-51335" src="https://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/wp-content/uploads/2026/02/AT-2026-02-22-13_56_23-20-Facebook-Brave.png" alt="AT 2026 02 22 13 56 23 20 Facebook Brave" width="655" height="499" title="Krebs als Geschäftsmodell – Kommentare unerwünscht? 2" srcset="https://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/wp-content/uploads/2026/02/AT-2026-02-22-13_56_23-20-Facebook-Brave.png 655w, https://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/wp-content/uploads/2026/02/AT-2026-02-22-13_56_23-20-Facebook-Brave-300x229.png 300w, https://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/wp-content/uploads/2026/02/AT-2026-02-22-13_56_23-20-Facebook-Brave-150x114.png 150w" sizes="(max-width: 655px) 100vw, 655px" /></p>
<p>Ja&#8230; Warum wohl???</p>
<p>Weil viele Leser der Jubel-Berichterstattung nicht folgen wollen?</p>
<p>Und überhaupt: Was lesen wir denn da im Beitrag selbst?</p>
<p>Passt gut auf:</p>
<p><em>&#8222;CAR-T-Zell-Therapie: Bei der CAR-T-Zelltherapie werden körpereigene Immunzellen so umprogrammiert, dass sie Krebszellen erkennen und abtöten können. Die Immunzellen heißen T-Zellen. Sie sind normalerweise im Körper dafür zuständig, erkrankte Zellen zu vernichten. In die T-Zellen wird der Bauplan für eine künstliche Erkennungsstelle (Rezeptor) eingeschleust, die Merkmale auf den Tumorzellen erkennen kann.&#8220;</em></p>
<p><strong>Hier passieren sowieso mehrere Dinge:</strong></p>
<p>a) die Schulmedizin geht jetzt auch auf das eigene Immunsystem des Patienten &#8211; natürlich auf ihre Art, hier: Gentechnik. Dem Patienten werden T-Zellen aus dem Blut entnommen. Diese Zellen werden im Labor genetisch verändert. Dabei wird mittels Virusvektor (meist Lentiviren oder Retroviren) ein neues Gen eingebaut. Das bekommt der Patient dann.</p>
<p>b) über die Kosten spricht da keiner: das kostet je nach Quelle (die ich fand), zwischen 250.000 bis 500.000.- Euro pro Fall. Dazu kommen noch die Begleitbehandlungen (gegen CRS, Infektionen), Krankenhausaufenthalt, Diagnostik, Vor- und Nachsorge, usw. Dieses System wird sowieso über kurz oder lang kollabieren. WER soll das denn bezahlen?</p>
<p>Die aktuellen Zahlen für 2023 zeigen: 517.800 Menschen wurden in Deutschland NEU mit Krebs diagnostiziert. Die Altersverteilung: Mehr als die Hälfte der Personen, die wegen Krebs stationär behandelt werden, sind 60–79 Jahre alt; etwa 20 % sind ≥ 80 Jahre; nur rund 5 % sind unter 40 Jahre.</p>
<p>Die Kassen geben ca. 47,6 Milliarden Euro im Jahr für Krebsbehandlungen aus. Im Bundeshaushalt für Deutschland sind das über 9%.</p>
<p>Zum Vergleich, was wir im Bundeshaushalt sonst so ausgeben:<br />
<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Verkehr &amp; digitale Infrastruktur: 27,9 Mrd.<br />
<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> BM für Digitales &amp; Staatsmodernisierung: 1,36 Mrd. €<br />
<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ): 16,66 Mrd. €<br />
selbst die &#8222;Verteidigung&#8220;: 82,7 Mrd.</p>
<p>Und das NUR für Krebserkrankungen.<br />
Die Gesamtausgaben für das &#8222;Gesundheitswesen&#8220; 2023 lagen bei ca. 500 Mrd. Euro. Zum Vergleich: Bundeshaushalt gesamt 525 Mrd. Euro.</p>
<p>Der absolute Wahnsinn! Nur keiner merkt es. Wir haben ein Problem.</p>
<p>Zurück zum mdr-Jubelbeitrag (mit der gesperrten / eingeschränkten Kommentarfunktion): dort lesen wir dann noch in einem Einschub:</p>
<p><em>&#8222;MRNA-Impfung gegen Krebs: Die MRNA-Impfung erlangte Bekanntheit durch die Corona-Impfung. Die Technologie wird aber auch zur Krebstherapie intensiv erforscht. Dem körpereigenen Immunsystem soll damit beigebracht werden, Tumorzellen an bestimmten Merkmalen selbst zu erkennen und sie zu bekämpfen.&#8220;</em></p>
<p>JA!! Ist klar, wo die Reise hingeht. Wer hätte das gedacht?<br />
Nein? &#8211; Doch! &#8211; OHHHHH!</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p><script type="text/javascript" src="https://rene-graeber.de/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE"></script></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Corona-Debatte: Bhattacharya vs. Drosten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[René Gräber]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 07:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Bhattacharya]]></category>
		<category><![CDATA[Drosten]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer oder was ist Bhattacharya? Es handelt sich hier um einen in Indien geborenen Wissenschaftler, der an der Stanford Universität lehrt und dort Professor für Medizin und Ökonomie ist. Während der Corona-„Pandemie“ gehörte er schon früh neben seinem Kollegen Prof. Ioannidis, einem Epidemiologen, zu den Wissenschaftlern, die sich gegen die Coronamaßnahmen ausgesprochen hatten. Gleichzeitig war [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer oder was ist Bhattacharya? Es handelt sich hier um einen in Indien geborenen Wissenschaftler, der an der Stanford Universität lehrt und dort Professor für Medizin und Ökonomie ist. Während der Corona-„Pandemie“ gehörte er schon früh neben seinem Kollegen Prof. Ioannidis, einem Epidemiologen, zu den Wissenschaftlern, die sich gegen die Coronamaßnahmen ausgesprochen hatten.</p>
<p>Gleichzeitig war er Mitinitiator der „Great Barrington Declaration“, in der sich Ärzte, Wissenschaftler, besorgte Bürger und Kritiker der Covid-19-Maßnahmen gegen WHO-Auflagen und staatliche Maßnahmen ausgesprochen hatten. <a href="https://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/corona-lage-am-13-12-2021/" target="_blank" rel="noopener" name="_ednref1">[1.]</a> <a href="https://gbdeclaration.org/die-great-barrington-declaration/" target="_blank" rel="noopener" name="_ednref2">[2.]</a></p>
<p>Prof. Bhattacharya gehörte schon früh zu den Kritikern, die erheblich Zweifel an Lockdown, Maskenpflicht und Kontaktverfolgung hatten, neben den Professoren Kulldorff, Levitt, Atlas und Gupta. <a href="https://www.yamedo.de/blog/florida-ohne-lockdown-weniger-tote/" target="_blank" rel="noopener" name="_ednref3">[3.]</a></p>
<p>Er vertrat die bis heute gültige Ansicht, dass es absolut keinen Hinweis dafür gäbe, dass die Masken gegen Infektionen schützen würden.</p>
<p>Währenddessen war ein gewisser Prof. Drosten damit beschäftigt, sich nicht nur in Widersprüche zu verwickeln, sondern mehr oder weniger offen Propaganda für die „Pandemie“ zu machen. Erst gab er bekannt, dass Covid nur eine ganz normale Infektion der oberen Atemwege sei, die man schnell und ohne Probleme wegstecken könne, um dann wenige Wochen später Alarm zu schlagen, dass die halbe Menschheit gefährdet sei.</p>
<p>Auch bei den Maßnahmen lieferte er die buntesten Märchen ab. In einem Interview vom Januar 2020 erklärte er, dass Masken nicht in der Lage seien, Infektionen „aufzuhalten“. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=C07NIGaRSsk" target="_blank" rel="noopener" name="_ednref4">[4.]</a></p>
<p>Nur wenige Wochen später sah man ihn bei öffentlichen Auftritten stets mit Maske, die urplötzlich dann doch irgend wie so was wie Schutz bot, weshalb er die Maskenpflicht unterstützte.</p>
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<p>Er wurde auch noch durch seinen für die „Pandemie“ verfassten „PCR-Test“ berühmt, der in Rekordzeit entwickelt wurde und so ausgelegt war, dass er zu möglichst vielen falsch positiven Ergebnissen kam, die dann als „Corona-Fälle“ gehandelt wurden. Und mit den vielen „Fällen“ waren die Institutionen dann auch in der Lage, die notwendige Panik in der Bevölkerung zu entfachen, damit die dann mit wenig Gegenwehr die unsinnigsten Maßnahmen über sich ergehen ließen. <a href="https://www.yamedo.de/blog/drosten-pcr-test/" target="_blank" rel="noopener" name="_ednref5">[5.]</a></p>
<p>Inzwischen gibt es kaum noch Zweifel daran, dass SARS-CoV-2 aus dem Labor stammt. Man kann sich noch darüber streiten, ob es ein Unfall war, dem es zu verdanken war, dass das Virus entweichen konnte. Oder ob die Viren gezielt und beabsichtigt freigesetzt wurden, um eine „Pandemie“ geplant, daher „Plandemie“ zu initiieren.</p>
<p>Natürlich wurde zu Beginn der „Pandemie“ die Labor-These als Unsinn und Verschwörungstheorie, und zwar mit einiger Vehemenz, bezeichnet. Mit von der Lügen-Partie war natürlich Meister Drosten. <a href="https://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/drosten-corona-virus-ursprung/" target="_blank" rel="noopener" name="_ednref6">[6.]</a></p>
<p>Und da alle guten Dinge drei sind, hier noch der dritte Streich.</p>
<p>Es stellte sich recht früh in der „Pandemie“ heraus, dass Kinder, die bei der Influenza die „Motoren“ bei der Verbreitung der Viren sind, bei Covid so gut wie keine Rolle spielten, da sie kaum erkrankten. <a href="https://www.yamedo.de/blog/kinder-immun-gegen-covid-19/" target="_blank" rel="noopener" name="_ednref7">[7.]</a> <a href="https://naturheilt.com/blog/kinder-uebertragen-keine-coronaviren/" target="_blank" rel="noopener" name="_ednref8">[8.]</a> <a href="https://renegraeber.de/blog/sachsen-corona-schulstudie/" target="_blank" rel="noopener" name="_ednref9">[9.]</a></p>
<p>Das waren keine guten Nachrichten für die „Pandemie“-Fans. Deshalb musste ein Drosten einschreiten und über eine „wissenschaftliche“ Arbeit „beweisen“, dass Kinder gefährliche Vektoren für Covid seien. <a href="https://renegraeber.de/blog/drosten-studie-falsch/" target="_blank" rel="noopener" name="_ednref10">[10.]</a></p>
<p>Die Studie war ähnlich plump und fehlerhaft aufgestellt wie der Drosten-PCR-Test, beides Maßnahmen, um die „Pandemie“ zu rechtfertigen und voran zu treiben. Kein Wunder also dass…. <a href="https://www.yamedo.de/blog/drosten-forscht-fuer-die-naechste-pandemie/" target="_blank" rel="noopener" name="_ednref11">[11.]</a></p>
<p>Und kein Wunder, dass Bhattacharya und Drosten sich nicht ausstehen können. <a href="https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/corona-experte-trump-macht-drosten-hasser-zum-gesundheitschef-6746d679aa7bf7206c90cc5c" target="_blank" rel="noopener" name="_ednref12">[12.]</a></p>
<h2>&#8222;Pseudo-Experte Drosten&#8220;</h2>
<p>Prof. Bhattacharya wurde nach seinen Stellungnahmen zur „Pandemie“ und der „Great Barrington Declaration“ von Drosten als „Pseudo-Experte“ tituliert. Genauer gesagt, beschimpfte Drosten alle Unterzeichner der „Great Barrington Declaration als „Pseudo-Experten“. <a href="https://www.ndr.de/nachrichten/info/coronaskript282.pdf" target="_blank" rel="noopener" name="_ednref13">[13.]</a></p>
<p>Warum soll es sich hier angeblich um „Pseudo-Experten“ handeln? Weil die „alle nicht vom Fach“ seien. Da muss man sich fragen, ob der „Ober-Experte“ Drosten in seiner Arroganz das Lesen verlernt hatte. Denn es gab eine Reihe von Epidemiologen, die hier ebenfalls unterzeichnet hatten. Diese Leute sind „mehr vom Fach“ als Drosten, der ein Virologe ist und damit nicht unbedingt dezidierte Kenntnisse in Infektionsepidemiologie haben muss, um als Virologe zu arbeiten.</p>
<p>Aber Bhattacharya ließ sich anscheinend nicht lumpen. Er bezeichnete Drosten als unfähig, da ihm „die Expertise fehle, um über die Reaktion eines Landes auf Covid zu entscheiden“. Und es kommt noch besser: Es sei eine „Schande für die deutsche Bevölkerung, dass die deutschen Behörden ihm so viel Macht eingeräumt haben.“</p>
<p>Wir sind ja seit 2020 gewöhnt, dass die „Zeugen Coronas“ keine andere Meinung zulassen und auch vor einer Diskussion der verschiedenen Standpunkte zurückschrecken. Das erstreckt sich leider auch bis in die Wissenschaft, wo konträre Standpunkte und Ansichten zensiert werden, was nichts mehr mit Wissenschaft zu tun hat. Das Gleiche gilt auch für Drosten, der sich seit eh und je jeder direkten Diskussion entzieht. Selbiges hatte Bhattacharya ebenfalls vermutet, als er behauptete, dass Drosten ihn absichtlich diffamiert hatte, um eine Debatte zu vermeiden.</p>
<p>Man kann hier nur vermuten (oder fast als gegeben annehmen), dass Drosten weiß, dass er in einer direkten Diskussion wie ein Hilfsschüler aussehen wird. Denn wer Wissenschaft betreibt, die staatliche bzw. politische Ziele durchzusetzen hilft, der betreibt keine Wissenschaft und ist kein Wissenschaftler.</p>
<p>Die Veröffentlichung der RKI-Files hat es ja letztendlich bestätigt, dass alles, was an Material und Maßnahmen von der Politik veröffentlicht wurde, also auch die offiziellen Aussagen von RKI, PEI, Lauterbach, Spahn etc., und damit auch von Drosten, politisch lancierte Strategie zur Durchführung und Aufrechterhaltung der „Pandemie“ war. Also einer „Pandemie“, die geplant und damit keine Pandemie war.</p>
<h2>Das große Pech des Christian Drosten</h2>
<p>Und jetzt ist der Mann, den Drosten als Lügner und Pseudo-Experten bezeichnet hatte, der Chef der NIH, was ungefähr dem deutschen RKI gleichkommt. Jetzt leitet also ein Pseudo-Experte das NIH? Toll! Es ist auch toll, dass Drosten auch hier schon wieder voll daneben liegt, wie er es auch schon seinerzeit in der Schweinegrippe getan hatte. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=kKkQH6JO4n8" target="_blank" rel="noopener" name="_ednref14">[14.]</a></p>
<p>Er hatte hier ab 20:36 seinen großen Auftritt, wo er eindringlich davor warnt, dass das Schweinegrippe-Virus ach so viele Menschen befalle und gefährde…. Wir wissen auch, dass die Schweinegrippe die mildeste Grippe-Saison seit Jahrzehnten war. Aber Drosten macht unverdrosten weiter….</p>
<p>Denn auch für die Ernennung von Bhattacharya zum NIH-Chef hat er eine gediegene Erklärung, die seiner würdig ist. So schreibt er auf X: <a href="https://x.com/c_drosten/status/1861711549036957759" target="_blank" rel="noopener" name="_ednref15">[15.]</a></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>„Wissen Sie, es gibt so manche, die sich damals mit groben Fehleinschätzungen positioniert haben und es später nicht fertigbrachten, sich zu korrigieren. Das ist Psychologie. Diese Personalie ist Politik. Es ist aber nicht so, dass mich das irgendwie betrifft, falls Sie das hoffen.“</em></p>
<p>Wer hatte sich damals mit groben Fehleinschätzungen positioniert, bei der Schweinegrippe, bei Corona und der Wirksamkeit der Maßnahmen, beim PCR-Test, bei der Rolle der Kinder in Bezug auf Virusübertragungen etc.? War das nicht der Herr Drosten gewesen?</p>
<p>Und wer hat es nicht fertig gebracht, sich zu korrigieren? War das nicht auch der Herr Drosten gewesen?</p>
<p>Ja, das ist Psychologie, die des Herrn Drosten, der seine eigenen Mängel auf andere projiziert. So was nennt man in der Psychologie „Projektion“. Und die Haltung von Drosten ist ein Paradebeispiel hierfür. Nur der scheint das noch nicht einmal zu bemerken…</p>
<p>Das Gleiche gilt auch für den Vorwurf, dass die Ernennung von Bhattacharya zum NIH-Chef ja nur Politik sei. Wer hat denn seit 2020 (und vorher) politikgerechte Studienergebnisse geliefert, die nur so vor Fehleinschätzungen strotzten, dafür aber politisch korrekt ausfielen?</p>
<p>Nur ist es ihm nicht vergönnt gewesen, Leiter des RKI zu werden, trotz aller Speichelleckerei…</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Prof. Bhattacharya wird als NIH-Chef mit Robert Kennedy als Gesundheitsminister zusammenarbeiten. Man darf gespannt sein, was dieses Duo erarbeiten wird und wie und ob sie die Corona-Kriminellen zur Verantwortung ziehen werden. Hierzu werden noch andere staatliche Institutionen gefordert werden, wie die Justiz und der Präsident selbst. Es wäre schon ein kleiner Erfolg, wenn Gestalten wie Drosten in der Bedeutungslosigkeit versinken würden, bzw. die Menschen erkennen, wie bedeutungslos ein Drosten am Ende des Tages ist.</p>
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<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#_ednref1" name="_edn1">[1.]</a><a href="https://gbdeclaration.org/die-great-barrington-declaration/" target="_blank" rel="noopener">    Die Great Barrington Erklärung &#8211; Great Barrington Declaration</a></li>
<li><a href="#_ednref2" name="_edn2">[2.]</a><a href="https://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/corona-lage-am-13-12-2021/">    Corona-Lage am 13.12.2021</a></li>
<li><a href="#_ednref3" name="_edn3">[3.]</a><a href="https://www.yamedo.de/blog/florida-ohne-lockdown-weniger-tote/" target="_blank" rel="noopener">    Florida: ohne Lockdown, dennoch weniger Tote &#8211; Wissenschaftler zweifeln an Lockdown</a></li>
<li><a href="#_ednref4" name="_edn4">[4.]</a><a href="https://www.youtube.com/watch?v=C07NIGaRSsk" target="_blank" rel="noopener">    Christian Drosten über (Un)wirksamkeit von Masken im Januar 2020 &#8211; YouTube</a></li>
<li><a href="#_ednref5" name="_edn5">[5.]</a><a href="https://www.yamedo.de/blog/drosten-pcr-test/" target="_blank" rel="noopener">    Der Corona-PCR-Test von Herrn Drosten: Mehr Fehler als Test?</a></li>
<li><a href="#_ednref6" name="_edn6">[6.]</a><a href="https://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/drosten-corona-virus-ursprung/">    Die „Lügen“ des Herrn Drosten und der Ursprung des Corona-Virus</a></li>
<li><a href="#_ednref7" name="_edn7">[7.]</a><a href="https://www.yamedo.de/blog/kinder-immun-gegen-covid-19/" target="_blank" rel="noopener">    Sind Kinder gegen Covid-19 immun?</a></li>
<li><a href="#_ednref8" name="_edn8">[8.]</a><a href="https://naturheilt.com/blog/kinder-uebertragen-keine-coronaviren/" target="_blank" rel="noopener">    Kinder übertragen kaum Coronaviren? Und jetzt?</a></li>
<li><a href="#_ednref9" name="_edn9">[9.]</a><a href="https://renegraeber.de/blog/sachsen-corona-schulstudie/" target="_blank" rel="noopener">    Sachsen Schulstudie: keine aktiven Infektionen, Kinder klagen über Isolation und Verlust an Lebensqualität</a></li>
<li><a href="#_ednref10" name="_edn10">[10.]</a><a href="https://renegraeber.de/blog/drosten-studie-falsch/" target="_blank" rel="noopener">   Drosten-Studie über ansteckende Kinder grob falsch?</a></li>
<li><a href="#_ednref11" name="_edn11">[11.]</a><a href="https://www.yamedo.de/blog/drosten-forscht-fuer-die-naechste-pandemie/" target="_blank" rel="noopener">   Drosten forscht für die nächste „Pandemie“</a></li>
<li><a href="#_ednref12" name="_edn12">[12.]</a><a href="https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/corona-experte-trump-macht-drosten-hasser-zum-gesundheitschef-6746d679aa7bf7206c90cc5c" target="_blank" rel="noopener">   Corona-Experte: Trump macht Drosten-Hasser zum Gesundheitschef | Politik | BILD.de</a></li>
<li><a href="#_ednref13" name="_edn13">[13.]</a><a href="https://www.ndr.de/nachrichten/info/coronaskript282.pdf" target="_blank" rel="noopener">   coronaskript282.pdf</a></li>
<li><a href="#_ednref14" name="_edn14">[14.]</a><a href="https://www.youtube.com/watch?v=kKkQH6JO4n8" target="_blank" rel="noopener">   Profiteure der Angst Das Geschäft mit der Schweinegrippe &#8211; YouTube</a></li>
<li><a href="#_ednref15" name="_edn15">[15.]</a><a href="https://x.com/c_drosten/status/1861711549036957759">   Christian Drosten on X: &#8222;@aya_velazquez @DrJBhattacharya Wissen Sie, es gibt so manche, die sich damals mit groben Fehleinschätzungen positioniert haben und es später nicht fertigbrachten, sich zu korrigieren. Das ist Psychologie. Diese Personalie ist Politik. Es ist aber nicht so, dass mich das irgendwie betrifft, falls Sie das&#8220; / X</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Corona-Tests im Abwasser: Frühwarnsystem oder PCR-Trick?</title>
		<link>https://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/corona-abwasser-pcr-monitoring/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[René Gräber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2026 07:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Abwasser]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Virus im Abwasser – und plötzlich steht wieder die Pandemie im Raum. Was nach nüchterner Epidemiologie klingt, könnte sich als statistisches Theater entpuppen. In Kläranlagen wird inzwischen nicht nur das gereinigt, was wir loswerden wollen, sondern auch gemessen, was politisch relevant werden könnte: Corona, Grippe, RSV. Angeblich verlässlicher als Schnelltests. Angeblich früher als klinische [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Virus im Abwasser – und plötzlich steht wieder die Pandemie im Raum.</p>
<p>Was nach nüchterner Epidemiologie klingt, könnte sich als statistisches Theater entpuppen. In Kläranlagen wird inzwischen nicht nur das gereinigt, was wir loswerden wollen, sondern auch gemessen, was politisch relevant werden könnte: Corona, Grippe, RSV. Angeblich verlässlicher als Schnelltests. Angeblich früher als klinische Diagnosen.</p>
<p>Aber was genau wird da eigentlich gemessen? Lebende, infektiöse Viren – oder bloß genetische Fragmente, die längst keine Gefahr mehr darstellen? Wenn dieselbe PCR-Methode zum Einsatz kommt, die schon in der Pandemie für massive Fehlinterpretationen sorgte, dann lohnt es sich, genauer hinzusehen. Vor allem dann, wenn diese Daten als Grundlage für politische Entscheidungen dienen sollen. Denn die entscheidende Frage lautet nicht, ob man messen kann. Sondern was diese Messung tatsächlich bedeutet.</p>
<p>Unlängst las ich einen Zeitungsartikel über Virentests im Abwasser von Kaiserslautern. Gemessen wurden bzw. werden dort Corona, Grippe und RSV (Respiratorische Synzytial-Viren). Natürlich interessierte ich mich sofort, mit welcher Testmethode hier gemessen wird. Etwa mit der inzwischen berüchtigten PCR? Darüber hüllte sich die Autorin in Schweigen, während sie die Säuberungsstufen der Kläranlage deutlich genauer unter die Lupe nahm.</p>
<p>Dafür scheint jetzt die Virenlastbestimmung im Klärwasser für den virologischen „Ernst der Lage“ (= mögliche Pandemie oder Plandemie) in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken. Denn die Zeitung schreibt:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>„Sie </em>(die Messungen)<em> sind Teil des Projekts ‚Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung‘.“</em></p>
<p>Betreiber des Projekts sind die gleichen Institutionen, die uns seinerzeit Lockdowns, Masken, ungetestete Gen-Injektionen und viel Leid beschert hatten; RKI und UBA (Umweltbundesamt).</p>
<p>Begründet wird das Interesse am Klärwasser so:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>„Diese Daten sind momentan um einiges verlässlicher als etwa die Ergebnisse von Corona-Schnelltests, da sich momentan ja nur noch wenige Menschen testen lassen.“</em></p>
<p>Verlässlicher? Wirklich? Es wird noch nicht einmal preisgegeben, mit welcher Methode die Tests auf Viren durchgeführt werden. Vielleicht doch durch PCR?</p>
<p>Selbst wenn der Test per PCR duchgeführt wird, was sagt das aus? Im Juni 2020 wurde bekannt, dass PCR-Tests im Abwasser von Barcelona SARS-CoV-2 gefunden hatte – aber nicht im Juni 2020, sondern schon im März 2019, wo es offiziell dieses Virus noch gar nicht gab. <a href="https://timesofindia.indiatimes.com/world/europe/spains-top-researchers-discover-coronavirus-in-waste-water-collected-on-march-12-2019/articleshow/76663343.cm" target="_blank" rel="noopener" name="_ednref1">[1]</a></p>
<p>Das stellt nicht nur die Behauptung (Lüge?) infrage, dass dieses Virus auf dem Markt von Wuhan von einem Tier auf den Menschen übergesprungen ist, was viel später als März 2019 stattgefunden haben soll. Es stellt auch die Annahme infrage, ob diese Messungen etwas über Infektionsverläufe und damit zukünftige Plandemien aussagen können. Denn in der ersten Jahreshälfte von 2019 gab es keine Probleme mit Vireninfekten in Barcelona, soweit ich mich erinnern kann, trotz SARS-CoV-2 Nachweis im Abwasser.</p>
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<script type="text/javascript" src="https://rene-graeber.de/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDDkW"></script></p>
<p>So kommt der Zeitungsartikel zu dem Schluss, zu dem er kommen muss, weshalb er geschrieben und veröffentlicht wurde:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>„Laut UBA sind die Ergebnisse eine wichtige Ergänzung zur Einschätzung der aktuellen epidemiologischen Lage. Sie könnten zu einem besseren Verständnis der Verbreitung von Infektionskrankheiten beitragen, wodurch beispielsweise Teststrategien angepasst werden können. Auf diese Weise liefere das Verfahren auch der Politik wichtige Grundlagen für die Vorbereitung auf weitere mögliche Pandemien.“</em></p>
<p>Vorbereitung auf weitere mögliche Pandemien durch Abwassermessungen per PCR. In Barcelona wurde 2019 gemessen und nichts wurde daraus abgeleitet, nichts wurde unternommen. Aber es geht auch genau andersherum. Und das ist, was der Zeitungsartikel im Auge hat: Messen, messen, messen und dann Pandemien starten, basierend auf den Messergebnissen.</p>
<p>Wenn man dann die Zahl der Zyklen, mit denen die PCRs durchgeführt werden, genau so hoch schraubt, wie es in der Anleitung von Drosten 2020 gefordert wird, dann ist sichergestellt, dass Unmengen an positiven Ergebnissen dabei herauskommen, die eine neue Plandemie notwendig werden lassen.</p>
<p>Was es mit den PCR-“Tests“ (die keine Tests sind) auf sich hat, hatte ich zur Genüge beschrieben: <a href="https://www.yamedo.de/blog/drosten-pcr-test" target="_blank" rel="noopener" name="_ednref2">[2]</a> <a href="https://naturheilt.com/blog/covid-19-tests" target="_blank" rel="noopener" name="_ednref3">[3]</a> <a href="https://renegraeber.de/blog/portugal-pcr-test-vor-gericht" target="_blank" rel="noopener" name="_ednref4">[4]</a> <a href="https://renegraeber.de/blog/corona-pandemie-endlos-weiter" target="_blank" rel="noopener" name="_ednref5">[5]</a> <a href="https://renegraeber.de/blog/zweifel-an-pcr-tests" target="_blank" rel="noopener" name="_ednref6">[6]</a></p>
<p>Es gab wenigstens etliche Nutznießer der PCR-Testwut, wenn auch nicht immer legal: <a href="https://www.yamedo.de/blog/corona-tests-und-gelddusche" target="_blank" rel="noopener" name="_ednref7">[7]</a></p>
<p>Doch es bleibt die Frage, ob wirklich PCR-“Tests“ zum Einsatz kommen, ganz wie in den Testzentren, um Viren im Abwasser zu bestimmen?</p>
<h2>Kläranlagen-Abwasser-Analysen in Luxemburg</h2>
<p>Auf meiner Suche nach der Frage, wie denn jetzt die Abwässer auf Viren untersucht werden – der Zeitungsartikel schwieg sich dazu ja aus – bin ich auf diese Seite gestoßen: <a href="https://www.science.lu/de/hintergrundwissen-coronastep-vom-list/klaeranlagen-abwasser-analyse-wie-forscher-das-virus-im-abwasser-detektiere" target="_blank" rel="noopener" name="_ednref8">[8]</a></p>
<p>Der Beitrag stammt vom 4. November 2020, also mitten in der Pandemie. Auch in Luxemburg schien man sich besonders auf das SARS-CoV-2 und dessen Nachweis konzentriert zu haben. Warum wohl?</p>
<p>Wir erfahren zuerst, dass rund 80 % aller luxemburgischen Abwässer getestet werden, da die <em>„Proben des Abwassers am Zulauf von 13 Kläranlagen aus ganz Luxemburg“</em> genommen werden.</p>
<p>Die Ergebnisse sollen denen von großflächig durchgeführten klinischen Tests entsprechen, was man als exzellente Ergänzung zu den Abwassertests einstuft. Für mich war an dieser Stelle bereits so gut wie sicher, dass es sich bei den Abwassertests um PCR-“Tests“ handeln muss. Denn die gute Vergleichbarkeit der Abwassertests mit den klinischen Tests, die durch die Bank per PCR durchgeführt wurden, lässt kaum eine andere Möglichkeit zu.</p>
<p>Und dann kommt auch die Bestätigung, dass es sich hier um PCR-Tests handelte:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>„Die Coronastep-Messungen erlauben jedoch, einen Trend zur Entwicklung der Pandemie in Luxemburg in der Regel früher als die großangelegten PCR-Tests zu erkennen. Eine Zunahme der Zahl der mit SARS-CoV 2 infizierten Menschen manifestiert sich ein oder zwei Tage früher in den Abwasserdaten als in den medizinischen Diagnosen von Erkrankungen.“</em></p>
<p>Und:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>„Zum Nachweis wird anschließend eine weit verbreitete molekularbiologische Methode eingesetzt, die sich in der Mikroben-Analytik seit Langem bewährt hat: die so genannte Polymerase-Kettenreaktion, kurz PCR. Dabei handelt es sich um genau die gleiche Methode, mit der Mund-Rachen-Abstrichproben in diagnostischen Tests auf SARS-CoV-2 untersucht werden.“</em></p>
<h2>Was wollen die Tester aus ihren Tests erfahren?</h2>
<p>Angeblich soll sich eine Steigerung der Infektionszahlen ein oder zwei Tage früher in den Abwasserdaten als im Labor mit humanen Abstrichen manifestieren. Wie das gehen soll, ist mir schleierhaft.</p>
<p>Trinken die Leute das Abwasser, um sich dann zu infizieren, was ein oder zwei Tage später auch beim Test im Testzentrum nachweisbar wird? Woher kommen die Viren im Abwasser, wenn die Leute erst später erkranken oder testpositiv werden? Es könnte Infizierte geben, die schon vorher Viren abgeben. Aber ist das genug und sind das genug Leute, um eine Abwasserkontrolle auffällig werden zu lassen, und zwar in einem Rahmen, mit dem man eine Pandemie antizipieren kann?</p>
<p>Leider mündet diese Unsicherheit oder verkehrte Logik in der Feststellung, dass im Gegensatz zur PCR am Menschen die Abwassermessungen keine Aussagen zur Identifikation von infizierten Menschen erlauben. PCR-Tests erlauben das zwar auch nicht, wie in meinen zitierten Beiträgen zur PCR ausgeführt wird. Aber bis heute wird noch immer geglaubt, dass sie das doch leisten kann.</p>
<p>Der Beitrag aus Luxemburg bedauert dann sehr deutlich, dass diese Abwasserprüfungen keine <em>„anschließende Isolations- und Quarantänemassnahmen, (</em>um<em>) mögliche Infektionsketten zu durchbrechen“,</em> zulassen. Schade. Denn genau das brauchen wir in einer neuen Plandemie, gell?</p>
<p>Der Beitrag aus Luxemburg bedauert auch, dass es zur Zeit nicht möglich sei, Rückschlüsse auf die Zahl der infizierten Menschen zu ziehen. Leider, wie es heißt! Wo ist das Problem? Hier:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>„Denn bis jetzt fehlen uns noch entscheidende Informationen: Wir wissen nicht, wie viele Viren ein Infizierter in der Regel mit dem Stuhl ausscheidet – mit anderen Worten: die Zahl der Viren pro Gramm Stuhl. Ebenso wenig wissen wir Bescheid über die Zeit zwischen der Verbreitung des Virus durch den Menschen, seinem Weg in die Kanalisation und der Ankunft in der Kläranlage. Und wir wissen nicht, ob ein Teil der Viren eventuell verschwindet.“</em></p>
<p>Oder mit anderen Worten: Man weiß überhaupt nichts über den Zustand der Viren, die man in den Tests angeblich nachgewiesen haben will. Aber man bemüht sich, diesen Zustand zu ändern. Dann kann man angeblich auch abschätzen, bei wie vielen Viren wie viele Menschen infiziert sein sollen.</p>
<p>Wer glaubt, wird selig. Wer Kartoffeln frisst, wird mehlig…</p>
<p>Und bei den als bislang „gesichert“ angesehenen Daten glauben die Autoren, dass die Abwasser-PCR <em>„im Verlauf der Zeit die Veränderungen in der Zahl der Infizierten deutlich widergibt“.</em></p>
<p>So soll die Korrelation von Abwasser-PCR und Testzentren-PCR auffallend gut sein:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>„Wir vergleichen die Ergebnisse unserer Analysen auch regelmäßig mit den neuesten Ergebnissen der Neuinfektionen, die wir durch großangelegte Tests an der Bevölkerung erhalten haben. Wir sehen dabei deutlich, dass sich beide Testarten sehr gut ergänzen und die gleichen Trends offenbaren.“</em></p>
<p>Das glaube ich sofort. Denn die Fehler, die bei den PCR-Tests bei der Bevölkerung gemacht werden, wiederholen sich demzufolge auch bei den PCR-Tests im Abwasser. Und das ließ die Autoren dann doch zu der Frage gelangen, wie zuverlässig die Ergebnisse seien.</p>
<h2>Fehlmessungen?</h2>
<p>Ja, da gibt es eine Möglichkeit. Aber keinesfalls die Möglichkeit von falsch-positiven Ergebnissen, die die Mücke zum Elefanten aufbläst. Nein, im Gegenteil:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>„Dennoch ist es möglich, dass äußere Einflüsse die Messungen beeinträchtigen – zum Beispiel extreme Wetterereignisse wie starke Regenfälle. Diese führen zu einer Zunahme der Abwassermenge in der Kanalisation und am Eingang von Kläranlagen, was zu einer Verdünnung der Viruslast führen könnte.“</em></p>
<p>Dass diese externen Einflüsse auch Viren aus anderen Quellen ins Abwasser einführen könnten, kommt den Experten nicht in den Sinn. Dafür gibt es „Modellrechnungen“, die die Viruslast geschätzt erhöhen, wenn es draußen regnet. So wird sichergestellt, dass man die alarmierenden Ergebnisse erhält, die man bei einer neuen Plandemie bzw. für die Aufrechterhaltung einer Bestehenden wie in 2020 benötigt.</p>
<p>Und diese alarmierenden Ergebnisse gibt es, wie wir lesen können:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>„Die Daten zeigen, dass die Konzentration des genetischen Materials von SARS-CoV -2 im Abwasser aller betrachteten Kläranlagen seit etwa Mitte Oktober dramatisch angestiegen ist. Das ist ein klarer Hinweis auf den Trend in ganz Luxemburg. Darüber hinaus sind die nachgewiesenen Viruskonzentrationen viel höher als die, die wir im März und April – auf dem Höhepunkt der ersten Pandemiewelle – gemessen haben.“</em></p>
<p>Wenn das der echte und zuverlässige Ausdruck für eine Zunahme der Infektion in der Bevölkerung ist, wozu hat man dann Masken, Abstände, Lockdowns und den ganzen anderen Theater veranstaltet?</p>
<p><em>„Die zweite Welle der Pandemie rollt“,</em> schrieb der Autor. Stimmt – nach der PCR-Pandemie in den Testzentren jetzt auch noch eine PCR-Pandemie in der Kläranlage. Glückwunsch.</p>
<h2>Wird die Gefährdung der Menschen gemessen?</h2>
<p>Nach der hellen Aufregung, wie man die zweite Welle hat messen können und rette sich, wer kann, kommt die Ernüchterung, die die Autoren selbst nicht zu bemerken scheinen:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>„ Es scheint, dass die Viren im Abwasser nicht infektiös sind. Das ist auf die Struktur dieser Art von Viren zurückzuführen. Coronaviren sind umhüllte Viren, von denen bekannt ist, dass sie sehr empfindlich auf Umwelteinflüsse reagieren.</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><em> Das führt unter anderem dazu, dass die Viren im Wasser schnell ihre Handlungsfähigkeit verlieren und schließlich deaktiviert werden. Danach sind sie nicht mehr in der Lage, Menschen, die mit Wasser in Kontakt kommen, zu infizieren.“</em></p>
<p>Da wird also etwas mit falschen Mitteln gemessen, was vollkommen harmlos ist, was aber als „zweite Welle der Pandemie“ verkauft wird. Gleichzeitig wird zugegeben, dass Maßnahmen, wie Abstandhalten, Oberflächen desinfizieren, Masken etc. vollkommen nutzlos sein müssen.</p>
<p>Denn Coronaviren reagieren empfindlich auf Umwelteinflüsse. Wozu sollen dann die erwähnten Maßnahmen gut sein, wenn die Viren schnell deaktiviert werden durch diese Einflüsse? Sollen die Masken uns vor dem Inhalieren von toten Viren schützen? Tote Viren infizieren nicht.</p>
<p>Dann folgt ein weiteres Bekenntnis, das man bis heute ignoriert hat:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>„Denn um infektiöse Viren für Experimente zu kultivieren, ist ein biologisches Labor mit der höchsten Sicherheitsstufe 3 erforderlich.“</em></p>
<p>Das heißt, dass das, was wir per PCR messen, vielleicht gar keine infektiösen Viren sind, sondern nur totes Material? Die Vorbereitung der Proben jedenfalls zerstört „lebende“, infektiöse und tote Viren gleichermaßen, um das genetische Material freizulegen. Damit kann eine PCR nie feststellen, ob die Probe aus einem infektiösen Virus stammt. Um das festzustellen, benötigt man ein Labor, in dem man kultivieren kann, was mit einer Sicherheitsstufe 3 einhergehen muss. Und das macht auch klar, dass Kultivierungen keinen Platz bei der Massentestung haben können.</p>
<p>Da nimmt man dann ein Laborverfahren, befördert es zum „Test“ und erklärt seine Ergebnisse als „Infektion“, wenn der Test positiv ausfällt, obwohl das nachgewiesene genetische Material aus einem kaputten Virusfragment stammt, das auf der Abschussliste des Immunsystems stand.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Der PCR-Trick, den wir von den üblichen Testzentren kennen, ist seinerzeit auch von einigen Kläranlagen übernommen worden. Um deren Bedeutung aufzuhübschen, erklärte man, dass die Ergebnisse ein oder zwei Tage früher relevant sind als die Ergebnisse aus den Testzentren.</p>
<p>Da kann ich nur lachen. Die Ergebnisse werden viel, viel früher relevant, wie die Universität Barcelona bewiesen hatte. Die hatte SARS-CoV-2 schon im März 2019 im Abwasser nachgewiesen. Dann hatte sich das Virus ein Jahr Zeit gelassen, um relevant die Pandemie auszulösen.</p>
<p>Wieso hatte es die nicht schon früher gegeben, wo doch Abwasser und Testzentren so eng miteinander korrelieren? Antwort: Weil man vergessen hatte, schon März 2019 Testzentren aufzubauen und zu testen. Ohne die Tests hätte ein Jahr später niemand eine Plandemie bemerkt.</p>
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<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#_ednref1" name="_edn1">[1]</a><a href="https://timesofindia.indiatimes.com/world/europe/spains-top-researchers-discover-coronavirus-in-waste-water-collected-on-march-12-2019/articleshow/76663343.cms" target="_blank" rel="noopener">      Spain&#8217;s top researchers discover coronavirus in waste water collected on March 12, 2019 &#8211; Times of India</a></li>
<li><a href="#_ednref2" name="_edn2">[2]</a><a href="https://www.yamedo.de/blog/drosten-pcr-test/" target="_blank" rel="noopener">      Der Corona-PCR-Test von Herrn Drosten: Mehr Fehler als Test?</a></li>
<li><a href="#_ednref3" name="_edn3">[3]</a><a href="https://naturheilt.com/blog/covid-19-tests/" target="_blank" rel="noopener">      Die Corona Tests &#8211; es wird immer absurder! Man fragt sich: WAS wird hier eigentlich getestet?</a></li>
<li><a href="#_ednref4" name="_edn4">[4]</a><a href="https://renegraeber.de/blog/portugal-pcr-test-vor-gericht/" target="_blank" rel="noopener">      Portugiesisches Gericht bezweifelt Zuverlässigkeit der PCR-Tests</a></li>
<li><a href="#_ednref5" name="_edn5">[5]</a><a href="https://renegraeber.de/blog/corona-pandemie-endlos-weiter/" target="_blank" rel="noopener">      Festhalten! Die Corona-Pandemie kann endlos weiterlaufen&#8230; Hier die Begründung</a></li>
<li><a href="#_ednref6" name="_edn6">[6]</a><a href="https://renegraeber.de/blog/zweifel-an-pcr-tests/" target="_blank" rel="noopener">      Universität Duisburg-Essen: PCR-Tests taugen nicht zur Einschätzung der Pandemie-Situation</a></li>
<li><a href="#_ednref7" name="_edn7">[7]</a><a href="https://www.yamedo.de/blog/corona-tests-und-gelddusche/" target="_blank" rel="noopener">      12 Milliarden Euro! Die „Corona-Tests“ und die Geld-Dusche für die Beteiligten</a></li>
<li><a href="#_ednref8" name="_edn8">[8]</a><a href="https://www.science.lu/de/hintergrundwissen-coronastep-vom-list/klaeranlagen-abwasser-analyse-wie-forscher-das-virus-im-abwasser-detektieren" target="_blank" rel="noopener">      Kläranlagen-Abwasser-Analyse: Wie Forscher das Virus im Abwasser detektieren</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>War Borreliose ein Unfall – oder Teil eines Biowaffenprogramms?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[René Gräber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2026 16:20:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wecksignale]]></category>
		<category><![CDATA[Borreliose]]></category>
		<category><![CDATA[Lyme-Borreliose-Erreger]]></category>
		<category><![CDATA[Zecken]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Borreliose ist eine durch Zecken übertragene Infektion, die weltweit Millionen Menschen betrifft. Doch neben der medizinischen Realität und dem, was wir über Erreger, Vektoren und Therapie wissen (oder vielmehr NICHT wissen), existiert seit Jahrzehnten ein anderes Narrativ: die Idee, Lyme-Borreliose sei nicht einfach eine Naturkrankheit, sondern das Produkt von geheimen militärischen Biowaffenprogrammen. Die etablierte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Borreliose ist eine durch Zecken übertragene Infektion, die weltweit Millionen Menschen betrifft. Doch neben der medizinischen Realität und dem, was wir über Erreger, Vektoren und Therapie wissen (oder vielmehr NICHT wissen), existiert seit Jahrzehnten ein anderes Narrativ: die Idee, Lyme-Borreliose sei nicht einfach eine Naturkrankheit, sondern das Produkt von geheimen militärischen Biowaffenprogrammen.</p>
<p>Die etablierte „Lehrbuchversion“ ist bekannt: Zecken übertragen Borrelien, Borreliose ist eine Zoonose, die sich in bestimmten Regionen stark ausbreitet, begünstigt durch Wildbestände, Klima, Freizeitverhalten und bessere Diagnostik. Punkt.</p>
<p>Daneben existiert aber eine zweite Erzählung, die hartnäckig bleibt – nicht nur in Internetforen, sondern auch in Büchern, Artikeln und politischen Debatten: die These einer militärischen Vorgeschichte.</p>
<h2>Die Biowaffen These: „Zecken als Trägersystem“</h2>
<p>Die Grundidee ist simpel – und gerade deshalb so wirksam: Wenn man im Kalten Krieg ernsthaft darüber nachgedacht hat, Krankheitserreger als Waffe einzusetzen, warum nicht über Tiere, die man kaum kontrollieren kann, die unauffällig sind und ihren „Angriff“ nicht ankündigen?</p>
<p>Genau an diesem Punkt setzt die These an, die unter anderem in dem Buch <em>Lab 257</em> (Michael C. Carroll) populär gemacht wurde: Auf <strong>Plum Island</strong>, einem US-Forschungskomplex vor der Küste von New York, habe es militärnahe Forschung gegeben – offiziell zum Schutz vor biologischen Angriffen, inoffiziell aber mit einer Nähe zur Biowaffenforschung. In diesem Umfeld sei es zu Experimenten gekommen, bei denen Krankheitserreger und Vektoren eine Rolle spielten – und irgendwann sei etwas „entkommen“. Ob durch Technikfehler, Schlamperei oder andere Wege.</p>
<p>Die Theorie wird oft mit einem Namen verknüpft: <strong>Erich Traub</strong>, ein deutscher Veterinärmediziner mit NS-Vergangenheit, der nach dem Krieg in den USA arbeitete. In dieser Erzählung ist er eine Art Bindeglied: erst Forschung in Deutschland, später Transfer in US-Strukturen – Stichwort Operation Paperclip, also die Rekrutierung deutscher Wissenschaftler nach 1945.</p>
<p>Man muss dazu nüchtern sagen: Dass die USA nach dem Krieg deutsche Spezialisten übernommen haben, ist historisch belegt. Dass es in den 50er und 60er Jahren militärische Programme zur biologischen Kriegsführung gab, ebenfalls. Aber daraus folgt nicht automatisch, dass Borreliose „gebaut“ und gezielt freigesetzt wurde.</p>
<p>Aber genau diese These hält sich erstaunlich lange. Im Januar 2026 erschien ein sehr interessanter Bericht im Spectator…</p>
<h2>Was der Spectator Bericht behauptet – und warum er die Debatte neu anheizt</h2>
<p>Spannend wird es, weil diese Diskussion in den letzten Jahren wieder aufflammt – unter anderem durch einen ausführlichen Beitrag im <em>Spectator</em> („<a href="https://spectator.com/article/how-ticks-became-bioweapons/" target="_blank" rel="noopener">How ticks became bioweapons</a>“). Der Text zeichnet ein Bild, das man nicht einfach als „Spinnerei“ abtun kann, weil er sich auf ein reales Umfeld bezieht: die entomologische Biowaffenforschung im Kalten Krieg.</p>
<p>Der Artikel behauptet im Kern:</p>
<ul>
<li>In den USA habe es in den 1950er und frühen 1960er Jahren umfangreiche Programme gegeben, bei denen Insekten und Zecken als <strong>Trägersysteme</strong> für Krankheitserreger untersucht wurden.</li>
<li>Willy Burgdorfer – später berühmt als Entdecker der Lyme-Borreliose – sei in diesem Kontext für Studien rekrutiert worden und habe an der praktischen „Machbarkeit“ solcher Konzepte gearbeitet.</li>
<li>Es habe Versuche gegeben, Zecken künstlich mit verschiedenen Erregern zu infizieren, sie zu füttern, zu vermehren und als „Stealth Waffe“ nutzbar zu machen.</li>
<li>Der Artikel verweist außerdem auf politische Initiativen in den USA, die eine Aufarbeitung solcher Experimente fordern.</li>
</ul>
<p>Das ist die zentrale Botschaft: Nicht: „Borreliose ist definitiv eine Biowaffe.“ Sondern: „Es gab militärische Forschung an Zecken als Biowaffenträger – und wenn man das ernst nimmt, muss man zumindest prüfen, was damals geschah.“</p>
<p>Na…</p>
<h2>Was daran plausibel ist – und was nicht</h2>
<p>Es ist plausibel, dass Zecken und Insekten militärisch interessant waren. Der Gedanke ist ziemlich logisch: Zecken sind billig, schwer zu kontrollieren, schwer nachzuweisen, und sie umgehen Schutzmaßnahmen wie Masken oder Filter. In militärischen Planspielen ist so etwas durchaus attraktiv.</p>
<p>Es ist auch plausibel, dass es in geheimen Programmen Unfälle gab. Die Geschichte der militärischen Forschung (egal ob in den USA, Sowjetunion oder andere), ist nicht gerade ein Museum der Sorgfalt. Ähnliches wird übrigens bei Corona zumindest vermutet. Dass Sars-Cov-2 aus einem Labor stammt, dürfte mittlerweile unstrittig sein. Aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p>Bei der Borreliose ist es schwierig, wenn man aus den historischen Rahmenbedingungen eine fertige Kausalkette baut: Plum Island -&gt; Borrelien entkommen -&gt; Vögel/Hirsche/Hurrikans -&gt; Lyme Connecticut -&gt; weltweite Epidemie.</p>
<p>Das klingt zwar logisch, ist aber &#8222;wissenschaftlich&#8220; ziemlich dünn. Vor allem, weil Borrelien in Europa seit Langem bekannt sind und hier mehrere Borrelien Arten vorkommen. Außerdem erklärt eine einzelne Freisetzung nicht automatisch die komplexe epidemiologische Entwicklung über Jahrzehnte. Zudem hörte ich bereits in den 90er Jahren Geschichten, dass die Borrelien eine Biowaffe seien, die von Deutschen in Yugoslawien während des II. Weltkriegs zum Einsatz kamen, weil man mit dem Widerstand dort solche Schwierigkeiten hatte… Diese Theorie hat bereits derart viele Fragezeichen, dass ich darauf lieber nicht eingehe.</p>
<h2>Warum das Thema trotzdem erwähnenswert bleibt</h2>
<p>Es gibt einen Grund, warum solche Theorien nicht verschwinden: Borreliose ist eine Erkrankung, bei der Betroffene oft erleben, dass sie in einem System landen, das erstaunlich schnell die Geduld verliert.</p>
<p>Diagnostik schwierig. Symptome wechselhaft. Ko-Infektionen möglich. Chronische Verläufe umstritten. Therapiefragen politisiert. Und die Patienten sitzen zwischen den Stühlen.</p>
<p>In so einem Klima entsteht fast zwangsläufig der Eindruck: „Da wird etwas nicht erzählt.“ Und dann wirkt jede halbwegs plausible Geschichte wie ein Schlüssel, der endlich ins Schloss passt.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Was man ziemlich sicher sagen kann:</p>
<ul>
<li>Die Forschung an Zecken und Insekten als potenzielle Biowaffenträger hat historisch stattgefunden.</li>
<li>Dass daraus eine direkte Herkunftsgeschichte der Lyme-Borreliose folgt, ist nicht belegt.</li>
<li>Der Spectator Bericht beschreibt ein Umfeld, das die Debatte nachvollziehbar macht – aber er liefert keinen endgültigen Beweis.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ACHTUNG: Apeel – die angebliche Schutzschicht für Obst und Gemüse</title>
		<link>https://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/apeel/</link>
					<comments>https://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/apeel/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[René Gräber]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2026 07:33:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Alternative Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[„Essbar“, „pflanzlich“, „nachhaltig“ – drei Worte, mit denen man heute fast alles durch den Supermarkt bekommt. Notfalls auch eine unsichtbare Extra-Schale auf Obst. Apeel heißt dieses Coating. Ein Überzug, der Früchte länger „frisch“ aussehen lässt, damit weniger weggeworfen wird. Klingt nach Weltrettung im Kühlregal. Dumm nur: Sobald man genauer hinschaut, wird aus der grünen PR-Erzählung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Essbar“, „pflanzlich“, „nachhaltig“ – drei Worte, mit denen man heute fast alles durch den Supermarkt bekommt. Notfalls auch eine unsichtbare Extra-Schale auf Obst.</p>
<p>Apeel heißt dieses Coating. Ein Überzug, der Früchte länger „frisch“ aussehen lässt, damit weniger weggeworfen wird. Klingt nach Weltrettung im Kühlregal. Dumm nur: Sobald man genauer hinschaut, wird aus der grünen PR-Erzählung ein ziemlich unangenehmes Fragezeichen. Was klebt da eigentlich auf der Schale? Wie viel davon? Und warum gibt es dazu so wenig belastbare, unabhängige Daten?</p>
<p>Denn „zugelassen“ ist nicht automatisch „sauber erklärt“. Und „wir erwarten nicht, dass es ins Innere wandert“ ist keine Wissenschaft – das ist Hoffnung mit amtlichem Stempel.</p>
<p>In diesem Beitrag schauen wir uns Apeel nüchtern an: Wer steckt dahinter, woraus besteht diese Schutzschicht wirklich, was ist belegt – und was wird einfach behauptet. Und am Ende kommt die Frage, die für Verbraucher entscheidend ist: Muss man sich Sorgen machen oder ist das Ganze vor allem ein Marketing-Sturm im Wasserglas?</p>
<p>Kommen wir zur ersten Frage:</p>
<h2>Wer oder was ist Apeel?</h2>
<p>Apeel Sciences [<a href="https://www.apeel.com/about" target="_blank" rel="noopener">1</a>] ist eine Firma mit Sitz in Kalifornien, die eine essbare Beschichtung für eine Reihe von Obstsorten entwickelt hat, wie zum Beispiel Erdbeeren, Mangos, Äpfel, Bananen, Zitrusfrüchte, Spargel etc. Apeel wurde im Jahr 2012 gegründet. Geburtshelfer bei der Entstehung der Firma war niemand Geringeres als die Gates-Stiftung [<a href="https://www.apeel.com/about" target="_blank" rel="noopener">2</a>], die im gleichen Jahr erst einmal 100.000 USD springen ließ und dann drei Jahre später fast 1 Million USD bereitstellte.</p>
<p>Laut CNN [<a href="https://web.archive.org/web/20230130025118/https://edition.cnn.com/2018/10/23/tech/apeel/index.html" target="_blank" rel="noopener">3</a>] hat die Firma bislang 110 Millionen USD an Finanzierung auftreiben können. Mit von der Partie war die amerikanische Risikokapital-Firma Andreessen Horowitz, die auch in eine Reihe von anderen bekannten Unternehmen investiert haben, zum Beispiel Facebook, Airbnb, GitHub, Instagram, Pinterest, Skype, Twitter etc.</p>
<h2>Und so funktioniert die essbare Schale</h2>
<p>Laut Angaben von Apeel hat man sich von der Technologie der Natur inspirieren lassen. Denn Obst hat eine schützende Schale. Und die hat Apeel jetzt mit einer eigenen Schale versehen.</p>
<p>Laut Angaben der Firma verhindert die neue Schale das Eindringen von Sauerstoff in die Frucht und den Verlust von Feuchtigkeit. Und das wäre der Grund, warum das Obst länger frisch bliebe.</p>
<p>Apeel selbst argumentiert, die Technologie könne helfen, Lebensmittelabfälle zu reduzieren – und damit auch CO₂-Emissionen zu senken. Laut eigenen Angaben sollen jährlich rund 3,6 Millionen Tonnen CO₂ durch weggeworfenes Obst entstehen. Das klingt nachvollziehbar, wird aber im gleichen Atemzug zur PR-Floskel, wenn weder transparente Zahlen zur Wirksamkeit vorliegen, noch unabhängige Studien verfügbar sind. Kritisch gefragt: Ist diese Schale wirklich die Lösung – oder eher ein weiteres Produkt, das uns mit wohlklingenden Nachhaltigkeitsversprechen ruhigstellen soll? Auch aus der Praxis von Erzeugern, Händlern oder unabhängigen Prüfinstituten hört man bislang wenig. Gerade deshalb wäre eine offene Diskussion wichtig – mit allen Seiten.</p>
<h2>Woraus besteht die Schale?</h2>
<p>„Ökotest“ [<a href="https://www.oekotest.de/essen-trinken/Essbare-Schutzschicht-fuer-Obst-Viele-Vorteile--aber-auch-Nachteile_11110_1.html" target="_blank" rel="noopener">4</a>] brachte im Mai 2020 einen Beitrag zu dieser essbaren Schutzschicht. Hier wurde der Apeel Überzug als „<em>essbar und hat keinerlei Nebenwirkungen</em>“ bezeichnet. Nebenwirkungen? Handelt es sich um ein Medikament? Im Folgesatz wird dann ein wenig korrigiert und das Produkt als „gesundheitlich unbedenklich“ klassifiziert.</p>
<p>Die Schicht, so „Ökotest“, besteht „<em>ausschließlich aus pflanzlichen Stoffen (Lipiden und Glycerolipiden)</em>“. Angaben, um was für Lipide es sich hier handelt, habe ich nicht finden können. „Ökotest“ setzt seine Beschreibung „ausschließlich aus pflanzlichen Stoffen“ sogar in fetten Buchstaben aufs Papier, was den Eindruck erweckt, dass hier der Leser beruhigt werden soll. Denn „pflanzlich“ immer gut. Damit müssen auch diese Lipide gut sein, vor allem wenn man sie auch noch „fett“ druckt.</p>
<p>Dies ist wieder einmal mit einem Mysterium verbunden. Denn galten nicht Lipide/Fette als Bösewichte weil Auslöser von Arteriosklerose und damit verbunden Herz-Kreislauf-Erkrankungen? Warum sind Lipide jetzt auf einmal „gesundheitlich unbedenklich“?</p>
<p>Manche Leser könnten bei dem Wort „Lipid“ direkt an die umstrittenen Trägerstoffe aus der mRNA-Impftechnologie denken – also an die kationischen Lipide, die bei der Injektion helfen, genetisches Material in Zellen einzuschleusen. Umso wichtiger ist es, hier sachlich zu differenzieren: Bei Apeel handelt es sich laut Angaben um Mono- und Diglyceride aus Speisefettsäuren (E 471) – ein altbekannter Lebensmittelzusatzstoff, der seit Jahrzehnten etwa in Backwaren und Margarine zum Einsatz kommt. Ob das gleich ein Freifahrtschein ist, sei dahingestellt. Aber chemisch und funktionell sind diese Stoffe mit den Impfstoff-Lipiden nicht vergleichbar [<a href="https://www.vitalstoffmedizin.com/liposomales-vitamin-c/" target="_blank" rel="noopener">5</a>].</p>
<p>Interessant ist, dass keinerlei Angaben zur tatsächlichen Menge der aufgetragenen Lipide gemacht werden. Wie viel dieser Stoffe nehme ich überhaupt auf, wenn ich eine behandelte Avocado schneide und berühre? Oder wenn ich ein Stück Apfelschale mit Coating esse? Menschen mit erhöhten Blutfettwerten würden solche Informationen vermutlich gern kennen. Umso erstaunlicher, dass es auch von Herstellerseite keine toxikologische Einordnung gibt – etwa zur täglichen Aufnahmemenge, zur Resorption über die Haut oder zur Reaktion im Körper. Dass E 471 „generell als unbedenklich“ gilt, heißt eben nicht, dass die konkrete Anwendung automatisch unproblematisch ist. Hier wird das Prinzip Hoffnung durch das Etikett „zugelassen“ ersetzt.</p>
<p>„Ökotest“ beschwichtigt dann im Nachhinein, dass die neue Extra-Schale „<em>nur bei Früchten eingesetzt wird, deren Schale nicht verzehrt wird. Bei Bio-Lebensmitteln darf Coating generell nicht zum Einsatz kommen</em>“.</p>
<p>Warum denn nicht? Die pflanzlichen Lipide sind doch gesund und unbedenklich, oder? Dieses Coating soll doch essbar sein, oder? Wieso wird dieses „essbare Coating“ dann nur bei Obstsorten eingesetzt, deren Schale nicht verzehrt wird? Oder kann man mit diesem „essbaren Coating“ jetzt auch Bananenschalen, Apfelsinenschalen etc. mit essen und somit das CO2 noch weiter senken und die Welt retten?</p>
<p><strong>Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:</strong><br />
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<h2>Was sagt die Wissenschaft?</h2>
<p>Nichts!</p>
<p>Es gibt nach meinen Recherchen keine veröffentlichten Untersuchungen zu den Fragen: Um was für Lipide handelt es sich? Welche Mengen an Lipid klebt auf den Obstschalen? Wandern die Lipide nicht selbst durch die Obstschale in das Obst hinein und führen hier zu Veränderungen im Obst? Wenn Menschen dieses Schalen-Lipid schlucken, kommt es da zu einer Erhöhung des Lipid-Spiegels? Wie sieht es bei Menschen mit hohen Lipid-Werten aus?</p>
<p>Wie es aussieht, gibt es auch hier eine „Notzulassung“ für das Apeel-Produkt. Denn wie bei den „Coronaimpfungen“ fehlt auch hier jede Form von wissenschaftlicher Erörterung.</p>
<p>Man nimmt an, dass es gesundheitlich unbedenklich sei. Und diese Annahme reicht dann auch schon, um sie als Gewissheit verkaufen zu können.</p>
<p>Der AFP-Faktencheck [<a href="https://faktencheck.afp.com/doc.afp.com.33DY2GF" target="_blank" rel="noopener">6</a>] vom 28.04.2023 weiß zu berichten, dass es sich bei den Lipiden um „<em>Mono- und Diglyceride aus Speisefettsäuren</em>“ handelt, und dass diese bereits in der EU für mehrere Lebensmittel zugelassen seien [<a href="https://perma.cc/ES43-U53U" target="_blank" rel="noopener">7</a>]. Allerdings wird man die Fettsäuren von Apeel in dieser „Zulassung“ vergebens suchen.</p>
<p>Der AFP-Faktencheck führt weiter aus, dass die EU-Verordnung bezüglich des Einsatzes von Mono- und Diglyceriden bei frischen Lebensmitteln vollkommen unbedenklich sei:</p>
<p>„<em>Die Behörde kam zu dem Schluss, dass keine Notwendigkeit für eine zahlenmäßige Festlegung der zulässigen Tagesdosis besteht und dass der Lebensmittelzusatzstoff Mono- und Diglyceride von Fettsäuren (E 471) bei den angegebenen Verwendungszwecken und Verwendungsmengen keine Sicherheitsbedenken aufwirft.</em>“</p>
<p>Weiter erklären die Faktenchecker Folgendes:<br />
„<em>Die Verwendung der Stoffe sei allerdings nur für die äußere Anwendung auf Lebensmitteln vorgesehen. Dass die Stoffe ins Innere von Früchten wandern, sei nicht zu erwarten.</em>“</p>
<p>Der letzte Satz spricht Bände. Man „erwartet nicht“, dass die Stoffe ins Innere wandern, was nichts anderes heißt, als dass man das offensichtlich nicht weiß und sehr wahrscheinlich auch nicht wissen will. So bleibt als einziges Beurteilungskriterium eine von der Industrie gepflegte Erwartungshaltung. Toll!</p>
<p>Damit dürfte meine Erwartung, dass auch in diesem Zusammenhang teure Tests und wissenschaftliche Untersuchungen fallen gelassen wurden, einigermaßen bestätigt worden sein.</p>
<p>Und diese Bestätigung wird noch einmal durch die Faktenchecker bestätigt, die einen Professor für Gartenbau und Lebensmitteltechnologie zitieren, der die Apeel-Schale in den höchsten Tönen lobt und deren Lipide als in der Lebensmittelindustrie häufig angewendet beschreibt (bei Backwaren, Schokolade, Margarine etc.). Und aus diesem Grund kann der Professor sich „<em>die angeblichen Gefahren durch die Stoffe kaum vorstellen</em>“.</p>
<p>Also auch der Gartenbau- und Lebensmitteltechnologie-Professor hat nur eine Vorstellung und kein Wissen um diese Lipide.</p>
<p>Hier noch einmal ein Querverweis auf die „Coronaimpfungen“, die angeblich auch mit „natürlicher mRNA“ bestückt waren, die in minutenschnelle verschwindet und daher keine Probleme verursachen würde. Zumindest hatte man sich das so vorgestellt. Die Realität sieht anders aus: Die modRNA ist so beständig, dass sie in einschlägigen Studien 1-3 Monate hat nachgewiesen werden können. Kaum vorstellbar, aber dem war so.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Und wer garantiert uns, dass die Vorstellungen der Hersteller, Professoren und Faktenchecker der Realität entsprechen, obwohl sie bei den „Coronaimpfungen“ vollkommen versagt haben? Seit wann sind Vorstellungen und Vermutungen adäquater Ersatz für wissenschaftliche Untersuchungen? Werden hier Professoren und Faktenchecker für entsprechende Liebesdienste bezahlt, um teure Studien zu umgehen und dennoch zu verkaufsfördernden Ergebnissen zu gelangen?</p>
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<script type="text/javascript" src="https://rene-graeber.de/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE"></script> <strong>Quellen: </strong></p>
<p><a href="https://www.apeel.com/about" target="_blank" rel="noopener">[1] About | Apeel </a><br />
<a href="https://www.apeel.com/about" target="_blank" rel="noopener">[2] Committed Grants | Bill &amp; Melinda Gates Foundation </a><br />
<a href="https://web.archive.org/web/20230130025118/https://edition.cnn.com/2018/10/23/tech/apeel/index.html" target="_blank" rel="noopener">[3] This colorless, odorless powder could help solve the global food waste problem | CNN Business </a><br />
<a href="https://www.oekotest.de/essen-trinken/Essbare-Schutzschicht-fuer-Obst-Viele-Vorteile--aber-auch-Nachteile_11110_1.html" target="_blank" rel="noopener">[4] Essbare Schutzschicht für Obst: Viele Vorteile – aber auch Nachteile &#8211; ÖKO-TEST </a><br />
<a href="https://www.vitalstoffmedizin.com/liposomales-vitamin-c/" target="_blank" rel="noopener">[5] Was ist liposomales Vitamin C? Ist Liposomal besser? </a><br />
<a href="https://faktencheck.afp.com/doc.afp.com.33DY2GF" target="_blank" rel="noopener">[6] Diese Beschichtung für Obst und Gemüse gilt als unbedenklich | Faktencheck </a><br />
<a href="https://perma.cc/ES43-U53U" target="_blank" rel="noopener">[7] Perma | Food and Feed Information Portal Database | FIP </a></p>
<p>Dieser Beitrag wurde am 17.5.2023 veröffentlicht und am 13.1.2026 überarbeitet.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nattokinase – ein Heilmittel für Herz- und Gefäßerkrankungen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[René Gräber]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2025 07:49:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Alternative Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Bluthochdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Herz-Kreislauf-Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Nattokinase]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt Enzyme, die man im Lehrbuch findet und es gibt Enzyme, die seit Jahrhunderten in der Küche überleben, weil sie wirken. Nattokinase gehört zur zweiten Kategorie. Während hierzulande Blutverdünner zu den meistverordneten Dauermedikamenten zählen, isst man in Japan seit über tausend Jahren ein Gericht aus fermentierten Sojabohnen, das genau dort ansetzt, wo moderne Kardiologie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Enzyme, die man im Lehrbuch findet und es gibt Enzyme, die seit Jahrhunderten in der Küche überleben, weil sie wirken. Nattokinase gehört zur zweiten Kategorie. Während hierzulande Blutverdünner zu den meistverordneten Dauermedikamenten zählen, isst man in Japan seit über tausend Jahren ein Gericht aus fermentierten Sojabohnen, das genau dort ansetzt, wo moderne Kardiologie oft nur verwaltet: bei zähem Blut, verklebten Gefäßen und stiller Entzündung.</p>
<p>Was mich dabei seit Jahren stutzig macht: Ein Enzym aus einer unscheinbaren, schleimigen Bohne zeigt in Studien fibrinolytische Effekte, die länger anhalten als manche Medikamente – und wird trotzdem kaum ernsthaft diskutiert. Stattdessen dominiert das Mantra von Gerinnungshemmern, Dauertherapie und steigender Polymedikation.</p>
<p>In diesem Beitrag geht es deshalb nicht um Exotik oder Ernährungstrends, sondern um eine nüchterne Frage aus der Praxis: Was kann Nattokinase tatsächlich leisten – bei Bluthochdruck, Gefäßrisiken, Durchblutungsstörungen und als begleitender Ansatz in der Prävention? Und wo liegen klare Grenzen, Wechselwirkungen und Kontraindikationen? Neben der Nattokinase selbst geht es auch um Natto als Lebensmittel, um Vitamin K, Selen, Fermentation – und um die Kunst, natürliche Verfahren sinnvoll und verantwortungsvoll einzuordnen.</p>
<p>Beginnen wir also mit der Frage:</p>
<h2>Was ist Nattokinase?</h2>
<p>Nattokinase ist ein Enzym (hörten wir ja bereits) und kommt in dem traditionellen japanischen Gericht namens &#8222;Natto&#8220; vor. Natto wird in Japan schon seit über 1000 Jahren zubereitet und gilt dort auch als ein Heilmittel für Herz- und Gefäßerkrankungen.</p>
<p>Für dieses Gericht werden ungeschälte Sojabohnen zuerst im Wasser eingeweicht und anschließend gekocht. Danach werden die Sojabohnen mit einer Bakterienkultur (<em>Bacillus natto</em>) vermischt und bei 42°C, zwischen drei und fünf Stunden, fermentiert (bedampft). Durch diese Fermentierung bildet sich das <strong>Enzym Nattokinase</strong>. Ist es fertig, sind die Bohnen etwas zusammengeschrumpft und es hat sich dazu ein klebriger Eiweiß-Schleim (schaut aus wie geschmolzener Käse) gebildet.</p>
<p>Diese Mahlzeit aus schleimigen Bohnen hat es aber in sich.</p>
<h2>Warum ist Natto so gesund?</h2>
<p>Natto ist besonders reichhaltig an hochwertigem pflanzlichen Eiweiß und anderen Nährstoffen. Außerdem enthält es eine besonders hohe Konzentration an Vitamin K und dem Spurenelement Selen. Nicht zu vergessen: das Enzym Nattokinase. Weitere Inhaltsstoffe sind Lecithin und Saponine.</p>
<p>Schauen wir genauer hin:</p>
<h3>Lecithin:</h3>
<p>Ist eine Zellen- und Nervennahrung und steigert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Steigert vor allem Konzentration und Erinnerungsvermögen und kann außerdem der Arteriosklerose vorbeugen.</p>
<h3>Saponine (sekundäre Pflanzenstoffe):</h3>
<p>Entschlacken den Körper und spielen eine wichtige Rolle im Fettstoffwechsel. Sie haben eine stärkende, entzündungshemmende, harntreibende, schleimtreibende/schleimlösende und hormonstimulierende Wirkung. Sie wirken der Zellalterung entgegen, lindern Verstopfungsbeschwerden und helfen in der Prävention von Darmkrebs.</p>
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<h3>Vitamin K:</h3>
<p>Natto ist eines der Vitamin-K-reichsten Lebensmittel überhaupt. Vitamin K ist unentbehrlich für das Regeln der Blutgerinnung im Körper, d.h. auch für das Stoppen einer Blutung, sonst würde man bei einer Verletzung leicht verbluten. Wenn der Körper einen Vitamin-K-Mangel aufweist, wird die Blutungszeit verlängert und es kommt leicht zur Bildung von blauen Flecken. Damit verursacht ein erhöhter Mangel an Vitamin K schlechte Wundheilung, Zahnfleischbluten, Nasenbluten, Müdigkeit, starke Menstruationsblutungen sowie innere Blutungen. Fehlt Vitamin K, nimmt die Gerinnungsfähigkeit des Blutes ab.</p>
<p>Vitamin K unterstützt zudem den Knochenaufbau zusammen mit Vitamin D3 und beugt der Osteoporose vor, da es die Verwertung und den Einbau von Calcium fördert.<br />
Weiterhin beugt es Krebserkrankungen vor, schützt das Herz vor Plaquebildung in den Arterien, senkt das LDL-Cholesterin und ist wichtig für gesunde Zähne und die Leberfunktion.</p>
<p><strong>Achtung bei der Einnahme von Gerinnungshemmern wie Marcumar:</strong> Vitamin K wird als &#8222;Gegenspieler&#8220; zu Marcumar bezeichnet. Bei einer Medikamentation von Gerinnungshemmern sollte keine erhöhte Aufnahme von Vitamin K erfolgen. Dies sollte mit einem Arzt abgeklärt werden.</p>
<h3>Selen:</h3>
<p>Selen, als &#8222;Multitalent&#8220; kann als &#8222;Beschützer-Spurenelement&#8220; bezeichnet werden. Es ist ein kraftvolles Antioxidant, ein Fänger von freien Radikalen. Selen schützt die Zellen vor schädlichen (Umwelt- u. Strahlen-) Belastungen sowie Giftstoffen und wirkt der Zell-Alterung (oxidativem Stress) entgegen. Selen wird auch mit als Gegenmittel bei Schwermetall-Vergiftung, wie Blei und Quecksilber, eingesetzt.</p>
<p>Selen stärkt das Immunsystem und beugt Herzerkrankungen, Thrombosen und Krebs vor. Zusammen mit anderen Vitaminen, wie Vitamin C und E hält es fit und vital, stärkt die Konzentration und wirkt antidepressiv.</p>
<p>Ein Selenmangel kann einige verschiedene Krankheiten verursachen, wie Schilddrüsenerkrankungen,  Verdauungsstörungen, Immunschwäche, Depressionen, Schlaflosigkeit, Gedächtnisverlust, Konzentrationsschwäche,  Kopf-, Gelenk-, u. Muskelschmerzen, Fruchtbarkeitsstörungen, &#8230;</p>
<h2>Nattokinase</h2>
<p>In den 80er Jahren forschte ein <em>Dr. Hiroyuki Sumi</em> (University of Chicago) nach natürlichen Substanzen die dazu fähig sind Blutgerinnsel aufzulösen, bevor diese für das Herz-Kreislauf-System gefährlich werden können. Dadurch können Gefäßverschlüsse die zu Herzinfarkt, Schlaganfall und Lungen-Embolien führen können, reduziert werden.</p>
<p>Dabei untersuchte <em>Dr. Sumi</em> auch das japanische Gericht Natto und wurde fündig. Er entdeckte darin ein Enzym, welches in der Lage ist, Blutgerinnsel aufzulösen. Er bezeichnete dieses Enzym als Nattokinase (&#8222;Enzym von Natto&#8220;).</p>
<p><strong>Nattokinase löst Blutgerinnsel auf, senkt den Bluthochdruck</strong><strong> und gilt als ein guter Schutz vor Schlaganfall, Herzinfarkt, Lungen-Embolie</strong><strong> und sogar Alzheimer</strong><strong>.</strong></p>
<p>Ein Wissenschafts-Team um den Onkologen<em> Dr. Yongmin Yan</em> (Nanjing University) untersuchte die Wirkung von Nattokinase bei Leberkrebs. Dabei konnten im Tierversuch ermutigende Ergebnisse erzielt werden. An den Tumoren (hepatozelluläre Karzinome, HCC) erkrankte Mäuse hatten eine um 31 % höhere Überlebensrate als Tiere, die keine Nattokinase bekamen. Das Wachstum der bösartigen Wucherungen konnte gehemmt werden, was sich auch an erniedrigten Krebsmarkern zeigte. Die Bildung von Wasseransammlungen im Bauch (Aszites) als Folge des Leberschadens trat bei Mäusen, die Nattokinase erhielten, ebenfalls seltener auf. Es lohnt sich, zu überprüfen, ob diese Wirkung von Nattokinase auch beim Menschen eintritt.</p>
<p><strong>Nattokinase könnte die Heilung bei Krebs unterstützen.</strong></p>
<p>Nattokinase schlägt alle schulmedizinische Medikamente zur Behandlung von Blutgerinnseln. Die Wirkung des Enzymes hält auch mehr als acht Stunden länger als die der Medikamente an.  Außerdem unterstützt Nattokinase noch zusätzlich die Produktion körpereigener gerinnungshemmender Substanzen und verstärkt ihre Wirkung.</p>
<h2>Gesunde Alternative zu Medikamenten?</h2>
<p>Das kommt darauf an, welche Beschwerden vorliegen. Und da gibt es aus meiner Sicht keine Pauschalempfehlung.</p>
<p>Schauen wir lieber auf die Frage, warum Nattokinase als gesund angesehen wird. Und da gibt es durchaus einige Belege:</p>
<p><strong>Verbesserung der Blutzirkulation:</strong> Nattokinase hilft, Blutgerinnsel aufzulösen und fördert die Durchblutung. Dies kann das Risiko von Blutgerinnseln reduzieren, die zu Schlaganfällen, Herzinfarkten und anderen kardiovaskulären Erkrankungen führen können. Und genau das ist ja auch jenes, wofür Nattokinase am Bekanntesten ist / wurde.</p>
<p><strong>Senkung des Blutdrucks:</strong> Einige Studien deuten darauf hin, dass Nattokinase helfen kann, den Blutdruck bei Menschen mit Hypertonie zu senken. Als alleiniges Mittel reicht es meiner Erfahrung nach dazu nicht &#8211; aber es kann die Therapie durchaus ergänzen.</p>
<p><strong>Vorbeugung und Behandlung von Herzerkrankungen:</strong> Durch seine Fähigkeit, die Blutzirkulation zu verbessern und Blutgerinnsel aufzulösen, könnte Nattokinase zur Vorbeugung und Behandlung von Herzerkrankungen beitragen.</p>
<p><strong>Anti-entzündliche Eigenschaften:</strong> Nattokinase zeigt in einigen Studien auch anti-entzündliche Wirkungen. Aber auch dies würde ich nur als &#8222;Ergänzung&#8220; sehen wollen.</p>
<p><strong>Verbesserung der Blutfettwerte:</strong> Es gibt Hinweise darauf, dass Nattokinase helfen kann, die Blutfettwerte zu verbessern, was wiederum das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren kann.</p>
<h2>Nattokinase bei Herzrhythmusstörungen?</h2>
<p>Eine häufigere Frage ist schon wieder, ob man Nattokinase bei oder gegen Herzrhythmusstörungen einsetzen könne?</p>
<p>Da müssen wir genau differenzieren von was wie sprechen:</p>
<p>Nattokinase ist bekannt für seine Fähigkeit, Blutgerinnsel aufzulösen und die Blutzirkulation zu verbessern, was theoretisch für die Herzgesundheit förderlich sein könnte. Das hatte ich ja weiter oben bereits erwähnt.</p>
<p><strong>Allerdings gibt es einige wichtige Überlegungen:</strong></p>
<p>Nochmal die Wirkungsweise: Nattokinase wirkt hauptsächlich durch die Beeinflussung des Blutgerinnungssystems. Herzrhythmusstörungen sind jedoch in der Regel auf elektrische oder strukturelle Probleme im Herzen zurückzuführen und nicht direkt auf Probleme mit der Blutgerinnung.</p>
<p>Es gibt zwar eine begrenzte Forschung über die spezifischen Auswirkungen von Nattokinase auf Herzrhythmusstörungen, aber ich habe keine Erfahrungen diesbezüglich. Die meisten Studien konzentrieren sich auf ihre Effekte bezüglich der Blutgerinnung und des Blutdrucks.</p>
<p>Interaktion mit Medikamenten: Wenn Sie bereits Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen einnehmen, insbesondere Blutverdünner oder Antikoagulanzien, könnte Nattokinase das Risiko von Blutungen erhöhen oder mit diesen Medikamenten interagieren. Auch das hatte ich bereits erwähnt. Daher nochmal explizit die Warnung:</p>
<div class='intense ipanel' style=' margin-bottom: 10px; '><div class="intense ipanel-body" style="color: #444; background: #ffe5dc; "><b>Achtung: Nattokinase und Gerinnungshemmer</b><br />
Vor der gleichzeitigen Einnahme von Nattokinase und anderen Gerinnungshemmern (wie Aspirin und Marcumar) wird abgeraten! Siehe: <strong><a href="http://vitalstoffmedizin.com/blog/naturheilmittel-nattokinase-blutgerinnung-verhindern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Naturheilmittel Nattokinase soll Blutgerinnung verhindern</a></strong>. Bei jeder Form von Blutungen ist Nattokinase kontraindiziert. Bei bevorstehenden Operationen sollte bitte rechtzeitig der Arzt über den Verzehr von Nattokinase informiert werden!</div></div>
<h2>Fazit</h2>
<p>Nattokinase ist kein Wundermittel. Und genau darin liegt aber die Stärke. Sie steht für einen Ansatz, den ich seit Jahrzehnten vertrete: erst verstehen, dann gezielt einsetzen – statt reflexhaft zu unterdrücken. Wer glaubt, ein Enzym aus fermentierten Bohnen könne Medikamente pauschal ersetzen, denkt etwas zu kurz. Wer es aber ignoriert, weil es nicht aus dem Labor der Pharmaindustrie stammt, ebenfalls.</p>
<p>Was Nattokinase leistet, ist sehr bemerkenswert: Sie verbessert die Fließeigenschaften des Blutes, wirkt fibrinolytisch, beeinflusst Entzündungsprozesse und kann den Blutdruck moderat unterstützen. Nicht isoliert sondern eingebettet in ein Gesamtkonzept aus Ernährung, Bewegung, Gefäßpflege und individueller Risikobewertung. Genau dort entfaltet sie ihren Wert.</p>
<p>Der eigentliche Punkt ist ein anderer: Gesundheit entsteht nicht durch Dauertherapie, sondern durch kluge Regulation. Natto und Nattokinase erinnern uns daran, dass funktionierende Lösungen oft älter sind als Leitlinien – und dass Fortschritt nicht immer neu aussehen muss. Manchmal riecht er nach Fermentation, klebt ein wenig – und wirkt trotzdem.</p>
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<h3>Quellen und Studien</h3>
<ul>
<li class="content-title"><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6043915/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nattokinase: A Promising Alternative in Prevention and Treatment of Cardiovascular Diseases</a></li>
<li class="content-title"><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5372539/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nattokinase: An Oral Antithrombotic Agent for the Prevention of Cardiovascular Disease</a></li>
<li class="tr-h1 ct-sans-serif tr-solo_record"><a href="https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT02080520" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nattokinase Atherothrombotic Prevention Study (NAPS)</a></li>
<li class="tighten-line-height small-space-below"><a href="https://www.nature.com/articles/hr2008203" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Effects of Nattokinase on Blood Pressure: A Randomized, Controlled Trial</a></li>
<li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31370114/" target="_blank" rel="noopener">Nattokinase Crude Extract Inhibits Hepatocellular Carcinoma Growth in Mice</a></li>
<li><a href="https://www.vitalstoffmedizin.com/nattokinase/" target="_blank" rel="noopener">Nattokinase – Hier wissenschaftlich fundiert: Fakten, Studien &amp; Bewertung</a></li>
</ul>
<p>Der vorliegende Beitrag wurde am 22.12.2025 aktualisiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Schwindelambulanz Sinsheim – Dr. Bodo Schiffmann – HNO-Arzt und „Querdenker“</title>
		<link>https://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/die-schwindelambulanz-sinsheim-dr-bodo-schiffmann-hno-arzt-und-querdenker/</link>
					<comments>https://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/die-schwindelambulanz-sinsheim-dr-bodo-schiffmann-hno-arzt-und-querdenker/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario Drewermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2025 06:35:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/?p=48744</guid>

					<description><![CDATA[Was zwischen 2020 und 2022 passiert ist, war kein &#8222;Betriebsunfall&#8220; &#8211; so viel sollte uns mittlerweile klar sein. Maßnahmen, Ausgrenzung, mediale Gleichschaltung, Berufsvernichtung – all das kann jederzeit wieder aktiviert werden. Mit neuen Begründungen, aber denselben Methoden. Und es zeigte sich, wie schnell aus einem anerkannten Arzt ein Staatsfeind wird, wenn er beginnt, öffentlich zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was zwischen 2020 und 2022 passiert ist, war kein &#8222;Betriebsunfall&#8220; &#8211; so viel sollte uns mittlerweile klar sein. Maßnahmen, Ausgrenzung, mediale Gleichschaltung, Berufsvernichtung – all das kann jederzeit wieder aktiviert werden. Mit neuen Begründungen, aber denselben Methoden.</p>
<p>Und es zeigte sich, wie schnell aus einem anerkannten Arzt ein Staatsfeind wird, wenn er beginnt, öffentlich zu &#8222;denken&#8220;.</p>
<p>Genau hier beginnt die Geschichte von Bodo Schiffmann. Ein HNO-Arzt, spezialisiert auf Schwindelerkrankungen, fachlich etabliert, mit eigener Praxis und Renommee. Kein Revoluzzer, kein Außenseiter. Und dann kam 2020 – und mit ihm eine &#8222;medizinische Ausnahmesituation&#8220;, in der Zweifel plötzlich als Gefahr galten und kritische Fragen als moralisches Verbrechen.</p>
<p>Dieser Beitrag ist kein Heldenepos und keine Verteidigungsschrift. Er ist eine nüchterne Rekonstruktion dessen, was passiert, wenn ein Arzt beginnt, Maßnahmen zu hinterfragen, Zahlen einzuordnen, Studien zu lesen – und dies auch noch öffentlich zu tun. Es geht um Masken, um Mortalitätsraten, um Zensur, um politischen Druck. Und um die Frage, wie fragil unsere vermeintlich stabile Ordnung wirklich ist.</p>
<p>Deshalb mein Hinweis: Sorgen Sie dafür informiert zu bleiben: unabhängig, zeitnah, ohne Filter. Mein kostenloser Newsletter ist genau dafür gedacht. Denn eines ist sicher: Die nächste Runde wird nicht angekündigt. Sie läuft einfach wieder an!</p>
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<p>Dr. Schiffmann, geboren am 20. Januar 1968 in Bonn-Beuel, ist ein deutscher Arzt, der sich auf Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen spezialisiert hat.</p>
<p>Er absolvierte sein Abitur 1988 in Worms, wonach er seinen Zivildienst beim Deutschen Roten Kreuz in Worms ableistete. In Heidelberg studierte er dann Medizin und seine Fachausbildung zum HNO-Arzt. Im Jahr 2001 erhielt er die Vollapprobation.<a href="#_edn1" name="_ednref1">[i]</a></p>
<p>Im Jahr 2006 eröffnete er dann zusammen mit seiner Frau Mechthild, die ebenfalls Ärztin ist, in Sinsheim eine eigene HNO Fachpraxis, spezialisiert auf &#8222;Schwindel&#8220;: die Schwindelambulanz Sinsheim.</p>
<p>Nebenbei scheint Dr. Schiffmann ein besonderes Interesse für Neurologie zu haben. Ursprünglich war es sogar sein Plan gewesen, Neurologe zu werden. Es existiert angeblich sogar eine unvollendete Doktorarbeit. Seine Dissertation beendete er im Jahr 2002. Titel: <em>„Ergebnisse und Indikationen von Patienten bei denen im Zeitraum von 1987 bis 1997 Orbit – oder Opticusdekompressionen durchgeführt wurde.“ </em>Die Arbeit wurde mit der Note „cum laude“ bewertet.</p>
<p>Danach bildete er sich weiter in der Fachkunde Rettungsdienst fort und erlangte dadurch die für HNO-Fachärzte nicht übliche Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“.</p>
<p>In der Zeit nach seinem Studium (und bevor er seine eigene Praxis eröffnete) arbeitete und studierte Dr. Schiffmann an der Universität Mannheim in der dortigen Abteilung für HNO-Erkrankungen und Schwindelambulanz. Hier fand auch seine Spezialisierung auf bestimmte Aspekte dieses medizinischen Bereiches statt: <strong>Morbus Menière und vor allem pathologische Gefäß-Nervenkontakte (Vestibularisparoxysmien)</strong>. Und in dieser Spezialisierung konnte Dr. Schiffmann ein gutes Renommee aufbauen.</p>
<p>Nach seiner Niederlassung im Jahr 2006 in der eigenen Praxis trat Dr. Schiffmann nebenbei immer wieder als Vortragsredner zu Schwindelthemen auf.</p>
<p>Selbstverständlich gab es auch eine Praxis-Webseite von Dr. Schiffmann (schwindelambulanz-sinsheim.de), die aufgegeben wurde. Teile der ehemaligen Webseite<a href="#_edn2" name="_ednref2">[ii]</a> sind noch über die Wayback Machine abrufbar.</p>
<p><strong>Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:</strong><br />
<script type="text/javascript" src="https://rene-graeber.de/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE"></script></p>
<h3>2020 &#8211; die Wende</h3>
<p>Seit ca. März 2021 lebt die gesamte Familie Schiffmann in Tansania. Grund für die Entscheidung, Deutschland zu verlassen, war laut Dr. Schiffmann der Wunsch, seine Familie zu schützen. Denn es hatte angeblich Morddrohungen gegen ihn (und möglicherweise seine Familie) gegeben.</p>
<p>Die Frage die sich stellt: Wieso gibt es Morddrohungen für einen anerkannten HNO-Arzt? Die Antwort finden wir in der Corona-„Pandemie“, die im Jahr 2020 startete.</p>
<p><strong>Dr. Schiffmann war einer der ersten Mediziner (neben Dr. Wodarg, Professor Bhakdi und Professor Haditsch aus dem deutschsprachigen Raum), die an den Corona-Maßnahmen (Masken, Abstand, &#8222;AHA-Regeln&#8220; etc.) zweifelten, nicht zuletzt deshalb, weil für ihn die Gefährlichkeit von SARS-CoV-2 überbewertet wurde.</strong></p>
<p>In der Tat gab es bereits in der Frühphase der „Pandemie“ Veröffentlichungen von Professor Ioannidis aus Stanford, der der Frage nachging, wie gefährlich SARS-CoV-2 für Infizierte sein könnte. Er kam in seinen frühen Arbeiten zu dem Ergebnis, dass die Infektionsmortalität (IFR) im Bereich der einer mittelschweren bis schweren Grippe anzusiedeln ist. Weitere Arbeiten von ihm kristallisierten dann einen Wert von 0,15 % (Durchschnitt) heraus, der bei Infizierten jünger als 70 Jahre sogar bei nur 0,05 % lag. Damit wäre die Gefährlichkeit von SARS-CoV-2 vergleichbar mit der von Influenza.<a href="#_edn3" name="_ednref3">[iii]</a></p>
<p>Auch zu den Masken<a href="#_edn4" name="_ednref4">[iv]</a> nahm Dr. Schiffmann eine kritische Haltung ein, nachdem er zunächst für eine „Maskierung“ plädiert hatte. Nach eigenen Aussagen befand er sich vor der Corona-„Pandemie“ in einem schulmedizinischen „Dornröschenschlaf“, in dem er alle gängigen schulmedizinischen Dogmen nachgebetet habe, ohne auch nur ein Einziges kritisch zu hinterfragen.</p>
<p>Er nutzte YouTube und später den Telegram-Messenger, um seine Ereknntnisse und Stellungnahmen zu verbreiten. Im September 2020 geschah es dann, dass ein 13-jähriges Mädchen ohne Ursache verstarb. Da sie wohl eine Maske hat tragen müssen (es gab zu diesem Zeitpunkt eine Maskenpflicht) folgerte Dr. Schiffmann, dass die Maske für den Tod des Mädchens verantwortlich sei. Ob dies wirklich so stimmt, ist derzeit immer noch Spekulation. Aber es gibt zahlreiche Experten, die mit Dr. Schiffmann übereinstimmen, dass Masken, vor allem bei Kindern, unnütz, überflüssig oder gar potentiell gefährlich sind.<a href="#_edn5" name="_ednref5">[v]</a></p>
<p>Das war auch so ungefähr der Zeitpunkt, wo es bei YouTube, aber nicht bei Telegram, losging und unliebsame Beiträge gelöscht/zensiert wurden, wovon Dr. Schiffmann nicht verschont blieb.</p>
<p>Inzwischen gab es eine Bewegung von Maßnahmekritikern, die letztlich alle als „Querdenker“ diffamiert wurden. Die verschiedenen Bewegungen der Corona-Kritiker stellten vor allem im Jahr 2020 einige Demonstrationen auf die Beine. Im Rahmen dieser Demonstrationen trat Dr. Schiffmann regelmäßig mit anderen bekannten Gesichtern dieser Bewegung auf.</p>
<p>Er gründete zwei Parteien, „Widerstand 2020“, die er wegen Querelen verließ, um dann eine neue Partei zu gründen „WiR 2020“, die ebenfalls als gescheitert angesehen werden muss.</p>
<p>Ab Spätsommer bis zum Ende des Jahres 2020 reisten dann Dr. Schiffmann zusammen mit Samuel Eckert und Wolfgang Greulich in einem Doppeldeckerbus durch Deutschland, was als „<strong>Corona-Info-Tour</strong>“ bekannt wurde. Unterstützt wurden sie häufig von Juristen, die auch der „Querdenker“-Szene zugeordnet wurden.</p>
<p>Selbstverständlich stießen die Aussagen nicht auf die Gegenliebe der örtlichen Behörden, die teilweise mit Schikanen den Auftritt von Dr. Schiffmann und seinen Mitstreitern an den jeweiligen Orten zu verhindern versuchten.</p>
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<h3>Das &#8222;Aus&#8220; und ab nach Afrika</h3>
<p>Die Staatsanwaltschaft Heidelberg begann relativ früh, Dr. Schiffmann zu &#8222;kriminalisieren&#8220;. Man warf ihm und seiner Frau vor, Patienten ohne Untersuchung Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht ausgestellt zu haben &#8211; also „Gefälligkeitsatteste“. Dafür wurde, da ein „Anfangsverdacht“ bestand, im Oktober 2020 seine Praxis durchsucht. Im Februar 2021 gab es eine weitere Haus- und Praxisdurchsuchung.</p>
<p>Nahezu gleichzeitig wurden auch seine vom Sinsheimer Krankenhaus angemieteten Praxisräume gekündigt. Das Krankenhaus warf ihm „ruf- und geschäftsschädigendes Verhalten“ vor, da seine Praxis als Brutstätte der Aktionen gegen die Corona-Maßnahmen und als „Parteizentrale“ von „WiR 2020“ gedient hätte.</p>
<p>Damit hatte man Dr. Schiffmann praktisch die Berufsgrundlage entzogen. Es gab auch Berichte, denen zufolge die Approbationsbehörde im Dezember 2020 Untersuchungen eingeleitet hatte, die Zulassung von Dr. Schiffmann möglicherweise zu beenden. Auch hier gab man als Grund die „Gefälligkeitsatteste“ an.</p>
<p>Nur wenig später tauchte dann Dr. Schiffmann auf seinem Telegram Kanal mit der Nachricht auf, dass er jetzt „irgendwo in Afrika“ lebe, zusammen mit seiner Familie. Später stellte sich heraus, dass er in Tansania lebt. Als Grund für den zunächst permanenten Umzug nennt Dr. Schiffmann Morddrohungen, die er und/oder seine Familie erhalten haben sollen (swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/schiffmann-ermittlungen-wegen-volksverhetzung-100.hhtml).</p>
<h3>Die Flutkatastrophe im Ahrtal</h3>
<p>Im Juli 2021 kam es zur Flutkatastrophe im Ahrtal und anderen Teilen Europas. Dr. Schiffmann organisierte eine Spendenaktion, die knapp 700.000 EUR an Spenden-Geldern einbrachte. Dieses Geld erreichte die Flutopfer nie. PayPal, auf dem das Spendenkonto eingerichtet worden war, hatte das Konto eingefroren.</p>
<p>Dies war Grund für allerlei Spekulationen, so auch, dass Dr. Schiffmann das Geld in die eigene Tasche gesteckt hätte, um sein Leben in Tansania zu finanzieren. Aber es scheint so zu sein, dass dies nicht der Fall ist und die Angaben, dass PayPal das Konto gesperrt hat, der Wahrheit entsprechen. Warum PayPal sich so verhalten hat, das ist ein weiterer Grund für Spekulationen.</p>
<p>Wollte man hier vielleicht verhindern, dass sich Dr. Schiffmann und seine Kollegen vom „Querdenker“-Team ein positives Image bei der Hilfe für die Flutopfer aufbauen? Denn die offizielle Hilfe der Bundesregierung und des Landes selbst waren an Ineffizienz kaum noch zu überbieten. Da wollte man sich vielleicht vom &#8222;politischen Gegner&#8220; nicht die Show stehlen lassen?</p>
<p>Laut neuesten Mitteilungen vom 15. März 2022 seitens der „Qualitätsmedien“ (Altmedien) hat Dr. Schiffmann das immer noch gesperrte Geld an einen „ominösen Verein“ abgetreten. Dieser „ominöse Verein“ scheint neu zu sein (gegründet August 2021), der die Selbsthilfe auf lokaler Ebene und die Vernetzung von Menschen in Not untereinander fördert. Gerade diese Tendenzen widersprechen den Vorstellungen der Globalisten, eine „Weltregierung“ einzuführen, wie Schwab und Co. es in Betracht ziehen (hna.de/welt/bhakti-marga-bodo-schiffmann-ahrtal-spendengeld-flutopfer-telegram-querdenker-sekte-91363220.html).</p>
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<h3>Buchautor Schiffmann</h3>
<p>Im August 2021 kam ein Buch von Dr. Schiffmann auf den Markt. Titel: „<a href="https://www.hugendubel.de/de/buch_kartoniert/bodo_dr_schiffmann_bodo_schiffmann-die_schlimmste_und_die_beste_zeit_meines_lebens-41156580-produkt-details.html" target="_blank" rel="noopener">Die schlimmste und die beste Zeit meines Lebens</a>“. Auf besagter Webseite gibt es eine sehr interessante Leseprobe.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#_ednref1" name="_edn1">[i]</a><a href="https://whoswho.de/bio/bodo-schiffmann.html" target="_blank" rel="noopener">       Bodo Schiffmann &#8211; Biografie WHO&#8217;S WHO</a></li>
<li><a href="#_ednref2" name="_edn2">[ii]</a><a href="https://web.archive.org/web/20210627144126/https:/www.schwindelambulanz-sinsheim.de/" target="_blank" rel="noopener">      Experten für Schwindelerkrankungen &#8211; Schwindelambulanz Sinsheim</a></li>
<li><a href="#_ednref3" name="_edn3">[iii]</a><a href="https://naturheilt.com/blog/wie-toedlich-ist-corona/" target="_blank" rel="noopener">     Die Frage, die gar nicht mehr diskutiert wird: Wie tödlich ist Corona wirklich?</a></li>
<li><a href="#_ednref4" name="_edn4">[iv]</a><a href="https://www.yamedo.de/blog/maskenstudie-alltagsmasken-nutzlos/" target="_blank" rel="noopener">    Dänische Maskenstudie: Sind Alltagsmasken wirklich nutzlos?</a></li>
<li><a href="#_ednref5" name="_edn5">[v]</a><a href="https://www.yamedo.de/blog/maskenstudie-kinder-grund-zur-besorgnis/" target="_blank" rel="noopener">     Maskenstudie bei Kindern gibt Grund zur Besorgnis</a></li>
</ul>
<p>Dieser Beitrag wurde im Februar 2022 erstellt und letztmalig am 22.12.2025 ergänzt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Wunderwaffe gegen Arthrose?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[René Gräber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2025 07:56:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Alternative Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Arthrose]]></category>
		<category><![CDATA[Bor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Borax – die Wunderwaffe gegen Arthrose.&#8220; Allein dieser Titel reicht inzwischen aus, um regelmäßig Mails und Anfragen bei mir auszulösen. Die meisten Leser suchen gar keine Therapie, sie suchen erst einmal das Buch dazu. Offenbar wird dieses seit einigen Jahren herumgereicht wie ein Geheimtipp, ein letzter Ausweg, eine Abkürzung aus dem Gelenkschmerz. Und genau deshalb [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Borax – die Wunderwaffe gegen Arthrose.&#8220;</strong> Allein dieser Titel reicht inzwischen aus, um regelmäßig Mails und Anfragen bei mir auszulösen. Die meisten Leser suchen gar keine Therapie, sie suchen erst einmal das Buch dazu. Offenbar wird dieses seit einigen Jahren herumgereicht wie ein Geheimtipp, ein letzter Ausweg, eine Abkürzung aus dem Gelenkschmerz. Und genau deshalb schreibe ich diesen Beitrag&#8230;</p>
<p>Denn wenn ein einzelnes Buch zur Projektionsfläche für Hoffnung wird, lohnt sich ein genauerer Blick. Nicht auf die Verkaufszahlen, sondern auf den Inhalt – und auf das, was dabei gern ausgeblendet wird. Arthrose ist kein Mangel an einem Stoff, den man einfach nachfüllt. Wer das glaubt, unterschätzt die Biologie ebenso wie die Erfahrung. In diesem Beitrag ordne ich ein, was hinter dem Borax-Hype steckt, was Bor im Körper tatsächlich leisten kann – und warum bewährte Ansätze wie Ernährung, Entzündungssteuerung, Säure Basen Regulation, Bewegung, Heilpflanzen und selbst altmodische Dinge wie Knochenbrühe am Ende oft mehr bewirken als jede vermeintliche Wunderwaffe.</p>
<p>Um eine lange Geschichte kurz zu machen: Borax ist kein Wundermittel &#8211; Sie ahnten es doch schon, oder?</p>
<p>Was Arthrose ist und welche Behandlungsmöglichkeiten es aus Sicht der Naturheilkunde und Alternativmedizin gibt, habe ich in folgenden Beitrag vorgetragen: <a href="https://www.naturheilt.com/arthrose/" target="_blank" rel="noopener">Arthrose &#8211; Gelenkverschleiß &#8211; Naturheilkunde, Hausmittel, Heilpflanzen und mehr</a></p>
<p>Bereits hier deutet sich an, dass es weitaus mehr Möglichkeiten zur Therapie von Arthrose gibt als Borax, welches ich nur der Vollständigkeit halber mit erwähnt hatte.</p>
<p>Und auch zum Borax hatte ich bereits ausführlich Stellung genommen: <a href="https://www.naturheilt.com/borax/" target="_blank" rel="noopener">Allheilmittel BORAX?</a></p>
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<h2>Auf den Spuren des Bor</h2>
<p>Laut „Zentrum der Gesundheit“ hat Bor als Spurenelement einige Aufgaben in unserem Organismus, obwohl es offiziell als „nicht essenziell“, also „nicht notwendig“ angesehen wird. Hierbei wird auch die Erhaltung der Knochengesundheit (Knochenbildung und Knochenregeneration) mit aufgezählt.</p>
<p>Außerdem wird Bor nachgesagt, entzündungshemmende Wirkungen zu besitzen und Schmerzen bei Arthrose und Arthritis lindern zu können. Andere Funktionen sind die Unterstützung der Wundheilung, Förderung der Bildung der Sexualhormone, Aktivierung von Vitamin D, Unterstützung der Resorption von Calcium und Magnesium etc.</p>
<p>Daraus könnte man ableiten, dass es sinnvoll sein könnte, Bor in Form eines Nahrungsergänzungsmittels zu supplementieren, um hier mehr „Munition für die Wunderwaffe“ zu erlangen.</p>
<p>Aber, so erfahren wir weiter, gibt es Bor in ausreichenden Mengen in Pflanzen. Denn ohne Bor können diese nicht gedeihen. „Zentrum der Gesundheit“ vermutet daher, vielleicht nicht zu Unrecht, dass <em>„gerade der Borgehalt von Pflanzenkost mit ein Grund dafür </em>[ist]<em>, warum die Umstellung auf eine pflanzliche Ernährung bei vielen Krankheiten eine so gute Wirkung zeigt“</em>.</p>
<p>Und das würde wiederum heißen, dass die „Wunderwaffe“ Bor, wie viele andere &#8222;Wunderwaffen&#8220; der Natur auch, in natürlichen, bevorzugt pflanzlichen Nahrungsmitteln ausreichend vorhanden ist, was die Wahrscheinlichkeit eines Mangels an Bor als Ursache für eine Arthrose herabsetzt.</p>
<p>Wie in meinem Beitrag zum &#8222;Allheilmittel Borax&#8220; ausgeführt, könnte es hierbei Einschränkungen geben. Nämlich dann, wenn der Gehalt an Bor in den Böden, auf denen die Nutzpflanzen wachsen, zu gering geworden ist.</p>
<p>Wie ausgeprägt dieser Mangel bei den einzelnen Produkten und in welchen Regionen ausfällt, das müsste von Fall zu Fall erfasst werden. Prinzipiell ist es nicht unwahrscheinlich, dass aufgrund ausgelaugter Böden auch der Gehalt an Bor zurückgegangen ist:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.gesund-heilfasten.de/blog/boden-burnout-noch-60-ernten/" target="_blank" rel="noopener">Der Boden-Burnout: Nur noch 60 Ernten weltweit &#8211; dann ist Schluss</a></li>
<li><a href="https://www.gesund-heilfasten.de/blog/die-grosse-lebensmittel-luege/" target="_blank" rel="noopener">Die große Lebensmittel-Lüge &#8211; Wie die Agrarindustrie die Böden auslaugt und uns vergiftet</a></li>
<li><a href="https://www.renegraeber.de/vitalstoffverlust-vitaminverlust.pdf" target="_blank" rel="noopener">Vitalstoffverlust in Obst und Gemüse &#8211; die Achterbahnfahrt der Ernährungswissenschaft</a></li>
</ul>
<p>Es scheint sogar einige Arbeiten diesbezüglich zu geben, die gezeigt haben, dass in den Regionen, wo die Landwirtschaft auf Böden mit wenig Bor produziert, die Häufigkeit von Arthrose höher liegt als in Regionen mit Böden mit höherem Bor-Anteil.</p>
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<p>„Zentrum der Gesundheit“ empfiehlt Dörrpflaumen als besonders reichhaltig an Bor, um einem Mangel zuvorzukommen oder auch einen bereits bestehenden Mangel zu beseitigen.</p>
<p>Andere Pflanzen mit bedeutsamen Bor-Gehalt sind Mandeln (2,3 Milligramm pro 100 Gramm), Rosinen (2,5 Milligramm), Erdnüsse (1,8 Milligramm), Haselnüsse (1,6 Milligramm), Avocados (1,4 Milligramm) etc.</p>
<p>Wer also viel Obst und Gemüse sowie Nüsse isst, der ist mit hoher Wahrscheinlichkeit gut mit Bor versorgt. Sollten die Betroffenen dennoch eine Arthrose entwickeln, dann spricht viel für die Wahrscheinlichkeit, dass andere Faktoren für die Genese der Erkrankung verantwortlich zu machen sind als ein Bor-Mangel.</p>
<p>Bei einer vorwiegend fleischorientierten Ernährung sollte man bei der Entwicklung oder dem Vorliegen einer Arthrose einen Bor-Mangel mit in Betracht ziehen und hier die Ernährung dementsprechend verändern und/oder mit entsprechenden borhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln supplementieren.</p>
<p>Eine mehr pflanzenorientierte Ernährung glänzt nicht nur mit einem ausreichenden Angebot an Bor. Vielmehr gibt es hier noch viel größere Vorteile, besonders für Arthrose-Patienten, bei denen Entzündungsprozesse eine zentrale Rolle spielen.</p>
<p>Bor wird zwar nachgesagt, dass es entzündungshemmende Eigenschaften hat. Aber eine pflanzliche Ernährung ist die Basis eines ausgeglichenen und stabilen Säure-Basen-Haushalts, der für eine Verhinderung von Entzündungen von entscheidender Bedeutung ist:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.naturheilt.com/saeure-basen-haushalt/" target="_blank" rel="noopener">Der Säure-Basen-Haushalt: Grundlage der Gesundheit</a></li>
<li><a href="https://www.gesund-heilfasten.de/saeure-basen-haushalt/" target="_blank" rel="noopener">Der Säure-Basen-Haushalt</a></li>
<li><a href="https://www.gesund-heilfasten.de/blog/ausgeglichener-saeure-base-haushalt/" target="_blank" rel="noopener">Wie wichtig ist ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt?</a></li>
</ul>
<p>Ein zu hoher Fleischkonsum enthält eine Reihe von Risikofaktoren für die Entwicklung von Erkrankungen, wie zum Beispiel einer Arthrose:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.gesund-heilfasten.de/fleisch/" target="_blank" rel="noopener">Krank durch Fleisch?</a></li>
</ul>
<p>Wie in meinem eingangs erwähnten Beitrag zur „Arthrose“ gibt es verschiedene Ursachen für diese Erkrankung, wobei ein Bor-Mangel als begleitende Ursache mit von der Partie sein kann. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass ein Bor-Mangel alleine für eine Arthrose verantwortlich ist, wenn alle anderen Parameter in Ordnung sind.</p>
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<p>Kleine Anmerkung: Die Sache mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen&#8230;</p>
<h2>Bor und eine etwas andere „Wunderwaffe“</h2>
<p>Neben Bor scheint es eine weitere „Wunderwaffe“ zu geben, die aus alten Zeiten stammt und etwas in Vergessenheit geraten zu sein scheint: Knochenbrühe. Diese Brühe, richtig zubereitet, enthält einige Bestandteile, die für unsere Gelenke von hoher Bedeutung sind, wie zum Beispiel Kollagen.<a href="#_edn2" name="_ednref2">[2]</a></p>
<p>Inwieweit das hier enthaltene Kollagen der Knorpelbildung zugeführt werden kann, das bliebe noch zu erörtern. Aber in dieser Brühe ist noch weit mehr als nur Kollagen, nämlich Omega-3-Fettsäuren, Calcium, Glykosaminoglykane etc. Letzte Substanz enthält drei weitere Bestandteile, nämlich Hyaluronsäure<a href="#_edn3" name="_ednref3">[3]</a> <a href="#_edn4" name="_ednref4">[4]</a>, Chondroitinsulfat<a href="#_edn5" name="_ednref5">[5]</a> und N-Acetyl-Glucosamin<a href="#_edn6" name="_ednref6">[6]</a>.</p>
<p>Aber als echte „Wunderwaffe“ kann Knochenbrühe mehr als nur Arthrose „heilen“. Sie ist hilfreich bei Darmproblemen, Reizdarmsyndrom und hilft das Immunsystem zu regulieren, was zum Beispiel bei Erkältungskrankheiten zu einer Stärkung des Immunsystems und damit zu einer Verkürzung der Regenerationsphase beiträgt.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Wenn Bor eine „Wunderwaffe“ ist, dann ist Knochenbrühe erst recht eine solche „Wunderwaffe“. Denn eine Arthrose wird nur in den seltensten Fällen durch einen Bor-Mangel alleine provoziert, der durch eine Supplementierung leicht und schnell beseitigt werden könnte.</p>
<p>Vielmehr spielen hier eine Reihe von Faktoren eine Rolle, was den Regenerationsprozess verlangsamt und kompliziert gestaltet. Knochenbrühe kann dagegen mit einer Reihe von nachgewiesenermaßen positiven Inhaltsstoffen auftrumpfen, die einem Heilungsprozess bei Arthrose förderlich sind.</p>
<ul>
<li><a href="#_ednref1" name="_edn1">[1]</a><a href="https://www.amazon.de/Borax-Wunderwaffe-Osteoporose-schmerzfreies-Wohlbefinden/dp/1075696194/" target="_blank" rel="noopener">      Borax: Die Wunderwaffe der Natur gegen Arthrose, Osteoporose und Arthritis – Endlich ein schmerzfreies und gesundes Leben für ein besseres Wohlbefinden : Academy, Healthyvita: Amazon.de: Books</a></li>
<li><a href="#_ednref2" name="_edn2">[2]</a><a href="https://www.medumio.de/knochenbruehe/" target="_blank" rel="noopener">      Knochenbrühe &#8211; Alles über das altbewährte Superfood &#8211; Medumio</a></li>
<li><a href="#_ednref3" name="_edn3">[3]</a><a href="https://www.naturheilt.com/hyaluronsaeure/" target="_blank" rel="noopener">      Hyaluronsäure bei Arthrose: Eine sinnvolle Therapie?</a></li>
<li><a href="#_ednref4" name="_edn4">[4]</a><a href="https://www.yamedo.de/hyaluronsaeure/" target="_blank" rel="noopener">      Hyaluronsäure: Wirkung und Anwendungsgebiete &#8211; Yamedo</a></li>
<li><a href="#_ednref5" name="_edn5">[5]</a><a href="https://www.gesund-heilfasten.de/chondroitin-chondroitinsulfat/" target="_blank" rel="noopener">      Chondroitin und Chondroitinsulfat: Anwendung, Wirkung, Kritik und Studien</a></li>
<li><a href="#_ednref6" name="_edn6">[6]</a><a href="https://www.gesund-heilfasten.de/glucosamin-glucosaminsulfat/" target="_blank" rel="noopener">      Glucosamin und Glucosaminsulfat: Anwendung und Wirkung</a></li>
</ul>
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<p>Dieser Beitrag wurde am 14.3.2023 erstellt und am 20.12.2025 leicht überarbeitet.</p>
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			</item>
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		<title>Bluetooth Kopfhörer – Das strahlende Risiko im Ohr?</title>
		<link>https://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/bluetooth-kopfhoerer/</link>
					<comments>https://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/bluetooth-kopfhoerer/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[René Gräber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2025 14:40:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natürlich Leben & Bewusstsein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir stecken uns heute freiwillig einen Sender direkt ins Ohr und nennen das Fortschritt.  Drahtlose Kopfhörer gelten als harmloses Lifestyle Zubehör – dabei funken sie dort, wo man in der Medizin jahrzehntelang größte Vorsicht walten ließ: unmittelbar neben dem Gehirn. Allein Apple hat zeitweise über 100 Millionen dieser Geräte pro Jahr verkauft. Eine Massenanwendung, für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir stecken uns heute freiwillig einen Sender direkt ins Ohr und nennen das Fortschritt.  Drahtlose Kopfhörer gelten als harmloses Lifestyle Zubehör – dabei funken sie dort, wo man in der Medizin jahrzehntelang größte Vorsicht walten ließ: unmittelbar neben dem Gehirn. Allein Apple hat zeitweise über 100 Millionen dieser Geräte pro Jahr verkauft. Eine Massenanwendung, für die es bis heute kaum belastbare Langzeitdaten gibt.</p>
<p>Ich habe in den letzten Jahrzehnten viele technische Heilsversprechen kommen und gehen sehen. Fast immer lief es gleich: Erst die Euphorie, dann das Weglächeln von Risiken, später das große Staunen. Elektromagnetische Felder gehören zu diesen Themen, die regelmäßig als „unproblematisch“ abgeheftet werden – bis unabhängige Wissenschaftler widersprechen. Dass über 250 Forscher weltweit vor biologischen Effekten von EMF warnen, passt nicht so recht in die Erzählung vom bequemen, sauberen Digitalleben. Also hört man lieber weg.</p>
<p>In diesem Beitrag geht es nicht um Technikverweigerung, sondern um Maß und Verstand. Um Nähe zum Körper, um Dauerbelastung, um die Blut Hirn Schranke – und um einfache, bewährte Gegenmaßnahmen aus der Praxis: Abstand, Nutzungsdauer, kabelgebundene Alternativen, Abschirmung, Regeneration. Fortschritt ist gut. Blindheit gegenüber möglichen Folgen war es noch nie.</p>
<h2>Das Problem: Elektromagnetische Felder (EMF)</h2>
<p>Was EMF sind und welche potentiellen Gefahren hier lauern, das habe ich in diesen Beiträgen diskutiert:</p>
<ul>
<li><a href="https://naturheilt.com/blog/elektromagnetische-felder-handy-industrie/" target="_blank" rel="noopener">Krank durch elektromagnetische Felder, Handystrahlung, WLAN &amp; Co. &#8211; Und was Sie dagegen tun können</a></li>
<li><a href="https://www.yamedo.de/elektrosmog/" target="_blank" rel="noopener">Elektrosmog: Schnurlose Telefone gehören nicht ans Bett – Yamedo</a></li>
</ul>
<p>Vor allem 5G macht dieses Problem noch einmal deutlicher:</p>
<ul>
<li><a href="https://naturheilt.com/blog/schweiz-5g/" target="_blank" rel="noopener">Schweiz: Das 5G-Debakel &#8211; ein Festival von falschen Erklärungen und Halbwahrheiten</a></li>
<li><a href="https://renegraeber.de/blog/5g-mobilfunk-180-wissenschaftler-fordern-stopp/" target="_blank" rel="noopener">5G Mobilfunk &#8211; 180 Wissenschaftler aus 36 Ländern fordern einen Stopp des Ausbaus</a></li>
<li><a href="https://naturheilt.com/blog/5g-mobilfunk-gesundheit/" target="_blank" rel="noopener">5G Mobilfunk und Ihre Gesundheit &#8211; Alle jubeln, aber kaum jemand weiß wirklich Bescheid</a></li>
<li><a href="https://naturheilt.com/blog/us-flugzeuggesellschaften-wollen-5g-stoppen/" target="_blank" rel="noopener">US Flugzeuggesellschaften wollen 5G stoppen</a></li>
</ul>
<p><strong>Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:</strong><br />
<script type="text/javascript" src="https://rene-graeber.de/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE"></script></p>
<h2>250 Wissenschaftler zeichnen eine Petition</h2>
<p>Seit Beginn der „Pandemie“ und der kontroversen Diskussion über genbasierte „Corona-Impfungen“ und deren angeblich nicht existierenden Nebenwirkungen ist die Diskussion um EMF fast in der Versenkung verschwunden. Dies gilt allerdings nur für die Diskussion. Denn wie es aussieht, gibt es immer noch Wissenschaftler, die sich mit diesem Problem auseinandersetzen.</p>
<p>Es gab eine Petition, unterzeichnet von 250 Wissenschaftlern, die auf den 11. Mai 2015 datiert war. Es gibt jetzt eine aktualisierte Version<a href="#_edn1" name="_ednref1">[1]</a>, die vom 9. August 2022 stammt. Dazu gibt es Übersetzungen für eine Reihe von Sprachen, unter anderem auch eine deutsche Übersetzung<a href="#_edn2" name="_ednref2">[2]</a>.</p>
<p>Während in der Regel das Augenmerk auf Router, Smartphones, Smart-TVs etc. liegt, wenn es um EMF geht, gibt es kaum Erwägungen, dass die drahtlosen Kopfhörer und Ohrhörer hier auch mit zu berücksichtigen sind. Grund hierfür könnte sein, dass die Geräte, vor allem die Ohrhörer, sehr klein sind und kaum nennenswerte EMF erzeugen können.</p>
<p>Etwas, was klein ist, hat dagegen den Vorteil, dass es weniger kostet und sehr praktisch zu sein verspricht. Und dementsprechend sehen dann die Verkaufszahlen aus.</p>
<p>Laut „Daily Mail“<a href="#_edn3" name="_ednref3">[3]</a> von 2019 verkaufte Apple allein im Jahr 2018 28 Millionen drahtlose Ohrhörer. Bereits im Jahr 2017 hatte der Konzern 16 Millionen Ohrhörer verkaufen können. Eine Verkaufsstatistik von Apple<a href="#_edn4" name="_ednref4">[4]</a>, veröffentlicht am 7. Oktober 2022, veröffentlichte, dass 110 Millionen Apple-Ohrhörer (AirPods) im Jahr 2020 verkauft wurden.</p>
<p>Mit ein Grund für diese astronomischen Verkaufszahlen dürfte ein Trick sein, den Apple bei der Veröffentlichung seines iPhone-7 umsetzte: Dieses Handy hat keinen Eingang mehr für ein Kopfhörerkabel, sodass man seine Kopf- oder Ohrhörer nur noch drahtlos mit dem Gerät verbinden kann.</p>
<p>Man darf davon ausgehen, dass sich die Verkaufszahlen der Ohrhörer für nicht-Apple-Produkte in ähnlichen Größenordnungen bewegen.</p>
<h2>Bluetooth Kopfhörer &#8211; klein und nicht unschuldig?</h2>
<p>Dr. Joel Moskowitz, University of California, Berkeley und einer der Unterzeichner der Petition, erklärte, dass die Bluetooth-Kopfhörer-Technologie so neu ist, dass noch nicht genau erforscht wurde, welche Auswirkungen sie auf das Gehirn haben könnte.</p>
<p>Nicht erforscht, aber dennoch großzügig eingesetzt &#8211; eine alte Strategie, die ihren traurigen Höhepunkt in den Gen-Injektionen gefunden hat.</p>
<p>Nach seiner Meinung bergen auch diese kleinen Gerätschaften ein gewisses Risikopotenzial, da die erzeugten EMF das Gehirn erreichen können. Es handelt sich hier zwar nur um EMF mit niedriger Intensität. Aber, weil die kleinen Dinger im Ohr stecken, befinden sie sich in unmittelbarer Nähe des Gehirns. Damit könnte der „Vorteil“ der geringen Intensität durch den „Nachteil“ der örtlichen Nähe zum Gehirn wieder zunichte gemacht werden.</p>
<p>Dies entspricht auch den Empfehlungen, das Telefonieren mit Handys nicht zu übertreiben, da auch hier die Geräte ans Ohr gehalten werden müssen und sich damit in unmittelbarer Nähe zum Gehirn befinden. Und Handys erzeugen im Vergleich zu den drahtlosen Ohrhörern deutlich mehr EMF.</p>
<p>Nur hier wird man sich nicht stundenlang das Handy ans Ohr halten (Ausnahmen bestätigen die Regel). Aufgrund der Praktikabilität der Ohrhörer jedoch ist deren stundenlanges Nutzen kein Problem und damit Quelle möglicher Probleme.</p>
<p>Dr. Moskowitz geht davon aus, dass die von den Geräten ausgehende EMF in der Lage ist, die Blut-Hirn-Schranke zu öffnen. Und das wiederum ermöglicht es dann, dass große Moleküle ins Gehirn vordringen können (eventuell auch Viren etc.), die bei geschlossener Blut-Hirn-Schranke keinen Einlass gefunden hätten.</p>
<p>Für ihn ist der Gebrauch von drahtlosen Ohrhörern in erster Linie mit dem Risiko für die Entwicklung von neurologischen Schäden verbunden und erst in zweiter Linie die von Krebserkrankungen.</p>
<h2>Dann darf man wohl überhaupt nichts mehr?</h2>
<p>Es bleibt unbestritten, dass es nichts gibt, was nur positive Momente für sich in Anspruch nehmen kann, ohne entsprechende Nachteile mit sich zu führen. Es ist auch unbestritten, dass diese Technologie ihre positive Seiten für den Nutzer hat.</p>
<p>Deswegen sollte man aber nicht die existenten Nachteile aus den Augen verlieren. Denn auch hier dürfte der alte Spruch von Paracelsus<a href="#_edn5" name="_ednref5">[5]</a> zutreffen, dass die Dosis das Gift macht:</p>
<p>(„Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.“ —Paracelsus, 1538)</p>
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<p>Quellen:</p>
<p><a href="#_ednref1" name="_edn1">[1]</a><a href="https://emfscientist.org/index.php/emf-scientist-appeal" target="_blank" rel="noopener">     EMFscientist.org &#8211; International EMF Scientist Appeal</a></p>
<p><a href="#_ednref2" name="_edn2">[2]</a><a href="https://emfscientist.org/images/docs/transl/German.EMFscientist_Appell%202017.pdf" target="_blank" rel="noopener">     German.EMFscientist_Appell 2017.pdf</a></p>
<p><a href="#_ednref3" name="_edn3">[3]</a><a href="https://www.dailymail.co.uk/health/article-6796679/Are-AirPods-dangerous-250-scientists-warn-be.html" target="_blank" rel="noopener">     Are wireless earbuds dangerous? 250 scientists warn they may be | Daily Mail Online</a></p>
<p><a href="#_ednref4" name="_edn4">[4]</a><a href="https://web.archive.org/web/20221014014458/https:/www.businessofapps.com/data/apple-statistics/" target="_blank" rel="noopener">     Apple Statistics (2022) &#8211; Business of Apps</a></p>
<p><a href="#_ednref5" name="_edn5">[5]</a><a href="http://www.zeno.org/Philosophie/M/Paracelsus/Septem+Defensiones/Die+dritte+Defension+wegen+des+Schreibens+der+neuen+Rezepte" target="_blank" rel="noopener">     Paracelsus, Septem Defensiones, Die dritte Defension wegen des Schreibens der neuen Rezepte &#8211; Zeno.org</a></p>
<p>Beitragsbild: pixabay.com &#8211; sweetlouise</p>
<p>Dieser Beitrag wurde im November 2022 erstellt und letztmalig am 18.12.2025 geringfügig ergänzt.</p>
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